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Juli 13 August 13

Mitmachen und gewinnen! Leserumfrage S. 258

Bericht zur 19. Bundesversammlung in Celle ab Seite 228


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Editorial und Inhalt

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122. Jahrgang 07-08/2013 Titelbild: fotolia, jd-photodesign

Marion Caspers-Merk Präsidentin des Kneipp-Bundes

Neue Ziele, neue Aufgaben Die Bundesversammlung hat in Celle eine neue Führung bestimmt. Zeit und Chance für neue Ziele und deren Umsetzung. Einige davon, die mir am meisten am Herzen liegen, sind das Betriebliche Gesundheitsmanagement nach Kneipp umzusetzen, die Anerkennung von Kneipp als immaterielles Weltkulturerbe bei der UNESCO und eine positive Mitgliederentwicklung zu erreichen. Ich freue mich sehr, weitere vier Jahre Ihre Präsidentin zu sein. Wir können unsere erfolgreiche Arbeit in Berlin fortsetzen, unsere Kooperationen mit den Krankenkassen, den Institutionen auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung und der Gesundheitspolitik, die Arbeit unseres Stiftungslehrstuhls und der KneippBund Gesundheitsstiftung. Dass wir es endlich geschafft haben, dass der Kneipp-Bund zu maßgeblichen Gesetzesentwürfen der Bundesregierung angehört wird, macht mich besonders stolz. Doch nicht nur wir in Berlin können Erfolge vorweisen, sondern vor allem Sie in den Kneipp-Vereinen, die Sie stetig moderne und kreative Programme entwickeln, um die Menschen in ihrem Umfeld abzuholen und sie zur Gesundheitsförderung zu animieren. Vereinsprogramme, die Sie uns zuschickten, durften die Delegierten in Celle bewundern und bewerten. Vielen Dank auch dafür. Ich hoffe, dass wir auch weiter viele Gelegenheiten finden, bei Kongressen, Events, Versammlungen oder Regionaltagungen, einander kennen zu lernen. Es ist mir nach wie vor ein großes Anliegen, die Arbeit des Kneipp-Bund e. V., der Landesverbände und der Kneipp-Vereine transparent zu machen. Nur so erreichen wir die Gemeinsamkeit, die wir brauchen, um dem Naturheilverfahren nach Sebastian Kneipp die Stellung innerhalb unser Gesellschaft zu verschaffen, die ihm gebührt.

Allgemeines  |  Information  |  Kur / Erholung Editorial

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19. Bundesversammlung

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Sebastian-Kneipp-Akademie

252

Kneipp-Journal

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Vorschau  |  Bildnachweis  |  Impressum

270

Mehr Gesundheit durch Bildung Verbandsarbeit, Personalien, Nachrichten, Gesundheitspolitik, Programme

Gesundheit  |  Körper & Geist Jedem das Seine

234

Atem – der Spiegel unserer Befindlichkeit

238

Pflanzenmeditation 

242

Heilmassagen zur Entspannung

246

Das Leben 

248

10 Tipps

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Kneipp zu Gast in Slowenien

254

Leserumfrage

258

Leichte Kleidung – schwere Folgen

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Erholung und Entspannung sind individuell Schlüssel zum Wohlbefinden Auszeit in der Natur

Regenerative Anwendungen

Wechselspiel zwischen aktiv und passiv ...für ein gesundes Männerleben Internationale Kneipp-Aktionstage in Maribor Ihre Meinung ist uns wichtig! Blasenentzündung

Ernährung Kleine Küche – großer Genuss

Es geht auch ohne Küchenstress Kneipp-Journal 07-08/2013

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228

Verbandsnachrichten

Mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt Marion Caspers-Merk bleibt unsere Präsidentin Am Samstag, den 15.06.2013, wählten die Delegierten des Kneipp-Bund e.V. turnus­ gemäß das Präsidium des Bundesverbandes für Gesund­heits­förderung und Prävention für weitere vier Jahre. Marion Caspers-Merk wurde in ihrem Amt als Präsidentin mit überwältigender Mehrheit bestätigt.

U

nsere Präsidentin verspricht eine noch engere Vernetzung aller Gremien des Verbandes. „Es ist eine großartige Aufgabe, für den größten nichtkommerziellen Gesundheitsverband in Deutschland zu arbeiten und ihm eine Stimme zu geben,“ so Marion CaspersMerk nach der Wahl. Es gelte nun, be­währte Dinge fortsetzen und mit neuen Ideen die Gesundheitslehre Kneipps weiter voranzubringen. Dabei spielt die Entwicklung eines Konzeptes zur Einführung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements in Unternehmen eine wichtige Rolle; aber auch die Anerken­nung von Kneipp als imma-

terielles Weltkulturerbe bei der UNESCO. Es gelte nun, in Bewegung zu bleiben, Veränderungen aufzunehmen, ihnen zu begegnen und sie erfolgreich anzuwenden. Die Präsidentin bedankte sich bei ihren Kolleginnen und Kollegen aus dem Präsidium für die gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Insbesondere für den hervorragenden Einsatz und das ehrenamtliche Engagement, mit dem sie für die Lehre Kneipps eintreten. Durch zahlreiche Veranstaltungen, Aktivitäten, Kooperationen und Partnerschaften ist das Gesundheitskonzept von Kneipp und die damit verbundene

