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Peter Eisenhut Barbara Kampfer Hannes Kampfer Heinz Teuscher

EinfĂźhrung in die

Finanz buchhaltung LĂśsungen


Inhaltsverzeichnis

;LPS0

1. Kapitel

Begriff und Zweck der Buchhaltung ......................................................................8

2. Kapitel

Inventar und Bilanz ..............................................................................................10

3. Kapitel

Bilanzkonten und Buchungssatz ..........................................................................18

4. Kapitel

Der Unternehmenserfolg und seine Verbuchung ..................................................30

5. Kapitel

Buchhaltungsorganisation ...................................................................................47

6. Kapitel

Die Rechnung des Abschlusses: Die Abschlusstabelle ........................................54

;LPS00

 (\ZNL^pOS[L2VU[LUNY\WWLU

7. Kapitel

Die Konten des Eigentümers ...............................................................................67

8. Kapitel

Die Warenkonten .................................................................................................69

9. Kapitel

Die Konten des Industriebetriebs.........................................................................80

10. Kapitel

Die Konten des Zahlungsverkehrs .......................................................................88

11. Kapitel

Die Wertberichtigungskonten...............................................................................96

12. Kapitel

Rechnungsabgrenzungen und Rückstellungen .................................................. 104

13. Kapitel

Die Wertschriftenkonten .................................................................................... 110

14. Kapitel

Die Konten der Immobilienrechnung .................................................................. 116

;LPS000

 :WLaPLSSL7YVISLTL

15. Kapitel

Die Sozialversicherungsbeiträge ........................................................................ 123

16. Kapitel

Die Mehrwertsteuer ........................................................................................... 128

17. Kapitel

Fremde Währungen ........................................................................................... 132

18. Kapitel

Stille Reserven................................................................................................... 135

;LPS0=

4

 .Y\UKSHNLUKLYKVWWLS[LU)\JOOHS[\UN

 .LZLSSZJOHM[ZI\JOOHS[\UN

19. Kapitel

Die Personengesellschaften .............................................................................. 143

20. Kapitel

Die Aktiengesellschaft (AG) ............................................................................... 151

21. Kapitel

Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) ........................................... 158


;LPS=

 .LSKÃ…\ZZYLJOU\UN\UK1HOYLZHIZJOS\ZZHUHS`ZL

 2HWP[LS +PL.LSKÃ…\ZZYLJOU\UN ...................................................................................... 162  2HWP[LS (\MILYLP[\UNKLYAHOSLUMÂ…YKPL1HOYLZHIZJOS\ZZHUHS`ZL .................................. 170  2HWP[LS +PL1HOYLZHIZJOS\ZZHUHS`ZL .............................................................................. 178

5


2HWP[LS

0U]LU[HY\UK)PSHUa

3€Z\UNLU 

2HZZL 7VZ[ )HUR \UK 2YLKP[VYLU ÄUKLU ZPJO ILP HSSLU )L[YPLILU +PL ^LP[LYLU typischen Bilanzposten lauten: a)

2PUV! Mobilien, Maschinen (Vorführgeräte), Warenvorrat (Kiosk), evtl. Immobilien und Hypotheken

b)

;H_PIL[YPLI! Fahrzeuge, Reserveteilelager, evtl. Immobilien (Garage) und Hypotheken

c)

7YP]H[ZJO\SL! Debitoren (Schulgelder), Warenvorrat (Schulbücher), Mobilien, evtl. Immobilien und Hypotheken

d)

:JOYLPULYLP! Debitoren, Holzvorrat, Fahrzeuge, Maschinen, evtl. Immobilien und Hypotheken

e)

/V[LS! Debitoren (Gäste), Getränkevorrat, Lebensmittelvorrat, Fahrzeuge, Mobiliar (Tische, Stühle, Einrichtungen), Geschirr und Besteck, Wäsche, Immobilien, Hypotheken

f)

:WLKP[PVUZ3HNLYOH\Z!Debitoren, Fahrzeuge, Ersatzteilvorrat für Fahrzeuge, Einrichtungen, Mobilien, Immobilien, Hypotheken

g)

