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A La Carte

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Restaurants I Weine I Rezepte I Hotels I Reisen

Rheinhessen Wien

Großes Hamburg-Special Heft 1 Januar 2019

Deutschland A 8,– Luxemburg A 9,20, Italien A 10,50 Belgien A 9,20, Spanien A 10,50 Schweiz SFR 11,00

Die besten Hotels und Restaurants


Editorial

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Seit ihrer Eröffnung im Januar 2017 hat sich das Image der Elbphilhar­ monie von einem Bauskandal aufgrund der Kostenentwicklung zu einem welt­ weiten Markenzeichen der Hansestadt, ja zu einer wahren „Ikone“ gewandelt. Die Werbewirkung der „Elbphi“ für Hamburg durch eine umfangreiche, welt­ weite positive Medien-Berichterstattung ist von einem unschätzbaren Wert. Wir hatten das Vergnügen, das aufsehenerregende Konzerthaus kürzlich per­ sönlich zu besuchen: Die einzigartige Architektur und das Musikerlebnis sind absolut einmalig – ein Besuch ist für alle Kulturliebhaber sicherlich ein „Must“. Dies gilt analog für Gourmets für den Besuch von Hamburgs einzigem DreiSterne-Restaurant. Die wenigen Plätze an Kevin Fehlings geschwungenen Chef’s Table mit Blick in die Küche zählen zu den begehrtesten in Deutschland, was neben den kochkünstlerischen Genussmomenten auch an dem Preis-Leistungs-Verhältnis liegen wird, das in dieser Kategorie schon mehr als moderat ist. Aber in Hamburg gibt es natürlich noch viel mehr zu entdecken. Dazu gehört als erstes das neue Luxus-Wahrzeichen der Hansestadt, das „The Fontenay“. Die einzigartige Architektur steht hier im Wettstreit mit einer der besten Service-Leistungen, die wir in der deutschen Hotellerie je erlebt haben. Aber auch die zahlreichen Geheimtipps wie das Dal Fabbro, Jellyfish, Petit Amor oder die neue Markthalle Hobenköök tragen zu der großar­tigen Genuss-Vielfalt von Hamburg bei. Und für alle Freunde einer exquisiten japanischen Kochkunst können wir nur wärmstens das Yoshi im Alsterhaus empfehlen. Auf einem kleinen kulinarischen Streifzug stellen wir Ihnen weiterhin einige Highlights aus Wien und aus Rhein­ hessen vor, wo herzliche Gastfreundschaft eben­ falls großgeschrieben wird. Herausgeber Thomas und Martina Klocke


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Zum Titel: Drei-Sterne-Glanz über Hamburg bei Kevin Fehling

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Dass Kevin Fehling ein begnadeter Cuisinier ist, stellte er schon im Columbia Hotel Travemünde eindrucksvoll unter Beweis. Seit er 2008 seinen ersten Stern bekam, vergingen nur fünf Jahre bis zur Auszeichnung mit drei Macarons vom Guide Michelin. Seit August 2015 gehört sein Restaurant „The Table“ in der HafenCity ebenfalls zum Olymp der Kochkunst. Die wenigen Plätze an seinem geschwungenen Chef’s Table mit Blick in die Küche zählen zu den begehrtesten in Deutschland, zumal das Preis-Leistungs-Verhältnis in dieser Kategorie der Gourmandise mehr als fair ist. Statt an den üblichen einzelnen Tischen sitzen die Anhänger der Fehling’schen Kochkunst an einer langen geschwungenen „EssTheke“, an der bis zu 20 Personen Platz finden. Der Tresen aus dunklem Kirschbaumholz ermöglicht den Gästen sowohl Geselligkeit als auch Privatspäre in kleineren Sitzgruppierungen.

erscheint monatlich im Klocke Verlag GmbH Höfeweg 40, D-33619 Bielefeld Fon: +49 - (0) 5 21 - 9 11 11-0 Fax: +49 - (0) 5 21 - 9 11 11-12 Internet: www.klocke-verlag.de E-Mail: info@klocke-verlag.de Her ausgeber Thomas & Martina Klocke Ver antwortlich für den Inhalt Thomas Klocke Anzeigenleitung Thomas Klocke Redaktion Gundula Luig-Runge, Sabine Herder, Bernd Teichgräber, Gabriele Isringhausen Gr afikdesign Sabina Winkelnkemper, Claudia Stepputtis Fotogr afie Ydo Sol, Klaus Lorke, Günter Standl

Titelthemen

Bildbearbeitung Klocke Medienservice Holger Schönfeld, Birgit Lahode

Hotels und Restaurants à la carte: Hamburg 6

Titelfoto The Table, René Riis

Wien 68

Produktion Claudia Schwarz, Diana Wilking

Rheinhessen 80

Sekretar iat Andrea Petzold, Katrin Baumgart

Travel à la carte: Geheimtipps für Genießer

Vertr ieb Stephan Klocke Vertr ieb/Handel DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH Nordendstraße 2, 64546 Mörfelden-Walldorf lange.guido@dpv.de, www.dpv.de

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AUSSERDEM Szene à la carte:

Gesamther stellung Neef + Stumme, 29378 Wittingen Gedruckt auf Omnigloss der IGEPA

Neuigkeiten aus aller Welt

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Index Januar 2019

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Vorschau Februar 2019

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Printed in Germany A LA CARTE ist ein eingetragenes Warenzeichen des Klocke Verlages. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten. Anzeigenpreisliste vom 1. Dezember 2017

Inhalt

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Preise Einzelpreis: 8,– Euro, Jahresabo: 72,– Euro Abonnementbestellung beim Verlag Abonnement Verwaltung Leserservice A La Carte Interabo GmbH Postfach 10 32 45, 20022 Hamburg Fon: 0 30 / 61 10 54 41 50 Fax: 0 30 / 61 10 54 41 51 E-Mail: alacarte@interabo.de ISSN 0945-375X

Das Produkt und die Freude am Kochen stehen bei jedem Gericht aus der Küche von Marco Krämer im Restaurant Stüffel im Mittelpunkt.


© Hotel Louis C. Jacob

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Louis C. Jacob: Auch im Winter ist die Terrasse des Hamburger Traditionshotels ein magischer Ort.

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Yoko Higashi: feinste japanische Esskultur

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Grand Ferdinand originelle HotelOase in Wien

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GUT LEBEN am Morstein: Authentisches Ambiente trifft auf vorzügliche Küche.

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Sylter Zollhaus: außergewöhnliches „Hideaway" auf der Insel


News

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Soeben erschienen:

Der neue Bildband „Landpartie“ Landpartie – auch die 20. Ausgabe dieser beliebten Bild­ bandreihe präsentiert wieder außergewöhnliche Verwöhn­ hotels für lange Wochenenden oder Kurzurlaube. Das Ziel aller Wohlfühlhotels ist es, den Gästen einige romantische Tage zum Relaxen und zum Entspannen zu ermöglichen. Die Empfehlungen reichen von Domizilen im Weimarer Land und im Schwarzwald bis zu alpinen Hideaways in

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Süddeutschland und Österreich. Weitere Geheimtipps füh­ ren nach Liechtenstein und ins schöne Meran. Insgesamt stellt die neueste Ausgabe von Landpartie 30 liebenswerte „Refugien für die Seele“ mit erstklassigen Bildern und kurz­ weiligen Texten vor. r Erhältlich im guten Buchhandel oder bequem online bestellen: www.alacarte.de/shop


Hamburg

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Hotel Louis C. Jacob

Hamburg Eine Metropole wie keine zweite


Im Ranking der beliebtesten Städte Deutschlands ist die „Perle“ Norddeutschlands seit vielen Jahren auf den vordersten Plätzen zu finden. Das liegt natürlich an den zahlreichen Sehenswürdigkeiten, dem vielschichtigen Kulturprogramm, aufsehenerregenden Events und sportlichen Highlights. Aber auch an der schillernden Hotelund Gastroszene, die sich längst zu einem eigenen Besuchermagnet entwickelt hat und mit spektakulären Neueröffnungen, innovativen Konzepten, aber auch gastlichen Dauerbrennern ihr Weltklasse-Niveau beweist. Te x t e : S a b i n e H e r d e r, G u n d u l a L u i g - R u n g e , F o t o s : K l a u s L o r k e


Das Fünf-Sterne-Domizil ist mit seiner Lage direkt an der Elbchaussee eine der ersten Adressen in Hamburg.

Hotel Louis C. Jacob

Höchstnoten für kulinarische Darbietungen

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is heute, 228 Jahre nach seiner Gründung, ist das Hotel Louis C. Jacob eine der ersten Adressen in Hamburg − für auswärtige Gäste ebenso wie für Einheimische. Wie kaum ein zweites Haus verkörpert das Fünf-Sterne-Refugium eine zeitgemäße hanseatische Gelassenheit direkt an der Elbchaussee, mit weitem Blick über die Elbe und ins Grüne. Mit Städte- und Kulturreisenden fühlen sich auch Gourmets und Anhänger kultivierter Wohnkultur im Hotel Louis C. Jacob gewöhnlich besonders wohl. Denn 143 „Jacobiner“ sorgen jeden Tag dafür, dass es den Hotel- und Restaurantgästen aus aller Welt 8

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an nichts fehlt. „Gastgeber zu sein, ist für uns kein Beruf, sondern Berufung“, so Hoteldirektorin Judith Fuchs-Eckhoff. Fernab aller städtischen Hektik und Ruhelosigkeit ist das „Leading Hotel of the World“ längst zu einer der Top-Adressen der Luxus-Hotellerie avanciert.

Als Gast logiert man in einem der 63 luxuriösen Zimmer und 21 Suiten, teilweise mit Elbblick, hanseatisch anspruchsvoll und exklusiv. Nichts von der Stange, sondern mit Stil, wohin man blickt. Badezimmer aus Marmor und geschliffenem Granit, restaurierte Empiremöbel und Möbelent-


würfe aus unterschiedlichsten Hölzern – darunter ein begehbarer Kleiderschrank, der an das Ambiente luxuriöser Kreuzfahrtschiffe erinnert. Den Anforderungen der Zeit entsprechend, wurde auch der Wellness-Bereich jüngst komplett renoviert, neu gestaltet und um einen Fitnessbereich erweitert. Herzstück der WellnessZone ist die 16 Quadratmeter große Sauna. Statt des Trubels einer professionellen Herberge strahlt das Hotel in allen Bereichen die Atmosphäre eines hanseatischen Kaufmannshauses aus – sicherlich das privateste und persönlichste der Hamburger Spitzenhotels. Ganz oben befindet man sich auch in kulinarischer Hinsicht. Der Gipfel der Gaumenlust wird im „Jacobs Restaurant“ zelebriert, über dem hell zwei Michelin-Sterne glänzen. Einem Gourmet-Tempel dieser Kategorie würdig, beeindruckt der Ort des guten Geschmacks mit Höchstnoten in allen wichtigen interna­tionalen Hotel- und

Die Lindenterrasse offeriert neben hausgemachtem Kuchen und herzhaften Köstlichkeiten freie Sicht auf die vorbeiziehenden Schiffe.

Zwei Michelin-Sterne funkeln am Gourmethimmel über der Elbe – Jacobs Restaurant zelebriert Kochkunst auf höchstem Niveau.

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Die Königin der Meere, die Queen Mary 2, schippert entlang der Panoramafenster der Elbsuiten.

Restaurantführern. Chefkoch Thomas Martin und sein Team schreiben bei ihrem kochkünstlerischen Wirken die Geschichte der ursprünglichen französischen HochKüche weiter: „Das bedeutet für mich faszinierende Produkte von kompromissloser Qualität, vorwiegend aus der Region, präzises Handwerk und zeitgemäße Zubereitungstechniken. Das Hauptprodukt steht für mich absolut im Mittelpunkt und wird von geschmacksintensiven Soßen getragen“, so Thomas Martin. Anhänger der Martin’schen Kochkunst haben sich vor allem fünf Mittwoch-Abende im Kalender angekreuzt, wenn im Winter und im Frühjahr Thomas Martins Vierländer Ente in einem exklusiven Vier-GangMenü zur kulinarischen Aufführung kommt. Das absolute Genießer-Doppelpaket geht als Superlative am Freitag, den 22. Februar, über die Bühne. Feinschmecker genießen ein fantastisches Fünf-Gang-Menü mit den besten Gerichten von Thomas Martin. Dazu serviert Chef-Sommelier Sebastian Russold seine besten Weine. Zur „Jacob-Familie“ gehört natürlich auch die Weinwirtschaft Kleines Jacob gleich gegenüber dem Hoteleingang. Hier haben die jungen (wilden) Winzer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, dem Elsass und Südtirol ihren Platz in Hamburg gefunden. Jetzt im Winter entfaltet auch die beliebte Jacobs Bar als Hamburger Institution ihren Zauber. Ein ungezwungener Treffpunkt für anregende Gespräche in geselliger Runde. Nicht lange auf sich warten lässt ein weiteres Winter-Highlight auf der berühmten Lindenterrasse hoch über der Elbe: Ab dem 15. November kann man auf der Eisstockbahn gegeneinander antreten. Neben dem sportlichen Spaß warten heißer Glühwein und warme Maroni auf ein stimmungsvolles Erlebnis. Einzigartig und unvergesslich bleiben natürlich die Elbphilharmonie-Arrangements des Louis C. Jacob. Das inspirierende Angebot umfasst fast 40 Konzert-Highlights! r Hotel Louis C. Jacob Hoteldirektorin: Judith Fuchs-Eckhoff Elbchaussee 401 - 403, D-22609 Hamburg Telefon: 0 40 / 82 25 50 Telefax: 0 40 / 82 25 54 44 E-Mail: jacob@hotel-jacob.de Internet: www.hotel-jacob.de 85 Zimmer und Suiten, Übernachtungspreise nach Saison und Kategorie, Bankett- und Tagungsräume

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Das neue Luxusresort befindet sich direkt an der Alster und wurde nach dem Schiffsmakler John Fontenay benannt, der das einmalige GrundstĂźck 1816 erwarb.

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The Fontenay

Lakeside Luxury in seiner schönsten Form

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laus-Michael Kühne – Unternehmer, leidenschaftlicher HSV-Anhänger, Träger der Ehrendoktorwürde, Milliardär und Visionär. Jetzt erwies der gebürtige Hamburger seiner Heimatstadt eine ganz besondere Hommage. Am 19. März 2018 eröffnete er das Fünf-Sterne-Superior Hotel The Fontenay – ein Haus der Superlative, das selbst in der mit luxuriösen Domizilen verwöhnten Hansestadt neue Maßstäbe setzt. „Wir hoffen, dass das „The Fontenay“ sowohl den Hamburgern als auch sehr vielen Gästen aus dem In- und Ausland gut gefallen wird. Für meine Frau Christine und mich ist es eine Herzensangelegenheit. Es war uns wichtig, ein modernes, lichtdurchflutetes Haus zu schaffen. Wir haben uns von Individualität, hoher Qualität und der Liebe zum Detail leiten lassen. Bei der Gestaltung der Bäder entschieden wir uns zum Beispiel gegen TV.

Entweder man wäscht sich oder man schaut fern, beides muss nicht sein“, sagte ein sichtlich zufriedener Klaus-Michael Kühne anlässlich der Eröffnung schmunzelnd. Schon die Lage ist perfekt: direkt an der Außenalster, nur wenige Minuten vom weltberühmten Jungfernstieg entfernt und inmitten einer herrlichen Parkanlage! „Hotel im Park“, so betitelte auch Jan Störmer, einer der renommiertesten Architekten des Landes, seine ersten Gedanken, als er mit den Entwürfen für die neue Luxusherberge begann. Gemeinsam mit dem italienischen Stardesigner Matteo Thun konnte sein Büro 2013 den ausgeschriebenen Wettbewerb für sich entscheiden. Entstanden ist ein organisch geformtes Gebäude, bestehend aus drei ineinander verlaufenden Kreisen, die an große Baumkronen erinnern sollen. Durch 14 000 Quadratmeter Glasflächen verschwimmen die Grenzen zwischen drinnen und draußen, schaffen so eine vollkommene Balance von Natur und Urbanität. Die Form bedingt, dass das Haus beständig um sich selbst zu kreisen scheint, immer wieder eröffnen sich neue Blickachsen auf das Gebäude selbst – verlaufen kann man sich nicht, höchstens ei-

ne Extrarunde drehen. Das Herzstück im Inneren bilden zwei imposante offene Räume – der Patio sowie das 27 Meter hohe Atrium, das von einer handgefertigten Lichtskulptur prachtvoll in Szene gesetzt wird. Sechs Stockwerke weit schweift der Blick nach oben bis zum gläsernen Geländer der Bar. Wenn dort auf dem SteinwayFlügel gespielt wird, perlen die Klänge am acht Meter hohen Kronleuchter entlang hinunter bis zum weichen Teppich, den die Edelmanufaktur House of Tai Ping auf Maß anfertigte. Apropos Maßanfertigung: Wenden wir uns nun den edlen Zimmern und Suiten zu. Halbrunde Wände, eine Deckenhöhe von 2,85 Metern, Panoramafenster und teilweise Balkon sorgen für ein großzügiges Raumgefühl. Das Eichenholz der Parkettfußböden stammt aus den Wäldern der Abtei Fontenay in Frankreich. Wunderschöne Stoffe in sanften Türkistönen, hellem Blau, Beige oder Royalblau mit Goldakzenten setzen harmonische Akzente. Mit 10000 Metern Stoff, Gardinen, Bettläufern und Kissen statteten die Bielefelder Jording Meisterwerkstätten das Luxusdomizil aus. Ergänzt wird das harmonische Zusammenspiel aller Elemente

So prachtvoll präsentiert sich das 27 Meter hohe Atrium. Statt an einer Rezeption werden die Gäste in gemütlichen Sitzgruppen empfangen.

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durch Deko-Objekte der dänischen Industriedesignmarke Georg Jensen und Originalkunstwerke des peruanischen Malers Antonio Máro. Ein besonderes Highlight befindet sich hoch über den Dächern von Hamburg die Entspannungswelt des The Fontenay Spa mit einem 20 Meter langen Innen-/Außenpool. Beauty und Sport, Well-being und Gesundheit werden auf 1000 Quadratmetern eindrucksvoll miteinander verbunden. „Wir kooperieren eng mit dem Universitären Herzzentrum Hamburg, bieten unseren Gästen Räumlichkeiten, um vertrauliche ärztliche Gespräche und Untersuchungen direkt im Hotel vornehmen zu können“, erklärt Hoteldirektor Thies Sponholz. Einen hohen Stellenwert hat selbstverständlich auch die Kulinarik. Sie begeistert Connaisseure mit zwei wunderschönen Genusstempeln, der Atrium Lounge (täglich Afternoon Tea Time) und der schicken Fontenay-Bar. Im feinen, aber legeren Restaurant Parkview ging Stefan Wilke, der viele Jahre mit der MS EUROPA 2 auf den Ozeanen unterwegs war, „vor Anker“. Hier zaubert er eine köstliche regionale und doch weltoffene Küche vom Frühstück bis zum Dinner sowie in den beiden Private Dining Salons. Die Klarheit des Restaurants Lakeside in warmen Weißtönen mit Alsterblick spiegelt die Leichtigkeit der umgebenden Natur wider.

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Sie bildet das Passepartout für die Kreationen des jungen, ambitionierten Teams um Küchenchef Cornelius Speinle. Der 31-jährige Schweizer erkochte sich in seiner Heimat mit dem eigenen Restaurant „dreizehn sinne im huuswurz“ in kürzester Zeit einen Michelin-Stern. „Eines Abends bat mich ein Gast an den Tisch. Er war von meinem Essen so begeistert, dass er mich nach Hamburg einlud. Das war meine erste Begegnung mit Klaus-Michael Kühne. Er machte mir ein Angebot, das ich nicht ablehnen konnte. Küchenchef in diesem luxuriösen Haus, das ist eine Riesen-Chance für mich“, sagt Cornelius Speinle. Im Oktober 2018 wurde er vom Schweizer Gault&Millau als „Schweizer Star im Ausland“ ausgezeichnet. r

The Fontenay Inhaber: Klaus-Michael Kühne Hoteldirektor: Thies Sponholz Fontenay 10, D-20354 Hamburg Telefon: 0 40 / 60 56 60 50 Telefax: 0 40 / 60 56 60 58 88 info@thefontenay.de, www.thefontenay.de 113 Zimmer, 17 Suiten, Übernachtungspreise: DZ ab 355 Euro pro Nacht, Suite ab 750 Euro pro Nacht Diverse Arrangements, Tagungs- und Festräume, Raucherlounge, Bibliothek Entfernung zum Flughafen: 9 km Membership: The Leading Hotels of the World Kreditkarten: alle

Lässig-innovative Barkultur: Klassiker werden neu interpretiert und Eigenkreationen präsentiert; internationale Aromen und HamburgBezug haben bei den flüssigen Genüssen und Experimenten ebenfalls ihren festen Platz.


Der Infinity-Pool auf dem Dach suggeriert schwimmen in der Alster.

Blick in eines der großzügigen, luxuriösen Zimmer.

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Hotel Atlantic Kempinski Hamburg

Ab Frühjahr mit Atlantic Grill & Health

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er Countdown läuft … und mit beginnendem Frühjahr ist es soweit: Das Hotel Atlantic Kempinski Hamburg öffnet die Türen des neuen Casual Restaurants „Atlantic Grill & Health“. In markanter Hamburger Lage, direkt an der Alster und unter dem Wahrzeichen des traditionsreichen Grandhotels darf sich das internationale Publikum schon bald auf moderne Grillspezialitäten sowie aufregende vegetarische und vegane Gerichte für den „Healthy Lifestyle“ freuen. Hanseatisch geprägt und mit Fokus auf die Region, präsentiert das Hotel Atlantic mit dem neuen Restaurantkonzept ein legeres Pendant zum Atlantic Restaurant, dem Gourmetrestaurant des Hauses, und einen neuen Genussort im Herzen der Stadt, an dem gute Vorsätze mit Leichtigkeit, vor allem aber mit bestem Geschmack umgesetzt werden. In hanseatischem Ambiente mit stilvollen Holzvertäfelungen und Leder-Loungemöbeln im maritimen Blauton kommt auch der Lifestyle-Faktor nicht zu kurz. Während bodentiefe Fenster den direkten Blick hinaus auf die Außenalster ermöglichen, runden stimmige Kupferakzente und hochwertige Innenleben harmonisch ab. Der offene Grill und die einsehbaren Servicestationen lassen einen Besuch zu einem ganzheitlichen Erlebnis werden. Verantwortlich für die Küche des neuen All-day-dining-Restaurants für jeden Anlass wird Christian Michel sein. Der gebürtige Limburger entdeckte während seines Touristik-Studiums die Liebe zum Kochen und für gute Küche und entschied sich für eine Ausbildung im berühmten Fünf-Sterne-Hotel Bareiss in Baiersbronn. Danach begleitete er Dieter Müller auf der MS Europa. Sein Interesse an der traditionellen japanischen Küche führte Michel auch nach Tokio, wo er eine Sushi-Akademie absolvierte. Die Liebe führte ihn letztendlich nach Hamburg. „Ich kenne das Grill-&-Health-Konzept bereits aus der Villa Rothschild in Königstein und finde die Idee dahinter sehr herausfordernd und spannend. Natürlich freue ich mich 16

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Maritimes Flair in zeitgemäß puristischer Interpretation steckt den optischen Rahmen für das neue Restaurant Grill & Health. Ein ausdrucksstarkes Detail in der Eichentischplatte ist die markante Atlantic-Weltkugel, deren Original sich auf dem Dach des Hotels befindet.


derner Kunst. Sämtliche, erst vor wenigen Jahren von Grund auf sanierten 188 Zimmer und 33 Suiten bieten ein Gefühl der Großzügigkeit in allen Zimmerkategorien. Für Wellness und Entspannung sorgt die exklusive Energy Clinic als Day und Hotel Spa. Anspruchsvolle Gäste werden dort mit qualitativ hochwertigen Massagen, Kosmetik- und Rejuvenation-Behandlungen verwöhnt. Und seit jeher beliebter Treffpunkt der Hamburger Gesellschaft sind die Art-déco-Atlantic-Bar, die Grand Lobby und das Atlantic-Atrium: drei stimmungsvolle Oasen inmitten der Stadt − ebenso stilvoll wie legendär. r

darauf, das Food-Konzept auf hanseatische Art und Weise umzusetzen“, sagt der sympathische Küchenchef. Das lukullische Angebot reicht vom Bauern-Sauerteigbrot mit Sauerrahmbutter über gesunde Superfood-Salate und Fischspezialitäten aus Seen und dem Meer bis hin zu köstlichen Grilladen ausschließlich aus deutschen Landen – wie Roastbeef vom norddeutschen Weiderind, Kalbskotelett aus dem Bio-Park, Mecklenburg Vorpommern, oder ganzes Huhn vom Hof Odefey

& Töchter. Durch seine zentrale Lage am Ufer der Außenalster, nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof, Innenstadt und Messegelände entfernt, ist das Hotel Atlantic zudem perfekter Ausgangspunkt für Business- und Freizeitaktivitäten in der Hansestadt. Darüber hinaus begeistern die mondän-eleganten Atlantic-Wohnwelten mit Designermöbeln, edlen Teppichen und Seidenstoffen, hochwertigen Materialien wie Makassar-Ebenholz, Murano-Glas und Carrara-Marmor sowie mo-

Hotel Atlantic Kempinski Hamburg Geschäftsführender Direktor: Franco Esposito An der Alster 72 – 79 D-20099 Hamburg Telefon: 00 49 / (0) 40 / 28 88 - 0 Telefax: 00 49 / (0) 40 / 24 71 29 E-Mail: hotel.atlantic@kempinski.com Internet: kempinski.com/Hamburg Öffnungszeiten Küche: Atlantic Grill & Health Montag bis Samstag 12.30 – 23.00 Uhr, Sonntag 12.30 – 22.30 Uhr Übernachtungspreise: je nach Kategorie und Saison ab 152 Euro exklusive Frühstück Kreditkarten: American Express, Diners Club, Mastercard, Visa, EC-Karte

