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Carte

A La Carte

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Restaurants I Weine I Rezepte I Hotels I Reisen

Hotel- und Restaurant-Tipps dresden Leipzig Zürich

Großes Hamburg-Special Heft 1 Januar 2020

Deutschland A 8,– Luxemburg A 9,20, Italien A 10,50 Belgien A 9,20, Spanien A 10,50 Schweiz SFR 11,00

Die besten Hotels und Restaurants


Editorial

A La Carte

Seit ihrer Eröffnung vor gut zwei Jahren hat sich die Elbphilhar­monie zu einem weltweiten Markenzeichen der Hansestadt entwickelt, die Werbewirkung der „Elphi“ für Hamburg durch eine umfangreiche, weltweite positive Medienberichterstattung ist von unschätzbarem Wert. Wir hatten bereits mehrfach das Vergnügen, das aufsehenerregende Konzerthaus persönlich zu besuchen: Die einzigartige Architektur und das Musikerlebnis sind absolut einmalig – ein Besuch ist für alle Kulturliebhaber sicherlich ein „Must“. Dies gilt analog auch für die vielseitige Hamburger RestaurantSzene, die für Genießer jede Menge Highlights zu bieten hat. Eine unserer Neuentdeckungen ist das Restaurant Bianc von Matteo Ferrantino in der HafenCity. Hier fühlt man sich als Gast spontan wohl, weil einem die Ungezwungenheit und beinahe fami­liäre Atmosphäre dieser Adresse sofort sympathisch ist. Mediterrane Farben, fließende Formen, warme Lichteffekte und ein Olivenbaum im Zentrum ziehen die Blicke auf sich. Der kreative Herdkünstler begeistert mit drei frei wähl­baren Menüs: Ein „Markt-Menü“ mit saisonalen Produkten, das effektvolle „Menü Emotion“ und ein „GartenMenü“, das speziell vegetarische Genießer ansprechen soll. Alle Köstlichkeiten sind nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch für die Augen. Aber auch die zahlreichen Geheimtipps wie das Ristorante Dal Fabbro in Blankenese, das 100/200.kitchen mit seiner offenen Küche, das Wandrahm, die [m]eatery im Side-Hotel für alle Liebhaber erstklassiger Steaks oder das Yoshi im Alsterhaus mit seiner exquisiten japanischen Kochkunst sind immer einen Besuch wert. Auf einem weiteren kulinarischen Streifzug stellen wir Ihnen einige Highlights aus Sachsen, insbesondere aus Dresden und Leipzig, vor. Herausgeber Thomas und Martina Klocke


Carte

Zum Titel: Das Restaurant Bianc – Die Leichtigkeit des Genießens

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erscheint monatlich im Klocke Verlag GmbH Höfeweg 40, D-33619 Bielefeld Fon: +49 - (0) 5 21 - 9 11 11-0 Fax: +49 - (0) 5 21 - 9 11 11-12 Internet: www.klocke-verlag.de E-Mail: info@klocke-verlag.de Her ausgeber Thomas & Martina Klocke Ver antwortlich für den Inhalt Thomas Klocke Anzeigenleitung Thomas Klocke Redaktion Gundula Luig-Runge, Sabine Herder, Bernd Teichgräber, Gabriele Isringhausen Gr afikdesign Sabina Winkelnkemper, Claudia Stepputtis

Einen exzellenten Ruf bei Feinschmeckern und den Gästen Hamburgs genießt das Restaurant Bianc von Matteo Ferrantino in der HafenCity. Hier fühlt man sich als Gast spontan wohl, weil einem die Ungezwungenheit und beinahe familiäre Atmosphäre dieser Adresse sofort sympathisch ist. Mediterrane Farben, f ließende Formen, warme Lichteffekte und ein Olivenbaum im Zentrum ziehen die Blicke auf sich. Der aus Italien stammende Matteo Ferrantino ist ein Meister seines Fachs und kann auf Stationen zum Beispiel bei Eckart Witzigmann und Roland Trettl zurückblicken. Die längste Zeit verbrachte er in Portugals angesagter Vila Joya an der Algarve. Der kreative Herdkünstler begeistert mit drei frei wählbaren Menüs: Ein „Markt-Menü“ mit saisonalen Produkten, das effektvolle „Menü Emotion“ und ein „GartenMenü“, das speziell vegetarische Genießer ansprechen soll. Alle Köstlich­ keiten sind nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch für die Augen.

Fotogr afie Ydo Sol, Klaus Lorke, Günter Standl, Florian Busch Bildbearbeitung Klocke Medienservice Holger Schönfeld, Birgit Lahode Titelfoto Restaurant Bianc, Matteo Dish Produktion Claudia Schwarz, Diana Wilking Sekretar iat Andrea Petzold, Katrin Baumgart

Titelthemen Hotels und Restaurants à la carte: Hamburg 10 Dresden und Leipzig 70 Zürich 96 Ausserdem

Vertr ieb Stephan Klocke Vertr ieb/Handel IPS Pressevertrieb GmbH Carl-Zeiss-Straße 5, D-53340 Meckenheim info@ips-d.de, www.ips-d.de Gesamther stellung Heidenreich Print GmbH, Bünde Gedruckt auf Omnigloss der IGEPA

News à la carte

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Szene à la carte: Neuigkeiten aus aller Welt Index Januar 2020 Vorschau Februar 2020

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Printed in Germany A LA CARTE ist ein eingetragenes Warenzeichen des Klocke Verlages. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten. Anzeigenpreisliste vom 1. Dezember 2018

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Inhalt

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Preise Einzelpreis: 8,– Euro, Jahresabo: 72,– Euro Abonnementbestellung beim Verlag Abonnement Verwaltung Leserservice A La Carte PrimaNeo GmbH & Co. KG Postfach 10 40 40, D-20027 Hamburg Fon: 0 40 / 23 67 03 41 Fax: 0 40 / 23 67 03 01 E-Mail: alacarte@primaneo.de ISSN 0945-375X

Das Restaurant Daniel in Dresden trumpft mit fantasievollen Kompositionen: Fasanenterrine mit Linsensalat, Süßkartoffelcreme und Sauce Cumberland.


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Se7en Oceans: Sterneküche mit Alsterblick

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Hideaway in Dresden:

das Gewandhaus

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Geheimtipp in Leipzig:

die Villa Voss

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Baur au Lac Zürich: eines der besten Hotels in der Schweiz

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Cortrie: das Hamburger Traditionshaus für Auktionen von Uhren und Schmuck


News

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Perfektes Wintergrillen mit Gourmetfleisch Was erst einmal sehr banal klingt, hat einen durchaus ernsthaften Hintergrund. Wer denkt, das Wintergrillen sei dasselbe Erlebnis wie das Grillen am lauen Sommerabend, liegt gänzlich falsch. Ein paar einfache Tipps können aber helfen, dass auch das Grillen zur kalten Jahreszeit ein voller Erfolg wird. Die richtige Vorbereitung ist der erste, wichtige Schritt: Besonders gut geeignet für den Winter sind Kugel-, Gasund Elektrogrills. Man sollte darauf achten, bei geschlos­ senem Deckel vorzuheizen und die Hitze zu halten. Kohle­ grill-Fans sollten zwecks längerer Glut auf Briketts zurückgreifen. Für Gasgriller empfiehlt sich Propangas, da Butangas sich unterhalb des Gefrierpunktes verflüssigt. Wer sich der Kälte möglichst wenig aussetzen möchte, kann zu Fleisch greifen, das sich gut zum Kurzbraten eignet. Die Fleischsommeliers Timo Schwarz und Yannick Meurer (Foto) von Gourmetfleisch.de empfehlen Cuts wie das Flap Steak, das Hanging Tender oder eben das brandneue Skirt Steak. Wer draußen fertig gegrillt und drinnen genussvoll gegessen hat, sollte im Anschluss schnellstmöglich den Rost von Fettspritzern und Essensresten befreien – diese drohen sonst bei den Minusgraden festzufrieren. Vor dem Verstauen des Grills in Gartenhaus oder Garage, diesen vernünftig auskühlen lassen. So wird Wintergrillen zu einem Erfolg!

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Geradezu ideal für die kalten Tage zeigt sich die im Trend liegende Niedergarmethode „sous vide“. Hinter dem Begriff verbirgt sich eine Methode, mit der das Fleisch über einen langen Zeitraum bei niedriger Temperatur gegart wird. Dies geschieht in einem Wasserbad bei konstanter Temperatur. So garen auch größere Mengen Fleisch gleichmäßig. Als Finish für das Fleisch wird dieses einfach kurz auf dem Grill oder in der Pfanne scharf angebraten und schon gelingt der Sous-vide-Genuss. Aber keine Sorge, das klingt komplizierter, als es ist. Die bereits vakuumierten Steaks von Gourmetfleisch.de kommen einfach in das Wasserbad bei der vorher definierten Gartemperatur. So können die Steaks auch bei stundenlangem Garen nicht übergaren und bleiben so konstant bei Gartemperatur. Jedes Steak wird auf den Punkt perfekt zubereitet. Deshalb erweist sich „sous vide“ als idealer Helfer bei Feiern und Festen. Wer kein Sous-vide-Bad zum Garen hat, braucht nur einen großen Topf mit Wasser und ein Thermometer, so kann sichergestellt werden, dass die Temperatur konstant bleibt. Wem der Zeitaufwand zu viel ist, der kann bei Gourmetfleisch.de auf eine breite Palette von sous vide vorgegarten Produkten zurückgreifen. Diese müssen lediglich erhitzt werden und liefern servierfertigen Hochgenuss. r www.gourmetfleisch.de


Der

Kraftsto verbrauch Audi Q5 TFSI e in l/100 km: kombiniert 2,4; Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 19,1; CO₂-Emissionen in g/km: kombiniert 53.


meines Lebens. Wenn Fortschritt das Leben bestimmt, ist der Audi Q5 TFSI e der passende Q. Ein Premium-SUV mit Plug-in-Hybrid. EďŹƒzient, sportlich und im E-Modus lokal emissionsfrei.


Hamburg A

La Carte

Hamburg Die Lifestyle-Metropole des Nordens


© www.mediaserver.hamburg.de/Jan Schugardt

Eine aufregende Städtereise geht immer! Und Hamburg erst recht! Da sind sich die ständig steigende Zahl der internationalen Besucher und die A LA CARTE-Redaktion einig. Warum? Weil die große weite Welt nirgendwo so präsent ist wie in der Hansestadt. Dementsprechend spektakulär, vielschichtig und innovativ präsentiert sich sowohl das hochkarätige Kulturprogramm der Lifestyle-Metropole des Nordens als auch die Hotel- und Gastroszene, die garantiert zum Wiederkommen inspiriert. Te x t : S a b i n e H e r d e r, G u n d u l a L u i g - R u n g e , F o t o s : K l a u s L o r k e


A La Carte

© www.mediaserver.hamburg.de/Christian Spahrbier

HAMBURG

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© www.mediaserver.hamburg.de/Christian Spahrbier

© www.mediaserver.hamburg.de/Christian Spahrbier

Elbphilharmonie, HafenCity, Speicherstadt, Dockland, Alter Speicher oder die Tanzenden Türme – Hamburg trumpft mit jeder Menge architektonischer Highlights, die sich, wie die gesamte Stadt, mit einer vibrierenden und weltweit einzigartigen Mischung aus Kosmoflair und hanseatischen Traditionen präsentieren.


Weltoffen und auf Weltklasse-Niveau – was für das Kulturprogramm der Hansestadt gilt, gilt erst recht für die vielschichtige Hotel- und Gastroszene, die sich in den letzten Jahren zu einem eigenen Besuchermagnet entwickelt hat und mit spektakulären Newcomern, innovativen Konzepten und kulinarischen Institutionen für jeden Geschmack und jede Gelegenheit genau das Richtige bietet.

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In der ehemaligen Oberfinanzdirektion am Rödingsmarkt hat mit dem Fraser Suites Hamburg ein neues Luxushotel Quartier bezogen. Fraser Suites Hamburg

Neues Fünf-SterneLuxushotel in Hamburg

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it der Eröffnung des Fünf-SterneLuxushotels Fraser Suites Hamburg im September 2019 knüpft die Frasers Hospitality aus Singapur an die Tradition Pariser Grandhotels an. Unverkennbar hat das Gebäude am Hamburger Rödlingsmarkt in den Räumen der ehemaligen Oberfinanzdirektion seinen historischen Charme bewahrt. Weite Flure,

geschwungene Treppen, alte Holztüren und Art-déco-Elemente fügen sich zu einem harmonischen Ganzen. „Unser Angebot konzentriert sich vor allem auf Geschäftsreisende und Touristen, die mehrere Wochen und Monate in Hamburg bleiben möchten. Unsere Suiten mit Küchenzeile ermöglichen es, den eigenen Lebensstil beizubehalten“, beschreibt General Manager Olivier Briand die Besonderheit des Konzeptes. Das im Stil des Neobarocks errichtete und unter Denkmalschutz stehende Haus wurde 1910 fertiggestellt. Einige bekannte Sehenswürdigkeiten Hamburgs, wie die Speicherstadt, das Miniatur-Wunderland, die Elbphilharmonie und die Alster, sind fußläufig leicht zu

erreichen. Zahlreiche Annehmlichkeiten für das internationale Publikum machen den Aufenthalt noch attraktiver. Kostenloser WLAN-Zugang? Wäsche- und Zimmerservice? Babysitting? Täglicher Zimmerservice mit Turndown Service? Alles kein Thema! Das Hotel verfügt über 154 Zimmer und Suiten verschiedener Kategorien, einige der Räume haben Blick auf den Alsterfleet. Langzeitgäste fühlen sich in den Studios mit Kingsize-Bett, gut ausgestatteter Küchenzeile und Nespresso-Maschine besonders wohl. In diesen hochwertigen Rahmen fügt sich auch die Gastronomie des Hauses. Wo früher die alte Bibliothek Quartier bezog, verwöhnt jetzt das Restaurant „The Dining Room“ im 20er-JahreStil auf 400 Quadratmetern. Mit kreativem Kopf und sicherer Hand versteht sich Spitzenkoch Daniel Thompson auf modern interpretierte Klassiker. Am Sonnabend und Sonntag lockt der traditionelle englische Braten Sunday Roast zum Brunch. Serviert und tranchiert wird der Hauptgang mit Hilfe von „Henry“, dem original Tranchierwagen von 1920. Unbedingt probieren sollte man einmal „Mama’s handgeschnittene Fettuccine à la Truffle, geschwenkt in gereiftem Parmesanlaib mit Pilzen und getrüffeltem pochierten Ei“. Eine kulinarische Entdeckung wert ist auch The Dining Room Pannfisch Royal mit knusprigem Dorschfilet, Tigergarnele, Lauch, Bratkartoffelpüree und Senf Beurre blanc. Das Châteaubriand „Hongkong“ in Hoisin-Oyster-Sauce zeigt sich als aromatisiertes Galloway-Rinderfilet mit britischen Roast Potatoes, Orangen-Estragon-Karotten und Whisky-Cognac-Sauce „Diane“. Sehr schön auch das Lunch-Menü von Montag bis Freitag, das alle zwei Wochen wechselt. Nicht umhin kommt man auch, nach dem Abendessen die O.V.A.L. Bar für einen Digestif zu besuchen. Wer nach all den Kulinarien seinen Pfunden zu Leibe rücken möchte, dem bietet sich der rund um die Uhr geöffnete Fitnessbereich an. r

Fraser Suites Hamburg General Manager: Olivier Briand Rödingsmarkt 2, D-20459 Hamburg Telefon: 0 40 / 38 08 63 68 88 reservations.hamburg@frasershospitality.com www.frasershospitality.com

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Auf der gegenüberliegenden Seite des Restaurants lädt die weiß-goldene O.V.A.L. Bar zu einem Aperitiv oder Digestif in gediegenem Ambiente ein. Das Hotel verfügt über 154 Zimmer und Suiten verschiedener Kategorien, einige der Räume haben Blick auf den Alsterfleet.

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© Krokutsch

Die GINN Restaurantterrasse hat sich sehr schnell zum lukullischen Geheimtipp entwickelt, das liegt zum einen an der einzigartigen Aussicht über den Hafen, aber vor allem an der exzellenten Küche.

Nachhaltigkeit wird in allen Bereichen des Lifestyle-Hotels großgeschrieben. Das gilt natürlich auch für die exquisiten Gourmetkreationen, bei der das Küchenteam komplett auf Fleisch verzichtet und soweit wie möglich auf Top-Produkte aus der Region setzt.

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GINN Hotel Hamburg Elbspeicher

Nachhaltiger Lifestyle im historischen Speicher

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nter Geschäftsleitung von Aleksej Leunov hat sich die Gold Inn Hotelgruppe zu einer der zukunftsweisendsten Hotelgruppen in Deutschland entwickelt. Das Berliner Unternehmen setzt in der Hotellerie immer wieder neue und eigene Maßstäbe. Die Marke GINN Hotels kombiniert Umweltliebe, Lifestyle, außergewöhnliches Design und warmherzige Gastlichkeit auf vorbildliche Art und Weise. Ganz im Sinne der wohl größten Aufgabe der Menschheit und des GINN Marken-Credos „Der schonende und nachhaltige Umgang mit den Ressourcen unserer Erde, um so unseren Lebensraum auch für zukünftige Generationen zu erhalten“ setzt das erste GINN Hotel in Hamburg konsequent auf ganz-


Als besondere Highlights präsentieren sich die 130 Zimmer, die sich wunderbar atmosphärisch in die historische Bausubstanz einfügen und teilweise über atemberaubende Ausblicke über die Elbe und den Hafen verfügen. heitliche Nachhaltigkeit auf höchstem Niveau – vor und hinter den Kulissen. Das fängt bei den verwendeten, recycelbaren Baumaterialien und der Einrichtung der Zimmer mit baubiologischen Möbeln und Bodenbelägen an und hört bei der Verwendung innovativer, ressourcenschonender Techniken und dem bewussten Verzicht auf Fleisch im GINN Restaurant und beim Frühstück noch lange nicht auf. Dass sich konsequente Nachhaltigkeit keineswegs mit einer exponierten Lage, modernstem Komfort, hochkarätigem Genuss und sinnenfreudigem Lifestyle widersprechen muss, beweist das VierSterne-Hotel im historischen Elbspeicher in unmittelbarer Nachbarschaft zum Fischmarkt. Näher am maritimen Puls der Hansestadt kann man nicht wohnen. Authentischer und schicker auch nicht. Als besondere Highlights präsentieren sich dabei die 130 Zimmer, die sich wunderbar atmosphärisch in die denkmalgeschützten Gebäudesubstanzen einfügen und teilweise über einen direkten Blick auf die Elbe verfügen. Das gilt auch für die verschiedenen Veranstaltungs- und Eventräume und ganz besonders für das GINN Restaurant und die GINN Bar in der achten Etage. Beides wirklich tolle Geheimtipps für all jene, die in solch einzigartiger Lage nicht auf beste Genussqualität verzichten möchten. r GINN Hotel Hamburg Elbspeicher Große Elbstraße 39 D-22767 Hamburg Telefon: 0 40 / 5 37 51 50 E-Mail: info@ginn-hotels.com Internet: www.ginn-hotels.com Öffnungszeiten Küche: 18.00 – 21.30 Uhr Kreditkarten: American Express, Diner’s Club, Mastercard, Visa

Nach aufwendigen Umbauarbeiten bringt der spektakuläre Hotel-Newcomer wieder Leben in den historischen Elbspeicher direkt an der Elbe.

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Hapimag Resort Hamburg

Hamburg herrlich entspannt genießen

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Fotos(3): ©Hapimag AG

Nur wenige Fußminuten vom Bahnhof entfernt, begrüßt das Hapimag Resort Hamburg seine Gäste mit modernem hanseatischen Chic und vorbildlichem Service.

ordergründig trumpft das schmucke Resort, das ohne Frage zu den Top-Adressen der 58 HapimagResorts in ganz Europa und den USA gehört, mit einer sehr zentralen Lage mitten in der Hamburger Innenstadt. Zum Hafen, zur Speicherstadt, zur Elbphilharmonie und zur Binnenalster sind es nur wenige Fußminuten, die besten Restaurants und Shoppingadressen der Hansestadt liegen quasi direkt vor der Haustür und zum Bahnhof sind es gerade einmal fünf Fußminuten. Mehr Hamburg geht nicht! Vor allem dann, wenn man sich in die versierten Hände von Resort Managerin Birgit van Stipriaan und ihrem engagierten Team begibt, die alles dafür tun, damit ihre Gäste den Aufenthalt in vollen Zügen genießen können. Egal, ob es um Musicaltickets, Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr oder Restaurantempfehlungen geht, fast jeder Wunsch wird erfüllt. Doch zunächst einmal heißt es ankommen in einem der 40 sehr individuell gestalteten

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Ob Marmelade oder Käse fürs Frühstück, eine gute Flasche Wein oder ein gut gekühltes Bier für einen gemütlichen Abend, seit letztem Jahr gehört die Honesty Bar zum Service des Hapimag Resorts und wird von den Gästen begeistert angenommen.

Ferienwohnungen, die mit viel Platz, separaten Wohn- und Schlafzimmern (in den 25 2-Zimmer-Ferienwohnungen), exklusiven Bädern, voll ausgestatteten Küchen und einer herrlich entspannten, maritim inspirierten Wohlfühlatmosphäre selbst anspruchsvollsten Reisenden ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Denn schon bei der ersten Begegnung entpuppt sich jeder Raum als Lieblingszimmer, in dessen frischer Wohlfühlatmosphäre man sich auf Anhieb

zu Hause fühlt. Und genau das ist das gewisse Extra, das die rund 125000 Hapimag-Mitglieder, egal ob in Hamburg oder Lissabon, in Bodrum oder auf Sylt – immer wieder in eines „ihrer“ Hapimag-Resorts zurückkehren lässt: Man fühlt sich von der ersten Minute wie zu Hause, bewegt sich wie selbstverständlich durch die Resorts und genießt die luxuriösen Annehmlichkeiten, die einen Urlaub so herrlich entspannend gestalten. Das fängt beim herzli-

chen Empfang durch die top geschulten Mitarbeiter und bei dem ausgesuchten und dem fair kalkulierten Angebot der Honesty Bar (nicht in allen Hapimag-Resorts) an und hört bei der hochwertigen Ausstattung der Wohneinheiten und besonderen Serviceleistungen für junge Familien, aber auch für Senioren noch lange nicht auf. Denn im Gegensatz zu anderen Ferienwohnung-Anbietern werden bei dem Schweizer Unternehmen Hapimag, dem führenden Unternehmen im Bereich der Ferienwohnrechte in Europa, alle Unterkünfte von Hapimag selbst angeboten und betrieben. Deshalb erwartet alle HapimagMitglieder, basierend auf dem Prinzip der Sharing-Economy, bei der alle Mitglieder eine Auswahl an Resorts mit Ferienwohnungen individuell und nachhaltig nutzen können, ein hohes Niveau an Service und Qualitätsstandards. Das Hapimag Resort Hamburg ist dafür ein leuchtendes Beispiel. r Hapimag Resort Hamburg Resort Managerin: Birgit van Stipriaan Steinstraße 12 – 14, D-20095 Hamburg Telefon: 0 40 / 32 02 72 08 22 E-Mail: hamburg@hapimag.com Internet: www.hapimag.com Kreditkarten: American Express, Visa, Mastercard

Links: Egal, ob großzügige 2-Zimmer-Ferienwohnung oder kuschelige 1-Zimmer-Ferienwohnung – jede der insgesamt 40 Wohneinheiten vermittelt maritimes Urlaubsflair und ist mit allem erdenklichen Komfort auch für längere Aufenthalte ausgestattet. Oben: Voll ausgestattete Küchen inkl. Spülmaschine und Mikrowelle sind in den 2-Zimmer-Ferienwohnungen selbstverständlich.

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Exponierter könnte die Lage kaum sein: In der Elbphilharmonie erstreckt sich das The Westin Hamburg über 21 Etagen.

