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Hotel- und Restaurant-Tipps Frankfurt/Rheingau Niederrhein die besten winzer

959 Heidelberg Stadtgarten Heft 3 März 2019

Deutschland A 8,– Luxemburg A 9,20, Italien A 10,50 Belgien A 9,20, Spanien A 10,50 Schweiz SFR 11,00

Weltstadtflair am Neckar für Gourmets und Weinliebhaber


Umgeben von unberührter Natur, empfängt das Villa Eden Resort seine Gäste mit einem atemberaubenden Panoramablick auf den Gardasee nur wenige Minuten von der Seepromenade in Gardone Riviera. Die Gästezimmer, Suiten und privaten Villen, entworfen von Stararchitekt Matteo Thun, sind an Stil und Eleganz kaum zu übertreffen. Erstklassiges SPA mit vielseitigen Beauty- und Relax-Anwendungen, exquisites Restaurant mit Sonnenterrasse. Superior-Doppelzimmer ab 450 Euro, Junior Suite ab 950 Euro, private Villen auf Anfrage.


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Editorial

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Paris, London, Mailand, New York – das neue Restaurant 959 Heidelberg Stadtgarten wäre auch in allen internationalen Metropolen ein Highlight! Schon beim Betreten spürt man, dass hier weit gereiste und erfahrene Connaisseure am Werk waren. Es befindet sich in Heidelberg, weil dies die Heimat des Unternehmers Jürgen B. Harder ist, der hier gemeinsam mit seinem Mitgesellschafter und Geschäftsführer Martin Pelz ein Gastronomie-Konzept realisierte, das für Deutschland neue Maßstäbe setzt. Dieser war acht Jahre lang als alleiniger Geschäftsführer der Gastronomiebetriebe der Adlon Holding tätig und konnte seine ganze Kompetenz und Professionalität von der Spree mit an den Neckar bringen. Darüber hinaus gilt Martin Pelz als einer der renommiertesten Weinkenner. Der sehr designaffine Jürgen B. Harder hat sich indes bei der Gestaltung der Interieurs aus­ gelebt, die Rauminszenierungen, bei denen zahlreiche Kunstwerke aus der Privatsammlung Harders die Highlights setzen, kann man nur als exzeptionell bezeichnen. Das Konzept ist ein harmonisches Gesamtkunstwerk geworden: Bistro, Fine-Dining, Pizza aus dem Holzbackofen, am Wochenende Musik von einem renommierten DJ und dazu ein Weinangebot, das ebenfalls seinesgleichen sucht. Bei dem jungen, höchst versierten Service-Team spürt man darüber hinaus, dass hier Gastgeber aus Leidenschaft am Werke sind, und so ist es nicht verwunderlich, dass sich im „959“ Geschäftsleute, Universitätsange­ stellte, Heidelbergbesucher und Studenten gleichermaßen wohlfühlen. Wer für einen Heidelberg-Besuch ein adäquates Hotel sucht, dem empfehlen wir das Boutqiue Hotel Heidelberg Suites. Direkt am Neckar und an der Alten Brücke gelegen, verfügt nahezu jede Suite nicht nur über eine einmalige Aussicht auf Schloss und Altstadt, sondern die exklusive Lage ermöglicht es, die historischen Sehenswürdigkeiten leicht zu Fuß zu erreichen. Die außergewöhnlichen Villen aus der Jahrhundertwende wurden von einem international bekannten Architekten und Designer hochwertig restauriert und ausgestattet. Unsere weiteren kulinarischen Streifzüge führten uns nach Frankfurt und an den Niederrhein, wo es zahlreiche gastliche Stätten zu entdecken gibt. In einem Special haben wir uns weiterhin mit einigen der besten Winzer und schönsten Weinrestaurants beschäftigt. Herausgeber Thomas und Martina Klocke


© zuchna Visualisierung

Olivia Heidenreich

„In unserem neuen Chiemsee Chalet genießen Sie ab Mitte Mai authentische Chalet-Suiten mit höchstem Komfort und Chiemgauer Gastfreundschaft, die von Herzen kommt!“ Olivia Heidenreich, Gastgeberin

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Zum Titel: 959 Heidelberg Stadtgarten – Weltstadtflair am Neckar

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erscheint monatlich im Klocke Verlag GmbH Höfeweg 40, D-33619 Bielefeld Fon: +49 - (0) 5 21 - 9 11 11-0 Fax: +49 - (0) 5 21 - 9 11 11-12 Internet: www.klocke-verlag.de E-Mail: info@klocke-verlag.de Her ausgeber Thomas & Martina Klocke Ver antwortlich für den Inhalt Thomas Klocke Anzeigenleitung Thomas Klocke Redaktion Gundula Luig-Runge, Sabine Herder, Bernd Teichgräber, Gabriele Isringhausen Gr afikdesign Sabina Winkelnkemper, Claudia Stepputtis

Das neue Restaurant „959“ im traditions­ reichen Heidelberger Stadtgarten könnte sich auch in Paris, New York oder Mailand befinden. Schon beim Betreten spürt man, dass hier weitgereiste Connaisseure am Werk waren. Das Haus befindet sich in Hei­ delberg, Heimat des Unternehmers Jürgen B. Harder, der hier mit seinem Mitgesell­ schafter und Geschäftsführer Martin Pelz ein Gastronomie-Konzept realisierte, das neue Maßstäbe setzt. Acht Jahre als Ge­ schäftsführer für die Gastronomiebetriebe der Adlon Holding verantwortlich, konnte Martin Pelz seine ganze Kom­ petenz von der Spree mit an den Neckar bringen. Der designaffine Jürgen B. Harder hat sich indes bei der Gestaltung der Interieurs ausgelebt; die zahlreiche Kunstwerke schmückenden Rauminszenierungen kann man nur als exzeptionell bezeichnen. Das Konzept aus Fine Dining, Bistro, Pizzaspezialitäten, renommierten DJs am Wochenende und umfangreichem Weinangebot ist harmonisches Gesamtkunstwerk geworden.

Fotogr afie Ydo Sol, Klaus Lorke, Günter Standl Bildbearbeitung Klocke Medienservice Holger Schönfeld, Birgit Lahode Titelfoto 959 Heidelberg Stadtgarten, K. Lorke Produktion Claudia Schwarz, Diana Wilking Sekretar iat Andrea Petzold, Katrin Baumgart Vertr ieb Stephan Klocke

Gesamther stellung HEIDENREICH PRINT GmbH, Bünde Gedruckt auf Omnigloss der IGEPA Printed in Germany A LA CARTE ist ein eingetragenes Warenzeichen des Klocke Verlages. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.

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Hotels und Restaurants à la carte: Frankfurt / Rheingau 16 Niederrhein 36 Die besten Winzer 50 Travel à la carte: „Hotels mit Persönlichkeit“ im März

Vertr ieb/Handel DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH Nordendstraße 2, 64546 Mörfelden-Walldorf lange.guido@dpv.de, www.dpv.de

Anzeigenpreisliste vom 1. Dezember 2018

Titelthemen 959 Heidelberg Stadtgarten: Weltstadtflair am Neckar

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AUSSERDEM News à la carte Szene à la carte: Neuigkeiten aus aller Welt Index März 2019 Vorschau April 2019

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Inhalt

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Preise Einzelpreis: 8,– Euro, Jahresabo: 72,– Euro Abonnementbestellung beim Verlag Abonnement Verwaltung Leserservice A La Carte PrimaNeo GmbH & Co. KG Postfach 10 40 40, 20027 Hamburg Fon: 0 40 / 23 67 03 41 Fax: 0 40 / 23 67 03 01 E-Mail: alacarte@primaneo.de ISSN 0945-375X Der Auflage liegt eine Broschüre von Linvosges – Französische Heimtextilien bei.

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Feine Kulinarik im Landgasthof Westrich am Niederrhein: Kohlroulade vom Hirsch mit Wirsinggemüse und Kartoffel-Kräuterstampf.


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959 Heidelberg Stadtgarten: Ausgewählte Kunst prägt die außergewöhnliche Atmosphäre im Restaurant.

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Top-Adresse: das Dorint Oberursel

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Winzer aus Leidenschaft: Martin Waßmer und seine Familie

Refugium: Landhotel Voshövel

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Neu in der Hideaways Hotels Collection: das Argentario Golf Resort & Spa in der Toskana

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News

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Vitigliano Tuscan Relais & Spa

Exklusive Privatresidenz in der Toskana Ohne Frage gehört das vielfach ausgezeichnete BoutiqueHotel Vitigliano Tuscan Relais & Spa (u. a. „Hideaway of the Year 2015“ und „Best Luxury Historical Hotel Europe 2017“) inmitten der Chianti-Weinberge zu den schönsten Privatlandsitzen der Toskana. Um den Gästen in Zukunft noch mehr Exklusivität und ein Höchstmaß an Privatsphäre bieten zu können, wird das von der Eigentümerfamilie Hattemer aufwendig restaurierte Anwesen mit seinen acht Traum-Suiten, dem privaten Spa, eigener Kapelle, Pool, historischem Weinkeller, Wohn­ bereich mit großem Esstisch, Bar und Kamin, Profi- und

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Außen-Küche ab 2019 nur noch als exklusive Privatresidenz an Kleingruppen vermietet. So können Mehr-GenerationenFamilien, Freundesgruppen oder Besucher von privaten oder geschäftlichen Events komplett ungestört und ganz für sich die Schönheit und den besonderen Charme dieses einzigartigen Fleckchens Erde genießen. r Vitigliano Tuscan Relais & Spa Loc. Vitigliano di Sotto, Via Case Sparse 64 I-50022 Greve in Chianti (FI), Telefon: 00 49 / (0)5 21 / 9 11 11 - 50 info@hideaways-hotels.com, Internet: www.hideaways-hotels.com


Kur und Kulinarik – ein Widerspruch? Nicht bei uns!

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Titelstory

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„959“ im Heidelberger Stadtgarten

Weltstadtflair am Neckar Darauf haben die Heidelberger schon lange gewartet: ein Szene-Restaurant mit internationalem Touch und ebensolchem kulinarischen Niveau. Im September letzten Jahres eröffnete das „959“ im Stadtgarten. Jetzt trifft Tradition auf Moderne und Genussvielfalt auf Lifestyle. Te x t : G u n d u l a L u i g - R u n g e , F o t o s : K l a u s L o r k e

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er in Heidelberg unterwegs ist, spürt die Lebendigkeit der Neckarstadt, die nicht zuletzt durch ihre Universitätstradition mit rund 30000 Studierenden das Renommee als internationaler Standort der Wissenschaft sowie eine florierende Wirtschaft geprägt wird. Eine Vitalität, die vielfältig erfahrbar ist: unter anderem im äußerst vielseitigen Einzelhandel, in den hochkarätigen Freizeit- und Kulturangeboten und natürlich in der Gastronomie. Beste Voraussetzungen also, um Heidelbergs Einwohner und Besucher mit einem neuen Gastronomiekonzept zu begeistern, das es in dieser

Form bislang in der Stadt noch nicht gab. Die Initiatoren Jürgen B. Harder, ein gebürtiger Heidelberger, und Martin Pelz, Gastronom aus Leidenschaft, haben dem ehemals italienischen Restaurant im Stadtgarten am Adenauerplatz neues Leben eingehaucht. Nach vier Jahren Leerstand und einer gründlichen Kernsanierung seitens der neuen Betreiber erstrahlt das weiße Gebäude am Beginn der Heidelberger Altstadt in neuem Glanz. Seit seiner Eröffnung im vergangenen September gibt sich das Publikum im „959“ ab mittags 12 Uhr die Klinke in die Hand – um zu schauen, zu staunen, zu genießen und zu schwär-

men. Denn das „959“ mit angeschlossener „Pinos Bar“ ist eine stylish-elegante Lifestyle-Gastronomie, wie man sie sonst nur in internationalen Großstädten findet. Eine echte Bereicherung für Heidelberg, dessen weltoffene Bewohner und die ortsansässigen Global Player der Wirtschaft. Die Vision der Geschäftspartner Harder und Pelz war, „etwas zu schaffen, das auf der ganzen Welt stehen könnte“. In Paris, New York, Shanghai, Madrid oder Berlin. Und das ist ihnen mit dem „959“ gelungen. „Vor drei Jahren fragte mich Jürgen B. Harder, ob ich mir vorstellen könnte, mit ihm ein Gastronomieprojekt zu star-

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Interior Design für Ästheten: der stylish-elegante Restaurantbereich, Pino’s Bar als Hommage an einen großen Gastronom und leidenschaftlichen Gastgeber und ein Weinklimaschrank, der nicht nur mit seinen Inhalten Furore macht.

Das „959“ ist eine trendige Lifestyle-Adresse, wie man sie sonst nur in internationalen GroSSstädten findet. Eine echte Bereicherung für Heidelberg und seine weltoffenen Bewohner!

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Vollblutgastronom, Weinphilosoph und Visionär: Gastgeber Martin Pelz, hier mit seiner charmanten Frau Victoria WeilandPelz, die für das Marketing des Unternehmens verantwortlich zeichnet. ten. Ich schaute mir die Räumlichkeiten an und mir war sofort klar: Das ist es“, blickt Martin Pelz zurück, der bis dahin die leitende Position bei der Berliner Adlon Holding innehatte. Er war nachweislich acht Jahre lang CEO und alleiniger Geschäftsführer bei der Adlon Holding. Dieser Herausforderung wollte sich der passionierte Weingenießer und -sammler gerne stellen. „Ich sehe viel Potenzial in der Region, sowohl für unser Restaurantkonzept als auch beim Wein, dessen Präsentation und Pflege ich mich mit Leidenschaft widme.“ Sein designaffiner Geschäftspartner Jürgen B. Harder hat sich indes bei der Gestaltung der Innenräume ausgelebt. Auf den ersten Blick zeigt sich dessen Gespür für außergewöhnliche Rauminszenierungen. Im Fokus steht dabei das Restaurant mit seinem trendigen Fine-Dining-Bereich, über dem sich wie bei einem Dom die Decke über zwei

Etagen öffnet. Drei Objektlampen „Grand Nuage“ vom französischen Designer Hervé Langlais schweben über den Köpfen des Publikums und tauchen den Gastraum in ein geheimnisvoll gedämpftes Licht. Ein absoluter Hingucker an der Stirnseite des Raumes ist die Restaurantbar mit ihren beiden sensationellen Flaschenpaternostern rechts und links neben einem monumentalen Exponat des deutschen Gegenwartskünstlers Markus Lüpertz im Zentrum.

Überhaupt spielt Kunst im „959“ eine wesentliche Rolle. Bei sämtlichen Exponaten handelt es sich um Originale aus der Privatsammlung von Jürgen B. Harder – auch ein A. R. Penck ist zu bewundern. Selbst auf den sehenswerten „stillen Örtchen“ erfreuen ausgefallene Skulpturen die Augen und klassische Musik die Ohren. Ansonsten erfüllt dezente Loungemusik die Räumlichkeiten. Von Donnerstag bis Samstag unterhält abends ein DJ die Gäste und setzt deren Vibes je nach Stimmung

Superbe Kreationen für den anspruchsvollen Appetit: würziges Kartoffelrösti mit Spiegelei und Trüffel und die etwas andere „959 Schwarzwälder Kirschtorte“ – Rösti, Steak-Tatar, Crème fraîche, Kaviar.

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Garant für eine megaleckere, krosse Pizza: der goldene Pizzaofen. Ziel ist es, Pino’s Bar zu dem angesagtesten Bar-Spot Heidelbergs zu etablieren. Der junge, talentierte Herdkünstler Vangelis Priftis kann seine Kreativität in der Küche des „959“ voll ausleben. Unten: Entlang der langen Fensterflucht erstreckt sich der klassische Bistrobereich des Restaurants. in Livemusik um. Stilecht versteht sich: von einer goldenen DJ-Kanzel aus. Zur Parkseite, vor den großen Panoramafenstern, befindet sich der Bistro-Bereich des Restaurants. Dort macht man es sich, ganz wie beim französischen Vorbild, an Zweiertischen und auf einer langen Lederbank gemütlich. Die Speisekarte ist für beide Bereiche gleich. In der top ausgestatteten Designer-Küche des „959“ schwingen Küchenmeister Vangelis Priftis und sein Team die Kochlöffel. Der sympathische Grieche bringt jede Menge Erfahrung aus der Grandhotellerie mit und steht für eine kreative mediterrane Frischeküche, die auch regionalen Spezialitäten eine Plattform bietet. Bereits mittags treffen sich Geschäftsleute aus der Umgebung, Universitätsangestellte, Heidelbergbesucher und Studenten zum Lunch – ein bunt gemischtes Völkchen. „In Anlehnung an den großen César Ritz, den berühmten Schweizer Hotelier und Gründer der gleichnamigen ‚Hotel Ritz‘, heißt unser Motto ‚Der Gast sei dem Gastgeber heilig‘. Und diese Philosophie lebe ich genauso wie meine Mitarbeiter“, verrät Martin Pelz. So besteht das „959“-Team aus jungen, leidenschaftlichen Gastgebern, deren Freude im Umgang mit Menschen zu spüren ist, denen man anmerkt, dass sie Spaß an ihrer Arbeit haben, die kompetent in ihrer Materie sind und deren Vielsprachigkeit bei den Gästen sehr gut ankommt. Zur Mittagszeit erwartet die

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Gäste neben einer kleinen Lunchkarte ein hochwertiges Drei-Gänge-Menü – auf Wunsch mit korrespondierenden Weinen – sowie die wahrscheinlich beste Pizza der Stadt. Alle vier Pizzaioli kommen aus Neapel, wo es die beste Pizza Italiens geben soll, zumindest ist die Kunst des neapolitanischen Pizzabäckers seit 2017 als UNESCO-Kulturerbe bestätigt. Und fürwahr, die „959“-Pizza aus dem imposanten, goldgefliesten Pizzaofen ist eine Offenbarung. Ob Napoli, Reggio Calabria oder Palermo – Belag und Teig stehen in perfekter Symbiose und das nach nur einer Minute Backzeit. Heidelbergs neues Szene-Restaurant hat durchgehend geöffnet und bietet auch über Tag die komplette bzw. nachmittags eine kleine Karte. Ein toller Service für Gäste, die außerhalb der gängigen Zeiten Appetit bekommen. Abends dann, wenn man sich mehr Zeit für den kulinarischen Genuss gönnen kann, überzeugen Küche und Service noch einmal mit „großem Kino“. Dann wählt man zum Auftakt vielleicht den gegrillten Oktopus mit Favacrème aus Santorini. Oder doch lieber die „959 Schwarzwälder Kirschtorte“ (Rösti mit Steak-Tatar, Crème fraîche und Kaviar)? Zum Hauptgang lässt man sich ein Risotto mit schwarzen Trüffeln servieren, ein Seeteufelfilet im Pachettamantel an Safranrisotto und Tomatenschaum oder ein Rib-Eye-Steak aus Omaha mit Beilage nach Wahl. Ebenso versiert wie charmant empfiehlt die junge Restaurantleiterin Julia Wich-Schwarz den korrespondierenden Wein dazu. Ihre Fachkompetenz bezüglich Wein kann sie, ebenso wie die Kollegen und Kolleginnen, bei internen Schulungen erweitern. Und da sind alle beim Geschäftsführenden Gesellschafter Martin Pelz in allerbesten Händen. In puncto Wein ist dieser nämlich eine Koryphäe und gibt sein Wissen gerne weiter. Bereits vor mehr als zwei Jahrzehnten prägte er die hochkarätige Weinkarte des Berliner Adlon, wurde auch privat zum Wein-Gourmet und -Sammler. Kein Wunder, dass die in etwa 959 Positionen umfassende Wein- und Champagnerkarte ein aussagekräftiges Aushängeschild des Hauses ist. Ihretwegen reisen Gäste auch von weit her an, weil sie unter anderem WeinRaritäten aus Deutschland, Frankreich und Italien genießen können, die es woanders nicht oder nicht mehr gibt. Martin

Pelz pflegt intensive Freundschaften zu Spitzenwinzern in ganz Europa. Für die Präsentation seiner Weine hat der Hausherr eine maßgefertigte gläserne Weinklimaschrankwand vom italienischen Spezialisten Iglu fertigen lassen. Schon ihr Anblick lässt frohlocken und ihr Inhalt noch mehr. Kenner dürfen sich auf Jahrgangsweine von Petrus (17), Latour (11), Mouton Rothschild (19), Lafite Rothschild (13), Masseto (11) oder Château Haut-Brion (12) freuen. Aber keine Angst, die Karte hält zwar so manche Rarität parat, aber auch für ein kleines Budget gibt es im „959“ hervorragende Qualität für jeden Geschmack und Anlass. Wer mehr über Weine erfahren möchte, dem seien die regelmäßig stattfindenden Weinabende mit namhaften Winzern ans Herz gelegt. Sie finden im „Private“ statt, einem separaten Veranstaltungsraum in der ersten Etage mit tollem Blick auf das Restaurant. Bis zu 18 Personen können dort ungestört feiern, tagen, konferieren oder sonstige kleine Events veranstalten. Last, but not least komplettiert Pino’s Bar gleich neben dem Restaurant das „959“-Genusskonzept. Freunde internati-

onaler Spirituosen, kreativer wie klassischer Cocktail- und Longdrink-Kompositionen sowie eines anspruchsvollen Ambientes kommen hier in den vollen Genuss leidenschaftlich präsentierter, handwerklicher Barkultur. „Pino’s Bar ist eine Hommage an unseren guten Freund Pino Persico. Gastronomie war sein Leben, und mit Pino’s Bar möchten wir daran erinnern und ihn in unseren Herzen behalten“, erklärt Martin Pelz die Namenswahl. Selbstverständlich kommen auch Zigarren-Aficionados voll auf ihre Kosten. Und pünktlich zur Outdoor-Saison eröffnet die brandneue Terrasse im Park und macht das „959“ noch einen Tick attraktiver. r „959“ im Heidelberger Stadtgarten Gastgeber: Jürgen B. Harder und Martin Pelz Friedrich-Ebert-Anlage 2 D-69117 Heidelberg Telefon: 00 49 / (0) 62 21 / 67 42 959 E-Mail: hello@959heidelberg.com Internet: www.959heidelberg.com Öffnungszeiten Küche: Montag bis Sonntag durchgehend 12.00 – 23.00 Uhr, 14.00 − 18.00 Uhr kleine Karte Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte, Reservierung empfohlen

Die Auswahl an hochkarätigen Jahrgangsweinen französischer und italienischer Spitzenweingüter ist einzigartig. Regelmäßig und gerne gibt Martin Pelz sein Wissen bei Weinproben im „Private“, einem kleinen Veranstaltungsraum, weiter.