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HERITAGE Hamburg

Aussichtsreich, kreativ und unkonventionell

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uch wenn die Adresse „An der Alster“ die prädestinierte Lage des Restaurants im Obergeschoss des Hotels Le Méridien Hamburg eigentlich schon impliziert, gegen den HERITAGEWow-Effekt ist wohl niemand gewappnet. Schon während der Fahrt mit dem gläsernen Fahrstuhl kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Betritt man das Restaurant, liegt es vor einem: das für Hamburg einzigartige Panorama. Der Blick geht über die Alster auf die Silhouette der Stadt, eine Aussicht, die sich besonders am Abend von seiner stimmungsvollsten Seite zeigt. Nur gut, dass sich die bodentiefe Glasfront über die gesamte Länge des Restaurants und der angeschlossenen HERITAGE Bar erstreckt und die Tische überaus „aussichtsreich“ platziert sind. Spätestens bei der charmanten Begrüßung spürt man, im HERITAGE dreht sich alles um eines: Genuss – und zwar sowohl atmosphärisch als auch kulinarisch. Für Letzteres ist Küchenchef Rasmus Schulte-Rahde verantwortlich. Der Norddeutsche, den es nach seinen Wanderjahren vor neun Jahren an die Elbe zog, war bereits an der Neukonzeptionierung des HERITAGE im Jahr 2015 maßgeblich beteiligt – damals als Souschef,

Links: Die Lieblingsvorspeise des Küchenchefs und unzähliger Stammgäste: Tuna Tatar mit Avocado, Ponzu-Emulsion und Taro-Chips. Rechts: Küchenklassiker à la HERITAGE: Seeteufel Bouillabaisse mit Föhrer Miesmuscheln, Garnelen und Safran-Aioli. seit August 2017 als Küchenchef. Schon seit seiner Ausbildung in einem renommierten Relais & Châteaux Hotel gehört seine Leidenschaft der klassisch französischen Küche. Gemeinsam mit seinem internationalen Team setzt er beste Produkte mal klassisch, mal asiatisch, aber immer mit einer überraschenden Nuance und einer Portion Kreativität in Szene. Das Niveau ist überragend – insbesondere bei den beliebten Dry-Aged-Beef-Spezialitäten, die bei 800 Grad im Original-Southbend-Ofen perfekt zubereitet werden. Für den perfekten Abschluss des Tages sorgt eines der himmlischen Desserts wie der köstliche Brownie-Amaretto-Cheesecake. Der hervorragende Ruf des Ausnahmerestaurants, dessen Tische heiß umkämpft sind, basiert jedoch nicht allein auf der grandiosen Aussicht und der exzellenten Küche. Der unkomplizierte, international geprägte Lebensstil spricht im Zusammenspiel mit dem Niveau der Kü-

che und der tollen Weinauswahl auch viele junge Leute an und so gehört das HERITAGE ohne Frage zu den Hotspots der Stadt. Am jeweils letzten Sonntag des Monats von 12 – 15 Uhr bietet das BrunchBüfett neben exklusiven Vorspeisen, wie Austern on Ice oder Tuna Tatar, eine exquisite Auswahl leckerer Gerichte. Fisch und feinstes Fleisch werden an den LiveCooking-Stationen frisch zubereitet. Hausgemachtes Eis und das wahrlich sündhafte Dessert-Büfett degradieren das Traum-Panorama endgültig zum Nebendarsteller. r HERITAGE Hamburg An der Alster 52 – 56, D-20099 Hamburg Telefon: 0 40 / 40 21 00 10 70 E-Mail: info@heritage-hamburg.com Internet: www.heritage-hamburg.com Öffnungszeiten Küche: täglich 18.00 – 23.00 Uhr Öffnungszeiten HERITAGE Bar: 15.00 – 1.00 Uhr, Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa

Das internationale und junge Team rund um Küchenchef Rasmus Schulte-Rahde ist mit viel Freude bei der Sache. 18

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Abend f체r Abend verzaubert das Restaurant mit einer wunderbar stimmungsvollen Atmosph채re, die gepr채gt ist von der einzigartigen Panorama-Aussicht 체ber die Alster und die Lichter der Hansestadt.

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Exponierter könnte die Lage kaum sein: In der Elbphilharmonie erstreckt sich das The Westin Hamburg über 21 Etagen. General Managerin des Luxushotels ist Madeleine Marx.

The Westin Hamburg

Zimmer mit Aussicht

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amburg an der Elbe – im Ranking der schönsten Städte weltweit stets ganz vorn. Metropole und Dorf zugleich, multikulti und bodenständig, lebhaft und besonnen, Sankt Pauli und Blankenese – es sind ihre Gegensätze, die diese einmalige Stadt so unwiderstehlich anziehend machen. So auch rund um Hamburgs neues Wahrzeichen, die Elbphilharmonie in der HafenCity. Populäre moderne Architektur trifft hier auf neugotische, rote Backsteingebäude der historischen Speicherstadt (denkmalgeschütztes UNESCOWelterbe). Geschaffen haben diese Ikone der Baukunst die international anerkannten Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron. Die Elbe ist überall präsent, Luxusliner, Frachtschiffe und Barkassen ziehen vorbei – Kultur und Hafenfeeling gehen eine gelungene Symbiose ein. Exponierter könnte die Lage auch für ein Hotel nicht sein. Und tatsächlich gibt es dieses Hotel. Am 30. November 2016 öffnete das luxuriöse Lifestyle-Hotel The Westin Hamburg in der Elbphilharmonie auf 21 Etagen seine Türen. Edel, modern, puristisch – einfach wunderschön präsentiert sich das Interieur von der Lobby bis hin zu den lichtdurchfluteten 20

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Wohnräumen. „Nichts soll von den spektakulären Aussichten ablenken“, sagt die charmante General Managerin Madeleine Marx und ist sichtlich stolz auf das neue Highlight ihrer Heimatstadt. Der Berliner Innenarchitekt Tassilo Bost entwarf in Zusammenarbeit mit Westin Global Design Team die Innenausstattung des Hauses. „Wir haben uns ganz auf die inhaltliche Auseinandersetzung mit der virtuosen Architektur von Herzog & de Meuron konzentriert, mit Purismus und Transparenz den Fokus auf die besondere Qualität des Genius Loci gerichtet“, erklärt der renommierte Designer. Helle Grau-, Weiß- und Beigetöne, kombiniert mit einer geradlinigen Gestaltung, dominieren in den Zimmern und Suiten, hochwertige Betten und große Fensterfronten komplettieren den luxuriösen Komfort. Zum Greifen nah scheinen die HafenCity und der Fluss. Besonders fantastisch ist der Ausblick aus einer der Maisonette- oder Präsidenten-Suiten im 19. Stock. Von hier hat der Gast auch Zugang zur Club-Lounge, einen Rückzugsort für Menschen, die absolute Privatsphäre schätzen. Ein besonderes Schmuckstück: die Eigner-Suite, 160 qm Wohnfläche, Balkon und 270-Grad-Ausblick. Die SPA-Oase (1300 qm) bietet den Fitnessbereich Westin Workout, einen 20 Meter langen Innenpool sowie Anwendungsräume für entspannende Treatments.

Sportliche Gäste starten mit dem hauseigenen Run Concierge zum Frühsport durch die HafenCity. Apropos Frühsport und Frühstück. Wenden wir uns der genüsslichen Seite des The Westin Hamburg zu. Den ganzen Tag werden im Herzstück der Elbphilharmonie, dem Plaza Foyer, bodenständige Gerichte, Snacks, süße Törtchen und Kuchen serviert. Wenn es Nacht wird und Tausende von Lichtern die maritime Szenerie beleuchten, dann lockt die The Bridge Bar mit einem exotischen Cocktail. Kulinarisches Highlight aber ist zweifellos das Restaurant The Saffron. Im ehemaligen Kaispeicher, wo noch vor 150 Jahren Kakao, Kaffee, Tee und Gewürze gelagert wurden, erleben die Gäste heute außergewöhnliche Genussmomente. Dafür zeichnet der Österreicher Martin Kirchgasser verantwortlich. Nach Lehrund Wanderjahren, die ihn von einem Bauernhof im Salzburger Land durch halb Europa, Ägypten und bis nach Thailand führten, ist der sympathische Weltenbummler nun in Hamburg vor Anker gegangen. „Ich war 30 Jahre unterwegs, irgendwann muss man seinen Hafen finden. Ich liebe die Nordsee, besonders wenn sie rau ist und mir der Wind ins Gesicht weht. Das erinnert mich an wilde Gebirgsbäche. Hamburg ist international, schaut über den Tellerrand. Das gefällt mir“, sagt Martin Kirchgasser. Indonesien habe ihn beeindruckt: „Die Menschen sind sehr offen.


Die asiatische Küche liegt mir besonders am Herzen.“ Die Liebe zum Beruf wurde dem Bauernsohn in die Wiege gelegt: „Wir waren Selbstversorger, bauten Obst, Gemüse, Kartoffeln an, hatten Kühe und Schweine. Schon als Junge habe ich meiner Mutter leidenschaftlich gern beim Kochen geholfen. Bei acht Kindern gab es da genug zu tun. Diese ländliche Kindheit hat meine Einstellung zur Natur geprägt. Hochwertige Lebensmittel, Nachhaltigkeit, artgerechte Tierhaltung sind mir wichtig.“ Im The Saffron lädt Martin Kirchgasser die Gäste zu einer kulinarischen Exkursion um die Welt ein. In den Gerichten vereinen sich hanseatische Produkte mit den Einflüssen seiner Reisen und natürlich mit Gewürzen wie Safran, Senfpulver, schwarzem Pfeffer, den Noten von Kardamon, feurigem Chilli oder exotischem Zitronengras. „Aber wir bieten auch Landestypisches wie Labskaus. Daran kommt man in Hamburg nicht vorbei“, verrät der 50-Jährige schmunzelnd. Auf die Frage, wodurch er sich immer wieder zu neuen Kreationen inspirieren lasse, gibt er eine für ihn typische Antwort: „Durch Reisen!“ Zu allen Speisen des kreativen Herdkünstlers weiß der aufmerksame Service passende Tropfen aus der kleinen, aber sehr feinen Weinkarte zu empfehlen. r

Die Panorama Suite gewährt einen atemberaubenden Blick auf die HafenCity.

The Westin Hamburg General Managerin: Madeleine Marx Platz der Deutschen Einheit 2 D-20457 Hamburg Telefon: 0 40 / 80 00 10-0 Telefax: 0 40 / 80 00 10-19 E-Mail: info.thewestinhamburg@westin.com

Internet: www.marriott.de/hotels/travel/ hamwi-the-westin-hamburg 205 Zimmer, 39 Suiten, Preise nach Saison und Kategorie, DZ ab 200 Euro Öffnungszeiten Küche Restaurant The Saffron: 17.30 – 22.30 Uhr, Tagungs- und Festräume, Hunde: 40 Euro, barrierefrei, Kreditkarten: alle

Im Restaurant The Saffron vereint Küchenchef Martin Kirchgasser frische, hanseatische Produkte mit den Einflüssen ferner Länder und lässt neue Geschmackserlebnisse entstehen.

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Das CARLS feierte jüngst sein zehnjähriges Bestehen. Wer in der Brasserie einen Blick durch das große Küchenfenster wirft, kann den Köchen über die Schulter schauen.

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CARLS an der Elbphilharmonie

Französische Küche mit norddeutschen Akzenten

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it dem im Oktober 2008 eröffneten Restaurant CARLS an der Elbphilharmonie hat das traditionsreiche Hotel Louis C. Jacob direkt neben Hamburgs neuem Wahrzeichen einen attraktiven Anziehungspunkt im jüngsten Stadtteil geschaffen. Auch zehn Jahre nach der Eröffnung zeigt sich die Location in der HafenCity als kulinarischer Dauerbrenner. Die fein ausbalancierten Geschmackserlebnisse sind auch zahlreichen prominenten Gästen wie zum Beispiel Komiker Otto Waalkes, Moderator Markus Lanz, Wirtschaftssenator Frank Horch oder Medienunternehmer Frank Otto nicht verborgen geblieben. Der Name Carl hat übrigens eine lange Tradition in der Jacob-Dynastie: Louis Carl Jacob, dem Vollblutgastronomen, verdankte das „Jacob“ in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts seine erste Blütezeit. Das gastronomische Konzept im CARLS an der Elbphilharmonie umfasst zwei verschiedene Bereiche. In der Brasserie erwarten den Gast Kachelbilder, Litfaßsäulen, auberginerote Ledersessel und wagenradgroße Leuchter. Wer einen Blick durch das große Küchenfenster wirft, kann den Köchen über die Schulter schauen. Im Bistro nebenan können sich die Gäste auf ein Getränk vor und nach dem Konzert treffen: Hier werden Snacks wie Tartines und Kuchen gereicht. Küchenchef Michel Rinkert und seine Souschefs Michel Jasser und Christian Otte sind Mitarbeiter der ersten Stunde und prägen im lukullischen Zusammenspiel das kulinarische Konzept des CARLS mit französischer Küche und norddeutschen Akzenten bis heute. Die Leidenschaft fürs Kochen hat Michel Rinkert von seiner Großmutter, seine Liebe zu den Produkten lebt und kultiviert der gebürtige Elsässer jeden Tag aufs Neue. Zu den unangefochtenen Lieblingen der Gäste auf der Speisekarte zählt zweifellos das CARLS-Menü. Rindertatar Classique mit

Auch zehn Jahre nach der Eröffnung zeigt sich das Restaurant CARLS in der HafenCity als kulinarischer Dauerbrenner.

Im Bistro können sich Gäste auf ein Getränk vor und nach dem Konzert treffen: Hier werden Snacks wie Tartines und Kuchen gereicht.

Senf-Vinaigrette, gebeizte Fjordforelle, Kabeljau mit Cocobohnen oder Carls Bœuf Bourguignon sind Auszüge aus dem Speisereigen. Dazu passend die Weinkarte mit ihrer umfangreichen Auswahl vielversprechender Gewächse aus Deutschland und Frankreich, natürlich sind auch edle Tropfen aus aller Welt gut vertreten. r CARLS an der Elbphilharmonie Am Kaiserkai 69, D-20457 Hamburg Telefon: 0 40 / 3 00 32 24 00 Telefax: 0 40 / 3 00 32 24 44 E-Mail: carls@carls-brasserie.de Internet: www.carls-brasserie.de Öffnungszeiten Bistro: Montag bis Sonntag 12.00 – 23.30 Uhr, Öffnungszeiten Brasserie: Montag bis Sonntag 12 bis 16 Uhr und 17.00 – 23.30 Uhr

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THEO’S im Grand Elysée Hamburg

Purer Genuss trifft feines Rapsöl

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ie Kulinarik des Grand Elysée Hamburg gehört schon seit der Eröffnung des Fünf-Sterne-Privathotels vor über 30 Jahren zu den besten der Stadt. Ganz in dieser Tradition steht das Restaurant THEO’S, das seit März 2015 Gourmets und Fleischliebhaber magisch anzieht. Das liegt vor allem an der typischen und authentisch gelebten US-PrimeBeef-Steakhouse-Kultur: Höchste Qualität trifft auf einen unkomplizierten und fröhlichen Service in kommunikativer Atmosphäre. Und so wird im THEO’S, dessen Name eine Hommage an den Hotelgründer und -besitzer Eugen Theodor Block ist, jeder Abend zum unvergleichlichen Erlebnis. Nach einem perfekten Drink an der Oyster Bar geht es zum Tisch, wo feine Fleisch- und Seafoodvorspeisen wie zum Beispiel verschiedene Tatars oder die peruanische Sushivariante, eine Ceviche mit Jakobsmuscheln, den kulinarischen Auftakt bilden. Danach folgt ein butterzartes Steak, das die Gäste am liebsten einfach mit grobem Meersalz, THEO’S Spezialgewürz oder, wer es gern schärfer mag, mit ein paar Spritzern Bondor-Chiliöl genießen. Dazu ein typischer Tropfen aus dem Napa Valley und als krönender Abschluss der Original New York Cheesecake − authentischer kann ein Steakhouse-Erlebnis kaum sein. Dabei ist das eigentliche Geheimnis hinter dem Hamburger Ausgeh-Hotspot so ein-

Grand-Elysée-Hamburg-Küchendirektor Peter Sikorra setzt bei der Kulinarik auf beste und ausgewählte Produktqualitäten. Das gilt natürlich auch für die im Restaurant THEO’S verwendeten Bondor-Rapsöle. fach und doch so schwierig: Topqualität und zwar bis ins kleinste Detail. Das gilt für das Dry Age Prime Beef von ausgewählten jungen Rindern aus den USA, Irland und Deutschland, die auf grünen Weiden aufwachsen und ausschließlich mit Gras, Getreide und Mais gefüttert werden, genauso wie für deren Zubereitung im 800 Grad heißen original US-Southbend-Ofen, aber natürlich auch für die verwendeten Gewürze oder Öle. „Bei Rapsöl setze ich auf die Produkte von Bondor. Und das nicht nur, weil sie sich durch den hohen Anteil an Ölsäure (61 Prozent) positiv auf die Gesundheit auswirken, sondern weil das noch rein handwerklich hergestellte Rapsöl besonders mild und fein im Geschmack ist“, lobt

Peter Sikorra, der als Küchendirektor für die gesamte Kulinarik des Grand Elysée Hamburg verantwortlich ist, das reine Rapsöl aus dem Hunsrück. Dort wächst der Raps auf Millionen Jahren altem Schiefergestein. Die darin enthaltenen Nährstoffe, die Höhenlage und die sorgfältige handwerkliche Verarbeitung verleihen dem Bondor-Rapsöl seinen ganz besonderen Geschmack. „Aufgrund des milden Aromas verwenden wir das geprüft vegane Bondor-Rapsöl nicht nur zum Dünsten und Braten, sondern auch zum Verfeinern und Würzen von Gerichten und Rohkostzubereitungen“, verrät Peter Sikorra, während er eine Ceviche mit Jakobsmuscheln zum Abschluss mit Bondor-Chiliöl beträufelt. „Da das Chiliöl von Bondor keinerlei künstliche Aromen enthält und die Chilischoten so lange in dem hochwertigen Rapsöl gelagert werden, bis sich das Chiliaroma voll entfalten kann, reichen wir das hochwertige Bondor-Genussöl nicht nur zum Steak, sondern setzten es sehr gerne auch als Würze ein.“ r

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THEO’S im Grand Elysée Hamburg Rothenbaumchaussee 10, D-20148 Hamburg Telefon: 0 40 / 4 14 12 - 8 55 E-Mail: info@theos-hamburg.de Internet: www.theos-hamburg.de Öffnungszeiten Küche: Mo. bis Sa. ab 18.00 Uhr Kreditkarten: alle

Das Restaurant THEO’S im Grand Elysée Hamburg lädt zu einem stimmungsvollen Ausflug in die Welt der legendären New Yorker Steakhäuser ein. 24

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Bondor-Genussöle: www.bondor.de


Sushi auf peruanische Art Ceviche mit Jakobsmuscheln Zutaten für 10 Portionen 30 Jakobsmuscheln (für eine vegane Variation: Rote Bete) 6 Limetten (Saft und Abrieb) 600 g Mango, 300 g Avocado, 300 g Gurke (entkernt), 50 g Schalotten, 15 g frischer Chili, 15 g frischer Knoblauch Salz und Pfeffer Eine Prise Zucker (je nach Geschmack) 30 frische Korianderblättchen 5 ml Bondor-Chiliöl Zubereitung: 1. Die Jakobsmuscheln trockentupfen. Die Schale der Limetten abreiben und anschließend auspressen, sodass man ca. 150 ml Saft erhält. Jakobsmuscheln mit dem Limettenabrieb und -saft vorsichtig vermengen, mit Frischhaltefolie abdecken und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. 2. Mango, Avocado und Gurke in ca. 0,5 cm Würfel schneiden. Den frischen Chili und frischen Knoblauch in sehr feine Würfel (1 – 2 mm) schneiden. 3. Alle Zutaten vorsichtig miteinander vermengen, mit Salz, Pfeffer, und je nach Geschmack mit einer Prise Zucker würzen. 4. Die Jakobsmuscheln aus dem Kühlschrank nehmen, auf die Teller setzen und mit je einem großen Esslöffel der fertigen Ceviche bedecken. 5. Mit frischen Korianderblättchen garnieren und ganz zum Schluss mit dem rein veganen Bondor-Chiliöl beträufeln und dann mit Baguette servieren.

Das Chilirapsöl von Bondor, das zum Schluss über das fertige Gericht geträufelt wird, gibt der Ceviche mit Jakobsmuscheln eine wunderbar akzentuierte Schärfe. Die wertvollen Bondor-Öle werden aus Hochlandraps gewonnen, der auf den Millionen Jahre alten Schieferböden des Hunsrück gedeiht und den feinen und milden Geschmack garantiert.

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Hotel Miramar

Grandhotel-Flair in der ersten Reihe Bereits seit 1903 thront das Hotel Miramar auf der Düne direkt am Strand. Am Anfang noch fast ganz allein, heute mitten im Zentrum von Westerland mit seinen unzähligen Shopping-Möglichkeiten. Doch das traditionsreiche Fünf-Sterne-Hotel punktet nicht nur mit einer der besten Lagen der Insel. Mit seiner wunderbar individuellen Mischung aus mondäner Grandhotel-Atmosphäre, klassischen Serviceleistungen und zeitgemäßem Komfort nimmt das Nobeldomizil eine Sonderstellung in der Sylter Luxushotellerie ein. Das haben die zahlreichen Stammgäste vor allem dem Engagement und dem Weitblick von Christiana und Nicolas Kreis zu verdanken.

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it viel Gefühl für die Seele des Hauses hat das ambitionierte Ehepaar sein Haus kontinuierlich an die sich verändernden Bedürfnisse seiner Gäste angepasst und mit weitsichtigen Investitionen fit für die Zukunft gemacht. Darüber freut sich insbesondere Tochter Mariella, die als sechste Familiengeneration schon in den Startlöchern steht und die seit dem Ende ihres Studiums ihren Eltern tatkräftig zur Seite steht. Für die stilsicheren Dekorationen und die gelungene Gestaltung der Zimmer und Suiten, die nach und nach neu renoviert wurden und werden, ist jedoch Christiana Kreis verantwortlich. „Bei der Auswahl der Stoffe und der Interieurs lege ich größten Wert auf ausgesuchte Qualitäten und darauf, dass sie zum MiramarFlair des Hauses passen“, betont die quirlige Gastgeberin. Bestes Beispiel dafür sind die neun im letzten Jahr komplett neu renovierten Zimmer und die exklusiv möblierte Terrasse, die einen freien Blick über die Nordsee und den breiten Strand bietet. Und so gehört ein Glas Champagner oder ein professionell gemixter Cocktail zu den schönsten Momenten eines Sylt-

Urlaubs. Besonders dann, wenn die Sonne glutrot im Meer versinkt. Ein Schauspiel, das auch den Besuch des Restaurants, in dem das Küchenteam täglich wechselnde Menüs und ausgesuchte À-la-carte-Spezialitäten serviert, zum stimmungsvollen Event erhebt. Natürlich ist man auch den Rest des Tages im Miramar bestens aufgehoben. Zum einen wegen der großzügigen Zimmer und Suiten, teilweise mit Terrasse mit Meerblick, zum anderen wegen des exklusiven Wellnessbereiches mit Badelandschaft, Whirlpool, Saunen, Dampf-Relax-Grotte, herrlichem Ausblick auf die Nordseebrandung und den Spezialbehandlungen durch Zen Man Michael Lee. Und last, but not least lädt die stimmungsvolle Bar ein, deren hochkarätiges Angebot zum wunderschönen Jugendstil-Ambiente passt. Hotel Miramar, Gastgeber: Familie Kreis Friedrichstraße 43, D-25980 Sylt/OT Westerland Telefon: 0 46 51 / 85 50, Telefax: 0 46 51 / 85 52 22 info@hotel-miramar.de, www.hotel-miramar.de


Seit über drei Jahrzehnten gehört das Dal Fabbro zu den kulinarischen Highlights von Blankenese. Unten: Ein Gaumenschmeichler nicht nur für Vegetarier: Rote-Bete-Risotto mit Ziegenkäse und Walnüssen. Hommage an die Region: Ein köstliches Zanderfilet mit Kürbisrisotto auf Maronenjus.

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Patron Salvatore Testa ist stolz auf sein perfekt eingespieltes Küchenteam rund um Küchenchef Gerhard „Charly“ Ederer (links), der schon seit über zehn Jahren am Herd steht.

