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Restaurants I Weine I Rezepte I Hotels I Reisen

40 Seiten Special:

Genuss daheim

Großes Hamburg-Special Heft 1 Januar 2021

Deutschland A 8,– Luxemburg A 9,20, Italien A 10,50 Belgien A 9,20, Spanien A 10,50 Schweiz SFR 11,00

Die besten Hotels und Restaurants



Editorial

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Im März 2018 eröffnete das Hotel The Fontenay des Logistikunternehmers Klaus-Michael Kühne mit seiner spektakulären, skulpturalen Architektur auf dem Gelände des ehemaligen Hotels Intercontinental an der Außenalster. In privilegierter Lage vereinen sich hier auf besondere Weise urbane Natur und kosmopolitischer Lifestyle. Die internationalen Gäste logieren in 130 luxuriösen Zimmern und Suiten, über den Dächern relaxt man auf über 1 000 Quadratmetern in einer exklusiven Wellnesswelt mit einem 20-Meter-Innen-/Außenpool. Das kulinarische Highlight des Hauses ist das Fine-Dining-Restaurant Lakeside in der siebten Etage. Hier genießt man neben den geschmacksintensiven Kreationen von Küchenchef Julian Stowaser auch einen der schönsten Panoramablicke über Hamburg. Dies ist nur eine unserer zahlreichen Empfehlungen für einen Besuch der Hansestadt, der hoffentlich bald wieder unbeschwert und unter Einhaltung aller relevanten Sicherheitsmaßnahmen stattfinden kann. Da sich das Kochen und überhaupt das Genießen aber immer mehr in die privaten vier Wände verlagert hat, werden wir Ihnen ab dieser Ausgabe jeden Monat ein großes Special „Genuss daheim“ präsentieren. Zum Auftakt stellen wir Ihnen zum Beispiel faszinierende Weinkeller vor, die aus dem Holz von jahrzehntealten Weinfässern kunstvoll gefertigt werden. Für alle, die vielleicht wenig Platz zu Hause für einen Weinkeller haben, empfiehlt sich der neuartige Spiral-Weinkeller: Er besteht aus einer spiralförmigen Treppe und bietet einen benutzerfreundlichen Lagerraum. In diesem Rund-Weinkeller kann man zwischen 1 000 und 1 660 Flaschen lagern, zusätzlich sorgt eine natürliche passive Belüftung für das Wohl der gelagerten Weine. Außergewöhnliche Karaffen und eine Vielzahl nützlicher Küchen-Helfer und -Accessoires runden unser erstes Special ab. Herausgeber Thomas und Martina Klocke


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Zum Titel: Großes Hamburg-Special – The Fontenay

A La

Im März 2018 eröffnete das Hotel The Fontenay des Logistikunternehmers KlausMichael Kühne mit seiner spektakulären,

erscheint monatlich im

skulpturalen Architektur auf dem Gelände

Klocke Verlag GmbH Höfeweg 40, D-33619 Bielefeld Fon: +49 - (0) 5 21 - 9 11 11-0 Fax: +49 - (0) 5 21 - 9 11 11-12 Internet: www.klocke-verlag.de E-Mail: info@klocke-verlag.de

des ehemaligen Hotels Intercontinental an der Außenalster. In privilegierter Lage vereinen sich hier auf besondere Weise urbane Natur und kosmopolitischer Lifestyle. Die internationalen Gäste logieren in 130 luxu-

Her ausgeber Thomas & Martina Klocke

riösen Zimmern und Suiten, über den Dä-

Ver antwortlich für den Inhalt Thomas Klocke Anzeigenleitung Thomas Klocke Redaktion Gundula Luig-Runge, Sabine Herder, Bernd Teichgräber, Gabriele Isringhausen Gr afikdesign Claudia Stepputtis, Sabina Winkelnkemper Fotogr afie Ydo Sol, Klaus Lorke, Günter Standl, Florian Busch Bildbearbeitung Klocke Medienservice Holger Schönfeld, Birgit Lahode Titelfoto Lakeside – The Fontanay Produktion Claudia Schwarz, Diana Wilking Sekretar iat Annette Heidemann, Katrin Baumgart Vertr ieb Stephan Klocke Vertr ieb/Handel IPS Pressevertrieb GmbH Carl-Zeiss-Straße 5, D-53340 Meckenheim info@ips-d.de, www.ips-d.de Gesamther stellung Heidenreich Print GmbH, Bünde Gedruckt auf Magnogloss – ein Produkt der IGEPA

chern relaxt man auf über 1 000 Quadratmetern in einer exklusiven Wellnesswelt mit einem 20-Meter-Innen-/Außenpool. Das kulinarische Highlight des Hauses ist das Fine-Dining-Restaurant Lakeside in der siebten Etage. Hier genießt man neben den geschmacksintensiven Kreationen von Küchenchef Julian Stowaser auch einen der schönsten Panoramablicke über die Hansestadt.

Titelthemen Großes Hamburg-Special – Die besten Hotels & Restaurants 40 Seiten Special: Genuss daheim

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AUSSERDEM News à la carte

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Szene à la carte: Neuigkeiten aus aller Welt

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Index Januar 2021

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Vorschau Februar 2021

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Printed in Germany A LA CARTE ist ein eingetragenes Warenzeichen des Klocke Verlages. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten. Anzeigenpreisliste vom 1. Dezember 2018

Inhalt

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Preise Einzelpreis: 8,– Euro, Jahresabo: 72,– Euro Abonnementbestellung beim Verlag Abonnement-Verwaltung Leserservice A La Carte PrimaNeo GmbH & Co. KG Postfach 10 40 40, D-20027 Hamburg Fon: 0 40 / 23 67 03 41 Fax: 0 40 / 23 67 03 01 E-Mail: alacarte@primaneo.de ISSN 0945-375X

Mit zwei Michelin-Sternen wurden die erstklassigen Darbietungen von Matteo Ferrantino im Restaurant Bianc ausgezeichnet.


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Hotel Louis C. Jacob: Zwei-Sterne-Küche mit traumhafter Aussicht

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Highlight:

ONO by Steffen Henssler

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Genuss daheim:

Exklusive Weinkeller

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Josephinenhütte:

Neue Glas-Serie für Connaisseure

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Großes Jubiläum:

Über 125 Jahre Bretz Polstermöbel


News

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Kulinarische Genuss-Momente für die Ohren:

Johann Lafer startet Genusspodcast Johann Lafer, Deutschlands bekanntester und wohl auch vielseitigster TV-Koch begibt sich auf neues Terrain: Ende November startet sein neuer Genusspodcast. Ein sehr persönliches Format mit viel Geschmack, Genuss und Lebensfreude – und das alles für die Ohrmuscheln. Johann Lafer ist nicht – wie schon so oft – Talkgast, er übernimmt in seinem Podcast selbst die Moderation und tritt als Gastgeber auf. Er lädt Freunde und Wegbegleiter zu persönlichen Insidergesprächen ein, in denen es natürlich vor allem um die Themen Genuss, Kulinarik und die Freude am Leben geht. Aber auch um Hintergründe zu der jeweiligen Person, die so noch selten oder nie in der Öffentlichkeit zur Sprache kamen. Als besonderes Extra gibt es das eine oder andere sehr spezielle Rezept zu hören und auch nachzulesen. Im Mittelpunkt jeder Episode steht ein Gespräch mit einem von Johann Lafer eingeladenen Gast. Der Starkoch brilliert in der Rolle des Moderators in seiner unnachahmlichen Lafer-Art und moderiert ebenso gekonnt wie authentisch. Dabei ist er auch ohne Bildunterstützung sofort wiedererkennbar und prägnant. Und mindestens genauso unterhaltsam wie in seinen TV-Sendungen.

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Das sagt Johann Lafer selbst zu seinem neuen PodcastFormat: „Mit meinem Podcast werde ich nun auch außerhalb der Küche für Genuss-Momente sorgen. Ich entführe Euch in meine kulinarische Welt und werde euch dafür sensibilisieren, mit allen Sinnen zu genießen – sogar mit den Ohren. Aus meiner Sicht ist es in der heutigen Zeit das einzig wahre Rezept für Entspannung und Entschleunigung. Und dieser Meinung sind auch meine prominenten Gäste, wie bekannte Persönlichkeiten, Sterneköche, Gastronomen oder Winzer. Freut euch auf persönliche Blickwinkel, eine große Portion Leidenschaft, Freude und den wahren Fokus auf Genuss.“ Produziert wird der neue LAFER Genusspodcast von PODCAST LOUNGE by move communications in München. Im monatlichen Rhythmus erscheinen neue Folgen, die auf allen gängigen Podcast-Portalen zu hören und zu abonnieren sind. In der ersten Episode ist Hans Haas, Spitzenkoch und TANTRIS-Küchenchef zu Gast. In der zweiten Folge, die noch vor Weihnachten on air geht, wird der prominente TV-Moderator, Produzent und Weingutbesitzer Günther Jauch zu hören sein. r Erste Folge vom LAFER Genusspodcast unter: www.lafer.de/podcast



Hamburg A

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Wann wir wieder normal und unbeschwert reisen können, steht zum momentanen Zeitpunkt der CoronaPandemie nicht fest. Ein Hoffnungsschimmer ist sicherlich die Entwicklung des Impfstoffes, die Impfzentren haben ja bereits ihre Arbeit aufgenommen. Wenn wir die Rückkehr zur Normalität erreicht haben, wird es mit Sicherheit großen Nachholbedarf an Kulturveranstaltungen, an Opern, Operetten, Theatervorstellungen und Musicals geben. Hierfür ist kaum eine Stadt so prädestiniert wie Hamburg, „die Schöne im Norden“. Aber auch


Die Lifestyle-Metropole des Nordens

viele schmerzlich vermisste kulinarische Erlebnisse in außergewöhnlichen Restaurants gilt es nachzuholen, auch hierfür bietet Hamburg eines der besten Angebote unter den deutschen Großstädten. Bekanntlich ist Vorfreude ja die schönste Freude, also lassen Sie sich jetzt schon inspirieren von unseren kulinarischen Empfehlungen! Te x t : S a b i n e H e r d e r, G a b r i e l e I s r i n g h a u s e n , G u n d u l a L u i g - R u n g e , B e r n d Te i c h g r ä b e r F o t o s : K l a u s L o r k e , Yd o S o l , v o r g e s t e l l t e A d r e s s e n

© www.mediaserver.hamburg.de/Jan Schugardt

Hamburg


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© www.mediaserver.hamburg.de/Christian Spahrbier

HAMBURG

© www.mediaserver.hamburg.de/Christian Spahrbier

Elbphilharmonie, HafenCity, Speicherstadt, Dockland, Alter Speicher oder die Tanzenden Türme – Hamburg trumpft mit jeder Menge architektonischer Highlights, die sich, wie die gesamte Stadt, mit einer vibrierenden und weltweit einzigartigen Mischung aus Kosmoflair und hanseatischen Traditionen präsentieren.

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© www.mediaserver.hamburg.de/Christian Spahrbier

Weltoffen und auf Weltklasse-Niveau – was für das Kulturprogramm der Hansestadt gilt, gilt erst recht für die vielschichtige Hotel- und Gastroszene, die sich in den letzten Jahren zu einem eigenen Besuchermagnet entwickelt hat und mit spektakulären Newcomern, innovativen Konzepten und kulinarischen Institutionen für jeden Geschmack und jede Gelegenheit genau das Richtige bietet.

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Fotos: Guido Leifhelm

Was für eine privilegierte Lage. Gäste haben von der Dachterrasse des Luxus­ refugiums einen einzigartigen Ausblick über die Binnenalster, die Schiffsanleger und die Hamburger City.

Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten

WeltklasseRefugium mit Weltklasse-Küche

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Seit seinem Opening im November 2016 ist das Restaurant Nikkei Nine das kosmopolitische Juwel der Hansestadt und Lieblingslocation der High Society.

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as Fairmont Hotel Vier Jahres­ zeiten Hamburg ist ohne Zweifel eines der prestigeträchtigsten Häuser in Deutschland. Dass das Haus nichts von seiner Strahlkraft verloren hat, liegt sicherlich daran, dass es wie kaum ein anderes für die Tradition der europäischen Grandhotels steht und spektakulär histo­ rischen Charme mit großzügigem Luxus vereint. Sämtliche 156 Gästezimmer und Suiten des am westlichen Ufer der Binnen­ alster gelegenen Fünf-Sterne-Refugiums zeichnen sich durch eine stilvolle Einrich­ tung mit höchstem Anspruch an Luxus und Eleganz aus. Wie es sich für ein Hotel dieser Kategorie gehört, bietet es seinem weltgewandten Publikum eine internationale Küche der Spitzenklasse. Deren erstklassiger Ruf wird


im Restaurant Haerlin von Sternekoch Christoph Rüffer in schöner Regelmäßig­ keit gemehrt. Gleich zwei Michelin-Sterne glänzen über dem Gourmet-Tempel und auch die Experten vom Gault&Millau adeln diesen Ort des guten Geschmacks mit 19 Punkten. Seit 2002 tragen die Gourmet­ menüs im Haerlin die Handschrift von Christoph Rüffer, der, neben zahlreichen anderen Auszeichnungen, zuletzt vergan­ genes Jahr von „Der große Restaurant & Hotel Guide“ zum „Koch des Jahres 2020“ gekürt wurde. Im Fokus stehen bei Rüffer und seinem Team fantasievolle Kompo­ sitionen, die sich durch frische, saisonale Produkte, geschickt kombinierte Aromen und mitunter überraschende Texturen aus­ zeichnen. Regionalität und Liebe zum Pro­ dukt treffen dabei auf höchstes Niveau ex­ zellenter Kochkünste. Kreativität und internationale Einflüsse finden sich auch im Interieur: Chinesische Seidentapeten und Goldprägungen ergän­ zen helle Creme- und Grüntöne. Wahre Der maßgefertigte Weinschrank aus Glas und poliertem Messing im Gourmet­ restaurant Haerlin ist ein wahrer Raritätentresor für vinophile Gäste.

Edelste Materialien, feine Texturen und eine elegant-natürliche Farbkomposition zeichnen das Interieur des Feinschmeckertempels Haerlin aus.

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Nach der Renovierung aller fünf Etagen des Hauses mit insgesamt 156 luxuriösen Zimmern und Suiten erscheint das traditionsreiche Grandhotel in neuem Glanz.

Das Vier Jahreszeiten Spa & Fitness bietet seinen Gästen Entspannung für Körper, Geist und Seele auf einer Fläche von fast 1 000 Quadratmetern.

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Highlights für Weinliebhaber sind der maßgefertigte Weinschrank aus Glas und poliertem Messing mit edlen Tropfen und echten Raritäten sowie der dazugehörige Sommelier-Hochtisch. Gern lädt Somme­ lier Christian Scholz dort zu einer privaten Weinprobe – der schöne Blick ins Restau­ rant Haerlin und über die gesamte Binnen­ alster inbegriffen. Ein weiteres kulinarisches Highlight ist das Restaurant Nikkei Nine. Seit seinem Opening im November 2016 ist es das kosmopolitische Juwel der Hansestadt Hamburg. Als Lieblingsrestaurant der High Society bezeichnet, beeindruckt es mit kunstvollem Interieur-Design und einer zweiseitigen Bar sowie einer offenen Theaterküche. Kulinarisch kombiniert das Nikkei Nine den Feinsinn und die Eleganz japanischer Gerichte mit herzhaften Ele­ menten aus Peru. Die im 19. Jahrhundert von nach Peru ausgewanderten Japanern entstandene Nikkei Cuisine gilt als eine der beliebtesten Küchen weltweit. Sie wird nicht nur von Stars und GourmetKöchen für ihre Frische und Natürlichkeit geschätzt – auch der Kreativität gibt sie kaum Grenzen vor. Executive Chef des Nik­ kei Nine ist der gebürtige Amerikaner Ben Dayag. Gourmets, Designliebhabern und Kosmopoliten, Neugierigen und jenen, die das Reisen lieben, bietet das Kultrestaurant eine Oase direkt vor ihrer Haustür. r Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Gastgeber: Ingo C. Peters Neuer Jungfernstieg 9 –14, D-20354 Hamburg Telefon: 0 40 / 34 94 0 Telefax: 0 40 / 34 94 26 00 E-Mail: hamburg@fairmont.com Internet: www.fairmont-hvj.de Übernachtungspreise: DZ ab 300 Euro, Suiten ab 400 Euro, Kreditkarten: alle



Das Hotel verfügt über 154 Zimmer und Suiten verschiedener Kategorien, einige der Räume haben Blick auf den Alsterfleet.

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Fraser Suites Hamburg

Luxuriöses Fünf-SterneHotel in Hamburg

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it der Eröffnung des Fünf-SterneLuxushotels Fraser Suites Hamburg im September 2019 knüpft die Frasers Hospitality aus Singapur an die Tradition Pariser Grandhotels an. Unverkennbar hat das Gebäude am Hamburger Rödlingsmarkt in den Räumen der ehemaligen Oberfinanzdirektion seinen historischen Charme bewahrt. Weite Flure,

geschwungene Treppen, alte Holztüren und Art-déco-Elemente fügen sich zu einem harmonischen Ganzen. „Unser Angebot konzentriert sich vor allem auf Geschäftsreisende und Touristen, die mehrere Wochen und Monate in Hamburg bleiben möchten. Unsere Suiten mit Küchenzeile ermöglichen es, den eigenen Lebensstil beizubehalten“, beschreibt General Manager Olivier Briand die Besonderheit des Konzeptes. Das im Stil des Neobarocks errichtete und unter Denkmalschutz stehende Haus wurde 1910 fertiggestellt. Einige bekannte Sehenswürdigkeiten Hamburgs, wie die Speicherstadt, das Miniatur-Wunderland, die Elbphilharmonie und die Alster, sind fußläufig leicht zu

In der ehemaligen Oberfinanzdirektion am Rödingsmarkt hat mit dem Fraser Suites Hamburg ein Luxushotel Quartier bezogen.

erreichen. Zahlreiche Annehmlichkeiten für das internationale Publikum machen den Aufenthalt noch attraktiver. Kostenloser WLAN-Zugang? Wäsche- und Zimmer-service? Babysitting? Täglicher Turndown-Service? Alles kein Thema! Das Hotel verfügt über 154 Zimmer und Suiten verschiedener Kategorien, einige der Räume haben Blick auf den Alsterfleet. Langzeitgäste fühlen sich in den Studios mit Kingsize-Bett, gut ausgestatteter Küchenzeile und NespressoMaschine besonders wohl. In diesen hochwertigen Rahmen fügt sich auch die Gastronomie des Hauses. Wo früher die alte Bibliothek Quartier bezog, verwöhnt jetzt das Restaurant „The Dining Room“ im 20er-Jahre-Stil auf 400 Quadratmetern. Mit kreativem Kopf und sicherer Hand versteht sich Spitzenkoch Daniel Thompson auf modern interpretierte Klassiker. Am Sonnabend und Sonntag lockt der traditionelle englische Braten Sunday Roast zum Brunch. Serviert und tranchiert wird der Hauptgang mit Hilfe von „Henry“, dem original Tranchierwagen von 1920. Unbedingt probieren sollte man einmal „Mamas handgeschnittene Fettuccine à la Truffle, geschwenkt in gereiftem Parmesanlaib mit Pilzen und getrüffeltem pochierten Ei“. Eine kulinarische Entdeckung wert ist auch The Dining Room Pannfisch Royal mit knusprigem Dorschfilet, Tigergarnele, Lauch, Bratkartoffelpüree und Senf Beurre blanc. Das Châteaubriand „Hongkong“ in HoisinOyster-Soße zeigt sich als aromatisiertes Galloway-Rinderfilet mit britischen Roast Potatoes, Orangen-Estragon-Karotten und Whisky-Cognac-Soße „Diane“. Sehr schön auch das Lunch-Menü von Montag bis Freitag, das alle zwei Wochen wechselt. Nicht umhin kommt man auch, nach dem Abendessen die O.V.A.L. Bar für einen Digestif zu besuchen. Wer nach all den Kulinarien seinen Pfunden zu Leibe rücken möchte, dem bietet sich der rund um die Uhr geöffnete Fitnessbereich an. r

Fraser Suites Hamburg General Manager: Olivier Briand Rödingsmarkt 2 D-20459 Hamburg Telefon: 0 40 / 38 08 63 68 88 E-Mail: reservations.hamburg@ frasershospitality.com Internet: www.frasershospitality.com

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Das Hotel Atlantic Hamburg ist ein Aushängeschild der Hansestadt. Es steht für exklusive Grandhotel-Kultur, einzigartigen Service und großartige Gastronomie.

Hotel Atlantic Hamburg

Wo sich Weltentdecker treffen

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uf einzigartige Weise vereint das Hotel Atlantic Hamburg Tradition und Moderne und repräsentiert mehr als zuvor exquisiten Grandhotel-Stil mit europäischem Flair. Direkt an der Außenalster gelegen, stellt es seit 1909 eine eindrucksvolle Ruheoase inmitten der Hansestadt dar. Zugleich verführt die zentrumsnahe Lage zu einem aufregenden Stadtaufenthalt. Die vollständig neu gestaltete Empfangshalle des Luxushotels hält ein herzliches Willkommen für die Gäste bereit und gleichzeitig die Einladung zu einer inspirierenden Reise um die Welt. Ihr Design verzaubert mit Anklängen an die Ausstattung der Luxusliner, auf denen früher Reisende vom Hafen der Hansestadt die Passage über den Ozean unternahmen, und wasserblaue Farbtöne unterstreichen dies. In neuem Glanz zeigt sich auch der Alstersalon: Das Frühstücksrestaurant in hellen Farben mit floralen Akzenten, die von exotischen Reisezielen erzählen, und mit Blick durch die großzügigen Fenster auf die Alster ist der Ort, an dem der Tag für die Gäste des Atlantic beginnt.

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Diese beiden Wiedereröffnungen folgen auf die Neueröffnung des Restaurants Grill & Health und das vollständige Re-Design der Atlantic Bar (beide 2019) sowie des Atlantic Restaurants (Anfang 2020). Im Atlantic Restaurant kocht Küchenchef Peer Sturm mit seinem Team kosmopolitisch und interpretiert dabei die zum Teil klassisch französische Küche auf moderne Art und Weise. Seine kulinarische Stilistik ist geprägt von einer inspirierenden Fusionsküche, die Wert auf Handwerk, Frische

und beste Zutaten legt sowie regionale Klassiker mit internationalen Einflüssen verbindet. Dabei lässt er sich auch von den Kostbarkeiten begeistern, die die Seefahrer einst von ihren Reisen in den Hamburger Hafen mitbrachten und noch heute mitbringen. Fein abgestimmt zeigt sich dabei das Zusammenspiel von Aromen und Texturen, welches immer wieder kleine Überraschungen bereithält. Peer Sturm kombiniert selbstbewusst jung und frisch Köstlichkeiten aus aller Welt, die sich harmo-


© Oliver Helbig (3)

Nach dem Facelift Anfang 2020 präsentiert sich das Atlantic Restaurant in neuem Glanz. Küchenchef Peer Sturms kulinarische Stilistik ist geprägt von einer inspirierenden Fusionsküche, die Wert auf Handwerk, Frische und beste Zutaten legt.

nisch vereint in seinen Gerichten mit einer zusätzlichen frechen Prise Raffinesse wiederfinden. Zusätzlich zur Gourmetküche begeistert das Fünf-Sterne-Superior-Hotel mit noch vier weiteren Genussorten. Ob lockerer Lunch, ausgefallene Neuinterpretationen, Brunch oder traditionsreicher High Tea – Gäste erwartet dort die kulinarische Vielfalt von Küchendirektor Nils Ulott und Grill & Health Küchenchef Christian Michel samt Team, die nicht nur jeden Geschmack, sondern auch jeden Anlass trifft. Zu entdecken gibt es das legere Atlantic Grill & Health, den Alstersalon mit direktem Alsterblick, die legendäre Grandhotellobby und die Atlantic Bar mit dem wohl schönsten Innenhof Hamburgs. Natürlich kann man auch ganz privat auf seinem Zimmer genießen. Insgesamt verfügt das Grandhotel übrigens über 221 Zimmer und Suiten. Sie alle glänzen durch die typisch hanseatische Noblesse, großzügige Grundrisse, hohen Wohnkomfort und ausgezeichneten Service. Sehr begehrt sind natürlich die Zimmer mit Alsterblick. r

Hotel Atlantic Hamburg Geschäftsführender Direktor: Franco Esposito An der Alster 72 – 79, D-20099 Hamburg Telefon: 0 40 / 2 88 80 E-Mail: atlantic-hamburg@brhhh.com Internet: www.brhhh.com/atlantic-hamburg Kreditkarten: alle

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Das Herzstück des „The Fontenay“ bilden das imposante 27 Meter hohe Atrium und ein verglaster, begrünter Innenhof.

