Page 1

PORTFOLIO Chiara Josefine Knauthe


Projektverzeichnis Curriculum Vitae

Semester 2 Bautechnik 1 Wettbewerb I Light Strucutres of Gondwana Entwerfen 2 I Entwurf einer Bibliothek in Cottbus

Seite 1-2 Seite 3-4

Semester 3 Bautechnik 2 I Entwurf und technische Umsetzung einer Flugzeughalle Entwerfen 3 I Entwurf eines Kiezzentrums in Berlin Wedding Wahlpflicht InnenraumMรถbelDesign I AtelierMรถbel

Seite 5-8 Seite 9-10 Seite 11-12

Semester 4 Bautechnik 3 I Baukonstruktive Umsetzung einer Fassade Entwerfen 4 I Entwurf einer Kunsthalle in Berlin Alt-Treptow Wahlpflicht Ausstellungsgestaltung I Vertiefung der Kunsthalle in Berlin Alt-Treptow

Seite 13-14 Seite 15-18 Seite 19-20


Curriculum Vitae Persönliche Daten Name Geburtsdatum I -ort Adresse Kontakt

Chiara Josefine Knauthe 03.02.1999 I Stralsund Gulbener Straße 16 I 03046 Cottbus ch.knauthe@gmx.de

Studium 05 I 2019 – laufend 04 I 2019 – laufend 09 I 2017 – laufend

Studentische Hilfskraft im Fachgebiet Tragwerkslehre Aufgabenbereich: Tutorentätigkeit in der Lehre, selbständige Leitung von Tutorien, Entwurfsbetreuung Ehrenamtliche Tätigkeit als offenes Mitglied des Fachschaftsrates Architektur im Bereich Hochschulpolitik seit 11 I 2019 Gewähltes Mitglied und Teil des dreiköpfigen Präsidiums Architektur (Bachelor-Studium) I BTU Cottbus-Senftenberg

Schulausbildung 08 I 2011 – 07 I 2017 08 I 2009 – 07 I 2011 08 I 2005 – 07 I 2009

Gymnasium Grimmen, Grimmen I Abschluss: Allgemeine Hochschulreife Regionale Schule Reinberg, Sundhagen Grundschule Brandshagen, Sundhagen

Praktische Erfahrungen 08 I 2018 – 09 I 2018 07 I 2016 02 I 2015

Architekturbüro DrebingEhmkeArchitekten I Vierwöchiges freiwilliges Praktikum Architekturbüro Warnkross I Zweiwöchiges Schülerpraktikum Architekturbüro Warnkross I Zweiwöchiges Schülerpraktikum

Kenntnisse Programme Sprachen Führerschein

ArchiCAD, Adobe Photoshop, Adobe Illustrator, Adobe InDesign, Rhinoceros3D, Maxwell Render, Microsoft Office Deutsch – Muttersprache Englisch – C1 A2, B


Semester 2 Bautechnik1 Wettbewerb I Light Structures of Gondwana FG Tragwerkslehre Prof. Karen Eisenloffel I WM Konrad Frommelt I WM Robert Maziul

Gruppenpartner Susanne Schneider-Weller Sophie Charlotte Haugen

Träd (unbewertete Prüfungsvorleistung, Wettebewerb gewonnen) Einmal jährlich im Juni findet in Grünefeld bei Berlin die „Nation of Gondwana“ statt. Als eines der größten Technofestivals deutschlandweit werden jedes Jahr 10000 Besucher erwartet. Zwischen den Bühnen entstehen in Kooperation mit der BTU-Cottbus etwa fünf Meter Höhe Skulpturen, welche als Orientierungspunkte für die Besucher dienen. Die Studierenden des zweiten Fachsemesters Architektur entwerfen diese „Light Structures of Gondwana“. In einem Wettbewerbsverfahren entscheidet sich die Festivalleitung für drei Entwürfe, welche dann in M 1:1 von den Gewinnern umgesetzt werden. Die an die Tanzfläche angrenzenden großen Waldflächen führten zu der Idee eines Baumes als Tragstruktur. Während das eigentliche Traggerüst, bestehend aus Würfeln und deren Teilflächen, relativ exakt die Kubatur eines Baumes nachbildet ist es durch die im Folgenden angebrachten horizontalen und vertikalen Stäbe gelungen, aus dem strikten Abbild eine abstrahierte Skulptur zu entwickeln, welche durch den relativ hohen Materialeinsatz viel Fläche zur Beleuchtung bei Nacht bietet. Damit konnte die Festivalleitung überzeugt werden, sodass der tatsächliche Aufbau auf dem Festivalgelände folgte. Innerhalb von vier Tagen wurden für alle realisierten Skulpturen etwa 1000 m Dachlatten verschraubt und mit Stahlseilen und Bodenankern gesichert.


