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Yachting Heft 39 I Deutschland 8  I A 8,80  I Benelux 9,30  I I 9,95  I P 9,95  I E 9,95  I GR 11  I F 9,95  I CH 16 SFR I N 90,00 NOK

®

& Style

Win Win

An Bord einer Carbon-Superyacht

Arcadia 85

Komfort und Eleganz mit innovativer Technologie

Hinckley

Picknick-Boote zum Verlieben

Außerdem De Antonio Yachts Beach-Clubs Bentley Continental Cabrio

Goldfinger Designer-Katamaran für Törns rund um Ibiza


Der Derneue neueContinental ContinentalGT GTConvertible. Convertible. Mühelose Mühelose Eleganz Eleganz trifft trifft Kraft Kraft und und Stil. Stil.

Erleben Erleben Sie Sie die die Essenz Essenz desdes Grand Grand Touring Touring in jedem in jedem erlesenen erlesenen Detail. Detail. Konfigurieren Konfigurieren undund bestellen bestellen Sie Sie jetztjetzt Ihren Ihren neuen neuen Bentley Bentley Continental Continental GT GT Convertible. Convertible. Sehr Sehr gerne gerne nehmen nehmen wir wir Ihr derzeitiges Ihr derzeitiges Fahrzeug Fahrzeug in Zahlung! in Zahlung! WIR WIR FREUEN FREUEN UNS UNS AUF AUF SIE!SIE! Der Name Der Name „Bentley“ „Bentley“ und das und„B“-Flügelsymbol das „B“-Flügelsymbol sind eingetragene sind eingetragene Markenzeichen. Markenzeichen. © 2019 © 2019 Bentley Bentley Motors Motors Limited. Limited.

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DerDer neue neue Continental Continental GT GT Convertible Convertible WLTP WLTP Fahrzyklus: Fahrzyklus: Kraftstoffverbrauch, Kraftstoffverbrauch, l/100 l/100 km km – – -Emissionen -Emissionen 317317 g/km. g/km. niedrig 22,9; mittel 14,8; hoch 11,8; höchster 12,0; kombiniert 14,0. Kombinierte niedrig 22,9; mittel 14,8; hoch 11,8; höchster 12,0; kombiniert 14,0. Kombinierte CO2CO 2

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Mallorcas neues Highlight

Im Osten Mallorcas eröffnete nur 200 Meter neben dem Schwesterhotel Can Simoneta das exklusive All-Suite-Hotel Pleta de Mar – Luxury Hotel by Nature. In erster Meereslinie gelegen, bietet es einzigartige Ausblicke auf das Meer, unterhalb der Anlage erreicht man über einen privaten Zugang die Bucht Sa Cova des Albaradans. Die 20 sehr hochwertig ausgestatteten Suiten werden höchsten Ansprüchen gerecht, die 90 Quadratmeter große Grand Suite verfügt sogar über einen privaten Pool. Kulinarisch verwöhnt das Pleta de Mar seine Gäste mit außergewöhnlichen Grillgerichten. Attraktive Angebote: Junior Suite für 2 Personen ab 350 Euro


Weitere attraktive Angebote: www.hideaways-hotels.com Entdecken Sie die Welt der HIDEAWAYS HOTELS Collection jetzt auch auf Facebook


Editorial Seit Juni 2018 wartet Ibiza mit einem neuen exklusiven Hotel auf, welches sich jüngstes Mitglied der Hütter Bönan Hotels nennen darf: das Floating Boutique Hotel Goldfinger, ein 20 Meter langer Design-Katamaran, bei dem außergewöhnliche Interieurs auf Extravaganz und High Class treffen. Der Name ist eine Referenz an die guten alten Zeiten von James Bond, nur dass man auf der „Goldfinger“ die Lizenz zum Chillen hat. Egal, wo diese Yacht rund um Ibiza bei ihren Törns auftaucht – höchste Aufmerksamkeit ist auf jeden Fall garantiert. How to get on board a superyacht? Diese Frage haben sich Segel-Enthusiasten sicherlich schon immer gestellt und von einem Törn an Bord einer vielfach preisgekrönten Renn-Superyacht geträumt. Hierfür gibt es aber nur zwei Optionen: Entweder man besitzt so eine Königin der Weltmeere – oder man ist Gast im neuen Fünf-Sterne-Luxushotel Palacio Can Marques in Palmas Altstadt, denn Hotel und Yacht gehören dem gleichen Besitzer und exklusiv für die Hotelgäste kann die Yacht inklusive professioneller Crew gechartert werden. Doch neben den schönsten Mega- und Superyachten, egal ob als Segelschiff oder Motoryacht, gibt es kleine, feine Schiffe, die einfach mit ihrem Charme und ihrer Ausstrahlung begeistern. Hierzu gehört definitv auch das „Picnic Boat“ der amerikanischen Hinckley-Werft, eine Augenweide im Stil der Dreißigerjahre. Unser Autor Erdmann Braschos hat diesen „Charmeur“ bei einer Probefahrt entlang der US-Ostküste auf Herz und Nieren getestet. Seit drei Jahren waren wir nicht mehr auf der Palma Boat Show, umso überraschter waren wir jetzt, zu welcher Größe und Qualität die Messe avanciert ist. Die Palma Boat Show entwickelt sich zu einer der bedeutendsten NautikMessen im Mittelmeer, in diesem Jahr waren mehr als 270 Aussteller vertreten, es wurden mehr als 600 Yachten gezeigt, darunter befanden sich über 100 Superyachten, insgesamt wurden 300 Yachten im Wasser präsentiert. Kein Wunder, dass mit über 35000 Besuchern ein neuer Rekord aufgestellt wurde. Life is a Beach! Natürlich ist es ein Genuss, in einer schönen Bucht zu liegen und einen feinen Lunch mit einem gut gekühlten Rosé an Bord zu genießen. Mittlerweile gibt es aber auch auf Mallorca viele Möglichkeiten, vor Anker zu gehen und mit dem Tender zum Strand zu fahren, um hier die Atmosphäre von Beach-Clubs oder exquisiten Restaurants zu erleben. Wir zeigen Ihnen einige unserer Favoriten am Strand von Es Trenc, in der Bucht und im Hafen von Palma und in Portocolom. q

Martina und Thomas Klocke Herausgeber / Publisher


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Cover Story 26 Floating Boutique Hotel Goldfinger Ibiza – Mit der Lizenz zum Chillen Seit Juni 2018 wartet Ibiza mit einem neuen exklusiven Hotel auf, welches sich jüngstes Mitglied der Hütter Bönan Hotels nennen darf: das Floating Boutique Hotel Goldfinger, eine 20 Meter lange Luxus-Yacht, bei der raffiniertes Design auf Extravaganz und High Class trifft.

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32 WinWin How to get on board a superyacht Hiervon haben Segel-Enthusiasten schon immer geträumt: einmal einen Törn an Bord einer vielfach preisgekrönten Renn-Superyacht zu erleben. Hierfür gibt es aber nur zwei Optionen: Entweder man besitzt so eine Königin der Weltmeere – oder man ist Gast im neuen Fünf-Sterne-Luxushotel Palacio Can Marques in Palmas Altstadt.

Neuheiten 40 Nautor’s Swan Swan wieder sexy Mit der sportlichen Club-Swan-Flotte, frischen Modellen der gediegenen Tourenyacht-Range und innovativen Megayachten ist Nautor’s Swan (wieder) eine echte Versuchung. 48 Arcadia 85 Gläsernes Öko-Luxus-Loft Der Trend im Yachtbau zu „grünen Booten“, die sich den Umweltschutz und verbrauchsärmere Antriebe zur Hauptaufgabe machen, ist unverkennbar. Einer der Vorreiter ist seit einigen Jahren die Arcadia-Werft aus Neapel. 54 Picnic Boat: Der Charmeur Mit dem Picnic Boat beglückt die amerikanische Hinckley-Werft den solventen Eigner mit einem wunderschönen Boot im Stil der Dreißigerjahre. Ein Besuch der Werft und eine Probefahrt an der US-Ostküste.


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Bootsmesse

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62 Eine Erfolgsgeschichte 36. Palma International Boat Show Die Palma Boat Show entwickelt sich zu einer der bedeutendsten Nautik-Messen im Mittelmeer, in diesem Jahr waren mehr als 270 Aussteller vertreten, es wurden mehr als 600 Yachten gezeigt, darunter befanden sich über 100 Superyachten, insgesamt wurden 300 Yachten im Wasser präsentiert. Kein Wunder, dass mit über 35000 Besuchern ein neuer Rekord aufgestellt wurde.

Landgang 70 Life is a Beach! Natürlich ist es ein Genuss, in einer schönen Bucht zu liegen und einen feinen Lunch mit einem gut gekühlten Rosé an Bord zu genießen. Mittlerweile gibt es aber auch auf Mallorca viele Möglichkeiten, vor Anker zu gehen und mit dem Tender zum Strand zu fahren, um hier die Atmosphäre von BeachClubs oder exquisiten Restaurants zu erleben. Wir zeigen Ihnen einige unserer Favoriten am Strand von Es Trenc, in der Bucht und im Hafen von Palma und in Portocolom.

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Automobil 84 Bentley Continental GTC Der Inbegriff des Grand Tourer-Cabriolets Der neue GT Convertible vereint das gesamte Know-how in sich, das sich Bentley mit dem Grand Tourer erarbeitet hat – kurz: er verkörpert den Kern der Marke Bentley. 90 Das neue 911 Cabriolet Open-Air-Festival Unverkennbar der Porsche-Design-DNA verpflichtet, muskulöser im Auftritt und mit „digitalem Interieur“ gibt sich der neue 911 zeitlos und modern zugleich. 96 English Summary 104 Impressum


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Venice Boat Show Neue Yacht-Messe in Venedig vom 18. bis 23. Juni 2019

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ormalerweise sorgen in Venedig nur die traditionellen Gondeln und große Kreuzfahrtschiffe für Aufsehen auf den Gewässern rund um den Canale Grande. Im Juni dieses Jahres wird aber der „Salone Nautica Venezia“ Anziehungspunkt für alle Yacht-Liebhaber in der „La Serenissima“ werden. Das Event wird vom 18. bis 23. Juni im Arsenal, der historischen Schiffswerft und Flottenbasis der ehema­ ligen Republik Venedig, stattfinden. Die Ankündigung erfolgte bereits im Rahmen der „boot Düsseldorf“ auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Vertretern dreier venezianischer Yachthäfen, dem Bürgermeister von Venedig, Luigi Brugnaro, und dem CEO der Ferretti Group, Alberto Galassi.

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Galassi verwies auf den einzigartigen Charakter Venedigs, der die Stadt in Kombination mit ihrem direkten Zugang zur Adria zum perfekten Standort für eine Bootsmesse mache, die das Potenzial habe, fester Bestandteil im europäischen Messekalender zu werden. In Venedig fanden im letzten Jahr bereits die Feierlichkeiten anlässlich des 50. Jubiläums der Ferretti Group statt. Galassi betonte, dass die neue Bootsmesse die volle Unterstützung des Herstellers von LuxusYachten genieße und das Event 2019 die einzige italienische Messe sei, die von der Unternehmensgruppe gesponsert werde. Er kündigte weiter an, dass die neue Riva 50 MT aus Stahl auf der Messe ausgestellt werde und forderte andere Yachtbauer auf, ebenfalls an der Veranstaltung teilzunehmen. Organisiert wird die Messe gemeinsam mit dem Event-Ver­anstalter Vela, der für zahlreiche Veranstaltungen in der Stadt verantwortlich ist. Messestandort ist das historische Arsenal. Das Gelände verfügt über ein Wasserbecken mit einer Fläche von 40000 Quadratmetern sowie Anlegestellen und Kais auf einer Länge von 500 Metern, bis zu

100 Liegeplätze und 100 Trockenliegeplätze. Zudem gibt es jeweils 5000 Quadratmeter Ausstellungsfläche im Innen- und Außenbereich. Die Stadt möchte nun aktiv als attraktives Reiseziel für Superyachten für sich werben. Venedig steht unter einem zunehmenden Druck durch die Flut von Touristen, die jedes Jahr in die Stadt strömen und will künftig bei Tourismus-Initiativen einen gezielteren Ansatz wählen – Qualität statt Quantität lautet das neue Motto. Die drei Yachthäfen – Venezia Certosa Marina, Venice Yacht Pier und Marina Santelena arbeiten gemeinsam daran, Venedig als Zielhafen für Superyachten attraktiver zu gestalten. Die drei hatten einen gemeinsamen Messestand auf der boot Düsseldorf, wo sie sich als „Venice Superyacht Destination“ präsentierten. Die neue Bootsmesse und die Initiative „Venice Superyacht Destination“ verstehen sich als einander ergänzende Botschaften mit dem gemeinsamen Ziel, die antike nautische Tradition der Stadt mit dem Beinamen „La Serenissima“ wieder aufleben zu lassen. r t Weitere Informationen: www.events.veneziaunica.it

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De Antonio D34 Cruiser.

De Antonio Maximaler Komfort, hohe Performance

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e Antonio-Yachts ist eine spanische Werft mit Sitz in Barcelona. Die Range umfasst momentan vier Daycruiser von 28, 34, 40 und 46 Fuss. Das Besondere an den designschönen Booten sind die überbauten Außenborder, die das Platzangebot erhöhen und definitiv für eine elegantere Optik sorgen. Das Design des v-förmigen Rumpfs ermöglicht ein schnelles Gleiten und die Entwicklung einer Höchst­ geschwindigkeit von bis zu 45 Knoten bei maximaler Motorisierung sowie eine äußerst komfortable Navigation bei Reisegeschwindigkeit. Die optimale Gewichtsverteilung machen dieses Boot sehr stabil beim Ankern und bieten viel Komfort an Deck. Die Anordnung der

Volumina ermöglicht eine bequeme periphere Zirkulation mit dem Konzept größtmöglicher Bewegungsfreiheit, wobei sich das gesamte Deck auf derselben Ebene befindet. Die Liegeflächen, Sitze und Tische sowohl am Bug als auch am Heck gewährleisten ein großzügiges Raumgefühl, selbst bei maximaler Kapazität von bis zu zehn Personen. Die 46 Open wurde im Januar auf der „boot“ in Düsseldorf mit dem begehrten „European Powerboat of the Year“-Award ausgezeichnet. De Antonio Yachts ist damit die erste spanische Werft in der Geschichte, die diese Auszeichnung als bestes Motorboot des Jahres in der Top-Kategorie erhielt.

Das Design des v-förmigen Rumpfs der D46 ermöglicht ein schnelles Gleiten und die Entwicklung einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 Knoten bei maximaler Motorisierung.

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Das klare Design der D46 Open definiert einen attraktiven Daycruiser mit einem gefälligen Layout fßr entspannte Stunden auf dem Wasser.

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De Antonio Yachts wurde 2012 in Barcelona von Marc de Antonio und Stanislas Chmielewski gegründet. Das Unternehmen bietet derzeit neben den Motorbooten ein komplettes Angebot an Segelyachten mit acht verschiedenen Modellen zwischen 8 und 14 Metern Länge an. Es produziert jährlich 409 Yachten in zwei verschiedenen Produktionszentren. Etwa die Hälfte des Umsatzes wird in Spanien erzielt. Das Unternehmen verfügt jedoch auch über eine ausgeprägte inter­ nationale Reichweite. Der Vertrieb erfolgt in mehreren europäischen Ländern sowie in Australien, den USA, Mexiko, Dubai, Saint Martin und Ägypten. Die D46 Open überzeugt mit ihrem innovativen Antriebssystem, ein kennzeichnendes Merkmal und Markenzeichen von De Antonio Yachten sind die verborgenen Außenbordmotoren. Sie verbessern die Leistung, reduzieren die Wartungskosten und sind vollständig an die individuellen Kundenanforderungen anpassbar. Die Spezifikation bei den kleineren Modellen reicht von 300- bis 400-PS-Außenbordern von Verado oder Mercury, bis hin zu 500 und 700 PS bei der D46. In Verbindung mit der optimalen Gleitfähigkeit des Rumpfes werden so je nach Motorisierung Höchstgeschwindigkeiten von über 50 Knoten sowie eine erhöhte Reisegeschwindigkeit von über 30 Knoten erreicht. Das klare Design definiert einen attraktiven Daycruiser mit einem gefälligen Layout für entspannte Stunden auf dem Wasser. Bezüglich der Kabinen gibt es insgesamt drei Optionen mit einer, zwei oder drei Kabine(n) und zwei komplett ausgestatteten Badezimmern. r

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jack-it – Lead your lines easy!

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ndlich hat das unglückliche Hantieren beim Verlegen des Landanschlusskabels ein Ende. Dank jack-it wird das Kabel einfach entlang der Festmacherleine eingelegt und hängt ab jetzt nie mehr – unerlaubterweise – im Wasser. Der jack-it bietet mehrere Möglichkeiten zur Befestigung. Er lässt sich mittels Kabelbinder, Haken-Flauschband (Velcro) oder Tampen bis 8 mm Durchmesser an Festmacherleinen, Relingrohren, Relingstützen, Hafenpollern oder entlang der Stirnseite von Steganlagen befestigen. Somit führt man Landanschlusskabel und Wasserschlauch vom Anschlusspunkt/-tank auf dem Steg einfach und ordentlich bis zur Steckdose an Bord ihres Schiffes. Der jack-it kann an der Festmacherleine verbleiben, während man den Tag auf dem Wasser genießt. Jack-it wird in Deutschland produziert. Er ist aus Polycarbonat, UVbeständig, seewasser- und ölresistent und äußerst robust. Verschiedene Befestigungsmöglichkeiten mit Klettband, Kabelbinder oder in den Festmacher gespleißt machen den jack-it zu einem unverzicht­ baren Helfer. Erhältlich in den Farben grau, marine, schwarz oder transluzent ist jeder jack-it ein echter Hingucker. r

t Der Preis für eine Verpackung mit drei jack-it beträgt 51 Euro zzgl. MwSt. Den jack-it gibt es im ausgewählten Fachhandel oder auf Bestellung per E-Mail an mail@proQ.org. Weitere Informationen: www.jack-it.online

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For Friends & Family Die neue X46 der dänischen Werft X-Yachts

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ie X46 ist eine schnelle Familien-Cruising-Yacht, die Segeln zum puren Vergnügen macht. Eine fortschrittliche Rumpfkonstruktion, ein kraftvoller Segelplan und ein hervorragend proportioniertes Cockpit bieten vielfältige Möglichkeiten für erstklassige Segelerlebnisse. Im Innern finden sich skandinavischer Schick und außerordentliche Handwerkskunst. Die erste X46 ging im späten Sommer 2018 zu Wasser und erlebte ihre Premiere für die Öffentlichkeit auf der „boot“ in Düsseldorf. Das Rumpfdesign der X46 folgt der modernsten Philosophie und ermöglicht maximale Segelleistung. Ein exzellenter Segelplan und ein Qualitätsmast mit diskontinuierlichem Rigg bringen überlegene Leistungsmerkmale. Der X4-Rumpf wird bei X-Yachts mit Hilfe fortschrittlichster Technologie im Epoxid-Infusionsverfahren gebaut. Große Sicherheitsreserven bietet der extrem stabile Stahlrahmen, der die Kräfte von Rigg und Kiel aufnimmt. Das Deckslayout nimmt das Beste von seinen Schwestermodellen auf, beispielsweise eine bedienungsfreundliche Selbstwendefock sowie eine im Cockpitboden eingelassene Travellerschiene (1:8-fache Übersetzung). Die Großschot wird über die vom Steuermann leicht zu erreichenden Winschen bedient (German-Sheeting System). Selbstholende Harken-Winschen sind bei X-Yachts Standard und können optional, wie auch die Fallenwinsch, elektrisch angetrieben werden.

