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Verlagspostamt 1150 WIEN – P.B.B. – GZ02Z031986M Fotos: Pfarre Dechantskirchen | Hans Ringhofer • Montage: A. Strasser

01/2017

ZEITSCHRIFT VON KLIMABÜNDNIS ÖSTERREICH

Zwischen Erde und Himmel Die Kirche als Bündnis-Partner

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Rio Negro: Alles ist mit allem verbunden

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Wo Vielfalt friedlich gelebt wird

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Über Glauben und Wissen

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RELIGION UND KLIMASCHUTZ Liebe PartnerInnen des Klimabündnis! Unser Klimaschutz-Netzwerk ist grenzenlos. Wir verbinden Gemeinden, Bildungseinrichtungen und Betriebe in Österreich. Wir bringen diese mit unseren PartnerInnen am Rio Negro in Brasilien und am Chocó in Kolumbien zusammen. Die Unterschiede sind zwar groß, die Ziele aber die gleichen. Gemeinsam arbeiten wir an Klimaschutz und Klimagerechtigkeit – der Grundlage für „Ein gutes Leben für alle“. Auch Papst Franziskus hat das in seiner Enzyklika „Laudato si’“ hervorgestrichen: „Das Klima ist ein gemeinschaftliches Gut von allen für alle.“ Es gibt zwischen den Religionen zwar Unterschiede, aber trotzdem viele Gemeinsamkeiten. Klimaschutz ist eine davon. Das ist auch für uns als überkonfessionell tätige Organisation ein Arbeitsauftrag. Wir versuchen religiöse Gemeinden aus den verschiedensten Glaubensrichtungen einzubeziehen. Immer mehr davon schließen sich auch unserem Netzwerk an, nutzen unsere Angebote, setzen Projekte um und schaffen innerhalb ihrer Kreise Bewusstsein für Klimaschutz. In dieser Ausgabe unserer Zeitschrift haben wir das Thema „Glauben und Wissen“ genauer unter die Lupe genommen. Wir haben die Katholische Klimabündnis-Pfarre St. Markus in Linz und die Evangelische Klimabündnis-Volksschule Gumpendorf in Wien porträtiert. Wir berichten über die Zusammenarbeit des Klimabündnis Vorarlberg mit der Diözese Quibdó am Chocó und über die religiöse sowie spirituelle Weltsicht indigener Völker am Rio Negro. Im Klimabündnis-Gespräch erzählt der Moraltheologe und Umweltsprecher der Diözese Linz, Michael Rosenberger, über Bewegtes und Bewegendes aus der Welt der Kirche und die KlimaskeptikerInnen, die nicht an einen menschengemachten Klimawandel und auch nicht an die Notwendigkeit eines Gegensteuerns oder einer Anpassung glauben. Dass dies möglich und höchst an der Zeit ist, zeigen unsere Mitglieder immer wieder von neuem. Glauben wir an das „Gute Leben für alle“ – und arbeiten wir weiterhin gemeinsam daran! Acreditemos no „bem viver para todos“ – e vamos lutar juntos para isso!

MARKUS HAFNER-AUINGER

Geschäftsführer Klimabündnis Österreich Medieninhaber, Herausgeber, Verleger: Klimabündnis Österreich, Prinz-Eugen-Straße 72/Top 1.5, A-1040 Wien, T: 01/5815 881, E: office@klimabuendnis.at • Redaktion: Brigitte Drabeck, Friedrich Hofer, Hannes Höller, Marion Kaar, Johann Kandler, Patricia Kandler, Thomas Kautnek, Lisa Prazeller, Christian Salmhofer, Andreas Strasser • AutorInnen: Daniel Sperl. • Grafik & Layout: Andreas Strasser • Anzeigen: Anita Zrounek • Druck: Druckhaus Schiner, mit Druckfarben auf Basis nachwachsender Rohstoffe • Papier: Desistar, aus 100 % Altstoffen • Erscheinungsweise: viermal jährlich • Offenlegung laut §25 Mediengesetz: Die Zeitschrift klimabündnis dient der Information aller PartnerInnen, MitarbeiterInnen der beigetretenen Gebietskörperschaften, der tragenden Organisationen, der miteingebundenen Initiativen und Gruppen sowie allgemein an den Themen Klimaschutz, Umwelt- und Entwicklungspolitik Interessierter. © Wien 2017 für alle Beiträge bei Klimabündnis Österreich.

gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“ des Österreichischen Umweltzeichens Druckhaus Schiner Krems • UW 714

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Sabine Wendtner ① ist seit 2015 bei Klimabündnis Niederösterreich u. a. für den europaweiten Klimaschutzwettbewerb Climate Star zuständig. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist GOAL – ein Forschungsprojekt zur Klimawandelanpassung. Lydia Braunschmid ② hat seit dem Vorjahr bei Klimabündnis Oberösterreich die Büroleitung über und ist für Assistenz der Regionalstellenleitung sowie Projektassistenz zuständig. Franziska Radinger ③ betreut für Klimabündnis Oberösterreich Schulen und Kindergärten in Fragen des Mobilitätsmanagements und schlauen Konsumierens. Michaela Aschenbrenner ④ ist seit 2016 bei Klimabündnis Niederösterreich für die Betreuung von Gemeinden und Betrieben zuständig.

