a la carte 1 2022

Page 1

Carte

A La Carte

®

a LA

Restaurants I Weine I Rezepte I Hotels I Reisen

Großes Hamburg-Special Heft 1 Januar 2022

Deutschland A 8,– Luxemburg A 9,20, Italien A 10,50 Belgien A 9,20, Spanien A 10,50 Schweiz SFR 11,00

Die besten Hotels und Restaurants



Editorial

A La Carte

Hamburg hat nicht nur das vielseitigste Kulturprogramm unter den deutschen Metropolen, auch die Gastronomielandschaft setzt Maß­ stäbe. An der Spitze der Gourmetadressen in der Hansestadt steht Kevin Fehling mit seinem Restaurant „The Table“ in der HafenCity. Der 1977 in Delmenhorst geborene Herdkünstler entdeckte schon früh in seiner Karriere seine Leidenschaft für Kreativität und Perfektionismus. Nach Stationen bei Wahabi Nouri, Harald Wohlfahrt oder Roy Petermann ent­ wickelte er früh seinen persönlichen Stil und wurde bereits im Alter von 27 Jahren Küchenchef im Restaurant La Belle Epoque in Travemünde. Schnell wurde er mit dem ersten Michelin-Stern ausgezeichnet, der zweite folgte im November 2010, nur drei Jahre später bekam Fehling über­ raschend den dritten Michelin-Stern. 2015 eröffnete er sein eigenes Res­ taurant „The Table“ und wurde auch dort sofort mit drei Sternen ausge­ zeichnet. Schon beim Betreten des Gourmet-Refugiums wird die Bedeu­ tung des Restaurantnamens deutlich – es gibt nur einen einzigen ge­ schwungenen Tisch aus dunklem Kirschbaumholz! Um ihn gruppieren sich variable Sitzgruppen, gewähren Einlicke in die offene Küche. Ein No­ vum in der deutschen Gastro-Szene, ein Raumkonzept, das Kosmopoliten sonst nur aus New York oder Paris kennen. Aber auch das Bianc, das Res­ taurant „Haerlin“ im Fairmont Vier Jahreszeiten oder das „Lakeside“ im The Fontenay verzaubern ihre Gäste mit allerhöchster Kochkunst. Waren Sie schon einmal beim Biikebrennen im Februar auf Sylt? Mit großen Feuern wird hier – vom Zeitpunkt vielleicht ein wenig optimistisch – der Winter vertrieben, auf jeden Fall ist es eine schöne Gelegenheit, der Insel ei­ nen Besuch abzustatten. Kulinarische Entdeckungen im Ruhrgebiet? Was man vielleicht auf den ersten Blick nicht glaubt, in vielen liebenswürdigen und teilweise sehr originellen Restau­ rants wird hier eindrucksvoll aufge­ kocht, es gibt viele sehenswerte und span­nende Restaurants zu entdecken. Herausgeber Thomas und Martina Klocke


Carte

Zum Titel: Großes Hamburg-Special – Kevin Fehlings „The Table“

A La

erscheint monatlich im Klocke Verlag GmbH Höfeweg 40, D-33619 Bielefeld Fon: +49 - (0) 5 21 - 9 11 11-0 Fax: +49 - (0) 5 21 - 9 11 11-12 Internet: www.klocke-verlag.de E-Mail: info@klocke-verlag.de Her ausgeber Thomas & Martina Klocke Ver antwortlich für den Inhalt Thomas Klocke Anzeigenleitung Thomas Klocke Redaktion Gundula Luig-Runge, Bernd Teichgräber, Gabriele Isringhausen Gr afikdesign Sabina Winkelnkemper, Claudia Stepputtis Fotogr afie Ydo Sol, Klaus Lorke, Günter Standl, Florian Busch Bildbearbeitung Klocke Medienservice Holger Schönfeld, Birgit Lahode Titelfoto The Table Produktion Claudia Schwarz, Diana Wilking Sekretar iat Sabine Herder, Katrin Baumgart Vertr ieb Stephan Klocke Vertr ieb/Handel IPS Pressevertrieb GmbH Carl-Zeiss-Straße 5, D-53340 Meckenheim info@ips-d.de, www.ips-d.de Gesamther stellung Heidenreich Print GmbH, Bünde Gedruckt auf Magnogloss – ein Produkt der IGEPA

Drei Michelin Sterne leuchten über Kevin Fehlings Restaurant „The Table“ in der Hamburger HafenCity – ein Mekka für internationale Feinschmecker. Schon beim Betreten des Gourmet-Refugiums wird die Bedeutung des Restaurantnamens deutlich – es gibt nur einen einzigen geschwungenen Tisch aus dunklem Kirschbaumholz! Um ihn gruppieren sich variable Sitzgruppen, gewähren Einlicke in die offene Küche und bieten ganz nach Wunsch Kommunikation oder Privatsphäre. Ein Novum in der deutschen Gastro-Szene, ein Raumkonzept, das Kosmopoliten sonst nur aus New York oder Paris kennen. Seine außergewöhnlichen Kreationen vereinen Tradition und Moderne. Unser Cover ziert seine Interpretation eines Matjesbrötchens in Form eines Macarons, ein Fehling-Klassiker, der immer wieder in seinen Menüs auftaucht – serviert auf einer Miniatur des geschwungenen Table.

Titelthemen Großes Hamburg-Special

8

Hotels und Restaurants à la carte: Zum Biikebrennen nach Sylt

62

Das Ruhrgebiet

68

AUSSERDEM News à la carte

4

Travel à la carte

86

Szene à la carte: Neuigkeiten aus aller Welt

96

Index Januar 2022

111

Vorschau Februar 2022

112

Printed in Germany A LA CARTE ist ein eingetragenes Warenzeichen des Klocke Verlages. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten. Anzeigenpreisliste vom 1. Dezember 2018

Inhalt

A La Carte

Preise Einzelpreis: 8,– Euro, Jahresabo: 72,– Euro Abonnementbestellung beim Verlag Abonnement-Verwaltung Leserservice A La Carte PrimaNeo GmbH & Co. KG Postfach 10 40 40, D-20027 Hamburg Fon: 0 40 / 23 67 03 41 Fax: 0 40 / 23 67 03 01 E-Mail: alacarte@primaneo.de ISSN 0945-375X

Die phantasievollen Kreationen von Zwei-Sterne-Koch Matteo Ferrantino im Restaurant Bianc spiegeln Emotionen und große Kochkunst wider.


12

Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg: Gleich zwei Michelin-Sterne glänzen über dem Restaurant Haerlin.

26

Cölln’s:

Wiedergeburt einer Legende

62

Biikebrennen:

Auf nach Sylt

70

Kulinarischer Ausflug ins Ruhrgebiet:

Schlosshotel Hugenpoet, Top-Adresse in Essen

88

Travel à la carte:

Bergchalets ATEMPAUSE Sauerland


News

A La Carte

HIGH LIFE – Internationaler Lifestyle für Männer

Das Premium-Magazin präsentiert die luxuriöse Mobilität der Zukunft

Das durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das auSSergewöhnliche ihren Wert. Oscar Wilde

Getreu dieser Philosophie von Oscar Wilde, ist HIGH LIFE viermal im Jahr auf der Suche nach den besonderen Storys, nach exklusiven Produkten und einzigartigen Erlebnissen. Eines der absoluten Highlights der neuen Ausgabe ist der AUDI grandsphere concept. Hier gehen Designschönheit und zukunftsweisende Technik eine spektakuläre Sym­ biose ein. Wie ein Privatjet auf der Straße verbindet die 5,35 Meter lange Limousine den Luxus des Reisens mit ei­ nem umfassenden Erlebnisangebot an Bord. Bei dem Super­ star der schweizerischen Gourmandise, 3-Sterne-Koch An­ dreas Caminada, spielt sich die Innovationsfreude und Kreativität nicht auf der Straße, sondern auf dem Teller ab. Umgeben vom Alpenpanorama, präsentiert sich Fürstenau im Burgenland Domleschg mit einer bewegten Geschichte. Das mittelalterliche Städtchen im Schweizer Kanton Grau­

4

A La Carte

bünden ist zu einem Mekka für Gourmets aus aller Welt avanciert. Das ist Andreas Caminada, geboren im bündne­ rischen Sagogn, zu verdanken, der hier auf seinem wunder­ schönen Schloss Schauenstein mit seiner 3-Sterne-Cuisine zu exzeptionellen Sinnesreisen einlädt. Einmal das faszi­ nierende Schauspiel der Nordlichter zu erleben, die in vie­ len Farben wie grün, rot, violett, gelb oder blau tanzend über den Polarhimmel oszillieren – das ist der Traum von zahlreichen anspruchsvollen Premium-Travellern. Eines der exklusivsten Hideaways, um dieses Naturschauspiel live zu erleben, ist die Octola Arctic Wilderness Lodge in Lappland, die einen sehr prominenten Miteigentümer hat: Mika Häkkinen, zweifacher Formel-1-Weltmeister. r Bestellen Sie die neue Ausgabe bequem in unserem Online-Shop: www.shop.klocke-verlag.de





XO Seafood Bar

A La Carte

© Wim Jansen

Hamburg


Hamburg

Offen für alle und alles Mit ihrem maritimen Charme beeindruckt Hamburg bei jedem Besuch auf’s Neue! Urbanes Großstadtf lair erlebt man auf Entdeckungstouren durch die zahlreichen Museen, Ausstellungen oder Shoppingviertel. Neue Musicals begeistern Musikfans aus der gesamten Republik. Sogar für Naturliebhaber gibt es zwischen Alster und Elbe, umrahmt von viel Grün, die perfekte Auszeit. Und in Sachen Schlemmerei sind Hamburgs Gastronomen und Küchen ganz vorn mit dabei. Hier werden Trends geboren und Traditionen gepf legt. Das ist die große Freiheit, die nicht nur Gäste an der pulsierenden Elbmetropole lieben.

Te x t e : G u n d u l a L u i g - R u n g e , G a b r i e l e I s r i n g h a u s e n , B e r n d Te i c h g r ä b e r Fo t o s : v o r g e s t e l l t e B e t r i e b e


Die phantasievollen Kreationen von Zwei-Sterne-Koch Matteo Ferrantino spiegeln Emotionen und groSSe Kochkunst wider.

10

A La Carte


Restaurant bianc

Die Leichtigkeit des Genießens

D

ie Elbphilharmonie zieht etliche Be­ sucher nach Hamburg, doch auch die Gastronomie in der angrenzen­ den HafenCity weiß zu überzeugen. Einen exzellenten Ruf bei Feinschmeckern und den Gästen der Stadt genießt das Restau­ rant Bianc von Matteo Ferrantino. Hat man das Restaurant einmal betreten, fällt es leicht, sich weit in den Süden zu träumen. Im Bianc fühlen sich Gäste wohl, weil sie die Ungezwungenheit und beinahe fami­ liäre Atmosphäre dieser Adresse des guten Geschmacks lieben. Mediterrane Farben, fließende Formen, warme Lichteffekte und ein Olivenbaum im Zentrum ziehen die Blicke auf sich und lassen Stunden des un­ beschwerten Genusses wahr werden. Der aus Italien stammende Matteo Ferrantino ist ein Meister seines Fachs und kann auf Stationen bei berühmten Spitzenköchen wie Eckart Witzigmann und Roland Trettl zurückblicken. Die längste Zeit verbrachte er in Portugals angesagter Vila Joya an der Algarve, wo er im lukullischen Zusam­ menspiel mit Küchenchef Dieter Koschina beeindruckende Kostproben seines koch­ künstlerischen Wirkens ablieferte. Inspiriert durch seine Aufenthalte bei gro­ ßen Meistern, pflegt Ferrantino mittler­ weile seinen eigenen Stil und sieht sich als kulinarischer Botschafter der zeitgemäßen mediterranen Küche. „Ich konnte mir nie einen anderen Beruf vorstellen, ich wusste

schon als kleiner Junge, dass ich Koch wer­ den möchte“, erzählt der in Apulien gebo­ rene Ferrantino. Bis heute inspiriert ihn die Küche seiner Heimatregion. Eine kuli­ narische Entdeckungstour mit dem sympa­ thischen Italiener verspricht eine Reise zu seinen Wurzeln. So präferiert er die ein­ fache, mediterrane Küche und in seinen Menüs dürfen Aubergine, Paprika, Tomate, Fisch und erstklassiges Olivenöl keinesfalls fehlen. Der Kreativküche können An­ hänger feiner Genüsse in drei frei wähl­ baren Menüs geschmacklich nachspüren: ein „Markt-Menü“ mit Gerichten aus saiso­ nalen Produkten, das vielschichtig effekt­ volle „Menü Emotion“ und ein „GartenMenü“, das speziell vegetarische Genießer ansprechen soll. Verarbeitet werden beste Produkte vom Land, aus dem Meer und aus der aktuellen Jahreszeit. Was der Markt hergibt, landet beispiels­ weise als Jakobsmuschel in Kombination mit Artischocke, Limette und Trüffel auf der Speisekarte. Die Rotbarbe mit PaprikaPolenta, Aioli und Salzzitrone setzt auf die Qualität der erstklassigen Ausgangspro­ dukte. Sehr schön auch das Iberico-Secreto mit Pfahlmuschel, Perlzwiebel und DijonSenf. Auf gastronomische Emotionen und Sensationen beruht das achtgängige „Menü Emotion“, während sich Artischocke mit Schnittlauch, Limette und Trüffelvinai­ grette oder Carbonara Agnolotti mit Stein­

pilzen als Auszüge aus dem „Menü Gar­ ten“ zeigen. Man spürt die Sonne des Südens in den Gerichten. Dazu empfiehlt der Service edle Tropfen aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien. Wer auf den Geschmack gekommen ist und den Geheimnissen Ferrantinos Koch­ kunst auf den Grund gehen möchte, der ist im Bianchome – Matteo’s Kochschule genau am richtigen Ort. Womit das Ge­ nussglück letztendlich perfekt wäre! r Restaurant Bianc Am Sandtorkai 50, D-20457 Hamburg Telefon: 0 40 / 18 11 97 97 E-Mail: office@bianc.de, Internet: www.bianc.de

Der gebürtige Apulier Matteo Ferrantino steht für erstklassige Darbietungen aus Küche und Keller.

A La Carte

11


Der maßgefertigte Weinschrank aus Glas und poliertem Messing im Gourmet­restaurant Haerlin ist ein wahrer Raritätentresor für vinophile Gäste.

Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten

WeltklasseRefugium mit Weltklasse-Küche

D

as Fairmont Hotel Vier Jahres­ zeiten Hamburg ist ohne Zweifel eines der prestigeträchtigsten Häuser in Deutschland. Dass das Haus nichts von seiner Strahlkraft verloren hat, liegt sicherlich daran, dass es wie kaum ein anderes für die Tradition der europäischen Grandhotels steht und spektakulär histo­ rischen Charme mit großzügigem Luxus vereint. Sämtliche 156 Gästezimmer und Suiten des am westlichen Ufer der Binnen­ alster gelegenen Fünf-Sterne-Refugiums zeichnen sich durch eine stilvolle Einrich­ tung mit höchstem Anspruch an Luxus und Eleganz aus. Wie es sich für ein Hotel dieser Kategorie gehört, bietet es seinem weltgewandten Publikum eine internationale Küche der

12

A La Carte

Edelste Materialien, feine Texturen und eine elegant-natürliche Farbkomposition zeichnen das Interieur des Feinschmeckertempels Haerlin aus. Anlässlich des anstehenden 125. Geburtstags wurde der rotverklinkerte Weinkeller sehr luxuriös ausgebaut. Hier wurde eine exklusive 500 qm große Eventfläche geschaffen, auf der erlesene Weine sowie Champagner verköstigt werden können.


© Guido Leifhelm

Spitzenklasse. Deren erstklassiger Ruf wird im Restaurant Haerlin von Sternekoch Christoph Rüffer in schöner Regelmäßig­ keit gemehrt. Gleich zwei Michelin-Sterne glänzen über dem Gourmet-Tempel und auch die Experten vom Gault&Millau adeln diesen Ort des guten Geschmacks mit 19 Punkten. Seit 2002 tragen die Gourmet­ menüs im Haerlin die Handschrift von Christoph Rüffer, der, neben zahlreichen anderen Auszeichnungen von „Der große Restaurant & Hotel Guide“ zum „Koch des Jahres 2020“ gekürt wurde. Im Fokus stehen bei Rüffer und seinem Team fanta­ sievolle Kompo­sitionen, die sich durch fri­ sche, saisonale Produkte, geschickt kombi­ nierte Aromen und mitunter überraschen­ de Texturen auszeichnen. Regionalität und Liebe zum Produkt treffen dabei auf höchs­ tes Niveau exzellenter Kochkünste. Kreativität und internationale Einflüsse finden sich auch im Interieur: Chinesische Seidentapeten und Goldprägungen ergän­ zen helle Creme- und Grüntöne. Wahre Highlights für Weinliebhaber sind der

Was für eine privilegierte Lage. Gäste haben von der Dachterrasse des Luxus­ refugiums einen einzigartigen Ausblick über die Binnenalster, die Schiffsanleger und die Hamburger City.

A La Carte

13


Seit seinem Opening im November 2016 ist das Restaurant Nikkei Nine das kosmopolitische Juwel der Hansestadt und Lieblingslocation der High Society.

Das Vier Jahreszeiten Spa & Fitness bietet seinen Gästen Entspannung auf fast 1000 Quadratmetern, besonders beliebt sind die La Biosthétique Treatments, die Haut und Seele verwöhnen. Auch im Friseursalon Frank Köster im Souterrain des Hotels wird exklusiv mit Produkten von La Biostétique gearbeitet.

14

A La Carte

maßgefertigte Weinschrank aus Glas und poliertem Messing mit edlen Tropfen und echten Raritäten sowie der dazugehörige Sommelier-Hochtisch. Gern lädt Somme­ lier Christian Scholz dort zu einer privaten Weinprobe – der schöne Blick ins Restau­ rant Haerlin und über die gesamte Binnen­ alster inbegriffen. Ein weiteres kulinarisches Highlight ist das Restaurant Nikkei Nine. Seit seinem Opening im November 2016 ist es das kosmopolitische Juwel der Hansestadt Hamburg. Als Lieblingsrestaurant der High Society bezeichnet, beeindruckt es mit kunstvollem Interieur-Design und einer zweiseitigen Bar sowie einer offenen Theaterküche. Kulinarisch kombiniert das Nikkei Nine den Feinsinn und die Eleganz japanischer Gerichte mit herzhaften Ele­ menten aus Peru. Die im 19. Jahrhundert von nach Peru ausgewanderten Japanern entstandene Nikkei Cuisine gilt als eine der beliebtesten Küchen weltweit. Sie wird nicht nur von Stars und GourmetKöchen für ihre Frische und Natürlichkeit geschätzt – auch der Kreativität gibt sie kaum Grenzen vor. Executive Chef des Nik­ kei Nine ist der gebürtige Amerikaner Ben Dayag. Gourmets, Designliebhabern und Kosmopoliten, Neugierigen und jenen, die das Reisen lieben, bietet das Kultrestaurant eine Oase direkt vor ihrer Haustür. r Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Gastgeber: Ingo C. Peters Neuer Jungfernstieg 9 –14, D-20354 Hamburg Tel.: 0 40 / 34 94 0, Fax: 0 40 / 34 94 26 00 E-Mail: hamburg@fairmont.com Internet: www.fairmont-hvj.de Übernachtungspreise: DZ ab 300 Euro, Suiten ab 400 Euro, Kreditkarten: alle



Restaurant Lakeside im The Fontenay

Sternenglanz mit Alster-Blick

D

ie Hamburger Luxushotellerie hat viele Gesichter. Das moderne Hamburg zeigt mit dem FünfSterne-Superior-Hotel The Fontenay direkt an der Außenalster sein vielleicht schönstes. In privilegierter Lage vereinen sich in diesem „Modern Classic“ auf besondere Weise urbane Natur und kosmopolitischer Lebensstil. Die faszinierende, skulpturale Architektur beherbergt 130 luxuriöse Zimmer und Suiten. Über den Dächern Hamburgs erlebt man auf 1 000 Quadratmetern eine exklusive Wellnesswelt mit 20-Meter-Innen-/Außenpool. Maßgeschneidert für die nationalen und internationalen Gäste sind nicht nur Architektur und Räumlichkeiten, sondern auch die Darbietungen aus Küche und Keller. Ein Tag im The Fontenay bietet jedenfalls jede Menge kulinarische Erfahrungen. Vom Frühstück im Gartenrestaurant Parkview über den Afternoon Tea in der Atrium Lounge bis zum spannenden Fine-Dining-Erlebnis im Restaurant Lakeside am Abend in der siebten Etage des Luxushotels. Hier schwingt seit Anfang 2020 Julian Stowasser das Zepter. Jung,

Küchenchef Julian Stowasser punktet mit geschmacksintensiven Kreationen und einer klaren Handschrift.

ambitioniert und gleichzeitig mit viel Erfahrung und klarer Handschrift setzt der Herdkünstler auf geschmacksintensive Kreationen. Zur kulinarischen Aufführung kommt eine weltoffene Küche, die ihre französischen Wurzeln nicht verleugnet. „Meine Gerichte sind für den Gast leicht nachvollziehbar und nicht überzogen, zugleich zeichnen sie sich durch hohe Geschmacksdichte und Komplexität aus“, so Julian Stowasser. Der gebürtige Freisinger hat zahlreiche spannende Wirkungsstätten vorzuweisen, darunter das Restaurant „Bareiss“ in Baiersbronn und

Moderne Architektur mit Hamburg-Panorama im Restaurant Lakeside.

16

A La Carte

ein Gastspiel in Sydney im Restaurant „Tetsuya’s“. Von 2012 bis 2014 arbeitete Stowasser als Chef de Partie im Restaurant „Aqua“ im Hotel The Ritz-Carlton in Wolfsburg. Als Souschef war er 2014 bis 2018 im Restaurant „Atelier“ im Hotel Bayerischer Hof in München, wo unter Küchenchef Jan Hartwig drei Sterne erkocht werden konnten. Seine Kreationen munden nicht nur den zahlreichen Stammgästen, sondern auch den gestrengen Testern vom Guide Michelin, die seine Küche im März 2021 mit einem ihrer begehrten Michelin-Sterne auszeichneten. Bretonische Seezunge mit weißem Trüffel und Topinambur, Sepia und Bouchot-Muschel mit Fenchel, Chorizo und Madras-Curry, orientalische Wachtel und BBQ Short Rib sind Auszüge aus einer spannenden Aromenreise im Rahmen eines mehrgängigen Menüs. Im Lakeside ist Platz für 40 Gäste; ein Private Dining Room für zehn Personen kann separat angemietet werden. r

The Fontenay Hamburg General Manager: Thies Sponholz Fontenay 10, D-20354 Hamburg Telefon: 0 40 / 6 05 66 05-0 Telefax: 0 40 / 6 05 66 05-8 88 E-Mail: info@thefontenay.com Internet: www.thefontenay.com Öffnungszeiten Restaurant Lakeside: Dienstag bis Samstagabend 18.30 – 21.00 Uhr Ruhetage: Sonntag und Montag Zur Zeit befindet sich das Lakeside in seiner Winterpause, die Wiedereröffnung findet am 19. Januar 2022 statt.


Das Herzstück des „The Fontenay“ bilden das imposante 27 Meter hohe Atrium und ein verglaster, begrünter Innenhof.

A La Carte

17


Industrie-Design mit einem geschwungenen Tisch.

Restaurant The Table

Drei-Sterne-Koch Kevin Fehling bittet zu Tisch

D

ieser Mann zählt zu den Besten seiner Zunft, ein Kosmopolit mit Heimatliebe, geerdeter Familienvater und erfolgreicher Gastgeber im kulinarischen Luxussegment: Kevin Fehling! Drei Michelin-Sterne leuchten über seinem Restaurant „The Table“ in der Hamburger HafenCity – ein Mekka für internationale Feinschmecker, eine Erfolgsstory, die im niedersächsischen Delmenhorst begann. Schon beim Betreten des „The Table“ wird die Bedeutung des Restaurantnamens klar – es gibt nur einen einzigen geschwungenen Tisch aus dunklem Kirschbaumholz! Um ihn gruppieren sich variable Sitzgruppen, geben den Blick in die offene Küche frei und bieten ganz nach Wunsch Kommunikation oder Privatsphäre. Ein Novum in der deutschen Gastro-Szene, ein Raum-

18

A La Carte

Drei-Sterne-Koch Kevin Fehling.

konzept, das Kosmopoliten sonst nur aus New York oder Paris kennen. „Ich wollte ein weltoffenes Design und dabei doch eine Art Esszimmer-Atmosphäre. Der Gast soll sich wie zu Hause fühlen, das ist die eindeutige Message. Der Erfolg einer Location hängt ja von mehreren Faktoren ab. Das Interieur ist ebenso wichtig wie ein Lichtkonzept, das Soundsystem, die Haptik des Tisches, an den die Gäste sitzen, die Mitarbeiter und natürlich das, was auf den Teller kommt“, sagt Kevin Fehling. Früh entscheidet sich der heute 44-Jährige für seinen Beruf und – so der Sternekoch in einem Interview – „Für mich war klar, dass ich einer der Besten werden will. Man muss Ziele haben, ehrgeizig und fleißig sein.“ Eine Philosophie, die den gebürtigen Delmenhorster bis heute begleitet. Nach der Ausbildung in einem Hotel in seiner Heimatstadt zieht es Kevin Fehling hinaus in die Welt, so steht er u. a. bei Kochlegende Harald Wohlfahrt (drei Sterne) in Baiersbronn am Herd, bereist als Küchenchef der MS Europa die Kontinente und heuert 2005 im Restaurant „La Belle Epoque“ des

Fünf-Sterne Columbia Hotel Casino Travemünde an. Rasch macht er den extravaganten Badeort an der Ostsee zu einem Mekka für Gourmets. Bereits drei Jahre später verleihen ihm die Tester von Michelin den ersten Stern, 2011 folgt der zweite, 2013 der dritte. Seitdem zählt der charismatische Norddeutsche zur Champions-League der europäischen Kochelite. 2015 wagt er den Schritt in die Selbstständigkeit, eröffnet im August sein Restaurant „The Table“, das noch im gleichen Jahr vom Magazin „Der Feinschmecker“ als „Restaurant des Jahres“ ausgezeichnet und von Michelin mit drei Sternen geehrt wird. Kevin Fehlings Markenzeichen ist eine avantgardistische, präzise kombinierte Haute Cuisine aus klassischen Rezepten mit exotischen Zutaten und Aromen. Wie kaum ein anderer, verbindet der Sternekoch – selbst ein großer Liebhaber der japanischen Küche – Moderne und Tradition so sensationell gut zu einer perfekten Symbiose und inspiriert dabei seine Gäste immer wieder zu einer kulinarischen Reise rund um den Globus. Werfen wir nun einen Blick auf eines sei-


Interpretation eines Matjesbrötchens in Form eines Macarons, ein Fehling-Klassiker, der immer wieder in seinen Menüs auftaucht – serviert auf einer Miniatur des geschwungenen Table.