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lauschigen Garten und von der großen Dachterrasse aus ist der Blick auf die Postkartenidylle Heidelbergs zu genießen. Im Spa mit Sauna und Sanarium lässt es sich exklusiv entspannen. Ein ConciergeService, Limousinen-Shuttle, hauseigener Fahrradverleih sowie ein Chauffeur, der die Gäste auf Wunsch mit einem Golf-Cart zu Sehenswürdigkeiten bringt, runden das Profil dieses luxuriösen Domizils ab. Highlight ist das elegante Yacht-Restaurant „Scharf’s Restaurant“ auf der Heidelberg Suites Patria. Das historische Schiff aus den 1930er Jahren besticht durch edles Design und maritimes Ambiente. An Bord erwartet die Gäste der Genuss italienischer Spezialitäten auf einer stimmungsvollen Fahrt durchs das Neckartal. r Boutique Hotel Heidelberg Suites

Einmalig elegantes Domizil

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n malerischer Lage zwischen Weinbergen, Neckar und Philosophenweg liegt das Boutique-Hotel Heidelberg Suites in Sichtweite der Alten Brücke, dem Tor zur pittoresken Heidelberger Altstadt. Das aus mehreren Gebäuden bestehende Villenensemble aus dem 19. Jahrhundert befindet sich im Besitz des Heidelberger Unternehmers Peter Hütter, CEO der Hütter Bönan Hotels. Gemeinsam mit seinem Schwager, dem italienischen Architekten Michele Bönan, und dessen Frau, der Dipl.-Designerin Christine Hütter-Bönan, realisiert der Investor und Visionär außerordentliche Hotelprojekte, welche die Authentizität wiedergeben und sie zu einzigartigen Orten mit ganz persönlichem Service für die Gäste schaffen. Bei den Heidelberg Suites scheint dieses Ziel besonders gelungen. Inspiriert von der Geschichte der Neckarstadt, schuf Michele Bönan dieses Hotel, das die deutsche Romantik wieder aufleben lässt. Das gesamte Anwesen reflektiert die Zeit der Romantik und des Klassizismus, was besonders durch seine Farbwahl und die Dekoration zum Ausdruck kommt. So entstand laut des Architekten eine ideale Synthese aus „Heidelberger Historismus“, „florentinischer Eleganz“ und „erfrischender Natürlichkeit“. Der bereits vielfach ausgezeichnete Star-Architekt aus Florenz

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kreierte nicht nur die Anlage ansich, sondern entwarf auch die Einrichtung speziell für dieses Haus. Und das Beste daran: Interessierte Gäste können sich ihre Lieblingsmöbelstücke auch für zu Hause kaufen. Die 24 Suiten des „Small Luxury Hotels“, inklusive eines großartigen Penthouses und einer rundum verglasten Sky Suite, sind individuell eingerichtet und bieten einen Wohn- und Schlafraum sowie eine Kitchenette. Neben der stilvollen und wohnlichen Ausstattung sind Annehmlichkeiten wie ein großes Bad und modernste Kommunikations- und Unterhaltungselektronik selbstverständlich. Nicht nur von den Zimmern, sondern auch vom

Boutique Hotel Heidelberg Suites Neuenheimer Landstraße 12 D-69120 Heidelberg Telefon: 0 62 21 / 6 55 65 - 0 Telefax: 0 62 21 / 6 55 65 - 13 E-Mail: hotel@heidelbergsuites.com Internet: www.heidelbergsuites.com, www.heidelbergsuites.com/patria Öffnungszeiten Küche Restaurantschiff: Mittwoch bis Samstag ab 18.00 Uhr Abfahrt um 20.00 Uhr, Sonntag 12.00 Uhr bis 15.00 Uhr, Abfahrt 12.00 Uhr (von Januar bis März Winterpause) Zimmerpreise: Suite ab 255 Euro exkl. Frühstück Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte

Traumlage am Neckar mit Blick auf die Alte Brücke sowie die historische Innenstadt.


Die Superior Suiten befinden sich sowohl in der historischen Villa als auch in der neuen Gartenvilla. Nahezu alle Suiten haben ein Wohnzimmer mit einer eingerichteten Kitchenette, verfügen über ein separates Schlafzimmer und bieten einen Blick auf das Schloss und die Altstadt. Diese sehr geräumigen Suiten (45 – 55 qm) überzeugen mit Luxus sowie mit Ruhe.

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Frankfurt und Rheingau

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Frankfurt und der Rheingau – perfekte Symbiose für eine Frühlingsreise

Der Rheingau zählt zu den wärmsten Regionen Deutschlands. Schon früh hält hier der Frühling Einzug. Die ersten warmen Sonnenstrahlen laden in die herrliche Natur mit ihren sanften Hügeln und Weinbergen ein. Als Kulturland hat der Rheingau vieles zu bieten: Schlösser, Burgen, Klöster, Kirchen und manches mehr. Herzliche Gastgeber wie Klaus Sinz vom gleichnamigen Weinhaus laden in Wiesbaden-Frauenstein mit einer vorzüglichen Küche und gemütlichen Zimmern zum Verweilen ein. Natürlich ist eine Reise ins nahe gelegene Frankfurt am Main fast ein Muss. Die hessische Finanzmetropole ist eine Stadt mit vielen Gesichtern. Ungezählte Museen, Galerien, feine Shoppingadressen, italienische Restaurants mit mediterranem Charme und urige Weinlokale garantieren in „Mainhattan“ erlebnisreiche Tage. Unvergesslich bleibt auch ein Aufenthalt im schönen VierSterne-Superior-Dorint Hotel Frankfurt Oberursel. In prächtiger Kulisse wird man hervorragend verwöhnt. Dafür steht kulinarisch ein besonderes Brüderpaar: Sebastian Hölscher, Küchenchef, und Florian Hölscher, Chef-Patissier.

Te x t : G a b r i e l e I s r i n g h a u s e n , G u n d u l a L u i g - R u n g e , B e r n d Te i c h g r ä b e r F o t o s : K l a u s L o r k e , Yd o S o l 16

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Foto: Miros Ristorante

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Miro’s Ristorante


Hilton Frankfurt City Centre

20 Jahre Hilton Frankfurt

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as Hilton Frankfurt City Centre feiert Jubiläum: Auch wenn der erste Gast im Rahmen des Soft Opening bereits 1998 begrüßt wurde, fand die offizielle Eröffnung des Hotels – das sogenannte Grand Opening – im Jahre 1999 statt. Mit dabei war auch damals Marc Snijders, der von Anfang an Teil der Erfolgsgeschichte des Hauses war und heute, 20 Jahre nach Eröffnung, das Hotel als General Manager leitet. Schon mit Vorfreude blickt Marc Snijders auf die kommenden Monate. „Die besonderen Momente im Leben sind immer außergewöhnliche Feierlichkeiten wert. Aus gegebenem Anlass werden daher in diesem Jahr im Hilton Frankfurt City Centre unter dem Motto ,20 years of heartfelt hospitality in Frankfurt’ zahlreiche Veranstaltungen die Bedeutung des Jubiläums würdigen“, so Snijders. Gründe zum Feiern gibt es in der Frankfurter Hochstraße viele. Nach Renovierung der Vista Bar, des Park Restaurants und der Executive Lounge in den vergangenen Jahren erstrahlen nun auch die Gästezimmer in neuem Glanz. Das neue Design, ange-

lehnt an das urbane „Loft Living“ in Manhattan, bietet gemütlichen Charme und ein Ambiente, bei dem sich Gäste wie zu Hause fühlen. Große Fensterfronten mit Blick auf die Stadt und die Skyline Frankfurts oder den idyllischen Park sowie Sitzbänke am Fenster, die zum Verweilen einladen, sind Glanzstücke der geräumigen Zimmer. Für die gemütliche Atmosphäre sorgen neben den warmen und freundlichen Farbtönen auch viele kleine Details der Einrichtung wie ein bequemer Sessel. Dazu passt der herzliche und ungezwungene Service, bei dem der Gast ganz im Mittelpunkt steht und während des Aufenthalts entspannen kann. Gespannt sein dürfen Veranstaltungsgäste auf den kommenden Sommer, wenn der Ballsaal ebenfalls ein neues Facelift erhalten hat. Der Grund, warum es so viele Business-Gäste, Messebesucher und Städtereisende in das Hilton zieht, sieht Marc Snijders darin, dass das Hotel die perfekte Mischung aus erstklassiger Unterbringung, hervorragenden Tagungsmöglichkeiten und vielfältigen Wellnessund Fitnessangeboten bietet. Der gebürtige Niederländer kehrte nach verschiedenen Positionen bei Hilton 2014 in das Hotel im Herzen der Main-Metropole zurück, wo er auch seine Hotelkarriere begann.

Das Hilton Frankfurt City Centre befindet sich im Herzen der Stadt; Sehenswürdigkeiten, Shopping-Möglichkeiten und das Bankenviertel sind zu Fuß erreichbar. Unten: Das Team feiert den 20-jährigen Geburtstag seines Hauses.

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Wie es sich für ein Hotel mit großstädtischem Flair gehört, überzeugt auch das PARK restaurant & terrace mit viel Raum und einem frischen, urbanen Look. Hier kommt nicht das Gefühl auf, in einem klassischen Hotelrestaurant zu speisen, sondern man fühlt sich durch die lockere Atmosphäre wie bei Freunden. Für einen perfekten Start in den Tag bietet das helle und freundliche Restaurant mit seinem großzügigen Büfettbereich die ideale Präsentationsfläche für das reichhaltige Frühstücksangebot. Tagsüber und am Abend werden vorrangig lokale Speisen aus der Region angeboten, die durch internationale Komponenten neu inspiriert und vom Küchenchef neu interpretiert werden. Durch das großzügige und luftige Design eignet sich das PARK restaurant & terrace nicht nur für ein Dinner mit der ganzen Familie, Freunden oder Kollegen, sondern auch als Eventlocation für Veranstaltungen jeder Art. Im Sommer ist zudem die Sommerterrasse mit Live Barbecue Grill und idyllischem Blick auf den angrenzenden Park eine Oase für Genießer. Für den guten Geschmack im ganzen Haus zeichnet Chefkoch Nicolas Jung verantwortlich. Er hat bereits einige Jahre ErNach einem geschäftigen Tag lädt das halbolympische Schwimmbad zum Bahnenziehen ein.

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Herrlich geht der Blick von den Zimmern und Suiten auf die Frankfurter Skyline. fahrung in anderen renommierten Hotels gesammelt und bringt neben guter Fachkenntnis auch Kreativität und immer wieder Mut für Neues mit. Die Ausrichtung der Küche legt den Fokus auf die Qualität der Speisen, indem das ursprüngliche Produkt unverfälscht, aber raffiniert in Szene gesetzt wird. „Die Liebe zum Kochen habe ich von meiner Mutter geerbt, die als gelernte Hotelfachfrau immer schon zu Hause gut für uns gekocht hat. Ich durfte früh an den Herd und konnte so bereits in jungen Jahren erste Eindrücke sammeln“, erzählt Nicolas Jung. Neben dem kulinarischen Genuss wird im Hilton Frankfurt City Centre auch für das körperliche Wohl gesorgt. Wer einen Ausgleich sucht oder nach einem ereignisreichen Tag etwas für seine körperliche Fitness tun möchte, findet im 2 000 Quadratmeter großen Health & Fitness Club zahlreiche Möglichkeiten zum Trainieren und Entspannen. Mit halbolympischem Schwimmbad, modernen Trainingsgeräten, Sauna, Dampfbad und Massage-Gelegenheiten im Beauty-Salon findet hier wirklich jeder das Richtige. r Hilton Frankfurt City Centre General Manager: Marc Snijders Hochstraße 4, D-60313 Frankfurt am Main Tel.: 0 69 / 13 38 00, Fax: 0 69 / 13 38 20 E-Mail: info.frankfurt@hilton.com Internet: www.frankfurt.hilton.com

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Restaurant L’Unico

Kulinarischer Hauptgewinn im Herzen Frankfurts

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Die Top-Fleischqualität garantiert ein entsprechendes Ergebnis bei den Zubereitungen, unter anderem von Kalbskotelett, T-Bone-Steak, DryAged-Entrecote und Lammkarree. Unten: Viele Gäste warten bereits auf das Frühjahr, um wieder draußen auf der stylishen Lounge-Terrasse Platz zu nehmen.

u Frankfurts feinen Schlemmeradressen im noblen Innenstadtbezirk Westend gehört seit neun Jahren das Restaurant L’Unico. Nachhaltig wurde und wird das italienische Restaurant durch die Persönlichkeit des Gastgebers Andrea Milicia geprägt, der wie ein Dirigent für die guten Töne in Küche, Keller und Service sorgt. Das wunderbare Ambiente mit viel natürlichem Holz, einer atmosphärischen Lichtinszenierung, jeder Menge frischer Blumenarrangements sowie einem großzügigen Loungebereich zieht das verwöhnte Publikum magisch an, Geschäftsleute aus den umliegenden Firmen und Büros ebenso wie Genießer aus der Nachbarschaft und von weiter her. Bereits mittags herrscht im L’Unico, das durchgängig geöffnet hat, Hochbetrieb. Dann füllen sich die Plätze rasch und es geht lebhaft zu in der beliebten Adresse. Hilfreich kann da eine Reservierung sein, abends ist sie unerlässlich. Sobald es das Wetter zulässt, nehmen Gäste sehr gerne auf der von einer hohen Hecke schützend

begrenzten Lounge-Terrasse Platz. Auf der abwechslungsreichen Speisekarte finden Gäste neben 15 leckeren Pizzen und hausgemachten Pasta-Kreationen wie Conchiglie mit Flusskrebsen und Spargel oder Mezzelune, gefüllt mit Parmaschinken und Feigen in Zitronensoße mit frischem Radicchio, auch die sizilianische Antwort auf den Hamburger: Polpette alla Siciliana nel Panino. Zusätzlich punktet das L’Unico mit seinen saisonalen Wochenempfehlungen wie zum Beispiel Roastbeef mit Rucola und Scamorza an Balsamico-Vinaigrette, gegrilltem Polipo auf einem Linsenbeet, Orecchiette mit Salsiccia und Wildbrokkoli, Thunfisch mit Pfefferkruste oder Kalbsnieren an Senfsoße. Bei den Fischen lässt sich Andrea Milicia vom jeweiligen „Catch of the day“ inspirieren. Ob Thunfisch, Schwertfisch oder Steinbutt – gekauft werden in der Regel nur ganze Fische. „Die Frische lässt sich leichter feststellen, die Qualität ist besser und man kann mehr vom Fisch verarbeiten“, betont der gebürtige Sizilianer. Bei den Weinen schwört er selbstverständlich auf die Erzeugnisse seines Heimatlandes, denn die Vielfalt und das Angebot sind groß. Ein Blick in die Karte zeigt, dass diese auch, aber nicht ausschließlich den großen Namen der italienischen Weinkultur gewidmet ist. Vom Pinot Bianco aus der Kellerei Alois Lageder in Südtirol bis zum Tignanello IGT der Kellerei Marchesi Antinori in der Toscana ist alles dabei. Und zwar zu einem echt guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Da trinkt man auch gern mal ein zweites Fläschchen. r Restaurant L’Unico Gastgeber: Andrea Milicia Mendelssohnstraße 83 D-60325 Frankfurt Telefon: 0 69 / 15 34 64 06 E-Mail: info@restaurant-unico.net Internet: www.restaurant-unico.net Öffnungszeiten Küche: 12.00 – 24.00 Uhr Ruhetag: keiner Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte

Rechte Seite: Eine behagliche Atmosphäre und Sitzarrangements im klassischen Bistrostil zeichnen das Restaurant L’Unico aus.

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Ein motiviertes und ambitioniertes Quartett: Florian (Mitte links) und Sebastian HÜlscher (Mitte rechts) mit den Souschefs Thomas Später (links) und Simon Brosch (rechts).

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Dorint Hotel Frankfurt/Oberursel

Brüder-Duo sorgt für kulinarischen Hochgenuss

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ass das Dorint Hotel Frankfurt/ Oberursel neue Maßstäbe in der hessischen Hotelszenerie setzen würde, darüber waren sich Fachleute und Gäste bereits bei der Eröffnung am 1. Juni 2016 einig. Das elegante Domizil vor den Toren der hessischen Finanzmetropole ist schon optisch ein wahres Schmuckstück. Historie und Moderne gehen inmitten einer prächtigen, zehn Hektar großen Parkanlage eine höchst gelungene Symbiose ein. Neben der komplett restaurierten Unternehmervilla Gans (ein Original-Fachwerkbau, erbaut anno 1911) entstand ein moderner Hotelkomplex mit 140 Zimmern inklusive 15 Suiten. Beide Gebäude sind durch einen gläsernen Gang verbunden. Ins Auge fällt das schöne Interieur. Im gesamten Haus

Geschmorte Lammschulter, junge Rübchen, Kartoffelbaumkuchen und Portwein-Jus. Zum Dessert Allerlei vom Rhabarber, Topfenmus mit Sauerampfer-Eis.

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Hier kann man den Abend gemütlich ausklingen lassen: die Bar-Lounge. Unten: Ein optisches Highlight ist die Ludwig Wilhelm Bar.

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laden bequeme Sitzmöbel zum Verweilen ein. Die Farben sind gedeckt, warme Erdund Anthrazittöne, ein wenig Weinrot, aufgefrischt durch Seidenkissen in Pink oder kräftigem Mint. Die großzügigen Komfort-Zimmer und Suiten verfügen über TV, Klimaanlage, Laptop-Safe, Minibar sowie Kaffee- und Teezubereitungsmöglichkeiten. Von jedem Raum aus geht der Blick auf den Park. Natürlich kann man im Dorint Hotel Frankfurt/Oberursel hervorragend tagen. Dafür stehen zwölf tageslichtdurchflutete klimatisierte Tagungs- und Konferenzräume sowie ein großer Bankettsaal zur Verfügung. Letzterer eignet sich ebenfalls für Feste und Events. Überhaupt ist die Location mit der herrlichen Gartenanlage geradezu ideal, um hier eine unvergessliche Hochzeit zu feiern. Aktuell haben Hotelmanager Sören Mölter und sein kompetentes Team gleich mehrfachen Grund zur Freude. „Wir wurden mit dem ‚Certified StarAward Conference Hotel 2018‘ − Bestes Prüfergebnis ausgezeichnet, belegten Platz zwei der Certified Star Awards in der Kategorie ‚Beliebtestes Certified Conference Hotel 2018 bis 150 Zimmer‘ und die Gästezufriedenheit liegt mit 92,3 Prozent in den Bewertungsportalen sehr hoch. Damit sind wir bestens positioniert“, freut sich der 37-jährige Unterfranke. Zum Erfolg trägt selbstverständlich der kompetente Service sowie all das Gute aus Küche und Keller bei. Hier hat das Dorint Hotel Frankfurt/ Oberursel ebenfalls Besonderes zu bieten. Erfolgreiche, bekannte Brüderpaare sind aus den verschiedensten Genres bekannt − denken wir an Wladimir und Vitali Klitschko, an die Politiker Hans-Jochen und Bernhard Vogel oder an Herbert Grönemeyer und den Mediziner Dietrich Grönemeyer – aber auch das kulinarische Metier hat ein bemerkenswertes Duo aufzuweisen: Sebastian Hölscher, Küchenchef, und sein Bruder Florian, Chef-Patissier. „Wir stammen aus Oberursel, kannten die Villa Gans schon aus Kindertagen und haben früher in den Parkanlagen Fußball gespielt. Noch kurz vor dem Abitur wusste ich beruflich nicht so recht etwas mit mir anzufangen. Bei einem Praktikum im Hotel Mövenpick in Frankfurt lernte ich Tim Müller kennen. Er hat an mich geglaubt, mir etwas zugetraut, begeisterte mich fürs Kochen. Die Jahre im Deidesheimer Hof und bei Sternekoch


André Großfeld öffneten weitere Horizonte. Florian wusste von klein auf, dass er wie unser Großvater Bäcker werden wollte, entschied sich für eine KonditorenAusbildung. Dass wir nun hier gemeinsam arbeiten, ist einfach großartig“, erzählt Sebastian Hölscher. Seine Küche beschreibt der 31-Jährige als klassisch-französisch mit modernen und regionalen Einflüssen. Die perfekte Bühne für den Reigen der kulinarischen Genüsse bietet das Restaurant „Villa Gans“: supermodern, stylish und dennoch total gemütlich. Hier starten die Gäste mit einem reichhaltigen, abwechslungsreichen Frühstücksbüfett in den Tag. Erfreulich, dass die Küchenbrigade den Bezug zur heimischen Region sorgsam pflegt. Je nach Jahreszeit und Marktlage werden hochwertige Produkte verarbeitet. Das Wild stammt von ortsansässigen Jägern, ein Metzger aus Oberursel liefert das Fleisch, Kartoffeln und Eier kommen von Bauern aus Oberursel. Was Sebastian Hölscher und seine Souschefs Thomas Später und Simon Brosch Köstliches auf die Teller zaubern, das zeigt ein Blick auf die Speisekarte. Wachtelbrust mit lauwarmem Linsensalat und Topinambur zum Beispiel, gebratenes Filet vom Skrei mit Miesmuschel-Risotto und Safranschaum oder Filet und Backe vom Weiderind, zu dem Flower Sprouts und Speckkrapfen gereicht werden. Genuss in Vollendung sind die süßen Verführungen von Florian Hölscher. Köstlich: das Blutorangen-Parfait mit weißer Schokolade,

Der Tag beginnt mit einem opulenten Frühstücksbüfett. Kumquat-Ragout und Pastinaken-Mandelküchlein! Die kleine, aber feine Weinkarte aus überwiegend deutschen Anbaugebieten obliegt der charmanten Restaurantmanagerin Svenja Scheiner. Nach einem Meeting, einem Stadtbummel oder einer Wanderung steht den Gästen das Emotion Spa mit finnischer Sauna, Dampfbad und Relax Lounge zur Verfügung. Auf Wunsch kann man sich mit wohltuenden Massagen und Beauty-Treatments (BABOR®) verwöhnen lassen.

Übrigens, es lohnt sich, das malerische Fachwerkstädtchen Oberursel mit seinen knapp 46 000 Einwohnern zu entdecken. Keine Weltstadt wie der große Nachbar Frankfurt, dafür idyllisch und dennoch zentral gelegen, und von einer herrlichen Naturlandschaft umgeben. Alljährlicher Höhepunkt ist das Oberurseler Brunnenfest, das dieses Jahr am 14. Juni stattfindet. In der Sommersaison kann man die Zeit auf zwei wundervollen Terrassen genießen. r Dorint Hotel Frankfurt / Oberursel Hotelmanager: Sören Mölter Königsteiner Straße 29, D-61440 Oberursel Tel.: 0 61 71 / 27 69 - 0, Fax: 0 61 71 / 276 9 - 100 info.oberursel@dorint.com www.hotel-frankfurt-oberursel.dorint.com Öffnungszeiten Restaurant Villa Gans: Frühstücksbüfett 6.30 – 10.30 Uhr, warme Küche 12.00 – 14.30 Uhr und 18.00 – 21.30 Uhr Kulinarischer Kalender 2019 siehe Website Übernachtungspreise: DZ ab 109 – 499 Euro inklusive Frühstück, Hunde: 20 Euro, barrierefrei Entfernung zum Flughafen Frankfurt: 25 Minuten Kreditkarten: alle außer Diners

Elegantes Zimmer mit Queensize-Bett, WLAN, Klimaanlage, TV, Kaffee- und Tee-Station.

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Eine Familie mit ungeahnten Gastgeberqualitäten: Alfonso Penna mit seiner Frau Lili (sie spricht sieben Sprachen!) und Cousin Armando Penna, der das Küchenzepter schwingt.

