Page 1

Carte

A La Carte

®

a LA

Restaurants I Weine I Rezepte I Hotels I Reisen

Hotel- und Restaurant-Tipps Ruhrgebiet Bergisches Land Deutsche MärchenstraSSe

Schlosshotel Berlin Heft 2 Februar 2019

Deutschland A 8,– Luxemburg A 9,20, Italien A 10,50 Belgien A 9,20, Spanien A 10,50 Schweiz SFR 11,00

Patrick Hellmann designt erstes deutsches Fashion-Hotel


Midweek De luxe im Chalet Mirabell Vom 10.03.2019 bis 24.03.2019 – 4 Übernachtungen ab 659 Euro pro Person Wir stehen auf Ihrer Urlaubs-Wunschliste? Jetzt kommt Ihre Zeit, hereinspaziert! Wir möchten Sie verwöhnen und begeistern. Bei uns sind Sie in besten Händen. Dazu erwarten Sie fantastische 10 % Rabatt. · 4 Tage auspannen und relaxen · Mirabell’s 3/4 Gourmetpension · Kostenloser privater Skibus direkt ab Hotel · Viele kulinarische Highlights aus unserer Gourmetküche · Body & Mind Programm mit diplomiertem Wellnesstrainer · 10 % Rabatt beim Skiverleih Sport Max


Top-Winter-Aktionswoche Vom 10.03.2019 bis 24.03.2019 – 7 Übernachtungen ab 1 098 Euro pro Person Sie wollen dorthin, wo es jetzt am schönsten ist? Ihr zukünftiger Lieblingsplatz erwartet Sie. Nirgendwo können Sie so traumhafte Wintertage erleben wie im panoramaverwöhnten Meran 2 000 mit bestens präparierten Skipisten. Moderner und gemütlicher Chalet Style, pure Entspannung im Wellnessbereich und viele kulinarische Highlights erwarten Sie bei uns. · Wir schenken Ihnen 1 Urlaubstag · Mirabell’s ¾ Gourmetpension · Kostenloser privater Skibus direkt ab Hotel · Viele kulinarische Highlights aus unserer Gourmetküche · Body & Mind Programm mit diplomiertem Wellnesstrainer · 10 % Rabatt beim Skiverleih Sport Max

Weitere Informationen und attraktive Angebote für alle Chalets: www.hideaways-hotels.com Folgen Sie uns auf Facebook


Editorial

A La Carte

Das Patrick Hellmann Schlosshotel Berlin, in bester Lage im Grunewald der Metropole gelegen, ist ein „hideaway“ im wahrsten Sinne des Wortes. Das schlossartige, repräsentative Anwesen kann auf eine wechselhafte Geschichte zurückblicken. 1912 bis 1914 wurde es für den persönlichen Anwalt Kaiser Wilhelms II., Graf von Pannwitz, im Stil der italie­ nischen Renaissance errichtet. 1951 wurde es als Schlosshotel Gehrhus eröffnet und avancierte schnell zum Treffpunkt der Prominenz aus Wirtschaft und Kultur, 1976 heiratete hier Romy Schneider Daniel Biasini. Nach aufwendiger Renovierung wurde es 1994 als Schlosshotel im Grunewald eröffnet und sorgte weltweit für Schlagzeilen, denn kein Geringerer als Modezar Karl Lagerfeld zeichnete für das Interior Design verantwortlich. Einige Jahre später wurde es von Ritz-Carlton gemanaged, dann versuchten sich auch die Regent Hotels und Four Seasons an dem Domizil, bis es 2006 von einer spanischen Investoren-Gruppe übernommen und als NH-Hotel geführt wurde – sicherlich der Tiefpunkt in der jüngeren Vergangenheit. Aus dem Dornröschenschlaf wachgeküsst hat es dann 2014 wiederum ein Mode-Designer, der Berliner Patrick Hellmann. Mit viel Liebe zum Detail wurden alle Zimmer und Suiten neu gestaltet, und unter der kompetenten Leitung des General Managers Norman Mark erstrahlt es als erstes deutschen Fashion-Hotel schöner und mondäner denn je, zweifellos ist es eines der außergewöhnlichsten Domizile der deutschen Hauptstadt. Mit kulinarischen Landpartien durch das Ruhrgebiet und entlang der Deutschen Märchenstraße entführen wir Sie weiterhin zu sorgfältig ausgewählten, gastfreundlichen Adressen. Außerdem laden wir Sie ein in einige der schönsten Hotels der renommierten Vereinigung der HIDEAWAYS HOTELS Collection, einer Kooperation, der sich weltweit bereits mehr als einhundert „Hotels mit Persönlichkeit“ angeschlossen haben. Seit 1898 produziert Berkel die führenden Aufschnittmaschinen, besonders die historischen Modelle sind für viele Gastronomen und Hobbyköche zum Objekt der Begierde geworden. Die Schwungrad-Schneidemaschinen im klassischen Rot oder stylischem Schwarz sind wahre Meisterwerke und vereinen höchste handwerk­liche Qualität mit präziser Schneidekunst. Herausgeber Thomas und Martina Klocke


Carte

Zum Titel: Patrick Hellmann Schlosshotel – Berlins neuer Place to be

A La

Das geschichtsträchtige, im italienischen Renaissance-Stil erbaute Stadtpalais avancierte von Beginn an zum Lieblingstreffpunkt der internationalen Boheme: Josephine Baker fand hier ihre Privatsphäre, Hildegard Knef zog sich zum Komponieren zurück und Romy Schneider heiratete im engsten Freundeskreis. Auch der erfolgreiche Fashion- und Interieur-Designer Patrick Hellmann verbindet schöne Erinnerungen mit dem herrschaftlichen Hotel im Grunewald, und als es vor fünf Jahren zum Verkauf stand, kaufte er kurzerhand die Perle der Berliner Hotelkultur. Inzwischen wurden die meisten Zimmer und Suiten bereits im typischen PatrickHellmann-Stil neu gestaltet und natürlich kamen auch Stoffe seiner Modekollektionen zum Einsatz. Als „Accessoires“ dienen die goldverzierten Stuckdecken und wunderschönen Lüster, die von der Pracht vergangener Epochen zeugen – im ersten Fashion-Hotel der Hauptstadt.

erscheint monatlich im Klocke Verlag GmbH Höfeweg 40, D-33619 Bielefeld Fon: +49 - (0) 5 21 - 9 11 11-0 Fax: +49 - (0) 5 21 - 9 11 11-12 Internet: www.klocke-verlag.de E-Mail: info@klocke-verlag.de Her ausgeber Thomas & Martina Klocke Ver antwortlich für den Inhalt Thomas Klocke Anzeigenleitung Thomas Klocke Redaktion Gundula Luig-Runge, Sabine Herder, Bernd Teichgräber, Gabriele Isringhausen Gr afikdesign Sabina Winkelnkemper, Claudia Stepputtis Fotogr afie Ydo Sol, Klaus Lorke, Günter Standl

Titelthemen

Bildbearbeitung Klocke Medienservice Holger Schönfeld, Birgit Lahode

Patrick Hellmann Schlosshotel – Berlins neuer Place to be

6

Hotels und Restaurants à la carte:

Titelfoto Patrick Hellmann Schlosshotel

Ruhrgebiet 34

Produktion Claudia Schwarz, Diana Wilking Sekretar iat Andrea Petzold, Katrin Baumgart

Bergisches Land

50

Deutsche Märchenstraße

62

Travel à la carte:

Vertr ieb Stephan Klocke

Urlaub wie bei Freunden

Vertr ieb/Handel DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH Nordendstraße 2, 64546 Mörfelden-Walldorf lange.guido@dpv.de, www.dpv.de

76

AUSSERDEM Szene à la carte:

Gesamther stellung Heidenreich Print GmbH, Bünde

Neuigkeiten aus aller Welt

100

Gedruckt auf Omnigloss der IGEPA

Index Februar 2019

103

Printed in Germany

Vorschau März 2019

104

A LA CARTE ist ein eingetragenes Warenzeichen des Klocke Verlages. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten. Anzeigenpreisliste vom 1. Dezember 2017

i v w

Inhalt

A La Carte

Preise Einzelpreis: 8,– Euro, Jahresabo: 72,– Euro Abonnementbestellung beim Verlag Abonnement Verwaltung Leserservice A La Carte Interabo GmbH Postfach 10 32 45, 20022 Hamburg Fon: 0 30 / 61 10 54 41 50 Fax: 0 30 / 61 10 54 41 51 E-Mail: alacarte@interabo.de ISSN 0945-375X

Kunstvoll zubereitet: Viererlei von Westerholter Tapas im Gasthaus Altes Dorf.


6

Patrick Hellmann Schlosshotel Berlin: Deutschlands erstes Fashion-Hotel

14

Meisterwerke der Schneide-Kunst

34

Landpartie im Ruhrgebiet

50

Kulinarisch genieĂ&#x;en im Bergischen Land

76

Zu Gast bei Freunden: die Hideaways Hotels Collection


Titelstory

6

A La Carte

A La Carte


Pa t r i c k He l l m a n n S c h l o s s h o t e l

Your Fashion Destination in Berlin Wie kaum ein zweites Luxushotel in Berlin vereint das PATRICK HELLMANN SCHLOSS-HOTEL im Nobelbezirk Grunewald den Glanz und Glamour des vergangenen Jahrhunderts und kombiniert ihn mit modernem FĂźnf-SterneKomfort. Der internationale Modedesigner Patrick Hellmann mit Sitz in Berlin, dessen Label PHC internationalen Ruf genieĂ&#x;t, hat das traditionsreiche Schlosshotel mit einem einzigartigen Premium-Lifestyle-Erlebnis zu einem Fashion-Hotel der Extraklasse verwandelt, das in Europa seinesgleichen sucht. Te x t : G u n d u l a L u i g - R u n g e , F o t o s : P a t r i c k H e l l m a n n S c h l o s s h o t e l


Titelstory

A La Carte

Glanz und Glamour des vergangenen Jahrhunderts treffen im Grunewalder Schlosshotel auf modernes Design. 8

A La Carte


Z

ahlreiche Prominente und betuchte Zeitgenossen aus aller Welt schwören auf die elegante Mode des Ber­ liner Designers. Neben der noblen Männermode für sein Label PHC entwirft Patrick Hellmann auch Einrichtungen für Privathäuser. Eine Passion, die ihm bei der sanften Umgestaltung des traditionsreichen Boutique-Hotels, welches er 2014 erworben hat, zugutekommt. Das geschichtsträchtige, 1914 im italienischen Renaissance-Stil erbaute Stadtpalais avancierte von Beginn an zum Lieblingstreffpunkt der internationalen Boheme: Josephine Baker fand hier ihre Privatsphäre und Ruhe, Hildegard Knef zog sich zum Komponieren zurück, Romy Schneider heiratete im engsten Freundeskreis im Schlosshotel und Jogi Löw zog 2006 mit der Deutschen Fußballnationalmannschaft ein. Auch für Patrick Hellmann sind schöne Erinnerungen mit dem herrschaftlichen Hotel im Grunewald verknüpft. „Im Jahr 1978, als ich noch ziemlich neu war in Berlin, wurde ich zu einem Empfang ins Schlosshotel geladen. Bereits damals war ich von der Schönheit des Gebäudes und

Seit Sommer 2018 leitet Norman Mark das Fashion-Hotel mit Charme und Kompetenz.

Edelste Materialien prägen das Interieur des Fünf-Sterne-Hotels, dessen Besucher einzigartigen Premium-Lifestyle erleben werden.

der traumhaften Lage begeistert. Als mir dann vor fünf Jahren der Verkauf an ausländische Investoren zu Ohren kam, konnte ich nicht anders handeln, ich musste diese Perle der Berliner Hotelkultur einfach kaufen und erhalten“, erinnert sich der erfolgreiche Fashion- und InteriorDesigner, dessen erklärtes Ziel es ist, das Schlosshotel wieder zum Treffpunkt der internationalen und lokalen Szene zu machen. Berlins kleines Fünf-Sterne-Grandhotel besticht durch Persönlichkeit, Intimität und Privatsphäre, die sich nicht zuletzt in den 43 Zimmern und 10 Suiten niederschlägt. Alle sind stilvoll und einzigartig mit exquisiten Einrichtungstücken, edlen Accessoires, hochwertiger Kunst und Foto-

A La Carte

9


Titelstory

A La Carte

Die meisten Zimmer präsentieren sich bereits im typischen Design-Stil von Patrick Hellmann, der zum Teil auch Stoffe seiner aktuellen Modekollektionen bei der Gestaltung eingesetzt hat.

grafien von namhaften Künstlern ausgestattet worden. Die meisten Zimmer und Suiten wurden bereits im typischen Patrick Hellmann Style farblich neu gestaltet und eingerichtet. Klar, dass er da zum Teil auch Stoffe seiner aktuellen Modekollektionen mit einsetzt: in Form von eleganten Polstern oder als üppige Draperien an den Fenstern. Schließlich hat sich Hellmann zum Ziel gesetzt, das Fashion-Hotel der Hauptstadt zu werden. Wer in einer der luxuriösen Design-Suiten eincheckt, wird von deren Großzügigkeit, ihrer Ästhetik und den Feinheiten im Detail höchst angetan sein. Die mit 200 Quadratmetern größte Suite im Hause, die Kaiser Wilhelm Suite, verfügt sogar über ein Besprechungszimmer und eine beeindruckende Bibliothek, deren Fresken und Möbel aus dem 10

A La Carte


Jahr 1914 noch im Original erhalten sind. Das große und modern eingerichtete Wohnzimmer verbindet zwei Schlafzimmer mit jeweils einem Badezimmer. Berühmt ist das Schlosshotel außerdem für seine von Modezar Karl Lagerfeld eingerichtete Grunewald Suite. Die Höhepunkte dieser 106 Quadratmeter messenden Suite sind das beeindruckende Designer-Bett, die extravagante Einrichtung und das großzügige romantische Art-déco-Badezimmer mit handgemachten, französischen Kacheln. Im Beauty Salon und im Spa des Patrick Hellmann Schlosshotels können Körper und Geist nach allen Regeln der Kunst entspannen. Für ein Rundumwohlbefinden stehen außerdem ein sehr schöner IndoorPool, Jacuzzi, Sauna sowie ein Dampfbad zur Verfügung. Der weitläufige Hotelpark lädt darüber hinaus zu Spaziergängen in

Patrick Hellmanns erklärtes Ziel ist es, das Schlosshotel wieder zum Treffpunkt der internationalen und regionalen Szene zu machen.

Dezente Eleganz macht sich auch in den gelungenen Räumen des Spas breit. Herrlich entspannend ist ein Bad im wunderschönen Indoor-Pool.

A La Carte

11


Titelstory

A La Carte

der frischen Berliner Waldluft ein. Und im sehr gut ausgestatteten Fitness-Center halten Gäste ihre Körper perfekt in Form – gerne auch mit Hilfe eines Personal Trai-

12

A La Carte

ners. Den braucht der neue General Manager, Norman Mark, wahrscheinlich nicht. Der smarte Franzose leitet das Schlosshotel seit vergangenem Sommer. Zuvor

war der 41-Jährige in gleicher Position im Steigenberger Hotel Sanssouci in Potsdam tätig. Mark kann auf mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in der nationalen und in-


Bevor Andelko Krmpotic als neuer Küchenchef ins Schlosshotel wechselte, bekochte er die Berliner (Polit-)Prominenz.

ternationalen Hotellerie verweisen. Der Hotelbetriebswirt startete seine Karriere im Brenners Park Hotel in Baden-Baden. Zu weiteren Stationen zählen Engagements bei Starwood Hotels & Resorts, Intercontinental Hotel Group und Concorde Hotels & Resorts. Ein herrschaftliches Ambiente erwartet Gäste im Restaurant des Schlosshotels. Unter goldverzierten Stuckdecken mit wunderschönen Lüstern, umgeben von der Pracht vergangener Epochen, beginnt der Start in den Tag mit einem großartigen Frühstück. Mittags und am Abend verwöhnen Küchenchef Andelko Krmpotic und sein Team mit Gerichten aus der klas­ sischen französischen Küche, die sie mit modernen, kreativen Elementen vereinen, ohne den Gast zu überfordern. Viele Szenegänger werden ihn noch gut aus seiner Zeit in den Berliner In-Restaurants „Paris-

Moskau“, „Gendamerie“ oder „Borchardts“ in Erinnerung haben. Auch war Krmpotic in seiner Funktion als Küchenchef maßgeblich für die Konzeption und Eröffnung der „Beef Bar“ in Monaco verantwortlich, wo er drei Jahre lang die Leitung innehatte. Der heute 36-jährige gebürtige Berliner wechselte ebenfalls im letzten Sommer ins Schlosshotel. Vor oder nach dem Dinner trifft sich das Publikum in der stylishen GQ Bar, in der jeden Donnerstag ab 19.30 Uhr ein Live-DJ mit angesagten Grooves für Gute-Laune-Stimmung sorgt. Ambiente und grüne Umgebung prädestinieren das zauberhafte Fashion-Hotel natürlich auch für gesellschaftliche Events unterschiedlichster Art. Insgesamt acht exklusive Räumlichkeiten, die eine unübertroffene Atmosphäre mit einem außer­ ordentlich gepflegten Service vereinen, stehen dafür zur Wahl. So gerät jedes Treffen,

jedes Geschäftsessen, jede private Feier zu einem vollen Erfolg. Trotz der ruhigen Lage im Grunewald erreicht man in nur zehn Fahrminuten den legendären Kurfürstendamm mit seinen luxuriösen Designer­ läden, mondänen Boutiquen, Restaurants und Bars. Wer sich im Anschluss von all dem Trubel in der Berliner Großstadt erholen möchte, findet rund um das Hotel die schönsten Joggingstrecken Berlins, Tennisplätze, Reitschulen sowie die zahlreichen Seen zur Naherholung. Das ist authentischer Berliner Lifestyle – damals wie heute. r Patrick Hellmann Schlosshotel General Manager: Norman Mark Brahmsstraße 10, D-14193 Berlin Telefon: 00 49 / (0) 30 / 8 95 84 30 E-Mail: desk@schlosshotelberlin.com Internet: www.schlosshotelberlin.com

A La Carte

13


Porträt

A La Carte

Meisterwerke der Schneide-Kunst Kein anderer Gegenstand in der Küche ist so wichtig und hat einen so großen Symbolwert wie ein Messer. Da gibt es regelrechte Wunderwerke der Schmiede­ kunst – von superscharfen Steakmessern bis zu langlebigen Arbeitsmessern in verschiedenen Größen und Ausführungen. Mit viel Liebe zu guter tradi­ tioneller Handwerkskunst entstehen in zahlreichen Messermanufakturen wahre Meisterwerke für den modernen Küchen-Alltag. Messer gehören zu den wichtigsten Utensilien in jedem Haushalt und in jeder Profiküche. Damit Kochen zum einschneidenden Erlebnis wird, legen Köche wie bei­ spielsweise Manuel Ulrich, Küchenchef im Hotel Der Öschberghof, großen Wert auf qualitativ hochwertige Messer. Im Prinzip sind Messer das grund­ legendste Werkzeug und sowas wie das Heiligtum eines jeden Herdmeisters. Text: Bernd Teichgräber, Fotos: vorgestellte Betriebe

14

A La Carte


A La Carte

15

Foto: Der Öschberghof


Porträt

D

A La Carte

as Messer zählt seit jeher zu den wichtigsten Werkzeugen des Menschen. Ursprünglich war es Werkzeug und Waffe in einem. Im Laufe der Zeit entwickelte es sich zusätzlich zum Kunst-, Ritual- und Schmuckgegenstand und sogar zum Zahlungsmittel. Zu Beginn des Spätmittelalters entdeckte man es in den ersten gut ausgestatteten Küchen in den Höfen Italiens und Frankreich wieder. Mittlerweile gibt es Messer in allen mög­ lichen Ausführungen und Formen. Auch

der beste Koch braucht für sein Schneidegut natürlich das richtige Werkzeug, das über die „großen Drei“ – Kochmesser, Officemesser und Brotmesser – hinausgeht. Renommierte Manufakturen haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Kunst der Messerherstellung zu kultivieren und den modernen Anforderungen in der Küche anzupassen. Zahlreiche Betriebe fertigen bereits seit mehreren Generationen feinste Schneidwaren an. Oft entstehen so Uni­ kate – aufwendig, behutsam und mit sorg-

Die Anforderungen an ein professionelles Kochmesser sind enorm hoch. So muss ein solches Messer nicht nur äuSSerst scharf sein, sondern auch exakt ausbalanciert, um die Arbeit des Koches im Idealfall zu erleichtern. 16

A La Carte

fältig ausgesuchten Materialien von Anfang bis Ende von Hand hergestellt. Von der Rohstahlbehandlung über das Schmieden, Härten, Schleifen, Polieren und die Griffherstellung bis zum Schärfen braucht es unzählige Arbeitsschritte, bis ein Messer entsteht. Dabei sind die verschiedenen Stahlsorten und Legierungen, das Schmieden und die Wärmebehandlung ein gut gehütetes Geheimnis der Manufakturen. Einige namhafte Werkstätten haben sich längst zu einem Eldorado für all jene entwickelt, die auf die Ästhetik eines Messers genauso viel Wert legen wie auf dessen Gebrauchswert und Langlebigkeit. Jeder einzelne Arbeitsschritt bei der Herstellung eines Messers erfordert volle Konzentration und größtmögliche Präzision. Bereits ein kleiner Fehler kann zu einer kompletten Neufertigung des Messers führen. Grundsätzlich hängt die Qualität einer Klinge besonders von den Eigenschaften des verwendeten Stahls ab. Dazu sorgen aufwendige Schleifmethoden für eine Resistenz gegenüber Säure und Rost sowie eine Reduzierung von Widerstand beim Gleiten durch das Schnittgut. Eine besonders hohe Korrosionsbeständigkeit zeigen beispielsweise Steakmesser, die aus neuartigem, nitriertem Chirurgenstahl gefertigt sind. Wer aber glaubt, dass leichte Messer generell das Schneiden erleichtern, liegt falsch. Gerade das Gewicht, die Balance und der Schwerpunkt eines Messers sind entscheidende Faktoren, um die Arbeit eines Kochs zu erleichtern.


