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Restaurants I Weine I Rezepte I Hotels I Reisen

Hotel- und Restaurant-Tipps Bergisches Land Ruhrgebiet

Heft 2 Februar 2020

Deutschland A 8,– Luxemburg A 9,20, Italien A 10,50 Belgien A 9,20, Spanien A 10,50 Schweiz SFR 11,00

Gegen den Winterblues Die Highlights der Malediven


Editorial

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Keine andere Reisedestination hat in den letzten Jahren so einen Boom erlebt wie die Malediven, jedes Jahr eröffnen hier drei bis vier neue faszinierende Resorts. Das Inselparadies im Indischen Ozean bietet ganzjährig ein gleichbleibendes Klima, es gibt keine große Zeitverschiebung und es ist mit ca. achtstündigen Direktflügen auch relativ schnell erreichbar. Die schneeweißen Sandstrände und die türkis schillernden Fluten sind absolut einzigartig und gerade jetzt ein perfektes Ziel, um dem „Winterblues“ zu entfliehen. Aus der Vielzahl der Hotels stellen wir Ihnen drei unserer Favoriten vor: Gerade im letzten Jahr eröffnet, präsentiert sich das The Nautilus im UNESCO-Bio­ sphären-Reservat des Baa Atolls als perfektes Refugium für Insel-Bohemiens, hier kann man den Alltagsstress ohne feste Vorgaben hinter sich lassen. Traumhaft ist auch Milaidhoo Island auf einer Nachbarinsel; wer Ruhe, Entspannung, exzellentes Essen und erholsame SPA-Behandlungen sucht, ist hier goldrichtig. Eines der Klassiker unter den Malediven-Hotels ist Baros, das nach einer aufwendigen Erneuerung nunmehr schöner denn je seine Gäste empfängt. Von exotischen Trauminseln führt unser Weg in das beschauliche Bergische Land. Duftende Waffeln, kleine urige Dörfer mit Fachwerkund Schieferhäusern, herrliche Wanderungen durch Wälder, Wiesen und Felder bestimmen hier das tägliche Leben. Vor den Toren der Rheinmetropolen präsentiert sich das Bergische Land als attraktives Ausflugsziel für den kleinen Urlaub zwischendurch. Traditionsreiche Gasthöfe, komfortable Landhotels, aber auch luxuriöse Domizile laden hier um Verweilen ein. Die Ruhr, knapp 220 Kilometer lang, gab der Re­ gion ihren Namen: Das Ruhrgebiet, einst als grauer Ruhrpott verschrien, ist heute weit entfernt von diesem Klischee. Statt rauchender Schlote gibt es zum Beispiel Kunst im UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen. Von bodenständiger Bergmannsküche bis hin zum feinen Gourmetrestaurant mit gehobener Kulinarik findet sich für jeden Geschmack die richtige Einkehr inklusive komfortabler Übernachtung. Herausgeber Thomas und Martina Klocke


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Zum Titel: Die Highlights der Malediven

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erscheint monatlich im Klocke Verlag GmbH Höfeweg 40, D-33619 Bielefeld Fon: +49 - (0) 5 21 - 9 11 11-0 Fax: +49 - (0) 5 21 - 9 11 11-12 Internet: www.klocke-verlag.de E-Mail: info@klocke-verlag.de Her ausgeber Thomas & Martina Klocke Ver antwortlich für den Inhalt Thomas Klocke Anzeigenleitung Thomas Klocke Redaktion Gundula Luig-Runge, Sabine Herder, Bernd Teichgräber, Gabriele Isringhausen Gr afikdesign Sabina Winkelnkemper, Claudia Stepputtis Fotogr afie Ydo Sol, Klaus Lorke, Günter Standl, Florian Busch Bildbearbeitung Klocke Medienservice Holger Schönfeld, Birgit Lahode Titelfoto The Nautilus Maldives Produktion Claudia Schwarz, Diana Wilking Sekretar iat Annette Heidemann, Katrin Baumgart Vertr ieb Stephan Klocke Vertr ieb/Handel IPS Pressevertrieb GmbH Carl-Zeiss-Straße 5, D-53340 Meckenheim info@ips-d.de, www.ips-d.de Gesamther stellung Heidenreich Print GmbH, Bünde Gedruckt auf Omnigloss der IGEPA Printed in Germany A LA CARTE ist ein eingetragenes Warenzeichen des Klocke Verlages. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten. Anzeigenpreisliste vom 1. Dezember 2018

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Keine andere Destination für exklusive Urlaube hat in den letzten Jahren einen solchen Boom erlebt wie die Malediven. Alljährlich werden mehrere neue Inseln erschlossen und eine spektakuläre Neueröffnung jagt die nächste. Unser Titelfoto präsentiert das The Nautilus, das erst Anfang 2019 eröffnet hat. Im Herzen des UNESCO-Biosphären-Reservats des Baa Atolls können Insel-Bohemiens Freiheit völlig neu definieren. Direkt auf der Nachbarinsel empfängt das Luxusresort Milaidhoo seine Gäste. Hier gehen kreative Architektur und der Respekt vor der Natur eine gelungene Symbiose ein. In drei Restaurants wird größter Wert auf Kulinarik gelegt, das Gourmet-Restaurant befindet sich auf einem authentischen Dhoni-Boot. Einer der absoluten Klassiker der Malediven ist Baros, wo der typische „Barefoot-Luxury“ großgeschrieben und die Schuhe gegen bequeme Flipf lops getauscht werden. Und schon breitet sich das BarosFeeling aus – im ganzen Körper und auch in der Seele.

Titelthemen Die Highlights der Malediven

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Hotels und Restaurants à la carte: Bergisches Land 30 Ruhrgebiet 52 Ausserdem News à la carte

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Travel à la carte

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Porträt à la carte: [m]eatery – Best Beef in Town

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Szene à la carte: Neuigkeiten aus aller Welt Index Februar 2020 Vorschau März 2020

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Inhalt

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Preise Einzelpreis: 8,– Euro, Jahresabo: 72,– Euro Abonnementbestellung beim Verlag Abonnement Verwaltung Leserservice A La Carte PrimaNeo GmbH & Co. KG Postfach 10 40 40, D-20027 Hamburg Fon: 0 40 / 23 67 03 41 Fax: 0 40 / 23 67 03 01 E-Mail: alacarte@primaneo.de ISSN 0945-375X

Im Winter gehört der Hirschkalbrücken mit Knödeln im Brotteig und feinem Gemüse zu den Rennern der Speisekarte im Restaurant Scarpati.


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Milaidhoo Maldives: Traumhaftes Hideaway mit viel Privatsphäre

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Refugium in Wuppertal:

Park Villa

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Sterneküche in Dortmund:

Palmgarden

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Travel à la carte:

SeeVital Hotel am Bodensee

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Die [m]eatery Restaurants:

Best Beef in Town


News

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Premium Eco Resort PRIESTEREGG

Zwei neue Villen und das PRIESTEREGG Bad sind die Highlights zum 10-jährigen Jubiläum

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künstlerisch in Szene gesetzten Naturstamm-Raritäten, Wandbelägen aus echtem Leder, Lehmwänden und viel Glas dominiert. Ebenfalls neu ist die Wilderer Villa im angrenzenden Wald, die sich auf drei Ebenen in das Geäst der Bäume integriert. Gemeinsam mit den hessischen Viessmann-Werken wurde ein revolutionäres, nachhaltiges Energie-Konzept entwickelt: Abwasser-Wärme-Rückgewinnung, Luftwärmepumpen, Wasserwärmepumpen, Luftwärme-Absorber, Vissmann-Eisspeicher, Geo-Thermie, Photovoltaik, Biogas-Kraft/Wärme-Koppelung und Biomasse-Heizwerk sind die Grundlagen. Die intelligente Vernetzung untereinander, dass die jeweilige Technik immer dann Energie erzeugt, wenn sie gerade am effektivsten produziert, ist ein absolutes Meisterstück. r Weitere Informationen und Buchungen: www.hideaways-hotels.com

Fotos: Günter Standl

Mit der Eröffnung des Chaletdorfs PRIESTEREGG 2009 auf dem 1 100 Meter hoch gelegenen Plateau nahe Leogang im Salzburger Land haben Renate und Hubert Oberlader Erfolgsgeschichte geschrieben. In 16 Chalets ermöglichen sie ihren Gästen maximale Privatsphäre in Kombination mit exquisitem Hotelkomfort und herzlicher Gastfreundschaft. Das 10-jährige Jubiläum nehmen die beiden nun zum Anlass, den Chalet-Urlaub auf eine höhere Stufe zu stellen und ihren Gäste noch mehr Wohlfühlmomente zu bescheren. Hierfür ist das PRIESTEREGG Bad mit Saunen, Ruheinseln, Massageräumen und einem beeindruckenden, ganzjährig beheizten Infinity-Außenpool mit atemberaubendem Berg- und Talblick entstanden. Die daran angrenzende, luxuriöse ETANER Premium Eco Villa bildet eine Symbiose aus Nachhaltigkeit, höchstem Komfort, Großzügigkeit und Modernität. Das exklusive Refugium auf zwei Etagen mit seinem einzigartigen Ambiente im Stil von „Out of Africa“ ist zur Talseite hin komplett verglast. Die beiden großzügigen Suiten verfügen jeweils über einen offenen Kamin und eine heimelige Wohnecke. Ein dritter Raum, der sich in einem Steinturm auf dem Erdwall befindet, kann wahlweise zum Arbeitszimmer, Trainingsraum, Spa oder Kinderschlafzimmer mit bis zu sechs Schlafmöglichkeiten umfunktioniert werden. Ein edel ausgestatteter Wohnbereich mit offener Show-Küche, einer flexiblen Tafel für bis zwölf Personen und einem Haushaltsraum bilden den Rahmen für gemüt­ liche Stunden. Somit bietet die ETANER Premium Eco Villa auch das ideale Ambiente für kleine, exklusive Events und Firmenveranstaltungen. Neben einer Zirbensauna und zwei Hot Tubs ist der 14 Meter große Infinity-Außenpool das Highlight. Das Design wird von geschwungenen Formen,


Lassen Sie sich doch

Wir zeigen Ihnen die schönsten P lätze dafür! Bei uns finden Sie die exklusivsten Hotels auf den Malediven, den Seychellen und in vielen anderen Destinationen.


einmal richtig hängen …

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The Nautilus Maldives

High-End-Urlaub mit Boho-Chic Insel-Bohemiens haben ein neues Sehnsuchtsziel: Im Baa Atoll lädt das luxuriöse The Nautilus Maldives dazu ein, Freiheit völlig neu zu definieren und den Alltagsstress vollkommen hinter sich zu lassen. Wertvolle Zeit miteinander verbringen anspruchsvolle Gäste in der perfekten Privatsphäre der lediglich 26 Beach und Ocean Houses. Te x t : B e r n d Te i c h g r ä b e r, F o t o s : T h e N a u t i l u s M a l d i v e s


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ie The-Nautilus-Erfahrung beginnt bereits auf dem Flughafen, wo jeder Gast direkt am Flugzeug abgeholt und zu einem VIP-Terminal gebracht wird – für eine entspannte Zollund Einwanderungsabwicklung. Von dort ist es nur ein kurzes Stück zur The-Nautilus-Privatlounge, um auf einen schnellen 30-minütigen Transfer vom internationalen Flughafen von Malé mit dem Wasserflugzeug zu warten. Der Inselurlaub im Herzen des UNESCOBiosphärenreservats Baa Atoll bedeutet von Anfang an ein grundsätzlich neues Konzept: personalisierter Service für weit gereiste Gäste, die fernab von Meetings und To-do-Listen ein neues Urlaubserlebnis ohne Dresscode genießen möchten. Deshalb kümmern sich sogenannte House Masters (Butler) um das persönliche Wohl­

„Alle Reisen haben eine heimliche Bestimmung, die der Reisende nicht ahnt.“ Martin Buber

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Die Strandresidenzen verfügen über einen eigenen Pool und traumhaften Blick auf das Meer.

ergehen des Gastes und dessen individuelle Wünsche und Bedürfnisse – und das rund um die Uhr. Frühstück, den ganzen Tag lang? Keine geregelten Essenszeiten? Check-in und Check-out, wann man möchte? Spa-Behandlungen ohne vorhe­ rige Termin-Absprache? Im The Nautilus Maldives gibt es keine festen Regeln! „What is your greatest freedom?” – diese Frage stellt das Luxusresort seinen Gästen. Ganz entspannt im Hier und Jetzt chillen und Entscheidungen ohne Vorgaben treffen wäre zum Beispiel eine gute Antwort. Das maledivische Hideaway beweist Tag für Tag, dass es noch exklusiver, noch besonderer geht! Wer seine Villa auf der kleinen Privatinsel einmal betreten hat, möchte nie wieder ausziehen. Umgeben von Palmen, säumen gerade einmal 15 Häuser und Residenzen die Strände. Elf „Houses“ thronen auf Stelzen über der Lagune. Alle verfügen über einen eigenen Pool und Blick aufs Meer.

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Die Interieurs des Resorts bieten dem Boho-Chic eine elegante BĂźhne.

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Sämtliche Interieurs des Resorts bieten dem Boho-Chic eine elegante Bühne. Viel Licht, farbenfrohe Textilien und natür­ liche Materialien schaffen eine leichte tropische Insel-Atmosphäre. Über 309 Quadratmeter erstrecken sich die Strandhäuser mit privatem Pool in direkter Strandlage. Vom Badezimmer blickt man in einen kleinen Garten, in dem sich auch eine Open-Air-Dusche befindet. Die zweistöckigen Beach Residences (415 bis 610 qm) kommen als elegante Mansions mit einem bis zwei Schlafzimmern daher. Eine Wendeltreppe führt vom Balkon mit Traumblick hinunter auf die Sonnenterrasse mit Pool. Die Ocean Houses (282 qm) befinden sich direkt über der Lagune und wurden auf Stelzen errichtet. Vom Sonnendeck aus gelangen Gäste zum atemberaubenden Infinity-Pool und über eine Treppe weiter direkt in den Indischen Ozean. Das Frühstück kann zu jeder beliebigen Tageszeit eingenommen werden – auch

im Bett oder am Pool, ganz wie der Gast es wünscht. Und sollte plötzlich der dringende Wunsch aufkommen, die resorteigene Yacht auszuleihen? Kein Thema! Der vom House Master arrangierte Ausflug geht

zum Picknick auf eine Sandbank. Wie es sich für ein Resort gehört, das für eine neue Generation von Luxusreisenden konzipiert wurde, haben natürlich auch die Restaurants keine festen Öffnungszei-

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ten. Hier gilt das Prinzip des „unscripted dining“, d.h. die Freiheit, ohne Speisekarte bestellen zu können. Gerichte werden genau zu dem Zeitpunkt kreiert, wenn Gäste Appetit verspüren. Alle, die den Empfehlungen des Chefkochs folgen möchten, erwartet eine faszinierende Mischung aus mediterraner und orientalischer Küche im Over-Water-SignatureRestaurant „Zaytoun“. Von Lateinamerika bis nach Asien spannt sich der Genussbogen im Grill-Restaurant „Ocaso“. Kreationen aus diversen Landesküchen rund um den Globus schmecken im Ambiente des All-Day-Dining-Restaurant „Thyme“ noch einmal so gut. Danach kann man sich schon einmal gedanklich auf die bevorstehenden Aben­ teuer und Exkursionen einstimmen. The Nautilus bringt seine Gäste, wohin und

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wann sie möchten: z.B. zum Ausflug zur weltbekannten Hanifaru Bay, zum Mitternachtsschwimmen, zum Schwimmen mit Haien und Manta-Rochen, zum Tauchen entlang bunt schillernder Korallenriffe. Oder man lässt sich einfach in einem Pool voller Sterne unter der Milchstraße treiben, während der House Master einen weiteren exotischen Cocktail für das perfekte Urlaubsglück mixt. r The Nautilus Maldives Thiladhoo Island, Baa Atoll, Maldives 9 Beach Houses (309 qm), 8 Ocean Houses (282 qm), 2 Ocean Residences (453 qm), 3 Beach Residences (415 qm), 2 Two-bedroom Beach Residence (610 qm), The Nautilus Retreat (542 qm), The Nautilus Mansion (922 qm) E-Mail: info@hideaways-hotels.com Internet: www.hideaways-hotels.com

In der Pool Bar warten den ganzen Tag lang erfrischende Getränke und leichte Mahlzeiten auf die Gäste.

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Milaidhoo Island Maldives

Lässiger Luxus im Baa-Atoll Fernab von lauter Glamourhotellerie mit Selfie-Sticks und ferngesteuerten Kameras etabliert Milaidhoo eine Inselkultur, die nonchalanten Luxus zelebriert und die wahre Schönheit der Malediven in den Fokus stellt. Selbst bei der Kulinarik. Als einziges Fine-Dining-Restaurant der Malediven bietet das Ba’theli Lounge & Restaurant eine moderne Interpretation traditioneller Inselküche. Te x t : G u n d u l a L u i g - R u n g e , F o t o s : K l a u s L o r k e


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as Baa Atoll ist beliebt bei Luxustravellern, bietet es doch einige glamouröse Fünf-Sterne-Hotelinseln, die die Ansprüche des verwöhnten, weit gereisten Publikums in sinniger, bisweilen auch unsinniger Form erfüllen. Umso bemerkenswerter ist es, dass Milaidhoo sich mit seinem Konzept ganz und gar auf die Malediven in ihrer reinsten Form konzentriert und ohne Animationsprogramm, ohne laute Musik und Partys auskommt. Denn auf der nur 300 mal 180 Meter kleinen Insel mit dem sanft abfallenden, weißen Sandstrand drumherum und dem nur wenige Meter entfernten, artenreichen Korallenriff macht die Brandung des Ozeans die Musik. Für Unterhaltung sorgt die Natur – in der Luft, an Land, auf und unter Wasser. So spannend, so faszinierend, dass es kein weiteres Entertainment-Programm braucht. Und wer es gar nicht ohne aushält, findet in seiner Villa, perfekt hinter einer Bilderwand versteckt, ein topmodernes TV-System. Inspirierende Animation im besten Sinne geht von den wundervollen Mitarbeitern

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Romantik und südliche Sonne pur können Gäste auf der rund zehn Bootsminuten entfernten Sandbank erleben. Getränke und ein feines Picknick machen den etwa vierstündigen Aufenthalt dort perfekt. Milaidhoo ist in Sichtweite.

des Fünf-Sterne-Boutique-Resorts aus. Sie kommen aus 18 Nationen, sind Teil des neuen Kapitels von Milaidhoo. Jeder einzelne hat seine kleine Geschichte und freut sich, wenn er sie mit Gästen teilen und fortschreiben kann. Wer sich öffnet,

kann hier viel erfahren – über die Male­ diven und die Menschen, über das Loslassen vom Alltag, über die Natur und gutes Essen und vielleicht auch über sich selbst. Das Schöne an Milaidhoo ist seine, im wahrsten Sinne des Wortes, Bodenstän-


digkeit. Bis auf die Holzstege zu den Wasservillen und zum Jetty bestehen sämt­ liche Wege aus weißem Muschelsand. Nichts für High Heels und StatementTaschen also. Stattdessen sind Flipflops und unprätentiöser Barfuß-Lifestyle der angesagte Look. Das verstehen die meisten Gäste schnell, ist es doch viel bequemer. Lässig kommt die Inselkultur daher, so soll es sein. „Auf Milaidhoo steht die Schönheit der Malediven im Fokus. Eine Insel, die insbesondere für Paare konzipiert wurde, die bei uns Ruhe finden und Zeit für einander. Der materielle Luxus ist der, den man in einem Resort dieser Klasse erwarten darf. Er ist da, drängt sich allerdings nicht auf. Das macht den Unterschied“, erläutert General Manager Ahmed Shuhan das Konzept der zu den maledivischen Universal Resorts gehörenden Privatinsel. Als gebürtiger und weltoffener Malediver möchte er die Vorzüge seines einzigartigen Heimatlandes einem internationalen Publikum näherbringen. „Wir wollen authentisch sein. In der Architektur und dem Design unseres Resorts, bei den Aktivitäten, die wir unseren Gästen anbieten und natürlich auch in kulinari-

Das Baa Atoll umfasst 70 Inseln. Eine davon ist das recht kleine Eiland Milaidhoo, ein paradiesisches Fleckchen für betuchte Zeitgenossen.

scher Hinsicht. Unser Signature-Restaurant ‚Ba’theli‘ widmet sich der traditionellen Inselküche in einer noch nie dagewesenen, modernen Interpretation“, erklärt der sympathische General Manager. Bereits wenn man Milaidhoo mit dem Wasserflugzeug anfliegt (die Insel liegt

148 Kilometer und rund 35 Flugminuten von Malé entfernt), sieht man inmitten der Lagune drei markante, große Holzboote. Sie sind fest installiert und den traditio­nellen Frachtschiffen nachempfunden, den „ba’theli“, die bereits vor 5000 Jahren zwischen den 1200 Inseln verkehrten. Da-

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mals stellten die Malediven einen bedeutenden Hafen für die Handelsschiffe dar, die von Indonesien und Indien auf dem Weg nach Arabien waren und Gewürze wie Zimt, Kardamom, Kurkuma, Nelken, Ingwer und Pfeffer transportierten. Der Einfluss dieser Gewürze auf die maledi­ vische Küche ist noch heute spürbar und wird im Restaurant „Ba’theli“ vom einheimischen Chefkoch in Form einer einzigartigen Gourmetküche zelebriert. Die Gäste haben die Möglichkeit, modern interpretierte maledivische Gerichte kennen und lieben zu lernen. Es gibt wohl kaum woanders die Gelegenheit dazu als in diesem kleinen Land mitten im Ozean. Der begnadete Kochkünstler leistet hier echte Pionierarbeit auf höchstem kulinarischen Niveau. Wer sein Degustationsmenü probiert hat, wird von der einmaligen male­ divischen Küche begeistert sein.

