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AUSGABE NR. 1 | 2017

www.visite-blog.de

Das Gesundheitsmagazin des Klinikums Bielefeld

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BIELEFELD STARTET IN DIE TOURISMUS-SAISON 2017 SITZEN – WARUM SO VIEL UND WAS TUN WIR DAGEGEN?

Bauchaortenaneurysma Ursachen und Möglichkeiten der Behandlung


Wir freuen uns über Ihre Unterstützung! Herzlichen Dank! Viele Menschen in Bielefeld und aus der Umgebung setzen sich aktiv für das Klinikum Bielefeld ein. Durch Ihr ehrenamtliches Engagement und Ihre Spenden unterstützen sie uns bei der Versorgung unserer Patienten. All diesen Menschen möchten wir an dieser Stelle herzlichen Dank sagen! Wir freuen uns über Ihre Unterstützung! Von den Krankenkassen bekommen wir die Kosten für die Behandlung unserer Patienten erstattet. Die Patientenversorgung ist durch diese Finanzierung gesichert. An vielen Stellen würden wir uns wünschen unseren Patienten etwas mehr bieten zu können. Mit Ihrer Spende können wir dies ermöglichen! IBAN: DE79 4805 0161 0050 0696 81 Weitere Informationen auf www.klinikumbielefeld.de


EDITORIAL

LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER, nach der Zeit im Kerzenschein und Tannenduft freuen wir uns nun auf die länger werdenden Tage und sehnen das sonnendurchflutete Frühjahr mit seinem frischen Grün herbei. Die ersten Vorboten der Natur weisen schon auf den Jahreszeitenwechsel hin und die Vogelstimmen läuten bereits wieder in den frühen Morgenstunden den Tag ein. Und doch kommt bei einigen von uns der Körper nicht mit. Er scheint im Winterschlaf zu verharren. Müdigkeit und Antriebsarmut mit Stimmungsschwankungen lassen so recht keine Frühlingsfreude aufkommen. Gerne nehmen wir außerdem auch noch jeden kleinen Virusinfekt mit, der in unserem Umfeld auftaucht. Lesen Sie in dieser Ausgabe, wie Sie Ihrem Körper helfen können, einen guten Start in den Frühling zu finden. Dabei ist es wichtig, dass Sie sich genügend bewegen, denn „Sitzen ist das neue Rauchen!“ ist ein neuer Slogan. Wir bewegen uns als Büromenschen einfach viel zu wenig, deshalb finden Sie auf Seite 16 Tipps, wie Sie sich aufraffen können! Für Pollenallergiker ist der Frühling natürlich auch manchmal nicht so schön, weil die Frühblüher einem ziemlich zusetzen können. Was Sie dagegen unternehmen können lesen Sie auf Seite 12.

Schwerpunktthema unserer aktuellen Ausgabe sind die Gefäße. Unsere Klinik für Gefäßchirurgie unter der Leitung von Dr. med. Ralf-Gerhard Ritter feierte im Februar ihr 10jähriges Bestehen. Erfahren Sie mehr über den neuen Hybrid OP, in dem die Gefäßchirurgie am Klinikum Bielefeld Mitte modernste technische Geräte benutzt, um Patientinnen und Patienten zu helfen. Lesen Sie was es mit einem Bauchaortenaneurysma auf sich hat. Und erfahren Sie etwas über die „Schaufensterkrankheit“, die nichts mit einem Konsumrausch zu tun hat, sondern mit Durchblutungsstörungen. Natürlich können Sie in der aktuellen Ausgabe der VISITE auch wieder allerhand über Bielefeld erfahren. Neuigkeiten über das Bielefelder (Wohn-)Modell der BGW oder den Beginn der touristischen Saison in Bielefeld. Werfen Sie einen Blick auf das Programm der Nachtansichten und lesen, welche neuen Formate unser Bielefelder Stadttheater derzeit testet! Auch für die jungen Leute ist in unserem Magazin etwas dabei, das Programm des Campus Festivals und des Fame labs. Schmökern erwünscht!

Ihre Redaktion

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INHALTSVERZEICHNIS

TITELTHEMA 6

BAUCHAORTENANEURYSMA (BAA) Ursachen und Möglichkeiten der Behandlung

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MEDIZIN ERLEBEN HYBRID-OP IM KLINIKUM BIELEFELD

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Ein ganz besonderer Operationssaal

DIE SCHAUFENSTERKRANKHEIT

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Arteriossklerose in den Beinen

HEUSCHNUPFENZEIT

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Die Pollen fliegen wieder

SITZEN – WARUM SO VIEL? 8

IMPRESSUM Herausgeber Klinikum Bielefeld gem. GmbH Michael Ackermann, Geschäftsführer Verantwortlich für den Inhalt: Axel Dittmar, Kliniksprecher

Was wir dagegen tun können

Redaktion Axel Dittmar, Sandra Knicker, Claudia Schloemann, Jenny Poetting, Marlene Flöttmann, Marie Theres Rohde, Sevllay Kara Ali

Bildnachweis Klinikum Bielefeld (S.8, S 9), BGW (S. 30, S. 31) Theater Bielefeld (S. 24, S.25), Bielefeld Marketing (S. 20, S.21, S. 22, S. 23, S. 26, S. 27, S. 28, S. 29), Fotolia, Shutterstock Konzeption screen concept - runge

Anschrift Klinikum Bielefeld gem. GmbH | Unternehmenskommunikation | Teutoburger Str. 50 | 33604 Bielefeld | info@klinikumbielefeld.de

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INHALTSVERZEICHNIS

GESUNDHEIT & WOHLBEFINDEN 16

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BIELEFELDER MODELL Eine 20jährige Erfolgsgeschichte

BIELEFELD ENTDECKEN TOURISTISCHE SAISON STARTET

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REZEPTE Lammkarree und warmer Spargel-Salat

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Familientag auf der Sparrenburg

BIELEFELDER NACHTANSICHTEN

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50 Kulturorte in der Innenstadt

SHOW!