3HUK^PY[ZJOHM[SPJOLY .YVZZIL[YPLI! Debitoren, Saatgutvorrat, Tierfuttervorrat, Düngemittelvorrat, Vorrat an landwirtschaftlichen Produkten, Fahrzeuge, Tiere, Immobilien, Hypotheken

 Aktiven

Bilanz Haushaltgeschäft

Umlaufvermögen Kasse

Passiven

Fremdkapital 5

Bankschuld

38

Post

12

Kreditoren

33

Debitoren

28

Darlehensschuld

50

Eigenkapital

84

Warenvorräte

120

Anlagevermögen Fahrzeuge

17

Mobilien

23 205

10

205


 Aktiven

Bilanz Rechtsanwalt

Umlaufvermรถgen

Passiven

Fremdkapital

Kasse

2

Kreditoren

Bank

7

Hypotheken

450

Eigenkapital

120

Debitoren

34

Anlagevermรถgen Darlehensguthaben

10

Fahrzeuge

16

Mobilien Immobilien

7

8 500 577

577

 Aktiven

Bilanz Fabrikationsbetrieb

Umlaufvermรถgen

Fremdkapital

Kasse

4

Bank

15

Wertschriften

10

Debitoren

38

Rohstoffvorrat

23

Fertigfabrikate

11

Anlagevermรถgen Fahrzeuge

Passiven

Kreditoren Hypotheken

25 180

Eigenkapital 9

einbezahltes Eigenkapital

170

EDV-Anlage

14

erarbeitetes Eigenkapital

75

Maschinen

76

Immobilien

250 450

450

11


 Aktiven

Bilanz Radio- und Fernsehgeschäft

Umlaufvermögen Kasse

Fremdkapital 8

Post

13

Debitoren

21

Vorräte Handelswaren

63

Vorräte Reparaturteile

11

Anlagevermögen Fahrzeuge Laden- und Büromobiliar Geräte der Reparaturwerkstätte

Passiven

Kreditoren

23

Bank

37

Eigenkapital 24

Eigenkapital A. Müller

50

8

Eigenkapital P. Müller

60

22 170

170

 Aktiven

Bilanz Bergbahn

Umlaufvermögen

Passiven

Fremdkapital

Kasse

8

Kreditoren

1

Debitoren

3

Bankschuld

9

Anlagevermögen Kabinen und Ersatzteile

70

Maschinen

16

Mobilien Immobilien

20

Hypotheken

50

Eigenkapital

100

3 80 180

12

Darlehen der Gemeinde

180




H ‹ <U[LYAnlagevermögen versteht man jene Vermögensteile eines Unterneh  TLUZ^LSJOLKHa\ILZ[PTT[ZPUKKLT<U[LYULOTLUSpUNLYHSZLPU1HOYa\ dienen.





‹ <U[LYFremdkapital versteht man alle Schulden des Unternehmens, welche kurz- oder langfristig beglichen werden müssen. ‹

Unter erarbeitetem Eigenkapital versteht man erwirtschaftete Gewinne, welche dem Eigentümer nicht ausbezahlt wurden, sondern zum Weiterarbeiten in der Unternehmung belassen wurden. Selbstverständlich stehen sie nach wie vor dem Eigentümer zu, genauso wie sein einbezahltes Eigenkapital.



I ‹ +HZ Umlaufvermögen gliedert sich nach dem Flüssigkeits- oder Liquiditätsprinzip, d.h. in der Reihenfolge wie sie am leichtesten in Geld umgewandelt werden können.





