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Das Stadtteilmagazin für Köln-Weiß • Herausgeber: Dorfgemeinschaft Weiß e.V.

Heft Nr. 180 • SEPTEMBER 2021

© Foto: Ralf Perey

WEISSER DORFECHO

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Rufnummern für Notfälle in Ihrem Stadtbezirk Polizei-Notruf 110 Feuerwehr - Notruf - Notarzt 112 Polizei - Dienstelle Rodenkirchen 0221 22990 Krankentransport 0221 444401 Arztrufzentrale    116 117 Zahnärztlicher Notdienst    0221 29010200 Kinder- und Jugendärztliche Notrufpraxis  0221 47888999 Giftnotruf Bonn 0228 19240 Ev. Krankenhaus Weyertal 0221 4790 Krankenhaus der Augustinerinnen 0221 33080 Dreifaltigkeits-Krankenhaus Wesseling 02236 77-0 Uniklinik Köln 0221 4780 St. - Antonius Krankenhaus 0221 37930 St. - Elisabeth-Krankenhaus 0221 46770 St. - Hildegardis-Krankenhaus 0221 40030 St. - Franziskus-Hospital 0221 55910 Psychiatrisches Krankenhaus(Alexianer Krankenhaus) 02203 369110000 Entstördienste Gas, Strom und Wasser 0180 2222600 Notruf - Suchtkranke 0221 19700 Telefonseelsorge (ev.) 0800 1110111 Telefonseelsorge (kath.) 0800 1110222 Bei Sirenensignal: Radio Köln einschalten! Erste Informationen werden dort sofort gesendet. Weiteres Verhalten entnehmen Sie bitte der „Information für unsere Nachbarschaft“.

Impressum

WEISSER DORFECHO Herausgeber: Dorfgemeinschaft Weiß von 1962 e.V. Ralf Perey, Auf der Ruhr 82, 50999 Köln-Weiß Internet: www.dorfgemeinschaft-weiss.de E-Mail: info@dorfgemeinschaft-weiss.de Chefredaktion: Dr. Daniela Janusch, Auf der Ruhr 82, 50999 Köln Telefon 0171 7466251, E-Mail: redaktion@dorfgemeinschaft-weiss.de Mitarbeiter dieser Ausgabe: Franz Bauske, Ellen Behnke, Jörg Blöck, Brigitta Bornemann, Frank Erhard, Willi Esser, Claudia Franzen, Daniela Janusch, Vivien Jordan, Gerhard Josten, Jule Kießling, Christian Kockhans, Werner Lambert, Jürgen Pfeiffer, Ralf Perey, Mechthild Posth, Inge Schuhbäck, Uschi Schupke, Leon Wilhelm, Monika Wilke Anzeigenannahme: Ulrike Perey, Auf der Ruhr 82, 50999 Köln-Weiß, Telefon 02236 9491130 E-Mail: anzeigen@dorfgemeinschaft-weiss.de Gestaltung & Produktion: Silke Keller, Grüner Weg 1, 50999 Köln, Telefon 02236 509 506 4 Druck & Weiterverarbeitung: Küpper Druck GmbH & Co. KG, Toyota Allee 21, 50858 Köln Telefon 02234 949990-0 www.kuepperdruck.de • info@kuepperdruck.de Das „Weißer Dorfecho“ ist ein unabhängiges, überparteiliches Mitteilungsblatt der Dorfgemeinschaft Weiß und erscheint vierteljährlich. Die veröffentlichten Beiträge der Autoren spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider! Die nächste Ausgabe erscheint Anfang Dezember 2021. Letzter Termin für Beiträge, Fotos und Anzeigen ist Freitag, der 29. Oktober 2021 bis 18 Uhr. Gedruckte Auflage: 3.400 Exemplare.

Inhalt

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Liebe Leser

Einweihung Karl-Berger-Plätzchen

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KVB-Räder für Weiß Bikesharing im Veedel

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Bares für Rares auf Weißer Art

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Weiß bekommt erste Ladesäule Ladeinfrastruktur für E-Autos

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Weißer Rheinbogen Stiftung bittet um Hilfe Flutkatastrophe Bad Neuenahr/Ahrweiler

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Unikate für Musiker Geheimtipp in Weiß

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Weiß wird auf 5G vorbereitet Neue Generation im Mobilfunk

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Seniorenkreis Neue Mitglieder willkommen

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Alarmstufe Kot Aufreger nicht nur in Weiß

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Fastelovend zesamme Löstige Wiever vun St. Georg bereiten Session vor

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Gedanken von Claudia Franzen Mut und Zuversicht - Kunst in schwierigen Zeiten

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Fluß des Lebens Umfrage zu Bestattungsgarten

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Nicht mehr zeitgemäß? Lebenshilfe plädiert für Gemeinschaftswohnen

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Bodensatz aus vielen Jahren Wettererfahrung Bauernregeln

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Lust auf Begegnung Neue Angebote im BürgerTreff X

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Notizbuch meets Kanban Erfolgreiches Start-Up in Weiß gegründet

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„Quo Vadis“ Weiß Gedanken zur Elektromobilität

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Tischlein Deck Dich Eine VeedelsErfolgStory

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50-jähriges Schuljubiläum Gesamtschule Rodenkirchen

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Jung, männlich, überflüssig? Abfallprodukt der Milchwirtschaft

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Rezept: Kürbissuppe von Jörg Blöck

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Apotheken-Notdienst in Weiß An unten stehenden Tagen und Nächten hat die Rosen-Apotheke für Sie Nacht- bzw. Sonntagsbereitschaft, jeweils von 9 bis 9 Uhr (Termine unter Vorbehalt). Auf der Ruhr 86, 50999 Köln, Telefon und Fax: 02236 61731. An allen anderen Tagen finden Sie an der Rosen-Apotheke einen Anschlag, der die nächstgelegene offene Apotheke ausweist.

Montag, 06. September · Sonntag, 17. Oktober Freitag, 19. November · Sonntag, 26. Dezember WEISSER DORFECHO 180 3


Ein Blick von der Sürther Bootshaus Terrasse, Foto: Ralf Perey

Liebe Leser, in den letzten Wochen gibt es vor allem ein Thema, das die Medien beherrscht: Die Flutkatastrophe und ihre Opfer. Viele Betroffene sind auch Monate später immer noch nicht sicher, wie es für sie weitergeht. Die Hilfebereitschaft bundesweit war und ist extrem hoch - der Kölner Süden hat direkt verschiedene Aktionen ins Leben gerufen.

Vereine sammeln

Ralf Perey

Die Weißer Rheinbogenstiftung hat unter dem Slogen „Wir sammeln … und verdoppeln Ihre Spendensumme“ einen spektakulären Aufruf gestartet: „Spendenzahlungen bis zu einer Höhe von 5.000 Euro werden verdoppelt,“ so der Vorstand. Hilfsgüter werden der Region Bad Neuenahr/Ahrweiler zur Verfügung gestellt. Weitere Infos auf Seite 12. Spendenaktionen hat auch #NurZesamme, eine ehrenamtliche, sozial engagierte Gemeinschaft aus der Altgemeinde Rodenkirchen, organisiert. Die Mitglieder, zu denen die Dorf­ gemeinschaft Weiß gehört, haben in kürzester Zeit reagiert und 25 000 Euro an Flutgeschädigte aus NRW weitergeleitet werden.

Prost

Und auch vor Ort ist #NurZesamme gerade wieder aktiv: Zum ersten Mal sind die 22 Vereine in diesem Jahr während der Karnevalssession aufgefallen - haben 1800 Fahnen in Weiß und Rodenkirchen verkauft. Sie sorgten trotz aller Corona-Einschränkungen für eine schöne Atmosphäre. Jetzt hat die Gemeinschaft an die Gastronomen im Einzugsgebiet 20 000 Bierdeckel verteilt. Damit macht sie erneut auf sich und ihr vielschichtiges Engagement aufmerksam.

CO2 Fußabdruck

Nachhaltigkeit sowie Klimaschutz sind in Weiß schon lange eine wichtige Aufgabenstellung. Seit kurzem steht die erste Ladesäule für E-Autos auf dem Kirmesplatz - eine Fahrradstation der KVB soll an der Weißer Hauptstraße / Ecke Heinrichstraße installiert werden. Projekte, die ausgebaut werden müssen. Allein der Bedarf an Ladepunkten ist in unserem Veedel wesentlich höher. Alle Infos dazu auf den Seite 10. Viel Spaß beim Lesen Ihr Ralf Perey

Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeich­nungen gelten für alle Geschlechter.

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Eine Idee hat es geschafft Karl-Berger-Plätzchen ist eingeweiht

Er gilt als der Weißer Erfi nder des Garagenfl ohmarkts, hat aber im Veedel auch viele andere soziale Projekte übernommen: Der verstorbene Karl Berger ist jetzt von der Dorfgemeinschaft mit einem eigenen Platz gewürdigt worden. Ehefrau Katharina (2. von links) war unter den Gästen. „Meinem Mann hätte diese Feier sehr gefallen“, so die 88-jährige. Die Bennung des Platzes ist dank „kölscher Lösung“ möglich geworden. „Schön, dass so an den ehrenamtlichen Einsatz von Karl Berger erinnert wird“, freut sich Bezirksbürgermeister Manfred Giesen. Die Bäckerei Lippe hatte zur Feier „Karl-Berger-Plätzchen“ gebacken. Daniela Janusch

Offizielle Einweihung des „Karl-Berger-Plätzchen“ Auf der Ruhr / Ecke Weißer Hauptstraße vlnr: Familie Berger, Ralf Perey, Jürgen Pfeiffer und Bezirksbürgermeister Manfred Giesen (Fotos: Ulrike & Ralf Perey)

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Bares für Rares auf Weißer Art

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In Planung

KVB-Räder für Weiß

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ikesharing – auch in Weiß sollte es schon längst möglich sein, ein KVBRad auszuleihen. Die Kölner Verkehrsbetriebe verstehen dieses Angebot als ein wesentliches Element im Verkehrsmix. Mit ihm lassen sich Bus- und Bahnfahrten sinnvoll verknüpfen und Autofahrten weiter zu reduzieren. Stephan Anemüller, Mediensprecher und Koordinator Nachhaltigkeit bei der KVB, beantwortet im Interview die wichtigsten Fragen zu Planung in Weiß.

Stephan Anemüller: „Zunächst einmal in Weiß nicht, in den benachbarten Stadtteilen werden auch Stationen aufgebaut. Es mag jedoch in einer Ausbaustufe zu weiteren Standorten kommen. Dies hängt davon ab, wie das Leihrad-Angebot in den Vororten angenommen wird.“

einer der Stationen ist ebenfalls kostenlos – genauso wie die in den zugelassenen Bereichen der Flexzone in der Innenstadt. Wer allerdings ein KVB-Rad in den Vororten außerhalb einer Station zurückgibt, muss mit empfindlichen Service­ gebühren rechnen.“

Wie viele Fahrräder sind in Köln im Einsatz - verteilt auf wie viele Stationen? Stephan Anemüller: „Aktuell haben wir 3000 KVB-Räder in Köln im Einsatz und

Welche Erfahrungen haben Sie mit Fahrradstationen in Köln bislang gesammelt - wie intensiv wird dieses Angebot genutzt? Stephan Anemüller: „Bisher haben wir keine Stationen in den Kölner Vororten. Lediglich an wenigen Standorten in der Innen­stadt, beispielsweise Universität, gibt es Stationen, die vor allem dem geord­ neten Abstellen der Räder dienen sollen.“ Wo gibt es Verbesserungspotenzial? Stephan Anemüller: „Wir werden die Erfahrungen mit den Stationen in den Vor­ orten nutzen, um das Angebot immer wieder weiter zu optimieren.“