Unten: Moderne Architektur mit Hamburg-Panorama im Restaurant Lakeside.

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Küchenchef Julian Stowasser punktet mit geschmacksintensiven Kreationen und einer klaren Handschrift.

Restaurant Lakeside im The Fontenay

Gourmetrestaurant mit grandiosem Alster-Blick

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ie Hamburger Luxushotellerie hat viele Gesichter. Das moderne Hamburg zeigt mit dem FünfSterne-Superior-Hotel The Fontenay direkt an der Außenalster sein vielleicht schönstes. In privilegierter Lage vereinen sich in diesem „Modern Classic“ auf besondere Weise urbane Natur und kosmopolitischer Lebensstil. Die faszinierende, skulpturale Architektur beherbergt 130 luxuriöse Zimmer und Suiten. Über den Dächern Hamburgs erlebt man auf 1000 Quadratmetern eine exklusive Wellnesswelt mit 20-Meter-Innen-/Außenpool. Maßgeschneidert für die nationalen und internationalen Gäste sind nicht nur Architektur und Räumlichkeiten, sondern auch die Darbietungen aus Küche und Keller. Ein Tag im The Fontenay bietet jedenfalls jede Menge kulinarische Erfahrungen. Vom Frühstück im Gartenrestaurant Parkview über den Afternoon Tea in der Atrium Lounge bis zum spannenden Fine-Dining-Erlebnis im Restaurant Lakeside am Abend in der siebten Etage des Luxushotels. Hier schwingt Julian Stowasser das Zepter. Jung, ambitioniert und gleich-

zeitig mit viel Erfahrung und klarer Handschrift setzt der Herdkünstler auf geschmacksintensive Kreationen. Zur kulinarischen Aufführung kommt eine weltoffene Küche, die ihre französischen Wurzeln nicht verleugnet. „Meine Gerichte sind für den Gast leicht nachvollziehbar und nicht überzogen, zugleich zeichnen sie sich durch hohe Geschmacksdichte und Komplexität aus“, so Julian Stowasser.

Der gebürtige Freisinger hat zahlreiche spannende Wirkungsstätten vorzuweisen, darunter das Restaurant „Bareiss“ in Baiersbronn und ein Gastspiel in Sydney im Restaurant „Tetsuya’s“. Von 2012 bis 2014 arbeitete Stowasser als Chef de Partie im Restaurant „Aqua“ im Hotel The Ritz Carlton in Wolfsburg. Als Souschef war er 2014 bis 2018 im Restaurant „Atelier“ im Hotel Bayerischer Hof in München, wo unter Küchenchef Jan Hartwig drei Sterne erkocht werden konnten. Bretonische Seezunge mit weißem Trüffel und Topinambur, Sepia und Bouchot-Muschel mit Fenchel, Chorizo und Madras-Curry, orientalische Wachtel und BBQ Short Rib sind Auszüge aus einer spannenden Aromenreise im Rahmen eines mehrgängigen Menüs. Im Lakeside ist Platz für 40 Gäste; ein Private Dining Room für zehn Personen kann separat angemietet werden. r The Fontenay Hamburg Fontenay 10 D-20354 Hamburg Telefon: 0 40 / 6 05 66 05-0 Telefax: 0 40 / 6 05 66 05-8 88 E-Mail: info@thefontenay.com Internet: www.thefontenay.com Öffnungszeiten Restaurant Lakeside: Dienstag bis Samstagabend von 18.30 – 21.00 Uhr Ruhetage: Sonntag und Montag

Die skulpturale Architektur des Luxushotels ermöglicht aus vielen Zimmern einen direkten Blick auf die Alster.

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Restaurant bianc

Die Leichtigkeit des Genießens

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ie Elbphilharmonie zieht etliche Be­ sucher nach Hamburg, doch auch die Gastronomie in der angrenzen­ den HafenCity weiß zu überzeugen. Einen exzellenten Ruf bei Feinschmeckern und den Gästen der Stadt genießt das Restau­ rant Bianc von Matteo Ferrantino. Hat man das Restaurant einmal betreten, fällt es leicht, sich weit in den Süden zu träumen. Im Bianc fühlen sich Gäste wohl, weil sie die Ungezwungenheit und beinahe fami­ liäre Atmosphäre dieser Adresse des guten Geschmacks lieben. Mediterrane Farben, fließende Formen, warme Lichteffekte und ein Olivenbaum im Zentrum ziehen die Blicke auf sich und lassen Stunden des un­ beschwerten Genusses wahr werden. Der aus Italien stammende Matteo Ferrantino ist ein Meister seines Fachs und kann auf Stationen bei berühmten Spitzenköchen wie Eckart Witzigmann und Roland Trettl zurückblicken. Die längste Zeit verbrachte er in Portugals angesagter Vila Joya an der Algarve, wo er im lukullischen Zusam­ menspiel mit Küchenchef Dieter Koschina beeindruckende Kostproben seines koch­ künstlerischen Wirkens ablieferte. Inspiriert durch seine Aufenthalte bei gro­ ßen Meistern, pflegt Ferrantino mittler­ weile seinen eigenen Stil und sieht sich als kulinarischer Botschafter der zeitgemäßen mediterranen Küche. „Ich konnte mir nie

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Fließende Formen und warme Lichteffekte sorgen für eine heitere Stimmung. ­ Von einigen Plätzen im Restaurant geht der Blick auf die Elbphilharmonie.

einen anderen Beruf vorstellen, ich wusste schon als kleiner Junge, dass ich Koch wer­ den möchte“, erzählt der in Apulien gebo­ rene Ferrantino. Bis heute inspiriert ihn die Küche seiner Heimatregion. Eine kuli­ narische Entdeckungstour mit dem sympa­

thischen Italiener verspricht eine Reise zu seinen Wurzeln. So präferiert er die ein­ fache, mediterrane Küche und in seinen Menüs dürfen Aubergine, Paprika, Tomate, Fisch und erstklassiges Olivenöl keinesfalls fehlen. Der Kreativküche können An­


hänger feiner Genüsse in drei frei wähl­ baren Menüs geschmacklich nachspüren: Ein „Markt-Menü“ mit Gerichten aus saiso­ nalen Produkten, das vielschichtig effekt­ volle „Menü Emotion“ und ein „GartenMenü“, das speziell vegetarische Genießer ansprechen soll. Verarbeitet werden beste Produkte vom Land, aus dem Meer und aus der aktuellen Jahreszeit. Was der Markt hergibt, landet beispiels­ weise als Jakobsmuschel in Kombination mit Artischocke, Limette und Trüffel auf der Speisekarte. Die Rotbarbe mit PaprikaPolenta, Aioli und Salzzitrone setzt auf die Qualität der erstklassigen Ausgangspro­ dukte. Sehr schön auch das Iberico-Secreto mit Pfahlmuschel, Perlzwiebel und DijonSenf. Auf gastronomische Emotionen und Sensationen beruht das achtgängige „Menü Emotion“, während sich Artischocke mit Schnittlauch, Limette und Trüffelvinai­ grette oder Carbonara Agnolotti mit Stein­ pilzen als Auszüge aus dem „Menü Gar­ ten“ zeigen. Man spürt die Sonne des Südens in den Gerichten. Dazu empfiehlt der Service edle Tropfen aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien. Wer auf den Geschmack gekommen ist und den Geheimnissen Ferrantinos Koch­ kunst auf den Grund gehen möchte, der ist im Bianchome – Matteo’s Kochschule genau am richtigen Ort. Womit das Ge­ nussglück letztendlich perfekt wäre! r Restaurant Bianc Am Sandtorkai 50, D-20457 Hamburg Telefon: 0 40 / 18 11 97 97 E-Mail: office@bianc.de Internet: www.bianc.de

Der gebürtige Apulier Matteo Ferrantino steht für erstklassige Darbietungen aus Küche und Keller.

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Besonders am Abend wird die stimmungsvolle Atmosphäre vom spektakulären Panorama geprägt.

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Im Sommer eine der spektakulärsten Locations in Hamburg: Die RooftopBar „clouds heaven’s nest“ auf der obersten Etage der „Tanzenden Türme“ auf der Reeperbahn.

Clouds – Heaven's Bar & Kitchen

Spektakuläre Genusslocation in 105 Metern Höhe

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er weit über Hamburgs Grenzen hinaus bekannte east-Genusskosmos fasziniert in der Hamburger City gleich mit drei wirklich spektakulären Locations. Neben dem avantgardistisch designten east Restaurant direkt im east Hotel und dem Restaurant coast by east im Herzen der HafenCity verspricht das clouds – Heaven’s Bar & Kitchen wahrlich himmlische Genüsse. Und das nicht nur im übertragenem Sinne. Natürlich staunt jeder Gast erst einmal über die spektakuläre Rundumsicht aus 105 Metern über dem Elb-Niveau. Denn von der 22. bis 24. Etage des von Stararchitekt Hadi Teherani entworfenen Wolkenkratzers „Tanzende Türme“ liegt einem das pulsierende Leben der Hansestadt quasi komplett zu Füßen. Besonders am Abend ein spektakuläres Schauspiel, an dem man sich nicht satt sehen kann. Dementsprechend heiß begehrt sind die Tische an den Fenstern, dem langen Bartresen und im Sommer natürlich auf der RooftopTerrasse. Doch spektakuläre Aussicht hin oder her – Liebhaber des east-Kosmos wissen, dass man sich auch im höchsten Restaurant Hamburgs niemals auf der

Im Mittelpunkt der kreativen Cross-over-Küche stehen verschiedene Steaks und feine Master-Cuts aus Niedersachsen.

Panorama-Aussicht ausruhen würde. Und so sind nicht nur die Aussicht, sondern auch die kreative Cross-over-Küche von Eric Kröber und das hochkarätige Barangebot die Gründe, warum die Zahl der „Wiederholungstäter“, die es wie magisch immer wieder hierherzieht, ständig wächst und die das clouds – Heaven’s Bar & Kitchen als eine der angesagtesten Adressen der Hansestadt etabliert hat. Der kulinarische Schwerpunkt liegt bei verschiedenen Steaks, feinen Master-Cuts aus der Region und Fisch. Und wenn dann eine gebratene Jakobsmuschel und Pulpo mit Königskrabbenfleisch, einer Tomaten-Koriander-Emulsion und Grapefruit den kulinarischen Auftakt bildet, dann wird selbst die tollste Aussicht zur Nebensache. Spätestens, wenn das char-

mante und überaus kompetente Team ein Spring Creek Single Cut Entrecote oder ein Master Cut Tomahawk von Rico Schlegel aus Niedersachsen serviert. Dazu werden Kartoffelpüree, Trüffel-ParmesanPommes „Amazing Fries“, saisonales Marktgemüse, Blattspinat, Rotweinjus und Sauce Béarnaise zum Teilen nach Family Style serviert. r

clouds – Heaven’s Bar & Kitchen Reeperbahn 1, D-20359 Hamburg Telefon: 0 40 / 30 99 32 80 E-Mail: restaurant@clouds-hamburg.de Internet: www.clouds-hamburg.de Öffnungszeiten Küche: Montag bis Sonntag 17.00 – 22.00 Uhr Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa

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coast by east – Seafood, Grill & Bar

Moderne Asia-Küche in der HafenCity

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Spektakuläre Lage mit Blick auf die Elbphilharmonie. Unten: Im Erdgeschoss bietet die beliebte „coast enoteca“ authentisch italienische Küche und eine großartige Champagner- und Weinauswahl.

n der kulinarischen Szene Hamburgs gibt es ein ständig wechselndes Auf und Nieder. Überschwängliche Lobeshymnen und natürlich auch viel Schmäh manifestieren die Hitparade der angesagtesten Restaurants der Stadt. Konsequentes Lob dagegen gibt es nur selten. Und doch umfasst der „east“-Kosmos gleich drei der beliebtesten und ungewöhnlichsten Lifestyle- und Gastronomiekonzepte der Hansestadt. Schon seit 2012 behauptet das „coast by east“ in der HafenCity seinen festen Platz in den einschlägigen Restaurant-Rankings. Dabei ist das Geheimnis hinter diesem Erfolg eigentlich ganz einfach. Nicht nur die spektakuläre Traumlage direkt an den Marco-PoloTerrassen in der HafenCity mit freiem Blick auf die Elbphilharmonie oder das lichtdurchflutete Ambiente, das überaus stimmungsvoll mit dem Elb-Panorama spielt, machen die Beliebtheit dieser ungewöhnlichen Adresse aus, sondern natürlich auch das, was auf die Teller kommt. Und da setzt die „coast by eastKüche“, genau wie alle Adressen im „east“-Genusskosmos, auf absolutes TopNiveau, sowohl in Bezug auf die Qualität der verwendeten Produkte als auch auf deren liebvolle Zubereitung. Neben den beliebten Sushi- und Sashimispezialitäten der erfahrenen Sushimeister stehen exklusive Seafoodgerichte auf der Karte, die Küchenchef Jonas Straube gemeinsam mit Küchendirektor Tell Wagner kreiert. Natürlich kommen auch Vegetarier und Veganer auf ihre Kosten. Die „coast enoteca“ im Erdgeschoss erfreut hingegen jeden Italienliebhaber mit authentischer italienischer Küche und einer großartigen Wein- und Champagnerauswahl aus aller Welt. r coast by east – Seafood, Grill & Bar/coast enoteca Großer Grasbrook 14, D-20457 Hamburg Telefon: 0 40 / 30 99 32 30 E-Mail: info@coast-hamburg.de Internet: www.coast-hamburg.de Öffnungszeiten Küche: Mittwoch bis Samstag 12.00 – 22.00 Uhr, Kreditkarten: American Express, Mastercard und Visa

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Für die erstklassigen Sushiund SashimiVariationen kommen Liebhaber von weit her. Unten: Die vollständig mit Echtpflanzen begrünte Wand im „coast“-Innenbereich bringt modernes Urban-JungleFeeling in die HafenCity.

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Ein Hauch von Geschichte umweht die ehemalige Fabrikhalle. Das besondere Flair und eine moderne Küche machen das Restaurant Eisenstein zum Anziehungspunkt für Menschen aus der Kulturszene sowie aus Politik und Wirtschaft.

Restaurant Eisenstein

Genuss in einer historischen Schiffsschraubenfabrik

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ine lebhafte Kultur-Szene, zahlreiche Restaurants, Cafés, individuelle Geschäfte, die grüne Lunge Heinepark direkt an der Elbe – der Stadtteil Ottensen im Bezirk Altona versprüht Pariser Flair und zählt heute zu den beliebtesten Vierteln der Hansestadt. Hier haben promi­ nente Zeitgenossen wie Erfolgsregisseur Fatih Akin, Schauspieler Moritz Bleibtreu oder TV-Köchin Sarah Wiener ihr Zuhause gefunden. Und man kann fast sicher sein, dass sie an manchen Abenden im angesagten Restaurant Eisenstein zu Gast sind und all das Gute genießen, was die modern

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Fotos: Marcel Kuhls

Schmunzeln und schlemmen: Wer „Blöde Ziege“ bestellt, der bekommt eine köstliche Pizza mit Ziegenkäse, Speck und Rosmarin – auch nach Hause geliefert.

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Die weltoffene Atmosphäre spiegelt sich sowohl in der Location als auch in der europäisch geprägten Küche wider.

geprägte, europäische Küche zu bieten hat. Hohe Decken, Backsteinwände, große Kastenfenster und Erinnerungsstücke aus vergangenen Tagen machen diesen Ort schon optisch zu etwas ganz Besonderem. Mit der Eröffnung 1988 hauchten die erfahrenen Gastronomen Michael Schlie und Milenko Gavrilovic der einst weltberühmten Schiffsschraubenfabrik Zeise (erbaut anno 1886) neues Leben ein und machten aus der Ruine einen wunderschönen Genusstempel. Vom ersten Tag an war das Restaurant ein Magnet für Menschen aus der Musik-, Film- und Theaterbranche, aus Politik und Wirtschaft. Für viele Hamburger ist das Eisenstein zum zweiten Wohnzimmer geworden. Dort, wo einst Antriebspropeller gefertigt wurden, herrscht heute eine bunte, weltoffene Atmosphäre, bei der der Genuss im Vordergrund steht. Besonders

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die inzwischen legendäre Pizza aus dem Holzbackofen hat unzählige Liebhaber und veranlasst auch schon mal zum Schmunzeln. Wer die Blöde Ziege bestellt, dem wird eine gar köstliche Pizza mit Ziegenkäse serviert. Der Morgen beginnt im Restaurant Eisenstein mit einem fulminanten Frühstück – wunderbar altmodisch und doch hip auf einer Etagere serviert. Da momentan die Zeiten leider anderes als gewohnt sind und man nicht an den fein gedeckten Tischen Platz nehmen darf, verwöhnt die Küche ihre Gäste mit einem hervorragenden, wechselnden Außer-HausAngebot – auch als Lieferservice. Zum Beispiel mit einer getrüffelten PastinakenSuppe, feinen Ochsenbäckchen, Tiroler Carpaccio oder leckeren Pasta-Gerichten. Ein Weinangebot edler weißer und roter Reben namhafter deutscher, italienischer

oder auch französischer Winzer komplettiert die kulina­rischen Verführungen. Darüber hinaus besteht in den einzigartigen Räumlichkeiten im Normalfall die Möglichkeit, Firmen­ events, Hochzeiten und private Feste zu feiern. Wer zu Hause eine Feierlichkeit ausrichten möchte, aber keine Lust zum Kochen hat – die guten Geister des Restaurants Eisenstein kümmern sich gern um die gesamte Ausrichtung und bieten einen perfekten Catering-Service. r

Restaurant Eisenstein Gastgeber: Michael Schlie und Milenko Gavrilovic Friedensallee 9, D-22765 Hamburg Telefon: 0 40 / 3 90 46 06 Telefax: 040 / 46 00 89 34 E-Mail: mail@restaurant-eisenstein.de Internet: www.restaurant-eisenstein.de


Red and Hot Von Berkel kann man sich eine Scheibe abschneiden

Oliver Kübe ist „Mr. Berkel“.

Vor über 100 Jahren baute Wilhelmus Adrianus van Berkel in Rotterdam seine erste Aufschnittmaschine. Heute ist Berkel längst nicht mehr nur innovativer Hersteller von Aufschnittmaschinen, sondern auch eine Marke, die zu einem Statussymbol geworden ist und für Perfektion, Zuverlässigkeit und eine lange Lebensdauer steht. Die faszinierende Technik, die Eleganz der Formen und das unverkennbare Berkel-Rot machen die Aufschnittmaschinen zu wahren Design-Ikonen. Höchste Präzision verschmilzt mit außerordentlicher Präsenz. MySlicer.de verfügt über eine große Auswahl an BerkelAufschnittmaschinen unterschiedlichster Modelle und Baujahre. Die Manufaktur ist zudem ein zuverlässiger Partner für Restaurierung, Reparatur und Nachbau der berühmten Berkel-Aufschnittmaschinen. Langjährige Erfahrung und professionelle Beratung ergänzen sich bei MySlicer.de auf allerhöchstem Niveau.

Berkel Modell B114

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Fischereihafen Restaurant

Legendäre Adresse an der Elbe

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ereits seit 1981 ist das Fischereihafen Restaurant untrennbar mit dem Namen Kowalke verknüpft. Mit seiner herzlichen Art schaffte der im Februar 2019 verstorbene Gründer, Rüdiger Kowalke, schnell eine Oase der Gastfreundschaft, in der sich sowohl Hamburger als auch internationale Gäste wie zu Hause fühlen. Innerhalb nur weniger Jahre führte er das Restaurant zu einer Top-Adresse für Fischliebhaber aus aller Welt. Den Generationenwechsel läutete sein Sohn Dirk am 1. Juli 1997 ein, als er den Betrieb übernahm. Seitdem schafft es Dirk Kowalke mit viel Geschick und Feinsinn, Moderne und Tradition miteinander zu verbinden. Mit seinem Eintritt entstand darüber hinaus eine sehr familiäre Atmosphäre im Restaurant. Auch Susanne Kowalke, die mit Rüdiger seit 1999 verheiratet war, kümmert sich seither warmherzig

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und liebevoll um das Wohl der Gäste. Sie ist die gute Seele des Hauses und wird von vielen als „charmanteste Gastgeberin der Stadt“ geschätzt. Und Susannes Sohn Benjamin Kast agiert seit 2011 als rechte Hand von Dirk Kowalke. So ist täglich während der Hauptgeschäftszeiten immer ein Familienmitglied im Hause anzutreffen. Und das schätzen die Gäste sehr. Das Küchenzepter hat vor zwei Jahren Jens Klunker von seinem Vater Wolf-Dieter Klunker übernommen, welcher über 30 Jahre den Küchenstil des Fischereihafenrestaurants prägte. So wurde eine wohl einmalige Geschichte geschrieben: Die Geschichte des doppelten Generationswechsels in einem Restaurant dieser Größenordnung. Kulinarische Tradition und Moderne befinden sich im Fischereihafen Restaurant in perfekter Balance: Die Speisekarte bietet neben klassisch-regionalen Gerichten wie dem berühmten Räucheraalfilet auf Kräuterrührei und dem Mittelstück vom Steinbutt mit Pommery-Senfsoße auch moderne und exotische Kreationen für jeden Geschmack. So erfreuen sich die erlesene Sushi- und Sashimi-Auswahl ebenso größter Beliebtheit wie zum Bei-

spiel Knuspergambas auf pikantem Glasnudelsalat oder Pfeffersteak vom Thunfisch auf asiatischem Wokgemüse mit Honig-Soja-Soße. Dabei ist das Angebot der Speisen genauso vielseitig wie das Publikum. Geschäftsleute, Familien, Prominenz aus Politik, Show und Sport genießen die köstlichen Küchenkreationen in stilvollem Ambiente. Mittlerweile echten Kultstatus hat die „Oyster Bar“ erreicht, die Dirk Kowalke 1997 lancierte. In der beliebten American Bar treffen sich viele Gäste gern zum Aperitif, anderen gefällt die gemütliche Atmosphäre so sehr, dass sie direkt an einem der beiden Hochtische ihr Menü genießen. Und zu den vielen flüssigen Genüssen kredenzt Barkeeper Richard „Ricci“ Chaniewski, seinen Gästen immer gute und fröhliche Unterhaltung! r Fischereihafen Restaurant Gastgeber: Dirk Kowalke Große Elbstraße 143, D-22767 Hamburg Telefon: 0 40 / 38 18 16 Telefax: 0 40 / 3 89 30 21 E-Mail: info@fischereihafenrestaurant.de Internet: www.fischereihafenrestaurant.de Kreditkarten: alle


Fotos: Michael Holz

Das Fischereihafen Restaurant ist eine weltbekannte Institution für den Genuss von superbem Fisch und exzellenten Meeresfrüchten.