Ristorante da Alfonso

Wie ein kleiner Urlaub am Mittelmeer

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erade in den Wintermonaten ist die Sehnsucht von uns Mitteleuropäern nach der Wärme des Südens und der dortigen unbeschwert lässigen Lebensart besonders groß. Nun kann man nicht immer reisen, wenn einem danach ist. Aber es ist möglich, zumindest für einige Stunden dem grauen Alltag zu entfliehen und sich mittels typisch italienischer Speisen und Aromen in Urlaubsstimmung zu versetzen. In Bad Homburg verstehen es Alfonso Penna, seine Frau Lili und ein versiertes Team seit nunmehr 27 Jahren, ihren Gästen „einen kleinen Urlaub am Mittelmeer“ zu bescheren – mit einer erstklassigen Cucina italiana sowie familiärer Gastfreundschaft, die von Herzen kommt. Egal zu welcher Jahreszeit man bei Alfonso einkehrt, das warme, sonnengelbe Ambiente im Restaurant und auf der Galerie versetzt sofort in Gute-Laune-Stimmung. Und natürlich die Vorfreude auf die großartigen Gerichte von Armando Penna! Der Cousin des Gastgebers hat die Küche geprägt. Alles wird frisch à la minute zubereitet, Soßen werden mehrfach reduziert, anstatt mit Sahne verlängert, das unfiltrierte Olivenöl kommt von der familieneigenen Plantage bei Salerno. „Wir legen größten Wert auf die Qualität unserer Produkte. Es wird natürlich und stets frisch gekocht. Beim Fisch, der zu unseren Hausspezialiäten gehört, achten wir darauf, dass es Wildfänge aus dem Atlantik oder Mittelmeer sind“, erklärt der Padrone sein Food-Konzept. Und das kommt an beim Bad Homburger Publikum. Zur langjährigen Stammkundschaft zählen unter anderem viele Geschäftsleute und deren internationale Kunden. Die fühlen sich im Da Alfonso bestens betreut, denn das Team kann in sieben Sprachen empfehlen und beraten. Da fühlt man sich wohl! Wer einmal an einem der schön eingedeckten Tische Platz genommen hat, darf sich auf Köstlichkeiten wie die neapolitanische Fischsuppe, Octopuscarpaccio auf Linsensalat, Cevice von Shrimps, Lachs und Thunfisch oder haus-

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Erstklassiger Frischfisch nach Tagesangebot gehört zu den lukullischen Highlights des Restaurants. Zu sehen ist Wolfsbarsch, Dorade, Steinbutt, Skry, Seezunge und Kaisergranat. gemachte Pasta-Spezialitäten wie Scialatielli mit Scampi und einen Klassiker wie Crespelle mit Butter und Parmesan freuen. Das Tagesangebot an Edelfischen liegt in der Vitrine aus: Wolfsbarsch, Dorade, Königsbrasse, Steinbutt und Co. Vorzüglich auch die Fleischgerichte, darunter Kalbsmedaillons und die unter der Salzkruste gegarte Lammkrone (ein Gedicht!) – jeweils mit Beilage nach Wahl. Berühmt ist das Restaurant auch für seine ganzjährig angebotenen Trüffel-Spezialitäten. Neben der formidablen Küche macht das Gespür des Gastgebers für feine Weine aus dem „Da Alfonso“ einen Anziehungspunkt für Wein-Liebhaber aus nah und fern. Alles, was in Italien Rang und Na-

men hat, ist auf der Weinkarte gelistet. Und in der warmen Jahreszeit lockt die gemütliche, geschützte Terrasse zum Genuss nach draußen. Fehlt nur noch das Rauschen des Mittelmeers... r Ristorante da Alfonso Gastgeber: Alfonso Penna Louisenstraße 109 a D-61348 Bad Homburg v. d. Höhe Tel.: 0 61 72 / 29 735 oder 0 61 72 / 21 100 Fax: 0 61 72 / 45 73 63 E-Mail: ristorante@da-alfonso.de Internet: www.da-alfonso.de Öffnungszeiten Küche: 12.00 – 15.00 Uhr und 18.00 – 23.00 Uhr, kein Ruhetag, Terrasse, Catering, Kreditkarten: American Express, Diners Club, Mastercard, Visa, EC-Karte


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Miro’s Ristorante

Fünf Genusszonen über dem Alltag

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ie Lage an den waldreichen Südhängen des Taunus mit grandiosem Fernblick auf das RheinMain-Gebiet und die Skyline Frankfurts ist nur einer von vielen guten Gründen, die Miro’s Ristorante zu einer der bevorzugtesten Genussadressen Königsteins machen. Mittlerweile im elften Jahr begeistern Gastgeber Mirwas Stuman und sein Team ihr erwartungs- und anspruchsvolles Publikum mit einer temperamentvollen italienisch-mediterranen Küche im Ristorante sowie vier weiteren Genusszonen auf der wunderschönen SkylineTerrasse, in der rustikalen Trattoria, der edlen Vinothek sowie der stylishen Lounge. „Wir bieten unseren Gästen je nach Stimmung und Anlass fünf Bereiche – unsere Genusszonen. Dort entführen wir auf unterschiedlichste kulinarische Reisen, sowohl in fester als auch in flüssiger Form“, kommentiert Mirwas „Miro“ Stuman sein Erfolgskonzept. Nicht zu vergessen das aufwendig und stilsicher gestaltete Wohlfühlambiente, in das der Gastronom viel investiert hat. Elegant eingedeckte Tische, vergoldete Deckenlampen, Designermöbel des Schweizer Labels Vitra, ein schwarzer Steinway-Flügel, luxuriöse ArmaniTapeten – all das steht dem Augenschmaus auf dem Teller in nichts nach. Kein Wunder, dass sich die 900 Quadratmeter große Genussoase auch als Veranstaltungslocation für private wie geschäftliche Anlässe einen Namen gemacht hat. Ganz gleich, ob Hochzeit, runder Geburtstag, Firmenjubiläum oder ein anderweitiges Event, bis zu 200 Personen können in Miro’s Ristorante in stilvoller Atmosphäre unbeschwert feiern. Auch einzelne Genusszonen lassen sich als separate Räumlichkeiten nutzen – ideal für Veranstaltungen in geschlossener Gesellschaft. Für die gustative Seite des Hauses zeichnet Küchenchef Francesco Islami verantwortlich, der von Anfang an dabei ist. Gemeinsam mit seinem jungen Souschef Sascha Hilz komponiert er eine abwechslungsreiche Küche des Südens, in der Fisch, Schalen- und Krustentiere ebenso

Herrlich leichte Frühlingsküche: Zweierlei vom Lachs an Wasabi-Ingwer-Crème und Wacholderschaum. Feine Komposition: Involtini von mit Avocado, Papaya und Pinienkernen gefüllter Seezunge auf Rote-Bete-Carpaccio, Barolo-Risotto und Kokos-Limetten-Soße.

eine Hauptrolle spielen wie erstklassige Fleischspezialitäten und hausgemachte Pasta. Ergänzt wird die saisonal geprägte Karte durch regelmäßige lukullische Events und Motto-Veranstaltungen. So sollte man sich auf keinen Fall das ganzjährig angebotene „Miro’s Kaviar Menü“ oder „Miro’s Trüffelmenü“ im Oktober entgehen lassen. Demnächst zu empfehlen ist das vorzügliche „Ostermenü“. Und im September lädt der Gastgeber wieder zur „Sommerparty“. Genaue Termine liefert die Homepage. Rund 120 verschiedene Positionen sind in Miro’s klimatisierter Vinothek vertreten und zu entdecken. Alles, was die hochkarätige Weinwelt Italiens an Rang und Namen zu bieten

hat, kitzelt den fachkundigen Gaumen. Aber auch einige Vertreter aus Spanien und der „Neuen Welt“ kann man dort finden. Bestes Entertainment bietet außerdem die schicke Smoker’s und Champagner-Lounge! r Miro’s Restaurant Gastgeber: Mirwas Stuman Falkensteiner Str. 28, D-61462 Königstein / Ts. Tel.: 0 61 74 / 99 83 - 42, Fax: 0 61 74 / 99 83 - 43 E-Mail: miro@miros-ristorante.de Internet: www.miros-ristorante.de Öffnungszeiten Küche: Montag bis Samstag 12.00 – 15.00 Uhr und 18.00 – 23.00 Uhr, Sonntag 12.00 – 21.00 Uhr Öffnungszeiten Lounge: Montag bis Samstag 19.00 – 2.00 Uhr, Kreditkarten: alle

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Weinhaus Sinz

50 Jahre herzlichste Gastlichkeit

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Edle Tropfen vom eigenen Weinberg.

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ie Kirschbäume stehen in voller Blüte, die Wiesen bilden einen weißen Teppich aus Gänseblümchen und der Himmel strahlt über der alten Burgruine aus dem 12. Jahrhundert. Frühlingserwachen im zauberhaften Weinörtchen Wiesbaden-Frauenstein, dem Tor zum Rheingau. Eine malerische Landschaft, ein bezauberndes Fleckchen Erde und mittendrin das Weinhaus Sinz. Hier wird seit nunmehr 50 Jahren herzlichste Gastlichkeit gepflegt. Ein Ort zum Durchatmen und zum Genießen. „Die Menschen lieben unsere Idylle. Sie gehen wandern und lassen auf unserer Terrasse bei einem Gläschen Wein die Seele baumeln. Wer shoppen oder Kultur genießen möchte, der ist in wenigen Minuten in Wiesbaden“, erzählt Gastgeber Klaus Sinz. Mit der gleichen Freude wie zuvor seine Eltern führt der sympathische Küchenmeister das schöne Weinhaus, steht selbst am Herd und verwöhnt die Gäste mit einer vorzüglichen, bodenständigen Küche. Inzwischen wird er dabei von seinem Sohn Niklas unterstützt. „Wir sind ein eingespieltes Team, beruflich und privat. Die Familie ist glücklich, dass Niklas unsere Tradition fortsetzen wird“, freut sich Klaus Sinz und ergänzt: „Verarbeitet werden nur hochwertigste Produkte, möglichst aus der Umgebung. Wir kochen grundsätzlich saisonal. Im Frühling bieten wir zum Beispiel unser Kirschblütenmenü an, später gibt es Spargel- oder Pfifferlingsgerichte, im Winter Gänsebraten.“ Zu den Spezialitäten des Hauses gehören Fische aus dem eigenen Forellenbassin. Natürlich wurde das anno 1898 erbaute Refugium stets dem Zeitgeist angepasst, trotzdem blieben die angenehme Atmosphäre und die Gemütlichkeit immer erhalten. Die behaglichen Restaurantstuben sind liebevoll dekoriert und mit zur Jahreszeit passenden Blumen geschmückt. Und weil die Küche so gut und die Gastgeberfamilie (zu der noch die Eltern Lore und Hermann sowie Ehefrau Katharina gehören) so herzlich ist, zieht es immer mehr Reisende nach Frauenstein. Deshalb bietet das Weinhaus Sinz zusätzlich zum Haupt- und Landhaus seit vergange-


nem Jahr gegenüber im restaurierten Rebenhaus ebenfalls Zimmer an. Die neuen, modernen Räumlichkeiten präsentieren sich geschmackvoll in warmen Farben, sind komfortabel ausgestattet und haben sehr schicke Bäder-Oasen zum Wohlfühlen! Natürlich spielen edle Tropfen in einem Haus, das Wein in seinem Namen trägt, eine herausragende Rolle. Im Angebot sind elf offene Rheingauer Rebensäfte sowie an die 30 Flaschenweine, sechs stammen vom eigenen Weinberg. Wer die köstliche Küche von Vater und Sohn erleben möchte, der sollte unbedingt einen Tisch

reservieren, denn die heimeligen Gasträume sind nahezu jeden Abend komplett besetzt. Tipp: Zum Essen ein Fläschchen Spätburgunder Weißherbst 2017 Feinherb genießen, im Weinhaus Sinz übernachten und den reizvollen Rheingau erkunden. r Weinhaus Sinz Gastgeber: Familie Sinz Herrnberger Straße 17 – 19 D-65201 Wiesbaden-Frauenstein Tel.: 06 11 / 94 28 90, Fax: 06 11 / 9 42 89 40 info@weinhaus-sinz.de, www.weinhaus-sinz.de Öffnungszeiten Küche: Dienstag bis Samstag 11.30 – 21.30 Uhr Ruhetage: Sonntagabend und Montag

Blick in die gemütlichen Restaurantstuben. Links: So lecker schmeckt der Rheingau: Reh mit hausgemachten Klößen und Rotkohl.

Auszeichnungen: FEINSCHMECKER 2018/19 Qualitätsgastgeber am Fernwanderweg „Rheinsteig“. 17 Zimmer Übernachtungspreise: DZ ab 118 Euro inkl. Frühstück Festräume, diverse Veranstaltungen, Kulinarischer Kalender, Kreditkarten: alle

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Eine neue Dimension für Urlaub in Südtirol

In den zauberhaften Haflinger Wäldern in der Nähe von Meran, fernab vom Trubel des Alltags, erwartet Sie etwas nie Dage­wesenes: Vier Traumvillen für Urlaubsgefühl, das keine Grenzen kennt. Die exklusiven Villen bieten jeden nur erdenklichen Luxus – vom noblen Panorama-Wohnzimmer mit bodentiefen Glasfassaden, die sie mit der Natur verschmelzen lassen, bis zum eigenen 9 mal 4 Meter großen Pool direkt vor der Villa. Großzügigkeit und Komfort par excellence für zwei bis acht Personen auf 230 Quadratmetern auf zwei Etagen. Freiheit, Behaglichkeit und einzigartige Ausblicke – ein unbeschreibliches und unvergessliches Urlaubsgefühl.

„Wer von seinen Erinnerungen genießen kann, lebt zweimal.“ Marcus Valerius Martial


Familie Reiterer Falzebenstraße 112 · I-39010 Hafling bei Meran T + 39 04 73 27 93 00 · info@bergvillen.com · www.bergvillen.com


Niederrhein

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Landgasthof Westrich

Kulinarische Genusswoche am

Niederrhein


Im Westen von Nordrhein-Westfalen zeigt sich der Niederrhein als abwechslungsreiche Kulturlandschaft mit hoher Lebensqualität. Malerische Dörfer, Burgen und Schlösser sind von weiten Wiesen, Wäldern, Flüssen und Seen umgeben. Die immer beliebter werdende Destination wartet auch als Genusslandschaft mit entdeckenswerter Gastronomie und Hotellerie auf. Wirklich keinen Vergleich zu scheuen braucht das Landhotel Voshövel als Spitzendomizil mit hoher Qualität. In oft familiär geführten Betrieben bleibt von der Sterne-Kulinarik bis zu modern interpretierten Regionalgerichten kein kulinarischer Wunsch offen. Eng verbunden mit der Region ist auch die Traditionskelterei van Nahmen. Te x t : B e r n d Te i c h g r ä b e r, S a b i n e H e r d e r, F o t o s : K l a u s L o r k e , Yd o S o l


Ziegenkäse aus der Region auf Trevisianosalat mit glasierten Feigen, geschmortem Kßrbis und Schlangengurken.

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Chefkoch Christian Penzhorn steht für gleichbleibend hohe kulinarische Qualität. Darunter: Ein Augen- und Gaumenschmaus: Zwiebelrostbraten vom Eifeler Rinderfilet. Rechts: Das Gourmetrestaurant ist zweifellos ein wirkungsvoller Magnet des Landhotels Voshövel.

Landhotel Voshövel

Kulinarische Freuden im Gourmetrestaurant

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anchmal muss man gar nicht so weit reisen, um einen schönen Aufenthalt in einem besonderen Hotel zu verbringen. Wer am Niederrhein ein Refugium für gehobene Ansprüche sucht, dem bietet das Landhotel Voshövel alles, was man von einem Vier-SterneSuperior-Hotel erwartet. Familie Klump hat aus einer bescheidenen Ausflugsgaststätte in mehr als 140 Jahren ein charmantes Landhotel erblühen lassen, dessen Qualität heute auch den gemeinhin bestens bewerteten Betrieben im alpenländischen Raum in nichts nachsteht. Alles am Voshövel in Schermbeck ist angerichtet für eine kostbare Auszeit vom Alltag. Fernab von üblichen Hotelstandards belegen hochkarätige Auszeichnungen sowie der hohe Stammgästeanteil und die vielen prominenten Gäste die ungebrochene Attraktivität des Domizils. Angefangen von den 80 wunderbar stimmungsvollen und individuell eingerichteten Zimmern und Themensuiten über das moderne,

lichtdurchflutete Livingroom-Spa auf 2500 Quadratmetern bis zu den erstklassigen kulinarischen und bacchantischen Aufführungen aus Küche und Keller. Der Mann an den Herden ist Feinschmeckern kein Unbekannter. Beweisen muss sich Christian Penzhorn nicht mehr: Bei seinen letzten Stationen, dem Victorian und dem Monkey’s in Düsseldorf, hat seine Küche regelmäßig für ein volles Haus gesorgt. Seine Kochkunst hat ihm eine Menge Fans beschert, die ihm von Restaurant zu Restaurant in schöner Regelmäßigkeit folgen. Befragt nach seinem gastronomischen Konzept, muss Penzhorn nicht lange überlegen „Wir möchten im Gourmetrestaurant Voshövel möglichst die erste Wahl für Menschen werden, die Spaß am Genuss und Genießen haben.“ Viel Wert legt der gebürtige Mecklenburger auf hochwertige Produkte von ausgesuchten Lieferanten, die zumeist aus der Region kommen. Ziegenkäse, Fleisch und Gemüse werden sodann in kulinarische Freuden verwandelt. Der Ruhm des beliebten Schnitzels vom Münsterländer Kalb mit Preiselbeeren, geriebenem Kartoffelsalat und Blattsalat duftet aus der Küche des Restaurants weit in die Region. Ganz unaufdringlich kommt auch die hohe kulina-

rische Qualität mit dem Zwiebelrostbraten vom Eifeler Rinderfilet daher. Das krosse Filet vom Zander wird mit Meerrettichsoße, kleinem Spinat, gelben Rübchen und Rote-Bete-Creme serviert. Und natürlich macht auch wochentags am Mittag ein vielseitiges Büfett mit kulinarischen Highlights oder am Wochenende eine kleine Mittagskarte den Reiz der kulinarischen Performance aus. Zu den Kulinarien kredenzt der umsichtige Service nach sachkundiger Beratung edle Tropfen von der rund 350 Positionen umfassenden Weinkarte. Wer nach einem leckeren Menü oder nach einem Besuch des sonntäglichen Kult-Grillbüfetts (Mai bis September) noch einen Absacker genießen möchte, der findet in der neuen Bar ein exquisites Angebot. Das Landhotel Voshövel – ein Refugium für wahren Lebens-Genuss! r Landhotel Voshövel Gastgeber: Familie Klump Am Voshövel 1 D-46514 Schermbeck Telefon: 0 28 56 / 9 14 00 Telefax: 0 28 56 / 7 44 E-Mail: post@landhotel.de Internet: www.landhotel.de Kreditkarten: Mastercard, Visa, American Express

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Landgasthof Westrich

Wo das Kochhandwerk gepflegt wird

Schellfischfilet mit Senfsoße, Schmorgurke, Blumenkohl und Petersilienkartoffeln.

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nette Opgenoorth, Gastgeberin im Landgasthof Westrich, hat einen besonderen Bezug zur Region – dem Niederrhein, zu den lokalen Produkten und den Landwirten. Anette Opgenoorth ist auf dem elterlichen Bauernhof ihres Vaters Franz aufgewachsen, der bis heute niederrheinische Milchkühe hält. Doch übernommen hat sie den elterlichen Hof nicht, sondern einen Koch und gebürtigen Hamburger geheiratet. Zusammen mit ihrem Ehemann Thorben Schröder und einem Koffer voller Ideen hat sie aus dem ehemaligen Kuhstall einen gastronomisch erfolgreichen Landgasthof gemacht. „Wir haben uns bewusst

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Lichtdurchflutetes Ambiente im fein eingerichteten Restaurant.


nach professioneller Abwägung aller Risiken und Chancen für einen Landgasthof mit ganztägiger Küche entschieden“, so Anette Opgenoorth. „Und wir sind froh, dass wir vor drei Jahren mit unserem Gasthof an den Start gegangen sind und uns mittlerweile erfolgreich durchgesetzt haben“, ergänzt Thorsten Schröder. Zusammen zeigt sich das Paar als eingespieltes Team. Unterstützung bringt Frauenpower im Service und in der offenen Schauküche. Die Region spielt bei der Veredelung der zumeist regionalen Zutaten naturgemäß eine bedeutende Rolle. Rind und Kalb gelangt vom eigenen Bauernhof in die Küche, der hofeigene Gemüsegarten ist Garant für Qualität und Geschmacksgüte und der heimische Jäger liefert das Wild. Thorben Schröder arbeitet noch klassisch. Auch frisch geliefertes Reh selbst zu zerlegen, gehört für ihn mit zum Handwerk. Die eigenhändige Aufarbeitung hilft ihm,

möglichst viel von Fleisch und Knochen zu nutzen. Bessere Voraussetzungen für einen Wildfond und geschmackvolle Soßen kann es kaum geben. Aber auch die hausgemachten Bratwürste, Terrinen und Pasteten lassen auf einen selbstbewussten und guten Koch schließen. Was auf der Speisekarte steht, so wird rasch klar, kann sich sehen und vor allem wunderbar genießen lassen. Die ganze Bandbreite der Schröder’schen Kochkunst lässt sich insbesondere bei der Wahl des beliebten Heimat-Menüs kulinarisch nachvollziehen. Dem Zweierlei von Perlhuhn und Rotkohlsalat folgt ein weißer Heilbutt mit gelbem Erbsenpüree und eingelegten Radieschen. Ein Geschmackserlebnis, Raviolo vom 36 Monate gereiften Reypenaer Hartkäse und Ochsenbackenragout. Der Rehrücken wird mit Mohnbuchteln, Spitzkohl und Preiselbeeren serviert. Süßschnäbel kommen bei einer Variation vom Apfel auf ihre Kosten.

In der warmen Jahreszeit bietet die weitläufige und lauschige Sommerterrasse mit Blick auf grüne Weisen die Bühne für die Fortsetzung der gastronomischen Qualität. Auch wer etwas zu feiern hat, ist im Landgasthof Westrich genau am richtigen Platz. Eine Stätte kulinarischer und atmosphärischer Freuden, die jederzeit ein baldiges Wiedersehen nahelegt. r

Landgasthof Westrich Gastgeber: Anette Opgenoorth und Thorben Schröder Bienenstraße 26 D-47551 Bedburg-Hau / Till Telefon: 0 28 24 / 63 05 Öffnungszeiten Küche: Donnerstag bis Montag: 12.00 – 17.00 Uhr und 17.30 – 21.30 Uhr, sonn- und feiertags Frühstücksbüfett: 9.00 Uhr – 11.00 Uhr Ruhetage: Dienstag und Mittwoch Kreditkarten: EC-Karte, Visa, Mastercard

Kohlroulade vom Hirsch mit Wirsinggemüse und Kartoffel-Kräuterstampf.

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Peter van Nahmen weiß, wie man Obstsaft höchster Güte produziert. Die Früchte von Streuobstwiesen sind ein Geschmackserlebnis.

