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Orgelkonzerte 2019 in der Klosterkirche Einsiedeln


Gottesdienstordnung Sonn- und Feiertage Werktage 06.15 Eucharistiefeier 07.15 Laudes 07.15 Laudes 08.00 Eucharistiefeier 09.30 Eucharistiefeier 09.30 Konventamt 11.15 Konventamt 11.00 Pilgermesse 12.05 Mittagsgebet 16.30 Vesper und Salve 16.30 Vesper und Salve 17.30 Abendmesse 17.30 Abendmesse 20.00 Komplet 20.00 Komplet Maria Himmelfahrt – Donnerstag, 15. August 2019 09.30 Pontifikalamt 14.30 Pilgerandacht mit Kräutersegnung Einsiedler Krankentag – Montag, 19. August 2019 14.30 Eucharistiefeier mit Krankensalbung Engelweihe – Weihefest der Gnadenkapelle Freitag, 13. September 2019 19.00 Engelweihamt mit Prozession Samstag, 14. September 2019 09.30 Feierliches Pontifikalamt 20.00 Feierliche Komplet mit Prozession über den illuminierten Klosterplatz www.wallfahrt-einsiedeln.ch 2


Inhaltsverzeichnis 5 7 9 11 13 15 17 19 20 27 28

Grusswort von Abt Urban Federer OSB Einführung von Pater Theo Flury OSB 1. Orgelkonzert – 16. Juli 2019 2. Orgelkonzert – 23. Juli 2019 3. Orgelkonzert – 30. Juli 2019 4. Orgelkonzert – 6. August 2019 5. Orgelkonzert – 13. August 2019 6. Orgelkonzert – 20. August 2019 Vorstellung der Organisten Konzerte in der Klosterkirche Die Orgeln in der Klosterkirche

Titelbild: Die Manualklaviaturen der Mauritiusorgel

Orgelkonzertprogramm per Post Gerne schicken wir Ihnen das Programmbüchlein der Einsiedler Orgelkonzerte jährlich zu, wenn Sie dem Wallfahrtsbüro Ihre Postadresse mitteilen: Postadresse Wallfahrtsbüro, Kloster, CH-8840 Einsiedeln E-Mail wallfahrt@kloster-einsiedeln.ch Telefon +41 (0)55 418 62 70 (Mo–Fr 09.00 –11.00 / 13.30 –16.00 Uhr) Fax +41 (0)55 418 62 69

www.orgelkonzert.ch

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Von Mönchen und Pilgern Leben im Kloster Einsiedeln

Von Mönchen und Pilgern Leben im Kloster Einsiedeln

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«Von Mönchen und Pilgern» – Leben im Kloster Einsiedeln Der 45-minütige Film zeigt faszinierende Bilder und erklärt gut verständlich Vergangenheit und Gegenwart des Klosters Einsiedeln. Er eignet sich darum ideal als Vorbereitung auf einen Besuch in Einsiedeln und als sinnvolles Andenken oder Geschenk. Preis: CHF 30.00 erhältlich im Klosterladen oder über www.kloster-dvd.ch

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Grusswort von Abt Urban Federer OSB Vor 25 Jahren ertönten in unserer Kloster­ kirche neue Orgelklänge: 1994 wurde die als frühromantisch angelegte Mauritius­ orgel eingeweiht. Sie ergänzte die 1988 im barocken Stil erbaute Marienorgel. Seitdem werden diese beiden Orgeln entwe­ der nebeneinander und oft auch mitein­ ander gespielt. So entstand vor 25 Jahren jene Musiklandschaft, die Sie, geschätzte Besucherinnen und Besucher unserer Orgel­konzerte, gerne hören und darum auch jetzt wieder aufsuchen. Diese Konzerte bringen nicht nur im Kirchenraum etwas zum Schwingen, sondern auch in uns: einen Klang, der von der Gegenwart Gottes kündet. Dass diese Gegenwart während der Einsiedler Orgelkonzerte immer wieder erfahrbar ist, verdanken wir meinen Mitbrüdern Stiftsorganist P. Theo Flury und P. Lukas Helg sowie den auswär­ tigen Organistinnen und Organisten. Sie erschliessen uns mit Kompositionen aus verschiedensten Jahrhunderten einen wahren musikalischen Schatz. Seien Sie uns, liebe Konzertbesucherin und lieber Konzertbesucher, herzlich willkommen! Unsere Komplet – das Abendgebet der Kirche – und das anschliessende Orgelkonzert mögen Ihnen Freude bereiten und das Gefühl, von Gottes Gegenwart getragen zu sein.