Hanseatisch maritimes Flair prägt seit eh und je die Gasträume des Fischereihafen Restaurants. Durch die großzügigen Fensterfronten erlebt man die benachbarten Hafenanlagen hautnah.

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© Volker Wenzlawski

Trio der Gastlichkeit: Kirill und Jana Kinfelt mit Sommelier Maximilian Wilm.

Kinfelts Kitchen & Wine

Weinrestaurant in der HafenCity

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ch war wiederholt in diesem modernen Restaurant essen. Der Service war ex­ „ trem aufmerksam und dennoch unauf­ dringlich, das Essen hervorragend und die Teller mit jedem Gang ein optischer Au­ genschmaus. Unsere Weinauswahl konnte zudem mithilfe des Sommeliers optimiert werden und der Tipp war großartig“, schreibt ein Gast in den sozialen Medien und auch sonst können sich Kirill und Jana Kinfelt über großes Lob und zahlreiche Stammgäste freuen. Soviel Zuspruch kommt natürlich nicht von ungefähr. Da­ hinter steckt Erfahrung, das Wissen um herzliches Gastgebertum und natürlich spielen auch die kulinarischen Darbietun­ gen eine Rolle auf der Bühne des guten Geschmacks. Zusätzlich zum prämierten Restaurant Trüffelschwein in Hamburg Winterhude haben sich die Kinfelts mit dem Kinfelts Kitchen & Wine in der Hamburger Hafen­

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City ein weiteres gastronomisches Stand­ bein geschaffen. „Im Kinfelts Kitchen & Wine zeigen wir uns von unserer ganz per­ sönlichen Seite. Das freundliche Ambiente heißt jeden in unserer Familie willkom­ men“, so Kirill Kinfelt. „Die Gerichte auf der Speisekarte wechseln regelmäßig. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf regiona­ len und saisonalen Zubereitungen. Dazu kommen verschiedene Tagesempfehlun­ gen, die allesamt unsere kreative, internati­ onal-französische Küche geschmacklich erlebbar werden lassen.“ Gelernt hat Kirill Kinfelt sein Handwerk unter anderem bei renommierten Sterne­ köchen seiner Zunft: bei Thomas Bühner im La Vie in Osnabrück und in Hamburgs berühmtem Restaurant Louis C. Jacob unter Thomas Martin. Kinfelts Credo ist: Essen soll Spaß machen – ganz ohne Zwänge. Dabei bleibt der Cuisinier seinem hohen kreativen und fachlichen Anspruch stets treu. Es ist das Produkt, das bei ihm immer im Vordergrund steht, er lässt ihm seinen eigenen Charakter und damit den eigenen Geschmack. Was seine vielen Stammgäste, die schon längst seine Küche

schätzen, nicht wundert. Von der Karte grüßen Island-Rotbarsch mit KartoffelSafran-Püree, Brokkoli sowie Spitzkohl und Trüffel ebenso wie Rehragout aus der Keule oder Trüffelpasta mit Parmesan und Schnittlauch. Nicht fehlen darf das Wiener Schnitzel mit Gurkensalat und Bratkar­ toffeln. Zu jedem guten Essen weiß Maximilian Wilm, Sommelier und Betriebsleiter, von der rund 350 Positionen umfassenden Weinkarte immer den passenden Tropfen zu empfehlen. „Wir bieten eine Mischung aus Klassikern und Newcomern. Vor allem Weine, die man nicht überall findet und die wir selbst gern trinken“, so Maximilian Wilm. Als besonderes Angebot an die Gäs­ te präsentiert und öffnet er täglich eine an­ dere Großflasche als „Das dicke Ding“. r

Kinfelts Kitchen & Wine Gastgeber: Kirill und Jana Kinfelt Am Kaiserkai 56 D-20457 Hamburg Telefon: 0 40 / 30 06 83 69 E-Mail: info@kinfelts.de Internet: www.kintfelts.de


Š Per kasch Š Volker Wenzlawski

Angesagte Genuss-Location in der Hamburger HafenCity: das Restaurant Kinfelts Kitchen & Wine.

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Das schöne Ambiente im Landhaus Scherrer bietet den stilvollen Rahmen für den Genuss der ausgezeichneten Sterneküche. Zu den Spezialitäten der Gourmet-Küche zählen die krosse Vierländer Ente und weitere kulinarische Raffinessen.

Landhaus Scherrer

Regionale Hochküche, nachhaltiger Genuss

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eit über 30 Jahren ist das Gourmet Restaurant „Landhaus Scherrer“ fest in der kulinarischen Landschaft Hamburgs etabliert. Die geschmackvolle Sterneküche sucht in der Hansestadt ihresgleichen und ist ein beliebter Treff für Gourmetfreunde aus allen Ländern sowie zahlreiche Prominenz. Die gastronomische Tradition des Landhaus Scherrer geht bis in das Jahr 1840 zurück. Die damalige Schänke war ein beliebter Stopp für Fuhrleute. Im Jahr 1976 eröffneten dann Armin und Emmi Scherrer ein Restaurant, das sich in kürzester Zeit zur Top-Adresse Hamburgs entwickelte. Damals wie heute standen Renommee und Qualitätsanspruch als Inbegriffe für hanseatischen Stil.

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Seit 1981 ist Heinz O. Wehmann Küchenchef des Landhaus Scherrer. Seine Beständigkeit und visionäre Ausrichtung des Restaurants verschafften ihm einen festen Platz in der Riege deutscher Spitzenköche und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Michelin-Stern und mit 16 Punkten im Gault&Millau. In den gemütlichen Räumen fühlen Gäste sich garantiert gleich wie zu Hause. Das rustikal-elegante Interieur des Landhauses zeigt eindrucksvoll die Harmonie des Kontrasts zwischen Tradition und Moderne. Gastgeber Heinz O. Wehmann verwöhnt mit kulinarischen Neuinterpretationen aus der traditionellen norddeutschen und modernen molekularen Küche. Sein Talent, unterschiedlichste Küchen zu einer stimmigen Komposition Kocht seit 40 Jahren auf Höchstniveau: Heinz O. Wehmann – hier mit seiner Frau Brigitta – erhielt den „Genuss-Michel 2020“ als Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

zu vereinen, ist unübertroffen. Zu den Spezialitäten seiner Gourmet-Küche zählen die krosse Vierländer Ente und der Steinbutt, klassisch an der Gräte gebraten. Beide Köstlichkeiten werden für den Gast am Tisch tranchiert. Darüber hinaus bietet eine exklusive Weinkarte mit mehr als 800 Positionen und Hamburgs erster Weinkeller edelste Tropfen für jeden Gaumen. Wer es etwas intimer und familiärer bevorzugt, findet in Wehmanns Bistro, welches sich im Altbau der Landhaus Scherrer befindet, eine kleinere, aber nicht minder schmackhafte Alternative zum großen Gourmet-Restaurant. Die Speisekarte ist voll von kulinarischer Raffinesse, die Weinkarte bietet die perfekte Ergänzung. Ob mittags zum Buisness-Lunch oder abends auf eine gesellige Runde unter Freunden – die Karte hat mit ihrer Auswahl an Speisen immer das Passende zu bieten. Und auch an den Genuss fürs eigene Zuhause hat der Küchenchef gedacht: Die leckeren Gerichte können auf Wunsch geliefert werden, entweder tellerfertig zubereitet zum sofortigen Genießen oder aber passend abgepackt und beschriftet zum selber Finalisieren. Auch ein „Enten- und Gänsetaxi“ mit dem vom Fachmann vorbereiteten Geflügel steht bereit. Das Landhaus Scherrer hat eben für jeden Anlass und jeden Geschmack etwas zu bieten! r Landhaus Scherrer Gastgeber: Heinz O. Wehmann Elbchaussee 130 D-22763 Hamburg Telefon: 0 40 / 8 83 07 00 30 E-Mail: info@landhausscherrer.de Internet: www.landhausscherrer.de Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte



Hotel Louis C. Jacob

Zuhause bei Freunden

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as Louis C. Jacob ist eines der ge­ schichtsträchtigsten und renom­ miertesten Hotels der Hansestadt. Nicht nur seine prominente Lage direkt an der Elbe macht dieses Schmuckstück han­ seatischer Hotelkultur zu etwas ganz Be­ sonderem. Das „Jacob“ wie es von seinem treuen Stammpublikum liebevoll genannt wird, ist wie ein zweites Zuhause, ein Wohnzimmer in der Stadt. Ein echtes Stück Hamburg, mit dem wohl schönsten Elbblick. Und immer dem Gast zugewandt – vom Zimmerservice bis zum Sternekoch. Gäste wohnen in einem von 84 charman­ ten Zimmern und Suiten, die durch un­ aufdringlichen Luxus und aufmerksamen Service bestechen. Wer dann noch das Pri­ vileg genießt, in einem der wunderschö­ nen Räume mit Elbblick zu logieren, kann sich glücklich schätzen.

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Wie man es bei einem Fünf-Sterne-Domi­ zil wie dem Louis C. Jacob erwarten kann, präsentiert sich auch die Küche auf höchs­ tem Niveau – nämlich auf Sterne-Niveau. Gleich zwei Etoiles des Guide Michelin

strahlen über „Jacobs Restaurant“ und Kü­ chenchef Thomas Martin. Der gebürtige Mannheimer, der seit über 20 Jahren in Hamburg lebt, hat sich vom hanseatischen Flair im Hotel Louis C. Jacob inspirieren


lassen. Bescheidenheit, Geradlinigkeit und Bodenständigkeit zeichnen den Küchen­ chef aus. Mit dieser Handschrift prägt Thomas Martin seit 1997 die kulinarischen Geschicke im „Jacob“. Seine zeitgemäß leichte, klassische Küche mit französi­ schem Akzent, die eine Brücke zu den französischen Wurzeln des Hauses schlägt, hat ihre Ursprünge nicht zuletzt in zahl­ reichen Reisen ins Nachbarland. Hier sam­ melte Thomas Martin in jungen Jahren Erfahrungen, Geschmackserlebnisse und Impressionen. Auch heute noch lässt er sich dort gern inspirieren. Aber auch die großen Meister der deutschen Küchen­ kunst hinterließen ihre Spuren in seiner Vita. Eckart Witzigmann von der legendär­ en Münchner „Aubergine“ gehörte ebenso dazu wie Lothar Eiermann vom „Wald- und Schlosshotel“ in Öhringen sowie Dieter L. Kaufmann vom Restaurant „Zur Traube“ in Grevenbroich. Als Sky-Chef kochte Thomas Martin für die First-Class auf den Langstreckenflügen der Lufthansa. Der Perfektionist ist für seine Kreativität beim Austüfteln neuer Gerichte ebenso bekannt wie für seine Akkuratesse bei deren Zube­ reitung. Was Thomas Martin kocht, scheint einfach zu sein und ist doch von großer Perfektion – geradlinig und schnörkellos. Seiner Perfektion und seinem kreativen Umgang mit frischen, jahreszeitlichen Produkten verdankt er nicht nur beide Michelin-Sterne und 17 von 20 Punkten im Gault&Millau, sondern eine Flut von wei­ teren Auszeichnungen. Ein weiteres Highlight des Traditionshotels ist seine berühmte Lindenterrasse – ver­ ewigt auf einem Gemälde des Berliner Im­ pressionisten Max Liebermann, welches heute die Wohnhalle des „Jacob“ schmückt. Die bereits 1771 angelegte Terrasse gilt bis heute als einer der schönsten Orte Ham­ burgs. Hier werden Frühstück, Kaffee und Kuchen und Feines aus Küche und Keller serviert. Unbezahlbar, aber immer mit da­ bei: der Blick auf die Elbe. r

Zwei Sterne funkeln am Gourmet-Himmel über der Elbe. Chefkoch Thomas Martin steht für Einfachheit auf höchstem Niveau.

Hotel Louis C. Jacob Direktorin: Judith Fuchs-Eckhoff Elbchaussee 401 – 403, D-22609 Hamburg Telefon: 0 40 / 8 22 55-0 Telefax: 0 40 / 82 25 54 44 E-Mail: jacob@hotel-jacob.de Internet: www.hotel-jacob.de Kreditkarten: alle

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Der sympathische Gastgeber und erster Mann am Herd Lenz Leslie Himmelheber.

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Restaurant Lenz

Regional, saisonal, bodenständig

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er gut und unkompliziert essen gehen möchte, sollte sich auf den Weg nach Duvenstedt ins Restaurant Lenz begeben. Hier im schönen Alstertal, am nordöstlichen Stadtrand der Hansestadt, erwartet Gäste seit mehr als 13 Jahren die mit Leidenschaft zelebrierte, bodenständig regionale Kochkunst von Lenz Leslie Himmelheber und seinem Team. Der sympathische Gastgeber und erster Mann am Herd legt seit jeher größten Wert auf den Einsatz von regionalen Produkten. Selbstverständlich dann, wenn diese auch Saison haben. Das brachte Himmelheber, der den Grundstock für seine berufliche Karriere bei Rüdiger Kowalke im Fischereihafen-Restaurant legte und später seine Kochkünste bei Größen wie Christian Jürgens und Jörg Sackmann perfektionierte, seit Anbeginn einen festen Stammkundenkreis ein. In dem ebenso gemütlichen wie großzügig geschnittenen Restaurant an der Poppenbütteler Chaussee wird mit großer Krea­ tivität in handwerklicher Perfektion gekocht. Wer bereits um die Mittagszeit gut und günstig speisen möchte, bekommt mit Wiener Kalbsgulasch mit Paprika und Knöpfle, Bandnudeln mit Ziegenkäse und Rucola-Pesto oder einer „Poké Bowl“ mit Kichererbsen, Couscous, Kürbis und Joghurt und Garnelen einen sehr empfehlenswerten, wöchentlich wechselnden Mittagstisch. „Durch die eigene, tägliche Herstellung in Kombination mit frischen Zutaten können wir unseren Gästen die beste Qualität garantieren. Das wird sehr geschätzt“, erläutert Lenz Leslie Himmel­ heber und fügt noch hinzu, dass darüber hinaus auch das familiäre Umfeld und die freundliche Atmosphäre im Restaurant eine wichtige Rolle spielen. Am Abend läuft die Küche dann nochmals zu Hochtouren auf. Unterstützt von seinem Küchenchef Dennis Kerber, entstehen jetzt in der Winterzeit beliebte Klassiker

Das unprätentiös eingerichtete Restaurant bietet eine kreative deutsche Küche aus regionalen Saisonprodukten an.

wie Grünkohl mit Kasseler, Kohlwurst, Schweinebacke, süßen Kartoffeln und Zwiebelsenf oder Flammkuchen „Lenz“ mit Ziegenkäse und Kürbis. Köstlich auch das „Lenz“ Wiener Schnitzel mit Kartoffel-Gurkensalat und natürlich die krosse Entenkeule mit Rotkohl, Apfelkompott, Jus und Kartoffelklößen. Bei der Restaurantleitung vertraut der Gastgeber auf eine Doppelspitze in Gestalt von Nathalie Möller und Michael Weis. Mit Charme und Kompetenz werden die

Gäste verwöhnt und bei der Weinauswahl passend beraten. Ein Restaurant zum Wohlfühlen eben! r Restaurant Lenz Gastgeber: Lenz Leslie Himmelheber Poppenbütteler Chaussee 3 D-22397 Hamburg Telefon: 0 40 / 60 55 88 87 E-Mail: info@restaurant-lenz.de Internet: www.restaurant-lenz.de Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte

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Das Erfolgsrezept: eine kreative Küche, die neue Geschmackshorizonte auftut.

Ono by Steffen Henssler

„Frischer Fisch auf dem Tisch“

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© Frank von Wieding (2)

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ie Japaner lieben ihre rohen Köstlichkeiten und auch in Deutschland ist der Sushi-Genuss aus dem Angebot kulinarischer Vielfalt nicht mehr wegzudenken. Einer der ersten, der seine Vorliebe für Sushi entdeckte, ist Steffen Henssler – aufgewachsen in Hamburg, TV-Koch, Entertainer und Autor zahlreicher Kochbücher. In einer von Sushi-Meistern geführten Akademie in Los Angeles ließ er sich in die Geheimnisse der asiatischen Küche einweisen, machte als erster Deutscher den Abschluss als „Professional Sushi Chef“ mit Bestnote. Kein Wunder also, dass sein 2001 eröffnetes Restaurant ONO by Steffen Henssler als Hamburgs Sushi-Hotspot Nummer eins gilt. Der Name stammt aus dem Hawaiianischen und bedeutet „Frischer Fisch auf den Tisch“. In der offenen Sushi-Bar können die Gäste den Köchen beim Fischschneiden und Sushirollen „über die Schulter“ schauen. Die Philosophie der Sushi-Meister: eine kreative Küche, die Tradition liebt und da-


Das freundliche und professionelle ONO-Team sorgt für abwechslungsreiche, asiatische Genuss-Momente in einer entspannten Wohlfühl-Atmosphäre.

hier abends eine kulinarische Reise durch Asien machen möchte, der sollte einen Tisch reservieren. Dank einer Rundumverglasung präsentiert sich das Restaurant lichtdurchflutet mit Blick auf den Isebek-Kanal. Das Interieur ist eher minimalisch, die WohlfühlAtmosphäre lebhaft und ungezwungen. r

ONO by Steffen Henssler Gastgeber: Steffen Henssler Lehmweg 17, D-20251 Hamburg E-Mail: info@onobysh.de Internet: www.onobysh.de Telefon: 0 40 / 88 17 18 42 Außer-Haus-Service: 0 40 / 20 90 99 29 Catering, Sonnenterrasse

© Frank von Wieding

bei immer auf der Suche nach Neuem ist. Selbstverständlich werden im ONO by Steffen Henssler ausschließlich hochwertigste Produkte verarbeitet. Äußerst begehrt sind bei den Classic Rolls zum Beispiel Crispy Shrimp oder Lobster Roll. Darüber hinaus begeistert die Küche mit asiatischen Köstlichkeiten wie der beliebten Misosuppe oder einem Yakitori-Hähnchenspieß. Unbedingt probieren: Surf & Turf Ono Style. Dabei vereinen sich Ochsenbacke und Pulpo mit Kartoffelpüree und Asia-Jus zu einer perfekten Symbiose. Gaumenexplosionen auch beim Genuss von Dry-Aged Rib-Eye vom Heiderind. Begleitet wird das exzellente Fleisch von Spitzpaprika und Teriyaki-Soße. Färöer Lachs wird in der Sesamkruste mit Asia-Ratatouille und Velouté serviert. Drei bis fünf Gänge offeriert das OmakaseMenü. Omakase ist die japanische Form des Degustationsmenüs. Dabei entscheidet der Koch, was auf den Teller kommt. Basierend auf diesem Hintergrund, überrascht die Küchencrew mit einer Auswahl erlesener und ausgefallener Kreationen. Kleine Gäste freuen sich auf Steffens Kindersushi mit bunten Makirollen. Das ONO by Steffen Henssler bietet einen abwechslungsreichen Mittagstisch. Wer

Gutes Essen ist ihre Leidenschaft: Steffen und Sabine Henssler.

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Charmante Gastgeber: Gunnar und Daniela Heydenreich.

Herzgrün

kleines Stück Österreich in Hamburg

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sterreichs Genusskultur hat Ge­ schichte: Sie ist geprägt von ehr­ lichen und hochwertigen Lebens­ mitteln aus Regionen, die jede für sich mit besonderen Schätzen gesegnet ist. Was den schlaraffischen Grundcharakter des Landes betrifft, zeigt sich dieser in sei­ ner schönsten Ausprägung an einem herr­ lichen Fleckchen Erde. Produkte wie Mohn, Kürbiskernöl, Kren und Zirbe aus der Stei­ ermark stehen für hochwertige Qualität und Geschmacksgüte. Wie hervorragend handverlesene Produkte aus der Alpenrepublik munden, kann man atmosphärisch und kulinarisch seit einiger Zeit in einem ganz besonderen Verkos­ tungs-Eldorado genießen: Das „Herzgrün“ in Hamburg-Eimsbüttel ist eine gastrono­ mische Reminiszenz an die Heimat des Inhabers und gebürtigen Steirers Gunnar

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Heydenreich. „Das Herzgrün ist nicht ein­ fach ein Café oder Restaurant“, erzählt Gunnar Heydenreich. „Vielmehr handelt es sich um eine Art Concept Store oder einen Hofladen mit Essen und Trinken, in dem es ausgesuchte und hochwertige Spezia­ litäten aus Österreich und insbesondere aus der Steiermark zu kaufen und genie­ ßen gibt.“ Was darf es bitteschön sein? Die Kenner des Heydenreich’schen Angebots zieht es in schöner Regelmäßigkeit an diesen Ort des guten Geschmacks, in jedem Fall sind es eingefleischte Anhänger einer „Rezeptur“, die eben dies zum Credo hat: mit Gaumen-Events wie Spinatnockerln, Krautfleckerln und Szegediner Gulasch aus Österreich den Hanseaten kulinarisch zu verzaubern. Oder darf es doch lieber ein Franzbrötchenknödel als Brückenschlag zwischen Wien und Hamburg sein? Auf­ getischt werden eine echte Schmankerlküche und Kaffeespezialitäten vor Ort oder außer Haus. Hat man einmal den kleinen Laden betre­ ten, erfreut man sich am Ambiente dieses kleinen, alpin anmutenden Wohnzimmers.

Überall stehen ausgefallene Produkte aus speziellen Regionen Österreichs, die neue Geschmackshorizonte versprechen. Ob Zirbensalz, Zirbensirup, Zirbengelee oder gefüllte Zirbenkugeln – wie ein roter Faden zieht sich das Thema Zirbe durch das Ge­ nuss-Spektrum. Hochwertige Kürbiskern­ öle, leckere Delikatessen wie Waldviertler Mohnpesto, steirische Kürbiskerne, mit Schokolade, Zimt oder Vanille überzogen, Wiener Nasche­reien, erlesene österreichi­ sche Weine, kleine Präsente und kuriose Geschenkideen wie z.B. Mozartsocken oder Torten aus der Dose bieten für jeden Geschmack etwas. Dabei macht sich er­ freulich bemerkbar, dass Gunnar Heyden­ reich den persön­lichen Kontakt zu seinen österreichischen Lieferanten sorgsam pflegt. Auch für private Feiern und Events bietet das „Herzgrün“ einen stimmungs­ vollen Rahmen. r Herzgrün Heußweg 97, D-20255 Hamburg Telefon: 0 40 / 43 21 94 34 E-Mail: info@herzgruen.com Internet: www.herzgruen.com



Schon von außen ist das Restaurant Rexrodt ein echter Blickfang. Seit über zwei Jahrzehnten begeistern Katja und Niels-Ove Nielsen ihr Publikum mit einer marktfrischen Küche und dem Charme leidenschaftlicher Gastgeber.