Fotos (3): F. Dick

Für jeden Zweck das richtige Messer Vielseitig einsetzbar und nicht wegzudenken ist das Kochmesser: Das Universalmesser in der Küche! Dieses Messer verwandelt sich in der Hand eines Profikochs zum wahren Helden. Das Schneiden von Fleisch und Gemüse, Kräutern, Fisch oder das Zerlegen von Schalentieren auf dem Brett ist für das Kochmesser kein Problem. Die 15 – 30 cm lange Klinge ist meist relativ breit. Gerade bei gewöhnlichen Aufgaben in der Küche eignet sich das japanische Santokumesser hervorragend für nahezu alle Arbeiten. Der Name bedeutet „Messer der drei Tugenden“ und bezieht sich darauf, dass das „Santoku“ gleichermaßen für Fisch, Fleisch und Gemüse geeignet ist. Es lässt sich ziehend, drückend und hackend einsetzen. Außerdem ist die Spitze für feine Einschnitte, die Hauptlänge der Schneide für vielfältige Schneideaufgaben und die Ferse für besonders druckvolle Schnitte geeignet. Das Tranchier- oder Filetiermesser ist ein Messer-Modell, das dem korrekten Zerlegen von gegarten Fleischwaren dient. Darum wird es auch Fleischmesser genannt. Grundsätzlich kann das Schneidewerkzeug aber ebenfalls für das Zerteilen von Gemüse, Obst oder Fisch eingesetzt werden. Im Zentrum seiner Verwendung steht das exakte Separieren von Teilstücken, die als Speisenkomponente serviert werden. In Bezug auf Fleisch tritt das Messer daher häufig beim Portionieren von Schmorbraten in Erscheinung. Klein, wendig und scharf ermöglicht das Officemesser exaktes Bearbeiten filigraner Aufgaben. Es ist ein unentbehrliches, vielseitiges Werkzeug und gehört zum Basissortiment einer jeden Küche. Durch die kurze Klinge (meist zwischen 9 und 12 cm) eignet es sich besonders für Schälarbeiten, kleine Schneidarbeiten und Verzierungen. Wer keine Brotmaschine besitzt, der braucht natürlich ein anständiges Brotmesser mit Wellenschliff. Die Klinge des Brotmessers ist zumeist deutlich länger als zum Beispiel das Brot, das man schneiden will. Die groß dimensionierte Klingenform gibt das Gefühl von kraftvollen und effizienten Schneidbewegungen. Es gibt Brotmesser, die eine Klinge von über 30 cm haben. Als Faustregel gilt: Die Klinge sollte immer ca. 10 cm länger sein als das Schneidegut. Durch die gewellte Klinge gleitet es auch mühelos durch Braten und hartschalige Obst- und Gemüsesorten.

Es gibt wohl keinen Koch, der nicht auf gute Messer in der Küche schwört. Die Qualität eines Messers liegt dabei vor allem in der Manufaktur begründet. Der Herstellungsprozess für das Jahrhundertmesser von der Edelmanufaktur Nesmuk beispielsweise stellt dabei jeden anderen in den Schatten. In insgesamt 50 Arbeitsschritten erfolgt die komplexe Herstellung dieses Küchenmessers. Die Klinge ist nicht nur schön, sondern auch scharf – und das kommt nicht von ungefähr. Messerschmied Lars Scheidler stellt das Messer aus Damaststahl her. Das vielleicht teuerste Küchenmesser der Welt wird in tagelanger Schmiedekunst gefertigt, um seine beeindruckende Langlebigkeit zu erhalten. Der Griff ist aus dem Holz einer 5000 Jahre alten Mooreiche gefertigt. Mit einer Klinge, die 640 Schneidlagen aufweist, ist

das Messer einzigartig auf der Welt. Die Klinge dieses Messers gilt als praktisch unzerstörbar, sie ist kratzfest und rostgeschützt. Ein Meisterwerk an Perfektion! Top-Marken für Messer – hier stimmt die Qualität Echte Kochkunst braucht echte Meisterwerke der Schmiedekunst. Exzellente Ergebnisse in der Küche entstehen erst durch äußerst präzises Arbeiten, durch feinste Schnitte und hauchdünnes Schneidegut. Und dazu bedarf es eben eines besonderen Werkzeugs. Doch mit welchem schneiden denn nun Profiköche? Die besten Schneidewerkzeuge für die Küche kommen von wirklich herausragenden Marken, zu denen auch F. Dick, Victorinox, Chroma und Wüsthof zählen. Sie bieten Qualität der Spitzenklasse.

A La Carte

17


Porträt

A La Carte

F. Dick – Traditionsmarke der Profis Auf eine lange Tradition und Erfahrung bei der Herstellung von Produkten für Köche blickt die Traditionsmarke F. Dick zurück. Sie ist seit Jahrzehnten einer der Hauptausstatter der Branche. Profis in der Küche schwören seit langem auf die Qualitätsmerkmale der Messer „Made in Germany“. Aus besten Stahl gefertigt und von einer großartigen Schnitthaltigkeit, sorgen sie für einschneidende Kocherlebnisse. Durch ihren ergonomischen und rutschfesten Griff liegen die Messer zudem auch noch nach Stunden perfekt in der Hand. Insbesondere die Dick-Premier-Plus-Messerserie gehört unter den Köchen zu den beliebtesten. Das Programm umfasst alle Messer und Kochmesser, die für die professionelle Ausübung des Berufs notwendig sind. Natürlich spielen auch bei den Messern der Serie Premier Plus zunächst die Stahlzusammensetzung und das besondere Härteverfahren eine entscheidende Rolle. Die Stahlkörper werden mit der Legierung X 45 Cr Mo V15 gefertigt, bei der jede einzelne Komponente eine spezielle Aufgabe erfüllt: Chrom sorgt für die Verschleiß­

18

A La Carte

festigkeit des Stahls, Molybdän für verlässliche Korrosionsbeständigkeit und Kohlenstoff für absolute Festigkeit. Das Ergebnis: ein perfekt ausbalanciertes und ergonomisch geformtes Messer. Auch die neuen Messerarten, die durch die traditionelle japanische Küche ihren Weg nach Deutschland gefunden haben, sind in der geschmiedeten Serie erhältlich und mittlerweile sehr beliebt, wie das Santoku-Messer Premier Plus oder das Gyuutoo-Messer. Diese Messer haben keinen Kropf oder Barth, also keine Verdickung zwischen Klinge und Griff. Besondere Beachtung verdient allerdings das ausgeklügelte Griffkonzept: Durch ein spezielles Fertigungsverfahren werden Klinge und Griff so fest miteinander verbunden, dass weder ein Spalt noch feinste Lücken entstehen. Anders als bei herkömmlichen Messern mit Griffschalen können keine Speisereste und Flüssig­ keiten mehr eindringen. Wie bei F. Dick üblich, wird auch jedes fertige Messer der Serie Premier Plus von Hand geschärft und abgezogen.


Die Geschichte des Traditionsunternehmens Friedr. Dick begann im Jahr 1778. Schon bei seiner Gründung als Feilenhauerwerkstatt im süddeutschen Esslingen trat man mit dem Anspruch an, Wertarbeit in deutsche Lande und den Rest der Welt zu tragen. Und dies gelang. So stieg der einstige Handwerksbetrieb zum innova­ tiven Industrieunternehmen mit Sitz in Deizisau auf, das trotz weltweiten Erfolgs seinen Wurzeln treu geblieben ist. Im Jahr 2018 feierte das Unternehmen sein 240-jähriges Jubiläum. Das Unternehmen ist bis heute noch in Familienbesitz. 1997 zogen die Hauptverwaltung und die Fertigung von Esslingen nach Deizisau um. Am Standort in Deizisau stehen 8000 Quadratmeter Produktionsfläche zur Verfügung, die einen optimierten Produktionsablauf gewährleisten. Jährlich werden dort über 1,6 Millionen Werkzeuge produziert. 145 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Wetzstählen machen F. Dick zum absoluten Profi rund um das Thema Schärfen. Entscheidend für die überragende Qualität, Funktionalität und Leistung der Wetzstähle „Made in Germany“ ist die Fertigung, bestehend aus traditioneller Handarbeit und moderner Fertigungstechnologie. Das 145-jährige Jubiläum zur Wetzstahlproduktion und das 240-jährige Bestehen des Unternehmens nimmt F. Dick zum Anlass, einen Jubiläumswetz­stahl als limitiertes Sondermodell anzubieten. Der Jubiläumswetzstahl weist einen Griff im historischen Design aus Eiche auf und

ist mit der legendären Dickoron-Wetzstahlklinge ausgestattet. Mit dem speziellen Saphirzug ermöglicht er samtweiches Abziehen. Die ovale Klingenform sorgt für großflächigen Kontakt für das Messer und somit für ein besonders wirkungsvolles Schärfergebnis. Die besondere birnenförmige Griffform liegt angenehm und sicher in der Hand. Jeder Jubiläumswetzstahl erhält eine fortlaufende Nummerierung und eine Jubiläumskennzeichnung auf der Klinge. Der auf 500 Stück limitierte Jubi­ läumswetzstahl ist ab Dezember 2018 über den Fachhandel zu beziehen. Bereits der Rohkörper der F. Dick Wetzstahlklinge unterscheidet sich von anderen Anbietern: Dieser ist aus hochwertigem Stahl und verjüngt sich zur Spitze und erleichtert damit später die Führung des Messers an der Klinge. Bevor die Züge angebracht werden, wird die Oberfläche des Rohkörpers fein geschliffen, die Spitze und alle scharfen Kanten in Handarbeit verrundet. Die Züge des Wetzstahls werden anschließend mit eigens entwickelten Maschinen materialschonend in den kompletten Stahlkörper durchgängig geschnitten. Durch diese gleichmäßig feinen Züge wird ein besseres Schleifergebnis erzielt und die Messer werden rasiermesserscharf. Das spezielle Härteverfahren trägt entscheidend zur Qualität des fertigen Wetzstahls bei. Denn bei F. Dick Qualitätswetzstählen wird nur die äußere Schicht gehärtet – der Kern bleibt zäh, bruchsicher und stabil. Damit der Wetzstahl beim Nachschärfen

Material von der Messerschneide abträgt, muss er härter als das Messer sein. Durch die Magnetisierung der Wetzstahlklinge wird die Messerschneide beim Wetzen etwas zum Stahl hingezogen, dadurch wird die Messerschneide am Wetzstahl geführt und der Anwender hierdurch unterstützt. So erhält die Messerschneide ihre perfekte Schärfe. Weiterhin haftet durch die Magnetisierung der feine Materialabtrag vom Messer am Wetzstahl und nicht an der Messerschneide oder im Schneidgut. Zuletzt wird die Wetzstahlklinge galvanisch beschichtet. Die spezielle Beschichtung verleiht dem Wetzstahl eine zusätzliche Oberflächenhärte und schützt ihn vor Korrosion und Beschädigungen. F. Dick ist weltweit der einzige Hersteller mit einem Komplett-Programm an Messern, Wetzstählen und Werkzeugen für Köche und Fleischer sowie an Flei­ schereimaschinen und Schleifmaschinen. Die lange Tradition und Erfahrung bei der Herstellung von Produkten für Köche und Fleischer ermöglichen eine kontinuierliche Entwicklung innovativer Neuheiten. Kundenwünsche, Impulse aus der Praxis und eigene Ideen werden in hochwertige Qua­ litätsprodukte umgesetzt. r Friedr. Dick GmbH & Co. KG Esslinger Straße 4 –10 D-73779 Deizisau Telefon: 00 49 / 71 53 / 8 17-0 E-Mail: mail@dick.de Internet: www.dick.de

A La Carte

19


Porträt

A La Carte

Kaum ein Gegenstand in der Küche ist so wichtig und wird von den Köchen mit so viel Inbrunst beschützt und gepflegt wie das eigene Messerset.

20

A La Carte


A La Carte

21


Porträt

A La Carte

Victorinox – Stilvolle Küchenprofis Damit nicht nur Essen, sondern auch Kochen zum Genuss wird, hat die bekannte Schweizer Marke Victorinox die neue Messerserie Swiss Modern entwickelt. Bestehend aus fünf verschiedenen Messertypen – vom Steakmesser bis zum Brot- und Konditormesser. Dabei erfüllen die Messer unterschiedlichste Anforderungen. Ein Messer von heute soll perfekt geschliffen sein, sodass Gemüse, Fleisch und Co. mühelos kleingeschnitten werden können. Und natürlich muss das Messer über einen langen Zeitraum scharf bleiben. Aber nicht nur das: Es muss auch gut in der Hand liegen, damit es auch bei langen Einsätzen präzise schneidet und sich gut anfühlt im Gebrauch. Und es soll schön aussehen. Diese

Eigenschaften schätzen heute längst nicht mehr nur Profi- und Sterneköche, sondern auch Hobbyköche legen mehr und mehr Wert auf gute und schöne Messer. Ganz in diesem Sinne hat Victorinox die Kochmesser-Serie Swiss Modern entworfen, die Funktionalität und Eleganz vereint. Die Klingen der Swiss-Modern-Messer sind aus rostfreiem und verschleißfestem Stahl. Der präzise Schliff ermöglicht müheloses Schneiden und erzeugt feinste Schnittflächen. Die geometrisch geformten Griffe aus Nussbaumholz wirken dynamisch und geben dem ältesten und wichtigsten Werkzeug der Menschheit ein modernes Aussehen. Bei Profi- und Hobbyköchen gleichermaßen beliebt ist die Grand-Maître-Kol­

lektion von Victorinox. Sie ist entstanden aus der Zusammenarbeit mit deutschen und italienischen Messerspezialisten. Die aus hochwertigem Chrom-Molybdänstahl hergestellten Klingen und die ergonomisch geformten Griffe machen die Messer zu etwas Besonderem. Alle Modelle dieser Linie sind aus einem Stück geschmiedet und weisen einen nahtlosen Übergang von der Klinge zum Griff auf. Zusätzliche Sicherheit gewährt der verdickte Kropf zwischen Messergriff und Klinge. Ein Abrutschen in die Klinge wird dadurch vorzeitig gebremst. Die Liebe zum Detail, eine Fülle von Qualitätssiegeln und die zeitlose Eleganz zeichnen die geschmiedeten Messer der Kollektion aus.

Die Kunst des Kochens liegt in der Zubereitung. Diese gelingt am besten mit scharfen Messern und sauber ausgeführten Schneidetechniken.

22

A La Carte


A La Carte

23


Porträt

A La Carte

Chroma – scharfe Helfer für die Gourmet-Szene Eine besonders gute Figur in der Küche machen die Küchenmesser der Serie Chroma Type 301. Sie zeichnen sich durch ihr besonderes Design aus und wurden dafür mit Preisen überhäuft. Die ChromaType301-Hammerschlag Messer – Design by F.A. Porsche – zeichnen sich, genau wie die inzwischen zum Klassiker avancierten herkömmlichen Type-301-Messer, durch eine legendäre Schärfe aus. Aber das Wichtigste für den Profikoch ist der ermüdungsfreie Griff. Das Messer liegt unheimlich bequem und sicher in der Hand. In Anlehnung an die alten Messerschmiedetechniken, hat Chroma mit dieser Serie eine der beliebtesten Type-301-Messer mit einem klassischen von Hand aufgetragenen Hammerschlag auf den Markt gebracht. Neben der außergewöhnlichen Optik der Messer ist die spürbare Antihaftwirkung ein großer Vorteil der Hammerschlagtechnik. Besonders im Vergleich zu herkömmlichen Messern ist diese Technik sehr wirkungsvoll. Durch den Hammerschlag bleibt zwischen dem Messer und dem Schneidegut Platz für ein kleines Luftpolster. Das 24

A La Carte

Schneidegut kann so leichter von der Klinge abfallen. Für extrem harte Klingen mit KaSix-Edge und zeitloses Design steht auch das neue Chroma Turbo – Design by F.A. Porsche. Als Ergebnis einer langjährigen Veredelung entstand die speziell gehärtete Ka-Six-Schneide. Ka-Six-Edge empfindet die Klingengeometrie handgeschmiedeter japanischer Messerschätze nach. Daher ist das Handling ein wenig anspruchsvoller als beispielsweise beim Type 301. Die Klinge ist mit 60° HRC (Hardness Rockwell Cone, eine Maßeinheit für Härte tech­ nischer Werkstoffe) deutlich härter als der flexible restliche Teil des Messers mit

56° HRC. Dadurch bleibt die Klinge länger schnitthaltig und muss seltener nachgeschärft werden, ist aber auch empfind­ licher. Der ultraharte Chroma Turbo Blue Steel stammt von Thyssenkrupp und macht die Messer deutlich weniger anfällig für Rost. Optisch unterscheidet sich die Turbo-Serie von anderen Chroma-Messern durch die blaue Perle unterhalb der Klinge. Der ergonomische Griff liegt wie bei allen „Chroma-Design by F.A. Porsche“-Messern komfortabel in der Hand und erleichtert das Arbeiten. Die Chroma Serie Turbo umfasst mittlerweile über zwölf verschiedene Klingentypen.


Wüsthof – Leidenschaft und Perfektion „Made in Solingen“ Als Kochwerkzeug für alle Herausforderungen, die es in der Küche zu meistern gilt, zeigen sich die neuen Epicure-Messer von Wüsthof. Diese vereinen die Tugenden zweier großer Philosophien: Die Effizienz und Leichtigkeit japanischer Messer wird mit deutscher Qualität und Sicherheit kombiniert. Damit verkörpert Epicure einen neuen Messertypus – einen, der allen Kochstilen gerecht wird und in Funktion und Leistung Maßstäbe setzt. Der im vorderen Bereich weite und sich nach hinten verjüngende Griff zeichnet sich durch ein der natürlichen Kontraktion der Hand angepasstes Profil aus. Daraus resultiert die ergonomisch optimale Griffhaltung. Die neu entwickelte Kropfform schützt die Finger effektiv vor Kontakt mit der scharfen Klinge und vermittelt mehr Sicherheit und Kontrolle bei der Schnittführung. Die breiter gestalteten Klingenformen bringen mehr Gewicht auf das Schneidgut und arbeiten so deutlich effizienter. Durch die innovative Kropfgeometrie und die breitere Klingenform konzentriert sich das Gewicht im Zentrum des Messers. Um diesen Schwerpunkt bewegt sich das Messer neutral. So entsteht eine ausgewogene Balance, die ein agiles und ermüdungsfreies Arbeiten garantiert. Mit 58° HRC verfügen die Messer darüber hinaus über eine optimale Härte, die sowohl höchste Schärfe und lange Schnitthaltigkeit als auch Flexibilität und gute Nachschärfbarkeit garantieren. Mit einem Präzisionslaser aus Edelstahlplatten geschnitten werden die Klingen der Gourmet-Messer von Wüsthof. Ein umfangreiches Sortiment macht diese Serie für den Haushalt und die Profi-Küche interessant. Die Griffe sind aus schwarzem Spezialkunststoff, spülmaschinengeeignet und damit ausgesprochen hygienisch. Dank der einzigartigen Ergonomie liegen diese Wüsthof-Messer sehr bequem in der Hand, sind optimal ausbalanciert und ermöglichen dadurch ermüdungsfreies Schneiden. Ein besonderes Augenmerk verdient das bekannte Wüsthof-DreizackLogo auf den dreifach vernieteten Griffen. Die Messer der Wüsthof-Serie Gourmet haben einen durchgehenden Erl für Klingen-

längen ab 12 cm. Die Klingen sind aus einem Stück rostfreiem Edelstahl (Chrom, Molybdän, Vanadium) gefertigt und werden mit einem Präzisionslaser aus Edelstahlplatten geschnitten. Sie zeichnen sich aus durch absolute Schärfe, dauerhafte

Schnitthaltigkeit und hohe Korrosionsbeständigkeit. Wüsthof-Messer der Serie Gourmet sind absolut pflegeleicht und problemlos nachschärfbar. Gute Messer und moderne Kochprofis – das gehört einfach zusammen, Tag für Tag in der Küche! r

A La Carte

25


portrÄt

A La Carte

Die Maschinen aus den USA zieren Plaketten mit dem Konterfei des Firmen­gründers Wilhelmus Adrianus van Berkel.


