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Verlagspostamt 1150 WIEN – P.B.B. – GZ02Z031986M Foto: Günther Krammer

03/2016

ZEITSCHRIFT VON KLIMABÜNDNIS ÖSTERREICH

Zukunfts-Investitionen Investitionsfalle „Kohlenstoff“ BotschafterInnen der Nachhaltigkeit energie.bewusst.götzis

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JETZT ERST RECHT! Liebe PartnerInnen des Klimabündnis! Klimapolitik wird zum Glück nicht von Einzelnen gemacht, sondern lebt von uns allen. Mit dieser Gewissheit ist auch der Einfluss eines US-Präsidenten eingeschränkt. Das Pariser Klimaschutzabkommen ist zustande gekommen, weil fast 200 Staaten dieses gemeinsam beschlossen haben. Die Ergebnisse von Paris sind daher auch nicht von einer Nation alleine wieder umkehrbar. Bei der Klimakonferenz in Marrakesch konnte ich sogar den gegenteiligen Effekt spüren. Unter den VerhandlerInnen und VertreterInnen vieler Staaten kam eine richtige „Jetzt erst recht“-Stimmung auf. Wir müssen Zeit aufholen, die wir bisher verstreichen haben lassen, war der Tenor der vielerorts hörbar war. In vielen Arbeitsgruppen wurde schnell und konstruktiv gearbeitet. Ein wichtiger und – wie wir in dieser Ausgabe zeigen – auch ökonomisch kluger Schritt ist in diesem Zusammenhang der Ausstieg aus fossilen Energieträgern. Statt in die „Investitionsfalle Kohlenstoff“ zu tappen, gibt es einige ganz konkrete Möglichkeiten, sich von Erdöl, Gas und Kohle zu verabschieden. Österreichs Gemeinden sind im Klimaschutz und in der Klimawandelanpassung bereits auf einem guten Weg. Das zeigt unter anderem das Beispiel Götzis – eine der Climate Star-GewinnerInnengemeinden, die in dieser Ausgabe porträtiert wird. Auf nationaler Ebene haben wir dagegen in manchen Bereichen noch Nachholbedarf und blicken erwartungsvoll auf die Fertigstellung der österreichischen Energie- und Klimastrategie. Hier sind bei aller Diskussion um den Prozess selbst, bereits einige richtungsweisende Statements von beteiligten PolitikerInnen zu hören gewesen, die eine Dekarbonisierung des österreichischen Energiesystems bis 2050 in Aussicht stellen. Ein gutes Zeichen im Lichte so mancher Ungewissheiten. In diesem Sinne darf ich Ihnen schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen! Boas festas!

MARKUS HAFNER-AUINGER

Geschäftsführer Klimabündnis Österreich Medieninhaber, Herausgeber, Verleger: Klimabündnis Österreich, Prinz-Eugen-Straße 72/Top 1.5, A-1040 Wien, T: 01/5815 881, E: office@klimabuendnis.at • Redaktion: Brigitte Drabeck, Friedrich Hofer, Hannes Höller, Marion Kaar, Johann Kandler, Patricia Kandler, Thomas Kautnek, Lisa Prazeller, Christian Salmhofer, Andreas Strasser • AutorInnen: Natalie Weiss, Magdalena Perschl, Daniel Sperl, Elke Sumper • Graphik & Layout: Andreas Strasser • Anzeigen: Anita Zrounek • Druck: Druckhaus Schiner, mit Druckfarben auf Basis nachwachsender Rohstoffe • Papier: Desistar, aus 100 % Altstoffen • Erscheinungsweise: viermal jährlich • Offenlegung laut §25 Mediengesetz: Die Zeitschrift klimabündnis dient der Information aller PartnerInnen, MitarbeiterInnen der beigetretenen Gebietskörperschaften, der tragenden Organisationen, der miteingebundenen Initiativen und Gruppen sowie allgemein an den Themen Klimaschutz, Umwelt- und Entwicklungspolitik Interessierter. © Wien 2016 für alle Beiträge bei Klimabündnis Österreich.

gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“ des Österreichischen Umweltzeichens Druckhaus Schiner Krems • UW 714

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Lisa Prazeller ① ist seit Juni beim Klimabündnis Tirol für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig und unterstützt damit die zahlreichen Projekte des Vereins. Zudem dürfen wir sie im Redaktionsteam für die Zeitung des Klimabündnis Österreich willkommen heißen. Lore Hayek ② ist seit Oktober Teil des TirolTeams und übernimmt die Koordination eines durch die EU geförderten LIFE-Projektes. Ziel des 4-jährigen Projektes ist die Unterstützung einkommensschwacher Haushalte in den Bereichen Energie, Mobilität und Klimaschutz. Victoria Allmer ③, Umweltsystemwissenschafterin mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund, übernimmt nach einem KlimabündnisPraktikum und als Projektmitarbeiterin der Europäischen Mobilitätswoche den Bereich Öffentlichkeitsarbeit in der Steiermark.