Restaurant Rexrodt

Institution auf der Uhlenhorst

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icht nur Liebhaber des Jugendstils werden begeistert sein vom einzigartigen Ambiente des Restaurants Rexrodt im beliebten Hamburger Stadtteil Uhlenhorst. Einst befand sich in den noch im Original erhaltenen, grün-weiß gekachelten Räumen die Metzgerei Rexrodt, die bis Ende der 1960er Jahre die Uhlenhorster mit Fleisch und Wurstwaren versorgte. Seit 1983 begeistert nun das nach der Fleischersfamilie benannte Restaurant Rexrodt Einheimische und deren Gäste mit feinster Genusskultur. Im Jahre 1999 übernahm Niels-Ove Nielsen das Restaurant von seinem Vorgänger Wolfgang Tuschmann, nachdem er als „Chef de Cuisine“ seit 1994 die Küche des Rexrodt’s maßgeblich geprägt und weiterentwickelt hatte. Bis heute gilt Nielsens besondere Leidenschaft regional hochwertigen Produkten, die den täg­ lichen Weg in seine kreative Küche finden. Und daraus entwickelt der kreative Cuisinier, der seine Kochkünste während seiner Lehr- und Wanderjahre in der Top-Sterne-Gastronomie geschliffen hat, vorzüg­

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liche internationale Zubereitungen, gespickt mit französischen Akzenten. Selbstverständlich mit marktfrischen Produkten aus der Region, wenn erhältlich – aber immer saisonal. Das wohl Außergewöhnlichste am Rexrodt, das sich ganz in der Nähe der Außenalster befindet, ist sein einzigartiges Ambiente: die wunderschönen, deckenhohen Jugendstilkacheln an den Wänden, die zauberhafte Jugendstil-Glasdecke und die Zementfliesen des Bodens. Hier tischen Gastgeberin Katja Nielsen und ihr Team Köstlich­ keiten wie das Süppchen vom HokkaidoKürbis mit Curryschaum auf oder Roulade vom friesischen Weiderind, gefüllt mit Gürkchen, Schalotten und Speck, mit Kartoffelpüree und glasierten Rübchen und Rotweinjus oder knusprigen Backfisch vom Seelachsfilet mit Kartoffel-Apfel-Salat und Zitronen-Remoulade. Vegetarier freuen sich über die leckere Zwiebeltarte mit Ziegenkäse und Walnüssen, dazu marinierte Blattsalate und Rote Bete. Wer gerne kocht und darüber hinaus auch mal hinter die Kulissen des Rexrodt schauen möchte, den lädt der Patron zu einem seiner begehrten Kochkurse ein. Diese richten sich sowohl an Kochnovizen mit wenigen Vorkenntnissen als auch an Hob-

byköche mit Kocherfahrung. Besondere Aufmerksamkeit finden bei Niels-Ove Nielsen Soßen und Fonds, welche Geheimnis und Basis eines guten Essens sind – quasi das Salz in der Suppe! Aber das ist noch längst nicht alles, denn dieses Kleinod hanseatischer Genusskultur macht sich auch als stilvoll-charmante Hochzeits-Location sehr gut. In Koopera­ tion mit dem Standesamt Hamburg-Nord finden im historischen Kachelraum mit Puttendecke individuelle standesamtliche Trauungen statt. Den weiteren Verlauf der Traumhochzeit gestalten dann die Nielsens ganz nach den individuellen Wünschen des Brautpaares: mit einem stilvollen Empfang mit Fingerfood, einem außergewöhnlichen Hochzeitsmenü für Familie und Freunde oder einem rauschenden Fest mit Tanz und tollem Büfett! r

Restaurant Rexrodt Gastgeber: Niels-Ove Nielsen Papenhuder Straße 35 D-22087 Hamburg-Uhlenhorst Telefon: 0 40/ 2 29 71 98 E-Mail: info@restaurant-rexrodt.de Internet: www.restaurant-rexrodt.de Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte


Die Liebe zum Detail steckt nicht nur in der Zubereitung, sondern setzt auch bei der Präsentation auf das Motto: „Das Auge isst mit.“ Ein wahres Kleinod Hamburger Kultur: der Gastraum mit original Jugendstilkacheln und Glasdecke aus dem Jahr 1883.

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Tarantella Bar – Restaurant

Glücksmomente zwischen Roulette und Austern

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ereits in den 70er Jahren war den Hamburgern der Name Tarantella ein Begriff – damals stand er für einen renommierten Nachtclub. 2006 übernahm Carsten von der Heide mit einem Freund die Räumlichkeiten, die sich im Haus der Spielbank Esplanada befinden. Der erfahrene Koch begeisterte von Beginn an mit seinen kulinarischen Kreationen und schuf eines der schönsten Szenelokale in der Hansestadt. Selbst die Rolling Stones ließen sich hier nach einem Konzert verwöhnen. Hohe Decken, außergewöhnliche Lampen wie ein antiker Kronleuchter aus Venedig oder ein Designerleuchter aus New York sowie Sitzmöbel in einem BlauTürkis-Ton, der an die Karibik erinnert, sorgen für ein modern-stylishes und dabei höchst gemütliches Wohlfühlambiente. Erst 2017 erhielt das Tarantella dieses komplett neue Outfit. Verantwortlich zeichnet das Label Decorazioni der Hamburger Interieur-Designerin Christin Schmidt.

Widmen wir uns aber nun all dem Guten, was Küche und Keller im Tarantella auf den Tisch bringen. Es sind drei Männer, die die Geschicke des Genusstempels wesentlich beeinflussen: Gastgeber Carsten von der Heide ist Inhaber mit Herzblut und Leidenschaft. Küchenchef Robert Kleinschmidt – seit nunmehr zehn Jahren überzeugt der HSV-Fan die Gäste mit abwechslungsreichen Gaumenfreuden. Restaurantleiter Jens Spreckelmeyer ist seit der Eröffnung dabei und sozusagen die „Schaltzentrale“ im Tarantella. Nach wie vor steht der Chef selbst am Herd. Hohe Kochkunst und die hervorragende Qualität der Zutaten, selbstverständlich komplett ohne Fertigprodukte und Zusatzstoffe, lassen alle von ihm und Robert Kleinschmidt zubereiteten Speisen zu einem Gaumenerlebnis werden. „Wir legen großen Wert auf eine Partnerschaft mit regionalen Lieferanten. So beziehen wir zum Beispiel unser Qualitätsfleisch von Erich Rothe aus Lüneburg, frisches Obst und Gemüse kommt vom Frischespezialisten Marker, für die zauberhaften Blumenarrangements sorgt die Blumenbinderei Trittmacher“, erzählt Carsten von der Heide. Der Blick auf die Speisekarte weckt die Vorfreude – zum Beispiel auf gratinierte Rockefeller-Austern mit Blattspinat und

Sauce Mornay, auf ein Entrecote vom Lüneburger Ochsen oder Ikarimi-Lachsfilet, begleitet von Schwarzwurzeln, Kräuterstampf und Rotweinbutter. Wer es „bodenständig“ liebt, der genießt vielleicht Bokelholmer Ente traditionell mit Rotkohl und Kartoffelklößen oder eine Lammkeule, 24 Stunden in Côtes du Rhône geschmort. Ein visuelles Erlebnis ist das Konzept „Zuschauen“, denn im Tarantella köchelt die Küche nicht hinter verschlossenen Türen vor sich hin, sondern ist transparent und gibt jedem Gast die Möglichkeit, den Machern am Herd über die Schulter zu schauen. Oenophile freuen sich über den opulenten Keller, in dem internationale Weine und manch ausgesuchte Rarität lagern. Zu allen Gerichten wissen Sommelier Eric Merten und das aufmerksame Serviceteam den passenden Tropfen zu empfehlen. r Tarantella Bar – Restaurant Gastgeber: Carsten von der Heide Stephansplatz 10, D-20354 Hamburg Telefon: 0 40 / 65 06 77 90 Telefax: 0 40 / 65 06 77 87 E-Mail: info@tarantella.cc Internet: www.tarantella.cc Kreditkarten: American Express, Diners Club, Mastercard, Visa, EC-Karte

Das Tarantella bietet stimmungsvolles Ambiente und eine ungezwungene Atmosphäre im Herzen Hamburgs.

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Das Restaurant „Wolfs Junge“ zeichnet sich dadurch aus, dass hier Wertschätzung für Tiere und Ressourcen gelebt wird. Auf den Tisch kommen nur regional hergestellte, hochwertige Produkte.

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Restaurant „Wolfs Junge“

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usbeutung der Ressourcen und Lebensmittelskandale rufen bei vielen Verbrauchern den Wunsch nach nachhaltig erzeugten Produkten hervor. Dem trägt der Guide Michelin nun mit dem Symbol des grünen Sternes Rechnung. Mit nachhaltigem Arbeiten verdient gemacht hat sich auch das Restaurant „Wolfs Junge“ in Uhlenhorst. Alles kommt aus der Region und hält nach dem Lauf der Jahreszeiten Einzug in die Restaurantküche von Sebastian Junge. „Wir verwenden nur die besten Lebensmittel. Getreide, Gemüse, Obst – alles rein biologisch gezogen“, sagt der Küchenchef. Das Bio-Gemüse kommt von Gut Wulfsdorf und weitere frisch geerntete Produkte aus der eigenen kleinen Gartenzelle in Ochsenwerder. „Bei tierischen Produkten legen wir Wert auf Demeter- oder BiolandStandards: Wir wissen, wer sie herstellt und woher sie kommen.“ Auch das aufwendige und traditionelle Handwerk ist von Anfang an der Ansatz der Küchen­ brigade. Für den natürlichen Geschmack ist keine Arbeit zu viel. Gebacken werden eigene Sauerteigbrote; das ganze Tier wird

Fotos: Mark Abraham

Traditionellem Handwerk verbunden – nachhaltig und sozial Sebastian Junge ist Koch für umweltgerechte und nachhaltige Genusskultur.

verarbeitet, eigene Wurst gemacht. „Wir salzen, pökeln, beizen, säuern und wecken ein“, so Sebastian Junge. Gelernt hat der Koch und Aktivist für umweltgerechte und nachhaltige Genusskultur im Hamburger Hotel Vier Jahreszeiten. Stationen in Australien sowie in der Gutsküche auf dem Bioland Gut Wulksfelde und im Hamburger Traditionshotel Louis C. Jacob folgten. Hinzu kamen Praktika auf Biohöfen, in Backstuben, Käsereien und in Fleische­ reien. Beste Voraussetzungen für sein authentisches und konsequentes Wirken in der Küche! Mittags geht es im Restaurant bodenständig zu. Gekocht werden Klassiker, welche Seele, Geist und Geschmack schmeicheln. Am Abend erfreuen mehrgängige Menüs den fachkundigen Gaumen. Tatar vom Schwarzbunten Niederungsrind mit Austern-Mayonnaise und Chip sowie kalt ge-

räucherte Makrele mit Speck sind Auszüge aus einem Sieben-Gang-Menü. Als Hauptgang ist der frische Tagesfang mit Rote Bete und Krustentiervelouté jederzeit eine kulinarische Entdeckung wert. Sehr schön auch Tortellini vom Lamm mit Kartoffelschaum und Deichkäse. Mit an Bord ist Sascha Ureidat als Gast­ geber, der bereits Gäste in namhaften Häusern wie dem Hotel Louis C. Jacob, dem Empire Riverside Hotel oder dem Sternerestaurant Piment empfing und mit viel Sach- und Fachkenntnis durch die gut sortierte Weinkarte im „Wolfs Junge“ führt. r Restaurant „Wolfs Junge“ Zimmerstraße 30 D-22085 Hamburg-Uhlenhorst Telefon: 0 40 / 20 96 51 57 E-Mail: restaurant@wolfs-junge.de Internet: www.wolfs-junge.de

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Salt & Silver Zentrale

Kulinarische UrlaubsgrüSSe auf St. Pauli

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wei Restaurants unter einem Dach. Sozusagen Tür an Tür. Links Streetfoodbar, rechts Restaurant. Das heißt: In der Streetfoodbar gibt es LevanteKüche. Der Begriff umfasst die Küche aus-

den Ländern Libanon, Syrien, Jordanien, Israel und Palästina – vom „Salt & Silver“Team ergänzt um nordafrikanische Einflüsse. Süffige Drinks, bestes Shawarma, Tacos auf levantische Art und Sucuk in der Dattel. Im Restaurant daneben gibt es richtig guten Wein, der zum lateinamerika­ nischen Family-Style-Dinner serviert wird. Ganz gleich, ob man nun rechts oder links Platz nimmt – es ist eigentlich egal. Denn am Ende wird jeder Gast kulinarisch in fremde Länder entführt.

Lukullische Weltenbummler: Thomas Kosikowski und Johannes Riffelmacher.

Das Tor zur Welt – der Hamburger Hafen. Highlight in der Hafenstraße ist das Salt & Silver, das mit globalen Gaumenschmeichlern verführt.

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Die Idee für dieses außerordentliche Konzept hatten die beiden Freunde Thomas Kosikowski und Johannes Riffelmacher auf ihrer abenteuerlichen Reise durch Lateinamerika. Ein Jahr reisen, surfen und kochen. Zurück in Hamburg, wurde daraus ein Kochbuch mit dem Titel „Travel – Surf – Cook“. Es folgte die Gründung der Salt & Silver GmbH für Catering und Pop-upRestaurants sowie die Salt & Silver Mediahouse UG für Media-Produktionen wie Bücher, Filme und Content für verschiedenste Kundengruppen. Seit 2017 begeistert die Streetfoodbar lukullische Weltbürger. Anfangs mit lateinamerikanischen Kreationen, seit Neuestem unter dem Namen Levante Restaurant mit Kompositionen aus den Küchen des Vorderen Orients – geprägt von den vielen Erlebnissen, Eindrücken und Geschmäckern, denen die Gründer auf ihren regelmäßigen Reisen begegnen. Ähnlich wie beim Tapasessen stellt man sich selbst nach Hunger und Laune eine bunte Mischung zusammen. Ob auf einen Snack nach der Arbeit, ein romantisches erstes Date mit Hafenblick oder ein ausuferndes Essen mit Freunden bis spät nachts – hier ist man zu jedem Anlass gut aufgehoben. Inspiration für das Lateinamerika Restaurant geben die Kochtöpfe zahlreicher südamerika­nischer Nationen. „Wir finden, dass Teilen etwas Schönes ist, deshalb haben wir auch die Karte im Restaurant nach dem Prinzip „Family-Dinner“ konzipiert. Genau wie wir es in unseren Gastfamilien in aller Welt lieben gelernt haben, stellen wir unseren Gästen die gewählten Gerichte in die Tischmitte und diese bedienen sich nach Lust und Laune selbst“, kommentiert Thomas Kosikowski das Konzept. So sieht die neue Reiselust in Hamburgs Hafenstraße aus. r Salt & Silver Zentrale Geschäftsführer: Thomas Kosikowski, Johannes Riffelmacher Hafenstraße 140 (Levante, links) und Hafenstraße 136 – 137 (Lateinamerika, rechts) D-22765 Hamburg E-Mail: mail@saltandsilver.net Internet: www.saltandsilver.net Öffnungszeiten Küche: Levante Restaurant 18.00 – 22.00 Uhr, Ruhetag: Dienstag; Lateinamerika Restaurant 18.00 – 22.00 Uhr, Ruhetage: Sonntag und Montag Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte


Fotos: Salt & Silver

Geprägt von den Erlebnissen, Eindrücken und Geschmäckern, die die beiden Gründer von ihren Reisen mitbringen, präsentieren sich die internationalen Kreationen aus den Küchen des Vorderen Orients und Lateinamerikas als bunte Mischung auf den Tellern.

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Beste und ausgewählte Produktqualität steht seit jeher im Mittelpunkt der hervorragenden Grand-Elysée-Kulinarik. So verwendet Küchendirektor Peter Sikorra sehr gerne das wertvolle Rapsöl von Bondor als Basis für seine eigenen Öl-Kreationen.

THEO’S im Grand Elysée Hamburg

Höchste Qualität bis ins kleinste Detail

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ie tolle Mischung aus authentisch amerikanischer Steakhouse-Atmosphäre, höchster Produktqualität bis ins kleinste Detail und die außergewöhnliche Prime-Beef-Kultur haben das Restaurant THEO’S im Grand Elysée Hamburg zum Kult erhoben. Kreateure dieses Hamburger Synonyms für exquisite Steakhouse-Kultur sind der Gründer und Inhaber des Fünf-Sterne-Privathotels Eugen Theodor Block und der Küchendirektor Peter Sikorra. Beide verbindet eine hochgesteckte Qualitätsphilosophie und ein feines Gespür für Trends. Das gilt im THEO’s insbesondere für die herausragende Fleischqualität von ausgewählten jungen Rindern aus Deutschland, den USA und Irland, die auf grünen Weiden aufwachsen und ausschließlich mit Gras, Getreide und Mais gefüttert werden, genauso wie für deren Zubereitung im 800 Grad heißen original US-SouthbendOfen, aber natürlich auch für die verwendeten Gewürze oder Öle. Die butterzarten Steaks genießen die Gäste am liebsten einfach mit grobem Meersalz, THEO’S

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Spezialgewürz oder, wer es gern schärfer mag, mit ein paar Spritzern Bondor-Chiliöl. Peter Sikorra ist ein großer Fan der wertvollen Öle von Bondor, die im Hunsrück noch rein handwerklich hergestellt werden. Dort gedeiht Raps auf den Millionen Jahre alten Schieferböden. Die darin enthaltenen Nährstoffe, die Höhenlage

und nicht zuletzt die sorgfältige handwerkliche Verarbeitung verleihen dem Bondor-Rapsöl seinen ganz besonderen Geschmack. „Aufgrund des milden Aromas verwenden wir das geprüft vegane Bondor-Rapsöl nicht nur zum Dünsten und Braten, sondern auch zum Verfeinern und Würzen von Gerichten und Rohkostzubereitungen“, verrät uns Peter Sikorra während er das A LA CARTE-„Fotomodell“, ein Avocadotatar mit Chili auf TomatenMelonen-Chutney, mit ein paar Tropfen Bondor-Chiliöl beträufelt. Als Küchendirektor ist Peter Sikorra für die gesamte Kulinarik des Grand Elysée Hamburg verantwortlich und ist dafür stets auf der Suche nach neuen und ausgefallenen Ideen. „Ich kreiere sehr gerne eigene Würz-Öle und nutze dafür das Rapsöl von Bondor als Basis. Zum einen, weil es sich aufgrund des hohen Anteils an Ölsäuren (61 Prozent) positiv auf die Gesundheit auswirkt, zum anderen, weil es so herrlich mild ist.“ r THEO’S im Grand Elysée Hamburg Rothenbaumchaussee 10, D-20148 Hamburg Telefon: 0 40 / 41 41 2-8 55 E-Mail: info@theos-hamburg.de Internet: www.theos-hamburg.de Öffnungszeiten Küche: Mo. bis Sa. ab 18.00 Uhr, Ruhetag: Sonntag Kreditkarten: American Express, Diners Club, Mastercard, Visa, EC-Karte Bondor Genussöle: www.bondor.de

THEO’S Steakhouse im Grand Elysée Hamburg steht für außergewöhnliches Prime Beef und authentisch amerikanische Steakhouse-Atmosphäre.



Ein kulinarisches Erlebnis fßr sich: bestes Sashimi von Thunfisch-Variationen (Thunfisch-Toro Bluefin) von einmaliger Frische und Qualität.


YOSHI im Alsterhaus

Seit 20 Jahren eine Institution der japanischen Esskultur

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oko Higashi hatte im letzten Jahr wirklich allen Grund zu feiern. Denn seit 20 Jahren verwöhnt die Japanerin ihre Gäste mit authentisch japanischer Ess- und Lebenskultur. Dabei war die Tanz-Choreografin und ausgebildete Ikebanameisterin 1970 aus ganz anderen Gründen nach Deutschland gekommen. Sie debütierte im weltberühmten Tanzensemble von Pina Bausch. Doch schon seit frühester Jugend begeisterte sie sich nicht nur für japanischen Tanz, Malerei und Ikebana, sondern interessierte sich brennend für die japanische und europäische Küche. Und so erfüllte sie sich nach dem Ende ihrer Bühnenlaufbahn einen lang gehegten Wunsch und eröffnete in der Deichstraße in Hamburg das SushiRestaurant „Shiawase“. Seitdem sind über 20 Jahre vergangen, doch viele der damaligen Stammgäste sind der quirligen Japanerin, die mit ihren 73 Jahren eine der ältesten, vielleicht sogar die älteste, aktive Köchin der Hansestadt ist, bis heute treu geblieben. „Viele meiner Gäste begleiten

Eine Frau mit Sinn für Tradition und Moderne: Gastgeberin Yoko Higashi.

mich schon seit meinen Anfängen in Hamburg“, erinnert sich die vielseitig interessierte Gastgeberin. „Als ich einige der Shiawase-Klassiker als Hommage an meine Anfänge auf die Lunchkarte geschrieben habe, haben sich viel mehr Gäste darüber gefreut, als ich erwartet hätte“,

An lauen Abenden sitzen die Gäste auf der Dachterrasse mit ihrem eindrucksvollen Blick auf die Dächer der Innenstadt und das Rathaus.

gesteht die Wahlhamburgerin, die am 27. Dezember 2019 auch mit ihrem Restaurant YOSHI ein „kleines“ − sprich das siebte Jubiläum − feiern konnte. „Mit dem YOSHI möchte ich meinen Gästen ein Stück Kunst im alltäglichen Leben bieten. Denn die japanische Esskultur beinhaltet weit mehr als nur gute Küche. Sie ist eher eine ganzheitliche Lebenskultur, die alle Sinne gleichermaßen anspricht und bei der alles bis ins winzigste Detail passen muss.“ Und jeder, der den Weg schon einmal in das lichtdurchflutete Restaurant im vierten Obergeschoss des Alsterhauses am Jungfernstieg gefunden hat, spürt sofort, dass dies nicht nur Floskeln sind. Sondern, dass Yoko Higashi keine Kosten und Mühen gescheut hat und mit dem YOSHI ein atmosphärisches Gesamtkunstwerk geschaffen hat, das wirklich alle Sinne berührt – vom japanisch inspirierten Ambiente und der stimmungsvollen Terrasse mit Blick auf das Rathaus, den Michel und die Dächer der Altstadt über die regelmäßig stattfindenden Kulturveranstaltungen, die durch den restauranteigenen Expresslift (Eingang Poststraße) natürlich auch außerhalb der Geschäftszeiten des Alsterhauses bequem zu erreichen sind, bis hin zu den Kreationen der Küche, die einen köstlichen Bogen zwischen den authentischen Küchentraditionen Japans und modernen Interpretationen spannen. Dabei ist es für die Gastgeberin selbstverständlich, dass nur absolut frische und beste Ware zum Einsatz kommt. Das gilt für die erstklassige Qualität des original Kobe Beef aus Japan genauso wie für das einzigartige Angebot von bestem und frischestem Thunfisch und Lachs, den sie fangfrisch − und darauf ist die Chefin besonders stolz − nur von ausgesuchten Lieferanten bezieht und anschließend ihren Gästen servieren kann. r

YOSHI im Alsterhaus Gastgeberin: Yoko Higashi Alsterhaus 4. OG Eingang: Jungfernstieg 16 (12.00 – 20.00 Uhr), Poststraße 8, mit Lift (12.00 – 22.00 Uhr) D-20354 Hamburg Telefon: 0 40 / 36 09 99 99 E-Mail: info@yoshi-hamburg.de Internet: www.yoshi-hamburg.de Kreditkarten: Eurocard, Visa, Mastercard, American Express

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genuss daheim

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40 Seiten Special:

Genuss daheim

Diogenes

Exklusive Weinkeller, gefertigt aus historischen Fässern


Weinkeller und Weinräume als Orte genussvoller Geselligkeit werden immer mehr Bestandteil des Wohnraumes. Der Osttiroler Helmut Pramstaller von Diogenes gilt als besonders einfallsreicher, akribischer Planer und Meister, der mit seinem Team viel Herzblut, Können und langjährige Erfahrung in solch außergewöhnliche Ambiancen investiert. Weinkeller, Weinschränke und Möbel von Diogenes kombinieren historisches Fassholz mit modernen Komponenten – in einer einzigartigen Handschrift.


genuss daheim

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Die Weinkeller von Diogenes zeichnen sich durch beste handwerkliche Verarbeitung aus.