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Theater Bielefeld mit neuem Programm

CAMPUS FESTIVAL BIELEFELD

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Rock, Pop, HipHop, Punk und Elektro

FAME LAB GERMANY Kreative Wissenschaftstalente

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RÄTSELSPASS FÜR KINDER UND ERWACHSENE .... AUF SEITE 34

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TITELTHEMA

Bauchaortenaneurysma BAA erkennen und erfolgreich behandeln

Dr. med. Ralf-Gerhard Ritter

Bauchaortenaneurysma (BAA) Schon Albert Einstein, Charles de Gaulle und Thomas Mann starben an einem geplatzten Bauchaortenaneurysma. Auch wenn die medizinischen Möglichkeiten sich heutzutage stetig verbessern, wird ein BAA häufig zu spät oder nur durch Zufall entdeckt. Durch ein einfaches schmerzloses Ultraschall-Screening (Vorsorgeuntersuchung) kann es erkannt und somit vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden. 6

Was ist ein Bauchaortenaneurysma? Ein Aneurysma ist die krankhafte Erweiterung eines Gefäßes auf über 50% seines normalen Durchmessers. Es kann in jeder Körperregion auftreten, am häufigsten ist jedoch die Bauchschlagader (Aorta) betroffen. Im normalen Zustand beträgt der Durchmesser der Aorta bis zu 2 cm. Ab einem Durchmesser von 5 cm steigt die Gefahr des Platzens durch einen Gefäßwandeinriss erheblich an. In diesem Falle ist eine


TITELTHEMA

Operation notwendig. Die größte Gefahr besteht darin, dass das Aneurysma plötzlich platzt und zu inneren Blutungen führt. Ein weiteres Risiko ist z.B. die Bildung von Blutgerinnseln im Aneurysma, die zu Gefäßverschlüssen in den Beinen führen können. Was sind die Ursachen, wer ist gefährdet? Besonders gefährdet sind aktive und auch frühere Raucher. Bluthochdruck und zu hohe Blutfettwerte, aber auch eine erbliche Belastung stellen Risikofaktoren dar. Männer haben ein fünfmal höheres Risiko als Frauen. Mit zunehmendem Alter tritt die Erkrankung häufiger auf. Etwa fünf von einhundert über 65-jährigen Männern leiden an einer krankhaften Erweiterung der Hauptschlagader, die überwacht werden sollte. Bei einem von zweihundert ist sogar eine umgehende Behandlung erforderlich. Welche Beschwerden haben Betroffene? Die Gefahr bei einem Bauchaortenaneurysma besteht vor allem darin, dass es keine oder nur sehr unspezifische Beschwerden macht und deshalb häufig unbemerkt bleibt. Platzt ein Bauchaortenaneurysma jedoch, leiden die Betroffenen an unerträglichen Bauchschmerzen, die in den Rücken ausstrahlen, sowie an Übelkeit und Schweißausbruch als Zeichen des Blutungsschocks.

auch nach der Operation weiterhin regelmäßig zeitlebens kontrolliert werden, da er verrutschen und damit undicht werden könnte. Was kann man tun, um einem BAA vorzubeugen? Grundsätzlich gelten die gleichen Vorsorgemaßnahmen wie gegen Gefäßverkalkung: Kein Nikotinkonsum, gesunde Ernährung, Blutfettwerte und den Blutdruck optimal eingestellt halten. Eine bestehende Aneurysmaerkrankung kann nicht rückgängig gemacht werden.

Künftig wird es für Männer ab 65 Jahren, die die Hauptrisikogruppe darstellen, die Möglichkeit einer kostenlosen Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschall geben. Für Frauen gilt das kostenlose Angebot aufgrund der geringen Fallzahlen nicht. Dennoch ist insbesondere älteren Frauen über 75 Jahre, die an Bluthochdruck leiden und auch geraucht haben, eine Vorsorgeuntersuchung zu empfehlen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Die Behandlung des Aneurysmas kann durch eine offene Operation oder endovaskulär, also von innen erfolgen. Bei einer offenen Operation wird die Bauchschlagader abgeklemmt, das Aneurysma eröffnet und an der erweiterten Stelle eine Kunststoffprothese eingenäht. Somit wird die krankhafte Aussackung endgültig beseitigt. Allerdings hinterlässt diese Operation auch eine größere Narbe. Weniger belastend für die Patientin oder den Patienten ist die endovaskuläre Methode. Hierbei wird eine Gefäßprothese (Stentgraft) über zwei kleine Einschnitte in der Leiste mit Hilfe eines Führungsdrahtes zum Aneurysma vorgeschoben und unter Röntgenkontrolle freigesetzt. So wird die Aussackung von innen ausgeschaltet. Um dieses Verfahren anwenden und die Verankerung des Stents gewährleisten zu können, muss genügend gesunde Gefäßwand an den Verankerungsstellen vorhanden sein. Die Lage des Stentgrafts muss 7


MEDIZIN ERLEBEN

Der Hybrid-OPSaal Ein HightechArbeitsplatz am Klinikum Bielefeld Dr. med. Ralf-Gerhard Ritter

Am Klinikum Bielefeld Mitte ist seit nunmehr zwei Jahren der Hybrid-OP als einer der modernsten OP-Säle der Stadt in Betrieb. Die Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin (Chefarzt Prof. Dr. med. Christoph Stellbrink) und die Klinik für Gefäß- und Endovaskular-Chirurgie (Chefarzt Dr. med. Ralf-Gerhard Ritter) nutzen gemeinsam diesen speziellen Operationssaal Der Hybrid-OP führt zwei verschiedene Techniken zusammen. Eine hochspezialisierte Röntgenanlage für die Darstellung von Gefäßen ist fest installiert in dem klassischen Umfeld eines modernen Operationssaales. Das besondere daran ist Interaktion zwischen Operationstisch und Röntgenanlage, die es ermöglicht komplexe Prozeduren mit weniger Kontrastmitteleinsatz und weniger Röntgenstrahlung durchzuführen. Beides stellt Vorteile nicht nur für den Patienten sondern auch für das in diesem Saal arbeitende Personal dar. Auf diese Weise können Eingriffe durchgeführt werden die beides benötigen: den offenen operativen Zugangsweg und zugleich

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den Einsatz von Röntgentechnik. Diese Eingriffe nennt man dann Hybrid-Operationen. Typische Eingriffe der Klinik für Gefäß- und Endovaskular-Chirurgie sind in diesem Hybrid-OP die Implantationen von stent-graft Prothesen bei Aortenaneurysmen und die Wiedereröffnung verschlossener Beckenschlagadern oder Oberschenkelschlagadern im Zusammenhang mit offenen operativen Prozeduren an den Schlagadern in der Leiste. So werden über einen einzigen operativen Zugang in der Leiste sowohl eine Erkrankung im Becken als auch im Oberschenkel- oder Kniebereich in einem Eingriff zugleich behandelt.


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Der Hybrid-OP verfügt über perfekte Bedingungen für Spezialeingriffe.