Fotos: Roland Reuter (2), Privat

klimaintro

Foto: Hannes Höller

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Ausschreibung Mikro-ÖV Systeme für den Nahverkehr im ländlichen Raum Neue Ausschreibungsperiode begonnen Lokale und klein(st)regionale ÖV-Systeme (MikroÖV Systeme) sollen vorhandene Defizite in der regionalen Mobilitätsversorgung insbesondere in peripheren Regionen ausgleichen und kleinräumige, flexible und nutzerInnenorientierte Alternativen anbieten. Im Rahmen des aktuellen Förderprogramms des bmvit ist die Unterstützung von Umsetzungsprojekten und Pilotregionen möglich. Die Einreichfrist für die erste Stufe endet am 7. März 2017. Der Call schließt am 6. April2017.

 www.schig.com/call-mikro-oev

Willkommen im Klimabündnis! Gemeinden: • Burgenland: Stadtschlaining. • Oberösterreich: Aigen-Schlägl, Timelkam. Bildungseinrichtungen: • Burgenland: VS Lackenbach. • Oberösterreich: LMS Hellmonsödt, VS Reindlmühl. • Niederösterreich: VS Gföhl, NNÖMS Kautzen, VS Kautzen, NÖ-Landeskindergarten Göttweigerhof (Stein a. d. Donau/Krems), Montessorihaus Erdenkind (Krems). • Steiermark: Musik NMS 2 Weiz. • Tirol: BHAK/ BHAS Kitzbühel. Betriebe: • Oberösterreich: WMPW – Warenhandel e. U. (Altenberg/Linz), Pfarre Bad Hall (Bad Hall), Langzeit (Eferding), hali betriebs gmbh (Eidenberg), Kolpingsfamilie (Gmunden), Isolena Naturfaservliese GmbH (Kremsmünster), Mein Müli Catering, Tamu Sana – african cuisine, ZIEGLER Außenanlagen GmbH, StoffART, Georg Seitl, Gerhard Mayrhofer EDV-Beratung u. Schulungen e. U. (alle Linz), May - IT GmbH (Ottensheim), Glasmalerei Stift Schlierbach GmbH & CoKG (Regau), Goodrun – Schmücken macht glücklich (St. Agatha), nuapua GmbH (Schlierbach), Spielereien (Steinbach am Ziehberg), Tierparadies Schabenreith e. V. (Waizenkirchen), Labor Roland Wegerer (Wels), Lomi Oase (Zell am Moos), Puretrans (Zell am Pettenfirst). • Steiermark: WärmeGrazNord WGN GmbH (Gratwein-Straß-engel), ReBlock, röm.-kath. Pfarre Graz-St. Leonhard, ZERUM Lifestyle GmbH (Graz), Ringana GmbH, Vertical Magic Garden GmbH (Hartberg), Lisa Valentin (Judenburg), akaryon GmbH (Langenwang), Ökosolar PV GmbH (Zeltweg). • Wien: akaryon GmbH und Pilot Pen GmbH.

In Österreich haben sich alle Bundesländer, über 957 Städte und Gemeinden, mehr als 1.054 Betriebe sowie rund 500 Schulen und Bildungseinrichtungen dem Klimabündnis angeschlossen. Europaweit sind es 1.700 Städte und Gemeinden in 26 Ländern.

Willkommen im Bodenbündnis! Gemeinden: • Oberösterreich: Asten und St. Georgen bei Grieskirchen. In Österreich sind die Bundesländer Niederösterreich und Oberösterreich, 128 Gemeinden und 19 Organisationen Mitglied im Bodenbündnis.

Am Titelfoto Hans Kandler, Carla Dias (ISA), Maximiliano Menezes (FOIRN) und Matthias Nadrag (Kärnten Solar) beim Empfang des Landes Kärnten.


klimabündnis Divestment als gemeinsames Signal für den Klimaschutz

Investitionsfalle „Kohlenstoff“ Lassen wir unser Geld nicht im Kohlenstoff versickern.

Illustrationen: jozsitoeroe / fotolia.com • divestharvard.com

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as passiert eigentlich mit unserem veranlagten Geld? Werden damit Profite zu Lasten der Umwelt und künftiger Generationen gemacht? Stellt unser Kapital, das in kohlenstoffintensiven Unternehmen, Industrien und Praktiken veranlagt ist, ein finanzielles Risiko dar? Solche Fragen gewinnen, wenn es um zukunftsfähige Investitionsentscheidungen geht, zunehmend an Bedeutung. Denn: Weltmarktpreise fossiler Energieträger und Kapitalmarktwerte fossiler Unternehmen hängen stark von vorhanden Kohlenstoffreserven und der Annahmen ab, diese auch künftig nutzen zu dürfen. Um das im Weltklimavertrag von Paris deklarierte 2 °C-Ziel einhalten zu können,