Idee von Prävention und Gesundheitsförderung stärker in das Bewusstsein wichtiger Akteure im Gesundheitsbereich gerückt. „Worauf wir alle besonders stolz sein können, ist unsere Qualitätssicherung bzw. unser Gütesiegel ‚Kneipp’. Die ‚Vom Kneipp-Bund anerkannten Einrichtungen’ haben in den vergangenen Jahren eine unglaubliche Nachfrage und Popularität erfahren“, so Caspers-Merk. Das Gütesiegel gewährleistet die Sicherstellung der Kneippschen Gesundheitslehre in den zertifizierten Einrichtungen. Aktuell sind 578 Betriebe / Einrichtungen mit unserem Gütesiegel ausgezeichnet. Kneipp-Journal 07-08/2013


Verbandsnachrichten Dem Antrag auf Verkleinerung des Präsidiums von zehn auf fünf Präsidiumsmitglieder stimmten die Delegierten mehrheitlich zu. Aufgrund dieser Satzungsänderung wurden folgende fünf Personen gewählt: Marion Caspers-Merk (Präsidentin) Ingeborg Pongratz (Vize-Präsidentin) Landshut, Vorsitzende Landesverband Bayern) Eva Wünsche (Vize-Präsidentin) Essen, Vorsitzende Landesverband NRW Joachim Rudolph (Vize-Präsident) Bernau, Landesverband Berlin-Brandenburg Stefan Welzel (Schatzmeister) Bad Wörishofen, 2. Vorsitzender des Stamm-KneippVereins Bad Wörishofen Marion Caspers-Merk wurde 2009 auf der 18. Bundesversammlung erstmalig zur Präsidentin des Kneipp-Bundes gewählt. Der ehemaligen Staatsekretä-

rin des Bundesgesundheitsministeriums ist Prävention und Gesundheitsförderung eine Herzensangelegenheit. Ingeborg Pongratz, ebenfalls seit 2009 Mitglied des Präsidiums, ist Vorsitzende des Kneipp-Bund Landesverbandes Bayern e. V. und des Kneipp-Vereins Landshut sowie ehemaliges Mitglied des bayerischen Landtages. Neu ins Präsidium gewählt wurde Eva Wünsche, seit April 2013 Vorsitzende des Kneipp-Bund Landesverband NordrheinWestfalen e. V. Sie ist zudem Vorsitzende und Gründerin des Kneipp-Vereins NeheimHüsten. Joachim Rudolph, bisher schon im Präsidium, wurde als viertes Präsidiumsmitglied bestätigt. Der Vorsitzende des Kneipp-Vereins Niederbarnim war bis 2009 zwölf Jahre lang Revisor für den Kneipp-Bund. Stefan Welzel wurde als Schatzmeister wiedergewählt. Der stellvertretende Vorsitzende des Stamm-Kneipp-Vereins Bad Wörishofen wird sich auch die nächsten vier Jahre um die Finanzen des Bundesverbandes kümmern.

Auf der konstituierenden Beiratssitzung im Anschluss an die Bundesversammlung wurde Gerold Barre als Beiratsvorsitzender im Amt bestätigt. Der Beirat besteht ab jetzt aus den dreizehn Kneipp-Bund Landesverbandsvorsitzenden, Delegierte des Stamm-Kneipp-Vereins, des Verbandes Kneippscher Therapeuten, der Gesundheitspädagogen und des Verbandes Deutscher Kneippheilbäder und Kneippkurorte.

Wieder gewählter Beiratsvorsitzender Gerold Barre, Vorsitzender des Kneipp-Bund Landesverbandes Niedersachsen e. V.

von rechts: Joachim Rudolph, Eva Wünsche, Marion Caspers-Merk, Ingeborg Pongratz und Stefan Welzel Kneipp-Journal 07-08/2013

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Verbandsnachrichten

Eine Botschafterin für Naturheilverfahren Gesundheitspreis für Dr. Franziska Rubin

