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AUSGABE 751 | OKTOBER 2021 | www.bilderbogen.de

KÖLNER

BILDERBOGEN Ihr monatliches Stadtteil-Magazin für den Kölner Süden

Menschen, denen Sie in dieser Ausgabe begegnen: Richard Bargel, Wolfgang Behrendt, Carla Berling, Björn Doant, Barbara Goodworth, Adrian Girschick, Dieter Maretzky, Willy Meißeler, Jürgen Müller, Henriette Reker, Madeleine Rüsche, Peter Scheuss, Stefano Straberg.


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Unger uns Liebe Leserinnen, liebe Leser, was war das für eine schöne Feier anlässlich unserer 750. Ausgabe in rund 62 Jahren mit Ihnen am Rande des Maternusplatzes am ersten Septembersamstag! Der Andrang an unserem Stand war großartig, und Sie, liebe Leserinnen und Leser, haben uns mit Zuspruch, viel Lob und Anerkennung sowie aufmunternder Kritik verwöhnt. Was unsere Redaktion zu der Ansicht kommen ließ, dass wir nicht nur in den vergangenen Jahrzehnten die Nummer Eins im Kölner Süden waren, sondern es immer noch sind! Wir haben Sie im Gegenzug mit kleinen Geschenken wie Blocks in jeder Form, Kugelschreibern und mit einer Dose Jubiläums-Prosecco erfreut. Für Kinder gab es etwas zum Naschen. Was vor allem viele Frauen bedauerten: die „Worte des Monats“ fehlten in den vergangenen Monaten. „Die lesen wir als erstes!“ war

oft zu hören. Doch leider füllte sich diese Rubrik meist mit Sprüchen, die an Rodenkirchener Theken zu hören waren. Und Corona hat den Thekenbetrieb wohl (vorerst) abgeschafft. Ein wichtiges Thema ist der Verkehr vor Kölner Grundschulen. Auf Seite 11 können Sie lesen, wie die Situation mit gleich zwei Grundschulen in der Bayenthaler Caesarstraße ist. Natürlich haben Eltern auch Gründe, warum sie ihre Kinder mit dem Auto zur Schule fahren. Dagegen ist ja auch nichts einzuwenden. Es sind ja auch hier nur die rücksichtslosen Autofahrer, die für das angesprochene Chaos sorgen. Es sind auch immer nur die rücksichtslosen Radfahrer, die ins Gerede kommen. Und ja, es gibt auch rücksichtslose Fußgänger. Also in Zukunft bitte mehr Rücksicht nehmen. Es sind schließlich unsere Kinder, die dort zur Schule gehen. Vielleicht hilft ja auch der

angedachte Ortstermin für etwas mehr Beruhigung. Dass es mit dem öffentlichen Leben wieder aufwärtsgeht, kann man auch an unserem Terminkalender ablesen: Allein hier finden sich 30 Termine in kompakter Form. Dazu kommen noch Termine in Anzeigen und redaktionellen Texten. So viele hatten wir schon lange nicht mehr. Man kann also mit Fug und Recht behaupten: wer den Bilderbogen liest, weiß, wo im Kölner Süden was los ist! Wir wollen hoffen, dass es mit dem „öffentlichen Leben“ weiter aufwärts geht. Das hoffen auch die Karnevalisten, deren Sessions-Eröffnung am Elften im Elften ansteht. Sie hoffen auf ausverkaufte Veranstaltungen ebenso wie die Fußballvereine auf volle Stadien. Der beste Weg für alle: impfen lassen! Man braucht kein Prophet zu sein um zu wissen, dass wir jetzt nach der Bundestagswahl viel „2-G“ haben werden und es für Ungeimpfte heißt: „Wir müssen draußen bleiben!“ Hoffen wir nach dem Lesen dieses Editorials auf mehr Rücksicht und

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Rodenkirchen

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Auch der frühere Bilderbogen-Herausgeber Karl-Heinz Thielen (Mitte) kam zum Gratulieren und wurde von Ralf Perey (links) und Helmut Thielen in die Mitte genommen. Foto: Thielen. mehr Einsicht. Ich bin sicher: dann steigt auch die Zuversicht! Viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe und einen traumhaft schönen Oktober wünscht Ihnen Ihr

Helmut Thielen


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Kölner BilderBogen

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Rodenkirchen

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eine besondere Betonung erhalten. Auf dem Weg durch die Stadt entdecken Interessenten schön gestaltete Tore an Kirchen und alten Patrizierhäusern, die sich im Laufe der verschiedenen Stilepochen deutlich unterscheiden. Die Teilnahme kostet acht Euro, Info und Anmeldung bei Jutta Müller, Telefon 02233/211 76 oder mobil 0178/209 0544. (ht).

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tengelände. Mitmachen kostet vier Euro Standgebühr plus eine Kuchenspende. Anmelden muss man sich unter flohmarkt@sommersprossen.org. Neben einem schönen Warenangebot gibt es auch einen Biergarten mit Kuchen, Waffeln, belegten Brötchen und Hot Dogs. (ht).

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Kunstsonntag in der Wachsfabrik Der nächste Kunstsonntag in der Wachsfabrik in Rodenkirchen, Industriestraße 170, findet am Sonntag, 3. Oktober, zwischen 14 und 18 Uhr statt. Zahlreiche Künstler und Gastkünstler zeigen in den Ateliers ihre Künste. Am Eingang vom Kunstzentrum steht ein Infostand vom Förderverein KulturForum Wachsfabrik, der die 3G`s abfragt und für Informationen zur Verfügung steht. Die Künstler im Einzelnen: im Atelier 04 „manufacture.event, ein Mini-Designmarkt für Kunsthandwerk, dann Sebastian Probst mit seinem art-projekt und Bildhauerei, Charlotte Krautwig mit

Malerei, Jeanette de Payrebrune mit Skulptur und Malerei Manfred Wachendorf, Jovita Majewski, Pascale Behrendt, Inge Lange, Omar El Iahib, Skulptur und Malerei, dann Gertraud Lütkefels, Schmuck und Objekte, miegL mit Bildhauerei und Malerei, Ruprecht Stempell, Fotografie, Sabine Burghardt, Fotografie, Joao de Almeida mit Objekten und noch ein Gastkünstler mit Felix Adam, Fotografie. Im Atelier 21 gibt die Kölner JazzGrunge-Band „Ausfahrt“ kleine Konzerte um 15, 16 und 17 Uhr. Weitere Infos unter www.kunstzentrum-wachsfabrik.koeln. (ht).


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Inhalt

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Kommt ein Sänger geflogen….! Der heißt Hubert Pieper und singt bei der Mundartband „Kuhl un de Gäng“. Der Schnappschuss gelang unserem Fotografen beim Sommerfest der KG „Alt-Köllen“, die als einer der ersten Gesellschaft ein knackiges Sommerfest feierte – streng nach der 3-G-Regel. Die Herrschaften links sind Marianne und Hans Brocker, die früher eine Druckerei auf dem Höninger Weg betrieben. Hans Brocker war lange Jahre als Präsident von „Alt-Köllen“ und auch in Zollstock ehrenamtlich sehr aktiv. Foto: Thielen.

INHALT RODENKIRCHEN

Liebe Leserinnen und Leser – Editorial von Helmut Thielen .................................................. S. 1 Kunstsonntag in der Wachsfabrik .......................................... S. 2 Winterzauber, neue Haltestelle und Tempo 30 in Raderberg ................................................... S. 5 Ausstellung im Max-Ernst-Museum: „Surreale Tierwesen“ .............................................................. S. 8 Bürgervereinigung Rodenkirchen: Henriette Reker würdigt Dieter Maretzky – Neue 1. und 2. Vorsitzende gewählt ........ S. 9 Stimmungsvolle Lesung mit Bestseller-Autorin .................. S. 12 Mit Günter Leitner und dem Bilderbogen durch Riehl ...... S. 12 „Was nicht glücklich macht, kann weg! Helmut Thielen hat den neuen Bestseller von Carla Berling gelesen ........... S. 13 RKCO: „König David in St. Aposteln und der Melanchthonkirche ................................................. S. 14 Ausstellung „Der Dom und >die Juden< ab sofort im Dom ............................................. S. 14 Quartiersmanagerin will Nachbarn vernetzen Michaelshoven und Sürther Feld sollen zu einem Veedel zusammen wachsen ................................. S. 15 Micky Brühl im 1. Kölner Wohnzimmer-Theater ................ S. 20 Nächstes Jubiläumskonzert im Bistro verde ....................... S. 21 Klassentreffen: 75 Jahre nach der Einschulung .................. S. 25 Neues aus der Rodenkirchener Gastronomie ..................... S. 26

SPORT

Vereint! PSD-Bank Cup, mit FC, Fortuna und Viktoria ........ S. 25 Wenn die Fortuna den FC von der Platte fegt Adrian Girschick aus Rodenkirchen hat eine Tischtennis-Abteilung bei Fortuna gegründet ..................... S. 25

KÖLNER SÜDEN

Nord-Süd-Bahn: Bauarbeiten der dritten Baustufe sollen im vierten Quartal starten ............................ S. 7 Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum ........................ S. 8 Nehmt Rücksicht! Verkehrschaos vor Bayenthaler Grundschulen – Kinder appellieren an Eltern ...................... S. 11

KARNEVAL

„Alt-Köllen“: Sommerfest mit neuer Doppelspitze ............ S. 18 Karneval in Rodenkirchen: Neues Festkomitee nimmt Arbeit auf .................................. S. 19 Wer will zu den „Löstigen Wievern“ nach Weiß? .............. S. 19

RUBRIKEN

Impressum ............................................................................ S. 30 Rodenkirchener Terminkalender ................................ S. 28 - 30 Inserenten in dieser Ausgabe ............................................. S. 31 Worte des Monats ............................................................... S. 32

ZUM TITELBILD: „Endlich wieder Rummel!“ dachten wohl viele Zeitgenossen, als auf dem Deutzer Ufer im letzten Monat wieder der Kirmesplatz bevölkert war. Unsere Fotografin Hedwig Thielen suchte sich eine erhöhte Position und brauchte ein paar Versuche, um den Wagen der „Wilden Maus“ auf der äußersten Ecke der Achterbahn und des Domes zu erwischen.

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Rodenkirchen

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Winterzauber, neue Haltestelle und Tempo 30 in Raderberg NACHRICHTEN AUS DER ERSTEN SITZUNG DER BEZIRKSVERTRETUNG NACH DER SOMMERPAUSE

Veranstaltungen - wie hier der Rodenkirchener Winterzauber - sollen im kommenden Jahr auf dem Maternusplatz und dem Sürther Markplatz wieder stattfinden. Alle Fotos: Stephanie Broch. Veranstaltungen 2022 auf Maternusplatz und Sürther Markplatz Karneval, Maifest, Winterzauber - im kommenden Jahr ist voraussichtlich endlich wieder einiges los auf den Markplätzen in Rodenkirchen und Sürth. Nachdem seit nunmehr anderthalb Jahren alle Veranstaltungen - bis auf die regulären Wochenmärkte ausgefallen sind aufgrund der Pandemie, sollen 2022 wieder diverse Märkte, Feiern und Feste stattfinden. In der jüngsten Sitzung der Lokalpolitiker beschlossen diese einstimmig, dass für verschiedene Veranstaltungen Maternusplatz und Sürther Marktplatz zur Verfügung stehen sollen.

Maternusplatz Den Auftakt macht die Eröffnung des Straßenkarnevals am 19. Februar. Im Mai soll vom 26. und 27. Mai der Frühlingsmarkt mit einem Angebot aus Blumen, Kleidung, Schmuck und Gastronomie stattfinden. Im Juni sind vom 16. bis 19. Juni die Rodenkirchener Weintage geplant, im August vom 20. und 21. August die Rodenkirchener Sommertage, die auch in den umgebenden Straßen stattfinden. Am 25. September folgt der Lifestyle Tag mit einem Antikmarkt. Falls der Rathausvorplatz zu nutzen ist, soll hier gleichzeitig ein nicht kommerzieller Kinderflohmarkt stattfinden. Für den 5. und 6.

November ist ein Martinsmarkt geplant mit Antikwaren, herbstlichen Deko-Artikeln, Kleidung, Schmuck und Gastronomie. In der Vorweihnachtszeit soll vom 7. bis zum 11. Dezember der Rodenkirchener Winterzauber Besucher anlocken. Für den Fall, dass der Wochenmarkt von den gennannten Aktionen betroffen ist, soll die Verwaltung den Marktbeschickern als Ausweichstandort den Rathausvorplatz anbieten, so die Lokalpolitiker. Hier bleibt abzuwarten, ob dies wegen der Baumaßnahmen am Bezirksrathaus möglich ist. Die Verwaltung soll gegebenenfalls nach anderen Alternativstandorten suchen.

Marktplatz Sürth Im Januar soll hier kräftig Karneval gefeiert werden. Vom 17. Januar bis zum 24. Januar sollen Sitzungen im Karnevalszelt stattfinden. Der Wochenmarkt wird in dieser Woche ausfallen. Für den 30. April ist das beliebte Maifest geplant und vom 25. November bis zum 5. Dezember soll der kleine, aber feine Sürther Weihnachtsmarkt Besucher erfreuen. Neue Haltestelle für Sürth Die KVB-Linie 16 soll einen weiteren Halt in Sürth-Süd erhalten. Dadurch sollen die Sürther im südlichen Bereich des Stadtteils besser an das Stadtbahnnetz ange-

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Rodenkirchen

Ein möglicher Ort für die neue Haltestelle „Sürth-Süd“ ist am Bahnübergang Ströer-Allee/Mönchsgüterweg (im Bild), ein weitere wenige Meter weiter südlich am Bahnübergang An den Weiden. Die Bezirksvertreter bevorzugen die nördlichere Alternative. schlossen werden. Die Verwaltung hat zwei mögliche Standort für eine neue Haltestelle ausgemacht: am Bahnübergang Ströer-Allee/ Mönchsgüterweg neben dem Ströer-Campus und am Bahnübergang An den Weiden. Die Lokalpolitiker stimmten der entsprechenden Beschlussvorlage einstimmig zu. Sie bevorzugen mehrheitlich den Übergang Mönchsgüterweg für die neue Haltestelle. Laut Nahverkehrsplan der Stadt sollte die nächste Bahn- oder Bushaltestelle maximal 400 Metern von einer Wohnbebauung entfernt liegen. Im genannten Bereich aber müssen die Bürger zwischen 700 Metern und zwei Kilometern bis zur nächsten Bus- oder Bahnhaltestelle zurücklegen. Bus von nach Westhoven über die Rodenkirchener Brücke Seit Jahren wird immer wieder eine Busverbindung zwischen Rodenkirchen und Porz über die Rodenkirchener Brücke gefordert. Auch in ihrer jüngsten Sitzung beschäftigten sich die Lokalpolitiker mit dem Thema. Einstimmig beschlossen sie, dass Verwaltung und KVB spätestens zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 eine solche Verbindung zwischen Rodenkirchen und Westhoven einrichten und damit einen Beschluss der BV vom Dezember 2018 umsetzen sollen. Im Rahmen der angestrebten Verkehrswende müssten zügig ÖPNV-Verbindun-

R.G.

