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100. Jahrgang

2/2012


Herbsthauptfest am 15./16. September 2012 Samstag, 15. September 2012 18.30 Uhr Rosenkranz im Kongregationssaal 19.00 Uhr Festkonvent im Kongregationssaal Sonntag, 16. September 2012 19.00 Uhr Festgottesdienst in der Basilika St. Anna mit Altabt Prof. Dr. Christian Schütz OSB Zur Lebensweihe nach der Predigt kommen die Sodalen, die schon seit etwa einem Jahr aufgenommen sind. 10.30 Uhr 12.00 Uhr 13.00 Uhr 12.30 Uhr 13.00 Uhr

Treffen der Obmänner im Kongregationssaal Betstunde in der Basilika vor dem Allerheiligsten Unterweisung der Neusodalen für die Aufnahme in die MC in der Schmerzhaften Kapelle der Basilika Aufnahmefeier in der Basilika - Schlusspredigt Eucharistische Prozession über den Kapellplatz Statio vor der Heiligen Kapelle - Schlusssegen

Liebe Sodalen, wir freuen uns über einen zahlreichen Besuch des Festtages – begleitet von euren Fahnenabordnungen!

Konrad Eschetshuber – 90 Jahre Sodale Mariens Bei der diesjährigen Jubilarfeier, am Gedenktag des hl. Bruder Konrad, feierte der wahrscheinlich am längsten der Marianischen Männerkongregation Altötting angehörige Sodale, Konrad Eschetshuber aus Altötting, seine 90jährige Mitgliedschaft. Zur Muttergottes habe er schon immer Vertrauen gehabt, sagt er, der im November 100 Jahre alt wird. Auch wenn das Gehen nicht mehr ganz so leicht fällt: Die Jubilarfeier wollte er sich nicht entgehen lassen. Auch sonst ist der gelernte Schmied und langjährige Wacker-Mitarbeiter noch sehr aktiv: Schwimmen ist seine Leidenschaft und so geht er noch regelmäßig mit seinem Rollator ins Freibad. Konrad Eschetshuber steht nach wie vor fest zur Kongregation, seit sein Vater den damals Zehnjährigen zu einem der Hauptfeste mitgenommen hat. Wir wünschen unserem Jubilar alles Gute, Gottes Segen und die Fürsprache unserer Lieben Frau von Altötting. Im November, so Gott will, feiern wir dann seinen 100. Geburtstag. Herausgeber und Verlag: Marianische Männerkongregation e. V. Altötting, Postf. 12 40, Tel. 086 71/ 67 40, Fax 52 43, e-mail: mc-altoetting@web.de, Raiffeisen-Volksbank Altötting, BLZ 710 610 09, Kto. Nr. 2941; Redakteur: Br. Georg Greimel, Bezugspreis ist im Jahresopfer enthalten. Bilder: Br. Georg Greimel, Roswitha Dorfner, Foto Strauß, privat


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Predigt-Gedanken zum Frühjahrshauptfest Von Prälat Ludwig Limbrunner, Administrator der Hl. Kapelle Liebe Schwestern und Brüder! Liebe Sodalen mit ihren Familien! Zur Zeit der Basilikaerhebung (1913) pflegte man zu grüßen: „Hochansehnliche Versammlung!“ 1. Die gute Stube von Altötting: die Gnadenkapelle „Zu Unserer Lieben Frau“ Die Heilige Kapelle wird gerne die „gute Stube“ genannt und ist architektonischer Mittelpunkt der Stadt. Das Auge gewöhnt sich an das Dunkel des kleinen Raumes: eingekeilt zwischen fremden Menschen auf engem Raum, die einem doch nicht fremd sind, weil sie als Weggefährten das gleiche Ziel gesucht haben. In der vornehmen Düsternheit des Oktogons leuchtet das Gnadenbild über Jahrhunderte treu heraus. Klein, aber fein und heilig: Heilige Kapelle und Ort des großen Vertrauens. Sie zwingt zum Schauen nach innen und nach oben. Auf den lichten Kapellplatz strahlt die in Kupfer getriebene Altöttinger Madonna (fast 10 mal so groß wie das Gnadenbild) als „Maria von der Schutzwache“ im Strahlenkranz auf dem Dachreiter der Basilika herauf. Ein riesiger Kirchenbau breitet weit und hebend die Arme aus und empfängt die Pilger. Die Gnadenmutter entlässt und empfiehlt ihre Bittsteller und Bittstellerinnen der Päpstlichen Basilika weiter. Wie eine Gluckhenne wirbt sie um uns. Sie will uns mit weit ausgebreiteten Flügeln sammeln. Hoffentlich muss uns Jesus nicht wie den unverständigen Jerusalemern sagen: „Wie oft wollte ich deine Kinder sammeln, so wie ein Henne ihre Jungen unter ihre Flügel sammelt; aber ihr habt nicht gewollt.“ (Mt 23,37) 2. Die domartige Kirche: St. Anna als Pilgerbetreuerin der Wallfahrer zu ihrer Tochter St. Maria „Man muss den Raum der domartigen Kirche mit Betern gefüllt erleben, um seine frohmachende Helle, Höhe, Weite erfühlen zu können.“ Der Grundriss der mächtigen Kirche zeigt die Form eines Kreuzes, natürlich die Kapelle der Schmerzhaften Muttergottes und die Sakristei (bzw. Br. Vinzenz) in die Betrachtung mit einbezogen. Eigentlich müsste ich heute auf der Kanzel stehen, im Gegenüber des großen Kreuzes, das zum Schauen nach innen, nach vorn und nach oben einlädt. Ich wollte auf Augenhöhe mit dem Gekreuzigten sprechen. Kirche ist Heimstatt des Kreuzes. Ich wollte den Gekreuzigten uns sagen lassen wie dem Franziskus von Assisi: „Stell meine Kirche wieder her!“, die der Mutter meiner Mutter, also meiner Großmutter geweiht ist. In der St. Anna Kirche zu Ering am Inn hat Johannes Birndorfer als späterer Bruder Konrad seinen Weg ins Kloster St. Anna zu Altötting vertrauensvoll zu beschreiten begonnen. Oft und oft wurde gerade er in den Nöten des Aufbaus angerufen. Franziskus betet aus der Düsternis seiner bedrängten Seele: „Höchster, herrlicher Gott, erleuchte die Finsternis meines Herzens, damit ich erfülle deinen heiligen und wahren Auftrag.“


4 3. Kirchenetikette und das kirchliche Wallfahrtsmotto anzusprechen, das auch die Sanierung der „alten Dame“ St. Anna zum Ausdruck bringt. Der Raum zwingt zu Benimm-Formen. Pilger freuen sich bisweilen nach langen Wallfahrtsgängen auf die kühle Frische in der Basilika. Die tränenfeuchten Gesichter und die je nach Witterung oft schweißgebadeten oder regendurchnässten Pilger ziehen ein und benehmen sich trotz aller hinter sich gebrachter Mühsal wie Franziskus beim Kreuz von San Damiano: ehrfurchtsvoll. Sie treten (1.) in die Kirche ein, werfen sich (2.) nach noch vorhandener Kraft mit einer Kniebeuge oder Verneigung (wenigstens in Gedanken) vor dem Kreuz nieder, beten (3.) ganz einfach, schauen (4.) auf den gekreuzigten Herrn, werden (5.) hörbereit und staunen, verspüren (6.) im Herzen die göttliche, tröstliche Kraft, kommen (7.) mehr und mehr zu sich und erkennen wer und was sie sind und werden (8.) aktiv. Sie kommen, verweilen (hoffentlich lange genug) und kehren nach Hause zurück. Sie spüren, wie sich ein Strom von göttlicher Liebe aus dem göttlichen Herzen in ihr eigenes dürstendes Herz ergießt, dann wieder zurück in Gottes Herz strömt und noch einmal sich von neuem in das eigene Herz schenkt. Das ist Liebesaustausch. Funken sprühen über. Verwandlung geschieht. Gott wird wahrnehmbar. Papst Benedikt XVI. hat bei seinem Deutschlandbesuch 2011 ein spirituelles Programm in Liebe angedacht: ,,Wir müssen die Wahrnehmungsfähigkeit für Gott, die in uns da ist, wieder neu entwickeln.“ 4. „Geh, stell mein Haus wieder her, das, wie du siehst, ganz zerfällt, sich in Ruinen auflöst, dem Zusammensturz/Einsturz nahe ist, in Verfall gerät, abbruchreif ist“! Das sprechende Kreuz von San Damiano erfüllt das innere Heimweh des Bruder Franziskus mit einem Auftrag. Er fühlte den Gekreuzigten, der zu ihm gesprochen hatte, mit seinem hellen Licht in seinem Herzen, das doch so oft klagte: „Gott ist in allem, nur in meinem Herzen ist kein Gott!“ Nun fühlt er den in seinem Herzen gegenwärtig, der zu ihm gesprochen hatte: Christus, den Gekreuzigten. Den Anfang des neuen Weges verleiht ER. Wir dürfen Franziskus ins Heute sprechen lassen: „Seid Männer und Frauen, die ihr Leben täglich im Mysterium Gottes verankern und die Güte, Barmherzigkeit und Freundlichkeit Gottes deshalb großzügig verschenken können, weil sie sie an sich selber erfahren haben.“ (Schallück) Papst Benedikt XVI. sieht hinter der Episode von San Damiano eine tiefe Symbolik. „Auf direkte Weise wird der heilige Franziskus aufgefordert, eine Kapelle wieder herzustellen, doch der verfallene Zustand dieses Gebäudes ist ein Symbol für die dramatische und beunruhigende Situation der damaligen Kirche, mit einem oberflächlichem Glauben, der das Leben nicht gestaltet und verwandelt, mit einem wenig bemühten Klerus, mit dem Abkühlen der Liebe, einer inneren Zerstörung der Kirche, einer Auflösung der Einheit.“ Kirche bedarf immer wieder der Reinigung. Jesus erhält seine Kirche durch ihre eigene Schwachheit hindurch. Ich darf mich für keinen Dienst in der Kirche, die Jesus mit seinem Blut am Holz des Kreuzes erworben hat, zu schade sein. Ich stehe in seinem Dienst. Wir brauchen nicht den Hörern die Hölle heiß zu machen, sondern sollten wie Franziskus ihnen Erde und Himmel lieb machen, „als ein Sänger und schmeichelnder Werber in Gottes Dienst.“ (Hesse). Es wird um Ihre Mithilfe am Erhalt der Wallfahrt zu Altötting und an der Basilika in Liebe geworben. Da braucht es keine Höllenpredigt. Jeder kleine Dienst und bescheidene Gabe


5 in der Kirche ist kostbar und wertvoll. Franziskus pflegte einen Besen bei sich zu tragen, um bei seinen Predigten im Umkreis von Assisi unsaubere Kirchen zu fegen. „Denn es schmerzte ihn sehr, wenn er sah, dass eine Kirche nicht so rein war, wie er es wünschte.“ (Spiegel der Vollkommenheit). Gehört nicht unsere Seele ausgefegt? Vielleicht hilft die Gedichtzeile von Marie Noel: „O mein Gott, der du mich hältst, halte mich gut! Hilf mir beim Hinabsteigen!“ 5. Die Mutprobe des Br. Franziskus „Beharrlich arbeitete er am Wiederaufbau der Kirche von San Damiano. Und da er sich vorgenommen hatte, es sollten ständig in ihr die Leuchter brennen, durchzog er bettelnd die Stadt, um Öl dafür zu bekommen. Wie er sich einem Hause näherte, sah er dort Leute beim Spiel versammelt. Da schämte er sich, vor ihnen zu betteln, und wich zurück. Aber dann besann er sich, und da er sich seine Scheu als Sünde vorwarf, bekannte er allen, die herumstanden, seine Schuld! Er habe sich vor ihnen geschämt, um Almosen zu betteln. Und feurigen Geistes bat er ... um der Liebe Gottes willen um ein Almosen für die Leuchter der Kirche.“ (Dreigefährtenlegende). Ich wünsche uns die von Gott erachtete überhörbar klingende Opfermünze der armen Witwe (Mk 12,42) ebenso wie die hellen (still fallenden) Scheinwerfer (Lk 21,4). Sie verstehen wohl!? Deo gratias! Vergelt's Gott! Ein ander mal wieder! Amen.

