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03 März 2019 45. Jahrgang kostenlos klenkes.de

Sonderthema

Aus- &

Weiterbildung ab Seite 34

LOGOI präsentiert

­ALLES – WORUM ES GEHT

Lesung und Gespräch mit Janne Teller und Jürgen Kippenhan

21. März im Krönungssaal

KLEINSTADTKLEINOD

HELDINNENSPEKTAKEL

BITTE LESEN

Eine Gruppe von Kreativen hat trotz Verfehlungen der Stadt eine neue Kreativstätte gefunden

Christina Rast inszeniert Friedrich Hebbels „Die Nibelungen“ am Theater Aachen

Schülerinnen und Schüler verleihen den „Euregio-Schüler-Literaturpreis“

Mehr als 2.000 Termine. Mehr Kino. Mehr Kultur.


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6 magazin

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Fotos: Oben links: upmacher, oben rechts: Marcus Engler, unten links: Tatum Mangus/Annapurna Pictures/DCM, unten Mitte: privat, unten rechts: Pixabay

inhalt

12 musik

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Liebe Leserinnen und Leser, 18 film

23 bühne

34 spezial

Inhalt magazin

26 Two in One

4 was war – Klenkes-Rückblick

Leonard Bernsteins Opern-Doppelpack „Trouble in Tahiti“ und „A Quiet Place“ am Theater Aachen

6 Ein Kleinod in der Kleinstadt

kunst

Das ehemalige Hotel Astoria: Platz für Designer, Künstler und Freischaffende

8 Titel: Das Gespenst der Freiheit

Janne Teller und Jürgen Kippenhan (Logoi) im Gespräch

10 essen – trinken – ausgehen Neues aus der Gastro-Welt

musik

27 Vor dem großen Wurf

Werke Jean-Michel Basquiats sind nun im ­Heerlener Schunck zu sehen

29 Museumsintendanz mal wieder?

Kommentar von Kunstredakteur Dirk Tölke

literatur 32 Je lis / ich lese / ik lees!

12 Erfolg mit der X-Philosophie

Schülerinnen und Schüler aus drei Ländern ­wählen den „Euregio-Schüler-Literaturpreis“

14 Kein Konkurrenzdenken!

spezial Aus- und Weiterbildung

Das „Kulturfestival X“ ist bereits ausverkauft Das Musiknetzwerk MuNA ist seit wenigen ­Monaten in Aachen aktiv

film 18 Ganz ganz große Liebe

Der Roman „Beale Street“ von James Baldwin wird verfilmt

22 Notwendige Denkanstöße

Dokumentationen zu „Umwelt und Nachhaltigkeit“

34 Herz und Herzblut

Thomas Berg berichtet von seinem Beruf als ­Pflegefachmann

terminkalender 46 Klenkes-Highlights 48 Termine und Tipps für März 58 Impressum

bühne 23 Heldinnenspektakel

Christina Rast inszeniert Friedrich Hebbels „Die ­Nibelungen“

24 Was ist Ich?

letzte seite 62 FamilienBande

Diesmal: Rolf Deubner von Berndt Deubner ­Baumaschinen u. -gerät GmbH & Co.

Elf Jugendliche erobern mit „ICH ist ein anderer“ die Theaterbühne des Mörgens

Auch mobil immer gut informiert. Kino. Kunst. Kultur.

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sind das die Sonnenstrahlen, die Frühlingsgefühle, die länger werden­ den Tage oder eine Kombination aus allem, dass man unweigerlich aktiv werden will? Bye Bye winterliche Trägheit, Hallo Wanderschuhe und Wischmopp. Sogar der Oberbür­ germeister lädt im März mal wieder zum gemeinschaftlichen Putzen in Aachen ein. Aber auch der Aachener Kultur­ szene scheint es ähnlich zu gehen. Mit vollem Elan werden neue Häuser bezogen und saniert (unser Magazinaufmacher ab Seite 6), Gäste aus New York in den Krö­ nungssaal eingeladen (Seite 7), massig Weinflaschen in der Aula Carolina entkorkt (Seite 11) und der Broadway ans Theater Aachen geholt (Seite 26). Wer die ersten Sonnenstrahlen lieber im Park mit Buch genießt, dem legt die Musikredaktion die Beastie-Boys-Biografie ans Herz. Wer ein bisschen an sich, seiner Karriere oder Zukunft arbeiten will, dem empfiehlt sich ein Blick in unser Sonderthema. Auf 12 Seiten gibt es Tipps und Hilfe zum Thema Aus- und Weiterbildung. Wenn das nicht thematisch super passt ... Also, räumen Sie sich und ihre Häuser auf. Ordnung ist, wie meine Oma schon immer sagte, das halbe Leben. Aber übertreiben Sie es nicht. Oma sagte nämlich auch: „Wer sich nicht wehrt, landet am Herd.“ Also zum Ausgleich: Gehen Sie raus, machen es wie die Kollegen aus Kunst und Kultur und genießen den Frühling. Dank uns wissen Sie ja immerhin, was sich wirklich lohnt. \

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R Ü C KBLICK

Fotos: Christina Rinkens

WAS WAR LOS IN AACHEN?

Aufgetaucht Ein Wiedersehen mit „ihrer“ Yellow Submarine gab es für 100 Kinder und Jugendliche aus Aachen-Nord. Das selbstgebaute U-Boot entstand in den Sommerferien 2018 im Rahmen des zweiwöchigen Tanz- und Theaterprojekts „Mit dem Yellow Submarine durch Aachen-Nord“. Seit den zwei Abschlussvorführungen im August und Oktober im Space des Ludwig Forum – wo das Ferienprogramm auch stattgefunden hatte – fristete das Submarine in einem Zwischenlager eine eher traurige Existenz. Doch für zwei Wochen durfte es in der Gravieranstalt wieder auftauchen. Mit Fotos, Videos und weiteren Erinnerungen konnte man das Projekt in einer Retrospektive noch einmal Revue passieren lassen. Nicht nur zur cr Freude der beteiligten Kinder. \

auch im Aachener Raum neu?“, fragt sich der Klenkes. Im Rückblick ist zu vermerken: Ja. Heute längst anerkannt und gewürdigt, damals noch vorwiegend als politischer Kämpfer im künstlerischen Untergrund unterwegs: Klaus Paier, der „Aachener Wandmaler“, erhält den „Neuen Preis des Neuen Aachener Kunstvereins“. Der in Aachen lange als Schmierfink verunglimpfte Paier, dessen Werke heute nahezu aus der Öffentlichkeit verschwunden sind, erhält den Preis zu einer Zeit, in der er bereits frustriert nach Köln abgewandert war.

Fundstücke Skurriles aus unserem Archiv

MÄRZ 1989

Quasi am Vorabend des Falls der Berliner Mauer widmet sich der Klenkes im März 1989 unter der Überschrift „Umbruch“ einem erstarkenden „Neo-Faschismus“, der Parteien wie die Republikaner auch in Aachen salonfähig zu machen schien. Von einem ersten Treffen für „Republikaner und Interessierte“ ist die Rede. „Formieren sich faschistische Organisationen

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März 2019

„AKW nee“: Mit diesem Spruch finden sich stolze sechs Kernkraftgegner aus Aachen in Lüttich ein, um gegen ein gewisses Kraftwerk in Tihange zu demon­ strieren. Eine scheinbar zeitlose Idee. Unter der Überschrift „die großen fressen die kleinen“ (sic) nimmt man sich der Aachener Museumslandschaft an. Im Vorlauf der absehbaren Eröffnung des Ludwig Forum im Jahr 1991 soll es Dialoge mit Fachleuten aus nicht-städtischen Kunstorten gegeben

haben. Schönste Note: Werner Dohmen, Vor­sitzender des NAK, wird vom kommenden LuFo-Direktor Wolfgang Becker „in einer Frittenbude“ angesprochen. Und sonst? Café Kittel und Club Voltaire erhalten einen neuen Anstrich. Die Toten Hosen gastieren im Eurogress. Aachen wird als zu provinziell für ein Multiplex-Kino eingestuft. Und im Weltkriegsbunker an der Junkerstraße fanden noch Theatervorstelab lungen statt. \


Erinnerung Späte Verbeugung vor Max Salomon und Co.: Seit dem 6. Februar erinnern an verschiedenen Stellen Aachens Stolpersteine an ehemalige Spieler von Alemannia Aachen, die wegen ihres jüdischen Glaubens zur Zeit des Nationalsozialismus aus dem Verein ausgeschlossen wurden und von denen einige später in den Konzentrationslagern getötet wurden. Vor den Häusern Thomashofstraße 15 und 17 fand der offizielle Gedenkakt statt, auch vor weiteren Aachener Häusern markieren die im Boden eingelassenen Plaketten des Kölner Künstlers Gunter Demnig ehemalige Wohnorte ab von Verfolgten. \

Ohne Worte

Prunkvoll

Statt großer Worte braucht es nur Charlie Chaplins Stummfilmklassiker „Lichter der Großstadt“ aus dem Jahr 1931 und die erstklassige Live-Musik des Sinfonieorchesters, um die Menschen in Scharen zur Chaplin Filmnacht ins Theater Aachen zu locken. Mathis Groß leitete das Sinfonieorchester Aachen, das den Stummfilm musikalisch begleitete. Mit Standing Ovations und lang anhaltendem Applaus bedankte sich das Publikum anschließend bei ihm und seinem Orchester für ihre Leistung. Immer wieder ein ganz besondevb res „Kino“-Erlebnis. \

magazin

Foto: Verena Bodenstein

Foto: Marie-Luise Manthei

Foto: Verena Bodenstein

Foto: Alexander Barth

was war

Da haben Kostüm-Abteilung und Maske des Theater Aachen wieder ganze Arbeit geleistet. Und diesmal sind es nicht etwa die eigenen Schauspieler, die sich hier in prunkvoller Rokoko-Kostümierung präsentieren, sondern die Klenkes-Leser Lena Gregorius und Keke Dombrowski. Die haben nämlich im letzten Jahr an unserer großen Leser-Umfrage teilgenommen und dieses eindrucksvolle Umstyling gewonnen. Beim anschließenden Fotoshooting wurde der Look dann noch in stilechter Kulisse festgehalten. Die Perücken mussten am selben Abend übrigens erneut ran: bei der Premiere von Elfriede Jelineks lib „Am Königsweg“. \

Kleine Pause In der Mittagspause mal auf andere Gedanken kommen: Bei der „Kunstpause“ im Suermondt-Ludwig-Museum ist das möglich. Innerhalb von 15 Minuten erhält der Besucher eine Kurzführung durch eine ausgewählte Ausstellung. Und nach einer Viertelstunde heißt es schon wieder: Raus aus dem Museum und ran an die Arbeit! Überhaupt passt das Thema Pause derzeit sehr gut zum Suermondt-Ludwig-Museum: Seit dem 24. Februar ist es wegen Umbauarbeiten für mindestens ein Jahr geschlossen. Nur eine Veranstaltung findet trotz Schließung weiterhin statt: die Kunstpause. So vb schließt sich der Kreis. \

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Gesprächsrunde im Design-Habitat: Marco Iannicelli, Klenkes-Redakteurin Christina Rinkens, Mario Irrmischer, Christina Vedar, Fabian Seibert und Raoul König (von links nach rechts).

Ein Kleinod in der Kleinstadt Platz für Designer, Künstler und Freischaffende in der Stadt ist rar. Ein Kollektiv von Kreativen hat ein Habitat gefunden: Das ehemalige Hotel Astoria im Frankenberger Viertel.  Von Christina Rinkens

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reativität auf fast 300 Quadratmeter, mitten im Frankenberger Viertel, dank verständnisvollem Vermieter bezahlbar. Klenkes-Redakteurin Christina Rinkens hat Mitglieder der Designmetropole Aachen im ehemaligen Astoria Hotel besucht und mit ihnen über das kreative Zusammenarbeiten, die Kreativ- und Kulturszene Aachens und die Mankos der Stadt gesprochen. Ein hochherrschaftliches Haus aus der Gründerzeit. Gut, das ist in der prachtvollen Oppenhoffallee keine Seltenheit. Doch das Besondere am Gebäude an der Ecke zur Viktoriastraße ist seine Geschichte. Einst war hier ein Hotel untergebracht, später die Kantine des nah gelegenen Bürogebäudes der Vegla, dann ein Catering-Unternehmen. Und jetzt: Wohnraum oben, Praxen in der ersten Etage, ein Escape Room im Keller und in der ehemaligen Hotellobby. Und seit Mitte letzten Jahres gibt es auch für die ehemalige

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März 2019

Großküche und den Kantinenbereich neue Mieter: Sechs Mitglieder der Designmetropole erfinden hier kreative Zusammenarbeit neu. Auf fast 300 Quadratmetern kann sich die Design-WG austoben. Der Vergleich mit der Wohngemeinschaft kommt dabei nicht von ungefähr. Denn das hier ist nicht etwa ein Coworking- Space, wie er gefühlt an jeder Ecke aufploppt, sondern ein Raum, der sehr viel mehr bietet: Büroarbeit, Raum für größere Realisierungen von Projekten und eine Werkstatt. Und jeder der Mieter bringt seinen eigenen Background mit, sein eigenes Business, seine eigenen Visionen. Fabian Seibert ist Mitbegründer der Designmetropole und macht vor allem Netzwerkarbeit in der gesamten Euregio, aktuell arbeitet er mit dem Cube-Museum in Kerkrade zusammen. Raoul König plant Aktionen mit Kindern und Jugendlichen rund ums Programmieren. Marcus Erdtmann ist Koch, experimentiert in seinem

Küchen-Laboratorium und organisiert mit Christina Vedar Food-Savior-Events. Christina selbst ist Soziologin und Kunsttherapeutin und bietet in ihrem offenen Atelier Coachings an. Mario Irrmischer wiederum ist Fotograf, hauptsächlich für Werbung und Industrie, und Schlagzeuger in so einigen Aachener Bands. Marco Iannicelli ist Produktdesigner, seine Möbel und Lampen werden unter anderem in Mailand und Venedig ausgestellt und sind „irgendwo zwischen Nachhaltigkeit und Luxus“ einzuordnen. Sechs Personen also, die aus vollkommen unterschiedlichen Bereichen kommen. Und die sich dabei gegenseitig unterstützen, die sich austauschen und gegenseitig voranbringen. „Jeder geht seinen Weg, aber zusammen geht’s sich leichter“, sagt Marco Iannicelli dazu im Gespräch in der ehemaligen Kantine. Neben der Sitzecke mit Blick in den eigenen Garten sind hier die Arbeitsplätze der sechs untergebracht. Nebenan in der ehemaligen Küche ist die Werkstatt, daneben

DESIGN METROPOLE Die Designmetropole Aachen ist ein loses Netzwerk von circa 60 Kreativschaffenden in Aachen, der Region und der Euregio. Die Design-Arbeitsgemeinschaft im Astoria ist also nur ein kleiner Teil davon. Ziel ist es, Aachen zu einem Magneten zu machen und das Bewusstsein innerhalb der Bevölkerung, der Industrie und der Politik für Aachens großes, internationales Design-Potential zu schärfen. \


magazin Fotos: upmacher

Marco Iannicelli arbeitet an einem seiner Exponate für eine Ausstellung in der Galerie 18.30 im März.

eine kleine, aktuell nutzbare Küchenecke. In Eigenregie haben die neuen Mieter die ehemalige Industrieküche aus den 70er-Jahren ausgebaut. Zum einen wäre der Energieverbrauch bei Nutzung überdurchschnittlich hoch gewesen, zum anderen war alles eine Nummer zu groß. „Wer braucht schon eine Gulaschkanone für 200 Mann?“ Dass sie den Umbau selbst in die Hand nahmen, war Teil der Vereinbarung mit dem Vermieter. Dafür gibt es unverhältnismäßig günstige Konditionen und überhaupt die Möglichkeit, Räumlichkeiten wie diese in solcher Art zu nutzen. Möglich macht es der Vermieter, der an dieser Stelle ungenannt bleiben soll, dem mehrere Gebäude in Aachen gehören, das auch, weil es in der eigenen Verwandtschaft auch Designnachwuchs gibt. Und deshalb Verständnis für die kreative Szene. Ein Verständnis, das selten anzutreffen ist. Kulturexemplare Jahrelang hatten einige der sechs ihr „Headquarter“ in einem ehemaligen Industriegebäude an der Jülicher Straße, Ecke Krantzstraße. Nach bereits mehrjähriger Nachbarschaft mit den Werken von Street­ Scooter folgte nach einem Eigentümerwechsel die Kündigung zugunsten einer Weitervermietung an den Elektroautohersteller. „StreetScooter wächst – das ist ja auch gut und schafft Arbeitsplätze, doch wir mussten dadurch innerhalb von drei Monaten unser Habitat verlassen“, erzählt Fabian Seibert. Es musste also schnell gehen. Auf die Hilfe vonseiten der Stadt Aachen konnte das Kollektiv nicht setzen. Dabei waren sie kurz vorher noch als positives Beispiel für Aachens Kreativwirtschaft in einem Imagefilm

genutzt worden. „Das war ein bisschen, als wären wir Polarbären auf einer schmelzenden Eisscholle“, sagt Marco Iannicelli. „Wir sind eben dankbare, abbildbare Leute.“ Auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstätte fragte Fabian Seibert auch im umgebauten Talstraßendepot in Aachen-Nord an.

Ein Vermieter mit Wohlwollen macht den schlechten Stil und die Verfehlungen der Stadt wett. Marco Iannicelli

I­ mmerhin wurde mit einer bezahlbaren ­Miete gelockt. Doch ein marktunüblicher Nebenkostenschlüssel und extrem hohe Auflagen hätten ihn rückwärts aus dem Depot getrieben. Das Paradoxe dabei: Das Depot sollte genau das werden, was hier im Astoria nun stattfindet. Ein Kreativzentrum. Mitglieder der Designmetropole waren sogar in die ersten Planungen einbezogen und sollten einen vertretbaren Mietpreis ermitteln. Der jetzige Preis übersteige den erheblich. Marco Iannicelli findet scharfe Worte in Richtung der Stadt: „Ein Vermieter mit Wohlwollen macht den schlechten Stil und die Verfehlungen der Stadt wett.“ Im Gespräch wird deutlich: Die Kreativ- und Kulturszene Aachens fühlt sich von der Stadt Aachen oftmals im Stich gelassen. Dabei macht die Kulturszene eine Stadt erst zum lebenswerten Umfeld. Eine Chance, die die Stadt nicht sehe.

Stattdessen würde an Alteingesessenem festgehalten. „Das ist ja auch menschlich, man unterstützt, was man kennt, was risikoarm ist. Aber dann ist es eben auch langweilig“, so Fabian Seibert. Wundern brauche sich die Stadt daher nicht, wenn kaum jemand in Aachen bleiben wolle. Ihr Wunsch: Neue Mechanismen ausdenken, einen Nährboden schaffen, fördern auch abseits der Digitalwirtschaft. „Kleinkarierte Ansichten und zwischenmenschliche Feinheiten – schaut man sich nur die aktuelle Situation rund um Andreas Beitin an –, solche Kleinigkeiten vermiesen das Image der Stadt“, sagt Fabian Seibert. Problematisch sei auch die Haltung der Stadt, gut Laufendes und bereits Etabliertes nicht oder kaum zu unterstützen, sich aber gerne mit der Kulturszene brüsten zu wollen. In Kerkrade beispielsweise sehe man gerade, wie es anders laufen könne. „Meine Quintessenz ist: Wir wohnen in Aachen, wir wollen in Aachen bleiben und Aachen weiterbringen. Unser Manko an Aachen ist die Stadt Aachen. Wir und andere Kreative versuchen dies zu kompensieren, indem wir uns selbst fördern und viel Eigenblut in Projekte stecken“, so Marco Iannicelli. Dafür gäbe es zahlreiche Beispiele in der Stadt: Von Straßenfesten über Kulturprojekte und selbstfinanzierte Kulturräume. „Wir halten unser Fähnchen hoch und gucken, was machbar ist.“ „Ich sage immer in meinen Workshops, Kreative können dazu beitragen, emotionale Lösungen zu finden und einen Nährboden für Zufälle zu schaffen“, so Fabian Seibert. So wurde auch das ehemalige Hotel zu einem Nährboden. Ein Nährboden, der Aachen weiterbringen könnte. Und ein Lehrbeispiel, das zur Schule werden sollte. \

Foto: Stadtarchiv Aachen/Peter Ruhnau

Drei Kriterien musste der neue Arbeitsraum erfüllen: Büroplätze, Werkstatt und viel freier Raum. Das alles gibt es in dem ehemaligen Hotelgebäude. Sogar auch noch einen Garten. Im gemeinsam genutzen Raum sehen die Mitglieder auch die Vorteile von Synergien. Von der Kaffeemaschine über die Standbohrmaschine bis zum Drucker. So wird sich gemeinsam ergänzt und geholfen. Obwohl jeder seinen eigenen Weg verfolgt.

In der voll ausgestatteten Werkstatt können sich die sechs Designmieter austoben. Und das Beste: Stören kann der dabei manchmal entstehende Lärm in der ehemaligen Industrieküche auch niemanden.

HOTEL ASTORIA Die Jahre, in denen das Hotel Astoria ein „echtes“ Hotel gewesen ist, scheinen nicht zahlreich gewesen zu sein. Ein Blick in die Adressbücher im Stadtarchiv Aachen hat aber folgendes ergeben: Stichprobensuchen belegen für 1955, 1957 und 1959 ein „Restaurant Astoria“ und für 1964 und 1966 ein „Hotel/ Restaurant Astoria“. Zwischenzeitig war die Vegla Eigentümerin des Hauses. Die jetzigen Eigentümer besitzen neben diesem noch weitere Gebäude. Das Haus an der Oppenhoffallee ist natürlich auch im Denkmalverzeichnis der Stadt Aachen zu finden – jedoch mit dem Zusatz „teilweise“. \

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magazin Foto: Camilla Teller

lesung

Das Gespenst der Freiheit Die Schriftstellerin Janne Teller und Jürgen Kippenhan (Logoi) im Dialog. und „Alles – Worum es geht“ – zeichnet mehrerlei aus. Zum einen, dass ihre Veröffentlichungen im Genre Jugendliteratur subsumiert wird und eine maximale Seitenzahl von einhundertsechzig ihre Bücher kurz und knackig hält. „Krieg“ – die philosophisch gedeutete Umkehrung der Flüchtlingstragödie – aus einem faschistischen Europa geflohen in ein ägyptisches Flüchtlingslager, das Arbeitsverbot, die fehlende Aufenthaltsgenehmigung, das Außenseitertum – schafft es sogar auf kurze 64 Seiten. Zum anderen ihr Stil. Tellers Handlungstränge unterliegen einer knappen Syntax, mit einem psychologisch geschärften Blick treibt sie die Entwicklung ihrer unterschiedlichen Sujets, die stets an Schärfe zulegen, voran, auch wenn es zum Beispiel um die Frage geht, ob es eine Grenze zwischen Kunst und Moral gibt, ob ein Menschenschicksal für die Kunst benutzt werden darf („Komm“, 2012, Hanser Verlag). Wiedersehen nach acht Jahren

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums von Logoi hat der Philosoph und Institutsgründer Jürgen Kippenhan Janne Teller zu einem Gesprächsabend in den Krönungssaal des Aachener Rathauses eingeladen. Der aktuellen

Foto: upmacher

Im Januar 2011 war Janne Teller, Dänin mit österreichisch-deutschen Wurzeln und Wohnsitz in New York, auf Einladung des Philosophischen Instituts Logoi schon einmal in Aachen. Am 21. März nun wieder, diesmal im Rathaus. Im Gepäck hatte sie eine tickende Bombe, ihren 2010 im Hanser Verlag erschienenen Roman „Nichts – Was im Leben wichtig ist“, der sich alleine in Deutschland 200.000 mal verkaufte. Ein Jugendbuch, annonciert ab 14 Jahren, das es in sich hat. In einer vollen Aula Carolina versammelte sich damals ein Publikum aus Pädagogen, Sozialberuflern, Psychologen und vielen Eltern, die schockiert Antworten suchten ob der Wucht, die die spielende Handlung des Romans unter Jugendlichen einer Schulklasse auf kurzen 139, aber umso mehr präziser ausformulierten Seiten beschrieb. Junge Menschen, die die existentiellen Fragen in Bezug auf Individuum und Gesellschaft so ganz anders verhandelten („Nichts bedeutete irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun“, so die nilhilistische Erkenntnis des erst dreizehnjährigen Schülers Pierre-Anthon) und zum Schluß die pure Gewalt eskalieren lassen. Die vier wichtigen Bücher Janne Tellers – „Nichts ...“, „Komm“, „Krieg“

 Designer mit Liebe zum Werkstoff Stein

Materialist Matthias 8

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Die studierte Volkswirtschaftlerin Janne Teller war im Bereich Konfliktbewältigung und humanitäre Hilfe und Entwicklung jahrelang als Beraterin für die EU und die UNO in vielen Ländern, von Simbabwe bis Bangladesch, unterwegs. Themen sind den Beiden genügend gegeben. Das Gespräch soll sich um Tellers vier wichtige Romanwerke, ebenso schrieb sie Essays und Texte („Europa – Alles was dir fehlt“) und stellt auch hiermit den europäischen Kontext im Jahr der Europawahl mit in den thematischen Gesprächsreigen des Abends. Die Veränderung der Welt hat auch zu einer Veränderung der individuell gefühlten Wirklichkeit geführt. Was wäre passiert, wenn die

Jugendlichen aus „Nichts“ bereits aktiv in den Social Media-Foren unterwegs gewesen wären? Fragen und Themen, die einen spannenden Abend rm versprechen. \ 21.3. „Alles – worum es geht“ Lesung und Gespräch mit Janne Teller und Jürgen Kippenhan 19.30 Uhr, Krönungssaal, Rathaus logoi.de

Pur und skulptural muss es sein Matthias Kohn (34) hat Bock auf Stein. Und das zeigt er auch gern außerhalb seines Ateliers. Die Arbeiten des Aachener Bildhauers und Designers sind in Paris und New York zu sehen. Sein Weg führte vom Auszubildenden in Schwelm über die Akademie Gut Rosenberg in Horbach und schließlich über einen gelben Postbus hin zu einem guten Leben. Was er dafür tut? „Ich will entwerfen, zeichnen, spinnen, träumen“, sagt Matthias. Klenkes neo liegt an ­zahlreichen Stellen in der Stadt aus. ­Außerdem gibt es uns online unter klenkes-neo.de


magazin Foto: upmacher

interview

Büchel brutal Nach dem Rückzug der ­Investoren droht weiterer Stillstand im Altstadtquartier. ­Alexander Barth hat darüber mit S­ tadtplanerin Christa ­Reicher gesprochen.