Die Architektur des Gourmet-Restaurants wurde von traditionellen Dhoni-Booten inspiriert und ist optisch ein Highlight − der perfekte Ort für unver­gessliche Dinner mit Blick in den Sternenhimmel.

Sympathischer General Manager, der auch mit zupackt: Ahmed Shuhan.

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Jede der 29 Water-Pool-Villen bietet ihren Bewohnern 245 Quadratmeter schönsten Entfaltungsraum. Die komplett zu öffnenden Fensterfronten holen die Natur nach drinnen. Ein privater Pool sowie ein Lagunenzugang gehören zu den weiteren Annehmlichkeiten.

Neben dem „Ba’theli“ gibt es noch zwei weitere Restaurants mit köstlich leichten Gerichten von bestem Geschmack und Aroma. Feinste Grillspezialitäten von Land und Meer genießt man im „The Shoreline Grill“ und im „Ocean“, dem AllDay-Dining-Restaurant direkt am weißen Sandstrand. Hier erfreuen von früh bis spät eine internationale Frische-Cuisine und ganz besonders die warme Herzlichkeit des Serviceteams – zum Beispiel das herrlich glucksende Kichern der zauberhaften Serviererin von den Philippinen oder der umwerfende Charme des Kenianers, der morgens seine frisch gepressten Säfte am Frühstückstisch anpreist. Erfüllende Momente zwischen Tag und Traum verheißen die beiden gelungenen Bars der Insel: die „Compass Pool Bar“ mit den hübschen Seepferdchen-Mosaiken hinter dem Bartresen sowie die „Ba’theli Lounge“ draußen über der Lagune. Geradezu glückselige Augenblicke der Entspannung dürfen Wellnessjünger im

Serenity Spa erwarten. Es bietet vier Behandlungs-Suiten, die auf Stelzen über der Lagune thronen, sowie einen YogaPavillon, in dem interessierten Schülern Yoga und Meditation gelehrt wird. Auch Anfänger sind hier herzlich willkommen. Wer seinen Körper lieber mit feinsten Ölen und wohltuenden Massagen verwöhnen lassen möchte, ist im Spa ohnehin in allerbesten Händen. Mit Produkten und Treatments des britischen Labels Elemis sowie der erstmals auf den Malediven eingesetzten Naturkosmetik-Marke Thera Naka aus Südafrika bewirken die freundlichen Spa-Mitarbeiter wahre Wunder. Ohne Zweifel eine Insel auf der Insel sind die insgesamt nur 50 Villen – 30 auf Stelzen stehende Over-Water-Villen und 20 Beach-Villen mit privatem Strandabschnitt –, die vom einheimischen Architekten Mohamed Shafeeq gestaltet wurden. Ihre großzügigen Grundrisse (jede misst mindestens 245 Quadratmeter und verfügt über einen privaten Pool), eigens

angefertigtes Mobiliar und ein Design, welches Materialien und Tradition der Malediven mit modernem Zeitgeist in Szene setzt, definieren Luxus und Privatsphäre aufs Angenehmste neu. Essentielles Element ist der Fokus auf die Schönheit der Umgebung: Denn durch die Möglichkeit, die Villen um 180 Grad zu öffnen, wird die Natur zu einem Teil des Raumes. Villa Hosts erfüllen ihren Gästen jeden realisierbaren Wunsch und sind ein wichtiges Detail in der wunderbaren Geschichte eines paradiesischen Traumurlaubs am türkisfarbenen Wasser des Indischen Ozeans. r Milaidhoo Island Maldives General Manager: Ahmed Shuhan Baa Atoll, Maldives 29 Water Pool Villas (245 qm), 18 Beach Pool Villas (290 qm), 2 Beach Residences (382 qm), 1 Ocean Residence (310 qm) E-Mail: info@hideaways-hotels.com Internet: www.hideaways-hotels.com

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Baros Maldives

Eine Legende erfindet sich neu Mehrfach von den World Travel Awards als das „Romantischste Resort der Welt“ ausgezeichnet, ist Baros Maldives mit seinen türkisfarbenen Lagunen und der tropischen Schönheit die ideale Ganzjahres-Destination für den unvergesslichen Tropenurlaub. Anlässlich seines 45. Jubiläums hat sich das Resort einem großen Redesign unterzogen und erstrahlt in neuem Glanz. Eine neue Villenkategorie, die frisch renovierte Sails Bar und ein neues Coral-Line-Projekt für den Schutz der Unterwasserwelt sind erst der Anfang. Denn das Luxus-Resort erfindet sich immer wieder neu, ohne dabei sein maledivisches Erbe zu vergessen. Te x t : B e r n d Te i c h g r ä b e r, F o t o s : B a r o s M a l d i v e s


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Am Abend wird das Restaurant The Lighthouse mit Blick auf den Indischen Ozean zum Dinner-Erlebnis.

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ernab der Hektik des Alltags, aber gerade noch nah genug an der Zivilisation, um in nur 25 SpeedbootMinuten den Internationalen Flughafen von Malé zu erreichen, bietet Baros Mal­ dives ideale Voraussetzungen, um in Barfuß-Luxus und Entspannung einzutauchen. Bekannt ist das Island Hideaway vor allem für sein hohes Maß an Aufmerksamkeit, das das diskrete Personal jedem einzelnen Gast entgegenbringt, ohne das Ambiente aus absoluter Ruhe und unaufdringlichem Luxus zu stören. Jede der 75 Overwater- und Strandvillen garantiert absolute Privatsphäre. Alles hier funktioniert von Anfang an mit einer ge­ radezu perfekten Selbstverständlichkeit, denn die natürliche, herzliche Gastfreundschaft der gesamten Belegschaft, der stets

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aufmerksam umsorgende Service ist ein Teil der maledivischen Erholung, fern aller Zwänge. Ob ein privates Abendessen auf der vorgelagerten Sandbank, eine Fahrt mit dem Dhoni in den Sonnenuntergang oder eine Spa-Massage – für alle Kategorien ist im Rahmen des 24-StundenButlerservice ein persönlicher „Villa Host“ vorgesehen, der einem jeden Wunsch von den Augen abliest, sobald man die ButlerTaste des Zimmertelefons gedrückt hat. Noch attraktiver zeigt sich der Aufenthalt im Zuge des Redesigns nun in einer neuen Villenkategorie. Die Baros Suites beeindrucken als private, frei stehende Villen, die ihren Gästen einiges bieten: einen modernen, luxuriösen Wohnbereich, einen großen Swimmingpool (sechs mal drei Meter), einen separaten Heiß- und Kalt-

wasser-Whirlpool und einen exklusiven Pavillon, ausgestattet mit einem schwingenden Bett für den ganz besonderen Blick über den Indischen Ozean. Darüber glänzen die bestehenden Wasser-, Poolund Deluxe-Villen mit neuem Mobiliar, leuchtenden Farben und Materialien höchster Qualität. Auch das Dinner-Erlebnis auf der Insel ist dank des neuen Designs der Sails Bar im Herzen des Palmengartens sowie des Cayenne-Grill-Restaurants direkt an der Lagune besser als je zuvor. Mit seinen drei Restaurants und zwei atmosphärischen Bars erfüllt die kleine Privatinsel nahezu jeden kulinarischen Wunsch. Wer auf Baros Urlaub macht, kommt nicht umhin, täglich vor dem Hausriff zu schnorcheln und in das farbenfrohe mari-


Das luxuriöse Resort Baros Maldives macht immer wieder bei den World Travel Awards als „Romantischstes Resort der Welt“ Schlagzeilen.

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time Leben einzutauchen. Die DiversBaros-Maldives-PADI-Tauchstation bietet alles rund ums Tauchen und stimmt seine Unterwassersafaris individuell auf die Gäste ab. Gemeinsam mit Meeresbiologen aus dem Marine Center lernen Gäste mehr über das sensible Ökosystem und seine zahlreichen Bewohner. Die Wiederherstellung des Hausriffs in seine ursprüngliche Pracht ist mit einem neuen Projekt, den Coral Lines, vorangetrieben worden. Hierbei werden umweltschonende, nachhaltige und naturnahe Methoden angewendet. Es werden Fragmente von Korallen gesammelt und an Seilen befestigt, die im Meereszentrum der Lagune hängen und die anschließend ein bis drei Jahre ernährt und umsorgt werden, bis sie wieder im

Ausschlaggebend für die hohe Gästezufriedenheit sind ehrliche Freundlichkeit, maledivische Authentizität und exzellentes Serviceniveau.

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Auf der privaten Outdoor-Terrasse kann man ganz entspannt seinen eigenen gedanklichen Wegen nachgehen.

Riff angebracht werden können. Diese tatkräftige Methode sorgt für ein Wachstum der Korallen in ihrem natürlichen Habitat ohne jegliche künstlichen Strukturen. Zur Feier seines maledivischen Erbes bietet Baros Maldives ein besonderes Package an, das sich „Essence of Maldives“ nennt. Es beinhaltet neben einer Flasche Champagner einen Sunset-Cruise und ein privates Abendessen unter dem tropischen Sternenhimmel. Romantischer kann ein Tag auf Baros nicht ausklingen! r Baros Maldives P.O. Box 20 15, Malé 20 – 02 Republic of Maldives 24 Deluxe Villas (89 qm), 10 Baros Villas (103 sqm), 8 Baros Pool Villas (134 qm), 2 Baros Premium Pool Villas (160 qm), 15 Water Villas (92 qm), 15 Water Pool Villas (126 qm), 1 Baros Residence (268 qm) E-Mail: info@hideaways-hotels.com Internet: www.hideaways-hotels.com

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Perfektes Ski-In / Ski-Out

Das Jochelius liegt in herrlicher Alleinlage auf 1 900 Metern Höhe mitten im Ski- und Wanderparadies Nauders in Tirol, nur 60 Minuten von Innsbruck entfernt. „Wir freuen uns jeden Tag aufs Neue, dass wir unseren Gästen den besonderen Spirit dieses einzigartigen Ortes vermitteln können“, betont die Gastgeberfamilie Mangweth. Und jeder, der schon einmal in einem der wunderschönen Zimmer logiert hat, weiß sofort, was damit gemeint ist. Das liegt natürlich an dem atemberaubenden Panorama, dem alpin inspirierten Design und der luxuriösen Ausstattung, aber vor allem an der Ruhe und der warmherzigen Gastlichkeit. Und so fühlt man sich trotz allem Komfort, zu dem u. a. beheizbare Skischränke und eine private Infrarotkabine gehören, nicht wie in einem Hotel, sondern so ungezwungen wie im eigenen Zuhause. Und genau diese Freiheit, die lockere Urlaubsatmosphäre und last, but not least die exquisite Verwöhnpension erheben jeden Urlaub zu einem naturnahen Erlebnis mit Suchtpotenzial.


in Nauders

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Bergisches Land

Hotel Restaurant SchĂźtzenburg 52

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Naturnahe Erlebniswelt:

Bergisches Land Ja, es stimmt, das Bergische Land ist bergig. Aber nein, deshalb heißt es nicht so. Der Name wurzelt auf dem Adelsgeschlecht von Bergs. Erst prägten sie die Entwicklung dieser Region im Südosten von Nordrhein-Westfalen als Grafen, später als Herzöge und heute sind sie Namenspatron dieser attraktiven Ausf lugsregion vor den Toren der großen Metropolen an Rhein und Ruhr. Neben abwechslungsreichen Wander- und Radtouren, den Wassersportmöglichkeiten der vielen Talsperren und idyllischen Dörfern gibt es im Bergischen Land jede Menge weltoffene Genussadressen und schmucke Landhotels zu entdecken. Te x t : S a b i n e H e r d e r, G u n d u l a - L u i g - R u n g e F o t o s : K l a u s L o r k e , Yd o S o l


Der Wintergarten und das Bistro im Hotel wurden mit viel Liebe gestaltet.

Park Villa – Das Privathotel

Charmante Privatresidenz für Individualisten

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ur wenige Menschen erkennen in einem maroden Haus dessen einstige Schönheit. Einer von ihnen ist Helmut Wilzbach. Der Wuppertaler Unternehmer „verliebte“ sich in eine

anno 1907 erbaute und vom Verfall bedrohte Gründerzeitvilla. Er ließ das einst prächtige Gebäude aufwendig renovieren und eröffnete darin 2012 das Vier-SterneSuperior-Hotel Park Villa. Heute zählt das architektonische Kleinod zu den schönsten Domizilen im Bergischen Land. Allein die imposante Eingangspforte, die holzvertäfelte Lobby und der historische Parkettboden schaffen eine angenehme Wohlfühl-Atmosphäre. Hier fühlt man sich sofort herzlich willkommen. Dafür

Ein Schmuckstück ist auch die neue Bar. Hier kann der Tag in angenehmer Atmosphäre ausklingen.

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sorgen auch der freundliche Empfangschef Achim Pallentin, Gastgeberin Maren Wilzbach und die kompetenten Mitarbeiterinnen. Wer das Glück hat, bei ihnen einzuchecken, der sollte ruhig einige Tage verweilen, denn die Universitätsstadt Wuppertal hat weit mehr zu bieten als ihre weltweit einzigartige Schwebebahn und das Tanztheater der legendären Pina Bausch: einen Zoologischen Garten, den Skulpturenpark Waldfrieden, das multikulturelle Luisenviertel mit historischen Fachwerkhäusern, Cafés und Geschäften, zahlreiche Museen, Theater und damit verbunden eine lebhafte Kunst- und Kulturszene. Viele prominente Zeitgenossen wie Christopher Lambert, Nena, Ute Lemper, Dr. Eckart von Hirschhausen, Horst Lichter oder Verona Pooth, um nur einige zu nennen, haben schon die Annehmlichkeiten der Villa genossen. Die bezaubernden Zimmer und Suiten sind mit hochwertigen Boxspringbetten, schönen Möbelstücken, liebevoll ausgesuchten Accessoires und modernen Bädern ausgestattet. Jedes Zimmer und jede Suite sind individuell eingerichtet und keine gleicht der anderen. Der Tag beginnt mit einem opulenten Frühstücksbüfett im lichtdurchfluteten Wintergarten, der am Abend romantisch illuminiert ist. Die neue Bar, ergänzt durch eine Bibliothek, TV und eine gemütliche Sitzecke, lädt ebenso wie das klassische Bistro zum Tagesausklang ein. Darüber hinaus gibt es eine ausgewählte, feine Speisekarte. Für kleinere Tagungen oder Hochzeiten (bis zehn Personen) stehen die zauberhaften Räumlichkeiten der Villa zur Verfügung. Wer eine größere Feier plant, findet im nahe gelegen Restaurant Essen’z am Jägerhaus die passende Location. r Park Villa – Das Privathotel Gastgeberin: Maren Wilzbach Erich-Hoepner-Ring 5 (Navi: Parkstraße 35) D-42369 Wuppertal Telefon: 02 02 / 28 33 54 00 Telefax: 02 02 / 28 33 54 01 E-Mail: info@parkvilla-wuppertal.de Internet: www.parkvilla-wuppertal.de Übernachtungspreise: DZ ab 130 Euro, Suite ab 185 Euro – inklusive Frühstück Diverse Arrangements Wellness-Bereich mit Sauna und Ruheraum Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte


Ein kleines Juwel am Rande von Wuppertal: die Park Villa – Das Privathotel. Unten: Blick in eine von acht zauberhaften und individuellen Suiten.

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Nach 20 Jahren in der Berliner Top-Gastronomie kehrte Silvio Scarpati nach Wuppertal zurück und setzt in der Küche neue Akzente. Oben: Im Winter gehört der Hirschkalbrücken mit Knödeln im Brotteig und feinem Gemüse zu den Rennern der Speisekarte.

Wuppertals kulinarische Seele: das Hotel und Restaurant Scarpati.

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Das Dreierlei von der Gänsestopfleber gehört zu den beliebten VorspeisenKlassikern.

Hotel und Restaurant Scarpati

Neue Gourmetakzente

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m letzten Sommer konnte Wuppertals Top-Gastronom Aniello Scarpati stolz das 45. Jubiläum seines Restaurants Scarpati feiern. 45 Jahre, in denen er seinen ganz persönlichen Traum von italienisch gehobener Gastronomie gelebt hat. Seinem Engagement und seinem unbestechlichen Sinn für Top-Qualität ist es zu verdanken, dass sich das Scarpati im Wuppertaler Stadtteil Vohwinkel zu einer kulinarischen Institution entwickelt hat, deren hervorragender Ruf weit über die Grenzen der Region hinausreicht und von der die Fachwelt genauso begeistert ist wie die unzähligen Stammgäste. Dem Grandseigneur der Wuppertaler Gastroszene liegt die Liebe zur Gastronomie und zur gehobenen Kulinarik scheinbar in den Genen. Denn er hat sie an seinen Sohn Silvio weitervererbt.