gen geschaffen werden, um den Bürgern eine Alternative zum Auto zu bieten und die beschlossenen Klimaziele zu erreichen, so die Lokalpolitiker. Tempo 30 auf der Brühler Straße Mehrheitlich gegen die Stimmen der CDU-Fraktion beschlossen die Lokalpolitiker in ihrer jüngsten Sitzung, dass die Verwaltung auf der Brühler Straße in Raderthal zwischen Militärring und Raderberggürtel ein Nachtfahrverbot für LKW einführen soll. Im Bereich Gürtel bis Bonner Straße gilt bereits ein nächtliches LKW-Fahrverbot. Außerdem soll auf der ganzen Straße - von kurz hinter dem Militärring bis zu Bonner Straße - Tempo 30 gelten. Damit sollen die Anwohner vor dem zunehmenden Kraftverkehr geschützt werden, erklärte die antragstellende SPD. Der werde im Rahmen der Arbeiten an der Stadtbahn auf der Bonner Straße zunehmen, ebenso, wenn die Ortsumgehung Meschenich fertiggestellt sei und die Bewohner im Neubaugebiet Rondorf Nordwest lebten. Keine neue Turnhalle für das Gymnasium in Sicht Erst im März drängten die Lokalpolitiker erneut auf den Bau einer neuen Sporthalle für das Gymnasium Rodenkirchen. Die derzeitige Turnhalle des Gymnasiums stammt aus den 70er Jahren, als

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die Schule noch dreizügig war. Jetzt ist sie sechszügig, mit zwei siebten Mehrklassen. „Es liegt auf der Hand, dass die vorhandenen Kapazitäten schon längst nicht mehr ausreichend sind“, so damals die Grünen, die den entsprechenden Antrag zum Hallenneubau gemeinsam mit SPD und FDP eingereicht hatten. Vor rund zehn Jahren hatte die damalige Schuldezernentin Agnes Klein den Neubau einer Zweifach-Turnhalle für das Gymnasium Rodenkirchen versprochen. Die bestehende Einfach-Turnhalle war lange in einem schrecklichen Zustand. Auf das Drängen der Lokalpolitiker nahm die Verwaltung 2017 eine Notsanierung vor. Die änderte aber nichts an den Platzkapazitäten. Auch die Schule betonte mehrfach, wie schwierig sich der Sportunterricht durch die zu kleine Halle gestalte. Die Verwaltung teilte den Lokalpolitikern im September mit, dass der Bau einer Turnhalle zurzeit keine Priorität habe, da vordringlich zunächst weitere Schulplätze geschaffen werden müssten. Sie wies darauf hin, dass dem Gymnasium Hallenzeiten in der Sporthalle Mainstraße zur Verfügung gestellt würden, ab Sommer 2022 durch den Umzug der Ernst-Moritz-Arndt-Schule sogar in größerem Ausmaß. Zudem könnten das Gymnasium auch die Turnhalle an der auslaufenden Hauptschule Ringelnatzstraße in vollem Umfang nutzen.

zent. Zudem könnten Parkplätze nicht ersatzlos wegfallen, so die FDP. Naturschutzgebiet Weißer Bogen vertagt Laut eines Antrags von Bündnis 90/die Grünen und SPD soll die Verwaltung prüfen, ob das Gebiet „Weißer Bogen“ als Naturschutzgebiet (NSG) ausgewiesen werden kann. Dieser Antrag wurde vertagt, weil die Lokalpolitiker zunächst die Stellungnahme der Verwaltung abwarten wollten. Der Weißer Bogen ist derzeit Landschaftsschutzgebiet (LSG). In einem NSG hat der Schutz von Natur und Landschaft Vorrang vor menschlichen Nutzungen. Sirenenalarm bei Gefahrwetterlagen im Stadtbezirk Aufgrund der zunehmenden Starkregen und Unwetter, bei denen es im Stadtbezirk Rodenkirchen zu überfluteten Kellern und Straßen kommt, hatte die FDP-Fraktion einen Antrag vorbereitet, in dem sie die Verwaltung auffordert, die Bevölkerung mithilfe der vorhandenen Sirenen rechtzeitig zu warnen, wenn ein Unwetter in Anmarsch ist. Der Antrag wurde vertagt, da die Fraktionen einen gemeinsamen Antrag erarbeiten wollen. (sb).

Verwaltung soll Standorte für Quartiersgaragen benennen Die Verwaltung soll den Bezirksvertretern die Planungen zu Quartiersgaragen darlegen, vor allem, an welchen Standorten und in welchem Zeitfenster diese gebaut werden sollen. Das forderten die Lokalpolitiker mehrheitlich auf einen Antrag der FDP-Fraktion hin. Die FDP verwies auf die steigende Zahl der Auto-Zulassungen, allein in Rodenkirchen stieg die Zahl der Autozulassungen in den Jahren 2017 bis 2020 um rund 13 Pro-

Die Einfachturnhalle des Rodenkirchener Gymnasiums ist nach der Notsanierung wieder in einem ordentlichen Zustand, aber für Schule mit seinen rund 1.400 Schülern zu klein.

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Rodenkirchen

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NORD-SÜD-BAHN:

Bauarbeiten der dritten Baustufe sollen

im vierten Quartal starten

Im Zuge der Verlängerung der Nord-Süd Stadtbahn wird die Kreuzung Bonner Straße/Marktstraße/Schönhauser Straße umgebaut. Foto: E. Broich. Die Ausführung der dritten Ausbaustufe der Nord-Süd Stadtbahn steht kurz bevor. Im vierten Quartal dieses Jahres soll mit den Arbeiten begonnen werden. Sie sehen bis circa 2025 mittig der Bonner Straße die oberirdische Verlängerung der Stadtbahn vor. Fortgesetzt wird die Trasse von der bestehenden Haltestelle Marktstraße (Kreuzung Bonner Straße/Schönhauser Straße) bis nördlich des Verteilerkreises Süd. Auf der 2,1 Kilometer langen Strecke sollen vier Haltestellen entstehen: Cäsarstraße, Bonner Straße/ Gürtel, Ahrweilerstraße und Arnoldshöhe. Insgesamt, so heißt es in der Ausschreibung, wird „eine Umprofilierung des vorhandenen Straßenraums erforderlich, von welcher der komplette Straßenkörper von Bebauung zu Bebauung betroffen ist“ – also von der einen zur anderen Seite. Zwischen Verteilerkreis Süd und Gürtel sollen in jede Richtung je zwei Fahrbahnen den Kfz-Ver-

kehr aufnehmen. Zwischen Gürtel und Marktstraße ist pro Richtung jeweils lediglich eine Fahrbahn beabsichtigt. In den Kreuzungsbereichen sollen Streifen für den abbiegenden Verkehr hinzukommen. Im August wandte sich der Vorstand des Bürgervereins Bayenthal-Marienburg nochmals mit einem Änderungsvorschlag an Stadtverwaltung und Öffentlichkeit. Statt während der Bauphase den Verkehr circa 2,5 Jahre zwischen Gürtel und Großmarkt einspurig nach Norden fließen zu lassen, rät der Vorstand, die Spur zu drehen. Damit könne man beispielsweise verhindern, dass „bereits vorhandene Engpässe auf der Rheinuferstraße nicht noch zusätzlich belastet“ würden und gleichzeitig seien etwa gegenläufige Reserven noch zu nutzen. „Der Viertelverkehr über Goltsteinstraße/Pferdmengesstraße hätte dann auch nicht so viel Zusatzbelastung“, so der Bürgerverein. Am Mittwoch, 29. September, ab 17 Uhr (!), lädt das Amt für Brü-

cken, Tunnel und Stadtbahnbau alle Interessierten zu einer digitalen Informations-Veranstaltung zur dritten Baustufe ein. Der notwendige Link zur Veranstaltung wird über das Beteiligungsportal (https://www.meinungfuer.koeln/node/3345) bekanntgegeben. Mitarbeiter*innen des städtischen Amtes werden gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Manfred Giesen das Projekt erläutern. Also auch auf Bauabläufe, Bauzeiten und Auswirkungen auf die Anwohner und den Verkehr eingehen. Stadtbahn-Verlängerung nach Rondorf und Meschenich Noch in der Vorplanung befinde sich die weitere Verlängerung der Nord-Süd Stadtbahn vom Verteilerkreis durch den Grüngürtel nach Rondorf und Meschenich. Das teilte Sonja Rode auf einer Infoveranstaltung zum Wohnbauprojekt Rondorf Nord-West im Juli mit. Die Leiterin des Amtes für

Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau kündigte die Untersuchung von neun Trassenvarianten und die Aufstellung einer Wertungsmatrix an. Dabei seien eine Vielzahl von Randbedingungen zu berücksichtigen. In diesem Jahr soll die Vorzugsvariante festgelegt und bis Ende 2021 vom Rat beschlossen werden. Zu diesem Projekt soll es eine eigene Öffentlichkeitsinformation geben. Nach einem EU-weiten Vergabeverfahren rechnet Rode Ende 2025 mit dem Baubeginn. Ein Generalplaner sei bereits beauftragt, ebenso eine Umweltverträglichkeitsstudie. Noch sei kein genauer Verlauf der Trasse in Rondorf festgelegt, sagte Rode. Auf die in Neubaugebiets-Plänen bereits verzeichneten Haltestellen im Bereich der weiterführenden Schule und nahe dem Quartiersplatz ging sie nicht ein. Ebenso nicht auf die an der Kapellenstraße angedachte Trassen-Querung etwa Höhe Haus Nr. 9 neben dem Park-/Kirmesplatz. (eb).

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Jahrtausendwende gespannt. Die Ausstellung versammelt Werke u.a. von André Breton, Luis Buñuel, Leonora Carrington, Salvador Dalí, Marcel Duchamp, Max Ernst, Meret Oppenheim, Man Ray und Pablo Picasso sowie weniger bekannte bzw. wiederzuentdeckende Arbeiten von Jean Benoît, Greta Knutson, Edith Rimmington, Friedrich Schröder-Sonnenstern oder Remidios Varo. Bereits aufgebaut ist eine Interpretation der Installation „COIN SALE“ von Marcel Duchamp von 1960/61, die sich aktuell im Zwischengeschoss des Museums befindet: Anders als in der originalen Installation sind ausgestopfte anstatt lebender Hühner in einem grün beleuchteten, mit einem Gitter und 77 One-CentMünzen ausgestatteten Raum zu sehen, den Duchamp anspielungsreich und humorvoll in die surrealistische New Yorker Gruppenausstellung „Surrealistisches Eindringen in die Domäne der Zauberer“ (Surrealist Intrusion in the Enchanters` Domain) integrierte. (ht).


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Rodenkirchen

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BÜRGERVEREINIGUNG RODENKIRCHEN:

Henriette Reker würdigt Dieter Maretzky – Neue 1. und 2. Vorsitzende gewählt

langen Zeit nicht leicht gefallen, sein Amt abzugeben. Die Oberbürgermeisterin lobte die vielen wichtigen Ergebnisse, welche die Bürgervereinigung Rodenkirchen in der über 40jährigen Schaffenszeit von Dieter Maretzky erreichen konnte. Große Empathie, Fairness und Respekt im Umgang mit Menschen, die vielleicht nicht der gleichen Meinung seien, zeichneten Dieter Maretzky besonders aus, sagte die Oberbürgermeisterin.

Dieter Maretzky, der seit 1981 als im Vereinsregister eingetragener 1. Vorsitzender die Bürgervereinigung Rodenkirchen geführt und geprägt hat, und das langjährige Vorstandsmitglied Jürgen Müller, der bis 2017 das Amt des 2. Vorsitzenden innehatte, wurden verabschiedet. Die Feier fand im Rahmen der Mitgliederversammlung statt. Sehr viele Personen kamen zu diesem besonderen Anlass. Nach dem Bericht des Vorstands über seine Arbeit im Jahr 2020 ging es über zum feierlichen Teil. Dazu war als Ehrengast Oberbürgermeisterin Henriette Reker gekommen. Sie würdigte in ihrer Rede das Lebenswerk von Dieter Maretzky – die Bürgervereinigung Rodenkirchen – und übermittelte beiden ehrenamtlich Aktiven

Oberbürgermeisterin Henriette Reker kam im Laufe des Abends noch privat vorbei, um den langjährigen Vorsitzenden der Bürgervereinigung zu verabschieden. Foto: Thielen. ihren großen Dank für ihren jahrzehntelangen, engagierten Einsatz. „Kein Oberbürgermeister

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Sichtlich erfreut zeigte sich Dieter Maretzky (74) über den Besuch der Oberbürgermeisterin. Seine Vorstandskollegen hatten ihm zuvor nichts über den Ehrengast Henriette Reker verraten. In seinen Dankesworten betonte Dieter Maretzky, dass es ihm nicht leicht falle, nach so einer langen Zeit den

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Unsere Dächer halten länger, als uns lieb ist! Nachfolger Wolfgang Behrendt (rechts) hielt die Laudatio auf Dieter Maretzky. Der bekam unter anderem als Abschiedsgeschenk ein Buch mit Fotos aus seiner langen Amtszeit, die zum größten Teil aus dem Bilderbogen-Archiv stammten. Foto: Thielen.

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1. Vorsitz der Bürgervereinigung Rodenkirchen abzugeben. „Aber über 40 Jahre sind genug, und nun muss sich der Vorstand neu orientieren“, sagte Maretzky. „Miteinander reden und nicht übereinander“ war immer sein Credo gewesen. Diesen Leitsatz gab Maretzky dem Vorstand, dem neu gewählten 1. Vorsitzenden Wolfgang Behrendt und der neuen 2. Vorsitzenden Beatrix Polgar-Stüwe mit auf den Weg. Zum Abschied übergaben die Vorstandskollegen Dieter Maretzky und Jürgen Müller ihre Andenken und dankten den beiden für ihr unermüdliches Engagement. Jürgen Müller (77), der auf insgesamt 20 Jahre Vorstandsarbeit zurückblickt, trat 2001 in den Vorstand ein. Von 2007 bis 2017 war der Diplom-Ingenieur für Maschinenbau gewählter 2. Vorsitzender. Danach übernahm er im Vorstand die Position als Beisitzender. Bereits im Jahr 1975 trat Dieter Maretzky, Diplom-Bibliothekar, in den Vorstand der Bürgervereinigung Rodenkirchen ein und war zunächst sechs Jahre Geschäftsführer. Nach dem Tod des Vereinsgründers Rudolf Köhl hatte Dieter Maretzky zunächst den kommissarischen 1. Vorsitz inne. Nach seiner Wahl wurde Maretzky im Januar 1981 als 1. Vorsitzender ins Vereinsregister eingetragen. Zahlreiche Weggefährten aus der Politik und

aus Rodenkirchen waren zur Abschiedsfeier gekommen, unter anderem Landtagsabgeordneter Oliver Kehrl, der frühere Bezirksbürgermeister Mike Homann, Manfred Giesen als Bezirksbürgermeister Rodenkirchen, Vertreterinnen und Vertreter der Parteien aus dem Bezirk und aus dem Rat der Stadt Köln, Vereine wie Literamus und der Bürgerverein Köln-Bayenthal-Marienburg. Einige Teilnehmer hielten eine kurze Dankesrede und überreichten Geschenke. Vor der Verabschiedungsfeier berichtete Dieter Maretzky für den Vorstand über die Arbeit im Jahr 2020. Wolfgang Behrendt stellte in Vertretung der Schatzmeisterin Silvia Behrendt die Finanz- und Mitgliederentwicklung vor. Der Kassenprüfer Dr. Peter Wohlleben testierte in seinem Bericht die ordnungsgemäße Kassenprüfung. Der Vorstand wurde entlastet. Für die Restzeit der Wahlperiode bis 2022 wurden Wolfgang Behrendt als 1. Vorsitzender und Beatrix Polgar-Stüwe als 2. Vorsitzende gewählt. Schatzmeisterin Silvia Behrendt und die anderen Vorstandsmitglieder setzen ihre Tätigkeit bis zum Ende der Wahlperiode im Jahr 2022 fort. Mechthild Posth und Dr. Markus Sauer wurden als neue Beisitzende kooptiert. (BPS/ht).


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Kölner Süden

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Nehmt Rücksicht!