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Im Cockpit sind alle Sitzflächen und der Cockpitboden mit Teakholz belegt. Optional können die Seitendecks und das Kajütdach sowie die optionale Badeplattform in Teakausführung bestellt werden. Verbesserten Komfort und leichtes Handling bietet die eingelassene Schiene der Selbstwendefock. Die Schoten der 97%-Fock werden zu den Fallenwinschen auf der Kajüte geführt. Die klaren, skandinavischen Linien verbinden Moderne und Tradition im Innern der X46. Die dänische Handwerkskunst wird auf höchstem Niveau erkennbar. Die Standardausführung bietet nordische Eiche, viele weitere Optionen sind verfügbar. Die Kajütdachfenster lassen viel natürliches Licht in das Innere der Yacht. Zusätzlich zu den vier großen eingelassenen Kajütdachfenstern, lassen sich die seitlichen Kajütfenster öffnen und sorgen für ein frisches Raumklima. Die Achterkabinen bieten jeweils zwei zu öffnende Fenster (Cockpit, Rumpffenster) und ermöglichen effektives Querlüften, auch in klimatisch anspruchsvollen Situationen. Die Backbord-Achterkabine kann optional mit getrennten Kojen ausgestattet werden. Diese sind flexibel nutzbar und können auch leicht zu einem großen Kingsize-Bett umgebaut werden. Beide Kabinen werden entweder mit einem geräumigen Hochboard oder zusätzlich mit höhenverstellbaren Rohrkojen ausgestattet. Beide Achterkajüten bieten einen geräumigen Doppelschrank.

In der Standversion bietet die X46 drei Doppelkabinen. Beide Achterkabinen können mit jeweils einer weiteren Rohrkoje am Freibord ausgestattet werden. Die Eignerkabine verfügt über ein En-suite-Badezimmer mit abtrennbarer Duschkabine. Der Navigationsplatz ist in Fahrtrichtung eingebaut; hieran schließt sich ein langes, bequemes Sofa an. Als optionales Layout sind auch drei Kabinen, zwei Nasszellen, getrennte Schlafplätze in einer Achterkabine sowie ein stationärer, in Fahrtrichtung eingebauter Navigationsplatz erhältlich. r t www.x-yachts.com

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Velaa Private Island Abtauchen mit dem privaten U-Boot

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Damit garantiert keine Langeweile aufkommt, steht Gästen eine Vielzahl an Wassersport-Möglichkeiten wie Seabob, Jet Surf, Tauchen oder eine private Flotte inklusive einer luxuriösen Yacht zur Verfügung.

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ie verbringen Celebrities, Royals und Wirtschaftsbosse ihre Freizeit? Natürlich auf einer superexklusiven Privatinsel mit Yachten und einer großen Auswahl an teurem Wasserspielzeug. Auf Velaa Private Island – dem Ultra-Luxusresort der Malediven – steht den Gästen gleich ein ganzes Arsenal an High-Tech-Wassersportgeräten zur Verfügung. Mit dem Seabob abtauchen wie James Bond oder hoch in die Luft mit dem Jetovator, Jetpack, Flyboard oder Hoverboard fliegen – alles ist hier möglich. Gäste, die auf längeren Tauchgängen die faszinierende Unterwasserwelt des Indischen Ozeans kennenlernen möchten, können Velaas privates Miniatur-U-Boot nutzen. Das futuristische U-Boot bietet Platz für zwei Gäste und den Piloten, die jeweils unter einer durchsichtigen Kuppel sitzen. Vorbei an Korallenbänken und bunten Fischschwärmen geht es bis auf 25 Meter Tiefe. Und natürlich darf auch die obligatorische Luxus-Yacht auf der Privatinsel nicht fehlen. Die 15 Meter lange Yacht Mithuna überzeugt durch ihr unverwechselbares Interieur mit hochwertigen Hölzern sowie feinsten Stoffen und Oberflächen. Die Yacht ist perfekt für weitere Erkundungen, Delfinbeobachtungen bei Sonnenuntergang und zum Hochseefischen. Sie bietet außerdem maximalen Komfort unter Deck mit drei luxuriösen Schlafzimmern.


Das türkisfarbene Wasser, die Traumstrände und ein tropisches Klima mit gleichbleibend warmen Tempe­raturen machen das Ultraluxus-Resort Velaa Private Island zum „place to be“.

Das 2013 eröffnete Insel-Resort Velaa Private Island liegt 187 Kilometer von Malé entfernt im Noonu Atoll im Nordwesten der Malediven. Eingebettet in die atemberaubende Inselwelt des Indischen Ozeans, erfüllt Velaa Private Island höchste Ansprüche an Komfort, Exklusivität und Privatsphäre und schafft so ein bisher unerreichtes Inselerlebnis. Die von dem tschechischen Architekten Petr Kolar gestaltete Insel verfügt über 43 Villen und vier Privathäuser und gleicht, aus der Luft gesehen, einer Meeresschildkröte. Als stilistisches Leitmotiv findet

sich die Schildkröte nicht nur im Dekor wieder, sie steht auch als Sinnbild für die Verbundenheit der Insel mit der sie umgebenden Natur. Gäste des exklusiven Luxusresorts werden von einem privaten Butler betreut. Darüber hinaus verfügt Velaa Private Island über drei Restaurants unter der kulinarischen Leitung von Gaushan de Silva, eine private Flotte inklusive einer luxuriösen Yacht sowie einen Golfplatz, konzipiert von der Golflegende José Maria Olazábal. r t Weitere Informationen unter www.velaaprivateisland.com

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„Carrossa“ at sea Die Fünf-Sterne-Oase im Nordosten Mallorcas bekommt „Zuwachs“: eine Luxus-Yacht mit Skipper für die Gäste

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allorca ist und bleibt des Deutschen liebste Urlaubsdestination. Kein Wunder – kaum eine Insel verfügt über soviel Vielfältigkeit: bunte Bauernmärkte, malerische Städtchen, ein quirliges Leben in der Inselhauptstadt Palma – und vor allem traumhafte, einsame Badestrände in versteckt liegenden Buchten, die von steilen Klippen geschützt sind. Mallorca ist sehr abwechslungsreich und sowohl für Aktivurlauber als auch für Genießer immer wieder interessant. Zumal es auch immer wieder Neues gibt: Das 2018 erfolgreich eröffnete Fünf-SterneResort Carrossa Hotel Spa Villas über der Bucht von Alcúdia im Nordosten der Insel geht mit attraktivem „Zuwachs“ in seine zweite Saison: Von Juni bis Ende September ergänzt die edle Luxus-Yacht „Greenline NEO Hard Top“ das Angebot für Gäste, die einmal für einen Tag Abwechslung von dem historischen Herrenhaus mit den mediterranen Gärten und dieser herrlichen Symbiose aus Tradition und Moderne suchen: „Carrossa“ at sea ...

Die neue, solarbetriebene „Greenline“-Luxus-Yacht des Hotels Carrossa verspricht für die Hotelgäste erlebnisreiche Ausflüge auf hoher See und Besuche von romantischen Buchten.

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Die neue, moderne Hotel-Yacht mit Solar-Technik ist für sechs Hotelgäste ausgelegt und bietet neben einem 360-Grad-Rundumblick dank einer geschickten Raumaufteilung reichlich Platz zum Sonnenbaden auf Deck – oder zum Chillen im angenehmen Schatten. Genuss pur! Ein professioneller Skipper steuert die NEO entlang der Küste in die schönsten Buchten zu versteckt liegenden Stränden – vom Wasser aus gelangt man in Regionen, die sich ihre unberührte Natur bewahrt haben. Mit dieser Luxus-Yacht erweitert „Carrossa“ sein umfangreiches Hotel-Angebot, unter anderem mit einem sehr attraktiven „Paket“: Sieben Nächte in der gewünschten Zimmerkategorie inklusive Gourmet-Halbpension und ein unvergesslicher Tag auf der eleganten, hoteleigenen Luxus-Yacht mit Hard Top kosten pro Person ab 1155 Euro. So könnte ein Tag mit der Luxus-Yacht aussehen: Nach einem reichhaltigen Frühstück auf der Hotelterrasse geht es – natürlich mit Schwimm-Utensilien – gegen 11 Uhr auf die Yacht. Der Skipper bringt die Gäste ab dem „Heimathafen“ Colònia de Sant Pere zum Beispiel

über Alcudia, Pollensa und rund ums Cap Formentor zur idyllischen Cala Figuera. Die gut geschützte Bucht mit kristallklarem Wasser liegt – von Gebirge umgeben – im Nordosten der Insel Formentor, eignet sich perfekt zum Ankern und ist nur vom Wasser aus oder zu Fuß erreichbar. Feinsten Sandstrand bietet auch die Cala Mitjana, die kurz vor der bekannten Cala Mesquida gelegen, aber deutlich weniger stark frequentiert ist. Die Bucht ist in einen Pinienwald eingebettet und richtig romantisch. Karibik-Feeling pur. Auch an Bord „state of the art“ à la Carrossa: Es wird ein feines Catering mit Obst, Canapés und erfrischenden Getränken serviert. Der Luxus-Tag auf der „Greenline Neo“ endet gegen 18 Uhr. Zeit genug, um vor dem Abendessen auf Carrossa im Infinity-Außenpool noch ein paar Runden zu drehen. Nach einem kühlen Aperitif an der Hotelbar lockt dann ein mehrgängiges Wahl-Menü entweder im Fine-DiningRestaurant oder auf der Terrasse unterm Sternenhimmel, aber in jedem Fall mit guten Erinnerungen ... r t www.carrossa.com

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Floating Boutique Hotel Goldfinger Ibiza

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Seit Juni 2018 wartet Ibiza mit einem neuen exklusiven Hotel auf, welches sich jüngstes Mitglied der Hütter Bönan Hotels nennen darf: das Floating Boutique Hotel Goldfinger, eine 20 Meter lange Luxus-Yacht, bei der raffiniertes Design auf Extravaganz und High Class trifft. Text Gu n du l a Lu ig-Ru nge Fotos Goldfi nger, Ph i li pp Gu ell an d

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Eigentümer, Geschwister und Gastgeber: Christine Hütter-Bönan und Peter Hütter.

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icht jeder, der das Luxusleben in den Häfen der mondänen Küstenorte des Mittelmeeres liebt und schätzt, möchte auch gleich eine Yacht sein Eigen nennen. Dennoch braucht niemand mehr auf das herrlich unbeschwerte Freiheitsgefühl, welches das elitäre Leben an Bord charakterisiert, zu verzichten. Denn seit letztem Sommer kann man mit dem

Floating Boutique Hotel Goldfinger ein schwimmendes Luxusdomizil für exklusive Balearen-Touren chartern. Komplett mit Crew und sämtlichen Annehmlichkeiten – für genussvolle Stunden oder Tage an den Gestaden Ibizas, Mallorcas oder Menorcas. Unter der Prämisse „chillen erwünscht“ erfüllt die Goldfinger die Sehnsucht nach einem lässig-noblen Lifestyle, raffiniert in

Szene gesetzt durch distinguiertes Design und Extravaganz bis ins Detail. Und ein wenig James-Bond-Feeling setzt einen prickelnden Akzent. Eigentümer der Goldfinger sind die Geschwister Peter Hütter und Christine Hütter-Bönan. Der Heidelberger Unternehmer und die Diplom-Stylistin offerieren seit einigen Jahren mit ihrer kleinen, feinen Hotelkollektion, den Hütter Bönan Hotels, anspruchsvollen Individualisten ein inspirierendes Zuhause auf Zeit. Neben dem Boutiquehotel Wachtelhof im Salzburger Land und den Heidelberg Suites am malerischen Neckarufer gehört nun seit Juni 2018 auch die auf Ibiza vor Anker liegende Hotel-Yacht Goldfinger zum Portfolio des erfolgreichen Geschwisterpaares. Bei der Gestaltung des 20 Meter langen Katamarans haben die Eigentümer ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und all das besser gemacht, was sie an vergleichbaren Luxus-Yachten störte. Enge Kabinen oder winzige Bullaugen wird man auf der Goldfinger daher nicht vorfinden. Stattdessen steckt das von außen sehr puristisch anmutende Powerboot, dessen Name eine Hommage an den James-Bond-Klassiker aus den 1960er-Jahren ist, voller Überraschungen – ganz im Sinne des smarten Romanhelden. Bei der Ausgestaltung der

Auf dem 20 Meter langen Luxus-Katamaran lassen sich die Balearen auf einzigartige Art und Weise entdecken.

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Auf der Fly Bridge laden Designer-Bar und ein exklusiver Loungebereich zu unvergesslichen Momenten unter freiem Himmel ein.

Goldfinger übersetzte Christine HütterBönan den Charme Ibizas und des 007Kino-Klassikers gekonnt in mondänes Design. Es adaptiert subtil die beiden Lifestylekomponenten und verschmilzt diese stilsicher mit der zeitlos eleganten Farbpalette von Modemacher Yves Saint Laurent. Glänzende Oberflächen von Gold, Bronze,

Orange, Braun, Chinarot, Cognac, Beige, Türkis und Blau wirken im Mix mit handbearbeitetem Walnussholz, Leder und Metall auf retro-melancholische Weise modern. Eine Opulenz, die den wahren Charakter des Premium-Katamarans erkennbar werden lässt, dessen Anmutung einer Zeit entstammt, in der Luxus und Extrava-

ganz wenigen Yachtbesitzern vorbehalten war. Ganz gechillt lässt es sich auf der Goldfinger von den Anforderungen des Alltags abtauchen. Hier kann und soll man Emotionen leben – zu zweit, mit der Familie oder mit guten Freunden: beim Sonnenbaden auf der großen Fly Bridge, beim anregenden Talk im bequemen Loungebereich, beim romantischen Sundowner an der Designer-Bar, beim Sternezählen am wunderschönen nächtlichen Firmament. Alles ist möglich. Die größte Überraschung allerdings offenbart sich in der Großzügigkeit der Raumgestaltung, die man auf einer 20-Meter-Yacht so nicht erwartet. Echte Wohnqualität auf 160 Quadratmetern, aufgeteilt auf zwei Ebenen und ganz den ausgefeilten Stil der Hütter Bönan Hotels widerspiegelnd. Dank überdimensionaler Fensterfronten und raumsparender Schweizer Sliding-Türen verblüffend offen und transparent. Bis zu acht Gäste finden in den vier luxuriös ausgestatteten Kabinen im Unterdeck Platz, wobei nicht nur die Master-Kabine mit 17 Quadratmetern, einem Doppelbett, Badezimmer sowie

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Der Luxus der 17 Quadratmeter großen Master-Kabine wird von einer privaten Terrasse mit Außendusche gekrönt.

