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PORTFOLIO KONRAD LUBEJ


PORTFOLIO KONRAD LUBEJ


INHALT & LAYOUT Konrad Lubej, M.Sc. MarienstraĂ&#x;e 12 D-99423 Weimar T: +49/170 1273298 E: konrad.lubej@uni-weimar.de Stand: Juni 2014


PROJEKTE Master-Thesis JANUSSAAL RIJEKA

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Städtebaulicher Ideenwettbewerb DELTA & BAROŠ

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Realisierungswettbewerb POLJE III

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Xella-Studentenwettbewerb LEIBNIZ SALON

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Bachelor-Thesis ENTWURF FÜR EINE WEINBAUKOOPERATIVE

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LAGEPLAN - M 1:2000

Master-Thesis

JANUSSAAL RIJEKA Der Entwurf für den Janussaal erfolgte im Frühjahr 2014 im Rahmen einer Master-Thesis und beschreibt einen öffentlichen Multifunktionssaal auf der Halbinsel DELTA in der kroatischen Hafenstadt Rijeka. Die Bearbeitung erfolgte auf Grundlage, bzw. als Vertiefung eines eigenen städtebaulichen Entwurfes, der im Sommer 2013 anlässlich eines internationalen Wettbewerbsverfahrens erarbeitet wurde und nachfolgend noch seperat vorgestellt wird. Als verbindendes Glied zwischen altem und neuem Stadtquartier empfängt der Baukörper des Janussaals den Fußgänger von Westen aus

kommend und verknüpft darüber hinaus durch sein erhöhtes Eingangsgeschoss auch den rückwärtigen, gefassten Stadtplatz mit der Kanalpromenade. Hierbei entstehen zwei städtebaulich prägnante (sowie namensprägende) Stirnseiten zur Kanalkante, bzw. zum Platz hin. Zu den möglichen Nutzungen des Janussaals gehören neben diversen Vortragsformaten auch Versammlungen aller Art – etwa Bankette, Tagungen oder kleinere private Festlichkeiten – bis hin zu kleineren Konzerten oder auch Ausstellungen. Zum Platz hin befindet sich im Erdgeschoss ein Straßencafé als

Nutzungsunterlagerung sowie ein Restaurant im Obergeschoss. Die Haupterschließung des Gebäudes erfolgt entlang der Westseite über eine breite Freitreppe, die gleichzeitig auch großräumlich in das Quartier hinein führt. Über eine innenliegende Kaskadentreppe wird der Besucher in das darüber liegende Foyer geleitet, das neben Ausblicken auf den Kanal, das Nationaltheater sowie den Sportboothafen auch einen Austritt in die kanalseitige Loggia ermöglicht. (Die Erschließung des gegenüberliegenden Restaurants erfolgt analog hierzu von der anderen Seite aus).

Der zentrale Veranstaltungssaal im Obergeschoss stellt sowohl räumlich als auch programmatisch den Kern des Gebäudes dar. Dieser verfügt über einen vertikal beweglichen Saalboden, wodurch der darunterliegende Saal (auf Erdgeschossniveau) nach Bedarf hinzu geschaltet, bzw. separiert werden kann. Der Hauptsaal im Obergeschoss wird zudem von jeweils drei untereinander verschaltbaren, kleineren Salons flankiert, die ebenfalls entweder unabhängig vom Saal genutzt werden können, oder aber diesem als optionale Erweiterungsfläche dienen. 5


HAUPTSAAL (GETEILT)

ERDGESCHOSS - M 1:500 6


HAUPTSAAL (ERWEITERT)

STADTLOGGIA

OBERGESCHOSS - M 1:500 7


LÄNGSSCHNITT - M 1:500 8 6


STAHLLAMELLENVORHANG

KASSETTENDECKE TECHNIK- & LAGERGESCHOSS

BEWEGLICHER SAALBODEN ERSCHLIESSUNGSKERNE

SALONS

STADTLOGGIEN

SERVICEZONEN

STÜTZENKRANZ

VERSENKBARE BODENMODULE

1) BAUKÖRPERVOLUMEN

2) ANHEBEN

3) ZUGANG INS QUARTIER

4) STADTLOGGIEN

5) HAUPTSAAL

6) SALONS

7) VORHANGFASSADE

8) JANUSSAAL

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PRÄSENTATIONS- & ARBEITSMODELLE 10


