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r e s s a w s o ok

K a n i o c co

Energy-Kokoswasser für den Vertrieb auf Festivals Im Gegensatz zu den führenden Herstellern für Festivalgetränke, ist das Produkt exklusiv und soll sich dadurch gezielt abheben. Das Ziel ist es junge Menschen zu erreichen und ihnen ein einzigartiges Lebensgefühl zu vermitteln sowie Erfahrungen. Das Motiv erinnert an Hipsterkultur und die Form einer Kokosnuss, ebenso wie die Wahl der Farben Braun und Weiß. Weiterhin steht das frech schmunzelnde Mädchen als Sinnbild für die impulsive und selbstbewusste Jugend der Festivalgänger. Der Claim provoziert und spielt auf die Konkurrenzprodukte Red Bull (Roten Bullen), Becks (Schlüssel, gemeint ist der Bremer Stadtschlüssel auf den Flaschenetiketten) und Ficken (Kraftausdrücke) an. Er vermittelt den Konsumenten, dass er diese Produkte absolut nicht braucht, um auf dem Festival spaß zu haben oder gar wach zu bleiben.


t e m r u o G n o i s Illu Fotografieprojekt Illusion „Ausverkauf. Es wird verkauft, was nicht verkauft werden kann. Falsche Leidenschaften, eine Illusion, Augenwischerei und die Föllerei. Hier 45 Euro.“, sagt der Koch Shayn zu Zinos, dem Restaurantbesitzer des Soul Kitchen, während er ihm einen maßlos dekorativen Teller mit einer Speise zeigt, die man höchstwahrscheinlich nur in einem Gourmetrestaurant erhalten würde. Zinos kann darauf nur erstaunt antworten: „Toll. Wolln wir das auf die Karte setzen?“ Dumm nur dass das Gericht aus frittierten Pommes, Fischstäbchen, einer Tomatenschale, pampigem Spinat und einer zusammen gerührten Soße aus Ketchup und Mayo besteht – also hat es nicht annähernd den Wert von 45 Euro. Nicht nur in Fatih Akins Film „Soul Kitchen“ wird uns gezeigt wie das Aussehen des Essens unsere Sinne beeinflusst, nein auch in der Realität bestimmt diese Tatsache unsere Entscheidungen und Wahrnehmungen. Meine Fotoarbeit soll dem Betrachter zeigen wie gut Fastfood angerichtet werden kann. Wie zu Beispiel Ravioli aus der Dose, Currywurst, Schnitzel mit Fritten oder Pizza. Wir lieben Imbiss Gerichte, obwohl wir wissen, dass es ungesund ist. Es kann noch so schlimm aussehen, wir essen es trotzdem. Aber auch das minderwertigste Essen kann stilvoll angerichtet werden.


y t i l a e R d e t p i r c S Produktdummy mit karikaturistischen Illustrationen „Die Würde de Menschen ist unantastbar.“ So steht es im Grundgesetz. In

so

genannten

Doku-Soaps

zwischenmenschlicher Eifersuchtsdramen,

werden

Beziehungen

schwangere

alle

erdenklichen

vorgeführt:

Teenies,

Abgründe

Familien-

Schlägereien,

und

Missbrauch,

Mobbing, Diebstahl, Armut und jeglicher Drogen Konsum. Diese Formate nennt man Scripted Reality, geschriebene Wahrheit. Die Hälfte ihrer Zuschauer weiß allerdings nicht, dass diese Sendungen nur gespielt sind. Das kommt seit ein paar Jahren nun auch in anderen TV Formaten, wie Castingshows, Pädagogen- oder Kuppelsendungen häufiger vor. Das Produkt „ Geschmacklos“ symbolisiert ganz schlicht und einfach was viele über das Fernsehformat denken und thematisiert dies karikativ und humorvoll. Dargestellt werden die drei wohl bekanntesten Personen, die mit Scripted Reality in Verbindung stehen. Sie sind alle in einem Comichaften Stil gehalten und farblich aus das Sender Logo abgestimmt. Die technische Umsetzung der Karrikaturen erfolgte in Illustrator und zum größten Teil in Photoshop. Spezielle Pinselspitzen für Haarstrukturen machen die Charaktere noch etwas reeller. Ausserdem wurde ausshließlich mt dem Grafiktablett gearbeitet.


t i e k g i w E r e d l e m m u R Der Die Fotostrecke zum Gedicht „Rummel der Ewigkeit“, von Jens Tobias Fischer, thematisiert Liebe, vergangenen Jugend-kultur, Sehnsucht und Schnelllebigkeit. In der heutigen Zeit ist es kaum möglich den wahren Sinn des Lebens zu finden. Die Jugend eifert nach Prestige, der sich durch Kommerz absetzt. Höhere Ziele und Werte sind Karriere und Geld. „Alleine ist man besser dran“, ist das Motto der Generation 2000. Poesie, Leidenschaft und Anmut sind Begriffe vergangener Tage. Tage in denen verschmäte Blicke Zuneigung beschreiben. Eine Zuneigung, die nicht offensichtlich sein darf. Dennoch zerfließt man vor Sehnsucht, den oder die angebetete nicht berühren zu können. Nur dieser Augenblick wenn das getümmel an einem Ort statt findet, an dem man alles um sich herum vergessen lassen kann. Das ist der Moment, an dem man sich näher sein kann als je zuvor. Doch auch dieser ist vergänglich.