St. Anna-Basilika Altötting Feier des 100jährigen Jubiläums Die Feierlichkeiten zum 100jährigen Weihejubiläum finden am Samstag, 13. und Sonntag, 14. Oktober statt. Eingeladen sind der Schirmherr der Generalsanierung, Herzog Franz von Bayern, der Chef des Hauses Wittelsbach, Ministerpräsident Horst Seehofer und die entsprechenden regionalen Politiker und die Geistlichen. Eingeladen sind die Pilgerleiter, die an diesem Wochenende ihre Pilgerleiterkonferenz abhalten. Eingeladen sind die Sodalen der Marianischen Männerkongregation, alle Spender der Generalsanierung, alle Wohltäter und alle Gläubigen.

Festprogramm Samstag, 13. Oktober, Weihetag 19.00 Uhr Festliche hl. Messe: Hauptzelebrant Provinzial der Deutschen Kapuzinerprovinz, P. Christophorus Goedereis, München, und Konzelebranten; musikalische Gestaltung: Altöttinger Hofmusik. 20.00 Uhr: Lichterprozession, musikalische Gestaltung: Altöttinger Hofmusik. Sonntag, 14. Oktober 10.00 Uhr: Pontifikalgottesdienst mit Bischof Wilhelm Schraml von Passau und dem Provinzial der Kapuziner und Konzelebranten; musikalische Gestaltung: Kapellchor und -orchester. Anschließend: Stehempfang vor der Basilika – bei schlechtem Wetter in den Räumen des St. Konradklosters: Konradweckerl, Pilgerbier und Jubiläumsmedaille. 12.30 Uhr Mittagessen für die geladenen Gäste.


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Basilika St. Anna Altötting 1910-12 Geschichte der Kloster- und Wallfahrtskirche (VIII) Zur Fortsetzung VII im Sodalenblatt 1/2012 können und müssen folgende Ergänzungen bzw. Korrekturen angebracht werden. Sie betreffen die beiden Glocken und die Statue der Muttergottes auf dem Turm. Die Stifterin der Glocken ist namentlich doch bekannt. Ein Fräulein Maria Kaiser aus München hat die zwei Glocken gestiftet. Das verrät eine Bildunterschrift. Die Glocken stammen aus der Glockengießerei Gg. Wolfart in Lauingen a. d. Donau. Sie werden auf die Namen St. Joachim und St. Josef getauft. P. Joseph Anton hält, wie gesagt, als Bauherr eine kurze Predigt. Am Tag nach der Weihe, am 29. April um 17.00 Uhr werden die Glocken auf den Turm gezogen. Die beiden Glocken hängen bis in den 2. Weltkrieg. Während der Kriegszeit müssen sie für Kriegszwecke abgeliefert werden. Relativ bald nach dem 2. Weltkrieg starten die Kapuziner den wegen Materialmangel schwierigen Versuch, zwei neue Glocken zu beschaffen. Dazu müssen sie in den wirtschaftlich schwierigen Nachkriegsjahren eine ganze Liste von Material selber besorgen und liefern, damit es zu einem Glockenguss kommen kann. Bereits 1949 kann die Firma Johann Hahn aus Landshut zwei neue Glocken liefern. Sie sind mit 500 kg und 300 kg jeweils um 100 kg schwerer als die Vorgänger. Die Tradition der Ahnherrn Jesu wird mit den neuen Patronen der Glocken verlassen. Jetzt tragen sie die Aufschrift „Mutter Anna“ und „Bruder Konrad“. Am 9. August holt Guardian P. Edgar sie mit dem Lastwagen persönlich ab. Am Mittwoch, 10. August 1949, weiht P. Provinzial Felix Maria mit Erlaubnis des Bischofs von Passau abends um 20.00 Uhr das neue Geläute. Ein Kapuzinerchor tritt in Aktion. Aufgezogen werden die Glocken am 11. August. Nach Montierung läuten sie zum ersten Mal voll an Mariä Himmelfahrt 1949. Die Klosterchronik beschreibt sie folgendermaßen: „Beide Glocken sind genau 11/16 übernormal wie aus der Büchse getroffen, so dass die beiden Glocken ideal im Intervall der Kleinterz, dem Lieblichsten, was Glockenmusik überhaupt zu bieten vermag, zusammentönen. Sie werden auch mit den Glocken der Stiftskirche nicht in Konflikt kommen.“ So weit die Ergänzung zur Glockenfrage. Die Muttergottesstatue am Turm wird von einer Dame aus München gestiftet. Genaueres verrät die Urkunde in der Schatulle in der Muttergottes von 1912. Sie wird Statue vor der Firma Sporer in München im Rahmen der Restaurierungsarbeiten


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Anfang Juni 2012 geöffnet. Der gesamte Inhalt der Schatulle ist total durchnässt. Die Urkunde verrät die Stifterin, Frau Barbara Sporer aus München, Gattin von Lorenz Sporer, der nach dem Modell des Bildhauers Sebastian Osterrieder die Statue in Kupferblech getrieben hat. Stadtpfarrer Franz Xaver Konrad hat am 30. Juni die Statue vor der Gnadenkapelle mit dem Gnadenbild berührt. Der Provinzial der Kapuziner, P. Augustin von Malgersdorf, hat die Statue „in feierlicher Weise benediciert“. In Gegenwart des Bauherrn, P. Joseph Anton von Harsberg, wird sie „heute Mittwoch, den dritten Juli des Jahres Eintausend neunhundert und zwölf nach Christi Geburt mittags 12 Uhr dem Turm aufgesetzt.“ Dann folgt eine Bitte an Maria, die Schutzpatronin: „Maria, breit` den Mantel aus! Mach einen Schutz und Schirm daraus! Laß uns und alle drunter stehn, Bis alle Gefahren vorübergehn. So sei es für alle Zeiten! Das gebe Gott! Amen.“ Im Jahr 1981 ist im Rahmen einer Besteigung des Turmes die Schatulle bereits geöffnet und durch Zeitdokumente ergänzt worden: Kapuzinerverzeichnis, Bericht des Liebfrauenboten über das Attentat auf Papst Johannes Paul II. am 13. Mai 1981, eine Seite der Tageszeitung, ein Satz DM-Münzen und eine Bruder Konradreliquie. Am 4. Juli 2012, 100 Jahre und 1 Tag später, wird eine neue Schatulle aus Edelstahl in die Muttergottesstatue eingebracht, versehen mit den Gegenständen von 1912 und mit den 1981 hinzugefügten, ergänzt durch Zeitdokumente von 2012: Alt-Neuöttinger Anzeiger, Liebfrauenbote, Bistumsblatt, ein Satz Euromünzen, Status der Kapuziner und Berichte über die Tätigkeiten des Restaurators Reinhard Zehentner, der die Utensilien gereinigt und geordnet hat. (Fortsetzung folgt)


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Spendenbarometer - Spendenbitte Aigen/Egglfing: 100,-, 200,- (MC-PfGr), Albaching: 500,-, 1.500,- (MC-PfGr), Allershausen: 250,-, Altötting: 100,-, 150,-, 3 x 500,-, 2 x 600,-, 2 x 1.000,-, 3 x 1.200,-, 5.100,-, 10.000,-, 12.000,-, 15.500,-, Amerang: 100,-, Aschau: 100,-, 100,(MC-Pfarrgruppe), 500,-, Aspertsham + Lohkirchen: 174,54 (Konvent), Attel: 20,-, 20,-, Au/Inn: 20,-, 50,-, 100,-, 100,-, Bayerisch Gmain: 100,-, Buch am Buchrain: 50,-, 645,- (MC-PfGr), Bodenkirchen: 200,-, Brilon: 100,-, Buchbach: 5.-, 20,-, Diepoltskirchen: 100,-, Dirnaich: 100,-, Dorfen: 30,-, 200,-, 500,-, 500,- (MCPfGr), Edling: 700,- (MC-PfGr), 1.700,-, Eiselfing: 500,-, Engelsberg: 250,-, 1.200,-, Ering/Inn: 50,- (MC-Pfarrgruppe), 200,-, Failnbach: 35,-, Feichten/Heiligkreuz: 810,- (MC-PfGr.), 528,- (MC-PfGr), Flossing: 200,-, Garching: 500,-, 1.700,-, Geratskirchen: 700,- (MC-PfGr), Grünthal: 50,-, 500,-, Haag: 200,-, Haberskirchen: 500,- (MC- PfGr), Haiming: 100,-, Hallbergmoos: 300,- (MC-PfGr), Halsbach: 100,-, 100,-, Heldenstein: 20,-, 178,- (Konvent), Hirschhorn: 1.500,- (MC-PfGr), Höslwang: 100,-, 150,-, 1.100,-, Hofkirchen: 150,-, Johanneskirchen: 50,-, Karpfham: 50,-, Kastl: 17,-, 100,- (MC-PfGr), 100,-, Kirchdorf/Haag: 50,-, 100,-, 300,-, 300,(MC-PfGr), Lengdorf: 500,- (MC-PfGr), Lohkirchen: 150,-, Maitenbeth: 50,-, Malgersdorf: 100,-, Margarethen: 50,-, Margarethenberg: 500,-, Marktl/Stammham: 100,- (MC-PfGr), Massing: 200,- (MC-PfGr), Mehring: 100,-, 3.500,-, 4.800,-, Mörmoosen: 103,- (MC-PfGr), Mühldorf: 50,-, 200,-, 500,- (MC-PfGr), München: 12,-, Neukirchen: 90,- (MC-PfGr), Niederbergkirchen: 50,-, 100,-, 150,-, 500,-, 500,-, Niedertaufkirchen: 250,-, Oberbergkirchen: 100,-, Oberndorf: 50,-, 500,- (MC-PfGr), Oberneukirchen: 150,- (MC-PfGr), Oberornau: 100,-, 1.500,- (MC-PfGr), Otting: 200,- (MCPfGr), Perach: 2.000,-, Petting: 40,-, 100,-, 300,-, Pleiskirchen: 1.010,- (Mitglieder der MC), Polling: 1.700,-, Postmünster: 200,- (MC-PfGr), Prien: 300,-, Ramsau: 200,(MC-PfGr), Rattenbach: 100,-, Rattenkirchen: 100,-, Reichertsheim: 200,-, 5.000,Rogglfing: 100,-, 125,-, 200,-, 2.000,-, Rosenheim: 20,-, 100,-, Saaldorf: 100,-, Salmanskirchen: 90,- (Maiandacht), 200,-, Schnaitsee: 550,-, Schönau: 50,-, 200,- (MCPfGr), Schonstett: 50,-, Schwindegg: 20,-, 500,- (MC-PfGr), Schwindkirchen: 100,-, Simbach/Landau: 20,-, 6 x 50,-, 8 x 100,-, 150,-, 2 x 200,-, 250,-, 350,-, 1.000,-, 8.130,- (somit spendete die MC Simbach 15.500,- f. die Patenschaft des Seitenaltars „Unschuldige Kinder“), St. Georgen: 300,- (MC-PfGr), Taufkirchen/Eggenf.: 500,- (MC-PfGr), Tüßling: 163,- (MC-PfGr), Übersee: 100,- (MC-PfGr), 120,- (Konvent), Unterdietfurt: 700,- (MC-PfGr), Unterholzhausen: 100,-, Unterneukirchen: 100,-, 500,-, Unterzeitlarn: 100,-, 100,-, 500,-, Velden: 50,-, Walburgskirchen: 100,-, Wiesbach: 1.000,-, Zeilarn: 200,- (MC-PfGr), 300,-

