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Hotel- und Restaurant-Tipps Steiermark Kärnten Oberbayern Tessin

Gourmandise im Ösch Noir Heft 4 April 2020

Deutschland A 8,– Luxemburg A 9,20, Italien A 10,50 Belgien A 9,20, Spanien A 10,50 Schweiz SFR 11,00

Über dem Fine-Dining-Restaurant im Öschberghof leuchtet ein Michelin-Stern


Editorial

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Seit seiner architektonischen Metamorphose und Wiedereröffnung im Mai letzten Jahres begann für das Resort Der Öschberghof im baden-württember­ gischen Donaueschingen eine neue Ära in puncto Exzellenz und luxuriöser Verwöhnkultur. Das Fünf-Sterne-Superior-Domizil setzt nicht nur mit hochkarätigen Golf- und Spa-Angeboten neue Maßstäbe, sondern beweist auch mit seinem kuli­ narischen Spektrum Spitzenklasse. Das gilt insbesondere für das Fine-Dining-Restaurant ÖSCH NOIR – das jetzt aktuell mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde! Aber das ÖSCH NOIR verdient nicht nur kulinarisch das Prädikat „Extraklasse“, auch sein Interior Design ist atemberaubend: eine Neuinterpretation des Schwarzwaldes. Mit seinen Tautropfen ähnlichen, von der Decke herabhängenden Perlenschnüren, die auf subtile Art die runden Sitznischen voneinander trennen und doch verbinden; mit der gläsernen Wand, die Gästen ganz selbstverständlich Einblick in die Küche gewährt; mit samtigen Polstern und textiler Wandbespannung ist allein der Raum bereits eine Augenweide. Sternekoch Manuel Ulrich hat eine enge Verbindung zum Öschberghof. Denn hier hat für ihn alles begonnen. Nach dem Abitur absolvierte der gebürtige Donaueschinger eine Koch-Ausbildung im Hause, stellte damit die Weichen für seine berufliche Laufbahn. Sein Ehrgeiz war geweckt, die Leidenschaft für die Spitzenküche entflammt. Seine Wanderjahre führten ihn an den Arlberg, später nach Hamburg zu Christoph Rüffer ins ZweiSterne-Restaurant „Haerlin“ und zu Thorsten Michel in die „Schwarzwaldstube“ in Baiersbronn. Ulrichs Küche überzeugt durch den Grundtenor geschmacklich ex­zellenter französischer Kompositionen mit modernen Einflüssen. Außer nach Donaueschingen führte uns unsere kulinarische Landpartie in die Steiermark, wo wir feine regio­ nale Köstlichkeiten, formidable Weine und herz­ liche Gastgeber kennenlernten. In Kärnten, der südlichsten Region unseres Nachbarlandes, fühlen sich Aktivurlauber, Naturfreunde und Ge­nießer gleichermaßen wohl, dies gilt ebenso für das herr­ liche Tessin, die Sonnenstube der Schweiz. Last, but not least waren wir zu Gast in Oberbayern, wo man neben urig-gemütlichen Wirtshäusern auch zahlreiche erstklassige Sternerestaurants findet. Herausgeber Thomas und Martina Klocke


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Zum Titel: Gourmandise im Ösch Noir

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erscheint monatlich im Klocke Verlag GmbH Höfeweg 40, D-33619 Bielefeld Fon: +49 - (0) 5 21 - 9 11 11-0 Fax: +49 - (0) 5 21 - 9 11 11-12 Internet: www.klocke-verlag.de E-Mail: info@klocke-verlag.de Her ausgeber Thomas & Martina Klocke Ver antwortlich für den Inhalt Thomas Klocke Anzeigenleitung Thomas Klocke Redaktion Gundula Luig-Runge, Sabine Herder, Bernd Teichgräber, Gabriele Isringhausen Gr afikdesign Sabina Winkelnkemper, Claudia Stepputtis Fotogr afie Ydo Sol, Klaus Lorke, Günter Standl, Florian Busch

Titelthemen

Bildbearbeitung Klocke Medienservice Holger Schönfeld, Birgit Lahode

Gourmandise im Ösch Noir: Das neue Fine-Dining-Restaurant im Öschberghof begeistert internationale Feinschmecker

Titelfoto Der Öschberghof Produktion Claudia Schwarz, Diana Wilking Sekretar iat Annette Heidemann, Katrin Baumgart Vertr ieb Stephan Klocke

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Hotels und Restaurants à la carte: Steiermark 10 Kärnten 46 Oberbayern 72

Vertr ieb/Handel IPS Pressevertrieb GmbH Carl-Zeiss-Straße 5, D-53340 Meckenheim info@ips-d.de, www.ips-d.de Gesamther stellung Heidenreich Print GmbH, Bünde Gedruckt auf Magnogloss – ein Produkt der IGEPA Printed in Germany A LA CARTE ist ein eingetragenes Warenzeichen des Klocke Verlages. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten. Anzeigenpreisliste vom 1. Dezember 2018

Im Mai letzten Jahres begann für das Resort Der Öschberghof in Donau­ eschingen eine neue Ära in puncto Exzellenz und luxuriöser Verwöhn­ kultur. Das Fünf-Sterne-Superior-Re­ sort setzt nicht nur mit hochkarätigen Golf- und Spa-Angeboten neue Maß­ stäbe, sondern beweist auch mit seinem kulinarischen Spektrum Spitzenklasse. Das gilt insbesondere für das FineDining-Restaurant ÖSCH NOIR. Hier begeistert Manuel Ulrich mit seiner aromenstarken, modern interpretierten französischen Cuisine. Der heute 33-Jährige hat eine lang jährige enge Verbindung zum Öschberghof, jetzt möchte er das ÖSCH NOIR in der Top-Liga deutscher GourmetRestaurants etablieren.

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Tessin 90 Ausserdem Szene à la carte: Neuigkeiten aus aller Welt

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Index April 2020

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Vorschau Mai 2020

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Inhalt

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Preise Einzelpreis: 8,– Euro, Jahresabo: 72,– Euro Abonnementbestellung beim Verlag Abonnement-Verwaltung Leserservice A La Carte PrimaNeo GmbH & Co. KG Postfach 10 40 40, D-20027 Hamburg Fon: 0 40 / 23 67 03 41 Fax: 0 40 / 23 67 03 01 E-Mail: alacarte@primaneo.de ISSN 0945-375X

Mit Gerichten, die von der WeissenseeRegion geprägt sind, verwöhnt Gastgeber und Vier-Hauben-Koch Hannes Müller im Genießerhotel Die Forelle.


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Ösch Noir: Auf feine Balance versteht er sich – Küchenchef Manuel Ulrich begeistert mit seinen Gourmetkreationen.

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Dr. Barbara und Andreas Reinisch: herzliche

Gastgeber in der Steiermark

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Highlight in Kärnten: das

Hotel Hochschober

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Neues Hideaway am bayerischen Meer:

das Chiemsee Chalet

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Hotspot im Tessin:

die Blu-Lounge


Titelstory

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Der Öschberghof

Ösch Noir Herzlichen Glückwunsch zum Michelin-Stern

Seit seiner architektonischen Metamorphose und Wiedereröffnung im Mai letzten Jahres begann für das Resort Der Öschberghof im baden-württembergischen Donaueschingen eine neue Ära in puncto Exzellenz und luxuriöser Verwöhnkultur. Das Fünf-SterneSuperior-Resort setzt nicht nur mit hochkarätigen Golf- und Spa-Angeboten neue Maßstäbe, sondern beweist auch mit seinem kulinarischen Spektrum Spitzenklasse. Das gilt insbesondere für das FineDining-Restaurant ÖSCH NOIR – das jetzt aktuell mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde! Te x t : G u n d u l a L u i g - R u n g e Fotos: Resor t Der Öschberghof


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Titelstory

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anoramafenster geben den Blick auf eine riesige Sonnenterrasse und auf saftig grüne Greens frei. Im acht Meter hohen Eingangsbereich schwebt wie Tautropfen ein Lichterschwarm aus gläsernen Designerlampen. In der neuen Lobby treffen warme Farbtöne auf modernes und dennoch zeitloses Design. Wohl jeder, der dieses Paradestück des Münchner Architekturbüros Allmann Sattler Wappner betritt, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Das architektonische Konzept des neuen Öschberghof ist an den Archetypus eines Gehöfts aus einzelnen und in Gruppen stehenden Satteldachhäusern angelehnt, die harmonisch mit der umgebenden Natur verschmelzen. In mehrjähriger, enger Zusammenarbeit mit Hoteldirektor Alexander Aisenbrey entstand ein Platz zum Durchatmen und Entspannen. Die Vielfältigkeit des Öschberghof macht ihn zum perfekten Hideaway für alle, die das Besondere suchen. Workaholics entspannen im Infinity-Pool des Spa, Golfbegeisterte verbessern ihr Handicap auf der neuen 45-Loch-Anlage, gestresste Zeitgenossen finden in den gemütlichen Ohrensesseln im „Wohnzimmer“ einen Ort, um abzuschalten, und Gourmets entdecken Das Interieur des Fine-Dining-Restaurants ÖSCH NOIR zeichnet sich durch das Wechselspiel von Licht und Schatten aus und lässt so eine harmonische Atmosphäre entstehen. Spektakulär kommt der Chef’s Table daher.

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Die Küche von Manuel Ulrich überzeugt durch den Grundtenor geschmacklich exzellenter französischer Speisen mit modernen Einflüssen. Der 33-jährige Donaueschinger, dessen beruflicher Werdegang stark von der Sterneküche geprägt ist, hat sich für das ÖSCH NOIR viel vorgenommen. im neuen Fine-Dining-Restaurant ÖSCH NOIR die Leidenschaft eines jungen Spitzenkochs. Überhaupt widmet der Öschberghof der Kulinarik reichlich Aufmerksamkeit, setzt auf Vielfalt und Exklusivität. „Unser Küchendirektor Gregor Schuber ist sehr erfahren und kreativ. Er hat schon für Arnold Schwarzenegger oder Franz Beckenbauer gekocht. In unserem neuen Hausgast-Restaurant ‚Esszimmer‘ verwöhnen wir die Gäste vom abwechslungsreichen Frühstücksbüfett bis zum Abendmenü“, sagt der Hoteldirektor. Unumstrittenes Glanzlicht im Hause aber ist das neue Gourmet-Restaurant ÖSCH NOIR – nicht nur kulinarisch vom Prädikat Extraklasse. Auch sein Interior Design lässt staunen: eine Neuinterpretation des Schwarzwaldes. Mit seinen Tautropfen ähnlichen, von der Decke herabhängenden Perlenschnüren, die auf subtile Art die runden Sitznischen voneinander trennen und doch verbinden; mit der gläser-

nen Wand, die Gästen ganz selbstverständlich Einblick in die Küche gewährt; mit samtigen Polstern und textiler Wandbespannung ist allein der Raum bereits eine Augenweide. Vollkommen wird ein Besuch dort allerdings erst mit Manuel Ulrichs aromenstarker, modern interpretierter französischer Cuisine. Der heute 33-Jährige hat eine enge Verbindung zum Öschberghof. Denn hier hat für ihn alles begonnen. Nach dem Abitur absolvierte der gebürtige Donaueschinger eine KochAusbildung im Hause, stellte damit die Weichen für seine berufliche Laufbahn. Sein Ehrgeiz war geweckt, die Leidenschaft für die Spitzenküche entflammt. „Ich brannte für die Sache, wollte immer besser werden, mich qualifizieren. Deshalb habe ich mir nach meiner Ausbildung neue Herausforderungen gesucht. Meine Wanderjahre führten mich an den Arlberg nach Oberlech, später nach Hamburg zu Christoph Rüffer ins Zwei-Sterne-

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Titelstory

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Michael Häni ist einer der Hauptakteure im ÖSCH NOIR. Edle Tropfen sind sein Fachgebiet und Steckenpferd. In seiner Funktion als Sommelier und Chef Sommelier im Öschberghof spricht der gebürtige Schweizer Empfehlungen aus, arbeitet eng mit Winzern zusammen und schult die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Restaurant „Haerlin“ im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten. Rüffer hat mich besonders geprägt. Auch die Zeit bei Thorsten Michel am Herd der „Schwarzwaldstube“ in Baiersbronn möchte ich nicht missen. All diese Erfahrungen fließen heute in die Küche des ÖSCH NOIR mit ein und helfen mir, meinen ganz persönlichen Stil zu festigen“, sagt der junge Spitzenkoch, der froh ist, eine solche Chance in seiner Heimatstadt erhalten zu haben. Ulrichs Küche überzeugt durch den Grundtenor geschmacklich exzellenter französischer Speisen mit modernen Einflüssen. Gäste können zwischen zwei Menüs wählen: dem Menü Noir und dem vegetarischen Menü Vert. Beim ersteren verwöhnen Köstlichkeiten wie Imperial Caviar und Kingfish, Kopfsalat Pomelo, Buttermilch; Pulpo und Juvenil-Ferkel, Brokkoli, Eigelb und Schwarzwald Miso oder bretonische Seezunge, Pléiade Poget Auster, Gurke, Dill und La Ratte den Gaumen. Vegetarier freuen sich über Steckrübe und Pilze, Périgord-Trüffel, MiniGrünkohl, Vacherin Mont d’Or; Freilandei, Pommery-Senf, Schnittlauch, La Ratte, Nonpareilles oder Kürbis, Pak Choi, Kokos, Tofu und Chili. Ein weiterer Glücksfall für das ÖSCH NOIR ist der Schweizer Michael Häni, ein Sommelier aus Passion und selbstverständlich ein exzellenter Kenner

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edler Tropfen. Das Resort ist ein Mekka für Liebhaber edler Weine. Rund 450 Etiketten umfasst die exzellent zusammengestellte Karte. Ganz neu: der Weinklimaschrank. Bekannte Winzer und große Weinlagen ruhen hier neben Neuentdeckungen und traditionellen Klassikern. Und in der superschicken Bar offeriert der langjährige Barchef Julian Hischmann exotische Cocktails, rund 120 Whiskey- und mehr als 80 Rumsorten. Der neue Öschberghof lebt auch vom Spannungsbogen zwischen der modernen Architektur seiner Außenhülle und den hel-

len Loggien aus Fichtenholz im neuen Zimmertrakt. Dort sorgen maximaler Komfort, ein dezent-edles Ambiente, hochwertige Betten der angesehenen Manufaktur Schramm und elegante Bäder in den Zimmern und Suiten für eine angenehme Wohlfühlatmosphäre. Alle Räumlichkeiten sind gen Süden und gen Golfplatz ausgerichtet, haben Balkon oder Terrassen. Besonders edel präsentiert sich die Öschbergsuite (111 Quadratmeter) mit getrenntem Wohn- und Schlafbereich sowie separatem Besprechungszimmer. So einzigartig wie der Standort des Luxus-Resorts


zwischen Schwarzwald, Bodensee und der Schweiz gelegen, ist die riesige Golfanlage, die fußläufig vom Haus erreichbar ist. Bereits vor zwei Jahren öffnete der neue East Course (18-Loch, Par 72, 5,7 km Gesamtlänge), dann zog der Academy Course (9-Loch, Par 34, 2,4 km Länge) nach. Zum Schluss erhielt der Old Course (18-Loch, 6 km Länge) ein Facelifting. TOP-Golf trifft

im Öschberghof auf TOP-SPA. In Zusammenarbeit mit dem Wellness- und SPASpezialisten Klafs wurde das ÖSCH SPA geschaffen, eine 5000 Quadratmeter große Wohlfühloase für Hausgäste und Besucher. Vier Erholungsbereiche inszenieren gekonnt internationale Badekulturen: Harmony und Energy, Asia und Lady SPA – unter anderem mit einem japanischen Onsen-

bad (heiße Quelle) und einer Weltpremiere. Die sogenannte Eis-Lounge interpretiert das Thema Abkühlung neu und erlebnisreich. Im Beautybereich kommen hochwertige Labels wie Reviderm, Ligne St. Barth, LA BIOSTHÈTIQUE und Pino zur Anwendung. Ob beruflich oder privat, der neue Öschberghof ist in jedem Fall eine Reise wert. r

Ein neues Gefühl von Erholung, kombiniert mit erstklassigem Service und Gastlichkeit auf höchstem Niveau.

Der Öschberghof Geschäftsführer: Alexander Aisenbrey Golfplatz 1, D-78166 Donaueschingen Telefon: 00 49 / (0) 7 71 / 84 - 0 Telefax: 00 49 / (0) 7 71 / 84 - 6 00 E-Mail: info@oeschberghof.com Internet: www.oeschberghof.com Öffnungszeiten Küche: ÖSCH NOIR Mi. bis Fr. 19.00 – 21.00 Uhr, Sa., So. und Feiertage 12.00 – 14.00 Uhr, 19.00 – 21.00 Uhr Ruhetage: Montag und Dienstag 126 Zimmer inklusive 3 Junior-Suiten und 13 Suiten, Komfort-Dependance-Zimmer ab 348 Euro inkl. Halbpension, Öschberghof Suite ab 650 Euro inkl. Verwöhnpauschale

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Steiermark

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Johanns Living

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Auserlesen genießen in der

Steiermark

Sie ist das grüne Herz Österreichs und kulinarisches Paradies gleichermaßen: Die Steiermark gehört gewiss zu einem der schönsten Flecken auf Gottes Erdenrund. Wo mit Hand und Herz in Rebgärten und Weinkellern überregional beachtete Spitzenweine erzeugt werden und in Buschenschänken die steirische Gastfreundschaft wärmt, legt der Aufenthalt stets ein weiteres Gastspiel nah. Te x t : B e r n d Te i c h g r ä b e r, Gu n d u l a L u i g - R u n g e Fo t o s : K l a u s L o r k e , Yd o S o l


Golden Hill Country Chalets & Suites

Private Hideaway mit Wie-daheimGefühl

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halet-Dörfer gibt es viele. Doch nur wenige haben ihr individuelles Erholungskonzept so konsequent umgesetzt wie die Golden Hill Country Chalets & Suites in der Südsteiermark. Initiatoren dieser kongenialen Mischung aus Private Hideaway und nachhaltiger Hotelpersönlichkeit mit Erlebnisarchitektur sind Barbara und Andreas Reinisch. Jeder, der schon einmal eine Nacht in diesem zauberhaften Domizil, das zur renommierten HIDEAWAYS HOTELS Collection gehört, in der Südsteiermark

Oben: Barbara und Andreas Reinisch haben sich mit den Golden Hill Country Chalets & Suites einen lang gehegten Traum erfüllt.

Rechts außen: Ein Sehnsuchtsort für Menschen, die das Besondere schätzen. Mit architektonischer Raffinesse wurde das ehemalige Stallgebäude zum 250 Quadratmeter großen, modernen Panorama-Loft umgebaut. Mit eigener privater Wellness-Oase samt 200 Quadratmeter großem Infinity-Naturschwimmteich, Sauna-Kubus, Whirlpool u.v.m.

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verbracht hat, weiß, wie es sich anfühlt: das wohlige Wie-daheim-Gefühl. Gäste kommen in den Genuss einer neuen Symbiose aus Fünf-Sterne-Service und Herzensfaktoren mit Lebens- und Landlust, die den verstärkten Wunsch des Gastes nach Geborgenheit, privatem Rahmen und allen erdenklichen Annehmlichkeiten vereint. „Ankommen, wohlfühlen und die Magie spüren“ ist bei den Reinischs keine leere Marketing-Floskel, sondern wird bis ins Detail mit paradiesischen Inhalten gefüllt. Das beginnt schon mit der 15 000 Quadratmeter großen idyllischen Parkanlage mit 600 Quadratmeter großer Schwimm-Oase und hört bei der Champagner- Lounge noch lange nicht auf. Direkt neben der Schwimm-Oase befinden sich der Sauna- sowie der neue Fitnesskubus mit neun Metern Fensterfront

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für den idyllischen Ausblick beim sportlichen Workout. Auch bei der Erlebnisarchitektur der 120 Quadratmeter großen Chalets spielt der Blick in die Natur die atmosphärische Hauptrolle. Zum Beispiel erstrecken sich im Chalet Goldfuchs die Panoramafenster über die gesamte Höhe des Chalets – sodass vom Bett als auch von der Dusche aus die Natur allgegenwärtig ist. Zum Chalet Goldfuchs gehört auch eine private Koppel und Box für das eigene Pferd. Bei den individuellen ChaletInterieurs setzte Barbara Reinisch mit ihrem sicherem Gespür für außergewöhnliche Wohlfühlszenarien auf natürliche Materialien und einen lässig-eleganten Country-Stil. Doch der extrem hohe Golden-Hill„Suchtfaktor“ basiert nicht nur auf dem einzigartigen Charme der Luxus-UnterOben: Fitness-Kubus in der Parkanlage mit Panoramablick auf den Naturschwimmteich. Unten: Jedes Chalet ist individuell auf die Bedürfnisse seiner Gäste zugeschnitten und mit hochwertigstem Interieur ausgestattet.

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Oben: Das zentrale Highlight ist die 12 000 Quadratmeter große idyllische Parkanlage mit preisgekröntem 600-QuadratmeterNaturschwimmteich samt Wohlfühl-Oasen, extra Sauna-Kubus, Fitness-Kubus, Champagner-Lounge und Feuerstellen. Unten: Die charmante Gastgeberin liebt es, ihre Gäste im Zuge eines Private Dinings oder mit eigenen kulinarischen Kreationen als Private Chef im Chalet zu verzaubern. künfte und der sonnenverwöhnten Landschaft der Südsteiermark, die Genießern, Wanderern, Golfern und Gourmets unzählige Erlebnisse bieten, sondern auf den zahlreichen kleinen und großen Glücksmomenten, die die guten Golden-HillGeister ihren Gästen bereiten. Sei es das liebevoll zubereitete und stilvoll gedeckte Gourmetfrühstück, ein romantisches Candle-Light-Dinner im Chalet, eine hoch-

karätige Wein-Degustation, ein prickelndes Gläschen in der Champagner Lounge oder ein wohltuendes Treatment, wann und wo der Gast es möchte. Darüber hinaus ist die charmante Hausherrin eine ausgezeichnete Köchin und sorgt im Zuge des Private Dining (maximal 15 Personen) für kulinarische Höhenflüge. Alles an diesem besonderen Kraftplatz ist angerichtet für eine kostbare Auszeit vom Alltag! r

Golden Hill Country Chalets & Suites Gastgeber: Dr. Barbara und Andreas Reinisch Waldschach / Steinfuchsweg 2 A-8505 St. Nikolai Telefon: 00 43 / (0) 6 50 / 3 50 59 36 oder 00 43 / (0) 6 64 / 1 32 79 15 E-Mail: welcome@golden-hill.at Internet: www.golden-hill.at

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Dass dieser Buschenschank auch von der Kleinen Zeitung zum „schönsten Genussplatz mit Aussicht 2017“ gewählt wurde, ist alles andere als ein Zufall.

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Führen Familienweingut und Buschenschank mit viel Herzblut: Sabine Pichler und Sohn Johannes. Größtes Augenmerk wird auf die Vinifizierung klarer, reintöniger und sortentypischer Weine gelegt.

Weingut und Buschenschank Pichler-Schober

Lieblingsplatz mit grandiosem Weitblick

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ie sind das Herz der Südsteiermark – die Buschenschänke. Das fein verästelte Netz dieser Orte des guten Geschmacks darf zweifellos als einzigartig bezeichnet werden. Zahlreiche Winzer

bieten ihre wunderbar süffigen Weine zu oft exzellent zubereiteten regionalen Speisen feil. Das ist auch bei Familie PichlerSchober in St. Nikolai im Sausal nicht anders. Dass dieser Buschenschank auch von der Kleinen Zeitung zum „schönsten Genussplatz mit Aussicht 2017“ gewählt wurde, ist sicherlich kein Zufall. Wenn man im traumhaft schönen Garten sitzt, quasi inmitten der Weinreben, dann rückt der Alltag rasch in weite Ferne. Zumal der Panoramablick von Kitzeck über den Demmerkogel bis nach Graz sein Übriges

tut, während der erlesene Wein in der Hand auf den stimmungsvollen Aufenthalt einstimmt. Mit viel Engagement und Herzblut bewirtschaftet die charmante Gastgeberin Sabine Pichler zusammen mit Sohn Johannes ein beachtliches Terrain in den gemütlichen Stub’n, im Gastgarten und im Weinberg. Was darf es bitteschön sein? Auf die Tische gelangen Köstlichkeiten von Geselchtem über Brüstel und Verhackert bis zu Hauswürstln vom Schwein – und das alles in gleichbleibend kulinarischer Qualität und Sorgfalt. Und dazu ein guter Wein. Die Qualitätsweine werden natürlich selbst hergestellt – auf etwa 12 Hektar erstrecken sich die hauseigenen Weingärten der Familie. „Es ist schön, aus gutem Traubenmaterial ein tolles Produkt zu machen“, sagt Jungwinzer Johannes Pichler, dessen Wein durch die Sausaler Urgesteinsböden den unverwechselbaren mineralisch frischen, vollen Charakter erhält. Mutter und Sohn Pichler legen großen Wert auf Sorgfalt und Genauigkeit in allen Produktionsphasen, vom Weingarten bis zur Kellerarbeit. Die fruchtigen Sorten werden klassisch steirisch ausgebaut, während die kräftigeren Sorten als Lagenweine, zum Teil mit internationaler Stilistik vinifiziert werden. „Das beste Traubenmaterial unserer Weingärten verarbeiten wir unter der Bezeichnung ‚Medigon‘. Diese Weine werden in 300-Liter-BarriqueFässern ausgebaut“, so Johannes Pichler. Gemeinsam mit sechs weiteren steirischen Winzern hat er mit dem neuen Markennamen „SIEME“ einen wirtschaftlichen Verein gegründet, um die junge Generation der Winzer erfolgreich in eine gemeinsame Wein-Zukunft zu führen. Und wer diesen wunderschönen Ort im Sausal nach dem Genuss so manch edlen Tropfens nicht verlassen möchte, der bleibt ganz einfach und mietet sich das Winzerhäuschen für einen Kurzurlaub. r

Weingut und Buschenschank Pichler-Schober Gastgeber: Familie Pichler-Schober Mitteregg 26 A-8505 St. Nikolai im Sausal Telefon: 00 43 / (0) 34 56 / 34 71 Telefax: 00 43 / (0) 34 56 / 34 71-4 E-Mail: weingut@pichler-schober.at Internet: www.pichler-schober.at

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Gustav Strauss betreibt gemeinsam mit seinem Bruder Karl das Weingut K & G Strauss. Gustavs Frau Bettina hat mit der Weinschmiede 18 TscherneStrauss ein neues Standbein geschaffen.

Weingut Karl und Gustav Strauss und Weinschmiede 18 Tscherne-Strauss

Wohnen und GenieSSen in der Südsteiermark

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ustav und Bettina Strauss haben allen Grund, auf die Schönheit ihrer „steirischen Toskana“ stolz zu sein. Ihre Heimat in der Südsteiermark mit den sonnenbeschienen, grünen Hügeln ist längst zu einer der bedeutendsten Weinbauregionen in Österreich und Europa erblüht. „Der Weg, bis aus der Traube ein edler Tropfen wird, fasziniert uns seit Generationen“, sagt Gustav Strauss, der das Weingut Tscherne-Strauss zusammen mit seiner Frau Bettina Strauss gut auf Kurs hält. Bewährtes bewahren, sanft modernisieren und sich selbst dabei immer treu bleiben ist das Credo der sympathischen Steirer. Mit viel Fleiß haben die beiden Brüder Karl und Gustav Strauss mittlerweile ein beachtliches Terrain erobert. Im Weinberg mit rund 33 Hektar Rebflächen sowie bei der Arbeit im Keller gibt Gustav Strauss den Ton an, während sein Bruder Karl erfolgreich den Vertrieb strukturiert. Umgeben sind sie vom Gamlitzberg – die größte zusammenhängende Weinbaufläche der Südsteiermark. „Unsere Weine sind schon durch die Einzigartigkeit ihrer Lage (Mikroklima, Seehöhe und die Ausrichtung Südsüdost) so besonders“, erzählt Gustav Strauss. Nur Trauben von höchster Reife werden für den Ausbau

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verwendet. Die Weine der Riede Gamlitzberg zeigen sich mit großer Fruchttiefe und viel Ausdruck und Eleganz am Gaumen. Diese Weine werden in großen neutralen Eichenfässern vergoren und sechs Monate auf der Feinhefe gelagert. Die Sorten Sauvignon Blanc, gelber Muskateller und Chardonnay von der Riede Hundsberg werden in historischen Holzfässern ausgebaut. Traditionell im Stahltank „klassisch“ trocken ausgebaut werden die Gebietsweine „Südsteiermark DAC“. Diese charakterisieren die Typizität der Südsteiermark: duftig, fruchtig und sehr animierend. Unweit des Weingutes zeigt sich ein weiteres Kleinod als Adresse des guten Geschmacks in der steirischen Hügellandschaft. Nach einem aufwendigen und mit viel Liebe zum Detail umgesetzten Umbau öffnete Bettina Strauss die Pforten der Weinschmiede 18 Tscherne-Strauss für Natur- und Weinliebhaber. Eine Auszeit vom Alltag finden Gäste aus nah und fern

in fünf exklusiven Luxuszimmern und einem Bereich zum Wohlfühlen. Als Wellness-Highlight lockt die Weinschmiede 18 Tscherne-Strauss neben einem IndoorPool mit einer außergewöhnlichen FassSauna mit Panoramablick über die Gamlitzer Weinhänge! In der direkt angrenzenden Genussbar gibt es für die Gäste Weinspezialitäten sowie hochwertige Gaumenfreuden. r Weingut Karl & Gustav Strauss Steinbach 16, A-8462 Gamlitz Öffnungszeiten: Mo. bis Sa. 9.00 – 18.00 Uhr, So. 10.00 – 14.00 Uhr E-Mail: office@weingut-strauss.at Internet: www.weingut-strauss.at Weinschmiede 18 Tscherne-Strauss A-8462 Gamlitz, Steinbach 18 Öffnungszeiten: Fr. bis Di. 15.00 – 21.00 Uhr (Küche bis 20.00 Uhr) E-Mail: willkommen@tscherne-strauss.at Internet: www.tscherne-strauss.at (für die Suche der Häuser Google Maps verwenden)

Fünf moderne Doppelzimmer stehen den Gästen nach dem Weingenuss zur Verfügung.


