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Juli 17 August 17

Bericht zur 20. Bundesversammlung in Koblenz ab Seite 208


Editorial und Inhalt

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126. Jahrgang 07-08/2017 Titelbild: © pixelio: Daniel Bleyenberg

Klaus Holetschek Präsident des Kneipp-Bundes

Mit Kneipp in die Zukunft lautet das Motto dieser Ausgabe des Kneipp-Journals. Wir geben hierin dem großen Jubiläum 120 Jahre Kneipp-Bund Raum (s. S. 230) und zeigen, wie wichtig es uns ist, auf eine

Allgemeines | Information | Kur / Erholung Editorial

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Kneippen ist Kult

208

20. Bundesversammlung des Kneipp-Bund e.V. am 13. Mai in Koblenz

120 Jahre Kneipp-Bund Sebastian-Kneipp-Akademie

lange Tradition zurückblicken zu können. Und dass wir stolz

Mehr Gesundheit durch Bildung

auf die Menschen sind, die mit viel Energie am Fortschritt

Kneipp-Journal

der Kneipp-Bewegung gearbeitet und die Zukunft gestaltet

Verbandsarbeit, Personalien, Nachrichten, Gesundheitspolitik, Programme

haben. Es war nicht immer einfach, doch sie haben sich auch in schwierigen Zeiten immer wieder mit Kompromissen zusammengefunden. Gemeinsam an einem Strang zu

Vorschau | Bildnachweis | Impressum

Hafer kräftigt und beruhigt

zu gestalten, ist auch ein großes Anliegen aller in Koblenz

Hafer spielt in der Ernährung eine wichtige Rolle

neugewählter Gremiumsmitglieder. So ist das Motto der

Die nicht-alkoholische Fettleber

Kneipp-Bewegung 2018 „Miteinander – Füreinander“, das

Aktueller Stand der Forschung

auf der Bundesversammlung vorgestellt wurde (s. S. 212),

Bewegung ist Leben

möchte in meiner Amtszeit vor allem Prävention, sanfte Medizin, Naturheilverfahren und die ganzheitliche Betrachtung von Körper, Geist und Seele noch mehr in den Vordergrund stellen. Und ich bin überzeugt, dass die Lehre von Sebastian Kneipp in der Zukunft auch noch mehr an Bedeutung gewinnen wird. Arbeiten wir gemeinsam daran, ganz im Sinne von Sebastian Kneipp.

213 234

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Gesundheit | Körper & Geist

ziehen und mit Offenheit die Zukunft des Bundesverbandes

wie geschaffen für den Stil unserer zukünftigen Arbeit. Ich

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Informationen zur Entstehung

214 218 220

Welche Sportarten sind zu empfehlen?

Gesund am Arbeitsplatz

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Fünf Elemente für mehr Gesundheit

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Mit Kneipp gegen Zivilisationskrankheiten

Sonnenschutz für alle

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Tipps für den Sommer

Von der Forschung in die Praxis Integrative Medizin

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Brückenschlag zwischen Schul- und Komplementärmedizin

Ernährung Zucchini ...die Bereicherung der Sommerküche

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Verbandsnachricht

Kneippen ist Kult 20. Bundesversammlung des Kneipp-Bund e.V. am 13. Mai in Koblenz

Das neue Präsidium des Kneipp-Bundes (von links): Stefan Welzel (Schatzmeister), Andrea Pielen (Vizepräsidentin), Klaus Holetschek (Präsident), Ulrich Kalwei (Vizepräsident) und Joachim K. Rudolph (Vizepräsident)

Veranstaltungsort: Die Rhein-Mosel-Halle in Koblenz

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Verbandsnachricht

Die 72 Delegierten des Kneipp-Bundes wählten turnusgemäß das Präsidium des Bundesverbandes für Gesundheitsförderung und Prävention