A La Carte

19


Reh. Fermentierte Blaubeere, Walnuss.

Kabeljau, Kurkuma, Koriander.

Auch bei der Auswahl seiner Partner legt Kevin Fehling größten Wert auf Qualität: Ob Champagner Perrier Jouet, Acqua Morelli Mineralwasser, Bentley Motors oder die exklusiven Küchengeräte von Sub-Zero/Wolf.

ner Menüs. Den Auftakt macht „Das Tor zur Welt“ mit einer Kombination aus Birne, Bohne & Speck, Japanischer Taco, Ei Carbonara, Indian Summer Bun (gedämpftes

20

A La Carte

Brötchen mit Rindfleischfüllung) und Pulpotartar mit Mojo. Dann verführt „Die Nordsee 2.0“ mit Makrele, Langoustino, Krabben und Dillperlen. Die ungestopfte

Gänseleber sorgt mit geräuchertem Aal, Ananas, rosa Pfeffer & Estragon für eine wahre Geschmacksexplosion im Gaumen. Zum Kabeljau mit „AKI“-Kaviar kombi-



Enger Kooperationspartner ist auch Bentley. Im „The Table“ fand die Präsentation des Bentayga V 8 statt.

Jeder Teller ein kulinarisches Gemälde.

niert der Meister Kressepüree, Champagnerschaum und Rapsöl sowie Ceviche (ein Fischgericht aus der peruanischen Küche) mit Senfeis und Rote Bete. Carabinero, die Königin unter den Gambas, geht eine köstliche Liaison mit Frühlingsmaki, Reiscreme, Zitrone & Ponzu-Dashi (japanischer Fischsaucen-Sud) ein. Fleischliebhaber freuen sich auf das Rinderfilet „Rossini“ an gebratener Entenleber, Trüffel, Artischocke, Spinat und Sauce Béarnaise. Auch der Menü-Abschluss zeigt noch einmal die meisterhafte Kreativität von Kevin Fehling, optisch dargeboten wie ein Kunstgemälde. „Viele meine Ideen entstehen auf Reisen. Es ist wie Notenschreiben. Andere Köche tragen Diktiergeräte bei sich, ich habe meine Zettel – und manchmal träume ich Rezepte“, so der Sternekoch. Zur Zimtstange kombiniert er Kumquat, Muskatblüte und ein Kalamansi-Tee-Sorbet, „Petit Four“ ist eine kulinarische Symphonie aus Kindercountry Guatemala, Schwarzwälder Kirsch Japanisch und Macaron Malaga. Natürlich gehören zu solch einem luxuriösen Menü ausgesuchte edle Weine. Auch für sie zeichnet im „The Table“ einer der Besten seines Metiers verantwortlich: Restaurantleiter und Maitre-Sommelier David Eitel! r

Restaurant The Table Gastgeber: Kevin Fehling Shanghaiallee 15, D-20457 Hamburg Telefon: 0 40 / 22 86 74 22 E-Mail: info@the-table-hamburg.de Internet: www.thetable-hamburg.de Öffnungszeiten: Di. bis Sa. ab 19.00 und 20.00 Uhr, Reservierung empfehlenswert Kreditkarten: American Express, Visa, Mastercard und EC-Karte

22

A La Carte



24

A La Carte


D

as rote Backsteingebäude am Kattrepel 2 inmitten des geschichtsträchtigen Kontorhausviertels hat im Laufe der Jahre schon so allerlei Veränderungen erfahren müssen. Gestartet als Bank, diente es der Familie von Valerie Kauffeldt fünf Jahrzehnte lang als Druckerei, bevor die 28-Jährige dort im Sommer 2021 ihre eigene stylishe Weinbar eröffnete. „Ich kann es selbst kaum glauben. Die alte Druckerei war für meine Geschwister und mich schon immer ein Stück Zuhause, in unserer Kindheit haben wir dort viel Zeit verbracht. Und als meine Eltern mit ihrem Betrieb umziehen mussten, ergab sich für mich die Riesenchance, mir meinen Traum vom eigenen Wein-Lokal zu erfüllen“, strahlt die ausgebildete Sommelière mit einem Hochschulabschluss in Hotelmanagement. Bis es allerdings soweit war, musste zuerst einmal umfassend renoviert werden. Herausgekommen ist eine Location mit dem Flair unserer Zeit, gepaart mit dem Charme lässigen Industrial Chics. In den großzügigen hellen Räumen ist viel Liebe zum Detail erkennbar. So hat die Jungunternehmerin zahlreiche Originalstücke aus der einstigen Druckerei in das Raumkonzept integriert. Darunter alte Setzkästen aus Holz, Druckplatten aus Metall, die heute als Unterlage für die Speisekarte dienen, und vieles mehr. Die unterschiedlichen, von überall her zusammengetragenen Stühle wurden mit Hilfe von Freunden in einem einheitlichen Schwarz von

fein gibt sich auch die korrespondierende Speisekarte, die zu einem späteren Zeitpunkt noch erweitert werden soll. Momentan schmeckt geröstetes Sauerteigbrot mit verschiedenen köstlichen Belägen, Melone mit Parmaschinken, eine Quiche of the Day oder eine AperitivoPlatte mit Oliven, Chips, Käse & Co. Und für private oder geschäftliche Anlässe kann man Die alte Druckerei auch mieten – ganz oder teilweise, mit vorbereitetem Event-Paket oder ganz individuell. Es lohnt sich! r Die alte Druckerei Gastgeberin: Valerie Kauffeldt Kattrepel 2, D-20095 Hamburg Telefon: 01 70 / 7 01 37 86 E-Mail: moin@die-alte-druckerei.de Internet: www.die-alte-druckerei.de Öffnungszeiten: Mi. bis Fr. 16.30 – 1.00 Uhr, Sa. und So. 11.00 – 1.00 Uhr Ruhetage: Mo. und Di.

© Marie Koestel

Wines & Bites im Kontorhausviertel

Hand gestrichen. Herzstück und optischer Blickfang ist die große schwarze Bar. Valerie Kauffeldt ließ sie nach eigenem Entwurf von einem Stahlbauer anfertigen. Auch der lange „Sharing Table“ der Weinbar sowie die kleineren Tische sind Maßanfertigungen. Damit Kauffeldts Gäste an deren ausgeprägter Liebe zu den edlen Rebsäften möglichst oft und in vielfältiger Weise partizipieren können, hält die Gastronomin immer zwischen 30 und 40 offene Weine parat. So fällt es leichter, sich durch ihr um die einhundert verschiedene Sorten umfassendes Sortiment durchzukosten. Dass Wein die große Leidenschaft der sympathischen Gastgeberin ist, zeigt sich nicht zuletzt in der mit Sorgfalt gestalteten Weinkarte, in der jedem Wein und dessen Erzeuger eine kleine Geschichte gewidmet ist. Ergänzt wird der flüssige Genuss durch superbe SignatureDrinks und leckere Cocktails. Klein, aber

© Marie Koestel

Die alte Druckerei

A La Carte

25


Cölln’s

Gastronomische Institution im neuen Glanz

E

s gehört zu Hamburg wie die Elbphilharmonie, die Speicherstadt oder die St. Michaelis Kirche. Seit Jahrzehnten ist die gastronomische Institution Cölln’s mit der Hansestadt untrennbar verbunden. Bereits im Jahre 1760 wurde hier mit Fisch und Meeresfrüchten gehandelt. Bekannte Adelige und Persönlichkeiten wie Otto von Bismarck, Hans Albers, Helmut Kohl und die Altbürgermeister Klaus von Dohnanyi, Helmut und Loki Schmidt speisten hier. Und auch heute hat das Cölln’s nichts von seiner Strahlkraft verloren. Mit der Übernahme durch Jan Schawe, Gründer von Mutterland und We Love Design, ist vor vier Jahren ein frischer gastronomischer Wind in die Location gezogen, die sich nun kulinarisch und atmosphärisch am Puls der Zeit zeigt. Betritt man das Cölln’s, glaubt man, noch etwas von der historischen Aura zu spüren, fällt der Blick auf die JugendstilFliesen und den denkmalgeschützten Tresen als echter Blickfang. Genau das richtige Terrain für Küchenchef Marco Kaluscha, der bereits im Dallmayr Bar & Grill und als Souschef bei Drei-Sterne-Koch Kevin Fehling beeindruckende Kostproben seines kochkünstlerischen Wirkens ablieferte. Die Lektüre der Speisekarte macht mittags und abends Lust auf Fisch und Seafood. Zu Recht setzen die norddeutschen Gerichte auf die Frische und

Ein erfolgreiches Team: Restaurantleiter Stéphane Michele, Mutterland Gründer und Inhaber Jan Schawe, Küchenchef Marco Kaluscha.(v.l.n.r) Qualität von Fleisch und Gemüse von ausgesuchten Familienbetrieben aus der Umgebung. So entstehen zeitlose Gerichte, wie Nordsee-Seezunge mit Krabbenschaum, Gin-and-Tonic-Austern oder Tatar vom Husumer Rind, das man gerne mit Freunden, Geschäftspartnern oder zu zweit genießt. Eine Besonderheit stellt die hauseigene Fischräucherei dar. Dank verschiedener Holzarten erhalten frischer Fisch, aber auch regionales Fleisch und Gemüse durch warmes oder kaltes Räuchern eine ganz eigenständige Geschmacksnote. Köstlich zu erschmecken bei Kreationen

wie der „Pulled Makrelen Stulle“ oder auf dem „Selbst geräuchert“-Teller. Berühmt wurde das Cölln’s darüber hinaus durch seinen exzellenten Kaviar, der ihm um 1900 das Vertrauen vieler europäischer Adelshäuser sicherte, den Titel eines „königlichen Hoflieferanten“ bescherte und ihn schließlich zum größten Kaviar-Lieferanten Europas machte. Auch heute noch gibt es auf der Cölln’s-Speisekarte eine feine Auswahl an Kaviar. Und wer diesen lieber zu Hause genießt, bestellt ganz einfach online im www.mutterland.shop. Dort gibt es übrigens auch die exklusiven Cölln’s Gewürze zu kaufen, die Küchenchef Marco Kaluscha und sein Team zum Verfeinern ihrer Kompositionen verwenden. Die Gewürzmischungen Krustentier, Edelfisch, Klassik und Fischbeize (damit werden Fisch und Co. vor dem Räuchern in der hauseigenen Räucherei eingelegt) können auch direkt im Cölln’s erworben werden. r

Cölln’s Brodschrangen 1 – 5, D-20457 Hamburg Telefon: 0 40 / 4 71 13 50 30 Internet: www.coellns.de, www.mutterland.de instagram.de/coellns Öffnungszeiten: Montag 11.30 – 15.00 Uhr, Dienstag bis Samstag 11.30 – 22.30 Uhr

26

A La Carte


Das Cölln’s in Hamburg: Die Separees, Holzpaneelen und 30000 handbemalten Fliesen sind denkmalgeschützt und erzählen ein Stück Hamburger Geschichte. Links unten: Der Seeigel gilt als absolute Rarität. Im Cölln’s wird er gelegentlich mit Makrelen Sashimi und einem kaltgepressten Apfel Basilikum Sud zubereitet. Rechts unten: Wie unterschiedlich und köstlich geräuchertes Fischfilet munden kann, können Gäste mit dem „Selbst geräuchert“-Teller in Erfahrung bringen.

A La Carte

27


Im Sommer eine der spektakulärsten Locations in Hamburg: die Rooftop-Bar „clouds heaven’s nest“ auf der obersten Etage der „Tanzenden Türme“ auf der Reeperbahn.

Clouds – Heaven's Bar & Kitchen

Spektakuläre Genusslocation in 105 Metern Höhe

D

er weit über Hamburgs Grenzen hinaus bekannte east-Genusskosmos fasziniert in der Hamburger City gleich mit drei wirklich spektakulären Locations. Neben dem avantgardistisch designten east Restaurant direkt im east Hotel und dem Restaurant coast by east im Herzen der HafenCity verspricht das clouds – Heaven’s Bar & Kitchen wahrlich himmlische Genüsse. Und das nicht nur im übertragenen Sinne. Natürlich staunt jeder Gast erst einmal über die spektakuläre Rundumsicht aus 105 Metern über dem Elb-Niveau. Denn von der 22. bis 24. Etage des von Stararchitekt Hadi Teherani entworfenen Wolkenkratzers „Tanzende Türme“ liegt einem das

28

A La Carte

pulsierende Leben der Hansestadt quasi komplett zu Füßen. Besonders am Abend ein spektakuläres Schauspiel, an dem man sich nicht sattsehen kann. Dementsprechend heiß begehrt sind die Tische an den Fenstern, dem langen Bartresen und im Sommer natürlich auf der RooftopTerrasse. Doch spektakuläre Aussicht hin oder her – Liebhaber des east-Kosmos wissen, dass man sich auch im höchsten Restaurant Hamburgs niemals auf der Panorama-Aussicht ausruhen würde. Und so sind nicht nur die Aussicht, sondern auch die kreative Cross-over-Küche von Eric Kröber und das hochkarätige Barangebot die Gründe, warum die Zahl der „Wiederholungstäter“, die es wie magisch immer wieder hierherzieht, ständig wächst und die das clouds – Heaven’s Bar & Kitchen als eine der angesagtesten Adressen der Hansestadt etabliert hat. Der kulinarische Schwerpunkt liegt bei verschiedenen Steaks, feinen Master-Cuts aus der Region und Fisch. Und wenn

dann eine gebratene Jakobsmuschel und Pulpo mit Königskrabbenfleisch, einer Tomaten-Koriander-Emulsion und Grapefruit den kulinarischen Auftakt bildet, dann wird selbst die tollste Aussicht zur Nebensache. Spätestens, wenn das charmante und überaus kompetente Team ein Spring Creek Single Cut Entrecote oder ein Master Cut Tomahawk von Rico Schlegel aus Niedersachsen serviert. Dazu werden Kartoffelpüree, Trüffel-ParmesanPommes „Amazing Fries“, saisonales Marktgemüse, Blattspinat, Rotweinjus und Sauce Béarnaise zum Teilen nach Family Style serviert. r clouds – Heaven’s Bar & Kitchen Reeperbahn 1, D-20359 Hamburg Telefon: 0 40 / 30 99 32 80 E-Mail: restaurant@clouds-hamburg.de Internet: www.clouds-hamburg.de Öffnungszeiten Küche: Montag bis Sonntag 17.00 – 22.00 Uhr Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa



© FABRIK: EVE Images

ROMANPARK

Becken schafft einzigartige Wohnkultur auf ehemaligem Paulaner-Gelände

„Wir haben mit dem Erwerb des Baugrundstücks die Verantwortung übernommen, eine ehemalige Industriebrache in ein lebenswertes Wohnquartier mit 185 Wohnungen umzuwandeln“, sagt Dieter Becken, Geschäftsführender Gesellschafter der Becken Holding GmbH. Zuvor realisierte das Hamburger Immobilienunternehmen in der bayerischen Landeshauptstadt mit dem ROMANPARK bereits 34 exklusive Eigentumswohnungen im Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg. Die Besonderheit dieses Projektes bildet der parkähnliche Charakter des Grundstücks, welcher sich heute in den großzügigen Gärten und Balkonen der Wohneinheiten widerspiegelt.

© Romanpark: Claudius Hauptmann

In München Au-Haidhausen entsteht bis zum Jahreswechsel 2022/2023 das exklusive Wohn-Ensemble HOCH DER ISAR. Repräsentative und zeitgenössische Architektur von drei renommierten Architekten verleihen den 13 Häusern ihren facettenreichen Charakter. Eingebettet in den Regerpark und mit begrüntem Innenhof, unverbaubarem Blick auf München und Fernsicht bis zu den Alpen, erwartet die zukünf­tigen Eigentümer Citywohnen mit hoher Aufenthaltsqualität.

FABRIK Büroprojektentwicklung

Das inhabergeführte Hamburger Immobilien- und Investmentunternehmen Becken ist seit 1978 in den führenden deutschen Metropolregionen tätig. Becken verbindet die Erfahrung aus über 40 Jahren dynamischer Entwicklung mit der Solidität und finanziellen Kraft eines Familienunternehmens. Das Engagement von Becken am Standort München wird weiter ausgebaut – und mit dem FABRIKOffice befindet sich eine attraktive Büroimmobilie bereits in der Umsetzung. www.becken.de



In der ehemaligen Oberfinanzdirektion am Rödingsmarkt hat mit dem Fraser Suites Hamburg ein Luxushotel Quartier bezogen.

Fraser Suites Hamburg

Luxuriöses Fünf-SterneHotel in Hamburg

M

it der Eröffnung des Fünf-SterneLuxushotels Fraser Suites Hamburg im September 2019 knüpft die Frasers Hospitality aus Singapur an die Tradition Pariser Grandhotels an. Unverkennbar hat das Gebäude am Hamburger Rödingsmarkt in den Räumen der ehemaligen Oberfinanzdirektion seinen historischen Charme bewahrt. Weite Flure, geschwungene Treppen, alte Holztüren und Art-déco-Elemente fügen sich zu einem harmonischen Ganzen. „Unser Angebot konzentriert sich vor allem auf Geschäftsreisende und Touristen, die mehrere Wochen und Monate in Hamburg bleiben möchten. Unsere Suiten mit Küchenzeile ermöglichen es, den eigenen Lebensstil beizubehalten“, beschreibt General Manager Olivier Briand die Besonderheit des Konzeptes. Das im Stil des Neobarocks errichtete und unter Denkmalschutz stehende Haus wurde 1910 fertiggestellt. Einige bekannte Sehenswürdigkeiten Hamburgs, wie die Speicherstadt, das Miniatur-Wunderland, die Elbphilharmonie

32

A La Carte

und die Alster, sind fußläufig leicht zu erreichen. Zahlreiche Annehmlichkeiten für das internationale Publikum machen den Aufenthalt noch attraktiver. Kostenloser WLAN-Zugang? Wäsche- und Zimmerservice? Babysitting? Täglicher Turndown-Service? Alles kein Thema! Das Hotel verfügt über 154 Zimmer und Suiten verschiedener Kategorien, einige der Räume haben Blick auf den Alsterfleet. Langzeitgäste fühlen sich in den Studios mit Kingsize-Bett, gut ausgestatteter Küchenzeile und NespressoMaschine besonders wohl. In diesen hochwertigen Rahmen fügt sich auch die Gastronomie des Hauses. Wo früher die alte Bibliothek Quartier bezog,

verwöhnt jetzt das Restaurant „The Dining Room“ im 20er-Jahre-Stil auf 400 Quadratmetern. Mit kreativem Kopf und sicherer Hand versteht sich Spitzenkoch Daniel Thompson auf modern interpretierte Klassiker. Am Sonnabend und Sonntag lockt der traditionelle englische Braten Sunday Roast zum Brunch. Serviert und tranchiert wird der Hauptgang mit Hilfe von „Henry“, dem original Tranchierwagen von 1920. Unbedingt probieren sollte man einmal „Mamas handgeschnittene Fettuccine à la truffe, geschwenkt in gereiftem Parmesanlaib mit Pilzen und getrüffeltem pochierten Ei“. Eine kulinarische Entdeckung wert ist auch The Dining Room Pannfisch Royal mit knusprigem Dorschfilet, Tigergarnele, Lauch, Bratkartoffelpüree und Senf Beurre blanc. Das Châteaubriand „Hongkong“ in HoisinOyster-Soße zeigt sich als aromatisiertes Galloway-Rinderfilet mit britischen Roast Potatoes, Orangen-Estragon-Karotten und Whisky-Cognac-Soße „Diane“. Sehr schön auch das Lunch-Menü von Montag bis Freitag, das alle zwei Wochen wechselt. Nicht umhin kommt man auch, nach dem Abendessen die O.V.A.L. Bar für einen Digestif zu besuchen. Wer nach all den Kulinarien seinen Pfunden zu Leibe rücken möchte, dem bietet sich der rund um die Uhr geöffnete Fitnessbereich an. r

Fraser Suites Hamburg General Manager: Olivier Briand Rödingsmarkt 2 D-20459 Hamburg Telefon: 0 40 / 38 08 63 68 88 E-Mail: reservations.hamburg@ frasershospitality.com Internet: www.frasershospitality.com

Das Hotel verfügt über 154 Zimmer und Suiten verschiedener Kategorien, einige der Räume haben Blick auf den Alsterfleet.



Kinfelts Kitchen & Wine

Weinrestaurant in der HafenCity

I

© Volker Wenzlawski

ch war wiederholt in diesem modernen Restaurant essen. Der Service war ex­ „ trem aufmerksam und dennoch unauf­ dringlich, das Essen hervorragend und die Teller mit jedem Gang ein optischer Au­ genschmaus. Unsere Weinauswahl konnte zudem mit Hilfe des Sommeliers optimiert werden und der Tipp war großartig“,

schreibt ein Gast in den sozialen Medien und auch sonst können sich Kirill und Jana Kinfelt über großes Lob und zahlreiche Stammgäste freuen. Soviel Zu­ spruch kommt natürlich nicht von unge­ fähr. Dahinter steckt Erfahrung, das Wissen um herzliches Gastgebertum und natürlich spielen auch die kulinarischen Darbietungen eine Rolle auf der Bühne des guten Geschmacks. Zusätzlich zum prämierten Restaurant Trüffelschwein in Hamburg Winterhude haben sich die Kinfelts mit dem Kinfelts

Trio der Gastlichkeit: Kirill und Jana Kinfelt mit Sommelier Maximilian Wilm.

Kitchen & Wine in der Hamburger Hafen­ City ein weiteres gastronomisches Stand­ bein geschaffen. „Im Kinfelts Kitchen & Wine zeigen wir uns von unserer ganz per­ sönlichen Seite. Das freundliche Ambiente heißt jeden in unserer Familie willkom­ men“, so Kirill Kinfelt. „Die Gerichte auf der Speisekarte wechseln regelmäßig. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf regiona­ len und saisonalen Zubereitungen. Dazu kommen verschiedene Tagesempfehlun­ gen, die allesamt unsere kreative, internati­ onal-französische Küche geschmacklich erlebbar werden lassen.“ Gelernt hat Kirill Kinfelt sein Handwerk unter anderem bei renommierten Sterne­ köchen seiner Zunft: bei Thomas Bühner im La Vie in Osnabrück und in Hamburgs berühmtem Restaurant Louis C. Jacob unter Thomas Martin. Kinfelts Credo ist: Essen soll Spaß machen – ganz ohne Zwänge. Dabei bleibt der Cuisinier seinem hohen kreativen und fachlichen Anspruch stets treu. Es ist das Produkt, das bei ihm immer im Vordergrund steht, er lässt ihm seinen eigenen Charakter und damit den eigenen Geschmack. Was seine vielen Stammgäste, die schon längst seine Küche schätzen, nicht wundert. Von der Karte grüßen Island-Rotbarsch mit KartoffelSafran-Püree, Brokkoli sowie Spitzkohl und Trüffel ebenso wie Rehragout aus der Keule oder Trüffelpasta mit Parmesan und Schnittlauch. Nicht fehlen darf das Wiener Schnitzel mit Gurkensalat und Bratkar­ toffeln. Zu jedem guten Essen weiß Maximilian Wilm, Sommelier und Betriebsleiter, von der rund 350 Positionen umfassenden Weinkarte immer den passenden Tropfen zu empfehlen. „Wir bieten eine Mischung aus Klassikern und Newcomern. Vor allem Weine, die man nicht überall findet und die wir selbst gern trinken“, so Maximilian Wilm. Als besonderes Angebot an die Gäs­ te präsentiert und öffnet er täglich eine an­ dere Großflasche als „Das dicke Ding“. r

Kinfelts Kitchen & Wine Gastgeber: Kirill und Jana Kinfelt Am Kaiserkai 56 D-20457 Hamburg Telefon: 0 40 / 30 06 83 69 E-Mail: info@kinfelts.de Internet: www.kinfelts.de

34

A La Carte


© Volker Wenzlawski © Per kasch

Angesagte Genuss-Location in der Hamburger HafenCity: das Restaurant Kinfelts Kitchen & Wine.

A La Carte

35


Das unprätentiös eingerichtete Restaurant bietet eine kreative deutsche Küche aus regionalen Saisonprodukten an.