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ie besondere Ausstrahlung ver­ danken die Weinkeller und Möbel nicht nur dem ansprechenden Design, sondern vor allem dem einzigar­ tigen Material, aus dem sie von Helmut Pramstaller und seinen Spezialisten in sorgfältiger Handarbeit gefertigt werden: Jahrhunderte alte Weinfässer, denn die Vorfahren des kreativen Unternehmers waren traditionelle Fassbinder. Die Arbeit mit diesem besonderen Material begeis­ terte Pramstaller, selbst gelernter FassBinder und Absolvent der FH für Holzver­ arbeitung, schon in frühester Jugend. Die Eichenhölzer, die einst für die Verarbeitung von Fässern verwendet wurden, mussten besondere Auswahlkriterien bestehen: Sie wurden nur in bestimmten Mondphasen geschlagen, wurden an der Luft getrocknet, und könnten heute wahrlich manche Ge­

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schichte über die feinen Rebensäfte erzäh­ len, die bislang in ihnen gereift sind. Sie stammen heutzutage aus namhaften Wein­ gütern in ganz Europa, wo Helmut Pramstaller sie entdeckt und zur weiteren Verarbeitung nach Lienz gebracht hat. Fassholz und Wein ergänzen sich optimal: Authentizität, Atmosphäre und das tech­ nisch perfekte Klima für Weinlagerung stehen hier in perfekter Symbiose. Pram­ staller veredelt historisches Fassholz mit Sandstein oder alten, handgeschlagenen Ziegeln für Gewölbe und Böden. Beson­ ders reizvoll ist die Kombination von Holz mit modernen, glatten Elementen wie Glas, Schwarzmetall oder Edelstahl. Je nach Architektur wird ein Weinkeller oder Weinraum von Diogenes so geplant, dass dieser sich in das Gesamtkonzept ein­ fügt, natürlich dann eigens temperiert oder mit speziell gefertigten Wein-Klimaschrän­

ken ausgestattet. Die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit bei der Weinlagerung sind für die Qualität edler Tropfen in hohem Maße ausschlaggebend. Für eine gute Stimmung sorgt die LED-Beleuchtung, die auch die Raumtemperatur nicht beein­ trächtigt. „Es ist uns ein besonderes Anliegen, die Weinkeller oder Weinräume zu etwas ganz Besonderem zu gestalten. Ob im privaten Ambiente, im Restaurant oder im Hotel. Diogenes bietet mehr als nur die perfekte Weinlagerung: Unsere Kreationen sind Schmuckstücke, die für unvergess­ liches Interieur-Design sorgen und Gäste zum Wiederkehren animieren“, erklärt Helmut Pramstaller. Die Weinkeller, die so nach individuellen Wünschen maßge­ fertigt werden, haben teilweise schon Hun­ derte von Jahren „Wein geatmet“, bis sie nun ihrer neuen Bestimmung dienen und den stolzen Besitzern und Weinliebhabern

eine außergewöhnliche Atmosphäre für die genussreiche Leidenschaft schenken. So ist es nicht verwunderlich, dass die ex­ klusive Kundenliste von Diogenes nicht nur beste Adressen in ganz Europa ver­ zeichnet, sondern bis nach Japan und Amerika reicht. Die Diogenes New Line steht weiterhin für einzigartige Möbelstücke und Einrichtun­ gen jeder Art – egal, ob für Garten, Küche, Bad, Büro oder Weinraum und Weinkeller. Helmut Pramstaller hat schon für unzäh­ lige internationale Kunden Einrichtungs­ konzepte entworfen und umgesetzt. r Diogenes – Gebrüder Pramstaller KG Helmut Pramstaller Glocknerstraße 4, A-9990 Debant Telefon: 00 43 / (0) 48 52 / 62 4 98 Telefax: 00 43 / (0) 48 52 / 62 1 97 E-Mail: fassdesign@diogenes.at

Gefertigt aus jahrhundertealtem Fassholz, haben die Weinkeller schon lange „Wein geatmet“.

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Wein-Safe „argicru“ Flasche für Flasche sicher lagern

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ier lagern besonders edle Tropfen nicht nur sicher mit der optimalen Lagertemperatur sondern auch licht­ geschützt, wobei die Luftfeuchtigkeit optimal reguliert wird. Die aus rohem, luftgetrocknetem Lehm gefertigten Argi­ crus sind ein reines Naturprodukt und basieren von der Funk­ tionsweise her auf dem Prinzip der Temperaturregulierung bei Lehmbausteinen, wie sie für den innovativen Hausbau einge­ setzt werden. Steigt die Umgebungstemperatur, wird es innen kühler, sinkt die Außentemperatur, setzt im Inneren ein wär­ mender Effekt ein. Somit garantieren die Wein-Safes aus Frank­ reich eine optimale Lagerung der Flaschen. Preis für eine Palet­ te ca. 1580 Euro. r www.heinen-bau.com

Spiral-Weinkeller „Unterirdisch gut“

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ür die meisten Weinliebhaber gibt es wohl nichts Schöne­ res, als einen stilvollen Weinkeller zur Lagerung ihrer Preziosen zu haben. Leider hat nicht jeder Platz in seinem Haus für einen klassischen Gewölbekeller, in dem man seine Schätze stilvoll und unter klimatisch optimalen Bedingungen aufbewahrt. Ein neuer Clou sind spiralförmige Keller, die sich in jedes Haus integrieren lassen, auch wenn es nicht unterkellert ist. Dafür wird eine Art Zylinder samt Wendeltreppe in den Bo­ den eingelassen und oben auf Bodenniveau mit einer Tür ver­ schlossen. Als gestalterisches Element im Interieur kann diese auch aus Glas sein und wundervolle Einblicke in den Weinkeller ermöglichen. Im Schnitt haben die Zylinder einen Durchmes­ ser von zwei Metern und eine Tiefe von zwei bis drei Metern. In diesem Format kann man dann zwischen 1000 und 1600 Fla­ schen lagern, zusätzlich sorgt eine natürliche passive Belüftung für die optimale Lagerung des Weines. r

www.jmf-spiralweinkeller.de

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Gaggenau Weinklimaschränke Luxuriöse Innenausstattung

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amit ein Wein sein volles Aroma entfalten kann, muss er richtig ge­ lagert, geschützt, präsentiert und serviert werden. All diese Aufgaben erfüllt ein Weinklimaschrank mittlerweile ebenso souverän und zuverlässig wie ein Wein­ keller. Passionierte Weinliebhaber sind im­ mer auf der Suche nach dem Besonderen, Vollendeten. Das gilt für den Wein ebenso wie für seine Lagerung. Die Weinklimaschränke von Gaggenau kommen wahlweise mit griffloser Pushto-open- oder Pull-to-open-Funktion. Der Rahmen der Glasfront kann aus dem Mate­ rial der Küchenmöbel oder aus Edelstahl gefertigt werden. Das von Edelstahl ge­ prägte Innere mit seinen voll ausziehbaren Flaschenauszügen aus Eiche und Alumini­ um in Anthrazit garantiert einen eleganten Auftritt und sorgt bei wert­ vollen Jahrgängen für Wohlfühltemperaturen. Bis zu drei voneinander unabhängige Klima-

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zonen lassen sich über ein TFT-TouchDisplay steuern, gleichzeitig kann die Feuchtigkeit nach Wunsch reguliert wer­ den. Aromen und Vibrationen, die den Weinen schaden könnten, werden durch den vibrationsarmen Motor und einen Aktivkohleluftfilter minimiert. Die Standard-Innenausstattung der Gag­ genau-Weinklimaschränke umfasst zwölf Flaschenablagen, von denen neun voll aus­ ziehbar sind und drei sich zur Lagerung von Magnum-Flaschen eignen. Insgesamt fassen die Weinklimaschränke je nach Größe und Breite in der Serie 400 etwa 70 bis 99 herkömmlich geformte Weinfla­ schen; in der Serie 200 bis zu 80 Flaschen. Die Gaggenau-Weinklimaschränke der Se­ rie 400 stellen eine vibrationsarme Lage­ rung hochwertigster Flaschenweine sicher, indem der Motor zum Erhalt der ge­ wünschten Klimazone besonders sanft und schonend arbeitet. Zusätzlich schützt

ein gedämpftes Türeinzugssystem vor wei­ teren Erschütterungen von außen. In der großen Version der Serie 400 (Nischen­ breite 61 cm, Nischenhöhe 213,4 cm) stellt das Unternehmen nun drei Kühlzonen statt bisher zwei zur Verfügung, in denen die verschiedenen Weine nach Keller- und Zimmertemperatur gelagert und die benö­ tigten Kühlmodi angepasst werden kön­ nen. Rotwein, Weißwein und Rosé können gleichzeitig in verschiedenen Klimazonen lagern. Ein Aktivkohleluftfilter sorgt für die Reini­ gung der Luft und schädlicher Aromen, während die Abtau-Automatik mit Tauwas­ serverdunstung ein gleichbleibend hohes Arbeitsniveau des Geräts garantiert. Bei einer zu lang geöffneten Tür oder Störung schlägt das Gerät Alarm. Außerdem kann es in einen Ruhemodus übergehen, was zur zufriedenstellenden Energieeffizienz­ klasse A beiträgt.


Ein hochwertiges TFT-Touchdisplay lässt den Nutzer über Luftfeuchtigkeit und -tem­ peratur entscheiden, wobei Temperaturen von +5 °C bis +20 °C angesteuert werden können. Eine Integration des Geräts ins heimische WiFi ist möglich. Die Einbaumöglichkeiten der Serie 400 Weinklimaschränke von Gaggenau sind vielfältig. Sie können als imposante Kühl­ wand in einer Side-by-Side-Kombination mit dem Vario-Kühl- und Gefriergerät er­ worben werden, aber auch als direkte Kom­ bination mit Kühlgerät in doppelflügliger Ausführung oder aber als präsentes Einzel­ stück, das sich in eine Küchenzeile einfügt. Der Kunde kann überdies zwischen der eleganten Glasfront und der Volltür ent­ scheiden, die nach dem Materialwunsch des Kunden komplett in die Frontzeile zum Beispiel in Holz oder Edelstahl integ­ riert werden kann. Jede Kombination kann wahlweise mit einer schmalen EdelstahlGriffleiste (pull-to-open) oder der grifflosen Variante (push-to-topen) versehen werden. Die Gaggenau-Serie 200 Weinklimaschränke: Kleiner, aber gleich luxuriös Ein elegantes Äußeres, gradgenaue Präzi­ sion und die störungslose Lagerung hoch­ wertiger Weine – all das trifft auch auf die Gaggenau-Serie 200 für Weinklimaschränke zu. Der Kunde hat bei dieser Serie die Möglichkeit, die Technik in kom­ primierter Form auch für kleine Weinlage­ rungsschränke zu erwerben, die mit einer oder zwei (getrennt steuerbaren) Klimazonen auskommen und auf hochwertige Flaschenablagen aus Buchenholz zurück­ greifen. Die mit 60 cm Breite und 82 cm Höhe „kleinen“ Editionen der Serie 200 können wunderbar als Unterbau in einen Küchen­ korpus eingelassen werden und passen sich dank eleganter Edelstahl- und Glas­ fronten ebenso ästhetisch an luxuriöse Küchenräume an. Die vier verschiedenen Modelle fassen zwischen 34 und 80 Fla­ schen und können über sogenannte Sen­ sortasten in Kühltechnik und Beleuchtung gesteuert werden. r

www.gaggenau.com

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Dekanter & mehr

Alles für den perfekten

Weingenuss Weinliebhaber sind sich einig: Exklusive Tropfen müssen vor dem Genuss von der Flasche in einen Dekanter umgefüllt werden. Beim Dekantieren in eine SpezialKaraffe wird der Wein mit Sauerstoff angereichert und die Luft kann besser zirkulieren, ohne dass das Bouquet entweicht. Nur so können sich das volle Aroma und der einzigartige Charakter eines jeden Weines voll entfalten. Und ganz nebenbei stehen diese schönen DekanEin stilvolles Tisch-Accessoire in zeitlosem Design ist die Weindekantierkaraffe von WMF aus mundgeblasenem Glas mit einem stylishen Sockel aus Cromargan-Edelstahl. Egal, ob die asymmetrisch geschnittene Karaffe gerade oder schräg in den Sockel gegeben wird, sie hat einen festen Stand. Höhe: 25 cm, Volumen: 0,75l. www.wmf.com

tiergefäße auch noch für vollendete Tischkultur. Das Gleiche gilt natürlich für formvollendete Weingläser und Kellnermesser in exquisitem Design. Perfekt zum Verschenken und sich selbst Beschenken.

Der schlichte und elegante Dekanter der Serie „Pure“ von SCHOTT ZWIESEL wurde eigens zum stilvollen Belüften und Servieren von Rotweinen entwickelt. Das patentierte Tritan®-Kristallglas ist blei- und bariumfrei, extrem hart und besonders lichtecht. Dazu passend gibt es Wein- und Sektgläser. www.zwiesel-glas.com


Der Weinentwicklungshelfer „Star“ von ZIEHER vereint die Ästhetik eines Unikats mit der Funktionalität eines professionellen Handwerkszeugs für den vinophilen Genuss. Jede Karaffe wird durch ihren individuellen Stern zum Unikat. Ausgezeichnet mit dem Red Dot Award 2020. www.zieher.com


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Mundgeblasener Wein-Dekanter des dänischen DesignLabels BROSTE COPENHAGEN. Das eher puristische Design mit eckigem Deckel und transparenter Farbe bekommt durch den cognacfarbigen Sockel eine ganz besondere Anmutung. www.brostecopenhagen.com

Außergewöhnliches Weindekanter-Set „Crook“ von Enrico Albertini. Das mundgeblasene Glas ist bleifrei und bio-veredelt und ruht auf einem Eschenholzsockel. Zum Ensemble gehört auch ein Trichter mit Eisenfilter. Gefertigt für die italienische Design-Schmiede LEGNOART. www.legnoart.com

Ein wahres Schmuckstück: Der Profi-Korkenzieher „Primitivo“ von Whynot mit einem Griff aus Wengé und Eichenholz mit kunstvoll gravierten Details. Rahmen aus Edelstahl, extra Hebelwirkung mit Doppelscharnier für lange Korken. Luxuriöses italienisches Lederetui. www.legnoart.com

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Auch ein Produkt von LEGNOART: Der professionelle Korkenzieher „Roero“ aus satiniertem Edelstahl und einem Griff aus Buchenholz. Eine feine Gravur auf der Rückseite sowie der doppelte Hebel machen ihn zum oft gebrauchten Werkzeug. www.legnoart.com


Im Dekanter „Doppio“ von ZIEHER erhält Wein gleich eine doppelte Bühne. Die geometrische Linienführung und die reduzierte Gestaltung wirken beinahe technisch und lenken den Blick auf das Innere, denn erst im befüllten Zustand offenbart sich das ganze Geheimnis dieses außer­gewöhnlichen Designs. Passend dazu: die Glas-Serie. www.zieher.com

Bei „Alpha“ von BLOMUS wird der Wein beim Befüllen der Karaffe durch die Öffnung aus Edelstahl von Kork und Depot gefiltert und belüftet. Ohne das integrierte Sieb säubern zu müssen, kann der Wein einfach und tropffrei ausgegossen werden, und der Weinstein verbleibt im Sieb. www.blomus.com

Edler Dekanter des dänischen Designerlabels MENU aus mundgeblasenem Rauchglas mit Messingdeckel. Durch das Verbindungsstück im Hals kann die Flasche direkt mit diesem verbunden und in einem Stück gedreht werden. Dieses System ermöglicht tropffreies Gießen des Weines von der Flasche in den Dekanter. www.menuspace.com

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Josephinenhütte by Kurt Josef Zalto Zwei Legenden der Glaskunst erobern die Weinwelt

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osephinenhütte steht sinnbildlich für die extravagante Glaskunst des 19. Jahr­ hunderts. Die in Vergessenheit gera­ tene Marke wurde nun von Kurt Josef Zalto und seinen Partnern wieder neu ins Leben gerufen. Der österreichische Glas­ designer hatte mit der Erfindung eines Glases schon einmal weltweit Maßstäbe gesetzt. Nun, rund 20 Jahre später, gelingt ihm mit der Kollektion „Josephine“ sein Bravourstück: organisch geformt mit ei­ nem ikonischen Knick zur optimalen Ent­ faltung des Weinaromas. Ist das die Urform des Weinglases? Eine neue Dimension Unter Spitzensommeliers gilt das Glas be­ reits heute als neuer Maßstab: leicht, fili­ gran und flexibel – typische Merkmale für

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die Handschrift des renommierten Glas­ designers. Darüber hinaus hat Kurt Josef Zalto die hauchdünne, fast transzendente Skulptur bis ins Detail berechnet und mit einem einzigartigen Knick versehen, der Form und Funktion harmonisch miteinan­ der vereint. Die behutsam geformte Kante sorgt dafür, dass ein Teil des Weines, der durch Bewegung am Rand des Glases auf­ steigt, gebrochen wird und anschließend in einer Spiralbewegung ins Glas zurück­ fließt. Auf diesem Weg nimmt der Wein sehr viel Sauerstoff auf und kann sich per­ fekt entfalten. „Geschmacklich eine völlig neue Dimension. Gleichzeitig ist das Glas so fein, dass man fast das Gefühl hat, den Wein in der Hand zu halten. Ein sinnliches Erlebnis“, sagt Kurt Josef Zalto.

Jedes Glas wird von Hand als ein harmo­ nisches Einzelstück geformt. Durch ihre charakteristische Form und ausdrucksstarken Farben sind die Glaswaren der Jose­ phinenhütte so gestaltet, dass sie alle Sinne ansprechen. Aktuell umfasst die Kollek­ tion vier verschiedene Arten von Weinglä­ sern sowie Wassergläser in verschiedenen Farben. Zalto, der Österreicher mit venezianischen Wurzeln, ist ein Ästhet. Doch bei seinen Gläsern ging es ihm noch nie um die reine Ästhetik, sondern immer um die optimale Entfaltung des Weines: Form follows func­ tion. „Seit Jahrzehnten arbeite ich am per­ fekten Glas. Getrieben von der Vision, die Urform des Weinglases zu finden. Ein Glas, das so logisch ist, als hätte die Natur


es erschaffen. Ein Glas, das die Aromen des Weines besser entfesselt als jedes an­ dere. Das ist mir nun endlich gelungen. Die Josephine ist das beste Glas, das ich jemals gemacht habe!“ Die Inspiration – schlesische Glasmacherkunst Graf Leopold von Schaffgotsch gründete im Jahr 1842 eine Glashütte im schle­ sischen Riesengebirge. Die Produkte der Manufaktur waren so überzeugend, dass er ihr den Namen seiner geliebten Frau gab: Josephine. Franz Pohl leitete das Atelier. Der Glasdesigner galt als genialer Tüftler und künstlerischer Vordenker seiner Zeit. Er lotete die Grenzen dessen aus, was im Glashandwerk Mitte des 19. Jahrhunderts als möglich galt. Er kreierte Glasobjekte von überragender technischer Finesse und vollkommener Schönheit. Sie machten die historische Josephinenhütte zu einer der bedeutendsten Glasmanufakturen Euro­ pas. Ein Jahrhundert später beendete das Schicksal die Erfolgsgeschichte der histori­ schen Josephinenhütte und das Traditions­ unternehmen ging endgültig unter – bis drei Freunde rund um Kurt Josef Zalto 2018 beschließen, die Marke und den Glanz der Josephinenhütte neu ins Leben zu rufen. Sie sind fasziniert und inspiriert vom Wert echter Handwerkskunst und von der Schaffenskraft des ehemaligen Traditi­ onsunternehmens. Mit Kurt Zalto haben sie den perfekten Glasdesigner an ihrer Seite, um die neue Josephinenhütte im alten Glanz erstrahlen zu lassen. Mit Glä­ sern, die filigran sind und leicht, an­ spruchsvoll und ästhetisch, so exzellent wie damals. Gläser, die Getränke in Schwingung versetzen können – genau wie die Menschen, die daraus trinken.