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m Rahmen der 19. Bundesversammlung wurde der Moderatorin und Autorin Dr. Franziska Rubin der 4. KneippBund-Gesundheitspreis verliehen. Damit würdigt die Kneipp-Beweg­ung ihre Verdienste um die Kindergesundheit. Dr. Rubin gelingt es, mit ihren Büchern und ihren beliebten Sendungen viele Menschen zu erreichen und ganzheitliche Naturheilverfahren in der Praxis vorzustellen. Als Moderatorin der MDR-Send­ ung „Hauptsache gesund“ (donnerstags, 21 Uhr) erreicht sie seit 1998 rund 800 000 Zuschauer pro Sendung. Sie informiert mit einem Expertenteam über häufige Erkrankungen und wirksame Behandlungsmethoden aus Naturheilkunde und Schulmedizin. Seit 2010 ist sie des Kinderhospizes Bethel für unheilbar erkrankte Kinder. Dr. Rubin setzt sich aktiv für die Gesundheit ihrer Mitmenschen ein. Ihr Anliegen ist es, möglichst vielen Menschen kompetent Rat und Hilfe zu bieten. Und als Ärztin und Mutter von drei kleinen Kindern, kennt sie aus eigener Erfahrung sowohl die Sorgen und Nöte von Eltern mit kranken Kindern, als auch die Wünsche vieler Patienten nach Naturheilverfahren und „sanften Therapieformen“. Die Präsidentin des Kneipp-Bundes, Marion Caspers-Merk, bezeichnete Dr. Franziska Rubin als bedeutsame Fürsprecherin des Kneipp-Konzeptes für Kinder. Gesundheitsfördernde Maßnahmen für Kinder seien heutzutage dringender nötig denn je. „Die Kneippsche Gesundheitslehre ist für Kinder ideal. Sie bietet

alles, damit unsere Kinder gesund aufwachsen können. Und mit Franziska Rubin kann die Idee eines gesunden und eigenverantwortlichen Lebensstils in der Öffentlichkeit wachsen und Früchte tragen. Ich freue mich, Dr. Rubin mit dem 4. Kneipp-Bund-Gesundheitspreis auszeichnen zu dürfen,“ so Caspers-Merk.

(Bitte beachten Sie auch das Interview mit Dr. Franziska Rubin auf Seite 257.) Die bisherigen Preisträgerinnen des Kneipp-Bund-Gesundheitspreises sind die ehemaligen Bundesgesundheitsministerinnen Andrea Fischer (2001) und Ulla Schmidt (2005) sowie Skiweltmeisterin Dr. Irene Epple-Waigel (2009). Kneipp-Journal 07-08/2013


Verbandsnachrichten

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Prof. Dr. Klaus Baumann (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) nahm Stellung zur „Lebensordnung“ aus Sicht der Kirche. Das Kneippsche Element ist laut Prof. Baumann ein Erlösungsprinzip. Die psychosozialen und spirituellen Bedürfnisse sowie die vorhandenen Ressourcen in der Medizin müssen besser unterstützt werden; auch um chronisch Kranken, ihren Angehörigen und den Menschen in den Gesundheitsberufen gerecht zu werden. Für den promovierten Theologen ist die religiöse Entfremdung unserer Gesellschaft ein Teil der heutigen Burn-outProblematik.

Neues ...aus der Wissenschaft & Forschung Impulsreferate und Bericht vom Stiftungsprofessor Die beiden Impulsreferate zu Beginn der Bundesver-

sammlung widmeten sich

dem Thema „Innehalten in einer beschleunigten Zeit

– Lebensordnung im Fokus von Kirche und Medizin“.

Kneipp-Journal 07-08/2013

Im Anschluss bezog Prof. Dr. Gustav Dobos (Direktor der Klinik für Naturheilkunde und integrative Medizin Essen-Mitte) Position aus Sicht der Medizin. Die sog. Mind-Body Medizin nutzt gezielt die Interaktion zwischen Gehirn und Körper und führt zu einer Steigerung der Selbstheilungskräfte des Individuums. Laut Prof. Dobos beeinflusst vor allem der Lebensstil den Alterungsprozess und nicht nur die genetische Veranlagung. Anhand diverser Studien (z. B. 7-TageAdventisten-Studie, Kloster-Studie) kam Prof. Dobos zu dem Schluss, dass die Kombination aus vegetarischer Ernährung, regelmäßiger Bewegung, NichtRauchen, Normalgewicht und Beten die Lebenser-wartung um bis zu zehn Jahre erhöhen kann. Auch Bildung und Wissen – vor allem vermittelt in und durch die Kneipp-Vereine – wirkt lebensverlängernd.

Unser Kneipp-Stiftungsprofessor Prof. Dr. Benno Brinkhaus (Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie, Charité- Universitätsmedizin Berlin) berichtete über die bisherigen Ergebnisse der Kneipp-Seniorenwohnheimstudie, die 2010 begann. Die ersten beiden Teile der Studie (Querschnittserhebung und Qualitative Studie) sind bereits abgeschlossen; der dritte Teil wird eine zweiarmige Beobachtungsstudie (Vergleich von Einrichtungen mit Kneipp-Anwendungen zu Einrichtungen ohne Kneipp) über den Zeitraum eines Jahres sein. Prof. Brinkhaus betonte, dass sich die Kneippsche Gesundheitslehre gut in Seniorenwohnheime implementieren lässt, da sich der Gesundheitszustand von Bewohnern und Pflegekräften gleichermaßen positiv entwickelt.


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Verbandsnachrichten

Rund um die Gut abgestimmt in grün (von links): Sigrid Rau (stellvertr. Geschäftsführung), Roswitha Riechert (Vorsitzende Kneipp-Verein Quierschied), Roselore Ruffing (Kneipp-Verein Bexbach) und Annette Kersting (Bundesgeschäftsführerin)

Grüße aus der Schweiz: Die Präsidentin des Schweizer Kneippverbandes, Silvia Aebi, bedankte sich bei den Anwesenden für die tolle und freundschaftliche Zusammenarbeit.