Messerscharfe Kultobjekte Als Wilhelmus Adrianus van Berkel 1898 die erste Berkel-Aufschnittmaschine entwickelte, ahnte der findige Tüftler wahrscheinlich nichts von dem durchschlagenden Erfolg seiner genialen Erfindung. Aufgrund der ausgeklügelten Mechanik und einer unglaublichen Präzision eroberten die Berkel-Maschinen sehr schnell die Welt. Doch nicht nur das! Die Rolls-Royces unter den Aufschnittmaschinen repräsentieren ein Stück kulinarische Kulturgeschichte und haben sich zu messerscharfen und heiß begehrten Kultobjekten entwickelt. Eine der größten Sammlungen Europas finden Liebhaber in Bammental, einem kleinen Vorort von Heidelberg, wo der renommierte Experte Oliver Kübe und sein Team mit großer Passion und immensem Know-how historische Berkel-Maschinen originalgetreu restaurieren und reparieren. Text: Sabine Herder, Fotos: Klaus Lorke


portrÄt

A La Carte

Ein absolutes „Must“ für jeden Berkel-Fan: der Besuch in den Werkstatträumen in Bammental, einem Vorort von Heidelberg. Hier warten stets 25 bis 30 top restaurierte und hochpräzise Berkel-Maschinen auf ihre neuen Besitzer.

S

eit früher Kindheit fasziniert Oliver Kübe vor allem eines: mechanische Geräte. Während andere Jungs beim Quartett um die höchste PS-Zahl feilschten, nahm er mechanische Bleistiftschärfmaschinen, Rechenmaschinen und Ähn­ liches auseinander. „Die meisten Geräte

habe ich auch wieder richtig zusammengebaut. Doch sehr zum Leidwesen meines Vaters blieb dabei auch so manches Gerät auf der Strecke“, erinnert sich der sympathische Unternehmer schmunzelnd. Sein Vater war es auch, der eines Tages eine Berkel-Aufschnittmaschine mit nach Hau-

se brachte. „Ich war auf Anhieb begeistert. Vor allem von der ausgeklügelten Mechanik. Ich konnte es einfach nicht lassen, mit Hilfe des Handrades den Tischschlitten hin- und herzubewegen, um zu beobachten, mit welcher Präzision die drehende Klinge unglaublich exakt Scheiben von bis

Die Berkel-Modellreihen wurden kontinuierlich weiterentwickelt. Eine der wichtigsten technischen Innovationen war die Schärfvorrichtung, wodurch der mühsame Ausbau des Messers zum Schärfen entfiel. Ein Großteil der Maschinen wurde original in Rot ausgeliefert. Doch es gab auch solche in Schwarz, Grün und Elfenbein wie dieses restaurierte Modell B 100, das technisch zu den absoluten Highlights gehört und als letztes Modell mit durch­brochenem Rad in den USA produziert wurde.

28

A La Carte


International anerkannter Berkel-Experte und Herr über die größte Berkel-Sammlung Europas: Oliver Kübe.

A La Carte

29


portrÄt

A La Carte

Besonders stolz ist Oliver Kübe auf sein ältestes Stück, eine Maschine der Berkel-Modellreihe C aus dem Jahr 1900, heute eine echte Rarität und begehrtes Sammlerstück. 30

A La Carte


zu 0,2 mm Stärke schneiden konnte.“ Damals ahnte er natürlich noch nicht, dass sich sein berufliches Leben einmal rund um diese messerscharfen Kult­objekte drehen würde. Eher aus Vernunft denn aus Passion studierte er zunächst einmal BWL. Doch nebenbei restaurierte und reparierte er alle möglichen mechanischen Gerätschaften, darunter immer mal wieder eine Berkel-Maschine. Und je intensiver er sich mit den verschiedenen Modellreihen dieser vom Rotterdamer Fleischermeister Wilhelmus Adrianus van Berkel in den 90erJahren des 19. Jahrhunderts entwickelten Maschinen beschäftigte, desto mehr faszinierten sie ihn. Die Suche nach den histori-

schen Aufschneidemaschinen und deren möglichst originalgetreue Restaurierung nahm schließlich so viel Zeit in Anspruch, dass Oliver Kübe sich vor neun Jahren entschloss, sein Hobby zum Beruf zu machen und sich auf den Handel und die Restaurierung von Berkel-Maschinen zu spezialisieren. Mit wie viel Passion, Know-how und Professionalität Oliver Kübe und sein Team den historischen Maschinen zu einer zweiten Geschichte verhelfen, erfahren wir beim Rundgang durch die firmeneigenen Werkstatthallen in Bammental, einem Vorort von Heidelberg. Hier buhlen zirka 30 wunderschön restaurierte Maschinen aus

den verschiedensten Modellreihen und den unterschiedlichsten Ländern um unsere Aufmerksamkeit. Und natürlich um die Gunst der potenziellen Kunden, die aus der ganzen Welt anreisen, um sich hier ihren oft lang gehegten Traum von einer eigenen Berkel zu erfüllen. Darunter sind zahlreiche Feinschmecker und Top-Gastronomen, die eine Berkel-Maschine nicht nur als kultiges Deko-Objekt schätzen, sondern in erster Linie wegen der Tatsache, dass ein mit einer Berkel-Maschine frisch aufgeschnittener Schinken ein besonderes Aroma hat. Im Gegensatz zu modernen Elektroschneidemaschinen entwickelt das mechanisch angetriebene Berkel-Messer

Die Berkel-Maschinen gingen von Europa oder Amerika aus in die ganze Welt. Aus welchem Land die jeweilige Maschine stammt, erkennt man an den unter­ schiedlichen Plaketten.

Dass Oliver Kübes Passion weit über die detailgetreue Restaurierung der Maschinen hinausreicht, zeigt sein großer Fundus an historischen Dokumenten und Originalen aus der Berkel-Geschichte. Dazu gehören auch die Originalmedaillen, die Berkel als „The World’s Best Slicer“ verliehen worden sind. Rechts: Wenn die Berkel-Maschinen den Weg zu Oliver Kübe finden, sind sie oft in einem desolaten Zustand. Doch für den Experten gilt stets: so viel Originales retten wie irgend möglich!

A La Carte

31


portrÄt

A La Carte

Neben Schneidemaschinen restauriert Oliver Kübe auch nostalgische Berkel-Waagen, die bei älteren Semestern so manche Kindheitserinnerung wecken (links). Die Schwungradmaschinen waren nicht nur durch den extrem präzisen Schnitt ihrer Zeit oft voraus, was Zusatzgeräte wie dieser Scheibenstapler belegen (rechts).

beim Schnitt kaum Wärme, so dass die Poren des Schinkens offen bleiben. Bevor wir uns näher mit den restaurierten Schätzen aus über 116 Jahren Berkel-Firmengeschichte beschäftigen können, fällt unser Blick auf die deckenhohen Regalreihen, in denen unzählige noch nicht restaurierte Maschinen lagern. Oliver Kübe bemerkt unsere fragenden Blicke und erklärt nicht ohne Stolz: „Das ist Europas größte Sammlung historischer Berkel-Maschinen.“ Bei näherem Hinsehen entpuppt sich der Zustand so mancher Maschine jedoch als ziemlich desolat. Genau wie der der just in diesem Moment angelieferten Maschine – ein Restaurierungsauftrag eines asiatischen Sammlers. „Im Prinzip lässt sich jede Maschine restaurieren. Es ist allein eine Frage des Aufwandes. Wenn der Aufwand jedoch zu groß wird, dann nutze ich die Maschine als Ersatzteillager“, erklärt uns der international renommierte Berkel-Experte, während er die gerade angelieferte Maschine prüft. Nach nicht einmal einer Minute huscht ein zufriedenes Lächeln über sein Gesicht: „Bei dieser Maschine sind fast alle Teile noch im Original erhalten. Darüber freue ich mich immer ganz besonders. Denn ich versuche, jede Maschine, von der Farbe über die Verzierungen bis zur kleinsten Schraube, so originalgetreu wie möglich 32

A La Carte

zu restaurieren. Nur die Messer, die bis heute noch so gefertigt werden wie früher, sind stets neu“, erzählt der Vater von vier Kindern, während er das schützende Tuch von seinem momentanen Geheimfavoriten entfernt, ein bis ins Detail originalgetreu restauriertes, auf Hochglanz poliertes Modell B 100 in der eher seltenen Farbe Elfenbein. „Ich habe in meinem Leben schon über 1000 Berkel-Maschinen und jede Modellreihe restauriert. Deshalb kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass die B 100, die als letztes Modell mit durchbrochenem Rad produziert wurde, zu den absoluten Highlights der Berkel-Geschichte gehört.“ Mit der gleichen Begeisterung und den gleichen strahlenden Augen zeigt er uns sein ältestes Modell, eine Maschine aus dem Jahr 1900, die heute eine echte Rarität und begehrtes Sammlerstück ist. „In die Restaurierungsphase stecke ich so viel Herzblut, dass mir selbst nach all den Jahren die Trennung jedes Mal schwerfällt. Es gibt aber Schätzchen wie diese, von denen werde ich mich niemals trennen“, gesteht uns Oliver Kübe zum Schluss. r MySlicer Trading & Restoring Inhaber: Oliver Kübe E-Mail: berkel@myslicer.de Internet: www.mysclicer.de


Ruhrgebiet A

La Carte

Tomahawk-Steak vom Duroc-Schwein mit Gemüsestäbchen, Steinpilzen und Rosmarinkartoffeln im Restaurant im Golfclub Mülheim an der Ruhr.

68

A La Carte


Ruhrgebiet Der Pott kocht auf Außergewöhnliche Events in coolen Kulissen, Großstadtf lair und ganz viel Grün. Das Ruhrgebiet hat sich von einer Industrie- zu einer Kulturregion entwickelt. „Tief im Westen“ lässt sich viel erleben. Mit Kunst- und Kulturliebhabern erliegen auch kulinarische Feinschmecker gerne den Verlockungen der Metropole Ruhr. Erlesen ist der Kreis der angesagten Restaurants, die sich als gastronomische Dauerbrenner erweisen. Nach dem Riesenerfolg in den letzten Jahren nimmt auch städteübergreifend das beliebte „Menue-Karussell“ wieder Fahrt auf. Te x t : B e r n d Te i c h g r ä b e r, F o t o s : Yd o S o l


Gastgeber mit Herz und Seele: Amanda und Diego Palermo.

Trattoria Trüffel da Diego

Ein schönes Stück Italien mit viel Herz

G

aststätten kommen und gehen, doch manche Restaurants gehören zu Essen wie die Zeche Zollverein oder die Villa Hügel. Das Ristorante Tratto­ ria Trüffel da Diego ist eine solche Institu­ tion. Vor 26 Jahren hatte der Italiener Die­ go Palermo das Flair seiner Heimat in den Essener Stadtteil Rüttenscheid gebracht. Der Kalabrese mit dem Schnauzbart zeigt sich als echte Persönlichkeit, ein Genuss­ mensch, der es versteht, seine Gäste zu un­ terhalten und sie mit kulinarischen Won­ nen zu beglücken, sonst hätte er nicht so einen Riesenerfolg. Nicht ohne Stolz blickt man deshalb bei den Palermos auch auf den zweiten Platz unter den besten zehn italienischen Restaurants in Essen im 36

A La Carte

Magazin „Essen geht aus“. Die Sonne und Lebensart der Heimat des Patrons ist im Ambiente des Restaurants eingefangen, die Trattoria Trüffel da Diego zeigt ein heiteres Gesicht. Viele Gäste schätzen das jahreszeitlich geprägte Angebot, das mal Steinpilzen, mal Trüffeln den Vorzug gibt. Das sagenumwobene Luxusprodukt wird in der Trüffelzeit ausgiebig zelebriert, ein Hort der hauchdünnen Scheiben, deren Aroma sich lange am Gaumen nachschme­ cken lässt. Unbedingt probieren sollte man deshalb einmal Tortel­loni in Trüffelsoße sowie Risotto oder Kalbsfilet mit weißen Trüffeln. Und natürlich bewirtschaftet man seine Gäste mit tagesfrischen Gerichten, die auf der Schiefertafel von Montag bis Samstag Lust auf die bevorstehenden Gau­ menfreuden machen. Ob Carpaccio oder Vitello tonnato, ob Lammrücken mit fri­ schen Kräutern oder Kalbsleber venezia­ nisch, ob Dorade oder Seeteufel – die Krea­ tivität des Küchenchefs kennt scheinbar keine Grenzen.

Bleibenden Eindruck in Sachen Genuss er­ zeugen auch die über das Jahr verteilten Gourmet-Veranstaltungen und Angebote von „ESSEN GENIESSEN“, in deren Rah­ men die hochkarätigen Speisen des Risto­ rante Trattoria Trüffel da Diego im Ge­ dächtnis bleiben. Wie in einer Trattoria üblich, ist die Weinkarte gut sortiert. Dazu agiert der Service um Diegos charmante Ehefrau Amanda stets freundlich und auf­ merksam. Eine große Auswahl der edlen italienischen Tropfen können in der haus­ eigenen Vinothek goutiert werden. r Trattoria Trüffel da Diego Gastgeber: Diego Palermo Rüttenscheider Straße 114 D-45131 Essen E-Mail: info@trueffel-da-diego.de Internet: www.trueffel-da-diego.de Öffnungszeiten Küche: 12.00 – 14.30 Uhr und 18.30 – 23.00 Uhr Ruhetag: Sonntag Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte


Unbedingt probieren sollte man die Tortelloni al Tartufo und die leckeren Gnocchi mit TrĂźffelsoĂ&#x;e.

A La Carte

37


Ristorante Da Omero

Italienische Genussreise

B

enetazzo Omero ist Koch aus Leidenschaft, ein Mann, der all das Gute, was aus seiner Küche kommt, ebenso zelebriert wie die Offerte edler Weine. „Ich möchte einen Besuch für meine Gäste zum Erlebnis machen“, sagt der gebürtige Venezianer. Als junger Mann war er eigentlich nur nach Deutschland gekommen, um seine Sprachkenntnisse zu verbessern. Aber der heute 57-Jährige blieb, führt nun schon seit vielen Jahren sein Restaurant „Da Omero“ im Süden von Essen und hat sich weit über den Stadtteil Werden hinaus einen Namen gemacht. „Höchste Qualität in Küche und Service sowie der Respekt ge-

Leicht und köstlich: im Ofen gratinierter Ziegenkäse auf Birnen-Carpaccio mit Honig, Trüffel und Radicchio-Trevisano.

Benetazzo Omero hat vielseitige kreative Talente: Er ist ein ebenso passionierter Koch wie leidenschaftlicher Raumgestalter. 38

A La Carte


genüber meinen Gästen, von denen mir viele seit Jahrzehnten die Treue halten“, erklärt der Patron seine Philosophie. Jeden Morgen fährt er persönlich auf den Großmarkt, um die beste Ware einzukaufen: „Ich muss mich von der Beschaffenheit der Produkte überzeugen, muss sehen und fühlen, ob sie frisch sind. Ich bin ständig auf der Suche nach unbekannten Genüssen, experimentiere gern. Alles andere würde mich langweilen.“ Seine italienisch-mediterrane Speisekarte ändert er deshalb spätestens alle drei Tage, bietet Feinschmeckern Abwechslung auf den Tellern, probiert gern interessante Gerichte aus und gibt alten Rezepten einen ganz neuen Pfiff. Frisches Gemüse, Eins-a-Zutaten und aromatische Kräuter bilden die Grundlage seiner viel gelobten, kulinarischen Kreationen. Kenner würdigen besonders die Schätze aus Neptuns Reich – die hausgemachte Fischsuppe zum Beispiel oder das Salm-Filet mit ProseccoSoße. Köstlich aber auch der wunderbar duftende Lammrücken aus dem Ofen, die Lasagne mit Kalbs-Bolognese sowie die kross gebratene Jakobsmuschel mit Gänseleber und frischen Trüffeln. Und wie es sich für einen echten Italiener gehört, pflegt der Gastgeber einen opulenten Keller mit ausgesuchten Weinen aus seiner Heimat. Alles, was an Winzern auf der Apenninen-Halbinsel Rang und Namen hat, ist hier vertreten. Das geschmackvolle Interieur trägt ebenfalls die Handschrift des agilen Gastronomen. Stilvoll eingedeckte Tische, Blumen, Bilder, moderne Möbel und im Hintergrund rauchige Jazzklänge sorgen für eine sehr angenehme Wohlfühl-Atmosphäre. Vom ersten „Buongiorno“ bis zum „Arrivederci“ am Ende einer wunderbaren Genussreise wird der Gast aufmerksam von Benetazzo Omero und seinem Team umsorgt. r Ristorante Da Omero Inhaber: Benetazzo Omero Porthofplatz 6 D-45239 Essen-Werden Telefon: 02 01 / 4 55 57 02 E-Mail: info@da-omero.de Internet: www.da-omero.de Öffnungszeiten Küche: 12.00 – 14.30 Uhr und 18.00 – 22.30 Uhr Ruhetag: Montag Terrasse Kreditkarten: American Express, Visa, EC-Karte

Benetazzo Omero legt viel Wert auf ausgesuchte und frische Produkte in allerbester Qualität.

Stattliche Exemplare, wild aus dem Mittelmeer gefischt: Loup de mer und Dorade Royal.

A La Carte

39


Die gemütlichen Stuben zeigen das stilsichere Gespür von Nicola Riese, Ambiente und Atmosphäre zu schaffen.

Restaurant Müller-Menden

Ein Kleinod im Grünen

S

ie arbeitete in renommierten Betrieben in Hamburg, Wiesbaden und am Tegernsee. Dann lebte sie für mehrere Jahre in Frankreich – man hört es noch, wenn sie gekonnt die kleinen kulinarischen Träume von der Karte wie „Cassoulet au confit de canard“ ausspricht, Klassiker als frankophil angehauchte Reminiszenzen an jene Zeit. Heimisch geworden ist Nicola Riese allerdings in Mülheim an der Ruhr, wo die Ur-Mülheimerin ihr Restaurant Müller-Menden mit viel Herz und persönlichem Einsatz betreibt, das längst zu einem weithin bekannten kulinarischen Dauerbrenner avanciert ist.

Und ihre Gäste danken Nicola Riese ihr Händchen für die bezaubernden Dekorationen, für die hochwertige, gutbürgerliche Frischeküche und die charmante Frauenpower vor und hinter den Kulissen. „Von Anfang an dabei ist unsere Küchenchefin Jessica Koch-Grünthal“, erzählt die Gastgeberin. „Sie hat sich in den letzten zehn Jahren zur Küchenchefin hochgearbeitet.“ In den gemütlichen Gaststuben mit den schönen Stoffen, Bildern und bezaubernden Accessoires wärmen nicht nur die kulinarischen Köstlichkeiten der gehobenen Gasthausküche Leib und Seele. Das Besondere am Restaurant Müller-Menden ist auch die Herzlichkeit und aufmerksame Umsorgung der Gäste durch die oft langjährigen Mitarbeiter. „Mein engagiertes Team stärkt mir jederzeit den Rücken“, so

Nicola Riese. „Stillstand gibt es bei uns nicht. Wir überlegen ständig, wie wir den guten Ruf des Restaurants weiter mehren können.“ Ob Rinderroulade oder der selbst eingelegte rheinische Sauerbraten, alles ist hausgemacht und die sorgfältig mit handwerklichem Können zubereiteten, zumeist saisonalen Produkte sind die beste Garantie für Geschmacksgüte. Wenn man jetzt im Winter in den kuscheligen Stuben Platz genommen hat, wird klar: Hier bleibt man sitzen und erliegt dem kulinarischen Ruhm des Düsseldorfer Senfbratens von der Tageskarte. Und auch der edle Tropfen von der gut sortierten Weinkarte verlangt nach einer weiteren Bestellung. Die Natur vor der Haustür, bietet das Restaurant auch die Möglichkeit, in der wunderschönen Umgebung Geschäftsessen und Familienfeiern zu veranstalten. r

Restaurant Müller-Menden Gastgeberin: Nicola Riese Mendener Straße 109 D-45470 Mülheim an der Ruhr Tel.: 02 08 / 37 40 15, Fax: 02 08 / 3 79 33 info@mueller-menden.de, www.mueller-menden.de Öffnungszeiten Küche: 12.00 – 14.30 Uhr und ab 18.00 Uhr, Ruhetag: Montag Kreditkarten: alle

Das Restaurant befindet sich in einem denkmalgeschützten Fachwerkhaus. 40

A La Carte


Katja und Christian Lippemeier haben sich ihren Traum vom eigenen Restaurant erfüllt.