Im Interview verrät Glasdesigner Kurt Josef Zalto, was Glasmacher-Kunst und Weingenuss für ihn bedeuten. Wie lange haben Sie für die Entwicklung der „Josephine“-Kollektion benötigt? Kurt Josef Zalto: „Die Grundform der Jose­ phine habe ich über mehrere Jahre hinweg entwickelt. Es hat zig Versuche gebraucht, bis ich mit dem Ergebnis endgültig zufrie­ den war. Nichts an dem Glas ist zufällig entstanden, alles wurde bis ins Detail be­ rechnet. Der Clou: Ich habe das Glas mit einem „Knick“ versehen, um das Wein-

Glasdesigner Kurt Josef Zalto mit seinem Bravourstück aus der Kollektion „Josephine“.

erlebnis noch intensiver zu gestalten. Inte­ ressanterweise wird Josephinenhütte mitt­ lerweile mit eben dieser markanten Kante verbunden.“ Ist es für einen Glasbläser schwierig, ein Josephine-Glas herzustellen? „Ja, es ist ein langwieriger Prozess, der sei­ tens der Glasbläser großes Geschick und viel Erfahrung erfordert. Vom Schmelzen der Glasmischung bis zum Polieren des fertigen Glases vergehen mehrere Tage. An der Fertigung eines Glases sind vier bis sechs versierte Glasmacher beteiligt. Jedes Glas ist ein Unikat, und minimale Abweichungen sind ein Zeichen liebevoller Handarbeit.“ Die Glaskunst hat in Ihrer Familie Tradition. Seit frühester Kindheit haben Sie eine große Leidenschaft für den Beruf des Glasdesigners. Was machen Sie anders als Ihre Vorfahren? „Die Leidenschaft für das Material verbin­ det mich natürlich ganz eng mit meiner Familie. Ich bin sehr stolz, dass ich diese Familientradition fortführen darf. Wenn ich die Arbeiten meiner Vorfahren nun mit der Josephine vergleiche, sehe ich eine Evo­ lution, die sicherlich auch dem Zeitgeist

geschuldet ist. Das Feine, das Filigrane, das Organische ist es, was ich heute gerne her­ ausarbeiten möchten.“ Wie wichtig ist Ihnen der Austausch mit Winzerinnen und Winzern? „Die Winzerschaft ist für mich ein ganz entscheidender Resonanzkörper. Wir ha­ ben sozusagen eine symbiotische Verbin­ dung. Wenn ihre Weine sich in meinen Gläsern nicht optimal präsentieren, dann werden sie meine Gläser nicht nutzen. In­ sofern ist mir der enge und konstruktive Austausch sehr wichtig.“ Was trinken Sie am liebsten aus Ihren Gläsern? „Meine Familie stammt ursprünglich aus Italien. Ich selbst bin in Österreich gebo­ ren und aufgewachsen. In meinem Wein­ keller finden sich daher zahlreiche Weine aus dem Kremstal, der Wachau und dem Weinviertel genauso wie aus der Toskana, Südtirol oder Sizilien. Generell ist die gro­ ße, weite Weinwelt so bunt und so viel­ fältig, dass ich mich hier nie festlegen und damit einschränken würde. Es gibt noch sehr viel zu entdecken. Ich freue mich da­ her immer, wenn ich einen Wein im Glas habe, den ich nicht kenne!“ r

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Weingut Ornellaia Die 2020er Weinlese in Bolgheri ist vielversprechend

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as Jahr 2020 wird aus vielen Gründen in die Geschichte ein­ gehen. Vor allem natürlich auf­ grund der durch Covid-19 verursachten Ausnahmesituation. Aber auch aus Sicht des Weins wird es viel Erinnernswertes geben: ein dynamisches Jahr voller Klima­ umschwünge, die bis zu den letzten Lese­ tagen für eine unglaubliche Spannung gesorgt haben. Ohne Zweifel wird 2020 in einigen Jahren auch als ein weiterer Jahr­ gang großartiger Weine aus Bolgheri in Erinnerung bleiben. Gutsdirektor Axel Heinz nimmt dazu Stellung: „Nichts deu­ tete im letzten Winter auf einen Jahrgang hin, der sich so sehr vom Üblichen unter­ scheiden sollte. Anfang März gelang es jedoch gerade noch rechtzeitig, die Win­ terarbeiten im Weinberg zu beenden und den Le Volte dell’Ornellaia abzufüllen, bevor der landesweite Lockdown verhängt wurde. Glücklicherweise nahmen sich die Knospen die nötige Zeit und blühten in der letzten Woche des Monats auf, sodass das Ornellaia-Team Zeit hatte, sich darauf vorzubereiten und zu organisieren, um sicher arbeiten zu können. Im April schien Mutter Natur die Schwierigkeiten des Lockdowns kompensieren zu wollen, indem sie den Weinbergen bis Ende Mai ein Bilderbuch-Klima mit warmen und meist trockenen Tagen bescherte. Blüte und Fruchtansatz verliefen in der letzten Maiwoche unter idealen Bedingungen. Der Juni war allerdings ziemlich regne­ risch, und die Entwicklung der Reben be­ schleunigte sich. Im Weinberg war ein erheblicher Arbeitsaufwand erforderlich.“ Juli und August: Der Mythos des BolgheriSommers ist eine Realität „Der Juli war heiß und trocken, eine Grundbedingung für das Einsetzen der Véraison, die sich gegen Ende des Monats pünktlich und langsam entwickelte. Im August sind die Temperaturen weit über 30 °C angestiegen, was diesen Sommer mit dem von 2015 vergleichbar machte. Wie zu erwarten war, zeigten die ersten Sauvignon-Blanc-Proben Anfang August bereits eine hohe Zuckerkonzentration, die auf eine frühe Ernte hindeutete. In der

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Zwischenzeit schritt die Reifung der roten Rebsorten langsam voran und schuf ein interessantes phenolisches Potenzial. In den letzten Augusttagen kam der Regen rechtzeitig, um übermäßigen Trocken­ stress abzubauen und die Temperaturen zu senken. Während der Merlot-Ernte fielen die Temperaturen nachts auf 14 bis

15 °C, die perfekte Voraussetzung, um diese Trauben auf dem Höhepunkt ihres Duftes und ihrer Energie zu ernten. Die ersten Trauben des Sauvignon Blanc wur­ den am 13. August geerntet und am 25. des Monats waren alle im Keller. Viognier wurde fast gleichzeitig zwischen dem 14. und 28. des Monats gelesen. Bei den

Mit geschultem Auge kontrolliert Gutsdirektor Axel Heinz die Rebstöcke in den Bolgheri-Weingärten.


Harmonisch fügen sich die OrnellaiaWeingärten in das toskanische Landschaftsbild ein.

roten Sorten starteten wir am 3. Septem­ ber mit den jüngsten Merlot-Reben. Dann ein Wetterumschwung mit Hitzewelle Mitte September. Sie ließ den Zucker­ gehalt in den Beeren von Merlot und Ver­ mentino ansteigen und sich konzentrie­ ren, was die Reifung beschleunigte. Der Cabernet wurde unmittelbar nach dem Merlot gelesen, was auf Ornellaia selten vorkommt, ebenso wie die gleichzeitige Ernte von Cabernet Franc, Cabernet Sauvi­ gnon und Petit Verdot. Am 9. Oktober schließlich, mit der ‚Spätlese‘ der edlen

Trauben des Petit Manseng für den Des­ sertwein des Weinguts, waren die Erntear­ beiten abgeschlossen. Ich kann definitiv sagen, dass 2020 ein erfolgreiches Jahr für alle Ornellaia-Weine sein wird“, schließt Axel Heinz seinen Erntebericht. Nach ersten Einschätzungen ergibt sich für den Jahrgang 2020 folgendes Bild: An­ gesichts des besonders heißen Sommers wurden die weißen Trauben früher geern­ tet, um Aromen und Frische zu bewahren. Der Sauvignon Blanc war sehr ausge­ wogen mit mäßigem Alkohol, frischer

und saftiger Säure und großartigen Aus­ drucksformen reifer tropischer Früchte. Vermentino und Viognier sind reich und blumig und gleichzeitig mit schöner Spritzigkeit, während der Petit Manseng ein selten vorher gezeigtes Konzentrati­ onsniveau erreicht hat. Die Roten sind sehr vielversprechend, mit einem reichen und strukturierten Stil. Der Merlot hat ei­ ne samtige Textur und die große Intensi­ tät vollreifer roter Früchte, jedoch ohne jede Schwere. Die ersten Verwüstungen des Cabernet Sauvignon zeigen Weine mit königlichem Gehabe, dunklen Farben und klassischen Noten von schwarzen Johan­ nisbeeren und pflanzlichen Anklängen mit soliden und dicht gewobenen Tanni­ nen. Es ist kein Geheimnis mehr, dass Bolgheri einer der besten Plätze für den Anbau von Cabernet Franc ist. Das mit dem Jahrgang 2020 erreichte Niveau kann allerdings nur eines – beein­ drucken. Reichhaltig, dicht und mit raf­ finierten Tanninen explodiert es buchstäb­ lich zu Noten von schwarzen Johannis­ beeren, Veilchen und feinen pflanzlichen Aromen. r www.ornellaia.com

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Brunello di Montalcino CastelGiocondo 2015 Der authentische Ausdruck von Montalcino

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chon seit den Anfängen der Ur­ sprungsbezeichnung hat sich das Weingut CastelGiocondo durch sei­ ne besondere Berufung zur Erzeugung eines sehr kräftigen und eleganten Bru­ nello di Montalcino mit einer außerge­ wöhnlichen Langlebigkeit ausgezeichnet. Das Gut CastelGiocondo, das seit 1989 im Besitz der Familie Frescobaldi ist, setzt seine Tradition der Spitzenqualität fort. Bester Beweis ist der Jahrgang 2015. Die Weinberge, auf denen Brunello di Montalcino CastelGiocondo entsteht, wur­ den hinsichtlich der optimalen Anbau­ bedingungen für Sangiovese ausgewählt: Die ideale Höhe von etwa 300 Metern, die von der warmen Nachmittagssonne pro­ fitierende Südwest-Lage und die gut drä­ nierten Böden, die reich an Galestro, Ton, Kalzium und Pliozänsanden sind, verlei­ hen diesem Brunello di Montalcino un­

gesammelten Wasserreserven gleichmäßig fortsetzen. Die Saison verlief weiter mit trockenem, sonnigem Klima und einem heißen und dürren Sommer mit Temperaturen, die 5 °C über dem Durchschnitt lagen. In der ersten Augustwoche erfrisch­ ten zwei große Regenfälle die Pflanzen und senkten die Temperaturen, sodass die Reben die Aromen, Anthocyane und Tan­ nine erzeugen konnten, die einen Wein mit intensiver Würze und Struktur entstehen ließen. Die Sangiovese-Trauben wurden von Hand gelesen und auf Sortiertischen sorgfältig ausgewählt. Die Gärungen erfolgten in Edelstahltanks mit Temperaturregelung, mit häufigen Remontagen, vor allem in den Anfangsphasen. Der Wein wurde dann einer Reifung in Holz unterzogen, wo er ausgebaut wurde, sich verfeinern und ausbalancieren konnte, um dann,

Das Gut CastelGiocondo, das seit 1989 im Besitz der Familie Frescobaldi ist, setzt seine Tradition der Spitzenqualität fort. endliche Nuancen. Diese Boden-Klima­ verhältnisse lassen in Verbindung mit der akkuraten und sorgfältigen Bearbeitung der Weinberge, entsprechend den Vorga­ ben des biologischen Anbaus und der 100-jährigen Erfahrung von Fresco­ baldi in der Herstellung großer toska­ nischer Weine ein Produkt von ausgeprägter Struktur, Eleganz und Ausgewogenheit mit intensiven Düften und kostbarer Fi­ nesse entstehen: ein perfekter Ausdruck von Montalcino. Der Jahrgang 2015 brachte erstaunliche Weine hervor. Nach einem milden und mäßig regnerischen Winter begann die Sangiovese-Rebe von CastelGiocondo in der ersten Aprilwoche ihre Sprossung und konnte ihre Wachstumsphase dank der im Verlauf des Jahres 2014 und im Winter an­

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fünf Jahre nach der Weinlese, auf den Markt gebracht zu werden. CastelGiocon­ do Brunello di Montalcino 2015 ist von intensivem Rubinrot. An der Nase sind die klaren Aromen von Waldfrüchten und in Alkohol eingelegten Sauerkirschen wahrzunehmen. Zimt, Tabak, Minze und Teeblätter bilden ein sehr komplexes aro­ matisches Bild, in welchem sich alle Kom­ ponenten abwechseln, ohne dass eine die andere überlagert. Am Gaumen wirkt er vollmundig mit samtigen Tanninen, die für eine cremige Empfindung sorgen. Die alkoholische Komponente wird durch eine kühle balsa­ mische und schmackhafte minera­ lische Note ausgeglichen. Der Abgang ist sehr lang anhaltend, typisch für die Castel­ Giocondo-Weine der großen Jahrgänge. r



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Louis Roederer Historische Parzellen werden als „Biologische Landwirtschaft“ zertifiziert

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urch mutige und vorausschauende Entscheidungen hat das Champagnerhaus Louis Roederer einen Besitz von 242 Hektar an Weinanbaufläche aufgebaut, der sich über das Gebiet der Montagne de Reims, dem Vallée de la Marne und der Côte des Blancs erstreckt. Verankert in dieser Geschichte, kam bei Louis Roederer das Umweltbewusstsein schon sehr früh zum Ausdruck, als das Unternehmen vor 20 Jahren auf all seinen Weingütern den Übergang zu einem Weinbau der Renaissance einleitete, der seine Kraft aus Massenselektionen, sanftem Rebschnitt, täglichen Handgriffen und Pflege mit Respekt vor der Natur umfasste. Damit sich das Terroir regenerieren kann, werden die Brachflächen ausschließlich mit biologisch-dynamischem Kompost sowie sanften Praktiken nach dem Vorbild der Permakultur, bei der das Ökosystem sein Gleichgewicht behält, bearbeitet.

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Das Haus unter der Leitung von Frédéric Rouzaud war ein Pionier in der Champagne, indem es 2018 den Prozess der Bio-Zertifizierung für die Hälfte des historischen Weinguts von Louis Roederer einleitete. Dieser Prozess tritt nun mit dem Abschluss des dritten und letzten Umstellungsaudits in eine neue Phase ein. Sie wird dazu führen, dass 115 Hektar im Besitz von Louis Roederer für die „AB-Zertifizierung“ des ökologischen Landbaus zertifiziert werden. Diese entscheidende Etappe ist der Höhepunkt von 20 Jahren nachhaltiger Arbeit unter der Leitung von Jean-Baptiste Lécaillon, Chef de Caves und seinem Team. „Es ist eine seit Generationen in meiner Familie tief verwurzelte Überzeugung, dass wir alles der Natur verdanken und sie uns dieses Geschenk eines Terroirs auf dem Höhepunkt seines Ausdrucks sowie das Versprechen großer Weine macht, indem man ihr zuhört, ihr immer mehr Auf-

merksamkeit und Sorgfalt schenkt. Die „AB-Zertifizierung“ für das historische Weingut Louis Roederer erfüllt uns mit Freude und Stolz“, so Frédéric Rouzaud. Louis Roederer wurde 1776 in Reims gegründet und ist ein unabhängiges Fami­ lienunternehmen. Nebst der Produktion von Louis Roederer Champagner und Cristal befinden sich folgende Weingüter im Besitz des Unternehmens: Champagne Deutz, Château Pichon Longueville Comtesse de Lalande (Pauillac Grand Cru Classé), Château de Pez (SaintEstèphe) und Maison Descaves in Bordeaux; die Domaines Ott in der Provence, Delas Frères im Rhonetal, Porto Ramos Pinto in Portugal und, in Kalifornien, Roederer Estate, Scharffenberger Cellars, Domaine Anderson, Merry Edwards Winery und Diamond Creek Vineyards. r www.louis-roederer.com



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StarchefBox Sternekoch Alexander Herrmann bietet Sterneküche für zu Hause

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tillstand ist für Alexander Herrmann keine Option. Der mit zwei MichelinSternen ausgezeichnete Franke ist ein Macher – innovativ, kreativ. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Restaurantschließungen brachten den Sternekoch, Entertainer, Kochbuchautor und selbst Inhaber mehrerer Restaurants auf eine Idee. „In den aktuellen Zeiten muss auf vieles verzichtet werden – gutes Essen sollte nicht dabei sein. Wenn die Gäste nicht zu uns kommen können, müssen wir mit unseren Gerichten zu ihnen kommen. Wir möchten weiterhin das Gefühl von guter Gastronomie vermitteln. So wurde im Lockdown die Idee der Genuss-Box geboren“, erzählt Alexander Herrmann. Gemeinsam mit dem Unternehmer Bernd Förtsch gründete er das Start-up-Unternehmen StarchefBox. „Mit viel Herzblut und Engagement haben wir die Chance ergriffen und schon im Frühjahr, als es die ersten Beschränkungen gab, einen Testlauf durchgeführt. Die Nachfrage war riesig. Die Menüs werden

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wöchentlich nach EU-zertifizierten Standards frisch gekocht, das ist einzigartig auf dem Markt. Sie werden per Expresslieferung verschickt, ihre Finalisierung in der eigenen Küche ist kinderleicht. Jede der kulinarischen Feinschmeckerboxen enthält ein Drei-Gang-Menü für zwei Personen inklusive detaillierter Zubereitungs­ anleitung“, so der Sternekoch. Gekocht wird in einer speziellen Produk­ tionsküche, hochwertigste Lebensmittel sind bei der Verarbeitung eine Selbstverständlichkeit. So kommen die Bio-Speisekartoffeln vom Bioland Ackerlei aus Südhessen ebenso zum Einsatz wie österreichische Almweiderinder, fangfrischer Saibling der Familie Rees aus Schleswig-Holstein, Freiland-Gänse aus dem Oldenburger Land oder Zander aus dem Ijsselmeer. Exklusiv ausgewählte edle Tropfen vom Weingut am Stein, den Weingütern Hans Wirsching und Störrlein Krenig sowie vom Winzerhof Stahl komplettieren die köstliche private Sterneküche. „Mit dem Weingut Rudolf Fürst ist darüber hinaus das

führende Weingut Deutschlands in der StarchefBox vertreten“, freut sich Alexander Herrmann. Wer eine Dinnerbox bestellt, der kann zwischen diversen Menüs – auch vegetarisch – wählen. Wie wäre es zum Beispiel mit Surf & Turf?! Die Vorspeise offeriert confierte Garnelen, gebratene Romanasalatherzen an Caesar-Cremedressing, Thymian-Croûtons und Parmesanspäne. Ein rosa gebratenes Rinderfilet am Stück in Rotweinjus ist das Herz des Hauptganges. Begleitet wird es von Trüffelbutter, Rotweinschalotten und Kartoffelgratin. Zum süßen Abschluss lockt ein warmer Apfel-Streusel-Tassenkuchen an Vanillesoße. Die StarchefBoxen – ein Erfolgsprojekt – auch nach Corona-Zeiten! r StarchefBox Geschäftsführer: Alexander Herrmann Marktplatz 2, D-95339 Wirsberg Telefon: 0 92 21 / 90 51 75 20 E-Mail: info@starchefbox.de Internet: www.starchefbox.de


Zu Hause genieSSen wie im Sternerestaurant – exquisite Drei-Gang-Menßs inklusive passendem Wein.

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Plantcube von Agrilution Gesunder und nachhaltiger Genuss

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ust auf frische Salate und Kräuter aus eigener Ernte, und dies mitten in der Stadt ohne Balkon und Garten und das ganze Jahr über? Hier bieten die einzigartigen Plantcubes der neuen Miele-Tochter Agrilution eine ebenso innovative wie nachhaltige Lösung. Die kompakten, vollautomatisierten Gewächsschränke des Münchner Start-ups bringen gesunde Vielfalt auf den Teller und bieten zugleich einen stilvollen optischen Akzent für Küche und Wohnraum. Mit Agrilution baut Miele sein Portfolio für kreativen und gesunden Genuss weiter aus.

Immer mehr Menschen zieht es in die urbanen Zentren, wo Gärten Mangelware sind und Agrarflächen immer rarer werden. Hier kommt die Idee des „Vertical Farming“ ins Spiel, ein zukunftsweisendes Konzept, um Nahrungsmittel umweltschonend und platzsparend in mehrstöckigen Gewächshäusern zu produzieren, und dies möglichst nah am Ort des Verzehrs. Agrilution bringt diese Idee als „Mini-Vertical-Farm“ in die eigenen vier Wände. Der vollautomatisierte Plantcube ist nicht größer als ein Standardkühlschrank – und bietet perfekte Wachstums-

bedingungen für Salate, Kräuter und Microgreens. Weil alle Einflussfaktoren per Cloud gesteuert werden, herrscht immer Frühling in dem smarten Gewächsschrank. Die automatische Bewässerung versorgt die Pflanzen über einen integrierten Tank mit Wasser und Nährstoffen, wobei speziell entwickelte LEDs mit allen relevanten Wellenlängen des Sonnenspektrums für optimale Licht- und somit Wachstumsverhältnisse sorgen. So entstehen Pflanzen mit einer bis zu 30 Prozent höheren Nährstoffdichte und reich an Antioxidantien, Vitaminen und Mineralien.

© Stefan Randlkofer

Frische Salate und Kräuter zu Hause jederzeit verfügbar.

Saisonal völlig unabhängig ist das ganze Jahr über Erntezeit. Eine App informiert über das Wachstum und den richtigen Zeitpunkt, die Pflanzen zu genießen.

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© Miele

Der Plantcube ist nicht größer als ein Standardkühlschrank – und bietet perfekte Wachstumsbedingungen für Salate, Kräuter und Microgreens.

Eine App informiert über das Wachstum und den richtigen Zeitpunkt, die Pflanzen zu genießen: Saisonal völlig unabhängig ist so das ganze Jahr über Erntezeit. Das ist Nachhaltigkeit auf den Punkt gebracht: Absolute Frische und gesunder Genuss ganz ohne Transportwege, Kühlketten und Verpackungsmüll. Mit diesem Konzept findet Agrilution immer mehr Fans. „Schon im vergangenen Jahr gab es eine deutlich positive Umsatzentwicklung“, berichtet CEO Max Lössl, der Agrilution mit seinem Partner Philipp Wagner zusammen gegründet hat. Ein Trend, der sich 2020 fortsetzt – auch beeinflusst durch die Auswirkungen von COVID-19 in Form einer stärkeren Auseinandersetzung mit dem eigenen Zuhause und dem Zugang zu gesunden Nahrungsmitteln. So habe es während des Lock-

downs einen merklichen Umsatzanstieg im Online-Geschäft gegeben, der sich später auch im stationären Handel fortgesetzt habe, erklärt Lössl. Zugleich sieht er ein erhöhtes Umweltbewusstsein bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern, und auch hier punktet Agrilution: Während ein Kilogramm Salat auf dem Feld bis zu seiner Ernte 240 Liter Wasser verbraucht und durchschnittlich 1000 Kilometer zurücklegt, bis er im Warenregal liegt, benötigt der Plantcube bei voller Auslastung nur die Hälfte dieser Menge für den Jahresbetrieb. Dies entspricht einer Wasser­ ersparnis von 98 Prozent. Aktuell lassen sich auf zwei Lagen acht Saatmatten auf einmal im Plantcube anpflanzen. Das Angebot umfasst 25 Pflanzensorten, darunter Thai-Basilikum, Wasabina-Blattsenf oder wilder Rucola.

Den Wünschen der Kunden entsprechend, wird das Programm stetig erweitert, beispielsweise durch neue Mixes wie BBQ-Salat, Buddha Bowl oder Stir Fry, wo auf einer Matte verschiedene Greens heranwachsen. „Wir haben aber nicht nur den Anspruch, die Qualität der Nahrungsmittel zu verbessern und so einen Beitrag für gesunde und genussvolle Ernährung zu leisten“, betont Max Lössl, „das zweite zentrale Thema ist die Nachhaltigkeit in allen Schritten, die für uns ebenfalls höchste Priorität hat.“ Erhältlich sind die Plantcubes im Agri­ lution-Online-Shop und bei ausgewählten Küchenstudios und Fachhändlern. r Bestelloptionen und Händlerliste: www.agrilution.de www.miele.com

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Dialoggarer von Miele Kochen in einer neuen Dimension

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eit der Markteinführung des Dia­ loggarers im Jahr 2018 ist klar: Mit diesem Produkt hat Miele das Kochen in eine neue Dimension geführt. Jetzt kommt das revolutionäre Kochgerät im Gewand der Einbaugerätegeneration 7000, das heißt, in den Designlinien Pure­ Line und VitroLine und damit in den Far­ ben Edelstahl, Graphitgrau, Obsidian­ schwarz, und Brillantweiß auf den Markt. Ein Grund mehr, sich für den Dialoggarer zu entscheiden, ist der einzigartige deutschlandweite Gourmet-Service MChef. Beim Dialoggarer kommt erstmals eine Technologie zum Einsatz, die mittels elek­ tromagnetischer Wellen auf die Beschaf­ fenheit von Lebensmitteln auf intelligente Weise eingeht. So gelingt Fleisch gleich­ mäßiger und saftiger, Fisch und Gemüse behalten ihre feine Struktur und Teig geht deutlich besser auf. Unterschiedlichste Zutaten eines kompletten Menüs kom­ men zusammen frisch aufs Blech und werden auf den Punkt gleichzeitig fertig – und dies bis zu 70 Prozent schneller als mit herkömmlichen Garverfahren.

