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Oktober 17


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Editorial und Inhalt

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126. Jahrgang 10/2017

Titelbild: © Fotolia: Liddy Hansdottir

Klaus Holetschek Präsident des Kneipp-Bundes

Allgemeines  |  Information  |  Kur / Erholung Editorial

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Für Kneipp werben und Gesundheit schenken

Sebastian-Kneipp-Akademie

321

Gerade jetzt im Herbst, wenn viele trübe, nasskalte Tage

Kneipp-Journal

318

Vorschau  |  Bildnachweis  |  Impressum

330

vor der Tür stehen und Erkältungswellen drohen, ist ein

intaktes Immunsystem besonders wichtig. Wasseranwendungen sind dafür das Mittel der Wahl, aber auch, wie

Mehr Gesundheit durch Bildung Verbandsarbeit, Personalien, Nachrichten, Gesundheitspolitik, Programme

unsere Autoren in dieser Ausgabe erläutern, die Ernährung. Kneipp-Freunde wissen, dass es kaum etwas Effektiveres

gibt als das Gesundheitssystem Sebastian Kneipps, um ihre

Gesundheit  |  Körper & Geist Gesunder Darm – gesunder Mensch?

296

unserem Verband auch die Gesundheit von anderen, z. B.

Hilfe für den Schwerstarbeiter

298

ihre Gesundheitsvorsorge kümmern können, die in Pflege-

Schmetterlinge im Bauch

302

tungen, in die das Kneipp-Konzept integriert ist, wird

Darmsanierung

306

Lebensmittel mit Zusatznutzen

310

Kurzkettige Fettsäuren sind der Grund,  warum Ballaststoffe so wertvoll sind

313

Flotte Feger für einen gesunden Darm

314

Gesundheit zu stärken. Die eigene und über die Arbeit in

von Menschen, die sich nicht mehr so selbstbestimmt um

heimen sind. In den vom Kneipp-Bund zertifizierten EinrichKneipp sowohl von Pflegebedürftigen als auch vom Perso-

nal sehr geschätzt. Sie erfahren dadurch mehr Lebensqualität und auch Gesundheit, wie die Ergebnisse der Pflegestudie des Lehrstuhls für Naturheilverfahren an der Carité

zeigen. Zu den inzwischen 38 zertifizierten Senioren-Ein-

richtungen kommen ständig neue Institutionen dazu, die

ihr Interesse zeigen. Nicht zuletzt auch durch die Werbung

Wunderwerk Darm

Lebensmittel, die dem Darm gut tun  Wenn Magen und Darm verrückt spielen ...ein naturheilkundliches Konzept Sind angereicherte Lebensmittel gesünder?

Das Geheimnis der Ballaststoffe Tipps und Infos bei Verstopfung

und die Kontaktaufnahmen, die die ehrenamtlichen

Mitarbeiter in den Kneipp-Vereinen leisten. Es ist eine Arbeit von unschätzbarem Wert und der Dank vieler Menschen,

die dadurch täglich mit Kneipp-Anwendungen „verwöhnt“ werden, darf ihnen sicher sein.

Kneipp-Journal 10/2017

Ernährung Reiche Herbstküche

Herbstliche Gerichte, die die Darmgesundheit fördern

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Das aktuelle Thema Talentierte Riesenschlange

400 Quadratmeter Oberfläche, sieben bis neun Meter Länge, wenige Zentimeter Durchmesser und Millionen Zotten – der menschliche Darm erreicht die Ausmaße einer Riesenschlange. Bei Rindern ist er 21-mal so lang wie der gesamte Körper. Etwa 30 Tonnen Speisen, 50.000 Liter Flüssiges, kiloweise Schadstoffe, Erreger und Bakterien reisen im Lauf eines 75-jährigen Lebens durch den Darm. Brauchbare Stoffe rettet er, andere machen die Mikroorganismen der Darmflora unschädlich. Gesunder Darm, gesunder Mensch? Könnte man sagen, denn er hat einige Jobs zu erledigen, die für die Gesundheit entscheidend sind.

Nahrung auf Reise Bei der Verdauung wird die Nahrung in verwertbare Bestandteile zerlegt und über das Blut aufgenommen. Durchschnittlich 24 Stunden – je nach Mahlzeit – reist die Nahrung durch Magen und verschiedene Darmabschnitte, bis sie verdaut ist: Vier Stunden Stopp im Magen, sechs Stunden Dünndarmdarmpassage, rund sieben Stunden Durchlauf durch den Dickdarm und etwa sieben Stunden Station im Mastdarm – danach wird alles Unverdauliche ausgeschieden. Am schnellsten werden Kohlehydrate zerlegt, die Nachzügler sind Fette, sie brauchen am längsten.