Wir sagen ein ganz herzliches Vergelt´s Gott für jede Unterstützung! Sammlung Frühjahrshauptfest: 9.576,-, VR meine Raiffeisenbank eG AltöttingMühldorf: 15.000,-, Zinsen: 26,40 Bisher spendeten die Sodalen 212.939,17 Euro. Seit der letzten Ausgabe gingen 144.467,94 Euro ein.

Spendenkonto für die Basilika: Marianische Männerkongregation Raiffeisenbank Altötting Kto.: 10 000 29 41 BLZ 710 610 09


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Israel-Reise 2012 Anlass: 450 Jahre Gründung der Kongregation Nächstes Jahr kann die Marianische Männerkongregation ein stolzes Jubiläum begehen. Im Jahr 1563 gründete der Jesuit P. Leunis in Rom aus den Reihen von Studenten heraus die „Prima Primaria“, die erste Gruppe der Marianischen Männerkongregation. Titel dieser Erstgründung war „Maria Verkündigung“. Aus diesem Anlass veranstaltet die Marianische Männerkongregation eine Wallfahrt ins Heilige Land. Wir werden an den Ort pilgern, an dem die Verkündigung an Maria durch den Engel geschehen ist. Reisetermin: Hinflug: Rückflug: Reisepreis: Anzahl: Anmeldung:

17. bis 24. Februar 2013 10.25 Uhr München – 15.15 Uhr Tel Aviv 6.00 Uhr Tel Aviv – 9.20 Uhr München 1.349,- Euro pro Person im Doppelzimmer ab 20 Reiseteilnehmern Mindestteilnehmerzahl: 21 – Höchstteilnehmerzahl: 30 Wer Interesse hat, möge sich bis Ende August im MC-Büro melden: Tel. 08671 / 6740

Vorläufiges Reiseprogramm: 1. Tag: Flug von Deutschland nach Israel. Fahrt nach Galiläa. 3 Übernachtungen in einem Kibbuz-Hotel. 2. Tag: Galiläa – Golanhöhen: Jordanquelle Banias, Caesarea-Philipi - See Genezareth: Tabgha – Berg der Seligpreisungen – Dalmanuta: Hl. Messe – Bootsfahrt über den See – Üb. im Kibbuz. 3. Tag: Beit Shean. römische Stadt – Nazareth: Hl. Messe in der Verkündigungskirche – Fahrt auf den Berg Tabor – Üb. im Kibbuz. 4. Tag: Chorazim und Gerasa am See Genezareth – Fahrt durchs Jordantal: Taufstelle am Jordan, Kasar El Yahud – Fahrt nach Jericho: älteste Stadt der Welt – vorbei am Wadi Kelt: Blick auf das St. Georgskloster – Fahrt nach Jerusalem: Gang zur Klagemauer – 4 Übernachtungen in Jerusalem. 5. Tag: Ölberg – Kapelle „Dominus flevit“ – „Palmsonntagsweg“ – Garten von Getsemane – Löwentor – Altstadt von Jerusalem – Via Dolorosa zur Grabeskirche – Bethlehem: Geburtskirche: Hl. Messe – Üb. in Jerusalem. 6. Tag: Fahrt zum Toten Meer – Felsenburg Massada – Qumran – Üb. in Jerusalem. 7. Tag: Jerusalemer Neustadt: Knesseth: Parlament – Besuch von Yad Vaschem – Nachmittag zur freien Verfügung – Üb. in Jerusalem. 8. Tag: Rückflug nach Deutschland.


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Radio Horeb – Ihr christliches Radio mit katholischem Profil

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Goldenes Priesterjubiläum 1962 - 2012 Vizepräses P. Siegfried Huber Am Peter- und Paultag, den 29. Juni 1962, wird P. Siegfried im Dom zu Eichstätt zum Priester geweiht. Die Kongregation hat ihm am 29. Juni mit einem abendlichen Gottesdienst und einem Festakt die Ehre gegeben. Präses Br. Georg betrachtet die beiden Apostel Petrus und Paulus, bevor er in der Laudatio nach dem Abendessen das Wirken des Jubilars würdigt. Wichtige Stationen in seinem priesterlichen Leben sind: 1964-66: Präfekt im Kapuzinerseminar Regensburg, 1966-70: Präfekt im Kapuzinerseminar Burghausen, 1970-89: Kaplan in München St. Joseph, 1989-95: Wallfahrtskustos in Altötting, 199598: Wallfahrtsseelsorger und Vizepräses der MC, 1998-2009: Pfarrer in München St. Joseph, seit 2009: Wallfahrtsseelsorger und Vizepräses der MC. Immer haben sich bei ihm die Liebe zur Musik und die Liebe zu den Menschen verbunden und seine Art, Seelsorge zu betreiben, mitgeprägt.

Neupriester Hermann Schächner Liebe Sodalen, am 30. Juni 2012 wurde ich zusammen mit vier Mitbrüdern im Passauer Dom St. Stephan durch Handauflegung und Gebet durch unseren H.H. Bischof Wilhelm Schraml zum Priester geweiht. Wir Neupriester sind jetzt zu den Menschen gesandt, um die Sakramente zu spenden und mit den Menschen den Weg des Glaubens zu gehen. Darüber bin ich froh und dankbar. Ebenso dankbar bin ich meiner Familie, Lehrern, Priestern und Bekannten für das gute Vorbild im Glauben und die Unterstützung auf dem Weg zum Priestertum. Darüber hinaus war für mich die Verehrung des Hl. Bruder Konrad und unserer „Lieben Frau von Altötting“ von besonderer Wichtigkeit. Pfarrer Unterhuber hat mich neben vielen weiteren Männern in meiner Heimatpfarrei St. Georg in Arbing bei Reischach zur MC aufgenommen. Dafür bin ich ihm sehr dankbar. So bin ich schon immer und das bis heute mit der MC und deren Anliegen sehr tief verbunden, seien es die feierlichen Hauptfeste als auch die Marienverehrung, die Papsttreue und die Männerpastoral. Am 1. Juli 2012 durfte ich zusammen mit vielen Gläubigen die Heimatprimiz feiern. Es war ein schönes und echtes Zeugnis des Glaubens. Nun freue ich mich auf meine neue Kaplanstelle in Grafenau im Bayerischen Wald. Liebe Mit-Sodalen, ich wünsche Ihnen eine gesegnete Zeit und vor allem den Segen Gottes aus der Hand eines Neupriesters. Hermann Schächner, Primiziant


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Gebete zur hl. Mutter Anna

Relief Anna-Selbdritt über dem Hauptportal der Basilika mit Ziergitter

Gebet einer Frau, die ein Kind erwartet Kleiner Mensch, der Du in mir wächst. Ich wünsche Dir und erbitte für Dich gerade so viel Freude und Spaß, dass Dein Lachen Menschen ansteckt und Du doch Traurigkeiten erspürst. Ich wünsche Dir und erbitte für Dich gerade so viel Stolz, dass Du selbstbewusst Ich sagen kannst und doch nicht in Dir selbst erstarrst. Ich wünsche Dir und erbitte für Dich so viel Neugierde, dass Du den vielen spannenden Dingen des Lebens auf den Grund gehst und doch ihr Wesen nicht anrührst. Ich wünsche Dir und erbitte für Dich, dass es immer Menschen für Dich gibt, die Dich lieben und nicht allein lassen. Menschen, an denen du wächst und die an Dir wachsen, so wie ich an Dir wachse.

Gebet für die Kinder Heilige Mutter Anna! Deiner Muttersorge war die selige Jungfrau Maria, die Mutter unseres Herrn Jesus Christus, anvertraut. Unter deiner Hut wuchs sie heran, die sich ganz Gott schenken wollte und so für uns zur Mittlerin der Gnade wurde. Ich bitte dich für unsere Kinder: Erbitte uns den Beistand Gottes, dass unsere Kinder unter unserer Hut zu guten, glücklichen Menschen und überzeugenden Christen heranwachsen. Erbitte uns die Eigenschaften, die dazu notwendig sind: Verständnis in allem; tiefe Liebe zu unseren Kindern; Einsicht, was gut für sie ist; milde Strenge und achtungsvolle Zurückhaltung zur richtigen Zeit, rechtes Augenmaß in der Sorge und im Gewähren lassen; Bereitschaft, sie zur Selbstständigkeit zu erziehen und sie zur rechten Zeit in die Freiheit entlassen zu können. Halte deine mütterliche Hand über unsere Kinder, wo unsere Anstrengung und Sorge nichts mehr vermag: beschütze sie vor Krankheit an Leib und Gemüt, vor Unfall und allzu schweren Prüfungen; beschütze sie vor Einflüssen, die sie auf falsche Wege bringen, und vor falschen Freunden. Erwecke in ihnen die Liebe zu allem, was edel ist, und bestärke sie in ihrem Glauben und bewahre sie vor allzu schweren Glaubenskrisen, damit sie mit unserer Hilfe das Ziel erlangen, das Gott für sie gesteckt hat, hier im Leben und dort in der Ewigkeit, der beglückenden Gemeinschaft mit ihm. Amen.