1,475m

1,525m

Seite 2

3m

FW

FG

FG

FG

FG

FG

FG

FG

FG

FW

FG

FG 5m

FW

FW

FR

FG

FW 1,475m

FG

Vertikaler Lastfluss S

FW

FG FW

FG

FR

5m

2,574m 2,45m FG

FG FW

FG

1,525m 3m

FW

FG

FG

FG

FG

FG FW

FG

2,574m 2,45m

FW

FW

FG

S

FW

FW

FG

FG

FG

FG

FG

FW

FW FG

FG

1,475m FW

FG

FG

FG

FG

FG

FG

1,525m 5m

3m S

FW

FW

FR

2,574m 2,45m FG

FW

FW 1,475m

1,525m 3m

Lastfluss bei Windeinwirkung

FW

FG

FG

FG

FG

FG

FG

FG

FG

FW

FG

FG 5m

FW S

FW

FW

FR

2,574m 2,45m FG

FW

FG

FG FW 1,475m

1,525m 3m

Standsicherheitsnachweis Ansicht und Aufsicht o.M. I Original M 1:10

Lasten

Praktische Umsetzung Nation of Gondwana 2018 I M1:1


Semester 2 Entwerfen 2 I Entwurf einer Bibliothekt in Cottbus FG Entwerfen und Energieeffizientes Bauen Prof. Minka Kersten I WM Julie Biron I WM Anna Wulff

Êntwurf einer Bibliothek Bewertung: 1,3 Die am Rande des Puschkinparks in Cottbus verlaufende historische Stadtmauer bildet die Grenze zur Altstadt. Eine in früheren Zeiten entstandene Baulücke innerhalb dieser Stadtmauer bildet das Grundstück dieses Entwurfs. Auf einer Grundfläche von nur etwa 4x8m soll eine kleine Bibliothek entstehen. Dennoch muss der Durchgang gewahrt bleiben um den Stadtkern nicht von den jüngeren Stadtteilen abzugrenzen. Um die benötigte Aufmerksamkeit auf diesen speziellen Ort zu lenken ragt der Entwurf über den Bestand hinaus, wirkt dabei aber auf Grund der vollverglasten Fronten der Ebenen nicht zu massiv. Der Durchgang wird durch eine offene Rampe gewährleistet, welche einerseits den Höhenunterschied überbrückt und andererseits das Hauptentwurfsthema - die Rampe - einleitet. Das gesamte Gebäude wird über Rampen erschlossen, welche ein flüssiges Bewegen durch die Bibliothek an diversen Lesemöglichkeiten und Bücherregalen entlang ermöglichen. Auf den einzelnen Ebenen des Splitlevelsystems sind eine Bandbreite von eher intimeren Sitznischen bis hin zu innenliegenden Balkons mit Tresen und Barhocker oder zum Stehen vorgesehen um den sehr unterschiedlichen Lesebedürfnissen jedes Einzelnen gerecht zu werden.Auch größere Gruppen können sich in dem im 4.OG befindlichen Bereich zu Lesungen, Vorträgen oder Versammlungen einfinden und dabei den weitläufigen Blick aus circa 15m Höhe über die Cottbuser Altstadt zur einen und den Puschkinpark zur anderen Seite genießen.