VERKEHRSCHAOS VOR BAYENTHALER GRUNDSCHULEN

Anfang September appellierten die Grundschüler an die Eltern, die ihre Kinder bis vor die Schule fahren, mehr Rücksicht auf sie zu nehmen und nicht immer auf den Gehwegen und im Halteverbot zu parken. „Es ist immer sehr stressig vor der Schule, nicht zuletzt, weil viel zu viele Eltern ihre Kinder mit Autos bis direkt vor die Schule bringen anstatt sie ein paar Meter weiter im Wohngebiet aussteigen und den Rest zu Fuß gehen lassen“, schilderte Barbara Goodworth, Leiterin der Franziskusschule in der Cäsarstraße. In der Straße liegen zwei Grundschulen am selben Standort: die Franziskusschule mit rund 200 Schülern und die Maria-Sibylla-Merian-Gemeinschaftsgrundschule mit 300 Schülern. Eltern parken im Halteverbot Wie vor vielen Grundschulen herrscht auch hier ein morgendliches Verkehrschaos und eine unübersichtliche und damit gefährliche Situation für die Kinder. Die Cäsarstraße ist im Bereich der Schulen gesperrt, so dass Auto-

fahrer wenden müssen, was die Situation noch unübersichtlicher macht. Trotz des geltenden Halteverbotes parken Eltern dort und steigen sogar mit aus. Seit einem Jahr haben Mütter und Väter beider Schulen gemeinsam einen morgendlichen Lotsendienst eingerichtet, um für mehr Sicherheit zu sorgen. „Das hilft, aber dennoch ist es morgens immer chaotisch und es ist schwierig, die Eltern direkt anzusprechen“, beschrieb Erik Strub, dessen Kinder die Gemeinschaftsgrundschule besuchen beziehungsweise besuchten. Kinder fordern mehr Rücksichtnahme Immer wieder komme es zu Diskussionen zwischen Lotsendienst und Eltern, die im Halteverbot parken oder auf den umliegenden Gehwegen, auf denen Kinder

Seit dem Frühsommer können die Kinder aufgrund einer Baustelle auf der Cäsarstraße den Fußweg nur auf einer Seite benutzen. Große Baustellenfahrzeuge wie Kipplaster machen die Situation auf der Straße noch unübersichtlicher und gefährlicher. zu Fuß, mit Rädern oder Rollern zu ihren Schulen unterwegs sind, berichtete auch Goodworth. „Anfang September ist die Situation eskaliert. Deswegen hat die Elternpflegschaft kurzfristig eine Aktion organisiert“, erklärte sie. Daher standen an einem Morgen vor Schulbeginn Grundschüler mit Schildern Spalier und empfingen die Eltern, die jeden Morgen ein Verkehrschaos verursachen, mit Botschaften wie „Nicht halten oder parken“, „keine Auto-Zone“, „mehr Rücksicht für uns“. Baustelle verschärft gefährliche Situation Seit dem Frühsommer ist die Situation auf der Cäsarstraße noch gefährlicher durch eine Baustelle auf Höhe der Hebbelstraße. Seitdem ein Baustellenfahrzeug eine Radfahrerin an der Ecke zur Bonner

Straße anfuhr und verletzte, sind die Eltern in Alarmbereitschaft. Die Lokalpolitiker griffen das Thema auf und forderten die Verwaltung per Dringlichkeitsantrag auf, noch vor den Sommerferien Maßnahmen für mehr Sicherheit - außer dem temporär eingerichteten Zebrastreifen - zu prüfen. Auf Nachfrage erklärte die Stadt, der Zebrastreifen sei ausreichend. Strub, der vor Jahren bereits aus Sorge um die Sicherheit der Kinder die Verwaltung angeschrieben hatte, wandte sich auch an Bezirksbürgermeister Giesen. Dieser informierte ihn, dass die Verwaltung einen Ortstermin zugesagt habe. „Das ist gut, aber ich bin ehrlich gesagt entsetzt, wie lange es in Köln dauert, bis es zu so einem Termin kommt, wenn doch sogar die Bezirksvertretung Maßnahmen mit Dringlichkeit fordert“, meinte Strub. (sb).


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Rodenkirchen

Stimmungsvolle Lesung mit Bestseller-Autorin Eine schöne und interessante Veranstaltung war die Autorenlesung mit Carla Berling, die der Bilderbogen im Rahmen seiner Feierlichkeiten zur 750. Ausgabe in 62 Jahren im Gemeindesaal der Evangelischen Kirchengemeinde Rodenkirchen veranstaltet hat. 75 Zuhörerinnen und Zuhörer waren gekommen, das Bilderbogen-Team war fast komplett, prüfte bei jedem die G-Regel und stellte die per-

sönliche Anwesenheit fest, damit man im Falle eines Falles nachvollziehen kann, wer alles bei der Lesung anwesend war. Ute Sander von der Mayerschen Buchhandlung Köhl hatte einen Büchertisch mit den Werken von Carla Berling aufgebaut, so dass sich die Besucher bedienen und gleich eine persönliche Widmung oder auch nur ein Autogramm der Bestseller-Autorin geben lassen konnten.

Ralf Perey als einer der Geschäftsführer begrüßte die Anwesenden, und Carla Berling legte los. Abwechselnd las sie aus ihrem neuen Buch „Was nicht glücklich macht, kann weg!“, erzählte aber auch von ihren eigenen persönlichen Erfahrungen, denn sie hat ja das, was ihre Romanheldin Billie in dem Buch erlebt, vor einigen Jahren auch am eigenen Leib erfahren: den „Kulturschock“, den gebürtige Ostwestfalen erleben, wenn sie zum ersten Mal mit dem Kölner Karneval in Berührung kommen. Das erzeugte viel Schmunzeln, manchmal auch Gelächter. Alles

in allem eine sehr gelungene Veranstaltung. Carla Berling war an diesem Abend erkältungsmäßig etwas geschwächt, hielt aber tapfer durch, bis auch das letzte Autogramm gegeben war. Ralf Perey dankte zum Schluss nicht nur der Autorin, sondern auch den Helferinnen und Helfern am Rande: „Vielen lieben Dank. Es war uns eine Ehre und sicherlich ein guter Start für die kommenden Bilderbogen Ausgaben. Besonderen Dank an die evangelische Kirche für die tollen Räumlichkeiten und besonderen Dank an Bernd Nahrendorf für die Unterstützung!“ (ht).

Mit Günter Leitner und dem Bilderbogen durch Riehl

Ein kultureller Höhepunkt war kürzlich eine Führung mit dem Stadtführer Günter Leitner durch Riehl. 15 Bilderbogen-Leser hatten die Teilnahme jeweils mit Begleitperson im letzten Weihnachtsspiel dieser Zeitschrift gewonnen und waren nachher wirklich begeistert. Und das nicht nur wegen Zoo und Flora, sondern auch wegen des profunden Wissens des Stadtführers, zum Beispiel, wenn es um Kölner Kirchen geht. Die katholische Kirche in Riehl ist St. Engelbert. Die Geschichte dieser Kirche begann im Januar 1930 mit einem beschränkten Wettbewerb unter fünf Kölner Architekten. Die Gemeinde legte

sich schnell auf den in Köln bereits bekannten Architekten Dominikus Böhm fest. Der ist den Rodenkirchenern bekannt durch eines seiner „Spätwerke“, die zu Beginn der fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts eingeweihte Pfarrkirche St. Joseph an der Weißer Straße. Der Entwurf von Böhm für St. Engelbert gefiel den Herren im Generalvikariat aber nicht besonders, und so forderten sie den Architekten auf, „durch Milderung des Neuartigen dem Bauwerk das Befremdliche zu nehmen“. Günter Leitner dazu: „Den Kirchenoberen gefiel vor allen Dingen nicht, dass Böhm den Altar und damit auch den Zelebranten in

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die Mitte der Kirche und vor allem auf einer Höhe mit dem Volk platzieren wollte. Für so etwas war damals die Zeit noch nicht reif“, so Leitner. Die Kirche gilt als erste „moderne“ Kirche Kölns. Sie wurde aber auch durch eine andere Begebenheit bekannt. Denn hier hielt der damalige Kardinal Frings am Silvestertag 1946 seine bekannteste Predigt, in der er das „Aneignen von fremdem Gut“, zum Beispiel von Kohlen, quasi legitimierte. Das wurde dann als „fringsen“ bekannt. Weniger schön ist der Namen, den der Volksmund der Kirche gab: St. Engelbert ist auch als „Zitronenpresse“ bekannt. Riehl teilt sich durch den Riehler

Gürtel, auf dem mittwochs und samstags ein schöner Wochenmarkt stattfindet. Im nördlichen Teil von Riehl überwiegt die Mehrfach-Wohnbebauung, auch durch die Naumann-Siedlung, die grüne Siedlung oder auch eine KVB-Siedlung, im südlichen Teil überwiegt die Einfamilienhaus-Bebauung. Der Stadtführer verschwieg auch nicht, dass es hier zu Parkplatz-Problemen kommt, wenn viele Besucher den Zoo ansteuern. Der letzte Satz von Günter Leitner galt einer Nord-Süd-Verbindung in diesem Stadtteil, als er kurz und trocken bemerkte: „Die Stammheimer Straße ist die Kö von Riehl!“ (ht).

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Rodenkirchen

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Carla Berling las im Saal der Evangelischen Kirchengemeinde aus ihrem neuesten Buch, erzählte aber auch eigene Geschichten zu ihren Büchern und signierte fleißig ihre Bücher und schrieb Widmungen hinein. Fotos: Thielen.

„Was nicht glücklich macht, kann weg!“ HELMUT THIELEN HAT DEN NEUEN BESTSELLER VON CARLA BERLING GELESEN

Vor zwei, drei Jahren stieß ich auf der Suche nach einem guten regionalen Krimi auf Carla Berling. „Mordkapelle“ war der Titel, der mich ansprach, den ich wegen der Spannung fast am Stück las und der mich veranlasste, mir mit „Sonntagstod“ gleich einen zweiten Titel der Autorin zu bestellen. Inzwischen ist Carla Berling auf Titel umgestiegen, die meiner Meinung nach eher Frauen ansprechen: „Klammerblues um zwölf“ und „Der Alte muss weg“ zum Beispiel. Und in diesem September ist das neue Buch von ihr erschienen: „Was nicht glücklich macht, kann weg“. Inzwischen gingen wir mit dem Bilderbogen-Team auf die 750. Ausgabe unseres Magazins in 62 Jahren zu. Unser Redaktionsteam hatte die tolle Idee, zu diesem Jubiläum eine Buchlesung zu veranstalten, mit 750 Cent Eintritt und mit Carla Berling als Autorin – die gebürtige Ostwestfälin lebt schließlich mittlerweile in Rodenkirchen. Gesagt – getan. Der Heyne-Verlag spielte mit, beteiligte sich sogar mit einer Anzeige an unserer Berling-Kampagne. Wir verlosten noch zehn Karten zusätzlich und schließlich waren 75 Zuhörerinnen und Zuhörer Zeugen einer

stimmungsvollen Lesung. Doch zurück zum Buch: wahrscheinlich war ich einer der ersten, die das Buch im Briefkasten hatten. Bisher hatte ich jedes Buch, über das ich geschrieben habe, auch selbst gelesen. Und so war mein Versuch, das „Lesen“ auf meine Frau zu übertragen, relativ halbherzig. Aber da meine bessere Hälfte zurzeit den achten Georg-Rath-Krimi über die Olympiade in Berlin 1936 liest, musste ich am folgenden Wochenende selbst ran. Welch ein Glück! Ich legte das Buch nur einmal aus der Hand – zur Schlafenszeit. Sonntagmittag war ich durch und total begeistert! Schöne Story, angenehm zu lesen und mit einem Happy End nach spannendem Rätsel. Toll. Absolut empfehlenswert. Ganz kurz die Story: Ehepaar, um die 60 und schon im Ruhestand, muss zunächst einmal für ein halbes Jahr von Ostwestfalen nach Köln ziehen, um ihren Enkel August zu betreuen, der eingeschult wird. Der Sohn des Ehepaars ist mit 30 Jahren schon Witwer, Augusts Mutter zwei Jahre tot. Sohnemann muss beruflich erst mal für ein halbes Jahr beruflich nach London. Schon allein das Kennenlernen der Nachbarschaft ist vor allen

Dingen für die ostwestfälische Oma ein Kulturschock. Das sind aber auch skurrile Typen, die Carla Berling da im eher doch beschaulichen Kölner Vorort Weiß angesiedelt hat. Aber es gibt solche Typen in Köln, und das garantiert nicht nur einmal. Und so ist sehr kurzweilig zu lesen, wie die Oma den Kulturschock langsam verdaut, das eine oder andere erst akzeptabel und schließlich schön findet. Perfekt ist das Glück, als sich das auf der Familie lastende Rätsel als großes Missverständnis herausstellt. Dann kommt der Moment, wo sich die Großeltern und besonders die Oma vorstellen, was sie wieder in ihrem Haus im ostwestfälischen Krudhof-Oederort (eine schöne Idee, wenn man im ersten Namen ein paar Buchstaben umstellt, kommt „Kuhdorf“ heraus) mit Nachbarn wie Rita-Marianne und „Schlabber-Else“ erwartet. Es kommt wie es kommen muss: Das Haus in Ostwestfalen wird verkauft, auch die Großeltern ziehen nach Köln und können ihren einzigen Enkel aus der Nähe aufwachsen sehen. Mir gefällt das Buch auch deshalb, weil es auch „die kölsche Seele streichelt“. Carla Berling schildert Köln so, wie es der Kölner am liebsten selbst sieht:

weltoffen, tolerant, immer gut gelaunt, wenig Negatives, keine Missstände. Außerdem liebe ich Wortspielereien: wenn in Carla Berlings Roman ein skifahrender Schlagersänger „Hans Vorderteich“ heißt, zaubert das mir ein Lächeln auf mein Gesicht. Ein Dauerlächeln hatte ich bei der trefflichen Beschreibung des Rodenkirchener Samstagsmarktes. Da wird sich so manches „Dämchen“ wiedererkennen. Ich als etwas älterer Zeitgenosse kenne einige Frauen, die aus anderen Teilen Deutschlands nach Abitur oder Ausbildung in Köln geblieben sind und nicht mehr weg wollen. Dazu gehört an erster Stelle meine Schwiegertochter, die aus dem schönen Frankenland stammt und mit Würzburg einen neuen „Sehnsuchtsort“ in mein Leben gebracht hat. Aber am meisten vertreten sind tatsächlich die Ostwestfälinnen, zu denen ja jetzt auch Carla Berling hinzugekommen ist. Eine aus meiner nächsten Nähe wurde durch Heirat sogar „kölscher Adel“. Sie ist seit fast 25 Jahren die Frau Schmitz! „Was nicht glücklich macht, kann weg“ von Carla Berling aus dem Heyne Verlag, unbedingt zu empfehlen! (ht).


