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Chancen

schwierigen

Fähigkeit zur Selbstorganisation

Höhere Wettbewerbsfähigkeit

e

Chancen & Risiken der Teamarbeit

MA?

ren en

Motivationsverluste

das Problem?

Höhere Akzeptanz für Entscheide Teilnahme am Lösungsprozess Höheres Potenzial zur Problemlösung

Motivatoren

Schwach

Inhalt der Tätigkeit

Geringe Unzufriedenheit

Intrinsische Anreize

Stark

Intrinsische Anreize

Hohe Zufriedenheit

Hoch

Zwei-Faktoren-Theorie (F. Herzberg)

m lösen: ung treffen enzen durchsetzen

Leistung reduzieren

Trittbrettfahren

vom Einsatz anderer Profitieren

Trotteleffekt

Anstrengungen reduzieren, um nicht ausgenutzt zu werden

Breiteres Wissen Grössere Erfahrung

des MA einholen

abgleichen cken

Soziales Faulenzen

Risiken

Situationstheorien

Anreiz-Typologie

Situatives Führen (H

Konstruktiv Unzufriedene

Freude an der Leistung

Destruktiv Unzufriedene

Söldnertruppe

R F

Handgepäck für Führungskräfte Arbeitsbuch Mitarbeiter & Teams führen

Peter Stadler Hans Bleuer


Peter Stadler (Ingenieur und Executive MBA HSG) arbeitete als Metallurge in der Industrie, war zwölf Jahre Berufsoffizier der Schweizer Armee und anschliessend Ausbildungsleiter und Verantwortlicher für die Managementausbildung in einem Industriekonzern. Er hat in der Industrie und in der Armee selbst geführt und Hunderte von Führungskräften ausgebildet und auf höhere Aufgaben vorbereitet. Nach Abschluss seiner Tätigkeit in der Industrie baute er an Privatschulen den Lehrgang für Führungsfachleute SVF auf und unterrichtete selbst verschiedene Fächer.

Hans Bleuer (Ingenieur und Betriebswirtschafter) arbeitete in verschiedenen Funktionen in der Industrie und im Dienstleistungssektor. In seiner Tätigkeit als KMU-Berater und Trainer für grosse Unternehmen und als Dozent in der Weiterbildung legt er besonderen Wert auf praxisorientierte Lösungen. Er ist als Experte bei verschiedenen eidgenössischen Prüfungen tätig und einer der Träger der «Goldenen Schiefertafel 2012» für Wirtschaftslehrmittel.

© by KLV Verlag AG Alle Rechte vorbehalten Ohne Genehmigung des Herausgebers ist es nicht gestattet, das Buch oder Teile daraus in irgendeiner Form zu reproduzieren. Trotz intensiver Nachforschungen gelang es uns nicht in allen Fällen, die Rechteinhaber zu ermitteln. Wir bitten diese, sich mit dem Verlag in Verbindung zu setzen. Meldung bitte direkt an den Verlag per E-Mail rechte @klv.ch oder telefonisch +41 71 845 20 10. Layout und Cover KLV Verlag AG, Mörschwil 1. Auflage 2018 ISBN 978-3-85612-509-7 KLV Verlag AG | Quellenstrasse 4e | 9402 Mörschwil Telefon +41 71 845 20 10 | Fax +41 71 845 20 91 info@klv.ch | www.klv.ch


Inhaltsverzeichnis Drei gute Gründe, Arbeits- und Handbuch zu kaufen ........................................................... 12 Theorie und Praxis: gleichwertig und gleich wichtig! ........................................................... 12 So nutzen Sie das Arbeitsbuch ............................................................................................... 12 Mini-Cases (Kleine Fallstudien) ergänzen Ihr Führungsverständnis .................................. 13

Teil A Grundlagen

16

1 Wozu braucht es Führung?

16

1.1 1.2 1.3 1.4

Definition von Führung ................................................................................................ 16 Kern der Führungsaufgabe ......................................................................................... 16 Was ist eine «gute Führungskraft?» .......................................................................... 17 Bedingungen für den Führungserfolg ........................................................................ 17

2 Was bestimmt das Führungsverhalten? 2.1 2.2

18

Das Unternehmen (und dessen Einfluss auf das Führungsverhalten) ..................... 18 Die Führungsperson selbst (und deren Einfluss auf das Führungsverhalten) ........ 18

3 Die Wirkung von Menschenbildern

20

3.1 Definition & Wirkung ................................................................................................... 20 3.2 XY-Theorie von McGregor ............................................................................................ 21 3.3 Werte ............................................................................................................................ 21 3.4 Einstellungen ............................................................................................................... 23 3.5 Wahrnehmung .............................................................................................................. 24

4 Rollenverständnis

27

4.1 Rollen ........................................................................................................................... 27 4.2 Macht ............................................................................................................................ 28 4.3 Vertrauen & Kontrolle ................................................................................................. 30

5 Umsetzung in die direkte Führungspraxis

32

5.1 Übersicht: Wollen – Können – Dürfen ........................................................................ 32 5.2 Wollen ........................................................................................................................... 33 5.3 Können ......................................................................................................................... 33 5.4 Dürfen ........................................................................................................................... 34 5.5 Gewohnheiten .............................................................................................................. 36


Anwendung der Theorie in der Praxis (Mini-Cases)

38

Kapitel 3.2: XY-Theorie von McGregor ................................................................................... 38 Kapitel 4.3: Vertrauen & Kontrolle ......................................................................................... 39 Kapitel 5.5: Gewohnheiten ...................................................................................................... 40

Teil B Führungspsychologie 42

6 Einführung

42

6.1 Grundlagen .................................................................................................................. 42 6.2 Motive ........................................................................................................................... 44 6.3 Motivation ..................................................................................................................... 45 6.4 Motivierung .................................................................................................................. 46

7 Inhaltstheorien 7.1 7.2 7.3

Die Bedürfnishierarchie nach Maslow ....................................................................... 47 Die ERG-Theorie von Alderfer ..................................................................................... 48 Die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg .................................................................. 49

8 Die Prozesstheorien 8.1 8.2 8.3 8.4 8.5

47

50

Das Rubikon-Modell (Heckhausen & Gollwitzer) ....................................................... 50 Die Erwartungstheorie (Vroom) .................................................................................. 50 Die Zielsetzungstheorie (Locke und Latham) ............................................................ 51 Handlungskontrolltheorie (Kuhl) ................................................................................ 52 Die Gerechtigkeitstheorie (Adams) ............................................................................. 52