„W

as dem Menschen hilft, was ihn gesund macht, das ist gut für ihn“, sagte Sebastian Kneipp – und er reiste durch ganz Deutschland und ins angrenzende Ausland, um seine ganzheitliche Lehre weit über Bad Wörishofen hinaus zu verkünden. Im Jahr des 120-jährigen Bestehens des Kneipp-Bundes, trafen sich am 13. Mai alle Delegierten des Bundesverbandes für Gesundheitsförderung und Prävention zur 20. Bundesversammlung des Kneipp-Bundes in Koblenz. Auf der Versammlung wurde erstmalig die neue Wort-Bild-Marke „Kneippen ist Kult“ vorgestellt, die der Kneipp-Bund in Anlehnung an die Aufnahme des „Kneippens“ in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes kreiert hat. Bei der Neuwahl des Präsidiums wurde Klaus Holetschek, MdL und Altbürgermeister von Bad Wörishofen, mit überwältigender Mehrheit zum neuen Präsidenten gewählt. „Ich bedanke mich für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde. Es macht mich stolz, dem

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mit rund 160.000 Mitgliedern größten privaten Gesundheitsverband in Deutschland vorzustehen und ihm eine Stimme zu geben“, so Klaus Holetschek. Zu Vizepräsidenten wurden gewählt: Andrea Pielen (Kneipp-Bund Landesverband Saarland) Ulrich Kalwei (Kneipp-Bund Landesverband Nordrhein-Westfalen) Joachim K. Rudolph (Kneipp-Bund Landesverband Berlin-Brandenburg) Schatzmeister: Stefan Welzel (Vorsitzender des Stamm-Kneipp-Vereins Bad Wörishofen) Der neue Präsident forderte mehr Lehrstühle für Naturheilverfahren. „Kneipp ist Traditionelle Europäische Medizin.“ Darüber hinaus sieht Klaus Holetschek Handlungsbedarf beim Thema Pflege. „Die Integration der Kneippschen Naturheilverfahren in den Pflegealltag ist ein Erfolgsmodell – sowohl für Pflegebedürftige, als auch für die Pflegekräfte.“ Dies bestätigte auch Prof. Dr. Benno Brinkhaus, Stiftungsprofessor für Naturheilkunde an der Berliner Charité, der die Ergebnisse der Kneipp-Seniorenstudie noch einmal vorstellte. Klaus Holetschek betonte die Bedeutung eines gesunden, eigenverantwortlichen Lebensstils in der heutigen Zeit. „Der Stellenwert von Prävention und Gesundheitsförderung muss noch mehr gestärkt werden. Ich werde weiterführen und festigen, was meine Vorgängerin und meine Vorgänger etabliert haben. Die Kneipp-Bewegung muss sich aber auch nach allen Seiten ausrichten. Sie muss zugänglich für die verschiedensten Bevölkerungsschichten sein, damit möglichst viele Menschen die Chance bekommen, von der Lehre von Sebastian Kneipp zu erfahren und gesundheitlich zu profitieren“, so Holetschek. Die ehemalige Präsidentin, Marion Caspers-Merk, gratulierte ihrem Nachfolger und den neu gewählten Präsidiumsmitgliedern und wünschte ihnen eine glückliche Hand. Die „Kneipp-Familie“ müsse in Bewegung bleiben, Veränderungen aufnehmen und ihnen erfolgreich begegnen. Caspers-Merk bedankte sich auch bei ihren Kolleginnen und Kollegen aus dem ehemaligen Präsidium für die gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit.


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Verbandsnachricht

Am Vorabend der Bundesversammlung genossen die Delegierten eine Schifffahrt in gemütlicher Atmosphäre

Die kleinen Artisten zeigten ihr Können und freuten sich über die Spende der KneippGesundheitsstiftung

