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herbst das amortisiert sich nicht

In    Ewig keit Angst und  Cham   paGNer


R e i h e Ly r i k 2–3 Herbst 2015

nI giwE    teik tsgnA dnu mahC  raGNep   Jeder hier ist übers Wasser gekom men. Wie sie werde ich Hunger spüren. Dun kel, Wüste. Ber üh r ung.

Foto: © Robert Nock

DANIEL A SEEL WAS WEISST DU SCHON VON PRÄRIE GEDICHTE


Daniela Seel, geboren 1974 in Frankfurt/Main, lebt als Dichterin, Übersetzerin und Verlegerin in Berlin. Ihr Gedichtband „ich kann diese stelle nicht wiederfinden“ erschien 2011, daneben ver­ öffentlicht sie Beiträge in Zeit­schriften, Zeitungen, Antho­­logien, im Internet und im Radio, zuletzt unter anderem in Sprache im technischen Zeitalter, Volltext, Neue Rund­­ schau, im FAZ-Blog „Ich. Heute. 10 vor 8.“ und der DLF Lesezeit. Seit 1998 zahlreiche internationale Auftritte und Kollaborationen, darunter mit dem Illustrator Andreas Töpfer, der Musikerin PLANNING­ TOROCK, dem Tänzer David Bloom, den Dichtern Rick Reuther, Robert Stripling und Steven J. Fowler. Ihre Gedichte wurden bislang in 13 Sprachen übersetzt. Für ihre Arbeiten wurde Daniela Seel vielfach ausgezeichnet, etwa mit dem Friedrich-HölderlinFörderpreis der Stadt Bad Homburg, dem Kunstpreis Literatur von Lotto Brandenburg, dem Horst-BienekFörderpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und dem Kurt-WolffFörderpreis sowie mit Arbeitsstipendien der Villa Aurora, Los Angeles, des GoetheInstituts Kopenhagen (in Reykjavík), des Berliner Senats und der Stiftung Branden­burger Tor.

Was weiß ich von Prärie, solange ich keine aus eigener Anschauung und Umgang kenne, woher kommen mein Wissen, meine Vorstellungen von Prärie, und wie informieren diese meine Wirklichkeit? Wie formen Fiktionen meinen Alltag, indem sie in ihm anwesend sind, in Denk- und Sprachpraxis, mein Handeln (mit-)gestalten? Wie werden Landschaftserzählungen zur Legitimierung von Macht­ strukturen und Ausbeutung eingesetzt, zum Schüren von Angst, Größe, Heroismus? Und mit welchen, auch künstlerischen, sprachlichen Strategien lässt sich dem entgegenwirken?

Stimmen zu Daniela Seel „Das Tollste an deutscher Lyrik in diesem Frühjahr ist für mich Daniela Seels ‚ich kann diese Stelle nicht wiederfinden‘. Die Verlegerin von kookbooks hat diesen Verlag nicht nur binnen weniger Jahre zur feinsten Adresse für deutsche Dichter gemacht, sondern erweist sich nun selbst als grandiose Lyrike­rin. Ihre Gedichte sind – in Seels Worten – ‚etwas trautes, das schauern macht‘: strahlend schöne Sprachgebilde, stählern und doch filigran, einsichtsreich, neu, und eben gleichzeitig vertraut.“ – Denis Scheck, ARD

Es soll (Un-)Gleichzeitigkeit geben, (Gegen-)Bewegung, Zu- und Widerreden, Schwebe. Elastische Fährten, die von Ohren aus expandieren. Schmirgeln, Schlürfen, Knarzen und Quietschen. Fluide Syntax. Plastizität. Und Lücken. Unwuchten, wo Erosion sichtbar wird. Wo jemand überempfindlich ist, etwas nicht schon versteht. – Daniela Seel

danielaseel.wordpress.com

„Bei dieser Lyrikerin ist Sprache Sinn, Eigensinn und Sinnlichkeit, Zeichen und Leben, Haut und Gehirn, ein Lebensareal berührt immer das andere, jedes Wort hat eine Haut, die Filter ist, Filter für das Denken, für die Beobachtungsgabe dieser bis ins Seismographische fein arbeitenden Dichterin. Kurzum: Es sind zeit­lose Stunden, die wir mit diesen Gedichten verbringen können, und es sind Gedichte – das kommt nicht allzu oft vor –, die wie ‚seltsam gefaltete ozeane‘ wirken und dabei eine konkrete Welt erschaffen, die formal

