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Smart Reading Schneller & genauer lesen In f체nf Etappen zum Ziel

1. Auflage 2013 Rinaldo Manferdini Hans Peter Niederh채user

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Inhaltsverzeichnis Erste Etappe: Ein Motor mit sechs Gängen

10

Das Lesetempo 1.1 Das persönliche Lesetempo..........................................................................10 Übung 1........................................................................................................ 11 1.2 Lesetempi: Der 6-Gänger..............................................................................12 1.3 Das Lesetempo flexibilisieren: Welcher Gang für welches Gelände?.................14 Übung 2........................................................................................................ 14 Übung 3........................................................................................................ 16 1.4 Metakognition.................................................................................................17 Übung 4........................................................................................................ 17 1.5 Fahrtraining für den Alltag.............................................................................20

Zweite Etappe: Mit weniger Boxenstopps schneller ans Ziel 24 Blickpunkt-Training 2.1 Die Augenbewegungen beim Lesen...............................................................24 Übung 1........................................................................................................ 24 Übung 2........................................................................................................ 25 Übung 3........................................................................................................ 26 Übung 4........................................................................................................ 27 Übung 5........................................................................................................ 28 Übung 6........................................................................................................ 31 Übung 7 ....................................................................................................... 32 2.2 Die Bedeutung der Redundanz......................................................................33 Übung 8........................................................................................................ 33 Übung 9........................................................................................................ 36 2.3 Fahrtraining für den Alltag.............................................................................37

Dritte Etappe: Mit weniger Lärm auf der Piste

40

Visuell lesen 3.1 Der Leselernprozess und das Subvokalisieren.............................................40 Übung 1........................................................................................................ 40 3.2 Visuelles Lesen..............................................................................................42 Übung 2........................................................................................................ 43 Übung 3........................................................................................................ 44 Übung 4........................................................................................................ 45

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3.3 Rückbildung des Subvokalisierens................................................................46 Übung 5........................................................................................................ 46 Übung 6........................................................................................................ 49 Übung 7........................................................................................................ 50 Übung 8........................................................................................................ 51 Übung 9........................................................................................................ 53 Übung 10...................................................................................................... 55 3.4 Fahrtraining für den Alltag.............................................................................56

Vierte Etappe: Mit der richtigen Landkarte unterwegs

60

Wortbild-Erkennung 4.1 Die Wortbild-Erkennung................................................................................60 Übung 1........................................................................................................ 61 Übung 2........................................................................................................ 67 Übung 3........................................................................................................ 68 4.2 Grafische Repräsentation..............................................................................69 Übung 4........................................................................................................ 69 Übung 5........................................................................................................ 70 Übung 6........................................................................................................ 70 Übung 7........................................................................................................ 71 Übung 8........................................................................................................ 72 4.3 Fahrtraining für den Alltag.............................................................................73

Fünfte Etappe: Nicht jede Blume am Wegrand pflücken 76 Querlesetechniken 5.1 Blocklesen......................................................................................................76 Übung 1........................................................................................................ 77 5.2 Schlüsselwörter suchen................................................................................78 Übung 2........................................................................................................ 78 5.3 Kammlesen....................................................................................................79 Übung 3........................................................................................................ 80 5.4 Fahrtraining für den Alltag.............................................................................81

Ziel 82 Fahrtraining für die Zukunft..................................................................................88

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Zweite Etappe

Übung 4

4

Manche

Menschen

lesen

die Bücher

am Strand,

davon

kommen

die Bücher

in die

Hoffnung.

Nach

etwa

ein bis

zwei

Wochen

schwellen

sie ganz

dick an –

nun

werden

sie wohl

ein

Broschürchen

gebären,

denkt

man –

aber es

ist nichts

damit,

es ist

nur

der Sand,

mit dem

sie sich

vollgesogen

haben.4

4

2 Augen-Blicke

Springen Sie mit Ihren Augen jeweils in Pfeilrichtung. Der Text ist so angeordnet, dass Sie die Blicksprünge wahrnehmen können und jede Zeile mit drei Blickpunkten lesen.

Tucholsky, Kurt (1960): Gesammelte Werke in 10 Bänden, Reinbek b. Hamburg

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Dritte Etappe

Übung 8 Sie finden auf jeder Zeile einen Satz aus drei Elementen. Während Sie die Sätze lesen, sollen Sie innerlich auf drei zählen. Versuchen Sie dabei in einen gleichmässigen Rhythmus zu kommen. 2

3

Mona

liebt

Jazz.

Ich

glaube

dir.

Heiss

oder

kalt.

Eine

kurze

Nacht.

Kennen

Sie

Berlin?

Flut

und

Ebbe.

Jetzt

reicht

es.

Ein

harter

Ball.

Rauf

dich

zusammen!

Das

wäre

schön.

Ein

lustiger

Film.

Bleib

bei

mir!

3 Visuell lesen

1

51

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Vierte Etappe

4.2 Grafische Repräsentation Die Wortbilder sind in unserem Gehirn nicht in einer absoluten grafischen Form abgespeichert, sondern – je nach Erfahrung und Abstraktionsvermögen – in einer FormToleranz. Diese Form-Toleranz der grafischen Repräsentation hat zur Folge, dass wir beispielsweise unterschiedliche Schriften lesen können. Ausserdem hilft Ihnen die Redundanz in Schrift, Grammatik und Inhalt, noch mehr Informationen eines Textes zu erschliessen, die isoliert betrachtet völlig unverständlich wären. So werden Sie beispielsweise die Zahl 513 kaum als Wort decodieren. Das ändert sich, sobald Sie die Übung 5 lesen. Dort erhält die Zahl in einem bestimmten Kontext eine ganz andere Bedeutung.

4

Im nächsten Text sind verschiedene Schriften verwendet worden. Lesen Sie den Text möglichst schnell und beobachten Sie, wie sich Ihr Lesetempo verändert.

Buchstaben und Wörter speichern wir nicht in einer engen grafischen Repräsentation, sondern mit einer gewissen Abstraktionsbreite, die es uns ermöglicht, verschiedene Handschriften und Druckschriften zu lesen. Diese Repräsentation kann sich im Laufe der Zeit verändern. Wenn Sie beispielsweise täglich eine fremde, schlecht leserliche Handschrift lesen müssen, wird es Ihnen am Anfang noch schwer fallen und Sie werden womöglich den Verfasser um Hilfe bitten müssen. Im Laufe der Zeit wird es Ihnen aber immer besser gelingen, weil Sie Ihr Repertoire an grafischen Repräsentationen einzelner Buchstaben, Buchstabenverbindungen und Wörter um jene dieser Handschrift erweiterten.

Der Wortbild-Schatz

Übung 4

Wahrscheinlich werden Sie beim Lesen dieses Textes festgestellt haben, dass sich Ihr Lesetempo veränderte, je nachdem wie geläufig Ihnen eine Schrift war.

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