Ristorante Dal Fabbro

Blankeneser „Lieblingsitaliener“

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eit über drei Jahrzehnten steht das Dal Fabbro für kreative und authentisch italienische Küche, erstklassige Weine und eine kommunikative Atmosphäre. Ein verführerischer Dreiklang, der das Restaurant der Familie Testa zu einer Blankeneser Institution gemacht hat. Das belegen nicht nur die hervorragenden Bewertungen auf den einschlägigen Portalen, sondern auch die Rankings der kritischen Fachwelt, in denen das Dal Fabbro seit vielen Jahren auf den vordersten Plätzen zu finden ist. Kreateur dieses Lieblingsitalieners ist Salvatore Testa, der wieder tatkräftig unterstützt von Tochter Carolina, einen Hauch authentisches Italien nach Blankenese bringt. Natürlich findet man so man-

chen italienischen Klassiker wie ein Vitello tonnato oder Penne all’arrabbiata auf der Speisekarte. Aber von sich reden macht die Küche, die nun schon seit elf Jahren von Küchenchef Gerhard „Charly“ Ederer geleitet wird, vor allem mit ihrem täglich wechselnden Angebot, das überaus gekonnt einen Bogen zwischen Tradition und Moderne, zwischen Italien und Hamburg schlägt. So erfreuen sich die hausgemachten Steinpilzravioli mit frischen schwarzen Trüffeln oder eine Bavette mit Miesmuscheln und frischen Tomaten genauso großer Beliebtheit wie ein Rote-Bete-Carpaccio mit gebratenen Jakobsmuscheln, ein auf der Haut gebratener Zander oder eine rosa gebratene Entenbrust. Doch noch bevor solche Leckereien serviert werden, punkten Salvatore Testa und sein flottes Serviceteam mit einer kulinarischen Extravaganz: Olivenöl von einer Bioplantage auf Sizilien. „Unsere Gäste lieben unser

aromatisches Öl, bevorzugt mit Salz und Brot als Vorspeise, aber auch unsere mediterranen Speisen basieren auf der hervorragenden Qualität unseres Öls“, betont Testa, der für die Olivenernte jedes Jahr in seine Heimat reist. Und auch die hervorragende Weinkarte obliegt der persönlichen Obhut des charmanten Gastgebers. Und so gibt es neben großen Barolos jede Menge interessante Tropfen von kleinen Winzern aus Sizilien zu entdecken. r Ristorante Dal Fabbro Gastgeber: Familie Testa Blankeneser Bahnhofstr. 10, D-22587 Hamburg Telefon: 0 40 / 86 89 41 E-Mail: info@dal-fabbro.de Internet: www.dal-fabbro.de Öffnungszeiten Küche: Montag bis Samstag 12.00 − 15.00 Uhr und 18.00 − 23.00 Uhr, Sonntag 12.00 – 22.00 Uhr Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte

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Fillet of Soul

Soulfood im Haus der Photographie

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eit dem 17. November 2018 lockt die Ausstellung „Life in Cities“ des Fotografen Michael Wolf in das „Haus der Photographie“. Das ist jedoch nur eines von vielen kulturellen Highlights, mit denen die historischen Deichtorhallen Besucher begeistern. Ein weiteres, wenn auch ganz anderes, ist ein kulinarischer Zwischenstopp im Restaurant Fillet of Soul. Aber natürlich ist das Restaurant am Rande der Speicherstadt nicht nur eine perfekte Adresse für Ausstellungsbesucher. Die offene und lichtdurchflutete Architektur, das urbane Flair, die Verbindung zu den Ausstellungen und die großzügige Terrasse prädestinieren die Hamburger Adresse auch als außergewöhnliche Veranstaltungslocation. Doch egal, ob Flying Buffet während einer Vernissage, fest­liches Menü für eine Firmenveranstaltung, Businesslunch, Diner zu zweit oder einfach nur ein Kaffee oder ein Glas Wein nach dem Ausstellungsbesuch, Küchenchef Patrick Gebhardt legt

allergrößten Wert auf die ausgezeichnete Qualität der Zutaten, die er, soweit irgend möglich, von ausgesuchten Produzenten aus dem Umland bezieht. „Unser Fleisch vom Oldenburger Rind bekommen wir von True Wilderness, Fisch aus dem Wildfang und aus nachhaltiger Zucht, Gemüse und Obst von kleinen Bauern aus dem Hamburger Umland und dem Alten Land und auch bei den Weinen bleiben wir gerne in Deutschland,“ erklärt der kreative Kopf des Fillet of Soul, das er 2005 gemeinsam mit Geschäftsführer Florian Pabst eröffnet hat, seine Philosophie, die nicht nur in der Küche auf Nachhaltigkeit setzt. Dementsprechend übersichtlich präsentiert sich die wechselnde Karte, die am Abend eine Suppe, drei Vorspeisen und jeweils zwei Fleisch-, ein Fisch- und ein vegetarisches Gericht offeriert. Jetzt im Winter gehören natürlich herzhafte Krea­ tionen wie die rosa gebratene Hirschkeule mit Pastinakencreme, weißen Portweinschalotten, Brombeere, Kakao und Holunderjus oder die Ente aus dem Ofen mit Kartoffelknödeln, Bratapfel und Cassisjus zu den Chartbreakern der Speisenkarte. Heiß geliebter Klassiker und immer auf der Karte ist und bleibt jedoch das Oldenburger Premium Dry Beef. Das vier Wochen am Knochen gereifte Rinderfilet wird butter­

Der kreative Kopf des Fillet of Soul: Küchenchef Patrick Gebhardt.

zart und mit knusprigen Skin on Fries, Sauce béarnaise und Brunnenkresse-Salat serviert. Jede Sünde wert sind auch die ungewöhnlich kombinierten aber stets superleckeren Desserts wie warmer Portugiesischer Pinienkernspeck mit Salzkaramell, Altländer Quitten und Reitbrooker Milch­ eis. Zur Lunchtime lockt der täglich wechselnde Mittagstisch mit Küchenklas­sikern aus aller Welt. r

Im „Haus der Photographie“ in den Deichtorhallen Hamburg empfängt das Restaurant Fillet of Soul, das u. a. für seine exzellenten Dry-Aged-Steaks bekannt ist, seine Gäste. Neben den Beef-Spezialitäten gehören Fischgerichte zu den Rennern (oben).

Fillet of Soul Deichtorstraße 2, D-20095 Hamburg Telefon: 0 40 / 70 70 58 00 E-Mail: info@fillet-of-soul.de Internet: www.fillet-of-soul.de Öffnungszeiten: Di. 12.00 – 15.00 Uhr und 18.00 – 24.00 Uhr, Mi. bis Sa. 12.00 – 24.00 Uhr, So. 12.00 – 18.00 Uhr Ruhetage: Sonntagabend und Montag Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte

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Schon auf den ersten Blick wird klar, dass im Restaurant Haco der Norden den Ton angibt. 32

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RestaurantInhaber und Küchenchef Björn Juhnke und sein Souschef Sebastian Sea-Hor arbeiten schon seit vielen Jahren zusammen.

Einst Bier- und Fußballkneipe, heute kulinarischer Hotspot im Herzen von St. Pauli: das Restaurant Haco.

Haco

Mit Leidenschaft für den Norden

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olange er denken kann, wollte Björn Juhnke eigentlich immer nur eins: einfach kochen! Und so machte der gebürtige Norddeutsche seine Passion zum Beruf, arbeitete nach seiner Ausbildung in hoch dekorierten Häusern, u. a. in Heiligendamm, in der Schweiz, bei Gordon Ramsey in London und zuletzt als Küchendirektor im Kempinski Bratislava. Während seiner Wanderjahre manifestierte sich seine Leidenschaft für hochwertige Zutaten aus nachhaltiger Produktion. Eine Leidenschaft, die er seit Mai 2017 in seinem eigenen Restaurant Haco im Herzen von St. Pauli, voll ausleben kann. „Das bodenständige Umfeld und die Verwurzelung der einstigen Bier- und Fußballkneipe in diesem zugegebenermaßen etwas verrückten Stadtviertel hat es mir auf Anhieb angetan“, erinnert sich Björn Juhnke. „Und damit lag der Name Haco, die Abkürzung für Hamburg Corner, quasi schon auf der Hand.“ Natürlich war noch jede Menge Arbeit notwendig, bevor die ersten Gäste bewirtet werden konnten. Doch das Grundgerüst und das Konzept, das den Gästen offensichtlich genauso viel Spaß macht wie dem hochmotivierten Haco-Team, das bereits an anderen Standorten zusammengearbeitet hat, stand eigentlich von Anfang an fest. „Wir machen nur das, wo wir hundertprozentig hinter stehen“, betont

Ein Blick in die offene Küche verrät, dass es hier keine Geheimnisse gibt. Björn Juhnke, während er uns mit sichtlicher Begeisterung die tagesfrische Gemüselieferung zeigt. Sie stammt, genau wie alle anderen Produkte auch, von ambitionierten norddeutschen Lieferanten, die auf der Grundlage derselben Nachhaltigkeits- und Qualitätsphilosophie agieren wie das Haco-Team. So kommt das Fleisch von verschiedenen Demeter-Höfen in Schleswig-Holstein, Wildenten aus heimischer Jagd, Muscheln, Krabben oder Fisch aus der Nordsee, Gemüse und Obst von befreundeten Bauern aus dem Hamburger Umland. „Alles, was bei uns verarbeitet wird, hat höchstens 180 Kilometer hinter sich und wenn wir etwas nicht in optimaler Qualität bekommen, dann stellen wir unsere beiden Menüs entsprechend um. Das gilt für das exklusive DinnerMenü, das man wahlweise in vier, sechs, oder acht Gängen genießen kann, genauso wie für das vegetarische Menü (wählbar in vier oder sechs Gängen). Ein Blick auf die Menüfolge zeigt, dass das Küchenteam sehr gerne ungewöhnliche und oft

in Vergessenheit geratene Aromen einsetzt. So wird der Rosenkohl am Strunk serviert und mit brauner Butter und Buchweizenferment aromatisiert oder die Brust und Keule von der Stockente mit Knollenziest und Birnenessig. Die ständig wachsende Fangemeinde liebt das. Denn sie weiß, dass Björn und Sebastians Fantasie die Königin aller Kochrezepte ist und dass ihre Kreationen vor allem eines machen: ganz viel Spaß und noch mehr Lust. Lust auf frische Produkte, Lust auf mehr und Lust darauf, auf jeden Fall wiederzukommen. r Haco Inhaber: Björn Juhnke Clemens-Schultz-Straße 18 D-20359 Hamburg Telefon: 0 40 / 74 20 39 39 E-Mail: booking@restaurant-haco.com Internet: www.restaurant-haco.com Öffnungszeiten Küche: Dienstag bis Samstag ab 18.00 Uhr Ruhetag: Sonntag und Montag Kreditkarten: Mastercard, EC-Karte

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© Susaane Dittrich (4)

Oben links: Hamachi – ein für Sushi verwendeter Fisch aus der Familie der Stachelmakrelen. Dazu Lauchvinaigrette und Jalapeño. Daneben: Kabeljau mit Marone, Quitte und Sellerie. Unten links: Beeren mit Joghurt, Olivenöl und Sauerampfer.

Restaurant Jellyfish

Kulinarische Weltreise mit Fisch und Seafood

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er Seeteufel geht eine Liaison mit Roter Bete, Wasabi und Kalbskopf ein. Die frisch zubereitete Algensuppe sorgt für wohlige Wärme im Körper und die Jakobsmuschel hat es sich auf einem Pfaffenschnittchen (kleine filetartige Fleischstücke vom Geflügel) bequem gemacht. Begleitet wird sie von Kürbis und Curry. Wahrlich ungewöhnliche Kreationen, die Stefan Barnhusen seinen Gästen offeriert. Ungewöhnlich, köstlich und 34

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hochgelobt, 2017 mit einem MichelinStern ausgezeichnet – das ist das Jellyfish in der Hamburger Weidenallee. „Es muss nicht immer Scholle mit Kartoffelsalat oder ein Fischbrötchen sein. Ich wünschte mir eine Küche, die Fisch und Meerestiere modern und kreativ auf den Teller bringt. So, wie ich sie von meinen Reisen in ferne Ländern kannte“, erzählt Hauke Neubecker, Werbefachmann, leidenschaftlicher Taucher und seit 2011 Restaurantbesitzer. Aus einer ehemaligen Stehtisch-Pizzeria schuf der gebürtige Hamburger in seiner Heimatstadt einen Genusstempel ganz nach seinen Vorstellungen – auch optisch. Fischernetze an den Wänden sucht man hier vergeblich. Das Interieur ist puris-

tisch, rustikal, die Holztische sind massiv. Hier spielen das Produkt und seine Verarbeitung die Hauptrolle. Seine persönliche Vorliebe für ungewöhnliche Fischgerichte scheint der Gastronom mit vielen Gästen und der Fachpresse zu teilen. Im März 2018 wurde das Jellyfish vom Gourmetmagazin „Der Feinschmecker“ zum besten Fischrestaurant Deutschlands gekürt: „Ein Lob, über das wir uns sehr freuen, ebenso darüber, dass Stefan Barnhusen bei der Wahl zum Koch-Aufsteiger des Jahres einen hervorragenden zweiten Platz belegte. Allein die Nominierung war schon eine Auszeichnung.“ Nach renommierten Stationen, unter anderem im Fünf-Sterne-Hotel Überfahrt und im Bareiss, Baiersbronn, zog es


Stefan Barnhusen bis nach Australien. Auf der MS Europa Hapag Lloyd war er ein halbes Jahr als Executive Sous Chef im Gourmetrestaurant von Dieter Müller tätig. Seit Mai 2018 hat der gebürtige Westfale wieder festen Boden unter den Füßen und das Kommando in der Jellyfish-Kombüse. „Gefischt“ wird hier nach den besten Lebensmitteln von höchster Qualität. Das Jellyfish unterstützt nachhaltigen Fischfang und verwendet keine Produkte aus unzertifizierten Aquakulturen. Die Küche arbeitet ausschließlich mit Fisch und Seafood aus Wildfang und kommt ohne Convenience- oder Tiefkühlprodukte aus. Eine Philosophie, die man schmeckt! Fünf-, Sechs- und Siebengang-Fisch- und Seafood-Menüs laden zu einer kulinari-

schen Entdeckungsreise durch die Welt ein. Für die passende Weinbegleitung zeichnet Serviceleiter und Sommelier Felix Franke verantwortlich. Unterstützt wird er von den charmanten Damen Mimi Ritter, Restaurantleitung, sowie Kristin Haberer, Service. r Restaurant Jellyfish Gastgeber: Hauke Neubecker Weidenallee 12, D-20357 Hamburg Telefon: 0 40 / 4 10 54 14 E-Mail: info@jellyfish-restaurant.de Internet: www.jellyfish-restaurant.de Öffnungszeiten: 18.00 – 21.30 Uhr Ruhetag: Dienstag Exklusivbuchungen möglich Kreditkarten: EC-Karte, Maestro, VISA, Mastercard

© Susaane Dittrich

Puristisch und gemütlich zugleich präsentiert sich das Ambiente im Jellyfish, was übersetzt Qualle bedeutet. Rechts: Küchenchef Stefan Barnhusen.

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The Table

Kulinarische Kunst am „Tor zur Welt“

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r ist das Herzstück des Restaurants, aus dunklem Kirschbaumholz und führt schlangenförmig zwölf Meter vor der offenen Küche durch den Raum. Die Rede ist vom einzelnen Tresen als Mittelpunkt des Drei-Sterne-Restaurants „The Table“. In diesem trendigen Ambiente läuft Chef Kevin Fehling Tag für Tag zur Höchstform auf. Das hochwertige Interieur, das gediegene Design, kombiniert mit farblicher Harmonie, versprühen, trotz der geradlinigen, modernen Gestaltung, einen Hauch Luxus und Extravaganz: Das Design von The Table könnte es genauso gut auch in New York oder Paris geben. „Unsere Botschaft an die Gäste ist ganz einfach: Fühlt Euch wie zu Hause! Ich möchte den Menschen die Hemmschwelle nehmen, in Sternerestaurants zu gehen. Wir wollen den Gästen in einer ungezwungenen Atmosphäre ein tolles Erlebnis bieten und ihnen Einblick auf das Wirken der Akteure am Herd geben“, erklärt Kevin Fehling sein Konzept. Seit der Eröffnung 2015 sorgt der gebürtige Delmenhorster in der Hamburger HafenCity für Furore und da passt es gut ins Bild, dass Kevin Fehling erst im Oktober 2018 im Rahmen des renommierten Branchentreffs Chefdays in Berlin zum besten Vertreter seiner Branche in Deutschland gewählt wurde. Unter den 50 Best Chefs, also den besten Küchenchefs, errang Fehling die Spitzenposition. Der Kunst der urbanen Raumwirkung steht die kulinarische Kunst in nichts nach. Die Küche charakterisiert sich durch gewohnt überdurchschnittliche Qualität und perfektionierte Handwerkskunst – ganz im Stil von Sternekoch Kevin Fehling. Längst gilt er als einer der versiertesten Köche des Landes. Seine Rezepturen und Kreationen versprechen nicht nur Einfallsreichtum, sondern spiegeln außergewöhnliches Talent und richtungsweisende Kreativität wider.

Kevin Fehling gilt als einer der versiertesten Köche des Landes. Seine Rezepturen und Kreationen versprechen nicht nur Einfallsreichtum, sondern spiegeln außergewöhnliches Talent und richtungsweisende Kreativität wider.

Die Küche charakterisiert sich durch gewohnt überdurchschnittliche Qualität und perfektionierte Handwerkskunst.

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Bereits drei Jahre nach Abschluss seiner Ausbildung im Jahr 1997 arbeitete Kevin Fehling erstmalig als Küchenchef im Restaurant Venezia der MS Europa. Seit 2005 bereicherte er das „La Belle Epoque“ im Columbia Hotel Casino Travemünde an der Ostseeküste mit seinem Können. Kevin Fehling verwandelte den verträumten Ostsee-Kurort zu einem Mekka für GourmetTouristen aus aller Welt. Schon im Jahr 2008 verliehen ihm die Testesser des Guide Michelin den ersten Stern, im Jahr 2011 den zweiten und im Jahr 2013 den dritten, welchen er bis heute halten kann – damit wurde er zum jüngsten Drei-SterneKoch des Landes und Teil des elitären Kreises der elf besten Köche Deutschlands. Im August 2015 eröffnete Kevin Fehling „The Table“ in der Hamburger HafenCity und erkochte sich im ersten Jahr auf Anhieb seine drei Sterne zurück. Was an feinsinniger Gourmandise auf die Teller gelangt, kann sich sehen und wunderbar genießen lassen. Im Rahmen seines Menüs „Tor zur Welt“ geht die kulinarische Erlebnisreise zu spannenden Geschmackshorizonten. Ungestopfte Bio-Gänseleber mit Erdnuss, Algen, Buddhas Hand, Zitrone und Ingwer oder Seezunge mit Artischocke, Nussbutter-Hollandaise und Muschelsud machen dem Gaumen ebenso Freude wie die geflämmte Wachtelbrust und Keule mit Tamarillo, Passionsfrucht, Taco und Mole. Der Rehrücken wird mit Kirsche, Sellerie, Fichtensprossen und Rouennaiser Sauce serviert. „Generell arbeiten wir sehr gerne mit internationalen Aromen, Düften und Farben“, so Kevin Fehling. Erst komplett werden die kulinarischen Schwelgereien durch die Weinempfehlungen von Sommelier David Eitel. Eitel gilt als einer der besten Sommeliers, die den Gast mit Können und Know-how begeistern. r The Table Geschäftsführer: Kevin Fehling Shanghaiallee 15, D-20457 Hamburg Telefon: 0 40 / 22 86 74 22 E-Mail: info@the-table-hamburg.de Internet: www.the-table-hamburg.de Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 19.00 – 24.00 Uhr Ruhetage: Sonntag und Montag

Die Einzigartigkeit in Design und Konzept trifft den Nerv der Zeit.

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© Hannes Meier

Stilvoll mit viel Geschmack für schönes Interieur präsentiert sich das Restaurant Petit Amour seinen Gästen. Restaurant Petit Amour

Bienvenue in Ottensen bei Sternekoch Boris Kasprik

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© Nina Struve

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olzdielen, luxuriöse Stühle der renommierten ostwestfälischen Manufaktur Freifrau, edel eingedeckte Tische mit hochwertigem Robbe-&Berking-Besteck, feines Porzellan, Designer-Lampen, stets frische Blumensträuße, zarttürkisfarbene Wände. Das Restaurant Petit Amor ist schon optisch ein absoluter Genuss und doch ist es für den Mann, der dies alles geschaffen hat, keine Selbstverständlichkeit. Boris Kasprik – 34 Jahre, zielstrebig, innovativ, ein Macher ohne „Dampfplauderer“ zu sein, einer, der lieber hinter dem Kochtopf steht und die Bühne anderen überlässt. „Die letzten Jahre waren ein Auf und Ab der Gefühle, harte Arbeit, finanzielles Risiko. Nach einem Praktikum im legendären ,Jena Paradies’ stand mein Berufswunsch felsenfest. Da war ich 14 Jahre alt. Nach der Schule absolvierte ich dort die Koch-Ausbildung.


© Hannes Meier © Hiroshi Toyoda (4)

Seine kulinarischen Kreationen brachten dem jungen Gastgeber und Küchenchef Boris Kasprik den ersten Michelin-Stern ein.

Aber ich wollte ins Ausland, wollte Sprachen lernen“, erzählt der sympathische Hamburger ein wenig von den Anfängen. Es folgen intensive Jahre bei Sterneköchen wie Jean-Claude Bourgueil, Geert Van Hecke (Brüssel) und Alain Ducesse (Paris). Dann wagt er den Schritt nach Japan, heuert im berühmten Nihonryori Ryugin (Tokio) an. „Dort lernte ich Dashi, Wakame-Algen und die Führung eines Messers kennen“, sagt er schmunzelnd. Zurück in der Heimat wird Boris Kasprik Souschef im „Louis C. Jacob“ bei ZweiSterne-Koch Thomas Martin, macht seinen Küchenmeister, paukt BWL und hat nur einen Traum – ein eigenes Restaurant. Die passenden Räumlichkeiten findet er in einem Jugendstilhaus im angesagten Hamburger Stadtteil Ottensen: „Ein lebendiges, grünes Quartier von entspannter Urbanität, es wird oft liebevoll „Klein Paris“ genannt, wie passend. Nun,

die Räumlichkeiten mussten stark renoviert werden, mehrmals wurde die Eröffnung verschoben. Das ging an die Substanz.“ Im Juni 2015 eröffnet das Restaurant Petit Amour. Von Anfang an begeistert Boris Kasprik Gourmets und Fachpresse gleichermaßen mit seiner deutschfranzösisch inspirierten Küche. In die Menü-Kompositionen lässt er gern asiatische Komponenten einfließen. Bereits ein Jahr später ehrt ihn Michelin mit einem Stern! Angeboten werden ein Vier-Gangsowie ein Sieben-Gang-Menü. Den Auftakt machen jeweils mehrere AmuseBouches. Dann folgen Zubereitungen wie die Terrine von der Foie gras und Pflaume mit Darjeeling-Tee, Brioche, Vendée-Seezunge mit Vin Jaune Jus, Shiitakepilze und Puntarelle oder Rehrücken mit Kürbis-Quitten-Millefeuille und Pfefferkuchentoast. Den süßen Abschluss bildet vielleicht die geeiste Walnuss „Petit Amour“

mit Früchten und Rieslingcoulis. Für eine adäquate Weinbegleitung zeichnet Sommelier Lars Baumgarten verantwortlich. Ihm zur Seite stehen Christopher Hogh, stellvertretender Restaurantleiter, und Servicefachfrau Nadja Kasprik, die charmante Schwester des Gastgebers. Der junge Sternekoch und sein Team sind glücklich, dass die Gäste das Restaurant Petit Amour angenommen haben – aus der kleinen Liebe ist große Begeisterung geworden! r Restaurant Petit Amour Gastgeber: Boris Kasprik Spritzenplatz 11, D-22765 Hamburg Telefon: 0 40 / 30 74 65 56 E-Mail: mail@petitamour-hh.com Internet: www.petitamour-hh.com Mittwoch bis Samstag: 18.00 – 23.00 Uhr Ruhetage: Sonntag, Montag und Dienstag Terrasse Gault&Millau: 15 Punkte Kreditkarten: EC-Karte

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Wahabi Nouri schlägt den kulinarischen Bogen zwischen der klassischen französischen Haute Cuisine und der ursprünglichen orientalischen Länderküche.

Restaurant Piment

Ein krönender Abschluss: Caramel-Parfait, gefüllt mit Maracuja-SchokoladenSchaum an Limonenblätter-Eis und lauwarmem Schokoladenbiskuit.

Verführung aus dem Morgenland – aromatisches Couscous mit saisonalem Gemüse. 42

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Aus Einfachem das Allerbeste machen

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ahabi Nouri hat einen klangvollen Namen unter den Köchen der ersten Hamburger HerdLiga. Seit bald zwei Jahrzehnten steht er in der Hansestadt für eine moderne Küche mit orientalischer Note und marokkanischen Einflüssen. In dieser Zeit ist der Sternekoch zum besten marokkanischen Koch Deutschlands gereift. Im Alter von vier Jahren kam der in Casablanca gebo­ rene Wahabi Nouri mit seiner Familie nach Deutschland. Er wuchs in Raunheim südlich von Frankfurt auf. Einfluss auf die berufliche Orientierung hatte sein größerer Bruder, der mit viel Herzblut am Herd den jungen Wahabi beeindruckte. Aber auch seine Mutter und seine Großmutter waren Vorbilder in der Küche. Das Rüstzeug für seinen Beruf holte er sich zunächst im Restaurant des Weinguts Nack in Gau Bischofsheim. Weitere Stationen folgten, die Nouri zu den Besten seiner Zunft führten, und so bereichern legendäre Sterneköchen wie Eckart Witzigmann und Harald


Bereits vor 17 Jahren hat Wahabi Nouri sich seinen Traum von einem eigenen Restaurant erfüllt und in Eppendorf das „Piment“ eröffnet.

