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Editorial Ein fröhliches Hallelujah an alle Max-Planck-Wichtel Alle Jahre wieder... Ja, es ist mal wieder soweit: Weihnachten steht vor der Tür! Aus diesem Grund findet ihr in dieser Klimax-Ausgabe natürlich das ultimative Weihnachts Special mit der Wahrheit und dem Mythos, Tipps, Rezepten, Geschenkideen (bzw. Geschenke die ihr NICHT schenken solltet) und vielem mehr. Im Horoskop erfahrt ihr diesmal, was das Fest der Liebe für euch bereit hält und auch das Interview mit dem Chef persönlich verspricht informativ zu sein (schon allein um ihm mal ins Zeugnis zu gucken...) Doch neben Waveboards, Mottotag, Rätseln, Zitaten und Konzertreviews (jaja, die Klimax kommt ganz schön rum) kommen aktuelle News, wie die inzwischen internationalen Schüler- und Stundentenproteste, natürlich nicht zu kurz. Aber da die Weihnachtszeit auch gleichzeitig die dunkle Winterzeit ist, wird auch ein anderes Thema von uns angesprochen: Depressionen. Was ihr euch jedenfalls auf keinen Fall entgehen lassen dürft ist unser Tag bei ! Richtig gehört: Klimax durfte mal bei den Großen schnuppern und was wir gerochen haben hat uns sehr gefallen... Und nun wünscht euch die Redakion ...

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Inhaltsverzeichnis 3 6 11 12 13 14

Editorial

Im Chefstuhl: Interview mit dem Direktor

Mottotag Trendtipp: Waveboard Fahrenheit 451 – Buchrezension Weihnachts Special

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Der Mann hinter dem Bart

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Der Mann mit den Vielen Gesichtern

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This Christmas..: Songtext für Interpretation

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Rezeptideen

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Most-hated: Geschenke des Grauens

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Für den guten Rutsch: Schlittschuhbahnen

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„quotewall“ Sternentaler Albert Einsteins Weihnachtsrätsel Sudoku

Comics Lach doch mal! – Die Krankheit Depression Wir sind das Volk - oder nicht?

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Konzertreview: Robert Francis Klimax at Impressum


Rezepte

Schlittschuhfahren

Songtext

Mythos Tipps

WANTS YOU! Ihr hattet schon immer einmal Lust irgendetwas zu sagen und wusstet aber nicht wie? Ihr wollt kurze Texte schreiben und wisst nicht wo ihr sie veröffentlichen sollt? Außerdem würdet ihr gerne bei der Klimax mitmachen, traut euch aber nicht in die Redaktion (die sich nebenbei gesagt im obersten Stock des Mosaikgebäudes befindet)? – Kein Problem! Ihr könnt uns Nachrichten, Texte, Anregungen, Kritik oder Ähnliches einfach in den Briefkasten stecken der im Foyer neben dem Vertretungsplan hängt. Oder ihr klickt ganz schnell auf den „Gefällt mir“ Button auf unserer Facebookseite ;) Gern sind wir – eure Künstler der Sprache und Mitteilungsdiener – auch persönlich für Fragen offen, wenn ihr uns unterwegs irgendwo begegnet oder auch per Mail: redaktion@klimax-planck.de 5


uldirektor

it unserem Sch Ein Interview m

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Liebe Plancker, habt ihr euch eigentlich schon einmal überlegt, was das Unterfangen „Schule“ für ein riesengroßes Projekt ist? Alles muss gewissenhaft geplant, kleinlich koordiniert und verantwortungsvoll durchgeführt werden. Und weil einige Schüler den Kopf des Unternehmens noch gar nicht so genau kennen gelernt haben, möchten wir unseren Direktor Herrn Schkutek in dieser Ausgabe der Klimax vorstellen. Wir müssen zwar zugeben, dass es nicht leicht ist an ihn heranzukommen, doch die Schülerzeitungen hat es schließlich geschafft und hier nun die Ergebnisse:

man automatisch auch mehr VerantworWie lange sind Sie schon Lehrer und tung und Einfluss. wie lange Schuldirektor? Der erweiterte Zuständigkeitsbereich Seit 1972 bin ich Lehrer in Berlin. Als (z.B.: der Einsatz bei Staatsprüfungen) die Wendezeit anbrach, übrigens eine kann sehr abwirbelige Zeit, wechslungsreich hat man mich und spannend 1990 für einen sein. Schulleiterposten Und welche ausgesucht. Ich Nachteile gibt war schon vorher es? stellvertretender Als Schulleiter ist Schulleiter an es schwer, eine einer EOS, hatte geeignete Lösung also schon Erfahzur Zufriedenheit rungen gesamzweier Konmelt. fliktpartner zu Zunächst war ich finden. Schuldirektor am Eine große Charles- DarwinVerantwortung Gymnasium und steckt dahinter. jetzt an unserer Was und wo Schule. haben Sie stuWas sind denn diert? die Vorzüge Ich habe Anglistik und Germanistik an ihres Jobs als Schuldirektor? der Humboldtuniversität studiert mit Na, ich habe ein eigenes Büro und die dem Ziel Lehrer zu Sekretärin hört auf mich. „Ich habe ein eigenes Büro und werden. Im Studium habe ich Aber das sind die Sekretärin hört auf mich.“ neben Englisch auch natürlich nicht die Deutsch lieben gelernt. Gründe, warum Wie sind sie denn darauf gekommen mir meine Arbeit Spaß macht. Wenn man eine leitende Funktion inne hat, hat Lehrer zu werden? 7


würde ich mir wünschen, dass Menschen, Ganz früher wollte ich Pilot werden, die anderen Menschen Leid zufügen aber in der DDR hätte ich Kampfpilot wollen, dies aufgrund tierischer Schmerwerden müssen und das wollte ich dann zen nicht mehr tun können. doch lieber nicht. Ich hätte vielleicht Herr Schkutek, bitte auch gar nicht die richtigen VoraussetFür eine Karriere als Sänger beschreiben Sie sich in drei Worten. zungen dafür gehabt. hätte meine Stimme nicht - lebensbejahend Für den Beruf als ausgereicht. - humorvoll Sänger hätte wahr- kommunikationsfreudig scheinlich meine StimWas ist ihre persönliche Message an me nicht ausgereicht und naja, meine Mitschüler haben mich dann auf die Idee die Schüler unserer Schule? Ich wünsche mir sehr, dass die Schüler gebracht Lehrer zu werden. Sie meinten immer zu mir, ich hätte ein Erklärungsta- Freude am Lernen finden und aufhören lent. Da ich ein Fan von Englisch war, sah ausschließlich den Zweck zu betrachten. Sie sollen die Ohren und Augen niemals ich meine Chance darin, es in meinem vor Lehrreichem verschliespäteren Beruf anßen, selbst wenn es keine wenden zu können. „Staunen und Wundern ist Noten gibt. Außerdem hat man etwas wundervolles.“ Es kann Spaß machen, für den Beruf als Lehetwas zu erfahren und zu rer geworben. erleben, denn Staunen und Wundern ist Was machen sie am liebsten in ihrer etwas wundervolles. Freizeit (wenn es welche gibt)? Habt Lust, auch ungebunden! Doch die gibt es. Vielen Dank für das Interview. Ich lese sehr gerne egal ob es Romane, Sachbücher oder auch die Zeitung ist. Natürlich befindet sich auch englische Lektüre auf meinem Nachttisch. Ansonsten gehe ich auch gerne ins Theater, verreise oder koche, dann aber nur Außergewöhnliches. Haben Sie einen Spitznamen? Von meinen alten Lehrer-Freunden bekam ich den Namen „Chefchen“. Vervollständigen Sie bitte die Sätze: Die Lehrer unserer Schule sind... ... sehr unterschiedliche Charaktere. Ich habe eine Schwäche für... ... teuren Rotwein. Auf einer einsamen Insel... ... käme ich mir sehr verloren vor. Wenn ich ein Tier wäre,... ... wäre ich ein Faultier. Wenn ich einen Wunsch fei hätte ,... Erwischt!!! Wussten wir‘s doch ;) Wir bitten um Nachsicht, wenn wir nicht alles Gesagte aufschreiben konnten.