genauso überzeugt, wie es der Klang macht. Es ist eine weiche und sanfte, wirklichkeitstaugliche und im Überfluss der Verknüpfungen lebende Tonalität, die nicht nur aufrüttelt, sondern auch denkerisch überzeugt und wieder einmal zeigt, wie sehr Sprache und Denken strukturell bis in die Einzelheiten der Syntax zusammengehören. In einem Gedicht wird notiert: ‚kein ich verfügt über mich‘ und Daniela Seel verweist damit auf ein Zentrum ihrer Poesie, die jetzt schon eine Unverwechselbarkeit aufweist, an der sich manch ein anderer Gedichtband für Gedichtband abarbeiten muss. Warum gelingt das Daniela Seel so gut? Es ist der Eigensinn, der betört, die Art, wie sie die Ablagerungen in den Wörtern ausforscht, wie sie Gefühle darstellt, Bilder auf ihre Glaubwürdigkeit abklopft, das eigene Erinnern seziert.“ – Marica Bodrozic, Ö1/ORF

Villa Aurora Fellow 2015 Hölderlin-Förderpreis 2011 Daniela Seel bei kookbooks ich kann diese stelle nicht wiederfinden. Gedichte, 64 S., 17,90 Euro, 978-3-937445-46-5

Textauszug Dann diese, die blattförmige Störung. Entfremdet meiner Versenkung. Und Rücken an Rücken die Senke queren, auf Schildkrötenfüßen. Ja reiten sie denn, die alten Weisen? Gewöhnungen vorgelagert, schlägt Welle an und erbt einen Strand. Es rauscht wie aus Projektoren. Ich meine es ernst bis genau zu dem Punkt, wo Sie mir entgegenkommen. Unter Synkopdecken, schwebend. Aber die Nebengeräusche, die Zähnchen. Ihr schreckliches Keckern über rostroten, verwirbelten Feldern. Ein Tagesmarsch noch ins Basislager. Durch Seen aus Wollgras, Sander und Obsidian, einfach ins Sterben geraten. Reste von Anlagen. Funken Widerstand über Grenzen des Datenempfangs. Dass niemand die Passage allein durchsteige. Ich weinte, versuchsweise bei. Beil. Nächster sein, bleiben. Soll Liebe derart beschaffen sein, oder zubereitet? Ein Satz wie ein Seil. Woran Fremde mikroskopisch zerstiebt, schüttelt von Schultern Prärie, rippenlicht. Ihre Muskeln prosodisch. Denk an frühe Nächte im Park. Kein Feuer machen. Keinen Müll hinterlassen. Nicht innehalten angesichts solcher Landschaft. Träumte wieder von Unterwerfung. Momente völliger Reglosigkeit. Woher all die Wasser? Daniela Seel was weißt du schon von prärie Gedichte / Reihe Lyrik Band 44 / ca. 80 Seiten, Broschur mit UmschlagPoster, gestaltet von Andreas Töpfer / 19,90 € [D] / 20,50 € [A] / 978-3-937445-73-1 / Auslieferung: Oktober 2015

Nebel, Gischt, Wolken, Firn, Eis, Regen, Schnee ‒ In ihre Dichte eintreten. Die leer ist. Endloses Schwingen darin. Übt mich in Positionierung. Überempfindlich. Nicht empfindlich genug. Träumen Vögel vom Ufer? Oder von ihrem Ozeanflug? Aus meiner Hand steigen Raben. Ihre Augen schauen, mehr als meine, nach Ländern hinter dem Meer.


Reihe Prosa 4–5 Herbst 2015

aber die Details! die in uns ih re kleinen Ewigkeiten ausbreiteten, als wären sie das Geheim nis der Welt selbst. dies unwiederbringliche Klapper n der Fensterläden.