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Die Schaufensterkrankheit Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), auch als Schaufensterkrankheit bekannt, ist eine Erkrankung der Blutgefäße in den Armen und Beinen. Meist kommt sie als Folgeerkrankung der Arterienverkalkung (Arteriosklerose) in den Beinen vor. Durch die Verkalkung kommt es zu einer Verengung der Blutgefäße, was zu Durchblutungsstörungen führt. Das bedeutet, dass die betroffenen Körperregionen nicht ausreichend mit sauerstoffreichem Blut versorgt werden können. In Deutschland leiden rund 4,5 Millionen Menschen an einer pAVK, wobei vor allem ältere Menschen über 65 Jahre betroffen sind. Warum „Schaufensterkrankheit“? Da die Sauerstoffversorgung der Muskeln durch die gestörte Durchblutung verschlechtert wird, treten die Schmerzen besonders bei Belastung auf. Die Betroffenen müssen beim Gehen mehrere Pausen einlegen, damit der Schmerz nachlässt. Um nicht weiter aufzufallen, versuchen viele, das häufige Stehenbleiben wie einen Schaufensterbummel aussehen zu lassen. Ursachen und Risikofaktoren In den meisten Fällen ist die Ursache einer pAVK eine

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Arteriosklerose. Eine Erkrankung bedingt durch Vererbung, Verletzungen oder Entzündungen der großen Blutgefäße sind eher selten der Grund für eine Durchblutungsstörung.

Zu den Hauptrisikofaktoren für eine Arteriosklerose und damit auch für eine pAVK zählen: • Rauchen • Diabetes mellitus • Bluthochdruck • erhöhte Blutfettwerte Weitere Risikofaktoren sind: • Geschlecht (das Risiko ist bei Männern etwas höher als bei Frauen) • Alter • Genetische Veranlagung • Ungesunde Ernährung • Übergewicht • Bewegungsmangel


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Symptome Zu den Hauptsymptomen der Schaufensterkrankheit gehören Schmerzen in den Beinen. Diese variieren je nach Stadium der Krankheit. Die pAVK lässt sich in vier Stadien einteilen, wobei nach Art und Schwere differenziert wird:

Stadium I: Keine Beschwerden bei nachweisbaren Gefäßveränderungen Stadium II: Schmerzen im betroffenen Bein, die zum Stehenbleiben zwingen IIa: Die schmerzfrei zurücklegbare Strecke beträgt mehr als 200 Meter IIb: Die schmerzfrei zurücklegbare Strecke beträgt weniger als 200 Meter

Verzicht auf Nikotin sind hierfür die besten Mittel. Eine gute Prävention schützt vor möglichen Folgen wie Amputationen, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Was ist der Unterschied? Arterien: Arterien transportieren das mit Sauerstoff angereicherte Blut vom Herzen weg in die Zellen. Venen: Venen transportieren das sauerstoffarme Blut von den Zellen zurück zum Herzen.

Stadium III: Schmerzen im Ruhezustand, durch Schmerzen gestörte Nachtruhe Stadium IV: Absterben des Gewebes durch mangelnde Sauerstoffversorgung; kleine Wunden heilen nicht mehr ab

Diagnose und Behandlung Ein beginnender Verschluss der Arterien wird oft zufällig bei einer Routineuntersuchung festgestellt. Kann der Puls an Knöcheln und Füßen nicht ertastet werden, kann dies ein Hinweis auf eine pAVK im Frühstadium sein. Sobald der Verdacht besteht, wird vom Arzt mit Hilfe einer Dopplerdruckmessung der sogenannte Knöchel-Arm-Index erhoben. Hierzu wird der Blutdruck an Oberarmen und Fußknöcheln mit einer Blutdruckmanschette und einer Dopplersonde gemessen. Stellt sich heraus, dass der Blutdruck am Knöchel im Verhältnis zum Blutdruck am Arm stark erniedrigt ist, bedeutet dies, dass die Blutgefäße in den Beinen verengt sind. Damit die Diagnose eindeutig ist, besteht die Möglichkeit, mit einem speziellen Ultraschallgerät den Blutfluss in den Arterien darzustellen. So kann ermittelt werden, wo und in welchem Ausmaß die Verengung vorliegt. Präventionsmöglichkeiten Um einer Schaufensterkrankheit vorzubeugen, ist es wichtig, die Risikofaktoren zu meiden. Eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und der

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Die Pollen fliegen wieder Heuschnupfenzeit Viele Heuschnupfen-Geplagte freuen sich nicht so sehr auf den Frühling. Denn dann geht es wieder los: Die Nase läuft oder ist verstopft, der Kopf schmerzt und ständiges Niesen und Augentränen kommen noch hinzu. Der Pollenflug hat eingesetzt. Der Erhalt der Pflanzenwelt ist somit sicher. Auch sicher ist jedoch, dass Allergiker nur noch mit ausreichend Taschentüchern anzutreffen sind. Aber was ist die Ursache dafür, dass von Jahr zu Jahr mehr Menschen unter Heuschnupfen leiden? Und wie entsteht eigentlich diese Abwehrreaktion des Körpers? Zum einen ist unsere Immunabwehr mit immer mehr Schadstoffen durch negative Umwelteinflüsse konfrontiert. Zum anderen spielen auch psychosoziale Belastungen und Vererbung eine Rolle. Kurz gesagt ist Heuschnupfen die Überempfindlichkeit des Körpers gegenüber Blütenstaub. Unser Körper produziert Antikörper und schüttet das Hormon Histamin aus, wenn unser Abwehrsystem durch die Eiweißstoffe in den Pollen – übrigens sind Pollen die männlichen Keimzellen der Samenpflanzen - mobilisiert wird. Und da unser Körper sich an diesen Abwehrmechanismus erinnern kann, löst er ihn immer wieder aus, wenn er mit Blütenstaub konfrontiert wird. Besonders die windverstäubten Pollen lösen bei Allergikern eine Reaktion aus. Zur Blütezeit öffnen sich die Pollensäckchen der Pflanzen, in denen die Pollen gebildet werden und verteilen sich durch Wind oder Insekten. Zum Leidwesen aller Heuschnupfen-

Patienten kann eine einzelne Birke bis zu 6 Milliarden Pollenkörner in einem Frühling ausstreuen und diese können durch den Wind bis zu 300km weit getragen werden. Es braucht also keine entsprechende Pflanze vor der Haustür, um an Heuschnupfen zu leiden. Heuschnupfen kann sich im Frühjahr oder Sommer mit einem zunehmenden Jucken in Augen, Nase und Rachen äußern. Zusätzlich läuft die Nase, man bekommt einen schweren Kopf, jedoch kein Fieber und fühlt sich müde und abgeschlagen. Außerdem können Schlafprobleme und Konzentrationsstörungen auftreten. Um Heuschnupfen klar von einer Erkältung unterscheiden zu können, sollte man beobachten, wann und wo die Symptome auftreten. Zeigen sie sich vermehrt im Freien oder in geschlossenen Räumen? Wann sind sie am stärksten, morgens, mittags, abends oder nachts? Endgültige Gewissheit kann dann ein Allergietest beim Hausarzt bringen. Wie kann man die Symptome abschwächen oder ihnen vorbeugen? Leider können Heuschnupfen-Geplagte den Reizstoffen schlecht aus dem Weg gehen. Wir können uns schließlich nicht den ganzen Frühling und Sommer in einer Wohnung verbarrikadieren. Also, was kann helfen? Lüften der Wohnung Verständlicherweise möchte man bei warmem Wetter auch die Fenster seiner Wohnung weit aufreißen. Leider können sich so Pollen auf Möbeln, dem Fuß13