Gemeinde-Wettbewerb Climate Star 2018 Bereits zum achten Mal sucht das Klimabündnis die besten Klimaschutz-Projekte Europas

Einreichfrist: Mai bis Juli 2017  www.klimabuendnis.at/climatestar

Gemeinsam garteln – Mit Gärten Gemeinden und Städte bereichern! Internationale Konferenz und Jahrestagung des Europäischen Bodenbündnisses 2017 18.–19. Mai in Linz  www.bodenbuendnis.or.at

Willkommen im Klimabündnis! • Salzburg: Erzdiözese Salzburg. Gemeinden: • Salzburg: Taxenbach. • Steiermark: Liezen. • Tirol: Prägraten am Großvenediger. Bildungseinrichtungen: • Kärnten: Kindergarten Frauenstein. • Oberösterreich: NMS St. Peter am Wimberg, VS Wolfsegg. • Niederösterreich: Kindergarten Eschenau, Kindergarten I OberGrafendorf, ÖKO-NMS und PTS Gföhl, BHS und FS Korneuburg, VS Ternitz-Pottschach. • Tirol: NMS Weer. Betriebe: • Oberösterreich: Pfarre Altenberg, Caritas für Menschen in Not – Hartlauerhof (Asten), Pfarre Bad Hall, „Raiffeisenbank Region Bad Leonfelden eGen“ (Bad Leonfelden), Harisberger Fair Energy e. U. (Eberstalzell), Landhotel Moorhof (Franking), Gerhard Mayrhofer EDV-Beratung u. Schulungen e. U. (Gramastetten), ATG AgrarTechnikGeräte e. U. (Leonding), Caritas für Menschen in Not – Hartlauerhof und H28, Orbi Bauernladen – Kroißmayr GmbH, Papiertiger, Georg Schwarz (alle Linz), Technologiezentrum Mondseeland GmbH (Mondsee), Peter Vratny, akala Bio Manufaktur (alle Pettenbach), Altholz Baumgartner & Co GmbH (Schlierbach), Gartner Türen Vertriebs KG (Vorderweißenbach), Wesenufer Hotel & Seminarkultur an der Donau (Waldkirchen am Wesen), akala Bio Manufaktur (Wartberg an der Krems), Pfarre Wartburg ob der Aist, Caritas für Menschen in Not – WEGE, UWEG Umweltschutz&Wertstoff-Recycling GmbH & Co KG (beide Wels), Georg Seitl – Georg‘s Standl (Zell am Moos).

In Österreich haben sich alle Bundesländer, rund 960 Städte und Gemeinden, mehr als 1.070 Betriebe sowie über 500 Schulen und Bildungseinrichtungen dem Klimabündnis angeschlossen. Europaweit sind es über 1.700 Städte und Gemeinden in 26 Ländern.

Am Titelfoto Pfarrer Wolfgang Fank vor den PV-Anlagen der „sonnigen“ Pfarre Dechantskirchen in der Steiermark, die für ihr Engagement u. a. mit dem Energy Globe Award und dem Climate Star ausgezeichnet wurde.

Fotos: Weinwurm, privat, Weibsbilder, privat

klimaintro

Foto: Hannes Höller

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2007 unterzeichnen die Bischöfe Erwin Kräutler und Alois Schwarz gemeinsam mit LR Reinhart Rohr und Hans Kandler im Bildungshaus Stift St. Georgen das Klimabündnis-Manifest für die Diözese Gurk.

3 Der Pfarrer von Krumpendorf Als Pfarrer auf „Umwegen“ beschreibt Hans-Peter Premur in seinem Buch, das eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit den Wegen der Kirche und ihrer Geschichte ist, auch ihren Weg als fairer Partner in das Klimabündnis.

Was zunächst undenkbar schien, ist nicht erst seit „Laudato si’“ besiegelt.

styriabooks, Wien – Graz – Klagenfurt, September 2016 160 Seiten • € 19,00 • ISBN 978-3-222-13540-8