Herrlich geht der Blick in die grünen Rebgärten.

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In den Weingärten der Domaines Kilger entstehen Weine von kompromissloser Finesse und herausragendem Potenzial.

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Die sanften Hügel mit ihren endlos scheinenden Rebgärten und die vielen Sonnenstunden machen den besonderen Reiz der Südsteiermark aus.

Domaines Kilger Jaglhof

Erstklassige Genussoase in Traumlage

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rominent thront der Jaglhof auf der Spitze der Weingärten von Sernau. 500 Meter hoch gelegen, hat man von hier oben einen grandiosen Panoramablick in alle Himmelsrichtungen: von Slowenien über die Koralpe und das obersteirische Bergland bis tief in die Oststeiermark. Ein wahrlich erhebendes Gefühl, welchem sich auch der Münchner Unternehmer Hans Kilger nicht verschließen konnte, als er hier einmal zu Gast war – mit dem Ergebnis, dass er das Objekt vor zweieinhalb Jahren erwarb, in sein Portfolio aus nachhaltig betriebenen Wein- und Landgütern integrierte und heute unter dem Namen Jaglhof auf hohem Niveau weiterführt. Gastgeberin im Hause ist Doris Kremser, die gemeinsam mit einem ambitionierten Team für sympathische Lockerheit einerseits und fachliche Kompetenz andererseits sorgt. Gäste logieren in einem der neun großzügigen, frisch renovierten Zimmer. Alle bieten wohnlichen Komfort sowie einen Balkon mit traumhaftem Panoramablick über die hügeligen Weingärten. In Planung ist der Neubau von weiteren elf Zimmern, damit der Jaglhof noch flexibler auf die unterschiedlichen Wünsche seiner zahlreichen Genussreisenden reagieren kann. Neu seit März 2020: die kostenlose Genusscard für Hausgäste mit zahlreichen Vergünstigungen für die Region. Die mit zwei Hauben bewertete Küche des schicken „Wirtshauses“ lässt keine Wünsche offen. Fleisch aus eigener Zucht, Zutaten aus dem eigenen Kräuter- und Gemüsegarten und diverse andere regionale Spezialitäten sind ein Garant für den guten Geschmack. Ob ein deftiges Mittagsmahl mit typisch Steirischem, ein Wein mit Edelfleisch-Produkten am Nachmittag oder die kreativen Eigenkompositionen des Küchenchefs beim Fine Dine am Abend – hier ist für jeden Gaumen das Richtige dabei. Zu den großen Passionen von Hans Kilger gehört auch die Begeisterung für erstklassige Weine. In Kooperation mit dem Weinmacher Christian Reiterer gründete Kilger

2015 in der Weststeiermark das Weingut Domaines Kilger. Zwei Jahre später folgte im Südburgenland das Weingut Schiefer & Domaines Kilger mit Ausnahmewinzer Uwe Schiefer. Der Rotweinkünstler wird auch „Rebell vom Eisenberg“ genannt, weil er ein genialer Querdenker ist, der bestehende Regeln in Frage stellt. Seine Rotweine haben mittlerweile Kultstatus erreicht. Mit Hans Kilger verbindet ihn die Leidenschaft, Grenzen auszutesten und beherzt darüber hinwegzugehen, sowie die Freude, aus bestehenden Komponenten nie Dagewesenes zu schaffen. Rund 30 hauseigene Weine können derzeit im Jaglhof verkostet und genossen werden (selbstverständlich können diese auch für zu Hause erworben werden), weitere 200 Etiketten aus Österreichs Toplagen stehen auf einer weiteren Weinkarte. Ausgedehnte Landgüter in

Siebenbürgen und der Steiermark, auf denen Hans Kilger Bisons, Büffel und andere Edelfleischrassen züchtet, runden die Genusswelt der Domaines Kilger ab. r

Jaglhof Inhaber: Hans Kilger Gastgeberin: Doris Kremser Sernau 25, A-8462 Gamlitz Telefon: 00 43 / (0) 34 54 / 66 75 E-Mail: jaglhof@domaines-kilger.com Internet: www.jaglhof.at Öffnungszeiten Küche: Mo., Do., Fr. und Sa. 12.00 – 15.00 Uhr und 18.00 – 21.00 Uhr, So 10.00 – 16.00 Uhr Ruhetage: Dienstag, Mittwoch und Donnerstag (September bis Oktober kein Ruhetag) Übernachtungspreise: je nach Kategorie, Saison und Belegung 120 – 239 Euro pro Zimmer inklusive Frühstück Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte

Die großzügigen Zimmer im Jaglhof bieten viel Komfort und einen unübertroffenen, grandiosen Panoramablick über die Weingärten.

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Weingut Riegelnegg Olwitschhof

Weine mit G’spür und Einfühlungsvermögen

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teile Hänge mit langen Rebzeilen, sanfte Hügel und eng gewundene Straßen – die Südsteiermark ist ein Weinbaugebiet wie aus dem Bilderbuch. Auf dem von Weingärten umgebenen Sernauberg unweit der Südsteirischen Weinstraße ist das Weingut Riegelnegg

einladender Blickfang für das Beste, was diese sonnenverwöhnte Region zu bieten hat. Wo Roland und Martina Riegelnegg steirische Lebensart auf ihrem gleichnamigen Weingut pflegen, sind Natur, Brauchtum und Tradition nicht weit. „Die Schönheit unseres idyllischen Hofes und die malerische Umgebung sind auch dem ORF nicht verborgen geblieben“, erzählt Roland Riegelnegg. „Und so konnten wir in diesem Jahr den bekannten Volksmusiker Hansi Hinterseer mit seiner Reihe „Hansi Hinterseer – Sommertraum an der Südsteirischen Weinstraße“

Geringe Hektarerträge sowie die behutsame, fachkundige Pflege der Reben der Top-Lage Sernauberg sorgen zusammen mit dem richtigen Gespür im Keller für besonders fruchtige, duftige Weine.

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auf unserem Anwesen begrüßen. „Es ist eine Sendung fürs Herz, die Lust macht auf einen Urlaub in der Südsteirischen Weinstraße.“ Der sympathische junge Winzer absolvierte im April 2009 die Weinbauschule Silberberg in Kaindorf und konzentrierte sich im Anschluss auf die Arbeiten am eigenen Betrieb. Diesen übernahm er im Jahr 2017 von seinem Vater Otto und führt ihn seitdem zusammen mit seiner charmanten Ehefrau Martina. Bewirtschaftet werden rund 12 Hektar Rebfläche mit Fokus auf den Hauptsorten Sauvignon Blanc, Muskateller und Weißburgunder. Die günstigen mikroklimatischen Bedingungen der Lagen, die fachkundige Pflege der Weingärten, geringe Hektarerträge, schonendes Pressen sowie ein gewissenhafter und sorgfältiger Ausbau bringen als Ergebnis der oft aufwendigen Kellerarbeit typisch steirische, besonders fruchtige und duftige Weine. Riegelneggs Top-Lage Sernauberg besitzt mittelschwere bis schwere Böden, weist ausgeglichene Bodentemperaturen auf. Durch diese schweren Böden sind die Wasserspeicherkapazitäten höher und bringen dadurch eine gute Gradation hervor. „Unsere Weine zeigen sich in der Aromatik sehr dominant, fein und saftig. Bedingt durch die hohe Reife erzielen sie einen vollen, fülligen Körper mit weicher Struktur“, erklärt Roland Riegelnegg. Er und seine Frau sind sehr stolz auf die zahlreichen Auszeichnungen als Landessieger. Auch im vergangenen Jahr wurden sie wieder geehrt: mit der „Weintrophy 2019“ für ihren Sauvignon Blanc Exzellenz *** Frost-Edition *** 2016. Selbstverständlich können die Riegelnegg-Weine direkt am Weingut verkostet werden. Die Vinothek befindet sich in einem wunderschönen, stimmungsvollen alten Ziegelgewölbe. Von dort führt ein unterirdischer Gang zum historischen Weinkeller, wo besonders hochwertige Trauben sowie alle Rotweine in Barriquefässern ausgebaut werden. Einfach mal vorbeischauen! r Weingut Riegelnegg Olwitschhof Gastgeber und Winzer: Roland und Martina Riegelnegg Steinbach 62, A-8462 Gamlitz Telefon: 00 43 / (0) 34 54 / 62 63 E-Mail: weingut@riegelnegg.at Internet: www.riegelnegg.at


Der mehrfach ausgezeichnete Winzerbetrieb wird von Roland und Martina Riegelnegg geleitet.

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Im Frühstücksraum mit hübsch eingedeckten Tischen ist man der Natur ganz nah.

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Der Arkadenhof

Wo man seine innere Mitte findet

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ir leben in oft hektischen Zeiten: To-do-Listen, Meetings, Abgabefristen. Ein dicht gedrängter Terminkalender ist für viele von uns Alltag. Manchmal vergisst man dabei ein wenig sich selbst. Weil sich der Mensch immer auch zurück zur Natur sehnt, haben Helga Honegger-Stähli und Eric Honegger ein ganz besonderes Country-Hideaway erschaffen und sich ihren Traum vom Leben auf dem Land erfüllt. Im kleinen Gerersdorf bei Güssing im sonnenreichen Burgenland ist abseits der großen Trassen alles angerichtet für eine kostbare Auszeit vom Alltag. Wo die Tage erfüllt sind vom Rauschen der Bäume und Zwitschern der Vögel, zeigt sich der historische Arkadenhof als stadtfernes Refugium zum Durchatmen, Fallenlassen und Genießen. Das exklusive Gästehaus mit seinen drei luxuriösen Suiten ist der ideale Rückzugsort für Menschen, die neben der herrlichen Naturlandschaft intellektuellen Genuss in Form von Literatur und Kunst suchen und schätzen. Mit ihrer Passion für Interieur-Design und Malerei verpasste die Gastgeberin den Räumlichkeiten ihre ganz eigene Handschrift. Zahlreiche Exponate zieren die Wände des Arkadenhofs. Ihr Mann Eric hat ein Faible für Literatur. In seiner für die Gäste zugänglichen Bibliothek finden sich über 1000 Bücher aus den Bereichen Belletristik und Sachbuch. Da braucht sich wirklich niemand zu langweilen. Viel Privatsphäre sowie ein ebenso geschmackvoll modernes wie künstlerisches Ambiente bieten die drei zauberhaften Suiten. Sie sind jeweils rund 50 qm groß und verfügen über Dusche, WC, TV, Gratis-WLAN, Safe, Kochnische mit Koch- und Essgeschirr, Föhn, Wärmflasche, Bademantel, Mineralwasser und vieles mehr. Auch ein Balkon oder eine Terrasse gehört dazu. Der üppige Garten mit geheiztem Außenpool und idyllischer Gartenlaube bietet sich ebenso an, um sich zurückzulehnen und ganz entspannt ein gutes Tröpfchen Wein zu genießen. Da fehlt es im Burgenland auch nicht an reichlich Auswahl: Der alte Gewölbekeller im Arkadenhof ist mit regionalen Weinen gut bestückt und für die Gäste rund um die Uhr frei zugängig. r

Der Arkadenhof Gastgeber: Helga Honegger-Stähli und Eric Honegger Gerersdorf 131, A-7542 Gerersdorf bei Güssing

Telefon: 00 43 / (0) 33 28 / 3 20 06 E-Mail: willkommen@der-arkadenhof.at Internet: www.der-arkadenhof.at Geöffnet von April bis Oktober

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Freundlicher Empfang: Bei den charmanten Gastgebern Tina und Matthias Mayer fßhlen sich die Gäste im Stadthotel zur goldenen Krone gleich willkommen.

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Ein Augen- und Gaumenschmaus: Antipasti mit speziell ausgesuchten Produkten aus Italien. Unten: Unbedingt probieren: Bio-Gebirgssee-Sabiling mit Beilagen der Saison.

Stadthotel zur goldenen Krone

Gastlichkeit am Puls der Zeit

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o wie das Schloss Radmannsdorf, das Kunsthaus oder die Weizbergkirche gehört auch das Stadthotel zur goldenen Krone untrennbar zu Weiz. Seit 1814 ist es ein fester Bestandteil des kleinen Städtchens in der Oststeiermark. Wo im Herzen der Altstadt die Wärme heimischer Gastfreundschaft und kulinarische Freuden zu idealer Harmonie ausschwingen, fühlt man sich während eines Aufenthaltes bei Tina und Matthias Mayer besonders wohl. Hier kann man in wohltuender Atmosphäre ausspannen, fühlt sich aufmerksam umsorgt, ist rasch zu Hause. „Durch die zentrale Lage am Südtiroler Platz sind für unsere Gäste alle wichtigen Standorte in Weiz zu Fuß erreichbar“, nennt Matthias Mayer einen weiteren Grund für die Beliebtheit des Hauses. Ein Hotel, wie es Stammgäste und solche, die es noch werden wollen, lieben: Charmante Gastgeber, eine gelungene Kombination aus Traditionellem und Neuem, liebevoll ausgestattete Zimmer, feine Kulinarik und ausgesuchte Weine. Sich individuell dem Pulsschlag der Gäste anzupassen, das gelingt Matthias und Tina Mayer samt Team mit viel Freude am schwungvollen Gastgebertum. Und es ist alles andere als ein Zufall, dass Geschäftsreisende, Kurzurlauber und Familien mit diesem Stadthotel mit seinen zehn indivi-

duell eingerichteten Einzel- und 15 Doppelzimmern den perfekten Ausgangspunkt für Entdeckungsreisen rund um Radurlaub, Golfen, Kunst- und Kulturgenuss in der Oststeiermark finden. Wie es sich für eine solches Haus gehört, steht die gastliche Adresse auch für eine gewachsene gastronomische Kultur. In den Räumen des Stadthotels laufen Luigi Gutkauf und Manuela Lenz in ihrer Trattoria „La Corona d’oro“ zur Höchstform auf, um den Besuch zu einem herausragenden Erlebnis zu machen. Ausnahmeköchin Sonja de Crinis zaubert fernab von

„Touristenspaghetti“ unvergessliche Gaumenfreuden der mediterranen Küche mit regionalen Einflüssen auf die Teller − adäquat umschmeichelt von steirischen und italienischen Weinen. Es ist gewiss etwas von allem, was das „Geheimnis“ des Stadthotels zur goldenen Krone ausmacht. r Stadthotel zur goldenen Krone Gastgeber: Tina und Matthias Mayer Südtiroler Platz 4, A-8160 Weiz Hotelreservierung: 00 43 / (0) 31 72 / 4 14 14 E-Mail: office@zur-goldenen-krone.at Internet: www.zur-goldenen-krone.at

Individuell und stilsicher eingerichtete Zimmer mit Ambiente und Atmosphäre sorgen für einen Wohlfühl-Aufenthalt.

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V.l.n.r.: Reicher Blumenschmuck an den Fenstern ist das Markenzeichen des allseits beliebten Berggasthofs König. In der wunderschönen Gaststube mit Kachelofen und einer Holzbalkendecke aus dem Jahre 1628 kann man sich von der gastfreundlichen Familie verwöhnen lassen. Köstliche vegetarische Hausspezialität: „Steirer Strukli“ – Strudelteigtascherl mit Schafskäse-Käferbohnenfülle auf grüner Fisolencreme. Dazu mundet eine Burgunder-Cuvee vom Weinhof Alma aus Pöllauberg.

Berggasthof König

Seit 1708 in Familienbesitz

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öllauberg zählt zu den ältesten und bedeutendsten Wallfahrtsorten Österreichs. Die gotische Wallfahrtskirche dort wurde in den Jahren 1340 bis 1375 erbaut. Neben den Wallfahrern, die den Berg besuchen, sind es heute auch Urlauber und Feinschmecker, welche die Spezialitäten der Region entdecken wollen. Gleich neben der Wallfahrtskirche am Pöllauberg findet man den Berggasthof König. Bereits 1628 als Taverne der Herrschaft Neuberg urkundlich erwähnt, ist der Gasthof seit 1708 im Besitz der Familie König. Heute sind es Matthias und Kessy König, die den Familienbetrieb von den Eltern Viktor und Sieglinde König übernommen haben und gemeinsam führen. Das Markenzeichen des Berggasthofs ist sein überwältigender Blumenschmuck vor den Fenstern. Der hat nicht zuletzt dazu beigetragen, dass das Dorf bereits vielfach mit dem begehrten Titel „Schönstes Blumendorf“ in der Steiermark ausgezeichnet

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wurde. Bei schönem Wetter sitzt die illustre Gästeschar dann auch am liebsten auf der zauberhaften Terrasse unter der mächtigen Kastanie am Haus und lässt sich von den feinen regionalen Spezialitäten aus der Küche vom Küchenteam Sieglinde König und Manfred Geier verwöhnen. Mitherrlichem Blick auf die Wallfahrtskirche serviert das charmante Serviceteam rund um Matthias König Schmankerl wie den gegrillten Rostbraten vom steirischen Rind mit Röstzwiebeln in feiner Soße, dazu Serviettenknödel, den „Wilderer Teller“ – ein Ragout vom Hirschkalb in feiner Rotweinsoße mit Kräuterspätzle und Preiselbeerbirne oder eine in der Kürbiskernkruste gebratene Forelle mit Petersilienerdäpfeln. Eine ganz besondere Hausspezialität sind die Gerichte der „Grünen Ecke“ für Vegetarier. Hier zu empfehlen:„Steirer Strukli“ – Strudelteigtascherl mit Schafskäse-Käferbohnenfülle auf grüner Fisolencreme. Ein echter Hochgenuss. Natürlich wird auch dem Wein besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Zum einen durch spezielle Veranstaltungen rund um den edlen Rebsaft, zum anderen durch das Leithakalk Wine Estate, ein Herzensprojekt von Juniorchef

Matthias König und seinem WeinbauTeam. Immer wieder ist die Wallfahrtskirche auch Austragungsort für unvergessliche Trauungen. Und im Anschluss wird dann bei den Königs im Berggasthof mit allen Hochzeitsgästen gefeiert. Für standesamtliche Trauungen wird bei schönem Wetter der romantische Weingarten am Haus festlich geschmückt. Wer die Magie des Wallfahrtsortes etwas länger genießen möchte, quartiert sich einfach in einem der sechs behaglichen Komfortzimmer des Berggasthofs König ein. r

Berggasthof König Gastgeber: Familie König Oberneuberg 5 Naturpark Pöllauer Tal A-8225 Pöllauberg Telefon: 00 43 / (0) 33 35 / 23 11 Telefax: 00 43 / (0) 33 35 / 23 11-5 E-Mail: office@berggasthof-koenig.at Internet: www.berggasthof-koenig.at Öffnungszeiten Küche: Mittwoch bis Samstag 11.00 – 20.30 Uhr, Sonn- und Feiertage 11.00 – 18.00 Uhr Ruhetage: Montag und Dienstag Übernachtungspreise: 120 Euro inkl. Frühstück Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte


Gesamtsteirische Vinothek

Eine Bühne für die Weine der Steiermark

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ingebettet im südöstlichen Teil des steirischen Hügellandes, liegt das malerische Weindorf St. Anna am Aigen. Schon von weitem sieht man den Turm der katholischen Pfarrkirche, die auf einem über 400 Meter hohen, vulkanischen Kalkkegel thront, in den Himmel streben. Ganz in der Nähe der Kirche, visà-vis dem Gemeindeamt, wartet St. Anna mit einer für vinophile Zeitgenossen großartigen Einrichtung auf: der Gesamtsteirischen Vinothek. Unter Leitung von Dipl.-Sommelier Richard Hofner und seinem kompetenten Team können sich Weinfreunde im wahrsten Sinne des Wortes durch sämtliche Weinbaugebiete der Steiermark durchkosten. Rund 150 Weine von rund 120 Weinbauern hat die Vinothek im Angebot, die zu einem Großteil offen verkostet und natürlich auch für zu Hause mitgenommen werden können. Seit 1993 beeindruckt die Gesamtsteirische Vinothek mit ihrer außergewöhnlichen, in den Hang gebauten Architektur und mit der ganzen Bandbreite der drei Weinanbaugebiete der Steiermark: dem Vulkanland Steiermark, der Südsteiermark und der Weststeiermark. „Wir freuen uns über das rege und zunehmende Interesse an unseren Weinen und laden Besucher von Mitte März bis Mitte November in unsere schönen Räumlichkeiten sowie auf die herrliche Panoramaterrasse ein. Für den kleinen Appetit zum Wein stehen zusätzlich zu unserem beliebten frischen Bauernbrot Schinken, Käse und traditionelle Aufstriche von heimischen Produzenten bereit“, sagt Vinotheksleiter Richard Hofner. Sehr empfehlenswert sind auch die umfassenden Verkostungen, die auf Anmeldung ab acht Personen durchgeführt werden. Gerne kann dazu auch ein Wunschessen bestellt werden. Da Weinkultur und Geselligkeit nahe beieinanderliegen, wundert es nicht, dass die Vinothek sich in den letzten Jahren auch mit erstklassigen Veranstaltungen wie Lesungen, Weinpräsentationen mit einem Winzer oder ihren zweimal jährlich stattfindenden Vernissagen einen Namen

weit über die Landesgrenzen hinaus gemacht hat. Ein Blick auf die Webseite ins Jahresprogramm lohnt sich. Während der warmen Sommermonate erweist sich die Vinothek auch als perfekte Location für private Feiern unter freiem Himmel. Dann vergnügen sich bis zu 100 Gäste an der „Langen Tafel“ direkt an den Weingärten. r Gesamtsteirische Vinothek Leitung: Dipl.-Sommelier Richard Hofner Markstraße 6, A-8354 St. Anna am Aigen Telefon: 00 43 / (0) 31 58 / 28 01 E-Mail: wein@gesamtsteirische-vinothek.at Internet: www.gesamtsteirische-vinothek.at Öffnungszeiten: Mitte März bis Mitte November Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen 11.00 – 18.30 Uhr Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte

Schon aufgrund der ausgefallenen Architektur ist die Vinothek einen Besuch wert.

Rund 150 verschiedene Weine geben einen umfassenden Überblick über die steirische Weinbaukultur.

Von der großzügigen Terrasse hat man einen herrlichen Panoramablick über die Weingärten des steirischen Vulkanlandes.

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Steht für steirischen Innovations- und Schaffensdrang: Winzer Stefan Krispel mit Lebenspartnerin Julia. Unbedingt probieren sollte man einmal den „Wollschweingenuss“ mit Allerlei vom Wollschwein.

Genussgut Krispel

Sehnsuchtsort für Genießer

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n der Südoststeiermark führen Paradies und Schlaraffenland gleichermaßen Regie. In seiner wohl schönsten Ausprägung zeigt sich das „Joint-Venture“ in einem ganz besonderen VerkostungsEldorado. Wer noch niemals im Genussgut von Familie Krispel in Hof bei Straden war, der weiß nicht, wie wunderbar hier bei Wein & Schwein Stunden des Rundumgenusses zusammenklingen. Begonnen hat alles mit dem Wollschwein, das sich 1999 als „schwalbenbäuchiges Manglitzaschwein“ auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Haustierrassen befand. Grund genug damals für Toni Krispel zu handeln. Heute lebt eine stattliche

Wollschweinherde mit viel Freiraum in der Nähe des Gutes. „Dass sie sich besonders wohlfühlen – das schmeckt man“, sagt Stefan Krispel. „Unser Wollschweinspeck, der „Neusetzer“ ist mittlerweile ein Klassiker.“ Der Speck reift nicht irgendwie heran, sondern über mehrere Monate im Basalt. Doch nicht nur Speck liegt im Gestein. Jungwinzer Stefan Krispel führt die Idee, Produkte wie den „Neusetzer“-Speck im Basalt reifen zu lassen, mit Wein fort. Der innovative Kellermeister, der 2015 das Weingut vom Vater Toni übernahm, lässt den Rebensaft in Basaltfässern bis zur Perfektion reifen. Weinliebhaber dürfen sich auf einen langlebigen, mineralischen Wein freuen. Die Lagen mit ihrer unterschiedlichen Bodenlandschaft aus Sand, Muschelkalk und Basalt sind genauso wie die vielen Sonnentage oder die sorgsame Arbeit des Wohl weltweit einzigartig ist der BasaltWeinkeller: Der Rebensaft reift in Basaltfässern bis zur Perfektion.

Winzers im Wein zu schmecken – mal eng und würzig-mineralisch, mal exotisch mit subtiler Süße. Aber immer mit diesem regionaltypischen Charakter, der für die steirische Toskana so bezeichnend ist. Die Gebietsweine Vulkanland Steiermark DAC reifen im Stahltank, die Ortsweine DAC werden teils in großen Holzfässern ausgebaut. Die Riedenweine ruhen bis zu zehn Monate in kleinen und großen Holzfässern. Doch nicht nur Weingut und Wollschwein machen das Genuss-Universum „Krispel“ so interessant. Mehrmals wurde der Gutsheurige vom Falstaff zum besten Heurigen der Steiermark gekürt. Unbedingt probieren sollte man einmal das in vier Wochen gereifte WollschweinDry-aged-Steak. Sehr schön auch das Carpaccio aus gebeiztem Wollschweinrücken mit Pfeffertrüffelöl. Noch mehr Lust auf das Beste aus der Steiermark machen Shop und „Kostbar“ mit Weinen und allerlei Delikatessen. Wer mag es Genießern verübeln, dass es sie kaum mehr nach Hause zieht? Glücklicherweise laden die acht Gästezimmer sowie der Pool im Rebgarten dazu ein, dieses kleine „Paradies“ noch ein wenig länger zu genießen. r

Genussgut Krispel Gastgeber: Familie Krispel Neusetz 29 A-8345 Hof bei Straden Telefon: 00 43 / 34 73 / 78 62 Telefax: 00 43 / 34 73 / 78 62 4 E-Mail: office@krispel.at Internet: www.krispel.at

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Der Gutsheurige ist bei den Krispels lauschige Kultstätte des sßdoststeirischen Genusses.

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Oben: Der bischöfliche Weinkeller von Schloss Seggau ist eines der größten und eindrucksvollsten Bauwerke seiner Art in ganz Europa. In seiner jetzigen Gestalt ist er mehr als 300 Jahre alt und wurde 1693 bis 1697 unter Fürstbischof Rudolph Joseph Graf von Thun erbaut. Im Sommer findet man auf der Terrasse der Schloss-Taverne die besten Plätze, um beinahe südländisches Flair zu genießen.