sind weitreichende Beschränkungen bei Förderung und Verbrennung fossiler Energieträger nötig – diversen Studien zufolge müssten mindestens zwei Drittel aller Reserven im Boden bleiben. Vom Kohlenstoff abhängige Unternehmen würden dann an Wert verlieren und darin gebundene Vermögenswerte verfallen. In dem Fall spricht man vom Platzen der Kohlenstoffblase. Teilweise sind in diesem Marktsegment schon Verluste zu spüren und bedeutende WeltmarktakteurInnen bereiten den Ausstieg aus dem Kohlenstoff vor. Den bevorstehenden Umbruch des Finanzsystems werden wohl die kleinen InvestorInnen zu schultern haben. Hochgerechnet auf das gesamte Marktvolumen, so eine Studie aus dem Jahr 2015, könnte die Kohlenstoffblase in Österreich ein Verlustrisiko von 15 Milliarden Euro ausmachen, was in etwa 4 % des österreichischen BIPs entspricht.

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Die logische Konsequenz ist der Kapitalabzug (Divestment) aus risikoreichen Marktsegmenten. Nachhaltige Investitionen können der bedrohlichen Dynamik entgegenwirken sowie Vermögenswerte und Lebensbedingungen nachfolgender Generationen sichern. Darum sollten wir überprüfen, ob unsere Ersparnisse ökologisch und sozial verträglich veranlagt sind und andernfalls Alternativen ins Auge fassen. Auch Städte und Gemeinden sind dazu eingeladen. Als erste deutsche Stadt beschloss Münster, Millionen von Euro umzuschichten. So dürfen zwei städtische Fonds u. a. nicht mehr in Kohle, Gas und Öl investieren. Neben einigen schwedischen Städten wurde auch Norwegens Regierung aktiv. Sie strich aus Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes viele Unternehmen aus dem Portfolio des Staatsfonds. Weltweit beginnen auch Universitäten ihr Kapital aus klimaschädigenden Geschäftszweigen abzuziehen. Auch bei uns gibt es innovative, ethischökologische Finanzierungsmöglichkeiten, die mit steigender Nachfrage den Grundstein für eine zukunftsfähige Investitionslandschaft legen. THOMAS KAUTNEK

Info! www.klimabuendnis.at/divestment

Kultur des lokalen Klimaschutzes

Foto: Bernhard Kalteis, Klimabündnis

Internationale Jahreskonferenz erstmals in Niederösterreich 300 TeilnehmerInnen aus 22 Ländern waren bei der Konferenz der Europäischen Geschäftsstelle des Klima-Bündnis in Krems mit dabei. Eingeleitet wurde diese mit der Karikatur-Ausstellung „Facing the Climate“ – eröffnet durch die schwedische Botschafterin, Helen Eduards, Rainer Handlfinger (Vorstand Klima-Bündnis), Stadtrat Albert Kisling und Peter Obricht (Land NÖ). Ilan Chabay vom Institute for Advanced Sustainability Studies zeigte in seiner Keynote, wie gerechte und nachhaltige Zukunftsmodelle aussehen können. Wie das in der Praxis funktioniert, präsentierten Pfarrer Wolfgang Fank aus Dechantskirchen, Bürgermeister Valenti

Junyent Torras aus Manresa in Spanien und Bürgermeister-Stv. Ronald van Meygaarden aus Geldermalsen in den Niederlanden. Über Klimapolitik und Klimakonferenzen diskutierten Luxemburgs Staatssekretär Camille Gira, Helmut Hojesky vom BMLFUW, Joost Venken von der Stadt Hasselt in Belgien und die Vizepräsidentin aus Nantes, Julie Laernoes. Exkursion führten zum Abschluss ins nie in Betrieb gegangene AKW Zwentendorf, zu innovativen Klimaschutzmaßnahmen in die Gemeinde OberGrafendorf und zu Passivhäusern in Krems. HANNES HÖLLER www.klimabuendnis.at/jahreskonferenz

v.l. Peter Obricht (Land NÖ) und Tine Heyse, Petra Schön, Markus Hafner-Auinger, Thomas Brose sowie vorne Holger Matthäus.


Foto: Câmara Municipal de Cascais

Der Kalender der Tukano veranschaulicht die Komplexität natürlicher Kreisläufe, denen die Menschen Rechnung tragen müssen, um Ökosysteme intakt zu erhalten.

BotschafterInnen der Nachhaltigkeit

Fotos: Patricia Kandler

Die traditionelle Nachhaltigkeit indigener Völker bewahrt ihren Lebensraum Regenwald für die Zukunft.