Foto: Markus Trattnig

Die Kirche als Bündnis-Partner

Hans-Peter Premur

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ie Geschichte des Klimabündnis in Österreich ist auch maßgeblich mit der Öffnung der Kirche für Umwelt- und Klimafragen verbunden. Neben der Kooperation mit bedeutenden Umweltinitiativen und entwicklungspolitischen Organisationen suchte die zuerst in Villach ansässige Klimabündnis-Koordination auch den Kontakt zur Kirche. Beliebter Veranstaltungsort für Workshops zur Bewusstseinsbildung war u. a. das Bildungshaus St. Georgen am Längsee, das seit 2003, nach längst erfolgter Umstellung auf nachhaltige Bewirtschaftung der Diözesanwälder, klimafreundliche Beheizung und bio-faire Bewirtung seiner Gäste, Klimabündnis-Betrieb ist. Der damalige Rektor Hans-Peter Premur, jetzt Pfarrer der Klimabündnis-Gemeinde Krumpendorf und Seelsorger an der Universität Klagenfurt widmet in seinem Buch „Deine Kirche – Meine Kirche“ dem Klimabündnis unter dem etwas anrüchigen, aber korruptionsfreien Titel „Part of the Game“ ein ganzes Kapitel. Darin zeichnet er – ausgehend von den Träumen vom legendären Goldland Eldorado und Werner Herzogs Film „Fitzcarraldo“ – eine Vorgeschichte der Klimabündnis-Partnerschaft mit den Indigenen Völkern am Rio Negro nach. Die Idee, die Kirche könnte und sollte Mitglied im Klimabündnis werden, erschien, so der Autor, in Anbetracht des kirchlichen Engagements in der Entwicklungszusam-

menarbeit und wachsender Sensibilität in Fragen der Ökologie als „aufgelegter Elfmeter“. Höheren Orts stieß das Ansinnen aber zunächst einmal auf Ablehnung. Mit dem Beitritt der ersten Pfarre, Unterheiligenstadt in Wien, im Jahr 2000 brach das Eis und mittlerweile ist die Kirche – katholisch wie evangelisch – mit zahlreichen Pfarren und allen Arten kirchlicher Einrichtungen längst part of the game, ganz im Sinne eines fairen Mitspielers. 2007 trat die Diözese Gurk in Kärnten dem Klimabündnis bei, 2012 folgte die Diözese Linz in Oberösterreich und im Vorjahr die Erzdiözese Salzburg. Papst Franziskus würdigte in Laudato si’ ausdrücklich das Engagement von Umweltorganisationen wie dem Klimabündnis, „welche die Bevölkerung sensibilisieren und kritisch mitwirken – auch unter Einsatz legitimer Druckmittel –, damit jede Regierung ihre eigene und nicht delegierbare Pflicht erfüllt, die Umwelt und die natürlichen Ressourcen ihres Landes zu bewahren, ohne sich an unehrliche lokale oder internationale Interessen zu verkaufen.“ Darauf hat die Österreichische Bischofskonferenz schon 2015 reagiert und bei der Frühjahrsversammlung im März des Jahres wurde die Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung als hoffnungsvolles Instrumentarium für eine dringend nötige sozial-ökologische Veränderung hervorgehoben. ANDREAS STRASSER

info!

www.bischofskonferenz.at

Die Kirche als Partner im Klimabündnis Immer mehr religiöse Bildungseinrichtungen schließen sich dem Klimabündnis an. Wir zählen momentan 12 Kindergärten, 12 Volksschulen, 12 Neue Mittelschulen, 10 Gymnasien und 8 Horte – davon 21 katholische und 6 evangelische. Dazu kommen über 50 weitere Glaubenseinrichtungen. Neben großen Bildungshäusern sind rund 40 Pfarren sowie Einrichtungen der Caritas mit dabei. Partner sind außerdem die Diözesen Gurk, Linz und die Erzdiözese Salzburg.

Deine Kirche – Meine Kirche Ein Pfarrer auf Umwegen

ENZYKLIKA

LAUDATO SI’ VON

PAPST FRANZISKUS ÜBER DIE SORGE FÜR DAS GEMEINSAME HAUS

Laudato d si’ i’ • Die 2015 als Buch erschienene Enzyklika des Papstes ist unter folgender Adresse auch als PDF downloadbar: https://laudatosi.com Und seit kurzem gibt es auch eine für den Alltag von Kindern geeignete, farbig illustrierte Version: Hubert Gaisbauer

Ein Brief für die Welt Die Enzyklika Laudato si’ von Papst Franziskus für Kinder erklärt Tyrolia, Wien – Graz – Klagenfurt, Jänner 2017 / 3. Auflage 106 Seiten • € 14,95 • ISBN 978-3702235239

Glauben und Wissen WissenschaftlerInnen aus den verschiedensten Disziplinen und ausgewählte VertreterInnen von (Nichtregierungs-) Organisationen diskutieren die päpstliche Enzyklika, die ein bis heute andauerndes weltweites Echo ausgelöst hat und einen Wendepunkt in der Geschichte der katholischen Kirche markieren könnte. Die AutorInnen beleuchten in ihren Beiträgen aus unterschiedlichen Perspektiven die Themen Umwelt und Klima, Technik und Ökonomie, Konsum und Gesellschaft sowie Kultur und Psychologie. Damit führen sie die vom Papst angestoßene Diskussion differenziert weiter und eröffnen den Diskurs in der jeweiligen Fachdisziplin. Wolfgang George (Hrsgb.)