The Westin Hamburg

Zimmer mit Aussicht

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und um die Elbphilharmonie ist die Elbe überall präsent, Luxusliner, Frachtschiffe und Barkassen ziehen vorbei – Kultur und Hafenfeeling gehen eine gelungene Symbiose ein. Exponierter könnte die Lage auch für ein Hotel nicht sein. Am 30. November 2016 öffnete das luxuriöse Lifestyle-Hotel The Westin Hamburg in der Elbphilharmonie auf 21 Etagen seine Türen. Edel, modern, puristisch – einfach wunderschön präsentiert sich das Interieur von der Lobby bis hin zu den lichtdurch­ fluteten Wohnräumen. „Nichts soll von den spektakulären Aussichten ablenken“, sagt die charmante General Managerin Madeleine Marx und ist sichtlich stolz auf das Highlight ihrer Heimatstadt. Der Berliner Innenarchitekt Tassilo Bost entwarf in Zusammenarbeit mit Westin Global Design Team die Innenausstattung des Hauses. Helle Grau-, Weiß- und Beigetöne, kombiniert mit einer geradlinigen Gestaltung, dominieren in den Zimmern und Suiten, hochwertige Betten und große Fensterfronten komplettieren den luxuri­

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ösen Komfort. Zum Greifen nah scheinen die HafenCity und der Fluss. Besonders fantastisch ist der Ausblick aus einer der Maisonette- oder Präsidenten-Suiten im 19. Stock. Von hier hat der Gast auch Zugang zur Club-Lounge, einen Rückzugsort für Menschen, die absolute Privatsphäre schätzen. Ein besonderes Schmuckstück: die Eigner-Suite, 160 qm Wohnfläche, Balkon und 270-Grad-Ausblick. Die SPA-Oase (1300 qm) bietet den Fitnessbereich Westin Workout, einen 20 Meter langen Innenpool sowie Anwendungsräume für entspannende Treatments. Sportliche Gäste starten mit dem hauseigenen Run Concierge zum Frühsport durch die HafenCity. Apropos Frühsport und Frühstück: Wenden wir uns der genüss­ lichen Seite des The Westin Hamburg zu. Den ganzen Tag werden im Herzstück der Elbphilharmonie, dem Plaza Foyer, bodenständige Gerichte, Snacks, süße Törtchen und Kuchen serviert. Wenn es Nacht wird und Tausende von Lichtern die maritime Szenerie beleuchten, dann lockt die The Bridge Bar mit einem exotischen Cocktail. Seit dem 1. Oktober dieses Jahres hat sich das The Westin Hamburg von seinem Fine-Dining-Konzept und dem GourmetRestaurant „The Saffron“ verabschiedet,

um in Zukunft ein breiteres Publikum anzusprechen. Zeitgemäßer, unkompliziert und vor allem legerer ist die Philosophie der sogenannten „Hanseactic Bistronomy“ mit dem Namen „Fang & Feld“. Der neue Küchenchef Sebastian Michels bereitet hier jetzt Fangfrisches und Regionales in norddeutschem Stil zu. Das Interieur des ehemaligen Saffron ist größtenteils geblieben, aber auch für die Köstlichkeiten der Küche ist jetzt Klarheit und Sinn für das Wesentliche die Maxime hinter den dicken Mauern des alten Kaispeichers. Alle Produkte, die hier im unprätentiösen Bistro-Stil aufgetischt werden, stammen ausnahmslos aus dem Hamburger Umland. Obst und Gemüse bezieht das Küchenteam aus dem Alten Land, das Fleisch stammt vom Holsteiner Weiderind und der Fisch kommt fangfrisch von den Nordseekuttern. r The Westin Hamburg General Managerin: Madeleine Marx Platz der Deutschen Einheit 2 D-20457 Hamburg Telefon: 0 40 / 80 00 10-0 E-Mail: info.thewestinhamburg@westin.com Internet: www.marriott.de/hotels/travel/ hamwi-the-westin-hamburg 205 Zimmer, 39 Suiten, Kreditkarten: alle


Die Panorama Suite gewährt einen atem­ beraubenden Blick auf die HafenCity.

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Der east cosmos

Spektakuläre Locations für Genuss und Nightlife

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eit seiner Eröffnung im Oktober 2004 sorgt das east Hotel im Szene­ viertel St. Pauli immer wieder für Furore. Natürlich durch das avantgardis­ tische Design von Jordon Mozer, aber vor allem durch ein faszinierendes Lifestyleund Gastronomiekonzept, das u. a. gleich drei der außergewöhnlichsten Locations Hamburgs zu einem Genusskosmos der Extraklasse zusammenfasst. r east Hotel & Restaurant GmbH Simon-von-Utrecht-Straße 31 D-20359 Hamburg, Telefon: (0) 40 / 30 99 30 E-Mail: info@east-hamburg.de Internet: www.east-hamburg.de

Um den Abend im clouds angemessen zu beginnen, kreieren Barchef Bastian Knülle und sein Team immer wieder neue, aufregende Drinks fernab vom Mainstream.

clouds – Heaven’s Bar & Kitchen Aussichtsrestaurants üben immer eine ganz eigene Faszination aus. Dabei wird das Essen nicht selten zur Nebensache. Nicht so im clouds auf der 22. bis 24. Etage des von Stararchitekt Hadi Teherani entworfenen Wolkenkratzers „Tanzende Türme“ auf der Reeperbahn. Natürlich staunt man zunächst über die spektakuläre Rundumsicht, aber man genießt eben vor allem die kreative Cross-over-Küche von Küchenchef Eric Kröber. Den kulinari­ schen Schwerpunkt bilden verschiedene Steaks und Fleisch-Cuts. Nicht minder spektakulär wie die Aussicht und genauso hochkarätig wie die Küche präsentiert sich das Barangebot, das mit immer neuen und aufregenden Drinks jenseits des Main­ streams – im Sommer auf der Dachterrasse – begeistert. r clouds E-Mail: restaurant@clouds-hamburg.de Internet: www.clouds-hamburg.de Öffnungszeiten Küche: 11.30 – 14.00 Uhr und ab 18.00 Uhr

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coast by east & coast enoteca In absoluter Toplage im Herzen der Hafen­ City mit freiem Blick auf die Elbphilharmo­ nie zieht das coast by east an den MarcoPolo-Terrassen viele Fans der modernen Asia-Küche an. Auf den Tisch des coast bringt das Team, seit September letzten Jahres unter der Leitung von Jonas Straube, exklusive Seafoodgerichte und feinste Su­ shi- und Sashimi-Spezialitäten. Die coast enoteca im Untergeschoss erfreut hinge­ gen jeden Italienliebhaber mit authenti­ scher italienischer Küche und einer groß­ artigen Wein- und Champagnerausahl aus aller Welt. r coast by east E-Mail: restaurant@coast-hamburg.de Internet: www.coast-hamburg.de Öffnungszeiten Küche: So. bis Mi. 12.00 – 22.00 Uhr, Do. bis Sa. 12.00 – 23.00 Uhr

Eine mit Pflanzen begrünte Wand sorgt für Naturfeeling; ein großer Holztisch und bequeme Sitzgelegenheiten schaffen Behaglichkeit.

Eines der Szene-Restaurants in Hamburg ist das Restaurant im east Hotel, dessen großzügige Fensterfront das moderne Ambiente unterstreicht.

east Restaurant Herzstück des east Hotel ist das avantgar­ distisch designte east Restaurant Hamburg mit 230 Sitzplätzen, offener Sushibar, einem langen „Captain’s Table“ und dem begrünten Innenhof Dedon Island, der durch bodentiefe Glastüren mit dem Res­ taurant verbunden ist. Unzählige Aus­ zeichnungen und oft heiß umkämpfte Tischreservierungen beweisen, dass die Küchencrew stets am Puls der Zeit agiert und mit ihrer tollen Mischung aus euroasiatischer Küche, Sushi, mediterranen und regionalen Inspirationen den Zeitge­ schmack vortrefflich trifft. Seit letztem Jahr ist Thilo Haberland für die Qualität der Kü­ che verantwortlich, dessen Herz insbeson­ dere für die asiatische Küche schlägt. r

east Restaurant E-Mail: restaurant@east-hamburg.de Internet: www.east-hamburg.de Öffnungszeiten Küche: Mo. bis Fr. 11.30 – 14.00 Uhr, Mo. bis Do. 17.30 – 22.30 Uhr, Fr. bis Sa. 17.30 – 22.30 Uhr, So. 17.30 – 22.00 Uhr

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Beste und ausgewählte Produktqualität steht seit jeher im Mittelpunkt der hervorragenden Grand-Elysée-Kulinarik. So verwendet Küchendirektor Peter Sikorra sehr gerne das wertvolle Rapsöl von Bondor als Basis für seine eigenen Öl-Kreationen.

THEO’S im Grand Elysée Hamburg

Höchste Qualität bis ins kleinste Detail

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ie tolle Mischung aus authentisch amerikanischer Steakhouse-Atmosphäre, höchster Produktqualität bis ins kleinste Detail und die außergewöhnliche Prime-Beef-Kultur haben das Restaurant THEO’S im Grand Elysée Hamburg zum Kult erhoben. Kreateure dieses Hamburger Synonyms für exquisite Steakhouse-Kultur sind der Gründer und Inhaber des Fünf-Sterne-Privathotels Eugen Theodor Block und der Küchendirektor Peter Sikorra. Beide verbindet eine hochgesteckte Qualitätsphilosophie und ein feines Gespür für Trends. Das gilt im THEO’s insbesondere für die herausragende Fleischqualität von ausgewählten jungen Rindern aus Deutschland, den USA und Irland, die auf grünen Weiden aufwachsen und ausschließlich mit Gras, Getreide und Mais gefüttert werden, genauso wie für deren Zubereitung im 800 Grad heißen original US-SouthbendOfen, aber natürlich auch für die verwendeten Gewürze oder Öle. Die butterzarten Steaks genießen die Gäste am liebsten einfach mit grobem Meersalz, THEO’S

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Spezialgewürz oder, wer es gern schärfer mag, mit ein paar Spritzern Bondor-Chiliöl. Peter Sikorra ist ein großer Fan der wertvollen Öle von Bondor, die im Hunsrück noch rein handwerklich hergestellt werden. Dort gedeiht Raps auf den Millionen Jahre alten Schieferböden. Die darin enthaltenen Nährstoffe, die Höhenlage

und nicht zuletzt die sorgfältige handwerkliche Verarbeitung verleihen dem Bondor-Rapsöl seinen ganz besonderen Geschmack. „Aufgrund des milden Aromas verwenden wir das geprüft vegane Bondor-Rapsöl nicht nur zum Dünsten und Braten, sondern auch zum Verfeinern und Würzen von Gerichten und Rohkostzubereitungen“, verrät uns Peter Sikorra während er das A LA CARTE-„Fotomodell“, ein Avocadotatar mit Chili auf TomatenMelonen-Chutney, mit ein paar Tropfen Bondor-Chiliöl beträufelt. Als Küchendirektor ist Peter Sikorra für die gesamte Kulinarik des Grand Elysée Hamburg verantwortlich und ist dafür stets auf der Suche nach neuen und ausgefallenen Ideen. „Ich kreiere sehr gerne eigene Würz-Öle und nutze dafür das Rapsöl von Bondor als Basis. Zum einen, weil es sich aufgrund des hohen Anteils an Ölsäuren (61 Prozent) positiv auf die Gesundheit auswirkt, zum anderen, weil es so herrlich mild ist.“ r THEO’S im Grand Elysée Hamburg Rothenbaumchaussee 10, D-20148 Hamburg Telefon: 0 40 / 41 41 2-8 55 E-Mail: info@theos-hamburg.de Internet: www.theos-hamburg.de Öffnungszeiten Küche: Mo. bis Sa. ab 18.00 Uhr, Ruhetag: Sonntag Kreditkarten: American Express, Diners Club, Mastercard, Visa, EC-Karte Bondor Genussöle: www.bondor.de

THEO’S Steakhouse im Grand Elysée Hamburg steht für außergewöhnliches Prime Beef und authentisch amerikanische Steakhouse-Atmosphäre.


Avocado-Tatar mit Chili auf Tomaten-Melonen-Chutney Tatar Zutaten (10 Portionen) 10 reife Avocados, 130 g Schalotten, 1,5 Rote Pfeffer Chili, 2,5 Zitronen, 50 g Bondor Rapsöl, 15 g Meersalz, 2,5 g Pfeffer aus der Mühle Zubereitung: Die Avocados schälen, in ca. 3 cm große Würfel schneiden. Schalotten und den frischen Chili in sehr feine Würfel (1 – 2 mm) schneiden. Zitronen auspressen. Alle Zutaten vorsichtig miteinander vermengen und je nach Geschmack mit Salz, Pfeffer würzen. Chutney Zutaten (10 Portionen) 5 große Tomaten, ¼ Charentais-Melone, 2 Schalotten, 30 g Bondor Chiliöl , 1 Knoblauchzehe, 15 g frischer Thymian, 15 g frischer Rosmarin, Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker Zubereitung: Die Tomaten blanchieren, häuten, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Melone schälen, entkernen und das Fruchtfleisch in feine Würfel schneiden. Schalotten und den frischen Chili in sehr feine Würfel (1 – 2 mm) schneiden. Die Kräuter fein hacken. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Schalotten- und Chiliwürfelchen mit der ausgedrückten Knoblauchzehe und den Kräutern glasig anschwitzen. Die angeschwitzte Masse noch warm unter die Tomaten- und Melonenwürfel heben und je nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Abkühlen lassen und portionsweise auf Tellern anrichten. Das Avocado-Tatar in großen Nocken auf das Chutney setzen und ganz zum Schluss mit dem rein veganen Bondor-Chiliöl beträufeln und dann mit Baguette o. ä. servieren.

Seine Cremigkeit bekommt das Chili-Avocado-Tatar auf Tomaten-Melonen-Chutney durch die Verwendung von feinstem Bondor-Rapsöl. Ein paar Tropfen des Bondor-Chili-Rapsöls, die zum Schluss über das fertige Gericht geträufelt werden, greifen die Schärfe wunderbar akzentuiert auf. A La Carte

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Das seidig glänzende Jamastrán-Deckblatt der Rocky Patel „Number 6“ schmückt eine opulente schwarze Bauchbinde mit goldener Schrift. Direkt an das spektakuläre The Fontenay Atrium angeschlossen, liegt der noble Smokers Room, wo die Gäste den Tag mit einer guten Zigarre ausklingen lassen können.

The Fontenay Smokers Room

Simply the Best!

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eit März 2018 setzt das Fünf-SterneSuperior-Hotel The Fontenay neue Maßstäbe in der Hamburger Luxushotellerie. Und das nicht nur durch seine unschlagbare Lage direkt an der Außen­ alster und die faszinierende, skulpturale Architektur, sondern vor allem durch das leidenschaftliche Streben nach absoluter Top-Qualität – in allen Bereichen und bis ins kleinste Detail. So lässt sich die Verwöhnphilosophie des Leading Hotels zwar etwas salopp, aber doch wunderbar passend mit dem Slogan „Simply the Best“ auf den Punkt bringen. Und was für die vielschichtige Kulinarik und das vielfach ausgezeichnete Barangebot gilt, gilt insbeson-

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dere auch für die Zigarrenauswahl im noblen Smokers Room. Hierhin zieht es Afi­ cionados, um den Abend nach einem guten Essen im Panorama-Gourmetrestaurant Lakeside oder einem exquisiten Drink in der Fontenay Bar bei einer guten Zigarre ausklingen zu lassen. Im Humidor wartet eine erlesene Auswahl internationaler Marken auf ihre Liebhaber. Unter all den feinen Tabakwaren nehmen die Rocky-Patel-Zigarren eine Sonderstellung ein. Denn auch der amerikanische Produzent verfolgt getreu seiner Maxime „Simply the Best“ die ehrgeizige Mission, der Beste seines Genre zu sein. Dass ihm dies regelmäßig gelingt, attestieren ihm zahlreiche renommierte Auszeichnungen. So erhielt er z.B. erst im September 2019 den „Cigar Journal Lifetime Achievement Award“ für sein Lebenswerk. Von Rockys „Fingerabdruck“ geprägt, ist jede seiner Zigarren ein Unikat. Der Schlüssel zum Erfolg seiner legendären Blends liegt in Rockys Verbindungen in die ganze Welt. Dieses perfekt funktionierende Netzwerk ermöglicht ihm, ganz ohne Kompromisse nur den Tabak zu kaufen, den er für seine hochgesteckten Qualitätsansprüche benötigt. Denn als leidenschaftlicher Verfechter von Exklusivität legt er strengste Qualitätskriterien an, um so stets ein höchstes und gleichbleibendes Produktniveau zu garantieren. Dafür wird nicht nur der Zugwiderstand jeder einzelnen Zigarre gemessen, sondern es werden sogar ganze Chargen

verworfen, falls diese den extrem hohen Qualitätsansprüchen nicht genügen. Das Ergebnis: Rockys Zigarren sind Seelenverwandte von Aficionados mit höchsten Ansprüchen. Jeder Zug hinterlässt ein langes Echo geschmacklicher Vollendung. Kaum eine andere Marke, kaum eine andere Zigarre verkörpert so sehr lässige Souveränität. Dafür sei Rocky Dank! Und es gibt wohl keinen Kenner, der sich nicht freut, dass Rocky seinen ursprünglichen Beruf als Anwalt in Los Angeles an den Nagel gehängt hat und seiner Passion gefolgt ist – spätestens dann, wenn er sich dem Rauchvergnügen der neuesten Kreation von Rocky Patel, der „Number 6“, hingegeben hat. Über diese mittelkräftige Zigarre, die den Namen ihrer Mischungsnummer trägt, sagt der Superstar unter den Zigarrenproduzenten selbst: „Die ‚Number 6‘ ist eine einzigartige Zigarre, die völlig anders ist als alles, was ich je produziert habe.“ Und jeder Liebhaber, der die „Number 6“ mit ihrem herrlichen Aroma von weißem Pfeffer und Haselnuss, ihrer intensiven Süße und ihrer wunderbaren Balance einmal probiert hat, weiß auf Anhieb, warum. r

The Fontenay Smokers Room Fontenay 10, D-20354 Hamburg Telefon: 0 40 / 60 56 60 50 E-Mail: info@thefontenay.de Internet: www.thefontenay.de Kreditkarten: American Express, Diners Club, Mastercard, Visa


Was immer den The-Fontenay-Gästen serviert wird, eint die Leidenschaft für das Besondere. Das gilt natürlich auch für die exklusive Zigarrenauswahl, in der die einzigartige Rocky Patel „Number 6“ eine Sonderstellung einnimmt.

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Ristorante Dal Fabbro

Blankenese trifft mediterrane Lebensart

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Renner der winterlichen Speisekarte: das Lammfilet vom Grill mit Auberginen Parmigiana und Artischocken. Unten: Im lichtdurchfluteten Wintergarten können sich die Gäste in den Süden träumen.

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äste mit dem sinnenfrohen Flair Italiens in puncto Genuss und Lebensart zu verwöhnen, das war schon seit Kindertagen der Traum von Salvatore Testa. Ein Traum, den der gebürtige Sizilianer sich mit der Eröffnung des Ristorante Dal Fabbro im Hamburger Nobelvorort Blankenese verwirklichte. Seitdem sind nun schon 34 Jahre vergangen und längst hat sich das Dal Fabbro zu einer Institution entwickelt, die zu Blankenese gehört wie die Elbe und das Treppenviertel. Nach dem Geheimnis seines Erfolges gefragt, antwortet der charmante Patron eher bescheiden: „Mein Erfolgsrezept ist genau das, was wir hier machen: Das ist mein super Team, die tollen Produkte und eine Küche, die nicht kopiert, sondern stets authentisch ist.“ Verantwortlich für die hervorragende Küche, die überaus gekonnt einen Bogen zwischen Tradition

und Moderne, zwischen Italien und Hamburg schlägt, ist schon seit 13 Jahren Küchenchef Gerhard Ederer. Bevor „Charly“, wie er von Freunden und Stammgästen genannt wird, an die Elbe kam, hat er seine Kunst in den besten Adressen Europas u.a. im Margaux in Berlin, bei Mosimann und in sterngekrönten Adressen in Spanien poliert. Genau wie Salvatore Testa schwört er auf beste Produkte und perfekte Handwerkskunst. Das zeigen die tagesfrischen Empfehlungen wie Tagliatelle mit Parmesan und frischen Trüffeln oder ein herrlich aromatisches Rote-Bete-Risotto mit Ziegenfrischkäse und Walnüssen, ein im Ofen gegarter Baby-Steinbutt mit Spinat oder ein Lammfilet vom Grill mit Auberginen Parmigiana und Artischocken genauso eindrucksvoll wie die hausgemachten Biscotti oder das kaltgepresste Olivenöl aus Sizilien. „Die Qualität unseres Olivenöls liegt mir ganz besonders am Herzen“, betont Salvatore Testa, der es sich nicht nehmen lässt, die Olivenernte und die Verarbeitung in seiner Heimat persönlich zu überwachen. Die Weinliebhaber unter den zahlreichen Stammgästen, darunter


Patron Salvatore Testa verwirklichte mit dem Ristorante Dal Fabbro einen lang gehegten Kindheitstraum.

auch so mancher Prominente, freut dies besonders. Denn auf diesen Reisen hat der Patron schon einige interessante Tropfen von kleinen Winzern für sich entdeckt. Der agile Wahl-Hamburger ruht sich niemals auf seinen Lorbeeren aus, sondern ist stets bestrebt, seine Gäste mit noch mehr Vielfalt und höchster Qualität zu verwöhnen – und das schätzen und lieben die Gäste, die ihm teilweise schon in der zweiten Generation die Treue halten. r

Ristorante Dal Fabbro Inhaber: Familie Testa Blankeneser Bahnhofstraße 10 D-22587 Hamburg Telefon: 0 40 / 86 89 41 E-Mail: info@dal-fabbro.de Internet: www.dal-fabbro.de Öffnungszeiten Küche: Montag bis Samstag 12.00 – 15.00 Uhr und 18.00 – 23.00 Uhr, Sonntag 12.00 – 22.00 Uhr, Ruhetag: keiner Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte

Ein Erfolgsgarant ist das fröhliche Küchenteam: Adriano, Luca, Salvatore Testa, Francesco Testa, Hischam Babbili-Testa und Philipp Schmedding (hintere Reihe) sowie Davide Fiamma, Gerhard „Charly“ Ederer und Pawel Dohrn (vorne, v.l.n.r.).

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Haco

Mit Leidenschaft für den Norden

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olange er denken kann, wollte Björn Juhnke eigentlich immer nur eines: einfach kochen! Und so machte der gebürtige Norddeutsche seine Passion zum Beruf, arbeitete nach seiner Ausbildung in hoch dekorierten Häusern, u. a. in Heiligendamm, in der Schweiz, bei Gordon Ramsey in London und zuletzt als Küchendirektor im Kempinski Bratislava. Während seiner Wanderjahre manifestierte sich seine Leidenschaft für hochwertige Zutaten aus nachhaltiger Produktion. Eine Leidenschaft, die er seit Mai 2017 in seinem eigenen Restaurant Haco im Herzen von St. Pauli, voll ausleben kann. „Das bodenständige Umfeld und die Verwurzelung der einstigen Bier- und Fußballkneipe in diesem zugegebenermaßen etwas verrückten Stadtviertel haben es mir auf Anhieb angetan“, erinnert sich Björn Juhnke. „Und damit lag der Name Haco, die Abkürzung für Hamburg Corner, quasi schon auf der Hand.“ Natürlich war noch jede Menge Arbeit notwendig, bevor die ersten Gäste bewirtet werden konnten. Doch das Grundgerüst und das Konzept, das den Gästen offensichtlich genauso viel Spaß macht wie dem hochmotivierten Haco-Team, das bereits an anderen Standorten zusammengearbeitet hat, stand eigentlich von Anfang an fest. „Wir machen nur das, wo wir hundertprozentig hinter stehen“, betont Björn Juhnke, während er uns mit sichtlicher Begeisterung die tagesfrische Gemüselieferung zeigt. Sie stammt, genau wie alle anderen Produkte auch, von ambitionierten norddeutschen Lieferanten, die auf der Grundlage derselben Nachhaltigkeits- und Qualitätsphilosophie agieren wie das Haco-Team. So kommt das Fleisch von verschiedenen Demeter-Höfen in Schleswig-Holstein, Wildenten aus heimischer Jagd, Muscheln, Krabben oder Fisch aus der Nordsee, Gemüse und Obst von befreundeten Bauern aus dem Hamburger Umland. „Alles, was bei uns verarbeitet wird, hat höchstens 180 Kilometer hinter sich und wenn wir etwas nicht in optimaler Qualität bekommen, dann stellen wir unsere beiden Menüs entsprechend um. Das gilt für das exklusive Dinner-

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Schon auf den ersten Blick wird klar, dass im Restaurant Haco der Norden den Ton angibt.

