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In der ehemaligen Hauptstadt Köln gibt es einiges zu entdecken, offensichtliches wie den Dom, den Hauptbahnhof oder die Altstadt am schönen Rhein. Aber auch viele unentdeckte Sachen präsentiert diese Metropole. Beste Kunst, schönste Mode, verrückteste Streetart. Unsere Kölner wissen einiges über Köln. Natürlich können sie einiges über die verschiedenen Veedel und Stadtbezirke berichten. Doch wo sind die Insider Tipps? k Magazin wird sie Euch präsentieren. In dieser Ausgabe des k Magazins erfahrt ihr alles über das begehrte und künsterlische Belgische Viertel. Wo sind die besten Bars? Wo die schniecke Boutiquen? Wo kriegt ihr die beste Kunst her?

Wir zeigen‘s Euch. Blättert durch unsere Artikel und wir machen Euch zu den Insidern aus Köln. Oh - aber natürlich würden wir niemals von uns behaupten, dass wir die besten sind. Wir wollen ja nicht nur Unwissende belehren, sondern auch die Wissenden lehren lassen. Darum hier ein Appell: Sollten wir was vergessen, übersehen oder vernachlässigt haben, schreibt uns Mails oder ruft an, schickt uns Fotos, Briefe, Berichte, Flaschenpost oder Brieftauben. Wir können sogar Rauchzeichen lesen. Viel Spaß beim lesen wünscht Euch das k Magazin

*Vorwort k-magazin.com

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Inhalt Belgisches Viertel Chang 13 Ein Womanizer erz채hlt

S.6

Die Kunstagentin

S. 8

Vorwort

ROCK ON S. 3

Waschsalon

Die andere Art des Waschens

Grafitti

Sexy und intelligent

nicht nur Schmutz sondern Kunst

S. 12

S. 16

ArtyFarty

Gallery S. 26 die Galerie in der Bar S. 22

Impressum

Dieses Foto entstand bei unserem Besuch bei der Kunstagentin, f체r n채heres lesen Sie sich den Artikel 체ber sie auf der Seite 6 durch

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(und intelligent ist sie auch noch!) der vom15.05.30.06.2012 stattfindenden Ausstellung “On the Road to Fluxus“ auf sich hat. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von Fluxus und dem 100. Geburtstag von John Cage begeben wir uns in der Ausstellung auf die Reise nach „Fluxus“.

Ein Interview mit Anne Scherer, besser bekannt als „die Kunstagentin“. Das Kunst und deren „kreative Angelegenheiten“ nicht immer nur mit dem allseits bekannten Bauchgefühl zu bestimmen ist, und dass hinter den ach-so-bunten Farben und deren Umsetzung eine Logik und mehr noch ein gut funktionierendes Marketing stecken muss, erklärt uns Anne Scherer, die schon seit fünf Jahren Künstlerinnen und Künstler unterstützt, indem sie bei der Verwirklichung von Ideen hilft und Unternehmen und Institutionen bei der Konzeption und Realisation von kulturellen Projekten berät. Sie beschäftigt sich genauer gesagt mit Kultur- & Projektmanagement. Wir haben sie in ihrer Galerie in der Maastrichter Straße 26 im Belgischen Viertel besucht, und ihre Assistentin stand uns mit Rat und Tat zur Seite. So wollten wir wissen, was es mit