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Aus dem Kongregationsleben Unterdietfurt, 28.12.2011. Nach der wieder ergebnislosen Suche eines neuen Obmanns beim letzten Konvent am 11. Dezember treffen sich 16 besorgte Sodalen zu einer Krisensitzung, wie es nun weiter gehen soll. Lorenz Perseis erklärt sich als Obmann bereit. Mit Kurt Wasmeier, Kassier Florian Beisl, Josef Gruber und Max Kastenhuber bilden sie jetzt eine „Fünferspitze“. Die Altöttinger Vorstandschaft bedankt sich für den engagierten Einsatz zum Wohle und Fortbestand der MC Unterdietfurt. Ampfing, 29.01.2012. Mit der Kraft des Hl. Geistes die Ungeister überwinden als Thema der hl. Messe ist irgendwie auch Thema des Obmanns Josef Engelhardt. Er ist bemüht, dem Ungeist der Müdigkeit in der Ortsgruppe zu Leibe zu rücken. Er nimmt den hl. Sebastian zu Hilfe, der wieder gesund gepflegt worden war. Wir sind fast tot und was tun wir? Der Obmann hat vor der Versammlung allen Sodalen Informationen über den Stand der Dinge zukommen lassen. Br. Georg ermutigt zur Zusammenarbeit mit anderen Gruppen. Für Werbung und Mitarbeit ist die persönliche Ansprache immer gut. Ortspräses P. Paul meint, wenn das Anliegen der MC nicht mehr ankommt, muss man neue Formen finden. Die MC bietet z. B. die Jugendwallfahrt an. Alle Sodalen sind gebeten, neu anzupacken. Reischach, 31.01.2012. In der hl. Messe geht Präses Br. Georg anlässlich 25 Jahre Seligsprechung auf P. Rupert Mayer ein. Ortspräses Pfr. Ludwig Samereier hat für alle eine Reliquien-Medaille von P. Rupert Mayer besorgt. Zwei

Sodalen werden aufgenommen. Präfekt Stefan Burghart ist bei der größten Pfarrgruppe zum ersten Mal bei einem Ausseneinsatz dabei. Im Mittelpunkt steht die Wahl der Dreierspitze, die der Präses leitet. Obmann und Stellvertreter werden in geheimer Wahl bestimmt. Konrad Kasböck-Sigrüner wird als Obmann wiedergewählt. Als erster Stellvertreter wird Dr. Josef Brunner gewählt, als Kassier Hans Peterbauer. Zu Kassenprüfern werden Hans Vorbuchner und Hubert Kleinillenberger gewählt. Es folgen eine Reihe von Ehrungen: Hans Vorbuchner, der aus der Dreierspitze ausscheidet; die Austräger des Sodalenblattes; Pfr. Samereier erhält zur Ernennung zum Bischöflich Geistlichen Rat einen Hund aus Wurst. Der Beitrag beträgt ab 2012 13 Euro, ein Grundstock für die 250 Jahrfeier 2016. In Arbing steht die Primiz von Hermann Schächner an. Es folgt der Kassenbericht. Präfekt Stefan Burghart stellt sich vor. Pfarrer Samereier bittet um weitere Werbung für Sodalen, um rege Teilnahme an der Primiz und beim Jahresausflug. Br. Georg geht auf das Thema der Einkehrtage ein. Seit gestern wird die Basilika außen eingerüstet. Er bittet um Unterstützung des Projektes. Zum Schluss liest er einen Originalbrief vom sel. P. Rupert Mayer vor. Der Obmann beschließt mit der Geschichte von den zwei Eisblöcken. Burgkirchen, 01.02.2012. Die Sodalen feiern mit ein paar Frauen und


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Schwestern die hl. Messe in St. Johannes zum Lichtmesstag. Ins Pfarrheim kommen zehn Sodalen. Obmann Rudolf Zeiler feiert seinen 69. Geburtstag. Er zeigt die Jahre seiner Mitgliedschaft auf und gibt den Jahresrückblick. Die MC feiert 2012 das 175jährige Bestehen. Das ist ein Chance, sich wieder ins Bewusstsein zu rufen. Er wünscht sich, nach der Neuwahl neue, sich bekennende Mitglieder zu gewinnen. Sekretär Hammer leitet die Wahl: Zum Obmann wird Franz Feilkas gewählt. Martin Knöbl wird zum ersten und Bruno Obermaier zum zweiten Stellvertreter bestimmt. Br. Georg steckt dem bisherigen Obmann die silberne Ehrennadel an. Der Präses wirbt um Unterstützung der Basilika. Angeregt wird diskutiert über die Kirche, die an Bedeutung verliert. Heiligkreuz/Feichten, 04.02.2012. Trotz der klirrenden Kälte dieser Wintertage ist die Sonntag-Vorabendmesse gut besucht. In der Predigt geht der Vizepräses auf die Tageslesung, das Buch Job, ein. Job, ein Mann von vollkommener Frömmigkeit und untadeligem Lebenswandel ist unter vernichtenden Schlägen in seiner Existenz völlig zusammengebrochen. Dem Dogma der

Theologen (des Alten Testamentes) gegenüber, dass alles Leid Strafe Gottes für menschliche Sünde sei, weiß sich Job unschuldig. Woher aber kommt das Unheil Jobs – das Leid der Menschen überhaupt? Dies ist auch die tiefe Not vieler Christen, die in Gottes Fügungen keinen Sinn mehr zu erkennen vermögen. Doch Gott ist eben der ganz Andere: Ein undurchdringliches Geheimnis. Und diese Begegnung mit Gott hat den Menschen Job gewandelt. Solange wir mit unseren Erschütterungen und unseren Fragen auf der Suche nach Gott sind, können auch wir nicht als gottlos gelten. Eine Neuaufnahme kann P. Siegfried vornehmen. Beim anschließenden Konvent werden die am 10. Juni anstehenden zwei Jubiläen (155 Jahre Heiligkreuz und 180 Jahre Feichten) besprochen. Außerdem stehen Neuwahlen an. Die Generalsanierung der Basilika ist Thema des Abends und eine schöne Spende i.H. von 810 Euro ist Anlass genug für ein großes Vergelt’s Gott seitens des Vizepräses. Ering a. Inn, 05.02.2012. In dem gut besuchten Gottesdienst konzelebriert Pfr. Schreiner. Der Präses predigt zum Fest Darstellung des Herrn in Verbindung mit P. Rupert Mayer. Der Blasiussegen wird gespendet. Obmann Josef Moosauer erläutert bei der Versammlung im Gasthaus Wieser in Münchham die Schwierigkeiten in der Pfarrgruppe. Die verschiedenen Ortsgruppen tun sich schwer. Br. Georg geht auf die Basilika ein. Die Eringer werden etwas geben für das silberne Priesterjubiläum des Pfarrers und für die Basilika. Sie müssen auf die eigene Kirche schauen. Vom Turm fallen Putzteile. Buchbach, 18.02.2012. In der gut besuchten Vorabendmesse konzelebriert Pfr. Aneder. Br. Georg predigt zur Hei-


15 der Generalsanierung der Basilika ein. Die Hardware, die Gebäude müssen saniert werden, aber auch die Software, die Menschen. Darum veranstaltet die MC die Jugendwallfahrt im September. Obmann Ludwig Lex geht darauf ein und bedauert den Rückgang der Zahl der Sodalen und die geringe Beteiligung an der Versammlung. Das religiöse Leben, ein wenig mehr an Gebet, wie z. B. der Rosenkranz, erscheint vielen schon zu viel. Für die Basilika soll trotz der großen Eigenleistung für das neue Pfarrheim etwas gegeben werden. 2013 sollen Neuwahlen stattfinden. Die Versammlung schließt mit dem „Engel des Herrn“. lung des Gelähmten in Verbindung mit der Beichte. Im Pfarrheim treffen sich fünfzehn Sodalen. Franz Habermeier, seit 1983 Obmann, legt seine handgeschriebene Chronik vor. Er berichtet über die Tätigkeiten der Pfarrgruppe, vor allem über die Wallfahrt nach Klopfabrunn, dann nach Zellbrunn. Die neue Dreierspitze soll die Erhöhung des Beitrages von 11 auf 13 Euro beschließen. Der Obmann schlägt vor, für die Basilika 250 Euro zu geben. Die erbetene Neuwahl leitet der Präses. Es findet sich kein neuer Obmann. Die drei Stellvertreter werden beauftragt, einen geeigneten Obmann zu suchen. Der Pfarrer soll dabei mithelfen, obwohl er von der Sache nicht so ganz überzeugt ist. Die Stellvertreter sind: Josef Hargasser, Hans Pichlmeier und Jakob Weindl. Christian Hofstätter macht weiter Fähnrich. Br. Georg steckt dem bisherigen Obmann die goldene Ehrennadel an. Dann geht er auf die Bedeutung der Basilika ein.

Aspertsham, 03.03.2012. Die Beichte vor der hl. Messe wird wenig genutzt. Br. Georg predigt zum 1. Fastensonntag. Zur Versammlung ins Gasthaus kommen sechzehn Sodalen aus Aspertsham und ein Dutzend aus Lohkirchen. Obmann Misthilger begrüßt vor allem die drei neuaufgenommenen Sodalen. Georg Aimer wirbt für ein Radio mit dem blauen Knopf für den Sender Radio Horeb. Der Präses erläutert die Basilikasanierung und lädt zu den Exerzitien und zum Hauptfest ein. Franz Greimel aus der Dreierspitze ist verstorben, und Erich Nebmeier ist krank. Bei der Neuwahl wird Bartholomäus Misthilger wiedergewählt. Stellvertreter werden Georg Unterreithmeier und Robert Meier. Der Obmann wurde von einer Kuh getreten, der Arm ist gebrochen, die Rippen geprellt. Br. Georg bedankt sich für die spontane Sammlung für die Basilika von 174,54 Euro.