Anwendung der Theorie in der Praxis (Mini-Cases)

53

Kapitel 7.1: Maslow .................................................................................................................. 53 Kapitel 7.2: Alderfer ................................................................................................................ 54 Kapitel 7.3: Herzberg ............................................................................................................... 55 Kapitel 8.5: Adams ................................................................................................................... 56

Teil C Führungstheorie

58

9 Übersicht

58

9.1 Übersicht ...................................................................................................................... 58 9.2 Eigenschaftstheorien .................................................................................................. 58 9.3 Verhaltenstheorien ...................................................................................................... 58 9.4 Situationstheorien ....................................................................................................... 58 9.5 Führungsbeziehungstheorien ..................................................................................... 59 9.6 Weitere Theorien und Modelle .................................................................................... 59


10 Eigenschaftstheorien 10.1 10.2

«Great Man»-Theorie .................................................................................................. 60 «Charismatische Führung» ........................................................................................ 60

11 Verhaltenstheorien 11.1 11.2

61

Eindimensionale Führungsstilkonzepte ..................................................................... 61 Zweidimensionale Führungsstilkonzepte .................................................................. 62

12 Situationstheorien 12.1 12.2

60

63

Das Situative Führen nach Hersey & Blanchard ........................................................ 63 Das 3-D-Führungsmodell nach Reddin ...................................................................... 64

13 Führungsbeziehungstheorien

65

13.1 Neocharismatische Führungstheorie ........................................................................ 65 13.2 Transaktionale Führungstheorie ................................................................................ 65 13.3 Transformationale Führungstheorie .......................................................................... 65 13.4 Coaching ....................................................................................................................... 66 13.5 Mentoring ..................................................................................................................... 67 13.6 Mikropolitik .................................................................................................................. 68 13.7 Symbolische Führung .................................................................................................. 68

14 Weitere Theorien & Modelle

69

14.1 Rollentheorien ............................................................................................................. 69 14.2 Führung von unten und zur Seite ................................................................................ 69 14.3 Virtuelle Führung ......................................................................................................... 70

15 Führungstechniken 15.1 15.2

71

Führen mit Zielen – MbO ............................................................................................. 71 Ziele suchen & formulieren ........................................................................................ 71

Anwendung der Theorie in der Praxis (Mini-Cases) 73 Kapitel 11.1: Eindimensionale Führungsstilkonzepte (Lewin) ............................................... 73 Kapitel 12.1: Situatives Führen ............................................................................................... 74 Kapitel 12.1: Situatives Führen ............................................................................................... 75 Kapitel 14.3: Virtuelle Teams .................................................................................................. 76 Kapitel 15.1: MbO ..................................................................................................................... 77


Teil D Führen von Einzelpersonen

80

16 Übersicht

80

16.1 Indirekte & direkte Führung ....................................................................................... 80 16.2 Zweck der direkten (interaktiven) Führung ................................................................ 80 16.3 Führungsaufgaben ...................................................................................................... 81 16.4 Inhalt der Führungsaufgaben ..................................................................................... 82 16.5 Führungsmittel & Führungsinstrumente ................................................................... 82

17 Führungsmittel 17.1 17.2 17.3 17.4 17.5

Führungsmittel «Kommunikation» ............................................................................ 84 Führungsmittel «Sinnvermittlung» ............................................................................ 84 Führungsmittel «Führungsstile» ............................................................................... 85 Führungsmittel «Spielregeln» .................................................................................... 85 Führungsmittel «Konfliktlösung» .............................................................................. 86

18 Führungsinstrumente zum Schritt «In Gang setzen» 18.1 18.2 18.3

91

Führungsinstrument «Anerkennen» ......................................................................... 92 Führungsinstrument «Konstruktiv kritisieren» ........................................................ 93 Führungsinstrument «Rückmelden (Feedback)» ...................................................... 94

20 Führungsinstrumente zum Schritt «Überprüfen» 20.1 20.2 20.3

87

Führungsinstrument «Aufträge erteilen» ................................................................ 88 Führungsinstrument «Delegieren» ............................................................................ 89 Führungsinstrument «Ziele vereinbaren» ................................................................. 89

19 Führungsinstrumente zum Schritt «Lenken» 19.1 19.2 19.3

84

95

Führungsinstrument «Kontrollieren» ....................................................................... 95 Führungsinstrument «Beurteilen» ............................................................................ 97 Führungsinstrument «Korrigieren» ........................................................................... 98

Anwendung der Theorie in der Praxis (Mini-Cases)

99

Kapitel 18.2: Delegieren .......................................................................................................... 99 Kapitel 18.2: Rückdelegation vermeiden ................................................................................ 100 Kapitel 19.2: Konstruktiv kritisieren/Rückmelden ................................................................ 101 Kapitel 19.2: Konstruktiv kritisieren ....................................................................................... 102


Teil E Führen von Teams

104

21 Was ist ein Team?

104

21.1 Einführung .................................................................................................................... 104 21.2 Arten von Teams .......................................................................................................... 104 21.3 Vor- & Nachteile von Teams ........................................................................................ 105 21.4 Team: Gross oder klein? .............................................................................................. 105 21.5 Beurteilung der Teamzusammensetzung .................................................................. 106

22 Wann ist Teamarbeit sinnvoll?

107

22.1 Einführung .................................................................................................................... 107 22.2 Voraussetzungen für gute Zusammenarbeit im Team .............................................. 107 22.3 Chancen der Teamarbeit ............................................................................................. 108 22.4 Risiken der Teamarbeit ............................................................................................... 109 22.5 Sinnvolle Aufgaben für Teams .................................................................................... 109 22.6 Teamerfolg beurteilen ................................................................................................. 110

23 Teamrollen: Bedeutung & Modelle

111

23.1 Einführung .................................................................................................................... 111 23.2 Das Rollenmodell von Belbin ...................................................................................... 112 23.3 Das Rollenmodell von Riemann-Thomann ................................................................. 113 23.4 Die Rollenpositionen nach Schindler .......................................................................... 113

24 Teamkultur & Entwicklungsphasen von Teams 24.1 24.2 24.3 24.4 24.5 24.6

114

Teamkultur: Einführung .............................................................................................. 114 Elemente der Teamkultur ............................................................................................ 114 Teamkultur: Veränderung/Verbesserung .................................................................. 114 Teamentwicklung: Einführung .................................................................................... 115 Verhalten der einzelnen Teammitglieder ................................................................... 115 Das Vier-plus-Eins-Phasen-Modell von Tuckman .................................................... 116