Restaurant-Inhaber und Küchenchef Björn Juhnke und sein Souschef Sebastian Sea-Hor arbeiten schon seit vielen Jahren zusammen. Menü, das man wahlweise in vier, sechs, oder acht Gängen genießen kann, genauso wie für das vegetarische Menü (wählbar in vier oder sechs Gängen). Ein Blick auf die Menüfolge zeigt, dass das Küchenteam sehr gerne ungewöhnliche und oft in Vergessenheit geratene Aromen einsetzt. So wird Birne mutig mit Senf und Grünkohl kombiniert, der Heilbutt mit Honig und Bucheckern serviert oder der Fasan kommt mit Schwarzwurzel an Buttersoße daher. Die ständig wachsende Fangemeinde liebt das. Denn sie weiß, dass Björn und Sebastians Fantasie die Königin aller Kochrezepte ist und dass ihre Kreationen vor

allem eines machen: ganz viel Spaß und noch mehr Lust. Lust auf frische Produkte, Lust auf mehr und Lust darauf, auf jeden Fall wiederzukommen. r

Haco Inhaber: Björn Juhnke Clemens-Schultz-Straße 18 D-20359 Hamburg Telefon: 0 40 / 74 20 39 39 E-Mail: booking@restaurant-haco.com Internet: www.restaurant-haco.com Öffnungszeiten Küche: Dienstag bis Samstag ab 18.00 Uhr Ruhetage: Sonntag und Montag Kreditkarten: Mastercard, EC-Karte


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Heimatjuwel

So fein schmeckt lokal

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Fotos: Hubert Haciski und Oliver Singh

ch freue mich, jeden Tag in die Küche zu gehen – niemand sagt mir, was ich tun soll. Ich koche einfach das, worauf ich Lust habe, und wünsche mir, dass die Gäste offen sind für neue Erfahrungen.

Der besondere Reiz für mich besteht darin, mit dem zu kochen, was Saison hat und aus der eigenen Region kommt“, kommentiert Marcel Görke seine Kochund Küchenphilosophie. Der ehemalige Küchenchef von Karlheinz Hausers Süllberg hat sich vor drei Jahren im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel mit seinem Restaurant Heimatjuwel selbständig gemacht. Damit ging für den heute

Bei Cuisinier Marcel Görke ist der Name seines Restaurants „Heimatjuwel“ Programm. Dort bekommt die norddeutsche Küche ein großartiges Forum, das beweist, dass regional und Fine Dining erstklassig harmonieren.

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39-Jährigen ein Herzenswunsch in Erfüllung. Wie der Name des gemütlichen kleinen Restaurants für maximal 30 Gäste bereits vermuten lässt, konzentriert sich Marcel Görke bei der Produktwahl an dem, was heimische, nordische Produzenten im Angebot haben. Allerdings macht er daraus kein Dogma. „Exotische Gewürze wie Ingwer, Pfeffer oder Kurkuma wachsen nun mal nicht in der Norddeutschen Tiefebene“, merkt der heimatverbundene Gastronom schmunzelnd an. Trotzdem kommt die Speisekarte authentisch nordisch daher. Freitags, samstags und an Feiertagen speist man bereits mittags gut, günstig und bodenständig. Drei Gänge für 25 Euro. Ansonsten läuft das Küchenteam am Abend zu Hochtouren auf, bereitet Müritz-Zander mit Bete und Speck; Spitzkohl mit Kürbis und Rapsöl; eine Hirschkeule mit Petersilienwurzel, Rosenkohl und Buchenpilzen oder eine weiße Schokolade mit Sanddorn, Quitte und Buttermilch – ein Traum von einem Dessert. Die einzelnen Menükomponenten stellt sich jeder Gast ganz nach Gusto und Appetit zusammen. Zwischen drei und acht Gänge stehen zur Wahl. Und das Beste ist, dass es beim Essen im Heimatjuwel locker zugeht. Fine Dining in angenehm entspannter Atmosphäre. „Bei uns soll man Spaß haben beim Essen. Es gibt keinen steifen Dresscode und Lachen ist ausdrücklich erwünscht“, sagt der Hausherr. Marcel Görkes Kochstil hat sich im Laufe der vergangenen 20 Jahre immer weiter perfektioniert. Als Koch ist er ständig auf der Suche nach Neuem, etwas Besonderem. Er versucht, den ganzen Geschmack eines Produkts herauszuarbeiten, denn darin „entdecke er das Neue, das Wunderbare und Schöpferische“, so sein Credo. Und einen Bib Gourmand ist diese Einstellung allemal wert. r Heimatjuwel Gastgeber: Marcel Görke Stellinger Weg 47, D-20255 Hamburg Telefon: 0 40 / 42 10 69 89 E-Mail: info@heimatjuwel.de Internet: www.heimatjuwel.de Öffnungszeiten Küche: Dienstag bis Samstag 18.00 – 22.00 Uhr, zusätzlich Donnerstag und Freitag Mittag 12.00 – 14.00 Uhr Ruhetage: Sonntag und Montag Kreditkarten: EC-Karte


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Fotos: RenĂŠ Flindt

Ein Raum. Ein Herd. Ein Handwerk. Das etwas andere Gourmet-Restaurant.

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100/200.Kitchen

Den Rausch schlichter Küche zelebrieren

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er sich für einen Besuch im Gourmet-Restaurant 100/200. kitchen entscheidet, macht nicht nur eine Fahrt an die Hamburger Elbbrücken, sondern vor allem einen Ausflug zu seinen Emotionen. Das Konzept ist einzigartig wie schlicht: Es geht immer um den perfekten Genussmoment. Und den inszenieren die Gastgeber Sophie Lehmann und Thomas Imbusch in enger Zusammenarbeit mit nachhaltigen Produzenten, dem Kreislauf der Natur und der Herausforderung, ihren Gästen ein Erlebnis zu schenken, das allen im Gedächtnis bleibt. Dieses Erlebnis beginnt, bevor der Blick über die Elbe schweift. Mitten in einem denkmalgeschützten Loft brennt ein imposanter Molteni-Herd auf 200 Grad. Die Kochstelle ist Zentrum des Geschehens und gleichzeitig Gastraum. Die Gäste sitzen in einem 360-Grad-Radius um eine Kochbühne herum und genießen das Handwerk am Herd. Aus dem Topf dampft es, Geschirr klappert, auf jeder Position steht ein Koch und geht seinen Aufgaben nach, ob laut oder leise. „Wir wollen un­ seren Gästen ein lustvolles, authentisches Erlebnis bieten statt steriler Flüster-Atmosphäre“, so Thomas Imbusch. Die ersten Einstimmer gibt es direkt am Küchentresen, um zu Beginn alle fünf Geschmacksrichtungen wie süß, sauer, salzig, bitter und umami anzuregen. In dem denkmalgeschützten Loft wird gegessen, was auf den Tisch kommt. Viermal im Jahr wechselt die Küche das Menü aus mehreren Gängen. Es ist die Idee des großen Ganzen, das sich in der Themenfolge widerspiegelt. Die Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde bilden das Fundament für die vier Akte, das Angebot der Natur bestimmt die Wahl der Lebensmittel. In der kalten Jahreszeit können es bei „Feuer und Rauch“ Wild und Geflügelgerichte sein, in „Wasser und Salz“ Meerestiere aus nachhaltiger Fischerei. Gemüse, das regional nicht verfügbar ist, findet sich nicht auf dem Speiseplan der Sterneküche. Vielmehr werden bestimmte Sorten bereits im Sommer ein-

Reduziert auf das Wesentliche: Sternekoch Thomas Imbusch am Werk.

gelegt und fermentiert – und damit verfügbar gemacht. Wenn die Rinder im Frühling wieder auf die Weiden kommen, wird in „Feld und Flur“ ein Bulle in Gänze verarbeitet, im Sommer steht „Die Saison“ für ein ausschließlich vegetarisches Mahl, das größtenteils aus eigens angelegten Beeten stammt. Ein Akt zieht sich über mehrere Wochen und wird kulinarisch und originell aufbereitet. Mit Erfolg: Für das Konzept und die Küche erhält das 100/200 seit Gründung im Jahr 2018 zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den begehrten MichelinStern im Februar 2019. Nicht nur der Gaumen erfreut sich an einem Abend hinter den Elbbrücken. Eine klassische Tafel- und Gastgeberkultur ist Programm. „Wir geben alles, um unseren Gästen einen maximal schönen Abend mit vielen Genussmomenten zu bescheren“, verspricht Sophie Lehmann. Die vinophile

Chefin von Imbuschs Weinsammlung verantwortet den Servicebereich. Den Gast verzaubert die gelernte Sommelière mit einer Auswahl aus handverarbeiteten Weinen und ihrem ganz persönlichen Charme: „Wir begeistern unser Publikum schon im kleinsten Detail!“ Und das über mehrere Stunden. In den Gastraum integriert ist eine Bar, die auch ohne Tischreservierung besucht werden kann. Für einen gemüt­ lichen Ausklang sorgen besondere Spiri­ tuosen und klassische Drinks. r 100 / 200.kitchen Gastgeber: Thomas Imbusch Brandshofer Deich 68, D-20539 Hamburg Telefon: 0 40 / 30 92 51 91 E-Mail: mail@100200.kitchen Internet: www.100200.kitchen Öffnungszeiten Küche: 19.00 – 22.00 Uhr Ruhetage: So., Mo. Kreditkarten: Visa, American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte

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Die Gastgeber Thomas Sampl, Neele GrĂźnberg und Frank Chemnitz.


© Gerrit Meier

Wochenmärkte, kocht mit ihnen („Smutjes Landgang“), engagiert sich in der Stiftung Kinderjahre, Schlaufox e.V. Unterstützt wird Thomas Sampl von Restaurantleiter und Sommelier Frank Chemnitz sowie von der charmanten Fachfrau Neele Grünberg. Gemeinsam haben sie ein Stück des Hamburger Osthafens aus dem Dornröschenschlaf erweckt. Schon beim Betreten der außergewöhnlichen Location spürt man diese einmalige Atmosphäre. Es duftet nach Gewürzen. Exotische Früchte und längst vergessen geglaubte Gemüsesorten sind zu bestaunen. Unzählige Käsesorten, Wildschweinbraten, edle Weine und vieles mehr wetteifern um die Gunst des Betrachters. Und wenn man sich endlich entschieden hat, was man von all diesen Köstlichkeiten nach Hause trägt, dann lädt das urbane Restaurant zum Verweilen ein. r

Restaurant und Markthalle Hobenköök

kulinarischer Ankerplatz am Osthafen

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amburg hat einen besonderen kulinarischen Ort, einen Treffpunkt für Menschen, die mit allen Sinnen genießen. Am 10. August 2018 eröffnete Thomas Sampl seine Hobenköök (plattdeutsch für Hafenküche). In einem ehemaligen Güterbahnhof schuf der gebürtige Ostwestfale eine überaus gelungene Symbiose aus Restaurant, Markthalle und Catering. Vielen Besuchern ist der quirlige TV-Koch (NDR „Simpel mit Sampl“) und Buchautor („Hamburger Küche“) noch aus seiner Zeit als Küchendirektor im Hamburger Restaurant VLET bekannt. Dort entwickelte er seinen Küchenstil und pflegte „wahre Regionalität“, was ihn bis heute prägt. „Manchmal muss man Neues wagen. Ich liebe es, über Wochenmärkte zu bummeln, Gemüse und Obst zu riechen, zu fühlen. Ich mag das Stimmengewirr, das Fachsimpeln. So entstand die Idee“, schwärmt Thomas Sampl bei einem „Schnack“ zwischen Tomaten und Paprika. „Wunderbar knackig, frisch. Wir beziehen unsere Ware von Bauern und Produzenten rund um Hamburg, wissen, aus welchem Boden die Kohlrabis stammen, wie die Tiere gehalten werden. Fisch

kommt direkt vom Kutter. Es ist mir wichtig, ein Bewusstsein für Lebensmittel zu schaffen.“ Aus jedem Satz spricht Thomas Sampls Leidenschaft für sein Handwerk. Mit der Hobenköök hat sich der Spitzenkoch einen Traum erfüllt. Hier steht er am Herd, zaubert aus teilweise alten Rezepten mit neuen Techniken eine moderne Hamburger Küche. Labskaus, Matjesfilet nach Hausfrauenart oder Mehlpüttknödel werden raffiniert zeitgemäß definiert. „Ich bummele morgens durch die Markthalle und entscheide dann, was auf die Teller kommt.“ Der Tag des Gastronomen ist prall gefüllt, er tourt mit Gästen über

Restaurant und Markthalle Hobenköök Gastgeber: Thomas Sampl Stockmeyerstraße 43, D-20457 Hamburg Telefon: 0 40 / 22 86 55 38 info@hobenkoeoek.de, www.hobenkoeoek.de Öffnungszeiten: Markthalle: Mo. bis Sa. 10.00 – 20.00 Uhr Restaurant: Mo. bis Sa. 10.00 – 22.00 Uhr Ruhetag: Sonntag, Catering Kochbuch „Hamburger Küche“, JUNIUS Verlag ISBN 978-3-88506-049-9, 19,90 Euro Kreditkarten: Visa, Mastercard, EC-Karte Mitgliedschaften: Slow Food, Regionalwert AG Hamburg

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Restaurant bianc

Die Leichtigkeit des Genießens

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ie Elbphilharmonie zieht etliche Besucher nach Hamburg – und die Gastronomie in der angrenzenden HafenCity entwickelt sich prächtig. Einen exzellenten Ruf bei Feinschmeckern und den Gästen der Stadt genießt das Restau­ rant Bianc von Matteo Ferrantino. Hat man das Restaurant einmal betreten, fällt es leicht, sich weit in den Süden zu träumen. Im Bianc fühlen sich Gäste wohl, weil sie die Ungezwungenheit und beinahe fami­ liäre Atmosphäre dieser Adresse des guten Geschmacks lieben. Mediterrane Farben, fließende Formen, warme Lichteffekte und ein Olivenbaum im Zentrum ziehen die Blicke auf sich und lassen Stunden des un­ beschwerten Genusses wahr werden. Der aus Italien stammende Matteo Ferrantino ist ein Meister seines Fachs und kann auf Stationen bei berühmten Spitzenköchen wie Eckart Witzigmann und Roland Trettl zurückblicken. Die längste Zeit verbrachte er in Portugals angesagter Vila Joya an der Algarve, wo er im lukullischen Zusam­ menspiel mit Küchenchef Dieter Koschina beeindruckende Kostproben seines koch­ künstlerischen Wirkens ablieferte.

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Der gebürtige Apulier Matteo Ferrantino steht für erstklassige Darbietungen aus Küche und Keller.


Man spĂźrt die Sonne des SĂźdens in den Gerichten.

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Fließende Formen und warme Lichteffekte sorgen für eine heitere Stimmung. ­ Von einigen Plätzen im Restaurant geht der Blick auf die Elbphilharmonie.

Inspiriert durch seine Aufenthalte bei gro­ ßen Meistern, pflegt Ferrantino mittler­ weile seinen eigenen Stil und sieht sich als kulinarischer Botschafter der zeitgemäßen mediterranen Küche. „Ich konnte mir nie einen anderen Beruf vorstellen, ich wusste schon als kleiner Junge, dass ich Koch wer­ den möchte“, erzählt der in Apulien gebo­ rene Ferrantino. Bis heute inspiriert ihn die Küche seiner Heimatregion. Eine kuli­ narische Entdeckungstour mit dem sympa­ thischen Italiener verspricht eine Reise zu seinen Wurzeln. So präferiert er die ein­ fache, mediterrane Küche und in seinen Menüs dürfen Aubergine, Paprika, Tomate, Fisch und erstklassiges Olivenöl keinesfalls fehlen. Der Kreativküche können An­ hänger feiner Genüsse in drei frei wähl­ baren Menüs geschmacklich nachspüren: Ein „Markt-Menü“ mit Gerichten aus saiso­ nalen Produkten, das vielschichtig effekt­ volle „Menü Emotion“ und ein „GartenMenü“, das speziell vegetarische Genießer ansprechen soll. Verarbeitet werden beste Produkte vom Land, aus dem Meer und aus der aktuellen Jahreszeit. Was der Markt hergibt, landet beispiels­ weise als Jakobsmuschel in Kombination mit Artischocke, Limette und Trüffel auf der Speisekarte. Die Rotbarbe mit PaprikaPolenta, Aioli und Salzzitrone setzt auf die Qualität der erstklassigen Ausgangspro­ dukte. Sehr schön auch das Iberico-Secreto mit Pfahlmuschel, Perlzwiebel und DijonSenf. Auf gastronomische Emotionen und Sensationen beruht das achtgängige „Menü Emotion“, während sich Artischocke mit Schnittlauch, Limette und Trüffelvinai­ grette oder Carbonara Agnolotti mit Stein­ pilzen als Auszüge aus dem „Menü Gar­ ten“ zeigen. Man spürt die Sonne des Südens in den Gerichten. Dazu empfiehlt der Service edle Tropfen aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien. Wer auf den Geschmack gekommen ist und den Geheimnissen seiner Kochkunst nachspüren möchte, der ist im Bianchome – Matteo’s Kochschule genau am richtigen Ort. Womit das Genussglück letztendlich perfekt wäre! r Restaurant Bianc Am Sandtorkai 50, D-20457 Hamburg Telefon: 00 49 / 40 / 18 11 97 97 E-Mail: office@bianc.de, Internet: www.bianc.de Öffnungszeiten Küche: Dienstag bis Samstag 18.30 – 22.00 Uhr

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Kulinarische Köstlichkeiten im Karolinenviertel: Ein leckeres Abendessen im stylish-gemütlichen Ambiente von Philipps Restaurant macht jede Gelegenheit besonders.

Philipps Restaurant

Forum für aufgetischte Lebensfreude

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wischen Heiligengeistfeld und Schanzenviertel liegt im nördlichen St. Pauli das Karolinenviertel: zehn Hektar voller Cafés, Bars, Boutiquen, Restaurants sowie Schmuck- und Schnick-Schnack-Läden. Kurzum – ein Viertel, pickepackevoll mit Lebensfreude. Und mittendrin, unweit des Hamburger Messegeländes, lädt Philipp Johann in sein stylish-gemütliches Restaurant. Ein Ort, an dem man sich nicht nur geschäft-

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lich gern trifft, sondern am liebsten ganz privat. Wo man schick essen kann, ohne den Zwang, schick aussehen zu müssen. Lässig eben und unkompliziert – wie der Gastgeber selbst. 2015 wagte Johann den Schritt in die Selbstständigkeit – und hat ihn nicht bereut. Seine fachliche Kompetenz holte sich der sympathische Herdkünstler zuvor unter anderem bei Sterneköchen wie Christian Rach, Denis Feix und Sascha Stemberg. Seit fast fünf Jahren nun begeistert Philipp Johann sein treues Publikum mit einer Küche, bei der die Produkte von bester Qualität von Anfang an im Fokus stehen. Und das zu einem Preis-Leistungs-Verhältnis, welches man wirklich nur als fair bezeichnen kann. War das Restaurant anfangs auch am Mittag geöffnet, so konzen-

triert sich der Gastgeber seit geraumer Zeit nur noch auf das Abendgeschäft. Seit kurzem öffnet er bereits um 17 Uhr und verwöhnt seine Gäste mit superben Kreationen wie Tatar von der Eismeerforelle mit Soja, Ingwer-Avocado und grünem Apfel; soufflierter Entenleber, mit Brioche, Chip und Cox Orange; gebratenem Filet vom Kabeljau an Fregola-Sarda-Risotto, Salzzitrone, Miesmuscheln und Petersilie; Filet und geschmorter Backe vom Rind mit Sellerie, Dattel und Trüffel. Aber auch Klassiker aus europäischen Küchen wie Spaghetti Carbonara mit Pancetta, Parmesan und Schwarzem Pfeffer oder original Wiener Schnitzel vom Kalbsrücken, kombiniert mit Kartoffel- und Vogerlsalat, stehen auf der Speisekarte. Während die Gäste im Winter die besondere Atmosphäre in

den gemütlichen Nischen des Restaurants genießen, lockt in der warmen Jahreszeit die lauschige Gartenterrasse unter freien Himmel. Und wer einmal etwas zu feiern hat, kann entweder das Philipps komplett und exklusiv für seine Veranstaltung mieten oder lässt sich einfach sein WunschCatering nach Hause bzw. an den Ort des Events liefern. Was will man mehr?! r Philipps Restaurant Gastgeber: Philipp Johann Turnerstraße 9 D-20357 Hamburg Telefon: 0 40 / 63 73 51 08 moinmoin@philipps-restaurant.de www.philipps-restaurant.de Öffnungszeiten Küche: 17.00 – 22.00 Uhr Ruhetage: Sonntag, Montag, Feiertage Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte

Feine Speisen zu fairen Preisen – so lautet das Versprechen des Herdkünstlers an seine Gäste.

Die passende Weinbegleitung ist im „Philipps“ stets zur Hand.

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Den Wandrahmen aus dem 14. Jahrhundert verdankt das Restaurant seinen Namen.

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Restaurant Wandrahm

Im Herzen der HafenCity

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or dem Konzert in der Elbphilharmonie ein leichtes Abendessen? Nach der Musik ein kreativ gemixter Cocktail? Erst richtig rund wird der Abend vor oder nach der musikalischen Darbietung mit einem Besuch des Restaurants „Wandrahm“. Befragt nach den Vorzügen ihrer Location in der HafenCity, muss Gastgeberin Ulrike Hühnerbein nicht lange überlegen: „Unsere Gäste sollen sich wohlfühlen, den Alltag vergessen und sich in entspannter Atmosphäre einfach verwöhnen lassen.“ Allein schon das lichtdurchflutete Ambiente des modernen Restaurants auf zwei Etagen legt ein baldiges Wiedersehen nahe. Elemente aus Glas und Metall werden um natürliche Materialien wie Holz und Leder ergänzt, sodass das moderne Design nicht nur Stil, sondern auch Gemütlichkeit ausstrahlt. Unten im elegant interpretierten Bistro-Stil, oben auf der Empore mit fein eingedeckten Tafeln sind Auge und Gaumen gut versorgt.

Seinen Namen hat das Restaurant übrigens den „Wandrahmen“ zu verdanken. Dies waren Holzgestelle, auf denen vom 14. bis 17. Jahrhundert Tuchhersteller, auch „Wandbereiter“ genannt, im Hafengebiet Stoffe nach dem Walken und Einseifen zum Trocknen aufstellten. Ende des 19. Jahrhunderts musste das Quartier Wandrahm der Ausbreitung des Freihafens weichen und wurde vollständig niedergerissen. Die HafenCity und somit auch das Wandrahm entstanden an diesem historischen Ort, und Erinnerungen an das Wandrahm-Viertel finden sich im Interieur des Restaurants wieder. Ob am Abend zum Fine Dining oder mittags mit einem ausgezeichneten Lunch – am Kaiserkai zeigt man sich allen kulinarischen Ansprüchen gewachsen. Die Wandrahm-Küche, so wird rasch klar, steht für den genussvollen Umgang mit natürlichen und hochwertigen Produkten, die zu frischen und individuellen Kreationen auf der Speisekarte veredelt werden. Den Auftakt zu einer kulinarischen Erlebnisreise bildet vielleicht ein Duett von Jacobsmuschel und Garnele, gefolgt von einer Meerrettichcremesuppe. Aus Neptuns Reich grüßt der Hamburger „Pann-

fisch“ mit geschwenktem Gemüse, Kartoffeln und Dijon-Senf-Sauce. Oder doch lieber ein Wiener Schnitzel mit Lyoner Kartoffeln und Gurkensalat? Das Ergebnis des kochkünstlerischen Wirkens der Küchenbrigade kann sich sehen und vor allem wunderbar genießen lassen. Dazu offeriert der charmante und kompetente Service eine sehr gut sortierte Weinkarte mit edlen Tropfen aus Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. „Gern wählen unsere Gäste übrigens das Menü mit korrespondierender Weinreise, die wir auf Wunsch auch nach individuellen Vorlieben neu gestalten“, so Ulrike Hühnerbein. Eine wirklich feine Adresse für Genussmenschen! r Restaurant Wandrahm Gastgeberin: Ulrike Hühnerbein Am Kaiserkai 13, D-20457 Hamburg Telefon: 0 40 / 31 81 22 00 Telefax: 0 40 / 31 81 22 02 mail@wandrahm.de, www.wandrahm.de Öffnungszeiten Küche: Montag 11.30 – 15.00 Uhr, Dienstag bis Freitag 11.30 – 15.00 Uhr und 17.30 – 21.00 Uhr, Samstag 17.30 – 21.00 Uhr Ruhetag: Sonntag, Kreditkarten: American Express, Visa, Mastercard

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Vor fast 20 Jahren hat sich Wahabi Nouri seinen Traum von einem eigenen Restaurant erfüllt und in Eppendorf das „Piment“ eröffnet. Wahabi Nouri schlägt den kulinarischen Bogen zwischen der klassischen französischen Haute Cuisine und der ursprünglichen orientalischen Länderküche.