Seite 4

Grundriss 3.OG o.M. I Original M 1:50

Piktogramme

Schnitt BB o.M. I Original M 1:50


Semester 3 Bautechnik 2 I Entwurf und technische Umsetzung einer Flugzeughalle FG Tragwerkslehre I FG Baukonstruktion und Entwerfen Prof. Karen Eisenloffel I WM Konrad Frommelt I WM Robert Maziul I Prof. Karl Plastrotmann I WM Nils Wenk I WM Martin Löffler

Gruppenpartner Susanne Schneider-Weller I Julia Fritsche Auswahl des eigenen Anteils

Flugzeughalle Bewertung: 1,0 Der Entwurf einer Halle zur Nutzung als Flugzeughangar stellt zunächst vor allem tragwerkstechnische sowie konstruktive Anforderungen. Diese sollen entweder an Hand einer Holz- oder Stahlkonstruktion durchgearbeitet werden. Dennoch ist auch ein ansprechender Gestaltungswille gefordert. Dieser wurde insbesondere im Grundriss aufgegriffen, welcher an zwei sich überkreuzende Flugzeugflügel angelehnt ist. Während im westlichen Bereich die große freitragende Halle für die Flugzeuge angedacht ist befinden sich im östlichen Teil die Werkstatt, sowie Toiletten, Umkleide-, Lager- und Technikräume im Erdgeschoss und in einem darüber angeordneten zweiten Geschoss das Terminal, ein großzügiger Seminarraum und weitere Toiletten. An das Tragwerk bestand neben dem technischen Aspekt auch ein hoher ästhetischer Anspruch, da es unser Ziel war, eine hölzerne offene spektakuläre raumbildende Tragstruktur zu wählen. Dies ist durch eine Unterspannung der Träger mittels Zugband gelungen, welche in ihrem Knickpunkt durch sechs räumliche Druckstreben aufgespannt wird. Um einen Kontrast zur Tragstruktur aus warm wirkendem rauem Holz zu bilden ist eine oxidierende Kupferfassade angedacht, welche ihre grundsätzlichen eher kalten glatten Metalleigenschaften auch im Zuge der Verwitterung behält allerdings mit der Zeit immer lebendiger scheint.


Seite 6 Dimensionierung Stützen: FV = s * LEF + g+ LEF s = sk * µ = 0,85 kN/m2 * 0,8 s = 0,68 kN/m2 Annahme: g = 3 kN/m2 FV = 0,68 kN/m2 * 96,02 m2 + 3 kN/m2 * 96,02 kN/m2 FV = 353,35 kN Knicklänge: sk = β * l Eulerfall 3: β = 0,7 sk = 0,7 * 13,5 m sk = 9,45 m Ablesen KraussFührer Tabelle: b > 30 cm Wahl Stützenquerschnitt: 40 cm x 40 cm

13m

Werkstatt 124m²

2,2m

Umkleide 17,5m²

Halle

Haustechnik 14m²

Lager 33,5m²

Dimensionierung Träger:

Foyer 13m

18m 21m

H = l / 10 = 14 m / 10 H = 1,4 m h = li / 20 li = 0,8 * l li = 0,8 * 22 m li = 17,6 m h = 17,6 m / 20 h = 0,88 m ca. 0,9 m b / h = 1 / 12 b = h / 12 b = 0,9 m / 12 b = 0,075 m ca. 0,1 m

Grundriss EG M 1:200 I Original M 1:50

Berechnungen Dimensionierung


Aufbau Sockel 1 I Entwässerungsrinne 420x210mm 2 I Hinterlüftungsschlitz mit Lochblech gegen eindringende Tiere 20mm 3 I Perimeterdämmung 50mm 4 I Dichtungsbahn

Fundament Vermörtelung Verankerung Hauptstütze Anschluss Aussteifung an Hauptstütze Aussteiffung in Querrichtung als Zugdiagonale Anschlussfuge Estrich Estrich auf Trennlage 35mm 12 I Trennlage 5I 6I 7I 8I 9I 10 I 11 I