Restaurant Lenz

Regional, saisonal, bodenständig

W

er gut und unkompliziert essen gehen möchte, sollte sich auf den Weg nach Duvenstedt ins Restaurant Lenz begeben. Hier im schönen Alstertal, am nordöstlichen Stadtrand der Hansestadt, erwartet Gäste seit fast 15 Jahren die mit Leidenschaft zelebrierte, bodenständig regionale Kochkunst von Lenz Leslie Himmelheber und seinem Team. Der sympathische Gastgeber und erster Mann am Herd legt seit jeher größten Wert auf den Einsatz von regionalen Produkten. Selbstverständlich dann, wenn diese auch Saison haben. Das brachte Himmelheber, der den Grundstock für seine berufliche Karriere bei Rüdiger Kowalke im Fischereihafen-Restaurant legte und später seine Kochkünste bei Größen wie

Christian Jürgens und Jörg Sackmann perfektionierte, seit Anbeginn einen festen Stammkundenkreis ein. In dem ebenso gemütlichen wie großzügig geschnittenen Restaurant an der Poppenbütteler Chaussee wird mit großer Krea­ tivität in handwerklicher Perfektion gekocht. Wer bereits um die Mittagszeit gut und günstig speisen möchte, bekommt mit Wiener Kalbsgulasch mit Paprika und Knöpfle, Bandnudeln mit Ziegenkäse und Rucola-Pesto oder einer „Poké Bowl“ mit Kichererbsen, Couscous, Kürbis und Joghurt und Garnelen einen sehr empfehlenswerten, wöchentlich wechselnden Mittagstisch. „Durch die eigene, tägliche Herstellung in Kombination mit frischen Zutaten können wir unseren Gästen die beste Qualität garantieren. Das wird sehr geschätzt“, erläutert Lenz Leslie Himmel­ heber und fügt noch hinzu, dass darüber hinaus auch das familiäre Umfeld und die freundliche Atmosphäre im Restaurant eine wichtige Rolle spielen. Am Abend läuft die Küche dann nochmals zu Hoch-

touren auf. Unterstützt von seinem Küchenchef Dennis Kerber, entstehen jetzt in der Winterzeit beliebte Klassiker wie Grünkohl mit Kasseler, Kohlwurst, Schweinebacke, süßen Kartoffeln und Zwiebelsenf oder Flammkuchen „Lenz“ mit Ziegenkäse und Kürbis. Köstlich auch das „Lenz“ Wiener Schnitzel mit Kartoffel-Gurken-Salat und natürlich die krosse Entenkeule mit Rotkohl, Apfelkompott, Jus und Kartoffelklößen. Bei der Restaurantleitung vertraut der Gastgeber auf eine Doppelspitze in Gestalt von Nathalie Möller und Michael Weis. Mit Charme und Kompetenz werden die Gäste verwöhnt und bei der Weinauswahl passend beraten. Ein Restaurant zum Wohlfühlen eben! r Restaurant Lenz Gastgeber: Lenz Leslie Himmelheber Poppenbütteler Chaussee 3, D-22397 Hamburg Telefon: 0 40 / 60 55 88 87 info@restaurant-lenz.de, www.restaurant-lenz.de Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte

Der sympathische Gastgeber und erster Mann am Herd: Lenz Leslie Himmelheber.

36

A La Carte



Vom Liberté-Ponton aus haben die Gäste einen beeindruckenden Blick auf das Hafengeschehen sowie auf der Wasserseite hinüber zum Dock 11.

Liberté

Mehr Hamburg ist schwer zu finden

E

in Hangout-Place der Extraklasse! Nirgends ist man dem Wasser und dem einmaligen Blick auf das Hafengeschehen so nah wie im Liberté visà-vis dem Hamburger Fischmarkt. Liberté, das französische Wort für Freiheit, spürt man in dem zauberhaft originellen Bistro auf der Elbe ganz besonders. Hier ist der Name in der Tat Programm. Auf einem Ponton in unmittelbarer Nähe zur histo­ rischen Fischauktionshalle gelegen, beeindrucken auf der Wasserseite das Dock 11, die vorbeiziehenden Schiffe und nicht zuletzt der grandiose Panoramablick bis hinüber zur Elphi. Gastgeber John Wiebelitz und sein Team überzeugen mit einer kleinen, feinen Auswahl von französischen Klassikern – an­ gefangen bei den köstlichen Moules-frites bis hin zum Fleichklassiker Tatar. Am Nachmittag punktet die Karte mit Kaffeeund Patisserie-Spezialitäten und abends wird die Bar zum angesagten Treff für das ausgehfreudige hanseatische Publikum. Überhaupt ist die Bar das Herzstück des Liberté: mit einer Auswahl feiner Cocktails,

38

A La Carte

Longdrinks und wirklich tollen Weinen. Der Tenor liegt auf „einfach mal abschalten“, entspannen und das Beste vom Hamburger Hafen genießen – ob bei Café und Tarte in der Nachmittagssonne oder beim gemeinsamen Start in den Feierabend mit entspannter Musik. Übrigens: Wo heute das Liberté auf einem Ponton in der Elbe seine Gäste empfängt, war früher der Anlandungsplatz der Elb­ fischer. Dicht gedrängt lagen ihre Boote am Ponton vor der Fischauktionshalle. Bis

Mitte der 50er Jahre wurde hier noch mit fangfrischem Fisch gehandelt. Vor allem sonntags tobte das Leben. Seit 1703 war es den Fischern erlaubt, ihren Fang direkt vom Kutter auch an Sonntagen zu verkaufen. Am frühen Morgen, „bis die Glocke halbe neun schlug“, durfte gehandelt werden. Schon bald kamen auch die Bauern von den Inseln und aus dem Alten Land auf den Altonaer Fischmarkt, um Obst, Gemüse und Milch an den Mann und die Frau zu bringen. Heute lockt der Ham­ burger Fischmarkt jedes Jahr eine Million Besucher an. Über die Wintermonate bleibt das Liberté geschlossen und öffnet seine großen Schie­ betüren dann wieder zum Frühjahr 2022. Dann können die vielen Stammgäste und solche, die es werden möchten, ihre Liebe zum Wasser wieder neu entdecken! r Liberté Geschäftsführer: John Wiebelitz Große Elbstraße 9a Anleger Altona Fischmarkt, D-22767 Hamburg E-Mail: hallo@liberte.hamburg Internet: www.liberte.hamburg Öffnungszeiten: Do. 18.00 – 23.00 Uhr, Fr. 16.00 – 23.00 Uhr, Sa. 15.00 – 23.00 Uhr, So. 15.00 – 21.30 Uhr (über den Winter geschlossen, Wiedereröffnung im Frühjahr 2022)


Die Bar ist das Herzstück des Liberté: mit einer Auswahl feiner Cocktails, Longdrinks und wirklich tollen Weinen. Der Tenor liegt auf „einfach mal abschalten“.

A La Carte

39




Mitten im trendigen Karolinenviertel hat sich Philipps Restaurant als Ort des guten Geschmacks etabliert.

Philipps Restaurant

Feine Kulinarik im Karolinenviertel

N

ur einen Steinwurf von der Reeperbahn, gleich hinter Hamburgs berühmtem Millerntor Stadion, liegt das trendige Karolinenviertel. Wo Hamburg sich von seiner kreativen und bunten Seite zeigt, haben sich Cafés, Bars, Boutiquen, Restaurants und SchmuckLäden ein beachtliches Terrain erobert. Die perfekte Location für Philipp Johann, Gastgeber und Koch aus Leidenschaft, der sein gleichnamiges Restaurant als Ort des guten Geschmacks seit 2015 führt. Wer sich zu kleinen kulinarischen Fluchten in Richtung Turnerstraße 9 aufmacht, darf gewiss sein, hier in ungezwungener Atmosphäre ganz schick essen zu können, ohne dabei zu schick aussehen zu müssen. Seine fachliche Kompetenz holte sich der sympathische Kochkünstler zuvor unter

42

A La Carte

anderem bei Sterneköchen wie Christian Rach, Denis Feix und Sascha Stemberg. Wie es sich für einen ambitionierten Akteur am Herd gehört, steht für Philipp Johann das Produkt im Mittelpunkt. Dabei sind nur hochwertige Zutaten von ausgesuchten Lieferanten und Erzeugern es wert, in der Küche nach dem Lauf der Jahreszeiten zu Hochköstlichem veredelt zu werden. Der beste Garant für Qualität und Geschmacksgüte. Kenner der Philipp’schen Küche schwören auf das mehrgängige, saisonal wechselnde Philipps-Menü: Eismeerforelle unter der Misohaube und Schleswig-Holsteiner Hirschrücken mit Quitte, Kerbelwurzel und Waldpilzen sind Auszüge daraus. Die Lektüre der Speisekarte macht Lust auf geschmorte Ochsenbacken mit getrüffeltem Kartoffel-Selleriepüree, Filet vom kanadischen Black-Angus-Rind mit Hokkaidokürbis und hausgemachten SalbeiGnocchi oder Original Wiener Schnitzel vom Kalbsrücken.

Während die Gäste im Winter die besondere Atmosphäre in den gemütlichen Nischen des Restaurants genießen, lockt in der warmen Jahreszeit die lauschige Gartenterrasse unter freiem Himmel. Und wer mal etwas zu feiern hat, kann entweder das Philipps komplett und exklusiv für seine Veranstaltung mieten oder lässt sich sein Wunsch-Catering nach Hause bzw. an den Ort des Events liefern. Kurzum: Ein Restaurant, das ein baldiges Wiedersehen nahelegt! r

Philipps Restaurant Gastgeber: Philipp Johann Turnerstr. 9, D-20357 Hamburg Telefon: 0 40 / 63 73 51 08 E-Mail: moinmoin@philipps-restaurant.de Internet: www.philipps-restaurant.de Öffnungszeiten Küche: 7.00 – 22.00 Uhr Ruhetage: Sonntag, Montag und Feiertage Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte



44

A La Carte


Charmant setzt Jasmin Süße die Tradition ihrer Eltern fort. Wer ein gutes Stück Fleisch zu schätzen weiß, der findet den Weg in die Schlachterbörse. Hier ein perfektes Chateaubriand.

Schlachterbörse

Institution mit Kultstatus

W

ie nur wenige Lokalitäten in der Hafenstadt repräsentiert die Schlachterbörse in der Kampstraße die hanseatische Kneipenkultur, das gemütliche Lokal ist schon lange eine Institution mit besonderem Kultstatus. „Dieses Restaurant hat viel zu erzählen seit seiner Gründung vor weit über 100 Jahren. Und das Interieur dokumentiert gelebte Wirtshauskultur, es hat sich ja kaum etwas verändert seit damals. Ja, es hat Geschichte geschrieben, an der meine Eltern einen wesentlichen Anteil tragen. Wenn ich es mir so richtig überlege, bin ich hier als studierte Kunsthistorikerin gar nicht so falsch“, scherzt Jasmin Süße mit einem entwaffnenden Lächeln, die seit einigen Jahren das Lebenswerk ihrer Eltern fortführt. „Fleisch vom Besten“ – das steht bei der Schlachterbörse ganz oben auf der Speisekarte. Mindestens sechs Wochen gereift.

Fünf Zentimeter hoch und sieben Zentimeter lang. In der Mitte rot, nach außen hin rosa, mit schön gebräunter Kruste. Wer hierher kommt, will ehrliche und qualitativ hochwertige Küche. Das gilt gleichwohl für die vielen Stammkunden als auch für die regelmäßig gesichtete Prominenz. Nicolas Cage, Exkanzler Helmut Kohl und Antonio Banderas haben hier schon ausgezeichnete Steaks verzehrt. Bekannte Zeitgenossen schauen hier mit schöner Regelmäßigkeit vorbei, und wer Fragen zum Fleisch oder zur Zubereitung hat, ist auch stets eingeladen, hinter der Theke mal kurz mit einzuspringen, also bitte nicht wundern, wenn Fernsehmoderator und Hobbywinzer Günther Jauch hier gerade einmal gekonnt ein Pils zapft. Sicherlich auch ein Erfolgsgeheimnis dieser Institution ist es, dass alle Gäste gleich freundlich und zuvorkommend bedient werden, seien es nun Prominente, der Hamburger Bankenvorstand oder der Metzger, der es sich hier einmal gut gehen lässt. Inzwischen findet auch zunehmend junges Publikum den Weg in die Schlachterbörse, worüber sich die Gastgeberin sehr freut. Denn eigentlich ist ja alles

beim Alten geblieben – das urige Interieur mit zahlreichen Prominentenfotos, die blank gescheuerten Eichentische und natürlich die ausgezeichnete, bodenständige Küche. Wer in der Schlachterbörse einkehrt, den erwartet u.a. der Klassiker Chateaubriand für zwei Personen, Portelounge-Steak, Kalbskotelett mit Nieren und Bries, Lammfilet oder ein saftiges Rumpsteak. Zu allen Hauptgerichten werden Blattspinat, Champignons und wahlweise deftige Bratkartoffeln, knusprige Pommes frites oder Baked potatoes mit Sourcream serviert. Auch Fischfreunde kommen auf ihre Kosten. r

Schlachterbörse Gastgeber: Familie Süße Kampstraße 42 D-20357 Hamburg Telefon: 0 40 / 43 65 43 Telefax: 0 40 / 4 30 13 34 Internet: www.schlachterboerse.de Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 16.00 – 24.00 Uhr, Ruhetag: Sonntag Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte

A La Carte

45


46

A La Carte


Die XO Seafood Bar im quirligen St. Pauli punktet mit einem gemütlichen und modernen Ambiente.

XO Seafood Bar

Ankommen, wohlfühlen, genießen

E

r ist leidenschaftlicher Gastgeber, Koch und Buchautor. Fabio Haebel ist das, was man einen Shooting-Star am Gastro-Himmel nennt. Der gebürtige Freiburger ist Inhaber des Restaurants „haebel“, der „XO Seafoodbar“ und der Weinbar „haebel la cave“, alle gelegen in der Paul-Roosen-Straße mitten auf St. Pauli. Den Geschmack und die Vielfalt der Meeresfische und -früchte zu zelebrieren, das gelingt ihm in seiner „XO Seafoodbar“ vortrefflich. Wie er auf die Idee der neuen Location kam? „Ich liebe Fisch und wollte eine Antwort schaffen, wo man in Hamburg lecker Fisch essen kann“, sagt Haebel. Handwerkliche Perfektion ist bei Fabio Haebel Voraussetzung für seine Kochkunst. Der Küchenchef liebt es, frische Fische zuzubereiten, er will sie kreativ und vielfältig anrichten. „Zu wissen, woher unsere Produkte und Lebensmittel stammen, ist uns sehr wichtig. Zertifikate und besondere Auszeichnungen interessieren uns nicht. Für uns zählt nur der Mensch und sein

Handwerk, die Manufaktur und die Philosophie des Ganzen“, sagt Fabio Haebel. „Und wir versuchen, so klimaneutral, ganzheitlich und nachhaltig wie möglich zu arbeiten.“ Die Massenware Lachs kommt dem gebürtigen Freiburger in seinem neuen Restaurant nicht auf den Tisch. Stattdessen zeigt er sich wohlgeübt, mit hochwertigstem Seafood Anhänger feinster Schätze aus Neptuns Reich zu begeistern. Den Wolfbarsch serviert Fabio Haebel mit Gurke, Meerrettich und Borretsch. Einen Fisch

perfekt zu filetieren, das gehört bei ihm zum Geschäft. Gefordert sind Kenntnisse der Anatomie und Erfahrung. Frisch angeliefert wird der Fang des Tages und mit Paprika und Tomate serviert. Ein Augen- und Gaumenschmaus die Schwertmuschel, begleitet von Spinat und Pilzen. Der Seeteufel mit Zucchini, Safran und Melone setzt zu Recht auf die Qualität der erstklassigen Ausgangsprodukte. Wie der Name Seafoodbar bereits verrät, ist die Genuss-Adresse eben nicht nur Restaurant, sondern auch Bar. Wer nach einem abendlichen Spaziergang vielleicht nur die Lust auf einen edlen Tropfen oder moderne Getränken mit Bio-Spirituosen verspürt, kann in der warmen Jahreszeit auf der großen Sonnenterrasse Platz nehmen und die umfangreiche Wein-, Cocktail,- und Sakeauswahl genießen. r

XO Seafood Bar Gastgeber: Fabio Haebel Paul-Roosen-Str 22, D-22767 Hamburg Telefon: 01 51 / 72 42 30 46 E-Mail: because@thisisxo.de Internet: www.thisisxo.de Öffnungszeiten Küche: Dienstag bis Samstag 6.00 – 21.00 Uhr

A La Carte

47


Das Tarantella bietet stimmungsvolles Ambiente und eine ungezwungene Atmosphäre im Herzen Hamburgs.

Tarantella Bar – Restaurant

Glücksmomente zwischen Roulette und Austern

B

ereits in den 70er Jahren war den Hamburgern der Name Tarantella ein Begriff – damals stand er für einen renommierten Nachtclub. 2006 übernahm Carsten von der Heide mit einem Freund die Räumlichkeiten, die sich im Haus der Spielbank Esplanada befinden. Der erfahrene Koch begeisterte von Beginn an mit seinen kulinarischen Kreationen und schuf eines der schönsten Szenelokale in der Hansestadt. Selbst die Rolling Stones ließen sich hier nach einem Konzert verwöhnen. Hohe Decken, außergewöhnliche Lampen wie ein antiker Kronleuchter aus Venedig oder ein Designerleuchter aus New York sowie Sitzmöbel in einem BlauTürkis-Ton, der an die Karibik erinnert, sor-

gen für ein modern-stylishes und dabei höchst gemütliches Wohlfühlambiente. Erst 2017 erhielt das Tarantella dieses komplett neue Outfit. Verantwortlich zeichnet das Label Decorazioni der Hamburger Interieur-Designerin Christin Schmidt. Widmen wir uns aber nun all dem Guten, was Küche und Keller im Tarantella auf den Tisch bringen. Es sind drei Männer, die die Geschicke des Genusstempels wesentlich beeinflussen: Gastgeber Carsten von der Heide ist Inhaber mit Herzblut und Leidenschaft. Küchenchef Robert Kleinschmidt – seit nunmehr zehn Jahren überzeugt der HSV-Fan die Gäste mit abwechslungsreichen Gaumenfreuden. Restaurantleiter Jens Spreckelmeyer ist seit der Eröffnung dabei und sozusagen die „Schaltzentrale“ im Tarantella. Nach wie vor steht der Chef selbst am Herd. Hohe Kochkunst und die hervorragende Qualität der Zutaten, selbstverständlich komplett ohne Fertigprodukte und Zusatzstoffe, lassen alle von ihm und Robert Kleinschmidt zubereiteten Speisen zu einem Gaumener-

lebnis werden. „Wir legen großen Wert auf eine Partnerschaft mit regionalen Lieferanten. So beziehen wir zum Beispiel unser Qualitätsfleisch von Erich Rothe aus Lüneburg, frisches Obst und Gemüse kommt vom Frischespezialisten Marker, für die zauberhaften Blumenarrangements sorgt die Blumenbinderei Trittmacher“, erzählt Carsten von der Heide. Der Blick auf die Speisekarte weckt die Vorfreude – zum Beispiel auf gratinierte Rockefeller-Austern mit Blattspinat und Sauce Mornay, auf ein Entrecote vom Lüneburger Ochsen oder Ikarimi-Lachsfilet, begleitet von Schwarzwurzeln, Kräuterstampf und Rotweinbutter. Wer es „bodenständig“ liebt, der genießt vielleicht Bokelholmer Ente traditionell mit Rotkohl und Kartoffelklößen oder eine Lammkeule, 24 Stunden in Côtes du Rhône geschmort. Ein visuelles Erlebnis ist das Konzept „Zuschauen“, denn im Tarantella köchelt die Küche nicht hinter verschlossenen Türen vor sich hin, sondern ist transparent und gibt jedem Gast die Möglichkeit, den Machern am Herd über die Schulter zu schauen. Oenophile freuen sich über den opulenten Keller, in dem internationale Weine und manch ausgesuchte Rarität lagern. Zu allen Gerichten wissen Sommelier Eric Merten und das aufmerksame Serviceteam den passenden Tropfen zu empfehlen. r Tarantella Bar – Restaurant Gastgeber: Carsten von der Heide Stephansplatz 10, D-20354 Hamburg Telefon: 0 40 / 65 06 77 90 Telefax: 0 40 / 65 06 77 87 info@tarantella.cc, www.tarantella.cc Kreditkarten: American Express, Diners Club, Mastercard, Visa, EC-Karte

48

A La Carte



Restaurant Vlet

Genusskultur in der Speicherstadt

H

Fine Dining und Nachhaltigkeit schließen sich nicht aus. Die Köche des Vlet beziehen viele ihrer Produkte in erster Linie aus dem unmittelbaren Umland Hamburgs.

inter roten Backsteinbauten, zwischen Fleeten, kleinen Gassen und zahlreichen Brücken fühlt man sich in eine andere Zeit zurückversetzt. Das Flair des Handelns von Tee, Kaffee und anderen exotischen Produkten ist allgegenwärtig: in der Speicherstadt – Hamburgs UNESCO-Weltkulturerbe. Dort pulsiert das Leben wie in kaum einem anderen Viertel der Hansestadt. Und mittendrin in diesem einzigartigen Stadtbezirk kommen Genussmenschen und alle, die es werden möchten, im FeinschmeckerRestaurant Vlet voll auf ihre Kosten. Denn hier, in unmittelbarer Nähe zur HafenCity und Elbphilharmonie, trifft nicht nur Historie auf Weltoffenheit und Geschichte auf Vision, sondern auch norddeutsche Spezialitätenküche auf kreativ-moderne Interpretation. Bereits zur Mittagszeit treffen sich die Geschäftsleute aus den umliegenden Büros zum günstigen Business-Lunch – das Zwei-Gang-Menü inklusive Wasser und Kaffee oder Espresso gibt’s für 21,50 Euro. Wer mehr Zeit mitbringt oder erst am Abend kommt, lässt sich Klassiker schmecken wie „Pannfisch Vlet Style“ (tagesfrischer Fisch vom Hamburger Fischmarkt, Zitronenkaviar, sautierter Spinat, Senfespuma, gegrillter Butterlauch und

Bratkartoffelpüree), Brust und Keule von der Freilandente (Esskastanienjus, hausgemachter Rotkohl, glasierte Quitten und gebratener Kartoffelkloß) oder gebratenes Hirschfilet und Ragout vom Wildschwein (Rosenkohl, gebratener Pilz, Rundstücknocken und Preiselbeeren). Und wenn es mal etwas ganz Besonderes sein soll, gönnt man sich ein Menü. Je nach Appetit können die Gäste zwischen drei und sechs Gängen wählen, gern auch mit korrespondierenden Weinen und anderen Getränken. Besonderen Wert legen die Köche des mit 15 Gault&Millau-Punkten bewerteten Fine-Dining-Restaurants auf die enge Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern aus der Region. So beziehen sie das Fleisch ausschließlich von Höfen ihres Vertrauens aus dem Umland. Auch wird bei der Zubereitung sämtlicher Speisen auf Naturbelassenheit und authentische Aromen Wert gelegt. Künstliche Geschmacks- und Konservierungsstoffe hingegen sind ein No-Go. Auch für Firmen-Events oder private Feiern ist das Restaurant Vlet eine ebenso ausgezeichnete wie stimmungsvolle Adresse. Ob Business-Lunch, Firmenfeier, Hochzeit oder Geburtstag, die einzigartige Atmosphäre wird jeden Teilnehmer begeistern. Darüber hinaus versorgt das Vlet Catering Veranstaltungen in einer Wunschlocation mit kulinarischen Highlights der Hamburger Küche. Ein Küchenteam produziert und kocht alles selbst und frisch direkt vor Ort in der Location. Alles ist möglich – von Flying Fingerfood über Buffet oder Live-Cooking bis zum Menü! r

Restaurant Vlet Geschäftsführer: Hans-Christoph Klaiber Am Sandtorkai 23/24 (Eingang über Kibbelstegbrücke) D-20457 Hamburg Telefon: 0 40 / 33 47 53 75-0 info@vlet.de, www.vlet-speicherstadt.de Öffnungszeiten Küche: Mittwoch und Donnerstag 11.00 – 24.00 Uhr (Küchenschluss: 21.30 Uhr, Menüannahmeschluss: 20.30 Uhr) Freitag bis Samstag von 11.00 – 24 Uhr (Küchenschluss: 22.00 Uhr, Menüannahmeschluss: 21.00 Uhr), So. 11.00 – 24.00 Uhr (Küchenschluss: 21.30 Uhr, Menüannahmeschluss: 20.30 Uhr) Kreditkarten: alle

50

A La Carte


In den traditionsreichen Räumlichkeiten des Restaurants Vlet trifft Historie auf Weltoffenheit und Geschichte auf Vision.

A La Carte

51


Wasserschloss Speicherstadt

Tee in all seinen Facetten erleben

I

n einem der schönsten und zugleich meistfotografierten Gebäude der historischen Speicherstadt verschmelzen heute Gastronomie und Handelskontor zu einem großartigen Erlebnis für Hanseaten sowie Besucher aus aller Welt. Gelegen auf einer Halbinsel, thront das Wasserschloss Speicherstadt markant und erhaben zwischen zwei Fleeten. Wo Anfang des 20. Jahrhunderts die Windenwärter und -wächter ihrer Arbeit nachgingen, steht heute in goldenen Buchstaben „WASSERSCHLOSS Speicherstadt“ über den großen hölzernen Eingangstüren. Anders als früher verbergen sich hier aber keine Werkstätten mehr, sondern über 100 Sitzplätze in acht verschiedenen The-

menwelten, die Gäste auf eine Entdeckungstour rund um den Tee einladen. Ob als Spontanbesuch während eines Speicherstadtbummels, zum Ausruhen in der Mittagspause oder als Treffpunkt mit Freunden und Familie nach Feierabend – jeder Raum hat ein eigenes Konzept und bietet jedem Gast eine Vielzahl von Möglichkeiten, wenn er auf einen guten Tee, eine Tasse Kaffee oder ein Essen à la carte vorbeikommen möchte. Hinter den großen, hölzernen Eingangstüren duftet es nach Tee und Delikatessen, die in den deckenhohen Regalen des Teekontors gelagert sind. Neben neuen, modernen Elementen sind viele alte erhalten geblieben: Kopfsteinpflaster und Wandfliesen aus vergangenen Zeiten verzieren den Speisesaal und die Teegalerie. Durch verglaste Flügeltüren und innenliegende Fenster im Wasserschloss können Besucher jeden Raum einsehen und erleben. Die Teestube gleicht dabei einem gemütlichen Esszimmer mit offener Küche.

In der Wasserschloss-Gastronomie kann Tee in all seinen Facetten erlebt und genossen werden. Trotzdem kommt die kulinarische Seite nicht zu kurz.

52

A La Carte


Das Wasserschloss ist das meist fotografierte Motiv in der historischen Speicherstadt.