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Den Reisenden, darunter u.a. John Cage, schlossen sich Ende der 50er Jahre immer mehr junge Kreative aus zahlreichen Ländern, mit verschiedenen kreativen Fähigkeiten an – Künstler, Musiker, Schriftsteller oder auch Wissenschaftler – ohne zu wissen, wo die Reise hinführen sollte. Doch Eines verband alle Reisenden; die Verwirklichung ihrer Idee von einer absoluten Freiheit des Denkens und künstlerischen Schaffens zu erreichen. Nach den Wirren der Kriege, der Zerstörung und dem Wiederaufbau ging es jungen Künstlern aller Sparten und Nationalitäten darum, sich von festgefahrenen Denkweisen und Traditionen zu lösen, um eine neue Welt zu schaffen, in der eine grenzenlose, von allen Zwängen befreite künstlerische Kreativität möglich werden sollte. Dieses Bedürfnis nach Freiheit wurde zu einer der Grundlagen der späteren Bewegung „Fluxus“, die alle kreativen Medien einschloss, sich aber nie in einer bestimmten Ausdrucksform manifestierte. Alles war und ist im Fluss und folgt der spielerischen Intuition des individuellen Künstlers. Was ist also Fluxus? Diese Frage zu beant-

worten gelingt noch nicht einmal den teilnehmenden Künstlern und bleibt künftig den nachfolgenden Generationen von Kunsthistorikern überlassen. Folgender Text von Wilfried Dörstel wirft ein neues Licht auf Fluxus, in: Wilfried Dörstel, “Fluxus neu betrachtet” Die Ausstellung ist der Versuch einer Annäherung. Anhand von Werken und Dokumentationen geben wir einen kleinen Einblick in wichtige Stationen der Prä-Fluxus-Reise der späten 50er Jahre bis 1962, ohne jedoch den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Einen Schwerpunkt setzen wir auf die Aktivitäten in Köln, wo Stockhausens Studio für Neue Musik beim WDR eine wichtige Rolle spielte, auf das Atelier Mary Bauermeister sowie die Galerie 22 in Düsseldorf und die Galerie Parnass in Wuppertal. Darüber hinaus zeigen wir Filme und Videos z.B. über die Aktionen von Ben Vautier in Nizza Ende der 50er Jahre und vieles mehr. Von den beteiligten Künstlern zeigen wir neben den Vor-Fluxus-Arbeiten auch besondere Werke von nach 1962. Die Künstler sind u.a. Mary Bauermeister, Sylvano Bussotti, John Cage, Cornelius Cardew, George Brecht, Christo, Al Hansen, H.G.Helms, Geoffrey Hendricks, Dick Higgins, Ray Johnson, Joe Jones, Alison Knowles, Haro Lauhus, Heinz-Klaus Metzger, Georg Maciunas, Ben Patterson, Otto Piene, Daniel Spoerri, K.H. Stockhausen, André Thomkins, Ben Vautier, Wolf Vostell, Stephan Wewerka, Emmett Williams. k


“Die einzige Entschuldigung für die Schaffung von etwas Nutzlosem besteht darin, dass man es zutiefst bewundert. Alle Kunst ist völlig nutzlos.” (Oscar Wilde)


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Chang 13

eine extravagante Modeboutique in der Maastrichterstrasse Asiatisch/europäisches angehauchte Elemente, verschiedene Genres bedient, sehr flexibel im Stil. Das beschreibt wahrscheinlich am besten in knappen Worten das geschmackvolle Design von Chang. Nur gut, dass ich die Mode von dem Feministen- und zugleich auch Antifeministen nicht in knappen Worten beschreiben muss. Schlicht weg

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ist sein Ziel, welches er sich schon als 13 jähriger Junge fest in den Kopf gesetzt hat, eine Frau, vollkommen oder nicht, sich in ihrer Haut wohlfühlen zu lassen, und das mit voller Überzeugung und Hingabe. Seit dem 21. März 2009 steht seine Boutique in der Maastrichter Straße, welche vorher in der Palmstraße war, die dort seit 2002 ihren Standort besaß.