Im Rahmen der Bundesversammlung wurde Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr, ehemalige Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit, der 5. Kneipp-Bund-Gesundheitspreis verliehen. Damit würdigt die Kneipp-Bewegung ihre Verdienste um Gesundheitsförderung und Prävention. Als stellvertretende Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) setzt sich Prof. Dr. Lehr seit vielen Jahren aktiv für die Gesundheit ihrer Mitmenschen ein. Sie ist der Kneipp-Bewegung sehr verbunden und besuchte den Kneipp-Bund bereits 1990 als Bundesministerin. Herrn Dr. Georg Roth, Vorsitzender des Kneipp-Bund Landesverbandes Hessen, wurde auf der Bundesversammlung in Koblenz die Kneipp-Ehrenmedaille in Gold des Kneipp-Bund e.V. für seinen außergewöhnlichen Einsatz verliehen. „Ich fühle mich geehrt und bedanke mich bei allen Unterstützern. Diese Auszeichnung hat eine hohe Wertigkeit“, so Dr. Roth. Die Zahl der lebenden Träger der Kneipp-Ehrenmedaille in Gold ist laut Ehrenordnung auf 15 Personen beschränkt. Außer Herrn Dr. Roth sind aktuell lediglich vier andere Persönlichkeiten der bundesweiten Kneipp-Bewegung Träger der Auszeichnung. Herr Dr. Georg Roth habe sich um die Lehre der KneippIdee in den Kneipp-Vereinen Bergwinkel-Schlüchtern e.V. und Bad Homburg, sein Engagement im Vorstand des KneippBund Landesverbandes Hessen e.V., seine

Karsten Rohlfs, stellvertretender Vorsitzender des Kneipp-Vereins Münden, im Gespräch mit Marion Caspers-Merk (rechts) und Annette Kersting

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Verbandsnachricht

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Kneipp-Ehrenmedaille in Gold: Dr. Georg Roth, Vorsitzender des Kneipp-Bund Landesverbandes Hessen und Beiratsvorstand, und Marion Caspers-Merk

Preisträgerin des 5. Kneipp-Bund-Gesundheitspreis: Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr

Grußwort des „Gastgebers“: Manfred Tönnes, Vorsitzender des Kneipp-Vereins Koblenz und des Kneipp-Bund Landesverbandes Rheinland-Pfalz

Tätigkeit im Präsidium des Kneipp-Bund e.V. (darunter als Präsidiumsmitglied, Beiratsvorsitzender und Kassenprüfer), seine Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender der Kneipp-Ge-sundheitsstiftung sowie für seine Mitgestaltung der Gesundheitspolitik im Sinne des Kneipp-Bund e.V. verdient gemacht. Darüber hinaus wurde der Vorsitzendes des Kneipp-Bund Landesverbandes Hessen auf der konstituierenden Beiratssitzung, die im Anschluss an die Bundesversammlung stattfand, zum Vorsitzenden des Bundesbeirats gewählt. Im Rahmen der 20. Bundesversammlung wurde der MitmachZirkus (MiZi) des Kneipp-Vereins Münden für sein Engagement auf den Gebieten Jugend, Integration und Soziales ausgezeichnet. Vor dem Plenum der Landesver-

bandsvorsitzenden, Delegierten und Gäste erhielt die Mündener Kneipp-Jugendgruppe viel Lob für ihre bislang geleistete Arbeit. Als besonderes Dankeschön wurde eine Spende der Kneipp-Gesundheitsstiftung in Höhe von 200 Euro überreicht. Die jungen Akteure des MiZi bedankten sich mit einer kleinen aber feinen Zirkusshow. In seinem Vortrag berichtete zuvor der stellvertretende Vorsitzende des Kneipp-Vereins Münden, Karsten Rohlfs, über die Arbeit und das Konzept der Gruppe. Der MiZi bezeichnet sich selbst als multikulturelle Sportgruppe. Ausgeübt werden verschiedene Zirkuskünste, wie zum Beispiel Akrobatik, Balancieren, Einradfahren, Jonglieren, Pantomime, Clownerei und anderes mehr. Bei allen Aktivitäten des Kneipp-Vereins Mün-

den stehe die Gesundheit an erster Stelle, das gelte auch für den MiZi. Alle akrobatischen Übungen bestehen daher ausschließlich aus natürlichen Bewegungsformen. „Natürlich sind wir im Kneipp-Verein bemüht, mit unseren Aktivitäten stets auf der Höhe der Zeit zu sein. Doch das nicht um jeden Preis. Zeit zu haben für das Miteinander, etwas Ruhe und Konzentration auf die eigenen Fähigkeiten, bei allem Stress im Alltag, das hat für uns einen hohen Stellenwert“, so Rohlfs. „Viele kommen gern zu uns, weil wir den richtigen Mix im Angebot haben – oder weil es bei uns ganz einfach Spaß macht.“ Sein Fazit: „Unser buntes Miteinander im Kneipp-Verein in Kombination mit den attraktiven Inhalten im Sinne Sebastian Kneipps, das ist schon etwas ganz Besonderes.“