Laudato Si’ Wissenschaftler antworten auf die Enzyklika von Papst Franziskus Psychosozial-Verlag, Gießen, Jänner 2017 367 Seiten • € 34,90 • ISBN 978-3837926422 auch als PDF-E-Book verfügbar: www.psychosozial-verlag.de


wollen Kolumbien/Chocó:

Foto: Steve Cagan, USA

Wo die Kirche für Frieden und Umwelt kämpft Die Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen FARC-Guerilla und kolumbianischer Regierung erhielt vergangenen November viel internationalen Beifall. Inzwischen haben sich etwa 7.000 FARC-KämpferInnen in 26 Demobilisierungszonen eingefunden, um dort ihre Waffen abzugeben und sich wieder ins zivile Leben einzugliedern. Ungeachtet dessen geht die Gewalt in Teilen des Landes weiter. Besonders alarmierend ist, dass sich die Zahl bedrohter MenschenrechtsaktivistInnen und sozialer Führungspersönlichkeiten zuletzt deutlich erhöhte. Im aktuellen UN-Bericht über die Menschenrechtslage in Kolumbien heißt es dazu, dass 2016 insgesamt 127 AktivistInnen getötet worden seien. Viele davon in Gebieten, die vormals von der Guerilla kontrolliert wurden. Illegale bewaffnete Gruppen nutzen das dort entstandene Machtvakuum aus und sichern sich so die Kontrolle über Drogenanbaugebiete und Goldvorkommen, während sich der Staat nicht in der Lage zeigt, dies effektiv zu verhindern. Auch Partner von Klimabündnis Vorarlberg im Bundesland Chocó sind von diesen Entwicklungen betroffen und sehen sich zu Hilferufen an die internationale Gemeinschaft veranlasst. Das Klimabündnis dankt der Diözese Quibdó für ihre langjährige Zusammenarbeit und das große Engagement in Menschenrechtsangelegenheiten sowie den gleichzeitigen Einsatz zum Schutz des Regenwaldes im Chocó. DANIEL SPERL www.klimabuendnis.at/vorarlberg

Fotoausstellung „Reichtum und Zerstörung im Chocó“ Die Ausstellung von Steve Cagan – Urheber des Fotos oben – über die Folgen illegalen Goldabbaus wird heuer in Vorarlberger Gemeinden gezeigt. Informationen & Buchungen: daniel.sperl@klimabuendnis.at .

Rituale sind Teil spiritueller Kommunikation zur Aufrechterhaltung der kosmischen Ordnung. Solarbetriebene Funkgeräte (unten) dienen alltäglicher Kommunikation.

Alles ist mit allem verbunden Trägt die religiös/spirituelle Weltsicht indigener Völker zu ganzheitlichen Lösungen im Sinne der Agenda 2030 bei?

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ie Welt ist das Ergebnis der Kommunikation aller geistigen und materiellen Wesen, die in permanenter Beziehung zu einander stehen“, erklärt Gersem Luciano, Baniwa, Universitätsprofessor in Manaus und vormals Vizepräsident der FOIRN. In der Weltsicht indigener Völker war bereits vor Entstehung der Welt und des Lichts alles in geistiger Form vorhanden. Mit der Erschaffung der Erde materialisierten sich die Geistwesen teilweise – so entstanden Berge, Flüsse, Pflanzen, Tiere und Menschen, die nach ihrem Tod in geistiger Form weiterexistieren. Daher besteht ein Verwandtschaftsverhältnis zwischen allen, ohne vorgegebene Hierarchie, die die Menschen berechtigen würde über andere zu herrschen. Vielmehr sind sie Teil eines Systems, dessen Fortbestand einen konstanten Dialog untereinander erfordert. Die „pagés“ (Schamanen) sind Spezialisten der Kommunikation, die über Träume, Trance, Rituale u. a. stattfindet. Aber auch alle anderen sind mitverantwortlich für gute Beziehungen. So legen Männer vor dem Fischen ein Stück „beiju“ (Maniokbrot) als Geschenk für das übergeordnete Geistwesen „Mutter der Fische“ an einen bestimmten Ort. Das ist nicht nur ein Tauschhandel, sondern auch Zeichen des Respekts und der Anerkennung der eigenen Abhängigkeit von den Gaben der Natur. Krankheiten, Unfälle, Misserfolg beim Jagen und Fischen, und auch der Klimawandel weisen auf Fehler in diesem komplexen System hin, die korrigiert werden müssen. Positive und negative Ergebnisse des Dialogs werden nicht als unversöhnliche

info!