LEITDETAIL - M 1:150 11


FUßGÄNGERBRÜCKE

KÜNSTLERATELIERS MULTIFUNKTIONSSAAL

FUßGÄNGERBRÜCKE BAHNHALTESTELLE

FRESSMEILE KANALPROMENADE / ÖFFENTLICHER PLATZ CITY-HOTEL

MEERESMUSEUM

OBSERVATIONSDECK

GRAND-HOTEL KLÄRWERK & AQUAFARM

KRANHOTEL

SEASIDE RESORT


LAGEPLAN - M 1:6000

Städtebaulicher Ideenwettbewerb

DELTA & BAROŠ Im Sommer 2013 wurde ein städtebaulicher Wettbewerb zur Entwicklung einer bis dahin weitestgehend brach liegenden, zentrumsnahen Hanbinsel („DELTA“) in der kroatischen Hafenstadt Rijeka als einstufiger und internationaler Ideenwettbewerb ausgeschrieben. Das zu bearbeitende Wettbewerbsgebiet lag südöstlich des Stadtzentrums und umfasste insgesamt eine Grundfläche von rund 32 Hektar. Die Hauptaufgabe des Wettbewerbs bestand darin, ein spezifisches Raumprogramm von insg. rund 384.000 m2 (BGF) nach geltendem Bau- und Planungsrecht zu lokalisieren und an

das Stadtzentrum, bzw. den Baubestand anzubinden. Neben einer vorwiegend gemischt genutzten, maximal siebengeschossigen Bebauung (nach vorgegebenem Verteilungsschlüssel), sollte auf dem Areal ein Stadtpark (im Norden des Bearbeitungsgebietes), ein Sportboothafen (im östlich angrenzenden Hafenbecken), eine Haltestelle für eine zukünftige Regionalbahnlinie (entlang der mittig kreuzenden Hauptstraße), ein 22.000 m2 großes (eingehaustes) Klärwerk, ein Meeresmuseum (als Landmarke) sowie ein öffentlicher Multifunktionssaal verortet werden (siehe Janussaal).

Der städtebauliche Entwurf schlägt eine formale Dreiteilung des Wettbewerbsgebietes vor und verfolgt die Absicht, eine Vielzahl möglichst unterschiedlicher, aber dennoch klar ausdifferenzierter räumlicher Qualitäten zu erzeugen: 1.) den Stadtpark im Norden von DELTA als inselhaften Leerraum zwischen Stadt und Meer; 2.) eine kompakte und homogene städtische Blockrandbebauung (mit vorwiegender Geschäftsnutzung) mit einem mittig umschlossenen Stadtplatz als Erweiterung bzw. formale Spiegelung der angrenzenden Blockrandbebauung aus dem 18. bzw. 19. Jahrhundert; sowie 3.) ein kleinteiligeres und in seiner Bebauungs-

höhe variierendes Hafenquartier im Süden (mit vorwiegender Wohnnutzung), angrenzend an das Meer. Während die Großzügigkeit des Parks von einer weichen Baumkante akzentuiert wird, bieten die zahlreichen kleinen, ineinander fließenden Stadträume im Hafenquartier deutlich intimere Aufenthaltsqualitäten. Umlaufend wird DELTA von einer Promenade umschrieben, die entlang des Kanals mit frei eingestreuten Pavillons bespielt wird und sich nach Süden hin zu einem weitläufigen öffentlichen Platz zwischen Hafen und Meer aufweitet.