Der Bürgermeister der Stadt Celle, Dirk-Ulrich Mende, überbrachte seine Grußworte an die Kneipp-Familie.

Auf dem Landesverbandsabend des Landesverbandes NiedersachsenBremen am Vortag der Bundesversammlung begrüßten Präsidentin Marion Caspers-Merk und der Vorsitzende des Landesverbandes, Gerold Barre, die Delegierten des Kneipp-Bundes.

Präsidentin Marion Caspers-Merk und Stiftungsvorstand Dr. Georg Roth bedankten sich bei Hans-Joachim Keller – langjähriger Unterstützer der Kneipp-Bewegung – für die großzügige Spende an die Kneipp-Bund Gesundheitsstiftung mit der „Goldenen Gießkanne“.

In der malerischen Waldgaststätte am Alten Kanal in Celle traf man sich zum Landesverbandsabend. Kneipp-Journal 07-08/2013


Verbandsnachrichten

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Bundesversammlung Die Congress Union Celle war der Gastgeber der 19. Bundesversammlung.

Die Versammlungsleiter der Bundesversammlung: Dr. Thomas Gans (links) und RA Hans-Georg König (rechts)

„Spieglein, Spieglein an der Wand“: Die eingeschickten Vereinsprogramme wurden ausgestellt und von den Delegierten bewertet. Folgende Kneipp-Vereine haben gewonnen: Kategorie Kneipp-Vereine bis 200 Mitglieder: Kneipp-Verein Biberach Kategorie Kneipp-Vereine bis 500 Mitglieder: Kneipp-Verein Bad Schwalbach Kategorie Kneipp-Vereine bis 1000 Mitglieder: Kneipp-Verein Bexbach Kategorie Kneipp-Vereine über 1000 Mitglieder: Kneipp-Verein Bocholt

Die beiden Trägerinnen der höchsten Auszeichnung des Kneipp-Bundes, der Kneipp-Ehrenmedaille in Gold, Gudrun Beckmann (rechts) und Irene Kossak (links) erhielten nun die Ehrenmitgliedschaft im Kneipp-Bund.

Die bewegten Pausen fanden großen Anklang. ENERGY-DANCE®Trainer Bernhard Haug hielt die Delegierten mit Bewegung und Musik in Schwung.

Kneipp-Journal 07-08/2013


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Das aktuelle Thema

Jedem das Seine

Erholung und Entspannung sind individuell

Nicht jeder liebt das „süße Nichtstun“.

S

ie stehen an einem wunderschönen Aussichtspunkt und schauen die Steilküste entlang über großartige Felsformationen zum Meer, genießen die Weite und das Glitzern der Sonnenstrahlen auf dem tiefblauen Wasser und neben Ihnen steht einer, der sich lauthals beschwert: „Die könnten auch mal ihren Müll wegräumen, ist ja unmöglich, wie das hier überall aussieht! Die Restaurantpreise in der Saison sind doppelt so hoch wie sonst, da kann man als Tourist doch auch was dafür erwarten! Eine Frechheit ist das!“ Oder so ähnlich. Statt seine Seele baumeln zu lassen und die eigene Freizeit und die Schönheit der Natur zu genießen, sucht hier jemand im Urlaub das berühmte Haar in der Suppe und regt sich darüber auf. Wa-

rum? Zugegeben, es gibt Menschen, die sind mit nichts zufrieden, am wenigsten mit sich selbst und die Anderen sind immer schuld daran, dass es ihnen schlecht geht. Aber es könnte auch sein, dass dieser Mensch eine Art von Urlaub macht, die ihm und seinen Bedürfnissen gar nicht entspricht. Vielleicht hat er auch noch nie so richtig darüber nachgedacht, was ihm wirklich guttut, was er braucht, damit seine Seele sich erholen kann und er am Ende der Ferien erfrischt und bereichert nach Hause fährt.

Wann kann Ihre Seele baumeln? Und was bedeutet diese Aussage überhaupt? In der Vorbereitung auf das Thema dieser Ausgabe habe ich ver-

schiedene Menschen gefragt, was sie mit diesem Satz verknüpfen und was sie sich von ihrem Urlaub erhoffen. Ich habe sehr unterschiedliche Antworten bekommen. Hans-Peter, 51, Bankangestellter, sagt: „Meine Seele baumelt am besten am Campingplatz, ganz zwanglos, mitten in der Natur und endlich mal keinen Anzug anziehen müssen! Vielleicht ab und zu eine kleine Wanderung, wenn das Wetter passt und wir Lust dazu haben.“ Ulla, 42, Museumspädagogin: „Ich fahre nach Amsterdam, das Rijksmuseum ist endlich fertig renoviert, bin total gespannt, was die dort für Ideen umgesetzt haben! Neue Anregungen sind für meinen Geist wichtig und tun meiner Seele gut.“ Kneipp-Journal 07-08/2013