Gegensätze verstanden, sondern als sich ergänzende Elemente. Das ist ein wesentlicher Unterschied zur christlich-jüdischen Weltsicht und Theologie, die durch die Einteilung in Gut und Böse polarisiert. Die Gottheiten indigener Völker sind nicht allmächtig und perfekt, denn ihre Kreaturen sind nicht fehlerfrei. Daher müssen die Menschen gemeinsam auf organische und holistische Weise für den Erhalt der Natur und des Universums sorgen. Der kapitalistische Umgang mit der Natur steht im Widerspruch zu den Bemühen um harmonische Beziehungen als Grundlage eines Guten Lebens für alle. Diese Erkenntnis ist mit ein Grund für die Klimabündnis-Partnerschaft mit den indigenen Völkern. Bestärkt wurde sie zuletzt durch die Enzyklika „Laudato si’“, in der Papst Franziskus darauf hinweist, „dass das Klima ein gemeinschaftliches Gut von allen und für alle ist“, dass ganzheitliche Lösungen nötig sind, die Rechte der Völker und Kulturen in die Ökologie zu integrieren sind und den indigenen Gemeinschaften besondere Aufmerksamkeit zusteht. JOHANN KANDLER

www.klimabuendnis.at/partnerschaft-mit-indigenen • www.foirn.org.br

Fotos: RayBaniwa, FOIRN

Diözese Quibdó und Klimabündnis kämpfen gemeinsam gegen Umweltzerstörung durch illegale Goldminen im Chocó.


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Im Evangelischen Tagesheim Gumpendorf in Wien wurde das Jahresthema „Kulturelle Vielfalt“ kreativ und mit viel Freude umgesetzt.

Wo Vielfalt friedlich gelebt wird Fotos: Evangelische Volksschule und Tagesheim Gumpendorf

Nachhaltigkeit und Nächstenliebe stehen im Mittelpunkt.

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limaschutz, Nachhaltigkeit sowie das friedvolle Miteinander unterschiedlicher Kulturen und Religionen spielen eine zentrale Rolle im Evangelischen Tagesheim Wien-Gumpendorf. Dies spiegelt sich auch in den jeweiligen Jahresthemen wider: So wurde „Klimaschutz“ bereits im Vorfeld des Klimabündnis-Beitritts von allen Gruppen vielfältig bearbeitet und im Rahmen einer beeindruckenden Beitrittsfeier gemeinsam mit der Evangelischen Volksschule Wien-Gumpendorf präsentiert. Vielfältig und umfassend wurde auch

das Jahresthema „Friedenserziehung“ umgesetzt und gelebt. Für die Projekte und Aktivitäten, welche dem Jahresthema „Ökologische Nachhaltigkeit” gewidmet waren, hat das Evangelische Tagesheim Wien-Gumpendorf im Jahr 2015 sogar den ersten Preis des Energy Globe Award in der Kategorie Jugend (regional) gewonnen. Auch im Rahmen des Jahresschwerpunktes „Gesunde Ernährung“ spielte Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Im vergangenen Schuljahr widmete sich das Tagesheim mit dem Schwerpunkt „Kulturelle Vielfalt“, ebenfalls einem höchst aktuellen Thema, wie Hortleitung und PädagogInnen wissen: „Immer mehr ist unser Leben

Name: N am m Evangelische Volksschule und Tagesheim Wien-Gumpendorf Klimabündnis-Schule seit: 2013 Kontakt: Dora Payr (Schule) Daniela Maurer (Tagesheim)

durch Diversität geprägt: Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion, unterschiedlichen Geschlechts oder Alters leben, lernen und arbeiten zusammen. Um mit dieser Vielfalt umgehen zu können, ist die Förderung entsprechender Kompetenzen von großer Bedeutung“. In diesem Sinne fanden in den einzelnen Gruppen diverse Themenbesprechungen und Projekte sowie ein gruppenübergreifender Aktionstag statt. Als Klimabündnis-Mitglied wurde hier das Augenmerk auch verstärkt auf den Auftrag zur „Vermittlung von Kulturen und Lebensweisen in den Ländern des Südens“ gelegt. MARION KAAR

info! www.facebook.com/TagesheimGumpendorf • http://evangelischevolksschule.at/unsere-projekte

Wir machen etwas daraus

Foto: Klimabündnis Oberösterreich

Eine Pfarre nutzt die Klimaschutz-Initiative von Papst Franziskus Laudato si’ fiel in der Pfarre St. Markus in Linz auf fruchtbaren Boden. „Wir haben die Enzyklika des Papstes zu den Themen Umwelt- und Klimaschutz intensiv thematisiert und in Stücken bearbeitet. Aspekte wie soziale Ungerechtigkeit oder Erschöpfung der natürlichen Ressourcen bauen wir immer wieder in die Messe ein. Sogar eine Klausur haben wir dazu bereits abgehalten“, so die Leiterin des Kreises Schöpfungsverantwortung, Rosina Woisetschläger. Unterstützt werden Pfarren dabei durch ihre Diözese. „Uns stehen mittlerweile sehr gute Unterlagen zur Verfügung. Es gibt Predigtvorlagen und Messgestaltungsvorschläge. Es liegt an jeder Pfarre, daraus etwas zu machen.“ Die Pfarre St. Markus macht genau das. Sehr konsequent sogar. Mit der Aufnahme ins Klimabündnis im Jahr 2010 erfolgte auch