Restaurant Piment

Aus Einfachem das Allerbeste machen

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ahabi Nouri hat einen klangvollen Namen unter den Köchen der ersten Hamburger HerdLiga. Seit bald zwei Jahrzehnten steht er in der Hansestadt für eine moderne Küche mit orientalischer Note und marokkanischen Einflüssen. In dieser Zeit ist der Sternekoch zum besten marokkanischen Koch Deutschlands gereift. Im Alter von drei Jahren kam der in Casablanca gebo­ rene Wahabi Nouri mit seiner Familie nach Deutschland. Er wuchs in Raunheim südlich von Frankfurt auf. Einfluss auf die berufliche Orientierung hatte sein größerer Bruder, der mit viel Herzblut am Herd den jungen Wahabi beeindruckte. Aber auch seine Mutter und seine Großmutter waren Vorbilder in der Küche. Das Rüstzeug für seinen Beruf holte er sich zunächst im Restaurant des Weinguts Nack in Gau Bischofsheim. Weitere Stationen folgten, die Nouri zu den Besten seiner Zunft führten, und so bereichern legendäre Sterneköchen wie Eckart Witzigmann und Harald Wohlfahrt den kochkünstlerischen Werdegang des Wahlhamburgers mit marokka­ nischen Wurzeln. „Mein Traum war es schon immer, ein eigenes Restaurant zu besitzen“, sagt Wahabi Nouri. „Im Jahr 2000 habe ich dann in Eppendorf das ‚Piment‘ eröffnet und schon ein Jahr später folgte der Michelin-Stern.“ Seitdem

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A La Carte

überzeugt er fortwährend mit seinen kulinarischen Köstlichkeiten, die weit über die Grenzen Hamburgs hinaus an Bekanntheit gewinnen. Im Jahr 2010 zeichnete der Gault&Millau Nouri zum „Koch des Jahres“ aus und vergab 18 Punkte. Die Gourmet-Experten preisten ihn als „Aromenkünstler, der gute Ideen mit Leichtigkeit aus dem Ärmel schüttelt“ und lobten das Talent des Genusshandwerkers, „aus vermeintlich Einfachem das Allerbeste zu machen, die teuren modischen Edelprodukte durch ausgetüftelte Ideen und den Luxus durch Aromenfülle zu ersetzen“. Mit kreativem Kopf und sicherer Hand schlägt Nouri die Brücke zwischen der klassischen französischen Haute Cuisine und der ganz ursprünglichen orienta­ lischen Länderküche. Die köstliche Sinnlichkeit seiner Kochkunst wird spürbar in seinen Menüs. Den Auftakt eines NouriMenüs macht Foie gras au Citron. Das Couscous „Beduinen“ wird mit Safran, Orange und Quinoa serviert. Darauf folgt ein Kabeljau im Krustentiersud mit Fenchel und Lauch. Sehr schön auch der Zwi-

schengang: eine Tajine mit Kalb und Kartoffeln. Beim irischen Lammrücken bekommt der Begriff „auf der Zunge zergehen lassen“ eine ganz neue Dimension. Er wird mit Kardonen und Ras el Hanout gereicht. Als krönender Abschluss beglückt ein Kokossorbet mit Passionsfrucht, ThaiMango und Limone den Gaumen. Die einzelnen Positionen aus den Menüs können selbstverständlich à la carte bestellt werden und auch Vegetarier und Veganer fühlen sich bei Nouris Kochkunst bestens aufgehoben. r

Restaurant Piment Gastgeber: Wahabi Nouri Lehmweg 29 D-20251 Hamburg Telefon: 0 40 / 42 93 77 88 E-Mail: info@restaurant-piment.de Internet: www.restaurant-piment.de Öffnungszeiten Küche: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag ab 19 Uhr Ruhetage: Mittwoch und Sonntag Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte


Der Maiseintopf „Chunky Chowder“ mit Nordseekrabben, knackigem Gemüse und einem Schuss Bourbon gehört zu den beliebten Rennern der Speisenkarte.

Das Design des [m]eatery restaurant stammt aus der Ideenschmiede des italienischen Stararchitekten und Designers Matteo Thun. [m]eatery Bar + Restaurant im Side

Steakliebhaber aufgepasst!

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is-à-vis der Hamburger Staatsoper, nur wenige Schritte von der Binnenalster und den eleganten Shoppingpassagen entfernt, verbindet das SIDE Design Hotel schon seit seiner Eröffnung außergewöhnlichen Fünf-SterneSuperior-Luxus mit Design und modernem Lifestyle. Um dieses Zusammenspiel an den Zeitgeist anzupassen, wurde das Hotel 2018 unter der Federführung des italienischen Stararchitekten und Designers Matteo Thun, der das Hotels bereits zur Eröffnung im Jahr 2001 entworfen hatte, aufwendig renoviert. Dabei spannt das neue SIDE-Design-Konzept einen akzentuierten Bogen zwischen der avantgardistischen SIDE-Seele und dem gestiegenen Behaglichkeits-Bedürfnis anspruchsvoller Reisender. Natürlich wurde auch der [m]eatery bar + restaurant ein stylishes Facelifting verordnet, aber an dem erfolgreichen Grundkonzept hat sich sehr zur Freude der zahlreichen Stammgäste fast nichts geändert. Außer, dass das Lunchangebot im letzten Jahr ausgebaut wurde und die Gäste nun am Mittag für nur 28 Euro Auszüge aus der aktuellen Karte in zwei Gängen genießen können. Ansonsten ist und bleibt der Name [m]eatery Programm, das die Liebe für hochwertiges Fleisch, zum Produkt und

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A La Carte

zum Lifestyle widerspiegelt. Und mit wieviel Leidenschaft das Küchenteam um Hendrik Maas am Werke ist, wird beim Blick auf die von der Lobby einsehbare hauseigene Dry-Aging-Kammer auf Anhieb deutlich. „Entscheidend für das perfekte Ergebnis und die gleichbleibend hohe Qualität ist das exakte Zusammenspiel von Temperatur, ständiger Luftzirkulation und der richtigen Luftfeuchtigkeit. Wir verbinden die neueste Technik mit einer perfekten Handwerkskunst und produzieren direkt vor Ort die saftigsten Steaks. Unser Dry-Aged-Beef stammt übrigens von niedersächsischen Färsen der Rassen Hereford“, betont Küchendirektor Hendrik Maas. Darüber hinaus findet man auf der [m]eatery-Speisekarte zarte und saftige

Steakspezialitäten aus den USA, Argentinien, Uruguay, Australien, Neuseeland und Irland, die im 800 °C heißen Southbend-Grill in der vom Gast gewünschten Garstufe zubereitet werden. Frei nach dem Motto „Fleisch genießen und gemeinsam genießen“ empfiehlt die Karte zum Auftakt eines geselligen Abends köstliche Tatare, knackige Salate oder den schon fast legendären Maiseintopf „Chunky Chowder“. Die Highlights sind und bleiben natürlich die butterzarten Steaks in verschiedenen Cuts. Dank der reichen Auswahl an Beilagen und Soßen kann sich jeder nach Lust und Laune sein Lieblingsgericht zusammenstellen. Dazu ein Tropfen von der hervorragend bestückten Weinkarte, die sich schwerpunktmäßig auf die Herkunftsländer des Fleisches, Südamerika, USA und Deutschland, konzentriert. Und danach ein perfekt gemixter Cocktail in der stylishen Botanist Bar – genussvoller kann ein Abend kaum sein. r [m]eatery bar + restaurant im SIDE Drehbahn 49, D-20354 Hamburg Telefon: 0 40 / 30 99 90 E-Mail: info@side-hamburg.de Internet: www.side-hamburg.de Öffnungszeiten Küche: Mo. bis Fr. 12.00 – 23.00 Uhr, Sa. und So. 15.00 – 23.00 Uhr (Küchenschluss 22.30 Uhr) Kreditkarten: American Express, Diners Club, Mastercard, Visa, EC-Karte

Die stylishe Botanist Bar gehört zu den Ausgeh-Hotspots der Innenstadt.


Beste, hausgereifte Fleischqualität und die Zubereitung im 800 Grad heiĂ&#x;en SouthbendGrill garantieren Steakgenuss der Extraklasse.

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Die erst kĂźrzlich renovierten Komfort-Zimmer machen ihrem Namen mit Ăźberlangen Premiumbetten (210 cm), edlen Stoffen und modernsten Ausstattungsdetails wie Minibar, Auflade-Induktionsplatten und 50 Tablets, A La Carte Wasserkocher inkl. Tee und Kaffee alle Ehre.


Zu den besonderen Highlights gehört ohne Frage das integrierte Restaurant Mazza. Mazza ist syrisch und bedeutet Vorspeisen, die charakteristisch für die syrische Küche sind und auch hier eine Sonderstellung einnehmen. Doch Achtung! Auch wenn eine Auswahl der kleinen Schälchen noch so köstlich ist, man sollte noch genügend Platz lassen, um die außergewöhnlichen Hauptgänge genießen zu können. Wer ausreichend Zeit mitbringt, sollte unbedingt das Vier-GangMenü mit der korrespondierenden Weinauswahl probieren. Insbesondere für die Glücklichen, die eines der großzügigen Wohlfühlzimmer gebucht haben, ist es ein wahres Fest für die Sinne. Denn die Weinauswahl ist wirklich bemerkenswert. Die hohen Qualitätsansprüche der Küche gelten auch für das hervorragende Frühstück, das die Gäste in den modernen, orientalisch inspirierten Restauranträumlichkeiten oder im Sommer auf der Sonnenterrasse genießen können – und natürlich auch für die kulinarische Begleitung von Seminaren und Tagungen. r

Alle 32 Zimmer sind in den letzten Jahren renoviert worden und empfangen anspruchsvolle Reisende mit moderner Wohlfühlatmosphäre.

Poppenbütteler Hof

Individuelles Boutiquehotel im Hamburger Norden

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oppenbüttel, der schmucke Stadtteil im Norden der Hansestadt, präsentiert sich wie eine kleine Welt für sich, und die Uhren scheinen hier noch etwas langsamer zu ticken. Und doch ist das urbane Leben, genau wie die touristischen Highlights der Hansestadt, ganz bequem mit der S-Bahn oder in knapp 20 Minuten mit dem Auto zu erreichen. Und genau diese Mischung schätzen auch die Gäste des Boutique-Hotels Poppenbütteler Hof, das zu den beliebtesten Adressen im Norden Hamburgs zählt, was TopBewertungen und die stetig steigende Zahl an „Wiederholungstätern“ eindrucksvoll beweisen. Der Erfolg basiert natürlich zum einen auf der naturnahen Lage, nur wenige Schritte von der Alster und den Wander-

wegen entlang der Flussauen entfernt. Zum anderen überzeugt der Komfort der individuell und sehr hochwertig ausgestatteten Zimmer, die allesamt in den letzten Jahren komplett renoviert worden sind und für jeden Gästetyp genau das passende Umfeld bieten. Der Hauptgrund für die Top-Bewertungen der Gäste ist jedoch die sehr persönliche und familiäre Atmosphäre. Denn beim Gastgeber Ramin Lale-Khani, der das Boutique-Hotel bereits in zweiter Familiengeneration leitet, und seinem engagierten Team steht das Wohlbefinden der Gäste seit jeher im Vordergrund. Und hier werden wirklich alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit das Publikum fernab von der Hektik des Tages wirklich abschalten und entspannen kann.

Poppenbütteler Hof Gastgeber: Ramin Lale-Khani Poppenbütteler Weg 236, D-22399 Hamburg Telefon: 0 40 / 60 87 80 E-Mail: info@poppenbuetteler-hof.de Internet: www.poppenbuetteler-hof.de Öffnungszeiten Küche: Restaurant Mazza Mo. bis Fr. ab 18.00 Uhr, Sa. u. So. ab 17.00 Uhr, Zimmerpreise: DZ ab 99 Euro, Kreditkarten: American Express, Visa, Mastercard

Im syrischen Restaurant Mazza beginnt ein lukullischer Abend ganz traditionell mit einer Auswahl köstlicher Vorspeisen, die nicht nur Augen und Gaumen schmeicheln, sondern auch die Kommunikation fördern.

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Restaurant Stüffel

Heiss begehrt – in Eppendorfer Toplage

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er Lebenslauf von Gastgeber und Top-Sommelier Ondrej Kovar liest sich wie ein „Who is who“ der deutschen und österreichischen Topgastronomie. Als Chefsommelier arbeitete er im Hotel Adlon in Berlin ebenso wie im Landhaus Scherrer in Hamburg. Bevor er 2014 den Schritt in die Selbstständigkeit wagte, war er Gastronomischer Leiter im Red Bull Hangar 7 in Salzburg und zuletzt leitete er die Gastronomie in Tim Mälzers berühmter „Bullerei“. Da verwundert es kaum, dass sein Restaurant Stüffel im grünen Hamburger Osten von Anfang an gut angenommen wurde, und auch die Fachpresse geizte nicht mit Lob. Das lag vor allem an dem wunderbar gastfreund­ lichen Dreiklang aus leckerem regional inspirierten Essen aus besten heimischen Produkten, guten Weinen und einem sehr persönlichen und individuellen Service. „Und außer der Location hat sich an unserem Konzept rein gar nichts geändert“, betont Ondrej Kovar, der schon vor der Neueröffnung im Juni 2018 einen ganz besonderen Bezug zu der Eppendorfer Restaurantadresse hatte. „Meine Frau und ich hatten im damaligen Restaurant ‚Goldfisch‘ eines unserer ersten Dates. Dabei waren wir sowohl von der Lage direkt an der Alster und der lichtdurch­ fluteten Atmosphäre der Räumlichkeiten so begeistert, dass wir hier auch unsere Hochzeit gefeiert haben“, erinnert sich der sympathische Gastgeber. „Ich hatte mich schon länger nach einem neuen Standort umgeschaut und dass wir ausgerechnet den Zuschlag für diese Adresse erhielten, darüber habe ich mich natürlich riesig gefreut. Das trifft auch auf die zahlreichen Stüffel-Stammgäste zu, die ihm nur zu gerne gefolgt sind. Hinzugekommen sind viele Eppendorfer, die von der persönlichen Betreuung und dem unkomplizierten Wohlfühlambiente genauso begeistert sind wie von der Küche von Marco Krämer, der seine Wurzeln im Hamburger Atlantik Hotel hat und dessen Herz für frische regionale Produkte und deren frische Zubereitung schlägt.

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Bodentiefe Fenster holen das Licht und die Aussicht auf das grüne Alsterufer in die modern gestalteten Restauranträume hinein. Das Produkt und die Freude am Kochen stehen bei jedem Gericht aus der Küche von Marco Krämer im Mittelpunkt.

Dass hier wirklich noch alles selbst gemacht wird, davon kann man sich beim Blick in die offene Küche überzeugen. Doch wenn dann vielleicht ein MüritzZander mit Wurzelgemüse, Föhrer Miesmuschelsud und Röstzwiebelkrapfen; rosa Rücken und Geschmortes vom Reh mit Haselnusscreme, Sellerie und PfefferKirsche oder ein Kürbis-Gratin mit Erdnuss, Quitte, Grünkohlsalat und Pflaumenvinaigrette serviert wird, hat man nur noch Augen für die liebevoll angerichteten Teller. Doch vorher solle man sich unbedingt in die kompetenten Hände von Ondrej Kovar begeben, der aus den rund 400 sehr moderat kalkulierten Positionen

der Weinkarte für jeden Geschmack und für jede Stimmung den passenden Tropfen empfiehlt. Heiß begehrt sind die Plätze bei den regelmäßig stattfindenden Wein-Events, zu denen die Winzer persönlich ins Stüffel kommen, und beim sonntäg­lichen Brunch der Extraklasse. r Restaurant Stüffel Gastgeber: Ondrej Kovar Isekai 1, D-20249 Hamburg Telefon: 0 40 / 6 09 02 05-0 E-Mail: info@restaurantstueffel.de Internet: www.restaurantstueffel.de Öffnungszeiten Küche: Di. bis Sa. ab 12.00 Uhr und ab 18.00 Uhr, Ruhetag: Montag Kreditkarten: EC-Karte


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Salt & Silver Zentrale

Kulinarische UrlaubsgrüSSe auf St. Pauli

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wei Restaurants unter einem Dach. Sozusagen Tür an Tür. Links Streetfoodbar, rechts Restaurant. Das heißt: In der Streetfoodbar gibt es LevanteKüche. Der Begriff umfasst die Küche aus-

den Ländern Libanon, Syrien, Jordanien, Israel und Palästina – vom „Salt & Silver“Team ergänzt um nordafrikanische Einflüsse. Süffige Drinks, bestes Shawarma, Tacos auf levantische Art und Sucuk in der Dattel. Im Restaurant daneben gibt es richtig guten Wein, der zum lateinamerika­ nischen Family-Style-Dinner serviert wird. Ganz gleich, ob man nun rechts oder links Platz nimmt – es ist eigentlich egal. Denn am Ende wird jeder Gast kulinarisch in fremde Länder entführt.

Lukullische Weltenbummler: Thomas Kosikowski und Johannes Riffelmacher.

Das Tor zur Welt – der Hamburger Hafen. Highlight in der Hafenstraße ist das Salt & Silver, das mit globalen Gaumenschmeichlern verführt.

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Die Idee für dieses außerordentliche Konzept hatten die beiden Freunde Thomas Kosikowski und Johannes Riffelmacher auf ihrer abenteuerlichen Reise durch Lateinamerika. Ein Jahr reisen, surfen und kochen. Zurück in Hamburg, wurde daraus ein Kochbuch mit dem Titel „Travel – Surf – Cook“. Es folgte die Gründung der Salt & Silver GmbH für Catering und Pop-upRestaurants sowie die Salt & Silver Mediahouse UG für Media Produktionen wie Bücher, Filme und Content für verschiedenste Kundengruppen. Seit 2017 begeistert die Streetfoodbar lukullische Weltbürger. Anfangs mit lateinamerikanischen Kreationen, seit Neuestem unter dem Namen Levante Restaurant mit Kompositionen aus den Küchen des Vorderen Orients – geprägt von den vielen Erlebnissen, Eindrücken und Geschmäckern, denen die Gründer auf ihren regelmäßigen Reisen begegnen. Ähnlich wie beim Tapasessen stellt man sich selbst nach Hunger und Laune eine bunte Mischung zusammen. Ob auf einen Snack nach der Arbeit, ein romantisches erstes Date mit Hafenblick oder ein ausuferndes Essen mit Freunden bis spät nachts – hier ist man zu jedem Anlass gut aufgehoben. Inspiration für das Lateinamerika Restaurant geben die Kochtöpfe zahlreicher südamerika­nischer Nationen. „Wir finden, dass Teilen etwas Schönes ist, deshalb haben wir auch die Karte im Restaurant nach dem Prinzip „Family-Dinner“ konzipiert. Genau wie wir es in unseren Gastfamilien in aller Welt lieben gelernt haben, stellen wir unseren Gästen die gewählten Gerichte in die Tischmitte und diese bedienen sich nach Lust und Laune selbst“, kommentiert Thomas Kosikowski das Konzept. So sieht die neue Reiselust in Hamburgs Hafenstraße aus. r Salt & Silver Zentrale Geschäftsführer: Thomas Kosikowski, Johannes Riffelmacher Hafenstraße 140 (Levante, links) und Hafenstraße 136 – 137 (Lateinamerika, rechts) D-22765 Hamburg E-Mail: mail@saltandsilver.net Internet: www.saltandsilver.net Öffnungszeiten Küche: Levante Restaurant 18.00 – 22.00 Uhr, Ruhetag: Dienstag; Lateinamerika Restaurant 18.00 – 22.00 Uhr, Ruhetage: Sonntag und Montag Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte


Fotos: Salt & Silver

Geprägt von den Erlebnissen, Eindrücken und Geschmäckern, die die beiden Gründer von ihren Reisen mitbringen, präsentieren sich die internationalen Kreationen aus den Küchen des Vorderen Orients und Lateinamerikas als bunte Mischung auf den Tellern.

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Sterngekrönter Hauptgang: Saibling mit Traube, Sellerie und Pfeffersoße. Dazu empfiehlt der kompetente Service einen tollen Weißwein und eine Flasche Staatl. Fachingen Gourmet Still.

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Se7en Oceans

Sterneküche mit Alsterblick

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n der obersten Etage der Europapassage empfängt das Se7en Oceans seine Gäste mit einem einzigartigen Panoramablick über die Alster und die Silhouette der Stadt. Eine Aussicht, die sich besonders am Abend von seiner stimmungsvollsten Seite zeigt. Nur gut, dass sich die bodentiefe Fensterfront über die gesamte Länge der Räumlichkeiten erstreckt und die Tische so platziert sind, dass jeder Gast die beeindruckende Aussicht genießen kann. Ja, sogar schon während der Fahrt mit dem gläsernen Fahrstuhl, mit dem die Gäste vom Ballindamm direkt ins Se7en-Oceans-Reich gelangen können. Doch auch wer mit der Rolltreppe über die Europapassage ankommt, kann sich dem Wow-Effekt kaum erwehren. Doch nicht nur die Aussicht ist hier vom Feinsten, sondern auch das Niveau der vier ganz unterschiedlichen Genusswelten. Unter dem Motto „Genuss mit Weitblick“ verwöhnt die Oceans Bar & Bistro mit einer vielfältigen Bistrokarte, die von frischen Austern und knackfrischen Salaten über klassische Pasta und à la minute zubereiteten Fleisch- und Fischgerichten für jeden Geschmack und jeden Anlass genau das Richtige bietet. Natürlich auch für jene, die bei Kaffee und Kuchen oder am Abend mit einem professionell gemixten Cocktail die Aussicht genießen möchten. Freunde erstklassiger Sushis und Sashimis können an der Sushi-Bar den Meistern der japanischen Kochkunst bei ihrer Arbeit zuschauen – da wird selbst die tollste Aussicht leicht zur Nebensache. Das gilt umso mehr im Gourmetrestaurant, über dem seit 2012 hell ein MichelinStern funkelt. Seit Juni 2019 steht Stefan Beiter am Se7en-Oceans-Herd und verwöhnt anspruchsvolle Gaumen mit ungewöhnlichen Kreationen, die sich von der klassisch französischen Küche genauso inspiriert zeigen wie von internationalen Trends. „Ich verwende sehr gerne Produkte, die leider fast in Vergessenheit geraten sind, und interpretiere sie auf meine ganz eigene Art neu“, verrät der gebürtige Baden-Württemberger, den es nach vielen Jahren in der süddeutschen Sternegastronomie − u. a. als Souschef im Stuttgarter

Sternekoch Stefan Beiter steht seit Juni 2019 am Se7enOceans-Herd und freut sich, dass seine Küche beim Hamburger Gourmetpublikum so hervorragend angenommen wird.

Neben der superben Cuisine überzeugt das Se7en Oceans vor allem mit seinem Panoramablick über die Alster und den Jungfernstieg.

Zwei-Sterne-Restaurant Speisenmeisterei und in Christian Jürgens Restaurant in der Überfahrt und zuletzt als Küchenchef im Sterne-Restaurant Alte Post in Nagold, in den hohen Norden zog. Seine schon fast legendäre Markklößchensuppe mit Liebstöckel und Brathähnchenfett oder das Kasseler mit Aal, Sauerkraut und Gurke spiegeln diese Philosophie eindrucksvoll und superlecker wider. Wer die gesamte Spannbreite seiner Kochkunst genießen möchte, bestellt am besten Beiters Tasting-Menü, zu dem Maître und Chefsommelier Guillaume Boullay eine perfekt korrespondierende Wein- und Getränkeauswahl zusammengestellt hat. r

Se7en Oceans Geschäftsführerin: Farzaneh-Leyla Saidolzakerin Ballindamm 40 2. OG in der Europa-Passage (separater Fahrstuhl am Eingang Jungfernstieg) D-20095 Hamburg Telefon: 0 40 / 32 50 79 44 E-Mail: info@se7en-oceans.de Internet: www.se7en-oceans.de Öffnungszeiten: Gourmetrestaurant Di. bis Sa. 12.00 – 15.30 Uhr und 18.00 – 23.30 Uhr Ruhetage: Sonntag und Montag Oceans Bar & Bistro, Sushi Bar, Carlos André Cigar Lounge täglich 10.00 – 0.00 Uhr (Küche 11.30 – 22.00 Uhr) Kreditkarten: American Express, Diners Club, Mastercard, Visa, EC-Karte

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Ein kulinarisches Erlebnis fßr sich: bestes Sashimi von Thunfisch-Variationen (Thunfisch-Toro Bluefin) von einmaliger Frische und Qualität.