Die KVB möchte eine Fahrradstation in Weiß installieren - Standort: Weißer Hauptstrasse / Ecke Heinrichstrasse. Die Arbeiten sollten im Juli abgeschlossen sein, tatsächlich wurde bislang noch nicht begonnen. Wann ist mit dem Start des Projekts zu rechnen, wann kann das erste Fahrrad ausgeliehen werden? Stephan Anemüller: „Für diese Station steht die Baugenehmigung der Straßenverkehrsbehörde noch aus. Die Station wird jedoch in diesem Jahr noch gebaut.“ Weshalb ist Weiß als Standort für die KVB interessant? Stephan Anemüller: „Mit der Station in Weiß wird die dortige Siedlung erschlossen, so dass die Anwohnerschaft nicht mehr als 750 Meter zurücklegen muss, um ein KVB-Rad auszuleihen. Zudem wird durch den Standort eine gute Verknüpfung mit dem ÖPNV-Angebot realisiert.“ Sind weitere Standorte in Weiß oder dem unmittelbaren Umfeld geplant? 8

damit doppelt so viele wie bis Mai dieses Jahres. 2000 dieser Räder werden in der Kölner Innenstadt angeboten, 1000 verteilen sich auf die zunächst 50 Stationen, wobei es keine starren Grenzen gibt.“ „E-Bikes“ - wie hoch ist ihr Anteil an der Flotte? Stephan Anemüller: „Derzeit haben wir keine E-Bikes im Angebot, beabsichtigen aber gegebenenfalls im nächsten Jahr solche Räder einzuführen. In einer Testphase hatten wir zehn E-Bikes im Stadtbezirk Mülheim im Einsatz. Die hiermit gewonnenen Erfahrungen sind die Grundlage für ein größeres E-Bike-Angebot.“ Wie gestaltet sich das Kostenmodell? Stephan Anemüller: „Die Stammkunden des ÖPNV im Verkehrsverbund VRS , also all die, die ihr Ticket auf der Plastik-Chipkarte haben, zahlen für die ersten 30 Minuten jeder Fahrt nichts, erst danach fallen Kosten von einem Euro je 15 Minuten an. Die Ausleihe und Rückgabe an

Thema Nachhaltigkeit: Wie lange ist jedes Fahrrad im Durchschnitt im Einsatz? Stephan Anemüller: „Die bisherigen KVB-Räder sind bis zu fünf Jahre seit Beginn des Angebotes im Einsatz gewesen. Teilweise werden sie nun in Frankfurt eingesetzt. Wir gehen davon aus, dass die neuen KVB-Räder mindestens genauso lange nutzbar sind. Damit ist das Material ausreichend lange im Einsatz. Im Sinne wirtschaftlicher Nachhaltigkeit ist darauf hinzuweisen, dass die Räder nicht zum Billigsegment gehören und deshalb nicht sehr schnell verschleißen. Sie sind für einen mittel- bis langfristigen Einsatz inklusive Wartungs- und Reparaturfähigkeit konstruiert. Die eingesetzte Investition steht somit in einem guten Verhältnis zur Nutzungsdauer. Bezüglich der sozialen Nachhaltigkeit sind die Räder mit fairen Arbeitsbedingungen verbunden. Sowohl die Mitarbeitenden des Service in Köln als auch der herstellenden Firma in Tschechien besitzen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze.“ Interview: Daniela Janusch Foto: Christoph Seelbach WEISSER DORFECHO 180


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Ladeinfrastruktur für E-Autos

Weiß bekommt erste Ladesäule Bei uns in Köln verfügt jede über zwei Ladepunkte.“ Unterschieden werden Normal- und Schnell-Ladesäulen. In Weiß steht eine normale Version mit 22 Kilowatt Ladeleistung. Diese Wechselstrom-Station ist für alle Elektroautos geeignet. Angeboten wird ausschließlich Ökostrom. In rund drei bis vier Stunden sind die Batteriemodule zu 80 Prozent aufgefüllt. „Um die letzten 20 Prozent des Akkus zu füllen, dauert es relativ lang.“ Dies ist aber auch nicht unbedingt notwendig. „Die Station in Weiß sollte bereits nutzbar sein“, sagt Dr. Michael Paul. Aber: „Einige Quadratmeter um die Säule herum müssen noch asphaltiert, Markierungen aufgebracht werden. Coronabedingt konnten Subunternehmen zuletzt nicht rechtzeitig tätig werden. Daher die Verzögerung.“

Erste Ladesäule auf dem Kirmesplatz Dr. Michael Paul, Konzernbevollmächtigter der Stadtwerke Köln, lebt selbst in Weiß. „Hier bei uns im Veedel geeignete Standorte für Ladesäulen zu finden, ist nicht einfach – die kleinen, engen Straßen erschweren die Aufstellung.“

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b Mitte September ist die erste Ladesäule in Weiß auf dem Kirmesplatz in Betrieb. TankE, ein Tochterunternehmen der RheinEnergie, hat die Station installiert. Zwei Fahrzeuge können dort künftig gleichzeitig Strom laden. „Ein erster Schritt“, so Dr. Michael Paul, Konzernbevollmächtigter der Stadtwerke Köln GmbH (SWK). Die SWK ist von der Stadt beauftragt worden, zunächst 200 Ladesäulen im öffentlichen Straßenland zu errichten. In einer europaweiten Ausschreibung hat sich die TankE GmbH durchgesetzt – ist jetzt für die Bauleitung sowie den Betrieb verantwortlich. „Studien gehen davon aus, dass pro 13 E-Autos eine Ladesäule erforderlich ist. 10

Laden mit und ohne App Ist die „Tankstelle“ einsatzbereit, gibt es zwei Möglichkeiten, sie zu nutzen: TankE bietet eine App an, die anzeigt, wo die nächste Ladestation steht und ob sie gerade frei ist. Darüber hinaus informiert sie über alle relevanten Details wie Öffnungszeiten des Standortes, Steckertypen oder den jeweils gültigen Lade- Tarif. „Alternativ ist das sogenannte Ad hoc-Laden möglich – für alle Nutzer, die keine App installieren und sich nicht registrieren möchten. Der Vorgang lässt sich mit dem Smartphone direkt an der Ladesäule starten.“ Wie beim klassischen Tanken bekommen Autofahrer nach dem Ladevorgang einen Beleg – wenn auch nicht auf Papier. Die Rechnung erhalten Ladekartenbesitzer oft am Ende des Abrechnungsmonats. Spontanes Laden wird gerade durch ein einheitliches Bezahlsystem neu geregelt: „Künftig kann an öffentlich zugänglichen Ladesäulen einfach und schnell mit gängiger Kredit- und Debitkarte bezahlt werden. So kann jeder jederzeit an diesen Ladesäulen Strom laden und bezahlen – auch Kunden, die kein Smartphone besitzen“, kündigt Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, an.

Nutzungskonflikte vermeiden Aktuell haben die Stadtwerke Köln in Zusammenarbeit mit den Konzerngesellschaften RheinEnergie und TankE 50 Ladesäulen errichtet. Bis Ende 2021 sollen es dann 200 sein. „Wir haben in den letzten Jahren viel dazu gelernt. 2017 hat die Stadt an die Stadtwerke Köln und die RheinEnergie den Auftrag für ein Standortkonzept vergeben. Leider lässt sich das Baugeschehen in einer Großstadt wie Köln mit ihren vielen Nutzungskonflikten nicht genau planen. Allein in den letzten drei Jahren haben sich an 80 der 200 ausgewählten Stellen die Gegebenheiten so weit geändert, dass sie als Standorte nicht mehr in Frage kommen.“ In einer zweiten Phase sollen die Stadtwerke Köln weitere 500 Ladesäulen in der Rheinmetropole aufstellen. „Start wird voraussichtlich Mitte nächsten Jahres sein. Dabei haben wir vor, in Etappen zu arbeiten. So werden die Abstände von der Planung bis zur Realisierung deutlich kürzer.“ Vorschläge sind gefragt Auch Weiß könnte in der zweiten Ausbaustufe berücksichtigt werden. „Das Verfahren, wo die weiteren Ladesäulen positioniert werden, ist noch nicht festgelegt. Da freuen wir uns über Vorschläge der Anwohner“, erklärt Dr. Michael Paul. Eine attraktive Möglichkeit für Weiß, das E-Konzept für das Einzugsgebiet optimal mitzugestalten. Text: Daniela Janusch Fotos: Ralf Perey

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Flutkatastrophe Bad Neuenahr/Ahrweiler

Die Weißer Rheinbogen Stiftung bittet um Hilfe

Von der Flutkatastrophe Von der Flutkatastrophe ist Weiß weitestgehend ist Weiß weitestgehend verschont geblieben verschont - Vereine geblieben und- Vereine freiwillige und Helfer freiwillige habenHelfer aber direkt haben Spendenaktionen aber direkt Spendenaktionen für die Opfer für im die Rhein-Erftkreis Opfer im Rhein-Erftkreis sowie in Rheinland-Pfalz sowie in Rheinland-Pfalz organisiert. organisiert.

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ir sammeln … und verdoppeln die Spendensumme Die Flut hat sich zurückgezogen und sie hinterlässt nur Zerstörung und Leid. Wer sich die Bilder in den Medien anschaut, sieht die Verzweiflung in den Augen der Anwohner von Bad Neuenahr/Ahrweiler. An vielen Orten in Deutschland war Hilfe notwendig und die Anteilnahme der Rodenkirchener, Weißer und Sürther Bürger war überwältigend. Es bedarf einer Vielzahl von Netzwerken, um die abgegebenen Sachen in der Sammelstelle zu sortieren und für den Transport vorzube-

reiten. Ein Heer von ehrenamtlichen Helfern begab sich mit vollbeladenen LKWs, vollbesetzten PKWs und verschiedenen Bussen ins Ahrtal; viele helfende Hände, die von Nöten sind. Unter der Leitung von Frau Ute Schoormann, sie kommt aus Rodenkirchen, werden täglich Hilfs­ transporte zusammengestellt und koordiniert. Durch ihre täglichen Fahrten nach Ahrweiler weiß sie genau, was gebraucht wird und besorgt im Fachhandel Stirnlampen, Handschuhe, Gaskocher mit entsprechenden Töpfen, Thermoskannen, Kaffee, Tee, Gummistiefel etc.

SANITÄR · HEIZUNG · LÜFTUNG

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Diese Sachen werden finanziert durch Barspenden, die von hilfsbereiten Menschen abgegeben werden. Das Spendenkonto für diese Aktion lautet: Sparkasse KölnBonn IBAN: DE85 3705 0198 1930 4756 19 „Flutkatastrophe“. Die ehrenamtlichen Helfer wandten sich an unsere Stiftung mit der Bitte um Hilfestellung bei der Verwaltung und Organisation der vielen Spendengelder, die täglich ankommen. Da unsere Stiftung bisher nur im Weißer Rheinbogen tätig war und auch in Zukunft tätig bleiben soll, klärte der Vorstand ab, ob in dieser außergewöhnlichen Situation Unterstützung möglich sei. Die Prüfung ergab, dass wir unsere Hilfe anbieten können und den Spendern für ihre finanzielle Hilfe eine Spendenbescheinigung ausstellen werden. Alle Spendeneinnahmen mit dem Vermerk „Flutkatastrophe“ werden separat erfasst und ausschließlich für die Hilfe in Bad Neuenahr/Ahrweiler zur Verfügung gestellt. Angesichts des großen Leids entschloss sich der Vorstand, die ersten Spendenzahlungen bis zu einer Höhe von 5.000 € zu verdoppeln. Die Koordinationsstelle in Rodenkirchen war über diese unerwartete Finanzhilfe sehr erfreut und wird damit den Einkauf dringend notwendiger Sachen bestreiten. Bei der Mittelverwendung wird unsere Stiftung ein wachsames Augenmerk auf eine ordnungs- und satzungsgemäße Nutzung haben. Der Vorstand der Stiftung stellte unmissverständlich klar, dass Spendengelder ohne den Zusatz „Flutkatastrophe“ weiterhin nur für Projekte im Weißer Rheinbogen eingesetzt werden und es nicht zu einer Vermischung der Hilfsgelder kommen wird. Wir sind jedoch der Meinung, dass in einer solchen Notsituation unsere Stiftung ihren Anteil einbringen sollte bzw. muss. Es werden sicherlich noch Wochen und Monate vergehen, bis die Spuren der Katastrophe einigermaßen beseitigt werden können und die Bewohner des Ahrtales wieder einen geregelten Tagesablauf haben werden. Bis dahin werden wir die Hilfestellung, die benötigt wird, einbringen. Text: Willi Esser Foto: Ralf Perey WEISSER DORFECHO 180


Gitarrenwerkstatt

Unikate für Musiker Von Profi bis Newcomer In der Gitarrenwerkstatt, die es seit rund 20 Jahren in Weiß gibt, treffen international gefeierte Stars auf Hobbymusiker oder Anfänger. Teure Instrumente auf günstige Massenmodelle aus Asien. „Aber auch die lassen sich tunen, können so einen Klang bekommen, der für viele Einsätze absolut ausreichend ist. Profis haben da natürlich andere Ansprüche.“

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onzert-, Western-, E-Gitarre oder eher eine Irish Bouzouki: Stefan Bosch gilt nicht nur in Köln unter Musikern als echter Geheimtipp. In seiner Werkstatt in Weiß entstehen Unikate, die durch Handwerkskunst und Klang überzeugen. Aber der Diplom-Gitarrenbauer repariert auch liebgewonnene Schätze.