der Umstieg von Gas auf Fernwärme. Die Abstellfläche für Fahrräder wurde erweitert, jährlich eine Fahrradsegnung eingeführt, die Küche auf bio & faire Lebensmittel sowie Mehrweggeschirr umgestellt sowie ein Gemeinschaftsgarten und ein Insektenhaus gebaut. Zwei fixe Eckpunkte im Jahreskalender sind ein „fairer Sonntag“ und eine Exkursion. Im letzten Jahr ging es am „fairen Sonntag“ um die Folgen des Freihandelsabkommens TTIP. Am 25. Juni in diesem Jahr ist das Schwerpunktthema „Essen“. Woisetschläger: „Die Exkursionen führen zu regionalen Betrieben – zuletzt in eine Kompostieranlage und zu einem Apfelsaftproduzenten. Wir lassen uns gerne von der Begeisterung engagierter Personen anstecken.“ HANNES HÖLLER  www.linz-stmarkus.at

Rosina Woisetschläger, Leiterin des Kreises Schöpfungsverantwortung, mit Michael Rosenberger, Umweltsprecher der Diözese Linz (r.) und Georg Spiekermann vom Klimabündnis. Name: Pfarre St. Markus Standort: Linz • Klimabündnis-Pfarre seit: 2010


Mitttlere Mee ereisdeck ke 19 981-22010 Grönland

Meereisdecke März 2017

Erster Klimaschutz-Lehrgang mit kirchlichem Zusatzmodul: Franziska Galsterer von der Diözese Graz-Seckau (Mitte) ist eine von 23 AbsolventInnen.

China

Nordamerika

Über Wissen und Glauben

Temperatur-Rekorde • global: Hoffnungen auf eine Verlangsamung des Temperaturanstiegs erfüllten sich nicht – nach 2014 und 2015 war auch 2016 wieder das bisher wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Drei Rekordjahre in Folge gab es bislang nicht und die Meereisdecke in der Arktis war gegen Ende des Winters noch nie so klein wie im März 2017. • national: 2016 liegt mit 1,0 °C über dem vieljährigen Mittel der Jahre 1981–2010 und nach 2014, 2015, 1994 am vierten Platz in der Reihe der wärmsten Jahre der Messgeschichte. Der meteorologische Winter lag trotz des kältesten Jänners seit 30 Jahren um 0,5 °C über dem langjährigen Mittel. Er war zugleich der trockenste seit 20 Jahren und der sonnigste seit 1925. Der März 2017 war mit 3,5 °C über normal der wärmste überhaupt. www.noaa.gv • www.zamg.at

Die fürs Glauben zuständige Institution weiß in Klimafragen offenbar mehr als mächtige EntscheidungsträgerInnen ... Es scheint so. Trotz allem gibt es Unsicherheiten, die auch in Klimafragen eine „Glaubensentscheidung“ nötig machen. Angesichts der Differenz zwischen Beweisbarem und ethisch Notwendigem ist der Sprung vom Wissen zum Glauben ein vernünftiger. Bei den KlimaskeptikerInnen – da sind Sie der Experte – ist das aber ganz anders oder? Die KlimaskeptikerInnen leugnen den menschengemachten Treibhauseffekt. Sie sehen Klimaschutz als neue (Ersatz-)Religion, die mit Angstmache arbeite. Der Emissionszertifikathandel ähnle dem mittelalterlichen Ablasshandel. Konsum- und Lebensstiländerung erinnerten an die rigide Sexualmoral früherer Zeiten. Damit diffamieren sie alle um eine Wende Bemühten und stellen die Notwendigkeit dazu in Abrede.

Klimapolitik-Wandel • Der neue US-Präsident hört nicht auf ExpertInnen. Ihre Bitte auf den Klimawandel rasch zu reagieren, „to make America even greater and secure a better future for all the children of the world“ bleibt offen – schlimmer: Forschungsetats wurden gekürzt und der neue Chef der Umweltbehörde, Klimaskeptiker und vormals Anwalt der Kohle- und Ölindustrie, plant, obwohl die USA das Pariser Abkommen 2015 ratifiziert haben, den Vertrag zu kündigen. Allerdings wollen zehn Bundesstaaten, über 70 Städte und mehr als 600 Unternehmen, darunter auch der Ölkonzern Exxon, dagegen berufen und am Vertrag festhalten. Auch in Trumps Familie soll es BefürworterInnen des Pariser Abkommens geben. germanwatch.org • climatenetwork.org Carbon-Law für die Wende • Steigende Emissionen und die lahme Energiewende führten zur Idee, über ein Gesetz fossile Brennstoffe lange vor 2050 überflüssig zu machen. Nur mit der Befolgung eines Carbon Law, meinen ExpertInnen des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, des Stockkolm Resilience Centre und des International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA), bestünde eine 75 %ige Chance, das am Pariser KlimaGipfel vereinbarte 2°-Ziel zu erreichen. Dabei sollen – parallel zu einer Halbierung der Emissionen alle 10 Jahre – auch die Anteile der erneuerbaren Energien alle 5,5 Jahre verdoppelt werden. pik-potsdam.de • sciencemag.org • iiasa.ac.at HOFER | SALMHOFER | STRASSER

