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Gesamtrepetitorium Rechnungswesen Theorie, Aufgaben & Lösungen 5. Auflage 2011 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27

Bilanz, Inventar und Erfolgsrechnung Buchungssätze und doppelter Erfolgsnachweis Warenkonten mit stehendem und laufendem Inventar Fremdwährung rechnen und buchen Zinsrechnen und Kontokorrent Offenpostenbuchhaltung Anzahlungen bzw. Vorauszahlungen Mehrwertsteuer (Netto-, Brutto-, Saldomethode) Löhne und Gehälter Abschreibungen Debitorenverluste und Delkredere Transitorien (TA/TP) und Rückstellungen Wertschriften Immobilien Kontenrahmen und Kontierungsstempel Mehrstufige ER Bewertungsvorschriften Stille Reserven Einzelunternehmung Kollektivgesellschaft Aktiengesellschaft GmbH Analyse des Jahresabschlusses Kalkulation im Handelsbetrieb Kalkulation im Produktionsbetrieb Fixe und variable Kosten, Nutzschwelle Geldflussrechnung

Sascha Gloor Ursi Bachmann Andreas Lohner


Inhaltsverzeichnis Theorie & Aufgaben 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27

Lösungen

Bilanz, Inventar und Erfolgsrechnung ..........................................................7 ............................ 244 Buchungssätze und doppelter Erfolgsnachweis ........................................14 ............................ 246 Warenkonten mit stehendem und laufendem Inventar ..............................20 ............................ 250 Fremdwährung rechnen und buchen..........................................................36 ............................ 255 Zinsrechnen und Kontokorrent ...................................................................47 ............................ 260 Offenpostenbuchhaltung ............................................................................55 ............................ 263 Anzahlungen bzw. Vorauszahlungen ..........................................................61 ............................ 265 Mehrwertsteuer (Netto-, Brutto-, Saldomethode) .....................................64 ............................ 265 Löhne und Gehälter .....................................................................................77 ............................ 270 Abschreibungen ..........................................................................................84 ............................ 273 Debitorenverluste und Delkredere .............................................................92 ............................ 275 Transitorien (TA/TP) und Rückstellungen .................................................102 ............................ 277 Wertschriften.............................................................................................110 ............................ 279 Immobilien ................................................................................................125 ............................ 283 Kontenrahmen und Kontierungsstempel .................................................134 ............................ 285 Mehrstufige ER ..........................................................................................145 ............................ 288 Bewertungsvorschriften ...........................................................................153 ............................ 291 Stille Reserven ..........................................................................................156 ............................ 291 Einzelunternehmung ................................................................................162 ............................ 293 Kollektivgesellschaft.................................................................................170 ............................ 296 Aktiengesellschaft ....................................................................................177 ............................ 297 GmbH .........................................................................................................190 ............................ 301 Analyse des Jahresabschlusses ...............................................................192 ............................ 302 Kalkulation im Handelsbetrieb .................................................................200 ............................ 304 Kalkulation im Produktionsbetrieb ...........................................................209 ............................ 307 Fixe und variable Kosten, Nutzschwelle ...................................................222 ............................ 310 Geldflussrechnung ....................................................................................231 ............................ 314


Bilanz, Inventar und Erfolgsrechnung



1. Bilanz, Inventar und Erfolgsrechnung

1

THEORIE

Bilanz

Aktiven

Schlussbilanz 1 per 31.12.20_1

Umlaufvermögen Flüssige Mittel Kasse Post Bank Wertschriften Forderungen Debitoren ./. Delkredere Vorräte Warenlager (Vorräte, Rohmaterial, Halbund Fertigfabrikate)

5 15 14 20

Fremdkapital Kurzfristiges FK Kreditoren Bankschuld (Debitorenkontokorrent) Langfristiges FK Darlehen Hypotheken Obligationen

54

80 -4

76

160

160

Theorie & Aufgaben

Die Bilanz ist die Gegenüberstellung von Aktiven (Vermögen) und der Passiven (Schulden gegenüber Fremd- und Eigenkapitalgebern). Die Bilanz ist eine Zeitpunktrechnung per Stichtag i.d.R. per 31.12.