Gasthof Altes Dorf

Wo sich das Menü-Karussell dreht

E

Lecker: Viererlei von Westerholter Tapas. 42

A La Carte

inem waschechten Westerholter den Gasthof Altes Dorf vorzustellen, hieße, Eulen nach Athen zu tragen. Das Restaurant in der Schloßstraße im Schatten der alten Dorfkirche ist eine Institution in Herten. Und wenn er dann vor einem steht, der Gastgeber, hat das fast etwas Beruhigendes und kommt einer Garantie-Erklärung gleich: Bei Christian Lippemeier, so wird rasch klar, darf man guten Gewissens Hunger mitbringen, vor allem dann, wenn man weiß, dass seine kulinarischen Darbietungen in gleichbleibend respektabler Qualität bei einem immer zu respektierenden Preis auf die Teller gelangen. Der im beschaulichen Dörfchen Westerholt aufgewachsene Christian Lippemeier hat vor über 20 Jahren zusammen mit seiner Frau Katja den Gasthof Altes Dorf übernommen und seither zu einem „Kleinod“ erblühen lassen. Dafür hat das gastliche Duo ein gastronomisches Terrain erobert, das es mit viel Fleiß


und Herzblut beackert. Kenner des Lippemeier’schen Hauses lieben die Köstlichkeiten aus Topf und Pfanne, erfreuen sich am urig-gediegenen Ambiente mit Lüftlmalerei, an alten Eichenbalken und handgeschmiedeten Lampen. Auf jeden Fall sind es Anhänger einer Rezeptur, welche die Gastgeber als folgendes Credo ausgeben: „Wir kochen so, wie wir selber gerne essen.“ Und das sieht nicht nur gut aus, sondern lässt sich auch bestens genießen. Das Bekenntnis zur Frischküche, wenn möglich mit heimischen Produkten nach dem Lauf der Jahreszeiten, sowie Ausflüge über den Tellerrand hinaus, wird bei den Lippemeiers mit viel Sorgfalt und handwerklichem Können gepflegt. Wobei Christian Lippemeier gerne auch auf mediterrane und asiatische Akzente setzt. Bereits jetzt im Kalender fest angekreuzt haben sich die Anhänger des Hauses die Zeit vom 1. Februar bis zum 31. März, wenn das beliebte „Menue-Karussell“ im Ruhrgebiet wieder über die Bühne geht. Westerholter Tapas, Carpaccio von Ringelbete, in Primitivo geschmorte Schulter vom Canada Beef oder Kabeljaufilet mit Kartoffel-Endivienstampf machen schon

jetzt Lust auf den bevorstehenden Speisenreigen. Zum krönenden Abschluss der Menüfolge wird ein Latte Macchiato Mousse mit salzigem Karamellcrunch serviert. Und wer köstlich gesättigt sein Haupt betten möchte – kein Problem. Die Lippemeiers bieten ihrem genussfreudigen Publikum drei Gästezimmer an. r

Gasthof Altes Dorf Gastgeber: Katja und Christian Lippemeier Schloßstraße 15, D-45701 Herten Telefon: 02 09 / 61 36 42 Öffnungszeiten Küche: 12.00 – 14.00 Uhr und 18.00 – 22.00 Uhr, Ruhetag: Donnerstag info@altes-dorf.de, www.altes-dorf.de Kreditkarten: EC-Karte

A La Carte

43


Restaurant im Golfclub Mülheim an der Ruhr

schönste SonnenuntergÄnge und eine grandiose Fischsuppe

E

r ist der Gewinner der angesagten SAT1-TV-Koch-Show „The Taste 2016“, Vater von zwei Kindern und ein „Besessener“ am Herd: Marco Zingone, 49 Jahre alt, temperamentvoller Ruhrpottler mit neapolitanischen Wurzeln. Zehn Jahre kochte er für die Clubmitglieder im Essener Etuf-Golfresort am Baldeneysee. Dann der Wechsel. Im Februar 2018 übernahmen Marco Zingone und seine charmante Frau Tatjana die Gastronomie im Golfclub Mülheim an der Ruhr. „Es war Zeit für etwas Neues. Wir sind sehr zufrieden, haben viele Stammgäste, veranstalten Events und sind in Mülheim angekommen“, zieht der sympathische Küchenchef nach einem Jahr positive Bilanz. „Besonders genießen die Gäste an warmen Tagen unsere Terrasse mit dem wohl schönsten Sonnenuntergang der ganzen Region“, ergänzt Tatjana. Sie sind ein eingespieltes Team, kennen sich aus Berufsschultagen. Sie war es auch, die Marco Zingone bei „The Taste“ anmeldete. „Es war wahnsinnig aufregend, wahnsinnig anstrengend, wahnsinnig toll“, fasst er die Wochen vor der Kamera zusammen. Freundschaften, zum Beispiel zu Sterne-

Tomahawk-Steak vom Duroc-Schwein mit Gemüsestäbchen, Steinpilzen und Rosmarinkartoffeln.

Erfolgreich und sympathisch: Marco Zingone. 44

A La Carte


koch Alexander Herrmann, sind ebenso entstanden wie ein gutes Netzwerk und die „Löffelbande“. Immer wieder treffen sich die ehemaligen Konkurrenten in unterschiedlichen Locations, kochen gemeinsam (zuletzt beim Deutschen Fernsehpreis) und servieren den Gästen ihre kreativen Speisen – oft bei Live-Musik – auf Löffeln und Tellern. „TV zum Anfassen“, nennt es Marco Zingone schmunzelnd. Im Hier und Jetzt begeistert er Feinschmecker zum Beispiel mit einer gar köstlichen Fischsuppe oder mit gebratenem Pulpo, zu dem schwarzes Risotto gereicht wird. Seine Kalbsroulade geht eine gelungene Liaison mit Rotkohl und Spätzle ein und die Tagliatelle haben sich mit einer Trüffelsoße vermählt. Selbstverständlich ist alles frisch und hausgemacht. Seine Art zu kochen, bezeichnet der Meister als pur und unverfälscht: „Kein Chichi. Wichtig sind mir hochwertige Lebensmittel, ausgewählte Fleischsorten, alles muss frisch und von bester Qualität sein. Gern aus der Region, wie zum Beispiel das Wild. Viele Golfer sind auch Jäger.“ Kein Wunder also, dass die Fangemeinde des „Taste“-Siegers ständig wächst. Für all diejenigen, die auch zu Hause auf den „Zingone-Taste“ nicht verzichten wollen, bannt Marco seine Tomaten-Creme-Suppe, Trüffel-Creme-Soße, Currywurst-Soße oder das Hummer-Duett in Gläser. Alles ist im Golfclub Mülheim an der Ruhr oder online bei BOS Food erhältlich. Eine kleine, feine Weinkarte mit ausgesuchten Tropfen komplettiert das Angebot im Restaurant. Natürlich sind viele italienische Tropfen darunter. Drängt sich noch die Frage auf, welches Handicap Marco Zingone auf dem Golfplatz hat. „Gar keins. Ich kann gar nicht spielen“, sagt er lachend, verrät allerdings seinen großen Traum. „Eine eigene Kochschule wäre wunderbar. Ich suche noch die passenden Räumlichkeiten.“ r

Auch für Feierlichkeiten ist das Restaurant die geeignete Location. Unten: Die Weitläufigkeit und räumliche Großzügigkeit verleihen dem Golfplatz seinen unverwechselbaren Charakter.

Restaurant im Golfclub Mülheim an der Ruhr Gastgeber: Tatjana und Marco Zingone Am Golfplatz 1 D-45481 Mülheim an der Ruhr Telefon: 02 08 / 46 06 28 Telefax: 02 08 / 4 69 32 79 E-Mail: kontakt@marcozingone.de Internet: www.gcmuelheim.com, www.marcozingone.de Öffnungszeiten Küche: 12.00 – 21.30 Uhr Ruhetag: Montag, Kreditkarten: EC-Karte

A La Carte

45


Das Restaurant ist ein Chartbreaker auf der Liste der angesagtesten Locations. Kabeljau im Pergament gegart, Miso, Miesmuscheln, zweierlei Blumenkohl, Passionsfrucht-CurryHollandaise.

46

A La Carte

Küppersmühle Restaurant

14 Punkte im Gault&Millau

L

eben, arbeiten und genießen am Wasser“ haben auch die Duisburger Stadtplaner seit einigen Jahren auf ihre Agenda gesetzt. Entlang des Innenhafens zeigt sich die ungebrochene Attraktivität des Stadtteils, dessen urbane Lebensqualität von einer ganz besonderen Genuss-Location getragen wird. Seit der Eröffnung vor sechs Jahren ist das Restaurant Küppersmühle zu einem neuen kulinarischen Hotspot avanciert, dessen Strahlkraft weit über die Region hinausreicht. Motor dieser kongenialen Mischung aus moderner Architektur und zeitgenössischen Geschmacks- und Erlebniswelten sind die jungen Gastgeber Thomas Tramp und Kai Wergener. Den feinen Schliff für sein kochkünstlerisches Wirken holte sich der gelernte Koch und Betriebswirt Tramp in renommierten Sternebetrieben im Inund Ausland. Und auch für Kai Wergener, ebenfalls studierter Betriebswirt für Gastronomie und Hotellerie, hat sich das Restaurant in Duisburgs bester Lage als absoluter Glücksgriff erwiesen. Dass das „KÜ“, wie es von seinen Anhängern liebevoll genannt wird, so erfolgreich ist, liegt vor

allem daran, dass sich das gastliche Duo samt Team in vorbildlicher Weise um das Wohlergehen seiner Gäste kümmert. Entscheidend für den Erfolg der Location ist natürlich auch das Niveau an den Herden. Spätestens, wenn Thomas Tramp im Gespräch auf die aktuelle Bewertung im Gault&Millau mit 14 Punkten verweist, reift im Gast die schöne Erkenntnis, dass seine bodenständigen wie extravaganten Highlights der arrivierten Kochkunst ein baldiges Wiedersehen nahelegen. Schon am Mittag zieht es überwiegend Gäste aus den umliegenden Büros an diesen Ort des guten Geschmacks und am Abend ist die superbe Fine-Dining-Karte ein kulinarisches Aushängeschild. Weiterhin besteht die Möglichkeit, in den Räumlichkeiten Hochzeiten, Tagungen, Konferenzen, Empfänge, Galas oder Parties zu arrangieren r Küppersmühle Restaurant Gastgeber: Thomas Tramp und Kai Wergener Philosophenweg 49 – 51 D-47051 Duisburg Innenhafen Telefon: 02 03 / 51 88 88-0 Telefon: 02 03/ 51 88 88-29 E-Mail: info@kü-restaurant.de Internet: www.kü-restaurant.de Öffnungszeiten Küche: Di. bis So. 12.00 – 22.00 Uhr, Ruhetag: Montag Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte


Fein eingedeckte Tische signalisieren, dass man hier vortrefflich speisen kann.

48

A La Carte


Restaurant Picasso

Spanische Genussfreude in Witten

E

in entspannter Abend, gute Freunde, eine Flasche Wein und dazu eine feine Auswahl kleiner und großer Köstlichkeiten aus der spanischen Küche. Nein, nicht irgendwelche Köstlichkeiten, sondern die kulinarischen Darbietungen von Luis Alvarez! Mehr braucht es nicht, um sich im Restaurant Picasso in WittenHerbede zu Hause zu fühlen. Und wenn seine hübsche Ehefrau Carmen zum krönenden Abschluss des Speisereigens ein weiteres Glas Rotwein vom Weingut Ribera del Duero kredenzt, geht bei den vielen Stammgästen des Hauses die Sonne auf. Man taucht ein in Geselligkeit und Lebensfreude und genießt es, einfach verwöhnt zu werden. Der sichere Umgang mit den Schätzen aus Neptuns Reich bringt viele gelobte Highlights hervor, köstlich der gegrillte Loup de Mer aus dem Backofen mit Gemüse und Kräutern aus dem eigenen Garten. Sehr schön auch der Merluza (Seehecht) oder das Filet vom Steinbutt (Wildfang) mit Rote-Bete-Cassis-Soße – immer abgesichert durch souveränes Können und tagesfrische

Die spanische Küche ist ihre Leidenschaft: Luis und Carmen Alvarez.

Produkte. Wie es sich für einen Galizier gehört, weiß Luis Alvarez, wer den besten Fisch liefert, prüft Frische und Qualität. Sehr zu empfehlen für Fleischfreunde ist das Filet vom schwarzen Iberico-Schwein im Pinienkern-Kräutermantel. Doch Luis Alvarez ist nicht blind vor Heimatliebe.

Wenn es Bison gibt, bietet er das Filet mit frischen Pilzen oder mit rosa Pfeffersoße an. Dazu passend ein Rotwein aus dem Heimatland des Gastgebers. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, der holt sich das appetitliche Rüstzeug bei einem Besuch der beliebten Kochkurse. Der Spanier, ausgezeichnet mit vier Sternen der Gourmets International Paris, bezieht seine Zuschauer immer wieder mit ein, lässt sie Soßen abschmecken, Austern öffnen und Crema Catalana zubereiten. So nähert man sich Schritt für Schritt den Geheimnissen seiner Kochkunst. Diese eröffnet sich den Teilnehmern des „Menue-Karussels“ vom 1. Februar bis 31. März 2019. r Restaurant Picasso Gastgeber: Luis und Carmen Alvarez In der Lake 19, D-58456 Witten Telefon: 0 23 02 / 17 97 872 Telefax: 0 23 02 / 17 97 872 E-Mail: info@picassoimruhrblick.de Internet: www.picassoimruhrblick.de Öffnungszeiten Küche: Dienstag bis Donnerstag 17.30 – 22.30 Uhr, Freitag bis Sonntag ab 12.00 Uhr Ruhetag: Montag

A La Carte

49


Bergisches Land

Hotel Restaurant zur Post

A La Carte


Bergisches Land Entdeckung einer unbekannten Schönheit Kleine urige Dörfer mit Fachwerk- und Schieferhäusern, malerische Altstadtwinkel, herrliche Wanderungen durch Wälder, Wiesen und Felder, der Altenberger Dom in Odenthal – ein mächtiges Zeugnis mittelalterlicher Baukunst – und die berühmte Wuppertaler Schwebebahn. Das Bergische Land vor den Toren der Rheinmetropolen Köln und Düsseldorf präsentiert sich als attraktives Ausf lugsziel für den kleinen, erholsamen Urlaub zwischendurch. Traditionsreiche Gasthöfe, komfortable Landhotels und herzliche Gastgeber wie zum Beispiel Familie Wilzbach vom Hotel Park Villa in Wuppertal oder das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Hotel Restaurant zur Post laden zum Verweilen und zum Genuss ein. Unbedingt probieren: die Bergische Kaffeetafel „met allem Dröm on Dran“ und Kaffee aus der Dröppelminna – eine gar üppig-köstliche Spezialität der Region. Te x t : G a b r i e l e I s r i n g h a u s e n , F o t o s : K l a u s L o r k e


Von links: Christopher, Thomas und Alejandro Wilbrand.

Bergischer „Lax“ mit Oliven, Kapern, Risoni und Rosenkohlblüten.

52

A La Carte


Hotel-Restaurant Zur Post

Die Wilbrand Brothers

O

denthal – 15000 Einwohner, Fachwerkhäuser mit grünen Fensterläden und typisch grau-schwarzen Schieferfassaden, eingebettet in die sanfte Hügellandschaft des Bergischen Landes. Ein Eldorado für Wanderer und Biker. Aber das pittoreske Örtchen an der Dhünn hat noch mehr zu bieten. Der Altenberger Dom (anno 1259 – 1397 erbaut) zählt zu den berühmtesten Kirchenbauten des Landes, lockt jährlich Menschen aus aller Welt nach Odenthal. Der Deutsche Märchenwald erweckt Rotkäppchen, Dornröschen und Co. wieder zum Leben und drei Brüder haben dafür gesorgt, dass ihre Heimat auch kulinarisch weit über die Grenzen hinaus bekannt wurde. Aus dem elterlichen Gasthaus „Hotel-Restaurant Zur Post“ schufen die auf Ibiza geborenen Köche Christopher und Alejandro Wilbrand ein sternegekröntes Gourmetrestaurant mit modernen Zimmern und der gemütlichen Postschänke. Die Liebe zum Kochen wurde ihnen sozusagen in die Wiege gelegt. „Wir waren drei und fünf Jahre alt, als unsere Eltern Spanien verließen und zurück ins Bergische Land kehrten. Unser Vater war Koch und die Post

seit Kindertagen unser Zuhause. Nach meiner Ausbildung bin ich einige Jahre durch Europa gereist, habe unter anderem im Breitenbacher Hof, in Mailand und in einem Grotto in der Schweiz gekocht. Eine sehr prägende Zeit. Alejandro hat außer der Kochausbildung noch eine Konditorlehre gemacht. Er ist bis heute unser Süßer“, erzählt Christopher Wilbrand schmunzelnd ein wenig aus der Familiengeschichte. Viele Jahre stehen die Brüder gemeinsam mit dem Vater am Herd. 2004 übernehmen sie den Gasthof, noch im gleichen Jahr funkelt ein Michelin-Stern über ihrem Haus – bis heute! „Mit hochwertigen Produkten gut kochen, dem Gast nur das Beste bieten. Wir legen Wert auf Regionalität, kennen unsere heimischen Lieferanten persönlich. Forellen kommen von Denis Hahn aus Wipperfürth, frischer geht es nicht. Wild stammt aus dem Revier des Fürsten Hubertus Prinz zu SaynWittgenstein und die Gänse liefert uns Robert Lennerts. Der ist nicht nur Odenthals Bürgermeister, sondern betreibt auch eine eigene Gänsezucht. Letztendlich beziehen wir unsere Ware aber dort, wo wir eine erstklassige Qualität bekommen, und schauen selbstverständlich auch in andere europäische Regionen“, fasst Alejandro Wilbrand das Erfolgskonzept zusammen. „Von der Reservierung über die Speisen

bis hin zu ausgesuchten Weinen, dem Service und der Atmosphäre muss alles stimmen. Der Besuch in der Post soll für die Menschen ein besonderes Erlebnis sein, eine Auszeit vom Alltag“, ergänzt sein Bruder Thomas. Während Christopher und Alejandro Wilbrand hinter den Kulissen Feines auf die Teller bringen – Filet vom Adlerfisch mit Risoni zum Beispiel, Bergischen Rehrücken, begleitet von einem Stielmus-Grießstrudel, Roscoffzwiebel, Cranberry und Holunderjus oder Kalbsherzbries mit weißem AlbaTrüffel – ist der jüngste der Wilbrand-Brüder nah am Gast und zeichnet auch für die hervorragende Auswahl der edlen Tropfen verantwortlich. r Hotel-Restaurant Zur Post Gastgeber: Alejandro, Christopher und Thomas Wilbrand Altenberger-Dom-Str. 23, D-51519 Odenthal Telefon: 0 22 02 / 97 77 80 E-Mail: info@hotel-restaurant-zur-post.de Internet: www.hotel-restaurant-zur-post.de Öffnungszeiten Küche Gourmetrestaurant (17 Punkte Gault&Millau): 18.00 – 22.00 Uhr Sa., So. 12.00 – 14.00 Uhr u. 18.00 – 22.00 Uhr Ruhetage: Mo., Di., Öffnungszeiten Postschänke (Bib Gourmand): 12.00 – 14.00 Uhr und 18.00 – 22.00 Uhr, Ruhetag: Montag 16 Zimmer, Übernachtungspreise: DZ ab 129 Euro inklusive Frühstück, Hunde: 10 Euro, barrierefrei, neuer, wunderschöner Festsaal (bis 120 Personen), Catering, Kreditkarten: alle

So ansprechend präsentiert sich das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Gourmetrestaurant.

A La Carte

53


Hotel Restaurant Zu den Drei Linden

kulinarisches Kleinod in ländlicher Idylle

U

lla Vöpel ist eine echte Powerfrau – zweifache Mutter, erfolgreiche Golferin (Handicap 19), Kauffrau, Geschichtenerzählerin und leidenschaftliche Gastgeberin im Hotel Restaurant Zu den Drei Linden im idyllischen Dorfkern von Dhünn. „Ich kannte das um 1 700 erbaute Fachwerkhaus noch aus Kindertagen, es liegt direkt am Bergischen Jakobsweg, also ideal zum Wandern. Damals war die Gaststätte ein sonntägliches Ausflugsziel. Aber irgendwann erlosch der Glanz früherer Zeiten. Seit 2006 steckt mein ganzes Herzblut in diesem Domizil. Alles wurde umgebaut, renoviert. 19 Container Schutt mussten abgefahren werden. Jetzt trägt es meine Handschrift. Ich bin ein absoluter CornwallFan, liebe diesen englischen Landhausstil“, erzählt die lebhafte Rheinländerin. Den Gast erwarten elegante Komfortzimmer, ein zauberhaft eingerichtetes Restaurant und ein Gewölbeweinkeller mit einer kleinen, aber exzellenten Auswahl edler Tropfen. „Wir sind international aufgestellt. Bei einer Golfreise nach Südafrika entdeckte ich das Weingut Ernie Els und war ebenso begeistert wie von dem hervorragenden Rotwein Casa Boher, ein Cabernet Franc aus Mendoza, Argentinien. Solche tollen Weine möchte ich natürlich mit meinen Gästen teilen. Aber wir haben zum Beispiel auch einen ausgezeichneten Riesling von der Mosel. Darüber hinaus bieten wir im historischen Ambiente des Kellers Weinverkostungen an.“ Alles, was auf die Teller kommt, obliegt dem erfahrenen Küchenchef Jens Hartmann. Der Leipziger hat ein Faible für Schmorgerichte, überzeugt mit regionalen Speisen und ergänzt sie mit einem Hauch mediterraner Lebensfreude. „Gekocht wird im Rhythmus der Jahreszeiten. Wenn Jens etwas Besonderes auf dem Markt bekommt oder die Jäger frisches Wild bringen, setzen wir das spontan auf die Karte“, sagt Ulla Vöpel. Die Spezialität des Hauses sind geschmorte Rinderbäckchen in Rosmarin-Portweinsoße. Aber auch ein Blick auf das Februar-Menü 54

A La Carte

Blick in das gemütlich-elegante Restaurant.