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Rodenkirchen

RKCO: „König David“ in St. Aposteln und der Melanchthonkirche Mit dem „König David“, dem Oratorium von Martin Honegger, starten der Rodenkirchener Kammerchor und Kammerorchester nach der Pandemie in ihre nächste Spielzeit. Aufgeführt wird das Oratorium am Sonntag, 31. Oktober, um 19 Uhr in der Kirche St. Aposteln in Köln, Neumarkt 30, und am Montag, 1. November (Allerheiligen) um 18 Uhr in der Melanchthonkirche in Zollstock, Breniger Straße 18. Die Ausführenden sind: Anna Herbst, Sopran, Eva Nesselrath, Alt, Henning Jendritza, Tenor und Walter Gondermann, Sprecher. Es singen und spielen das Rodenkirchener Kammerorchester und der Kölner Kammerchor

unter der Leitung von Arndt Martin Henzelmann. Beide Konzerte finden gemäß der Corona-Schutz-Verordnung und dem Hygienekonzept der Veranstaltungsorte statt. Nähere Hinweise unter www.rkco-koeln.de. Karten für 20 Euro, ermäßigt 15 Euro über rkco@gmx.net bis zum 24. Oktober. Das Oratorium „König David“ von Arthur Honegger (geb. am 10.03.1882 in Le Havre, gest. 27.11.1955 in Paris) entstand 1921 in der ersten „Nachkriegszeit“ des 20. Jahrhunderts. In 27 Einzelstücken, unterteilt in drei Abschnitte, zeichnet das Werk auf der Textgrundlage „Le

Roi David“ von Rene‘ Morax Stationen im dramatischen Leben von David und seinen Aufstieg vom Hirtenjungen zum König und Propheten nach. Es gipfelt im Schluss im Tode Davids in einer eindringlichen Hoffnung auf ewigen Frieden unter allen Völkern. Honeggers Oratorium gibt diesem großen Themenkreis menschlicher Dramatik mit Elementen zahlreicher Stilrichtungen (u.a. J. S. Bach, Igor Strawinsky, Claude Debussy) eine ungewöhnlich vielfältige, hochdramatische musikalische Gestalt, die hier in der zweiten Fassung von 1922 für Soli, Chor, kleines Orchester und Rezitator

erklingen wird. Der Rodenkirchener Kammerchor unter Leitung von Arndt Martin Henzelmann bringt dieses Werk unter Mitwirkung des Kölner Kammerorchesters im Rahmen des Festprogramms „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ zweifach zur Aufführung. Das Thema „David“ gehört zentral in die Geschichte des jüdischen Volkes. Die Wahl einer katholischen (St. Aposteln) und einer evangelischen (Melanchthon) Kirche als Konzertorte unterstreichen den versöhnenden Verbindungscharakter des Oratoriums zwischen Judentum und Christentum, zwischen jüdischer und christlich-abendländischer Kultur und Geschichte. (ht).

Ausstellung im Dreikönigensaal: „Der Dom und >die Juden<“ ab sofort im Dom

Die Ausstellung „Der Kölner Dom und ›die Juden‹. Zur christlichen Sicht auf das Judentum“, deren Stelen in den Sommermonaten im Foyer des Domforums besichtigt werden konnten, ist ab sofort bis zum Ende des Jahres außerhalb der liturgischen Zeiten

im Dreikönigensaal des Kölner Doms zu sehen. Die Ausstellung beschäftigt sich mit den jüdischen Wurzeln des Christentums ebenso wie mit dem christlichen Antijudaismus, der über viele Jahrhunderte zu Ausgrenzung und Verfolgung von Jüdinnen

und Juden geführt hat. Eine der vier Stelen setzt sich im Besonderen mit der Geschichte des Verhältnisses von Christen und Juden in Köln auseinander. So spiegeln auch viele Kunstwerke im Kölner Dom den christlichen Blick auf das Judentum wider.

Das Leben ist zu kurz für Knäckebrot Tel.: 02 21 - 39 57 49 Mittelstraße 20, 50996 Köln

Einige der Darstellungen sind erschreckende Zeugnisse einer durch Jahrhunderte tradierten Judenfeindschaft der Kirche. Auswirkungen des christlichen Antijudaismus wirken bis heute im Antisemitismus nach. Einen epochalen Wandel in der Haltung der katholischen Kirche zum Judentum vollzog erst das Zweite Vatikanische Konzil (1962–1965). So ist die letzte Stele dem heutigen Verhältnis zwischen katholischer Kirche und Judentum gewidmet, das von Schritten der Aussöhnung und des respektvollen Miteinanders geprägt ist. Autoren der theologischen und historischen Texte sind Dr. Werner Höbsch, Mitglied der Arbeitsgruppe „Der Kölner Dom und ›die Juden‹“ und Dr. Joachim Oepen (Historisches Archiv des Erzbistums Köln). Die Redaktion lag bei Matthias Deml (Kölner Dombauhütte), Harald Schlüter (Domforum) und den genannten Autoren. Die grafische Umsetzung erfolgte durch Daniela Machinek. (ht).


Kölner BilderBogen

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Rodenkirchen

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Quartiersmanagerin will Nachbarn vernetzen

MICHAELSHOVEN UND SÜRTHER FELD SOLLEN ZU EINEM VEEDEL ZUSAMMENWACHSEN Seit April diesen Jahres ist Madeleine Rüsche als Quartiersmanagerin für das Gebiet der Diakonie Michaelshoven, das Sürther Feld und die angrenzende Nachbarschaft im Einsatz. Seither hat sie schon viele Kontakte geknüpft und mit verschiedenen Akteuren im Kölner Süden gesprochen, unter anderem mit Bürgervereinen, Lokalpolitikern, Vereinen, Initiativen, Schulen, den Kirchen im Bereich. Der Hintergrund: In den letzten Jahren sind auf dem Campus der Diakonie und dem Sürther Feld viele neue Wohnquartiere und Einrichtungen entstanden. Rüsche soll die vielen Neubürger zusammenbringen, damit in Zukunft die Gebiete, die durch die Sürther Straße wie durch eine Schneise getrennt sind, zu einem Veedel zusammenwachsen. Rüsche arbeitet im Auftrag der Diakonie, finanziert wird ihre Stelle zunächst für ein Jahr aus Fördermitteln der Deutschen Fernsehlotterie. Es zeichnet sich aber bereits ab, dass sie zumindest ein zweites Jahr die Aufgabe als Quartiersmanagerin übernehmen kann. Im ersten Jahr wird sie Konzepte entwerfen, im zweiten soll es an die Umsetzung gehen.

Auftaktveranstaltung mit Bürgern Um die Bürger aktiv in die Gestaltung der Quartiersarbeit einzubeziehen, hatte die Diakonie Ende August zu einer Auftaktveranstaltung unter dem Motto „Gemeinsam für ein lebenswertes Quartier“. in ihr Verwaltungsgebäude geladen. Hier sollte ermittelt werden, was sich die Bürger in einem zukünftigen Veedel wünschen und was es schon gibt. Knapp 70 Menschen - darunter auch Bezirksbürgermeister Manfred Giesen und weitere Lokalpolitiker - waren der Einladung gefolgt. In kleinen, nach dem Zufallsprinzip zusammengestellten Gruppen erarbeiteten sie Anregungen, Bedarfe und vorhandene Ressourcen, die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden am Ende der Veranstaltung vorgestellt. Einen Ort der Begegnung, einen Ort, wo Jugendliche sich untereinander treffen können, eine Apotheke, Beratungsangebote vor Ort, ein inklusives Café, eine Bank und Überdachung an der Bushaltestelle auf Höhe des Friedhofs an der Sürther Straße, Busse am Sonntag, Verkehrsberuhigung auf der Sürther Straße

und ein ebenerdiger Zugang zu der Stadtbahn-Haltestelle Michaelshoven waren oft geäußerte Wünsche. Veedelsgefühl muss erst entstehen Die Veranstaltung kam bei den Nachbarn gut an. „Ich finde es ganz toll, dass die Diakonie die Initiative ergreift und alle Nachbarn einlädt, um Ideen zusammenzutragen, welche Bedarfe es hier gibt. So wäre zum Beispiel eine Plattform gut, wo alle Infos über Angebote, die es schon gibt, zusammengefasst werden“, sagte zum Beispiel Lars Corvus, Anwohner des Sürther Feldes. „Das ist ein erster Schritt zu einer Quartiersintegration. Wichtig ist, dass erst einmal ein Veedelsgefühl entsteht, und das kann nur passieren, wenn sich die Menschen kennenlernen. Eine sehr gute Initiative der Diakonie“, meinte Giesen,

Madeleine Rüsche ist die neue Quartiersmanagerin in Michaelshoven und will mit den Nachbarn zusammen soziale Aktivitäten im Veedel entwickeln. Während der Auftaktveranstaltung sammelten Bürger Ideen und Anregungen. Foto: Broch. Engagierte und aktive Bürger gesucht Rüsche wird die Ergebnisse des Abends auswerten. „Ich agiere als Schnittstelle und will die verschiedenen Akteure vernetzen. Ich suche auf jeden Fall aktive Bürger, die mitmachen oder etwas in die Hand nehmen wollen oder auch Menschen, die Räumlichkeiten anbieten können“, sagte Rüsche. (sb).

Madeleine Rüsche ist zu erreichen telefonisch von Montag bis Donnerstag zu den üblichen Bürozeiten unter 02 21 - 99 56-30 04 und 01 51 - 21 06 62 11 und per E-Mail unter m.ruesche@ diakonie-michaelshoven.de.

Therapien in deutscher und türkischer Sprache im Kölner-Süden Logopädie - Dil ve Konuşma terapisi In meiner logopädischen Praxis behandle ich Patient*innen aller Störungsbilder auf deutscher und türkischer Sprache. Es ist meine Leidenschaft mit Menschen auf Augenhöhe zu arbeiten und sie humorvoll durch die Therapien zu begleiten. Ich freue mich, Sie in meiner Praxis bald persönlich begrüßen zu dürfen.

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Am Modell lassen sich Verletzungen und Erkrankungen sowie ihre Therapiemöglichkeiten besonders gut erklären. Foto: Geisel

Neuer Chefarzt im St. Antonius Krankenhaus

PRIV.-DOZ. DR. MED. HENDRIK KOHLHOF ÜBERNIMMT DIE LEITUNG DER KLINIK FÜR UNFALL-, HAND- UND ORTHOPÄDISCHE CHIRURGIE Seit dem 1. Oktober wird die Klinik für Unfall-, Hand- und Orthopädische Chirurgie im St. Antonius Krankenhaus von ihrem neuen Chefarzt, Priv.-Doz. Dr. med. Hendrik Kohlhof, MHBA geleitet. Der Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie ist auch ausgewiesener Fachexperte im Bereich Endoprothetik und übernimmt zudem die Leitung des EndoprothetikZentrums. Zudem verfügt er über die Zusatzbezeichnungen Spezielle Unfallchirurgie und Spezielle Orthopädische Chirurgie.

kenhaus ausgeschrieben wurde, sah ich darin eine große Chance für meine berufliche Laufbahn. Dass meine neue Arbeitsstelle auch noch viel näher an meiner Familie ist, ist ein zusätzlicher Pluspunkt. So einer Chance begegnet man nicht allzu oft!“

Herr Dr. Kohlhof, was bringt Sie nach Bayenthal – genauer ans St. Antonius Krankenhaus?

„Ich bin mit Leib und Seele sowohl Unfallchirurg als auch Orthopäde! Im St. Antonius Krankenhaus bin ich auf ein Team – wie ich finde – mit hervorragenden Ärzten

„Ich wohne schon seit einigen Jahren mit meiner Familie im Kölner Süden und bin immer gependelt. Als dann die Stelle des Chefarztes im St. Antonius KranPriv.-Doz. Dr. med. Hendrik Kohlhof, MHBA ist der neue Chefarzt der Klinik für Unfall-, Hand- und Orthopädische Chirurgie am St. Antonius Krankenhaus. Foto: Privat

Sie waren bisher Geschäftsführender Oberarzt an der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie an der Uniklinik in Bonn. Was sind Ihre medizinischen Schwerpunkte?

getroffen. Gemeinsam werden wir weiterhin die unfallchirurgische wie auch die orthopädische Versorgung unserer Patienten garantieren und unser Angebot

perspektivisch ausbauen, um uns als muskoloskeletales Zentrum fest zu etablieren. Zum Team gehören bereits Experten in den Bereichen Hand wie auch Fuß. Expertisen, die ich mit meinen Erfahrungen und Kenntnissen sinnvoll ergänzen kann. Außerdem bin ich Spezialist im Bereich der Endoprothetik und kümmere mich in dem Rahmen auch um die Versorgung von Patienten, die bereits eine Prothese tragen und mit der Probleme auftreten.“ Welche könnten das sein? „Mit den Jahren kann es passieren, dass sich eine Prothese lockert oder bricht, oder es zu Verschleißerscheinungen am Material kommt. Auch Infektionen können vorkommen. In all


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diesen Fällen bedarf es eines erfahrenen Experten in der sogenannten Revisionsendoprothetik. Hier ist es auch wichtig, nicht nur die betroffene Körperregion zu behandeln, sondern den Patienten als Ganzes zu betrachten.“ Können Sie das konkretisieren? „Die Patienten, die bereits seit vielen Jahren eine Prothese tragen, sind in der Regel schon etwas älter. Bei dieser Patientengruppe müssen andere Krankheiten, bereits bestehende medikamentöse Versorgung oder körperliche Beeinträchtigungen berücksichtigt werden, bevor wir sie operieren. Nicht selten kommt es vor allem bei diesen Patienten nach einer langen OP zu einem Delir also Verwirrtheitszuständen. Das können wir in vielen Fällen vermeiden, wenn wir uns im Vorfeld die Medikation genau anschauen und ein möglichst schnelles und schonendes Operationsverfahren anwenden, um den Körper so wenig wie möglich zu belasten. Glücklicherweise muss ein

Prothesenwechsel üblicherweise nicht notfallmäßig durchgeführt werden. Wir haben also Zeit den Patienten optimal auf den Eingriff vorzubereiten. Die orthopädische Behandlung und Nachsorge älterer Menschen unter der Berücksichtigung ihrer Vorerkrankungen und altersbedingten Beschwerden bezeichnen wir – anlaog zur Alterstraumatologie – auch als Orthogeriatrie.“ Gehört die Orthogeriatrie mit zum AltersTraumaZentrum, das vor einiger Zeit gegründet wurde? Im Prinzip schon. Beim AltersTraumaZentrum Süd-West handelt es sich ja um eine Kooperation mit den Kollegen aus dem Krankenhaus der Augustinerinnen und dem St. Hildegardis Krankenhaus. Hier werden, wie es der Name schon sagt, ältere Menschen behandelt, die ein Trauma -also einen Unfall- erlitten haben. Sie werden meistens mit dem Rettungswagen zu uns gebracht und dann von uns im

Team aus Unfallchirurgen, Orthopäden, Physiotherapeuten und Geriatern vollumfänglich versorgt. In der Orthogeriatrie hingegen kommen die Patienten selten als Notfall zu uns. Dennoch kann die Kompetenz aus Spezialisten des AlterstraumaZentrums auch für die stationäre Behandlung des orthogeriatrischen Patienten genutzt werden. Letztendlich kümmern wir uns um alle muskuloskelttalen Belange des älteren Menschen und setzen dabei alle möglichen Therapieformen ein, die uns zur Verfügung stehen. Die Kombina-

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tion aus Alterstraumatologie und Orthogeriatrie stellt dabei nicht nur ein Novum in Köln sondern auch in Deutschland dar, da der Bereich Orthogeriatrie erst vor einigen Jahren an der Universitätsklinik Bonn unter meiner Mitarbeit entwickelt wurde und dementsprechend wenige Zentren derartige Konzepte anbieten; im Hinblick auf den demographischen Wandel freut es mich sehr, dass wir diese zukunftsorientierte Versorgung unseren Patienten als einer der ersten überhaupt im Kölner Süden anbieten können.