Foto: © Dirk Skiba

HENDRIK JACKSON SEIN GEL ASSEN PARMENIDES-notate


Hendrik Jackson, geboren 1971, lebt als freier Autor, Übersetzer und Herausgeber (www.lyrikkritik.de) in Berlin. Er veröffentlichte die Bände „brausende Bulgen – 95 Thesen über die Flußwasser in der menschlichen Seele“, edition per procura 2004, „Einflüsterungen von seitlich“, Morpheo Verlag 2001, „Dunkelströme. Gedichte“, kookbooks 2006, „Im Innern der zerbrechenden Schale. Poetik und Pastichen“, kookbooks 2007, „HELM AUS PHLOX. Eine kollektive Poetologie“ (gemeinsam mit Ann Cotten, Daniel Falb, Steffen Popp und Monika Rinck), Merve 2011, und zuletzt „Im Licht der Prophezeiungen. Gedichte“, kookbooks 2012, sowie als Übersetzer unter anderem Marina Zwetajewas „Poem vom Ende/ Neujahrsbrief“, edition per procura 2003, Alexej Parschtschikows „Erdöl. Gedichte“, kookbooks 2011, und Wiktor Iwanivs „The automic stories“, hochroth 2015. Hendrik Jackson wurde unter anderem mit dem GWK-Förderpreis 2004, dem Hans-Erich-NossackFörderpreis 2006 und dem Friedrich-Hölderlin-Förderpreis 2008 ausgezeichnet.

ursprünglich als Trostbuch konzipiert, aus der Erfahrung eines abrupten Verlustes heraus, das Bildnis rieselnden Lebens, schraffiert hin auf Schönheit und Gelassenheit – – – sind diese tastenden und zaudernden Notate versucht, ent­gegen der Natur reflexhafter Reflexionen, Mark­ steine zu setzen im rückwärtigen Nebel, wo ein Sein zu erahnen wäre – wie jenes, das in den stets begleitenden Schriften Parmenides‘ anklang? irgendwo zwischen absolutem Außen und unendlicher Inwendigkeit schimmerte ein Versprechen vor Augen, dass mehr wäre als das, was zu Anekdoten verflochten sich in Erzählungen er­ledigte. ein Bleibendes, das, nicht in Anspruch genommen, sein gelassen würde. an dem einen Pol möge Novalis einstehen für liebendes Zeitloses fast, am anderen der slowenische Dichter Dane Zajc für eine Poesie hin zu dem äußersten denkbaren Punkt, inmitten schwer­ blütigsten Aufscheins von schönem Anhaften an dies Leben zum Tode. eine Dauer wird erdacht, die nicht mehr nur innig ist und doch „nicht nicht sein“ kann (und auch nicht nichts werden) – damit aber immer noch nicht ganz bei Trost wäre, vielmehr momenthaft wie Eisblume und Lumen.

Stimmen zu Hendrik Jackson

– Hendrik Jackson

Im Licht der Prophezeiungen. Gedichte, 80 S., 19,90 €, 978-3-937445-52-6

„Ein Solitär unter den Dichtern der jüngeren Generation“ – Michael Braun, Sprache im technischen Zeitalter

„Und die Beobachtungen selbst finden sich – wie in Eichendorffs Landschaften – in einem Code wieder, der die abstrakte Distanz will: Das Wort ‚Fahrt‘ benennt keine konkrete Fahrt, und der Plural ‚Fahrten‘ erst recht nicht. Diese Abstraktion führt zu jenen schönen, gebildeten Wörtern zurück, und Jackson bekennt sich zu seiner systematischen Ausweglosigkeit, aus der nur ein Wahrnehmungsfehler, das falsche Detail herausführt: ‚ein Detail verlagerte / seine Referenz. die ganze Weite ringsum riss auf‘. Die damit verbundene Sehnsucht heißt Stillstand, dem das Gedicht ‚freeze frame‘ den filmischen Namen gibt.“ – Christoph König, FAZ

Hendrik Jackson bei kookbooks

Im Innern der zerbrechenden Schale. Poetik und Pastichen, 144 S., 17,90 €, 978-3-937445-24-3 Dunkelströme. Gedichte, 80 S., 14,40 €, 978-3-937445-18-2

Textauszug

Hendrik Jackson sein gelassen Aufzeichnungen Reihe Prosa Band 15 / ca. 112 Seiten, Broschur mit Umschlag-Poster, gestaltet von Andreas Töpfer / 19,90 € [D] / 20,50 € [A] / isbn 978-3-937445-74-8 / Auslieferung: Oktober 2015