Für alles, was auf die Teller kommt, zeichnet Küchenchef Jens Hartmann verantwortlich.

macht Appetit. Zum Auftakt überzeugt die feine Rosenkohlsuppe mit gebutterten Mandelhobeln. Danach verführt eine gebratene Jakobsmuschel auf Schalottenconfit und zum Hauptgang lässt der Küchenchef ein argentinisches Rumpsteak „Strindberg“ unter einer Senf-ZwiebelKruste servieren. „Das Dessert ist eine Überraschung. Wir möchten unsere Gäste in angenehmer Atmosphäre verwöhnen und ihnen schöne Stunden bereiten“, so die charmante Gastgeberin. r

Im neuen Gewölbeweinkeller lagern hervorragende Tropfen.

Hotel Restaurant Zu den Drei Linden Gastgeberin: Ulla Vöpel Staelsmühlerstraße 1 D-42929 Wermelskirchen-Dhünn Telefon: 0 21 96 / 7 07 40 - 0 Telefax: 0 21 96 / 7 07 40 - 10 E-Mail: service@restaurant-zuden3linden.de Internet: www.restaurant-zuden3linden.de 10 Zimmer inklusive zwei Suiten Übernachtungspreise: DZ ab 110 Euro, Frühstück 12 Euro Öffnungszeiten Küche: 18.00 – 21.30 Uhr Ruhetag: Sonntag, Außengastronomie Tagungsraum, Festsaal, Kochkurse, Weinverkostung Kreditkarten: alle außer Diners

A La Carte

55


Hotel Park Villa

Stilvoll und herzlich logieren

W

uppertal – rund 350 000 Einwohner, grüne Metropole im Herzen des Bergischen Landes. Weit über die Grenzen hinaus bekannt ist die Universitätsstadt für ihre weltweit einzigartige Schwebebahn und das Tanztheater der legendären Pina Bausch, die vielen als die wichtigste Choreografin dieses Jahrhunderts gilt. Wuppertal hat seinen Besuchern vieles zu bieten: einen Zoologischen Garten, der sich „einer der schönstgelegenen in Europa“ nennen darf, den Skulpturenpark Waldfrieden, das multikulturelle Luisenviertel mit historischen Fachwerkhäusern, Cafés und Geschäften, zahlreiche Museen, Theater und damit verbunden eine lebhafte Kunst- und Kulturszene sowie interessante Bauwerke wie das Landgericht, geschaffen von Carl Ferdinand Busse (1802 – 1868), einem der bedeutendsten deutschen Architekten. Ein architektonisches Kleinod ist auch das Hotel Park Villa im Stadtteil Ronsdorf. Dabei drohte der einst so prächtigen, 1907 für eine Fabrikantenfamilie erbauten Gründerzeitvilla schon der Verfall. Nur der engagierten Hoteliersfamilie Wilz-

bach, insbesondere Helmut Wilzbach, ist es zu verdanken, dass dieses Domizil heute wieder in voller Schönheit erstrahlt. Die Unternehmerfamilie „verliebte“ sich in das Kleinod, ließ es aufwendig renovieren und eröffnete es 2012 als Vier-SterneSuperior-Hotel. Allein die imposante Eingangspforte, die holzvertäfelte Lobby und der historische Parkettboden schaffen eine angenehme Wohlfühl-Atmosphäre.

Hier fühlt man sich sofort herzlich willkommen. Dafür sorgen auch der freundliche Empfangschef Achim Pallentin, Gastgeberin Maren Wilzbach und die kompetenten Mitarbeiterinnen. Viele prominente Zeitgenossen wie z. B. Albert Hammond, Chris de Burgh („Lady in Red“), Anja Kling, Bülent Ceylan, Patricia Kelly – Kelly Family, Ute Lemper, Peter Lohmeyer und die Pop-Ikone Nena zählen zu den Gästen des Hauses. Die bezaubernden Zimmer und Suiten sind mit hochwertigen Boxspringbetten, schönen Möbelstücken, liebevoll ausgesuchten Accessoires und modernen Bädern ausgestattet. Der Morgen in der charmanten Privatresidenz beginnt mit einem opulenten Frühstücksbüfett im lichtdurchfluteten Wintergarten. Von frisch zubereiteten Eierspeisen über Wurst- und Käsespezialitäten, hausgemachte Chutneys, Marmeladen und Salate bis zu frischen Säften findet man alles, was das Herz begehrt. Abends ist der Wintergarten romantisch illuminiert. Hier oder im geschmackvoll gestylten Bistro kann man den Tag ausklingen lassen. Die neue Bar, in warmen Farbtönen gehalten und ergänzt durch eine Bibliothek, TV

Der Charakter der Villa bleibt auch in den Zimmern erhalten – jedes hat sein individuelles Gesicht. 56

A La Carte


Die prächtige Gründerzeitvilla ist heute ein luxuriöses Hotel.

sowie eine gemütliche Sitzecke, lädt ebenfalls zum Verweilen ein. Darüber hinaus gibt es eine kleine, aber feine Speisekarte. An warmen Tagen lockt die lauschige Terrasse mit Blick in den 5000 Quadratmeter großen Park. Für kleinere Veranstaltungen oder Hochzeiten (bis zehn Personen) stehen die Räumlichkeiten der Villa zur Verfügung. Wer eine größere Feier plant, findet im nahe gelegenen (zwei Kilometer entfernten) Restaurant Essen’z am Jägerhaus die passenden Räumlichkeiten. r Hotel Park Villa Gastgeberin: Maren Wilzbach Erich-Hoepner-Ring 5 (Navi: Parkstraße 35) D-42369 Wuppertal Telefon: 02 02 / 28 33 54 00 Telefax: 02 02 / 28 33 54 01 E-Mail: info@parkvilla-wuppertal.de Internet: www.parkvilla-wuppertal.de Übernachtungspreise: DZ ab 130 Euro inklusive Frühstück, diverse Arrangements Tagungsraum für bis zu zehn Personen, Wellness-Bereich mit Sauna und Ruheraum Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte

A La Carte

57


Jerome Scarpati prägt gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Angelika Hensel die persönliche Atmosphäre im Restaurant.

hotel und Restaurant Scarpati

kulinarisches Juwel

I

talien ist für seine gute und abwechslungsreiche Küche in der ganzen Welt bekannt. Dass die italienische Küche jenseits von Spaghetti Bolognese und Pizza Quattro Stagioni noch mit ungezählten

weiteren Köstlichkeiten aufwartet, ist inzwischen kein Geheimnis mehr. Von einfach köstlich bis gehoben raffiniert spannt sich auch der Genussbogen im Restaurant Scarpati. 1982 übernahmen Aniello und Roswitha Scarpati die schöne Jugendstilvilla und schufen daraus ein kulinarisches Kleinod im Wuppertaler Stadteil Vohwinkel, das bis heute nichts von seiner gastronomischen Strahlkraft verloren hat.

Dass die Adresse des guten Geschmacks auch in Zukunft in guten Händen liegt, dafür sorgen in der zweiten Familiengeneration nun Jerome Scarpati gemeinsam mit seiner charmanten Lebensgefährtin Angelika Hensel. Tatkräftig haben sie in den letzten Jahren das Ambiente im Stil der Zeit aufgefrischt und auch die neu gestaltete Terrasse wirkt jetzt noch attraktiver. Der „Lieblingsitaliener“ vieler Wuppertaler und Gäste der Stadt hat sich nun zu einem Platz der visuellen und leiblichen Genüsse gemausert, an dem sich Stress und Hektik des Alltags gut und gerne vergessen lassen. Was die Küchenbrigade auf die Teller zaubert, das kann sich sehen und vor allem wunderbar genießen lassen. Im eleganten Gourmetrestaurant wie in der gemütlichen „Trattoria“ darf man sich wie eh und je auf kulinarische Abwechslung und eine mit 15 Gault&Millau-Punkten hervorragende Küche freuen, die zu den Besten der Region gehört. Angeboten werden verschiedene Menüs, dienstags ein Amuse-BoucheMenü, freitags ein Fischmenü und an den anderen Tagen das beliebte Menü Jerome. Den Auftakt macht ein gratinierter Ziegenkäse auf mariniertem Rote-Bete-Carpaccio, gefolgt von einer aufgeschäumten Maronensuppe. Das norwegische Lachsfilet wird auf Rahmkohlrabi und Kartoffelmousseline mit Krustentierschaum serviert. Sehr schön auch das Hirsch­gulasch mit Apfelrotkraut und Kartoffelklößen. Den süßen Abschluss krönt das Dessert Scarpati – adäquat umschmeichelt von namhaften Kreszenzen. Hier stehen die jungen Gastgeber und Restaurantleiter Jörg Speck dem Gast bei jeder Speise beratend zur Seite. Die Autofahrer werden nach einem Espresso noch einmal munter. Alternativ laden nach dem Genuss der exqui­siten Tropfen sieben Zimmer inklusive einer Suite zur Übernachtung ein. r Hotel und Restaurant Scarpati Gastgeber: Familie Scarpati Scheffelstraße 41, D-42327 Wuppertal Telefon: 02 02 / 78 40 74 Telefax: 02 02 / 78 98 28 E-Mail: info@scarpati.de Internet: www.scarpati.de Öffnungszeiten Küche: 12.00 – 14.30 Uhr und 18.00 – 22.30 Uhr, das Haus verfügt über sieben Zimmer inklusive einer Suite Kreditkarten: Visa, American Express, Mastercard, EC-Karte

58

A La Carte


Vor einigen Monaten verordneten die Scarpatis ihrem Restaurant ein erfrischendes Facelifting. Ein Augen- und Gaumenschmaus: Gebratene Jakobsmuscheln auf KĂźrbis-Birnenkompott.

A La Carte

59


Essen’z Restaurant am Jägerhaus

Kulinarischer Dauerbrenner

D

ie 1960er- und 70er-Jahre, das war die Zeit, in der viele Griechen nach Deutschland kamen. Aber auch heute noch haben sich Hellas Söhne und Töchter ihren Platz in der Gastronomie erobert. Den in Kanada geborenen Wuppertaler Nikos Patseas zog es an einen ganz besonderen Ort des guten Geschmacks. Er ist Gastgeber und Küchenchef im Essen’z Restaurant am Jägerhaus. Das anno 1910 erbaute Haus im Wuppertaler Stadtteil

Ronsdorf blickt auf eine lange Tradition der Gastlichkeit zurück und ist mit der Übernahme durch Nikos Patseas bei Feinschmeckern und Weinliebhabern längst wieder ein Begriff. Wer das Restaurant betritt, den umfängt eine helle und moderne Atmosphäre. „Durch die Raumaufteilung Restaurant, Kaminzimmer, Wintergarten und Salon können wir Familienfeiern, Firmenevents, Hochzeiten, Geschäftsessen, aber auch ein gemütliches Dinner für zwei anbieten. Bis zu 180 Gäste finden Platz. In den kalten Monaten ist natürlich unser Kaminzimmer besonders beliebt. Kulinarischer Genuss am flackernden Feuer, das ist romantisch“, so der neue Gastgeber, der

Ein renommiertes Haus, das nun einen neuen Namen trägt und die Essenz des Guten auf die Teller bringt.

das Restaurant mit seiner Frau Despina führt. „Ohne die Familie geht es nicht“, sagt Nikos Patseas und bringt erst einmal einen Kaffee an den Tisch. Das Essen’z Restaurant am Jägerhaus hat viele Stammgäste. „Einige kommen schon von Anfang an“, erzählt Nikos. Sie alle schätzen seine Art zu kochen, loben die moderne deutsche Küche nach dem Lauf der Jahreszeiten, fein akzentuiert mit mediterranen Einflüssen. Befragt nach seinem Werdegang als Koch, muss er nicht lange überlegen. „Schon als kleiner Junge hatte ich nie einen anderen Berufswunsch. Auch mein Vater ist Koch und so wurde mir das Gen wohl in die Wiege gelegt. Nach der Ausbildung habe ich in verschiedenen Küchen in Frankreich, Italien, Spanien und Griechenland gearbeitet. Dann ging es zurück nach Hause. Ich freue mich sehr, ein so renommiertes Haus übernommen zu haben, außerdem ist es schön.“ Die Lektüre der Speisekarte macht Lust auf allerlei Gaumenfreuden. Nicht fehlen dürfen Klassiker wie das Wiener Schnitzel vom Kalbsrücken, gegrillte Scampi, das Limousin-Rinderfilet und natürlich das gebratene Kabeljaufilet an Düsseldorfer Senfsoße, dazu Blattspinat und Kartoffelpüree. Damit sich seine Gäste kulinarisch besonders wohl fühlen, legt Nikos Patseas viel Wert auf die Qualität der frischen und hochwertigen Ausgangsprodukte: „Die beste Garantie für Geschmacksgüte.“ Auch an die Qualität seiner Weine stellt der Grieche große Ansprüche: „Das sind wir unseren Gästen, besonders unseren Stammgästen, schuldig. Sie wissen, dass sie bei uns eine ausgesuchte Auswahl guter Weine aus den besten Lagen bekommen. Schwerpunkt sind deutsche Tropfen, aber Frankreich, Italien und einige internationale Weingüter sind ebenfalls vertreten.“ Zimmer zum Übernachten gibt es nach all dem Genuss nicht, aber, so Nikos Patseas: „Wir kooperieren mit dem Privathotel Park Villa, das nur wenige Minuten entfernt liegt.“ r Essen’z Restaurant am Jägerhaus Gastgeber: Familie Patseas Jägerhaus 87, D-42287 Wuppertal Telefon: 02 02 / 46 46 02 E-Mail: info@essenz-wuppertal.de Internet: www.essenz-wuppertal.de Öffnungszeiten: Mi. bis So. 12.00 – 14.30 Uhr und 18.00 – 22.30 Uhr, Catering/Partyservice Kreditkarten: alle

60

A La Carte


Gastgeber der neuen, stilvoll eingerichteten Feinschmecker-Adresse Essen’z ist Nikos Patseas.

A La Carte

61


Deutsche MärchenstraSSe

A La Carte

Burg Gleiberg

44 Jahre Deutsche Märchenstraße


Seit 1975 lädt die Deutsche Märchenstraße dazu ein, den Spuren der berühmten Brüder Grimm zu folgen und in die schillernden Welten der deutschen Märchen, Sagen und Legenden einzutauchen. Von Hanau, dem Geburtsort der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm, bis zu den Bremer Stadtmusikanten reiht die Route Lebensstationen der Grimms sowie Orte und Landschaften, in denen ihre Geschichten aufzuspüren sind, zu einem fabelhaften Reiseweg aneinander. A LA CARTE war für Sie in Mittelhessen unterwegs und möchte für einige Adressen begeistern. Te x t : G u n d u l a L u i g - R u n g e , F o t o s : Yd o S o l


Küchenchef Max Riezler (Mitte) setzt mit seinem Team kulinarische Akzente: Maxim Kunz, Jelizaveta Galuzo, Max Riezler, Sonja Gothmann und Souschef Philipp Kunze (v.l.n.r.). Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe

GENIESSEN, TAGEN, ENTSPANNEN

I

nmitten des zum UNESCO-Weltkulturerbe gekürten Bergparks Wilhelmshöhe liegt das Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe Conference & SPA. Das VierSterne-Superior-Hotel bietet einen traumhaften Blick über Kassel und ein elegantes Zuhause auf Zeit sowohl für Business- als auch für Leisure-Gäste. Das Schlosshotel verfügt über 130 exquisit ausgestattete Zimmer und Suiten mit Gästetablets, kostenfreiem WLAN, Minibar sowie SKY Sport- und Spielfilmkanälen. Das Interieur überzeugt mit anspruchsvollem Design und erlesenen Materialien. Das Restaurant vermittelt mit warmen Farbtönen in Gold und Aubergine sowie floralen Akzenten ein stimmungsvolles Ambiente. Exquisit wie dieses sind auch die Leistungen der Küche. Das junge, engagierte Team um Küchenchef Max Riezler, der in den besten Häusern Österreichs seine Erfahrungen sammelte, und Souschef Philipp Kunze, der ebenfalls ausgezeichnete Gourmetrestaurants in seiner Vita präsentieren 64

A La Carte

Die Küchenkreationen lassen keine Wünsche offen.

kann, steht für eine moderne und kreativ interpretierte Küche mit klassischen Kreationen und mit viel Liebe zum Detail. Selbstverständlich werden nur beste Zutaten verwendet – gern auch aus der Region. Von hausgemachter Torte bis hin zum heimisch verarbeiteten Wild mit Preisel-

beeren und Kürbismus, einem sauermilchgebeizten Wildschweinbraten mit Heidekräutern, Preiselbeer-Kürbis und glacierten Maronen, Duett von der Jakobsmuschel und Wildgarnele mit MangoChili-Risotto oder Ziegenkäse-Ravioli mit Kirschtomaten auf Lauchfondue gibt es


Vom gläsernen Kubus der Penthouse-Suite genießen Gäste einen einzigartigen Rundumblick: vom Herkules-Denkmal bis hinüber zur Stadt Kassel. Dank bodentiefer Fenster und frei stehender Badewanne lässt sich die wunderbare Aussicht entspannt genießen. den herrlichen Panoramablick gratis dazu. Einmalig in Kassel und der Region ist der luxuriöse Wellnessbereich, der mit einer Lilie ausgezeichnet wurde und somit zu den besten Wellnesshotels in Deutschland zählt. Die traumhafte 800 Quadratmeter große SPA-Oase mit angeschlossenem, 1000 Quadratmeter großem Wellnessgarten und Naturschwimmteich lässt keine Wünsche offen. Mit seinen Saunen, Indoorpool, Fitnessbereich sowie diversen Wellness-, Schönheits- und Treatmentangeboten sorgt der Entspannungstempel für eine harmonische Wohlfühlatmosphäre.