St. Georgen, 26.02.2012. Die Beichtgelegenheit vor der hl. Messe wird nicht genutzt. Pfr. Wollmann konzelebriert. Br. Georg predigt zur Versuchung Jesu (1. Fastensonntag). „Stelle mein Haus wieder her!“ Br. Georg geht auf das Motto

Attel, 04.03.2012. In der herrlichen Pfarrkirche feiern wir den gut besuchten Sonntagsgottesdienst - musikalisch mitgestaltet vom hiesigen Chor - in Konzelebration mit Pfarrer P. Karl Wagner. Der Vizepräses predigt an diesem 2. Fasten-


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sonntag über die Verklärung Jesu: Es ist derselbe Mensch im leuchtenden Gewand auf dem Berg Tabor, der wenig später im Scharlachmantel auf dem Berg Golgotha sich zum Gespött der Soldaten machen lässt. In Endgültigkeit bricht der Glanz Gottes erst bei der Auferstehung Jesu hervor. In diesem festen Glauben bereiten wir uns auf Ostern vor. Beim Konvent sind außer P. Wagner Sodalen aus Edling und der Obmann von Rott anwesend. Nach dem Jahresüberblick durch Obmann Anton Baumann berichtet P. Siegfried über die anstehende Generalsanierung der Basilika; das Außengerüst ist bereits im Entstehen. So manche Aktivitäten zur Geldbeschaffung sollen neben den notwendigen Spenden die große finanzielle Sorge der Kapuziner, die ja die Baulast tragen, in guter Zusammenarbeit mit der MC erleichtern. Dorfen, 04.03.2012. Die Marktkirche ist aus baulichen Gründen geschlossen, die Pfarrkirche anderweitig belegt. Die Sodalen beten im Pfarrsaal zusammen mit den Frauen, mit dem Stadtpfarrer und dem Präses eine Bruder-KonradAndacht. Beim anschließenden Konvent gibt der Kassier Huber den Kassenbericht, Obmann Reber die Regularien: Der Jahresbeitrag der Sodalen wird auf 15 Euro erhöht und für die Renovierung der Basilika wird eine Spende von 500 Euro einstimmig beschlossen. Wegen seines

räumlichen Wegzugs legt der bisherige Obmann Manfred Reber sein Amt samt der Dreierspitze nieder. Für die Neuwahl hat er aber bestens vorgesorgt: als neuer Obmann stellt sich zur Verfügung Rudolf Raab, Kassier und Stellvertreter bleibt Manfred Huber und Beisitzer wird Rudi Koller. Die Wahl erfolgt kurz und bündig und einstimmig zur Freude aller Anwesenden. P. Siegfried spricht den bisherigen und den neuen Verantwortlichen wie auch den großzügigen Spendern seinen Dank aus. Bei Kaffee und selbst gebackenen Kuchen klingt die harmonische Versammlung im Beisein von Pfr. Eschbaumer und StD. a. D. Johann Wieser aus. Dirnaich, 09.03.2012. Br. Georg predigt in der gut besuchten hl. Messe in Angerbach zum Weinberggleichnis. Zwei Sodalen werden aufgenommen. Ins Gasthaus in Angerbach kommen dreizehn Sodalen aus Angerbach und sieben aus Gangkofen. Obmann Josef Hochholzer meint, der Beitrag soll bei 10 Euro bleiben. Die Sodalen haben eine Maiandacht abgehalten. Ansonsten haben sie sich den Veranstaltungen in Gangkofen angeschlossen. Die Sanierung der Basilika ist Thema und die Entwicklung der geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen in Deutschland. Johannn Aigner wird als dritter Mann in die Dreierspitze nachgewählt. Schönau, 10.03.2012. Die Sodalen versammeln sich zum Sonntag-Vorabendgottesdienst, dem Pfarrpräses Manfred Hendlmaier vorsteht, in der Pfarrkirche. Obmann Rudolf Bauer begrüßt die zahlreichen Sodalen zur Jahreshauptversammlung und gedenkt der vier verstorbenen Mitglieder. Nach einem Rückblick auf 2011 und dem Kassenbericht wird beschlossen, 200 Euro für die Renovierung der Basilika zu


17 spenden. Der Obmann bittet um zahlreiche Beteiligung beim 175jährigen Gründungsjubiläum der MC Unterzeitlarn am 6. Mai und am geplanten Jahresausflug nach St. Radegund zum sel. Franz Jägerstätter. Um junge Männer für die MC zu gewinnen, wird eine Initiative gestartet. Babensham, 10.03.2012. In der gut besuchten Sonntag-Vorabendmesse predigt der Vizepräses über das Evangelium von der Reinigung des Tempels (Joh 2,13-25). Jesu Besuch im Tempel wird zu einer Frage nach dem, was der Tempel bedeutet. Der Tempel – wie auch die Kirche – ist zu allen Zeiten ein Ort mit wirtschaftlichen Interessen, aber zugleich auch ein Ort für Gott. Der eigentliche Gottesdienst geschieht „im Geist und in der Wahrheit“. Nicht das Gebäude des Tempels oder der Kirche drückt in letzter Weise die Gegenwart Gottes aus. Im Gasthaus Latin in Schambach gibt der Obmann Georg Pfaffenberger den Jahresrückblick und zusammen mit dem Ortspräses Pfarrer Thomas Weiß den Ausblick auf das Jahr 2012. P. Siegfried spricht die Generalsanierung der Basilika an und dankt für die großherzige Spende der MC Babensham. Geratskirchen, 11.03.2012. Zur Sonntagsmesse kommt P. Siegfried nach Geratskirchen. Er predigt über das Evangelium von der Reinigung des Tempels (Joh 2,13-25). Jesu Besuch im Tempel wird zu einer Frage nach dem, was der Tempel bedeutet. Der Tempel – wie auch die Kirche - ist zu allen Zeiten ein Ort mit wirtschaftlichen Interessen, aber zugleich auch ein Ort für Gott. Der eigentliche Gottesdienst geschieht „im Geist und in der Wahrheit“. Nicht das Gebäude des Tempels oder der Kirche drückt in letzter Weise die Gegenwart Gottes aus. Im Pfarrheim gibt der Ob-

mann Anton Langreiter den Jahresrückblick und den Ausblick auf das Jahr 2012. Der Vizepräses geht auf die Fragen der Männer ein: „Wohin steuert die Kirche, manche Diözese in unserer jüngsten Zeit?“ Wichtig ist und bleibt bei allen manchmal verwirrenden Problemen die unbedingte Liebe zur Kirche Jesu Christi, die doch letztlich vom Heiligen Geist geleitet ist. Mit einem Vergelt‘s Gott für die Spendenfreudigkeit zugunsten der anstehenden Generalsanierung der Basilika und einem Dank an den verdienten langjährigen Obmann und seine Mannschaft endet die schöne Zusammenkunft „weil die Knödel daheim fertig sind“. Rosenheim, 16.03.2012. Der bisherige Obmann und Präfekt der Region Rosenheim, Wolfgang Franke, hat aus gesundheitlichen Gründen seine Ämter nach 50jähriger Ausübung niedergelegt. Im Kapuzinerkloster in Rosenheim wird der bisherige Kassier Reinhold Renz zum neuen Obmann von Rosenheim gewählt. Zugleich ist Herr Renz mit den Obmännern Anton Grießer, Söchtenau und Josef Liegl, Vogtareuth, für die Region Rosenheim zuständig. In die Rosenheimer Vorstandschaft werden Wolfgang Lössl und Kassier Rüdiger Sell gewählt, sowie Rudolf Dodl als Schriftführer. Wolfgang Lössl übernimmt das Amt des Fähnrichs, Franz Schewe und Walter Ruedorfer sind die Fahnenbegleiter. Reinhold Renz dankt dem scheidenden Wolfgang Franke für seine mit viel Herzblut geleistete Arbeit für die Kongregation und Präses P. Konrad für seinen stetigen Beistand für die MC. Für die Zukunft möge Herrn Franke viel Gesundheit beschie-


18 den sein, alles Gute und Gottes reicher Segen. Au a. Inn, 24.03.2012. In der gut besuchten Vorabendmesse singt der Chor. Nach der Predigt des Präses zur Lesung vom 5. Fastensonntag und zum Misereorplakat wird ein Sodale aufgenommen, drei legen die Lebensweihe ab. Zu den sechzehn Sodalen kommt Sepp Reindl, Obmann von Reichertsheim. Obmann Josef Eder dankt dem Wirt für die Öffnung des Hauses für die MC. Es folgen Jahresrückblick: Jahresversammlung, Teilnahme am Herbsthauptfest und Einkehrtag; Vorstandssitzung. Er dankt dem Neuaufgenommenen. Der Beitrag soll bei 10 Euro bleiben. Er schlägt einen Ausflug nach Haag vor. Br. Georg erläutert den Stand der Sanierung der Basilika und das Motto „Stelle mein Haus wieder her!“ Sepp Reindl ermutigt den Obmann und bittet die Sodalen, zum Obmann zu stehen. Anstelle des zu langen Vortrages über Israel zeigt der Präses den Film über Bischof Cappio in Brasilien: Die Stimme der Menschen am Rio San Francisco. Der Obmann ist recht zufrieden mit dem Abend. Reichertsheim, 25.03.2012. Zur gut gestalteten Sonntagsmesse ziehen wir mit den Erstkommunionkindern und den Fahnen der Nachbargemeinden feierlich in die Kirche ein - die Beichtgelegenheit vor dem Gottesdienst wird nicht genutzt. Die Predigt von P. Siegfried ist bestimmt von der Sehnsucht der Menschen im Evangelium, Jesus zu sehen. Auch der Mensch von heute sehnt sich vehement nach Sinnerfüllung seines Lebens, letztlich nach Gott. Jesus sagt, wer sein jetziges, vergängliches Leben so liebt, als wäre es das einzige, wer die Lebensfülle nur in dieser Welt erreichen will, der verliert das Leben. Auch in diesem Sinn gilt: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde

fällt und stirbt, bleibt es allein, wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. Anschließend hält der Obmann Josef Reindl beim Wirt vor ca. 50 Sodalen den reichhaltigen Jahresrückblick und schaut voraus: Es geht um die Wallfahrt der Jungsodalen am 7./8. September in Altötting und um die Generalsanierung der Basilika, zu deren Finanzierung auch die Reichertsheimer MC das Ihre beiträgt. Nach einer ausführlichen Rede vom Vizepräses über Berufung und Leben als Priester und Kapuziner endet die harmonische Versammlung. Postmünster, 31.03.2012. Vor der recht gut besuchten Vorabendmesse zum Palmsonntag wird ein Sterberosen-

kranz gebetet. Pfr. Max Weigl konzelebriert. Die kurze Ansprache des Präses zur Passion leitet über zur Aufnahme von sieben Sodalen. Obmann Ludwig Lagleder begrüßt die zahlreichen Sodalen aus Postmünster und Neuhofen. Br. Georg erläutert die Pflichten der jungen neu aufgenommenen Sodalen, die den Altersdurchschnitt stark verbessern. Er geht ein auf die Bedeutung der geistlichen Gemeinschaften früher und heute am Beispiel des Treffens von geistlichen Bewegungen mit Bischof Felix Genn in Frankfurt. Die Basilikasanierung ist ein Dauerbrenner. Br. Georg bedankt sich für die Spende von 200 Euro. Der Präses ist