entrückt es waren sonderbare Umstände, unter denen ich an jenem Morgen aufwachte: jener Halbschlaf, der uns zuweilen diffuse Gedanken eingibt, die auch noch im Wachzustand unsere Gedanken verwirren, war es nicht, der mich einhüllte, sondern hellste Klarheit stand im Raum, oder war da, wie Musik aus Kopfhörern in einem ist, nicht von links und nicht von rechts, sondern in einem weiten Raum ausgebreitet, einem Raum, den der Kopf gar nicht umgrenzen könnte. doch schien diese Klarheit des Tags so gar nicht zu jenem sonderbaren Traumbild zu passen, das all mein Fühlen beherrschte: ein Schneebild, so schön, aber auch diffus, wie es mir lange nicht in den Sinn gekommen war, durchströmte mich: hinter einem Rieseln von weißen Punkten erschien schwach eine Schönheit, zu der ich mich hingezogen fühlte. doch während ich mich sonst – im Laufe des Lebens hatte ich das erfahren – zu Dingen oder Menschen hingezogen fühlte, die etwas Flüchtiges, wenn nicht Unerreichbares an sich hatten, und wenn auch hier die Schönheit von einer fast zurückweisenden Perfektion schien, so war doch das Sonderlichste und zugleich Anziehendste dieses Bildes das Vertrauen, das von ihm ausging, dies untrügliche, umhüllende Gefühl, wie anbefohlen fast: es sei dies eine unauslöschliche Nähe. eine Nähe, die mir fremd schien und zugleich zu mir gehörte, gerade durch die Fremdheit allen Selbstbezug überstieg und mich hinauszutragen schien bis zu jener berauschenden Opakheit, von der alte Autoren einst schrieben, sie durchströme die Welt, gliche einem Meer: der Schlaf sei ihre Flut und der Tag ihre Ebbe. ( … ) ich selbst ging ja zu Parmenides nicht wie zu einer Autorität, ältesten, unangefochtensten, sondern zu diesem Einen, meinem Parmenides, in der philosophischen Meditation, um es ihm gleich zu tun. als ob ich die Kraft hätte, den Verstand: mir blieb nur dieser Weg, zunehmend gleichgültig gegenüber Einwürfen, wenn ich nur selbst die richtige Frage aufwerfen könnte, die Idee des Trostes, indem ich Tod und Schönheit zu denken versuchte, irritiert von Zerstreuung, neu Anlauf nehmend, scheiternd.


R e i h e Ly r i k 6–7 Herbst 2015

Man will, dass das Leben das Leben ist, und von der Liebe er war tet man Liebe.

Foto: © privat, Sven Paustian, Jörg Lipskoch

CHRISTIAN FILIPS MONIK A RINCK FRANZ TRÖGER LIEDER FÜR DIE LETZTE RUNDE CD


Christian Filips, geboren 1981 in Osthoven, lebt als Autor, Regisseur und Musikdramaturg der Sing-Akademie in Berlin. 2010 erschien „Heiße Fusionen“ als roughbook bei Urs Engeler. 2012 erhielt er den Heimrad-Bäcker-Förderpreis. Er übersetzte Gedichte von Pier Paolo Pasolini, Laura Riding, Paul Bogaert und mit Aurélie Maurin den Gedichtband „Die Seele“ von Christian Prigent, roughbooks 2015. An der Volksbühne Berlin inszenierte er zuletzt „Die Bismarck. Ein Moratorium für die Eiserne Kanzlerin in Dir“, mit Sophie Rois, Susanne Bredehöft, Daniel Zillmann u. a. Monika Rinck, geboren 1969 in Zweibrücken, lebt als Autorin in Berlin. Sie veröffentlichte u. a. das „Begriffsstudio 1996–2001“, Edition Sutstein 2001 (fortgeführt unter www.begriffsstudio.de), „Ah, das Love-Ding! Ein Essay“, kookbooks 2006, „zum fernbleiben der umarmung“, kookbooks 2007, „Helle Verwirrung/Rincks Ding- und Tierleben“, kookbooks 2009, „RIDING und parariding“ (mit C. Filips), roughbooks 2011, „Honigprotokolle“, kookbooks 2012, „I am the Zoo“, Peter Engstler 2014, und „Risiko und Idiotie“, kookbooks 2015. Sie erhielt u. a. den PeterHuchel-Preis 2013 und den Kleist-Preis 2015. Monika Rinck ist Mitglied im P.E.N.Club, der Akademie der Künste Berlin und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Sie kooperiert mit Musikern und Komponisten und lehrt von Zeit zu Zeit.