Das aktuelle Thema Thomas, 27, hat gerade sein Maschinenbaustudium abgeschlossen und sagt: „Seele baumeln? Klingt irgendwie langweilig. Ich fahre mit meinen Freunden vom Fahrradclub mit dem Rennrad über die Alpen. Das machen wir jedes Jahr, immer ein anderer Pass, da geht man voll an seine Grenzen, Supererfahrung!“ Maria, 36, Controllerin in einer großen Firma: „Ich will einfach nur am Strand liegen, ein spannendes Buch lesen, total abschalten, meinen ‚Akku‘ aufladen und endlich mal nichts müssen.“ Doris will zu Hause bleiben und die Erinnerungen an ihren vor zwei Jahren verstorbenen Mann ordnen. „Das tut mir jetzt gut. Lange konnte ich es nicht, aber jetzt ist es schön, auf diese Weise noch einmal mit ihm verbunden zu sein.“ Alex, vielbeschäftigter Mitarbeiter im Außendienst, will in den Ferien Zeit haben für seine Kinder: „Wenn ich mit ihnen draußen bin und spiele, kann ich alles andere vergessen und werde selbst noch mal zum Kind, dabei erhole ich mich am besten.“

Was hätten Sie geantwortet? Je nach Persönlichkeit und Lebenssituation haben Menschen sehr unterschiedliche und individuelle Bedürfnisse für die arbeitsfreie Zeit des Jahres. Dass es Unterbrechungen im Arbeitsjahr geben muss, nach einer Zeit der Anspannung eine Entspannung notwendig und sinnvoll ist, verdeutlicht folgende Geschichte: Ein Spaziergänger läuft durch den Wald und trifft auf einen Mann, der fieberhaft daran arbeitet, einen Baum umzusägen. „Was machen Sie da?“, fragt der Spaziergänger. „Das sehen Sie doch“, antwortet der Arbeiter ungeduldig, „ich säge diesen Baum ab!“. „Sie sehen erschöpft aus, wie lange sind Sie denn schon zugange?“ „Über fünf Stunden, und ich bin völlig k.o.! Mann, ist das eine harte Arbeit!“ „Warum machen Sie dann nicht ein paar Minuten Pause und schärfen die Säge? Ich bin sicher, dass Ihnen die Arbeit dann viel schneller und leichter von der Hand ginge!“ „Keine Zeit“, ruft der Mann empört, „ich muss sägen, sonst werde ich nicht fertig!“ (nach SteKneipp-Journal 07-08/2013

phen Covey in „Die sieben Wege zur Effektivität). Der Urlaub, die Auszeit vom Alltag, die Pause im oft anstrengenden Arbeitsleben, dient dazu, „die Säge zu schärfen“, sich zu regenerieren, neue Kraft zu schöpfen. Der Urlaub dient aber nicht nur dazu, auszuspannen, sondern auch dazu, die Seele zu ordnen, zu sich zu kommen, Sinn und Zweck unseres Alltagslebens zu hinterfragen, frei nach Karl Valentin: „Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu.“ Stimmen meine Wertigkeiten im Alltag noch? Bin ich im Wesentlichen zufrieden mit dem, was ich tue? Habe ich noch den Eindruck, dass ich mit meiner Arbeit ei-

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nen sinnvollen Beitrag zu einem größeren Ganzen leiste? Oder produziere ich Werte, hinter denen ich nicht stehen kann? Bin ich dauerhaft überfordert mit dem, was ich täglich leisten muss? Kann ich den Stress im Alltag weitgehend bewältigen oder steuere ich womöglich in Richtung Burnout? Für die ernsthafte Beschäftigung mit solchen Fragen lässt uns das Hamsterrad des Arbeitsprozesses oft wenig Zeit und Raum. Im Urlaub kann nicht nur die Seele baumeln, sondern können auch die Gedanken schweifen und ohne Druck finden sich vielleicht ganz neue Lösungen für Probleme, die wir schon länger mit uns herumtragen.

TEST Klären Sie für sich, wodurch Sie im Urlaub am besten Erholung an Leib und Seele finden. Als Anregung dazu können Sie die folgenden Fragen zu Hilfe nehmen. Kreuzen Sie einfach bei jeder Frage die Antwort an, die für Sie am besten passt und zählen Sie am Schluss, wie oft die dazugehörigen Buchstaben vorkommen.

• Ich habe die Sportsachen immer im Auto, auf dem Heimweg geht`s gleich ins Fitness-Studio ����������������������� E] • Auf dem Sofa mit einem Glas Wein einen schönen Film anschauen ���������A] • Ich bin meist so erschöpft, dass ich schon bei den Nachrichten einschlafe �����������������������������������������������������F]

Welche Eigenschaften passen zu Ihnen? • ruhebedürftig und lustbetont������������A] • sportlich und leistungsorientiert������� E] • neugierig und aufgeschlossen������������ C] • diszipliniert und selbstbewusst���������D] • gesundheitsbewusst und optimistisch�������������������������������������������������F] • aktiv und natürlich genießend������������B]