Abt Urban Federer OSB

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Am 6. Mai 2019 wurde der MEINRADWEG offiziell eröffnet. Es handelt sich dabei um einen Velopilgerweg auf den Spuren des heiligen Meinrad von seinem Ge­ burtsort bei Rottenburg am Neckar nach Einsiedeln. Dieser besondere Pilgerweg in 4–5 Tagesetappen macht die sprichwörtliche benediktinische Gastfreundschaft erfahrbar! Weitere Informationen auf www.meinradweg.com

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Einführung von Pater Theo Flury OSB Sehr geehrte, liebe Freundinnen und Freunde der Orgelmusik Die verstorbene Theologin Dorothee Sölle übersetzt das Wort «Gnade» mit dem kurzen Satz: «Das Beste kriegt man um­ sonst». Auch die Musik kann zum Aus­ druck für diese überfliessende Fülle werden, die niemand herbeizwingen oder verdienen kann. Das lateinische Wort für Gnade ist gratia. Grazie bedeutet auch Anmut: Durch die Musik vermittelt sich eine Ahnung von Anmut, Eleganz und sympathischer Schönheit. «Das Beste kriegt man umsonst». Dafür legt unser Kloster ein Zeugnis ab. Wir sind Beschenkte und schenken weiter. Auch unsere sommerlichen Orgelkonzerte wollen genau das erfahrbar machen. Um diese Konzertreihe durchführen zu können, brauchen wir allerdings Ihre Unterstützung. Die Kunst ist zwar gratis und unbezahlbar, nicht aber die Druckkosten, die Wartung der Instrumente, die Reise, die Beherbergung und die Verpflegung unserer Gastorganisten und ihre Gagen, nicht zuletzt die wertvolle Arbeit unseres Sekretariats. Wir hoffen immer wieder auf Ihre für uns unverzichtbare Unterstützung, wenn Sie beim Ausgang einen angemessenen, Ihnen möglichen Beitrag ins Körbchen legen. Herzlichen Dank für jede Gabe! Einen bereichernden Konzertsommer wünscht Ihnen

P. Theo Flury Stiftsorganist

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FREUNDE

DES

KLOSTERS EINSIEDELN

«Dem Kloster in Freundschaft verbunden» Seit der Gründung am 26. November 1988 ist die «Vereinigung der Freunde des Klosters Einsiedeln» auf über 1200 Mitglieder aus allen Teilen der Schweiz und aus verschiedenen anderen Ländern angewachsen. • • • •

Sie schafft und vertieft Kontakte mit dem Kloster Sie unterstützt dessen vielfältige Aufgaben Sie begleitet Projekte ideell und finanziell Sie ist auf Wunsch der Klostergemeinschaft beratend tätig

Um das wertvolle Erbe des Klosters erhalten zu helfen und die weiterhin hohen finanziellen Belastungen mittragen zu können, ist die «Vereinigung der Freunde des Klosters Einsiedeln» auch auf Ihre Spende angewiesen. Als Verein steht sie allen Interessierten offen. Der Vorstand freut sich, auch Sie als Mitglied willkommen zu heissen. Der Jahresbeitrag beträgt mindestens CHF 80.–. Die jährliche Mitgliederversammlung dient der Information über die Tätigkeiten des Vereins, bietet Gelegenheit zum direkten Kontakt mit der Klostergemeinschaft und ist mit einem kulturellen Anlass verbunden. Weitere Informationen Tel. +41 (0)55 418 62 19, www.freunde-kloster-einsiedeln.ch freunde@kloster-einsiedeln.ch 8


1. Orgelkonzert Dienstag, 16. Juli 2019, 20.15 Uhr

An den Orgeln:

Stefano Bertoni, Lichtensteig / Einsiedeln

Johann Sebastian Bach 1685 – 1750

Präludium und Fuge in a moll BWV 543 Marienorgel

Georg Böhm 1661 – 1733

Partite über die Arie: Jesu, du bist allzu schöne Chororgel

Paul Hindemith 1895 – 1963

Sonate II: Lebhaft – Ruhig bewegt – Fuge, mässig bewegt, heiter Mauritiusorgel

César Franck 1822 – 1890

Prélude, fugue et variation Op.18

Marco Enrico Bossi 1861 – 1925

Scherzo in sol minore Op. 49 n°2

Freier Eintritt – Kollekte beim Ausgang Aus Rücksicht auf das Gotteshaus unterlasse man lautes Reden. Danke! 9


Ihr Name in Stein gemeisselt Helfen Sie dem Kloster Einsiedeln bei der Sanierung des grössten Kirchenvorplatzes nördlich der Alpen: „Erwerben“ Sie ein eigenes Stück Klosterplatz und lassen Sie Ihren oder den Namen Ihrer Lieben in die Oberfläche eines der zu verlegenden Flusssteine gravieren. Wer spendet, der bleibt – und erhält eine Erinnerung, die noch in 200 Jahren sichtbar ist. Nähere Infos auf www.klosterplatz.com BESTELLUNG KLOSTERSTEIN Ja, ich spende u. kaufe einen Stein für m 100 m 200 m 400 m 800 Fr. (ohne Gravur) / oder für m 1.000 Fr. mit Gravur (max. 35 Zeichen). Mein Gravurwunsch:

Käufer Vor+Nachname: ________________________________________________ Strasse, PLZ, Ort: ______________________________________________________ E-Mail:

______________________________________________________________

Ort, Datum, Unterschrift: _______________________________________________ __________________________________________________________________ Bitte einsenden an: Vereinigung der Freunde des Klosters Einsiedeln, Projekt Klosterplatz, Kloster, 8840 Einsiedeln.


