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FREIZEIT

ür die einen ist es die legendäre Reeperbahn mit St. Pauli, für die anderen der Hafen mit der Queen Mary II und anderen Schiffslegenden, Hamburg als Handelsstadt, bis hin zur „Elphi“, der Elbphilharmonie als neues Wahrzeichen. Doch über den Auslöser für diese Reportage erfahren Sie nur, wenn Sie zumindest hineinlesen, denn er ist sicher einmalig. Da wir nicht mit großem Gepäck unterwegs sind, stehen wir schon eine gute halbe Stunde später nach der Landung unseres Flugzeugs, aus Wien kommend, an der S- und U-Bahn-Station Landungsbrücken. Einem jener Orte in Hamburg, die jeder Besucher sich merkt, liegt er doch zentral und direkt am Hafen.

Der Pirat Störtebeker.. Unser nächstes Ziel ist die Hafencity und dort die U-Bahn-Station Universität. Denn in unmittelbarer he befindet sich unser uartier für die nächsten Tage – das neue JUFA Hamburg. Der Enkelsohn

Pirat Störtebeker begrüßt Gäste im neuen JUFA Hamburg

Foto: Hamburg Marketing

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findet schon die riesige tatue des bekannten Piraten Störtebeker in der Empfangshalle – wie könnte es anders sein – cool. Nach dem Einchecken und einem ausgiebigen Frühstück geht es dann wieder mit der U-Bahn Richtung Hauptbahnhof. „Von nun an bin ich der Reiseführer“, macht der 12-jährige eine klare Rollenverteilung. Denn er kennt sich in Hamburg aus, obwohl er vorher noch nie dort war. Das Warum ist der Auslöser für unseren t dteausflug. uhause ist er fast täglich über ein Computerspiel als Busfahrer der Hamburger Verkehrsbetriebe „im Dienst“. Sein bevorzugter Arbeitsplatz ist die Linie 109. Diese führt von Hamburg Hauptbahnhof bis hinaus nach Alsterdorf.

Und in einem Bus dieser Linie sitzen wir 30 Minuten später. Die Stationen auf der knapp dreiviertelstündigen Fahrt nach Alsterdorf kündigt mir mein Guide schon im Voraus an und natürlich auch die jeweiligen Umsteigemöglichkeiten. Es ist beruhigend für mich zu wissen, wann und wo wir aus- und umsteigen müssen. Das tun wir dann vor dem Hauptbahnhof und es geht schnurstracks zur Europapassage, dem riesigen Einkaufszentrum. Am Programm dort steht der Elbenwald-Shop – ein kleines Mekka für Harry-Potter-Fans. Nach einem ausgiebigen Aufenthalt und etlichen Einkäufen fahren wir zurück zu einer Rast ins JUFA. Danach sitzen wir in der Buslinie 111,

Beeindruckendes Schiffsmuseum

Foto: Hamburg Marketing

Es gibt viele Gründe für H die direkt beim JUFA hält, und mit ihr geht es über die Shanghai-Allee in Richtung Elbphilharmonie und Hafen. Ausgestiegen wird wieder bei den Landungsbrücken und von dort bummeln wir an der Hafenpromenade entlang. Unser Ziel ist das legendäre Hard-Rock-Café. Zum Abendessen werden Spezialburger serviert.

Hafen und die „Elphi“ Am nächsten Morgen tun wir uns leicht, den Einstieg auf das Boot zur mehrstündigen Hafenrundfahrt zu finden, denn wieder kann ich ich auf meinen Reiseführer verlassen, der schon im Vorfeld über seinen Omnibussimulator (Omsi) herausgefunden hat, wo es los geht. Als wir nach der Hafenrundfahrt der Elbphilharmonie einen Besuch abstatten, sind wir beide beeindruckt von der Mächtigkeit des Gebäudes, der überlangen Rolltreppe und der Aussichtsplaza in einer Höhe von etwa 60 Metern über der Elbe. Ja, was soll ich sagen – es kommen noch mehrere Dinge, die mein junger Stadtführer engagiert anfährt. So zum Beispiel auch das Miniatur Wunderland – ein absolutes Muss. Aber nicht nur für Kinder und Jugendliche. Auf mehreren Etagen drängen sich die Besucher und staunen ob der Miniaturwelt. Da landen am Flughafen bis zur Boeing 380 Flugzeuge jeder Größen-

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Steiermarkmagazin KLIPP 2/2019

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