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Hotel Schloss Seggau

Kraftplatz zwischen Tradition und Moderne

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ass Frauen gerade im Hotelfach wichtige Schlüsselpositionen innehaben, ist keine Neuigkeit mehr. „In unserer Branche stehen Frauen alle Wege offen. Am Ende ist ein Hotel ja irgendwie auch nur ein ziemlich großer Haushalt, in dem Gäste sich einfach wohlfühlen sollen“, schmunzelt Mag. Andrea Kager-Schwar, Direktorin auf Schloss Seggau. Die Betriebswirtin und zweifache Mutter war lange Zeit als Journalistin im ORF tätig und hat vor einigen Jahren die Leitung des Schlosses mit Hotel, Kongresszentrum und Gutsbetrieb übernommen. Schloss Seggau kennt die gebürtige Leibnitzerin von Kindesbeinen an. Nun freut sich Andrea Kager-Schwar, wieder in der Region zu sein, um das zu tun, was sie gerne macht: Gastgeberin für Gäste aus aller Welt sein, die in der einzigartigen Atmosphäre des Schlosses urlauben, Seminare, Tagungen und Kongresse besuchen oder den schönsten Tag des Lebens feiern. Kommunikativ und mit guter Laune im Schlepptau führt sie das Haus mit seinen 85 Zimmern und 16 Tagungsräumen nach den Anforderungen unserer Zeit in die Zukunft. „Gäste spüren genau, ob man sich ihrer mit Leidenschaft annimmt oder eher nicht“, so Andrea Kager-

Schwar. Ihre Philosophie: „Jeder Gast, der dieses Haus betritt, soll es am Ende seines Aufenthaltes immer auch ein wenig glücklicher verlassen.“ Dabei befindet man sich am Seggauberg zweifellos auf einem guten Weg. Nicht nur das Schloss und die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne heben das aristokratisch anmutende Anwesen auf ein beeindruckendes Wohlfühl-Niveau. Auch die Gastronomie mit Schloss-Taverne und 300 Jahre altem Weinkeller tragen dazu bei. Es macht sich erfreulich bemerkbar, dass der steirische Küchenchef Hugo Fuka seinen Bezug zu heimischen Lieferanten und Bauern sorgsam pflegt. Was irgendwie geht und wächst, kommt aus der Region. Das Kernöl, die Käferbohne, heimische Fisch- und Gemüsespezialitäten oder das Sulmtaler Hendl begeistern Feinschmecker aus nah und fern. Nicht umsonst gilt die Südsteiermark als Feinkostladen Österreichs. Nicht weniger als 347 Zutaten (vom kleinen Salzkorn bis zum Filet vom BioRind) werden in der Schlossküche verwendet, in der die Brigade aus besten Zutaten mit kreativem Kopf und sicherer Hand immer wieder zu neuen Geschmackshorizonten auf bricht. Das Ergebnis kann sich sehen und vor allem wunderbar genießen lassen: „Auf’gsetzte Henn“ mit mitgebratenen Erdäpfelscheiben, Knödelgröstl mit Kräutern und Gemüse oder der hausgemachte Apfelstrudel setzen zu Recht auf die Qualität der erstklassigen Ausgangsprodukte. Begleitet

werden die Köstlichkeiten von eigenen südsteirischen Weinen aus den Seggauer Rieden im Sausal. Der über 300 Jahre alte Bischöfliche Weinkeller, der zu den ältesten und größten Europas zählt, bildet den einladenden Blickfang für regelmäßig stimmige Verkostungen der Weine aus den eigenen Rieden. Als Gast fühlt man sich rasch daheim in den historischen Mauern. Was auch für all jene gilt, die Schloss Seggau als perfekte Location für die besonderen Momente im Leben wählen. Für Hochzeiten und andere festliche Anlässe stehen zahlreiche Räumlichkeiten mit beeindruckender Historie zur Verfügung. Wer nach ausgedehnten Fest- und Tafelfreuden nicht nach Hause fahren möchte, findet in 85 modern und stilvoll eingerichteten, hellen Zimmern Entspannung nach einem ereignisreichen Tag. Und auch ein Bad im großzügigen Outdoor-Swimming-Pool im 11000 Quadratmeter großen, umliegenden Park macht es leicht, seinen eigenen gedanklichen Wegen nachzugehen. r

Hotel Schloss Seggau Hotel | Bischöflicher Weinkeller Direktorin: Mag. Andrea Kager-Schwar Seggauberg 1 A-8430 Leibnitz Telefon: 00 43 / (0) 34 52 / 82 43 50 Telefax: 00 43 / (0) 34 52 / 8 24 35 77 77 E-Mail: schloss@seggau.com Internet: www.seggau.com Schloss Seggau ist ganzjährig geöffnet, Kongresse, Tagungen, Seminare

Links: Modern und stilvoll eingerichtete Zimmer für Urlauber und Geschäftsreisende.

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Weingut & Sektmanufaktur Harkamp

Weine und Sekte mit Profil und Persönlichkeit

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as Himmelreich ist nicht allzu weit. Zumindest kann man es sehen. Vorausgesetzt, der Weg führt den Weinliebhaber in die Südsteiermark, wo das Sausalgebirge mit dem Flamberg „wolkenwärts aufgetürmte Rebentrassen“ bereithält, die diesem gottgesegneten Fleckchen Erde den poetischen Beinamen eingebracht haben. In dieser exponierten Lage befindet sich ein Großteil der insgesamt 20 Hektar Rebgärten von Hannes und Petra Harkamp. Der Hauptsitz ihres bereits seit drei Generationen in Familienbesitz befindlichen Weinguts Harkamp liegt allerdings in Leibnitz in der Villa Hollerbrand. Ihr Gutshof in der rund zehn Kilometer vom Flamberg entfernten Bezirkshauptstadt steht für Weine und österreichische Sekte von nobler Eleganz und Finesse. In der Ried Oberburgstall befinden sich die Kernweingärten des Weingutes und der Ursprung des Winzerdaseins der Familie. Hinzu kommt die Ried Kogelberg mit ihrem typisch Sausaler Gestein. Hannes Harkamp versteht es wie kein Zweiter, das Potenzial dieser steilen Lagen in die Flasche zu bringen. Er vinifiziert klassische Sortenweine, die sich durch frische Frucht und den typisch steirischen Charakter auszeichnen. Die Trauben von den Lagen Oberburgstall und Kogelberg werden zu finessenreichen und eleganten TerroirWeinen ausgebaut, die ihre Herkunft unverkennbar widerspiegeln. Gearbeitet wird nach biodynamischen Richtlinien. Nicht verleugnen lässt sich Hannes Harkamps Liebe zum Sekt und so kommt es nicht von ungefähr, dass sich der Steirer mittlerweile als begnadeter Versekter einen Namen gemacht hat. Immer wieder zieht es ihn zusammen mit seiner Frau Petra zu Reisen in die Champagne, nach Katalonien und auch die FranciacortaSekte haben es den beiden angetan. Mit dem so erworbenen Weinwissen haben die Harkamps die Sektproduktion ihres Wein-

Der 200 Jahre alte Stollenkeller dient zur Lagerung des eigenen Sektes.

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Hannes und Petra Harkamp: „Wir wollen authentische Weine produzieren, die zeigen, auf welch tollem Terroir sie gewachsen sind.“

Der Stil des Hauses, die besondere Philosophie des Weinund Sektmachens und die Herkunft sind im Glas unverkennbar präsent.

wenn es um elegante, langlebige Schaumweine geht. Unikum in der Steiermark sind die sehr beliebten, aromatischen Rebsorten Gelber Muskateller und Sauvignon blanc. Aus ihnen lassen sich hervorragend sortenreine, fruchtige Sekte machen. Wer nach dem Genuss der edlen Tropfen sein müdes Haupt betten möchte, kann dies im „Weingartenhotel“ von Hannes‘ Bruder Heinz Harkamp tun, welches oben am Flamberg liegt. r gutes stetig ausgebaut. „Pinot Noir ist für die Sekte unsere wichtigste Rebsorte. Sie ist vor allem für Sekte mit längerer Hefelagerung wie Harkamp Brut Rosé und Harkamp Brut Reserve unverzichtbar. Bei der Grande Dame des Hauses, der Harkamp Brut Reserve, spielt auch die übrige Burgunder-Rebsortenfamilie eine entscheidende Rolle“, erzählt Hannes Harkamp. Auch der Morillon, der steirische Chardonnay, hat schon eine lange Tradition in der Südsteiermark. Beide gelten als ideale Rebsorten für die hochwertige Sekterzeugung nach der traditionellen Flaschengärmethode und kommen aufgrund ihrer geeigneten Eigenschaften weltweit zum Einsatz,

Weingut und Sektmanufaktur Harkamp in der Villa Hollerbrand Inhaber: Hannes und Petra Harkamp Hollerbrandweg 6, A-8430 Leibnitz Südsteiermark Telefon: 00 43 / 34 52 / 7 64 20 (Wein, Sekt, Verkostungen, Führungen) Telefon: 00 43 / 6 60 / 3 44 95 99 (Petra Harkamp) E-Mail: weingut@harkamp.at Internet: www.harkamp.at Weingartenhotel Harkamp Flamberg 46 A-8505 St. Nikolai im Sausal / Südsteiermark Telefon: 00 43 / (0) 31 85 / 22 80 Telefax: 00 43 / (0) 31 85 / 2 28 04 E-Mail: office@weingartenhotel.at

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Kellermeister Alois Gollenz führt sein Handwerk mit Präzision und langjähriger Erfahrung aus.

ERLEBNISWeingut Georgiberg

Wein-Erlebnis und Genuss

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ajestätisch ragt Schloss Ehrenhausen über den idyllischen Ortskern von Ehrenhausen an der Weinstraße. Die Marktgemeinde, vor allem bekannt als Tor zur Südsteirischen Weinstraße, ist immer wieder eine Entdeckung wert. Ein reichhaltiges Kulturangebot, jede Menge Geschichte, Tradition und zahlreiche Genussadressen laden zum Verweilen ein. Einen ganz besonderen Ort des guten Geschmacks findet man mit dem Erlebnisweingut Georgiberg. Bereits die Auffahrt, vorbei an mehreren Teichanlagen zur Rechten und steil aufsteigenden Weingärten zur Linken,

stimmt auf den Aufenthalt ein. In seinem frischen gelben Farbkleid mit den schwarzgelb gestreiften Fensterläden wirkt das von wildem Wein bewachsene Gutshaus märchenhaft verträumt. Seine Grundmauern entstammen dem Jahr 1777, sein eindrucksvoller Gewölbekeller ebenso. Dass das Erlebnisweingut Georgiberg seit Jahrzehnten als eine der besten Adressen im Südsteirischen Weinland gilt, kommt nicht von ungefähr. Die Weingärten werden mit besonderer Sorgfalt bearbeitet, die Trauben traditionell per Hand gelesen. Seit Jahren steht das Weingut des passionierten Weinkenners und erfolgreichen Unternehmers Christian Trierenberg für charaktervolle, mehrfach ausgezeichnete Weine. Als Betreiber des Weinguts zeigt sich seit geraumer Zeit ein junges, dreiköpfiges Team verantwortlich: Geschäftsführer und Ausnahmewinzer Stefan Krispel aus dem Vulkanland Steiermark verantwortet die Qualitätssicherung, Kellermeister Alois Gollenz führt sein Handwerk mit hoher Präzision und langjähriger Erfahrung aus, während Werner Stoisser sich um den Verkauf kümmert. „Wir sind ein international anerkanntes Weingut mit Top-Weinen und einem angeschlossenen Restaurant, das für eine gute, ehrliche Küche zu einem fairen Preis steht“, nennt Stefan Krispel die Vorzüge dieser außergewöhnlichen Genuss-Location. Mit ihm führt ein etablierter und weit

Besonders kräftiges und aromatisches Fleisch: Dry Aged Rib-Eye-Steak mit Gemüse der Saison.

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gereister Spitzengastronom das Georgiberg Restaurant. Raimund Pammer setzt nicht nur auf Kontinuität in der Gastronomie, sondern möchte das Weingut auch als Location für Events, Hochzeiten und Firmenfeiern etablieren: „Unsere Gäste sollen sich wohlfühlen und von der Qualität der Weine und der Küche, vor allem aber von dem atemberaubenden Ambiente verzaubert werden.“ Was auf die Teller im Restaurant gelangt, das kann sich sehen und vor allem wunderbar genießen lassen. Saisonale Spezialitäten wie das Steirische Backhendl oder das Wiener Schnitzel setzen auf die Qualität der erstklassigen Ausgangsprodukte. Dazu munden edle Tropfen aus dem eigenen Weingut. Neben den klassischen, fruchtigen Weinen werden auch charaktervolle und unverwechselbare Lagenweine ausgebaut. Zu den typisch steirischen weißen Rebsorten gehören Gelber Muskateller, Weißburgunder, Morillon und Sauvignon Blanc. Zu den in ihrer herausragenden Qualität für die Steiermark untypischen Rotweinen des rund 26 Hektar großen Weinguts zählen Zweigelt, Pinot Noir, Merlot und Cabernet. Im Georgiberg setzt man neben steirischen Klassikern auch auf Spezialprodukte, wie beispielsweise den mehrfach prämierten B. M. Rosé-Sekt. Eine Degustation im Verkostungsraum mit Führungen durch den Weinkeller bringt dem Weinliebhaber das facettenreiche Genuss-Erlebnis noch näher. Gäste haben darüber hinaus die Möglichkeit, in zwei Appartements im Winzerhaus zu nächtigen. r

Erlebnisweingut Georgiberg Inhaber: Christian Trierenberg Betreiber: Stefan Krispel, Alois Gollenz, Werner Stoisser Wielitsch 54 A-8461 Berghausen Telefon: 00 43 / (0) 34 53 / 2 02 43 E-Mail: office@weingut-georgiberg.at Internet: www.weingut-georgiberg.at Öffnungszeiten Weinboutique: Mo. bis Mi. 9.00 – 16.00 Uhr Do. bis So. 9.00 – 18.00 Uhr Führungen und Degustationen nach telefonischer Anmeldung Georgiberg Restaurant: Apr. bis Okt.: Do. bis So. 11.00 – 23.00 Uhr Nov. bis Dez.: Fr., Sa. 11.00 – 23.00 Uhr, So. 11.00 – 18.00 Uhr


Blick in das Georgiberg Restaurant.

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Ratscher Landhaus

Frühlingserwachen an der Südsteirischen Weinstraße

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in gepackter Picknickkorb, die Frühlingssonne im Gesicht, die Weinberge vor Augen, milde Temperaturen und kulinarische Gaumenfreuden – all das bedeutet Frühling in der Südsteiermark. Und das bereits im April, wenn woanders der letzte Schnee die Landschaft einhüllt und auf den Skipisten noch einmal Hochbetrieb herrscht. Mit einem Glas Sauvignon Blanc schon auf der Terrasse sitzen, mit dem E-Auto oder E-Bike die wunderschöne Umgebung erkunden, bei einer Weinverkostung die besten Tropfen kennenlernen – auch das gehört an der Südsteirischen Weinstraße dazu, wenn die Natur und die Lebensgeister nach dem Winter erwachen. In dieses Idyll, mitten in die südsteirischen Weinberge hinein schmiegt sich das Ratscher Landhaus – ein Ensemble aus Genusshotel, Wirtshaus, Weinkeller und Patisserie, das man

©360Gradfotos.de

Im Ratscher Landhaus steht der steirische Wein im Fokus. Die herzlichen Gastgeber Andreas und Michaela Muster teilen ihre Begeisterung gern mit den Gästen.

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In dem vor drei Jahren neu entstandenen Zimmertrakt wurde auch eine wunderschöne Lobby mit Gästeempfang integriert. erlebt haben muss. Die Sonne meint es mit dem Süden Österreichs gut – mit etwas Glück darf auch schon ein erstes Frühlingsbad am traumhaft schönen Naturpool des Ratscher Landhauses sein. Die herzlichen Gastgeber Michaela und Andreas Muster haben binnen elf Jahren ein Refugium der Extraklasse geschaffen, in dem sich Paare, Familien und Einzelreisende gleichermaßen wohlfühlen. Heute steht das Ratscher Landhaus für

exzellente Genusskultur an der Südsteirischen Weinstraße. Es verfügt über 28 Zimmer, davon 12 neue Panoramazimmer mit bodentiefen Fenstern und einem traumhaften Blick in die Weinberge. Die Hotelhalle ist ein moderner Ort des Verweilens. Der neue Seminarraum beflügelt mit einer Aussicht in die umgebende Weinlandschaft und ist mit modernster Tagungstechnik ausgestattet. Dem Thema Wein sind die Gastgeber und Gäste des

Die neuen Panoramazimmer bieten eine grandiose Aussicht über die Weinberge. Auf dem Balkon steht eine Hängeschaukel zum Chillen bereit.

Ratscher Landhauses in besonderer Weise zugetan und es wird nach allen Regeln der Kunst zelebriert. Im Weinkeller lagern über 600 Weine. Bei Weinverkostungen und Weinseminaren mit dem Hausherrn begeben sich die Weinfreunde auf eine erlebnisreiche Entdeckungsreise durch die berühmte südsteirische Weinkultur. Einen Vorgeschmack dazu finden Interessierte auf der Homepage unter Wein und Videos. Das regionale Wirtshaus ist an sechs Tagen in der Woche geöffnet, bietet durchgehend warme Küche für jeden Geschmack, für Jung und Alt, und wurde mit dem Siegel Kulinarium Steiermark für regionale Küche ausgezeichnet. Wanderer starten direkt beim Haus und machen sich auf den Weg durch die hügelige Landschaft. Die Region ist übrigens auch ideal, um mit Kindern Spaziergänge und kleine Wanderungen zu unternehmen. Von März bis Dezember ist das Ratscher Landhaus geöffnet und Michaela und Andreas Muster setzen alles daran, ihren großen und kleinen Gästen unvergessliche Urlaubserlebnisse zu bescheren. r Ratscher Landhaus Gastgeber: Michaela und Andreas Muster, Ottenberg 35, A-8461 Ratsch an der Weinstr. Telefon: 00 43 /(0) 34 53 / 23 130 E-Mail: info@ratscher-landhaus.at Internet: www.ratscher-landhaus.at Öffnungszeiten Küche: Dienstag bis Freitag 13.00 – 21.00 Uhr, Sa., Sonn- und Feiertage 11.00 – 21.00 Uhr, Ruhetag: Montag Übernachtungspreise: je nach Kategorie und Saison 58 – 96 Euro p. P. inkl. Frühstück Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte Geöffnet von März bis Dezember

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Weingut Wolfgang Maitz

Dreiklang von Weingut, Wirtshaus und Weinhotel

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as Weingut von Wolfgang Maitz liegt hoch über Ratsch an der Südsteirischen Weinstraße inmitten der eigenen Weinrieden Hochstermetzberg, Schusterberg und Krois. Komplettiert wird dieser Ort des guten Geschmacks mit dem angeschlossenen Weinhotel samt Wirtshaus. Sie sind die ideale Plattform für Weinreisende und Genießer. Mit Herzlichkeit und Charme empfiehlt das Wirtshaus Köstlichkeiten der Region. Die Küche von Chef koch Stefan Prenninger begeistert mit Raffiniertem vom Kogelberger Weideschwein, zart geräuchertem Wildschinken, frischen Fischen und herzhaften Steaks vom Almenlandrind. Unbedingt probieren sollte man einmal Köstlichkeiten vom Ratscher Steinschaf wie gebackene Schulter mit Topinambur und Bittersalat, Rahmbeuschel mit Briocheknödel und Apfelbalsam oder Rücken und Keule mit istrischem Trüffel und geschmortem Sellerie als Auszüge aus einem mehrgängigen Menü. Adäquat umschmeichelt wird die Parade der kleinen und großen kulinarischen Träume von einer Weinkarte, die durch ihre große Jahrgangstiefe besticht. Sommelier René Kollegger im Zusammenspiel mit Restaurantleiterin Alexandrina Stoilova zeigen sich hier als glänzendeFührer durch die Welt der edlen Tropfen. Weinbauer Wolfgang Maitz führt das winzerische Geschick der Familie in dritter Generation fort. Nicht ohne Stolz blickt er auf die Mitgliedschaft seines Weingutes im Verein der „STK Weingüter“. Die Gruppe Steirische Terroir- und Klassikweingüter ist die freie Vereinigung von Weingütern mit größtem Engagement für die regionstypische Weinkultur. Sie geht aus der Gruppe der „Steirischen KlassikWinzer“ hervor, die bereits 1986 gegründet wurde und ab 1993 den Begriff „Steirische Klassik“ für frische und frucht-

Auf der Sonnenterrasse lässt es sich wohl leben.

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Das Maitz-Team empfängt seine Gäste im Wirtshaus, im Hotel und im Weingut mit der Wärme steirischer Gastlichkeit. betonte Weißweine aus den typisch steirischen Rebsorten geprägt und erfolgreich verbreitet hat. Mit der Klassifizierung der Terroir-Weine ist nun auch das PremiumSegment der steirischen Gewächse definiert und an einem Qualitätszeichen zu erkennen: dem STK, das auf einer Banderole am Flaschenhals oder am Etikett eingedruckt ist. Das Weingut Wolfgang Maitz vinifiziert ausschließlich Weine mit einem klaren Herkunftscharakter. „Weinbaugebiet, Ort und Einzelrieden bilden die Hierarchie in der Weinbezeichung“, erklärt Wolfgang Maitz. Befragt nach seiner Weinbau-Philosophie, muss der Steirer nicht lange überlegen: „Behutsame Arbeit mit der Natur und Gelassenheit im Keller sind Garanten für unsere aus-

drucksstarken Herkunftsweine mit handwerklicher Prägung.“ Die Gebietsweine sind das Fundament, Orts- und Riedenweine repräsentieren das Herzstück des Weinsortiments. r Weingut Wolfgang Maitz Ratsch 45, A-8461 Ehrenhausen a. d. W. Telefon: 00 43 / 34 53 / 21 53 Telefax: 00 43 / 34 53 / 21 53 7 E-Mail: weingut@maitz.co.at, wirtshaus@maitz.co.at, weinhotel@maitz.co.at Internet: www.maitz.co.at Öffnungszeiten Weingut: Weinverkostung und -verkauf ganzjährig gegen Voranmeldung Öffnungszeiten Wirtshaus: 13.00 – 23.00 Uhr, Küche bis 21.00 Uhr, Di. bis Sa. 13.00 – 21.00 Uhr, Tischreservierung erforderlich!


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Sehr stylish in aktuellen Grau- und Auberginetönen präsentiert sich das kleine, feine Restaurant mit nur vier Tischen. Eine Reservierung ist unbedingt erforderlich.

Haubengekrönter Kochkünster und Entertainer in einer Person: Gastgeber Mike Johann.

Johanns Living

Das Genusshaus in Bruck an der Mur

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Ein wahrer Augenschmaus: Heimische Lachsforelle und ihre Mousse, Kräuter und Gurke aus dem Hausgarten, Brösel von der Anna-Kartoffel und geräucherte Buttermilch.

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ike Johann ist Koch mit Leib und Seele und er ist zudem ein vorzüglicher Entertainer. Mit Bravour versteht es der sympathische Steirer, alle Sinne seiner Gäste gleichermaßen anzusprechen. Möglich macht das Johanns wirklich unterhaltsame OneMan-Koch-Show, die er, unterstützt von seiner charmanten Frau Emilia, allabendlich seinem Publikum präsentiert. „Ich bin seit mehr als 28 Jahren selbständig, aber mit meinem Restaurant Johanns Living verbinde ich das gute Gefühl, angekommen zu sein. Mit dem Konzept unseres kleinen, feinen „Wohnzimmer-Restaurants“ können sich Gäste bei uns wie Freunde fühlen. Alles ist sehr unkompliziert und persönlich. Und der Vorteil für mich ist, dass ich in diesem Rahmen alle meine Talente bündeln und ausleben

kann“, erläutert der mit drei Gault&MillauHauben ausgezeichnete Herdkünstler. Maximal 14 Genießer kann Mike Johann in seinem stimmungsvollen Restaurant mit gerade einmal vier Tischen sowie einigen Plätzen an der Küchenbar auf einmal bewirten. Seine Kompositionen zollen der österreichischen Regionalküche Respekt, werden aber gern sehr frei und überraschend interpretiert, wie Zubereitungen wie „Würfel, saure Pilze, Erdäpfelbrösel, Hirschkoks“; „Huchen, Fichte, Gurke, Borretsch“; „Rehherz, Gemüsesuppe, Kren“ oder „Branzinofilet, Safran, Paradeiser“ erahnen lassen. Jeder Gast kann sich aus den Menükomponenten sein Wunschmenü in vier, fünf oder sechs Gängen zusammenstellen. Dazu begleitet die mit rund 600 Positionen eindrucksvolle Weinkarte, welche u.a. eine der größten Romanée-Conti-Sammlungen Österreichs enthält sowie edle Jahrgangsweine aus dem Bordeaux. Wer selber einmal wie ein Profikoch agieren möchte, kann einen von Mike Johanns inspirativen Kochkursen


besuchen, die er regelmäßig samstagmittags anbietet. Es lohnt sich! Wer Mike Johanns Küche etwas länger auskosten oder ein Wochenende im schönen Bruck an der Mur verbringen möchte, dem seien die beiden wunderschönen großen Suiten direkt über dem Restaurant empfohlen. Jede verfügt über zwei Schlafzimmer, zwei Bäder sowie ein geräumiges, originell eingerichtetes Wohn-/Esszimmer mit Küche. Das Faible des Hausherrn für stimmungsvolle Beleuchtung und außergewöhnliche Lampen bringt besonderen Pep ins nicht alltägliche Wohlfühl-Interieur. r Johanns Living Inhaber: Mike Johann Hugo-von-Montfort-Gasse 2 A-8600 Bruck an der Mur Telefon: 00 43 / (0) 6 64 / 2 41 31 29 info@johanns.at, www.johanns.at Öffnungszeiten Küche: Montag bis Freitag 11.30 – 14.00 Uhr und 18.00 – 23.00 Uhr, Samstag Kochschule, abends auf Vorreservierung für Hotelgäste Ruhetage: Sonntag, Feiertage Übernachtungspreise: ab 80 Euro p. P., Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte

Wohnlich und detailverliebt hat der Hausherr den Masterbedroom dieser Suite gestaltet.

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Oben: Im repräsentativen „Fürstentrakt“ befinden sich wunderschöne Veranstaltungsräume wie hier das „Fürstenzimmer“, welches sich perfekt für Familienfeiern und kleinere Hochzeiten eignet. Unten links: Das in einer Mischung aus Tradition und Scandy-Style gestaltete Speiselokal „Bachstelze“ verwöhnt mit regionalen Zutaten und lokaler Gastfreundschaft.

Über das Hotel-Foyer erreicht man die im Original erhaltene Eichentreppe, die in den herrschaftlichen „Fürstentrakt“ führt.