2. Orgelkonzert Dienstag, 23. Juli 2019, 20.15 Uhr

An den Orgeln

Cristiano Accardi, Rom

Cristiano Accardi 1978

Præludium pro Organo pleno Improvisation im Stil von J. S. Bach Marienorgel

Johann Sebastian Bach 1685 – 1750

Fuga a 5 con pedale pro Organo pleno BWV 552/II Aus: Dritter Theil der Clavier Übung; Leipzig, 1739

Carl Philipp Emanuel Bach Sonata F-Dur per il Organo solo WQ 70/3 (H 84) 1714 – 1788 Allegro – Largo – Allegretto 1755 Fanny Hensel-Mendelssohn 1805 – 1847

Präludium G-Dur, H-U 243 1829 Chororgel

Felix Mendelssohn Bartholdy 1809 – 1847

Sonata V D-Dur, op. 65 n. 5 Andante – Andante con moto – Allegro maestoso Aus: Sechs Sonaten für die Orgel, opus 65; Leipzig, 1845 Mauritiusorgel

August Wilhelm Bach 1796 – 1869

«Mache dich, mein Geist, bereit» Vorspiel – Choral – Alio modo

Felix Mendelssohn Bartholdy

Præludium II und Fuga II G-Dur, op. 37 n. 2 Aus: Drei Præludien und Fugen für die Orgel, opus 37; Leipzig, 1837

Wolfgang Amadeus Mozart Allegro und Andante für eine Orgelwalze KV 608 1756 – 1791 1791 Freier Eintritt – Kollekte beim Ausgang Aus Rücksicht auf das Gotteshaus unterlasse man lautes Reden. Danke! 11


Mit dem Prospekt «Einsiedler Wallfahrtsjahr 2019» immer auf dem Laufenden Das Wallfahrtsjahr in Einsiedeln ist vielfältig und bunt. Die Festzeiten und Feiertage des Kirchenjahres werden besonders gefeiert und machen einen Besuch im Kloster und Wallfahrtsort Einsiedeln umso lohnender. Mithilfe des Prospekts «Einsiedler Wallfahrtsjahr 2019» können Sie Ihre Besuche koordinieren und sind immer informiert, wann welche Gottesdienste gefeiert werden. Prospekte sind bei den Eingängen der Klosterkirche gratis erhältlich und können beim Wallfahrtsbüro bestellt werden.

Einsiedler Wallfahrtsjahr

2019

Propstei St. Gerold leben lieben lernen

PROPSTEI ST. GEROLD A-6722 St. Gerold 0043 (0)5550 2121 www.propstei-stgerold.at propstei@propstei-stgerold.at 12

Zimmer, Restaurant Seminare und Tagungsräume Konzerte, Ausstellungen Führungen, Weindegustationen Therapie mit Pferden


3. Orgelkonzert Dienstag, 30. Juli 2019, 20.15 Uhr

An den Orgeln:

P. Theo Flury, Einsiedeln / Rom

P. Theo Flury 1955

De Profundis URAUFFÜHRU NG für Orgel, Bariton und Sprecher Mauritiusorgel

César A. Franck 1822 – 1890

Grande Pièce Symphonique op. 17

Johann Sebastian Bach 1685 – 1750

Präludium C-Dur BWV 547 Einige kanonische Veränderungen über «Vom Himmel hoch, da komm ich her» BWV 769 Fuge C-Dur BWV 547 Marienorgel

Olivier Messiaen 1908 – 1992

Dieu parmi nous Aus: La Nativité du Seigneur Mauritiusorgel

Freier Eintritt – Kollekte beim Ausgang Aus Rücksicht auf das Gotteshaus unterlasse man lautes Reden. Danke! 13


Einsiedler Familienwallfahrt Sonntag,11. August 2019 10.30 Uhr BegrĂźssung 11.00 Uhr Eucharistiefeier mit Abt Urban 12.15 Uhr Mittagessen 14.00 Uhr Impuls fĂźr Eltern & Kinderprogramm 15.15 Uhr Kaffee und Kuchen 16.00 Uhr Segensandacht bei der Gnadenkapelle

Weitere Infos und Anmeldung auf www.familienwallfahrt.ch 14


4. Orgelkonzert Dienstag, 6. August 2019, 20.15 Uhr

An der Mauritiusorgel An der Marienorgel

Emanuel Helg, Frauenfeld P. Lukas Helg, Einsiedeln

Werke für zwei Orgeln von Einsiedler Klosterkomponisten

P. Daniel Meier 1921 – 2004

Toccata und Fuge für zwei Orgeln (1994)

P. Justus Burach 1706 – 1760

Magnificat (um 1750)

Abt Marian Müller 1724 – 1780

Sonata per l‘Assonta (1772)

P. Markus Landtwing 1759 – 1813

Sanctus und Agnus Angelicum (1788)

P. Otto Rehm 1887 – 1971

Te Deum (1948)

P. Oswald Jaeggi 1913 – 1963

Toccata e Fuga in sol minore (1940)

P. Anselm Schubiger 1815 – 1888

Cäcilienmarsch (1845)

Freier Eintritt – Kollekte beim Ausgang Aus Rücksicht auf das Gotteshaus unterlasse man lautes Reden. Danke! 15


Die musikalische Einstimmung zur Mitternachtsmesse am 24. Dezember 2019: P. Theo Flury spielt ab 22.00 Uhr an den Einsiedler Kloster­orgeln weihnachtliche Orgelmusik.