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boden und im Rest der Wohnung verteilen. Lüften Sie ihre Wohnung zu pollenarmen Zeiten, z.B. bei Regen. In der Stadt lüftet man am besten morgens zwischen 6 Uhr und 8 Uhr, auf dem Land abends zwischen 19 Uhr und Mitternacht. Öffnen Sie dabei nur die Fenster zu der windabgewandten Seite. Um ganz sicher zu gehen, kann man sich einen Pollenfensterschutz einbauen, dessen Maschen so klein sind, dass Pollen nicht in die Wohnung gelangen. Dann ist das Lüften auch wieder tageszeitunabhängig. Putzen der Wohnung Um Pollen keine Chance in der Wohnung zu geben, sollten täglich Polstermöbel und Teppiche abgesaugt werden. Dies ist natürlich sehr aufwendig, empfiehlt sich aber für starke Allergiker. Laminat- oder Parkettböden eigenen sich grundsätzlich am besten, aber auch sie sollten täglich feucht gewischt werden, um die Pollen zu entfernen. Mit Dekorationsartikeln wie Kissen, Decken oder Wandteppichen sollten Allergiker sparsam umgehen, denn auch hier setzen sich Pollen fest. Leider gilt dies auch für Zimmerpflanzen. Gardinen aus Stoff können durch glatte, abwaschbare Jalousien oder Rollos ersetzt werden. Sollen trotzdem Stoffgardinen an den Fenstern hängen, sollten diese einmal pro Woche in die Waschmaschine. Aufenthalte im Freien Freizeitaktivitäten, wie Spazier-

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gänge, sollten, wenn möglich, in pollenarme Zeiten verlegt werden, am besten nach einem Regenguss, dann können die Pollen wegen der Nässe nämlich nicht fliegen. In der Stadt ist der Pollenflug abends und auf dem Land morgens am stärksten. Apotheker oder Arzt konsultieren Fragen Sie nach Medikamenten, die Ihnen vorbeugend helfen können. Diese können Sie dann direkt zu Beginn der Pollenflugzeit einnehmen. Die Symptome des Heuschnupfens lindern Sie am besten mit Nasenund Augentropfen sowie rezeptfreien Schnupfenpräparaten. Auch Homöopathie kann helfen, sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Noch ein Tipp: Verwenden Sie keine Papiertaschentücher. Der Papierstaub kann die Schleimhäute zusätzlich reizen. Hier empfehlen sich waschbare Stofftaschentücher. Pollen wegwaschen Waschen Sie sich abends vor dem Schlafen auf jeden Fall die Haare, damit Pollen, die sich festgesetzt haben, nicht in Ihrem Bett und somit in Augen und Nase landen. Bei sehr starken Beschwerden empfiehlt es sich 2x täglich zu duschen, um die Pollen am Körper loszuwerden. Alternativ kann bei Zeitmangel auch ein feingliedriger, dünner Kamm die Pollen aus den Haaren entfernen. Will man die Pollenkonzentration in der Wohnung so gering wie möglich halten, sollte beim Betreten der eigenen vier Wände die Kleidung gewechselt werden, die zur Sicherheit auch di-


Gibt es eine Heilung vom Heuschnupfen? rekt in die Waschmaschine sollte. Bettwäsche sollte einmal wöchentlich bei mindestens 60 Grad in die Waschmaschine. Außerdem ist spezielle AllergikerBettwäsche zu empfehlen, sie hat eine Oberflächenstruktur, die Pollen abweist. Ganz wichtig: Kleidung, Bettwäsche, Handtücher usw. nicht im Freien zum Trocknen aufhängen, denn dann haften gleich wieder etliche Pollen an. Saisonalen Pollenflug beachten Mithilfe von Presse, Radio und TV können Sie sich über den saisonalen Pollenflug informieren und wissen, wann Sie besonders vorbeugen müssen. Die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst hat hierzu eine Handy-App konzipiert, die sich als nützlich erweisen kann. Gibt es eine Heilung vom Heuschnupfen? Mit einer Hyposensibilisierung, der spezifischen Immuntherapie, kann die Pollenallergie ursächlich behandelt werden. Ziel ist es die Überempfindlichkeit gegen das Allergen zu reduzieren, wodurch die Abwehrreaktionen des Körpers ausgeschaltet werden. Der Körper wird schrittweise mit zunächst sehr kleinen Allergenmengen konfrontiert. So soll das Immunsystem lernen mit dem Allergen umzugehen ohne eine Abwehrreaktion auszulösen. Zu Beginn er-

folgt die Grundbehandlung. Dem Patienten wird wöchentlich eine Allergenlösung an der Seite des Oberarmes injiziert. Die Dosis ist zu Beginn sehr gering und wird vom Arzt nach und nach gesteigert, bis die Höchstdosis erreicht ist. Nach der Grundbehandlung erfolgt die Verabreichung der Injektion in Abständen von vier bis sechs Wochen über einen Zeitraum von ca. 3 Jahren. Alternativ zu einer Spritzenbehandlung kann die Allergenlösung auch in Form von Tropfen oder Tabletten unter die Zunge gebracht werden. Die Dauer der Behandlung erstreckt sich auf drei bis fünf Jahre. Eine Besserung der Beschwerden ist aber meist schon im ersten Behandlungsjahr erkennbar. Wichtig ist, dass die Behandlung bis zum Ende vollzogen wird, damit sie dauerhaft erfolgreich sein kann.

Eine Allergie sollte immer behandelt werden. Ist dies nicht oder nur unzureichend der Fall kann sich aus einem Heuschnupfen auch ein allergisches Asthma bilden. Dies ist bei 33% der HeuschnupfenAllergiker der Fall. Daher ist eine möglichst frühzeitige Behandlung ratsam.

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BIELEFELD

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SIT EN Warum so viel und was tun wir dagegen?

Sitzen – warum so viel und was tun wir dagegen?