Upcycling Das Geheimnis einer wirklich guten Gitarre: „Jedes Holz hat eine eigene Tonalität, verändert das Klangbild des Instruments. Dabei muss es kein Edelholz sein, selbst einfache Fichte lässt sich hervorragend verarbeiten. Wichtig ist, dass das Stück abgelagert ist.“ Stefan Bosch ist immer auf der Suche nach gutem Material. „Gerade habe ich aus einem alten Schulgebäude aus den 60er Jahren Dachbalken bekommen.“ Ein echter Glücksfall, über den er sich auch freut, weil dieses Holz eine Geschichte hat.

einem Kollegen gesehen haben – mich fragen, ob ich ihnen etwas vergleichbares bauen kann.“ Noch nie gemacht …. Und dann gibt es ein Projekt, das der Gitarrenspezialist schon lange mit sich herumträgt. „Eine Idee, die mir keine schlaflosen Nächte bereitet, mit der ich mich aber schon seit langem immer mal wieder beschäftige: Mich faszinieren die Pickup Wickler, die den Kupferdraht für die Tonabnehmer bei einer E-Gitarre wickeln. Das funktioniert per Hand oder maschinell – beides braucht viel Zeit und Übung.“ Jetzt schaut Stefan Bosch schon mal nach einer geeigneten technischen Lösung. Text: Daniela Janusch Fotos: Lea Diehl, Ralf Perey

Mit dem Bau von Akustikgitarren fing alles an, aktuell sind es vor allem E-Gitarren, die in der kleinen Manufaktur entstehen. Maßstab sind schon immer die Highlights der Szene – dazu gehören die Instrumente der legendären amerikanischen Gitarrenbauer Orville Gibson und Leo Fender. Beide stehen für klassisches Design, das bis heute gefragt ist. „Ich individualisiere meine Gitarren, baue Maßgeschneidertes für Musiker.“ Holzart, Formgebung, Hälse, Griffbretter, Finishing werden individuell abgestimmt. „So entstehen Instrumente, die hundertprozentig zum Spieler passen!“ Wer keine neue Gitarre sucht, lässt seine von Stefan Bosch restaurieren oder zumindest reparieren. Gerade während der Corona-Zeit gab es einen regelrechten Boom. „Tatsächlich hat mich der Andrang überrascht. Viele haben die Zeit genutzt, um ihr altes Instrument wiederzuentdecken.“ Vom gebrochenen Steg über Risse im Holz bis zu neuen Seiten – gängige Hilfe­rufe. WEISSER DORFECHO 180

Rough Design „Manche Kunden bringen mir ein Stück vom Kirschbaum aus dem Garten ihres Opas. Daraus lassen sich Oberflächen gestalten, die ein bisschen rauh sind oder auch mal ein kleines Astloch aufweisen.“ Absolute Designstücke für Individualisten. Und die beste Werbung für die Gitarrenwerkstatt. „Es kommen oft Musiker zu mir, die eines meiner Instrumente bei 13


Neue Generation im Mobilfunk

Weiß wird auf 5G vorbereitet

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eit dem 19. Juli 21 werden Gräben an Straßen und Gehwegen gebaggert sowie seltsame Zeichen aufs Trottoir gesprüht. Letzteres ist aber nicht als Graffiti zu verstehen, sondern zeichnet den Weg eines unterirdischen Geschehens nach. Maschinen dröhnen und Männer geben sich lautstark Kommandos, um den Geräuschpegel zu übertönen. Tiefbauarbeiter sind immer laut. Es ist aus mit der Ruhe im Dorf.

Was ist da los? In einer ruhigen Phase gelingen mir einige Fragen an die Bauarbeiter. Warum wird schon wieder die Straße aufgerissen? NetCologne hat doch vor nicht allzu langer Zeit das schnelle Internet gelegt und warum nun Vodafone? Die Antwort ist: Es geht um die Verbindung zweier Funkmasten für 5G – also nicht um schnelle Hausanschlüsse wie bei NetCologne. Die Stationen „ Am Hagelkreuz / Ecke Pflasterhofweg“ und „Ham-

merschmidtstraße“ werden miteinander verbunden und dafür liegen noch keine Leerrohre. Erkennbar sind diese Verbindungspunkte an den mächtigen Mobilfunk-Sendemasten. Bekanntlich dient 5G vor allem der mobilen Datenübertragung innerhalb einer Mobilfunkzelle mit einer bislang nicht gekannten Daten-Kapazität.

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Faszination Bohrtechnik Die Kabelverbindung mit möglichst geringem Aufwand durch die Erde zu schicken, ist Ziel der Spezialfirma. Das von ihr eingesetzte Horizontal-Spülbohrverfahren ermöglicht das gezielte unterirdische Vortreiben einer Bohrung. Die Bohrtechnik ist hochinteressant. Es ist kaum zu glauben, dass ein stählernes Bohrgestänge eine Kurve fahren kann. Bis zu acht Prozent auf drei Metern kann der speziell abgeflachte (also nicht runde) Bohrkopf als Ablenkung vertragen. Das ist hilfreich, wenn – z.B. beim Queren der „Weißer Hauptstraße“ – der 50 cm starke Abwasserkanal unterfahren werden soll, dessen Sohle auf 2,60 Metern unter Straßenniveau liegt. Der Bohrkopf ist im Durchmesser doppelt so groß wie das Bohrgestänge. Durch das hohle Bohrgestänge wird die Spülflüssigkeit mit hohem Druck zu zwei Düsen im Bohrkopf gepresst. Dadurch

wird das Gestein gelockert und ausgeschwemmt. Der Bohrtunnel, der um das Gestänge herum durch den dickeren Bohrkopf entstanden ist, dient der Rückspülung des Gesteins in die Auffanggrube, die gleichzeitig der Ausgangspunkt der Bohrung ist. Das Horizontal-Spülbohrverfahren nutzt Bentonit als Spülmittel. Bentonit sieht wie Zementmilch aus, ist grau, flüssig

und hat die wundersame Eigenschaft, den Bohrtunnel nicht einstürzen zu lassen. Es härtet nicht aus, verdrängt aber den umgebenen Baugrund und stellt praktisch einen flüssigen Tunnel dar. In die fertige Bohrung werden zwei Leerrohre (eins als spätere Reserve) vom Ziel­ ort rückwärts mit dem Bohrgestänge eingezogen. Bentonit gewährleistet, dass das reibungsarm geschehen kann. Der Blick unter die Oberfläche Zu Beginn der Arbeiten werden am Startund Zielpunkt Gruben von vielleicht 3 x 3 Metern und ein bis zwei Metern Tiefe ausgehoben, wo die Bohrmaschine ansetzt. Vom Steuerstand aus wird der Bohrer auf Basis einer elektronischen Anzeige durch den Boden gelenkt. Ein Kollege geht den Bohrweg mit einem speziellen Messgerät ab. Damit ortet er den tatsächlichen Standort und die Lage des Bohrkopfes, der zu diesem Zweck einen Sender eingebaut hat. Auch die Tiefe zeigt das Gerät an und übermittelt es direkt an den Steuerstand. Und präzise Übermittlung ist von Bedeutung - denn es liegt jede Menge Zeug unter unserer Erdoberfläche. Das zeigt beispiels­weise ein Blick in die Grube an der „Weißer Hauptstraße“. Hier liegen elektrischer

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Unter dem Gehweg: (1) Stromkabel - (2) Abflussrohr des Anliegers zum Abwasserkanal der StEB, der links in der Straßenmitte ist (3) Gasleitung - (4) Leerrohr, vermutlich Internet der NetCologne - (5) Vermutlich ein Kabelanschluss zum Anlieger. Früher wurden die Kabel durch Halbrohre aus Ton geschützt, heute meist durch eine Sandung mit einem darüber liegendes Plastikband mit Aufdruck (6) das Telefonkabel, das einen Schlenker macht

Strom, Telefon, Internet, Abwasser, Wasser und Gas. Erklärtes Ziel der Tiefbauarbeiter ist es, sich da durchzulavieren und möglichst keine der Leitungen zu treffen. Lagepläne von der Stadt, von der Rhein­ energie, NetCologne, der StEB geben Orientierung. Es gibt aber keinen integrierten Plan, jeder hat einen eigenen, die die Bohrmänner alle gleichzeitig berücksichtigen müssen. Die Pläne sollten alle Leitungsführungen exakt verzeichnen. Die Realität sieht manchmal anders aus, wie man auf dem Foto ersehen kann. Das Telefonkabel, das geradeaus laufen sollte, macht einen kleinen Schlenker. Autarke Teams Mit der hier in Weiß eingesetzten Maschi-

ne amerikanischer Herkunft kann man ca. 160 Meter weit bohren, dann muss ein neuer Ansatz gemacht werden. Das Set aus Bohrmaschine und zugehörigem LKW ist völlig autark. Im LKW wird von einem Generator Strom erzeugt, der die gesamte Anlage mit Hochdruck für die Bentonitspülung und -aufbereitung bedient. Sogar an eine Mikrowelle in der Küche für die Bauarbeiter ist gedacht worden. Der Weißer Boden erweist sich stellenweise als sehr widerstandsfähig, wie die Tiefbauer beklagen. Einmal brauchten sie für einen Abschnitt vier Tage, der normalerweise in einem Tag zu bewältigen gewesen wäre.

Am Ausgangspunkt der Bohrung wurde vorige Tage der Betonschacht eingesetzt, von dem aus später der Anschluss an den Funkmast verwirklicht wird. Und da hat es die Jungs erwischt. Ein dünnes, nicht verzeichnetes Internetkabel eines Hausanschlusses haben sie durchtrennt. Das ärgert sie maßlos. Arbeiten sie doch sonst absolut einwandfrei. Die Bohrlöcher pflastern sie so perfekt zu, dass man nicht sehen kann, dass sie mal hier gewesen sind. Text & Fotos: Franz Bauske

Ihr Versicherungsspezialist für Privat- und Gewerbekunden AXA Hauptvertretung Markus Lenz Schillingsrotter Straße 31-33, 50996 Köln-Rodenkirchen Tel.: 0221 93725100, markus.lenz@axa.de www.axa-betreuer.de/markus_lenz WEISSER DORFECHO 180

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Der Seniorenkreis freut sich auf neue Gesichter

S

eit fast 50 Jahren treffen sich zwanglos montags und mittwochs junggebliebene Senioren ab 60 im Pfarrheim von St. Georg in Weiß. Bei Kaffee und Kuchen und einer Auswahl alkoholfreier bzw. alkoholhaltiger Getränke (selbstverständlich alles für „kleines Geld) wird miteinander geplaudert, sich bei Karten-und Gesellschaftsspielen erfreut oder sich gegenseitig in alltäglichen Dingen beraten. Wir feiern die Feste wie sie fallen - Martinsfeier, Weihnachtsfeier, Karnevalssitzung usw.! Außerdem veranstalten wir 7 Halbtagesausflüge in die schönsten Regionen des Rheinlands. Vielleicht weiß der eine oder andere gar nicht, dass es in Weiß diese Einrichtung gibt. Wir freuen uns auf jedes neue Gesicht, egal aus welchem Stadtteil man kommt. Voraussetzung zur Teilnahme ist – wie überall: Geimpft, genesen oder getestet! Normalerweise trifft man sich jeden Montag und Mittwoch ab 14.30 Uhr bis ca. 17.00 Uhr im Pfarrheim St. Georg in Köln-Weiß an der Kirche. Coronabedingt kann leider die Veranstaltung z.Zt. nur mittwochs stattfinden.

Die nächsten Ausflüge finden statt am: Mittwoch,dem 22. September 2021 zur „Laubachsmühle“ im Wiedtal. Anmelden bei Gisela Witzel Tel. 02236 67769 Mittwoch,dem 13. Oktober 2021 zum Hotel “Seemöwe“ in Rurberg am Rursee. Anmelden bei Werner Lambert Tel. 0178 8910037 Der Preis für Fahrt inkl. Kaffee und Kuchen beträgt 24,00 Euro. Abfahrt der Busse um 12.30 Uhr, Heinrichstraße 8 in Weiß – gegenüber Haus Lebenshilfe. Text: Werner Lambert

Aufreger-Thema

Alarmstufe Kot!