Stimmungsvolle Feier zum Jahres­wechsel in der Klosterkirche: 31. Dezember 2019, 23.00 Uhr mit Texten, Orgelmusik und Gesang Am Schluss erklingt Charles-Marie Widor, Toccata aus der 5. Orgelsymphonie, bearbeitet für zwei Orgeln. 16


5. Orgelkonzert Dienstag, 13. August 2019, 20.15 Uhr

An der Mauritiusorgel: Alberto Sala, Novara An der Marienorgel: P. Theo Flury, Einsiedeln / Rom

Marco Enrico Bossi 1861 – 1925

Entrata pontificale per due organi op. 104 .1

Arnaldo Galliera 1871 – 1934

Corale per due organi

Dietrich Buxtehude 1637 – 1707

Passacaglia D-Moll Bux WV 161 Chororgel: Alberto Sala

Giovanni Battista Zucchinetti 1730 – 1801

Concerto a due organi in si bemolle maggiore

Gaetano Felice Piazza 1714 – 1794

Sonata in fa a due organi

Johann Pachelbel 1953 – 1706

Ciacona F-Moll P 43 Chororgel: P. Theo Flury

Giuseppe Gallignani 1851 – 1923

Sonata a due organi per la Consumazione

Arnaldo Galliera

Postcommunio per due organi

Freier Eintritt – Kollekte beim Ausgang Aus Rücksicht auf das Gotteshaus unterlasse man lautes Reden. Danke! 17


Klosterladen Einsiedeln In unserem Klosterladen finden Sie ein grosses Angebot an: Andachtsbildchen Kloster-Schokoladen Ansichtskarten Kreuzen Büchern Medaillen CDs Paramenten Devotionalien Rosenkränzen Heiligen- und Krippenfiguren Sakralen Gegenständen Ikonen Schafböcken Kerzen Eigenen Weinen und Likören Klosterführern u.v.m. Öffnungszeiten Montag - Freitag Samstag Sonn- und Feiertage

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10.00 – 12.00 Uhr 13.30 – 17.30 Uhr 10.00 – 16.30 Uhr 10.45 – 16.30 Uhr

Klosterladen 8840 Einsiedeln +41 (0) 55 418 64 71 klosterladen@kloster-einsiedeln.ch www.klosterladen-einsiedeln.ch


6. Orgelkonzert Dienstag, 20. August 2019, 20.15 Uhr

An den Orgeln:

Daniel Roth, Paris

A. P. F. Boëly 1785 – 1858

Fantaisie et fugue en si bémol majeur Quatuor en sol mineur Duo en sol mineur Allegro en fa mineur Marienorgel

Charles Tournemire 1870 – 1939

Fantaisie-improvisation sur Ave maris stella, improvisation reconstituée par M. Duruflé Mauritiusorgel

Daniel Roth 1942

Andante extrait de Triptyque Deposuit extrait de Livre d’orgue pour le Magnificat

Charles-Marie Widor 1844 – 1937

Symphonie romane

Freier Eintritt – Kollekte beim Ausgang Aus Rücksicht auf das Gotteshaus unterlasse man lautes Reden. Danke! 19


Vorstellung der Organisten und Musiker Stefano Bertoni – 1. Orgelkonzert – 16. Juli 2019 Stefano Bertoni ist in Legnago (I) geboren. Er studierte Orgel (Hauptfach) in Rovigo und schloss das Studium 2009 mit Bestnoten ab. Weitere Studien erfolgten an der MHS Trossingen (Master im Hauptfach Orgel 2012 und Diplom in Kirchenmusik 2017 mit einer Arbeit über Carlo Filago [1589 bis 1644]). Er studierte Orchesterleitung an der ZHdK und besucht regelmässig Meisterkurse (Dirigieren). Stefano Bertoni wohnt in Einsiedeln und ist als Organist und Dirigent in Unteriberg und Studen tätig. Ferner leitet er den Konzertchor «Kantorei Toggenburg». Er unterrichtet Kla­ vier und Orgel an der Musikschule Einsiedeln und ergänzt seit 2019 das Team der Einsiedler Klosterorganisten. Er tritt als Solist und im Duo mit seiner Frau im In- und im Ausland auf (u.a. Schweiz, Italien, Deutschland, Österreich und Japan).

Cristiano Accardi – 2. Orgelkonzert – 23. Juli 2019 Cristiano Accardi, 1978 in Rom geboren, studierte Orgel und Orgelkomposition bei Ottorino Baldassarri am Konservatorium Santa Cecilia in Rom. Im Jahre 2010 begann er am Päpstlichen Institut für Kirchenmusik bei Walter Marzilli mit dem Studium der Chorleitung. Er spezialisierte sich im Fach Orgelimprovisation bei Theo Flury. Cristiano Accardi spielt zahlreiche Konzerte in ganz Italien und ist an verschiedenen Festi­ vals vertreten. Im März 2019 spielte er in drei Konzerten in Rom alle Orgelwerke von Felix Mendelssohn Bartholdy. 20


Derzeit ist er Hauptorganist der «Karl Schuke» Orgel der Wallfahrtskirche Madonna del Divino Amore in Rom. Dort ist er auch künstlerischer Leiter des Orgelfestivals. Ausserdem wirkt er als Chorleiter an den Kirchen San Corbi­ niano und San Roberto Bellarmino in Rom.