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Van Nahmen

Fruchtige Gourmet-Säfte und Frucht-Seccos

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s gibt Stichworte, die zwangsläufig einen bestimmten Film im Kopf abspulen. Fallen beispielsweise die Stichworte „Privatkelterei“ und „sortenreine Apfelsäfte“, denken Genießer und Anhänger hochwertiger Säfte sofort an die Traditionskelterei van Nahmen in Hamminkeln. Und wie es sich für einen Familienbetrieb gehört, kann man auf eine lange Unternehmensgeschichte zurückblicken. 1917 als Rheinische Apfelkrautfabrik gegründet, wurde im Jahre 1930 mit der Herstellung von Obstsäften begonnen, zunächst als Lohnmosterei. Auch heute noch beziehen Peter van Nahmen und sein Team ihre Äpfel von Obstwiesenbesitzern vom Niederrhein und dem angrenzenden Münsterland. Alle heimischen Früchte werden selbst gekeltert. Separiert werden Äpfel von Hochstamm-Obstwiesen und als „Apfelsaft von Streuobstwiesen“ abgefüllt. „Die ausgereiften Früchte von diesen Wiesen sind besonders geschmacksintensiv“, erzählt Peter van Nahmen. „Nicht zu vergessen der Naturschutzaspekt, denn Streuobstwiesen sind Kleinbiotope.“ Zusammen mit dem Naturschutzbund wurde ein Aufpreis-System entwickelt, damit sich für die Vertragsbauern die Kultivierung der Obstwiesen lohnt. So leistet die Obstkelterei nun schon seit 25 Jahren ihren Beitrag zur Erhaltung der Obstwiesen und der damit verbundenen natürlichen Lebensräume vieler Tier- und Pflanzenarten. Heute produziert das Unternehmen Premiumsäfte und hat sich mit sortenreinen Apfelsäften einen Namen gemacht. Dabei zeichnen sich Säfte wie Rote Sternrenette oder Topaz durch ihr eigenes, unverkennbares Aroma aus. Aber auch Holunder, Birnen, Quitten, Rhabarber, Johannes- und Stachelbeeren werden von den Hamminkelnern zu Direktsaft aus erster Pressung verarbeitet. Beigetragen zum Erfolg des Unternehmens hat in den letzten Jahren vor allem das veränderte Verhalten in der Gastronomie. Als gelungene Alternative zu Sekt und Champagner zeigen sich Frucht-Seccos aus den Hause van Nah-

Als gelungene Alternative zu Sekt und Champagner zeigen sich Frucht-Seccos als feine Speisebegleiter. men mittlerweile als harmonische Begleiter feiner Kulinarien. Natürlich unter der bewährten Devise: 100 Prozent Frucht – alkoholfrei. Unbedingt probieren sollte man einmal den van Nahmen FruchtSecco Apfel-Rote-Johannisbeere-Himbeere als alkoholfreien Aperitif. Die feine Säure des Rheinischen Bohnenapfelsafts bildet die Grundlage einer neuen SeccoKreation: Apfel-Heidelbeere-Kirsche. Und neben Apfel und Quitte hat auch der Frucht-Secco Traube längst seinen Siegeszug in der gehobenen Gastronomie angetreten. Da kommt es nicht von ungefähr, dass Peter van Nahmen für seine Säfte auch Speiseempfehlungen zusammen-

stellt, wie es viele Winzer für ihre Weine tun. Van Nahmen Gourmet-Säfte werden unter anderem den geladenen Gästen auf dem Sommerfest des Bundespräsidenten im Berliner Schloss Bellevue gereicht. Ein Gourmet-Produkt für den fachkundigen Gaumen eben! r Obstkelterei van Nahmen Diersfordter Straße 27 D-46499 Hamminkeln Telefon: 0 28 52 / 96 09 90 E-Mail: info@vannahmen.de Internet: www.vannahmen.de Öffnungszeiten Hofladen: Mo. bis Fr. 8.00 – 18.00 Uhr und Sa. 8.30 – 12.30 Uhr

Zum 100. Jubiläumsjahr wurde der neue Hofladen errichtet.

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See Park Janssen

Wellness in neuen Dimensionen

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er sich einmal eine exklusive Auszeit inmitten der Natur gönnen möchte, muss nicht unbedingt eine weite Anreise auf sich nehmen. Die Gegend um Geldern, einem historischen Örtchen am wunderschönen Niederrhein nahe der niederländischen Grenze bietet für Kurzurlauber eine breite Palette an Freizeitmöglichkeiten. Radfahren, ausgedehnte Wanderungen, Nordic Walking, Reiten oder Golfen – die Region und das benachbarte Holland hat jede Menge Urlaubsfreuden zu bieten. Dazu gehört ohne Frage auch das Hotel See Park Janssen. Das privat geführte VierSterne-Domizil gehört zu den ausgesuchten „HolidayCheck-Tophotels“ und präsentiert sich inmitten einer üppig blühenden Parkanlage als Top-Adresse sowohl für Kurzurlaube, Geschäftsreisen, Tagungen als auch private Veranstaltungen und Wellnessfreuden. Denn ganz egal, aus welchen Gründen man den Weg an den Niederrhein findet, die wohltuende See-Park-Atmosphäre umschmeichelt jeden Gast wie ein kuscheliger Wohlfühlpullover – und das von der

ersten bis zur letzten Minute. Die Begrüßung durch das charmante und stets freundliche Team ist herzlich und die 88 großzügigen Zimmer sorgen mit warmen Farben, edlen Materialien, modernen Bädern und teilweise mit Panoramablicken über den See dafür, dass man sich von Anfang an wohlfühlt. Sollte dennoch ein Stückchen Alltag übrig bleiben, verschwindet dieses spätestens beim Eintauchen in den ganzjährig beheizten Außenpool oder den Indoor-Panorama-Pool mit Blick auf den See und den direkt angrenzenden 18-Loch-Platz des Golfclubs Schloss Haag. Doch für den Weg zu mehr Vitalität und nachhaltiger Entspannung hat der 8000 Quadratmeter große Ausnahme-Spa noch vieles mehr zu bieten: einen großzügigen Saunabereich mit sieben verschiedenen Saunen, Ruheoasen, eine Spa-Suite mit privater Panoramasauna sowie ein breites Massage- und Treatmentangebot. Krönung der Wellnessund Entspannungsfreuden ist die Beautyabteilung, die auf die Wirkung der exklusiven Produktlinien von Babor setzt. Hochwertigste Produkte sind auch die Grundlage des exquisiten See-Park-Kulinariums. Das engagierte Küchenteam um Küchendirektor Mick Verheyen und Küchenchef Andreas Rauch meistert den Spagat zwischen Regionalität und Weltof-

fenheit mit Bravour und verwöhnt die Gäste schon am Morgen mit einem wahrlich fürstlichen Frühstücksbüfett. Am Mittag stärken sich die Gäste am abwechslungsreichen Lunchbüfett oder mit gesunden Leckereien im Spa-Bistro. Am Abend kreiert die Küchen-Crew leckere Menüs und lukullische À-la-carte-Spezialitäten für die Gäste, die auch von weither anreisen. Denn das Küchencredo lautet in allen Bereichen: absolute Frische, ehrliche Zubereitung und Regionalität. Und das schmeckt man! Egal, ob das Restaurantteam niederrheinische Klassiker, Wildspezialitäten oder jetzt im Frühjahr Spargelgerichte serviert. Der Spargel stammt genau wie ein Großteil der verwendeten Zutaten von ausgesuchten Erzeugern aus der Region. Kräuter und essbare Blüten gedeihen im Sommer sogar im hoteleigenen Garten. r See Park Janssen Inhaber: Familie Janssen Danziger Straße 5, D-47608 Geldern Telefon: 0 28 31 / 92 90 info@seepark.de, www.seepark.de Preise: EZ ab 83 Euro inkl. Frühstück, DZ ab 122 Euro inkl. Frühstück, verschiedene attraktive Komplettarrangements Öffnungszeiten Küche: 12.00 – 14.00 Uhr (Lunchbüfett) und 18.00 – 22.00 Uhr (à la carte), Ruhetag: keiner, Kreditkarten: EC-Karte

Das familiengeführte Vier-Sterne-Hotel liegt direkt am See und bietet sportlich aktiven und erholungsuchenden Gästen ideale Voraussetzungen für effektive Auszeiten.

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Im atmosphärischen Wintergarten ist der Blick auf den See und den wunderschön angelegten Hotelpark allgegenwärtig. Links und unten: Erfreulich leicht und vital präsentiert sich auch die Küche des Hauses. Das zeigen nicht nur das Tatar vom Lachs auf Wildkräutersalat aus dem eigenen Garten oder ein Melonensalat mit Burrata und Basilikum.

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Die Mitarbeiter im Straelener Hof sorgen dafĂźr, dass die gute Laune nicht zu kurz kommt. 46

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Lichtdurchflutetes Ambiente im Restaurant. Rechts: Trio von Lachs, Zander und Scampi mit milder Senfsoße, Blattspinat und Petersilienkartoffeln. Straelener Hof

Niederrheinische Tradition der Gastlichkeit

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as Ambiente kann noch so schön sein, die Zimmer modern gestaltet − erst durch Menschen, die gerne Gastgeber sind, wird ein Hotel zu einem besonderen Haus. Im Straelener Hof gelingt es Inhaberin Angelika Hoffmann zusammen mit ihrem Team, die herzliche Atmosphäre zu schaffen, in der sich Gäste rasch wohl und willkommen fühlen. Wer einmal in der Straelener Annastraße logiert hat, kommt gerne wieder und ist mit Geschäftsleuten, Familien, Kurzurlaubern und Naturliebhabern in bester Gesellschaft. Sie alle schätzen die im letzten Jahr teilweise renovierten Zimmer, die nun im neuen Glanz strahlen. Andere wiederum sind von der abwechslungsreichen niederrheinischen Küche angetan, genießen den Aufenthalt im Wintergarten, im Restaurant oder im lauschigen Innenhof. Das Fischbüfett im März, der Osterbrunch oder ein Wochenendarrangement mit Grillbüfett im Sommer lassen die attraktive kulinarische Seite des Hotels zur Geltung kommen. Frisch auf den Tisch gelangen Forellen vom Forellenhof Seegers aus Rheurdt-Kengen. Unbedingt probieren sollte man einmal das Trio von Lachs, Zander und Scampi mit milder Senfsoße und Blattspinat. Ein

Renner beim genussfreudigen Publikum: der Zwiebelrostbraten vom Rumpsteak mit Bratkartoffeln und buntem Salat. Sehr schön auch die gut sortierte Weinkarte mit rund 50 Positionen edler Tropfen aus Deutschland, Frankreich und Italien. Und es ist alles andere als ein Zufall, dass man im Haus auch gut tagen und feiern kann. „Im Festsaal finden an runden Tischen bis zu 120 Personen Platz. Optimal ausgestattet sind unsere Tagungsräume – durch ruhige Farben, harmonische Materialien und fließende Formen“, so Gastgeberin Angelika Hoffmann. Nach einem geschäftigen Tag kann man im Wellnessbereich mit Sauna, Dampf bad, Whirlpool und Fitnessraum trainieren oder entspannen. Wo das eigentliche „Geheimnis“ des Erfolges des Hauses liegt, lässt sich vielleicht auch in den zahlreichen Arrangements wie „Schlemmerwochenende“ und „Großes Niederrheinwochenende“ oder den

Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung feststellen. Straelen liegt exponiert in der malerischen Landschaft des Niederrheins, direkt an der „Grenze“ zu den Niederlanden. Ein Paradies für Freunde der lautlosen Fortbewegung. Ein über 300 Kilometer langes, gut ausgebautes Radewegenetz bietet die beste Gelegenheit, die Region zu entdecken. Auch für Wanderungen, zum Walken, Skaten oder für Paddeltouren auf der Niers eignet sich Straelen besonders. Zusammengefasst: Kaum ein anderes Haus verfügt über eine so persönliche Note. r Straelener Hof Direktorin: Angelika Hoffmann Annastraße 68, D-47638 Straelen Telefon: 0 28 34 / 91 41-0 Telefax: 0 28 34 / 91 41 47 info@straelenerhof.de, www.straelenerhof.de Öffnungszeiten Küche: 12.00 – 14.00 Uhr und 18.00 – 22.00 Uhr Ruhetag: keiner Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte

Angenehme Atmosphäre in komfortablen Zimmern.

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Lecker: Surf and Turf vom Kalbsrücken und Hummer mit frischen Wintertrüffeln.

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Restaurant Kaiserhof

Kulinarischer Dauerbrenner in Willich

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s ist immer wieder eine Freude, bei Katrin und Josef Hiller einzukehren. Denn es sind die Gastgeber und ihre freundlichen Mitarbeiter, die das Restaurant Kaiserhof in WillichSchiefbahn mit ihrer Persönlichkeit prägen und mit viel Herzblut zu einem Rundumgenuss gestalten. „Nicht größer, sondern noch schöner“ – unter diesem Motto präsentiert sich das elegante Landhaus nach erfolgreicher räumlicher Neugestaltung und gastronomischer Neukonzeption am Puls der Zeit. Das herausragende Merkmal ist neben dem Ambiente und der Gastfreundschaft die lukullische Aufführung aus dem Reich der Düfte und Aromen. Hat man als Gast in der Brasserie oder im Restaurant Platz genommen, zeigt sich die Küchenbrigade um Ralph Pörings wohlgeübt, nach dem Lauf der Jahreszeiten und regionaler Marktlage wirklich Leckeres modern und neuzeitlich auf die Teller zu zaubern. Nicht verpassen sollte man jetzt im März die Krustentierwoche, das sonntägliche Spargelmenü im April und natürlich ist auch die frische Maischolle mit badischen Pfifferlingen eine kulinarische Entdeckung wert. Nicht zu vergessen die beliebten Weinmenüs mit kommentierten Weinproben. Vom mediterranen Büfett über das Quick-Lunch am Mittag und den Flammkuchen-Abend bis zum CandleLight-Dinner sorgen allerlei Gaumenfreunden immer wieder für Abwechslung im Reigen der Genüsse. Zusammen mit Restaurantleiterin Yvonne Gold zeigt sich Gastgeber Josef Hiller zudem als glänzender Führer durch die Welt der Weine. „VDP-Winzer machen uns feine Cuvées, die wir selbst aussuchen und die als Edition Kaiserhof auf der Kreszenzenliste einen bevorzugten Platz einnehmen“, so der Weinliebhaber. Als erklärter Lieblingsplatz der Gäste zeigt sich in der warmen Jahreszeit die weitläu-

Im Kronensaal kann man kleine und große Feste feiern. Links: Gastgeber Josef Hiller mit Küchenchef Ralph Pörings. Unten: Ein wahrer Genuss – das Jakobsmuschel-Carpaccio.

fige Sommerterrasse für bis zu 160 Personen. Auch für Familien oder Betriebe, die im Schiefbahner Unterbruch feiern, tagen und verzehren, ist der Kaiserhof eine gute Adresse. Und wer, köstlich gesättigt, sein Haupt betten möchte – kein Problem. Der kleine Hotelbetrieb bietet sechs Doppelzimmer an. r

Restaurant Kaiserhof Gastgeber: Katrin und Josef Hiller Unterbruch 6, D-47877 Willich-Schiefbahn Tel.: 0 21 54 / 8 71 65, Fax: 0 21 54 / 95 23 15 info@kaiserhof.org, www.kaiserhof.org Öffnungszeiten: 12.00 – 24.00 Uhr kein Ruhetag, Kronensaal bietet Platz für bis zu 140 Gäste, Terrasse, Kreditkarten: alle

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Winzer

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Weingut Karl Petgen

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Herzblut für Wein In vino veritas – im Wein liegt Wahrheit, das wussten schon die alten Römer. Wein ist Leidenschaft, ist Passion. Wissen, Tradition und die Liebe zum Handwerk werden in vielen Winzerfamilien über Generationen weitergegeben. Denn hinter dem Weinbau steckt eine lange Geschichte, die es zu erkunden gilt. Unsere Weinreise führt uns zu genussvollen Landschaften von der Mosel in den Schwarzwald und von Luxemburg bis nach Österreich. Wir treffen engagierte Weinbauern, die mit großem Engagement, hervorragenden Lagen und außerordentlichen Fähigkeiten im Berg und im Keller zu den besten ihrer Zunft zählen. Das Ergebnis sind hochwertigste, oft vielfach ausgezeichnete edle Tropfen, die das Herz jedes Oenophilen höherschlagen lassen.

Te x t : G a b r i e l e I s r i n g h a u s e n , G u n d u l a L u i g - R u n g e , B e r n d Te i c h g r ä b e r F o t o s : K l a u s L o r k e , Yd o S o l


Das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Fine-Dining-Restaurant ist eine Pilgerstätte für Gourmets aus aller Welt.

Becker’s Weinbar hält nicht nur die edlen Tropfen aus eigenem Anbau vor, sondern bietet rund 250 Positionen bester Lagerweine aus aller Welt.

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Becker’s Hotel, Restaurant & Weingut

Weine mit Kraft und Ausdruck

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xzellent essen und trinken, übernachten mit allem Komfort, Weine probieren und genießen… Bei Wolfgang und Christine Becker in Trier gibt es für Genussreisende viel zu entdecken. Ihr seit 2009 mit zwei Michelin-Sternen geadeltes Gourmet-Restaurant gehört zur Elite deutscher Ess- und Trinkkultur. Durch das Zusammenspiel von Gourmetrestaurant und hauseigenem Weingut sind Aromen und Textur täglicher Inhalt der Arbeit des kulinarisch geprägten Kreativpaares. Beide werden nicht müde, Neues auszuprobieren, Klassiker weiterzuentwickeln, manchmal ein bisschen zu spinnen und auch mal Risiken einzugehen – aber immer mit einer Stilidee und dem festen Willen, Authentisches zu kreieren. Ein Blick auf die Weinliste macht es deutlich. „Neben den Rieslingen der letzten beiden hervorragenden Jahrgänge sind wir besonders stolz auf die Entwicklung unserer Burgunderfamilie, die jedes Jahr deutlicher zeigt, dass in Kraft und Ausdruck das Niveau klassischer großer Burgunder erreichbar ist“, freut sich Christine Becker, die für die Arbeit im Weinberg zuständig ist, während ihr Mann sich um den anschließenden Ausbau kümmert. 3,5 Hektar bewirtschaften die Beckers mit einer klaren Philosophie: Wein wird aus der Herkunft geboren. Die Beckerschen Weine gedeihen auf roten Schiefersteillagen an der warmen Südflanke des Petrisberges. Der dortige Boden verleiht ihnen ihre prägende Mineralität und bei niedrigsten Hektarerträgen und einer späten, selektiven Lese eine überdurchschnittliche Reife. „Bei der Verarbeitung achten wir auf lange Maischestandzeiten statt schnellem Abpressen. Statt Reinzucht setzen wir natürliche Hefen zu und geben der Sedimentation im Gegensatz zur Filtration den Vorzug. Des Weiteren verzichten wir auf Schönungsmittel und lange Ausbauzeiten. Das verhindert zwar unseren Sieg beim Wettbewerb um den ersten abgefüllten Wein des Jahres, gibt dafür aber Raum für Reifepotenzial, Ausdruck und differenzierte Aromenspektren“, erklärt Wolfgang Becker seine Vorgehensweise im

Keller. Beckers Hausweine zeigen eine konsequent klare Handschrift, die sich bis auf die Kennzeichnung herunterbricht. Bewusst verzichtet er bei seinen trockenen und feinherben Kreszenzen auf die Prädikatsangaben. Diese reserviert der Sternecuisinier ausschließlich für die Edelsüßen ab Auslese. Daher gilt: alle nicht besonders gekennzeichneten Weine sind trocken. Rund 20000 Flaschen werden pro Jahr abgefüllt, die im eigenen Hause, bei Kunden oder auf Veranstaltungen ihre Abnehmer finden. Beckers stylishe Weinbar lädt jeweils von Donnerstag bis Samstag zu einem Glas nach Feierabend oder zum Ausklang nach einem Theaterbesuch oder Konzert ein. Dazu gibt es raffinierte Kleinigkeiten und

tagesaktuelle Gerichte – in lauen Sommernächten natürlich auch auf der schicken Terrasse. Die Weinbar ist übrigens der Ort im Hause für Events, Lesungen, Vorträge, Themenabende über Wein und Genuss – oder einfach mal „Party“. r

Becker’s Hotel, Restaurant & Weingut Inhaber: Wolfgang Becker Olewiger Straße 206, D-54295 Trier Tel.: 06 51 / 9 38 08-0, Fax: 06 51 / 9 38 08-88 info@beckers-trier.de, www.beckers-trier.de Öffnungszeiten Küche: Mi. bis Sa. ab 19.00 Uhr, Weinbar: Do. bis Sa. ab 16.00 Uhr Ruhetage: Sonntag, Montag und Dienstag Übernachtungspreise: je nach Kategorie und Saison 70 – 125 Euro p. P. inkl. Frühstück Kreditkarten: Amex, Mastercard, Visa, EC

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F. Thein Weingut Jeger

Edle Tropfen im Hotel Restaurant „Zur Moselterrasse“

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Seit vier Generationen setzt die Familie Jeger /Thein all ihre Erfahrung, Kreativität und Begeisterung ein, um eindrucksvolle Weine hervorzubringen, die in Erinnerung bleiben.

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as pittoreske Dörfchen Palzem ist die südlichste Moselweinbaugemeinde in Rheinland-Pfalz. Frankreich und das Großherzogtum Luxemburg liegen in unmittelbarer Nachbarschaft. Bereits seit dem 19. Jahrhundert ist hier das Weingut Jeger in allen Toplagen vertreten. Heute wird es von Felix Thein geführt. Der engagierte Winzer legt großen Wert darauf, die Artenvielfalt im Weinberg zu fördern. „Wir schützen die Nützlinge wie Marienkäfer oder Raubmilben, die uns helfen, den Weinberg gesund zu halten, aber auch die Pflanzen, die die nötige Bodenstruktur erhalten. Und wir setzten auf die Harmonie zwischen Reben, Weinberg, Klima und Boden. Die Hälfte unserer Weinberge ist mit der regional typischen Sorte Elbling bepflanzt. Grauburgunder, Sauvignon Blanc oder Cabernet Sauvignon gedeihen ebenfalls bestens“,


Im Hotel Restaurant „Zur Moselterrasse“ überzeugen Gastgeber Isabel Blanco Rodriguez und Alex Despiegelaere mit einer tollen Terrasse, guter Küche und ausgesuchten Weinen vom Weingut Jeger, Felix Thein.

erklärt Felix Thein. Neu im Portfolio: ein Weißburgunder Barrique 2016, ausschließlich in Holz ausgebaut. Genießen kann man diesen edlen Tropfen auch im Hotel Restaurant „Zur Moselterrasse“. Gastgeber sind hier seit Mai 2017 Restaurantfachfrau Isabel Blanco Rodriguez und ihr belgischer Ehemann Alex Despiegelaere. Schon die Lage des Domizils ist ein Traum. Der Blick fällt auf Wiesen und Wälder. Zu Füßen der sanften Hügellandschaft schlängelt sich gemächlich die Mosel vorbei. Wer auf dieser Terrasse Platz genommen hat, der sitzt wahrlich in der ersten Reihe. Ein wunderbarer Ort zum Verweilen und Genießen. „Besonders wenn die Sonne untergeht, dann ist es richtig romantisch“, erzählt die fröhliche Kölnerin mit spanischen Wurzeln. Fast

alle Zimmer haben die sympathischen Gastgeber inzwischen renoviert. Es sind angenehme Entspannungsoasen, wenn man nach langen Wanderungen, nach Fahrrad- oder Motorradtouren, nach einer Partie Tennis oder einer Shopping- und Kulturtour, zum Beispiel im nahen Trier, ins Hotel zurückkehrt. Auch das Restaurant erhielt ein neues Outfit. Historische Schränke gehen mit weiß eingedeckten Tischen und modernen Accessoires eine gelungene Symbiose ein. Am Herd steht die hübsche Gastgeberin und zweifache Mutter persönlich. „Isabel kocht ausgezeichnet. Sie bietet eine frische, heimische Küche mit mediterranen Akzenten an“, lobt der Hotelier. Auf der Speisekarte findet man unter anderem frischen Lachs auf Winzer Estragonsoße,

Rinderragout, in Rotwein gegart, aber auch ein Rumpsteak, Flammkuchen oder Burger. r Hotel & Restaurant Zur Moselterrasse Inhaber: Alex Despiegelaere und Isabel Blanco Rodriguez Bahnhofstraße 3, D-54439 Palzem Telefon: 0 65 83 / 6 10 Telefax: 0 65 83 / 9 93 94 18 E-Mail: info@hotel-zur-moselterrasse.de Internet: www.hotel-zur-moselterrasse.de F. Thein Weingut Jeger Inhaber: Felix Thein Römerstr. 27, D-54439 Palzem Telefon: 0 65 83 / 2 37 Telefax: 0 65 83 / 9 95 03 00 E-Mail: info@weingut-jeger.de Internet: www.weingut-jeger.de Weinverkauf: nach Vereinbarung

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Das Weingut Apel erzeugt BurgunderWeine auf internationalem Niveau. Ein Fest für jeden Kenner.