A

ls Frauchen eines Hundes bin ich oft mit meiner Fellnase auf dem Sürther Feld, im Weißer Rheinbogen oder am Leinpfad unterwegs. Natürlich muss der Hund auch müssen dürfen. Aber Frauchen und Herrchen sollten die Hinterlassenschaft ihres Hundes entfernen – überall! Das gilt selbstverständlich auch für Wiesen und Felder, für die Seitenstreifen der Straßen und Wege, egal ob grün, sandig oder befestigt. Den Haufen verdauten Hundedarminhalts zu beseitigen, ist doch eigentlich ganz einfach: Der Mensch braucht einen Hundekotbeutel, einfach die Tüte überstülpen, Haufen aufnehmen und die Tüte verknoten. Einen Abfallbehälter findet Mann bzw. Frau an fast jeder Straßenecke. Aus Liebe zum Hund und meiner Umwelt trage ich den Kacka-Beutel manchmal sogar kilometerweit bis zum nächsten Mülleimer. Damit wäre das Problem erledigt! Nicht erst seit der Corona-Pandemie gibt es das Kot-Dilemma. Die meisten Hundehalter/innen räumen ihrem Hund verantwortungsbewusst hinterher und entsorgen den aufgesammelten Kot ihrer Lieblinge in den nächsten Mülleimer.

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Leider nicht jeder! Dabei sorgen hinterlassene Hundehaufen oder achtlos weggeworfene Kotbeutel nicht nur für Umweltverschmutzung, sondern sind auch eine gesundheitliche Gefahr für Mensch und Tier. Hundekot löst sich nicht so einfach in der Natur auf. Schafs-, Pferde- und Rinderkot zerfallen unproblematisch, da bei der Verrottung des Kots hohe Temperaturen entstehen und diese Tiere Pflanzenfresser sind. Bei Hundekot ist das nicht der Fall: Laut Laboruntersuchungen braucht Hundekot mehr als 6 Wochen, um sich bis zur Hälfte zu zersetzen. Gefährliche Bakterien, Giardien oder die Eier von Band-und Fadenwürmern bleiben lange in den Ausscheidungen des Hundes bestehen. Durch den Kot gelangen sie ins Freie und können hier monatelang überleben – bis sie vom nächsten Tier aufgenommen und auf diese Weise weiterverbreitet werden. Nicht nur andere Hunde und Tiere, sondern auch Menschen können sich mit Parasiten infizieren und erkranken – besonders gefährdet sind immungeschwächte Erwachsene und Kinder. Die Hinterlassenschaften unserer Hun-

de gelangen auch über die Wiesenmahd auf dem Sürther Feld in das Futter für Tiere und somit in die Nahrungskette des Menschen. Auf den Wiesen und dem Ackerland im Weißer Rheinbogen werden sogar Lebensmittel produziert – sie sollten nicht als Hundeklo herhalten. Übrigens: Die Hundesteuer, die wir für unsere Fellnasen entrichten, ist – wie alle Steuern – eine Abgabe ohne Anspruch auf eine Gegenleistung, wie z. B. die Entfernung von Hundekot. Liebe Hundehalterin, lieber Hundehalter, es sollte für uns selbstverständlich sein, den Kot unseres Hundes zu entsorgen – immer und überall! Text und Foto: Brigitta Bornemann WEISSER DORFECHO 180


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Heft Nr. 176 •

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Die beste


Fastelovend zesamme, … wir hoffen, es geht Euch allen gut und Ihr genießt den Sommer, der uns momentan ja Gott sei Dank niedrige Inzidenzen beschert. Hoffentlich bleibt das auch so… Wir sind nämlich schon fl eißig und haben unser Programm für die neue Session

stehen und auch schon teilweise mit dem Üben angefangen. Wir hoffen sehr, dass wir uns in 2022 im Gürzenich zo Wieß wiedersehen können, Bestellzettel mit den dazugehörigen Daten fi ndet Ihr anbei.

Ihr könnt diese ausgefüllt bei Beate Mais oder Kirsten Pubanz (Auf der Ruhr 59a oder 53) einwerfen. Bei Kevin im Kiosk, bei Hannelore Bussard im Gemüseparadies oder in der Rosen-Apotheke könnt Ihr Euch auch Bestellzettel abholen zum Ausfüllen & Einwerfen. Wir möchten sehr gerne wieder auf die Bühne, wir können und werden unsere Sitzungen jedoch nur ohne Einschränkungen stattfi nden lassen. Darum alles nur unter Vorbehalt.

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Die aktuelle Presseinformation des “Festkomitee Kölner Karneval” erlaubt ja Sitzungen unter Einhaltung von 3G (Genesen – Geimpft – Getestet). Wir werden dies zur Sicherheit aller auf 2 G (Genesen – Geimpft) beschränken und nur unter bestimmten Voraussetzungen PCR-Tests zulassen. Auch werden die Eintrittskarten personalisiert. Zum Kartenvorverkauf am 04.11.2021 ab 17.00 Uhr im Pfarrheim wissen wir vielleicht schon mehr. Sollten, aus welchen Gründen auch immer, die Sitzungen nicht stattfi nden können, bekommt Ihr selbstverständlich Euer Geld zurück. Darum ganz wichtig: immer vollen Namen UND Telefonnummer angeben auf Eurem Bestellzettel. In diesem Sinne wünschen wir Euch weiterhin einen traumhaften Sommer, einen jecken Start in die neue Session und bleibt gesund. Eure Löstigen Wiever vun St. Georg Text: Jule Kießling WEISSER DORFECHO 180


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Mut und Zuversicht - Kunst in schwierigen Zeiten

Gedanken von Claudia Franzen

„CORONA bedeutet(e) für die Meisten eine Herausforderung, seien es Einschränkungen privater sozialer Kontakte und oft auch begleitende existenzielle Sorgen. Als Bildende Künstlerin - Malerin - schon mehr als 30 Jahre selbständig, fehlen mir immens die sonst jährlich stattfindenden Ausschreibungen für Ausstellungen im In-/Ausland, sie sind gecancelt oder verschoben worden, Anfragen für 2021 kommen immer noch zu selten. Dabei sind Ausstellungen, ihre Präsentationsflächen, eminent für meine eigene Werbung und Kundenpflege. Ebenso auch unverzichtbar, um sich einem neuen Publikum zu zeigen bzw. „Neues“ vorzustellen. Daraus ergeben sich immer neue Kontakte, Kunden, die mir meist jahrelang ihre Treue sichern, mit denen ich im Dialog bleibe; die auch gerne Atelierluft schnuppern und die nächsten Ausstellungen besuchen/begleiten möchten. 2021 ist eine echte Bewährungsprobe, viele große und kleine Sammler sind mir auch in diesem Jahr treu geblieben, ich habe unerwartet mehr Aufträge als in den vergangenen Jahren. Interessenten erinnerten sich ihrer Wunsch-Traumbilder und vertrauten mir Entwurf und Ausführung an! Es gab auch eine engagierte KunstFreundin - Martina Köllner, Inhaberin der Maternus Apotheke Rodenkirchen, die mir wiederholt Ausstellungsfläche in 20

ihrem Schaufenster anbot! Diese Geste ist in meinen Begegnungen und meinem beruflichem Alltag symptomatisch für die gelebte und erworbene Nähe im Innenverhältnis Kunde und Künstler, gerade auch in dieser schwierigen Zeit. Im Privaten hat man auch das Gefühl, wir sind „mit Abstand“ näher gerückt. Es ist mehr Zeit übrig - relativ - um zuzuhören, sich im Dialog zu üben … und das bringt uns Menschen näher, mein Wunsch, es auch zu bewahren! Es ist nicht alles selbstverständlich, es ist eine Chance, der man sich stellt, die man auch mit Leben und „Farben füllt“. „Wir sind alle grenzenlos in den Farben, die durch uns hindurchfließen“ Corona bedeutete eine Zwangspause für eine erschöpfte und überreizte Gesellschaft und darin verbirgt sich eine Chance zur Korrektur! Meine Hoffnung und mein Optimismus beruhen auf genau diesem Gedanken des Atemholens, Innehaltens und Miteinander.

Ich freue mich auf Besucher … neue Kontakte … die Tore waren nur ideell verschlossen!“ Text und Fotos: Claudia Franzen

„Offenen Ateliertage 2021“ Claudia Franzen: „ Ich verspreche, auf dem Rundgang im Atelier-Gelände „ Unter Palmen“…ungewöhnliche Sichtachsen, Skulptur und Ölmalerei und - ganz wichtig - ein Herzlich ‚ Willkommen!“ Ort: Claudia Franzen Atelier „Unter Palmen“ Mönchsgüterweg 1 50999 Köln Zeit: Freitag, 17. 09. 2021 18 - 20 Uhr Samstag, 18. 09. 2021 13 - 18 Uhr Sonntag, 19. 09. 2021 13 - 18 Uhr Im Atelier präsentiert zeitgleich Maria Aachen aktuelle Skulptur und Objekte.

Meine Zuversicht ist aber auch durch meine Tätigkeit gestärkt und geschult: Inzwischen bin ich schon eineinhalb Jahre im neuen Domizil im Mönchsgüterweg - mit ganz viel Außenflächen für Skulpturen und im Innenbereich die variablen Präsentationen und Kombination von Raumgestaltung und Kunst!!

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„Fluss des Lebens“ UMFRAGE: Neuer Bestattungsgarten auf dem Friedhof Köln-Weiß? Die Bestattungskultur befindet sich seit langem im Wandel. Urnenbeisetzungen nehmen zu. Die Bürger wünschen sich vielfach möglichst pflegeleichte Grabangebote - auch für Erdgräber. Auf dem Friedhof Weiß in Köln-Rodenkirchen könnte der Flur 3 umgestaltet und künftig als neues Bestattungsangebot „Fluss des Lebens“ angeboten werden. Mit dem modernen Gestaltungskonzept, das als Kooperationsgräberfeld vom Kölner Grünausschuss und der Bezirksvertretung bereits genehmigt wurde, soll auf der aktuell brachliegenden Rasenfläche des Friedhofs Köln-Weiß der sogenannte „Weißer Rheinbogen“ gestaltet werden. In Kooperation mit der Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner eG wird somit

gärtner entwickelt mit ihren „Bestattungsgärten“ bereits seit 2008 zeitgemäße Friedhofsflächen, die einem Landschaftsgarten nachempfunden sind. In jedem Bestattungsgarten sind verschiedenste Formen der Erdbestattung und Urnenbeisetzung möglich. Im

Zusätzlich zur Bepflanzung mit einigen Solitär-Bäumen, die auch Schatten spenden, werden niedrige Sträucher, Gräser und Bodendecker gepflanzt. Für einen Moment der Ruhe und Entspannung werden sich auf dem Bestattungsgarten drei seniorengerechte Bänke befinden. Vorsorge als emotionale Entlastung Der Themengarten „Fluss des Lebens“ bietet eine würdevolle Umgebung zum Trauern und Erinnern, die zusätzlich die Dauergrabpflege für die gesamte Nutzungszeit des Grabes beinhaltet (25 Jahre). Angehörige müssen sich nicht um verwelkte Blumen oder Gießarbeiten kümmern, da die dort erworbenen Grabstätten von einer Pflegeverpflichtung für die Angehörigen befreit sind. Für die namentliche Nennung der Verstorbenen werden Findlinge oder kleine NatursteinStelen eingesetzt. Als Treuhandstelle übernimmt die Genossenschaft die langfristige und sichere finanzielle Verwaltung der Grabpflege und ihre angeschlossenen Mitgliedsbetriebe, wie etwa die Friedhofsgärtnerei Blumen Krosse, sind vor Ort für sämtliche gärtnerische Arbeiten zuständig.

mehr Platz geschaffen für Urnen- und Sarg-Beisetzungen, so dass auf der geplanten Fläche voraussichtlich über 100 Urnengrabstätten und bis zu 10 Erdwahlgräber platziert werden könnten. Die Idee, den „Weißer Rheinbogen“ als Gräberfeld anzulegen, geht zurück auf eine Initiative von Bestattungen Brodesser aus dem Jahr 2017. Anspruchsvolle Bestattungskultur Die Genossenschaft Kölner FriedhofsWEISSER DORFECHO 180

Vergleich zu einer klassischen Beisetzung folgen die Gräber dem Verlauf der organischen Wegeverläufe und haben keine sichtbare Abgrenzung. Der „Weißer Rheinbogen“, als Inspiration für die Neugestaltung, könnte durch runde, blaue Glaskiesel bzw. durch blau blühende Stauden in geschwungener Form nachgebildet werden. Mit wassergebundenen Wegedecken werden die Fußwege in den aktuellen Bestand eingebunden.