Wohlfahrt den kochkünstlerischen Werdegang des Wahlhamburgers mit marokka­ nischen Wurzeln. „Mein Traum war es schon immer, ein eigenes Restaurant zu besitzen“, sagt Wahabi Nouri. „Vor 19 Jahren habe ich dann in Eppendorf das ‚Piment‘ eröffnet und schon ein Jahr später folgte der Michelin-Stern.“ Seitdem überzeugt er fortwährend mit seinen kulinarischen Köstlichkeiten, die weit über die Grenzen Hamburgs hinaus an Bekanntheit gewinnen. Bereits im Jahr 2010 zeichnete der Gault&Millau Nouri zum „Auf­ steiger des Jahres“ aus. Die Gourmet-Experten preisten ihn als „Aromenkünstler, der gute Ideen mit Leichtigkeit aus dem Ärmel schüttelt“ und lobten das Talent des Genusshandwerkers, „aus vermeintlich Einfachem das Allerbeste zu machen, die teuren modischen Edelprodukte durch

ausgetüftelte Ideen und den Luxus durch Aromenfülle zu ersetzen“. Mit kreativem Kopf und sicherer Hand schlägt Nouri die Brücke zwischen der klassischen französischen Haute Cuisine und der ganz ursprünglichen orienta­ lischen Länderküche. Die köstliche Sinnlichkeit seiner Kochkunst wird spürbar in seinen Menüs. Den Auftakt eines NouriMenüs macht Foie gras mit Chicorée, Mandelstaub und Zitrusfrüchten. Das Wildtatar wird mit Topinambur, Meerrettich und Liebstöckel serviert. Darauf folgt eine Scholle aus dem Wildfang, die von Nussbutter und Räucherkartoffeln begleitet wird. Sehr schön auch der Zwischengang: Adlerfisch, Olive, Maracuja und Karotte. Bei der 24 Stunden geschmorten Kalbsschulter bekommt der Begriff „auf der Zunge zergehen“ eine ganz neue

Dimension. Sie wird mit Smen Jus, Chimichurricreme und confierter Tomate gereicht. Als krönender Abschluss beglücken Süßholz, Limonenblätter, Ananas und Schokosand den Gaumen. Die einzelnen Positionen aus den Menüs können selbstverständlich à la carte bestellt werden und auch Vegetarier und Veganer fühlen sich bei Nouris Kochkunst bestens aufgehoben. r Restaurant Piment Gastgeber: Wahabi Nouri Lehmweg 29, D-20251 Hamburg Telefon: 0 40 / 42 93 77 88 E-Mail: info@restaurant-piment.de Internet: www.restaurant-piment.de Öffnungszeiten Küche: Mo. und Di., Do. bis Sa. ab 19 Uhr Ruhetage: Mittwoch und Sonntag Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte

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Restaurant Mazza

Schlemmen wie im Morgenland

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azza, das ist syrisch und bedeutet Vorspeise. Und wer diese im gleichnamigen Restaurant in Hamburg-Poppenbüttel einmal probiert und ausgiebig genossen hat, kommt garantiert ins Schwärmen. Eine große Vielfalt an Vorspeisen ist charakteristisch für die syrische Küche, welche genaugenommen aus drei Länderküchen – Syrien, Palästina, Libanon – besteht. Die Parallelen sind offensichtlich. Auch im Mazza nehmen die Vorspeisen, es werden 24 verschiedene angeboten, eine Sonderstellung ein. Sie sind das eigentliche Highlight beim Essen. Ganz nach traditioneller Art und Weise kommt eine Auswahl von mindestens zwölf der köstlichen, farbenfrohen und vegetarischen Kreationen in kleinen Schälchen in die Mitte der Tafel. Die Gäste bedienen sich nach Lust und Laune daran. Das schmeichelt nicht nur Auge und Gaumen, sondern ist darüber hinaus auch noch sehr kommunikativ. Vor zehn Jahren eröffnete der syrische Inhaber Samer Charouf im Herzen von Eimsbüttel sein erstes Restaurant Mazza, welches von den Hamburgern mit Begeisterung angenommen wurde. Im weißen Gründerzeitgebäude des Hotels YoHo gelegen, wird dort ein Stück feinste orientalische Genusskultur zelebriert. Von diesem Erfolg bestärkt, folgte im Juni 2014 das Mazza am oberen Alsterlauf in Poppenbüttel. Dort speist man in einem modernen, orientalisch inspirierten Ambiente – die Fenster und Wände zieren maurische Ornamente wie aus 1001 Nacht. Kreisrunde, wunderschöne Deckenlüster und bunte Kissen verbreiten ein wohnliches Flair. In dieser Wohlfühlatmosphäre servieren Restaurantleiter Rafi Sahakian und sein flinkes Serviceteam Köstlichkeiten wie gebratene Scampi auf AvocadoKichererbsen-Salat, Medaillons vom Seeteufel auf Hummer-Kardamomsoße und Artischocken-Bulgur, Perlhuhnbrust auf Pflaumen-Orangen-Soße mit Gemüse und Gewürzreis, Lammkarree mit ZaatarKruste auf Bohnengemüse und KürbisKibbeh oder „Die süße Sünde des Orients“, eine Dessertvariation zum Dahinschmelzen. Chefkoch Laghchioua Bouch-

Lebt seit drei Jahrzehnten in Deutschland: der syrische Gastgeber Samer Charouf mit seinem Restaurantleiter Rafi Sahakian. Unten: Herrlich orientalisch im Geschmack: mit Feigen und Walnüssen gefüllte Maispoularde an Granatapfel-Jus und Safranreis.

laib steht für eine neue syrische Küche, die durch viel Gemüse nicht nur besonders gesund, sondern durch die Verwendung zahlreicher exotischer Gewürze wie Kardamom, Rosenwasser, Zimt, Nelken, Kümmel und Koriander auch sehr aromatisch ist. „Besonders empfehlenswert ist unser Vier-Gänge-Menü mit korrespondierender Weinbegleitung. Unsere Weinauswahl ist mit rund 300 internationalen Positionen nicht gerade klein und es macht viel Freude, die richtigen Gewächse der aromatischen syrischen Küche zuzuordnen. Es ist in jedem Fall ein wahres Fest für alle Sinne“, erklärt Rafi Sahakian begeistert. Anbieten kann der sympathische Restaurantleiter auch zehn vorzügliche Rotweine aus dem Libanon. Sie werden

alle in der Bekaa-Ebene im Osten des Landes angebaut. Im Sommer speist man übrigens sehr nett auf der großen Terrasse am Haus. Im dem Restaurant Mazza angeschlossenen Hotel Poppenbütteler Hof stehen für kleine Tagungen und Seminare drei Veranstaltungsräume zur Verfügung, die vom Mazza-Team kulinarisch versorgt werden. r Inhaber: Samer Charouf Poppenbütteler Weg 236, D-22399 Hamburg Tel.: 0 40 / 60 87 82 40, Fax: 0 40 / 28 41 91 99 E-Mail: pb@mazza-hamburg.de Internet: www.mazza-hamburg.de Öffnungszeiten: Mo. bis Sa. 17.00 – 22.00 Uhr, Fr. zusätzlich 12.00 – 15.00 Uhr Ruhetag: Sonntag, Kreditkarten: Mastercard, Visa, American Express, EC-Karte

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Chalet F, Ofterschwang, Allgäu

Benglerwald Berg Chaletdorf, Bach, Lechtal

Hüttendorf Ladizium, Ladis

Bergwiesenglück, See, Paznauntal


Gletscher-Chalet, Neustift, Stubaital

Thurnher’s Residences, Zürs

Highking Chalet Grünegg, Dienten am Hochkönig

Weitere Informationen und attraktive Angebote für alle Chalets: www.hideaways-hotels.com Folgen Sie uns auf Facebook


Restaurant und Markthalle Hobenköök

Neuer kulinarischer Ankerplatz am Osthafen

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Die Gastgeber Thomas Sampl, Neele Grünberg und Frank Chemnitz.

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amburg hat einen neuen, kulinarischen Ort, einen Treffpunkt für Menschen, die mit allen Sinnen genießen. Am 10. August 2018 eröffnete Thomas Sampl seine Hobenköök (plattdeutsch für Hafenküche). In einem ehemaligen Güterbahnhof schuf der gebürtige Ostwestfale eine überaus gelungene Symbiose aus Restaurant, Markthalle und Catering. Vielen Besuchern ist der quirlige TVKoch (NDR „Simpel mit Sampl“) und Buchautor („Hamburger Küche“) noch aus seiner Zeit als Küchendirektor im Hamburger Restaurant VLET bekannt. Dort entwickelte er seinen Küchenstil und pflegte „wahre Regionalität“, was ihn bis heute prägt. „Manchmal muss man Neues wagen. Ich liebe es, über Wochenmärkte zu bummeln, Gemüse und Obst zu riechen, zu fühlen. Ich mag das Stimmengewirr, das Fachsimpeln. So entstand die Idee“, schwärmt Thomas Sampl bei einem „Schnack“ zwischen Tomaten und Paprika. „Wunderbar knackig, frisch. Wir beziehen unsere Ware von Bauern und Produzenten rund um Hamburg, wissen, aus welchem Boden die Kohlrabis stammen, wie die Tiere gehalten werden. Fisch kommt direkt vom Kutter. Es ist mir wichtig, ein Bewusstsein für Lebensmittel zu schaffen.“ Aus jedem Satz spricht Thomas Sampls Leidenschaft für sein Handwerk. Mit der Hobenköök hat sich der Spitzenkoch einen Traum erfüllt. Hier steht er am Herd, zaubert aus teilweise alten Rezepten mit neuen Techniken eine moderne Hamburger Küche. Labskaus, Matjesfilet nach Hausfrauenart oder Mehlpüttknödel werden raffiniert zeitgemäß definiert. „Ich bummele morgens durch die Markthalle und entscheide dann, was auf die Teller kommt.“ Der Tag des Gastronomen ist prall gefüllt, er tourt mit Gästen über Wochenmärkte, kocht mit ihnen („Smutjes Landgang“), engagiert sich in der Stiftung Kinderjahre, Schlaufox e.V. Unterstützt wird Thomas Sampl von Restaurantleiter und Sommelier Frank Chem-


nitz sowie von der charmanten Fachfrau Neele Grünberg. Gemeinsam haben sie ein Stück des Hamburger Osthafens aus dem Dornröschenschlaf erweckt. Schon beim Betreten der außergewöhnlichen Location spürt man diese einmalige Atmosphäre. Es duftet nach Gewürzen. Exotische Früchte und längst vergessen geglaubte Gemüsesorten sind zu bestaunen. Unzählige Käsesorten, Wildschweinbraten, edle Weine und vieles mehr wetteifern um die Gunst des Betrachters. Und wenn man sich endlich entschieden hat, was man von all diesen Köstlichkeiten nach Hause trägt, dann lädt das urbane Restaurant zu Verweilen ein. r

© Gerrit Meier

© Gerrit Meier

Ein Paradies für Hobbyköche, Feinschmecker und Genießer.

Restaurant und Markthalle Hobenköök Gastgeber: Thomas Sampl Stockmeyerstraße 43 D-20457 Hamburg Telefon: 0 40 / 22 86 55 38 E-Mail: info@hobenkoeoek.de Internet: www.hobenkoeoek.de Öffnungszeiten: Markthalle: Mo. bis Sa. 10.00 – 20.00 Uhr Restaurant: Mo. bis Sa. 10.00 – 22.00 Uhr Ruhetag: Sonntag Catering Kochbuch „Hamburger Küche“, JUNIUS Verlag ISBN 978-3-88506-049-9, 19,90 Euro Kreditkarten: Visa, Mastercard, EC-Karte Mitgliedschaften: Slow Food, Regionalwert AG Hamburg

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Beliebter Vorspeisen-Renner: der Maiseintopf „Chunky Chowder” mit Nordseekrabben, knackigem Gemüse und einem Schuss Bourbon.

[m]eatery bar + restaurant im Side

Eldorado für Steakliebhaber

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eit April 2018 strahlt das SIDE Design Hotel in der Hamburger City in neuem Glanz. Für die aufwendige Renovierung hatte die Eigentümerfamilie Gerlach nochmals Matteo

Im Rahmen der Umgestaltung durch den italienischen Stararchitekten und Designer Matteo Thun erhielt auch das [m]eatery restaurant ein behagliches Facelifting. Rechts: Beim Special „Robespierre“, das mit Rosmarinbutter und frisch gehobelten Trüffeln serviert wird, gart das rohe, dünn aufgeschnittene Weiderind erst auf dem heißen Teller. 52

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Stylischer Treff für Hotelgäste, Hamburger und Opernbesucher: die [m]eatery bar.

Thun gewinnen können. Der italienische Star-Architekt und Designer hatte das avantgardistische Designhotel vis-à-vis der Hamburger Staatsoper bereits zur Eröffnung im Jahr 2001 entworfen. Sein neues SIDE-Design-Konzept spannt einen überaus gelungenen Bogen zwischen der Seele des Fünf-Sterne-Superior-Hauses und dem Gästebedürfnis nach mehr Behaglichkeit in einem urbanen Umfeld. So haben die 178 Zimmer und Suiten durch unterschiedliche Farbtöne und edle Stoffe an Wärme und Gemütlichkeit gewonnen, ohne dabei ihren modernen Charakter aufzugeben, und präsentieren sich nun wie zeitgeistige Oasen mitten in der Hektik der Stadt. Exklusive Annehmlichkeiten wie Highspeed-WLAN, neue 48-Zoll-LOEWEFernseher, Espressomaschinen von illycaffè und luxuriöse Barbor-Amenities sind dabei genauso selbstverständlich wie moderne Bäder oder die exklusiv bestückte Minibar. Mit der gleichen Leidenschaft, wie das räumliche Konzept umgesetzt wurde, bietet das Side der internationalen Gästeklientel individuelle und hochkarätige Erlebnisse. Egal, ob im Spa im 450 qm großen Wellness- und Fitnessbereich mit Pool, Sauna, Dampfbad, Jacuzzi

und Treatmenträumen, in den neun variablen Konferenzräumen, der stylischen Sky Lounge im achten Stock und erst recht in der Gastronomie, deren hoher Stellenwert schon durch die von der Lobby einsehbare hauseigene Dry-Aging-Zelle auf den ersten Blick deutlich wird. Zwar wurden im Rahmen der Neugestaltung auch in der [m]eatery bar + restaurant äußerlich und innerlich neue Akzente gesetzt, doch an dem erfolgreichen Grundkonzept hat sich nichts geändert. Warum auch? Das Restaurant hat sich in den letzten Jahren zu einem wahren Eldorado für Steakliebhaber entwickelt. Denn unter der Küchenleitung von Hendrik Maas werden ausgewählte Fleischsorten im hauseigenen Reifeverfahren selbst veredelt und im 800° C heißen Southbend-Grill in der vom Gast gewünschten Garstufe zubereitet. Bessere Voraussetzungen für ein perfektes Steak kann es kaum geben – zumal das mindestens sechs Wochen gereifte Dry-Aged-Beef ausschließlich von niedersächsischen Färsen der Rassen Hereford stammt. Aber natürlich findet man auf der [m]eaterySpeisekarte auch zarte und saftige Steakspezialitäten aus den USA, Argentinien, Uruguay, Australien, Neuseeland und

Irland. Raffiniert gewürzte Tatare von Rind, Kalb, Thunfisch, Lachs oder Avocado in diversen Zubereitungsarten, der fast schon legendäre Maiseintopf „Chunky Chowder“ oder knackige Salate stimmen auf die wahren Stars des Abends ein: die butterzarten Steaks in verschiedenen Cuts. Dass die Weinkarte schwerpunktmäßig edle Tropfen aus den Herkunftsländern des Fleisches, sprich Südamerika, USA und Deutschland, listet, versteht sich fast von selbst. Für einen gelungenen Abend gehört ein Besuch in der stylischen [m]eatery bar gehört für Hausgäste genauso wie für die zahlreichen Restaurant-Stammgäste einfach dazu. r [m]eatery bar + restaurant im SIDE Drehbahn 49 D-20354 Hamburg Telefon: 0 40 / 30 99 90 E-Mail: info@side-hamburg.de Internet: www.side-hamburg.de Öffnungszeiten Küche: Mo. bis Fr. 12 – 23 Uhr Sa. bis So. 15 – 23 Uhr Küchenschluss: 22.30 Uhr Kreditkarten: American Express, Diners Club, Mastercard, Visa, EC-Karte

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Bodentiefe Fenster holen das Licht und die Aussicht auf das grüne Alsterufer in die neu gestalteten Restauranträume hinein. Links: Wegen des freien Blicks in die offene Küche sind die Plätze an den Hochtischen besonders begehrt.

Restaurant Stüffel

Neustart in Eppendorfer Toplage

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er Lebenslauf von Gastgeber und Top-Sommelier Ondrej Kovar liest sich wie ein „Who is who“ der deutschen und österreichischen Topgastronomie. Als Chefsommelier arbeitete er im Hotel Adlon in Berlin ebenso wie im Landhaus Scherrer in Hamburg. Bevor er 2014 den Schritt in die Selbstständigkeit wagte, war er Gastronomischer Leiter im Red Bull Hangar 7 in Salzburg und zuletzt leitete er die Gastronomie in Tim Mälzers

Das Produkt und die Freude am Kochen stehen bei jedem Gericht aus der Küche von Marco Krämer im Mittelpunkt. 54

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berühmter „Bullerei“. Da verwundert es kaum, dass sein Restaurant Stüffel im grünen Hamburger Osten von Anfang an gut angenommen wurde, und auch die Fachpresse geizte nicht mit Lob. Das lag vor allem an dem wunderbar gastfreundlichen Dreiklang aus leckerem regional inspirierten Essen aus besten heimischen Produkten, guten Weinen und einem sehr persönlichen und individuellen Service. „Und außer der Location hat sich an unserem Konzept rein gar nichts geändert“, betont Ondrej Kovar, der schon vor der Neueröffnung im Juni 2018 einen ganz besonderen Bezug zu der Eppendorfer Restaurantadresse hatte. „Meine Frau und ich hatten im damaligen Restaurant ‚Goldfisch‘ eines unserer ersten Dates. Dabei waren wir sowohl von der Lage direkt an der Alster und der lichtdurchfluteten Atmosphäre der Räumlichkeiten so begeistert, dass wir hier auch unsere Hochzeit gefeiert haben“, erinnert sich der sympathische Gastgeber. „Ich hatte

mich schon länger nach einem neuen Standort umgeschaut und dass wir ausgerechnet den Zuschlag für diese Adresse erhielten, darüber habe ich mich natürlich riesig gefreut. Das trifft auch auf die zahlreichen Stüffel-Stammgäste zu, die ihm nur zu gerne gefolgt sind. Hinzugekommen sind viele Eppendorfer, die von der persönlichen Betreuung und dem unkomplizierten Wohlfühlambiente genauso begeistert sind wie von der Küche von Marco Krämer, der seine Wurzeln im Hamburger Atlantik Hotel hat und dessen Herz für frische regionale Produkte und deren frische Zubereitung schlägt. Dass hier wirklich noch alles selbst gemacht wird, davon kann man sich beim Blick in die offene Küche überzeugen. Doch wenn dann vielleicht ein Bachsaibling im Ganzen mit Kohlrabi und violetter Senfsoße, eine Keule von der norddeutschen Ente mit Orangen-Rotkohl, gebratenem Rosenkohl und Steinpilzpüree oder ein Wolfsbarsch mit Graupenrisotto und

violettem Blumenkohl serviert wird, hat man nur noch Augen für die liebevoll angerichteten Teller. Doch vorher solle man sich unbedingt in die kompetenten Hände von Ondrej Kovar begeben, der aus den rund 400, sehr moderat kalkulierten Positionen der Weinkarte für jeden Geschmack und für jede Stimmung den passenden Tropfen empfiehlt. Heiß begehrt sind die Plätze bei den regelmäßig stattfindenden WeinEvents, zu denen die Winzer persönlich ins Stüffel kommen, und beim sonntäglichen Brunch der Extraklasse. r Restaurant Stüffel Gastgeber: Ondrej Kovar Isekai 1, D-20249 Hamburg Telefon: 0 40 / 6 09 02 05-0 E-Mail: info@restaurantstueffel.de Internet: www.restaurantstueffel.de Öffnungszeiten Küche: Di. bis Sa. ab 12.00 Uhr und ab 18.00 Uhr, So. Brunch 11.00 – 15.00 Uhr, Ruhetag: Montag Kreditkarten: EC-Karte

Macht jetzt schon Lust auf den nächsten Sommer: die lauschige Terrasse direkt auf dem Ufer der Alster.

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Den Wandrahmen aus dem 14. Jahrhundert verdankt das Restaurant seinen Namen.

Restaurant Wandrahm

Im Herzen der HafenCity

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or dem Konzert in der Elbphilharmonie ein leichtes Abendessen? Nach der Musik ein kreativ gemixter Cocktail? Erst richtig rund wird der Abend vor oder nach der musikalischen Darbietung mit einem Besuch des Restaurants „Wandrahm“. Befragt nach den Vorzügen ihrer Location in der HafenCity, muss Gastgeberin Ulrike Hühnerbein nicht lange überlegen: „Unsere Gäste sollen sich wohlfühlen, den Alltag vergessen und sich in entspannter Atmosphäre einfach verwöhnen lassen.“ Allein schon das lichtdurchflutete Ambiente des modernen

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Restaurants auf zwei Etagen legt ein baldiges Wiedersehen nahe. Elemente aus Glas und Metall werden um natürliche Materialien wie Holz und Leder ergänzt, sodass das moderne Design nicht nur Stil, sondern auch Gemütlichkeit ausstrahlt. Unten im elegant interpretierten Bistro-Stil, oben auf der Empore mit fein eingedeckten Tafeln sind Auge und Gaumen gut versorgt. Seinen Namen hat das Restaurant übrigens den „Wandrahmen“ zu verdanken. Dies waren Holzgestelle, auf denen vom 14. bis 17. Jahrhundert Tuchhersteller, auch „Wandbereiter“ genannt, im Hafengebiet Stoffe nach dem Walken und Einseifen zum Trocknen aufstellten. Ende des 19. Jahrhunderts musste das Quartier Wandrahm der Ausbreitung des Freiha-

fens weichen und wurde vollständig niedergerissen. Die HafenCity und somit auch das Wandrahm entstanden an diesem historischen Ort, und Erinnerungen an das Wandrahm-Viertel finden sich im Interieur des Restaurants wieder. Ob am Abend zum Fine Dining oder mittags mit einem ausgezeichneten Lunch – am Kaiserkai zeigt man sich allen kulinarischen Ansprüchen gewachsen. Die Wandrahm-Küche, so wird rasch klar, steht für den genussvollen Umgang mit natürlichen und hochwertigen Produkten, die zu frischen und individuellen Kreationen auf der Speisekarte veredelt werden. Den Auftakt zu einer kulinarischen Erlebnisreise bilden vielleicht gebratene Garnelen mit Kartoffel-Rucola-Püree, gefolgt von einem Meerrettichrahmsüpp-


chen. Aus Neptuns Reich grüßt das Wolfsbarschfilet mit gebratenen Pilzen, Lauch und Rosmarinkartoffeln. Oder doch lieber ein Sauerbraten mit Selleriepüree und geschwenktem Gemüse? Das Ergebnis des kochkünstlerischen Wirkens der Küchenbrigade kann sich sehen und vor allem wunderbar genießen lassen. Dazu offeriert der charmante und kompetente Service unter Leitung von Ulrike Hühnerbein eine sehr gut sortierte Weinkarte mit edlen Tropfen aus Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. „Gern wählen unsere Gäste übrigens das Menü mit korrespondierender Weinreise, die wir auf Wunsch auch nach individuellen Vorlieben neu gestalten“, so Ulrike Hühnerbein. Eine wirklich feine Adresse für Genussmenschen! r Restaurant Wandrahm Am Kaiserkai 13, D-20457 Hamburg Telefon: 0 40 / 31 81 22 00 Telefax: 0 40 / 31 81 22 02 E-Mail: mail@wandrahm.de Internet: www.wandrahm.de Öffnungszeiten Küche: Montag 11.30 – 15.00 Uhr, Dienstag bis Freitag 11.30 – 15.00 Uhr und 17.30 – 21.00 Uhr, Samstag 17.30 – 21.00 Uhr Ruhetag: Sonntag Kreditkarten: American Express, Visa, Mastercard

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Die Wohnküche by Oliver Barda

Kreatives vom Spitzenkoch

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or den Toren Hamburgs, im Land­ kreis Lüneburg, liegt das Städtchen Bleckede im Urstromtal der Elbe. Das gesamte Stadtgebiet ist Teil von zwei nationalen Naturlandschaften, dem Bio­

sphärenreservat Niedersächsische Elbtal­ aue und dem Naturpark Elbhöhen-Wend­ land. Bleckede ist nicht nur der Geburtsort von Jörg Immendorff, einem der berühm­ testen zeitgenössischen Maler, sondern auch von Oliver Barda. Bevor der gelernte Koch 2013 den Ent­ schluss traf, sich wieder in seiner Heimat­ stadt niederzulassen, zog es ihn zuvor rund 25 Jahre hinaus in die Welt. Dort

Mit seiner „Wohnküche“ hat sich Oliver Barda einen lang gehegten Traum erfüllt. Bei der Zubereitung von gebratener Black-Tiger-Garnele und Jakobsmuschel mit Belugalinsen, Trüffel, Roter Bete und Pastinaken kann man dem Spitzenkoch in seiner Showküche über die Schulter schauen. 58

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machte er in den Küchen internationaler Top-Hotellerie und -Gastronomie Karriere – darunter Schloss Reinhartshausen, Kem­ pinski, Eltville/Rheingau, Grand Hotel des Bains, St. Moritz, Carlton Hotel, St. Moritz, Park Hotel Vitznau, Vitznau Schweiz und Kempinski Hotel Adlon, Berlin, wo er die Position des Küchendirektors einnahm. „Nach so vielen Jahren als Küchendirektor, eine Funktion, die mit viel zu viel Adminis­ tration verbunden war, wollte ich endlich wieder selber kochen und am Herd stehen. Also machte ich mich mit meinem Restau­ rant ‚Die Wohnküche by Oliver Barda‘ selbstständig“, erzählt der 46-Jährige. In einem unter Denkmalschutz stehenden Fachwerkhäuschen im Herzen der Blecke­ der Altstadt fand der Cuisinier eine charak­ tervolle Location für sein Vorhaben. Dort wirbelt er jetzt in seiner offenen Showküche und kredenzt eine unkomplizierte, schnörkellose Frischeküche auf klassisch französischer Basis. Der sympathische Spitzenkoch entführt seine Gäste in Sphä­ ren kulinarischer Glückseligkeit – zu Ravioli vom Reh und Cranberrys mit HimbeerPfefferjus, Steinpilzen und Steckrübe, zu Filet und Bäckchen vom Seeteufel aus Norwegen mit schwarzem italienischen Trüffel, Bete, Lauch und Topinambur und zu Crème brûlée von der Bourbonvanille aus Madagaskar mit Valrhona-Schokola­ denmousse, Karamell, Vanille-Butter-Eis und Clementine. Zur Wahl stehen drei Me­ nüs, wobei das Feinschmecker-Menü mit wahlweise bis zu sieben Gängen Bardas ganzes Spektrum präsentiert. „Sehr gut an­ genommen wird übrigens unser VeggieMenü in drei Gängen“, sagt der Patron, der im Service von seiner Frau Gabriele tatkräf­ tig unterstützt wird. Wer Oliver Bardas kre­ ative Kulinarik etwas länger als einen Abend erleben möchte, quartiert sich ein­ fach im schnuckeligen Ferienhäuschen gleich vis-à-vis dem Restaurant ein. r

Die Wohnküche by Oliver Barda Gastgeber: Oliver Barda Breite Straße 36, D-21354 Bleckede Telefon: 0 58 52 / 3 90 03 96 E-Mail: mail@die-wohnkueche.com Internet: www.die-wohnkueche.com Öffnungszeiten Küche: Mi. bis Fr. 17.00 – 21.00 Uhr, Sa. und So. 11.30 – 14.00 Uhr und 17.00 – 21.00 Uhr, Ruhetage: Mo., Di. Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte


Auch Vegetarier und Veganer finden im Restaurant YOSHI ein superbes Angebot. Nicht nur optisch eine Augenweide, sondern auch geschmacklich voll auf dem Punkt sind die Gemüse-Sushi Maki Klassik mit würziger Sojasoße.