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Abini und Linda


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Fahrenheit 451

Ob in englischer oder deutscher Sprache, ob aus Pflicht oder Wahlpflicht; so gut wie jeder Max-Plancker wird wohl zwangsläufig dazu genötigt, sich mit diesem mittlerweile fast sechzig Jahre alten Science-Fiction-Roman des amerikanischen Autors Ray Bradbury zu befassen. So oder so führt zwischen MSA und Abitur wohl kein Weg daran vorbei. Grund genug, für diejenigen, die noch nicht das Vergnügen hatten, eine kurze Inhaltsangabe plus (subjektive!) Berteilung in dieser Ausgabe der Klimax erscheinen zu lassen. Der Roman thematisiert eine Geschichte, in der das geschriebene Wort verboten ist und daher sämtliche Bücher der Verbrennung zum Opfer fallen. Im Mittelpunkt der Handlung steht der Feuerwehrmann Guy Montag, der sich von einem Mitläufer dieses Systems zu einem Widerstandläufer entwickelt, der das Leben in dieser Gesellschaft infrage stellt und in Büchern den Sinn des Lebens sucht. Ray Bradbury kritisiert in seinem Werk unter Anderen die Zensur von Gedanken. Des Weiteren macht er auf die Gefahr einer materiell- und medienorientierten Gesellschaft aufmerksam, deren Moralvorstellungen immer profaner werden. Vor diesem Hintergrund spielt sich ein Kampf ab, in dem die Intellektuellen der dargestellten Bürgerschaft das Wagnis eingehen, sich gegen die Diktatur aufzulehnen und für das Recht auf Bücher zu kämpfen.

So ehrenwert Bradburys Absichten und so treffend seine Bedenken hinsichtlich unserer auf technischem Gebiet fortschreitender, ihr Literaturbewusstsein zurückentwickelnder Gesellschaft auch sein mögen, hätte dieser Roman allerdings spannungsreicher gestaltet werden können. Beim schreiben seines Buches hat Bradbury wohl kaum darauf geachtet, seinen Charakteren Gestalt und der Handlung Action zu geben, was für einen Science-Fiction-Roman fatale Folgen hat. Das Hineinversetzen in den Plot ist mühselig; dem Geschehen zu folgen lästig. Zweifellos gehen die Geschmäcker weit auseinander; während der Eine ein Fan jeglicher Science Fiction ist, sind die irrealen Figuren und Orte für den Anderen einfach nur absurd. Allerdings kann man den Handlungen und Gefühlsausbrüchen der fiktiven Personen in der Regel folgen. In die von Bradbury erschaffenen Figuren aber gewinnt man kaum genug Einblick, um sich auf die Story und die handelnden Personen einlassen zu können. Die Folge: Die 175 Seiten ziehen sich in die Länge wie ein Kaugummi. Man hätte wahrscheinlich einen fesselnderen Roman aus „Fahrenheit 452“ machen können, der eine Auszeichnung verdient hätte; die Idee, die Wichtigkeit von Büchern zum Ausdruck zu bringen, eignet sich hervorragend dazu – so aber bleibt das Buch Geschmackssache Fazit: Ein Muss – für alle, die müssen Sophie

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d r a o b Wave

Warum man sich ein

Zu Weihnachten w端nschen sollte

Linda mit Hilfe von Frau Roschke - Danke

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n: -Traditio

Planck Die neue

Der Mottotag

Jetzt ist es offiziell: Ihr dürft im Unterricht Mützen oder Sonnenbrillen tragen, im Schlafanzug zur Schule kommen oder die Sachen eures Bruders bzw. eurer Schwester anziehen - zumindest, wenn das das Motto des nächsten Mottotages ist. Auf der letzten GSV haben die Schülervertreter unserer Schule nämlich festgestellt, dass die Mottowoche der Abiturklasse am Ende des Schuljahres nicht nur sehr beliebt, sondern auch immer sehr erfolgreich ist. Aus diesem Grunde, und weil sie das Angebot der bisherigen schulischen Aktivitäten fürs Gemeinwohl mangelhaft fanden, legten sie fest in Zukunft immer am letzten Freitag jedes Monats einen Mottotag zu veranstalten, der für die gesamte Schülerschaft, von 7. bis 13. Klasse, gelten soll. Das trägt neben Unterrichtserheiterung und Stimmungshebung auch noch ungemein zu einem verstärkten Gemeinschaftsgefühl bei und weckt wohl so einigen, der droht auf seiner Bank einzuschlafen (ernsthaft: Das Problem kennen wir doch alle). Es ist also eine ziemlich gute Sache, die bei dieser Verammlung veranlasst wurde, weshalb es sich die Klimax (die von der Idee mehr als begeistert war) natürlich

nicht nehmen lassen konnte, darüber zu berichten. Und wir hoffen auch, dass sich vielleicht so manch ein Lehrer ebenfalls darauf einlässt – Sie werden staunen wie viele Pluspunkte ihre Klasse Ihnen bei der nächsten Evaluation auf einmal gibt ;) Wir sind der Meinung, einmal im Monat (noch dazu an einem Freitag) könne man sich in dem Großprojekt Schule ruhig mal auf etwas.... experimentelles einlassen. Erst Recht, wenn es zu dem guten Zweck „Zusammenwachsen“ beiträgt“. Das Motto des nächsten Mottotages erfahrt ihr immer eine Woche im Voraus über Plakate oder Flyer. Wenn ihr selbst Ideen für ein verrücktes Motto habt könnt ihr sie gerne entweder an die Klimax-Redaktion weiterleiten oder einem euch bekannten Schülervertreter bekannt geben. Die auffäligsten, lustigsten oder schönsten Verkleidungen, werden übrigensgesammelt und in der jeweils nächsten Klimax veröffentlicht. Wer weiß, vielleicht wartet ja auch der ein oder andere kleine Preis... In diesem Sinne: Frohes Verkleiden und Begeisterungsausbrüche - Wir sind schon mehr als gespannt :) Antonia 13


Exklusiv:

Der Mann hinter dem Bart

Der gute alte Weihnachtsmann, den wir wohl alle aus Kindertagen kennen, ist eine Symbolfigur weihnachtlichen Schenkens, die in Deutschland, sowie in der übrigen Welt, besonders in protestantisch geprägten Regionen, wie den Niederlanden, Skandinavien, Großbritannien und den USA, populär ist. Dargestellt wird er als dicklicher und freundlicher alter Mann mit langen weißem Bart, roter und mit weißem Pelz besetzter Kutte; Attribute sind sein Geschenksack und (häufig) eine Rute. Dass diese Darstellung bereits im 19. Jahrhundert existierte, beweisen zeitgenössische Postkarten. Die Coca-Cola Company nutzte ab 1931 alljährlich zur Weihnachtszeit diese Darstellung für

eigene Werbekampagnen. Ob die Firma damit entscheidend zur weltweiten Verbreitung des „Weihnachtsmanns“ beitrug ist umstritten – Fakt ist aber, dass Coca-Cola ihn als erstes immer einheitlich rot zeigte. Angeblich bringt der Weihnachtsmann „braven“ Kindern an Heiligabend (in der Nacht zum 25. Dezember) Geschenke, den „bösen“ hingegen bloß eine Rute. Er vereinigt somit Eigenschaften des gutmütigen Sankt Nikolaus und seines in Europa meistens als begleitender Gegenspieler dargestellten strafenden Knechtes Ruprecht. Letzterer wird in Bayern und Österreich Krampus, in der Schweiz Schmutzli, im Rheinland Hans Muff genannt.

Ursprung: Der heutige Weihnachtsmann geht vor allem auf die europäischen Volkslegenden um den heiligen Nikolaus zurück. Er ist aber keinesfalls mit diesem gleichzusetzen. Nikolaus von Myra war ein Bischof im 4. Jahrhundert, der Kern zahlreicher Legendenbildungen war. Unter anderem wird er als Schutzpatron der

Kinder verehrt. Ihm zu Ehren wurden schon im Mittelalter Kinder an seinem Namenstag, dem 6. Dezember bzw. oft schon am Vorabend beschenkt. Dieses Datum war früher auch der eigentliche Bescherungstag, der erst im Laufe der Reformation und deren Ablehnung der Heiligenverehrung in vielen Ländern auf den 24. bzw. 25. Dezember rückte.