Wie denken Sie über die Erstellung von Bestattungsgärten? Bevor nun mit der weiteren Planung zur Umsetzung der neuen „Bestattungsgärten“ in Weiß begonnen wird, interessiert uns Ihre Meinung. Auf der Homepage https://mein-weiss.de/umfrage gibt es eine kurze Erhebung – wir freuen uns auf das Feedback! Text: Vivien Jordan Fotos: Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner 21


Gerhard Josten schreibt Bücher zu unterschiedlichsten Themen – von Schach bis Lebensphilosophie

Schaffensdrang in vielen Heimaten

Lebenswelten

Gerhard Josten - in vielen Heimaten zu Hause

K

unst, Literatur, Schach, Fotografie – nur einige Themen, die Gerhard Josten inspirieren. „Man muss dafür sorgen, dass der Alltag einen nicht erwischt“, so die kurze Erklärung des 83-jährigen Lebenskünstlers. Eine Sorge, die der Weißer absolut nicht haben muss.

Kreativ war Gerhard Josten schon immer, wollte eigentlich Künstler werden. „Das steckt einfach in mir.“ Leider klappte es mit dem Studium an der Hochschule nicht, nach der Ablehnung entschied er sich für eine Karriere beim Landschaftsverband, kümmerte sich dort um Straßenwesen, Autobahnen, Umweltschutz. „Alles schön und gut, aber richtig ausgefüllt hat mich der Job nicht.“

ich kann auch ohne Kunststudium starten und meine Ideen umsetzen.“ Inzwischen sind unzählige Werke entstanden – Familienporträts, Landschaftsbilder, Stadtansichten, Impressionen. Von realis­ tisch bis abstrakt. Öl auf Leinwand ist die favorisierte Technik. „Große Künstler haben einen bestimmten Stil, ich bin gern vielfältig unterwegs.“ Fast alle Bilder hat Gerhard Josten innerhalb der Familie verteilt, nur wenige verkauft. Drei Kinder sowie sechs Enkel sind versorgt. „Jetzt hat keiner von uns mehr Platz für weitere Arbeiten. Auch das Haus, in dem meine Frau und ich in Weiß leben, bietet keine leeren Wände mehr.“ Daher widmet sich der Autodidakt ab sofort mehr dem Schreiben. „Bücher lassen sich immer noch irgendwo unterbringen“, so seine Überlegung.

Jahren durch einen spektakulären Fund im heutigen Iran belegt werden kann.“

Das ptolemäische Weltbild war in der Genauigkeit seiner Bahnvorhersage dem heliozentrischen Weltbild des Nikolaus Kopernikus (16. Jh.) überlegen. Das ptolemäische System wurde um 1600 durch das ebenfalls noch geozentrische tychonische Weltsystem (benannt nach Tycho Brahe) abgelöst. Erst Keplers Entdeckung, dass die Planeten auf Ellipsen um die Sonne laufen, führte dann zu einem damals ausreichend genauen und unter Astronomen allgemein akzeptierten Modell des kopernikanischen Weltbildes. Bis heute ist die Frage nicht geklärt, wie groß und wie alt unser Weltall ist. Im Alten Testament der Bibel finden wir dazu kei-

ne Aussage außer dieser einen, die Gott sieben Tage einräumt, um die Welt zu erschaffen. Eine weitere Aussage findet sich im Neuen Testament: Ein Pharisäer wollte Jesus mit der Frage auf die Probe stellen: „Lehrer, welches ist das größte Gebot im Gesetz?“ Jesus antwortete: „Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn. Dies ist das größte und erste Gebot.“ Dann fügte er hinzu: „Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst‘ “ (Mat. 22:34-39).

Wie geht es weiter? Das aktuelle Buchprojekt trägt den Titel „Einige Blicke nach vorn“. Es ist so gut wie fertig, erste Gespräche mit Verlagen haben stattgefunden. „In fortgeschrittenem Alter schreiben Prominente gern ihre Memoiren, ich beschäftige mich lieber mit der Zukunft.“ Es geht um Visionen und das gleich in Bezug auf das gesamte All. Für das Dorfecho stellt Gerhard Josten exklusiv einen ersten Textauszug als Einblick in sein jüngstes Werk zur Verfügung! Kreativität, Experimentierfreude, Forschergeist – Gerhard Josten nutzt jeden Tag für Neues. „Ich mache keine langfristigen Planungen, lasse mich vom Augen­

Exklusiv: Auszug aus dem neuen Buch „Einige Blicke nach vorn“

Das erste Bild aus dem Jahr 1975 – Kölnszenen

Das erste Bild Es musste ein Kontrastprogramm her. „1975 habe ich Pinsel und Leinwand genommen und mir zu meiner beruflichen Heimat eine weitere geschaffen.“ Das erste Bild war eine kleinteilige Kölnstudie, die viele Highlights der Stadt auf einem Bild zusammenfasst. „Ich dachte, 22

Matt & Remis Und auch die Literatur ist kein Neuland für das Energiebündel. Seit den neunziger Jahren publiziert Gerhard Josten in loser Folge sowie bei unterschiedlichen Verlagen Gedrucktes zu Themen wie Kunst, Lebensphilosophie oder Schach. „Meine spielerisch-kämpferische Heimat war über Jahrzehnte das Schachspiel.“ Ein Bereich, den er geradezu wissenschaftlich aufgebarbeitet hat. „Ich war auf der Suche nach seinem Ursprung. Für mich steht fest, dass Schach nicht 800 Jahre alt ist, sondern bereits vor 5000

blick treiben.“ Keine leichte Situation für Ehefrau Irmgard sowie den Rest der Familie. „Meine Frau und ich sind 55 Jahre verheiratet und so total verschieden, dass ich mich fast jeden Tag frage, wie sie es mit mir aushält.“ Das Geheimnis der glücklichen Ehe. „Wir verstehen uns trotz oder vielleicht gerade wegen unserer Gegensätze blendend, ergänzen uns optimal. Alltagsroutine oder Langeweile gibt es bei uns nicht!“ Text: Daniela Janusch Fotos: Gerhard Josten WEISSER DORFECHO 180


Gemeinschaftswohnen

„Nicht mehr zeitgemäß?“

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n meinem Artikel zum Umgang mit der Coronapandemie in unseren Wohnhäusern im letzten Dorfecho habe ich den Satz formuliert, dass man unsere Einrichtungen als „nicht mehr zeitgemäß“ betrachtet. Bewusst in Anführungszeichen gesetzt, war die Aussage durchaus provokant gewählt, deckt sich aber mit der Meinung eines nicht unerheblichen Teils der progressiv denkenden Aktivisten und Vordenker der Umsetzung von Inklusion und Teilhabe für Menschen mit Beeinträchtigungen. Um die Problematik in dieser Aussage zu erkennen, muss man kurz die Veränderung in der Unterstützung von Menschen mit Beeinträchtigungen betrachten, die in den letzten Jahrzehnten stattgefunden hat. Paradigmenwechsel Die meisten Wohneinrichtungen sind in den letzten 50 Jahren ursprünglich als Wohnheime gestartet, wurden dann umbenannt und Wohnstätten und heißen derzeit Sonderwohnformen. Mit dem Wechsel der Benennung gingen auch immer wieder Wechsel in der grundsätzlichen Ausrichtung der Betreuung einher; neue personelle Anforderungen, Erweiterungen der Mitwirkungsrechte der dort lebenden Menschen und nicht zuletzt auch bauliche Veränderungen zur Verbesserung der Wohnqualität (Barrierefreiheit, energetische Maßnahmen). Seit 2020 sind im Zuge des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) weitreichende Änderungen der Finanzierung erfolgt, so dass mittlerweile alle in diesen Häusern lebenden Personen individuelle Mietvereinbarungen für die von ihnen bewohnten Räume haben. Leben in der Gruppe Was geblieben und im Auge vieler ein bleibendes Problem ist: die in den Häusern lebenden Menschen wohnen nach wie vor in Gruppen zusammen und werden umfänglich betreut. Obwohl bewusst neutral formuliert, führt diese Tatsache bei vielen Menschen zu einer Menge von negativen Assoziationen: Ghettoisierung, Gängelung, strukturelle Gewalt, fehlende persönliche Freiheiten,

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schlechte Versorgung usw.…, die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Dies führt in der Folge zu einem höchst kritischen Blick auf diese Wohnform und vor allem auf das dort tätige Personal. Diesem wird gerne unterstellt, im Zuge seiner Arbeit suggestiv Einfl uss auf eben leicht zu beeinfl ussende Menschen zu nehmen und quasi „nach Gusto zu regieren.“ Aber auch Eltern von volljährigen Menschen mit Beeinträchtigungen müssen sich anhören, ihre erwachsenen Kinder „ins Heim“ abzuschieben. Den in den Häusern lebenden Menschen schließlich wird komplette Unwissenheit über die vielen tollen Angebote im Rahmen der neuen rechtlichen und gesellschaftlichen Verbesserungen unterstellt. Alte Bausubstanz Ein zentrales Problem ist natürlich das der Räumlichkeiten als solcher. Viele Häuser sind mehr als dreißig Jahre alt, die dort verbaute Infrastruktur ist anfällig und veraltet. In den letzten Jahrzehnten haben sich bauliche Voraussetzungen mehr als einmal geändert und – müsste man heute diese Häuser noch einmal bauen – wir würden diese natürlich völlig anders konstruieren. Allerdings ist dies ein reiner Gemein-

platz, denn vermutlich trifft dies auf über die Hälfte des derzeitigen Wohnbestands in Köln zu. Das Alter und die Mängel der Häuser pauschal zu kritisieren, ohne die Möglichkeit zu geben, Altes entsprechend anzupassen, ist somit eine wohlfeile Empörung. Mir zumindest erschließt sich nicht, wie entsprechend neuer moderner (Ersatz-)Wohnraum für die in unseren Häusern lebenden Menschen entstehen soll, wenn zum einen die Grundpreise im Kölner Süden exorbitant hoch sind und zum anderen die Stadt Köln sich schon vor Jahren aus dem sozialen Wohnungsbau verabschiedet hat. Individuelles oder gemeinschaftliches Wohnen? Die eigentlichen Kritikpunkte gegenüber den Wohnhäusern sind aber grundsätzlich menschlicher Natur. Beginnen wir mit dem Gegensatz individuelles vs. gemeinschaftliches Wohnen. Grundsätzlich kann jeder Mensch, ob beeinträchtigt oder nicht, in unserem Land natürlich wohnen, wo und wie er möchte. Es geht vielmehr darum, dass unterstellt und auch öffentlich kolportiert wird, dass Menschen mit Beeinträchtigung natürlich individuell mit persönlich abgestimmter Assistenz leben möchten und kein Interesse am Zusammenleben in größeren Gruppen haben.