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KANALKANTE DES GESCHÄFTSQUARTIERS

STADTPLATZ MIT KOLONNADENEINFASSUNG

GESCHÄFTSHAUSTYP (UG, EG, OG) - M 1:3000

GELÄNDESCHNITT MIT STADTPLATZ - M 1:500 14


GESCHÄFTSQUARTIER

KANTE DES GEFASSTEN STADTPLATZES - M 1:400 15


AUSBLICK INS HAFENQUARTIER

DACHTERRASSENLANDSCHAFT

WOHNHAUSTYP (EG - 4. OG) - M 1:2000

GELÄNDESCHNITT MIT PROMMENADE - M 1:2000 16


HAFENQUARTIER

MEERESPROMMENADE - M 1:400 17


LAGEPLAN MIT ERDGESCHOSS - M 1:1000

Internationaler Architektenwettbewerb (mit Michael Kraus)

POLJE III Dieser Entwurf zeigt einen Wettbewerbsbeitrag für eine soziale Wohnbausiedlung im slowenischen Ljubljana, der im Frühjahr 2012 als europaweit offener Architektenwettbewerb ausgelobt wurde. Das Wettbewerbsgebiet lag in der östlichen Peripherie der slowenischen Hauptstadt, am östlichen Siedlungsrand des eingemeindeden Stadtteils Polje mit Blick auf landwirtschaftlich genutzte Felder. Die Siedlungsstruktur der umgebenden Bebauung kann im Allgemeinen als weitestgehend suburban, bzw. aufgelockert charakterisiert werden und umfasst überwiegend freistehende Einfamil-

lienhäuser sowie einige, bis zu viergeschössige Mehrfamilienhäuser im unmittelbaren Umfeld der Parzelle.

liegender Vertikalerschließung und gemeinsamer Tiefgaragenanbindung vor.

Unter Berücksichtigung der lokalen Bebauungsvorschriften (hinsichtlich der maximalen Bebauungsdichte, -höhe, bzw. diverser Abstandsflächen) sowie ökonomischer- und energetischer Aspekte sollte auf rund 9,2 Hektar eine maximale Anzahl an Wohneinheiten nach einem vorgegebenen Wohnungsschlüssel verortet werden.

Die Gebäude werden straßenseits (d.h. von Westen aus) erschlossen und sind so gegeneinander verschoben, dass sie geschützte, zum Feld hin geöffnete Platzsituationen fassen und sich zudem Durchblicke von den drei straßenseitigen Einheiten in die Ferne (richtung Osten)-, sowie umgekehrt auch Blickbeziehungen für die drei feldseitigen Baukörper in Richtung Straße ergeben.

Der erarbeitete Vorschlag schlägt sechs viergeschossige, modular strukturierte Baukörper mit innen-

Die einzelnen Wohneinheiten sind kompakt um einen zentrales Treppen-

haus angeordnet, das gleichzeitig als Flur dient. Bedingt durch die modulare Rasterstruktur (bzw. die strikten Vorgaben zu den Wohnungsgrößen), ragen einige der 3-, bzw. 4-Personen-Wohnungen bis in das darüberliegende Geschoss hinein, sodass in den jeweiligen Wohneinheiten ein überhoher Eingangsbereich entsteht. Die Grundrisse der größeren Wohnungen ermöglichen eine optionale Unterteilung von bis zu zwei Individualräumen und lassen als Besonderheit eine zuschaltbare, diagonale Durchwohnbarkeit entlang der Außenfassade zu (siehe Abb. links).

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50910

alna enota ujloP itorp evin zi delgop

A2 (P+3)

sko stanovanje

B2 (P+3)

pogled iz nive proti Polju

A3 (P+3)

GEMEINSCHAFTSBEREICH MIT BLICK AUF SPIELPLATZ

štiričlansko stanovanje 64,95 m²

B3 (P+3)

tričlanska bivalna enota 25,73 m²

pogled iz nive proti Polju

tričlansko stanovanje 52,53 m²

ejnavonats oksnalčiritš ²m 59,46

atone anlavib aksnalčirt ²m 37,52

ejnavonats oksnalčirt

BLICK ENTLANG DES FLURS

pogled iz nive proti Polju

²m 35,25

LÄNGSERSCHLIEßUNG DER SIEDLUNG

štiričlansko stanovanje 64,95 m²

tričlanska bivalna enota 25,73 m²

tričlansko stanovanje 52,53 m²

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EINZELAPARTMENT (12,7 m2)20

DOPPELAPPARTMENT (16,4 m 2)