An welchen Urlaub erinnern Sie sich am liebsten? • Als ich das Gäste-Skirennen gewonnen habe ����������������������������������������������������� E] • Den Kneipp- Aufenthalt mit Angeboten für Körper, Geist und Seele ����������B] • „Schlank im Schlaf“ inklusive Genuss-Kochkurs ��������������������������������������F] • Verwöhn-Woche mit interessanten geführten Spaziergängen ��������������������A] • Wildkräuterkurs in der Natur �������������D] • Tai Chi - Workshop mit individuellen Übungsschwerpunkten ������������������������ C]

Was tut Ihnen gut nach einem stressigen Tag? • Ein Spaziergang oder ein Besuch in der Sauna������������������������������������������������B] • Keine Ahnung, meistens arbeite ich abends noch weiter��������������������������D] • Ins Kino oder mit Freunden weggehen lenkt mich am besten ab �������� C]

Ihr Lebensmotto könnte lauten: • Es gibt keine Probleme, nur Herausforderungen �������������������������F]

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Das aktuelle Thema

• In der Ruhe liegt die Kraft ��������������������A] • Durch neue Erfahrungen entwickelt man sich stets weiter ����������������������������� C] • Bewegung hält jung und lebendig �� E] • Wer sich an der Schönheit der Natur erfreuen kann, ist glücklich������������������B] • Durchhalten heißt die Parole, der Weg ist das Ziel ���������������������������������D] Worunter leiden Sie im Alltag am meisten? • Der Stress im Alltag macht mich fertig ���������������������������������������������������F] • Zu wenig Zeit für entspanntes Genießen �����������������������������������������������������A] • Das Kantinenessen und die Arbeitsüberlastung im Geschäft ���������������������D] • Jeden Tag die gleiche langweilige Routine, nie erlebe ich etwas Interessantes ������������������������ C] • Da ich soviel am Schreibtisch sitzen muss, komme ich mir vor wie eingesperrt ������������������������������������������������� E] • Ständig jongliere ich zwischen beruflichen und familiären Terminen, mir fehlt der Ausgleich ��������������������������B] Sie haben im Preisausschreiben gewonnen: Welche Reise nehmen Sie? • Kreuzfahrt im Mittelmeer���������������������A] • Bildhauer-Kurs im Kloster �������������������� C] • Wellness-Verwöhn-Wochenende mit leichtem Fitnessprogramm������������������B] • Das Ziel ist nicht so wichtig, Hauptsache weg und abschalten ������������������D] • Aktiv-Woche mit Berglauftraining in den Alpen ����������������������������������������������� E] • Medical-Wellness-Woche mit ärztlichem Gesundheits-Check ����������F]

Wenn Sie alte Urlaubsfotos anschauen, was ist meistens drauf? • Meine Familie oder Freunde, die mit dabei waren ��������������������������������A] • Abenddämmerung über einem ruhigen See ������������������������������������������������D] • Bunte und lebendige Wochenmärkte im Ausland ���������������� C]

• Radrennfahrer auf Tour������������������������� E] • Abwechslungsreiche Berglandschaften mit plätschernden Bächen zum Wassertreten������������������������������������B] • Ich selbst, weil man von Anfang bis zum Ende des Urlaubs die zunehmende Entspannung im Gesicht sehen kann. ���������������������������������F]

Auswertung Welchen Buchstaben haben Sie bei den Antworten am häufigsten angekreuzt? In der dazugehörigen Beschreibung ist zusammengefasst, was Sie im Urlaub brauchen. Wahrscheinlich werden Sie sich mit diesen Möglichkeiten an Leib und Seele am besten erholen können. Wenn Sie von zwei oder drei Buchstaben die gleiche Anzahl haben, also das Ergebnis nicht eindeutig ist, gibt es verschiedene Möglichkeiten der Urlaubsgestaltung, die Ihnen guttun.

A]

Verwöhnen und Genießen Für Sie steht Genuss an oberster Stelle, und zwar in jeglicher Form: Ob es der Cappuccino auf der sonnigen Piazza ist, die wohltuende Wellnessmassage oder das gepflegte Abendessen in einem schönen Restaurant. Sie haben Sinn für Schönes, und auch da sind Ihnen besondere Dinge im Schaufenster genauso willkommen wie der Sonnenuntergang am Strand. In der Natur unterwegs sein, spazieren gehen oder Rad fahren gefällt Ihnen, solange es

nicht zu anstrengend wird und Sie selbst nicht viel organisieren müssen.

B]

Entspannen und aktiv sein Für Sie sind Entspannung und aktiv sein keine Gegensätze. Sie bewegen sich gern an der frischen Luft, aber moderat. Ein bisschen sportlich darf es schon sein: Bergwandern mit schönem Panorama, aber nicht gleich klettern, an einem warmen Sonnentag im See schwimmen, Qi Gong-Übungen im Park. Sie wollen sich im Urlaub einerseits körperlich gut erholen, aber auch gleichzeitig den Kopf frei bekommen und innerlich Abstand zum Alltag gewinnen.