Yoshi im Alsterhaus

Japanische Esskultur par excellence

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n der traditionellen japanischen Küche spielen neben Reis, der die Grundlage fast jeder Mahlzeit bildet, insbesondere frischer Fisch und Meeresfrüchte eine wichtige Rolle in der Ernährung. Durch den bewusst sparsamen Einsatz von Öl und Gewürzen bei der Zubereitung bleibt der Eigengeschmack der meisten Produkte weitgehend erhalten. Das gilt auch für die wertvollen Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Die japanische Küche zählt daher zu den gesündesten auf dem Glo-

„Jeder Koch bei mir muss grundsätzlich die traditionelle japanische Küche beherrschen. Erst dann darf er kreativ sein.“ Yoko Higashi

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bus. Wer sie authentisch genießen will, muss entweder weit reisen oder kann sich alternativ auf den Gourmet-Boulevard des Hamburger Alsterhauses begeben. In der vierten Etage des bekannten Kaufhauses betreibt Yoko Higashi seit 2012 ihr Restaurant YOSHI. Bis auf sonntags treffen sich dort täglich Menschen, die eine ähnliche Affinität zu erstklassigen, mit größter Sorgfalt und Hingabe verarbeiteten Lebensmitteln haben wie die Gastgeberin. Im YOSHI findet man auf der Speisekarte ganz klassische Gerichte wie Sashimi, Tempura oder Kamonabe, aber auch moderne Speisen wie New Style Sashimi, Garnelen- und Frischkäse-Tempura in Jalapeño mit Matcha-Salz oder Sky Rainbow Roll. Viele Köstlichkeiten kann man auch als „Take out“ mit nach Hause nehmen. Wenn es um Produktqualität, absolute Frische und die richtigen Verarbeitungstechniken geht, kennt die Gastgeberin keine Kompromisse. „Das Wichtigste und eine Selbstverständlichkeit für mich ist, dass alle Zutaten absolut frisch und von höchster Qualität sind. Unsere Leitlinie ist Tradition und Moderne. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass ich sehr gro-

ßen Wert auf Tradition lege, zum Beispiel bei den Gewürzen oder bei der Kochtechnik. Jeder Koch muss grundsätzlich die traditionelle Küche beherrschen, erst dann darf er kreativ werden“, erklärt Yoko Higashi. Stets ist sie deshalb bestrebt, ihre Köche in den Finessen, Feinheiten und Traditionen japanischer Kochkunst ausund weiterzubilden. Ganz besonders stolz ist Yoko Higashi, dass sie ihren Gästen das einzigartige, original Kobe Beef aus Japan servieren kann. Denn das YOSHI war das erste registrierte Mitglied für Kobe Beef in Hamburg, das von der Kobe Beef Marketing & Distribution Promotion Association mit einem Bronze-Award ausgezeichnet wurde. „Die Bezeichnung Kobe Beef ist gesetzlich geschützt und ausschließlich den reinrassigen Tajima-Rindern aus der japanischen Präfektur Hyogo mit dem Verwaltungssitz Kobe vorbehalten. Besseres Fleisch kann man kaum bekommen“, berichtet die Chefin. Am besten genießt man die Vielfalt der YOSHI-Küche in Form eines DegustationsMenüs. „Unser Neun-Gänge-Menü ist eine Erlebnisreise durch die Esskultur meines Heimatlandes und präsentiert gleichzeitig

Eine bemerkenswerte Frau mit Sinn für Tradition und Moderne: Gastgeberin Yoko Higashi.

Großzügig, hell und auf gewisse Art puristisch präsentiert sich das YOSHI im Alsterhaus.

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das ‚Best of‘ der Yoshi-Speisekarte“, kommentiert die leidenschaftliche Köchin. Dafür lohnt es sich, Zeit zu nehmen – Zeit für einen authentischen Genuss. Den Auftakt macht Kobachi mit Kenko, eine japanische Mayonnaise – der Gruß aus der Küche, gefolgt von Miso-Suppe – mit Lachsstreifen, Seetang und Kräutern. Ein Gedicht ist das Tatar vom Lachs und Thunfisch mit knusprigem Reis und PonzuSoße. Perfekt geschnitten folgen Lachs, Thunfisch, Dorade Royal und Süßwassergarnelen – die Sashimi-Klassik-Auswahl. Einen direkten Geschmacksvergleich erlauben die New Style Sashimi im Anschluss: Gelbschwanzfisch, Thunfisch und Lachs mit Yoshi-Salsa. Ein echter japanischer Eintopf mit Hühnerfleisch, Jakobsmuscheln, Garnelen, Shiitake, Ginkgo und Kamaboko-Fischpaste kommt mit Dobinmushi (Allerlei im Kessel) auf den Tisch. Ebenfall ein köstlicher Genuss sind die Tempura moderne in Form von Softshell-Krabben und Garnelen mit Frischkäse in Jalapeño, dazu Matcha-Salz. Beim siebten Gang kann zwischen ThunfischSteak mit Wasabi-Teriyaki im Gomamantel und dünn geschnittenem Kobe Beef, nach Steak-Art gebraten, gewählt werden. Natürlich fehlen auch die klassischen Sushis nicht im Menü sowie ein Matcha-Eis mit Früchten als krönender Abschluss. Mit diesem Menü erlebt der Gast japanische Esskultur in höchster Vollendung. Die mittlerweile 71-jährige Gastronomin freut sich, wohl eine der ältesten aktiven Köchinnen (vielleicht sogar die älteste) der

Hansestadt zu sein. Bereits 1970 kam sie nach Deutschland, um im berühmten Tanzensemble von Pina Bausch zu debütieren. Darüber hinaus ist die vielseitig gebildete Japanerin noch Ikebana- und Tee-Meisterin. Seit ihrer Jugend begeistert sie sich außerdem für Kalligraphie, Malerei, japanischen Tanz sowie insbesondere für das japanische und europäische Kochen. Nach Ende ihrer Bühnenlaufbahn zog Yoko Higashi nach Hamburg und eröffnete in der Deichstraße das Sushi-Restaurant „Shiawase“. Vor sieben Jahren etablierte sie dann das YOSHI im Alsterhaus. Dieses elegante Restaurant mit den beiden markanten Taiko-Trommeln als Blick-

fang hat sich in den letzten Jahren einen Ruf erworben, der weit über die Stadtgrenzen hinausreicht. Mit seiner 70 qm großen, umlaufenden Terrasse, die das ganze Jahr geöffnet bleibt, bietet das YOSHI einen Ausblick auf das Rathaus, die Alte Post, den Michel und die Binnenalster. Neben der erstklassigen Küche gehören die regelmäßig stattfindenden Taiko-Gastspiele zu den absoluten Highlights. Die nächsten Auftritte finden am 6., 7. und 8. März 2019 statt. Sukeroku-Taiko, unter Leitung von Yutaka Imaizumi, ist eine der drei größten Taiko-Schulen in Japan. Zusammen mit fünf Musikern bietet er den innovativen, festlichen (Donner)klang Japans. Ein faszinierendes und authentisches Kulturerlebnis. r YOSHI im Alsterhaus Gastgeberin: Yoko Higashi Alsterhaus 4. OG, D-20354 Hamburg Eingang: Jungfernstieg 16 (12.00 – 20.00 Uhr), Poststraße 8, mit Lift (12.00 – 22.00 Uhr) Telefon: 0 40 / 36 09 99 99 E-Mail: info@yoshi-hamburg.de Internet: www.yoshi-hamburg.de Öffnungszeiten Küche: Montag bis Samstag 12.00 – 22.00 Uhr Kreditkarten: alle außer Amex

Linke Seite: Das japanische Restaurant mit den beiden markanten Taiko-Trommeln als Blickfang hat sich einen weit über Hamburg hinausreichenden Ruf erworben.

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Das edle puristische Ambiente passt hervorragend zur authentisch japanischen Küche. Kulinarischer Auftakt: Thunfisch-Wasabi-Tatar und Makrelen-Aburi.

Restaurant Zipang

Authentische Cuisine japonaise

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ie roten Aufkleber des Michelin Guide, der das Zipang schon mehrfach in Folge mit einem Bib Gourmand ausgezeichnet hat, sind von außen schon fast das Auffälligste an dem kleinen Restaurant am Eppendorfer Weg. Ansonsten fügt sich die Fassade zurückhaltend in die Häuserzeile ein. Nur ein dezenter Schriftzug weist darauf hin, dass sich hier eines der besten japanischen Restaurants der Republik verbirgt. Nur ein Schritt und man taucht ein in das Land des Lächelns. Eilfertig flitzen Gastgeberin Mai Minami und ihre japanische Servicecrew zwischen den Tischen hin und her; während aus der Küche Geräusche emsiger Betriebsamkeit zu hören sind. Die Küche ist das Reich von Toshiharu Minami, der nach Stationen in seiner japanischen Heimat 1993 nach Deutschland kam. Damals war die Küche Japans in Deutschland nur wenigen bekannt und die Beschaffung der Zutaten erwies sich manchmal noch als recht abenteuerlich. Doch das ist lange her und die Cuisine japonaise hat längst einen festen Platz in 64

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Engagierter Botschafter der feinen japanischen Esskultur: Meisterkoch Toshiharu Minami. den kulinarischen Herzen der Feinschmecker erobert. Die steigende Beliebtheit hat aber auch ihre Schattenseiten, denn in vielen Restaurants werden Zubereitungen serviert, die nichts mehr mit den Küchentraditionen Japans gemein haben. Nicht so im Restaurant Zipang. Gemäß der japanischen Kultur, dass beim Essen alle Sinne

angesprochen werden sollen, bereitet Toshiharu Minami jedes Gericht mit besonderer Sorgfalt zu. Dabei achtet er stets auf eine raffinierte Präsentation und das nicht nur bei den köstlichen Sushis und Sashimis. Absolut frische Zutaten werden auch bei den anderen Zubereitungen – von der beliebten japanischen Vorspeisen-Box und den klassischen Tempuras bis zu den raffinierten Eigenkreationen aus bestem Wagyu-Rindfleisch, das er ausschließlich aus Japan bezieht, oder der Barbarie-Entenbrust – so kombiniert, dass sie sowohl den Gaumen als auch das Auge erfreuen. Kein Wunder also, dass die Gäste oft von weit her anreisen, um sich mit einem aufregend kombinierten Menü, das man wahlweise in fünf oder sieben Gängen mit oder ohne passende Weinbegleitung genießen kann, in die kulinarische Vielfalt Japans entführen zu lassen. r Restaurant Zipang Gastgeber: Toshiharu Minami Eppendorfer Weg 171, D-20253 Hamburg Telefon: 0 40 / 43 28 00 32 E-Mail: hamburg20253zipang@gmail.com Internet: www.zipang.de Öffnungszeiten Küche: Dienstag bis Samstag 12.00 – 14.30 Uhr und 18.00 – 22.00 Uhr Ruhetage: Sonntag und Montag Kreditkarten: Mastercard, Visa


Die Barbarie-Entenbrust gehĂśrt zu den Rennern der Speisenkarte, egal ob mit roter Miso oder mit Kaki-SoĂ&#x;e.

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Fürst Bismarck Mühle

Individuelle Gastlichkeit vor den Toren der Stadt

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n längst vergangenen Tagen gehörte fast zu jeder Mühle eine Gastwirtschaft. Während die Bauern darauf warteten, dass ihr Korn gemahlen wurde, stärkten sie sich dort und tauschten Neuigkeiten aus. Auch in der Gemeinde Aumühle (ca. 30 Autominuten von der Hamburger City entfernt), gab es eine Mühle mit Gaststube, die Fürst Bismarck Mühle. Mitten im heutigen Naturschutzgebiet Sachsenwald gelegen, dem schönsten und größten Mischwald SchleswigHolsteins, reicht die Geschichte der Mühle über 650 Jahre zurück. Ende des 19. Jahrhunderts schenkte Kaiser Wilhelm I. seinem Reichskanzler, Otto Fürst von Bismarck, das Mühlenanwesen und die dazugehörigen Wälder. Dessen Nachfahren bauten die Mühle 1963 zum Restaurant und Hotel um. Seit 2015 bringt die Betriebswirtin und gelernte Hotelfachfrau Kathrin Mallonn frischen Wind in die traditionsreichen Räumlichkeiten. „Obwohl ich eigentlich gar keinen Bezug zur Region hatte und die Mühle augenscheinlich schon bessere Tage gesehen hatte, war ich auf Anhieb total begeistert. Denn das Zusammenspiel aus idyllisch-ländlicher Lage, der hervorragenden Anbindung an die Hamburger City (die S-Bahn-Haltestelle liegt nur drei Fußminuten entfernt), dem besonderen Charme eines historischen Anwesens und den zahlreichen Möglichkeiten der verschiedenen Räumlichkeiten ist nicht nur im Hamburger Umland einzigartig“, schwärmt die erfahrene Gastgeberin, die viele Jahre in leitenden Positionen in der Gastronomie gearbeitet hat. Kurzentschlossen zog die Powerfrau von Magdeburg nach Hamburg und richtete die Vom gemütlichen Bismarckzimmer (links) bis zum festlichen Saal für rauschende Feste – die Fürst Bismarck Mühle bietet für jede Veranstaltung das passende Umfeld.

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Bismarck Mühle mit viel Liebe zum Detail ganz nach ihren persönlichen Vorstellungen ein. Dabei legte die engagierte Gastgeberin besonderen Wert auf Authentizität und Nachhaltigkeit. Was für die Interieurs des lichtdurchfluteten Restaurants, der rustikalen Mühlenstube, des eleganten Bismarckzimmers, des großen Schwedensaals und der acht modernen Zimmer gilt, gilt erst recht für die bekannt gute Küche von Malte Cuhlmann. Und so begeistert das Team mit

traditionsbewussten Gerichten des Nordens ebenso wie mit kreativen Interpretationen heimischer Produkte. Dabei steuert die Natur vor der Haustür vieles bei. Das Wild wird schussfrisch von den Jägern aus der Region gebracht, Frischfisch aus der Umgebung, Obst aus dem alten Land sowie Spargel und Kartoffeln aus der Heide. Jetzt im Winter sind Gans, Ente, Wildgerichte, das leckere Käsefondue und im Januar ungewöhnliche, aber stets superleckere Kreationen rund um das The-

ma Grünkohl die Renner der saisonbetonten Karte. Im Sommer erfreuen sich die Sylter Wochen großer Beliebtheit. r Fürst Bismarck Mühle Gastgeberin: Kathrin Mallonn Mühlenweg 3, D-21521 Aumühle Telefon: 0 41 04 / 20 28 E-Mail: info@bismarck-muehle.com Internet: www.bismarck-muehle.com Öffnungszeiten: täglich 12.00 – 21.00 Uhr Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa

Nur gut 30 Minuten von der Hamburger Innenstadt entfernt, verwöhnt die Fürst Bismarck Mühle mit ländlicher Idylle, hervorragender Küche und vorbildlich individueller Gastlichkeit.

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Wien

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Grand Ferdinand

Wien An der schönen blauen Donau Das märchenhafte Schloss Schönbrunn, der vielbesungene Prater, der Stephansdom, die Hof burg mit ihrer Spanischen Hofreitschule, das Kunsthistorische Museum – kaum eine andere Stadt in Europa hat so viele Sehenswürdigkeiten zu bieten wie Wien. Außerdem verstehen es die Wiener zu genießen. Von hier traten die berühmte Sacher-


© Chris Saupper / maupi.com für Hollmann Beletage

torte und der Kaiserschmarrn ihren Siegeszug um die Welt an, der Naschmarkt im 6. Bezirk (Mariahilf) ist bereits seit dem 18. Jahrhundert eine Institution und in einem der bezaubernden, oft nostalgischen Kaffeehäuser wärmt eine echte Wiener Melange. Für diese Stadt an der schönen blauen Donau MUSS man sich einige Tage Zeit nehmen. Romantiker erkunden sie im Fiaker. Noble Einkaufsboulevards wie die Kärtner Straße oder der Graben verführen zum Shoppen. Nach dem Heurigen sorgen engagierte Gastgeber in gemütlichen Altstadt-Domizilen, luxuriösen Grandhotels und sternegekrönten Hauben-Restaurants für Gaumenfreuden und einen erholsamen Aufenthalt. Wien – ein Gesamtkunstwerk zwischen Historie, Zeitgeist und herzlichem Wiener Schmäh. Te x t : G a b r i e l e I s r i n g h a u s e n , G u n d u l a L u i g - R u n g e , F o t o s : K l a u s L o r k e , Yd o S o l


Das neue Restaurant „Meissl & Schadn“ möchte nicht nur kulinarisch an seine legendäre Vergangenheit anknüpfen. Unten: Das neue Highlight für Wien-Besucher: Traditionelle Sightseeingtour mit Fiaker, kombiniert mit dem Genuss eines Wiener Schnitzels.

Grand Ferdinand

Glanz und Gloria an der Ringstraße

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ngelehnt an die Ringstraßen-Ära, lässt Hotelier Florian Weitzer seit Ende 2015 in seinem Grand Ferdinand die legendäre Wiener Eleganz wieder aufleben. In seinen Zimmern und Suiten sowie drei Restaurants vereint das Hotel am Schubertring das Schöne und den Genuss vergangener Tage mit den feinen Annehmlichkeiten von heute. Garniert wird die harmonische Gesamtkomposition mit extravaganten Details – von der Oase im Innenhof über die Lobmeyr-Lüster in der Lobby und im Restaurant bis hin zum Rooftop Pool. Jedes einzelne der 186 Zimmer ist eine maßgefertigte Komposition aus zeitloser Eleganz, neuzeitigem Komfort und gefühlvollen Extras: Da wird das Licht wie früher mit Keramikschaltern im wahrsten Sinne des Wortes „aufgedreht“ und in den Suiten der siebten Etage genießen die Bewohner einen exquisiten Logenblick über die Ringstraße und die Dächer

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© Hotel Grand Ferdinand

In der offenen Showküche des „Meissl & Schadn“ werden die Wiener Schnitzel frisch und nach traditioneller Art vor den Augen der Gäste zubereitet.

der Stadt. Der perfekte Ort also für einen erlebnisreichen Wien-Besuch. Denn nicht nur die Lage des Grand Ferdinand ist eins a, sondern auch seine „inneren Werte“. Zum Beispiel die Tatsache, dass das Hotel bis heute das einzige an der Ringstraße gelegene unter österreichischer Leitung ist, was Eigentümer Florian Weitzer mit besonderem Stolz erfüllt. Das gilt im Übrigen auch für die beiden Restaurants im Erdgeschoss, die die Wiener Gastronomie mit ihrem uniquen Ambiente und einem hervorragenden Speisenangebot bereichern. Insbesondere das „Meissl & Schadn“, dessen Eröffnung im Herbst 2017 einen Namen in die Wiener Gastronomie zurückbrachte, der von zahllosen Legenden umrankt ist. Schließlich steht er für alles, was die Wiener Küche einst so berühmt gemacht hat. Verschiedene Sorten vom gesottenen Rind und zahlreiche Beilagen wurden im Meissl & Schadn bereits um die Jahrhundertwende angeboten – ergänzt durch große und kleine Klassiker der Wiener Küche. Auch nach dem Zusam-

menbruch der Monarchie und bis zu seiner Zerstörung im Jahr 1945 stand das berühmte Restaurant für unvergleichlich reichhaltige Speisen. Heute, im neuen Meissl & Schadn, setzt Küchendirektor

Jürgen Gschwendtner neben den verschiedensten, direkt vom Wagen servierten Rindfleischsorten auch der Ikone der österreichischen Küche, dem Wiener Schnitzel, ein Denkmal. Unter dem Motto „Schnitzel Love“ wird es in der offenen Salonküche des Restaurants direkt vor den Augen der Gäste frisch zubereitet. Wer darüber hinaus unvergessliche Genussmomente anstrebt, bucht eine romantische Sightseeing-Kutschfahrt mit kulinarischem Aspekt: „Riding Schnitzel“. Dieses wird bei einem Zwischenstopp aus der Meissl-&-Schadn-Küche direkt in die Kutsche serviert. Immer mit dabei: ein persönlicher Butler, der die Gläser füllt. Mit dem zweiten Restaurant „Gulasch & Söhne“ wurde ein ansprechend legerer Treffpunkt für das lokale Publikum geschaffen. Und zum dritten kulinarischen Hotspot des Hotels, der Grand Étage am Rooftop, haben ausschließlich Hotelgäste und Clubmitglieder Zugang. r Grand Ferdinand Direktorin: Angelika Ponecz Schubertring 10 – 12, A-1010 Wien Telefon: 00 43 / (1) 9 18 80 E-Mail: welcome@grandferdinand.com Internet: www.grandferdinand.com Öffnungszeiten Küche: Meissl & Schadn 12.00 – 1.00 Uhr, Gulasch & Söhne 8.00 – 0.30 Uhr, Grand Étage 6.30 – 2.00 Uhr Übernachtungspreise: DZ ab 240 Euro Suiten ab 640 Euro, inkl. Frühstück Kreditkarten: American Express, Diners Club, Mastercard, Visa, EC-Karte

Als exklusives Vergnügen kristallisiert sich die Grand Étage heraus – hier bleiben Hotelgäste und Clubmitglieder unter sich.

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Im Café Hollmann werden köstliche Snacks serviert. Der Start in den Tag beginnt mit einem üppigen À-la-carte-Frühstück.

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Hollmann Beletage

Lifestyle meets Wiener Tradition

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erade einmal zwei Fußminuten von Wiens weltberühmtem Stephansdom entfernt, finden CityTraveller, die ein Domizil jenseits des Mainstreams suchen, mit der Hollmann Beletage eine nicht alltägliche Unterkunft. Das in einem charmanten Gründerzeithaus im Herzen der Wiener Altstadt gelegene Boutiquehotel begeistert mit der Individualität seiner Räumlichkeiten ebenso wie mit sehr persönlichem Service und zahlreichen überraschenden Details. Inhaber Robert Hollmann – seines Zeichens Koch, Zuckerbäcker, Hotelfachschulabsolvent und Schauspieler – verwirklichte 2003 mit dem Hollmann Beletage seine ganz eigenen Vorstellungen eines gastfreundlichen Zuhauses auf Zeit – und trifft damit auch 15 Jahre später auf große Resonanz beim internationalen Publikum. An jeder der 26 Zimmer- und Suitentüren zaubert eine Schiefertafel ankommenden Gästen ein Lächeln ins Gesicht, weil darauf ein ganz persönlicher Willkommensgruß steht. Alle Unterkünfte zeichnen sich nicht nur durch ihre Größe aus, sondern ebenso durch modernen Komfort, zeitgemäßes Design und jede Menge überraschende Details. Um der Philosophie und Leidenschaft des Hotels noch mehr Ausdruck zu verleihen, bildet seit 2016 das neu gestaltete Café Hollmann das Herzstück des Hauses. Der perfekte Ort, um sich in entspannter Atmosphäre mit einer Wiener Melange zu verwöhnen und in Zeitungen zu schmökern oder einfach das bereits legendäre Hollmann-Frühstück zu genießen. Hier nimmt sich der Gast nicht vom Büfett, sondern wird, ganz nach Wiener Tradition, bedient – wählt à la carte und kann dem Koch in der kleinen Showküche beim Bereiten der Frühstückseier zuschauen. Und das von 7 Uhr in der Früh bis 11.30 Uhr – eine Freude für alle Langschläfer unter den Gästen. Und obwohl das Hollmann Beletage über kein Restaurant verfügt, überrascht es seine Gäste jeden Nachmittag zwischen 14 und 17 Uhr mit einem echten kulinarischen Wiener Schmankerl: Leberkäs und Bier, die traditionelle Wiener Jause. Diesen Klassiker dürfen sich die Hausgäste täglich

Ein gern genutzter Treffpunkt im Hause: die frisch renovierte Bibliothek. Individualität und moderner Komfort zeichnen die großzügigen Zimmer und Suiten aus.

frisch im Café Hollmann schmecken lassen. Kostenlos! Robert Hollmanns ausgeprägter Sinn für Gastlichkeit beschert seinem Publikum noch weitere Highlights im Hause. So lädt ein kleines Kino mit acht restaurierten Lichtspieltheatersitzen zu österreichischer Filmvielfalt und Popcorn ein, in der Bibliothek unterhalten Bücher und diverse Spiele, im Sommer genießt man laue Abende auf der Innenhofterrasse und im Winter wärmt das Kaminfeuer im Wohnzimmer Körper und Seele. Bisweilen wird auch das Klavier dort von einem passionierten Pianisten zum Klingen gebracht. Und wer sich einmal ganz zurückziehen möchte, findet im kleinen, feinen Spa- und Fitnessbereich des Hotels den idealen Ort dazu. Hollmann Beletage ist eben ein Ort für alle, die das Besondere suchen.