25 Teamnormen & Spielregeln

117

26 Teamkonflikte

118

26.1 Einführung .................................................................................................................... 118 26.2 Hauptformen von Konflikten ....................................................................................... 118 26.3 Erscheinungsformen von Konflikten .......................................................................... 119 26.4 Konfliktwahrnehmung ................................................................................................. 119 26.5 Eskalation von Konflikten ............................................................................................ 120 26.6 Konfliktbewältigungsstrategien ................................................................................. 121


27 Führung von Teams

122

27.1 Einführung .................................................................................................................... 122 27.2 Beurteilung der Aufgabe ............................................................................................. 122 27.3 Führung Einzelner im Team ........................................................................................ 123 27.4 Wesentliche Teamführungsaufgaben ......................................................................... 123 27.5 Führung in unterschiedlichen Teamentwicklungsphasen ........................................ 123 27.6 Lernen im Team ........................................................................................................... 124 27.7 Position der Führungskraft im Team .......................................................................... 124 27.8 Gestaltungen von Teamsitzungen & Teamworkshops ............................................... 124 27.9 Stolpersteine der Teamführung .................................................................................. 124

28 Virtuelle & interkulturelle Teams

125

28.1 Führung virtueller Teams ........................................................................................... 125 28.2 Führung interkultureller Teams ................................................................................. 125

29 Teamführungsmittel 29.1 29.2 29.3 29.4 29.5 29.6 29.7 29.8

Unterschied Teamführungsmittel & Teamführungsinstrumente ............................. 127 Teamführungsmittel im Überblick .............................................................................. 127 Führungsmittel «Teamentwicklung» .......................................................................... 128 Führungsmittel «Kommunikation im Team» ............................................................. 129 Führungsmittel «Sinnvermittlung im Team» ............................................................. 130 Führungsmittel «Führungsstil im Team» .................................................................. 131 Führungsmittel «Normen & Spielregeln im Team» .................................................. 132 Führungsmittel «Konfliktlösung im Team» ............................................................... 132

30 Teamführungsinstrumente zum Schritt «In Gang setzen» 30.1 30.2 30.3

137

Teamführungsinstrument «Anerkennen» ................................................................. 137 Teamführungsinstrument «Konstruktiv kritisieren» ................................................ 138 Teamführungsinstrument «Rückmelden» ................................................................. 139

32 Teamführungsinstrumente zum Schritt «Überprüfen» 32.1 32.2 32.3

134

Führungsinstrument «Teamziele vereinbaren» ........................................................ 134 Führungsinstrument «Teamsitzungen leiten» ........................................................... 135 Führungsinstrument «Teamworkshops moderieren» .............................................. 136

31 Teamführungsinstrumente zum Schritt «Lenken» 31.1 31.2 31.3

127

140

Teamführungsinstrument «Kontrollieren» ................................................................ 140 Teamführungsinstrument «Beurteilen» .................................................................... 141 Teamführungsinstrument «Korrigieren» ................................................................... 141


Anwendung der Theorie in der Praxis (Mini-Cases)

142

Kapitel 24.1: Teamkultur ......................................................................................................... 142 Kapitel 24.4: Teamentwicklung .............................................................................................. 143 Kapitel 24.6: Führung in unterschiedlichen Teamentwicklungsphasen .............................. 144 Kapitel 26.6: Konflikte im Team vermeiden ........................................................................... 145 Kapitel 27.8: Moderation eines Konflikts ............................................................................... 146 Kapitel 29.7: Spielregeln/Teammoderation ........................................................................... 147 Kapitel 31.1: Anerkennen ........................................................................................................ 148

Teil F Führungsprobleme 150

33 Übersicht

150

33.1 Einführung .................................................................................................................... 150 33.2 Vorgehen im Umgang mit schwierigen MA ................................................................ 150 33.3 Grundsätze für den Umgang mit schwierigen MA ..................................................... 151

34 Wer hat das Problem?

152

34.1 Anstrengend oder schwierig? ..................................................................................... 152 34.2 Wie merke ich, dass ich das Problem habe? .............................................................. 153 34.3 Was tun, wenn ich das Problem habe? ....................................................................... 153

35 Vier Schritte, um Verhalten & Leistungen von Mitarbeitern zu verbessern 154 35.1 35.2 35.3 35.4

Schritt 1: Das Problem analysieren ............................................................................ 154 Schritt 2: Die Sichtweise des MA einholen ................................................................. 154 Schritt 3: Verständnis abgleichen & Einsicht wecken ............................................... 155 Schritt 4: Vereinbarung über künftiges Verhalten & Leistung treffen ..................... 156

36 Wann besteht Anlass zum Handeln? 36.1 36.2 36.3 36.4 36.5 36.6

157

Die Ausprägung der Persönlichkeit als Ursache ....................................................... 157 Persönliche ausserberufliche Gründe als Ursache .................................................. 157 Belastungen aus der Arbeitswelt als Ursache .......................................................... 158 Das Nicht-Können als Ursache ................................................................................... 159 Das Nicht-Dürfen als Ursache .................................................................................... 160 Das Nicht-Wollen als Ursache .................................................................................... 161

37 Mobbing

162

37.1 Einführung .................................................................................................................... 162 37.2 Definitionen .................................................................................................................. 162 37.3 Eskalation von Mobbingprozessen ............................................................................. 162 37.4 Was ist zu tun? ............................................................................................................. 163


Anwendung der Theorie in der Praxis (Mini-Cases)

164

Kapitel 34.2: Wie merke ich, dass ich das Problem habe? .................................................... 164 Kapitel 36: Wann besteht Anlass zum Handeln? ................................................................... 165 Kapitel 36: Wann besteht Anlass zum Handeln? ................................................................... 166 Kapitel 36: Wann besteht Anlass zum Handeln? ................................................................... 167 Kapitel 36: Wann besteht Anlass zum Handeln? ................................................................... 168 Kapitel 36.1: Die Ausprägung der Persönlichkeit als Ursache ............................................. 169 Kapitel 36.1: Die Ausprägung der Persönlichkeit als Ursache ............................................. 170 Kapitel 36.2: Persönliche ausserberufliche Gründe als Ursache ........................................ 171 Kapitel 36.3: Belastungen aus der Arbeitswelt als Ursache ................................................ 172