Betonte die Bedeutung der KneippBewegung: Staatssekretär David Langner, Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz

Prof. Dr. Benno Brinkhaus, Stiftungsprofessor für Naturheilkunde an der Berliner Charité, stellte die Ergebnisse der Kneipp-Seniorenstudie vor

Annette Kersting, Bundesgeschäftsführerin des Kneipp-Bundes, erläuterte den Geschäftsbericht für die letzten vier Jahre

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Verbandsnachricht

Für Klaus Holetschek ist „Kneipp“ eine Herzensangelegenheit. Durch seine gute Vernetzung und seine Erfahrungen in der Gesundheitspolitik wird Holetschek sein ganzes Fachwissen in das neue Amt miteinbringen. „Sebastian Kneipp hat schon vor mehr als 100 Jahren die Antworten auf die Fragen von heute und morgen gegeben. Daher möchte ich in seinem Sinne in meiner Amtszeit vor allem Prävention, sanfte Medizin, Naturheilverfahren und die ganzheitliche Betrachtung von Körper, Geist und Seele noch mehr in den Vordergrund stellen. Unter anderem möchte ich erreichen, dass die Krankenkassen Kneipp in ihr Präventionskonzept aufnehmen.“ Klaus Holetschek, ehemaliger Abgeordneter des Deutschen Bundestages, ist seit 2006 Vorsitzender des Bayerischen Heilbäderverbandes, seit 2013 Mitglied des Bayerischen Landtages und seitdem auch stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises Gesundheit und Pflege der CSU-Landtagsfraktion. Von 2002 bis

Klaus Holetschek, MdL, neu gewählter Präsident des Kneipp-Bund e. V.

2013 war er Bürgermeister von Bad Wörishofen und von 2004 bis 2016 Vorsitzender des Stamm-Kneipp-Vereins Bad Wörishofen. In Koblenz wurde auch das Jahresmotto der bundesweiten Kneipp-Bewegung für 2018 diskutiert. In einer immer komplexeren Welt, die aus den Fugen zu geraten droht, wird ein eigenverantwort-

licher Lebensstil, der sich an den individuellen Ressourcen orientiert, immer wichtiger. Das Jahresmotto 2018 lautet deshalb „Miteinander – Füreinander“. Denn das gesellschaftliche Miteinander, der achtsame und rücksichtsvolle Umgang mit sich selbst, seinen Mitmenschen und der Natur sind Grundwerte unserer freien Welt. Unsere Kneipp-Bewegung möchte dazu beitragen, dass rechtsextremen Tendenzen, egoistischen und xenophoben Verhaltensweisen künftig wieder vermehrt mit Toleranz und zwischenmenschlicher Zuwendung begegnet wird. So hätte es sich Sebastian Kneipp gewünscht. Es ist der soziale Faktor, der die Kneipp-Bewegung auszeichnet: Das gesellschaftliche Miteinander ist nämlich ein wichtiger Faktor, der ebenfalls zur Gesundheitsförderung beiträgt. Das Logo zum Jahresmotto 2018 wird ab August im „Vereinsratgeber“ des geschützten Bereiches auf www.kneippbund.de zum Download für die Kneipp-Vereine zu finden sein.

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214 Rubrik Gesund & vielseitig einsetzbar

Mineralstoffreich, antioxidativ & entgiftend

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Hafer kräftigt und beruhigt Der Saathafer athafer (A (Avena sativa) sativa), ti ) der auch Weißer oder Echter Hafer genannt wird, wurde vom Studienkreis „Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ an der Universität Würzburg zur Arzneipflanze des Jahres 2017 gekürt. Hafer liefert mehrere Heilmittel und spielt auch für die Ernährung eine wichtige Rolle.