P. Theo Flury OSB – 3./5. Orgelkonzert – 30. Juli / 13. August 2019 P. Theo Flury ist Benediktiner der Abtei Einsiedeln. Seiner philosophischen und theologischen Ausbildung in Einsiedeln, Salzburg und Rom schloss sich das Musikstudium am Pontificio Istituto di Musica Sacra in Rom an (Abschlüsse in Orgel bei Alberto Cerroni OFM und Komposition bei Domenico Bartolucci). Erster Improvisationsunterricht erhielt P. Theo bei Jan Raas, Amsterdam. P. Theo ist Stiftsorganist und lehrt an der Musikhochschule Luzern. Am Pontificio Istituto di Musica Sacra in Rom ist er Ordi­ narius für Orgel und Orgelimprovisation. Er betreut ferner den Zyklus der Einsiedler Orgelkonzerte. Selbst spielt er Konzerte in der Schweiz und im Ausland, hat mehrere Tonträger eingespielt und gibt gelegentlich Kurse. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt im Gebiet der Kompositionen. Sein Werkverzeichnis umfasst nicht nur Kompositionen für Orgel, sondern auch Vokalmusik, Konzerte, symphonische Werke, Messen und Oratorien. P. Theo ist Ehrenmitglied der Wiener Franz Liszt-Gesellschaft, Mitglied der Bayerischen Benediktinerakademie (sectio artium) und Preisträger der Kulturkommission des Kantons Schwyz (Anerkennungspreis 2013).

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P. Lukas Helg OSB – 4. Orgelkonzert – 6. August 2019 Pater Lukas (Arthur) Helg (*1944) stammt aus einer grossen Bauernfamilie im Toggenburg. Nach dem Besuch der Einsiedler Stiftsschule (1958 bis 1965) trat er in das Kloster ein und begann mit dem Orgelunterricht bei P. Corne­ lius Winiger. In den Jahren 1971 bis 1975 folgte ein Kirchenmusikstudium am Mozarteum in Salzburg. 1975 bis 2009 wirkte er als Musiklehrer an der Stiftsschule. 1976 bis 2018 (42 Jahre lang) war er Einsiedler Stiftskapellmeis­ ter. Seit 1976 ist er Betreuer der ausserordentlich reichen Musikbibliothek des Klosters. In dieser Funktion ist er mitverantwortlich für die gegenwärtige Ausstellung «Ein himmlisch Werk. Musikalische Schätze aus dem Kloster Einsiedeln» im Museum FRAM in Einsiedeln (25. Mai bis 29. September). P. Lukas ist seit 1971 regelmässig als Organist mit mindestens einem Konzert pro Jahr im Einsiedler Sommerzyklus zu hören. Seit 1994, also seit 25 Jahren, hat er sich auf Konzerte mit zwei Orgeln spezialisiert, wobei er bis 2009 mit P. Basil Höfliger musizierte. Seit 2010 ist sein Neffe Emanuel Helg als Partner dabei. P. Lukas Helg ist Mitglied der Bayerischen Benediktinerakademie (BBA) (Sectio artium).

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Emanuel Helg – 4. Orgelkonzert – 6. August 2019 Emanuel Helg studierte an der Musikhochschule Zürich mit Hauptfach Orgel bei Rudolf Scheidegger. Wichtige Impulse erhielt er auch von Bernhard Ruchti (Klavier) und Rudolf Meyer (Orgel). Zudem schloss er bei Karl-Andreas Kolly an der Musikhochschule Winterthur ein Klavierstudium ab. Nachdem Emanuel Helg während vierzehn Jahren als Musiker in der katholi­ schen Kirchgemeinde Weinfelden tätig war, wurde er 2011 zum Hauptorganis­ ten der katholischen Stadtkirche St. Nikolaus in Frauenfeld gewählt. Seit 2013 betreut er als Kirchenmusikdirektor das musikalische Geschehen der Pfarrei St. Anna. Innerhalb dieses grossen Pastoralraums ist er in vielfältiger Weise an zahlreichen Kirchen und Instrumenten im Einsatz. Seine Konzerte als Organist oder Pianist, solistisch und in verschiedenen Forma­ tionen, sind Ausdruck weitgefächerter musikalischer Fähigkeiten und Interessen. Emanuel Helg hat bereits Orgelwerke von Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, Heinrich Reimann u.a. für den Radiosender SRF2 aufgenommen.