St. Antonius Krankenhaus

Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Hendrik Kohlhof , MHBA Unfall-, Hand- und Orthopädische Chirurgie Schillerstraße 23, 50968 Köln Terminvereinbarung: Carolin Lauer Telefon: 0221 / 3793-1512 | UHO@antonius-koeln.de oder online unter: www.antonius-koeln.de/ medizin/unfall-hand-und-orthopaedische-chirurgie st.antoniuskrankenhauskoeln

St. Antonius Krankenhaus Köln

LEISTUNGSSPEKTRUM UNFALL-, HAND- UND ORTHOPÄDISCHE CHIRURGIE Spezielle Unfallchirurgie • Akut- und Schwer verletztenversorgung • Frakturversorgung in minimal-invasiver Technik • Muskel-, Sehnen- und Knorpelverletzungen • plastische und rekonstruktive Wiederherstellung

• Künstlicher Gelenkersatz (Endoprothetik/Revisions endoprothetik) von Schul ter-, Ellbogen-, Hüft-, Knie- und Sprunggelenk • Wechselendoprothetik von aseptisch und septisch gelockerten Prothesen an Knie- und Hüftgelenk • Frakturendoprothetik

Spezielle Orthopädie • Gelenkerhaltende Operationen • Orthogeriatrisches Kompetenzzentrum • Rheumaorthopädie • Hüftultraschall und Kinderorthopädische Sprechstunde • Konservative Therapie und Schmerztherapie

Obere Extremität und Hand • zertifiziertes Schulter- und Ellenbogen Zentrum • Sehnen- und Bandverletzungen • Nervenverletzungen und Engpasssyndrome • Arthroskopische Operationen an Schulter und Ellbogengelenk (Schulterstabilisierungen, subacromiale Dekompres sionen, Rekonstruktion der Rotatorenmanschette)

Endoprothesenzentrum • zertifiziertes Zentrum (Clarcert)

• Gelenksteife und Bewe gungseinschränkungen • Schulter-, Ellenbogenverlet zungen und Sport Untere Extremität und Fußchirurgie • Meniskus- und Kreuzbandverletzungen • Knorpel- und Sehnen verletzungen • Instabilität und Fehlstellungen • der erkrankte Fuß und Diabetes • Arthroskopische Operati onen an Knie- und Sprung gelenk (Meniskuschirurgie, Kreuzbandersatzoperatio nen, Knorpelchirurgie) • Fußchirurgie mit Korrektur aller angeborenen oder erworbenen Deformitäten • plastische und rekonstruktive Wiederherstellung

Sportorthopädie und Sportmedizin • Muskel- und Sehnenverletzungen • Knorpelläsionen und Arthrose • Überlastungssyndrome • Rückkehr in den Sport Berufsgenossenschaft und Durchgangsarzt • D-Arzt-Sprechstunde • Zulassung VAV-Verfahren • Begutachtung


„Alt-Köllen“: Sommerfest mit neuer Doppelspitze PRÄSENTIERT:

Samstag, 9. Oktober, Einlass; 17 Uhr, Beginn 18 Uhr:

Kölscher Mundart-Abend

unter anderem mit dem „Klimpermännche“, Hermann Hertling und Detlef Lauenstein Samstag, 16. Oktober, Einlass: 17 Uhr, Beginn18 Uhr:

Micky Brühl mit seinem Programm „Landmusik und Hits“

Samstag, 13. November und 20. November, Einlass 17 Uhr , Beginn 19 Uhr:

„Fastelovend em Wunnzimmer – Alaaf“ mit Detlef Lauenstein und Gästen

Samstag, 27. November, 4. Dezember, 11. Dezember und 18. Dezember, Einlass: 17 Uhr, Beginn 19 Uhr:

„Kölle em Advent“

Die Kultveranstaltung mit viel Gänsehaut und Freud`, u.a. mit Willibert Pauels und Detlef Lauenstein Karten im Vorverkauf für 25 Euro telefonisch bei Detlef Lauenstein, Telefon 01 63 - 4 62 10 75 oder per Mail an detlef@detlef-lauenstein.de In der Gaststätte „Hinger d`r Heck“ in Rodenkirchen, Wilhelmstraße 58

Die „Große Rodenkirchener Karnevals-Gesellschaft“ gratuliert dem Bilderbogen ganz herzlich zur

750. Ausgabe und bedankt sich für die jahrzehntelange gute Zusammenarbeit! GRKG-Geschäftsstelle I Heike Horstmann Römerstraße 50b I 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon: 02 21 - 340 88 091 I E-Mail: info@grkg.de

Ehrenpräsident Hans Brocker (Mitte) mit dem neuen „Alt-Köllen“-Präsidenten Stephan Degueldre (rechts) und dem neuen Senatspräsidenten Markus Lüdemann. Foto: Thielen.

„Ich han dä Millowitsch jesinn, dä stunnt in Kölle op d`r Bühn, un braht mich janz us d’r Fassung, met däm Leed vum kölsche Jung!“ – Hubert Pieper, der Sänger der Band „Kuhl un de Gäng“, brauchte das Lied nur einmal kurz anzustimmen, und schon war die Kulisse da. „Unsere Mitglieder sind froh, endlich mal wieder miteinander feiern zu können“, sagte auch Pressesprecher Axel Krämer. „Manche Leute haben sich begrüßt, als hätten sie sich zehn Jahre, und nicht nur anderthalb Jahre nicht mehr gesehen!“ Nun, gesehen hatten sich die Mitglieder schon, wenn auch nicht zum Singen und feiern. Immerhin mussten die zwei Spitzenpositionen in der Gesellschaft, der Präsident und der Senatspräsident, neu gewählt werden. Beide Amtsinhaber, Präsident Professor Dr. Rolf-Rainer Riedel und auch der Senatspräsident Gregor Berthold, hatten schon im Vorfeld erklärt, nicht mehr antreten zu wollen. Zur Präsidentenwahl traten drei Kandidaten an, aber schon beim ersten Wahlgang fiel die Wahl mit einer großen Mehrheit auf den bisherigen Literaten Stephan Degueldre. Stehende Ovationen im Anschluss zeigten, dass die Mitglieder Degueldres selbst

gesetztes Motto „Met Hätz un Siel, bringe mer ´Alt-Köllen´ ans Ziel!“ voll unterstützten. „Wenn jemand mit Herz und Seele für die K.G. ´Alt-Köllen´ und den Karneval eintritt, dann sicher Degueldre. Und das Ziel für unseren Verein ist natürlich allen klar: Wir wollen wieder bei möglichst vielen Veranstaltungen allen Gästen zeigen, mit wieviel Freude man den Kölner Karneval feiert, dass man gerne Gastgeber ist und als höchstes Gut die Tradition, die Gastfreundschaft und vor allen Dingen die gemeinsame Freude hochhalten will!“, so Axel Kraemer zum Bilderbogen. Stephan Degueldre wird neben dem Amt des Präsidenten auch das Literatenamt weiter bekleiden. Zum neuen Senatspräsidenten von „Alt-Köllen“ wurde der langjährige Beisitzer im Senatsvorstand und zweiter Vorsitzender der Gesellschaft, Markus Lüdemann, gewählt. Er ist seit 27 Jahren Mitglied in der K.G. und seit 2015 Senator. Wer sich interessiert: die neue Arbeitsverteilung in Vorstand und Senatsvorstand erfährt man, ebenso wie Daten und Tickets für die zahlreichen Veranstaltungen der K.G. während der Session von der Volkssitzung auf dem Neumarkt bis zum Paprika-Ball am Karnevalssamstag, unter www. alt-koellen.de. (ht).


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I Karneval

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Karneval in Rodenkirchen: Neues Festkomitee nimmt Arbeit auf

Diese drei Herren sind das am längsten designierte Dreigestirn im Kölner Karneval überhaupt. Von links Björn Doant (Jungfrau Sonja), Willi Meißeler (Prinz Willi) und Peter Scheuss (Bauer Peter) werden jetzt am 5. November in der Aula der Anne-Frank-Schule proklamiert.

Das sind die bisher gewählten Mitglieder im Vorstand des Festkomitees Rodenkirchen. Von links Dieter Wirtz, der neue Präsident Stefano Straberg, Ehrenpräsident Bernhard „Hucky“ Huckelmann und Stefan Widdig. Horst Olligschläger hatte Urlaub. Fotos: Thielen.

Der neugewählte Vorstand des Festkomitees in der Altgemeinde Rodenkirchen hat seine Arbeit aufgenommen. Neu ist der Präsident. Der heißt Stefano Straberg, ein selbstständiger Unternehmer, der karnevalistisch in Köln bei den „Grielächer“ und der „Fidelen Fortuna“ zu Hause ist, sein Heimathafen im Kölner Süden sind die „Löstigen Öhs“ aus Rondorf. Schon Vorstandserfahrung hatten Geschäftsführer Dieter Wirtz „GRKG“, Horst Olligschläger, „Lös-

ewig“ designierte für die Karnevalssession 2021 von der KG „der Reiter“ und das noch geheime Trifolium der Session 2022 aus den Reihen der „Knobelbröder“. Das 21er Dreigestirn soll am Freitag, den 5. November, in der Aula der Grundschule in der Adlerstraße proklamiert werden. Dann können Prinz Willy Meißeler, Bauer Peter Scheuss und Jungfrau Sonja, Björn Doant, wenigstens bis zum Jahresende die verschiedenen karnevalistischen Veranstaltungen besu-

tige Öhs“ als Schatzmeister und Stefan Widdig,„Löstige Öhs“, der für die Seniorensitzung verantwortlich zeichnet. Nach einer Klausurtagung in der letzten Oktoberwoche mit den Präsidentinnen und Präsidenten der angeschlossenen Gesellschaften sollen zwei vakante Vorstandsposten noch besetzt werden. Auf den Vorstand wartet viel Arbeit: am 10. Oktober werden traditionell „beim Maassen in Sürth“ gleich zwei Dreigestirne vorgestellt. Das „schon

Wer will zu den „Löstigen Wiever“ nach Weiß Die Karnevalssitzungen der „Löstigen Wiever“ im Weißer Pfarrheim haben „Kultstatus“. Für Außenstehende ist es oft schwer, an Karten zu kommen, obwohl pro Session sechs Veranstaltungen angeboten werden. Nachdem die „Wiever“ in der letzten Pandemie-Session wie alle anderen Karnevalisten zu

Hause bleiben mussten, sollen im Januar 2022 wieder sechs Sitzungen über die Bühne gehen. Und zwar am Freitag, 21. Januar, Samstag, 22. und Sonntag 23. Januar, sowie am Donnerstag, 27. Januar, am Freitag, 28. und am Samstag, 29. Januar. Eine Eintrittskarte kostet 17 Euro, es gibt maximal zehn Karten pro Bestel-

lung. Wer jetzt auch von außerhalb Karten bestellen will, wirft seine schriftliche Bestellung entweder in den Briefkasten von Beate Mais, Auf der Ruhr 51, oder Kerstin Pubanz, Auf der Ruhr 59a. Man sollte einen Wunschtermin und einen Ausweichtermin angeben. Die Karten müssen persönlich am 4. November ab 17 Uhr

chen, ihre Orden und Abzeichen verkaufen. Im neuen Jahr ist dann für sie „Schluss mit lustig“, denn am 7. Januar werden ihre Nachfolger aus den Reihen der „Knobelbröder“ in der Aula des Rodenkirchener Gymnasiums proklamiert. Drei neue Vereine sind inzwischen Mitglieder im Festkomitee geworden: die „Posträuber“ aus Rondorf, die „Löstigen Wiever“ aus Weiß und die Gruppe „Loss mer fiere“, die das weibliche Gegenstück zu den „Knobelbrödern“ sind. (ht). im Pfarrheim abgeholt werden. Dann können die veranstaltenden Damen sicher auch schon mehr sagen, mit wieviel „G“ die Sitzungen über die Bühne gehen werden. Übrigens sollte man auf seiner Bestellung unbedingt seine Telefonnummer angeben, damit die Besteller*innen stets informiert werden können. Nicht abgeholte Karten werden am 4. November ab 19 Uhr im Pfarrheim frei verkauft. (ht).

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Rodenkirchen

Micky Brühl im 1. Rodenkirchener Wohnzimmer-Theater

Micky Brühl, fast 30 Jahre lang Sänger der Paveier und in den letzten Jahren mit eigener Band unterwegs, ist ein ganz besonderer Gast im Programm des letzten Quartals im 1. Rodenkirchener Wohnzimmer-Theater. Er spielt am Samstag, 16. Oktober, ab 18 Uhr in der neuen Kulturreihe im Gasthaus „Hinger d`r Heck“ in Rodenkirchen, Wilhelmstraße 58. Eintritt 25 Euro, Karten bestellt man telefonisch bei Detlef Lauenstein (Rufnummer 0163/462 1075 oder per Mail an detlef@detlef-lauenstein.de. Micky Brühl ist schon seit vielen Jahren großer Fan der Country Musik. Immer wieder hat er aus Spaß an der Freud mit Musikerkollegen bekannte Countrysongs ins Kölsche übersetzt. Nun wurden die Nachfragen und Wünsche nach

Auftritten so groß, dass Micky sich dazu entschloss, mit diesen Songs und seinen Hits auf die eine oder andere Bühne zu gehen. „Landmusik“ – so heißt sein neues, umfangreiches Soloprogramm. Den Auftakt der „Gänsehaut“Reihe im 1. Rodenkirchener Wohnzimmer-Theater macht am Samstag, 9. Oktober, Einlass 18 Uhr, Beginn 19 Uhr, ein kölscher Mundart-Abend, unter anderem mit dem „Klimpermännche“ Hermann Hertling und Detlef Lauenstein. Für die Eintrittskarten gilt dasselbe wie für die vom MickyBrühl-Abend: 25 Euro per Telefon oder Mail an Detlef Lauenstein. Für die fünf weiteren „Gänsehaut“-Abende im November und Dezember gilt: Einlass. 17 Uhr, Beginn 19 Uhr. „Dann können die

Micky Brühl, jahrelang Sänger der Paveier, frönt in seinem Solo-Programm der kölschen Country-Musik. Foto: Privat.

Gäste vorher, wenn sie wollen, auf Vorbestellung die beliebten Gänse oder auch andere Speisen aus der

bekannten HdH-Küche genießen“, so Detlef Lauenstein zum Bilderbogen. (ht).

Der Bilderbogen verlost für den ersten Mundart-Abend am 9. Oktober zwei Mal drei Karten. Man sollte aber ganz schnell eine Mail an redaktion@bilderbogen.de mit dem Stichwort „Lauenstein“ schreiben, ein Fax an 0221/9352688 schicken oder eine Postkarte an den KBB-Verlag, Postfach 501906 schreiben oder in unseren Briefkasten in der Gustav-Radbruch-Straße 10 werfen. Bitte auch Ihre Telefonnummer aufschreiben, damit wir Sie im Gewinnfall unterrichten können. Viel Spaß beim Mitmachen, wünscht die Bilderbogen-Redaktion.


Kölner BilderBogen

Nächstes Jubiläumskonzert im Bistro verde Und wieder gibt es im Bistro verde in Rodenkirchen, Maternusstraße 6, ein Jubiläumskonzert: Richard Bargel feiert dieses Jahr sein 50-jähriges Bühnenjubiläum. Mit 70 Jahren ist er nicht nur einer der dienstältesten Bluesmusiker Deutschlands, sondern längst schon eine Blues-Ikone mit legendärem Status. Seit einigen Jahren tritt der Blues- Pate mit seinem musikalischen Enkel und Nachfolger Fabio Nettekoven als „Family Business“ auf. Der junge Gitarrist bzw. Multi-Instrumentalist findet wie kein anderer Zugang zu der sehr individuell geprägten Bluesmusik des großen, alten Mannes. So zeugen die mitreißenden Konzerte der beiden Blues-Protagonisten von einem blinden musikalischen Verständnis, wie man es nur selten bei Musikern beobachten kann. Zum diesjährigen Jubiläumskonzert im Bistro Verde haben sie einige neue Songs im Gepäck, die demnächst auf der Jubiläumsausgabe von Bargels neuem Band-Album erscheinen werden und schon vorher live im Bistro verde zu erleben sind: am Freitag, 29. Oktober, um 20 Uhr. Karten zum Preis von 15 Euro müssen im Vorverkauf im Bistro selbst abgeholt werden, da es zurzeit keine Abendkasse gibt.