Hier bereiten Köche unter den Augen der Gäste Speisen mit verschiedenen Teevariationen zu. Leckere, bodenständige Gerichte wie Original Hamburger Aalsuppe mit Karotten, Sellerie, Lauch, Erbsen & Dörrobst, Labskaus mit Spiegelei, Rote Bete & Gewürzgurke oder rosa gebratenes Roastbeef mit Speck-Bratkartoffeln, Remouladensauce und Salat laden zum Schlemmen ein. Und jeden Samstag und Sonntag lässt es sich im Wasserschloss herrlich frühstücken. Schon das Lesen

der kreativen Frühstückskarte ist ein Genuss. Darüber hinaus helfen erfahrene Tee-Kompositeure den Besuchern bei der Auswahl aus über 250 Teesorten – und beraten auch beim passenden HamburgSouvenir: Die Sorten „Elbkind“ und „Sturmflut“ sind ebenso ausgefallene Mitbringsel wie die Kräuterteemischung „Windenwächter“. Das Wasserschloss Speicherstadt ist seit vielen Jahren ein Besuchermagnet, der insbesondere am Abend, wenn sämtliche Speicherstadt-

gebäude stimmungsvoll illuminiert sind, seinen ganz besonderen Reiz entfaltet. r

Wasserschloss Speicherstadt by Teehandelskontor Sturm GmbH Dienerreihe 4, D-20457 Hamburg Telefon: 0 40 / 5 58 98 26 30 E-Mail: mail@wasserschloss.de Internet: www.wasserschloss.de Öffnungszeiten Restaurant und Teekontor: Dienstag bis Freitag 12.00 – 20.00 Uhr, Samstag & Sonntag 10.00 – 20.00 Uhr

A La Carte

53


Das Westin Hamburg in der Elbphilharmonie gehört zweifellos zu den spektakulärsten Hotels der Hansestadt.

Private Gym im Heavenly Spa Hamburg

54

A La Carte


The Westin Hamburg

Mit neuem Designund Barkonzept

und Anwendungen zu erfüllen, wurde der größte Hotel-Spa Hamburgs in vielen Bereichen neu konzeptioniert. Ebenfalls neu gestaltet wurde der PlazaEbene-Raum für ein Hamburg-Erlebnis der besonderen Art: Mit komplett neuem Interieur-Design, abwechslungsreicher Getränke- und Speisekarte sowie der unverändert atemberaubenden PanoramaAussicht über Elbe und HafenCity punktet die neue BLICK Bar weit oben auf der achten Etage. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang machen künftig neue Angebote für Genießer und das Zusammenspiel von industriellem Hafenflair mit der lässigen Eleganz des weltweit renommierten Konzerthauses die PlazaEbene endgültig zum pulsierenden Herzen des Hauses. Auf der Stadt zugewandten Seite der Plaza-Ebene erwartet Besucher die separate VIP-Lounge BLICKfang, die kleinen Gruppen die Möglichkeit auf einen Drink mit ein bisschen Privatsphäre bietet. Schon beim ersten Schritt aus dem Fahrstuhl versprüht der lichtdurchflutete neue Empfangsbereich eine belebte, aber zugleich entspannte Atmosphäre. Nicht nur den schnellen Flat White im Stehen für zwischendurch, sondern auch die perfekte Location für den nächsten Highlight-Post

auf Instagram finden Gäste den ganzen Tag über an der Coffeebar. Die hippe Coffee-Theke im modernen IndustrieDesign bietet alles, was früher in der Speicherstadt lagerte und im Hafen umgeschlagen wurde: Aromatischer Kaffee aus frisch gemahlenen Bohnen, köstlicher Kakao, diverse Teesorten und eine leckere Auswahl an Snacks. Zur Nachmittagszeit können Besucher beim Afternoon-Tea exklusive und frisch gebrühte Teespezialitäten, von Klassikern wie Earl Grey und Darjeeling über indischen Assam bis hin zu marokkanischer Minze, genießen. Genussvoll kombiniert wird der AfternoonTea mit auf Etageren drapierten Tartelettes, Küchlein und Petit Fours. Mit der neu gestalteten achten Etage wurde ein ganz besonderer Ort geschaffen – ein Ort, an dem Hotelgäste und die Konzertbesucher mit den Hamburgern das Flair der Hansestadt genießen. r

The Westin Hamburg General Managerin: Madeleine Marx Platz der Deutschen Einheit 2 D-20457 Hamburg Tel.: 0 40 / 80 00 10-0, Fax: 0 40 / 80 00 10-19 E-Mail: info.thewestinhamburg@westin.com Internet: www.marriott.de/hotels/travel/ hamwi-the-westin-hamburg

Die VIP Lounge BLICKfang mit Blick auf die Speicherstadt.

D

as Westin Hamburg in der Elbphilharmonie gehört zweifellos zu den spektakulärsten Hotels der Hansestadt. Integriert in das imposante Bauwerk erstreckt sich das Hotel vom sechsten Stock bis zur Endetage im 20. Stock des 110 Meter hohen Gebäudes mit dem markanten, geschwungenen Dach. Ist allein schon die imposante Architektur ein unschlagbares Argument, in der HafenCity zu logieren, so sind auch die „inneren Werte“ ein weiterer Grund, dem „Erfolgsgeheimnis“ des luxuriösen Lifestyle-Hotels nachzuspüren. Ein Highlight des Hauses ist sicherlich das im August letzten Jahres auf der sechsten Etage der Elbphilharmonie eröffnete neue Heavenly Spa by Westin. Es ist das erste Heavenly Spa Deutschlands und erst das dritte in Europa. Um das Markenversprechen „Heavenly“ in allen Kriterien in puncto Größe, Design, Ausstattung

A La Carte

55


© Mark Abraham

Sebastian Junge ist Koch für umweltgerechte und nachhaltige Genusskultur. Das Restaurant „Wolfs Junge“ zeichnet sich dadurch aus, dass hier Wertschätzung für Tiere und Ressourcen gelebt wird. Auf den Tisch kommen nur regional hergestellte, hochwertige Produkte.

Restaurant „Wolfs Junge“

Traditionellem Handwerk verbunden – nachhaltig und sozial

A

usbeutung der Ressourcen und Lebensmittelskandale rufen bei vielen Verbrauchern den Wunsch nach nachhaltig erzeugten Produkten hervor. Dem trägt der Guide Michelin nun mit dem Symbol des grünen Sternes Rechnung. Mit nachhaltigem Arbeiten verdient gemacht hat sich auch das Restaurant „Wolfs Junge“ in Uhlenhorst. Alles kommt aus der Region und hält nach dem Lauf der Jahreszeiten Einzug in die Restaurantküche von Sebastian Junge. „Wir verwenden nur die besten Lebensmittel. Getreide, Gemüse, Obst – alles rein biologisch gezogen“, sagt der Küchenchef. Das Bio-Gemüse kommt von Gut Wulfsdorf und weitere frisch geerntete Produkte aus der eigenen kleinen Gartenzelle in

56

A La Carte

Ochsenwerder. „Bei tierischen Produkten legen wir Wert auf Demeter- oder BiolandStandards: Wir wissen, wer sie herstellt und woher sie kommen.“ Auch das aufwendige und traditionelle Handwerk ist von Anfang an der Ansatz der Küchen­ brigade. Für den natürlichen Geschmack ist keine Arbeit zu viel. Gebacken werden eigene Sauerteigbrote; das ganze Tier wird verarbeitet, eigene Wurst gemacht. „Wir salzen, pökeln, beizen, säuern und wecken ein“, so Sebastian Junge. Gelernt hat der Koch und Aktivist für umweltgerechte und nachhaltige Genusskultur im Hamburger Hotel Vier Jahreszeiten. Stationen in Australien sowie in der Gutsküche auf dem Bioland Gut Wulksfelde und im Hamburger Traditionshotel Louis C. Jacob folgten. Hinzu kamen Praktika auf Biohöfen, in Backstuben, Käsereien und in Fleische­ reien. Beste Voraussetzungen für sein authentisches und konsequentes Wirken in der Küche! Mittags geht es im Restaurant bodenständig zu. Gekocht werden Klassiker, welche Seele, Geist und Geschmack schmeicheln.

Am Abend erfreuen mehrgängige Menüs den fachkundigen Gaumen. Tatar vom Schwarzbunten Niederungsrind mit Austern-Mayonnaise und Chip sowie kalt geräucherte Makrele mit Speck sind Auszüge aus einem Sieben-Gang-Menü. Als Hauptgang ist der frische Tagesfang mit Rote Bete und Krustentiervelouté jederzeit eine kulinarische Entdeckung wert. Sehr schön auch Tortellini vom Lamm mit Kartoffelschaum und Deichkäse. Mit an Bord ist Sascha Ureidat als Gast­ geber, der bereits Gäste in namhaften Häusern wie dem Hotel Louis C. Jacob, dem Empire Riverside Hotel oder dem Sternerestaurant Piment empfing und mit viel Sach- und Fachkenntnis durch die gut sortierte Weinkarte im „Wolfs Junge“ führt. r

Restaurant „Wolfs Junge“ Zimmerstraße 30 D-22085 Hamburg-Uhlenhorst Telefon: 0 40 / 20 96 51 57 E-Mail: restaurant@wolfs-junge.de Internet: www.wolfs-junge.de



Eine Frau mit Sinn für Tradition und Moderne: Gastgeberin Yoko Higashi garantiert exklusiven Genuss mit ihrem Thunfisch-Toro Bluefin, auf den sie sehr stolz ist.


YOSHI im Alsterhaus

Mit der RICHTIGEN Atemtechnik zum Erfolg

Y

oko Higashi ist eine bemerkenswerte Persönlichkeit mit vielen Talenten! Seit über fünf Jahrzehnten lebt und arbeitet die Japanerin in Deutschland – die Hälfte davon in Hamburg. Dort hat sie sich nach Ende ihrer aktiven Bühnenlaufbahn im weltberühmten Tanzensemble von Pina Bausch den Wunsch vom eigenen Sushi-Restaurant erfüllt. Ihr Ziel: den weltoffenen Hanseaten und deren Gästen ein Stück japanische Esskultur in Verbindung mit tradierten Werten, kulturellen Eigenheiten und dem Streben nach harmonischer Perfektion näherzubringen. Ein hoher Anspruch, an dem sie sich seitdem täglich misst, um immer besser zu werden. Anfangs im Restaurant „Shiawase“ (zu Deutsch Weltharmonie) und seit knapp zehn Jahren auf dem Dach des Alsterhauses im Restaurant Yoshi. Mit ihren fernöstlichen Lebensweisheiten sorgt Yoko Higashi nicht nur bei ihrem westlichen Publikum für überraschende Einblicke und Erkenntnisse, sondern konnte damit auch für sich selbst einen Teil des Weges zu ihrer ungewöhnlichen Karriere ebnen. „Bei allem im Leben kommt es auf das richtige Atmen an. Ob beim Tanzen, in der Malerei, beim Ikebana, einer Teezeremonie, oder beim Kochen: wer richtig atmet, wird Erfolg haben mit dem, was er tut“, davon ist die ausgebildete Tanz-Choreographin und IkebanaMeisterin fest überzeugt. Insbesondere bei der Sushi-Zubereitung käme es auf die perfekte Synchronisation von Atmung und Schneidetechnik an, sagt sie. Fisch, Fleisch und Gemüse würden erst damit ihren wahren Geschmack entfalten. Dass Yoko Higashis Sushi-Kreationen und Kaseiki-Menüs von außerordentlicher Qualität und Kreativität sind, bekommt die 74-Jährige immer wieder von ihren Gästen bestätigt. „Sie sagen, bei mir gäbe es das beste Sushi der Stadt und die Qualität wäre herausragend. Viele meiner Gäste begleiten mich bereits seit meinen Anfängen in Hamburg“, bestätigt sie mit einem etwas verlegenen Lächeln, aber nicht ohne

Ein kulinarisches Erlebnis für sich: bestes Sashimi von Thunfisch-Variationen (Thunfisch-Toro Bluefin) von einmaliger Frische und Qualität. Oder vegetarisch: Yasai-Futomaki, Gemüserolle.

Stolz. Schließlich arbeitet sie dafür jeden Tag hart – auch an sich selbst, denn Stillstand gibt es für die Wahlhamburgerin nicht. Die Küche des Yoshi schlägt einen köstlichen Bogen zwischen den authentischen Küchentraditionen Japans und modernen Interpretationen. Dabei ist es für die Gastgeberin selbstverständlich, dass nur absolut frische und beste Ware zum Einsatz kommt. Das gilt für den außerordentlich wertvollen Bluefin Thunfisch ebenso wie für Lachs in Spitzenqualität, den sie nur von ausgewählten Lieferanten bezieht. Exklusiven Fleischgenuss garantiert das Original Kobe Beef aus Japan, welches exklusiv von dort importiert wird. Für 2022 hat sich Yoko Higashi für ihre Gäste etwas ganz Besonderes überlegt: „Ich wer-

de Kobe-Steaks anbieten. Mariniert nach japanischer Manier mit Pfeffer und unserem selbst hergestellten Ponzu und gegrillt nach europäischer Art.“ Dass auch die Kultur im Yoshi einen festen Platz einnimmt, zeigt sich in den alljährlich stattfindenden Taiko-Gastspielen. In diesem Jahr sind sie für Ende Januar geplant. r YOSHI im Alsterhaus Gastgeberin: Yoko Higashi Alsterhaus 4. OG Eingang: Jungfernstieg 16 (12.00 – 20.00 Uhr), Poststraße 8, mit Lift (12.00 – 22.00 Uhr) D-20354 Hamburg Telefon: 0 40 / 36 09 99 99 E-Mail: info@yoshi-hamburg.de Internet: www.yoshi-hamburg.de Kreditkarten: Eurocard, Visa, Mastercard, American Express

A La Carte

59


Lantz Fenster & Türen

Einer der führenden Fenster-Spezialisten

F

enster sind wichtige Stilelemente eines Gebäudes und akzentuieren den Baustil. Sie sorgen für lichtdurchflutete Räume und schaffen eine behagliche und freundliche Atmosphäre. Ob Hotels, Ferienwohnungen, Reetdach-Häuser oder Luxusvillen – Fenster und Türen setzen die prägenden gestalterischen Akzente eines Gebäudes. Wer modernisiert oder neu baut, steht vor vielen wichtigen Entscheidungen. Hierzu gehört insbesondere auch die Auswahl neuer Fenster und Türen. Diese sind in der Regel eine Investition fürs Leben, bleiben sie doch häufig 30 Jahre oder länger im Haus. Umso wichtiger ist es, ausschließlich auf Qualität zu setzen. Das Unternehmen Lantz Fenster & Türen mit Hauptsitz in Trittau bei Hamburg produziert anspruchsvolle Fensterund Tür-Elemente seit mittlerweile 60 Jahren. Jörn Lantz mit Sohn Johannes samt

Team haben sich als Spezialisten einem hohen Qualitätsanspruch in puncto Produktion von hochwertigen Fenstern und Türen verschrieben. Das schätzt die anspruchsvolle Kundschaft genauso wie die persönliche Ansprache, individuelle Beratung, Planung bis zur fachgerechten Ausführung. „Bei uns kommt alles aus einer Hand. Dazu gehört auch der zuverlässige Service durch unser eigenes, kompetentes Montageteam“, erklärt Jörn Lantz. Nicht ohne Stolz blickt Lantz auf den namhaften Ruf des Unternehmens als größter Holzfenster-Hersteller in Schleswig-Holstein. Das Holz kaufen die Fenster-Spezialisten selber ein. „Fenster aus Hartholz strahlen Natürlichkeit aus und passen sich je nach Holzart und Design perfekt an die Fassade des Hauses an“, weiß Jörn Lantz. In der eigenen Lackiererei werden die Einzelteile vorher imprägniert und grundiert. Anschließend wird durch mehrfache Oberflächenbehandlung ein hoher Materialschutz erreicht. Der Auftraggeber darf sich zudem auf eine vielfältige Farbauswahl auch mit Trendfarben freuen. Das LantzTeam hat für jeden Architekturstil eine

Großflächige Sky-Frame-Fenster mit 20 mm Stulp sorgen für lichtdurchflutete Innenräume.

60

A La Carte

Vielzahl harmonisch angepasster Fenster, die dem Haus einen attraktiven Gesamteindruck verleihen. Bei einem Neubau kann ein Haus durch kreative Sonderformen der Fenster aus der breiten Masse hervorgehoben werden. Bei der Altbausanierung kommt es auf die möglichst stilechte Wiederherstellung eines unter Umständen denkmalgeschützten Hauses an. Ob LantzFenster und Türen für eine Luxusvilla oder charakteristische Fenster und Türen für Reetdachhäuser – Lantz produziert, liefert und montiert nach individuellen Wünschen. Angeboten werden im Portefeuille auch Stahlfenster von MHB. Für ein neues Raumerlebnis sorgen raumhohe Glasschiebetüren und Panoramafenster. „Sky Frame ist ein einzigartiges System für großfläch­ ige Schiebefenster, bei dem der umlaufende Rahmen bündig in Wand, Decke und Boden eingelassen werden kann.“ r

J. Lantz Fenster und Türen GmbH Geschäftsführer: Jörn Lantz Hamburger Straße 80, D-22946 Trittau Telefon: 0 41 54 / 84 30 - 0 E-Mail: lantz@lantz.de Internet: www.lantz.de



Sylt A

La Carte

Zum „Biikebrennen“ nach Sylt Für Liebhaber „der“ Insel ist der Winter eine der schönsten Zeiten auf Sylt, wenn die Touristenströme die Insel verlassen haben und sich der herbe Charme der Nordsee so richtig entfaltet. Eine ganz besondere Attraktion findet hier am 21. Februar statt, dann geht es heiß her auf der Insel, denn an diesem Tag feiern die Sylter das traditionelle „Biikebrennen“. Mit Pauken und Trompeten setzen sich Fackelzüge zu den Biiken der Insel in Bewegung. Dort wartet man gespannt auf den Aufruf „Tjen di Biiki ön!“. Ein Tusch, dann fliegt die erste Fackel ins Geäst. Kurze Zeit später stürzt die Tonne, die inmitten der Biike auf einem Pfahl thront, in die Flammen: Jetzt ist der Winter vertrieben! Grundlage der Holzhaufen sind die Weihnachtsbäume, die wochenlang in den Inselgemeinden aufgetürmt wurden. Anschließend wird in den Restaurants der Insel das traditionelle Biike-Gericht aufgetischt: Grünkohl „mit alles“.

© Sylt Marketing l Dominik Täuber

Te x t : G a b r i e l e I s r i n g h a u s e n , F o t o s : v o r g e s t e l l t e H o t e l s


J. Bresser/Shutterstock.com


Sylt-Tipps

A La Carte

Coast – Restaurant & Weinbar

Kreative Küche ungezwungen genieSSen Im Wintergarten des Coast sitzt man auch an Sylter Schietwetter-Tagen mitten in der Natur. Die kreativen Genussfreuden und die individuelle und wunderbar unkomplizierte Gastlichkeit ziehen hier das Publikum seit nun schon über zwölf Jahren in ihren Bann. Verantwortlich dafür sind der weltoffene und stets gut gelaunte Gastgeber Jan Hendrik Rose und sein perfekt eingespieltes Team. Dabei kommt Tobias Evers eine besondere Rolle zu. Schon seit 2009 ist der gebürtige Rheinländer für das hohe Niveau der Küche verantwortlich und wird augenscheinlich nicht müde, die Gäste immer wieder mit neuen Kreationen zu überraschen. So wurde die aktuelle Speisekarte dahingehend erweitert, dass immer auch eine vegane Vorspeise angeboten wird. r Coast · Restaurant & Weinbar, Gastgeber: Jan Hendrik Rose Stiindeelke 2, D-25980 Rantum / Sylt, Telefon: 0 46 51 / 15 51 E-Mail: info@restaurant-coast.de, Internet: www.restaurant-coast.de Hotel Duene

Charmantes Privathotel Es gibt Orte, die strahlen etwas Besonderes aus. Orte mit Kraft und Ruhe. Orte, von denen Urlauber träumen. Das Hotel Duene in der beschau­ lichen Idylle Rantums ist so ein Sehnsuchtsort. In das schmucke reetgedeckte Domizil, das zum ausgesuchten Portfolio der „Sehnsucht-Sylt“Adressen gehört, kann man sich zurückziehen, jenseits jeder Hotelstandards entspannen, abseits der ausgetretenen Touristenpfade erlebnis­ reiche Tage erleben und herrlich genießen. Denn wer nach der Anreise erschöpft, aber glücklich in das charmante Privathotel zwischen Düne und Meer einkehrt, taucht ein in eine unbeschwerte Wohlfühlwelt, in der sich das engagierte Gastgeber-Team von der ersten bis zur letzten Minute um die persönlichen Wünsche seiner Gäste kümmert. r Hotel Duene, Inhaber: Jan Hendrik Rose Stiindeelke 1, D-25980 Rantum/Sylt, Telefon: 0 46 51 / 16 60 E-Mail: info@hotel-duene.de, Internet: www.hotel-duene.de

Hotel 54° Nord

Genuss im Bistro Dock 2 Meerumschlungen mit einer unendlichen Dünenlandschaft und seinem berühmten Leuchtturm ist Hörnum Sylts sonniger Süden ein roman­ tisches Fleckchen Insel, das sich seinen ursprünglichen Charakter bewahrt hat. An diesem Sehnsuchtsort lädt Annika Evers in ein bezauberndes Privatdomizil ein – das Hotel 54° Nord. Das wohl älteste Haus des Ortes war einst in Besitz der HAPAG-Reederei und begeistert seit seiner Hotel-Eröffnung 2013 mit einer modernen Architektur, deren vereinzelte Elemente dennoch hier und da an vergangene Zeiten erinnern. Es ist ein Refugium für Menschen, die entspannte Urlaubstage abseits jeder Hektik verbringen möchten. Die wunderschönen Zimmer des LifestyleHotels verfügen zum Teil über einen Balkon oder eine Terrasse. r Hotel 54° Nord, Gastgeberin: Annika Evers Strandstraße 2, D-25997 Hörnum / Sylt, Telefon: 0 46 51 / 44 91 70 E-Mail: info@hotel54gradnord.de, Internet: www.hotel54gradnord.de

64

A La Carte


Restaurant Kai3

Sterngekrönte Aromenreisen Dass im Fünf-Sterne-Superior Budersand Hotel – Golf & Spa –Sylt die hochgesteckten Visionen von Budersand-Inhaberin Claudia Ebert auf Weltklasseniveau verwirklicht worden sind, beweist nicht nur die stetige steigende Zahl begeisterter „Wiederholungstäter“, sondern auch die unendliche Liste hochkarätiger Auszeichnungen und zwar für alle Bereiche. Natürlich macht die Kulinarik da keine Ausnahme. Denn über dem Gourmetrestaurant KAI3 strahlt ein Michelin-Stern. KAI3-Küchenchef Felix Gabel, der in diesem Jahr auch die Verantwortung für die gesamte Budersand-Kulinarik übernommen hat, und sein ambitioniertes Team kochen unter dem Motto „Nordic Fusion“ und verbinden mit kreativem Kopf und sicherer Hand regionale Zutaten mit erlesenen Aromen. r Restaurant Kai3, Küchenchef: Felix Gabel Am Kai 3, D-25997 Hörnum / Sylt, Telefon: 0 46 51 / 46 07-0 E-Mail: hotel@budersand.de, Internet: www.budersand.de Landhaus Severin*s Morsum Kliff

Luxuriöser Kraftort

© Axel Steinbach

Morsum, dieses kleine Dörfchen im Osten von Sylt, inmitten einer einzigartigen Heide- und Dünenlandschaft gelegen, bereichert die Insel seit nunmehr fünf Jahren um ein besonders bezauberndes Domizil – das Landhaus Severin*s Morsum Kliff! Weit weg vom touristischen Trubel erwartet Ruhesuchende, Naturliebhaber und kulinarische Genuss­ menschen hier ein Kleinod voller Behaglichkeit und Sinnesfreuden. Wer durch die schöne Sprossentür tritt, freut sich über das herzliche Willkommen, das der Gastgeber Olaf Paulat jedem Reisenden entgegenbringt. Das kleine, aber feine Hideaway bietet moderne, gemütliche Landhauszimmer, die die Natur sinnbildlich ins Haus holen. Helle Hölzer treffen auf Designer-Möbel im Hamptons-Style, edler Stoff auf Naturstein. r Landhaus Severin*s Morsum Kliff, Gastgeber: Olaf Paulat Nösistig 13, D-25980 Morsum/Sylt, Telefon: 0 46 51 / 46 06 88-0 E-Mail: info@www.landhaus-severins.de, Internet: www.landhaus-severins.de

Landhaus Stricker

20 Jahre Gastlichkeit aus Leidenschaft Das Fünf-Sterne-Superior-Hotel Landhaus Stricker gehört seit 20 Jahren zu den absoluten Top-Adressen der Insel. Es bietet alles, was sich anspruchsvolle Reisende an luxuriöser Hotel- und Wohnkultur nur wünschen können: 38 komfortable Zimmer und exklusive Suiten, in denen das individuelle Wohlgefühl des Gastes im Mittelpunkt steht. Dieses besondere und einfach „andere“ Landhaus Stricker-Wohlgefühl setzt sich auch im 2018 komplett neu gestalteten Spa-Bereich fort. Mit seinem exklusiven Club-Charakter, den man beim Relaxen in der Wellness-Lounge mit Kaminfeuer ebenso erlebt wie beim Training im First Class-Fitnessraum, beim Schwitzen in der Fass-Sauna am Teich im Garten oder beim Schwimmen im großen Pool, setzt es neue Akzente auf Sylt. r Landhaus Stricker, Gastgeber: Holger Bodendorf Boy-Nielsen-Straße 10, D-25980 Tinnum / Sylt, Telefon: 0 46 51 / 8 89 90 E-Mail: info@landhaus-stricker.de, Internet: www.landhaus-stricker.de

A La Carte

65


Sylt-Tipps

A La Carte

Hotel Sylter Zollhaus & Restaurant Altes Zollhaus

Schöner urlauben in Westerland Seit vielen Jahren steht das Unternehmen Höpershof für die maß­ geschneiderten Wohn- und Einrichtungskonzepte von Susanne und Oliver Suchy. Neben ihrer Leidenschaft für individuelle Interieurs sind die international erfolgreichen Inneneinrichter passionierte Sylt-Lieb­ haber. Eine Liebe, die in ihrem Suiten-Hotel Sylter Zollhaus überall spürbar ist. Denn nur wenige Meter vom Strand und von den Westerländer Shopping­adressen entfernt, fügen sich die beiden Leidenschaften des Kreativduos zu einer wunderbar entspannenden Urlaubswelt zusammen. Das beweist schon der erste Blick in eine der sieben ThemenSuiten, deren klangvolle Namen wie Malediven oder Mauritius genau das halten, was sie versprechen. r Hotel Sylter Zollhaus & Restaurant Altes Zollhaus Boysenstraße 16, D-25980 Westerland / Sylt, Telefon Hotel: 0 46 51 / 66 95 Restaurant: 0 46 51 / 44 94 43, Internet: www.hoepershof-sylt.de Höpershof Sylt

Exklusive Feriendomizile Sylt einmal ganz privat zu erleben, ohne dabei auf den gewohnten Luxus und ein stilvolles Ambiente zu verzichten, davon träumen besonders anspruchsvolle Sylturlauber. Für die Erfüllung dieses Traumes bieten Susanne und Oliver Suchy ausgesuchte Feriendomizile in den schönsten Lagen von Westerland, Rantum, Hörnum und Keitum. Egal, ob kusche­ liges Appartement für zwei, großzügige Ferienwohnungen für Familien oder luxuriöse Häuser für den Urlaub mit der Großfamilie oder mit Freunden – jedes Höpershof Sylt-Objekt präsentiert sich als individuelle und exklusive Wohlfühloase, deren Interieurs die stilsichere Handschrift der beiden erfolgreichen Interieur-Experten tragen und in Bezug auf Lage, hochwertigste Ausstattung und Komfort alle Wünsche erfüllen. r Höpershof Sylt Boysenstraße 16, D-25980 Westerland/Sylt, Telefon: 0 46 51 / 66 95 E-Mail: info@hoepershof-sylt.de, Internet: www.hoepershof-sylt.de

D & A Ferienvermietung

Aus Passion für den Traumurlaub Wie schon in den Jahren davor rangiert Deutschland auch in diesem Jahr auf der Urlaubshitliste ganz weit oben. Absoluter Top-Wunschkandidat ist und bleibt jedoch die Nordseeinsel Sylt. Und jeder, der schon einmal ein paar Tage auf der „Königin der Nordsee“ verbracht hat, weiß sofort warum. Denn die Symbiose aus Natur pur und Lifestyle-Hotspot sucht ihresgleichen und besitzt ein extrem hohes Suchtpotenzial. Und so gibt es wohl niemanden, der nicht schon einmal davon geträumt hat, auf Sylt einen ganz besonderen Urlaub zu verbringen. Am liebsten in einem der schmucken und luxuriösen Häuser, die es überall auf der Insel zu bestaunen gibt. Eine vielseitige Auswahl der schönsten Miet-Domizile findet man bei dem Sylt-Experten der D & A Ferienvermietung. r D & A Ferienvermietung GmbH Keitumer Chaussee 18, D-25980 Westerland / Sylt, Tel.: 0 46 51 / 8 35 97 10 E-Mail: info@sylt-vermietung-da.de, Internet: www.sylt-ferien-vermietung.de

66

A La Carte


A La Carte

67


Ruhrgebiet A

00

A La Carte

Parkhotel Herne

La Carte


„Tief im Westen“ unterwegs im

Ruhrgebiet Längst hat sich das Ruhrgebiet mit einer Vielzahl von Freizeitund Naherholungsmöglichkeiten, eindrucksvollen Zeugen der Industriearchitektur und einer vielschichtigen Kulturszene als beliebte Tourismusregion etabliert. Mit zahlreichen Sternerestaurants, szenigen Lokalen, Gourmet-Meilen und Restaurants mit international geprägter Küche ist die Region um Ruhr und Emscher darüber hinaus ein kulinarischer Anziehungspunkt für Genießer. Passend zum Höhenf lug des Tourismus erfreut sich auch die lebendige Hotellandschaft anhaltender Beliebtheit.