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ine von der EU und der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit geförderte dreiwöchige Veranstaltungsreihe führte Carla Dias vom brasilianischen Institut für Soziales und Umwelt (ISA) und Maximiliano Menezes Tukano als Indigenenvertreter aus dem Amazonas nach Österreich, Portugal, Tschechien und Griechenland. Unter dem Motto „Die Zukunft, die wir wollen“ erfolgte ein Erfahrungsaustausch mit Klimabündnis-Gemeinden und -Bildungseinrichtungen zu Strategien für eine umfassende nachhaltige Entwicklung. „Erfahrungen unserer Vorfahren über das Leben im Regenwald sind Grundlage des traditionellen Wissens, das an die Kinder weitergegeben wird“, erklärte Max Tukano.„Mit Einführung der Schulen drohte es verloren zu gehen. Daher setzten wir uns für Schulen ein, die auch indigenes Wissen vermitteln, um die Jugend auf ein Leben in der Region vorzubereiten und der Abwanderung vorzubeugen.“ So werden die dem Ökosystem angepassten Werte erhalten, die einen sorgsamen

Umgang mit Ressourcen des Regenwaldes garantieren, „der nicht nur für uns, sondern für alle überlebenswichtig ist“, betonte Max. Carla Dias wies auf die Vorreiterrolle des Klimabündnis hin, das die Bedeutung des Lebensraumes Regenwald und der indigenen Kultur erkannt hat und mit finanzieller Unterstützung viele Projekte am Rio Negro ermöglichte, die zu ihrem Erhalt beitragen. Als Beispiel stellte sie den öko-kosmologischen Kalender der Tukano vor, für den traditionelles Wissen dokumentiert und Daten über Wetter, Feldarbeit, Erträge, Verhalten der Tiere u. a. m. gesammelt wurden. Auf einer Scheibe sind im Zentrum die wichtigsten Sternbilder eingetragen. In sechs

info!

Besucher aus dem Regenwald beim Bäumepflanzen in Portugal. folgenden Kreisen sind von innen nach außen die Jahreszyklen der Niederschläge, der Tiere, der Wild- und Kulturpflanzen, der religiös-spirituellen Aktivitäten und des Mondes eingetragen. Der Kalender vermittelt komplexe Zusammenhänge anschaulich und macht bewusst, dass nachhaltige Entwicklung diesen möglichst gerecht werden muss. Eine wichtige Rolle spielt auch die gesellschaftliche Beziehung zur Natur, denn Indigene Völker kennen keinen Privatbesitz bei Naturgütern und ihre Nutzung wird über ein komplexes Regelwerk organisiert, das nicht nur Natur erhalten, sondern auch zur Förderung der Biodiversität beigetragen hat. Fazit des Projekts: beide Seiten konnten voneinander lernen. Die Gäste bewunderten auf ihrer Reise viele Vorzeige-Projekte von Klimabündnis-Gemeinden, die sie ihren KommunalpolitikerInnen empfehlen wollen. JOHANN KANDLER

www.klimabuendnis.at/partnerschaft-mit-indigenen • www.foirn.org.br

Eindrücke von der Delegationsreise und Einblicke in den Erfahrungsaustausch vermittelt die Fotostrecke unter www.flickr.com/photos/klimabuendnis/albums/72157676124767476 Die Reise und der Beitrag wurden mit Mitteln der EU und der Österreischischen Entwicklungszusammenarbeit kofinanziert.

Übergabe der Petition zum Regenwaldschutz an den kolumbianischen Umweltminister Luis Gilberto Murillo in Begleitung von Österreichs Botschafterin Marianne Feldmann.

Ende Oktober übergaben die Partner von Klimabündnis Vorarlberg in Bogotá in Begleitung der österreichischen Botschafterin Marianne Feldmann eine Petition zum Schutz des Regenwaldes und der Territorialrechte im Chocó an den kolumbianischen Umweltminister Luis Gilberto Murillo. Die Petition war immerhin von 30 Vorarlberger Mitgliedsgemeinden sowie dem Land unterzeichnet worden. Das Klimabündnis konnte inzwischen auch die Bundesregierung von der enormen Relevanz dieser Petition überzeugen. Während der UN-Biodiver-

sitätskonvention in Cancún (Mexiko) soll es dazu Anfang Dezember bilaterale Gespräche zwischen Österreich und Kolumbien geben. Die Ziele der Petition haben mehrere Schnittstellen mit einer im Friedensvertrag zwischen FARC-Rebellen und kolumbianischer Regierung festgelegten Landreform. Zur Umsetzung benötigt Kolumbien freilich auch internationale Unterstützung. Österreich könnte dabei eine Vorreiterrolle spielen und global einen wichtigen Beitrag für Frieden und Klimaschutz leisten. DANIEL SPERL www.klimabuendnis.at/vorarlberg

Foto: Foro Interétnico Solidaridad Chocó

Kolumbien: Petition zum Schutz des Regenwaldes


NÖ-Umweltlandesrat Stephan Pernkopf (3. v. r.) und Tine Heyse (m.) vom Klima-Bündnis gratulierten Bgm. Christian Loacker (l.) und seinem Team zum Climate Star.

energie.bewusst.götzis Die Klimabündnis-Gemeinde gewann einen Climate Star.