Der gesamte Wellnessbereich passt sich durch Farblichteffekte, Düfte und Musik auf unterschiedliche Stimmungen und Anlässe an. Darüber hinaus ist das Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe der perfekte Austragungsort für Hochzeiten, Events, Tagungen, Konferenzen und Seminare. Die ruhige Lage direkt im Grünen eignet sich ideal für konzentriertes und kreatives Arbeiten. Die 15 Tagungsräume bieten Platz für zwei bis 450 Personen und verfügen alle über direktes Tageslicht bei modernster Technik. r

Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe Conference & Spa Inhaber: Monika und Gerhard Jochinger Schlosspark 8, D-34131 Kassel Telefon: 05 61 / 30 88 - 0 Telefax: 05 61 / 30 88 - 4 28 E-Mail: info@schlosshotel-kassel.de Internet: www.schlosshotel-kassel.de Öffnungszeiten Küche: Montag bis Sonntag 12.00 – 14.30 Uhr und 18.00 – 22.00 Uhr Ruhetag: keiner Preise: EZ ab 100 Euro, DZ ab 120 Euro, Suite ab 205 Euro inkl. Frühstück Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte

A La Carte

65


Hotel Burg Trendelburg

märchenhaftes Juwel im Weserbergland

D

Die urige Sauna im 800 Jahre alten Wehrturm gehört zu den Highlights der Burg. 66

A La Carte

iesen Turm kennt jedes Kind – weltweit. Denn überall auf der Erde werden die Märchen der Gebrüder Grimm gelesen und von dieser Burg soll Rapunzel ihr prächtiges Haar – fein wie gesponnenes Gold – heruntergelassen haben. Das tut sie immer noch: von März bis Oktober jeden Sonntag um 15 Uhr. „Den 20 Meter langen Zopf haben uns die Trendelburger Landfrauen soeben neu gewebt“, verrät Michael Schumacher. Gemeinsam mit seiner Frau, Direktionsassistentin Sabine Schumacher, leitet der Saarländer das zauberhafte Vier-Sterne-Hotel Burg Trendelburg. Die Kulisse ist wahrlich märchenhaft. Eine Bischofsstatue des Heiligen Bonifatius begrüßt die Gäste der altehrwürdigen Burg, die anno 1300 erstmals erwähnt wurde. Historische Deckeltruhen, Ritterrüstungen, Schwerter, belgische Gobelins, Gemälde und liebevoll platzierte Märchenbücher geben dem Refugium sein ganz besonderes Ambiente. Die Dielen knarren und die alten Möbel sind wirklich antik. Im Gewölbe des Widukindkellers wird wie zur Ritterszeit getafelt und geschmaust. Denn anders als im Märchen herrschen hier heute Fröhlichkeit und reges Leben. Die sympathischen Gastgeber veranstalten Märchendinner wie „Der Ritter und die verwunschene Wasserfrau“, laden zu „Henkersmahlzeiten“, Burgentouren, Ritterführungen und am 30. Mai 2019 zum traditionellen Märchenfest ein. „Dieses Fest lockt jährlich Tausende von großen und kleinen Gästen auf die Burg“, freut sich Michael Schumacher. Küchenchef Martin Lessmann verwöhnt mit feiner deutscher Küche, legt größten Wert auf frische, regionale Produkte und hat auf seiner Karte manch märchenhafte Speise. Zum Beispiel den flammend servierten Trendelburger Ritterspieß, die Bachforelle in Mandelbutter oder das Trüffelcremesüppchen mit Petersilienwurzel. Edle Tropfen begleiten die kulinarischen Verführungen. Leicht beschwipst fällt Rapunzel ins Bett – mit etwas Glück sogar ins handgeschnitzte Eichenbett von 1783. Individuell, roman-


Küchenchef Martin Lessmann verwöhnt mit feiner deutscher Küche, legt größten Wert auf frische, regionale Produkte.

tisch und dabei natürlich mit dem heutigen Komfort ausgestattet, präsentieren sich die Zimmer und Suiten. Zu den urigen Highlights gehört darüber hinaus die Sauna im 800 Jahre alten Wehrturm. „Mit echten Schießscharten“, verrät der Hotel­ direktor schmunzelnd. In der wunderschönen kleinen Burgkapelle befindet sich das Trendelburger Standesamt. Märchenhafter kann man sich kaum das Ja-Wort geben. r Hotel Burg Trendelburg Ein Haus der Dr. Lohbeck Privathotels Gastgeber: Sabine und Michael Schumacher Steinweg 1, D-34388 Trendelburg Tel.: 0 56 75 / 90 90, Fax: 0 56 75 / 93 62 E-Mail: info@burg-hotel-trendelburg.com Internet: www.burg-hotel-trendelburg.com 22 Zimmer, DZ ab 155 Euro inkl. Frühstück Öffnungszeiten Küche Restaurant: 12.00 – 14.30 Uhr und 18.00 – 21.00 Uhr, nachmittags Kaffee und Kuchen Kreditkarten: Amex, Mastercard, EC-Karte

Herrliche Weitblicke über das Weserbergland und eine hervorragende Küche machen das Burgrestaurant zum Insidertipp für anspruchsvolle Gaumen.

A La Carte

67


Landgasthof zur Post

„Wenn der Vater mit dem Sohne …“

B

orken, rund 12000 Einwohner. Umgeben von Wiesen und Wäldern schmiegt sich die Borkener Seenplatte in die sanft hügelige Landschaft des kurhessischen Berglandes. Weit über die Grenzen des Städtchens hinaus bekannt ist der pittoreske Stadtteil Gombeth. Und das

liegt an Axel Schönewald. Vor fast 19 Jahren übernahm der gelernte Koch in seinem Heimatort den Lastgasthof zur Post und schuf daraus ein Mekka für Feinschmecker, Weinliebhaber und Kulturfreunde. „Damals war das Haus eine Dorfgaststätte. Ich habe immer wieder renoviert, erweitert, das Interieur dem Zeitgeist angepasst“, erzählt der 52-Jährige. Heute wirkt das Ambiente heiter und mediterran, die Küche begeistert mit hochwertigen Produkten, aus denen der Meister

Zwei Meister am Herd: Axel Schönewald und sein Sohn Dustin. 68

A La Carte

kreative kulinarische Köstlichkeiten zaubert – Filet von der Entenbrust an einer Balsamico-Portweinsoße zum Beispiel oder gebratenes Zanderfilet, zu dem die charmante Gastgeberin Sarah Schönewald frisches Wokgemüse und Rosmarinkartoffeln reicht. „Ich versuche natürlich, meine Ware möglichst aus der Region zu beziehen, aber letztlich kaufe ich dort, wo ich die besten Lebensmittel bekomme. Sie müssen frisch und von ausgezeichneter Qualität sein“, sagt Axel Schönewald. Jetzt freut er sich jetzt besonders über familiäre Unterstützung in der Küche. „Mein Sohn Dustin ist seit November aus dem Schwarzwald zurück. Er hat seine Aus­ bildung bei Sternekoch Gutbert Fallert im Hotel-Restaurant Talmühle absolviert, brennt darauf, neue Ideen bei uns umzusetzen“, erzählt der Vater stolz. Und da kann Junior Schönewald gleich voll mit einsteigen, denn auch in diesem Jahr locken lukullische Themenabende und hochkarätige Events die Gäste von weit her ins kleine Gombeth. Unbedingt notieren: Candle-Light-Dinner am Valentinstag, „Show + Schlemmen“ mit Comedy-Sternchen Lilli am 16. März, Sushi-Abend mit TeppanyakiMeister Xiao Wang am 20. April und natürlich am 24. Juli 2019 die legendäre Küchenparty mit so berühmten Kochgrößen wie Stefan Marquard. Internationale Reputation genießt außerdem die opulente Weinkarte mit Kreszenzen von Südafrika über Italien bis Neuseeland. Aber auch ausgezeichnete heimische Gewächse wie einen trocknen Weißwein vom Böddiger Berg, dem nördlichsten Weinberg in Hessen, kann man im Land­ gasthof zur Post genießen. r

Landgasthof zur Post Gastgeber: Axel Schönewald Hauptstraße 6 D-34582 Borken-Gombeth Telefon: 0 56 82 / 12 73 Telefax: 0 56 82 / 12 73 E-Mail: axel.schoenewald@freenet.de Internet: www.landgasthofzurpostgombeth.de Öffnungszeiten Küche: Montag bis Samstag: ab 16.00 Uhr, Sonn- und Feiertage: 11.00 – 14.30 Uhr und ab 17.00 Uhr Ruhetag: Dienstag Großer Festsaal in der ersten Etage für private und geschäftliche Veranstaltungen, Terrasse, Kreditkarten: American Express, Visa, Mastercard


A La Carte

69


Weinstube Weinlädele

Sanfter Generationenwechsel in 2019

I Roland Leibl teilt seine Passion für deutsche Weine mit Tochter Antonia, die 2019 den Familienbetrieb übernimmt.

Da Marburg mitten in der Grimm-Heimat liegt, gibt es im „Weinlädele“ auch einen Märchenteller: Kassler unter der Honigkruste mit Kartoffel-Pastinaken-Stampf, Lebkuchensoße und Möhrenzopf. 70

A La Carte

n Marburgs historischer Oberstadt reihen sich die prächtigen Zeugen mittelalterlicher Baukultur wie Perlen auf einer Schnur. Auch das liebevoll restaurierte schmucke Fachwerkhaus an der Schlosstreppe 1 gehört dazu. Es ist in Besitz der Familie Leibl, die dort seit 1980 in den unteren Etagen das beliebte WeinstubenRestaurant „Weinlädele“ betreibt. Eröffnet haben es Mechthild und Roland Leibl, der als ausgebildeter Winzer den Marburgern die Vielfalt deutscher Weine näherbringen wollte. „Es war ein schönes Stück Pionierarbeit, welches wir in fast vier Jahrzehnten geleistet haben – und auch nicht immer einfach. Doch in den letzten Jahren hat sich die Qualität deutscher Weine noch einmal um ein Vielfaches gesteigert, vor allem bei den Rotweinen“, resümiert der sympathische Weinspezialist, der seine Passion mit Tochter Antonia teilt. Eigentlich wollte die studierte Betriebswirtin beruflich einmal in eine ganz andere Richtung gehen, entschloss sich dann jedoch, in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten. Gerade erst im November 2018 legte sie ihre Prüfung zur Sommelière erfolgreich ab und für dieses Jahr haben Vater und Tochter einen sanften Generationenwechsel für das „Weinlädele“ geplant. „Natürlich werde ich meine Tochter weiterhin unterstützen, wenn sie meinen Rat möchte oder sonst irgendwie Hilfe braucht!“ In den äußerst gemütlichen, historischen Räumen des „Weinlädele“, das sich über zwei Etagen erstreckt, trifft sich täglich ein bunt gemischtes Publikum. Bereits mittags ist die Weinstube gut gefüllt, denn es locken leckere, bodenständige Gerichte – vom nach Hausfrauenart geschmorten Gulasch mit Spätzle über diverse köstlich belegte Flammkuchen bis zum Kassler unter der Honigkruste mit KartoffelPastinaken-Stampf, Lebkuchensoße und Möhrenzopf (ein Tellergericht in Anbindung an die Deutsche Märchenstraße). Dazu kredenzen die Gastgeber und ihr junges, motiviertes Team über 50 offene Weine. Darüber hinaus kann man im an-


geschlossenen Weinhandel der Familie Leibl über 100 erlesene Tropfen aus sämtlichen 13 deutschen Anbaugebieten erwerben. „Mir liegen die deutschen Weine am Herzen. Die sind so hervorragend, dass sie sich hinter der ausländischen Konkurrenz nicht zu verstecken brauchen“, schwärmt Antonia Leibl und fährt fort, „Deshalb biete ich auch hochpreisige Weine im offenen Ausschank an. Damit meine Gäste sich von der Qualität direkt überzeugen können.“ Die 26-Jährige möchte auch das junge Publikum für den Wein begeistern. Dazu lädt sie bisweilen auch Winzer ein, die dann zu einem entsprechenden Begleitmenü über ihre besten Tropfen referieren. r Weinstube Weinlädele Gastgeber: Familie Leibl Schlosstreppe 1, D-35037 Marburg Telefon: 0 64 21 / 1 42 44 E-Mail: info@weinlaedele.de Internet: www.weinlaedele.de Öffnungszeiten Küche: durchgehend von 11.30 – 23.00 Uhr Weinproben und -menüs auf Anfrage Ruhetag: keiner Kreditkarten: Visa, EC-Karte

Zum Generationenwechsel gab es eine wunderschöne neue Theke aus massivem Eichenholz.

A La Carte

71


Gastliches Duo: Geschäftsführerin Bettina Leidner und Chef de Cuisine Markus Leidner.

Hotel und Restaurant Heyligenstaedt

Spannende Liaison von Kulinarik und Architektur

W

enn Industriearchitektur und topaktuelles Raumdesign auf Gastkultur trifft, kann daraus nur eine unverwechselbare Liaison entstehen. Und so ist es auch in diesem Fall! Seit

72

A La Carte

der Eröffnung am 1. September 2012 zählt das Hotel und Restaurant heyligenstaedt zu den spannendsten Locations in Gießen. Die denkmalgeschützten ehemaligen Fabrikgebäude der Werkzeugfabrik Heyligenstaedt – erbaut im Jahr 1876 – sind die denkbar perfekte Bühne für einen modernen Hotelbetrieb, in dem auch die Darbietungen aus Küche und Keller eine zentrale Rolle spielen. Wo Baukunst und Kochkunst aufeinandertreffen, zeigen sich die Geschäftsführerin Bettina Leidner und Chef de Cuisine Markus

Leidner samt Team als Idealbesetzung einer atmosphärisch und kulinarisch rundum gelungenen Aufführung. Das beginnt im RESTAURANT heyligenstaedt schon mit dem faszinierenden Ambiente-Cocktail aus Naturstein, Ziegel, Glas und Holz – adäquat begleitet von der Kunst auf dem Teller. In ungezwungener Atmosphäre genießt der Gast das Beste, was die Leidner’sche Erlebnisküche zu bieten hat. Die Leidenschaft fürs Kochen packte Markus Leidner bereits im Kindesalter. Die Küche seiner italienischen Mama war immer das Herzstück der Familie und diesem Grundsatz ist er sich bis heute treu geblieben. Mit sicherer Hand traditionelle Kochkunst im „Retro Style“ neu und variantenreich zu interpretieren, das gelingt dem Herdkünstler vortrefflich. Niedergegarter Pulpo, Safranrisotto, Artischocken, Tomaten oder Iberico-Bäckchen, lila Süßkartoffelpüree und Kartoffel-Trüffelschaum künden vom Aufbruch zu spannenden Geschmackshorizonten. Sehr schön auch die amerikanische Steak-Kultur mit Greater Omaha Nebraska Beef. Perfekt aufeinander abgestimmt zeigen sich das Louisund das Vegi-Menü. Passend dazu edle Tropfen aus dem gut sortierten Weinkeller. Wer danach sein müdes Haupt betten möchte, kann dies in den 20 aparten Zimmern des modernen Boutique-Hotels tun, von denen keines dem anderen gleicht. r


Fotos: g.y.s.e Media, Hannah L | Lebendige Fotografie

Hotel und Restaurant heyligenstaedt Gastgeber: Bettina und Markus Leidner Aulweg 41, D-35392 Gießen Telefon: 06 41 / 4 60 96 50 Telefax: 06 41 / 46 09 65 99 E-Mail: info@hotel-heyligenstaedt.de Internet: www.restaurant-heyligenstaedt.de Hunde erlaubt, Raucherzimmer sowie zwei barrierefreie Zimmer Kreditkarten: alle außer Diners

Das rote Backsteingebäude ist in Gießen das neue Mekka für Genießer und Menschen, die das Besondere schätzen.

A La Carte

73


Burg Gleiberg

Für die besonderen Momente im Leben

Z

wischen Gießen und Wetzlar, gut 308 Meter hoch über dem idyllischen Lahntal, erhebt sich die Burg Gleiberg. Die historischen Gemäuer, deren Ursprünge bis ins Jahr 1000 n. Chr. reichen, stecken heute den einzigartigen Rahmen für kulinarischen Genuss – von rustikal bis Fine Dining – , unvergessliche Feiern – von der romantischen Hochzeit bis zum Firmenevent – und kulturelle Erlebnisse – von Krimi-Dinner bis LiveMusik. Die vielseitigen gastronomischen Möglichkeiten der Ritterburg haben auch Spitzenkoch Axel Horn gereizt, so dass er vor gut vier Jahren gemeinsam mit seiner Frau Ingrid-Michelle das kulinarische Zepter dort übernahm. Zuvor führte der Maître Rotisseurs und Euro-ToquesChef 18 Jahre lang die „Waldschenke“ in Laubach. Das Hauptrestaurant, die

74

A La Carte

Das freundlich-rustikale À-la-Carte-Restaurant „Nassauer Stuben“ punktet mit einer gehobenen Fine-Dining-Küche.

„Nassauer Stuben“, befindet sich in dem im 15. Jahrhundert errichteten Fachwerkanbau der Burg. In einem freundlich hellen, heimeligrustikalen Ambiente zelebriert der sympathische „Burgherr“ eine gehobene Saisonküche – so oft es geht, mit regionalen Produkten. Da wetteifern Schweinelendchen im Rauchfleischmantel in französischer

Senfkörnersoße mit Spätzle und buntem Salat ebenso um die Gunst des genussfreudigen Publikums wie ein NamibiaRinderfilet mit frischem Gemüse, Portweinsoße und gefüllter Ofenkartoffel nach belgischer Art oder frischer Fisch und täglich wechselnde Gerichte nach Tagesempfehlung. Die wundervolle Aussicht auf das Tal und den Rosengarten (im Sommer)


gibt es gratis dazu. Gäste, die es richtig urig nach Rittermanier lieben, kehren gern in der „Albertusklause“ mit ihren offenen Feldsteinwänden und den blanken Holztischen ein. Dort lässt man sich duftende Burgfladen, leckere Flammkuchen und deftige Schnitzelkreationen schmecken. Bei schönem Wetter auch gerne draußen im gemütlichen Biergarten an der Burgmauer. Wie keine zweite ist die Burg Gleiberg wohl die beliebteste Hochzeitslocation in der Region. Kein Wunder: Kirche und Standesamt befinden sich in direkter

Nähe. „Wir sind bis Mitte 2020 bereits ausgebucht, unglaublich“, freut sich Gastgeber Axel Horn. Für Feiern jeder Art stehen der große Rittersaal (bis 200 Personen) sowie kleinere Veranstaltungsräume wie die liebevoll eingerichteten „Merenberger Stuben“ und die „Gleiberger Stuben“ zur Verfügung. Insgsamt können bis zu 400 Personen im Hause feiern. Übers Jahr punktet die Burg Gleiberg außerdem mit einem bunten Veranstaltungsprogramm beim Publikum, dessen Termine auf der Homepage einsehbar sind. r

Burg Gleiberg Gastgeber: Axel Horn Burgstraße 90, D-35435 Wettenberg Telefon „Nassauer Stuben“: 06 41 / 8 14 44, „Albertusklause“: 06 41 / 8 77 89 18 E-Mail: info@burggleiberg.de Internet: www.burggleiberg.de Öffnungszeiten Küche: Restaurant „Nassauer Stuben“ 11.30 – 14.30 Uhr und ab 18.00 Uhr (Mittwoch geschlossen); „Albertusklause“ ganzjährig geöffnet (Wintermonate geänderte Öffnungszeiten online) Kreditkarten: Mastercard, Visa, Amex EC-Karte

A La Carte

75


Travel

A La Carte

Urlaub wie bei Freunden Entdecken Sie die „Hotels mit Persönlichkeit“ der HIDEAWAYS COLLECTION Wie wäre es mit einem Winterurlaub in Österreich? Die Alpenrepublik zeigt sich jetzt als Wintersportparadies schlechthin. Ausgesuchte, persönlich geführte Domizile der international renommierten HIDEAWAYS HOTELS Collection laden an ausgesuchten Orten zum Rendezvous mit unvergesslichen Urlaubsträumen. Exklusive Chalets im Salzburger Land und in Tirol sowie Sporthotels in Top-Skigebieten garantieren Pistenspaß in atemberaubender Natur, Wellnesswonnen und Gaumenfreuden. Meilenweit vom Alltag entfernt, hat die Spa-Saison zu dieser Zeit auch im GolfResort Weimarer Land Hochkonjunktur. Ein Erlebnis für sich ist das mehrfach ausgezeichnete, private Hideaway Vitigliano in der privilegiertesten Lage des Chianti auf halbem Weg zwischen Florenz und Siena. Und wer sich nach Plusgraden und Sonnengenuss sehnt, der kommt natürlich an einem maledivischen Traum nicht vorbei. Im Baa Atoll steht das neu eröffnete Luxusresort The Nautilus Maldives für ein Urlaubsfeeling ohne Dresscode. Te x t : S a b i n e H e r d e r, G a b r i e l e I s r i n g h a u s e n , G u n d u l a L u i g - R u n g e , B e r n d Te i c h g r ä b e r Fo t o s : v o r g e s t e l l t e H o t e l s


Hßttendorf Ladizium Š Atelier Wolkersdorfer


Travel

A La Carte

Hüttendorf Ladizium

Authentische Chalets mit Private Spa

W

ahrer Luxus ist, eine kleine Welt für sich zu haben“ – was für ein schönes Motto, wenn man Gäste empfängt. Und gar nicht so weit hergeholt. Wo die Liebe zueinander, zur Heimat, zu Berg und Tal, zur Natur

Gemütlich und gesellig geht es in der Schwarzbrenner-Hütte zu, der wohl kleinsten Hütte der Alpen.

78

A La Carte

und zum Ganz-Mensch-Sein zusammenfließen, haben sich Nicole und Christoph Stock mit dem Ladizium einen Traum erfüllt, den sie Tag für Tag mit ihren Gästen teilen. Fürwahr, auf dem Sonnenplateau von Serfaus-Fiss-Ladis zeigt sich das Hüttendorf als ein Ort zum Glücklichsein, in dem regionaltypische Architektur, Tiroler Lebensart und exklusiver Chalet-Urlaub Hand in Hand gehen. In einer Region voller Tradition und Geschichte, finden Erholung und kostbare Privatsphäre su-


von Rekreation. Sehr schön auch der Ladizium-Wellnesskoffer – gefüllt mit regionalen, zu 100 Prozent naturreinen Produkten von Alpienne. Keinen Zutritt hat der Alltag auch im Private Spa. Ausgestattet mit finnischer Sauna (90 °C) bzw. Sanarium (55 °C) sowie einem Holzpool im Freien, der mit Kalt- und Heißwasser im Sommer wie Winter begeistert! Begleitet wird der Aufenthalt von einem exklusiven ChaletService. Vom gefüllten Frühstückskorb bis zum Genuss des Speiseangebotes aus dem eigenen Restaurant „Feuer & Flamme“ auf Bestellung bleibt in den Chalets kein kulinarischer Wunsch unerfüllt. Und wo der Winter so viele Höhepunkte kennt wie in Tirols Skidimension Serfaus-Fiss-Ladis, ist das Hüttendorf Ladizium natürlich auch perfekter Ausgangspunkt für Skibegeisterte aus aller Welt. Über 200 Kilometer Pistenspaß, zehn Kilometer Rodelbahn und Nachtskilauf und -rodeln sorgen für unvergessliche Urlaubstage. r

chende Gäste die Freiheit, unvergessliche Urlaubstage mit den Liebsten in neun außergewöhnlichen Refugien zu genießen. Wo jeder seinen Lieblingsplatz findet, bieten die Chalets sämtliche Annehmlichkeiten für eine Luxus-Unterkunft. Vom Naturschlafzimmer mit Zirbenholzmö-

beln, großzügigem Badezimmer und gemütlichem Wohnzimmer mit offenem Kamin, Sitzecke und Kuschel-Couch über die voll ausgestattete Küche bis hin zur erlesenen Weinauswahl im gefüllten Weinklimaschrank direkt im Chalet ist alles angerichtet für eine Auszeit im Zeichen

Hüttendorf Ladizium Gastgeber: Nicole und Christoph Stock Grunesweg 14 A-6532 Ladis Telefon: 00 43 / 54 72 / 2 20 55 E-Mail: info@hideaways-hotels.com Internet: www.hideaways-hotels.com Membership: Hideaways Hotels Collection

Die heimeligen Chalets verzaubern mit Tiroler Lebensart.