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I love to come for the women Asiatisch/europäisches angehauchte Elemente, verschiedene Genres bedient, sehr flexibel im Stil. Das beschreibt wahrscheinlich am besten in knappen Worten das geschmackvolle Design von Chang. Nur gut, dass ich die Mode von dem Feministen- und zugleich auch Antifeministen nicht in knappen Worten beschreiben muss. Schlicht weg ist sein Ziel, welches er sich schon als 13 jähriger Junge fest in den Kopf gesetzt hat, eine Frau, vollkommen oder nicht, sich in ihrer Haut wohlfühlen zu lassen, und das mit voller Überzeugung und Hingabe. Seit dem 21. März 2009 steht seine Boutique in der Maastricher Straße, welche vorher in der Palmstraße war, die dort seit 2002 ihren Standort besaß. In Südkorea lebte Chang in einem strengen Elternhaus, zusammen zogen sie nach Wolfsburg. Er studiere Modedesign in Trier, was eigentlich ein Zufall war, denn er verwechselte er die Stadt mit Tirol, was er eigentlich bevorzugt hätte. Seine ersten Erfahrungen konnte Chang durch seine Praktika in London und Paris. In der Hauptstadt der Mode Paris konnte er als Assistent einiger guten Designer zu fungieren. In London spezialisierte sich sein Praktikum auf Styling und Selbstkreierung. Seinen ersten eigenen Laden eröffnete er zusammen mit Venja Ludwig, ein Mitglied der „Chic Belique“. Durch die Trennung 2002 zog Chang ins Belgische Viertel und wechselte von der „Chic Belique“ zu „LeBloc“,

worauf auch eine Zusammenarbeit mit der Stadtrevue zustande kam. Seine erste Boutique stand in der Palmstraße und zog 2009 in die Maastricher Straße um, was ihm einige Vorteile eingebracht hat. Durch die optimale Lage und die dadurch erreichte Laufkundschaft hat er 5 Mal mehr Kunden, erzählte er uns stolz. „Ab Donnerstag kann ich meine Ideen nicht mehr verwirklichen, da muss ich mich eher auf den Service konzentrieren.“ Zu seiner Kundschaft gehören junge und alte Frauen mit starker Persönlichkeit, die einzigartige Kleidung für Hochzeiten oder auch für den Alltag wünschen, immer auf der Suche nach Eyecatchern. Aber auch berühmte Schauspieler kommen zu Chang, um die beste Garderobe für Galas und andere Veranstaltungen zu ergattern. Durch den Umzug in die Maastrichter Straße bekam er zudem mehr Laufkundschaft, wobei sich diese schnell selektieren. Muss man eher auf den Preis gucken, ist man schnell wieder raus. Neben der Damenmode bietet er auch Herrenbekleidung, als auch Kindermode an. Der Modedesigner ist eben individuell. Er hat auch bisher in verschiedenen Projekten gearbeitet und liebst diese Art des Arbeitens. Eines seiner größten Projekte war eine Zusammenarbeit mit 4711, für die Chang Kleider lediglich aus Tüchern, bedruckt mit dem Kölnisch Wasser Logo, entworfen hat. Ironischer Weise verkaufte sich seine Kollektion in dieser Zeit sogar besser als das edle Wasser. Was auch eine

Weitere intesessante Boutiquen im Belgischem Viertel: Blauer Montag Limburger Straße 6 Bob 10.5.10 Brüsseler Platz 6 Chico Clothing Maastrichter Straße 26 Contasbrasil Brüsseler Straße 58 Edbeeren im Winter Antwerpener Straße 18

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Herr von Eden Antwerpener Straße 6 Magasin populaire Brüsseler Platz 8 Monsieur Corbet Maastrichter Straße 49 Simon & Renoldi Maastrichter Straße 17 Taha Moltkestraße 151

Beendigung des Projektes bedeutete. Ein weiterer, anspruchsvoller Kunde war eine junge Frau, die bald heiraten sollte. Sie kam zu ihm mit der Bitte, sie in ihrem Hochzeitskleid weiblicher erscheinen zu lassen. Sie hatte eine er schlanke, weibliche Figur, aber ihr Kleid sollte ihre „Rundungen“ voller und weiblicher wirken lassen. Also nähte er - mit der Hand, wohlgemerkt - zusätzlichen, fluffigen Tüll ein und erfüllte ihr damit ihren Wunsch.

