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15 Fr端hjahr das amortisiert sich nicht

die ABC waffe in der gesprO chenen sprache


Reihe Essay 2–3 Frühjahr 2015

CBA eid effaw red ni Orpseg nenehc ehacrps Wen n Sprache ein Erken nt nis­inst r ument ist, dan n muss es auch möglich sein, das Scheiter n der Erken nt nis an der Sprache abz ulesen.

Foto: © Sven Paustian

MONIK A RINCK RISIKO UND IDIOTIE STREITSCHRIF TEN


Monika Rinck, geboren 1969 in Zweibrücken, Studium der Religionswissenschaft, Geschichte und Vergleichenden Literaturwissenschaft, lebt als Autorin in Berlin. Sie veröffentlichte unter anderem das „Begriffsstudio 1996–2001“, Edition Sutstein 2001 (fortgeführt unter www.begriffsstudio.de), „Ah, das Love-Ding! Ein Essay“, kookbooks 2006, „zum fernbleiben der umarmung. Gedichte“, kookbooks 2007, „Helle Verwirrung / Rincks Ding- und Tierleben. Texte und Zeichnungen“, kookbooks 2009, „RIDING und PARARIDING“ (gemeinsam mit Christian Filips), roughbooks 2011, „HELM AUS PHLOX. Zur Theorie des schlechtesten Werkzeugs. Eine kollektive Poetologie“ (mit Ann Cotten, Daniel Falb, Hendrik Jackson und Steffen Popp), Merve 2011, „Honigprotokolle. Gedichte“, kookbooks 2012, „Hasenhass – eine Fibel in 47 Bildern“, Peter Engstler 2013, und „I am the Zoo – Geschichten vom inneren Biest“, Peter Engstler 2014. Für ihre literarischen Arbeiten wurde Monika Rinck unter anderem mit dem Ernst-MeisterPreis 2008, dem GeorgK.-Glaser-Preis 2010, dem Kunstpreis Berlin, Literatur 2012 und dem Peter-HuchelPreis 2013 ausgezeichnet. Monika Rinck ist Mitglied im P.E.N.-Club, der Lyrikknappschaft Schöneberg, der Akademie der Künste Berlin und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Sie kooperiert mit Musikern und Komponisten und lehrt von Zeit zu Zeit.

In ihren Streitschriften „Risiko und Idiotie“ erklärt Monika Rinck die Debatten der letzten sieben Jahre für beendet. Sie waren idiotisch und riskant. Das Kirmes­pony, das jahrelang Nacht für Nacht alles noch einmal durchgemacht hat, ist losgeschirrt. Der Sonntag des Metaphernmenschen dämmert, die Trommel rollt ins Bergwerk zurück. Erfahren Sie, warum Sie wirklich unglücklich sind und woran diese Gesellschaft eigentlich krankt. Lesen Sie Witze, die so unfassbar gut sind, dass der Verlag dazu rät, bei der Lektüre einen Helm zu tragen. Wenn das Salz dumm wird, womit werden wir es salzen? Lesen Sie „Risiko und Idiotie“; nach der Lektüre werden Sie klüger sein, Sie werden schöner sein, sich ausgefallener kleiden, besser schlafen, interessanter träumen und Türen sehen, wo vorher keine waren.

Stimmen zu Monika Rinck

Monika Rinck bei kookbooks

„Monika Rinck schreibt so atemberaubend originell, dass man fast vergisst, hier einen Theorietext zu lesen. ‚Ah das Love-Ding‘ ist ein großer Essay, so angenehm wie ein schöner Abend in einer Lounge, ein anregendes Buch über das Abenteuer Denken.“

Ah, das Love-Ding! Ein Essay, 200 S., 18,90 €, 978-3-937445-20-5

– Denis Scheck, ARD

„Wer Freude am Denken hat und Abstraktionen dennoch mit Skepsis begegnet, der wird bei diesen Gedichten in helles Ent­zücken ausbrechen.“

zum fernbleiben der umarmung. Gedichte, 72 S., 14,90  €, 978-3-937445-23-6 Helle Verwirrung & Rincks Ding- und Tierleben. Gedichte & Zeichnungen, 200 S., 24,90  €, 978-3-937445-37-3 Honigprotokolle. Gedichte, 80 S., 19,90 € 978-3-937445-49-6