In der Tiefe langer Abende kommen in dunklen Lokalen große und schwere Fragen auf: der aufgewühlte Grund. In dieser Lage hilft nicht mehr viel weiter, eines aber hilft immer: ein Lied für letzte Runde, die sich mit diesem letzten Lied noch ein wenig hinauszögern lässt. Radikal und zaudernd. Verdreht und berauscht. Zur Nachtschicht aller Zöglinge der Augenblickskunde. Es sind altmodische Chansons, also kein Pop in dem Sinn. Eher so: Die Krypto-Diva steht am Rand und tonlos lacht sie. Dann lacht sie wieder laut, doch tanzen tut sie nicht. Ein Rabe hebt sich in die Lüfte. Neben ihm stürzt ein Wunsch, der keine Flügel hat, in die letzte Tiefe. Kommt sogleich wieder herauf, stemmt sich über die Kante und singt mit der Diva ein schwieriges und liebes Duett.

Als Opus infinitum komponierte der Theatermusiker Franz Tröger die Lieder für die letzte Runde, ein Liederreigen der Berliner Autorin Monika Rinck, der etwa seit dem Jahr 2008 entstanden ist. Gesungen werden die Lieder zu Klavier, Spieluhren und Melodica von Christian Filips – Dichter, Sänger und Dramaturg der Sing-Akademie zu Berlin. Die CD wurde kongenial von Andreas Töpfer gestaltet. Stimmen zu Monika Rinck „Rincks Registerreichtum ist so stupend wie ihr Witz. Ihre Texte können alles zugleich sein: virtuos und gelehrsam, berührend und pointenreich, humorvoll und melancholisch.“

Monika Rinck bei kookbooks Risiko und Idiotie. Streitschriften, 272 S., 19,90 €, 978-3-937445-68-7 Taubert / Tchemberdji / Rinck / Jirka / Töpfer: Ich bin der Wind. Geschwinde Lieder für Kinder & CD, 48 S., farbig, 19,90 €, 978-3-937445-48-9 Honigprotokolle. Gedichte, 80  S., 19,90 €, 978-3-937445-49-6 Helle Verwirrung & Rincks Ding- und Tierleben. Gedichte & Zeichnungen, 200 S., 24,90 €, 978-3-937445-37-3 zum fernbleiben der umarmung. Gedichte, 72 S., 14,90 €, 978-3-937445-23-6

– Aus der Pressemitteilung zum Kleist-Preis 2015

Ah, das Love-Ding! Ein Essay, 200 S., 18,90 €, 978-3-937445-20-5

Franz Tröger, geboren 1961 in Kempten, studierte Klavier, Komposition und Geschichte in München und Berlin. Als Musiker war er u.a. am Stadttheater Basel, am Züricher Theater am Neumarkt, am E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg sowie an der Hochschule Ernst Busch aktiv. Für Museen inszeniert er musikalisch-literarische Rundgänge zu Kunst- und Sachausstel­ lungen. Seine Spezialität ist Musik für Spieluhren, zusammengefasst in der Sammlung „99 kleine Zugaben für alle Gelegenheiten“.

Textauszug

Christian Filips / Monika Rinck / Franz Tröger Lieder für die letzte Runde CD Reihe Lyrik Band 43 / ca. 36 Minuten Spielzeit, Papphülle mit Bierdeckel, ge­staltet von Andreas Töpfer / 10,00 € [D] /10,30 € [A] / 978-3-937445-72-4 / Auslieferung: Mai 2015

Lied vom Stiegenhaus

Lied von der Hängematte

Freunde, kommt mit in das Stiegenhaus. Wir steigen lässig Schritt für Schritt hinauf, bis wir ganz oben unterm Dachfirst stehn, jetzt kann es nur noch in die Wolken gehn, für den Absturz ist später noch Zeit.

Schwing, schwing, schwing, du Hängematte, schwing, schwing, schwing, du Hängematte, schwing für alle Freuden, die ich hatte, schwing für all die Freuden, die noch kommen, ich hab mir erst ein kleines Stück genommen. Also: Schwing, schwing, schwing, du Hängematte.

C’est peut-être auch zerstörerisch, doch das ist so toll, sag ich. Dann ist es halt zerstörerisch, peut-être, kann sein, weiß ich nicht, dann ist es halt zerstörerisch, doch es ist auch toll.

Einmal werd ich Haus und Hof versteigern lassen und die Tiere auf die öden Gassen treiben und dann werden alle Ställe Feuer fangen und in den entleerten Scheuern werden Geisterhufe klappern wie von sehr lange toten Pferden, ein scheuer, aber wilder Spuk.