Foto: Erich Marschik

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emeinsam energieautark werden. Wie das geht, zeigt die Gemeinde aus dem Ländle. 2015 startete das Projekt „energie.bewusst.götzis“ mit einem konkreten, zeitlich überschaubaren Ziel: der Energieverbrauch soll jährlich um ein Prozent sinken. Gelingt das, dann gibt es aus Sponsorgeldern der BürgerInnen-Beteiligungs-PV-Anlagen finanzierte Energie-Spielplätze. Im Rahmen des Konzeptes „Energie Bonus“ wird energieeffizientes Verhalten belohnt. Einsparungen werden zu 30 % als Barmittel ohne Zweckwidmung und zu 40 % als Investitionszuschuss für Energieeffizienzmaßnahmen gefördert. Seit 2014 werden Kindergartenkindern sowie dritten Volks-

schulklassen entsprechende Lehrinhalte vermittelt. Kinder schufen zudem ein Maskottchen: die Energiesparmaus Frederik. In einer Erzählwerkstatt wurden 20 persönliche Geschichten zur Energieautonomie erarbeitet. Im Projekt probier amol schildern SchülerInnen, Eltern und PädagogInnen ihr Mobilitäts- und Ernährungsverhalten. Das Gemeinschaftsprojekt lässt sich auch in Zahlen gießen: 90 Tonnen CO2 wurden in kommunalen Einrichtungen durch Energiemanagement und „Energie Bonus“ eingespart, 88 Personen waren „probier amol“-Testimonials und zwei BürgerInnen-Beteiligungs-PV-Anlagen wurden umgesetzt. Im Herbst 2016 folgte die dritte. HANNES HÖLLER

info!

www.goetzis.at

Name: Götzis Politischer Bezirk: Feldkirch EinwohnerInnen: 11.287 Fläche: 14,82 km2 Klimabündnis-Gemeinde seit: 1991 Bürgermeister: Christian Loacker

Climate-Stars 2016 Bereits zum siebenten Mal hat das Klimabündnis die besten Klimaschutzprojekte aus Europa ausgezeichnet. In 4 Kategorien wurden 15 Projekte aus 7 Ländern vor den Vorhang geholt. Die Preisträger aus Österreich: Krumbach, Krumpendorf am Wörthersee, Ober-Grafendorf und Götzis sowie der Bezirk Korneuburg und die Region Thayaland.

 klimabuendnis.at/climatestar

Montage: a.s. Fotos: Kärnten Solar

Hier arbeitet die Sonne für mich! Dezentrale Energieversorgung spielt in Zukunft eine immer größere Rolle.Wenn es nach Michael Jaindl, Geschäftsführer von Kärnten Solar – Ingenieurbüro Jaindl & Garz GmbH, geht, soll jedes Dach für die Erzeugung von Strom aus Sonnenenergie genutzt werden. „Allein in Kärnten haben wir ein großes Potential“, ist Jaindl überzeugt. Das südlichste Bundesland bietet mit seiner hohen Sonneneinstrahlung beste Voraussetzungen. Kärnten Solar machte es sich zur Aufgabe, kommunale Infrastruktur und Betriebe mit Photovoltaik-Anlagen auszustatten, um saubere Energie für den Eigenbedarf bereitzustellen. Die Finanzierung der Anlagen erfolgt zu 100 % über breite Bürgerbeteiligung. „Ab 500 Euro profitiert man von einer Rendite von 3,2 %“, erklärt Christian Garz, Technischer Leiter bei Kärnten Solar. Staatlich abgesicherte Einspeisetarife für Ökostrom und keine Laufzeitbindung machen das sogenannte Bürgerkraftwerk zu einer sicheren und beliebten Form der Geldanlage.

An mittlerweile 40 Standorten in Kärnten und Niederösterreich betreibt Kärnten Solar Bürgerkraftwerke in der Größe von 12 kW bis 1 Megawatt Spitzenleistung. Insgesamt wurden bereits Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von über 4 Megawatt installiert. Damit trägt Kärnten Solar wesentlich zur Erreichung der Ziele des Energiemasterplans des Landes Kärnten bei, der vorsieht, das Bundesland langfristig energieautark zu machen. Viele e5- und Klimabündnis-Gemeinden vertrauen auf das Erfolgsmodell. „Wenn Gemeinden, BürgerInnen und die Umwelt profitieren, kann man von einer Win-WinWin-Situation sprechen“, freut sich KärntenSolar-Marketingleiter Matthias Nadrag über das rege Interesse am Bürgerkraftwerk. Für 2017 sind wieder viele Projekte in Planung. Bei der Umsetzung baut Kärnten Solar auf regionale Qualität. Zu den PartnerInnen gehören u. a. die Klimabündnis-Betriebe FroA. S. /M. N. nius und AAE-Naturstrom.  www.kaernten-solar.at

Foto: Marktgemeinde Götzis

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Name: Kärnten Solar Ingenieurbüro Jaindl & Garz GmbH Standort: Klagenfurt MitarbeiterInnen: 5 Klimabündnis-Betrieb seit: 2015


Stolze MobilitätswochenAward-GewinnerInnen aus Bischofshofen. Bgm. Hansjörg Obinger mit StRin Karolina Altmann-Kogler, StR Alois Lugger und GV Hannes Vogl.