Terrasse mit Außendusche höchsten Design- und Qualitätsversprechen Rechnung trägt. Auch die beiden VIP-Kabinen sowie eine schicke Doppelkabine lassen keine Wünsche offen. Für größtmögliche Sicherheit auf See sorgt darüber hinaus modernste Technik an Bord. Liegt die Goldfinger im ibizenkischen Heimathafen Botafoch vor

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Anker, bietet sie sich als perfekte PartyLocation mit Beachclub-Atmosphäre an. Dann können bis zu 50 Personen auf ihr Spaß haben und feiern. Auch ist das alte Hafenviertel mit seinen stylishen Restaurants, edlen Boutiquen und einem äußerst hippen Nightlife bequem zu Fuß erreichbar. Für einen Tagespreis ab 4200 Euro in

der Nebensaison kann man das Luxusleben auf der Goldfinger in vollem Umfang genießen. Im Preis enthalten sind die Hafengebühren in der Marina Ibiza (der Liegeplatz ist der teuerste der Welt), die Endreinigung, Frühstück, Softdrinks, Handtücher, ein kompetenter Kapitän und eine Hostess. Wasser-Entertainment wie ein Stand-Up Paddle Board, ein Sea-Bob, ein motorisiertes Surfboard, SchnorchelEquipment, ein Dinghy, Wasserski für Kinder & Erwachsene, ein Wakeboard sowie ein Tender stehen kostenfrei zur Verfügung. Um die Extrawünsche wie Restaurant-Reservierungen, Massagen, Personal Trainer oder Privat-Koch kümmert sich gerne vorab der zuverlässige GoldfingerConcierge-Service. Damit die Lizenz zum Chillen von Anfang an greift! r t Floating Boutique Hotel GOLDFINGER Hütter Bönan Hotels Neuenheimer Landstraße 12 D-69120 Heidelberg Telefon: 00 34 / (0) 9 71 19 38 38 E-Mail: reservations@huetterboenan.com Internet: www.hotelgoldfinger.com, www.huetterboenan.com


Boutique-Hotel Heidelberg Suites

Luxus in romantischer Kulisse

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n malerischer Lage zwischen Weinbergen, Neckar und Philosophenweg liegt das Boutique-Hotel Heidelberg Suites. Das aus mehreren Gebäuden bestehende Villenensemble aus dem 19. Jahrhundert befindet sich im Besitz von Peter Hütter, CEO der Hütter Bönan Hotels. Inspiriert von der Geschichte der Neckarstadt schuf dessen Schwager, der italienische Stararchitekt Michele Bönan, dieses Hotel, das die deutsche Romantik wieder aufleben lässt. Die 24 Suiten, inklusive eines Penthauses und einer rundum verglasten Sky Suite, sind individuell eingerichtet. Sie bieten einen Wohn- und Schlafraum sowie eine Kitchenette. Neben der stilvollen und wohnlichen Ausstattung sind Annehmlichkeiten wie ein großes Bad und modernste Kommunikations- und Unterhaltungselektronik selbstverständlich. Sowohl von den Zimmern als auch vom lauschigen Garten

und von der großen Dachterrasse ist der Blick auf die Postkartenidylle Heidelbergs zu genießen. Im Spa mit Sauna und Sanarium lässt es sich exklusiv entspannen. Ein Concierge-Service, Limousinenshuttle, Fahrradverleih sowie ein Chauffeur, der die Gäste auf Wunsch mit einem Golf-Cart zu Sehenswürdigkeiten bringt, runden das

Profil dieses luxuriösen Domizils (Membership: Small Luxury Hotels of the World) ab. Highlight ist das elegante Yacht-Restaurant „Scharf’s Restaurant“ auf der Heidelberg Suites Patria. Das historische Schiff aus den 1930er Jahren besticht mit edlem Design und italienischen Spezialitäten. r t www.heidelbergsuites.com

Boutique Hotel Wachtelhof

Urlaubsglück mit Lifestyle am Hochkönig

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iesen Ort hat der Herrgott wohl an einem Sonntag geschaffen: das wunderschöne Pinzgau im Salzbuger Land ist wahrlich zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Hier in Maria Alm (Ortsteil Hinterthal) empfängt das zauberhafte Fünf-Sterne-Domizil Boutique Hotel Wachtelhof seine Gäste in einem sehr privaten Rahmen. 1000 Meter hoch über dem Alltag kann man in dem luxuriösen Chalet nach Herzenslust entspannen oder die einmalige Natur erleben. Das von Gault& Millau zum „Hotel des Jahres 2016“ gekürte Hideaway bezaubert als „Small Luxury Hotel of the World“ anspruchsvolle Gäste aus aller Welt. In liebevoller Detailarbeit wurde von dem Florentiner Architekten Michele Bönan ein Refugium designt, das seinesgleichen sucht. Interieur und die Architektur erinnern an die österreichische Eleganz längst vergangener Zeiten. Traditi-

on, Gastlichkeit und Nostalgie bilden eine wunderbare Symbiose aus Luxus, aber auch modernem Lifestyle und warmer Gemütlichkeit. Insgesamt stehen 17 Zimmer und Suiten mit jeglichem Komfort zur Verfügung. Weitere zwölf Zimmer und Suiten können im Alpin Neubau bezogen werden. Zu den wohltuenden Highlights dieses außergewöhnlichen Hauses gehören auch

die Beauty- und Wellness-Angebote im neu gestalteten „Heurigen Spa“, Saunen und ein beheiztes Swim Spa. Höchste Gaumenfreuden garantiert die mit zwei Gault& Millau-Hauben ausgezeichnete Fusionüche von Sebastian Meyer. Hier kann man das Pinzgau nicht nur erleben, sondern auch erschmecken! r t www.hotelwachtelhof.at

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WinWin

How to get on board a superyacht 32

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Hiervon haben alle Segel-Enthusiasten schon immer geträumt: einmal einen Törn an Bord einer vielfach preisgekrönten Renn-Superyacht zu erleben. Hierfür gibt es in der Regel aber nur zwei Optionen: Entweder man besitzt so eine Königin der Weltmeere – oder man ist zu Gast in dem neuen, einzigartigen Fünf-Sterne-Luxushotel Palacio Can Marques in Palmas Altstadt. Text Thom as Klocke Fotos J eff B rown, J. Ren edo

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ir bewunderten die WinWin das erste Mal, als wir zu Gast von Loro Piana beim Superyacht-Cup auf Sardinien waren. Unter den zahlreichen angetretenen designschönen Yachten stach die WinWin sogleich heraus, und das nicht nur wegen der GrannySmith-farbenen Teamshirts der Crew, die von weitem noch erkennbar waren. Der von der finnischen Werft Baltic Yachts gebaute, 33 Meter lange Performance-Segler besticht durch seine schlanken Linien, die aus der Feder des mallorquinischen Designers Javier Jaudens stammen. Zahlreiche

Gebaut wurde die Baltic 108 WinWin für zwei Zwecke – für Segeltörns mit größtmöglichem Komfort mit kleiner Besatzung und für aggressive Rennen mit kompletter Crew bei Maxi-Regatten.

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Der Decksalon ist ein wohlproportionierter Sitz- und Entertainment-Bereich, der nicht zuletzt aufgrund des versenkbaren Glasschotts zum Cockpit sehr hell und lichtdurchflutet ist.

renommierte Awards dokumentieren eindrucksvoll dieses gestalterische Meisterwerk wie zum Beispiel der International Design Award 2015 oder der World Superyacht Award aus dem gleichen Jahr. Gebaut wurde die Baltic 108 WinWin für zwei Zwecke – für Segeltörns mit größtmöglichem Komfort mit kleiner Besatzung und für aggressive Rennen mit kompletter Crew bei Maxi-Regatten. Der Schwerpunkt des Projekts lag demnach auf einem möglichst geringen Gewicht, ohne Kompro­ misse in Sachen Bordkomfort einzugehen. Dass dies mehr als gelungen ist, bezeugen auch die bisherigen Platzierungen bei internationalen Megaregatten, so gewann die WinWin bei einem hochkarätig besetzten Feld dreimal hintereinander den Palma Superyacht-Cup in den Jahren 2016, 2017 und 2018. Als Leichtbaumaßnahmen wurden Schiffsrumpf und Deck mit im Prep-

reg-Verfahren hergestellten Carbon-Sandwichplatten mit Corecell und Nomex als Kernschichtma­terialien laminiert. Die WinWin ist mit einem Hubkiel ausgestattet, verfügt jedoch auch über ein ausfahrbares Antriebssystem (RPS), um den Propellerwiderstand im schublosen Segelbetrieb für höchstmögliche Performance zu reduzieren. Beim Festpropeller handelt es sich um ein System, das zuerst beim Vorgängermodell, der Baltic 147 Visione, zum Einsatz kam. Der im Vergleich zum Vorgänger optimierte Propeller führt nicht nur zu einem geringeren Kraftstoffverbrauch und leiseren Motorenbetrieb, sondern ermöglicht zugleich effektivere Manövrierfähigkeit. Der schlanke Decksaufbau umfasst einen langen Decksalon, der sich per Knopfdruck über das diskret versenkbare Glasschott auf einer Ebene mit dem Cockpit verbin-

den lässt – für einen nahtlosen Übergang zwischen Innen- und Außenbereich. Das großzügig geschnittene Cockpit wartet beidseitig mit Bereichen zum Sonnenbaden auf, die zugleich perfekt für schnelle, effi­ ziente Rennmanöver sind und ausreichend Platz für ein gemeinsames Essen unter freiem Himmel bietet. Der Crew-Eingang befindet sich hinten im Schiff und gewährleistet so Ruhe und Privatsphäre für den Eigner und seine Gäste. Eine gute Schalldämmung und minimales Gewicht standen beim Design und Bau der Baltic 108 WinWin an vorderster Stelle. Dazu bedienten sich die Konstrukteure verschiedener Methoden, unter anderem der optimierten Laminierung von Rumpf, Decks, Schotten und tragenden Teilen; der werfteigenen Laminierung des Kielkastens; des Einsatzes von Sandwichplatten mit Schaumstoffkern für nichttragende Teile

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Um die Anforderungen an ein leichtes, minimalistisches Finish zu erfüllen, wurden im Innenbereich gekalkte Eichenfurniere für den Fußboden und Innenausbau verwendet.

und Verkleidungselemente für eine verbesserte Schalldämmung sowie von Fußbodenpaneelen aus Carbon, Schaumstoff und Gummikork als das Ergebnis der technischen Zusammenarbeit zwischen Baltic Yachts und Van Cappellen Consultancy. Weitere lärm- und gewichtsreduzierende Techniken umfassen den Einsatz von Titan für viele Elemente. Insgesamt weist die Yacht eine Verdrängung von gerade einmal 77400 kg bei einem Ballast von 30600 kg. Das ebenso moderne wie funktionale Innendesign wurde von Mark Tucker und seinem Team von Design Unlimited entworfen. Der vordere Bereich wird von der großzügig geschnittenen Eigner-Suite dominiert. Diese besteht aus einer großen, über die gesamte Schiffsbreite reichenden Kabine mit angrenzendem Duschbad sowie der Eigner-Lounge, die sich über die gesamte Backbordseite erstreckt und einen Schreibtisch, ein dreiseitiges Sofa und jede

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Menge Stauraum aufweist. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich eine Pullman-Kabine, die Eigner während längerer Passagen nutzen können – ein weiteres Zeugnis davon, dass die Yacht für ernsthafte Segeltörns entwickelt wurde. Der Decksalon ist ein wohlproportionierter Sitz- und Entertainment-Bereich, der nicht zuletzt aufgrund des versenkbaren Glasschotts zum Cockpit sehr hell und lichtdurchflutet

ist. Im hinteren Bereich der Yacht befinden sich zwei Doppelkabinen mit angrenzenden Bädern sowie eine komplett ausgestattete Kombüse, die Crew-Messe mit Navigationsecke und zwei Pullman-Kabinen für die komfortable Unterbringung von bis zu vier Crew-Mitgliedern. Um die Anforderungen an ein leichtes, minimalistisches Finish zu erfüllen, wurden im Innenbereich gekalkte Eichenfurniere


für den Fußboden und Innenausbau verwendet. Die weiß lackierten Hochglanzoberschränke tragen zu einer gleichmäßigen Lichtreflexion im gesamten Innenraum bei. Eingelassene Lichtleisten unterstreichen die klare, schlichte Atmosphäre. Doch wie kommen die Gäste des Fünf-Sterne-Luxushotels in den Genuss, die Atmosphäre dieser einzigartigen Superyacht zu genießen? Ganz einfach, der Eigner der WinWin ist ebenfalls der Besitzer des einzigartigen Palacio Can Marques, es ist der erfolgreiche Unternehmer Kim Schindelhauer. Er bietet den Gästen des Palacio exklusiv die Möglichkeit an, die WinWin für Törns in der Bucht von Palma zu chartern.

Zahlreiche renommierte Awards dokumentieren eindrucksvoll dieses gestalterische Meisterwerk wie zum Beispiel der „International Design Award 2015“ oder der „World Superyacht Award“ aus dem gleichen Jahr.

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Fotos: © Stuart Pearce

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Palacio Can Marques

Luxus und Genuss in einem Palazzo aus dem 18. Jahrhundert

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rachtvoll, so kann man wohl mit einem Wort Palmas neues, erst im Oktober vergangenen Jahres eröffnetes Fünf-Sterne-Grand-Luxe-Hotel Palacio Can Marques beschreiben. Das aufwendig renovierte Gebäude aus dem 18. Jahrhundert liegt im Herzen der Altstadt La Lonja und war eineinhalb Jahrhunderte die Residenz der Familie Marques. Heute begeistert schon allein der überdachte Innenhof, der durch eine symmetrische

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Sandsteintreppe und hoch aufragende Steinbögen eine einzigartige Architektur aufweist, das Auge des Betrachters. Auf der Dachterrasse mit ihrer Lounge-Bar lassen sich bei einem Cocktail die warmen Sonnenstrahlen und der atemberaubende Blick auf die Mittelmeermetropole mit der berühmten Altstadt genießen. Herrlich präsentiert sich der mediterrane Garten, in dem Palmen, Feigen, Oliven und üppig blühende Bougainvillea gedeihen. Jede der

elf wunderschönen Suiten (33 – 380 Quadratmeter, teilweise mit Terrassen) hat ihren eigenen Stil und Charakter. Sie verfügen über individuell gestaltete Kronleuchter aus Murano-Glas, handgewebte Teppiche, hochwertige Möbel, Kunstwerke, Skulpturen, aber selbstverständlich auch über jeden modernen Komfort, den anspruchsvolle Weltenbummler in einem Luxusdomizil erwarten. Viele Suiten lassen sich miteinander kombinieren und bieten so für grö-


ßere Familien abgeschlossene, private Bereiche. „The Riad“ ist mit einer Fläche von knapp 400 Quadratmetern sicherlich die ultimative Präsidenten-Suite auf Mallorca, sie verfügt über großzügige Außenbereiche, von denen sich unvergleichliche Ausblicke auf die Kathedrale eröffnen, die von hier wirklich „zum Greifen“ nah erscheint. Geschaffen hat das Design die international renommierte Innenarchitektin Aline Matsika. Im Palacio Can Marques führt die Französin eine eigene Lifestyle-Boutique und steht den Gästen auf Wunsch für eine individuelle Designberatung zur Verfügung. Das elegante Restaurant Can Marques unter Leitung des belgischen Kochs Cédric Lebon ist auf klassische französische Küche spezialisiert. Es wird viel Wert auf qualita­ tive Zutaten und Liebe zum Detail gelegt. Cédric Lebon begeistert Feinschmecker mit typisch französischen Gerichten wie Bouillabaisse, Vol-au-vent oder Bœuf Bourguignon sowie außergewöhnlichen Kreationen – zum Beispiel mit dem gebratenen Camembert aus der Normandie. Dazu kombiniert der Meister einen MesclunSalat in Walnussöl sowie Rhabarber und hausgemachte Erdbeermarmelade. Köstlich das Rindfleisch Bourguignon mit feinem Butterkartoffelpüree oder der gegrillte Fisch mit Meersalz aus Guérandes, Seeigel und Gemüse. Wer einen süßen Abschluss liebt, den begeistert das Schokoladen­ törtchen nach einem Originalrezept des französischen Sternekochs Michel Bras. Eine Auswahl edler Tropfen, überwiegend spanische und französische Weine, rundet die Gaumenfreuden des Genusstempels perfekt ab. Die Gäste des Palacio Can Marques erwartet in allen Belangen ein erstklassiger Service – angefangen mit einem Chauffeur, der sie auf Wunsch in einer Limousine am Flughafen abholt, bis hin zu exklusiven Ausflügen auf der Superyacht WinWin. r

Eine exzellente Küche erwartet die Gäste im stilvollen Restaurant „Can Marques“.

t Palacio Can Marques  Grand Luxe Gastgeber und Inhaber: Kim Schindelhauer Carrer dels Apuntadors, 15 E-07012 Palma, Mallorca E-Mail: hotel@palaciocanmarques.com Internet: www.palaciocanmarques.com Öffnungszeiten Restaurant Can Marques: 18.00 – 23.00 Uhr, Öffnungszeiten Bistro: 13.00 – 15.00 Uhr und 17.00 – 23.00 Uhr 13 Suiten, Übernachtungspreise: ab 400 Euro

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Nautor’s Swan

Swan wieder sexy Mit der sportlichen Club-Swan-Flotte, frischen Modellen der gediegenen TourenyachtRange und innovativen Megayachten ist Nautor’s Swan (wieder) eine echte Versuchung. Text Erdm an n B r aschos Fotos Nautor's Swan

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Mit dem Allrounder Swan 36 begann vor einem halben Jahrhundert die Nautor-Legende.

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egler brauchen zwei Boote: eines, mit dem man Spaß auf der Regattabahn hat und eines für herrlich verbummelte Wochenenden an Bord. Mit dem sogenannten CruiserRacer versuchen Konstrukteure und Werften, beide Wünsche in Einklang zu bringen. Ein anspruchsvoller Spagat, den die Branche seit Jahrzehnten mit immer neuen Modellen versucht. Mal gelingt er, oft aber auch nicht.

Auch die Decks der Swan-Tourenyacht-Range sind vom Regattasport abgeleitet und entsprechend funktional, wie die Swan 65 zeigt.

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Die finnische Nobelwerft Nautor ist bereits seit der 1968 vorgestellten Swan 36 im Thema. Deren Baunummer 3 namens „Casse Tete“ sorgte damals im Solent, dem Mekka des Segelsports, für Furore. Sage und schreibe 90 Boote entstanden im Laufe von gerade einmal drei Jahren. Die Swan 36 ist bis heute eines der erfolgreichsten Nautor-Modelle. Dazu muss man wissen, dass sie seinerzeit mit 8 500 Pfund Sterling, 24 000 US-Dollar oder 79500 D-Mark (zuzüglich MwSt.) nicht gerade günstig war. Der Clou des S&S Design Nr. 1710 damals: Es konnte sowohl in der Klasse II des Royal Ocean Racing Club (RORC) wie auch als Eintonner starten. Und man konnte damit bestens auf Törn gehen, weil sich der v-förmige Rumpf auch in ruppigen Gewässern fürs Seesegeln eignet. Die Konstruktionen der seinerzeit führenden New Yorker Yacht-Architekten Sparkman & Stephens, die gnadenlosen Inspektionen des S&S-Außendienstlers Rod Stephens, der zügig angehobene handwerkliche Standard in Finnland, Dokumentation und Service schufen den besonderen Nimbus. Die Swan 48 und die Swan 65 mit keilförmig angehobenem Deck – in meinen Augen außerordentlich gelungene Boote und auch heute noch die wohl schönsten Serienyachten überhaupt – machten die Erzeugnisse dann zu einer Klasse für sich. Als der mexikanische Waschmaschinenfabrikant Ramon Carlin gemeinsam mit einer Crew von Amateuren 1974 das Whitbread Round the World Race (das spätere Volvo Ocean Race) gewann, genoss Nautor’s Swan Weltruf. Beim nächsten Hochsee-Marathon


Mit gediegenen und eleganten Interieurs in erstklassiger Verarbeitung setzen die finnischen Bootsbauer wie gehabt Maßstäbe. In die Bordwand eingelassene Fenster bieten an Bord der neuen Swan 65 Blickkontakt nach draußen.