„Ab Donnerstag kann ich meine Ideen nicht mehr verwirklichen, da muss ich mich eher auf den Service konzentrieren“ Er beschreibt sich selbst als Feminist und Antifeminist zugleich. Er will den Frauen mit seine Mode helfen, einfach Spaß zu haben und den stressigen Alltag zu vergessen. Und vor allem auch, sich in ihrer eigenen Haut wohl und schön zu fühlen. Woher die 13 aus seinem Namen kommt, kann man gar nicht so genau absehen. Es soll einige Mythen dafür geben, z.B. ein Rechtschreibfehler in einer Zeitung. Seine Schwester hatte, als er 13 Jahre alt war, einen Kunstwettbewerb gewonnen, an dem Chang selber auch gern teilgenommen


k hätte. In einer Zeitung hieß es dann, dass „Chang 13“ neidisch um den Erfolg seiner Schwester war, was seiner Meinung nach nur hochgespielt wurde. Aber irgendwie gefiel ihm das fehlende Komma zwischen seinem Namen und der Altersangabe. Eine andere Möglichkeit ist sein vollständiger Name, der insgesamt aus 13 Buchstaben gebildet wird. Die für ihn magische Zahl findet stets ihren Weg zurück. 4711, die Firma mit der er ein Projekt hielt, ergibt rechnerisch ebenfalls 13, sowie auch Chang dreizehn insgesamt 13 Buchstaben hat. In anderen Ländern mag es eine Unglückszahl sein, aber für Chang ist sie von großer Bedeutung. Generell bevorzugt er es, in einer verkehrten „Welt“ zu leben. Als ich nach dem Interview dummerweise feststellen musste, dass mein Fahrrad umgefallen war, antwortete er nur:“Alles was Unglück bringt, bringt Glück! Also habe einen schönen Tag!“ k

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R O C K O N

WILLKOMMEN IM

Waschsalons sind Grau und trist, langweilig und fade, wer geht da schon freiwillig hin?! Dass es aber auch ganz anders laufen kann, dass Besucher nicht nur freiweillig, sondern auch gerne vorbeikommen, beweist das Rock On. Das Rock On in der Brüsseler Straße begrüßt uns schon freundlich aus der Ferne mit seiner lässigen bunten Leuchtreklame, die hier ziemich gut zum Bild der Straße passt, weil sich hier nicht nur viele kreative Grafittis an den Wänden befinden, sondern uns auch viele interessant aussehende junge Leute entgegenkommen, Studenten, vermuten wir. „Hey, macht ihrn Interview? Ich kann euch viel erzählen!“ meldet sich direkt ein flippiger, in Stretwear gehüllter junger Kerl namens Tim, einer der Mitarbeiter des Waschsalons, wie sich im Verlauf des Gesprächs herausstellt. Und so erzählt er: Dass es den Waschsalon schon seit gut 7 Jahren hier im Belgsichen Viertel in Köln gibt, und dass das Rock On mittlerweile so viel Erfolg hat, dass es sogar eine Filiale in Frankfurt und eine in Mannheim gibt.

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...weil waschen nicht gleich WASCHEN ist.

„Aber was genau ist jetzt eigentlich das Rock On, und was ist an ihm so besonders?“ wollen wir nun endlich wissen, und er empfiehlt uns: „Gehen wir doch einfach mal rein, dann versteht ihrs bestimmt.“ Und das tun wir dann auch, und sind direkt überrascht. Hinter einem Raum, an dem eine ganze Reihe riesiger nostalgischer Waschmaschinen steht, mit schönen einladenden Sofas und jede Menge Magazinen übers Mountainbiken, Snowboardfahren oder was so das Nachtleben in Köln zu bieten hat; befindet sich ein weitläufiges Geschäft für Streetwear mit vielen bekannten Marken. Ob Klamotten oder Rucksäcke, Sonnenbrillen oder Turnschuhe, Geldbörsen oder Skateboards, hier findet man alles. Soll heißen: Das Rock On ist eine Mischung aus schmuckem alten Waschsalon, wie man ihn noch aus Muttis Zeiten kennt, und einer Modeboutique bei der keine Wünsche offen bleiben.