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Alberto Sala – 5. Orgelkonzert – 13. August 2019 In Monza (MI) geboren, erhielt Alberto Sala ein Orchester-Diplom am Cantelli Konservatorium von Novara unter der Leitung von Prof. G. Bardelli und anschliessend das Diplom in Sacred Music. Am Päpstlichen Institut für Kirchenmusik in Rom, hat er bei Theo Flury ein Nachdiplom­ studium in Improvisation gemacht und mit Bestnote abgeschlossen. Am Ambrosianischen Institut für Kirchenmusik in Mailand hat er ein Magisterium in gregorianischem Gesang erworben. Alberto Sala speziali­sierte sich auf Meisterkurse und Studienseminare bei den Meistern A. Sacchetti, G. Acciai, F. Caporali, G. Parodi, G. Mazza. Er hat an internationa­ len Festivals und Symposien in verschiedenen Ländern (USA, Frankreich, Belgien, Portugal, Deutschland, Israel) und in vielen italienischen Städten teilgenommen. Seit 1999 ist er Titular­ organist der Kathedrale von Novara und Direktor des Chores der Kapelle. Er entwarf zahlreiche Kompositionen für liturgische Zwecke sowie grosse Oratorien für Orgel, Solisten und Chöre.

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Daniel Roth – 6. Orgelkonzert – 20. August 2019 Daniel Roth, weltweit als einer der führenden französischen Orgelvirtuosen bekannt, hat als Interpret wie als Lehrer verschiedene prestigeträchtige Positionen eingenommen. Mit 20 Jahren debütierte er an der Pariser Basilika Sacré Cœur in Montmartre als Assistent seiner Orgelprofessorin Rolande Falcinelli, der er später als Titularorganist nachfolg­ te, ehe er 1985 in der gleichen Funktion an die Kirche St. Sulpice als Nachfolger von Charles-Marie Widor, Marcel Dupré und Jean-Jacques Grunenwald wechselte. Von 1974 bis 1976 war er Artist-in-residence des National Shrine of the Immaculate Concep­ tion und Professor an der Catholic University in Washington D.C. Nach Jahren der Lehr­ tätigkeit an Hochschulen und Konservatorien in Marseille, Strasbourg und Saarbrücken war Daniel Roth von 1995 bis 2007 Nach­ folger von Helmut ­Walcha und Edgar Krapp als Professor für Orgel an der Musikhoch­ schule Frankfurt am Main. Daniel Roth machte international Karriere als Konzertorganist und Solist bei berühmten Orchestern. Er hält Meisterkurse, Konferenzen, wirkt als Jury­ mitglied bei Wettbewerben und war in zahlreichen Rundfunk- und Fernseh­ aufnahmen zu Gast. Er ist Mitglied der staatlichen Kommission für Historische Orgeln Frankreichs.

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KELLEREI

Kellerei Kloster Einsiedeln

Klosterladen

8840 Einsiedeln +41 (0)55 418 62 44 kellerei@kloster-einsiedeln www.klosterkellerei.ch

Kloster Einsiedeln, 8840 Einsiedeln +41 (0)55 418 64 71 klosterladen@kloster-einsiedeln.ch www.klosterladen-einsiedeln.ch

Eigene Betriebe in Pacht Restaurant Insel Ufnau, Pfäffikon SZ Restaurant Leutschenhaus, Freienbach Gasthaus St. Meinrad, Etzelpass

Öffnungszeiten Montag – Freitag: 10.00 –12.00 / 13.30 –17.30 Uhr Samstag: 10.00 –16.30 Uhr Sonn- und Feiertage: 10.45 –16.30 Uhr

Unsere Partner finden Sie auf der Homepage www.klosterkellerei.ch

Online Shop www.klosterkellerei.ch


Konzerte in der Klosterkirche Freitag, 9. August 2019, 20.15 Uhr Geistliches Konzert mit Werken klassischer und moderner Meister im Rahmen der Pfarreiwallfahrt Höchstadt (D) Tianwa Yang, Violine; Vital Julian Frey, Cembalo; Gabriel Konjaev, Orgel

Sonntag, 15. September 2019, 18.30 Uhr – Ökumenisches Bettagskonzert Armarium – Aus dem Notenschrank der Thomaner Werke von Orlando di Lasso, Heinrich Schütz u. a. Abt Urban Federer (Meditation); Vokalensemble Amarcord

Freitag, 20. September 2019, 20.15 Uhr W. A. Mozart – Requiem (KV 626) – Exultate, jubilate (KV 165) – Ave verum (KV 618) Ensemble La Partita; Chor des Bach Collegium Zürich; Carmela Konrad, Sopran; Julia Husmann, Alt; Tilman Beierlein, Tenor; Samuel Zünd, Bass; Leitung: Bernhard Hunziker

Samstag, 30. November 2019, 20.15 Uhr Guiseppe Verdi, Lauda alla Vergine Maria (aus Quattro Pezzi Sacri) Felix Mendelssohn, Magnificat (MWV A2, in D-Dur) Concentus Chor Zürich; Orchester Conductus; Leitung: Donat Maron

Samstag, 7. Dezember 2019, 20.15 Uhr Guiseppe Verdi, Ave Maria (aus Quattro Pezzi Sacri) Felix Mendelssohn, Gloria (MWV A1, in Es-Dur) Concentus Chor Zürich; Orchester Conductus; Leitung: Donat Maron Bei allen Konzerten in der Klosterkirche jeweils freier Eintritt – Kollekte Informationen zu Konzerten im Grossen Saal finden Sie auf unserer Website www.kloster-einsiedeln.ch.

