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Restaurants I Weine I Rezepte I Hotels I Reisen

Hotel- und Restaurant-Tipps Oberbayern Sauerland Rezepte: Kulinarische Frühlingsgefühle

Großes Special Tessin Heft 4 April 2019

Deutschland A 8,– Luxemburg A 9,20, Italien A 10,50 Belgien A 9,20, Spanien A 10,50 Schweiz SFR 11,00

Die schönsten Hotels und Restaurants


GroSSe Momente des Glücks erleben

Die neue Ausgabe von HIDEAWAYS, dem führenden Magazin für Luxusreisen, entführt Sie wieder zu einigen der schönsten Hotels und traumhaften Destinationen. Wir beginnen unsere Reise auf den Malediven, hier haben Insel-Bohemiens ein neues Sehnsuchtsziel: Im Baa Atoll lädt das luxuriöse The Nautilus Maldives dazu ein, Freiheit völlig neu zu definieren und den Alltagsstress ohne feste Vorgaben vollkommen hinter sich zu lassen. Entstanden ist hier ein neues Hideaway mit einem Inselluxus der Extraklasse. Und auch das Joali Maldives wird sich zweifellos mit an die Spitze der besten Resorts platzieren. Aber auch näher gelegene Inseln haben ihre Reize: Auf Mallorca entstand mit dem Can Bordoy ein Refugium, das über den größten und wohl schönsten Garten in der Altstadt von Palma verfügt. Ibiza ist als Lifestyle-Insel längst eine internationale Marke geworden. Das perfekte Setting für das Fünf-Sterne-Resort Seven Pines, um das authentische Insel-Feeling mit modernem Luxus und Boho-Chic zu kombinieren – „infinity at your service“ sozusagen. Lifestyle und Fashion spielen auch

die Hauptrolle im Patrick Hellmann Schlosshotel im Berliner Grunewald. Der internationale Modedesigner Patrick Hellmann mit Sitz in Berlin hat das traditionsreiche Schlosshotel mit einem einzigartigen Premium-Lifestyle-Erlebnis in ein Fashion-Hotel der Extraklasse verwandelt. Ein neues Highlight am Gardasee ist das Luxusresort Quellenhof Lazise. Das malerische Inn-Viertel in Oberösterreich begeistert Natur- und Kulturliebhaber gleichermaßen. Ein besonderer Rückzugsort für Ruhesuchende sind die Geinberg5 Private SPA Villas. Das auf eine über 500-jährige Tradition zurück­ blickende Fünf-Sterne-Wellness-Hotel Klosterbräu in Seefeld gibt nach seiner umfangreichen Neugestaltung ein sehr beeindruckendes Statement für das Besondere ab. Das neue Flaggschiff von Crystal Cruises, die Crystal Symphony, bietet höchsten Luxus und den wohl besten Service auf den Weltmeeren. HIDEAWAYS-Autor Heinz Horrmann war für Sie an Bord.


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Auch als E-Paper im iKiosk erhältlich: www.ikiosk.de

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Editorial

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Durch das milde, fast mediterrane Klima unterscheidet sich der Kanton Tessin mit seiner südseitigen Alpenlage deutlich von den anderen Regionen der Schweiz. Auch die vom Mittelmeer stark beeinflusste Küche, die lateinische Kultur und die Lebensart des „dolce vita“ sind deutliche Unterscheidungsmerkmale. Hinzu kommt die einzigartige Naturlandschaft, alleine die Seen wie der Lago Maggiore und der Luganer See sind bei ihrem Anblick schon Balsam für die Seele. Durch die Eröffnung des neuen Gotthard-Tunnels im Jahr 2016, der 57 Kilometer durch die Alpen führt und das größte Bauprojekt war, das die Schweiz jemals hatte, ist die Erreichbarkeit des Tessins für Bahnreisende um ein Vielfaches schneller geworden. In unserem großen Tessin-Special präsentieren wir Ihnen einige der schönsten Restaurants und natürlich die traditionellen Grotti, liebenswert und familiär geführte Hotels und empfehlenswerte Shopping-Adressen. Ebenfalls geprägt von idyllischer Bilderbuchlandschaft ist Oberbayern, auch hier hat die gute Küche seit vielen Jahren eine große Tradition. Im Sauerland, dem Land der 1 000 Berge, und im österreichischen Burgenland haben wir ebenfalls gastfreundliche Hotels und Restaurants für Sie entdeckt. Mit köstlichen Rezeptvorschlägen, wie einem PulpoCarpaccio, einem Vielerlei von Vitello Tonnato oder einer Maispoulardenbrust mit Zitrone, in Pergament gegart, möchten wir kulinarische Frühlingsgefühle bei Ihnen wecken. Herausgeber Thomas und Martina Klocke


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Zum Titel: Großes Tessin-Special

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erscheint monatlich im Klocke Verlag GmbH Höfeweg 40, D-33619 Bielefeld Fon: +49 - (0) 5 21 - 9 11 11-0 Fax: +49 - (0) 5 21 - 9 11 11-12 Internet: www.klocke-verlag.de E-Mail: info@klocke-verlag.de Her ausgeber Thomas & Martina Klocke Ver antwortlich für den Inhalt Thomas Klocke Anzeigenleitung Thomas Klocke Redaktion Gundula Luig-Runge, Sabine Herder, Bernd Teichgräber, Gabriele Isringhausen

Durch das milde, fast mediterrane Klima unterscheidet sich der Kanton Tessin mit seiner südseitigen Alpenlage deutlich von den anderen Regionen der Schweiz. Auch die vom Mittelmeer stark beeinf lusste Küche, die lateinische Kultur und die Lebensart des „dolce vita“ sind deutliche Unterscheidungsmerkmale. Hinzu kommt die einzigartige Naturlandschaft, alleine die Seen wie der Lago Maggiore und der Luganer See sind schon Balsam für die Seele. Durch die Eröffnung des neuen GotthardTunnels im Jahr 2016, der 57 Kilometer durch die Alpen führt und das größte Bauprojekt war, das die Schweiz jemals hatte, ist die Erreichbarkeit des Tessins für Bahnreisende um ein Vielfaches schneller geworden.

Gr afikdesign Sabina Winkelnkemper, Claudia Stepputtis Fotogr afie Ydo Sol, Klaus Lorke, Günter Standl Bildbearbeitung Klocke Medienservice Holger Schönfeld, Birgit Lahode Titelfoto Boris Stroujko/Shutterstock.com Produktion Claudia Schwarz, Diana Wilking Sekretar iat Andrea Petzold, Katrin Baumgart Vertr ieb Stephan Klocke Vertr ieb/Handel DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH Nordendstraße 2, 64546 Mörfelden-Walldorf lange.guido@dpv.de, www.dpv.de Gesamther stellung HEIDENREICH PRINT GmbH, Bünde Gedruckt auf Omnigloss der IGEPA Printed in Germany A LA CARTE ist ein eingetragenes Warenzeichen des Klocke Verlages. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten. Anzeigenpreisliste vom 1. Dezember 2018

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Titelthemen Großes Special Tessin

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Hotels und Restaurants à la carte: Oberbayern 36

Sauerland 56 Burgenland 72 Porträts à la carte: Rochini – Finest Tabletop Bretz Wohnträume

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AUSSERDEM Neuigkeiten aus aller Welt Index April 2019 Vorschau Mai 2019

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Inhalt

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Preise Einzelpreis: 8,– Euro, Jahresabo: 72,– Euro Abonnementbestellung beim Verlag Abonnement Verwaltung Leserservice A La Carte PrimaNeo GmbH & Co. KG Postfach 10 40 40, 20027 Hamburg Fon: 0 40 / 23 67 03 41 Fax: 0 40 / 23 67 03 01 E-Mail: alacarte@primaneo.de ISSN 0945-375X

Die Gourmetküche des Jagdhofs Glashütte feiert den kulinarischen Frühling mit einer Kreation von Stefan Fäth: Norwegischer Fjord-Lachs, Frankfurter Kräuter und Rübchen.


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Ristorante Da Enzo: romantisch speisen im Tessin

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Modische Vielfalt: der Falke Flagshipstore in Ascona

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Stimmungsvoller R端ckzugsort: das neue Chiemsee Chalet

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Sternek端che im Romantik- und Wellnesshotel Deimann

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Rezepte: kulinarische Fr端hlingsgef端hle


News

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Das Chalet Mirabell in Südtirol wird „HIDEAWAY des Jahres 2018“

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Die Liebe zur Gastfreundschaft und zu bodenständiger Südtiroler Gastronomie wurden Michael und Christine Reiterer quasi in die Wiege gelegt, beide wuchsen in elterlichen Hotelbetrieben auf. Der Weg zum eigenen Hotel in Südtirol wurde möglich, als sie sich 1996 kennenlernten und von den Eltern nach der Hochzeit 1999 ein traumhaftes Grundstück in Hafling geschenkt bekamen. 2004 verwirklichten sie sich dann ihren Traum und in nur acht Monaten Bauzeit entstand die kleine Alpen Residence mit ihren 16 Zimmern. Aber beide sind Visionäre und ihr großes Ziel war von Anfang an, Luxushotelkomfort mit fünf Sternen in Südtirol zu bieten! Saftig grüne Bergwiesen, kristallklare Seen, im Hintergrund die Gipfel der Alpen und Dolomiten – eine Bilderbuchlandschaft, wie sie kein Maler schöner auf die Leinwand bringen könnte. In Hafling, der „Sonnenterrasse Merans“ auf dem sonnendurchfluteten Tschögglberg, empfängt das sympathische Hotelier-Ehepaar heute Gäste aus aller Welt in einem einzigartigen Refugium. Aus ihrer einstigen Alpen-Residenz ist ein Wellness-Lifestyle-Resort entstanden, das seinesgleichen sucht und das sich weit weg von jeglichem Alpen-Klischee zeigt. Die zauberhaften ChaletSuiten wurden elegant mit einer Prise mediterranen Lebensgefühls eingerichtet und überzeugen mit sehr viel Groß­ zügigkeit und unvergesslichen Aussichten. Im 7 000 Quadratmeter großen Wellfeeling & Beauty-Premium SPA relaxt man wie auf Wolke sieben, der ganzjährig beheizte Infinity-


Pool kultiviert die Freude, hier seine Bahnen zu ziehen, auf ganz neue Art und Weise – oder man genießt Badefreuden im mit 25 Metern längsten Naturbadeteich Südtirols. Ein weiteres Highlight ist der Outdoor-Sunset-Pool sowie der schicke Nacktwhirlpool – beides nur für Erwachsene. Die Menüs im Restaurant Alpin Klassik sind abwechslungsreich und von höchster Qualität, alle Zutaten kommen vorzugsweise von den Landwirten der Region, die Kräuter stammen aus dem hauseigenen Garten, das Biofleisch vom Dorfmetzger. Aber auf ihren Lorbeeren ausruhen wollen sich die Reiterers, bei denen Sohn Martin schon für die nächste Generation bereitsteht, noch lange nicht. Im Mai letzten Jahres eröffneten sie ihre vier exklusiven Bergvillen by Chalet Mirabell, die eine neue Dimension des Luxusurlaubs in Südtirol darstellen. Die Wahl erfolgte durch mehr als 5000 Leser des Magazins HIDEAWAYS, die Preisverleihung fand auf einer exklusiven Gala anläßlich der ITB in Berlin statt. r Hotel Chalet Mirabell Gastgeber: Christine und Michael Reiterer Falzebenstr. 11, I-39010 Hafling bei Meran (BZ), Südtirol/Italien E-Mail: info@hideaways-hotels.com, Internet: www.hideaways-hotels.com


Tessin

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Boutique-Hotel Remorino

Tessin

Frühling in der Schweizer „Sonnenstube“


Erfreulich, welch anhaltend hohe Wertschätzung das Tessin genießt. Dank neuem Gotthardtunnel ist der südliche Sonnenkanton der Schweiz als angesagtes Ausf lugsziel noch attraktiver geworden. Naturliebhaber und Genießer lieben das italienische Flair ebenso wie das milde Klima, die lieblichen Täler und pittoresken Gassen, die sich oft auf belebte Piazze öffnen. Auch aus gastronomischer Sicht ist das Tessin jederzeit eine Reise zu den Orten des guten Geschmacks wert. Es gibt mehr als nur Küchenchefs, die zum Hochadel der Kochkunst zählen: in den für die Region typischen Grotti werden zumeist einheimische Gerichte in bester Qualität und Geschmacksgüte serviert. Logieren lässt es sich vortreff lich in exponiert liegenden Hotels, Wellness-Domizilen und Boutique-Hotels mit Lifestyle-Ambiente.

Te x t : S a b i n e H e r d e r, G a b r i e l e I s r i n g h a u s e n , G u n d u l a L u i g - R u n g e , B e r n d Te i c h g r ä b e r F o t o s : K l a u s L o r k e , Yd o S o l , v o r g e s t e l l t e H o t e l s


Tessin

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Boutique-Hotel Remorino

Tessin

Frühling in der Schweizer „Sonnenstube“


Erfreulich, welch anhaltend hohe Wertschätzung das Tessin genießt. Dank neuem Gotthardtunnel ist der südliche Sonnenkanton der Schweiz als angesagtes Ausf lugsziel noch attraktiver geworden. Naturliebhaber und Genießer lieben das italienische Flair ebenso wie das milde Klima, die lieblichen Täler und pittoresken Gassen, die sich oft auf belebte Piazze öffnen. Auch aus gastronomischer Sicht ist das Tessin jederzeit eine Reise zu den Orten des guten Geschmacks wert. Es gibt mehr als nur Küchenchefs, die zum Hochadel der Kochkunst zählen: in den für die Region typischen Grotti werden zumeist einheimische Gerichte in bester Qualität und Geschmacksgüte serviert. Logieren lässt es sich vortreff lich in exponiert liegenden Hotels, Wellness-Domizilen und Boutique-Hotels mit Lifestyle-Ambiente.

Te x t : S a b i n e H e r d e r, G a b r i e l e I s r i n g h a u s e n , G u n d u l a L u i g - R u n g e , B e r n d Te i c h g r ä b e r F o t o s : K l a u s L o r k e , Yd o S o l , v o r g e s t e l l t e H o t e l s


Confiserie Al Porto

Feine Köstlichkeiten, mit Amore gemacht

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uf der Suche nach exquisiten Köstlichkeiten finden Anhänger außergewöhnlicher Genüsse in der Confiserie Al Porto eine Welt voller süßer Verführungen. Die berühmten Al Porto Spezialitäten erkennt man an ihrem einzigartigen Stil, an überraschenden Kompositionen, am unwiderstehlichen Geschmack und natürlich an der Marke Al Porto als Gütesiegel für höchste Qualität. Kaum hat man die Verkaufsboutiquen und Cafés in Locarno, Ascona und Lugano betreten, findet man das „Ahhhhhh und Ohhhhhh“ bester Handwerkskunst. Mit viel Liebe nach allen Regeln der Back- und Patisserie-Kunst gefertigt, sehen hier Köstlichkeiten wie Pralinen, Torten und Kleingebäck, aber auch Panettoni und Amaretti nicht nur gut aus, sondern erfreuen alle Sinne. Regie in der Welt der kleinen und großen Träume für Genießer führt Anton Froschauer, Direktor und Mitinhaber der Confiserie Al Porto, ein Österreicher mit der Passion, auch anspruchsvollste Gaumen zu entzücken. Anton Froschauer kam 1985 in die Südschweiz und arbeitete zunächst in einem renommierten Hotel in Ascona. Als Jahre später das Al Porto zum Verkauf

Desiderio al cioccolato – eine himmlische Verführung. Oben: die prämierten Truffes d’Or. stand, erkannte er mit einigen Partnern die Gelegenheit und erstand es. Der Erfolg gab und gibt ihm Recht. Das Tessiner Unternehmen beschäftigt heute 90 Mitarbeitende und wurde für seine Kreationen mittlerweile mehrfach prämiert. Unverwechselbar zeigen sich die Kompositionen, harmonisch aufeinander abgestimmt sind die Aromen und auch die Formen und Farben betören den fachkundigen Gaumen. Ob Torten für die schönsten Feste, Patisserie-Begehrlichkeiten oder feinste Confiserie-Kunst – es braucht nicht immer einen speziellen Anlass oder eine besondere Gelegenheit, all die Köstlichkeiten aus dem Hause Al Porto zu genießen. Lactosefreie und/oder gluten-

freie Spezialitäten, vegetarisch oder vegan? Alles kein Thema! Ausschließlich von Hand gemacht und mit Zutaten feinster Qualität punkten Al Porto Pralinés und Truffes aus der Kategorie „Mein wunderbarer Naschsalon“. Zartbitter und Vanille, Mocca und Gianduja, Pistazie und Marzipan, Kirschen und Passionsfrucht – der Kunde hat das Vergnügen der Wahl. Wer so viel Kreativität ins Land bringt, der krönt auch gerne so manches Festival mit einem Sahnehäubchen. Längst haben die Premiumprodukte aus dem Hause Al Porto ihren Siegeszug auf dem Locarno Filmfestival angetreten. Womit das GenussGlück perfekt wäre! r

Himbeer-Tartelette mit Passionsfrucht. Links: Boutique Al Porto Ascona.

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Al Porto Boutiquen, Cafés & Restaurant: Online Boutique: alporto.ch Al Porto Café Lago Viale Verbano, CH-6600 Locarno Al Porto Café Piazza Stazione Piazza Stazione 6, CH-6600 Locarno Al Porto Entrata Globus Largo Zorzi, CH-6600 Locarno Al Porto Piazza Ascona Piazza G. Motta, CH-6612 Ascona Al Porto Ascona Viale Monte Verità 11, CH-6612 Ascona Ristorante Grand Café Al Porto Via Pessina 3, CH-6900 Lugano Internet: www.grand-cafe-lugano.ch

Amaretti Al Porto mit den köstlichen Füllungen Kirsch, Amaretto di Saronno, Vanille und Orange.

Das Al Porto Café Lago mit Panoramablick auf den See und die umliegenden Berge. Unten: Der Treffpunkt von Lugano seit 1803: das Grand Café Al Porto mit der Liberty-Glasdecke.

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Hotel Belvedere Locarno

EIN LOGENPLATZ über dem Lago Maggiore

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ber den Dächern von Locarno liegt das edle Vier-Sterne-SuperiorHotel Belvedere, eingebettet in die grünen Hügel der Stadt. Hier empfängt das traditionelle Haus mit seinen 90 Suiten und Zimmern, einer exquisiten mediterranen Küche und dem schönen SpaBereich mit Außenanlage und Garten seit dem 19. Jahrhundert Gäste aus aller Welt. Wer ohne Auto anreisen will, erreicht das Belvedere mit der nostalgischen Standseilbahn Funicolare Locarno – Madonna del Sasso in wenigen Minuten direkt vom Bahnhof aus. Dort angekommen, ist für die Besucher Entspannung angesagt. Fernab vom Lärm des Stadtverkehrs können sie auf der von Palmen gesäumten Terrasse mit dem historischen Brunnen von 1815 einen feinen Espresso oder einen kühlen Drink und eine Köstlichkeit aus der Küche genießen. Die 90 Zimmer und Suiten des Belvedere sind alle nach Süden ausgerichtet. Sie geben den Blick auf den See, die Stadt und die umliegenden Berge frei und sind großzü-

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Carlo Ponti Greppis zeitgenössische Küche ist ein Augen- und Gaumenschmaus zugleich.


Eingebettet in die grünen Hügel der Stadt, empfängt das traditionelle Haus mit seinen 90 Suiten und Zimmern, einer exquisiten mediterranen Küche und dem schönen Spa-Bereich mit Außenanlage und Garten seit dem 19. Jahrhundert Gäste aus aller Welt.

gig ausgelegt. Die Einrichtung ist modern und gleichzeitig elegant, praktisch alle Zimmer verfügen über einen Balkon oder eine Loggia. Das Oasi Spa mit Innen- und Außenpool, Saunalandschaft, Fitnessraum, Massagen, Beauty-Behandlungen und einem schönen Garten rundet das Wohlfühlpaket ab. Zum Bleiben lädt auch das hoteleigene Restaurant „La Fontana Ristorante & Bar“ ein. Dort verwöhnt Küchenchef Carlo Ponti Greppi den Gaumen seiner Gäste mit frisch zubereiteten Gerichten. Dem Lauf der Jahreszeiten folgend, kreiert er aus lokalen Produkten mit Leichtigkeit und Fantasie kulinarische Erlebnisse mit seiner persönlichen Note. Je nach Saison stehen Trüffel, Spargel oder Wild und Pilze auf der

Speisekarte, ein Risotto mit dem Carpaccio von roter Garnele aus Sizilien und einem Basilikum-Semifreddo oder der Zander an Kräutern der Valle Maggia, der mit lila Kartoffelwürfeln serviert wird. Der passende Wein zum feinen Essen findet sich in der großen Weinvitrine, wo erlesene Tropfen aus der Schweiz und den wichtigsten Anbaugebieten Europas klimatisiert gelagert werden. Passend zum kulinarischen Verwöhnprogramm ist auch das Restaurant selbst eingerichtet. Die dezenten Grautöne, verbunden mit den eigens für das „La Fontana Ristorante & Bar“ gestalteten mediterran-orientalischen Kacheln und der formschönen Beleuchtung, verleihen dem Raum eine ganz besondere Atmosphäre – modern, stilvoll und ausgesprochen ge-

mütlich. Ein besonderes Erlebnis ist auch der Sonntagsbrunch. Für die kleinen Gäste wird eine Betreuung angeboten und bei schönem Wetter genießt man die Leckereien vom Büfett unter den Palmen auf der Terrasse. Benvenuti al Belvedere! r Hotel Belvedere Locarno Via ai Monti della Trinità 44, CH-6600 Locarno Telefon: 00 41 / (0) 91 / 7 51 03 63 Telefax: 00 41 / (0) 91 / 7 51 52 39 E-Mail: info@belvedere-locarno.com Internet: www.belvedere-locarno.com, www.lafontana-locarno.com Öffnungszeiten Küche: 12.00 – 21.30 Uhr Kreditkarten: American Express, Diners, Mastercard, Visa, EC-Karte Das Hotel Belvedere ist offizielles Partnerhotel des Filmfestivals Locarno.

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BLU Restaurant & Lounge

Kulinarische Highlights am Lago Maggiore

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ie bekannteste Ortschaft am Lago Maggiore ist vermutlich Ascona – aber wieso nicht einmal die guten Adressen im nur einen Katzensprung entfernt liegenden Locarno ausfindig machen? Zu diesen gehört sicherlich das BLU Restaurant & Lounge: in einzigartiger Panoramalage direkt am See gelegen, bietet es eine köstliche und sehr vielfältige Küche, die man unbedingt einmal probieren sollte. Die Lektüre der Speisekarte macht Lust auf wahre Gaumenfreuden der hohen mediterranen Küche wie etwa spezielle Risottos, welche mit Acquerello-Reis zubereitet und mit Köstlichkeiten wie Castelmagnooder Taleggio-Käse veredelt werden. Nicht fehlen dürfen Teigwaren in allen Formen und Farben wie zum Beispiel „Spaghetti alla chitarra“ mit Garnelen, Seeteufel, Cherrytomaten und Rucola-Pesto oder aus Carasau-Brot frisch hergestellte Lasagne. Fischliebhaber werden sich den Thunfisch-Tataki in Sesamkruste mit Passionsfrucht und orangenparfumiertem Venusreis nicht entgehen lassen wollen und eher fleischorientierten Genießern sei das Tatar vom Piemonteser Fassona-Rind empfohlen. Aber das ist noch lange nicht alles. Im BLU gibt es mit an Sicherheit

grenzender Wahrscheinlichkeit das beste Sushi am Lago Maggiore (zubereitet vom japanischen Chef Takuro Amano), mehrere spannende vegetarische Gerichte, sensationelle Pizzas und saisonale DessertKompositionen der Extraklasse. Eine Aus-

Das BLU umfasst verschiedene Bereiche mit jeweils unterschiedlicher Atmosphäre.