Lösungen zu Teil A

174

Lösungen zu Kapitel 1 ............................................................................................................. 174 Lösungen zu Kapitel 2 ............................................................................................................. 174 Lösungen zu Kapitel 3 ............................................................................................................. 175 Lösungen zu Kapitel 4 ............................................................................................................. 179 Lösungen zu Kapitel 5 ............................................................................................................. 182 Lösungen zu Mini-Cases Teil A ............................................................................................... 185 Kapitel 3.2: XY-Theorie von McGregor ................................................................................... 185 Kapitel 4.3: Vertrauen & Kontrolle ......................................................................................... 185 Kapitel 5.5: Gewohnheiten ...................................................................................................... 185

Lösungen zu Teil B

186

Lösungen zu Kapitel 6 ............................................................................................................. 186 Lösungen zu Kapitel 7 ............................................................................................................. 188 Lösungen zu Kapitel 8 ............................................................................................................. 190 Lösungen zu Mini-Cases Teil B ............................................................................................... 191 Kapitel 7.1: Maslow .................................................................................................................. 191 Kapitel 7.2: Alderfer ................................................................................................................ 191 Kapitel 7.3: Herzberg ............................................................................................................... 192 Kapitel 8.5: Adams ................................................................................................................... 192

Lösungen zu Teil C

193

Lösungen zu Kapitel 9 ............................................................................................................. 193 Lösungen zu Kapitel 10 ........................................................................................................... 193 Lösungen zu Kapitel 11l .......................................................................................................... 194 Lösungen zu Kapitel 12l .......................................................................................................... 195 Lösungen zu Kapitel 13l .......................................................................................................... 196 Lösungen zu Kapitel 14l .......................................................................................................... 198 Lösungen zu Kapitel 15l .......................................................................................................... 199 Lösungen zu Mini-Cases Teil C ............................................................................................... 200 Kapitel 11.1: Eindimensionale Führungsstilkonzepte (Lewin) ............................................... 200 Kapitel 12.1: Situatives Führen ............................................................................................... 200 Kapitel 12.1: Situatives Führen ............................................................................................... 200 Kapitel 14.3: Virtuelle Teams .................................................................................................. 201 Kapitel 15.1: MbO ..................................................................................................................... 201


Lösungen zu Teil D

202

Lösungen zu Kapitel 16 ........................................................................................................... 202 Lösungen zu Kapitel 17 ........................................................................................................... 204 Lösungen zu Kapitel 18 ........................................................................................................... 205 Lösungen zu Kapitel 19 ........................................................................................................... 207 Lösungen zu Kapitel 20 ........................................................................................................... 208 Lösungen zu Mini-Cases Teil D ............................................................................................... 211 Kapitel 18.2: Delegieren .......................................................................................................... 211 Kapitel 18.2: Rückdelegation vermeiden ................................................................................ 211 Kapitel 19.2: Konstruktiv kritisieren/Rückmelden ................................................................ 211 Kapitel 19.2: Konstruktiv kritisieren ....................................................................................... 212

Lösungen zu Teil E

213

Lösungen zu Kapitel 21 ........................................................................................................... 213 Lösungen zu Kapitel 22 ........................................................................................................... 214 Lösungen zu Kapitel 23 ........................................................................................................... 216 Lösungen zu Kapitel 24 ........................................................................................................... 218 Lösungen zu Kapitel 25 ........................................................................................................... 219 Lösungen zu Kapitel 26 ........................................................................................................... 219 Lösungen zu Kapitel 27 ........................................................................................................... 221 Lösungen zu Kapitel 28 ........................................................................................................... 223 Lösungen zu Kapitel 29 ........................................................................................................... 224 Lösungen zu Kapitel 30 ........................................................................................................... 227 Lösungen zu Kapitel 31 ........................................................................................................... 229 Lösungen zu Kapitel 32 ........................................................................................................... 230 Lösungen zu Mini-Cases Teil E ............................................................................................... 231 Kapitel 24.1: Teamkultur ......................................................................................................... 231 Kapitel 24.4: Teamentwicklung .............................................................................................. 231 Kapitel 24.6: Führung in unterschiedlichen Teamentwicklungsphasen .............................. 231 Kapitel 26.6: Konflikte im Team vermeiden ........................................................................... 231 Kapitel 27.8: Moderation eines Konflikts ............................................................................... 232 Kapitel 29.7: Spielregeln/Teammoderation ........................................................................... 232 Kapitel 31.1: Anerkennen ........................................................................................................ 232

Lösungen zu Teil F

233

Lösungen zu Kapitel 33 ........................................................................................................... 233 Lösungen zu Kapitel 34 ........................................................................................................... 233 Lösungen zu Kapitel 35 ........................................................................................................... 234 Lösungen zu Kapitel 36 ........................................................................................................... 235 Lösungen zu Kapitel 37 ........................................................................................................... 239 Lösungen zu Mini-Cases Teil F ............................................................................................... 240 Kapitel 34.2: Wie merke ich, dass ich das Problem habe? .................................................... 240 Kapitel 36: Wann besteht Anlass zum Handeln? ................................................................... 240 Kapitel 36: Wann besteht Anlass zum Handeln? ................................................................... 240 Kapitel 36: Wann besteht Anlass zum Handeln? ................................................................... 241 Kapitel 36.1: Die Ausprägung der Persönlichkeit als Ursache ............................................. 241 Kapitel 36.1: Die Ausprägung der Persönlichkeit als Ursache ............................................. 241 Kapitel 36.3: Belastungen aus der Arbeitswelt als Ursache ................................................ 242


Definition von Führung

Teil A Grundlagen 1 1.1 1.

1.2 2.

Wozu braucht es Führung? Definition von Führung Es gibt verschiedene Definitionen von «Führung». Die von uns präferierte enthält vier Aspekte. Nennen Sie diese.

Kern der Führungsaufgabe Den Zweck (Kern) von Führung kann man aus dem Nutzen für das System Unternehmen ableiten. Hier finden Sie vier mögliche Aspekte. Schildern Sie in je einem Beispiel, was damit gemeint ist. Nutzen

Beispiele

Unsicherheitsreduktion

Entscheidungssicherung

Koordination

Integration

3.

16

Damit Führung gelingt, ist «Gefolgschaft» notwendig. Ergänzen Sie dazu die folgende Aussage: «Damit Führung gelingt, müssen die Geführten …»


Wozu braucht es Führung?  |  A

1.3 4.