Te x t : G a b r i e l e I s r i n g h a u s e n , G u n d u l a L u i g - R u n g e , B e r n d Te i c h g r ä b e r Fo t o s : v o r g e s t e l l t e H o t e l s


Von Wassergräben umflossen, inmitten der Unteren Kettwiger Ruhraue am Rande der Stadt Essen, zeigt sich das Schloss Hugenpoet als ein elegantes Refugium.

70

A La Carte

SchloSShotel Hugenpoet

Feine Kulinarik im historischen Ambiente

I

nmitten der Unteren Kettwiger Ruhraue und nur unweit der Messestädte Düsseldorf und Essen gelegen, eröff-

net sich dem Liebhaber von Schlosshotels ein veritables Juwel. Schon Helmut Kohl, Peter Ustinov und Senta Berger wussten die aristokratisch anmutenden Ambiancen zu schätzen. Heute zeigt sich das prachtvolle Erbstück des Freiherrn von Fürstenberg als ein elegantes Refugium mit Grandezza und Stil. Hier kann man bei allem modernen Hotelkomfort ausspannen und sich von den „guten Geis-


tern“ des Hauses liebevoll umsorgt und zu Hause auf Zeit fühlen. Hinreichend mit den Vorzügen des Hotels vertraut ist die Direktorin Vivian-Jessica Schiller, die seit 1998 eng mit dem Haus verbunden ist und dort eine Reihe von Stationen durchlaufen hat. Als wichtiges Standbein rückt sie das Schlosshotel als HochzeitsLocation in den Fokus. „Wir richten ab Mitte April bis Ende Oktober, meist am Wochenende Hochzeiten aus. Manchmal auch zwei oder drei an einem Tag, denn wir haben unterschiedliche Salons und Säle“, so Vivian-Jessica Schiller. Dem Gast erschließt sich nach Betreten des Hotels sofort eine Fülle an beeindruckenden Details – angefangen vom Treppenhaus mit schwarz-weißem Mar-

mor bis zu den Festsälen, teilweise mit Leuchter aus Murano-Glas an den prunkvollen Stuckdecken. Den Räumlichkeiten eines Schlosses würdig, kann man in den 18 ausgesucht feinen Zimmern wohnen und auch in den weiteren 17 Zimmern und Suiten in der Remise und im Torhaus fürstlich „residieren“. Dazu kommt ein Refugium in der Vorburg des Schlosses, Villa Türmchen genannt, und mit einem eigenen Kamin, Terrasse und einem großzügigen Wohn- und Schlafbereich ideal für längere Aufenthalte. Auch Anhänger feiner Genüsse fühlen sich in Essens schönstem Wasserschloss besonders wohl. Zwischen Kochtöpfen und anderen Gerätschaften läuft Dominik Schab im Restaurant HUGENpöttchen in

der Remise zur Höchstform auf. Schön, dass er den Kontakt zu den umliegenden Höfen sorgsam pflegt und auch das Beste frisch vom Marktplatz Einzug in seine saisonale Küche hält. Auf der Haut gebratener Schellfisch mit Pfifferlingsrisotto, Wiener Schnitzel mit lauwarmem Kartoffel-Radieschen-Salat oder die rosa gebratene Flanke und geschmorte Backe vom Weiderind mehren in ihrer Qualität und Geschmacksgüte den guten Ruf des Restaurants. Noch attraktiver wird die gastronomische Performance von „Hugenpoet“ mit der Eröffnung des neuen SchlossRestaurants im Januar, in dem Tradition und Moderne in puncto Kulinarik und Ambiente zu einem harmonischen Ganzen zusammenfließen − adäquat umschmeichelt von edlen Tropfen auf der Weinkarte mit Schwerpunkt bei jungen deutschen Winzern mit Potenzial. Sehr schön auch die „BARonie“ als Treffpunkt vor dem Essen oder danach, vor dem Theater oder danach. Ein Refugium für jeden Anlass und jede Jahreszeit eben! r

Schlosshotel Hugenpoet Direktorin: Vivian-Jessica Schiller August-Thyssen-Straße 51 D-45219 Essen-Kettwig Telefon: 0 20 54 / 1 20 40 E-Mail: info@hugenpoet.de Internet: www.hugenpoet.de

A La Carte

71


Restaurant an der Volme

In diesem Team steckt GastroErfahrung

H

agen – rund 189 000 Einwohner, an der Grenze zwischen Ruhrgebiet und Sauerland gelegen und hübsch eingebettet von Wäldern, Seen und Flüssen. Die für die einzige staatliche Fernuniversität Deutschlands bekannte Stadt ist auch Heimat von Karin und Ulrich Hoppmann. Beide sind engagierte und herzliche Gastgeber im Restaurant an der Volme, das die perfekte Bühne für wohltuende Gastlichkeit und gelungene kulinarische Aufführungen im stilvollen Wohlfühlambiente bietet. Auch die feine Tischkultur mit Tischdecken, schönen Servietten und jahreszeitlich abgestimmter Dekoration signalisiert, dass man bei den Hoppmanns atmosphärisch und kulinarisch bestens versorgt ist. „Unsere ehrliche, saisonale Küche hat viele Facetten und erschließt unseren Gästen breit gefächerte Geschmackshorizonte“, betont Ulrich Hoppmann. Die will er zusammen mit seiner Frau Karin den Gästen auch servieren. Kenner des Hauses denken unwillkürlich an die traditionellen Gerichte auf der Karte, an saftige Steaks vom US-Rind, an Köstlichkeiten

72

A La Carte

Feine Tisch- und Glaskultur signalisiert, dass man im Restaurant an der Volme gut speisen kann.

aus Fluss und Meer. „Lust auf Lamm“ gehört ebenfalls zur Hoppmann-Küche wie „Kalb von seiner besten Seite“, Klassiker für Kids und vegetarische Gerichte. Bereichert werden die Gaumenfreunden je nach Jahreszeit von Spargel-Spezialitäten im Frühling, Wildgerichten und frischen Pfifferlingen im Herbst. Ganzjährig ein Hit ist die knusprig gebratene halbe Ente. Den Grundstein für die Qualität der hochwertigen Zutaten legt Uli Hoppmann mit dem Besuch des Großmarktes, zu dem es ihn mehrmals die Woche zieht. Hier prüft er die Qualität und Frische der tagesfrischen Markt-Produkte, die sodann für seine rein deutschen Zubereitungen mit

handwerklicher Sorgfalt in der Küche veredelt werden. Für den schnellen, unkomplizierten Genuss unter der Woche lohnt ein Blick auf die Mittagskarte. r

Restaurant an der Volme Inhaber: Karin und Ulrich Hoppmann Rathausstraße 30 / Ecke Elbersufer D-58095 Hagen Telefon: 0 23 31/ 58 60 91 Telefax: 0 23 31/ 97 19 37 E-Mail: post@restaurant-an-der-volme.de Internet: www.restaurant-an-der-volme.de Öffnungszeiten Küche: 11.30 – 14.30 Uhr und 17.30 – 21.00 Uhr, Ruhetag: Mittwoch Kreditkarten: EC-Karte


Mintrops StadtHotel Margarethenhöhe

In privilegierter Lage zum Tagen und Genießen

D

as Mintrops StadtHotel Margarethenhöhe in Essen ist geradezu ein Musterbeispiel, wie man einen ehemaligen Gasthof mit Geschichte zu einem exklusiven Vier-Sterne-Hotel am Puls der Zeit umbaut und dabei die Harmonie zwischen Alt und Neu erhält. Der vom Essener Hotelierpaar Maria und Harald Mintrop ausgeführte Brückenschlag ist so zeitgemäß, dass sich in diesem städtischen Refugium neben Geschäftsleuten und Tagungsgästen auch Kulturreisende und Genießer besonders wohlfühlen. Mittlerweile ist auch ihr Sohn Moritz mit Gesellschafter und Geschäftsführer. Die Lage könnte besser und zentraler nicht sein. Nur wenige Minuten vom Szeneviertel Rüttenscheid in der unerwartet ruhigen Gartenstadt Margarethenhöhe nahe dem aktiven Zentrum von Essen eröffnet sich im Hotel eine Welt mit Wohlfühlatmosphäre. Großzügige Räume und Bäder, schöne Stoffe, Kunstgegenstände, Natursteine und individuell gefertigte Möbel zeugen in den 42 farblich unterschiedlichen Zimmern, davon einige mit eigener Terrasse oder Balkon, vom stilsicheren Gespür für Innenarchitektur. Zum stimmigen Gesamtkonzept gehört

auch das Restaurant „M“ mit seiner anspruchsvollen Küche für Feinschmecker. Küchenchef Stephan Kneucker und sein Team zaubern mit kreativem Kopf und sicherer Hand zeitgemäße Gerichte auf den Teller, die den Genussbogen von regional bis international spannen. Dabei sind es sorgfältig ausgewählte Produkte wert, zu Köstlichkeiten auf der Karte veredelt zu werden. Erstklassige Zutaten kommen aus saisonalem und regionalem Anbau, Fleisch und Fisch aus ausgesuchten Zuchtbetrieben. Das Gemüse und die Salate stammen überwiegend, je nach Jah-

Das 42-Zimmer-Hotel wurde mehrfach ausgezeichnet und gehört mit zu den führenden Tagungshotels in Deutschland.

reszeit, aus dem eigenen Hotelgarten ohne Einsatz von Chemie. Eigene Bienen sammeln zudem fleißig für den hauseigenen Honig. Schön auch, dass man Mitglied bei Bioland ist und von einer Kontrollstelle für ökologisch erzeugte Lebensmittel geprüft wird. Medaillon vom geangelten Steinbutt mit Kürbis in Texturen, Kernöl, Tomaten-Vanille-Sud und glasierte Kartoffel oder Hirschröllchen sous vide mit Bio-Ziegenbrie, Wachholderschinken, Johannisbeeren, Brokkoli und Semmelschnitte sind Auszüge aus dem mehrgängigen Menü „Restaurantkarussel“. Auch für Tagungen bietet das Hotel den perfekten Rahmen. Mehrfach wurde das Domizil deutschlandweit ausgezeichnet. Es gehört seit mehr als zehn Jahren ununterbrochen zu den zehn besten Tagungshotels Deutschlands. r Mintrops StadtHotel Margarethenhöhe Inhaber: Maria und Harald Mintrop Gesellschafter und Geschäftsführer: Moritz Mintrop, Hotel Manager: Sven Cepon Steile Str. 46, D-45149 Essen Telefon: 02 01 / 43 86 0 Telefax: 02 01 / 43 86 100 E-Mail: info@stadt.mm-hotels.de Internet: www.hotel-margarethenhoehe.de Öffnungszeiten Küche: 12.00 – 14.00 Uhr, 14.30 – 18.00 Uhr kleine Karte, 18.00 – 22.45 Uhr

A La Carte

73


74

A La Carte


Hernes erstes Haus am Platz

E

s gehört zu Herne wie das LWL-Museum für Archäologie, die Schlosskapelle oder das Schloss Strünkede. Nicht von ungefähr wird das Parkhotel Herne als erstes Haus am Platz genannt. Wie der Name es bereits anklingen lässt, liegt das Vier-Sterne-Hotel ruhig und idyllisch direkt im Stadtgarten Herne, eine schön eingewachsene Parkanlage nahe der Innenstadt. Genau der richtige Standort also für den immobilen Charakter des Hotels. Schon vor mehr als 120 Jahren beeindruckte das Haus mit seiner repräsentativen Gründerzeit-Architektur und großzügigen Gasträumen und entwickelte sich im Laufe der Jahre schnell zu einem gesellschaftlichen Mittelpunkt. Auch heute können Städtereisende, Geschäftsleute und Genießer sich nicht des Wunsches verwehren, hier einmal

einkehren zu wollen. „Gezielte Investitionen flossen in den letzten Jahren in die bauliche Runderneuerung des Hotels. „Wir haben die Zahl der Gästezimmer von 62 auf 71 erweitert, und auch teilweise neue Bäder, Betten und neues Mobiliar erhöhen den Wohnkomfort. Zudem erstrahlt das Gourmet-Restaurant seit zwei Jahren im neuen Glanz“, erklärt Direktor Hendrik van Dillen, der das Haus mit viel Engagement und einem Koffer voller Ideen gut auf Kurs hält. „Wohlfühl-Atmosphäre, höhere Kulinarik, logieren und arbeiten in der grünen Lunge mitten in der City – dafür steht das Parkhotel.“ Den feinen Schliff für sein Wirken als Gastgeber holte sich Confrère Jan Hendrik van Dillen mit einer Ausbildung zum Hotelfachmann im Münsterland, bevor es ihn nach Wien zog. Dort war er acht Jahre lang Direktor im Fünf-Sterne-Hotel Palais Coburg, um danach bis Mitte 2016 als General Manager auf dem Aida-Kreuzfahrtschiff „anzuheuern“. So wie es sich für ein Vier-Sterne-Hotel dieser Kategorie gehört, steht im Parkhotel das Gourmet-Restaurant Gute Stube

In der Kochschule entführt Küchenchef Thorsten Brodal in die Geheimnisse seiner Kochkunst. als Herzstück im Fokus der Gastronomie. Küchenchef Thorsten Brodal und sein Team haben sich der gehobenen Esskultur im Zeichen der französischen Küche verschrieben. Neben der Qualität der Speisen trägt die Tisch- und Glaskultur sowie ein exzellenter Service unter Leitung von

Fotos: © Sebastian Drolshagen (3)

Parkhotel Herne

A La Carte

75


Hält sein Parkhotel Herne gut auf Kurs: Gastgeber Jan Hendrik van Dillen mit seinem LabradorWeimaraner-Mischling Anton. Nadine Briese dazu bei, dass man die Ambition, in „Sternenähe“ zu rücken, nicht aus den Augen verliert. Verarbeitet in der Küche werden frische und qualitativ hochwertige Produkte mit regionaler und internationaler Provenienz. Das Ergebnis: moderne und leichte Kreationen. Den Auftakt eines mehrgängigen Menüs macht gebeizter Seesaibling mit Kopfsalat-Paprika-Emulsion und ImperialKaviar, gefolgt von Adlerfisch mit Sauce Bourride, Blumenkohl und Quinoa. Flan von der Gänseleber wird von Spitzkohlcreme, Marone und Pancetta begleitet. Butterzart zergeht der Rehrücken mit

76

A La Carte

Maitake Pilzkruste und Gewürzjus auf der Zunge, dazu confierte Petersilienwurzel, Cashew-Creme und Moosbeere. Oder doch lieber die Geschmacksgüte eines Schwarzfederhuhns mit Herbsttrüffel, Erdartischocke und Perlzwiebel genießen? Käse vom Affineur Waltmann aus Erlangen gelangt auf dem Käsewagen zum Feinschmecker. „Süßschnäbel“ schwören auf das Röllchen von Gewürzorangengelee, zweierlei Creme, RotweinHonigsud, Zwetschgensorbet und Kumquats. Sehr schön auch die Praline von der Tonkabohne mit Valrhona-Opalys, Brombeere, Haselnussbiskuit und Dulce

de leche. Dazu die Weinkarte mit Schwerpunkt auf Weinen aus der Neuen Welt, wobei Paradewinzer ebenso gelistet sind wie Newcomer mit Potenzial. Urgemütlich geht es im „Stübchen“ zu. Hier gelangt ein Wiener Kalbsschnitzel ebenso auf den Teller wie Züricher Kalbsgeschnetzeltes oder Rinderfilet vom Simmentaler Fleckvieh. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, der kann Thorsten Brodal in seiner Kochschule ganz genau auf die Finger schauen und dabei die Geheimnisse seines kochkünstlerischen Wirkens nachvollziehen. Und das Beste zum Schluss: Für Restaurantbesucher und Hotelgäste stehen 80 kostenfreie Parkplätze direkt vor der Haustür zur Verfügung. r Parkhotel Herne Gastgeber: Jan Hendrik van Dillen Schaeferstraße 109/111, D-44623 Herne Tel.: 0 23 23 / 9 55-0, Fax: 0 23 23 / 9 55-222 E-Mail: rezeption@parkhotel-herne.de Internet: www.parkhotel-herne.de Öffnungszeiten Gourmet-Restaurant Gute Stube: Dienstag bis Sonntag 18.00 – 23.00 Uhr, Ruhetag: Montag, Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte Öffnungszeiten „Stübchen“: Montag bis Sonntag: 17.00 – 24.00 Uhr, Küche ab 18.00 Uhr



Hat sich einen Stern vom MichelinHimmel gepflückt. Dirk Grammon mehrt fleißig den guten Ruf seines gleichnamigen Restaurants.

Grammons Restaurant & Weinbar

Der Star ist das Produkt

F

ast jeder Koch spielt mit dem Gedanken, sich nach Lehr- und Wanderjahren mit einem eigenen Restaurant vielleicht einmal selbstständig zu machen. Doch nur wenige schaffen die erfolgreiche Existenzgründung.

Dirk Grammon hatte schon als JungKoch ein Restaurant. Mit 21 Jahren legte er einen kometenhaften Aufstieg hin, war unter den 15 besten Köchen in NordrheinWestfalen. Weitere Stationen folgten. Nun hat er mit seinem Restaurant & Weinbar „Grammons“ in Dortmund-Brackel seinem kochkünstlerischen Werdegang sozusagen die Krone aufgesetzt und sich einen Stern vom Michelin-Himmel gepflückt.

Wer im stilvollen Ambiente des Restaurants Platz nimmt, darf sich auf eine moderne französische Küche freuen, die die Gourmet-Experten vom Michelin mit einem Stern auszeichnen. Was auf den Teller kommt ist alles wohlüberlegt. Die Küche verfolgt eine klare Linie, legt viel Wert auf die Qualität der hochwertigen Ausgangsprodukte. „Getreu dem Motto die Produkte sind die Stars“, so Dirk Grammon. Der Herdkünstler führt alles was schmeckt filigran zusammen, dabei gestaltet er seine Gerichte stilgemäß, quasi wie ein Kunsthandwerker. Dabei ist es unerheblich, ob es die Forelle aus dem Sauerland, der Steinbutt und Hummer aus der Bretagne, die Jakobsmuschel aus Schottland, das Wild aus der Region, das Lamm aus der Eifel oder das Rind aus Australien, der USA oder aus Deutschland ist. „Die Einflüsse der Gerichte sind keinesfalls festgeschrieben. Es können französische oder italienische Einflüsse sein, genauso wie deutsche oder japanische. Alles was Produkt und Gericht hilft, sich in bestmöglicher Form zu präsentieren – das ist unser Credo“, erklärt Dirk Grammon. Erst komplett werden die kulinarischen Schwelgereien durch die Weinempfehlung von Sommelier Peter Jakob, der aus der rund 150 Positionen umfassenden Weinkarte mit klarer, eigener Handschrift immer den fair kalkulierten, passenden Tropfen zu empfehlen weiß. Neben den Köstlichkeiten in der „Sterneklasse“ kann man ganz locker ohne viel Chi-Chi in der angrenzenden Weinbar sein Pils oder edlen Tropfen trinken und dazu kleine Köstlichkeiten genießen. „Ob zum süffigen Nachmittagsgläschen, zum After-Work-Drink oder zum LangenAbend-Plausch – unsere Weinbar ist auf alle individuellen Präferenzen der Gäste ausgerichtet“, sagt Dirk Grammon. Der Mann kennt das Geheimnis erfolgreicher Gastronomie! r Grammons Restaurant & Weinbar Gastgeber: Dirk Grammon Wieckesweg 29, D-44309 Dortmund Telefon: 02 31 / 93 14 44 65 info@grammons.de, www.grammons.de Öffnungszeiten: Mittwoch: ab 18.00 Uhr Donnerstag: 12.00 Uhr und ab 18.00 Uhr Freitag: ab 18.00 Uhr Samstag: ab 18.00 Uhr

78

A La Carte


„Das Hoesch“ präsentiert sich cool, hip und in zeitgemäßer Eleganz – Industrieromantik von ihrer schönsten Seite!

Restaurant Das Hoesch

Kulinarischer Hotspot auf Phoenix-West in Dortmund

W

o früher Stahl verarbeitet und aus dem Henkelmann gegessen wurde, genießen die Menschen heute ein Naherholungsgebiet mit viel Grün, plätschernden Kaskaden und einer Kulinarik vom Feinsten. Im September 2020 öffnete auf dem Gelände des ehemaligen Hochofenwerkes PhoenixWest das Restaurant „Das Hoesch“ seine Türen. Von außen weckt das neue rote Backsteingebäude Erinnerungen an vergangene Zeiten. Innen vereinen sich Restaurant und Bistro-Bar zu einem attraktiven, modernen Ganzen. „Das Hoesch“ präsentiert sich cool, hip und in zeitgemäßer Eleganz – Industrieromantik von ihrer schönsten Seite! Spektakulär ist der Blick nach draußen auf den historischen Hochofen. „Es war uns wichtig, einen Ort des Genusses und der Optik zu schaffen. Jeder Besuch soll für den Gast ein Erlebnis sein. Unser Team um Alexandra Groß ist jung, kompetent und brennt für alles, was wir hier tun“, erklären die Geschäftsführer Ben Blume und Thorben Zitt. Aber im Mittelpunkt steht natürlich die Küche. Für sie ist Stefanie Hansel verantwortlich. Gemeinsam mit ihrer Kochbrigade bringt die junge Küchenchefin opulente, fantasievoll gestaltete Teller auf den Tisch.