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wahl von über 170 Weinen (Schwerpunkt Tessiner Merlots und Piemonteser Weine) stellt sicher, dass jedes Gericht auch vom perfekt passenden Tropfen begleitet wird. Etwa vier Mal im Jahr bietet BLU immer wieder neue und interessante gastronomi-


Oben: Inszenierung von Marika Brusorio Fotografia. Unten: Im BLU gibt es köstliches Sushi.

sche Themenwochen an; die Reihe heißt „Kulinarische Reisen durch die Welt“ und ermöglicht unkonventionelle Einblicke in verschiedenste gastronomische Kulturen. Neben der vorzüglichen Küche ist es aber auch das unverwechselbare Ambiente des

Lokals, welches einen Besuch lohnenswert macht: das BLU umfasst verschiedene Bereiche mit jeweils unterschiedlicher Atmosphäre: So kann man zum Beispiel im Restaurant essen, aber den Aperitif oder den Late-Night-Drink auf der Terrasse oder in der gemütlichen Lounge im ersten Stock genießen. Das zeitgemäße und elegante Interior Design und die ausgeklügelte Beleuchtung verleihen dem BLU einen Touch „cosmopolitan atmosphere“, welche eine willkommene Abwechslung zur gepflegten oder weniger gepflegten rustikalen Ausstattung der meisten anderen Restaurants der Region bietet. Eigentlich ist es nicht überraschend, dass im BLU Restaurant & Lounge ganzjährig viele kleinere und größere Privat-Events und Geschäftsanlässe stattfinden. Die Kombination von tollem Ambiente, ausgezeichnetem Essen, zuvorkommendem Service und einer Preispolitik, die dem Preis-Leistungs-Gedanken verpflichtet ist, findet man schließlich nicht überall. Der Geschäftsführer Luca Reggiori erzählt uns im Gespräch, dass man sich jeden Tag im-

mer wieder neu engagiere, um der treuen und vielseitigen Kundschaft schöne Momente zu ermöglichen: Im BLU treffen Alt auf Jung, Einheimische auf Touristen, raffinierte Feinschmecker auf Genießer der unkomplizierten Art. Mit dieser offenen und kreativen Philosophie scheint das BLU Restaurant & Lounge viel Spaß und Erfolg zu haben – nicht ganz unverdient, wie uns scheint. r

BLU Restaurant & Lounge Via Respini 9, CH-6600 Locarno Telefon: 0041 (0)91 759 00 90 E-Mail: info@blu-locarno.ch Internet: www.blu-locarno.ch Öffnungszeiten Restaurant: Sonntag bis Donnerstag: 12.00 – 14.00 Uhr, 18.30 – 22.00 Uhr Freitag und Samstag: 12.00 – 14.00 Uhr, 18.30 – 24.00 Uhr Öffnungszeiten Sushi & Sashimi Bar: Mittwoch bis Sonntag 18.00 – 23.00 Uhr Öffnungszeiten allgemein (Barbetrieb): Sonntag bis Donnerstag 10.00 – 24.00 Uhr, Freitag und Samstag 10.00 – 1.00 Uhr

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Das Hotel Ascona präsentiert sich in ausgezeichneter Lage.

Hotel Ascona****

Rückzugsort für glückliche Stunden

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rühling im Tessin – das klingt wie eine schöne Melodie! Auf der einen Seite die Berge, auf der anderen Bella Italia und der Lago Maggiore, der im Sonnenlicht glitzert. Wenn es nördlich der Alpen noch kühl ist, herrschen in der südlichen Schweiz bereits angenehm warme Temperaturen. Hier blüht schon im Februar der Jasmin, das Leben scheint heiterer, beschwingter als anderswo. Ein idyllisches Fleckchen Erde, das die Menschen seit Generationen begeistert. Auf dem legendären Monte Verità – einst Treffpunkt berühmter Zeitgenossen, Dichter und Denker – liegt

ein Juwel der Hotellerie: das Hotel Ascona. Bereits in der dritten Generation wird das bezaubernde Vier-Sterne-Domizil mit Liebe und Engagement von der Familie BiascaCaroni geführt. Viele ihrer langjährigen Gäste sind längst zu Freunden geworden. Für jeden Wunsch haben die Gastgeber ein offenes Ohr, sorgen für das passende Kopfkissen, geben Ausflugstipps. Unbedingt besuchen sollte man zum Beispiel die kleine Plantage des Tee-Philosophen Peter Oppliger, denn das einzigartige Mikroklima auf dem Monte Verità ermöglicht das Gedeihen von Teepflanzen. Außerdem begeistert das Hotel Ascona mit unvergesslichen Events wie den beliebten Schachturnieren oder Jazz-Workshops. Großzügige Zimmer und Appartements mit hochwertigen Möbeln, Balkonen und

Stoffen in mediterranen Farbtönen bieten Komfort und ein angenehmes Zuhause auf Zeit. Vom subtropischen Garten und von der Terrasse bietet sich ein atemberaubender Panoramablick, besonders eindrucksvoll, wenn am Abend die Sonne im Lago Maggiore versinkt. Dann ist das Glück zum Greifen nah. Bevor man Platz nimmt, um all das Gute zu genießen, was Küche und Keller offerieren, kann man im beheizten Pool abtauchen oder sich mit Shiatsu-, Entspannungs- und Sportmassagen verwöhnen lassen. Die Küchencrew überzeugt mit landesty­ pischen Gerichten. Italienische Klassiker gehen dabei oft mit internationalen Gerichten eine gar köstliche Liaison ein. Begleitet werden die Speisen von edlen Tropfen aus dem opulenten Weinkeller. Bei Bedarf wird auch vegetarisch oder glutenfrei gekocht. Natürlich ist das Hotel Ascona auch eine traumhafte Location für Hochzeiten und private Feiern. Das mondäne Zentrum Asconas mit seinen zahlreichen exklusiven Boutiquen und Cafés sowie die elegante Piazza liegen nur einen kurzen Spaziergang entfernt. r Hotel Ascona **** Gastgeber: Familie Biasca-Caroni Via Signor in Croce 1, CH-6612 Ascona Telefon: 00 41 / (0) 91 / 7 85 15 15 Telefax: 00 41 / (0) 91 / 7 85 15 30 E-Mail: booking@hotel-ascona.ch Internet: www.hotel-ascona.ch Öffnungszeiten Küche: 12.00 – 13.45 Uhr und 18.30 – 20.45 Uhr Preise: nach Saison und Kategorie, DZ ab CHF 190, Kreditkarten: Mastercard, American Express, Visa

Blick in das neue, edel gestaltete Restaurant. Zarte Pastelltöne und eine traumhafte Aussicht bestimmen die Atmosphäre in den großzügigen Zimmern und Appartements.

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Ascona ist für seine mediterrane Architektur und die Seepromenade am Lago Maggiore bekannt. Hotel Tobler

Tradition der Gastlichkeit seit 1911

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ls das Hotel Tobler 1911 inmitten von Weinbergen als kleine Pension eröffnete, war Ascona noch ein verträumtes Fischerdorf. Auch über ein Jahrhundert später hat sich die Philosophie des Hauses nicht verändert. „Der Feriengast steht immer im Mittelpunkt unseres Handelns“, sagt Julia Tobler, die als jüngste Hoteldirektorin der Schweiz heute das sehr persönlich geführte Vier-Sterne-Hotel in vierter Generation gut auf Kurs hält. Sich mit großem persönlichem Einsatz und frischen Ideen gekonnt dem individuellen Pulsschlag der Gäste anzupassen, darin zeigt sich die Tessinerin wohlgeübt.

Hat man vor, im Hotel zu logieren, ist man sofort beeindruckt von der soliden Jahrhunderttradition, die es so in der Schweiz kaum noch gibt, freut sich über die zeitgemäße Infrastruktur und ist schnell dem speziellen Charme der gastlichen Adresse erlegen. Schon, wenn man in der Parkanlage mit Gewächshaus und seltenen Orchideen verweilt, lässt sich die Einzigartigkeit dieses Refugiums erahnen. Doch damit nicht genug. Durch den Einsatz von Solarenergie, konsequente Mülltrennung, Einsparung von natürlichen Ressourcen und optimale Isolation im ganzen Gebäude zeigen die Toblers Verantwortung für die Umwelt und deren Schutz. Da passt es gut ins Bild, dass auch im Restaurant „Tre Palme“ mit Sonnenterrasse hochwertige Naturprodukte von ausgesuchten Erzeugern ihren AromenZauber entfalten. Fernab jeder städtischen Hektik und Eile erschließt sich auf

10000 Quadratmetern ein Domizil mit insgesamt 33 eleganten Zimmern, die allesamt für höchsten Schlafkomfort sorgen. Sehr schön auch der Panoramaraum Orchidea. Für wohlige Wasser-Wonnen sorgt das Freischwimmbad im Garten und auch das römische Bad mit Tepidarium und Ruheraum entführt in ein Wellnessreich des Wohlgefühls. Alles bei Familie Tobler ist angerichtet für eine kostbare Auszeit vom Alltag. Es ist gewiss etwas von allem, das das „Geheimnis“ des Erfolges dieses zauberhaften Familienhotels ausmacht. r

Hotel Tobler Gastgeber: Familie Tobler Strada Collina 28, CH-6612 Ascona Telefon: 00 41 / (0) 91 / 7 85 12 12 Telefax: 00 41 / (0) 91 / 7 85 12 13 E-Mail: info@hotel-tobler.ch Internet: www.hotel-tobler.ch

Exponierte Lage oberhalb von Ascona.

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Engel & Völkers Ascona

Spezialisten für Tessiner Wohn(t)räume

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y home is my castle“ heißt es umgangssprachlich so schön. Gerade an einem ganz besonders schönen Fleckchen Erde lassen sich Wohnträume von einem luxuriösen und gemütlichen Zuhause nicht nur bestens träumen, sondern auch ausgezeichnet in die Tat umsetzen. Als Wohn- und Feriensitz hat der Kanton Tessin nichts von seiner Strahlkraft eingebüßt. Im Gegenteil: Käufer, die auf der Suche nach geeigneten Immobilien sind, tun dies aufgrund der Vorzüge, die diese Region seit jeher zu bieten hat. „Unsere Klienten schätzen das gute Klima und das mediterrane Flair“, weiß Claudia Tresch, Managing Partner bei Engel & Völkers in Ascona. „Hinzu kommen traumhafte Seen wie der Lago Maggiore und der Lago di Lugano. Weitere Aspekte sind natürlich die Infrastruktur sowie die geringe Kriminalitätsrate, und auch die politische und wirtschaftliche Lage spielt naturgemäß eine entscheidende Rolle.“ Bei der Suche nach dem Traumhaus bietet Engel & Völkers, eines der besten und in-

novativsten Dienstleistungsunternehmen der Immobilienbranche, professionelle Unterstützung. Umfassend erstreckt sich das Dienstleistungspaket für Verkäufer und Käufer von hochwertigen und exklusiven Wohnimmobilien im Tessin auf den Schweizer Teil des Lago Maggiore von Ascona bis ins Vallemaggia. „Durch die Spezialisierung

Außergewöhnliche und selten zu findende Luxusvilla an schönster und reichlich besonnter Lage.

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auf hochwertige Immobilien in erstklassigen Lagen und den gezielten Aufbau eines Netzwerkes können wir die Synergien der Gruppe optimal nutzen, um das für unsere Klientel beste Ergebnis zu erzielen. Die Stärken unseres Teams liegen vor allem in der maßgeschneiderten Beratung bei der Suche nach einer geeigneten Immobilie“, stellt Claudia Tresch die Vorzüge der Immobilienberater heraus. Ob Luxus-Attika mit Dachterrasse und Pool, hochwertige Villa mit Gästerustico und Bauland inklusive Seeblick oder Villa mit Pool, Gästehaus und Seeparzelle – dank der Vielfältigkeit des Immobilienangebotes findet jeder eine passende Lage. „Wir bieten unseren Kunden nur das Allerbeste. Vertrauen ist die Basis unserer Arbeit. Wir verkaufen ja nicht nur schöne Häuser, sondern auch Emotionen. Wir sind erst zufrieden, wenn unsere Kunden mit ihrem neuen Domizil glücklich sind“, erklärt die engagierte Maklerin mit charmantem Lächeln. r

Engel & Völkers – Büro Ascona Managing Partner: Claudia Tresch Piazza G. Motta 57 CH-6612 Ascona Telefon: 00 41 / (0) 91 / 785 14 80 Telefax: 00 41 / (0) 91 / 785 14 85 E-Mail: ascona@engelvoelkers.com Internet: www.engelvoelkers.com/ascona


Links: An allerbester und sehr gesuchter Lage in einer Residenz mit neun Einheiten befindet sich dieses Penthouse. Wer die moderne Architektur liebt, wird begeistert sein. Das Appartement ist auf drei Stockwerke aufgeteilt, welche mit einem Lift verbunden sind. Rechts: Diese großzügige 6.5-Zimmer-Penthouse-Wohnung mit Privathafen und immenser Terrasse liegt in bester und zentraler Lage von Brissago mit direktem Seezugang. Mit dem Lift gelangt man direkt in die Wohnung.

An der drei Kilometer langen Seepromenade von Brissago entstehen drei Luxuswohnungen in der historischen „Villa Branca“. Die Villa aus dem 17. Jahrhundert wird kernsaniert, komplett renoviert und auf den neuesten technischen Stand gebracht.

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Kalfayan

Bijouterie des guten Geschmacks

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uwelen, Schmuck, Geschmeide – allein diese Worte sind so verheißungsvoll, dass in der Fantasie sofort Bilder von Colliers, Ohrringen und Ringen und von Steinen in sämtlichen Farben des Regenbogens auftauchen. Kaum eine Dame kann sich dem Zauber entziehen, der von den Preziosen ausgeht. Wer auf der Suche nach glänzenden Kleinodien ist, den führt der Weg an einen ganz besonderen Ort. In der Via Ramogna 10 in Locarno haben sich Linda und Hayko Kalfayan ihren Traum von einem weiteren eigenen Geschäft erfüllt. In Ascona begeistern sie mit ihren Charakterstücken bereits seit Jahren eine erlauchte Gästeschar. Wenn die Kreateure der kleinen und großen Schmuck-Träume von ihren Unikaten erzählen, funkeln ihre Augen so hell wie die Edelsteine auf ihren Schmuckstücken. Was in dem Store in Locarno zu bewundern ist, zeugt von viel Leidenschaft und Herzblut, das in ihr künstlerisches Wirken fließt. So entstehen in liebevoller, aufwendiger Handarbeit in der Werkstatt wunderschöne Unikate in eleganter, zeitloser und dabei höchst kreativer Formensprache. „Wir sind immer auf der Suche nach neuen Formen und Materialien, die in der Zeit beständig bleiben. Die Liebe zum Detail ist eine Priorität für uns“, so Linda Kalfayan. Ihr anspruchsvolles in-

Die Preziosen bestechen durch edle Materialien und deren kunstvolle Verarbeitung. ternationales Publikum überzeugen die Kalfayans stets mit edlen, ausgefallenen eigenen Kreationen. Nichts wirkt überladen, sondern oft eher minimalistisch. Das Material steht im Mittelpunkt. Perfekt kombiniert werden zum Beispiel Weißgold mit Diamanten und Aquamarinen oder Rotgold mit Brillanten und einem leuchtenden Amethyst. Darüber hinaus gestaltet das kreative Ehepaar mit viel Fingerspitzengefühl Ringe, Armbänder, Colliers und Ohrringe nach den Wünschen der Kunden. So entstehen sehr individuelle, besondere Schmuckstücke als echte Charakterstücke.

Die Schönheit eines mit einem oder mehreren Steinen besetzten Schmuckstücks ist unvergleichlich. Carbon-Ring mit einem Diamant, im ovalen Schliff gespannt, und pavé gefassten Smaragden.

Begeistert sind Linda und Hayko Kalfayan derzeit von Carbon. „Bisher wurde Carbon hauptsächlich verwendet, wenn hohe gewichtsspezifische Festigkeiten und Steifigkeit gefordert waren“, sagt Hayko Kalfayan. „Wir finden das Material aber so ansprechend und interessant, dass wir auch Schmuck daraus fertigen. Carbon kann sowohl pur als auch mit Edelmetallen kombiniert werden.“ Wie alles, was Menschenhand geschaffen hat, werden die Schmuckstücke nur lebendig, wenn ihre Trägerin oder ihr Träger ihnen ihre Aura leiht. Die Colliers, Ringe, Uhren und Armreifen sind oft nicht weniger exklusiv wie die Menschen, die sie mit ihrer markanten Persönlichkeit tragen. r Kalfayan Hayko und Linda Kalfayan Via Borgo 40 CH-6612 Ascona Telefon: 00 41 / 91 791 18 8 E-Mail: schmuck@kalfayan.ch Internet: www.kalfayan.ch Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 10.00 − 12.00 Uhr und 14.00 − 18.30 Uhr, Sa. bis 17.00 Uhr Kreditkarten: American Express, Visa, Mastercard Kalfayan Locarno Via Ramogna 10, CH-6600 Locarno Telefon: 00 41 / 91 751 13 62 Öffnungszeiten: Di. bis Fr. 10.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 18.30 Uhr, Sa. bis 17.00 Uhr Ruhetag: Montag

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Zeitloser Schmuck von Kalfayan ist immer modern, verliert nie seine Aktualität. Rotgold-Ring mit Diamanten, im Brillantschliff pavÊ gefasst.

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Falke FlagshipStore Ascona

Modische Vielfalt aus deutschem Traditionshaus

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eit 2011 präsentiert das internatio­ nale Modeunternehmen FALKE auf knapp 80 Quadratmetern hochwer­ tigste Bekleidung in der Viale Bartolomeo Papio in Ascona. In dem hellen, modernen Store zeigt FALKE die Produktwelt um Legwear für Damen, Herren und Kinder,

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funktionelle Sportbekleidung des FALKE Ergonomic Sport System sowie die FALKE Menswear Kollektion. Die Umgebung des Lago Maggiore bietet der Premiummarke FALKE mit 123-jähriger Firmengeschichte beste Voraussetzungen, seine Produktwelt zu inszenieren. 1895 gegründet, hat sich das Traditionsunternehmen zu einer interna­ tionalen Marke entwickelt, die über 3000 Mitarbeiter beschäftigt und sich ganz herausragender Qualität und modernen Designs verschrieben hat. FALKE setzt mit dem Store die Marken­ strategie um einen unverwechselbaren Auftritt fort, der den typischen Stil der

Marke widerspiegelt. Neben den Flagshipstores in Berlin, Zürich, Amsterdam und Antwerpen wird die FALKE-Welt auch in führenden Kauf- und Modehäusern in den Metropolen Europas erlebbar gemacht. Im Fachhandel und in Zusammenarbeit mit Retailpartnern in FALKE-Partnerstores er­ leben die Kunden eine kompetente Bera­ tung und finden zielgerichtet das für sie passende Produkt. r Falke Flagshipstore Ascona Viale Bartolomeo Papio 3, CH-6612 Ascona Telefon: 00 41 / 0 91 / 630 90 60 Internet: www.falke.com


In dem modernen, mit heller Alt- und Räuchereiche ausgestatteten Store präsentieren sich auf 80 Quadratmetern neben Legwear der Marke FALKE die funktionale Sportbekleidung des FALKE Ergonomic Sport Systems sowie die FALKE Menswear Kollektion.

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Heaven on Earth in Ronco sopra Ascona: ein außergewöhnlicher Zweitwohnsitz.

Wohnen mit atemberaubendem Panoramablick (ebenfalls in Ronco sopra Ascona.)

Firstclass-Wohnen mit Fünf-Sterne-Hotelservice in Orselina.

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BEA HUWILER PROMOTION

Luxuriöses Wohnen im Tessin

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ein Büro befindet sich ‚im schönsten Dorf am schönsten See‘“, sagt Bea Huwiler lächelnd und meint damit ihre Wahlheimat Ascona. Recht hat die attraktive Immobilienexpertin, die in der Via Lido ihr Unternehmen Bea Huwiler Promotion nach dem Motto „Klasse – Schönheit – Kreativität“ betreibt. Mediterranes Klima, eine einzigartige Flora, italienisches Flair, der Lago Maggiore, eingerahmt von einer beeindruckenden Bergwelt, malerische Orte – das Tessin zählt wahrlich zu den schönsten Destinationen Europas. An diesem Schweizer Fleckchen Erde möchte man verweilen – vielleicht sogar für immer. Auf der Suche nach dem eigenen, ganz auf die Persönlichkeit zugeschnittenen Traumhaus unterstützt Bea Huwiler seit nunmehr 30 Jahren kompetent ihren auserlesenen, wohlhabenden Kundenkreis als Bauherrin, Beraterin und Vermittlerin. Langjährige Erfahrung, fachliche Kompetenz, perfekte Ortskenntnisse, beste Beziehungen zu den Tessiner Behörden sowie Charme, Diskretion und absolute Professionalität sind die herausragenden

Merkmale der erfolgreichen Schweizerin. Zu ihrem Portfolio gehören Projekte im Luxussegment vor allem rund um Ascona, von Ronco sopra Ascona bis Brione sopra Minusio. Spektakulär zum Beispiel die Luxusvillen „Amalfi & Sorrento“ an phänomenaler Hanglage in Ascona, die „Villa Allegra“ und die Residenz Parco Contea „the one and only“. „Unter dem Motto ‚Wohnen im Trend‘ im südlichen Garten wurde in absolut ruhiger, sonniger und zentrumsnaher Lage eine kleine Residenz mit fünf Wohnungen geschaffen. Moderne Architektur in den Farben des Südens mit einer wunderschönen, außergewöhnlichen Gartenanlage, elegante Bäder, eine großzügige Raumaufteilung, moderne Küchen und Südterrassen rundeten das perfekt durchdachte Bauvorhaben ab“, erzählt Bea Huwiler und ergänzt: „Ich habe eine große Affinität zu Architektur und Design. Mit Freude und Enthusiasmus arbeite ich mit Investoren und Architekten zusammen, um bereits in der Planungsphase die Wünsche der Kunden optimal zu berücksichtigen, sei es die Gestaltung der Grundrisse, die Auswahl der Materialien sowie das Design der Küchen und Bäder.“ Als ihre größte Herausforderung, aber auch ihren Traum bezeichnet sie den „Central Park Ascona – your place to be“: „Diese außergewöhnliche Residenz konnte nach dreijähriger Bauzeit fertiggestellt

Immobilienexpertin Bea Huwiler werden. Sie besteht aus zwei Zwillingsund zwei Einzelhäusern mit insgesamt 23 Wohnungen und liegt inmitten einer toskanischen Gartenanlage. Eine Augenweide und ein Projekt, das seinesgleichen sucht.“ r Bea Huwiler Promotion Via Lido 1, CH-6612 Ascona Telefon: 00 41 / 91 792 37 05 Telefax: 00 41 / 91 792 37 04 E-Mail: info@beahuwiler.ch Internet: www.beahuwiler.ch

Ascona am Lago Maggiore − für Bea Huwiler „das schönste Dorf am schönsten See“.

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Das Ambiente macht es leicht, den Aufenthalt als Erlebnis für alle Sinne zu erheben.

Kalea – Pesce & Piacere

Kulinarische Verwöhnstunden

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igentlich kann man im Restaurant Kalea in Brissago schon alleine mit dem traumhaften Blick auf den Lago Maggiore seinen Hunger stillen.