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Der erste Rot tragende Weihnachtsmann auf einem Werbeplakat, 1931 von Coca-Cola


Der Mann mit den vielen Gesichtern In so vielen Ländern wie er vertreten ist, in so vielen Varianten gibt es den Geschenkebringer auch. Seinen roten Mantel kennt man zwar überall, doch hat jede Kultur zusätzlich noch seine ganz eigenen Interpretationen des Weihnachtsmannes und -festes. Wir haben hier mal einige der interessantesten rausgesucht.

Amerika Europäische Auswanderer brachten den Sankt-Nikolaus-Brauch mit in die Vereinigten Staaten von Amerika. Insbesondere in den niederländischen Kolonien wurde das Sinterklaasfeest gefeiert, zumal Sankt Nikolaus auch der Patron von Neu Amsterdam, dem späteren New York war. Aus Sinterklaas wurde Saint Claus und schließlich Santa Claus – eben der, den wir von dem großen Erfrischungsgetränke Hersteller kennen.

Russland Die russische Variante des Weihnachtsmanns ist die Kunstfigur Djed Moros (Djeduschka Moros, rus. Дед Мороз), zu Deutsch: „Väterchen Frost“, oder wörtlich übersetzt „Großvater Frost“. Er trägt ein blau-weißes Kostüm, was für Frost und Kälte steht. An seiner Seite ist immer ein kleines Mädchen, die Enkelin des Ded Moros, die „Snjegurotschka“ (Schneeflöckchen, rus. Снегурочка) genannt wird.

Italien Die Italiener machen es gleich ganz anders. Dort werden die Geschenke nicht von einem Mann gebracht, sondern von einer Frau – genauer gesagt einer Hexe: La Befana. Sie fliegt über die Häuser und lässt die Geschenke von ihrem Besen aus durch die Schornsteine fallen. Sie ist nach dem Aberglauben dabei auf der Suche nach dem Jesuskind, welches sie nicht finden kann, da sie den Stern, den die Heiligen Drei Könige gesehen haben, verpasst hatte. Böse Kinder werden von ihr verhext.

Australien Weihnachten wird hier genauso wie in Großbritannien oder Amerika gefeiert. Es gibt da nur einen großen entscheidenden Unterschied: Es findet mitten im Sommer statt. Das führt zu einigen Paradoxen, wie zum Beispiel geschmückte Weihnachtsbäume neben blühenden Sommerblumen, ein surfender Weihnachtsmann am Strand oder ein Rentierschlitten, der von Kängurus gezogen wird. Inzwischen ist es in Australien übrigens üblich, dass am heiligen Abend große Barbecues am Strand veranstaltet werden, bei dem dann alle gemeinsam feiern, tanzen oder Weihnachtslieder vom Schnee, der nicht da ist, singen.

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Niederlande Hier sieht der Weihnachtsmann zwar so aus wie bei uns, hat aber ganz andere Angewohnheiten: Er kommt jedes Jahr mt einem großen Dampfer vom Meer angefahren (was nebenbei sogar live im Fernsehen übertragen wird...) und versteckt die Geschenke dann unter dem gedeckten Essenstisch, wobei Unartige nur einen Kohlkopf hingelegt bekommen.

Island Auf der Insel gibt es den Weihnachtsmann

Mexico Die Feiertage beginnen hier schon am 15. Dezember. Die neunzehn Tage bis zum Heiligabend sollen die Suche von Maria und Joseph nach einer Herberge symbolisieren. Gefeiert wird draußen auf der Straße mit anderen zusammen und am letzten Tag ibt es dann um Mitternacht die Geschenke.

gleich dreizehnfach in Form von den dreizehn Weihnachtszwergen, die aus den Bergen kommen um Kindern Geschenke zu bringen. Sie kommen alle nacheinander: Der Erste dreizehn Tage vor Heiligabend, der Letzte am Dreikönigstag. Dazwischen wird dann gefeiert.

Georgien Dort gibr es den Weihnachtsmann im eigentlichen Sinne nicht. Die Leute feiern alle zusammen auf der Straße und die Kinder bekommen Geschneke von den älteren Menschen.

Indien In diesem asiatischen Land wird Weihnachten überraschenderweise gar nicht so unterschiedlich zu uns gefeiert. Es ist sehr amerikanisch gerägt durch Marketing Einflüsse aus der westlichen Welt. Zudem ist auch ein HinduFeiertag zur selben Zeit: bada din („der große Tag“).

Bulgarien Weihnachten markiert hier das Ende

Südkorea In dem einzigen ostasiatischen Land, das Weihnachten als staatlichen Feiertag anerkannt hat, stürzen sich die Leute – egal ob gläubig oder nicht – auf Weihnachtskarten, Dekorationen und Geschenke, welche hier vom Großvater Santa gebracht werden.

der Fastenzeit und besteht so aus großen Festmahlen. Zu Anfang gibt es ein Brot in dem eine Münze eingebacken wurde. Es wird reihum gegeben und jedes Familienmitglied reißt sich ein Stück ab. Derjenige, der das Stück mit der Münze erwischt, hat im nächsten Jahr besonders viel Glück. Der Älteste geht schließlich mit Weihrauch durchs Haus um das Böse zu vertreiben. Die Geschenke werden erst am 6. Januar von den Heiligen Drei Königen gebracht. Aylin und Antonia

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Ein Song den ihr wirklich alle kennt: Last Christmas! Wenn er euch dieses Jahr auch wieder auf all den Weihnachtsmärkten und im Radio so nervt wie uns, dann haben wir einen super Tipp: Singt einfach mal mit und ihr findet an der Sache tatsächlich euren Spaß (wir haben es ausprobiert, funktioniert wirklich)! Aus diesem Grund haben wir euch hier praktischerweise gleich mal den Songtext mit der deutschen Übersetzung gegeben. Probiert doch auch mal, aus ihn im Kanon zu singen (das Video davon wollen wir dann aber unbedingt sehen ^^). Wer dieses Jahr noch kein Showprogramm für die Beschehrung hat, brauch sich jetzt ebenfalls keine Gedanken zu machen: Hiermit habt ihr nämlich auf Garantie eins.

Original

Übersetzung

Last Christmas I gave you my heart But the very next day you gave it away This year To save me from tears I‘ll give it to someone special

Letztes Weihnachten schenkte ich dir mein Herz doch gleich am nächsten Tag hast du es wieder weggeworfen. Dieses Jahr, um mich vor Tränen zu schützen, werde ich es Jemand Besonderem schenken.

Once bitten and twice shy I keep my distance But you still catch my eye

Wird man einmal enttäuscht, ist man nächstes Mal verunsichert. Ich halte Abstand, doch du ziehst meine Blicke immer noch an.

Tell me baby Do you recognize me? Well It‘s been a year It doesn‘t surprise me (Merry Christmas) I wrapped it up and sent it With a note saying „I love you“ I meant it

Sag mir Baby, erkennst du mich (überhaupt noch)? Naja, es ist ja schon 1 Jahr her. Das wundert mich nicht. Frohe Weihnachten – Ich hatte es eingepackt und an dich geschickt mit den Worten „Ich liebe dich“ und so meinte ich es auch.

Now I know what a fool I‘ve been But if you kissed me now I know you‘d fool me again

Jetzt erst weiß ich, was für ein Idiot ich war. Würdest du mich jetzt küssen, weiß ich, du würdest mich wieder zum Narren halten.

A crowded room Friends with tired eyes I‘m hiding from you And your soul of ice My god I thought you were Someone to rely on Me? I guess I was a shoulder to cry on

Ein überfüllter Raum, Freunde mit müden Augen, Ich gehe dir und deiner Seele aus Eis aus dem Weg. Mein Gott! Und ich dachte du wärst Jemand, auf den man sich verlassen kann. Ich denke ich war nur eine Schulter zum Ausweinen.