Seinen ältesten Sohn hatte es zunächst in die große weite Welt gezogen, zuletzt nach Berlin. Dort war der gelernte Koch 20 Jahre lang in den Topküchen der Hauptstadt zu Hause. Das französische Gourmetrestaurant Belmondo gehörte dabei ebenso zu seinen Stationen wie die Küche von Sterne- und Fernsehkoch Christian Lohse. Vor knapp einem Jahr folgte er dem Ruf seines Vaters und steht nun gemeinsam mit Küchenchef Benaissa Charrak am Scarpati-Herd. „Natürlich schaut mein Vater noch jeden Abend nach dem Rechten und lässt es sich nicht nehmen, unsere zahlreichen Stammgäste persönlich zu begrüßen“, erzählt der Neu-Wuppertaler schmunzelnd. „Doch das Tagesgeschäft überlässt er inzwischen seinem Team, das zum größten Teil schon seit vielen Jahren zusammenarbeitet.“ So wie Jörg Speck, der schon seit über 30 Jahren für das hohe Serviceniveau und die hervorragend bestückte Weinkarte verantwortlich ist. Auch er freut sich über den kulinarischen „Familienzuwachs“: „Silvio

Scarpati hat in Berlin seinen ganz eigenen Stil entwickelt. Er setzt damit neue Akzente und sorgt dafür, dass das Scarpati auch in Zukunft nichts von seiner gastronomischen Strahlkraft verliert“, betont der erfahrene Restaurantleiter. Dienstags wird ein attraktives SechsGang-Amuse-Bouche-Menü für 40 Euro und von Mittwoch bis Sonntag ein VierGänge-Menü für 48 Euro angeboten. Doch egal, ob großes Menü oder hausgemachte Pasta, für Weinliebhaber lohnt es sich garantiert, eines der sechs Zimmer oder die Suite im angeschlossenen Hotel zu buchen. r Hotel und Restaurant Scarpati Gastgeber: Familie Scarpati Scheffelstraße 41, D-42327 Wuppertal Tel.: 02 02 / 78 40 74, Fax: 02 02 / 78 98 28 info@scarpati.de, www.scarpati.de Öffnungszeiten Küche: 12.00 – 14.30 Uhr und 18.00 – 22.30 Uhr; das Haus verfügt über sieben Zimmer inklusive einer Suite Kreditkarten: Visa, American Express, Mastercard, EC-Karte

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Essen’z Restaurant am Jägerhaus

Die lukullische Welt der Familie Patseas

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chon seit mehr als drei Jahrzehnten gehört die Wuppertaler Adresse an der Blombachtalbrücke zu den kulinarischen Klassikern der Region. Und daran hat sich auch nach der Übernahme durch Familie Patseas vor zweieinhalb Jahren nichts geändert. Dabei beruht das

Hervorragende Produktqualität und deren liebevolle Zubereitung sind die Garanten für außergewöhnliche Gaumenfreuden.

eigentliche Geheimnis des Erfolges nicht nur auf dem modernen und mit viel Liebe zum Detail gestalteten Ambiente der verschiedenen Stuben und der familiären Atmosphäre, sondern vor allem auf der exzellenten und konstanten Qualität von Küche und Keller. Hausherr Nikos Patseas, den es nach seiner Kochausbildung bei dem Vorbesitzer zunächst in die weite Welt u.a. nach Italien, Frankreich, Spanien und Griechenland gezogen hatte, steht persönlich am Herd und zelebriert mit seinem Team eine kreative Frischeküche, die die unzähligen Stammgäste immer wieder aufs Neue begeistert. „Unsere Gäste kommen teilweise schon seit vielen Jahren, manche sogar schon in der zweiten Generation“, erzählt der sympathische Gastgeber nicht ohne Stolz. „Aber wir haben seit der Übernahme vor zweieinhalb Jahren auch viele neue Gäste hinzugewinnen können.“ Sie alle schätzen seine Art zu kochen, loben die moderne deutsche Küche nach dem Lauf der Jahreszeiten, fein akzentuiert mit mediterranen Einflüssen. Als eingefleischter „Qualitätsfanatiker“ verwendet er, soweit wie möglich, beste Produkte von regionalen Erzeugern, dessen authentischen Geschmack er raffiniert zu unterstützen weiß. Und dass Qualität nicht immer sehr teuer sein muss, beweist das wechselnde Mittagsangebot genauso so eindrucksvoll wie das SechsGang-Amuse-Bouche-Menü am Donners-

tagabend, das für gerade einmal 39 Euro mit einem superleckeren Zusammenspiel aus Klassikern wie z. B. einer Entenleberpastete mit Quitten und Rotkohl oder raffinierten Kreationen wie einer Süßkartoffel-Schaumsuppe mit Chili, Ingwer und Limette verwöhnt. Und auch der Service ist im Essen’z Familiensache. Ehefrau Despina leitet das engagierte Serviceteam. Als nimmermüde „gute Seele“ prägt sie die familiäre und sehr persönliche Wohlfühlatmosphäre, die jeden Gast, egal ob im Rahmen einer privaten oder geschäftlichen Veranstaltung (bis 180 Personen) oder eines romantischen Candle-Light-Dinners, zum Wiederkommen animiert. Und wer sich einmal intensiver mit der international sortierten Weinkarte beschäftigen möchte, der freut sich besonders über die Kooperation der Familie Patseas mit dem wunderschönen, nur wenige Minuten entfernt liegenden Privathotel Park Villa. r Essen’z Restaurant am Jägerhaus Gastgeber: Familie Patseas Jägerhaus 87, D-42287 Wuppertal Telefon: 02 02 / 46 46 02 E-Mail: info@essenz-wuppertal.de Internet: www.essenz-wuppertal.de Öffnungszeiten: Mi. bis So. 12.00 – 14.30 Uhr und 18.00 – 22.30 Uhr Ruhetage: Montag und Dienstag Catering / Partyservice Kreditkarten: American Express, Diner’s Club, Mastercard, Visa

Seit zwei Jahren präsentiert sich die Traditionsadresse in Wuppertal Ronsdorf in neuem, modernem Look.

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FĂźr einen gelungenen kulinarischen Abend steckt das Restaurant den eleganten Rahmen. Die Liebe zum Wein wird im urigen GewĂślbekeller mit kompetent zusammengestellten Weinreisen gepflegt.

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Hotel Restaurant Zu den Drei Linden

Bergische Gastlichkeit mit Herz

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er im Rheinisch-Bergischen Land dörfliche Idylle, ländliche Ruhe und herzliche Gastlichkeit sucht, der findet all das im schmucken Landhotel „Zu den Drei Linden“ in seiner schönsten Form. Nur gut eine halbe Stunde von den Rheinmetropolen Düsseldorf und Köln entfernt, entpuppt sich das Vier-Sterne-Domizil als eine jener raren Adressen, in der naturnahe Erholung und gehobene Genusskultur harmonisch zusammenklingen. Kreateurin dieser wunderbar gästefreundlichen Symbiose ist Ulla Vöpel. Die engagierte Gastgeberin kennt das bereits um 1700 gebaute Haus, das direkt am Bergischen Jakobsweg liegt, schon seit ihrer Kindheit. Und als das dorfprägende Gebäude 2007 zum Verkauf stand, setzte sie alles daran, um nach einer fünfjährigen Renovierungsphase in den historischen Räumen ihre persönlichen Visionen von einem kleinen, aber feinen Landhotel zu

verwirklichen. Natürlich gibt es in den zehn Zimmern und Suiten große FlatTVs, kostenloses Internet, stylishe Bäder und Premium-Boxspringbetten. Und dennoch: irgendwie scheinen die Uhren hinter der Schieferfassade langsamer zu ticken. Und trotz der Nähe zu den Metropolen an Rhein und Ruhr ist hier von Hektik nichts zu spüren. Und so tauchen die Gäste schon beim Überschreiten der Schwelle in eine Welt ein, die den Alltag außen vor lässt und die geprägt ist von individueller und herzlicher Gastlichkeit und der umliegenden bergischen Natur, die man zu Fuß oder mit dem Rad erkunden kann. Die direkt vor der Tür beginnenden Wander- und Radwege, die Nähe zum wunderschön gelegenen Golfclub Dreibäumen und last, but not least die attraktiv geschnürten Packages für Golfer und Genießer prädestinieren das Hotel für eine erholsame und erlebnisreiche Auszeit vom Alltag. Dazu gehören natürlich auch immer die kulinarischen Genüsse. Und so beginnt der Tag mit einem üppigen Frühstücksbüfett im stilvollen Frühstücksraum. Und am Abend zeigt sich, dass die Küche den lukullischen Spagat zwischen bodenständig-regional und kreativen saisonbetonten

Spezialitäten vorbildlich beherrscht. Und so zählen das Monatsmenü, feine Leckereien von der Karte wie die mit Kräutern und Nuss gefüllten Kalbsröllchen mit Salbeijus auf Wirsing-Kartoffelstampf oder die Hausspezialität, die geschmorten Rinderbäckchen in Rosmarin-Portweinsoße mit hausgemachten Mandelbällchen und kleinem Salat, ohne Frage zu den Highlights jedes Aufenthalts. Weinliebhaber sollten nicht versäumen, sich im historischen Gewölbekeller auf eine der überaus kompetent zusammengestellten Weinreisen zu begeben – es lohnt sich! r

Hotel Restaurant Zu den Drei Linden Gastgeberin: Ulla Vöpel Staelsmühlerstraße 1 D-42929 Wermelskirchen-Dhünn Telefon: 0 21 96 / 7 07 40 - 0 E-Mail: service@restaurant-zuden3linden.de Internet: www.restaurant-zuden3linden.de 10 Zimmer inklusive zwei Suiten Preise: EZ 95 Euro, DZ 130 Euro, Suite 145 Euro Öffnungszeiten Küche: Montag bis Samstag 18.00 – 21.30 Uhr Ruhetag: Sonntag (auf Anfrage geöffnet) Kreditkarten: American Express, Visa, Mastercard

Im idyllischen Wermelskirchener Ortsteil Dhünn empfängt das Hotel und Restaurant „ Zu den Drei Linden“ seine Gäste mit dörflicher Idylle und bergischer Gastlichkeit.

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Hotel & Restaurant Schützenburg

Ein Ort mit ehrlicher Gastfreundschaft

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ur Messe nach Köln oder geschäftlich nach Leverkusen – und abends die Ruhe des Bergischen Landes genießen. Oder einfach mal ein verlängertes Wochenende ausspannen und abschalten, wandern, radeln und die Natur genießen. In Burscheid, naturnah auf einem Höhenrücken nur rund 25 km nördlich von Köln gelegen, ist beides möglich. Denn dort empfängt das traditionsreiche Hotel Schützenburg Business- wie Urlaubsgäste und verwöhnt mit einer entspannten Atmosphäre, 35 modernen, gemütlichen Zimmern und einer sehr guten Küche. „Wir haben das Hotel im März vergangenen Jahres übernommen und wollen es wieder zu einem Treffpunkt für die Burscheider und ihre Besucher machen. Seit eh und je war die Schützenburg erfüllt vom regen Vereinsleben unserer Stadt, das Restaurant und unsere zwei Bundes-

Warmes Kirschholz, frische Blumen und dezente Dekorationen stecken den Rahmen für eine rundum gelungene Atmosphäre im Restaurant.

kegelbahnen waren Begegnungsstätte für Jung und Alt. Und genau so soll es wieder werden“, sagt die junge Geschäftsführerin Alicia Roser Wiendl. Als gebürtige Burscheiderin kennt sie sich aus, ist sehr ambitioniert. Das gilt auch für ihren Lebensgefährten Rudolf Meder, der die Verantwortung in der Küche des Hotels übernommen hat. Tatkräftig unterstützt werden die jungen Gastgeber von Empfangsleiter Marco Pflüger. Burscheids größtem Hotel tut der frische Wind unter der neuen Leitung sichtbar

Ein Klassiker, winterlich inszeniert: Gebratener Lammrücken mit Süßkartoffelstampf und gebratenem Spitzkohl.

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sehr gut an“, verrät Alicia Roser Wiendl. Zur Kaffeezeit am Nachmittag hat sie die Tradition der Bergischen Waffeln im Hause wiederbelebt. Natürlich gibt es auch andere Kuchen und Gebäck. Die reguläre Speisekarte wird durch saisonale lukullische Aktionen nochmals aufgewertet. Ab Aschermittwoch bis Karfreitag gibt es während der „Fischwochen“ alles, was die internationale Fischküche zu bieten hat. Und im Sommer findet ab Mai auf der Hotelterrasse jeden dritten Samstag im Monat ein Sommer-Grillabend statt. Mit saftigen Steaks, Würstchen, Spareribs und allem, was dazugehört. r Hotel & Restaurant Schützenburg Geschäftsführung: Alicia Roser Wiendl Hauptstraße 116, D-51399 Burscheid Tel.: 0 21 74 / 7 87 40, Fax: 0 21 74 / 6 38 47 E-Mail: info@hotel-schuetzenburg.de Internet: www.hotel-schuetzenburg.de Öffnungszeiten Küche: Mo. bis Sa. 12.00 – 14.00 Uhr und 18.00 – 22.00 Uhr, Sonn- und Feiertage 11.30 – 14.00 Uhr und 17.30 – 21.00 Uhr Zimmerpreise: EZ ab 77 Euro, DZ ab 97 Euro inkl. Frühstück Kreditkarten: American Express, Diners Club, Mastercard, Visa, EC-Karte

gut. „So langsam gewinnen wir mit unserer ehrlichen, frisch zubereiteten deutschen Küche die alten Stammgäste wieder zurück und machen die jungen Gäste neugierig“, freut sich Küchenchef Rudolf Meder. Der 28-Jährige setzt so oft wie möglich auf Produkte aus der Region – so wie beim Wild aus der Jagd der Hoteleigentümer. Kein Wunder, dass der Hirschbraten mit Rahmwirsing und Steckrübenstampf und der Sauerbraten vom Wildschwein an Serviettenknödel und Pastinakenpüree so gut ankommen. Köstlich auch das gebratene Saiblingsfilet (aus der Forellenzucht Fischer in Leverkusen) an Babyblattspinat, Tagliatelle und Parmesanglacage oder „Himmel und Äd“ – gebratene Blutwurst, Kartoffelpüree, geschmorte Zwiebel und Apfelmus – ein echter Kölner Klassiker. Aber auch an Vegetarier und Veganer wurde gedacht: „Unser veganes Rotweingulasch mit Pfannenknödel und Apfelrotkohl kommt

Eine wohnliche Atmosphäre macht den Aufenthalt in den gemütlichen Zimmern sehr angenehm.

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Thunfisch-Variationen. Hotel Restaurant zur Post

Genussbotschafter: die Gebrüder Wilbrand

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Sympathisch, kreativ, erfolgreich: die Sterneköche Christopher und Alejandro Wilbrand.

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ie zählen zu den 100 besten Köchen Deutschlands, Gault&Millau lobt ihr Können mit 17 Punkten und über ihrem Hotel Restaurant zur Post im bergischen Odenthal strahlt bereits seit 2004 ein Michelin-Stern: die Brüder Christopher und Alejandro Wilbrand. Perfekt präsentieren sie die grenzenlose Welt des globalen Genusses – kreativ von regionalen Spezialitäten über mediterrane Köstlichkeiten bis zur Haute Cuisine. Aus dem elterlichen Gasthaus schufen die auf Ibiza geborenen Köche ein Gourmetrestaurant mit modernen Zimmern und der gemütlichen Postschänke. „Wir waren Kinder, als unsere Eltern Spanien verließen und zurück ins Bergische


Ware aber dort, wo wir eine erstklassige Qualität bekommen und schauen selbstverständlich auch in andere europäische Regionen“, fasst Alejandro Wilbrand das Erfolgskonzept zusammen. Inzwischen sind die kochenden Brüder weit über die Grenzen ihrer Heimatgemeinde hinaus bekannt und oft zieht es besonders glückliche Menschen hierher. „Unser Festsaal im ersten Stock ist bei Brautpaaren sehr beliebt. Wir tun alles dafür, ihnen den schönsten Tag des Lebens unvergesslich zu machen. Außerdem bekommt unsere Event-Showküche eine immer größere Bedeutung. Keine Kochkurse, sondern Live-Cooking mit Gästen ist äußerst angesagt“, so Alejandro Wilbrand. Der Jüngste im Bunde ist Bruder Thomas. Nah am Gast zeichnet er für den Service und die hervorragende Auswahl edler Tropfen verantwortlich. r

Land kehrten. Vater war Koch, die Post unser Zuhause“, erzählt Christopher Wilbrand. Nach seiner Ausbildung reiste er einige Jahre durch Europa, kochte u. a. im Breitenbacher Hof, in Mailand und in einem Grotto in der Schweiz. Alejandro absolvierte außer der Kochausbildung noch eine Konditorlehre. Viele Jahre standen sie gemeinsam mit dem Vater am Herd, 2004 übernahmen sie den Gasthof. „Natürlich haben wir renoviert, umgebaut, modernisiert. Uns ist es ganz wichtig, dem Gast nur das Beste zu bieten. Wir legen Wert auf Regionalität und hochwertige Produkte, kennen unsere heimischen Lieferanten persönlich. Forellen kommen von Dennis Hahn aus Wipperfürth, frischer geht nicht. Wild stammt aus dem Revier des Fürsten Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein und die Gänse liefert uns Robert Lennerts. Der ist nicht nur Odenthals Bürgermeister und singt in einer Band, sondern betreibt auch eine eigene Gänsezucht. Letztendlich beziehen wir unsere

Bis zu 80 Brautpaare feiern jährlich im wunderschönen Festsaal ihre Hochzeit.

Hotel Restaurant zur Post Gastgeber: Alejandro, Christopher und Thomas Wilbrand Altenberger-Dom-Str. 23, D-51519 Odenthal E-Mail: info@hotel-restaurant-zur-post.de  Internet: www.hotel-restaurant-zur-post.de Telefon: 0 22 02 / 97 77 80 Öffnungszeiten Küche Gourmetrestaurant: 18.00 – 22.00 Uhr, Sa., So. 12.00 – 14.00 Uhr und 18.00 – 22.00 Uhr, Ruhetage: Mo., Di. Öffnungszeiten Postschänke (Bib Gourmand): 12.00 – 14.00 Uhr und 18.00 – 22.00 Uhr Ruhetage: Mo., Di., 16 Zimmer, Übernachtungspreise: DZ ab 129 Euro inklusive Frühstück Festsaal (bis 120 Personen), Catering Nächstes Event: 29. Februar 2020 Vokalsolisten Kärnten in 4 Akten, Menü inkl. Wein und musikalischer Unterhaltung: 109 Euro pro Person, Kreditkarten: alle

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Darf auf der Speisekarte nicht fehlen: Die „Bergischen Tapas“ sind ein kulinarischer Renner.

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Hotel-Restaurant Stremme

Bergische Gastlichkeit genießen

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amilienbetriebe, die generationsübergreifend zum gastlichen Mittelpunkt eines Ortes zählen, wo heimische Lebensart ebenso gepflegt wird wie eine gehobene, regional geprägte Küche, sind heute leider sehr rar. Im Gummersbacher Ortsteil Becke findet man noch ein solch gastronomisches Kleinod. „In Becke geht man gerne zu Stremme“, sagt Eric Stremme nicht ohne Stolz. Wer das freimütig bekennt, weiß um die Beliebtheit dieser traditionellen gastlichen Einkehr-Adresse, die er in zweiter Generation zusammen mit seiner Frau Ute gut auf Kurs hält. Eingebettet ins Tagesgeschehen, als zusätzlicher Anreiz nach einem Aufenthalt im nahen Gummersbach, nach einer Rad-, Wander- oder Motorradtour im Oberbergischen oder für Festlichkeiten und Events, kehrt man immer wieder gerne in die Beckestraße ein. Diesem Umstand kommt das Speisen- und Raumangebot ebenso entgegen wie die Möglichkeit, bei den Stremmes besondere Momente im Leben zu feiern. Die ehrliche regionale Frischeküche von Eric Stremme spannt den Genussbogen zwischen Klassikern, Menüs, Saison- und À-la-Carte-Gerichten. Ein Blick auf die Speisekarte weckt die Vorfreude auf kulinarische Köstlichkeiten, macht Lust auf den Genuss von Rheinischem Sauerbraten oder Dicke Bohnen, so „wie von der Oma“. Kenner des Hauses haben wahrscheinlich den Donnerstag fest im Kalender angekreuzt, wenn das bergische Leibgericht Reibekuchen in vielen Variationen den Anhängern regionaler Spezialitäten ein kulinarisches Glücksgefühl beschert. Das Bekenntnis zum heimischen Produkt unterstreicht den Anspruch, die beliebten „Bergischen Tapas“ mit Lokalkolorit zu versehen. Wer das kleine Speckpfannküchlein, die Blutwurst mit Reibekuchen, die Kartoffelsuppe, die Bergische Potthucke und die Kottenbutter einmal gegessen hat, wird sie sich nie wieder entgehen lassen. Vom heimischen Jäger frisch auf den Tisch kommen die Hirsch- und Wildschweinspezialitäten. Fischfreunde dürfen sich schon jetzt auf die Schätze aus Neptuns Reich im Rahmen des Fischessens am

Gemütliche Räumlichkeiten stecken den Rahmen für allerlei Festlichkeiten.

Großzügige Zimmer mit modernem Komfort.

Aschermittwoch freuen. Im Service sorgt die gelernte Hotelfachfrau Ute Stremme dafür, dass der Gast aufmerksam umsorgt wird. Wer nach fröhlicher Runde nicht mehr ins Auto steigen möchte, für den bieten sich 17 großzügige Zimmer mit zeitgemäßem Komfort und neu renovierten Bädern an. r

Hotel-Restaurant Stremme Gastgeber: Ute und Eric Stremme Beckestr. 55, D-51647 Gummersbach Tel.: 0 22 61 / 9 26 40, Fax: 0 22 61 / 2 95 21 info@hotel-stremme.de, www.hotel-stremme.de Öffnungszeiten Restaurant: Di. ab 16.00 Uhr, Mi. bis So. 11.30 Uhr – 14.00 Uhr, 18.00 – 21.30 Uhr, Mo. Ruhetag (für größere Gesellschaften wird geöffnet)

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Links: Ein Hochgenuss für jeden Gaumen: leicht angebratener, marinierter Thunfisch mit Sesammayonnaise, Ingwergel und Krabbenchips. Oben: Auch internationale Gäste sind von dieser Spezialität begeistert: Ochsenbäckchen in Rotweinjus mit Romanesco-Flan und Petersilienkartoffeln.

Geprägt von den Naturmaterialien Holz und Stein, verwöhnt das Restaurant „Engelbert’s“ nicht nur mit einer warmen, wohnlich entspannten Atmosphäre, sondern ebenso mit einer vorzüglichen Küche.