Am Dampfkarussell war es gewesen, Wo du mir gabst den einen Kuss, Jung und unverfroren dein ganzes Wesen, Verliebt waren wir bis zum Schluss.

Da der Schluss nun gekommen, Du selbst hast es so gewollt, Stehe ich hier ganz unvernommen, Und gebe dir den Segen ganz unverzollt.

Die Melodie spielt ein letztes Mal, Gefüllt voll Kummer und Glück, Das wir nun Abschied nehmen ganz egal, Drehen wir uns im Kreise vor und zurück.

Adieu meine große Liebe! Adieu gute alte Zeit! Auf das wir uns wiedersehen auf diesem Rummel, Dem Rummel der Ewigkeit.


x a m a r In meinem Praxissemester, habe ich mich mit der Aufgabe befasst ein neues Layout für die Automobilhändler von Ramax in Hürth zu entwerfen. Dieses sollte schlicht elegant und stilvoll wirken. Prägnant an dem neuen Layout ist vor allem die breite Leiste mit Motiven von hochwertigen Automobilen, die auch ausschließlich von Ramax vertrieben werden, sowie eine Popupleiste, die als kleines Gimick dienen soll.


n e u a r F e i d d n u r a c s O Editorial Photography Die Fotostrecke behandelt das Bild Oscar Wildes gegenüber Frauen. Welche Rolle würde Wilde heute in der Gesellschaft einnehmen? Wahrscheinlich wäre er ein Chefredakteur einer Modezeitung wie in Der Teufel trägt Prada. Immer schnippisch und dabei dennoch elegant. Seine Aphorismen kommentieren Aufnahmen von Frauen, jede mit einem Makel. Diese Aphorismen sind in den Fotos passend interpretiert. Postits diesen noch mehr den Eindruck, dass nur eine schnelle Notiz gemacht wurde. Oscar Wilde war ein Dandy seiner Zeit und umgab sich meist mit schönen Frauen um seinen Ruf in der Öffentlichkeit aufzubessern. Sehr Oberflächlich waren seine Ansichten gegenüber dem weiblichen Geschlecht. Er war immer auf der Suche nach neuen Erlebnissen um aus dem tristen Alltag seiner Ehe zu flüchten. So vermutet man auch ist es zu seiner Neigung gegenüber dem männlichen Geschlecht gekommen. Typografisch werden die Aphorismen exzentrisch ausgedrueckt, sehr ausgeschwungen, verspielt und verschnörkelt.


n g i s e d t aka

Pl

Coldplays Songs sind geprägt durch schwebende Akkorde und weinerliche verzerrte Gitarren sowie Rhythmen die tropfend und tränenartig klingen. Auch das Plakat zur fiktiven Tour ist daran augerichtet. Das Hauptele-ment ist der Wasserfall mit einer Silhouette vor einem Klavier. Das ganze strahlt eine mystische Wirkung aus. Diese steht im Kontrast zur klaren nüchterne Schrift.

Das mit Illustrator angelegte Plakat, der fiktiven Piano Tour des französischen Komponisten und Musiker Yann Tiersen sorgt für Dreidimensionalität. Die Silhouette des Flügels erzeugt Klangwellen, und dessen Anordnung wiederrum einen Moiré-Effekt. Die Typo ist klar und filigran angelegt und verkörpert die klassischen Kompositionen des Pianisten, die meist ausschließlich instrumental sind.

Die Hamburger HipHop Formation Deichkind, nennt ihre Tour „Befehl von ganz unten“ und an diesem Titel ist auch das Plakat ausgerichtet. Bei der Motivwahl wird auf die Liveshow der Band hingewiesen, da sie des öfteren auf ihren Open-Air Konzerten Bierdosen verteilen und dann animieren sie das Publikum nach kräftigem schütteln und öffnen der Dosen einen so genannten Bierpils (im Volksmund auch Bierdusche genannt) entstehen zu lassen. Typografisch wird eine gesprayte Handschrift verwendet, welche in ironischem Stil an die Straßen-kunst angelegt ist.


W R N r e b e g t a r e l e Spi

Spieleratgeber NRW

Spieleratgeber-NRW, Marzellenstr. 43a, D-50668 Köln

Marzellenstraße 43a D-50668 Köln Telefon: 0221-677741920 Fax: 0221-677741929 info@computerprojekt-koeln.de www. spieleratgeber-nrw.de Sparkasse Köln Konto-Nr. 1234567 BLZ 407 303 70

Corporate Design Für den Spieleratgeber des Landes Nordrhein Westphalen sollte ein neues Logo sowie ein daran angelehntes Geschäftspapier und Visitenkarten erstellt werden. Meine Idee war es das Logo wie eine Armada wirken zu lassen, angelehnt an Spaceinvaders oder Starwars. Das Logo sollte aber in keinem Zusammenhang damit stehen. Auf Geschäftspapier und Visitenkarte kehren die Elemente des Logos auch wieder.

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Jacquelin Scheunpflug – Portfolio