1977/78 waren gleich drei 65er Swans dabei. Es ist keine Übertreibung festzustellen, dass es etwa seit dieser Zeit Segelboote und Swans gibt. Die Erzeugnisse der Nautor Werft waren keine Experimente, die Kunden mit auf See gegeben wurden, sondern durchdachte, ausgereifte Erzeugnisse. Hinter jedem Boot steckte eine umfangreiche Dokumentation bis hin zu den verwendeten Hölzern. So ließen sich Ersatzteile rasch beschaffen und Reparaturen flott erledigen. Diese Liebe zum Handwerk und die Sorgfalt bis ins Detail hatte natürlich ihren Preis. Es war ein Versprechen, das eingelöst wurde und den besonderen Nimbus der Marke begründete. Leider gab es mit einem (bald eingestellten) Motorsegler-Expe­ riment, später mit behäbigen Deckssalon-Booten oder einer Abteilung für Sonderanfertigungen auch Irritationen. Mit allzu konservativen, sprich schweren Booten und solchen, die netto auf der Regattabahn funktionierten, brutto (ausgebaut) beim Fahrtensegeln aber kaum, verspielte Nautor (wie andere Werften auch) Glaubwürdigkeit. Zwar war die Werft dank der gediegenen Ausstattung und exzellenten Holzausbauten der Swan-Yachten stets eine gute Adresse, doch der Spagat zwischen Segelleistung und Törntauglichkeit gelang nicht mehr. Grand-Prix-Regatten wurden und werden in kostspieligen und leeren Sonderanfertigungen ausgetragen. Konkurrenten wie Baltic Yachts, eine Gründung ehe-

maliger Nautor-Mitarbeiter, die mit der konservativen Bauweise mit harzhaltigen Massivlaminaten bei der Swan 65 damals nicht einverstanden waren, überzeugen seit den Siebzigern mit ihrem Komposit-Know-how und deutlich leichteren Booten anspruchsvolle Kunden auf der Suche nach seglerischer High Fidelity. Im Mittelmeer griff die monegassische Marke Wally in den Neunzigerjahren mit konzeptionell starken, auf- und abgeräumten Cruiser-Racern an. Seit Jahren starten Wallys vor Portofino, Porto Cervo oder Saint-Tropez in ihrer eigenen Klasse. Die Konkurrenz

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Dieses moderne Boot hätte man den konservativen Finnen nicht zugetraut. Mit der generÜs besegelten und agilen Club Swan 50 und 28 gebauten Booten ist Nautor auf einem kßhnen Kurs.

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holte unübersehbar auf. Nautor zehrte von seinem Nimbus. Ende der Neunzigerjahre brauchte Nautor neben Kapital vor allem eine klare, unbeirrt verfolgte Strategie. Beides brachte der versierte Segler und Geschäftsmann Leonardo Ferragamo von der Florentiner Schuh- und Modemarke Salvatore Ferragamo mit. Eine Weile schien es fraglich, ob ein Modekaufmann eine Werft führen kann, auch, ob Italiener und Finnen zusammenarbeiten können. Ob mediterrane Mentalität und der berechtigte Stolz der Handwerker in Jakobstad / Pietarsaari, die seit Jahrzehnten die besten Serienyachten der Welt bauen, harmonieren können. Es knirschte. Die Finnen stöhnten und für das italienische Management war die Arbeit im finsteren und klirrend kalten Norden eine Strafe. Nach und nach wurden die Modelle modernisiert, die Decks entrümpelt, wie der langjährige Wally-Konstrukteur German Frers es von seinen Entwürfen für die monegassische Marke Wally kannte. Die Vorsteven wurden steiler, die Heckpartien breiter. Modisch, wohlfeil, gestalterisch brutal oder experimentell wie manche Wally oder andere Einzelbauten wurden die Nautor-Yachten dennoch nie. Die Steven blieben lange geneigt. Gemeinsam mit Hauskonstrukteur Frers kultivierte Nautor die Noblesse unaufgeregten, gediegenen Yachtbaus. Man braucht den Blick dafür und Zeit, um die feinen Retuschen zu erkennen. Ein Beispiel ist die Swan 601, ein fortschrittlich leicht gebauter Cruiser-Racer mit herausnehmbaren Einrichtungs-Modulen. Er wurde 2004 bis 2007 leider nur sechs Mal gebaut. In meinen

Stilvoll chillen. Rendering vom Salon der neuen Swan 120.

Augen ein Traumschiff – angesichts geringer Stückzahl jedoch leider nicht erfolgreich. Erfolgreicher waren die Club Swan 45, die 2001 bis 2010 in 51 Exemplaren entstand und die 57 mal gebaute Club Swan 42. Letztere wurde als Einheitsklasse des New York Yacht Club eingeführt. Mit diesen Booten fasste Nautor wieder auf den Regattabahnen Fuß und wurde für sportliche und jüngere Eigner interessant. Doch es war – typisch Nautor – ein konventionelles Design.

Die neue Club Swan 50 im vergangenen Jahr vor Monaco.

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Mit dem neuen Einsteigermodell Club Swan 36 präsentiert die Werft eine spritzige Spaßkiste – gespickt mit Innovationen.

Dann schlug Nautor mit der verblüffenden Club Swan 50 ein interessantes Kapitel auf. Der 2016 vorgestellte 50-Füßer ist ein agiles, seglerisch faszinierendes Boot. Die Segeltragzahl von 6, ein von abgefahrenen Regattabooten bekannter Wert, fasst es zusammen. Die Segeltragzahl verrechnet die Verdrängung mit der Segelflä-

che. Üblich sind Werte von 4 – 5, allenfalls über 5. Ein maskulines Design mit negativem Deckssprung, Rammsteven und dem Schwertfischlook des Klüverbaums für den 279 qm Gennaker. Die Club Swan 50 gleitet bereits bei 2 500 U/min der Maschine mit 9,5 kn. Ich kenne sonst kein Segelboot, das das kann. Mit Teakdeck, einer gediegenen Ausstattung zum Wochenend-Bummelsegeln und der Option für den Sommertörn. Ein kühner Wurf des von Volvo-Ocean-Regattabahnen bekannten Konstrukteurs Juan Kouyoumdjian. Mit den herkömmlichen Nautor-Yachten hat er den Swan-typischen Zierstreifen mit dem Pfeil am Bug gemeinsam und den gepfefferten, der yachtbaulichen Qualität jedoch angemessenen Preis. Damit ist Nautor State of the Art. Endlich wieder ein Trendsetter aus Finnland. Teuer, schnell – ein Must-have für die Regattabahn und verbummelte Stunden zwischendurch. Das ist Segelspielzeug zum Schwachwerden. Der Florentiner Markenfuchs Leonardo Ferragamo macht den heute unmöglichen Spagat Cruiser-Racer clever: ganz einfach, indem er Cruiser und Racer baut. Beides in einem Boot geht heute in den üblichen Formaten nicht mehr. Ferragamo hält mit schnellen, sportlicher wirkenden Tourenbooten vom argentinischen Ästheten German Frers Kurs. Das geht auch ohne unpassend volumi­ nöse Deckshäuser, wie der Liebhaber sie früher an Bord von Swan Yachten irritiert zur Kenntnis nahm, ja ertragen musste. Mittlerweile sind die Vorsteven auf den Tourenbooten senkrecht. Ein Beispiel souveräner Markenführung sind auch die niedrigen, ge-

Die Badeplattform der neuen Swan 120 wird sich in mehreren Schritten automatisch entfalten. Baunummer 3 soll im Herbst vom Stapel laufen.

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Die neue Swan 78 zeigt die clevere Markenführung gebremster Modernität. Jetzt ist der Steven auch bei den Finnen senkrecht. Geblieben ist die funktionale Klarheit und Noblesse der wahrscheinlich besten Serienyacht, die man kaufen kann.

fälligen Deckshäuser, wie German Frers sie im Lauf von Jahrzehnten perfektionierte. Alles an diesen Booten – von der soeben vorgestellten Swan 48 bis hin zur ebenfalls neuen 78er – ist gediegen, gelassen, ausgereift und zum Seesegeln geeignet. Ein Thema für sich ist die seit jeher exquisite Holzverarbeitung und der skandinavisch klare Stil des Interieurs. Dieses Konzept und seine Ausführung erinnern daran, wie gut man mit einem Qualitätswerftbau aufgehoben ist. Die neue Swan 65 verkaufte sich vom Papier weg bereits sieben Mal. Davon gingen drei Boote an deutsche Eigner. Für die neue Swan 48 gibt es 16 Bestellungen. Ein beeindruckender Vertrauensbeweis. Mit der Club Swan Range aus dem Rechner von Juan Kouyoumdjian zog Ferragamo nun konsequenter denn je die zweite Linie hoch. Die Regattaserie dazu namens Nations Trophy veranstaltet Nautor gleich selbst. Im Sommer vergangenen Jahres wurde ein 11-Meter-Boot vorgestellt, das mit der Swan 36 allenfalls den Namen und die Tatsache, dass es schwimmt, gemeinsam hat. Ein fülliges Vorschiff hilft beim raschen Angleiten. Der runde Übergang vom Rumpf und Deck verleiht dem Boot einen jollenartigen Look. Ganze 3,1 t unter einer generösen Besegelung werden es ausgezeichnet laufen lassen und die Handhabung bei frischem

Wind zur Herausforderung machen. 90 qm Am-Wind-Besegelung und 160 qm Raumschots stehen für Sport. Wer hätte ein derart innovatives Boot von Nautor erwartet? Die Finnen setzen wieder Trends. Ebenso in Arbeit ist die Club Swan 125, ein insgesamt etwa 43 Meter langes Serienboot, das netto ganze 64 t verdrängen soll. Yachtbaulich sehr anspruchsvoll, damit auf den Grand-Prix-Regattabahnen wie dem ruppigen Sydney Hobart Race zusammenbleibt, was zusammengehört. Mit interessanter Technik wie einem Neigekiel (für 21 t Ballast) und gezielt ausfahrbaren Schwertern. Dazu ein enormer Mastfall und stattliche Segelfläche. Bei einem Großsegelvorliek von 52 m und einem Unterliek von 18 m kann man beim Dichtholen und Reffen nur viel Spaß wünschen. Das Fat Head Großsegel wird mit einer 4,5 m langen „Oberkante“ gesetzt. Mit fast 9 m Breite wird es dem Eigner, seiner Familie und Freunden nach der Regatta genug Platz zum Chillen und Cruisen bieten. Da ist es wieder, das Regattaboot, mit dem man einen schönen Segelurlaub verbringen kann. Auch wenn bei Prognosen immer Vorsicht geboten ist, so dürfte dieses Konzept Trendsetter werden. Die unter Kennern geschätzte Nautor-Qualität, gepaart mit fortschrittlichem Design, das ist ein Mix, der keinen Segler kaltlässt. r

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Arcadia 85

Gläsernes Öko-Luxus-Loft Der Trend im Yachtbau zu „grünen Booten“, die sich den Umweltschutz und möglichst verbrauchsarme Antriebe zur Hauptaufgabe machen, ist unverkennbar. Einer der Vorreiter ist hier seit einigen Jahren die Arcadia-Werft aus Neapel. Mit ihrer Range von 85bis 115-Fuß-Yachten sowie der neuen Sherpa-Linie setzt sie völlig neue Maßstäbe. Text Thom as Klocke Fotos Arcadia Yachts

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Auf der großzügig bemessenen Sea Terrace unterstreichen elegante Sitzgruppen und der hell verfugte Teakholzboden die Leichtigkeit und Modernität des gesamten Interieurs.

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iele Yachtbesitzer sind es leid, zwischen 400 und 500 Liter Diesel pro Stunde durch ihre Motoren zu jagen, dies ist im Zeitalter von Nachhaltigkeit und Umweltschutz obsolet, der Trend zu umweltfreundlichen, verbrauchsarmen Antrieben, zu Hybrid- und Solarkonzepten ist unverkennbar und nicht mehr aufzuhalten. Wir hatten auf der Palma Boat Show noch einmal die Gelegenheit, uns die Arcadia 85 anzu­schauen. Von außen sieht die Yacht schon sehr behäbig aus, aber sie ist mit ihrer Cruising Speed von 12 bis 15 Knoten ja auch nicht auf Geschwindigkeit ausgelegt, sondern auf Umweltschutz, geringen Verbrauch und große Reichweiten. Bei den Törns an Bord einer Arcadia ist Komfort der Trumpf, hier ist der Weg schon das Ziel. Mit ihrem vollverglasten Greenhouse erinnert sie ein wenig an ein schwimmendes Gewächshaus. Hat man die knapp 26 Meter lange und 7,15 Meter breite Yacht jedoch erst einmal betreten, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus: Das Platzan­gebot ist überwältigend und erinnert spontan an eine riesige Loftwohnungen.

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Das Cockpit ist eine riesige Sea Terrace mit eleganten Sitzgruppen, auf denen bequem zehn Personen Platz nehmen können. Als gelungenes Detail fallen hier die weißen Fugen im Teakboden sofort auf, die die Leichtigkeit und Modernität des gesamten Interieurs gekonnt unterstreichen. Die Komplettverglasung der Seitenwände und der Dachfläche gibt den Passagieren das Gefühl, Teil des Meeres zu sein. Man fragt sich sofort: So viel Glas im Hochsommer, wie soll das funktionieren? Bei dem Glas handelt es sich um zweischichtig reflektierendes Spezialglas, das ein angenehmes Raumklima garantiert. Die Dachfläche ist darüber hinaus mit Solarzellen versehen, die zur Energiegewinnung genutzt werden. Zusätzlich bieten Schiebetüren und Overhead Panels von Ocean Air wirkungsvollen Schatten oder schaffen Privatsphäre in den offen gestalteten Räumlichkeiten des Salons. Die Möblierung wurde von den italienischen Luxuslabels Poltrona Frau und Schiffini realisiert, durch die Verwendung von industriellen Bauteilen sind alle Räumlichkeiten flexibel und individuell zu gestalten und zu möblieren.


Die Komplettverglasung der Seitenwände und der Dachfläche, die zur Energiegewinnung mit Solarzellen versehen ist, vermittelt Passagieren das Gefühl, Teil des Meeres zu sein.

Die Arcadia 85 ist in einer Version mit vier oder wahlweise mit fünf Gästekabinen erhältlich. Diese spiegeln selbstverständliche italienische Designkunst und einen Contemporary Style wider, alles ist geradlinig, funktional geplant und wohldurchdacht. Angetrieben wird der Halbgleiter mit zwei MAN-Motoren mit je 730 PS. Optional ist auch ein zusätzlicher Hybridantrieb lieferbar, der durch eine spezielle Kupplung zugeschaltet werden kann. Wenn die Hauptmaschinen in Betrieb sind, arbeiten die Elektro-

motoren als Generatoren zum Aufladen der Batterien, die ebenfalls durch die Solarzellen gespeist werden. Die Solarzellen produzieren dabei eine Leistung von bis zu 4 kW. Diese Energie genügt, um während des Ankerns in der Bucht allen Servicesystemen sowie der Klimaanlage den Strom zu liefern. Die Batterien sind so ausgelegt, dass die Arcadia vier bis fünf Stunden lang eine Geschwindigkeit von sieben Knoten nur mit den Elektromotoren fahren kann.

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Die neue Linie „Sherpa“ hat eine noch ungewöhnlichere Form, die knapp 17 Meter lange Pocket-Megayacht verfügt nur im vorderen Bugbereich über einen Auf bau, in dem der Steuerstand untergebracht ist, fast zwei Drittel der Schiffslänge nimmt das ausladend große Cockpit hinter den Auf bauten im minimalistischen, eher eckigen Design in Anspruch. Auffallend ist der bis ins Oberdeck hochgezogene Bug, der optisch Seegängigkeit vermittelt. Vom Layout kann man zwischen zwei generösen Schlafkabinen oder drei Kabinen wählen. Vom Decksalon genießt man durch große Glasscheiben einen herrlichen Ausblick nach achtern über das Cockpit, das sich eine Etage über der 13 Quadratmeter großen Beibootgarage befindet. Die Flybridge mit dem luftigen Außensteuerstand lässt sich rundum mit Glasfenstern verschließen, sei es, um widrigem Wetter zu trotzen oder um sich mit Hilfe der Klimaanlage vor Hitze zu schützen. Zwei Volvo Penta IPS 600 Antriebe sorgen für ein Maximum von 25 Knoten. r t www.arcadiayachts.it

Erinnert eher an ein Loft denn eine Yacht: die Eignerkabine.

Die Möblierung der Räumlichkeiten wurde von den italienischen Luxuslabels Poltrona Frau und Schiffini realisiert.

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Linie „Sherpa“ – die neue 17 Meter lange Pocket-Megayacht mit ausladend grossem Cockpiit.

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Picnic Boat: Der Charmeur Mit dem Picnic Boat beglückt die amerikanische Hinckley-Werft den solventen Eigner mit einem wunderschönen Boot im Stil der Dreißigerjahre. Ein Besuch der Werft und eine Probefahrt an der US-Ostküste. Text Erdm an n B r aschos Fotos Cate B rown

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Auch der neue 40-Füßer des mittlerweile legendären Picnic Boat bietet neben und hinter dem Fahrstand zahlreiche geschützte Sitzgelegenheiten. Neu ist die in die Steuerbordseite der Bordwand eingelassene Tür zum bequemen Landgang.

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Der Steuerstand vereint traditionelle Anmutung mit schön verarbeitetem Holz und analogen Rundinstrumenten mit moderner Technik wie den Displays für die elektronische Seekarte mit Darstellung der aktuellen Position und zur Überwachung der Systeme.