A face on a lover with a fire in his heart A man undercover but you‘ve torn me apart Oo-hoo Now I‘ve found a real love you‘ll never fool me again

Der Ausdruck eines Liebenden, ein Mann, insgeheim mit Feuer im Herzen, aber du hast mich fertig gemacht. Doch jetzt habe ich die wahre Liebe gefunden. Du wirst mich nie wieder zum Narren halten.

Last Christmas I gave you my heart But the very next day you gave it away This year To save me from tears I‘ll give it to someone special

Letztes Weihnachten schenkte ich dir mein Herz doch gleich am nächsten Tag hast du es weggeworfen. Dieses Jahr, um mich vor Tränen zu schützen, werde ich es Jemand Besonderem schenken. Antonia

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...gibt‘s so manche Leckerei! Und damit IHR die auch genießen könnt, kommen hier ein paar klassische Rezepte zum Nachmachen. Durch eigenes Ausprobieren kann ich sagen: Schmeckt! Also worauf wartet ihr? Ran an die Zutaten und losgebacken!

Vannillekipferl

Zutaten: 250g Mehl, 200g Butter, 100g gemahlene Mandeln, 70g Zucker, 1 Prise Salz, Bestreuen am Ende: 100g Puderzucker, 2 Päckchen Vanillezucker, Zubereitung: Zutaten zu einem glatten Teig vermengen und anschließend eine Stunde lang im Kühlschrank ruhen lassen. Danach aus dem Teig kleine Hörnchen (Kipferl) machen, aufs Backblech und für 10-20 Minuten in den auf 180° vorgeheizten Ofen. Zum Schluss dann die warmen Kipferl mit dem Puderzucker Bestreuen.

Mürbeteig

Zutaten: 300g Mehl, 1 Pr. Salz, 180g Butter oder Margarine, 100g Zucker, 1 kleines Ei, 1 Pk. Vanillinzucker, Zubereitung: Erst das Mehl, dann die übrigen Zutaten in eine hochwandige Schüssel geben verkneten bis ein gleichmäßiger teig entsteht. Nach 30-60 Minuten im Kühlschrank kann man den Teig ausrollen und beliebeige Figuren ausstechen oder selbst zusammenstellen. Danach müssen die Plätzchen dann für 12-15 Minuten in den auf 200° geheizten Ofen. Nachdem ihr sie da rausgeholt habt sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt, denn dann heißt es Verzieren: Das kann man entweder mit einfacher Schoko- oder Vanillesoße machen oder aber mit buntem Zuckerguss (hierzu einfach Zucker und Wasser mit Lebensmittelfarbe vermischen) und Smarties, Nüssen, Streusel usw.

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Spekulatius

Zutaten: 500g Weizenmehl, 2 gestr. TL Backin, 1 Päckchen Vanillin-Zucker, 250g Zucker, 2 Msp. Lebkuchengewürz, 1 Prise Salz, 2 Eier, 200g Margarine oder Butter, 100g abgezogene, gemahlene Mandeln, 2 Tropfen Bittermandel-Aroma, Zubereitung: Mehl mit Backin mischen und in eine Rührschüssel sieben. Zucker, Vanillin, Bittermandel-Aroma, Gewürze, Salz, Eier, Fett und Mandeln hinzufügen, alles mit einem Handrührgerät kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verkneten und eine Zeitlang kalt stellen. Der Teig kann dann in gewünschte Formen ausgestochen oder gestaltet werden (man kann auch mit speziellen Spekulatius-Formen die bekannten Muster raufdrucken). Anschließend die Teigstücke auf ein gefettetes, evtl. mit gehobelten Mandeln bestreutes Backblech legen und für etwa 10 Minuten bei 160-180° backen lassen.

Zimtsterne

Zutaten: 4 Eiweiß, 500g Puderzucker, 30g gemahlener Zimt, 1 1/2 El. Zitronensaft, 550g fein gemahlene Mandeln Zubereitung: Eiweiß wird sehr steif geschlagen. Den Puderzucker dazu sieben, dabei weiter schlagen bis die Masse schön glänzt. 5 El. für die Glasur (zugedeckt) beiseite stellen. Dann Zimt, Zitronensaft und gemahlene Mandeln unter den restlichen Eischnee mischen und die Masse zu einer Kugel formen. In Butterpapier oder Folie wickeln und 1 Stunde kalt stellen. Danach den Teig ca.1 cm dick auf Zucker oder zwischen Backpapier ausrollen und Sterne ausstechen und auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Jeden Stern mit dem vorher zur Seite gestellten Eiweiß bestreichen als Glasur. Vor dem Backen möglichst nochmals Kühlen. Dann im Backofen bei 130-150 Grad ca.20 Min backen. Guten Appetit, eure Backfee Antonia

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Weihnachtsgeschenke des Grauens Zu Weihnachten war wieder Schauspielkunst gefragt: Die Tante meint es ja nur gut mit dem handgetöpferten Wellensittich, der sich als Briefhalter auf dem Schreibtisch nützlich machen soll. Wieso überhaupt ein Wellensittich und nicht eine Brieftaube? Und von wem bekommt man heute überhaupt noch Briefe, abgesehen von Rechnungen und lästiger Behördenpost? „Oh, wie schön!“ rief man da um des lieben Friedens willens. „Aber jetzt fliegt das Ding in der Wohnung von einer Ecke zur anderen“, so in etwa würde sich wohl die „Beschenkte“ anhören… Aylin

1. Bücher zum Abspecken Das, meine Freunde, geht definitiv unter die Gürtellinie! Macht euren Liebsten eine Freude, weist sie nicht auf ihre Rettungsringe hin. Nicht beim Fester der Liebe! Kauft ihnen eine hübsche (weitgeschnittene) Bluse von Gucci und das Fest ist gerettet!

2. Socken Wer in Gottes Namen will schon Socken zu Weihnachten? Kauft euren Freunden und Verwandten lieber Schmuck oder Parfüms. Niemals, Nie niemals Socken!!!

3. Schals oder Handschuhe Wer am 24. Dezember, in der bitteren Kälte noch keine Handschuhe oder einen Schal hat, der wird sich wohl ansatzweise über das Geschenk freuen. Außer auf ihnen ist der Weihnachtsmann oder sonst etwas in die Richtung aufgestickt. In dem Fall, einfach Tapfer Lächeln und das Geschenk in einem unbeobachteten Moment schnell ins Kaminfeuer werfen!

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4. Schneekugeln Ein absolutes Klischee, die Schneekugel zu Weihnachten. Ja Leute, uns ist schon klar das Weihnachten ist und das es schneit. Da brauchen wir nicht auch noch einen hässlichen Staubfänger der mit seiner Langweiligkeit dem Fass den Boden ausschlägt!

5. Adressbücher Früher vielleicht mal ein nettes Geschenk… Heute aber, da alle Handys haben, braucht leider keiner mehr ein Adressbuch. Eindeutig ein Geschenk für den Urgroßvater, welcher den Computer eine verfluchte „Hexenkiste“ nennt.

6. Schokolade -.Noch offensichtlicher geht’s wohl nicht? Wenn man vergessen hat, zu Weihnachten ein Geschenk zu kaufen, sollte man vor seiner Familie lieber den eigenen Mann stehen, als noch mal schnell zur Tanke zu laufen und sich so viel Knoppers und Hanuta in die Tasche zu stopfen wies nur geht!

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Bilderrahmen Noch einmal für alle, Narzismus ist an Weihnachten nicht angebracht! Wer packt schon gerne ein Geschenk aus, das aus einem vollkommen altmodischen und kitschigen Bilderrahmen besteht. Indem zu allem Übel auch noch ein Bild des Geschenke Machers steckt?

8. Tassen Auch wenn Tassen funktional sind, was nicht unbedingt auf jedes Weihnachtsgeschenk zutrifft, glaube ich doch, dass jede Person in der Lage ist, mal schnell zu Ikea zu gehen und sich selbst eine Tasse für einen Euro zu kaufen! Fazit: Nett gemeint, aber total unnötig

9. Hausschuhe Ich habe noch keinen Menschen getroffen, der sich Hausschuhe zu Weihnachten gewünscht hätte. Ich glaube in diesem Glauben stimme ich mit der ganzen Menschheit überein! Also lasst es! Finger weg von den Hausschuhen!