Und weil dieses individuelle Konzept so gut ankommt, bietet Robert Hollmann Urlaubern in Paris eine voll eingerichtete Wohnung an, in Kärnten drei moderne Hütten-Troadkästen sowie im fernen Sri Lanka ein wunderschönes Strandhotel. r Hollmann Beletage Eigentümer: Robert Hollmann Direktorin: Kristin Grasser Köllnerhofgasse 6, A-1010 Wien Telefon: 00 43 / 1/ 9 61 19 60 Telefax: 00 43 / 1/ 9 61 19 60 33 E-Mail: hotel@hollmann-beletage.at Internet: www.hollmann-beletage.at Hotel garni: Frühstück 7.00 – 11.30 Uhr, Zimmerpreise: je nach Kategorie und Saison DZ 189 – 289 Euro, Suite ab 439 Euro, jeweils inkl. Frühstück und Snack-Station am Nachmittag, Kreditkarten: Amex, Diners Club, Mastercard, Visa, JCB, EC-Karte

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An die verruchten Tage des Hotels erinnert noch heute die nach dem einstigen Edelbordell benannte „Madame Rosa Suite“.

Kärntnerhof

Ein Hotel mit pikanter Vergangenheit

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n den verwinkelten Gassen von Wiens 1. Bezirk, ganz in der Nähe des Stephansdoms, führt Wolfgang Krenn ein Boutiquehotel mit einer ganz besonderen Historie: den Kärntnerhof. Wenn die Wände sprechen könnten … ja, da gäbe es viel zu erzählen, vor allem Pikantes. Denn nach dem Zweiten Weltkrieg beherbergte das wunderschöne Gründerzeitgebäude ein stadtbekanntes Edelbordell namens „Madame Rosa“, in dem sich vor allem Angehörige der Besatzungsmächte vergnügten. „Als ich vor mehr als drei Jahrzehnten meine Lehre in dem Anfang der 1950erJahre zu einem ordentlichen Hotel umgewandelten Betrieb absolviert habe, wunderten wir uns, weshalb zahlreiche amerikanische Gäste immer wieder diskret nach den 74

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schönen Mädchen fragten. Bis wir schließlich die verruchte Vergangenheit aufdecken konnten“, berichtet der charmante Gastgeber des Kärntnerhofs schmunzelnd. Die Geschichte des Hotels inspirierte sogar die Revue-Theater-Gruppe „Die Achtlosen“ aus dem deutschen Schwäbisch Hall zu einer turbulenten Verwechslungskomödie mit dem Titel „Tapetenwechsel bei Madame Rosa“. Ein voller Erfolg, wie Wolfgang Krenn bestätigt. Heute fühlt sich hinter der in hellem Grau getünchten Hotelfassade ein internationales Publikum wohl. Nach einer Totalsanierung und Wiedereröffnung im Frühjahr 2013 punktet die edle Drei-Sterne-Herberge mit einer bezaubernden Melange aus Wiener Jugendstil, französischem Flair und italienischer Eleganz. Die 41 eleganten Zimmer und drei Suiten überzeugen mit viel Komfort, erlesenen italienischen Stoffen, original erhaltenen Eichenparkettböden sowie ausgesuchter Kunst. Besonde-

ren Charme strahlen die drei Suiten aus: Die „Dom Suite“ garantiert einen Blick auf den nahe gelegenen Stephansdom, mit der „Madame Rosa Suite“ bleibt die Vergangenheit prickelnd lebendig und mit der „Christiane Hörbiger Suite“ wird der Grande Dame des deutsch-österreichischen Films ein Denkmal gesetzt. Erst vor wenigen Wochen feierte die beliebte Schauspielerin ihren 80. Geburtstag und hielt die dafür angesetzte Pressekonferenz in „ihrer“ Suite ab. Im Salon, dem Herzstück des Hauses, erinnert eine Kunstsammlung an den Naturforscher Alexander von Humboldt. Dort beginnt der Tag mit einem üppigen Frühstücksbüfett mit ausgesuchten regionalen Produkten. Auch an typischen Mehlspeisen wie Topfen- und Apfelstrudel sowie Guglhupf kann man sich laben. Später am Tag wandelt sich der Salon zum belebten Treffpunkt des Hotels, lädt zum Plaudern, Entspannen, Lesen und Kaffeetrinken ein.


Bei entsprechendem Wetter nutzen Gäste auch liebend gerne die versteckte Dachterrasse des Hauses. Noch ein Tipp: Im Januar und Februar ist ein Besuch in der Donaumetropole besonders lohnend. Dann ist es etwas ruhiger in der Stadt, Shoppingtouren und Restaurantbesuche sind entspannter und Theaterfans freuen sich über zahlreiche Premieren. r Kärntnerhof Direktor: Wolfgang Krenn Grashofgasse 4, A-1010 Wien Telefon: 00 43 / 1 / 5 12 19 23 Telefax: 00 43 / 1 / 5 13 22 28 33 E-Mail: info@karntnerhof.com Internet: www.karntnerhof.com Öffnungszeiten Küche: Hotel garni, nur Frühstück, Zimmerpreise: je nach Kategorie und Saison 85 – 599 Euro inklusive Frühstück Kreditkarten: American Express, Diners Club, Mastercard, Visa, JCB, EC-Karte

Der Grande Dame des deutsch-österreichischen Films, Christiane Hörbiger, wurde eine Suite gewidmet. Ihre 80 Jahre sieht man der beliebten Schauspielerin nicht an.

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Immer gut gelaunt: Die charmante Restaurant-Chefin Petra Führich empfängt ihre Gäste in ihrer Wiener Oase kulinarischen Glücks.

Restaurant Führich

Ein kulinarisches Gesamtkunstwerk

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m Herzen von Wien, zwischen der Staatsoper und dem Stephansplatz, liegt in einer Seitengasse der berühmten Kärntner Straße das Restaurant Führich – eine kulinarische Oase für Menschen, die gesundes Essen, ausgezeichnete Weine und einen kompetenten Service zu schätzen wissen. Im vergangenen Frühling konnte Gastgeberin Petra Führich das 25-jährige Bestehen ihres Führich feiern. „Es war ein tolles Fest mit vielen lieben Stammgästen. Für sie sind wir mehr als nur ein Restaurant, wir sind ein Ort, an dem sie sich wie bei guten Freunden zu Hause fühlen. Das macht mich glücklich und zeigt mir, dass sich mein Engagement all die Jahre gelohnt hat. Heute ist das Führich ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Reisende aus aller Welt. Oft höre ich von Gästen, die unsere schöne Stadt zum zweiten oder dritten Mal besuchen, dass sie ihr Weg stets ins Führich führt. Das ist doch toll“, sagt die attraktive Gastgeberin mit strahlendem Lächeln. Petra Führich ist eine Vollblutgastronomin – erfolgreich, herzlich und innovativ. So haben zum Beispiel ihre spannenden, humorvollen Dinner-Events mit Künstlern, Literaten und Musikern inzwischen eine echte Fan-Gemeinde. „Wir bieten beste Unterhaltung und in der Regel ein Vier-Gang76

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Menü. Jetzt im Jänner freue ich mich besonders auf Barbara Balldini. Sie ist eine ausgezeichnete Kabarettistin und hat unsere Gäste schon öfter begeistert“, erzählt Petra Führich. Optisch ist ihr Restaurant auf zwei Ebenen ein echter Hingucker. So sind zum Beispiel die Tische mit schwarzem Leder bezogen, moderne Schwarz-Weiß-Fotografien des international bekannten Fotografen Curt Themessl zeigen Sehenswürdigkeiten der Wiener Donaumetropole. Die Hauptrolle aber spielt natürlich die Kulinarik. Petra Führich offeriert eine klassische Wiener Küche mit modernen Akzenten. „Wichtig sind mir Nachhaltigkeit, möglichst biologisch produzierte Lebensmittel und Regionalität. Wir kochen saisonal. Ich bin der Meinung, im Dezember muss man keine Erdbeeren anbieten.

Die Gäste sind zunehmend gesundheitsbewusster geworden. Wir haben beispielsweise für Allergiker glutenfreie und laktosefreie Speisen und für Veganer auch einen veganen Wein. Ich möchte allen Gästen ein maßgeschneidertes Geschmackserlebnis bieten. Veganer und Vegetarier sollten keine Beilagen-Esser sein, sondern ebenfalls rundum genießen.“ Natürlich lässt die Weinkarte ebenfalls keine Wünsche offen. Immer wieder spürt Petra Führich besondere Weingüter und kreative Winzer auf. So wie jüngst Willi Opitz aus dem Burgenland: „Er gehört zu den Spitzenwinzern Österreichs. Seine edlen Tropfen werden in der Sternegastronomie Europas ausgeschenkt und mit seinen Weinen hat er es sogar bis zu den Royals in England geschafft.“ Eigens für das Restaurant Führich produziert Willi Opitz die „Gänsemarsch Cuvée“ und den Aperitif „Pussy Cat Rose Frizzante“ (Abb. links). „Darauf sind wir sehr stolz“, freut sich Petra Führich. r Restaurant Führich Gastgeberin: Petra Führich Führichgasse 6, A-1010 Wien Telefon: 00 43 / (0) 1 / 5 13 08 80 E-Mail: restaurant@fuehrich.at Internet: www.restaurant-führich.at Öffnungszeiten: täglich 12.00 – 24.00 Uhr, 365 Tage geöffnet, keine Ruhetage Kreditkarten: Mastercard, Visa, Amex 2016 ausgezeichnet mit dem ÖkobusinessPlan, vom Falstaff-Guide unter die besten Wiener Restaurants 2018 gewählt


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Saibling mit Lauch und 78 A L a C a r t e Eierschwammerl.


Hotel Am Konzerthaus Vienna – MGallery by Sofitel

Spitzenkoch Stefan Speiser kocht im neuen Restaurant Apron

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ie Adresse könnte kaum geschichtsträchtiger sein. Im historischen Herzen von Wien (UNESCO-Weltkulturerbe) liegt das Vier-Sterne-Hotel Am Konzerthaus Vienna – MGallery by Sofitel. Ob Wiener Staatsoper, der prachtvolle Boulevard Ringstraße, Schloss Belvedere, Stadtpark oder die berühmte Hofreitschule, alles befindet sich in unmittelbarer Nähe. Wer also eine der schönsten Städte der Welt zu Fuß erkunden möchte, der sollte hier am Heumarkt logieren. Erst jüngst bekam das Hotel Am Konzerthaus Vienna – MGallery by Sofitel. ein grundlegendes Facelifting. „Das komplette Erdgeschoss wurde umgebaut, die Lobby erstrahlt in frischem Glanz und für unser neues Restaurant Apron konnten wir mit Stefan Speiser einen der besten Köche Österreichs gewinnen“, erzählt General Manager Boris Braun stolz. Der Haubenkoch (ein Michelin-Stern, 2017 Aufsteiger des Jahres, zwei Hauben 2018) setzt auf eine leichte österreichische Küche, die er modern und mit internationalen Akzenten interpretiert. Bisherige Stationen des 37-Jährigen waren so renommierte Häuser wie das Hotel Kulm in St.

Moritz oder das Fünf-Sterne-Luxusresort Central in Sölden. Auch bei Lisl WagnerBacher, der Grande Dame der österreichischen Küche, sammelte Stefan Speiser berufliche Erfahrung. Wichtig sind dem Niederösterreicher regionale, nachhaltige Produkte und der Mut zu Neuem. „Auch beim Kochen darf man durchaus etwas wagen und Bewährtes mit globalen FoodTrends kombinieren“, erklärt der innovative Küchenchef. Mit Augenmerk auf seine Lebensmittel und dank außerordentlicher Kreativität wird jede seiner Speisen zum

Erlebnis. Eine kleine, aber äußerst feine Weinkarte komplettiert das kulinarische Angebot. Auch die Bar ist neu. Hier treffen sich Nachtschwärmer und Konzertbesucher zu einem Drink oder einer Kleinigkeit aus der Bistrokarte. Nach einem aufregenden Tag in Wien sind die komfortablen, eleganten Jugendstilzimmer des Hauses angenehme Ruheoasen. Alle Räumlichkeiten zieren großformatige Bilder des berühmten Malers Gustav Klimt. Die Zimmer bieten hochwertige Betten, Minibar, Safe, TV, Radio sowie Telefon. WLAN sowie Kaffee, Tee und Mineralwasser stehen kostenlos zur Verfügung. Für Tagungen und Veranstaltungen stehen zwei mit modernem Equipment ausgestattete Tagungsräume zur Wahl. r Hotel Am Konzerthaus Vienna − MGallery by Sofitel General Manager: Boris Braun Am Heumarkt 35 – 37, A-1030 Wien Telefon: 00 43 / 1 71 61 60 Telefax: 00 43 / 1 71 61 68 44 E-Mail: H1276@accor.com Internet: www.hotelamkonzerthaus.com 211 Zimmer auf sieben Etagen (auch barrierefreie Zimmer) Übernachtungspreise. DZ ab 139 Euro Öffnungszeiten Küche: Mo. bis Fr. 12.00 – 14.30 Uhr und Mo. bis So. 17.30 – 22.00 Uhr, Kreditkarten: alle

Blick in eines der eleganten Jugendstilzimmer.

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Rheinhessen

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Weingut Immerheiser

Rheinhessen Wein, Genuss, Kultur und Erlebnis


Rheinhessen ist das größte zusammenhängende Weinanbaugebiet Deutschlands und so wundert es wohl niemanden, dass der Wein und die Reben die Landschaft, das Leben und die Geschichte der Menschen dort schon seit Jahrhunderten prägen. Die Leidenschaft, die den Weinbau in Rheinhessen prägt, findet sich auch in den Küchen der Region wieder – in der gehobenen Gastronomie ebenso wie in den Weingütern. Dort pf legt man die regionalen Besonderheiten, darunter zahlreiche heimische Produkte, die dann als Gaumenschmaus auf dem Teller landen und im Zusammenspiel von Wein und Speisen für so manchen lukullischen Höhepunkt sorgen. Te x t : G u n d u l a L u i g - R u n g e , F o t o s : Yd o S o l


Stimmungsvolle Atmosphäre strahlt der neue Wintergarten des Restaurants Brot & Bouquet aus.

Leicht und sehr schmackhaft: die Heilbuttschnitte mit Pinienkernkruste an Roter Bete, KartoffelMousseline, Limetten-Chips und weiĂ&#x;em Portweinschaum. 82

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Jordan’s Untermühle

Country-Style und Wellnesswonnen

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itten im Rhein-Main-Gebiet und dennoch fern vom Trubel der Metropolen haben sich Martina und Gerhard Jordan im Jahr 2006 ihren Traum vom eigenen Hotel erfüllt. Seitdem hat das sympathische Gastronomenpaar, das seit 2017 tatkräftig von Sohn Niclas unterstützt wird, aus der einstigen Wassermühle ein romantisches Refugium für Urlauber, Feinschmecker und Tagungsgäste etabliert. „Wir haben uns im Laufe der Jahre einen treuen StammkundenKreis aufgebaut, dem die Ruhe, die Abgeschiedenheit und das vielseitige Angebot unseres kleinen Hotels sehr gut gefällt. Um das Wohlfühlprogramm komplett zu machen, haben wir nochmals investiert und konnten im Herbst 2018 unseren brandneuen Wellnessbereich, zwölf neue Zimmer und Suiten sowie das Wintergarten-Restaurant ‚Brot & Bouquet‘ mit angeschlossener Terrasse eröffnen“, freut sich Hausherr Gerhard Jordan. Rund 1 000 qm misst das sehr wohnlich gestaltete „Herz & Rebe SPA“ und erfreut die Gäste nicht nur mit einer Badelandschaft, deren ganzjährig beheizter Pool von innen durch eine Schleuse nach draußen geht, sondern ebenso mit einer modernen Saunawelt. Dazu gehören eine Biosauna, finnische Sauna, Dampfbad, ein Outdoor-Kaltwasserbecken im Naturteich-„Look“, textilfreie Ruhe- und Aufenthaltsbereiche – und als Highlight mehrere komfortable Cabanas zum Entspannen mit Privatsphäre. In einem lichtdurchfluteten Yoga-Raum gibt Martina Jordan entsprechende Kurse. Die großzügige Spa-Lounge gleicht einem gemütlichen Wohnzimmer und lädt zum Entspannen ein. In den drei Behandlungsräumen, darunter einer für Paare, verwöhnt ein hochmotiviertes Team mit den erstklassigen Produkten und Behandlungen der Luxuslabels Vinoble, LCN und UND GRETEL Naturkosmetik. Herzstück des familiären Privathotels ist das urgemütliche Restaurant Brot & Bouquet mit angegliederter Vinothek. Dort erwartet Gäste ein rheinhessisches Lebensgefühl in Verbindung mit einem stets liebevoll dekorierten Ambiente. Ganz neu im Zuge der Erweiterung ist der

wunderschöne Wintergarten, dem die einbezogene Fachwerkfassade des Stammhauses eine ganz besondere Ausstrahlung verleiht. Die Küche von Chefkoch Tiago Crisóstomo gibt sich ländlich gehoben, schaut aber auch gern einmal über den Tellerrand hinaus. Natürlich spielt Brot in vielfältigsten Varianten eine wesentliche Rolle, z.B. als Kruste für das Rumpsteak mit Grillgemüse, Rosmarinkartoffeln und Spätburgunder-Jus. Aber auch Exotisches wie Kichererbsen-Curry oder ein sous-vide gegarter Bauch vom Landuro-Schwein findet man auf der Karte. Ein Geheimtipp aus hauseigener Herstellung: die köstlichen Fasanenbratwürstchen mit Rieslingkraut, Trüffelpüree und violettem

Senf. Begleitend dazu eine große Auswahl an rheinhessischen Weinen, Seite an Seite mit großen Gewächsen aus der Neuen Welt und Südeuropa. r Jordan's Untermühle Inhaber: Gerhard und Martina Jordan Außerhalb 1 D-55278 Köngernheim Telefon: 0 67 37 / 7 10 00 Telefax: 0 67 37 / 71 00 99 E-Mail: info@jordans-untermuehle.de Internet: www.jordans-untermuehle.de Öffnungszeiten Küche: 12.00 – 21.00 Uhr durchgehend warme Küche, Ruhetag: keiner Zimmerpreise: je nach Kategorie ab 80 Euro p. P. inkl. Frühstück Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte

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Weingut Immerheiser

„Die Qualität unserer Weine beginnt im Weinberg“

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er Name Immerheiser hat sich in Rheinhessen und weit über die Landesgrenzen hinaus zu einer Marke etabliert, die für Genuss und Lifestyle steht. Dafür garantieren Georg-Ludwig und Barbara Immerheiser mit ihren Söhnen Daniel (Koch) und Dennis (Winzermeister). Erstklassige Weine lassen sich in den Restaurants „VINUM“ (feine Küche) und „Landgasthof Engel“ (rustikale Küche) ebenso erleben wie in der urigen Vinothek. Diese befindet sich im alten Kelterhaus mit dem darunter liegenden Fasskeller und in den ehemaligen Stallungen des ältesten Schwabenheimer Gehöftes – gleich neben dem stimmungsvollen Landgasthof Engel. Neben den eigenen Produkten können dort über 400 Spitzenqualitäten aus aller Welt verkostet und erworben werden. „Unser Ziel ist es, den hervorragenden rheinhessischen Erzeugnissen einen gebührenden Platz im Konzert der internationalen Weinwelt zu geben“, kommentiert der Senior-Winzer. Gemeinsam mit seinem Sohn Dennis trägt er die Verantwortung für den Anund Ausbau der vielfach preisgekrönten Weine des Guts. Vater und Sohn arbeiten dabei Hand in Hand. Mit Können und Leidenschaft haben sie das Weingut zu einer festen Größe in Rheinhessen etabliert. „Die Qualität unserer Weine beginnt

Stilvoll und urgemütlich präsentieren sich die Räume der Vinothek, die mit über 400 nationalen und internationalen Schätzen lockt. im Weinberg. Geringer Anschnitt, Ausdünnen und selektive Handlese bringen bei geringen Erträgen hochwertiges Lesegut. Unser Grundsatz ist es, ‚Spitzenqualität‘ zu erzeugen, vom feinfruchtigen Qualitätswein bis hin zu edelsüßen Raritäten“, sagt Georg-Ludwig Immerheiser. Das ganze Jahr gibt es Weine aus den eigenen Weinbergen. Bevorzugt wird die Burgunderfamilie, vom Weißburgunder über den Grauburgunder bis hin zum Spätburgunder, aber auch Riesling gehört zu den besonderen Spezialitäten ebenso wie der handgerüttelte Sekt. Rotweine werden in Barriques zu vollendeter Reife geführt. „Beim Rotwein favorisieren wir die kostenintensive offene Maischegärung und den dreijährigen Ausbau im kleinen Holzfass“, sagt Dennis Immerheiser, der für Anbau und Pflege der Trauben auf den 13 Hektar Rebflächen verantwortlich zeichnet.

Doch nicht nur die edlen Tropfen aus dem Keller lohnen einen Besuch. Auch die Küche zeigt sich als Aufführungsort erstklassiger Darbietungen. Dem Weingut angeschlossen sind das Restaurant VINUM und der Landgasthof Engel, sodass Wein und Kulinarik für ein besonderes GenussErlebnis sorgen. Und wer sich gerne mal etwas länger mit Küche und Keller des Hauses bekannt machen möchte, quartiert sich einfach in einem der charmant-ländlichen Gästezimmer mit Drei-Sterne-Komfort ein. Ein Besuch bei den Immerheisers bleibt eben spannend! r Weingut Immerheiser Inhaber: Familie Immerheiser Schulstraße 6 – 10 D-55270 Schwabenheim Telefon: 0 61 30 / 94 18 00 Telefax: 0 61 30 / 9 41 80 80 E-Mail: info@immerheiser-wein.de Internet: www.immerheiser-wein.de Vinothek Markt 8, D-55270 Schwabenheim Telefon: 0 61 30 / 94 18 00 Telefax: 0 61 30 / 9 41 80 80 Öffnungszeiten: täglich 14.00 – 23.00 Uhr

Die hervorragenden hauseigenen Weine haben sich einen gebührenden Platz im Konzert der internationalen Weinwelt gesichert. 84

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Restaurant VINUM Schulstraße 6 – 10, D-55270 Schwabenheim Telefon: 0 61 30 / 94 18 00 Öffnungszeiten: Mi. bis So. 18.00 – 23.00 Uhr, Sonn- und Feiertage zusätzl. 12.00 – 14.00 Uhr Kreditkarten: Mastercard, EC-Karte, Visa Landgasthof Engel Markt 8, D-55270 Schwabenheim Telefon: 0 61 30 / 92 93 94 Telefax: 0 61 30 / 9 41 80 80 Öffnungszeiten: täglich 12.00 – 14.00 Uhr und 17.00 – 23.00 Uhr


Die neue Wein-Lounge ist die stylishe Visitenkarte des Hauses beim Betreten des Restaurants. Hier nimmt man gerne Platz. Superbe Vorspeise: Gamba auf Kürbis-Chutney und hausgemachtem Korianderpesto. Optisch wie geschmacklich ein Genuss: das gefüllte Wingert-Kaninchen mit Kräuter-Kartoffelpüree und Merlot-Rotwein-Schalotten. Rhein-hotel Nierstein

Familienbetrieb mit Herz

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it ihrer direkten Rheinlage gehört die Weinbaustadt Nierstein zu den beliebtesten touristischen Anlaufstellen Rheinhessens. Auf halber Strecke zwischen Mainz und Worms gelegen, zieht das 8 000-Einwohner-Städtchen insbesondere Weinliebhaber aus allen Himmelsrichtungen in seinen Bann. Denn die weltbekannten Weinlagen am Roten Hang wie die Niersteiner Glöck, die Niersteiner Pettenthal oder die Niersteiener Orbel genießen internationales Renommee und Feste wie das „Winzerfest“, die „Tage der offenen Winzerhöfe“, „Wein am Rhein“ oder die „Weinpräsentation am Roten Hang“ ziehen jedes Jahr Tausende von Besuchern an. Wer dazu noch eine stilvolle Unterkunft mit direkter Rheinlage sucht, ist bei Familie Platen im Rhein-Hotel Nierstein goldrichtig. Gerade die Tradition, der Zusammenhalt und das Qualitätsbewusstsein machen diesen mit Herz und Leidenschaft geführten Familienbetrieb zu einer empfehlenswerten Adresse. Seit 110 Jahren ist das Haus nun in Familienbesitz und wird

heute in vierter Generation von Marc und Stefanie Platen mit neuen Ideen und alten Werten geführt. Schon beim Betreten des Restaurants spürt man, was gemeint ist. Einladend lockt die stylishe Wein-Lounge mit gemütlich flackerndem Kaminfeuer und toller Aussicht auf den Rhein. Hier nimmt man gerne Platz – auf den trendigen Sesseln, der behaglichen Bistrobank oder an einem der urbanen Holztische. Im angrenzenden Wintergarten erwartet den Gast feine Tischkultur mit Stil und Tradition und ein atemberaubendes Rheinpanorama, das man im Sommer auch von der großen Rheinterrasse mit ihren mächtigen Bäumen genießen kann. Geboten wird eine gehobene Regionalküche mit französischem Einschlag und Produkten aus heimischer Landwirtschaft. „Heute reiten alle auf dem Begriff Nachhaltigkeit herum. Wir folgen dieser Philosophie seit mehr als drei Jahrzehnten, beziehen Obst und Gemüse von Bauern aus dem Umland, ebenso Fleisch und Eier von frei laufenden Hühnern. Das stärkt die Region und ist für uns selbstverständlich“, erklärt Marc Platen. Die Speisekarte liest sich abwechslungsreich und von der Saison geprägt: Steinpilze und junger Zwiebellauch in Rahm und Serviettenknödel, Lammhaxe auf Kartoffelpüree,