Sitzen steht auf der Liste der gesundheitsgefährdenden Faktoren ganz weit oben. Die WHO stuft die körperliche Inaktivität, also zu viel Sitzen, als weltweit viertgrößte vermeidbare Todesursache ein. Studien haben gezeigt, dass Menschen, die zu viel Sitzen ein doppelt so hohes Risiko haben an Diabetes und Herzkrankheiten zu leiden. Das Auftreten von Muskel-SkelettErkrankungen, Fettleibigkeit, Depressionen, ja sogar von Krebs kann durch zu viel Sitzen begünstigt werden. Außerdem ist das Risiko deutlich vor der statistischen Lebenserwartung zu sterben erhöht. Doch wie kam es dazu, dass wir so viel sitzen? Ursprünglich war der Homo sapiens den ganzen Tag in Bewegung. Auf dem Feld, auf der Jagd, und um von A nach B zu kommen, musste er laufen. Der Mensch ist dafür gebaut, sich zu bewegen. Ein natürlicher Mechanismus, denn wir sind dafür konstruiert, uns zu bewegen, Bewegung hält uns gesund. Doch im Laufe der Zeit wurden immer mehr Dinge erfunden, die unsere Bewegung reduzierten. Der Stuhl war ursprünglich ein Rastplatz nach getaner Arbeit in Bewegung. Heute nutzen wir ihn in verschiedenen Formen für den Großteil unseres Tagesablaufes. Bei der Arbeit als Schreibtischstuhl, zu Hause beim Essen oder beim Kaffee trinken. Zu extrem vielen Gelegenheiten setzen wir uns hin. Wir laufen nicht mehr zu dem Ort, zu dem wir wollen, wir fahren Auto, Bus oder Straßenbahn. Wenn wir in den

öffentlichen Verkehrsmitteln keinen Sitzplatz bekommen ärgern wir uns. Genauso im Wartezimmer beim Arzt oder, wenn wir für etwas Schlange stehen müssen. Immer haben wir das Bedürfnis uns zu setzen.

Die Erfindung des Fernsehers war da auch nicht von Vorteil. Uns wurde suggeriert, dass unsere Freizeitgestaltung im Sitzen vorm Fernseher völlig ok ist und mit einem Sofa wurde es auch noch herrlich bequem. Nach einiger Zeit folgte der Computer und unser Weg in eine sitzende Gesellschaft war besiegelt. Trotz der negativen Folgen des Sitzens muss aber auch gesagt werden, dass Sitzen das Herz entlastet. Das Blut sackt nicht mehr in die Beine und wir benötigen nur eine geringe Körperbewegung bei der Arbeit im Sitzen. Somit sind noch ausreichend Kapazitäten für den Kopf frei und wir können uns konzentrieren. Sitzen befähigt uns zu geistigen Höchstleistungen, also sitzen wir. In der Schule, im Büro. Das einzige Problem dabei ist, dass es übertrieben wird und dann ist das Sitzen eben gesundheitsschädlich. Sport als Ausgleich? Leider muss den sportlichen Menschen unter uns gesagt werden, dass es zwar mit Sicherheit gesundheitsförderlich ist, Sport zu treiben. Jedoch kann man die negativen Effekte des langen Sitzens mit einer Stunde Laufen oder dem Besuch des Fitnessstudios nach der Arbeit nicht ausgleichen. Es hilft nur eines gegen das lange Sitzen: NICHT lange Sitzen.

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Arbeit im Stehen und in Bewegung? Es ist tatsächlich bereits erprobt: Arbeit im Stehen an einem Pult auf einem Laufband, welches sich langsam bewegt. Also sprechen wir eigentlich von Arbeit im Gehen. Die Vorstellung ist sicher gewöhnungsbedürftig. Durch die leichte Bewegung ist der Körper Erschütterungen ausgesetzt, die es sicherlich schon erschweren einen Kaffee zu trinken oder sauber zu schreiben. Auch beim Telefonieren muss wohl erst erläutert werden, dass das summende Geräusch von einem Laufband kommt und man selbst unregelmäßiger atmet, weil man eben auf diesem steht. Die persönlichen Gespräche mit Besuchern im Büro würden sich wohl auch zunächst um die ungewöhnliche Einrichtung des Arbeitsplatzes drehen. Aber der Effekt heiligt die Mittel: Probanden berichten, dass es sich im Stehen schneller arbeitet und man der Arbeit irgendwie selbstbewusster gegenübertritt. Und trotz der dauerhaften Bewegung ist man weniger müde. Auch ungeübte Menschen kommen so ganz leicht auf drei bis vier gelaufene Kilometer pro Tag und man kann sogar abnehmen, wenn man jeden Tag während der Arbeit läuft. Also: einfach mal beim Arbeitgeber nach einem Laufbandschreibtisch fragen oder sich selbst einen bauen. Was tun, wenn es keinen Laufbandschreibtisch gibt? Hat man eine sitzende Tätigkeit sollte man versuchen mindestens einmal pro Stunde aufzustehen und sich kurz zu bewegen. Unterlagen zu einem Kollegen bringen oder dergleichen. Und versuchen Sie mal Bewegung bewusst in Ihren Tagesablauf einzubauen. Nehmen Sie auf dem Weg zu Ihrem Kollegen zum Beispiel die Treppe und nicht den Aufzug. Verbringen Sie Ihre Mittagspause draußen bei einem kleinen Spaziergang. Nutzen Sie in Bus und Bahn absichtlich den Stehplatz, das trainiert zusätzlich noch den Gleichgewichtssinn. Und lassen Sie das Auto bei kurzen Strecken einfach mal stehen. Gehen Sie zu Fuß, besonders wenn die Sonne scheint, das bringt noch zusätzliche Glücksgefühle. 18


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»Das Auto einfach mal stehen lassen«

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BIELEFELD ENTDECKEN

Tickets f Segway-Touür und Kulinar ren Spaziergän ische ge Vorverkauf im

Die touristische Saison in Bielefeld startet in diesem Jahr am 1. April. Auf der Sparrenburg, dem Wahrzeichen der Stadt, wird dies wieder mit einem Familientag gefeiert – mit vielen kostenlosen Angeboten für kleine und große Burg-Eroberer von 10 bis 18 Uhr. Besucher können in diesem Jahr noch mehr erleben, denn Veranstalter Bielefeld Marketing erweitert das Angebot an Burg-Führungen. Neben den unterirdischen Gängen der Kasematten und Führungen zum Ausgrabungsgelände werden zusätzlich die Geheimnisse auf dem Gelände der Festungsanlage aus dem 13. Jahrhundert erkundet. Die begehrten Plätze bei den Führungen und der Eintritt zum 37 Meter hohen Burgturm sind am Familientag kostenlos und jeweils eine Stunde vor Führungsbeginn erhältlich. Bis zum Saisonstart sind das Besucher-Informationszentrum Sparrenburg und der Turm an Wochenenden und Feiertagen geöffnet (11 bis 18 Uhr). Ab dem 1. April gibt es den vollen Besucher-Service wieder täglich (10 bis 18 Uhr). Jedes Jahr besteigen rund 50.000 Besucher den Burgturm oder nehmen an einer Führung teil. Weitere Informationen gibt es online unter www.bielefeld.jetzt/sparrenburg Zum gesamten touristischen Service zählen 2017 wieder mehr als 30 Themenführungen, Tagesangebote und Rahmenprogramme. Besonders beliebt bei Besuchern und Bielefeldern sind die Segway-Touren durch die Stadt sowie die Kulinarischen Spaziergänge entlang von vier Entdeckerrouten. Für beide Angebote sind Tickets bereits im Vorverkauf zu haben. Ab 1. April gibt es wieder jeden ersten Samstag im Monat eine Stadtrundfahrt, an den übrigen Samstagen einen Stadtrundgang (jeweils zweistündig). Termine von öffentlichen Stadtführungen und OnlineTickets gibt es hier: www.bielefeld.jetzt/ touren

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BIELEFELD ENTDECKEN XXX

Touristische Saison in Bielefeld startet mit SparrenburgFamilientag

Touristische Beratung, BesucherService, Souvenirs, Ticket-Service und mehr bietet die Tourist-Information im Neuen Rathaus, Niederwall 23 (Mo.-Fr. 10-18 Uhr, Sa. 10-14 Uhr), Tel. 05 21 516999, touristinfo@bielefeld-marketing.de.