10. Deodorants oder Duschgel! Mal ehrlich Leute, was wollt ihr damit euren Liebsten sagen, dass sie stinken?! Das kann man ihnen auch auf subtilere Weise mitteilen

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Eine kleine Frage zum Einstieg: Was ist neben Glühwein schlürfen, Plätzchen backen oder Adventskalenderschokolade auf einmal aufessen wohl die beliebteste Freizeitaktivität während der Weihnachtszeit? Richtig! Eislaufen. Und dafür gibt es weitaus mehr Möglichkeiten in der Hauptstadt als gedacht. Um euch Schlittschuhfahrer und die, die es noch werden wollen, die Suche nach den besten Eisbahnen im Raum Berlin zu erleichtern, haben wir für diesen Winter eine Liste mit den weihnachtlichsten Schlittschuhbahnen angefertigt. Viel Spaß beim Ausprobieren und rauf auf die Kufen! Klimax wünscht einen guten Rutsch ;)

Eisbahn Lankwitz

(Leonorenstr. 37), Saison: 29.10.2010 bis 13.03.2011, Eintritt: Erwachsene 4,50 Euro, Jugendliche(13-17 Jahre) 4 Euro, Kinder 3,50 Euro, Preise: Schlittschuhe für 4,00 Euro Garderobe 1,00 Euro, Specials: Eisdisco jeden Samstag ab 17:30 (auch mietbar)

Eisbahn Spandau

(Hohenzollernring 64), Saison: Oktober 2010 bis März 2011, Eintritt: Erwachsene 4,50 Euro, Jugendliche (13-17 Jahre) 4 Euro Kinder 3,50 Euro, Preise: Schlittschuhe für 3,50 Euro, Specials: Schlittschuhschleifen für 6 Euro

Eisbahn Winterwelten

Potsdamer Platz, Saison: 30.10.2010 bis 2.01.2011, Eintritt: kostenlos (für 1,5 Stunden), Preise: Schlittschuhe für 2,50 Euro, Specials: kostenlos!!!

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Horst Dohm Eisstadion

(Fritz-WildungStraße 9), Saison: 09.10.2010 bis 20.02.2011, Eintritt: Erwachsene 3,30 Euro, ermäßigt 1,60 Euro (Preise für 2 Stunden jeweils), Preise: Schlittschuhe je nach Größen zwischen 1,50 Euro und 4,50 Euro, Specials: sehr groß und Schleifen für 3 Euro

Eisbahn am Neptunbrunnen

wo wohl?, Saison: 22.11.2010 bis 26.12.2010, Eintritt: kostenlos, Preise: Schlittschuhe für 4 Euro (für 1,5 Stunden), Specials: kostenlos und Weihnachtsmarkt drum herum

Erika-Heß-Eisstadion

(Müllerstraße 185), Saison: 25.11.2010 bis 02.01.2011, Eintritt: Erwachsene 3,30 Euro, ermäßigt 1,60 Euro , Preise: Schlittschuhe je nach Größen zwischen 3 Euro und 4 Euro pro Stunde, Specials: Eiskunstlaufvereine führen gelegentlich Eiskunststücke auf

Sportforum Hohenschönhausen (Konrad-Wolf-Straße 39), Saison: 27.09.2010 bis 06.03.2011, Eintritt: Erwachsene: 3,30 Euro, ermäßigt: 1,60 Euro (Preise für 2 Stunden jeweils), Preise: Schlittschuhe je nach Größen zwischen 2,50 Euro und 4 Euro, Specials: Eislaufdisco am Freitag (21:00 – 23:00 Uhr) und Samstag (16:00 – 18:00 Uhr) für 1 Euro extra

Eisbahn Unter den Linden

( am Bebelplatz), Saison: 25.11.2010 bis 02.01.2011, Eintritt: 3 Euro pro Stunde, Preise: Schlittschuhe für 2 Euro, Specials: als Kulisse die Prachtbauten Unter den Linden

Schlittschuhlaufen

am Alexanderplatz, Saison: bis 09.01.2011, Eintritt: kostenlos, Preise: Schlittschuhe für 3 Euro (für 1,5 Stunden), Specials: kostenlos und gleich am Weihnachtsmarkt Charlotte

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„quotewall“

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Es weihnachtet sehr - oder nicht? Bist du dieses Jahr überhaupt in Weihnachtsstimmung? Wird es überhaupt ein Fest der Liebe oder eher des Streits? Wie sieht es mit den letzten Weihnachtseinkäufen aus? Was für Geschenke? Wirst du die letzten Schultage überhaupt solange überleben? Und musst du schon wieder alleine feiern oder kannst du dich auf Zweisamkeit freuen? Auf einige dieser Fragen findest du in deinem Weihnachtshoroskop die Antworten – der Rest steht in den Sternen...

Widder Mit einem Kühlen Verstand gehst konzentriert alle Weihnachtsgeschäfte erledigen und schaltest störende Gefühle erst einmal ab. Du hast dir Pläne gemacht und die willst du abgehakt sehen, wenn das Fest kommt. Doch Vorsicht: Es könnte sein, dass jemand kommt der dein kaltes Herz zum tauen bringt, vielleicht sogar schon auf dem nächsten Weihnachtsmarkt...

Schütze Du bist voller Energie und unglaublich gut drauf und das obwohl die Schule in den letzten Tagen noch so anstrengend werden kann. Diese Tatsache nimmst du mit viel Humor und an Weihnachten bist du in reinster Partylaune. Vergiss aber nicht: Deine Familie will dich an den Feiertagen eventuell auch noch ab und zu sehen ;) Wenn du ein klein wenig Geld für ein Geschenk, das du deiner Liebe überreichst, ausgibst, wird es ziemlich gut ankommen.

Wassermann Jeder soll Spaß haben, sollte dein Motto sein, aber irgendwie bekommst du das noch nicht richtig hin. Du hast gar keine Lust auf Weihnachtsmarkt und das alljährlich nervende Fest. Überleg es dir doch noch einmal, denn gerade auf dem Weihnachtsmarkt warten sehr vielversprechende Kontakte auf dich, wenn du gerade solo unterwegs bist. Wenn du schon jemanden zum feiern hast, dann solltest du es erst recht tun: Gestaltet doch Weihnachten nach euren eigenen Wünschen, das bringt frischen Luft in die Beziehung und wird euch gut tun.

Krebs Bei all dem Stress und Alltagstrott fühlst du dich noch gar nicht weihnachtlich. Neben der Hektik um dich herum warten aber Romanzen darauf erobert zu werden und wenn du bereits liiert bist, kommt bald ein frischer Wind in die Beziehung, der dir wirklich gut tun wird. Also: Kopf hoch! Es wird noch harmonisch.

Steinbock Es warten noch einige Hindernisse

Stier Das ist die zeit deines Jahres! Obwohl du

auf dem Weg zum Fest auf dich. Aber keine Angst: Du bist mit außergewöhnlich starken Nerven in diesem Winter gesegnet. Selbst wenn es an Weihnachten zu Streitigkeiten kommt, wirst du die Situation super zu meistern wissen. Vielleicht liegt es auch daran, dass

in der Schule irgendwie keine Höchstleistungen mehr vollbringen kannst, steckst du voller Energie und Freude. Den Namen „Fest der Liebe“ schreibst du dieses Jahr groß. Du bist nicht nur gut drauf, sondern nutzt auch jede Möglichkeit auf Weihnachtsmärkten oder Veranstaltun-

du vor Kreativität zu platzen scheinst und alle mit selbstgemachten Kleinigkeiten überraschst? Besonders einen ganz bestimmten Menschen solltest du ein jenes Geschenk machen. Trau dich!

gen zu flirten. Wenn du das Fest in trauter Zweisamkeit verbringst, kann es zu kleinen Differenzen kommen, die der großen Romantik allerdings rein gar nichts anhaben können.