Basilikum-Balsamico-Soße und RotweinGewürz-Schalotten, Seezunge „Müllerin“ mit Butterkartoffeln. Die stattliche Weinkarte darf als Besonderheit gelten, rekrutiert sie doch große heimische Gewächse ebenso wie internationale Rotweine. Kenner wissen die Raritäten aus dem von Karl-Heinz und Marc Platen sorgsam gepflegten Weinkeller zu schätzen. „Eine Besonderheit sind unsere Weine im offenen Ausschank, die von spritzigen Alltagsweinen bis zur exquisiten Trockenbeerenauslese reichen, damit auch Spitzenqualitäten verkostet werden können“, berichtet Weinkenner Marc Platen. Und nach so viel Genuss quartiert man sich am besten in einem der 25 individuell eingerichteten Zimmer mit kostenlosem WLAN und vielen liebevollen Details ein. r Rhein-Hotel Nierstein Gastgeber: Familie Platen Mainzer Straße 16 D-55283 Nierstein Tel.: 0 61 33 / 9 79 70, Fax: 0 61 33 / 97 97 97 E-Mail: info@rheinhotel-nierstein.de Internet: www.rheinhotel-nierstein.de Öffnungszeiten Küche: 12.00 – 21.00 Uhr, durchgehend kalte und warme Gerichte Zimmerpreise: je nach Kategorie 89 – 229 Euro inkl. Frühstück, Kreditkarten: Amex, Mastercard, Visa, EC-Karte

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Ein Kontrast, der gut bekommt: Das authentische Ambiente einer herrschaftlichen Winzervilla trifft auf eine vorzügliche, betont pflanzenbasierte Küche. Eine ansprechende Vorspeise, bei der nicht nur das Vegetarier-Herz vor Freude hüpft: Steckrüben„Jakobsmuscheln“ mit Portulak, Feldsalat, Kapuzinerkresse und Trüffeldressing. Gut Leben am Morstein

Traumhaft Feiern, tagen und genießen

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ur 30 Fahrminuten von Mainz und Mannheim sowie eine Stunde von Frankfurt entfernt, liegt Westhofen. Rheinhessens zweitgrößte Weinbaugemeinde wird seit Jahrhunderten vom Anbau der edlen Trauben geprägt. Nicht zuletzt durch den Reichtum einiger Winzer entstand das heute noch pittoreske Ortsbild, zu dem auch die Villa des ehemaligen Weinguts Keller an der Mainzer Straße einen wertvollen Beitrag leistet. Das architektonische Schmuckstück, entworfen vom damaligen Star-Architekten Hermann Haldenwang, wurde zwischen 1895 und 1899 erbaut und nach einem längeren „Dornröschenschlaf“ seit 2014 von dem Unternehmer und Marketingprofi Stefan Spies zu dem Genuss-, Lifestyle- und Kulturzentrum „GUT LEBEN am Morstein“ entwickelt. Ein traumhaf-

ter Ort zum Feiern, Tagen und Genießen. Herzstück der Anlage, zu der auch die historischen Gebäude des angrenzenden Trappischen Hofes gehören, in denen das Hotel, ein moderner Tagungsbereich sowie ein Kultur- und Veranstaltungsbereich im Gewölbekeller untergebracht sind, ist die nahezu im Original erhaltene WinzerVilla. In elegantem Rahmen unter Deckengemälden speisen Gäste dort im „Schlösschen“-Restaurant eine raffinierte, betont pflanzenbasierte Gourmetküche. Chef am Herd, Bernd Witte, komponiert harmonische Geschmackswelten, die ein Feuerwerk an Aromen versprechen. „In unseren Töpfen landen vornehmlich regionale und saisonale Produkte aus ökologischer Landwirtschaft, die nachhaltig und fair erzeugt sein. Für reichlich Abwechslung sorgen fast vergessene Gemüse-, Obst- und Getreidesorten, die ich modern interpretiere“, kommentiert der junge Küchenchef. Dazu munden die superben Gewächse aus dem bestens aufgestellten Weinkeller, der sich, Gemütlichkeit unter Fachwerk trifft auf zeitgenössischen Chic.

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bis auf eine Ausnahme, aus den erlesenen Weinen Rheinhessens zusammensetzt. In den Sommermonaten findet der kulinarische Genuss bei geeignetem Wetter im wunderschönen Weingarten statt. Die 20 Hotelzimmer am Morstein vereinen kontrastreich historisches Erbe und modernen Komfort zu einer einladenden Wohn- und Schlafkultur. Jedes der insgesamt drei Hotelgebäude, von denen zwei aus dem 17. Jahrhundert stammen, ist einzigartig und hat im Laufe der Restaurierung eine Verjüngungskur durchgemacht. Die alten Fachwerkmauern verströmen Behaglichkeit, die stilvolle Ausstattung beeindruckt durch weltläufigen Chic. Besonders romantisch kommt die Honeymoon-Suite daher, die die Flitterwochen zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lässt. Ein weiteres Highlight des Hauses sind die ehemaligen Gewölbeweinkeller, die Stefan Spies für hochkarätige Kulturveranstaltungen wie Kabarett, klassische und populäre Musik sowie Jazz oder Comedy nutzt. Für sein Engagement in Sachen Kulturangebot und Gastronomie erhielt er bereits den „Great Wine Capitals Award“. r GUT LEBEN am Morstein Inhaber: Stefan Spies Mainzer Str. 8 – 10, D-67593 Westhofen Tel.: 0 62 44 / 9 19 86 60 gutleben@am-morstein.de, www.am-morstein.de Öffnungszeiten Küche: Mi. bis Sa. ab 18.00 Uhr, So. 12.00 – 15.00 Uhr und ab 18.00 Uhr Ruhetage: Mo. und Di., Zimmerpreise: EZ ab 89 Euro, DZ ab 139 Euro, Frühstück 15 Euro p. P. Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte


Damit Kunden die exzellenten Tropfen auf den ersten Blick im Dschungel der Etiketten erkennen können, haben Gehrings ein neues, sehr prägnantes Logo kreiert.

Weingut Gehring

Zurück in die Zukunft

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ie Weine von Theo und Diana Gehring gehören in die Topliga der Niersteiner Weine und sind denen von manch renommiertem Weingut nicht nur ebenbürtig, sondern überragen sie. Zeitgemäße Marken-Weine wie „Rosenliebe“, „Gecco“ oder „Vollmond“ sind originell, erfrischend und vital. Dazu kommen gelungene Lagenrieslinge, etwa aus dem Hipping oder das Pettenthal aus dem Holzfass. Doch damit nicht genug. Theo Gehrings Liebe zum Wein mündet auch in der Kultivierung alter Weißweinrebsorten wie „Gelber Orleans“ und „Kleiner Heunisch“. Zu den bekanntesten Weinlagen vor Ort gehört sicherlich der Rote Hang, der sich zwischen Nierstein und Nackenheim erstreckt. „Roter Tonschiefer und das Mikroklima am Rhein verleihen den Weinen dort einen einzigartigen Charakter“, sagt Winzer Theo Gehring. „In diesen berühmten Lagen haben wir hervorragende Parzellen im

Oelberg, Hipping und Pettenthal, woraus wir Premium-Lagenweine für langlebige Weine kreieren.“ Damit Kunden die exzellenten Tropfen auf den ersten Blick im Dschungel der Etiketten erkennen können, haben Gehrings ein neues, sehr prägnantes Logo kreiert. Unter dem Motto „Zurück in die Zukunft“ erhielten der altgermanische Speer und der Ring „Gehr-Ring“ einen Relaunch. Das neue Logo wurde zur Wortmarke Gehring positioniert. Diese steht für die Orts- und Gutsweine, im Sinnbild für junge, frische klare Strahlkraft ebenso wie für die opulenten Lagenweine aus den Spitzenlagen des Gutes. Das Weingut Gehring ist traditionell geprägt und hat sich bewusst gegen den Anbau internationaler, im Rampenlicht stehender Rebsorten entschieden. „Aufgrund diverser Faktoren, wie beispielsweise große Weinlagen am Rhein, Weinausbau in vom Großvater gebauten Holzfässern und jetzt der Anbau autochthoner Rebsorten, bieten sich neue Möglichkeiten in der Vermarktung der Weine an“, erklärt Diana Gehring. Bestens aufgestellt ist das beinahe toska-

nisch anmutende Weingut vor den Toren Niersteins auch im Bereich „Weintourismus und Service“. Das ein oder andere Glas mit edlem Inhalt zu probieren, bietet sich in der angeschlossenen Weinwirtschaft an. Doch nicht nur kulinarische Möglichkeiten zur Einkehr gibt es. Weingut-Events, zwei Ferienwohnungen, ein großer Stellplatz für Wohnmobile direkt im Weinberg sowie ein Eventpavillon im Außenbereich für private Anlässe lohnen einen Besuch das ganze Jahr über. r

Weingut Gehring Inhaber: Theo und Diana Gehring Außerhalb 17, D-55283 Nierstein Telefon: 0 61 33 / 54 70 Telefax: 0 61 33 / 92 74 89 E-Mail: info@weingut-gehring.com Internet: www.weingut-gehring.com Öffnungszeiten Vinothek: im Sommer Mo. bis Do. 18.00 – 19.00 Uhr, Fr. 17.00 – 19.00 Uhr, Sa. 10.00 – 16.00 Uhr und nach Vereinbarung; Gehringsweinwirtschaft im Sommer Di. bis Sa. 17.00 – 21.00 Uhr, im Winter Do. bis Sa. und einmal monatlich Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte Eventtermine unter www.weingut-gehring.com

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Romantische Winter-Hideaways Die festlichen Tage sind vorbei, die Silvesterparty ebenfalls… Bevor der Alltag wieder einkehrt, kann man sich bei einem Kurzurlaub im Januar noch ein bisschen erholen. Auch im Winter hat Sylt mit seinen beinahe menschenleeren Stränden nichts von seinem Reiz verloren. Die frische Seeluft tut der Gesundheit sicher gut, und die Klimareize sind zu dieser Jahreszeit besonders effektiv. Auch der Aufenthalt in den Bergen in Bayern und Österreich gehört zum Schönsten, was die winterliche Zeit zu bieten hat. Pistenspaß und gemütliche Winterwanderungen mit anschließendem Hüttenzauber in urigen Stuben warten in traumhaft verschneiten Landschaften. Dort, wo sich der Winter von seiner romantischen Seite zeigt, präsentiert Travel a la carte die schönsten Hideaways, um die Seele baumeln zu lassen.

Te x t : S a b i n e H e r d e r, G a b r i e l e I s r i n g h a u s e n , G u n d u l a L u i g - R u n g e , B e r n d Te i c h g r ä b e r Fo t o s : v o r g e s t e l l t e H o t e l s


© Guenter Standl

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Nur 100 Meter von der beliebten Friedrichstraße entfernt, verwöhnt das Restaurant Altes Zollhaus mit gemütlichem Ambiente und hervorragender Frischeküche.

Hotel Sylter Zollhaus

Warum in die Ferne schweifen, … … wenn das Gute liegt so nah, heißt es in einem volkstümlichen Sprichwort. Sehnsuchtsziele wie Mauritius, Malibu oder Madagaskar sind weit entfernt und mit langen Flugzeiten verbunden. Mit etwas Fantasie und in Verbindung mit dem sensiblen Stilgefühl von Susanne und Oliver Suchy lässt sich die Sehnsucht nach Meer, nach Strand, nach Stille und entspanntem Lifestyle in den wunderschönen Themen-Suiten des Hotels Sylter Zollhaus stillen. 90

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Im Herzen Westerlands gelegen, unweit der Einkaufsmeile Friedrichstraße, nur wenige Gehminuten von der Promenade und dem kilometerlangen Strand entfernt, lädt das exklusive Stadthotel zu entspannten Urlaubstagen, einer romantischen Auszeit oder einer unvergesslichen Hochzeitsreise ein. Mit seinen gerade einmal sieben De­ signer-Suiten umgibt das Sylter Zollhaus seine Gäste mit sehr viel Privatsphäre sowie einem individualisierten, äußerst zuvorkommenden Service. Mit ihrem untrüg­ lichen Gestaltungssinn hat Eigentümerin Susanne Suchy jede der nach Traumzielen wie Myanmar, Marrakesch oder Miami benannten Themen-Suiten mit typischen Einrichtungselementen und Accessoires einen eigenständigen Charakter verliehen. Gäste logieren auf gut aufgeteilten 35 Quadratmetern, die über ein Wohn- und ein

Schlafzimmer, ein hochwertiges Badezimmer, einen großen Flat-TV, Designer-Gaskamin, Teestation, Nespressomaschine sowie Balkon oder Terrasse verfügen. Zum Entspannen nach einem erlebnis­ reichen Inseltag oder bei Schietwetter gibt es einen sehr gemütlichen Spa-Bereich mit viel Tageslicht. Gäste relaxen in der finnischen Sauna, im Dampfbad oder im großen Whirlpool und ruhen danach auf den weichen Polstern eleganter Rattanliegen. So macht Wohlfühlen Freude! Der Urlaubstag im Sylter Zollhaus beginnt mit einem köstlichen Frühstück, das keine Wünsche offen lässt. Eingenommen wird es im Restaurant Altes Zollhaus, welches sich direkt nebenan befindet. Das stylische Interieur und die fröhliche, maritime Farbgestaltung sorgen bereits morgens für absolutes Gute-Laune-Feeling.

Ein stilvolles Ambiente mit kuli­ narischen Leckerbissen und einer exklusiven Weinauswahl erwartet die Gäste im Restaurant.

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Das exklusive Stadthotel Sylter Zollhaus lädt in sehr privatem Rahmen zu entspannten Urlaubstagen, einer romantischen Auszeit oder einer unvergesslichen Hochzeitsreise ein.

Die Küche des toprestaurierten, an die 100 Jahre alten Backsteinhauses punktet mit raffinierten Kreationen aus Europa und Asien. Das Spektrum reicht vom Tuna Tunaki (Yellow Fin Tuna, grünes Curry, Mango, Kalamansi, Mizuna) über kross gebratenes Zanderfilet (Rote Bete, Pappar­ delle, Apfel, Wasabi, Romanesco) bis zu Kalbsrückensteak (Pulpo, schwarzer Knoblauch, grüner Spargel, Tomate, Mais). Dazu begleitet eine feine Auswahl erstklassiger Weine für jeden Anspruch. In der hauseigenen Weinlounge trifft man sich gerne auch mal „nur“ auf ein Glas Wein. Bei schönem Wetter lässt es sich das Pub­ likum auf der gemütlichen Terrasse gut gehen, die einen offenen sowie einen überdachten Bereich bietet. Weil Sylt so ein inspirierendes Fleckchen Erde ist, auf dem schon einige der mittlerweile in ganz Europa gefragten InterieurKonzepte von Susanne und Oliver Suchy entstanden sind, vermietet das kreative Paar noch weitere Objekte. Zu den außergewöhnlichen Feriendomizilen gehören

In dem exklusiven Suiten-Hotel erlebt man die wunderbare Wohnwelt der Einrichter Susanne und Oliver Suchy auf besonders luxuriöse Art und Weise. 92

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smarte Appartements für zwei Personen in Wenningstedt, großzügige Ferienwohnungen im Herzen Westerlands, luxuriöse Landhäuser in den Rantumer Dünen sowie das High-End-Objekt „Lands End“ in Hörnum mit traumhaftem Nordseeblick. Und ab Mitte Januar 2019 wird das „Long Beach“ in Westerland mit acht brandneuen Appartements im „Suchy-Style“ gehobene Urlaubsansprüche erfüllen. r Hotel Sylter Zollhaus Inhaber: Susanne und Oliver Suchy Boysenstr. 16 – 18, D-25980 Sylt/Westerland Telefon: 0 46 51 / 66 95 E-Mail: info@hoepershof-sylt.de Internet: www.hoepershof-sylt.de Restaurant Altes Zollhaus Telefon: 0 46 51 / 44 94 43 E-Mail: info@altes-zollhaus-sylt.de Internet: www.altes-zollhaus-sylt.de Öffnungszeiten Küche: täglich ab 18.00 Uhr Kreditkarten: Mastercard, Visa

Die Einrichtun­gen der sieben individuellen Traum-Suiten folgen einem bestimmten Thema.

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Nur gut 400 Meter vom Strand und 150 Meter von der Friedrichstraße entfernt, bieten die exklusiven Sylt Lofts alles für das perfekte Inselglück. Jedes der sieben Luxus-Apartments verfügt über einen eigenen Balkon oder eine private Sonnenterrasse. Großzügige Zuschnitte, viel Licht und moderne Interieurs prägen die individuelle Wohlfühlatmosphäre der Sylt Lofts. Das großzügige Loft „Heimathafen“ verfügt über zwei separate Schlafzimmer, zwei Bäder, eine Sauna und einen wunderschönen Wohn- und Essbereich mit Kamin.

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Sylt Lofts

AuSSergewöhnliche Luxus-Apartments in Westerland

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eine Frage: Sylt-Urlauber gehören zu der Kategorie der anspruchsvollen Reisenden. Reisende, die besondere Vorstellungen von der hervorragenden Gastronomie, dem vielfältigen Freizeitangebot und den exklusiven Shoppingadressen haben – aber vor allem bei der Wahl ihres Feriendomizils Wert auf hochwertige Ausstattung, außergewöhnliches Wohlfühlambiente, eine ruhige und doch zentrale Lage legen und das zu einem Preis-Leistungs-Verhältnis, das ein paar Tagen mehr mit der Familie, mit Freunden oder Hund nicht im Wege steht. Die erst 2015 neu eröffneten Sylt Lofts erfüllen all diese Anforderungen für einen unvergesslichen Sylturlaub. Im Herzen von Westerland verwöhnen die sieben Luxus-Apartments im „Haus Boy“, dessen Historie als Kapitänshaus bis in das Jahr 1881 zurückreicht, mit individuellen und lichtdurchfluteten Interieurs, modernster Ausstattung und einem ruhigen Umfeld. Dabei ist ein Aufenthalt in einer der wunderschönen Sylt Lofts auch immer ein Ur-

laub der kurzen Wege. So sind es gerade einmal 400 Meter bis zum kilometerlangen Sandstrand, rund 150 Meter bis zur berühmten Einkaufsmeile Friedrichstraße und auch der Bahnhof und der Busbahnhof sind in gut fünf Minuten zu Fuß zu erreichen – zentraler kann man auf Sylt kaum wohnen und wer möchte, kann das Auto getrost zu Hause lassen. Das Portfolio reicht vom kuscheligen Ein-Raum-Loft bis zum 95 Quadratmeter großen DreiRaum-Loft (Lotsenloft) mit zwei separaten Schlafzimmern und zwei Bädern. Hier freuen sich die Gäste im Winter besonders über den eigenen Holzkamin und die private Sauna und im Sommer über die sonnige Südterrasse. Natürlich verfügen alle Lofts über einen privaten Balkon oder eine Terrasse, über offene und voll ausgestattete Küchen und größtenteils über Holz- oder Gaskamine. Damit der Gast sein Inselglück in vollen Zügen genießen kann, steht Gästebetreuerin Anne Ballweg stets mit Rat und Tat zur Seite. r

Sylt Lofts Gastgeber: Ulf Michel Boysenstraße 10 D-25980 Westerland/Sylt Telefon: 0 46 51 / 9 67 60 15 urlaub@sylt-lofts.de, www.sylt-lofts.de Preise: je nach Saison und Kategorie von 75 Euro bis 320 Euro

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Wiesergut

Neuer Küchenchef: André Stahl kocht auf

© Hari Pulko

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as Motto „Wir nennen es Glück“ könnte das Gefühl nicht besser ausdrücken, das den Gast schon nach kurzer Zeit im Hotel Wiesergut erfüllt. Doch nicht nur atmosphärisch schmeichelt das Designhotel von Martina und Sepp Kröll in allen Wohlfühldimensionen. Auch die Kulinarik spielt im Wiesergut eine zentrale Rolle. Folgerichtig erreichen Urlauber und Feinschmecker aus Hinterglemm gute Nachrichten. Mit André Stahl konnten die sympathischen Gastgeber jüngst einen bekannten Haubenkoch für die kulinarische Linie des Hauses gewinnen. Mit dem gebürtigen Deutschen schwingt ein absoluter Topmann seiner Zunft das Zepter in der Küche. Nicht ohne Stolz blickt André Stahl auf zwei Hauben, 16 Punkte von Gault&Millau und zwei Sterne des Schlemmeratlas. 2014 wurde er von dem Restaurant & Hotel-Guide zum österreichischen „Koch des Jahres 2015“ gewählt. Als wohl einer der bekanntesten Köche

Kärntens lieferte André Stahl im Restaurant Caramé in Velden mehr als zehn Jahre beeindruckende Kostproben seines kochkünstlerischen Wirkens und sorgte auch im Puradies in Leogang für Furore. „André Stahl hat seinen Beruf von der Pike auf gelernt und legt eine profunde Warenkenntnis an den Tag, die er mit

André Stahl ist für die kulinarische Linie des Hauses verantwortlich und zaubert kreative Köstlichkeiten auf die Teller.

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© Rainer Hofmann © Hari Pulko

Das Restaurant und die angrenzende gemütliche Stube vermitteln sofort Behaglichkeit.

detailreichen Zubereitungen verbindet. Sorgfältige kulinarische Handarbeit ist die Basis für seine individuellen Kreationen“, zeigt sich Wiesergut-Chef Sepp Kröll sichtlich angetan vom neuen Küchenchef. Wobei die Krölls mit Hauben und Sternen gar nicht so viel am Hut haben. „Wichtig für uns ist ein Küchenchef, der die Wiesergut-Philosophie mitträgt. Unsere Mitarbeiter müssen eine ähnliche Einstellung wie wir haben, das erleichtert die Zusammenarbeit.“ Wie Sepp Kröll schätzt auch André Stahl erntefrische und hochwertige Naturprodukte. Es macht sich erfreulich bemerkbar, dass man den Bezug zur heimischen Landwirtschaft sorgsam pflegt. Was irgendwie geht und wächst, kommt aus der Region. Verwendung finden saisonale Zutaten aus dem Gemüse-, Obst- und Kräutergarten vor der Tür. Speck und Fleisch kommen vom Pinzgauer Rind und Milchkalb, Milch und Eier stammen aus der eigenen Erzeugung. Im

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© Hari Pulko

Sommer bedient sich die Küche zum Teil aus den angrenzenden Gärten und Gäste schlemmen Wildkräutersalate, Kuchen mit Obst aus eigenem Anbau und hausgemachte Marmeladen. Alles, was der Garten nicht aufbringt, bezieht man vom regionalen Gemüselieferanten. Je nach Saison liefern die eigene Jagd und der private Waldgrund Hirsch, Reh und Gams, Eierschwammerl und Steinpilze. Das knusprige Wiesernbrot hat Tradition und wird täglich von der Seniorchefin im Holzofen

nach altem Rezept gebacken. Im Wiesergut ist Sepp Kröll nicht nur leidenschaftlicher Gastgeber mit einem Faible für Design, sondern Bauer mit Leib und Seele. Der Umgang mit seinen Pinzgauer Rindern und Hühnern sowie die Verbundenheit zur Natur ist für ihn der perfekte Ausgleich zur Arbeit als Hotelier. Auf Anfrage ermöglicht er Gästen auch einen Einblick in seinen bäuerlichen Alltag. Er schildert, wie sein typischer Tagesablauf als Landwirt und Hotelier aussieht, und dann geht

„Back to the roots“ – so lautet die Philosophie der beeindruckenden Kulinarik des Hauses. 98

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Die puristische Architektur setzt sich auch im Spa des Wieserguts konsequent fort. Unten: Die Gutshof Suiten verwöhnen mit Ausblicken auf Hinterglemm und das Tal.