A La Carte

79


Travel

A La Carte

Highking Chalet Grünegg

Gipfel der Gefühle

I

m Herzen des Salzburger Landes liegt mit Blick auf das Hochkönigmassiv und die Gasteiner Berge das zauberhafte Dörfchen Dienten am Hochkönig. Es ist ein Fleckchen Erde, in dem man zu jeder Jahreszeit unvergessliche Ferientage erleben kann. Zwischen beeindruckenden Bergen, idyllischen Almen und gemütlichen Hütten sind Freiheit, Abenteuer, Genuss und Urlaubsglück zu Hause. Die Königstour im Skigebiet Hochkönig ist zum Beispiel etwas ganz Besonderes. Sie wurde als schönste Ski-Runde der Alpen ausgezeichnet. Was sich dem Skifahrer

hier bietet, ist schlichtweg atemberaubend: sechs Gipfel und 35 durchgehende Pistenkilometer. Im Sommer finden Aktivurlauber die besten Möglichkeiten zum Wandern, Biken, Bergsteigen oder Klettern. Und auch der kulinarische Genuss kommt nicht zu kurz. Zahlreiche Hütten und herzliche Gastgeber sorgen mit regionalen, bodenständigen Schmankerln und moderner Küche für echte Gaumenerlebnisse. So wie die Familie Rainer. Sie betreibt auf 1190 Meter Höhe ihre vielfach ausgezeichnete Edelbrennerei sowie die beliebte GrüneggAlm. Zu den Spezialitäten zählen in der urigen Gaststube neben anderen Leckereien knusprige Schweineripperl oder gebratene Forelle „Müllerin“. Jetzt hat der Familienbetrieb Zuwachs bekommen. Aus

Aus dem unter Denkmalschutz stehenden Bauernhaus entstand das edle Highking Chalet Grünegg.

80

A La Carte

einem anno 1506 erbauten, unter Denkmalschutz stehenden Bauernhaus schufen die Gastgeber das edle Highking Chalet Grünegg. Eine Luxus-Almhütte für Menschen, die Wert auf ihre Privatsphäre legen und dabei einen gehobenen Komfort nicht missen möchten. Das einzigartige Chalet hat eine Größe von 120 Quadratmetern und setzt in der Region hinsichtlich Ausstattung, Service und Exklusivität neue Maßstäbe. Ausgebaut wurde es durch das Unternehmen Holzbau Unterkofler. Ein offener Kamin, wunderschönes, hochwertiges Interieur, WLAN und Digital TV sind nur einige der Annehmlichkeiten, die einen Aufenthalt in diesem Hideaway unvergesslich machen. Auf Wunsch gibt es einen Gourmet-Frühstückskorb sowie am Abend Chalet-Gerichte von der Alm. Das Chalet bietet bis zu neun Gästen Platz. Es verfügt über einen großen WohnEssraum, in dem man gemeinsam Zeit


verbringen kann. Darüber hinaus stehen zwei Schlafzimmer, zwei Bäder sowie ein Schlafsofa im Wohnzimmer und ein gemütlicher Schlafplatz unter dem Dach zur Verfügung. Hobbyköche freuen sich über die komplett ausgestattete Küche. Eine Zirben-Sauna und ein Hot Tub auf der Terrasse komplettieren die Ausstattung. Das Highking Chalet Grünegg – ein Domizil, in dem sich Jung und Alt gleichermaßen rundum wohlfühlen! r Highking Chalet Grünegg Gastgeber: Familie Rainer Grüneggweg 1, A-5652 Dienten am Hochkönig Telefon: 00 43 / (0) 64 61 / 3 06 E-Mail: info@hideaways-hotels.com Internet: www.hideaways-hotels.com Platz für neun Gäste Übernachtungspreise nach Saison: Winterzauber bis 6 Personen 450 Euro, Bergfrühling bis 6 Personen 355 Euro, Almsommer bis 6 Personen 380 Euro, jede weitere Person 35 Euro Balkon, Terrasse, Whirlpool auf der Terrasse, eigene Rodelbahn mit Zugang zum Bus (Fahrzeit zum Skizentrum Dienten zwei Minuten), Kinderspielplatz, Hochkönigcard, geführte Wanderungen, neue Schaubrennerei mit Genuss-Shop, Eichenfass-Gewölbekeller und Bar Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte Membership: Hideaways Hotels Collection Entfernung zum Flughafen: Salzburg 75 Kilometer

„Man soll dem Leib etwas Gutes Bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.“ A La Carte

81


Travel

A La Carte

Chalet Plauderei

Ein Platz zum Wohlfühlen im schönen Pinzgau

E

ine Schifffahrt über den Zeller See, Ski- & Snowboardvergnügen am Kitzsteinhorn, Staunen an den beeindruckenden Krimmler Wasserfällen, Spaß auf der längsten beleuchteten Rodelbahn der Welt in der Wildkogel-Arena, Besuch der zauberhaften Stadt Salzburg,

dazu gigantische Schluchten und kristallklare Hochgebirgsstauseen in einer der faszinierendsten Landschaften Österreichs. Das Pinzgau im schönen Salzburger Land ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Stellt sich nur noch die Frage nach der Unterkunft. Wieder im Hotel einchecken oder vielleicht einmal den Urlaub in einer Berghütte verbringen? Wunderbar individuell, aber darf es ein bisschen mehr Luxus sein? Im malerischen Niedernsill (2 600 Einwohner) erwartet das neue Chalet Plauderei seine Gäste. Hier können befreundete

Paare oder Familien gemeinsam unvergessliche Ferientage verbringen. Es ist der perfekte Ort für zahlreiche Freizeitmöglichkeiten, liegt er doch in direkter Nachbarschaft zu bekannten Destinationen wie Kitzbühel oder Zell am See – nur idyllischer. Vom ersten Moment an spürt man hier ein Gefühl von Geborgenheit. Das exklusive Chalet hat eine Größe von 200 Quadratmetern und verteilt sich auf drei Ebenen. Es bietet bis zu acht Gästen Platz. Eine Fußbodenheizung sorgt ebenso für wohlige Wärme wie der Kamin mit prasselndem Feuer. Beim Interieur trifft

Urig und extravagant – ChaletUrlaub der besonderen Art 82

A La Carte


Alpiner Stil trifft auf modernen Zeitgeist – im Chalet setzen farbenfrohe Stoffe und Accessoires heitere Akzente. alpiner Style auf modernen Zeitgeist. Jeder Raum wurde mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Holz gehört natürlich in dieser Region zu den überwiegenden Materialien, farbenfrohe Stoffe und Accessoires setzen heitere Akzente. Eine voll ausgestattete Küche begeistert jeden Hobbykoch. Im Weinkühlschrank lässt

sich manch guter Tropfen deponieren. Die vier behaglichen Schlafräume tragen so charmante Namen wie „Heia“, „Schlaf schön“, „Kabuff“ und „Zzzz“ und sind mit hochwertigen Boxspringbetten ausgestattet. Auf der großzügigen Terrasse laden schicke Outdoor-Möbel zu Plauder- oder Mußestunden ein. Unvergesslich bleibt

der Blick auf die atemberaubende Bergwelt des Nationalparks Hohen Tauern. Ein weiteres Highlight im Chalet Plauderei ist die urige Grillhütte Kota, die ein zünftiges Grillvergnügen verspricht. In einer verschneiten Winterlandschaft erwartet den Gast jede Menge Pistenspaß – zum Beispiel am Maiskogel oder auf der Schmittenhöhe. Im Sommer laden zahlreiche Wege zu Wanderungen, Spaziergängen und Biker-Touren ein. Nach einem Tag in der Natur lockt der Relax-Wellnessbereich mit einem beheizten Whirlpool im Außen- und einer Zirben-Sauna sowie einem Dampfbad im Innenbereich. r Chalet Plauderei Gastgeber: Familie Meyer Sonnberg 9 A-5722 Niedernsill E-Mail: info@hideaways-hotels.com Internet: www.hideaways-hotels.com Übernachtungspreise nach Saison ab 1200 Euro pro Nacht Membership: Hideaways Hotels Collection Entfernung zum Flughafen: Salzburg 64 Kilometer

A La Carte

83


Travel

A La Carte

Singer Sporthotel & Spa

Ein Garant für Genuss

D

ort, wo im Winter herrliche Pisten und Loipen zum Skifahren und Langlauf einladen, wo die Luft frisch und gesund ist, wo man auf romantischen Wegen lange Spaziergänge oder eine Schlittenfahrt machen kann, dort liegt Berwang – 588 Einwohner und mit 1300 Metern der höchstgelegene Ort der schneesicheren Tiroler Zugspitz Arena. Eine Region fernab jeder Hektik. Ruhe und Entspannung sind hier sozusagen garantiert. Dieses idyllische Fleckchen Erde ist die Heimat der Familie Singer. Hier bauten Hans und Irma Singer 1928 ein Domizil für die stetig steigende Zahl erholungsuchender Städter. Damit legten sie den Grundstein zu einem der schönsten Refugien Österreichs, dem heutigen Vier-Sterne-Superior-Haus Singer Sporthotel & Spa. Inzwischen wird das luxuriöse Domizil mit Leidenschaft von Florian Singer und seiner hübschen Frau Christina geführt. Prachtvoll präsentiert sich bereits die Eingangslobby mit viel warmem Holz und einem opulenten Kronleuchter. Die gemütlichen Zimmer mit ihrem modernen, alpin-eleganten Wohnkomfort und liebevollen Details sind ein Garant dafür, sich einfach wohlzufühlen. Und weil gerade 84

A La Carte

Winterferien mit Kindern eine besondere logistische Herausforderung sind – wohin mit den dicken Wollstrumpfhosen, den Mützen, Schals, Jacken oder Schlittschuhen? – bieten die Familien-Zimmer und Suiten besonders viel Platz. Ein Highlight ist Singer’s SPA – eine Wellnesslandschaft, die neben In- und Outdoor-Pool,

Saunen, Beautybereich, Massagen und Vino-Therapie mit einem 10000 Quadratmeter großen Alpen-Relax-Garten überrascht. „Relais & Châteaux bezeichnet ihn als einzigartig auf der Welt“, so Florian Singer stolz. Auch kulinarisch fehlt es dem Gast in diesem Haus an nichts. Natürlich lockt nach einem opulenten Frühstück erst einmal die Schneelandschaft. Insgesamt 36 Pistenkilometer werden mit zwölf modernen Seilbahnen und Liften erschlossen. Mit ihrer S-Lounge direkt an der Skiabfahrt der Berwanger Sonnalmbahn hat das Singer Sporthotel & Spa eine moderne Après-Ski-Bar inklusive entspannten Genusses, persönlichen Services und einzigartigen Panoramas geschaffen. In Singer’s Tiroler Stube sowie im Restaurant 1928 verwöhnt Küchenchef Thomas Kunath die Gäste seit 18 Jahren nach allen Regeln der Kochkunst – raffiniert, international oder herzhaft österreichisch. Der gebürtige Cottbusser beherrscht das Spiel auf der kulinarischen Tastatur perfekt. Dafür ehrte Gault&Millau den 51-Jährigen jetzt auch zum fünften Mal in Folge mit einer Haube und 14 Punkten! Gemütliche Raclette- und Fondueabende sowie das wöchentliche Galadinner bilden genussvolle Höhepunkte.


Alpines Hideaway mit Herz und Historie.

Komplettiert werden Kunaths kreative Speisen durch einen großen Weinkeller mit ausgesuchten Tropfen und Raritäten. Für sie zeichnet Sommelier Thomas Rückhörmann verantwortlich. Wer das Singer Sporthotel & Spa und seine herzlichen Gastgeber einmal besucht hat, der kommt garantiert wieder – auch im Sommer, wenn unzählige Wander- und Mountainbike-Routen in die Natur einladen. r

Singer Sporthotel & Spa Gastgeber: Familie Singer A-6622 Berwang / Tirol Telefon: 00 43 / 0 56 74 / 81 81 Telefax: 00 43 / 0 56 74 / 81 81 83 E-Mail: info@hideaways-hotels.com Internet: www.hideaways-hotels.com 58 Zimmer und Suiten, Preise je nach Saison und Kategorie, Doppelzimmer im Winter ab 181 Euro p. P. inklusive Halbpension Kinderspielzimmer/Babysitter auf Wunsch Fitness- und Gymnastikraum Hunde: 18 Euro Membership: Hideaways Hotels Collection Entfernung zum Flughafen: Innsbruck 80 km Memmingen 110 km München 170 km

Florian und Christina Singer.

A La Carte

85


Travel

A La Carte

Vitigliano Tuscan Relais & Spa

Exklusive Privatresidenz im Land der Träume

H

ier beginnt das Land der Träume.“ Dieses Zitat des Kulturhistorikers Jacob Burckhardts bringt auf den Punkt, warum es Reisende schon seit Jahrhunderten wie magisch in die Toskana zieht. Denn die geschichtsträchtige Region begeistert nicht nur mit einer unvergleichlichen Vielfalt an Kulturdenkmälern und bilderbuchreifen Landschaftsbildern, sondern man begegnet auf Schritt und Tritt seinen ganz persönlichen Visionen von einer friedlichen Idylle. Ein zugegebenermaßen klischeehaftes ToskanaBild, das jedoch im Vitigliano Tuscan Relais & Spa nichts als steingewordene Realität ist. Mitten in den Weinbergen der Chianti-Region hat die deutsche Eigentümerfamilie Hattemer eine exklusive Wohlfühloase geschaffen, in der man die Ursprünge der einzigartigen Landschaft authentisch erleben kann. Nach der aufwendigen Restaurierung des denkmalgeschützten Landsitzes, der ohne Frage zu den schönsten der Toskana gehört, wurde das Vitigliano 2015 zunächst als BoutiqueHotel eröffnet, das zahlreiche Auszeich-

86

A La Carte

nungen – es wurde u.a. zum „Hideaway of the Year 2016“ gewählt – für sich verbuchen konnte. Doch die Gastgeberin Marion Hattemer wollte ihren Gästen noch genau das „Quäntchen mehr“ an Exklusi-

vität und Privatsphäre bieten, das jeden Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lässt. Und so wird das Traum-Anwesen mit seinen acht wunderbar atmosphärischen Suiten seit Anfang 2019 ausschließlich als exklusive Privatresidenz an Kleingruppen vermietet. So können Mehr-Generationen-Familien, Freundesgruppen oder Besucher von privaten oder geschäftlichen Events komplett ungestört und ganz für sich die Schönheit und den besonderen Charme dieses wunderschönen Fleckchens Erde genießen. Die gute Küche (Lunch und Dinner können ganz nach individuellen Wünschen hinzugebucht werden), der fantastisch bestückte Original-Gewölbeweinkeller, aber auch die hauseigene Kapelle stehen ganz in der Tradition der Lebensart der toskanischen Gutsherren. Wobei die feinen Familien früherer Tage vom luxuriösen Komfort der Suiten und des Vitigliano Private Wellness Center mit 12-Meter-Außenpool, Liegeterrassen, Yogaplateau, AußenJacuzzi, Indoor-Gym und Badehaus mit Hamam nicht mal zu träumen gewagt hätten. Das gilt insbesondere auch für die herzliche und sehr individuelle Gastlichkeit von Marion Hattemer. r


Vitigliano Tuscan Relais & Spa Gastgeberin: Marion Hattemer Loc. Vitigliano di Sotto Via Case Sparse 64 I-50022 Greve in Chianti E-Mail: info@hideaways-hotel.com Internet: www.hideaways-hotels.com

Die Residenz mit ihren acht Suiten ist wahlweise für 12 oder 16 Personen buchbar. Preise je nach Personenzahl und Saison ab 2 500 Euro pro Nacht inkl. Frühstück, Housekeeping und der persönlichen Betreuung durch die Gastgeberin Marion Hattemer. Lunch und Dinner können je nach Wunsch hinzugebucht werden.

Die Suiten wurden mit einer gelungenen Mischung aus Antiquitäten und modernen Elementen stilvoll eingerichtet.

Inmitten der pittoresken Umgebung des Chianti befindet sich das Vitigliano – ein exklusiver Landsitz mit einem Höchstmass an Privatsphäre.

A La Carte

87


Travel

A La Carte

Neue Kreationen und Kombinationen stehen neben mediterranen, frankophilen Köstlichkeiten auf der Speisekarte von Küchenchef Marcel Fischer. Spa & GolfResort Weimarer Land

Culinary Open – ein Abend für alle Sinne

V

or den Toren Weimars empfängt im idyllischen Örtchen Blankenhain ein ganz besonderes Hideaway seine Gäste: das bezaubernde Vier-SterneSuperior-Refugium Spa & GolfResort Weimarer Land, zu dem eine der schönsten Golfanlagen Deutschlands gehört. Es ist ein einzigartiger Ort, an dem sich aber nicht nur die Freunde des grünen Sports, sondern auch Ruhesuchende, Naturlieb-

haber und Feinschmecker wohlfühlen. Das zeigte sich jüngst wieder auf der zweiten Culinary Open am 19. Januar – ein Event, das ganz im Zeichen des Genusses stand. „Die Idee, unseren Gästen herausragende Spitzenköche und engagierte Winzer gemeinsam in entspannter Atmosphäre zu präsentieren, entstand in weinseliger Laune bei einem guten Riesling. Das Ergebnis war die erste Culinary Open 2018. Open steht dabei für offene Türen, für zwanglosen Genuss und natürlich für Gastfreundschaft. Wir möchten den Menschen unser Weimarer Land als hochwertige Genussregion vorstellen. Die Veranstaltung kam so gut an, dass wir sie fest in

unser Portfolio aufgenommen haben“, erzählen Gastgeber Matthias Grafe und F&B-Direktor Daniel Stenzel. Für die Culinary Open hatten sich die vier Restaurants des Resorts in eine kulinarische Flaniermeile verwandelt. An über 30 Stationen konnten die Gäste den internationalen Meistern am Herd über die Schulter schauen, probieren, fachsimpeln, sich verwöhnen lassen. Zu ihnen gehörten außer Marcel Fischer – Küchenchef im Spa & GolfResort Weimarer Land – Ernest Jagodzinski und Marcel Thiele sowie die Sterneköche Erik Arnecke, Tiago Sabarigo, Björn Swanson und Sebastian Sybre. Charmante weibliche Kochpower bewies

Links: Die Gastgeber Astrid und Matthias Grafe. Nicht nur Freunde des grünen Sports fühlen sich in diesem Refugium wohl, zu dem eine der schönsten Golfanlagen Deutschlands gehört. 88

A La Carte


„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Die dritte Culinary Open ist bereits in Planung.“ Gastgeber Matthias Grafe

Maria Groß, vor wenigen Jahren Deutschlands jüngste Sterneköchin. Begeistert zeigten sich die 300 Gäste darüber hinaus vom grandiosen Weinangebot, dessen Auswahl in der Hand von Sommelier Thomas Stobbe lag. Mit seinem Fachwissen war der gebürtige Thüringer ein begehrter Gesprächspartner für vinophile Gäste. Vertreten waren die deutschen Weingüter Kiefer, Pawis, St. Urbans-Hof und von Winning. Sommelier Thomas Sommer repräsentierte das französische Weingut Maison Saint Aix sowie das Champagner-Haus Deutz. Edle Tropfen aus ihrer italienischen Heimat kredenzte die junge Winzerin Miriam Caporal vom Weingut Tenuta Valdipiatta aus Montepulciano. Nach so viel Hochgenuss brauchte es Bewegung. Bis weit nach Mitternacht tanzten die Gäste zu den schwungvollen Rhythmen der berühmten „Chris Genteman Group“, die ihr Publikum auf der ganzen Welt hat und auch schon mal den Wiener Opernball „rockte“. „Wir haben viel Kraft, Zeit und Liebe in unsere Culinary Open gesteckt. Umso schöner, dass wir die Gäste erneut überzeugen konnten“, freut sich Matthias Grafe und verrät schmunzelnd. „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Jetzt werden wir mit großem Elan unsere dritte Culinary Open vorbereiten.“ r

Die beiden Köche Marcel Thiele (oben links) und Ernest Jagodzinski (unten) waren wie im letzten Jahr wieder mit dabei.