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Zwilling Die Schule hat dich ziemlich ausgepowert, aber mit ein wenig Willenstärke ist der Rest überhaupt kein Problem mehr. So schaffst du es auch Konflikte zu lösen, die in der Weihnachtszeit lauern. Das ist auch gut so, denn eigentlich warten sowohl für Singles als auch Vergeben ganz große Gefühle. Versuche sie zu erkennen und vor allem: Lasse sie zu, dann steht dem schönsten Fest des Jahres rein gar nichts mehr im Weg.

Löwe Du steckst noch vollkommen im Alltag fest und die Schule läuft irgendwie auch nicht ganz nach deinem Geschmack. Darin darfst du dich aber auf keinen Fall festfahren, denn so gelingt es dir nicht mehr die kleinen Streitigkeiten zu lösen und Kompromisse einzugehen. In Beziehungen könnte es deswegen etwas kriseln. Durchhalten ist angesagt! Gegen Ende des Monats wartet dann wieder Entspannung und Glück. In der Zwischenzeit, solltest du ab und zu mal etwas aus dir herauskommen, vielleicht mit spontanen weihnachtsmarkt- oder Shoppingtouren mit Freunden.

Jungfrau Zuerst willst du die diesjährige Weihnachtszeit gemütlich und kuschelig genießen, doch du bist voll von Unternehmungslust. Das ist auch gut so. Lebe sie in diesem Jahr ruhig vollkommen aus, denn neben spontanen Ausgehabenden mit Freunden wartet einiges, das nur darauf wartet von dir entdeckt zu werden. Was das fest selbst angeht bist du experimentierfreudig du würdest am liebsten alles auf einmal machen, doch wozu gibt es denn wohl noch den 2. Feiertag? ;) Solltest du liiert sein, erwarten dich trotz allem sehr beschauliche Wochen, in denen du dich auf jeden Fall wohl fühlen wirst.

Waage Du bist in diesem Jahr unglaublich gesellig und das merkt auch die Welt um dich herum: Sowohl mit Freunden, Familie, Parner/in oder der/die Angebetete als auch mit sämtlichen anderen Mitmenschen verstehst du dich blendend. Daneben schaffst du es zusätzlich auch noch alle Weihnachtseinkäufe mit unglaublichen Schnäppchen zu beenden. Vergesse dabei aber nicht, dir ab und zu auch selbst mal eine Kleinigkeit zu gönnen, damit die Harmonie erhalten bleibt ;)

Skorpion Deine Ausstrahlung ist in dieser Vorweihnachtszeit dein Markenzeichen. Dank der verbringst du die Tage nämlich immer in guter Gesellschaft, da man dich einfach mögen MUSS, und es wird nie langweilig. Für Leute auf Solopfaden bedeutet das natürlich gute Vorraussetzungen endlich jemanden fürs diesjährige Fest zu finden. Nach Weihnachten brauchst du allerdings ruhige Tage, die du dir mit gutem Gewissen gönnen kannst.

Fische Arbeit, Arbeit, Arbeit! So kommt dir die Zeit im Moment noch vor. Das findest du zwar ziemlich nervig, aber es bleibt nicht mehr lange so: Es wird ruhiger je näher das Fest kommt. Möglicherweise fällt dir dann auf wie langweilig du es so findest. Kleiner Tipp: Mache an Weihnachten doch mal was ganz anderes. Du könntest in den Ferien zum Beispiel eine kleine Mottoparty schmeißen – dabei ergeben sich auch immer unerhoffte Chancen ;)

Frohes Fest, eure Astro-Toni ;)

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Albert Einsteins Weihnachtsrätsel Albert Einstein ist zwar nicht unser Namensgeber Max Planck, war aber ein Freund von ihm. Darum möchten wir ihm an dieser Stelle mal Gedenken indem wir euch ein Rätsel, welches Einstein entwickelt hat, aufgeben. Er selbst behauptete, dass 98% der Menschen dieses Rätsel nicht lösen könnten. Gehörst du zu den glücklichen 2% die es schaffen? Finde es heraus! Es gibt hierbei keinen Trick und es ist keine Scherzfrage. Alles basiert aus reiner Logik ;) Viel Glück und gebt nicht auf, ihr seid Plankianer! (Die Lösung findet ihr im Impressum und der ausführliche Lösungsweg wird in kürze auf unserer Facebook-Seite veröffentlicht)

Tatsachen: 1. Es gibt fünf Häuser mit je einer Farbe. 2. In jedem Haus wohnt eines der Kinder. 3. Jeder Hausbewohner bevorzugt ein bestimmtes Getränk, isst eine weihnachtliche Spezialität und hält ein bestimmtes Haustier. 4. KEINES der 5 Kinder trinkt das gleiche Getränk, isst die gleiche Spezialität oder hält das gleiche Tier wie einer seiner Nachbarn. 5. Der Artikel „der“ ist kein Hinweis auf das Geschlecht.

Hinweise: • Paul lebt im roten Haus. • Maxi hält einen Hund. • Friedrich trinkt gerne Tee. • Das grüne Haus steht direkt links vom weißen Haus. • Der Bewohner des grünen Hauses trinkt gerne Limo. • Das Kind, das die Brezel isst, hält einen Vogel. • Das Kind, das im mittleren Haus wohnt, trinkt gerne Milch. • Der Bewohner des gelben Hauses isst Stollen. • Max wohnt im ersten Haus. • Der Pfefferkuchen-Esser wohnt neben dem, der eine Katze hält. • Das Kind, das ein Pferd hält, wohnt neben dem, der Stollen isst. • Der Apfelsinen-Esser trinkt gerne Cola. • Neben dem blauen Haus wohnt Max. • Pauline isst Walnüsse. • Derjenige, der Pfefferkuchen isst, hat einen Nachbarn, der Wasser trinkt.

Frage: Wem gehört der Fisch???? Antonia

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Der Beweis: Es gibt ihn wirklich - na ja... es GAB...

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Lach doch mal!

Viele Menschen werden von ihrer Umgebung aufgrund ihrer dauerhaft schlechten Laune als „Langweiler“ oder „Schlaftabletten“ bezeichnet. Doch oftmals können diese Personen nichts dafür: Sie leiden an einer ernsthaften Krankheit, der Depression. Typische Symptome hierfür können Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust oder erhöhter Appetit und Gewichtszunahme, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, gehemmtes Denken und Handeln und eine gedrückte Stimmung, besonders am Morgen („Morgentief“) sein. Es gibt sowohl biologische, als auch psychosoziale Faktoren, die eine Depression hervorrufen. Die genauen Ursachen sind nicht bekannt, aber es gibt reichliche

Hinweise. Eines der vielleicht bekanntesten Ursachen sind psychische Belastungen, an denen man oftmals in der Kindheit litt. Die Depression tritt aber erst im Erwachsenenalter bzw. in der Phase des Erwachsenwerdens, der Pubertät, zum Vorschein. Liebesentzug, soziale Isolation, zwischenmenschliche Kränkungen, schwere Krankheiten oder Unfälle sind auch Depression fördernd. Das Gehirn speichert die Erfahrungen, die es dann in ähnlichen Situationen aufruft. Selbst die Veränderung des biologischen Rhythmus könnte ein Grund für die große Anzahl an Depression erkrankten Menschen sein.

Rhythmus

Innerer oder auch biologischer Rhythmus: Früher wachte man mit dem Sonnenaufgang auf und ging bei Sonnenuntergang zu Bett. Heute, in der Zeit der Moderne gehen wir mal am frühen Morgen, mal am späten Abend schlafen. So wird die innere Uhr verändert.

Im Körper geschieht dann folgendes: Der Hirnstoffwechsel ist gestört. Die Neurotransmitter (Botenstoffe) wie Noradrenalin geraten aus der Balance und stören 32

den Informationsaustausch zwischen Nervenzellen. Die Störung macht sich in den Gedanken und Gefühlen sichtbar. Eine weitere Hypothese besagt, dass die


Stresshormone nicht richtig reguliert sind. Dies lässt sich an Schlafstörungen erkennen. Der Körper steht also bei Betroffenen praktisch dauerhaft unter Stress. Diese Art von Krankheit ist aber nicht unheilbar. Mit Psychotherapien und medikamentösen Behandlungen werden die Erkrankten wieder gesund. Das ist auch gut so, denn in ziemlich allen Fällen endet die Krankheit ohne Behandlung mit einem Selbstmord. Das größte Problem besteht darin, sie frühzeitig zu erkennen und vor allem

es sich selbst einzugestehen, denn es ist oft sehr schwer eine kurzweilige Bedrückung von einer echten Depression zu unterscheiden. Wenn ihr also das nächste Mal jemanden auf Grund seiner schlechten Laune aufziehen wollt, überlegt es euch vorher genau. Ein Beispiel woran ihr Depressionen noch erkennen könnt, geben euch unten die Peanuts ;) Bilge

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Wir sind das Volk – oder nicht?