3-PERSONEN-STUDIO (25,3 m2)

3-PERSONEN-WOHNUNG (51,7 m2)

4-PERSONEN-WOHNUNG (65,8 m2)

tlorisi tretjega nadstropja M 1:250

anovanje

lna enota

novanje

001:1 M isirolt inezemasop

052:1 M ajportsdan agejtert isirolt

HAUSTYP A (EG - 3. OG) - M 1:500

posamezeni tlorisi M 1:100

20 tlorisi tretjega nadstropja M 1:250

)3+


QUER DURCHWOHNBARES WOHNZIMMER

Wi Wo ha de ein ge ein au

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EINZELAPARTMENT

DOPPELAPPARTMENT

3-PERSONEN-STUDIO

3-PERSONEN-WOHNUNG

2 3

2 3

2

4-PERSONEN-WOHNUNG

3

3

FAHRRADRAUM

2

2

2

TREPPENHAUS 21

n-Studio -Personen-Studio 1-Personen-Studio 2-Personen-Studio 1-Personen-Studio 2-Personen-Studio 2-Personen-Studio 3-Personen-Studio 2-Personen-Studio 3-Personen-Studio 3-Personen-Studio 3-Personen-Wohnung 3-Personen-Studio 3-Personen-Wohnung 3-Personen-Wohnung 3-Personen-Wohnung 4-Personen-Wohnung 4-Personen-Wohnung 4-Personen-Wohnung 4-Personen-Wohnung Fahrradraum Fahrradraum Treppenhaus Fahrradraum Fahrradraum Treppenhaus Treppenhaus Treppenhaus


EINSATZMODELL 22


LEITDETAIL - M 1:75 23


PLATZABFOLGE - M 1:4000

Xella-Studentenwettbewerb

LEIBNIZ SALON Dieser Entwurf zeigt einen weiteren Wettbewerbsbeitrag, der im Frühjahr 2013 zum 27. Xella-Wettbewerb für einen sog. „Leibniz-Salon“ in Hannover eingereicht wurde. Die Aufgabenstellung bestand darin, ein universelles Wissenszentrum mit öffentlichen Veranstaltungs-, Ausstellungs-, sowie nichtöffentlichen Beherbergungs- und Forschungsmöglichkeiten für einen kleineren Kreis von Stipendiaten eines Leibniz-Forschungsinstituts als städtebauliches Bindeglied im Übergang zwischen mittelalterlicher Altstadt und der barocken Stadterweiterung westlich des Stadtkerns von Hannover zu verorten.

Der Entwurf interpretiert dabei den Baukörper als eines von vier identitätsstifftenden, öffentlichen Gebäuden entlang eines Bandes, das sich zwischen den beiden großen Stadtkirchen in Ost-West-Richtung erstreckt und die beiden Stadtteile miteinander verknüpft. In Anlehnung an die Werke Henry Moores, erfolgt die Setzung des plastisch durchformten Baukörpers als „urbaner Trittstein“ bewusst kompakt, punktartig, und als skulpturales Objekt im Grüngürtel, um dessen großzügigen Charakter zu bewahren. Wie auf den Piktogrammen zur Formfindung zu sehen, bietet die

Geometrie des Baukörpers sowohl Fußgängern (aus der Alt-, sowie Neustadt kommend), vorbeifahrenden Fahrzeugen (in beiden Fahrtrichtungen), als auch dem Platz vor dem Historischen Museum am Leineufer jeweils eine Sichtfassade an, bzw. umgekehrt attraktive Ausblicke. Das Foyer des Leibniz-Salons öffnet sich im Erdgeschoss als Erweiterung des Freiraumes in drei Richtungen, wobei zwei Haupteingänge, sowie differenzierte Sichtachsen durch das Gebäude entstehen. Diese Integration des öffentlichen Raumes findet seine logische Fortsetzung in einem Raumkontinuum, das sich spiralför-

mig durch den gesamten Baukörper hinauf windet und gleichzeitig Raum für Wechselausstellungen bietet. Der so entstandene ausgehöhlte Raum wird vom 1. bis zum 4. OG jeweils von einem eingestellten Holzkörper zoniert, der auf jedem Geschoss entsprechend seiner Nutzung spezifisch ausdifferenziert ist. Die Vertikalerschließung erfolgt somit als Promenade Architecturale linear entlang des Raumkontinuums und findet seinen Abschluss im Restaurant mit Blick auf die Stadt.