„Die Leute kommen hier nicht nur zum Waschen oder Shoppen vorbei, sondern auch um sich mit Freunden zu treffen oder um einfach mal abzuhängen. Genau das macht das Rock On so beliebt.“ Und so bemerken wir auch erst auf den zweiten Blick, dass sich nicht nur im Raum mit den Waschmaschinen einige Sofas befinden, sondern auch hier, im Verkaufsbereich mehrere schwere rote Ledersofas stehen, direkt daneben ein Kühlschrank mit sportlichen gekühlten Getränken. So kommen wir abschliessend nicht ohnhin, eine Checkliste zu erstellen: Wer ist willkommen?-Alle die Waschen wollen, genau wie diejenigen, die nach Klamotten gucken möchten. Was ist in der Nähe?-In der Nähe befindet sich noch ein Kiosk, oder 500m weiter entfernt der Club Underground, direkt gegenüber ist die Johanneskirche. Welche Marken? -Atticus, Bench, Billabong,


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Beide Seiten oben: Ein 360° Rundumblick durch den Streetwearbereich des Rock On mit Angeboten, Sitzecke und anliegendem Kühlschrank, einer kleinen Verkaufsfläche mit hochwertigen sportlichen Uhren, der Theke an der man auch Skate- und Snowboards kaufen kann oder sich nach den aktuellen Marken erkundigt, und die Umkleidekabinen

Linke Seite rechts oben: Das Logo des Waschsalons, welches gleichzeitig auch als Leuchtrelame draussen vor dem Salon fungiert.

Burton Carhart, Keds, Lrg, Mazine, Nike, Pointer, Revolution, The North Face, Vans, Fred Perry, Cleptomanicx, Supra, Wesc, Volcom, (...)aber die sind natürlich nur eine Handvoll, am besten anrufen und fragen! Ein letzter Rat? - Besucht uns auch im Internet unter rockon.de! Das sagt das Internet übers Rock On: „Wash n‘ don‘t go! Der namensgebende Waschbereich des Cleanicums im vorderen Bereich des Stores beinhaltet 16 Waschmaschinen. Im Gegensatz zu den sonst oft tristen Waschsalons sind wir mit Sofas ausgestattet, die neben unserem Angebot an Getränken, wie Café, Bier und Softdrinks zum bequemen Verweilen einladen. Für alle Cyberpunks und Workaholics dürfte unser Free Wlan interessant sein. Infos dazu gibt‘s an der Kasse. Ansonsten kann die Zeit, in der die Wäsche gereinigt wird, auch zum entspannten shoppen genutzt werden.

Die Ladenfläche ist aufgeteilt in den Girlsund den Boys-Bereich. Oben ist der neueste Girlstuff erhältlich und unten im Basement befindet sich die Boys- und Snowboard-Abteilung, bei der man jede Menge Boards und Zubehör sowie eine riesige Auswahl an Street- & Boardwear findet. Im Storebereich können auf unseren gemütlichen Sofas die neusten Brettsportfilme auf Großleinwand genossen werden.“ „Surfshops gibt es wie Sand am Meer, wer aussiebt weiß: der Rockon Surfshop Köln ist es. Komm zum Brüsseler Platz und mach dir ein Bild vom Laden, von unseren Marken wie Rip Curl, Billabong und Roxy oder Quicksilver und dann geht es bestens ausgerüstet mit Neopren und Lycra ins Lineup. Board Shorts und Bikinis bekommst du super günstig im Sale Outlet und Lagerverkauf Surfshop Köln. Bestell dir was du brauchst im Online-Shop oder besuch den Rockon