– Meike Feßmann, dradio Kultur

Peter-Huchel-Preis 2013 Kunstpreis Berlin, Literatur 2012

Taubert /Tchemberdji /Rinck / Jirka /Töpfer: Ich bin der Wind. Geschwinde Lieder für Kinder & CD, 48 S., farbig, 19,90 € 978-3-937445-48-9 Von Monika Rinck erschienen Einzelbände in Übersetzung in Schweden, Großbritannien, USA, Belgien und der Slowakei; in Italien und Holland sind Bände in Vorbereitung.

Textauszug

Monika Rinck Risiko und Idiotie Streitschriften Reihe Essay Band 5 / ca.  200 Seiten, Broschur mit Umschlag-Poster, gestaltet von Andreas Töpfer / 19,90 € [D] / 20,50 € [A] / 978-3-937445-68-7 / Auslieferung: März 2015

Fühlt sich die verständliche Sprache eigentlich herausgefordert, da es die poetische Sprache gibt? So wie sich die poetische Sprache herausgefordert sieht, von der Tristesse der Verwaltungssprache und dem Einerlei der Mediensprache, und dieser Misere etwas entgegensetzen will. Etwas, das nicht mehr aufgeht in Information und nur unter Verlust von Schönheitssinn und Schuppenmosaik referierbar ist? Zeig du den Vogelfuß der Versammlung von Knöchelchen und ich werde im Plenum dessen Vor­züge ansprechen. Ja, sicher, das ist das Mindeste, was ich tun kann, nach allem was geschehen ist. Man muss sagen, dass die Vorherrschaft der Information (vor allen anderen Qualitäten der Sprache) etwas auslöscht – und zwar die Möglichkeit des Nicht- oder Missverstehens oder DochVerstehens im Verlauf einer gegebenen Zeit,

die dazugehört und in der man alle Stadien der Eigen­heit und der Idiotie wie im Schnelldurchlauf erleben kann. Geht es um die Beule? Geht es um den Wind, der alles mit den Haaren machen will? Tritt vor die Tür, der Wind wird deine Bedenken zerstreuen. Mit einer unmenschlichen Energie stellt er die Dinge in den Moment. Man hat uns mehrfach erklärt, dass zum Genuss des Lebens auch ein gewisses Maß an Lebensverachtung gehöre. Der Schutz war in der Kunst nicht sehr hoch angesehen. Ach, das hast du falsch verstanden. Während um mich her die Sorge vergoldet wird – Vollbeschäftigung für Chemiker! Und der Waffenhandel boomt. Umzäunte Gemeinschaften stellen Portiere ein. Betteln und hausieren verboten. Auch das – hast du falsch verstanden.


R e i h e Ly r i k 4–5 Frühjahr 2015

DEBÜT

Foto: © Sarah Bohn

SONJA VOM BROCKE VENICE SINGT GEDICHTE


Sonja vom Brocke, geboren 1980 in Hagen, studierte Philosophie, Anglistik und Germanistik in Köln, Hamburg und Paris. Ihre Texte wurden in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht, unter anderem in Lichtungen, Still, Meise, „Westfalen, sonst nichts?“, lauter niemand und karawa.net, 2010 erschien „Ohne Tiere“ im Verlag Heckler und Koch. Sie war an Ausstellungen im In- und Ausland beteiligt. Unter www.menschenseilschafthalbaffenbeil.de setzt sie Bilder und Sprache in Bezug. Sonja vom Brocke lebt in Berlin. „Venice singt“ ist ihr erster Einzelband.

Flammarions Greyout Stirn aushebeln, Gaumen quer, Brille putzen, und los Die Reflexion etwa auf das Sprachmaterial von der poetischen Bewegung zu lösen, sie ins Verhältnis zu setzen, bedeutet, einen Teil ihrer Dynamik anzuwenden: Gehen und Bein, Hirn, Biegung zum Gehen, Bein, Bein. Der Text ist, vernommen, auf sich selbst zurückgespannt, im guten Fall reizbar, nicht domestiziert; was nicht heißen kann, dass er

sich durchschaut ... und Imagination bleibt ebenso präsent wie meine empfindliche Achsel, doch ohne ein Genre auszustaffieren: Jeder Ansatz ist im Voraus überformt ... so verfährt man, wie die Klarheit es verlangt, rückt vor, spielend und materiell; steuert in Relationen, die Luzides generieren, Debris. Wie die Pfeile ins Öde gehen, triftig oder sediert. Die Nerven! Und der Schreck vor der Erstreckung bei gleichzeitiger Beschränktheit jetzt. – Sonja vom Brocke

beschützt dich die Schlange oder greif t sie dich an?