Seminar: Fit fürs Enkelkind (Seminar für Großeltern) An werdende Großeltern richtet sich am Samstag, 23. Oktober, von 14 bis 17.30 Uhr ein Seminar im Evangelischen Klinikum Köln Weyertal. Unter anderem wird über Veränderungen der vergangenen 25 bis 40 Jahre zum Beispiel bei der Säuglingspflege, dem Umgang mit Schreikindern, Verwöhnen, Fläschchen, Tragehilfen und Ernährung informiert. Außerdem wird auf Hilfen für junge Eltern eingegangen. Das Vorstellen einfacher Spielzeuge und Kinderlieder runden die Veranstaltung ab. Es gilt die 3G-Regel. Informationen und Anmeldung unter : Telefon 0221/4 79 7000 und www.evk-gesund.de. (ht).

Richard Bargel singt und spielt verschiedene akustische Gitarren, Fabio Nettekoven spielt elektrische Gitarre, Labsteel-Gitarre, Banjo und Mandoline. (ht). „Family Business“ nennen sich Richard Bargel (rechts) und Fabio Nettekoven. Foto: Nora C. van Rijn.

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Kölner Frauenpreis 2022: Bewerbungsphase läuft Zum zweiten Mal schreibt die Stadt Köln 2022 den Kölner Frauenpreis aus. Die Auszeichnung würdigt Frauen und deren herausragenden Einsatz für die Gleichstellung der Geschlechter oder von Mädchen und Jungen in Köln. Bis zum 31. Oktober 2021 können Frauen vorgeschlagen werden oder sich selbst bewerben. Sie sollten sich in besonderer Weise für die Förderung der Frauen- und Mädchenförderung oder für frauenspezifische Themen im politischen oder kulturellen Bereich, in der Stadtentwicklung, der freien Wirtschaft oder der Wissenschaft und Forschung einsetzen. Das Auswahlverfah-

ren wird von einer unabhängigen Jury unter Leitung von Oberbürgermeisterin Henriette Reker begleitet. Der mit 5.000 Euro dotierte Else-Falk-Preis wird alle zwei Jahre im Rahmen des Internationalen Frauentags rund um den 8. März verliehen. Mit der Auslobung des Preises bekennt sich die Stadt Köln neben der Unterzeichnung der Europäischen Charta der Gleichstellung nochmals deutlich zum Grundsatz der Gleichstellung von Frauen und Männern. Weitere Informationen zur Ausschreibung sowie die Bewerbungsunterlagen sind unter www.frauenpreis.koeln zu finden. (ht).

Neue Logopädie-Praxis in Sürth Im Mai 2021 hat Süheyla Elmas den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und die Logopädie-Praxis Süheyla Elmas eröffnet. Das Besondere an ihrer Praxis: Frau Elmas behandelt Patient*innen aller Störungs-Bilder in deutscher und türkischer Sprache. Als ausgebildete bilinguale Logopädin weiß sie, wie wichtig die Behandlung in der Muttersprache ist. Die Testung eines neurologischen türkischen Patienten in der Muttersprache bringt korrekte Ergebnisse. Die Therapien, die im Anschluss folgen, können sowohl den Wortschatz wieder aufbauen und erweitern, als auch den Druck aus Angst vor der Fremdsprache nehmen. Um Schwierigkeiten beim Erlernen einer Zweitsprache zu vermeiden, sollte erst die Muttersprache erarbeitet und gefestigt werden. Die modernen Praxisräume sind barrierefrei und der großzügige Süheyla Elmas ausgebildete bilinguale Logopädin. Foto: Privat.

Wartebereich verfügt sogar über eine Wickelkommode für junge Eltern. Wohlfühlatmosphäre garantiert. Terminvereinbarung und weitere Informationen telefonisch unter 0 15 75 - 16 0 05 27 oder auf www.logopädie-elmas. de. (mh).


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In Rodenkirchen: 40 Jahre Getränke Duschat

In der Römerstraße 5 begann am 1. Oktober 1981 die Unternehmensgeschichte von Getränke Duschat. Hier saß Marianne Duschat am Telefon und nahm die Kundenbestellungen entgegen, die anschließend von Peter Duschat mit seinem 3,5-Tonner-Ford ausgeliefert wurden. Der Lieferservice wurde zwar schnell bekannt, aber viele Kunden wollten dennoch auch selber einkaufen. Daher zog man schon zwei Jahre später in ein Ladenlokal auf der Ringstraße 45 und blieb dort bis heute. Danach konnte das Sortiment ständig erweitert werden. Viele namhafte Kölsch-Sorten und sogar zwei Alt-Sorten, aber auch die bekanntesten Pils-Sorten wurden nun angeboten. Dazu kam schnell ein breites Mineralwassersortiment, zum Beispiel mit Gerolsteiner, Brohler und Tönissteiner. Als Anfang der 1980er Jahre der Sürther Getränkevertrieb Schmitz einen Nachfolger suchte, waren Marianne und Peter Duschat zur Stelle und übernahmen das Un-

Ralf, Peter und Marianne Duschat blicken auf 40 Jahre Unternehmensgeschichte zurück. Foto: Hafeneger.

ternehmen. Mittlerweile hatte man schon vier Auslieferungsfahrzeuge, die ständig im Einsatz waren. Auch die Rodenkirchener Gastronomie schätzte schnell den Service von Getränke Duschat. Im Jahre 2000 bot sich die Übernahme eines Getränkemarktes in Rondorf auf der Kolberger Straße an und die Duschats zögerten nicht lange. Mittlerweile arbeitete auch Sohn Ralf mit im Unterneh-

men. Es zeigte sich schnell sein Talent, unternehmerisch zu denken und zu handeln. 2005 gründete er zusammen mit Sara Luca „Cölln Event“, ein Veranstaltungsservice für unterschiedlichste Vorhaben. Schon ein Jahr später organisierten die beiden die Rodenkirchener Sommertage, die bis heute über die Grenzen Rodenkirchens bekannt sind. Ralf Duschat übernahm 2010 von seinen Eltern den

ganzen Betrieb, baute die Räumlichkeiten modern und praktisch um und erweiterte sukzessive das Angebot. Heute findet der Kunde ausgesuchte Weine aus allen deutschen Weinanbaugebieten, aus Italien, Spanien, Österreich und Frankreich. Etwas Besonderes ist der Veedelwing, ein trockener Grauburgunder versehen mit passendem Etikett für jedes Kölner Stadtviertel. Ebenfalls besonders sind über 60 bayrische Biersorten, die selbst aus dem Freistaat importiert werden. Bei Mineralwässern zollt man dem Geschmack und der Nachhaltigkeit Respekt und bietet 70 Prozent aller Sorten in Glasflaschen an. Dies gilt auch für die Gastronomie und die kleinen 0,2 Liter-Flaschen. Für Festivitäten aller Art bekommt man bei Getränke Duschat alles, was man braucht, von Stehtischen über Theken, Kühlwagen, Schankwagen bis hin zur Biergarnitur. Vergessen darf man natürlich auch nicht, dass ständig ausreichend gekühltes Fassbier vorrätig ist. (haf).

Maranello Motors Ferrari in Köln

Die Leidenschaft für italienische Sportwagen liegt in der Familie. Maranello Motors wurde im Oktober 1993 in Köln-Rodenkirchen gegründet und hat seit 2008 seinen Standort in Köln-Marsdorf. Es befinden sich durchschnittlich rund 100 italienische Sportwagen, im wesentlichen Ferraris, bei Maranello Motors, auf dem Firmengelände in der Württembergischen Allee 4 in Köln-Marsdorf. Der bestehende Platz reicht leider nicht mehr aus, eine Erweiterung ist in Planung. Die neuen Räumlichkeiten sollen dann vor allem der Werkstatt im After-Sales Bereich mehr Entfaltungsmöglichkeiten geben. Darauf legt das Team von Maranello Motors besonderen Wert, Qualität im Verkauf, After Sales und Service. Die Kundschaft wächst, und nicht zuletzt wollen schließlich auch die Youngtimer und ab und an ein Klassiker betreut werden - dafür braucht es schlicht-

weg mehr Platz. Bei Maranello Motors ist jeder gern gesehen, der die Leidenschaft für die außergewöhnlichen Sportwagen aus Maranello teilt. Und dabei sind es die letzten V8 Sauger, die Dinos aus der Vergangenheit oder die neuen, der schon jetzt legendäre 812 Superfast oder der neue Ferrari Roma, ein Traum-GT oder der Portofino M, offen fahren in einer völlig neuen Dimension. Maranello Motors in Köln Marsdorf, gelebte Ferrari Leidenschaft. (js).

Blick in den Innenhof von Maranello Motors in der Württembergischen Allee 4 in Köln-Marsdorf mit edlen Karossen. Foto: Maranello Motors.


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Sport

Wenn die Fortuna den FC von der Platte fegt…

ADRIAN GIRSCHICK AUS RODENKIRCHEN HAT EINE TISCHTENNIS-ABTEILUNG BEI FORTUNA GEGRÜNDET Adrian Girschick ist ein relativ junger Mann aus Rodenkirchen. Wie viele Jungs lief er in seiner Jugend dem runden Leder hinterher, wurde Fußball-Fan. Eine persönliche Begegnung mit Jean Löring schwor ihn auf die Fortuna ein; seitdem trägt er das große „F“ des Südstadt-Clubs auf der Brust. Bei einem Working Travel- Aufenthalt in Neuseeland erwachte in dem gelernten Kranken- und Gesundheitspfleger das Tischtennis-Fieber. „In einer Kneipe gab es einen Fußballkicker, aber wenn genügend Tischtennisspieler anwesend waren, wurde da eine Tischtennis-Platte draufgelegt und mit Schläger und Zelluloidball gespielt“, sagte er zum Bilderbogen. Er dachte oft an die Tischtennis-Matches mit seinen beiden Brüdern früher im Garten des Elternhauses und beschloss, nach der Rückkehr nach Deutschland aktiv Tischtennis zu spielen. Zurück in Köln, schaute sich Adrian Girschick einige Tischtennis-Vereine an und trainierte zur Probe, unter anderem bei der „Spiel-Factory“. Aber schließlich beschloss er, selbst eine Hobby-Mannschaft im

Zeichen der Fortuna aufzubauen. Präsident Hanns-Jörg Westendorf gab nach einem Gespräch sein Einverständnis, und ab diesem Zeitpunkt machte sich Adrian Girschick auf die Suche nach eventuellen Mitspielern. Zunächst waren es ausschließlich Tischtennis spielende Fortuna Fußball-Fans, die Adrian Girschick bei seiner Idee folgten. Der besorgte sich Hallenzeiten, meldete das Team beim Tischtennis-Verband Rhein Erft an, regelte auch alles andere rund um seine Truppe, und so nahm die Tischtennisabteilung des SC Fortuna Köln in der Spielzeit 2018/2019 ihren Betrieb auf. Anfangs waren es wirklich nur Tischtennis spielende Fußballfans, die mit dem großen „F“ auf der Brust an den Start gingen, aber schon bald konnte man auch „externen“ Tischtennisspielern eine neue Heimat bieten. Adrian Girschick: „Unsere Abteilung zeichnet sich durch ein freundschaftliches und familiäres Miteinander aus. Der Spaß am Tischtennis steht bei uns klar im Vordergrund.“ Dann kam Corona. Adrian Girschick wollte eigentlich die letzten beiden

Jahre nutzen, um Trainerscheine zu machen. Eine Jugendabteilung sollte aufgebaut und Hallenzeiten möglichst linksrheinisch Süd gesucht werden. Immerhin wird inzwischen wieder regelmäßig trainiert und gespielt. Außerdem suchen Adrian Girschick und seine Mitstreiter immer noch neue Mitspieler*innen. Egal ob alt oder jung, Mann oder Frau, erfahrener Spieler oder Neuanfänger. „Wer Interesse hat, sollte einfach mal unverbindlich beim Training vorbeischauen“, sagt Adrian Girschick, der unter der Mobilnummer 0151/5590 8519 zu erreichen ist. Trainiert wird dienstags von 20.30 bis 22 Uhr, donnerstags von 19 bis 21 Uhr und freitags von 16 Uhr bis Ende offen in der Sporthalle in der Neuhöffer Straße 12 in Deutz auf der „Schäl Sick“. Vielleicht finden sich ja nicht nur ein paar neue Mitspieler, sondern auch solche, die bereit sind, mit dem immer noch aktiven „Nachwuchs-Funktionär“ zusammen eine Jugendabteilung aufzubauen. Jeder weiß, dass Hallenzeiten knapp sind, aber vielleicht gibt es doch bald mal eine

Adrian Girschick möchte langfristig auch eine Jugendabteilung für Tischtennis gründen. Foto: Thielen. Möglichkeit für Trainingszeiten für die „Kids“? Adrian Girschick ist auch heute noch überzeugt, dass seine Pläne trotz der schwierigen Zeiten durchgeführt werden können. Und in seinen Augen schimmert ein leichter Glanz, wenn er von einem der inzwischen schon ein paar Mal durchgeführten „Lokalderbys“ gegen die Tischtennis-Spieler des 1.FC Köln erzählt: „Wir spielten gegen die zehnte Mannschaft des FC. Vor 30 Fans aus beiden Lagern, alle mit Fahnen, Trikots und Schals ausgerüstet. Wir haben nach einem tollen Match anschließend noch friedlich zusammen zwei Kästen Bier getrunken. Und wenn du dann gegen Spieler mit einem Geißbock auf der Brust auch noch gewonnen hast, das ist und bleibt ein verdammt geiles Gefühl!“ (ht).

PSD-Bank Cup mit FC, Fortuna und Viktoria KÖLNER TOP-TEAMS KICKEN FÜR DEN GUTEN ZWECK

Am 8. Oktober wird zum ersten Mal der PSD-Bank Cup ausgetragen. Und das Turnier hat es in sich. Denn im Sportpark Höhenberg werden an diesem Tag die bedeutendsten Kölner Fußballteams aufeinandertreffen: Der 1. FC Köln (1. Bundesliga), Fortuna Köln (Regionalliga West) und Viktoria Köln (3. Liga). Die Idee, die Begegnungen der Top-Klubs der Stadt in die Tat umzusetzen, entstand bei der Viktoria. Den Verantwortlichen der Höhenberger geht es dabei nicht um die sportliche Konkurrenz,

sondern vielmehr um das Signal der Einigkeit. So steht an diesem Tag das Miteinander der drei Vereine im Vordergrund. „Alle drei Klubs repräsentieren Köln und damit die Stadt, die uns im Herzen eint“, so Viktoria-Geschäftsführer Andreas Rettig. „Die Idee ist, ein Fußballfest für alle Kölner Fußballfans zu initiieren – und zwar zu bezahlbaren und fairen Eintrittspreisen. Deshalb werden die Stehplatz-Tickets für nur fünf Euro und Sitzplätze für 15 Euro erhältlich sein.“ Alexander Wehrle, der Geschäfts-

führer des 1. FC Köln, ergänzt: „Die Idee, dass die drei Clubs sich jedes Jahr zu einem Turnier treffen und die Erlöse für einen guten Zweck spenden, zeigt, dass der Kölner Fußball gemeinsam seiner sozialen Verantwortung gerecht wird. Das ist ein starkes Signal in die Kölner Gesellschaft.“ Hanns-Jörg Westendorf, Präsident von Fortuna Köln, sagt: „Wir freuen uns als Teil der Sportstadt Köln, ein gemeinsames Ziel für soziales Engagement und Miteinander unterstützen zu können. Ein weiterer Anreiz liegt darin,

dass sich die Fortuna mit zwei Mannschaften messen kann, die vom Niveau her ein hervorragender Maßstab für uns sind und die man nicht alle Tage vor der Brust hat.“ Der PSD-Bank Cup beginnt – nachdem ab 15 Uhr bereits Nachwuchsteams der drei Klubs (U 9, U 10, U 11) gegeneinander spielen – um 17 Uhr. Eine Übersicht über den genauen Ablauf und die jeweiligen Eintrittskarten gibt es über die teilnehmenden Vereine. SPORT1 überträgt am 8. Oktober ab 17 Uhr live. (ht).


