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FREIZEIT

Foto: Turismo Castilla y Leon

Foto: Santiago de Compostela

Foto: Turismo Castilla y Leon

Foto: Turismo Castilla y Leon

Die Muschel weist den Weg, verirren fast nicht möglich.

Auch wir waren mit den Fahrrädern unterwegs ... durchgehalten haben. In kleinen Gruppen sitzen die Pilger am Boden, die Hände mit dem Siegeszeichen gegen den Himmel gestreckt. Es wird umarmt und gebusselt. Im Pilgerbüro holt man sich den letzten Stempel, wer will, auch eine Urkunde. Beim Dankgottesdienst zu Mittag am nächsten Tag betet jeder auf seine Art. Danach geht

es für uns bei viel Gegenwind, der vom Atlantik her kommt, zum „Ausradeln“ hinaus zum westlichsten Punkt Spaniens, dem Kap Finisterre. Vor Jahrhunderten dachten die Menschen, die Welt würde hier enden. Für uns endet dort ein unvergessliches Abenteuer, das in jedem von uns Spuren für sein weiteres Leben hinterlässt. Foto: Turismo Castilla y Leon

25 und Fitness.

Traditionell: Jeder Pilger legt sich nach dem langen Marsch auf den Platz vor der at edrale in antiago fla nat rli it eine oto ur rinnerung

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In Kastilien-León hat die Gastronomie Kultcharakter. Die große Vielfalt an Ausgangsprodukten prägt die Kulinarik der Region. Am bekanntesten sind zweifellos die „Fleischbraten“ wie Spanferkel und a braten. o finden zahlreiche gastronomische Tage („jornadas gastronómicas“) statt, die dem Lamm, Schwein, Wild und den Pilzen gewidmet sind. Die Weine, die in Kastilien-León eine Herkunftsbezeichnung (D.O.) erhalten haben, sind Cigales, Bierzo, Ribera del Duero, Rueda und Toro. Innerhalb der Bezeichnung Cigales ist der Roséwein der unumstrittene König, während die Bierzo und Ribera del Duero Weine hauptsächlich Rotweine sind, deren intensive Färbung an Rubine und Sauerkirschen erinnert. Unser Spanisch beschränkt sich auf „Ola“. Als wir unser ersehntes Ziel, den Platz vor der Kathedrale, bei Sonnenuntergang erreichen, sind dort schon viele versammelt. Wir beglückwünschen uns, dass wir

Pamplona: Auch weltberühmt durch das unwürdige Stierhatz-Spektakel

Foto: Turismo de Navara

Foto: Turismo Castilla y Leon

ine ause au ir enstufen – zum Glück gibt es hunderte davon ...

Die Brücke „Hospital de Orbigo“: Seit fast 2.000 Jahren verbindet sie die Menschen.

Weil sich Pilger auch stärken müssen

Foto: Turismo de Navara

Rücken, Blasen an den Füßen und anderen Wehwehchen schleppen sie sich dahin und büßen im wahrsten Sinne des Wortes ihre Sünden ab. Es dauert Tage, bis so mancher Pilger seinen Geh-Rhythmus gefunden hat und sich an die Strapazen gewöhnt. Nur ein freundliches „Ola“ durchbricht oft die Stille am Jakobsweg, aber auch in den Orten gilt dieser Gruß. In den Sommermonaten trifft man am Jakobsweg auch viele junge Menschen, über das Jahr bevölkern diesen meist Senioren.

Taglich 12 Uhr: Traditioneller Pilger-Dankgottesdienst in der Kathedrale

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Steiermarkmagazin KLIPP 2/2019

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