C]

Abwechslung und individuelle Anregungen Für Sie bedeutet Urlaub interessante Anregungen zu bekommen, einmal etwas Neues auszuprobieren – aber es sollte etwas Besonderes und am besten ganz persönlich auf Sie zugeschnitten sein. Sie genehmigen sich gern öfter mal eine Auszeit, sind aber dann meist nur ein paar Tage unterwegs: Ein kurzer und inspirierender Tapetenwechsel reicht Ihnen aus.

D]

Gesunde Ernährung und genussvoller Lebensstil Sie machen sich viele Gedanken über eine gesunde Lebensweise und ernähren sich bewusst. Auf Essen in Bio-Qualität wollen Sie auch im Urlaub nur ungern verzichten. Sie sind immer auf der Suche nach neuen Anregungen, wie Sie Gesundheit und Genuss in der Ernährung wie im Lebensstil verknüpfen können. Gerne lassen Sie sich dabei von Experten Kneipp-Journal 07-08/2013


Foto: VisitFinland

SKA-Seminar-Tipp Resilienz – das Geheimnis innerer Widerstandskraft Warum werden manche Menschen besser mit Belastungen fertig als andere und finden nach Krisen wieder schneller zur ursprünglichen Lebenskraft zurück? Weil sie über die Fähigkeit verfügen, in schwierigen Situationen ihre seelische Widerstandskraft zu aktivieren, die sie wieder ins Gleichgewicht bringt. Dieses seelische Immunsystem ist in jedem Menschen angelegt und kann geweckt und gefördert werden. Inhalte • Grundlagen zum Thema Resilienz: die 7 Säulen innerer Stärke • Gezielte Übungen zur Verbesserung der inneren Widerstandskraft • Stärkung des Selbstvertrauens • Wahrnehmung von Werten als seelischer Kraftquelle • Blitzentspannung und Selbstakzeptanz • Förderung der Lebensbalance durch einfache Körperübungen • Verabschiedung destruktiver Denkmuster • Sinnvolle Bewältigung von Stress auslösenden Situationen • Persönlichkeitsentwicklung und Sinnfindung Ort: Bad Wörishofen Leitung: Birgit Meinhardt Termin: Fr, 13.09. bis So, 15.09.2013 (Seminar-Nr. 213320) Gebühr: MG 148 €, NMG 178 € (reine Seminargebühr) Nähere Informationen unter www.kneippakademie.de

beraten. Dafür nehmen Sie sich im Urlaub gerne die Zeit zum Lernen und Ausprobieren.

E]

Sport und Fitness Sport und Fitness spielen eine wichtige Rolle in Ihrem Leben, im Alltag und natürlich auch im Urlaub. Sie sind von Haus aus ein Bewegungsnaturell und haben schon alle möglichen Sportarten ausprobiert. Wenn es um neue Anregungen durch betreute Fitnessprogramme geht, sind Sie immer interessiert und erhoffen sich ein Trainingsprogramm, mit dem Sie auf der Basis eines individuellen Testergebnisses Ihre Leistungen noch steigern können. Dafür können Sie sich so richtig begeistern!

F]

Erholung und Stressbewältigung Ihr Alltag (sowohl beruflich wie auch oft noch in der Freizeit) wird bestimmt Kneipp-Journal 07-08/2013

von vielen Terminen, Anforderungen und Zeitdruck. Diese ganze Hektik und den Stress wollen Sie im Urlaub hinter sich lassen und Sie sehnen sich nach Abschalten, Ruhe und Entspannung, einfach einmal nichts tun „müssen“. Sie wollen Ihre seelische Balance wieder finden und ahnen vielleicht, dass dies gar nicht so einfach ist, wenn man so „unter Strom“ steht. Deshalb sind gezielte Entspannungsmethoden, die Sie am liebsten unter fachkundiger Anleitung kennenlernen und praktizieren, genau das Richtige für Sie: Yoga, progressive Muskelentspannung oder Atemmeditation. Sie lassen sich gerne darauf ein, es sollte aber möglichst nicht zu kompliziert sein, damit Sie es vielleicht auch zu Hause noch zum Stressabbau nutzen können.

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Travemünde-Helsinki v. v. z. B. p. P.

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bei 4 Personen in einer AB4-

Kabine inkl. PKW-Mitnahme Nach Skandinavien im Reisezeitraum reisen heißt, Natur in Hauptsaison. ihrer ganzen Schönheit zu genießen. An Bord unserer kombinierten Passagier-/Frachtschiffe erwarten Sie viele Annehmlichkeiten – u. a. Sauna und Whirlpool – die Sie sonst nur aus Hotels kennen. Erleben Sie die Ursprünglichkeit der Ostsee auf eine gelassene Art und Weise und entdecken Sie z. B. Finnland, das Heimatland der Sauna. Finnlines ist Urlaub von Anfang an.