Temperaturrekorde • national • Der Herbst 2016 lag 0,8 °C über dem vieljährigen Mittel und war damit einer der 20 wärmsten der 250-jährigen Messgeschichte. Der Oktober war der trübste Oktober seit 18 Jahren: Die Sonnenscheindauer lag um 25 % unter dem langjährigen Durchschnitt. global • ExpertInnen rechnen damit, dass 2016 das bisher heißeste Jahr in der Messgeschichte werden könnte. Für den hohen Norden steht dies jetzt schon fest, so Ketil Isaksen vom norwegischen Meteorologischen Institut in Bergen. Am Nordpol war es in den letzten Wochen um 12 °C wärmer als sonst um diese Jahreszeit – Mitte November wurden Temperaturunterschiede um bis zu 20 °C festgestellt – Hitzewelle am Nordpol. www.zamg.ac.at • www.noaa.gv • met.no Beständige CO2-Rekorde • Die 2015 in der Erdatmosphäre erstmals erreichte CO2-Konzentration von über 400 ppm (parts per million) wurde heuer schon vielfach überschritten und wird inzwischen als Durchschnittswert für das Jahr 2016 geführt. War nach dem Klimagipfel 2015 in Paris noch optimistisch von einer „neuen Ära im Kampf zur Begrenzung der Erderwärmung“ die Rede, so sorgt der jüngste „Emissions Gap Report“ der UNEP, des UN-Umweltprogramms, für Alarmstimmung: Die bisher vereinbarten Maßnahmen der Vertragsstaaten reichten nicht zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 °C – ebensowenig für das vielzitierte 2,0 °C-Ziel. www.wmo.int • www.unep.org HOFER | SALMHOFER | STRASSER

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nter allen 521 Städten und Gemeinden, die sich 2016 in Österreich an der Europäischen Mobilitätswoche beteiligt haben, ging die Salzburger Klimabündnis-Gemeinde Bischofshofen in einer Jurysitzung als Sieger des erstmaligen österreichweiten Mobilitätswochen-Awards hervor. Entscheidend dafür war, dass die Klimabündnis-Gemeinde nicht nur seit Jahren Aktionen zur Mobilitätswoche setzt, sondern das ganze Jahr über aktiv an umfassender Förderung umweltfreundlicher Mobilität arbeitet. Neben dem CitybusAngebot wurden u. a. Ladestationen für e-Bikes und e-Autos installiert sowie ein Fuß- und Radverkehrskonzept ausgearbeitet. Im April 2015 hat Bischofshofen außerdem eine der ersten Begegnungszonen österreichweit eingerichtet und nimmt mit diesem innovativen Projekt eine Vorreiterrolle ein.

Anlässlich des Autofreien Tages wurde auch heuer die Innenstadt in Bischofshofen wieder für den Autoverkehr gesperrt und in eine Flaniermeile für den umweltfreundlichen Verkehr verwandelt. Das bunte Programm reichte von Fahrrad-Sicherheits-Checks über Informationen zu Ö-CAR-sharing bis hin zu einem Roller- und Fahrradparcours für die kleinsten BesucherInnen. Am Bahnhof konnten im Rahmen der Aktion „Mein regionaler Zug“ Bilder aus dem Stadtarchiv im Bischofshofen-Zug besichtigt werden. Weltweit beteiligten sich über 2.400 Städte und Gemeinden aus über 50 Ländern an der Europäischen Mobiltätswoche – mit über 521 Teilnehmern ist Österreich das mit Abstand erfolgreichste Teilnehmerland! MAGDALENA PERSCHL  www.bischofshofen.at

Foto: Stadtgemeinde Bischofshofen, Ingrid Strauß

Klimaschutz-Index 2017 • Der seit 2006 von Germanwatch und dem Climate Action Network alljährlich erstellte Index stellt Österreich wieder kein gutes Zeugnis aus. Unter 58 gelisteten Staaten konnten wir uns im aktuellen Ranking von Platz 45 auf Platz 41 verbessern. Oftmaliger Spitzenreiter Dänemark fiel auf Platz 13 zurück. Die Führung vor Schweden und Großbritannien übernahm Frankreich. Die drei liegen auf den Plätzen 4, 5 und 6 – denn Medaillenränge werden in diesem Bewerb nicht vergeben, weil niemand erstklassig ist. EU-Staaten verlieren neuerdings Plätze, da Länder des Südens wie Klimagipfel-Veranstalter Marokko, Indien und Südafrika v. a. in den Bereichen Energie und Energieeffizienz aufholen. germanwatch.org • www.ccca.ac.at

Mobilitätswochen-Award für Bischofshofen M

Regionalbahn-Tagung Über 150 ExpertInnen kamen zur 5. Auflage – so viele wie noch nie.