Gerade erst haben die Investoren Sauren und Hermanns ihren Rückzug aus dem Projekt der Neugestaltung für das Viertel angekündigt. Damit droht weiterer Stillstand. Richtig, und diese Aussicht behagt mir überhaupt nicht. Zumal man ja zwischenzeitlich auf einem wirklich guten Weg war. Davon scheinen wir heute meilenweit entfernt zu sein. Können Sie den Schritt der Investoren nachvollziehen? Das kann ich durchaus. Wenn nach mehreren Jahren der Planung noch immer kein klarer Zeitplan auf dem Tisch liegt, überlegt sich ein Investor natürlich, ob er seine Geschäftsinteressen noch gewahrt sieht. Natürlich ist das jetzt ein weiterer Rückschlag für das ganze Altstadtprojekt, aber das Scheitern hat zu diesem Zeitpunkt diverse Väter. Der Bund Deutscher Architekten ist zuletzt mit seinem Brief an die Stadt ziemlich abschlägig beschieden worden. Wie haben Sie die patzige Reaktion aus den politischen Lagern empfunden? Wenn Stadtentwicklung zum Stadtgespräch wird, dann ist dies erst einmal sehr zu begrüßen. Und in der Regel sollte man seitens der Stadt davon ausgehen, dass sich Außenstehende mit einem positiven Grundgedanken äußern. Denn das alle einende Anliegen ist doch wohl, dass es mit der Aufwertung der Altstadt voran geht. Es muss ein neuer Dialog her, der ohne

Symbol für Stillstand: Das marode Parkhaus am Büchel kündet von Nicht-Entwicklung. Sein Abriss ist einmal mehr vertagt, ebenso eine mögliche Umgestaltung des Viertels drumherum.

Eitelkeiten und dem Gefühl von Bevormundung geführt wird. In diesem speziellen Fall sollte allen daran gelegen sein, das Thema Büchel jetzt sachlich und zielorientiert voran zu bringen. Sie haben den „guten Weg“ erwähnt, auf dem man einmal war. Wie sah dieser aus? Ich blicke an dieser Stelle gern zurück in das Jahr 2015. Seit dem äußerst vielsprechenden Ergebnis des Architektenwettbewerbs ist leider wenig passiert. Man hatte damals das Gefühl, die Beteiligten aus Politik, Verwaltung und Investorenschaft, aber auch die Grundstücksbesitzer und sogar die Protagonisten des Rotlichtmilieus begegnen sich mit Gestaltungswillen. Davon ist wenig übrig geblieben. Doch genau da müssen wir wieder hin. Am Ende wollen doch wohl alle, dass etwas zum Wohle der Stadt und ihrer Menschen passiert. Die Stadt Aachen hat in Aussicht gestellt, den Abriss und Umbau selbst in die Hand nehmen zu wollen. Ein realistisches Vorhaben? Durchaus, es gibt gelungene Beispiele in anderen Städten, wo man städtische Entwicklungsgesellschaften auf den Weg gebracht hat. Von Anfang an muss klar sein, dass so eine Institution finanzielle Verfügungsgewalt sowie Zugriff auf Grund und Boden benötigt und von Experten geführt und fachlich begleitet werden muss. Wenn man das finanzielle Risiko nicht an Investoren abgeben will, muss man sämtliche Belange selbst regeln. Dazu gehört auch die Bereitstellung der notwendigen finanziellen Ressourcen.

Es muss ein neuer Dialog her, der ohne Eitelkeiten und dem Gefühl von Bevormundung geführt wird. Christa Reicher

Nach wie vor steht die Stadt ohne Bau- und Planungsdezernenten da. Bei dieser Personalie scheint sich weiterhin wenig zu tun. Oder wissen Sie mehr? Nein, tatsächlich habe ich da keinen Einblick. Ich finde aber, diese Personalie sollte jetzt absolute Priorität haben. Mit einem Dezernenten oder einer Dezernentin als Schlüsselfigur mit großer Expertise könnte das Thema Altstadtquartier neue Fahrt aufnehmen. Alle sehen, dass es so nicht weitergehen kann. Es ist an der Zeit, neue Visionen für die Innenstadt zu entwickeln. Für den Büchel haben wir ein gutes Konzept, das eine Übereinkunft der unterschiedlichen Interessen in der Umsetzung braucht. Auch ein zusätzlicher Mediator oder Moderator könnte hier eine wichtige Rolle übernehmen, um die nahezu brachliegenden Gespräche zwischen den Beteiligten wieder ans Laufen zu bringen. Es ist darüber hinaus noch immer dringend geboten, diversen Beteiligten die Angst vor Veränderung zu nehmen und Bilder von der Zukunft dieser lebens- und liebenswerten Stadt zu präsentieren.

Ab Frühjahr 2019 bringen Sie mit Ihren Studierenden ein Projekt auf den Weg. Der Titel: „Aachen 2040+. Visionen für eine lebenswerte Stadt“. Könnte da nicht die eine oder andere Idee für die Verantwortlichen abfallen? Das wäre natürlich schön, denn ich verstehe unsere Rolle als Hochschule im Sinne eines Think Tanks, der Ideen generieren kann. Das Projekt soll in erster Linie den Horizont des Denkens erweitern. Die Studierenden dürfen mit der Frage „Was wäre wenn …?“ auch mal weit in die Zukunft blicken und das scheinbar Unmögliche denken. Ich habe ein ähnliches Projekt bereits für die Stadt Dortmund mit Studierenden durchgeführt mit dem Ergebnis, dass alle Beteiligen, vom Oberbürgermeister bis zu ganzen Schulklassen, über die Visionen diskutiert haben. Am Ende saßen die Studierenden mit den Stadtoberen an einem Tisch, um über die Umsetzung von Teil-Ideen zu diskutieren. Wenn wir einen solchen Dialog auch in Aachen schaffen könnten, wäre ich stolz und zufrieden. \

Foto: Alexander Barth

Frau Reicher, wann haben Sie zuletzt im Parkhaus am Büchel geparkt? Daran kann ich mich gar nicht erinnern, denn ich parke so gut wie nie in der Altstadt. Ich weiß aber noch, dass ich schon seit Jahren ein schlechtes Gefühl im Zusammenhang mit diesem Bauwerk habe und allein schon deshalb eher einen Bogen darum mache.

Christa Reicher Die Stadtplanerin und Architektin ist seit 1. Oktober 2018 Leiterin des Instituts für Städtebau an der RWTH.

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essen – trinken – ausgehen

Foto: Anke Capellmann (Dreiländerschmeck)

Leckeres aus der Region Die Rezeptplattform Dreiländerschmeck ist am Start.  Von Belinda Petri

Traditioneller Eifler Döppekooche von Nicole Hick

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pricht man über kulinarische Spezialitäten der Region, zeigt sich schnell, dass es für die bekannten Gerichte meist mehr als nur ein Rezept gibt: Da gibt es in jeder Familie einen speziellen Kniff, der den Sauerbraten, die Reibekuchen oder den Reisfladen ganz besonders macht. Deshalb hat sich das Medienhaus Aachen auf die Suche nach den liebsten Rezepten seiner Leserinnen und Leser gemacht – und die Plattform Dreiländerschmeck initiiert.

Esser und Anke Capellmann, die die eingesandten Rezepte nachkochen und als Rezept der Woche in den Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten sowie auf der Webseite veröffentlichen. Der Reisejournalist Rolf Minderjahn ergänzt die Leserrezepte mit Gerichten aus Belgien und den Niederlanden. Gemeinsam mit der Video-Redakteurin Ines Kubat produzieren sie außerdem Kochvideos, in denen sie Tipps und Kniffe für das erfolgreiche Nachkochen zu Hause zeigen.

Ein würziger Herver Käse mit süßem Lütticher Sirup als Kontrast, feinste Pralinen aus handwerklichen Pâtisserien und das typische Limburger Zuurvlees (ganz authentisch übrigens aus Pferdefleisch) prägen die kulinarische Vielfalt der Euregio Maas-Rhein, stehen auf den Karten der Restaurants und werden als Regionalmarken vermarktet. Aber auch die einfachen, regionalen Gerichte aus den Bergmannssiedlungen, der Eifel oder dem Dürener und Heinsberger Land sind voller Geschmack und Überraschungen. Deshalb sucht das Team von Dreiländerschmeck gerade diese traditionellen Gerichte, die in Familien von Generation zu Generation weitergegeben wurden, die zu bestimmten Gelegenheiten gegessen wurden, eine Geschichte haben und Erinnerungen wecken. Die Gesichter des Projekts sind – neben Koordinatorin Yvonne Charl aus der Online-Redaktion im Hintergrund – die Dreiländerschmeck-Köchinnen Katja

Rezepteinsendungen erwünscht Über 40 Gerichte sind bereits online veröffentlicht, rund 90 sind in den vergangenen Wochen von den Leserinnen und Lesern zur Verfügung gestellt worden. Das Projekt ist zeitlich nicht begrenzt, deshalb freut sich das Team von Dreiländerschmeck auch weiterhin über Zusendungen aus allen Teilen der Euregio. Die Rezeptsammlung umfasst inzwischen Klassiker wie „Himmel und Äd“ von Leserin Inge Mathey aus Simmerath, den typisch „Eifler Döppekooche“, den die gebürtig aus einem kleinen Dorf im Kreis Mayen-Koblenz stammende Wahl-Aachenerin Nicole Hick beigesteuert hat und den „Muscheltopf “ von Brigitte Gorski aus Herzogenrath-Straß, der dort in Monaten mit „R“ auf den Tisch kommt. Dass klassische Gerichte mit regionalen Zutaten ideenreich variert werden können, zeigt das Rezept zu Printentiramisu, einem öcherisierten Italo-Leckerchen.

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Kindheitserinnerung an Sülze Beim „Öcher Heukäs“ hat Leser Uli Hoffmann-Siemes seine Erinnerung aus Kindheitstagen eingereicht: Von seiner Großmutter väterlicherseits stammt das Rezept, das sein Großvater, ein Öcher, 1914 mit in das Saarland nahm. „Heukäs“ hat dabei nichts mit Käse zu tun, es handelt sich um eine Sülze, die laut Mundartwörterbuch „Höitkies“ genannt wird, wobei „Höit“ für Haupt steht. Traditionell wurde das Fleisch von Rinds- oder Schweinsköpfen zu Sülze in Form eines Käses verarbeitet. Uli Hoffmann-Siemes verwendet meist Schweinefüßchen und reicht Brot und Remoulade als Beilage. Auf der Website sind die Rezepte Schritt für Schritt erklärt, so dass das Nachkochen ohne Probleme gelingen sollte. Praktische Küchentipps und Exkurse zu regionalen Produkten wie beispielsweise die Erläuterung von Belgien-Experte Rolf Minderjahn zum Herver Käse machen den Auftritt rund. Die Projektpartner Küchen & Lifestyle Kochs und Hit Sütterlin sponsern das Projekt auch über die aufwändige Entwicklungsphase hinaus großzügig mit einer mobilen Showküche für öffentliche Auftritte – zum Beispiel bei der Euregio Wirtschaftsschau vom 22. bis 31. März – und beim ­Einkauf regionaler Produkte, so dass sich Dreiländerschmeck bestimmt weiter prächtig entwickelt und fleißig Rezepte sammelt. \ dreiländerschmeck.de

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Wer mag, kann noch regionale ­Rezepte – gerne modern interpretiert – an die Dreiländerschmeck-­ Redaktion schicken: Mail an rezepte@ dreiländerschmeck.de oder über die Website.


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11.-17.3. „Nationale week zonder vlees“ diverse Orte devegetarischerestaurantweek.nl 11.-27.3. „Nationale Restaurantweek“ diverse Orte restaurantweek.nl

Foto: Susanne Walter

Im Rahmen der „Nationale week zonder vlees“ bieten Cafés und Restaurants ein besonderes vegetarisches Angebot – vom kleinen Gericht für Acht Euro bis zum mehrgängigen Dinner-Menü zu 25 Euro. In Südlimburg sind unter anderem das Restaurant „O“ in Maastricht und das „Sjuut“ (übrigens das nachhaltigste Lokal der Niederlande!) mit dabei. Parallel dazu läuft – sogar bis zum 27. März – die „Nationale Restaurantweek“: Von Heerlen bis Roermond beteiligen sich zahlreiche Restaurants an der Aktion, das sternegekrönte Cucina del Mondo lädt zum „Last Time Special“, einem Drei-Gänge-Menü zu 37,50 Euro, das

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messe

Weinprobe in der Aula „WeinAachen“ in der Aula Carolina stellt 2018er Weine vor. Etwa 500 Weine von Mosel, Saar, Ruwer, Nahe sowie aus Franken, Rheinhessen, Pfalz, Baden, Württemberg, aber auch Italien, Spanien, Frankreich, Österreich und Übersee (Australien, Südafrika, Chile) stehen zur Verkostung bereit. Im Vordergrund stehen die weißen Sommerweine für die kommende Spargel- und Terrassensaison. Selbständige Winzer und Familienweingüter sowie Direktimporteure und Winzergenossenschaften sorgen mit einem breiten Angebot

dafür, dass sich die Besucher von der Qualität der ersten Weißweine sowie von der frischen Fruchtigkeit der jungen Rotweine überzeugen können, darüber hinaus können neue Olivenöle aus Italien, Griechenland und Spanien bep verkostet werden. \  16.-17.3. „WeinAachen“ 12 Uhr, Aula Carolina weinaachen.de

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Foto links: Moritz Schell, Foto mitte: Kerstin Groh, Foto rechts: Marcus Engler

musik

(v.l.n.r.): „Blue Moon“ – eine Hommage an Billie Holiday, die Musikerin und Schauspielerin Meret Becker sowie Magdalena Ganter von der Band Mockemalör & Cäthe im Doppelkonzert.

Die X-Philosophie Das diesjährige „Kulturfestival X“ der StädteRegion Aachen ist ausverkauft!

A

m 31. Januar wurde das „Kulturfestival X“ auf einer Pressekonferenz im Haus der StädteRegion Aachen an der Zollernstraße vorgestellt. Danach war das Programm draußen in der Welt, in den Medien – von Print, Hörfunk, Lokalfernsehen bis vielfach geteilt in den sozialen Netzwerken. Am Samstag, dem 9. Februar, war’s soweit, der Vorverkauf war eröffnet. Ab zehn Uhr bildeten sich lange Schlangen bei KlenkesTicket im Kapuziner Karree und in den vielen Veranstaltungsorten. Am Montagmorgen waren alle Tickets weg. Das ist wirklich eine große Überraschung für die Organisatorin Nina Mika-Helfmeier und ihr Team von der Stabsstelle Kultur in der Städteregion ­Aachen. Für den Auftritt von Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys am 5. Juli an der Aachener RWTH hatte man mit einem vorschnellen „Ausverkauft“ gerechnet, auch Meret Becker oder die Frida Kahlo- Hommage von Suzanne von Borsody mit dem Trio Azul im Bürgersaal in Roetgen galten als heiße Kandidatinnen. Aber so gingen eben alle Künstlerinnen und Künstler, die 2019 für das „Kulturfestival X“ verpflichtet wurden, solidarisch gemeinsam in Aachen und den Spielorten innerhalb der StädteRegion ins Ziel. Veranstaltungen im Rahmen des „Kulturfestival X“ hatten in den vergangenen Jahren viel bewegt und waren irgendwann auch ausverkauft. Das betraf etablierte Acts wie Triggerfinger, Patrice, Nina Hagen, The Notwist, Selig, Matthias Brandt oder

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die Einstürzenden Neubauten. Was war in diesem Jahr anders? Nina Mika-Helfmeier: „Dass die Karten dieses Jahr noch schneller ausverkauft waren, als in den Vorjahren, muss ich erst einmal nur zur Kenntnis nehmen und ich kann es nicht genauer begründen. Vielleicht liegt das aber auch an dem Programm oder an dem gestiegenen Bekanntheitsgrad des Kulturfestivals X.“

Das Kulturfestival mit dem „X“ Das „Kulturfestival X“ hat eine lange Tradition. Es ist mit der Grundidee entstanden, breiten Bevölkerungsschichten in der Städteregion Aachen einen günstigen Zugang zu Kulturveranstaltungen zu bieten, die ansonsten in der Regel, also auf dem freien Markt, Eintrittspreise zwischen 20 und 50 Euro pro Veranstaltung aufrufen. Da ist es egal, ob es Comedy, Kabarett, Livemusik, Lesung oder sogar Festivals sind, wie 2012 auf dem Gelände des Zinkhütter Hof in Stolberg (mit Tocotronic) oder 2010 auf dem Flugplatz Merzbrück (mit Bela B.). Und das „X“ im Festivalnamen steht für alle noch unbekannten Künstler, die seitens dieses regionalen Events hier noch der Entdeckung harren. Künstler wie Jesper Munk, die Jazzer von Hildegard lernt fliegen, Woods of Birnam oder die zweijährige Projektreihe mit Berliner und ­Aachener Musikern namens „Signal X“ – wunderbare Beispiele und exemplarisch für den Gedanken dahinter. Neun Orte, neun Spielstätten (Herzogenrath, Baesweiler, Alsdorf, Würselen, Eschweiler, Stolberg, Roetgen, Aachen und Simmerath) und das Kunst- und Kulturzentrum

(KuK) in Monschau als zehnter Ort mit vier eintrittsfreien Fotoausstellungen zwischen Februar und Dezember: Der Kulturauftrag des Festivals schließt ausdrücklich jeden Spielort im ehemaligen Kreis (und der Stadt) Aachen mit ein. Der symbolische Eintrittspreis von lediglich 3,50 Euro dient der Steuerung der Kartenanfragen. Um eine Veranstaltung in Schulaulen, Kirchen, Burgen, Industriemuseen und ähnlichem zu organisieren, muss gut geplant und Technik individuell angemietet werden. Eine Veranstaltungslogistik ist ja hier eher rudimentär vorhanden. Lange Schlangen an den jeweiligen Abendkassen würden in der Regel zu viel Frust seitens der neugierigen Besucher führen. Deshalb ist der Kartenvorverkauf auch für jeden Veranstaltungsort in der Städteregion zentral wie dezentral geregelt. Trotzdem ist die Situation für die StädteRegion und ihre Veranstalterin Mika-Helfmeier nicht leicht. Viel Frust gab es in den ersten Tagen nach dem überraschend schnell abgeschlossenen Vorverkauf. Mika-Helfmeier: „Das konnten wir nicht beeinflussen. Es sind halt nicht mehr Karten im Vorverkauf, als die jeweiligen Venues Plätze haben.“ Aber ein wenig Hoffnung besteht. In der Regel sind für jede Veranstaltung am Abend noch klitzekleine Kontingente verfügbar. Mika-Helfmeier: „Hier handelt es sich um Ticketkontingente, die die Sponsoren beziehungsweise die Künstler selbst für ihre Begleitpersonen reservieren. In der Regel werden diese oft nicht in Anspruch genommen und können daher an der Abendkasse rm angeboten werden.“ \ 

DAS PROGRAMM 10.3. D ­ ominique ­Horwitz – ­Herzogenrath 5.4. Ljodahått – ­Würselen 4.5. Blue Moon: Eine Hommage an Billie Holiday – Baesweiler 10.5. Suzanne von Borsody & Trio Azul – Roetgen 17.5. Meret Becker – SimmerathLammersdorf 18.5. Mockemalör & ­Cäthe – Eschweiler 24.5. August Zirner & Spardosen-Terzett – Stolberg 5.7. Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys – Aachen 12.7. Maxim – Alsdorf


musik

Foto: Lisa Mariaux

Motorpsycho bleiben ein Phänomen. Knapp 17 Monate nach dem opulenten Meisterwerk „The Tower“ veröffentlichen Bent Sæther (Bass/Gesang) und Hans Magnus „Snah“ Ryan (Gitarre/Gesang) nun ihr zweites Werk mit dem neuen Drummer Thomas Järmyr. „The Crucible“ ist das 22. Studio-Album der Band, zu deren Output noch unzählige Live-Alben, EPs & Singles gehören. Man möchte sich fragen, gehen den Trondheimern nach drei Jahrzehnten nicht mal die Ideen aus?

Ulli Rattay ist ein Aachener Musiker, Promoter, Produzent und Labelinhaber.

Motorpsycho strafen solche Bedenken als Lügen, denn auf nur drei überlangen Stücken entwickeln sie eine fokussierte Magie, die ihresgleichen sucht: Ryans brettharte Riffs treffen auf psychedelische Mellotron-Zaubereien, der heroische Bass von Sæther hält die hypnotischen Jams zusammen und Trommler Järmyr glänzt mit Energie und Präzision. Motorpsycho gehen weiterhin ihre eigenen Wege in dem Dickicht des Prog-Rock, indem sie traditionelle Songstrukturen geschickt auflösen, mit samtweichen Satzgesängen und akustischen Gitarren überraschen, um den Hören dann im nächsten Moment mit monumentalen Klangkaskaden quasi an die Wand zu drücken. Die ungeheure Wucht der Band war im Sommer erst gratis beim Bruis Festival in Maastricht live zu erleben. Ab Mai sind Motorpsycho wieder auf Tour, nur leider nicht in Aachen. \

Motorpsycho

The Crucible Stickman Records/Soulfood

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Kein Konkurrenzdenken! Ein neues junges Musikernetzwerk namens MuNA ist seit wenigen Monaten in Aachen aktiv. Till Görgen, 20 Jahre alt, ist ein junger Aachener Musiker, der in mehreren lokalen Bands spielt. Derzeit plant er, an der Popakademie Mannheim Popmusikdesign zu studieren. Über seine Idee zu dem Projekt MuNA erzählt er dem „Klenkes“. Till Görgen: „Die Idee zu MuNA oder einfach ,Musiknetzwerk Aachen‘ ­hatte ich schon lange. Auf dem Weg der Umsetzung habe ich mit vielen Musikern gesprochen und Unterstützung und Ideen erhalten. Die ersten 20 Mitglieder sind also eher aus meinem Musikdunstkreis. Offiziell existieren wir seit November 2018. Da haben wir angefangen, uns online zu vernetzen und erst einmal über mündliche Weitergabe die Netzwerkidee zu verbreiten. Ende Dezember waren wir bereits circa 30 Leute und momentan sind wir etwa 50 Musiker. Stilistisch sind die meisten zwar im Rock-/Pop-Bereich unterwegs, aber von Metal bis Klassik ist alles vertreten. Im Januar und Februar haben wir unsere ersten MuNA-Jams veranstaltet, bei denen wir etwa 15 Musiker über den Nachmittag verteilt waren. Unsere Instrumente haben wir alle mitgebracht und geteilt, und dann haben wir gemeinsam geschaut, wo es musikalisch so hingeht. Unsere Zielsetzung, so wie ich sie jetzt interpretiere, ist es, die Musikszene in Aachen zugänglicher für

Foto: upmacher

Aachener Kulturmacher bewerten aktuelle Platten. Ulli Rattay über „The Crucible“ von Motorpsycho.

lokale szene

Bass, Gitarre, Cajon und alles andere: Till Görgen (li.) hat MuNA gegründet. jüngere Generationen zu machen. Alles läuft über Kontakte und wer wen kennt. In unserem Netzwerk soll man sich gegenseitig helfen und voneinander profitieren. Bands können sich untereinander vernetzen und Tipps geben, welcher Veranstaltungsort wen auf die Bühne lässt. Das Problem „ich kenne den und du nicht“, wird verkleinert, da irgendwer aus dem Netzwerk, bestimmt einen guten Kontakt hat. Aber es geht nicht nur um Auftritte, sondern auch darum, voneinander zu lernen. Die Möglichkeit, mit Musikern die einfach schon mehr Erfahrung haben, direkt zu reden, sich bei Jams, vielleicht ein neues Instrument erklären zu lassen, oder einfach mal was auszuleihen, um seinen musikalischen Horizont zu erweitern. Das

ist auch ein Ziel, welches ich mit dem rm Netzwerk anstrebe.“ \ facebook.com/ Muna-Musiknetzwerk-Aachen

Ein pralles Wochenende ...