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Die Küche setzt dem landschaftlich-kulinarischen Erlebnis sozusagen noch einmal die Krone auf. „Kalea“ – hawaiianisch für „große Freude, Glück“, das ist der klangvolle Name der Inseln, von denen die Namenswahl für das Restaurant stammt. Beeinflusst von der Freundlichkeit, Naturverbundenheit und der Lebensart der Bewohner, haben die Gastgeber Katrin

Angela Zugehör und Sven Hofmann ihre Version jener Leichtigkeit des Seins mit dem Namenszusatz „pesce & piacere“ als Reminiszenz an ihre Heimat Brissago auf unvergleichliche Weise erblühen lassen. Ob morgendlicher Coffeeshop, FamilienRestaurant am Mittag, Terrassen-Café mit Eiswagen oder Bar und Restaurant am Abend – die Location zeigt sich allen Ansprüchen gewachsen. Befragt nach ihrer kulinarischen Philosophie, müssen Katrin Angela Zugehör und Sven Hofmann nicht lange überlegen. „Fangfrischer Fisch, die ebenso beliebte als auch gesunde, leckere mediterrane Küche sollen den Aufenthalt kulinarisch zum Erlebnis machen.“ Begleitet von wohltuenden Extras wie einem besonders zuvorkommenden Service oder den passenden Weinempfehlungen, fühlt man sich im „Kalea“ bestens umsorgt. Das erprobte Gastronomenpaar – sie arbeiteten bereits für Kempinski zusammen – verfügt über ein hohes Maß an Qualitätsbewusstsein, das in den vergangenen rund 20 Jahren in der gehobenen Gastronomie und Hotellerie in Zermatt, Bern und vor allem in St. Moritz geschärft wurde. In der Küche läuft Chefkoch Oliver Kuehler in schöner Regelmäßigkeit zur Höchstform auf. Mit kreativem Kopf und


Sven Hofmann ist ein Vollblut-Gastronom mit Faible für exponierte Locations.

sicherer Hand zaubert der Cuisinier mediterrane Sharing-Teller und opulente Mehrgänge-Menüs. Kuehler beschreibt seinen Kochstil als „klassisch französisch mit europäischen Einflüssen und einem modernen Twist“. Als wahrer Genuss zeigen sich die zarten Fisch- und Fleischspezialitäten. Sehr schön auch der üppige Angus-Rind-Burger und auch die selbst

gemachte Pasta „à la minute“ ist eine kulinarische Entdeckung wert. Nicht fehlen dürfen die Lieblingsklassiker der Gäste, wie deliziöse Bruschetta und Antipasti, Spaghetti Bolognese, Surf and Turf von Rind und Hummer. Bestes Entertainment für Kopf, Bauch und Beine bieten Events, Konzerte und Degustationsabende auf der Terrasse am Ufer des Lago Maggiore. r

Kalea – Pesce & Piacere Restaurant – Lago Maggiore Viale Lungolago 2, A-6614 Brissago / Schweiz Telefon: 00 41 / 9 17 93 13 28 E-Mail: info@restaurant-kalea.ch Internet: www.restaurant-kalea.ch Öffnungszeiten: Mi. bis So. 9.00 – 22.00 Uhr Ruhetage: Montag und Dienstag, Juni bis September durchgehend geöffnet Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte

Mitinhaberin und Restaurantleiterin Katrin Angela Zugehör.

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Boutique-Hotel Remorino

Urlaub der Extraklasse

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er Lago Maggiore – schon der Name ist Musik – klingt nach Sonne, blauem Himmel und unbeschwerten Urlaubstagen. Es ist eine Region, deren reizvolle Landschaft die Menschen seit Jahrhunderten anzieht und fasziniert. Zu den beschaulichsten Orten im Schweizer Kanton Tessin zählt die charmante Gemeinde Minusio, gleich neben der „großen Schwester“ Locarno. Es lohnt sich, an diesem Fleckchen Erde zu verweilen und sich von der Magie Minusios verzaubern zu lassen. Der Ort, an dem sich einst der große

Der Tag beginnt mit einem opulenten Frühstück. Ab aufs Rad und die herrliche Landschaft rund um den Lago Maggiore erkunden.

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deutsche Dichter Hermann Hesse für einige Wochen niederließ, ist wie ein kleines Museum, das an jeder Ecke mit neuen Ausstellungsstücken überrascht. Hier der Fischerbrunnen, dort ein Museum, die Villa Margherita oder das Oratorium Madonna delle Grazie – sie alle lassen den kulturellen und architekto­nischen Reichtum erahnen, sind ein spannendes Pendant zum Dolcefarniente, dem süßen Nichtstun am Strand des Lago Maggiore. Wie schön ist es, wenn man nach erlebnisreichen Stunden in ein charmantes Feriendomizil zurückkehren kann …! Ein besonderer Platz zum Verweilen ist das Vier-Sterne-Boutique-Hotel Remorino nahe dem alten Dorfkern von Minusio. Hier rückt der Alltag rasch in weite Ferne.

Seit über 50 Jahren wird das Haus mit viel Liebe und Engagement von der Familie Kirchlechner geführt. Die Gastgeber Sonja und Pascal Kirchlechner-Qualizza tun alles dafür, damit sich die Gäste bei ihnen wohlfühlen. Erst jüngst wurden die Wohlfühlzimmer renoviert und geschmackvoll eingerichtet. Hier geben sich die Farben des Südens ein Stelldichein: das tiefe Blau des Lago Mag­ giore, das satte Grün der Pflanzenwelt, die bunten Farbtupfer der Blumen und das strahlende Gelb der Sonne. Materialien wie Granit, Holz, Eisen oder Tonfliesen sind eine ganz besondere Hommage an die Kultur des Tessins. Der Tag beginnt in diesem Refugium mit einem ausgiebigen Frühstück, das man im lichtdurchfluteten Restaurant oder auf der Sonnenterrasse genießt. Danach locken Wanderungen, Radtouren oder der traumhafte Garten. Inmitten einer mediterranen Pflanzenwelt aus Kamelien, Magnolien, Palmen und Olivenbäumen kann man es sich auf einer Sonnenliege gemütlich machen, lesen, die Seele baumeln lassen und sich zwischendurch im Pool abkühlen. Service und Gastfreundschaft haben im Boutique-Hotel Remorino einen hohen Stellenwert. Gern geben Sonja und Pascal Kirchlechner-Qualizza Ausflugstipps, wissen, wo welche Konzerte oder Kunstveranstaltungen stattfinden, organisieren das gewünschte Kopfkissen und verraten, wo man gut isst. Das Hotel kooperiert mit ausgesuchten Restaurants, in denen die Gäste von besonderen Konditionen profitieren. Als besonders Highlight kann man im Remorino einen Fiat 500 Cabriolet mieten und sich ein wenig wie einst Sophia Loren und Marcello Mastroianni fühlen: mit of­ fenem Verdeck und im Wind wehenden Haaren – sozusagen filmreif – „La Dolce Vita“ erleben. r Boutique-Hotel Remorino Gastgeber: Sonja und Pascal Kirchlechner-Qualizza Via Verbano 29 CH-6648 Minusio-Locarno Telefon: 00 41 / (0) 91 / 7 43 10 33 Telefax: 00 41 / (0) 91 / 7 43 74 29 E-Mail: albergo@remorino.ch Internet: www.remorino.ch 24 Zimmer, Preise nach Saison und Kategorie CHF 220 – CHF 460, Jahresöffnungszeiten: Februar bis Ende November Kreditkarten: Amex, Mastercard, Visa


Der Garten ist ein echtes Juwel. Hier kann man abtauchen und die Seele baumeln lassen.

In mediterranen Farben und lichtdurchflutet präsentieren sich die Zimmer ßberwiegend mit Balkon.

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So romantisch speist man in einer Felsnische im Garten. WohlfĂźhlambiente und Kulinarik vereinen sich zu einer perfekten Symbiose im Ristorante Da Enzo.

Bretonischer Hummer, Salat, Wassermelone und Gurke.

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Jetzt ist auch die zweite Generation am Start: Enzo und Josephine Andreatta mit Tochter Bianca und Sohn Sergio.

Ristorante Da Enzo

„Sergio hat die Regie übernommen“

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s duftet nach Rosen und Lavendel. Auf einer Steinmauer haben skurrile Skulpturen der Schweizer Bildhauerin Christina Wendt Platz genommen. Im weitläufig angelegten Hanggarten erfreuen prächtig blühende Hortensien, filigraner Bambus und imposante Palmen das Auge des Betrachters. Willkommen im „Ristorante Da Enzo“ am Eingang des wildromantischen Maggiatals in Ponte Brolla. Für viele Gäste ist es das schönste und kulinarisch beste Grotto im Tessin – eine edle Adresse für Feinschmecker und Lebenskünstler, die perfekte Bühne für Tessiner Lebensart. Das Publikum sitzt im eleganten Restaurant, aber noch lieber im Garten an Tischen aus naturbelassenem Granit und in romantischen Fels-Nischen. Geschaffen haben dieses kleine Paradies vor über 25 Jahren der Südtiroler Enzo Andreatta und seine Frau Josy. Inzwischen hat Sohn Sergio die Regie übernommen. Im Winter führt der 33-Jährige aber weiterhin gemeinsam mit seiner Schwester Bianca die Motta-Hütte im Skigebiet LenzerheideArosa, die seit der Wintersaison 2017/18

in neuem Glanz erstrahlt. Der studierte Ökonom ist nach Stationen im Finance Business in die Fußstapfen der Eltern getreten. „Schon als Kinder waren Bianca und ich mittendrin im Geschehen. Wir kannten die Gäste, sahen aber auch die Arbeit, die in einem solchen Objekt steckt. Später haben wir oft geholfen. Irgendwann reifte der Entschluss in mir, das Ristorante zu übernehmen und es mit viel Schwung in die Zukunft zu führen“, erzählt Sergio Andreatta. „Es muss weiterhin einfach nur gut schmecken“, kennt der sympathische Schweizer das Erfolgsrezept der Eltern. Das ist es, was zahlreiche Genießer immer und immer wieder an diesen Ort des guten Geschmacks zieht, denn natürlich spielt neben dem zauberhaften Ambiente die Küche eine Hauptrolle. Nichts kommt auf den Teller, was die Natur nicht marktfrisch bietet. Viele Produkte stammen aus den umliegenden Tälern, ein Teil aus Italien, das Fleisch aus Graubünden. Der langjährige Küchenchef Andrea Cingari bereitet da-raus ehrliche, authentische mediterrane Gerichte. Trüffel, Wild und Fisch verarbeitet der Italiener am liebsten. 2013 kürte ihn Gault&Millau zum Aufsteiger des Jahres. Ein Blick auf seine Speisekarte macht Appetit – zum Beispiel auf das Rindstatar „Fassone“ aus dem Piemont, auf

Risotto Carnaroli mit Zucchini-Blüten, Vallemaggia-Pfeffer und Egli vom Lago Maggiore oder auf das Kalbskotelett aus den Bündner Alpen. Dazu werden schwarze Norcia-Trüffel oder frische Pilze gereicht. Allerdings schauen viele Stammgäste meist gar nicht in die Karte, sondern lesen, was aktuell auf der Tafel angeboten wird, oder stellen ihr Menü gemeinsam mit den Gastgebern zusammen. „Immer nah am Gast, mit Leidenschaft und Kompetenz, das ist ganz wichtig“, erklärt Sergio Andreatta. Im Weinkeller lagern edle Flaschen aus der Schweiz, aus Italien, Österreich und aus Frankreich. Das Ristorante da Enzo steht auch für private Feiern und Events zur Verfügung. r Ristorante Da Enzo Inhaber: Familie Andreatta Ponte Brolla, CH-6652 Tegna Telefon: 00 41 / (0) 91 / 7 96 14 75 Telefax: 00 41 / (0) 91 / 7 96 13 92 E-Mail: info@ristorantedaenzo.ch Internet: www.ristorantedaenzo.ch Öffnungszeiten Küche: 12.00 – 14.00 Uhr und 18.30 – 22.00 Uhr, dazwischen gibt es Jause. Ruhetage: Mittwoch und Donnerstagmittag Zur Übernachtung steht ein Rustiko mit zwei Zimmern bereit, Übernachtungspreise: 250 – 300 CHF inkl. Frühstück Kreditkarten: Amex, Mastercard, Visa

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Locanda Fior di Campo

Ein Hideaway im wildromantischen Maggiatal

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nmitten der fantastischen Berglandschaft der Tessiner Alpen liegt das bei vielen Reisenden noch eher unbekannte Campo Vallemaggia. Dabei zählt der pittoreske Weiler zu den schönsten Dörfern des Kantons und beeindruckt mit einer höchst beachtlichen, kulturgeschichtlichen Historie. Davon zeugen prachtvolle Paläste, Kirchen und Kreuzwegkapellen. Vincenzo Pedrazzini ist eng mit der Geschichte Campos verbunden. „Jahrhundertelang war meine Familie hier sesshaft, daran erinnern die Palazzi Pedrazzini mit der Privatkappelle San Giovanni Battista. Schon als Kind habe ich in Campo meine Ferien verbracht. In der Ortschaft Campo leben nur noch fünf Einwohner, in der politischen Gemeinde sind es gerade mal etwas über 50 Einwohner. Von Tessinern bewohnte Ferienhäuser gibt es rund 250. Die Tessiner haben den einmaligen Reiz dieser Region erkannt. Im Sommer locken unzählige Wanderwege, im Winter zieht man die Schneeschuhe an. Überall ist man von einer atemberaubenden Natur umgeben. Es war mir wichtig, Campo aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken“, erzählt der ehemalige Patentanwalt und Politiker und man spürt bei jedem Satz seine Begeisterung für dieses Fleckchen Erde. Auf 1 290 Meter Höhe restaurierten er und seine Lebenspartnerin Heidi Kern das bestehende Gasthaus (ursprünglich ein altes Tessiner Wohnhaus von anno 1890) komplett um und ergänzten es mit einem modernen Holzneubau, der sich perfekt in die Landschaft einfügt. Zum Einsatz kamen überwiegend heimische Materialien wie Lärchenholz, Maggiagranit oder Glas. 2014 eröffneten sie ihr Hotel und Restaurant Locanda Fior di Campo. „Inzwischen haben wir viele Stammgäste, von denen einige zu Freunden wurden. Die Menschen, die zu uns kommen, suchen Ruhe vor dem Alltagsstress und Entschleunigung. Wir halten unser Hideaway bewusst klein, individuell und sehr privat“, sagt Vincenzo Pedrazzini.

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Im gemütlichen Restaurant schickt Küchenchef Davide Buslacchi die Zunge auf Reisen. Unten: Blick in den gut sortierten Weinkeller.

Die behaglichen, komfortablen Zimmer punkten u.a. mit hochwertigen Boxspringbetten und Wäsche der renommierten Schweizer Manufaktur Schwob. Zeitgemäßes Interieur sowie antike Ledersessel, Truhen oder Kamine vereinen Tradition und Moderne zu einer perfekten Symbiose. Wer mit einer größeren Familie oder Freunden reist, fühlt sich im angrenzenden Chalet wohl. Man genießt eine besondere Intimsphäre und kann doch alle Annehmlichkeiten des Hauses in Anspruch nehmen. Zu ihnen gehört die Kulinarik: „Wer uns hier oben besucht, der erwartet zu Recht eine hochwertige Küche. Wir sind das einzige Restaurant in der Region, da muss jedes Gericht, jedes Glas Wein passen.“ Eine Erwartung, die Davide Buslacchi perfekt erfüllt. Der gebürtige Piemonter stand lange mit Sternekoch Martin Dalsass am Herd. Im Locanda Fior di Campo verwöhnt der Küchenchef mit lokalen Produkten, die er modern interpretiert.

Die Gastgeber sind große Weinliebhaber, hegen aber auch eine Leidenschaft für Schottland: „Wir haben über 200 WhiskySorten im Angebot. In unserem Keller lagern ausgesuchte Tessiner Weine, edle Tropfen aus Italien und Frankreich sowie einige Raritäten.“ r Locanda Fior di Campo Gastgeber: Vincenzo Pedrazzini u. Heidi Kern Case Pedrazzini 1, 6684 Campo (Vallemaggia) locanda@fiordicampo.ch, www.fiordicampo.ch Telefon: 00 41 / 91 754 15 11 Neun Zimmer, ein Chalet (drei Schlafzimmer), Übernachtungspreise: DZ ab 210 CHF inklusive Frühstück Chalet: ab CHF 280, exkl. Frühstück und 100 CHF Endreinigung Öffnungszeiten Küche: 12.00 – 14.00 und 18.30 – 21.00 Uhr Wein- und Whisky-Degustationen Private Spa, Hunde: 30 CHF, barrierefrei, ab Mitte 2019: neuer Seminarraum für 20 Personen Kreditkarten: EC-Karte, Visa, Mastercard


Umgeben von einer prächtigen Landschaft, fügt sich das Hideaway in die Natur ein. Unten: Vincenzo Pedrazzini und Heidi Kern.

Rechts: Das Private Spa – Zeit zum Entspannen.

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Oberbayern

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Schloss Elmau – Luxury Spa Retreat & Cultural Hideaway

Oberbayern Kulinarische Auszeit zwischen Weißwurst und Sterneküche


„Mach nur die Augen auf, alles ist schön.“ Mit diesem Worten beschrieb der Schriftsteller Ludwig Thoma (1867 – 1921) seine geliebte Heimat Oberbayern – und tatsächlich ist es ein wunderschönes Fleckchen Erde, hier ganz im Süden der Republik. Die Region lockt mit kristallklaren, berühmten Gewässern wie dem Tegernsee, mit weiten Wäldern und imposanten Bergmassiven, pittoresken Örtchen, mit München, der „Weltstadt mit Herz“, Zwiebelturmkirchen, Traditionen und Weißbier. Und über allem spannt sich – fast immer – ein strahlend blauer Himmel mit weißen Wölkchen, so als wolle er den Landesfarben alle Ehre machen. Egal, ob man in einer gemütlichen Wirtsstube oder im luxuriösen Fünf-Sterne-Domizil einkehrt, mit einem herzlichen „Grüß Gott“ wird hier jeder Gast empfangen. Das wunderbare Alpenpanorama hat man ebenfalls nahezu überall im Blick. Nicht zu vergessen, die leckere, bayerische Küche. Wer es nicht so deftig mag – inzwischen verwöhnen auch hervorragende Sterneköche das internationale Publikum mit feinster, leichter Kochkunst. Te x t : G a b r i e l e I s r i n g h a u s e n , B e r n d Te i c h g r ä b e r, F o t o s : Yd o S o l


Ein junges, kreatives Team. Sommelière Claudia Mikschowsky, Restaurantleiter Cornelius Fahl und Sternekoch Maximilian Moser (v.l.n.r.). Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg

Spitzenleistung am Herd

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aximilian Moser liebt Herausforderungen. „Der Mensch braucht Ziele, im Herbst werde ich erstmals am Berlin-Marathon teilnehmen“, verrät der Sternekoch. Auch beruflich scheint ihm keine Hürde zu hoch. Nach Lehr- und Wanderjahren, die ihn unter anderem in die Schweiz und ins A-ROSA nach Kitzbühel führten, kehrte der Münchner in seine Heimat zurück. Im Vier-Sterne-Superior-Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg avancierte der damals 27-Jährige rasch zum Küchenchef. 2014 wurde das Gourmetrestaurant Aubergine unter seiner Leitung mit einem MichelinStern ausgezeichnet. Eine Erfolgsgeschichte, die für das ganze Domizil gilt. Seit der Eröffnung 2006 zählt das Haus zu den schönsten Businesshotels in Bayern. Der See ist nur einen Spaziergang entfernt, die hochwertige Ausstattung, ein exzellen-

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A La Carte

Flanksteak mit Schwarzwurzel, Ofenkartoffel, Zwiebel.


Griechischer Joghurt, Honig und Thymian.

ter Service und die ausgezeichnete Kulinarik machen das moderne Domizil in privilegierter Lage bei Geschäftsreisenden sowie Tagungs- und Feriengästen gleichermaßen beliebt. Feinschmecker zieht es natürlich besonders ins Gourmetrestaurant. Edle graue Stühle, Designerlampen und kräftige Lilatöne unterstreichen die elegante Atmosphäre. Der Gourmettempel ist schon optisch ein echtes Schmuckstück und der passende Arbeitsplatz für einen der besten Köche des Landes. „Wir möchten den Gästen ein besonderes Erlebnis schenken. Wir kochen, worauf wir Lust haben. Das führt immer zum besten Ergebnis“, lautet das Credo von Maximilian Moser. Als „moderne, weltoffene Küche“ bezeichnet er seine außergewöhnlichen Food-Kreationen bescheiden. Eine Verführung für alle Sinne trifft es wohl besser! Aber natürlich sind auch bei

einem Spitzenkoch einige Details entscheidend. So steht bei ihm stets nur ein Produkt im Mittelpunkt: „Um diesen Point herum entwickeln wir das Menü.“ Beim gemeinsamen Tasting mit Küche, Sommelier und Service werden Menüfolge und Weine in ein kulinarisches Gesamtkunstwerk verwandelt. Was auf die Teller kommt, das ist eine Offenbarung für den Gaumen. Ob Steinbutt, der mit Sevruga-Kaviar, Schnittlauch und Kohlrabi eine Liaison eingeht, oder Flanksteak, zu dem der aufmerksame Service unter Leitung von Cornelius Fahl Zwiebel, Schwarzwurzel und Ofenkartoffel reicht, jedes Gericht ist optisch und geschmacklich ein Meisterwerk. Zu allen Kreationen weiß die junge Sommelière Claudia Mikschowsky den passenden Tropfen aus dem gut sortierten Weinkeller zu empfehlen. r

Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg Inhaber: Dr. Detlef Graessner und Cornelia Graessner-Neiss Hoteldirektor: Nils Friedrich Münchner Straße 17 D-82319 Starnberg bei München Tel.: 0 81 51 / 4 47 00, Fax: 081 51 / 4 47 01 61 E-Mail: info@vier-jahreszeiten-starnberg.de Internet: www.vier-jahreszeiten-starnberg.de, www.aubergine-starnberg.de Öffnungszeiten Gourmetrestaurant Aubergine: Dienstag bis Samstag 18.30 – 23.00 Uhr Öffnungszeiten Restaurant Oliv’s: 12.00 –14.00 Uhr und 18.30 – 23.00 Uhr 126 Zimmer und Suiten, DZ ab 129 Euro inklusive Frühstück Hemingway Bar mit der größten Rumsammlung Süddeutschlands, Catering, moderner Bankettbereich, Tagungs- und Festräume, vier Tagungssuiten für exklusive Meetings, kleiner Wellness- und Fitnessbereich, barrierefrei Kreditkarten: Diners Club, American Express, Mastercard, Visa

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Beruflich und privat ein Paar: Daniel Schröder und Stella HofChatzimichailidis, die mit ihrem süßem Cheese-Cake mit Sauerklee und Zwetschge begeistert. Links: Westendorfer Stube.

Landgasthof Karner

Ein charmantes Hideaway im Chiemgau

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u Füßen der oberbayerischen Alpen und nur wenige Kilometer vom Chiemsee entfernt, liegt das malerische Dörfchen Frasdorf. Wer hier eine Auszeit vom Alltag nimmt und einige Tage im bezaubernden Landgasthof Karner verbringt, der ist wahrlich im Urlaubshimmel. 2015 übernahmen der weltweit erfahrene Hotelier Martin R. Smura und seine charmante Frau Kateryna Smura das historische Haus. Der gebürtige Schwabe legt größten Wert auf Hochwertigkeit und auf die Führungsqualitäten seiner Mitarbeiter. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten erstrahlt der Landgasthof Karner jetzt in neuem Glanz. Knarrende Holzdielen gehen mit modernen Designermöbeln eine gelungene Symbiose ein. Mit viel Gespür für die Geschichte des Domizils ist es Kateryna Smura gelungen, den Charme vergangener Tage mit dem heutigen Zeitgeist zu verbinden. Aber was wäre das schönste Haus ohne die Menschen, die es mit Leben erfüllen? Zu ihnen gehört Achim Tegethoff, selbst qualifizierter Hotelier, Höhlenretter, engagiert in der Lawinenhundestaffel Chiemgau und für seinen Einsatz sogar vom bayerischen Innenminister ausgezeichnet. Er führt das Hotel sehr familiär. „Meine Arbeit macht mir größte Freude“, sagt der sympathische Gastgeber. Ein Satz, den auch Daniel Schröder vorbehaltlos unterschreibt. Der Thüringer ist ein ehrgeiziger junger Mann, legte bereits

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mit 23 Jahren seine Küchenmeister-Prüfung ab: „Besonders hat mich Sternekoch Harald Rüssel geprägt. Er hat mir gezeigt, dass man Höchstleistungen bringen und trotzdem menschlich bleiben kann.“ Der sterneambitionierte Küchenchef schickt Feinschmecker auf eine kulinarische Reise durch die Region, legt wirkungsvolle Abstecher beim französischen Nachbarn ein. „Natürlich beziehe ich Produkte von heimischen Lieferanten, aber letztendlich kaufe ich dort, wo ich die beste Ware bekomme. Ich möchte nur Erstklassiges auf die Teller bringen“, erklärt Daniel Schröder, gewährt einen Blick in seine GourmetSpeisekarte. Saibling kombiniert er mit Fenchel und Orange, zum Rind lässt er Paprika und Süßkartoffel servieren, der Zander geht mit Roten Beten und Petersilienwurzel eine gelungene Liaison ein. Frei nach dem Motto „Das Beste kommt zum Schluss“ begeistert die hübsche Souschefin und Patissière Stella Hof-Chatzimichailidis mit köstlichen Desserts. Als absolute Chefsache erweist sich der opulente Weinkeller im Landgasthof Karner. Martin R. Smura und Gerald Berger

(CEO Hotelgruppe Castlewood Hotels & Resorts) haben eine leidenschaftliche Affinität zu edlen Tropfen. Während der Österreicher Berger besondere Reben aus seiner Heimat bevorzugt, liebt Martin R. Smura französische Gewächse. Herrlich für oenophile Gäste, so kommen sie in den Genuss fachmännisch ausgesuchter Raritäten. r Landgasthof Karner General Manager: Achim Tegethoff Nussbaumstraße 6 D-83112 Frasdorf Telefon: 0 80 52 / 1 79 70 Telefax: 0 80 52 / 17 97 54 E-Mail: info@landgasthof-karner.com Internet: www.landgasthof-karner.com 35 Zimmer und Suiten Übernachtungspreise: DZ ab 99 Euro, diverse Arrangements Öffnungszeiten Küche Gourmet-Restaurant: Mi. bis So. 19.00 – 21.00 Uhr Öffnungszeiten Westendorfer Stube (traditionell bayerische Küche): täglich 12.00 – 14.00 Uhr u. 18.00 – 21.00 Uhr Tagungs- und Festräume, Wellnessbereich mit Pool, Hunde: 10 Euro Kreditkarten: alle


Optisch und geschmacklich ein Hochgenuss: Zander mit PetersilienwurzelpĂźree, gepickelte Eiszapfen (Mini-Rettiche), Mini-Rote-Bete, RoteBete-Gelee und Schinken-Butter.