Ü

ber die „Renaissance des kommunalen und regionalen Schienenverkehrs“ sprach der deutsche Verkehrspapst Heiner Monheim, über das „Erfolgsmodell klimaaktiv mobil“ Petra Völkl vom BMLFUW. Der neue Cityjet brachte als Sonderzug die TeilnehmerInnen von Wien nach Eisenstadt und retour – samt Besichtigung des umgebauten Bahnhofs in Neusiedl am See. Die Vorteile der Bahn wurden somit hautnah erfahrbar. Die von Klimabündnis organisierte und vom BMLFUW, den ÖBB sowie dem Land Burgenland und den Städten Eisenstadt und Neusiedl am See unterstützte Fachtagung war auch heuer wieder Höhepunkt des in die Mobilitätswoche eingebetteten Regionalbahntages. Der Aktionstag und die Tagung fördern den Wissensaustausch und setzen einen starken Impuls, der die Regionalbahnen

Anreise mit dem ÖBB-Cityjet noch attraktiver macht. Weiters gab es erstmals einen Fotowettbewerb – mit einem autofreien Urlaubswochenende in Werfenweng als Hauptpreis, einen ÖBB-Malwettbewerb, Ticketaktionen, PendlerInnen-Frühstücke und Mobilitätsfeste an vielen Regionalbahnhöfen. HANNES HÖLLER

Fotos & Videos unter:  www.regionalbahntag.at

Foto: Hannes Höller

Grafik: a.s., Quelle: Klimaschutzindex 2017, germanwatch

klima•politik•news wss


Weiterbildungsangebot über grundlegende Kenntnisse und Handlungsmöglichkeiten zum Thema Klimawandel und Klimaschutz mit besonderem Augenmerk auf dem kommunalen Bereich.

Tirol & Vorarlberg 03./04. Februar 2017 – Innsbruck 22./23. Juni 2017 – Innsbruck Wahlmodule in Götzis & Innsbruck Steiermark & Niederösterreich 01./02. März 2017 – Bruck an der Mur 30./31. März + 01. April 2017 – Wr. Neustadt 26./27. April 2017 – Graz Info & Anmeldung:  klimabuendnis.at/aktuelles/lehrgaenge

klimakommunal

Klimabündnis Niederösterreich erhielt VCÖ-Preis für „Klimafit zum RADLhit“.

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Andrä Stigger, VizeBgm.in Sonja Pitscheider und LHStv.in Ingrid Felipe freuen sich über 5.500 TeilnehmerInnen.

klimatelegramm: News aus Ländern und Gemeinden Spitzenplätze für‘s Klimabündnis • Die von Klimabündnis Niederösterreich koordinierte RADLand-Aktion „Klimafit zum RADLhit“ wurde heuer in der Kategorie Gehen, Radfahren und Straßenraumgestaltung in Gemeinden mit dem VCÖ-Mobilitätspreis 2016 ausgezeichnet. Bei dem von Angelika Swoboda-Moser – am Foto mit Willi Nowak (GF VCÖ) – initiierten Projekt ging es für die Schüler der 5.–8. Schulstufe darum, klimafreundlich in die Schule zu kommen und jede Menge Klima-Fragen zu beantworten. Klimabündnis Steiermark schaffte es mit Vergleichsfahrten in drei KlimabündnisGemeinden beim Voting auf den 3. Platz.  www.vcoe.at • www.radlhit.at www.klimabuendnis.at

Rekord bei Tiroler Fahrradwettbewerb • Von März bis September hatten die TirolerInnen Zeit, Kilometer für den Tiroler Fahrradwettbewerb 2016 zu sammeln. Mit 5.500 MitradlerInnen und über 4 Mio. Kilometern konnte ein neues Spitzenergebnis erreicht werden. Dabei wurden fast 800.000 kg CO2 eingespart. Bei einer landesweiten Preisverleihung wurden die GewinnerInnen geehrt. L. P.  www.tirolmobil.at • tirol.klimabuendnis.at

Fotos: Klimabündnis Niederösterreich • Klimabündnis Tirol / Lechner

Fotos: Klimabündnis Österreich

Lehrgang zur/zum Kommunalen Klimaschutzbeauftragten

„wer radelt gewinnt“ in Salzburg • In nur vier Monaten erradelten im Bundesland Salzburg über 2.700 TeilnehmerInnen rund 2,2 Mio. Kilometer und sparten so etwa 340.000 kg CO2 ein. In jedem Bezirk gab es für „unter 27jährige“ ein Fahrrad zu gewinnen.  www.wer-radelt-gewinnt.at  www.klimabuendnis.at/salzburg