Rechte Seite: Drei Brüder ganz im Zeichen von Wein und Genuss: Philip, Johannes und Matthias Apel (v.l.n.r.).

Weingut Hubertus M. Apel

Das BurgunderWeingut an der Mosel

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m Dreiländereck Deutschland, Frankreich, Luxemburg liegt die Weinbaugemeinde Nittel. Der staatlich anerkannte Erholungsort an der Mosel ist seit Jahrhunderten die Heimat der Familie Apel, die dort schon früh Weinbau betrieb. Doch erst in den 1930er-Jahren widmete sich der Urgroßvater des heute in dritter und vierter Generation geführten Familienbetriebes vollständig dem Weinbau. Heute sind es Harald Apel und seine Söhne Philip, Johannes und Matthias, die sich um das 30 Hektar große Weingut, die Pflege der Reben, den Ausbau der Weine im Keller sowie die Vermarktung kümmern. Das Weingut Apel zählt zu den derzeit modernsten Betrieben an der Mosel. Geografisch gesehen gehört es zur Mosel, betrachtet man allerdings die Rebsorten, die angebaut werden, die Böden, das Mikroklima sowie das Terroir, zeigt sich sehr deutlich die Nähe zu den Kollegen im französischen Burgund. Das hat die

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Familie Apel schon früh erkannt und als erstes Weingut in der Region die gesamte Vielfalt der Burgunder-Rebsorten angebaut, Namen wie Auxerrois, Pinot Blanc, Pinot Gris, Pinot Noir und Chardonnay lassen ein jedes Weinherz höherschlagen. Die vorherrschenden mineralischen Muschelkalkböden und die günstigen klimatischen Bedingungen verleihen diesen Weinen ihren unverwechselbaren Charakter. „Mit einer Hangneigung von bis zu 35 Prozent und einer Süd-Südwest-Ausrichtung bieten wir unseren Reben die allerbesten Voraussetzungen für eine optimale Entwicklung. Durch Einsaaten verschiedener Kräuter und Gräser steigern wir die Vitalität unserer Weinberge. Dadurch stärken wir die natürliche Pflanzenkraft der Reben und können den chemischen Pflanzenschutz auf ein Minimum reduzieren“, beschreibt Harald Apel die natürliche Ausrichtung seiner Weingärten. Mit großer Leidenschaft und sehr viel Liebe zum Detail wird die Kellerarbeit bei den Apels vorgenommen. Gut sichtbar zum Beispiel beim Transport der Trauben, durch schonende, lange Pressung bei niedrigem Druck, der Vorklärung durch natürliches Absitzen und der langsamen Gärung mit eigenen Hefen. „Wir begleiten

unsere Weine mit großer Sorgfalt und arbeiten stets nach dem Grundprinzip des kontrollierten Nichtstuns. So gewinnen wir sicher keinen Schnelligkeitswettbewerb, jedoch bieten wir unseren Kunden Jahr für Jahr höchste Qualitäten“, merkt der Senior an. Zum Portfolio des Weinguts Apel gehören außerdem eine gemütliche Weinstube mit großer Terrasse sowie 15 behagliche Gästezimmer und fünf Appartements für einen traumhaften Winzer-Urlaub. Und noch ein Tipp: Freitag, den 15. März 2019, ist Saisoneröffnung der Weinstube. Zu erwarten ist ein hervorragender Jahrgang 2017/18 und dazu begleitend moseltypische Köstlichkeiten aus der Winzerküche. r Weingut Apel Inhaber: Familie Apel Weinstr. 26, D-54453 Nittel Tel.: 0 65 84 / 3 14, Fax: 0 65 84 / 12 63 E-Mail: info@apel-weingut.de Internet: www.apel-weingut.de Öffnungszeiten Restaurant: durchgehend 12.00 – 21.30 Uhr (nur März bis Dezember), Ruhetag: keiner Übernachtungspreise: EZ ab 60 Euro, DZ ab 85 Euro, jeweils inkl. Frühstück, Appartements 78 – 90 Euro Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte


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Schanz – Restaurant. Hotel. Weinhaus.

Zwei Michelin-Sterne und edle Mosel-Weine

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ie Mosel zählt zu den schönsten Flüssen und Thomas Schanz zu den besten Köchen Deutschlands. Gemeinsam gehen sie im idyllischen Weindorf Piesport eine unschlagbar gelungene Symbiose ein. Der sympathische Rheinland-Pfälzer hat es geschafft, wovon viele träumen: Michelin krönt seine Kochkunst mit zwei begehrten Sternen! Ein super Erfolg für den Winzersohn. „Ich wollte mein Handwerk bei einem der Top-Cuisiniers erlernen und entschied mich für die Traube Tonbach im Schwarzwald“, erzählt der 38-Jährige. Lehr- und Wanderjahre führten ihn auch zu Klaus Erfort und Helmut Thieltges, bevor es nach Hause zurückging. 2011 eröffnete Thomas Schanz sein eigenes Restaurant und machte damit seinen Heimatort zu einem Mekka für Gourmets. Selbstverständlich gelangen nur Produkte von allerhöchster Qualität in die Kochtöpfe. Perfekt zubereitet und raffiniert angerichtet, krönen sie anschließend die Teller. St. Jakobsmuschel aus Dieppe mit Bitterorange und Hefearomen, pochierter bretonischer Seehecht mit marinierten Kräutern, Hühnerhaut und Aufguss von Meeresaromen und gegrillter AtlantikCarabinero mit Paprika, Bohne und TahitiVanille sind Auszüge aus einem formidablen, mehrgängigen Menü.

Das ehemalige Hotel garni seiner Eltern gestaltete Sternekoch Thomas Schanz im Zuge des Neubaus gleich mit um. Heute verströmen das Restaurant und die Zimmer pure Eleganz.

Für die passende Weinbegleitung ist ebenfalls gesorgt und zwar aus erster Hand! Schließlich führt Vater Erich Schanz eines der bekanntesten Weinhäuser der Region. Darüber hinaus offeriert die Karte im Restaurant an die 350 Positionen aus ganz Europa. Wer all diese lukullischen Sinnesfreuden voll und ganz genießen möchte, der übernachtet im dazugehörigen, kleinen, aber feinen Boutique-Hotel. Die charmante Gastgeberin Gabi Schanz führt das Domizil mit der gleichen Leidenschaft wie Sohn und Mann Küche und Weinhaus. Soeben wurden die modernen, geschmackvoll gestylten Zimmer inklusive der Bäder nochmals sehr hochwertig renoviert. Die schönen Wohlfühloasen laden zu einem

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längeren Aufenthalt an der Mosel ein – und der lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Darüber hinaus offeriert die herzliche Gastgeberfamilie diverse Arrangements. Das „Gourmet-Arrangement“ zum Beispiel. Es beinhaltet zwei Übernachtungen inklusive Frühstück. Am Anreisetag genießt man abends ein Drei-Gang-Menü, anschließend kredenzt Erich Schanz ausgesuchte Weine. Am zweiten Abend überrascht Thomas Schanz die Gäste nach einem erlebnisreichen Tag mit einem exklusiven SiebenGang-Menü. Preis pro Person im Doppelzimmer mit Balkon: 416 Euro. r Schanz – Restaurant. Hotel. Weinhaus. Gastgeber: Familie Schanz Bahnhofstraße 8a, D-54498 Piesport Tel.: 0 65 07 / 92 52 - 0, Fax: 0 65 07 / 92 52 - 52 E-Mail: info@schanz-restaurant.de Internet: www.schanz-restaurant.de Öffnungszeiten Küche: Mi., Do. und Sa. 18.30 – 21.00 Uhr, Fr. u. So. 12.00 – 14.00 Uhr und 18.30 – 21.00 Uhr, Ruhetage: Mo. und Di., 12 Zimmer Übernachtungspreise: 105 – 165 Euro, Gourmet-Arrangements, Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte

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Stilvoll und urgemütlich präsentieren sich die Räume der Vinothek, die mit über 400 nationalen und internationalen Schätzen lockt. Weingut Immerheiser

Wenn der Vater mit dem Sohne …

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Gebündelte Kraft, gebündeltes Wissen: Georg-Ludwig Immerheiser und Sohn Dennis teilen die Leidenschaft des Weinmachens.

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and in Hand arbeitet, kann etwas Einzigartiges entstehen. So geschehen bei der Winzerfamilie Immerheiser in Rheinhessen. Ihr Name hat sich weit über die Landesgrenzen hinaus zu einer Marke etabliert, die für Genuss und Lifestyle steht. Dafür garantieren Georg-Ludwig und Barbara Immerheiser mit ihren Söhnen Daniel (Koch) und Dennis (Winzermeister). Erstklassige Weine lassen sich in den Restaurants „Vinum“ (feine Küche) und „Landgasthof Engel“ (rustikale Küche) ebenso erleben wie in der urigen Vinothek. Diese befindet sich im alten Kelterhaus mit dem darunter liegenden Fasskeller und in den ehemaligen Stallungen des ältesten Schwaben-


feinfruchtigen Qualitätswein bis hin zu edelsüßen Raritäten“, sagt Georg-Ludwig Immerheiser. Das ganze Jahr gibt es Weine aus den eigenen Weinbergen. Bevorzugt wird die Burgunderfamilie, vom Weißburgunder über den Grauburgunder bis hin zum Spätburgunder, aber auch Riesling gehört zu den besonderen Spezialitäten ebenso wie der handgerüttelte Sekt. Rotweine werden in Barriques zu vollendeter Reife geführt. „Beim Rotwein favorisieren wir die kostenintensive offene Maischegärung und den dreijährigen Ausbau im kleinen Holzfass“, sagt Dennis Immerheiser, der für Anbau und Pflege der Trauben auf den 13 Hektar Rebflächen verantwortlich zeichnet. Doch nicht nur die edlen Tropfen aus dem Keller lohnen einen Besuch. Auch die Küche zeigt sich als Aufführungsort erstklassiger Darbietungen. Und wer sich gerne etwas länger mit Küche und Keller des Hauses bekannt machen möchte, quartiert sich einfach in einem der charmant-ländlichen Gästezimmer mit Drei-Sterne-Komfort ein. Ein Besuch bei den Immerheisers bleibt eben spannend! r

heimer Gehöftes – gleich neben dem stimmungsvollen Landgasthof Engel. Neben den eigenen Produkten können dort über 400 Spitzenqualitäten aus aller Welt verkostet und erworben werden. „Unser Ziel ist es, den hervorragenden rheinhessischen Erzeugnissen einen gebührenden Platz im Konzert der internationalen Weinwelt zu geben“, kommentiert der Senior-Winzer. Gemeinsam mit seinem Sohn Dennis trägt er die Verantwortung für den An- und Ausbau der vielfach preisgekrönten Weine des Guts. Vater und Sohn arbeiten dabei Hand in Hand. Mit Können und Leidenschaft haben sie das Weingut zu einer festen Größe in Rheinhessen etabliert. „Die Qualität unserer Weine beginnt im Weinberg. Geringer Anschnitt, Ausdünnen und selektive Handlese bringen bei geringen Erträgen hochwertiges Lesegut. Unser Grundsatz ist es, ‚Spitzenqualität‘ zu erzeugen, vom

Weingut Immerheiser Inhaber: Familie Immerheiser Schulstraße 6 – 10 D-55270 Schwabenheim Telefon: 0 61 30 / 94 18 00 Telefax: 0 61 30 / 9 41 80 80 E-Mail: info@immerheiser-wein.de Internet: www.immerheiser-wein.de Vinothek Markt 8 D-55270 Schwabenheim Telefon: 0 61 30 / 94 18 00 Telefax: 0 61 30 / 9 41 80 80 Öffnungszeiten: täglich 14.00 – 23.00 Uhr Restaurant Vinum Schulstraße 6 – 10 D-55270 Schwabenheim Telefon: 0 61 30 / 94 18 00 Öffnungszeiten: Mi. bis So. 18.00 – 23.00 Uhr, sonn- und feiertags zusätzl. 12.00 – 14.00 Uhr Landgasthof Engel Markt 8 D-55270 Schwabenheim Telefon: 0 61 30 / 92 93 94 Telefax: 0 61 30 / 9 41 80 80 Öffnungszeiten: täglich 12.00 – 14.00 Uhr und 17.00 – 23.00 Uhr Kreditkarten: Mastercard, EC-Karte, Visa

Die hervorragenden hauseigenen Weine haben sich einen gebührenden Platz im Konzert der internationalen Weinwelt gesichert.

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Weingut Gehring

Bestens aufgestellt

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ie Weine von Theo und Diana Gehring gehören in die Top-Liga der Niersteiner Weine und sind denen von manch renommiertem Weingut nicht nur ebenbürtig, sondern überragen sie. Zeitgemäße Marken-Weine wie „Rosenliebe“, „Gecco“ oder „Vollmond“ sind originell, erfrischend und vital. Dazu kommen gelungene Lagenrieslinge, etwa aus dem Hipping oder das Pettenthal aus dem

Holzfass. Doch damit nicht genug. Theo Gehrings Liebe zum Wein mündet auch in der Kultivierung alter Weißweinrebsorten wie „Gelber Orleans“ und „Kleiner Heunisch“. Zu den bekanntesten Weinlagen vor Ort gehört sicherlich der Rote Hang, der sich zwischen Nierstein und Nackenheim erstreckt. „Roter Tonschiefer und das Mikroklima am Rhein verleihen den Weinen dort einen einzigartigen Charakter“, sagt Winzer Theo Gehring. „In diesen berühmten Lagen haben wir hervorragende Parzellen im Oelberg, Hipping und Pettenthal, woraus wir Premium-Lagenweine für langlebige Weine kreieren.“

Damit Kunden die exzellenten Tropfen auf den ersten Blick im Dschungel der Etiketten erkennen können, haben Gehrings ein neues, sehr prägnantes Logo kreiert. Unter dem Motto „Zurück in die Zukunft“ erhielten der altgermanische Speer und der „Gehr-Ring“ einen Relaunch. Das neue Logo wurde zur Wortmarke Gehring positioniert. Diese steht für die Orts- und Gutsweine, im Sinnbild für junge, frische klare Strahlkraft ebenso wie für die opulenten Lagenweine aus den Spitzenlagen des Gutes. Das Weingut Gehring ist traditionell geprägt und hat sich bewusst gegen den Anbau internationaler, im Rampenlicht stehender Rebsorten entschieden. „Aufgrund diverser Faktoren, wie beispielsweise große Weinlagen am Rhein, Weinausbau in vom Großvater gebauten Holzfässern und jetzt der Anbau autochthoner Rebsorten, bieten sich neue Möglichkeiten in der Vermarktung der Weine an“, erklärt Diana Gehring. Bestens aufgestellt ist das beinahe toskanisch anmutende Weingut vor den Toren Niersteins auch im Bereich „Weintourismus und Service“. Das ein oder andere Glas mit edlem Inhalt zu probieren, bietet sich in der angeschlossenen Weinwirtschaft an. Doch nicht nur kulinarische Möglichkeiten zur Einkehr gibt es. Weingut-Events, zwei Ferienwohnungen, ein großer Stellplatz für Wohnmobile direkt im Weinberg sowie das Partyzelt im Außenbereich für private Anlässe lohnen einen Besuch das ganze Jahr über. r Weingut Gehring Inhaber: Theo und Diana Gehring Außerhalb 17, D-55283 Nierstein Telefon: 0 61 33 / 54 70 Telefax: 0 61 33 / 92 74 89 E-Mail: info@weingut-gehring.com Internet: www.weingut-gehring.com Öffnungszeiten Vinothek: im Sommer Mo. bis Do. 18.00 – 19.00 Uhr, Fr. 17.00 – 19.00 Uhr, Sa. 10.00 – 16.00 Uhr nach Vereinbarung; Gehringsweinwirtschaft im Sommer Di. bis Sa. 17.00 – 21.00 Uhr, im Winter Do. bis Sa. und einmal monatlich Brunch ab 10.00 Uhr Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte

Damit Kunden die exzellenten Tropfen auf den ersten Blick im Dschungel der Etiketten erkennen können, haben Gehrings ein neues, sehr prägnantes Logo kreiert.

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Der Boden prägt den Charakter des Weins – Winzer Theo Gehring mit seiner „Auslese“.

Das Weingut ist traditionell geprägt und baut den Wein in vom Großvater gebauten Holzfässern aus.

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VinoFORUM

Zwei Traditionsweingüter unter einem Dach

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ie Vielfalt des „Wein-Erlebens“ zeigt sich in vielen Facetten. Der Genuss edler Tropfen ist en vogue und wer in bacchantische Gefilde aufbricht, der möchte Wein und seine Herkunft auch atmosphärisch mit allen Sinnen erleben. Viele Winzer haben sich mit zeitgemäßer Weinarchitektur darauf eingestellt. Als Musterbeispiel für eine moderne Form der Weinpräsentation zeigt sich das VinoFORUM im rheinland-pfälzischen Weinörtchen Ernst an der Terrassenmosel.

Rieslinge, Elbling-Sekt und Spätburgunder von Karl Andries belegen den qualitätsvollen Weinausbau in der Region.

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Liebhaber unkomplizierten Weingenusses kommen im VinoFORUM voll auf ihre Kosten.


Edle Tropfen sind die große Leidenschaft von Rolf Gansen und Karl Andries. Gemeinsam haben die Winzer ihr VinoFORUM zu einer der ersten Adressen des unkomplizierten Wein-Genusses gemacht. „Da steckt viel Herzblut und Liebe drin“, sagt Rolf Gansen, schaut von der großzügigen Außenterrasse zufrieden auf den Valwiger Herrenberg, eine Lage, die für etliche Spitzenrieslinge international bekannt ist. Auch das Interieur ist sehenswert. Als eintieren sich 51 ladender Blickfang präsen­ Barriquefässer, die von der Decke hängen und das moderne, gemüt­liche Ambiente untermalen. Das VinoFORUM ist ein wunderbarer Ort, um gesellige Stunden bei edlen Tropfen zu verbringen, um sich zu informieren, zu probieren, zu genießen. „Bei uns kann sich jeder erst einmal auf

der Terrasse bei einem Gläschen an die Qualität der Weine herantasten, um sich dann im Inneren ungezwungen und ungestört umzuschauen und an einem der vier großen Weinwürfel das Sortiment zu studieren“, erklärt Rolf Gansen die Philosophie des Hauses. Passend werden kleine Speisen als „Winzervesper“ oder „Winzerschmaus“ gereicht. „Von der Reberziehung und Pflege bis zum Ausbau liegt alles in unseren Händen. Wir bieten eine große Anzahl an Rot- oder Weißweinen, Sekt und Secco. Unsere langjährige Erfahrung bringt authentische Weine hervor. Dafür stehen unsere Traditionsweingüter sowie zahlreiche Auszeichnungen“, sagt Rolf Gansen. Das VinoFORUM ist natürlich eine groß­ artige Location für Feiern und Events. Bis

zu 90 Gäste finden in den schönen Räumlichkeiten Platz. Darüber hinaus bieten die innovativen Winzerfreunde eigene Veranstaltungen an (Jazz-Abende, Kabarett etc.), bringen so Weingenuss, Kultur und Natur wunderbar in Einklang. Am 17. und 31. März 2019 begrüßen sie den Lenz und laden von 9 bis 14 Uhr zum „FrühlingsBrunch“ ein – selbstverständlich mit hauseigenem Sekt. r

VinoFORUM Inhaber: Rolf Gansen und Karl Andries Moselstraße 12–13, D-56814 Ernst / Mosel Telefon: 0 26 71 / 9 17 17 77 E-Mail: info@vinoforum-ernst.de Internet: www.vinoforum-ernst.de Öffnungszeiten: täglich 10.00 – 18.00 Uhr, November bis März täglich 13.00 – 17.00 Uhr

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Das Weinangebot stammt aus nachhaltigem, naturnahem und umweltschonendem Anbau.

Weingut Karl Petgen

FAIR’N GREEN zertifiziert, Tradition und Landschaft verpflichtet

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ie Vinophilen unter uns wissen es natürlich längst, die besten saarländischen Weine gedeihen nicht an der Saar, sondern an der Mosel im Dreiländereck Deutschland, Luxemburg und Frankreich. Besuch im pittoresken Moseldörfchen Nennig. Hier bewirtschaften Peter Petgen und seine Frau Sabine in der neunten Generation das älteste Weingut des Saarlandes. „Das Weingut Karl Petgen wurde anno 1720 erstmals urkundlich erwähnt. Das belegen 300 Jahre alte Dokumente. Mein Vater Karl war übrigens der erste Winzer im Saarland, der die Rebsorten Auxerrois, Gewürztraminer und Chardonnay anbaute“, erzählt der Weinbautechniker. Heute werden an sonnigen Lagen 16 Hektar bewirtschaftet – konsequent nachhaltig. Peter Petgen hat sich über die Grenzen des kleinen Saarlands hinaus

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einen Namen gemacht. Seine Weine, allen voran der Grauburgunder (dieser macht 60 Prozent der Anbaufläche im Betrieb aus), gehören zweifellos zu den besten der Region. Die Weinberge sind zu 90 Prozent mit weißen Trauben (u. a. Grau- und Weißburgunder, Riesling, Elbling) bestockt. Das Rotweinsortiment stellen Spätburgunder und St. Laurent. Die Philosophie des sympathischen Winzers ist so simpel wie genial: „Wein muss schmecken und wir wollen unsere wertvolle Kulturlandschaft erhalten. Deshalb haben wir auf nachhaltigen, naturnahen und umweltschonenden Weinbau umgestellt. Wir setzen weder Herbizide noch Kunstdünger ein. Durch die Einsaaten von artenreichen, blühenden Begrünungspflanzen optimieren wir die Gesundheit unserer Rebstöcke, der Landschaftscharakter bleibt erhalten und wir ernten höchst aromatische Trauben, aus denen Weine mit Spitzenqualitäten entstehen. Auch im Keller setzen wir unsere Überzeugung fort, vergären langsamer, geben unseren Weinen Zeit. Im April 2015 wurden wir nach Überprüfung in den Verband FAIR’N GREEN aufgenommen. Somit haben wir alle Anforderungen hinsichtlich Betriebs-

führung, Umweltschutz und gesellschaftlichem Engagement erfüllt“, sagt Peter Petgen stolz, entkorkt in der neuen, schicken Vinothek einen 2015er Grauer Burgunder „Alte Reben“ Auslese Nenniger Schloßberg. „Bei uns gibt es keine Schraubverschlüsse, wir verwenden ausschließlich Korken.“ Natürlich sind bei Peter Petgen und seiner charmanten Frau Kellerbesichtigungen und Weinverkostungen möglich: „Aber am meisten freuen wir uns immer auf unser alljährliches Traubenlesefest im September. Dann gibt es eine Weinbergwanderung, Live-Musik und kulinarische Köstlichkeiten aus der Küche.“ (Termin siehe Website) r Weingut Karl Petgen Inhaber: Familie Petgen Martinusstraße 12, D-66706 Nennig Telefon: 0 68 66 / 2 39 Telefax: 0 68 66 / 13 23 info@karl-petgen.de, www.karl-petgen.de Shop: www.karl-petgen.de/Shop Weinverkauf: Montag bis Freitag 8.00 – 12.30 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr, Samstag 9.00 – 12.30 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr, Öffnungszeiten nach telefonischer Anmeldung


In neunter Generation wird das älteste Weingut des Saarlandes heute von Peter Petgen gefßhrt. Weinverkostungen finden in der modernen Vinothek statt.