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Hotel Böhlerstern

Offen für Tradition und Zeitgeist

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apfenberg ist eine der modernsten und innovativsten Hightech-Industriestädte Österreichs. Darüber hinaus eröffnet die drittgrößte Stadt der Steiermark ein überaus abwechslungsreiches Urlaubsangebot. Von der atemberaubenden Natur über zahlreiche Freizeit-, Sport-, Kultur- und Shoppingmöglichkeiten bis hin zu kulinarischen Leckerbissen. Ob beruflich oder privat unterwegs, die Stadt am Fluss Mürz ist einen Besuch wert. Und wer währenddessen eine ebenso stilvolle wie auch dem aktuellen Zeitgeist entsprechende Unterkunft sucht, ist im Hotel Böhlerstern an der richtigen Adresse. Das 1919 von der Unternehmerfamilie Böhler erbaute Hotel, das über einen eigenen Theatersaal mit Nebenräumen sowie den sehr repräsentativen „Fürstentrakt“ verfügt, war von Anfang an Drehscheibe für ein pulsierendes soziales Leben in der Stadt. Und das ist bis heute so geblieben. Schick und modern präsentieren sich die mit Designermobiliar eingerichteten

47 Zimmer und Suiten des beliebten Business- und Veranstaltungshotels. Hier kann sich das internationale Publikum nach einem stressigen Tag so richtig entspannen. Auch der großzügige Wellnessbereich mit einer finnischen und einer Bio-Sauna mit Farbtherapie, ansprechenden Erholungszonen sowie einem modernen Fitnessraum trägt seinen Teil dazu bei. Kulinarisch verwöhnt das Speiselokal „Bachstelze“ mit regionalen Zutaten und lokaler Gastfreundschaft – Werte, die seit eh und je im Hause gepflegt werden. Eine Mischung aus traditionellen Elementen wie der hölzernen Wandverkleidung, einem zeitgemäß interpretierten Kachelofen im Zentrum sowie leichtfüßigem Interieur im angesagten Scandy-Style schafft die ungezwungen gemütliche Atmosphäre. Das immer monatlich wechselnde Menü enthält unter leichten internationalen Speisen auch lokale Schmankerl wie steirischen Backhendlsalat, Zwiebelrostbraten von der Beiried mit Braterdäpfeln und Röstzwiebeln, Butterschnitzel vom Pötschner Reh an Erdäpfel-Trüffelpüree und konfierter Quitte oder das sanft gegarte Weitentaler Forellenfilet mit Cremespinat und Erdäpfel-Spinatroulade – hier findet jeder sein Lieblingsgericht. Und von Montag bis Freitag stärken sich die Gäste aus den umliegenden Büros

am köstlichen Drei-Gänge-Mittagsmenü. Einen überregionalen Ruf genießen auch die Veranstaltungsräume des Vier-SterneDomizils. Allen voran der wunderschöne Theatersaal mit Galerie. Vom Konzert bis hin zur Autopräsentation bietet er auf seinen 350 Quadratmetern Raum für alle Ideen. Mit zehn Tagungsräumen für über 669 Personen ist das Hotel auch für mehrtägige Kongresse und parallel stattfindende Programmpunkte gerüstet. Über separate Zugänge können sogar unabhängige Veranstaltungen zur selben Zeit ohne Störung abgehalten werden. Gerne werden in den stilvollen Räumen auch größere Traumhochzeiten gefeiert. Zusätzlich bietet das Haus videoüberwachte Parkplätze für 255 Kraftfahrzeuge im Hotelareal. r Hotel Böhlerstern Direktor: Thomas Kössler Friedrich-Böhler-Straße 13 A-8605 Kapfenberg Telefon: 00 43 / (0) 38 62 / 2 06 37 50 Telefax: 00 43 / (0) 38 62 / 20 61 65 E-Mail: reception@boehlerstern.at Internet: www.boehlerstern.at Öffnungszeiten Küche: Montag bis Samstag 11.30 – 21.30 Uhr (14.00 – 18.00 Uhr kleine Karte), Übernachtungspreise: je nach Kategorie und Saison ab 58 Euro p. P. inkl. Frühstück Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte

Großzügig und mit modernem Design-Interieur geben sich die 47 Zimmer und Suiten des Hauses.

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Kärnten A

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Kärnten

Unendlich schöne Aussichten


Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen Blumen, Obstbäume und Weinberge langsam erblühen lassen, wenn die noch junge Natur ihr zartes, grünes Kleid trägt und Morgenröte den berühmten Wörthersee, den Millstätter oder Ossiacher See in ein besonderes Licht taucht, dann ist wieder Frühling – Frühling in Kärnten! Ob Bergabenteuer auf dem Alpe-Adria-Trail, Biker-Tour vor der spektakulären Kulisse der Karawanken oder einfach in einem der zauberhaften Urlaubsdomizile die Seele baumeln lassen – Aktivurlauber, Naturfreunde und Ruhesuchende lieben dieses südlichste Fleckchen Österreichs. In Kärnten erwarten den Reisenden eine unvergleichliche Naturkulisse, mildes Klima, unendlich schöne Aussichten, herzliche Gastgeber und eine hervorragende Kulinarik. Gelebte Volkskultur, trendiger Lifestyle und die Leichtigkeit des Südens – das alles verschmilzt hier zu einem inspirierenden Erlebnis. Reizvoller kann man den Lenz kaum erleben. Te x t : G a b r i e l e I s r i n g h a u s e n , Gu n d u l a L u i g - R u n g e , Fo t o s : Yd o S o l


Das neue Strandhaus liegt malerisch direkt am See.

The Original FX Mayr

Ein Ort der Regeneration und Lebensfreude

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itten in Kärnten liegt auf einer leichten Anhöhe am Südufer des Wörthersees das Original FX Mayr. Hier ist die Natur atemberaubend schön – der Blick fällt auf Wälder, Wiesen, Felder und immer wieder auf das türkisblaue, klare Wasser des Sees. Es ist ein Ort des Wohlfühlens, der Regeneration und der Erneuerung. Das traditionsreiche Haus zählt heute zu den besten Gesundheitszentren der Welt und bietet seinen Gästen darüber hinaus einen luxuriösen Hotelservice. Die Zimmer sind behagliche Rückzugsorte, in denen man sich sofort willkommen und zu Hause fühlt. Alle Räumlichkeiten gehen eine harmonische Verbindung zwischen historischer Architektur, behaglicher Einrichtung und gehobenem Komfort ein – stilvoll und ex-

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klusiv. Ganz neu: das im März vergangenen Jahres eröffnete Strandhaus mit finnischer Sauna, Sanarium, lichtdurchfluteten Massageräumen, Ruhelounge und Sonnenbalkon. Es liegt malerisch direkt am Strand des Wörthersees und ist vom Haus bequem über eine ebenfalls neue Fußgängerbrücke erreichbar. Alles in allem also rundum die ideale Umgebung für eine Kur, die lebensverändernd sein kann. Ein Umstand, den man bereits 1976 erkannte, als hier das weltweit erste Zentrum für die FX Mayr Kur eröffnet wurde. Das Original. Begonnen aber hat der Einklang von Körper, Geist und Seele mit dem Namensgeber Dr. med. Franz Xaver Mayr (1875 – 1965). Der Mediziner war ein Pionier seiner Zeit und entwickelte bereits anno 1901 die FX Mayr Kur. Durch gezieltes Fasten und bewussten Verzicht eröffnet sich dem Menschen eine neue Leichtigkeit. Er gewinnt mehr Körperbewusstsein, Achtsamkeit, Ausgeglichenheit und Gesundheit. Erfahrene Ärzte und Therapeuten entwickeln für jeden Gast ein individuelles Kurprogramm. Ein harmoni-


Chef de Cuisine und Kochbuch-Autor Andreas Wolff. Köstliche Gerichte machen den Weg zu einer gesunden Ernährung einfach.

Das neue Kochbuch „The Original Mayr Cuisine“ – ein Geschenk, das man sich selbst machen sollte, und ein genussvoller Wegweiser.

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Elegante Zimmer bieten ein gemĂźtliches Zuhause auf Zeit.

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Die vier Säulen der FX Mayr Kur: Medizin, Ernährung, Bewegung, Achtsamkeit

sches Gesamtkonzept aus medizinischer Therapie, Ernährung, Bewegung und Achtsamkeitsschulung. Diese vier Säulen sind es, die den Erfolg der FX Mayr Kur maßgeblich bestimmen. Geboten werden modernste Medizin, Wellness, verwöhnende Gesichts- und Körper-Treatments sowie eine herausragende Küche auf internationalem Topniveau. Aber im Original FX Mayr wird nicht nur gefastet und die Gesundheit gepflegt, es wird auch großer Wert auf Genuss und Qualität gelegt. Diese Philosophie spiegelt sich im neuen Kochbuch „The Original Mayr Cuisine“ wider. Chef de Cuisine Andreas Wolff verrät darin über 60 Rezepte für ein genussvolles Leben in Balance. Außerdem gibt das Buch Tipps zum Fasten, einen Überblick darüber, was die Original Mayr Cuisine ausmacht und informiert über säureund basenbildende Nahrungsmittel. Der pure, unverfälschte Geschmack der Kreationen beweist, dass gesunde Ernährung keinen Verzicht bedeuten muss „Oft ist die FX Mayr Kur der erste Schritt zu einem neuen, gesunden Lebensstil. Damit die Umstellung langfristig gelingt,

braucht man aber auch die richtige Strategie für zu Hause. Sonst verfällt man schnell wieder in den Alltagstrott. Mit den Rezepten und Tipps in unserem Kochbuch möchten wir es unseren Gästen und Lesern leichter machen, ein gesundes Leben in Balance zu führen. Und da gehört der

Genuss natürlich dazu“, erklärt Geschäftsführerin Gabriella Schnitzler. Wer einmal das Sellerie-Trüffel-Süppchen von Andreas Wolff, sein Lamm mit jungem Gemüse und Kartoffelnocken oder die köstlichen Zucchini-Spaghetti probiert hat, der kann diese Aussage nur bestätigen. r

The Original FX Mayr Geschäftsführerin: Gabriella Schnitzler Medizinische Leitung: Dr. Ursula Muntean-Rock Golfstraße 2 A-9082 Maria Wörth Telefon: 00 43 / 42 73 / 25 11-0 Telefax: 00 43/ 42 73 / 25 11-51 E-Mail: info@original-mayr.com Internet: www.original-mayr.com Übernachtungspreise: DZ ab 220 – 530 Euro pro Person, buchbar nur in Kombination mit einer FX Mayr Kur Membership: HIDEAWAYS HOTELS Collection Kochbuch „The Original Mayr Cuisine“ von Andreas Wolff Erschienen November 2019 im Klocke Verlag 168 Seiten ISBN-Nr. 978-3-934170-94-0 Preis: 29 Euro

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Die authentische Wirtshaus-Atmosphäre macht den Besuch der Gaststube „Salvator Stubn“ zu einem besonderen Erlebnis. Ob Kärtner Kasnudln oder Saibling aus dem Gurktal, das Küchenteam interpretiert regionale Schmankerl auf spannende Art und Weise.

Das Salvator – Iris Porsche Landhotel

Die Adresse für Oldtimerund Motorsport-Fans

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wischen dem Mittelalter-Juwel Friesach und den idyllischen Almen und Wäldern des Metnitztals hat die Unternehmerfamilie Porsche ein Landhotel erschaffen, welches insbesondere Motorsportfreunde jeden Alters begeistern wird. Denn direkt im „Das Salvator – Iris Porsche Landhotel“ befindet sich mit dem Gerhard Porsche Automuseum eine einzigartige Sammlung verschiedenster Fahrzeuge aus Vergangenheit und Gegenwart. Interessierte erleben in den beiden Ausstellungstrakten auf mehreren Ebenen eine spannende Zeitreise durch die Automobilgeschichte von 1886 bis 2020. Besucher erwartet eine bewegende Schau außergewöhnlicher Exponate – von den Anfängen des Automobilbaus bis zu Renn- und Sportwagen unserer Tage. Unbedingt sehenswert! Für Ausfahrten von Oldtimer-Clubs und Motorrad- bzw. Mo-

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torsport-Fans bietet das Hotel nicht nur individuelle Packages an, sondern kann auch eine eigene Werkstatt sowie einen Fachmann für die kleine Reparatur von Oldtimern auf Anfrage zur Verfügung stellen. Neben dem Genuss, den das Reisen mit den Schätzen historischer Fahrzeuge verschafft, stehen im Salvator auch das leibli-

che Wohl sowie ungetrübte Wellness-Wonnen im Fokus. Nirgendwo im Hotel ist die Tradition Mittelkärntens greifbarer als im urig-authentischen Restaurant „Salvator Stubn“. Das heimelige Wirtshaus-Ambiente sorgt für ein rundum gemütliches Flair. Dort erwarten den Gast eine gehobene österreichische Küche sowie regionale Schmankerl. Chef am Herd Christian


Bernhard bedient sich der kulinarischen Schatztruhe Kärntens und seiner Nachbarn: vom rosa Hirschrücken in der Schwarzbrotkruste mit Rotkrautcreme, Speckbuchtel und Kohlsprossen über die Neuinterpretation eines Alt Wiener Tafelspitz mit Schmorgemüsecreme, Röstkartoffel-Soufflé, Spinatsalat und Apfel-Krengel bis hin zu Kärntner Kasnudeln „Das Original“ mit Nussbutter, Schnittlauch und Blattsalat. Dazu munden die Bierspezialitäten der Hirter Brauerei und feine Tropfen aus dem bestens gefüllten Weinkeller. Gäste logieren in 36 weitläufigen

Hotelzimmern, die allesamt erholsame Nachtruhe und luxuriös gediegene Wohnkultur versprechen. Edle Hölzer von heimischer Zirbe, Esche und Erle, weiche Teppiche und feine Stoffe, Hightech-Features und stylishe Bäder mit viel Platz garantieren Wohlfühlatmosphäre rund um die Uhr. Zum Regenerieren nach einem erlebnisreichen Tag lockt die extravagante Wellness-Welt unter anderem mit Dampfbad und Sole-Dampfbad, Brauerei-Sauna, Bio-Kräutersauna und Infrarot-Kabine. Und auch für Tagungen und Seminare ist das Vier-Sterne-Hotel bestens gerüstet. r

Das Salvator – Iris Porsche Landhotel Marktplatz 6 A-9361 St. Salvator bei Friesach Telefon: 00 43/ (0) 42 68 / 20 100 E-Mail: info@das-salvator.at Internet: www.das-salvator.at Öffnungszeiten Küche: Mi. bis Sa. 11.30 – 14.00 Uhr und 18.00 – 21.00 Uhr, So. 11.30 – 14.00 Uhr, Ruhetage: Mo. und Di. Zimmerpreise: je nach Kategorie, Saison und Belegung 75 – 270 Euro inklusive Frühstück Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte

Oldtimer- und Motorsport-Fans kommen in Gerhard Porsches beiden Automuseen am Hotel voll auf ihre Kosten.

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©Krammer/Magneto CPA

Modernes Flair und Designer-Möbelstücke sorgen in Kombination mit gemütlichen Sitzgelegenheiten auch im Restaurant für eine angenehme, entspannte Atmosphäre. Rechts: Filetsteak vom Almochsen mit Pfefferkruste, Portweinsoße, Buchenpilzen, Kirschtomaten, Erdäpfelgratin. Hotel Seven Villach

Neuer Hotspot zum Genießen und Entspannen

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eradlinig, lichtdurchflutet, modernes Design – so präsentiert sich das neue Businesshotel Seven in Villach. Das im Herbst 2018 eröffnete Vier-Sterne-Haus ist aufgrund seiner optimalen Verkehrsanbindung ideal für Entdeckungstouren durch Kärnten oder einen Stopp auf dem Weg in den Süden. Bauherr ist der Unternehmer Aleksic Milojica, dessen Knusperhendl nahezu jedes Kind in Österreich kennt. „1991 kam ich aus Bosnien nach Kärnten, habe als Tellerwäscher und Barkeeper gearbeitet. Später stieg ich ins Hendlgeschäft ein. Als ich jetzt die Unternehmenszentrale hier ansiedeln wollte, gab es neben dem Grundstück eine grüne Wiese. Ich erkannte die perfekte Lage und so entstand die Idee zu einem Hotel“, erzählt der 47-jährige Familienvater. Das gesamte Interieur trägt die Handschrift seiner attraktiven Frau Svjetlana. Zimmer, Lobby, Restaurant – alles ist in hellen Tönen gehalten, Türkis setzt farbenfrohe Akzente. Große Panoramafenster geben den Blick auf die sonnige Terrasse frei. Die junge Küchenbrigade überzeugt mit einer regionalen Küche, die gekonnt alpin-mediterrane Akzente setzt. „Alles

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ist frisch aus hochwertigen Produkten. Eingekauft wird ausschließlich Echtes, Ehrliches und ethnisch Einwandfreies. Das ist mir wichtig. Deshalb nennen wir unsere Lieferanten auf der Speisekarte. Immer wieder gehen die Jungs in der Küche auf kulinarische Entdeckungsreise und stellen sogar die Pasta aus Bio-Eiern selbst her“, lobt der Gastgeber. Klein, aber fein präsentiert sich die Weinkarte, offeriert ausgezeichnete Tropfen zum Beispiel zu einer Lammkrone, zum geschmorten Wolfsbarsch oder zur köstlichen Pasta mit Trüffel, Kräutern, Pinienkernen und Parmesan. Natürlich gibt es ein HendlbrustPfandl, aber mit Kärntner Käsnudeln oder einem gebackenen Gemüse-Spieß zeigt der „Hendl-König“ ebenso ein Herz für Vegetarier. Neu-Hotelier Aleksic Milojica ist sehr zufrieden mit der Entwicklung seines Hauses: „Natürlich zählen überwiegend

Geschäftsleute und Seminarteilnehmer zu unseren Gästen, aber es kommen immer mehr Biker, Wanderer und Städtereisende. Schließlich hat Villach an der Drau eine besonders schöne, historische Altstadt und kulturell viel zu bieten. Naturliebhaber erkunden die Kärntner Seeregion oder die wunderbare Bergwelt Villachs auf dem Dobratsch-Rundwanderweg.“ r Hotel Seven Villach Gastgeber: Aleksic Milojica Kleinsattelstraße 2 A-9500 Villach Telefon: 00 43 / (0) 42 42 / 3 70 00 E-Mail: info@hotel-seven.at Internet: www.hotel-seven.at 68 Zimmer Übernachtungspreise: DZ ab 99 Euro Warme Küche: 11.30 – 22.00 Uhr Tagungs- und Festräume, Fitnessraum, Hunde: 20 Euro, barrierefrei Kreditkarten: alle

Die geschmackvoll eingerichteten Zimmer bieten ideale Voraussetzungen für einen stressfreien Aufenthalt.


Die Gastgeber Margret und Peter Pölzl. Hotel SeeRose

Wellness für die Seele

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irekt am Ufer des Ossiacher Sees liegt das Vier-Sterne-Hotel SeeRose in Bodensdorf. Im Sommer ist das pittoreske Örtchen ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen, Radtouren und natürlich ein erfrischendes Bad im See. Im Winter lockt das Skigebiet Gerlitzen Alpe mit abwechslungsreichen Pistenkilometern auf tief verschneiten Hängen. Gute Gründe also, um dieses zauberhafte Fleckchen Erde zu besuchen und bei Margret und Peter Pölzl im Hotel SeeRose

zu logieren. Aus einer kleinen Frühstückspension schufen die höchst engagierten, herzlichen Gastgeber eines der schönsten Domizile Kärntens. Die modernen Komfortzimmer sind heimelige Rückzugsorte mit viel Holz, in den großzügigen Appartements finden bis zu sechs Gäste Platz. „1989 habe ich das Haus von meinen Eltern übernommen, immer wieder renoviert und erweitert. Besonders in den letzten Jahren haben wir das komplette Hotel auf den neuesten Stand gebracht. 2012 kam der Anbau hinzu, seit vergangenem Jahr erstrahlen Zimmer und Lobby in neuem Glanz. Wir möchten unseren Gästen Wellness für die Seele bieten, dazu gehört außerdem eine gute Küche sowie

unsere Relax- und Wohlfühlzone SPAnorama. Hier verwöhnen geschulte Mitarbeiter mit wohltuenden Massagen und Beauty-Behandlungen. Unsere See-Sauna liegt nur wenige Zentimeter über dem Wasserspiegel und bietet ein traumhaftes Panorama. An heißen Tagen kann man vom Garten direkt in den See springen. Er hat bis in den Herbst hinein eine angenehme Temperatur von bis zu 18 Grad, im Sommer können es schon mal 28 Grad werden“, erzählt Peter Pölzl. Der Chef des Hauses ist ein zupackender Mann, trägt auch mal die Koffer aufs Zimmer, geht mit den Gästen radeln, wandern, hat Ausflugstipps und genau wie seine charmante Frau für jeden Reisenden stets ein freundliches Wort. „Wir schenken unseren Gästen Aufmerksamkeit und Zeit“, sagt Margret Pölzl. Diese familiäre Gastfreundschaft wird bei HolidayCheck mit 100 Prozent Weiterempfehlung und abermals mit dem Gold Award 2020 belohnt. Dazu trägt auch die ausgezeichnete Kulinarik bei. Was Küchenchef Markus Primessnig und sein Team auf die Teller bringen, das begeistert selbst anspruchsvollste Feinschmecker. „70 Prozent unserer Produkte kommen von regionalen Bauern und Erzeugern. Gekocht wird landestypisch, aber mit modernen Akzenten und sehr kreativ. Wir starten mit einem gesunden, vielfältigen Guten-Morgen-Büfett, mittags gibt es kleine Köstlichkeiten und am Nachmittag genießen die Gäste Kuchen aus der eigenen Patisserie. Besonders stimmungsvoll ist die Atmosphäre

Feines aus der kulinarischen Kreativschmiede von Küchenchef Markus Primessnig.

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Eins-a-Lage am Ossiacher See. Rechts: Das Appartement Seenuss (40 qm) bietet reichlich Platz und einen Balkon mit Seeblick. am Abend, dann wird das fünfgängige Feinschmeckermenü auf der Terrasse serviert. Dazu halten wir natürlich eine Auswahl edelster Tropfen bereit“, so Gastgeber und Weinliebhaber Peter Pölzl. Gute Nachricht für alle SeeRose-Fans: Mit den Söhnen Alexander und Christoph wird die Erfolgsgeschichte dieses besonderen Hauses fortgeschrieben! r

Hotel SeeRose Gastgeber: Margret und Peter Pölzl und 30 engagierte Mitarbeiter/innen Fischerweg 7, A-9551 Bodensdorf Telefon: 00 43 / (0) 42 43 / 25 14 Telefax: 00 43 / (0) 42 43 / 25 14 -33 E-Mail: hotel@seerose.info Internet: www.seerose.info 49 Zimmer inklusive Appartements, Preise nach Saison und Kategorie, DZ mit Seebalkon im Frühjahr ab 109 Euro pro Person inklusive Dreiviertel-Pension und 50 Prozent Rabatt auf alle konsumierten Getränke (ausgenommen wenige exklusive Flaschenweine) Kreditkarten: Visa, Mastercard, EC-Karte

SPA-Terrasse mit Traumpanorama.

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Ein wunderbares Plätzchen zum Verweilen. Von der Sonnenterrasse fällt der Blick über Weinberge auf die schöne Kärntner Landschaft. Rechts: Hühnerleber auf glasierten Äpfeln. Unten: Gastgeber und Winzer Nikolaus Trippel.

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Jeder Tropfen ein Genuss.

Weingut Trippelgut

SchlafGUT – TrinkGUT – EssGUT

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ikolaus Trippel ist ein viel beschäftigter, junger Mann: Winzer, Caterer, Hotelier und Gastgeber auf dem Weingut TrippelGUT. „Vor elf Jahren beschlossen meine Eltern Karin und Walter Trippel, der Großstadt Wien den Rücken zu kehren und am Geburtsort meiner Mutter mit einem eigenen Weingut in einen neuen Lebensabschnitt zu starten. Auf diesem Grund und Boden haben schon die Urgroßeltern gelebt. Ich war von der Idee begeistert und habe sofort nach meiner Kochausbildung ein Studium an der Weinbauakademie in der Steiermark absolviert. Außerdem konnte ich einige Monate im Bordeaux Erfahrung sammeln“, erzählt der 28-Jährige ein wenig von seinem Werdegang. Eine Entscheidung, die die Familie nicht bereut hat. „Auf unseren 7,4 Hektar Weinbergen bauen wir mittlerweile Kärntens größte Rebenvielfalt an. Vom ersten Weinjahrgang 2012 an wurden unsere Weine auf der AWC in Wien sowie dem Salon Österreich mit Gold-, Silber- und Bronze-Medaillen ausgezeichnet. Das bestätigt unseren Weg“, sagt Nikolaus Trippel, der mit Alpenwein, Privat und AndaS drei unterschiedliche Weinlinien ausbaut und sich über zahlreiche Auszeichnungen freuen kann. Der Winzer hegt den Anspruch, das Top-Weingut Kärntens zu werden. Sein Ziel: Weine zu erzeugen, die mit steirischer Fruchtigkeit und französischen Aromen überzeugen. Die Voraussetzungen dafür sind gut, denn zum TrippelGUT gehören erstklassige Lagen und ein Weinmacher, der sein Handwerk versteht. Da die Lage des Weingutes einfach fantastisch und die Nachfrage nach Verkostungen groß ist, hat Nikolaus Trippel dem Weingut inzwischen ein Hotel angegliedert – 2016 war die Eröffnung. „Viele Weinfreunde möchten unsere schöne Region einige Tage erkunden, außerdem werden bei uns Hochzeiten und Events gefeiert, Seminare veranstaltet. Nun können wir den Gästen mit viel Liebe zum Detail eingerichtete Zimmer und Suiten

anbieten. Sie sind ein Mix aus modernen und traditionellen Elementen. Von der Loggia hat man einen traumhaften Ausblick auf die Weinberge“, so Nikolaus Trippel. Ein hauseigenes Restaurant komplettiert das Portfolio auf dem TrippelGUT. Der erfahrene, tschechoslowakische Küchenchef Martin Gavala überzeugt Oenophile, Wanderer, Biker, Kulturreisende und Feinschmecker mit österreichischen Spezialitäten, lässt aber auch gern seine internationalen Erfahrungen einfließen. Die Speisekarte offeriert zum Beispiel Jakobsmuscheln mit Wasabi-Püree, aber ebenso Kärntner Kasnudel, ein Wiener Schnitzel vom Kalb oder gebratenes Zanderfilet. „Gekocht wird saisonal, wichtig sind Frische und Qualität der Lebensmittel. Wir bieten sowohl ein feines Degustations-Menü als auch ein eher deftiges Wirtshaus-Menü an. Und künftig wird es

unsere Weinheurigen-Stube mit original Kärntener Küche geben“, verrät der agile Gastgeber seine neuesten Pläne. r Weingut TrippelGUT Gastgeber: Nikolaus Trippel Briefelsdorf am Maltschachersee Hubertusweg 4, A-9560 Feldkirchen Telefon: 00 43 / (0) 42 76 / 9 30 80 info@trippelgut.at, www.trippelgut.at Öffnungszeiten Restaurant: Fr., Sa. und So. 12.00 – 20.00 Uhr Öffnungszeiten Heuriger: Di., Mi. und Do. 15.00 – 20.00 Uhr, Fr., Sa. und So. 12.00 – 20.00 Uhr Winzers Weinverkostung, Jausen, Kuchen und vieles mehr, Ruhetag: Montag Jeden 1. Sonntag im Monat Brunch 10.00 – 15.00 Uhr, 14 Zimmer und Suiten Übernachtungspreise: je nach Saison ab 65 – 120 Euro p.P. inkl. Gourmet-Frühstück Catering, Tagungs- und Festräume, große Sonnenterrasse Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte

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© Jörg Pönisch

Urlaub ganz im Zeichen von Hüttenromantik verspricht das Almdorf Seinerzeit mit seinen gemütlichen Chalets im Biosphärenpark Nockberge.

Almdorf Seinerzeit

Urlaubsglück in Kärnten

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enn es sie nicht gäbe, müsste man diese Idylle erfinden: Auf stolzen 1 400 Meter Seehöhe schmiegt sich das Almdorf Seinerzeit an die Hänge des Kärntner Biosphärenparks Nockberge. Jetzt im Frühling kann hier wunderbar die Umgebung erwandert werden. Der Biosphärenpark bietet einiges für alle Wanderlevels. Wer die schöne Kärntner Seenlandschaft erkunden will, ist beim bekannten Wörthersee oder Millstätter See sowie dem Ossiacher See genau richtig. Die Seen sind vom Seinerzeit gut zu erreichen. Zum Wörthersee fährt man eine Stunde, zum Millstätter See 30 Minuten und zum Ossiacher See 45 Minuten. Auch Mountain- und E-Biker kommen auf zahlreichen Genusstouren oder Trails auf ihre Kosten. Ob sportiv, romantisch zu zweit oder gemütlich in großer Runde – Urlaub im Zeichen von Hüttenromantik heißt im Almdorf Seinerzeit Entspannung weit weg

vom Alltagsstress. Individualisten logieren in 51 frei stehenden Almhütten und Chalets der beiden Dorfteile „Fellacher“ und „Kleeangerle“. Das Ensemble zeigt sich als Country-Hideaway im besten Sinne – eines von der Sorte, in dem man leben könnte: entspannt und vergnügt. Auf einer Fläche von 45 bis 200 Quadratmetern bieten die unterschiedlichen Hüttenkategorien, bestehend aus Stube mit Kachelofen, Küche mit Omaofen, Zirbenschlafzimmer sowie Bad mit Holzbadewanne, privater Sonnenterrasse und Balkon, Platz für zwei bis sechs Personen. Kulinarisch können sich Gäste im Wirtshaus Seinerzeit, im Gasthaus Fellacher, in der Holzknechthütte, dem Weinkeller oder durch den berühmten Hüttenservice mit heimischen Gerichten aus besten regionalen Produkten verwöhnen lassen. Eine ganz besondere kulinarische Erfahrung bietet das Wirtshaus Seinerzeit, das von den Gourmet-Experten vom Gault&Millau mit 11,5 Punkten ausgezeichnet wurde. Was irgendwie geht und wächst, kommt aus der Natur vor der Haustür und wird auf der Speisekarte zu köstlichen Kärntner und österreichischen

Spezialitäten veredelt. Auch der Hüttenwirt bringt nur das Beste direkt in die Hütten-Küche. So verbindet sich im Almdorf Genuss mit Nachhaltigkeit für ein Leben im Einklang mit der Natur. Des Weiteren lädt das Alm-Spa mit einer finnischen Sauna, einer Bergkräutersauna und Behandlungen auf Basis bewährter Heilmethoden, des Bauernkalenders und der Mondphasen zu entspannten Stunden ein. Für Hochzeiten, Feiern oder Seminare bietet der Kärntner Gutshof, der die zwei Dorfteile miteinander verbindet, Platz für bis zu 90 Personen. r Almdorf Seinerzeit Gastgeber: Stefan Prägant Vorderkoflach 36, Fellacheralm A-9564 Patergassen Telefon: 00 43 / (0) 42 75 / 72 01 Telefax: 00 43 / (0) 42 75 / 72 01-6 welcome@almdorf.com, www.almdorf.com Öffnungszeiten Küche: Wirtshaus Seinerzeit: 12.00 – 21.00 Uhr Geschlossen: November Gasthof Fellacher für geschlossene Veranstaltungen Kreditkarten: American Express, Diners Club, Mastercard, Visa

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Das Superfood-Men端: Aroniabeeren-ChilliS端ppchen mit Garnele, Budwig-M端sli-Bowl und Saibling auf K端rbis-Risotto.