Erstmals im großen Stil wird sich MuNA bei der Premiere der Veranstaltungsreihe „Teenage Kicks“ in der Gravieranstalt (Ottostraße 85) präsentieren. Neben einer Kunstausstellung über alle drei Tage finden jeden Abend Konzerte und tagsüber Workshops statt. 8.-10.3. „Teenage Kicks“ diverse Uhrzeiten, Gravieranstalt gravieranstalt-aachen.de

konzert

Zweimannorchester

Foto: Dominik Wolf

GASTHÖRER

Wooden Peak aus Leipzig in der Raststätte Das Duo hat seit 2009 bereits drei Alben veröffentlicht. Das neue, „Yellow Walls“ (Kick The Flame), bietet jetzt auch die Chance das Duo (live oft verstärkt zum Trio) endlich mal in Aachen zu erleben. Wie ein kleines Zweimannorchester arbeiten Sebastian Bode und Jonas Wolter an ihren Sound-Tableaus. Dazu nutzen sie Gitarre, Bass und Schlagzeug ebenso wie Synthesizer und anderes Instrumentarium zur Herstellung von Loops und sphärischen Soundflächen, die mit wenig punktiertem Gesang ergänzt

werden. Ihre Tracks atmen eine lässige Grundentspannung, ihre Single „Stitch“ mit drübergelegten Raps ist hier die definitive Ausnahme. IndieSzene-Kenner sind schnell mit Namen wie The Notwist oder Tortoise zur Hand. Und tatsächlich, für Tortoise eröffneten Wooden Peak 2016 die Konzerte. Passt! \ rm 28.3. Wooden Peak 20 Uhr, Raststätte raststaette.org

Wertung:

top

Das Indie-Duo Wooden Peak in der Raststätte.

lohnt

geht so

lohnt nicht

geht gar nicht


musik buch

Ein Buch wie ein Mixtape Die Beastie Boys schreiben ihre Bandgeschichte und eine New-York-Biografie. Diamond in einer selbst editierten und größtenteils auch eigens verfassten Biografie zusammengestellt, die an Erkenntiswert, Liebe zum Detail, gepaart mit viel Witz und Warmherzigkeit, das Meiste im Genre Musikbiografie in den Schatten stellt. Adam Yauch stirbt im Mai 2012 an Krebs. Die ursprüngliche Idee, einen Dokumentarfilm über die Beastie Boys zu drehen, ist ohne Yauch nicht mehr durchführbar. So entscheiden die Beiden sich für eine Autobiografie, zumal es bereits einige Bücher über die Beastie Boys gibt, und Diamond und Horovitz aus ihrer Sicht einiges richtig zustellen haben. Seit dem Jahreswechsel ist der 572 Seiten starke Buchbrocken in Deutschland auf dem Markt, durchsetzt von seitenweise ganzformatigen Bildern, Comics, Mixtape-Playlists, einer Musikvideo-Rückschau, Erläuterungen zum Equipment, Kochrezepten oder einem Stadtplan der B.B.-Hotspots von New York.

Welchen Stellenwert die Beastie Boys für New York und deren Kulturszene hatten, verdeutlichen die vielen Beiträge von Schriftstellern wie Jonathan Lethem und Colson Whitehead, der Essayistin Ada Calhoun, der Illustratorin und Comiczeichnerin Judith Tondora, von Filmregisseuren wie Spike Jonze und Wes Anderson oder von Schauspielerin und Comedian Amy Poehler. Und der vielfach ausgezeichnete Kritiker Luc Sante (unter anderem New York Review of Books) schreibt ein kluges Vorwort über die vielen Szenen und Culture Clashes von New York im aufkommenden Zeitalter von HipHop und rm den Beastie Boys. \ 

Foto oben: Phil Andelman, Fotos mitte/unten: mit freundlicher Genehmigung der Beastie Boys

Musikerbiografien gibt es wie Sand am Meer. In der Regel verfasst von Drittautoren, die entweder unautorisiert den Gossip befeuern oder von Band/Künstler zur Heilig(schein)sprechung verpflichtet werden. Die Beastie Boys, gegründet 1981, begannen als Punk- und Hardcoreband, waren Fans von Minor Threat und den Bad Brains, spielten auf Geburtstagsparties und stellten in ihrem 17-jährigen jugendlichen Leichtsinn den (frühmals sexistischen) Spassfaktor über alles andere. Mike D (Mike Diamond), MCA (Adam Yauch) und Ad Rock (Adam Horovitz), der als letzter in die Band kommt, nachdem Kate Schellenbach und John Berry 1983 ausgestiegen sind. Jetzt reift der Entschluss, Punk und Hardcore zugunsten dieses neuen Stils namens Rap und HipHop beiseite zu legen. Eine bemerkenswerte Künstlerkarriere nimmt ihren Lauf. All diese Entstehungsgeschichten haben Adam Horowitz und Mike

Michael Diamond/Adam Horowitz: Beastie Boys Buch Heyne Hardcore 572 Seiten, Großformat, 40 Euro

lokale helden II

Äußerst angenehm

Kammermusik-Jazz

Das Aachener Post-Punk-Quartett The Lost Tapes veröffentlicht

Miss Pepper Blue und ihre neue Produktion in der Aachener

mit „Inconvenience“ sein zweites Album.

Klangbrücke

Der Albumtitel ist eine Steilvorlage zur Revision. Denn alles andere als unangenehm fällt das Aachener Post-Punk-Quartett The Lost Tapes mit seinem zweiten Album auf, dessen Veröffentlichung Mitte Februar mit einem rauschenden Fest im Musikbunker gefeiert wurde. In der Tat sprudelt „Inconvenience“ (Coverfoto: Roger Ballen) mit seinen zehn Songs als wahrer Quell der Freude für Liebhaber wohliger Düsternis im Stile von honorigen Altvorderen wie Wire, Joy Division oder The Cure vom Plattenteller. Neben dem raumgreifenden Rhythmusrepertoire von Jochen Imhof (Bass) und Christian Schmalohr (Schlagzeug) sind es die virtuose Gitarrenarbeit von Sascha Berretz und das fiebrig-abgründige Timbre von Sänger Alex Klotz, die The Lost Tapes zu würdigen Zeitlos-Machern des

Was wäre Aachen musikalisch eintöniger ohne Gitta Schäfer (Saxofon) und Johanna Schmidt (Piano). Schäfer begann mit 13 Jahren und studierte Jazz und Klassik an der Musikhochschule Aachen. Schmidt, in München geboren, ist bekannt als Geigerin des Duos Duo Tarantelle, der Klezmergruppe Dance of Joy und der Tangoformation tangoX, Schäfer begeistert mit Art de Fakt, Travail Sonique und dem Duo SchäferProske. Beide orientieren sich in ihrer Duoformation Miss Pepper Blue und dem neuen Album „Traumtag“ an kammermusikalischem Jazz, nicht ohne den einen oder anderen Ausflug in Klassik oder Folklore. Am besten kommt das bei den Eigenkompositionen zur Geltung, die emotional und temperamentvoll die Grenzen des Formates ausloten. Speziell „Danza Espangnol“, aber auch „Drahtesels Achter“ zeigen das

End-70er- bis Früh-80er-Sounds machen. Neu und ungemein wohltuend im Sound-Universum ist der Einsatz von Synthesizer-Momenten, eingespielt von Valle, sonst Tastentäter bei den Aachener Schrammelpunk-Aufab strebern Shrimp. \ The Lost Tapes Inconvenience Rockstar Records

„Inconvenience“ ist auf Vinyl erhältlich unter anderem beim Plattenbau (Viktoria­straße 51) sowie direkt beim Aachener Label Rockstar Records. Ein ausführliches Interview mit Bassist Jochen Imhof gibt es auf rockstarrecords.de facebook.com/TheLostTapesAachen

Foto: Veranstalter

lokale helden I

Miss Pepper Blue Potential dieser beiden Ausnahmemusikerinnen, so spielerisch leicht zwischen klassischem Jazz und ambitioniert freier Improvisation zu oszillieren, dass es neugierig macht, mehr davon zu hören – vielleicht am 30. März in der Klangbrücke? \ z’kay 30.3. Miss Pepper Blue 20 Uhr, Klangbrücke klangbruecke.de

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musik NEUE TONTRÄGER Charlotte Brandi The Magician PIAS/Rough Trade

Viele Jahre lang hat Charlotte Brandi im Duo „Me & My Drummer“ eine zeitgemäße Version von Hardin & York (Hammond-Schlagzeug-Duo in den 60ern) abgeliefert, und diesem talentierten Paar hätte man gerne mehr Aufmerksamkeit und Erfolg gewünscht. Jetzt ist Charlotte Brandi solo unterwegs. Als Komponistin, Arrangeurin, Keyboarderin, Gitarristin und nicht zuletzt Sängerin hat sie ihre erste Chance zu einer hoffnungsvollen großen Zukunft eindrucksvoll genutzt. Die Arrangements für die Songs von „The Magician“ werden mit großem Besteck im Cinemascope-Dolby Surround inszeniert: Streicher, Holzbläser, säuselnde Chöre und diese perlenden Klavierläufe, die ihre Songs zu schillernden Pop- und Soul-Artefakten machen. Zum Ende des Albums fährt sie mit Blues und Jazz („New Linen“) spielerisch eingefärbt, ein paar Gänge runter. „The Magician“ ist ein groß gedachtes Album, aus der Ferne grüßen Kate Bush, Dusty Springfield oder die Bacharach-Arrangements für eine divenhafte Shirley Bassey. Charlotte Brandi ist auf dem richtigen Weg. \ rm

Rustin Man

Drift Code Domino / Goodtogo

„Seinsvergessen“ und „pflichtschuldig“ sind zwei Worte, die mir beim Hören von „Drift Code“ durch den Kopf gehen. Als Rustin Man veröffentlicht der britische Sänger, Songwriter, Arrangeur und Multiinstrumentalist Paul Webb seine Songs. Paul Webb, Ältere mögen sich erinnern, war einmal der Bassist der so wunderbaren wie legendären Band Talk Talk, deren künstlerische Entwicklung aus den Charts („Such a Shame“) erst ins kommerzielle Nirvana der hyper-idiosynkratischen Klangforschung und dann ins Schweigen führte. 2002 veröffentlichte Webb dann an der Seite von Portishead-Sängerin Beth Gibbons das Rustin Man-Debüt „Out of Season“, welches ich seinerzeit pflichtschuldigst kaufte, aber nie (!) auspackte, um es auch anzuhören. Die Zeit seit 2002 hat sich Webb seinsvergessen mit Familienleben auf dem Lande und der handgemachten Produktion von neun neuen Songs vertrieben, bei denen davon auszugehen ist, dass jeder Ton, jeder Soundeffekt einzeln gewogen und fürs Ganze dienlich befunden wurde. Herausgekommen ist

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„Drift Code“ – ein ziemlich seltsames, völlig aus der Zeit gefallenes Album, das auch schon 1975 nicht viel anders geklungen hätte. Dazu passt, dass Paul Webb in seinen besten Momenten („The World’s in Town“) so klingt wie uk Robert Wyatt. \

wie ihn auch der galaktisch-kosmische Pionier Sun Ra mit seinem Orchester in einer Fusion aus Jazz & Afrobeat schuf. Musikalisch erweitern TCIC diesen Kosmos um Psychedelic-Rock, Electronica, Funk sowie einer kleinen Gastrolle von Spoken Word-Perforrm merin Kate Tempest. \

Robert Forster Inferno Tapete/Indigo

Seine Zeit mit den Go-Betweens verarbeitete er in seiner 2016 erschienenen Autobiografie „Grant And I“. Aber nicht erst seit der endgültigen Auflösung der australischen Kult-Indiepop-Band wandelt Robert Forster auf Solopfaden: Sieben Alben umfasst seine Diskographie, zählt man die Best-of-Kompilation „Intermission“ (2007) dazu – eine Auswahl an Solostücken von Forster und Grant McLennan, veröffentlicht kurz nach dem plötzlichen Tod des zweiten Go-Betweens-Masterminds. Auf dem achten Solo bleibt nun der Dandy from Down Under seiner geerdeten Linie treu: Kein arty Gefrickel, kein elektronischer Schnickschnack, mit dem jetzt ach so viele versuchen, ihren Sound zu updaten. Ein „Inferno“ ist das neueste Opus zwar nicht, aber doch eine schöne Sammlung rockaffiner Popsongs, bei denen man sich auch mal an Neil Young oder gar die Stones erinnert fühlen darf – auch wenn es zwischen dem starken Auftakt mit „Crazy Jane On The Day Of Judgement“ und dem epischen Closer „One Bird In The Sky“ auch mal recht gemütlich in die Ohren plätschert, ohne dass jetzt ek groß was hängenbliebe. \

The Comet Is Coming

Beirut

Gallipolli 4AD/Beggars Group/Indigo

Diese Album ist das Ergebnis einer wahren Odyssee, die von Brooklyn über den Prenzlauer Berg nach Süditalien und zurück führt. Und natürlich lässt sich der stets reisende Zach Condon auch diesmal wieder von der ihn umgebenden Musik inspirieren, am schönsten im schmetternden Titelsong des Albums, bei dem die lustig leicht verstimmten italienischen Marching Bands eine große Rolle spielen. Angenehm sind hier alle Einflüsse in einen Fluss verwoben, alte Synthies und Mariachi-Bläser, Ukulele und Indie-Pop, und über allem thront die elegisch-leidende Stimme Condons. Heimlicher Hit „I Giardini“, das sich aus einem Low-Fi-Synthie-Geklöppel plötzlich zu fast schon Stadion-Größe aufbäumt, dominiert von einer alten Farfias-Orgel! Oder „Corfu“, jenes vorgeblich matte und doch in sich vertrackt klackernde Stück Mittagshitze! Man merkt diesem Album an, wie akribisch für jeden Song genau der richtige Sound gesucht wurde, jeder diese typische Beirut-Dramaturgie hat, die sich über sich ständig umkreisende Elemente auf einen Höhepunkt zubewegen, ohne diesen überzudramatisieren. Das ist meisterhaft, Zach Condon kk auf der Höhe seiner Kunst. \

Trust In The Lifeforce Of The Deep Mystery Impulse!/Universal

Es ist ja nicht so, dass der Saxophonist Shabaka Hutchings mit seinem hochenergetischen Saxophon/Schlagzeug-Quartett Sons Of Kemet spieltechnisch nicht genügend Spiel- und Freiräume hätte, aber neben Shabaka And The Ancestors ist The Comet Is Coming seine dritte Formation, in der er seinen gemeinsam mit Schlagzeuger Maxwell Hallett und Keyboarder Dan Leavers „anarchistischen Zugang“ zur Musik praktizieren kann. „Weil wir nicht darüber diskutieren, was die jeweils anderen tun sollen, spielen wir nur das, was wir selbst für richtig halten“, sagt Hutchings. Obwohl an der Londoner Guildhall School of Music & Drama an klassischer Klarinette ausgebildet, ist Hutchings Angang heute ein gänzlich anderer: impulsiv, kraftvoll, erdig, ein radikaler „Mash-Up“,

Rather“ dabei war, steckt hinter BOCC ein humorvolles Duett-Konzept: Die Band besteht aus drei weiblichen und drei männlichen Bandmitgliedern, das Album beschäftigt sich thematisch mit einem mysteriösen Wellness-Center und lebt gleichermaßen von gutem Songwriting, zwei gleichberechtigten Stimmen (Bridgers und Oberst) und einer fabelhaften Schnittmenge aus Indie-Geschrammel, Folk-Gemütlichkeit und einer charmanten Egal-Attitüde. Die beste Platte um das alte Auto zum TÜV-Termin, auf dem Skateboard zum Zahnarzt, oder mit dem Fahrrad voller Leergut zum Container zu fahren – traurige Grundstimmung, aber von so viel Optimismus durchsetzt, dass der Tag ein kt gutes Ende nehmen wird. \

C’mon Tigre Racines BDC/!K7

Die „Wurzeln“ von C’mon Tigre stecken vermutlich im italienischen Bologna. Aber die zwei Köpfe hinter dem Projekt – und ihrem zweiten Album – wollen ungenannt bleiben. Im Booklet werden einzig ihre eingesetzten Instrumente aufgeführt, namentlich genannt das halbe Dutzend Gastmusiker. Die analog produzierte Musik von C‘mon Tigre hat viel zu bieten. Ein fiebriger Trip aus gedoppelten Stimmen, vielschichtigen Moog-Sounds, Gitarren und Bässen sowie federführend mit Jazz grundierten Bläsern (u.a. dem weiblich besetzten Tiptons Sax Quartet). Insgesamt gelingt ihnen eine musikalische Melange, die das Mittelmeer ins kulturelle Zentrum rückt, wo Europa, Afrika und der Nahe Osten in übereinandergeschichteten Sounds fast hörspielartig zusamem mengeführt werden. \

Better Oblivion ­Community Center

Better Oblivion Community Center Dead Oceans/Cargo

Die mögliche Zusammenarbeit von Connor Oberst und Phoebe Bridgers wurde schon im Januar gezielt durch die Social-Media-Kanäle geflüstert. Während Oberst spätestens seit dem Bright Eyes-Album „I’m Wide Awake, It’s Morning“ von 2005 in aller Munde ist, startet Bridgers als gefeierte Solokünstlerin und Kollaborateurin von Julien Baker und Lucy Dacus in der Supergroup boygenius gerade erst richtig durch. Aber anscheinend war da noch etwas Zeit im Terminkalender, für diese wunderbare Kollaboration. Nachdem Oberst auf Bridgers Debütalbum „Stranger In The Alps“ (2017) bereits als Duettpartner für „Would You

Wertung:

top

lohnt

Michael Rother Solo (Boxset) Grönland/RTD

Eigentlich Hamburger, verbindet man Michael Rother untrennbar mit der Düsseldorfer Rock- und Elektronikszene der 70er. Hier (und später auch international) war er vor allem mit zwei Bands erfolgreich: Zum einen mit „NEU!“, die maßgeblich zum Entstehen des Begriffs „Krautrock“ als ganz eigener, für das Genre sehr wichtiger Spielart des Rocks in Westdeutschland beigetragen haben. Außerdem mit den ruhigeren „Harmonia“, die später mit Brian Eno zusammenarbeiteten und auch David Bowie beeinflussten. 1971 mischte Rother außerdem bei Kraftwerk mit. Auch „Solo“ – natürlich

geht so

lohnt nicht

geht gar nicht


musik hatte er fast immer eine Band dabei – spielte er vor allem Krautrock, instrumental-repetitive, sphärische Gitarrenmusik. Nachdem im letzten Jahr zum 50-jährigen der 68er-Bewegung viele Schauen sich mit der politischen bildenden Kunst der späten 60er- und frühen 70er-Jahre auseinandergesetzt haben, lohnt es sich, auch das musikalische Erbe der deutschen Hippies noch einmal unter die Lupe zu nehmen: Die Haare waren genauso lang wie bei den amerikanischen Brüdern und Schwestern, die Musik aber eine ganz Eigene. Grönland Records veröffentlicht Rothers erste vier Soloalben als CD- und als Vinyl-Boxen (vinyl zusätzlich mit Remixen und Liveaufnahmen). Schon lm eher etwas für Liebhaber. \

Migration. Andererseits hat er „Sunshine Rock“ sicherheitshalber im kalifornischen Oakland aufgenommen. Ein Album, in dessen zwölf Songs 27 Mal der Begriff Sunshine vorkommt, bedurfte wohl ein bisschen der Inspiration kalifornischen Sonnenscheins. Und die Musik? Hüsker Dü- und Sugar-Fans (Bands, denen Mould vorstand) werden Spaß an diesem Album haben. Sein Trio reißt in 37 Minuten grob gezimmerte (Rock-) Bretter herunter, versüßt es mit catchy Refrains, ab und an garniert mit Streichern und Chören. Fertig ist die Laube. \ kab Susanna & The ­Brotherhood of Our Lady

Garden of Earthly Delights SusannaSonata/Cargo

Bob Mould

Sunshine Rock Merge/Cargo Records

Warum Bob Mould so gerne im Sonnenschein rockt, liegt vermutlich an seinem bereits drei Jahre währenden Aufenthalt in Berlin. Die Winter waren lang und dunkel, aber als die Sonne zurück war, kamen auch die Lebensgeister wieder, umschreibt er seine

Angefangen hat Susanna Wallumrod im Duo „Susanna And The Magical Orchestra“, was ihr eine Einladung zum Moerser Jazzfestival einbrachte, aber auch abseits der Nähe zum Jazz hat die klassisch ausgebildete norwegische Pianistin zwischen Pop und Neo-Klassik/Neuer Musik stets genügend Inspirationsquellen gefunden. Für ihr aktuelles Album ist es

der Renaissance-Maler Hieronymus Bosch, dessen Bilder ihren Arbeiten für „Garden of Earthly Delights“ zu traumhaft delirierenden Songs zwischen minimalistischen Balladen und elektronischen Klanglandschaften geführt haben. Ihr Quartett The Brotherhood of Our Lady – Stina, Ida, Ina und Natali – unterstützt sie hierbei mit Akkordeon, Synthesizer, Tape-Rerm corder, Gitarre und Gesang. \

Dominic Miller

Absinthe ECM/Universal Music

In Argentinien als Sohn einer irischen Mutter und eines amerikanischen Vaters geboren, lebt Miller heute in Frankreich. Er hat regelmäßig mit Sting und vielen anderen gespielt und seine neue Scheibe „Absinthe“ dem Süden dieses Landes und seinen berühmten expressionistischen Malern gewidmet. Für „Absinthe“ hat Miller ein Quintett geformt, das seine lyrischen Kompositionen gut strukturiert einrahmt. Neben Manu Katché (dr), Mike Lindup (p) und Nicholas Fiszman am Bass hat Miller, der zwischen Nylon- und Stahlsaiten- Akustikgitarre

wechselt, vor allem im Bandoneon von Santiago Arias einen coolen Gegenspieler gefunden. Gerade diese, eher selten zu hörende Kombination, funktioniert wunderbar. Sein Stück „Bicycle“ kommentiert er: „Es hat eine kreisförmige Bewegung, keinen ­Anfang und kein Ende. So fühle ich mich, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin – es ist eine Art Meditation. Du fährst und machst weiter ... Aufstiege, Abfahrten, leichte Abschnitte, schwierige Abschnitte ... aber du hörst nie auf. Ich mag diese ständige Bewegung.“ Das ist eine treffende Beschreibung für den eigenartigen Flow, den diese Band auszeichnet und einen vom ersten bis letzten Ton in den Bann z’kay zieht. \

Alle Musikrezensionen und immer ­montags die Musik der Woche auf

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Tish (KiKi Layne) und Fonny (Stephan James) in einem Moment sinnlichen Glücks.

Ganz ganz große Liebe

Barry Jenkins adaptiert mit seinem Liebesdrama „Beale Street“ einen Roman von James Baldwin.  Von Peter Hoch

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or zwei Jahren erhielt Barry Jenkins für „Moonlight“ den Oscar für die beste Drehbuchadaption und im Finale der Preisverleihung mit „La La Land“-Ladehemmung gab es zu Recht auch noch den Hauptpreis für den besten Film. In seinem Nachfolgewerk hat der afroamerikanische Regisseur sich nun eines Buchs seines Lieblingsautors James Baldwin angenommen. Auf sehr intime und sinnliche Weise erzählt er von einer schwarzen Familiengeschichte aus dem New Yorker Stadtbezirk Harlem der 1970er Jahre, von Alltagsrassismus, vor allem aber von der ganz ganz großen Liebe.