Gesunder

gesunder

Sensibles Nervennetzwerk Mehr als 100 Millionen Nervenzellen im Darm steuern die Verdauung. Dieses autonome Nervensystem reicht von der Speiseröhre bis zum Darmausgang. In vielerlei Hinsicht gleicht es dem Zentralen Nervensystem (ZNS, Gehirn und Rückenmark): Es besitzt die exakt gleichen Zelltypen, Botenstoffe und Andockstationen (Rezeptoren). Dieses „Bauchhirn“ analysiert die Zusammensetzung der Nahrung, organisiert die Abwehr von Bakterien, kontrolliert Hormone und Sekrete und schickt Alarmsignale ins Gehirn, wenn es Giftstoffe entdeckt hat. Das Gehirn greift in diesen Prozess nicht aktiv ein, es wird über diese Vorgänge leKneipp-Journal 10/2017


Das aktuelle Thema

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diglich informiert. Das Bauchhirn organisiert und kontrolliert den Transport des Darminhaltes. Dafür muss es die Muskelzellen im Darm koordinieren. Störungen des Transports sind oft die Ursache für Magen-Darm-Beschwerden. Ist das System zu passiv, ist Verstopfung die Folge, wenn es zu aktiv ist, kommt es zu Durchfall. Wissenschaftler vermuten, dass Stress, Bewegungsmangel oder falsche Ernährung die Funktion dieser Nervenzellen stören können. Bauchschmerzen und Blähungen sind erste Anzeichen dafür. Auch das Phänomen des Reizdarms und seine typischen Symptome wie Unwohlsein, Krämpfe oder Durchfälle wird mit einer Fehlfunktion im Bauchhirn in Zusammenhang gebracht.

Darm –

Mensch?

Darm als Immunsystem In der Darmschleimhaut sitzen mehr als 70 Prozent der gesamten Abwehrzellen des Körpers – der Großteil des menschlichen Immunsystems. Das darmeigene Immunsystem produziert außerdem so genannte Immunglobuline (IgA). Das sind Eiweißstoffe, die der Körper zur Abwehr fremder Substanzen bildet. An den Eintrittspforten des Körpers dienen sie vor allem der örtlichen Abwehr von Fremdkörpern auf den Schleimhäuten. Der Mensch besitzt dieses darmeigene Abwehrsystem nicht gleich von Geburt an, vielmehr muss er es trainieren und verfeinern.

Bakterienfabrik Im Darm leben Milliarden von Mikroorganismen, insgesamt besteht die Darmflora aus mehr als 400 verschiedenen Arten. Sie bereiten die Nahrung auf, produzieren wichtige Nährstoffe und unterstützen das Immunsystem. Starke Medikamente wie Antibiotika und Cortison, Hormone, Schadstoffe in der Nahrung aber auch Umweltgifte können die Darmflora schädigen. Sie töten nicht nur die krankmachenden, sondern auch die für die Abwehrfunktion notwendigen Bakterien. Heike Stahlhut, Dipl. Biologin Kneipp-Journal 10/2017


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Ernährung

Kaum ein anderes

Organ des Körpers

beeinflusst unsere

Gesundheit und unser

Hilfe für den Schwerstarbeiter

Wohlbefinden so unmittelbar wie der Darm.

Lebensmittel, die dem Darm gut tun

D

er Darm leistet täglich Schwerstarbeit: Aus bis zu zwei Kilogramm Nahrung pro Tag holt er alle für den Menschen verwertbaren Nährstoffe heraus. Stress, eine ungesunde Ernährung und zu wenig Bewegung machen ihm jedoch zu schaffen. Wie Sie den Darm bei seiner gewaltigen Aufgabe unterstützen können erfahren Sie im Folgenden: In frischem Obst und Gemüse stecken reichlich sekundäre Pflanzenstoffe, die Krebs vorbeugen. Diese Subs-

tanzen können das Risiko, an einem bösartigen Darmtumor zu erkranken, deutlich reduzieren. Spitzenreiter der Krebsvorbeugung sind Kohlarten wie Brokkoli, Blumenkohl oder Rosenkohl, aber auch Tomaten, Zwiebeln, Zitrusfrüchte und Hülsenfrüchte sind empfehlenswert. Je bunter Ihre Obst- und Gemüseauswahl ist, desto besser! Als Faustregel gilt: Essen Sie mindestens fünfmal täglich eine Portion Obst oder Gemüse, wobei eine Portion ganz einfach abzumessen ist:

es ist etwa so viel wie in Ihre hohle Hand an Lebensmitteln hineinpasst.