19 nach einer Daumenoperation rechts etwas gehandicapt. Reicheneibach, 03.04.2012. Die Beichtgelegenheit vor der hl. Messe am Dienstag in der Karwoche wird genutzt. Br. Georg predigt zum Thema: Jesus mittendrin, Glauben im Leben. Obmann Rupert Bauer gibt im Gasthaus Gruber

vor 24 Sodalen den Rückblick auf den Obmännertag, die Hauptfeste, den Jahreskonvent, 175 Jahre Gründungsfest der Feuerwehr. Die 10 Euro sollen als Beitrag bleiben. In seiner 28jährigen Amtszeit sind 27 Sodalen verstorben, 35 hat er aufgenommen. Er stellt sich nicht mehr zur Wahl. Er bedankt sich herzlich für die gute Zusammenarbeit. Der Präses erläutert die Spannung zwischen der Erhaltung des Alten, z. B. der Gebäude, und der Sorge für die lebendige Kirche. Was investieren wir wofür? Die Bischöfe holen die geistlichen Bewegungen ins Boot. Sekretär Hammer leitet die etwas schwierige Wahl. Obmann Bauer hilft aktiv bei der Kandidatensuche. Zum Obmann wird Xaver Vockinger gewählt, Stellvertreter werden Hubert Moser und Ferdinand Stelzig. Der Präses dankt der alten Dreierspitze und steckt Rupert Bauer die goldene Ehrennadel an. 2013 kann die Pfarrgruppe 175jähriges Bestehen feiern. Der neue Obmann bedankt sich und spricht das Schlusswort. Isen, 09.04.2012. Wegen der Renovierung der Lengdorfer Kirche kommen die Sodalen aus Lengdorf zur sehr gut be-

suchten hl. Messe nach Isen. Chor und Orchester gestalten die Messe am Ostermontag mit zahlreichen Fahnenabordnungen der Nachbarpfarrgruppen. Zum Tag der Emmausjünger predigt Br. Georg zum Christsein mittendrin im Blick auf das II. Vatikanum vor 50 Jahren. Drei Sodalen werden für Isen, einer für Lengdorf aufgenommen. Im Klementsaal gibt Obmann Josef Stangl nach dem Totengedenken einen kurzen Jahresrückblick. Der Präses geht auf die Basilika ein, die geplante Jugendwallfahrt im Herbst und die Rolle der geistlichen Gemeinschaften. Er verweist auf das 450jährige Jubiläum der Kongregation 2013. Br. Georg bekommt das Buch „1200 Jahre Burgrain“. Obmann Johann Haberl von Buch a. B. stellt sich vor und lädt zum Konvent ein. Eiselfing, 14.04.2012. Nach dem Rosenkranzgebet feiern wir mit der Gemeinde die gut besuchte Sonntag-Vorabendmesse, musikalisch gestaltet vom Kirchenchor. P. Siegfried macht das Evangelium mit der Thomasgeschichte zum Inhalt seiner Predigt. Wo sollen wir Jesus begegnen, erfassen, wenn nicht auch in der Gemeinschaft seiner Jünger, der Kirche? Zwei Neuaufnahmen sind erfreulicherweise zu vermelden. Bei der anschließenden Versammlung begrüßt Obmann Josef Manhart die große Zahl


20 von anwesenden Sodalen, gibt den Rechenschaftsbericht und weist auf die bevorstehenden Termine hin: unter anderem die Jungsodalen-Wallfahrt nach Altötting am 7./8. September. Vier langjährige Sodalen werden mit einer Urkunde geehrt. Mit dem Hinweis auf das große Vorhaben der Basilika-Generalsanierung endet der Abend. Schwindegg, 15.04.2012. Zum Einzug in die Kirche begleiten den Vizepräses neben vielen Ministranten und Kommunionkindern die Fahnenabordnungen von Schwindegg, Schwindkirchen, Obertaufkirchen und Oberornau. Die Predigt gestaltet P. Siegfried bewusst unter Einbeziehung der vielen Kinder als Katechese, als religiöses Gespräch über die Glaubensprobleme des Apostels Thomas und unsere eigenen. Für Kinder wie für Erwachsene bleibt Glauben immer eine Frage des Vertrauens auf glaubwürdige Zeugen, auch auf das Glaubenszeugnis der Sodalen unserer Gemeinden. Im Pfarrheim gibt Obmann Braumüller den Jahresbericht und ermutigt zu einem bewussten Zeugnis christlichen Lebens in der Marianischen Männerkongregation. Der Wunsch wird laut nach einem eventuellen Pfarrausflug in die langjährige Seelsorgspfarrei des Vizepräses, München St. Joseph. „Mal schaun...?“ Hölsbrunn, 27.04.2012. In der gut besuchten hl. Messe konzelebriert Pfr. Joy. Ein Sodale wird aufgenommen. Der Präses predigt zu der Frage: Ist er es wirklich? Obmann Georg Kreuzpointner begrüßt die 20 Teilnehmer. Br. Georg berichtet von der Präsidestagung in Fürstenried: Jugendwallfahrt, Bayern-Flyer und 450 Jahre Jubiläum. Er erzählt vom Treffen der geistlichen Gemeinschaften in Frankfurt und von der Sanierung der Basilika.

Rott/Inn, 29.04.2012. Bei der Abendmesse predigt P. Siegfried über das Evangelium vom Sonntag: Jesus, der gute Hirt. Diesem Hirten dürfen auch wir uns anvertrauen. Wo begegnen wir diesem guten Hirten? Doch in der Kirche. Gott hat sein Heilswerk Menschen anvertraut, der Kirche. Beten wir heute am Welttag der geistlichen Berufe für Menschen, die die Frohe Botschaft Jesu weitergeben als Priester, Ordensleute und Laien. Nehmen wir unsere Verantwortung aber wirklich wahr? Obmann Josef Freiberger bespricht die Regularien, der Vizepräses lädt ein zur Wallfahrt der Jungsodalen nach Altötting am 7./8. September und berichtet von der Sanierung der Basilika. Ein sehr angeregtes Gespräch über Glaube und Kirche mit Pfarrer Vogl und den Sodalen beschließt den Abend. Buch a. Buchrain, 29.04.2012. Diakon Peter Winkler feiert den Gottesdienst mit. Der Präses predigt zum guten Hirten in Verbindung mit „100 Jahre Glockenweihe“ (28.04.1912) der Basilika. Zwölf Sodalen werden aufgenommen, drei treten der Kongregation bei. Obmann Johann Haberl begrüßt die Sodalen aus drei Nachbarpfarrgruppen zur ersten großen MC-Veranstaltung nach den Besuchen aus Altötting. Er dankt allen fürs Kommen. Assistent Bernhard Neumeier vertritt den MC-Präfekten Stefan Burghart. Er gratuliert zur Entwicklung in der Pfarrgruppe. Er bringt die Basilika ins Spiel und die Rolle der Kapuziner als Baulastträger. Br. Georg spricht von der Pflicht der Sodalen, ein geistliches Leben zu führen, wie es ein jeder kann. Dann geht er auf die üblichen Themen ein. Auf die Frage von Josef Irl über die Entwicklung der Kirche antwortet der Präses sehr engagiert und plädiert dafür, trotz aller Probleme in der Kirche zu bleiben, in guten und in schwierigen Zeiten.


21 Obmann Haberl gibt 350 Euro aus der Kasse, dazu kommt eine spontane Sammlung mit 295 Euro. Otting, 01.05.2012. Zur Maiandacht am Fest Patrona Bavariae, feierlich von der starken Blaskapelle Otting musikalisch umrahmt, kommen auch Sodalen von Waging. Anschließend im Pfarrheim blickt Obmann Johann Zahnbrecher zurück auf die Wallfahrt nach Maria Eck und gibt den Kassenbericht. P. Siegfried stellt sich und sein langjähriges Wirken in der Schwabinger Großstadtpfarrei München St. Joseph vor. Ein längeres Gespräch entwickelt sich daraus. Er lädt ein zur Wallfahrt der Jungsodalen nach Altötting am 7./8. September und berichtet von der Sanierung der Basilika. Ein schon sehnlich erwarteter starker Regen begleitet uns schließlich auf unserem Heimweg nach Altötting. Engelsberg, 01.05.2012. Diakon Meier feiert in der vom Chor gestalteten hl. Messe mit. Br. Georg predigt am Fest Patrona Bavariae über die Bedeutung der zwölf Sterne in der Europafahne. Die Wirtsstube ist gut besucht. Obmann Sebastian Bernhart begrüßt Sodalen aus drei Nachbarpfarrgruppen. Das Totengedenken gilt Leonhard Strobl, aufgenom-

men 2011. Dann gilt der besondere Dank den sechs neu aufgenommenen Sodalen. Damit ist die Schallmauer von 100 durchbrochen. Der Präses berichtet

über die wichtigen Veranstaltungen und bittet vor allem um die Mithilfe für die Jugendwallfahrt. Der Obmann bedankt sich besonders für die gute Predigt, bei der manche still und nachdenklich geworden sind. Am Ende werden einige Witze zum Besten gegeben. Petting, 02.05.2012. Pfr. Ludwig Westermeier und P. Hubert Abfalter konzelebrieren. Die Ansprache des Präses ge-

hört der Europafahne mit den zwölf Sternen Marias. Im Pfarrheim sind 14 Sodalen versammelt. Obmann Rudolf Rehrl berichtet von den geistlichen Veranstaltungen das Jahr über: Anbetung, HerzJesu-Freitag, Rosenkranz, Kreuzweg. Zu 145 Jahre Petting ist Bischof Raul aus Uruguay zu Gast gewesen. Die heutige Sammlung gehört für P. Abfalter, der in Uruguay als Missionar arbeitet. Br. Georg berichtet über die wichtigen Veranstaltungen, welche die MC und die Basilika betreffen. Er gibt Flyer und Plakat für die Jugendwallfahrt weiter. P. Francisco Abfalter erzählt von seiner Arbeit in der Mission. Pfarrer Westermeier bedankt sich bei allen. Pürten, 03.05.2012. Der Reigen der Maiandachten ist eröffnet. Sodalen und Frauen feiern sie zum Thema „Maria, die Seliggepriesene“ mit Aussetzung des Allerheiligsten. Beim Brunnhuber im ausgebauten Getreideboden trifft sich eine