Laden in Düsseldorf, Winterberg und Wuppertal. Der Rockon Surfshop Köln bietet so gut wie alles ? nur leider nicht die perfekte Welle.“ „Ein Streetwear-Laden mit integriertem Wasch- salon - so was gibt‘s sonst nirgends in Köln! Neben Klamotten und Schuhen für den urbanen Style gibt‘s für Brettsportler im Sommer Wakeboards und Zubehör, im Winter Snowboards. Tipp: Hier finden immer wieder lustige Events wie Kickerturniere statt.“ k

weitere Infos siehe S.13 Öffnungszeiten des RockOn Waschsalons:Mo-Fr 5.00-23.00Uhr Brüsselerstr. 74-76 50672 Cologne www.rockon.de/cleanicum

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Hallo!

Wir sind die aus dem Belgischen

Viertel: Anfahrt:

Mit der U-Bahn Linie

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k Seine Mode fusioniert höchste Stoff- und Verarbeitungsqualität mit feinsinnigen Details und perfekten Schnitten, seine Installationen vermählen Textil und Technik, und in seinem Shop treffen behutsam inszenierter Minimalis Minimalismus Chang13: Maastrichter Strasse 19 Artikel auf S. 8 www.chang13.de

Anne Scherer a.k.a. die Kunstagentin und ihre Assistentin Jana Schmitz haben ihr bezauberndes und zugleich ausdrucksstarkes Atelier in der Mitte der von uns besuchten Seite. Sie und ihr Atelier bieten zahlreiche, viertelsjährlich wechselnde AusstellunDie Kunstagentin: Maastrichter Strasse 26 Artikel auf S. 6 - www.diekunstagetin.de

Weil die Besucher der StreetartGalerie Arty Farty nach Geschäftsschluss oft gar nicht gehen wollten, eröffneten die Macher im Keller kurzerhand eine Bar. Die ist vollgepackt mit immer neuer Kunst und ein entspannter Treffpunkt für Kreative und Arty Farty Gallery: Maastrichter Strasse 49 Artikel auf S.22 - www.artyfarty-gallery.de

Der namensgebende Waschbereich des Cleanicums im vorderen Bereich des Stores beinhaltet 20 Waschmaschinen und ist ebenfalls mit Sofas ausgestattet, welche zum bequemen Verweilen einladen. Die Ladenfläche ist aufgeteilt auf zwei Rock ON Waschsalon: Brüsseler Str. 74-76 Artikel auf S. 12 - www.rockon.de

und maximales Stilbewusstsein ungebremst aufeinander. Dass neben den eigenen Kollektionsteilen sowie Arbeiten von Airbag Craftworks auch Maßanfertigungen angeboten werden, versteht sich selbst. (komo/Mode & Design für Köln)

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gen, die Kunstintressierte mit ihrem besonderem Charme lockt. Wer neues sowie alt bekanntes neu entdecken möchte, oder einfach mal Lust auf einen Kaffee bei guter Unterhaltung hat und hoch interessanter Kunst, ist hier herzlichst willkommen.

Die Kunstagentin

Lebemänner - eine bunte Mischung, die für Stimmung sorgt! So finden hier unter anderem Vernissagen, Events der Kölner Kunstszene, aber auch Tischtennisabende ihren Platz. Mitten im beliebten Feier-Viertel der ideal Ort, um das Wochenende zu beginnen.

ArtyFarty Gallery Bereiche. Im Erdgeschoß ist der neueste Girlstuff erhältlich und im Basement befindet sich unsere Boys- und unsere Snowboard-Abteilung, die keine Wünsche offen lässt. Hier findest du jede Menge Boards und Zubehör sowie eine riesige Auswahl an Street- & Boardwear.