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eit Jahrzehnten experimentiert der Yachtbau mit neuen Formen. Dabei wechselt sich ähnlich wie bei den Autos die markante mit der runden Anmutung ab. Dem eckigen folgt das amorphe – und umgekehrt. Hinzu kommen exotische Entwürfe. Sie sind derart andersartig, dass von disruptivem Design gesprochen werden kann. Seit einer Weile gibt es übrigens die erste dekonstruktivistische Segelyacht des Architekten Frank Gehry. Anything goes – zunehmend auch im Yachting. Mit ihren frappierend andersartigen Ansätzen gewinnen Designer, Konstrukteure und Bootsbauer solvente Auftraggeber, die das persönliche, unverwechselbare Statement auf dem Wasser lieben. Über manchen kühnen Wurf, etwa die Philippe-Starck-Motorund -Segelyachten „A“, eher schwimmende Skulpturen als Yachten im herkömmlichen Sinn, oder die futuristische „Black Pearl“ hat Yachting & Style berichtet. Ob es gefällt, ist Geschmackssache. Ob es über die schiere Sensation hinaus bleibenden Wert hat, zeigt die Zeit. Ein Beispiel dafür ist der gestalterische Weg, den der Monegasse Luca Bassani mit seiner Marke Wally in beeindruckender Weise gegangen ist. Mit konsequent funktionalen Segelbooten und einem markanten Stil, den er bei seinen Motoryachten seit dem


Paukenschlag namens „WallyPower 118“ im martialischen Stealth-Look 2008 präsentierte und seitdem im handlicheren Format in kleiner feiner Serie fortsetzt. Erfolg und Substanz dieser Formensprache bestätigt sich darin, dass sie in der Yachtbranche weltweit Nachahmer gefunden hat und findet. Ein Spaziergang durch die Marinas zeigt andererseits auch, was sich von den ästhetischen Störern und Andersartigkeiten der vergangenen Jahre als modisch, kurzlebig und auf Dauer fragwürdig erweist. Es ist interessant, sich das einmal im Urlaub, etwa in den großen Yachthäfen von Antibes oder Palma de Mallorca anzusehen. Während sich das eingangs beschriebene Novitäten-Karussell seit den Achtzigerjahren immer schneller dreht, wächst seit etwa dieser Zeit unübersehbar das Bedürfnis nach dem vertrauten Look, dem Bewährten, Gediegenen, ganz bewusst Traditionellen. Das überzeugendste Beispiel für den Retrostil bei Motoryachten ist das sogenannten Picnic Boat der alteingesessenen amerikanischen Hinckley Werft. Es bezaubert mit einem herrlich antiquiert geschwungenen Aufbau und Dachüberstand über großen Seitenscheiben. Darunter das geduckte Deckshaus mit ovalen Bullaugen

über dem deutlich ausgekragten Vorschiff. Der charmante Deckssprung ist eine Versuchung. Ansehnlich sind die umlaufende Fußleiste, die Handläufe und das gediegen getischlerte Interieur. Das Boot ist wunderbar schlicht. Wie ein Klassiker wirkt es beinahe bieder, ohne langweilig zu sein. Dieser feine Unterschied verrät das Können seines Schöpfers Bruce King, der als Konstrukteur stattlicher Retroyachten in den Achtziger- und Neunzigerjahren bekannt wurde. Das Picnic Boat ist kein Klassiker, sondern inspiriert von einem Klassiker, mit dem es bei genauem Hinsehen nur die Anmutung der Seitenansicht gemeinsam hat. Das Vorbild: Das Hinckley’sche Picnic Boat und die Flotte der weltweiten Nachahmer ist vom Lobsterboat, einem Fischerboot der amerikanischen Ostküste, inspiriert. Als Arbeitsboot war es in erster Linie zweckmäßig. Das angehobene Vorschiff bot bei der ganzjährigen Fahrt zu und von den ausliegenden Hummerfallen Rauhwassertauglichkeit, zugleich Unterschlupf zum Aufwärmen und Ausruhen. Der Fahrstand schützte vor Nässe und Kälte. Das geräumige Heck punktete mit Platz zum Hantieren mit den Hummerkörben. Das Achterschiff war flach gehalten, damit die Fischer die Bojen greifen konnten. Der Aufbau eine schlichte, kantige

Die Aufkimmung (der v-förmige) Winkel des Rumpfes bringt frühes Angleiten mit den gewünschten Rauhwassereigenschaften in Einklang. Damit läuft das Boot 35 kn Reisegeschwindigkeit und 38 kn Spitze.

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Blick vom Fahrstand nach achtern durch das schützende Deckshaus. Links: Das sogenannte „barrel back“, die zum Deck hin eingeschnürte Heckpartie, ist ein Merkmal amerikanischen Motoryachtbaues, welches das Picnic Boat gekonnt beibehält. Die Badeplattform über den Auslässen des Wasserstrahlantriebs ist durch eine Tür im Heck zugänglich.

Holzkonstruktion. Der Rumpf war zunächst rundspantig, was die Boote entsetzlich schaukeln ließ. An dieses Vorbild knüpfte Konstrukteur Bruce King Anfang der Neunzigerjahre an, mit einer modernen, knickspantigen Rumpfform zugunsten rascheren Angleitens und stabiler Schwimmlage. Wie die bewährten Segelyachten der Hinckley Werft ist es dank des hellen Kunststoffdecks pflegeleicht und für sonnige Reviere geeignet. Lediglich die wenigen Hölzer der umlaufenden Fußleiste und der Handläufe sind gelegentlich anzuschleifen und zu lackieren. Ich habe die Werft im ruhigen US-Ostküsten-Bundesstaat Maine einmal besucht und das damals noch einmotorige Boot probegefahren. Nach einigen hundert Picnic-Booten und um entsprechende Erfahrungen reicher, setzt Hinckley neuerdings auf den zweistrahligen Antrieb. An einem leicht bewölkten Herbstnachmittag schoben 350 Pferdestärken Bob Hinckleys elegant schwarze „Night Cap“ in der weiten Wasserfläche von Southwest Harbor auf die Bugwelle. Im traditionsbewussten Neuengland liebt man die klassisch elegante Farbwahl. Hinckleys eigene Boote wie „Night Train“ oder „Black FIy“ waren schon immer schlichte Hingucker mit schwarzer Bordwand unter sandfarbenem Deckshaus. Eric Champlain neigte den Joystick und setzte zum großen Zirkel draußen vor dem Werftgelände am Manset Ufer an. Natürlich hat das Picnic Boat noch ein richtiges Lenkrad. Aber mit dem kleinen Knüppel, Hinckley nennt die Steuerung „Jetstick“, verknüpfen die

Bootsbauer in Maine fortschrittliche Technik mit dem Charme vertrauter Linien. Lange haben Konstrukteur Bruce King und Champlain an der intuitiven Übertragung der Steuerbefehle aus dem Handgelenk getüftelt. Der Impeller der 291er Hamilton-Pumpe zerrte das Wasser unter dem Boot durch den vergitterten AIuminiumschlund unten im Rumpf ins Pumpengehäuse, beschleunigte und pustete den Strahl durch die außen am Spiegel sitzende Verengung des Düsenrings. Am Ende des Rohrs sitzt ein seitwärts schwenkbarer Rüssel. Der fenderdicke Wasserstrahl wird von einem hydraulisch bewegten Schubgestänge nach back- oder steuerbord geschwenkt. Das bestimmt den Kurs. Wir jagten durch die Öffnung des Eastern Way zwischen Sutton und dem herrlich bewaldeten Mount Desert Island an Seal Harbour und Otter Point hinaus in den Golf von Maine. Bei 27 Knoten Spitze brauchten die sechs Zylinder 70 Liter Diesel in der Stunde. Für eine Reisegeschwindigkeit von 25 Knoten nannte Champlain einen Verbrauch von 59 Litern. Bei 22 Meilen reduziert sich der Verbrauch Werftangaben zufolge auf 49 Liter. Nun ging es vierkant auf ein Feld kleiner signalroter Markierungen für Lobsterfallen zu, wie sie in Neuenglands kaltem Gewässer überall ausgelegt sind. Mir sträubten sich die Nackenhaare. Über Bojen, auch wenn sie aus Weichplastik sind, fährt nur, wer auf kostspieligen Ärger mit Welle, Propeller oder Ruderanlage und

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Zoff mit den Besitzern der Krustentierkäfige aus ist. Schon verschwand die erste Markierung unter dem Bug. „Plopp“ waren wir drüber. Der Steuermann grinste und nahm die nächsten. Plopp, plopp, plopp purzelten die signalroten Dinger hinten im Kielwasser raus. „Willst Du auch mal?“, fragte der Skipper und nahm mit

gezielt seitwärts gedrücktem Joystick die nächsten Bojen unter den Bug. Bojen vernageln ist Programmpunkt einer Probefahrt des Picnic Boat. Das geht, weil es unter dem 46 Zentimeter tiefen Rumpf nichts gibt, was die Lobsterfallen mitreißen könnte. Ohne Welle, Wellenbock, Propeller, Z-Trieb und Ruderblatt lassen sich mit dem Boot auch flache Gewässer unbesorgt ansteuern. Damit sind übliche Schäden Geschichte. Der innovative Wasserstrahlantrieb macht es möglich. Unter Deck bietet das Boot eine Doppelkoje, eine Pantry und einen Toilettenraum – das Nötigste also für ein Wochenende zu zweit. Die Bezeichnung Picnic Boat ist eine Untertreibung. Aber dieses Understatement passt wie die dezente Farbgebung zu diesem Boot. Herrlich von gestern, mit der Technik von heute. In den Staaten liebt man es, die Dinge kurz und bündig beim Namen zu nennen. Amerikaner reduzieren Erzeugnisse schnodderig auf den Stellenwert, den sie für den Nutzer haben. Und da sich der Charmeur unter den Motorbooten gut für den Ausflug mit Fresskorb zur nächsten Bucht eignet, passt der Namen Picnic Boat. Der Stahlantrieb und das Bugstrahlruder verleihen dem Boot ausgezeichnete Manövrierfähigkeit. Es lässt sich per Joystick in der rechten Hand des Steuermanns auf der Stelle drehen. Ebenso überzeugend stoppt das Picnic Boat aus voller Fahrt auf. Die getriebelose Umlenkung des Wasserstrahls mit dem hinter der Aus-

Blick vom steuerbordseitigen Gang auf das Achterdeck. Ein bis ins Detail durchdachtes Boot mit ringsum überzeugendem Holzausbau.

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Das holzvertäfelte Vorschiff unterstreicht die maritime Note. Der abgesenkte Tisch verwandelt den Salon in eine Doppelkoje. Das macht das Boot zum Weekender.

lassdüse heruntergeschwenkten Heckvisier macht es möglich. Die Vollbremsung klappt beinahe wie einem Auto: so abrupt, dass man sich beim Stoppen aus voller Fahrt gut festhalten sollte. Leider hat das Picnic Boat zwei Haken. Wie jede begehrenswert schöne Sache ist es teuer. Auch für gebrauchte Exemplare wird ein stolzer Preis aufgerufen. Der zweite Nachteil: Die eingebaute Technik ist komplex, wie der Hamburger Peter Förthmann als Eigner eines gebrauchten Picnic Bootes vor einigen Jahren gleich nach der Übernahme erfuhr. Er musste letztlich einen Techniker aus den Staaten einfliegen lassen. Auch verlangt die Elektronik regelmäßige Zuwendung. Wie ein hochwertiges Auto sollte das Picnic Boat mit engmaschigen Wartungsintervallen scheckheftgepflegt sein. Im Unterschied zum Auto wird ein Boot unregelmäßig genutzt. In unseren Breitengraden gibt es lange Liegezeiten von sechs bis acht Monaten. Wer sein Boot im sonnigen Süden liegen hat, findet selten Gelegenheit, es zu nutzen. In diesem Zusammenhang ist es vielleicht interessant zu wissen, dass es Alternativen gibt, wie beispielsweise den Classic Coaster, den die Hamburger Lütje Werft nach Plänen des namhaften Kon-

strukteurs Rolf Vrolijk in verschiedenen Größen und Ausstattungsvarianten gebaut hat. Der Charmeur unter den Motoryachten hat weltweit mit verschiedenen Retrovarianten Nachahmer gefunden. Nach 450 Exemplaren setzt Hinckley die Erfolgsgeschichte mit der 37er Mk III fort. Eine gewichtsoptimierte Bauweise und kräftigere, neuerdings doppelte Motorisierung gehört neben zeitgemäßer Bordelektronik zu den Verbesserungen. Die zweimotorigen Modelle brauchen mehr Sprit, laufen dafür mit einer angenehm niedrigeren Drehzahl über 30 Knoten und bieten im unwahrscheinlichen Fall, dass bei einem gut gewarteten Boot mal eine Maschine streikt, Sicherheit. Ein neuer 34- und ein 40-Füßer erweitern die Range nach unten und oben. Ein Boot für glückliche Menschen, die schon alles haben und anstelle eines optischen Störers ein ringsum schönes Gefährt an der Boje vor dem Ufergrundstück brauchen. Das Picnic Boat ist in meinen Augen so gelungen, dass man es sich lange von allen Seiten am Logenplatz vor dem Haus schwojend ansehen kann. Wenn ein Motorboot, dann diesen Charmeur. r

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Eine Erfolgsgeschichte 36. Palma International Boat Show 62

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Die Palma Boat Show entwickelt sich zu einer der bedeutendsten Nautik-Messen im Mittelmeer, in diesem Jahr waren mehr als 270 Aussteller vertreten, es wurden mehr als 600 Yachten gezeigt, darunter befanden sich über 100 Super-Yachten, insgesamt wurden 300 Yachten im Wasser präsentiert. Kein Wunder, dass mit über 35 000 Besuchern ein neuer Rekord aufgestellt wurde. Text Thom as Klocke Fotos M arti na Klocke, 36. I nternationale Boat show Palm a ya c h t i n g & s t y l e

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ach den verregneten und stürmischen Ostertagen auf Mallorca war die Euphorie erst gebremst, aber passend zum Messestart am 27. April zeigte sich der Wettergott doch als begeisterter Seefahrer und begrüßte die ersten Besucher der Palma Boat Show mit strahlendem Sonnenschein. Wir hatten die Messe das letzte Mal vor drei Jahren besucht und waren erstaunt über die Entwicklung: tolle Aussteller, bei den Werften war alles vertreten, was auf dem Wasser Rang und Namen hat, die Ausstellungsfläche von 82000 Quadratmetern war mehr als beeindruckend, und die 300 Yachten, die im Wasser präsentiert wurden, weckten gleich Erinnerungen an die Yacht-Messe in Can­ nes im September. Für uns ist Palma auf dem besten Weg, sich hier als Nummer zwei unter den Yacht-Shows langfristig zu behaupten. Die Atmosphäre an der „Moll Vell“ in Palmas Hafen, der „Alten Mole“ war bestens und machte wirklich Lust auf die christliche Seefahrt, auch die anliegenden Restaurants wie das „Mar de Nudos“ waren bis auf den letzten Platz besetzt und gute Laune war auch bei nahezu allen Yachthändlern vorhanden, was definitiv auf gute Geschäfte hoffen lässt.

Mit den über 300 Yachten, die auf der Palma Boat Show im Wasser präsentiert wurden, erinnerte die Messe an die Atmosphäre des Yachting Festivals in Cannes.

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Für Aufsehen sorgten nicht nur die Yachten, sondern auch die motorgetriebenen Surfbretter, auf denen Kunststücke vorgeführt wurden.

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In dem Bereich der Super-Yachten begeisterten elegante Segler mit Längen von über 40 Metern die Besucher.

Faszinierend die Kontraste: auf der einen Seite traumhaft-schöne Segel-Super-Yachten mit einer Länge von 40 Metern und mehr bei den Yacht-Brokern der Super-Yacht-Show − und zwischendrin eine vier Meter lange Llaut von Carpinteria Naval Mallorca von Marc Balaguer, in liebevoller Handarbeit aus Teakholz gefertigt, die für vier Personen ein einzigartiges Picknick-Boot für den Ausflug in die nächste Bucht darstellt. Neben den großen Super-Yachten der Ferretti-Group, von Sunseeker etc. mit einer Range von 40 bis 90 Fuss, geht der Trend auch immer mehr zu eleganten Daycruisern, von denen es mittlerweile eine große Auswahl gibt. Die Fjord-Yachten präsentierten ihre neue Fjord 38, toll vom Design waren auch die De-Antonio-Boote, die mit überbauten Außenbordern überzeugen, neben der D28 wurde hier auch die neue D46 präsentiert, die D46 Open wurde gerade zum „European Power-Boat of the Year“ gekürt. Die österreichischen Frauscher-Yachten sind mittlerweile durch ihre Präsenz in Port Adriano eine feste Größe auf Mallorca, die neue Frauscher 1017 GT Air ein echter Eyecatcher. Sechs Jahre nach dem Launch der Frauscher 1017 Lido ist die schnittige 1017 GT Air die zweite Generation der offenen 10-Meter-Yacht. Die Air-Variante

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Auch dieser Segler mit dem außergewöhnlichen, türkisfarbenen Rumpf war ein echter Hingucker.

des hochfunktionalen Day Cruisers bietet die erstklassigen Fahreigenschaften ihres Vorgängermodells, ergänzt durch ein noch großzügigeres Platzangebot und ein modernisiertes Design. Eine wirkliche Entdeckung waren auch die Pardo Yachts Daycruiser, die von der bis jetzt auf den Bau von Performance-Segelyachten (Solaris) spezialisierte italienische Werft Cantiere del Pardo entwickelt und gebaut werden. Seit 2017 entstanden in kurzen Abständen die Modelle Pardo 43, Pardo 50 und Pardo 38. Alle drei im unverwechselbaren, puristischen Design mit eleganten, sportlichen Linien, dem charakteristischen Axtbug, aggressivem, negativen Decksprung und einem futuristisch gestalteten T-Top. Das Walkaround-Layout mit breiten, sicheren Seitendecks, großen Sonnenliegen vorn und achtern und die ergonomisch gestalteten Steuerstände machen lange Aufenthalte an Bord dieses Luxury Tender zum Vergnügen. Bei den Seglern begeisterten uns die neuesten Modelle der Mylius 80 FD und Mylius 80 DS, zwei Performance-Cruiser der Extraklasse! Die italienische Werft, mit Hauptsitz in Podenzano/Norditalien wurde Ende 2011 zu 51 Prozent von der Gandini/Twinpack Gruppe übernommen.

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Seitdem überzeugt sie mit komplett aus Carbon gefertigten ex­ klusiven Semi-Custom-Segelyachten zwischen 50 und 100 Fuß, die sich aufgrund ihrer modernen Designkonzepte und richtungsweisenden Innovationen in wenigen Jahren international in der Top-Liga der Segelyachten etablieren konnten und mit zahlreichen Siegen bei internationalen Segel-Meisterschaften bis hin zum „Nautical Design Award" ausgezeichnet wurden. Die designschönen Segler überzeugen mit einer formvollendeten Balance aus innovativem Design, High-End-Fertigungsqualität und -Funktionalität sowie einem höchsten Maß an Komfort. Die MYLIUS 80 FD und die MYLIUS 80 DS sind mit ihren 24 Metern als Fast-Cruiser-Racer designt, die nach den Wünschen der Eigner individuell optimiert werden können, sei es in der „Flush-Deck“-Version (FD) für den sportlicheren Gebrauch bei Rennen oder in der „Deck-Saloon“-Version (DS) für höchste Ansprüche an Komfort, wie sie für Yachten dieser Größe einmalig sind. Beide Modelle gelten als Ergebnis der konstanten Suche nach absoluter Qualität, Komfort und Funktionalität. r www.boatshowpalma.com

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Life is a Beach!