„Sie sagen kürzen. Wir sagen stürzen!“ Mit diesen Slogans im Munde protestierten SchülerInnen am 26. November 2010 in Berlin gegen das sogenannte Sparpaket. Durch Kürzungen bei Sozialhilfen und in der Familienförderung „ […] soll das größte Sparpaket in der bundesdeutschen Geschichte nach bisherigen Informationen bis 2016 rund 51 Milliarden Euro umfassen.“ So berichtete die „Zeit“. Mit dieser Maßnahme sind die Lasten nicht gerecht verteilt und die Lebensbedingungen der Mehrheit der Bevölkerung gefährdet. Dennoch protestierten nur ca. 3.000 Menschen. Ein Drittel davon waren SchülerInnen. Die Engländer schafften es am 10. November 2010 auf eine Zahl von fast 50.000 SchülerInnen und StudentInnen. Sie waren aus dem ganzen Land angereist und sammelten sich vor der Parteizentrale um die Büros zu verbarrikadieren. Mit Feuer und von den Dächern 34

ausgerollten Transparenten machten sie ihre Wut, die sich ebenfalls an das Sparpaket (der englischen Regierung) richtete, deutlich. Die StudentInnen wollten die Verdreifachung der Studiengebühren nicht auf sich ruhen lassen. Deshalb verwüsteten sie das Hauptquartier der konservativen Regierung so stark, dass hunderte von Arbeitern evakuiert werden mussten. Um die übermächtig gewordene Unzufriedenheit ein für alle Mal klar zustellen, gab es bei erneuten Protesten am 9. Dezember neben Niederrennen der Polizeiblockaden sogar einen Angriff auf Prince Charles in seinem Auto, welches ein gebrochenes Fenster davontrug.


Das erinnert einen dann schon fast an das gewaltsame Eingreifen der Stuttgarter Polizei, die mit Wasserwerfern auf Baumretter losging, die zum größten Teil ebenfalls aus Schulklassen bestanden. Sie wollten das Verwüsten des Schlossparks verhindern, der für den Bau des neuen Bahnhofes hätte weichen müssen. Ein Laut dem Premierminister David Cameron habe jeder das Recht auf einen friedlichen Protest, jedoch werde die gewaltsame Aktion nicht unbestraft bleiben. Auch gegen die Randalierer in Frankreich solle mit Härte vorgegangen werden. Dies sagte die französische Justizministerin dem Sender Europe 1. In Frankreich kam es auf Grund der neuen Rentenreform zu schweren Zusammenstößen. Die Rentenreform des Präsidenten Nicolas Sarkozy besagt, dass es die Rente künftig mit 62 geben soll und nicht wie üblich mit 60. Im Parlament wurde das neue Gesetz befürwortet und sollte Mitte November in Kraft treten. Jedoch traten die SchülerInnen schon vorher stark zurück. Sie gingen mit Steinen und Wurfgeschossen auf die Sicherheitskräfte los. Diese wehrten sich mit Tränengas und – ebenfalls gewaltsam – mit Gummigeschossen.

Mann, der im Gesicht getroffen wurde, verlor dadurch seine Augen, womit er für die Protestanten zum Held und für die Polizei zum Feind wurde. Der Widerstand des Volkes setzt die Politiker oft nur unter Druck, hält sie aber selten von ihren Taten ab – wie weit müssen wir denn nun noch gehen, bis ihr uns zuhört? Bilge

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We were kids then. We shouldn‘t think about the rest...

Ja, auch die Klimaxredakteure schaffen es neben Schul-und Layoutstress auch mal zu kulturellen Höhepunkten zu erscheinen und euch darüber zu informieren. Am 18. November 2010 war es dann soweit: Ein Konzert von hoher musikalischer Qualität stand vor der Tür. Und dort spielte kein Geringerer als, jetzt setzt euch hin, haltet euch an euren

DER 2010-Newcomer mit seinem wohl berühmtesten und auch schönsten Sommerohrwurm „Junebug“. Der 23-jährige US-amerikanische SingerSongwriter suchte sich für seinen kleinen und bescheidenen Auftritt den Fraanz Club in Berlin an der Kulturbrauerei aus und hätte damit keine bessere Location finden können. Die kleine Bühne und der offene Umgang mit den Musikfans

Stuhllehnen fest und nehmt die Sauerstoffmaske zur Hand: Robert Francis!

ließ gleich zu Begin das Eis schmelzen. Seine Schwester Julietta Commagere (die

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nebenbei gesagt ein unglaubliches Outfit anhatte) und ihre empfehlenswerte Band Hello Stranger gaben mit minimalistischen und reinen Keyboardklängen den Einstieg und stimmten einen gleich auf die ruhige und vertraute Atmosphä-

Redakteurinnen auf dem Konzert: Charlotte, Antonia

re ein. Und spätestens als Mr. Francis stotternd und verschmitzt grinsend über seine Gitarre fachsimpelte, der dauernd die Saiten rissen, war jede Oh-meinGott-er-ist-ein-Superstar-Aufregeung verschwunden und man begab sich in eine Welt voller love, peace & harmony. Hauptsächlich spielte er Songs aus seinem zweiten Erfolgsalbum „Before Nightfall“ und brachte die Menge dabei zum besinnlichen Mitsingen und Mitschaukeln. Natürlich durfte auch das Lied „One by One“, wofür er zur Unterstützung wieder seine Schwester auf die Bühne holte, nicht fehlen. Nach zahlreichen musikalischen Gefühlsausbrüchen und unglaublichen Gitarrensolos kam dann auch der langersehnte Ohrwurm „Junebug“. Schon nach den ersten Klängen konnte man nicht mehr unterscheiden wer mehr mitsang: das Publikum oder Robert selbst.

Auch mit einer akustischen Version von „Little Girl“ rechtfertigte das junge Talent aus den Staaten den Kartenpreis und den Konzerttermin mitten in der Woche. Denn nachdem seine rauchige Stimme alle Gehörgänge durchdrang, war es mucksmäuschenstill und man fühlte jeden Funken Leidenschaft der sich in allen Tönen verbarg. Nach anderthalb Stunden und 3 Songs für die Zugabe war der Zauber dann mit ihm von der Bühne verschwunden... und begab sich nun an den Verkaufsstand seiner Fanartikel, wo er es sich nicht nehmen ließ jedem Fan einzeln ein Autogramm mit Umarmung zu geben. Alles in allem war der Abend so vertraulich und gefühlvoll, dass Robert auch noch heute seine Zeilen in unsere Herzen singt, während die Sonne uns die Nasenspitze kitzelt. Das am nächsten Tag das Aufstehen und die anstehende Klausur etwas schwerer fielen als normal, war ja kein Wunder. Aber wann findet schon mal ein so toller Sänger den Weg nach Berlin, um uns mit seinem Musiktalent zu beglücken?! In diesem Sinne: „We were kids then. We shouldn‘t think about the rest…uhhhuhuhaauuuhhuhuhuhhh” Charlotte

Neugierig? Dann holt euch sein Albun - es lohnt sich!