Rock On Waschsalon

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S T R E E T A R T

STREETART

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Die Kunst der Straße ein gemischtes Gefühl

Der Singular Graffito ist im Deutschen wenig gebräuchlich und es wird von einem Graffiti gesprochen. In der Folge wird in der Umgangssprache der analog gebildete Plural „Graffitis“ häufiger verwendet. Im offiziellen Sprachgebrauch der DDR wurden Graffiti als Teil der Hip-Hop-Jugendkultur bezeichnet als „Rapschrift“. Graffitis sind bis in die Steinzeit zurückzuführen. Frühe Höhlenmalerein sind die Vorgänger der Streetart von heute. Wobei man da unterscheiden muss. Denn Graffiti ist nicht gleich Streetart. Letzteres ist zwar die gleiche Methode jedoch illegal und ohne Erlaubnis. Teilweise vertreten sie Aussagen und bekräftigen diese. Sie geniessen ein gemischtes Ansehen in der Bevölkerung. Dadurch das nicht nur „schön augearbeitete“ Kunstwerke tagtäglich enstehen , sondern auch viele Wohnhäuser mit unwichtigen Darstellungen zugeschmiert werden, werden sie häufig ungerne betrachtet. Allerdings gibt es auch z.B. am Kölner Zoo Stellen bzw. Mauerwerke für die extra die sogenannten „Sprayer“ engagiert werden um so die tristen Wände zuverschönern. Heute ist der Kölner Zoo umgeben von einer bunten, fazsettenreichen Mauer.

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„Little Lucy“

Ecke Maastrichterstraße im Belgischen Viertel Der Künstler dieser Figur, nennt sich „El Bocho“ und ist durch diese Figur zu mit einem der besten und bekanntesten Spryer in Deutschland geworden. Die bekannteste und berühmteste Figur von ihm trägt den Namen „Little Lucy“. (siehe rechts) Er ist mit ihr in vielen Großstädten unterwegs. Diese Figur ist sein „Markenzeichen“. Er ist sehr bekannt geworden und stellt seine „Little Lucy“ auf immer verschiedenen Arten und Weisen dar. Sie tritt in verschiedenen Farben und Gesichtsmimiken auf. Ursprünglich kommt der Spryer aus Berlin, wo auch „little Lucy“

ihren Ursprung fand. Durch ihn ist unmittelbar neben dem Straßenschild die Ecke Maastrichterstr. verschönert und besonders worden. Das Belgische Viertel hat dadurch einen sehr freundlichen und direkt auf der Ecke einladenden Charakter. Die süße „Little Lucy“ hat auch ihre bösen Seiten. El Bocho bemüht sich sie mit vielen verschiedenen Charakteren darzustellen. So wie z.B. in Berlin Friedrichsheim, wo sie auf einer Abrissmauer eine Katze erschiesst. (Zu finden im Internet auf der Seite www.Fensterzumhof.eu)

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S T R E E T A R T

Phantasievolles Spiel an der Wand

ein Auftrag, der zum Bekanntesten im Belgischen Viertel wurde

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k An dieser Auftragsarbeit von SEAK ist in Köln wahrscheinlich schon jeder mal dran vorbei gekommen. Diese Fassade befindet sich in der Antwerpener str. an einer Grundschule. Die Blüten

wurden teilweise in den letzten Jahren noch hinzugefügt. Sodass das Graffiti immer mehr und mehr erweitert wurde. Heute ist es im Belgischen Viertel mit das bekannteste. Seak ist einer der berühmtesten Streetart

Künstler und Graffitispryer. Er ist 34 und heißt eigentlich Claus Winkler. Er ist so bekannt das er mittleriweile einen eigenen Wikipedia Eintrag hat. k

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Gallery

Die Streetart Galerie f端r Streetartk端nstler, die keine Streetartk端nstler sind.

Ar tyFar ty

Die

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American Apparel

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A R T Y F A R T Y

Und wo ist jetzt die Ausstellung? ArtyFarty eben - Leben!