25


ERDGESCHOSS - M 1:500

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1. OBERGESCHOSS (KLEINER SALON) - M 1:750

2. OBERGESCHOSS (GROSSER SALON) - M 1:750

2. ZWISCHENGESCHOSS (EMPORE) - M 1:750

3. OBERGESCHOSS (LESESAAL) - M 1:750

3. ZWISCHENGESCHOSS (LESELOGE) - M 1:750

4. OBERGESCHOSS (RESTAURANT) - M 1:750


„URBANER TRITTSTEIN“ ZWISCHEN ALT- UND NEUSTADT

FOYER, SALONVORRAUM UND RAUMKONTINUUM

KO

9. XELLA WETTBEWERB - LEIBNIZ SALON HANNOVER 9. XELLA WETTBEWERB - LEIBNIZ SALON HANNOVER EVA-MARIA & KONRAD LUBEJ EVA-MARIA DARGE & DARGE KONRAD LUBEJ PROFESSUR ENTWERFEN UND RAUMGESTALTUNG PROFESSUR ENTWERFEN UND RAUMGESTALTUNG WINTERSEMESTER WINTERSEMESTER 2012/13 2012/13

KONZEPT - Herleitung des- Herleitung Bauvolumens D) (Variante KONZEPT - Herleitung des Bauvolumens (Variante D) KONZEPT des(Variante Bauvolumens D) O.M. O.M. O.M.

9. XELLA 9. WETTBEWERB - LEIBNIZ SALON HANNOVER XELLA 9. WETTBEWERB - LEIBNIZ XELLA WETTBEWERB -SALON LEIBNIZHANNOVER SALON HANNOVER EVA-MARIA DARGEEVA-MARIA & DARGE KONRAD LUBEJ & KONRAD EVA-MARIA &DARGE KONRAD LUBEJ LUBEJ PROFESSUR ENTWERFEN UND RAUMGESTALTUNG PROFESSUR ENTWERFEN UND RAUMGESTALTUNG PROFESSUR ENTWERFEN UND RAUMGESTALTUNG WINTERSEMESTER 2012/13 2012/13 2012/13 WINTERSEMESTER WINTERSEMESTER

04.01.2013 04.01.2013 04.01.2013

1

1

1

1) EXTRUSION DES BAUFELDES

4

2

2

4

5

LEIBNIZ SALON HANNOVER LEIBNIZ SALON HANNOVER LEIBNIZ SALON HANNOVER

5

1

3

4

4

3) ANSICHTSFASSADEN FÜR AUTOFAHRER

4) ANSICHTSFASSADE ZUR BURG & PLATZ AN AM LEINEUFER

3

2

2) ANSICHTSFASSADEN FÜR FUß GÄNGER

4

1

5

3

2

2

5

5

LEIBNIZ SALON HANNOVER LEIBNIZ SALON HANNOVER 5) FINALES GEBÄUDEVOLUMEN

1) Extrusion des virtuellen Baukörpers 1) Extrusion des virtuellen Baukörpers 1) Extrusion des virtuellen Baukörpers 2) Ansichtsfassaden für Fußgänger 2) Ansichtsfassaden für Fußgänger 2) Ansichtsfassaden für Fußgänger 3) Ansichtsfassaden für Autofahrer 3) Ansichtsfassaden für Autofahrer 3) Ansichtsfassaden für Autofahrer 4) Bezug4) zur Burg4) / Platz an Leine Bezug zur Burg / der Platz an/ Platz der Leine Bezug zur Burg an der Leine 5) Ein Haus für Haus Hannover! 5) Ein für Haus Hannover! 5) Ein für Hannover!