Was ist eine «gute Führungskraft?» Damit wirksame Führung gelingt, soll eine Person, die diese Rolle übernimmt, über verschiedene Kompetenzen verfügen. Geben Sie eine kurze Erklärung. Eigenschaft

Erklärung

Selbstkompetenz

Umfeldkompetenz

Anforderungskompetenz

Methodenkompetenz

1.4 5.

Bedingungen für den Führungserfolg Seit Jahrzehnten versucht die Wissenschaft herauszufinden, warum eine Person erfolgreich, eine andere hingegen weniger erfolgreich führt. Führungserfolg umfasst mindestens zwei Aspekte. Erläutern Sie sie. Aspekt

Beobachtbar/feststellbar anhand …

Effektivität der Führung

Effizienz der Führung

17


Das Unternehmen (und dessen Einfluss auf das Führungsverhalten)

2 2.1

Das Unternehmen (und dessen Einfluss auf das Führungsverhalten)

6.

Es gibt verschiedene Modelle, die das Führungsverhalten von Führungskräften zu erklären versuchen. Wir arbeiten mit einem Zwei-Faktoren-Modell. Nennen Sie die zwei Faktoren. Welcher wichtige Faktor fehlt?

7.

Erklären Sie, wie Werte das (Führungs-)Verhalten von Vorgesetzten und Mitarbeitenden beeinflussen.

8.

Erklären Sie, wie Anreize das Führungsverhalten beeinflussen.

2.2 9.

18

Was bestimmt das Führungsverhalten?

Die Führungsperson selbst (und deren Einfluss auf das Führungsverhalten) Es gibt zwei zentrale Faktoren, die in der Person der Führungskraft verankert sind und die deren Verhalten bewusst oder unbewusst beeinflussen. Nennen Sie diese.


Was bestimmt das Führungsverhalten?  |  A

10. Ergänzen Sie die folgende Tabelle, die drei wichtige Aspekte des Menschenbildes thematisiert. Faktor

Beispiel

Führungsverhalten

Persönliche Werte

Einstellungen

Wahrnehmung

11. Das Rollenverständnis bestimmt ebenfalls das Verhalten der Führungsperson. Dieses basiert auf drei Faktoren. Beschreiben Sie anhand der folgenden Tabelle den Einfluss auf das Führungsverhalten. Faktor

Beispiel

Führungsverhalten

Macht

Vertrauen

Kontrolle

19


Grundlagen

Teil B Führungspsychologie 6 6.1

Einführung Grundlagen

1.

Beschreiben Sie, was man unter «Menschenbild» versteht.

2.

Nennen und beschreiben Sie kurz, worum es bei den vier Menschenbildern geht. Menschenbild

Beschreibung

Economic Man

Social Man

Self Actualizing Man

Complex Man

42

3.

Zeigen Sie anhand des Menschenbildes «Economic Man», wie diese Vorstellung über das Wesen des Menschen die Führungsaufgaben beeinflusst.

4.

Sagen Sie in einem Satz, welches Ziel die Motivationspsychologie verfolgt.


Einführung | B

5.

Die verschiedenen Motivationstheorien lassen sich vereinfacht in zwei grosse Gruppen einteilen. Ergänzen Sie dazu die folgende Tabelle. Inhaltstheorien

Prozesstheorien

Sie treffen folgende Annahme:

Sie beschreiben, …

Namen konkreter Theorien

6.

Die verschiedenen Motivationstheorien benutzen die Begriffe Motiv, Motivation und Motivierung unterschiedlich. Wir haben sie für dieses Buch auf den kleinsten gemeinsamen Nenner gebracht. Ergänzen Sie dazu die folgende Tabelle. Begriff

Stichwortartige Definition

Motiv

Motivation

Motivierung

43


Motive

6.2

Motive

7.

Erläutern Sie, was man unter dem Begriff «Motiv» versteht.

8.

Motive werden als mögliche Ursache (im Sinne einer überdauernden Eigenschaft) für das Handeln eines Menschen festgelegt respektive angenommen. Beschreiben Sie eine mögliche Konsequenz dieser Tatsache.

9.

Motive werden als angeboren oder erlernt beschrieben. Beschreiben Sie eine Konsequenz aus dieser Zweiteilung für die Führung von Menschen.

10. Man kann prinzipiell beliebige Begriffe in den Rang eines Motivs erheben. McClelland hat 1987 drei grosse Gruppen von «Grundmotiven» gebildet. Ergänzen Sie dazu die folgende Tabelle. Name des Grundmotivs

Beschreibung

Zugehörigkeit

Macht

Leistung

11. Eine weitere Unterteilung unterscheidet drei strukturelle Komponenten von Motiven. Ergänzen Sie dazu die folgende Tabelle. Name Bedürfnis

Ziele

Fähigkeiten

44

Erklärung


Einführung | B

6.3

Motivation

12. Beschreiben Sie anhand einer sehr vereinfachten Definition, was man unter «Motivation» versteht.

13. Erklären Sie den wesentlichen Unterschied zwischen «Motiv» und «Motivation». Motiv

Motivation

14. Man kann die Motivation einer Person mittels drei Kriterien definieren. Ergänzen Sie dazu die folgende Tabelle. Kriterium

Beschreibung

Intensität

Richtung

Dauerhaftigkeit

15. Die Wissenschaft unterscheidet intrinsische und extrinsische Motivation. Ergänzen Sie dazu die folgende Tabelle. Intrinsisch motiviert sein heisst, …

Extrinsisch motiviert sein heisst, …

45


Lösungen zu Kapitel 7

16. Menschen auf Handlungsziele auszurichten und die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass sie die Ziele erreichen können.

17. ihre Motive beeinflussen durch –– Schaffung von Anreizen, –– Förderung der persönlichen Entwicklung, –– Unterstützung der Identifikation durch Sinnvermittlung.

18.

Aufgabenmerkmal

Erklärung

Anforderungsvielfalt

Vielfältige, unterschiedliche Anforderungen an intellektuelle und soziale Fähigkeiten

Ganzheitlichkeit

Einsicht in Zusammenhänge mit dem Gesamtprozess und dessen Bedeutung

Bedeutsamkeit

Einsicht in die Bedeutung der eigenen Aufgaben für den Team-, Abteilungs- und Unternehmenserfolg .