Protagonisten sind die 19-jährige Tish und der etwas ältere Fonny, Kindheitsfreunde, aus denen irgendwann mehr wurde und die demnächst ein Baby bekommen werden. Dass sie schwanger ist, muss die werdende Mutter dem Vater jedoch über das Gefängnisbesuchertelefon und durch eine Glasscheibe verkünden. Weshalb Fonny einsitzt, wird erst nach einem Drittel der Laufzeit klar, bis dahin liegt durch das, was man in Rückblenden und von Tish aus dem Off erfährt, aber auf der Hand, dass er die Tat nicht begangen

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März 2019

„Die Liebe hat euch hierher gebracht“ – meine Lieblingszeile aus Baldwins wunderbarem Roman beschreibt am besten den Geist, dem wir uns bei der Realisierung des Films verschrieben haben. Regisseur Barry Jenkins

hat. Stattdessen soll er, wie so viele Schwarze in den USA damals wie heute, als Sündenbock und wegen seiner Hautfarbe verurteilt werden. Neben diesem Handlungsstrang schildert der Film behutsam, wie das Leben der beiden Liebenden vorher ausgesehen hat. In nicht chronologischen, betont ruhigen Szenen wird man Zeuge vom emotional starken Zusammenhalt in Tishs Familie, von der komplizierten Beziehung zwischen Fonnys kumpelhaftem Vater und der überreligiösen Mutter, von der beschwerlichen Suche nach

Wertung:

einer Wohnung und natürlich davon, wie zwei Seelen zusammengefunden haben, die füreinander bestimmt zu sein scheinen. Für das Hauptdarstellerduo KiKi Layne und Stephan James dürfte „Beale Street“ den Durchbruch bedeuten. Beide geben eines der schönsten, warmherzigsten und bedingungslos romantischsten Leinwandpaare der letzten Jahrzehnte ab, trotz der distanzierten, verschachtelten Erzählweise und obwohl die an der Vorlage orientierten Dialoge wie so oft bei Literaturverfilmungen etwas artifiziell anmuten. Maßgeblich mitverantwortlich für die außergewöhnliche Stimmung zwischen Melancholie und Optimismus sind außerdem wie schon in „Moonlight“ der unaufdringliche, diesmal leicht angejazzte Soundtrack von Nicholas Britell und die Kameraarbeit von James Laxton, der die ­Figuren auch hier wieder in vieldeutiges Licht taucht. \ „Beale Street“ USA 2018 // R: Barry Jenkins Start: 7.3. | 119 Minuten | FSK noch offen

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lohnt

geht so

lohnt nicht

DER AUTOR Der 1924 in Harlem, New York geborene James Baldwin zählt zu den bedeutendsten US-amerikanischen Schriftstellern des vorigen Jahrhunderts. Insgesamt schrieb er sechs Romane sowie mehrere Erzählungen, Essays und Gedichte. Nach seinem Tod 1987 im selbstgewählten französischen Exil geriet er zunächst in Vergessenheit, inzwischen hat die „Black Lives Matter“-Bewegung ihn aber wiederentdeckt und zitiert ihn häufig. In seinem Werk beschäftigt Baldwin sich mit allen Facetten des afroamerikanischen Lebens in den USA. \

geht gar nicht


film Jugenddrama

Foto: eOne Germany

Foto: Jayhawker Holdings

Filmbiografie

„Die Geiselnahme“ USA 2018 // R: Paul Weitz Universum Film/DCM

Gleiche Rechte

Skaterboys

Die mittlerweile 85-jährige Ruth Bader Ginsburg ist in den USA eine Pop-Ikone und ein Internetstar, wovon man sich kürzlich in der Doku „RBG – Ein Leben für die Gerechtigkeit“ auch hierzulande ein Bild machen konnte. Mimi Leders Biopic erzählt nun die wichtigste Episode aus dem Leben der Richterin am Supreme Court nach. In den 1950er-Jahren war Ruth (Felicity Jones) eine der ersten weiblichen Jurastudentinnen überhaupt und setzte sich in den folgenden Jahren für die Gleichbehandlung der Geschlechter in den US-Gesetzen ein. „Die Berufung – Ihr Kampf für Gerechtigkeit“ wird dabei im Laufe der Spielzeit zwar immer mehr zu einem klassischen Gerichtsfilm, der bei der Rekonstruktion eines wichtigen Präzedenzfalls sehr dialoglastig ausfällt. Seine Geschichte macht das jedoch nicht weniger spannend oder erzählenswert. \ Frank Brenner

Los Angeles, circa 1995: Der 12-jährige Stevie wohnt mit seiner Mutter und seinem älteren Brutalo-Bruder in einem der ärmeren Viertel von Kaliforniens Sonnenmetropole. Eigentlich ist er ein lieber Kerl, sehnt sich aber nach Anerkennung, weshalb er immer häufiger mit den „coolen“ Skater-Teenagern aus der Nachbarschaft abhängt, mit zunehmend negativen Auswirkungen auf sein seelisches und körperliches Heil. Jonah Hill scheint sich für sein Regieund Drehbuchdebüt Larry Clarks Skandalfilm „Kids“ gut angesehen zu haben. Anstatt auf dessen Nihilismus konzentriert er sich aber versöhnlicher und zugänglicher auf das Thema Freundschaft, bleibt bei Sex, Gewalt und Drogen distanzierter und birgt mit der Figur des nachdenklichen Ray auch etwas Hoffnung. Etwas wirklich Neues erzählen er, das 4:3-Bild und der authentische Laien-TeenPeter Hoch agercast jedoch nicht. \

„Die Berufung – Ihr Kampf für Gerechtigkeit“ USA 2018 // R: Mimi Leder Start: 7.3. | 121 Minuten | FSK 0

„mid90s“ USA 2018 // R: Jonah Hill Start: 7.3. | 85 Minuten | FSK 12

„Halloween“

USA 2018 // R: David Gordon Green Universal Pictures Germany

Zwanzig Jahre nach dem soliden „H20“ und elf nach Rob Zombies Reboot wird die Franchise-Geschichte erneut umgeschrieben, weshalb auch Jamie Lee Curtis wieder mitspielen kann. „Gültig“ ist nur noch John Carpenters Ur-„Halloween“ von 1978. Davon mag der Horror-Nerd halten, was er will, der Zweikampf zwischen der Power-Oma und ihrem ausgebrochenen Mörderbruder ist zumindest recht spannend inszeniert. \

Foto: Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH

„Venom“

USA 2018 // R: Ruben Fleischer Sony Pictures Entertainment

Rauchende Köpfe

Drogenkarriere

Weshalb ihr Auftraggeber will, dass sie den Ausländer Hermann Warm töten, ist den Kopfgeldjäger-Gebrüdern Sisters Eli und Charlie (John C. Reilly und Joaquin Phoenix) eigentlich egal. Für sie zählen anno 1851 in Oregon nur ihr Lohn und ihr guter schlechter Ruf. Doch diesmal läuft die Sache irgendwie anders und insbesondere Eli macht sich zunehmend Gedanken über den Sinn ihres Tuns. Der französische Regisseur Jacques Audiard („Ein Prophet“) hat sich dem uramerikanischsten Genre gewidmet und ringt ihm mit Hilfe der widerborstigen Romanvorlage von Patrick deWitt überraschende Facetten ab. Zwar gibt es in ihrem verschroben-gezügelten Western auch einiges an Dreck, Gold, Pferden, Huren, Blut und Blei. Die philosophischen Betrachtungen, die die Figuren ihrem klischeehaften Dasein abgewinnen, sind jedoch bedächtig komisch und Peter Hoch tiefgründig zugleich. \

Die wahre Geschichte von Richard Wershe Jr. ist wie gemacht fürs Kino. Kein Wunder, dass das Drehbuch lange auf der sogenannten „Blacklist“ der besten unverfilmten Stoffe stand. Regisseur Yann Demange („’71 – Hinter feindlichen Linien“) hat daraus einen recht konventionellen Gangsterfilm gemacht, der vor allem durch seine Schauspieler aus der Masse heraussticht. Richard (Richie Merritt) ist 14, als ihn das Drogendezernat als Undercover-Spitzel anwirbt. Sein Freundeskreis auf Detroits Straßen öffnet ihm schnell die erforderlichen Türen. Als er das große Geld wittert, steigt er mit Hilfe seines Vaters (Matthew McConaughey) selbst in das heikle Geschäft ein. Das ambivalente Verhältnis zwischen den beiden ist dann auch das interessanteste Element dieser ungewöhnlichen Karriere, die in Filmform einige schwer nachvollziehbare Lars Tunçay Leerstellen lässt. \

„The Sisters Brothers“ F/E/USA/RUM/B 2018 // R: Jacques Audiard Start: 7.3. | 121 Minuten | FSK 12

Wertung:

In einer Militärdiktatur dringen auf einer Feier für einen Japaner, der in die Landeswirtschaft investieren soll, Guerillakämpfer ein. Weil der Präsident nicht anwesend ist, nehmen sie die Gäste (u. a. Julianne Moore) als Geiseln, um politische Gefangene freizupressen, was mit der Zeit eine sonderbare Eigendynamik entwickelt. Das metaphorisch aufgeladene Drama ist stellenweise langatmig und überkonstruiert. \

Gangsterdrama

Foto: Wild Bunch Germany

Westernsatire

HEIMKINO

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lohnt

geht so

„White Boy Rick“ USA 2018 // R: Yann Demange Start: 7.3. | 111 Minuten | FSK 12

lohnt nicht

geht gar nicht

Als Reporter Eddie Brock die Machenschaften einer Forschungsfirma aufdecken will, infiziert er sich in deren Labor mit einer außerirdischen Lebensform. Die liefert sich mit ihm schwarzhumorige Wortgefechte, übernimmt gelegentlich sein Handeln und will in Monstergestalt Köpfe fressen. Tom Hardy mimt den Antihelden aus dem „Spider-Man“-Umfeld mit viel Schmackes, die Handlung ist leider von der Stange. \

„Die Unglaublichen 2“ USA 2018 // R: Brad Bird Disney/Pixar

Weil bei ihrer letzten Mission halb Metroville zerstört wurde, fliegt Familie Parr aus dem Superheldenschutzprogramm. Ein Millionärsgeschwisterpaar will dabei helfen, Superhelden zu legalisieren und rückt dazu „Elastigirl“ Helen Parr ins mediale Rampenlicht, während Papa Bob den Hausmann gibt. Die späte Pixar-Fortsetzung ist grandioses Unterhaltungskino voller witziger Ideen, Anspielungen und Action. \

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film

Jeden Donnerstag neu: Alle Filmstarts mit Trailern auf Filmbiografie

Eine Auswahl der weiteren Filmstarts – Alle Angaben ohne Gewähr. ab 7.3. „Captain Marvel“ Als Vorgeplänkel zu „Avengers: ­Endgame“ mischt Marvels mächtigste Heldin die 1990er auf.

ab 14.3. „Destroyer“ Düsteres Drama mit Nicole Kidman als heruntergekommene Polizistin. ab 21.3. „Die Goldfische“ Tom Schilling als Kotzbrocken, der nach einem Unfall in einer Behinderten-WG landet. „Das Haus am Meer“ Sprödes Familiendrama vor süd­ französischer Mittelmeer-Kulisse. „Iron Sky: The Coming Race“ Fortsetzung des Sci-Fi-Trashs um eine Mond-Nazi-Invasion. Double-Feature mit dem Director’s Cut von Teil 1 im Cineplex Aachen (22.3., 19.45 Uhr) bzw. Dürener Lumen (23.3., 19.30 Uhr).

Torhüterlegende

Von einem Schauspieljob träumen viele Kinder und Jugendliche. Doch nur wenige von ihnen verfügen über die nötige Mischung aus Talent, Ehrgeiz, Mut, Ausdauer und elterlicher Unterstützung, um dem späteren Wunschberuf auch nur nahe zu kommen. Denn neben Schule und Schauspielerei bleibt kaum Zeit für andere Hobbys und Freunde. Die Dokumentarfilmerin Alice Agneskirchner hat 2017 den jährlichen Bewerbungsprozess für das Junge Ensemble am Berliner Friedrichstadt-Palast, der größten Theaterbühne der Welt, mit der Kamera begleitet, vor allem aber die anschließenden monatelangen Vorbereitungen zu einem aufwendigen Kinder-Musical. Zwei Mädchen, zwei Jungen und ihre Familien rückt sie dabei in den Fokus, blickt vor und hinter die Kulissen und zeigt spannend, emotional und aufschlussreich die Freuden und Entbehrungen, die Peter Hoch die Schauspielerei mit sich bringt. \

Nicht nur, wer in der Nachkriegszeit aufgewachsen ist, erinnert sich womöglich an Bert Trautmann, der von 1949 bis 1964 bei Manchester City eine hollywoodeske Torhüterkarriere hinlegte. Sein Werdegang vom Kriegsgefangenen zum deutsch-britischen Fußballgott wird von Marcus H. Rosenmüller („Wer früher stirbt ist länger tot“) als durchwachsener Biopic-Mix aus Lovestory, Sportkomödie und Nachkriegsdrama inszeniert. David Kross und Freya Mavor agieren in den Hauptrollen weitgehend blass und gewinnen erst gegen Ende des Films Konturen. Vage bleiben auch die Hintergründe: Obwohl Trautmanns Auseinandersetzung mit seiner Zeit im Krieg immer wieder im Fokus steht, erfahren wir so gut wie nichts darüber. Das machen auch die paar eingestreuten Szenen, in denen er sich flashbackartig seines persönlichen Kriegstraumas erinnert, nicht wett. \ Karin Jirsak

„Lampenfieber“ D 2019 // R: Alice Agneskirchner Start: 14.3. | 90 Minuten | FSK 0

„Trautmann“ D/GB/IRL 2018 // R: Marcus H. Rosenmüller Start: 14.3. | 120 Minuten | FSK 12

Tragikomödie

Tragikomödie

„Wintermärchen“ An die NSU-Morde angelehntes, ­anstrengendes Drama um ein ­sexsüchtiges Terror-Trio. „Wir“ Von den „Get Out“-Machern: Eine ­Familie wird von mordlüsternen ­Doppelgängern heimgesucht. ab 28.3. „Beach Bum“ Matthew McConaughey sucht in dieser grotesken Komödie als Autor nach Inspiration. „Captive State“ Auf der Erde formiert sich Widerstand gegen außerirdische Ordnungsbringer. „Dumbo“ Tim Burton lässt den Disney-Elefanten in einem Realfilm fliegen. „Willkommen in Marwen“ Steve Carell flüchtet sich als M ­ aler mit Gedächtnisverlust in eine ­Puppen-Scheinwelt.

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März 2019

Foto: Eric Zachanowich DCM

„Rate Your Date“ Vier junge Leute wollen in dieser Komödie den Dating-App-Markt ­revolutionieren.

Kindheitstraumjob

Foto: Prokino Filmverleih GmbH

„Kirschblüten & Dämonen“ Doris Dörries späte Fortsetzung zu „Kirschblüten – Hanami“.

Foto: SquareOne Entertainment

Dokumentation Foto: gebrueder beetz filmproduktion

NEUSTARTS

Bühnenreif

Schwanengesang

Im Paris des Jahres 1897 tut sich der Bühnenautor Edmond Rostand schwer damit, ein Stück zu schreiben, das bei Kritik und Publikum ankommt. Er und seine Familie drohen, in die Armut abzurutschen. Durch verschiedene Begebenheiten in seinem Umfeld kommt ihm dann doch noch die ersehnte Inspiration, wobei sich reales Leben und Theaterstück zunehmend vermischen und irgendwann kaum noch voneinander zu trennen sind. Der Titel des Werks, für das der Schriftsteller lange kein passendes Ende findet: „Cyrano de Bergerac“! Basierend auf seinem eigenen Theaterstück „Edmond“, das die historische Cyrano-Entstehung weitestgehend frei erfunden, aber im vergnüglichen „Shakespeare in Love“-Stil erzählt, lässt Alexis Michalik in seinem Spielfilmdebüt vor und hinter dem Vorhang geschliffene Wortfetzen durchs gediegene Belle-Époque-Ambiente Peter Hoch fliegen. \

Forrest Tucker (Robert Redford) geht seiner Arbeit mit Leidenschaft nach. Und auch alle, die mit ihm zu tun bekommen, schwärmen von seinem Charme. Das Problem daran: Der Senior überfällt schon sein Leben lang Banken und hat es auf eine stattliche Anzahl gewaltloser Raubzüge, Gefängnisaufenthalte und -ausbrüche gebracht. Bei einer neuen Flucht vor der Polizei hilft er der Farmerin Jewel (Sissy Spacek) bei einer Autopanne und sie verlieben sich ineinander. Unterdessen ist der Cop John Hurt (Casey Affleck) ihm immer dichter auf den Fersen. Nach über sechzig Jahren als Schauspieler hat Robert Redford, der im Sommer 83 wird, diesen im besten Sinne altmodischen Film, der lose auf dem „Schaffen“ des echten Forrest Tucker basiert, als Abschluss seiner beeindruckenden Karriere vor der Kamera angekündigt. Ein Abgang mit Stil – Robert, wir werden Peter Hoch dich vermissen! \

„Vorhang auf für Cyrano“ F/B 2018 // R: Alexis Michalik Start: 21.3. | 110 Minuten | FSK noch offen

„Ein Gauner & Gentleman“ USA 2018 // R: David Lowery Start: 28.3. | 94 Minuten | FSK 6

Wertung:

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lohnt

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lohnt nicht

geht gar nicht


Foto: National Geographic – Jimmy Chin

lokal film

„Voor Galg en Rad“ dokumentation

festival

Schwindelfreiheit

Auf den Punkt

Der nervenzerrende Bergsteigerfilm „Free Solo“

Kurzfilme beim „Euregion Film Festival“

Etwas zu tun, was noch nie ein Mensch zuvor getan hat: Das war immer Alex Honnolds Traum, der sich bei ihm auf ein lebensgefährliches Abenteuer bezog. Denn der US-Extrem-Klettersportler hatte sich 2017 vorgenommen, die senkrechte Steilwand des El Capitan im Yosemite-Nationalpark auf der legendären Freerider-Route zu begehen – und zwar völlig ungesichert. Die Vorbereitungen für diese Tour, die die meisten Menschen zu Recht als lebensmüden Wahnsinn bezeichnen dürften, intime Einblicke in Privatleben und Motivation des Kaliforniers, vor allem aber natürlich der

Fünf Tage lang wird das Filmhuis De Spiegel in Heerlen im März zum Mekka für Liebhaber des Kurzfilms. Zwar sind die Abendtermine ausschließlich mit nicht-englischsprachigen Werken ohne englische oder deutsche Untertitel bestückt und dürften für die meisten deutschen Cineasten somit leider nur schwer verständlich sein. Die sechzehn Filme, die am Freitag und am Samstag um 17.30 Uhr bzw. 17 Uhr im Wettbewerb gegeneinander antreten, verfügen jedoch glücklicherweise über englische Untertitel. Der Schwerpunkt liegt auf Werken von Filmemachern

Aufstieg selbst wurden für diese oscarnominierte Doku in spektakulären, schweißtreibenden Bildern festgehalten. So viel sei vorab verraten: Alex Honnold hat sein Wunschvorhaben überlebt und er erklimmt weiter Steilwände im ph umstrittenen Free-Solo-Stil. \ 21.3. „Free Solo“ (OmU) USA 2018 // R: Elizabeth Chai Vasarhelyi, Jimmy Chin 21.3., Düren, Das Lumen, 19 Uhr; 21.3., Aachen, Eden Palast, 20 Uhr; 24.3., Düren, Das Lumen, 16.30 Uhr

aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland, die Siegerbeiträge werden samstags unmittelbar nach der Präsentation bekannt gegeben. Daneben gibt es täglich Diskussionen, ein Fachbesucherprogramm, Workshops für Menschen aus dem Filmbusiness ph und vieles mehr. \ 21. bis 25.3. „Euregion Film Festival“ Heerlen, Filmhuis De Spiegel cinesud.nl/festival/euregion-film-festival

FILMKALENDER „When the Earth Seems to Be Light“ (OmeU) (GEO/D 2015 // R: Salome Machaidze, Tamuna Karumidze, David Meskhi) Die Doku blickt auf die Jugendkultur in Georgiens Hauptstadt Tiflis. 8.3., Haus Matthéy, 20 Uhr „Digimon Adventure tri. – ­Chapter 6: Our Future“ (J 2018 // R: Keitaro Motonaga) Ein weiteres Actionabenteuer aus der Welt der DigiRitter. Anime Night. 10.3., Cineplex Aachen und Alsdorf, 17 Uhr „Nous Trois“ (B 2018 // R: Jonas Baeckeland) Halbstündiger, metaphorischer Tanzstummfilm über das Heranwachsen dreier Freundinnen. Im Rahmen von „schrit_tmacher“. Am 28.3. um 18.30 Uhr in Anwesenheit der Choreographin und der Tänzerinnen. 12., 13., 27., 28., 29.3. Eupen, Alter Schlachthof, 19 und 21.30 Uhr „Weites Land“ (USA 1958 // R: William Wyler) Gregory Peck wird als friedliebender Ostküstler in einen Konflikt zwischen Ranchbesitzern im Westen der USA hineingezogen. 12.3., Capitol, 20 Uhr „Portugal – Der Wanderfilm“ (D 2018 // R: Silke Schranz, Christian Wüstenberg) Die Filmemacher dokumentieren ihre Wandererfahrungen im äußersten Südwesten Europas. 14.3., Düren, Das Lumen, 19 Uhr, 17.3., 11 Uhr

„Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht“/ „Star Wars: Episode VIII – Die letzten Jedi“ (USA 2015/17 // R: J.J. Abrams, Rian Johnson) Bevor im Dezember der Abschluss der jüngsten „Star Wars“-Trilogie startet, gibt es beim Double-Feature noch einmal die Was-bisher-geschah-Zusammenfassung. 16.3., Düren, Das Lumen, 13 Uhr „Tesis“ (OmU) (E 1996 // R: Alejandro Amenábar) Eine Filmwissenschaftsstudentin wird zum Ziel eines Killers, der Filme mit echten Morden dreht. 16.3., Raststätte, 20 Uhr „Forrest Gump“ (OF) (USA 1994 // R: Robert Zemeckis) Tom Hanks gestaltet oscargekrönt als Einfaltspinsel mit Herz dreißig Jahre US-Geschichte mit. 16.3. , Kerkrade, VUE, 18.45 Uhr, 17.3., 13 Uhr „Bobbi Jene“ (OF) (USA/DK/S 2017 // R: Elvira Lind) Doku über die Tänzerin Bobbi Jene Smith und ihr Streben nach künstlerischer Freiheit. Im Rahmen von „schrit_tmacher“. 17.3., Heerlen, Filmhuis De Spiegel, 14 Uhr, 18.3., 20 Uhr „Das Mädchen mit dem ­Perlenohrgehänge“ (OmU) (GB 2015 // R: Phil Grabsky) Die Doku entschlüsselt Vermeers berühmtestes Gemälde und begibt sich auf einen Rundgang durch das Mauritshuis Museum in Den Haag. Exhibition on Screen. 17.3., Eden 4, 17.30 Uhr

„Freak Show“ (OmU) USA 2017 // R: Trudie Styler Der queere Teenager Billy wird an seiner neuen Highschool gemobbt, findet aber nach und nach auch Unterstützer. Queerfilm-Afterwork. 18.3., Apollo, 18 Uhr „Der Kuaför aus der Keupstraße“ (D 2016 // R: Andreas Maus) Doku über den Nagelbombenanschlag des NSU 2004 auf einen türkischen Kölner Friseursalon und dessen Folgen für die Opfer. Im Anschluss Diskussion mit ­Mitgliedern der Initiative „Keupstraße ist überall“. 22.3., VHS (Peterstaße 21-25), 18.30 Uhr „High School Musical 1-3“ (USA 2006-08 // R: Kenny Ortega) Um diesen Mix aus Schulkomödie und Musicalromanze mit Vanessa Hudgens und Zac Efron zu mögen, muss man wohl nach 1990 geboren worden sein. 23.3. , Düren, Das Lumen, 13 Uhr „Die Kommune“ (OmU) (DK/S/NL 2016 // R: Thomas Vinterberg) Nach der Gründung einer Kopenhagener Kommune brechen trotz – oder gerade wegen – freier Liebe bald Konflikte zwischen den Bewohnern auf. Nach dem Film gibt es ein kleines Gericht mit Nachtisch. 24.3., Centre Charlemagne, 10.30 Uhr „Bilder aus Jülich – Vor und nach der Zerstörung“ Historische Filmaufnahmen von Jülich aus drei Zeitabschnitten (1941/45/74). 24.3., Jülich, KuBa, 15 Uhr

„My Hero Academia: Two Heroes“ (J 2018 // R: Kenji Nagasaki) Der erste Kinofilm zur Anime-Serie um eine Welt voller Menschen mit Spezialkräften, deren Schulausbildung und den Kampf der Helden gegen die Schurken. Anime Night. 26.3., Cineplex Aachen und Alsdorf, 20 Uhr „Erzähl es niemandem!“ (D/N/DK 2017 // R: Klaus Martens) Doku über die dramatische Lebensgeschichte einer Norwegerin, die sich im Zweiten Weltkrieg in einen jüdischstämmigen Soldaten in Wehrmachtsuniform verliebte. 28.3., Heinsberg, Roxy Filmtheater, 20 Uhr „weit. – Die Geschichte von einem Weg um die Welt“ (D 2017 // R: Patrick Allgaier, Gwendolin Weisser) Extrem-Reisedoku über den Trip eines Pärchens um die Erde, ohne Flugzeug und mit fünf Euro täglich zum Leben. 28.3., KuKuK (ehem. dt. ­Zollhaus), 20 Uhr „Chantrapas“ (OmeU) (GEO/F 2010 // R: Otar Iosseliani) Drama um einen georgischen Filmemacher, der vor den Repressionen in seiner Heimat gen Westen flüchtet, nur um dort vor neuen Schwierigkeiten zu stehen. 29.3., Haus Matthéy, 20 Uhr „Mach’s noch einmal, Sam“ (USA 1972 // R: Herbert Ross) Woody Allen, Diane Keaton und Tony Roberts in einer Dreiecksbeziehungskomödie, basierend auf Allens eigenem Theaterstück. 30.3., Würselen, Metropolis, 20 Uhr

„Karniggels“ (D 1991 // R: Detlev Buck) Ein frischgebackener Polizeischulabsolvent wird in dieser Komödie in die tiefste norddeutsche Provinz geschickt. Mit Frühstück in der Filmpause. 31.3., Würselen, Metropolis, 10.30 Uhr BANFF Mountain Film Festival Die neueste Ausgabe des Outdoorfilm-Festivals mit zwei Stunden bildgewaltigem Extremsport 31.3., Cineplex, 20 Uhr The Films of David Lynch – A Retrospective Mit „Eraserhead“, „Der Elefanten­ mensch“, „Blue Velvet“, „Wild at Heart“, „Lost Highway“, „Mulholland Drive“ und „Lucky“ sowie „David Lynch: The Art Life“. Alle Filme werden in der Originalfassung gezeigt, Termine unter lumiere.nl. Im Rahmen der Ausstellung „David Lynch: Someone Is In My House“ im Maastrichter Bonnefantenmuseum. Maastricht, Lumière, diverse Termine Filmstudio Aula der RWTH, jeweils 20 Uhr filmstudio-aachen.de 6.3. „Mandy“ (OF) 13.3. „Verlorene“ (OmU) 2 0.3. „Operation: Overlord“

Frühstücks- und Kaffee-Kino in der Euregio Seniorenkino im Apollo 14 Uhr, Filmbeginn 15 Uhr 6.3. „Beale Street“ 13.3. „Shoplifters – ­Familienbande“ 27.3. „Green Book – Eine ­besondere Freundschaft“ CineCafé im Cineplex Aachen 9 Uhr, Filmbeginn 10.30 Uhr 7.3. „Meine glückliche ­Familie“ 21.3. „Mein Leben – Ein Tanz“ CineTowerCafé im Cineplex Alsdorf 14 Uhr, Filmbeginn 15 Uhr 6.3. „ Astrid“ 2 0.3. „25 km/h“ Filmfrühstück im KuBa Jülich 9.30 Uhr, Filmbeginn 10 Uhr 21.3. „Werk ohne Autor“ Kaffee-Klatsch im Lumen Düren 15 Uhr, Filmbeginn 16 Uhr 7.3. „Der Junge muss an die frische Luft“ 14.3. „Kalte Füße“ 21.3. „Maria Stuart, Königin von Schottland“ 28.3. „Manhattan Queen“ Blue Monday im Metropolis Würselen 15 Uhr, Filmbeginn 15.30 Uhr 11.3. „Meine glückliche ­Familie“

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Foto: Pandorafilm

film lokal filmreihe

Notwendige Denkanstöße Dokumentationen zu „Umwelt und Nachhaltigkeit“ im Cineplex Aachen

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Filmreihe „Umwelt und Nachhaltigkeit“ Jeweils 18 Uhr, Cineplex Aachen cineplex.de/aachen 6.3. „Tomorrow – Die Welt ist voller ­Lösungen“ von Cyril Dion, Mélanie Laurent 10.4. „Food, Inc. – Was essen wir ­wirklich?“ von Robert Kenner 8.5. „planet RE:think“ von Eskil Hardt 5.6. „Zwischen Himmel und Eis“ von Luc Jacquet 4.7. „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?“ (um 10.30 Uhr mit Regisseur Valentin Thurn)

„Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“ Foto: Tiberius Film

der Lebensmittelindustrie an den Pranger. „planet RE:think“ schockt im Mai mit Bildern und Expertenaussagen zu Wasserverschmutzung, Bodenvergiftung und vielem mehr, präsentiert aber auch wegweisende Initiativen. „Zwischen Himmel und Eis“ hält im Juni in beeindruckenden, nachdenklich stimmenden Bildern fest, welche Folgen der Klimawandel auf das vermeintlich ewige Eis in der Antarktis hat. Im Juli lautet die Frage dann aufs Jahr 2050 bezogen „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?“ – gesucht wird nach Möglichkeiten, wie die Landwirtschaft der Zukunft bei wachsender Erdpopulation aussehen könnte. Im Anschluss an die meisten Dokus gibt es Diskussionen zum Gesehenen mit Experten oder den Filmemachern. \

„planet RE:think“ Foto: Sarah Del Ben

Die Ressourcen unseres Planeten sind beträchtlich, aber endlich. Vieles von dem, was wir nutzen und konsumieren, erneuert sich nicht mehr oder hat durch nachlässige Schutzmaßnahmen, Massenproduktion, Monokulturen und genetische Manipulationen verheerende Auswirkungen auf die Umwelt und unsere Gesundheit. Gemeinsam mit „Ingenieure ohne Grenzen e.V.“ und weiteren Partnern hat das Cineplex vor kurzem eine Dokumentarfilmreihe ins Leben gerufen, die sich den verschiedenen Problematiken widmet. Im März ist der Titel von „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“ Programm: Vorgestellt werden nachhaltige und nachahmenswerte Projekte aus den Bereichen Landwirtschaft und Energie, aber auch aus Wirtschaft, Politik und Bildung. „Food, Inc. – Was essen wir wirklich?“ stellt im April die Machenschaften

„Zwischen Himmel und Eis“


bühne

Foto: Melanie Conrad-Franzen

HeldInnenspektakel Christina Rast inszeniert Friedrich Hebbels „Die Nibelungen“ am Theater Aachen. Ein Vorbericht. Von Verena Bodenstein

„Game of Thrones“-Assoziationen sind garantiert: Intrigen und Schlachten kommen auch in Hebbels „Die Nibelungen“ vor.