Mobilitäts-Lehrgänge 2016 Immer mehr Gemeinden machen sich fit für die Mobilitätswende. Neben theoretischer Grundlagen braucht es vor allem innovative Projekte und mutige Pionierinnen und Pioniere, die den Verkehr auf Klimakurs bringen. Darum ist das Verfassen einer konkreten, lokal umsetzbaren Projektarbeit essentieller Bestandteil des Lehrgangs. Zum Beispiel hat Sophie Huber-Lachner aus Schleedorf mit ihrer Arbeit „Pendelst du noch oder ‚flincst‘ du schon?“ eine Mitfahr-Offensive über die kostenlose Onlineplattform flinc.org entwickelt. In Wiener Neustadt wurden 17 neue Kommunale Mobilitäts- & Radbeauftragte ausgebildet. In Salzburg kamen bei der bereits 7. Auflage dieses Lehrgangs weitere 20 AbsolventInnen hinzu. H.H.  www.klimabuendnis.at/lehrgaenge

Vorschläge von Jugendlichen an die regionalen UmweltministerInnen.

YouthCore 2016 in Kärnten • Im Vorfeld der ENCORE-Klimakonferenz (Environmental Conference of the Regions of Europe) Mitte September beschäftigten sich rund 40 Jugendliche aus mehr als 20 europäischen Regionen eine Woche mit Klimafragen und erarbeiteten nötige Klimaschutzmaßnahmen, die dann den regionalen UmweltministerInnen übergeben wurden. Diese reichten von nachhaltigem Ressourcenmanagement über effizientes Recycling und der 100 %igen Versorgung mit Erneuerbaren Energien bis zu transparentem und sinnvollem Investment.  www.ktn.gv.at

Ehrung der Stadtgemeinde Knittelfeld für 20 Jahre Klimabündnis-Mitgliedschaft durch LR Anton Lang.

Klimakonferenz in Knittelfeld • Zum steirischen Klimagipfel im November fanden sich rund 100 TeilnehmerInnen – vorwiegend VertreterInnen von Gemeinden – ein. Hauptreferent der unter dem Motto „Innovative Finanzierungsmöglichkeiten für die Sanierung kommunaler Gebäude“ stehenden Konferenz war Cradle-to-Cradle-Erfinder Michael Braungart, der mit seinem Vortrag eine Auszeichnungsgala einläutete. Dabei wurden langjährige Klimabündnis- und e5-Gemeinden geehrt. Für 20jährige treue und aktive Mitgliedschaft wurde neben fünf weiteren Gemeinden auch Veranstalter Knittelfeld ausgezeichnet und für 25 Jahre die Landeshauptstadt Graz.  www.klimabündnis.at/steiermark

Fotos: Etienne Fakler / Klimabündnis Steiermark Günther Krammer

Foto: Hannes Höller / Klimabündnis Österreich

Markus Gerhartinger (Umweltbüro Erzdiözese Wien) mit Lehrgangsleiterin Irene Schrenk.


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Hojesky vom BMLFUW, an die Chefin des UN-Klimaseie Klimameilen-Kampagne ist seit 2003 fixer Bekretariats, Patricia Espinosa, übergeben. Den Gesamtsieg standteil in vielen Kindergärten, Schulen und Horbei der vom BMLFUW geförderten Kampagne holte sich ten von der 1. bis zur 7. Schulstufe. Österreichweit haben heuer die VS Doppl aus Leonding in Oberösterreich. Alle heuer rund 21.000 Kinder in 238 Bildungseinrichtungen 169 Kinder aus 9 Klassen machten mit und sammelten in 448.470 Klimameilen mit klimafreundlichen Wegen ge20 Tagen 9.109 Klimameilen. Gemeinsam mit dem Versammelt. Das ist ein Viertel der europaweit zusammenkehrsverbund Ost-Region zeichnete das Klimabündnis getragenen 1,7 Millionen Grünen Meilen. Bei der UN-Kliauch den Ostregions-Sieger aus. Dieser Preis ging an die makonferenz in Marrakesch wurden diese gemeinsam VS Mörbisch im Burgenland. N. W. mit dem Leiter der österreichischen Delegation, Helmut  www.klimabuendnis.at/klimameilen/klimameilen-uebergabe-in-marrakesch

K ima Kl m bün bü dni dniss Öste st rre r ich • Pri Pr nzz-Eug Eug ugengenn Str St aße 772/1.55 • 10 04 40 Wie Wien n

Eine strahlende Patricia Espinosa, Chefin des UN-Klimasekretariats (Bildmitte), bei der Überreichung von über 1,7 Millionen Klimameilen durch eine KlimabündnisDelegation, die von Markus Hafner-Auinger (Klimabündnis-Geschäftsführer) und Helmut Hojesky (BMLFUW) begleitet wurde.

Foto: Norbert Rainer / Klimabündnis Oberösterreich

Klimameilen-Übergabe beim UN-Gipfel in Marrakesch

klimabündnis 3/2016  

Zukunfts-Investitionen

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