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Obwohl äußerlich von einem Backofen nicht zu unterscheiden, eröffnet der Dia­ loggarer bislang völlig ungeahnte Kochund Genusserlebnisse. Ein Beispiel: Man drapiere eine Lammkeule auf Paprika und grünem Spargel; der Rest vom Blech wird mit Kartoffelspalten aufgefüllt und alles zusammen in den Dialoggarer gegeben. Nach etwa 45 Minuten ist das Lamm­ fleisch gleichmäßig gar, das Gemüse ist leicht bissfest und die Kartoffeln sind weich – alles automatisch, ohne Unterbre­ chung oder Nachlegen von Zutaten. In einem konventionellen Backofen ließe sich dieses Menü so einfach, mit diesem Ergebnis und in dieser Zeit nicht zuberei­ ten. Auch so unterschiedliche Zutaten wie Lachs und Blätterteig, die am Gaumen bestens miteinander harmonieren, lassen sich auf diese Art einfach, schnell und in einem Durchgang zubereiten. Anwendungsvielfalt und Ergebnisqualität beruhen auf der M Chef-Technologie von Miele. Hierbei werden elektromagne­ tische Wellen in die Lebensmittel einge­ bracht, die den Garprozess durch Wär­

meerzeugung in Gang setzen. Der Dialog­ garer verfügt dazu über ein Modul, das die elektromagnetischen Wellen in einem de­ finierten Frequenzspektrum erzeugt und über zwei Antennen in den Garraum ab­ gibt. Da die Moleküle in Lebensmitteln unterschiedlich angeordnet sind und sich dies im Laufe des Garprozesses auch noch verändert, unterstützt eine ständige An­ passung der Frequenzen den Garprozess. Über die Hochleistungssensoren erhält der Dialoggarer auch permanent Rück­ meldung, wieviel Energie das Lebens­ mittel bereits aufgenommen hat. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der M Chef-Technologie besteht darin, dass Lebensmittel „im Volumen“ gegart wer­ den, ein Filet beispielsweise vom Rand bis in den Kern gleichmäßig rosa gelingt. Da elektromagnetische Wellen garen, ohne zu bräunen, lässt sich zum Beispiel Brot ohne Kruste zubereiten. Für klassisch ge­backenes Brot – oder etwa auch für den Geschmack der Röstaromen am Fleisch – wird die M Chef-Technologie mit konven­ tionellen Betriebsarten kombiniert. Dafür


Geschäftsidee des Bielefelder Start-ups MChef (die Namensgleichheit zur M Chef-Technologie ist beabsichtigt). Bei MChef ordern Kunden online einzelne Gerichte oder anspruchsvolle Drei-GängeMenüs, die dann auf elegantem Porzellan mit dazu passendem Wein deutschland­ weit zur Auslieferung kommen. Zielgruppe dieses weltweit einzigartigen Gourmet-Service sind alle Kundinnen und Kunden, die über einen Dialoggarer verfü­ gen und wie in ihrem Lieblingsrestaurant

essen möchten. Angesprochen sind priva­ te Haushalte, aber auch Vorstandsetagen von Unternehmen, Beratungsgesellschaf­ ten, Kanzleien oder Kliniken. MChef lie­ fert an 365 Tagen im Jahr aus. Die Anliefe­ rung der Speisen erfolgt in einer paten­ tierten Transportbox mit Frischegarantie; benutztes Geschirr geht zurück in die Box und wird wieder abgeholt. r

www.miele.de, www.mchef.de

Fotos: Miele

ist der Dialoggarer bestens gerüstet, denn er bietet auch die Features der Spitzen­ klasse-Kochgeräte von Miele, benutzer­ freundliches M Touch-Display und selbst­ reinigende Pyrolysefunktion inklusive. Inspiration und zusätzliches Kochvergnügen bringt die Vernetzungsoption des Dialoggarers. Das Rezept-Feature der Miele@mobile App ist hier eine ideale Plattform zum Ausprobieren und Experi­ mentieren. Denn hier kann der Nutzer aus zahlreichen Automatikprogrammen wählen, die speziell für den Dialoggarer entwickelt wurden. Neben Zubereitungs­ videos und Einkaufslisten bietet die App die Möglichkeit, die Zubereitungsparame­ ter eines Rezeptes direkt auf das Gerät zu übertragen. Mit dieser Funktion haben Anwender den direkten Draht in die Miele-Versuchsküchen, denn was dort für gut befunden wird, steht Hobbyköchen per Download zur Verfügung. Zur Markt­ einführung war der Dialoggarer das erste Miele-Einbaugerät, das Parameter direkt aus der App empfangen konnte. Diese Funktion kommt zukünftig auch für an­ dere Kochgeräte der Generation 7 000. Spitzengastronomie, die nach Hause oder in die Firma geliefert und im MieleDialoggarer vollendet wird – das ist die

Ein Braten auf dem Gemüsebett gelingt im Dialoggarer in einem Durchgang, ohne dass das empfindliche Gemüse übergart wird. Die Zubereitung spart zudem deutlich an Zeit.

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Nesmuk Zwischen Kult, Kunst und Handwerk

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Bestens geeignet für Garten- und Grillfeste oder als mobile Tranchier-Unterlage – der Küchenwagen von Boos Blocks. Er verfügt über eine robuste Arbeitsfläche in Langholzkonstruktion und einen stabilen Rahmen aus Edelstahl. Die Schublade und zwei Fachböden bieten viel Stauraum.

eit jeher hat das Messer einen Kultstatus inne, der kaum einem anderen Werkzeug zuteil wird. Von Meisterhand geschmiedete Messer zeichnen sich durch ihre Beständigkeit, Stärke und Erhabenheit aus und stehen für Perfektion und Gleichgewicht. Inzwischen sind es nicht mehr nur Profiköche, die auf herausragende Messer setzen. Auch immer mehr Hobbyköche sind der Faszination des edlen Stahls verfallen. Das Gefühl, ein wirkliches Ausnahme-Messer in der Hand zu halten, ein Werkzeug, das allen anderen überlegen ist, führt unweigerlich zu mehr Spaß an der Arbeit und damit zu besseren Koch­erlebnissen. Aus diesem Grund hat es sich die Manufaktur Nesmuk aus Solingen zum Ziel gesetzt, genau solche Ausnahme-Messer herzustellen. Inspiriert von dem 3500 Jahre alten Archetyp, der Urform des Messers, entstehen in der Solinger Produktionsstätte Schneidwerkzeuge, die an Schärfe, Präzision, Handhabung und Balance, aber auch an Eleganz und Schönheit kaum zu überbieten sind. Für die hochwertigen Klingen der EXKLUSIV-Serie beschäftigt Nesmuk in der eigenen Manufaktur ausgebildete Gold- und Damastschmiede, die in präziser und detailgenauer Arbeit das Bestmögliche aus dem Material herausholen. Bis zu 401 Lagen Damast werden für eine Klinge in Handarbeit geschweißt, geschmiedet, gehärtet und geschliffen. Veredelt wird das Endprodukt durch das innovative Nesmuk Protective Coating (NPC), eine hauchdünne Siliziumschicht, die den Stahl der kostbaren Klinge vor Korrosion und Abnutzung schützt. r www.nesmuk.com

Boos Blocks Küchenwagen Qualität aus Tradition

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eit über 125 Jahren arbeitet das Unternehmen John Boos & Company daran, die bestmöglichen Hackblöcke, Schneidebretter und Küchenwagen aus Holz herzustellen. Fünf Generationen Erfahrung und Know-how in Holzverarbeitung und Handwerkskunst auf hohem Niveau in Verbindung mit erneuerbarem, nachhaltig gewonnenem Hartholz in Premiumqualität sind die Basis für die designstarken FirstClass-Produkte. Boos Blocks® vereint gutes Design und nordamerikanisches Hartholz, kombiniert mit strapazierfähigem Edelstahl, zu Küchenwagen in Profi-Qualität. Unverzichtbar für viele Köche – und auch im anspruchsvollen Privathaushalt als zusätzlicher Küchenarbeitsplatz von hohem Nutzwert. Die Gourmet-Küchenwagen dienen nicht nur als praktische Arbeitsgeräte, sondern auch als Servierwagen der Extraklasse – etwa bei Dinnerparties, Gartenfesten oder Barbecues. Gelagert auf fixierbaren Rollsystemen und für zusätzlichen Stauraum mit verschiedenen Ablagen nach Wahl versehen. r

www.boosblocks.de, www.torquato.de

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Moderne Berkel-Aufschnittmaschine Volano B3 mit Schwungrad.

My Slicer Berkel – messerscharfer Mythos und moderner Zeitgeist

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ilhelmus Adrianus van Berkel war ein innovativer Mann – und ein Pragmatiker. Der Fleischermeister wollte für seine Wurstwaren den perfekten Schnitt, den nur die Hand eines Profis erreichen kann, mechanisch nachahmen. Mit Leidenschaft tüftelte der Niederländer an seiner Erfindung. In Rotterdam gründete er 1898 das erste Unternehmen weltweit, das sich der Herstellung von Aufschnittmaschinen widmete. Eine Legende war geboren, trat ihren Siegeszug rund um den Globus an – die Berkel! Bis heute gilt sie als Rolls-Royce unter den Aufschnittmaschinen. Jahrzehnte später begeisterte sich in Baden-Württemberg ein kleiner Junge für das messerscharfe Kultobjekt. „Mein Vater hatte sie mitgebracht. Ich war sofort von der ausgeklügelten Mechanik fasziniert. Schon immer hatte ich ein Faible für mechanische Maschinen, musste alles aus­ einandernehmen und wieder zusammenbauen“, erzählt Oliver Kübe schmun-

zelnd. 2005 macht der studierte Betriebswirt seine Passion zum Beruf. Mit seinem Unternehmen My Slicer spezialisiert er sich auf die Restaurierung von BerkelSchwungrad-Schneidemaschinen und ist Haupthändler von Berkel in Deutschland. Wunderschöne neue und restaurierte Maschinen wetteifern in seinem Werk in Bammental um die Gunst des Betrachters, andere warten noch darauf, in frischem Glanz zu erstrahlen. Der kleine Vorort von Heidelberg ist zum Mekka für Profi-Köche, Top-Gastronomen und Feinschmecker aus aller Welt geworden. „Sie schätzen die Ästhetik und lieben ihre Präzision. Eine Berkel schneidet Schinken so hauchdünn, dass man durchschauen kann, und sein Aroma bleibt voll erhalten. Die Messer sind aus verchromtem Stahl. Das kann kein Elektroschneider, sondern nur eine Berkel-SchwungradSchneidemaschine leisten. Bei Privathaushalten sind die kleinen Modelle, wie zum Beispiel die Volano B3 oder die B2,

sehr beliebt. Sie ist die jüngste Errungenschaft und zugleich die kompakteste Aufschnittmaschine aus dem Hause Berkel. Ihr elegantes Design ergänzt sich perfekt mit moderner Sicherheit und Funktiona­ lität. Das Schwungrad ragt nur 33 Millimeter unter den Stellfüßen hervor, dadurch können die Schubladen unter der Arbeitsfläche geöffnet werden. Ergonomische Bedienelemente sorgen für einen sicheren Griff und wenig Kraftaufwand. Alles ist perfekt durchdacht“, erklärt Oliver Kübe und man spürt bis heute aus jedem seiner Worte die Begeisterung des Jungen von einst. r My Slicer Inhaber: Oliver Kübe Klingelhüttenweg 42, D-69118 Heidelberg Telefon: 0 62 21 / 8 90 48 65 Telefax: 0 62 21 / 8 93 73 07 Mobil: 01 72 / 7 77 66 66 E-Mail: berkel@myslicer.de Internet: www.myslicer.de Öffnungszeiten nach telefonischer Vereinbarung

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Goldene Zeiten in der Küche

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1. Die perfekte Geschenkidee: das stylishe Besteck-Set „Shine“ für vier Personen liegt stilvoll und schwer in der Hand. 2. Ob knusprige Pommes, frittiertes indisches Gemüse oder knackige Gemüse-Sticks, der Servierkorb „Mingolet“ gibt jedem Tisch-Setting besonderen Glanz. 3. Edler Schutz für untendrunter, der sich nicht zu verstecken braucht: der Topfuntersetzer „Thrive“. 4. Nicht nur praktisch, sondern auch noch attraktiv: die Küchenreibe „Roland“. 5. Hier kann man beruhigt alles auf die Goldwaage legen – vorausgesetzt, es wiegt nicht mehr als 5 Kilogramm. 6. Mit Herz und Liebe serviert: das 2er-Set Cappuccino-Schablonen bringt Freude in den Tag. 7. Das 6-teilige messingfarbene Messer-Set „Master Class“ wird zum echten Design-Piece in jeder modernen Küche. 8. Immer das richtige Maß vor Augen: mit dem 4-teiligen Messlöffel-Set „Lawson“. 9. Außen messingfarben, innen Edelstahl: elegante Servierschüssel aus der „Master Class“-Serie. 10. Ein Sieb für alle Fälle, ebenfalls aus der Serie „Master Class“, Messing, schwarz beschichtet. 11. Edle Materialien, wie helles, unbehandeltes Birkenholz und Edelstahl in Gold, machen die Küchenreibe „Eloise“ so besonders. 12. Warum kleckern, wenn man klotzen kann: Der Schneebesen „Tristan“ bringt Glanz in die Küche. Rechte Seite: Der Pfannenwender „Spati“ aus beschichtetem rostfreien Stahl bringt das gewisse Quäntchen Eleganz an den Herd. Nie war frühstücken so cool wie mit dem SmegFrühstücksset, bestehend aus goldenem Wasserkocher und Toaster im Fifties-Style. Zwei echte Stilikonen. Alle Artikel über www.westwingnow.de

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Linke Seite: „A class of its own.“ Mit den Kochutensilien der „Master Class“-Serie macht das Kochen gleich noch mehr Spaß. „Master Class“-Gewürzregal mit acht Gewürzdosen in schwarz-goldener Optik von www.westwingnow.de. 1. Genial und vielseitig: Der Römertopf® BBQ Brick. Das Multitalent zum schmackhaften, fett- und kalorienarmen Grillen, Schmoren, Dünsten, Backen – schadstofffrei und temperaturschockbeständig bis 900 °C. 2. Mit dieser kraftvollen elektrischen Ölpresse entstehen variantenreiche Speiseöle ganz ohne Aufwand im schonenden KaltpressVerfahren. Presst Saaten, Nüsse und Kerne rein mechanisch – ohne Zufuhr von Wärme. 3. Viel schöner (und viel appetit­ licher) als Knabberschalen zum Reingreifen: der Snackspender „Verso“. Er gibt jedem Partygast die gewünschten Knabbereien direkt in die Hand. 4. Das Steak-Besteck berühmter Drei-Sterne-Restaurants jetzt auch für zu Hause: „Sknife“ – aus neuartigem Chirurgenstahl, in Handarbeit in der Schweiz aus einem Stück geschmiedet. Extrem hart und bis zu viermal rostbeständiger als herkömmlicher Messerstahl. 5. Ideales Geschenk für den Heimkino-Abend: der PopkornMaker von WMF im noblen Edelstahl-Design.

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Kleine Helfer, große Wirkung

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Alle Artikel auf dieser Seite über www.proidee.de

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1. Must-have für Gourmets und Steakliebhaber: der Reifekühlschrank Dry Ager DX 500 für den Hausgebrauch. Bereitet Premium-Fleisch nach traditioneller Methode trocken gereift (Pro Idee). 2. Mit seinem ikonischen Design, vielen attraktiven Farben und dem 2 PS starken Motor ist der Puro S ein Hochleistungsmixer für jede Gelegenheit. Die sechs hochwertigen Edelstahlklingen sorgen für genug Wirbel, um Obst, Gemüse, Eis oder Nüsse in vielfältige Köstlichkeiten zu verwandeln (Bianco). 3. Der SAHARA Dörrautomat ist der weltweit erste faltbare Dörrautomat, der einen Quadratmeter Platz auf den Einschüben bietet und sich auf ein Drittel seiner Größe zusammenfalten lässt. Aus­gezeichnet mit dem Red Dot Award 2019 (Luba GmbH). 4. Sensationelle Steaks gelingen jetzt auch bequem in der Küche oder direkt am Tisch. Denn wie in New Yorker Kultsteakhäusern bereitet der preisgekrönte O.F.B. Hochtemperatur-Grill Steaks bei bis zu 800 °C Oberhitze zu. Ohne Holzkohle, ohne Gas, drinnen und draußen (Pro Idee). Rechte Seite: Künstliche Intelligenz wird immer leistungs­fähiger. Mit Bosch zeigt sie ihre Vorteile jetzt auch beim Braten und Backen. Denn modernste Sensortechnik in den Backöfen der Serie 8 sagt vorher, wann Kuchen oder Braten fertig sein werden und berücksichtigt dabei die individuelle Zubereitung des Garguts im Backofen. In Kombination mit „Machine Learning“ eröffnet sich außerdem eine neue Dimension: Der vernetzte Backofen lernt auf Basis einer wachsenden Menge anonymisierter Daten zahlreicher Back- und Bratenvorgänge (BOSCH).

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Geniales Kochvergnügen für zu Hause mit Profigeräten

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Platinum Club

4200 9925 0001 Thomas Klocke

Hotels & Villas with Personality

Die exklusive Mitgliedskarte des Platinum Clubs der HIDEAWAYS HOTELS Collection


Become a privileged Member Die HIDEAWAYS HOTELS Collection ist eine weltweite Kooperation von exklusiven Boutique-Hotels, Chalets, Lodges und Villen. Bereits bei einem Buchungsumsatz von 5 000 Euro über die HIDEAWAYS HOTELS-Reservierungszentrale können Sie sich als privilegiertes Mitglied des Platinum Clubs registrieren lassen und zukünftig viele Vorteile und Vergünstigungen in Anspruch nehmen.

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Fotos: Bretz

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Ocean 7 von Bretz – Traditionshandwerk, neu interpretiert.

Bretz

EINE GESCHICHTE VON MUT UND EIGENSINN Der Markenclaim „TRUE CHARACTERS“ der rheinhessischen Polstermöbelmanufaktur Bretz ist Programm. Seit 126 Jahren erfreut die Marke ihre Fans mit innovativen, leidenschaf tlichen Möbelcharakteren „Made in Germany“.

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126 Jahre – das ist in der Möbelbranche eine absolute Rarität. Es gibt vielleicht eine Handvoll Marken, die so alt und noch dazu durchgehend familiengeführt sind. Und wohl keine hat eine so radikale Verwandlung durchgemacht wie Bretz: Vom Massenmöbelhersteller zur kleinen feinen Manufaktur, vom soliden Standard zu edlen und zugleich unverwechselbaren Polstermöbeln. Sie sind so ausladend wie bequem, oft unorthodox in der Form, immer mit Samt bezogen und bunt wie Paradiesvögel – „True Characters“ eben. Und die Menschen dahinter sind es auch: Individualisten voller Energie, Ehrgeiz und Eigensinn. Nur deshalb konnte Bretz sich verändern und doch sich selbst treu bleiben. Schon Firmengründer Johann Bretz hatte seinen eigenen Kopf.

1895 gründete er seine eigene erste Fabrik. Bretz war geboren. Damals noch Drahtgef lecht-Fabrik für Zäune und später Matratzen, erweiterte Sohn Alexander das Sortiment um Polstermöbel und erhöhte somit die Zahl der Mitarbeiter auf 100 Beschäftigte. Kurz danach allerdings ein herber Schlag für die Manufaktur: Der Zweite Weltkrieg forderte seinen Tribut. Das gesamte Werksgelände lag in Schutt

DEUTSCHE MANUFAKTUR Seit über 125 JAHREn und Asche! Doch Alexander Bretz ließ das Unternehmen mit viel Unternehmergeist und Mut wie Phönix aus der Asche auferstehen. Mitte der 70er Jahre erlebte das Unternehmen dann seine Blütezeit. Unter anderem auch ein Verdienst von Karl-Fritz Bretz und seinen Geschwistern, die dem Vater beim Wiederauf bau halfen. Ruhe kehrte aber keine ein, denn die Ölpreis- und Wirtschaftskrise machte eine Neuausrichtung des Familienbetriebes unumgänglich. In den 80er Jahren kam der Neustart: Karl-Fritz Bretz gründete 1987 das Unternehmen mit nur fünf Mitarbeitern neu. Mit der Entscheidung seiner Söhne Norbert und Hartmut Bretz, den Vater zu unterstützen, wurde eine neue Ära eingeleitet. „Eigentlich war es total bekloppt“,


Die Familie: Carolin Kutzera, Hartmut Bretz, Erika Bretz, Meike Steinberg und Norbert Bretz (v.l.n.r.) auf ED, einem Baukastensystem mit divergierenden geometrischen Formen, vielseitig und unkompliziert kombinierbar.

sagt Norbert Bretz über die Entscheidung, 1992 gemeinsam mit seinem Bruder Hartmut Bretz die Firma neu zu erfinden. Immerhin waren sie beide mit den Möbeln

und der Firma aufgewachsen, auch mit dem Familiensinn und dem Veranwortungsgefühl gegenüber der Region, deren wichtigster Arbeitgeber Bretz gewesen war. Und, natürlich, auch Ehrgeiz hat eine Rolle gespielt: „Es hat uns einfach gereizt.“ Doch Norbert und Hartmut Bretz hatten keine Lust, den Mainstream zu bedienen. Weg mit Eiche rustikal, weg mit dem steifen Sofa der „guten Stube“. Sie setzten auf Sofas und Sessel mit weichen Konturen, großen Sitztiefen und starken Farben. „Das hat uns eben gefallen. Wir wollen einfach mehr Farbe ins Leben bringen!“, sagt Norbert Bretz. Mit Carolin Kutzera, Tochter von Hartmut Bretz, ist die fünfte Generation im Unternehmen. Sie studierte in Mailand und Paris, hat in London gearbeitet und ist viel gereist, bevor sie 2009 ins Unterneh-

Das Firmengelände im rheinhessischen Gensingen damals – heute noch Sitz der Manufaktur.

men einstieg und 2018 ihren Vater in der Geschäftsleitung ablöste. Bretz entwickelte sich zu einer Manufaktur, die besessen und voller Leidenschaft Objekte mit Seele entwirft – so individuell wie Raum und Charakter ihrer Besitzer. Dabei bleibt Bretz sich konsequent treu – und ist weltweit erfolgreich und unverwechselbar. Dass gerade die Digitalisierung eine Sehnsucht nach besonderer Haptik und „Offline-Zonen“ als Gegenpol hervorruft, spielt einer Manufaktur wie Bretz dabei ebenso in die Hände wie das Etikett „Made in Germany“. r r Bretz Wohnträume GmbH Alexander-Bretz-Straße 2, D-55457 Gensingen Telefon: 0 67 27 / 89 50 E-Mail: info@bretz.de Internet: www.bretz.de

Optimale Unterstüzung der Wirbelsäule: der Dreh- und Wippsessel Hangout mit passendem Dreh-Hocker.

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Auf dem romantischen Grundstück mit Sommerhaus und verwunschenem Garten in der Nähe von Hamburg präsentiert Garpa exklusive Gartenmöbel und eine Kollektion für den Innenbereich.

Garpa

Lieblingsplätze für Zu hause Garpa entwirft seit mehr als 40 Jahren zeitlos schöne Möbel für Gärten, Terrassen und behagliche Innenräume aus hochwertigen, dauerhaften Materialien. Heinz Holert gründete das Unternehmen 1979 und führte als erster hochwertige Teakmöbel für den Außenbereich in Deutschland ein. Bald folgten eigene Entwicklungen wie die Sortimente Fontenay, Bolero oder Pan, die heute bereits zu den Klassikern zählen. Stühle, Bänke, Tische, Liegen und Deck Chairs, Sommerdächer und Accessoires sind Teil des umfangreichen Programms.