Autonomie

Eigenverantwortung mit angemessenem Spielraum für Teilziele, Mittel und Wege

Rückmeldung

Konstruktives Feedback in sinnvollen (der Selbstständigkeit angepassten) Abständen

19. Motivierung will die Motivation und damit einzelne Motive eines Menschen durch intrinsische oder extrinsische Anreize in bestimmten Situationen beeinflussen.

Lösungen zu Kapitel 7 20. konkreten Motive das Verhalten von Menschen beeinflussen

21. –– Bedürfnishierarchie (Maslow) –– ERG-Theorie (Alderfer) –– Zwei-Faktoren-Theorie (Herzberg)

22. Weil sie sich auf die inhaltlichen Faktoren der Arbeitsmotivation beziehen und fragen, welche Anreize Mensch en motivieren.

23.

188

Name der Klasse

Typische Bedürfnisse

Grundbedürfnisse

–– Körperliche Grundbedürfnisse: Essen, Trinken, Schlafen –– Arbeitswelt: Arbeitsbedingungen

Sicherheitsbedürfnisse

–– Konkrete Bedrohungen: Schutz, Ordnung –– Arbeitswelt: Arbeitsplatzsicherheit, Altersvorsorge

Soziale Bedürfnisse

–– Beziehungen: Freundschaft, Akzeptanz in der Gemeinschaft –– Arbeitswelt: Beziehung zu VG, MA, Kollegen

Wertschätzung

–– Streben nach Anerkennung, Geltung –– Arbeitswelt: Aufmerksamkeit, Feedback

Selbstverwirklichung

–– Streben nach Selbstentfaltung –– Arbeitswelt: Arbeit, die den Einsatz des ganzen Potenzials ermöglicht

VG = Vorgesetzte(r); MA = Mitarbeiter(in), Mitarbeitende


Lösungen zu Teil B  |  L

24. –– Die Abgrenzung der Motivklassen ist unscharf –– Höhere Motivklassen können aktiviert sein, bevor die tieferen erfüllt sind –– Wichtige Motivklassen wie Leistung und Macht fehlen –– Keine klaren Anleitungen zur Gestaltung von Anreizsystemen

25. Die ERG-Theorie beinhaltet keine Hierarchie der Bedürfnisse.

26.

Bedürfnisklasse

Erklärung

Existence Needs

–– Grundbedürfnisse: Essen, Trinken, Schlaf –– Arbeitswelt: Arbeitsbedingungen

Relatedness

–– Soziale Bedürfnisse: Beziehungen und Kontakt –– Arbeitswelt: Akzeptanz und Einfluss

Growth Needs

–– Wachstumsbedürfnisse: Entwicklung und Selbstverwirklichung –– Arbeitswelt: Autonomie und Entfaltung

27. –– Positiv: Keine Hierarchie der Bedürfnisse heisst vermutlich, dass die Theorie näher an dem    wirklichen Erleben ist. –– Negativ: Die Zuordnung von Bedürfnissen wird durch die grobe Klassierung deutlich erschwert.

28. Faktoren, die entweder Zufriedenheit oder Unzufriedenheit auslösen

29.

Grundaussage

Erläuterung

Zufriedenheit und Unzufriedenheit sind voneinander unabhängig.

–– Das Gegenteil von hoher Zufriedenheit ist nicht Unzufriedenheit, sondern geringe oder keine Zufriedenheit. –– Das Gegenteil von hoher Unzufriedenheit ist nicht Zufriedenheit, sondern geringe oder keine Unzufriedenheit.

Intrinsische Faktoren führen häufig zu Zufriedenheit.

Intrinsische Faktoren beziehen sich auf Arbeitsinhalte, wie Selbstständigkeit, Entwicklungsmöglichkeiten usw. Sie ermöglichen Motivierung über die Aufgabengestaltung und führen so zu höherer Arbeitszufriedenheit.

Nicht erfüllte extrinsische Faktoren führen häufig zu Unzufriedenheit.

Extrinsische Faktoren beziehen sich auf den Arbeits­ kontext, wie Lohn, Statussymbole usw. Ihr Einsatz vermindert Unzufriedenheit, schafft aber keine Zufriedenheit.

30. Rein extrinsische Anreize mit Motivierung von aussen leisten kaum einen Beitrag zur Freude an Leistung, weil sie sich nicht auf die Tätigkeit und deren Inhalte auswirken.

189


Lösungen zu Kapitel 8

Lösungen zu Kapitel 8 31.

Name der Phase

Kurze Erläuterung

Abwägen/Ziele auswählen

Aus einer Anzahl von möglichen Zielen wird ein bestimmtes ausgewählt. Kriterien: –– Attraktivität des Ziels –– Wert, den ich ihm beimesse –– Wahrscheinlichkeit, mit der ich das Ziel zu erreichen glaube

Planen

Aus der Zielsetzung abgeleitete Absichten: «Wie soll das Ziel erreicht werden?»

Handeln

Umsetzung mit: –– Kontrolle von Anstrengung und Ausdauer –– Abwehr von Störungen

Bewerten

Überprüfung und Bewertung von Zielerreichung und dem Weg zum Ziel: –– Ursachen für Erfolg und Misserfolg –– Schlussfolgerungen für künftiges Handeln

32. Übergang vom Abwägen zum Planen Die Redensart «Den Rubikon überschreiten» will sagen, dass eine unumkehrbare Grenze überschritten wird; zurückzuführen auf Caesar.

33. Menschen wählen unter möglichen Alternativen diejenige, welche ihnen den höchsten subjektiven Nutzen bringt.

34.

Abkürzung

Erläuterung

Valenz

Belohnungswert: beschreibt den subjektiven Anreizwert des Endziels

Instrumentalität

Erfolgswert: beschreibt die subjektive Einschätzung, welche günstigen oder ungünstigen Auswirkungen das erwartete Handlungsergebnis haben kann

Erwartung

Erfolgserwartung: beschreibt die subjektive Wahrscheinlichkeit, dass die Handlung zu einem bestimmten Ergebnis führt

35. Positiv: Die VIE-Theorie ist streng rational und deshalb logisch einfach nachvollziehbar und einleuchtend. Negativ: Die Umsetzung in die Praxis ist häufig schwierig, weil Menschen nicht ausschliesslich rational denken und handeln.