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Ein eingespieltes Team: Martin, Sabine und Sabrina WaĂ&#x;mer.

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Weingut Martin WaSSmer

Sorgfalt um Boden, Rebstock und Traube

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ein Weingut liegt eingebettet zwischen Schwarzwald und Rhein im sonnenverwöhnten fruchtbaren Markgräflerland südlich von Freiburg. Die teils uralten Rebstöcke gedeihen prächtig in zum Teil extremen, hervorragenden Lagen wie Schlatter Maltesergarten, Auggener Letten oder Castellberg bei Ballrechten-Dottingen. Hier produziert der Winzer Martin Waßmer Spitzenweine im Barrique oder im Holzfass. 1997 machte sich der gelernte Koch und Landwirtschaftsmeister mit seinem Weingut selbstständig. Heute kann man ihn ohne Übertreibung als einen Shooting-Star in der deutschen Weinszene bezeichnen. Denn was der Winzer an edlen Tropfen hervorbringt, das wird sowohl von der Fachpresse als auch von Expertenjurys mit immer neuen Auszeichnungen gewürdigt. Es sind die Spätburgunder Rotweine vom Dottinger Castellberg und dem Schlatter Maltesergarten, mit denen der sympathische Winzer in schöner Regelmäßigkeit vordere Plätze belegt. Im Eichelmann Weinführer wurde er im Jahre 2017 zum Weingut des Jahres mit der besten Rotweinkollektion ausgezeichnet. Aktuell wurden die Weine 2015 Schlatter Spätburgunder >SW< Qualitätswein, trocken und der 2015 Dottinger Castellberg Syrah Qualitätswein, trocken bei einer weltweiten Weinverkostung der Decanter World Wine Awards in London mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Die „hervorragende Rotwein-Kollektion über Jahre hinweg“ hat ihm sogar den Sonderpreis „Roter Riese“ eingebracht. Nicht weniger begeistert zeigen sich die Weinexperten von „Gault&Millau Vinum WineGuide, Falstaff“, Eichelmann, Feinschmecker sowie vom englischen Weinmagazin Decanter – sie allesamt attestieren den edlen Gewächsen eine überdurchschnittlich hohe Qualität. Die britische „Weinpäpstin“ Jancis Robinson geriet beim Verkosten des 2003er „Schlatter

Edle Tropfen vom Weingut Martin Waßmer. SW“ geradezu ins Schwärmen und bedachte ihn mit sensationellen 18 Punkten! Nach dem Grund seines Erfolges gefragt, erklärt der 57-Jährige seine ganz persönliche Philosophie: „Das eigentliche Geheimnis eines besonderen Weines ist mehr als sorgfältiges und perfektes Arbeiten in Weinberg und Keller. Es ist Demut und Liebe, Leidenschaft und Hingabe, es ist wachsame Aufmerksamkeit und ständige Sorgfalt um Boden, Rebstock und Traube.“

Eine Überzeugung, die auch Sabrina Waßmer verinnerlicht hat, denn inzwischen unterstützt sie ihren Vater mit Leidenschaft. r Weingut Martin Waßmer Am Sportplatz 3 D-79189 Bad Krozingen-Schlatt Telefon: 0 76 33 / 1 52 92 E-Mail: info@weingut-wassmer.com Internet: www.weingut-wassmer.de Öffnungszeiten der Vinothek Montag bis Samstag 9.00 – 18.00 Uhr

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Ausnahmewinzer Bernhard Ott (rechts) mit seiner Tochter Rosalie und Hans Bauer, Vineyard Manager, nach der Lese. Alles ist hier Handarbeit und gründet auf natürlicher, biologischer Balance.

Weingut Bernhard Ott

Ausbruch aus dem technischen Weinmachen

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ntdeckt wurde er von der großen Paula Bosch, war bereits als junger Winzer im Alter von 22 Jahren auf der großen Weinkarte des Münchner Kultrestaurants „Tantris“ vertreten. Ein Vierteljahrhundert später gehört Bernhard Ott zur Top Ten der österreichischen Winzerelite. Seine Grünen Veltliner sind weltweit in der Spitzengastronomie vertreten, wer-

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den von Kennern und Liebhabern aus aller Welt begehrt und geliebt. Schon im jungen Alter von 21 Jahren, als Bernhard Ott das Familienweingut 1993 vom Vater übernahm, stand für den Ausnahmewinzer fest, dass gutes Essen und der Grüne Veltliner, Österreichs autochthone Rebsorte, zusammengehören. „Das war eine weitreichende Entscheidung – und sie war richtig. Heute verkaufe ich meine Weine zu 95 Prozent in der gehobenen Gastronomie weltweit“, kommentiert der 47-Jährige. Von Anfang an setzte der Weinmacher auf diese großartige, extrem vielseitige Rebsorte, die schon bald zu seinem Markenzeichen wurde. Als Querdenker löste

sich Bernhard Ott rasch von den gängigen Methoden seiner Winzerkollegen, konzentrierte sich in erster Linie auf das Terroir, den gehaltvollen Lössboden, die Natur und Erfahrungswerte aus früheren Generationen. Mit der 2006 erfolgten Umstellung auf biodynamischen Anbau begann ein neues Kapitel. Als Gründungsmitglied von „Respekt Biodyn“, einem Zusammenschluss von 22 WinzerInnen, stehen die Biodiversität der Weingärten, die Erhaltung von Artenvielfalt bei Pflanzen und Tieren, Pflanzenpflege und Kompostwirtschaft, biodynamische Präparate und Handarbeit im Fokus. Alles Voraussetzungen für die


„Mit unseren neuen Holzfässern, die zwischen 4 000 und 7500 Litern Fassungsvermögen haben, beginnt nochmals eine neue Ära. In den großen Fässern gibt es weniger Oxydation, was sich auf die Qualität des Weines auswirkt“, erklärt er. In ein bis zwei Jahren kann Ott die ersten Weine daraus abfüllen. Dann zeigt sich, ob seine begnadete Winzerkunst einmal mehr Früchte trägt. r

Weinvielfalt in den angeschlossenen Betrieben. Otts eigenes Weingut umfasst stolze 45 Hektar, wovon rund 90 Prozent mit Grünem Veltliner bepflanzt sind, der Rest verteilt sich auf Riesling und etwas Sauvignon Blanc. Sein berühmter „Fass 4®“, eine Cuvée aus den Erträgen kleiner Parzellen, ist wohl der bekannteste Grüne Veltliner aus seinem Keller. Und seine Lagenweine – Spiegel, Stein und Rosenberg – erzählen ebenso nachhaltig wie tiefgründig von der Kunst des Weinmachens. Wurde bisher ein Großteil seiner Ernten in Stahltanks vinifiziert, so geht Bernhard Ott seit letztem Jahr noch einmal „einen Schritt zurück“, wie er sagt.

Weingut Bernhard Ott Inhaber: Bernhard Ott Neufang 36 A-3483 Feuersbrunn / Wagram Telefon: 00 43 / (0) 27 38/ 22 57 E-Mail: bernhard@ott.at Internet: www.ott.at

Bernhard Otts Grüne Veltliner zählen zu den besten der Branche. Sie werden biodynamisch angebaut und haben Liebhaber in aller Welt.

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Der geschßtzte Innenhof lädt zu genussund stimmungsvollen Weinproben und Schlemmerstunden ein.

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Weingut Restaurant Hotel Nigl

„Unser Wein lebt von der Finesse“

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s sind schlichtweg sensationelle Weine, die Martin Nigl mit dem Jahrgang 2017 gelungen sind. Begeisternde Gewächse, unglaublich individuell und tiefgründig!“, lobt der Vinaria Weinguide 2018/2019. Und auch der Falstaff verteilt grandiose Bewertungen in seinem Weinführer. So zeichnet er unter anderem die Rieslinge Kremstal DAC Riesling Ried Rehberger Goldberg 2017 sowie Kremstal DAC Ried Senftenberg Hochäcker Privat 2017 jeweils mit 95 Punkten aus. Der Grüne Veltliner Kremstal DAC Ried Senftenberger Pellingen war den Testern 94 Punkte wert. „Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnungen. Sie sind die schönste Bestätigung für die Leidenschaft, die wir in unseren Beruf investieren und nicht zuletzt unsere sorgfältige Arbeit im Weingarten“, sagt Martin Nigl sen., der seinen Weinbaubetrieb, zu dem auch ein Restaurant sowie ein kleines, feines Hotel gehören, unterhalb der markanten Burgruine Senftenberg im Kremstal angesiedelt hat. An den Hängen entlang des Kremsflusses im Herzen des Kremstales und an den besten Plätzen für Weinbau im Gebiet in und um die Weinstadt Krems liegen die Lagen für seine Weine: Zwetl, Pellingen, Goldberg, Senftenberger Piri und Kirchberg. Die in Terrassenform angelegten Weingärten zwischen Senftenberg und Krems bilden die Basis für die herausragende Qualität. „Unsere Rebflächen sind überwiegend mit Grünem Veltliner und Riesling bestockt. Daneben ergänzen Sauvignon Blanc und Muskateller unsere weißen Rebsorten, die insgesamt etwa 90 Prozent der gesamten bewirtschafteten Rebfläche ausmachen. Die 10 Prozent Rotweinsorten sind Blauer Zweigelt, Pinot Noir und Merlot. Unsere Weinberge werden nach dem österreichischen Umweltprogramm nachhaltig bewirtschaftet“, sagt der Winzer, der seit einigen Jahren von seinem jüngsten Sohn, Martin jun., tatkräftig unterstützt wird. Im Keller folgt dann die „Pflicht“, nämlich mit dem vorhandenen Material handwerklich perfekt umzugehen. Das erfordert ein Höchstmaß an Sauberkeit, Sorgfalt und Behutsamkeit. Die frischen duftigen Weiß-

Jedem seine Passion: Martin Nigl jun. (links) lebt sein Talent im Weinberg aus, sein Bruder Bertram fühlt sich in der Küche wohl. weine werden daher im Stahltank ausgebaut, die Lagenweine werden im großen Holzfass für ein Jahr auf der Hefe gelagert und anschließend schonend abgefüllt. Zum Weingut gehört auch ein beliebtes Restaurant, in dem Martin Nigls zweiter Sohn Bertram das Küchenzepter schwingt. Er begeistert mit einer verfeinerten, bodenständigen österreichischen Frischeküche, die sich am Angebot der Jahreszeiten orientiert. Ein ganz besonderes Highlight ist außerdem der erst jüngst renovierte und neu eingerichtete Raritäten-Gewölbeweinkeller. Sowohl das Restaurant als auch die zwölf sehr individuellen Zimmer und Suiten liegen um einen lichterfüllten, romantischen Innenhof, in dem Walnussund Obstbäume wachsen. r

Weingut Restaurant Hotel Nigl Inhaber: Familie Nigl Kirchenberg 1, A-3541 Senftenberg Restaurant Telefon: 00 43 / (0) 27 19 / 26 09 - 5 00 Telefax: 00 43 / (0) 27 19 / 26 09 - 5 50 Weingut Telefon: 00 43 / (0) 27 19 / 26 09 Telefax: 00 43 / (0) 27 19 / 26 09 - 4 E-Mail: reservierung@weingutnigl.at, info@weingutnigl.at Internet: www.weingutnigl.at Öffnungszeiten Küche: Donnerstag bis Montag 12.00 – 14.00 Uhr und 18.00 – 22.00 Uhr, Sonntag 11.30 – 20.00 Uhr Ruhetage: Dienstag und Mittwoch Übernachtungspreise: DZ und Suiten 139 – 189 Euro inkl. Frühstück Betriebsurlaub: Januar und Februar Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte

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Oben: Der Bründlmayer-Keller ist nach dem Prinzip der Vertikalität angelegt. Ganz unten liegt der historische Reifekeller mit seinen imposanten Eichenholzfässern. Unten: Ein uraltes Zentrum für Kult und Rituale, zählt doch der Zöblinger Heiligenstein seit Jahrhunderten zu den berühmtesten RieslingLagen Mitteleuropas. Für das Weingut ist die Lage von zentraler Bedeutung.

Weingut Bründlmayer

Beste Prognosen für den Jahrgang 2018

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as Weingut Bründlmayer im Weinbaugebiet Kamptal zählt zu Österreichs renommiertesten und mit 80 Hektar Rebfläche größten privaten Weinproduzenten. Top-Winzer Willi Bründlmayer führt das Familienweingut zusammen mit seiner Familie, Thomas Klinger und Andreas Wickhoff, Master of Wine. Die Orchestrierung großer Weine wird in seinem Weingut in den verschiedensten Besetzungen angestrebt: Die einfachen Rebsortenweine liefern klare Interpretationen der Traube und ihrer gebietstypischen Herkunft, das Zusammenspiel des Bodens, des Klimas und der daraus erwachsenden Frucht der Beeren steht im Mittelpunkt der klassischen Lagenweine, und in den komplexen Reserven der berühmtesten Lagen erklin-

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Willi Bründlmayer ist seit Jahrzehnten einer der beliebtesten Winzer Österreichs und wurde jüngst von Gault&Millau für sein enormes Lebenswerk ausgezeichnet. Sein Weingut liefert beständig Spitzenqualität vom leichtesten Grünen Veltliner über elegante Rotweine bis hin zu den großartigen Rieslingen vom Heiligenstein.

gen alle Ressourcen des Terroirs im weitesten, reichhaltigsten Sinne. „Die Kunst des Weinmachens besteht darin, ein auf lebendigem Boden gewachsenes Naturprodukt so zu verstehen, dass die Verwandlungen, die Rebe, Traube, Most und Wein durchlaufen, eine Melodie entstehen lassen“, philosophiert Willi Bründlmayer. Mit Spannung wurde deshalb nach dem Ausnahmesommer auf den Jahrgang 2018 gewartet. Und die Prognosen stehen gut! „Eine vielfältige, reife Ernte hat uns die Natur in diesem Jahr beschert! Die frühen Weine im Keller lassen nun doch schon ganz gut auf die Zukunft des Jahrgangs 2018 schließen“, sagt Willi Bründlmayer. Der Januar war warm, der Februar und der März noch einmal kühl. Dann allerdings zog in Langenlois anstatt des Frühlings gleich der Sommer ein. Es gab im Kamptal keinen Spätfrost, nur eine kleine Abkühlung mit ergiebigem Regen

im Mai, und viele, viele Sonnenstunden. Die Blüte begann deshalb auch enorm früh (22. Mai) und verlief ideal. Abgesehen von wenigen Schauern im Juni und einem rettenden Gewitterregen Mitte Juli war der Sommer sehr trocken, so dass die Lese bereits Anfang September beginnen konnte. So früh wie noch nie. Fast über die gesamte Zeitspanne hinweg konnte Grüner Veltliner aus den unterschiedlichsten Lagen eingebracht werden − zuletzt mit unglaublicher Dichte und Komplexität. Die daraus gekelterten Weine, vor allem jene der alten Rebstöcke, werden wohl noch etwas mächtiger als 2017, zeigen sich aber auch straff und vielversprechend. Das warme Jahr erwies sich natürlich auch für die Rotweine als besonders vorteilhaft. Pinot Noir und Zweigelt kamen noch im September mit bester physiologischer Reife in den Keller. Auch beim Cabernet Franc wird ein gutes Resultat im Glas erwartet. Für einen würdigen

Leseabschluss sorgte die Muskateller TBA vom Rosenhügel aus dem Rest der ideal konzentrierten Botrytis-Trauben. „Wir haben sie gerade noch rechtzeitig herausgepickt vor dem dann wieder Segen spendenden Regen. Der hilft nämlich, den natürlichen Dünger in den Boden zu bringen und die Saat zur Begrünung zu verankern, vor dem Winterschlaf der Reben“, verrät Willi Bründlmayer. Beste Prognosen also für alle Bründlmayer-Jungweine im Keller! Da fügt es sich wunderbar, dass 2018 auch als erster, zertifiziert biologischer Jahrgang in die Geschichte des Weingutes eingehen wird. r

Weingut Bründlmayer Inhaber: Willi Bründlmayer Zwettler Straße 23, A-3550 Langenlois Telefon: 00 43 / (0) 27 34/ 21 72 - 0 Telefax: 00 43 / (0) 27 34/ 37 48 E-Mail: weingut@bruendlmayer.at Internet: www.bruendlmayer.at

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Passionierter Winzer und federführend bei der Kellerarbeit: Horst Gager.

Weingut Gager

Herausragender Wein braucht Leidenschaft

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lles begann im Jahr 1984 mit den ersten, von Nebenerwerbswinzer Josef Gager selbst abgefüllten Flaschen Blaufränkisch. Dieser Wein hat auf Anhieb den Sortensieg sowie den zweiten Platz der Falstaff-Weinprämierung erreicht und den Grundstein für eine herausragende Erfolgsgeschichte gelegt. Wenig

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später folgte die damals kühne Idee, eine Cuvée aus gleich vier Rebsorten zu vini­ fizieren. Gagers damals 13-jähriger Sohn Horst taufte sie auf den Namen Quattro – seitdem steht dieser Wein als Synonym für das Weingut im mittelburgenländischen Deutschkreutz. Heute gehört das Weingut Gager zu den führenden Rotweinproduzenten Österreichs, jedes Jahr hoch prämiert auf nationalen wie internationalen Wein-Fachmessen. Über die Jahre wuchs die Weingartenfläche von vier Hektar auf derzeit 40 Hektar an. 2003 hängte Horst Gager seinen Beruf als Energieplaner an den Nagel und stieg fest in den Familien-

betrieb ein. Gemeinsam mit seinem Vater ist er für die Arbeit im Keller und den Ausbau der Weine verantwortlich. „Wir sind den roten Rebsorten und insbesondere dem Blaufränkisch treu geblieben, haben aber neben Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot und Syrah auch exotische Rebsorten wie Rösler und Tannat mit in unser Sortiment genommen. Es hat sich gezeigt, dass sie die lehmigen, schweren Böden des Mittelburgenlandes sehr gut vertragen, deren Nährstoffe ein kräftiges Fundament für unsere Weine bilden“, sagt Horst Gager, der sehr stolz auf seinen topmodernen Betrieb ist, der im Frühjahr 2006 auf einem Grundstück im Ortskern von Deutschkreutz seinen Anfang nahm. Die Gager-Weine reifen zu 98 Prozent im kleinen Holzfass. Das verleiht ihnen eine wunderbare Harmonie und Struktur und wirkt sich positiv auf ihre Entwicklung aus. Wer die Gelegenheit hat, sollte einen Blick in den äußerst sehenswerten BarriqueKeller werfen, den man auch aus dem Verkostungsraum durch eine große Glaswand hindurch bewundern kann. „Es ist eine Kunst, dem Wein durch die Reifung in Holzfässern die richtige Tiefe und Fülle zu verleihen und dabei die Röstaromen und holzeigenen Nuancen harmonisch zu integrieren. Dafür benötigt man Leidenschaft und ein gutes Bauchgefühl“, führt Horst Gager an, dem beide Tugenden zu eigen sind. Rotwein-Liebhaber finden im GagerSortiment für jeden Anlass ein passendes Tröpfchen – vom klassischen Zweigelt für


alle Tage über die Cuvée Cablot mit ihren straffen Tanninstrukturen und sehr viel Reifepotenzial bis zum Topwein Gager Gold für ganz besondere Anlässe. Und die farbintensiven quadratischen Etiketten haben darüber hinaus einen prägnanten Wiedererkennungswert. Wer tiefer in die Materie eintauchen oder einige unvergessliche Urlaubstage im Blaufränkischland verleben möchte, kann sich in einem der sechs gemütlichen Gästezimmer des Weinguts einquartieren. Großzügige Grundrisse, ein schickes Bad sowie ein sehr leckeres Frühstück am Morgen lassen keine Wünsche offen. r Weingut Gager Inhaber: Familie Gager Karrnergasse 2 und 8 A-7301 Deutschkreutz, Mittelburgenland Telefon: 00 43 / (0) 26 13 / 8 03 85 Telefax: 00 43 / (0) 26 13 / 8 03 85 - 15 E-Mail: info@weingut-gager.at Internet: www.weingut-gager.at Geschäftszeiten: Mo. bis Fr. 8.00 – 14.00 Uhr, ab 14.00 Uhr nach Vereinbarung, Sa. nach Vereinbarung zwischen 10.00 und 17.00 Uhr

Nahezu 98 Prozent der Gager-Weine werden in kleinen Barrique-Fässern ausgebaut. Vom hochmodernen Keller schaut man direkt in den Verkostungsraum. Unten: Die quadratischen, farbintensiven Etiketten des Weinguts haben einen hohen Wiedererkennungswert.

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Winzer Nikolaus Trippel produziert drei Produktlinien: Alpenwein, Privat und AndaS. Mit Blick in den modernen Showkeller speisen Gäste im Restaurant des Weinguts Köstliches wie den Seesaibling auf Safran-Risotto mit Romanesco und Viola oder gebratenes Huhn an Wildkräuter-Polenta mit Karottengemüse.