Eine Handvoll Die Hände als Maßstab für gesunde Ernährung – ein Geschenk der Natur! Große Hände, große Portion, kein Problem. Je mehr Obst und Gemüse, desto besser. Und weil Kinderhände kleiner sind, bekommen Kinder auch kleinere Portionen. Genau so viel, wie für sie richKneipp-Journal 10/2017


Ernährung tig ist. Ballaststoffe sind Nahrungsbestandteile, die wir nicht aufspalten, also verdauen können. Aufgrund ihres Vermögens Wasser zu binden, quellen sie im Darm. Dadurch erhöhen sie das Stuhlvolumen und lösen über die Dehnung der Darmwand Stuhldrang aus. Das verkürzt die Zeit, die der Stuhl im Darm verbleibt. Giftstoffe und krebserregende Substanzen haben dann nur kurz Kontakt mit der Darmwand. Dadurch ist der Organismus vor deren schädigendem Einfluss geschützt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt täglich mindestens 30 Gramm Ballaststoffe, 40 bis 50 Gramm wären besser (s. a. S. 314). Sie stecken in unterschiedlicher Konzentration in allen pflanzlichen Lebensmitteln. Reichlich Ballaststoffe sind enthalten in Vollkornprodukten wie Vollkornbrot, -nudeln, -reis und anderen Vollkornzubereitungen, aber auch in Hülsenfrüchten, Nüssen und Saaten. Wir finden sie natürlich auch in Gemüse, Obst und Kartoffeln (s. Tab. S. 300). Zusätzlich kann es bei Darmträgheit hilfreich sein, wenn Sie den Mahlzeiten Quellmittel wie Weizenkleie, Flohsamen oder Leinsamen beigeben, da diese das Darmvolumen zusätzlich erhöhen. Wichtig ist jedoch, dass Sie besonders viel Flüssigkeit dazu trinken, um ein Verklumpen zu vermeiden.

Blähungen vermeiden Gleiches gilt, wenn Sie mit Trockenfrüchten in den Tag starten. Ein Esslöffel Kleie bzw. Samen oder vier Trockenfrüchte benötigen ca. 1/4 Liter zusätzliche Flüssigkeit. So wertvoll Ballaststoffe für einen gesunden Darm sind, haben sie doch einen unerwünschten Nebeneffekt: Sie können heftige Blähungen verursachen. Die schlimmsten „Gase“ bilden Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen, Linsen, außerdem Kohlgemüse, einschließlich Brokkoli und Sauerkraut, sowie Zwiebeln. Wer also mehr Ballaststoffe in seine Ernährung einbauen will, sollte am Anfang etwas zurückhaltend sein und den Körper langsam daran gewöhnen. Außerdem: Gewürze wie Kümmel, Anis, Fenchel oder Koriander nehmen schwer verdaulichem Gemüse die Kneipp-Journal 10/2017

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Fünf mal täglich eine Handvoll Obst und Gemüse.

blähende Wirkung. Auch Milchsäurebakterien sind von entscheidender Bedeutung für die Darmgesundheit. Sie unterstützen die Darmflora im Kampf gegen Krankheitserreger, indem sie sich auf der Schleimhaut niederlassen und schädlichen Bakterien den Platz wegnehmen. Milchsäurebakterien stecken reichlich in Joghurt, Kefir, Molke. Aber auch Sauerkraut bzw. Sauerkrautsaft, Brottrunk oder das Teegetränk Kombucha enthalten die nützlichen Helfer. Die als besonders gesund geltenden probiotischen Milchsäurebakterien (z.B. in einigen Joghurts, aber auch in anderen Zubereitungen enthalten) sind widerstandsfähiger als die normalen. Sie erreichen daher den Darm in größerer Zahl, was ihre positiven Funktionen erhöht, wobei allerdings mit diesen günstigen Effekten nur bei regelmäßigem Verzehr zu rechnen ist. In unserem Dickdarm leben Billionen von nützlichen Darmbakterien. Diese Kleinstlebewesen verwerten Ballaststoffe, zum Beispiel Zellulose und andere Nahrungsbestandteile, die der Mensch nicht umsetzen kann. Darüber hinaus halten sie unser Immunsystem auf Trab. Lebensmittel wie Joghurt, Kefir und Sauerkraut, aber auch andere milchsauer vergorene Lebensmittel unterstützen die Darmflora