R e i h e Ly r i k

MEHR ALS PULLOVER BORGEN GEDICHTE. FINNISCH–DEUTSCH ANTHOLOGIE Textauszug Flüstert der Onkel Nacht: Wanderfalke, Turmfalke. Er führt mich zu den Fuchsbauten, wir bewegen uns behutsam, wir gehen mit dem Wind zum Schönen Moor, quer durch die Flüsse. Schau, der Schwarzspecht, der Ziegenmelker. Die Amsel oder Merle, der Eichelhäher oder Herrenvogel. Der Königsvogel Goldhähnchen. Der Buchfink, die Zitterzunge. Die Alula, flüstert Onkel Nacht, der Daumenfittich. Damit steuert man, er ist deine Hand, damit fliegt man. Sehnst du dich nicht nach mir?, rufe ich durch die Bäume, Onkel Nacht antwortet nicht. Wir kurieren uns behutsam, empfangen den silbrigen Sumpf. Es gibt im Regenwald einen Vogel, der pickt den Alligatoren die Tränen von den Wangen, hier im Kalten überlebt er nicht, hier sind wir dem nie begegnet.

8–9

– Vilja-Tuulia Huotarinen

Das Lied vom Jarl und seinen Wundertaten

Herbst 2015

Die Fossilien dieses Jah rhunder ts wird man einst in Beton wiederf inden, Trit tsiegel, Tasthaare und eine kleine Pfote, Schwim m häute zwischen den Zehen. – Sabine Scho

Und da die Völker sindt in allähögschden Nödten und schon in den Siebzigern hieß es, Nur noch ein Gott kann uns retten, nehme ich, der Jarl, meine Sporen und lobpreise einen lockeren Galopp dorthin, wo die Völker knien vor ihren Bildschirmendgeräten und Pornos schauen, heimlich, damit alle es wissen; nehme ich, der Jarl, meine Verkündigung, dass dich, oh Bruder, zu lieben unmöglich geworden ist, denn was da kommt und geht, prallt ab, und nein, das ist keine bürgerliche Pädagogik, es geht um Liebe, ihre Möglichkeit und Unmöglichkeit, das war eines der Themen, vielleicht nicht das wichtigste, aber als es auf den Abend zugeht, brennen das Buschwerk und die Hagebuttensträucher und die Zapfenperlenketten der Erlen und der rote Gürtel der Föhre und ein Stück der Ziegelmauer und die Tür zum Keller und die Augenlider der Bürgergesellschaft, die der Jarl nun küsst, und es blitzt auf die Spore des Jarl, ʼs ist Abend. Und gedämpft atmet das Volk. Er rüstet sich, zu sprechen. ʼs ist Abend, retten wird er die Völker, erwecken. Und dann zudecken zum ewigen Schlaf, mit einem Blätterteppich. – Lassi Hyvärinen


Im November 2014 trafen sich die finnischen und deutschen Dichter*innen Matthias Göritz, ViljaTuulia Huotarinen, Lassi Hyvärinen, Sanna Karlström, Markku Paasonen, Sabine Scho, Volker Sielaff und Judith Zander auf Einladung des Literarischen Colloquiums Berlin in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und Nuoren Voiman Liitto zu einem mehrtägigen Workshop in Helsinki. Es wurde viel

gelacht, gelesen und geredet, nicht nur über Lyrik. Die Anthologie „mehr als pullover borgen“ stellt die teilnehmenden Dichter*innen nun mit einer Auswahl ihrer Texte einem breiteren Publikum vor, übersetzt von Tanja Küddelsmann und Jukka-Pekka Pajunen. Das Buch erscheint in Kooperation mit dem Goethe-Institut Helsinki.

Vorlesung Nicht so wie der Dichter, der sagt, Liebe sei nicht messbar. Hier ist die Liebe, ein Affe im Käfig, seine beiden Wahlmöglichkeiten. Auf dem Schmalfilm stürzt sich das Junge auf das weiche Muttertier, als Widerschein stürzt es durch den Hörsaal, der schweigt, ich stehe am Rand des bewegten Bildes und zeige auf das Gefühl, das wir ganz und gar unter Kontrolle haben. Hier sehen Sie, wie der Affe sich nach der Milchflasche am Drahtmuttertier reckt, ohne sich vom Objekt seiner Liebe zu lösen. Wie schön: Haben Sie jemals eine so eindeutige Situation gesehen? Damit man etwas wissenschaftlich untersuchen kann, muss man lange im hellen Licht stehen, ohne sich darum zu kümmern, ob Liebe Wirklichkeit ist, man muss sie einsperren und wegnehmen und neu ins Rollen bringen, bis sich das Bild vom Bild unterscheidet, das keine Bewegung ist, sondern die unabwendbare Lage des Affen: Die Mutter, Augen wie Reflektoren, das Kind überschießend. Der Rest weiches, alles überziehendes Frottée. – Sanna Karlström