Passiven

60 50

110

100 200 100

400

250

250

140 10 50

200

510

290

Anlagevermögen Maschinen Fahrzeuge Mobiliar Immobilien Aktivdarlehen Beteiligungen Patente/Lizenzen

10 30 20 500 20 50 40

Eigenkapital

670

Grundkapital Aktienkapital Zuwachskapital Reserven Gewinnvortrag Gewinn

960

450 960

Umlaufvermögen:

Alle Flüssigen Mittel (Kasse, Post, Bank, Wertschriften) und weiteres Vermögen wie Debitoren und Warenlager, welche innerhalb eines Jahres zu flüssigen Mitteln umgewandelt werden. Die Glied rung erfolgt nach dem Liquidationsprinzip (was zuerst zu Geld gemacht werden kann kommt an erster Stelle).

Anlagevermögen:

Vermögen, das für längere Zeit einer Nutzung zugedacht ist.

Fremdkapital:

Schulden gegenüber Dritten. Gliederung nach Fälligkeit (was zuerst zurückbezahlt wird kommt an erster Stelle).

Eigenkapital:

Schulden des Geschäfts gegenüber dem Inhaber oder den Inhabern (Aktiven – Fremdkapital = Eigenkapital).

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7


Bilanz, Inventar und Erfolgsrechnung

Inventar

1 Theorie & Aufgaben

Der Gesetzgeber schreibt vor, dass die Unternehmungen mindestens einmal pro Jahr eine Inventur machen müssen. Als Resultat haben wir das Inventar, das zur Kontrolle der Buchhaltung dient. Ein Inventar ist ein detailliertes Verzeichnis aller Vermögenswerte und der Schulden einer Unternehmung. Vermögen

Anzahl Bewertung

Bargeld in Franken

CHF 2'080.00

Bargeld in Euro

EUR

Saldomeldung Postkonto

CHF 15'500.00

Wertschriften Kassaobligation

CHF 20'000.00

Offene Kundenrechnungen: - A. Schaub, Arisdorf - F. Meier, Liestal - St. Schaetti, Basel - F. De Stefani, Ettingen Vorräte an DVD’s - Kategorie A - Kategorie B - Kategorie C Geschäftseinrichtung: - Regale - Theke - Projektoren - Leinwand - Tiefkühltruhe - Kassasystem

300.00

Betrag

Bezeichnung in der Buchhaltung

CHF 2'080.00 1 EUR = CHF 1.40 CHF 420.00

100%

CHF 600.00 CHF 200.00 CHF 1'800.00 CHF 1'400.00

CHF

Post

CHF 20'000.00

Wertschriften

CHF 5.00 CHF CHF 8.00 CHF 10.00

12 Neupreis 1 CHF 80'000.00 2 1 4 Jahre alt > 60% 1 1

Kasse

CHF 15'500.00

CHF

200 500 300

2'500.00

4'000.00

Debitoren

8'000.00

Vorräte

CHF 48'000.00 Mobiliar

Computer Sony

2

Neupreis je CHF 2’500.00 4 Jahre alt > 20%

CHF

Toyota, Yaris

1

Neupreis CHF 25'000.00 4 Jahre alt > 40%

CHF 10'000.00

Fahrzeuge

Geschäftsliegenschaft

1

CHF 900'000.00 CHF 900'000.00

Immobilien

CHF CHF CHF

6'000.00 CHF 11'000.00 4'000.00 1'000.00

Kreditoren

Saldomeldung Bankkontokorrent

CHF

9'000.00 CHF

Bankschuld

Darlehen von der Raiffeisenbank Liestal

CHF 100'000.00 CHF 100'000.00

Darlehen

Hypothek von der Raiffeisenbank Liestal

CHF 450'000.00 CHF 450'000.00

Hypothek

1‘000.00

Fremdkapital Offene Lieferantenrechnungen: M. Kyburz, Liestal W. Liniger, Allschwil A. König, Titterten

8

9'000.00

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Bilanz, Inventar und Erfolgsrechnung



Die Erfolgsrechnung ist die Gegenüberstellung von Aufwand und Ertrag. Sie ist die Gewinn- und Verlustrechnung für einen bestimmten Zeitraum. Die Konten werden Ende Jahr abgeschlossen und nicht wieder eröffnet. Das heisst: Aufwände und Erträge haben nie einen Anfangsbestand!