Natürlich ist es ein Genuss, in einer schönen Bucht zu liegen und einen feinen Lunch mit einem gut gekühlten Rosé an Bord zu genießen. Mittlerweile gibt es aber auch auf Mallorca viele Möglichkeiten, vor Anker zu gehen und mit dem Tender zum Strand zu fahren, um hier die Atmosphäre von Beach-Clubs oder exquisiten Restaurants zu erleben. Wir zeigen Ihnen einige unserer Favo­ riten am Strand von Es Trenc, in der Bucht und im Hafen von Palma und in Portocolom. Text Gab ri ele Isri nghausen Fotos 5I lles, vorgestellte B each-clu bs u n d Restau r ants


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5Illes Family Kulinarische Reise durch den Südosten Mallorcas Mit allen Sinnen genießen und das in einer perfekten Location, das bietet 5illes Family, eine Gruppe von drei Restaurants voller Magie rund um und in Colònia de Sant Jordi im Südosten Mallorcas. Jedes Restaurant mit einem ganz eigenen Stil, jedes mit viel Kreativität und exzellenter Küche, die jedoch eines eint – ein perfekter Service, um jeden Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. 5illes Beach & Sunset Was gibt es Schöneres, als im Urlaub bei einer Paella und einem leckeren Wein zu sitzen und dabei aufs Meer zu schauen?! Östlich von Colònia de Sant Jordi befindet sich der längste Sandstrand der Insel – Es Trenc. Man kann ihn zu Fuß über den Stanys-Strand erreichen und wird mit einem fantastischen Ausflugsziel belohnt. Hier befindet sich das 5illes Beach & Sunset Restaurant. Das kulinarische Angebot begeistert mit traditionellen Fisch- und Fleischgerichten, die modern interpretiert werden. Ein Highlight sind die Reisgerichte – Kreationen des valencianischen ReisMeisters Kike Martí. 5illes Eat & Drink Klein, aber fein liegt im Herzen von Colònia de Sant Jordi das 5illes Eat & Drink an der Hauptallee des Örtchens. Wer hier einkehrt, der weiß Qualität zu schätzen und lernt eine neue Art der TapasZubereitung kennen – fantastisch und wohl einzigartig. Küchenchef Aure Garcia verführt mit wahren Geschmacksexplo­sionen im Mund. Hier kann man die Tapas in aller Ruhe genießen, denn sie werden nacheinander gereicht, sodass der Tisch nicht unter einer Vielzahl von Tellern zusammenbricht und man die Übersicht verliert. So nimmt man jedes einzelne Aroma ganz bewusst wahr. Fantastisch ist außer den Tapas auch die gelungene Auswahl an Weinen und leckeren Cocktails.

Urlaubsglück im 5illes Beach & Sunset: Die Füße im Sand und dabei einen Drink genießen.

5illes Sa Gavina Mediterráneo – Oriental Dieser Genusstempel am Rande der Strandpromenade direkt an der Marina bietet keine typisch spanische Küche, sondern eine höchst gelungene Symbiose aus internationalen Spezialitäten mit asiatisch-japanischen Akzenten. Auch Sushi und Ceviche, das neue Trendgericht aus Peru, findet man hier auf der Karte. Als Ceviche Mixto wird eine Variante mit verschiedenen Meeresfrüchten bezeichnet. In Peru wird Ceviche mit Süßkartoffeln, geröstetem Mais oder Yuca serviert und mit Aji, einer besonderen Chili-Art, gewürzt. r t www.5illesmallorca.com

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Fotos: 5illes

Die 5illes Family verfĂźhrt mit kulinarischen KĂśstlichkeiten ebenso wie mit exotischen Cocktails.

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Etwas shabby, etwas crazy, etwas anders – die Bar Esperanza ist schwer angesagt. Unten: Kreatives, kÜstliches Hauptgericht: Quesadillas mit Pulled Pork.

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Bar Esperanza Coolste Location am Traumstrand Es Trenc Das hatte auf Mallorca schon lange gefehlt – eine Szene-Bar wie auf Ibiza – mit lässigem Charme, als wäre sie schon immer da gewesen und weit entfernt von den Schickimicki-Läden an Palmas Hafenmeile. Hinter dem Tresen knackig-coole Bartender fürs Auge. Aus den Boxen tönen die besten Hits der 1970er, Reggae und Chill-out. Die Sommerhitze sorgt allenthalben für „good vibrations“. Toughe Kellner kredenzen Cocktail-Kreationen, kom­ poniert aus einem internationalen Spirituosen-Fundus, und an die 150 Weine aus den besten Lagen Europas. Und das Küchenkonzept? Klar, dass auch das aus dem Rahmen fällt. Keine labbrigen Snacks, kein billiges Fastfood, sondern qualitativ hochwertige Zutaten möglichst von der Insel. Hinter all dem steht ein engagiertes Power-Paar: Clemens Komossa und seine Frau Valeska Kraft, Gastronomie-Insider und weit­ gereist. „Wir wollten uns schon lange mit einer trendigen Bar selbstständig machen, uns fehlte aber die passende Location. Als sich die Möglichkeit ergab, das ehemalige Último Paraiso auf Mallorca zu übernehmen, haben wir zugeschlagen“, sagt Clemens Komossa und fügt hinzu, dass er sich eine bessere Location für sein Projekt nicht vorstellen könnte. Die Lage am Zuweg zum Traumstrand Es Trenc sei ideal. „Über zu wenig Gäste können wir uns hier nicht beklagen. Wir sind in der vierten Saison und an manchen Tagen können wir den Ansturm kaum bewältigen. Unser Team macht einen wirklich klasse Job.“ Zu sommerlichem Ibiza-Flair und Party-Stimmung setzt die Esperanzaküche einen starken Akzent. Spezialitäten wie ThunfischTatar, ein vorzügliches Thai-Curry oder die Quesadillas mit Pulled Pork erwartet man so hier nicht. „Wir achten auf Nachhaltigkeit. Unser Fleisch kommt aus Freilandhaltung, der Thunfisch von spanischen Aquafarmen, unser Tafelwasser sprudeln wir selber und in unseren Cocktails verzichten wir komplett auf Plastikstrohhalme“, betont Valeska Kraft. Natürlich bekommen die Gäste auch Kleinigkeiten wie hausgemachte Süßkartoffelpommes mit Chipotlemayo oder Hähnchennuggets – beides von erster Qualität, ebenso wie das hausgebackene Brot und der köstliche Hummus. Jeden Freitagabend heizt eine Live-Band die Wochenendstimmung an und sonntags steht ein DJ an den Turntables. Dann steppt der Bär im La Esperanza – und das ist richtig gut! r t www.esperanza.bar

Jeder, der zum Traumstrand Es Trenc unterwegs ist, muss an der Bar Esperanza vorbei. Über Gästemangel können sich die Betreiber nicht beklagen.

Die Gastgeber achten auf nachhaltig produzierte Zutaten: Der Thunfisch für das vorzügliche Tatar kommt von einer spanischen Aquafarm.

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Blau, Weiß und ein Hauch Türkis – die Farben des Meeres spiegeln das wunderschöne Ambiente wider.

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Abkühlen und relaxen am Pool.

Mhares Sea Club Eine Oase über der Bucht von Palma Es gibt Orte, die sind so einzigartig, so magisch, dass man sie sein Leben lang nicht vergisst und jeden Aufenthalt mit allen Sinnen wahrnimmt. Ein solcher Sehnsuchtsort ist der Mhares Sea Club über der Bucht von Palma. Er wurde auf dem Areal des ehemaligen Beach Club Delta nach umfangreicher Renovierung neu eröffnet und liegt nur wenige Minuten von der Inselhauptstadt entfernt auf einer Klippe. Bei der Neugestaltung wurde nichts dem Zufall überlassen. Bis ins kleinste Detail hat man das Kleinod perfekt kreiert. Beige, Blau und Weiß repräsentieren die Farben des Meeres und des mallorquinischen Steines Marès, der hier verarbeitet wurde. Die luxuriöse Location ist ausschließlich Erwachsenen vorbehalten, es sei denn, kleine Menschen sind zu Gast auf einer der vielen Traumhochzeiten, die hier vor einer überwältigend schönen Kulisse stattfinden. Auch die großartigen Events im Mhares Sea Club sind immer wieder Inselgespräch. Von der Terrasse genießt man spektakuläre Sonnenuntergänge und den Blick auf das weite Meer, das in der Ferne von einer felsigen Gebirgskette begrenzt wird. Auf balinesischen OutdoorBetten lässt es sich wunderbar entspannen. Abkühlung findet

man im Pool. Wer lieber im Meer schwimmt – ein privater Steg führt direkt ins Wasser. Das neue Restaurant „La Veranda“ vermittelt aus den frischesten, besten Produkten ein mediterranes Geschmackserlebnis, das auch anspruchsvollste Gaumen überzeugt. Ein absoluter Genuss sind zum Beispiel die Fischravioli nach mallorquinischer Art mit Garnelen und Safransoße. Ebenfalls köstlich: Ochsenschwanz-Cannellone mit Foie gras und Sauce Bordelaise oder das Lendensteak vom Kalb mit kandierten Kartoffeln. Unbedingt probieren sollte man den mallorquinischen Mandelkuchen „Gató“, zu dem Mandel-Eis und Sesam gereicht werden. Die sorgfältig zusammengestellte Weinkarte offeriert edle Tropfen, die hervorragend zu den mediterranen Aromen der Gerichte passen. Jederzeit serviert der aufmerksame Service am Pool Snacks oder einen exotischen Cocktail. Übrigens: Im Mhares Sea Club kann man auch Wellness-Behandlungen wie eine Fußreflexzonen- oder Aromatherapie-Massage, Massagen für müde Beine und Füße und ayurvedische Treatments buchen. r t www.mharesseaclub.com

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l an dgang Beach-Club Assaona Place to be in Palma In Palma ist ein neuer sommerlicher Hotspot an den Start gegangen. Aus dem ehemaligen Nassau Beach Club des Tiroler Hoteliers Günther Aloys wurde das Strandrestaurant Assaona. Mit dem Neustart bietet die hippe Location der spanischen Betreiber „Marport Sunbeach” bestes Entertainment für Kopf, Bauch und Beine. Wenn Unternehmergeist und neuzeitliche Gastro-Konzepte sich verbünden, kommt dabei im besten Fall ein Schmuckstück wie das neue Assaona heraus. Nach dem erfolgreichen Launch hatte der bungalowartige Gourmet-Beach-Club den Betrieb bereits Mitte Mai per Soft-Opening aufgenommen. Die neuen Betreiber sind auf Mallorca keine Unbekannten. „Marport Sunbeach” hat bereits mehrere Strandkonzessionen an der Ostküste im Gemeindegebiet von Felanitx in der Pipeline. Der gewählte Name, Assaona, stammt vom mallorquinischen Verb „assaonar“, was im Deutschen so viel bedeutet wie „würzen“ oder auch „reifen lassen“. „Und genau daraus“, so erklärt César Soto, Gastgeber im ‚Assaona‘, „entspringt unsere Philosophie: verschiedene Konzepte zusammenzubringen, um diese neue Gastro-Location direkt vor den Toren Palmas zu schaffen.“ Ganz gleich, ob man einen Cocktail auf einem der balinesischen Day­ beds mit Blick auf das Meer genießt oder vor dem Kamin mallorquinischer Wein im Glas funkelt – im Assaona zeigt man sich allen kulinarischen und atmosphärischen Anforderungen gewach-

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sen. In Bezug auf das Gastro-Konzept konnte der bekannte Spitzenkoch Gerhard Schwaiger als externer Berater gewonnen werden, der selbst aber weiterhin ausschließlich im „Schwaiger Xino’s“ kocht. Im Assaona serviert man das Beste, was die Insel zu bieten hat. Was irgendwie geht, wächst und schwimmt, kommt aus balearischen Gefilden: Fleisch, Gemüse, Fisch. „Wir wählen alle frischen Zutaten sorgsam aus, um eine Küche anzubieten, in der Tradition und Moderne Hand in Hand gehen. Dabei kommen einfache und bewährte Rezepte zum Einsatz“, so César Soto. Aus Neptuns Reich finden tagesfrisch Wolfsbarsch und Seezunge ihren Weg auf den Teller. Die iberischen Schweinebacken werden in Rotwein geschmort serviert und auch das Kalbskotelett in der Kräuterkruste ist eine kulinarische Entdeckung. Neben sehr elaborierten Speisen gibt es auch Nudelgerichte, Salate und Snacks. Strandgänger finden eine Currywurst oder „Fish and Chips“ auf der Karte. Obwohl sich die Augen nur ungern von den kreativ zubereiteten Speisen lösen, lohnt es sich natürlich, einen Blick über den Tellerrand zu werfen: Für die Einrichtung zeichnete eine katalanische Designerin verantwortlich. Das Interieur ist hochwertig, als Baustoff dominiert Holz. Die Farbgebung ist ganz auf die Playa abgestimmt – selbst das Outfit der Kellner ist sandfarben. r t www.assaona.com


Das kulinarische Angebot trägt die Handschrift des ehemaligen Zwei-Sterne-Kochs Gerhard Schwaiger.

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Beliebt bei Einheimischen und Touristen: „Moriawase“ mit einer exquisiten Auswahl an Rolls, Makis, Nigiris, Sashimi oder Ceviche. Im Mar de Nudos sitzt man im wahrsten Sinne in der ersten Reihe und träumt sich auf einer der Luxusyachten hinaus aufs Meer.

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Mar de Nudos Unbeschwerter Lifestyle mit Hafenblick Schon seit über 30 Jahren ist Marco di Loreto eine bekannte Größe in der Gastro-Szene der Insel. Mit seiner Leidenschaft für das Genre und seinen außergewöhnlichen Ideen sorgte der gebürtige Italiener in den letzten Jahren immer wieder für Furore. Heute besitzt der Gastro-Trendsetter in Palma gleich drei erfolgreiche Adressen: die Gastrobar im Casal Solleric, den Anima Beach Club und mit dem Mar de Nudos eines der hippsten Hafenrestaurants der Stadt. Denn das 2014 eröffnete Restaurant begeistert sein anspruchsvolles Publikum mit einem glamourösen und dennoch unbeschwerten Zusammenspiel aus Top-Lage, Style und gleich zwei kulinarischen Konzepten. Da wundert es kaum, dass die Plätze direkt am Wasser das ganze Jahr heiß begehrt sind. Das liegt unter anderem an der Aussicht auf das Meer und den Hafen. Denn wer das erste Mal ins Mar de Nudos kommt, dem fällt das avantgardistisch designte Interieur erst auf den zweiten Blick auf, zu beeindruckend ist der Anblick der strahlend weißen LuxusYachten, die direkt vis-à-vis um die Gunst der Betrachter buhlen. Und so kann man hier, mit einem prickelnden Glas Champagner,

einem tollen Glas Wein oder einem perfekt gemixten Cocktail in der Hand, wunderbar die Seele baumeln lassen. Der charmante und sehr aufmerksame Service trägt seinen Teil dazu bei. Wenn einen der Hunger schließlich doch in die Realität zurückholt, dann stellt sich im Mar de Nudos erst einmal die Frage: Mediterran, asiatisch oder beides? Doch egal, ob man sich für eine Mar-de-Nudas-Tapas-Variation, ein Lammkarree mit feiner Kräuterkruste oder eine „Moriawase“-Platte mit einer exquisiten Auswahl an Rolls, Makis, Nigiris, Sashimi oder Ceviche entscheidet, das erfahrene Küchenteam setzt bei allen Gerichten auf frischeste Top-Produkte und deren liebevolle Zubereitung. Kurz gesagt: Der Mar-de-Nudos-Dreiklang aus dem Spiel der Aromen, der eindrucksvollen Weinkarte und einer wirklich spektakulären Atmosphäre präsentiert sich wie die Essenz des unverwechselbaren Mallorca-Lifestyles: glamourös und doch unbeschwert, sinnenfroh und doch authentisch. Dies ist auch der wahre Grund, warum dieser Gastro-Hotspot auch als Eventlocation heiß begehrt ist. r t www.mardenudos.com

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l an dgang Restaurante Colón 20 Jahre Genuss und Lebensfreude

Gourmets aus aller Welt schätzen das Colón als einen Ort absoluten Genusses.