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Es ist ein lauer Herbsttag und sanfter Wind weht durch die Straßen. Die vier Mädchen, die gerade aus dem Gebäude kommen, lachen und sehen natürlich unglaublich gut aus. Plötzlich ruft eine Stimme: „Stopp! Super, jetzt noch einmal der Reihe nach!“ Nein - das ist kein Drehtag von GZSZ gewesen. Und die vier Mädchen waren auch keine Schauspieler (auch wenn einige den DS-Kurs gewählt haben). Es waren die Redakteure des Goldblattes, welches ihr gerade in den Händen Halter: der Klimax. Die Redaktion fand nämlich eine Drehanfrage in ihrem E-Mail Postfach, in der die Sendung Sat1 Wake up sie in den Sender einlud um Tipps vom Profi zu bekommen. Nicht irgend ein Profi, sondern Peter Limburg, dem Nachrichtenchef von 38

Sat1 und Chefredakteur des Nachrichtensenders N24! Selbstverständlich sagten wir da nicht nein und so nahmen die Dinge dann ihren Lauf. Wir trafen uns im Sender, zeigten Limburg unsere Onlineausgabe auf einem Laptop und die erste Aufregung verblasste als das Eis schmolz: Er war nämlich sichtlich begeistert, als er per Mausklick durch die Seiten blätterte (was uns zugegebenermaßen ein ganz klein wenig stolz machte – nur ein bisschen natürlich). Zudem war er von Anfang an wirklich offen und freundlich, gab uns eine Menge guter Ratschläge für unsere Weiterarbeit und erklärte das Geschäft „Journalismus“ mit einigen Anekdoten aus eigenen Erlebnissen. Danach war es schließlich soweit: Limburg führte uns durch den ganzen


Sender von den Schreibtischen, an denen wir mal den großen Redakteuren über die Schultern gucken durften, über das Technik- und Tonstudio bis hin zu dem Raum, in dem gerade das Wetter moderiert wurde. Der Höhepunkt war aber der Raum (der winzig kleine Raum übrigens) in dem er selbst die Sat1- Nachrichten moderiert, oder wo auch N24 Talkshows gedreht wurden und noch einige Sendungen mehr. Dort in diesem Studio durften wir dann selbst einmal auf dem Studiostuhl platz nehmen und testen, wie man von einem Teleprompter unter der Kamera den Text abliest. Auch der Sinn der grünen Leinwand hinter dem Nachrichtentisch wurde uns gezeigt: Der „Greenscreen“ ist der Grund, warum das Studio den Zuschauern vor dem Fernseher so groß vorkommt. Alles was in Wirklichkeit grün ist, wird technisch bearbeitet und man kann praktisch statt „Grün“ jedes andere Bild hineinsetzen – z.B. den Studiohintergrund, den wir alle kennen. Wer hätte gedacht, dass dieser Raum allein mit Limburg, einem Kameramann und uns Redakteurinnen so eng werden kann?

„Glaubt ja nichts von dem was ihr im Fernsehen seht: Das ist alles durchweg nur Show. Sogar das hier“, sagte Limburg dazu lachend und deutete dabei auch auf die Kamera, die uns die ganze Zeit über auf den Fersen war und wegen der wir einige Sätze sogar wiederholen mussten, weil „die Einstellung in einem anderen Winkel“ gebraucht wurde. Natürlich sind während dieses Rundganges weitere Fragen aufgekommen und so gingen wir danach noch in sein Büro, an dessen Wänden unzählige Fotos mit ihm und allen möglichen Stars hingen und ein Megaman auf dem Regal saß – so ziemlich das Letzte was wir vom Chefbüro erwartet hätten. Das wir aber ausgerechnet dort hingezogen sind hatte natürlich auch noch einen anderen Grund: Für die Sendung nachher wäre es besser einen anderen Hintergrund zu haben. Eben alles für die Show ;) Jedenfalls erfuhren wir unter anderem, wie er selbst zu dem geworden ist, was er ist und wie er bei einem Praktikum in einem amerikanischen Sender beim Anblick eines Moderators dachte: „Das will ich auch machen!“

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Wenn

Doch so schön, lustig und informativ dieser Tag bei den ganz Großen auch gewesen sein mag, irgendwann musste er ja zu Ende gehen. Auch wenn wir ihn ganz bestimmt nie vergessen werden. So verabschiedeten wir uns also mit einer Menge neuer Eindrücke und Besprechungsmaterial für die nächsten Ausgaben und Redaktionssitzungen: Sollten die zukünftigen Zeitschriften ausschließlich online erscheinen? Wen wollen wir für mehr interessante Interviews ran bekommen? Wie könnten wir die Klimax besser vermarkten? Welche Themen und Rubriken nehmen wir in die nächsten Ausgaben? Am Ende seid IHR es, die das bestimmen, denn IHR seid die Leser und die Klimax gibt es praktisch nur wegen und für euch! 40

ihr also Wünsche, Forderungen, Kritik, Ideen oder Ähnliches habt, wendet euch doch direkt an uns – persönlich, bei der nächsten Redaktionssitzung, über Mail (redaktion@klimaxplank.de) , Facebook (Name „Klimax“) oder besucht unsere Internetseite (die, von der Peter Limburg so beeindruckt war) mit allen Onlineausgaben und einer neuen Shoutbox zum chatten oder einfach zum Meinung loswerden: http://www.klimax-planck.de/ Genau dort (oder auf unserer Facebook-Seite) könnt ihr euch übrigens auch ganze 4 ausgewählte Minuten unseres Tages bei Sat1 als Video anschauen – die 4 Minuten, die zuletzt bei Sat1 Wake up ausgestrahlt wurden. Wir sehen, hören, lesen hoffentlich noch viel voneinander!!!

Antonia


Besucht uns doch mal, wir warten auf euch :)

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Impressum ist die offizielle Schülerzeitung des Max-Planck Gymnasiums Berlin und versteht sich deshalb als Plattform aller Schüler, vertreten durch einige wenige. Chefredaktion: Charlotte Mittelstaedt Bilge Bozkurt Antonia Napieralla Cover: Antonia Napieralla Layout: Antonia Napieralla Anschrift: Schülerzeitung Klimax, Singerstr. 8a, 10179 Berlin Redakteure/Künstler der Sprache: Linda Drescher Lilja Girgensohn Sophie Antonia Napieralla Bilge Bozkurt Charlotte Mittelsteadt

Lösung: 1. Haus - gelb - Max - Stollen - Wasser - Katze 2. Haus - blau - Friedrich - Pfefferkuchen - Tee - Pferd 3. Haus - rot - Paul - Brezeln - Milch - Vogel 4. Haus - grün - Pauline - Wallnüsse - Limo Fisch 5. Haus - weiß - Maxi - Apfelsinen - Cola - Hund

Diese Zeitschrift wurde gedruckt von: Digitaldruckerei ESF-PRINT.DE | Berlin Rigistrasse 9, 12277 Berlin Hotline: 030 / 616 09 376 Mo.-Fr. 8-18 Uhr

Bildquellen: Cover von der Trilogie Santa Clause mit Tim Allen via http:// static.letsbuyit.com/filer/images/de/products/original/111/42/santa-

Tanne via http://www.manu-baeren.de

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Albert Einstein via http://www.ploync.de/vermischtes/81-albert-

Wham-Cover via http://img2.timeinc.net

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Zimtstern via http://into-insider.de

Merry Christmas via http://upload.wikimedia.org/wikipedia/

Spekulatius via http://images.pixelio.de

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Kipferl via http://3.bp.blogspot.com

Depressionen Grafik via http://www.praxispsychotherapie.de/

Mürbeteig via http://1.bp.blogspot.com

Peanuts via http://www.mmdiesein.de/ARCHIV/BLOG/Peanuts-

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Piyama via http://www.luxist.de/

Bulgarien via http://www.public-republic.com/

Brille via http://www.karneval-megastore.de

Georgien via http://www.rhein-zeitung.de

Comic1 via http://asset.soup.io/asset/1279/1560_a05e.jpeg

Australien via http://blog.bookrix.de/wp-content/up-

Comic2 via http://asset.soup.io/asset/1309/6575_8346.jpeg

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Comic3 ,4,5 via http://www.nichtlustig.de/comics/

Indien via http://www.tierpix.de/

Eisbahn via http://www.energy.de/

Adressbuch via http://www.edigitech.de

Schlittschuh via http://www.peppitext.de

Hausschuhe via http://www.onvertex.de/

Nikolaus auf Kufen via http://www.bildagentur-illustrationen.de/

Coca-Cola Santa via http://www.tetti.de

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Weihnachtsausgabe2010