Spa & GolfResort Weimarer Land Gastgeber: Astrid und Matthias Grafe Hoteldirektor: Mark A. Kühnelt Weimarer Straße 60 D-99444 Blankenhain Telefon: 00 49 / 3 64 59 / 61 64 0 E-Mail: info@hideaways-hotels.com Internet: www.hideaways-hotels.com 94 Zimmer und Suiten Übernachtungspreise: DZ ab 146 Euro bis Suite 412 Euro 2500 qm Wellnessbereich mit Pool, Tagungs- und Festräume, Bobby Jones Smokers Lounge, Hunde: 25 Euro, barrierefrei Kreditkarten: alle Membership: Hideaways Hotels Collection

A La Carte

89


Travel

A La Carte

The Nautilus Maldives

High-End-Urlaub mit Boho-Chic

I

nsel-Bohemiens haben ein neues Sehnsuchtsziel: Im Baa Atoll lädt das luxuriöse The Nautilus Maldives dazu ein, Freiheit völlig neu zu definieren und den Alltagsstress vollkommen hinter sich zu lassen. Wertvolle Zeit miteinander verbringen anspruchsvolle Gäste in der perfekten Privatsphäre der lediglich 26 Beach und Ocean Houses. Die The-Nautilus-Erfahrung beginnt bereits auf dem Flughafen, wo jeder Gast direkt am Flugzeug abgeholt und zu einem VIP-Terminal gebracht wird – für eine entspannte Zoll- und Einwanderungsabwicklung. Von dort ist es nur ein kurzes Stück zur The-Nautilus-Privatlounge, um auf einen schnellen 30-minütigen Transfer vom internationalen Flughafen von Malé mit dem Wasserflugzeug zu warten. Der Inselurlaub im Herzen des UNESCO-

Biosphärenreservats Baa Atoll bedeutet von Anfang an ein grundsätzlich neues Konzept: personalisierter Service für weit gereiste Gäste, die fernab von Meetings und To-do-Listen ein neues Urlaubserlebnis ohne Dresscode genießen möchten. Deshalb kümmern sich sogenannte House Masters (Butler) um das persönliche Wohlergehen des Gastes und dessen in­dividuelle Wünsche und Bedürfnisse – und das rund um die Uhr. Frühstück, den ganzen Tag lang? Keine geregelten Essenszeiten? Check-in und Check-out, wann man möchte? Spa-Behandlungen ohne vorherige Termin-Absprache? Im The Nautilus Maldives gibt es keine festen Regeln! „What is your greatest freedom?” Diese Frage stellt das Luxusresort seinen Gästen. Ganz entspannt im Hier und Jetzt chillen und Entscheidungen ohne Vorgaben treffen wäre zum Beispiel eine gute Antwort. Das maledivische Hideaway beweist Tag für Tag, dass es noch exklusiver, noch besonderer geht! Wer seine Villa auf

Die Ocean Houses wurden auf Stelzen errichtet und befinden sich direkt über der Lagune.

90

A La Carte


Viel Tageslicht, bunte Textilien und natürliche Materialien schaffen eine WohlfühlAtmosphäre.

A La Carte

91


Travel

92

A La Carte

A La Carte


Die Wände sind geschwungen, der Boden hat „Meerblick“ – man fühlt sich ein wenig wie in einer Muschel.

A La Carte

93


Travel

A La Carte

der kleinen Privatinsel einmal betreten hat, möchte nie wieder ausziehen. Umgeben von Palmen, säumen gerade einmal 15 Häuser und Residenzen die Strände. Elf „Houses“ thronen auf Stelzen über der Lagune. Alle verfügen über einen eigenen Pool und Blick aufs Meer. Sämtliche Interieurs bieten dem Boho-Chic eine elegante Bühne. Viel Licht, farbenfrohe Textilien und natürliche Materialien schaffen eine leichte tropische Insel-Atmosphäre. Über 309 Quadratmeter erstrecken sich die Strandhäuser mit einem pri­vaten Pool in direkter Strandlage. Vom Badezimmer blickt man in einen kleinen Garten, in dem sich auch eine Open-AirDusche befindet. Die zweistöckigen Beach Residences (415 bis 610 qm) kommen als elegante Mansions mit einem bis zwei Schlafzimmern daher. Eine Wendeltreppe führt vom Balkon mit Traumblick hinunter auf die Sonnenterrasse mit Pool.

„Wo Sonnenlicht den Horizont flutet, fliesst Leichtigkeit in unser Herz.“ Angelika Emmert

Die meisten Einrichtungsgegenstände wurden speziell für das „The Nautilus“ angefertigt. 94

A La Carte


Die Ocean Houses (282 qm) befinden sich direkt über der Lagune und wurden auf Stelzen errichtet. Vom Sonnendeck aus gelangen Gäste zum atemberaubenden In­finity-Pool und über eine Treppe weiter direkt in den Indischen Ozean. Das Frühstück kann zu jeder beliebigen Tageszeit eingenommen werden – auch im Bett oder am Pool, ganz wie der Gast es wünscht. Und sollte plötzlich der dringende Wunsch aufkommen, die resorteigene Yacht auszuleihen? Kein Thema! Der vom House Master arrangierte Ausflug geht zum Picknick auf eine Sandbank. Wie es sich für ein Resort gehört, das für eine neue Generation von Luxusreisenden konzipiert wurde, haben natürlich auch die Restaurants keine festen Öffnungszeiten. Hier gilt das Prinzip des „unscripted dining“, d. h. die Freiheit, ohne Speisekarte bestellen zu können. Gerichte werden genau zu dem Zeitpunkt kreiert, wenn Gäste Appetit verspüren. Alle, die den Empfehlungen des Chefkochs folgen möchten, erwartet eine faszinierende Mischung aus mediterraner und orientalischer Küche im Over-Water-SignatureRestaurant „Zaytoun“.

A La Carte

95


Travel

A La Carte

Von Lateinamerika bis nach Asien spannt sich der Genussbogen im Grill-Restaurant „Ocaso“. Die Restaurants haben keine festen Öffnungszeiten. Der Gast darf speisen, wann und wo es ihm beliebt.

Von Lateinamerika bis nach Asien spannt sich der Genussbogen im Grill-Restaurant „Ocaso“. Kreationen aus diversen Landesküchen rund um den Globus schmecken im Ambiente des All-Day-Dining-Restaurants „Thyme“ noch einmal so gut. Danach kann man sich schon einmal gedanklich auf die bevorstehenden Abenteuer und Exkursionen einstimmen. The Nautilus bringt seine Gäste, wohin und wann sie möchten: z. B. zum Ausflug zur weltbekannten Hanifaru Bay, zum Mitternachtsschwimmen, zum Schwimmen mit Haien und Manta-Rochen, zum Tauchen entlang bunt schillernder Korallenriffe. Oder man lässt sich einfach in einem Pool voller Sterne unter der Milchstraße treiben, während der House Master einen weiteren exotischen Cocktail für das perfekte Urlaubsglück mixt. r

Die zweistöckigen Beach Residences kommen als elegante Mansions daher. Eine Wendeltreppe führt vom Balkon mit Traumblick hinunter auf die Terrasse mit Pool. 96

A La Carte


Ein unvergessliches Erlebnis: Tauchen entlang bunt schillernder Korallenriffe.

The Nautilus Maldives Thiladhoo Island, Baa Atoll, Maldives E-Mail: info@hideaways-hotels.com Internet: www.hideaways-hotels.com 8 Ocean Houses (282 sqm), 1 Schlafzimmer; 2 Ocean Residences (453 sqm), 1 Schlafzimmer; 3 Beach Residences (415 sqm), 1 Schlafzimmer; 2 Two-bedroom Beach Residences (610 sqm), 2 Schlafzimmer; 1 The Nautilus Retreat (542 sqm), 2 Schlafzimmer; 1 The Nautilus Mansion (922 sqm), 3 Schlafzimmer

A La Carte

97


portrÄt

A La Carte

Jörg Ludewig, Generalbevollmächtigter 98

A La Carte


Haspa Private Banking

der sichere Hafen für Kapitalanlagen

V

ertrauen ist das A und O in der Vermögensverwaltung. Sei es der Vermögenserhalt oder die Vermögensmehrung – der Anleger braucht einen starken Partner, auf den er sich stets verlassen kann. Dieser sollte seine Kunden gut kennen und auch durch herausfordernde Zeiten lösungsorientiert begleiten. Beim Haspa Private Banking bilden kompetente Fachexpertise und ein transparenter Beratungsprozess die Eckpfeiler der vertrauensvollen Partnerschaft mit den Kunden. Diese können sich darauf verlassen, dass ihr Vermögen in sicheren Händen ist und dass es gemäß ihres Risikoverständnisses und ihrer Risikotragfähigkeit angelegt wird. Denn die Stärke des Haspa Private Banking liegt in der Vermögensund Finanzplanung. Der Leistungsanspruch umfasst aber noch weit mehr als das: Er stellt auch hohe Anforderungen an die Beratungsfähigkeit. Vertrauen kann nur entstehen, wenn etwas so erklärt wird, das der Kunde es versteht und das gege­ bene Wort gehalten wird – hanseatisch aufrichtig und zuverlässig. Diese Tugenden hat man im Haspa Private Banking verinnerlicht und setzt sie seit 16 Jahren ausgezeichnet fort. Der hanseatische Vermögensexperte: Vertrauen und Transparenz zahlen sich aus Umsichtige und langfristig orientierte Anlagekonzepte sind in diesen Zeiten mehr

Pflicht als Kür. Das Private Banking der Hamburger Sparkasse, das kontinuierlich den Spitzenplatz als Bester Vermögensverwalter belegt, beweist seit nunmehr drei Jahrzehnten, dass sich ein Höchstmaß an Vertrauen, Transparenz und Solidität auszahlen. Die Kunden partizipieren vom ganzheitlichen und konservativen Beratungsansatz, der seit jeher verfolgt wird und der alle wesentlichen Vermögensbestandteile wie zum Beispiel Immobilien, unternehmerische Beteiligungen und Edelmetalle berücksichtigt. Ob einkommensstarke Kunden, Unternehmer oder Erben bis hin zu Family-Office-Leistungen – die Kundenorientierung und das enge Vertrauensverhältnis stehen stets im Mittelpunkt. Vermögenserhalt geht vor Risiko Aus Sicht des Vermögensexperten sollten sich Anleger, die ihr Vermögen erhalten und mehren wollen, vorrangig für das Ziel des Vermögenserhalts entscheiden, statt auf eine allzu riskante Jagd nach hohen Renditen zu setzen. Dabei sollten sie nach

Möglichkeit Vermögenswerte streuen. Aktien besonders dividendenstarker Unternehmen, die über Jahre hinweg eine konstante Ausschüttungspolitik bewiesen haben, sind dabei empfehlenswert. Entscheidend ist, dass sich der Anleger über seinen lichen Anlagehorizont und seine persön­ Risikobereitschaft im Klaren ist. Am Ende sollte die Anlagestrategie sowohl den individuellen Sicherheitsbedürfnissen des Kunden entsprechen als auch seinen individuellen Renditeerwartungen. Nur dann, wenn beides in einer vernünftigen Balance ist, können über längere Zeiträume zufriedenstellende Anlageergebnisse erzielt werden. Der Erfolg gibt dem Haspa Private Banking recht: Die jährlich wachsenden Kundenzahlen bestätigen, der sichere Hafen für Kapitalanlagen zu sein. r Telefonische Kontaktaufnahme unter: 00 49 / (0) 40 / 35 79 - 32 32 Mehr Informationen unter: www.haspa.de/privatebanking

A La Carte

99


Szene

Im Gourmetrestaurant Gams & Gloria begeistern alpine Geschmackserlebnisse die Gaumen der Gäste.

100

A La Carte


Kulinarische Spitzenleistung in Schwangau

Gourmetrestaurant Gams & Gloria wird erstmals von Gault&Millau geehrt Großartige Leistung nach nur zwölf Monaten: Das Gourmetrestaurant Gams & Gloria des Vier-Sterne-Superior-Hotels Das Rübezahl wurde nur ein Jahr nach der Eröffnung im Oktober 2017 von Gault&Millau mit 15 Punkten und zwei Hauben ausgezeichnet.

Unter der Leitung des Küchenchefs Michael Bernhard erhielt das Romantik- und Wellnessrefugium im Allgäu nun den begehrten Eintrag im Gourmetführer. Der 32-jährige Bernhard steht an der Spitze eines jungen und innovativen Küchenteams, dessen kreatives Potenzial ungewöhnliche Kompositionen wie Weißwurst auf Blaukraut-Gel und Weizenbier-Granité im Miniglas sowie Bachforelle unter Brotkruste erkennen lassen. „Im Gams & Gloria haben wir den Anspruch, zu überraschen und mit der Aromenvielfalt der Berge zu überzeugen. Umso mehr freut es uns, dass unser alpines Genusskonzept mit zwei Hauben und 15 Punkten gewürdigt wurde“, so der Küchenchef. Bevor er dem Allgäu zu neuen kulinarischen Glanzpunkten verhalf, lernte und arbeitete er in Hauben- und Sterne-Restaurants wie Alfons Schuhbecks Südtiroler Stuben und mit Bobby Bräuer im damaligen Restaurant Petit Tirolia im Hotel Grand Tirolia in Kitzbühel. Die Auswahl der Produkte im Gams & Gloria trifft er persönlich und mit höchster Sorgfalt, vieles stammt direkt von Erzeugern aus der Umgebung. Stimmig begleitet werden die exklusiven Gerichte von Spitzenweinen aus Weinregionen der Alpenländer von Jungsommelière Caroline Zuber. Außergewöhnliche Aperitif- sowie

Ein Meister seines Handwerks: Küchenchef Michael Bernhard.

Rum- und Whiskeykreationen von Barchef Christian Wellisch und Regina Varga runden die kulinarische Entdeckungsreise im Gams & Gloria ab. Im edlen, aber trotzdem gemütlichen Ambiente der Zirbelstube finden bis zu zwölf Personen Platz. Und auch das stilvolle Restaurant Louis II. besticht durch Vielfältigkeit und weltoffene Kreationen mit regionalen Einflüssen des ehemaligen Schuhbeck-Schülers Michael Bernhard. In einer der besten Lagen des Allgäus mit direktem Blick auf die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau fügt sich Das Rübezahl harmonisch in das Landschaftsbild ein. Mit viel Liebe zum Detail schuf Familie Thurm einen romantischen Rückzugsort, der Allgäuer Tradition mit zeitgenössischem Wohngefühl ver­ bindet. Das familiengeführte Vier-SterneSuperior-Hotel verfügt über 54 hochwertig und individuell gestaltete Deluxe-Zimmer und Design-Suiten. Herzstück des Hauses ist die Lobby mit Rezeption, Lounge, Bar und Vinothek. Die Beauty-Alm und der

Wellnessbereich mit verschiedenen Saunen, Whirlpools, beheiztem Außenpool, Panoramasauna und Sonnendeck mit Schlossblick laden zum Entspannen ein. Regelmäßig stattfindende geführte Wanderungen inklusive uriger Einkehr in die hoteleigene Berghütte runden das Angebot des märchenhaften Hideaways ab. Das Gourmetrestaurant ist von Freitag bis Dienstag geöffnet und steht Hausgästen wie auch externen Besuchern zur Verfügung. Eine Tischreservierung ist erforderlich und wird unter 00 49 / (0) 83 / 62 88 88 entgegengenommen. Eine Übernachtung im Doppelzimmer ist ab 144 Euro pro Person und Nacht inklusive Verwöhnpension buchbar. r r Hotel Das Rübezahl Gastgeber: Giselle und Erhard Thurm Am Ehberg 31, D-87645 Schwangau Telefon: 0 83 62 / 88 88 Telefax: 0 83 62 / 8 17 01 E-Mail: info@hotelruebezahl.de Internet: www.hotelruebezahl.de Kreditkarten: Visa, Mastercard

A La Carte

101


Das KĂźppersmĂźhle Restaurant avanciert zu einem neuen kulinarischen Hotspot: Kabeljau im Pergament gegart, Miso, Miesmuscheln, zweierlei Blumenkohl und Passionsfrucht-Curry-Hollandaise.


Index F e b r u a r 2 0 1 9 Hotel und Restaurant heyligenstaedt: Das rote Backsteingebäude ist in Gießen das neue Mekka für Genießer und Menschen, die das Besondere schätzen.

Hotels und Restaurants Im Ruhrgebiet Trattoria Trüffel da Diego Ristorante Da Omero Restaurant Müller-Menden Gasthof Altes Dorf Restaurant im Golfclub Mülheim an der Ruhr Küppersmühle Restaurant Restaurant Picasso

36/37 38/39 40 42/43 44/45 46 48/49

Hotels und Restaurants im Bergischen Land Hotel-Restaurant Zur Post Hotel Restaurant Zu den Drei Linden Hotel Park Villa Hotel und Restaurant Scarpati Essen’z Restaurant am Jägerhaus

52/53 54/55 56/57 58/59 60/61 So ansprechend präsentiert sich das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Gourmetrestaurant Hotel-Restaurant Zur Post.

Hotels und Restaurants an der deutschen Märchenstrasse Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe Hotel Burg Trendelburg Landgasthof zur Post Weinstube Weinlädele Hotel und Restaurant heyligenstaedt Burg Gleiberg

64/65 66/67 68/69 70/71 72/73 74/75

AuSSerdem Travel à la carte: Hüttendorf Ladizium Highking Chalet Grünegg Chalet Plauderei Singer Sporthotel & Spa Vitigliano Tuscan Relais & Spa Spa & GolfResort Weimarer Land The Nautilus Maldives

78/79 80/81 82/83 84/85 86/87 88/89 90–97

Ein Highlight im Singer Sporthotel & Spa ist der In- und Outdoor-Pool.

A La Carte

103


Vorschau

A La Carte

1 Dorint Hotel Frankfurt / Oberursel: Das Restaurant „Villa Gans“ lädt zum Genuss.

2 Landhotel Voshövel: Die Wohlfühlzimmer bieten höchsten Schlafgenuss und lassen Träume wahr werden.

3 Weingut Bründlmayer Heurigenhof: Im idyllischen Innenhof wird nach allen Regeln gastronomischer Kunst verwöhnt.

Im nächsten Heft lesen Sie unter anderem: Krokusse, Blausterne und Narzissen recken ihre Köpfe aus der Erde. Der Frühling ist da und auch die Menschen drängt es ins 1

Freie. Wie wäre es jetzt mit einem Streifzug durch den zauberhaften Lenz, wenn alles Leben neu erwacht?! Lassen Sie sich zum Beispiel von der Landschaft des Rheingaus verzaubern. Als Kulturland hat er zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten, darunter interessante Schlösser, Burgen, Klöster, Kirchen und vieles mehr. Herzliche Gastgeber laden mit einer vorzüglichen Küche und gemütlichen Zimmern zum Verweilen ein. Natürlich ist eine Reise ins nahe gelegene Frankfurt am Main fast ein Muss. Bereits im März kann man am Flussufer flanieren. Außer der berühmten Skyline gibt es Quartiere mit pittoresken Gassen, die ihren historischen Ortskern bewahrt haben, unzählige Museen, Galerien,

2

feine Shoppingadressen, edle Restaurants und urige Weinlokale. Auch am schönen Niederrhein heißt uns der Frühling willkommen. Die kulinarische Genussregion ist geprägt von flachen Ebenen, Flüssen, Wiesen und Wäldern – geradezu ideal zum Radeln, Wandern oder Reiten. Kultur wird an der Grenze zum niederländischen Nachbarn groß geschrieben. Hier findet der weltgrößte Wettbewerb der Straßenmaler ebenso statt wie Comedy-, Jazz- und Kunstfestivals, Ausstellungen, Klassikkonzerte und Theateraufführungen. Last, but not least führt uns unsere Frühlingsreise nach Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, ins Burgenland, an den Bodensee, nach Luxemburg, an die Mosel und ins Saarland zu den „Besten Winzern des Landes“. Wunderschöne Land-

3

striche, die allesamt ebenfalls stets eine Reise wert sind!

Das nächste A LA CARTE erscheint am 1. März 2019.


Kur und Kulinarik – ein Widerspruch? Nicht bei uns!

Gesundheitszentrum für Detox- und Fastenkuren am Wörthersee

The Original FX Mayr Golfstraße 2 · A-9082 Maria Wörth · Phone: 00 43 - 42 73 - 25 11- 0 · Fax: 00 43 - 42 73 - 25 11 - 51 info@original-mayr.com · www.original-mayr.com

Profile for Klocke Verlag

a_la_carte_02_2019  

a_la_carte_02_2019  

Advertisement