Pleta de Mar Luxury Hotel by Nature Feinstes vom Feuergrill Seit Mai 2017 ist die Sonneninsel Mallorca um ein ganz besonderes Kleinod reicher. In der Bucht von Canyamel im Osten des Eilands öffnete das Luxus-Landhotel Pleta de Mar Luxury Hotel by Nature seine Türen. Das Fünf-Sterne-Finca-Domizil liegt an der Steilküste nahe dem kleinen Ort Canyamel. Die sehr hochwertig ausgestatteten Suiten Concierge, Privilege, Premium und Luxury werden höchsten Ansprüchen gerecht und verteilen sich im weitläufigen, parkähnlichen Garten. Da im Pleta de Mar Luxury Hotel by Nature ausschließlich Erwachsene ihren Urlaub verbringen, ist auf dem gesamten Areal absolute Ruhe garantiert. Entspannung bietet der moderne SPA-Bereich. An diesem bezaubernden Fleckchen Erde wird man auch kulinarisch auf das Feinste verwöhnt. Für das leibliche Wohl sorgt das Restaurant „Asador de Mar“. Hier führen die Küchenchefs Adrián Jorge und Juan Sevillano den Gast in die Welt des offenen Feuers. Fangfrischer Fisch und köstliche Fleischgerichte vom Feuergrill werden mit frischen Zutaten serviert und Delikatessen wie das Steak Tartare Pleta de Mar direkt am Tisch zubereitet. Ein abso­ lutes Gaumen-Highlight ist zum Beispiel die Gänseleber mit karamellisiertem Apfel-Carpaccio und Maracuya-Konfitüre. In der Vinothek kann man an einem alten, urigen Holztisch edle Tropfen verkosten. r t www.pletademar.com

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Für die Einwohner von Portocolom an der Südostküste Mallorcas gilt ihr kleines Hafenstädtchen als der Geburtsort des legendären Entdeckers Christoph Columbus. Seit nunmehr genau 20 Jahren ist hier eine kulinarische Institution zu Hause, die sich weit über die Grenzen von Portocolom hinaus einen Namen gemacht hat: Das Restaurant Colón von Dieter Sögner, das er gemeinsam mit seiner charmanten Frau Onika führt. Dicke Holzbohlen aus Afrika, eine alte Anrichte aus Marokko, raue Sandsteinwände, der antike Kamin, vergoldete Spiegel, Kerzenlicht und mittendrin ein bulliges, 450 Kilogramm schweres Bronzetier. Schon das schöne, koloniale Ambiente begeistert die Gäste. Hier wird kreative Haute Cuisine mit mallorquinischem Charme zelebriert – Klassiker der mediterranen Kochkunst treffen auf raffinierte Neukompositionen und ausgewählte österreichische Spezialitäten. Alles wird mit hochwertigsten, saisonalen Zutaten zubereitet und der Gaumen auf eine kulinarische Erlebnisreise geschickt. Selbstverständlich hält die Weinauswahl all dem Guten aus der Küche Stand. Dieter Sögner offeriert vielseitige Gewächse mallorquinischer Winzer sowie feinste Tropfen vom spanischen Festland oder auch einen luxuriösen Château Lafite-Rothschild. r t www.restaurante-colon.com


Can Bordoy Grand House & Garden Spitzenkoch Andrés Benitez begeistert Gourmets im Restaurant Botànic Im bekannten La-Lonja-Viertel der Altstadt von Palma de Mallorca überzeugt das Fünf-Sterne-Superior-Hotel Can Bordoy Grand House & Garden anspruchsvolle Traveller als hochkarätiges Refugium mallorquinischer Eleganz. Einst dienten die prachtvollen Suiten als Salons oder Bibliotheken. Heute sind sie charmante, individuelle Rückzugsorte, vereinen Historie und Neuzeit zu einer perfekten Symbiose. Mittelpunkt des Refugiums ist der wunderschöne Garten mit der Orangerie, einer Terrasse, ganz­ jährig beheiztem Schwimmbad sowie einer Pergola für WellnessMassagen. Inspiriert von der grünen Garten-Oase trägt das Restaurant den Namen Botànic. Es verkörpert die Leidenschaft seines Küchenchefs Andrés Benitez für eine gesunde Ernährung. Der Spitzenkoch hat lange mit Sternekoch Tomeu Caldentey zusammengearbeitet. Benitez’ Art zu kochen, spiegelt die Jahreszeiten, die Kultur und Traditionen der Insel wider. Nur hochwertigste Natur- und Bio-Produkte von ausgesuchten heimischen Lieferanten werden zu vitalstoffreichen, köstlichen mallorquinischmediterranen Speisen veredelt. Ein siebengängiges Menü ist der beste Weg, diese „gesunde Gourmetküche“ kennenzulernen. Dazu bietet eine umfangreiche Weinkarte beste edle Tropfen. r t www.canbordoy.com

Emilio Innobar „Fine Fusion“ – Cross-Over-Küche eines Weitgereisten Wenn Emilio Castrejón eines seiner scharfen japanischen Messer schwingt, dann schauen die Gäste gebannt auf seine schlanken Hände, unter denen zum Beispiel ein exquisites Hummer-Sashimi von höchster Perfektion entsteht. Der 57-Jährige ist ein Kosmopolit, der sechs Sprachen spricht, die Welt gesehen und bereist hat. Geboren wurde er in Mexiko, lernte mit 13 Jahren Deutsch am Goethe-Institut, reiste vier Jahre später nach München, absolvierte ein Jura-Studium. Danach zog es ihn in die USA und schließlich nach Japan. „Dort lernte ich, Fisch für Sashimi und Tataki wie ein Einheimischer zu schneiden“, erzählt der charismatische Cuisiner. 2012 eröffnete er in einer kleinen Gasse im Herzen von Palma de Mallorca den Genusstempel Emilio Innobar. Seine Art zu kochen, ist eine subtile Mischung aus mexikanischen, asiatischen und mediterranen Elementen, die er „Fine Fusion" nennt. Das aktuelle Angebot offeriert mindestens sechs Sorten Fisch und exzellentes Fleisch – ständig wechselnd, je nachdem, was Emilio auf seinen täglichen Marktgängen vorfindet. Ein Klassiker ist das geniale Ceviche de Pescado, eine Komposition aus marinierter Dorade, gehackten Tomaten, Frühlingszwiebeln, Koriander und frischer Avocado, angemacht in einer Limetten-Zitronensoße mit einer Prise fein gehacktem Chili. r t www.emilioinnobar.com

Interieur und kulinarische Geschmacksexplosionen lassen keine Wünsche offen.

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BENTLEY CONTINENTAL GTC

DER INBEGRIFF DES GRAND TOURER-CABRIOLETS

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Der neue, in Großbritannien gestaltete, konstruierte und handgefertigte GT Convertible vereint das gesamte Know-how in sich, das sich Bentley mit der Schaffung der stilvollsten und elegantesten Grand Tourer der Welt erarbeitet hat – kurz: der GT Convertible verkörpert den Kern der Marke Bentley. Das elegante und ausdrucksstarke Karosserie-Design mit seiner athletischen Linienführung harmoniert perfekt mit einem exquisit handgefertigten Interieur, das mit Leder in höchster Qualität und Furnierhölzern aus nachhaltigem Anbau ausgestattet ist. Text Thom as Klocke Fotos B entley

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Auf Knopfdruck vom Luxus-Coupé zum Grand Tourer-Cabriolet – der neue Bentley Continental GTC.

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as optimierte Cabriolet-Verdeck kann in nur 19 Sekunden geöffnet oder geschlossen werden, und das bis zu einer Fahrgeschwindigkeit von 50 km/h. So wird der Continental GT Convertible auf Knopfdruck von einem Luxus-Coupé zu einem Grand Tourer-Cabriolet. Für das Verdeck stehen sieben unterschiedliche Farben zur Wahl, darunter auch erstmals ein authentisches Tweed-Material. Eine neu konzipierte Nackenheizung (die sowohl wärmer als auch leiser ist als die des Vorgängermodells) ist nahtlos in die beheizten Komfortsitze integriert; Effizienz und Luftstrom um die elektrisch einstellbaren Kopfstützen wurden optimiert. Das optische Highlight der neuen Nackenheizung ist eine verchromte, zentral positionierte Lamelle, die über die gesamte Breite der Lüftungsöffnung verläuft – eine elegante Reminiszenz an Bentleys vertraute „Bullaugen“-Lüftungsdüsen. Im brandneuen Continental GTC erhält der Reiz des Offenfahrens einen zusätzlichen Kick durch die atemberaubende Leistungsfähigkeit. Bentleys kraftvoller

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6,0-Liter-W12-Motor ist mit einem Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe verbunden. Der neue Antriebsstrang erreicht durch die neueste Motorsteuerung eine Leistung von 635 PS und ein Drehmoment von 900 Nm, womit der neue Continental GT Convertible in 3,8 Sekunden auf 100 km/h und weiter auf eine Höchstgeschwindigkeit von 333 km/h beschleunigt. Der neue Continental GT Convertible ist ein exzellentes Beispiel für signifikante Weiterentwicklungen in Bentleys konkurrenzloser Technologie­anwendung. So zählen beispielsweise eine moderne, voll digitale, fahrerorientierte Instrumententafel und das Bentley Rotating Display zu den Innovationen in diesem Fahrzeug. Dieses Drehdisplay trägt auf einer von drei Seiten ein großzügiges 12,3“-Touchscreen und kann über einen eleganten Mechanismus zu einer reinen Furnierfläche oder zu drei edlen Analoginstrumenten rotiert werden, die als wohltuende Abwechslung zur allgegenwärtigen Digitalisierung genutzt werden können. Unverkennbar ein Bentley – die dritte Generation des Continental GT


Unverkennbar ein Bentley: Die überarbeitete, ausdrucksvollere und schärfer definierte Karosserie fügt sich mit den neuen Materialien zu einem optisch äußerst reizvollen Fahrzeug zusammen.

Convertible führt die Eleganz und den Stil der Vorgängermodelle fort. Die komplett überarbeitete, ausdrucksvollere und schärfer definierte Karosserie fügt sich mit den neuen Materialien zu einem optisch äußerst reizvollen Fahrzeug zusammen – mit geöffnetem oder geschlossenem Verdeck. Das Profil des Cabriolets ist länger und niedriger als das des Vorgängermodells, was der um 135 mm nach vorn verlagerten Position der Vorderräder zu verdanken ist. Dadurch konnten die Motorhaube verlängert und die Nase nach unten gezogen werden. Die markante Linienführung des Coupé-Stallgefährten, die nach hinten zu den athletischen Flanken führt, beherrscht auch hier die Optik. Der brandneue Continental GT Convertible ist serienmäßig mit 21-Zoll-Rädern mit fünf Dreifachspeichen oder optional mit zehn Speichen ausgestattet. Zudem steht gegen Aufpreis auch ein 22-Zoll-Rad mit fünf Speichen im Open-Spoke-Design zur Wahl. Die drei Rad-Modelle können in zehn unterschiedlichen polierten und lackierten Oberflächen gestaltet werden.

Die markante Linienführung, die nach hinten zu den athletischen Flanken führt, beherrscht die Optik.

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Der neue Continental GT Convertible beschleunigt in 3,8 Sekunden auf 100 km/h und weiter auf eine Höchstgeschwindigkeit von 333 km/h.

Cabriolet-Kunden können aus einer Palette von 17 Lackfarben wählen, darunter Beluga, Onyx und Portofino. Zudem ist eine erweiterte Farbauswahl verfügbar – sowie die Möglichkeit, den vollen Wunschfarben-Service für Bentley-Kunden zu nutzen. Die Lackfarben können mit sieben Verdeckaußenfarben kombiniert werden. Das erlesene Interieur des völlig überarbeiteten Continental GT Convertible ist ein exzellentes Beispiel für Bentleys unvergleichliches Know-how in der Verarbeitung natürlicher Materialien, die bei geöffnetem Verdeck ihre ganze Pracht entfalten. Angefangen mit Lederflächen in höchster Qualität bis hin zu Furnierhölzern aus nachhaltigem Anbau, wie Koa und Dark Fiddleback Eucalyptus, ist der Innenraum ein wahres Feuerwerk der Handwerkskunst. Die Furnierflächen, für die in jedem Fahrzeug mehr als zehn Quadratmeter Holz verarbeitet werden, können in einer einzigartigen Kombination aus zwei unterschiedlichen Furniersorten ausgestattet werden. Zudem können sich die Kunden für ein Lenkrad aus poliertem Holz entscheiden. Die Mittelkonsole ist passend zum unteren Bereich der Armaturentafel gehalten, kann jedoch in einer neuen technischen Oberfläche gestaltet werden, die von der feinen Finissage – hier als Côtes de Genève – im Inneren der edelsten Schweizer Uhren inspiriert ist. Im Interieur des Continental GT Convertible bestechen neuartige Oberflächen mit luxuriöser Haptik und sorgen so für fühl- und sichtbaren Genuss. An einigen Stellen wurde die klassische mechanische Riffelung durch eine kissenförmige Riffelung ersetzt, die für eine edlere Haptik an Schaltern und Hebeln sorgt. Eine rautenförmige Riffelung mit einer detaillierten, dreidimensional facettierten Oberfläche verleiht einen zusätzlichen Hauch Luxus. Für den Fahrer werden die technologischen Fortschritte im neuen Continental GT Convertible überdeutlich. Die fahrerorientierte Instrumenten­tafel ist voll digital und kann vom Fahrer individualisiert werden. Der neue Continental ist mit allem ausgestattet, was Fahrer und Passagiere benötigen, um jederzeit mit der Außenwelt in Verbindung bleiben zu können. Apple CarPlay, die einfachste und schnellste Möglichkeit, in einem Fahrzeug vollen Zugriff auf die Funktionen von Apple-Geräten zu erhalten, ist über einen USB-Port verfügbar. Reisen werden mit verschiedenen Assistenzsystemen für eine verbesserte Navigation vereinfacht. Mit der Online-Suche über Google ist es ganz einfach, Ziele zu finden, während EchtzeitVerkehrsmeldungen den Fahrer über die aktuelle Länge von Verkehrsstaus oder Änderungen daran informiert. In einer Notsituation bietet Private eCall sofortigen Zugriff auf Notfalldienste und sorgt so unterwegs für optimale Sicherheit. Das Cabriolet-Verdecksystem stellt mit seinem einzigartigen Falt­ mechanismus einen deutlichen Fortschritt hinsichtlich Raffinesse und Packmaß dar. Mit seinem optimierten Verschlusssystem und

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ausgeklügelten akustischen Maßnahmen trägt das Verdeck zu einer Gesamtreduktion des Geräuschpegels um drei Dezibel im Vergleich zum Vorgängermodell bei normaler Reisegeschwindigkeit bei. Die völlig neue Kombination von Materialien für die Verdeckisolierung mit einem neuen Schließmechanismus ermöglicht zusammen mit dem optimierten Verriegelungssystem und den akustischen Maßnahmen ein Grand Tourer-Cabriolet, das so leise ist wie das Continental GT Coupé der Vorgängergeneration. Über Bentleys Fahrdynamikregelung können unterschiedliche Fahrmodi ausgewählt werden: „Comfort“, „Bentley“ oder „Sport“. Die Einstellung von Aufhängung, Motor, Getriebe und anderen Fahrwerksystemen werden je nach dem gewählten Fahrmodus verändert. Alternativ kann der Fahrer individuelle Dynamikeinstellungen festlegen. Mit seinen vielfältigen technischen Innova­ tionen und dem in größter Handwerkskunst ausgestattetem Interieur ist das neue Bentley Continental Cabriolet eindeutig ein „Convertible bis ans Limit“. r t www.bentley-motors.com


„Convertible bis ans Limit“ – dank technischer Innovationen und individuell designten Interieurs.

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Das neue 911 Cabriolet

Open-Air-Festival

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Stärker, schneller, digital – der neue Porsche 911 setzt mit seiner achten Generation beachtliche Akzente. Unverkennbar der Porsche-Design-DNA verpflichtet, deutlich muskulöser im Auftritt und mit einem komplett neuen, von einem 10,9 Zoll großen Touch-Screen-Monitor geprägten Interieur gibt sich der neue 911 zeitlos – und modern zugleich. Intelligente Bedien- und Fahrwerkelemente sowie innovative Assistenzsysteme verbinden die überlegen kompromisslose Dynamik des klassischen Heckmotor-Sportwagens mit den Ansprüchen der digitalen Welt. Text B ern d Teichgr äb er Fotos Porsch e

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Das 911 Cabriolet startet als Carrera S mit Hinterrad- und als Carrera 4S mit Allradantrieb. Beide vertrauen auf den SechszylinderBoxermotor mit 450 PS.

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as neue 911 Cabriolet übernimmt die moderne Formensprache des Coupés, bleibt aber auch als offene Version unverkennbar ein Porsche 911. Das vollautomatische Stoffverdeck besitzt eine feste Glas-Heckscheibe. In der VerdeckStruktur sind flächige Magnesium-Elemente integriert, sogenannte Flächenspriegel, die das Aufblähen des Daches bei hohen Geschwindigkeiten zuverlässig unterbinden. Das Verdeck kann bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h geöffnet oder geschlossen werden. Die neue Dach-Hydraulik verkürzt die Öffnungszeit auf rund zwölf Sekunden, ein elektrisch ausfahrbares Windschott nimmt dem Sturm im Nacken die Spitze. Das 911 Cabriolet startet als Carrera S mit Hinterrad- und als Carrera 4S mit Allradantrieb. Beide vertrauen auf den 2981 Kubikzentimeter großen, aufgeladenen Sechszylinder-Boxermotor mit


Das vollautomatische Stoffverdeck besitzt eine feste Glas-Heckscheibe. Die neue Hydraulik verkürzt die Öffnungszeit auf rund zwölf Sekunden.

450 PS. Ein verbessertes Einspritzverfahren und weitere Optimierungsmaßnahmen wie neu angeordnete Turbolader samt Ladeluftkühlung erhöhen den Wirkungsgrad und reduzieren die Emissionen im Antrieb. Die Kraftübertragung übernimmt ein neu entwickeltes Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe. Der Carrera S beschleunigt in 3,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 (mit optionalem Sport Chrono-Paket: 3,7 s) und wird bis zu 306 km/h schnell. Der Carrera 4S erreicht 304 km/h Spitze und beschleunigt in 3,8 Sekunden auf 100 km/h (mit Sport Chrono-Paket: 3,6 s). Durch die neue Position der Motorlager ist das Cabriolet noch torsionssteifer als der Vorgänger. Erstmals für das 911 Cabriolet im Angebot ist das Porsche Active Suspension Management (PASM) Sportfahrwerk. Die Federn sind in diesem Fall härter und kürzer, die Querstabilisatoren der Vorder- und Hinterachse steifer, das

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Das Interieur ist geprägt von den klaren, geraden Linien der Armaturentafel mit der zurückversetzten Instrumentenebene. Sie verläuft wie beim Ur-Elfer über die gesamte Breite zwischen den horizontalen Flügelebenen.