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In unseren Häusern leben einerseits ältere Menschen seit langer Zeit, aber auch junge Menschen, die erst seit wenigen Jahren dort zu Hause sind. Und der Begriff zu Hause ist durchaus ernst gemeint, denn viele der dort lebenden Menschen haben über die Jahre hinweg ein stabiles Gefl echt sozialer Beziehungen innerhalb und außerhalb der Häuser aufgebaut und ich bin selbst mehrfach von Menschen in den Wohnhäusern mit dem Angebot eines Umzugs abschlägig beschieden worden, da diese eben weiter zu Hause bleiben wollten. Fehlende Einblicke Dieser persönliche Wunsch wird dann gerne in dem Sinne verdreht, dass wahlweise suggestive Beeinfl ussung, überbordendes Sicherheitsempfi nden oder völlige Unkenntnis gegenüber den vielen besseren Möglichkeiten außerhalb der Wohnhäuser zu dieser Entscheidung geführt haben. Um es auf den Punkt zu bringen: eine Entscheidung unserer Betreuten für das Wohnen in einem Wohnhaus und gegen eine individuelle Wohnversorgung ist aus einer bestimmten Position heraus nicht akzeptabel, weil rückwärtsgewandet und nicht nachvollziehbar und kann daher nur unter (fremder) Einfl ussnahme erfolgt sein. Negativschlagzeilen Allerdings – und das soll hier keinesfalls

unterschlagen werden – kommt es auch immer wieder zu Situationen, die ein solches Bild schärfen; die Ereignisse auf dem Wittekindshof und in den Reportagen von Team Wallraff sprechen für sich und können in keiner Form beschönigt werden. Das Problem hierbei ist aber ein altbekanntes: es entsteht bei diesen krassen Ereignissen ein mediales Echo, welches die Geschehnisse derart laut zurückwirft, dass für den unbedarften Beobachter ein Bild entsteht, Wohneinrichtungen, in denen behinderte Menschen leben, seien durchgehend Horte der Gewalt. Alle Einrichtungen, Betreuten und das Personal werden in Gesamthaftung genommen. In der gegenteiligen Situation, bei ausgenutzten, missbrauchten und verwahrlosten Menschen mit Behinderung oder psychischen Problemen, die in der eigenen Wohnung zu Opfern werden, wird hingegen ohne weitere Rückschlüsse von Einzelfällen gesprochen. Grundsätzlich: Gewalt und Missbrauch entstehen immer da, wo hemmungslose Stärkere auf Schwächere treffen, ob in der eigenen Wohnung, in Kindergärten, Schulen, Heimen oder in Wohnhäusern, immer dort, wo es an Schutz fehlt. Achtsamkeit ist daher für uns alle ein Gebot, in jeder Lage. Geborgenheit & Teilhabe Da die bei uns tätigen Personen, die Angehörigen und die rechtlichen Unterstützer diese Achtsamkeit in der Regel

sehr ernst nehmen, unterstützt diese Haltung die betreuten Menschen in unseren Häusern bei einem Leben, welches aus deren persönlicher Perspektive angemessen und gut ist: im Kreis von Freunden, mit hohem sozialen Kontaktaufkommen, Individualität, der Möglichkeit sich zu entfalten; unterstützt von Freunden, Verwandten und Mitarbeitenden, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind. Kurzum, für die überwiegende Zahl der in den Häusern der Lebenshilfe wohnenden Menschen sind diese Häuser ihr Heim, im ursprünglichen Sinne des Wortes daheim. Betrachtet man am Schluss die verschiedenen Altersstufen – der älteste derzeit bei uns lebende Herr ist 75 Jahre, die jüngste Dame derzeit 23 – muss man feststellen, dass in den Wohnhäusern der Lebenshilfe schon Menschen verschiedensten Alters zusammengelebt haben. Unter dem gerade sehr zeitgemäßen Begriff Mehrgenerationenwohnen werden auf breiter Ebene die für alle förderlichen Aspekte eines solchen Zusammenlebens beworben. Abschließen möchte ich damit, dass sich niemand, der in unseren Wohnhäusern lebt, für diese Entscheidung einer Kritik stellen muss. Es bleibt eine individuelle Wahl im Zuge der vielfältigen Wohnmöglichkeiten, zu denen auch unsere Häuser gehören. Text: Frank Erhard

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Bauernregeln – die Vorhersagen als es noch keine Meteorologen gab

Der Bodensatz aus vielen Jahren Wettererfahrung uns und zeigt Hochdruckwetterlage an. Die Erfahrung zeigt, das Wetter hält dann für die gewünschte Heuzeit.

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er einen Garten beackert, merkt recht bald, wie stark die Wetterabhängigkeit ist, denn Bodenbeschaffenheit und Arbeitseinsatz sind nicht alles, was den Ertrag beeinflussen. Der Hobbygärtner kann einen Ernteausfall verschmerzen. Anders ist es, wenn man Nahrungsmittel beruflich produziert, um sein Auskommen zu erwirtschaften. Deswegen gibt es ein erhöhtes Interesse an einer verlässlichen und ertragreichen Ernte. Einiges können der Gärtner und der Bauer individuell beeinflussen. Er kann den Acker bearbeiten, durch Düngen der Pflanze die nötigen Nährstoffe zuführen und das Unkraut entfernen, mit dem Ziel, dass seine angebauten Kulturpflanzen nicht überwuchert werden. Damit sind die Handlungsparameter auch schon erschöpft. Das Wichtigste kommt von oben, das passende Wetter.

hof in Brand zu setzen – schon oft passiert. Vielleicht hat man selbst die Erfahrung machen können, dass Rasenschnitt auf dem Kompost warm, sogar heiß wird. Der Bauer hat einen ständigen Blick auf das Barometer und die Windrichtung. Bei uns kommt der Regen in der Regel aus Westen. Wenn wir dagegen hier in Weiß Bundesbahnzüge hören, die vermeintlich am Rheinufer vorbei fahren, dann sind das Züge, die hinter Porz rollen. Ein deutlicher Indikator für Ostwind. Ostwind trägt das Zuggeräusch (und auch Bodengeräusche vom Flughafen) über den Rhein zu

Mai kühl und nass …. Zu Regel zwei: Wenn der Bauer nicht rechtzeitig die Heuphase abschließen konnte, gerät er in eine Zwickmühle. Denn die Bauernregel für den Mai sagt: Mai kühl und nass, füllt dem Bauer Scheune und Fass – soll heißen, reiche Erträge. Kühl und nass ist das optimale Wachswetter. Die Sonne steht im Mai hoch am Himmel und schafft die Voraussetzung fürs Wachsen, die Photosynthese läuft auf Hochtouren. Selbst bei Bewölkung kann man zu dieser Zeit im Frühjahr erleben, dass man auf der ungeschützten Haut einen unerwarteten Sonnenbrand erfährt. Wenn den Pflanzen dann noch ausreichend Wasser zur Verfügung steht, wächst es wie doll. Kalte Sophie Zur nächsten Regel: Für erfahrene Kleingärtner gilt, dass frostempfindliche Pflanzen – und hier erwähne ich besonders die Tomaten – nicht vor den Eisheiligen ins Freiland gepflanzt werden sollten. Immer wieder tappen Neulinge in die Falle und lassen sich durch warme Tage Anfang Mai dazu verleiten, die Pflanzen rauszupflanzen. Mit fast absoluter Regelmäßigkeit senkt sich Mitte Mai die Temperatur so weit ab, dass wir

Start im Frühjahr Im Jahresverlauf ist die erste Herausforderung für den Landwirt im April/Mai. Es gilt, das Gras zum richtigen Zeitpunkt zu mähen, um Heu herzustellen. Dazu braucht man drei bis fünf Tage trockenes Wetter. Heu muss richtig trocken sein, sonst wird es im einfachsten Fall schimmelig und nicht verwertbar. Kaum zu glauben ist, dass feuchtes Heu in der Lage ist, zu entflammen und den Bauern26

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noch Frostnächte erleben. Tomaten, Salate und auch Kartoffeln vertragen das gar nicht. Das Laub wird braun und zeigt an, dass die Pfl anze abgestorben ist. Die „Kalte Sophie“ sollte man respektieren. Sophie ist am 15. Mai. Früher merkte man sich Jahresdaten am Namenstag, weil man nicht den Geburtstag einer Person, sondern ihren Namenstag feierte. Siebenschläfer In diesem Jahr konnte man auch schön eine weitere Bauernregel beobachten: Siebenschläfer. Die Regel sagt, dass Regen an oder um diesen Tag (27.6.) bedeutet, dass es wochenlang tendenziell regnerisch bleibt. Meteorologen bestätigen das. Wenn es zu diesem Zeitraum eine Tiefwetterlage gibt, dann tendiert die dazu, sich länger nicht zu verlagern. Wir konnten das in diesem Jahr ganz deutlich erleben. Es hielt sich dran mit dem Regen. Die diesjährige Erfahrung hatte noch etwas Besonderes. Nicht nur der Mai, sondern auch der Juni und der Juli funktionierten nach der Bauernregel des Mai. Die Folge war, dass wir eine nie dagewesene Vegetation erlebt haben. Die Biomasse war so riesig, dass die Komposter übervoll wurden. Eine Wucherung aller Gewächse und das Unkraut waren kaum zu bewältigen. Erntezeit Für die Bauern ist diese Großwetterlage auch wieder eine kritische Zeit, denn sie fahren im Juli ihr Jahresgehalt ein, wenn primär Getreideanbau betrieben wird: WEISSER DORFECHO 180

die Felder müssen abgeerntet werden. Dazu braucht man aufs Neue trockenes Wetter, also Sonnenschein. Getreide ist nur bei ca. 15 % Getreidefeuchtigkeit lagerbar – sonst Schimmel! Früher war die Getreideernte ein größeres Problem als heute, weil sie in mehreren Phasen ablief. Abmähen des Getreides, Aufbinden und in Garben aufstellen, aufl aden und in die Scheune fahren. Im Herbst wurde dann gedroschen. Die heutigen Mähdrescher schaffen alles in einem Durchgang weg, wenn es ein paar Sonnenstrahlen

zum Trocknen gegeben hat. Sie sind auch in der Lage, umgewehte Getreidehalme aufzunehmen, wenn sie nicht zu lange gelegen haben. Hat aber stark anhaltender Regen die Ähren schwergewichtig gemacht und längere Zeit auf den Ackerboden gedrückt, fängt ein neuer Lebenszyklus des Getreides an, die Körner beginnen zu wachsen. Auswuchs nennt sich das. Der Mähdrescher fährt drüber weg. Die Ernte ist verdorben! Text & Fotos: Franz Bauske

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Lust auf Begegnung

Zahlreiche neue Angebote im BürgerTreff X • LeseluX regelmäßiger offener Lesekreis für Erwachsene – teilweise auch in leichter Sprache für Menschen mit Fluchthintergrund oder Behinderung • BasiX - Einfach digital... Kurs für Senioren Der Umgang mit Handy und Computer leicht gemacht. Auch für absolute Anfänger • Handarbeits-BoX Nähen lernen, miteinander nähen, stricken oder häkeln Maschinen und Material vorhanden • Psychologische Sprechstunde zum Thema „coronabedingte Belastungen“ nach Vereinbarung • Nachhaltigkeit, Umwelt, Klima Expertenvorträge zu aktuellen Themen

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ittlerweile ist der BürgerTreff X des Vereins WiSü e.V. in der Eygelshovener Str. 33 auf dem Gelände der ehemaligen Flüchtlingsunterkunft an der Gesamtschule Rodenkirchen vielen Menschen im Rheinbogen bekannt.

Das Gelände und die Räume bieten Platz und Möglichkeiten für viele Aktivitäten. Die beiden Frontfrauen Monika Wilke und Dr. Ellen Behnke haben sich gemeinsam mit ihren ehrenamtlichen MitstreiterInnen wieder eine ganze Reihe an interessanten Angeboten überlegt.

Neue Angebote: • Freiluft-Sommerkino gemeinsames Kinoerlebnis im Rheinbogen • Café Xpresso Frauencafé regelmäßiges Angebot für Frauen, Mädchen und Mütter jeden Alters mit individueller psychologischer Beratung nach Bedarf

Bereits bewährte Angebote wie die WiSü-Schülerhilfe, die Deutsch-Sprachförderung oder die Möglichkeit, Räume für Veranstaltungen, Workshops, Fortbildungen o.ä. zu nutzen, bestehen selbstverständlich weiterhin. Text: Ellen Behnke & Monik Wilke Fotos: Wisü

Der BürgerTreff X ist ein Treffpunkt für alle Menschen, die Lust auf Begegnung und Miteinander haben. Menschen mit verschiedenen kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Hintergründen aus allen Altersgruppen haben hier die Möglichkeit, gemeinsam und selbstbestimmt ihre Freizeit zu verbringen: Im großen Garten kann man „ackern“ oder entspannen, sich in der regelmäßigen Mittwochs-Malwerkstatt künstlerisch betätigen, an den zahlreichen Instrumenten sein musikalisches Talent ausprobieren oder sich ein paar Bücher aus den beliebten Bücherschränken ausleihen.

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Erfolgreiches Start-Up in Weiß gegründet

Notizbuch meets Kanban

„Ursprünglich hatte ich die romantische Vorstellung, mich um alles selbst zu kümmern – vom Verpacken bis zum Abgeben der Pakete bei der Post. Ein Ansatz, den mein Mann mir zügig ausgeredet hat.“ Was sich sehr schnell als richtig erwies, denn die Flut der Vorbestellungen überstieg direkt alle Erwartungen.

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Da blickt keiner mehr durch: To-do Listen sorgen oft für erschreckendes Chaos

in agiles Notizbuch – was verbirgt sich dahinter und braucht die Welt das? Die Antwort. Ein klares JA! Natalie Schüller revolutioniert mit ihrem Unternehmen „zettelweise“ gerade die klassische Post-it- sowie Chaos-Kultur.

„Trotz aller digitalen Tools und Helfer bin ich selbst lieber oldschool unterwegs, nutze gern ein Notizbuch für To-dos, Gedanken und Ideen. Vor allem im Büro,“ erzählt die Marketing- und Produktmanagerin. Leider verhindert die klassische Variante oft nicht, in der eigenen Unordnung zu versinken: Unübersichtliche, starre Listen – lästiges Blättern – durchgestrichene Schlagworte – Verweise auf nächste Seiten. Strukturiertes Arbeiten geht anders.