Klassentreffen: 75 Jahre nach der Einschulung Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: da treffen sich Schüler zum Klassentreffen 75 Jahre nach der Einschulung! So wird es wohl hoffentlich auch am Freitag, 5. November ab 17 Uhr sein, wenn sich die Gruppe im Wintergarten vom Brauhaus „Quetsch“ in Rodenkirchen, Hauptstraße 7, trifft. Die beiden Initiatorinnen, Margret Liesegang, Telefon: 0221/39 29 66, und Hannelore Bröhl, Telefon 0178/300 3760, hoffen, dass sich alle Angesprochenen auf ein Wiedersehen „nach so langer Zeit freuen“. „Nach so langer Zeit?“ Das ist etwas, was vielen so vorkommt, obwohl das Tref-

fen lediglich im vorigen Jahr der Pandemie zum Opfer gefallen ist. Immerhin, die Angesprochenen, das sind die Geburtsjahrgänge von 1939 bis 1941, die aufgrund zerbombter Schulgebäude ihre ersten Schulerfahrungen in Sälen wie der Chemischen Fabrik und/ oder in der evangelischen Kirchengemeinde gemacht haben.

geöffnet, sondern kommt auch noch mal wieder: Öffnungstage: Freitag, 1. Oktober, bis Sonntag, 3. Oktober - dann gibt´ s wieder Rummel!

Blutspenden in den Kliniken der Stadt Köln

Da endlich wieder auch für große elektive Eingriffe steigende OP-Kapazitäten zur Verfügung stehen. In der Urlaubszeit haben sich die Bestände der Blutkonserven bedenklich reduziert. Nach dem Ende der Schulferien hoffen wir nun auf viele Ferienrückkehrer in unseren beiden Blutspendezentralen in der Breite Straße und im Krankenhaus Merheim“, erklärt Prof. Dr. Horst Kierdorf, Klinischer Direktor der Kliniken Köln. Die Kliniken Köln bieten in ihren beiden Blutspende-Zentralen an allen Wochentagen günstige Termine vom frühen Morgen bis in die Abendstunden an: Im Krankenhaus Merheim, Ost-

merheimer Straße 200, montags von 12 bis 18.30 Uhr, mittwochs von 13.30 bis 20 Uhr und freitags von 7 bis 11 Uhr; Bei der City-Blutspende in der Breite Straße 2 bis 4, 2. Etage, montags von 12 bis 18.30 Uhr, dienstags von 13.30 bis 20 Uhr und donnerstags von 12 Uhr bis 18.30 Uhr. Bei den Kliniken Köln erhält jeder Erstspender einen Gutschein im Wert von 10 Euro von der Mayerschen Buchhandlung. Ab der zweiten Spende bekommen alle Blutspender sogar eine Aufwandsentschädigung von 25 Euro bei jedem Termin. Als besonderen Service bieten die Kliniken Köln eine gebührenfreie Hotline-Nummer für alle Fragen rund um das Thema Blutspende: Tel: 0800 8907 3721. Weitere Informationen finden Interessierte auch im Internet: www.spendeblut.de. (ht). Gestaltung: perey-medien

Der Bedarf an Blutkonserven in den städtischen Krankenhäusern Holweide, Merheim und im Kinderkrankenhaus Amsterdamer ist weiter sehr hoch.

WIR LIEFERN FREI HAUS IM KÖLNER SÜDEN

I X A T To G o

Im Übrigen: wenn es noch ältere Schüler oder auch evangelische Schüler der angesprochenen Jahrgänge gibt, so sind die auch willkommen. Auch sie sollten sich bitte anmelden. Wer schon einmal an so einem Klassentreffen teilgenommen hat, wird bestätigen, dass die in der Regel immer sehr kurzweilig sind! (ht).

Rodenkirchen in Kürze Die Kirmes kommt wieder nach Rodenkirchen! Sie war nicht nur von Freitag, 24. September, bis Sonntag, 26. September, auf der Rheinwiese

R E S TAU R A N T & H OT E L

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Köstlichen Gänsebraten fix & fertig (Brust & Keule) mit Rotkohl, Klößen und Majoransauce Auf Wunsch auch mit Weinbegleitung

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Neues aus der Rodenkirchener Gastronomie ERFOLGREICHER SOMMERGARTEN

Die Überraschung des Sommers in der Gastronomie im Kölner Süden war ohne Zweifel der Sommergarten „Hinger d`r Heck“ in der Wilhelmstraße in Rodenkirchen. Als fixe Idee geboren, weil nebenan ein Häuschen abgerissen wurde und das Grundstück in den nächsten zwei, drei Jahren auch nicht bebaut wird, machten sich Wirtin Annegret de Waal und Michael te Reh an die Planungen und sprangen sozusagen ins kalte Wasser: Mit Erfolg! Anfangs naturgemäß noch ein bisschen kahl, entwickelte sich Woche für Woche eine grüne Oase inmitten der Rodenkirchener City-Bebauung, die der Besucher dort eigentlich nicht vermutet. Und: der Sommergarten wurde vom ersten Tag von der Bevölkerung angenommen und erfreute sich bald großer Beliebtheit. „Wir hatten zu Beginn damit gerechnet, dass vielleicht die Hälfte unserer Gäste draußen auch speist, aber es waren dann doch neunzig Prozent“, konnte Michael te Reh Ende September ein Fazit ziehen. Ein Fazit, weil

sich die Sommergarten-Saison so langsam dem Ende zuneigt. „Am 3. Oktober ist definitiv Schluss“, so te Reh zum Bilderbogen. Dann zieht das HdH-Team wieder in die Traditions-Gaststätte ein. Und dann gibt es donnerstags wieder die so beliebten Reibekuchen mit Lachs oder mit Apfelmus, Cordon bleu, ganze Dorade vom Grill oder eins der beliebten Schnitzel. Und dann dauert es nicht mehr lange, bis die in der gesamten Rodenkirchener Gastronomie immer sehr gefragten Martinsgänse, die ab dem Nikolausfest so langsam zu Weihnachtsgänsen werden, auf die Tische kommen. Man kann sie im Lokal nach Vorbestellung verzehren oder sich per „Gänse-Taxi“ nach Hause schicken lassen. Falls jetzt eine Leserin oder ein Leser die Stirn runzelt, der Schreiber dieser Zeilen liebt die Rodenkirchener Gans, hat sie schon von fast allen Anbietern nach Hause liefern lassen und ist nie enttäuscht worden. „Die Rodenkirchener Gastronomie hat es einfach raus!“

„Zum Treppchen“ und Palladio Auch die beiden Partnerbetriebe in Rodenkirchen, „Zum Treppchen“ und Palladio, gehen in ihren Küchen mit der Jahreszeit. In beiden Restaurants gibt es ab Oktober „Frische Muscheln in verschiedenen Variationen“ oder eine „hausgemachte Kürbissuppe mit Scampi-Spieß“ und ab November wieder den traditionellen Gänsebraten. Auch am erfolgreichen Konzept des Palladio hat sich nichts geändert: Café, Bistro, Gelateria, Restaurant bieten die richtige Location für jede Tageszeit. Die Speisekarte orientiert sich an der italienischen Küche, die Liebhaber mitteleuropäischer

Kost werden hier fündig. Es gibt eine spezielle Abend- und Standardkarte, das Eis ist aus eigener Herstellung und die angebotenen Weine sind vorwiegend italienisch. „Zum Treppchen“ ist die bei weitem älteste Gastronomie in Rodenkirchen. Es gibt Steaks aus bestem argentinischem Rindfleisch sowie täglich die frisch zubereiteten Reibekuchen mit Lachs oder Tatar. Ebenfalls ein Renner: Kaiserschmarren als Dessert. Der Mainzer Käse hat ebenso seine Freunde wie Bier aus Tschechien oder Mainzer Aktien-Bier. Zum Wohl! (ht). (wird fortgesetzt).

Zurück zum HdH: die beiden gewieften Gastronomen wollen das Sommergarten-Grundstück nicht nur im Sommer nutzen. Also ist schon ein kleiner Weihnachtsmarkt geplant. Jeweils freitags bis sonntags von 17 bis 21 Uhr. Mit Winzer-Glühwein, rot und weiß, aus dem Weingut von Alois Kirchen, dessen Produkte auch in den zurückliegenden Sommermonaten gerne getrunken worden sind. Dazu Kölsch, normaler Wein und alkoholfreie Getränke, aber auch mit einem entsprechenden Speiseangebot. Zusätzlich werden in fünf kleinen Hütten auf dem Gelände Geschenkartikel verkauft, die zum Fest passen. Dazu unaufdringliche vorweihnachtliche Musik – wer muss dann zum Glühweintrinken in die Stadt fahren? Denn man muss kein großer Wahrsager sein, um das zu prognostizieren, was viele Besucher auch in den zurückliegenden Sommermonaten festgestellt haben - im Sommergarten von „Hinger d`r Heck“ trifft man Rodenkirchener! (ht).

Im Sommergarten „Hinger d`r Heck“ wird ein gepflegtes Reissdorf-Kölsch kredenzt. Foto: Thielen.

Pfifferlinge und Steinpilze im Bistro verde Auch im „Bistro verde“ in der alten Schmiede in Rodenkirchen ist der Herbst eingezogen. Die Pilzsaison hat begonnen, Pfifferlinge und Steinpilze stehen im Mittelpunkt. Sehr gefragt ist aber auch das Basilikum-Risotto mit Lachs oder Gerichte mit den winterlichen Gemüsen wie Kohlrabi, Wirsing und Möhren. Ebenso hoch in der Hitliste stehen die „Königsberger Klopse“ und deftige Suppen. Auch ich hatte kürzlich mal Appetit auf ein besonderes Gericht und steuerte am Abend mit meiner Frau das Bistro an. Wir gesellten uns zu einem Ehepaar an den Tisch, wo der Mann genau das Gericht verzehrte, das ich auch essen wollte: dicke Bohnen mit Speck. Wir bestellten, die

Damen wählten etwas anderes, und dann verbrachten wir einen unterhaltsamen Abend mit einem wirklichen Gaumengenuss. Im Laufe des Gesprächs eröffnete uns der Mann, dass sie nicht nur Stammgäste im Bistro seien, sondern dass sie auch auf den Lieferservice der Walterscheidt-Küche zurückgriffen. „Wenn die Grünkohlzeit zu Ende geht, sage ich zur Petra: bitte vorsorgen!“ Dann bereitet die Bistro-Küche zwölf Portionen „Grünkohl mit Mettwurst“ zu, die werden portioniert und verpackt. So kann der Herr auch in der Grünkohl-freien Zeit zwei Mal pro Monat auf sein Lieblingsgemüse zugreifen. Respekt! Wenn das kein Ritterschlag für eine Küche ist. (ht).


Tag der Offenen Tür im Maternus-Seniorenzentrum Das Maternus-Seniorenzentrum in Rodenkirchen, Hauptstraße 128, lädt am Sonntag, 10. Oktober, ab 10 Uhr zum „Tag der Offenen Tür“ ein. Es gibt stündlich Hausführungen zum Betreuten

Wohnen, mit Voranmeldung unter der Rufnummer 0221/35980; ab 14.30 Uhr spielt die Mary Castle Jazzband auf mit Swing und Dixieland bei Waffeln und Kaffee. (ht).

Aktionsgemeinschaft: weiter mit Wolfgang Behrendt Die Mitgliederversammlung der Aktionsgemeinschaft Rodenkirchen fand im letzten Monat statt. Dabei wurde der 1. Vorsitzende Wolfgang Behrendt in seinem Amt bestätigt, auch die drei zur Wahl stehenden Beisitzer Jürgen Gillessen, Manfred Horn und Hans-Peter Otten sind weiter im Boot. Nachdem der verkaufsoffene Samstag zum „Tag des Veedels“ ausfallen musste, weil mal wieder eine Klage von verdi im Raum stand, kann die Kunstmeile mit dem verkaufsoffenen Sonntag am 7. November wohl stattfinden. Wer mit seinem Geschäft an dieser Kunstmeile noch teilnehmen will, sollte sich schnellstens anmelden. Die Vorweihnachtsaktion findet in diesem Jahr vom 3. bis zum 13. Dezember statt. Die Aktionsgemeinschaft hat einen Partner

gefunden, der seine Aufbauten zwischen den Bäumen platziert. Sie stören den Markt nicht und können die ganze Zeit stehen bleiben. Außerdem will die Aktionsgemeinschaft eine neue Weihnachtsbeleuchtung für den Ort vorstellen. Ganz aktuell: Für Freitag, 29. Oktober, ist von 14 bis 18 Uhr ein „Stellenmarkt“ auf dem Maternusplatz geplant. Wer einen Job anzubieten hat oder eine Mitarbeiterin/ einen Mitarbeiter für dieses oder jenes sucht, stellt sich mit einem großen Plakat in einen „Schilderwald“. Wer Arbeit sucht, kann die Angebote sichten, sich angesprochen fühlen und sich auch bewerben. Wolfgang Behrendt: „Wir hoffen, dass viele Arbeitswillige nach Rodenkirchen kommen und auch einige vielversprechende Verbindungen entstehen!“ (ht).

Die „Offene Schule Köln“ lädt zu Infoabenden SEK I, den Quereinstieg in die gymnasiale Oberstufe, die Berufspraxisstufe und die Eröffnung ihrer geplanten Grundschule im August 2022 auf dem Sürther Feld. Außerdem erfahren Interessenten mehr über das pädagogische Konzept, den Standort, das Anmelde- und Auswahlverfahren und die Finanzierung. Die Schule bittet um Anmeldung unter anmeldung@offene-schule-koeln.de bitte mit dem Vermerk „Grundschule“, „Gymnasiale Oberstufe“ oder (SEKI). Für weitere Informationen rufen Sie gerne an unter Telefon 02236 / 33 02 10 oder senden Sie uns eine E-Mail. (ht). Gestaltung: perey-medien

Die „Offene Schule Köln (OSK) lädt zu Infoabenden und zum Tag der Offenen Tür für interessierte Eltern und Schüler:innen der geplanten neuen Grundschule sowie der weiterführenden inklusiven Gesamtschule (5er und gymnasiale Oberstufe) im Kölner „Veedel“ Rodenkirchen ein. Der Infoabend „Präsenz“ fand leider schon am Tage vor Erscheinen dieser Ausgabe in der Schule „An der Wachsfabrik 25“ statt, der Infoabend „Digital“ ist am 24. November um 19 Uhr. Der Tag der Offenen Tür findet statt bereits am 20. November in der Offenen Schule selbst von 10 bis 13Uhr. Die Schule informiert über: die

Freuen Sie sich auf den Herbst! Oakwood | Allude | Antonelli | Ghoud | Seductive

Nvsco | friendly hunting | Aida Barni | van Laack Gräfin von Lehndorff | Schneiders | manzoni

Baldessarini | Santaniello | Carusso | Fedeli | zimmerli Richard I. Brown | Eduard Dressler | Hiltl | Doriani Gimo’s | Eton

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Rodenkirchen

RODENKIRCHENER TERMINKALENDER

BESTATTUNGSHAUS

Liebe Leser, wir geben die Termine so weiter, wie sie uns vom jeweiligen Veranstalter mitgeteilt wurden.