YOSHI im Alsterhaus

Seit 20 Jahren: eine Institution der japanischen Esskultur

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oko Higashi hat in diesem Jahr wirklich allen Grund zu feiern. Denn seit genau 20 Jahren verwöhnt die Japanerin ihre Gäste mit authentisch japanischer Ess- und Lebenskultur. Dabei war die Tanz-Choreografin und ausgebildete Ikebanameisterin 1970 aus ganz anderen Gründen nach Deutschland gekommen. Sie debütierte im weltberühmten Tanzensemble von Pina Bausch. Doch schon seit frühester Jugend begeisterte sie sich nicht nur für japanischen Tanz, Malerei und Ikebana, sondern interessierte sich brennend für die japanische und europäische Küche. Und so erfüllte sie sich nach dem Ende ihrer Bühnenlaufbahn einen lang gehegten Wunsch und eröffnete in der Deichstraße in Hamburg das Sushi-Restaurant „Shiawase“. Seitdem sind genau 20 Jahre vergangen, doch viele der damaligen Stammgäste sind der quirligen Japanerin, die mit ihren 72 Jahren eine der ältesten, vielleicht sogar die älteste, aktive Köchin der Hansestadt ist,

bis heute treu geblieben. „Viele meiner Gäste begleiten mich schon seit meinen Anfängen in Hamburg“, erinnert sich die vielseitig interessierte Gastgeberin. „Als ich im letzten Jahr einige der ShiawaseKlassiker als Hommage an meine Anfänge auf die Lunchkarte geschrieben habe, haben sich viel mehr Gäste darüber gefreut, als ich erwartet hätte“, gesteht die Wahlhamburgerin, die am 27. Dezem-

Einmal im Jahr entführt Yoko Higashi mit Live-Taiko, Shamisen und einem Neun-Gang-Menü in die Welt der japanischen Hochkultur. Am 15. und 17. Januar 2020 treten vier SukerokuTrommlerinnen unter der Leitung von Yutaka Imaizumi live im Restaurant YOSHI auf.

Die kunstvoll angerichteten Tempura-Kreationen spannen einen köstlichen Bogen zwischen den Küchentraditionen Japans und modernen Inspirationen. Links: Garnelen und Frischkäse-Tempura in Jalapeño. Mitte: Tempura Ebi und Yasai. Rechts: WeißfischTempura, gefüllt mit Ume und Shisoblättern.

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Das Restaurant im vierten Obergeschoss des Alsterhauses zelebriert bis ins kleinste Detail japanische Ess- und Lebenskultur, dazu gehört natürlich auch eine hervorragende Sake-Auswahl.

ber 2019 auch mit ihrem Restaurant YOSHI ein „kleines“ − sprich das siebte Jubiläum − feiern konnte. „Mit dem YOSHI möchte ich meinen Gästen ein Stück Kunst im alltäglichen Leben bieten. Denn die japanische Esskultur beinhaltet weit mehr als nur gute Küche. Sie ist eher eine ganzheitliche Lebenskultur, die alle Sinne gleichermaßen anspricht und bei der alles bis ins winzigste Detail passen muss.“ Und jeder, der den Weg schon einmal in das lichtdurchflutete Restaurant im vierten Obergeschoss des Alsterhauses am Jungfernstieg gefunden hat, spürt sofort, dass dies nicht nur Floskeln sind. Sondern, dass Yoko Higashi keine Kosten und Mühen gescheut hat und mit dem YOSHI ein atmosphärisches Gesamtkunstwerk geschaffen hat, das wirklich alle Sinne berührt – vom japanisch inspirierten Ambiente und der stimmungsvollen Terrasse mit Blick auf das

Der Hamburger Sternekoch Kevin Fehling ist nur einer der unzähligen Stammgäste, die die authentische YOSHI-Küche lieben.

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Rathaus, den Michel und die Dächer der Altstadt über die regelmäßig stattfindenden Kulturveranstaltungen, die durch den restauranteigenen Expresslift (Eingang Poststraße) natürlich auch außerhalb der Geschäftszeiten des Alsterhauses bequem zu erreichen sind, bis hin zu den Kreationen der Küche, die einen köstlichen Bogen zwischen den authentischen Küchentraditionen Japans und modernen Interpretationen spannen. Dabei ist es für die Gastgeberin selbstverständlich, dass nur absolut frische und beste Ware zum Einsatz kommt. Das gilt für die erstklassige Qualität des original Kobe Beef aus Japan genauso wie für das einzigartige Angebot von bestem und frischestem Thunfisch und Lachs, den sie fangfrisch − und darauf ist die Chefin besonders stolz − nur von ausgesuchten Lieferanten bezieht und anschließend ihren Gästen servieren kann.


Wer die ganze Vielfalt der Yoshi-Küche erleben möchte, der sollte sich unbedingt die Zeit nehmen, das neungängige Menü mit dem „Best of“ der Speisekarte zu ordern. Beim siebten Gang hat man die Wahl zwischen Thunfisch-Steak mit Wasabi-Teriyaki im Gomamantel oder einem dünn geschnittenen Kobe-Beef, nach Steak-Art gebraten. r YOSHI im Alsterhaus Gastgeberin: Yoko Higashi Alsterhaus 4. OG Eingang: Jungfernstieg 16 (12.00 – 20.00 Uhr), Poststraße 8, mit Lift (12.00 – 22.00 Uhr) D-20354 Hamburg Telefon: 0 40 / 36 09 99 99 E-Mail: info@yoshi-hamburg.de Internet: www.yoshi-hamburg.de Öffnungszeiten: Mo. bis Sa. 12.00 – 22.00 Uhr Ruhetage: Sonntag und Feiertag Kreditkarten: Eurocard, Visa, Mastercard, American Express

An lauen Abenden sitzen die Gäste auf der Dachterrasse mit ihrem eindrucksvollen Blick auf die Dächer der Innenstadt und das Rathaus.

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Hotel Miramar

Grandhotel-Flair in der ersten Reihe Bereits seit 1903 thront das Hotel Miramar auf der Düne direkt am Strand. Am Anfang noch fast ganz allein, heute mitten im Zentrum von Westerland mit seinen unzähligen Shopping-Möglichkeiten. Doch das traditionsreiche Fünf-Sterne-Hotel punktet nicht nur mit einer der besten Lagen der Insel. Mit seiner wunderbar individuellen Mischung aus mondäner Grandhotel-Atmosphäre, klassischen Serviceleistungen und zeitgemäßem Komfort nimmt das Nobeldomizil eine Sonderstellung in der Sylter Luxushotellerie ein. Das haben die zahlreichen Stammgäste vor allem dem Engagement und dem Weitblick von Christiana und Nicolas Kreis zu verdanken.

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it viel Gefühl für die Seele des Hauses hat das ambitionierte Ehepaar sein Hotel kontinuierlich an die sich verändernden Bedürfnisse seiner Gäste angepasst und mit weitsichtigen Investitionen fit für die Zukunft gemacht. Darüber freut sich insbesondere Tochter Mariella, die als sechste Familiengeneration schon in den Startlöchern steht und die seit dem Ende ihres Studiums ihren Eltern tatkräftig zur Seite steht. Für die stilsicheren Dekorationen und die gelungene Gestaltung der Zimmer und Suiten, die nach und nach neu renoviert wurden und werden, ist jedoch Christiana Kreis verantwortlich. „Bei der Auswahl der Stoffe und der Interieurs lege ich größten Wert auf ausgesuchte Qualitäten und darauf, dass sie zum MiramarFlair des Hauses passen“, betont die quirlige Gastgeberin. Bestes Beispiel dafür sind die neun im letzten Jahr komplett neu renovierten Zimmer und die exklusiv möblierte Terrasse, die einen freien Blick über die Nordsee und den breiten Strand bietet. Und so gehört ein Glas Champagner oder ein professionell gemixter Cocktail zu den schönsten Momenten eines Sylt-

Urlaubs. Besonders dann, wenn die Sonne glutrot im Meer versinkt. Ein Schauspiel, das auch den Besuch des Restaurants, in dem das Küchenteam täglich wechselnde Menüs und ausgesuchte À-la-carte-Spezialitäten serviert, zum stimmungsvollen Event erhebt. Natürlich ist man auch den Rest des Tages im Miramar bestens aufgehoben. Zum einen wegen der großzügigen Zimmer und Suiten, teilweise mit Terrasse mit Meerblick, zum anderen wegen des exklusiven Wellnessbereiches mit Badelandschaft, Whirlpool, Saunen, Dampf-Relax-Grotte, herrlichem Ausblick auf die Nordseebrandung und den Spezialbehandlungen durch Zen Man Michael Lee. Und last, but not least lädt die stimmungsvolle Bar ein, deren hochkarätiges Angebot zum wunderschönen Jugendstil-Ambiente passt. Hotel Miramar, Gastgeber: Familie Kreis Friedrichstraße 43, D-25980 Sylt/OT Westerland Telefon: 0 46 51 / 85 50, Telefax: 0 46 51 / 85 52 22 info@hotel-miramar.de, www.hotel-miramar.de


Der Zipang-Klassiker, die Barbarie-Entenbrust, wird in diesem Winter mit Aubergine und Kakaopulver serviert.

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Engagierter Botschafter der feinen japanischen Esskultur: Meisterkoch Toshiharu Minami mit seiner Ehefrau und Köchin Mai Minami, die in der Küche ein eingespieltes Team sind. Japanisches Aromen-Feuerwerk: Kabeljau mit Bratpeperoni, Jakobsmuschel, Spitzmorchel und Pilz-Dashisauce.

Restaurant Zipang

Japanische Küche vom Feinsten

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ie Japaner glauben, dass beim Essen alle Sinne gleichermaßen angesprochen werden. Ein Glaube, den sich Toshiharu Minami schon seit je-

her sehr zur Herzen nimmt. Denn ein Besuch in seinem Restaurant Zipang am Eppendorfer Weg avanciert jedes Mal aufs Neue zu einer erlebnisreichen Sinnenreise in das Land des Lächelns − und das bereits beim ersten Schritt über die Schwelle der asiatisch inspirierten Räumlichkeiten. So erfreut sich das Auge an der eleganten Tischkultur und den japanischen Motiven

Das Restaurant Zipang gehört ohne Frage zu den besten japanischen Restaurants der Republik.

auf den schimmernden Tischbändern, der Tastsinn über die bequemen Stühle und edlen Gläser, die Nase und die Ohren über die Düfte und vielversprechende Geräusche, die leise aus der Küche dringen. Der Geschmackssinn muss zwar noch etwas warten, doch dann kommt auch er voll auf seine Kosten! Schließlich prangt nicht umsonst der rote Aufkleber des Michelin Guide, der das Zipang schon mehrfach in Folge mit einem Bib Gourmand ausgezeichnet hat, an der Tür des kleinen, aber feinen Restaurants, das laut dem Magazin Der Feinschmecker zu den besten Länderküchen in Deutschland gehört. Das liegt natürlich auch an dem kompetenten und sehr zuvorkommenden Service des Teams, das neben internationalen Weinen auch exklusive japanische KoshuWeine anbietet. Aber vor allem sind die Kreationen von Toshiharu Minami hervorzuheben, der nach Stationen in seiner japanischen Heimat 1993 nach Deutschland kam und schließlich in Hamburg eine neue Heimat fand. Entsprechend der japanischen Kultur, dass beim Essen alle Sinne angesprochen werden sollen, bereitet der Meisterkoch jedes Gericht mit besonderer Sorgfalt zu. Dabei achtet er stets auf eine raffinierte Präsentation und das nicht nur bei den köstlichen Sushis und Sashimis. Absolut frische Zutaten werden auch bei den anderen Zubereitungen – von der beliebten japanischen VorspeisenBox und den klassischen Tempuras bis zu den raffinierten Eigenkreationen aus bestem Wagyu-Rindfleisch, das er ausschließlich aus Japan bezieht, oder der beliebten Barberie-Entenbrust – so kombiniert, dass sie sowohl den Gaumen als auch das Auge erfreuen. Kein Wunder also, dass die Gäste oft von weit her anreisen, um sich mit einem aufregend kombinierten Menü, das man wahlweise in fünf oder sieben Gängen mit oder ohne passende Weinbegleitung ordert, in die kulinarische Vielfalt Japans entführen zu lassen. r Restaurant Zipang Gastgeber: Toshiharu Minami Eppendorfer Weg 171 D-20253 Hamburg Telefon: 0 40 / 43 28 00 31 Internet: www.zipang.de Öffnungszeiten Küche: Dienstag bis Samstag 12.00 – 14.30 Uhr und 18.30 – 22.00 Uhr Ruhetage: Sonntag, Montag und Feiertage Kreditkarten: Mastercard, Visa

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Feine Tisch- und Tafelkultur im Restaurant.

Fürst Bismarck Mühle

Küchenteam überzeugt mit saisonalen Speisen

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itten im heutigen Naturschutzgebiet Sachsenwald gelegen, dem schönsten und größten Mischwald Schleswig-Holsteins, reicht die Geschichte der Mühle über 650 Jahre zurück. Ende des 19. Jahrhunderts schenkte Kaiser Wilhelm I. seinem Reichskanzler, Otto Fürst von Bismarck, das Mühlenanwesen und die dazugehörigen Wälder. Dessen Nachfahren bauten die Mühle 1963 zum Restaurant und Hotel um. Seit 2015 hält die Betriebswirtin und gelernte Hotel-

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fachfrau Kathrin Mallonn das gastronomische Kleinod gut auf Kurs. Die modern interpretierte Welt der traditionellen Kulinarik sowie die ursprüngliche Faszination der idyllischen Mühlenlage mit Wald und Wasser sind zugleich eine Quelle der Freuden für Seele und Gaumen. Obwohl sich die Augen nur ungern von der idyllischen Umgebung trennen, lohnt sich natürlich auch ein Blick auf die Darbietungen aus Küche und Keller. Wer sich in den Mühlenweg nach Aumühle aufmacht, der wird reichlich belohnt. Das ganze Jahr bietet Kathrin Mallonn ihren Gästen einen kulinarischen Kalender und themenbezogene Aktionen. Kenner des Hauses lieben das vom Hamburger Abendblatt im März und April initiierte „Lieblingsmenü“ als fünfgängige Speisen-

folge mit Weinbegleitung. Fest ankreuzen im Kalender sollte man sich im Februar „Wine & Dine“ mit dem Themenschwerpunkt Kalifornien und Nappa Valley, während im Oktober spanische Kulinarik mit entsprechender Weinbegleitung den fachkundigen Gaumen umschmeichelt. Nicht mehr wegzudenken sind die Sylter Wochen und natürlich landet auch der Spargel im Juni frisch vom Spargelbauer Hof Soltau in der Küche. Küchenchef Malte Cuhlmann im lukullischen Zusammenspiel mit Souschef Stefan Schulz zeigt sich an den Herden als Meister seines Fachs. Was auf den Tisch gelangt, kann sich sehen und vor allem wunderbar genießen lassen. Dabei steuert die Natur vor der Haustür vieles bei. Das Wild wird schussfrisch von den Jägern aus der Re-


Duo der Gastlichkeit: Gastgeberin Kathrin Mallonn mit Stefan Schulz (Küchenleitung).

gion gebracht, Frischfisch aus der Umgebung, Obst aus dem alten Land sowie Spargel und Kartoffeln aus der Heide. Jetzt im Winter sind Gans, Ente, Wildgerichte, das leckere Käsefondue und im Januar ungewöhnliche, aber stets superleckere Kreationen rund um das Thema Grünkohl die Renner der saisonbetonten Karte. r Fürst Bismarck Mühle Gastgeberin: Kathrin Mallonn Mühlenweg 3 D-21521 Aumühle Telefon: 0 41 04 / 20 28 E-Mail: info@bismarckmuehle.com Internet: www.bismarckmuehle.com Öffnungszeiten: täglich 12.00 – 21.00 Uhr Kreditkarten: American Express, Visa, Mastercard

Lecker: Fasanenbrust mit Traubensoße und KürbisKartoffelgratin.

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Perfekter Sylt-Urlaub

Die SENHOOG Luxury Holiday Homes bieten auf Sylt in Morsum und in Westerland zwei höchst exklusive Domizile. Roter Backstein, Reetdach, weiße Sprossenfenster – am Ostrand von Morsum liegt direkt am Golfplatz und mit unverbautem Blick auf das Meer das SENHOOG Morsum. Das Design-Ferienhaus befindet sich auf einem 1 000 Quadratmeter großen Grundstück, ist von einem gepflegten Garten umgeben und bietet mit 165 qm Wohnfläche vier Erwachsenen und zwei Kindern ausreichend Platz. Ideal also für Familien oder befreundete Paare. Es gibt zwei Schlafzimmer und zwei Bäder, eine „Piratenkoje“ für Kinder. Im Wohnzimmer verbreitet ein wunderschöner, schwedischer Kachelofen wohltuende Wärme und Gemütlichkeit. Umgeben von einem typischen Sylter Natursteinwall, liegt strandnah in einer ruhigen Seitenstraße das luxuriöse SENHOOG Westerland, in dem vier Gäste auf einer Wohnfläche von 125 qm mit jeglichem Komfort ihren Aufenthalt genießen können. Gemütliche Design-Sofas, bequeme Sessel, kuschelige Kissen und moderne Kunst machen dieses Domizil zu einer wahren „Wohlfühl-Oase“. Beide Objekte verfügen über exklusive Saunen und eignen sich auch hervorragend für Urlaub mit Hund. Preise je nach Reisezeit zwischen 350 und 550 Euro.


in exklusiven Ferienvillen

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Sachsen

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Sächsische Juwelen

Spektakuläre Architektur, das kleinste Weinanbaugebiet Deutschlands, einzigartige Kunstsammlungen, das Erzgebirge mit einer beeindruckenden Naturlandschaft, eine tief verankerte Liebe zur Musik, lebendige Traditionen, Schauplätze der Weltgeschichte und Städte, die man durchaus als Juwelen bezeichnen darf – das alles ist Sachsen. Der Freistaat zählt zweifellos zu den schönsten, interessantesten Regionen des Landes. Man denke nur an das einmalige Dresden – ein Mythos, der alljährlich Millionen internationaler Besucher anzieht, oder an Leipzig, Sachsens Tor zur Welt. Unterschätzt und dabei ausgesprochen sehenswert: Chemnitz mit seinem hervorragenden Opernhaus. Hier stehen steinerne Zeitzeugen wie sozialistische Nachkriegsbauten und Gründerzeithäuser unter dem wachsamen Auge des 40 Tonnen schweren Karl-Marx-Monuments friedlich nebeneinander. Die starke Verbundenheit zu ihrer Heimat prägt auch das Handeln der Gastgeber in den Hotels und Restaurants. Mit großer Leidenschaft, Herzlichkeit und Empathie bringen sie Gästen ihr Sachsen näher.

Te x t : G a b r i e l e I s r i n g h a u s e n , F o t o s : Yd o S o l


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Steigenberger Grandhotel Handelshof


Relais & ChÂteaux Hotel Bülow Palais Dresden

Zwei, die sich gut verstehen: Sternekoch Benjamin Biedlingmaier und Sommelière Jana Schellenberg.

Tradition und Moderne im Barockviertel

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ie sind ein Power-Paar mit Visionen: Monika und Horst Bülow. Anfang der 1990er Jahre entdeckten die Stuttgarter Unternehmer im Dresdner Barockviertel ein Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert, sahen hinter den maroden Mauern seine einstige Schönheit und schufen ihre Bülow Residenz. Rasch machte sich das Vier-Sterne-Domizil unter Reisenden einen Namen. „Allerdings störte die Baulücke am Ende der Straße, die einzige in der Königstraße. Und so ging die Familie Bülow noch einen Schritt weiter. Nach zwei Jahren Bauzeit konnte 2010 unser wunderschönes Hotel Bülow Palais eröffnet werden“, erzählt Ralf J. Kutzner. Seit fast 30 Jahren ist der Rheinländer eng mit dem Namen der innovativen Unternehmer verbunden. Er eröffnete als Küchenchef und Hoteldirektor die Residenz und leitet heute als Geschäftsführender Direktor beide Häuser. Heute zählt das vielfach ausgezeichnete, exklusive Fünf-Sterne-Superior-Domizil zu den schönsten Häusern der Stadt, erhielt erst jüngst vom renommierten Gastroführer Der Große Restaurant & Hotel Guide den begehrten Titel „Hotel des Jahres“. „Darüber sind wir sehr glücklich, wir sind ja ein eher kleines Haus, privat geführt, keine Hotelkette. Ganz wichtig aber ist die Zufriedenheit unserer Gäste und die erfahren wir täglich durch ganz großen

Zuspruch. Dazu trägt jeder einzelne unserer hoch motivierten Mitarbeiter bei“, freut sich Ralf J. Kutzner. Mit viel Liebe zum Detail, mit privaten Kunstwerken und hochwertigen Möbeln spricht das Interieur im Hotel Bülow Palais eine ganz eigene, unverwechselbare Sprache. Während sich die großzügigen Zimmer und Suiten als Ruheorte klassischelegant präsentieren, zeigt sich die Lobby und das neu gestaltete Gourmetrestaurant Caroussel opulent und farbenfroh – Meisterwerke des Schweizer Stardesigners Carlo Rampazzi. Auch am Herd verwöhnt ein Meister die Gäste: Benjamin Biedlingmaier, 34 Jahre jung, Schwabe, Sternekoch. Nach Lehrund Wanderjahren, die ihn u. a. in die Traube Tonbach und zu Zwei-Sterne-Koch Sebastian Zier nach Sylt führten, hat der Sohn einer Gastwirtsfamilie in der sächsischen Metropole sein Zuhause gefunden. Auf einen bestimmten Kochstil möchte er sich gar nicht festlegen. „Natürlich ist die Basis klassisch-französisch, aber eben mit mediterranen oder auch asiatischen Einflüssen. Ausschlaggebend sind für mich hochwertige Produkte, die Liebe zum Kochen und gutes Handwerk. Regional, saisonal ist ein wichtiges Thema, ebenso

Nachhaltigkeit und Respekt vor dem Tier. Deshalb bieten wir zum Beispiel keine Gänsestopfleber an, haben lange getüftelt und Faux Gras, eine vegetarische Alternative zu Foie gras, entwickelt. Das Gericht hat die gleiche cremige Konsistenz, das typische Aroma des Originals, schmeckt genauso gut und kein Tier musste leiden“, so Benjamin Biedlingmaier. Zu all seinen Kreationen weiß die charmante Restaurantleiterin und Sommelière Jana Schellenberg den passenden Tropfen aus der umfassenden und exquisiten Weinkarte zu empfehlen. r

Relais & Châteaux Hotel Bülow Palais Dresden Geschäftsführender Direktor: Ralf J. Kutzner Königstraße 14, D-01097 Dresden Telefon: 03 51 / 8 00 30 Telefax: 03 51 / 8 00 31 00 E-Mail: info.palais@buelow-hotels.de Internet: www.buelow-palais.de 46 Zimmer und 12 Suiten, Übernachtungspreise: DZ ab 135 Euro, Frühstück 28 Euro Öffnungszeiten Caroussel: Di. bis Sa. ab 18.30 Uhr, Öffnungszeiten Bistro: täglich 11.30 – 14.30 Uhr und 18.00 – 23.00 Uhr Palais Bar, Cigar-Lounge, Tagungs- und Festräume, Palais SPA mit Saunen, Fitnessraum, Pflege- und Massageanwendungen Kreditkarten: alle

So opulent schön präsentiert sich die Lobby. Die Zimmer und Suiten sind stilvolle Rückzugsorte.