auf natürliche Weise. Mit dem Körpergewicht steigt auch das Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken. Streben Sie daher einen Body-Mass-Index (BMI) von unter 25 an! Der BMI berechnet sich nach der folgenden Formel: Körpergewicht (kg) dividiert durch das Quadrat der Körpergröße (m2). Die Formel lautet: BMI = Körpergewicht : (Körpergröße in m) 2. Die Einheit des BMI ist demnach kg/m2. Dies bedeutet, eine Person mit einer Körpergröße von 160 cm und einem Körpergewicht von 60 kg hat einen BMI von 23,4 [60 : (1,6 m) 2 = 23,4].

Alter

BMI

25-34 Jahre

20-25

19-24 Jahre

35-44 Jahre 45-54 Jahre

55-64 Jahre >64 Jahre

19-24 21-26

22-27

23-28

24-29


300

Ernährung

Der „wünschenswerte“ BMI hängt vom Alter ab. Folgende Tabelle zeigt BMI-Werte für verschiedene Altersgruppen: Bewegungslosigkeit legt häufig auch den Darm lahm und führt zu Verstopfung. Wer körperlich aktiv ist, trainiert daher nicht nur die Muskeln, sondern auch den Darm. Er wird besser durchblutet. Am besten eignen sich Übungen, die Bauch, Zwerchfell und Beckenboden trainieren und dabei den Darm mechanisch anregen bzw. zur Erschütterung des Bauchraums führen. Gut geeignet sind Sportarten wie Joggen, Radeln, Walken, Ballspiele, Gymnastik und Aerobic. Ideal für eine gesunde Verdauung sind täglich 20 Minuten Bewegung. Darüber hinaus haben Studien belegt, dass Sport das Darmkrebs-Risiko reduzieren kann. Wer tagsüber hauptsächlich sitzt, sollte sich daher zum Ausgleich in der Freizeit bewegen.

Was dem Darm schadet Der Darm ist zwar ein unermüdlicher Futterverwerter. Aber auch der gesündeste Darm ist nicht unendlich strapazierbar. Vor allem ballaststoffarme, fette Kost schadet ihm. Croissants, Cola und Currywurst haben dem Darm nichts zu bieten, was ihn auf Trab bringt. Ansonsten stehen auf der Seite der darmschädigenden Ernährung vor allem schlechte Verhaltensweisen, wie etwa das Schlingen. Dabei schluckt man jede Menge Luft mit dem Essen, Blähungen sind vorprogrammiert. Außerdem machen schlecht gekaute Speisen dem MagenDarm-Trakt unnötige Arbeit, auf die er mit Magendrücken und Völlegefühl reagiert. Auch wer abends üppig isst, spät sogar die Hauptmahlzeit des Tages zu sich nimmt, belastet den Darm. Es sind Kleinigkeiten, mit denen man dem Darm die tägliche Arbeit erleichtern kann: • Warmes Wasser trinken: Ein großes Glas warmes Wasser, morgens auf nüchternen Magen, regt den Darm an. In der ayurvedischen Ernährungslehre spielt warmes Trinkwasser eine zentrale Rolle. Es bereitet den Magen sanft auf die kommende Nahrung vor. Das schont den Magen-Darm-Trakt und beugt Verdauungsproblemen vor.

Gewürze, wie z. B. Kümmel und Fenchel, helfen bei der Verdauung.