Alternative zu To-do-Listen, die immer wieder neu geschrieben werden müssen.“ Der Startschuss für das agile Notizbuch. Dann ging alles sehr schnell „Ich habe einen Prototypen erstellt, ihn in meinen Arbeitsalltag integriert, kontinuierlich weiter verfeinert, bis alles passte.“ Und dann einfach losgelegt. „2019, hochschwanger, habe ich meine Firma gegründet, Notizbücher produzieren lassen, meinen Onlineshop selbst eingerichtet.“ Nach vielen Nachtschichten war es im August 2019 so weit – die ersten Bestellungen trafen ein.

„Bislang waren wir zweimal ausverkauft, mit den vielen Nachfragen unmittelbar nach dem Start hatten wir nicht gerechnet.“ Inzwischen hat Natalie Schüller aber auch diese Prozesse optimiert. „Ein Jahr später sind alle Abläufe digitalisiert und ich bin immer noch wahnsinnig stolz darauf, bei welchen Firmen das agile Notizbuch zum Einsatz kommt.“ Unter anderem bei Medienunternehmen, Banken und Seminaranbietern. Einfach mal machen Das Fazit der Start-Up Gründerin, die seit 2012 in Weiß lebt: „Ich kann nur jedem, der eine Produktidee hat oder darüber nachdenkt, sich selbstständig zu machen, dringend raten, es auszuprobieren. Ganz nach dem Motto: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!“

Text: Daniela Janusch Fotos: Natalie Schüller

Visuelles Projektmanagement Dass es ganz einfach sein kann, fiel Natalie Schüller auf, als sie vor rund zwei Jahren in einem Seminar mit einem Kanban-Board arbeitete: Eine Methode, die einen perfekten Überblick über den aktuellen Arbeitsstatus vermittelt. Zum Einsatz kommen farbige Haftzettel. Auf ihnen werden einzelne Arbeitsaufgaben abgebildet, die in Spalten auf einer großen Tafel platziert werden. Simpler und effektiver geht es kaum. „Ich dachte, es muss doch möglich sein, diese Methode auch für die persönliche Selbst­ organisation nutzbar zu machen. Als WEISSER DORFECHO 180

Das agile Notizbuch mit Kanban Board und Klebezetteln für weniger Verzetteln bei den To-dos

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„Quo Vadis“ Weiß Liebe Weißer Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Ich erinnere mich noch gut daran, als wir die Bürgerveranstaltung zur Umgestaltung der Weißer Straße „Auf der Ruhr“ hatten – einer der Städteplaner vor der Gefahr von Starkregen warnte und dass man hierauf bereits bei der Planung achtgeben sollte. Daraufhin standen mehrere Weißer Bürger auf und sagten, wir hätten ja noch nie Starkregen mit Überfl utung gehabt und das würde die Straße ja nur teurer machen. Ich hoffe, dass die Mitbürger nun anders denken, wenn man über die Umgestaltung einer Straße spricht.

ich wende mich heute an Sie, um das Thema der Elektromobilität in unserem Dorf zu beleuchten. In der Straße, in der ich in Weiß wohne, gibt es mittlerweile zehn Elektro- oder Plug-In-Hybrid- Autos. Jeder versucht so gut es geht, seinen Wagen von seiner Garage aus zu laden. Elektrofahrzeuge und die Umorientierung fallen ja nicht vom Himmel. Vor zehn Jahren gab es die ersten Diskussionen über Elektrofahrzeuge. Und welch ein Wunder, wir haben es in unserem Dorf auf eine Elektroladestation am Kirmesplatz gebracht. Wie kann es sein, dass ein wichtiges Werkzeug zur Nutzung der Technologie nicht bei uns ankommt. Für mich absolut unverständlich, dass es nicht möglich sein soll, mindestens zehn Elektroladestationen in unserem Dorf zu installieren. Nach einem Gespräch mit der Rhein Energie sagte man mir, dass ich Vorschläge sammeln sollte, um die dann wiederum weiterzuleiten. Jeder, der länger in der Stadt Köln wohnt, weiß, wo das hinführt. Ich erinnere nur an die famose Trauerhalle, die seit Jahren vor sich hingammelt. Wenn der nächste Sturm kommt und die Fassade in sich zusammenfällt, wird es bei der Stadt klingeln, hier endlich etwas zu unternehmen. Hoffen wir einmal, dass bis dahin kein Mensch zu Schaden

Jürgen Pfeiffer, Geschäftsführer der Dorfgemeinschaft Weiß

kommen wird. Aber zurück zu den Elektroladestationen: was ist der Grund, warum kann man nicht eine Ladestation bei mindestens zehn Autos pro Straße bekommen? Wir bleiben als Dorfgemeinschaft an der Sache dran. Das andere Thema, das mir auf der Seele liegt, ist die schreckliche Flut. Wir von der Dorfgemeinschaft haben nun einen Betrag gespendet, um unseren Nachbarn in NRW und Rheinland-Pfalz, zusammen mit vielen anderen Vereinen des Kölner Südens, unter die Arme zu greifen.

Apropos „Auf der Ruhr” – aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wenn wir nach der Pandemie zusammen kommen können, sollten wir auf jeden Fall den Dialog wieder aufnehmen und Vorschläge machen, wie wir es hier schaffen, einen guten und von allen Anwohnern getragenen Vorschlag auf die Beine zu stellen. In diesem Sinne, herzlichst Ihr Jürgen Pfeiffer

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Meinen Beitrag von 24 Euro für das erste Jahr sowie alle laufenden Jahresbeiträge möglichst bis Ende Januar des Jahres überweise ich auf das Konto der Dorfgemeinschaft Weiß bei der Stadtsparkasse KölnBonn IBAN: DE52 3705 0198 1902 4378 78, BIC: COLSDE33XXX § 2 der Satzung: Zweck und Aufgaben des Vereins: a) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§51 ff der AO 1977 b) Zweck des Vereins ist es, die Interessen der Bürger und der gemeinnützigen Vereine eines Stadtteils Köln-Weiß auf sozialen, kulturellen und sportlichen Gebieten zu fördern. Solche Zwecke sind: - Senioren und Jugendarbeit - Pflege und Förderung von kulturellen, sportlichen und gesellschaftlich relevanten Veranstaltungen wie z.B. von Informationsabenden, Ausstellungen, Straßen- und anderen Festen - Umwelt-, Landschafts- und Denkmalschutz - die Errichtung und Verwaltung von Plätzen und Anlagen, die der Weißer Bevölkerung zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden... Bunsenstraße 43, 50997 Köln

Besuchen Sie unsere Ausstellung 01.01.2018

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Telefon 0 22 36 /84 26 23 Telefax 0 22 36 /84 26 24

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§ 2 der Satzung: Zweck und Aufgaben des Vereins: a) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne § 2 der Satzung: Zweck und Aufgaben des Vereins: der §§51 ff der AO 1977 a) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne b) Zweck des Vereins ist es, die Interessen der Bürger und der gemeinnützigen der §§51 ff der AO 1977 Vereine eines Stadtteils Köln-Weiß sozialen, kulturellen und sportlichen b) Zweck des Vereins ist es, die Interessen der auf Bürger und der gemeinnützigen Gebieten zu fördern. Solche Zwecke sind: Vereine eines Stadtteils Köln-Weiß auf sozialen, kulturellen und sportlichen - Senioren Jugendarbeit Gebieten zu fördern. und Solche Zwecke sind: Pflege und Förderung von kulturellen, sportlichen und gesellschaftlich - Senioren und Jugendarbeit relevanten Veranstaltungen z.B. von und Informationsabenden, - Pflege und Förderung von kulturellen,wie sportlichen gesellschaftlich Ausstellungen, Straßenund anderen Festen relevanten Veranstaltungen wie z.B. von Informationsabenden, Ausstellungen, Umwelt-, LandschaftsStraßen-- und anderen Festen und Denkmalschutz die Errichtung Verwaltung von Plätzen und Anlagen, die der Weißer - Umwelt-, Landschafts- undund Denkmalschutz Bevölkerung zur Nutzung von zur Verfügung gestellt werden... - die Errichtung und Verwaltung Plätzen und Anlagen, die der Weißer Bevölkerung zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden... 01.01.2018 01.01.2018

Vorsitzender: Ralf Perey, Auf der Ruhr 82, 50999 Köln, T. 02236 9699970, ralf.perey@dorfgemeinschaft-weiss.de Geschäftsführer: Jürgen Pfeiffer, Zum Hedelsberg 99, 50999 Köln, T. 02236 31500, juergen.pfeiffer@dorfgemeinschaft-weiss.de Schatzmeister: Robert Neuschütz, Im Garten 30, 50999 Köln, T. 02236 3932971, robert.neuschuetz@dorfgemeinschaft-weiss.de Kontoverbindung: Sparkasse KölnBonn, IBAN: DE 52 3705 0198 1902 4378 78, BIC: COLSDE33XXX, Steuernummer: 219/5881/0577 Internet: www.dorfgemeinschaft-weiss.de, E-Mail: info@dorfgemeinschaft-weiss.de

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In den letzten Monaten sind folgende Mitglieder der Weißer Notgemeinschaft verstorben: Heinz Scheuer im Alter von 80 Jahren Willi Heiß im Alter von 107 Jahren Ottilie Jünger im Alter von 90 Jahren Manfred Wolter im Alter von 78 Jahren Helene Arzt im Alter von 86 Jahren Christel Danz im Alter von 97 Jahren Durch das solidarische Prinzip konnten die Mitglieder der Notgemeinschaft den Angehörigen der Verstorbenen eine fi nanzielle Unterstützung zukommen lassen. Werden Sie Mitglied, damit wir eine starke Gemeinschaft bleiben. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf: Friedhelm Brodesser, Tel: 02236-66333 Wir wünschen den Familien die nötige Zeit zu Trauern sowie viel Kraft und Zuversicht.

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Eine VeedelsErfolgStory

Côte da Sürth und „Tischlein Deck Dich“

neue Bestimmung und in kürzester Zeit eine Transformation:

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ôte da Sürth hat in den vergangen Jahren 5 mal ein Event - Tischlein Deck Dich - gestaltet und realisiert, das man zweifellos und nicht ohne Stolz als eine „Kulturrevolution“ bezeichnen darf. Motor, Gestalter bzw. Garant waren nicht nur die Organisatoren, sondern auch die Festgäste - wie Gastgeber. Ohne das persönliche Engagement jedes einzelnen Teilnehmers, die vielen Kreativen, die Spitzenköche, die Stimmungskanonen, die DekoKräfte und Gestalter, zahlreichen Bands, unseren DJ ... und ganz wichtig, unsere treuen Sponsoren, wäre das „TDD“ nicht sooo großartig gelungen. Die Bereitschaft zum Miteinander und Offener Kommunikation krönte Freude und Erfolg. Das pralle Leben findet auf dem Sürther Marktplatz statt, der sonst ein tristes Dasein eines Parkplatzes bespielt. Hier nun erfährt der Platz seine

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Ein Ort der Begegnung, der urbane Raum wird temporär zum „Wohnraum“ Corona hat im vergangenen Jahr unsere Pläne durchkreuzt, die Zeiten hatten sich radikal verändert. Ende Mai schienen Zukunft und Einschränkungen rosa gefärbt. Unsere Sehnsucht nach Normalisierung, Begegnung, Cocooning im Öffentlichen Raum ist ebenso riesengroß wie diffus! Ein Fest wie „Tischlein Deck Dich“, mit mehr als 1000 Besuchern an gedeckten Tischen, bedarf einer ausreichend realistischen Planungszeit. Dazu kommen die Imponderabilien wie die Genehmigungsverfahren seitens der Stadt Köln, mögliche Variablen der Inzidenzzahlen könnten zerstörerisch wirken. Sponsoren, die all diese vielen Risiken mittragen wollen, müssen auch gefunden werden. Côte da Sürth hat turnusgemäß sein Fest am 1. Samstag nach den Sommerferien meist August - gefeiert. Unser Verein ist ein kleiner Kreis von 8 Leuten, die nahezu Alle unternehmerisch arbeiten, viel freie Zeit investieren, um das Gelingen zu garantieren. Selbst 5 Jahre Erfahrung und Erfolge erfordern dennoch einen großen Zeitbedarf und Vorlauf für die Vorbereitungen. Last Not Least spüren wir auch

unsere Verantwortung für Alle, ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden. Côte da Sürth hat sich nach reiflicher Überlegung entschlossen, auch im Hinblick auf den kurzen Planungs-Zeitraum, auch der doch ungewissen Pandemie-Entwicklungen, das Revival von „Tischlein Deck Dich“ auf 2022 zu legen. Wir versprechen, mit modifiziertem Konzept und neuem Kleid unsere Festgäste im nächsten Jahr zu überraschen, der Festcharakter wird auf jeden Fall erhalten: „Wir Bürger gehen raus, um Teil der urbanen Stadt - Veedelskultur zu sein!“ In diesem Sinne, bleiben Sie uns gewogen. Feiern Sie den Sommer in Gesundheit und mit ganz viel Zuversicht.