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Hotel Hochschober

Höchster Genuss mit HochschoberKulinarik

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roßzügige, stilvoll gestaltete Zimmer und Suiten, eine Wellnesslandschaft (5 000 qm), die ihresgleichen sucht – u. a. mit Felsen-Bad, Chinaturm, Kristall-Spa und See-Bad sowie mehr als 100 Inklusivleistungen und ein abwechslungsreiches Aktivprogramm – das alles bietet das Vier-Sterne-SuperiorHotel Hochschober seinen Gästen. Am Südufer des Turracher Sees ist Karin Leeb und Martin Klein mit ihrer Philosophie „HochschoberN“ die perfekte Symbiose zwischen Entspannung und Unternehmungsgeist gelungen. Das berühmte „Tüpfelchen auf dem i“ aber ist die Hochschober-Kulinarik. Für sie zeichnet jetzt eine junge, engagierte Küchencrew verantwortlich. „Unsere Youngsters am Herd leisten hervorragende Arbeit, sind sehr kreativ und mit Begeisterung dabei“, lobt Karin Leeb. Im Hochschober beginnt der Tag mit einem reichhaltigen Frühstücksbüfett. Jeden Morgen gibt es neue Köstlichkeiten – von Waffeln über Eierspeisen bis zum Lachs, außerdem hausgemachte Marmeladen und ein köstliches Nuss-Apfelbrot. „Ein- bis zweimal wöchentlich bringt uns Dagmar Hofer ihr selbstgebackenes Brot. Außerdem lieben die Gäste unseren Reinling, ein

Tea-Time! Teetrinker freuen sich über die große Auswahl ausgesuchter Sorten. In die Besonderheiten der Teekultur weiht auch die chinesische Teezeremonie im traditionellen Teehaus ein. Rechts: Nuss-Apfelbrot und Reinling – ein Kärntner Napfkuchen. Napfkuchen der Kärntner Küche. Ein Großteil unserer Produkte kommt von heimischen Bauernhöfen, Metzgereien, Imkern und Fischzüchtern, alles andere machen wir selbst“, erzählt die charmante Gastgeberin. Ausgebildete Baristas bereiten an der Kaffee-Bar diverse Kaffeevarianten zu. Mittags verwöhnt die Küche mit einem Tagesgericht, Salat und Suppe. Das Highlight aber ist das allabendliche FünfGang-Menü. „Gekocht wird regional mit deutlichen Akzenten aus dem AlpenAdria-Raum. Exotische Zutaten bereichern vor allem die vegane Küche, die wir bereits seit 2013 anbieten. Wir beschäftigen uns intensiv mit gesunden Nahrungsmitteln und ihrem Nährstoffgehalt. Es gibt Kochkurse und auch Seminare zum Thema Superfood“, so Karin Leeb. Seit letztem Sommer genießen die Gäste die exzellente Küche in einem noch stilvollerem Ambiente: „Bei der Neugestaltung der Restaurants und der Büfettland-

schaft war es uns wichtig, unseren Qualitätsanspruch und die kulinarische Kompetenz noch spürbarer zu machen.“ Zum Hotel gehören auch die urigen Almhütten „Våstlhütte am Sam“ und die Karlhütte am Grünsee. Sie laden nach einer Bergtour zu typisch regionaler Jause und Kärntner Spezialitäten ein. r

Hotel Hochschober Gastgeber: Karin Leeb und Martin Klein Turracher Höhe 5, A-9565 Turracher Höhe Telefon: 00 43 / (0) 42 75 / 82 13 Telefax: 00 43 / (0) 42 75 / 7 83 63 urlaub@hochschober.com, www.hochschober.com 116 Zimmer und Suiten, barrierefreie Zimmer, Preise nach Saison und Kategorie ab 157 Euro pro Person inkl. Vollpension und über 100 Dienstleistungen Mitglied der „Best Alpine Wellness Hotels“ Ausgezeichnet vom Relax Guide mit drei Lilien, Holiday Check Gold Award Entfernung vom Flughafen: Klagenfurt 60 km, Salzburg 160 km

Das Restaurant in neuem Glanz – stilvoll und gemütlich.

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Hotel Schloss Lerchenhof

Es knattert durch den Alpe-Adria-Raum ...

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er in diesem BiedermeierSchloss im Herzen Kärntens seine Urlaubstage verbringt, der kann sich wahrlich ein wenig royal fühlen, denn aus einem anno 1848 erbauten Herrschaftssitz schuf die Familie Steinwender inmitten eines zauberhaften Gartens das märchenhaft anmutende Vier-Sterne-Domizil Hotel Schloss Lerchenhof. „Das Anwesen befindet sich schon sehr lange in Familienbesitz. Natürlich haben wir es stets am Puls der Zeit gehalten, dennoch darauf geachtet, dass wir die Tradition in den historischen Räumlichkeiten erhalten“, erzählt Hans Steinwender, der das Haus in der vierten Generation mit seiner Frau Gerhild führt. So individuell wie das Areal sind auch die Zimmer – keines gleicht dem anderen, alle bieten ein liebevolles Interieur sowie einen fantastischen Blick auf die Gailtaler und Karnischen Alpen! Am Herd verwöhnen Johann Steinwender und Souschef Marcell Kunej mit einer ehrlichen Küche ohne Convenience. „Auf unserem Lerchenhof wird seit Jahrhunderten Landwirtschaft betrieben. Eine artgerechte Tierhaltung ist selbstverständlich. Fleisch- und Wurstwaren kommen aus der eigenen Hoffleischerei und -räucherei. Gemüse, Kräuter oder Fische stammen aus der österreichischen Hei-

Im Mai 2020 startet auch das Cabrio des Hausherrn zu seiner nächsten Tour. mat. Man muss dem Produkt Zeit geben, um es in Ruhe wachsen und reifen zu lassen. Der Slow-Food-Gedanke ist mir sehr wichtig“, sagt der Juniorchef und ergänzt: „Meine Zeit in der Schweiz, in Belgien und vor allem in Südafrika hat mich geprägt. Man muss über den Tellerrand schauen, nicht nur kulinarisch.“ Genuss, den man schmeckt – beim hausgemachten Brot ebenso wie bei den köstlichen Suppen und Hauptgerichten. Auch bei der Weinauswahl haben Vater und Sohn hohe Ansprüche an die Qualität: „Wir kennen viele Winzer persönlich. Ganz besondere Tropfen produziert zum Beispiel das Weingut Holzfeind aus dem Oberen Gailtal.“ Aber viele Gäste besuchen das Hotel Schloss Lerchenhof nicht nur aufgrund der gemütlichen Zimmer und der guten Kulinarik, sie teilen die Leidenschaft des Hausherrn zu Cabrios und Oldtimern. „Wir sind das erste Cabrio-Hotel im AlpeAdria-Raum. Unsere Cabrio- und Oldti-

mertreffen sind inzwischen legendär. Das nächste findet vom 14. bis 17. Mai 2020 im Dreiländereck Kärnten – Italien – Slowenien statt. Das wird wieder eine tolle Tour“, erzählt Hans Steinwender und man spürt die Begeisterung aus jedem seiner Worte. r Hotel Schloss Lerchenhof Gastgeber: Familie Steinwender Untermöschach 8 A-9620 Hermagor-Pressegger See, Kärnten Telefon: 00 43 / (0) 42 82 / 21 00 info@lerchenhof.at, www.lerchenhof.at 20 Zimmer und Appartements Preise: DZ ab 64 Euro p. P. inkl. Frühstück, ab 90 Euro p. P. inkl. HP Öffnungszeiten Küche: im Sommer 12.00 – 14.00 Uhr und 17.30 – 21.00 Uhr, im Winter 14.00 – 21.00 Uhr Membership: „Kärntner Aufkocher“ Tagungsräume, prachtvoller Saal für Feste, Hochzeiten, Wellnessbereich Hunde: 15 Euro pro Tag Kreditkarten: EC-Karte

Hans und Gerhild Steinwender mit Sohn Johann und den Enkeln Johann und Lorenz. Antike Möbel, moderne Betten – Blick in ein gemütliches Doppelzimmer.

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Hotel Gasthof Weissensee

Wohlfühltage im Naturpark

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er an diesem schönen Fleckchen Erde seine Ferien verbringt, der erholt sich im gesunden Heilklima des Weissensees am Fuß der Gailtaler Alpen. Hier lockt die größte beständig zufrierende und auch präparierte Natureisfläche Europas, hier kann man wandern, biken, reiten, schwimmen, fischen; der See hat Trinkwaserqualität und gehört damit auch zu den saubersten Seen Kärntens. Im Winter gehören u.a. Ski fahren und natürlich im Januar das berühmte Eisschnelllaufen zu den beliebten Freizeitattraktionen. Die Region wurde 1995 mit dem „Europäischen Preis für Tourismus und Umwelt“ ausgezeichnet und zum Naturpark erklärt. Es war das Jahr, in dem Gerhard und Birgit Koch das Hotel Weissensee übernahmen. Das 1618 erbaute Bauernhaus wandelte sich langsam von einer Früh-

stückspension zur Gaststätte und peu à peu zum heutigen Vier-Sterne-Hotel. „Immer wieder haben wir erweitert, modernisiert, doch nie die Tradition vergessen. Wir führen das Hotel in der fünften Generation, sind ein Drei-Mädel-Haus. Unsere älteste Tochter Laura ist inzwischen selbst eine wunderbare Gastgeberin. Bereits als Kind sagte sie: ‚Ich werde Wirtin.‘“, erzählt Birgit Koch schmunzelnd. Wie ihr Mann ist die Kärntnerin leidenschaftliche HarleyFahrerin und begeisterte Eisläuferin. „Das größte Eissportspektakel der Welt fand heuer zu 31. Mal mit bis zu 5 000 aktiven Teilnehmern statt, das ist immer ein ganz besonderes Erlebnis. Viele Stammgäste, vor allem Niederländer, nehmen daran teil. So wurden in den Jahren aus Gästen Freunde“, sagt Birgit Koch. Die gemütlichen Zimmer des Hauses sind eine gelungene Symbiose aus Historie und modernem Zeitgeist. 200 Jahre altes, aufgearbeitetes Holz sorgt für eine besondere Behaglichkeit und auch die Küche ist ein Garant, dass es die Menschen immer wieder in das Hotel Weissensee zieht.

Küchenchef Heinz Osternig überzeugt mit österreichischen Schmankerln – mal süß, mal herb, stets frisch von regionalen Erzeugern, auf jeden Fall kreativ verarbeitet und immer köstlich, so wie zum Beispiel die Lachsforelle auf Weißweinrisotto oder der Hirschrücken mit Apfelrotkraut und Rösterdäpfel gereicht werden. Zum krönenden Abschluss lockt vielleicht ein MarillenPalatschinken, andere genießen das leckere Holundersorbet. Auch beim Weinangebot überwiegen die heimischen Reben. r Hotel Gasthof Weissensee Gastgeber: Birgit und Gerhard Koch Gatschach 3, A-9762 Weissensee Telefon: 00 43 / (0) 47 13 / 22 14 - 0 Telefax: 00 43 / (0) 47 13 / 21 70 E-Mail: info@gasthofweissensee.at Internet: www.gasthofweissensee.at Öffnungszeiten Küche: ab 18.00 Uhr, Bar, 40 Zimmer, Übernachtungspreise: DZ ab 85 Euro pro Person inklusive HP Kleiner, feiner Wellnessbereich mit Saunen, Infrarotkabine, Ruheraum Hauseigener Badestrand, Hunde: 20 Euro Kreditkarten: EC-Karte, Visa, Mastercard

Von den schönen Zimmern hat man einen herrlichen Ausblick auf den Naturpark Weissensee. Gastgeber aus Leidenschaft: Gerhard und Birgit Koch mit ihren Töchtern Laura, Hanna und Emma.

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Gastgeber und Vier-Hauben-Koch Hannes Müller und Souschef Martin Nuart präsentieren ihr Kochbuch „Lebensmittelpunkt Weissensee“.

GenieSSerhotel Die Forelle

Am Puls der Natur – nachhaltig und konsequent

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Seeforelle mit Franzosenkraut auf einem Teller von Anette Reuer.

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ie ein skandinavischer Fjord liegt der Weissensee inmitten einer unberührten Bergwelt. Das Wasser im saubersten und höchstgelegen See Kärntens schimmert türkisblau im Sonnenlicht, der Blick fällt auf die Gailtaler Alpen. „Sanfter Tourismus“ lautet die Philosophie des Naturparks Weissensee. Es ist ein wohltuend ruhiges Fleckchen Erde, das die Seele zum Lächeln bringt und es ist die Heimat von Hannes Müller. Hier ist der vielfach ausgezeichnete VierHauben-Koch aufgewachsen, hierher ist er 2002 nach Lehr- und Wanderjahren – die ihn unter anderem nach Wien, Salzburg und sogar bis nach Idaho in den Nordwesten der USA führten – zurückgekehrt. Manche Publizisten bezeichnen ihn als Querdenker. „Nein, so würde ich das nicht sagen. Ich bin sicherlich ein kritischer Geist. Nachhaltigkeit, die Wertschätzung von Mensch und Tier, die Qualität meiner Produkte und deren Herkunft haben für mich einen hohen Stellenwert. Ich möchte wissen, woher etwas kommt, wie Schafe oder Rinder gehalten werden. Zu meinen Lieferanten habe ich ein absolutes Vertrauensverhältnis, das ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen.


Auch vom Restaurant fällt der Blick auf den Weissensee. Verarbeitet werden ausschließlich regionale Produkte, diesbezüglich mache ich keine Kompromisse. Denn nur Hochwertiges aus der Nachbarschaft, wie zum Beispiel der feine Weissenseefisch vom Martin Müller, den ich aus Kindertagen kenne, garantiert eine ehrliche Küche. Deshalb gibt es bei uns weder Gänseleber, Trüffel noch exotische Früchte oder Orangensaft. Das passt nicht in meine Lebensund Kochphilosophie. Wir bieten unseren Gästen Apfelsaft von der Familie Köstinger aus dem Lavanttal“, erklärt Hannes Müller. Mit seiner konsequenten, authentischen Art zu kochen hat sich der 41-Jährige weit über die Grenzen der Gemeinde Weissensee hinaus einen Namen gemacht.

Wenn er zu Tisch bittet, dann begeistert Hannes Müller Feinschmecker aus nah und fern. Werfen wir also einen Blick auf seine Karte, die aus den Jahreszeiten und dem täglichen Marktangebot rekrutiert. Den Auftakt zu einem Menü macht das Stunden-Wachtelei mit Nussbutter, Malabarspinat und Salsa Verde. Die Essenz von Seefisch geht anschließend mit pannonischem Safran und Wurzelgemüse eine gar köstliche Liaison ein. Den Schlögel vom Weissenseer Brillenschaf begleiten Süßerdäpfel und Rettich. Zum süßen Abschluss wird Feines von der Holunderblüte mit Haselnuss serviert. Restaurantleiter Christoph Geier und sein Team offerieren den passenden Tropfen aus dem gut bestückten Weinkeller.

Tief einatmen und zur Ruhe kommen. Die gemütlichen Zimmer und Suiten tragen die Handschrift der charmanten Gastgeberin Monika Müller.

Aus der kleinen Frühstückspension seiner Eltern schufen Hannes Müller und seine Frau Monika das schöne Vier-Sterne-Genießerhotel „Die Forelle“. „Meine Eltern unterstützen uns weiterhin. Mutter backt Brot, pflegt den Kräutergarten, Vater hat ein Händchen für Weine und selbst Uroma Hilde schaut mit ihren 86 Jahren gern vorbei. Mit Hanna, Moritz und Lorenz haben wir für die nächste Generation gesorgt“, erzählt der dreifache Familienvater schmunzelnd. r Genießerhotel Die Forelle Gastgeber: Familie Hannes Müller Techendorf 80 A-9762 Weissensee / Kärnten Telefon: 00 43 / (0) 47 13 / 23 56 Telefax: 00 43 / (0) 47 13 / 2 35 68 E-Mail: urlaub@dieforelle.at Internet: www.dieforelle.at Küchenzeiten Restaurant für À-la-carte-Gäste: Di. bis Sa. 18.00 – 20.00 Uhr So. und Mo. wird ausschließlich für Hotelgäste gekocht 25 Komfortzimmer und Suiten Übernachtungspreise: DZ ab 125 Euro pro Person inklusive Halbpension, diverse Arrangements, barrierefrei Wellnessbereich „Schonzeit“ (u. a. Saunen, Dampfbäder, Massagen) Hauseigener Badestrand „Koch.Workshop.Tage“/ Tageskochkurse Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte Kochbuch „Lebensmittelpunkt Weissensee“ von Hannes Müller und Martin Nuart. ISBN 978-3-99005-328-7. Krenn Verlag, 39,95 Euro ausgezeichnet mit dem Gourmand Cookbook Awards 2019: „Best of the World”

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Seehotel Enzian

Das Vergangene bewahren – das Gegenwärtige pflegen

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eiche Teppiche, bequeme Sitzgruppen, handbestickte Decken, Barockengel aus dem 17. Jahrhundert, feines weißes Porzellan, geschmackvolle Accessoires, Antiquitäten, Gemälde und liebevoll arrangierte Blumensträuße wetteifern um die Gunst des Betrachters. Schon beim Betreten des Vier-Sterne-Seehotels Enzian im österreichischen Kärnten spürt man die besondere Atmosphäre dieses Domizils. Wer das Glück hat, hier an der wohl schönsten Stelle des Weissensees zu logieren, der kann sich auf wahrlich paradiesische

Urlaubstage freuen. „Seit 1926 ist das Enzian ein Hotel. Mein Urgroßvater war der erste. In seinem Sinne führe ich das Haus nun in der vierten Generation. Meine Mutter steht mir unterstützend zur Seite. Natürlich haben wir im Laufe der Jahre renoviert, modernisiert, aber dabei stets die Tradition berücksichtigt. Nicht nur Adel, auch ein Erbe verpflichtet“, sagt die charmante Gastgeberin Christine Cieslar lächelnd. Und so gehen Historie und Zeitgeist in den zauberhaften, lichtdurchfluteten Zimmern und Suiten eine perfekte Symbiose ein. Ein ganz besonderes Schmuckstück ist dabei die exklusive Weissensee Suite mit offenem Kamin und riesigen Panoramafenstern. Sie bietet bis zu sechs Gästen Platz. Ein weiteres Highlight: das einzigartige SeeSpa im Bootshaus mit Kräuterdampfbad, sonnendurchflutetem Panorama-Ruheraum sowie der vielleicht schönsten See-

Blick in die supergemütliche Restaurantstube.

So schön liegt das Seehotel Enzian am Ufer des Weissensee, welches als eines „der besten Hotels am Wasser“ ausgezeichnet wurde. Unten rechts: Vorspeise aus Frischkäse, Karotten, Orange.

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Die Gastgeberin Christine Cieslar. Sauna Kärntens. Näher an der Natur geht nicht. Für die köstlichen Genussmomente im Restaurant zeichnet René Mehlhose verantwortlich. Der humorvolle Sachse, dem Kärnten längst zur Heimat geworden ist, überzeugt mit österreichischen Köstlichkeiten. Dabei setzt er aber auch gern mediterrane oder asiatische Akzente. „Wichtig sind frische, regionale Produkte. Nur mit hochwertiger Ware lassen sich gute Speisen zubereiten“, so der junge Familienvater. Um den kleinen, aber feinen Weinkeller kümmert sich die Gastgeberin persönlich, kredenzt ein Glas „Enzian Paradies“. „Ein grüner Veltliner vom Weingut Schwarzböck aus Niederösterreich, unsere eigene Edition“, erklärt Christine Cieslar. Gern beenden die Gäste, zu denen viele Stammgäste und prominente Zeitgenossen zählen, den Tag in der gemütlichen Almbar. Hier mixt Oberkellner Mischko – „gefühlt seit ewig“, so Seniorchefin Traudl lachend – äußerst leckere, kreative Cocktails. r Seehotel Enzian Gastgeberin: Christine Cieslar Neusach 32, A-9762 Weissensee Telefon: 00 43 / 47 13 / 22 21 E-Mail: office@seehotelenzian.at Internet: www.seehotelenzian.at 30 Zimmer und Suiten Übernachtungspreise: DZ ab 110 Euro pro Person inklusive HP, diverse Packages Auf Anfrage steht das Restaurant auch À-la-carte-Gästen zur Verfügung. Tagungsräume Hunde auf Anfrage: 16 Euro pro Tag Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte


Im neuen Glanz zeigen sich 20 umgebaute Zimmer mit hohem Schlafkomfort. Die Kreationen vom MoserhofKüchenteam sind ein Augen- und Gaumenschmaus zugleich.

Hotel Moserhof

Genuss und Urlaubsglück am Millstätter See

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rlaubsglück, ein oft strapazierter Begriff, der schon für so manches herhalten musste. Doch wenn man im Vier-Sterne-Urlaubs- und Ferienhotel mit Blick auf die Naturkulisse des Millstätter Sees logiert, kommt man dem ursprünglichen Sinn dieses Wortes ganz nahe. Unweit der beiden Nationalparks Hohe Tauern und Nockberge zeigt sich das Hotel als perfekter Ausgangspunkt für einen genussvollen Aktiv- und Wellnessurlaub in Kärnten. „Wir bemühen uns, unser Haus stets nach den Anforderungen der Zeit auszurichten“, betont die charmante Gastgeberin Franziska Moser-

Winkler. „In Rekordzeit wurden 20 neue Zimmer umgebaut, die mit modernster Ausstattung unter Verwendung natürlicher Materialien eingerichtet sind und im neuen Glanz erstrahlen.“ Gäste dürfen sich nun auf einen hohen Schlafkomfort, komfortable Duschen und einen großen Flat-TV freuen. Neben dem Umbau macht eine weitere Neuerung den Aufenthalt noch attraktiver. „Ab sofort bekommen alle, die ihre Buchung sofort bezahlen, unsere Moserhof-Bonuskarte“, erzählt Hausherr Gerhard Winkler. Mit dieser Karte erhalten die Gäste 20 Prozent auf viele Leistungen während ihres Aufenthaltes. Zu diesen zählen unter anderem Getränke an der Bar und diverse Behandlungen im Wellnessbereich. Schön auch, dass der Leitspruch „Lebe Genuss“ von Anfang an Programm ist. Das fängt schon bei der glutamatfreien Kulinarik an. Das Moserhof-Küchenteam zeigt

Stimmungsvoll lädt der Badeteich zum Schwimmen ein.

sich wohlgeübt, im Restaurant „GenussREICH“ aus ausgewählten und frischen Produkten nach dem Lauf der Jahreszeiten wahre Gaumenfreuden zu zaubern. Das Rindfleisch kommt aus der eigenen Landwirtschaft, Obst und Gemüse vom heimischen Acker und fangfrische Fische direkt aus dem Millstätter See. Nach einem aktiven Tag in der Natur lädt der hauseigene Wellnessbereich – das SichtSPA samt Feingefühloase – mit einer großzügigen Saunalandschaft, einem Dampfbad, einer Infrarotkabine sowie Beauty- und Massageprogrammen zum vollkommenen Entspannen ein. Auch an allerlei Freizeitmöglichkeiten fehlt es nicht. Ein gemütlicher Spaziergang am Ufer des Millstätter Sees oder ein Aufstieg in die Almen und Berge mit Panoramarundblick lassen die Herzen jedes Naturliebhabers höher schlagen. Infolgedessen wurde das Hotel auch im Sommer 2017 mit dem Österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet, was Hausherr Gerhard Winkler, der selbst zertifizierter Bergwanderführer und Bergretter ist, sehr freut. Er begeistert jetzt im Frühling seine Gäste mit persönlich geführten Touren. r Hotel Moserhof Gastgeber: Gerhard Winkler und Franziska Moser-Winkler Hauptstraße 48 A-9871 Seeboden am Millstätter See, Kärnten Telefon: 00 43 / (0) 47 62 | 8 14 00 E-Mail: hotel@moserhof.com Internet: www.moserhof.com

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Koller’s Hotel

Genussvolles Leben am See

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erzliche Gastfreundschaft, feinste Kulinarik, gemütliche Wohnwelten, entspannende Wellnesserlebnisse sowie eine fantastische Gartenlandschaft direkt am Millstätter See – damit begeistert das Vier-Sterne-SuperiorDomizil Koller’s Hotel internationale Gäste. Aus einer kleinen Frühstückspension

schuf die Kärntener Familie Koller eines der schönsten Häuser Österreichs. Manche schwärmen beim Gesamtareal, das sich hier dem Auge bietet, vom „Long Island“ Kärntens. „Das Haus wurde anno 1882 erbaut. Vor 25 Jahren haben meine Frau Verena und ich das Hotel übernommen, führen es in der zweiten Generation. Natürlich waren die Anfänge nicht ganz einfach, aber wir haben im Laufe der Zeit viel investiert, uns vergrößert, renoviert, halten alles stets auf dem neuesten Stand. 2002 wurde zum Beispiel der gesamte Wellnessbereich erweitert, 2013 kam die luxuriöse Boots-

haus-Suite dazu. Es gibt immer etwas zu tun. Unsere Gäste sollen sich wohlfühlen“, sagt der sympathische Gastgeber Hubert Koller. Die Liebe zur Hotellerie wurde ihm also praktisch in die Wiege gelegt: „Ja, das ist so. Ich mag den Umgang mit Menschen, der See ist meine Heimat.“ Und der Kärntner hat eine zweite Leidenschaft: das Wasser, die Schifffahrt, Boote! „Erst jüngst habe ich ein Oldtimer-Mahagoni-Holzboot, Baujahr 1925, restaurieren lassen. Die „Poto“ hat sogar eine Suite an Bord, kann gemietet werden. Da ich ein Kapitänspatent besitze, stehe ich selbst gern am Steuer, bringe die Gäste zum

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©Rupert Muehlbacher

©Mag. Gert Steinthaler

An schön eingedeckten Tischen genießt man all das Gute aus Küche und Keller.


© MuehlbacherRupert GAS

© MuehlbacherRupert GAS

Das Oldtimer-Mahagoni-Holzboot „Poto“ ließ Hubert Koller liebevoll restaurieren.

Ein besonderes Erlebnis ist eine romantische Nacht an Bord.