• Frühstücken wie ein König: Mittagessen wie ein Bürger, Abendessen wie ein Bettler – mit dieser alten Volksweisheit kommen viele Menschen gut zurecht: Morgens ist der Darm am aktivsten. Er kann die Nährstoffe eines reichhaltigen Frühstücks besonders gut verwerten. Die Abendmahlzeit sollte dagegen leichter ausfallen, um den Darm nicht mehr zu sehr zu belasten. • Abendessen absagen: Die moderne Alternative zum täglichen „Bettler-Essen“ empfiehlt, ein-, zweimal pro Woche ganz aufs Abendessen zu verzichten. Wer nach 16 Uhr nur Getränke zu

sich nimmt, entlastet den Darm. • Ab und zu fasten: Ein strapazierter Darm verträgt von Zeit zu Zeit auch große Pausen: Eine Fastenwoche gibt ihm die Chance, wieder „von null anzufangen”. Ob man eine Semmel-Kur nach F. X. Mayr macht oder eine Buchinger Fastenwoche mit Obst- und Gemüsesäften einlegt, ist Geschmacks- und Einstellungssache. Gerade bei sogenannten funktionellen Erkrankungen finden sich oft Störungen im Bereich der Steuerungsvorgänge des Körpers (dem Hormonsystem und dem vegetativen Nervensystem). Therapeutisches Fasten gilt im Bereich der Naturheilkunde als tiefgreifende Umstimmungstherapie: Der Am meisten Ballaststoffe liefern (ca. Angaben): Darm wird vorübergehend 45 Gramm entlastet, seine ToleranzWeizenkleie pro 100 Gramm schwelle gegenüber äußeren 35 Gramm Reizen und Belastungen verLeinsamen pro 100 Gramm bessert sich. Wichtig ist aber 15 Gramm Mandeln im Anschluss daran eine Erpro 100 Gramm nährungsweise, welche die Getrocknete Pflaumen, Müsli, 10 Gramm individuellen UnverträglichHaferflocken, Vollkornbrot pro 100 Gramm keiten berücksichtigt. 3 Gramm Apfel, Banane, Birne pro 100 Gramm Kartoffeln, Lauch, Kohl, 3 Gramm Martina Grenz, Karotten, Bohnen pro 100 Gramm Dipl. Oecotrophologin Kneipp-Journal 10/2017


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Vorschau & Impressum

Unser Thema im November 2017:

Impressum

Lichtblicke Es ist nicht alles grau und düster im November. Wir

können Ihnen einige Lichtbli-

cke bescheren, bzw. Ihnen ein Spektrum an Möglichkeiten anbieten, wie der eine oder

andere Leser Lichtblicke erfah-

ren kann. Z. B. animieren wir zu Wanderungen, um noch möglichst viele Sonnenstrahlen

einzufangen. Und wir infor-

mieren über alternative Au-

genheilkunde oder auch darü-

ber, wie Sie zu einem gesunden Schlaf finden und dadurch die hellen Seiten des Tages genießen können. Schauen Sie rein.

Titel Der Titel „Kneipp“ ist zu Gunsten der Kneipp-Werke Würzburg/Bad Wörishofen als eingetragene Marke geschützt Herausgeber Kneipp-Bund e. V., Bundesverband für Gesundheitsförderung und Prävention, Bad Wörishofen; vertreten durch den Präsidenten Klaus Holetschek, MdL Verlag Kneipp-Verlag GmbH, Adolf-Scholz-Allee 6–8, 86825 Bad Wörishofen; Postfach 1451, 86817 Bad Wörishofen; Tel. 0 82 47/ 30 02-212, Fax 0 82 47/30 02-199 E-Mail: Kneippverlag@t-online.de Internet: www.kneippverlag.de: eingetragen beim Amtsgericht Memmingen, HRB 5126 ISSN 1868-4270 Geschäftsführerin Annette Kersting Redaktion Beate Seeßlen-Hurler V. i. S. d. P. Anzeigen Annette Kersting (verantwortlich) Anzeigenverkauf Verlagsbüro ID GmbH & Co. KG Irmgard Ditgens (Ltg.), Tel. 05 11/ 61 65 95-0, Susanne Sinß, 0511/616595-35 Ines Walter, Tel. 0511/616595-25 Fax 05 11/ 61 65 95-55, E-Mail: service@verlagsbuero-id.de Für den Inhalt der Anzeigen zeichnen die Inserenten verantwortlich

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Kneipp® ist eine eingetragene Marke der Kneipp-Werke Würzburg.

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Druck ADV SCHODER, Augsburger Druck- und Verlagshaus GmbH, 86167 Augsburg Gestaltung, Satz und Lithos: ADV SCHODER, ADV Mediendienste, 86167 Augsburg

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Erscheinungsweise: 10 x jährlich Quartal 1/2017 Druckauflage: 91.935 Stück

Kneipp-Journal 10/2017


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