36. Spezifizierte und schwierige Ziele fördern den Willen zur Umsetzung.  37.

190

Ziele sollen …

Erläuterung

spezifisch sein

Mess- oder beobachtbare Ziele sind wirksamer als allgemeine und vage.

schwierig erreichbar sein

Schwierige, herausfordernde Ziele sind wirksamer als leichte.

akzeptiert und vereinbart sein

Akzeptierte, vereinbarte Ziele führen zu höheren Leistungen.


Lösungen zu Teil B  |  L

38.

Bedingung

Erläuterung

Hohe Zielbindung

Das Ziel auch bei Rückschlägen beharrlich anstreben

Hohe Aufgaben­ komplexität

Komplexe Aufgaben wirken sich – hohe Zielbindung vorausgesetzt – positiv auf die Leistung aus

Spezifisches Feedback

Spezifisches Feedback zeigt auf, ob die Leistung den Anforderungen entspricht

39. Management by Objectives (MbO)

40. Handlungskontrolle meint alle Prozesse, die eine Handlungsabsicht gegen mögliche Konkurrenzmotive abschirmen. Sie unterstützt zielgerichtetes Handeln.

41. Die Handlungskontrolltheorie zeigt, dass eine hohe Zielbindung allein noch keine Zielerreichung garantiert, es braucht auch die Handlungsbereitschaft.

42. Das Gefühl, gerecht oder ungerecht behandelt zu werden, ergibt sich aus dem Vergleich des eigenen Kosten-Nutzen-Verhältnisses mit demjenigen einer Vergleichsperson.

43. Die Gerechtigkeitstheorie erklärt das Verhalten in Beziehungen sehr plausibel und bietet viele Ansatzpunkte für die Führungspraxis.

Lösungen zu Mini-Cases Teil B Kapitel 7.1: Maslow Antwort Verschiedene Motive können hinter der beschriebenen Absicht stecken –– ein Sicherheitsbedürfnis: der Wunsch, von der Erfahrung anderer zu profitieren und sich so vor    Fehlentscheiden zu schützen und den Arbeitsplatz zu sichern –– soziale Bedürfnisse: die Beziehungen zu den Mitarbeitern eng gestalten und so rasch in das Team    aufgenommen zu werden –– Wertschätzung: Aufmerksamkeit und Zuwendung zeigen und so die Anerkennung des Teams gewinnen

Kapitel 7.2: Alderfer Antwort Der Ablauf lässt sich mit dem Frustrations-Regressions-Prinzip erklären – wenn ein Bedürfnis nicht befriedigt wird, wird das hierarchisch niedrigere Bedürfnis dominant. –– Der Lehrer stürzte sich mit grossem Elan in seine Aufgaben als Klassenlehrer und versuchte, sich in seinen Aufgaben zu entfalten: G-Stufe (Growth Needs, Wachstumsbedürfnisse) –– Frustration auf der G-Stufe durch Probleme mit der Klasse und Behinderung bei der persönlichen Entfaltung: Regression auf die nächst tiefere R-Stufe (Relatedness Needs, Soziale Bedürfnisse) –– Frustration auf der R-Stufe durch Konflikte mit der Klasse und Distanzierung im Lehrerteam: Regression auf die nächst tiefere E-Stufe (Existence Needs, Grundbedürfnisse) –– Frustration auf der E-Stufe: Angst um den Arbeitsplatz

191


Lösungen zu Kapitel 22

7.

Nutzen Will man … führen?

Will man ein … Team?

Will man ein … Team?

aufgabenorientiert

Rasche Resultate durch Betonung der Arbeitsorientierung mit klaren Verantwortlichkeiten und Kontrollen

beziehungsorientiert

Akzeptierte Resultate durch Betonung der Unterstützung und Zusammenarbeit bei gemeinsamer, geteilter Verantwortung

homogenes

Homogenität hilft beim Erarbeiten von Zielen, Abläufen und beim raschen Entscheiden

heterogenes

Heterogenität bezüglich Alter, Erfahrung, Kultur hilft beim Suchen nach kreativen Lösungen

innenorientiertes

Hohe Innenorientierung hilft beim Fertigstellen und Umsetzen von Aufgaben

aussenorientiertes

Hohe Aussenorientierung hilft beim Erkennen von Chancen und beim «Verkaufen» von Ergebnissen

Lösungen zu Kapitel 22 8.

9.

Mehrere Fachleute arbeiten gemeinsam und zielorientiert –– an einer Aufgabe, einem Projekt oder Problem, –– mit Integration unterschiedlichen Fachwissens und –– nach gemeinsam definierten Regeln.

Spezifische Kenntnisse Teamleiter –– –– –– –– ––

10.

Fähigkeit zur Sinnvermittlung Kommunikations- und Konfliktfähigkeit Anpassung des Führungsstils an die Teamsituation Vereinbarung und Durchsetzung von Spielregeln Beherrschung von Moderationstechniken

Spezifische Kenntnisse des Teamleiters und der Teammitarbeiter –– Basiswissen über Teams und wie sie funktionieren, wie Zusammenarbeit, Teamrollen und Teamphasen, –– Wesentliche Kommunikationstechniken, wie aktives Zuhören, Ich-Sprache, Feedback –– Umgang mit verschiedenen Konfliktformen –– Anwendung von Moderationstechniken

11.

214

Regel

Kurze Begründung

Klare, gemeinsame Ziele!

Gemeinsame Ziele im Team sind Voraussetzung für zielgerichtetes und damit erfolgreiches Arbeiten mit wenigen Konflikten.

Ausgeprägtes Wir-Gefühl!

Wir-Gefühl trägt die Innenorientierung und stärkt die Motivation zum Erreichen gemeinsamer Ziele.

Verbindliche Spiel­ regeln!

Verbindliche Spielregeln unterstützen die reibungsarme Zusammenarbeit, u. a. weil sie Erwartungen aneinander klären.


Lösungen zu Teil E  |  L

12.

Pfeiler

Begründung

Beziehungen und Rollen sind geklärt.

Klare Beziehungen und Rollen verhindern das Entstehen und Ausbrechen von Konflikten.

Interessen, Ziele und Prioritäten stimmen überein.

Wer gleiche Interessen, Ziele und Prioritäten hat, kann offen zusammenarbeiten und Vertrauen zu anderen aufbauen.

Konkurrenz ist ausgeschlossen.

Wissen und Informationen sollen dem ganzen Team dienen, damit alle ihre Fähigkeiten einbringen können.

Der Kompetenz der Partner wird vertraut.