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Dunkles Parkett, Skulpturen, Kunst an den Wänden, Stßhle im einheitlichen Ton. Der Schweizer Stardesigner Carlo Rampazzi hat dem Sternerestaurant Caroussel einen neuen, moderneren und doch einzigartigen Look verpasst. A L a C a r t e 73


Gewandhaus Dresden, Autograph Collection

Für einen Luxus nah am Menschen

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chon die prachtvolle Fassade des zwischen 1768 und 1770 errichteten Hauses fordert geradezu auf, einen Blick in das Innere zu werfen und ein wenig Geschichte zu schnuppern. Wo einst Tuchhändler und Markstände ihre Waren anboten, genießen heute internationale Gäste alle Annehmlichkeiten eines Fünf-Sterne-Luxus-Domizils. Nach umfangreichen Umbauarbeiten erstrahlt das Gewandhaus Dresden in neuem Glanz. Das schöne Boutique-Hotel der Seaside Collection Gruppe zählt zu den beeindruckendsten Unterkünften der sächsischen Metropole. Historie und modernes Design vereinen sich zu einer perfekten Symbiose. „Wir haben bei der Renovierung bewusst heimische Handwerksbetriebe ausgewählt, sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, sagt Hoteldirektor Florian Leisentritt, verweilt einen Moment im lichtdurchfluteten, wahrlich grandiosen Atrium: „Das Herzstück unseres Hauses.“ Als wunderbare Wohlfühlorte präsentieren sich auch die luxuriösen Zimmer und Suiten. Hochwertige, einzeln angefertigte Designmöbel, die mit ihren Stoffen an den Ursprung als Tuchmacherhaus erinnern, Leuchten in brüniertem Messing

Küchenchef Steffen Radegast. und Elemente aus antikem Leder machen jeden Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Im exotischen SPA-Bereich mit seinem türkisblauen Indoor-Pool lässt es sich nahezu paradiesisch abtauchen. Und selbstverständlich spielt die Kulinarik in diesem Refugium eine zentrale Rolle. Küchenchef Steffen Radegast überzeugt im Genusstempel [m]eatery bar + restaurant mit einer hochwertigen Küche und begeistert vor allem Fleischliebhaber. „Unsere Spezialität ist das europäische [m]eatery Weiderind. Es reift nach alter

Handwerkskunst in der hauseigenen DryAging-Box. Nur das perfekte Zusammenspiel von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftzirkulation lässt das Fleisch so unglaublich zart und geschmacksintensiv werden. Aber auch unsere Burger oder die Tatar-Gerichte erfreuen sich großer Beliebtheit“, erklärt der 48-Jährige und verrät augenzwinkernd: „Wir können auch Fisch.“ Wahre Glücksmomente feinster PatissierKunst erleben Besucher im Kuchen Atelier rund um Patissier Dirk Günther. Alle Zutaten – von frischen Beeren der Region bis zu feinster dunkler Schokolade aus Belgien – werden hier mit größter Sorgfalt ausgesucht und so entstehen täglich von Hand einzigartige, unwiderstehliche Kreationen. r

Gewandhaus Dresden, Autograph Collection Hoteldirektor: Florian Leisentritt Ringstraße 1, D-01067 Dresden Telefon: 03 51 / 49 49 0 Telefax: 03 51 / 49 49 490 E-Mail: info@gewandhaus-hotel.de Internet: www.gewandhaus-hotel.de Öffnungszeiten Küche: 11.30 – 22.00 Uhr Tagungs- und Festräume für bis zu 100 Personen 97 Zimmer und Suiten Übernachtungspreise: DZ ab 149 Euro inklusive Frühstück Hunde: 25 Euro, Kreditkarten: alle

Feinste Fleischgerichte veredelt mit einem Glas Rotwein.

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Die Glücksmanufaktur Kuchen Atelier. Unbedingt probieren: die Eierschecke!

Blick in einen der geschmackvoll gestylten Wohnräume. Zu den Zimmern und Suiten gehören italienische Marmorbäder, Flachbild-TV sowie vieles mehr für einen luxuriösen Aufenthalt.

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Links: Die geschmorte Damwildschulter geht mit Kürbis, Preiselbeeren und Röstzwiebel eine gar köstliche Liaison ein. Oben: Zur Fasanenterrine werden Linsensalat, Süßkartoffelcreme und Sauce Cumberland gereicht.

Die neue, lichtdurchflutete Location.

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Gastgeber, Küchenchef, MDR-Fernsehkoch: Daniel Fischer (vorne rechts) und sein Team. Ab April wird Sylvia Walther (vorne links) die Restaurantleitung übernehmen. Restaurant Daniel

„Wir wissen, was schmeckt“

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ass Daniel Fischer sich zu einer Ausbildung zum Koch entschloss, ist wohl – zum Glück für alle Feinschmecker – seiner Mutter zu verdanken, die neben ihrem Lehramtsstudium eine Kochausbildung absolviert hatte. „Meine Mutter ist eine ausgezeichnete Köchin. Wir hatten zu Hause einen Schrebergarten. Ich bin also sozusagen mit frischem Gemüse aufgewachsen“, erzählt der sympathische Dresdner schmunzelnd. Und so stand sein Berufswunsch bereits seit der achten Klasse fest. Nach Lehr- und Wanderjahren, die ihn unter anderem nach Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und in die Schweiz führten, kehrte Daniel Fischer in die sächsische Heimat zurück: „Ich war anschließend viele Jahre Ausbildungsleiter und Küchenchef in einer privaten Hotelfachschule für Köche. Die Arbeit mit den jungen Menschen hat mir sehr viel Spaß gemacht, aber im Hintergrund hatte ich stets den Traum von der Selbstständigkeit. An meinem 40. Geburtstag war es soweit. Da habe ich den Schritt gewagt und 2013 in einem wunderschönen Kellergewölbe

in der Nieritzstraße mein eigenes Restaurant eröffnet.“ Schnell spricht sich die regional-saisonale Küche auf Spitzenniveau bei Einheimischen und Städtereisenden herum, der Platz wird zu eng. 2018 erfolgt der Umzug in die Gluckstraße. „Wir haben hier kernsaniert. Alles sollte lichtdurchflutet und freundlich werden. Das Interieur trägt die Handschrift meiner Frau Caro“, erzählt der dreifache Familienvater. Ein Aufwand, der sich gelohnt hat. Heute erstrahlt die Location in neuem Glanz, lockt viele Feinschmecker in den Dresdner Stadtteil Striesen. Seine Küche bezeichnet Daniel Fischer als solide, ehrlich. „Für mich stehen der Respekt vor Tier und Produkt im Vordergrund. Es ist mir wichtig, fast vergessene Gerichte wie unsere Quarkkäulchen wieder anzubieten. Das Rezept stammt übrigens von einer alten Dame. Sie war unsere Nachbarin und ich habe ihr immer die Kohlen in die Wohnung gebracht. Interessant finde ich auch die Garnelen aus Sachsen. Ein gebürtiger Südafrikaner züchtet sie in einer ehemaligen Weberei in der Oberlausitz und sie schmecken fantastisch. Solch innovative Projekte unterstütze ich gern. Es muss übrigens nicht immer das hochpreisige japanische Wagyu-Rind sein. Aus heimischem Gallo-

way-Rind lassen sich hervorragende Gerichte kreieren. Außerdem bin ich kein Freund von Gewürzen, die viele Speisen überlagern. Butter, Salz, ein paar Kräuter, das genügt, um den Geschmack eines Produktes nicht zu verfälschen“, verrät der vielfach ausgezeichnete Gastgeber ein wenig von seiner Kochphilosophie. Ein Blick auf die Speisekarte regt die Fantasie an, weckt die Vorfreude auf ein großes Gaumenvergnügen. Zum Beispiel auf eine Fasanenterrine, zu der Linsensalat, Süßkartoffelcreme und Sauce Cumberland gereicht werden. Geschmorte Damwildschulter geht mit Kürbis, Preiselbeeren und Röstzwiebel eine gar köstliche Liaison ein und zum Abschluss lockt die sächsische Käseauswahl mit Quitten. Edle Weine krönen Daniel Fischers kulinarische Kompositionen. r Restaurant Daniel Gastgeber: Daniel Fischer Gluckstraße 3, D-01309 Dresden Telefon: 03 51 / 81 19 75 75 Telefax: 03 51 / 81 19 75 76 E-Mail: info@restaurant-daniel.de Internet: www.restaurant-daniel.de Öffnungszeiten: Di. bis Fr. 11.30 – 14.00 Uhr, Di. bis Sa. ab 17.00 Uhr, wechselnder Mittagstisch, Ruhetage: So. und Mo. Kreditkarten: alle außer American Express

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Weingut Schloss Proschwitz

Spitzenweine aus Sachsen

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it beeindruckenden 95 Punkten bewertete die Jury des „Decanter World Wine Awards“ jüngst den 2016er-Spätburgunder des Weingutes Schloss Proschwitz aus dem sächsischen Zadel nahe der weltberühmten Porzellanstadt Meißen. „Wir sind sehr glücklich über dieses Spitzenergebnis und verstehen es als Anerkennung für unser qualitätsorientiertes Handeln im Weinberg und im Keller“, freut sich Winzer Prof. Dr. Georg Prinz zur Lippe. Dabei wurde dem Agraringenieur und Unternehmensberater ein Leben als Weinmacher nicht gerade in die Wiege gelegt. „Meine Familie hat viele Generationen in Sachsen gelebt. Nach dem Krieg verloren meine Eltern ihr Anwesen, wurden verhaftet und in den Westen abgeschoben. Ihre Heimat haben sie nie vergessen. Besonders Vater träumte immer davon, Schloss Proschwitz wiederzusehen, vererbte mir den vermeintlichen Besitz. Nach dem Mauerfall bin ich im Januar 1990 erstmals hierhergereist. Es war Liebe auf den ersten Blick und doch ernüchternd. Der Hof und das Schloss waren ebenso vernachlässigt wie die historischen Weinberge, wo seit mehr als 850 Jahren Wein kultiviert wird“, erzählt der 62-Jährige ein wenig von den Anfängen. Aber Georg Prinz zur Lippe gibt nicht auf, schließlich hat er neben Landwirt-

Spitzenweine aus Sachsen.

schaft auch einige Semester Weinbau studiert. Er lässt sich auf einen langen Weg zwischen Bürokratie, menschlicher Ablehnung und sehr viel Arbeit ein. „Mit der Geschichte könnte ich ein Buch füllen. Schließlich erwarb ich unser eigenes Schloss und die Weinberge zurück, übernahm die 16-köpfige Weinbau-Brigade der LPG Wilhelm Pieck und tauschte meine gemütliche Wohnung in München gegen ein Feldbett in der Baracke“, erinnert er sich. „Es war eine aufregende Zeit, die wir nicht missen möchten. Viel wurde geschaffen, viel saniert, aber natürlich arbei-

ten wir noch immer am Aufbau. Es ist eine Generationenaufgabe. Wir haben hier unser Zuhause gefunden“, ergänzt seine Frau Prinzessin Alexandra zur Lippe. Heute betreiben die Eheleute das älteste, größte privat bewirtschaftete – und man darf wohl sagen schönste – Weingut in Sachsen. Auf 450 Hektar gedeihen Rebsorten wie Grauer und Weißer Burgunder, aber auch Elbling, Riesling, Scheurebe oder Spätburgunder. „Die Weine finden hier beste Bedingungen mit einer bis zu sechs Meter mächtigen Lößschicht auf dem für diese Region typischen, roten

Auf dem liebevoll restaurierten Vierseitenhof stehen zehn zauberhafte Doppelzimmer und zwei Ferienwohnungen zur Verfügung. Die Weinberge liegen oberhalb der Elbe.

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Blick in die Vinothek. Granitfelsen. Und sie werden von der Sonne verwöhnt. Die Bewirtschaftung unserer begrünten Weinberge erfolgt ausschließlich nach den Richtlinien des kontrolliert umweltschonenden Weinbaus. Die Erträge werden jedes Jahr bewusst reduziert. „Ganz wichtig neben der strikt qualitätsorientierten Pflege im Weinberg ist natürlich die Arbeit unseres Kellerteams um Jacques du Preez und Carolin Böttger. Sie arbeiten die Stärken und die spezifische Stilistik unserer Wein-Persönlichkeiten behutsam heraus“, erklärt der Prinz, seit 2013 Honorarprofessor für Weinbau und Kellerwirtschaft an der TU Bergakademie Freiberg in Sachsen. r

Prof. Dr. Georg Prinz zur Lippe und Prinzessin Alexandra zur Lippe.

Schloss Proschwitz ist auch ein Ort der Begegnung für Kunst- und Kulturveranstaltungen, Weinverkostungen, Events und private Feierlichkeiten.

Weingut Schloss Proschwitz Inhaber: Prof. Dr. Georg Prinz zur Lippe Dorfanger 19, D-01665 Zadel über Meißen Telefon: 0 35 21 / 7 67 60 E-Mail: weingut@schloss-proschwitz.de Schloss Proschwitz Heiliger Grund 2 D-01662 Meißen, Ortsteil Proschwitz Telefon: 0 35 21 / 4 06 00 E-Mail: willkommen@schloss-proschwitz.de Internet: www.schloss-proschwitz.de Eigene Forstwirtschaft und Brennerei Übernachtungspreise: DZ ab 85 Euro Vinothek – Öffnungszeiten: 10.00 – 18.00 Uhr Catering, VDP-Mitglied Kreditkarten: alle

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Das Restaurant ist vor allem für seine hervorragenden Steaks bekannt.

Seaside Park Hotel Leipzig

„Steaktrain“ − auf den Punkt Gegartes mit Liebe zum Detail

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er erste Eindruck ist nicht zu wiederholen und bleibt zumindest in Leipzig in allerbester Erinnerung. Der Blick des Reisenden, der hier am Bahnhof ankommt, fällt direkt auf die prachtvolle Jugendstilfassade des Vier-Ster-

ne-Domizils Seaside Park Hotel Leipzig. Anno 1913 erbaut, hätten die historischen Mauern sicher viele Geschichten zu erzählen. Einer, der dies wirklich tun kann, ist Michael Lehmann: gebürtiger Leipziger und General Manager aus Leidenschaft. Jetzt feiert er sein 25-jähriges Dienstjubiläum. „Das Haus überstand Weltkriege, Wirtschaftskrisen und politische Systeme, beherbergte gekrönte Häupter. Nach dem Mauerfall drohte Leerstand, aber 1993 wurde es von der Seaside Collection wieder aufgebaut. Erst 2017 er-

folgte nochmals eine komplette Renovierung“, erzählt Michael Lehmann. 288 zauberhafte Zimmer und Suiten im Art-décoStil laden zum Verweilen ein. Im kleinen, aber feinen Wellnesstempel kann man entspannen und auf Wunsch Massagen oder Beauty-Treatments genießen. Ein absolutes Highlight aber ist das einzigartige Restaurant „Steaktrain“. Das luxuriöse Ambiente erinnert an den legendären Orient-Express, bietet eine faszinierende Atmosphäre und lässt das Herz jedes Fleisch-Gourmets höherschlagen. Seinen kulinarischen Fokus legt Küchenchef Frank Boujé natürlich auf hochwertige Steaks, die auf einem italienischen LavaStein-Grill zubereitet werden. „Wir verarbeiten nur allerbestes Fleisch, europäisches und argentinisches Rind zum Beispiel oder regionales Wagyu-Rind, das hier in Sachsen gezüchtet wird. Feinschmecker geraten ins Schwärmen, wenn die feine Fettmarmorierung schmilzt und das zarte Fleisch auf der Zunge zergeht“, freut sich F&B Manager Dennis Pelc. Der gebürtige Leipziger verwöhnt die Gäste seit elf Jahren im Seaside Park Hotel Leipzig. Zu den Klassikern zählt Surf & Turf – argentinisches Rinderfilet mit Hummerschwanz. Burger, Straußensteaks und Kalbskotelett sind ebenso auf der Speisekarte zu finden

Im „Steaktrain“ gehen Feinschmecker auf eine kulinarische Reise.

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Library- und Bar/Bistrobereich im Seaside Park Hotel Leipzig.

und wer Fisch oder ein Süppchen bevorzugt, wird natürlich ebenfalls hervorragend bedient. Unbedingt probieren: Leipziger Räbchen, ein Teig aus Marzipan mit Pflaumenstücken, als Kugel geformt und im Bierteig ausgebacken! „Ein Rezept aus dem 18. Jahrhundert und einst Synonym für den Wohlstand der Leipziger Bürger“, erklärt Dennis Pelc. Ein umfangreiches, internationales Weinangebot komplettiert die Küche im „Steaktrain“. r

Seaside Park Hotel Leipzig Richard-Wagner-Straße 7 D-04109 Leipzig Telefon: 03 41 / 98 52-0 E-Mail: info@parkhotelleipzig.de Internet: www.parkhotelleipzig.de Übernachtungspreise: DZ ab 115 Euro Öffnungszeiten Küche „Steaktrain“: täglich 17.00 – 22.00 Uhr, Öffnungszeiten Hotel Bar / Bistro: ab 10 Uhr, Tagungs- und Festräume, Hunde: 20 Euro pro Aufenthalt, Kreditkarten: alle

Leipziger Räbchen.

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Steigenberger Grandhotel Handelshof

Luxuriös residieren im Herzen von Leipzig

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inter der historischen Fassade des ehemaligen Leipziger Handelshofs, bis 1991 noch ein Messehaus, zeigt das Steigenberger Grandhotel Handelshof alle Vorzüge eines modernen Hotels am Puls der Zeit. Gut auf Kurs gehalten wird das Refugium von General Manager Guntram Weipert,

der auf 25 Jahre Branchenerfahrung zurückblicken kann. Seit fast elf Jahren ist Weipert Teil von Steigenberger Hotels and Resorts. Bevor er zuletzt drei Jahre erfolgreich das Steigenberger Bellerive au Lac in Zürich leitete, war er General Manager im Steigenberger Alpenhotel & SPA Gstaad. Im Zentrum von Leipzig gelegen und gerade einmal zwei Gehminuten von der berühmten Nikolaikirche entfernt, bietet das in direkter Nachbarschaft zur Fußgängerzone und dem Markt mit dem Alten Rathaus gelegene Vorzeige-Domizil Städteund Geschäftsreisenden aus aller Welt ideale Voraussetzungen für ihren Aufent-

halt in der sächsischen Metropole. Wo alleine der Klang des Namens „Steigenberger“ Luxus, klassische Eleganz und hochwertigen Service verkörpert, darf man sich aufmerksam umsorgt und rasch zu Hause fühlen. Das Hotel verfügt über 163 elegante Zimmer sowie zwölf Suiten und bietet Zimmergrößen von 26 bis 44 Quadratmetern, während die Suiten zwischen 42 und 220 Quadratmeter groß sind. Alle Räume sind klimatisiert, schallisoliert und komfortabel ausgestattet. Flatscreen-TV? Schreibtisch? Kostenloses WLAN? Kaffee- und Teezubereitungsmöglichkeit? Alles kein Thema. Dem Gast soll es an nichts fehlen.

Die Bar befindet sich direkt im Lichthof des Steigenberger Grandhotel Handelshof und hat sich in der Stadt als Treffpunkt für anspruchsvolle Nachtschwärmer etabliert.

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Auch an Möglichkeiten, stilvoll zu genießen, fehlt es im Steigenberger Grandhotel Handelshof natürlich nicht. So dürfen sich Gäste des Hauses auf eine Teereise nach Empfehlung des Teamasters freuen. Zelebriert wird eine Reise von verschiedensten Tee-Aromen ganz nach individuellem Geschmack. Dazu wird eine Etagere mit einer Auswahl an herzhaften Sandwiches sowie süßen Köstlichkeiten aus der hoteleigenen Patisserie serviert. Selbstverständlich dürfen dazu warme Scones mit Streichrahm und Marmelade nicht fehlen. In diesen hochwertigen Rahmen fügt sich die höhere Kulinarik des Hauses. Mit kreativem Kopf und sicherer Hand bricht Culinary Director Sandy Bohm gemeinsam mit Chef de Cuisine Kay Becker immer wieder zu neuen Geschmackshorizonten auf und entführt auf eine kulinarische Reise rund um den Globus. Unbedingt probieren sollte man einmal die leichten und modernen Gerichte in der Brasserie Le Grand, adäquat umschmeichelt von ausgesuchten Weinen aus der Vinothek. Sehr schön auch die Bar. Direkt im Lichthof des Steigenberger Grandhotels Handelshof gelegen, hat sie sich in der Stadt als Treffpunkt für anspruchsvolle Nachtschwärmer etabliert. Das offene Konzept des Hotels lädt nicht nur Hotelgäste ein, sondern auch viele Bürger der Stadt Leipzig, ob zum gemütlichen Umtrunk, einem Break am Nachmittag oder einem Abendessen. Hat man vor, nach all den Kulinarien seinen Pfunden zu Leibe zu rücken oder einfach zu entspannen, so bietet sich das Spa World Premium als exklusive Adresse für das körperliche und seelische Wohlbefinden an. Der 350 Quadratmeter große Wellnessbereich auf zwei Etagen verfügt über Dampfbad, Sauna und Entspannungsliegen. Für gesundes Wohlbefinden sorgen zahlreiche Massagen und Beauty-Programme. Wer sportiv eine Gangart höherschalten möchte, nutzt den separaten Fitnessbereich. Es ist gewiss etwas von allem, das das „Geheimnis“ des Steigenberger Grandhotel Handelshof ausmacht. r Steigenberger Grandhotel Handelshof General Manager: Guntram Weipert Salzgäßchen 6, D-04109 Leipzig Telefon: 03 41 / 35 05 81-0 E-Mail: leipzig@steigenberger.de Internet: www.steigenberger.com

Der 350 Quadratmeter große Wellness-Bereich auf zwei Etagen verfügt über Dampfbad, Sauna und Entspannungsliegen.

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Im Herzen von Leipzig empfängt die Voss Villa anspruchsvolle Reisende mit einer einzigartigen Kombination aus Luxus-Suitenhotel und Spezialklinik für ästhetische Zahnmedizin.

Voss Villa

High-EndZahnklinik trifft auf Suiten-Hotel

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ein Leipzig lob ich mir! Es ist ein Klein-Paris und bildet seine Leute.“ Mit diesem berühmten Zitat „ ehrte einst Johann Wolfgang von Goethe „Sachsens heimliche Hauptstadt“, ein Titel, der heute wieder genauso gilt wie zu Goethes Zeiten. Denn in den letzten Jahren hat sich Leipzig zu einer boomenden Metro­ pole entwickelt. Die oft verkannten Reize der traditionsreichen Universitätsstadt lernen anspruchsvolle Individualisten in der VOSS VILLA von einer ganz besonders ex-

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klusiven Seite kennen. Umgeben von einer 4000 Quadratmeter großen, parkähnlichen Gartenanlage, bietet die Anfang 2018 eröffnete Villa neben einer prädestiniert zen­ tralen Lage im historischen Musikerviertel, nur wenige Fußminuten von der Altstadt und dem Hauptbahnhof entfernt, ein einzigartiges Konzept aus luxuriösem SuitenHotel und hochmoderner Zahnklinik. Eine Kombination, die sich wunderbar symbiotisch ergänzen kann, aber auf keinen Fall muss. Denn egal, ob man aus geschäftlichen, touristischen oder zahnmedizinischen Gründen nach Leipzig reist, die 16 exklusiven Luxus-Suiten krönen jeden Aufenthalt mit modernen Wohlfühlwelten, vorbildlichem Service und einer gehörigen Portion Coolness. Dabei definiert sich der Begriff Coolness keineswegs kühl oder

puristisch, sondern als angenehm heiteres Lebensgefühl. Schimmerndes Echtholzparkett, edle Stoffe, ausgesuchte Designermöbel, High-End-Entertainment und zwischen 30 und 80 Quadratmeter Platz für Privatsphäre sind die Zutaten für Wohnträume auf höchstem Niveau – auch für Langzeitaufenthalte. Zumal das stets diskret agierende Serviceteam sich bis ins Detail an den individuellen Wünschen der Gäste orientiert, vom Frühstück bis zum Blumenstrauß, vom Room- bis zum Conciergeservice, vom E-Bike bis zum Termin in der angegliederten VOSS KLINIK. Visionär und Kreateur dieser einzigartigen Adresse ist der renommierte Zahnarzt Dr. Jens Voss, der als Spezialist für ästhe­ tische Zahnmedizin deutschlandweit einen hervorragenden Ruf genießt. Seine


Die integrierte VOSS KLINIK gehört zu den modernsten Zahnkliniken des Landes und bietet Patienten ganzheitliche Betreuung und ein breites Spektrum an Behandlungen im Bereich der ästhetischen Zahnmedizin.

zahnmedizinischen Kompetenzzentren für professionelle Zahnaufhellung, Brite Smile Bleaching oder Brite Veneers, die White Lounge Dental Beauty Spas, findet man heute deutschlandweit an sechs Standorten unter anderem auch in der Leipziger Innenstadt. „Gesunde und ästhetisch perfekte Zähne prägen maßgeblich die individuelle Ausstrahlung einer Person und sind heute mehr denn je ein Sinnbild für At­

traktivität, Vitalität und Jugend“, betont Dr. Jens Voss. „Durch die Verwendung neuester Technologien und Behandlungsmethoden, durch interdisziplinäre Fachkompetenz und langjährige Erfahrung, unser eigenes Dentallabor und die gastlichen Möglichkeiten des Suiten-Hotels können wir unsere Patienten in der VOSS KLINIK professionell, ganzheitlich und zeitlich überaus effizient betreuen.“ r

Voss Villa Wilhelm-Seyfferth-Straße 2 D-04107 Leipzig Telefon: 00 49 (0) 3 41 / 99 99 06 00 E-Mail: info@voss-villa.com Internet: www.voss-villa.com, www.voss-suiten.com Voss Klinik Internet: www.voss-klinik.com, www.white-lounge.com

Jede der 16 exklusiv ausgestatteten Suiten offeriert viel Platz für Privatsphäre und tolle Ausblicke in den Garten oder auf die Dächer der historischen Altstadt von Leipzig.