37

37

37

27


GELÄNDESCHNITT DURCH DIE LEINE - M 1:750

RESTAURANT

STIPENDIATEN

SALON SALON FOYER AUFGEFALTETER KONZEPTSCHNITT DURCH DAS RAUMKONTINUUM - O.M.

GEBÄUDESCHNITT - M 1:400 28


LEITDETAIL - M 1~100 29


LAGEPLAN - M 1:2000

Bachelor-Thesis

ENTWURF FÜR EINE WEINBAUKOOPERATIVE Dieser Entwurf wurde im Sommer 2011 im Rahmen einer Bachelor-Thesis verfasst und zeigt einen Vorschlag für eine potentielle Weinbaukooperative für ein Weinbaugebiet im Nordosten Sloweniens. Im Dreiländereck zwischen Slowenien, Ungarn und Kroatien gelegen, gehört das ausgewählte Weinbaugebiet zur Kleinstadt Lendava, dessen Weinbautradition sich bis in das frühe Mittelalter zurückverfolgen lässt. Nichtsdestotrotz, ist seit der Unabhängigkeitserklärung Sloweniens (1991) – und insbesondere seit dem Beitritt Soweniens in die Europäische Union (2004) – ein signifikanter

Rückgang der aktiv bewirtschafteten Rebfläche im betreffenden Gebiet zu beobachten. Aus dieser Problematik heraus entstand der Wunsch, mit Hilfe des Entwurfs auf diesen schleichenden Prozess hinzuweisen, eine Debatte in Gang zu setzen, die den Rebflächenrückgang hinterfragt und gleichzeitig einen möglichen Lösungsansatz zu formulieren. Nach eingehender Analyse des oben beschriebenen Problems, dessen Ursachen nicht nur in den Dynamiken des globalen Weinmarktes zu suchen sind, sondern vor allem auch in der kleinteiligen Parzellierungs-, bzw. der priva-

ten Bewirtschaftungsstruktur des Weinbaugebietes begründet liegt, verortet sich der Baukörper der fiktiven Weinbaukooperative bewusst mitten im Weinberg und verbindet im Wesentlichen vier Elemente: 1.) den Ort der Weinherstellung als flexibel gestaltete Produktionsstätte; 2.) eine Beherbergung für den Winzermeister, der durch die räumliche Kopplung seines persönlichen Arbeits- und Wohnortes zum „Gesicht“ der Weinbaukooperative wird; 3.) Verkaufsflächen, die einen lokalen Weinvertrieb ermöglichen sollen und schließlich 4.) eine Weinschänke, die der Öffentlichkeit als sozialer Anziehungspunkt dienen soll.

Die räumliche Struktur der Produktionsanlage ist, wie im Gebäudeschnitt zu sehen, weitestgehend am Prozess der Vinifikation ausgerichtet – d.h., dass primär die Schwerkraft dazu ausgenutzt wird, die Traube möglichst schonend und unter möglichst niedrigem Energieaufwand Ebene für Ebene weiter nach unten sinkend in Wein zu verwandeln. Neben konventionellen Weinausbaumöglichkeiten (in diversen Edelstahlfässern) steht z.B. für spezielle Rotweinsorten auch ein Holzfasskeller zur Verfügung, der auf der untersten Ebene unterirdisch im Hang verortet ist (siehe Bild auf übernächster Seite). 31


1. & 2. OBERGESCHOSS (WEINSCHENKE / ANLIEGERWOHNUNG) - M 1:500

ERDGESCHOSS (WEINSHOP / ANLIEFERUNG) - M 1:500

4. UNTERGESCHOSS (ABFÜLLANLAGE / HOLZFASSKELLER) M 1:500

LÄNGSSCHNITT IM HANG - M 1:500 32


HOLZFASSKELLER

PRÄSENTATIONSMODELL 33


LEITDETAIL M 1:100 34


Konrad Lubej | Architectural Portfolio  

This architectural portfolio of Konrad Lubej contains a selection of five projects. The author graduated with a master's degree in Architect...

Konrad Lubej | Architectural Portfolio  

This architectural portfolio of Konrad Lubej contains a selection of five projects. The author graduated with a master's degree in Architect...

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