Touristische Beratung, BesucherService, Souvenirs, Ticket-Service und mehr bietet die Tourist-Information im Neuen Rathaus, Niederwall 23. (Mo.-Fr. 10-18 Uhr, Sa. 10-14 Uhr), Tel. 05 21. 51 - 69 99, touristinfo@bielefeld-marketing.de

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Am 29. April 2017 bietet Bielefeld wieder ein besonderes Kulturerlebnis: Bei den Nachtansichten 2017 legen rund 50 Museen, Kirchen, Galerien und Ateliers in der Innenstadt eine Spätschicht ein. Für Besucher heißt das: Zwischen 18 und 1 Uhr können sie ungewöhnliche Kulturorte, Ausstellungen, Installationen und Live-Konzerte entdecken. Hinzu kommen spektakuläre Open-Air-Performances in der Bielefelder Altstadt, präsentiert vom Veranstalter Bielefeld Marketing und der Stadtwerke Bielefeld Gruppe. Im Nachtansichten-Programm dabei sind bekannte Kulturhäuser wie die Kunsthalle Bielefeld, das Theater Bielefeld sowie viele Museen der Stadt. Dazu zeigen größere und kleinere Galerien und Ateliers die künstlerische Vielfalt der Stadt. Auch Kirchen beteiligen sich mit Kunstprojekten. Bei den Nachtansichten 2016 besuchten rund 14.000 Menschen die teilnehmenden Kulturorte. Damit verzeichnete Bielefeld Marketing wieder einen Besucherrekord.

Bus-Shuttles und Stadtbahnen der Stadtwerke Bielefeld Gruppe bringen Nachansichten-Besucher am 29. April kostenlos durch die Nacht. Karten für die Nachtansichten 2017 gibt es im Vorverkauf, erhältlich in der Bielefelder TouristInformation, Niederwall 23, Tel. 05 21. 51 - 69 99, touristinfo@bielefeld-marketing.de, sowie online unter www.nachtansichten.de. Die Tickets kosten im Vorverkauf 10 Euro (ermäßigt 8 Euro).

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Bielefelder Nachtansichten locken mit groรŸem Programm Rund 50 Kulturorte in der Innenstadt รถffnen wieder am 29. April 2017 Kostenlose Fahren dur s c Nacht mit dh die Stadtwerkeen n Bielefeld

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Zwischen großer

SHOW! und neuen Formaten – Das Theater Bielefeld präsentiert ein vielfältiges Programm

Ab April stellen Chefchoreograf Simone Sandroni und Intendant Michael Heicks in ihrer spartenübergreifenden Stückentwicklung SHOW! gemeinsam mit TänzerInnen und SchauspielerInnen das Stadttheater in einer nie dagewesenen Anstrengung auf den Kopf. Gemäß dem großen Unterhaltungsmantra »The Show Must Go On« jagt das Ensemble, begleitet von vier Musikern, durch die Theatermaschine. Akrobaten, Messerwerfer, ein Seiltänzer, ein 24

Zauberer, der eine perfekte Puppe erschaffen hat, zehn Muskelmänner aus der Ukraine, Poledance, Stierkampf, schwingende Kronleuchter, Chanson, Tango – die perfekten Zutaten für die Show scheinen zu stimmen. Doch nach und nach zeigen sich Risse in der Welt des schönen Scheins. Immer auf der Suche nach dem Moment der Wahrheit, in dem der berühmte Funke überspringt, stürzt der Abend von einer Katastrophe in die nächste und versteht sich letzt-


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lich vor allem als eines: eine so verrückte, weltumspannende wie liebevolle Hommage an das Theater. Die Premiere ist am 01. April im Stadttheater, 15 weitere Vorstellungstermine folgen bis Anfang Juli. Auf den kleinen Bühnen im Theater am Alten Markt – im TAMZWEI und TAMDREI – befragt das Theater Bielefeld derzeit gegenwärtige Formen des Erzählens und experimentiert mit unterschiedlichen Ausdrucksmöglichkeiten des Mediums Theater. Eines der neuartigen Projekte kommt von dem Regisseur Nils Zapfe, der die Zuschauer in seinem Audiowalk Bonsai Bielefeld in einem begehbaren Hörspiel durch den Stadtraum führt. Zudem wird die Theaterserie Sissy Murnau weitergeführt. Der Filmemacher Konrad Kästner zeigt mit DER AUFTRAG ein multimediales Spektakel, in dem er sich mit der Wechselwirkung zwischen Medien und dem Objekt der Berichterstattung beschäftigt. Piotr und die Stars von TUT, ein Abend von und mit Bielefelds Chefchoreografen Simone Sandroni, ist eine Art Crossover zwischen Tanz und Schauspiel. Warum sind die Hauptfiguren unserer Heldengeschichten meistens Männer? Dieser Frage geht das Berliner Autorinnen-/ Performerinnenkollektiv Henrike Iglesias in #HELDINNEN nach und entwickelt gemeinsam mit Schauspielerinnen des Theaters Bielefeld eine gemeinsame Performance. Schließlich gibt es am Ende der Saison eine Preview zu dem interdisziplinären Kunst- und Forschungsprojekt STOFF. Vom 23. – 25. Juni werden alle Projekte gebündelt im Rahmen eines Festivals präsentiert.

Karten und weitere Informationen: 05 21. 51 - 54 54 www.theater-bielefeld.de

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Das Campus Festival Bielefeld kehrt zurück Am

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Das 3. Campus Festival Bielefeld wartet mit einem echten Knaller-Line-Up auf: Allen voran Casper, der auf dem Campus auch einst selbst studierte. Außerdem hat der ebenfalls aus Ostwestfalen stammende dreifache Echo-Gewinner Joris für das Open-Air-Festival am 22. Juni 2017 auf dem Campus Bielefeld zugesagt. Ebenfalls schon bestätigt für das Line-Up sind die Punkband "Adam Angst", das DJ-Duo "Tube & Berger", die HipHopper "Audio88 & Yassin", die Indie-Pop-Band "Lotte" sowie der DJ "Ninetoes". Weitere Acts werden in Kürze veröffentlicht durch die Partner hinter dem Festival – die Universität Bielefeld, die Fachhochschule Bielefeld, Bielefeld Marketing und die Vibra Agency.