Text & Fotos: Claudia Franzen WEISSER DORFECHO 180


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Die Gesamtschule Rodenkirchen

startet in ihr Festjahr zum 50-jährigen Schuljubiläum

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ie Gesamtschule beendete das Schuljahr 2020/21 mit einer „Bunten Woche“ und beginnt das neue Schuljahr mit ihrem Festakt zum großen Jubiläum. Es passiert viel an der Gesamtschule Rodenkirchen. Wie alle Schulen hatte auch die Gesamtschule im letzten Schuljahr mit der Pandemie zu kämpfen. Doch trotz Corona sollte und soll die Gemeinschaft weiterhin im Mittelpunkt stehen. Daher hat die Schule sowohl eine Projektwoche organisiert als auch die Vorbereitungen für das anstehende Schuljubiläum zum 50. Geburtstag der Schule vorangetrieben. „Bunte Woche“ Als am Ende des Schuljahres endlich wieder alle Schüler*innen in ihre Schule konnten, hat die Gesamtschule diese Gelegenheit genutzt und diesem besonderen Schuljahr auch ein besonderes Ende gegeben. Sie veranstaltete eine „Bunte Woche“. Ausgangspunkt für diese „Bunte Woche“ waren die 17 Ziele der Vereinten Nationen. Diese Ziele richten sich in ihrer Ganzheitlichkeit auf eine nachhaltige Zukunft, die auf Gemeinschaft, Solidarität, Frieden und den Schutz der Erde basieren soll und muss. Diese Bandbreite ermöglichte

die Verwirklichung einer Vielzahl an Ideen und Projekten - jede*r konnte sich hier wiederfinden. Die Schüler*innen informierten sich und andere zum Beispiel auf Wandzeitungen über den Klimawandel oder kritisierten durch künstlerische Projekte den Massenkonsum in der Modeindustrie. Sie nahmen Einwegverpackungen kritisch 36

unter die Lupe und entwickelten Strategien zum bewussten Umgang. Andere Schüler*innengruppen wollten konkret etwas verändern und wurden selbst aktiv. Sie bauten Insektenhotels, um dem Insektensterben entgegenzuwirken oder stellten Produkte des täglichen Gebrauchs wie Seife und Waschlappen selbst her und stellten diese wohnungslosen Menschen zur Verfügung. Viele weitere Projekte bereicherten die „Bunte Woche“. Doch nicht nur der thematische Aspekt der Nachhaltigkeit war der Schule bei dieser Woche wichtig. Neben den bunten Inhalten sollten sich auch die Klassen und die ganze Schulgemeinschaft wieder näher kommen. Das soziale Miteinander, das sich auch bei den 17 Zielen der Vereinten Nationen verankern lässt, war wichtiges zentrales Anliegen der „Bunten Woche“. So hatten nach der langen Zeit des Distanzunterrichts alle Beteiligten wieder die Chance, sich in der bunten Vielfalt persönlich zu begegnen und den großen Vorteil dieser Vielfalt wieder für unsere Gemeinschaft zu nutzen. Dokumentiert wurde diese Woche von einem kleinen Filmteam von Schüler*in-

nen aus der Jahrgangsstufe 12. In Kürze soll der Kurzfilm zur „Bunten Woche“ auf der Plattform YouTube veröffentlicht werden. Informationen dazu werden auf der Homepage der Schule veröffentlicht. Die Ergebnisse unserer „Bunten Woche“ sollen auch Teil des Schuljubiläums werden. Produkte werden ausgestellt und Ideen umgesetzt.

50 Jahre Gesamtschule Rodenkirchen Im Jahr 1971 wurde die Gesamtschule als eine der ersten Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen gegründet. Der Wandel in den letzten 50 Jahren hat auch gezeigt, dass die bewusste Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft unerlässlich ist. So geht es bei dem Jubiläum nicht nur um den Blick zurück, sondern natürlich besonders um den Blick nach vorne. Mit einem Festakt am 17. September wird das Festjahr eingeläutet. Zu den geladenen Gästen zählen unter anderen Schulministerin Yvonne Gebauer und Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Nach dieser ersten Feierlichkeit folgen weitere Veranstaltungen im Verlauf dieses Schuljahres. Die Gesamt­ schule möchte ihr Jubiläum mit dem Kölner Süden feiern. Höhepunkt ist das geplante Schulfest am 11. Juni 2022. Dieses große Fest für alle wird vorab mit einer bunten Projektwoche gestaltet werden. Die Schulgemeinschaft freut sich auf ein erlebnisreiches, vielfältiges Festjahr. Fotos: Adrian Wald Text: Christian Kockhans WEISSER DORFECHO 180


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Abfallprodukt der Milchwirtschaft

„Jung, männlich, überflüssig?“

Muttergebundene Kälberaufzucht

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o titelte jüngst eine Fachzeitschrift zum Thema „Milcherzeugung“, denn da, wo die Kuh Milch geben soll, muss sie auch zwangsläufig ein Kalb gebären. Ohne Kalb keine Milch! Also sind milchgebende Kühe quasi immer schwanger.

Die Tragzeit beträgt dabei genau wie beim Menschen 9 Monate. Nach der Geburt werden allerdings die Kälber fast immer sofort von der Mutter getrennt und separat aufgezogen, weil man ja die Milch verkaufen will und nicht an das Kalb verfüttern möchte. Dieses bekommt in der Regel noch die erste Biestmilch (auch Kolostrum genannt) mit wichtigen Inhaltsstoffen, um danach mit sogenanntem Magermilchpulver in den ersten Lebenswochen aufgezogen zu werden. Diese Magermilch wird energieaufwendig aus der Vollmilch hergestellt, pulverisiert, um dann mit heißem Wasser (und erneutem Energiebedarf) wieder zu flüssiger Milch verrührt zu werden. „Wie umständlich“ – mag sich so mancher fragen, aber groteskerweise ist dieses Verfahren billiger, als das Kalb direkt die Mutter(voll)milch trinken zu lassen! In meinen Augen ein agrarpolitischer Schwachsinn! 38

Kurzes Leben Nach der Geburt gibt die Kuh rund 30 Liter Milch pro Tag, die während der nun beginnenden Laktationsphase stetig abnimmt. Nach zwei Monaten spätestens wird die Kuh erneut besamt (man nennt das KB – künstliche Besamung), trägt dann ein neues Kalb aus und steht vor der nächsten Geburt die letzten 6-8 Wochen „trocken“, d.h. sie wird nicht gemolken, so dass sich der Organismus auf die bevorstehende Geburt vorbereiten kann. „Moderne“ Kühe, die auf hohe Milchleistungen gezüchtet sind, stehen im Schnitt 3,5 Laktationen im Stall ihres Landwirts, bevor sie aussortiert werden und zum Schlachter wandern. Die mittlere Nutzungsdauer einer Kuh liegt derzeit bei 2,7 Jahren, was 980 Tagen entspricht. Ein kurzes Leben! Dabei können Kühe problemlos auch älter als 10 Jahre werden! Aber die Hochleistungskühe sind dann anfällig für Krankheiten und werden lieber aussortiert. Wohin mit männlichen Kälbern? Womit wir beim Thema wären: 50% aller Kälber sind naturgemäß männlichen Geschlechts und geben keine Milch! Sie sind überflüssig, denn der Landwirt

braucht sie nicht zur Nachzucht! Wohin also damit? Diese Kälber werden schon nach wenigen Wochen an inländische und auch ausländische Mäster (Tiertransporte!!) verkauft und dort häufig mit billigem Milchersatz auf der Basis von Pflanzenfetten und Eiweiß gemästet, um schnell an Gewicht zuzulegen. Durch Zugabe von Antibiotika hofft man Krankheiten zu vermeiden, die durch das Zusammenlegen von vielen Kälbern aus unterschiedlichen Herkünften entstehen könnten. Diese Art der Kälbermast ist sehr effizient, aber nicht unbedingt artgerecht. Geht es auch anders? „Bruderkalb-Initiative“ Im vergangenen Dorfecho berichtete ich über die „Bruderhahn-Initiative“, die es schon zu einiger Bekanntheit in der Bevölkerung gebracht hat. Nun gibt es analog auch die „Bruderkalb-Initiative“! Dabei darf das Kalb mehrere Wochen oder sogar Monate bei seiner Mutter bleiben und deren Milch direkt aus dem Euter trinken (und nicht aus Nuckeleimern!). Spätestens nach vier bis sechs Monaten werden die Tiere entwöhnt, erhalten dann nur noch Weide- oder anderes Rauhfutter (bekanntlich hat das WEISSER DORFECHO 180


Rind ja vier Mägen und ist ein Wiederkäuer!) und werden dann der weiteren Mast zugeführt oder direkt geschlachtet. Aber immerhin haben sie diese gemeinsame Zeit! Diese kuhgebundene Kälberaufzucht ist gerade im Entstehen – meist auf biologisch wirtschaftenden Betrieben. Dass dieses Fleisch dann auch etwas teurer ist, versteht sich von selbst – allerdings sollte es agrarpolitisch umgekehrt sein, denn letztendlich ist diese Art der Aufzucht artgerechter und auch energetisch sinnvoller! Die vielerorts zu sehende Ammenkuhhaltung ist demgegenüber auch eine Aufzucht mit Mutter

und Kalb, aber nur für Fleisch! Bei der kuhgebundenen Kälberaufzucht geht es um Milch und Fleisch! Das gehört zusammen! Muttergebundene Kälberaufzucht Ich besuchte vor einiger Zeit einen Milchviehbetrieb im Münsterland, der zum Melkzeitpunkt im Stall die Kälber zu den Müttern lässt (ein herrliches Bild, wenn die Kleinen mit wackelnden Schwänzen hereingestürmt kommen und jedes Kalb sofort seine Mutter findet!). Kühe haben am Euter vier Striche (so heißen die Nippel), an die die Melkzeuge zum Melken

angelegt werden. Dort im Münsterland wurden nur drei der vier Melkbecher während des Melkvorgangs angelegt, so dass ein Strich für das Kalb bleibt. Und die Landwirtin berichtete, dass mit dieser Methode sogar eine Steigerung der Milchleistung zu verzeichnen sei, da das Kalb die Mutter doch noch mehr zu melken weiß, als die Melkmaschine! Geht doch! Und ist damit gar nicht so überflüssig! Text: Mechthild Posth Foto: weidefunk.de

Kürbissuppe

vom Hokkaida Kürbis

Zutaten 1 Zwiebel 600 g Hokkaido-Kürbis 4 Tl Butter Salz, Pfeffer 1 Msp. Cayennepfeffer 2 Msp. Currypulver 1 Msp. Muskatpulver 0,25 l Kokosmilch 100 g Ingwer frisch 0.5 Tl getrockneter Thymian 200 ml Milch oder Sahne 1 Scheibe Toastbrot 2 Tl Zitronensaft 1 Tl Kürbiskernöl

Zubereitung 1 Zwiebel fein würfeln. 600 g Hokkaido-Kürbis waschen, putzen und die Kerne mit einem Löffel entfernen. Kürbis grob würfeln. 2 Tl Butter zerlassen, Zwiebeln , Ingwer geschält gewürfelt und Kürbis darin andünsten. Mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Curry, Muskat und 1⁄2 Tl getrocknetem Thymian würzen. 300 ml Wasser, die Kokosmilch und 200 ml Milch/ Sahne zugießen und aufkochen. Zugedeckt bei mittlerer Hitze 20 Min. kochen lassen. 1 Scheibe Toast- Brot fein würfeln. 2 Tl Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Brotwürfel darin goldbraun anbraten. Suppe fein pürieren, gegeben falls passieren mit Salz, Pfeffer und 1–2 Tl Zitronensaft abschmecken. Mit den Croûtons und je 1 Tl Kürbiskernöl beträufelt servieren.

Rezept von Jörg Blöck


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