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Die Orgeln in der Klosterkirche Die Chororgel Die Chororgel, die Orgel des «Oberen Chores», 1754 von Viktor Ferdinand Bossart vollendet, wurde 1811/12 durch Anton Braun wiederhergestellt und 1827/28 durch Franz Anton Kiene umgebaut. Revisionen und Reinigungen er­ folgten 1866 durch Johann Nepomuk und Johann Franz Anton Kiene sowie 1871 durch Kuhn & Spaich. Die Firma Kuhn fügte 1895 für die Töne C – H des Bourdon 16’ sowie C – h° des Cornetto 8’ des Hauptwerks pneumatische Zusatzladen ein, erhöhte 1916 die Winddrücke, um das Pfeifenwerk damaligen Klangintentionen entsprechend umintonieren zu können und stellte 1959/60 die Disposition des Werkes um. Der heutige Zustand der historischen Orgel geht auf die sorgfältige Restaurierung 1982 bis 1985 durch die Firma Mathis Orgelbau in Näfels zurück. Da eine Rekonstruktion des von Bossart geschaffenen Originals zu grossem Verlust von ­historischem Material geführt hätte, führte die Firma Mathis Orgelbau das wertvolle Instrument auf den 1827/28 von Franz Anton Kiene geprägten gewachsenen Zustand zurück. Hauptwerk Positiv Pedal C – f ’’’ C – f’’’ C – h°   1. Bourdon   2. Principal   3. Coppel   4. Flûte cuspito   5. Octava   6. Flöte   7. Piffaro   8. Doublette   9. Mixtur 10. Sexquialter 11. Cornetto 12. Trompette

2f 3f 3f 3f

16’ 8’ 8’ 8’ 4’ 4’ 4’ 2’ 2’ 1 1/3’ 2 2/3’ 8’

13. Dolcian 8’ 14. Flûte douce 8’ 15. Quintaden 8’ 16. Fugara 4’ 17. Flûte d’amour 4’ 18. Superoctav 2’ 19. Fourniture 4f 11/3’ 20. Fagot-Vox humana 8’ 20. Tremulant

Schiebekoppel Positiv – Hauptwerk Mechanische Ton- und Registertrakturen

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21. Violone 22. Subbass 23. Principalbass 24. Violonbass 25. Quintbass 26. Octavbass 27. Choralbass 28. Bombard 29. Trompon

16’ 16’ 8’ 8’ 6’ 4’ 3f 4’ 16’ 8’


Die Marienorgel Die Marienorgel auf der Evangelienseite (vom Kirchenschiff aus links) ist als Instrument mit 34 Registern auf zwei Manualen und Pedal konzipiert. Vor dem Orgelneubau sind auf einem Dachboden des Klosters die ehemaligen Registerta­ feln der 1774 bis 1776 erbauten Orgel von Franz Joseph Bouthilier, Dinkelsbühl, aufgefunden worden. Dieses Orgel­werk wurde beim Einfall des französischen Heeres 1798 weitgehend zerstört. Auf kleinen aufgeklebten Zetteln waren hier die Namen der 32 Register der ersten Hauptorgel der Stiftskirche noch lesbar und es lag nahe, diesen Fund auszuwerten und die neue Disposition der a­ lten anzugleichen. Die 1988 vollendete Marienorgel mit mechanischen Trakturen ver­ mittelt somit einen Klang, wie ihn unsere Vor­fah­ren nach Fertigstellung der Stiftskirche gekannt haben dürften und fügt sich nahtlos in die Orgelgeschichte des Klosters ein. Hauptwerk C – a’’’

Rückpositiv C – a’’’

Pedal C – f’

  1. Principal grande 16’* 15. Copal 8’* 24. Violonbass 16’*   2. Principal 8’* 16. Praestant 4’* 25. Subbass 16’*   3. Suavial 8’* 17. Dulcian 4’* 26. Octav 8’*   4. Flûte de Chasse 8’* 18. Octav 2’* 27. Violoncello 8’*   5. Viola di Gamba 8’* 19. Waldflöte 2’* 28. Bourdon 8’*   6. Octav 4’* 20. Larigot 1 1/3’* 29. Quint 6’*   7. Flûte à Bec 4’* 21. Sexquialtera 3f  1 1/3’* 30. Octav 4’*   8. Quint 3’* 22. Mixtur 3f  1’* 31. Cornet 4f  2 2/3’*   9. Superoctav 2’* 23. Vox humana 8’* 32. Bombard 16’* 10. Mixtur 4-6f  2’* Tremulant 33. Tromba 8’* 11. Cymbale 3-4f  1’* 34. Clarino 4’* 12. Cornet 5f  8’* 13. Fagott 16’* 14. Trompette 8’*

Das Pfeifenwerk der mit * Stern bezeichneten Register stammt ganz oder teilweise aus den Vorgängerorgeln. Koppeln

Rückpositiv – Hauptwerk Hauptwerk – Pedal Rückpositiv – Pedal

Mechanische Ton- und Registertrakturen. Für die Registertrakturen zusätzlich eine elektronisch gesteuerte Setzeranlage (Einbau 2012). 29