D

er Hafer zählt zu den hochwertigsten Getreidearten. Dr. Johannes Gottfried Mayer, vom Institut für Geschichte der Medizin (Universität Würzburg) und Mitglied des erwähnten Studienkreises, weist auf das Einsatzspektrum des Hafers hin, das von der Behandlung der Haut (Hautverletzungen, empfindliche Haut, Juckreiz) über Magen-Darm-Erkrankungen bis hin zur Vorbeugung von Arteriosklerose und Diabetes mellitus Typ 2 reicht. Der Hafer ist die einzige Getreideart, bei denen die Körner nicht in Ähren stehen, sondern in vielfach verzweigten Rispen hängen. Die

Früchte bleiben nach dem Dreschen bespelzt und müssen für die menschliche Ernährung durch besondere Mühlen entspelzt werden. Bei der Herstellung von Haferflocken bleiben nach der Entspelzung die äußere Kornschicht und der Keimling erhalten und damit auch die Vitamine, die im Keimling lokalisiert sind. Der Hafer liefert 3 verschiedene Heilmittel, nämlich das Haferstroh, das Kraut und das Korn. Der Hafer in Form von Haferdrink, Haferbrei, Haferflocken, Hafergrütze ist allseits beliebt. Von einer Haferkost profitieren besonders Rekonvaleszenten und Sportler. Die ZubereiKneipp-Journal 07-08/2017


Heilpflanzen

tungen geben Kraft und Energie. Hafer wirkt vitalisierend auf Mensch und Tier. Die Redensart „Ihn sticht der Hafer“ wird gebraucht, wenn jemand übermütig wird. Bei einem Pferd ist es so: wenn dieses mit Hafer gefüttert wird, dann wird es leicht unbändig und mutwillig.

Wertvolle Haferkörner Hafer enthält viel Eiweiß mit einem hohen Gehalt an essentiellen Aminosäuren, Fett, Mineralstoffen (Kalium, Magnesium, Eisen, Kalzium, Zink, Phosphor), Vitaminen (Vitamin E, B-Vitamine) und Ballaststoffen (die Hälfte sind Beta-Glucane). Die Glucane haben positive Effekte auf den Cholesterin- und den Blutzuckerspiegel. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit gab schon 2011 bekannt, dass der Verzehr von Beta-Glucan aus Hafer zur Senkung des Cholesterinspiegels beitragen kann. „Heute gibt es Haferbrei, da werdet ihr wieder gesund und kräftig“, sagte immer unsere Mutter, wenn wir Magenbeschwerden oder einen grippalen Infekt hatten. Da wir den geschmacklosen Brei nicht gerne essen wollten, wurde er mit Honig gesüßt. Heute verlangen unsere Enkelkinder freiwillig einen Haferschleim, wenn sie bei uns zu Besuch sind. Der mit Milch zubereitete und etwas gesüßte Brei wird dann mit Begeisterung gefuttert. Manchmal bleibt etwas für mich übrig. Je nach Gusto und Laune kann man den Brei mit Ahornsirup, Zimt, Rosinen, Cranberries, saisonalen Früchten, gehackten Walnüssen oder sogar pikant (mit Schnittlauch, Paprika, gerösteten Zwiebeln, Gemüseresten, zerlassener Butter) auf den Tisch bringen. Die Haferkost wurde schon von Alfred Vogel, Johannes Künzle, Maximilian Oskar Bircher-Benner und Sebastian Kneipp besonders empfohlen. Was sie beobachteten ist aufschlussreich und jedermann zu empfehlen. Hier das Wichtigste, was die Experten zu sagen hatten:

Aufschrei des Kräuterpfarrers Künzle Der Aufschrei des Kräuterpfarrers Johannes Künzle (1857-1945) bezüglich des Kneipp-Journal 07-08/2017

hohen Fleischverzehrs und der Vielesserei erschallte schon 1911! Er könnte heute noch lauter aufschreien, da der Fleischverzehr in den letzten Jahren immer mehr zunahm. Die Massentierhaltung ermöglicht es, zu erschwinglichen Preisen an viel Fleisch zu kommen. Künzle empfahl den vermehrten Verzehr von Hafermus, Hülsenfrüchten, Getreideprodukten, Gemüse, frischem und gedörrtem Obst und Milchsuppen. Er berichtete von einem Mann in den Vierzigern, der „verstopft war wie eine Weinflasche“. Kein Mittel half. Als er wegen eines Geschäfts ein Vierteljahr unter Bauern des nördlichen Frankreichs leben musste und kein Fleisch, sondern nur Milch, Gemüse, Hafermus und Dünnbier erhielt, hatte er seine Verstopfung los.

Was Bircher-Benner bei Bauern entdeckte Maximilian Oskar Bircher-Benner (1867-1939) entdeckte die Heilwirkungen einer vegetarischen Kost durch eigene Studien und Beobachtungen. Er studierte beispielsweise die Ernährungsgewohnheiten der Bauern in Küttigen/AG (Schweiz). Aus diesem Juradorf unweit von Aarau kamen die Vorfahren der Birchers her. Die Bauern ernährten sich von Hafergrütze, Vollkornbrot, Kartoffeln, Rü-

Zusammensetzung von Haferflocken ( je 100 g essbarem Anteil) Wasser

10,0 g

Eiweiß

12,5 g

Fett

7,0 g

Kohlenhydrate

58,7 g

Ballaststoffe

10,0 g

Mineralstoffe:

1,8 g

Natrium

7 mg

Kalium

375 mg

Magnesium

135 mg

Kalzium

50 mg

Eisen

5,4 mg

Zink

4,4 mg

Vitamin E

1,5 mg

B-Vitamine

0,2-1,1 mg

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ben, frischem und gedörrtem Obst, Mangoldkraut, Bohnen, Kohl und Salat. Nur ab und zu gab es Butter, Eier und Milch. Nach den Ernährungsdogmen des Jahres 1895 hätten die so ernährten Menschen kraftlos und krank sein müssen. Aber das Gegenteil war der Fall. Das Landvolk hatte wohl einen krummen Rücken, war jedoch zäh und kräftig.

Alfred Vogel: Kräftige Nahrung durch Hafer Alfred Vogel (1902-1996) wies in seinem Buch „Der kleine Doktor“ darauf hin, dass Hafer nicht nur den Pferden Kraft gibt, sondern auch dem Menschen. Er empfahl bei Magenverstimmungen und Verdauungsstörungen eine Hafersuppe.

Sebastian Kneipp über den Hafer Sebastian Kneipp (1821-1897) wies in seinem Buch „So sollt ihr leben!“ auf die kräftigende Wirkung von Haferspeisen hin. Die aus Milch und Hafermehl zubereitete Speise verlieh den Allgäuern ihre kräftigen und gesunden Naturen. Er bemerkte, dass der Haferbrei durch „Luxusartikel“, z. B. durch Kaffee und feines Kunstmehl, verdrängt wurde. „Man will doch den verwöhnten Magen durch Haferkost nicht ärgern. Wenn ich 50 Kinder mit Haferkost ernähren könnte und sie nach zwei Jahren neben 50 andere stellen würde, die Kaffee und Speisen aus Kunstmehl erhielten, wie verkümmert an Körper- und Geisteskraft würden die Letzteren im Vergleich mit den Ersteren dastehen!“ Er hoffte damals, dass man dem Hafer eines Tages wieder mehr Aufmerksamkeit schenken würde. Er verwies dann noch auf seine Eltern, bei denen der Hafer und die Gerste hoch im Kurs standen. „Ich verdanke meiner Jugendernährung den größten Teil meiner jetzigen Ausdauer und Kraft.“ In seinem Werk „Meine Wasserkur“ empfahl er Rekonvaleszenten einen Hafertrunk mit Honig. „Dieses Nährmittel ist ein wahres Labsal“, berichtet euphorisch Pfarrer Kneipp. Er weist auf die gute Wirkung eines Wickels mit Heublumen- oder Haferstrohabsud bei Rheuma und Gicht hin. Bei Hautunreinheiten, Ausschlägen und Flechten empfahl Kneipp