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Die Art Party - eine Galerie und Kunstausstellung in einem. Seit über einem Jahr auch mit einer schönen Bar bestückt ist es ein stilvoller HotSpot im Belgischem Viertel, der Kunstinteressierte mit Begeisterung anzieht. Schon viele Kunstausstellungen im Graffiti oder Skate Stil konnte man in der Galerie bewundern. Vor kurzem erst wurde eine einmalige Installation erstellt. So eine Ausstellung gab es wahrscheinlich noch nie. Als wir die Art Farty betreten haben, stellte sich die Frage: Okay, und wo ist jetzt die Ausstellung? Und seit wann gibt es eine


k zweite Bar? Der Künstler, Michael Schmitt, selbst war auch dort und wir kamen mit ihm ins Gespräch. Wir fragten ihn, was es denn für eine Ausstellung sein sollte. Und er wiederholte nur: „Lest euch die Beschreibung durch!“ Das Phänomen der Spiegelung.Michael Schmitt spiegelte einfach den Barbereich. Und es ist ihm unheimlich gut gelungen. Die Schriften waren verkehrt geschrieben und die Kühlschränke mit den Getränken sahen fast identisch aus. In den Wandbögen, durch die Galerie und Bar getrennt sind, hatte er Glasscheiben eingesetzt, um seinen spiegeleffekt zu verstärken. Und erst wenn man richtig hinsieht,

begreift man, dass der Betrachter sich selbst in diesem Spiegelbild nicht wieder finden kann. Und dass sogar die Musik rückwärts abgespielt wird, wird einem auch erst nach einer ganzen Weile bewusst. Er begutachtet das System des Raumes, beobachtet die sozialen Gegebenheiten: Wie verhält sich das Publikum, was macht es, welche Regeln herrschen hier? Und danach baute er diese zweite Bar. Das Stammpublikum reagiert auf starke Veränderungen oft verwirrt. Und diese Reaktion konnte er selbst bei uns feststellen. Teilweise haben sogar Gäste erst nach eine Stunde bemerkt, dass hier etwas nicht

stimmen kann. Michael mag keine Kunst, die narrativ ist, ebenso mag er keine Künstler, die sich für etwas besonderes halten und das Publikum an ihrer „Tollheit“ teilhaben lassen. So haben wir auch erst im zweiten Moment begriffen, dass er der Künstler dieses Schaffens war. Selbst als wir ihn nach einem Portrait für diesen Artikel fragten, antwortete er nur darauf, dass es das nicht Wert sei, und nippte weiter an seinem Bier. Er wollte etwas ganze neues, eigenes, noch nie zuvor da gewesenes schaffen, und das vor allem für das Gedächtnis der Betrachter, nicht für seinen eigenen Ruhm - und das tat er. k

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I M P R E S S U M

k G CHEFREDAKTEUREN Sandra Bärhausen (baerhausen@kmagazin.de) Denise Herkrath (herkrath@kmagazin.de) Anna Münch (muench@kmagazin.de) STELLVERTRETENDER CHEFREDAKTEUR Kölner Design Akademie HERAUSGEBER Sandra Bärhausen Denise Herkrath Anna Münch ADVERTISING Sandra Bärhausen Denise Herkrath Anna Münch ART DIRECTION Sandra Bärhausen Denise Herkrath Anna Münch

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LAYOUT Sandra Bärhausen Denise Herkrath Anna Münch ARTIKEL ArtyFarty Anna Münch Chang13 Anna Münch RockOn Sandra Bärhausen Die Kunstagentin Sandra Bärhausen StreetArt Denise Herkrath IMPRESSUM Anna Münch COVERDESIGN Denise Herkrath VORWORT Anna Münch INHALTSVERZEICHNIS Sandra Bärhausen

K Magazin Germany Eure Messages an uns! Tipps, Wünsche, Anregungen, Kritik K Magazin Germany Schanzenstraße 35 51063 Köln Fon +49 221 7160760 Fax +49 221 7160790 QUELLEN Fotos http://upperplayground.com/ Anna Muench Photography

FOTOS Denise Herkrath Anna Münch STADTKARTE Sandra Bärhausen

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