THEORIE

Aufwand

Erfolgsrechnung 1.1. - 31.12.20_1

Warenaufwand Personalaufwand Mietaufwand Verwaltungsaufwand Abschreibungen Versicherungsaufwand Werbeaufwand Übriger Aufwand Gewinn

920 400 90 50 85 35 80 300

Warenertrag Zinsertrag

1 Theorie & Aufgaben

Erfolgsrechnung

Ertrag 2’000 10

50

50

2’010

2’010

Aufwand:

Ein Aufwand ist ein Verbrauch oder ein Wertverzehr (Raummiete, Personalkosten, Abschreibungen von Anlagevermögen, etc.).

Ertrag:

Ein Ertrag wird in der Regel durch den Verkauf von Gütern und Dienstleistungen generiert. Dies ist eine Wertzunahme für die Unternehmung.

Erfolgsrechnung:

Die Erfolgsrechnung kennt keine eigentliche Gliederung. Der Warenaufwand auf der Aufwandseite und der Warenertrag auf der Ertragsseite kommen aber an erster Stelle. Die Erfolgsrechnung ist die Gewinn- und Verlustrechnung

Mehrstufige Erfolgsrechnung siehe Kapitel 16. TIPP

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9


Bilanz, Inventar und Erfolgsrechnung

Bilanz und Erfolgsrechnung

1 AUFGABEN

1.1

Die Konten eines Gewerbebetriebes weisen am 31. Dezember 20_1 folgende Salden auf:

Theorie & Aufgaben

Abschreibungen Darlehensschuld Debitoren Eigenkapital Ertrag aus Arbeit Fahrzeuge Kasse Kreditoren Lohnaufwand

5’000 25’500 22’400 ? 259’000 25’300 1’800 10’600 82’300

Materialvorräte Post Raumaufwand Reparaturen Rohmaterialeinkauf Übriger Betriebsaufwand Werkzeuge Zinsaufwand

12’800 12’100 24’800 7’500 53’200 77’700 16’100 4’500

a) Erstellen Sie die Erfolgsrechnung. b) Erstellen Sie die gut geordnete Schlussbilanz II vom 31. Dezember.

1.2

Bilanz einer Modeboutique In der unten aufgeführten Bilanz haben sich einige Fehler eingeschlichen. Passiven Kleider, Hosen, Blusen Darlehen von X Banknoten und Münzen Offene Kundenrechnungen Einrichtungsgegenstände Eigentümereinlage

Schlussbilanz vom 31.12.20_1 100’000 150’000 10’000 40’000 90’000

Bankguthaben Lieferantenforderungen

470’000 460’000

Aktiven 30’000

50’000

80’000

Erstellen Sie eine korrekte Bilanz mit den üblichen Fachausdrücken.

1.3

Bilanz mit Fachausdrücken Erstellen Sie auf den 31.12.20_1 aus folgenden Posten eine gut gegliederte Bilanz und berechnen Sie das Eigenkapital (verwenden Sie die in der Buchhaltung üblichen Fachausdrücke und unterteilen Sie die Bilanz in UV, AV, FK, EK). Schulden bei der Bank Büromaschinen Guthaben bei der Post Schulden bei Lieferanten Warenvorräte Schulden bei einem Darlehensgeber

10

10’000 23’700 7’985 9’360 18’500

Fahrzeuge Wertschriften Guthaben bei Kunden Bargeld Eigenkapital

25’000 12’800 9’500 4’295 ?

7’000

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Bilanz, Inventar und Erfolgsrechnung

Die Konten einer Buchhandlung zeigen am 31.12.20_1 folgende Zahlen (in CHF 1’000): Abschreibungen Bankguthaben Bücheraufwand Bücherbestand Bücherertrag Darlehensschuld Debitoren Debitorenverluste Delkredere Eigenkapital Hypothekarschuld Immobilien Kasse

24 16 800 240 1’260 180 30 16 3 506 560 800 3

Kreditoren Lohnaufwand Mobilien Post Raumaufwand Sozialversicherungsaufwand Transitorische Aktiven Transitorische Passiven Übriger Betriebsaufwand Verwaltungsaufwand Werbeaufwand Zinsaufwand Zinsertrag

1

34 253 200 2 60 30 4 2 9 37 12 11 2

Theorie & Aufgaben

1.4

a) Erstellen Sie die Erfolgsrechnung. b) Erstellen Sie eine gut geordnete Schlussbilanz II per 31.12.20_1 (der Erfolg wird mit dem Eigenkapital verrechnet).