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Haus am Markt

Hier bleibt man gerne länger

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ipperfürth liegt im Herzen des Bergischen Landes und zählte im Mittelalter zu den bedeutendsten Hansestädten des Binnenlandes. Noch heute entspricht der historische Stadtkern in seinem Grundriss im Wesentlichen dem des 14. Jahrhunderts. Insbesondere der schöne große Marktplatz mit seinen wunderschön restaurierten Fachwerkhäusern besticht durch sein einzigartiges Flair. Eines davon ist das „KarlJosef-Haus“ mit seiner imposanten, hohen Freitreppe. Es ist eines der wenigen Stadtpalais, die die große Feuersbrunst im Jahre 1795 unbeschadet überstanden haben. Seine Grundmauern können bis ins Jahr 1785 datiert werden und es erlebte im Laufe der Jahrhunderte eine bewegte Geschichte. Seit zwei Jahren nun begeistert das zuvor aufwendig kernsanierte Gebäude Besucher von nah und fern als zauberhaftes Hotel und Restaurant. Unter dem Namen Haus am Markt bieten Petra und Christoph Schwamborn einem internationalen Publikum ein wundervolles Zuhause auf Zeit, welches sensibel die Gratwanderung zwischen traditionellen und modernen Aspekten vereint. „Wir

sind ein kleiner, feiner Familienbetrieb, dem es am Herzen liegt, die persönliche Ansprache zu unseren Gästen zu pflegen. Das ist uns sehr wichtig und das macht uns aus“, betont Petra Schwamborn in ihrer entwaffnend herzlichen Art. In jeder Beziehung ansprechend präsentiert sich die gastronomische Seite des Hauses am Markt. Geprägt von den Naturmaterialien Holz und Stein, verwöhnt das Restaurant „Engelbert’s“ nicht nur mit einer warmen, wohnlich entspannten Atmosphäre, sondern ebenso mit einer vorzüglichen Küche. „Wir kochen bodenständig und gehoben regional, sind aber alles andere als abgehoben. Gerade von unseren internationalen Gästen bekommen wir sehr viel Lob für unsere Küche“, sagt Gastgeber Christoph Schwamborn stolz. So punktet er beim Publikum mit Zubereitungen wie Kalbsroulade mit DijonZwiebelspeck-Füllung, Kartoffelpüree, gemischtem Gemüse und Rotweinjus, dem Klassiker „Surf & Turf“ – Rinderfilet mit gebratenen Garnelen, Kartoffel-TrüffelPüree, Pak-Choi und Kräuterseitlingen oder gebratenem Zander mit Bratkartoffeln, Gurkensalat und hausgemachter Remoulade. Dazu begleiten edle Tropfen von der kenntnisreich zusammengestellten Weinkarte. Ein beliebter Treffpunkt für Hotelgäste wie Einheimische ist die gemütliche Bar mit Blick auf den Markt-

platz. Für exklusive kleine Veranstaltungen bis 14 Personen bietet sich die urige Weinbar „1785“ im antiken Gewölbekeller des Hauses an. Und während warmer Sommertage und -abende lockt die schicke Speiseterrasse hinter dem Haus unter den freien Himmel. Darüber hinaus ist man wirklich bestens einquartiert in einem der 29 stimmungsvollen Zimmer des Hotels, welche sich auf das Haupthaus sowie einen modernen Neubau vis-à-vis dem Fuße des Klosterberges verteilen. Sämtliche Zimmer des komplett barrierefreien Hotels verfügen über TV, Schreibtisch, eine geräumige Rainshower-Dusche zum Entspannen sowie freies WLAN. Einige Zimmer sind sogar mit Balkon oder Terrasse ausgestattet. Auch gibt es genügend Parkplätze – ein Segen in der Innenstadt. r Haus am Markt Gastgeber: Petra und Christoph Schwamborn Marktplatz 17 (Navi: Klosterstr. 3) D-51688 Wipperfürth Telefon: 0 22 67 / 65 69 70 E-Mail: info@hausammarktwipp.de Internet: www.hausammarktwipp.de Öffnungszeiten Küche: 18.00 – 21.00 Uhr, So. Schlemmerfrühstück 8.00 – 12.30 Uhr Ruhetage: Donnerstag, Sonntagabend Zimmerpreise: EZ 95 Euro, DZ 120 – 150 Euro inkl. Frühstück Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte

Die Doppelzimmer im Gästehaus vis-à-vis präsentieren sich großzügig und modern.

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Haus am Berg

„Absolut

Saisonal“

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as kleine rote Häuschen direkt neben der katholischen Kirche im idyllischen Ortsteil Berg-Seelscheid begeistert mit historischer Fachwerkarchitektur und einer außergewöhnlichen Genussadresse. Verantwortlich für die „Haus am Berg“-Genusswelt sind Ulrike Schell und Michael Frank, die mit großer Liebe zum Metier die historische Adresse zu einer der nachhaltigsten Schlemmeradressen der Region gemacht haben. Und es ist ein wahres Vergnügen, die saisonal wechselnde Karte zu lesen: fantasievolle und lebendige Frischeküche vom Feinsten und seit Dezember letzten Jahres bis ins Detail „Absolut Saisonal“. Das heißt, dass Michael Frank in seiner Küche ausschließlich

Bringen seit vier Jahren frischen gastronomischen Wind in die Traditionsadresse: Ulrike Schell und Michael Frank. Die Geschichte des historischen Häuschen ist allgegenwärtig und steckt den behaglichen Rahmen für die innovative Frischeküche und die unkomplizierte Gastlichkeit des jungen Power-Paares.

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Die Weinkompetenz der beiden Vollblutgastronomen hat sich weit über die Region hinaus herumgesprochen.

Michael Frank verwendet in seiner Küche ausschließlich Produkte von ausgesuchten Lieferanten. So wurden für dieses Dessert heimische Himbeeren zu einem Himbeermark verarbeitet, die Orangen stammen von einem befreundeten BioBauern aus Spanien und die Milch von Wasserbüffeln aus artgerechter Tierhaltung.

mit Produkten arbeitet, die von ausgesuchten Lieferanten stammen und er ganz bewusst auf jegliche Geschmacksverstärker oder künstliche Zusatzstoffe verzichtet. „Fast vier Jahre hat es gedauert, bis wir unser Lieferanten-Netzwerk soweit ausgebaut haben, dass wir für alle Produkte Erzeuger gefunden haben, die unsere Philosophie in Bezug auf Nachhaltigkeit und Qualität teilen. So stammt das Wild von befreundeten Jägern aus der Region, das Fleisch von der Metzgerei Max Herchenbach in Much, die nur Tiere aus regionaler, artgerechter Haltung verarbeitet, Hähnchen, Ente und Gänse kommen aus der Freilandhaltung vom Bauernhof Schmitz im nahe gelegenen Lohmar, Obst und Gemüse von regionalen Biobauern. „Seit letztem Dezember verarbeiten wir zu 100 Prozent nur Produkte aus nachhaltiger Produktion und natürlich das, was in unserem eigenen Garten wächst“, betont Michael Frank. „Und natürlich machen wir – von den Ravioli bis zu den Markklößchen in der Suppe, von den Fonds bis zu den Chutneys – alles selbst.“ Und das schmeckt man! Bei den Klassikern wie den herzhaften rheinhessischen Tapas oder den mit Frischkäse und sautierten Bio-Pilzen gefüllten Ravioli genauso wie bei den winterlichen Dauerbrennern rund um Ente, Wild und Co. Die zahlreichen Stammgäste schätzen das Haus am Berg aber nicht nur wegen der innovativen Küche, sondern auch wegen des ungezwungenen, aber stets professionellen Services und last, but not least wegen der außergewöhnlichen Weinempfehlungen, bei denen Weinexpertin Ulrike Schell gerne in Deutschland, insbesondere in ihrer rheinhessischen Heimat, bleibt. Die Weinkompetenz der beiden Vollblutgastronomen hat sich längst herumgesprochen, sodass das Angebot, die Weine auch für den Genuss zu Hause zu ordern, sehr gut angenommen wird. r Haus am Berg Gastgeber: Ulrike Schell und Michael Frank Bergstraße 56a D-53819 Neunkirchen-Seelscheid Telefon: 0 22 47 / 3 02 52 66 E-Mail: info@haus-am-berg-seelscheid.de Internet: www.haus-am-berg-seelscheid.de Öffnungszeiten Küche: Dienstag bis Samstag ab 17.00 Uhr, Sonntag ab 11.00 Uhr Ruhetag: Montag , Betriebsferien: 17. 2. – 29. 2. 2020, Kreditkarten: EC-Karte, Visa

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Nicht nur optisch ein Hochgenuss: das exquisite Beef Tatar nach Art des Hauses.

Das Schulhaus

School’s out forever

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och bis vor wenigen Jahren wurden in dem schmucken bergischen Schulgebäude im Villenviertel von Schwelm Grundschulkinder unterrichtet. Seit November 2018 logieren dort Gäste sehr komfortabel in den ehemaligen Klassenzimmern. „Nach 30 Jahren Romantik Hotel Kronprinz in Berlin Halensee haben mein Partner Marc Konopatzki und ich ein neues, erstrebenswertes Hotelobjekt gesucht. Wir wurden schließlich in Schwelm, der Kreisstadt des Ennepe-Ruhr-Kreises, fündig. Der große Vorteil war, dass der Eigentümer das Hotel nach unseren Wünschen und Vor-

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Ein frisches, helles Interieur, große Bäder sowie Individualität zeichnen die Zimmer des Schulhauses aus.


Stylisches Ambiente, große Gemeinschaftstische und Liebe zum Detail machen die außergewöhnliche Gestaltung des Restaurants Die Turnhalle aus.

stellungen umgebaut und eingerichtet hat – für uns wie ein Sechser im Lotto“, berichtet der Berliner Hotelier Kurt Hermandung. So wurde das komplette Interieur der 35 zeitgemäß wohnlichen Hotelzimmer (kein Grundriss gleicht dem anderen) sowie des Restaurants „Die Turnhalle“ vom Schwarzwälder Möbelbauer Baur in hellen freundlichen Holztönen gestaltet. „Da das Gebäude unter Denkmalschutz steht, haben wir so viel wie möglich von der Original-Substanz des alten Schulhauses erhalten. Dazu gehören auch die beiden antiken Trinkbrunnen im Treppenhaus des Hotels, an denen sich unsere Gäste vitalisiertes frisches Trinkwasser in Karaffen abfüllen können“, erzählt Marc Konopatzki. Überall im Haus trifft der Gast auf kleine Hinweise, die an die einstige Bestimmung

des Schulhauses erinnern: seien es die Zimmernummern in Form von beschrifteten Schiefertafeln, Schultüten und Lederranzen im Foyer oder die Exponate – übermalte Geografiekarten – des rumänischen Künstlers Johann Jakob, die in jedem Zimmer hängen. Gäste schätzen außerdem die unmittelbare Nähe zur Schwelmer Fußgängerzone, freie Parkplätze sowie die Möglichkeit, mit bis zu 84 Personen im Hause zu tagen. In der durch einen neuen Zwischentrakt mit dem Schulgebäude verbundenen, ehemaligen Turnhalle befindet sich heute das stylische Restaurant. Zahlreiche stilisierte Elemente wie Ringe und Seile integrieren sich als bewusste Designelemente in die aufwendige Gestaltung. Der Schweizer Küchenchef Kevin Zutter steht für eine modern interpretierte deut-

sche Frischeküche mit regionalem Bezug. Casual Dining, bei dem auch die ästhetische Präsentation nicht zu kurz kommt. Und das alles in einem lockeren, entspannten Ambiente. „Darauf legen wir großen Wert“, so die Gastgeber. Auch die Weinauswahl passt. Hier stehen die jungen deutschen Winzer im Fokus. r Das Schulhaus Gastgeber: Marc Konopatzki und Kurt Hermandung Westfalendamm 15, D-58332 Schwelm Telefon: 0 23 36 / 8 19 88 33 info@schulhaushotel.de, www.schulhaushotel.de Öffnungszeiten Küche: Restaurant Turnhalle Di. bis Sa. 18.00 – 22.00 Uhr, Ruhetage: So., Mo. Zimmerpreise: EZ 95 – 135 Euro, DZ 120 – 180 Euro, Frühstück 15,00 Euro p. P. Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte

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Ruhrgebiet A

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Restaurant Palmgarden

Genuss-Tour durch das

Ruhrgebiet


Urban und geprägt von der Bergarbeitervergangenheit, zieht sich noch heute eine einzigartige Industriekultur durch das Revier, die sich auch in der Gastronomie widerspiegelt. Rund um Ruhr und Emscher wird in Traditionshäusern ebenso groß aufgekocht wie beim Edelitaliener in Duisburg oder in Hotelrestaurants in Herne und Essen. Nicht fehlen dürfen die kulinarischen Events, die regionale und internationale Spezialitäten in den Mittelpunkt stellen. Vom 1. Februar bis zum 31. März geht auch in diesem Jahr wieder das beliebte „Menue Karussell“ in zahlreichen Städten über die Bühne. Te x t : S a b i n e H e r d e r, G u n d u l a L u i g - R u n g e , B e r n d Te i c h g r ä b e r, F o t o s : K l a u s L o r k e , Yd o S o l


Kulinarisches Herz der Spielbank Dortmund-Hohensyburg: Das Sternerestaurant Palmgarden. Rechts oben: Seit sieben Jahren strahlt hell ein Michelin-Stern über der kreativen Kochkunst von Michael Dyllong. Den kulinarischen Winter feiert die Küche mit einem Hauch Exotik aus Zitronenblüte, Blutorange und Kokos mit Thunfisch.

Restaurant Palmgarden

Sterngekrönter Genuss-Hauptgewinn

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och über dem Ruhrtal thront die Spielbank Hohensyburg, ein glitzerndes Beispiel für die moderne Architektur der 80er Jahre. Gäste, die den Weg hierher finden, haben allesamt hohe Erwartungen. Ob sie beim Spiel ihr Glück finden, kann niemand wissen, doch eines ist zu 100 Prozent sicher: Ein Abend im Restaurant Palmgarden ist immer ein Hauptgewinn. Und jeder, der schon einmal das Flaggschiff der Westspiel Gastronomie besucht hat, möchte die Ausnahmeadresse lieber für sich behalten. Denn die wenigen Tische in dem stylishen, 2017 komplett neu designten Restaurant sind besonders am Wochenende heiß begehrt. Das liegt zum einen an dem eindrucksvollen Panorama mit Blick über das grüne Ruhrtal, aber in der Hauptsache an dem jungen, jedoch stets professionellen Service und der exzellenten Küche. Verantwortlich dafür: Michael Dyllong, der in den letzten zehn Jahren das Palmgarden als Dortmunds erste kulinarische Adresse etabliert hat. Getreu seinem Motto „Gut essen und trin-

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ken soll jedem Spaß machen“ agiert das junge Serviceteam so, dass sich hier Jung und Alt, Spielbankbesucher und Geschäftsleute, Gourmeteinsteiger und internationale Feinschmecker gleichermaßen wohlfühlen. Egal, ob die Gäste ein Drei-Gang-Menü für unter 50 Euro, ein Sieben-Gang-Menü mit korrespondierenden Weinen, einen aufregenden Gourmetabend am Chef’s Table oder eines der kreativ komponierten Menüs mit ausgesuchten Spezialitäten wie Wagyu Beef, Kaviar oder Gänseleber (gegen Aufpreis) genießen möchten. Die sinnenfreudige Atmosphäre und die ungewöhnliche Preisgestaltung ist jedoch nur einer der Gründe, warum der Stammkundenanteil stetig wächst – die von Michelin bereits seit 2013 mit einem Stern ausgezeichnete erfrischend junge Küche ein anderer. Michael Dyllong, der nach seiner Ausbildung und den Wanderjahren in der TopGastronomie bereits mit 23 Jahren zum Palmgarden-Küchenchef berufen wurde und seit 2019 als Küchendirektor für die gesamte Gastronomie der Spielbank Hohensyburg zuständig ist, kocht aus frischesten und besten Zutaten, so wie es dem Eigengeschmack der Produkte am besten zukommt, aber immer mit einer

gehörigen Portion kreativer Fantasie und pfiffigen Ideen. Standards – außer den fast schon legendären „Schwarzen Steine“ und Gourmet-Musts – sucht man auf der Karte vergebens. Stattdessen entführen ungewöhnliche Kreationen wie eine Jakobsmuschel mit Tom Kha Gai, Koriander und Curcuma oder ein St. Pierre mit Lauch, Kartoffel und Kernöl in ein Aromen-Schlaraffenland, das selbst weitgereiste Gourmets immer wieder zu überraschen versteht. Größten Wert legt das junge und ambitionierte Küchenteam auf eine herausragende Produktqualität. So stammen die Fische nur aus dem Wildfang. Das Fleisch von ausgesuchten Rassen aus artgerechter Haltung, Wild von befreundeten Jägern und Käse vom Maître Affineur Bernard Antony. r Restaurant Palmgarden Küchendirektor: Michael Dyllong Hohensyburgstraße 200 D-44265 Dortmund Telefon: 02 31 / 77 40 735 E-Mail: info@palmgarden-restaurant.de Internet: www.palmgarden-restaurant.de Öffnungszeiten Küche: Mi. bis So. ab 18.00 Uhr Ruhetage: Montag und Dienstag Kreditkarten: American Express, Visa, Mastercard


Fasan, Waldpilze, Birnen und weißer Alba-Trüffel.

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Ein wahrer Genuss: Eifel-LammrĂźcken mit Bauch und Bries, Naturjus, Coco-Bohnen und Spinat.

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lang Direktor im Fünf-Sterne-Hotel Palais Coburg, um danach bis Mitte 2016 als General Manager das Aida-Kreuzfahrtschiff gut auf Kurs zu halten. An Bord seiner neuen Wirkungsstätte in Herne führt er das Traditionshotel mit Geschick und guten neuen Ideen. „Mit einem neuen gastronomischen Konzept und einem neuen Chefkoch ist es uns gelungen, bei der Zeitschrift „Feinschmecker“ in die Liste der 500 besten Restaurants in Deutschland zu kommen“, erzählt Jan Hendrik van Dillen. „Aktuell ist unser Gourmet-Restaurant Gute Stube mit 13 Punkten im Gault&Millau gelistet.“ Von 2017 bis 2018 wurde das Hotel komplett renoviert und bietet nun 71 Zimmer und eine Sauna auf Vier-Sterne-Niveau. Befragt nach den weiteren Vorzügen, muss der Gastgeber nicht lange überlegen: „Es gibt wohl kaum ein Tagungshotel mit internationalem Businesspublikum, das über eine so hervorragende Gastronomie verfügt.“ Küchenchef Thorsten Brodal überzeugt nach Stationen in der SterneGastronomie im Restaurant „Gute Stube“

Lichtdurchflutete Wohlfühl-Atmosphäre im Gourmet-Restaurant „Gute Stube“.

Parkhotel Herne

Tagungshotel mit hervorragender Gastronomie

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er erste Eindruck ist nicht zu wiederholen und bleibt zumindest in Herne in allerbester Erinnerung. Schon bei der Anfahrt fällt der Blick auf den alten Park und sodann auf das exponiert darin gelegene Vier-Sterne-Parkhotel Herne. Seit dem 1. Januar 2017 hat Jan Hendrik van Dillen die Leitung des Hauses mit der dazugehörigen Gastronomie von seinem Vater übernommen. In der Branche ist der Hotelierssohn – sein Vater Ulrich van Dillen führte in Hotel und Restaurant jahrelang Regie – kein Unbekannter. Den feinen Schliff für sein Wirken als Gastgeber holte sich Confrère Jan Hendrik van Dillen bei einer Ausbildung zum Hotelfachmann im Münsterland, bevor es ihn nach Wien zog. Dort war er acht Jahre

Gebeizter Lachs und Räucheraal mit Saiblings-Kaviar, Kapuzinerkresse, Radieschen und gepickelten Gurken. Gastgeber Jan Hendrik van Dillen mit seinem Labrador-Weimaraner-Mischling „Anton“.