Ich könnte erzählen

Göritz / Huotarinen / Hyvärinen / Karlström / Paasonen / Scho / Sielaff / Zander mehr als pullover borgen Gedichte Finnisch–Deutsch / Übersetzt von Tanja Küddelsmann & Jukka-Pekka Pajunen / Reihe Lyrik Band 45 / ca. 160 Seiten, Broschur mit Umschlag-Poster, gestaltet von Andreas Töpfer / 19,90 € [D] / 20,50 € [A] / 978-3-937445-75-5 / Auslieferung: November 2015

Ich könnte meine Hand in den Innereien eines mechanischen Vogels versenken und eine halb geschmolzene Geschichte ans Tageslicht holen. Ich könnte erzählen von der Stadt, die eines Tages aus einem tausendjährigen Koma erwachte und eine fühlende Maschine war, ein in Lehm und modrigem Wasser schwimmendes Betonhirn. Ich könnte erzählen von der Stadt, die sich derart in einen Jungen aus dem Chinesenviertel verliebte, dass sie ihm unablässig folgte, mit Überwachungskameras, von der Stadt, die dahinsiechte, weil sie kein Mensch sein konnte. Aber weil das Leben nicht in den Ereignissen ist, sondern in der Sprache, die sie einhüllt, die sich öffnet und schließt wie ein zusammengefalteter Mantel, ein aus seinen Tunneln schwitzender Körper, weil das Leben nicht in den Ereignissen steckt, erzähle ich euch nichts. Es macht mir mehr Freude, inmitten der Losung umherzustreifen, unter den einstürzenden Dachtraufen, in der Ferne der Straße die aufleuchtenden Bremslichter zu betrachten, darüber nachzudenken, wie das Leben dort sein mag, im fliehenden Tempo, anderswo, anderswo. Schaut euch diesen Schutthaufen an, würde ich sagen, wenn ich nicht wüsste, dass ihr nichts als Papier vor Augen habt. Schaut, welche Artenvielfalt sich im Holz und im Plastik verbirgt! Und was ist mit den Spiegelungen in der Pfütze: Wenn man sich richtig streckt, erhascht man einen Blick auf die obersten Stockwerke. Ihre Bewohner haben manchmal das Glück, sogar den Himmel zu sehen. Wir hingegen sehen nur den Widerschein. Ich könnte das Licht am Fell packen und es hier herunter zerren, wenn es in seiner Limousine vorbeirauscht, aber mehr Freude macht es mir, euch in Satzlumpen einzuhüllen, in Wortfalten, in abgelegtes Licht. – Markku Paasonen


LYRIK

1 0 – 11

Unser Programm

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Herbst 2015

NONBOOKS

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Daniel Falb die räumung dieser parks Gedichte Steffen Popp Wie Alpen Gedichte Ron Winkler vereinzelt Passanten Gedichte Gerhard Falkner Gegensprechstadt – ground zero Gedicht & CD Music by David Moss Uljana Wolf kochanie ich habe brot gekauft Gedichte Hendrik Jackson Dunkelströme Gedichte Tom Schulz Vergeuden, den Tag Gedichte Monika Rinck zum fernbleiben der umarmung Gedichte Christian Schloyer spiel • ur • meere Gedichte Sabine Scho Album Gedichte Christian Hawkey Reisen in Ziegen­geschwindigkeit Gedichte Sabine Scho farben Gedichte Steffen Popp Kolonie Zur Sonne Gedichte Monika Rinck Helle Verwirrung & Rincks Ding- und Tierleben Gedichte & Zeichnungen Uljana Wolf falsche freunde Gedichte Daniel Falb BANCOR Gedichte Martina Hefter Nach den Diskotheken Gedichte Matthea Harvey Du kennst das auch Gedichte Alexej Parschtschikow Erdöl Gedichte Alexander Gumz ausrücken mit modellen Gedichte Mathias Traxler You’re welcome Texte Daniela Seel ich kann diese stelle nicht wiederfinden Gedichte Michael Palmer Gegenschein Gedichte Monika Rinck Honigprotokolle Gedichte Dagmara Kraus kummerang Gedichte Gerhard Falkner Pergamon Poems Gedichte & Clips Hendrik Jackson Im Licht der Prophezeiungen Gedichte Christian Hawkey/Uljana Wolf Sonne From Ort Ausstreichungen/Faksimiles Steffen Popp Dickicht mit Reden und Augen Gedichte Martina Hefter Vom Gehen und Stehen. Ein Handbuch Gedichte Tristan Marquardt das amortisiert sich nicht Gedichte Uljana Wolf meine schönste lengevitch Gedichte Ulf Stolterfoht Neu-Jerusalem Gedicht Katharina Schultens gorgos portfolio Gedichte Karla Reimert Picknick mit schwarzen Bienen Gedichte Farhad Showghi In verbrachter Zeit Prosagedichte Rike Scheffler der rest ist resonanz Gedichte Linus Westheuser oh schwerkraft Gedichte Rozalie Hirs gestammelte werke Gedichte Sonja vom Brocke Venice singt Gedichte Dagmara Kraus das vogelmot schlich mit geknickter schnute Gedichte und Collagen Daniel Falb CEK Gedichte Christian Filips / Monika Rinck / Franz Tröger Lieder für die letzte Runde CD Daniela Seel was weißt du schon von prärie Gedichte