© Rainer Hofmann

© Guenter Standl

es gemeinsam zu den Kühen, von Sepp Kröll liebevoll „seine Girls“ genannt, wo füttern, melken und Stall ausmisten auf dem Programm stehen. Gäste sehen, woher die in der Küche verwendeten Lebensmittel aus der eigenen Landwirtschaft stammen, und betrachten danach das Genussmenü am Abend mit ganz anderen Augen. Eine aufgeschäumte Schwarzwurzelsuppe, gefolgt von einer Goldforelle und rosa Lammrücken mit Gemüse-Couscous sind Auszüge aus der Parade der kleinen und großen kulinarischen Träume im Rahmen eines Drei- bis Sieben-GängeMenüs. Nicht fehlen dürfen natürlich auch Klassiker von der À-la-carte-Speisekarte wie Rehragout mit Spätzle, hausgemachte Tagliolini oder Wiener Schnitzel vom Milchkalb mit Petersilienäpfeln und Preiselbeeren. Ausgesuchte Weine aus Österreich und edle Brände oder auch nur ein erfrischendes Quellwasser direkt vom Wiesergut schaffen weitere Glücksmomente. Meilenweit von jeglicher städtischer Hektik und Eile entfernt, wird rasch klar, dass das Wiesergut längst seine eigene Kategorie geschaffen hat, die in kein Raster passt. Bei den Krölls trifft Pinzgauer Bodenständigkeit auf modernes Verständnis von Wohn-, Genuss- und Hotelkultur. „Das Wiesergut soll ein Ort sein, der in unserer beschleunigten Welt beruhigt und erdet, an dem man ohne Hast genießen kann, ganz bewusst entschleunigt. Wir sind glücklich, wenn wir unseren Gästen Zeit und Zuwendung schenken dürfen“, so Martina Kröll. Ein Haus mit Seele eben. r

r Wiesergut Inhaber: Martina und Sepp Kröll Wiesern 48 A-5754 Hinterglemm Telefon: 00 43 / (0) 65 41 / 63 08 Telefax: 00 43 / (0) 65 41 / 63 08 38 info@hideaways-hotels.com www.hideaways-hotels.com Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa

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Highking Chalet Grünegg

Gipfel der Gefühle

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m Herzen des Salzburger Landes liegt mit Blick auf das Hochkönigmassiv und die Gasteiner Berge das pittoreske Dörfchen Dienten am Hochkönig. Zu jeder Jahreszeit ist dieser zauberhafte Ort eine Auszeit vom Alltag wert. Wenn der Schnee die Hänge mit einer weißen Decke überzieht, dann heißt es, die Ski anschnallen und eine einmalige Winterlandschaft genießen. Die Lifte enden mitten im Ort. Ganz viel Vergnügen versprechen auch die Rodelnächte auf der beleuchteten Rodelbahn. Sobald es wärmer wird und das Grün die weiße Pracht verdrängt hat, wird aus dem Winterwunderland ein Sommerwanderland. 340 Kilometer Wanderwege laden ein, die Gipfel und Hütten der Region zu erkunden. Dienten ist auch der optimale Ausgangspunkt für Kletterabenteuer. Der Sommer erzählt hier ganz besondere Geschichten. Sagen von den Teufelslöchern zum Beispiel. Bei den Sagenwanderungen kann man zwölf Sagen im wahrsten Sinne des Wortes erwandern. Dieses schöne Fleckchen Erde ist die Heimat der Familie Rainer. Hier betreibt sie auf 1 190 Meter Höhe ihre vielfach ausgezeichnete Edelbrennerei sowie die beliebte Grünegg-Alm. Jetzt hat der Familienbetrieb Zuwachs bekommen. Mit viel Engagement, finanziellem Einsatz und Liebe zum Detail entstand aus einem 1506 erbauten, unter Denkmalschutz stehenden Bauernhaus das edle Highking Chalet Grünegg. Die Luxus-Almhütte hat eine Größe von 120 Quadratmetern und bietet bis zu neun Gästen Platz − ideal also für Familien oder befreundete Paare. In diesem Domizil findet jeder seinen ganz persönlichen Rückzugsort und natürlich auch ganz viel Raum für gemeinsame Unternehmungen wie zusammen kochen oder gemütliche Spieleabende. Das Highking Chalet Grünegg setzt in der Region hinsichtlich Ausstattung, Service und Exklusivität ganz neue Maßstäbe. Ausgebaut wurde es durch das Unternehmen Holzbau Unterkofler. Es verfügt über einen großen Wohn-Essraum, zwei Schlafzimmer, zwei Bäder, ein Schlafsofa im Wohnzimmer sowie einen kuscheligen Schlaf100

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Außen und innen ein wunderschönes „Zuhause auf Zeit“.


Mit viel Geschmack, hochwertigen Materialien und Liebe zum Detail wurde das Highking Chalet ausgestattet.

platz unter dem Dach. Im gesamten Haus fließt frisches Bergquellwasser von den Pinzgauer Bergen. Ein offener Kamin, wunderschönes, hochwertiges Interieur, die komplett ausgestattete Küche, Sauna, Hot Tub auf der Terrasse, drei raffiniert eingebaute Fernseher, die auf den ersten

Blick nicht zu sehen sind, WLAN und Digital-TV sind nur einige der Annehmlichkeiten, die einen Aufenthalt in diesem Hideaway unvergesslich machen. Ebenso zu erwähnen ist die herzliche Gastfreundschaft der Familie Rainer, die alles dafür tut, damit sich die Gäste wohl-

fühlen. Auf Wunsch gibt es einen Gourmet-Frühstückskorb sowie am Abend Chalet-Gerichte aus der Grünegg-Almhütte. Hier befinden sich auch die Rezeption und eine Bar, an der man den Tag in angenehmer Atmosphäre ausklingen lassen kann. r Highking Chalet Grünegg Gastgeber: Familie Rainer Grüneggweg 1 A-5652 Dienten am Hochkönig Telefon: 00 43 / (0) 64 61 / 3 06 E-Mail: info@hideaways-hotels.com Internet: www.hideaways-hotels.com Balkon, Terrasse Eigene Rodelbahn mit Zugang zum Bus (Fahrzeit zum Skizentrum Dienten zwei Minuten), Kinderspielplatz Hochkönigcard, Geführte Wanderungen Übernachtungspreise nach Saison: „Winterzauber“ bis zu 6 Personen 450 Euro, jede weitere Person 35 Euro „Bergfrühling“ bis 6 Personen 355 Euro, jede weitere Person 35 Euro „Almsommer“ bis zu 6 Personen 380 Euro, jede weitere Person 35 Euro Kreditkarten: Mastercard, Visa, EC-Karte Entfernung zum Flughafen Salzburg: 75 km

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Fine Dining im stylishen Restaurant Masters. Rechts: Zweierlei vom heimischen Rind an sautierten Cardoncelli und Topinambur.

Spa & GolfResort Weimarer Land

Besonderen Momenten Raum geben

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erade jetzt in der dunklen Jahreszeit sehnen wir uns nach Wärme und Gemütlichkeit. Ein Gefühl, das nicht nur durch ein entsprechendes Ambiente vermittelt werden kann, sondern auch durch einen genussvollen Restaurantbesuch und/oder eine vorzügliche Flasche Wein. Im Spa & GolfResort Weimarer Land dreht sich deshalb alles um die besonderen Momente im Leben. Und die sind so individuell wie die Gäste, die diese erleben. Für die einen sind es die geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten im Weimarer Land, für die anderen ist es der Golfsport, dem man hier vor Ort auf einem der bestbewertetsten Golfplätze Deutschlands nachgehen kann, für die dritten steht die Gemeinsamkeit an erster Stelle auf der Wunschliste und wieder andere möchten ihre Passion für erstklassigen Wein mit Gleichgesinnten teilen. Apropos Wein: Der Sommelier des Spa & GolfResort Weimarer Land, Thomas Stobbe, ist ein leidenschaftlicher Weinliebhaber. Mit seinem Fachwissen ist er nicht nur ein kompeten102

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ter Gesprächspartner für vinophile Gäste, sondern auch selbst ein ausgesprochener Genießer. Seine Weinreisen zu den Winzern, regelmäßige Besuche auf Fachmessen und die Berufung zum Jury-Mitglied bei renommierten Branchen-Veranstaltungen haben dem gebürtigen Thüringer über die Jahre jede Menge Know-how und Erfahrung beschert. Stobbes besondere Aufmerksamkeit gilt den häufig noch unterschätzten Weinen der Saale-Unstrut-

Region, Deutschlands nördlichstem Qualitätsweinanbaugebiet sowie den fränkischen Weinen, für die er sich als Botschafter sieht. Ein echtes Highlight für Liebhaber des edlen Rebensaftes sind die abendlichen „Genuss-Seminare“ in der stimmungsvollen Vinothek des Resorts. Hier können sich interessierte Gäste ganz dem Genuss hingeben und bei einer Degustation neben Klassikern von namhaften Weingütern an Rhein, Mosel und Unstrut auch den einen

Die Vinothek lässt für Weinliebhaber keine Wünsche offen.


oder anderen Geheimtipp kleinerer Winzer sowie internationale Stars aus Frankreich, Italien und Spanien probieren. Diese Abende sind nach Absprache in Gruppen ab acht Personen buchbar. Kulinarisch verwöhnt das Resort mit mehreren Restaurants und Bars, die für jeden Geschmack das passende Angebot haben. Ein besonderes Highlight darunter ist das Fine-DiningRestaurant „Masters“, in dem Küchenchef Marcel Fischer seine von frankophiler und mediterraner Leichtigkeit geprägte Küche zelebriert. Genuss für alle Sinne verspricht auch ein Besuch in der wunderbaren Lindentherme des Weimarer Land Resorts. Ihr 2500 Qua-

dratmeter großer Wellness-Bereich verfügt über einen 33 °C warmen Indoorpool, ein erfrischendes Kneippbecken, eine große Panorama-Sauna (85°), Aroma Dampfbad (45°) und Lindenblütenbad (55°) sowie gemütliche Ruheräume. Für den Sommer stehen ein Außenpool und reichlich bequeme Liegestühle zur Verfügung. Das SpaMenü bietet neben klassischen Massagen, Kosmetik- und Wellnessbehandlungen für Gesicht und Körper, Maniküre und Pediküre so manche Besonderheiten wie Peelings, Bäder und Massagen mit Lindenblüten, extra sanfte „Bambini-Wellness“ für die jüngsten Gäste oder Körperpackungen in der warmen Sandliege. Außerdem werden

spezielle Anwendungen für Golfer angeboten. Eine kleine Auszeit im sonnenreichen Thüringer Becken hat gerade in den Wintermonaten einen ganz eigenen Charme. r Spa & GolfResort Weimarer Land Gastgeber: Matthias Grafe Weimarer Straße 60 D-99444 Blankenhain Telefon: 03 64 59 / 61 64-0 Telefax: 03 64 59 / 61 64 40 09 E-Mail: info@spahotel-weimar.de Internet: www.golfresort-weimarerland.de Öffnungszeiten Küche: Restaurant „Masters“ täglich ab 18.00 Uhr, Reservierung erwünscht Kreditkarten: American Express, Mastercard, Visa, EC-Karte

Zeit zum Träumen, Kraft schöpfen und Ruhe finden – nicht nur Golfer genießen eine Auszeit im Spa & GolfResort Weimarer Land.

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Travel

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Das Chaletdorf liegt in perfekter Lage mit Blick auf die Bergkulisse in unmittelbarer Nähe zur Skipiste.

Chaletdorf Prechtlgut

Das Wohlgefühl der guten alten Zeit

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nfang Dezember war es endlich soweit: Manuel und Carina Aster konnten die ersten Gäste in ihrem romantischen Prechtlgut auf das Herzlichste in Wagrein im Pongau willkommen heißen. Wohnen wie früher mit dem Luxus von heute wird an diesem herrlichen Fleckchen Erde für die Glücklichen, die in eines der nur insgesamt acht Chalets einchecken können, für unvergessliches Urlaubsglück sorgen. Naturnah mit herrlichem Blick auf die Bergkulisse logieren, warmer Holzduft und das Knistern des Feuers aus dem Kamin, in gemütlicher Runde zusammensitzen und die Seele baumeln lassen – im Chaletdorf Prechtlgut werden schon beim Betreten der Luxus-Chalets selbst die atem104

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beraubende Bergkulisse und die perfekten Skibedingungen der Skiwelt Amadé zunächst einmal zur Nebensache. Die mit viel Liebe ausgewählten Interieurs aus natürlichen Materialien wie Altholz, Naturstein und feinen Leinenstoffen entführen in die wunderbar kuschelige Wohnwelt längst vergangener Zeiten und kombinieren sie mit den Errungenschaften der Moderne. Überall spürt man die große Liebe zum Detail und außergewöhnlichen Komfort. Dazu gehören die Privatsauna und Dampfkabine, Wellnesswanne oder der Hot Tub auf der eigenen Terrasse genauso wie exklusiv ausgestattete Küchen und die zahlreichen Wohlfühlleistungen, die jeden Aufenthalt herrlich unbeschwert gestalten. Direkt im Chalet machen Wellness-Angebote rund um Massagen, Wohlfühlbäder bis hin zu Maniküre und Pediküre oder autogenem Training einen außergewöhnlichen Chalet-Urlaub erst komplett. Wenn am Morgen dann das Feuer in der

Stube flackert und der liebevoll gedeckte Frühstückstisch mit Köstlichkeiten wartet, weiß man, dass all die dienstbaren Geister des Prechtlguts für das perfekte Frühstückserlebnis sorgen. Die kulinarischen Wonnen gehen im Prechtlstadl weiter. In uriger Atmosphäre gelangen Schmankerln aus der traditio­ nellen Küche Österreichs auf den Tisch. Ausgesuchte Weine, hausgemachte Liköre und selbstgebrannte Schnäpse runden den Hochgenuss mit viel Luxus und Komfort ab. Das Chaletdorf Prechtlgut ist auf jeden Fall eine große Bereicherung der Gastfreundschaft im Salzburger Land. r

Chaletdorf Prechtlgut Gastgeber: Manuel und Carina Aster Markt 55 A-5602 Wagrain Telefon: 00 43 / (0) 66 4 / 456 34 86 E-Mail: info@prechtlgut.at Internet: www.prechtlgut.at


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Die acht Chalets sorgen mit ihrer Einrichtung fĂźr ein entspanntes Urlaubsambiente.

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Chiemsee Chalet

Den Luxus der Freiheit entdecken

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er Kontrast zwischen der Abgeschiedenheit am Berg und der Nähe zu pulsierenden Metropolen wie München, Salzburg oder Innsbruck macht das Chiemsee Chalet mit seinen sieben alpinen Chalet-Suiten zum begehrten Ausgangspunkt einer erlebnisreichen Urlaubszeit. Zwischen satten Bergwiesen und duftenden Wäldern, 800 Meter über dem Bayerischen Meer, bietet dieses neue Hideaway, dessen Eröffnung im Sommer 2019 zu erwarten ist, einen stimmungsvollen Rückzugsort. Für Olivia und Hendrik Heidenreich geht mit der derzeitigen Umsetzung ihres charmanten Chalet-Konzeptes am Ufer des Chiemsees ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Getragen von echter Chiemgauer Gastfreundschaft, entsteht ein Urlaubsdomizil frei von Zwängen und Zeitrhythmen. Für einen Urlaub ohne Soll und Muss, nachhaltig und regional. Im Spannungsfeld zwischen ruhigem Landleben und kosmopolitischem Lifestyle. Im Chiemsee Chalet können Gäste den Luxus dieser Freiheit entdecken und genießen. „Wir lieben es, Gastgeber zu sein: zu verwöhnen, zu umsorgen und Inspiration für eine geniale Zeit in den Bergen und am See zu schenken. Ab heute nehmen wir unseren Gästen die Frage ab, ob sie in die Berge oder doch lieber ans Meer fahren wollen“, freut sich die junge Gastgeberin Olivia Heidenreich. Die Architektur ihres wunderschönen Chalets bedient sich des Zaubers alter Almhütten. Und so prägen natürliche Materialien wie Holz und Naturstein in harmonischer Kombination mit großen Glasflächen das Gebäude von außen und innen. Jede der insgesamt sieben ChaletSuiten verfügt über einen großen Wohn-/ Essbereich mit Kamin für gemütliche Abende am lodernden Feuer. Dezente Farben und hochwertige Naturstoffe sorgen für ein Rundumwohlfühl-Ambiente. Alle Hobbyköche können sich außerdem über die bestens ausgestattete Küche freuen. Romantischen, mit Liebe zubereiteten Candle-Light-Dinnern steht also 106

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nichts im Wege. Zur luxuriösen Ausstattung gehören weiters ein bis zwei Schlafzimmer, ein ansprechendes Bad mit Raindance-Dusche und Sauna sowie ein Balkon oder eine Terrasse. Der chaleteigene Weinklimaschrank wird bereits vor der Ankunft nach Gästewunsch befüllt. Morgens sorgt das Tischlein-deck-dichFrühstück im Chalet für beste Laune und einen guten Start in den Tag. Wellnesswonnen und Massagen im privaten Chaletumfeld stehen ebenso zur Wahl wie medizinische Kosmetik in der autarken Naturheilpraxis ganz in der Nähe. Im

beheizten Infinity-Außenpool fühlen sich alle „Wasserratten“ rund ums Jahr bestens aufgehoben. Während der warmen Monate locken in der Garten-Lounge um den Pool bequeme Sonnenliegen, schattenspendende Daybeds, frei schwebende Hängekörbe und lässige Sitzsäcke, die man je nach Lust und Laune platzieren kann. Oder wie wäre eine Yoga-Session auf der Holzplattform am Waldrand? Nicht zu vergessen ein weiteres Highlight: Wenige Minuten vom Chiemsee Chalet entfernt, wartet die hauseigene Elektroyacht darauf, die Inseln im Chiemsee


© zuchna Visualisierung

zu erkunden. Und noch eins liegt den Heidenreichs sehr am Herzen: Egal, wer man ist und woher man kommt, im Chiemsee Chalet kann man seinen Status für die Dauer des Aufenthalts getrost in den Schrank hängen und einfach man selber sein! r

Chiemsee Chalet Inhaber: Olivia und Hendrik Heidenreich Sagberg 2 D-83112 Frasdorf Telefon: 00 49 / (0) 80 52 / 6 20 E-Mail: info@hideaways-hotels.com Internet: www.hideaways-hotels.com

Natürliche Materialien wie Holz und Naturstein in harmonischer Kombination mit großen Glasflächen prägen das Gebäude von außen und innen. Unten: Wenige Minuten vom Chiemsee Chalet entfernt, wartet die hauseigene Elektroyacht darauf, die Inseln im Chiemsee zu erkunden.

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Szene

Kulinarik für jeden Geschmack, Entspannung im wunderbaren Garten und der perfekte Rahmen für jede Feier oder Veranstaltung – im Parkhotel Völklingen wird jeder fündig.

Parkhotel Völklingen

Mitten im idyllischen Schillerpark Klein. Grün. Französisch. Eine treffende Beschreibung für das Saarland. Die direkte Nähe zu Frankreich spiegelt sich nicht nur in der regionalen Küche, sondern auch in der Lebensart der Menschen, die hier leben, wider.

Das ist auch im Parkhotel Völklingen nicht anders. Im schönen Schillerpark im Herzen von Völklingen setzt man alles daran, die Gäste nach Herzenslust zu verwöhnen. Ob kulinarischer Genuss im hervorragenden Restaurant, Entspannung im wunderbaren Garten oder ruhige Nächte in einem der 13 geschmackvoll eingerichteten Zimmer – das Team des modernen Hotels und 108

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Sonnenterrasse, während sich der sommerliche Biergarten im Park inklusive Freilichtbühne als perfekte Location für Konzerte oder andere einmalige Events zeigt. Besonders wer etwas zu feiern hat oder eine Veranstaltung plant, ist im Parkhotel Völklingen genau richtig. Für Hochzeiten, Tagungen und Veranstaltungen stehen Tagungs- und Bankettmöglichkeiten für bis zu 260 Personen zur Verfügung, ausgestattet mit moderner Technik, Tageslicht und Blick ins Grüne. Ob Kulinarik-Fans, Geschäftsreisende, Hochzeitsgesellschaften oder Firmen – im Parkhotel Völklingen findet man jederzeit einen ganz besonderen Platz! r

Restaurants versteht es vortrefflich, feinste Facetten des Wohlfühlens zu bedienen. Wie es sich für ein Hotel, das unweit von Frankreich liegt, gehört, sind auch die kulinarischen Darbietungen eine Entdeckung wert. Die Küchenbrigade im Restaurant verwöhnt mit einer modernen und frischen Regionalküche, die sich nach dem

Lauf der Jahreszeiten richtet. Vom unkomplizierten Flammkuchen bis hin zu RoteBete-Carpaccio bietet die Karte etwas für jeden Geschmack und Hunger. Ein wahrer Genuss: das Lammfilet mit Jus, Oliven, Tomaten, Gemüse und Parmesankartoffeln. Noch einmal so gut schmecken die kleinen und großen kulinarischen Träume auf der

r Parkhotel Völklingen Kühlweinstraße 70 D-66333 Völklingen Telefon: 0 68 98 / 4 98 29 90 E-Mail: info@parkhotel-voelklingen.de Internet: www.parkhotel-voelklingen.de Winter-Öffnungszeiten Küche: Mi., Do., Fr. und Sa.: 18.00 – 21.00 Uhr, Do. zusätzlich 8.00 – 12.00 Uhr (Parkfrühstück), So. 10.00 – 14.00 Uhr (Parkbrunch) Für Feiern und Veranstaltungen auch außerhalb der Öffnungszeiten Kreditkarten: Amex, Visa, Mastercard

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Szene

Monolith

Vom Grilltraum zum perfekten Multitalent Saftige Steaks oder zarten Fisch grillen, knackiges Gemüse garen, räuchern, backen, kochen, dörren, niedrigtemperaturgaren oder smoken – es gibt (fast) nichts, das sich nicht im Monolith-Keramikgrill zubereiten ließe.

Durch die hervorragende Hitzespeiche­ rung der Keramik und die gewölbte Form des Deckels des Multitalents wird die Zir­ kulation der Hitze optimiert. Dadurch sind sowohl niedrige als auch hohe Tempera­ turen möglich. Durch den nutzbaren Tem­ peraturbereich zwischen 70 und 400 Grad,

das eingebaute Smoking-Chip-Feeder-Sys­ tem und umfangreiches Zubehörangebot wie Deflektor- oder Pizzasteinen bleibt kein Wunsch unerfüllt. Und dabei ist der in drei verschiedenen Größen und zwei Far­ ben erhältliche Monolith-Grill extrem effi­ zient und einfach zu bedienen. Durch den Kamineffekt kommt er schnell auf Tempe­ ratur und spart gegenüber anderen Model­ len bis zu 50 Prozent Kohle ein. Die Tem­ peratur lässt sich durch die präzise Rege­ lung der Luftzufuhr optimal einstellen und mit dem am Deckel angebrachten analo­ gen Thermometer jederzeit kontrollieren. Und dank Pyrolyse ist sogar die Reinigung ein Kinderspiel. Passend zur Wintergrill­ saison wurde das Angebot um eine Mono­ lith-Einsteigervariante erweitert, dem Mo­ nolith Classic Basic. „Mit dem Monolith Classic Basic bringen wir einen Grill auf den Markt, der die Quallität und die Vortei­ le aller Monolith-Grills mit einem un­ schlagbaren Preis verbindet, um so allen Grillbegeisterten einen Einstieg in die Welt des keramischen Grillens zu bieten“, be­ tont Matthias Otto. r r www.monolith-grill.de

Abgrillen? Das war gestern! Mit den Keramikgrills von Monolith macht Grillen das ganze Jahr Spaß.

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Kevin Fehlings The Table trifft mit der Einzigartigkeit in Design und Konzept den Nerv der Zeit. Links: Spitzenkoch Stefan Speiser kocht im neuen Restaurant Apron im Hotel Am Konzerthaus Vienna groß auf.

Index J a n u a r 2 0 1 9 Hotels und Restaurants In Hamburg Hotel Louis C. Jacob 8–10 The Fontenay 12–15 16/17 Hotel Atlantic Kempinski Heritage Hamburg 18/19 The Westin Hamburg 20/21 CARLS an der Elbphilharmonie 22/23 THEO’S im Grand Elysée Hamburg 24/25 Ristorante Dal Fabbro 28/29 Fillet of Soul 30/31 Haco 32/33 Restaurant Jellyfish 34/35 36–39 The Table Restaurant Petit Amour 40/41 Restaurant Piment 42/43 Restaurant Mazza 44/45 Restaurant und 48/49 Markthalle Hobenköök 52/53 [m]eatery bar + restaurant im Side Restaurant Stüffel 54/55 Restaurant Wandrahm 56/57 Yoshi im Alsterhaus 60–63 Restaurant Zipang 64/65 Fürst Bismarck Mühle 66/67

Rechts: GUT LEBEN am Morstein vereint Restaurant, Hotel, Event-Location und Kochschule. Unten: Mit viel Geschmack, hochwertigen Materialien und Liebe zum Detail wurde das Highking Chalet ausgestattet.

Hotels und Restaurants in Wien Grand Ferdinand Hollmann Beletage Kärntnerhof Restaurant Führich Hotel Am Konzerthaus Vienna – MGallery by Sofitel

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AuSSerdem

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Travel à la carte: Hotel Sylter Zollhaus Sylt Lofts Wiesergut Highking Chalet Grünegg Spa & GolfResort Weimarer Land Chaletdorf Prechtlgut Chiemsee Chalet

Hotels und Restaurants in Rheinhessen Jordan’s Untermühle Weingut Immerheiser Rhein-Hotel Nierstein Gut Leben am Morstein Weingut Gehring

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Vorschau

A La Carte

1 Restaurant Scarpati: Vor einigen Monaten verordneten die Scarpatis ihrem Restaurant ein erfrischendes Facelifting.

2 Weinstube Weinlädele: Das schmucke Fachwerkhaus im Herzen der Marburger Innenstadt lädt zu einer Entdeckungs- reise durch die deutsche Weinlandschaft ein.

3 Da Omero: Im Ofen gratinierter Ziegenkäse auf Birnen Carpaccio mit Honig, Trüffel und Radicchio-Trevisano.

Im nächsten Heft lesen Sie unter anderem: Im Februar beginnt schon die Vorfreude auf den Frühling, die Tage 1

werden langsam länger. Nach kalten und dunklen Wintermonaten kehrt bei vielen die Lust zu einem Aufbruch im Rahmen eines Kurzurlaubs zurück. Wir haben im Bergischen Land wieder recherchiert, wo es Gutes für Leib und Seele gibt. Die Region östlich von Köln lockt mit intakter Natur und romantischem Altstadtidyll. Wer typisch bergisches Essen probieren möchte, kommt an der Bergischen Kaffeetafel nicht vorbei. Sie wird in zahlreichen Cafés und Restaurants in der Region angeboten. Zur Einkehr laden urige Gasthäuser und familiär geführte Restaurants und Hotels, die viel Wert auf regionale Produkte legen. Wo Märchen wahr werden, folgen wir auf einer der ältesten deutschen Ferienrouten den Spuren

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der Brüder Grimm. Die Deutsche Märchenstraße genießt nicht nur in Deutschland und Europa, sondern vor allem auch in Übersee und Asien ein sehr positives Image. Schnell fühlt man sich von den lockenden Pfeiftönen des Rattenfängers von Hameln oder von Dornröschen auf Schloss Sababurg angezogen. Als Ausgangspunkte zur Entdeckung der märchenhaften Urlaubs- und Ausflugsziele bietet sich das bezaubernde Vier-Sterne-Hotel Burg Trendelburg an. Nicht weniger eine Entdeckung wert ist das Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe in Kassel sowie Gastro-Adressen in Marburg und Borken. Was feine Zungen weiterhin verzaubert, ist die gastronomische Landschaft im Ruhrgebiet. Der spannende Genussbogen reicht vom „Edel-Italiener“ über die spanische Küche

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bis zur topmodernen Location am Duisburger Innenhafen.

Das nächste A LA CARTE erscheint am 1. Februar 2019.


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