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Chiemsee Chalet

Einfach mal man selbst sein!

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er Kontrast zwischen der Abgeschiedenheit am Berg und der Nähe zu pulsierenden Metropolen wie München, Salzburg oder Innsbruck macht das Chiemsee Chalet mit seinen sieben alpinen Chalet-Suiten zum begehrten Ausgangspunkt einer erlebnisreichen Urlaubszeit. Zwischen satten Bergwiesen und duftenden Wäldern, 800 Meter über dem Bayerischen Meer, bietet dieses neue Hideaway, das im Sommer 2019 eröffnet und bereits als „Newcomer of the Year“ ausgezeichnet wurde, einen stimmungsvollen Rückzugsort.

Für Olivia und Hendrik Heidenreich geht mit der derzeitigen Umsetzung ihres charmanten Chalet-Konzeptes, das nur 10 Autominuten vom Chiemsee entfernt liegt, ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Getragen von echter Chiemgauer Gastfreundschaft, entsteht ein Urlaubsdomizil frei von Zwängen und Zeitrhythmen. Für einen Urlaub ohne Soll und Muss, nachhaltig und regional – im Spannungsfeld zwischen ruhigem Landleben und kosmopolitischem Lifestyle. Im Chiemsee Chalet können Gäste den Luxus dieser Freiheit entdecken und genießen. „Wir lieben es, Gast­ geber zu sein: zu verwöhnen, zu umsorgen und Inspiration für eine geniale Zeit in den Bergen und am See zu schenken. Ab heute nehmen wir unseren Gästen die Frage ab, ob sie in

die Berge oder doch lieber ans Meer fahren wollen“, freut sich die junge Gastgeberin Olivia Heidenreich. Die Architektur ihres wunder­ schönen Chalets bedient sich des Zaubers alter Almhütten. Und so prägen natürliche Materialien wie Holz und Naturstein in harmo­nischer Kombination mit großen Glasflächen das Gebäude von außen und innen. Jede der insgesamt sieben Chalet-Suiten verfügt über einen großen Wohn-/ Essbereich mit Kamin für gemütliche Abende am lodernden Feuer. Dezente Farben und hochwertige Naturstoffe sorgen für ein Rundumwohlfühlambiente. Alle Hobbyköche können sich außerdem über die bestens ausgestattete Küche freuen. Romantischen, mit Liebe zubereiteten Candle-Light-Dinnern steht also nichts im Wege.

© zuchna Visualisierung

Die junge Gastgeberin Olivia Heidenreich.

Viele natürliche Materialien und zeitgemäßes Interieur prägen den Wohnstil der großzügigen Chalet-Appartements.

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Von den meisten Zimmern sowie vom wunderschönen Garten aus genießen die Gäste einen herrlichen Blick auf den Chiemsee. Wassersportfans steht sogar ein hauseigenes Boot zur Verfügung.

Zur luxuriösen Ausstattung gehören weiters ein bis zwei Schlafzimmer, ein ansprechendes Bad mit Raindance-Dusche und Sauna sowie ein Balkon oder eine Terrasse. Der chaleteigene Wein­klimaschrank wird bereits vor der Ankunft nach Gästewunsch befüllt. Morgens sorgt das Tischlein-deckdich-Frühstück im Chalet für beste Laune und einen guten Start in den Tag. Wellnesswonnen und Massagen im privaten Chaletumfeld stehen ebenso zur Wahl wie medizinische Kosmetik in der autarken Naturheilpraxis ganz in der Nähe. Im beheizten Außenpool fühlen sich alle „Wasserratten“ rund ums Jahr bestens aufgehoben. Während der warmen Monate locken in der Garten-Lounge um den Pool be­ queme Sonnenliegen, schattenspendende Daybeds, frei schwebende Hängekörbe und lässige Sitzsäcke, die man je nach Lust und Laune platzieren kann. Oder wie wäre eine Yoga-Session auf der Holzplattform am Waldrand? Nicht zu vergessen ein weiteres Highlight: Wenige Minuten vom Chiemsee Chalet entfernt, wartet die hauseigene Elektroyacht darauf,

die Inseln im Chiemsee zu erkunden. Und noch eines liegt den Heidenreichs sehr am Herzen: Egal, wer man ist und woher man kommt, im Chiemsee Chalet kann man seinen Status für die Dauer des Aufenthalts getrost in den Schrank hängen und einfach man selber sein! r

Chiemsee Chalet Inhaber: Olivia und Hendrik Heidenreich Sagberg 2 D-83112 Frasdorf Telefon: 00 49 / (0) 80 52 / 620 E-Mail: info@hideaways-hotels.com Internet: www.hideaways-hotels.com

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Gebratene Lammlendchen und GemĂźse-Curry-Couscous.

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Gemütlichkeit und eine traditionsreiche Küche vereinen sich in der Gaststube zu einer gelungenen Symbiose.

Zweierlei vom Saibling auf Tomaten-Risotto, dazu Basilikum-Pesto und Rieslingschaum.

Alte Post Holzkirchen

Zeitgeist trifft auf bayerische Gemütlichkeit

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irschgeweihe, hochwertige Betten, schöne Stoffe, moderne Möbel im Landhausstil, Minibar, TV, liebevoll ausgesuchte Accessoires wie hier ein Schwarz-Weiß-Foto, dort eine hübsche Obstschale – die zauberhaften Zimmer im Hotel Alte Post im oberbayerischen Holzkirchen sind heimelige, komfortable Wohnoasen. Schon von außen ist das 1674 erstmals erwähnte Haus mit seiner außergewöhnlichen Fassadenmalerei ein echter Blickfang. Einst war es die Königlich-Bayrische Poststallhaltung. Seit Generationen befindet sich das prächtige Anwesen mit seinem bäuerlichen Barockportal in Familienbesitz. Alles atmet den Hauch der Geschichte und doch haben es die heutigen Gastgeber brillant verstanden, Historie und Zeitgeist miteinander zu kombinieren. Seit nunmehr über 20 Jahren kümmern sich Gabriele Falke und ihr Mann Udo um das Wohl der Gäste. „Wir haben die Alte Post von meinen Schwiegereltern übernommen. Immer wieder haben wir sie auf den neuesten Stand gebracht, damit sich die Gäste bei uns wohlfühlen. Heuer werden wir von April bis Juni den Restaurantbereich schließen, denn wir bekommen

Die Gastgeberfamilie: Schwiegersohn Andreas Huber, sitzend Udo Falke und seine Frau Gabriele, Tochter Elisabeth und Sohn Maximilian (v.l.n.r.).

eine neue Küche, gleichzeitig werden acht Zimmer modernisiert inklusive der Bäder. Wir haben viele langjährige Mitarbeiter, das ist uns wichtig. Außerdem unterstützen uns unsere Kinder. Elisabeth kümmert sich um Organisation und Rezeption, Sohn Maximilian und Schwiegersohn Andreas Huber leiten gemeinsam die Küche. Maximilians Lehr- und Wanderjahre führten ihn zu Sternekoch Holger Bodendorf nach Sylt, zu Barbara Schlachter vom Berghotel Schlossanger Alp, eine Spitzenköchin des Allgäus, zur Silberdistel Sonnenalp sowie zum Parkhotel Egerner Höfe und Michael Fell. Andreas Huber, gelernter Metzger und Koch, baute seine Fähigkeiten im Hotel Interalpen Telfs und im Gmachl Salzburg aus. Das Restaurant ist eine urige große Wirtshausstube, genauso, wie man sich bayerische Gemütlichkeit vorstellt. Hier verwöhnen die beiden jungen Köche mit Spezialitäten aus ihrer Heimat, die sie zeitgemäß kreieren. So findet man auf der Speisekarte neben der Schweinshaxe mit

Semmelknödel oder einem gar köstlichen Sauerbraten auch Zander auf OrangenFenchelgemüse und Käsegnocchi, gebratenen Ziegenkäse und Rindercarpaccio. Aus einem ehemaligen Metzgerladen schuf die Familie eine richtig schicke, stylische Bar. „Sie avancierte innerhalb kurzer Zeit zu einem beliebten Treffpunkt für Einheimische und Gäste“, freuen sich die Gastgeber. r

Alte Post Holzkirchen Gastgeber: Familie Falke Marktplatz 10a, D-83607 Holzkirchen Telefon: 0 80 24 / 30 05 - 0 Telefax: 0 80 24 / 30 05 - 555 E-Mail: info@alte-post-holzkirchen.de Internet: www.alte-post-holzkirchen.de 43 Zimmer, Übernachtungspreise: DZ ab 135 – 170 Euro inklusive Frühstück Öffnungszeiten Küche: 11.30 – 21.30 Uhr Ruhetag: Di., Hunde auf Anfrage: 15 Euro Tagungs- und Festräume Kreditkarten: Visa, EC-Karte, Mastercard Restaurant vom 23. April – 18. Juni 2019 geschlossen

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Bretonische Sardinen mit Birnen-Chutney, Lardo, Skyr. Nicht nur die Kreativität auf dem Teller, auch der Teller selbst liegt dem reiselustigen Sternekoch am Herzen: „Auf einer Bali-Reise entdeckte ich eine kleine Manufaktur mit wunderbarem Porzellan. Ich musste es unbedingt bestellen.“

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Sternekoch Florian Vogel, eingerahmt von Souschef Hendrik Franz und dem Chef Patissier Christian Walter. Rechts: Auch das Dessert gleicht einen kulinarischen Gemälde: Rüblikuchen mit Frischkäse, Yuzubaiser, Haselnusscrumble und Pistazie.

Schloss Hohenkammer

Sternekoch Florian Vogel – der kulinarische Geschichtenerzähler

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as Ostfriesentortenrezept seiner Großmutter unterlegte Florian Vogel mit einem selbstgemalten Bild und servierte die Torte seinen Gästen in Miniatur-Ausgabe. Ein Zuckerrübenfeld weckte Kindheitserinnerungen, inspirierte ihn zu den unterschiedlichsten RübchenGerichten. Alte Gesetzesblätter zerknüllte der 38-Jährige, richtete sie auf einer Schale als „Studentenfutter“ in Form eines Desserts an. „Meine Frau Anna ist Juristin und wollte die Blätter entsorgen. So entstand die Idee. Ich erzähle gerne zu meinen Gerichten eine kleine Geschichte“, sagt der sympathische Sternekoch schmunzelnd. Seit 2015 ist er Küchenchef im Restaurant Camers auf Schloss Hohenkammer, einem weit über die oberbayerischen Grenzen hinaus bekannten Hotel und Tagungscenter. Kochen ist seine Leidenschaft, sein Herzblut. Hochkarätige Sterneköche wie Alfons Schubeck, Martin Fauster im Hotel Königshof oder Christian Bau vom Luxusdomizil Victor’s Residenz Hotel Schloss Berg begleiteten sei-

nem beruflichen Weg. „Besonders wichtig ist mir die Zeit bei Drei-Sterne-Koch Christian Jürgens. Er hat mich sehr geprägt“, verrät der gebürtige Friese. Über seinen 2017 erhaltenen und in diesem Jahr nochmals bestätigten Michelin-Stern sagt Florian Vogel bescheiden: „Er ist das i-Tüpfelchen der Anerkennung für das, was wir hier täglich tun. Ohne mein tolles Team wäre es gar nicht möglich. Wichtig ist mir eine Crew, auf die ich mich verlassen kann, außerdem natürlich ein perfektes Produkt, gutes Handwerk, Kreativität. Ideal ist die Nähe zu Gut Eichethof, dem hoteleigenen Bio-Bauernhof des Schlosses. Die Gäste sollen begeistert sein, wenn sie etwas Tolles auf dem Teller haben und natürlich wiederkommen. Jeder Koch muss seine eigene, unverwechselbare Handschrift in der Küche zeigen.“ Da gehen bretonische Sardinen eine gar köstliche Liaison mit Birnen-Chutney, Lardo und Skyr ein. Der geflämmte Heilbutt wird von einer Misohollandaise und Blumenkohl begleitet, Hereford-Rippchen werden 30 Stunden gegart. Zu ihnen gesellt sich Gemüse vom Eichethof-Garten und ein Graupenrisotto. Zum süßen Abschluss wird der Gaumen noch einmal auf „Hochtouren“ gebracht: „Original Beans verarbeitet die seltensten Kakaos der Welt zu Spitzenschokolade, zu ihr servieren wir Cheesecake und Litchi.“ Für den professi-

onellen Service sowie die Weinkarte zeichnet die charmante Restaurantleiterin Iris Geier verantwortlich. r Schloss Hohenkammer Geschäftsführer: Martin Kirsch Schlossstraße 20, D-85411 Hohenkammer Telefon: 0 81 37 / 93 40 Telefax: 0 81 37 / 93 43 90 E-Mail: mail@schlosshohenkammer.de Internet: www.schlosshohenkammer.de Öffnungszeiten Camers Restaurant: Di. bis Sa. ab 18.30 Uhr Ruhetage: So., Mo., die „Alte Galerie“ bzw. der Biergarten haben das ganze Jahr über geöffnet, Tagungsgastronomie 168 Zimmer, Übernachtungspreise: DZ ab 89 Euro inkl. Frühstück/WLAN 29 Tagungs- und 6 Veranstaltungsräume Wellnessbereich, Hunde: 10 Euro pro Nacht Teilweise barrierefrei Kreditkarten: alle außer Diners

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Feine Tischkultur im Restaurant Senger.

Das Tegernsee

Alpines Hideaway über dem Tegernsee

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enn es sie nicht gäbe, müsste man diese Idylle erfinden. Oberhalb des Tegernsees liegt das Hotel DAS TEGERNSEE in privilegierter Südhanglage und verwöhnt mit traumhaften Ausblicken über den See, auf den Wallberg und die Tegernseer Voralpenkulisse. Ebenso wie Naturliebhaber finden

auch sportlich Aktive jetzt im Frühling zahlreiche Möglichkeiten, das Tegernseer Tal zu entdecken. Mountainbikes und EBikes können im Hotel ausgeliehen werden. Verschiedene Wander- und Bike-Touren beginnen direkt vor der Haustür. Der Yachtclub Tegernsee und ein Bootsverleih sind in wenigen Gehminuten zu erreichen. Freunde des „Grünen Sports“ können ihr Spiel auf gleich zwei 18-Loch-Golfplätzen in unmittelbarer Umgebung verbessern. Nach einem sportiv geprägten Tag findet man im Hotel alles, was einen Aufenthalt

Von der großzügigen Terrasse geht der traumhafte Blick auf den Tegernsee.

im Zeichen bayerischer Gastlichkeit, feiner Kulinarik und ausgedehnter WellnessWonnen so kostbar macht. Und natürlich ist auch das Wohn-Ambiente ein weiterer gewichtiger Grund, in der Neureuthstraße zu logieren – insbesondere seitdem die aufwendigen Umbau- und Erweiterungsarbeiten mit der gelungenen Renovierung des denkmalgeschützten Sengerschlosses, dem historischen Herzstück des Hauses, komplett abgeschlossen wurden. Der Gast kommt in den Genuss einer wunderbar harmonischen Melange aus Tradition und Moderne, aus Regionalität und Weltoffenheit, wie es vielleicht nur ein Hotel als Mitglied der HIDEAWAYS HOTELS Collection vermag. Das mit Geschmack und Liebe zum Detail ausgewählte Interieur in den 92 großzügigen Zimmer und Suiten, die sich auf fünf Häuser verteilen, lässt den Alltag rasch in weite Ferne rücken. Dabei trägt jedes Haus seine eigene Handschrift und erzählt in Form, Farben und Materialien die Geschichten des Tals. In diesen hochwertigen Rahmen fügt sich auch die höhere Kulinarik des Hauses. An den Herden läuft die Brigade um Küchenchef Horst Trautwein zur Höchstform auf, um die Gäste mit allerlei Genüssen zu verwöhnen. Seit inzwischen mehr als 20 Jahren ist DAS TEGERNSEE die kulinarische Heimat des gebürtigen Münsteraners der nicht nur mit seiner Leidenschaft für regionale Lebensmittel überzeugt. Klassiker neu und überraschend mit einem Touch Internationalität zu interpretieren, darin zeigt sich der Herdkünstler wohlgeübt. An einem so exponierten Platz über dem Alltag darf natürlich eines nicht fehlen: der Spa- und Wellness-Bereich. Umgeben von ausgewählten Materialien aus der Region fühlen sich hier Körper und Seele besonders wohl. Auf 2400 Quadratmetern finden sich verschiedene Saunen, ein Ruheraum mit Kaminlounge, ein Innen- und Außenpool sowie eine hochwertig ausgestattete Fitnesslounge. Attraktive Arrangements bieten ganzjährig besondere AuszeitErlebnisse. r

Das Tegernsee Gastgeber: Sven Scheerbarth Neureuthstraße 23, 83684 Tegernsee Telefon: 0 80 22 / 1 82 - 0 Telefax: 0 80 22 / 1 82 - 100 E-Mail: info@dastegernsee.de Internet: www.dastegernsee.de

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Deftig, bayerisch, lecker! Und dazu Biergartenidylle.

Hotel und Wirtshaus Tegernseer Hof

Original bayerische Gastlichkeit

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as Tor zum Tegernsee – so wird das idyllische Örtchen Gmund oft genannt. Altehrwürdige Höfe und Alleen knorriger Bäume säumen die schmalen Wege der sanften Anhöhen, auf denen Naturfreunde im Sommer wie im Winter (Langlaufloipen) unterwegs sind. Während Familien sich vielleicht am gemütlichen Kirchberglift vergnügen, bevor-

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zugen geübte Skifahrer das nahe gelegene Skigebiet Spitzingsee-Tegernsee. Die Region ist ein Paradies für Wanderer und Mountainbiker. Fast aus jedem Blickwinkel haben sie den malerischen See vor Augen. Wer zwischendurch etwas Stadtluft schnuppern möchte – München ist in nur 45 Autominuten schnell erreichbar. Zur gemütlichen Einkehr lädt der anno 1543 erstmals erwähnte Tegernseer Hof in Gmund. Nach intensiven Renovierungsarbeiten strahlt nicht nur die Fassade mit ihrer wunderschönen Lüftlmalerei in neuem Glanz. Im April 2018 wurde das Hotel und Wirtshaus neu eröffnet. „Unsere komfortablen Zimmer im modernen

Landhausstil sind gemütliche Rückzugsoasen. Sie verfügen über TV, Minibar, moderne Bäder und WLAN. Die MaisonetteZimmer haben eine Größe von 40 qm. Außerdem bieten wir unseren Gästen auch Appartements und Familienzimmer“, sagt Gastgeber Philipp Schreibauer. Mit einem reichhaltigen Frühstück aus regionalen Köstlichkeiten – die Eier sind vom Bauern nebenan, Wurst vom heimischen Metzger − startet man hier in den neuen Tag unter einem blau-weißen Himmel. Die Küche lädt zum Genuss bayerisch-bodenständiger Spezialitäten. Vom Brotzeit-Klassiker über einen deftigen Schweinebraten bis hin zu frischen


Ideal für private Feiern: der urige Gastraum mit Gewölbe.

1000 Jahre zurück, als Kaiser Heinrich II. dem Benediktinerkloster Tegernsee „zwei Huben Land“ in der Wachau schenkte. Da die Mönche mit dem Weinanbau am Tegernsee nicht zufrieden waren, wurde im Jahr 1176 der Tegernseerhof in Dürnstein errichtet“, erzählen die Betreiber. Für Feierlichkeiten steht ein prunkvoller Gastraum mit Gewölbedecken und Holzdielen zur Verfügung. r

Hotel und Wirtshaus Tegernseer Hof Gastgeber: Familie Worbs Kaltenbrunner Straße 2 D-83703 Gmund am Tegernsee Telefon: 0 80 22 / 96 84 20 E-Mail: info@dertegernseerhof.de Internet: www.dertegernseerhof.com Öffnungszeiten Küche: 11.00 – 21.00 Uhr 18 Zimmer in fünf Kategorien, DZ ab 99 Euro inklusive Frühstück Hunde: 15 Euro, Tagungsräume Kreditkarten: alle

Fischen aus dem Tegernsee wird der Gast in traditionellem Ambiente zünftig verwöhnt. An warmen Tagen lädt ein großer Biergarten zum Verweilen unter alten Kastanienbäumen ein. Ferienambiente, wie es urbayerischer wohl nicht sein kann. Apropos Bier, wer dem Gerstensaft nicht so recht zugeneigt ist, dem bietet die Weinkarte eine Auswahl edler Tropfen. „Viele Weine beziehen wir vom gleichnamigen Weingut Tegernseerhof aus der Wachau. Dessen Geschichte reicht über

Blick in eines der gemütlichen Zimmer.

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Blick in das hochdekorierte Gourmetrestaurant Luce d’Oro. Versteht sein Fach: Spitzenkoch Christoph Rainer.