22 überschaubare Gruppe; es kommen auch zwei Ministranten. Obmann Franz Hintereder bittet um Neuwahl. Die bisherige Dreierspitze wird bestätigt, als Stellvertreter Johann Rauscher und Georg Bruckmaier, letzterer in Abwesenheit. Nach den bekannten Themen schließt sich eine offene Diskussion an. Die Pfarrgruppe braucht eine Auffrischung. Perach, 04.05.2012. Die Lourdesgrotte am Hasenberg ist Ziel der über siebzig Teilnehmer an der Maiandacht, von jung bis alt. Die Europafahne erregt das Aufsehen im Wald. Das Peracher Bläserquartett trägt sehr würdevoll zu einer wunderbaren Stimmung bei. Die Teilnehmer genießen beim gemütlichen Beisammensein und angeregten Gesprächen an der Hütte am Hasenberg die herrliche Abendstimmung. Unterzeitlarn, 06.05.2012. Bläser der FFW gestalten den Festzug der Ortsvereine und Nachbarkongregationen und die hl. Messe zum 175jährigen Jubiläum der MC. Pfr. Hendlmaier konzelebriert. Nach der Predigt des Präses zum Thema „Bleibt ihr, so glaubt ihr“ werden zwei Sodalen aufgenommen. Obmann Ernst Huber begrüßt die Festgäste und bedankt sich während der hl. Messe. Im Gasthaus Marschalling begrüßt er die Ehrengäste, darunter Präfekt Stefan Burghart und Sekretär Hammer. Die Bür-

germeisterin von Schönau, Edigna Keneder, benennt in ihrem Grußwort die Aufgaben der Sodalen, bedankt sich und übergibt eine Spende. Peter Plank, Bürgermeister von Dietersburg überbringt seine Glückwünsche und eine Spende. Präfekt Stefan Burghart beglückwünscht die Pfarrgruppe und lädt besonders ein zur Jugendwallfahrt der MC. Der Präses betont die Wichtigkeit von geistlichen Gemeinschaften. Er bittet um Mithilfe bei der Sanierung der Basilika. Teising/NeumarktSt.Veit,08.05.2012. Zum Jahresgottesdienst versammeln sich in der Teisinger Kirche die MCGruppen von Neumarkt St. Veit, Elsenbach, Feichten und Teising. Der Vizepräses zelebriert mit dem Ortspfarrer Franz Eisenmann den Gottesdienst zu Ehren der Patrona Bavariae. Maria ist der „Sitz der Weisheit“, weil sie Jesus, die Weisheit Gottes, in sich trug – Bruder Konrad, durch seine innige Beziehung zu Maria, auch Sitz der Weisheit. Für uns: Weisheit ist, das Wichtige vom Unwichtigen unterscheiden und entsprechend handeln. Eine Aufnahme in die MC konnte diese Haltung zu unser aller Freude unterstreichen. In der Versammlung im Gasthaus konnte nach den Regularien durch den Obmann Andreas Hammermaier P. Siegfried einige Fragen bezüglich der Renovierung der Basilika und der Jungsodalenwallfahrt am 7./8. September beantworten. Zur Verteilung der Flyer hat sich dankenswerterweise auch der Pfarrer bereit erklärt. Mitterskirchen, 09.05.2012. Die Maiandacht wird heuer wegen Regenwetter nicht im Atzberg-Kircherl gefeiert, sondern in der Pfarrkirche. Zur Freude aller ist die musikalische Gestaltung wieder dem „Mitterskirchner Volksmusiktrio“ (Kletzlmusi) anvertraut. Anstelle der kurzen Atzberg-Wallfahrt wird zu Beginn ein


23 Gesätzchen Rosenkranz gebetet. Die Andacht in Anwesenheit von Pfarrer Bernd Kasper ist schon auf das nahende Pfingstfest ausgerichtet. P. Siegfried geht auf die Herabkunft des Heiligen Geistes auf Maria und die Jünger ein. Auch wir müssen um diesen Hl. Geist bitten für uns selber und für unsere Gemeinde, für die wir uns als MC auch verantwortlich wissen müssen. Ein Hinweis auf die Sanierung der Basilika, auf die Jungsodalenwallfahrt am 7./8. September und ein kurzer Bericht von Obmann Georg Kletzl beschließen die gemütliche Zusammenkunft im Gasthaus Rothneichner. Reischach, 10.05.2012. Die Maiandacht findet in der voll besetzten schönen Nebenkirche St. Antonius statt. Der Kirchenpfleger stellt uns zu Beginn den neuen, von einem MC-Mitglied aus Endlkirchen kunstvoll geschaffenen, schönen Ambo vor. Die Maiandacht wird mit Bitten um den Hl. Geist und von einer Orgel begleiteten Marienliedern gestaltet. In der Predigt spricht der Vizepräses über die Herabkunft des Hl. Geistes, die vorbereitet wird durch das beharrliche, einmütige Gebet der Jünger mit den Frauen und mit Maria, der Mutter Jesu in Jerusalem. Der Heilige Geist kam auf alle herab. Die ganze Kirche ist pfingstliche Kirche, mit dem Heiligen Geist getauft und gesalbt. Auch heute müssen wir unser Beten und Hoffen mit Maria, der Königin der Apostel, vereinigen. Beim Konvent in der Brauerei Berger ist auch der Ortspfarrer Ludwig Samereier anwesend. Neben vielen anderen kirchlichen Terminen kündigt er die Primiz am 1. Juli in Arbing an. P. Siegfried weist auf die Jungsodalen-Wallfahrt nach Altötting am 7./8. September hin und auf das gewaltige Projekt der Basilika-Sanierung. Ein Vergelt’s Gott dem umsichtigen Obmann Konrad Kasböck

und ein Ave Maria beenden den Konvent. Buchhofen, 10.05.2012. Etwa fünfzig Leute feiern mit Pfr. Blömecke und dem Präses die vom Männerchor sehr schön gestaltete Maiandacht. Br. Georg erzählt von der Entstehung der Europafahne. Im Gasthaus begrüßt Obmann Josef Eckl ca. 25 Sodalen. Es folgen Totengedenken und Jahresrückblick u. a. mit Rosenkranz, Beteiligung an den Hauptfesten und der Wallfahrt. Der Beitrag soll bei 10 Euro bleiben. Der Ortspräses bedankt sich für die Beteiligung am Pfarrleben das Jahr über. Wichtig seien gläubige Männer. Br. Georg berichtet über die wichtigen Tagungen und den Stand der Basilikarenovierung, bei der immer wieder etwas Neues ansteht. Der Vorstand des Krieger- und Soldatenvereins sagt die Unterstützung von 250 Euro zu. Alzgern, 11.05.2012. Zur Maiandacht am Marterl in Roja kommen gut 80 Leute. Br. Georg gibt die Geschichte über die Entstehung der Europafahne zum Besten. Ein Sodale wird für Alzgern und einer für Neuötting aufgenommen. Obmann Manfred Wimmer bedankt sich fürs Kommen. Bei der sich anschließenden Grillfeier werden durch den Präses einige Ehrungen vorgenommen. Der Obmann lädt ein, an der Tagesfahrt der Altöttinger MC teilzunehmen. Bei angeneh-


24 men Temperaturen kann man auch draußen sitzen. Albaching, 12.05.2012. Die Stockerdirndl gestalten die Vorabendmesse. Viele Abordnungen aus Nachbarpfarrgruppen sind mit ihren Fahnen gekommen. Ein Sodale wird aufgenommen. Beim Wirt in Albaching gibt Mayer junior vor gut besetzter Wirtsstube den Jahresbericht mit 24 Veranstaltungen. Obmann Anton Mayer übereicht zusammen mit seinem Sohn einen Scheck über 1.500 Euro für die Renovierung der Basilika. Die Damen vom Viergesang erhalten je einen Blumenstrauß. Br. Georg gibt kurze Informationen über die Präsidestagung und zur Jugendwallfahrt und verteilt dazu Plakate und Flyer an die Obmänner. Er bedankt sich für die großartige Spende. Salmanskirchen, 13.05.2012. Vor der kleinen, schönen Kapelle beim Bauernhof Schweiger versammeln sich an die 150 Gläubige zur Maiandacht. Wie Maria und die Jünger Jesu sind wir zum Gebet um den Heiligen Geist versammelt. Unser Singen wird musikalisch begleitet vom „Saitenzauber“, einer Instrumentalgruppe von drei jungen Damen. Der Obmann der MC, Johann Maierhofer, fungiert als Lektor, mit Frau Schweiger beten wir für die Verstorbenen des letzten Jahres, ein kleiner Kirchenchor von Stefanskirchen bringt sich ein und zwei stramme Ministranten stehen P. Siegfried an der Seite. So wächst diese schlichte Marienfeier im Freien immer mehr zu einem beeindruckenden Glaubenszeugnis der ganzen Nachbarschaft von Salmanskirchen/Oberneuling. Anschließend trifft man sich zu einem kleinen Plausch bei Pizza und Getränken in der Maschinenhalle der Schweigers. Auch die Renovierung der Basilika kommt dabei finanziell nicht zu kurz.

Altötting, 15.05.2012. Sodalen mit Anhang aus Altötting, Neuötting und Unterholzhausen kommen in das wunderschön renovierte Klösterl in Neuötting zur Maiandacht. Die Wieshäuslmusi umrahmt das Gebet. Die Ansprache des Präses bezieht sich auf die Hochzeit zu Kana. Anschließend wird im Gasthaus Dörfl in Neuötting eingekehrt. Winhöring, Feldkirche, 17.05.2012. Wie immer zu Christi Himmelfahrt kommen die Sodalen mit Anhang zur Maiandacht mit Anbetung. Br. Georg spricht zur Entwicklung der Europafahne. Im Gasthaus Isensee treffen sich ca. 25 Sodalen. Obmann Heinrich Aigner gibt einen reichhaltigen Tätigkeitsbericht. Einige Jubilare von 50 bis 70 Jahren werden geehrt. Er bittet bei der anstehenden Renovierung des Pfarrsaales um aktive Mithilfe. Pfarrer Kurz spricht ein ausführliches Grußwort und dankt den Sodalen für den Einsatz in der Pfarrei. Der Präses berichtet von den Eindrücken bei verschiedenen Tagungen, vom Fortschritt der Basilikarenovierung und der geplanten Jugendwallfahrt. Falkenberg, 17.05.2012. Zur ersten gemeinsamen Maiandacht der MCPfarrgruppen Falkenberg, Taufkirchen, Rattenbach und Diepoltskirchen wird in die vollbesetzte Kirche nach Maria Wald an Christi Himmelfahrt eingeladen. Präfekt Stefan Burghart ist auch anwesend. Zwei Frauen begleiten mit Harfe und Harmonika die Lieder der Maiandacht. Ortspfarrer Birnthaler führt im Anschluss die Anwesenden durch die Kirche. Im Gasthof in Kasten begrüßt Obmann Winkler den Präfekt, bedankt sich bei Pfarrer Birnthaler für die Informationen zur Kirche in Wald und bedankt sich bei allen für den guten Besuch der Andacht. Der neue Präfekt stellt sich vor und berichtet über seine Aufgaben. Die Gene-