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Die Produkte werden über Kataloge und das Internet im Direktversand vertrieben. Neben dem Urmaterial Teak erschloss sich das Unternehmen stetig neue Materialwelten. So zählt neben Aluminium und Edelstahl auch hochwertiges Kunststoffgeflecht zu den verwendeten Werkstoffen, die den besonderen Anforderungen für den ganzjährigen Einsatz im Freien gewachsen sind. Das Sortiment ist von eigenen Entwicklungen bestimmt, die in enger Zusammenarbeit mit hochspezialisierten Designern und Technikern entstehen und, daraus resultierend, einen einzigartigen Qualitätsstandard aufweisen. Der ausführliche Katalog führt durch verschiedene Stilwelten der Garpa-Kollektion, eröffnet Garteneinblicke und gibt Anregungen für die individuelle Gestaltung wohnlicher Lebensräume. Er zeigt Sitz-

und Liegemöbel sowie eine Vielzahl von Accessoires für Gärten, Terrassen und Wohnräume in der Stadt oder auch für Land- und Ferienhäuser – überall dort, wo man Privatsphäre und Erholung sucht. Garpa liefert direkt und frei Haus – innerhalb Deutschlands, nach Österreich, in die Schweiz, nach Großbritannien und in die Ferienregionen rund um das Mittelmeer. Neben dem detaillierten Katalogangebot und der telefonischen Kundenberatung besteht die Möglichkeit zum Probesitzen und zur persönlichen Beratung in vier ständigen Ausstellungen in Deutschland, einer weiteren in Santa Ponsa auf Mallorca sowie in den Niederlassungen in Wien und Zürich. Darüber hinaus unterhält Garpa ein Vertriebsbüro in Lewes bei London. r r www.garpa.de


Zwischen Naturkulisse, Wohnlandschaft und Gartenarchitektur wartet ein hochkarätiges Ensemble darauf, sein Publikum zu begeistern. Die Kollektion Cavo setzt auf spannende Kontraste und überraschende Details. Teakholz übernimmt den klassischen Part in fein gedrechselter Gestalt, eine wetterfeste Kordel in edlem Grau schafft innovative Eleganz und weiche Polster vollenden den Komfort.

Sich anlehnen und in Geborgenheit wiegen. Die bewährten Qualitäten von Gartenbank und Schaukelstuhl potenzieren sich, wenn man sie vereint. Newhaven verwöhnt dabei mit einer schulterhohen Rückenlehne und besonders tiefem Sitz. Klassisches Teak bringt die nötige Bodenhaftung, elegantes Design den erwünschten Schwung.

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Reis – das kleine Korn mit dem groSSen Potenzial

Reis ist die ideale Grundlage für eine gesunde und bewusste Ernährung. Kein Wunder also, dass Reisgerichte nicht nur in der asiatischen Kochkultur eine zentrale Rolle spielen, sondern heute in allen internationalen Küchen einen hohen Stellenwert genießen.

Seit mehr als 110 Jahren dreht sich bei der Euryza GmbH in Hamburg alles um ein Thema: Reis. Der traditionsreiche Reisexperte, der heute zum spanischen Konzern Ebro Foods, dem weltweit größten Reisproduzenten, gehört, vertreibt in Deutschland neben ORYZA-Reisspezialitäten, die Marken reis-fit, Tilda und Garofalo (Pasta). A LA CARTE sprach mit Euryza-Geschäftsführer Jochen Wendt über aktuelle Ernährungstrends, den neuen Euryza Online-Shop und was der THW Kiel damit zu tun hat.

Jochen Wendt, seit 2016 Geschäftsführer der Euryza GmbH in Hamburg.

Ein Interview von Gundula Luig-Runge Herr Wendt, Sie haben im Frühjahr 2020 einen neuen Onlineshop für hochwertigen Reis und Premium-Pasta lanciert. Was haben Sie sich mit dem Shop REISKONTOR vorgenommen? Immer mehr Kunden nutzen die Möglichkeit des zeitsparenden und bequemen Onlineshoppings. Unser REISKONTOR-Shop entspricht diesem Trend mit einer breiten Auswahl an Reis- und Pastasorten und passenden Soßenspezialitäten und Pestos. Natürlich alles in unserer gewohnten Premium-Qualität. Euryza ist mit der Marke „reis-fit“ Erfinder des Kochbeutelreises und mit der Marke „ORYZA“ deutscher Marktführer im Premiumsegment. Welche Endverbraucher erreichen Sie damit und wie unterscheiden diese sich? ORYZA spricht alle an, für die kreatives Kochen und Genuss eine wichtige Rolle spielen. Aufgrund der Bandbreite unserer Produkte ist eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung jederzeit möglich. Unsere Marke reis-fit steht für den Anspruch „Natürlich fit mit reis-fit“. Das zeigen auch die reis-fit-Rezepte, die wir für gesundheits- und fitnessorientierte Verbraucher entwickelt haben. Die Deutschen sind ja klassische Kartoffelesser. Mit welchen Argumenten wollen Sie sie überzeugen, mehr Reis zu konsumieren? Reis hat viele gesundheitliche Vorteile und ist dabei durch die Sortenvielfalt ab-

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wechslungsreich wie kaum ein anderes Lebensmittel. Reis enthält überwiegend komplexe Kohlenhydrate, die im Körper nur langsam abgebaut werden. Damit macht er lange satt, liefert aber nur wenig Energie – nämlich nur etwas über 100 Kalorien pro 100 Gramm gekochtem Reis. Zudem enthält Reis wichtige Vitamine und Mineralstoffe sowie ein besonders günstiges Verhältnis von Natrium zu Kalium (1:26), das zur Gesunderhaltung des Herz-KreislaufSystems beiträgt. All das spricht für Reis! Wie passt Reis zu den aktuellen Ernährungstrends? Reis ist von Natur aus glutenfrei, vegan und kalorienarm. Bei der Herstellung unserer Produkte achten wir darauf, nur natürliche Zutaten zu verwenden und auf Zusatzstoffe zu verzichten. Reis eignet sich perfekt für eine vegetarische und vegane Ernährung und in Kombination mit Hülsenfrüchten liefert er viel und hochwertiges Eiweiß. Deshalb bieten wir z. B. unsere reis-fit Feelgood-Produkte an, die wichtiges Protein liefern. Im REISKONTOR bieten Sie eine enorme Vielfalt an Reissorten für Ihre Kunden an. Welche Sorten werden besonders angenommen? Unser Top-Produkt ORYZA Himalaya Basmati ist seit vielen Jahren das beliebteste Produkt! Erfreulich ist, dass auch die ORYZA Selection-Range gut angenommen wird, hier präsentieren wir die besten Reissorten aus ausgesuchten


und wie er angebaut wird. Darüber hinaus bieten wir unseren Bio-Reis in immer der gleichen Qualität aus demselben Gebiet an. Ganz unabhängig von der Erntemenge. So kann es also schon mal passieren, dass er ausverkauft ist.

Welche Rolle spielt mittlerweile die BioSchiene in Ihrem Sortiment? Wollen Sie damit einen ähnlich hohen Standard setzen wie beispielsweise beim Weinanbau? Alle unsere Reissorten kommen aus den besten Anbaugebieten. Doch unser BioReis ist der einzige mit Ursprungsgarantie. Wir wissen ganz genau, wo er herkommt

Sie setzen sich mit der SAI-Reis-Initiative für hohe Anbau- und Sozialstandards und den Erhalt der Biodiversität beim Reisanbau ein. Gilt das nur für Europa oder auch für Ihre Partner in Asien und Übersee? Dieses Thema hat weltweite Relevanz und für uns gehören soziale Verantwortung und nachhaltiges Wirtschaften zu den

Fotos: Euryza

Ländern, wie z. B. den Risotto Carnaroli aus Italien. Generell sind auch innovative Produkte sehr gefragt, wie die reis-fit Feelgood-Produkte mit Hülsenfrüchten oder der Express-Reis, der einfach in der Pfanne oder dem Wok mitgegart werden kann.

zentralen Herausforderungen. Dabei ist eine nachhaltige Landwirtschaft besonders wichtig. Deshalb engagieren wir uns direkt in den Anbaugebieten und unterstützen dort verschiedene soziale Projekte. Wir sichern den Kleinbauern medizinische Versorgung, Fortbildung und faire Preise. Wer mehr dazu wissen möchte, findet Infos auf www.caringforyouandtheplanet. com/en Seit 2019 ist Euryza mit seiner Marke reisfit Sponsor des THW Kiel. Hat sich das bereits auf die Marke ausgewirkt und was erhoffen Sie sich davon generell? Der Name reis-fit ist Programm. Denn besonders Sportler benötigen hochwertige Kohlenhydratträger und da kommt Reis ins Spiel! Mit dem Handball-Rekordmeister haben wir einen idealen Partner, um über die Benefits von Reis für eine ausgewogene Ernährung aufzuklären. Jeder Spieler hat sein eigenes Lieblingsgericht mit Reis kreiert und alle sind mit Spaß dabei. Viele neue Konsumenten sind jetzt zum Thema Reis gekommen, die vorher keine Verbindung dazu hatten. Eine letzte Frage: Welcher ist Ihr persönlicher Lieblingsreis? Ganz klar: mein Favorit ist ORYZA Selection Risotto Carneroli. Der beste Reis überhaupt für ein Risotto und mit dem richtigen Rezept kann jeder mit diesem Reis einen Spitzenkoch schlagen, versprochen! r

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Das Auktionshaus Cortrie pflegt die hanseatischen Traditionen, das spiegelt auch der repräsentative Unternehmenssitz am Rande der Hamburger Innenstadt wider. Simone und Frank Thernes freuen sich ganz besonders darüber, dass sie ihren Sohn Patrick als kompetenten Uhrmachermeister und Restaurator für das Familienunternehmen gewinnen konnten.

Cortrie Spezial-Auktionen

Hamburger Auktionshaus für wertvolle Uhren und Schmuck Neben dem internationalen Renommee als Experte für wertvolle Uhren, exklusiven Schmuck und ausgesuchte Edelsteine sind es Tugenden wie Seriosität, Verlässlichkeit und Diskretion, aber vor allem der kom­ petente Kundenservice, weshalb das Tradi­ tionsunternehmen Cortrie zu den Top-Auk­ tionshäusern Europas gehört.

Eines der absoluten Highlights der 177. Auktion im November 2019 war diese einzigartige und extrem seltene Gold-/Emaille-Halsuhr mit Orientperlen-Besatz ca. aus dem Jahr 1790.

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„Es gibt eigentlich auf jeder unserer Auk­ tionen Stücke, die mich selbst nach über 30 Jahren Auktionserfahrung begeistern“, betont Frank Thernes, während er mit leuch­tenden Augen eine goldene Taschen-/ Halsuhr mit Orientperlenbesatz und kunstvollen Emaillearbeiten überaus vor­

sichtig aus dem Tresor holt. „Diese einzig­ artige Uhr, die ca. um 1790 in Genf ge­ fertigt wurde, ist extrem selten und gehörte zu den Highlights unserer 177. Uhrenau­ktion“, führt der international anerkannte Experte für hochwertige Uhren und edlen Schmuck aus. Seit 2015 leitet er gemeinsam mit seiner Frau Simone und Seniorpartner Horst Michael Cortrie das exklusive Auktions­ haus, dessen Firmengeschichte bis in das Jahr 1905 zurückreicht und das sich ganz bewusst auf wertvolle Uhren, Schmuck und ausgesuchte Edelsteine spezialisiert hat. Dabei verlassen sich Verkäufer und Käufer, darunter passionierte Sammler aus der ganzen Welt, auf die Expertise des er­ fahrenen Experten, der jedes Stück persön­ lich kuratiert, bewertet und dokumentiert. Bei den Uhren vertraut Frank Thernes auf das Expertenwissen seines Sohnes Patrick. Sehr zur Freude seiner Eltern hat er die Liebe zu wertvollen Raritäten geerbt und sich als Uhrmachermeister auf die Repara­ tur und Restaurierung von antiken und Vintage-Uhren spezialisiert. Seit 2017 ist seine High-End-Werkstatt ein fester Bestandteil des Familienunterneh­ mens und es kommt keine Uhr in die Auk­ tion, die nicht Patrick Thernes’ aufwendi­


Uhrmachermeister Patrick Thernes hat sich auf die Reparatur und Restaurierung antiker Uhren wie dieser extrem seltenen Präzisionstaschenuhr mit acht Komplikationen spezialisiert.

gen Qualitätscheck durchlaufen hat. Dabei legt er größten Wert auf eine lückenlose Dokumentation, denn Transparenz gehört zu den festen Bestandteilen der Unterneh­ mensphilosophie. Dabei ist es egal, ob eine antike Rarität für einen sechsstelligen Be­ trag, ein exklusives Tennisarmband mit 26 Brillanten oder ein Paar moderne, gefäl­ lige Ohrringe für 500 Euro in die CortrieSpezialauktion kommen, die viermal im Jahr durchgeführt wird. „Doch bevor mein Mann die magischen Worte ‚Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten‘ in den Prachtsälen des Störtebeckerhauses aus­ rufen kann, ist es ein langer Weg“, betont Simone Thernes, die, unterstützt von ei­ nem 15-köpfigen Team, für die operative Seite des Auktionsgeschäfts zuständig ist. „Nicht umsonst gelten unsere sehr auf­ wendig produzierten Auktionskataloge und unsere Online-Auktionen unter Sammlern und Anlageberatern als ‚die‘ Marktpreisspiegel.“ r r Auktionshaus Cortrie Süderstraße 282 D-20537 Hamburg Telefon: 0 40 / 21 90 65 20 E-Mail: mail@cortrie.de Internet: www.cortrie.de

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Das Design des Dusch-WCs Geberit AquaClean Mera – gestaltet vom renommierten Designer Christoph Behling – wurde mehrfach ausgezeichnet.

Setzt neue Maßstäbe in Design und Technologie: das Dusch-WC Geberit AquaClean Mera.

Geberit AquaClean Mera

Dusch-Wc sorgt für mehr Luxus im Bad Hochwertige Materialien, sanfte Linien und fließende Übergänge – schon rein optisch weiß Geberit AquaClean zu überzeugen. Das Premium Dusch-WC verwandelt jedes Bad in ein Spa, indem es ein schickes Design mit innovativen Funktionen vereint.

Gestaltet wurde Geberit AquaClean Mera von Christoph Behling, der als Chefdesigner des Schweizer Luxusuhrenherstellers TAG Heuer weltweit bekannt ist. Für seine edle Erscheinung und zeitlose Eleganz wurde dieses Dusch-WC mehrfach mit renommierten Designpreisen ausgezeichnet. Herzstück von Geberit AquaClean Mera ist die patentierte WhirlSpray-Dusch-

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technologie: Sie reinigt den Intimbereich gezielt und gründlich und verleiht dem Benutzer so ein lang anhaltendes Gefühl wie frisch geduscht. Der berührungslose Warmluftföhn trocknet den Po anschließend sanft. Zur weiteren hochwertigen Ausstattung gehören eine Geruchsabsaugung sowie eine separate Ladydusche. Die spülrandlose WC-Keramik samt TurboFlush-Spültechnologie sorgt für eine gründliche und leise Ausspülung. In der Comfort-Variante hält Geberit AquaClean Mera zusätzliche Annehmlichkeiten bereit: Nähert sich der Nutzer dem WC, aktiviert eine Nahbereichserkennung die optional einstellbare WC-Sitz-Heizung. Für noch mehr Komfort sorgen ein sich automatisch öffnender und schließender WC-Deckel sowie ein dezentes Licht zur besseren nächtlichen Orientierung. Steuern lässt sich Geberit AquaClean Mera ganz einfach via Fernbedienung, Wandbedienpanel oder AquaClean App auf dem Smartphone. Mit letzterer kann der Nutzer seine persönlichen Einstellungen auch auf Reisen mitnehmen und für andere AquaClean Mera verwenden. r

r www.geberit-aquaclean.de

Das Premium Dusch-WC Geberit AquaClean Mera verkörpert zeitlose Eleganz und verwandelt dank innovativer Komfortfunktionen jedes Bad in ein privates Spa.

Angenehmes Duscherlebnis: Bei der patentierten WhirlSpray-Duschtechnologie wird ein pulsierender Duschstrahl mittels dynamischer Luftbeimischung verfeinert.


Angerhof

Perfekte Auszeit im Bayerischen Wald Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – im Vier-Sterne-Superior-Hotel Angerhof in Sankt Englmar ist immer die richtige Zeit für wertvolle Urlaubstage. Bei Familie Wagnermayr findet jeder seinen Freiraum für die perfekte Auszeit, um all das zu tun, wofür daheim die Zeit oft zu knapp ist. Im Winter warten vor der Hoteltür gleich neun Skigebiete darauf, entdeckt zu werden. Zusammen mit vielen gut gespurten Loipen ergeben sie das größte Wintersportgebiet Bayerns außerhalb der Alpen.

Wer nicht möchte, muss sein Urlaubsdomizil erst gar nicht verlassen, denn auch die „inneren Werte“ machen den Aufenthalt überaus attraktiv. Allein schon das neue WaldSpa des Angerhofs ist ein Statement für unbeschwerte Wellnesslust. Großzügige 30000 Quadratmeter in- und outdoor sind in dem spannenden Hotel im Naturpark Bayerischer Wald den Themen Wellness, Sport, Loslassen und Relaxen gewidmet. Gäste des Angerhofs dürfen sich

Das mehrfach ausgezeichnete Wellnesshotel verspricht mit seiner idyllischen Lage in der Mittelgebirgslandschaft des Bayerischen Waldes erholsame Urlaubstage. auf das größte WaldSpa Bayerns freuen. Großzügig gestaltet zeigt sich die Wasserwelt mit fünf verschiedenen Bademöglichkeiten, während die Saunawelt mit zahlreichen Wärmequellen zum Verweilen einlädt. Eine Klasse für sich ist der große Indoor-Infinitypool (20 mal 5 Meter) ebenso wie der Sky-Infinitypool (32 °C). Ob Felsenbad, Sole-Glasgrotte, solarbeheizter Naturpool oder der große hoteleigene Wellnessgarten mit Fitnessparcours für Jung und Alt – kein Wunder, dass das Publikum begeistert ist. Und natürlich kommen bei einem Aufenthalt auch die kulinarischen Wonnen nicht zu kurz. Ob ein bayerischer SchmankerlAbend, ein österreichischer HeurigenAbend oder ein romantisches CandleLight-Dinner – fachkundige Gaumen lieben die Darbietungen aus Küche und Keller. Viel Wert legt die Küchenbrigade auf

frische Produkte von ausgesuchter Qualität, die besonders schonend zubereitet werden. Frische Kräuter aus dem hoteleigenen Bio-Kräutergarten verleihen den Gerichten eine „gesunde Würze“. Mit Weitblick in das Donautal punktet das neu renovierte Panoramarestaurant, während das Erkerrestaurant mit neuem Design zum Verweilen einlädt. Und Genießer finden zu den kulinarischen Schwelgereien edelste Tropfen in der gut sortierten Vinothek. Die Raucher- und Whiskylounge beherbergt im Davidoff-Humidor besondere Schätze für anspruchsvolle Zigarren-Liebhaber. r r Angerhof Sport- und Wellnesshotel Gastgeber: Familie Wagnermayr Am Anger 38 D-94379 Sankt Englmar / Bayerischer Wald Tel.: 0 99 65 / 18 60, Fax: 0 99 65 / 1 86 19 hotel@angerhof.de, www.angerhof.de

Verschiedene Themen-Saunen und -Ruheräume entführen auf eine einzigartige Reise in die Welt des Wohlbefindens.

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Restaurant Lakeside im The Fontenay: moderne Architektur mit Panoramablick auf Hamburg.

Index

Januar

2021

10–12 14/15 16/17 18/19 20/21 22/23 24/25 26–28 30/31 32/33 34 36/37 38/39 40/41 42 44/45 46/47 48/49 50/51 52 54/55

Genuss Daheim Diogenes Weinkeller 56–59 Wein-Safe „argicru“ 60 JMF Spiral-Weinkeller 60 Gaggenau Weinklimaschränke 62/63 Dekanter & mehr 64–67 68/69 Josephinenhütte by Kurt Josef Zalto 70/71 Weingut Ornellaia Weingut CastelGiocondo 72 74/75 Louis Roederer Champagner StarchefBox – Sterneküche für zu Hause 76/77 Plantcube von Agrilution 78/79 80/81 Dialoggarer von Miele Nesmuk Messer 82 Boos Blocks Küchenwagen 82 My Slicer Berkel 83 Küchen-Accessoires 84–89

Diogenes fertigt exklusive Weinkeller aus historischen Fässern. © Sebastian Metzdorf/Metzemedia

Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Fraser Suites Hamburg Hotel Atlantic Hamburg Restaurant Lakeside im The Fontenay Restaurant Bianc Clouds – Heaven’s Bar & Kitchen coast by east – Seafood, Grill & Bar Restaurant Eisenstein Fischereihafen Restaurant Kinfelts Kitchen & Wine Landhaus Scherrer Hotel Louis C. Jacob Restaurant Lenz Ono by Steffen Henssler Herzgrün Restaurant Rexrodt Tarantella Bar – Restaurant Restaurant „Wolfs Junge“ Salt & Silver Zentrale THEO’S im Grand Elysée Hamburg YOSHI im Alsterhaus

© Martin Lugger

Hotels und Restaurants in Hamburg

Zu Hause genießen wie im Sternerestaurant – die StarchefBox macht’s möglich.

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Vorschau

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1. Cinco by Paco Pérez: Der spanische Sternekoch begeistert mit avantgardistischen Geschmackserlebnissen im Hotel Das Stue.

2. Cookies Cream: Berlins bestes vegetarisches Restaurant wurde mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

3. Eurocave Weinklimaschränke: Seit mehr als 30 Jahren produziert Eurocave exklusive Weinklimaschränke, die nicht

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nur in der Gastronomie, sondern auch für den Genuss zu Hause eine perfekte Lagerung der Weine gewährleisten.

Man kann es drehen und wenden, wie man will: 2020 war ein schwieriges und sehr anstrengendes Jahr. Die Corona-Pandemie hat unsere Welt auf den Kopf gestellt und insbesondere die Hotellerie und Gastronomie vor bisher ungeahnte Herausforderungen gestellt. Doch nun wird es Zeit, sich auf die Zeit „danach“ zu freuen. Eine Zeit in der, mehr denn je, die schönen Seiten des 2

Lebens im Mittelpunkt stehen: reisen, ausgehen und einfach nur genießen. Deshalb lädt die A LA CARTE-Februarausgabe zu einer Genuss-Reise in die Hauptstadt ein. Denn Berlin ist und bleibt Deutschlands Boomtown Nummer eins: politisch und wirtschaftlich, kulturell und touristisch, aber inzwischen auch kulinarisch. Spektakuläre Restaurantkonzepte und innovative Küchenkunst sorgen dafür, dass sich die Berliner Hotelund Restaurantszene 2021 hochkarätiger und schillernder denn je präsentiert. Wenn auch die letzten Monate viele Schattenseiten hatten, einen positiven Corona-Effekt gibt es auf jeden Fall: Es wurde wieder mehr gekocht. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, geben wir in der nächsten Ausgabe wieder ausgewählte

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Tipps für den Genuss daheim.

Das nächste A LA CARTE erscheint am 5. Februar 2021.




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