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Gemütlicher Anlaufpunkt für einen geselligen Abend: Das Restaurant „Stübchen“.

mit einer klassisch-französischen Küche. Von der Karte grüßen Gaumen-Events wie Langustino-Carpaccio mit Kaviar Marinade oder glasiertes Jungschweinbäckchen. Als Hauptgang empfiehlt sich der EifelLammrücken mit Bauch und Bries, Naturjus, Coco-Bohnen und Spinat. Fischfreunde kommen bei Glattbutt in weißer Tomaten-Nage, Meeresschnecken Pak Choi und Sepia-Risotto auf ihre Kosten. Neben diesen Gerichten aus der anspruchsvollen Küche sind aber auch Klassiker aus der „Stübchen“-Küche im Restaurant wie Geschnetzeltes, Roastbeef oder auch das klassische Wiener Schnitzel erhältlich. Mittags bietet die „Gute Stube“ weiterhin klassisch-bürgerliche Gerichte wie Roastbeef kalt mit Remouladensoße und Röst-

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kartoffeln, argentinisches Rinderrückensteak mit Speck-Böhnchen oder zart gebratene Kalbsleberscheiben Berliner Art an. Mit viel Sachverstand führt die junge Sommelière Nadine Briese durch die Weinkarte mit rund 100 Positionen. Den Schwerpunkt legt sie auf Weine aus der Neuen Welt, wobei Paradewinzer ebenso gelistet sind wie Newcomer mit Potenzial. Als Anlaufpunkte für einen netten Abend zu zweit oder in geselliger Runde zeigt sich weiterhin das bei vielen Hernern beliebte „Stübchen“. Eine abwechslungsreiche Speisekarte mit tollen, mediterranen Leckereien für den kleinen Hunger, als auch deftige, westfälische Gerichte für den größeren Appetit lassen die Herzen der Gäste höherschlagen. Fest im Kalen-

der angekreuzt haben sich viele das angesagte Westfälische Büfett an jedem ersten Freitag im Monat. r Parkhotel Herne Gastgeber: Jan Hendrik van Dillen Schaeferstraße 109 / 111 D-44623 Herne Telefon: 0 23 23 / 9 55-0 Telefax: 0 23 23 / 9 55-222 E-Mail: rezeption@parkhotel-herne.de Internet: www.parkhotel-herne.de Öffnungszeiten Gourmet-Restaurant Gute Stube: Dienstag bis Sonntag: 11.00 – 15.00 Uhr und 18.00 – 23.00 Uhr, Ruhetag: Montag Öffnungszeiten „Stübchen“: Montag bis Sonntag: 17.00 – 24.00 Uhr, Küche ab 18.00 Uhr Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte, American Express, JCB


Ein Klassiker: Bratwurst vom Iberico-Schwein mit Curry-Himbeersoße und Harissa-Mayonnaise.

Heiner’s

IndustrieArchitektur und Gastronomiekultur

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chon von weitem fordert der Förderturm mit der Herkules-Skulptur von Künstler Markus Lüpertz geradezu auf, einen Blick auf das Gelände der Alten Zeche Nordstern in Gelsenkirchen zu werfen. Wo Industrie-Architektur und Gastronomiekultur aufeinandertreffen, findet man Heiner’s Restaurant als Teil eines Gastronomie- und Hotelkomplexes. Das geschärfte Profil verdankt die gastronomische Adresse nicht nur der Ziegelsteinoptik des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes der Zeche, sondern auch den Darbietungen aus der Küche. „Wir setzen auf internationale Gerichte mit Bezug zur Region“, erklärt Betriebsleiter Sami Nofal das Konzept. „Unsere Philosophie ist ein klares Bekenntnis zur traditionellen Küche, die in erster Linie durch Offenheit und Ehrlichkeit besticht.“ Und so finden sich auf der Speisekarte auch „Gerichte mit Geschichte“, die den oftmals kargen, manchmal aber auch reichen Speiseplan der Bergarbeiter näherbringen. Angefangen bei der beliebten Heiner’s Mettstulle bis zur Bratwurst vom

Iberico-Schwein. Nicht fehlen dürfen auch Heiner’s „Himmel & Ääd“ oder Königsberger Klopse. Rasch wir klar: Typische heimische Gerichte werden neu und durchaus überraschend interpretiert. Köstliches für den kleinen Hunger steht ebenso auf der Karte wie Gaumen-Events im Rahmen eines Fünf-Gang-Menüs mit Weinbegleitung. Auch für den schnellen und unkomplizierten Business-Lunch ist das Heiner’s eine gute Adresse und natürlich ist auch das Lunchbüfett an Sonn- und Feiertagen eine kulinarische Entdeckung wert. Wer nach dem Genuss all der Kulinarien sein müdes Haupt betten möchte, der kann

dies im benachbarten Heiner’s Parkhotel tun. Das Vier-Sterne-Hotel verfügt über 36 Zimmer und Suiten. Eintreten und vom Alltag abtauchen heißt es im Wellness- und Fitnessbereich „Wetalis“. r Heiner’s Betriebsleiter: Sami Nofal Am Bugapark 1d, D-45899 Gelsenkirchen (im Nordsternpark) Tel.: 02 09 / 1 77 22 22, Fax: 02 09 / 1 77 21 75 info@heiners.info, www.heiners.info Öffnungszeiten Küche: 12.00 – 15.00 Uhr und 17.30 – 22.00 Uhr, Ruhetag: keiner Kreditkarten: American Express, Diners Club, Mastercard, Visa, EC-Karte

Unbedingt probieren: Heiner’s „Himmel & Ääd“.

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Unbedingt probieren: Risotto mit Spargel. Rechts: Ein kulinarischer Chartbreaker: Rinderfiletsteak vom Paraguay-Rind.

RESTAURANT AM PARK im Sheraton Essen

Mit neuem Steak-Konzept

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estaurants in Hotels gelten oft als schwieriges Terrain, weil sie sich langweilig und uninspiriert präsentieren. Ganz anders im Sheraton Hotel in Essen. Hier setzt man im Restaurant am Park auf eine moderne, differenzierte Positionierung. Mit Blick auf den grünen Stadtgarten zeigt sich das neue SteakKonzept als Weg zum gastronomischen Erfolg. Befragt nach den Vorzügen des Restaurants, muss F & B Manager Engin Sevim nicht lange überlegen: „Einfach nur essen gehen war gestern. Heute will sich der internationale Gast in ungezwungener Atmosphäre wohlfühlen und dem Erfolgsgeheimnis von Genuss, Erlebnis und Ambiente nachspüren.“ Dafür läuft Küchenchef Peter Meistes an den Herden

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zur Höchstform auf, um eine SteakKultur nach dem Vorbild berühmter Steakhäuser zu zelebrieren. Was er auf die Karte setzt, ist Ribeye vom irischen Rind, T-Bonesteak vom deutschen Kalb oder Rinderfiletsteak vom Paraguay-Rind als kulinarischer Chartbreaker. Es sind aber nicht nur Steaks, die sich im Restaurant am Park auf der Karte finden. Nicht fehlen dürfen Köstlichkeiten wie der beliebte Sheraton Burger, vegetarische Weizenwraps oder ein Pulled Chicken Burger. Fischfreunde kommen beim „Catch of the week“ auf ihre Kosten. Das Doradenfilet wird mit Tomaten-Pesto-Soße, Ofengemüse und gebackener Polenta serviert. Im Sommer lockt die angrenzende Terrasse zum Frühstück und wöchentlichen Grill-Event. Für ein schnelles BistroLunch-Menü am Mittag bietet sich das Bistro im Sheraton Hotel mit seiner modernen und lockeren Atmosphäre an. Sind dies schon allein gewichtige Gründe, um

dem Sheraton Essen einen gastronomischen Besuch abzustatten oder in einem der 206 Zimmer zu logieren, so ist die exponierte Lage im Zentrum mit angrenzendem Park ein weiteres schlagkräftiges Argument. Vom Hotel aus sind es nur wenige Gehminuten zum Hauptbahnhof, zur Innenstadt und zur benachbarten Philharmonie. r Sheraton Essen Hotel General Manager: Babette Kierchhoff Huyssenallee 55, D-45128 Essen Telefon: 02 01 / 1 00 70 Telefax: 02 01 / 10 07-77 E-Mail: essen@sheraton.com Internet: www.sheratonessen.com, www.restaurant-am-park.com Öffnungszeiten: Frühstück Mo. bis Fr.: 6.30 – 10.30 Uhr Sa., So. und Feiertage 6.30 – 11.00 Uhr Dinner: Di. bis Sa. 18.00 Uhr bis 22.30 Uhr Ruhetage: Mo. und So. (außer an Konzertabenden)


WohlfühlAtmosphäre mit Parkblick im Restaurant.

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Das Restaurant befindet sich in einem denkmalgeschützten Fachwerkhaus und bietet passende Räumlichkeiten für kleine und größere Gesellschaften.

Restaurant Müller-Menden

Gehobene Frischeküche

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ls Gesamterlebnis für alle Sinne präsentiert sich das Restaurant Müller-Menden in Mühlheim an der Ruhr. Denn noch lange, bevor sich die Aromen der Küche entfalten, nehmen die Sinne über die Augen eine Stimmung wahr, die den Stil des Hauses so unverwechselbar prägt. Es sind die Dekorationen von Gastgeberin Nicola Jutta Riese, die mit viel Gefühl für Farben und Formen, mit kreativem Ideenreichtum und weiblicher Inspiration Tisch- und Wandschmuck in den Räumlichkeiten gestaltet. Solchermaßen atmosphärisch eingestimmt, lohnt natürlich auch ein Blick auf die fein ausbalancierten Darbietungen aus Küche und Keller. Schon das Bekenntnis zur saisonalen, hochwertigen Frischeküche ohne Convenience-Lebensmittel signalisiert, dass man im Restaurant Müller-Menden wahrhaft Köstliches aus Topf und Pfanne bekommt. Dafür steht mit Jessica Koch seit 2008 eine Meisterin ihres Fachs an den Herden, die keine komplizierten Gerichte mag und allerlei Fleisch- und Fischspezialitäten auf

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den Teller bringt. Die Forellen aus der Region werden mit Mandelbutter, grünen Bohnen und Salzkartoffeln serviert. Tagesaktuell landen frische Fische nach Marktlage in der Küche. Nicht fehlen auf der Karte darf „Cassoulet au confit de canard“ – traditioneller weißer Bohneneintopf mit Entenfleisch aus Südfrankreich. Zu Recht setzt die Rinderroulade mit Pfannengemüse und Salzkartoffeln auf die Qualität der erstklassigen Ausgangsprodukte. Ein Klassiker: Wiener Schnitzel vom Kalb mit Bratkartoffeln und gemischtem Salat. Der Keller von Müller-Menden birgt ausgezeichnete europäische Weine aus Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien. Die Natur vor der Haustür, bietet das Restaurant auch die Möglichkeit, in der wunderschönen Umgebung Geschäftsessen und Familienfeiern zu veranstalten. r Restaurant Müller-Menden Gastgeberin: Nicola Riese Mendener Straße 109 D-45470 Mülheim an der Ruhr Telefon: 02 08 / 37 40 15 Telefax: 02 08 / 3 79 33 E-Mail: info@mueller-menden.de Internet: www.mueller-menden.de Öffnungszeiten Küche: 12.00 – 14.30 Uhr und ab 18.00 Uhr Ruhetag: Montag, Kreditkarten: alle


Kulinarisches Kleinod im Ruhrtal: das Restaurant MĂźller-Menden.

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Gemütliche Wohlfühlatmosphäre im Restaurant. Katja und Christian Lippemeier blicken auf eine 25-jährige Erfolgsgeschichte in der Gastronomie zurück.

Gasthof Altes Dorf

25 Jahre gastronomischer Dauerbrenner

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r ist mit seiner Frau seit nunmehr 25 Jahren so etwas wie die „Speerspitze“ für Qualität und Gastlichkeit in der Gastronomie in Herten. Im Schatten der alten Dorfkirche im Hertener Vorort Westerholt leben Katja und Christian Lippemeier ihren Traum als Gastgeber mit viel Herzblut und Engagement. „Wir kochen, was wir selbst gern essen, und lassen uns dabei nicht in ein bestimmtes Muster pressen“, erzählt Christian Lippemeier. Für die ausgebildeten Hotelkaufleute war es irgendwann klar, im Rahmen ihres beruflichen Werdegangs den Weg in die Selbstständigkeit anzutreten. Bereut

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haben es die sympathischen Gastgeber nicht, ihre Bürojobs damals an den Nagel gehängt zu haben. Wer heute die Adresse des guten Geschmacks in der Schloßstraße betritt, fühlt sich rasch zu Hause und bestens kulinarisch umsorgt. Kenner des Lippemeier’schen Hauses lieben die Köstlichkeiten aus Topf und Pfanne, erfreuen sich am urig-gediegenen Ambiente mit Lüftlmalerei, an alten Eichenbalken und handgeschmiedeten Lampen. Schon beim Einkauf achtet der gebürtige Westerholter Christian Lippemeier darauf, dass der Bezug zu Region bei der Produktauswahl, wenn möglich, nicht verloren geht. Sämtliche Zutaten werden sodann zu einer köstlichen Frischeküche auf der Speisekarte veredelt. Mit Vorfreude blicken die Lippermeiers schon jetzt zusammen mit ihren Gästen auf die nächste Runde des beliebten „Menue Karussells“, das als kulinarischer Höhepunkt im Feb-

ruar und März über die Bühne geht. Den Auftakt des Menüs macht ein Thunfischcarpaccio, gefolgt von Tom Kha Gai mit Saté-Spieß. Zum Hauptgang wird ein in Primitivo geschmortes Bäckchen vom irischen Weideochsen serviert, dazu Blumenkohl und Kartoffel-Rote-Bete-Stampf. Fischfreunde kommen bei einem Steinbeißerfilet auf ihre Kosten. Vier verschiedene Sorten Schokolade in unterschiedlichen Texturen runden zum krönenden Abschluss die geschmacklichen Raffinessen ab. Womit das Genuss-Glück schlussendlich perfekt wäre! r Gasthof Altes Dorf Gastgeber: Katja und Christian Lippemeier Schloßstraße 15, D-45701 Herten Telefon: 02 09 / 61 36 43 Öffnungszeiten Küche: 12.00 – 14.30 Uhr und 17.30 – 23.00 Uhr, Ruhetag: Donnerstag info@altes-dorf.de, www.altes-dorf.de Kreditkarten: EC-Karte


Ein Augen- und Gaumenschmaus zugleich: das RoteBete-Carpaccio.

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Links: Hausgemachte Nudeln mit weiĂ&#x;en TrĂźffeln. Rechts: Steinbuttschnitte mit Kartoffelkruste an Hummerschaum.

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Gastronomie Golfclub Mülheim a. D. Ruhr

Erstklassige Darbietungen aus Küche und Keller

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r ist Koch mit italienischen Wurzeln, viel Temperament und Leidenschaft für gutes Essen. Zahlreiche renommierte Stationen begleiten seinen beruflichen Werdegang. Doch wirklich bekannt geworden ist Marco Zingone durch das TV-Format The Taste of Germany 2016, bei dem er sich als Gewinner der vierten Staffel erfolgreich einem breiten Publikum präsentierte. Aber abgehoben ist der Herdkünstler trotzdem nicht. Im Gegenteil. Während andere Köche mit Hang zum Society-Zirkus durch Talkshows tingeln, steht er weiterhin alltäglich dort, wo sich in Mühlheim an der Ruhr ein kulinarisches Kleinod befindet – am Herd im Restaurant des Golfclubs Mühlheim. „Für die Zeit ihres Aufenthaltes biete ich unseren Gästen eine unkomplizierte Atmosphäre, um sich wohlzufühlen und unsere mediterran-italienische Küche zu genießen“, sagt Marco Zingone. Tatkräftig unterstützt wird er dabei von seiner Lebenspartnerin Tatjana Sgobba. „Für den kleinen Hunger zwischendurch haben wir eine Currywurst ebenso auf der

Karte wie Burger oder Käsespätzle“, erläutert Tatjana Sgobba das Konzept. Kenner des Restaurants zieht es mehrmals die Woche am Abend in die GenussLocation, wenn der Gastgeber im Rahmen seines mehrgängigen Überraschungsmenüs zur Höchstform aufläuft und die tagesfrischen Zutaten nach Saison und Marktlage zu Hochköstlichem auf dem Teller veredelt werden. Mittags hingegen punktet Zingone mit seinem schnellen und unkomplizierten „Golfer’s Lunch“. Für Marco Zingone ist Kochen viel mehr als das Zusammenstellen und Garen von Zutaten. Erst durch Leidenschaft und Hingabe entsteht der Zauber, den ein wahrhaft gutes Essen auslösen kann. Das lässt sich geschmacklich wunderbar nachvollziehen, sobald man die Steinbuttschnitte an Moscato-Hummersoße wählt oder das Grain-Fed-Rinderfiletsteak mit Balsamicojus, Spitzkohl und Rosmarinkartoffeln dem fachkundigen Gaumen schmeichelt. Ein Klassiker: das Wiener Kalbsschnitzel. Die frische Kalbsleber wird mit Salbeibutter, Blattspinat und Kartoffelpüree serviert. Von der Weinkarte mit ausgesuchten Weinen von italienischen Winzern weiß Tatjana Sgobba immer den passenden edlen Tropfen zu empfehlen. Kochkurse in der Gastronomie für Freunde, Pärchen oder Geschäftspartner machen es darüber hinaus leicht, den Geheimnissen von Marco Zingones kochkünstlerischem Wirken nachzuspüren. r

Gastronomie Golfclub Mülheim a. d. Ruhr Gastgeber: Marco Zingone und Tatjana Sgobba Am Golfplatz 1 D-45481 Mülheim an der Ruhr Telefon: 02 08 / 46 06 28 Telefax: 02 08 / 4 69 32 79 E-Mail: kontakt@marcozingone.de Internet: www.marcozingone.de Öffnungszeiten Gastronomie: Dienstag bis Sonntag ab 10.00 Uhr, warme Küche von 12.00 Uhr bis 21.30 Uhr Ruhetag: Montag

Cheesecake mit Waldbeeren.

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Schmücker Hof

Landleben in seiner schönsten Form

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e frischer Obst und Gemüse ist, desto besser der Geschmack. Eine kulinarische Tatsache, die auf dem Schmücker Hof vor den Toren von Bottrop mit ambitionierten Inhalten gefüllt wird. Denn in der liebevoll gepflegten Atmosphäre des Hofcafés & Restaurants dreht sich alles um den erntefrischen Saisongenuss und naturbelassene Produkte. Hinter dem Konzept aus qualitätsorientierter Erzeugung, Direktvermarktung im eigenen Hofmarkt und hervorragender Gastronomie steht die engagierte Familie Schmücker. Gemäß ihrem Familiencredo „Was du tue, tue ganz“, welches in lateinischen Lettern (quidquid agis, prudenter agas) im Kamin (1824) eingemeißelt steht, baut Eberhard Schmücker heimische Obstsorten und Spargel mit der gleichen Sorgfalt und denselben Qualitätsansprüchen an, wie seine Frau Alexandra, die auf viele Jahre Erfahrung in der Top-Hotellerie zurückblicken kann, das Hofcafé & Restaurant , den Hofmarkt und den Eventbereich leitet. Dabei stehen absolute Frische, Topqualität, die gemütliche und stilvolle Atmosphäre verbunden mit der liebevollen und naturbelassenen Verarbeitung in der Küche im

Mittelpunkt. Das hat sich längst herumgesprochen und die Gäste reisen von weither heran, um sich saisonbetonte Köstlichkeiten wie die Variationen rund um den Spargel aus der eigenen Ernte, leckere Pasta und knackige Salate oder gutbürgerliche Hausmannskost im besten Sinne des Wortes schmecken zu lassen. Malerisch eingerahmt von altem Baumbestand und eingebettet in weitläufigen Apfel-, Birnen- und Blaubeerplantagen lockt das Landgut Gäste von nah und fern. Denn das ganze Jahr hindurch laden verschiedenste Angebote und Aktionen zum Verweilen und Verwöhnenlassen ein, wie z. B. die Verwöhnabende zu Beginn des Jahres, die man im aktuellen Saisonkalender finden kann. Viele Gäste kommen schon zum Frühstück, das mit exquisiten Produkten von ausgesuchten Erzeugern und selbstgemachten Spezialitäten keine Wünsche unerfüllt lässt, um nach einer Tour durch die fahrradfreundliche Landschaft oder einem Spaziergang durch die Plantagen des liebevoll gepflegten Landguts – besonders zur Obstblüte ein eindrucksvolles Erlebnis – am Nachmittag zurückzukehren. Denn die Kuchen und Torten, die täglich frisch gebacken werden, sind schon fast legendär, genauso wie die selbstgebackenen Plätzchen in der Adventszeit. Andere Gäste lieben den sonntäglichen Brunch oder genießen am Mittag à la carte die Kreationen aus der Hofküche, im Sommer natürlich auf der gro-

ßen Sonnenterrasse. Doch egal, ob man sich im Hofcafé & Restaurant verwöhnen lässt oder einen individuellen Anlass im stilvoll gestalteten Kaminsaal feiern möchte, man sollte genug Zeit für eine Genusstour durch den wunderschönen Hofmarkt mitbringen. Dort warten neben den erntefrischen Hoferzeugnissen ausgesuchte Köstlichkeiten, von außergewöhnlichen Käse- und Brotsorten über hausgemachte Marmeladen und Säfte aus der Hofproduktion bis zu Schokolade und Olivenöl von kleinen Erzeugern, die in Bezug auf Qualität und Herstellungsqualität die Philosophie der Familie Schmücker teilen. r

Schmücker Hof Inhaber: Familie Schmücker Auf der Höhe 9, D-46244 Bottrop-Kirchhellen Telefon: 0 20 45 / 40 18 81 00 E-Mail: reservierung@schmuecker-hof.de Internet: www.schmuecker-hof.de Öffnungszeiten: Hofcafé & Restaurant Mo. bis So. 9.00 – 18.00 Uhr, Ruhetag: Dienstag Hofmarkt: in der Saison täglich 8.00 -18.30 Uhr (April bis Juli, September, Oktober, Advent) Außerhalb der Saison: Mo. bis Fr. 8.00 – 18.30 Uhr, Sa. 8.00 – 14.30 Uhr (Januar bis März, August und November) Der Veranstaltungskalender ist ein Saisonkalender und bietet ganzjährig kulinarische Verwöhnerlebnisse; Veranstaltungen sind bis zu 1 000 Personen möglich. Kreditkarten: EC-Karte

Der Hofmarkt bietet ein vielseitiges Angebot ausgewählter Schlemmerprodukte in ManufakturQualität, hausgemachter Produkte aus der Hofküche und Obst und Gemüse aus eigenem Anbau.