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Küchenchef, Gastgeber und zweifacher Vater: Torsten Hempel.

Restaurant Max Enk

„Qualität ist kein Luxus, sondern die Basis“

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as Städtische Kaufhaus Leipzig, im 15. Jahrhundert als Gewandhaus erbaut und 300 Jahre später um einen Konzertsaal erweitert, zählt zweifellos zu den imposantesten Gebäuden der Messestadt. Nach einer Komplettsanierung befinden sich heute hinter der beeindruckenden Fassade Büro- und Geschäftsräume sowie das bei Feinschmeckern äußerst beliebte und von Gourmetführern hochgelobte Restaurant Max Enk. „Am 1. März 2012 sind wir in den historischen Speisesaal eingezogen. Dietrich Enk und ich wollten ein Schmuckstück schaffen, schnörkellos, geradlinig, so wie unsere Küche. Einfach und gut, man könnte auch sagen: einfach gut“, sagt Gastgeber, Küchenchef und Mitinhaber Torsten Hempel. Ein Vorhaben, das exzellent gelungen ist – optisch und auf dem Teller. Wunderschön präsentieren sich die edel grau gestrichenen Räumlichkeiten unter einer weißen Glasdecke. Ausgesuchte Kunstobjekte un-

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terstreichen die behaglich-künstlerische Atmosphäre. Auch Torsten Hempel ist ein Künstler, ein Künstler am Herd. Zu seinen beruflichen Stationen zählen so renommierte Adressen wie die Fünf-Sterne-Häuser Mandarin Oriental, München und das Taschenbergpalais Kempinski, Dresden. „Ganz wichtig ist mir meine Ausbildung in der Villa Marie in Dresden. Diese Zeit hat mich sehr geprägt. Später habe ich tatsächlich ein Jahr als Trainee bei McDonalds gearbeitet, wirtschaftlich und menschlich viel gelernt“, verrät der sympathische WahlLeipziger schmunzelnd. Gekocht werden internationale Gerichte und heimische Klassiker, die eines gemeinsam haben: hochwertigste Lebensmittel. „Wir sind stets auf der Suche nach regionalen Produzenten, die uns die perfekte Ware liefern. Qualität ist kein Luxus, sondern die Basis. Wir bereiten Schmorgerichte zu, flambieren am Tisch, kreieren nach alten Rezepten Leber- oder Nierchengerichte und haben zum Beispiel Pastinaken wiederentdeckt. So facettenreich und bodenständig wie unsere Küche ist auch die Weinkarte. Wir bevorzugen Winzer, die persönlich alle Prozesse der Weinherstellung begleiten. Unsere Restaurantleiterin Nicole Jost ist ein exzellente Weinfachfrau, kennt viele Kellermeister

persönlich und gibt ihr Wissen gern an die Gäste weiter. Die edlen Tropfen, die wir offerieren, gedeihen überwiegend in Sachsen und in der Pfalz“, erklärt Torsten Hempel und man spürt aus jedem seiner Worte, wie wichtig ihm die perfekte Symbiose aus Küche, Keller und Service ist. Alles zusammen macht einen Aufenthalt im Restaurant Enk zu einem unvergesslichen Erlebnis. r Restaurant Max Enk Gastgeber: Torsten Hempel Neumarkt 9, D-04299 Leipzig Telefon: 03 41 / 99 99 76 38 E-Mail: info@max-enk.de Internet: www.max-enk.de Öffnungszeiten Küche: Mo. bis Do. 12.00 – 22.00 Uhr, Fr. und Sa. bis 23 Uhr, So. 10.00 – 16.00 Uhr Wechselndes Laurentius-Mittagsmenü Das Restaurant steht für Events, private Feiern und Gesellschaften zur Verfügung. Kreditkarten: alle


In diesem schönen Ambiente empfängt das Restaurant Max Enk seine Gäste.

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Ristorante Da Vito

Bella Italia in Leipzig

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in lichtdurchfluteter Gastraum, mediterranes Feeling auf der zauberhaften Sonnenterrasse direkt über dem Wasser, authentisch italienische Küche und malerische Gondelfahrten auf der Weißen Elster. Das alles kann der Gast erleben, der das Ristorante Da Vito in Leipzig besucht. 1992 kam Vito Signorello in die Stadt, drei Jahre später machte er sich selbstständig. Am 26. März feiert Vito sein 25-jähriges Bestehen, zählt inzwischen zu den bekanntesten Gesichtern der heimischen Gastro-Szene. Das liegt zum einen an der Herzlichkeit des temperamentvollen Sizilianers, am schönen Ambiente und natürlich an der ausgezeichneten Kulinarik, die auch schon viele prominente Gäste wie Extrembergsteiger Reinhold Messner oder Tennislegende Steffi Graf begeisterte. „Wir sind das einzige aus Leipzig stammende Mitglied in der weltweiten Vereinigung echter Italiener, in der alle italienischen Gastronomen zur Pflege der italienischen Gastfreundschaft und zur Bewahrung der traditionsreichen Küche Italiens stehen“, sagt der Maestro stolz. Selbstverständlich steht er selbst am Herd, überzeugt internationale Feinschmecker und Einheimische gleichermaßen mit Speisen auf höchstem Niveau. „Alles wird bei uns frisch aus überwiegend italienischen Produkten hergestellt. Pasta machen wir naturalmente selbst. Ich koche nach original Rezepten aus meiner Heimat und auch unsere Weine reiften in italienischen Kellern“, so Vito Signorello. Ein Muss ist zum Beispiel seine Brot-Suppe aus Pavia, einfach köstlich! Zum Rinderfilet kreiert der Meister frische Steinpilze und feine Kirschtomaten, die Garnelen vom Lavastein-Grill mariniert er mit Olivenöl, Knoblauch, Zitrone und Rosmarin. Dazu frisches Brot – perfetto! Bundesweites Aufsehen erregte der innovative Gastgeber, als er 1999 die erste Gondel auf der Weißen Elster zu Wasser ließ und so ein Stück Venedig nach Leipzig brachte. „Das war ein bürokratischer Kraftakt, aber schließlich nahm der damalige Oberbürgermeister von Leipzig, Wolfgang Tiefensee, persönlich darin Platz“,

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Gastgeber Vito Signorello. Unten: Das Ristorante Da Vito.


erinnert sich Vito schmunzelnd, ergänzt: „Romantiker lieben diese Gondelfahrten, sogar Heiratsanträge hat es schon gegeben.“ Das Ristorante Da Vito steht für Spezialarrangements sowie für besondere Familien- und Firmenfeiern zur Verfügung. Büfetts werden auf Wunsch auch zum Veranstaltungsort oder direkt nach Hause geliefert. r Ristorante Da Vito Gastgeber: Vito Signorello Nonnenstraße 11b, D-04229 Leipzig Telefon: 03 41 / 4 80 26 26 info@da-vito-leipzig.de, www.da-vito-leipzig.de Öffnungszeiten Winter: Mo. bis Fr. 11.30 – 14.30 Uhr und ab 18.00 Uhr, Wochenende durchgehend ab 11.30 Uhr, Sommer (Mai bis September) durchgehend ab 11.30 Uhr, Catering Gondelfahrt eine Stunde 100 Euro, Reservierung, Kreditkarten: alle

Etwas ganz Besonderes: eine Gondelfahrt auf der Weißen Elster.

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Biendo Hotel

Modernes Domizil im Herzen von Chemnitz

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er dieses Haus noch aus früheren Zeiten kennt, der wird sich heute verwundert die Augen reiben. Aus einem 60er-Jahre-Plattenbau entstand nach der Kernsanierung ein modernes Domizil mit Büroräumen,

Wohnungen und dem Drei-Sterne-Hotel Biendo. Lichtdurchflutete, schicke Zimmer und Suiten mit großen Panoramafenstern laden Gäste aus aller Welt zum Verweilen ein. „Wir liegen im Herzen von Chemnitz, ideal für Business- und Städtereisende. Chemnitz ist Messestadt und das Tor zum Erzgebirge. Auch Durchreisende legen bei uns gern eine Pause ein“, sagt Gastgeber Tino Eckhold. Nur ein kurzer Spaziergang durch einen begrünten Park trennt das Garni-Hotel vom Restaurant Tillmann’s Chemnitz. Hier verwöhnt Küchenchef Carry Büttner

Ein echtes Schmuckstück mit original sächsischer Küche: Restaurant Tillmann’s.

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die Gäste in schönstem Industrie-Style mit einer bodenständigen, regional-sächsischen Küche. „Es gibt viele internationale Restaurants in Chemnitz, aber wir stellen unsere Heimat in den Fokus, bieten echten sächsischen Sauerbraten, deftiges Hirschragout mit hausgemachten Kartoffel-Waldpilz-Klößchen, Krustenbraten, wie ihn schon die Großeltern im Erzgebirge zubereiteten, oder sächsische Quarkkäulchen. Natürlich gibt es auch Pasta- und Fischgerichte oder ein Karotten-Ingwer-Süppchen, aber die Menschen lieben vor allem unsere hausgemachten


Speisen. Die Produkte beziehen wir nahezu ausschließlich von regionalen Anbietern“, erzählt Tino Eckhold. Der studierte Hotelfachmann kümmert sich höchstpersönlich um die Weinauswahl. Das Angebot ist eher klein, aber fein mit ausgesuchten Tropfen: „Außerdem schenken wir Marx-Städter-Bier aus Chemnitz aus. Gebraut wird es nach eigenem Rezept in der Privatbrauerei Einsiedel, deren Geburtsstunde bereits von 1885 datiert. Einzigartigen Kaffee braut uns der Bohnenmeister, eine traditionelle Chemnitzer Kaffeerösterei.“

Darüber hinaus offeriert das Biendo Hotel Räumlichkeiten für Tagungen, Meetings, private Feiern und Events. Tino Eckhold: „Wir haben 500 Quadratmeter große, helle und bestens ausgestattete Veranstaltungs- und Seminarräume in unserer neuen Veranstaltungsebene Pentagon³ mitten im Zentrum, direkt gegenüber vom Karl-Marx-Monument. In den Räumlichkeiten finden bis zu 250 Gäste Platz. Es gibt einen Lounge-Bereich und eine Sonnenterrasse. Auf Wunsch organisieren wir die komplette Veranstaltung, einschließlich Catering.“ r

Biendo Hotel Gastgeber: Tino Eckhold Straße der Nationen 12, D-09111 Chemnitz Telefon: 03 71 / 4 33 19 20 Telefax: 03 71 / 43 31 92 20 E-Mail: info@biendo-hotel.de Internet: www.biendo-hotel.de 100 Zimmer und Suiten Übernachtungspreise: DZ ab 59 Euro, Frühstück 8,90 Euro Öffnungszeiten Küche: Restaurant Tillmann’s Chemnitz Mo. bis Fr. 11.00 – 22.00 Uhr Sa. 9.00 – 22.00 Uhr, So. 10.00 Uhr Brunch, Küche 14.00 – 21.00 Uhr Kreditkarten: alle

Die großen modern und stilvoll eingerichteten Zimmer und Suiten sind hochwertig und komfortabel ausgestattet.

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Das sympathische Team um Gastgeber Falk Heinrich (oben rechts) bringt nicht nur Genuss, sondern auch Emotionen auf den Teller.

Restaurant Villa Esche

Genussmanufaktur vom Feinsten

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chon von außen ist dieses gelbe Haus vor den Toren von Chemnitz etwas ganz Besonderes – die anno 1902 / 1903 vom belgischen Architekten Henry van de Velde für den Textilfabrikanten Esche erbaute und 1911 erweiterte Jugendstilvilla. Sie war unter anderem Wohnhaus, Sitz des sowjetischen Militärkommandanten und wurde vom Ministerium für Staatssicherheit genutzt. Heute

beherbergt die Villa Esche das erste Henry van de Velde Museum Deutschlands, ist Tagungsort, Eventlocation und somit ein lebendiges Netzwerk von Wirtschaft, Kunst, Kultur und Gesellschaft! Zu den Highlights zählt das Restaurant Villa Esche in der Remise. Seit nunmehr 20 Jahren verwöhnt hier Falk Heinrich seine Gäste nach allen Regeln der Kochkunst. Für den Feinschmecker gehört sein Restaurant zu den besten in Deutschland! „Nach meiner Ausbildung war ich unter anderem auf Schloss Vollrads und bei Jörg Müller auf Sylt. Eine tolle, intensive Zeit. Ich denke immer noch gern an die Abende mit Kollegen in der Sansibar. Aber irgendwann zog es mich nach Hause

Die Remise der Villa Esche – ein markantes Bauwerk auf leichter Anhöhe.

zurück. Die Villa Esche kannte ich aus Kindertagen, ich bin ganz in der Nähe auf-gewachsen. Als sich die Chance bot, hier ein Restaurant zu eröffnen, habe ich mir den Traum von der Selbständigkeit erfüllt“, erzählt der sympathische Chemnitzer ein wenig aus seinem Leben. Falk Heinrich und sein Team bringen Emotionen auf den Teller. „Wir sind kein klassischer Gourmettempel. Weniger ist mehr, es müssen nicht unzählige Komponenten sein, die ein Gericht wirklich lecker machen. Mir ist es wichtig, die Region zu riechen, zu schmecken. Ich liebe es, über Märkte und durch Gewächshäuser zu bummeln. Der erste frische Geruch von Fenchel, von Tomaten, von Äpfeln, die auf Feld und Wiese gedeihen, ist ein toller Moment. Da fällt mir sofort ein, was ich aus diesen Naturschätzen kreieren kann. Bei uns wird jedes Gericht ganz frisch zubereitet. Ein wenig Zeit zum Genuss sollte man also mitbringen“, erklärt der Gastgeber. Ein Blick auf seine Speisekarte weckt so manche Kindheitserinnerung, zum Beispiel an Rindsroulade mit Rotkohl und hausgemachten Klößen, wie man sie von der Großmutter kennt. Aber natürlich bekommen Feinschmecker auch Feines und eher Exotisches geboten – BlumenkohlCurry mit Hokkaido, Kokosmilch, Koriander und Kaffirlimette oder ein Filet vom Weißen Heilbutt mit Fenchel-Risotto. Zu den Freunden des Hauses zählt Janek Schumann, Diplom-Weinakademiker und Master of Wine: „Er berät uns, gemeinsam bereisen wir Weingüter, besuchen Messen. Wir führen an die 200 Positionen, bieten sächsische und andere deutsche Tropfen, lassen uns aber auch gern auf junge, innovative oder europäische Winzer aus Spanien, Frankreich, Italien ein.“ Zu jeder Jahreszeit kann man all das Gute aus Küche und Keller in der lichtdurchfluteten, angenehmen Atmosphäre des Restaurants genießen, im Sommer aber lockt – so Falk Heinrich – „die schönste Terrasse der Stadt“! r Restaurant Villa Esche Gastgeber: Falk Heinrich Parkstraße 58, D-09120 Chemnitz Tel.: 03 71 / 2 36 13 63, Fax: 03 71 / 2 36 13 65 E-Mail: info@restaurant-villaesche.de Internet: www.restaurant-villaesche.de Öffnungszeiten Küche: Di. bis Sa. 12.00 – 21.00 Uhr, wechselnde Mittagskarte Ruhetage: So.und Mo., Kochkurse Kreditkarten: alle außer Diners

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Oben: Blick in das Restaurant.

Links: Dry-aged-Kalbskotelett vom Grill.

Unten: Klopse vom Kalb nach „Königsberger Art“ mit Kapern und Dill auf Kartoffelpüree.

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Hotel & Restaurant Forsthaus Grüna

Ruhe, Natur und Genuss

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eizvoll direkt am Rabensteiner Wald gelegen, empfängt das Forsthaus Grüna seine Gäste. „Die Ursprünge des Forsthauses liegen um anno 1868. Damals eröffnete die Wirtin Cläre Schläger hier ihre Ausflugsgaststätte.

Blick in eines der modernen Apartments.

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Später hatte das Haus verschiedene Bestimmungen, wurde 1996 geschlossen, 1997 abgerissen, 1999 neu eröffnet und 2005 durch den neuen Eigentümer, die Familie Pfeifer, saniert und umgebaut“, erzählt Hoteldirektorin Anna Scherwenk ein wenig über die Geschichte des Forsthauses. Seit Januar 2019 leitet die FoodManagerin die Geschicke des modernen Vier-Sterne-Domizils. Besonders der holzverkleidete Rundbau fällt dem Be-

trachter ins Auge. Egal, ob man in der gemütlichen Forsthausstube mit Kachelofen oder im lichtdurchfluteten Wintergarten Platz nimmt, die Küche verführt mit einer abwechslungsreichen, regionalen Kulinarik und lässt auch gern einmal internationale Akzente einfließen. Gekocht wird im Rhythmus der Jahreszeiten, die Produkte werden zum Großteil von regionalen Erzeugern bezogen. So kommt das Wild aus dem Rabensteiner


Im Wintergarten verzaubert das junge, dynamische Küchenteam mit frischen, saisonalen Speisen.

Wald und das Fleisch von der Fleischerei Geßner aus Grüna. Eine Spezialität des Hauses ist der Forsthaus-Burger aus 200 g deutschem Black Angus Rind. Köstlich ist aber auch beispielsweise das heimische Wildgulasch mit hausgemachten Serviettenknödeln. Naschkatzen lieben den warmen italienischen Schokokuchen mit flüssigem Kern, dazu werden eine Kugel RumRosine-Eis und beschwipste Zwetschgen serviert. Der Weinkeller birgt eine exquisite Auswahl von Rebsorten aus den besten Anbaugebieten der Welt und obliegt der jungen Gastgeberin sowie Restaurantleiter Christian Dallhammer. Bequeme Ledersessel, Kunst, Design-Lampen, ein Schachspiel und an die 300 Spirituosen – darunter hochwertige Whiskys – machen die Kaminlounge zu einem beliebten Aufenthaltsort. Zum Forsthaus Grüna gehören darüber hinaus 32 Zimmer und Apartments, ein

Saunabereich, Bowlingbahnen sowie diverse Tagungs- und Festräume mit modernstem Equipment. Eine besonders reizvolle Eventlocation ist der zum Forsthaus gehörende historische Kaßberg-Keller in der Chemnitzer Innenstadt. Wer die urigen Rundbögen unter der warmen Holzfassade durchschreitet, tritt in eine Welt, die Historie und Eleganz perfekt verbindet. Hier können Gäste Hochzeiten oder Geburtstage feiern sowie Konzerte im kleinen Rahmen oder Lesungen bei einem Glas Wein genießen. Bis zu 150 Personen können bei geschmacksreichen Speisen oder feinsten Spezialitäten sowie ausgewählten Spirituosen ihren Tag oder Abend im KaßbergGewölbe genießen. Jede Veranstaltung wird mit viel Liebe, persönlich und nach individuellen Wünschen der Gäste gestaltet. r

Forsthaus Grüna Hoteldirektorin: Anna Scherwenk Inhaber: Familie Pfeifer Rabensteiner Straße 17 D-09224 Chemnitz / OT Grüna Telefon: 03 71 / 84 25 20 Telefax: 03 71 / 84 25 28 4 E-Mail: info@forsthaus-gruena.de Internet: www.forsthaus-gruena.de Öffnungszeiten: 11.30 – 22.00 Uhr, Fr. und Sa. bis 24.00 Uhr 32 Zimmer und Suiten Übernachtungspreise: DZ ab 89 Euro inklusive Frühstück Diverse Arrangements Außenterrasse Theater-Dinner siehe Veranstaltungskalender Erstes Green-Hotel in Chemnitz / Umgebung. Ausgestattet mit dem Gütesiegel „Certified Business Hotels®“ – gehört zu den 15 besten Häusern dieser Kategorie, jüngst ausgezeichnet als beliebtestes Tagungshotel in Sachsen, Platz 3 in Deutschland Kreditkarten: alle

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Zürich A

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Trenddestination der Schweiz

Zürich Nicht von ungefähr gehört Zürich zu den attraktivsten Städtereisezielen Europas. Die Weltstadt am Zürichsee verbindet spannendes Stadtleben mit wunderbarer Natur. Besucher erwarten Sightseeing- und Shopping-Highlights, unzählige Events und eine aktive Kulturszene mit über 50 Museen und mehr als 100 Galerien. Und auch die Hotel- und Gastroszene zeigt sich nirgendwo vielschichtiger als in der Schweizer Lifestyle-Metropole. Te x t : B e r n d Te i c h g r ä b e r Fo t o s : v o r g e s t e l l t e H o t e l s

Savoy Hotel Baur en Ville


Baur au Lac

WeltHotel mit Charakter und Stil

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s hat Geschichte gemacht und Geschichten geschrieben. Mit dem 175-jährigen Jubiläum im Oktober letzten Jahres konnte das Baur au Lac einen weiteren historischen Meilenstein in seiner Geschichte feiern. Doch damit nicht genug. Auch bei den Condé Nast Traveller „Readers‘ Choice Awards“ wurde das Luxushotel in der Talstraße am Zürichsee zum besten Hotel in Europa und zweitbesten Hotel weltweit gewählt. Ein schöner Erfolg für das Team um General Manager Wilhelm Luxem. „Wir haben eine gewachsene Substanz, die wir von und mit ganzem Herzen bewahren. Sie bildet den Charakter und den Stil unseres Hauses und führt zum exzellenten Ruf des Traditionshauses“, so Wilhelm Luxem. „Daher sind wir stets in der Lage, mit den Besten der Besten zusammenzuarbeiten. So wird unser hauseigener Innenarchitekt bei unseren regelmäßigen, aber stets sanften Renovierungsarbeiten immer wieder von weltberühmten, internationalen Designern unterstützt. Und der Sternekoch unseres Restaurant Pavillon lädt regelmäßig hochdekorierte Kollegen aus den bekanntesten oder innovativsten Küchen ein und

bleibt so seinerseits am Puls der Zeit und der internationalen Trends.“ Allein schon der Ausblick auf den See bis hin zu den Alpen ist sommers wie winters einzigartig schön. Diesen genießt man auch von den 18 luxuriösen Suiten im neuen Design. Inspirierende Lichtakzente unterstreichen die edlen Materialien von Dekor und Mobiliar. Der Besitzerfamilie standen Frédéric d‘Haufayt und ein kongeniales Team zur Seite. So entstanden Räume von unnachahmlicher Eleganz, die vollkommenes Wohlbehagen bieten, zu dem auch die außergewöhnlich luxuriösen Bäder ihren Beitrag leisten. Je nach Lage der Suite schweift der Blick zu den weißen Segeln auf dem glitzernden See oder hinunter zu den majestätisch dahingleitenden Schwänen auf dem romantischen Schanzengraben. Aber natürlich genießt das Baur au Lac auch als Hochburg kulinarischer Vergnüglichkeiten einen erstklassigen Ruf. Bei seinem Ausflug in die höheren Sphären des sternebedeckten Kochfirmaments konnte sich Chefkoch Laurent Eperon im Restaurant Pavillon zwei Sterne vom Michelin-Himmel pflücken. „Contemporary Fine Dining“ ist seine leichte, offene Interpretation der klassischen Haute Cuisine, die der Cuisinier mit einem saisonalen, dynamischen und zeitgemäßen Stil prägt. Und auch der Gault&Millau ist mit

18 Punkten voll des Lobes für die kulinarischen Darbietungen. Wer das klassische Brasserie-Konzept mag, der ist im „Baur’s“ genau am richtigen Platz. Hier verbinden sich zeitgenössischer Chic mit internationalem Flair in einem kunstvollen, einladenden Ambiente. Nicht umhin kommt man, auch der geschichtsträchtigen „Le Hall“ als Herzstück des Hotels Baur au Lac einen Besuch abzustatten. Sie hat seit der Eröffnung 1844 viel erlebt, noch mehr gesehen und vielleicht auch überhört. Hier genießt man seinen morgendlichen Kaffee, den Afternoon Tea oder einen vorabendlichen „Apéro“ zu feinen Häppchen. Genau der richtige Ort, um in den Zürcher Way of life einzutauchen! r

Baur au Lac Inhaber: Familie Kracht Direktor: Wilhelm Luxem Talstrasse 1, CH-8001 Zürich Telefon: 00 41 / (0) 44 / 2 20 50 20 Telefax: 00 41 / (0) 44 / 2 20 50 44 E-Mail: info@bauraulac.ch Internet: www.bauraulac.ch

Die neuen Luxus-Suiten begeistern mit durchdachten Einrichtungsdetails.