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Weingut Trippelgut

Der kleine Franzose in Kärnten

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n den letzten Jahren erlebt der Weinanbau in Kärnten eine kleine Renaissance. Bisher gibt es nur einige wenige Betriebe, die es mit der großen Konkurrenz in Österreichs angestammten Weinbauregionen Steiermark, Wachau und Burgenland aufnehmen können. Einer davon ist das Weingut Trippelgut von Karin und Walter Trippel in Feldkirchen. Vor rund zehn Jahren entschied das Ehepaar, der Großstadt Wien den Rücken zu kehren und an Karins Geburtsort auf elterlichem Grund mit dem eigenen Weingut einen neuen Lebensabschnitt zu starten. Ihr Sohn Nikolaus war von der Idee so begeistert, dass er nach abgeschlossener Kochlehre gleich ein Studium an der Weinbauakademie in der Steiermark anschloss sowie einige Monate in Bordeaux Erfahrung sammelte. „Das war die beste Entscheidung meines Lebens. Auf unseren 7,4 Hektar Weinbergen bauen wir mittlerweile Kärntens größte Rebenvielfalt an. Vom ersten Weinjahrgang 2012 an wurden unsere Weine auf der AWC in Wien mit Gold-, Silber- und Bronze-Medaillen ausgezeichnet. Das bestätigt unseren Weg“, freut sich Winzer Nikolaus Trippel, der mit Alpenwein, Privat und AndaS drei unterschiedliche Weinlinien ausbaut, deren Entwicklungsprozess Interessenten sowohl im modernen Showkeller verfolgen als auch in der schicken Vinothek verkosten und kaufen können. Der junge Weinmacher hegt den Anspruch, das Top-Weingut Kärntens zu werden. Sein Ziel: Weine zu erzeugen, die mit steirischer Fruchtigkeit und französischen Aromen überzeugen. Sozusagen ein kleiner Franzose in Kärnten. Die Voraussetzungen dafür sind gut, denn zum Trippelgut gehören erstklassige Lagen: Ried Eckstein (625 m Seehöhe) wurde 2010 gepflanzt und ist von Südost nach Süden ausgerichtet. Er ist der Hausweingarten, welcher hauptsächlich eine Bodenstruktur mit Schiefer und Braunerde aufweist. Dort gedeihen Pinot Noir, Zweigelt und Kärntens einziger Merlot. Der Ried

Kreuzfeld (590 m Seehöhe) ist einer der Weißweingärten. Auf ihm sind neben den in Kärnten häufig vorkommenden Sorten Sauvignon Blanc und Weißburgunder auch Gelber Muskateller und Kärntens einziger Welschriesling gepflanzt. Der jüngste Weingarten des Guts ist Ried Grafenstein (720 m Seehöhe). Dort wurde 2018 erstmals geerntet: Weißburgunder, Sauvignon Blanc, Donauriesling und Grauburgunder. Auch nach der Champagnermethode hergestellter Sekt und pri-

ckelnder Frizzante für den Genuss im Sommer gehören zu Niko Trippels Passionen. Kein Wunder, sein erster Sekt aus Sauvignon-Blanc-Trauben erhielt auf Anhieb eine Medaille. Und noch ein Tipp: Da Weintourismus für viele Genießer so attraktiv ist, hat Familie Trippel dem Weingut vorausschauenderweise noch ein Hotel mit angegliedert, welches 2016 eröffnet wurde und Gästen 14 stylishe Zimmer und Suiten sowie ein Restaurant bietet. r

Weingut Trippelgut Gastgeber: Familie Trippel Hubertusweg 4 Briefelsdorf 12 am Maltschacher See A-9560 Feldkirchen Telefon: 00 43 / (0) 42 76 / 9 30 80 E-Mail: info@trippelgut.at Internet: www.trippelgut.at

Öffnungszeiten Küche: Montag und Dienstag 16.00 – 19.00 Uhr, Mittwoch bis Samstag 15.00 – 23.00 Uhr, Sonntag 12.00 – 23.00 Uhr (Sommer; Winteröffnungszeiten siehe Homepage) Zimmerpreise: je nach Saison 65 – 100 Euro p.P. inkl. Gourmet-Frühstück Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte

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Ein kongeniales Duo: Sem Kegley und Georg Lexer. Der Verkostungsraum ist ein architektonisches Meisterwerk. Weingut Karnburg

Zwei Autodidakten auf Erfolgskurs

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n wahrlich traumhafter Lage, am Südhang des Ulrichsberges, nördlich der Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt, haben Georg Lexer und Sem Kegley ihren Traum vom eigenen Weingut verwirklicht. Beide verbindet die Liebe zur Natur und eine große Leidenschaft zum edlen Rebsaft sowie die Tatsache, dass sie Autodidakten sind und jeweils andere Berufe erlernt haben. Georg Lexer stammt aus einer Ärzte-Dynastie, hat Medizin studiert und Wirtschaftsinformatik. Sein texanischer Geschäftspartner Sem Kegley studierte Musikwissenschaft und lebte in Wien, bevor es ihn nach Kärnten verschlug. Bereits seit 1995 betrieb Sem hobbymäßigen Weinbau, fand Spaß daran und entwickelte nach und nach enorme Fachkenntnisse, die ihm heute bei dem gemeinsamen Projekt zugutekommen. Lexer und Kegley starteten 2005 mit dem Anbau erster Reben, zwei Jahre später

Karnburg Weine zeichnen sich durch natürliche Vinifizierung sowie „Ecken und Kanten“ aus.

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gründeten sie das Weingut Karnburg. Die angebauten Sorten Chardonnay, Sauvignon Blanc, Grauburgunder, Zweigelt und Pinot Noir verteilen sich auf mittlerweile 9,5 Hektar Fläche. Sie werden als Lagenweine in den drei Lagen Leiten, Leiten Steilhang und Leiten Steps to Heaven kultiviert. „Mein Ziel ist es, unseren Weinen einen Charakter zu geben, an dem man sie eindeutig identifizieren kann. Weine mit Wiedererkennungswert. Deshalb lautet mein Motto: Lieber mit Ecken und Kanten als glatt und ausdruckslos“, erklärt Sem Kegley, der auch der Kellermeister des Duos ist, seine ganz persönliche Philosophie. Im Weinkeller wird deshalb völlig naturnah gearbeitet. Kleine Tanks und so wenig Eingriff in die Weine wie möglich – kein Zuckerzusatz, keine chemische Entsäuerung. Derzeit werden rund 40000 Flaschen abgefüllt, die bevorzugt in die gehobene Gastronomie abgegeben werden. Das Weingut Karnburg zählt zu den größeren Betrieben des Bundeslandes Kärnten, welches im Gesamtvergleich Österreichs kleinstes Weinanbaugebiet repräsentiert. Neben dem Wein hat der kreative Georg Lexer noch

zwei weitere Asse im Ärmel: seine „AlpenSpirit“-Linie – Cidre, Whiskey, Wodka & Co. – sowie das hauseigene Restaurant „Leiten“. Von Donnerstag bis Sonntag zaubert Chef am Herd Leo Suppan aus Produkten der näheren Umgebung superbe Schmankerl. Die Karte ist klein, dafür ist alles, was auf die Teller kommt, frisch zubereitet. Spezialitäten für zu Hause kann man im kleinen Hofladen erstehen und wer etwas zu feiern hat, kann bis zu 120 Gäste einladen. Und noch ein Geheimtipp: Auch Trauungen sind am Weingut möglich! r

Wer bei einem Glas Wein und gutem Essen den weiten Blick über das Klagenfurter Becken schweifen lassen möchte, ist auf der Terrasse des Restaurants Leiten genau richtig. Auch innen sitzt man sehr gemütlich.

Weingut Karnburg, Restaurant Leiten Inhaber: Sem Kegley und Georg Lexer Leiten 6, A-9063 Klagenfurt am Wörthersee, Kärnten, Österreich Telefon: 00 43 / (0) 676 / 350 42 20 E-Mail: info@weingut-karnburg.eu, leiten@alpenspirit.eu Internet: www.weingut-karnburg.eu, www.restaurant-leiten.at Öffnungszeiten Restaurant Leiten: Donnerstag 16.00 – 22.00 Uhr, Freitag bis Sonntag sowie feiertags 11.00 – 22.00 Uhr (Öffnungszeiten von Ende März bis Heilige Drei Könige) Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte

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Die beeindruckende Cave Crémant POLL-FABAIRE in Wormeldange. Rechts: Generaldirektor Patrick Berg (links) und Präsident Josy Gloden.

Domaines Vinsmoselle

Botschafter Luxemburger Weine

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eit Jahrtausenden bieten die sonnigen Hänge des Moseltals ideale Voraussetzungen für den Weinbau, der hier mit Leidenschaft betrieben wird. Auf Luxemburger Seite ist das schöne Schloss von Stadtbredimus – ein Domizil mit historischen Wurzeln aus dem 15. Jahrhundert – Hauptsitz der Winzergenossenschaft „Domaines Vinsmoselle“. Die Genossen-

schaft wurde 1966 gegründet, vereint fünf Kellereien und 240 Winzerfamilien entlang der 42 Kilometer von Schengen bis Wasserbillig. Mit einem Anbaugebiet von über 700 Hektar und einem Ertragswert von mehr als der Hälfte des nationalen Weinbaus sind die Domaines Vinsmoselle der bedeutendste Produzent von Wein und Crémant im Großherzogtum. Das Moseltal ist Teil eines der nördlichsten Weinbaugebiete Europas. Es profitiert von einem besonders milden Mikroklima mit Temperaturen, die 1 °C bis 2 °C über dem nationalen Wert liegen, und ebenfalls von

Vinothek in Remerschen, Gemeinde Schengen. Hier kann der Besucher die Weine und Crémants verkosten und natürlich auch kaufen.

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Die neue Cuvée „Let’s Make it Happen“. einem gut verteilten Niederschlagswert das ganze Jahr über. In den Kellereien der Domaines Vinsmoselle werden die Weine sowie elf verschiedene Cuvées der Marke Crémants POLL-FABAIRE nach strengsten Regeln produziert (s. weiter unten). Um die eigene Charta im Weinberg zu erfüllen, werden die Winzer von einem Weinbauberater begleitet. Der Crémant POLL-FABAIRE verwöhnt die Sinne. Schimmerndes Gold, feines Moussieren, angenehmes Prickeln, harmonische Eleganz – ein Erlebnis für jeden Genießer. Die Qualitätsbezeichnung „Crémant de Luxembourg“ wurde 1991 eingeführt und legt die strikten Regeln für die CrémantProduktion fest. So dürfen zum Beispiel nur luxemburgische Trauben für die Crémant-Herstellung verwendet werden. Spritzig und getreu dem Motto „Let’s Make it Happen“ ganz modern präsentiert: der neue Crémant POLL-FABAIRE. Sehr aromatisch mit Noten von Orangenschalen, reifen Trauben und Brioche zeigt er seine hochwertige Ausprägung. Trockenes Obst und Aprikosen dominieren die Fruchtnote. Ein perfekter Crémant für besondere Anlässe. Domaines Vinsmoselle und seine engagierten Winzer können sich über die internationale Anerkennung ihrer Weine freuen. Besonders die Burgunderarten,

die Pinots, haben sich bei Fachpublikum und Weinliebhabern durchgesetzt. Das beweisen zahlreiche Auszeichnungen. So wurde Domaines Vinsmoselle mit der „Berliner Wein Trophy“ und dem „MUNDUS VINI“ ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt Domaines Vinsmoselle im wichtigsten französischen Wein- und Sektführer „Guide Hachette“ zweimal drei Sterne. Fünf Rieslinge erhielten die Auszeichnung „Best of Riesling 2017“. r

Domaines Vinsmoselle Generaldirektor: Patrick Berg Präsident: Josy Gloden Sitz der Winzergenossenschaft: 12, route du vin, L-5450 Stadtbredimus Telefon: 0 03 52 / 23 69 66 - 1 info@vinsmoselle.lu, www.vinsmoselle.lu Diverse Vinotheken; Degustationen und Kellerführungen möglich

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Weingut und Pavillon Desom

Genuss auf einer der schönsten Moselterrassen

R Entenleberpastete, mit Gewürztraminer verfeinert. Rechts: „Le Filet de Dorade“, Doradenfilet Art Bouillabaisse.

Modernes Interieur und klare Linien. Panoramafenster geben den Blick auf die Mosel frei.

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egion, Mensch und Tradition prägen den Geschmack des Weines. So ist es auch bei der Winzerfamilie Desom im luxemburgischen Remich. „Meine Urgroßmutter Marguerite war eine weitsichtige Frau und ihrer Zeit voraus. Sie arbeitete als Weinhändlerin, betrieb ein Feinkostgeschäft. 1922 beschloss die Familie, eigenen Wein zu vinifizieren“, erzählt Diplom-Weinbauingenieur Marc Desom, der 2005 ins Geschäft einstieg und seitdem Vater Albert und Onkel Georges unterstützt. Bis heute befinden sich die Keller in einem prächtigen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, aber ansonsten gab es viele Veränderungen. Die Weinberge wurden ebenso wie das Areal stetig erweitert, Gebäude kamen hinzu, andere wurden modernisiert, ein großzügiger Degustationsraum entstand. Heute vinifiziert das Weingut Desom Weintrauben aus 54 Hektar Weinbergen


Von der Terrasse fällt der Blick auf die Mosel.

auf den berühmtesten Hängen der Luxemburger Mosel, 14 Hektar davon befinden sich in direktem Familienbesitz. Ihr umfangreiches Portfolio aus hervorragenden Weinen und Crémants zählt zu den besten des Landes. Inzwischen ist das schöne Weingut noch um eine Attraktion reicher. „Die Desoms sind nicht nur Winzer, sondern waren auch stets Visionäre und Kaufleute. Großvater Pierre eröffnete 1971 ein Weinlokal am Weingut, war gastronomisch ein absoluter Vorreiter. Ich bin sicher, unser Pavillon würde ihn begeistern“, so Weinmacher Marc Desom. Das fast puristisch wirkende Gebäude passt sich in seiner rechteckigen Form perfekt der Landschaft an und ist ein architektonisches Meisterwerk – innen wie außen. Stahl in Anlehnung an Edelstahlfässer, viel Glas, Designerlampen des Labels Tom Dickson und Möbel von Pedrali sorgen für klare Strukturen. Von der modernen Terrasse, die am Abend mit filigranen LED-Lampen illuminiert ist, hat man einen direkten Blick auf die Mosel. Die

hochwertige Küche obliegt Küchenchef Alain Straub. Der Franzose überzeugt mit modernen, kreativen Klassikern. Nicht fehlen darf auf seiner Speisekarte eine Entenleberpastete – verfeinert mit Gewürztraminer. Zum Geflügel in Rieslingsoße werden frische Tagliatelle gereicht, das Doradenfilet bereitet der Meister nach Art „Bouillabaisse“ zu. Natürlich genießt man zu allen Speisen hauseigene Tropfen, die anschließend auch im Shop erworben werden können. Gastgeberin im Pavillon ist die charmante Seniorchefin Anne Desom. r Weingut und Pavillon Desom Gastgeber: Familie Desom 49 Esplanade L-5533 Remich / Luxembourg Telefon: 0 03 52 / 23 69 81 75 reservation@desom.lu, www.desom.lu Öffnunsgzeiten: Di. bis Fr. 14.00 – 22.00 Uhr Sa., So. 11.00 – 22.00 Uhr, Ruhetag: Montag Weinverkostungen, Kellerführungen, Events und Familienfeiern auf dem Weingut Kreditkarten: alle außer American Express

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Mediterrane Hideaways-Träume im März Als Mitte zwischen Winter und Frühling bietet sich der März perfekt als Reisemonat an. Während das Wetter in Deutschland oft noch unbeständig und meist kalt ist, genießt man in Spanien, Südfrankreich und Italien schon den Frühling. Von Städtereisen über Golf- und Wellnesshotels bis zum Aufenthalt in Luxushotels der international renom-


© Brice Toul

Coquillade Village

mierten HIDEAWAYS HOTELS Collection ist bei den Urlaubszielen zu dieser Jahreszeit alles möglich. Eines der schönsten Häuser im Reigen ausgesuchter Hotel-Persönlichkeiten ist das Argentario Golf Resort & Spa in der Toskana. Das Fünf-Sterne-Hotel ist der perfekte Ort für Golfer, Italophile, Strand- und Spa-Liebhaber, Feinschmecker und Kunstbegeisterte. Wahre provenzalische „art de vivre“ bietet das Luxusresort Coquillade Village mit hauseigenem Aureto-Weingut. Wer es etwas glamouröser mag, der ist an der Côte d‘Azur bestens aufgehoben. Das kleine Paradies von Saint-Tropez – so wird das Luxushotel Villa Belrose auch genannt. Einfach spektakulär der Blick auf die Bucht von Saint-Tropez. Noch exponierter liegt die Finca Cortesín. Die andalusische LuxusOase zwischen Marbella und Sotogrande bietet seinen Gästen einen einzigartigen und persönlichen Zuf luchtsort. Te x t : B e r n d Te i c h g r ä b e r, F o t o s : v o r g e s t e l l t e H o t e l s


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Argentario Golf Resort & Spa

© Emanuele Rambaldi

Toskanisches Hideaway für Genießer

© Thomas Libis (2)

Die Penthouse Suite bietet ein Wohnzimmer mit zwei Sofas und Kamin.

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ie im Süden der toskanischen Küste gelegene Halbinsel Monte Argentario – zu Deutsch „Silberberg“ – mit romantischen versteckten Badebuchten, bewaldeten grünen Hügeln und charmanten kleinen Fischerorten bietet alles, was den Italien-Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis macht. Nur unweit von Porto Ercole entfernt, schmiegt sich das Argentario Golf Resort & Spa in die landschaftliche Schönheit der Maremma. Das zauberhafte Fünf-Sterne-Hotel, Mitglied im Kreis der renommierten HIDEAWAYS HOTELS, ist der perfekte Ort für Golfer, Italophile, Strand- und SpaLiebhaber, Feinschmecker und Kunstbegeisterte. Das luxuriöse Resort beeindruckt mit 66 Junior Suiten, die alle über Terrassen mit Blick auf den Golfplatz verfügen und mit allem modernen Komfort und neuester Technologie ausgestattet sind. Die Junior Suiten verteilen sich auf drei Etagen, die sich jeweils durch einen unterschiedlichen Stil auszeichnen. Die Club Junior Suiten auf der dritten Etage repräsentieren den glamourösen Geist

In der toskanischen Meremma vereinen sich Meer, Natur und Kultur für einen unvergesslichen Urlaub.

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© Thomas Libis (3)

Das Argentario Golf Resort & Spa ist umgeben von jahrhundertealten Olivenbäumen und Wäldern mit Korkeichen.

des Resorts. Sieben weitere Suiten punkten mit unterschiedlichen Gestaltungskonzepten. Jede Suite verfügt über einen Plasma-Fernseher, eine Musikanlage und vieles mehr. Die großen Terrassen wurden zum Entspannen und Essen im Freien konzipiert. In diesen hochwertigen Rahmen fügt sich die Küche des DAMA DAMA Restaurants. Zur kulinarischen Aufführung kommt das Beste aus der toskanischen und italienischen Küche. Zutaten aus der Region nach dem Lauf der Jahreszeiten von kleinen, ausgesuchten Lieferanten bereichern den Reigen der mediterranen Köstlichkeiten. Ein Erlebnis für sich ist das

Espace & MediaSpa. Viel Platz zum Trainieren und Entspannen bietet das 2700 Quadratmeter große Espace Spa mit Innenpool, Ruhebereich, Saunen und großzügigem Fitnessraum. Zum Angebot gehören unter anderem Massagen und Beauty-Behandlungen. Im Medi Spa steht man ganz im Mittelpunkt von Anti-AgingTherapien und Ernährungsberatungen. Direkt am Hotel gelegen, bieten die 18 Bahnen des 6 218 Meter langen Golfplatzes mit Par 71 ein atemberaubendes Panorama auf die Lagune von Orbetello, das Meer und die sanfthügelige Landschaft. Zum Portfolio des Argentario Golf Resort & Spa gehört darüber hinaus der

Immobilienfond mit den Argentario Golf Residenzen – eine exklusive Kollektion von maßgeschneiderten Villen, die zu mieten oder zu erwerben sind. Hier profitiert man von den Annehmlichkeiten des Resorts und genießt dennoch absolute Privatsphäre. r Argentario Golf Resort & Spa Besitzer und General Manager: Augusto Orsini Via Acquedotto Leopoldino I-58019 Porto Ercole Telefon: 00 39 / 05 64 / 81 02 92 E-Mail: info@hideaways-hotels.com Internet: www.hideaways-hotels.com 73 Zimmer, Suiten und Junior Suiten, 1 Cottage

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Coquillade Village

Wahre provenzalische „art de vivre“

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och auf dem Hügel und im Herzen von Luberon gelegen, ist das Fünf-Sterne-Luxusresort Coquillade Village bis ins kleinste Detail der Kunst des Lebens gewidmet – insbesondere seitdem das mit dem europäischen Eco-Label ausgezeichnete Luxusresort, das sich harmonisch in das weitläufige Areal des Weingutes Aureto einfügt, im Frühjahr 2015 um ein zweites „Dorf“ erweitert wurde. Das zur HIDEAWAYS HOTELS Collection gehörende Refugium unter Leitung der Schweizer Gastgeber Werner und Carmen Wunderli hat alles, was es braucht, um dem Aufenthalt einen beson-

Provence-Liebhaber sind von der Stille und dem Wohlgefühl in diesem idyllischen Hideaway-Dorf überwältigt.

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deren Zauber zu verleihen. Der Komplex bietet zauberhafte Zimmer und Suiten, ein 1 500 Quadratmeter großes Spa, Gourmet-Restaurant, Bistro und italienisches Restaurant, Schwimmbäder, Gelegenheit zum Radsport, Weinberge und vieles mehr. Terres-cuites-Dächer, pastell- und ockerfarbene Fassaden im Stil der Provence und plätschernde Brunnen prägen die weitläufige Anlage, deren älteste Bauteile aus dem 11. Jahrhundert stammen. Zisterziensermönche hatten einst das Dorf gegründet – und zwei Jahrhunderte später auch den Weinbau, dessen Früchte heute das hauseigene AuretoWeingut verarbeitet. Das provenzalische Hideaway verfügt insgesamt über 63 Zimmer, davon 42 Suiten. Für lauschige Momente im Freien stehen private Terrassen oder Gartensitzplätze zur Verfügung. Das Beste vom Besten präsentieren die sieben Spa-Suiten für jeweils zwei Personen. Sie sind entweder mit einer Sauna oder mit einem Hamam, mit einem Jacuzzi oder einer Whirlwanne ausgestattet, die Top-Luxus-Suite sogar mit einem privaten Pool.

Das 1500 Quadratmeter große Spa mit Indoor-Pool ist ein Ort für entspannte Stunden. Ganz unterschiedlich zeigen sich die drei Restaurants des Feriendorfes. Direkt an den Poolbereich grenzt Il Ristorante. Dort munden in legerer Ambiance Holzofenpizza, Pasta und knackige Salate. Der Wein aus dem eigenen Gut darf dabei natürlich nicht fehlen. Köstliche Klassiker werden im Le Bistrot serviert. Ebenfalls in dem schicken, modernen Design-Interieur des Le Bistrot genießt man morgens das Frühstück. Der Reigen der feinen Genüsse geht weiter, sobald man im Schlemmertempel Le Gourmet Platz genommen hat. Geboten wird eine kulinarische Reise voller Emotionen für fachkundige Genießer. Für ungeahnte Wellnesswonnen sorgt das 1 500 Quadratmeter große Spa, das als „World Luxury Spa Awards Winner 2017“ punkten kann. Gäste entspannen in sieben Behandlungsräumen, einer Solo- oder einer Doppelkabine. Ganz exklusiv: das

private Spa im Spa für zwei. Sauna, Dampfsauna, Dampfbad, Kneipp-Anlagen, Eisbrunnen, Erlebnisdusche, beheiztes Indoor-Schwimmbad, Outdoor-Jacuzzis, Ruheraum, Fitnessraum, Cardio-Geräte und ein privater Garten sorgen für eine erholsame Auszeit. Sportliche Gäste treffen sich auf dem Tenniscourt des Hotels oder finden im BikeShop brandneue Rennräder und Mountainbikes des Schweizer HightechRadherstellers BMC für spannende Erkundungstouren des umliegenden Terrains. r

Coquillade Village General Manager: Werner R. Wunderli Le Perrotet, F-84400 Gargas / Vaucluse Telefon: 00 33 / 4 90 / 74 71 71 E-Mail: info@hideaways-hotels.com Internet: www.hideaways-hotels.com

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Finca Cortesín Hotel, Golf & Spa

Eine andalusische Luxus-Oase

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nspruchsvolle Reisende, die auf der Suche nach luxuriösen Erlebnissen sind, präferieren seit vielen Jahren ein Refugium von höchster Raffinesse: die Finca Cortesín. Im Herzen der spanischen Costa del Sol zwischen Marbella und Sotogrande zeigt sich das „HIDEAWAYS HOTELS“-Mitglied als exklusive Privatanlage in einem 215 Hektar großen Paradiesgarten, die seinen Gästen einen einzigartigen und persönlichen Zufluchtsort bietet. Eine atemberaubende Aussicht auf das Mittelmeer und eine traditionelle andalusische Architektur, kombiniert mit erlesenen Antiquitäten, verzaubern die in weiß getünchte Finca Cortesín in einen Ort, an dem sich das ursprüngliche Andalusien und alle Annehmlichkeiten eines modernen, hellen und großräumigen Luxushotels begegnen. Dem internationalen Publikum

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Das Finca Cortesín Hotel Golf & Spa steht für wahren mediterranen Lebensgenuss.