Die Mauritiusorgel Die Mauritiusorgel (rechts) ist klanglich als frühromantisches Instrument an­ gelegt, den ­frühen Werken Aristide Cavaillé­-Coll’s nachempfunden, die er in Zusammenarbeit mit seinem Vater Dominique Cavaillé-Coll schuf. Damit steht sie kontrastierend und ergänzend zur barocken Klangwelt der Marienorgel. I. Grand-Orgue C – a’’’ II. Positif C – a’’’

III. Récit C – a’’’

  1. Principal doux 16’* 16. Principal 8’* 30. Bourdon 16’*   2. Montre 8’* 17. Flûte douce 8’* 31. Cor de nuit 8’*   3. Flûte harmonique 8’* 18. Gambe 8’* 32. Aeoline 8’*   4. Bourdon 8’* 19. Octave 4’* 33. Voix céleste 8’*   5. Quinte 5 1/3’* 20. Flûte 4’* 34. Prestant 4’*   6. Prestant 4’* 21. Nazard 2 2/3’* 35. Flûte octaviante 4’*   7. Flûte 4’* 22. Octave 2’* 36. Salicet 4’*   8. Tierce 3 1/5’* 23. Quarte de Nazard 2’* 37. Quinte 2 2/3’*   9. Quinte 2 2/3’* 24. Tierce 1 3/5’* 38. Octavin 2’* 10. Doublette 2’* 25. Plein-jeu 4-5f 2 2/3’* 39. Piccolo 1’* 11. Fourniture 4-6f  2’* 26. Cymbale 3-4f 1’* 40. Trompette harm. 8’* 12. Cornet 5f  8’* 27. Basson 16’* 41. Basson-hautbois 8’* 13. Bombarde 16’* 28. Trompette 8’* 42. Voix humaine 8’* 14. Trompette 8’* 29. Cromorne 8’* 43. Clairon 4’* 15. Clairon 4’* 43. Tremblant

IV. Rückpositiv C – a’’’ Pedal C – f’ 44. Pommer 8’* 45. Flöte 4’* 46. Schwiegel 2’* 47. Quinte 1 1/3’* 48. Octave 1’* 49. Cornetto 3f  2 2/3’* 50. Regal 8’* Tremulant

51. Principal 52. Soubasse 53. Quintviole 54. Quinte 55. Octave 56. Flûte 57. Violoncelle 58. Prestant

16’* 16’* 16’* 10 2/3’* 8’* 8’* 8’* 4’*

59. Mixture 60. Bombarde 61. Basson 62. Trompette

5f

4’* 16’* 16’* 8’*

Das Pfeifenwerk der mit * Stern bezeichneten Register stammt ganz oder teilweise aus den Vorgängerorgeln. Accouplements: Positif – Grand-Orgue Tirasses: Grand-Orgue Récit – Grand-Orgue Positif Récit – Positif Récit Récit – Grand-Orgue grave Récit octave aiguë Récit Grave Mechanische Ton- und Registertrakturen. Für die Registertrakturen zusätzlich eine elektronisch gesteuerte Setzeranlage, für die Manualkoppeln zusätzlich zuschaltbare elektrische Koppelhilfen. 30


Die Psallierorgel Ab dem Bauabschluss der Stiftskirche 1751 sind die Stundengebete des Konvents im «Oberen Chor» gehalten worden. Viktor Ferdinand Bossart schuf 1754 das dazu nötige Werkzeug, die heute restaurierte Chororgel im «Oberen Chor». Im Zuge der Stiftskirchenrestaurierung 1975–1997 und den Liturgiereformen des II. Vatikanischen Konzils folgend entschloss sich der Konvent des Klosters, die ­meisten Chorgebete im «Unteren Chor» zu singen. Mit diesem weitreichenden Entschluss ist eine zwingende Neuordnung des «Unteren Chores» (Volksaltar, neues Chorgestühl usw.) einhergegangen. Wie 1751, beim Bezug des «Oberen Chores» zeigte sich in der folgenden Praxis, dass zum Chorgebet in der Nähe der Sänger ein Begleitinstrument wünschbar und nötig ist. Um dieses kleine Begleit­instrument trotz dem beschränkten Platzangebot mit einem Pedal auf 16’-Basis auszustatten, ist auf die italienische Praxis zurückgegriffen worden, wo die Manual­umfänge teilweise in die Kontraoktave erweitert zu finden sind.

Manualwerk FF - f’’’ 1. Bordone 2. Viola 3. Flauto in VIII 4. Decimaquinta

Pedal angehängt

C – h°

Suboctavkoppel Manualwerk – Pedal Mechanische Ton- und Registertrakturen Die Mathis Orgelbau AG in Näfels (Schweiz) ist ein Familienunternehmen, das in ­seiner über 50jährigen Geschichte bereits über 400 Instrumente welt­ weit schaffen durfte. Die für fortschrittliche Impulse zugängliche Betriebsphilosophie garantiert das Entstehen von Orgelwerken höchster und dauerhafter Qualität trotz der grundsätzlich traditionellen Haltung. Mathis Orgelbau AG

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Stiftsschule Einsiedeln Gymnasium mit Tagesschule Internat Ă la carte www.stiftsschule-einsiedeln.ch

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Orgelkonzertprogramm 2019  

Orgelkonzertprogramm 2019  

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