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Heilpflanzen

u. a. ein Haferstrohbad und Wasseranwendungen. Bei Fußleiden half ein Fußwickel mit Haferstroh oder Heublumen.

gefüllt wurden. Auf dem Strohsack lag der Helmsack, ein Leinensack, der Streu als Füllung hatte.

Ist Hafer in der glutenfreien Ernährung erlaubt?

Haferstroh nicht nur für Bäder

Laut klinischer Studien ist für die Mehrheit der Zöliakie-Betroffenen reiner Hafer unschädlich. Wichtig ist, dass der Hafer nicht mit Gluten verunreinigt ist. Carine Buhmann, Buchautorin verschiedener Zöliakie-Kochbücher, weist ausdrücklich darauf hin, dass Betroffene herkömmliche Haferprodukte nicht konsumieren sollten. Dazu Carine Buhmann: „Die Deutsche Zöliakie Gesellschaft und die IG Zöliakie der Deutschen Schweiz stimmen einer kontrollierten Einführung von glutenfreien, nicht kontaminierten Haferprodukten zu – vorausgesetzt der/die Betroffene ist beschwerdefrei, der jährliche Zöliakie-Antikörpertest ist unauffällig und andere Diätfehler werden ausgeschlossen. Es wird empfohlen, die kontrollierte Einführung unter ärztlicher Betreuung durchzuführen.“ Einige Firmen bieten heute glutenfreie Haferprodukte an. Die Produkte sind mit dem Glutenfrei-Symbol (durchgestrichene Ähre in einem Kreis) und einem zusätzlich erklärenden Hinweis gekennzeichnet. Lesen Sie dazu auch http://www.dzgonline.de/hafer.52.0.html Matratzen der Vergangenheit bestanden aus Leinensäcken, die mit Haferstroh

Die Füllung dieser Strohsäcke wurde einmal im Jahr nach der Ernte erneuert. Haferstrohbäder haben eine gute Wirkung auf die Haut. Sie wirken lindernd bei juckenden und entzündlichen Hautkrankheiten. Sie kommen auch bei Neurodermitis und rheumatischen Krankheiten zur Anwendung.

Haferkraut beruhigt Die Naturheilkunde verwendet die oberirdischen Teile des Hafers aus biologischem Anbau vor der Blüte. Das Haferkraut hat einige interessante Wirkstoffe zu bieten, nämlich entzündungshemmende Flavonoide und immunstärkende Saponine. Von den Arzneien erwähne ich den Press-Saft aus frischem Haferkraut. Gerade die Frischpflanzensäfte enthalten einen ganzheitlichen Wirkstoffgehalt der Heilpflanze mit den natürlich gegebenen Haupt- und Begleitstoffen. Der Press-Saft stärkt und kräftigt, hilft bei nervösen Erschöpfungszuständen. Wie mir etliche Anwender berichteten, hilft der Frischpflanzensaft auch beim Einschlafen. Heinz Scholz, Arzneimittelanalytiker und Buchautor

SKA-Seminar-Tipp Ernährungs-Workshop Dieser Workshop greift aktuelle Ernährungsthemen kompakt an einem Wochenende auf und informiert Sie kompetent über Trends, Sinn und Unsinn von verschiedenen Produkten und Ernährungsempfehlungen für bestimmte Zielgruppen. Davon profitieren Sie für Ihre Gesundheit und erhalten neue Impulse als Leiter/-in Ihrer Seminare. (16 Lerneinheiten) Termin: Leitung: Gebühr:

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Walnuss-Haferflocken-Plätzchen Besonders beliebt im Familienkreis sind die Walnuss-Plätzchen. Für Schokoladenfreunde ist eine Variante möglich. Ich gebe dann 50 g geriebene Schokolade in den Teig. Oft fabriziere ich einen Teil ohne und einen Teil mit Schokolade. In der Regel verwende ich weniger Zucker und anstelle von Mandeln sind Walnüsse (Baumnüsse) eine gute Alternative. Die selbst hergestellten Plätzchen und Kuchen sind immer ein ganz besonderer Genuss. Sie schmecken auf jeden Fall besser als die gekauften Produkte. Voraussetzung sind jedoch gute Rezepte und ebensolche Hobbybäcker. Zutaten: 125 g Butter, 20 g Vollrohrzucker, 1 Ei (getrennt), 200 g Haferflocken, (Blütenzarte Köllnflocken), 100 g gemahlene Walnüsse, 1 TL Backpulver, etwas geriebene Zitronenschale, 1 Eigelb Zubereitung: Butter, Zucker und Eigelb schaumig rühren, Haferflocken, Walnüsse, Backpulver und abgeriebene Zitronenschale dazugeben und gut verrühren. Dann wird der Eischnee untergemischt. Teig ausrollen und mit einem Glas runde Plätzchen ausstechen, auf ein gefettetes Backblech oder auf Backfolie legen und mit Eigelb bestreichen. Backzeit: ca. 15 Minuten bei 190 °C, mittlere Einschubleiste.

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Vorschau & Impressum

Unser Thema im September 2017:

Impressum

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Übungskarten: Buchstaben, Wörter, Sätze

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Herausgeber Kneipp-Bund e. V., Bundesverband für Gesundheitsförderung und Prävention, Bad Wörishofen; vertreten durch den Präsidenten Klaus Holetschek, MdL Verlag Kneipp-Verlag GmbH, Adolf-Scholz-Allee 6–8, 86825 Bad Wörishofen; Postfach 1451, 86817 Bad Wörishofen; Tel. 0 82 47/ 30 02-212, Fax 0 82 47/30 02-199 E-Mail: Kneippverlag@t-online.de Internet: www.kneippverlag.de: eingetragen beim Amtsgericht Memmingen, HRB 5126 ISSN 1868-4270 Geschäftsführerin Annette Kersting Redaktion Beate Seeßlen-Hurler V. i. S. d. P. Anzeigen Annette Kersting (verantwortlich)

Vertriebsabteilung Christa Weidner Tel. 0 82 47/ 30 02-112 Bezugsbedingungen Jahresabonnement

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bei Versendung ins Ausland zuzgl. Porto Die Zeitschrift Kneipp-Journal (vormals KneippBLÄTTER) ist das offizielle Organ des KneippBundes e.V. Sie erscheint jährlich 10 x und wird allen Kneipp-Bund-Mitgliedern im Rahmen der Mitgliedschaft ohne besondere Bezugsgebühr geliefert.

Jeweils mit methodischem Begleitheft und Downloadmaterial.

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Der Titel „Kneipp“ ist zu Gunsten der Kneipp-Werke Würzburg/Bad Wörishofen als eingetragene Marke geschützt

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Bildnachweis Seiten 208 – 212: Kneipp-Bund e. V. Seite 213: Schweizer Kneippverband, Kneipp-Bund e. V., Sebastian-Kneipp Grundschule Saubach, K-U Häßler_ Fotolia Seite 214: Rainer Sturm_pixelio.de, Seite 216: Timo Klostermeier_pixelio.de Seite 218: Marcus Stark_pixelio, knipseline_pixelio Seiten 219, 220: aok-mediendienst, Seite 221: Robert Kneschke_Fotolia Seite 222: AGR, Seite 224: Gerhard Hermes_pixelio, T.Nebel_Fotolia Seite 225: DAK-Gesundheit, Seite 228: Manfred Brückels Seite 229: Peter Rosemann, Seiten 230, 231: Foto Grebmer, Kneipp-Bund e. V. Seiten 240, 241: BVEO, FIZ, CWC

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Erscheinungsweise: 10 x jährlich Quartal 1/2017 Druckauflage: 91.935 Stück

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