In ihrer Küche werden nur die besten Lebensmittel von überwiegend regionalen Bauern und Produzenten handwerklich perfekt verarbeitet. Ein Blick auf die Speisekarte weckt die Vorfreude, sich ein vorzügliches Menü aus regionalen und internationalen Gerichten zusammenzustellen. Den Auftakt macht in der kalten Jahreszeit vielleicht eine wärmende Steinpilz-Consommé mit gefüllter Teigtasche. Die Roulade vom Schwarzfederhuhn verwöhnt den Gaumen ebenso wie die beschwipste Ente, die einen kräftigen Schluck aus der Portweinflasche genommen hat. Perfekt das angebotene Dry Aged – oder auch das Black Angus Filet. Verführerisch setzt ein Schoko-Trio aus weißem und dunklem Schokomousse mit Brownies, salzigem Karamell und Krokant den himmlisch-leckeren Abschluss-

punkt. Selbstverständlich finden auch Vegetarier oder Veganer ihr ganz persönliches Lieblingsgericht – ein Grünes Curry Risotto zum Beispiel oder eine VeggieRoulade. Zu allen Gerichten weiß Sommelier Jens Klumbis die passenden Weine zu empfehlen. „Wir sind glücklich, dass unser Hoesch bei den Gästen so gut angenommen wird“, freut sich die charmante Gastgeberin Alexandra Groß. r Restaurant Das Hoesch Gastgeberin: Alexandra Groß Geschäftsführer: Ben Blume, Thorben Zitt Phoenixplatz 3, D-44263 Dortmund Telefon: 02 31 / 70 08 88 88 E-Mail: info@das-hoesch.restaurant Internet: www.das-hoesch.restaurant Öffnungszeiten: Mo. bis Sa. 17.00 – 23.00 Uhr, So. 16.00 – 22.00 Uhr Online-Shop / Hauseigene Liköre

A La Carte

79


GOP Varieté-Theater Essen

Unterhaltungsmagnet im Ruhrgebiet

V

iele von uns kennen die Zauberwelt des Varieté nur aus Film und Fernsehen. Diese Kunstform entstand Ende des 19. Jahrhunderts und trat einen jahrzehntelangen Siegeszug über die Unterhaltungsbühnen der europäischen Metropolen an. Mit einer Mischung aus Zirkus, Kabarett und Music-Hall wurde das Varieté zum Inbegriff des Entertainments. Seit 25 Jahren zeigt sich das GOP VarietéTheater Essen als moderner Unterhaltungsmagnet im Ruhrgebiet. Ein Ort, der mit zweimonatlich wechselnden, faszinierenden Shows, herzlichem Service, kulinarischen Highlights und traumhaftem Ambiente für nachhaltige Erlebnisse steht. Mit viel Leidenschaft zeigen die internationalen Ausnahmekünstler alle Facetten zeitgenössischer Varieté-Kunst. Verbunden mit der kulinarischen Genussvielfalt wird jeder Besuch zu einem Erlebnis für alle Sinne! Ein Event, das wie gemacht ist für Menschen, die es lieben auszugehen und dabei Wert auf eine hervorragende Küche und stilvolles Ambiente legen. Das Essener Varieté-Theater ist eine von sieben Spielstätten der GOP Entertain-

80

A La Carte

ment-Group, die jährlich mehr als 800000 Gäste begeistert. Damit ist die GOP Entertainment-Group Europas größtes Varieté-Unternehmen, Marktführer in Deutschland und entscheidender Impulsgeber für die gesamte Varieté-Szene. Weltklasse-Artisten und Entertainer berühren die Herzen und verführen die Sinne. Regelmäßig wechselt das Show-Programm und mit ihm das internationale Ensemble. Innovative Akrobatik, verblüffende Magie, schräger Humor und sensationelle Effekte – all das macht den Besuch im GOP Varieté-Theater einmalig. Das GOP Varieté-Theater sorgt auch vor oder nach dem Varieté-Besuch für ein stimmungsvolles Event: Auf Wunsch genießen Gäste die Kreationen der hauseigenen Küche und lassen sich im Restaurant Leander oder im stilvollen Ambiente des Theaters von herzlichen Gastgebern umsorgen. Das Team um Küchenchef Tim Hülsewiesche arrangiert liebevoll kreierte Menüs und verwöhnt mit kulinarischer Raffinesse. Ob mit Freunden, der ganzen Familie oder zu zweit, ob Kaffee und Kuchen oder Menü, ob am Nachmittag oder Abend, ob reiner Showbesuch oder ein erholsamer Urlaub vom Alltag mit Übernachtung in einem GOP-Partnerhotel. Mit Spannung darf man jetzt schon auf das neue GOP-Programm „NEO − Zukunft heute“ vom 13. Januar bis 6. März 2022 blicken. Das Neue besitzt so viele Aspekte. Es ist bahnbrechend, zukunftswei-

send, frech, aufrüttelnd, manchmal schrill und grenzüberschreitend. Oder aber, es präsentiert Klassisches in neuem Gewand. Immer aber verströmt „Neo“ diesen prickelnden Frischekick, dem sich keiner entziehen kann. Die gleichnamige GOP-Show serviert seinem Publikum all diese Facetten neu: Zu Gast sind die großen Entdeckungen der Festivals und Zirkusschulen dieser Welt. Und Künstler, die noch jung sind an Jahren, sich aber bereits die großen Medaillen der internationalen Bühnenkunst verdient haben. Darunter die „Togni-Brothers“, die das Können italienischer Artistenfamilien in eine neue Ära tragen. Entdeckt vom GOP und eine echte Bühnensensation. Gekrönt wird das Spektakel von frischer Live-Musik, den maßgeschneiderten Kompositionen des Musikallrounders Holger Dieffendahl. Wahnsinns-Acts, Live-Musik… Was fehlt diesem GOP-Newcomer-Format denn noch? Genau. Ein charismatischer Gastgeber. Idealbesetzung für diese Rolle ist Martin Quilitz, er verströmt Souveränität, Witz und Schlagfertigkeit in perfekter Dosierung. Mit einem Hauch väterlicher Gelassenheit macht er den temperamentvollen NeoCocktail zu einem Hochgenuss. r GOP Varieté Essen Rottstraße 30, D-45127 Essen Telefon: 02 01 / 2 47 93-93 Telefax: 02 01 / 2 47 93-94 E-Mail: info-essen@variete.de Internet: www.variete.de


Fotos (2): ©Thomas Wolf

Faszinierender Blickfang: Im Luftraum des ehemaligen Industriegiganten schwebt eine im Durchmesser 20 Meter große Erdkugel.

Auf drei Etagen lässt die spannende Erkundungstour tief in die bewegte Klimageschichte unserer Erde eintauchen.

Gasometer Oberhausen

Emotionale Reise durch die Klimageschichte ©Dirk Böttger

E

r gehört zu den spektakulärsten Industriedenkmälern weltweit und ist mit einer Höhe von 117,5 und einem Durchmesser von 67 Metern Europas höchste Ausstellungshalle. Als Denkmal von besonderem Rang und spannender Ankerpunkt der „Route der Industriekultur“ bietet das Gasometer Oberhausen ein einzigartiges Terrain für besondere kulturelle Erlebnisse. Dazu zählt zweifellos aktuell die am 1. Oktober 2021 eröffnete Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“. Die außergewöhnlich ambitionierte Schau nimmt die Besucher mit auf eine bildgewaltige Reise durch die bewegte Klimageschichte unserer Erde und zeigt in beeindruckenden, preisgekrönten Fotografien und Videos, wie sich die Tier- und Pflanzenwelt in Zeiten des Anthropozäns verändert. Unterhaltsam und informativ erfahren die Besucher von den Lebensumständen des niedlichen Himalaya-Murmeltiers, aber auch über die Anpassungsfähigkeit der Rotfüchse, welche mittlerweile die nördlichen Lebensräume des Polarfuchses einnehmen. Auf drei Etagen lässt die spannende Erkundungstour tief in die bewegte Klimageschichte unserer Erde eintauchen, unterstützt durch preisgekrönte

Fotografien, atemberaubende Filme und ausgewählte Exponate – darunter wertvolle Fossilien aus der Sammlung des Ruhr Museums, wie das Skelett eines rund 180 Millionen Jahre alten Krokodils. Jetzt in der Vitrine im Gasometer zu bestaunen, paddelte es zu Lebzeiten fröhlich durch die Meere, während Dinosaurier die Erde besiedelten. Die an Aktualität kaum zu überbietende Ausstellung scheut sich auch nicht davor, den in Teilen zerstörerischen Einfluss des Menschen auf seine Umwelt zu dokumentieren. Schmerzhafte Bilder zu Flutkatastrophen, Elfenbeinhandel und dem Eisbären, der sich als ehemaliger König der Arktis halbverhungert über den braunen Boden der kanadischen Polarregion schleppt. Auf 20 beleuchteten Globen präsentiert das Deutsche Zentrum für Luftund Raumfahrt Satellitendaten zur geologischen Veränderung der Erde. „Das zerbrechliche Paradies“ zeigt es klar und deutlich: Wir steuern auf einen Zusam-

menbruch hin, doch es gibt Hoffnung! Präsentiert wird die emotionale Reise durch die Klimageschichte mit all ihren mitreißenden Facetten. Doch damit ist noch nichts über ein ganz besonderes Highlight der Ausstellung gesagt. Im Luftraum über der Manege hängt eine 20 Meter große Erdkugel im Inneren des ehemaligen Industriegiganten, auf der Satellitenbilder projiziert werden – zur Verfügung gestellt vom Projektpartner Earth Observation Center des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). r

Gasometer Oberhausen Arenastraße 11 D-46047 Oberhausen Telefon: 02 08 / 2 12 95 E-Mail: info@gasometer.de Internet: www.gasometer.de Öffnungszeiten: Di. bis So. 10.00 – 18.00 Uhr In den NRW-Ferien oder an Feiertagen ist der Gasometer durchgehend, also auch am Montag, von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

A La Carte

81


Restaurant Biergarten Eventlocation Parkbad Süd

Kulinarik in der „Umkleidekabine“ und Kultur im Schwimmbad

M

it dieser Location verbinden viele Gäste eine lange Geschichte. Der Ort weckt Erinnerungen an heiße Sommertage, an Eis am Stiel, Wasserschlachten, Schwimmabzeichen und vielleicht sogar an die erste Liebe. Heute beherbergen die Umkleideräume des ehemaligen Freibades im Stadtpark von Castrop-Rauxel das wunderschöne Restaurant Parkbad Süd. Im Herbst 2019 hat Marlen Kempf das anno 1926 erbaute, unter Denkmalschutz stehende Gebäude übernommen. Die Kauffrau ist in der Gastro-Szene der Region keine Unbekannte. Lange Jahre leitete sie die Geschicke der legendären Mondschänke (heute Palastkantine) in Wanne-Eickel. „Mit dem Parkbad Süd habe ich mir einen Traum erfüllt. Das Haus hat mich sofort begeistert. Dann kam die Pandemie. Aber dank Abhol- und Lieferservice konnten wir sogar neue Gäste gewinnen“, erzählt die zweifache Mutter. Lederbänke, Designerstühle, modern gedeckte Tische, eine schicke Bar, große Fensterfronten – im Restaurant Parkbad Süd verweilt man gern, genießt all das Gute aus Küche und Keller in angenehmer, lichtdurchfluteter Atmosphäre. Das Team um Küchenchef Björn Neumann und Souschef Dominik Golabek bietet eine internationale Küche und pflegt vor allem eine Philosophie: „Jedes Produkt muss möglichst regional, immer

frisch und stets von allerbester Qualität sein. Unsere wichtigsten Lieferanten kennen wir persönlich, denn sie kommen alle aus Castrop-Rauxel. Gänse und Geflügel beziehen wir zum Beispiel vom Neuland-Bauern Ulrich Dingebauer, Wild oder Rind von der Vierhaus-Scheune, Obst vom renommierten Fruchthandel Heinzerling.“ Werfen wir also einen Blick auf die Speisekarte, lassen uns verführen. Zum Beispiel von einem pikanten Linsensalat, zu dem die Küchenbrigade Ziegenkäse, Pfifferlinge und Trauben kombiniert. Das Wildragout aus Reh, Wildschwein und Hirsch geht eine gar köstliche Liaison mit Kräuterspätzle und

Gewürzbirne ein. Ein Green Tea Parfait schickt den Gaumen zum Abschluss auf eine exotische Geschmacksreise. Die Weinauswahl obliegt der hübschen Chefin persönlich und auch sonst überrascht die Powerfrau immer wieder mit neuen Ideen. Sie hat gemeinsam mit Peter Breuer vom Event-Forum Castrop die Sommerbühne ins Leben gerufen. Dort, wo einst die Menschen abtauchten und ihre Bahnen zogen, begeistern jetzt Musikbands, Kleinkunst und Kabarettisten ein fasziniertes Publikum. Das Parkbad Süd bietet mit seinem außergewöhnlichen Ambiente, inmitten des Stadtgartens von CastropRauxel, nicht nur Hochzeitsfeiern an, sondern ist auch ein Trauort, an dem geheiratet werden kann. r

Restaurant Biergarten Eventlocation Parkbad Süd Gastgeberin: Marlen Kempf Am Stadtgarten 20, D-44579 Castrop-Rauxel Telefon: 0 23 05 / 9 98 96 13 E-Mail: kontakt@parkbad-sued-castrop.de Internet: www.parkbad-sued-castrop.de Öffnungszeiten Küche: Do. bis Sa. ab 17 Uhr Sonn- und Feiertage: 12.00 – 20.00 Uhr Bistro, Event-Location Catering / Liefer- und Abhol-Service Kreditkarten: alle außer Amex

82

A La Carte


Das Schulhaus

Neuer Küchenchef für die Turnhalle

N

och bis vor zehn Jahren wurden in dem schmucken Gebäude, Baujahr 1915, Grundschüler auf das Leben vorbereitet. Seit November 2018 beherbergt das ehemalige Schulhaus im Villenviertel von Schwelm Hotelgäste aus allen Himmelsrichtungen. Schon der erste Eindruck von außen überzeugt: Viel Schiefer, große Fenster für üppigen Lichteinfall und die für die Gegend typischen grünen Regenrinnen bestimmen die Fassade. Und innen: Lichtdurchflutete Klassenräume, die sich in 35 einladende Einzel- und Doppelzimmer sowie eine Junior Suite verwandelt haben. Zeitgemäß ausgestattet mit Echtholz-Eichenparkett und geräumigen Bädern, hohen, bequemen Betten, Smart-TVs, die wie Schultafeln in Wandpaneele integriert sind, Safe, Kaffeemaschine, Haustelefon und WLAN. Sehr markant sind die beiden antiken Trinkbrunnen im Treppenhaus des unter Denkmalschutz stehenden Hotelgebäudes, an denen sich die Gäste vitalisiertes frisches Trinkwasser in Karaffen abfüllen können. Überall im Haus trifft der Gast außerdem auf kleine Hinweise, die an die einstige Bestimmung erinnern: seien es die Zimmernummern in Form von beschrifteten Schiefertafeln, Schultüten und Lederranzen im Foyer oder die Exponate – übermalte Geografiekarten – des arrivierten rumänischen Malers Ioan Iacob, die in jedem Zimmer hängen. „Die Umwidmung des Gebäudes in ein Hotel stellte sich rasch als ein großer Gewinn für die Kreisstadt des Ennepe-RuhrKreises heraus. Vor allem unser Restaurant Die Turnhalle hat sich über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht“, freut sich der Gastgeber und gestandene Hotelier Kurt Hermandung, der das Schulhaus zusammen mit seinem Partner Marc Konopatzki betreibt. Das vom Schwarzwälder Möbelbauer Baur gestaltete Restaurant mit Bar und Lounge punktet mit seinem sportlichen Ambiente. Dafür sorgen u. a. großformatige schwarz-weiße Turnerfotos und Basketball-Bodenlinien an den Restaurantwänden der ehemaligen

verpönt ist. Zu seinen beruflichen Stationen gehören u. a. das Restaurant Malkasten in Düsseldorf sowie das Hotel Restaurant Akazienhof in Duisburg, wo er über zehn Jahre als Küchenchef tätig war. In seinem neuen Umfeld, der Turnhalle, schätzt er das lockere, entspannte Ambiente, was für ihn zusammen mit dem Essen erst den wahren Genuss eines Casual Dining ausmacht. r

Turnhalle. Mit Günter Rönner, der erst im September 2021 das Küchenzepter übernommen hat, steht ein weltoffener Cuisinier am Herd, der es mit Bravour versteht, unterschiedliche Kulturen in seiner Küche zu vereinen und damit ein Stück Globalität ins Ruhrgebiet zu tragen. Rönner steht für eine saisonale, authentische und kreative Küche auf hohem handwerklichen Niveau, in der Convenience

Das Schulhaus Gastgeber: Marc Konopatzki und Kurt Hermandung, Westfalendamm 15, D-58332 Schwelm Telefon: 0 23 36 / 8 19 88 33 E-Mail: info@schulhaushotel.de Internet: www.schulhaushotel.de Öffnungszeiten Küche: Restaurant Turnhalle Di. bis Sa. 18.00 – 23.00 Uhr, Ruhetage: So., Mo., Zimmerpreise: EZ 95 – 135 Euro, DZ 120 – 180 Euro, Frühstück 15,00 Euro p.P. Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte

A La Carte

83


Platinum Club

4200 9925 0001 Thomas Klocke

Hotels & Villas with Personality

Die exklusive Mitgliedskarte des Platinum Clubs der HIDEAWAYS HOTELS Collection


Become a privileged Member Die HIDEAWAYS HOTELS Collection ist eine weltweite Kooperation von exklusiven Boutique-Hotels, Chalets, Lodges und Villen. Bereits bei einem Buchungsumsatz von 5 000 Euro über die HIDEAWAYS HOTELS-Reservierungszentrale können Sie sich als privilegiertes Mitglied des Platinum Clubs registrieren lassen und zukünftig viele Vorteile und Vergünstigungen in Anspruch nehmen.

Ihre Vorteile im Einzelnen: * Zimmer-Upgrade nach Verfügbarkeit (wird beim Check-in geprüft) * Late Check-out nach Verfügbarkeit * Exklusive Angebote nur für Platinum-Members * Bonus-Meilen für kostenlose Übernachtungen und weitere außergewöhnliche Prämien Registrieren Sie sich noch heute: https://hideaways-hotels.com/go/de/17/platinum-club

Weitere attraktive Angebote: www.hideaways-hotels.com Entdecken Sie die Welt der HIDEAWAYS HOTELS Collection jetzt auch auf Facebook


Travel A

La Carte

Hotel Jungbrunn – Der Gutzeitort

Kraftvolle Auszeit

in einer traumhaft weißen Winterwelt Weihnachten und Silvester sind vorbei – liebevolle, aber manchmal auch anstrengende Feste mit Familie und Freunden bleiben in Erinnerung. Was gibt es also Schöneres, als im Januar ganz entspannt mit einer Winterreise in das neue Jahr zu starten?! Traumhafte Destinationen wie die faszinierende Tiroler Bergwelt oder das abwechs-


lungsreiche Sauerland begeistern mit winterlichem Schneevergnügen in allen Facetten – vom Skifahren über Snowboarden, Langlauf bis hin zum Rodeln oder Schlittschuhlaufen. Gemütliche Alternativen abseits der Piste sind romantische Wanderungen oder eine Pferdeschlittenfahrt durch tief verschneite Wälder – Balsam für Körper und Seele! Wellness, Entspannung und Kulinarik wird in diesen Regionen ebenfalls großgeschrieben. Um sich für all das, was 2022 bringen wird, fit zu machen, ist in ausgesuchten Häusern auch eine kraftvolle Auszeit mit gesunder Ernährung, bewusster Bewegung sowie tiefgreifender Regeneration möglich. Engagierte Hoteliers, leidenschaftliche Köche und aufmerksame Servicemitarbeiter verwöhnen ihre Gäste mit größter Kompetenz und Herzlichkeit. Te x t : G a b r i e l e I s r i n g h a u s e n , F o t o s : v o r g e s t e l l t e H ä u s e r


Travel

A La Carte

Bergchalets ATEMPAUSE Sauerland

Endlich wieder einmal die Zeit genießen

D

urchatmen, das Leben entschleunigen, Körper und Geist aktivieren – dazu bieten die exklusiven Bergchalets ATEMPAUSE im Herzen des Schmallenberger Sauerlandes einen besonderen Kraftort. Wo sich die Natur direkt am Rothaarsteig wie ein grüner Teppich ausbreitet, ist man hautnah dran an der romantischen Auszeit zu zweit, mit der Familie oder Freunden. Hier erwartet Gäste eine kostbare Quality-Time. In der ATEMPAUSE Sauerland, so wird rasch klar, laufen die Uhren 720 Meter über dem Alltag langsamer. Die Gastgeber Simone und Stefan Foullois haben ihre Visionen von einem Hideaway für exklusiven Hüttenurlaub im Sauerland verwirklicht. Entsprechend oft lassen sich in den im Sommer 2021 fertiggestellten Chalets jede Menge Glücks-

88

A La Carte

momente sammeln. Bei der Architektur stand die Natur Pate. Natürliche Materialien wie Fichten-Altholz, Lärche und Naturstein im Zusammenspiel mit der offenen Bauweise fügen sich zu einem harmonischen Ganzen. Lichtdurchflutete Räume, warme Farben und moderne Accessoires verleihen den Chalets ihren unverwechselbaren Charakter. Auf 115 qm Wohnfläche finden im Chalet „Kleine Auszeit“ bis zu acht Personen Platz. Voll ausgestattete moderne Küche? Wellnessbad mit Badewanne, Infrarotkabine und Rainshower? Gemütlicher Kamin mit Sitz- und Liegeplatz? Highspeed-Internet-Anschluss? Ladestation für E-Car? Alles kein Thema! Viel Raum für Privatsphäre bietet auch das Chalet „Große Sehnsucht“ auf 137 qm Wohnfläche. Hier darf man sich auf ein großes Wellnessbad mit Whirlwanne,

Sauna, Kneipp’scher Garnitur und Rainshower sowie auf eine erfrischende Außendusche im Sommer freuen. Im Winter lockt, gerade einmal 500 Meter von den Bergchalets ATEMPAUSE entfernt, das Skigebiet Schanze. „Wir wollen unseren Gästen Erlebnisse bieten, die berühren und auch noch nachklingen, wenn sie wieder zu Hause sind“, so Stefan Foullois. Kurzum: In den Bergchalets ATEMPAUSE findet jeder seinen persönlichen Freiraum für einen Traumurlaub im Sauerland! r

ATEMPAUSE Sauerland Inhaber und Gastgeber: Simone und Stefan Foullois Schanze 6, D-57392 Schmallenberg Telefon: 01 72 / 5 31 52 36 E-Mail: info@atempause-sauerland.de Internet: www.atempause-sauerland.de


Eingebettet zwischen Waldgeflüster und rauschenden Wipfeln liegt die ATEMPAUSE Sauerland. Unten: Das Chalet „Große Sehnsucht“ verwöhnt mit einem großen Wellnessbad mit Whirlwanne, Sauna, Kneipp’scher Garnitur und Rainshower.

A La Carte

89


Das Naschwerk

Mein wunderbarer Naschsalon

S

üßes ist Genuss, Entspannung oder Trostspender – süße Verlockungen sind ein wahres Amusement für Auge, Gaumen und Seele und gehören für viele zum Alltag. Ob Eis-Spezialitäten wie der „Rubensbecher“, Champagner-Trüffel, Teegebäck, Festtagstorten, Traum-Schokoladen und viele andere süße Köstlichkeiten – der Mann, der sich mit all den süßen Verführungen auskennt, ist Maître Chocolatier, Patissier-Oskar-Preisträger 2005, Konditormeister, Betriebswirt und seit 2013 Genuss-Botschafter der Region Siegerland-Wittgenstein sozusagen in Personalunion. Wer die süße Kunst von Markus Podzimek von seiner Schokoladenseite kennenlernen möchte, der ist in den „Naschwerk“-Stores in Siegen, Wilnsdorf und Neunkirchen am Ziel seiner Wünsche. Aber was liegt ihm bei der Zubereitung der „Traumstücke“ besonders am Herzen? „Es ist vor allem die sorgfältige Auswahl feinster Zutaten von höchster Qualität, kreative Ideen und das alles basierend auf jahrelanger Erfahrung. Unter dem Motto ‚Alles aus eigener Hand‘ bie-

Markus Podzimek wurde für seine exklusiven Kreationen mehrfach international ausgezeichnet.

ten wir höchste Confiserie-Qualität – von der Produktentwicklung über die Fertigung und Verpackung bis hin zum weltweiten Versand über den Online-Shop“, erzählt Markus Podzimek. Doch damit nicht genug. Um das gesamte GenussSpektrum abzudecken, hat sich Markus Podzimek einiges einfallen lassen. Gleich auf drei Ebenen werden die Gäste in Sie-

gen mit süßen und herzhaften kulinarischen Leckerbissen verwöhnt. Neben einer stylishen Confiserie, die zum süßen Shoppen inspiriert, können Gäste internationale Kaffeespezialitäten an der Coffeebar genießen, im traditionellen Kaffeehaus feine Torten und Desserts vernaschen oder in gemütlichen Clubsesseln der Coffee-Lounge relaxen. Hinzu kommen täglich wechselnde mediterrane und regionale Tagesgerichte. Womit noch nichts über einen weiteren emotionalen Höhepunkt gesagt ist: Kenner der Podzimek’schen Kunst zieht es immer wieder zur 2,5 Meter langen Schokoladentheke. Hier katapultieren sich Anhänger feinster Confiserie-Kunst mit FRISCH geschöpften Schokoladen-Spezialitäten für die ganz persönliche Wundertüte direkt in den siebten Schokoladen-Himmel. r Das Naschwerk Gastgeber: Markus Podzimek Am Bahnhof 17 D-57072 Siegen Telefon: 02 71 / 2 31 64 73 Telefax: 02 71 / 2 31 65 04 E Mail: info@dasnaschwerk.de Internet: www.dasnaschwerk.de Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 11.00 – 18.00 Uhr, Sa. 11.00 – 19.00 Uhr, Ruhetag So. Weltweiter Produktversand unter: www.dasnaschwerk24.de

90

A La Carte


Gemütliches Ambiente, herzliche Gastgeber und eine ausgezeichnete Küche vereinen sich zu einer perfekten Symbiose.