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Das gemütliche Hofcafé & Restaurant ist allein schon wegen der wechselnden Dekorationen eine Reise wert. Das superleckere Frühstück, die hausgemachten Kuchen und Torten und die marktfrische Hofküche erst recht.

Umgeben von den hofeigenen Obstplantagen, nur wenige Autominuten von den Metropolen des Ruhrgebiets und des Rheinlandes entfernt, verwöhnt der Schmücker Hof Besucher mit ländlicher Genusskultur.

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Im eleganten Ambiente schmecken die kulinarischen Köstlichkeiten noch einmal so gut.

Villa Patrizia

Gourmet-Ehren für Edel-Italiener

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as Ruhrgebiet ist besonders bekannt für beeindruckende Industriekultur und außergewöhnliche Events. Aber auch mit ihrer Spitzengastronomie ist die Region um Ruhr und Emscher längst zu einem kulinarischen Anziehungspunkt für Genießer avanciert. Wie es sich für einen Edelitaliener gehört, darf der Name „Villa Patrizia“ nicht fehlen, wenn von den besten italienischen Restaurants im Ruhrgebiet die Rede ist. „Wir sind als einziges Duisburger Restaurant in der neuen Ausgabe des Gault&Millau vertreten“, erzählt Gastgeber Nico Bodean. „Die Gourmet-Experten haben uns mit 15 Punkten ausgezeichnet. Darüber sind wir glücklich und stolz. Letztendlich ist es eine schöne Bestätigung für die Qualität in Küche und Service.“ Die Zufriedenheit der Gäste erfährt Nico Bodean mit Gattin Patrizia samt Team durch den täglichen Zuspruch, die sie von ihrem genussfreudigen Publikum erhalten. „Unsere Gäste lieben die gehobene italienische Küche in exklusivem Ambiente.“ An den schön eingedeckten Tischen verwöhnt Kü-

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chenchef Mimo Tricchi mit geschmacklichen Raffinessen, die die mediterrane Küche zu bieten hat. Um die Frische und Qualität der Produkte zu garantieren, hält Nico Bodean seine Karte bewusst klein. Zusammen mit Partnerin Patrizia eine Beziehung zum Gast aufzubauen, die persönliche Betreuung, die tagesfrischen Empfehlungen nach Marktlage und Saison am Tisch mündlich zu kommunizieren, daran ist dem sympathischen Gastgeber gelegen. Wer die aromatische Eleganz der Kreationen gekostet hat, wird sich keinen weiteren Besuch entgehen lassen. „Unser Stammpublikum setzt sich am Mittag zumeist aus anspruchsvollen Businessgästen zusammen, die das exklusive und täglich frisch zubereitete Drei-GangMenü besonders schätzen“, so Nico Bodean. Aus hochwertigen, saisonalen Produkten zaubert Mimo Tricchi raffinierte Besonderheiten, die durch ihren unverwechselbaren Charakter genauso bestechen wie durch ihre geschmackliche Harmonie. Das gilt für das Rehrückenfilet ebenso wie für das Fassona-Milchkalbsfilet in Pinienkernkruste mit Ziegenkäse. Als Vorspeise empfiehlt sich das bretonische Hummertatar und natürlich ist auch das getrüffelte Tatar vom Chianina-Rind mit Wachtelspiegelei ein Augen- und Gau-

menschmaus zugleich. Anhänger der Schätze aus Neptuns Reich kommen bei Wildfang von Wolfsbarsch, Seeteufel oder Steinbutt auf ihre Kosten. Erst komplett werden die kulinarischen Schwelgereien durch die Weinempfehlungen von Patrizia Bodean, die mit viel Sachkenntnis die passenden Tropfen aus den Weinanbaugebieten Italiens empfiehlt. Doch damit ist der Genuss-Aufenthalt in der Villa Patrizia noch lange nicht zu Ende. Die Davidoff Zigarren Lounge im ersten Stock direkt neben der Vinothek zeigt sich als perfekte Symbiose aus edlen Drinks sowie hervorragenden Zigarren. Im Sommer lockt der Speisegarten, um ein schönes Stück italienischer Lebensart und Genusskultur zu genießen. r

Villa Patrizia Inhaber: Nico Bodean Mülheimer Straße 213 (Am Kaiserberg) D-47058 Duisburg Telefon: 02 03 / 33 04 80 E-Mail: info@villa-patrizia-online.de Internet: www.villa-patrizia-online.de Öffnungszeiten Küche: Mo. bis Fr. 12.00 – 14.30 Uhr und 18.00 – 23.00 Uhr, Sa. 18.00 – 23.00 Uhr, Ruhetag: Sonntag Kreditkarten: American Express, Diners Club, Mastercard, Visa, EC-Karte


Das Team um Patrizia und Nico Bodean sorgt dafĂźr, dass die gute Laune im Haus nicht zu kurz kommt.

Die Davidoff Cigar Lounge ist der perfekten Rahmen fĂźr feinen Zigarrengenuss und edle Drinks.

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Vive la Provence

Es ist ein Ort für Menschen, die das Besondere zu schätzen wissen, ein Refugium der Lebensfreude und des Genusses – luxuriös und doch bodenständig – das Château de Montcaud im pittoresken Örtchen Sabran, dem Tor zur Provence. Mit viel Engagement haben die Schweizer Gastgeber Andrea und Rolf Bertschi das Mitte des 19. Jahrhunderts erbaute Schloss aus dem Dornröschenschlaf erweckt und im Juli 2018 neu eröffnet. Individuelle, elegante Zimmer und Suiten warten ebenso wie ein fünf Hektar großer Waldpark mit beheiztem Außenpool darauf, entdeckt zu werden. Obwohl nur wenige Kilo­ meter von Avignon entfernt, zeigt sich die Provence rund um Sabran von ihrer ursprünglichsten, noch unberührten Seite. Corner Junior Suite ab 345 Euro, Collani Suite ab 385 Euro


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Restaurant an der Volme

Gepflegte Tischkultur im Herzen von Hagen

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arin und Ulrich Hoppmann sind das, was man Vollblutgastronomen nennt. Seit vielen Jahren sind sie eng mit ihrer Heimatstadt Hagen verbunden, betrieben ein Jahrzehnt lang das beliebte Restaurant Haus Haßley im Stadtteil Emst. Im August 2017 orientierte sich das Paar noch einmal neu, zog in die Hagener Innenstadt und empfängt seine Gäste seitdem im Restaurant an der Volme. „Es war schon eine Herausforderung für uns, noch einmal neu durchzustarten. Aber es hat sich gelohnt. Unser neues Restaurant kommt bei den Gästen sehr gut an. Wir bekommen immer wieder sehr positives Feedback“, freut sich Karin Hoppmann. Die nette Gastgeberin versteht es, mit wenigen Zutaten ein stilvolles Wohlfühlambiente zu schaffen. Ein kräftiges Rot als Lead-Farbe, die sich in den bequemen Leder-Bistrobänken, den Stuhlpolstern, Servietten und Kerzen wiederfindet. Dazu zartgraue Wände und der warme Holzton des Bodens, hier und da ein silberner Akzent – nicht zu vergessen der wunderschöne Lüster im Eingangsbereich – und fertig ist das stimmungsvolle Einrichtungskonzept. „Auch wenn es heute in vielen Restaurants anders gemacht wird, legen wir noch großen Wert auf eine gepflegte Tischkultur. Dazu gehören weiße, gestärkte Tischdecken, schöne Servietten und eine jahreszeitlich abgestimmte Dekoration“, berichtet die Chefin. Mehrmals in der Woche fährt Hausherr Ulrich Hoppmann zum Großmarkt, um die Produkte für seine gehobene, rein deutsche Küche höchstpersönlich auszusuchen. Denn Qualität und Frische sind für ihn die entscheidende Voraussetzung für eine ehrliche, saisonal geprägte Küche. Ebenso klassisch wie exzellent zubereitet kommt die gebratene Kalbsleber von „Peter’s Farm“ auf Calvados-Soße an karamellisiertem Apfel–Zwiebelgemüse, sahnigem Kartoffelselleriepüree und einem frischen Salat daher. Köstlich auch das gebratene Karree vom Salzwiesenlamm in einer Kräuterkruste mit Rosmarinkartoffeln und Speckböhnchen, das in Zitronen-

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butter gebratene Schollenfilet „Finkenwerder Art“ mit Schwenkkartoffeln und einem Wildkräuter-Salat oder die saftigen Steaks vom Black-Angus-US-Rind. Neben der Standardkarte erfreuen superbe Saison-Spezialitäten wie Spargel, Pfifferlinge, Wild und Gans den verwöhnten Gaumen. Ganzjährig ein Hit ist übrigens die knusprig gebratene halbe Landente, deren zartes Fleisch auf der Zunge zergeht. Sie wird, je nach Jahreszeit, mit unterschiedlichen Beilagen serviert. Ein Gedicht dazu sind die Klassiker Rotkohl und Kartoffelknödel mit einer feinen Prise Muskat – beides natürlich hausgemacht – begleitet von einer kräftigen Jus. Das muss man probiert haben! Darüber hinaus kann man sich unter der Woche in der Mittagspause mit zwei günstigen Tellergerichten stärken. Wenn’s draußen mal heiß wird, ist es dank Klimaanlage drinnen angenehm temperiert. Und genügend Parkplätze befinden sich unmittelbar nebenan. Ein echter Luxus in der Innenstadtlage. r Restaurant an der Volme Inhaber: Karin und Ulrich Hoppmann Rathausstraße 30, Ecke Elbersufer D-58095 Hagen Tel.: 0 23 31 / 58 60 91, Fax: 0 23 31 / 97 19 37 Internet: www.restaurant-an-der-volme.de Öffnungszeiten Küche: 11.30 – 14.30 Uhr und 17.30 – 21.00 Uhr, Ruhetag: Mittwoch Kreditkarten: EC-Karte


Eine stimmungsvolle Atmosphäre in Verbindung mit gepflegter Tafelkultur zeichnet das Restaurant an der Volme aus.

Ein echter Dauerbrenner auf der Speisekarte: die vorzügliche, knusprig gebratene halbe Ente mit Rotkohl und Kartoffelkloß – beides hausgemacht. Farbenfrohes Schmankerl: Matjestatar auf Rote-Bete-Carpaccio mit Meerrettichschmand.

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Romantik Hotel Neuhaus

Einfach mal sein dürfen

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m Februar, wenn der Winter die Natur noch fest im Griff hat, wenn der Schnee die Baumwipfel mit einer glitzernden Haube überzieht und man die wohlige Wärme eines Kaminfeuers zu schätzen weiß, macht das Romantik Hotel Neuhaus am südlichen Stadtrand von Iserlohn seinem Namen alle Ehre. Dann können Gäste in dem zauberhaften Fachwerkensemble auf den Lösseler Bergen gehobene Lebensart und pure Romantik erleben. Die herzlichen Gastgeber Aysun und Frederec Neuhaus führen den 1913 gegründeten Familienbetrieb heute in der vierten Generation. Gemeinsam mit einem hoch motivierten Team entwickeln sie die besondere Individualität ihres Hauses stetig weiter. Ganz wunderbar kann man die Wintertage im traumhaft schönen Neuhaus Spa genießen, wo Körper und Seele von Spa-Leiterin Anna Goj ganz harmonisch wieder in Balance gebracht werden. Auf mehreren hundert Quadratmetern, verteilt auf zwei Ebenen, taucht man ein in die Welt von Regeneration und neuer Vitalität – ganz nach Wunsch und Bedarf. Der Spa-Bereich verfügt u.a. über mehrere Behandlungsräume, eine Spa-Rezeption, ein kuscheliges Kaminzimmer mit Bibliothek, Erlebnis-

Erlesene Tisch- und Tafelkultur wird im Fine-Dining-Restaurant des Vier-Sterne-Hotels gepflegt. Die herzlichen Gastgeber Aysun und Frederec Neuhaus mit ihrem Team: Ghalia Wiegelmann, Anika Franziska Jegelka (vordere Reihe, v.l.n.r.), Chiara Lauer, Küchenchef Dirk Seeland, Restaurantleiter Karl Josef Schurr und Lara-Jane Havers (hintere Reihe, v.l.n.r.).

Im kuscheligen Kaminzimmer des Neuhaus Spas kann man herrlich relaxen oder in einem spannenden Buch aus der hauseigenen Bibliothek schmökern.

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Das Auge isst mit: eine superbe Komposition aus Dirk Seelands erlesenem Repertoire.

duschen, finnische Sauna und Dampfbad, Ruheraum sowie einen großzügigen Außenbereich mit Outdoor-Pool. Wie wäre es mit einem Wellnessarrangement zum Kennenlernen? Goldrichtig zum Jahresanfang: die „Gute Vorsätze Entschlackungstage“ mit einer Übernachtung und reichhaltigem Frühstückbüfett, BegrüßungsFruchtcocktail, Detox-Europea-Gesichtsbehandlung (75 min) und Detox-EuropeaEntschlackungsmassage (60 min). Sinnliches Erleben der anderen Art liefern die lukullischen Hochgenüsse im FineDining-Restaurant des Vier-Sterne-Hotels. Chef am Herd Dirk Seeland steht für eine gehobene Küche, deren Zutaten er nach Möglichkeit von regionalen Bio-Betrieben bezieht. Gäste erwarten kreativ-vielseitige Gaumenfreuden – von internationalen Spezialitäten über die sauerländische Küche bis zu vegetarischen Köstlichkeiten. Während der Saison kommen auch frische Kräter und Obst aus dem hauseigenen Garten zum Einsatz. Dazu begleitet ein umfangreiches Weinangebot mit besten heimischen und ausländischen Prove-

nienzen. Gäste, die es trendy, hell und locker lieben, werden von der Atmosphäre des Wintergarten-Bistros „Julius“ begeistert sein. Neben einer leckeren regionalen

und mediterranen Küche werden dort auch angesagte Cocktail-Kreationen serviert. Vom schicken Zeitgeist inspiriert und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet sind die 35 Luxussuiten, modernen Zimmer und Landhaussuiten. Dort fühlen sich nicht nur Business- und Urlaubsgäste äußerst wohl, sondern auch zahlreiche Künstler. Seit Jahrzehnten logieren immer wieder prominente Schauspieler und Musiker, die an den Bühnen und Theatern der umliegenden Großstädte engagiert sind, im Hotel. Seniorchefin Christine Neuhaus und ihre Schwiegertochter Aysun geben darüber hinaus jungen Künstlern ein Forum, die ihre Werke im Hotel einem breiteren Publikum präsentieren können. Und noch ein Tipp: Das Romantik Hotel Neuhaus ist die perfekte Location für eine unvergessliche Traumhochzeit und natürlich für jeden anderen feierlichen Anlass. r Romantik Hotel Neuhaus Gastgeber: Aysun und Frederec Neuhaus Lösseler Straße 149 D-58644 Iserlohn-Lössel Tel.: 0 23 74 / 97 800, Fax: 0 23 74 / 76 64 info@hotel-neuhaus.de, www.hotel-neuhaus.de Öffnungszeiten Küche: 15.30 – 22.00 Uhr Samstag, Sonn- und Feiertage durchgehend ab 11.30 Uhr, Zimmerpreise: je nach Kategorie 74 – 250 Euro inkl. Frühstück Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte

Geräumig und mit viel Liebe eingerichtet: die schicke, moderne Spa Suite.

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Das Duo der Gastlichkeit: Lukas und Ronja Erfurth.

Wielandstuben

Wo Hamm groß aufkocht

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o wie der Glaselefant im Maximilianpark oder der Burghügel Mark gehört das Restaurant Wielandstuben seit mehr als 55 Jahren untrennbar zu Hamm. Im Laufe dieser Zeit haben sich Küche und Ambiente stetig verändert, aber niemals auf Kosten der respektablen Qualität und Sorgfalt an diesem Ort des guten Geschmacks – was sich sowohl kulinarisch und als auch atmosphärisch all jenen Gästen erschließt, die es in schöner Regelmäßigkeit in die Wielandstraße 84 zieht. Schon das Ambiente zeugt vom stilsicheren Gespür der Gastgeberin Ronja Erfurth, mit viel Farbe, frischen Blumen, antiken Accessoires und echter Kunst den Räumlichkeiten eine individuelle Note zu verleihen. Längst ist die ehemalige Kneipe mit Bier, Korn, Frikadellen und Kotelett zur angesagtesten Genuss-Location in Hamm avanciert. Wer die Wielandstuben betritt, fühlt sich in eine andere Welt

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versetzt, wird aufmerksam umsorgt und mit einer gehobenen Frischeküche verwöhnt. „Was die Herstellung und Kochart betrifft, haben unsere Gerichte ihre Wurzeln in der französischen Küche“, erklärt Küchenchef Lukas Erfurth seine Arbeit an dem Herd. Was auf die Teller gelangt, sieht nicht nur wunderbar aus, sondern schmeckt auch so. Das drei- bis sieben-

gängige Gourmetmenü von der Lasagne von argentinischer Wildgarnele über „Himmel & Ääd“ bis zum Hirschrücken mit Honig-Nuss-Kruste zeigt das ganze Spektrum der fein ausbalancierten Aromen und Texturen. Und wer Klassiker wie das Filet vom Black-Angus-Rind mit Trüffeljus oder Hamburger von Beizlachs und Reibekuchen gekostet hat, wird sich wohl


keinen weiteren Besuch des Restaurants entgehen lassen. Das liegt natürlich auch am gut eingespielten Serviceteam Ronja Erfurth und Hermann Oberle, der seit 17 Jahren sämtliche Vorlieben der vielen Stammgäste und deren kulinarische Präferenzen kennt. Bei der rund 130 Positionen zählenden Weinkarte legt Sommelière Tülay Tsakiridis den Fokus auf bekannte

Winzer und Newcomer aus deutschen Weinanbaugebieten. Kochkurse mit Lukas Erfurth, Catering und Events schärfen darüber hinaus das gastronomische Profil dieser gastlichen Adresse. Im Sommer findet man auf der romantischen Hofterrasse die besten Plätze, um dem Geheimnis des Erfolges der Wielandstuben nachzuspüren. r

Restaurant Wielandstuben Inhaber: Lukas und Ronja Erfurth Wielandstraße 84, D-59077 Hamm Telefon: 0 23 81 / 40 12 17 E-Mail: info@wielandstuben.de Internet: www.wielandstuben.de Öffnungszeiten Küche: 12.00 – 14.00 Uhr und 18.00 – 22.00 Uhr Ruhetage: Montag, Dienstag, Samstagmittag Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte

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Auszeit in luxuriösen Winter-Hideaways Der Alltag hat uns schon wieder fest im Griff, der Himmel zeigt sich öfter grau als blau, der Frühling lässt sich nicht einmal erahnen, geschweige denn spüren. Es ist Februar und wie wunderbar wäre jetzt eine kleine, aber feine Auszeit! Gönnen wir uns also einen Kurzurlaub und lassen die Seele baumeln. Zum Beispiel in einem ganz besonderen Domizil am Bodensee oder im immer wieder zauberhaften Österreich. Städtereisende zieht es vielleicht ins mondäne Baden-Baden, nach Hamburg oder Stuttgart. Für alle die es noch nicht kennen: Dresden, das deutsche Elbf lorenz, ist eine absolute Entdeckung für Kunst- und Kulturliebhaber. Wofür Sie sich auch entscheiden, TRAVEL A LA CARTE präsentiert an allen Destinationen die schönsten Hideaways für unvergesslich entspannte Wintertage. Te x t : S a b i n e H e r d e r, G a b r i e l e I s r i n g h a u s e n , G u n d u l a L u i g - R u n g e , B e r n d Te i c h g r ä b e r Fo t o s : v o r g e s t e l l t e H o t e l s

Chalet Plauderei


Foto: Chalet Plauderei/Nikolaus Faistauer Photography


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Harmonisch eingebettet in die Natur, empfängt der Arkadenhof im Südburgenland seine Gäste. Das herzliche Gastgeberpaar hat das Domizil in ein kleines Paradies auf Erden verwandelt. Unten: Dank großer Fensterfronten bietet die lichtdurchflutete Suite „Magnolie“ einen schönen Blick in den Garten.