Schloss Elmau – Luxury Spa Retreat & Cultural Hideaway

Zweiter Michelin-Stern für das Luce d’Oro und Christoph Rainer Der 26. Februar 2019 wird Christoph Rainer lange in Erinnerung bleiben. An diesem Abend wurde das Gourmetrestaurant Luce d’Oro mit einem zweiten MichelinStern ausgezeichnet! Christoph Rainer ist ehrgeizig, ambitioniert, aber nie verbissen und kein Mann der lauten Worte. Der gebürtige Hanauer freut sich zwar riesig über die hohe Ehre, bleibt aber bescheiden: „Ein solcher Erfolg ist stets eine Teamleistung, eine Anerkennung für das, was wir alle täglich tun“, sagt der sympathische, bodenständige Sternekoch, den Gault&Millau bereits zum Aufsteiger des Jahres 2018 kürte und mit 18 Punkten bewertete. Erst seit Oktober 2017 leitet Christoph Rainer den weit über die Grenzen von Schloss Elmau hinaus bekannten Gourmettempel – und nun bereits der zweite Stern! „Darauf haben wir ein ganzes Jahr hingearbeitet, nur mit einem Spitzenkoch wie Christoph konnte das gelingen“, begeistert sich Mario Corti, Kulinarischer Direktor des Luxusresorts. Zwar wurde Christoph Rainer die Liebe zum

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Kochen in die Wiege gelegt – seine Eltern führten einen Gasthof –, aber von Beginn an hatte der heute 45-Jährige hochgesteckte Pläne, träumte von einem MichelinStern: „Ich wollte nicht Ratsherrentopf oder Pfeffersteak Madagaskar kochen, ich wollte Haute Cuisine.“ 2007 ist er am Ziel. Nach Stationen u. a. in der Residenz Heinz Winkler, Aschau und bei Dieter Müller in Bergisch Gladbach erhält Christoph Rainer in der Villa Rothschild, Königstein seinen ersten und vier Jahre später den zweiten Michelin-Stern. Anschließend steht der leidenschaftliche EintrachtFrankfurt-Fan im renommierten Frankfurter Tigerplast am Herd. Dann kommt der Ruf von Mario Conti. „Schon beim ersten Besuch auf Schloss Elmau stand für meine Frau Nicole, sie ist Restaurantfachfrau, und mich fest: Das ist es! Wir sind beide sehr naturverbunden, inzwischen wurde uns diese wunderschöne Region zum Zuhause“, erzählt Christoph Rainer. Seine Art zu kochen – basierend auf den Wurzeln der französischen Küche, die er durch fernöstliche Aromen zeitgemäß interpretiert – fasst der experimentierfreudige Executive Chef in einem Satz zusammen: „Wir möchten unseren Gästen eine moderne, spannungsreiche Kreativküche bieten. Wir mögen keine zu extremen Aromen-Kontraste, verständliche, nachvollziehbare Aromen-Verbindungen sind uns sehr wichtig.“

Aber es gibt natürlich außer einem Besuch im Luce d’Oro noch weitere Gründe, warum ein Aufenthalt in Schloss Elmau – Luxury Spa Retreat & Cultural Hideaway so unvergesslich ist: die Schönheit und Unberührtheit der primären Lage, der Luxus von Freiheit und Weltoffenheit, elegante Zimmer und Suiten, sechs getrennte Spas und große Pools, ein Jivamukti Yoga Center, das hochkarätige kulturelle Angebot mit großartigen Künstlern und Autoren, der kulinarische Genuss in insgesamt neun Restaurants und nicht zuletzt die Tatsache, dass die Gäste seit der Eröffnung des Luxury Spa Retreat & Cultural Hideaway im März 2015 gleich zwei Fünf-SterneSuperior Hotels auf dem großzügigen Areal zur Verfügung zu haben. r Schloss Elmau – Luxury Spa Retreat & Cultural Hideaway Gastgeber: Yasmin Cachemaille Grimm und Urs Grimm D-82493 Elmau / Oberbayern Tel.: 0 88 23 / 18 - 0 schloss@elmau.de, www.schloss-elmau.de Insgesamt 162 Zimmer und Suiten, vier Ferienwohnungen, Unterkunftspreise je nach Saison und Kategorie, 220 – 800 Euro pro Person, diverse Packages, Konzertsaal, Konzerte und Lesungen siehe Website, Konferenz- und Veranstaltungsräume, Buchhandlung und Geschäfte, Kinderclub, Workshops für Kinder, Fußballcamps etc. Hunde sind in wenigen Zimmern erlaubt. Raucherlounge, Kreditkarten: alle


Taube aus PlounéourMénez. Ungestopfte Bio-Gänseleber. Dessert Elmauer Waldboden.

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Hotel Werdenfelserei

Alpines Hideaway für naturnahes Urlaubsglück

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ür die Gastgeberfamilie Erhardt, die bereits einen kleinen Fiakerhof mit Gästeappartements besitzt, hat sich mit der Werdenfelserei ein kleiner Traum erfüllt. „Wir sind hier im Werdenfelserland aufgewachsen, mit der Natur und der Bergwelt fest verwurzelt und das spiegelt sich auch in unserem Hotelkonzept wider“, erzählt Gastgeberin Monika Erhardt. „So ist beispielsweise das gesamte Hotel, bis auf wenige Bereiche, nach der Vollholzbauweise mit ausgewählten Hölzern sowie weiteren Naturmaterialien aus dem Alpenraum errichtet worden.“ Sobald der Gast in das alpine Hideaway eincheckt, begleitet ihn der Duft des Holzes und lässt sofort ein angenehmes Wohngefühl aufkommen. Herrlich geht der Blick direkt auf die umgebende Naturlandschaft und die Berge, so, als sei man Teil dieser Natur. Als Hommage an die Region präsentieren sind die 43 wunderbar atmosphärischen Studios und acht luxuriösen Suiten, die traumhaften Schlaf garantieren. Holz, Glas, viel Licht

und Panoramaaussichten auf die Gipfel des Werdenfelser Landes prägen auch das Ambiente in den öffentlichen Bereichen. Das Highlight ist ohne Frage der „Rooftop-

Pool“ mit fantastischem Blick in die Berglandschaft. Gleich daneben liegt die Poolterrasse des Spa-Bereichs, der sich über zwei Etagen erstreckt und mit verschiede-

Ob Kulinarik im „Wurzelwerk”, Wellness oder Wohnen – die Werdenfelserei erfüllt mit ihrer besonderen Philosophie alle Wünsche an ein außergewöhnliches Zuhause auf Zeit.

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Direkt an Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, gelegen, findet man die Werdenfelserei im Zentrum von Garmisch-Partenkirchen.

Wäger zur Höchstform auf, um am Abend raffinierte Menüs und regionale Schmankerln aus den besten Produkten der Umgebung auf die Teller zu zaubern. Wer sich nach all den Kulinarien sportlich betätigen möchte – die Werdenfelserei bietet jetzt im Frühjahr und Sommer viele Möglichkeiten für eine aktive Auszeit vom Alltag. So kann man Wandern, Golfen, Bergsteigen, Mountainbike-Touren unternehmen oder auch maßgeschneiderte Sportprogramme für die aktive Erholung in Anspruch nehmen. Das Werdenfelser Land hat dies alles und noch viel mehr zu bieten. Und natürlich hat auch die Natur vor der Haustür ganzjährig Hochkonjunktur. r

nen Saunen, Dampfbad, Infrarotkabinen, vier Anwendungsräumen und einer stimmungsvollen Spa-Lounge mit Kamin alle Sinne verwöhnt. Auf gleicher Ebene ist der

moderne Konferenzraum mit eigener Terrasse, während sich die große Hotelkulinarik, ganz bodenständig, im Erdgeschoss befindet. Hier läuft Küchenchef Johannes

Hotel Werdenfelserei Inhaber: Familie Erhardt Alleestraße 28 D-82467 Garmisch-Partenkirchen Telefon: 0 88 21 / 5 75 58 Telefax: 0 88 21 / 8 16 03 E-Mail: info@werdenfelserei.de Internet: www.werdenfelserei.de

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Sauerland

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Das Sauerland –

der Naturschatz Westfalens


Romantik Landhotel Knippschild

Dem Stress des Alltags entf liehen, zur Ruhe kommen und umgeben von herrlicher Natur neue Kraft tanken – wo könnte man das besser als im Sauerland? Mit seinen weiten Wiesen, ruhigen Wäldern, sprudelnden Bächen und glasklaren Seen präsentiert sich das „Land der 1000 Berge“ als ein wahrer Naturschatz. Und eine Auszeit in der „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ fördert garantiert nicht nur das körperliche Wohlbefinden, sondern entpuppt sich als wahrer Balsam für die Seele – insbesondere dann, wenn man eine der vorgestellten Adressen für eine inspirierende Alltagsf lucht wählt.

Te x t : S a b i n e H e r d e r, B e r n d Te i c h g r ä b e r, F o t o s : K l a u s L o r k e , Yd o S o l


Eine süße kulinarische Verführung: Tonkabohne, Ingwer-Baiser, pochierte Birne und Rotwein-Buttereis.

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Romantik- und Wellnesshotel Deimann

Felix Weber als Schöpfer edler Speisen

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eutschlands Sternehimmel kann sich sehen lassen. Auch im Romantik- und Wellnesshotel Deimann freut man sich über die Auszeichnung mit einem begehrten Stern des Guide Michelin. Damit stärkt das einzige Fünf-Sterne-Hotel des Sauerlands weiter seine kulinarische Kompetenz. Das Refugium, Mitglied im erlauchten Kreis der Hideaways Hotels, liegt inmitten einer großen Parkanlage. 92 Zimmer und vier Suiten, drei Restaurants, darunter das mit einem Stern gekrönte Gourmetrestaurant Hofstube Deimann, eine Bibliothek sowie das Spa im Gutshof mit einem 4000 Quadratmeter großen Bade- und Wellnessbereich sorgen für einen erholsamen und genussreichen Aufenthalt. Die erst 2016 eröffnete „Hofstube“ ist zweifellos gastronomisches Aushängeschild und Imageträger des in vierter Generation geführten Hotels. Auf einem Küchenchef Felix Weber und Koch Nikolai Friedrichs.

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Das Gourmetrestaurant „Hofstube“ setzt auf ein ungezwungenes Casual-Fine-Dining-Konzept.

hohen Niveau zu kochen, war für Sternekoch Felix Weber immer schon Anspruch – die Liste seiner kochkünstlerischen Stationen ist eine Aufzählung renommierter Betriebe. Die Ausbildung zum Koch schloss der gebürtige Wittgensteiner als bester von 60 Prüflingen ab. Anschließend sammelte er Eindrücke und Erfahrungen bei Louis C. Jacob in Hamburg, in Raubs Restaurant in Kuppenheim und in Rüssels Landhaus St. Urban in Trier. Besonders die Zeit im La Vie in Osnabrück sowie dem Sonnora in Dreis, beide DreiSterne-Häuser, prägten seine Leidenschaft für das Kochen nachhaltig. Gerade einmal 30 Personen finden in dem modern-lässig gestalteten und doch äußerst gemütlichen Restaurant Platz. Mittelpunkt ist der Küchenblock. Hier wird vor den Augen der Gäste gekocht. „Wir bieten Speisen der gehobenen Kulinarik an, aber in entspannter Atmosphäre“, beschreibt Felix Weber das Casual-Fine-Dining-Konzept. Die Ausrichtung Felix Webers ist modern-französisch und puristisch – im Mittelpunkt steht immer das hochwertige und top-

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frische Produkt. Geschmacksverwirrende Drahtseilakte bei der Komposition seiner Gourmet-Kreationen liegen ihm gar nicht. „Wichtig ist der Eigengeschmack der Produkte und alles soll so schmecken, wie es aussieht.“ Wen wundert’s, dass auch die Michelin-Tester der Leichtigkeit des Genießens bei Felix Weber erlegen sind. Mit kreativem Kopf und sicherer Hand fügt der Herdkünstler japanische Königsmakrele, Bio-Onsen-Ei, Skrei von den Lofoten und Beef „Kagoshima“ zu filigranen Gaumen-Events im Rahmen einer der Jahreszeit angepassten Menüfolge zusammen. In der exklusiven Weinkarte des Hauses finden sich mehr als 600 Positionen ausgesuchter Weine mit dem Schwerpunkt Große Gewächse aus Deutschland. Und wer nach dem Genuss all der Kulinarien sportlich aktiv werden möchte, dem bieten sich zahlreiche Möglichkeiten an. Eingebettet in die Kulisse des Hunau- und Rothaargebirges, ist die Region vor allem als Naherholungsgebiet und für den Wintersport im größten Skigebiet nördlich der Alpen bekannt. Direkt vom Hotel ausge-

schilderte Spazier-, Wander- und Fernwanderwege wie der Sauerland-Höhenflug und Rothaarsteig führen über sanfte Berge, durch Wälder und mit Bächen durchzogene Täler. Familie Deimann bietet wöchentlich zwei persönlich geführte Touren, sowie im Frühling, Sommer und Herbst jeweils spezielle Wanderwochen. In unmittelbarer Nähe zum Hotel auf einem sonnigen Bergplateau befindet sich zudem eine gepflegte 27-Loch-Golfanlage und ein Sechs-Loch-Kurzplatz. Die Fachwerk-Stadt Schmallenberg lädt wenige Fahrminuten entfernt zu einem Stadtbummel ein. Zurück im Hotel, wartet schon eine Auszeit im Spa im Gutshof mit dem 4000 Quadratmeter großen Bade- und Wellnessbereich. Es umfasst einen Outdoor- und zwei Indoorpools, sechs Saunen darunter eine Dampfsauna, finnische Sauna, Infrarotsauna, Tecaldarium, Aromabad und ein Bio-Saunarium, eine Salzsaline, ein Liegestollen sowie ein Hamam mit Rasulbad. Neueste Erkenntnisse, modernste Technik und hochwertige Produk-


Die Hotelzimmer und -suiten zeichnen sich durch die ruhige Parklage und höchsten Komfort aus.

te kommen bei den Beauty-Behandlungen zum Einsatz. So sorgt eine patentierte Technologie mit HydraFacial für ein gesundes Hautbild. Weitere Highlights sind die Quarzsandliege, die Ayurveda-Massagen sowie das Private SPA. Die Vital-Oase ist ein großzügiges Fitness- und Sportareal mit modernen Cardio- und Kraftgeräten, Indoor-Minigolf, Tischtennis und Billard, einem Raum der Stille und einer Naturheilpraxis. Das kostenlose Aktivprogramm umfasst Aquagymnastik, Nordic Walking, Meditation, Progressive Muskelentspannung, QiQong, TaiJiQuan, Wirbelsäulengymnastik und Yoga. r Romantik- & Wellnesshotel Deimann Gastgeber: Familie Deimann Alte Handelsstraße 5 D-57392 Schmallenberg Telefon: 0 29 75 / 8 10 E-Mail: info@deimann.de Internet: www.deimann.de Öffnungszeiten Küche: Hofstube Deimann Dienstag bis Sonntag ab 19.00 Uhr Kreditkarten: alle

Der Badebereich umfasst einen Outdoor- und zwei Indoorpools.

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Waldhaus Ohlenbach

Die herrliche Alleinlage garantiert absolute Ruhe und erholsame Tage mitten in der Natur.

GroSSe Urlaubsfreuden für die ganze Familie

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ie Welt ist voller kleiner Freuden. Die Kunst besteht nur darin, sie zu sehen, ein Auge dafür zu haben.“ Diese chinesische Weisheit trifft die gastliche Philosophie des Vier-SterneDomizils mitten ins Herz. Mit einer Ausnahme: „Klein“ sind die Freuden, die die Gäste hier erwarten, nicht wirklich. Ganz im Gegenteil! Im Waldhaus Ohlenbach werden wirklich große Urlaubsfreuden mit viel Engagement und noch mehr Herzblut gepflegt. Dazu gehören die herrliche Alleinlage auf 700 Metern und das wunderschöne Rundum-Panorama genauso wie die exklusive Wohlfühlatmosphäre in den großzügigen und komfortablen Zimmern und Suiten, die für jeden Anspruch genau das Richtige bieten: von klassischen über moderne Deluxe-Doppelzimmer, von frisch renovierten Familienzimmern mit Platz für vier Personen bis hin zu den 60 qm großen Suiten. So unterschiedlich die Interieurs auch sein mögen, eines haben sie alle gemein: die fantastische Aussicht über die Berge und Wälder, die man bei einem Großteil der Zimmer ganz entspannt auf dem eigenen Balkon oder der Loggia genießen kann. Noch größere Entspannungsfreuden erle-

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ben die Gäste im neu gestalteten Wellnessbereich „Waldzauber & Spa“ mit Innen- und Panorama-Außenpool (30 Grad), zwei Saunen, Hamam und modernen Treatment-Räumen. Wer es lieber aktiver mag, der freut sich über die zahlreichen Wander-, Bike- und Langlauftouren, die direkt vor der Haustür beginnen, die Golfplätze und im Winter natürlich über die bestens präparierten Skipisten im Hochsauerland – eine Tatsache, die insbesondere auch Familien anspricht, die im Waldhaus Ohlenbach sehr gerne gleich mit mehreren Generationen anreisen. Denn bei Anja und Stefan

Schneider, die ihr Haus vorbildlich an den Zeitgeist und die sich verändernden Wünsche der Gäste angepasst haben, fühlen sich Großeltern und Paare genauso wohl wie Eltern mit kleinen Kindern oder junge Erwachsene. Das liegt bestimmt auch an der außergewöhnlichen Genusskultur. Und die fängt am Morgen mit einem hochkarätig bestückten Büfett an, bei dem hausgebackenes Brot und Brötchenspezialitäten genauso selbstverständlich sind wie die selbst gemachten Frühstücksleckereien und vom Hausherrn persönlich à la minute zubereitete Eierspeisen. Nachmittags


Über eine schönere Panoramalage verfügt selbst im Sauerland kaum ein zweites Hotel. Dementsprechend präsentiert sich auch der ganzjährig beheizte Außenpool mit tollen Aussichten. lockt das sündhafte Kuchenbüfett, für das viele Gäste extra anreisen. Ein besonderes Highlight unter den vielen großen und kleinen Waldhaus-Urlaubfreuden ist das Halbpensions-Menü, das sich die Gäste ganz nach ihrem Gusto à la carte zusammenstellen können. Beeindruckend auch die mit über 400 Positionen toll bestückte Weinkarte und das speziell gebraute Hausbier. r Waldhaus Ohlenbach Gastgeber: Anja und Stefan Schneider Ohlenbach 10 D-57392 Schmallenberg-Ohlenbach Telefon: 0 29 75 / 84 – 0 Telefax: 0 29 74 / 84 48 E-Mail: info@waldhaus-ohlenbach.de Internet: www.waldhaus-ohlenbach.de Öffnungszeiten Küche: Schneiderstube 18.00 – 21.00 Uhr, Ruhetage: keiner Preise: EZ ab 140 Euro, DZ ab 120 Euro, Suite ab 150 Euro pro Person inkl. Langschläfer-Frühstücksbüfett und WaldhausAbendmenüs à la carte, attraktive Arrangements z.B. für Golfer das „Sauerland open“ (drei Turniere an 3 Tagen 19. 6. – 23. 6. 2019) inkl. 4 ÜB, 3 x Waldhaus Abendmenü, 1 x Abschluss-Dinner mit Siegerehrung, Rundenverpflegung, Startfee und Greenfee 742 – 942 Euro p.P. Kreditkarten: American Express, Eurocard, Visa, EC-Karte

Moderne Interieurs aus natürlichen Materialien und viel Platz prägen die Wohlfühlatmosphäre in den neuen Südzimmern.

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Das romantische Ambiente in den verschiedenen Restaurantstuben steht der hervorragenden Küche in nichts nach. Das Vitello Tonnato vom Wildschweinrücken mit Blattsalaten, Kapern und Thunfischmayonnaise ist nur eines der superleckeren Wildgerichte, für die die Gäste von weit her anreisen.

Mit seinem urgemütlichen Ambiente, der großen Theke und herzhaften Leckereien knüpft das neue „Wirtshaus“ an die gastlichen Traditionen früherer Tage an.

Romantik Landhotel Knippschild

Es wird Wild!

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enn Klaus Knippschild nicht am Herd steht, dann zieht es ihn am liebsten in die Natur. Genauer gesagt in die Wiesen und Wälder, die im Romantik Landhotel Knippschild im idyllischen Bergdorf Kallenhardt, das postkartenreif auf einer Kuppe über den Hügeln des nördlichen Sauerlandes thront,

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fast direkt vor der Haustür liegen. „Die Jagd und die damit verbundene Nähe zur Natur dient mir als Ausgleich zum Berufsleben und den Gang durchs Revier mag ich besonders gern“, erklärt der passionierte Jäger, für dessen Wildspezialitäten die Gäste von weit her anreisen. Das liegt natürlich an der hervorragenden Fleischqualität, denn in sein Wildkühlhaus kommt nur Wild aus vier festen Revieren, seinen beiden eigenen Pachtrevieren und von zwei befreundeten Jägern aus der Region. „Mir ist es ganz wichtig, zu wissen,


wer wo was geschossen hat“, betont der engagierte Hausherr. „Bei uns hat das Wild noch alles, um das reinste und beste Fleischprodukt zu bleiben: frische Luft, saftiges Grün, keinen Stress und uneingeschränkte Lebensräume in einer tollen Natur.“ Doch Nachhaltigkeit hört für Klaus Knippschild nicht bei der Hege des Reviers auf, sondern er achtet sorgfältigst darauf, dass in seiner Küche nicht nur Filets, sondern möglichst viele Teile des erlegten Wilds verarbeitet werden. Und so lassen sich die Gäste vielleicht einen Sauerbraten vom Wildschwein schmecken, den der Hausherr, der während seiner Wanderjahre unter anderem in der legendären „Aubergine“ von Eckart Witzigmann und im „Restaurant Bareiss“ am Herd stand, zum wohl „besten Sauerbraten der Region“ auslobt. Sehr beliebt sind auch die gefüllten Hirschrouladen mit Pfifferlingen in Rotwein-Preiselbeersoße, das Sauerländer Wildragout mit Austernpilzen oder Nüsschen aus der jungen Rehbockkeule mit Pfefferkirschen. Dazu kredenzt der charmante Service erlese­ne Weine oder die edlen Obstbrände aus der familieneigenen Brennerei. Letztere gehören auch zum Repertoire im neuen urgemütlichen „Wirtshaus“, mit dem Annette und Klaus Knippschild seit letztem Winter an die gastlichen Wirtshaustraditionen früherer Tage anknüpfen wollen. Dass ihnen das sehr schnell gelungen ist, zeigt die große Resonanz der Einheimischen, die sich hier gern auf ein frisch gezapftes Bier, einen Schoppen oder ein Schnäpschen und bodenständige Leckereien treffen. „Wir bemühen uns stets, unser Haus zu verschönern und den Service für die Gäste weiter auszubauen“, erklärt Annette Knippschild, während sie uns das Wirtshaus und eine der neu gestalteten Restaurantstuben zeigt. Dass die Gastgeber dieser Devise stets treu geblieben sind, beweisen unter anderem die wunderschönen Wohlfühlzimmer, die mit lifestyligen Interieurs aus regionalen Materialien und höchstem Komfort süße Träume versprechen. Und dann lockt natürlich noch das außergewöhnlich gestaltete Saunadorf, das einem kleinen Bergdorf nachempfunden wurde und mit verschiedenen Saunen, Erlebnisduschen, Kneippbecken, ansprechenden Ruhezonen und nachhaltigem Treatmentangebot Wellness pur verspricht. r

Natürliche Materialien und hochwertige Stoffe bestimmen die heimelige Wohlfühlatmosphäre in den 20 liebevoll renovierten Landhauszimmern.

Romantik Landhotel Knippschild Gastgeber: Familie Knippschild Theodor-Ernst-Str. 3 D-59602 Rüthen-Kallenhardt Tel.: 0 29 02 / 80 33-0, Fax: 0 29 02 / 80 33 10 E-Mail: info@hotel-knippschild.de Internet: www.hotel-knippschild.de Öffnungszeiten Küche: täglich 12.00 – 13.30 Uhr u. 18.00 – 21.00 Uhr Öffnungszeiten Wirtshaus: täglich ab 14.00 Uhr, So. ab 10.00 Uhr

Zimmerpreise: je nach Kategorie und Saison ab 118 Euro inklusive Frühstück; attraktive Arrangements, z. B. „Gute-Laune-Tage im Sommer“ (buchbar 23. 6. 2019 bis 30. 8. 2019) inkl. Welcome-Sekt, 4 ÜB mit Frühstück, 1 x Picknickkorb, 1 x Schifffahrt auf dem Möhnesee, Nutzung des Saunadorfes, je nach Kategorie ab 209 Euro p. P. Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte

Sehr zur Freude seiner Gäste ist Klaus Knippschild ein passionierter Jäger und so stammt das Fleisch für seine fast schon legendären Wildgerichte ausschließlich aus heimischer Jagd.

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Im Gourmetrestaurant Kaiserstube erlebt man die kreative KĂźche des Hausherrn, umgeben von moderner Eleganz und edler Tischkultur.

Mit jugendlichem Elan und frischen Ideen spannt Matthias Schnorbus den Bogen zwischen gastlichen Traditionen und moderner Lebensart.

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Links: Im FrĂźhling steht auch im Kaiserhof Spargel hoch im Kurs. So findet das Filet vom Steinbutt mit gebratenem grĂźnem Spargel seinen aromatischen Begleiter.