25 ralsanierung der Basilika ist das Hauptthema. Erharting, 18.05.2012. Die Maiandacht ist mittelprächtig besucht. Die marianische Seite der Europafahne steht im Mittelpunkt der Ansprache des Präses. Bei der Versammlung im Pfarrheim begrüßt Übergangsobmann Ludwig Maier. Sekretär Hammer leitet die Neuwahl. Es findet sich kein neuer Obmann. Ludwig Maier und Walter Demberger erklären sich für ein Jahr bereit, die Pfarrgruppe zu leiten. In dieser Zeit soll ein Vorstand gesucht werden. Der Beitrag wird auf 15 Euro angehoben. Der Präses geht noch mal auf die Bedeutung der Leitung für eine Pfarrgruppe ein, sowie auf die Entwicklung der Kongregation. Die Basilika gehört immer dazu. Br. Georg übergibt Ludwig Maier die silberne Ehrennadel für den bisherigen Obmann Ludwig Leserer, der aus Gesundheitsgründen nicht anwesend sein kann. Heldenstein, 20.05.2012. In die innen renovierte, einladende Pfarrkirche St. Rupert sind viele Gläubige zur SonntagAbendmesse gekommen und singen kraftvoll mit. In der Predigt geht P. Siegfried auf das Evangelium des Sonntags mit der Abschiedsrede Jesu ein: „Sie (die Christen) sind nicht von der Welt“. Welt bedeutet hier nicht die Welt als Schöpfung Gottes, sondern die Ablehnung Gottes durch die Welt. Aus dieser Welt dürfen wir uns aber nicht distanzieren. Wir haben einen Auftrag: den Menschen eine „gute Nachricht“ zu bringen, das Evangelium von Jesus Christus, dem Erlöser. Angepasst dem Denken und Empfinden der Menschen heute, dürfen wir jedoch nicht das Geringste von dieser Botschaft unterschlagen. Zum Konvent sind wir beim „Alten Wirt“ versammelt. Nach den ausführlichen Regularien von Obmann Andreas Reiter,

sowie von Schriftführer und Kassier spricht der Vizepräses die Generalsanierung der Basilika an und die Wallfahrt der Jungsodalen am 7./8. September. Bei angeregtem Gespräch klingt die Versammlung aus. Wald/Winhöring, 20.05.2012. Die Maiandacht der MC ist ein fester Bestandteil im Kongregationsleben. Sie wird auch heuer wieder von Wortgottesdienstleiter Werner Denk feierlich gestaltet. Die musikalische Umrahmung wird vom Kirchenchor Wald übernommen, der Volksgesang kommt dabei nicht zu kurz. Die anschließende Einkehr erfolgt diesmal bei Familie Denk. Walburgskirchen, 20.05.2012. Vier Mann aus Altötting, darunter Präfekt Stefan Burghart, kommen, um 175 Jahre MC mitzufeiern. Beim Kirchenzug sind alle

Ortsvereine vertreten, dazu die MC Tann, Rogglfing und Postmünster. Pfr. Reinke und Diakon Benedikt Oswald feiern mit dem Präses, der zum Evangelium vom Sonntag predigt: Die Bitte Jesu um die Einheit. Bei der Feier im Gasthaus Sendl unter der Schirmherrschaft von Reserl Sem, MdL, moderiert Kassier Franz Speckner im Auftrag von Obmann Alfred


26 Aigner. Grußworte sprechen Reserl Sem, Adi Fürstberger, Bürgermeister von Tann und Pfr. Wolfgang Reinke. Br. Georg betet mit der Versammlung den Engel des Herrn und das Tischgebet. Nach dem Essen bittet er um Mithilfe bei der Sanierung der Basilika. Es gibt eine Festschrift zum hohen Jubiläum, das mit zahlreichen Gästen und der ganzen Dorfgemeinschaft würdig gefeiert wird. Am Nachmittag wird ein Film gezeigt von der Fahnenweihe 1987. Halsbach mit Margarethenberg, 21.05.2012. Viele Männer und ein paar Frauen kommen zur Abendmesse nach Halsbach am Gedenktag des sel. Franz Jägerstätter. Er steht im Mittelpunkt der Ansprache des Präses. Beim Mitterwirt kommen fast fünfzig Sodalen zusammen. Obmann Florian Müller begrüßt Präses, Ortspfarrer Jose und Obmann Erwin Müller von Kastl. Obmann Walch von Margarethenberg gedenkt der Toten und gibt seinen Rechenschaftsbericht. Viel Raum nimmt die geplante Restaurierung der Fahne ein. Die große Mehrheit ist dafür. Es folgt der Kassenbericht von Halsbach. Obmann Müller schlägt vor, für die Basilika 300 Euro zu geben. Der Ausflug soll nach Altötting führen. Zahlreiche Jubilare und Geburtstage werden geehrt. Aus Zeitmangel wird der geplante Film über Franz Jägerstätter weggelassen. Br. Georg fasst sich kurz in den notwendigen Informationen zu den wichtigen Ereignissen. Margarethenberg und Halsbach kommen gut zurecht. Übersee, 23.05.2012. Bei der Ankunft des Präses am Westerbuchberg sind die Spuren des Hagels in der Stunde vorher unübersehbar. Trotzdem kommen etwa fünfzig Leute zur schönen Maiandacht mit Aussetzung. Im Gasthaus Hinterwirt in Übersee treffen sich zwanzig Leute, darunter vier Frauen. Obmann August Iffert greift das Thema Basilika auf und organi-

siert eine spontane Sammlung. Br. Georg erzählt von den wichtigsten Ereignissen und vom Stand der Renovierung der Basilika. Er bedankt sich für die Spende. Der Film „Die Witwe des Helden“ über Franz Jägerstätter kommt sehr gut an. Altötting, 24.05.2012. Die Musikkapelle Altötting gestaltet die Maiandacht am Pestfriedhof bei schönem Wetter. Mindestens 60 Leute beten und singen mit. Die Ansprache des Präses gehört dem Hl. Geist. Oberornau, 25.05.2012. Mit musikalischer Begleitung durch die bewährte Schmaunzer Hausmusik feiern wir eine ansprechende Maiandacht mit Nachbarpfarrgruppen von Obertaufkirchen, Schwindegg und Reichertsheim in der voll besetzten kleinen, schönen Kirche von Hofgiebing. Wie beim ersten Pfingstfest in Jerusalem sind auch wir mit der Mutter Jesu zum Gebet um den Heiligen Geist versammelt. Die feierliche Übergabe eines Schecks mit einer großen Spende der Oberornauer Sodalen für die Renovierung der Basilika beendet die schöne Maiandacht. Beim gemütlichen Ausklang im benachbarten Gasthaus geht es um die Sanierung der Basilika und um die Jungsodalen-Wallfahrt am 7./8. September nach Altötting. Mit einem Dank an den Obmann Peter Meier und seine rührige „Truppe“ beschließt der Vizepräses den kurzweiligen Abend. Pleiskirchen, 31.05.2012. Der Vizepräses hält die gut besuchte Maiandacht mit der MC und dem Katholischen Arbeiterverein in der Pfarrkirche. Drei junge Männer werden dabei erfreulicherweise in die Kongregation aufgenommen. Wie die Jünger in Gemeinschaft mit Maria, sind auch wir zum Gebet um den Heiligen Geist versammelt, den wir in unserem Denken, Sprechen und Handeln nötig ha-


27 ben, wenn wir als aktive Christen leben wollen. Bei der Versammlung im Gasthaus Huber wird der Dankbrief von Präses Br. Georg Greimel und Präfekt Stefan Burghart durch Obmann Karl Fridgen verlesen: Dank für die große Spende zur Renovierung der Wallfahrtsbasilika. Schließlich geht es noch um die Jungsodalenwallfahrt nach Altötting am 7./8. September und um verschiedene Termine, wie eine Primiz am 1. Juli in Arbing und um das goldene Priesterjubiläum von P. Heinrich Grumann am 15. Juli in Pleiskirchen. Feichten mit Heiligkreuz, 10.6.2012. Die MC Feichten feiert 180 Jahre, die MC Heiligkreuz 155 Jahre ihres Bestehens. Blasmusik und ein Klarinettenduett gestalten die Festmesse. Pfr. Witti konzelebriert. Br. Georg predigt zum Sonntagsevangelium vom Gewissen als unserem Navi sowie über Grundsätze der Kongre-

gation. Drei Sodalen werden für Heiligkreuz aufgenommen. Obmann Manfred Aubrunner begrüßt alle Gäste im Landgasthof Purkering. Er trägt die Geschichte der Pfarrgruppen in Feichten und Heiligkreuz vor, welche die Sodalen auch schriftlich bekommen. Der Obmann schlägt eine Sammlung für die Basilika vor. Quetsche und Tenorhorn umrahmen musikalisch. Nach dem festlichen Braten erzählt Br. Georg über Zusammenhänge von Kongregation und Basilika, von der Rolle des hl. Bruder Konrad beim Kirchenbau und über das Motto „Stelle mein Haus wieder her!“ Präfekt Stefan

Burghart gratuliert zu den Jubiläen, erzählt von seinen ersten Erfahrungen mit der MC und motiviert dazu, Jugendliche zur Jugendwallfahrt einzuladen. Es folgen viele Ehrungen ab 25 Jahre Mitgliedschaft mit Ansteckern und einer Kerze. Obmann Aubrunner erhält vom Präses die goldene Ehrennadel für 25 Jahre Obmann. Der Vorstand überreicht ihm Geschenke. Sekretär Hammer bedankt sich bei weiteren Sodalen für die gute Vorbereitung des Festes und beim Obmann. Rieden, 15.06.2012. Die Pfarrgruppe feiert sehr gut vorbereitet 140 Jahre ihres Bestehens und 30 Jahre Fahnenweihe. Elf Nachbarpfarrgruppen und zehn Ortsvereine geben mit ihren Fahnen dem Jubiläumsverein die Ehre. Heinz Schreck, Reinhold Hammer und Gerhard Feuerecker vertreten Altötting. Pfr. Dr. Franik und Diakon Michael Winkler feiern mit. Bläser und Chor gestalten die feierliche Messe. Präses Br. Georg predigt am Herz Jesu Fest über die Frage: Was trifft die Kirche in ihrer Herzmitte? Die sich anschließende Feier ist beim „Zeltwirt“. Obmann Stefan Huber begrüßt Ehrengäste, Geistlichkeit, Sodalen und Frauen. Ortspräses Diakon Bichler spricht in seinem Grußwort zum Thema Männer und Glaubenszeugnis. Bürgermeister Karl Fischberger findet anerkennenswerte Worte für einen so alten Verein und gratuliert zum Jubiläum. Der Präses spricht von den Visionen des Bauherrn der Basilika, P. Joseph Anton Keßler, vom Kirchenbau und dem geistlichen Aufbau der lebendigen Kirche. Die MC ist mit fast 450 Jahren ein lebendiger Baustein in der Kirche. Er gratuliert und wünscht eine geistliche Beziehung zu Altötting, angefangen bei den Kindern. Die Altöttinger verteilen Jubiläumsmedaillen an die Teilnehmer. Der Präses darf sich in das Goldene Buch der Gemeinde eintragen.


Jubilare der Marianischen M채nnerkongregation 21. April 2012


Sodalenblatt 2/2012