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euerspeiende Drachen, ein fluchbeladener Schatz, gottähnliche Helden und Heldinnen und Tarnkappen, die einen verschwinden lassen – die Geschichten um die Nibelungen lassen jede „Game of Thrones“-Folge blass aussehen. Regisseurin Christina Rast hat sich Hebbels Trauerspiel „Die Nibelungen“ für das Theater Aachen angenommen. Inge Zeppenfeld übernimmt die Dramaturgie. Zusammen hinterfragen sie, warum ein Volk sich gnadenlos in den Untergang treibt, wie es die Burgunden in den „Nibelungen“ tun. Hunderte Sagen spinnen sich um die Nibelungen. Die wohl bekannteste Version ist unweigerlich das mittelhochdeutsche „Nibelungenlied“, das im zwölften Jahrhundert von einem unbekannten Schriftsteller festgehalten wurde. Es berichtet von geschichtlichen Ereignissen und mythischen Geschehnissen. Mitte des 19. Jahrhunderts widmete sich Friedrich Hebbel, der Sohn eines Maurers und avancierter Schreiber, der beliebten Heldensage. Sein Werk „Die Nibelungen“ entstand. Ein Trauerspiel, das zeigt, wie Nationalismus und die persönliche Verletztheit einzelner Charaktere ganze Nationen zugrunde richten können. „Es ist ein Stück, das auf der einen Seite sehr brutal, auf der anderen Seite an einigen Stellen aber auch fast schon komisch ist“, sagt

Chefdramaturgin Inge Zeppenfeld. Für diese Mischung galt es auf der Bühne eine eigene szenische Form zu entwickeln. Egoistische Motive und Intrigen Die Story: Held Siegfried (Tommy Wiesner) tut sich mit Gunther, dem König der Burgunden (Julian Koechlin), zusammen, um die Isländerin Brunhild (Melina Pyschny) mit einer List zu Gunthers Gemahlin zu machen. Die List gelingt, sodass König Gunther sein Versprechen gegenüber Siegfried einhält und ihm gestattet, seine Schwester Kriemhild (Stefanie Rösner) zu ehelichen. Die Männer haben allerdings ihre Rechnung ohne die Frauen gemacht. Denn Brunhild deckt die List auf und dürstet nach Vergeltung. Die folgenden Ereignisse sind schwerwiegend: Brunhild erhält ihre Vergeltung im Mord an Siegfried durch Hagen (Benedikt Voellmy). Die darauffolgende Trauer Kriemhilds wandelt sich schnell in Rache. So spinnt sich das Netz aus Intrigen weiter und gipfelt anschließend im nationalen Gemetzel: der Schlacht der Hunnen und Burgunden. Für die Inszenierung von „Die Nibelungen“ arbeitet Christina Rast mit ihrer Schwester Franziska Rast zusammen, die die Gestaltung des Bühnenbildes, wie schon in „Faust 1 + 2“, übernimmt. Ausgehend von dem Symbol der deutschen Eiche wurzelt das Nationalepos in einem stämmigen, skelettierten Wald, wo die

Burgunden von vergangener Größe träumen. Dann geht es in den stürmischen Himmel von Island, und am Ende landen die Burgunden bei den Hunnen am Schlachtbankett. Zusammen mit den Kostümbildnerinnen Sarah Borchardt und Edda Wieler, die für die jeweiligen Welten lustvoll verspielte und zeichenhaft überhöhte Kostümbilder entworfen haben, und mit der Live-Musik von Malcolm Kemp wird der Nibelungenkosmos für das Aachener Theater entwickelt. Elf DarstellerInnen beschäftigen sich mit Figuren, die, so Christina Rast, „nie eindeutig dem Bösen oder Guten zuzuordnen sind, sondern in ihrer eigenen Dreistigkeit, Gier, Verblendung oder Selbstverherrlichung gefangen und zerrissen sind. Und sehenden Auges in den Untergang segeln.“ Die Nibelungen haben ­alles, was eine gute und spannende Geschichte menschlicher Fehleinschätzungen ausmacht – zusammen mit den freudianischen mythischen Elementen ergibt das ein „wahnsinniges, lustvoll schauerliches Märchen für ­Erwachsene“. \ 16.+23.3. „Die Nibelungen“ 19.30 Uhr, Bühne, Theater Aachen theateraachen.de im Kapuziner Karree

AM RANDE Zur Zeit des Natinalsozialismus wurde die nahezu unbesiegbare Figur Siegfried als Ideal eines deutschen Mannes betrachtet. Von den Nibelungen inspiriert, ist auch der Begriff „Nibelungentreue“, der eine bedingungslose, emotionale und potenziell verhängnisvolle Treue beschreibt. Zur Zeit des Zweiten Weltkriegs nutzten die Nationalsozialisten den Begriff für ihre Propaganda. \

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Foto: Melanie Conrad-Franzen

bühne schauspiel

Was ist Ich? Identitätsfindung mal anders: Elf Jugendliche erobern mit „ICH ist ein anderer“ die Theaterbühne des Mörgens. Im Oktober letzten Jahres wurde ein großer Aufruf des Theater Aachens gestartet. Es wurden Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren gesucht, die Interesse am Schauspiel haben. Der Aufruf war erfolgreich. Zusammen mit einem professionellen Team – Ana Valeria Gonzalez (Regie), Laura Wallrafen (Bühne) Dominique Muszynski (Kostüme) David Gerards ­(Video) und Vivica Bocks (Dramaturgie) – konnte das Ergebnis des Projekts überzeugen: Am 10. Februar feierte „ICH ist ein anderer“ Premiere am Mörgens Theater. Zwei weitere Aufführungen folgten. Was passiert, wenn talentierte junge Menschen sich im Theater finden? Zur Premiere von „ICH ist ein anderer“, ließen die Darsteller tief in ihr Inneres blicken. Hier stießen verschiedene Persönlichkeiten aufeinander: unterschiedliche Größen, Nationalitäten, Wünsche und Träume fanden sich im Projekt zusammen. Doch eins stand während der gesamten Projektarbeit im Vordergrund: „Ich, Ich, Ich!“. So schrien es die jungen Schauspieler dem Publikum auch direkt zu Beginn der Premiere entgegen. Mit ihren Schicksalen allein und

doch auf der Bühne zusammen. Alle auf der Suche nach der eigenen Identität. Welcher Jugendliche kann nicht von sich behaupten, sich selbst finden zu müssen? Doch dann auch noch seine Gefühlswelt einer fremden Menschenmenge zu offenbaren, ist nochmal eine ganz andere Sache. Die Darsteller Asil Alghanem, Mugtada Alzuabidi, Vivien-Shayenne Eidinger, Henndry Frias, Maike Gentges, Amon Gier, Claudia Gyasi, Nick Lamers, Katrin Schiffgens, Maja Stefan und Rodi Suleiman holten mit ihren persönlichen Geschichten die Zuschauer ab – und das im wörtlichen Sinne. Sobald das Publikum Platz genommen hatte, traten die in schwarz und weiß gekleideten jungen Schaupieler mit ihren eigens kreierten Tiermasken an den Theatergast ran. „Bitte folgen sie mir“, so der Aufruf der Jugendlichen. Sie führten die Gäste in Gruppen zu verschiedenen Räumlichkeiten des Theaters – zum Beispiel ins Café oder Foyer – wo sie inne hielten und ihre Geschichten preisgaben. Mugtada Alzuabidi erzählte vom Schrecken, der ihm auf der Flucht

Am Anfang verbergen Masken die jugendlichen Darsteller, die werden jedoch im Laufe des Stücks abgelegt und Charakter gezeigt.

von seiner Heimat nach Deutschland widerfahren ist und von seinem sehnlichen Wunsch, einmal KFZ-Mechaniker zu werden. Eine authentische und bewegende Darbietung, sodass die kleine Lesehilfe am Bühnenrand nicht ins Gewicht fiel. Die Zusammenarbeit von Amon Gier und Henndry Frias überzeugte. Frias schrieb einen Monolog, der zur Premiere von Amon Gier vorgetragen wurde. Es offenbarte sich die Geschichte Henndry Frias, der, um in Deutschland leben zu können, Familie und Freunde in seiner karibischen Heimat zurücklassen musste. Einfühlsam schildert Frias, wie er sich auch vom sommerlichen Wetter der Karibik loslösen musste,

das ihn in seiner Persönlichkeit prägte. Im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ förderte das Programm „Zur Bühne“ des Deutschen Bühnenvereins das Theaterprojekt „ICH ist ein anderer“ am Theater Aachen. Durch die Anleitung von Regisseurin Ana Valeria Gonzalez, Produktionsleiterin Katrin Eickholt und Dramaturgin Vivica Bocks entstand ein Theaterstück, das das Talent junger Menschen zum Ausdruck bringt. Die Jugendliche wirkten persönlich am assoziativen Bühnenbild, den Kostümen, Text und der Inszenierung mit und schafften ein großartiges und identitätsstiftendes Theaterstück. \vb

Vorstellungsrunde

Melina Pyschny Melina Pyschny, 30, bringt nicht nur Schauspielkunst, sondern auch ein frisches Format ans Theater Aachen: den neuen Kultur-Trash-Talk „Melinas Nacht” im

Was machst Du am Theater Aachen? Ich bin Theatermacherin und stehe meistens selbst auf der Bühne. Beim Theater Aachen seit … der Spielzeit 2018/19. Übrigens mein erstes festes Engagement. Davor habe ich meinen Master in „Expanded Theater” in Bern gemacht. Mit „Melinas Nacht”, unserem Kultur-Trash-Talk im Mörgens-Café, habe ich die Möglichkeit Aachen zusammen mit den Aachenern kennenzulernen. Wie sieht ein typischer Tagesablauf bei Dir aus? Den gibt es nicht! Um 14 Uhr kommt unser Tagesplan, dann wissen wir, wie und ob wir am nächsten Tag proben und was wir vorbereiten müssen. Man muss also flexibel sein.

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März 2019

Was fasziniert Dich am Theater? Das Theater hat Platz für alle Gedanken, für Utopien, Dystopien, für Gesellschaftskritik. Dafür, Strukturen neu zu denken, ohne Angst vor Rezensionen. Das Gebäude mit seinen dicken Steinmauern ist wie ein Schutzraum für alles, was wir uns erdenken dürfen und können. Ein Raum von der Stadt für die Stadt. Theater ist eine unglaubliche Chance und die zu nutzen, das finde ich spannend. Welche Voraussetzungen muss man für Deinen Job mitbringen? Einen ganz festen Willen, diesen Weg gehen zu wollen und einen Traum in Realität umzusetzen. Wenn Du nicht beim Theater wärest, wo wärest Du dann?

Foto: privat

Mörgens-Café.

Dann würde ich jetzt Hemingway lesen in einem Café an der Französischen Atlantikküste. Oder auf kulinarische Abenteuer in Malaysia gehen. Oder in den Schweizer Alpen Ski fahren. Das sind drei vorstellbare Orte. (lacht)

Welches ist Dein wichtigstes ­Arbeitsutensil? Mein Körper, dann hab ich das Gehirn dabei, das Herz, die Stimme, die Energie. Das wichtigste aber sind die Kollegen und Kolleginnen, die einen herausfordern und die mit einem ja dieses ganze Theater wuppen! Du hast einen Theaterwunsch frei – der wäre? Ein neuer Theaterboden! Da wird über die Jahre viel hineingeschraubt, die Verletzungsgefahr ist ziemlich groß. Übertitel in verschiedenen Sprachen wären auch ein Wunsch – schließlich leben wir hier im Dreiländereck und mitten in Europa! \ an


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bühne Foto: Carl Brunn

BÜHNENSPLITTER Drama Familie Rice steht vor den Trümmern ihrer Existenz. Vater Archie hat als Entertainer ausgedient, Mutter Phoebe ertränkt ihren Kummer im Alkohol und auch die Kinder Frank und Jean haben gewaltige persönliche Probleme. Sie alle trauern besseren Zeiten nach und sind sich gewiss, dass die Gesellschaft nicht mehr zu retten ist … \ 8.3. „Der Entertainer“ 20 Uhr, Kammer, Theater Aachen Komödien-Kammerspiel Als Michael aus dem Koma erwacht, sind 4000 Tage seines Lebens aus seinem Gedächtnis gelöscht – die 4.000 Tage, die er mit Paul verbracht hat. Paul versucht verzweifelt Michael an die gemeinsame Zeit zu erinnern, während Michaels Mutter Carol den Gedächtnisverlust als eine göttliche Fügung sieht … \ 8.3. „4000 Tage“ 20 Uhr, Grenzlandtheater Monolog Eine Liste voller Dinge, die im Leben schön sind, schreibt ein kleiner Junge nach dem Selbstmordversuch seiner Mutter. Diese Liste wird zu seiner treuen Begleiterin, wächst stets an und zeichnet ein Leben nach, das vielleicht nicht immer schön ist, aber immer lebenswert … \ 14.3. „All das Schöne“ 20 Uhr, Mörgens, Theater Aachen Musical Auf einer wilden U-Bahn-Fahrt durch Berlin trifft ein naives Mädchen vom Land auf Tagträumer, Bettler, Nazi-Witwen, Gangster und viele mehr. Sie erlebt tragische Schicksale und verrückte Alltagssituationen und lernt die Großstadt hautnah kennen … Zum 30-jährigen Bestehen des Das Da Theaters kehrt der Publikumsfavorit zurück. \ 21.3. „Linie 1“ 20 Uhr, Das Da Theater Operette Als die Großherzogin von Gerolstein ihre Truppen an der Front besucht, findet sie Gefallen an einem Soldaten. Doch die beiden sind jeweils anderweitig verlobt und so kommt es zu immer verhängnisvolleren Verstrickungen … \ 31.3. „La Grande-Duchesse de Gérolstein (Die Großherzogin von Gerolstein)“ 18 Uhr, Bühne, Theater Aachen

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Im letzten Akt landen Tortenstücke im Gesicht des Darstellers Fabio Lesuisse.

oper

Two in one Begeisterung über Leonard Bernsteins Opern-Doppelpack „Trouble in Tahiti“ und „A Quiet Place“ am Theater Aachen Die Gelegenheit, gleich zwei Opernpremieren an einem Abend zu besuchen, hat man nicht allzu oft. Dass man dies aktuell am Theater Aachen erleben kann, ist auf den Komponisten selbst zurückzuführen. Leonard Bernstein komponierte 1952 seinen Einakter „Trouble in Tahiti“, ein kammerspielartiges Œuvre mit einer überschaubaren Besetzungsliste, an das er eine ganze Generation später mit seinem Werk „A Quiet Place“ anknüpfte. Damit floppte er jedoch bei der Uraufführung im Jahr 1983. Erst eine Überarbeitung, bei der Bernstein beide Werke zusammenführte und „Trouble in Tahiti“ gleichsam als Rückblende zwischen dem ersten und dem zweiten Akt einbaute, brachte ein Jahr später an der Mailänder Scala den Durchbruch. Im Mittelpunkt der Werke steht eine klischeebesetzte amerikanische Familie, Vater Sam, Mutter Dinah und Sohn Junior. Schon nach wenigen Ehejahren hat sich das Paar emotional auseinander gelebt. Die Beziehung ist nur noch eine fragile Fassade. Sam hat nur seinen Job und das Geldverdienen im Kopf, während Dinah mit ihrem Schicksal als „Nur-Hausfrau“ hadert und Zerstreuung bei seichten Filmchen und mutmaßlich auch bei hochprozentigen Seelentröstern sucht. Wie es bei dieser Tristesse noch gelungen ist, dass noch eine Tochter, Dede, in die Familie hineingeboren

werden konnte, erfährt der Zuschauer nicht. Jedenfalls findet sich nach 30 Jahren die Familie zur Trauerfeier für Dinah ein, die, wohl unter Alkoholeinfluss, einem Verkehrsunfall erlegen ist. Die Konflikte brechen wieder auf. Erneut werden die Hintergründe nur angedeutet. Ist es vielleicht die Homosexualität Juniors, eine Ménage à Trois mit seiner Schwester Dede und ihrem Ehemann François oder überhaupt sein beknacktes Auftreten? In der dicht erzählten, jeweils nur auf einen Tag beschränkten, Handlung der beiden Opern bleibt Vieles nur angedeutet und der Fantasie des Betrachters überlassen. Dennoch treten die atmosphärischen Stimmungen in den beiden Opern, die zudem auch enge Bezüge zu den Lebensumständen des Komponisten aufweisen, deutlich zutage. Obwohl die beiden Werke aus der Feder ein und desselben Komponisten stammen, ist ihre musikalische DNA grundverschieden. Während das ältere „Trouble in Tahiti“ die zeitliche Nähe zu den Broadway-Erfolgen Bernsteins deutlich erkennen lässt, ist „A Quiet Place“ diffiziler, dissonanter und insbesondere in den langen Parlando-Passagen des ersten Aktes, nerviger. Das Sinfonieorchester Aachen mit Generalmusikdirektor Christopher Ward am Pult kommt mit der Partitur hervorragend zurecht und macht einen exzellenten Job. Präzise, spielfreudig, sensibel und, wo

erforderlich, auch mit Härten, Schärfen und beachtlichen Phonwerten. Die Schweizer Regisseurin Nina Russi liefert mit den beiden Bernsteinopern ihre erste Regiearbeit am Theater Aachen und kann mit einer in sich geschlossenen, stimmigen Inszenierung überzeugen, auch wenn bei Anflügen einer Tortenschlacht im letzten Akt eine gewisse Nachsicht geboten ist. Unter den zahlreichen Solisten des Abends erfreuen vor allem die hervorragende Tenorstimme von Patrick Cook in der Rolle des François, der stimmlich überzeugende und darstellerisch brillante Auftritt von Fabio Lesuisse als durchgeknallter Junior und vor allem die großartig besetzte Mezzopartie der Dinah von Fanny Lustaud. Der Neuzugang im Aachener Ensemble glänzt dabei vor allem mit der zum Sterben schönen Arie „I was standing in a garden“. So gerät auch diese Opernpremiere für das Theater Aachen zu einem weiteren beachtenswerten Erfolg in der laufenden Spielzeit. Zur Premiere zeigte das Publikum großen Enthusiasmus und spendete nicht enden wolluh enden Schlussapplaus. \ 10.3. „Trouble in Tahiti / A Quiet Place“ 18 Uhr, Bühne, Theater Aachen theateraachen.de im Kapuziner Karree


kunst

Vor dem großen Wurf Foto: Alexander Barth

Das Heerlener Schunck blickt auf die frühen Jahre von Jean-Michel Basquiat als Protagonist der wilden New Yorker Szene um 1980 zurück. Von Alexander Barth

Basquiat im Blick: Fabian de Cloe hat die Ausstellung in Heerlen kuratiert.

An heruntergekommenen Häuserwänden oder schmuddeligen U-Bahn-Stationen waren es die Sprüche mit der mysteriösen Signatur „SAMO©“, die für Abwechslung und Rätselraten sorgten. Ungefähr an diesem Punkt setzt die Heerlener Ausstellung „Basquiat – The Artist and his New York Scene“ an. Von der Gewalt der inneren Dämonen eines Mannes, der als schwarzer Künstler den von Weißen dominierten Markt nachhaltig aufmischen sollte und der 1988 an den Folgen eines heftigen Drogen-Mixes starb, ist da noch wenig zu spüren. Bereits seit 1977 hatten sich Basquiat und sein Kumpel Alex Dias als „SAMO©“ verewigt. Neben jenem Slang-Wort für „Same Old Shit“ trug das Copyright-Zeichen als provokantes Spielzeug zwischen Szene und Kommerz zur Aufmerksamkeit bei. Die umfangreiche Fotogalerie der „SAMO©“-Sprüche – formuliert zwischen kritischer Ironie und purer Provokation und konserviert von Martha Cooper und Henry Flynt – nimmt eine ganze Wandlänge im Raum ein.

Beim Gang durch die Heerlener Schau erschließt sich umfassend die Metamorphose vom ambitionierten Teenage-Künstler zum Ateliermaler, dem das Label Neo-Expressionismus auf den Leib geschneidert wurde. Zu sehen sind zahlreiche Zeichnungen, Skulpturen, Textfragmente, Fotos und Zeugnisse scheinbar beiläufig entstandener Objektgestaltung – geschaffen zu einer Zeit, in der sich New York von seiner abgewrackten Seite Foto: Schunck

E

r kam, mischte auf und ging mit 27 Jahren: Jean-Michel Basquiat. Gerade einmal ein gutes Jahrzehnt dauerte die Schaffenszeit eines der einflussreichsten Künstler der jüngeren Vergangenheit. Schon bevor sich Basquiat 1979 erstmals der Öffentlichkeit präsentierte, hatte er bereits nachhaltige Spuren in den Straßen New York Citys hinterlassen – als hintersinniger Kritiker und Aufgreifer des Zeitgeistes.

zu zeigen wusste und dennoch als veritabler Leuchtturm einer experimentellen Kunstund Musikszene taugte. Es sind fiebrige Momentaufnahmen zwischen Punk und New Wave, Graffiti und Straßenkunst, Drogen und Nihilismus. Als veritable Basis und gleichzeitig vielschichtige Leinwand diente seinerzeit die gemeinsame Wohnung mit seiner Freundin Alexis Adler. Ihr ist es auch zu verdanken, dass die Entstehung von Basquiats frühen Werken fotografisch dokumentiert und somit auch zu sehen ist. Dass der ehrgeizige Jüngling die Behausung als allumfassendes Experimentierfeld nutzte, schien Adler nie gestört zu haben. Immer wieder schleppte

Basquiat zudem Unrat aus den Straßen der Stadt in die Wohnung, in Ermangelung von Leinwänden und anderen Utensilien. Neben der Schilderung des Vorabends, einer am Ende kurzen wie schillernden Karriere, offenbart die Schau eine zweite beachtliche Ebene: Das Abbilden der Szene jener Zeit, manifestiert in der Retrospektive eines wegweisenden Kunstereignisses der Jahres 1980. Die legendäre „Times Square Show“ ebnete nicht nur Basquiat den Weg auf etablierte Pfade, auch Keith Haring oder die Düsseldorfer Künstlergruppe Normal wussten zu profitieren. Im Schunck sind rund 50 Originalarbeiten von damals zu sehen. Es offenbart sich eine Schau, die man ob der Zugkraft ihres Protagonisten in exklusiveren Städten vermuten würde. Die Frühwerke eines derart einflussreichen Künstlers in einer mit dem Strukturwandel samt Begleiterscheinungen kämpfenden Ex-Bergbaustadt? Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich der Umstand als fast zwangsläufig wirkender Zusammenhang. „Es gibt Parallelen zwischen den Szenarien hier wie dort“, sagt Fabian de Cloe, der die Schau mit Cynthia Jordens kuratiert hat. „Das Heerlen von heute will sich nach Jahren des Verfalls und der Stagnation als kreativer Ort neu erfinden“. bis 2. Juni „Basquiat – The Artist and his New York Scene“ Schunck, Heerlen schunck.nl

STREET ART Ergänzend zu dieser Ausstellungsbesprechung gibt es in der nächsten Ausgabe von Klenkes neo (erscheint Mitte März) eine Streetart-Fotoreportage aus Heerlen. Termine für die „Street Art Heerlen Tour“ im Rahmen der Ausstellung gibt es im Internet auf schunck.nl.