Beispiel zur Palmeninsel und schwimme zurück zum Hotel“, verrät der 53-Jährige schmunzelnd. Wieder an Land, lockt die Wellnesslandschaft mit Saunen, In- und Outdoor-Pool sowie Fitness. Streicheleinheiten für Körper und Seele versprechen wohltuende Beautybehandlungen und Massagen. Ein Highlight ist der ganzjährig beheizte (28 Grad), naturbelassene See. Im hoteleigenen Relaxschiff MS KOLLERs Swan genießt man die Ruhe des Sees im Rhythmus des Wellenschlages. Wunderbare Rückzugsorte unter schattenspendenden Bäumen, am Floß oder unter einer alten Weide finden sich überall im zauberhaften Garten. Küchenchef Martin Wiese und seine Küchenbrigade verwöhnen darüber hinaus mit dem Besten, was die Natur im Schlaraffenland Kärnten zu bieten hat, schauen

dabei durchaus kreativ über den Tellerrand. „Alles wird selbst produziert. Martin macht zum Beispiel hervorragendes Eis. Wichtig sind hochwertigste Lebensmittel“, so Hubert Koller. Wer eine gute Küche und eine stilvolle Umgebung zu schätzen weiß, der freut sich allabendlich auf den Besuch im Restaurant. Beim viergängigen Menü fällt die Entscheidung nicht immer leicht: Tafelspitz mit Bouillonkartoffeln, gebratene Oberkeule von der Lavantaler Pute oder doch lieber das gegrillte Filet vom Waller, zu dem ein köstliches Gurken-Senfkompott gereicht wird? Kompetent und freundlich wissen die charmante Servicemitarbeiterin Christina und ihre Kollegen zu allen Gerichten stets den passenden Tropfen zu empfehlen. Wenn ein Tag am See zu Ende geht, dann zieht man sich in eines der schönen

Zimmer oder Suiten zurück – edle Materialien, stimmige Farben und liebevolle Details machen sie zu einem WohlfühlZuhause auf Zeit. r Koller’s Hotel Gastgeber: Verena und Hubert Koller Seepromenade 2 – 4, A-9871 Seeboden Telefon: 00 43 / (0) 47 62 / 8 20 00 Telefax: 00 43 / (0) 47 62 / 8 20 00-70 info@kollers.at, www.kollers.at 62 Zimmer und Suiten Übernachtungspreise: DZ ab 94 Euro pro Person, Suite ab 119 Euro pro Person inkl. Verwöhn-Pension mit opulentem Frühstücksbüfett Preis für einen Tag auf dem historischen Holzschiff POTO: 780 Euro inkl. Frühstück und Picknickkorb Ferienhaus am See: ab 360 Euro pro Tag Koller’s Alm-Chalet: Preise nach Anfrage Kreditkarten: Visa, Mastercard, EC-Karte

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Oberbayern

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Brauereigasthof Hotel Aying

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Oberbayern „Traditionell anders“ Eines der Zauberworte des modernen Tourismus heißt Oberbayern. Schon allein der Klang des Namens lässt vor dem inneren Auge das Bild einer idealen Ferienlandschaft entstehen: mächtige Berge, glitzernde Seen, beschauliche Bergdörfer und weltberühmte Königsschlösser. Aber Oberbayern ist mehr als ein Urlaubsklischee, in dem die Landschaft an vielen Stellen so scheint, als sei sie eigens als Fotomotiv arrangiert worden. „Traditionell anders“ präsentiert sich insbesondere die vielschichtige Hotel- und Gastroszene: Unser Blick hinter verschiedene Kulissen zeigt leidenschaftliche Hoteliers und Gastronomen mit hohen Qualitätsansprüchen und Ideenreichtum – ihre Wurzeln vergessen sie dabei nie. Te x t : S a b i n e H e r d e r, Fo t o s : K l a u s L o r k e


Chiemsee Chalet

Pures Ferienglück am „Bayerischen Meer“

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ie liebliche Voralpenlandschaft des Chiemgaus ist genau das perfekte Umfeld, um sich von den Zwängen und dem Zeitdruck des Alltags zu befreien und inmitten herrlicher Natur zu entspannen und wieder neue Kraft zu tanken. Davon war auch der Unternehmer Hendrik Heidenreich überzeugt. Als der passionierte Bergfan sich auf die Suche nach einem privaten Feriendomizil machte, war die Region zwischen München und Salzburg, zwischen den Bergen und dem „Bayerischen Meer“ sein Top-Favorit. Das galt auch für das Sonnenplateau am Sagberg, in das er sich aufgrund der herr-

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lichen Weitsicht ins Chiemgau hinein auf Anhieb verliebt hatte. Die besondere Magie dieses Fleckchens Erde inspirierte den gebürtigen Ostwestfalen zu der Idee des ungewöhnlichen Chiemsee Chalets, das seit Juni 2019 mit allem empfängt, was die Herzen entspannungsuchender Bergfans höherschlagen lässt: ländliche Idylle, herrliche Panoramaaussichten über das „Bayerische Meer“, acht bezaubernde Luxus-Chalet-Suiten und ein breites Spektrum an Freizeitaktivitäten. Doch vor allem sorgen die sehr persönliche Betreuung und die herrlich entspannte Atmosphäre für pures Ferienglück – Dimensionen vom Alltag entfernt. Jede der insgesamt acht zwischen 40 und 100 Quadratmeter großen Chalet-Suiten verfügt über einen großzügigen Wohn-/ Essbereich mit Kamin, eine perfekt ausgestattete Küche, einen Weinkühlschrank, ein bis zwei Schlafzimmer, luxuriöse Bä-

der mit eigener Sauna sowie privaten Balkon oder Terrasse mit Traumblick – entweder auf den Chiemsee oder die Berge. Doch die engagierten Gastgeber Denise und Joachim sowie Sandra mit Hendrik und ihr charmantes Team haben für ein perfektes Ferienglück noch jede Menge mehr zu bieten. Wellnessexpertin Denise verwöhnt mit wohltuenden Massagen und exklusiven Naturkosmetikbehandlungen im Chalet-Treatmentraum. Am Morgen sorgt das Tischlein-deck-dichFrühstück für einen gelungenen Start in den Tag und am Abend lassen regel­mäßig stattfindende kulinarische Veranstaltungen den Tag lukullisch ausklingen. Dabei sind romantische Dinner for two, Grillabende oder Picknicke feste Bestandteile der Rundum-sorglos-Verwöhnphilosophie, die ganz individuell auf die Wünsche der Gäste abgestimmt wird. Das gilt auch für die Freizeitaktivitäten in der herrlichen Natur, am Pool oder in den nahe gelegenen Kulturhochburgen München, Salzburg und Innsbruck. Im Sommer gehört eine Tour mit der hauseigenen Elektroyacht, für die man keinen Sportboot-Führerschein braucht, ohne Frage zu den Highlights. r

Chiemsee Chalet Geschäftsführer: Hendrik Heidenreich und Joachim Erlach Sagberg 2, D-83112 Frasdorf Telefon: 0 80 52 / 6 20 info@chiemsee-chalet.de, www.chiemsee-chalet.de Übernachtungspreise: je nach Chalet 170 – 335 Euro pro Person inklusive Tischlein-deck-dich-Frühstück, hauseigene E-Yacht am Chiemsee


Die Gastgeberfamilie (v.l.): Hendrik, Sandra, Denise und Joachim. Rechts: Im Sommer gehört das VIP-Package am „Strandbad Schraml“ inklusive Sonnenliegen, eisgekühlter Getränke, Parkplatz am See und Nutzung der hauseigenen E-Yacht zu den absoluten Highlights eines Aufenthalts.

Die Atmosphäre der großzügigen Chalet-Suiten ist geprägt von natürlichen Materialien, modernem Design und der freien Sicht in die Natur. Alle Chalet-Suiten bieten einen Traumausblick – entweder auf den Chiemsee oder die Berge.

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Wie die Küche spannt das Interieur des Gourmetrestaurant im Karner einen Bogen zwischen Tradition und Zeitgeist. Seit Oktober 2019 sorgt Küchenchef Manuel Wimmer für frischen kulinarischen Wind im Frasdorfer Gasthof. Den kulinarischen Frühling feiert die Küche mit einem Kalbsmedaillon im Grünen (oben rechts). Der Saibling aus der heimischen Zucht wird mit einer feinen Karotten-Variation serviert und mit einem Karotten-Kardamom-Tee aufgegossen.

Landgasthof Karner

Gourmetfreuden im idyllischen Chiemgau

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m idyllischen Örtchen Frasdorf, zwischen Chiemsee und den bayerischen Alpen, liegt der traditionsreiche Landgasthof Karner, der sich nach einem aufwendigen Facelifting vor zwei Jahren schöner denn je präsentiert. Die 35 individuell, vorwiegend im Landhausstil eingerichteten Zimmer und Suiten sind großzügig geschnitten und verfügen zum Teil über einen Balkon. Der Reigen der Annehmlichkeiten setzt sich im orientalisch verzierten Wellnessbereich mit kleinem Schwimmbecken, verschiedenen Saunen, Dampfbad und Beautyabteilung fort. In diesen exklusiven Rahmen, in dem Tradi-

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tion und Moderne wunderbar atmosphärisch zusammenklingen, fügt sich das Gastronomie-Konzept des Hauses. Je nach Lust und Laune hat man die Wahl zwischen bodenständig bayerischen Gerichten und internationalen Köstlichkeiten in der urigen Westerndorfer Stube oder feinster Kulinarik im Gourmetrestaurant im Karner. Hier genießen anspruchsvolle Feinschmecker die harmonisch komponierten Menüs von Manuel Wimmer, der genussfreudigen BayernFans aus seiner Zeit im Bergrestaurant Predigtstuhl bekannt ist. Doch noch vor dem Menü fällt der aufmerksame Service auf. Jeder ist darum bemüht, eine herzliche Atmosphäre zu schaffen, und strahlt dabei eine charmante Freundlichkeit aus. Ob eine Allergie oder ein Sonderwunsch, jede Frage wird mit Sachverstand und stets auch mit einem Lächeln beantwortet. Vor allem die nach dem Wein, aber auch nach

einer passenden alkoholfreien Begleitung. In der Küche zeigt sich der ambitionierte Bayer als Perfektionist. Die wechselnden Menüs verwöhnen mit unkonventionellen und wunderbar leichten Kreationen, die sich von der Region genauso inspiriert zeigen wie von den Küchen der Welt, aber vor allem von der Qualität der Produkte. r Landgasthof Karner Resident Manager: Lisa Mann Nussbaumstraße 6, D-83112 Frasdorf Telefon: 0 80 52 / 1 79 70 E-Mail: info@landgasthof-karner.com Internet: www.landgasthof-karner.com Öffnungszeiten Küche: Westerndorfer Stube täglich 12.00 – 14.00 Uhr und 18.00 – 21.00 Uhr Gourmetrestaurant im Karner: Freitag und Samstag 18.00 – 21.00 Uhr Zimmerpreise: ab 99 Euro Hunde auf Anfrage: 10 Euro, Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa


Landhotel Klostermaier

Wohlfühlen im idyllischen Isartal

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ohlfühlhotel, eine viel zitierte und leider oft arg überstrapazierte Bezeichnung, die leider nur selten hält, was sie verspricht. Doch wenn man das Landhotel Klostermaier im Oberbayerischen betritt, spürt man auf Anhieb, dass das familiengeführte Domizil diesen Begriff mit wunderbar gästefreundlichen Inhalten füllt. Und das nicht nur wegen der idyllischen Lage hoch über dem Isartal und der hervorragenden Anbindung an das Zentrum von München, das man ganz bequem mit der S-Bahn in ca. 25 Minuten erreicht (die Haltestelle ist nur einen Steinwurf entfernt).

Auch die herzliche Gastlichkeit durch das perfekt eingespielte Team um Karin Schmid und ihre Tochter Katharina überzeugt. Im familiengeführten Vier-SterneHauses ist Wohlfühlen und Entspannen Programm – egal, ob man ein romantisches Menü im behaglichen Restaurant, eine gute Flasche Wein auf dem eigenen Balkon, das üppige Frühstück oder ein Stück hausgebackenen Kuchen auf der Panorama-Restaurantterrasse genießt. Der herrliche Weitblick über das Isartal, das man in zehn Minuten bequem zu Fuß erreichen kann, und auf die Gipfel der Alpen prägt auch die Atmosphäre in den 32 Zimmern, in denen sich Urlauber genauso wohlfühlen wie Businessreisende. Dafür sorgt der großzügige Wellnessbereich mit Biosauna, finnischer Sauna, Kneippbad, Dampfbad und Erlebnisdu-

schen genauso wie der helle Tagungsraum. Die moderne zeitgemäß interpretierte bayerische Küche bietet, basierend auf zumeist heimischen Produkten, für jeden Geschmack und jeden Anlass genau das Richtige. r Landhotel Klostermaier Gastgeberin: Karin Schmid Mittenwalder Straße 9, D-82057 Icking Telefon: 0 81 78 / 8 67 87 - 0 E-Mail: info@landhotel-klostermaier.de Internet: www.landhotel-klostermaier.de Öffnungszeiten Küche: Mo. bis Sa. durchgehend 11.30 – 21.30 Uhr, Sonn- und Feiertage 11.30 – 21.00 Uhr, Ruhetag: keiner Zimmerpreise: EZ ab 95 Euro, DZ ab 133 Euro inkl. Frühstück (zu Messe- und Oktoberfestzeiten gelten spezielle Preise) Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte

Das Wohlfühlambiente der liebevoll dekorierten Restauranträume und die hervorragende modern-bayerische Küche ziehen die Genießer von weit her nach Icking.

Das Mutter-Tochter-Duo Karin und Katharina Schmid umsorgt seine Gäste mit viel Herzblut und Charme. Rechts: Lukullische Auszeiten erleben die Gäste im Sommer am liebsten auf der Panorama-Sonnenterrasse mit weitem Blick über das Isartal auf die Berge.

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Das Küchenchef-Duo Maximilian Falke (links) und Andreas Huber (rechts) freut sich über die komplett neue und perfekt auf seine Wünsche zugeschnittene Küche.

Alte Post Holzkirchen

Küchenchef-Duo freut sich über neue Küche

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ie Augen von Maximilian Falke und Andreas Huber strahlen, als sie uns ihre neue Küche zeigen. Im letzten Frühling wurde diese in nur knapp acht Wochen komplett entkernt und wieder neu eingerichtet. „Klar waren das anstrengende Wochen, doch der Aufwand hat sich auf jeden Fall gelohnt“, betont das Küchenchef-Duo. Dank modernster Küchentechnik und speziell auf unsere Wünsche zugeschnittener Abläufe ist vieles einfacher und effektiver geworden“, begeistern sich die beiden jungen Köche, die gemeinsam den hervorragenden Ruf der Küche prägen. Dabei orientieren sich ihre Kreationen sehr stark an der Saison, ohne dabei die regionalen Klassiker zu vernachlässigen. Nicht ohne Stolz weihen uns die beiden Herdkünstler in die Raffinessen der neuen Küche ein. Denn wenn in der Alten Post renoviert und umgebaut wird, dann aber richtig!

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Getreu diesem Motto haben Gabriele und Udo Falke ihr Haus, dessen Anfänge offiziell bis in das Jahr 1674 zurückreichen und das sich seit Generationen im Familienbesitz befindet, an die sich verändernden Bedürfnisse der Gäste angepasst und es up to date gehalten, ohne dabei die Traditionen und den nostalgischen Charme der öffentlichen Bereiche zu verleugnen. Deshalb wurde in den letzten Jahren fast immer etwas renoviert oder umgestaltet. So verwandelten sie vor zwei Jahren den ehemaligen Metzgerladen in eine stylishe Bar, die sich sehr schnell zum beliebten Treffpunkt für Einheimische und Gäste entwickelt hat. Im letzten Jahr wurden neben der Küche noch neun Zimmer der 43 wunderbar individuellen Zimmer inklusive der Bäder exklusiv umgestaltet. „Nun sind alle Zimmer auf dem neuesten

Stand, doch ich bin mir sicher, dass wir auch in Zukunft noch etwas finden, was es zu verbessern bzw. zu verschönern gibt“, gesteht Gastgeber Udo Falke. „Zumal mit unserem Sohn Maximilian, unserer Tochter Elisabeth und unserem Schwiegersohn Andreas Huber die Familientradition als Alte-Post-Wirte gesichert ist.“ r Alte Post Holzkirchen Gastgeber: Familie Falke Marktplatz 10 a D-83607 Holzkirchen Telefon: 0 80 24 / 30 05-0 Telefax: 0 80 24 / 30 05-555 E-Mail: info@alte-post-holzkirchen.de Internet: www.alte-post-holzkirchen.de Öffnungszeiten Küche: 11.30 Uhr – 21.30 Uhr Ruhetag: Dienstag, EZ ab 95 – 150 Euro, DZ ab 135 – 170 Euro ink. Frühstück Kreditkarten: Visa, EC-Karte, Mastercard


Atmosphärisch und kulinarisch unschlagbar: das Traditionsrestaurant Alte Post in Holzkirchen.

Im Zuge der aufwendigen Renovierungsarbeiten im letzten Jahr wurden auch neun Zimmer inklusive der Bäder exklusiv renoviert.

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Haben am Tegernsee und in der Schlossbrennerei ihren neuen Lebensmittelpunkt gefunden: Ina Dimpel und Johann Rappenglück.

In der Schlossbrennerei können edelste Destillate und Brände exklusiv vor Ort hergestellt und natürlich auch verkostet werden.

Unter dem historischen Dach des Gewölbes in der Brennerei lässt es sich zünftig feiern.

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Schlossbrennerei Tegernsee

Alpin-Cuisine und Edelbrände in Toplage

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ereits seit einem Dreivierteljahr hat die traditionsreiche Schlossbrennerei Tegernsee, die sich in den ehrwürdigen Mauern des einstigen Tegernseer Benediktinerklosters befindet, ein neues Pächter-Paar: Johann Rappenglück und seine Lebensgefährtin Ina Dimpel. Die beiden sind keine Unbekannten in der süddeutschen Gastroszene und dürften insbesondere Münchner Feinschmeckern aus ihrer Zeit im Gourmetrestaurant „Les Deux“ in bester Erinnerung sein. „Nach sechs Jahren Sterneküche wollte ich etwas anderes machen und suchte eine neue Herausforderung. Mit der Schlossbrennerei haben Ina und ich das passende Objekt gefunden. Sie bietet uns mit der Lage am See, dem großen Gastgarten, den Veranstaltungsräumlichkeiten und nicht zuletzt mit ihren eindrucksvollen Kupfer-Brenn-

kesseln für die hauseigene Herstellung von Edelbränden alle Möglichkeiten“, schwärmt der vierfache Familienvater. In seiner neuen Wirkungsstätte tischt der gebürtige Kasseler und Heinz-WinklerSchüler eine gehobene, modern interpretierte Alpenküche auf – mit Saisonprodukten regionaler Anbieter, Fischen aus dem Tegernsee und Fleisch von Bauern aus der Region. So gibt es jeden Freitag die „Tegernseer Bouillabaisse“ mit Süßwasserfischen aus dem See und sonntags einen echt bayerischen Schweinsbraten mit Knödel, Krautsalat und Dunkelbiersoße. Zudem offeriert die Speisekarte Köstlichkeiten wie hausgemachtes Entenleberparfait mit Portwein, Feige und Brioche; Kartoffelgnocchi an Hummersoße, Garnelen und Dill; eine halbe bayerische Ente von Lugeder mit handgedrehten Knödeln, Blaukraut und Maroni oder auch ein Tegernseer Saiblingsfilet mit Gemüsejulienne, Safran und Basmatireis. Weitere Auswahl für den Hunger zwischendurch finden Gäste auf den bodenständigen Tages- und Brotzeitkarten. Dazu munden frisch gezapfte Bierspezialitäten des Her-

zoglich Bayerischen Brauhauses Tegernsee sowie Weine aus dem gut sortierten Keller des Hauses. Schon nach dem ersten Winter ein lukullischer Erfolg sind die rustikalen Fondue-Abende in der kleinen „Stube“. Ganz nach Gusto wählt der Gast zwischen Fleisch und Geflügel, Käse oder Fisch. Darüber hinaus versprechen die edlen Destillate und Brände der Schlossbrennerei geistreichen Genuss von höchster Qualität. Auch für rauschende Hochzeits- und Geburtstagsfeiern sowie Firmenevents ist die Schlossbrennerei Tegernsee eine vorzügliche Location – drinnen wie draußen. r Schlossbrennerei Tegernsee Gastgeber: Johann Rappenglück und Ina Dimpel Schlossplatz 1d, D-83684 Tegernsee Telefon: 0 80 22 / 45 60 E-Mail: info@schlossbrennerei-tegernsee.de Internet: www.schlossbrennerei-tegernsee.de Öffnungszeiten Küche: 11.30 – 15.00 Uhr und 17.00 – 21.30 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen durchgehend warme Küche Ruhetage: Dienstag und Mittwoch Kreditkarten: alle gängigen

Bei einem fantastischen Ausblick auf den See kann man die gehobene, modern interpretierte Alpenküche genießen.

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In 800 Meter Höhe mit Sicht auf die zauberhafte Voralpenkulisse, verbindet DAS TEGERNSEE verschiedene Häuser zu einem einzigartigen Ensemble, das geprägt ist durch seine Eleganz und eine tiefe Verbundenheit zur Region.

Hotel DAS TEGERNSEE

Luxuriöser Logenplatz zwischen Himmel und Erde

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om Winterschlaf erwacht, kann man den Frühling am Tegernsee in vollen Zügen genießen. Jetzt ist die beste Zeit, um diese wunderschöne Bilderbuchlandschaft zu entdecken – auf Wanderungen oder mit dem Bike. Ein Ort des Rückzugs und der Lebensfreude ist das Hotel DAS TEGERNSEE. Ob Räumlichkeiten, Restaurant, Alpenbrasserie, Bar, Biergarten oder Spa – man erlebt die Vielfalt einer Hotelwelt, die mit elegantem Design und individueller Handschrift, mal puristisch, mal edel, von der tiefen Verbundenheit mit der sie umgebenden Natur und der Region erzählt.

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Das Fünf-Sterne-Domizil besteht aus einem einzigartigen Ensemble von fünf Häusern und liegt auf 800 Höhenmetern am Südhang der Stadt Tegernsee. Aber nicht nur der traumhafte Blick auf den See macht die Faszination dieser eleganten Hotelwelt aus – das individuelle Design der Wohnwelten ermöglicht es jedem Gast, hier sein ganz privates Lieblingsrefugium zu finden. Leisen Luxus auf höchstem Niveau vermitteln die neu gestalteten Suiten im Sengerschloss. Mit den edlen Parkettböden, feinen Stuckarbeiten, Messing und Gold, satten Farbkombinationen sowie ausgewählten Designelementen wird der Traum vom luxuriösen Wohnen Wirklichkeit. Die wunderschönen Interieurs verbinden damit all die Vorteile einer Jugendstilvilla mit modernstem Wohnkomfort. Sie kreieren ein einzigartiges Wohn-Lifestyle-Erlebnis – ankommen, abschalten und sich ungezwungen wohlfühlen.

Kulinarisch ist das Haus breit aufgestellt. „Gemeinsam mit unserem Küchendirektor Norman Fischer wurde ein neues Konzept ausgearbeitet, das auch externe Gäste herzlich willkommen heißt“, erklärt Hoteldirektor Sven Scheerbarth. Die Basis dafür bildet die vorhandene Vielfalt mit dem eleganten Restaurant Senger im historischen Sengerschloss, der Alpenbrasserie mit Weinstube, Kaminlounge und Bar sowie dem traditionellen Biergarten unter alten Kastanienbäumen. Küchenchef Horst Trautwein verwöhnt im Fine-Dining-Restaurant „Senger“ mit herausragenden Geschmackserlebnissen. „Natürlich bilden die Lebensmittel aus der Region die Basis unserer Küche. Auf unseren heimischen Wiesen und Feldern wächst die pure Lebensfreude, doch auch weltweit greifen wir nur zu den besten Produkten. Die Zubereitung ist klassisch, aber modern und leicht auf eine Art, die im Tal einzigartig ist“, so Norman Fischer.


Begleitet werden diese Hochgenüsse von internationalen Spitzengewächsen aus dem bestens sortierten Weinkeller. Pure Erholung bietet DAS TEGERNSEE SPA auf über 2400 Quadratmetern. Es inkludiert vier Themen-Saunen, eine Panoramasauna inklusive Seeblick, zwei Sonnendecks, eine gemütliche Kaminlounge, Außen- und Innenpool, facettenreiche Massagen, Bäder und Beauty-Treatments, eine Precor-Fitness-Lounge sowie vieles mehr, was der Entspannung und Lebensfreude dient. r Hotel DAS TEGERNSEE Gastgeber: Sven Scheerbarth Neureuthstraße 23, D-83684 Tegernsee Tel.: 0 80 22 / 1 82-0, Fax: 0 80 22 / 1 82-100 info@dastegernsee.de, www.dastegernsee.de 92 Zimmer und Suiten, Preise je nach Kategorie und Saison 255 bis 1595 Euro Öffnungszeiten Küche Restaurant Seeger: 12.00 – 14.00 Uhr und 18.30 – 22.00 Uhr, Brunch an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen 12.00 –15.00 Uhr Öffnungszeiten Alpenbrasserie: Do. bis So. ab 18.00 Uhr Tagungs- und Festräume, Hochzeits-Location, ganzjährig geöffnet, Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte

Die Sengerterrasse am Abend – hier diniert man gerne bei grandiosem Blick auf den Tegernsee. Unten: Die großzügigien Alpenchalets verbinden gehobene Tradition mit zeitgenössischem Design.

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Am Abend verwöhnt das Restaurant Luitpold mit stimmungsvoller Atmosphäre, hervorragender Frischeküche und regionalen Spezialitäten. Rechts: Beliebter Treffpunkt für Hotelgäste, Touristen und Einheimische: die Lakeside-Bar.

Für die erstklassigen Steakspezialitäten kommen Fleischliebhaber von weit her ins Restaurant Luitpold.

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Seehotel Luitpold

Denkmalschutz trifft auf Moderne

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n der ersten Reihe sieht man nicht nur, sondern schläft man auch besser! Auf jeden Fall im Seehotel Luitpold am Tegernsee. Denn noch vor allen Annehmlichkeiten des familiengeführten VierSterne-Domizils sticht einem die prädestinierte Lage direkt gegenüber des Seebades Tegernsee und der „monte mare Seesauna Tegernsee“ ins Auge. Dementsprechend beeindruckend präsentiert sich auch die Panoramaaussicht vom eigenen Balkon, vom Restaurant und von der Terrasse über den See und die Bergwelt des Tegernseer Tals, das, gerade einmal 35 Kilometer von München entfernt, unzählige Naturerlebnisse und ein abwechslungsreiches Sport- und Freizeitangebot bietet. Doch wer glaubt, dass sich Gastgeber Alexander Sego, der seit Anfang des Jahres von seiner Tochter und der gelernten Hotelfachfrau Lorenza überaus kompetent und charmant unterstützt wird, auf der Panoramalage ausruht, hat weit gefehlt. Denn auch hinter der Fassade der denkmalgeschützten Villa aus dem Jahr 1838 finden Urlauber und Businessreisende alles, was man für ein paar entspannte Tage an diesem herrlichen Flecken Erde braucht: 17 großzügige und individuell gestaltete Zimmer und Suiten, in denen Tradition und Zeitgeist wunderbar atmosphärisch zusammenklingen und die mit glänzenden Holzfußböden, edlen Stoffen, exklusiven Interieurs, modernstem Komfort und einem herrlichen, unverbauten Seepanorama punkten. Meilenweit entfernt von üblichen Hotelstandards sind auch die wunderschönen Bäder, auf deren Ausstattung Gastgeber Alexander Sego besonderen Wert gelegt. Die hochgesteckten Qualitätsansprüche von Alexander Sego, der sich 2007 nach vielen Jahren in der internationalen TopHotellerie mit dem Luitpold seinen persönlichen Traum von einem kleinem, aber feinen Hotel erfüllt hat, prägen jedoch nicht nur die Atmosphäre der Zimmer und den sehr persönlichen Service, sondern auch die Kulinarik. So steht auf dem üppig bestückten Verwöhn-Frühstücksbüfett die Liebe zum Produkt genauso im Mittelpunkt wie in der Küche, die am Abend mit

Durch die einzigartige Lage direkt am See verfügen alle Zimmer über eine traumhafte Seesicht, die sich zum Sonnenuntergang von ihrer romantischsten Seite zeigt. einer kleinen, aber feinen Speisenauswahl auch kritische Gaumen begeistert – egal, ob einem der Gusto eher nach einem Snack, nach einer bayerischen Spezialität, einem hervorragenden Steak oder frischer Saisonküche steht. Wer nach einem erlebnisreichen Urlaubstag, einem anstrengenden Geschäftstermin, einem effektiven Seminar im hoteleigenen Tagungsraum oder einfach nur so Lust auf einen Absacker hat, der ist in der Lakeside-Bar, der wohl einzigen angesagten Cocktailbar im Tegernseer Tal, goldrichtig. Hier präsentiert sich die Cocktailkarte genauso exquisit und ausgesucht wie das Weinangebot, das im Luitpold Chefsache ist. r

Seehotel Luitpold Gastgeber: Alexander Sego Hauptstr. 42 D-83684 Tegernsee Telefon: 0 80 22 / 18 77 97-0 E-Mail: info@seehotel-luitpold.de Internet: www.seehotel-luitpold.de Öffnungszeiten Küche: täglich 17.00 – 22.30 Uhr Ruhetag: keiner Zimmerpreise: DZ als EZ ab 115 Euro, DZ ab 170 Euro inkl. Verwöhn-Frühstück, Halbpension-Gourmet Menü 35 Euro p. P. Kreditkarten: American Express, Visa, Mastercard

Jedes der 17 großzügigen Zimmer präsentiert sich bis ins Detail als individuelle Wohlfühloase inklusive wunderschöner Design-Bäder.