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Jan Böttcher Lina oder: Das kalte Moor Erzählung Jan Brandt Doppelpass. Geschichten aus dem geteilten Fußballdeutschland Anthologie Silke Andrea Schuemmer Remas Haus Roman Michael Stavaric Europa. Eine Litanei Pierangelo Maset Klangwesen Roman Steffen Popp Ohrenberg oder der Weg dorthin Roman Johannes Jansen Bollwerk Vermutungen Pierangelo Maset Laura oder die Tücken der Kunst Roman Johannes Jansen im keinland ist schönerland stumm Texte aus der DDR 1983 –1989 Michael Stavaric Nkaah. Experimente am lebenden Objekt Tuuve Aro Karmiina K.: „Ich bin okay.“ Roman Annika Scheffel Ben Roman Sabine Scho Tiere in Architektur Texte und Fotos Pierangelo Maset Beauty Police Roman Hendrik Jackson sein gelassen Aufzeichnungen

14,40 10,00 UVP 7,90 UVP 19,90 17,90 17,90 16,90 19,90 22,90 18,90 19,90 19,90 19,90 19,90 19,90

20,50 18,40 18,40 17,40 20,50 23,50 19,50 20,50 20,50 20,50 20,50 20,50

Johannes Jansen Liebling, mach Lack! Faksimiles Jakob Dobers/Rainer Leupold Falsche Russen im Buch Geschichten Hermann Recknagel Feuerwache II Fotos

25,00 UVP 10,00 UVP 39,00

40,10

Heide Henschel/Thomas Mohnike Luise und das lang­weiligste Buch der Welt Michael Stavaric/Renate Habinger Gaggalagu Andreas Töpfer/Samara Chadwick Durch dick und dünn / Through thick and thin Melanie Laibl/Dorothee Schwab Ein Waldwicht fliegt in den Oman   Taubert/Tchemberdji/ Rinck/Jirka/Töpfer Ich bin der Wind Geschwinde Lieder für Kinder & CD

12,80 13,20 14,90 15,30 14,90 15,30 19,90 20,50 19,90 20,50

Thomas Kraft Schwarz auf weiß Eine Werbeschrift Monika Rinck Ah, das Love-Ding! Ein Essay Hendrik Jackson Im Innern der zer­brechenden Schale Poetik und Pastichen Kleilein/Kokkelkorn/Pagels/Stabenow Tuned City. Zwischen Klang- und Raumspekulation. Reader Monika Rinck Risiko und Idiotie Streitschriften

7,90 UVP 18,90 17,90 25,00 19,90

Jan Böttcher Der Krepierer Erzählung, gelesen vom Autor Tragetasche Sterntaler Tragetasche Katzenziegen Rucksack-Tragetasche Tannenbaum-Yeti Plakat Laibl/Schwab Mit dem Waldwicht um die Welt Volker Reiche Mäzenatengabe „Poesie als Lebensform“ Plakat Blutbahn „Poesie als Lebensform“ (A1), Plakat Fisch „Poesie als Lebensform“ (A2 lang) Plakat Ameisenwolf „das amortisiert sich nicht“ (A1)

14,80

19,50 18,40 25,70 20,50

9,95 10,30 4,50 4,50 6,00 6,00 7,50 7,50 500,00 500,00

( * zurzeit vergriffen)


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Die fallen, fallen immer zum Mund.   Und zer flieSSen.


kookbooks herbst 15