Medien sahen die Enzyklika des Papstes als „Paukenschlag“. In der christlichen Lehre ist vieles wohl schon vorher angelegt? Das ist in der Schöpfungserzählung des Alten Testaments so und die Ursehnsucht, in Frieden mit der Schöpfung zu leben, ist im Neuen Testament präsent. Kirchliche Orden, etwa die Benediktiner, orientierten sich an der Natur. Die Klosterwirtschaft war nachhaltig. Anders als bei Naturreligionen verlief die Entwicklung aber im Rahmen einer ar-

Zur Person Michael Rosenberger, Priester, Inhaber des Lehrstuhls für Moraltheologie der Katholischen Privat-Universität Linz, ist Umweltsprecher der Diözese Linz, Mitglied der Gentechnik-Kommission beim österreichischen Bundesministerium für Gesundheit und Frauen sowie Mitherausgeber der Linzer Beiträge zu Wirtschaft – Ethik – Gesellschaft. Kontakt! m.rosenberger@ku-linz.at Mehr zum Thema Klimaskeptiker: M. Rosenberger: Die Ratio der „Klima-Religion.“ In GAIA, Nr. 23/2, 2014, S. 93-99.

beitsteiligen Hochkultur und steht uns heute damit viel näher. Dass der Papst in diesen Fragen sensibel ist, verdankt sich seiner Erfahrung mit Indigenen, mit Ausbeutung und Raubbau in Lateinamerika. „(...) macht euch die Erde untertan!“ Hat das dem Raubbau nicht Tür und Tor geöffnet? Von untertan machen war nicht die Rede. Das ist ein Übersetzungsproblem. Es heißt: „Setzt euren Fuß auf die Erde“ und meint Verantwortungsübernahme für Geliehenes – eine Parallele zum Denken Indigener. Diese Prinzipien entdeckt man wieder. Historisch waren beide Strömungen präsent – die der Sorgsamkeit und die der Ausbeutung. In der Neuzeit bekam letztere den Vorrang. KritikerInnen in der Kirche waren Minderheiten. Dieser Papst ist ein Kritiker. Kommt das an? Für Bischof Kräutler, der lange in Amazonien wirkte und dem Klimabündnis verbunden ist, ist dieser Papst eine Sensation. Es gibt auch Regionen, wo man den Kopf schüttelt. In Westeuropa nimmt man ihn aber ernst ... ... und handelt man auch entsprechend? Einige Diözesen – auch die in Linz, sind Klimabündnis-Partner und forcieren den neuen Weg. Das zeigen Beschlüsse der Österreichischen Bischofskonferenz von 2015. Die Beschaffung ist auf Bioprodukte und solche aus fairem Handel ausgelegt.Wie bei der Diözese Linz soll zertifizierter Ökostrom fließen. Eine Klimastrategie ist in Arbeit. In Bildungshäusern und im Gottesdienst wird der Klimawandel Thema. Und es gibt klare Reduktionsziele: So sollen bis 2020 in 10% aller Pfarren 20 % CO2 eingespart werden. Ihre Wünsche, Ihre Tipps für die Zukunft? Wie in Deutschland wünsche ich mir größere Bereitschaft zu Solaranlagen auf Kirchendächern. Das ist natürlich mit Fragen des Denkmalschutzes gekoppelt. Damit ließen sich weit hin sichtbar klare Zeichen für die Wende setzen! ANDREAS STRASSER

Foto: Hannes Höller

Michael Rosenberger im klima klündni bündniss-Gespräch

Foto: Andrew Phelps

Grafik: ahttps://nsidc.org/arcticseaicenews/2017/03

klima•politik•news


klimakommunal

Die Partnerschaft mit dem Klimabündnis und Green Event Tirol sorgt für Begegnung.

Entgeltliche Einschaltung

Innsbruck befindet sich das Haus der Begegnung – eine Institution der Diözese Innsbruck. Hier wird Nachhaltigkeit täglich gelebt, nicht zuletzt durch die Mitgliedschaft beim Klimabündnis Tirol seit 2004 und durch eine Green Events Tirol Partnerschaft. Sowohl beim Angebot der Workshops und Vorträge als auch bei der täglichen Arbeit im Haus selbst. Im Rahmen der Klimabündnis-Mitgliedschaft wird bewusst auf ökologische Aspekte geachtet: die Wahl der Lebensmittel, die Bauweise und Energieversorgung des Hauses, die Abfalltrennung und vieles mehr. Als Veranstaltungszentrum hat sich das Haus der Begegnung auch der Green Events Tirol Initiative angeschlossen. Für externe VeranstalterInnen wird es so besonders einfach, ihr Event nach den nachhaltigen Kriterien von Green Events Tirol auszurichten. L.P.