Restaurant Suerlänner Eck

Zeit für Feines aus Küche und Keller

K

irchveischede – knapp 1000 Einwohner, beeindruckende Fachwerkhäuser, umgeben von Wäldern und Wiesen, beim Wettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zum Golddorf prämiert. In diesem malerischen Örtchen finden Genießer eines der schönsten Restaurants des Sauerlandes: das Suerlänner Eck. 1994 haben Marion und Jörg Linneweber das historische Domizil übernommen, immer wieder neue Akzente gesetzt. „Nach Lehrund Wanderjahren, unter anderem in München und in der Schweiz, wollte ich zurück in die Heimat. Das Suerlänner Eck zählt zu den ältesten Häusern in Kirchveischede. Natürlich haben wir es im Laufe der Zeit immer wieder renoviert und umgebaut“, erzählt Jörg Linneweber, Betriebswirt und Koch aus Leidenschaft. Was die schmucke Fassade von außen verspricht, das halten die supergemütlichen Gasträume im Inneren. Hier trifft historisches Bruchsteinmauerwerk auf alte Fachwerkbalken, sorgen Kachelofen, Eiche und stilvoll gedeckte Tische für eine behagliche Wohlfühlatmosphäre. Dazu trägt auch der kompetente, herzliche Service unter Leitung von Marion Linneweber bei. „Wir möchten unseren Gästen ein paar unvergessliche Stunden bereiten, sie verwöhnen“, sagt die charmante Gastgeberin. Der Hausherr legt größten Wert auf

Regionalität, kocht saisonal, überrascht gern mit neuen Kreationen. „Modern, westfälisch, kreativ“, so sein Motto … und „der Blick über den Tellerrand“. „Wir machen alles selbst, Spätzle, Soßen, Brot, Schmalz oder Wildbratwurst, kennen unsere Lieferanten, Bauern und Jäger persönlich“ so der 56-Jährige. Freitag und Sonntag begeistert er Feinschmecker mit seinem „Kreuz & Quer“-Vier-Gang-Menü: „Jeder Gast kann sich sein Menü selbst zusammenstellen.“ Zum guten Essen gehört natürlich ein adäquater Wein. Auch hier sind die Gastgeber konsequent: „Im Keller lagern zu 90 Prozent deutsche Tropfen. Wir haben engen Kontakt zu den Winzern, besuchen ihre Weingüter.“ Längst hat sich die feine Kochkunst von Jörg Linneweber weit über die Grenzen des Golddorfes hinaus herumgesprochen,

bis aus Wittgenstein und dem Siegerland kommen die Gäste. Darauf sind Marion und Jörg Linneweber zu Recht stolz, hoffen dass die Erfolgsgeschichte weitergeht: „Unser Sohn Max ist Koch, hat zuletzt in der Sternegastronomie gearbeitet. Nun geht es hinaus in die Welt, aber später hoffentlich zurück nach Kirchveischede.“ r Restaurant Suerlänner Eck Gastgeber: Marion und Jörg Linneweber Westfälische Str. 37 D-57368 Lennestadt Kirchveischede Tel.: 0 27 21 / 8 12 52, Fax: 0 27 21 / 60 38 66 E-Mail: suerlaenner-eck@kirchveischede.de Internet: www.suerlaenner-eck.de Öffnungszeiten: Mi. bis So. 11.30 – 14.30 Uhr und 17.30 – 23.00 Uhr Mi., Do., Fr. Mittagsmenü Ruhetage: Montag und Dienstag Festräume, Kreditkarten: EC-Karte

A La Carte

91


Travel

A La Carte

Hotel Jungbrunn – Der Gutzeitort

Pistenvergnügen und Wellness-Wunderwelt

W

inter im Tannheimer Tal – das schönste Hochtal Europas hat sich in ein wahres Winterparadies verwandelt. Wie überdimensionale Hüte aus Puderzucker türmen sich die Schneeberge, wohin das Auge reicht. Jetzt ist die Zeit für Gäste des Hotels Jungbrunn – Der Gutzeitort gekommen, die Winterwunderwelt vor der Hoteltür zu entdecken. Begeisterte Skifahrer und Snowboarder stehen in den Startlöchern, um in den sechs Skigebieten entlang des Hochtals 55 Pistenkilometer zu „erfahren“. Auch Skilangläufer können sich mit 140 Loipenkilometern auf eine breite Auswahl aller Leistungsstufen freuen. Rund

80 Kilometer präparierte Wanderwege laden ein zum gemütlichen Spaziergang mit Panoramasicht bis hin zur anspruchsvollen Gipfeltour. Eine Auswahl fantastischer Touren rund um das Hotel und die Region halten die Jungbrunn Sport Coaches auch für Schneeschuh-Wanderer bereit. Freuen darf man sich nach einem sportiv geprägten Tag auf einen ganz besonderen Ort. Als absolutes Highlight des HIDEAWAYS HOTELS zeigt sich der 7900 Quadratmeter große Jungbrunn SPA. Eine eigene Welt für sich ist die 900 Quadratmeter große Ayurveda-Abteilung mit erfahrenen Ayurveda-Therapeuten, Ayurveda-Kabinen, einem Thai-Massagebereich

und weiteren Ruheräumen. Herrlich geht vom beheizten Terrazzo-Außenpool der Blick in die Berge, noch mehr WasserWonnen bieten sommers wie winters das Solefreibad, der Jungbrunn Quelle Naturteich, der Außenwhirlpool, das Hallenbad und das Badebiotop. Ob Saunen, Dampfbäder, Ruhe-Oasen oder Spa-Suiten – der Alltag rückt rasch in weite Ferne. Das SPA-Menü reicht von alpinen Anwendungen bis hin zur Heilkunst des Ayurveda. Bei allen Behandlungen kommt übrigens das Bergwasser der hauseigenen Quelle zur Anwendung. Die Inhaber, Marcel, Markus und Ulrika Gutheinz setzten wirklich immer alles daran, um die begeisterten Gäste mit noch mehr außergewöhnlichen und innovativen SPA-Angeboten zu erfreuen. Basis für die gastronomische Erfolgsgeschichte des Hauses ist das breit gefächerte Kulinarium – von der Wellnessküche über moderne Tiroler Gerichte bis zur zeitgemäßen Gourmetküche. Einfach beeindruckend das umfangreiche Angebot an Aktivitäten, Veranstaltungen und Genussmomenten! r Hotel Jungbrunn – Der Gutzeitort Gastgeber: Familie Gutheinz Oberhöfen 25 A-6675 Tannheim / Tirol Telefon: 00 43 / 56 75 62 48 Telefax: 00 43 / 56 75 65 44 E-Mail: hotel@jungbrunn.at Internet: www.jungbrunn.at

92

A La Carte


Gesundheitszentrum Park Igls

Hier schärfen Spitzenköche und Sommeliers ihren Geschmackssinn

D

ie eigenen Stärken stärken ist ein Erfolgsgeheimnis, warum die Besten der Besten auch an der Spitze bleiben. Medizinisch begleitete Fastenkuren schärfen und sensibilisieren auch den Geschmackssinn. Kein Wunder also, warum sich Spitzenköche, Sommeliers oder Gourmetkritiker genau dafür regelmäßige Auszeiten gönnen. Das Park Igls in Innsbruck, Österreich – eines der besten Medical Spas in Europa – ist der perfekte Ort dafür. Wer in diesem renommierten, luxuriösen und vielfach international prämierten Medical Spa eincheckt, tut das in der Regel, um aktiv und präventiv etwas für die eigene Gesundheit zu tun.

Das renommierte Haus ist spezialisiert auf Diagnostik und Therapie mit medizinisch begleiteten Kur-Aufenthalten nach der Modernen Mayr-Medizin. Beweggründe, warum Menschen hierhin kommen sind vielfältig – für Gewichtsreduktion, um einen gesünderen Lebensstil zu erreichen oder auch wie im Fall von SpitzenköchInnen oder Sommelièren, um einen großartigen Nebeneffekt von Entschlackungs- und Fastenkuren zu nutzen: Das Schärfen und Sensibilisieren des Geschmackssinns. Der ist schließlich neben Handwerk, Know-how, Passion und Erfahrung in diesen Berufen ein mindestens ebenso wichtiger Erfolgsbaustein. „Nicht viele Menschen wissen: Bewusstes Fasten

lässt uns Geschmäcker viel intensiver und differenzierter wahrnehmen – und das sogar noch Wochen und Monate nach dem Ende einer Fastenkur. Spitzenköche und Top-Sommeliers wissen und nutzen das“, erklärt Dr. Peter Gartner, Chefarzt und medizinischer Leiter im Park Igls. Vor allem bei Süßem und Salzigem würde der Geschmackssinn nach konsequenten Fastenperioden deutlich sensibler reagieren. Gartner: „Eine zehn- bis 14-tägige Fastenkur reduziert die Reize stark, indem man über einen gewissen Zeitraum entweder gar keine, oder – wie bei unserer modernen Mayr-Cuisine – nur sehr bewusst ausgewählte, naturnahe Nahrungsmittel zu sich nimmt. Das ermöglicht dem Geschmackssinn Erholung und er wird deutlich geschärft. Dieser Effekt ist durchaus langanhaltend.“ Alle Programme im Park Igls sind medizinisch begleitet. Tipp: Fragen Sie nach dem Mayr-Intensiv-Programm. r

Fotos: ©Park Igls

Gesundheitszentrum Park Igls Igler Straße 51 A-6080 Innsbruck / Igls Telefon: 00 43 / 5 12 / 37 73 05 E-Mail: info@park-igls.at Internet: www.park-igls.at 51 Zimmer und Suiten Behandlungsmodule ab 1 079 Euro pro Woche, Doppelzimmer ab 158 Euro pro Person inclusive Frühstück

Fasten im Medical Spa Park Igls mit moderner Mayr-Cuisine schärft den Geschmackssinn.

A La Carte

93


Interalpen-Hotel Tyrol

Vielseitige Genussperspektiven auf 1300 m Seehöhe

M

it einem traumhaft schönen Blick auf die Gebirgszüge Karwendel und Wetterstein sowie die Stubaier Alpen schmiegt sich das Fünf-Sterne-Superior-Hotel in einzigartiger Alleinlage auf 1300 Metern Höhe in die Landschaft. Gäste logieren in 283 luxuriösen Zimmern und Suiten von beeindruckender Weitläufigkeit, alpinem Charme und behaglichem Flair. Sieben unterschiedliche Kategorien sorgen dafür, dass für jeden Gästewunsch ein passendes Angebot bereitsteht. Alle Unterkünfte verfügen zudem über einen Balkon, von dem sich fantastische Ausblicke auf die umgebende Bergwelt bieten. In der Hauben-prämierten Küche des Interalpen-Hotels Tyrol werden täglich kulinarische Hochgenüsse zubereitet. Dabei erwartet die Gäste eine breite Palette an wahren Gaumenschmeichlern: von selbst gebackenem Brot über feinste Mehlspeisen aus der hauseigenen Patisserie bis hin zu Gerichten, deren Zutaten teilweise di-

94

A La Carte

rekt im Interalpen-Garten wachsen. Ein absolutes Highlight für Feinschmecker stellt der mit vier Gault&Millau-Hauben ausgezeichnete „Chef’s Table“ von Chefkoch Mario Döring dar. Auch das SechsGang-Abendmenü im Rahmen der Halbpension des Interalpen-Hotels Tyrol ist ein unbestrittenes Glanzlicht für alle Gäste. Besondere Aufmerksamkeit sollte man den Dessert- und Kuchenkreationen des Hauses widmen. Denn Patissier Michael Hollaus wurde vom Gault&Millau Österreich zum „Patissier des Jahres 2021“ gekürt. Genossen werden die abwechslungsreichen Köstlichkeiten in einer der sechs traditionellen, holzgetäfelten und anheimelnd gemütlich eingerichteten Interalpen-Stuben oder im lichtdurchfluteten Wintergarten. Mit über 5 300 Quadratmetern ist der erst kürzlich umfangreich renovierte Spa einer der größten des Alpenraums. Vom Indoor-Panoramapool aus erreicht man den beheizten Outdoorpool. Das Tiroler

Saunadorf verwöhnt mit verschiedensten Saunen, einer Solegrotte, Ruheräumen zum tollem Ausblick sowie einem großen Spa-Garten. Die neu gestalteten Behandlungsräume bestechen durch luxuriöse Ausstattung und stilvolle Designelemente. Individuelle Coaching-Angebote und neueste Trainingsgeräte zeichnen den Fitnessbereich aus. Jetzt im Winter eröffnet sich in der Olympiaregion Seefeld ein wahres Eldorado für Langläufer, Tourengeher und Skifahrer – alles fernab der Massen und ganz ohne Après-Ski. r

Interalpen-Hotel Tyrol General Manager: Karl Brüggemann Dr.-Hans-Liebherr-Alpenstraße 1 A-6410 Telfs-Buchen Telefon: 00 43 / (0) 5 08 09 / 30 Telefax: 00 43 / (0) 5 08 09 / 3 71 90 E-Mail: reservation@interalpen.com Internet: www.interalpen.com



Szene

Hanse Lounge

Das Licht des Nordens – luxuriös, intim und weltmännisch offen

JAB ANSTOETZ Group. Das wunderschöne Interieur Design wurde in enger Abstimmung von Christiane Peters (CLConsulting), der Hanse Lounge und der JAB ANSTOETZ Group entwickelt. Es setzt perfekt auf Klarheit und Strenge, wird von textilen Details akzentuiert, fängt das Licht des Nordens und Impressionen der Dünen ein und vereint sich final zu einer

gelungenen Symbiose mit dem Element Wasser. Auf die Klarheit des Lichts und Einzigartigkeit des Meeres bezieht sich auch das Lichtkonzept. Ein Highlight sind die mundgeblasenen, mit Goldpuder bestreuten Murano-Leuchten von Rubelli aus Venedig. Das sonnige Restaurant – hier werfen die Leuchten von Scholle Deubzer aus optischem Glas und Stahlblech wellen-

Im Herzen Hamburgs befindet sich der wohl exklusivste Privatclub der Hansestadt – der Business Club Hanse Lounge. Oberhalb der Alsterarkaden gelegen, schweift der Blick über den Rathausmarkt und die Binnenalster.

Nach der Neugestaltung von Clubrestaurant, Bibliothek und Bar genießen Mitglieder und Gäste die elegante Atmosphäre eines luxuriösen Salons. Für das harmonische Zusammenspiel der Formen und Farben sorgen exquisite Möbel sowie Dekorations- und Bezugstoffe der Lichtdurchflutet präsentiert sich das Club-Restaurant.

96

A La Carte


Elegante Rückzugsoase: die Bibliothek. förmige Lichtstrahlen – bietet Raum für private Feiern, aber auch für größere gesellschaftliche Veranstaltungen. Küchenchef Joern Wrede und sein Team begeistern mit einer ausgezeichneten, moderneuropäischen Kulinarik. Die holzvertäfelte Bibliothek und die in warmen Grüntönen gehaltene Bar laden dazu ein, bei einem guten Glas Wein und einer edlen Zigarre angenehme Stunden zu verbringen. In der VIP-Lounge herrscht Hollywood-Atmosphäre. Fotografien zeigen prominente, feiernde Zeitgenossen, dekorative Stücke von Jonathan Adler und Tischleuchten von Porta Romana runden den Look perfekt ab. Alle Sitzmöbel der Hanse Lounge wurden von den Bielefelder Werkstätten, einer Marke der JAB ANSTOETZ Group, in Handarbeit maßgefertigt. Das Möbeldesign – vom Yacht-Bau inspiriert – verbindet zeitlose Eleganz, höchste Qualität und edle Materialien. Die Farben spiegeln das Leben am und auf dem Meer wider. So treffen die Sandtöne der Dünen auf Akzente in

Die gemütliche Bar ist ein Ort der Lebensfreude.

einem klassischen Blauton. Für Raffinesse sorgen diverse Verarbeitungsdetails. Lederkeder konturieren zum Beispiel die Rückenlehnen der komfortablen Sitzbänke – eine handwerkliche Herausforderung, die erstmals in dieser Form ausgeführt wurde. r

r www.jab.de Hanse Lounge Neuer Wall 19, D-20354 Hamburg Telefon: 0 40 / 35 00 433 Telefax: 0 40 / 35 00 43 43 Internet: www.hanse-lounge.de Terrasse

A La Carte

97


Fotos: Bretz

Szene

Teratai – eine perfekte Symbiose von Design, Handwerk und Schneiderkunst.

Der Markenclaim „TRUE CHARACTERS“ der rheinhessischen Polstermöbelmanufaktur Bretz ist Programm. Bretz ist die einzige Möbelmanufaktur, die fantastischsinnliche Designwelten für Freigeister und ewige Schwärmer kreiert – alles „Made in Germany“.

Bretz

EINE GESCHICHTE VON MUT UND EIGENSINN

Das Firmengelände im rheinhessischen Gensingen damals – heute noch Sitz der Manufaktur.

98

A La Carte

126 Jahre – das ist in der Möbelbranche eine absolute Rarität. Es gibt vielleicht eine Handvoll Marken, die so erfahren und noch dazu durchgehend familiengeführt sind. Aber wohl keine hat eine so radikale Verwandlung durchgemacht wie Bretz: vom Massenmöbelhersteller zur kleinen feinen Manufaktur, vom soliden Standard zu edlen und zugleich unverwechselbaren Polstermöbeln. Sie sind so ausladend wie bequem, oft unorthodox in der Form, immer mit Samt-Velours bezogen und bunt wie Paradiesvögel – „True Characters“ eben. Und die Menschen dahinter sind es auch: Individualisten voller Energie, Ehrgeiz und Eigensinn. Nur deshalb konnte Bretz sich verändern und doch sich selbst treu bleiben. Schon Firmengründer Johann Bretz hatte seinen eigenen Kopf. 1895 gründete er seine eigene erste Fabrik. Damals noch Drahtgeflecht-Fabrik für Zäune und später Matratzen, erweiterte Sohn Alexander das Sortiment um Polstermöbel und erhöhte somit die Zahl der Mitarbeiter auf 100 Beschäftigte. Bretz war

geboren. Kurz danach allerdings ein herber Schlag für die Manufaktur: Der Zweite Weltkrieg forderte seinen Tribut. Das gesamte Werksgelände lag in Schutt und Asche. Doch Alexander Bretz ließ das Unternehmen mit viel Unternehmergeist und Mut wie den Phönix aus der Asche auferstehen. Mitte der 70er Jahre erlebte das Unternehmen seine Blütezeit. Unter anderem auch ein Verdienst von Karl-Fritz Bretz und seinen Geschwistern, die dem Vater beim Wiederauf bau halfen. Ruhe kehrte aber keine ein, denn die Ölpreisund Wirtschaftskrise machte eine Neu-

Carolin Kutzera und Norbert Bretz.


Cloud 7 Chaise Longue

Cloud 7 ist ein Bretz Klassiker: Dynamische Form trifft auf anschmiegsame Polsterung. ausrichtung des Familienbetriebes unumgänglich. In den 80er Jahren kam der Neustart: Karl-Fritz Bretz gründete 1987 das Unternehmen mit nur fünf Mitarbeitern neu. Mit der Entscheidung seiner Söhne Norbert und Hartmut Bretz, den Vater zu unterstützen, wurde eine neue Ära eingeleitet. „Eigentlich war es total bekloppt“, sagt Norbert Bretz über die Entscheidung, 1992 gemeinsam mit seinem Bruder Hartmut Bretz die Firma neu zu erfinden. Immerhin waren sie beide mit den Möbeln und der Firma aufgewachsen, auch mit dem Familiensinn und dem Verantwortungsgefühl gegenüber der Region, deren wichtigster Arbeitgeber Bretz gewesen war. Und, natürlich, auch Ehrgeiz

hat eine Rolle gespielt: „Es hat uns einfach gereizt.“ Doch Norbert und Hartmut Bretz hatten keine Lust, den Mainstream zu bedienen. Weg mit Eiche rustikal, weg mit dem steifen Sofa der „guten Stube“. Sie setzten auf Sofas und Sessel mit weichen

Bretz schafft Raum für auSSergewöhnlichkeit, damit Mut einen Platz bekommt, an dem man zu sich selbst findet. Konturen, großen Sitztiefen und starken Farben. „Das hat uns eben gefallen. Wir wollen einfach mehr Farbe ins Leben bringen!“, sagt Norbert Bretz. Mit Carolin Kutzera, Tochter von Hartmut Bretz, ist die fünfte Generation im Unter-

nehmen. Sie studierte in Mailand und Paris, hat in London gearbeitet und ist viel gereist, bevor sie 2009 ins Unternehmen einstieg und 2018 ihren Vater in der Geschäftsleitung ablöste. Bretz entwickelte sich zu einer Manufaktur, die besessen und voller Leidenschaft Objekte mit Seele entwirft – so individuell wie Raum und Charakter ihrer Besitzer. Dabei bleibt Bretz sich konsequent treu – und ist weltweit erfolgreich und unverwechselbar. Dass gerade die Digitalisierung eine Sehnsucht nach besonderer Haptik und „Offline-Zonen“ als Gegenpol hervorruft, spielt einer Manufaktur wie Bretz dabei ebenso in die Hände wie das Etikett „Made in Germany“. r r Bretz Wohnträume GmbH Alexander-Bretz-Straße 2, D-55457 Gensingen Telefon: 0 67 27 / 89 50 info@bretz.de, www.bretz.de

Ohlinda – optisch schwebende Rückenkissen rahmen die handwerklich geheftete Matratzen-Sitzlandschaft ein.

Stealth Tisch-Skulpturen von Bretz verzaubern mit klaren Schnitten und facettenreicher Ausstrahlung.

A La Carte

99


Szene

Viele Menschen wünschen sich beim Vermögensaufbau eine komfortable und mitdenkende Lösung. Sparen war gestern – Smavesto investiert für seine Kunden.

Smavesto

Finanztechnologie „Made in Bremen“ Er ist promovierter Betriebswirt, beginnt den Tag mit einem guten Kaffee und dem Blick aufs Handy, um die Aktienmärkte zu checken: Dr. Sascha Otto, Leiter Wertpapierund Portfoliomanagement der Sparkasse Bremen und Geschäftsführer von Smavesto.

Wann hat die Sparkasse Bremen ihr erstes großes Technologieunternehmen Sma­ vesto gegründet und was bietet der RoboAdvisor seinen Kunden? Das Produkt Smavesto wurde 2019 nach gut zweijähriger Projektphase eingeführt. Unser Robo-Advisor bietet eine sehr individuell einstell­ bare Vermögensverwaltung, deren Management im Hintergrund durch eine Künst­liche Intelligenz unterstützt wird. Das Handelsblatt hat Smavesto schon nach kurzer Zeit für „sehr gut“ befunden. Wie

100

A La Carte

Dr. Sascha Otto – Geschäftsführer von Smavesto. stolz macht Sie das und wird die Entwick­ lung weitergehen? Sehr stolz, sie ist für uns Auszeichnung und Verpflichtung zugleich. Wie wichtig ist Ihnen trotz Digitalisierung eine persönliche Kundenberatung? Das eine schließt das andere nicht aus, daher stehen wir unseren Kunden gern auch persönlich unterstützend zur Seite. Sie gelten als der „Börsenflüsterer“. Was fasziniert Sie an diesem Markt und wem empfehlen Sie den Gang an die Börse – also Aktien statt Sparbuch? Die Kapital-

märkte verändern sich sehr dynamisch. Diese täglichen Veränderungen mit ihren Auswirkungen auf die Märkte empfinde ich als sehr spannend und herausfordernd. Auch wenn der Vergleich zwischen Aktien und Sparbuch ein wenig hinkt, sind im heutigen Niedrigzinsumfeld die Aktienmärkte insbesondere für mittel- bis langfristig orientierte Anleger sehr interessant. Wichtig ist, dass Anleger die Schwankungen an den Aktienbörsen emotional gut aushalten können. Hier bieten wir mit unserem Ansatz bei Smavesto ein gutes Anlagevehikel. Unser Ziel ist es, für alle Risikobereitschaften eine gute Performance zu bieten. Auch während der Kursschwankungen in der Corona-Krise ist uns das bis jetzt sehr gut gelungen. Das Thema Klimawandel beherrscht Politik und Medien. Der Europa-Banker Werner Hoyer regt jetzt an, die Klimawende mit Hilfe von Geldinstituten zu finanzieren. Ei­ ne gute Idee? Wir alle können die Klimawende mitfinanzieren. Bei Smavesto ist uns das Thema Nachhaltigkeit schon seit der Entwicklungsphase sehr wichtig. Wir haben von Beginn an darauf hingearbeitet, unseren Kunden eine Möglichkeit zu geben, in ausschließlich nachhaltige Anlageinstrumente investieren zu können. r

r www.smavesto.de


Bentley Bentayga S

Sportlicher Luxus und High Performance Der neue Bentayga S ist ein dynamischer und optisch beeindruckender SUV, der Bentley-Luxus mit seinen faszinierenden Details und ein agiles, atemberaubendes Fahrgefühl miteinander kombiniert. Dieses Fahrzeug ist für all diejenigen gedacht, die aus der Masse hervorstechen möchten, ob sie auf den Straßen der Stadt dahingleiten oder die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit auf offener Strecke austesten.