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Ausblassungsfarbigkeit Dieter Nusbaum (*1972, heute Frechen) collagiert Fotoflaum aus Landschaft, Distelgestrüpp und Sehnsuchtsfrauen mit Mustern aus bunten Schmetterlingen, Flächengraphik oder farbig Schnipselhaftes zu fahlen Gefügen. \

Kunst, Design, Handwerk Wie passt das gesellschaftlich Getrennte dieser drei Gestaltungsweisen doch zusammen. Eine Ausstellung, die ein Zusammenspiel erprobt mit der jungen Designgruppierung KRUG&OFEN. Zugleich Erstling des neuen Ausstellungsmachers Thorsten Gambalat. \

pastell

Klaus Herzog

Paul Sous

Ela Schwartz

Globale Porträts im IZM

Edles Foyer in der Verfahrenstechnik

Natur 1.0 im Pastell-Modus

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Was das Grundgesetz sich zum Ziel setzt und Missetäter hintergehen, macht Klaus Herzog in seinen Porträts sichtbar. Niemand ist überflüssig, nur weil einem die Nase nicht passt. Von weltweit 1.300 Ethnien hat er viele Individuen beiderlei Geschlechts und jeden Alters auf vielen Kontinenten fotografiert. Jedes dieser Gesichter spricht von Weisheit, Würde, Lebenserfahrung und Lebensfreude in jeweils unterschiedlichem Gewand, das die jeweilige Kultur hervorgebracht hat. \ dito

Nach Alfred Reuters nutzt nun Paul Sous die wirkungsvollen neuen Foyer-Räume der Verfahrenstechniker und zeigt seinen Point of View als aka Käptn Nobbi in frischen Objekten und in Auseinandersetzung mit Müllthedito matik. Pfiffig. \ 

Die Aachener Zeichnerin Ela Schwartz hat schon viele Projekte im Straßenraum verfolgt. Passanten, Jugendliche, Menschen im bewegten Alltag und bewegt im Alltag, mimisch ungekünstelt direkt oder gestisch gebärdlich aus der Rückenansicht als lebendige Charaktere sichtbar, farbig und schwarz-weiß. Jetzt befasst sie sich mit der Natur und gibt diese auf ebenso sensibel zarte Weise im Pastell wieder. Subtil und charaktervoll und dito raumhaltig. \ 

bis 5.5. Klaus Herzog – „Portrait Global“ IZM

1.-30.3. „Gutes Design: Möbel und Leuchten“ Galerie Freitag 18.30 Materialenergie Der Wegberger Fotograf und Materialmaler Johannes Donner (*1952) arbeitet in Mischtechniken auf Leinwand und Holz mit Marmormehl, Sumpfkalk, Pigmenten, Mohnöl, Bronze und Rost und zeigt Kleinplastiken. Spannungen, Trockenrisse, Farbverläufe wirken mit Wachs und Beizen informell einem kraftvollen farbsatten Bildganzen zu. Schnell noch hin! \ bis 2.3. Johannes Donner Kulturwerk Migrationsmobilität Der mexikanische Künstler Cristian Pineda wird durch Malerei, Fotografie, partizipative Kunst, Videobild und Installation mit der menschlichen Migration in Berührung bringen, durch verschiedene kreative Prozesse, die er während seinen Migrationserfahrungen in Europa, Afrika, Mittelamerika und den USA kennengelernt hat. \ 9.3.-7.4., Eröffnung 7.3., 19 Uhr Cristian Pineda „Menschliche Mobilität“ Alter Schlachthof, Eupen

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März 2019

bis 22.8. Paul Sous aka Käptn Nobbi – „My point of View“ AVT – Aachener Verfahrenstechnik

9.-30.3., Eröffnung 8.3., 18.30 Uhr Ela Schwartz – „Pastellmalerei“ Produzentengalerie Artikel 5

Foto: Dirk Tölke

bis 7.3. Susanne Scholz – „Licht auf Wasser“ Galerie Hexagone

mixed media

Foto: Dirk Tölke

Realitätsverschiebung Verunklärte Wasserspiegelungen und Glaslichtbrechungen bilden das malerische Hauptthema von Susanne Scholz (1962* Esslingen), das sie farbig und schwarz-weiß im Verfließen immer abstrakter und freier umsetzt. Die Galerie Hexagone nimmt wieder Fahrt auf. \

fotografie

Foto: Dirk Tölke

8.2.-31.3. Dieter Nußbaum Galerie Fox, Eupen

Foto: Ela Schwartz

Foto: Klaus Herzog

KUNSTSPLITTER

Foto: Dirk Tölke

kunst

malerei

foto-objekte

malerei

Gleich zweimal Entrückungen

Abstraktion

Günther Beckers stellt aus

David Koenig im Raum für Kunst

Viorel Chirea

An zwei Orten stellt Günther Beckers Projekte vor. Seine spezifische Verbindung von musikalischen und malerischen Strukturen, sein Blick für gesellschaftliche Verwerfungen, sein Gespür für überzeitliche Themen und seine abstrakt-naturalistische Malweise mit der Kopplung an polyptychonhafte und wechselbare Wandbildabwicklungen lässt Interessantes dito vermuten. \

Wie kann man angesichts der Fotoschwemme noch wirkungsvolle Bilder mit dem Medium Fotografie herstellen? David Koenig testet die Grenzen aus. Mit Schwärzungen von britischer Flagge (Brexitkommentar) und Titelblättern, die Politiker noch ahnen lassen und Wortfragmente stehen lassen. Die schlichte Bildanalogie eines roten Fadens, zieht sich nicht nur durchs Leben, sondern hier auch durch Fotos und Raum, spielt Formbildungen durch, unterbindet Erwartungen, verknüpft mit dem Betrachter, bietet wenig Anekdotisches und Formalistisches: Combine Photos. Rauschenberg dito und Hoehme revisited. \ 

Länger nicht mehr gesehene Abstraktionen von Viorel Chirea aus früheren und heutigen Zeiten sind an den Wänden der mittlerweile 22. Ausstellung im Luisenhospital zu sehen. In einer unfasslichen Flachräumigkeit schichtet er steinern wandgraue oder erdig rotglimmende Farbnuancen zu Mischformen aus Geologischem und Architektonischem, Surrealem und experimentell Informellen mit einem nüchternem Hauch von Spiritualität der Wirkung. Ahnungsvoll Ungeahntes entsteht. Mondphasenbilder stechen aus den spontanen und austariert geschichteten sowie malmateriewirksamen Bildwerken heraus. \ dito

bis 23.3. David Koenig Raum für Kunst

bis 29.4. Luca 22: Viorel Chirea – „Abstraktion“ Luisenhospital – Haus Cadenbach

9.-23.3., Eröffnung 8.3., 19 Uhr Günther Beckers – „@human - Malerei“ Galerie am Elisenbrunnen 16.3.-18.4., Eröffnung 9.3., 18 Uhr „Visionen eines Paradieses – der ­Sehnsucht – Der sinfonische Raum“ August-Pieper-Haus Bischöfliche Akademie


kunst KUNSTSPLITTER

fotografie Abb.: Manja Schiefer & Marco Roepke

Im Dutzend feiner Rhein-Maasländische Fotogruppierung SHIFT Die qualitativ hochwertigen zwölf fotografischen Positionen sind gut im Haus verteilt. Theatralität und Gebäudeorientiertheit verbindet die geschossweise Verteilung. Grafisierte Vogelperspektiven (Wawra) befinden sich oben. In der Mitte zeitlose Schwarzraum-Porträts zwischen Pose und Charakter (Thomassen), Polaroids von vernachlässigten Künstlerinnen (Reich), eine 25-jährige Lebensdokumentation einer Familie in jährlich gleichen Gegebenheiten (Stollenwerk), die Altersdoku eines 45 Jahre lang Inhaftierten (Rose),

Fußballfanselbstinszenierungsstudien (Brunn), Mutter-Kind-Inszenierungen (Borowski). Unten dann bedrückende Stammheimdoku (Magdanz), Digitalsolarisationen von Bauten (Hempel), Restlichtausbeuten (Beckers) und Interieur-Hinterlassenschaften inszeniert als Schutzraum (Warrass) oder als skulpturaler irdischer Tand (Röpke/Schiefer). Eindito drucksvoll. \  bis 31.3. SHIFT-Gruppenausstellung KUK, Monschau

2.,9., 16., 30. März Angelika und Heinrich Keller, Hartmut Ritzerfeld Kunstraum am Roskapellchen – Kuraro

Manja Schiefer & Marco Röpke: „Der Stand der Dinge“

kommentar

Museumsintendanz mal wieder? Foto: Malte Pferdmenges

Zumindest ergebnisoffen sondiert die Politik 2019-21 freiwerdende Museumsdirektorenposten. Wie man liest, möchten alle Ratsfraktionen prüfen (lassen), ob eine immer wieder mal erwogene gemeinsame Leitung der Aachener Museen oder Dirk Tölke ein Eigenbetrieb Kunstredaktion eine Verbesserung darstellt. Für den überfrachteten Kulturbetrieb oder gegenüber dem Konstrukt Kulturbetrieb? Welche Verbesserung? Personaleinsparpotential im Bereich einer freiwilligen Leistung? Leichtere Kontrollierbarkeit über einen gehorsameren Ansprechpartner oder sachunkundigen Eventpusherknecht für mehr Besucherzahlen? Höhere Attraktivität für Touristen oder Einheimische? Alte und Neue Kunst trennt Jahrhunderte, Mentalitäten und Community-Welten. Wer soll das sinnvoll vereinen? Schön wäre Respekt sowohl für den Kulturausschuss, wie für Fachkompetenz. Die Kontrolle von Ausgabendisziplin, Formalia und Antragsterminen darf nicht verwechselt werden mit Steuerungsbefugnis und Programmentscheidung. Verantwortung für Steuergelder und Budgets ist gute und notwendige Verantwortlichkeit, aber bei wem liegt die Bewertungskompetenz, ob bestimmte Projekte im jeweiligen Kulturgenre

aktuellen Strömungen, gesellschaftlichen Fragekomplexen, Forschungsfeldern oder Kenntnis­lücken entspricht? Mal wieder möchte man Fachkompetenz von außen holen. Wenn jemand übertragbare Erfahrungen anderer Städte besser vermittelt, als Telefonate und Recherche, dann klappts vielleicht bis zum Sommer (politischer Situationsstress). Aber wenn Berger-und McKinsey-mäßig wieder Managementmoden über mittelgroße Städte gestülpt und dort vermarktet werden und nicht die Fachkompetenz vor Ort einbezogen wird, die man nicht ernst nimmt oder schon zu lange kennt, dann wird man wie beim Bauhaus-Projekt lange planen und erst wieder am Schluß feststellen, dass vorhandene Sammlungen und Kapazitäten all dies nicht hergeben. Woher holen denn die ersatzbösen Externen ihr für alles besser als Berufstätige qualifiziertes Wissen (heute Museum, gestern Kirche, morgen Senffabrik)? Sie befragen Mitarbeiter, denen für direkte Gespräche der Status zu fehlen scheint (Zuständigkeits-/ Befugnisfalle). Warum nicht mal vom Bestand ausgehen, der vielleicht in seiner zufällig gewordenen Zusammensetzung aktuell uncool erscheint, aber den die Entscheider vielleicht gar nicht genug kennen, weil sie aus einem persönlichen Blickwinkel auf Kunst nicht herauskommen. Da ist ja gerade

Neuer Kunstort Kuraro Sonntags 12-17 Uhr öffnet in der Rosstr. 5 der Kunstraum am Roskapellchen – Kuraro. Der farbsichere und regionsbekannte Maler Hartmut „Haki“ Ritzerfeld wird hier präsentiert und als weitere Künstler Angelika und Heinrich Keller mit charmant-prägnanten Keramikund Metall-Objekten voller Anspielungen. Gut beobachtete Natur und abstrahiertes Allzumenschliches. \

die Vielfalt der Sammlungen und verantwortlichen Leiter eine Bereicherung, die nicht als Mainstream gut vermarktbare Bildungsinhalte wiederkäut, die als immer kleiner werdender Kernbestand schon bekannt und massentauglich sind. Das ist Kunst nun mal nicht wirklich, aber anregend für Multiplikatoren, die sich herausfordern lassen, wenn Gelegenheit zur zwanglosen Begegnung geschaffen wird. Die Aufenthaltsqualität müsste sich ändern, ein W-Lan funktionieren (soll kommen), Parkplätze oder Shuttle-Services eingerichtet werden, Werbung an anderen Bahnhöfen etc. geschaltet. Effizientes und Uncooles, wie bei der Kanalisation (notwendig, aber leider renomeelos). Investitionen ins Grundsätzliche, nicht in Events. Legislaturübergreifend langfristiges Denken und mehr Gelassenheit gegenüber dem medialen Oszillieren mit Shitstormwetterlagen. Unternehmerisches Risiko eben und zugleich ein langer Atem, der die Qualität eines Standortes nicht herbeiredet, sondern durch Mundpropaganda und Führungen spürbar macht, wie jüngst und museumspädagogisch eigentlich schon seit Jahrzehnten, Kunst von Kind auf wirksam werden lassend, im LuFo (zunächst auf Standby personalisiert). Schön, dass eine Debattenkultur in Gang kommt. \ dito

Fotofreunde So wie die Aachener Fotofreunde regelmäßig im Finanzamtfoyer ausstellen, tun dies die Walheimer im Jakob-­ Büchel-Haus. Ausbeute nicht nur von Schnappschussjägern, sondern präzise Erpischtes aus der nahen Eifel. \ 23.-31.3., Eröffnung 23.3., 15 Uhr 21. Walheimer Fotoausstellung – „Meine Eifel“ Jakob-Büchel-Haus, Walheim Linie macht alles So nennt Ingeborg Lehnertz-Schröter ihre Einzelausstellung im BBK. Radierung, Holzschnitt, Siebdruck, Zeichnung und Porträts erweisen der Linie Tribut. \ 8.-31.3., Eröffnung 8.3., 18 Uhr Ingeborg Lehnertz-Schröter – „Linie macht alles“ BBK-Galerie Drei in Zweibrüggen Da treffen sich Freunde der strengen Form und der sensiblen Nuance. Gabi Ahlert erwirkt dies in Keramik und Raku-Glasur, Dieter Ahlert in Stripes-Malerei und Kartonage und Joep Albertz in der flächigen Überlagerung gegenstandsloser Farbe. Künstlerforumkollegen aus Schloß Zweibrüggen. \ 10.-31.3., Eröffnung 10.3., 11 Uhr Joep Albertz, Gabi und Dieter Ahlert Künstlerforum Schloß Zweibrüggen Werk-Überblick Mit nachhaltigem Druck prägt Walter Dohmen (*1941) Papier und die Szene der druckgraphischen Techniken. Dafür der beste Mann im Westen zeigt man ihn angesichts seiner Schenkung im LVR in Bonn mit Figur, Bewegung und Tanz, aus Linien geboren. \ bis 21.4. Walter Dohmen – „Die bewegte Linie“ LVR – LandesMuseum Bonn

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malerei

kraftzart Bilder in der Filzblüte Roswitha Mauckner malt aus dem Erleben heraus. Aus Empfinden wird Begreifen und Darstellen, indem ein erster flächiger Impuls, durch Farbwerte getragen, sich zu einem Wechselspiel von Überlagerungen verdichtet und durch lineare Setzungen konkretisiert wird. Zwischen Nachahmung und Abstraktion bekommt erdenschwer Kompaktes eine luftige Dichte, gerät in rhythmisch tänzerische Schwebe. Die spannungsvolle Harmonie wird auch durch Materialität akzentuiert. Polaritäten statt Kontraste bilden in Kleinserien immer neue Gefüge, die beobachtet, erinnert oder erfunden wurden. Naturhaftes und Figürliches werden nur dito angedeutet. \ bis 19.3. „... im wesentlichen“ Bilder und Objekte von Roswitha Mauckner Galerie Blauer Ezel

zeichnung

Selfiemaniera

Foto: Ville de Liège

kunst malerei

Aus dem Depot ins Rampenlicht La Boverie zeigt Meisterwerke aus eigenem Bestand. Seit seiner Eröffnung im Mai 2016 hat das Museum La Boverie mehr als 400.000 Besucher gezählt, die sich von gut gemachten Ausstellungen wie „En plein air“ in Kooperation mit dem Louvre, „21 rue La Boétie“ zur Sammlung Paul Rosenbergs und „Viva Roma!“ angesprochen fühlten. Nun haben die Kuratoren Régine Rémon und Alain Delaunois rund 250 Gemälde und Skulpturen aus dem eigenen Bestand des Kunstmuseums auf den Sockel gehievt: Neben großen internationalen Namen wie Ingres, Monet, Pissarro, Picasso, Chagall und Gilbert & George gibt es auch zahlreiche belgische Künstler wie James Ensor, die Surrealisten René Magritte und Paul Delvaux oder Altmeister wie Lambert Lombard (wieder) zu entdecken. Dessen „Les Femmers vertueuses“ verlassen ebenso wie Werke von Jean Del Cour oder Paul Deveaux nur selten

Bekannte und unbekannte Meisterwerke in der Boverie. Zum Beispiel Emile Claus, „Le vieux ja-dinier“.

den Tresor, das Depot des Museums, in dem tausende Kunstwerke lagern und auf ihre Wiederentdeckung warten, wie das Gemälde „Deux têtes“ von bep Pablo Picasso. \

bis 18.8. Liège. Chefs d’œuvre La Boverie, Lüttich (BE) de.laboverie.com

Projekt im Atelierhaus

bis 24.3. Ed Hanssen – „Youselfie“ Atelierhaus Aachen

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März 2019

messe

Kunstvolle Superlative Die Tefaf präsentiert erlesene Kunstwerke und Antiquitäten in Maastricht. Kunst aus 7.000 Jahren: Vom 16. bis 24. März findet im Mecc Maastricht wieder „The European Fine Art Fair“ (Tefaf), die bedeutenste Kunst- und Antiquitätenmesse Europas, wenn nicht der Welt, statt – mit exzeptionellen Kunstwerken aller Gattungen und aus allen Epochen. Unter den 279 Ausstellern, die an der Tefaf Maastricht 2019 teilnehmen, werden insgesamt 40 Neuaussteller vertreten sein: Die meisten Neuzugänge finden sich mit 13 neuen Messeteilnehmern in der Sektion Tefaf Modern, von denen einige One-Artist-Shows an ihren Ständen präsentieren, beispielsweise mit „The Cordial“ und „The Faithful“, zwei Kunstwerken aus blauem Stein und Edelstahl von Ugo Rondinone (*1963), die die Galerie Kamel Mennour aus Paris zeigt. Die

Kunstmesse gilt als „Museum auf Zeit“. Alte Meister von Brueghel bis Rembrandt, so blitzblank gereinigt, dass sie wie gestern gemalt wirken, hängen neben Klassikern der Moderne, die man sonst nur aus Museen kennt. In einer Sonderausstellung in der Sektion Tefaf Paper werden 23 Highlights wie „Die Entführung des Ganymed“ (1635) von Rembrandt van Rijn aus dem Bestand der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gezeigt, quasi als Aperitiv zur Wiedereröffnung des Semperbaus im Dezember 2019. \  bep 16.-24.3. Tefaf Mecc, Maastricht (NL) tefaf.com visitmaastricht.com

Foto: Pasca Vretinari

Ist ein gezeichnetes Selbstporträt ein handgemachtes Selfie oder fehlt ihm eine bestimmte Komponente der Selbstdarstellung? Der Niederländer Ed Hanssen reagiert mit seinem Projekt „Youselfie“ im Atelierhaus auf die aktuelle Unkultur (?) oder Gewohnheit (?) oder Rankinghackordnung (?) in der Selbstbespiegelung (?) und Dagewesenheitsfreude (?) oder Daseinsvergewisserung (?) durch Fotos von sich und mit sich im Vordergrund. Neben zahlreichen Selbstporträtzeichnungen von Ed Hanssen ist das Publikum zu Eigentätigkeit aufgefordert, eigenhändig (Maniera) zeichnend oder doch fotografierend. Als Teil des Projektes wird Beides Platz in der Ausstellung finden, in Form einer Foto-Wand, an die Besucher Abzüge ihrer Selfies pinnen können. Vergleichsware für ein Warenverständnis des Ichs oder Bruchstücke eines Ich-Verständnisses? Fragen über Fradito gen. Überfragt? \

„Museum auf Zeit“ mit kaufbaren Kunstwerken


kunst Fotos: Sophie Voituron/E xplore.Brussels

thalys-kunsttipp

Belle Époque in Brüssel Einzigartige Bauwerke aus der Zeit des Jugendstils und Art Déco Vom 16. bis 31. März findet in der belgischen Hauptstadt Brüssel das Art Nouveau & Art Déco Festival Banad statt. Im Mittelpunkt stehen Führungen durch einzigartige Jugendstil- und Art Déco-Gebäude, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind, wie das von Victor Horta erbaute Hôtel Tassel. Darüber hinaus stehen geführte Spaziergänge, Fahrrad- und Bustouren, Konzerte, Konferenzen, Shows und sogar

eine Antiquitätenmesse auf dem Festivalprogramm. \ 16.-31.3. „Banad Festival“ Brüssel banad.brussels Von Aachen aus erreichen Sie Brüssel mit dem internationalen Hochgeschwindigkeitszug Thalys fünfmal täglich in einer Stunde und acht Minuten. Tickets gibt

es ab 19 Euro in der Kategorie Standard, ab 33 Euro in Comfort und ab 40 Euro in Premium. Bei Anreise mit dem Thalys erhalten Sie 25 Prozent Preisnachlass auf Ihre Ticketbuchungen für das Festival Banad. Mehr unter thalys.com.

AUSSTELLUNGSKALENDER Aachen

A’la cARTe Oppenhoffallee 16 Artco Galerie Seilgraben 31 Di-Fr 10-13, 15-18, Sa 10-17 Uhr On Paper: Marion Boehm, Bruce Clarke, Godfried Donjkor, Toyin Loye, Owusu-Ankomah, Ransome Stanley, Zinkpé bis 2.3. Artikel 5 – Produzentengalerie Bahnhofstr. 33, Fr 18-20, Sa 15-17 Uhr Natur 1.0. – Ela Schwartz – Pastellmalerei 9.-30.3., Eröffn. 9.3.18.30 Uhr Artin.studio Jakobstr. 76a Di-Fr 14-18, Sa 13-17 Uhr Hans W. Krämer Atelier 21 Kunst Zelle z.Zt. im FLT, Fraunhofer Institut für Lasertechnik, Steinbachstr. 15 Femto 2019 - 25 Jahre Atelier 21 21.3.-31.12., Eröffn. 21.3., 16 Uhr Atelierhaus Aachen Talstr. 2,Di-Fr 10-14, Sa+So 12-15 YOURSELFIE – Ed Hanssen bis 24.3., AHA VORZIMMER So 13-16 Uhr Das Gesicht des Anderen Stefan Tiersch + Leon Sahiti 29.3.-16.4., Eröffn. 29.3., 19 Uhr Atelier Pasch im Tuchwerk Strüverweg 116 Mi+Fr 15-18, Sa + So 11-18 Uhr August-Pieper-Haus Leonhardstr. 18-20 Sa 12-20, So 11-18 Uhr Günther Beckers – Visionen ­eines Paradieses - der Sehnsucht „der sinfonische Raum“ 10.3.-18.4., Eröffn. 9.3., 18 Uhr BBK-Galerie Adalbertsteinweg 123d, So 15-17 Uhr Linie macht alles - Ingeborg Lehnertz-Schröter 8.-31.3., Eröffnung 8.3., 18 Uhr Büchel-Museum i.d. Roten Burg Büchel 14, Sa 11-22, So 11-18 Uhr Emil Orlik, Malerei und Graphik Centre Charlemagne Katschhof 1, Di-Fr 9.30-18 Uhr Pratschjeck op Fastelovvend bis 10.3.