Textauszug Kunde Das Doktorphantom auf der Terrasse. Wenn du jetzt deine Slipper ausziehst beschützt dich die Schlange oder greift sie dich an? Und was jetzt. Nein du hast keine Ahnung. Zahlst die Pommes und taumelst bläst in den Pan-Hals, knackst und denkst an Gregor, Saskia oder Ev mit dem dicken, sichtlich erschöpfenden Haar. Sie trägt ihr Kind wie angeboren, dazu ein Broschenaccessoire. Ihr weht eine Brise von Malven und Stepptanz und der Typ (Typ Sporttyp) hat kräftige Zehen und beißt in einen Apfel. Während du reinkriechst, mal wieder die Brüste verspielst (beheben) und zur Büste versteinst. In der ein zäher Nerv, ein – holder – ein – hohler – geräumiges Kulthaus der Abelam. Jetzt beschützt dich die Schlange oder greift sie dich an?

Sonja vom Brocke Venice singt Gedichte Reihe Lyrik Band 40 / ca. 112 Seiten, Broschur mit Umschlag-Poster, gestaltet von Andreas Töpfer / 19,90 € [D] / 20,50 € [A] / 978-3-937445-69-4 / Auslieferung: März 2015

Anrede (Ausschnitt) Je mehr Menschen Ihnen gestorben sind, desto mehr Augen schauen auf Sie und baden selbst sich als Wasser. Ob aus Ihnen, abgespiegelt und strahlend im blinden Kopfhinterfeld, oder aus dem schrägen (ziehenden) Ort, durch den sie geschluckt sind. Und ihre Augen geöffnet, als trüge das Schaudern kein Umriss, wie nur bei Augen, die für immer geschlossen sind. Ich liebe Sie. Zum ersten Mal kann ich das sagen. Ich denke Sie ohne Parzelle, bei Ihnen wird galoppiert, kaum Biegung am Saum. Und nach Jahrzehnten noch gäbe es keine Kartoffelchips im Ausschnitt. Zum ersten Mal kann ich das sagen, weil das Lieben nicht in der Spitze seiner spitz zulaufenden Tüte erstickt; ich liebe Sie. Sie sind mir flimmernd, Sie kennen das, und zwischen uns saust das Sein.


R e i h e Ly r i k 6–7 Frühjahr 2015

kön nte ich buttergelbe non nenf ürzchen / auf die f ieber rindenspeise legen / die winde w ürden einzeln leise / sich und mir vergeben

Foto: © Katja Zimmermann

DAGMARA KRAUS DAS VOGELMOT SCHLICH MIT GEKNICKTER SCHNUTE GEDICHTE UND COLL AGEN


Dagmara Kraus, geboren 1981 in Wrocław (Polen), lebt als Lyrikerin und Über­ setzerin in Südfrankreich und Berlin. Sie hat Komparatistik und Kunstgeschichte in Leipzig, Berlin und Paris studiert sowie Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Ihre Gedichte erschienen unter anderem in der Neuen Rundschau, der Edit und im Jahrbuch der Lyrik. Sie veröffentlichte die Einzelbände „kummerang. Gedichte“, kookbooks 2012, und „kleine grammaturgie“, roughbooks 2013, sowie als Übersetzerin von Miron Białoszewski „Wir Seesterne“, Reinecke & Voss 2012, und „Geheimes Tagebuch“, Edition Foto­ tapeta 2014. Dagmara Kraus erhielt unter anderem den GWK-Förderpreis für Literatur 2010, ein Arbeitsstipendium des Berliner Senats 2011 und ein Arbeitsstipendium des Künstlerhauses Edenkoben 2014.