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Der Arkadenhof

Exklusives Gästehaus

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nmitten burgenländischer Natur ist das kleine Hideaway „Der Arkadenhof“ der ideale Rückzugsort für Menschen, die neben der herrlichen Naturlandschaft intellektuellen Genuss in Form

von Literatur und Kunst suchen und schätzen. Begleitet von der Wärme österreichischer Gastfreundschaft durch die herzlichen Gastgeber Helga HoneggerStähli und Eric Honegger, lässt dieses ganz besondere Gästehaus genügend Raum zum Durchatmen und Kreativsein. Viel Privatsphäre sowie ein ebenso geschmackvoll modernes wie künstlerisches Ambiente offerieren die drei luxuriösen

Suiten (50 qm) mit Balkon oder einer Terrasse. Das wunderbare Ambiente im Arkadenhof mit geheiztem Außenpool und Poolhütte mit Massageliege im traumhaft schönen Garten bietet sich ebenso an, um sich zurückzulehnen und ganz entspannt ein gutes Tröpfchen Wein zu genießen. Der alte Gewölbekeller im Arkadenhof ist mit regionalen Weinen gut bestückt und rund um die Uhr frei zugängig. r

Der Arkadenhof Gastgeber: Helga Honegger-Stähli und Eric Honegger Gerersdorf 131 A-7542 Gerersdorf bei Güssing Telefon: 00 43 / (0) 33 28 / 3 20 06 E-Mail: info@hideaways-hotels.com Internet: www.hideaways-hotels.com Geöffnet von März bis Oktober, drei Luxus-Suiten, Preise ab Euro 230 inklusive Frühstück Entfernung vom Flughafen: Graz 75 km Wien 167 km

Der traumhafte Garten mit beheiztem Außenpool ist ein idealer Rückzugsort.

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SeeVital Hotel Schiff

ein besonderes Hideaway in direkter Seelage

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ingebettet im Dreiländereck Deutschland, Österreich, Schweiz ist das SeeVital Hotel Schiff in Langenargen Ausgangspunkt für eine Vielzahl von Aktivitäten in der Region, darunter Biken, Segeln, Schwimmen, Wandern, Weinexkursionen und Gourmeterlebnisse. Das Vier-Sterne-Hotel mit direkter Seelage verfügt über 49 Zimmer und Suiten, ausgestattet mit diversen Annehmlichkeiten – viele davon mit einzigartigem Bodenseeblick. Vollständig entschleunigen lässt es sich im großzügigen Wellness-Bereich mit finnischer Sauna, Aromasauna, Infrarotsauna und herrlichen Ruhezonen.

Sorgfältig ausgewählte italienische Spezialitäten genießt man im exklusiven Restaurant „Ritter’s Pasta No 1“ vor malerischer Kulisse, die dem Ursprungsland der Teigwaren in nichts nachsteht.

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Der Tag startet mit einem FrischmarktFrühstück und vielen regionalen Spezialitäten. Köstliche Mittelmeerküche serviert Gastgeber Michael Ritter in seinem Restaurant „Pasta No 1“, dessen Ideengeber sein gleichnamiges Kochbuch ist. Ein weiteres Highlight ist die hoteleigene Yacht für bis zu elf Personen, die inklusive Skipper gechartert werden kann. r

SeeVital Hotel Schiff Gastgeber: Michael Ritter Marktplatz 1 D-88085 Langenargen Telefon: 0 75 43 / 9 33 80 E-Mail: info@hideaways-hotels.com Internet: www.hideaways-hotels.com 49 stilvolle und moderne Zimmer und Suiten, viele von ihnen mit Seeblick Entfernung vom Flughafen: Friedrichshafen ca. 25 Minuten mit dem Auto

Die Suite Montfort befindet sich in der obersten Etage des Hotels und bietet einen atemberaubenden Blick über den Bodensee. Unten: Die helle Junior Suite verfügt über einen großen Balkon.

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Das Fünf-Sterne-Domizil, das in der mondänen Bäderstadt als erstes Haus am Platze gilt, vereint die hochkarätige Eleganz und den dezenten Luxus eines modernen Grandhotels. Im eleganten Ambiente des Salon JB Messmer, wo bereits Queen Victoria, Kaiserin Elisabeth von Österreich und die russische Zarenfamilie speisten, kredenzt Küchenchef Christian Fritzinger exquisite, regional inspirierte Menüs auf höchstem Niveau, begleitet von herausragenden Weinen.

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Maison Messmer

Hommage an Baden-Baden

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as exklusive Flair Baden-Badens bildet den Rahmen für einen erholsamen Aufenthalt zwischen Schwarzwald und Elsass. Ein Highlight der Luxushotellerie ist das Fünf-SterneDomizil Maison Messmer. Das prachtvolle Haus besticht durch sein exklusives Ambiente, luxuriöse Zimmer und eine exponierte Lage nahe dem Kurhaus und mondänen Shoppingadressen. Es vereint Historie, modernen Zeitgeist und den Service eines Grandhotels zu einer perfekten Symbiose. Der Spa-Bereich (800 qm) besticht durch eine Wasser- und Saunawelt im Stil der Jahrhundertwende, eine Beauty- und Wellnessoase sowie ein Fitnesscenter. Im Gourmetrestaurant verwöhnt Küchenchef Christian Fritzinger mit hochkarätiger Küche, im Theaterkeller wird auf hohem Niveau badisch-elsässisch gekocht. Das Maison Messmer ist Teil der neuen Hommage Luxury Hotels Collection, einer exklusiven Auswahl von Fünf-Sterne-Hotels, die ihren Gästen ein unvergleichliches Hotelerlebnis bietet. r

Im „Royal Spa“ wird ein Bad im angenehm warmen Indoor-Pool durch das Lichtspiel der Art-déco-Glaskuppel zum vollendeten Genuss.

Maison Messmer Director: Norman Mark Werderstraße 1 D-76530 Baden-Baden Telefon: 0 72 21 / 30 12-0 E-Mail: info@hideaways-hotels.com Internet: www.hideaways-hotels.com 152 Zimmer, darunter 11 Suiten, 5 Einzelzimmer, 137 Doppelzimmer, 5 Zimmer für Allergiker, 1 behindertengerechtes Zimmer

und 5 Zimmer mit Verbindungstür; Preise nach Saison und Kategorie Doppelzimmer ab 109,50 Euro, Superior Suite ab 1140 Euro Öffnungszeiten Küche Theaterkeller: 13.00 – 22.00 Uhr Brasserie, Kaminbar, Raucherlounge, Konferenz- und Veranstaltungsräume Entfernung vom Flughafen: Karlsruhe 20 km, Baden-Baden 20 km

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Travel

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In direkter Nachbarschaft zu Kitzbühel und Zell am See gelegen – nur idyllischer!

Chalet Plauderei

ChaletUrlaub der besonderen Art

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rlaub in einer Berghütte? Wunderbar, aber darf es ein bisschen mehr Luxus sein? Im malerischen Niedernsill im schönen Salzburger Land erwartet das neue Chalet Plauderei seine Gäste. Hier können befreundete Paare und Familien zu jeder Jahreszeit unvergessliche Urlaubstage verbringen. Es ist der perfekte Ort für zahlreiche Freizeitmöglichkeiten, er liegt in direkter Nachbarschaft zu bekannten Destinationen wie Kitzbühel oder Zell am See – nur idyllischer. Das Chalet (200 qm) verteilt sich auf drei Ebenen, bietet bis zu acht Gästen Platz und ist äußerst exklusiv mit hochwertigen Möbeln eingerichtet. Farbenfrohe Accessoires setzten heitere Akzente. Im Wohnzimmer sorgt ein Kamin für wohlige Wärme, die voll ausgestattete Küche begeistert jeden Hobbykoch. Vier behagliche Schlafzimmer laden zum Träumen ein. Nach einem Tag in der Natur lockt der Wellnessbereich (Whirlpool, Zirben-Sauna, Dampf bad) zum Relaxen. Ein absolutes Highlight ist die Grillhütte „Kota“. r

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Chalet Plauderei Gastgeber: Family Meyer Sonnberg 9, A-5722 Niedernsill E-Mail: info@hideaways-hotels.com Internet: www.hideaways-hotels.com Übernachtungspreise je nach Saison ab 1200 Euro pro Nacht Entfernung vom Flughafen: Salzburg 64 km


Alpiner Stil trifft auf modernen Zeitgeist – im Chalet Plauderei setzen farbenfrohe Stoffe und Accessoires heitere Akzente. Der Wellnessbereich verfügt über einen beheizten Whirlpool auf der Terrasse mit herrlichem Blick in die Berglandschaft des Salzburger Landes. Ein weiteres Highlight ist die urige Hütte „Kota“, die zünftiges Grillvergnügen verspricht.

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Porträt

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[m]eater y bar + restaurant

Exklusiver Dry-Aged-Fleischgenuss aus der hauseigenen Reifezelle Hamburg. Stuttgart. Dresden. Hier treffen sich Steakliebhaber in entspannt-stylischer Atmosphäre und feiern gemeinsam den ganz großen Genuss. Denn [m]eatery bar + restaurant steht für faszinierendes Ambiente ebenso wie für die kompromisslose, streng kontrollierte Qualität des Fleisches. Und das kann sich sehen und schmecken lassen. Zart wie Butter, marmoriert wie gemalt und bis zur Perfektion in gläsernen Dry-Aging-Klimazellen veredelt.

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ie erste [m]eatery in Hamburg wurde 2009 im Fünf-Sterne-DesignHotel SIDE von Geschäftsführer Gregor Gerlach mit Hendrik Maas als Küchenchef eröffnet. Um ein Experte im Reifen und Zubereiten hochwertiger Steaks zu werden, flog Maas bereits vor Eröffnung der ersten [m]eatery nach Amerika. Er absolvierte viele Trainingsstunden in der Probeküche des Grillofenherstellers

Spezielle Klimaschränke mit niedriger Temperatur und hoher Luftfeuchte lassen das Fleisch am Knochen optimal reifen. Die Southbend-Infrarotöfen aus den USA garantieren mit extra hohen Temperaturen den perfekten Fleischgenuss.

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Beste, hausgereifte Fleischqualität und die Zubereitung im 800 Grad heißen Southbend-Grill sorgen für ein Steakerlebnis der Extraklasse.

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Porträt

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Southbend in North Carolina. Weiter ging es nach New York, wo er unter anderem im weltbekannten Steakrestaurant „Wolfgang’s“ von Wolfgang Zwiener zu Gast war. Auch von den erfahrenen Köchen bei Smith & Wollensky, Angelos & Maxis sowie Keens nahm er viel Wissen rund ums Fleisch mit nach Deutschland. 2013 wurde eine zweite [m]eatery in der Stuttgarter Innenstadt eröffnet und Hendrik Maas zum Küchendirektor beider [m]eaterys ernannt. Auch für die 2015 eröffnete [m]eatery im Fünf-SterneBoutique-Hotel Gewandhaus Dresden ist Maas mit seiner großen Fleischexpertise und seinem Können rund um das Thema Steakgenuss als Küchendirektor verantwortlich. Herzstück der Restaurants sind die gläsernen Reifezellen, in denen zarte Rinderrücken über mehrere Wochen auf den Punkt gereift werden.

Kompromisslose Liebe zum Fleisch Auf der Speisekarte stehen nur die zartesten Steaks aus aller Welt – aus den USA, Südamerika, Neuseeland, Australien und Deutschland. Sie werden in klassischen Reifeverfahren, dem Wet-Aging, im Vakuum verpackt angeliefert. Die Rinderrücken der europäischen [m]eatery-Weiderinder werden dem Dry-Aging-Prozess unterzogen. Die Rücken reifen am Knochen in den gläsernen Reifezellen der Restaurants – vor den Augen der Gäste. „Wir hetzen unser Fleisch nicht, sondern geben ihm viel Ruhe und Zeit. Und das nach einer

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jahrhundertealten Reifemethode bei niedriger Temperatur, hoher Luftfeuchtigkeit und sanfter Luftzirkulation. Erst nach einem Aufenthalt von sechs bis acht Wochen in unseren Dry-Aging-Klimazellen und einer täglichen Qualitätskontrolle durch unsere Chefköche kann sich das Fleisch so entfalten, wie es Fleischliebhaber schätzen: himmlisch zart in der Textur und intensiv-aromatisch im Geschmack“, sagt Hendrik Maas, der seine Kochkarriere im Jahr 2000 in Johann Lafers Stromburg begann. Bei dieser Methode wird das Muskeleiweiß durch fleischeigene Enzyme zersetzt, sodass das Fleisch noch

schmackhafter und zarter wird und einen unvergleichlich nussigen Geschmack erhält. Gegrillt werden die Steaks in einem speziellen Infrarotofen des US-amerikanischen Herstellers Southbend, welcher sich in kürzester Zeit auf über 800 Grad Celsius aufheizt. Durch das „Schockerhitzen“ behält das Fleisch die Flüssigkeit in seinem Inneren und bleibt extra saftig. Außerdem wird durch die hohe Temperatur das Fett an der Außenseite der Steaks karamellisiert, wodurch eine besonders schmackhafte Kruste entsteht. Neben den Steaks bietet die [m]eatery aber auch leckere Fischspezialitäten, Tatarvariationen sowie zahlreiche Burger-Spezialitäten. Zu den Küchenfavoriten gehören außerdem edel verfeinerte Bratwürste, hausgemachtes Sauerteigbrot sowie Öle und Soßen nach eigenen Rezepten – alles täglich frisch in der [m]eatery zubereitet.

Drei Städte, drei Mal [m]eatery bar + restaurant „Mit dem [m]eatery bar + restaurant haben wir eine ebenso hochwertige wie originelle Systemgastronomie entwickelt, deren Konzept bei Fleisch-Connaisseuren von der ersten Stunde an auf höchste Akzeptanz traf. Derzeit betreiben wir mit großem Erfolg drei [m]eaterys bar + restaurants in drei deutschen Großstädten. Alle drei sind sehr individuell – mit eigenem,


Schick. Stylisch. Edel. Und das mitten im prachtvollen Gewandhaus Hotel in Dresden. In dieser Atmosphäre mit unvergleichlicher Kulisse lassen sich die Dry-Aged-Steaks, frische Burger und Cocktailkreationen noch vorzüglicher genießen.

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Porträt

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Die stylische [m]eatery bar im SIDE Hotel gehört zu den Ausgeh-HotSpots der Hamburger Innenstadt.

erkennbaren Look & Feel“, betont Systemmanager Nicolai Scheugenpflug. In Dresden und Stuttgart leuchtet das Interieur der [m]eatery in grünen und braunen Tönen. Die Einrichtung präsentiert sich modern und elegant – bequeme Lederstühle und Sitzbänke verleihen den Räumen eine behagliche Atmosphäre. Das dunkle Holz der Wandverkleidungen steht im Kontrast zu den verschiedenen grünen Nuancen der Stühle und Bänke, die an die Weideflächen der Rinder erinnern sollen. In der gläsernen Reifezelle, dem Kernstück der [m]eatery Stuttgart, reifen die kostbaren Rinderrücken vor den Augen

der Gäste. In Dresden fällt die Reifezelle etwas kleiner aus, sodass dort die Rinderrücken entsprechend präsentiert werden. Einzelne Elemente wie handgefertigte Hängeleuchten der italienischen Designmarke TERZANI oder ein Vorhang mit filigranen Stahlketten erwecken Assoziationen zu Metzgerhandschuhen. In den in unterschiedlichen Grüntönen gehaltenen [m]eatery Bars servieren die Bartender erlesene Weine aus Argentinien, USA und Deutschland sowie Bier, hausgemachte Limonaden und Softgetränke. Der Fokus jeder Bar liegt allerdings auf klassischen Cocktails, die durch ausgefallene und sehr

Das neue Konzept der Hamburger „Botanist-Bar“ im allerersten [m]eatery: goldene Vorhänge, Barhocker aus blauem und grünem Leder, ein dunkelgrün changierender Tresen aus Marmor sowie Pflanzen, die sich wie in einem herabhängenden Garten über der Theke ranken.

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hochwertige Zutaten verfeinert werden. Dabei werden ausschließlich frisch gepresste Säfte und qualitativ erstklassige Spirituosen verwendet. Absolut angesagt sind die verschiedenen, in Holzfässern gereiften Aged Cocktails und die mit aromatisierten Eiswürfeln verfeinerten Flavoured Iced Cocktails. In sprichwörtlich völlig neuem Glanz erstrahlt die [m]eatery bar + restaurant im Hamburger SIDE Hotel. Denn nicht nur das beliebte Fünf-Sterne-DesignHotel wurde im Frühjahr 2018 umfassend renoviert, sondern auch seine Gastronomie. Am erfolgreichen Grundkonzept des Restaurants hat sich hingegen nichts geändert, lediglich das Look & Feel sieht nun anders aus. An Tischen und Stühlen, die sich in gedeckt grünen und blautürkisen Tönen sowie goldenen Elementen zu einer behaglich modernen Atmosphäre formieren, genießen Gäste weiterhin Eins-a-Steaks aus dem 800 Grad heißen Southbend-Grill, selbst gemachte Burgerund frisch gegrillte Fischspezialitäten. Goldene Vorhänge, Barhocker aus blauem oder grünem Leder, ein dunkelgrün changierender Tresen aus Marmor sowie Pflanzen, die sich wie in einem herabhängenden Garten aus einem Metallgitter über der Theke ranken, symbolisieren das neue Konzept der Botanist Bar. „Angespornt von den bisherigen Erfolgen, wollen wir mit dem [m]eatery bar + restaurant-Konzept expandieren. Für die nächsten Jahre sind deshalb weitere Restaurants in deutschen Großstädten geplant. Damit einher geht die Ausbildung und Anwerbung von


zwei Tagen am gewünschten Ort (der Versand erfolgt nur innerhalb Deutschlands). Fragen zur Haltbarkeit der Produkte beantwortet das [m]eatery Team gerne per E-Mail an steak@meatery.de oder telefonisch unter 0 40 / 30 99 95 67. r

SIDE Hotel Drehbahn 49, D-20354 Hamburg Tel.: 0 40 / 30 99 95 95 E-Mail: info@meatery.de Lunch: Mo. bis Fr. 12.00 – 18.00 Uhr Samstag bis Sonntag und an Feiertagen: 15.00 – 18.00 Uhr, Dinner: Mo. bis So. 18.00 – 23.00 Uhr, Reservierungen werden gern unter der Telefonnummer oder per E-Mail entgegengenommen.

Mitten in der Stuttgarter Innenstadt empfängt das [m]eatery gleich auf zwei Etagen seine fleischaffinen Gäste.

Stuttgart Kronprinzstr. 24, D-70173 Stuttgart Tel.: 07 11 / 87 03 98 80 E-Mail: stuttgart@meatery.de Geöffnet So. bis Do.: 12.00 – 00.00 Uhr Fr. und Sa.: 12.00 – 01.00 Uhr. Warme Küche: So. – Do. 12.00 – 22.30 Uhr Fr. und Sa. 12.00 – 23.00 Uhr, Reservierungen werden gern unter der Telefonnummer oder per E-Mail entgegengenommen. Gewandhaus Dresden Ringstraße 1, D-01067 Dresden Tel.: 03 51 / 49 49 80 E-Mail: dresden@meatery.de Dinner: So. bis Do. 18.00 – 23.00 Uhr Fr. bis Sa. 18.00 – 24.00 Uhr Reservierungen werden gern unter der Telefonnummer oder per E-Mail entgegengenommen.

motiviertem Fachpersonal. Denn der Reifungsprozess unseres Spitzenfleisches ist eine kleine Wissenschaft für sich und erfordert viel Wissen und Fingerspitzengefühl“, verrät Nicolai Scheugenpflug.