Couvenmuseum Hühnermarkt 17, Di-So 10-17 Uhr Mörser und Pistill – 230 Jahre Adler-Apotheke Monheim bis 24.3. Galerie Blauer Ezel Matthiashofstr. 2, Di-Do 10-15, Fr 10-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr „...im wesentlichen“ Objekte und Bilder von Roswitha Mauckner bis 19.3. Galerie am Elisengarten Hartmannstr. 6 Mo-Fr 9.30-18.30, Sa 9.30-18 Uhr Günther Beckers – @ Human 9.-23.3., Eröffn. 8.3., 19 Uhr Galerie Freitag 1830­ Steinkaulstr. 11, Do 14-21, Fr 18.30-21, Sa 14-18.30 Gutes Design 1.-30.3., Eröffnung 1.3., 18.30 Uhr Galerie Hexagone Wilhelmstr. 16, Mi-Fr 12.30-18, Sa 12.30-15.30 Uhr Susanne Scholz bis 7.3. Ralf Bittner 15.3.-3.4., Eröffnung 15.3., 19 Uhr Galerie Salto Art Am Lavenstein 4, Di-Fr 11-18 Uhr Grashaus – Station Europa Fischmarkt 3 Grashaus im Wandel der Zeiten Jeden Sa, jeweils 15 Uhr Gravieranstalt Ottostr. 85, Fr 19-22 Uhr Sa 14-18 So 15-19 Uhr Teenage Kicks. Kunst und Musik 8.-10.3., We become One – Gravieranstalt 16.3. Eröffnung 19 Uhr Gypsilon Pascalstr. 71, Mo-Fr 8-18 Uhr Andreas Klose 1.-25.3., Eröffn. 1.3., 17 Uhr IZM – Int. Zeitungsmuseum Pontstr. 13, Di-So 10-18 Uhr Portraits Global – Fotografien von Klaus Herzog bis 5.5. Jakob-Büchel-Haus Walheim­ Prämienstr. 57, Sa+So 15-18 Uhr 21. Walheimer Fotoausstellung Meine Eifel 23.-31.3., Eröffnung 23.3., 15 Uhr Kanzlei DH & K­ Jülicher Str. 215r

Ankündigungen bitte bis zum 15. des Vormonats Sarah Linke Change your colour Anmeldung unter 0241/94621-120 KuKuK an der Grenze Eupener Str. 420, Fr-Sa 14-19 Uhr, So 11-19 Uhr Übergänge – Atelier Kunstdialog bis 31.3. Kulturwerk­ Trierer Str. 1, Mo-Sa 13-19 Uhr Johannes Donner – Zeichen der Zeit bis 2.3. Gerda Zuleger – jetzt hier 9.-23.3., Eröffnung 13.3., 18 Uhr Bernd Radtke – Fotografie 30.3.-27.4., Eröffnung 30.3., 18 Uhr Kunst(h)aus NRW Abteigarten 6, Kornelimünster Do-Sa 14-18, So 12-18 Uhr büro komplex – Die Kunst der Artothek im politischen Raum bis 28.4. KunsTraum Jakobsplatz 4 (Gerlachstr.) Di, Mi, Sa 11-15, Do+Fr 15-19 Uhr Kunstraum am Roskapellchen Rosstr. 5, Sa 12-17 Uhr Angelika + Heinrich Keller, Hartmut „Haki“ Ritzerfeld bis 31.3. Ludwig Forum für intern. Kunst Jülicher Str. 97-109, Di-Fr 12-18 Uhr, Do 12-20 Uhr, Sa 11-18 Uhr Die Erfindung der Neuen Wilden Malerei und Subkultur um 1980 bis 10.3. LuForm meets Reciprocity bis 10.3. Videoarchiv 04 – Die Belgier bis 24.3. Macht der Masse 4. Halbzeit 16.3.-12.5., Eröffnung 15.3., 19 Uhr Luisenhospital Haus Cadenbach Boxgraben 99, täglich Luca 22: Viorel Chirea ­A bstraktion bis 29.4., Nadelfabrik Reichsweg 30, Mo-Do 9-16, Fr 9-13 Uhr Andreas Teichmann – Durch Deutschland bis-8.3. Neuer Aachener Kunstverein Passstr. 29, Di-So 14-18 Uhr Egan Frantz 17.3.-5.5., Eröffnung 16.3. 19 Uhr

Picorest – Galerie Kunst&Design Kirchberg 30 Walheim, Di-Fr 10-12, 15-18.30, Sa 10-14 Uhr 7 Künstler der Region Pullmann Hotel Quellenhof Monheimsallee 52 tägl. 10-21 Uhr Raum für Kunst (Elisengalerie) Friedrich-Wilhelm-Platz 7 Di, Do, Fr, Sa 12-17 Uhr David Koenig – Lebenslinie bis 23.3. Stadtbücherei Couvenstr. 15, Di,Mi, Fr 11-18, Do 13-19, Sa 10-14 Uhr 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer – Fotos von Friedhelm Petrovitsch bis 23.3. Suermondt-Ludwig-Museum Wilhelmstr. 18 - 2019 geschlossen wegen Einbau einer Klimaanlage. Kurzführungen nach Ankündgung

Alsdorf

Schaffrathhaus Theodor-Seipp-Str. 118 Sa 16-18 Uhr, So 14-18 Uhr, Führungen Fr 17, So 15 Uhr

Düren

Leopold-Hoesch-Museum Hoeschplatz 1 Di-So 10-17, Do 10-19 Uhr Thomas Arnolds, Duktusinduziert bis 10.3.

Eschweiler

Eschweiler Kunstverein Raiffeisen-Platz 1-3 , Fr 16-18, Sa 11-13, So 11-13+16-18 Uhr Kristina Kanders – Kanders mal(t) anders 31.3.-14.4., Eröffnung 31.3., 15 Uhr

Eupen

IKOB Museum für ­zeitgen. Kunst Rotenberg 12 B, Di-So 13-18 Uhr Andrea Èva Györi – Deep Jaw Relaxation bis 24.3. Galerie Fox – Michael Bohn Haasstr. 45, Fr + Sa 14-18 Uhr Dieter Nusbaum bis 31.3. Galerie Vorn und oben Haasstr. 45, Fr + Sa 14-18 Uhr cut2 – Holzschneider Michael Falkenstein und Roman Klonek 24.3.

Kulturzentrum Alter Schlachthof Rotenbergplatz 17 Sa 13-18 Uhr, So 11-18 Uhr Cristian Pineda – Menschliche Mobilität 9.3.-7.4. Eröffnung 7.3., 19 Uhr

Heerlen

Schunck Bongerd 18, Di-So 11-17 Uhr Basquiat – The Artist and the New York Scene bis 2.6.

Heinsberg

Kunstverein Heinsberg Horster Hof 1, Sa 15-18, So 11-17 Uhr GERTRUD SCHAEFER, „1250°C“ PLASTIK (KERAMIK/TON) bis 10.03. Begas-Haus Hochstr. 19-21, Di-Sa 14-17, So 11-17 Uhr Gerlinde Zantis chausée deformé 17.3.-5.5., Eröffnung 17.3., 12 Uhr

Herzogenrath

Forum Kunst und Kultur Bahnhofstr. 15, Di-Sa 15-18 Uhr Vera Sous - Weltkulturerben 10.3.-7.4., Eröffnung 10.3., 12 Uhr

Jülich

Museum Zitadelle Sa 14-17, So 11-17 Uhr Der jüdische Jugendverein und seine Sportabteilungen bis 19.5. Nach dem großen Krieg. Kriegsenden in europäischen Heimaten bis 8.9.

Langerwehe

Töpfereimuseum Pastoratsweg 1, Sa+So 12-18 Uhr

Maastricht

Bonnefantenmuseum Avenue Ceramique 250 Di-So 11-17 Uhr David Lynch: Someone is in my House Stanley Donwood: Optical Glade bis 28.4. Eine postume Zusammenarbeit – Ine Schröder und ihr Archiv bis 26.5. / bzw. teils 1.9. Don Walsh – Pressing Matter bis 12.1.2020 Beating Time – zeitgenössische Kunst der Sammlung bis 12.1.2020

Monschau

KuK der Städteregion Aachen Austr. 9, Di-Fr 14-17 Uhr, Sa+So 11-17 Uhr Shift – Gruppenausstellung bis 31.3.

Montzen

Maison Art Pütz Rue de Hombourg 2, 1. So im Monat Steve Busch, Skulptur – B. Schulte-Zurhausen, Fotos– Chr. Crewett-Bauser, Malerei – M. Radhoff-Troll, Objekte – M. reschka, Grafik – G. Meissner, Collage – Hajo Latzel, Malerei 3.3., 14-18 Uhr

Neuss

Clemens-Sels-Museum Am Obertor, Di-Sa 11-17, So 11-18 Uhr, letzter Do i. Monat 11-20 Uhr Ihrer Zeit voraus! Heinrich ­Campendonk – Heinrich Nauen – Johann Thorn Prikker bis 10.3. FELDHAUS Berger Weg 5 Sa+So 11-17 Uhr Skulpturen von Josef Neuhaus bis 27.10.

Übach-Palenberg

Schloß Zweibrüggen ­Künstler­forum Mi 16-20, So 11-18 Uhr Joep Albertz, Gabi+Dieter Ahlert 10.-31.3., Eröffnung 10.3., 11 Uhr

Vaals

Café Galerie de Gau Von Clermontplein 32, Di 9-15 Uhr, Fr+Sa 13-22 Uhr, So 13-20 Uhr De Kopermolen Von Clermontplein 11, Do-So 11-17 Uhr Nic Heffels, Lid van de ­Limburgse Kunstkring 17.3.-5.5. Oltmann A. de Buhr Lindenstraat 23 1.Sa. im Monat, 10-13 Uhr

Weser-Göhl

Kunstroute (mit jetzt 16 Partnern) offen am 3.3., 14-18 Uhr www.kunstroute-weser-goehl.eu

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Foto: Martin Waalboer

literatur

2017 reiste der Québecer Schriftseller Larry Tremblay als Preisträger eigens aus seiner (franko-)kanadischen Heimat an. Sein Buch „L’Orangeraie“ (dt.: Der Name meines Bruders) fand unter den Schülerinnen und Schülern breite Zustimmung.

Je lis / ich lese / ik lees! Schülerinnen und Schüler aus drei Ländern verleihen den „Euregio-Schüler-Literaturpreis“.

I

n jedem Jahr engagieren sich länderübergreifend Pädagogen, Journalisten, Buchhändler und nicht zuletzt Schülerinnen und Schüler von 20 weiterführenden Schulen in der Euregio bei der Ermittlung des Preisträgers des „Euregio-Schüler-Literaturpreises“. Das Prozedere ist recht einfach. Zu Beginn des neuen Schuljahres wird eine Veranstaltung für Lehrer organisiert, die die Schüler als Begleitpersonen im Projektverlauf zwischen Lesezeit und Juryurteil unterstützen. Gelesen werden sechs Bücher – zwei französischsprachige, zwei niederländische beziehungsweise flämische und zwei deutschsprachige Romane. Diese Titel müssen bereits in die jeweilig andere Sprache übersetzt sein. Ebenso sollten die nominierten Autoren an einem Austausch mit den jungen Lesern während einer Autorenlesung interessiert sein und zum Datum der Preisvergabe persönlich anwesend sein. Von September bis März haben die Schüler Zeit, um die nominierten sechs Romane zu lesen. Auf Trivialliteratur wird verzichtet, anspruchsvoll und unterhaltsam sind zwei Kriterien, die sich nicht ausschließen. Bereits im Januar und Februar fanden Autorenlesungen der diesjährigen Nominierten in allen drei Ländern statt. Auch um die Autoren über den Preis hinaus, einem großen Lesepublikum zu präsentieren. Online können sich bestehende

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März 2019

Literaturzirkel vorstellen, austauschen oder direkt neu gründen. Die Kritikerrunde Auch die professionellen Kritiker bleiben nicht untätig. Am 13. März findet (parallel zu Veranstaltungen in Lüttich und Maastricht) eine Kritikerrunde in der Aachener Barockfabrik statt. Hochkarätig besetzt mit der Buchautorin und Journalistin Pascale Hugues („Liberation“, „Der Tagesspiegel“, früher auch „taz“ und „Süddeutsche Zeitung“) sowie dem Übersetzer und Autor Martin Zingg aus Lausanne. Moderiert wird die Kritikerrunde durch Andrea Zuleger, Redakteurin der Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten. Neben der immens wichtigen Leseförderung innerhalb einer Generation, die in weiten Teilen den Bezug zu Literatur beziehungsweise dem Buch verloren hat, sind es vor allem die mehrfach stattfindenden Schülertreffen über die Ländergrenzen hinweg, die das Projekt so besonders machen. Gemeinsam sollen die Schüler die jeweiligen Leseerfahrungen diskutieren sowie bei Lesungen in Austausch mit den Autoren treten. Die Preisverleihung In ständigem Ortswechsel innerhalb der drei Länder findet die Preisverleihung statt. Waren es 2015 Maastricht, nachfolgend Aachen, Eupen und Lüttich, so ist in diesem Jahr erneut Aachen am Zuge. Am 16. Mai wird im

Von Richard Mariaux

Ballsaal des Alten Kurhauses in einem feierlichen Rahmen mit wechselnden Lobreden von Schülern auf den Preisträger der „Euregio-Schüler-Literaturpreis 2019“ verliehen. Im letzten Jahr gewann der Schweizer Autor Benedict Wells den Preis. „Dass diesem Preis die europäische Idee zugrunde liegt, freut mich deshalb sehr“, bemerkte Wells Mitte Mai in seiner Dankesrede im Collège Saint-Louis in Lüttich. Vier Wochen vorher hatte die große Jury in Visé Wells zum Preisträger gekürt. Und dieser Wahltag ist seit der ersten Verleihung im Jahr 2002 etwas ganz besonderes: Nicht die kleine illustre Expertengruppe entscheidet über den Sieger, sondern alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler am Projekt in einer großen Abstimmung. Dotiert ist der Preis mit 5.000 Euro sowie jeweils 1.000 Euro für die Arbeiten desÜbersetzers des jeweiligen Siegertitels. Hochkarätige Sieger 2017 war es der deutsche Erfolgsautor und Schauspieler Joachim Meyerhoff („Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“); der Niederländer Herman Koch gewann 2014 mit seinem Buch „Zomerhuis met zwembad“. Koch hatte auch in Deutschland mit „Angerichtet“ (verfilmt mit u.a. Richard Gere in Hollywood als „The Dinner“) einen großen Bestseller. \ euregio-lit.eu facebook/com/euregio.lit.eu

NOMINIERT 2019 Angaben der deutschen Titel und Verlage: Isabelle Autissier (F): „Herz auf Eis“ (Mare) Hugo Horiot (F): „Der König bin ich“ (Hanser) Husch Josten (D): „Hier sind Drachen“ (Berlin Verlag) Shida Bazyar (D): „Nachts ist es leise in Teheran“ (Kiwi) Stefan Hertmans (B): „Die Fremde“ (Hanser) Griet Op de Beeck (B): „Komm her und lass dich küssen“ (btb) 2019 mit dabei: Acht Gymnasien und Gesamtschulen aus Übach, Schleiden, Aachen (2), Langerwehe, Herzogenrath, Düren und Eschweiler. \


roman

Foto: Peter-Andreas Hassiepen

BUCH TIPPS

Synapsen-Party im Gehirn

John Lanchester „Die Mauer“ Klett-Cotta 348 Seiten, 24 Euro

T.C. Boyles neuer Roman erzählt von Timothy Leary und der Psycho-Droge LSD. Der US-amerikanische Erfolgsautor hat eine große Fangemeinde in Deutschland. Ein Grund, dass sein neuer Roman „Das Licht“ hier schneller veröffentlicht wurde als in den USA. Dabei ist Boyle ein Erzähler spezifisch US-amerikanischer Themen, die zu unterschiedlichen Zeiten die dortige Gesellschaft bewegten. Zur Meisterschaft brachten ihn vor allem seine (halb)fiktiven Romane zu Personen des zeitgenössischen Lebens. Bereits in seinem ersten Roman „Water Music“ (1982) nimmt er die Figur des schottischen Afrika-Entdeckers Mungo Park in den Blick, „Willkommen in Wellville“, ein amüsant-ironisches Update von Manns „Der Zauberberg“, schildet das Leben in einem Wellness-Hotel des Cornflake-Erfinders John Harvey Kellog und „Dr. Sex“ (2005) und „Die Frauen“ (2009) bezieht sich auf die Lebensgeschichte von Sexualforscher Alfred Charles Kinsey beziehungsweise Stararchitekt Frank Lloyd Wright. Für „Das Licht“ ist jetzt der LSD-Guru Dr. Timothy Leary einer der Hauptprotagonisten des Romans. Geschildert durch die fiktive Figur des Psychologiestudenten

und Promotionsstipendiaten in Harvard, Fitzgerald („Fitz“) Lone, nimmt sich der 70-jährige Boyle hier ein weiteres Zeitgeistthema der 60er zur Brust. T.C. Boyle Mit schönen Zeitsprengseln zu Cool Jazz, dem Aufkommen der Beatles, Martinis vor dem Essen Von Beginn an – als Prolog 1943 et cetera schildert Boyle das Leben in Basel mit der zufälligen Entdeeiner eingeschworenen Gemeinschaft ckung der halluzinogenen Wirkung von Psychologen und Anhängern des von LSD durch den Selbstversuch des charismatischenObergurus Leary, die Sandoz-Chemikers Albert Hoffmann mittels exzessiver LSD-Selbstversu- – bis zum bitteren Ende, als gescheiche, die Psychotherapie und die ganze tertes Selbstexperiment abseits des Gesellschaft revolutionieren wollen. Wissenschaftsbetriebs der USA. Das Die Frauen bleiben nur schmücken- anfangs legale Mittel LSD wurde zum des Beiwerk – es sind die Jahre 1962- Heilsbringer der sich weltweit entwi64 –, kümmern sich innerhalb dieser ckelnden Gegenkultur. Drop in, turn rm Kommune um Küche und Kinder, die on, tune out! \  forcierende Wirkung von LSD auf die Libido führt zu „wissenschaftlich“ begründetem Sexpartnertausch und dem Wunsch nach Überwindung der monogamen, besitzergreifenden Ehe. Auch in „Das Licht“ verdichtet Boyle gekonnt historische Daten mit T.C. Boyle – fiktiver Erzählung, schafft einen über„Das Licht“ zeugenden Reigen an Bezugspersonen Carl Hanser Verlag – wie Fitz’ Frau Joanie und seinen pu384 Seiten, bertierenden Sohn Corey, und macht 25 Euro den Roman zu einem seiner besten.

Mareike Fallwickl „Dunkelgrün fast schwarz“ Frankfurter Verlags-Anstalt 480 Seiten, 24 Euro

LESETIPP „Die Liebe im Ernstfall“ – besprochen von Anne van Dyken

Wie bewährt sich Liebe in schwierigen Zeiten? Und: Muss sie dies überhaupt? Der neue Roman von Daniela Krien stellt ab der ersten Seite existentielle Fragen; und so befindet man sich recht unmittelbar und intensiv mitten im Geschehen und möchte nun vor allem eins: weiterlesen … Erzählt werden die Schicksale von fünf Frauen, deren Wege sich immer wieder kreuzen, mal beabsichtigt, mal familiär bedingt, häufig jedoch scheinbar zufällig. Sie stehen in den unterschiedlichsten Verhältnissen zueinander, sind Freundinnen,

Julian Barnes „Die einzige Geschichte“ Kiepenheuer & Witsch 304 Seiten, 22 Euro

Rivalinnen, Schwestern oder auch nur flüchtig miteinander bekannt. Alle haben, wie die Autorin selbst, ihre Kindheit in der DDR verbracht, den Fall der Mauer erlebt und befinden sich nun in der Phase ihres Lebens, in der es darum geht, wie sie mit der Freiheit, ihr Leben zu gestalten, umgehen. In ruhigem Ton und poetischer, bildreicher Sprache beschreibt Krien das sehr präzise und nachvollziehbar beobachtete Gefühlsleben der Protagonistinnen, die Beziehungen zueinander sowie ihre Versuche, ihren jeweiligen, individuellen Lebensentwurf zu finden und zu verteidigen. Die Besonderheit des Romans liegt dabei auch in seiner Konstruktion:

Die einzelnen Geschichten sind so geschickt miteinander verwoben, dass ein facettenreiches Gesamtbild entsteht, einem schillernden Kaleidoskop gleich. \

Daniela Krien – „Die Liebe im Ernstfall“ Diogenes Verlag 288 Seiten, 22 Euro

Guillermo Arriaga Der Wilde Klett-Cotta 746 Seiten, 26 Euro


Klenkes Spezial

Foto: Pixabay

„Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen“, wusste schon Benjamin Franklin. In diesem Sinne geht es auf unseren Sonderseiten um Aus- und Weiterbildung, denn in Aachen und der Euregio gibt es zahlreiche erfolgsversprechende Möglichkeiten, auf der Karriereleiter bis ganz nach oben zu kommen.

Herz und Herzblut W

er an Kranken- und Altenpflege denkt, denkt oft an unterbezahlte Schichtarbeit, ewigen Zeitdruck und Rückenprobleme, die in eine frühe Berufsunfähigkeit münden – leider kein unrealistisches Szenario. Dabei kann eine pflegerische Ausbildung ein solides Fundament für viele Zusatzqualifikationen und Studienberufe bilden, die einem ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Der Pflegenotstand ist inzwischen allgemein bekannt und geistert als Schreckgespenst durch die Medien. Die Zahlen schwanken schonmal, Einigkeit herrscht aber darüber, dass der demographische Wandel einerseits – immer mehr Menschen werden immer älter, während die Geburtenrate nur sehr langsam steigt, andererseits das schlechte Image der Pflegeberufe schuld daran sind, dass fast überall händeringend nach Pflegekräften gesucht wird. In Deutschland sind zur Zeit schätzungsweise 35.000 Stellen unbesetzt.

Mit Herzblut dabei Thomas Berg entschied sich im Jahr 2000 nach seinem Zivildienst und einem spät abgebrochenen Jurastudium für eine Ausbildung zum Krankenpfleger am Aachener Klinikum, ab 2003 arbeitete er als Pfleger in

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März 2019

der Herzchirurgie. „Man kann in der Pflege nicht gesund alt werden“, stellte er schnell fest, „wer das macht, ist mit Herzblut und Überzeugung dabei, wird aber regelrecht ausgequetscht. Die Bezahlung ist schlecht und die Arbeitszeiten sind nicht familienkompatibel.“ Er entschloss sich also dazu, sich weiter zu qualifizieren und studierte an der Katholischen Hochschule in Köln Pflegewissenschaften mit dem Schwerpunkt Pflegemanagement, 2010 hielt er seinen Master in den Händen und arbeitet nun als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Klinikum. Der 46-Jährige hat sich auf die Betreuung von Patienten spezialisiert, die mit einem Kunstherzsystem leben: Er hilft direkt nach der OP, schult die Patienten und ihre Angehörigen im Umgang mit dem Kunstherzsystem, ist Ansprechpartner im Alltag und „übersetzt“ zwischen Ärzten, Patienten, Krankenkassen und Institutionen.

Wie beurteilt er die Situation in seiner Branche? „In der Pflege geht es eigentlich nur um die Verwaltung des unerfreulichen Status Quo“, so sein Eindruck, „überall fehlen Leute, die Dokumentationspflichten fordern viel Zeit, das geht auf Kosten der Pflegezeit – insgesamt wird einfach nicht genug Geld in das

Pflegesystem investiert.“ Und warum sind es so oft Kräfte aus Osteuropa, die trotz der unattraktiven Arbeitsbedingungen in der Pflege arbeiten? „Ich glaube, im Osten gibt es eine Affinität zu Pflegeberufen. Die Frauen von dort sind nicht zimperlich, die kommen auch mit dem Kopf unterm Arm noch arbeiten und wuppen das Ding, teils bis zur Selbstausbeutung. Außerdem haben sie noch mehr Respekt vor dem Alter.“ In letzter Zeit werden aber auch vermehrt Mitarbeiter aus Spanien oder Großbritannien – Stichwort Brexit – eingestellt. Flüchtlinge haben oft keine Qualifikationen, die den deutschen entsprechen: „Syrische Ärzte können hier manchmal nur als Hilfskräfte eingestellt werden“, erzählt Thomas Berg. Er selbst hat nun geregelte Arbeitszeiten, ein höheres Einkommen und schreibt inzwischen an seiner Doktorarbeit. Als gefragter Ansprechpartner zu Fragen rund um ein Leben mit einem Kunstherz folgt er demnächst einer Einladung nach San Francisco, um dort über Herzpumpen zu referieren. „Es gibt inzwischen zahlreiche Möglichkeiten auf die Pflegeausbildung aufzubauen, ich kann nur empfehlen sich zu informieren und weiter zu spezialiseren“. \ ausbildung.de/berufe/themen/gesundheitswesen

Foto: Christoph Emontzpohl

Als Thomas Berg seine Ausbildung zum Krankenpfleger begann, hat er nicht damit gerechnet, einmal als Referent zu Vorträgen in die USA eingeladen zu werden. Klenkes-Redakteurin Silke Schneider hat sich mit ihm unterhalten.

ZUR PERSON

Thomas Berg kann eine Spezialisierung nur empfeheln – der ehemalige Krankenpfleger ist jetzt Fachmann für Kunstherz­ systeme. \


aus- und weiterbildung spezial Foto: Martin Braun/Luisenhospital Aachen

pflegeberufe I

„Gute Pflege ist nicht selbstverständlich“ Workshops und Vorträge von renommierten Persönlichkeiten aus Pflege, Wissenschaft und Politik: Am 23. März lädt das ­Luisenhospital Aachen zum ersten „Kongress für professio­ nell Pflegende“. Klenkes-Autor Simon Wirtz hat sich mit ­Pflegedirektorin Claudia Kuhnen über die Veranstaltung und das Berufsbild der Pflegenden unterhalten.

Das Personal des Luisenhospitals Aachen auf einen Blick.

Frau Kuhnen, warum ist Pflege wichtig? Der Beruf der professionell Pflegenden erhält eine immer größere Bedeutung: Die zahlenmäßig große Generation der „Baby-Boomer“ geht jetzt in den kommenden Jahren in Rente. Ihr gegenüber steht die neue Generation Z, die den wachsenden Bedarf an Pflegekräften nicht decken kann. Daher gilt es dem Fachkräftemangel gerade in unserer Profession entgegen zu wirken. Um dies zu erreichen kann es ein Ziel sein, dass Pflegende sich besser organisieren und vernetzen.