Gewinde M16 9

M10 8 7

2

10

6

M20 11 12

1

GSEducationalVersion

3 4

Momentenverläufe

5

Detail Sockel o.M. I Original M 1:5


Seite 8 1 2 3

1 2

GSEducationalVersion

3

GSEducationalVersion

4 1 52

36 4

58 7

1 2 3 4

1 2 3 4

5

5

6

6

7 8 9

7 8 9

9

1 2 3

4

4

5

5

6

6

7

7

8

8

9

Aufbau Dach 1 I Winkelstehfalz Kuperfassade 25mm 2 I Brettschicht 20mm 3 I Hinterlüftung Lattung Kantholz 50x50mm 4 I Kreuzlagenholz 50mm 5 I Dämmung 6 I Holzstegträger (Kerto Finnjoist) 45x200mm 7 I Dampfsperre 8 I OSB-Verkleidung 9 I Stütze 9

Aufbau Dach 1 I Winkelstehfalz Kupferfassade 25mm 2 I Brettschicht 20mm 3 I Hinterlüftung Lattung Kantholz 50x50mm 4 I Kreuzlagenholz 50mm 5 I Dämmung 6 I Holzstegträger (Kerto Finnjoist) 45x200mm 7 I Kreuzlagenholz aussteifend 100mm 8 I unterspannter Nebenträger 200x200mm 9 I Hauptträger 400x900mm

Detail Anschluss Geschossdecke o.M. I Original M 1:5

Detail Dach o.M. I Original M 1:5

6

7 89


Semester 3 Entwerfen 3 I Entwurf eines Kiezzentrums in Berlin Wedding FG Baukonstruktion und Entwerfen Prof. Karl Plastrotmann I WM Martin Löffler

Gruppenpartner Sophia Todt Auswahl des eigenen Anteils

Kiezzentrum Wedding Bewertung: 1,3 In den Kontext der bestehenden Kultur- und Freizeitszene Weddings soll ein neues Kiezzentrum integriert werden. Dieses nicht kommerzielle Haus ist zur Verbindung der nachbarschaftlichen Interessen als Eckbebauung geplant. Primäre Aufgabe ist es, ein für diesen Ort geeignetes Raumprogramm zu entwickeln und möglichst individuelle aber dennoch universell nutzbare Raumkonzepte zu entwerfen. Auch der städtebauliche Kontext darf nicht vernachlässigt werden und so gilt es den Entwurf weder von außen nach innen noch andersherum, sondern in einer Synthese zu erarbeiten. Der zu Grunde liegende Entwurfsansatz sind gestapelte Kuben, welche allerdings zu schweben scheinen. Das „Schweben“ wird von außen durch den gläsernen Sockel verstärkt und deutlich durch die Einfassung aller weiteren Kuben durch eine vorgehängte Streckmetallfassade abgegrenzt. Der zweite der gestapelten Kuben schiebt sich aus der Fassade heraus, während die anderen Beiden im Inneren unterschiedlich weit zurückspringen. Dadurch entstehen verschiedene Negativräume zwischen Kuben und Fassade, welche interessante Blickbeziehungen auch zwischen den Kuben ermöglichen und so außerdem das Thema der gestapelten Kuben für den Nutzer spürbar werden lassen. Um dem wohl größten Mangel im städtischen Kontext, geschützt liegender Grünfläche, entgegenzuwirken ist neben der begrünten Hinterhofterrasse außerdem ein Dachgarten angedacht, dessen technischer Unterbau elegant in der Rahmung des darunter befindlichen Kubus integriert ist.