Buchung und Infos unter Telefon: 0451 1507-443 oder www.finnlines.de *Gerundeter Preis, Details und weitere Reisezeiträume unter www.finnlines.com/autopaket

Birgit Meinhardt, Psychotherapeutin, Referentin an der Sebastian-Kneipp-Akademie Finnlines Deutschland GmbH, Einsiedelstr. 43-45, 23554 Lübeck Geschäftsführer: Uwe Bakosch


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Armbadewanne

Durch den eingebauten Strahlbrecher wird der druckgeminderte Wasserstrahl erzielt, der für die Kneippschen Güsse benötigt wird. Das Gießrohr wird einfach auf den Brauseschlauch aufgeschraubt.

- das kalte Armbad: Müdigkeit und Erschöpfung verschwinden sofort - das wechselwarme Armbad: das Immunsystem wird gestärkt, Entspannung gefördert.

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Vorschau & Impressum

Unser Thema im September 2013:

Impressum

Gesund arbeiten

Titel

Viele, ja die meisten Fehltage von Arbeitnehmern entfallen auf die Diagnose „Krankheiten des MuskelSkelett-Systems und des Bindegewebes“. Immer mehr aber auch auf psychische Beschwerden. „Burn out“ beendet manche Erfolg versprechende Laufbahnen. Mit der Gesundheitsförderung nach Kneipp kann man den Anforderungen unserer Arbeitswelt begegnen. Lesen Sie dazu in unserer nächsten Ausgabe viele Möglichkeiten und praktische Anleitungen.

W. Kemmler, S. von Stengel

Dieses Buch stellt eine Pflichtlektüre und ein informatives Nachschlagewerk für alle dar, die sich mit dem Thema Osteoporose oder Frakturen im höheren Lebensalter beschäftigen. Best.-Nr. A2230

Verlag Kneipp-Verlag GmbH, Adolf-Scholz-Allee 6–8, 86825 Bad Wörishofen; Postfach 1451, 86817 Bad Wörishofen; Tel. (0 82 47) 30 02-212, Fax 0 82 47/30 02-164 e-mail: Kneippverlag@t-online.de Internet: www.kneippverlag.de: eingetragen beim Amtsgericht Memmingen, HRB 5126 ISSN 1868-4270 Geschäftsführerin Annette Kersting Redaktion Beate Seeßlen-Hurler V. i. S. d. P. Anzeigen Annette Kersting (verantwortlich)

Vertriebsabteilung Christa Weidner Tel. (0 82 47) 30 02-112 Bezugsbedingungen Jahresabonnement

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bei Versendung ins Ausland zuzgl. Porto

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Bettina M. Jasper

Es handelt sich um eine Methode, bei der flottes Spazierengehen, oder Walking, mit Denkaufgaben und Stimulation der Sinne kombiniert wird. Best.-Nr. A2247

Herausgeber Kneipp-Bund e. V., Bundesverband für Gesundheitsförderung und Prävention, Bad Wörishofen; vertreten durch die Präsidentin Marion Caspers-Merk

Anzeigenverkauf Verlagsbüro ID GmbH & Co. KG Irmgard Ditgens (Ltg.), Tel. (05 11) 61 65 95-0, Stephanie Koch, Tel. (05 11) 61 65 95-40 André Elsner, Tel. (05 11) 61 65 95-35 Fax (05 11) 61 65 95-55, e-mail: service@verlagsbuero-id.de Für den Inhalt der Anzeigen zeichnen die Inserenten verantwortlich

Sport & körperliches Training bei Osteoporose

Brainwalking

Der Titel „Kneipp“ ist zu Gunsten der Kneipp-Werke Würzburg/Bad Wörishofen als eingetragene Marke geschützt

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Die Zeitschrift Kneipp-Journal (vormals KneippBLÄTTER) ist das offizielle Organ des KneippBundes e.V. Sie erscheint jährlich 10 x und wird allen Kneipp-Bund-Mitgliedern im Rahmen der Mitgliedschaft ohne besondere Bezugsgebühr geliefert. Der Verlag behält sich vor, Anzeigenaufträge wegen des Inhalts, der Herkunft oder der fachmännischen Form nach einheitlichen Grundsätzen des Verlages abzulehnen. Für per ISDN und auf anderen Datenträgern übermittelte Anzeigendaten übernimmt der Verlag keine Gewähr. Wiederverwendung des redaktionellen Inhalts nur mit schriftlicher Zustimmung des Verlages gestattet. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Der Inhalt der veröffentlichten Anzeigen muss nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.

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Druck ADV SCHODER, Augsburger Druck- und Verlagshaus GmbH, 86167 Augsburg Gestaltung, Satz und Lithos: ADV SCHODER, ADV Mediendienste, 86167 Augsburg Folgenden Ausgaben liegt regelmäßig ein Mittei­ lungsblatt der jeweiligen Kneipp-Vereine bei: Berlin, München, Bad Godesberg

erscheinen außerhalb

der Verantwortung der Redaktion.

Erscheinungsweise: 10 x jährlich Quartal 2/2013 Druckauflage: 99.406 Stück

Kneipp-Journal 07-08/2013

Kneipp-Journal - aktiv & gesund  

Als Zeitschrift für gesundes Leben, Naturheilverfahren und Prävention hat sich das Kneipp-Journal zu einem wertvollen Ratgeber entwickelt. I...