„Fatrastische Fantasien“ nennt Dagmara Kraus ihre neuen Texte, in Anlehnung an die „Unsinns­ poesie“, die sich im 13.  Jahr­ hundert in Frankreich entwickelte. Ausgehend von der Lautschrift eines alten Französisch-Lehrbuchs, entstanden „falschösische“ Collagen und in mehreren Trans­­kriptionsschritten Umschriften in fatrastisches Deutsch. Dieser Band erscheint als biblio­­philer Handdruck, gestaltet von Andreas Töpfer, in limitierter Auflage. Bitte beachten Sie, dass die Reproduktion der Collagen hier nicht der späteren Druck­ anmutung entspricht. Bezug nur direkt beim Verlag.

Stimmen zu Dagmara Kraus

„Einzig wer kraus marmiert, ist wahr dabei.“

„Ihre experimentellen Gedichte, die rätselhafte Wortneuschöpfungen mit poetischer Leichtigkeit vereinen, sind nicht auf Verständlichkeit aus, sagt Dagmara Kraus. Kraus sprach ausschließlich Polnisch, bis sie 1988 mit sieben Jahren nach Deutschland kam. Von einem Tag auf den anderen in eine unverständliche Klangwelt versetzt, durchlief das Kind zum zweiten Mal den Prozess der Sprachaneignung. Diese Erfahrung bestimmt noch heute Kraus‘ poetische Arbeit: Als Sammlerin, die Gedichte ‚baut‘, hält sie Ausschau nach Sprachmaterial, das Bedeutungen konzentriert und generiert.“

– Oskar Pastior

„komplexe Fachsprachverkettungen, hochmelodiös und mit präzisen Tempowechseln vorgetragen“ – Peer Trilcke, Frankfurter Rundschau

Dagmara Kraus bei kookbooks kummerang. Gedichte, 80 S., 19,90 €, 978-3-937445-50-2 Von Dagmara Kraus erschien ein Einzelband in Übersetzung in den USA, in Frankreich und der Slowakei sind Bände in Vorbe­ reitung.

– Hans Thill / Künstlerhaus Edenkoben

Textauszug nichts zu pferd emblem seif ich mir mittags das knie latsch gereinigt wickeln sie ketten um den mund voll schmalkrempigen hörnchen schnee fällt vier vage lagen wieder taut der hofhund nasenkrank auf insasse hammelfuß wäre da vorsichtig und wie das stück faser dem zahn, äh ist mir der na, ähm, dieser undertaker schon lange ein paar schlappschuhe schuldig

Dagmara Kraus das vogelmot schlich mit geknickter schnute Gedichte und Collagen Reihe Lyrik Band 41 / ca.  32 Seiten, gestaltet von Andreas Töpfer / ca. 22 € [D] / 22,70 € [A] / 978-3-937445-70-0 / Auslieferung: März 2015


R e i h e Ly r i k 8–9 Frühjahr 2015

die A BC waffe in der gesprochenen sprache

C E K

_ COO PERATION _ est KOO RDINATION

Foto: © privat

DANIEL FALB CEK GEDICHTE


Daniel Falb, geboren 1977 in Kassel, lebt in Berlin. Studium der Philosophie, Soziologie, Politologie. Promotion im Fach Philosophie zum Begriff der Kollektivität. Jüngere Arbeiten neben der Lyrik konzentrieren sich auf Geophilosophie und Kunsttheorie, und unter anderem auf das Projekt einer realistischen Kritik des Wissens jenseits der Lebenden. Falb veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien sowie die Bände „die räumung dieser parks. Gedichte“, kookbooks 2003, „BANCOR. Gedichte“, kookbooks 2009, „HELM AUS PHLOX. Zur Theorie des schlechtesten Werkzeugs. Eine kollektive Poetologie“ (mit Ann Cotten, Hendrik Jackson, Steffen Popp und Monika Rinck), Merve 2011. Er war unter anderem Preisträger beim Lyrikdebütpreis des Literarischen Colloquiums Berlin 2005, Stipendiat der Stiftung Niedersachsen 2006, Stipendiat der Berliner Literaturförderung 2012 und Stipendiat am Künstlerhaus Edenkoben 2015.