Wer der Kompetenz von Partnern nicht vertraut, kann nicht offen zusammenarbeiten und legt damit die Basis für eine Misstrauenskultur.

13. Teamentwicklung

14. –– Die Leistungsfähigkeit soll erhalten oder gesteigert werden. –– Arbeitszufriedenheit und Motivation sollen erhalten oder gesteigert werden.

15.

16.

Chance (Vorteil)

Erklärung

Problemlösungspotenzial

Breiteres und tieferes Wissen und grössere Erfahrung helfen, Probleme zweckmässig und sinnvoll zu lösen.

Entscheidungsakzeptanz

Wer am Lösungsprozess teilnimmt, kennt die Hintergründe und Zusammenhänge, die zur Lösung geführt haben, und kann sie deshalb einfacher akzeptieren.

Selbstorganisation

Selbstorganisation stärkt das Verantwortungsbewusstsein, braucht weniger Ressourcen und ermöglicht zweckmässige, einfache Abläufe.

Risiko (Nachteil)

Erklärung

Soziales Faulenzen

Wenn viele Mitglieder an derselben Aufgabe arbeiten, geht der Anteil des Einzelnen an der Gesamtleistung zurück; dadurch nehmen das Verantwortungsbewusstsein und die Leistungs­ motivation (oft unbewusst) ab

Trittbrettfahren

Bewusstes Profitieren vom Einsatz anderer, ohne selbst etwas beizutragen

Trotteleffekt

Die eigenen Anstrengungen herunterschrauben, weil andere faulenzen oder trittbrettfahren, um nicht ausgenutzt zu werden

215


Lösungen zu Kapitel 23

17.

18.

Kriterium

Erläuterung

Komplexität

Je mehr unterschiedliche Perspektiven zur Problemlösung verlangt werden, desto wichtiger ist der Teameinsatz.

Verbindendes Ziel

Die Kooperation wird durch gemeinsame, akzeptierte Ziele mit dem Wissen um deren Sinn gefördert.

Umfang

Aufgaben mit hohem Umfang können nur von Teams in nützlicher Zeit gelöst werden.

Bedeutsamkeit

Einsicht in die Zusammenhänge und Bedeutsamkeit von Aufgaben steigert Motivation und Zufriedenheit.

Ganzheitlichkeit

Ganzheitliche Aufgaben ermöglichen Einsicht in den Sinn und fördern die Verantwortungsbereitschaft.

Interaktionsbedarf

Zusammenhängende Aufgaben, in denen der Erfolg von guter Zusammenarbeit abhängt, stärken das Wir-Gefühl.

Autonomie/Eigenverantwortung

Autonomie zeigt, dass man etwas bewegen kann, und erhöht das Selbstwertgefühl und die Verantwortungsbereitschaft.

Messkriterium

Erläuterung

Leistungserfolg

Teamerfolg: Ergebnis, das durch die Aktivitäten der Beteiligten erreicht wird

Erhaltungserfolg

Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung im Team sichern dessen Fortbestehen

Individualerfolg

Motivation und Arbeitszufriedenheit der einzelnen Teammitglieder

Lösungen zu Kapitel 23 19. Summe der von einer Person erwarteten Verhaltensweisen, auf das Verhalten anderer Personen abgestimmt

20.

Faktor

Erklärung

Charakter

Rollen können am effektivsten wahrgenommen werden, wenn sie zum Charakter des Rollenträgers passen.

Intellektuelle Fähigkeiten & Erfahrung

Rollen brauchen zu ihrer differenzierten, klugen Wahrnehmung gute Wahrnehmung und Urteilsvermögen, gepaart mit zugehöriger Erfahrung.

Wertvorstellung & Motivation

Wertvorstellungen und Motivation prägen unser Verhalten und damit auch das Rollenverhalten.

Umfeld

Das Umfeld beeinflusst unsere Werte und unsere Einstellungen und damit auch unser Rollenverhalten.

Gelerntes Rollen­ verhalten

Rollen werden in früher Jugend, in der Schule und in der Ausbildung geprägt, was Einfluss auf unser Rollenverhalten im Team hat.

21. –– das Verständnis der unterschiedlichen Rollen und ihrer Wahrnehmung im Team stärken –– dafür sorgen, dass rollengebundene Tätigkeiten anerkannt und nicht zur Geringschätzung von ihren Trägern führen

216


Lösungen zu Teil E  |  L

22.

Bereich

Rollenname

Gruppenbeitrag

Wissensorientierte Team-Typen

Erfinder

–– Bringt viele Ideen –– Denkt quer und provoziert

Beobachter

–– Untersucht und beurteilt Machbarkeit –– Sorgt für Bodenhaftung

Spezialist

–– Steuert Fachwissen bei –– Sucht und findet Einzelheiten

Macher

–– Drängt zum Handeln –– Überwindet Hindernisse

Umsetzer

–– Realisiert Pläne –– Organisiert umsichtig

Perfektionist

–– Kümmert sich um Details –– Erkennt und vermeidet Fehler

Koordinator/ Integrator

–– Verstärkt Ideen –– Fördert Entscheidungen

Teamarbeiter

–– Verbessert die Kommunikation –– Baut Spannungen ab

Weichensteller

–– Pflegt Netzwerke und externe Kontakte –– Bringt neue Wege ein

Handlungsorientierte Team-Typen

Kommunikationsorientierte Team-Typen

23.

24.

Grundausrichtung

Positive Ausprägung

Negative Ausprägung

Nähe

–– Ausgleichend –– Verständnisvoll

–– Anbiedernd –– Aufdringlich

Distanz

–– Eigenständig –– Selbstsicher

–– Unnahbar –– Arrogant

Dauer

–– Gründlich –– Verlässlich

–– Pedantisch –– Doktrinär

Wechsel

–– Spontan –– Ideenreich

–– Unzuverlässig –– Chaotisch

Position

Bezeichnung

Erläuterung

Alpha

Führer

–– Aktiver, Handelnder –– Repräsentiert das Team nach aussen

Beta

Berater

–– Spezialist und Fachmann –– Leitet das Team sachlich an

Gamma

Gefolgsmann

–– Ausführender –– Unterstützt Alpha bedingungslos

Omega

Aussenseiter

–– Nützlicher «Sündenbock» –– Zweifelt, bremst und bringt Bedenken ein

217

Handgepäck für Führungskräfte - Arbeitsbuch 2  

Mitarbeiter & Teams führen

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