G

Seite 10 A

B

C

C

C

A

B

A

B

C

C

A

B

Grundriss 4.OG und 2.OG o.M. I Original M 1:100 GRUNDRISS 2OG

Visualisierung Sichtbeziehungen 3.-4.OG und 1.-2.OG


Semester 3 Wahlpflicht InnenraumMöbelDesign I Ateliermöbel FG Bildende Kunst WM Hanne Sommer

Ateliermöbel Insel und Wand Bewertung: 1,0 Im Rahmen des Wahlpflichtkurses InnenRaumMöbelDesign sind zum Thema Ateliermöbel zwei Entwürfe sowie ein, den Entwurfsprozess darstellender, Film entstanden. Bei gleichen Raummaßen von 10x10x6m sollte einmal ein eigenständiges Möbel und des Weiteren in einem separaten Entwurf eine Wand konzipiert werden, welche möglichst platzsparend und effizient alle Funktionen aufnehmen, die der jeweilige Künstler in seinem Atelier zum Arbeiten und Leben braucht. Die Spezifizierung der Ausrichtung des Künstlers sollte vorgenommen werden. Insel I Das grundlegende Entwurfsthema dieses Bildhauerateliers ist das Prinzip von Offenheit und Geschlossenheit. Ziel ist es, ein eigenständiges Objekt in den Raum zu bringen, welches je nach Blickwinkel die Funktionen im Inneren erkennen lässt oder verbirgt. Dies wird durch eine Lamellenverkleidung und ein Zwischeneinanderstecken der Bauteile im Inneren mit dieser erreicht. Wand I Die Entwurfsidee dieser Arbeit ist die Störung des Rasters. Durch große Wandscheiben und schmale Elemente wird eine Ansicht geschaffen, welche an den Stil Piet Mondrians erinnert und dennoch zeitlos und ruhig ist. Damit werden optimale Arbeitsbedingungen für den Maler geschaffen.


Seite 12

Ansichten Nord, Ost, SĂźd, West o.M. I Original M 1:20

Schnitt und Grundriss Ebene 2 o.M. I Original M 1:50


Semester 4 Bautechnik 3 I Baukonstruktive Umsetzung einer Fassade FG Baukonstruktion und Entwerfen I FG Bauphysik und Gebäudetechnik Prof. Karl Plastrotmann I WM Hui Li I WM Nils Wenk I Prof. Winfried Schütz I WM Peter Strangfeld

Gruppenpartner Sandra Tusel I Julia Theite Piro Auswahl des eigenen Anteils

Reihenhausfassade (unbewertete Prüfungsvorleistung) Das Ziel, eine im städtebaulichen Kontext zurückhaltende und ebenso ästhetisch ansprechende Fassade zu gestalten, ist durch die Wahl einer dunkelgrauen Klinkerfassade mit einem farblich angepassten hinterlüfteten Schieferdach gelungen. Zur Akzentuierung des Erdgeschosses wurde zum Einen eine große Fensterfläche mit Glastüren und zum Anderen ein hellerer Klinker gewählt welcher die große Fensterfläche rahmt, wodurch auch optisch die Teilung in Gewerbeeinheit im Erdgeschoss und Wohnbereich in den Obergeschossen wahrzunehmen ist. Alle Fenster werden als Holzfenster ausgeführt, welche in der Dämmebene mit Hilfe eines Vorwandmontagesystems befestigt werden, dadurch werden Wärmebrücken an diesen sonst kritischen Stellen vermieden. Die Problematik des sommerlichen Wärmeschutzes in Bezug auf verglaste Flächen wird durch die Verwendung von außen an der Fassade montierten Holzlamellenelementen gewährleistet. Diese sind in einem Schienensystem leicht von Hand verschiebbar, sodass auch eine teilweise Verschattung einzelner Fenster möglich ist und so eine differenzierte Belichtung gewährleistet wird. In klassischer Massivbauweise wurde ein Wandaufbau bestehend aus einem Verblendmauerwerk außen und einer tragenden lehmverputzten Kalksandsteinmauerwand innen gewählt, zwischen denen sich eine Mineralwolldämmung befindet. Berechnungen aus dem Bereich der Bauphysik ergaben eine Einhaltung aller Anforderungen mit dieser Wahl der baukonstruktiven Fassadengestalt.