Wenn Dichtung kein Spezial­ diskurs ist, sondern der Ort der Rücknahme aller Ausdifferenzierung in der Sprache, und wenn aber die Sphäre der Ausdifferenzierung unweigerlich die ganze Erde in der Geschichte ihrer Sprachen ist, dann ist der Ort – die Positionalität – der Dichtung genau das Stehen vor dem Ganzen der Erde. CEK entfaltet eine Terrapoetik, die das Parlament im Herzen der Dinge, des Erdsystems, der großen biogeochemischen Zyklen und der ineinander geschachtelten Ökosysteme aufsucht. CEK lokalisiert seine politische L’art pour l’art, sein exzessives Ordnen und unablässiges ökologisches Abzählen unmittelbar in den hyperperformativen Sprachen und Erdcodes nach dem Ende der Umwelt. – Daniel Falb

Stimmen zu Daniel Falb

Daniel Falb bei kookbooks

„Die sentimentalische Beschwörung der Welt hat dieser Dichter endgültig verabschiedet.“

die räumung dieser parks. Gedichte, 72 S., 13,80 €, 978-3-937445-00-7 – vergriffen

– Michael Braun, Der Tagesspiegel

„Daniel Falb ... ist ein Wort- und Gedankenspieler, der das Material seiner akrobatisch durchdachten Verse aus Alltagsbeobachtungen filtert. Die ordnet er zu brillanten Skulpturen und Stillleben. Darin mischen sich: Gesellschafts­ diagnose, ein ebenso befremdeter wie lakonischer Ton, das Agieren von Figuren in beschädigten Leben, ein jegliches Pathos unterwandernde Ironie und Sarkasmus, die Symbiose von wissenschaftlich-technischen Begriffen, Alltags- und Umgangssprache, Sachlichkeit und unbändige Fantasie.“

BANCOR. Gedichte, 56 S., 14,90 €, 978-3-937445-39-7 Von Daniel Falb erschienen Einzelbände in Übersetzung in Portugal und Belgien.

– Dorothea von Törne, Die Welt

Textauszug *** M A N X SHORT CA K E – spröde und fettig – – BA R L E Y M E A L BON NAG – krisp und gänzlich zerklüftet, MOU N TA I N A SH J E L LY – vogelbeerig, jammy, undurchsichtig – –. vor dem kleineren der beiden ställe, entspricht im verwandtschaftssystem der manx loagthans dieser schafsbock einem cousin im ersten grade, während diese vier lämmchen vier enkels entsprechen, in eck von stall. nur wenige tage alt. dort am zaun zusammen stehen manx loagthans mutter, tochter, großvater sein bruder. es sind überlebende des todes von john caesar bacon, hier, auf der isle of man. das ist die vollkommene dunkelheit, und die vollkommene definition, der isle of man. ein korb birnen im gras, der nur hier stehen kann. solche vogelbeer wachsen nur hier. gedeckter tisch vor die haus, köstliches gebäck darauf. ärgerlicherweise schon einige bienen darauf. das gute mehl. das regionenprinzip, und der jahrgang, unter den hebriden, von A B C 6 H10 O5. ich möchte dir erzählen, dass eine intelligenz durch den sonnendurchfluteten garten schwebte. den garten über die hinterseite betrat, über die losen platten an den stachelbeerbüschen vorbei schwebte, sie war durch die frisch aufgepfropften stangerl der neuen erbsen Daniel Falb CEK Gedichte Reihe Lyrik Band 42 / ca. 64 Seiten, Broschur mit Umschlag-Poster, gestaltet von Andreas Töpfer / 19,90  € [D] / 20,50 € [A] / 978-3-937445-71-7 / Auslieferung: Juni 2015

zu sehen. (keines der tiere wich ihr aus.) ich möchte dir erzählen, dass sie durch die ställe schwebte und dann im haus nachsehen wollte, ob jemand da sei. da stellte sie fest, dass das innere des hauses gar nicht definiert war. ich möchte dir erzählen, dass sie daraufhin einen markerschütternden schrei ausstieß, sich auf eines der manx loaghtans stürzte, den schnitt in die bauchhöle machte, das fell beiseite zog und feststellte, dass es innen auch nicht definiert war.