Fahrwerk insgesamt ist um zehn Millimeter abgesenkt. Damit liegt der Elfer noch neutraler und ausbalancierter auf der Straße. Wie beim Coupé setzt auch die Silhouette des neuen Cabriolets auf mehr Power und Performance, die herausgezogenen Kotflügel platzieren sich unübersehbar akzentuiert über den breiten Rädern (vorne 20 Zoll, hinten 21 Zoll Durchmesser). Die muskulöse und breitere Heckpartie wurde von den bisherigen Allradmodellen übernommen, der Zuwachs an der Hinterachse beträgt stolze 44 Millimeter. Die ebenfalls breiter ausgefallene Frontpartie weckt mit der lang nach vorne gezogenen Kofferraumhaube Reminis-

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zenzen an frühere 911-Generationen, so wirkt das Fahrzeug insgesamt deutlich dynamischer. Eyecatcher in der Heckpartie ist das durchgehende Leuchtenband, der breitere Heckspoiler fährt nunmehr variabel aus. Geradlinigkeit beim Armaturenbrett mit den zurückversetzten Instrumenten setzt auch im Interieur des Cabriolets die Akzente. Der Drehzahlmesser wurde mittig positioniert, daneben befinden sich zwei Freiform-Displays für alle relevanten Fahrzeuginformationen. Deutlich einfacher zu bedienen ist das Porsche Communication Management mit seinem fast elf Zoll großen Display. Natürlich verfügt auch das Cabriolet über die Weltneuheit des serienmäßig installierten Wet Mode. Dieses innovative System erkennt Wasser auf der Straße und warnt den Fahrer frühzeitig über die Gefahr des Aquaplaning, mit einfachem Knopfdruck kann das Fahrzeug sicherheitsbetont abgestimmt werden. Mittels einer Kamera erkent der Warn- und Bremsassistent die Gefahr von Kollisionen und leitet bei Gefahr gegebenenfalls die Notbremsung ein. Ein Park-Assistent inklusive Rückfahrkamera ergänzt die Serienausstattung beim Cabriolet. Optional sind für den 911 ein Nachtsichtassistent mit Wärmebildkamera sowie der Abstandsregeltempostat mit automatischer Distanzregelung, Stop-and-go-Funktion und reversiblem Insassenschutz verfügbar. r t www.porsche.de


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WinWin

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®

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english H o w t o g e t o n b o a r d a s u p e r ya c h t

WinWin Every sailing enthusiast will have dreamed ofboarding a multi-award-winning racing superyacht, just once. Now there are two ways to achieve this: either become the owner a queen of the ocean waves, or check in at the unique new five-star luxury hotel Palacio Can Marques in the old town of Palma. The recently delivered sailing yacht from Finnish shipyard Baltic Yachts is the Baltic 108 WinWin. Measuring 33 metres in length, she features naval architecture and design by Javier Jaudenes and interior design by Mark Tucker and his team at Design Unlimited. Her sleek lines were drawn by Javier Jaudenes, and she is built for two purposes: to either cruise comfortably with limited crew, or race aggressively fully-crewed at Maxi regattas. For these reasons, there was a strong emphasis on achieving minimal weight throughout the project while still having all the comforts on board. Amongst other methods of weight reduction, the hull and deck were laminated in pre-preg carbon sandwich with Corecell

mum; the use of natural cork cored sandwich

crew members. In keeping with the brief for a

and Nomex cores. She is equipped with a lifting

panels for both non-structural and interior panels

light, minimalist finish, the interior uses washed

keep, but also carries a retractable propulsion

to achieve better acoustic damping; and carbon/

and limed oak veneers for the floors and interior

system (RPS), which reduces propeller drag in

foam/rubber-cork cored floor panels as a result

joinery, while white high-gloss painted lacquered

the quest for the highest possible performance

of the engineering collaboration between Baltic

overheads aid in reflecting light throughout. Con-

when sailing. A refinement of the system first

Yachts and Van Cappellen Consultancy. Other

cealed light panels help maintain the atmosphere

used on a previous Baltic vessel, the Baltic 147,

noise and weight reducing techniques included

of clean simplicity.

Visione, the fixed propeller has been optimised,

the use of titanium in many fittings, amongst

So how can it be that guests at the sumptuous

resulting in lower fuel consumption and a quieter

other methods. The final figures for the boat are a

five-star hotel get to enjoy the atmosphere aboard

engine, whilst also proving more effective during

light displacement of just 77 400 kg, of which

a matchless superyacht? Simple: successful en-

reversing manoeuvres.

30600 kg is ballast.

trepreneur Kim Schindelhauer, owner of the Win-

Elsewhere, the sleek superstructure encapsulates

The modern yet functional interior was designed

Win, also happens to be the owner of the unique

a long deck saloon, which is seamlessly connect-

by Mark Tucker and his team at Design Unlimit-

Palacio Can Marques – and he is happy for Pala-

ed to a single-level cockpit via the pushbutton re-

ed. The forward section is mostly taken up by a

cio guests to charter the WinWin for trips around

tractable glass bulkhead. This bulkhead drops

generous master suite comprising of a large, full-

the Bay of Palma on an exclusive basis.

down discreetly, ensuring an uninterrupted tran-

width cabin with en-suite shower room, and a

sition between interior and exterior.

study and owners’ lounge stretching down the

Palacio Can Marques − Luxury and

The spacious cockpit features a sunbathing plat-

port side complete with desk, three-sided settee

gourmet delights at an 18th century palazzo

form on either side, and provides an excellent ar-

and ample storage. Facing that across the centre-

In a word, Palma’s new five-star grand luxe Hotel

ea for fast, efficient manoeuvres while racing, and

line is a Pullman cabin for the owners to use when

Palacio Can Marques, which opened last October,

a large enough space to enjoy the best of al fresco

passage making, demonstrating that this yacht is

is magnificent. Situated in the heart of the old

dining. The crew entrance located aft ensures qui-

intended for serious sailing.

town area of La Lonja, the lovingly renovated

etness and privacy for the owner and his guests.

The deck saloon is a well-proportioned seating

structure dating from the 18th century was the

Good sound insulation and minimum weight

and entertaining area with plenty of light, not

residence of the Marques family for 150 years.

were both highly prioritised when designing and

least as a result of the retracting glass bulkhead

Today even its covered courtyard catches the eye

constructing WinWin, and several methods have

that leads out to the cockpit. The aft section of the

thanks to the unique architectural feature of a

been used to achieve both. These include the op-

boat includes two twin guest cabins each with en-

symmetrical sandstone staircase supported by a

timisation of the Hull / deck / bulkheads / struc-

suite, plus a fully-equipped galley, crew mess with

towering stone arch. In the lounge bar occupying

tural laminates to save weight; the lamination of

navigation station, and two Pullman cabins pro-

the roof terrace, guests enjoy the warming rays of

the keel trunk in-house to keep weight to a mini-

viding high-quality accommodation for up to four

the sun over cocktails served with stunning views

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of the celebrated old town of this Mediterranean city. Meanwhile the beautiful Mediterranean garden bursts with palms, fig trees, olives and profusely flowering bougainvillea. Eleven stunning suites range in size from 33 to 380 square metres, and some come with a terrace. Each exudes a distinctive style and character courtesy of individually designed chandeliers of Murano glass, hand-woven carpets, high quality furnishings, artworks and sculptures. Needless to say, the suites also feature all the modern conveniences the discerning world traveller would expect of a luxury establishment. Many suites can be combined to create self-contained, private accommodation for larger families. With floor space of almost 400 square metres, The Riad is surely Majorca’s ultimate Presidential Suite; its spacious outdoor areas frame incomparable views of the cathedral, which genuinely seems close enough to touch. The Riad is the brainchild of internationally renowned interior designer Aline Matsika; the Frenchwoman runs her own lifestyle boutique at the Palacio Can Marques, and offers personal design advice for hotel guests on request. The elegant Can Marques restaurant specialises in classic French cuisine under the stewardship of Belgian chef Cédric Lebon, who sets great store by quality ingredients and attention to detail. Cédric Lebon delights gourmets with such typically French dishes as bouillabaisse, vol-au-vents and bœuf bourguignon; the more unusual creations of the master chef include fried Normandy camembert with a mesclun salad combined with walnut oil, rhubarb and home-made strawberry jam. The bœuf bourguignon with fine buttered mashed potatoes is simply delicious, as is the grilled fish with sea salt from Guérande, sea urchins and vegetables. Those yearning for a sweet dessert will love the chocolate tartlet made to an original recipe of French star-rated chef Michel Bras. A selection of fine wines, the majority of which are from Spain and France, perfectly complement the gourmet experience at this pleasure palace. Naturally, guests at the Palacio Can Marques can expect first-class service throughout their stay – from the chauffeured limousine that collects them at the airport on request to the chance of exclusive trips aboard the superyacht WinWin. r

Palacio Can Marques  Grand Luxe Host and owner: Kim Schindelhauer Carrer dels Apuntadors, 15 E-07012 Palma, Mallorca E-mail: hotel@palaciocanmarques.com Internet: www.palaciocanmarques.com 13 suites, rates from Euro 400

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english E c o - f r i e n d ly l u x u r y i n s i d e a f l o at i n g g r ee n h o u s e

Arcadia 85 In the field of yacht construction, there is no mistaking the trend goes towards “green boats”, where the emphasis is on environmental protection, fuel efficiency and sustainability. For a couple of years, one of the pioneers has been the Italian Arcadia Shipyards from Naples. With their range for yachts from 85 to 115 feet and the new Sherpa-Line, they are setting new standards. There are plenty of yacht owners who are sorry to see their engines burning between 400 and 500 litres of diesel every hour – not just because of the damage to their wallets, but also because of the considerable harm this causes to the environment. The concern has given rise to a definite trend in favour of environmentally friendly, low-consumption propulsion systems that include hybrid solutions and solar concepts. At the boot trade fair in Düsseldorf, Italian shipyard Arcadia Yachts caused a sensation when they unveiled their latest eye-catching creation. From the outside, the Arcadia 85 may look somewhat sedate, resembling nothing so much as a floating greenhouse; but within the fully glazed structure, this yacht is nothing short of astonishing. With an overall length of almost 26 metres and a beam of 7.15 metres, the sense of space is overwhelming – it is as if you have walked into a vast loft apartment. The cockpit is a giant sea-view terrace with elegant seating units that comfortably accommodate ten persons. The white grooves in the teak floor are a clever detail that immediately grab the attention, highlighting as they do the air of lightness and modernity that pervades the interior. With the side walls and the overhead roof solely comprising glass panels, passengers have a sense of being part of the sea. You may be wondering what the interior feels like in the height of summer under such an expanse of glass. In fact,

ings are by Italian producers Poltrona Frau and

special drive coupling. When the main engines

these elements are made up of reflective double

Schiffini; all interior spaces can be configured and

are running, the electric motors function as gen-

glazing manufactured by Bielefeld company

furnished according to individual taste thanks to

erators to charge the batteries, which are also fed

Schüco, a world leader in innovative glass tech-

the flexible use of industrial components. The

by the solar modules; these in turn produce an

nology whose products have been used in the

Arcadia 85 is available with four or five guest cab-

output of up to 4 kW. The energy generated is suf-

construction of many high-rise buildings in Dubai

ins as required; needless to say, these rooms ex-

ficient to power all service systems as well as the

(the roof also incorporates photovoltaic panels

hibit the Italian flair for design and exude contem-

air conditioning system while lying at anchor in

for the purposes of power generation). Else-

porary style, with carefully planned, linear func-

the bay. At present, the batteries are designed to

where, sliding doors and overhead panels made

tionality much in evidence. The semi-planing

power the Arcadia for three to four hours under

by Oceanair not only provide effectively shaded

boat is powered by two MAN engines, each pro-

electric propulsion alone at a speed of seven

areas, but also create privacy within the open-

ducing 730 hp; it also comes with an optional hy-

knots. An on-board wastewater treatment system

plan environment of the salon. Luxurious furnish-

brid propulsion system, connected by means of a

is another ecologically friendly feature.

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The new Sherpa-Line is a “forward thinking de-

really huge space. The layout offers options for six

department of Arcadia Yachts. Sherpa is the natu-

sign yacht” offering an overall length of 17,70 m

or eight guest bed two two for the crew. The effi-

ral evolution of Arcadia fleet towards reduced size

and a width/beam of 5,60 m, the basic idea of

cient length/width ratio given by the specific NPL

boats. The amazing small Sherpa Yacht already

“open space” is omnipresent. A compact size-

hull is another factor that contributes the Sherpa

manages to keep integral in only 58 feet the vision

able to confirm all of the key factors of bigger

Line to the unbelievable volumes of the yacht,

and features that make each Arcadia yacht differ-

yachts available in the range of the yard (internal/

and, at the same time, it is certainly a winning fac-

ent from the rest of its competitors, having also

external areas and volumes, high-performance

tor for potential customers oriented towards

given to the volumes on board a new concept of

efficient hull, minimalist and neat interiors). The

yachts of this size.

distribution, aimed at putting forth areas more

new Sherpa XL will have her world premiere in

As usual, Guida Design has been responsible for

used by guests, such as the stern cockpit, the liv-

September 2019. With an overall length of 23,98 m

the design and naval architecture of this innova-

ing area, and the cabins. r

and a max. hull beam of 6,98 m, the yacht offers

tive model, in collaboration with the technical

www.arcadiayachts.it

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english quieter than in the previous generation model), is

offering customers the option of a digital detox

seamlessly integrated into the heated comfort

when desired. Elegant, sophisticated and refined,

Bentley Continental GTC

seats, optimising efficiency and airflow around

the all-new Continental GT Convertible is the pin-

the electrically adjustable headrests. The styling

nacle of open-top luxury Grand Touring. Unmis-

highlight of the new neckwarmer is a chrome cen-

takably a Bentley – the third generation Continen-

Designed, engineered and handcrafted in

tre vane that stretches the full width of the duct,

tal GT Convertible retains the elegance and style

Britain – and representing Bentley’s exper-

echoing Bentley’s famous ‘bullseye’ vents. Com-

of its forebears. More sculpted and sharply de-

tise about creating the world’s most stylish

bined with a heated steering wheel, seat heaters

fined, the all-new body and materials combine to

and elegant Grand Tourers – the GT Con-

and new heated armrests, these sophisticated

create a truly beautiful car – roof up or down. The

vertible is the essence of the luxury brand.

comfort features create a luxurious driving experi-

Convertible’s profile is longer and lower than its

Elegant and sculptural exterior styling

ence in all environments. The new powertrain us-

forebear due to the positioning of the front

harmonises perfectly with an exquisite

es the latest engine management technology to

wheels 135 mm further forward. This has allowed

handcrafted cabin, featuring the highest

produce 635 PS (626 bhp) and 900 Nm (664 lb-ft)

the bonnet to be extended and the nose to be

quality leathers and sustainably sourced

of torque, and accelerate to 100 km/h in

lowered. The key signature power lines of its cou-

veneers.

3.8 seconds (0 to 60 mph in 3.7 seconds), on to a

pé sibling still dominate, flowing back towards

top speed of 333 km/h (207 mph).

the muscular rear haunches. The lighting on the

The tailored convertible roof can be de-

The new Continental GT Convertible also show-

Continental GT Convertible uses the latest LED

ployed or stowed in just 19 seconds, with the car

cases major evolutions in Bentley’s unique appli-

Matrix technology, but it is the design of the head-

travelling at speeds of up to 30 mph (50 km/h).

cation of technology. An advanced, fully digital,

lamps that truly sets them apart. Inspired by the

This transforms the Continental GT Convertible

driver-focused instrument panel and Bentley Ro-

finest cut-crystal glasses, the internal surfaces are

from a luxurious coupé into an open-top Grand

tating Display for the driver are among the suite

transparent with sharply defined edges that catch

Tourer at the touch of a button. Seven different

of innovations. The latter features an impressive

the light like a diamond.

fabric hood colours are available, including an

12.3” touchscreen housed in a three-sided unit,

The result is similar to that of an illuminated gem

authentic tweed finish for the first time. A newly

which revolves from pure veneer to reveal either

– an effect which is magnified when the optional

designed neckwarmer (which is both warmer and

a touchscreen or three elegant analogue dials –

welcome sequence gradually illuminates the

Convertible to the Limit

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headlights as you approach the car. The taillights also feature the cut-crystal effect, highlighting the three-dimensional depth of the optics. The exquisite interior of the all-new Continental GT Convertible is a showcase for Bentley’s unrivalled expertise in the use of natural materials, fully revealed to the world when the elegant roof is lowered. From the highest-quality leathers, to rare, sustainably sourced veneers, such as Koa and Dark Fiddleback Eucalyptus, the cabin is a triumph for craftsmanship and artisanal skill. Unique dual-veneer is offered, with over 10 square metres of wood used in every car. Customers have the choice of a polished wooden steering wheel too. The dashboard is styled and sculpted by long, flowing wings that mirror the shape of the Bentley badge. Continental GT Convertible customers can choose from eight interior

give a truly three-dimensional finish, with each

sonalisation with paint, leather, veneer and life-

hood lining colours, including Red, Blue and

pass of the machine making a minute step of 0.5

style options that are virtually unlimited and tai-

Magnolia. The centre console is finished to

mm. New types of luxurious haptic finishes adorn

lored to the individual. The standard palette alone

match the lower fascia, but can be specified in a

the interior of the Continental GT Convertible for

comprises 17 exterior paint colours, with up to 70

new technical finish that is inspired by the deli-

greater sensory, as well as visual, enjoyment. In

hues available in the extended range. There are

cate mechanical surfacing inside the finest me-

some areas, pillow knurling replaces the tradi-

also 15 luxurious carpet options, eight different

chanical Swiss watches, known as Côtes de Ge-

tional mechanical knurling, for a softer, more re-

handcrafted veneers (with a further four dual ve-

nève. This surface is machined onto 0.6 mm-

fined feel on switches and controls, while dia-

neer options) and 15 choices of interior trim hide,

thick aluminium and is created by machining

mond knurling adds a luxurious touch using a

which means that customers are able to specify

from side to side to create a linear pattern. Each

detailed three-dimensional faceted surface. The

their own choice of luxury finish. r

row is 5 mm wide and machined at an angle to

all-new Continental GT Convertible redefines per-

www.bentleymotors.com

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®

Impressum erscheint zweimal im Jahr Klocke Verlag GmbH

Höfeweg 40, 33619 Bielefeld Fon: 05 21 / 9 11 11 - 0 Fax: 05 21 / 9 11 11 - 12 Internet: www.klocke-verlag.de E-Mail: info@klocke-verlag.de

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Geschäftsführer Thomas und Martina Klocke Herausgeber Thomas und Martina Klocke Redaktion Gundula Luig-Runge, Sabine Herder, Gabriele Isringhausen, Bernd Teichgräber, Thomas Klocke Grafikdesign Claudia Stepputtis, Sabina Winkelnkemper

Titelfoto Goldfinger Ibiza

Bildbearbeitung Klocke Medienservice Holger Schönfeld, Birgit Lahode

Produktion Claudia Schwarz, Diana Wilking

Übersetzung Twigg’s Translations Zetel-Neuenburg

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Sekretariat Andrea Petzold, Katrin Baumgart Vertrieb Stephan Klocke

Vertrieb/ IPS Handel Pressevertrieb GmbH Carl-Zeiss-Strasse 5 53340 Meckenheim info@ips-d.de, www.ips-d.de Gesamtherstellung HEIDENREICH PRINT GmbH, Bünde Gedruckt auf Omnigloss der IGEPA Group Printed in Germany Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.

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