‹ +HZ Fremdkapital gliedert sich nach dem Fälligkeitsprinzip, d.h. in der Reihenfolge der Kreditfrist.

c)

Die Bilanz ist eine zusammengefasste Darstellung des Inventars, wobei sich Aktiven und Passiven auf zwei Seiten gegenüberstehen.

d) 

Es gehört zu den allgemeinen Finanzierungsgrundsätzen, dass langfristig ILU€[PN[LZ=LYT€NLUTP[SHUNMYPZ[PNLU.LSKLYUÄUHUaPLY[^LYKLUZVSS(UKLYU falls wären die kurzfristigen Schulden höher als die zu Verfügung stehenden Geldmittel. Werden dann Schulden fällig, kann das Unternehmen in Geldschwierigkeiten (Liquidationsschwierigkeiten) gelangen.

e)

Gewöhnliche Bankschulden, sogenannte Kontokorrentschulden, sind jeweils am Ende jedes Quartals fällig; im Gegensatz zu Bankdarlehen, welche auf LYOLISPJO SpUNLYL ALP[ VM[ H\M 1HOYL OPUH\Z NLSPLOLU ^LYKLU +PLZL \U[LY schiedliche Dauer bis zur Fälligkeit verlangt gemäss dem Fälligkeitsprinzip eine unterschiedliche Behandlung auf der Passivseite der Bilanz.



13


 a) Aktiven

Produktionsbetrieb

UmlaufvermĂśgen Kasse

Passiven

Fremdkapital 5

Kreditoren

51 88

Post

16

Bank

Debitoren

62

Hypotheken

500

Rohmaterialbestand

54

Fabrikatebestand

83 Eigenkapital

548

AnlagevermĂśgen Mobilien

95

Maschinen

132

Immobilien

740 1187

1187 b) Aktiven

Handelsbetrieb

UmlaufvermĂśgen

Passiven

Fremdkapital

Kasse

45

Kreditoren

Post

16

Darlehen

100

Bank

23

Wertschriften

50

Debitoren

46

Eigenkapital

144

Warenbestand

128

AnlagevermĂśgen Fahrzeuge Mobilien

83

12 7 327

327

c) Der Produktionsbetrieb wird eher in Schwierigkeiten geraten, da fĂźr seine ausstehenden Kredi[VYLU]VUU\YĂ&#x2026;Â&#x2026;ZZPNL4P[[LS]VU2HZZL\UK7VZ[NLNLUÂ&#x2026;ILYZ[LOLU

14


  Aktiven

Bilanz Berghotel

Umlaufvermögen

Fremdkapital

Kasse

9

Kreditoren

Debitoren

4

Bank

Lebensmittelvorräte

6

Hypotheken

Anlagevermögen Fahrzeuge

Passiven

8 17 600

Eigenkapital 9

einbezahltes Eigenkapital

300

Geschirr und Besteck

11

erarbeitetes Eigenkapital

56

Küchengeräte

45

Mobilien

57

Immobilien Beteiligung Bergbahn

800 40 981

981

 Aktiven

Bilanz Warengrossverteiler *

Umlaufvermögen Flüssige Mittel Wertschriften

Fremdkapital 19 461 377

Debitoren

57 824

Warenvorräte

37 860

Anlagevermögen Beteiligungen

Passiven

Kreditoren

79 469

Passivdarlehen

17 883

Hypotheken

22 200

Eigenkapital 1 443

einbezahltes Eigenkapital

1 614

Fahrzeuge

2

erarbeitetes Eigenkapital

64 167

Mobilien und Einrichtungen

1

Immobilien

68 365 185 333

185 333

* Diese Bilanz entspricht in den Proportionen der Bilanz der Migros.

15


 Aktiven

Bilanz Fluggesellschaft *

Umlaufvermögen

Fremdkapital

Flüssige Mittel

120

Kreditoren

Debitoren

366

Div. Darlehensschulden

Materialbestände

Passiven

75

695

langfr. Kreditoren Flugzeugbeschaffung

Anlagevermögen

1 055

260

Eigenkapital

Beteiligungen

50

einbezahltes Eigenkapital

448

Fahrzeuge

57

erarbeitetes Eigenkapital

241

EDV-Anlagen

122

Flugzeugpark

1 549

Reserveverteillager Immobilien lIYPNL,PUYPJO[\UNLU

Unternehmensgewinn

220 43 147 2 749

* Diese Bilanz entspricht in den Proportionen der Bilanz der Swiss Airlines.

16

50

2 749

Einführung in die Finanzbuchhaltung  

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