Hotel Kaiserhof

Kaiserlich genießen

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ie „Toskana des Sauerlandes“, wie die Region rund um Medebach von Kennern auch genannt wird, lernt man im Hotel Kaiserhof im Ortsteil Medelon von seiner schönsten und auch genussreichsten Seite kennen – und das nicht nur wegen der geschmackvollen Wohlfühl-Interieurs, des modernen Komforts und der freien Ausblicke über grüne Wiesen und Felder, sondern vor allem wegen der authentisch-herzlichen Gastlichkeit durch Matthias Schnorbus. Der junge Gastronom hat in den letzten Jahren viel investiert, um den Betrieb, der sich bereits seit 1836 in Familienbesitz befindet, an den Zeitgeschmack anzupassen, ohne dabei die Traditionen zu verleugnen. Eindrucksvolles Beispiel dafür ist das Gourmetrestaurant Kaiserstube, in dem sich der Kaiserhof von seiner elegantesten Seite zeigt. Wunderschön auch die edel möblierte Terrasse und die zwölf luxuriös ausgestatteten Zimmer, die bis ins Detail den hochgesteckten Erwartungen entsprechen, die mit dem kaiserlichen Namen verknüpft sind. Und so fühlen sich im Kaiserhof anspruchsvolle Kurzurlauber und Geschäftsreisende genauso wohl wie die Einheimischen selbst, die in den schmucken Räumlichkeiten wie eh und je die Feste feiern, wie sie fallen, und sich in der gemütlichen Bierstube auf ein frisch gezapftes Bier, ein Gläschen Wein oder eine herzhafte Kleinigkeit treffen. Doch ganz egal, welches Ambiente man auch bevorzugt oder aus welchem Grund man nach Medelon kommt, eines haben alle Gäste gemeinsam: die Begeisterung für die Küche des Hausherrn. Seine besondere Liebe gilt dabei den Produkten der Region: So stammen die Kräuter aus dem eigenen Garten und den umliegenden Wiesen, das Wild aus heimischer Jagd, Fleisch von regionalen Erzeugern, genauso wie Obst und Gemüse, das zum Teil sogar aus familieneigenem Bio-An-

bau stammt. Höchste Ansprüche stellt der junge Kochkünstler auch an seine eigene Kreativität. Dabei versteht es sich fast von selbst, dass er in der Küche alles selber macht. Das fängt bei den ausgesuchten Leckereien für das wirkliche tolle Gourmetfrühstück an und hört bei den hausgebackenen Kuchen und den superleckeren Soßen noch lange nicht auf. Für die Kaiserhof-Klassiker wie das Entrecote vom Kalb mit Rösti und Steinpilzen oder die Fischvariation auf Rieslingschaum mit tournierten Kartoffeln und Saisongemüse, aber vor allem wegen seines ständig wechselnden „Menu du Patron“ reisen die Gäste oft von weit her an. Wer solch hochkarätige Genüsse mit naturnahen Aktivitäten verbinden möchte, der erlebt den Kaiserhof als idealen Ausgangspunkt für Entdeckungstouren durch das Hochsauerland. So lädt die hügelige

Landschaft des Naturschutzgebiets Rothaargebirge zu ausgedehnten Wanderungen und Radtouren auf den hauseigenen E-Bikes ein. Golfspieler freuen sich über die Nähe zum Golfclub Winterberg. r

Hotel Kaiserhof Gastgeber: Matthias Schnorbus Orkestraße 42, D-59964 Medebach-Medelon Telefon: 0 29 82 / 85 47 E-Mail: kaiserhof-medelon@web.de Internet: www.kaiserhof-medelon.de Öffnungszeiten Küche: Montag bis Sonntag 12.00 – 14.30 Uhr und 17.30 – 21.30 Uhr Zimmerpreise: ab 60 Euro pro Person inklusive Frühstück, attraktive Komplettarrangements, z. B. das „Sommer Arrangement“ mit 3 ÜB inkl. Gourmetfrühstück, 2 x Verwöhn-HP, 1 Gourmet-Menü, 1 Glas Welcome-Champagner und E-Bike für 1 Tag 105 p. P. pro Tag Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte

Premium-Boxspringbetten, elegante Interieurs und moderne Bäder prägen die Wohlfühlatmosphäre und den Wohnkomfort der modernen Zimmer.

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Die Gourmetküche des Jagdhofs Glashütte feiert den kulinarischen Frühling mit einer Kreation von Stefan Fäth: Norwegischer Fjord-Lachs, Frankfurter Kräuter und Rübchen.


Das exzellente Frühstück ist die erklärte Passion des Hausherrn und gehört mit seinen ausgesuchten Spezialitäten und hausgemachten Leckereien ohne Frage zu den besten der Republik.

Seit 35 Jahren verwöhnt das privat geführte Relais & Châteaux Hotel anspruchsvolle Reisende mit Natur pur, exklusiver Gastlichkeit und einer hochkarätig ausgezeichneten Küche. Seit letztem Winter sorgt das junge, Sterne-erfahrene Duo aus Küchenchef Stefan Fäth und zweitem Küchenchef Julian Steilmann für neuen kulinarischen Aufwind.

Relais & Châteaux Hotel Jagdhof Glashütte

35 Jahre luxuriöse Gastlichkeit, wo die Natur wohnt

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s war einmal ein verträumtes Tal im Wittgensteiner Bergland. Ein rauschender Bach, Wald und Wiesen, soweit das Auge reicht. Ein Haus, in dem sich seit 1939 Holzfäller, Fuhrleute und Bauern mit guter, bodenständiger Küche für ihre anstrengende Arbeit stärken konnten. Am Herd und in der Küche: Familie Dornhöfer, bodenständige Wirtsleute, deren Gastlichkeit sich schnell herumgesprochen hatte. 1972 tritt Edmund Dornhöfer als gerade einmal 20-Jähriger in die Fußstapfen seiner Familie und entwickelt sehr schnell seinen ganz eigenen Stil. Einen Stil, der Feinschmecker von weit her anlockt. Langsam reift in Edmund Dornhöfer der Plan, sein Gourmetrestaurant um ein Hotel für höchste Ansprüche zu erweitern. Allen Unkenrufen und Warnungen zum Trotz wird 1984 das Hotel Jagdhof Glashütte eröffnet. Seitdem sind genau 35 Jahre vergangen.

35 Jahre in denen Edmund Dornhöfer und seine Ehefrau Renate ein exklusives Ferienparadies geschaffen haben, das nicht nur im Sauerland seinesgleichen sucht. Das Ambiente ist gehoben, aber nicht abgehoben. Und jeder, der das stolze Fachwerkensemble betritt, fühlt sich auf Anhieb geborgen und willkommen. Woran das genau liegt, ist nur schwer in Worte zu fassen. Liegt es an der himmlischen Ruhe, den in traditioneller Handarbeit hergestellten Interieurs, den liebevoll arrangierten Details, an dem herzlichen Service und der familiären Atmosphäre oder an der exquisiten Kulinarik? Konkret können das selbst die passioniertesten Stammgäste nicht definieren, doch sie alle lieben „ihren“ Jagdhof. Der Wellnessbereich wurde im letzten Jahr aufwendig umgebaut und macht nun seinem Namen Deep Forest-Spa alle Ehre. Heimische Hölzer und Steine, frische Luft und der Bezug zur Natur sorgen nun für nachhaltige Entspannung. Der Tag beginnt mit einem üppigen Frühstücksbüfett, welches ohne Frage zu den besten der Republik gehört. „Wenn das Frühstück gut ist, dann ist es der Tag auch“, sinniert Edmund Dornhöfer. Die Kulinarik in unseren drei Restaurants ist schon immer die Seele unseres Hauses“, betont der Hausherr, der, selbst ausgebildeter Koch,

mit Argusaugen über die Qualität der Küche wacht und der scheinbar ein glückliches Händchen für junge Kochtalente hat. So haben in den letzten Jahren neun Köche im Jagdhof Glashütte ihren ersten Stern erkocht. Und auch die Viten des neuen Jagdhof-Küchenduos, Stefan Fäth und Julian Steilmann, schmücken sich mit renommierten Sternerestaurants. Man darf also gespannt sein! Aber zunächst einmal wird im Jagdhof Geburtstag gefeiert − und zwar mit einem ganzen Reigen toller Events. r Relais & Châteaux Hotel Jagdhof Glashütte Gastgeber: Renate und Edmund Dornhöfer Glashütter Straße 20 D-57334 Bad Laasphe-Glashütte Telefon: 0 27 54 / 3 99 – 0 Telefax: 0 27 54 / 39 92 22 E-Mail: info@jagdhof-glashuette.de Internet: www.jagdhof-glashuette.de Öffnungszeiten Küche: Gourmetrestaurant Mi. bis Sa. 18.00 – 23.00 Uhr Ruhetage: So., Mo. und Di. Restaurant Rotisserie „Jagdhof Stuben“ und die Fuhrmannskneipe: Dienstag bis Sonntag 18.00 – 23.00 Uhr, Samstag und Sonntag auch 12.00 – 14.30 Uhr, Ruhetag: Montag Zimmerpreise: DZ ab 148 Euro p. P. inklusive Gourmetfrühstück Kreditkarten: Amex, Mastercard, Visa

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Fischspezialitäten, wie dieser Skrei auf Tagliatelle und Grillgemüse, stehen nur dann auf der Karte, wenn die Qualität Gastgeberin 70 A L a Cdie art e persönlich überzeugt hat.


Hotel-Restaurant Zum Ritter

Zehn Jahre Traditionsgastronomie mit Pfiff

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m Herzen des sauerländischen Städtchens Attendorn liegt eine der traditionsreichsten Gastroadressen der Region: das Restaurant Zum Ritter. Der Ritter, wie das Restaurant von Einheimischen liebevoll genannt wird, war über zwei Jahrhunderte hinweg der gesellige Mittelpunkt der Stadt und daran hat sich heute eigentlich nichts geändert. Denn seit Eva Kathol die Traditionsadresse vor genau zehn Jahren übernommen hat, gehört sie wieder zu den beliebtesten der Stadt. Das liegt zum einen an dem Wohlfühlambiente, das einen Bogen zwischen nostalgischer Wirtshausgemütlichkeit und modernen Akzenten spannt, und zum anderen an der kommunikativen Atmosphäre. „Für mich ist der intensive Kontakt zu meinen Gästen mein persönliches Salz in der Suppe“, betont die stets fröhliche Gastgeberin schmunzelnd. „Viele unserer Gäste sind in den letzten Jahren längst zu Freunden geworden, die teilweise mehrmals in der Woche reinschauen.“ Und so gehört das „Pläuschchen“ beispielsweise nach dem beliebten, täglich wechselnden Businesslunch (montags bis freitags) für 9 Euro inklusive Wasser für viele Stammgäste einfach dazu. Diese familiäre Atmosphäre war es auch, die Gabriel BazagaMena, der Anfang des Jahres die Restaurantleitung übernommen hat, auf Anhieb begeistert hat. „Die Passion, mit der Eva Kathol mit ihrem wunderbaren und fleißigen Team ihre Gäste willkommen heißt und alles daran setzt, sie nach allen Regeln der Kunst zu verwöhnen, hat mich überzeugt“, betont der erfahrene Serviceleiter, der eine Vorliebe für kleine, innovative Winzer hat. Doch vor allem ist der Ritter für seine konstant hohe Qualität der Küche bekannt. Die Wirtin steht persönlich am Herd und zelebriert eine feine regionale und internationale Küche. Als engagierte Verfechterin von Frische und Topqualität lässt sie es sich nicht nehmen, alle Zutaten persönlich einzukaufen. Am liebsten natürlich bei ausgesuchten regionalen Erzeugern. „Ich muss mich persönlich von der Qualität der Produkte über-

Die Plätze im lichtdurchfluteten Ritter-Wintergarten sind besonders am Wochenende heiß begehrt. Unten: Seit Anfang des Jahres steht Restaurantleiter Gabriel Bazaga-Mena der herzlichen Gastgeberin Eva Kathol und ihrem Team zur Seite.

zeugen und kaufe nur das ein, was meinen Vorstellungen von Qualität entspricht“, betont die Vollblutgastronomin. „Außerdem kommen mir die besten Ideen immer beim Einkauf. Und wenn ich dann noch frischen Fisch entdecke, bin ich voll in meinem Element.“ Kein Wunder also, dass sich ihre Kreationen rund um Thunfisch, Skrei und Co als die Chartbreaker des wechselnden Speisenangebots entpuppen. Aber auch das Original Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat, Saltimbocca vom Kalb oder jetzt im April die Spargelspezialitäten lohnen selbst weite Wege. Genau wie die abwechslungsreichen Ver-

anstaltungsabende, für die man sich am besten eines der fünf gemütlichen Hotelzimmer reserviert. r Hotel-Restaurant Zum Ritter Gastgeberin: Eva Kathol Kölner Str. 33, D-57439 Attendorn Telefon: 0 27 22 / 65 71 91 E-Mail: info@zum-ritter-attendorn.de Internet: www.zum-ritter-attendorn.de Öffnungszeiten Küche: Mo. bis Fr. 12.00 – 14.00 Uhr (Businesslunch) u. 18.00 – 22.00 Uhr, Sa. 18.00 – 22.00 Uhr, Ruhetag: Sonntag Zimmerpreise: EZ 68 Euro, DZ 94 Euro inkl. Frühstück Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte

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Burgenland

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Gut Purbach verwÜhnt mit pannonischen Kleinigkeiten wie veganen Eiern vom Araucana-Huhn, Kalbszunge mit Paradeisern, Ziegenkäse und Weintrauben.


Das Burgenland Natur und Genuss in der Sonnenstube Österreichs Das Burgenland präsentiert sich als eine der ältesten, schönsten und wärmsten Kulturlandschaften Europas. Über 300 Sonnentage bescheren eine reiche Traubenernte. Renommierte Winzerinnen und Winzer haben sich mit ihren ausgezeichneten Weinen weltweit einen Namen gemacht. Nichts an diesem Fleckchen Erde ist einseitig, ständig wechseln die Perspektiven: Hügelland und Ebene, Mitteleuropa und Balkan, österreichische und ungarische Sprache, Kultur und Kulinarik. Während andernorts noch kräftig geheizt wird, beginnt hier der Frühling bereits Anfang März und die ersten Störche ziehen ihre Kreise. Rund um die UNESCO-Welterbe-Region Neusiedler See (der größte Steppensee Mitteleuropas) gruppieren sich malerische Orte. Herzliche Gastgeber wie Max Stiegl vom Gut Purbach oder Tanja Wallner, charmante Hausherrin im Hotel Wilheminenhof, sorgen dafür, dass sich Reisende rundum wohlfühlen. Vom Gourmettempel der Extraklasse bis zum „Schmankerlwirt“ sind die Tische reich gedeckt für Geschmackserlebnisse burgenländischer Art.

Te x t : G a b r i e l e I s r i n g h a u s e n , Gundula Luig-Runge F o t o s : Yd o S o l


Gut Purbach

„Mit Herz, Verstand und Hirn“

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ie ein mittelgroßer Ballon, goldschimmernd, präsentiert sich das Gericht auf einem braunen Keramikteller – Hendl in der Blase! Unter der Haut schimmern Trüffelscheiben und Pilze, verströmen einen betörenden Duft. Auf Gut Purbach im Burgenland ist alles etwas anders, etwas innovativer, etwas einzigartiger – die Küche, die gemütlichen Zimmer, die Atmosphäre. Dafür zeichnet ein Mann verantwortlich, der einst als jüngster Küchenchef mit einem MichelinStern geehrt wurde, da war er gerade zarte 20 Jahre: Max Stiegl. Heute ist er natürlich einige Jährchen älter, aber die Leidenschaft, die Euphorie, die Liebe zu seinem Beruf hat er sich bewahrt. „Ich bin mir treu geblieben, habe großen Respekt vor der Natur und immer noch ein Herz für Hirn und Hoden“, sagt er schmunzelnd. Will heißen, Max Stiegl verarbeitet das ganze Tier, erhebt Innereien zu köstlichen Speisen, bereitet Kutteln auf serbische Art in der Tajine zu, begeistert Feinschmecker mit seiner Halászlé – einer pannonischen Fischsuppe – und eben dem Hendl in der Blase. „Das Rezept geht auf einen der größten Köche aller Zeiten zu-

Sympathisch, innovativ und meistens gut gelaunt: Max Stiegl.

rück, auf Fernand Point. Er entwickelte in den 1930er Jahren die Technik des In-derBlase-Garens. Die Gäste lieben es, wenn die gefüllte Blase am Tisch serviert wird, oft gibt es Applaus“, erzählt Max Stiegl. Seit über zehn Jahren ist der Vater von drei Söhnen Gastgeber auf Gut Purbach.

Ein besonders lauschiges Plätzchen ist der Innenhof mit schattenspendenden Bäumen und einem alten Brunnen.

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Das gleichnamige Winzerstädtchen am Neusiedlersee gab dem wunderschönen Haus mit seinen dicken, geweißten Steinwänden, den mächtigen Holzbalken und einem idyllischen Innenhof den Namen. Umgebaut und erworben hat es der Wiener Anwalt Dr. Hans Bichler. Der ist aber nicht nur Advokat, sondern auch begeisterter Winzer. Er bewirtschaftet 3,6 Hektar Rebfläche an den Südosthängen des Leithagebirges, wo vor allem Burgundersorten wie Chardonnay, Pinot Gris oder Blaufränkisch ideale Voraussetzungen finden. Viele Bichler-Weine werden natürlich auf Gut Purbach getrunken, immer dann, wenn Max Stiegl wieder die Geschmacksnerven seiner Gäste auf Reisen schickt und sie in den kulinarischen Himmel entführt. Aber auch internationale Tropfen lagern im gut bestückten Keller. In der Küche gehen französische Kochkunst und burgenländische Tradition eine gelungene Symbiose ein. Großer Wert wird auf saisonale und regionale Zutaten gelegt, vom frischen Fisch aus dem Neusiedlersee über Ziegenfleisch aus der eigenen Zucht bis hin zum liebevoll gepflegten Kräutergarten. Nach so viel Genuss ist es wunderbar, wenn man sich abends auf Gut Purbach zurückziehen kann. Historische Räume,


Pannonische Kleinigkeiten wie vegane Eier vom Araucana-Huhn, Kalbszunge mit Paradeisern, Ziegenkäse und Weintrauben.

Moderne Kunst im Restaurant.

zeitgemäßes Design und integrierte moderne Kunst vereinen sich in den Zimmern und Suiten zu einer eindrucksvollen Architektur. Das zauberhafte Refugium ist darüber hinaus eine beliebte HochzeitsLocation. r Gut Purbach, Gastgeber: Max Stiegl Hauptgasse 64, A-7083 Purbach Telefon: 00 43 / 26 83 / 5 60 86 office@gutpurbach.at, www.gutpurbach.at Übernachtungspreise: nach Saison und Kategorie 140 – 500 Euro Öffnungszeiten Küche: Mo. 18.00 – 21.00 Uhr Do., Fr., Sa. ab 12.00 – 14.00 Uhr und 18.00 – 21.00 Uhr, So. 12.00 – 18.00 Uhr Ruhetage: Di. und Mi., Kulinarischer Kalender, Kreditkarten: alle

Das Gericht präsentiert sich wie ein goldschimmernder Ballon – Hendl in der Blase. Rechts: Lamm aus eigener Zucht mit Kohlrabi, Paprika und Holundersoße.

Kochbücher von Max Stiegl: „Mein Pannonien“ 39,95 Euro, ISBN 978-3-99005-239-6 Neu: „Sautanz“ 25 Euro, ISBN-13: 978-3710401848

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Hotel und Restaurant am Friedrichshof

Entschleunigung, Kunst und Genuss

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Ein eingespieltes Team, das auch bei der Arbeit Spaß hat: Küchenchef Stefan Steinhöfer und Geschäftsführerin Elisabeth Schwarz. Unten: Gebratenes Thunfischfilet mit Glasnudeln, Sesam und Pak Choi.

ralte Bäume, üppig bepflanzte Blumentöpfe, Vogelgezwitscher und im lauschigen Garten liebevoll eingedeckte Tische. Nur 45 Autominuten von Wien liegt das Hotel und Restaurant am Friedrichshof. Rein gar nichts scheint die Stille an diesem idyllischen Fleckchen Erde im sonnenverwöhnten Burgenland zu stören. Dabei kann das 20 Hektar große Areal auf eine bewegte Geschichte zurückblicken, weiß Elisabeth Schwarz. „Den Namen erhielt der Friedrichshof vom Habsburger Erzherzog Friedrich, der hier anno 1890 ein landwirtschaftliches Gut erbaute. Später zog eine Kommune ein und sorgte für reichlich Gesprächsstoff. Inzwischen ist der Friedrichshof eine Genossenschaft. Hier leben und arbeiten 200 Menschen aus verschiedenen Nationen. Es gibt Wohnungen, Privathäuser, Ateliers, ein Museum und seit 18 Jahren das Hotel und Restaurant. „Unsere Zimmer sind hell, freundlich und eher puristisch eingerichtet, aber die Gäste fühlen sich immer sehr wohl. Werke ansässiger Künstler, wie zum Beispiel von Marina Horvath, findet man im ganzen Haus. Wir sind wie ein kleines Dorf nahe der großen Stadt, urban und doch ländlich, ein multikultureller, offener Kraftort. Wir bieten Seminare und Workshops an und sind ein tolles, motiviertes Team“, erzählt die sympathische Geschäftsführerin. Zum Team gehört auch Stefan Steinhöfer, 25 Jahre jung, ehrgeizig, innovativ: „Ich hatte nie einen anderen Berufswunsch als Koch. Schon als Kind bin ich auf den Sessel gestiegen, habe meiner Mutter in die Töpfe geschaut. Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als aus all der Vielfalt, die uns die Natur schenkt, Gutes zu kochen und zu sehen, dass es die Menschen glücklich macht, dass sie es genießen.“ Die traditionelle Küche ist ihm zwar wichtig, aber genauso wichtig ist es ihm, über den Tellerrand zu schauen – nach Südeuropa oder nach Asien. Priorität haben für Stefan Steinhöfer die Produkte. „Im Winter setzte ich mich mit unserem Landwirt


Hell und modern präsentiert sich das Restaurant.

Dominik Fuhrmann zusammen. Dann besprechen wir, was er für uns anpflanzen soll, Tomaten, Kürbisse, Zucchini, Gurken, Paprika. Ich entdecke gern fast vergessene Rezepte und koche alte Klassiker wie Kalbsnieren oder Buttermilchnudeln. Das findet man heute kaum noch auf einer Speisekarte“, sagt der Küchenchef. Er überzeugt Feinschmecker, Seminar

teilnehmer und À-la-Carte-Gäste gleichermaßen, begeistert sie mit Kreationen, die auf den ersten Blick exotisch wirken, aber perfekt zusammenpassen. So füllt er zum Beispiel die Maishendelbrust mit Wasabi, sein Wolfsbarsch wird von Couscous, Zitronenkapern und Zucchini begleitet. Aber natürlich gibt es am Friedrichshof auch das beliebte Wiener Schnitzel oder

ein Frittaten-Süppchen. Die Weinauswahl obliegt der charmanten Gastgeberin persönlich: „Ein guter Tropfen krönt jedes Essen, deshalb schauen unser Restaurantleiter Christian Sipöcz und ich bei der Wahl unserer Winzer sehr genau hin. Wir unterstützen Pannobile, eine Vereinigung von neun burgenländischen Winzern.“ r

Hotel und Restaurant am Friedrichshof Geschäftsführerin: Elisabeth Schwarz Römerstraße 2 A-2424 Zurndorf / Burgenland Telefon: 00 43 / (0) 21 47 / 70 00 - 3 33 E-Mail: office@hotel-friedrichshof.com Internet: www.hotel-friedrichshof.com 33 Zimmer Übernachtungspreise: DZ ab 59 Euro pro Person inklusive Frühstück Öffnungszeiten Küche: 11.00 – 14.00 Uhr und 18.00 – 22.00 Uhr Ruhetage: Mo., Di. (geöffnet für geschlossene Veranstaltungen), Hunde: 7 Euro, Kinderspielplatz, Naturbadeteich, diverse Seminarräume mit modernem Equipment,Veranstaltungs- und Festräume, barrierefrei Kreditkarten: Visa, Mastercard, EC-Karte

Blick in ein Zimmer.

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In stilvoller Atmosphäre genießt man, was Wilma Wallner auf die Teller zaubert.