Unser Programm 1 0 – 11

978-3-937445- LYRIK

PROSA

KUNSTBUCH

KINDERBUCH

ESSAY

Frühjahr 2015

NONBOOKS

00-7* 03-8 04-5 14-4* 16-8 18-2 22-9 23-6 27-4 29-8 30-4 34-2 35-9 37-3 38-0 39-7 41-0 42-7 43-4 44-1 45-8 46-5 47-2 49-6 50-2 51-9 52-6 53-3 54-0 55-7 56-4 57-1 60-1 61-8 62-5 63-2 65-6 66-3 67-0 69-4 70-0 71-7 01-4 09-0 10-6 13-7 15-1 17-5 19-9 26-7 05-2 28-1 33-5 40-3 58-8 59-5 02-1 06-9 64-9 07-6 21-2 25-0 31-1* 48-9 12-0 20-5 24-3 36-6 68-7 08-3 32-8

Daniel Falb die räumung dieser parks Gedichte Steffen Popp Wie Alpen Gedichte Ron Winkler vereinzelt Passanten Gedichte Gerhard Falkner Gegensprechstadt – ground zero Gedicht & CD Music by David Moss Uljana Wolf kochanie ich habe brot gekauft Gedichte Hendrik Jackson Dunkelströme Gedichte Tom Schulz Vergeuden, den Tag Gedichte Monika Rinck zum fernbleiben der umarmung Gedichte Christian Schloyer spiel • ur • meere Gedichte Sabine Scho Album Gedichte Christian Hawkey Reisen in Ziegen­geschwindigkeit Gedichte Sabine Scho farben Gedichte Steffen Popp Kolonie Zur Sonne Gedichte Monika Rinck Helle Verwirrung & Rincks Ding- und Tierleben Gedichte & Zeichnungen Uljana Wolf falsche freunde Gedichte Daniel Falb BANCOR Gedichte Martina Hefter Nach den Diskotheken Gedichte Matthea Harvey Du kennst das auch Gedichte Alexej Parschtschikow Erdöl Gedichte Alexander Gumz ausrücken mit modellen Gedichte Mathias Traxler You’re welcome Texte Daniela Seel ich kann diese stelle nicht wiederfinden Gedichte Michael Palmer Gegenschein Gedichte Monika Rinck Honigprotokolle Gedichte Dagmara Kraus kummerang Gedichte Gerhard Falkner Pergamon Poems Gedichte & Clips Hendrik Jackson Im Licht der Prophezeiungen Gedichte Christian Hawkey/Uljana Wolf Sonne From Ort Ausstreichungen/Faksimiles Steffen Popp Dickicht mit Reden und Augen Gedichte Martina Hefter Vom Gehen und Stehen. Ein Handbuch Gedichte Tristan Marquardt das amortisiert sich nicht Gedichte Uljana Wolf meine schönste lengevitch Gedichte Ulf Stolterfoht Neu-Jerusalem Gedicht Katharina Schultens gorgos portfolio Gedichte Karla Reimert Picknick mit schwarzen Bienen Gedichte Farhad Showghi In verbrachter Zeit Prosagedichte Rike Scheffler der rest ist resonanz Gedichte Linus Westheuser die großen vögel Gedichte Rozalie Hirs gestammelte werke Gedichte Sonja vom Brocke venice singt Gedichte Dagmara Kraus das vogelmot schlich mit geknickter schnute Gedichte und Collagen Daniel Falb CEK Gedichte

€ [A]

€ [D]

13,80 14,20 13,80 14,20 15,90 16,30 24,80 25,50 15,90 16,30 14,40 14,80 14,90 15,30 14,90 15,30 15,90 16,30 15,90 16,30 22,90 23,50 19,90 20,50 19,90 20,50 24,90 25,60 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 17,90 18,40 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 19,90 20,50 ca. 22,00 22,70 19,90 20,50

