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LAB VIII

Veranstaltungsreihe BODY TERRITORIES [Lab & Lecture] von Monica Gomis / Kulturreferat M端nchen

K端nstlerwerkstatt

Erinnerungen und Wahrnehmung M端nchen, 30. April - 2. Mai 2010


Reihe BODY TERRITORIES (Lab & Lecture) Mit ‚Laboratory & Lecture‘ entwickelt Monica Gomis eine neue Forschungsmethode, die verstärkt Körperwissen und Emotionen in intellektuelle Prozesse und Konzepte integriert. Dabei soll eine Balance zwischen intellektuellen und körperlichen Vorgehensweisen hergestellt werden. Die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen befruchtet und bereichert die jeweils andere Gattung. Durch die Teilnahme an Laboratory & Lecture können sich Wissenschaftler künstlerischer Erkenntnisse bedienen, um ihre Forschung über Emotionen und Körperwahrnehmung weiterzuentwickeln.Die Münchner Performer- und Tanzszene wird durch dieses neue Konzept angeregt,ebenso ein intensiver Austausch mit Theoretikern und Experten verschiedener Sparten etabliert. ‘BODY TERRITORIES‘ findet in Kooperation mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München und mit freundlicher Unterstützung durch i-camp/ neues theater münchen statt. Monica Gomis ist Mitglied der Tanztendenz München e.V.

Laboratory VIII LAB Martin Nachbar (D) lebt und arbeitet in Berlin. Er ist Tänzer und Choreograph und schreibt unregelmäßig für diverse Tanz- und Theatermagazine. Seine Ausbildung erhielt er an der SNDO, Amsterdam, in New York und bei P.A.R.T.S., Brüssel. Er war Mitbegründer des Kollektivs B.D.C./Plischke. Als Tänzer arbeitete er u.a. mit les ballets C. de la B., Vera Mantero, Meg Stuart, Thomas Lehmen und Joachim Schlömer. 2004 entstehen die Soli ‚Ausflug‘ und ‚Verdeckte Ermittlung‘. 2005 Zusammenarbeit mit Ulrike Melzwig für das ‚meeting on dance education‘ und Kollaboration mit Jochen Roller für das Stück ‚mnemonic nonstop‘. 2006 Erarbeitung der Serie ‚Incidental Journey‘ und ‚The Last Acquisition‘ in Zusammenarbeit mit dem bildenden Künstler Paul Hendrikse (Maastricht/Berlin). 2007 ‚looking for johnny – ein Expeditionsstück‘ (mit pvc, Freiburg), ‚-iller‘ (für Schillertage, Mannheim) und ‚Repeater – Tanzstück mit Vater‘. 2008 komplettiert Nachbar die 1999 begonnene Rekonstruktion von Dore Hoyers ‚Affectos Humanos‘ und inszeniert damit ‚Urheben Aufheben‘. 2009 entstand ‚profit & loss – one shared object‘ in Zusammenarbeit mit der französischen Choreographin Martine Pisani. LECTURE Susanne Traub (D) ist Dramaturgin, Kuratorin und Autorin. Sie studierte von 1988 bis 1993 Theaterwissenschaft, Philosophie und Musikwissenschaft in München. Anschließend arbeitete sie als freie und angestellte Dramaturgin für Festivalprogramme, Theater-/Tanzproduktionen und verschiedene Performanceprojekte. Sie lehrte regelmäßig an verschiedenen Hochschulen und Universitäten (München, Bochum, Frankfurt, Leipzig, Arnhem) und kuratierte u.a. die interdisziplinären Veranstaltungsreihen Begehrte Körper (1999) und Moving Thoughts (2000) in Leipzig und die Ausstellung Open the curtain (2003) zu Kunst und Tanz im Wechselspiel an der Kunsthalle Kiel. Von 2001 bis 2009 war sie als Dramaturgin am schauspielfrankfurt engagiert.Seit 2009 arbeitet sie als freie Dramaturgin und Kuratorin. Veröffentlichungen: Moving thoughts. Tanzen ist Denken, (Hg), Berlin 2003; Open the curtain. Kunst und Tanzn im Wechselspiel, (Hg), Hamburg 2003; zahlreiche Fachartikel und Essays.

Bildnachweis S.1: ‚memory spaces‘ by Martin Nachbar. S. 2: Martin Nachbar (privat), Susanne Traub (privat)). S. 2/3 (Hintergrund): Philippe Asselin, Layout: Knoll PR .


Information Datum: 30. April - 2. Mai 2010 Ort: i-camp / München | www. i-camp.de Zeitplan: täglich, von 10 Uhr bis 18 Uhr Teilnehmer: max. 12 Künstler, die sich mit dem Thema beschäftigen möchten oder sich bereits damit befassen. Ende der Bewerbungsfrist: Montag, 19. April 2010 Bewerbung: Mit kurzem künstlerischen CV und einem Motivationsbrief an mgomis@gmx.de Gebühr: kostenlos Lab VIII: „Erinnerungen und Wahrnehmung“ Teil VIII der Künstlerwerkstatt Body Territories von Monica Gomis in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München widmet sich der Frage, ob es ein Körpergedächtnis gibt und wie sich dieses in einem performativen Rahmen darstellen lässt. Martin Nachbar wird sich gemeinsam mit den Teilnehmern des Workshops der vorangegangenen Frage widmen, in wie weit ein Körpergedächtnis existiert und dieses im Bereich der darstellenden Künste nutzbar gemacht werden kann. Susanne Traub setzt sich in einer einführenden Lesung zum Auftakt der Künstlerwerkstatt mit dem Thema auseinander und liefert den theoretischen Input für die Künstlerwerkstatt. Gäste: Lab - Martin Nachbar (D), Lecture - Susanne Traub (D). Jedes LAB ist in 3 Module unterteilt: Part 1: Körperarbeit und Entwicklung verschiedener Improvisations-Methoden, auf Basis des theoretischen Inputs der Wissenschaftler. Part 2: Von Übungen und Improvisationen zur Performance. Part 3: Theoretischer Teil: Sammlung der Ergebnisse der Körperarbeit, Lectures & Diskussionsclub, Showing.

www.monicagomis.com


Künstlerwerkstatt Erinnerungen und Wahrnehmung