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Am Abend zieht es die Gäste gerne in das Sternerestaurant Pavillon.

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Die Grande Dame der Luxushotellerie feierte kürzlich ihren 180. Geburtstag. Dank umfangreicher Verschönerungsmaßnahmen ist die traditionsreiche Hoteldiva auch für die Zukunft hervorragend aufgestellt.

Savoy Hotel Baur en Ville

Legendärer Hotel-Klassiker im Herzen Zürichs

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enn von den Städten mit der weltweit höchsten Lebensqualität die Rede ist, darf Zürich nicht fehlen. In der Stadt an der Limmat lässt es sich seit jeher gut leben. Nicht nur die historischen Sehenswürdigkeiten, das hochkarätige Kulturangebot und mondäne Shopping-Adressen machen die Bankenmetropole so attraktiv. Gäste aus aller Welt erfreuen sich auch an feinen Luxushotels, die mit der Wärme Schweizer Gastfreundschaft und höherer Kulinarik allemal eine Entdeckung wert sind. Als Flaggschiff der Grandhotellerie zeigt sich das traditionsreiche Savoy Hotel Baur en Ville. Das Fünf-Sterne-Deluxe-Hotel verbindet Tradition mit kultivierter Wohnkultur. Exponiert auch die Lage des Refugiums direkt am Paradeplatz, dem Sitz der wichtigsten Schweizer Banken. Auch kommt ihm sein prominenter Standort inmitten der Einkaufsmeile zugute. Denn entlang der weltberühmten Bahnhofstraße reihen sich die exklusivsten Boutiquen, Juweliere und Confiserien wie Perlen auf einer Schnur aneinander. Stil und höchs-

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ten Komfort mit modernster Technik zu verbinden, das lag schon 1838, dem Eröffnungsjahr des Hauses, im Bestreben des legendären Hotelgründers Johannes Baur. Am 24. Dezember 2018 feierte die Grande Dame ihren 180. Geburtstag. Rund 170 Mitarbeiter sorgen täglich aufmerksam umsorgend für das Wohl der Gäste. Der Service ist geradezu sensationell. Und längst keine Selbstverständlichkeit: Nicht nur die Stammgäste und Promis, sondern jeder Gast wird liebevoll gepflegt. Die guten Geister des ConciergeTeams werden auch „die Zauberer vom Paradeplatz“ genannt. Nicht ohne Grund: Selbst die herausforderndsten Wünsche werden erfüllt. In diesen hochwertigen Rahmen fügt sich auch die kultivierte Wohnkultur des Hauses. Das Hotel verfügt über 104 Zimmer und Suiten mit Stil und Charme. Gemein ist ihnen das erlesene und zeitlose Designkonzept, sie sind bestückt mit edelsten und handverlesenen Materialien aus aller Welt: Seidentapeten aus Paris oder Travertin aus Italien. Nicht weniger eine Entdeckung wert sind die gastronomischen Highlights. Als wahre Hochburg kulinarischer Vergnüglichkeiten zeigt sich das Gourmet-Restaurant Baur. Anhänger der schweizerisch-französischen Küche kommen im Rahmen eines gediegenen Service auf ihre Kosten. Auch

die Gourmet-Experten des Guide Michelin sind voll des Lobes und empfehlen das Restaurant als sehr komfortabel mit herausragenden Qualitätsprodukten. Wer authentische Spezialitäten der Cucina italiana liebt, der ist im toskanischen Ambiente des Restaurants Orsini genau richtig. Die gelebte Italianità vereint pure Lebensfreude und italienische Küche auf höchstem Niveau. Ob Business Lunch oder abendlicher Apéro, Digestif oder Nightcap – die legendäre Savoy Bar im Savoy Hotel Baur en Ville ist das gesellschaftliche Zentrum der City, Pianoklänge inklusive. Attraktive Angebote wie „Honeymoon Kick Off“ oder „Romantik Savoy Experience“ lassen den Zauber dieser traditionellen Adresse der Gastlichkeit im Herzen Zürichs ganzjährig erlebbar werden. r Savoy Hotel Baur en Ville Gastgeber: Werner Knechtli Am Paradeplatz, CH-8001 Zürich Telefon: 00 41 / (0) 44 / 2 15 25 25 Telefax: 00 41 / (0) 44 / 2 15 25 35 E-Mail: welcome@savoy-zuerich.ch Internet: www.savoy-zuerich.ch Öffnungszeiten: Restaurant Baur Mo. bis Fr. 11.30 – 14.00 Uhr, Di. bis Fr. 18.30 – 22.00 Uhr Ristorante Orsini (Am Münsterhof) täglich 11.30 – 14.00 Uhr und 18.00 – 22.00 Uhr Kreditkarten: American Express, Diners Club, Mastercard, Visa, EC-Karte


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Inmitten Inmittenvon vonZürich Zürich– – ausserhalb ausserhalbdes desGewöhnlichen. Gewöhnlichen.

Führen Führen Sie Sie eineeine Hotelfachschule Hotelfachschule oder oder einen einen Gastrobetrieb? Gastrobetrieb? Beides, Beides, undund es macht es macht unheimlich unheimlich Freude Freude in jeder in jeder Rolle, Rolle, weilweil sichsich beide beide Disziplinen Disziplinen gegenseitig gegenseitig inspirieren. inspirieren. WieWie kann kann sichsich ein ein traditionelles traditionelles Haus Haus als als innovativer innovativer Hospitality-Leader Hospitality-Leader positionieren? positionieren? Indem Indem wirwir immer immer ganz ganz nahe nahe am am PulsPuls sind, sind, denden Markt Markt spüren spüren undund mitmit denden Mitarbeitenden Mitarbeitenden wachsen. wachsen. Ulrike Ulrike Kuhnhenn Kuhnhenn Direktorin Direktorin Belvoirpark Belvoirpark

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Upstalsboom Wellness Resort Südstrand

Entspannung und Genuss für alle Sinne in Wyk auf Föhr

Wer im neuen, 2018 eröffneten Upstalsboom Wellness Resort Südstrand eincheckt, dem steht für sein Urlaubsglück nichts mehr im Wege. Fantastisch präsentiert sich der 2 000 qm große SPA- und Wellnessbereich „eilun spa“. Ein moderner Kraftort mit Saunen, Innen- und Außenpool und Ruheräumen. Das SPA-Menü setzt auf ein innovatives Konzept, welches den Gästen die Möglichkeit gibt, ihr ei­ genes Zeitfenster zu buchen, um sich mit wohltuenden Massagen, Bädern oder Beauty-Treatments verwöhnen zu lassen. „In der Hektik des Alltags gerät das persönliche und körperliche Wohlbefinden häufig aus dem Gleichgewicht. Wir möchten unsere Gäste einladen, sich selbst und damit Körper, Geist und Seele wieder etwas Gutes zu tun“, fasst Hoteldirektor Hauke Petersen die Philosophie zusammen. Ein zusätzliches Highlight sind Paaranwendungen in der Private Spa-Suite sowie Massagen auf der Quarzsandliege. Auch kulinarisch bleiben in diesem neuen Resort keine Wünsche offen. Zwei Restaurants, eine Strandbar und eine Bar laden Hotelgäste, aber auch Insulaner und externe Inselbesucher zum Genuss ein. Dabei setzt die Kochbrigade unter der Leitung von Kai Schütt auf eine kreative, regionale und saisonale Küche. „Unsere Produkte beziehen wir überwiegend von der Insel oder aus Skandinavien. Mit drei unterschied­

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Fotos: Paul Schimweg

Föhr, die grüne Perle im Weltnaturerbe Wattenmeer, ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Die schöne Nordseeinsel beeindruckt durch ihre Marsch- und Geestlandschaft, einen kilometerlangen Sandstrand, malerische Orte und die quirlige Inselhauptstadt Wyk. Dank ihres milden, vom Golfstrom beeinflussten Klimas wird Föhr auch liebevoll die „Friesische Karibik“ genannt.

lichen Restaurant-Konzepten bietet das Hotel einen unermesslichen Spielraum für kreative Ideen“, erklärt der Küchendirektor, selbst Insulaner. Das À-la-carte-Restaurant „biike“ begeistert Feinschmecker zum Beispiel mit einer kulinarischen Reise durch den hohen Norden und in der Strandbar „sydbar“, direkt an der Wyker Strandpromenade, ist mit authentisch internationalem Streetfood sowie coolen Drinks die Welt zu Gast – Meerblick inklusive. Einen fantastischen Meerblick bieten auch viele der lichtdurchfluteten Zimmer und Suiten, die im Upstalsboom vom gemütlichen Classic- über großzügige Deluxe-Zimmer mit eigenen Sonnenterrassen bis hin zu exklusiven Suiten angeboten werden. Die Räumlichkeiten sind im puristisch-nordischen Stil eingerichtet. Nur das Rauschen der Wellen oder der Schrei der Möwen könnte die Nachtruhe „stören“. Ergänzt wird das Portfolio durch 23 separate Residenzen, eingebettet in eine liebevoll angelegte Parkanlage. Hier können bis zu sechs Gäste unbeschwerte Ferientage er­ leben und auf Wunsch den kompletten Ho-

Arrangement „Kraftpause“ 3 Übernachtungen inkl. GenießerLangschläfer-Frühstück, Abend­ essen am Anreisetag, Nutzung des ‚eilun spa‘, eine 50-minütige Massage- oder Kosmetikanwendung pro Person, Begrüßungsdrink Preis: 186 Euro pro Nacht im DZ

telservice in Anspruch nehmen. Der SPAund Wellnessbereich „eilun spa“ ist durch eine unterirdische Galerie erreichbar. r r Upstalsboom Wellness Resort Südstrand General Manager: Hauke Petersen Gmelinstraße 11, D-25938 Wyk auf Föhr Telefon: 0 46 81 / 9 92 00 E-Mail: wellnessresort@upstalsboom.de Internet: www.resort-suedstrand-foehr.de 144 Zimmer und Suiten, 23 Residenzen (mit Einbauküche), diverse Arrangements Öffnungszeiten „biike“: Di. bis Sa. 17.30 – 22.00 Uhr, Fitnessraum, Tagungsund Festräume, Kreditkarten: alle


Von der 50 Quadratmeter großen Panorama-Suite fällt der Blick aufs Meer. Kulinarische Highlights gibt es im À-la-carte-Restaurant „biike“ mit offenem Kamin.

In diesem Pool lässt es sich wunderbar abtauchen.

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Cortrie Spezial-Auktionen

Hamburger Auktionshaus für wertvolle Uhren und Schmuck Neben dem internationalen Renommee als Experte für wertvolle Uhren, exklusiven Schmuck und ausgesuchte Edelsteine sind es Tugenden wie Seriosität, Verlässlichkeit und Diskretion, aber vor allem der kompetente Kundenservice, weshalb das Traditionsunternehmen Cortrie zu den Top-Auktionshäusern Europas gehört.

„Es gibt eigentlich auf jeder unserer Auktionen Stücke, die mich selbst nach über 30 Jahren Auktionserfahrung begeistern“, betont Frank Thernes, während er mit leuchtenden Augen eine goldene Taschen-/Halsuhr mit Orientperlenbesatz und kunstvollen Emaillearbeiten überaus

Simone und Frank Thernes freuen sich ganz besonders darüber, dass sie ihren Sohn Patrick als kompetenten Uhrmachermeister und Restaurator für das Familienunternehmen gewinnen konnten. vorsichtig aus dem Tresor holt. „Diese einzigartige Uhr, die ca. um 1790 in Genf gefertigt wurde, ist extrem selten und gehört zu den Highlights unserer 177. Uhrenauktion“, führt der international anerkannte Experte für hochwertige Uhren und edlen Schmuck aus.

Seit 2015 leitet er gemeinsam mit seiner Frau Simone und Seniorpartner Horst Michael Cortrie das exklusive Auktionshaus, dessen Firmengeschichte bis in das Jahr 1905 zurückreicht und das sich ganz bewusst auf wertvolle Uhren, Schmuck und ausgesuchte Edelsteine spezialisiert

Links: Fester Bestandteil der vorbildlichen Servicephilosophie ist der aufwendige Qualitätscheck in der firmeneigenen High-EndUhrenwerkstatt. Denn nicht alle Uhren werden in solch einem perfekten Zustand eingeliefert wie diese bei Sammlern heiß begehrte Patek Philippe Nautilus Jumbo. Mitte: Bei solch extrem exklusiven Schmuckstücken wie diesem Tennisarmband mit 26 äußerst wertvollen Brillanten geraten selbst die erfahrenen Cortrie-Experten ins Schwärmen. Rechts: Das Auktionshaus Cortrie pflegt die hanseatischen Traditionen, das spiegelt auch der repräsentative Unternehmenssitz am Rande der Hamburger Innenstadt wider.

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Uhrmachermeister Patrick Thernes hat sich auf die Reparatur und Restaurierung von antiken Uhren wie dieser extrem seltenen Präzisionstaschenuhr mit acht Komplikationen spezialisiert.

hat. Dabei verlassen sich Verkäufer und Käufer, darunter passionierte Sammler aus der ganzen Welt, auf die Expertise des erfahrenen Experten, der jedes Stück persönlich kuratiert, bewertet und dokumentiert. Bei den Uhren vertraut Frank Thernes auf das Expertenwissen seines Sohnes Patrick. Sehr zur Freude seiner Eltern hat er die Liebe zu wertvollen Raritäten geerbt und sich als Uhrmachermeister auf die Reparatur und Restaurierung von antiken und Vintageuhren spezialisiert. Seit 2017 ist seine High-End-Werkstatt ein fester Bestandteil des Familienunternehmens und es kommt keine Uhr in die Auktion, die nicht Patrick Thernes’ aufwendigen Qualitätscheck durchlaufen hat. Dabei legt er größten Wert auf eine lückenlose Dokumentation, denn Transparenz gehört zu den festen Bestandteilen der Unternehmensphilosophie. Dabei ist es egal, ob eine antike Rarität für einen sechsstelligen Betrag, ein exklusives Tennisarmband mit 26 Brillanten oder ein paar moderne, gefällige Ohrringe für 500 Euro in die Cortrie-Spezialauktion kommen, die viermal im Jahr durchgeführt wird. „Doch bevor mein Mann die magischen Worte ‚Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten‘ in den Prachtsälen des Störtebeckerhauses ausrufen kann, ist es ein langer Weg“, betont Simone Thernes, die, unterstützt von einem 15-köpfigen Team, für die operative Seite des Auktionsgeschäfts zuständig ist.

„Nicht umsonst gelten unsere sehr aufwendig produzierten Auktionskataloge und unsere Online-Auktionen unter Sammlern und Anlageberatern als ‚die‘ Marktpreisspiegel.“ r

r Auktionshaus Cortrie Süderstraße 282, D-20537 Hamburg Telefon: 0 40 / 21 90 65 20 E-Mail: mail@cortrie.de Internet: www.cortrie.de

Eines der absoluten Highlights der 177. Auktion im November 2019 war diese einzigartige und extrem seltene Gold-/Emaille-Halsuhr mit Orientperlen-Besatz ca. aus dem Jahr 1790.

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Szene

Bütgenbacher Hof

Ein Paradies für Gourmets Bütgenbach – eine deutschsprachige Gemeinde in der Provinz Lüttich mit rund 6 000 Einwohnern. Die ländliche Idylle ist ein Paradies für Urlauber und Genießer. Ob zu Fuß, auf dem Rad oder bei einer Wanderung – zu der schönen Natur am Fuße des Hohen Venns hat die Hektik des Alltag keinen Zutritt. Genussfreudige Reisende zieht es immer wieder an einen ganz besonderen Ort. Seit Jahrzehnten verwurzelt mit den Grundfesten des Dörfchens Bütgenbach ist der weithin bekannte Bütgenbacher Hof. Wo moderne Gastlichkeit, charmante belgische Lebensart und lukullische Freuden sich zu einem harmonischen Ganzen verbinden, lohnt der Besuch bei Familie Maraite. Seit 2011 wird das Hotel in zweiter Generation von den sympathischen Gastgebern Thorsten Maraite und Jennifer Heyen geleitet.

Ein Highlight des Bütgenbacher Hofs: das Restaurant. Alles, was die Natur vor der Haustür zu bieten hat, wird als saisonale Zutaten und regionale Produkte zu Hochköstlichem auf der Speisekarte veredelt. Jeden Monat neu setzt das Gourmetmenü Akzente. Viele Grundprodukte kommen von „Made in Ostbelgien“-zertifizierten Produzenten, deren Angebot von Fleisch und Fisch bis hin zu Schokolade reicht. Die beste Garantie für Qualität und Geschmacksgüte. Das begeistert auch die Tester des Gault&Millau, die das Restaurant mit 13 Punkten auszeichnen. Adäquat umschmeichelt werden die Kulinarien von einem ausgesuchten Weinsortiment. Noch mehr kulinarische Wonnen verspricht die leckere Bistro-Küche im neuen Wintergarten mit freier Sicht auf den grünen Dorfplatz. Ob für ein legeres Abendessen oder ein Mittagessen in ungezwungener Atmosphäre, die Brasserie ist sowohl für Hotelgäste als auch für Außenstehende geöffnet.

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Hotelgründer Norbert und Therese Maraite freuen sich, dass Sohn Thorsten und seine Frau Jennifer, hier mit Söhnchen Jakob, Hannes und Michel, das Wohlfühlhotel mit großem Engagement in die Zukunft führen.


Wer im Hotel logiert, der fühlt sich rasch zu Hause und wird freundlich mit der Wärme belgischer Gastfreundschaft aufgenommen. Noch mehr Wohlfühlmomente bieten die 34 modern und geschmackvoll eingerichteten Zimmer. In diesen hochwertigen Rahmen fügt sich auch das Wellness-Angebot des Hauses.

Sportlich ambitionierte Gäste sind immer wieder begeister t vom hoteleigenen Schwimmbad. Mit 16 Metern Länge verdient der Pool diese Bezeichnung auch. Große Fenster nach draußen bestimmen zudem die freundliche Atmosphäre des Bades, das von Hotelgästen und externen Gästen gleichermaßen geschätzt wird.

Eintreten und wohlfühlen heißt es auch in der Saunalandschaft mit finnischer Sauna, Dampf bad und Infrarotkabine, während bei einem Bad in den Whirlpools der Alltag in weite Ferne rückt. Auch an allerlei Freizeitmöglichkeiten fehlt es nicht: Ostbelgien ist ein Paradies für die Wanderer, Radfahrer und Spaziergänger. Die wunderschöne Genusstour um den Bütgenbacher See zum Beispiel startet direkt am Hotel, und verschiedene Fahrradrouten warten darauf, entdeckt zu werden. r r Bütgenbacher Hof Inhaber: Familie Maraite Marktplatz 8, B-4750 Bütgenbach Telefon: 0 32 / (0) 80 / 44 42 12 Telefax: 0 32 / (0) 80 / 44 48 77 E-Mail: info@hbh.com, Internet: www.hbh.be Öffnungszeiten Küche: Mittwoch bis Sonntag 12.00 – 14.00 Uhr und 18.30 – 20.30 Uhr Ruhetage: Montag und Dienstag Kreditkarten: American Express, Visa, Mastercard

Wohlige Wasser-Wonnen genießt man im Schwimmbad.

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Steigenberger Grandhotel Handelshof


Index

Januar

2020

Fraser Suites Hamburg 14/15 Ginn Hotel Hamburg Elbspeicher 16/17 18/19 Hapimag Resort Hamburg The Westin Hamburg 20/21 east Hotel & Restaurant 22/23 THEO’S im Grand Elysée Hamburg 24/25 The Fontenay Smokers Room_ 26/27 Ristorante Dal Fabbro 28/29 Haco 30 Heimatjuwel 32/33 100/200.kitchen 34/35 Restaurant und Markthalle Hobenköök 36/37 Restaurant Bianc 38–40 Philipps Restaurant 42/43 Restaurant Wandrahm 44/45 Restaurant Piment 46 [m]eatery Bar + Restaurant im Side 48/49 Poppenbütteler Hof 50/51 Restaurant Stüffel 52 Salt & Silver Zentrale 54/55 Se7en Oceans 56/57 YOSHI im Alsterhaus 58–61 Restaurant Zipang 64/65 Fürst Bismarck Mühle 66/67

Hotels und Restaurants in Sachsen 72/73

Oben: Das east Restaurant im altehrwürdigen Gebäude einer ehemaligen Eisengießerei gehört zu Hamburgs angesagtesten AusgehAdressen.

Rechts: Die geschmorte Damwildschulter mit Kürbis, Preiselbeeren und Röstzwiebel lockt nach Dresden ins Restaurant Daniel.

Unten: Die Grande Dame der Züricher Luxushotellerie, das Savoy Hotel Baur en Ville, feierte jüngst ihren 180. Geburtstag.

74/75 76/77 78/79 80/81 82/83 84/85 86/87 88/89 90/91 92/93 94/95 © Milad Ahmadvand

Relais & Châteaux Hotel Bülow Palais Dresden Gewandhaus Dresden, Autograph Collection Restaurant Daniel Weingut Schloss Proschwitz Seaside Park Hotel Leipzig Steigenberger Grandhotel Handelshof Voss Villa Restaurant Max Enk Ristorante Da Vito Biendo Hotel Restaurant Villa Esche Forsthaus Grüna

© www.ihr-fotograf-in-hamburg.de

Hotels und Restaurants in Hamburg

Hotels und Restaurants in Zürich Baur au Lac Savoy Hotel Baur en Ville

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Vorschau

A La Carte

1 Parkhotel Herne: Küchenchef Thorsten Brodal begeistert mit feinster Kulinarik.

2 Heiners Hotel: Lichtdurchflutet präsentiert sich der Wintergarten.

3 Park Villa Wuppertal: Elegante Suiten bieten ein einzigartiges Zuhause auf Zeit.

Duftende Waffeln, kleine urige Dörfer mit Fachwerk- und Schieferhäusern, herrliche Wanderungen durch Wälder, Wiesen und Felder, der berühmte Altenberger Dom in Odenthal, ein mächtiges Zeugnis mittelalterlicher Baukunst. Vor den Toren 1

der Rheinmetropolen Köln und Düsseldorf präsentiert sich das Bergische Land als attraktives Ausflugsziel für den kleinen Urlaub zwischendurch. Traditionsreiche Gasthöfe, komfortable Landhotels, luxuriöse Domizile wie das Vier-Sterne-SuperiorHotel Park Villa Wuppertal oder originelle Häuser wie das Hotel Das Schulhaus in Schwelm laden zum Verweilen ein. Hier genießt man in der ehemaligen Turnhalle eine ausgezeichnete Küche. Und ehe die Reise ins Ruhrgebiet weitergeht, sollte man unbedingt die „Bergische Kaffeetafel“ probieren. Die Ruhr, knapp 220 Kilometer lang, gab der Region ihren Namen. Das Ruhrgebiet, einst als grauer Ruhrpott verschrien, ist heute weit

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entfernt von diesem Klischee. Statt rauchender Schlote Kunst im UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen – Kulturhauptstadt 2010 –, anstelle farbloser Häuserschluchten ein blühender Landschaftspark in Duisburg-Nord und vom Ruhrgebietsklassiker, der „Currywurst“, über die bodenständige Bergmannsküche bis hin zum feinen Gourmetrestaurant mit gehobener Kulinarik findet sich für jeden Geschmack die richtige Einkehr inklusive Übernachtung. Engagierte Gastronomen wie zum Beispiel Nico und Patrizia Bodean vom Ristorante Villa Patrizia, Duisburg oder die Hoteliersfamilie Neuhaus aus Iserlohn-Lössel – Gastgeber im traditionsreichen, gleichnamigen Romantikhotel – sorgen mit großer Herzlichkeit für das Wohl

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ihrer Gäste.

Das nächste A LA CARTE erscheint am 31. Januar 2020.


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