Jan Böttcher Lina oder: Das kalte Moor Erzählung Jan Brandt Doppelpass. Geschichten aus dem geteilten Fußballdeutschland Anthologie Silke Andrea Schuemmer Remas Haus Roman Michael Stavaric Europa. Eine Litanei Pierangelo Maset Klangwesen Roman Steffen Popp Ohrenberg oder der Weg dorthin Roman Johannes Jansen Bollwerk Vermutungen Pierangelo Maset Laura oder die Tücken der Kunst Roman Johannes Jansen im keinland ist schönerland stumm Texte aus der DDR 1983 –1989 Michael Stavaric Nkaah. Experimente am lebenden Objekt Tuuve Aro Karmiina K.: „Ich bin okay.“ Roman Annika Scheffel Ben Roman Sabine Scho Tiere in Architektur Texte und Fotos Pierangelo Maset Beauty Police Roman

14,40 10,00 UVP 7,90 UVP 19,90 17,90 17,90 16,90 19,90 22,90 18,90 19,90 19,90 19,90 19,90

20,50 18,40 18,40 17,40 20,50 23,50 19,50 20,50 20,50 20,50 20,50

Johannes Jansen Liebling, mach Lack! Faksimiles Jakob Dobers/Rainer Leupold Falsche Russen im Buch Geschichten Hermann Recknagel Feuerwache II Fotos

25,00 UVP 10,00 UVP 39,00

40,10

Heide Henschel/Thomas Mohnike Luise und das lang­weiligste Buch der Welt Michael Stavaric/Renate Habinger Gaggalagu Andreas Töpfer/Samara Chadwick Durch dick und dünn / Through thick and thin Melanie Laibl/Dorothee Schwab Ein Waldwicht fliegt in den Oman   Taubert/Tchemberdji/ Rinck/Jirka/Töpfer Ich bin der Wind Geschwinde Lieder für Kinder & CD

12,80 13,20 14,90 15,30 14,90 15,30 19,90 20,50 19,90 20,50

Thomas Kraft Schwarz auf weiß Eine Werbeschrift Monika Rinck Ah, das Love-Ding! Ein Essay Hendrik Jackson Im Innern der zer­brechenden Schale Poetik und Pastichen Kleilein/Kokkelkorn/Pagels/Stabenow Tuned City. Zwischen Klang- und Raumspekulation. Reader Monika Rinck Risiko und Idiotie Streitschriften

7,90 UVP 18,90 17,90 25,00 19,90

Jan Böttcher Der Krepierer Erzählung, gelesen vom Autor Tragetasche Sterntaler Tragetasche Katzenziegen Rucksack-Tragetasche Tannenbaum-Yeti Plakat Laibl/Schwab Mit dem Waldwicht um die Welt Volker Reiche Mäzenatengabe „Poesie als Lebensform“ Plakat Blutbahn „Poesie als Lebensform“ (A1), Plakat Fisch „Poesie als Lebensform“ (A2 lang) Plakat Ameisenwolf „das amortisiert sich nicht“ (A1)

14,80

19,50 18,40 25,70 20,50

9,95 10,30 4,50 4,50 6,00 6,00 7,50 7,50 500,00 500,00

( * zurzeit vergriffen)


kookbooks Daniela Seel Horstweg 34 14059 Berlin Fon/Fax +49.30.40 05 39 74 Mobil +49.172.614 32 32 daniela.seel@kookbooks.de www.kookbooks.de

eb tztUhcs eid hcid nalhcS redo eg tfierg hcid eis ?na

Auslieferung D GVA Göttingen Anna-Vandenhoeck-Ring 36 37081 Göttingen Fon +49.551.48 71 77 Fax +49.551.413 92 frester@gva-verlage.de Auslieferung A Mohr Morawa Sulzengasse 2 1230 Wien Fon +43.1.68  01 40 Fax +43.1.68  01 41 40 momo@mohrmorawa.at

Vertretung D Baden-Württemberg, Bayern, Saarland, Rheinland-Pfalz Nicole Grabert, c/o büro indiebook grabert@buero-indiebook.de

Bremen, Hamburg, Niedersachsen, NordrheinWestfalen, Schleswig-Holstein Christiane Krause, c/o büro indiebook krause@buero-indiebook.de

Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Hessen Regina Vogel, c/o büro indiebook vogel@buero-indiebook.de

Gestaltung : Andreas Töpfer

büro indiebook Bothmerstraße 21 80634 München Fon +49.89.12 28 47 04 Fax +49.89.12 28 47 05 www.buero-indiebook.de


be schUtzt dich die Schlan ge oder greift sie dich an?


kookbooks spring 15