Der Bentayga S ist serienmäßig mit der Blackline Specification ausgestattet, bei der das gesamte Exterieur von faszinierenden dunklen Details ergänzt wird: schwarze Matrixgrills und Luftauslässe in den Kotflügeln sowie Dachreling und Einfassungen von Türen, Türgriffen, Fenstern und Scheinwerfern in Schwarz. Die Stoßfänger an Front und Heck sind im gleichen SportDesign wie beim Bentayga Speed gestaltet, wurden jedoch mit neuen, schwarzen Details ergänzt, die exklusiv dem Bentayga S vorbehalten sind. Weitere Ergänzungen sind schwarz lackierte Seitenschweller und ein Spoiler in Karosseriefarbe mit einer schwarzen Abrisskante. Die Außenspiegel sind in glänzendem Schwarz lackiert. Eines der auffälligsten Merkmale der Außenausstattung ist jedoch ein spektaku­ läres 22-Zoll-Raddesign, das eigens für den Bentayga S entworfen wurde. Das in drei faszinierenden Ausführungen verfügbare Rad ist mit fünf sichelförmigen Speichen versehen – und da es für beide Seiten des Fahrzeugs entsprechend angepasste Designs gibt, sind die Speichen stets gleich ausgerichtet, von welcher Seite aus das Fahrzeug auch betrachtet wird. Das Design ist jedoch nur der Anfang. Der von einem 4,0-Liter-V8-Motor mit Doppelturboaufladung angetriebene Bentayga S kann in nur 4,5 Sekunden von 0 auf 100

km/h beschleunigen – eine außergewöhnliche Leistung für einen SUV. Ist der „Enhanced Sport“-Modus aktiviert, wird das Fahrgefühl noch faszinierender, da Lenkung, Aufhängung und Fahrwerksysteme in diesem Modus so eingestellt werden, dass Sie noch mehr Gefühl für die Straße erhalten. Die Höchstgeschwindigkeit – sofern Sie die Gelegenheit dazu haben, sie zu erreichen – liegt bei satten 290 km/h. Mit Bentleys neuem Sportauspuff, der im Serienumfang enthalten ist, sind nicht nur Optik und Fahrgefühl des neuen Bentayga S herausragend. Auch der Sound ist phänomenal. Sie dürfen also ein unvergessliches Erlebnis für alle Sinne erwarten, das Sie und Ihre Passagiere gleichermaßen faszinieren wird. Unter den eleganten Karosserieformen schlummert eine innovative aktive Wankstabilisierung. Sie verleiht dem Bentayga S in schnellen Kurven die Agilität eines Sportwagens, die im Alltag vom kultivierten Fahrgefühl eines luxuriösen Grand Tourers ergänzt wird. Das als Bentley Dynamic Ride bekannte System nutzt einen 48-Volt-Elektromotor, um in Kurven die Stabilisatoren härter einzustellen. So wird

das Fahrzeug stabil gehalten und vermittelt Ihnen direkten Fahrbahnkontakt. Unter alltäglichen Fahrbedingungen lässt dieser Motor den Stabilisatoren etwas mehr Spielraum und ermöglicht so höheren Komfort im Innenraum. Die Bentley Touring Specification ist optional für den Bentayga S verfügbar. In dieser Spezifikation werden einige Ausstattungsmerkmale ergänzt, die auf langen Reisen für zusätzlichen Komfort und noch mehr Praxistauglichkeit sorgen. Die auf Wunsch erhältliche All-Terrain Specification er­ öffnet zusätzliche Möglichkeiten: Vier Offroad-Fahrmodi maximieren die Traktion auf verschiedenen Untergründen. Wo immer Sie mit Ihrem Bentayga S fahren – seine einzigartige Kombination aus Stil, Präsenz und sportlichem Charakter stellt sicher, dass Sie sich aus der Masse abheben. r r Bentley Dresden Thomas Exclusive Cars GmbH Meißner Straße 34 D-01445 Radebeul Telefon: 03 51 / 40 46 42 60 www.dresden.bentleymotors.com

A La Carte

101


Szene

Kamalis Reis-Bowl mit buntem Gemüse und Cashewcreme Oryza

Mit dem besten Reis der Welt leckere Bowls anrichten Reis ist fester Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung und lässt sich in unendlich vielen Kombinationen genießen. Er schmeckt zu Gemüse genauso gut wie zu Fisch oder Fleisch und ist bei Veganern sowie Flexitariern gleichermaßen beliebt. Bei Oryza finden Reisfans viele hochwertige Reissorten sowie Reis-Kombinationen in Premium-Qualität. Die wohl beste ist der Kamalis-Reis aus Kambodscha.

Reis ist das Grundnahrungsmittel für einen Großteil der Weltbevölkerung. Dank seiner unübertroffenen Vielfalt gewinnt er auch in heimischen Küchen immer mehr Anhänger. Vor allem bei jungen Leuten, die Foodtrends wie gesunden Reis-Bowls oder der veganen Küche sehr aufgeschlossen sind. Deshalb wundert es nicht wirklich, dass Reisgerichte nicht nur aus der asiatischen und fernöstlichen Kochkultur kaum wegzudenken sind, sondern heutzutage letztlich in allen internationalen Küchen einen hohen Stellenwert haben. Die Reisvielfalt von Oryza bietet für jede Geschmacksrichtung das passende Produkt. Und mit Kamalis, dem exklusiven Duftreis aus Kambodscha, kommt sogar der mehrfach ausgezeichnete, weltbeste Reis auf den Teller. Dieser Premium-Reis zeichnet sich durch ein intensiv blumiges Aroma aus. Kenner schätzen ihn auch wegen seiner besonders weichen, zart schmelzenden Textur und der außergewöhnlich weißen Körner. Und eine Reis-Bowl wird mit Kamalis noch einmal deutlich aufgewertet. r

r www.oryza.de

102

A La Carte

Zubereitungszeit: 30 Minuten Zutaten für 4 Portionen: 2 große Möhren (ca. 400 g) 2 EL Sojasauce 1 EL Reisessig 1 EL Ahornsirup 1 Mango 400 g Tofu ½ Radicchio (ca. 200 g) 1 kleiner Brokkoli (400 g) 3 EL Olivenöl 250 g ORYZA Selection Kamalis Duftreis 2 EL Cashewkerne (30 g) 2 EL Cashewmus (30 g) 100 g Joghurt (1,5 % Fett) ½ TL Kurkumapulver 1 Handvoll Korianderblätter (5 g) 1 EL schwarze Sesamsamen (15 g) Salz & Pfeffer Zubereitung: 1. Möhren putzen, schälen, waschen und mit einem Sparschäler in dünne Scheiben schneiden. Scheiben in kochendem Salzwasser 5 Minuten garen, anschließend abgießen und abtropfen lassen. Währenddessen Sojasauce, Reisessig sowie Ahornsirup zu einer Marinade verquirlen. Möhrenscheiben damit mischen und 20 Minuten ziehen lassen. 2. Inzwischen Mango schälen und in Streifen schneiden. Tofu in circa 1½ cm große Würfel schneiden. Radicchio putzen, waschen und in feine Streifen schneiden. Brokkoli putzen, waschen und in kleine Röschen teilen, den Strunk schälen und in Scheiben schneiden. Brokkoliröschen und -strunk in kochendem Salzwasser in 5 Minuten bissfest garen. Anschließend abschrecken, abgießen und abtropfen lassen. 3. 2 EL Öl in einem Topf erhitzen. Kamalis Duftreis hinzugeben und unter Rühren andünsten, bis die Körner leicht glasig sind. Anschließend 750 ml kochendes, leicht gesalzenes Wasser hinzufügen. Reis im geschlossenen Topf bei mittlerer Hitze 11 Minuten kochen lassen, bis das Wasser komplett aufgenommen wurde. Zum Schluss den Reis mit einer Gabel auflockern. 4. Während der Reis kocht, restliches Öl in einer Pfanne erhitzen und den Tofu in 8 – 10 Minuten von allen Seiten bei starker Hitze knusprig anbraten, dann mit Salz und Pfeffer würzen. Cashewkerne in einer heißen Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze 3 Minuten anrösten. 5. Für die Creme Cashewmus mit Joghurt, 3 – 4 EL Wasser, Kurkumapulver, Salz und Pfeffer mischen. Koriander waschen und trocken schütteln. 6. Reis mit Tofu, Möhren, Mango, Brokkoli und Radicchio in 4 Schalen anrichten, mit Cashewcreme beträufeln und mit Cashewkernen, Sesamsamen sowie Korianderblättern bestreut servieren. Gesund, weil: Die unterschiedlichen Gemüsesorten bringen eine gute Kombination an Vitaminen, Mineralund sekundären Pflanzenstoffen mit. Radicchio enthält reichlich Vitamin A, das zur Hautund Augengesundheit beiträgt. Tofu sorgt mit einer Menge Eiweiß für eine lange Sättigung. Tipp: Wenn frische Mango nicht erhältlich ist, kann die Bowl auch mit Papaya, Ananas, Melone oder Pfirsichen zubereitet werden. Statt mit Cashewmus funktioniert die Creme auch mit Mandeloder Erdnussmus. Nährwerte pro Portion Kalorien: 665 kcal Kohlenhydrate: 79 g Fett: 24 g Eiweiß: 31 g Ballaststoffe: 11,7 g



© weber.com

Szene

Die neuen Weber Gasgrills aus der Spirit- und Genesis-Reihe lassen keine Grill-Wünsche offen (links). Mit seinem SmokeFire® hat Weber die Kategorie der Pelletgrills revolutioniert (rechts). Nicht ohne meinen Weber Grill: Der kompakte Weber®Traveler steht seinen großen Verwandten in Sachen Vielseitigkeit in nichts nach (unten).

Weber

Bester Geschmack für zu Hause und unterwegs Weber, die weltweit führende Grillmarke, überzeugt auch für die Grillsaison 2022 wieder mit ausgefallenen Produktneuheiten für das High-End-Gourmetgrillen im eigenen Garten und auf Reisen. Das amerikanische Familienunternehmen mit Kultstatus setzt immer wieder Maßstäbe in puncto Innova­ tion, Perfektion und Qualität.

Die neuen Gasgrills Spirit EPX-315 GBS, Spirit EPX-325 GBS sowie Genesis II EX315 GBS und Genesis II EX-335 GBS beweisen, dass makellose Optik und Köpfchen perfekt zusammen passen. Ihre inneren Werte stehen der schönen Hülle in zeit­ losem Design in edlem Schwarz in nichts nach: Auf der großen Grillfläche mit GBS (Gourmet BBQ System) lassen sich Fleisch, Fisch und Gemüse gleichzeitig und jeweils mit der idealen Temperatur zubereiten. Heißes Feature: die Sear Zone. Sie verleiht

104

A La Carte

Steaks bei optimaler Hitze ihr begehrtes Branding. Ruhen können sie nach dem scharfen Anbraten auf der indirekten Grill­ fläche. Dank der Sear Zone herrscht im gesamten Garraum des Grills stets die optimale Hitze. Das ermöglicht auch den Einsatz heißer Accessoires wie Drehspieß und Co. Der integrierte, KI-gestützte Grillas­ sistent Weber Connect behält das Grillgut stets im Blick und begleitet Grillenthu­si­asten per App auf dem Smartphone bei jedem Schritt des Grillvorgangs. So können Grillfans ganz neue Möglichkeiten ent­decken.

Wer auf Reisen oder Freizeitaktivitäten außerhalb der eigenen vier Wände nicht auf seinen Weber Grill verzichten möchte, bekommt mit dem neuen WEBER® Traveler das heißeste Reise-Accessoire der kommenden Sommersaison an die Hand. Kompakt, handlich, leicht und stylisch, kann sich der WEBER® Traveler an den Stränden und Campingplätzen dieser Welt mehr als sehen lassen. Aber auch auf dem heimischen Balkon macht er sich gut. Mit seinem stabilen, zusammenklappbaren Rollwagen lässt er sich leicht verstauen und transportieren. Grillfans werden begeistert sein, denn auf der großen Grill­ fläche finden Würstchen, Fleisch, Fisch und Gemüse ausreichend Platz und garen gleichmäßig bei konstanter Hitze bis zur Perfektion. Bereits seit 2020 revolutioniert der Weber SmokeFire® die Kategorie der Pelletgrills. Ein echter Alleskönner, mit dem „low and slow“-Grillen genauso möglich ist wie das Garen von Steaks bei hohen Temperaturen. Der Weber SmokeFire® liefert dabei präzise Temperaturen zwischen 95 und 315 Grad mit der Qualität und Zuverlässigkeit, die man von Weber erwartet. Charakteristisch ist seine Porzellan-Emaille-Konstruktion, die vor Rost und Rissen schützt und natürlich die fünfjährige Garantie. Auch der SmokeFire® ist mit Weber Connect™ ausgestattet. r r www.weber.com


ONEBLADE Rasierer

„Made of Steel“ Seien wir ehrlich, die meisten Nassrasierer, die man heute findet, sind darauf ausgelegt, ausgetauscht zu werden. OneBlade®Rasierer werden aus den besten Materialien der Welt geschmiedet, um sicherzustellen, dass man nur einen einzigen kaufen muss – inklusive lebenslanger Garantie. GENESIS-Rasiermesser

Das Flaggschiff unter den GENESIS-Rasierern besteht komplett aus Edelstahl, ist einzeln nummeriert, handpoliert und mit wahnsinnigen Toleranzen gefertigt. OneBlade ist das ultimative Rasiererlebnis, er eliminiert nachweislich Unebenheiten, Kerben, Rasurbrand und Hautirritationen für jedes Gesicht und jeden Hauttyp. Farbe: 24K Gold Genesis Black Tie Rasierset

einem Jahr Design und Erfindung. Er verbindet Elemente des traditionellen Sicherheitsrasierers mit modernster Technologie, erstklassigen Materialien – einschließlich ultrahochwertigem, massivem Edelstahl – und handgefertigter Montage. Das Endergebnis ist eine noch nie dagewesene Kombination aus Rasierleistung, Komfort und erstrebenswerter Eleganz. r

Der mehrfach preisgekrönte OneBlade Genesis ist das Ergebnis von mehr als

r www.onebladeeu.com


Szene

Haspa Private Banking:

Der Anlageerfolg beginnt vor der Eröffnung des Depots „Das war wirklich ein gutes, intensives Gespräch. Überrascht und erfreut hat uns, dass Sie uns vor allem zunächst kennenlernen wollten und wir zunächst gar nicht im Detail oder nur am Rande über Wertpapiere und die Börse gesprochen haben.“

Immer wieder erhalten wir nach Erstgesprächen von Menschen, die etwas über uns und unsere Art des Private Bankings erfahren möchten, diese Rückmeldung. Wir freuen uns über diese Reaktionen stets sehr, denn kürzer und treffender könnten wir unser Selbstverständnis nicht beschreiben: Der Mensch als Individuum mit seiner Biografie, mit all seinen Beziehungen, Themen und Wünschen steht im Mittelpunkt. Alle Empfehlungen, auch die Anlageempfehlungen, leiten sich ab aus dieser – wie wir sie nennen – 360-Grad-Perspek­ tive, die wir gemeinsam mit dem Kunden einnehmen. Dieser gemeinsame Blick von der strate­ gischen Anhöhe offenbart dann immer wieder erstaunliche Aus- und Einblicke. Natürlich weisen Kunden im Private Banking oder Wealth-Management insbesondere eine Gemeinsamkeit auf: Sie alle verfügen über ein nennenswertes Vermögen. Damit ist die Gemeinsamkeit aber auch nahezu vollständig beschrieben. Die Entstehungsgeschichte des Vermögens und die Pläne für die spätere Verwendung bzw. Weiterentwicklung der Vermögenswerte, hierin liegen die bedeutsamen Unterschiede, die jeweils individuell zu betrachten sind und für die es Lösungen und Konzepte anzubieten gilt. Fokussierung auf Kundenbedürfnisse Diesem Leitgedanken folgend sind sämt­ liche Dienstleistungen und der organisatorische Aufbau des Haspa Private Banking auf die Vielfalt der Bedürfnisse unserer

106

A La Carte

Frank Krause, Leiter Unternehmensbereich Private Banking bei der Hamburger Sparkasse.

Kunden ausgerichtet. Ein Familien-Unternehmer blickt auf die Kapitalanlage aus einer anderen Perspektive als ein vermögender Privatier. Der Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens wiederum hat andere Themen als der Erbe eines größeren Vermögens. Und den jüngeren, einkommensstarken Kunden beschäftigen andere Fragen als den klassischen Immobilieninvestor. Passgenaue, individuelle Lösungen können am besten in Teams entwickelt werden, die eine Fokussierung auf eben genau diese Kundengruppen haben. Am Beginn werden ausführlich die Themenbereiche Generationen-Management, Zukunftsund Risikoabsicherung sowie Immobilien besprochen. Selbstverständlich nimmt dabei die Frage, wie eine passende, den Zielen des Kunden Rechnung tragende An­ lagestrategie für das liquide Vermögen – etwa abgebildet durch eine Vermögensverwaltung – aussehen könnte, einen großen Raum ein. Die konkrete Ausformulierung

dieser Strategie sollte jedoch nicht isoliert erfolgen, sondern idealerweise aus der 360-Grad-Perspektive abgeleitet werden. Wenn das Vermögensverwaltungs-Depot beispielsweise Bezüge hat zur Altersvorsorge des Kunden oder zur anstehenden Ausbildung der Kinder hat, dann sollten diese Aspekte Einfluss auf die Anlage­ strategie haben. Je individueller diese Gespräche am Anfang sind, desto besser passen die Strategie, die späteren Anlageer­ folge und vor allem auch die Risiken zu der Situation des Kunden. Das Fundament für den Anlageerfolg wird somit bereits vor der Depot-Eröffnung gegossen. Als hanseatische Institution sind wir von unserem Naturell fundamental denkende, langfristig anlegende Investoren. Unsere aktive Investmentstrategie, die auf einem holistischen, stringenten und disziplinierten Analyseprozess beruht, zielt darauf ab, für unsere Kunden nachhaltig Vermögenswerte zu schaffen. Vermögensverwaltung ist und bleibt für uns ein solides, von höchster Sorgfalt geprägtes Handwerk. r r Hamburger Sparkasse AG – Private Banking Adolphsplatz 3, D-20457 Hamburg Telefon: 0 40 / 35 79 - 32 32 Internet: www.haspa.de/pb www.haspa-kapitalmarkt.de



Szene

Nberg

Made to wishes

© Sandra Steh

Mein größter Wunsch ist es, in den kommenden Jahren ein Familienunternehmen aufzubauen, dessen Produkte aus feinstem Kalbs- und Rindsleder auch künftigen Generationen den gesellschaftlich hohen Wert von exzellenter Handwerkskunst, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit vermitteln.

Ein halbes Leben lang baute Christina Rosenberg ihre eigene Marke auf – ohne es zu ahnen. Vor zwei Jahren bündelte sie ihre Lebens­erfahrungen und machte sich damit selbstständig.

Reisetasche WEEKENDER.

Bucket Bag ALLURE.

108

A La Carte

Nberg steht für all das: auch für kompromisslose Qualität und zeitlos sinnvolles Design“, kommentiert Christina Rosenberg ihre ganz persönliche Unternehmensphilosophie und ihr angestrebtes Ziel. Die sympathische Wahlmünchnerin mit hoher Affinität zum Lederhandwerk wagte Ende 2019 den Schritt in die Selbstständigkeit. Da war sie Anfang 50, wollte die Summe ihrer bisherigen Lebenserfahrungen in einem eigenen Projekt bündeln. Es sieht gut aus für ihr kleines feines Luxus-Label Nberg, das mit klassisch schönen Taschen, noblen Accessoires wie Reisepassetuis und modischen Gadgets wie iPhone- und AirPod-Cases Liebhaber:innen ästhetisch er­ lesenen Lederhandwerks anspricht. Bereits als kleines Mädchen legte Christina Rosenberg den Grundstein für ihre große Passion: tadellos und perfekt ausgeführtes Handwerk. Mit sieben Jahren, wo Altersgenossinnen noch mit Barbie-Puppen spielten, wünschte sie sich ihre erste Nähmaschine. Mit 16 wird ihre Kreativität und handwerkliche Leistung mit dem AenneBurda-Nachwuchspreis honoriert. Nach Abitur, Schneiderinnen-Lehre und BWLStudium machte die Urururenkelin von Louis Bahner, der die älteste noch exis­ tierende Strumpfmarke der Welt (ELBEO) gründete und schon damals Königshäuser belieferte, Karriere in der Modebranche, später in einem der weltweit führenden, unabhängigen Luxushäuser Frankreichs. Die 15 Jahre, die Christina Rosenberg dort


tätig war, haben ihre Leidenschaft für ex­ zellentes Handwerk weiter manifestiert und ihren Unternehmergeist nachhaltig geprägt. „Mit meinen Produkten möchte ich die Persönlichkeit meiner Kunden:innen unterstreichen. Sie sollen den Alltag schöner und komfortabler machen. Deshalb wird jede Bucket Bag, jede Akten- oder Reise­ tasche in deutschen Manufakturen nach individueller Kundenberatung maß- und handgefertigt“, sagt die Unternehmerin, die sich mit großem Engagement für das deutsche, lokale Handwerk engagiert. Verkauft werden die noblen Lederwaren im luxuriösen privaten Umfeld zum 5 o’clock Tea mit Ausklang in den Abend, den Christina Rosenberg mehrmals im Jahr veranstaltet und zu denen Gäste eine Einladung benötigen. Dort hat sie Zeit und Raum, um mit Kunden über das Handwerk, Lederqualiät und auch individuelle Kunden­ wünsche zu sprechen. Und da ihre Kunden nicht selten eine Vorliebe für Segelboote oder Oldtimer haben, kommen schon mal ein Utensilo für das iPad und Navigationsunterlagen oder eine Spezialtasche für das edle Gefährt dabei heraus. Denn „Made to wishes“ gehört zu ihrer Philosophie. „Wir produzieren nicht für hohe Lagerbestände, sondern gezielt für unsere Kunden, um keine Ressourcen zu verschwenden. Die ein oder andere kürzere Wartezeit nehmen unsere Kunden dafür gerne in Kauf“, unterstreicht Christina Rosenberg ihren Nachhaltigkeitsgedanken. Kunden, die es eilig haben und nicht auf eine Einladung zu einem Event warten möchten, sind natürlich nach Terminvereinbarung jederzeit im Showroom im KingsmanHouse willkommen. Christina Rosenberg hat sich bewusst für dieses schöne Ambiente entschieden, da sich hier ein Ort mit Sinn für handwerkliche Perfektion, höchsten Qua­ litätsanspruch und den direkten persön­ lichen Austausch etabliert hat. Kleinigkeiten und Gastgeschenke, wie Kartenetuis oder Reisepassetuis, können natürlich jederzeit online oder ganz unkompliziert im Münchner Quartier Rudigier in der Montgelasstraße 15 erworben werden. r r NBERG im KingsmanHouse Möhlstraße 10, D-81675 München E-Mail: rose@nberg.de Internet: www.nberg.de nberg_luxury

Shopper EASYGOING.

Die Entscheidung für Kalbs- und Rindsleder in der eigenen Kollektion wurde sehr bewusst getroffen. Denn diese Leder existieren bereits und durch den Einsatz für die Nberg-Taschen und -Accessoires wird zu einer Vollverwertung beigetragen. Nur Sonderwünsche werden auch in exotischen Ledern gefertigt. Sämtliche Taschen werden in aufwendiger Manufaktur-Handarbeit hergestellt.

Lederetui NECESSAIRE.

Die Aktentasche UNDERCOVER für Tablet, Laptop und Dokumente verbindet höchste Funktionalität mit anspruchs­vollem zeitlosen Design – alles MADE IN GERMANY.

A La Carte

109


© Wim Jansen

XO Seafood Bar


Die Rooftop-Bar „clouds heaven’s nest“ gehört zu den spektakulärsten Locations in Hamburg.

Index J a n u a r 2 0 2 2 Hotels, Restaurants und eine besondere Adresse in Hamburg Restaurant Bianc Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Restaurant Lakeside im The Fontenay Restaurant The Table Die alte Druckerei Cölln’s Clouds – Heaven’s Bar & Kitchen Fraser Suites Hamburg Kinfelts Kitchen & Wine Restaurant Lenz Liberté Philipps Restaurant Schlachterbörse XO Seafood Bar Tarantella Bar – Restaurant Restaurant Vlet Wasserschloss Speicherstadt The Westin Hamburg Restaurant „Wolfs Junge“ YOSHI im Alsterhaus

10/11 12–14 16/17 18–22 24/25 26/27 28 32 34/35 36 38/39 42 44/45 46/47 48 50/51 52/53 54/55 56 58/59

Der Sylter Winter gewinnt für Liebhaber der Friesen-Insel zunehmend an Bedeutung. Schloss Hugenpoet, prachtvolles Erbstück des Freiherrn von Fürstenberg, ist ein elegantes Refugium für Privatgäste und Geschäftsleute in Essen Kettwig.

Das Hotel Jungbrunn in Tirol ist ein ganz außergewöhnlicher Platz, an dem die Lebensfreude wohnt und der Seelenfrieden zu Hause ist.

Sylt-Tipps

64–66

Hotels und Restaurants im Ruhrgebiet Schlosshotel Hugenpoet Restaurant an der Volme Mintrops StadtHotel Margarethenhöhe Parkhotel Herne Grammons Restaurant & Weinbar Restaurant Das Hoesch GOP Varieté-Theater Essen Gasometer Oberhausen Restaurant Bistro Eventlocation Parkbad Süd Das Schulhaus

70/71 72 73 74–76 78 79 80 81 82 83

© Petra Stadler

Hotels, Restaurants auf Sylt

Travel à la Carte Bergchalets ATEMPAUSE Sauerland Das Naschwerk Restaurant Suerlänner Eck Hotel Jungbrunn – Der Gutzeitort Gesundheitszentrum Park Igls Interalpen-Hotel Tyrol

88/89 90 91 92 93 94

A La Carte

111


Vorschau

A La Carte

1. Romantik Hotel Bösehof: Im Romantik Hotel Bösehof sind die Kreationen von Küchenchef Ralf Sommer eine Sinfonie der Genüsse

2. Hilton Frankfurt City Centre: Vom Hotel Hilton Frankfurt City Centre fällt der Blick auf die Skyline der Main-Metropole.

3. Schlosshotel Berlin by Patrick Hellmann: Ein 1

Juwel im Berliner Grunewald – das Schlosshotel Berlin by Patrick Hellmann

Wind, Wasser, Strände, gesunde Seeluft, Wiesen und Wälder soweit das Auge reicht, dazwischen interessante Städte wie Cuxhaven oder so idyllische Kurörtchen wie Bad Bederkesa. Es gibt viele Gründe, einmal den Norden Deutschlands abseits von ausgetretenen Tourismuspfaden zu besuchen, gern auch in den Wintermonaten. Wenn der Schnee eine weiße Puderzuckerdecke über das Land legt, dann ist es hier besonders romantisch. Aufmerksame Gastgeber in gemütlichen Land2

gasthäusern, Hotels und ausgezeichneten Restaurants warten darauf, ihre Gäste zu verwöhnen. Unser nächstes Ziel – Berlin! Wer einmal diese faszinierende Metropole an der Spree entdeckt hat, der kommt garantiert wieder, lässt sich durch Film- und Theaterpremieren, Museen, historische Bauten und supermoderne Architektur berauschen. Kunstaffine sollten der Neuen Nationalgalerie in der Potsdamer Straße einen Besuch abstatten! Die Stadt, die niemals schläft, zieht Menschen aus aller Welt in ihren Bann und zeigt auch kulinarisch größte Vielfalt – von der berühmten Currywurst mit Schrippe bis zur edlen Spitzengastronomie – Berlin hat immerhin 18 Sterne-

3

restaurants!

Das nächste A LA CARTE erscheint am 28. Januar 2022.




Issuu converts static files into: digital portfolios, online yearbooks, online catalogs, digital photo albums and more. Sign up and create your flipbook.