Der [m]eatery-Online-Shop Genießer und Hobbyköche sind übrigens nur wenige Klicks von den einzigartigen hausgereiften Steaks aus der [m]eatery entfernt – denn unter www.onlineshop. meatery.de können die begehrten Stücke aus der exklusiven restauranteigenen Reifezelle direkt nach Hause bestellt werden. Ob für ein romantisches Dinner zu zweit, die Geburtstagsfeier oder eine edle Grillparty, die zarten Steaks der europäischen [m]eatery-Weiderinder sind innerhalb von

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Szene

Quadratische Raster treffen auf voluminöse Polsterrollen. ED – eine modulare Polsterspielwiese für jeden Raum.

Bretz

125 JAHRE BRETZ MADE IN GERMANY Der Markenclaim der rheinhessischen Polstermöbelmanufaktur Bretz ist Programm. Seit 125 Jahren erfreut die Marke ihre Fans mit innovativen, leidenschaftlichen Möbelcharakteren „Made in Germany“.

Bretz ist bekannt für ausladende, farbenfrohe und unkonventionelle Polstermöbel mit hohem Wiedererkennungswer t. Prächtig schimmernde Velours sowie die fantasievolle Formensprache sind die Markenzeichen des Unternehmens. Die Mission von Bretz ist es, „den Raum mit zügelloser Kreativität zu bereichern. Die liebevollen und ausdrucksstarken (Sofa-) Charaktere sind kleine Oasen der Inspiration

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und Eigenwilligkeit“. Kurzum, bei Bretz wird aus dem reinen Produkt ein Objekt mit Seele, das Kunden zum Lächeln bringt und glücklich macht. Dabei wird Handarbeit, Qualität und grenzenloser Sitzkomfort großgeschrieben. Diese Philosophie scheint den Nerv der Zeit zu treffen: In regelmäßigen Abständen gewinnt das Unternehmen renommierte Designpreise und Auszeichnungen, darunter auch den German Brand Award. Doch bis dahin war es ein langer Weg ... Die Geschichte der Firma Bretz erzählt von Mut, Unternehmergeist, Familiensinn und einer gehörigen Prise Eigenwilligkeit. 1895 wurde die Firma Bretz von Johann Bretz als Drahtmatratzenfabrik im rheinhessischen Gensingen gegründet. Seitdem musste die Firma zwei herbe Schicksalsschläge meistern: Im Zweiten Weltkrieg wurde sie vollständig zerstört und anschließend von Grund auf mit der Unterstützung der gesamten Familie wieder neu aufgebaut. In den 80er Jahren war Bretz mit 1 800 Beschäftigten der größte Arbeitgeber der Region, als die Wirtschaftskrise zuschlug. Doch Mut und Unternehmergeist sind wohl Teil des Erbgutes, und so führte Karl-Fritz Bretz in dritter Generation das Unternehmen aus der

Bretz-Kissen: so vielseitig – kuschelig und doch funktional.

In reiner Handarbeit entsteht ein Traumsofa, wie beispielsweise das Modell Cloud 7.


ED ist Lebensraum, Spielwiese und Kuschelzone. Als Baukastensystem mit divergierenden geometrischen Formen vielseitig und unkompliziert kombinierbar.

Krise, hinein in eine neue Zukunft. Seine Söhne Hartmut und Norbert Bretz verpassten dem Unternehmen schließlich sein unverwechselbares Gesicht, welches Bretz über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht hat: eigenwillige Polstermöbel, fernab von Konformismus und Uniformität. Die Verbreitung großer Sitztiefen zum Fläzen und Entspannen sowie unendliche Flexibilität mittels modularer „Polsterbaukästen“ sind ihre Spezialität. Leder wird im Hause Bretz seit 2018 aus ethischen Gründen nicht mehr ange-

boten, dafür eine Vielzahl italienischer Stoffe, welche alljährlich in enger Zusammenarbeit zwischen Bretz und den Stofflieferanten entstehen. Stillstand gibt es bei Bretz nicht. Seit 2008 steht die nächste Generation in den Startlöchern: Carolin Kutzera – Hartmut Bretz’ Tochter, die nach ihrem Mode- und Textildesignstudium in Mailand und Paris sowie einer Assistenz bei dem Londoner Designer Roland Mouret ebenfalls ins Familienunternehmen einstieg. Seitdem hat sie neben dem Beruf ihren MBA (Master of Business

Administration) gemacht und leitet den Kreativbereich mit großem Erfolg. In Zukunft wird sie als fünfte Generation das Unternehmen weiterführen. „Unsere Möbel sind offenherzig, unangepasst und selbstsicher. Wir sind traditionsreich, aber nicht traditionell. Wir sind einzigartig.“ r r Bretz Wohnträume GmbH Alexander-Bretz-Straße 2, D-55457 Gensingen Telefon: 00 49 / (0) 67 27 / 89 50 E-Mail: info@bretz.de Internet: www.bretz.de

Dreh-/Stuhlsessel Cassia mit seiner anschmiegsamen kuschelweich gepolsterten Rücken- und Sitzschale.

Moonraft: das „handwerklichste“ Bretz-Sofa überhaupt. Hervorragender Sitzkomfort durch einmaligen Tube-Look.

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In einem der schönsten Hideaways in Deutschland logieren – wer möchte das nicht auf Reisen? Das Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe macht es möglich und gleich auf beeindruckende Weise. Seit Jahren schon besticht das Friedrichsruher Resort durch erstklassige Qualität in allen Bereichen.

Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe

Von Sterneküche bis rustikal

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So wurde das von Hoteldirektor Jürgen Wegmann geführte Fünf-Sterne-Superior Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe im Hohenloher Land 2019 erneut mit vier

Lilien und 20 von 20 Punkten im Relax Guide, dem wichtigsten Führer durch die deutsche Wellnesshotellerie, ausgezeichnet – und dies konstant seit zehn Jahren. In diesen hochwertigen Rahmen fügt sich auch die höhere Kulinarik des Hauses. Nicht ohne Stolz blickt Zwei-Sterne-Koch Boris Rommel auf einen hervorragenden Platz 25 der „100 Best CHEFS Deutschlands“ durch das Fachmagazin ROLLING PIN im Oktober letzten Jahres. „Nach der Auszeichnung zum ‚Schlemmer-Atlas-Top50-Koch‘ ist diese weitere Würdigung durch die Branche absolut fantastisch und motivierend für mein Team und mich“, so Boris Rommel. Gemeinsam mit Restaurantleiter Robert Mrusek und Gastronomiedirektor Dominique Metzger leitet der 35-jährige Küchenchef die vier Restaurants im Fünf-SterneSuperior-Haus Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe und hat für das Gourmet-Restaurant „Le Cerf“ innerhalb von knapp zwei Jahren zwei Sterne im Guide Michelin sowie 18 von 20 Punkten im Gault&Millau erkocht. Im Gourmet-Restaurant Le Cerf mit dem Chef’s Table Room begeistert der Herdkünstler mit kreativem Kopf und sicherer Hand Feinschmecker aus aller Welt. Auf der Speisekarte stehen traditionelle Gerichte, modern interpretiert, mit „franzö-


sischem Charme“ sowie regionalen Einflüssen. Die spannungsreiche Kombination aus Tradition und Moderne steht im Fokus, ebenso die Produkte, die selbstverständlich alle von erstklassiger Qualität sind und vorzugsweise aus der Region stammen. Jederzeit eine gastronomische Entdeckung wert ist auch die gemütliche Jägerstube oder die „Hirschterrasse“ mit veredelten regionalen Klassikern. Das moderne Spa-Bistro offeriert leichte WellnessGerichte und in der urigen „Waldschänke“ kann man sich schwäbische Küche schmecken lassen. Womit das Genuss-Glück schlussendlich perfekt wäre! r

Für seinen Wellnessbereich erhält das Domizil seit Jahren hochkarätige Awards. In den Genuss einer eigenen Dachterrasse und eines Frühstücksbalkons kommt man in der großzügigen Präsidentinnen Suite – Wellnessbadezimmer und begehbarer Kleiderschrank sind selbstverständlich ebenfalls inklusive. Unten: Die in warmen Farbtönen harmonisch eingerichteten Superior Junior Suiten sind zum Teil mit einem Kamin ausgestattet und verfügen im Erdgeschoss über eine private Terrasse.

r Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe Direktor: Jürgen Wegmann Kärcherstraße 11 D-74639 Zweiflingen-Friedrichsruhe Telefon: 0 79 41 / 60 87-0 Telefax: 0 79 41 / 60 87-888 E-Mail: hotel@schlosshotel-friedrichsruhe.de Internet: www.schlosshotel-friedrichsruhe.de Öffnungszeiten Küche: „Le Cerf“ Di. bis Sa. 19.00 – 21.00 Uhr Ruhetage: Montag und Dienstag „Jägerstube“ täglich 12.00 – 14.30 Uhr und 19.00 – 21.30 Uhr, „Waldschänke“ Mittwoch bis Samstag 17.00 – 21.30 Uhr, sonn- und feiertags 12.00 – 21.30 Uhr Ruhetage: Montag und Dienstag Zimmerpreise: je nach Kategorie und Saison, Kreditkarten: alle

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Szene

Vom Dschungel umschlungen, erleben die Gäste in ihren vom Licht verwöhnten Villen ein Naturspektakel der besonderen Art.

Haritha Villas + Spa

Sri Lankas neuer Stern in der Luxushotellerie Erst vor wenigen Wochen, am 15. Dezember 2019, konnte Haritha Villas + Spa mit einer feierlichen Zeremonie seine Eröffnung begehen. Seit dem Projektbeginn im Dezember 2015 wurde der Startschuss mit Spannung erwartet. Das neue Luxusrefugium und Vorzeigeobjekt ganz im Süden Sri Lankas ist umrankt von sattem Grün. Ein Reisfeld mit wilden Pfauen liegt ihm zu Füßen. Dennoch ist die kulturelle Anbindung an das pittoreske Hafenstädtchen Galle und das Inselleben in nächster Nähe.

Haritha, was auf Singhalesisch so viel wie Grün bedeutet, bietet die ultimative Rückzugsmöglichkeit für ruhesuchende Rei-

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sende. Kinder sind in dem Resort erst ab zwölf Jahren erlaubt. Eingebettet in den tropischen Dschungel und trotzdem nur 900 Meter vom Indischen Ozean und seinen Traumstränden entfernt, finden anspruchsvolle Gäste hier erstklassigen Komfort, völlige Privatsphäre und so viel Abgeschiedenheit, wie zum tiefen Entspannen nötig erscheint. Man kann ganz klar sagen: Das Haritha Villas + Spa mischt mit seinen sieben exklusiven Villen und zwei Mansions, einem 350 Quadratmeter großen „Jungle-Spa“ unter der Leitung eines ayurvedischen Arztes sowie einem 100 Quadratmeter großen Infinity Pool die Hotellandschaft in der Umgebung des historisch geprägten Hafenstädtchens Galle neu auf. Und wer doch einmal etwas Stadtluft schnuppern möchte, erreicht das kolo­ niale, kulturelle Zentrum Galles in nur 25 Minuten mit dem Auto. Haritha steht für Natur, Architektur, Gesundheit und Harmonie sowie Luxus und exzellenten persönlichen Service. Ein Juwel inmitten eines grünen Paradieses. Die sieben Villen und zwei Mansions gliedern sich ganz natürlich in die üppige, tropische Natur ein, die das 20 000 Quadratmeter große Areal umgibt. Ganz und gar außergewöhnlich für Sri Lanka ist die Gebäude-

architektur des Resorts. Sie zieht alle Blicke auf sich, da sie weit vom gängigen Kolonialstil der Insel entfernt ist. Der englische Architekt Gary Fell (GFAB), der einige der schönsten und luxuriösesten Resorts in Asien geschaffen hat, kreierte Haritha als perfekte Verbindung von Design und Natur und schuf damit sein Meisterstück. Die sieben Haritha Villen (je 110 Quadratmeter) mit klarer Linienführung und modernem Design ordnen sich an einem palmenbewachsenen Hang an. Ganz oben thronen die beiden majestätischen Colonial Mansions mit einem bzw. zwei Schlafzimmern. Die Mansions (191 bzw. 240 Quadratmeter) überzeugen durch ihre modern interpretierte, landestypische Bau­ weise im Kolonialstil. Sämtliche Wohneinheiten offerieren einen ungestörten Blick über das Naturspektakel rund um Haritha. Alltag, Großstadtlärm und Hektik liegen eine ganze Welt entfernt. Persönliche „Villa Master“ stehen den Gästen stets zur Verfügung, um ihnen beispielsweise beim Auspacken und Packen zu helfen oder sie zu den Restaurants innerhalb und außerhalb des Resorts zu begleiten. Auf Sri Lanka spielt sich das Leben überwiegend im Freien ab und das spiegelt auch die Architektur von Haritha wider. Die tageslichtdurchflu-


teten Villen verführen ihre Gäste dazu, möglichst viel Zeit draußen in der Natur zu verbringen. Dank der weiten Terrassen­ türen wird das Innere perfekt mit dem Außen verbunden. Jede Villa besitzt darüber hinaus ihren eigenen Frischwasser-Pool. Von den großzügigen, teils überdachten Außenflächen mit Sonnendecks bietet sich ein Ausblick auf die Reisfelder, die jeden Morgen im Sonnenaufgang baden. Der zweistöckige Jungle-Spa mit seinen vier Behandlungsräumen bietet Blick auf einen vorgelagerten See sowie eine Teeplantage. Es ist ein Ort vollkommener Ruhe und Entspannung, der Gästen helfen soll, Körper und Geist mit der Natur in Einklang zu bringen. Ein Team bestens geschulter Therapeuten verhilft mit zu 100 Prozent natürlichen Wellnessprodukten aus der Region zu neuer Energie. Das Wohlfühlprogramm umfasst Akupunktur, Akupressur und tibetische Klangschalenbehandlungen. Bei Treatments für das Gesicht sowie die Mani- und Pediküre finden Luxuspflegeprodukte von Elemis und Margaret Dabbs aus Großbritannien Anwendung. Wer möchte, lernt hier die Grundlagen und Vorteile der jahrhundertealten ayurvedischen Heilmethoden kennen und schätzen – von der Aufrechterhaltung eines gesunden Lebensstils bis zum Kochen nahrhafter Mahlzeiten. Zur Entspannung nach den Behandlungen stehen Jacuzzi, Dampfbad, Kräuterbad, Sauna, Emotionsund Vichy-Dusche sowie ein Relaxbereich zur Verfügung. Der Pavillon am See lädt zu Yoga- und Meditationsstunden ein. Und ein Gym ermöglicht körperliches Fitnesstraining rund um die Uhr. Das von natürlicher Eleganz geprägte Restaurant des Resorts verwöhnt bis in den späten Abend hinein mit einer À-la-carteAuswahl an raffinierten regionalen und internationalen Gerichten. Viele der verwendeten Obst- und Gemüsesorten stammen aus dem hoteleigenen Bio-Garten oder von Farmern aus der Umgebung. Insbesondere der fangfrische Fisch, den die Köche jeden Morgen vom lokalen Fischmarkt einkaufen, ist eine Delikatesse und darüber hinaus gleichzeitig auch noch gesund. Und im Anschluss lässt man die lauen Tropenabende bei einem der kreativen Cocktails oder Mocktails an der wunderschönen Bar ausklingen. Darüber hinaus lockt eine Vielzahl von Aktivitäten vor die Tore des neuen Luxusrefugiums, denn in Hikkadu-

Die im Kolonialstil gehaltenen Mansions verbinden modernen Komfort mit traditionellem Interieur.

wa und Umgebung lässt sich so manches entdecken: sei es die farbenfrohe Unterwasserwelt beim Tauchen, die unvergessliche Begegnung mit den Giganten der Meere bei einer Walbeobachtungstour oder neue Eindrücke bei einer Trecking-Tour im geschützten Sinharaja-Regenwald. Geradezu ein Must ist die Erkundung des UNESCO-Weltkulturerbe-Städtchens Galle mit seinem berühmten Fort. Ursprünglich wurde die Festungsanlage um die Altstadt im 16. Jahrhundert von den portugiesischen Kolonialherren erbaut. Die Mauern aus Granitstein wurden von den Hol-

ländern erweitert und schützen die Seeseite der Stadt. Die Gebäude an den autofreien Straßen spiegeln die Geschichte von Galle unter portugiesischer, holländischer und britischer Herrschaft wider. Eine kleine Zeitreise, die sich wirklich lohnt. r r Haritha Villas + Spa 79/28, Pinkanda Road, Thiranagama Hikkaduwa, Sri Lanka Telefon: 00 94 / 7 77 86 33 69 E-Mail: info@harithavillas.com Internet: www.harithavillas.com Übernachtungspreise: ab 600 USD pro Villa inklusive Frühstück

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Hotel Restaurant zur Post Foto: Hotel Restaurant zur Post/Klaus Lawrenz


Das Schulhaus: Stylisches Ambiente, große Gemeinschaftstische und Liebe zum Detail macht die außergewöhnliche Gestaltung des Restaurants Die Turnhalle aus.

Index

Fe b r u a r

2020

Hotels und Restaurants im Bergischen land Park Villa – Das Privathotel Hotel und Restaurant Scarpati Essen’z Restaurant am Jägerhaus Hotel Restaurant Zu den Drei Linden Hotel & Restaurant Schützenburg Hotel Restaurant zur Post Hotel-Restaurant Stremme_ Haus am Markt Haus am Berg Das Schulhaus

32/33 34/35 36/37 38/39 40/41 42/43 44/45 46/47 48/49 50/51

Rechts: Das Gourmet-Restaurant Gute Stube im Parkhotel Herne ist mit 13 Punkten im Gault&Millau gelistet.

Hotels und Restaurants im Ruhrgebiet Restaurant Palmgarden Parkhotel Herne Heiner’s Restaurant am Park im Sheraton Essen Restaurant Müller-Menden Gasthof Altes Dorf Gastronomie Golfclub Mülheim a. d. Ruhr Schmücker Hof Villa Patrizia Restaurant an der Volmes Romantik Hotel Neuhaus Wielandstuben

54/55 56–58 59 60/61 62/63 64/65 66/67 68/69 70/71 74/75 76/77 78/79

Unten: Im Herzen des UNESCO-Biosphärenreservats Baa Atoll lädt das luxuriöse The Nautilus Maldives dazu ein, Freiheit völlig neu zu definieren.

Ausserdem Malediven à la carte: The Nautilus Maldives Milaidhoo Island Maldives Baros Maldives Travel à la Carte: Der Arkadenhof SeeVital Hotel Schiff Maison Messmer Chalet Plauderei Porträt à la carte: [m]eatery bar + restaurant

8–15 16–21 22–27 82/83 84/85 86/87 88/89 90–95

A L a C ar t e

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Vorschau

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1. Restaurant L’Unico: Eine kulinarische Reise durch Italien. 2. Miro’s Ristorante: Gelebte Genusskultur – feine mediterrane Küche, edles Interieur und exklusive Event Collection.

3. Weingut Pichler-Schober: Im Herzen der Steiermark gedeihen exquisite Tropfen.

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Die ersten Sonnenstrahlen wärmen die Haut, die Tage werden milder – Frühling liegt in der Luft. Wie wäre es jetzt mit einem Streifzug durch den zauberhaften Lenz, wenn alles Leben neu erwacht?! Lassen Sie sich zum Beispiel von der Landschaft im Rheingau zwischen Taunus und Rhein verzaubern. Sie zählt zu den wärmsten Regionen Deutschlands. Als Kulturland hat der Rheingau zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten, darunter interessante Schlösser, Burgen, Klöster, Kirchen und vieles mehr. Herzliche Gastgeber wie Alfonso Penna aus Bad Homburg laden mit einer vorzüglichen Küche zum Genuss ein. Wer roman2

tisch logieren möchte, der findet im Jagdschloss Kranichstein ein adäquates Barockjuwel und charmante Frauenpower präsentiert sich im bezaubernden Vier-Sterne-Hotel Zeller. Natürlich ist eine Reise ins nahe gelegene Frankfurt am Main nahezu ein Muss. Bereits im März kann man am Flussufer flanieren. Außer der berühmten Skyline gibt es Quartiere mit pittoresken Gassen, die ihren historischen Ortskern bewahrt haben, unzählige Museen, Galerien, feine Shoppingadressen, edle Restaurants, urige Weinlokale sowie exzellente Fünf-Sterne-Häuser wie das Hilton Frankfurt City Center. Last, but not least haben wir für Sie die besten Winzer an der Mosel, im Schwarzwald, in Luxemburg und natürlich in Österreich besucht und laden zu

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einer unvergesslichen, beschwingten Weinreise ein.

Das nächste A LA CARTE erscheint am 28. Februar 2020.


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Mehr Informationen finden Sie unter www.sylt-er.de A L a C a r t e 53


Profile for Klocke Verlag

a la carte 2 2020  

Restaurants, Weine, Rezepte, Hotels, Reisen

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