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Hotel und Wirtshaus Tegernseer Hof

Urbayerische Gastlichkeit und moderne Landhauszimmer

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erade einmal 800 Meter vom See entfernt, abseits der großen PromiParade und Touristenströme, präsentiert der Tegernseer Hof ein authentisches Stückchen urbayerischer Gastlichkeit: einen traumhaften Biergarten unter alten Kastanienbäumen, eine traditionelle Wirtsstube mit jahrhundertealten Dielen, Holzbalkendecken und Kamin, verschiedene Original-Stüberl, einen urigen Gastraum mit Gewölbedecke, in dem die Feste noch so gefeiert werden, wie sie fallen, und jeden Sonntag Live-Musik. Aus der Küche wehen die Düfte der typischen Zubereitungen der bayerischen Küche: ofenfrische Bauernente und Tafelspitz, Haxe und Bierbratl mit Semmelknödel, Bierbratwürste mit Kartoffel-Gurkensalat und Fische aus dem Tegernsee. Küchenchef Thomas Knabel setzt bei all seinen Kreationen natürlich auf beste Produkte aus der Region und so wundert es kaum, dass so mancher Ausflügler sogar die 45 Kilometer von München aus auf sich nimmt. Meist von weiter her kommen die Gäste, die eines der 18 komfortablen Zimmer gebucht haben. Nach der aufwendigen Renovierung im Jahr 2018 präsentieren sie sich als atmosphärische Rückzugsoasen mit modernstem Komfort und viel Platz. Das schätzen insbesondere auch Familien, die in dem Familienzimmer mit zwei

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Herzstück der traditionsreichen Adresse ist die urige Wirtsstube mit dem mächtigen Kamin. Das original erhaltene Stüberl ist nur eine der verschiedenen Räumlichkeiten für Festlichkeiten im kleinen oder großen Rahmen.

Schlafzimmern, den 40 Quadratmeter großen Maisonette-Zimmern oder dem nagelneuen Apartment mit separatem Hotel und Wirtshaus Tegernseer Hof Gastgeber: Philipp Schreibauer Kaltenbrunner Straße 2 D-83703 Gmund am Tegernsee Telefon: 0 80 22 / 96 84 20

Kinderzimmer, moderner Küche und privater Terrasse zum Garten wunderbar komfortabel urlauben können. r E-Mail: info@dertegernseerhof.de Internet: www.dertegernseerhof.com Öffnungszeiten: Mi. bis So. 11.30 – 23.00 Uhr Ruhetage: Mo. und Di., Preise: EZ ab 59 Euro, DZ ab 132 Euro, Hunde auf Anfrage: 15 Euro Kreditkarten: Amex, Mastercard, Visa


Seit den aufwendigen Renovierungsarbeiten im Jahr 2018 bietet das Traditionshaus 18 atmosphärische Zimmer, die, wie dieses MaisonnetteZimmer, modernsten Komfort und viel Platz auch fßr Familien bieten.

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Das urgemütliche „Stüberl“ ist nur eine der verschiedenen Räumlichkeiten mit Traumblick ins Tal und auf den See. Machen Appetit auf einen Besuch im Freihaus Brenner: die superben Gerichte.

Team: kompetent, herzlich und stets mit Feuereifer bei der Sache. „Es ist egal, ob unsere Gäste ein rauschendes Fest im Wintergarten, ein exklusives Dinner in einer unserer Stuben oder einen romantischen Abend zu zweit planen: in puncto Servicequalität und Niveau der Küche gehen wir keine Kompromisse ein.“ Und das ist gut so! Schließlich gehören die Küche unter der Leitung des Hausherrn und der Küchenchefs Philipp Klein und Dirk Welker, der Weinkeller und der Service ohne Frage zu den besten der Region. r

Gemeinsam für die hervorragende Freihaus-Küche verantwortlich: Küchenchef Philipp Klein (links), Küchenchef Dirk Welker (nicht im Bild) und Gastgeber Max Jäger (rechts).

Freihaus Brenner

Traumlage und exzellenter Genuss

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nsere Gäste und beste Produkte aus der Region, das sind meine beiden großen Leidenschaften“, gesteht Max Jäger lachend. Und wer den charmanten Gastgeber im Freihaus Brenner besser kennt, weiß, dass er genau das ist: ein Gastgeber aus Leidenschaft. Und darin liegt auch das eigentliche Geheimnis hinter dem Freihaus-Brenner-Erfolg, dessen Ruf weit über die Grenzen Bayerns hinausreicht und der durchaus als legendär bezeichnet werden kann. Natürlich ist die Traumlage daran nicht ganz unschuldig. Denn sie ist wirklich unbezahlbar: 815 Meter hoch über dem Kurort Bad Wiessee mit Traumblick über den Tegernsee und sein Tal. Doch das Freihaus Brenner hat weit mehr als das Traumpanorama zu bieten. In den gemütlichen Stuben fühlt sich jeder auf Anhieb wohl – egal, ob jung oder alt, Urlauber, Einheimische, Familien, die auf der Terrasse bei Kaffee und hausgebackenem Kuchen den Urlaub genießen, Wanderer, die sich nach einer ausgiebigen Tour stärken, anspruchsvolle Feinschmecker, die sich am Abend an den stilvoll eingedeckten Tischen nach allen Regeln der Kunst verwöhnen lassen, Stammgäste, die für die berühmten Freihaus-Klassiker wie dem

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Schweinebraten oder der Ente oft von weit her anreisen, aber auch Hochzeitspaare, die den schönsten Tag ihres Lebens an diesem wunderschönen Flecken Erde feiern möchten. „Für uns ist jeder einzelne Gast ein besonderer Gast“, betont Katharina Jäger, die das Freihaus Brenner seit drei Jahren gemeinsam mit ihrem Mann leitet. Wie die Gastgeber selbst agiert auch ihr

Freihaus Brenner Gastgeber: Katharina und Max Jäger Freihaus 4, D-83707 Bad Wiessee Telefon: 0 80 22 / 86 56 0 E-Mail: info@freihaus-brenner.de Internet: www.freihaus-brenner.de Öffnungszeiten Küche: 12.00 – 14.00 Uhr und 18.00 – 21.00 Uhr, Sa., So. und an Feiertagen 12.00 – 14.30 Uhr und 18.00 – 21.00 Uhr (nachmittags Kaffee, Kuchen und Brotzeitkarte), Ruhetag: Dienstag Kreditkarten: Visa, Mastercard


Ob romantische Traumhochzeit im großen Festsaal oder ein festliches Geburtstags-Dinner, die unterschiedlichen Räumlichkeiten bieten für jeden Anlass genau den passenden Rahmen.

Brauereigasthof Aying

„ Das schönste

an München ist die Straße nach Aying ...“

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it diesem Slogan warb die Privatbrauerei Aying vor einigen Jahren zwar vor allem für ihre erstklassigen Bierspezialitäten, doch dieser kleine Satz fasst, wunderbar passend, zusammen, warum es so viele Stammgäste immer wieder in den Brauereigasthof Aying zieht. Denn nur knapp 25 Kilometer südöstlich von München entfernt, empfängt das weitläufige Gasthof-Areal, dessen Geschichte bis in das Jahr 1385 zurückreicht, mit einer wunderbaren Mischung aus ländlicher Beschaulichkeit, bayerischer Tradition und moderner Gastlichkeit. Da wundert es kaum, dass das idyllische Ensemble aus Gasthof, denkmalgeschütztem Herrenhaus, Ayinger Bräustüberl, historischer Kegelbahn, dem Heimathaus Sixthof und Sixthof-Stadl und dem Troadkasten auch als Veranstaltungslocation einen hervorragenden Ruf genießt. Egal, ob romantische Traumhochzeit, runder Geburtstag, rauschende Party, Tagung oder Firmenfest in der modernen Brauerei, die unterschiedlichen Räumlichkeiten und das erfahrene Veranstaltungsteam sorgen dafür, dass jeder Anlass seinen passenden Rahmen findet. Das gilt natürlich nicht nur für Veranstaltungen, sondern für alle Bereiche des Hauses, das nun schon in der siebten Generation von Familie Inselkammer geleitet wird. „Wir möchten unseren Gästen ein Ambiente bieten, welches Brauchtum und Tradition mit Komfort und höchsten Qualitätsansprüchen verbindet. Deshalb dreht sich bei uns alles um das Wohl unserer Gäste“, betont Gastgeberin Angela Inselkammer. Deshalb besticht das Restaurant des Brauereigasthofs „August und Maria“ auch mit echter bayerischer Tradition und Gastlich-

Die 14 individuell gestalteten Zimmer im denkmalgeschützten Herrenhaus tragen die Namen früherer Familienmitglieder. Dieses Kreszenz-Zimmer ist eine Hommage an Maria Kreszenz Inselkammer, die den Brauereigasthof ab 1963 geleitet hat.

keit und feiner Landhausatmosphäre. Inspiriert von ausgesuchten Produkten und Zutaten aus der umliegenden Landwirtschaft und der eigenen Jagd, komponiert das Küchenteam feine Gerichte der Extraklasse. Dass die charakterstarken Bierspezialitäten aus der familieneigenen Brauerei in der Kulinarik eine wichtige Rolle spielen, versteht sich fast von selbst. Aber die Weinauswahl präsentiert sich nicht minder beeindruckend – sehr zur Freude jener Gäste, die eines der 48 individuell eingerichteten Zimmer gebucht haben. r

Brauereigasthof Hotel Aying Gastgeber: Familie Inselkammer und Hollweck Zornedinger Straße 2, D-85653 Aying Telefon: 0 80 95 / 9 06 50 E-Mail: brauereigasthof@ayinger.de Internet: www.ayinger.de Öffnungszeiten Küche: Restaurant August und Maria Do. bis Mo. 11.30 – 14.30 Uhr und 18.00 – 22.00 Uhr, Ruhetage: Di. und Mi. Ayinger Bräustüberl täglich 11.00 – 21.00 Uhr Preise: EZ ab 99 Euro inkl. Frühstück, DZ ab 169 Euro inkl. Frühstück, attraktive Komplettarrangements Kreditkarten: American Express, Visa, Mastercard

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Tessin

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Tessin Europas Vorzimmer des SĂźdens


BLU Restaurant & Lounge

Die Natur hat es wahrlich gut gemeint mit dem südlichsten Schweizer Kanton. Hier trifft mildes mediterranes Klima auf eine Bilderbuchlandschaft mit zahlreichen Seen und Flüssen, die sich wie Fjorde durch die Felsen der Voralpen ziehen. Auch aus gastronomischer Sicht ist das Tessin eine äußerst profilierte Gegend, die der kulinarischen Kunst alle Ehre erweist. Te x t : B e r n d Te i c h g r ä b e r, Fo t o s : v o r g e s t e l l t e H o t e l s


BLU Restaurant & Lounge

Stil trifft auf Geschmack

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as BLU Restaurant & Lounge am Seeufer von Locarno ist der ideale Ort, um zu zweit, mit Freunden oder der Familie unvergessliche Stunden zu verbringen. In einzigartiger Panoramalage mit herrlicher Aussicht auf den See und die südalpine Skyline verwöhnt die Genuss-Location ihre Gäste mit einer köstlichen und sehr vielfältigen Küche. Obwohl sich die Augen nur ungern von der traumhaften Aussicht auf den Lago Maggiore lösen, lohnt natürlich ein Blick auf das gastronomische Angebot. Auf eine kulinarische Reise in das Land des Lächelns begeben sich Gäste im neuen „Sushi & Natural“ im ersten Stock nicht nur bei leckeren Sushi-Gerichten, sondern auch neue Geschmacksnuancen sorgen für unvergessliche Gaumenfreuden, die

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Küchenchef Davide Asietti und Sternekoch Pietro Leemann sind Meister ihres Fachs. Top-Produkte veredeln sie zu Hochköstlichem auf der Speisekarte. auch der fruchtbaren Zusammenarbeit mit Pietro Leemann, Europas erstem vegetarischen Sternekoch, zu verdanken sind. Seine Konzentration auf die vegetarische Küche verleiht auch den Gerichten auf den Speisekarten im BLU ihre „grüne“ Provenienz. Schon seit über 30 Jahren schwingt der Starkoch und gebürtige Tessiner im Restaurant Joja in der Via Panfilo Castaldi in Mailand erfolgreich das Zepter. In fein abgestimmtem lukullischen Zusammenspiel haben BLU-Küchenchef Davide Asietti und Pietro Leemann drei

neue Degustationsmenus mit raffinierten Aromen komponiert, ein vollständig fleischloses sowie zwei klassische Menüs mit Fisch und Fleisch. Dass die vegetarische Küche auch in Gourmet-Restaurants zunehmend ihren Platz findet, davon ist der sympathische Sternekoch überzeugt. Er bringt vor allem sein Wissen von hochwertigen Zutaten und einer „nachhaltigen“ Speisekarte mit in die Via Respini. Schon jetzt dürfen sich die Anhänger der Locarneser Genuss-Location auf das fünfjährige Jubiläum des BLU Restaurant &

Lounge am 3. April 2020 freuen. Etwa vier Mal im Jahr bietet das BLU immer wieder neue und interessante gastronomische Themenwochen an; die Reihe heißt „Kulinarische Reisen durch die Welt“ und ermöglicht unkonventionelle Einblicke in verschiedenste gastronomische Kulturen. Eine Auswahl von über 170 Weinen (Schwerpunkt Tessiner Merlots und Piemonteser Weine) stellt sicher, dass jedes Gericht auch vom perfekt passenden Tropfen begleitet wird. Neben der vorzüglichen Küche ist es aber auch das unverwechselbare Ambiente des Lokals, welches einen Besuch lohnenswert macht. Das zeitgemäße und elegante Interior Design und die ausgeklügelte Beleuchtung verleihen dem BLU einen Touch „cosmopolitan atmosphere“, welche eine willkommene Abwechslung zur überwiegend rustikalen Ausstattung der meisten anderen Restaurants der Region bietet. Auch bei privaten und geschäftlichen Veranstaltungen bietet das BLU Restaurant & Lounge den passenden Rahmen. r BLU Restaurant & Lounge Via Respini 9, CH-6600 Locarno Telefon: 00 41 / (0) 91 7 59 00 90 info@blu-locarno.ch, www.blu-locarno.ch Öffnungszeiten Restaurant: So. bis Do. 12.00 – 14.00 Uhr, 18.30 – 22.00 Uhr Fr. und Sa. 12.00 – 14.00 Uhr, 18.30 – 24.00 Uhr Öffnungszeiten Sushi & Natural: Mi. bis So. 18.00 – 23.00 Uhr Öffnungszeiten allgemein (Barbetrieb): So. bis Do. 10.00 – 24.00 Uhr, Fr. und Sa. 10.00 – 1.00 Uhr

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Ideal für Familien, verfügen die großzügigen Appartements des Domizils über viel Platz sowie eine Panoramaterrasse mit Bilderbuchblick auf den schimmernden Lago Maggiore und die malerische Hügellandschaft. Unten: Im beheizten Pool rückt der Alltag rasch in weite Ferne. Kulinarisch verwöhnt das Grotto mit italienischen Klassikern und internationaler Cuisine.

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Hotel Ascona

Privilegierte Lage am Monte Verità

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editerran schön – das ist der südliche Teil der Schweiz. Das Tessin wird auch gerne als die Sonnenstube der Schweiz bezeichnet. Das Klima auf der Alpensüdseite sorgt für eine wunderbare Pflanzenwelt, beste Weine und eine abwechslungsreiche Küche. Die Landschaft ist geprägt von Tälern, aussichtsreichen Bergen und malerischen Gewässern. Alle Vorzüge der sonnengesättigten Region konzentrieren sich jetzt im Frühling auch im malerischen Ort Ascona mit seiner wunderschönen Seepromenade am Lago Maggiore. Egal, von wo man kommt – in Ascona angekommen, fühlt man sich weit weg vom Alltag. Insbesondere dann, wenn man bei Familie Biasca-Caroni in ihrem Vier-SterneHotel Ascona mehrere Ferientage im Zeichen von entspanntem Wohlergehen verbringt. Das im Hang des legendären Monte Verità eingebettete Refugium beeindruckt mit einer herrlichen Aussicht auf den Lago Maggiore und die umliegenden Berge. Bereits in der dritten Generation wird das bezaubernde Vier-Sterne-Domizil mit viel Liebe und Engagement von der Familie Biasca-Caroni geführt. Viele ihrer langjährigen Gäste sind längst zu Freunden

geworden. Für jeden Wunsch haben die Gastgeber ein offenes Ohr, sorgen für das passende Kopfkissen, geben Ausflugstipps. Außerdem begeistert das Hotel Ascona mit unvergesslichen Events wie den beliebten Schachturnieren oder JazzWorkshops. Großzügige Zimmer und Appartements mit hochwertigen Möbeln, Balkonen und Stoffen in mediterranen Farbtönen bieten Komfort und ein angenehmes Zuhause auf Zeit. Vom subtropischen Garten und von der Terrasse bietet sich ein atemberaubender Panoramablick, besonders eindrucksvoll, wenn am Abend die Sonne im

Romantisch elegant präsentieren sich die hochwertig ausgestatteten Zimmer.

Lago Maggiore versinkt. Dann ist das Glück zum Greifen nah. Bevor man Platz nimmt, um all das Gute zu genießen, was Küche und Weinkeller offerieren, kann man im beheizten Pool abtauchen oder sich mit Shiatsu-, Entspannungs- und Sportmassagen verwöhnen lassen. Im Restaurant oder im Grotto des Hotels, unter der Pergola oder auf der Panoramaterrasse schmecken die Darbietungen noch einmal so gut. Italienische Klassiker gehen dabei oft mit internationalen Gerichten eine gar köstliche Liaison ein. Ob Diätmenüs, vegetarische oder glutenfreie Speisen – die Küchenbrigade zeigt sich wohlgeübt, besondere kulinarische Präferenzen zu berücksichtigen. Passend zu den Kulinarien gelangen feine einheimische Weine nach Empfehlung des Sommeliers auf den Tisch. Natürlich ist das Hotel Ascona auch eine traumhafte Location für Hochzeiten und private Feiern. Nicht weit vom Hotel liegt die elegante Piazza von Ascona. Das mondäne Zentrum ist mit einem kurzen Spaziergang in zehn Minuten erreichbar. r Hotel Ascona Gastgeber: Familie Biasca-Caroni Via Signor in Croce 1, CH-6612 Ascona Telefon: 00 41 / (0) 91 785 15 15 Telefax: 00 41 / (0) 91 785 15 30 E-Mail: booking@hotel-ascona.ch Internet: www.hotel-ascona.ch Öffnungszeiten Küche: 12.15 – 13.45 Uhr und 18.30 – 20.45 Uhr, Preise: nach Saison und Kategorie, Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, Maestro

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HOTEL BELVEDERE LOCARNO

Hochgenuss mit Traumpanorama

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ber den Dächern von Locarno liegt das Vier-Sterne-SuperiorHotel Belvedere. Ein Haus, das seine internationalen Gäste mit Luxus, Diskretion und bestem Service überzeugt. Das prachtvolle Domizil feierte vor drei Jahren sein 125-jähriges Jubiläum und wurde stets stilsicher dem Zeitgeist angepasst, ohne dabei die Tradition zu vernachlässigen. Die zauberhaften Zimmer und Suiten sind nach Süden mit Blick auf die Bergwelt, den Lago Maggiore und Locarno ausgerichtet. Im luxuriösen Oasi Spa mit Innen- und Außenpool kann man sich mit wohltuenden Massagen und Beauty-Behandlungen verwöhnen lassen. Ein absolutes Highlight des bereits im 16. Jahrhundert als Palazzo erbauten Hauses ist die Kulinarik. Die mediterrane Küche mit starkem Fokus auf lokalen Produkten wurde jüngst von Gault&Millau mit 13 Punkten ausgezeichnet und begeistert Feinschmecker von nah und fern. Wunderschön präsentiert sich das Restaurant „La Fontana“ – modern, stylisch und dabei doch ausgesprochen gemütlich. Dezente Grautöne, ein großer, klimatisierter Weinschrank, eigens für das „La Fontana“ kreierte, mediterran-orientalische Kacheln und 100 Designerlampen in Form von umgedrehten Weingläsern sorgen für eine ganz besondere Atmosphäre. Zu den Spezialitäten der engagierten Küchenbrigade

Mit Akribie und sicherer Hand richtet Carlo Ponti Greppi seine kreativen Meisterwerke an. um Executive Chef Carlo Ponti Greppi gehören zum Beispiel ein hervorragendes Rindsragout mit Peperoncino und Kartoffel-Mousseline, ebenso die hausgemachten Kürbisgnocchi in Majoranbutter oder ein Steinbutt-Filet, zu dem Schwarzwurzeln und Robiola-Kapern gereicht werden. Auch Vegetarier und Menschen, die vegan leben, werden auf der Speisekarte fündig. Sie genießen im „La Fontana“ ein ganzes Menü – von der Vorspeise bis zum Dessert. Ein besonders romantisches Plätzchen ist die von Palmen gesäumte Terrasse mit

dem historischen Brunnen (anno 1815), der dem Restaurant seinen Namen gab. Edle Tropfen können sich die Gäste nach eigenem Gusto und ausführlicher Beratung im „La Fontana“ aus der Weinvitrine aussuchen. Restaurant-Manager Raffaele D’Ezio: „Wir bieten ausschließlich europäische Weine und haben unsere Weinkarte nach dem ABC der Rebsorten aufgestellt.“ Last, but not least noch ein Wort zum Service: Direktor Michele Rinaldini und sein Team bieten Gastfreundschaft mit Kompetenz und einem Lächeln, das von Herzen kommt! r

Hotel Belvedere Locarno Gastgeber: Michele Rinaldini Via ai Monti della Trinità 44 CH-6600 Locarno Telefon: 00 41 / (0) 91 / 751 03 63 Telefax: 00 41 / (0) 91 / 751 52 39 E-Mail: info@belvedere-locarno.com Internet: www.belvedere-locarno.com, www.lafontana-locarno.com 90 Zimmer und Suiten Preise nach Saison und Kategorie Diverse Packages Öffnungszeiten „La Fontana“: 7.00 – 21.30 Uhr Tagungs- und Festräume Das Belvedere ist offizielles Partnerhotel des Filmfestivals Locarno Kreditkarten: American Express, Diners Club, Mastercard, Visa, EC-Karte

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Panetteria – Pasticceria Pinotti

Süsse Träume

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ie gehört untrennbar zu Ascona wie die Säulenbasilika Pietro e Paolo oder die Piazza Guiseppe Motta mit den dahinterliegenden Gässchen und Innenhöfen. Schon von außen verheißt die Fassade, was im Inneren kulinarische Gewissheit wird. Wenn es um Backwaren und feinste Confiseriespezialitäten geht, ist die Panetteria − Pasticceria Pinotti in der Via Muraccio erste Anlaufstation für Liebhaber des guten Geschmacks. Das Wissen um feinste Back- und Brotkunst setzt sich in der 1965 gegründeten Bäckerei und Konditorei bis heute fort. Auch heute noch werden die Erfahrungen des Gründers Giacomo Pinotti aufgegriffen und zeitgemäß und authentisch mit dem Besten interpretiert, was die Handwerkskunst in dieser Branche zu bieten hat. 1995 übernahm die zweite Generation mit Sohn Sandro die Geschicke des Geschäftes, der mit neuen frischen Ideen, zeitgemäßen Produkten und hochwertigen Köstlichkeiten für „Süßschnäbel“ die Panetteria − Pasticceria Pinotti am Puls der Zeit führt. „Unsere Produkte decken alle Spezialitäten des Handels ab“, sagt Sandro

Amaretti bestechen durch ihre raffinierten Füllungen. Ein Augen- und Gaumenschmaus zugleich: Panettone Albicocca. Pinotti. „Vom klassischen Brot bis zum Panettone aus reinem Sauerteig.“ Angereichert mit weichen und duftenden kandierten Früchten und Rosinen, aber auch variantenreich pointiert mit Kastanien oder Aprikosen. Nicht umhin kommt man, das beliebte Vallemaggia-Brot zu probieren und natürlich sind auch das Dinkel-Brot, das Fünfkorn-Brot und all die Brötchen und Hörnchen eine kulinarische Entdeckung wert. Nicht wenige behaupten, dass es bei Sandro Pinotti die besten Schokoladen-Amaretti überhaupt gibt. Die weißen Amaretti hingegen entstehen aus einer anderen Qualität als Schokoladen-Amaretti oder all die süßen Amaretti-Verführungen mit Kirsche, Grappa oder Himbeere.

Wer es etwas herzhafter mag, der wird am Salzgebäck seine Freude haben. Neben Desserts sind auch frische und ausgesuchte Zutaten das Geheimnis der kleinen und großen Torten-Träume für jeden Anlass. Und das schmeckt man! r

Panetteria − Pasticceria Pinotti Via Muraccio 49 CH-6612 Ascona Telefon: 00 41 / (0) 91 791 48 61 E-Mail: panetteria@pinotti.ch Internet: www.pinotti.ch Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 6.30 – 12.00 Uhr und 14.30 – 18.00 Uhr, Sa. 6.30 – 12.00 Uhr und 14.30 – 17.00 Uhr, So. 6.30 – 12.00 Uhr

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Modernes Anwesen mit Traumseeblick und Privacy.

Luxus, Lifestyle und Top-Seesicht in Ronco sopra Ascona, dem „Balkon über dem Lago Maggiore“. Engel & Völkers Ascona

Traumimmobilien und exklusive Feriendomizile

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u den uralten Träumen der Menschheit gehört der irdische Paradiesgarten. Doch wo findet man diesen? Tessin-Liebhaber schwören darauf, ihn in der Sonnenstube der Schweiz gefunden zu haben. Für die Erfüllung dieses

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Wunschtraums bietet Engel & Völkers in Ascona eine Auswahl exklusiver Immobilien in exponierten Lagen. Befragt nach den Vorzügen der Region, muss Claudia Tresch, Lizenzpartnerin bei Engel & Völkers in Ascona, nicht lange überlegen: „Unsere Klienten schätzen das gute Klima und das mediterrane Flair. Hinzu kommen traumhafte Seen wie der Lago Maggiore und der Lago di Lugano. Weitere Aspekte sind natürlich die Infrastruktur sowie die geringe Kriminalitätsrate, und auch die sehr sichere politische

Luxuriöses Penthouse mit Pool und spektakulärer Sicht auf den Lago Maggiore. und wirtschaftliche Lage spielt naturgemäß eine entscheidende Rolle.“ Bei der Suche nach der Traumimmobilie bietet Engel & Völkers, eines der besten und innovativsten Dienstleistungsunternehmen der Immobilienbranche, professionelle Unterstützung. Umfassend erstreckt sich das Dienstleistungspaket für Verkäufer und Käufer von attraktiven und exklusiven Wohnimmobilien im Tessin auf den Schweizer Teil des Lago Maggiore von Ascona bis ins Vallemaggia. „Durch die Spezialisierung auf hochwertige Im-


Ein besonderes Schmuckstück ist die exklusive 5.5-Zimmer-Attika am See in Muralto/Locarno.

und Seeparzelle – dank der Vielfältigkeit des Immobilienangebotes findet jeder eine passende Lage. „Wir bieten unseren Kunden nur das Allerbeste. Vertrauen ist die Basis unserer Arbeit. Wir verkaufen ja nicht nur schöne Villen, sondern auch Emotionen. Wir sind erst zufrieden, wenn unsere Kunden mit ihrem neuen Domizil glücklich sind“, erklärt die engagierte Maklerin mit charmantem Lächeln. Und dass diese Philosophie überaus erfolgreich ist, zeigen die beiden kürzlich auf der anderen Seite des Lago Maggiore im Gambarogno eröffneten Büros mit fünf Immobilien-Spezialisten. r

mobilien in erstklassigen Lagen und den gezielten Aufbau eines Netzwerkes können wir die Synergien der Gruppe optimal nutzen, um das für unsere Klientel beste Ergebnis zu erzielen. Die Stärken unseres Teams liegen vor allem in der maßgeschneiderten Beratung bei der Suche nach einer geeigneten Ferienresidenz“, stellt Claudia Tresch die weiteren Vorzüge der Immobilienberater heraus. Ob Luxus-Attika mit Dachterrasse und Pool, noble Villa mit Gästerustico und Bauland inklusive Seeblick oder Villa mit Pool, Gästehaus

Engel & Völkers Büro Ascona Lizenzpartnerin: Claudia Tresch Piazza G. Motta 57 CH-6612 Ascona Telefon: 00 41 / (0) 91 / 785 14 80 Telefax: 00 41 / (0) 91 / 785 14 85 E-Mail: ascona@engelvoelkers.com Internet: www.engelvoelkers.com/ascona Büro Gambarogno Lizenzpartnerin: Claudia Tresch Via Cantonale 143 CH-6573 Magadino Telefon: 00 41 / (0) 91 / 208 08 68 Telefax: 00 41 / (0) 91 / 208 07 88

Luxus-Hideaway mit Pool und Seesicht: Diese Residenz, unweit von Brissago, befindet sich auf einem weitläufigen Grundstück und verfügt dank der Traumlage über einen umwerfenden Panoramablick auf die Berge und den Lago Maggiore.