3%

15

46

15

46

7

47

4

Seite 14

15

15 2

2

75

75

3%

Details Dach, Loggia AuĂ&#x;enkante und Loggia Innenkante o.M. I Original M 1:5 Horizontalschnitt im Bereich der Loggia Horizontalschnitt im Bereich der Loggia

Details Loggia Bodenanschluss, Loggia BrĂźstung und Sockel o.M. I Original M 1:5


Semester 4 Entwerfen 4 I Entwurf einer Kunsthalle in Berlin Alt-Treptow FG Baukonstruktion und Entwerfen Prof. Karl Plastrotmann I WM Hui Li

Grüne Welle

Bewertung: 1,0

Es soll ein Ausstellungsgebäude, welches der Sammlung von zeitgenössischer, nicht-gegenständlicher, geometrischer Kunst gewidmet ist, entworfen werden. Im Schwerpunkt steht dabei eine Dauerausstellung der Künstlerin Esther Stocker. Um eine Einbindung in das bestehende kulturell-sportlich geprägte Umfeld zu gewährleisten und das Ausstellungsgebäude als Bindeglied dieser bestehenden Angebote zu verstehen ist der Entwurf als eine begehbare Hügellandschaft geplant. Diese wird von zwei massiveren Baukörpern, welche die non-exhibition Funktionen aufnehmen, eingerahmt. Während im Inneren besonders die Wegeführung entwurfsprägend war ist es im Äußeren die Intention einer spannenden Zurückhaltung. Trotz der eher monochrom wirkenden Fassade aus Profilglas wird dabei durch eine Kombination aus milchigen und klaren Profilglaselementen eine Mehrschichtigkeit der Ansichten erreicht. Mit dem Ziel einer filigranen Außenwirkung ist im Detail die Anbringung der Profilverglasung vor den Decken beziehungsweise Gründächern der Hügel geplant, wodurch von außen leglich der Rahmen, nicht aber die massive Decke deutlich wird.


Seite 16

TOW

es der gegenmet ist, ht dabei sther Stosich in sel.

kulturleisten eglied hen ist der chaft n Baukörnen auf-

geführung die Intentiotz der us Profilgaus milchie Mehrdem Ziel ail die n Decken el geplant, n, nicht

Lageplan M1:1000

FG B+E I Atelier Prof. Plastrotmann, WM Hui Li, WM M. Löffler_Bearbeitung Chiara Josefine Knauthe

undrisse

Auswahl Ansichten, Schnitte

A‘

Lageplan, Skizze Innenraum o.M. I Original M 1:500

Ansicht Süd M1:500

Grundriss EG, Ansicht Süd M 1:500 I Original M 1:100


Analyse

Konzeptpiktogramme Analyse

Konzept bI 1 I Analyse Veranstaltungsorte aI a I Eventlocation cI b I Fitnessstudio c I Tanzclub Birgit und Analyse Veranstaltungsorte e I Bier d I Sporthalle dI fI Analyse Veranstaltungsorte e I Restaurant Freischwimmer f I Tanzclub Club der Visionaere 1I Mäandrierender Weg Analyse Veranstaltungsorte Analyse Veranstaltungsorte Verbindung 2 I Veranstaltungsorte 3 I Innere Erschließung Erschließungskerne 4I und represäntative Treppen 5 I Innere Wegeführung EG 6 I Innere Wegeführung UG

nstaltungsorte

Mäandrierender Weg

2I

Konzeptpiktogramme

Innere Erschließung

Verbindung Veranstaltungsorte Verbindung

Konzeptpiktogramme Veranstaltungsorte 3I

Verbindung Verbindung Veranstaltungsorte Mäandrierender

Veranstaltungsorte Weg

Innere Erschließung

Innere Erschließung

5I

InnereInnere Wegeführung EG Erschließung

SHOWTIME_EP 4 I SoSe 2019 I BTU C-S I FG B+E I Atelier Prof. Plastrotmann, WM Hui Li, WM M.