1.5

Erstellen Sie die Bilanz und Erfolgsrechnung per 31.12.20_1 der Vitorama AG anhand folgender Angaben (alle Zahlen in CHF 1’000): Warenertrag CHF 4’300; Darlehensschuld CHF 500; Maschinen CHF 500; Kreditoren CHF 300; Lohnaufwand CHF 550; Kasse CHF 10; Übriger Betriebsaufwand CHF 250; Reserven CHF 300; Wertschriften CHF 100; Debitoren CHF 400; Mobilien CHF 300; Hypotheken CHF 1’000; Post CHF 50; Aktienkapital CHF 2’000; Bankguthaben CHF 300; Warenaufwand CHF 3’050; Gewinnvortrag CHF 20; Versicherungsaufwand CHF 305; Liegenschaft CHF 2’000; Warenvorräte CHF 200; Fahrzeuge CHF 300; Gewinn ?; Raumaufwand CHF 105.

1.6

Die Saldobilanz einer Unternehmung zeigt am 31.12.20_1 folgendes Bild: Konto

Soll

Abschreibungen

Haben 310’000

Aktienkapital

960’000

Bank

72’000

Darlehen Debitoren

720’000 306’000

Dienstleistungsertrag Fahrzeuge Kasse

3’106’000 216’000 38’000

Kreditoren Lohnaufwand Mobilien Post

358’000 980’000 1’634’000 90’000

Reserven und Gewinnvortrag Übriger Betriebsaufwand

200’000 1’158’000

Verwaltungsaufwand

334’000

Werbeaufwand

264’000

Zinsaufwand

86’000 5’416’000

5’416’000

Erstellen Sie eine gut geordnete Schlussbilanz I.

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11


Bilanz, Inventar und Erfolgsrechnung

1.7

1

Die alphabetische Kontenliste eines Handelsbetriebes weist am 31.12.20_1 folgende Beträge aus: Konto

Soll

Haben

Abschreibungen

18’000

Bankschuld

54’000

156’000

Theorie & Aufgaben

Darlehen

160’000

Debitoren

150’000

Debitorenverluste

110’000

8’000

Delkredere

4’000

Eigenkapital

264’000

Fahrzeug

48’000

8’000

Fahrzeugaufwand

10’000

Kasse

34’000

28’000

Kreditoren

24’000

144’000

Lohnaufwand

136’000

Mobilien

190’000

10’000

42’000

30’000

Privat

104’000

104’000

Raumaufwand

180’000

Post

Sozialversicherungsaufwand

18’000

Transitorische Aktiven

32’000

15’000

3’000

10’000

Transitorische Passiven Übriger Betriebsaufwand

13’000

Verwaltungsaufwand

18’000

Warenaufwand

964’000

20’000

Warenbestand

430’000

58’000

Warenertrag

80’000

1’493’000

Werbeaufwand

42’000

Zinsen

16’000 2’614’000

2’614’000

a) Erstellen Sie die Erfolgsrechnung. b) Der Erfolg wird mit dem Eigenkapital verrechnet. Erstellen Sie die Schlussbilanz II.

1.8

12

Von einem Grosshandelsbetrieb ist die alphabetische Liste der Konti (in CHF 1’000) gegeben. Erstellen Sie die Bilanz per 31.12.20_1 mit folgenden Haupt- und Untergruppen: Umlaufvermögen

Finanzanlagen

Kurzfristiges Fremdkapital

Flüssige Mittel

Mobile Anlagen

Langfristiges Fremdkapital

Forderungen

Immobile Anlagen

Eigenkapital

Vorräte

Immaterielle Anlagen

Grundkapital

Anlagevermögen

Fremdkapital

Zuwachskapital

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Bilanz, Inventar und Erfolgsrechnung