Hotel Wilhelminenhof

Frauenpower im Burgenland

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n diesem Haus haben Frauen den ‚Hut auf‘ – schon immer! Meine Großmutter Maria übernahm das Hotel Wilhelminenhof 1953, damals noch recht ungewöhnlich für eine Frau. Später wurde sie von meiner Mutter Wilma unterstützt. Heute leiten wir beide unser kleines Landhotel gemeinsam“, erzählt Tanja Wallner ein wenig aus der Familiengeschichte. Nach Lehr- und Wanderjahren kehrte die Hotelfachfrau ins heimatliche Trausdorf zurück. „Der Beruf wurde mir in die Wiege gelegt. Schon als Kinder wohnten meine Schwester und ich praktisch im Hotel. Es ist mein Zuhause“, sagt die charmante Gastgeberin lächelnd. Zu Hause fühlen sich hier auch viele Gäste. Dazu tragen die gemütlichen, im klassischen Stil eingerichteten Zimmer und Suiten ebenso bei wie die familiäre Atmosphäre und der herzliche Service, den Mutter und Tochter Reisenden bieten. Die weiten Räume ver-

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mitteln Ruhe und Gelassenheit. Neben modernen Bädern, Kabel-TV, Telefon, Minibar, Zimmersafe sowie Balkon oder Terrasse stehen ISDN-, Fax- und Modemanschluss zur Verfügung. Kulinarisch verwöhnt die Seniorchefin ihre Gäste mit einer feinen, österreichischen Küche. „Wichtig sind mir hochwertige Produkte, möglichst aus der heimischen Landwirtschaft. Je nach Saison wird die Natur und das, was sie hergibt, auf den Teller gebracht“, erklärt Wilma Wallner. Auf ihrer Speisekarte (vorbildlich: die Produzenten werden genannt) bietet sie Klassiker wie einen Altwiener Tafelspitz oder ein Zanderfilet aus dem Neusiedlersee in zerlassener Butter an. Auf Wunsch „zaubert“ sie auch einen Palatschinken: „Alles stets frisch gekocht und aus den frischesten Zutaten, die ich bekommen kann.“ Die Weinkarte ist ebenso wie die Rezeption das Metier von Tanja Wallner. Hier begrüßt sie nicht nur die Gäste, sondern gibt auch Ausflugstipps: „In unmittelbarer Nähe findet sich eine Vielzahl kultureller Veranstaltungen. Eisenstadt mit seinem prächtigen Schloss Esterhazy und den

Haydn-Festtagen ist nur wenige Minuten entfernt. Außerdem gibt es die Schlossspiele Kobersorf, die Seefestspiele Mörbisch sowie in St. Margareten den Römersteinbruch mit den beeindruckenden Passions- und Opernfestspielen.“ Relaxen kann man bei den Powerfrauen auch – im Spa mit Sauna und Kräuterdampfbad oder an warmen Tagen im Garten. Hier lädt ein großer Pool zum Abkühlen ein. r

Hotel Wilhelminenhof Gastgeberinnen: Wilma und Tanja Wallner DDr. Stefan Laszlo Platz 7 A-7061 Trausdorf / Burgenland Telefon: 00 43 / (0) 26 82 / 6 42 85 E-Mail: office@wilhelminenhof.at Internet: www.wilhelminenhof.at 32 Zimmer und Suiten Übernachtungspreise: DZ ab 120 Euro inklusive Frühstück Öffnungszeiten Küche: 11.00 – 13.30 Uhr und 17.30 – 21.30 Uhr Ruhetag: Dienstag Große Tagungs-, Seminar- und Festräume Hunde erlaubt: kostenlos, barrierefrei Kreditkarten: Visa, Mastercard, EC-Karte


Die quadratischen, farbintensiven Etiketten des Weinguts haben einen hohen Wiedererkennungswert. Passionierter Winzer und federführend bei der Kellerarbeit: Horst Gager.

Weingut Gager

Wein mit Charakter

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ingebettet in ausgedehnten Weinbergen, liegt die Weinbaugemeinde Deutschkreutz im Herzen des Blaufränkischlandes. Österreichs bekannteste Rotweinregion ist auch die Heimat der Familie Gager, die seit 1984 eines der renommiertesten Weingüter des Landes etabliert hat. Heute können Gutsgründer Josef Gager, seine Frau Paula, Sohn Horst und Tochter Daniela auf eine respektable Erfolgsgeschichte zurückblicken, denn ihre Weine stechen nicht nur durch TopBewertungen in der Fachpresse heraus, sie haben sich außerdem in Österreichs gehobener Gastronomie sowie im Weinfachhandel des Landes einen festen Platz erobert. „Dunkel, stoffig und kompakt mit einer spürbaren Struktur, einem bodenständigen Charakter und einem deutlichen Bezug zu unserer Region. Dies ist es, was wir flüssig verewigen und in unsere Flaschen füllen – und erst, wenn uns das gelungen ist, schreiben wir ‚Gager‘ drauf“, beschreibt Horst Gager, der im Familienbetrieb für die Kellerarbeit, das Marketing und die Distribution zuständig ist, die Unternehmensphilosophie. Der hochmoderne Betrieb im Herzen von Deutschkreutz gleicht aus architektonischer Sicht einer liegenden Weinflasche. Gager ist ein Rotweingut, dessen sieben Rebsorten (Cabernet Sauvignon, Merlot, Zweigelt, Syrah, Rösler, Tannat und Cabernet Franc) zu 98 Prozent in kleinen Holzfässern ausgebaut werden. Der gekonnte Einsatz von Barrique-Fässern verleiht den GagerWeinen eine wunderbare Harmonie und Struktur und wirkt sich positiv auf ihre Entwicklung aus. Rund 40 Hektar bewirtschaftet die Familie derzeit, wobei sich Vater und Sohn die Kellerarbeit teilen. „Die geringe Stockbelastung und ein gewisses Alter der Rebstöcke bedeutet für uns eine enorme Qualitätssteigerung. Daher werden unsere Trauben ausschließlich per Hand geerntet“, bemerkt Horst Gager. Der wohl bekannteste Wein des Guts ist die Cuvée „Quattro“, die seit 1988 auf dem Markt ist und den Erfolg gerade in den ersten Jahren entscheidend mitprägte. Mittlerweile produzieren die Gagers zwölf

erstklassige Weine und einen Winzersekt für jeden Anlass – vom klassischen Zweigelt für alle Tage über die Cuvée Cablot mit ihren straffen Tanninstrukturen und sehr viel Reifepotential bis zum Top-Wein Gager Gold für ganz besondere Anlässe. Und die farbintensiven quadratischen Etiketten haben darüber hinaus einen prägnanten Wiedererkennungswert. Übrigens: Wer nach der Weinprobe stilvoll nächtigen oder noch ein paar Tage Urlaub im schönen Blaufränkischland verbringen möchte, quartiert sich am besten in einem der sechs hochwertigen, modernen Zimmer am Weingut ein. Großzügi-

ge Grundrisse, ein schickes Bad sowie ein sehr leckeres Frühstück am Morgen lassen keine Wünsche offen. r Weingut Gager Inhaber: Familie Gager Karrnergasse 2 und 8 A-7301 Deutschkreutz, Mittelburgenland Telefon: 00 43 / (0) 26 13 / 8 03 85 Telefax: 00 43 / (0) 26 13 / 8 03 85 - 15 E-Mail: info@weingut-gager.at Internet: www.weingut-gager.at Geschäftszeiten: Montag bis Freitag 8.00 – 14.00 Uhr, ab 14.00 Uhr und Samstag zwischen 10.00 und 17.00 Uhr nach Vereinbarung

Herrliche Ruhe, großzügigen Platz sowie gute Matratzen genießen die Bewohner der modernen Gästezimmer.

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Geschmackvoll und modern präsentiert sich das Ambiente im Restaurant. Zwei Hauben von Gault&Millau schmücken die erlesenen Kochkünste von Jürgen Csencsits.

Gasthaus Csencsits

Das Beste für den Gast

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ahrscheinlich würde sich niemand für das 140-Seelen-Dorf Harmisch im österreichischungarischen Grenzland interessieren – wenn da nicht das Gasthaus Csencsits wäre, das Gourmet-Restaurant von Jürgen Csencsits und seiner Frau Melanie. Berühmt geworden ist es durch die Eltern des heutigen Patrons, die mit deftigen Gerichten wie Schweinsbraten und Schnitzel sowie mit legendären Bandauftritten im Südburgenland beim Publikum für Furore sorgten. Nach der Schule absolvierte Jürgen Csencsits eine Lehre bei ZweiSterne-Koch Walter Eselböck in dessen Restaurant Taubenkobel am Neusiedlersee. Nach der Ausbildung blieb er, arbeitete sich zum Souschef und schließlich zum Küchenchef hoch. Nach 15 Jahren kehrte er in den elterlichen Betrieb zurück und etablierte dort peu à peu seine eigene kreative Küchenlinie. Heute reisen Feinschmecker von weit her an, um die saisonal inspirierte, zeitgemäße Küche des Hausherrn zu gustieren, die „niemals abgehoben, aber immer

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gehoben“ ist – so Jürgen Csencsits Credo. Als Mitglied der „Jeunes Restaurateurs d’Europe“ behält sich der von Gault&Millau mit zwei Hauben und 16 Punkten ausgezeichnete Gourmetkoch vor, auf seiner kleinen, feinen Speisekarte sowohl Klassiker der österreichisch-ungarischen Küche zu servieren als auch Raum für kreative Entfaltung zu lassen. Einen lukullischen Querschnitt können feine Gaumen bei der Wahl des Menüs in fünf Gängen erleben, die man darüber hinaus auch einzeln bestellen kann. Etwa den Zander mit Speck, auf weißen Bohnen, Kümmel und saurer Sahne oder den Hirsch mit Holunder und Pastinake. Ganz vorzüglich auch die Beiriedschnitte mit Gnocchi, Spinat und Schaffrischkäse. Ein Klassiker der ungarischen Küche ist die Fischsuppe „Halàlszlè“, die mit Zander, Zucchini und ungarischem Paprikapulver zubereitet wird – ein wahres Gedicht. Das Herzstück der sonst modernen Küche ist übrigens ein alter Holzofen. „Ich bin so froh, dass wir den damals bei der Modernisierung nicht abgerissen haben. Er stammt noch von der Erstausstattung meiner Eltern aus den 1960erJahren. Wir bereiten sämtliche Jus und Fonds darauf zu und auch für Schmorgerichte und Braten ist er einfach unersetzbar“, erzählt der sympathische Cuisinier.

Für Freunde edler Tropfen ist der Weinkeller gut gefüllt. Neben variierenden internationalen Kostbarkeiten aus den besten Weinregionen der Welt erwarten vor allem viele österreichische, burgenländische und natürlich südburgenländische Köstlichkeiten den geschulten Gaumen. Selbstverständlich alles, was Rang und Namen hat, aber auch der eine oder andere regionale Geheimtipp, den vinophile Gäste hier entdecken können. Patronin Melanie Csencsits berät gerne, sehr kompetent und äußerst charmant. In den Sommermonaten lockt die wunderschöne Holzterrasse zum Tafeln unter freiem Himmel und auch einige Events sorgen für kulinarische Abwechslung. So lädt der Patron im Juli zu „Tafeln im Paradies“ ein, einem Sechs-Gang-Menü in den Örtlichkeiten eines bekannten Winzers aus der Region. r Gasthaus Csencsits Gastgeber: Jürgen und Melanie Csencsits A-7512 Harmisch 13, Südburgenland Telefon: 00 43 / (0) 33 66 / 77 22 0 E-Mail: gasthaus@csencsits.at Internet: www.gasthaus-csencsits.at Öffnungszeiten Küche: 11.30 – 15.00 Uhr und 17.30 – 21.30 Uhr Ruhetage: Montag, Dienstag und Mittwoch Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte


Ein Klassiker der ungarischen Küche ist die Fischsuppe „Halàlszlè“, die mit Zander, Zucchini und ungarischem Paprikapulver zubereitet wird.

In den warmen pannonischen Sommern sitzen die Gäste am liebsten auf der stylishen Terrasse.

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Pilgerstätte für all jene, die ausgesuchte Tisch- und Tafelkultur suchen: Die Ausstellungsräume von „Rochini – finest tabletop“ in der österreichischen Marktgemeinde Rankweil in Vorarlberg.

MaSSgeschneiderte Tisch-Couture Hochwertiges Handwerk braucht eine perfekte Bühne. Bei der Inszenierung ihrer Speisen setzen immer mehr Spitzenköche auf edles Porzellan und luxuriöses Besteck. Um das Beste zu bekommen, „pilgern“ sie von weit her in die Marktgemeinde Rankweil im österreichischen Vorarlberg. Im „Rochini – finest tabletop“ von Sybille und Hannes Tiefenthaler finden kreative Herdkünstler und Menschen, die Wert auf eine gepflegte Tischkultur legen, von wunderschönem Porzellan über Gläser, Bestecke, ausgesuchte Designerstücke bis hin zu Sterlingsilber maßgeschneiderte Tafel-Couture, die jedes Menü zum Strahlen bringt. Text: Gabriele Isringhausen, Fotos: Rochini, Ydo Sol


Porträt

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Aus einer kleinen italienischen Manufaktur stammt die sehr individuell gestaltete „organic“-Keramik, die sich Stück für Stück wie eine Skulptur höchster Kunstfertigkeit präsentiert.

Das Verlangen nach dem perfekten Zusammenspiel von Ästhetik, Eleganz und Funktionalität ist die Basis für den Erfolg von Hannes und Sybille Tiefenthaler, die edelste Tafel-Kultur anbieten.

Links: Unter dem Motto „Create your own item” bietet Rochini seinen Kunden die Möglichkeit, Tischware aus hochwertigem Glas, Keramik oder wie hier bei der Serie „earth“ aus feinstem Terrakotta ganz nach ihren individuellen Wünschen und in kleinen Stückzahlen zu entwickeln. Die mittlerweile berühmten „CIELO“-Lochschalen sind echte Klassiker in der Kollektion von Hering Berlin und gleichzeitig Markenzeichen der Porzellanmanufaktur.

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ein High-End-Nischenunternehmen gründete Hannes Tiefenthaler 2009. „Sybille und ich waren Pioniere, haben ein Konzept entwickelt und an den Erfolg geglaubt. Seit vier Generationen wird in unserer Familie Wert darauf gelegt, etwas Besonderes für den Menschen zu schaffen – in unterschiedlichen Berufen, aber immer mit dem gleichen und wichtigsten Rohstoff: Begeisterung. Natürlich war es am Anfang nicht leicht. Höchste Qualität ist uns äußerst wichtig und so machten wir uns auf die Suche nach individuellen Manufakturen, die unsere Philosophie teilen. Es war auch ein glücklicher Zufall, dass wir Stefanie Hering kennenlernten. Sie begann ihre Karriere in einem Berliner Hinterhof, steht inzwischen an der Spitze eines international erfolgreichen Kreativunternehmens, das sogar mit dem ‚Designpreis der Bundesrepublik Deutschland‘ ausgezeichnet wurde. Stefanie Hering zählte zu unseren ersten Lieferanten“, erzählt Hannes Tiefenthaler ein wenig von den Anfängen. Längst hat sich Rochini in der Branche einen Namen gemacht. In Rankweil wird ausgesucht, was weltweit in den noblen Restaurants auf den Tisch kommt. Deutsche und internationale Sterneköche, aber auch Designer, F&B-Manager und Menschen, die das Besondere schätzen, zählen heute zu den Kunden. Einer von ihnen ist Grant Achatz. Seine kulinarischen Kreationen von Molekularküche bis zu zeitgenössischen Interpretationen machten ihn zur Nummer eins in Amerika. Der 43-Jährige gilt als einer der profiliertesten AvantgardeKöche der Welt. Natürlich überlässt der mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Spitzenkoch auch bei der Präsentation seiner Speisen nichts dem Zufall. Serviert werden sie im Restaurant „Alinea“ in Chicago, das er gemeinsam mit Nick Kokonas betreibt, auf hochwertiger, sehr individuell gestalteter „organic“-Keramik. „Eine italienische Manufaktur, die besonders auf Nachhaltigkeit setzt. Jedes Stück ist eine Skulptur von allerhöchster Kunstfertigkeit, bewusst unregelmäßig und einzigartig in den Farben“, sagt Hannes Tiefenthaler und ergänzt: „Was unsere Kunden und uns verbindet, ist der Sinn für das Schöne und das Verlangen nach einem perfekten Zusammenspiel von Ästhetik, Eleganz und Funktion. Überall in Europa findet man kleine Manufakturen, die Kunst und Handwerk

Mit „BIKINI“ brachte Hannes Tiefenthaler weltweit den ersten Carbon-Teller auf den Tisch. Unten: Die hohen Ansprüche an Material, Design und Handwerkskunst gelten natürlich auch für die Auswahl feinster Glaswaren.

perfekt vereinen.“ Die Serie „earth“ zum Beispiel wurde speziell in England für Rochini entwickelt. Natürlich spielt auch das Thema Besteck eine Rolle. Auch hier arbeitet Rochini mit ausgesuchten, renommierten Herstellern zusammen, Robbe & Berking zum Beispiel. Und da jedes gute Essen von einem edlen Tropfen begleitet wird, ergänzen selbstverständlich ausgesuchte Gläser-Kollektionen das Portfolio. Hannes Tiefenthaler: „Zum Beispiel Zalto Denk Art Gläser. Sie werden seit jeher in aufwendiger traditioneller Handwerkskunst hergestellt. Durch das feine Design wird das Geschick der Glasbläser aufs Äußerste gefordert. Die Handarbeit erinnert an die filigrane Kunstfertigkeit venezianischer Glaskünstler der Renaissance.“

Und noch ein Unikat sollte unbedingt Erwähnung finden: Floating Bubble – das Meisterstück einer böhmischen Manufaktur, mit dem man die Gäste ganz sicher in Verzückung versetzt. Sterne- und auch Hobbyköche servieren darin scheinbar schwebend ihren Gruß aus der Küche! Dass Sybille und Hannes Tiefenthaler ihr Rochini mit viel Herzblut und Innovation betreiben, belegt ein weiteres Unikat aus der Ideenschmiede: innen feinstes handgedrehtes Porzellan – außen ein „Sombrero“ aus Carbon. So präsentiert sich diese neue Kreation. Mit „BIKINI“ brachte Hannes Tiefenthaler weltweit den ersten CarbonTeller auf den Tisch! r

www.rochini.at

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Porträt

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Die Bretz-Familie: sympathisch, verrückt, selbstbewusst und mit einer klaren Vision!

Der Ohlindastuhl: Bequemer Stuhlsessel mit abziehbaren Rücken- und Armlehnen.

TRUE CHARACTERS MADE IN GERMANY Der Markenclaim der rheinhessischen Polstermöbelmanufaktur Bretz ist Programm. Seit über 120 Jahren erfreut die Marke ihre Fans mit innovativen, mutigen Möbelcharakteren „Made in Germany“. Fotos: Bretz

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retz ist bekannt für ausladende, farbenfrohe und unkonventionelle Polstermöbel mit hohem Wieder­ erkennungswert. Prächtig schimmernde Velours sowie die fantasievolle Formen­ sprache sind die Markenzeichen des Un­ ternehmens. Die Mission von Bretz ist es, „den Raum mit zügelloser Kreativität zu bereichern. Die liebevollen und ausdrucks­ starken (Sofa-)Charaktere sind kleine Oa­ sen der Inspiration und Eigenwilligkeit“. Kurzum, bei Bretz wird aus dem reinen Produkt ein Objekt mit Seele, das Kunden zum Lächeln bringt und glücklich macht.

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Dabei wird Handarbeit, Qualität und gren­ zenloser Sitzkomfort großgeschrieben. Diese Philosophie scheint den Nerv der Zeit zu treffen: In regelmäßigen Abstän­ den gewinnt das Unternehmen renom­ mierte Designpreise und Auszeichnungen, darunter auch den „German Brand Award“. Doch bis dahin war es ein langer Weg ... Die Geschichte der Firma Bretz erzählt von Mut, Unternehmergeist, Familiensinn und einer gehörigen Prise Eigenwilligkeit. 1985 wurde die Firma Bretz von Johann Bretz als Drahtmatratzenfabrik im rheinhes­ sischen Gensingen gegründet.

In reiner Handarbeit entsteht ein Traumsofa, wie beispielsweise das Modell Cloud 7.


Aufwendige Musterstoffe und glänzende Velours – auf dem Modulsystem Napali in erfrischenden Grün- und Blautönen.

Seitdem musste die Firma zwei herbe Schicksalsschläge meistern: Im Zweiten Weltkrieg wurde sie vollständig zerstört und anschließend von Grund auf mit Unterstützung der gesamten Familie wie­ der neu aufgebaut. In den 80er-Jahren schlug die Wirtschaftskrise zu und Bretz als der größte Arbeit­geber der Region mit 1800 Beschäftigten ging in Konkurs. Doch Mut und Unternehmergeist ist wohl Teil des Erbgutes und so führte Karl-Fritz Bretz in dritter Genera­ tion das Unternehmen aus der Krise, hinein in eine neue Zukunft. Seine Söhne Hartmut und Norbert Bretz, verpassten dem Unternehmen schließlich sein unverwechselbares Gesicht, welches Bretz über die Landesgrenzen hinaus be­

kannt gemacht hat: eigenwillige Polster­ möbel, weit ab von Konformismus und Uniformität. Die Verbreitung großer Sitz­ tiefen zum Fläzen und Entspannen sowie unendliche Flexibilität mittels modularer „Polsterbaukästen“ sind ihre Spezialität. Leder wird im Hause Bretz seit 2018 aus ethischen Gründen nicht mehr angeboten, dafür eine Vielzahl italienischer Stoffe, welche alljährlich in enger Zusammen­ arbeit zwischen Bretz und den Stoffliefe­ ranten entstehen. Stillstand gibt es bei Bretz nicht. Seit 2008 steht die nächste Generation in den Startlöchern: Carolin Kutzera – Hartmut Bretz’ Tochter, die nach ihrem Mode- und Textil­ designstudium in Mailand und Paris sowie

einer Assistenz bei dem Londoner Desig­ ner Roland Mouret ebenfalls ins Familien­ unternehmen eingestiegen ist. Seitdem hat sie neben dem Beruf ihren MBA (Master of Business Administration) gemacht und lei­ tet den Kreativbereich mit großem Erfolg. In Zukunft wird sie als fünfte Generation das Unternehmen weiterführen. „Unsere Möbel sind offenherzig, unangepasst und selbstsicher. Wir sind traditionsreich, aber nicht traditionell. Wir sind einzigartig.“ r Bretz Wohnträume GmbH Alexander-Bretz-Straße 2 D-55457 Gensingen Telefon: 00 49 / (0) 67 27 / 89 50 E-Mail: info@bretz.de, Internet: www.bretz.de

Sofasystem La Collina vereint den Charme der goldenen Zwanziger mit modernem Sitzgefühl.

Ohlindasofa und Cocoa Island Chair: eine wilde Blumenwiese für die eigenen vier Wände.

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Rezepte

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Kulinarische Frühlingsgefühle Unsere leichte Frühjahrsküche haben wir diesmal auf besonders schönem Porzellan von ROSENTHAL in Szene gesetzt. Geschaffen wurde die ästhetische Kollektion Mesh von der spanischen Industriedesignerin Gemma Bernal. Ein zartes, an die Struktur von Bambus erinnerndes Gitterrelief macht die klaren, geome­ trischen Formen von Mesh so einzigartig, farbige Akzente setzen die neuen Trendtöne Aqua, Cream und Walnut. Das Besondere an diesem Geschirrset: Die runden, ovalen, eckigen und quadratischen Schalen, Platten und Teller können vielfältig miteinander kombiniert werden. Ihre Inspirationen schöpft die vielfach ausgezeichnete Spanierin aus einem intensiven Austausch mit den besten Köchen und Kochschulen des Landes. Fotos: Klaus Lorke

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Pulpo-Carpaccio Pulpo 1 kg Pulpo, ½ TL Fenchelsamen, 4 Lorbeerblätter, ½ TL Senfsaat, 10 g Thymian, 4 Knoblauchzehen Den Pulpo in Salzwasser mit den Gewürzen kochen, bis er weich ist (ca. 1,5 Stunden). Dann aus dem Kochwasser nehmen, etwas abkühlen lassen, aus dem „Kopf“ die Tintendrüse herausdrücken, den „Kopf“ aufschneiden und innen säubern. Dann alles sehr fest in Frischhaltefolie zu einer „Wurst“ einrollen und zusätzlich mit Alufolie umwickeln und ganz fest von beiden Enden zudrehen, so dass der Tintenfisch gepresst und geformt wird. Im Kühlschrank 24 Stunden durchkühlen lassen. Dann mit einer Aufschnittmaschine in dünne Scheiben schneiden und auf vier Tellern auslegen. Marinade 2 Tomaten, 1 Stange Staudensellerie, 1 Salzzitrone, 1 Zitrone, Olivenöl, Fleur de Sel, schwarzer Pfeffer Tomaten filetieren und in Würfel schneiden. Staudensellerie schälen und in sehr feine Würfel schneiden. Die Schale von der Salzzitrone ebenfalls in sehr feine Würfel schneiden. Staudenselleriegrün in feine Streifen schneiden. Alles auf dem PulpoCarpaccio verteilen. Mit Fleur de Sel und Pfeffer würzen und zum Schluss etwas Zitronensaft und Olivenöl darübergeben.