Salzburgs Erzbischof Lackner (3. v. l.) als Radfahrer und kirchlicher Unterstützer für „wer radelt gewinnt“.

klimatelegramm: News aus Ländern und Gemeinden Segen der Photovoltaik • Die preisgekrönte steirische Pfarre Dechantskirchen produziert für sich und die nähere Umgebung Sonnenstrom. Die bislang vierte Anlage versorgt bei Partnern in Nigeria eine Geburten- und Kinderstation. A.S.  www.pfarre-dechantskirchen.at

Auftakt zu Salzburger Radwettbewerb • Die Erzdiözese Salzburg ist seit November 2016 Mitglied im Klimabündnis. Erzbischof Lackner ist auch fürs Radfahren aktiv. Machen auch Sie ab 1. Mai im neuen Radjahr mit – denn wer radelt, gewinnt. B.D.  www.wer-radelt-gewinnt.at  www.klimabuendnis.at/salzburg

Fotos: Erzdiözese Salzburg • Pressestelle Wiener Neustadt/Michael Weller

Fotos: Haus der Begegnung • Pfarre Dechantskirchen

Haus der Begegnung • Im Herzen von

Geburtenstation in Nigeria verlässt sich auf PV-Anlage aus Dechantskirchen.

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Fair heiraten – die Zeitung für ein faires Hochzeitsfest • Neben Ringen aus FAIRTRADE-Gold gibt es zahlreiche Möglichkeiten, das Hochzeitsfest fair zu gestalten. Einladungen, Gastronomie, Gastgeschenke – die Liste ist lang. FAIRTRADE Österreich bietet dazu eine eigene Zeitung, die bei uns per mail bestellt und im Standesamt aufgelegt werden kann. Damit können Sie in Ihrer Gemei Gemeinde ein Statement setzen.  office@klimabuendnis.at .at

In Wiener Neustadt liegt die Zeitung „„Fair heiraten“ bereits im Standesamt auf.

 hdb.dibk.at www.klimabuendnis.at/tirol

Reden wir nicht drumherum:

WENN ÖSTERREICH WEITER SO ZUBETONIERT WIRD, GIBT’S IN 200 JAHREN KEINE HEIMISCHEN LEBENSMITTEL MEHR. Eine echte Bedrohung für Mensch und Umwelt - dem muss Einhalt geboten werden.

Dr. Christoph Kardinal Schönborn Erzbischof von Wien

/hallovernunft

Dr. Johanna Rachinger Generaldirektorin Österreichische Nationalbibliothek

Franz Welser-Möst Dirigent


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Tiroler Fahrradwettbewerb Fahrradwettb bewe auf Erfolgskurs s. Erfolgskurs. Nach nur 6 Wochen Woc oche hen n ha habe haben ben n si sich ch b bereits e über 6.500 T irol ir oler erin inne n n un und d Ti Tiro role Tirolerinnen Tiroler zum Fahrradwettbewerb Fahrra radw dwet ettb tbew ewerrb angemeldet. a gemel an ww ww. w ti tiro rolm lmob obil il.att www.tirolmobil.at

el pffe h er Radgiip c is h ic e rr te s 10. Ö en ra u m . en d e im A lp M o b il it ät sw Tr en d . R a d fa h re n im

Wörgl/Tirrol in i a M . 19 .– 18 htt der h icch prric verssp

rads d rtstag des Fahr pannendes un Zum 200. Gebu r ein sp ue he l fe ip dg Ra he sc hi Österreic mm. sreiches Progra abwechslung ipfel2017 ndnis.at/radg www.klimabue

Klimameilen-Kampagne 2017

klimaaktiv kli kti mobil bil S Sonderfi d finanzierung Im Rahmen dieser klimaaktiv mobil Sonderfinanzierung wird die Errichtung von absperrbaren Abstellanlagen für Microscooter (Mini-Klapproller) vor oder in Schulen finanziell unterstützt. Elternvereine von Schulen können bis 31. Mai 2017 um finanzielle Unterstützung einreichen.  www.klimaaktiv.at/mobilitaet/mobilitaetsmanagem/bildung/Sonderfinanzierung.html

Wir sammeln Klimameilen • Die beliebte Aktion motiviert Kinder, Jugendliche, Eltern und PädagogInnen zu einer gesunden und klimafreundlichen Mobilität. Informationen und Materialien zur Klimameilen-Kampagne 2017, die bis Oktober läuft, finden Sie unter:  www.klimabuendnis.at/klimameilen

Foto: Klimabündnis Tirol/Lechner

Foto: Andrea Leindl

Microscooter-Abstellanlagen

klimabündnis 1/2017  

Zwischen Erde und Himmel

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