Abschreibungen

Soll 118

Aktienkapital Bank Beteiligungen Beteiligungsaufwand

800 2’778

2’729

130 5

Beteiligungsertrag Debitoren

1

Haben

10 3’972

3’468

Debitor Verrechnungssteuer

23

11

Debitor Vorsteuer

99

74

Debitorenverluste

5

Delkredere

5

25

Dividenden

36

38

Fahrzeuge

184

36

Gewinnvortrag

5

Hypothek Immobilien Immobilienaufwand

500 690 15

Immobilienertrag Kasse

35 225

215

1’106

1’338

Kreditor Umsatzsteuer

193

258

Kreditor Sozialversicherungen

263

351

Kreditoren

Lohnaufwand Mobilien

1’232 56

Patente und Lizenzen

165

15

Post

562

520

Raumaufwand

514

Reserven

400

Rückstellungen (kurzfristig) Sozialversicherungsaufwand Tantiemen

16 172 8

9

11

9

6

8

240

6

1’000

22

60

3’380

Warenbestand

358

14

Werbeaufwand

102

Transitorische Aktiven Transitorische Passiven Übriger Betriebsaufwand Warenaufwand Warenertrag

Wertberichtigung Mobilien Zinsaufwand Zinsertrag

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Theorie & Aufgaben

Konto

6 10 45

13


Buchungssätze und doppelter Erfolgsnachweis

 THEORIE

Überlegungen bei der Bildung von Buchungssätzen 1. 2. 3. 4. 5.

Welche Konten sind durch den Geschäftsfall betroffen? Sind es Aktiv-, Passiv-, Aufwand- oder Ertragskonten? Beachten Sie + und Nehmen die Konten zu oder ab? Auf welcher Seite (linke Seite Soll oder rechte Seite Haben) wird gebucht? Beim Buchungssatz zuerst das Konto nennen, in dem im Soll (links) gebucht wird. An zweiter Stelle das Konto nennen, bei dem im Haben (rechts) gebucht wird. 6. Buchungssatz notieren: Sollkonto / Habenkonto

Theorie & Aufgaben

2

2. Buchungssätze und doppelter Erfolgsnachweis

Welcher Ertrag, welcher Aufwand bzw. wann wird aktiviert? Ertrag = „Wertzuwachs" infolge unser Leistung š Warenertrag š Verkaufserlös š Honorarertrag z.B. für Beratungen š Reparaturertrag š Transportertrag š Zinsertrag Aktiven aktivieren d.h. über Aktivkonto buchen Gebrauchsgüter š Mobiliar š EDV-Anlagen š Maschinen š Fahrzeuge š Immobilien š Patente & Lizenzen

Aufwand = "Wertverzehr" Verbrauchsgüter š Bleistifte, Kugelschreiber, TippEx š Toner, Druckerpapier š Strom, Wasser, Wärmekosten Gebrauchsgüter von geringem Wert š Taschenrechner, Bostich, Locher š Telefonapparat

wertvermehrende Massnahmen š Gebäudeerweiterung

werterhaltende Massnahmen wie: š Reparaturen š Revision (Überholung einer Maschine)

Warenaufwand š Waren- und Warenbezugskosten

Rohmaterialaufwand š Rohmaterial- und Bezugskosten

Personalaufwand š Lohnzahlungen š Leistungen an Sozialversicherungen

Zinsaufwand š Zinszahlungen š Kontospesen

Fahrzeugaufwand š Unterhalts- und Reparaturkosten š Benzinkosten š Motorfahrzeughaftpflichtversicherung

Abschreibungen (Wertverminderung) š Mobiliar š Maschinen š Fahrzeuge

Werbeaufwand š Werbeinserate, Flyer usw. š Evtl. Reisespesen (Auslagenersatz) š Evtl. Kosten für auswärtiges Essen mit Kunden

Büro- und Verwaltungsaufwand š Büromaterial š Briefmarken š Telefongesprächskosten š Hausratsversicherungen

Raumaufwand š Miete š Wärmekosten š Reinigungskosten š Strom, Wasser

14

Verrechnungsverbot (Bruttoprinzip) bei Aktiven & Passiven bzw. Aufwand & Ertrag

übriger Betriebsaufwand š Alle Aufwände, die nicht einem „besseren“ Konto zugeordnet werden können š evtl. Kassenmanko

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