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Rezepte

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Maispoulardenbrust mit Zitrone und Blattspinat im Pergamentpapier, Safranreis Zutaten 4 2 400 g 100 g 2 1 200 g 2g

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Maispoulardenbrüste ungespritzte Zitronen etwas Thymian Blattspinat Pinienkerne Schalotten Knoblauchzehe Langkornreis Safranfäden

Blattspinat putzen und waschen. Schalotten und Knoblauch in feine Würfel schneiden und glasig dünsten, den Spinat dazugeben, mit Salz, Zucker und Muskat abschmecken und zusammenfallen lassen. Die Maispoulardenbrüste mit Salz und Pfeffer würzen. Vier Blätter Backpapier ausbreiten. Die Zitronen waschen, in dünne Scheiben schneiden und auf dem Backpapier verteilen. Den Spinat daraufgeben und jeweils eine Brust darauf­ setzen. Pinienkerne rösten und dazugeben. Dann mit dem Backpapier um­schließen und vier Päckchen formen. Mit Bratenschnur fest verschließen und im Ofen ca. 20 Minuten bei 180 °C backen. Reis mit etwas Salz, dem Safran und der dreifachen Menge Wasser langsam gar kochen und dazu servieren.


Geschmorte Kalbsbäckchen

Salat mit Fenchel, mit Steinpilzen und Polenta Avocado, Parmesan und Orangen-Rosmarin-Dressing Bäckchen 1,6 kg geputzte Kalbsbäckchen, 2 kg Zwiebeln, 1 l Weißwein, 2 Blatt Lorbeer, 20 g Thymian, 50 g Petersilie (glatt), Abrieb einer Zitrone, ½ Knoblauchzehe Zwiebeln schälen, in feine Streifen schneiden und in einem großen Schmortopf in Olivenöl leicht braun anbraten. Die Bäckchen mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und in Pfannen von allen Seiten scharf anbraten. Zu den Zwiebeln in den Schmortopf geben und den Bratensatz in den Pfannen mit Weißwein ablöschen, lösen und ebenfalls in den Schmortopf geben. Mit dem restlichen Wein und so viel Wasser, dass die Bäckchen gerade bedeckt sind, auffüllen und im Ofen bei 180 °C zugedeckt ca. 2 Stunden schmoren. Wenn die Bäckchen so weich sind, dass sie von der Gabel fallen, rausnehmen und den Schmorfond durch ein grobes Sieb passieren. Den Fond noch gut auf die Hälfte einkochen und abschmecken. Knoblauch und Petersilie mit dem Zitronenabrieb fein hacken. Das Fleisch zum Schluss in der Soße wieder erwärmen und mit der Petersilienmischung bestreuen. Polenta 250 g Polenta, ½ l Brühe, ½ l Milch, 50 g Parmesan (gerieben), 0,1 l Olivenöl, Salz, Pfeffer, Muskat Milch und Brühe aufkochen, mit Salz, Pfeffer, Muskat würzen, die Polenta in die kochende Milch einrühren, den Parmesan dazugeben und auf niedrigster Stufe ca. 1 Stunde mit Deckel quellen lassen. Zum Schluss das Olivenöl unterrühren und noch einmal abschmecken.

Orangen-Rosmarin-Dressing 1l 0,2 l 0,15 l 40 g

Orangensaft Olivenöl Obstessig Rosmarin

Rosmarin von den Stielen zupfen und die Hälfte fein hacken. Die andere Hälfte und die Stiele mit dem Orangensaft auf 0,3 l reduzieren, passieren und mit dem Olivenöl und dem Obstessig mischen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Salat 4 3 20 300 g

Avocados Fenchelknollen Kirschtomaten Parmesan

Avocados halbieren, den Kern entfernen, aus der Schale pellen und in Streifen schneiden. Mit etwas Zitronensaft marinieren. Den Parmesan in grobe Blättchen schneiden. Fenchel putzen und in feine Streifen schneiden. Die Kirschtomaten vierteln. Kurz vor dem Servieren alle Zutaten mit dem Dressing mischen.

Steinpilze Siehe unten

Parmaschinken-Gnocchi 100 g Parmaschinken, 250 g mehlige Kartoffeln, 90 g Hartweizenmehl , 1 Eigelb Kartoffeln schälen, grob zerkleinern und kochen. Parmaschinken zweimal durch die feine Scheibe des Fleischwolfes drehen. Gekochte Kartoffeln abgießen, gut ausdämpfen und durch eine Presse drücken; mit dem Mehl, dem Eigelb und dem Parmaschinken vermischen. Eventuell noch etwas Mehl dazugeben, Teig soll nicht kleben. Lange Rollen von ca. 1 cm Durchmesser formen und zu kleinen Gnocchi abstechen. In kochendes Salzwasser geben, langsam aufkochen und dann ca. 5 Minuten ziehen lassen. Gnocchi sind gar, wenn sie an der Oberfläche schwimmen. Herausnehmen und in etwas Butter leicht braun anbraten. Kerbel-Estragon-Zitronen-Salsa 100 g Kerbel, 20 g Estragon, 1 Salzzitronenfilet (¼ Salzzitrone ohne Fleisch), 0,2 l Olivenöl Salzzitrone klein schneiden, die Kräuter von den Stängeln zupfen. Kräuter, Salzzitrone und Olivenöl im Mixer pürieren, mit Zucker, Pfeffer und eventuell etwas Salz abschmecken. Fisch 8 Rotbarben-Filets, etwas Olivenöl, etwas Butter, etwas Thymian Rotbarben-Filets von beiden Seiten leicht salzen und pfeffern. In einer beschichteten Pfanne kurz von der Fleisch- und dann so lange auf der Hautseite anbraten, bis die Haut schön kross ist. Zum Schluss zum Aromatisieren mit etwas Butter und Thymian nachbraten. Steinpilze 500 g Steinpilze (geputzt), 2 Schalotten, 20 g Schnittlauch, etwas alter Aceto Balsamico Steinpilze in grobe Stücke schneiden. Schalotten fein würfeln und Schnittlauch sehr fein schneiden. Die Pilze scharf anbraten, dann die Schalotten-Würfel dazugeben, kurz mit braten. Mit etwas altem Aceto Balsamico ablöschen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, zum Schluss den Schnittlauch dazugeben.

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Rezepte

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Dreierlei vom Vitello tonnato Klassisches Vitello 200 g 250 g 4 EL 1 TL 4

Kalbsrücken, etwas Thymian und Rosmarin Dosenthunfisch Mayonnaise Kapern eingesalzene Sardellenfilets

Kalbsrücken salzen, pfeffern und in der Pfanne scharf anbraten, dann im Ofen mit den Kräutern ca. 12 Minuten bei 180 °C rosa garen, herausnehmen, abkühlen lassen und mit einer Aufschnittmaschine in dünne Scheiben schneiden. Die rest­lichen Zutaten im Mixer pürieren und evtl. mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Tomatenwürfeln, Zitronenfilets, Kapern und glatter Petersilie garnieren. Kalbsröllchen mit Thunfischtatar 8 Scheiben von dem gebratenen Kalbsrücken 160 g Thunfischfilet ½ TL Wasabipaste 2 EL Sojasoße Zitronen-Olivenöl etwas Rucolasalat Fleur de Sel

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Thunfisch in sehr feine Würfel schneiden und mit Wasabi, Sojasoße und etwas Zitronen-Olivenöl abschmecken, evtl. noch mit etwas Salz nachwürzen. Das Tatar in die Kalbfleisch­ scheiben einrollen. Rucolasalat nur mit etwas ZitronenOlivenöl und Fleur de Sel würzen und die Kalbsröllchen darauf anrichten. Thunfischcarpaccio mit Kalbs-Kapern-Jus 200 g Thunfischfilet 200 ml Kalbsjus 50 ml Kapernfond (Lake der eingelegten Kapern) 1 Salzzitrone etwas Shiso-Kresse Kalbsjus mit dem Kapernfond etwas einkochen lassen und mit Zucker, Pfeffer und evtl. noch etwas Salz abschmecken. Thunfisch in feine Scheiben schneiden und Teller damit auslegen. Salzzitronenschale in sehr feine Würfel schneiden und auf dem Thunfischcarpaccio verteilen. Etwas von der heißen Kalbsjus auf das Carpaccio gießen und mit der Shiso-Kresse garnieren. 1 Minute ziehen lassen und servieren.


Dorade im Ganzen mit Orangen-Gemüse Zutaten Doraden Royal à ca. 500 g, 4 etwas Thymian und Rosmarin 4 Knoblauchzehen 500 g Kartoffeln 250 g Karotten 2 Bnd. Frühlingslauch 1 Zucchini 1 Staudensellerie 0,5 l Orangensaft

Doraden schuppen und ausnehmen, innen und außen mit Salz und Pfeffer würzen. Thymian, Rosmarin und Knoblauch in die Bauchöffnung stecken und die Doraden in Olivenöl von beiden Seiten goldbraun anbraten. Dann auf einem Blech im Ofen ca. 15 Minuten bei 180 °C fertig garen.Kartoffeln, Karotten und Staudensellerie waschen, schälen und in ca. 3 cm lange Stifte schneiden. Frühlingslauch und Zucchini waschen, putzen und ebenfalls in 3-cm-Stücke schneiden. Kartoffeln und Karotten in Olivenöl schön braun anbraten, dann Staudensellerie, Zucchini und Frühlingslauch dazugeben, mit Salz, Pfeffer und relativ viel Zucker würzen, Zucker etwas karamellisieren lassen und dann mit dem Orangensaft ablöschen. Dickflüssig einkochen und zur Dorade servieren.

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Bondor

das gute Gold aus dem Hunsrück Die für BONDOR verwendeten Rapspflanzen wachsen im Hunsrück auf mehrere Jahrhunderte alten Schieferböden, die den Pflanzen die optimale Nährstoffzusammensetzung bieten. So entsteht ein sehr hochwertiges Rapsöl, mit mildem, fein-nussigem Geschmack.

BONDOR verfügt über einen hohen Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren. Dabei ist das Verhältnis der essentiellen Fettsäuren der Omega-3 und Omega-6-Reihe besonders ausgewogen. Auch die enthaltenen Linol- und Alpha-Linolsäuren

wirken sich bei Fettstoffwechselstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes positiv aus und sind zudem entzündungshemmend. Neben dem gesundheitlichen Aspekt sorgt das ausgewogene Verhältnis der Ölsäuren für einen einzigartigen Geschmack. BONDOR eignet sich sowohl für die warme als auch für die kalte Küche. Ob zum Braten oder als Basis für ein schmackhaftes Dressing – BONDOR besticht mit seiner speziellen mild-nussigen Note. r r Bondor-Genussöle: www.bondor.de

Die wertvollen Bondor-Öle werden aus Hochlandraps gewonnen, der auf den Millionen Jahre alten Schieferböden des Hunsrück gedeiht und den feinen und milden Geschmack garantiert.

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Das Restaurant Marée erstrahlt in neuem Glanz. Hier inszeniert der Gastgeber und Sternekoch seine weit über die Landesgrenzen bekannte und mit einem Michelin-Stern und 17 Gault&Millau-Punkten ausgezeichnete Küche.

Rottöne sorgen für eine warme Atmosphäre. Die schöne Bar lädt zu einem Absacker ein.

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Das von Starkoch Hubertus Real und seiner Familie sehr persönlich geführte Boutiquehotel steht für gelebte Herzlichkeit, Service auf Top-Niveau, gute Gespräche und unvergessliche Aufenthalte.

Park Hotel Sonnenhof

Lebensfreude im Herzen Europas Das Fürstentum Liechtenstein zählt zu den kleinsten Staaten Europas und hat doch Großes zu bieten. Kunst, Kultur, Weinberge, eine der abwechslungsreichsten Gebirgslandschaften im Alpenraum sowie die pittoreske Hauptstadt Vaduz.

In Augenhöhe mit der königlichen Familienresidenz Schloss Vaduz bietet das bezaubernde Vier-Sterne-Superior-Domizil Park Hotel Sonnenhof seinen internationalen Gästen ein Stück Himmel auf Erden, kuli­ narischen Hochgenuss und das „Süße Leben“ in einer einzigartigen Atmosphäre. Geprägt wird das persönlich geführte „Relais & Châteaux“-Refugium von Sternekoch Hubertus Real und seiner Familie. Der sympathische Maître de Maison zeigt sich als Hotelier ebenso talentiert wie in seiner vielfach ausgezeichneten Küche. Passend zum Frühlingsbeginn erstrahlt das preisgekrönte Restaurant Marée in neuem Glanz. Geschaffen wurde das wunderschöne Am-

biente von Interior Designer Günther Thöny. Das Design-Konzept entspricht der Philosophie des Hauses: leicht, elegant, gemütlich! Maßgeschneiderte Möbel aus hochwertigen Materialien wie Bronze, Leder oder Nussbaumholz und dezente Farbspiele werden durch ein komplett neues Lichtkonzept perfekt in Szene gesetzt. Unter der goldschimmernden Decke sorgen vergoldete Lampen des italienischen Labels Catellani Smith für eine warme Atmosphäre. Ein optisches Highlight ist das 2,50 mal 2,50 Meter große Gemälde des ukrainischen Künstlers Taras Loboda. „Es zeigt unseren Gebirgssee und wurde nach einem Foto von mir gemalt“, erzählt Hubertus Real.

Wer einmal in den wunderbar bequemen Giorgetti-Sesseln Platz genommen hat, der möchte sich nicht mehr so rasch erheben. Für den Sternekoch steht die Qualität der Rohprodukte an erster Stelle. Selbst bei Fischen macht er keine Kompromisse: „Schleppnetzfang ist für mich tabu, verarbeitet wird nur hochqualitativer Fisch aus nachhaltigem Fang oder Aquakultur. Das sind wir unseren Meeren schuldig.“ Ein Blick in die Speisekarte weckt die Vorfreude auf unvergessliche Gaumenerlebnisse. Das Filet vom schwarzen Seehecht zum Beispiel geht eine gar köstliche Liaison mit Champagner-Sauerkraut, Trauben und Portweinzwiebeln ein. Zu den Tournedos vom US-Beef mit Gänseleber werden Rahmspinat, Sellerie und Trüffelsoße gereicht. Zum süßen Abschluss lockt unter anderem eine knusprige Apfel-Tarte mit Vanilleeis und Grand Marnier. Oenophile Gäste zeigen sich begeistert von der Auswahl edelster Gewächse. r r Park Hotel Sonnenhof Gastgeber: Familie Real Mareestrasse 29, FL-9490 Vaduz Telefon: 0 04 23 / 2 39 02 02 E-Mail: real@sonnenhof.li Internet: www.sonnenhof.li 29 individuelle Zimmer und Suiten mit Balkon oder Terrasse, Preise je nach Kategorie und Saison ab CHF 195 Öffnungszeiten Küche Restaurant Marée: Sonntag bis Freitag 12.00 – 13.30 und 19.00 – 21.30 Uhr, Samstag 19.00 – 21.30 Uhr Orientalisch gestaltete Wellness- und Spa-Oase Kreditkarten: alle

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VICTORIA-JUNGFRAU Grand Hotel & Spa

Grandezza trifft auf entspannten Lifestyle Inmitten der Bergkulisse des Berner Oberlandes mit Blick auf die Jungfrau befindet sich das mondäne VICTORIA-JUNGFRAU Grand Hotel & Spa. Ob Wellness-Wochenende, Familienferien, Hochzeitsfeier oder Business-Event: Die einzigartige Grandhotel-Atmosphäre begeistert. Und der 5 500 Quadratmeter große Spa Nescens gehört zu den eindrucksvollsten und schönsten Spa-Landschaften Europas.

Einst als Gästehaus für die anspruchsvollen Reisenden aus der Belle Epoque gebaut, hat sich das Schweizer Grandhotel in den letzten 150 Jahren zu einer Institution gehobener Gastlichkeit entwickelt. Vor grandioser Alpenkulisse verzaubert das „Leading Hotel of the World“ heute Gäste aus aller Welt mit seiner einzigartigen Kombination aus Grandezza und entspanntem Lifestyle. Eine wunderbar stimmige und hochkarätig ausgezeichnete Mischung, die den Aufenthalt von der ersten bis zur letzten Minute prägt. Wer eines der 216 großzügigen Zimmer oder eine der Suiten betritt, spürt es sofort: Hier ist Platz zum Wohnen und Wohlfühlen, hier wird Gastfreundschaft gelebt. Denn man ist umgeben von allen Annehmlichkeiten eines Grandhotels und gleichzeitig aufgehoben in einer Privatsphäre, in der die vielen dienstbaren Geister nur auf Wunsch stören, um den Gast zu bedienen. Berühmt ist das Victoria-Jungfrau in Interlaken aber in erster Linie wegen seines ultimativen Spa Nescens, dessen ganzheitliches Konzept auf der wissenschaftlichen Kompetenz der Marke Nescens basiert. Sie wurde vor über 17 Jahren von Professor Jacques Proust, Pionier im Bereich der Anti-Aging-Wissenschaft und der Biologie des Alterns, gegründet. Ein interdisziplinäres Team aus bestens geschulten Thera-

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A La Carte


peuten, Trainern und medizinischen Spezialisten bieten im Rahmen der Better-AgingProgramme eine Angebotspalette von Osteopathie, Physiotherapie, Ernährung und Coaching, Körper- und Gesichtstreatments bis zu Fitness- und Sport-Coaching. Als Oase für Schönheit und Wohlbefinden präsentieren sich die Private Spa Suiten. Kulinarische Höhepunkte können verwöhnte Gaumen in den beiden Restaurants „La Terrasse“ (16 Gault&Millau-Punkte) mit einem Angebot, das ausgewählte lokale Produkte in den Mittelpunkt stellt, und dem „Ristorante e Pizzeria Sapori“ mit gelungenen Kreationen der italienischen Küche erleben. Die „Victoria Bar“ mit ihrer umfangreichen Auswahl an Cocktails und alkoholfreien Getränken lädt den ganzen Tag zum Verweilen ein. Ebenso die Sonnenterrasse des Hotels. Darüber hinaus gibt es in Interlaken und Umgebung sowohl im Sommer als auch im Winter ein großes Angebot von lohnenden Zielen. Sei es Natur, Kultur, Geschichte, Sport, seien es Wanderungen oder Ausflüge auf Berggipfel, das Angebot ist umfassend. r

Die bevorzugte Lage des Traditionshotels erlaubt einen fantastischen Blick auf die umgebende Alpenkulisse.

VICTORIA-JUNGFRAU Grand Hotel & Spa Management: Peter Kämpfer Höheweg 41, CH-3800 Interlaken Telefon: 00 41 / (0) 33 / 8 28 28 28 Telefax: 00 41 / (0) 33 / 8 28 28 80 E-Mail: interlaken@victoria-jungfrau.ch Internet: www.victoria-jungfrau.ch

Öffnungszeiten Küche: „La Terrasse“ Di. bis Sa. 19.00 – 22.00 Uhr, „Ristorante e Pizzeria Sapori“ Mo. bis Fr. 11.30 – 14.00 Uhr und 18.00 – 23.00 Uhr, Sa./So. und Sommermonate durchgehend 11.30 – 23.00 Uhr Zimmerpreise: je nach Kategorie und Saison ab 435 CHF, Kreditkarten: alle

Zum vielfach preisgekrönten Spa Nescens gehört ein weitläufiger Poolbereich mit außergewöhnlicher Architektur.

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Landgasthof Karner


Index A p r i l 2 0 1 9 Hotels und Restaurants im Tessin Confiserie Al Porto Hotel Belvedere Locarno BLU Restaurant & Lounge Hotel Ascona Hotel Tobler Engel & Völkers Ascona Kalfayan Falke Flagshipstore Ascona Bea Huwiler Promotion Kalea – Pesce & Piacere Boutique-Hotel Remorino Ristorante Da Enzo Locanda Fior di Campo

10/11 12/13 14/15 16 17 18/19 22/23 24/25 26/27 28/29 30/31 32/33 34/35

Hotels und Restaurants in Oberbayern Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg Landgasthof Karner Chiemsee Chalet Alte Post Holzkirchen Schloss Hohenkammer Das Tegernsee Hotel und Wirtshaus Tegernseer Hof Schloss Elmau – Luxury Spa Retreat & Cultural Hideaway Hotel Werdenfelserei

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Kalea – Pesce & Piacere: Das Ambiente lässt den Aufenthalt zu einem Erlebnis für alle Sinne werden (oben). Zweierlei vom Saibling auf Tomaten-Risotto, dazu Basilikum-Pesto und Rieslingschaum, offeriert das Hotel Alte Post (links). Das Waldhaus Ohlenbach garantiert absolute Ruhe und erholsame Tage mitten in der Natur (unten). Die Zimmer im Romantikund Wellnesshotel Deimann sind hell und elegant eingerichtet.

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Hotels und Restaurants im Sauerland Romantik- und Wellnesshotel Deimann Waldhaus Ohlenbach Romantik Landhotel Knippschild Hotel Kaiserhof Relais & Châteaux Hotel Jagdhof Glashütte Hotel-Restaurant Zum Ritter

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Hotels und Restaurants im Burgenland Gut Purbach Hotel und Restaurant am Friedrichshof Hotel Wilhelminenhof Weingut Gager Gasthaus Csencsits

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AuSSerdem Porträts à la carte: Rochini 82–85 Bretz 86/87 Rezepte à la carte: Kulinarische Frühlingsgefühle 88–95

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Vorschau

A La Carte

1 Restaurant interieur no. 253 im Arp-Museum: ein Juwel mit einer wunderschönen Terrasse am Rhein. 2 Hotel Holzapfel: Das neue À-la-carte-Restaurant Glockenturm verwöhnt mit außergewöhnlichen Geschmackserlebnissen.

3 Natur & Spa Hotel Lärchenhof: Eines der Gründerhotels der Seefelder Golfanlagen liegt auf einem sonnigen Hochplateu in Tirol.

Im nächsten Heft lesen Sie unter anderem: Frühling liegt in der Luft. Für eine Reise im Wonnemonat Mai 1

haben wir wieder interessante Ziele ausgewählt. Beginnen wir unsere Auszeit im Rheinland, genießen den viel besungenen Strom, idyllische Fleckchen wie das Bergische Land, besuchen Schlösser, Burgen, Museen und interessante Städte wie Düsseldorf, Köln oder Bonn. Ein Natur- und Genusserlebnis par excellence verspricht eine Landpartie in die Region Bayerischer Wald und gleich nebenan nach Niederbayern. Zahlreiche Wege laden zu kleinen oder größeren Wanderungen ein. Der Landstrich ist darüber hinaus ein Paradies für Biker und für alle, die das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde finden. Wer es deftig mag, der wird die bayerischen Spezialitäten lieben: Krustenbraten,

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Leberkäse oder Haxen und zum Dessert Germknödel oder Dampfnudeln – alles göttlich guat! Majestätische Bergriesen, unberührte Täler, grüne Hänge, bunte Blumenwiesen, plätschernde Wildbäche, friedlich grasendes Vieh auf saftigen Weiden – der Arlberg ist auch im Sommer eine Bilderbuchlandschaft und Balsam für die Seele. In der warmen Jahreszeit lüften die schönen Dörfer ihre Geheimnisse unter dem Schnee, zeigen sich in einem farbenprächtigen Outfit und laden zu zahlreichen Aktivitäten in der herrlichen Natur ein. Last, but not least haben wir noch ein „Schmankerl“ für Golfliebhaber. Nach langen Wintertagen zieht es diese auf das beliebte Green. Begleiten Sie uns zu einigen der schönsten Golfhotels in Rheinland-Pfalz, Österreich und

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im Allgäu.

Das nächste A LA CARTE erscheint am 3. Mai 2019.


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a la carte 04 2019  

Restaurants, Weine, Rezepte, Hotels, Reisen

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