100 Jahre Familienunternehmen seit 1919

Walter Engelmann

Alle Bestattungsarten | 24 Stunden erreichbar Hauseigener Verabschiedungsraum Individuelle Trauerfeiern in unseren Räumen Erledigung aller Formalitäten Bestattungsvorsorge zu Lebzeiten 50996 Köln-Rodenkirchen | Ringstraße 33 Telefon 0221 39 47 06 Köln-Rondorf | Telefon 02233 39 65 99

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Hauptstraße 102-104 50996 Köln-Rodenkirchen Telefon 0221 - 39 37 66

BIS ZUM 23. OKTOBER Das in Köln neu zugezogene Künstlerpaar Elke und Franz Eschweiler lädt ein zu fortlaufenden Malkursen, Workshops für Bildhauer, 2. Oktober, Meditative oder dynamischer Malerei, 9. oder 23. Oktober. Infos und Anmeldung unter 0 22 36 - 33 11 379, www.guteaura.beepworld.de

www.engelmann-bestattungshaus.de info@engelmann-bestattungshaus.de

TABAK-TREFF

Falls Sie unsicher sind, ob die Veranstaltung auch stattfindet, bitte beim Veranstalter informieren. Die Redaktion.

FREITAG, 1. OKT., BIS SONNTAG 3. OKT. Zeitungen

Zeitschriften

WESTLOTTO RaucherBedarfsartikel

Große E-Zigaretten- und Liquid-Auswahl

Kubanische Zigarren: Cohiba Romeo y Julieta Montecristo

Kirmes-Rummelplatz ganztägig auf der Rodenkirchener Rheinwiese.

SAMSTAG, 2. OKT. // 18 UHR Herbstball der Rondorfer Karnevals-Gesellschaft „Löstige Öhs“ in der Aula der Anne-Frank-Schule in Hochkirchen.

FREITAG, 1. OKT. // 19 UHR Heimspiel in der vierten Fußballliga. Im Kölner Südstadion trifft Fortuna Köln auf den SC Preußen Münster.

SONNTAG, 3. OKT. // 14 BIS 18 UHR Doppel-Ausstellungseröffnung im Fuhrwerkswaage Kunstraum in Sürth, Bergstraße 79. Gezeigt wird die Fotoausstellung „Brücken - Von der Maas bis an die Oder“ des in Köln lebenden Fotografen Boris Becker.

Leidenschaft für schönes Haar mit exklusiven Produkten von LA BIOSTHETIQUE

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Biosthetik Franke - Hauptstraße 81 50996 Köln-Rodenkirchen - Tel.: 0221-392735 oder 394412

Außerdem zu sehen: „Hannover Herrenhausen – Mittellandkanal“ auf der Mountainview-Gallery auf der Ostseite der Fuhrwerkswaage.

SONNTAG, 3. OKT. // 18 BIS 20 UHR „Kunstsonntag im Kunstzentrum Wachsfabrik“ in Rodenkirchen, Industriestraße 170. Zahlreiche Künstler und auch Gastkünstler zeigen ihre Kunst und bieten sie auch zum Verkauf an.

DIENSTAG, 5. OKT. // 19 UHR Jahreshauptversammlung der „Großen Rodenkirchener Karnevals-Gesellschaft“ im Pfarrheim „Arche“ in der Augustastraße 22.

MITTWOCH, 6. OKT. // 19 UHR Abendandacht in der in der Emmanuelkirche in Rondorf, Carl-Jatho-Straße 1. Prof. em. Johannes Geffert spielt auf den beiden historischen Orgeln. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten. Veranstalter ist der Verein zur Förderung der Orgelmusik in der Evangelischen Kirchengemeinde Rondorf.


DONNERSTAG, 7. OKT. // 12 BIS 20 UHR Design Open im Strandschlösschen in Rodenkirchen, Uferstraße 52. Geboten werden Mode-Schmuck-Kunst-Design von einigen Künstlern von der Malerei bis zur Duftmanufaktur und der Kulinarik der Strandschlösschen-Bewohner Beate und Dolores Wurm. Info bei Andrea Baldauf unter der Rufnummer 01575/-255 74 97.

DONNERSTAG, 7. OKTOBER, BIS SONNTAG, 10. OKTOBER „Wies`n auf Schelling“ – Zünftiges Oktoberfest im Alpenbiergarten auf der Tennisanlage Schelling, Rodenkirchen, Heinrich-Lübke-Ufer 18.

FREITAG, 8. OKT. // AB 15 UHR Dreierturnier mit den drei größten im Köln ansässigen Fußball-Clubs FC, Viktoria und Fortuna im Sportpark Höhenberg. Ab 15 Uhr Jugendspiele, ab 17 Uhr treten die Profis gegeneinander an. Erlös für einen guten Zweck, Karten bei den drei Vereinen selbst.

Tag der offenen Tür Am Sonntag, 10. Oktober 2021 ab 10.00 Uhr • Ab 10.00 Uhr stündliche Hausführungen im Betreuten Wohnen mit Voranmeldung unter der unten genannten Telefonnummer • Ab 14.30 Uhr Swing- und Dixieland mit der Mary Castle-Jazzband bei Waffeln und Kaffee

SAMSTAG, 9. OKT. // GANZTÄGIG Herbstfest zugunsten des Zollstocker Dienstagszuges mit tollem Programm für Groß und Klein auf dem Marktplatz, Zugang nur für Genesene und Geimpfte und Kinder unter 16 Jahren sowie einem langen Shopping-Abend der Zollstocker Geschäfte bis 17 Uhr mit tollen Angeboten für die alle Besucher.

SAMSTAG, 9. OKT. // 18 UHR „Gänsehaut“ – 1. Kölner Wohnzimmer-Theater mit einem kölschen Mundart-Abend, unter anderem mit dem Klimpermännche, Hermann Hertling und Detlef Lauenstein im Lokal „Hinger d`r Heck“ in Rodenkirchen, Wilhelmstraße 58, Einlass 17 Uhr, Beginn 18 Uhr. Karten im Vorverkauf bei Detlef Lauenstein, Telefon 0163462 1075.

SAMSTAG, 9. OKTOBER // 19 BIS 21 UHR Ausstellungseröffnung „Blossom“ Fotoausstellung hauptsächlich mit Blumenmotiven der schweizerischen Fotografin Anna Halm Schudel in der in focus Galerie in Rodenkirchen, Hauptstraße 114. Die Galerie in focus öffnet bis zum 8. Oktober nur noch nach telefonischer Terminvereinbarung (0177/320 2913) für einzelne (genesen, vollständig geimpft oder mit negativem Corona-Test) Besucher.

he Herzlic ng Einladu

Maternus Seniorencentrum Köln-Rodenkirchen Hauptstraße 128 · 50996 Köln · Tel.: 02 21.35 98-0 · www.maternus.de

SONNTAG, 10. OKT. // AB 10 UHR Tag der Offenen Tür im Maternus Seniorenzentrum Rodenkirchen, Hauptstraße 128, mit stündlichen Hausführungen im Betreuten Wohnen. Anmeldung unter der Telefonnummer 0221/35 98-0. Ab 14.30 Uhr Swing und Dixieland mit der Mary Castle Jazzband bei Waffeln und Kaffee.

SANITÄR · HEIZUNG · LÜFTUNG


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Rodenkirchen

SONNTAG, 10. OKT. // 10 BIS 14 UHR

SAMSTAG, 30. OKT. // 19 UHR

Flohmarkt „Vierjahreszeiten“ im Kindergarten der „Sommersprossen“ in Rodenkirchen, Schützstraße 56, gleich an der KVB-Haltestelle Siegstraße mit großem Flohmarktangebot und Biergarten.

Heimspiel in der vierten Fußballliga. Im Südstadion trifft Fortuna Köln auf des KFC Uerdingen.

MITTWOCH, 13. OKT. // 12.30 UHR

Konzert in der romanischen Kirche St. Aposteln in Köln, Neumarkt 30, mit dem Rodenkirchener Kammerchor und Orchester: „Le roi David“ von Arthur Honegger (1892-1955). Leitung: Arndt Martin Henzelmann. (zweite Aufführung am Montag, 1. November, in der Melanchthonkirche in Zollstock.

Die Weißer Seniorenrunde veranstaltet wieder eine beliebte Kaffeefahrt, heute zum Hotel „Seemöwe“ in Rurberg am Rursee. Fahrpreis 24 Euro, Info und Anmeldung bei Werner Lambert, Telefon 02236/64604.

SAMSTAG, 16. OKT. // 14 UHR Heimspiel in der vierten Fußballliga. Im Kölner Südstadion trifft Fortuna Köln auf den SV. Lippstadt.

SAMSTAG, 16. OKT. // 18 UHR „Gänsehaut“ 1. Rodenkirchener Wohnzimmer-Theater präsentiert Micky Brühl mit seinem neuen Programm „Landmusik und Hits“ in der Gaststätte „Hinger d`r Heck“ in Rodenkirchen, Einlass 17 Uhr, Beginn 18 Uhr, Wilhelmstraße 58. Karten bei Detlef Lauenstein, Telefon 0163/462 1075.

SONNTAG, 17. OKT. // 14 UHR Meisterschaftsspiel in der dritten Fußball-Bundesliga im Sportpark Höhenberg: Viktoria Köln trifft auf die Würzburger Kickers.

FREITAG, 29. OKT. // 19 UHR Meisterschaftsspiel in der dritten Fußball-Bundesliga im Sportpark Höhenberg: Viktoria Köln gegen den 1. FC Magdeburg.

FREITAG, 29. OKT. // 20 UHR „Blue:Notes“-Konzert im Bistro verde in der alten Schmiede in Rodenkirchen, Maternusstraße 6, heute mit „Familiy Business“, das sind die beiden Blues-Multi-instrumentalisten Richard Bargel und Fabio Nettekoven. Eintritt 15 Euro, Karten bitte vorher persönlich im Bistro abholen, es gibt keine Abendkasse.

SONNTAG, 31. OKT. // 19 UHR

SAMSTAG, 5. NOV. // 17 UHR Klassentreffen „75 Jahre nach der Einschulung“ in die katholische Volksschule in Rodenkirchen im Wintergarten des Brauhauses „Quetsch“ in Rodenkirchen, Hauptstraße 7. Für alle Jahrgänge 1940 und älter, auch evangelische Schüler sind willkommen. Auskunft und Anmeldung bei Margret Liesegang (Tel: 0221/39 29 66) und Hannelore Bröhl (Tel.:0178/300 3760).

SAMSTAG, 5. NOV. // 18 UHR Prinzenproklamation des Dreigestirns für die Session 2021 aus den Reihen der Karnevals-Gesellschaft „Reiter“ in der Aula der Anne-Frank-Schule in Hochkirchen durch das Festkomitee Karneval in der Altgemeinde Rodenkirchen.

MONTAG, 8. NOV. // 17 UHR Sitzung der Bezirksvertretung im Stadtbezirk Rodenkirchen in der Aula des Rodenkirchener Gymnasiums.

FREITAG, 12. NOV. // 19 UHR Heimspiel in der vierten Fußballiga. Im Südstadion trifft Fortuna Köln auf den 1. FC Köln (II).

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Gegründet 1959, KBB-Verlag GmbH, Gustav-Radbruch-Straße 10 · 50996 Köln, Tel.: (02 21) 9 35 26 88, Fax: (02 21) 9 35 26 86 Unsere Internet-Adresse: www.bilderbogen.de, E-Mail-Adresse: redaktion@bilderbogen.de Herausgeber: Kölner Bilder-Bogen Verlag GmbH, Geschäftsführer Ralf Perey und Helmut Thielen | Verantwortlich für Inhalt und Gestaltung: Helmut Thielen, h.thielen@bilderbogen.de Titelgestaltung, Produktionssteuerung und Marketing: Ralf Perey, r.perey@bilderbogen.de | Anzeigen: Michaela Hammermann, m.hammermann@bilderbogen.de, Helmut Thielen, h.thielen@bilderbogen.de, Herbert Hafeneger, herbert.hafeneger@koeln.de, Jo Schmitz, anzeigen@bilderbogen.de | Imagebilder und Grafiken: Shutterstock, Fotolia Lektorat/Korrektorat: Eva Girke-Labonté | Mitarbeiter dieser Ausgabe: Steffi Broch, Engelbert Broich, Reinhold Rombach, Hedwig Thielen. Sekretariat: Jutta Schmitz-Wittenbrink, j.schmitz-wittenbrink@bilderbogen.de, Hanne Spees | Postbezugspreis: 24 Euro inkl. MwSt + Porto pro Jahr. Bankverbindung: IBAN: DE91 3705 0198 1004 7720 16, BIC: COLSDE33 Druck: medienzentrum SÜD Bischofsweg 48–50, 50969 Köln, Telefon 02 21 - 2 99 25 - 0, www.mzsued.de Nachdruck nur mit Genehmigung der Redaktion gestattet. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, keine Gewähr. Der „Kölner BilderBogen” wird an Banken, Sparkassen und Einzelhändler verteilt und kann schriftlich beim Verlag bestellt werden. Außerdem liegt unser Heft bei vielen Rodenkirchener Arztpraxen, Friseuren, in Restaurants und Ämtern zum Lesen und Mitnehmen aus. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 12 Herbst 2020. Alle Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit Genehmigung des Verlages und gegen Urheberschutzgebühr weiter verwendet werden.


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Kölner BilderBogen

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Rodenkirchen

Fuhrwerkswaage zeigt Doppelausstellung von Boris Becker

In der ersten Corona-Phase reiste der in Köln lebende Fotograf Boris Becker mit seiner Familie auf einem Segelschiff auf Flüssen und Kanälen bis an die Ostsee. Dabei fotografierte er alle unterquerten Brücken. 650 sind es. Lichtbilder von allen diesen Überführungen finden sich vereint in der Präsentation „Von der Maas bis an die Oder – Brücken“ im Fuhrwerkswaage Kunstraum in Sürth, Bergstraße 79. Sie wird eröffnet in der Ausstellungshalle am Sonntag, 3. Oktober, 11 Uhr. Zur Begrüßung spricht Gerhart R. Baum, Ehren-

vorsitzender des Fördervereins Fuhrwerkswaage e.V. Kurator Jochen Heufelder wird ein Gespräch mit Boris Becker führen. Zudem erfolgt die erstmalige Vorstellung der Publikation mit Abbildungen aller Brücken. Die Ausstellung im Kunstraum ist bis zum 17. Oktober geöffnet mittwochs, donnerstags und freitags von 17 bis 19 Uhr, sonntags von 14 Uhr bis 17 Uhr. Pandemiebedingt geänderte Zeiten stehen auf der Internetseite www.fuhrwerkswaage.de. Parallel zeigt vom 1. bis 30. Oktober die Mountainview-Gallery an der Ostfassade des Kunstraums durchgehend in einer neunteiligen Installation mit dem Titel „Hannover Herrenhausen – Mittellandkanal“ eine der von Becker aufgenommenen Brücken. Am Dienstag, 5. Oktober, startet im Kunstraum um 19 Uhr ein Konzert. Die Doppel-Solo-Präsentation bestreiten der Bassist Jonas Gerigk und der Schlagzeuger Etienne Nillesen. E. Broich.

„Rosen sind rot, Veilchen sind blau, Rassismus ist hässlich, Toleranz ist schlau!“ Aufschrift auf einem selbstbedruckten Pulli eines zukünftigen Abiturienten der Gesamtschule Rodenkirchen. „Alles unter vierhundert Gramm ist für mich Carpaccio!“ Grillmeister bei einem Grillfest in Rodenkirchen „Das Zillertal ist so musikalisch, das hört man sogar im Weltall!“ Moderator Stefan Mross in der ARD bei „Immer wieder sonntags“. „Die Kneipe hieß Moselstübchen, weil der Wirt aus Mayschoss war!“ Im Brauhaus „Steeps“ gehört. „Der Wunsch nach einem Sohn ist der Vater vieler Töchter!“ Auf dem Bootshaus Rodenkirchen gehört.

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