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Sowohl Casper als auch Joris erleben ein echtes Heimspiel auf dem Campus Bielefeld. Joris wuchs im benachbarten Vlotho auf, zog dann zum Studium nach Berlin und Mannheim und schaffte 2015 mit seinem Hit „Herz über Kopf“ den großen ChartErfolg. Das Festival findet auf dem Campus Bielefeld wieder auf der großen Rasen-Fläche zwischen dem Hauptgebäude der Universität und dem Gebäude X statt. Einlass ist ab 15.30 Uhr. Gespielt wird auf insgesamt vier großen Open-Air-Bühnen: zwei Hauptbühnen, eine DJ-Bühne sowie die Studierendenbühne, auf der – präsentiert vom Campusradio Hertz 87,9 – regionale Bands auftreten.


BIELEFELD ENTDECKEN

Die regulären Tickets sind ab jetzt im Vorverkauf erhältlich. Die limitierten und preisreduzierten Tickets für Studierende, SchülerInnen und Hochschulbeschäftigte gehen zum Sommersemester am 24. April 2017 in den Vorverkauf. Die Kontingente der rabattierten Tickets bleiben auch bei diesem erstklassigen Line-Up gleich hoch wie in den Vorjahren. Es werden erneut mehr als die Hälfte der verfügbaren Karten (10.000) preisreduziert angeboten, um einem jungen Publikum ein erstklassiges Musik-Event zu sehr fairen Preisen zu ermöglichen. Im vergangenen Jahr verzeichnete das Campus Festival Bielefeld 18.000 Besucher, zur ausverkauften Premiere 2015 kamen 19.500.

Mehr zum Festival unter www.campusfestival-bielefeld.de. 27


BIELEFELD ENTDECKEN

Deutschlandfinale für kreative Wissenschaftstalente in Bielefeld FameLab Germany: Vorentsche (23. März) id un Bundesfina d le (27. April)

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Wissenschaft ist kompliziert, voller Fremdwörter und hat mit dem Alltag gefühlt wenig zu tun? Alles riesige Klischees, die beim FameLab Germany endgültig in der Mottenkiste verschwinden. In Bielefeld treffen sich junge Wissenschaftler aus ganz Deutschland, um auf der Bühne vor Publikum spannende Forschungsergebnisse zu erklären – kreativ, wortwitzig und begeisternd. Jeder Teilnehmer hat dabei nur drei Minuten Zeit, Jury und Publikum küren anschließend die Gewinner. Am 23. März 2017 (19 Uhr) findet im Theaterhaus im Tor 6 ein regionaler Vorentscheid statt. Die Gewinner der Regionalwettbewerbe in ganz Deutschland treffen sich in Bielefeld beim großen Finale von FameLab Germany am 27. April 2017 in der RudolfOetker-Halle (19 Uhr). FameLab Germany wird veranstaltet vom Wissenschaftsbüro von Bielefeld Marketing in Kooperation mit dem British Council. Der Eintritt für einen Abend mit Aha-Effekt kostet jeweils sieben Euro (ermäßigt fünf Euro). Karten gibt es im Vorverkauf in der Tourist-Information Bielefeld (Niederwall 23, Tel. 05 21. 51 - 69 99) und www.bielefeld.jetzt/famelab 29


GESUNDHEIT & WOHLBEFINDEN

Bielefelder Modell

Eine mehr als 20-jährige Erfolgsgeschichte

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GESUNDHEIT & WOHLBEFINDEN

Es ist eine mehr als 20-jährige Erfolgsgeschichte: 1996 hat die BGW (Bielefelder Gesellschaft für Wohnen und Immobiliendienstleistungen mbH) an der Dahlemer Straße in Dornberg erstmals ein Konzept umgesetzt, das bundesweit für Aufmerksamkeit sorgte und seitdem in vielen anderen Städten nachgeahmt wurde – das Bielefelder Modell. Es ermöglicht Senioren und jüngeren Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Wohnen mit einer 24-stündigen Versorgungssicherheit, ohne dass dafür eine Betreuungspauschale anfällt. Inzwischen ist die BGW mit 16 Wohnanlagen nahezu in allen Stadtteilen mit dem Bielefelder Modell vertreten. „In direkter Anbindung an das Bielefelder Modell sind bislang 507 barrierefreie Wohnungen neu geschaffen, sowie weitere 150 barrierearm im Bestand umgebaut worden“, erläutert Oliver Klingelberg, bei der BGW zuständig für das Sozialmanagement. Mitte der 1990er Jahre kamen bei der BGW erste Überlegungen auf, die bereits bestehenden Wohnangebote für ältere Menschen durch ein neues Konzept zu ergänzen. Ziel war es, die bis dahin mit der Versorgungssicherheit verbundenen Pauschalen zu vermeiden, die von den Mietern auch dann gezahlt werden mussten, wenn sie noch gar keine Betreuungsleistungen benötigten. Aus diesen Überlegungen entwickelte die BGW gemeinsam mit dem ambulanten Dienstleister Alt und Jung e. V. das Bielefelder Modell. Einbezogen in bestehende Wohnquartiere und in guter infrastruktureller Anbindung bietet die BGW älteren Menschen und jüngeren Menschen mit Behinderung komfortable und barrierefreie Wohnungen. Kombiniert ist dieses Angebot mit einem Wohncafé als Treffpunkt und Ort der Kommunikation, der allen Menschen in der Nachbarschaft offen steht. Gleichzeitig ist als Kooperationspartner der BGW ein sozialer Dienstleister mit einem Servicestützpunkt und einem umfassenden Leistungsangebot rund um die Uhr im Quartier präsent.

Platz für Veranstaltungen bietet. Die Aktivitäten werden hier in besonderem Maße durch Nachbarschaftshilfe und ehrenamtliches Engagement getragen. Der wichtigste Baustein ist neben vielen anderen Angeboten der tägliche Mittagstisch!

Das Konzept des Bielefelder Modells hat nach den Worten des Bielefelder Sozialdezernenten Ingo Nürnberger dazu beigetragen, dass trotz der steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen in Bielefeld der Anteil der ambulanten Pflege stabil geblieben ist. „Allein von 2013 bis 2015 hat die Zahl der Pflegebedürftigen um 11.500 Personen zugenommen, während der ambulante Anteil in der pflegerischen Versorgung nach wie vor bei 25 Prozent liegt“, sagt er. Um die Stärken, aber auch die Schwächen des Bielefelder Modells zu analysieren und Möglichkeiten zur qualitativen Weiterentwicklung des Konzeptes aufzuzeigen, erfolgt seit Beginn des Jahres 2017 eine wissenschaftliche Evaluation durch das Institut für Pflegewissenschaft (IPW) an der Universität Bielefeld. Die Studie ist auf drei Jahre angelegt und wurde durch die Förderung der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW ermöglicht.