Innere Wegeführung EG

4I

6I

Innere Wegeführung UG

Innere Verbindung Innere Innere Mäandrierender Erschließung Veranstaltungsorte Wegeführung EG Wegeführung UG SHOWTIME_EP 4 I SoSeWeg 2019 I BTU C-S I FG B+E I Atelier Prof. Plastrotmann, WM Hui Li, WM M. Löffler_Bearbeitung Chiara Josefine Knauthe Mäandrierender Weg

Innere Wegeführung EG

Innere Wegeführung UG

SHOWTIME_EP 4 I SoSe 2019 I BTU C-S I FG B+E I Atelier Prof. Plastrotmann, WM Hui Li, WM M. Löffler_Bearbeitung Chiara Josefine Knauthe SHOWTIME_EP 4 I SoSe 2019 I BTU C-S I FG B+E I Atelier Prof. Plastrotmann, WM Hui Li, WM M. Löffler_Bearbeitung Chiara Josefine Knauthe

Mäandrierender Weg

Innere Wegeführung EG

Innere Wegeführung UG

SHOWTIME_EP 4 I SoSe 2019 I BTU C-S I FG B+E I Atelier Prof. Plastrotmann, WM Hui Li, WM M. Löffler_Bearbeitung Chiara Josefine Knauthe Konzeptpiktogramme, Schnitt AA‘ o.M. I Original M 1:100


Analyse

Seite 18

Detailmodell Ausschnitt M1:100

, WM M. Lรถffler_Bearbeitung Chiara Josefine Knauthe Vertiefungsbereich M 1:40

Modellfotos

SHOWTIME_EP 4 I SoSe 2019 I BTU C-S I FG B+E I Atelier Prof. Plastrotmann, WM Hui L baukonstruktive Vertiefung Fassade, Schnitt DD o.M. I Original M 1:20, 1:100


Semester 4 Wahlpflicht Ausstellungsgestaltung I Vertiefung der Kunsthalle in Berlin Alt-Treptow FG Bildende Kunst WM Hanne Sommer

Vertiefung Grüne Welle Bewertung: 1,0 Dieser Entwurf stellt die Vertiefung der vorangegangen Kunsthalle dar und bezieht sich insbesondere auf Eingang, Kasse, Garderobe, WC und Café. Das Gestaltungsthema von in den Raum gestellten funktionenaufnehmenden Kuben wird durch einen sich nach außen drückenden Windfang eingeleitet. Man betritt einen durch milchiges Profilglas in weiches Licht getauchten Raum in dem zuerst frontal der Erschließungskern sichtbar wird. Auf der rechten Seite befindet sich ein offen gestalteter Kubus welcher die Funktionen der Kasse an der Vorderseite, des Shops an der Stirnseite und des Cafétresens an der Rückseite aufnimmt. Der eigentliche Weg nach Kaufen des Tickets führt aber über den Erschließungskubus in das Untergeschoss, wo freistehend ein multifunktionaler Garderobenkubus hauptentwurfsgebend ist. Je nachdem ob die Spinde eine geschlossene Front bilden oder partiell bis gänzlich zur Seite geschoben sind fungiert er auch als Gruppenraum oder Bediengarderobe für Vernissagen. Eine komplett aus schwarzen Spinden bestehende Wand bietet einen Zugang zum WC-Bereich und eine Tür zu Lager und Personal-WC. Insgesamt weißt das Untergeschoss durch Farbwahl und das vorhandensein nur einer Lichtquelle, nämlich dem Lichtschaft, einen höhlenartigen Charakter auf, der stark mit dem hellen Obergeschoss kontrastiert. In beiden Geschossen ist farblich schwarz für die den jeweiligen Bereich prägenden Möbel und Ausstattungsgegenstände als Kontrast zu den in dunkelgrün hervorgehobenen Kuben und dem warmen Holz ausschlaggebend.


Seite 20

Grundriss UG, Grundriss EG, Schnitt DD o.M. I Original M 1:50

Materialcollagen CafĂŠ und WC


Profile for knautchi

Portfolio  

Portfolio  

Profile for knautchi