Nahe der schönen Strände Andalusiens thront das luxuriöse Golf & Spa Resort Finca Cortesín inmitten der Natur.

stehen luxuriöse 67 Suiten und sechs voll ausgestattete private Pool-Villen mit einer Größe von 50 bis 180 Quadratmetern zur Verfügung. Das Luxusresort mit der unverwechselbaren Atmosphäre erfüllt insbesondere die Wünsche von Wellness-Enthusiasten und Anhängern des grünen Sports. So bietet das Spa der Finca Cortesín auf 2 200 Quadratmetern eine Luxusoase für Körper und Geist: Körper- und Gesichtsanwendungen, Massagen, Thermalbäder (inklusive Sauna und türkischem Bad mit Aromatherapie und Relaxzone). Ein 25 Meter langer beheizter Indoor-Swimmingpool sowie ein Fitness Center sorgen für ein Rundum-Wohlfühlprogramm. 2015 wurde der Spa-Bereich um ein Thai-Spa erweitert. Auf 280 Quadratmetern stehen vier Behandlungsräume für Thai-Anwendungen nach jahrtausendealten Traditionen zur Verfügung. Eingebettet in die mediterrane Landschaft, befindet sich ein 18-Loch-Golfplatz, der bereits durch das „Golf Digest Magazin“ zu einem von Spaniens besten Golfplätzen ausgezeichnet wurde.

Ein weiteres Aushängeschild des Finca Cortesín Hotel, Golf & Spa ist seine mit fünf Restaurants und Bars sehr vielfältige Gastronomie. Allen voran die beiden Hauptrestaurants „El Jardín de Lutz“ (unter Leitung des deutschen Executive Chef Lutz Bösing) und das mit einem MichelinStern ausgezeichnete „Kabuki Raw“, welches eine authentische japanische Küche zelebriert. Und im privaten Finca Cortesín Beach Club, der sich circa einen Kilometer vom Hotel entfernt über beeindruckende 6000 Quadratmeter an der „Bahía de Cesares“ erstreckt, speisen Gäste Fisch und Meeresfrüchte direkt am Strand. Kurzum: Ein Luxushotel für den wahren LebensGenuss! r

Finca Cortesín Hotel, Golf & Spa General Manager: René Zimmer Adresse: Carretera de Casares s/n E-29690 Casares Málaga, Andalusien Telefon: 00 34 / (0) 9 52 / 93 78 00 E-Mail: info@hideaways-hotels.com Internet: www.hideaways-hotels.com

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Golden Hill Country Chalets & Suites

Zum Frühlingserwachen in die Südsteiermark

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it Sehnsucht erwarten wir nach den langen Wintermonaten das Frühjahr mit seiner erwachenden Natur, dem zarten, frischen Grün und den wärmenden Strahlen der Sonne. Während der Frühling bei uns noch etwas verhalten in den Startlöchern steht, beginnt im April in der Südsteiermark bereits die Apfelblüte und wenig später die Wein- und Narzissenblüte. Ein Anblick, der nicht nur Naturliebhabern das Herz aufgehen lässt. Wer seine diesjährigen Frühlingsgefühle also schon mal vorziehen und um einen Monat verlängern möchte, packt schnell seine Koffer und macht sich auf den Weg in die vielseitige Genusslandschaft der Südsteiermark. Die wildromantische Landschaft mit dem ständigen „Auf und Ab“ der Weinberge,

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den Pappeln auf ihren „Rieden“ und den allgegenwärtigen Rebhängen ist für Genießer der Inbegriff der idealen Weinlandschaft und wohl eine der eindrucksvollsten Rebenregionen Europas. Kein Wunder, dass auch Barbara und Andreas Reinisch an diese liebliche Region ihre Herzen verloren haben. Alles begann vor einigen Jahren, als der Unternehmer Reinisch in dem 480-Seelen-Dorf St. Nikolai im Sausal ein historisches Gehöft aus dem 18. Jahrhundert entdeckte. „Als ich das Bauernhaus mit Stallungen und das dazugehörige, drei Hektar große Naturgrundstück erwarb, hatte ich noch keinerlei konkrete Nutzungspläne“, erinnert sich Andreas Reinisch, der unter anderem Mitbegründer von TRIGOS, der österreichischen Auszeichnung für nachhaltiges Wirtschaften und anderen Zukunftsinitiativen ist. „Doch die besondere Magie dieses wunderschönen Fleckchens Erde hatte mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Und meiner Frau Barbara ging es nicht anders.“ Schon bald wurde dem Power-Paar klar, dass es hier einen besonde-

ren Ort schaffen musste, dessen einzigartige Strahlkraft dazu bestimmt schien, mit anderen geteilt zu werden. So entstand die Idee zu den Golden Hill Country Chalets & Suites, die anspruchsvollen Urlaubern fernab des Alltags wahrlich goldene Glücksmomente bescheren – inmitten der wunderschönen Natur der Südsteiermark. Bei der Umsetzung ihres visionär-nachhaltigen Hotelkonzeptes galt es, die ganz besondere Magie des Ortes zu erhalten und mitten in der Natur einen Kraftplatz zu schaffen, der sowohl luxuriöse Entspannung und Geborgenheit als auch mentale Inspiration bietet. Das Ergebnis: ein einzigartiger Rückzugsort mit greengoldenem Spirit, der neben dem Landhaus Steinfuchs (180 qm für bis zwei bis sechs Personen), dem alten Steirischen Bauernhaus und dem auf den ehemaligen Stallungen entstandenen PanoramaLoft (250 qm exklusiv für zwei Personen) – beide jeweils mit Private Spa und einem erlesen bestückten Weinkeller – seit Juni 2018 auch über drei neue Luxus-Chalets verfügt. Wie das gesamte, erst 2015 eröff-


Ein echtes Power-Paar: Dr. Barbara und Andreas Reinisch. Links oben und unten: Das spektakuläre Panorama-Loft ist eine Wohlfühloase exklusiv für zwei mit eigenem Infinity-Schwimmteich u. v.m.

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Ein Refugium, wie geschaffen zum Erleben von wahren Glücksmomenten fernab des Alltags.

nete Domizil spiegeln die drei neuen Chalets bis ins kleinste Detail die oberste Motivation der Gastgeber wider: ihren Gästen den Charme der Südsteiermark auf eine ganz besondere Art näherzubringen − exklusiv und nachhaltig. So sind die drei neuen Chalets, genau wie das PanoramaLoft, in Holz-Massivbauweise gefertigt und in allen Bereichen wird auf erneuerbare Energien wie Solar, Photovoltaik und Erdwärme gesetzt. Die Gäste der wunderbar atmosphärischen Country-Chalets haben dabei die Möglichkeit, sich entweder ganz in ihr privates Reich zurückzuziehen, um die jeweilige Sauna und ein Schaumbad mit Panoramasicht oder ein romantisches Candle-Light-Dinner zu ge-

nießen, oder das neu angelegte, 1,5 Hektar große Parkareal mit grünen Wiesen, Feuer- und Grillstellen und Wohlfühloasen zu erleben. Gerade jetzt im Frühjahr zeigt sich die Pflanzenwelt des Parks in einer zauberhaften Farbvielfalt, deren Anblick man fast alleine genießen kann. Denn nur maximal zehn Gäste teilen sich einen Aufenthalt im Golden Hill. Und ab dem späten Frühjahr lockt das erfrischende Nass des 600 Quadratmeter großen preisgekrönten Natur-Badeteichs. Direkt neben der Schwimmoase befinden sich die beiden im vergangenen Jahr eröffneten Sauna- und Fitnesskuben mit großer Fensterfront − für den idyllischen Ausblick beim sportlichen Workout.

Die Krönung des Tages findet sich im einladenden Outdoor-Wohnzimmer der Champagner-Lounge mit Blick zum Schwimmteich und die Weinberge.

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Auch bei der Erlebnisarchitektur der 120 Quadratmeter großen Chalets spielt der Blick in die Natur die atmosphärische Hauptrolle. Gäste haben die Qual der Wahl zwischen dem Galeriehaus „Goldfuchs“ mit chalethohen Panoramafenstern und den Chalets Silberfuchs und Rotfuchs mit deckenhohen Glasfronten. Allen gemein ist der freie Blick nach draußen – ob vom Bett oder der frei stehenden Badewanne aus. Zum Chalet Goldfuchs gehören außerdem noch eine private Koppel und eine Box für das eigene Pferd. Bei den individuellen Interieurs setzte Barbara Reinisch mit ihrem sicheren Gespür für außergewöhnliche Wohlfühlszenarien auf natürliche Materialien und einen lässigeleganten Country-Stil. Darüber hinaus ist das im Naturpark Südsteiermark gelegene Luxusdomizil ein idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Aktivitäten – ob kulinarischer, kultureller oder sportlicher Art. Nur rund 25 Minuten mit dem PKW braucht es bis Österreichs Genuss- und Kulturmetropole Graz. Mountainbiker und Wanderer starten gleich ab dem Hotel zu ihren Touren. Und auch Segler, Tennisspieler, Fitness-Fans, Golfer, Wanderreiter, Ballonfahrer und Heli-Flieger können ihren Sportarten frönen. Und wer wegen der erstklassigen Weine nach St. Nikolai kommt, findet dort und in den Nachbargemeinden reichlich vinosophische Inspi-


ration. Auch der Hausherr ist ein guter Gesprächspartner, wenn es um die edlen Rebsäfte geht. Ein Urlaub in den Golden Hill Chalets & Suites, die Mitglied bei der renommierten HIDEAWAYS HOTELS Collection sind, geht einher mit unzähligen kleinen und großen Glücksmomenten, die die guten Golden-Hill-Geister ihren Gästen bereiten. Sei es der üppig gefüllte Frühstückskorb, ein romantisches Dinner inmitten der Weinreben, ein Gourmetpicknick mit Blick auf den Schwimmteich, eine hochkarätige WeinDegustation, ein prickelndes Gläschen in der Champagner-Lounge oder ein wohltuendes Treatment, wo und wann der Gast es möchte. Darüber hinaus ist die charmante Hausherrin eine ausgezeichnete Köchin und sorgt im Zuge des Private Dining (maximal 15 Personen) für kulinarische Höhenflüge. r

© Arne Pastoor

Golden Hill Country Chalets & Suites Inhaber: Dr. Barbara und Andreas Reinisch Steinfuchsweg 2 A-8505 St. Nikolai im Sausal/Südsteiermark Telefon: 00 43 / 6 50 / 3 50 59 36 E-Mail: info@hideaways-hotels.com Internet: www.hideaways-hotels.com Übernachtungspreise: 250 – 290 Euro p.P./N., Loft ab 950 Euro p.P./N. – jeweils inkl. Gourmetfrühstück und Private Spa

Eine Wohnoase für zwei auf 120 Quadratmetern ist das stylishe Chalet Goldfuchs – mit offenem Kamin und frei stehender Kupferbadewanne. Unten: Gern bereitet die charmante Gastgeberin ein privates Dinner für besondere Gäste zu.

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Steigenberger Grandhotel and Spa

An der längsten Strandpromenade Es gibt viele Gründe, auf Usedom Urlaub zu machen. Da wäre zunächst die Lage der Insel zwischen Ostsee, Achterwasser und Stettiner Haff. Und natürlich sind auch die langen Sandstrände, die traditionellen Seebäder und die unberührte Natur ein schöner Anreiz, der sonnenreichen Insel einen Besuch abzustatten.

Als touristische Perle im Reigen der Seebäder zeigt sich zweifellos Heringsdorf, eines der drei Kaiserbäder auf Usedom. Die längste Strandpromenade Deutschlands, die Heringsdorfer Seebrücke, die Ostsee sowie den umgebenenden Park im Blick hat, wer im Steigenberger Heringsdorf logiert. Das Resorthotel umfasst sieben Gebäude mit insgesamt 169 Zimmern, Suiten sowie Studios und verbindet Grandhotel-Charme mit maritimem Flair. Zu neuen, spannenden Geschmackshorizonten bricht der Gast in der Gastronomie des Hotels auf. Im Restaurant Seaside wird im modernen Ambiente feinste thailändische Küche serviert. Die Küchenbrigade versteht es meisterhaft, die Rezepte der aromenreichen Thai-Küche mit kreativem Kopf und sicherer Hand zu veredeln. Umfangreich spannt sich der Genussbogen von vegetarischen Spezialitäten bis zu edlen Fisch- und Fleischprodukten. Der gelungene Start in den Tag beginnt am Morgen mit einem opulenten Frühstück im Restaurant Lilienthal Usedom mit großer Sonnenterrasse. Zum Abendessen erfüllt eine erlesene Menüauswahl oder ein Themenbüfett (nach Wahl des Küchenchefs) die kulina­rischen Wünsche der Gäste. Neben dem neuen Pizzaofen und einer zusätzlichen Kochstation im großen 'Büfettbereich hält das Restaurant auch für die „Krabbenclub“-Gäste ein eigenes Kinderbüfett bereit. Nicht umhin kommt man,

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Das Steigenberger Grandhotel and Spa ist ein Statement für ein Hotelerlebnis im Zeichen von Gesundheit und Wellness. Unten: Die umfangreiche Speisekarte des Bistro & Bar Waterfront lockt mit leckeren Fischgerichten wie dem gebratenen Zander.


Am feinen Ostseestrand von Heringsdorf gelegen, präsentiert sich das maritime Resort als exklusive Perle der Hotellerie auf Usedom.

das Bistro & Bar Waterfront zu besuchen. Diese Location zeigt sich als beliebter Treffpunkt für In­sulaner und Urlauber. In dem maritimen Promenaden-Bistro schmecken

die frischen Bistrogerichte noch einmal so gut. Doch nicht nur die Kulinarik schmeichelt Augen und Seele. Auch der 2000 Quadratmeter große BALTIC SEA GRAND SPA Usedom lohnt eine Entdeckung. Badefreuden pur erlebt man im ganzjährig geöffneten, 20 Meter langen, beheizten Außenbecken und natürlich möchte man auch den Vital-Hydropool mit Unterwassersprudelliegen am liebsten gar nicht verlassen. Der großzügige Saunabereich punktet mit Klassikern wie einem Dampfbad, einer finnischen Sauna, einer Biosauna sowie einer separaten Damensauna. Für besondere Momente zu zweit sorgt die Private SPA Suite. Womit das Urlaubsglück schlussendlich perfekt wäre! r

r Steigenberger Grandhotel and Spa Liehrstraße 11 D-17424 Ostseebad Heringsdorf/Usedom Telefon: 00 49 / 3 83 78 / 4 95 - 0 Telefax: 00 49 / 3 83 78 / 4 95 - 9 99 E-Mail: heringsdorf@steigenberger.de Internet: www.heringsdorf.steigenberger.de

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So prachtvoll residiert das Vier-SterneSuperior-Hotel Guglwald im schönen Böhmerwald. Rechts: Die Küche bringt die Einzigartigkeit des Mühlviertels auf die Teller. Unten: Schick, modern, stylish – der Ruheraum des Landhausgartens lädt zum Verweilen ein.

Hotel Guglwald

Weit weg vom Alltag – ganz nah bei sich Guglwald – ein winziges Fleckchen Erde mit gerade einmal 90 Einwohnern. Ganz groß aber präsentiert sich die traumhafte Lage inmitten der Hügellandschaft des Mühlviertels im oberösterreichischen Böhmerwald.

Hier ist das Vier-Sterne-Superior-Hotel Guglwald zu Hause. Bereits anno 1841 wurde es als kleine Wirtschaft erstmals urkundlich erwähnt. Stetig haben die Eigentümer das Domizil erweitert, renoviert und dem Zeitgeist angepasst. Heute begeistert das schöne Refugium inmitten einer romantischen Parkanlage junge und jung gebliebene Gäste gleichermaßen und zählt zu den besten Wellnesshotels Österreichs. Mit viel Engagement und Herzblut führen Alexander Pilsl und seine charmante Frau Astrid das geschichtsträchtige Haus in der

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sechsten Generation. Die sympathischen Gastgeber sind Hoteliers aus Leidenschaft, wohnen mit ihren Söhnen Maximilian, Jonathan und Anton gleich um die Ecke und tun alles dafür, damit sich die Menschen in ihrem Domizil rundum wohlfühlen. Dazu tragen zauberhafte Suiten und Zimmer ebenso bei wie eine ausgezeichnete Kulinarik. „In den Töpfen unserer Küche landen ausschließlich wertvollste Lebensmittel, bevorzugt aus der Region und größtenteils in Bioqualität. Nur Hingabe und Inbrunst mengen unsere Köche noch bei, um den einzigartigen Geschmack des Mühlviertels auf die Teller zu bringen. Bodenständigkeit trifft auf Raffinesse, Tradition auf Moderne. Das Ergebnis – es schmeckt“, sagt Alexander Pilsl schmunzelnd, verweist auf den eigenen Kräutergarten. Die Gäste starten mit einem umfangreichen Frühstücksbüfett in den Tag, nachmittags legen sie vielleicht eine „Wellnesspause“ ein, genießen Kaffee und Kuchen oder herzhafte Schmankerln und am Abend freuen sie sich auf ein sechsgängiges Menü. Die Atmosphäre im Haus ist entspannt und von wohltuender Ruhe. Hektik scheint im Mühlviertel ein Fremdwort zu sein. Ein besonderes Highlight für gestresste Großstädter, verliebte Paare oder Freundinnen,

die gemeinsame Tage verleben möchten, ist der großzügige Wellnessbereich Guglwald Vitarium. Wanderungen, Radtouren oder ein Besuch in der sehenswerten Re-

naissance-Stadt Krumau (Cesky Krumlov) an der Moldau runden einen Aufenthalt im Hotel Guglwald ab. Die tschechische Grenze ist nur einen Steinwurf entfernt. r

r Hotel Guglwald Gastgeber: Astrid und Alexander Pilsl Guglwald 8, A-4191 Guglwald Telefon: 00 43 / (0) 72 19 / 70 07 Telefax: 00 41 / (0) 72 19 / 70 07 - 5 E-Mail: rezeption@guglwald.at Internet: www.guglwald.at

Preise nach Saison und Kategorie Doppelzimmer ab 104 Euro pro Person inklusive Guglwald-Kulinarium Beheizter Außenpool, Saunabereich, Fitnessraum, Zugang zum Spa: ab 14 Jahren Hochzeitsort, Hunde: 17 Euro, Raucherlounge Kreditkarten: Visa, Mastercard

Charmante Zimmer und Suiten bieten jeden gewünschten Komfort und ein gemütliches Zuhause auf Zeit.

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Hotel Guglwald Š Alexander Kaiser/lichtlinien.at


© Alexander Kaiser/lichtlinien.at

Das Hilton Frankfurt City Centre befindet sich im Herzen der Stadt; Sehenswürdigkeiten, Shopping-Möglichkeiten und das Bankenviertel sind zu Fuß erreichbar.

Index M ä r z 2 0 1 9 Hotels und Restaurants In Frankfurt und im Rheingau Hilton Frankfurt City Centre Restaurant L’Unico Dorint Hotel Frankfurt / Oberursel Ristorante da Alfonso Miro’s Ristorante Weinhaus Sinz

18–21 22/23 24–27 28 30/31 32/33

Hotels und Restaurants am Niederrhein Landhotel Voshövel Landhotel Westrich Obstkelterei van Nahmen See Park Janssen Straelener Hof Restaurant Kaiserhof

38/39 40/41 42/43 44/45 46/47 48/49

Die besten Winzer und Weinrestaurants 52/53 54/55 56/57 58/59 60/61 62/63 64/65 66/67 68/69 70/71 72/73 74/75 76/77 78/79 80/81 82/83 84/85

Stilvoll und urgemütlich präsentieren sich die Räume der Vinothek des Weinguts Immerheiser, die mit über 400 nationalen und internationalen Schätzen lockt.

© Gilles Trillard

Becker’s Hotel, Restaurant & Weingut Hotel & Restaurant Zur Moselterrasse, F. Thein Weingut Jeger Weingut Hubertus M. Apel Schanz – Restaurant. Hotel. Weinhaus. Weingut Immerheiser Weingut Gehring vinoFORUM Weingut Karl Petgen Weingut Martin Waßmer Weingut Bernhard Ott Weingut Restaurant Hotel Nigl Weingut Bründlmayer Weingut Gager Weingut Trippelgut Weingut Karnburg Domaines Vinsmoselle Weingut und Pavillon Desom

AuSSerdem Travel à la carte: Argentario Golf Resort & Spa Coquillade Village Finca Cortesín Hotel, Golf & Spa Golden Hill Country Chalets & Suites

88/89 90/91 92/93 94 – 97

Coquillade Village, das zur HIDEAWAYS HOTELS Collection gehörende Refugium, hat alles was es braucht, um dem Aufenthalt einen besonderen Zauber zu verleihen.

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Vorschau

A La Carte

1 Romantik- & Wellnesshotel Deimann: Sternekoch Felix Weber verwöhnt mit raffiniert-köstlichen Kreationen.

2 Hotel Ascona: Ein Juwel der Schweizer Hotellerie – großzügige Räumlichkeiten in mediterranen Farbtönen sorgen für Wohlgefühl.

3 Gasthaus Csencsits: Gourmetkoch Jürgen Csencsits (zwei Hauben , 16 Punkte) und seine charmante Frau Melanie bieten ihren Gästen feinste Kulinarik.

Im nächsten Heft lesen Sie unter anderem: Lassen wir die Aprilwetter-Kapriolen hinter uns und starten zu 1

einer abwechslungsreichen Frühlingsreise. In diesem Jahr beginnt sie im Sauerland, denn die waldreiche Region zählt zu den größten Wanderrevieren Deutschlands und ist mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, Stauseen und pittoresken Städtchen zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. „Herzhaft und gut“ – so könnte das kulinarische Motto lauten; Hausmacherwurst, Hofkäse und knuspriges Bauernbrot sind typisch für diesen Landstrich. Weiter geht es nach Oberbayern – ebenfalls kulinarisch zünftig und ein zauberhaftes Fleckchen Erde, an dem es stets Neues zu entdecken gibt. Egal, ob man in einer gemütlichen Wirtsstube oder in einem luxuriösen Fünf-Sterne-Domizil einkehrt, hier wird jeder Gast

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mit einem herzlichen „Grüß Gott“ und dem berühmten Alpenblick empfangen. Die nächste Station führt uns in eine der ältesten, schönsten und wärmsten Kulturlandschaften Europas: das Burgenland mit seinen ständig wechselnden Perspektiven – Hügelland und Ebene, Mitteleuropa und Balkan, österreichische und ungarische Sprache, Kultur und Kulinarik. Rund um die UNESCO-Welterbe-Region Neusiedler See gruppieren sich malerische Orte und die Tische sind reich gedeckt. Der krönende Abschluss unserer Expedition ist das Tessin – eine Bilderbuchlandschaft zum Verlieben! Sie verführt mit mondänen Destinationen wie Ascona, mit abgelegenen Tälern, wildromantischen Land-

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schaften, malerischen Seen und natürlich einer traditionellen Tessiner Küche, die sich kräftig mit der Cucina italiana mischt.

Das nächste A LA CARTE erscheint am 29. März 2019.


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a la carte 3 2019  

Restaurants I Weine I Rezepte I Hotels I Reisen

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