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Gourmet-Dinner mit atemberaubendem Blick über den Lago di Lugano.

PARCO SAN MARCO LIFESTYLE BEACH RESORT

Mit traumhaftem Seeblick

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enn es diese Lage nicht gäbe, müsste man sie erfinden: Umgeben von einer subtropischen Parkanlage mit 3000 Quadratmeter Privatstrand liegt das Parco San Marco Lifestyle Beach Resort privilegiert am Luganersee. Ein herrliches Fleckchen Erde mit blühenden Zitronenbäumen, Palmen und Zypressen, wie man es sich für erholsame Urlaubstage kaum schöner wünschen kann. Als absolutes Highlight des Hotels zeigt sich der weitläufige Garten, der sich terrassenförmig über mehrere Ebenen den Hang hinauf erstreckt. Schon morgens nach dem Frühstück durch den Garten zu schlendern, in den Hängematten zu entspannen und auf den See zu blicken, lässt den Alltag rasch in weite Ferne rücken. Direktor Raimondo Sartorio und das Parco San Marco-Team setzen alles daran, um ihr Publikum mit der Wärme Tessiner Gastfreundschaft zu verwöhnen. Das Wellness- und Familienhotel bietet Gästen aus aller Welt elegante Suiten, kulinarischen Hochgenuss und eine arten-

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reiche Vielfalt in mediterraner Natur. Ein absolutes Highlight ist die Villa Olivo für vier Personen. Das typische Rustico aus dem 18. Jahrhundert wurde modern ausgebaut und liegt am höchsten Punkt der Hotelanlage. In und rund um das Parco San Marco gibt es eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten, einen hoteleigenen Privatstrand sowie einen externen Bootsverleih. So kann man den traumhaften Lago di Lugano wunderbar auf – und dank einer externen Tauchschule vor Ort – auch unter dem Wasser entdecken. Wer möchte, der kann wie George Clooney im Golf Club Menaggio & Cadenabbia, dem Partnerbetrieb des Resorts, Golf spielen. Im subtropischen Hotelpark stehen prachtvolle Pool-Landschaften zur Verfügung. Auch gastronomisch zeigt sich das Parco San Marco allen Ansprüchen gewachsen. Drei Bars und sechs Restaurants lassen keinen kulinarischen Wunsch unerfüllt. Vom lässigen Strandrestaurant über authentische italienische Küche bis hin zu exklusiven Kreationen im Gourmet-Restaurant können kulinarische Genießer bei internationalen Spezialitäten rund um den Erdball reisen. Stets einen Besuch wert ist das Restaurant La Musa – ausgezeichnet mit „Bonne Table – 1 Gabel“ in der Kollektion der Gourmet-Restaurants von Starkoch Alain

Ducasse. Ausschließlich von Dienstag bis Sonntagabend geöffnet, offeriert das LA MUSA mit wunderschöner Sonnenterrasse eine unvergessliche Reise in die Kulinarik der Gegenwart, während die Ausblicke auf die malerische Park- und Seelandschaft des Resorts gehen. Sehr schön auch die schicke Sky Lounge des Resorts, die sich im Herzen des Areals befindet. Die Terrasse mit atemberaubender Sicht auf den See ist der ideale Platz zum Verweilen. Ein weiterer Ort des Wohlgefühls ist die Wellness-Oase „SPA San Marco“. Diese stellt mit ihrer Wellnessphilosophie insbesondere die persönliche Lebensweise und die individuellen Bedürfnisse eines Jeden in den Mittelpunkt. Das Wohlfühlprogramm verwöhnt mit zahlreichen Beauty- und Massagetreatments. Das Spa umfasst den Indoor-Pool, einen Sole-Licht-Raum, offeriert prickelnde Momente im Whirlpool bei einem Glas Champagner, beim Private Spa, himmlische Ruhe unter dem Sternenhimmel und vieles mehr, was Körper und Seele in Einklang bringen. Übrigens: Nur jeweils zwölf Kilometer trennen das Parco San Marco von Lugano sowie dem „Jetset-Hideaway“ Lago di Como. Konzerte, Theater, Kunst und Kultur liegen also in unmittelbarer Nähe. Zahlreiche Auszeichnungen wie „TripAdvisor Zertifikat für Exzellenz 2019“, „Travelcircus Top Quality Award 2019“ oder „Holidaycheck Gold Award 2019“ lassen einen Besuch des Hotels noch lohnenswerter erscheinen. r

Parco San Marco Lifestyle Beach Resort Direktor: Raimondo Sartorio Lago di Lugano, Viale Privato San Marco 1 I-22010 Cima di Porlezza Telefon: 00 41 / (0) 91 / 9 23 40 86 Telefax: 00 41 / (0) 91 / 9 24 21 41 E-Mail: info@san-marco-hotels.com Internet: www.parco-san-marco.com Kreditkarten: American Express, Diners Club, Mastercard, Visa, EC-Karte


Rund um den Erdball reisen Gourmets beim Genuss der feinen internationalen Spezialitäten.

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Anis. Eine gemeinsame Verkostung in Breisach, dem Stammsitz der Sektkellerei, inspirierte Nils Wülker zu seinem sinnen­ freudigen Stück. „Ich komponiere stets sehr intuitiv und lasse mich von einer Stimmung leiten“, erzählt der Jazztrompe­ ter. „So auch nach der Begegnung bei Gel­ dermann mit Marc Gauchey. In meiner Komposition treffen jazzige Akkorde auf moderne Sounds und Beats. Genau wie im Hause Geldermann verbinden sich in mei­ nem Stück Tradition und Moderne und zeigen eine individuelle, eigenständige No­ te.“ Bevor die Komposition „Perlage“ und die Geldermann Composition de Jazz im Rahmen eines fest­lichen Events gemein­ sam Premiere feiern konnten, hatte die Cuvée bereits drei Jahre in den Kellern in Breisach gelagert. „Für die Com­position de Jazz haben wir besondere Chenin-Blancund Chardonnay-Weine ausgewählt“, be­ tont Marc Gauchey. Genauso ausgesucht und edel präsentieren sich die Ausstattung und die Geschenkverpackung in Form ei­ nes stilisierten Trompetenkoffers. Jeder Flasche liegt ein USB-Stick mit dem Mu­ sikstück bei. Die Geldermann L’Édition Musique No. 1 ist online unter gelder­ mann.de, in der Geldermann Boutique in Breisach und im ausgewählten Fachhandel erhältlich. r

Geldermann L’Édition Musique No. 1 – Composition de Jazz

Die Kunst liegt in der Komposition Sekt ist ein prickelnder Genuss für die Sinne, seit letztem Jahr sogar für das Gehör. Denn mit der exklusiven L’Édition Musique verbindet die Privatsektkellerei Geldermann Sektgenuss und Musik auf einzigartige Weise.

Für die auf 6000 Flaschen limitierte L’Édition Musique No. 1 – Composition de Jazz hat Geldermann Chef de Cave, Marc Gauchey, eine besondere Cuvée kreiert, für die der Jazztrompeter und Echopreis­ träger Nils Wülker eigens das Musikstück „Perlage“ komponierte. Eine kunstvolle Komposition, die perfekt zu den vielfälti­ gen Aromen der Sektcuvée passen: be­ schwingt, aber auch entspannend, voller Leichtigkeit und Tiefgang. „Die feine Per­ lage unserer Composition de Jazz ist ge­ nauso aufregend wie das Musikstück von Nils Wülker“, so der Kellermeister Marc Gauchey. „Sie wird getragen von einer Briochenote, entstanden durch die dreijährige traditionelle Reifung auf der Feinhefe.“ Abgerundet wird die Cuvée durch feine Noten von reifem Pfirsich und zarten Anklängen von

Die limitierte L’Édition Musique No. 1 – Composition de Jazz. Die edle Geschenkverpackung in Form eines stilisierten Trompetenkoffers transportiert die Verbindung zwischen Sektgenuss und Musik auch nach außen.

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r www.geldermann.de


SA Travel

Wine & Dine in Südafrika Beim Thema Südafrika denken die meisten an aufregende Safaris tief im Busch, an ein­ malige Landschaften zwischen Bergen und Meer und an moderne Großstädte von Welt­ rang. Aber die Regenbogennation hat noch viel mehr zu bieten. Wein- und Genussreisen am Kap liegen voll im Trend.

Südafrika hat in den letzten zwei Jahrzehn­ ten eine Dynamik im Weinanbau präsen­ tiert wie kaum eine andere Region dieser Welt. Waren um die Jahrtausendwende noch preiswerte Supermarktweine das Aushängeschild, findet sich heute bei uns in jedem guten Restaurant mindestens ein Kapwein in der Karte. Die bekanntesten Weingüter liegen etwa 50 Kilometer von Kapstadt entfernt bei Stellenbosch, Franschhoek und Paarl. Aber andere Gebiete haben in den letzten zehn Jahren rasant aufgeholt. Im kühleren Küs­ tenklima des Hemel En Aarde Tals gedei­ hen einzigartige Chardonnays und Pinot

Noirs. Im Swartland haben die jungen Wilden die Weinkeller übernommen und lassen mit ihren Syrahs und Chenin Blancs die klassischen Produzenten ziemlich alt aussehen. Nicht nur beim Wein hat sich das Kap zur Gourmetzentrale Südafrikas entwickelt. Die Test Kitchen in Kapstadt ist seit Jahren ein ständiger Vertreter in der San Pelle­grino Liste der weltbesten Restau­ rants. Das La Colombe in Constantia steht als bestes Restaurant Afrikas bei TripAd­ visor in der World Top 25. Das kleine Wolf­ gat in Paternoster ist bei den World Res­ taurant Awards sensationell zum besten Restaurant der Welt gekürt worden. Aber auch abseits von Spitzenweingütern und Haute Cuisine haben die Weingebiete

am Kap viel zu bieten. Das Angebot an Essen und Trinken ist vielfältig mit einem einma­ ligen Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Land­ schaft ist abwechslungsreich und wunder­ schön. Neben klassischen Aktivitäten wie Weinproben oder Kellerbesichtigungen gibt es kulinarische Stadtführungen, unzählige Food-Märkte sowie Wanderungen oder Mountainbike-Touren durch die Weinberge. Dank Nachtflügen, fehlender Zeitverschie­ bung und geringer Entfernungen ist eine Weinreise ans Kap auch in unter zwei Wo­ chen absolut möglich, wenn man einfach mal kurz dem deutschen Winter entfliehen und sich verwöhnen lassen möchte. r r www.sa-travel.de/wine-dine

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© Glacier Express AG (3)

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So luxuriös war eine Bahnfahrt durch die Schweizer Alpen noch nie. Mit exklusiven und garantierten Fensterplätzen, der eleganten Glacier Bar, Bord-Infotainment und Concierge Service setzt die Glacier Express Excellence Class neue Maßstäbe.

Glacier Express

Excellence Class: Die begehrtesten Sitzplätze der Schweiz

Die Panoramafahrt durch die Schweizer Alpen im Glacier Express ist jetzt noch spektakulärer. Die neue Excellence Class setzt Maß­stäbe, die so hoch sind wie die Berggipfel entlang der legendären Strecke. So luxuriös war die Bahnfahrt durch und über die Schweizer Alpen noch nie. In der neuen Excellence Class genießen die Gäste höchsten Komfort und dank garantiertem Fensterplatz beste Aussichten. Verwöhnt werden alle mit einem persönlichen Service und kulinarischen Höhenflügen aus der Bordküche.

Auf komfortablen Loungestühlen geht es über 291 Brücken und durch 91 Tunnel auf die achtstündige Fahrt zwischen St. Moritz und Zermatt. Abwechslung bietet ein Gang in die wageneigene Glacier Bar. Schon auf der Jungfernfahrt 1930 haben die Pioniere des Glacier Express für die Fahrt zwischen dem Matterhorn und dem Engadin nur ihr bestes Wagenmaterial zusammengestellt. Seither ist der langsamste Expresszug zu einem der bekanntesten und beliebtesten Erlebniszüge der Welt geworden. Millionen Reisende haben die

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Die Fahrt zwischen St. Moritz und Zermatt ist ein Fest für alle Sinne: Während draußen die spektakuläre Landschaft vorbeizieht, werden den Gästen Champagner und Amuse-Bouches serviert, gefolgt von einem exquisiten Fünf-GangMenü mit passender Weinbegleitung. Schweizer Alpen bereits im Glacier Express auf eindrückliche und bequeme Art entdeckt. Das Vergnügen einer Reise in der neuen Excellence Class beginnt bereits auf dem Bahnsteig. Der Concierge begrüßt die Gäste am Welcome Desk vor der Excellence Class und kümmert sich um Check-in und Gepäck. Während der gesamten Fahrt sorgt die erfahrene Crew für das Wohl der Gäste. Sei es mit Champagner und Amuse-Bouches oder spannenden Anekdoten und Informationen über die wunderbare Landschaft, die vor dem Panoramafenster vorbeizieht. Zusätzlich findet jeder Gast auf seinem Tablet alle Informationen über die Strecke, Land und Leute – und wird dabei bestens unterhalten.

Während der Fahrt serviert die Crew ein raffiniertes, regionales Fünf-Gang-Menü inklusive auserlesener Weinbegleitung. Für den Begrüßungsdrink oder einen Apéro empfiehlt sich die exklusive Glacier Bar mit bester Aussicht. Der goldene Kompass an der Decke vermittelt die Drehungen und Windungen, welche die Reise mit sich bringen. Am Nachmittag heißt es: Tea Time mit köstlichen Friandises. Die Fahrt in der Excellence Class ist ein Fest für alle Sinne und gehört seit dem 2. März 2019 zu den exklusivsten touristischen Highlights der Schweiz. r

r www.glacierexpress.ch/excellence-class


Mindestens vier, aber auch zwölf und mehr Monate ruht jeder Laib im Reifekeller.

COMTÉ

Ein Käse und seine Heimat Schon vor 60 Jahren erhielt der COMTÉ als erster Käse das AOP-Siegel, das sein Renommée als regionale Spezialität vor unlauterem Wettbewerb und den Verbraucher vor Nachahmungen minderer Qualität schützt. Denn der leckere Rohmilchhartkäse wird, heute wie früher, mit größter Sorgfalt und besten Produkten nach traditionellen handwerklichen Verfahren hergestellt.

Der COMTÉ ist ein Rohmilchhartkäse aus dem Französischen Jura, genauer gesagt aus der wunderschönen Region FrancheComté im Osten Frankreichs. Hier ist die Welt noch in Ordnung, die Luft noch rein, das Wasser noch klar. Die Wiesen und Weiden sind so grün und voller gesunder Gräser, Kräuter und Blumen, dass es im Sommer weithin duftet. Vom frühen Frühjahr bis zum späten Herbst grasen die offensichtlich glücklichen MontbéliardKühe in kleinen Herden auf den satt-

grünen Weiden. Sie liefern die gute Milch, die für den COMTÉ verwendet wird. Denn in den Bergen des Juramassivs, in der Heimat des COMTÉ, geht die Zeit noch in einem anderen Takt. Hier werden die Dinge noch mit Ruhe, Sorgfalt und Liebe gemacht. Hier kennen die Bauern ihre Kühe noch mit Namen, nehmen sich Zeit für ein Schwätzchen und bringen ihre Milch täglich frisch in die nahe gelegene Käserei, wo sie in leckeren COMTÉ verwandelt wird. Die Herstellung des COMTÉ hat sich seit Jahrhunderten nicht oder nur geringfügig verändert. Somit macht das unnachahmlich ausgereifte Aroma, das von der Natur komponiert und vom Käsemeister im Reifeprozess vervollkommnet wird, den COMTÉ bis in die heutige Zeit zu einer Spezialität, die Käseliebhaber zu schätzen wissen. Mit dem AOP-Siegel, das der COMTÉ bereits vor 60 Jahren erhielt, werden strengs-

te Vorschriften an Haltung und Ernährung der Milchkühe sowie für Erzeugung, Verarbeitung und Herstellung festgelegt. Hierzu gehören die Verwendung roher Milch aus der Region, der Verzicht auf Silofutter und Futterzusätze sowie die Mindestreifedauer von vier Monaten. Das mit dem begehrten Schutzsiegel ausgezeichnete COMTÉ-Gebiet erstreckt sich über drei Départements im Jura, nämlich le Doubs, le Jura und einen kleinen Teil des Ain, und liegt auf einer Höhe zwischen 200 und 1 500 Metern über dem Meeresspiegel. Der COMTÉ ist also nicht nur ein Rohmilchkäse und ein Hartkäse, sondern auch ein Bergkäse. Und er bietet zu jedem Zeitpunkt garantiert höchste Qualität – und das mit Kopierschutz sozusagen. Irgendwie beruhigend. r

r www.comte.de

Die Milch für den COMTÉ stammt von glücklichen Montbéliard-Kühe, die vom frühen Frühjahr bis zum späten Herbst in kleinen Herden auf den sattgrünen Weiden des französischen Jura-Massivs grasen. Links: Das macht den COMTÉ so einzigartig: die herrliche Natur der Region Franche-Comté im Osten Frankreichs.

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Der Renthof im Zentrum von Kassel ist ein Hotel der ganz besonderen Art. Das historische Refugium beherbergt ein modernes Boutiquehotel mit exklusiver Gastronomie, Bar und mehreren individuellen Eventlocations.

Renthof Kassel

Junges Leben in alten Mauern

55 Zimmer in den drei Flügeln des Gebäudes, darunter neun Suiten, zeigen sich als Unikat in Zuschnitt und Inneneinrichtung und laden zum Verweilen ein. Wer sich ein Gespür für Atmosphäre und Ambiente bewahrt hat, glaubt, noch etwas von der Aura der Vergangenheit in den Räumlichkeiten zu spüren. In diesen hochwertigen Rahmen fügt sich auch die spannende Gastronomie des Hauses. Die junge Küchenbrigade läuft zur Höchstform auf und serviert mit kreativem Kopf und sicherer Hand regionale und internationale Gerichte mit Pfiff. Dabei zeigt man

sich im Restaurant allen Ansprüchen gewachsen: Vom romantischen Dinner zu zweit am kleinen Tisch bis zur geselligen Runde wie zu Hause mit Freunden gemeinsam an der langen Tafel. Neben dem Mittags- und Fo(u)r-Friends-Menü wissen auch die À-la-carte-Gerichte zu überzeugen. Ein Ort, wie man ihn wohl in Kassel kein zweites Mal findet, ist auch die Bar in den jahrhundertealten Mauern. Das Barteam hält wunderbare Cocktailkreationen, eine große Weinauswahl und kleine, aber feine Snacks für den Gast bereit, der vielleicht an der Theke oder am Kamin einen geschäftigen Tag noch einmal Revue passieren lässt. Auch für Tagungen, Hochzeiten und Feierlichkeiten bietet der Renthof den passend stilvollen Rahmen. r

r Renthof Kassel Renthof 3, D-34117 Kassel Telefon: 05 61 / 50 66 80 Öffnungszeiten: Mo. bis Do. 12.00 – 14.30 Uhr und 17.30 – 22.00 Uhr, Fr. 12.00 – 14.30 und 17.30 – 23.00 Uhr, Sa. 12.00 – 23.00 Uhr, So. 12.00 – 22.00 Uhr E-Mail: info@renthof-kassel.de Internet: www.renthof-kassel.de

Schon von außen ist das Haus etwas ganz Besonderes – das Hotel und Restaurant Renthof in der documenta Stadt Kassel. Der Blick fällt direkt auf die Fassade des 1298 ursprünglich als Karmeliterkloster erbauten Gebäudes, das sich heute denkmalgerecht unter Bewahrung der Architektur und Geschichte des Hauses als komplett saniertes Schmuckstück zeigt.

Seit Juni 2017 beherbergt der historische Renthof Kassel ein modernes BoutiqueHotel mit exklusiver Gastronomie, Bar und mehreren individuellen Eventlocations. Rasch wird klar, dass der ehrwürdige Bau ein Ensemble von „lauter Lieblingsorten“ geworden ist. Vor allem der lauschige Klosterhof ist zum neuen Wohnzimmer für Kassel avanciert. Gäste lieben ihn als Ort der Ruhe mit einem nicht nur für die Stadt einzigartigen Ambiente.

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Jedes der 55 Zimmer wurde mit sehr viel Liebe zum Detail eingerichtet.


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Š Leif Carlsson

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Grand Siècle par Laurent-Perrier

Ein zeitloses Meisterstück von Weltruhm Die Prestigecuvée von Champage LaurentPerrier verkörpert wie keine andere die Innovationskraft des Traditionshauses. Grand Siècle ist nicht nur die historische Bezeichnung für das 17. Jahrhundert in Frankreich, sondern sie leiht seit 1959 einem besonders exklusiven Champagner aus dem Hause Laurent-Perrier ihren Namen. Bei der Kreation dieser Prestigecuvée gelang es Bernard de Nonancourt, unter dessen jahrzehntelanger Führung das Haus zum größten Familienunternehmen unter den ChampagnerProduzenten aufstieg, zwei traditionelle Verfahren der Champagnerherstellung miteinander zu vereinen: die Assemblage von Anbaugebieten und die Assemblage von Jahrgängen.

Hergestellt aus 100 Prozent Grand-CruLagen, mit etwas mehr Chardonnay (55 Prozent) als Pinot Noir (45 Prozent) Anteil, reift der Grand Siècle mindestens acht Jahre im Keller. Auf jeder Grand Siècle Flasche erkennt man anhand der Iterati-

onsnummer auf der Halskrause, welche Jahrgänge assembliert wurden. Grand Siècle ist immer das Ergebnis der Auswahl von drei herausragenden Jahren, deren önologische Profile sich gegenseitig ergänzen. Je nach Iteration und Flaschengröße unterscheidet sich die Reifezeit. Jeder einzelne Jahrgang verfügt über einzigartige charakteristische Merkmale. Erhältlich sind zurzeit die Iterationsnummern 22 und 24. Für die 0,75 Liter-Flasche lautet die Iterationsnummer N°24, eine Assemblage aus den Jahrgängen 2007, 2006 und 2004, welche von 11 der 17 Grand-CruLagen stammen. Die Itération N°24 von Grand Siècle besitzt eine glänzende Farbe mit einer zarten Perle. Der Wein ist frisch und delikat im Auftakt, hinterlässt am Gaumen den Eindruck von Fülle mit einem nachhaltigen, ausgewogenen Finale. Die Iterationsnummer N°22 für die aktuelle Magnumflasche (1,5 Liter), die durch ihre intensive, weißgoldene Farbe auffällt, besteht aus den Jahrgängen 2004, 2002 und 1999 und ist eine Assemblage von 10 der 17 Grand-Cru-Lagen. N°22 überzeugt mit einem frischen Auftakt, der den Gaumen seidig weich ausfüllt, gefolgt von frischen Zitrus- und Honignoten im Finale. Grand Siècle par Laurent-Perrier gilt als Flaggschiff des Hauses und Botschafter des französischen Savoir-vivre. Was Bernard de Nonancourt seinerzeit zur Veranschaulichung des Grand Siècle sagte, gilt noch heute: „Grand Siècle von Laurent-Perrier ist das Beste vom Besten aus dem Besten.“ r r www.laurent-perrier.com

Ein prickelndes Vergnügen: Grand Siècle par Laurent-Perrier Iterationsnummer N°22.

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Almdorf Seinerzeit


Index

Ap r i l

2020

Hotels, Restaurants und Weingüter in der Steiermark Golden Hill Country Chalets & Suites Weingut und Buschenschank Pichler-Schober Weingut Karl und Gustav Strauss und Weinschmiede 18 Tscherne-Strauss Domaines Kilger Jaglhof Weingut Riegelnegg Olwitschhof Der Arkadenhof Stadthotel zur goldenen Krone Berggasthof König Gesamtsteirische Vinothek Genussgut Krispel Hotel Schloss Seggau Weingut & Sektmanufaktur Harkamp Erlebnisweingut Georgiberg Ratscher Landhaus Weingut Wolfgang Maitz Johanns Living Hotel Böhlerstern

12–15

Oben: Sehr stylish präsentiert sich das kleine, feine Restaurant Johanns Living.

16/17 18/19 20/21 22/23 24/25 26/27 28 29 30/31 32/33 34/35 36/37 38/39 40/41 42/43 44/45

Links: Köstliche und gesunde Küche ist im The Original FX Mayr kein Widerspruch.

Hotels, Restaurants und ein Weingut in Kärnten The Original FX Mayr Das Salvator – Iris Porsche Landhotel Hotel Seven Villach Hotel SeeRose Weingut Trippelgut Almdorf Seinerzeit Hotel Hochschober Hotel Schloss Lerchenhof Hotel Gasthof Weissensee Genießerhotel Die Forelle Seehotel Enzian Hotel Moserhof Koller’s Hotel

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Hotels, Restaurants und eine besondere Adresse im Tessin

Hotels und Restaurants in Oberbayern Chiemsee Chalet Landgasthof Karner Landhotel Klostermaier Alte Post Holzkirchen Schlossbrennerei Tegernsee Hotel DAS TEGERNSEE Seehotel Luitpold Hotel und Wirtshaus Tegernseer Hof Freihaus Brenner Brauereigasthof Aying

Das urgemütliche „Stüberl“ im Freihaus Brenner ist nur eine der Räumlichkeiten mit Traumblick ins Tal und auf den See.

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BLU Restaurant & Lounge Hotel Ascona Hotel Belvedere Locarno Panetteria – Pasticceria Pinotti Engel & Völkers Ascona Parco San Marco Lifestyle Beach Resort

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Ausserdem Titelstory à la carte: Der Öschberghof

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Vorschau

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1. Strauers Hotel am See: Malerische Lage direkt am Ufer des Plöner Sees.

2. Hotel Hofmark: Im frisch renovierten Restaurant stehen regionale Speisen im Fokus.

3. Hotel Gletscherblick: Küchenchef Paul Markovics begeistert mit einer sensationell guten Kulinarik.

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Die Sonne wärmt bereits, die Luft ist mild und duftet nach Frühling. Für den Wonnemonat Mai haben wir gleich mehrere interessante Reiseziele ausgewählt. Im „Glücksatlas“ der Deutschen Post landet Schleswig-Holstein zum fünften Mal in Folge auf Platz eins. Also auf in den Norden! Die Glückshormone tanzen beim Verweilen in den kleinen, beschaulichen Orten mit ihren reetgedeckten Häusern. Ein Gefühl von Freiheit stellt sich beim Anblick der Ostsee, des Wattenmeers oder der Förde ein. Und die Menschen sind mitnichten wortkarg, sondern ausgesprochen herzlich und verstehen es, ihre Gäste wunderbar zu verwöhnen. 2

Vom hohen Norden geht es nach Niederbayern. Den Reisenden erwarten sanfte Hügel, Hopfenfelder, einladende Kurorte, wunderschöne, historische Städte, prachtvolle Schlösser, viel Kultur und eine hervorragende Kulinarik. Außerdem lockt der Nationalpark Bayerischer Wald, stimmt sanft auf die nächste Reisestation ein. Majestätische Bergriesen, unberührte Täler, grüne Hänge, bunte Blumenwiesen, plätschernde Wildbäche, friedlich grasendes Vieh auf saftigen Weiden – der Arlberg ist auch im Sommer eine Bilderbuchlandschaft. Über 250 Kilometer Wanderwege, Mountainbike-Strecken, Rafting, Canyoning, Golf und vieles mehr lässt das Herz von sportlichen Naturfreunden höherschlagen. Gastfreundschaft und eine hervorragende Küche sind

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an diesem Fleckchen Erde legendär!

Das nächste A LA CARTE erscheint am 24. April 2020.


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