Auf die Hilfs- und Betreuungsangebote des sozialen Dienstleisters können alle Mieter nicht nur der Wohnanlage des Bielefelder Modells, sondern des gesamten Quartiers zurückgreifen. Kostenpflichtig sind dabei nur die Leistungen, die tatsächlich in Anspruch genommen werden; eine feste monatliche Grundservice- oder Betreuungspauschale wird nicht erhoben. Herzstück der Wohnanlagen ist ein Wohncafé, in dem sich die Mieterinnen und Mieter sowie die Bewohner des Umfeldes treffen können und das ausreichend 31


GESUNDHEIT UND WOHLBEFINDEN

Lamm

karree

Lammkarree mit grünem Spargel-Risotto ZUTATEN FÜR 4 PERSONEN 800 g Lammkarree 150 g Risottoreis 150 g grüner Spargel 25 g getrocknete Steinpilze 5 Zweige Kerbel 2 Schalotten 1 Bund Rucola 50 ml trockener Weißwein (alternativ auch durch Gemüse Fond ersetzen) 400 ml heißer Gemüse Fond 6 EL Olivenöl 50 g geriebener Parmesan Parmesanspäne zum Garnieren Salz Pfeffer ZUBEREITUNG 1. Den Backofen für das Fleisch vorheizen (150 °C Umluft). Getrocknete Steinpilze in 300 ml kaltem Wasser einweichen. 2. Lammkarrees waschen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Fleisch ca. 2 Minuten in 2 EL heißem Öl anbraten. Lamm in eine Auflaufform (oder Backblech)

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legen und im Backofen ca. 15 Minuten garen. 3. Währenddessen Spargel waschen, die holzigen Enden entfernen und in schräge, mundgerechte Stücke schneiden. Kerbel und Rucola waschen, trocken schütteln, Kerbelblätter abzupfen und kleiner schneiden. 4. Schalotten abziehen, fein würfeln und in 2 EL heißem Öl in einem Topf anbraten. Risottoreis zugeben und glasig anschwitzen. Mit Weiß- wein ablöschen und fleißig rühren, bis dieser verdampft ist. 5. Pilze abgießen, aber das Pilzwasser auffangen. Den heißen Gemüse Fond und das Pilzwasser mischen, immer tassenweise zum Reis gießen und unter ständigem Rühren verkochen lassen. Pilze klein schneiden. 6. Lammkarree nach der Garzeit aus dem Ofen nehmen mit Alu-Folie abdecken und 10-15 Minuten ruhen lassen. 7. In der Zeit den Spargel in ca. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne knackig anbraten und leicht salzen. 8. Pilze, Kerbel und den geriebenen Parmesan zu dem Reis geben, unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Der fertige Risotto sollte cremig aber innen noch bissfest sein. Risotto, Spargel und Rucola auf den vorgewärmten Tellern verteilen. 9. Das Lammkarree aufschneiden und auf dem Risotto anrichten. Zum Schluss mit den Parme- sanspänen garnieren.


Warmer Spargel-QuinoaSalat mit Avocado ZUTATEN FÜR 4 PERSONEN 650 g grüner Spargel  1 Apfel 1 Avocado  300g  braune Champignons 150g  Zuckerschoten  2 Knoblauchzehen  ½ Bio-Zitrone  6 Stiele  Basilikum  100g  weißer Quinoa  250ml Gemüsebrühe 10 EL  Olivenöl  6 EL  Apfelessig  2 TL  Tahin (Sesampaste)  1 TL  Senf  2 EL  Agavensirup  Salz  Pfeffer  ZUBEREITUNG 1. Quinoa abspülen und abtropfen lassen. Zitrone heiß abwaschen, Zesten abreißen oder die Schale dünn abreiben. Zitrone auspressen.

2. Apfel waschen und grob reiben und mit etwas Zitronensaft beträufeln. Basilikum waschen, trocken schütteln, die Blätter abzupfen und in Streifen schneiden. 3. Saft der halben Zitrone, Essig, Agavensirup Tahin, Senf, Salz und Pfeffer vermischen und mit 4 EL Öl gut verquirlen. 4. Gemüsebrühe erhitzen, Quinoa zugeben, bei schwacher Hitze ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen und hin und wieder umrühren und zur Seite stellen. 5. Währenddessen Knoblauch schälen und sehr fein hacken. Pilze säubern und in dünne Scheiben schneiden. Pilze in 2 EL Öl anbraten. Knoblauch kurz mit dazu geben. Mit Salz und Pfeffer würzen. 6. Zuckerschoten putzen, waschen, halbieren und ca. 2 Min. in kochendem Salzwasser blanchieren. Unter kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen. 7. Spargel waschen, holzige Enden entfernen, schräg in mundgerechte Stücke schneiden. 4 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel knackig anbraten. 8. Avocado halbieren, Kern und Schale entfernen und in schmale Spalten schneiden. Quinoa, Apfel, Pilze, Zuckerschoten, Spargel, Avocado, Basilikum und Dressing gut unterheben. Salat auf vorgewärmten Tellern anrichten.

Spargel salat

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GESUNDHEIT UND WOHLBEFINDEN

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Senden Sie das Lösungswort im Betreff an: info@klinikumbielefeld.de und gewinnen tolle Preise. Unter allen Einsendungen verlosen wir einen Bluetooth-Kopfhörer.

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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Einsendeschluss ist der 01. 05. 2017

... UND GEWINNEN

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RÄTSELN...

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1. Wie nennt man den Freitag vor Ostern? 2.. Wie heißt das Kind vom Schaf? 3. Servatius, Pankratius und Bonifatius sind die…? 4. Anderer Name für Osterglocke? 5. Beliebtes Frühjahrsgemüse? 6. Ein alter Name für den April? 7. Anderer Name für die Ohren eines Hasen? 8. Wie viele Punkte hat die hier häufigste Art von Marienkäfern? 9. In welchem Monat beginnt der Frühling? 10. Womit hält man am 1. April andere zum Narren?

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Das Lösungswort lautet: V

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SEGLE DEN RICHTIGEN WEG

BIELEFELD ENTDECKEN RÄTSELSPASS

WELCHER SCHATTEN GEHÖRT WELCHEM FLIEGER?

FINDE DIE 10 FEHLER IM UNTEREN BILD! Im unteren Bild haben sich zehn Fehler eingeschlichen. Findest Du alle?

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Schwerpunktthema unserer aktuellen Ausgabe sind die Gefäße. Unsere Klinik für Gefäßchirurgie unter der Leitung von Dr. med. Ralf-Gerhard Rit...

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