Was wird auf dem Kongress geboten? Und wer ist eingeladen? Alle, die in der professionellen Pflege tätig sind, sind herzlich willkommen. Auch und besonders Azubis. Auf dem Kongress bieten wir Workshops und Vorträge, und haben dafür Persönlichkeiten gewinnen können, die in der Profession weithin bekannt sind. Mit dabei sind unter anderem der Staatssekretär Andreas Westerfellhaus und die renommierte Pflegewissenschaftlerin Professorin Christel Bienstein. Hier werden Themen wie die Professionalisierung der Pflege, der Wert unserer

Wie stellen Sie sich das vor? Das kann auf zwei Ebenen geschehen. Zum einen in einer landesweiten Pflegekammer, die bis 2021 in NRW aufgebaut wird. Eine Pflegekammer ist wichtig: zum einen um die Qualität in der Pflege zu sichern und zum anderen um die Berufsinteressen der Pflegenden zu vertreten. So kann auch die Anerkennung des Berufs in der Gesellschaft gesteigert werden. Wir können zudem auch regional tätig werden – deshalb veranstalten wir den „1. Kongress für professionell Pflegende“ am ­Luisenhospital Aachen.

Arbeit sowie eine Zukunftsvision unserer Profession, verbunden mit dem neuen Pflegeberufegesetz diskutiert. Zudem bietet der Kongress ein Forum um sich auszutauschen und zu vernetzen. \ 23.3. „1. Kongress für professionell Pflegende“ Luisenhospital Aachen Anmeldung bis zum 15. März unter: Tel. 0241-4142347 oder pflegedirektion@luisenhospital.de

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© Photo by Brooke Cagle on Unsplash

Ich mach’s! Meine Ausbildung in der Altenpflege.

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Foto: Andre Zelck

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„Guter Studienstart im Ingenieurbereich“ ist ein Orientierungssemester und bietet Fachorientierung in den Bereichen Maschinenbau, Bauingenieurwesen, Luft- und Raumfahrttechnik sowie Hochschulorientierung an RWTH und FH Aachen.

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März 2019

Väter, in den Hörsaal! Studieren, und dabei noch Kinder erziehen – das geht! Seit 1996 bietet die KatHo in Aachen den Studiengang Soziale Arbeit für Mütter mit kleinen Kindern an. Und jetzt sind auch die Väter dran. „Der Studiengang ist ein Erfolgsmodell“, versichert Professorin Marianne Genenger-Stricker. Seit 1996 bietet die Katholische Hochschule (KatHo) am Aachener Standort das Studium der Sozialen Arbeit auch für Mütter mit kleinen Kinder an. „Die Mütter sind hochmotiviert und haben ein hohes Reflektionsniveau, sie bringen Lebenserfahrung mit, die in vielen Einsatzbereichen wie beispielsweise der Hospizarbeit und Erziehungsberatung sehr von Nutzen sind“, erläutert Genenger-Stricker weiter.

Männerquote

Vor drei Jahren hat sich die Hochschule entschlossen, den Studiengang auch für Väter zu öffnen, da immer wieder Anfragen von Männern kamen. „Damit reagieren wir auf gesellschaftliche Entwicklungen: Obwohl es noch vergleichsweise wenige sind, bleiben immer mehr Männer Zuhause und kümmern sich um ihren Nachwuchs. Im letzten Jahr hatten wir rund 20 Prozent Neuanmeldungen von Männern. Es wäre schön, wenn wir das dieses Jahr toppen könnten“. Zeit für eine Männerquote?

Zwei Wochentage Unterricht

TÖCHTER 4.0 weiter. denken. lenken!

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familienstudium

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Anmeldung unter:

Die KatHo in Aachen passt ihren Studiengang der Sozialen Arbeit für Eltern an.

Das Modell funktioniert, da der Stoff anders vermittelt wird als üblich: Statt fünf Tage jede Woche im Hörsaal zu hocken, kommen die Eltern jeden Freitag und Samstag in die Hochschule. Daneben treffen sie sich in Lerngruppen mit anderen Studierenden, können schwierige Aufgaben gemeinsam besprechen und sich gegenseitig unterstützen. Die wenigen kompakten Unterrichtstage sind dabei der Schlüssel, denn Eltern sind mit Unregelmäßigkeit konfrontiert, wie die Professorin weiß: „Eltern müssen flexibel sein. Deswegen ermöglichen wir ihnen, den Stoff anders aufzunehmen. Am Ende sitzen sie dann aber in der gleichen Prüfung wie alle anderen, die den herkömmlichen Studiengang machen – weniger Stoff ist es also nicht“.

Eltern müssen fl ­ exibel sein. Immer mehr ­ Männer bleiben zu Hause und kümmern sich um den Nachwuchs. Für das Wintersemester kann man sich noch bis zum 31. März bei der ­KatHo in Aachen bewerben. Die Studiengangsleiterin, Prof. Dr. Marianne Genenger-Stricker steht gerne für ­Fragen zur Verfügung (m.genenger-­ sw stricker@katho-nrw.de). \ katho-nrw.de


aus- und weiterbildung spezial Foto: BZPG

pflegeberufe II

Zukunftsweisend Das Bildungszentrum für Gesundheit stellt sich vor: Wer eine anspruchsvolle Ausbildung im Pflege- und Gesundheitsbereich sucht, ist hier gut aufgehoben. Wir werden alle älter – selbstverständlich eine positive Entwicklung, doch mit Herausforderungen verbunden. Schließlich wünschen wir uns, fit zu bleiben. Und sollte doch Unterstützung gebraucht werden, sind Helfer nötig, die vertrauenswürdig und gewissenhaft arbeiten, sich gerne mit Menschen beschäftigen und mit Hingabe um sie kümmern. Das im Mai letzten Jahres gegründete Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit (BZPG) trägt die verantwortungsvolle Aufgabe jene Personen auszubilden, die gerne helfen, pflegen, zuhören oder einfach für andere Menschen da sein wollen. Und das natürlich professionell. Das Zentrum setzt mit viel Erfahrung, Qualität und Innovationskraft alles daran, die Pflegeausbildung in der Region aktiv zu gestalten und weiterzubringen. „Unser Ziel ist

es, das Bildungsangebot Schritt für Schritt auszubauen – und bald auch Ausbildungen für neue Berufe im Gesundheitswesen anzubieten“, erklärt der Geschäftsführer des BZPG ThoMit dem demographischen Wandel erhält auch die Pflege eine immer größere mas Kutschke hochmotiviert. ­Bedeutung in der Gesellschaft. Was am BZPG geboten wird

Warum man sich für eine Ausbildung beim BZPG entscheiden sollte? Weil die Arbeit im Pflege- und Gesundheitsbereich abwechslungsreich und zukunftsorientiert ist. Ob stationär im Seniorenheim oder ambulant: Altenpfleger nehmen therapeutische und medizinpflegerische Tätigkeiten wahr, wirken bei der Rehabilitation älterer Menschen mit, helfen bei der Gesundheitsvorsorge und Ernährung und setzen ärztliche Anweisungen um. Sie sind enge Kontakte für die Patienten, dementsprechend ist

Einfühlungsvermögen ebenso wesentlich wie Gewissenhaftigkeit und Freude am Umgang mit Senioren. Beim BZPG kann man sich auf dem Weg zu diesem spannenden Beruf der besten Ausbildung sicher sein. Nach drei Jahren wird das Examen „Altenpflege“ vergeben, nachdem theoretischer Unterricht in einer renommierten Schule sowie die berufspraktische Ausbildung in den Praxisstellen absolviert wurden. Interesse geweckt? Zum 1. April sind noch Ausbildungsplätze frei. \ adv.

Mehr Infos Tel. 02405 – 4084155 bzpg.de Schriftliche Bewerbungen gerda.laumen@bzpg.de oder BZPG – Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit z. Hd. Frau Laumen, Mauerfeldchen 29, 52146 Würselen

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Der Klenkes ist das führende Veranstaltungsmagazin in Aachen. Seit mehr als 40 Jahren berichtet der Klenkes monatlich über das Kulturleben der Stadt und der Region sowie aus den Nachbarstädten Lüttich und Maastricht.

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Foto: Harald Krömer

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Check-in Day

Als Mitglied unseres Teams sind Sie fest eingebunden in die monatliche Produktion unseres Kernprodukts Klenkes und in die Produktion von Klenkes neo, unserem „Magazin für junge Aachener“. Zu Ihren Aufgaben gehört außerdem die tägliche Betreuung unserer Website klenkes.de und unserer Social-Media-Auftritte. Im engen Austausch mit der Chefredaktion übernehmen Sie Verantwortung für die Themenplanung, betreuen Autoren und steuern selber profilbildende Inhalte für unsere Kanäle und weiteren Produkte bei. Sie arbeiten an einer wichtigen Schnittstelle zu unseren Partnerredaktionen von GastroGuide Euregio und FreizeitGuide Euregio. Sie bringen mit: ∙ Einschlägige journalistische Erfahrungen im Bereich Kultur und Stadtleben, idealerweise ein abgeschlossenes journalistisches Volontariat • Erfahrungen im Blattmachen und im Bereich Multimedia • Ausgewiesenes Interesse an der hiesigen Kulturszene sowie grundsätzliche Offenheit gegenüber allem Neuen • Ein sicheres Gespür für Themen mit Gesprächs- und Nutzwert • Hohes Maß an Eigenverantwortung, Flexibilität, Kreativität und Kommunikation

Schüler können Ausbildungsplätze im Betrieb kennenlernen. Steht der Schulabschluss bevor, stellt sich die Frage „Was dann?“. Wer noch keine Antwort darauf hat oder seine Pläne überprüfen will, ist beim „Check-in Day“ richtig. Am 5. Juni öffnen Unternehmen, die Auszubildende suchen, ihre Türen und laden Schülerinnen und Schüler ein, die Betriebe und mögliche Ausbildungsplätze direkt vor Ort kennenzulernen. Jede und jeder abder neunten Klasse kann bei dieser Berufsmesse mitmachen. „Die Schüler organisieren sich selbstständig. Zunächst meldet man

sich bei den Unternehmen an. Am Tag selbst fährt man dann von Ort zu Ort“, erklärt Svenja Hildebrandt vom Organisationsteam bei der TEMA AG. „Der Vorteil des Formats ist der direkte persönliche Kontakt“, ergänzt sie. „So ist es sehr einfach, ins Gespräch zu kommen. Dabei muss es nicht unbedingt nur um einen Ausbildungsplatz gehen, auch Praktikastellen oder ein duales Studium können beim „Checkadv. in Day“ Thema sein.“ \ checkin-aachen.de

Foto: Arnd Gottschalk

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orientierungshilfe

Für Durchstarter Das Projekt „Guter Studienstart im Ingenieurbereich“ gibt jungen Menschen zum Sommersemester eine Studien-­ Orientierungshilfe. Eins ist klar: Ein Ingenieurstudium ist keine einfache Sache und will vor Studienbeginn gut überlegt werden. Welches Studium liegt einem mehr? FH- oder doch lieber RWTH-Studium? Im Kooperationsprojekt „Guter Studienstart im Ingenieurbereich“ der Fachhochschule Aachen und RWTH Aachen haben junge Erwachsene die Möglichkeit, Veranstaltungen an beiden Hochschulen zu besuchen. Dies gilt für die Fachbereiche Maschinenbau, Luft- und Raumfahrttechnik oder Bauingenieurwesen.

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März 2019

Studieninteressierte können mit den neu gewonnenen Kenntnissen leichter entscheiden, welches Studienfach am besten zu ihnen passt. Bereits über 600 Studieninteressierte haben bisher am Projekt „Guter Studienstart im Ingenieurbereich“ teilgenommen. Schnell sein lohnt sich: Die Anmeldefrist fürs kommende Semester läuft vb noch bis zum 15. März. \ guterstudienstart.de


Hoch hinaus

Wie fühlt es sich an, ein Flugzeug selber zu fliegen? Die Modell Aachen GmbH lädt am 21. Mai am Flugplatz Merzbrück zu einem kostenlosen Karriere- und Kennenlernevent ein, bei dem man genau das ausprobieren kann. Das Aachener Software- und Beratungsunternehmen sucht Verstärkung für sein 35-köpfiges Team. Neben dem Flugzeugfliegen kann man auch direkt das Team kennenlernen und nebenbei Infos über Einstiegsmöglichkeiten sammeln. Auch wenn der Jobeinstieg noch eine Weile hin ist, sich rechtzeitig zu informieren und Kontakte zu knüpfen schadet siadv. cher nicht. \

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Foto: Modell Aachen

Foto: Silke Schneider

aus- und weiterbildung spezial

Win-win

„Das Frankenberger Viertel hat uns adoptiert“, freut sich die Suchthilfe Aachen. Ihre Klienten kümmern sich im Gartenprojekt Querbeet um drei Rabatten im Frankenberger Viertel und fangen so an, wieder Aufgaben zu übernehmen, ihren Tag zu strukturieren und etwas Geld zu verdienen – back to the roots sozusagen. Die Frankenbürger haben über 1.000 Euro für das Projekt gesammelt und freuen sich nun über die Viertelsis verschönerung. \ suchthilfe-aachen.de

Ausweg für Studienabbrecher Mit switch 2.0 – dem Netzwerk für Ausbildungsstellen nach dem Studienabbruch. www.aachen.de/switch

www.facebook.de/switch.ausbildung

Foto: Pixabay

modell-aachen.de/abheben

arbeitsmarkt

Aufwärtstrend

Programm 1/2019

Die Arbeitsagentur zieht eine positive Bilanz für 2018 „Im Rückblick erwies sich der regionale Arbeitsmarkt auch 2018 als sehr robust und durchgehend aufnahmefähig.“, resümiert Ulrich Käser, Leiter der Arbeitsagentur Aachen-Düren. Die Zahl der arbeitslosen Menschen pro Monat ging in der Region deutlich zurück, insgesamt waren fast 2.800 Personen weniger arbeitslos als im Vorjahr. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote sank auf 6,5 Prozent. Auf dem regionalen Ausbildungsmarkt stieg im Berufsberatungsjahr 2017/18 die Zahl angebotener

Ausbildungsstellen, gleichzeitig gab es jedoch weniger Bewerber. Trotzdem lässt sich auch hier ein positives Fazit ziehen: Die Zahl unversorgter Bewerber ging deutlich zurück, insgesamt konnten 8.103 Jugendliche durch die Agentur an Ausbildungsbetriebe vermittelt werden, bis zum Jahresende hatten nur 63 Jugendliche noch keinen lib Ausbildungsplatz gefunden. \  arbeitsagentur.de

Hin geschaut 10. – 23. März 2019 Internationale Wochen gegen Rassismus Veranstaltungen und Ausstellung www.vhs-aachen.de

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spezial aus- und weiterbildung Foto: Jacqueline Burgard

weiterbildung

So fern und doch so nah Kleingruppenarbeit allein vor dem Rechner? Der „virtuelle Klassenraum“ eröffnet neue Möglichkeiten zur beruflichen Neuorientierung. Lange hat Jacqueline Burgard als stellvertretende Geschäftsleiterin im Einzelhandel gearbeitet, als Ausbilderin neue Mitarbeiter angeleitet und zwischenzeitlich sogar den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt – doch Mitte 2018 war damit Schluss. Mit Ende 20 war sie plötzlich arbeitslos und die Arbeitsagentur machte ihr trotz umfangreicher Berufserfahrung kaum Hoffnung, im krisengeplagten Einzelhandel noch einmal in einer Führungsposition Fuß zu fassen. Man riet ihr zu einer geförderten Weiterbildungsmaßnahme, um auch außerhalb des Einzelhandels eine Perspektive zu haben. Und obwohl Jacqueline inzwischen erfahren hatte, dass sie ein Kind erwartet, entschied sie sich, an einer viermonatigen Weiterbildung zur „Fachfrau für Personal“ beim Bildungsträger Alfa­training teilzunehmen.

Weiterbildung ohne Stress

Denn der Bildungsträger, der über 60 Standorte in ganz Deutschland betreibt, bietet einen besonderen Service: Die komplette Weiterbildung kann von Zuhause aus absolviert werden. Für Jacqueline ist das sehr praktisch: „Ich spare nicht nur Zeit, Geld und Nerven, sondern kann auch während meiner Schwangerschaft stressfrei und ohne Probleme an allen Kursen der Weiterbildung teilnehmen.“ Ermöglicht wird das durch den sogenannten Videopräsenzunterricht in einem „virtuellen Klassenraum“. Der Unterricht läuft wie eine Videokonferenz ab: Jeden Werktag von 8.30 bis 15.35 Uhr versammeln sich die Teilnehmer zuhause oder in Bildungseinrichtungen von Alfatraining vor dem PC und nehmen per Webcam und Headset live am Unterricht teil.

Bestens ausgerüstet: Jacqueline Burgard an ihrem Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden. Mündliche Mitarbeit per Headset

Alle sehen auf ihrem Bildschirm sowohl die Lehrkraft, als auch die anderen Kursteilnehmer. Außerdem teilt der Lehrer mit allen ein Textdokument, das als virtuelle Tafel dient. Mit ihren Headsets können die Schüler dem Dozenten zuhören, Fragen stellen und sich austauschen, sogar die Arbeit in Kleingruppen ist so möglich. Auf dem separaten Bildschirm können Notizen gemacht und Arbeitsprogramme wie SAP geöffnet werden um den Umgang damit simultan zu erproben. Die Hard- und Software wird vom

Bildungsträger bereitgestellt. Sogar die meisten Prüfungen können von Zuhause aus abgelegt werden, man kann aber auch externe Zertifizierungen erwerben. Sobald Jacqueline Burgard die Weiterbildung abgeschlossen hat, wird sie sich erst einmal ganz auf ihre neue Rolle als Mutter konzentrieren. Doch nach der Elternzeit steht ihrer Karriere im Personalwesen dann nichts lib mehr im Wege. \ alfatraining.de

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Aachen: TZA am Europaplatz, Dennewartstr. 25–27, 52068 Aachen Euskirchen: Cityforum Euskirchen, Hochstr. 39–41, 53879 Euskirchen Heinsberg: Festhalle Oberbruch, Carl-Diem-Straße 6, 52525 Heinsberg

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Foto: Wilfried Schumacher

Ein fester dreisekündiger Händedruck mit Augenkontakt und einem Lächeln zur Begrüßung – ideal! Wenn sich anschließend alle hinsetzen, sollte man auf die eigene Haltung achten: Sitzt jemand kerzengerade, wirkt das oft angespannt und unsicher, eine schlaffe Haltung schnell gleichgültig. Am besten ist eine aufrechte und entspannte Sitzhaltung mit leicht vorgebeugtem Oberkörper, das vermittelt positive

bildungsgänge

Neue Herausforderung Mit Ingenieurwissenschaften zum Abitur: An der Mies-van-derRohe-Schule ist das zum kommenden Schuljahr möglich. Die Mies-van-der-Rohe-Schule Aachen geht mit zwei neuen Bildungsgängen an den Start: Das berufliche Gymnasium wird damit um den ingenieurwissenschaftlichen Schwerpunkt ergänzt. Außerdem wird die zweijährige Berufsfachschule „Ingenieurtechnik“ eröffnet, mit der Option, in einem weiteren Jahr den Abschluss als „Maschinenbautechnischer Assistent“ zu erlangen. „Schüler erhalten die Möglichkeit, mit einem technischen Schwerpunkt zum Abitur und

Fachabitur zu gelangen“, sagt Schulleiterin Ute Dreser. Die neuen Bildungsgänge bieten einen Eindruck von dem, was moderne Ingenieure in Zukunft benötigen. „Das ist nicht nur für Absolventen der Realschulen interessant, sondern auch für Gesamtschüler und Gymnasiasten, die eine neue Herausforderung suchen und sich beruflich an stärker orientieren wollen.“ \ mies-van-der-rohe-schule.de

Die Weiterbildungs- und Qualifizierungsprogramme der Bundesagentur für Arbeit. Bleiben Sie aktiv! Lassen Sie sich von uns beraten – wir unterstützen Sie dabei, dass Sie gefragte Fachkraft bleiben. Informieren Sie sich jetzt unter: 0800 4 5555 00 (gebührenfrei aus dem dt. Festnetz)!

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spezial aus- und weiterbildung karriere

Erfolg made in Aachen Von wegen aus Aachen kommen nur Ingenieure! Wir stellen zwei ehemalige Aachener vor, die auf durchaus ungewöhnlichen Wegen auf ganz unterschiedliche Art Karriere gemacht haben – in München und in Bangkok.

Gradlinig? Muss nicht sein.

Spieltrieb in Bangkok

Eigentlich wollte Deepa Gautam mal Architektin werden – jetzt baut sie bei SAP

Der Aachener Robin Schroeter betreibt in der Riesen­metropole eine

als „Next-Gen Innovation Manager“ Brücken zwischen etablierten U­ nternehmen

­Schauspielschule für Kinder. Deutsche Fernsehstars trifft er dort ganz n­ ebenbei

und Startups.

auch noch.

Wenn man sie nach ihren Vorbildern fragt, nennt Deepa Gautam „Menschen, die Neuland betreten, Chancen ergreifen und vor unkonventionellen Wegen nicht zurückscheuen.“ Dass das auch auf die nepalesisch-rheinländische Wahl-Münchnerin selbst zutrifft, liegt sicher auch an ihren nepalesischen Eltern: Die bauten sich als Ärzte eine Existenz im rheinischen Kerpen auf. Wie erfolgreich sie einmal als „Vermittlerin zwischen den Welten“ bei SAP – dem größten europäische Softwarehersteller – werden würde, war am Anfang ihrer Ausbildung weder geplant noch vorhersehbar. Eigenlich wollte sie nämlich

an eine Stelle beim Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) stieg Deepa Gautam 2001 bei der Trovarit AG ein, einem Startup des FIR, legte mögliche Promotionspläne ad acta und dafür die Grundsteine ihrer Karriere: „Ich war da genau an der Schnittstelle zu Endkunde und Softwarelieferant, SAP war einer meiner Kunden“. Der Weg führte sie dann zu SAP nach Walldorf, weiter zu Microsoft nach München – auch privat ein großer Schritt für die Mutter einer Tochter – und letztendlich wieder zu SAP, wo sie seit Anfang 2017 unter anderem dafür sorgt, dass Unternehmen mit den richtigen Startups zusammenkommen.

Ich hatte schon immer einen guten Instinkt für Chancen und eine realistische Einschätzung meiner Stärken und Schwächen. Architektin werden, schwenkte aber kurzentschlossen auf ein Bauingenieurstudium an der FH Aachen um, das sie unter anderem mit einem Job im altehrwürdigen Diana-Kino finanzierte. Den roten Faden finden

Es war dann aber ihre Nebentätigkeit in einem Sportgeschäft, die der ehemaligen Schwimmerin die Augen dafür öffnete, dass ihr das Kaufmännische mehr liegt. „Das zog sich ab da wie ein roter Faden durch mein Leben“, erinnert sie sich. Entsprechend wechselte sie von der FH an die RWTH, um BWL mit dem Fokus auf Technologie- und Innovationsmanagement zu studieren. Anschließend

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März 2019

Jetzt unterstützt sie Gründerinnen

Sie initiierte außerdem ein Mentoring-Programm für Gründerinnen, um sie beim „Abenteuer Gründung“ zu ermutigen und ihnen einen Zugang zu Experten, Netzwerk und Kapital zu verschaffen. „Geplant war die Karriere so nicht“, erzählt sie, „ich hatte allerdings schon immer einen guten Instinkt für Chancen und eine realistische Einschätzung meiner Stärken und Schwächen. Letztendlich macht es ein bunter Mix aus 19 Jahren Business Development in der Softwarebranche mit regelmäßig wechselnden Blickwinkeln und Themenbereichen, dass ich mich in meinem Berufsleben noch nie gelangweilt sis habe.“ \

Von der Aachener Studentenbühne zur eigenen Schauspielschule in Bangkok: Mit einer Reise zu seinem Onkel Hans fing im Jahr 2002 für Robin Schroeter alles an. Dieser wohnte damals im Südosten Thailands, sein Neffe kam ein zweites Mal, ein drittes Mal – und fällte den Entschluss, seinen Lebensmittelpunkt dorthin zu verlagern.

Theater Aachen sammelte. „Und ich wusste irgendwann: Das möchte ich bis zum Ende meines Lebens machen“. Heute hat er sich als Quereinsteiger im Kosmos der Schauspielerei etabliert. Seine „Marktlücke“ ist die Verbindung in die alte Heimat: „Wenn eine deutsche Produktion nach Thailand kommt, sind die Chancen groß, dass ich in irgendei-

Es hat mich einfach zurück zum Theater gezogen. Das möchte ich bis zum Ende meines Lebens machen.

Heute ist er der einzige westliche Schauspiellehrer in der Riesenmetropole Bangkok. „Ein Auslandsstudium mit Meerblick“, so beschreibt der heute 37-Jährige seine ersten Jahre im Rückblick. Seine Leidenschaft für das Theater, die ihn zuvor über etliche Nachwuchsbühnen Aachens geführt hatte, schien zunächst daheim geblieben zu sein. Ein Auskommen als Schauspieler? Für den Auswanderer in der damals noch neuen Umgebung erstmal kein Thema. Zurück zum Theater

Nach einem Studienabschluss in Kommunikationswissenschaften arbeitete er als Business Developer, ehe er die gut dotierte Stelle aufgab. „Es hat mich einfach zurück zum Theater gezogen. Das hat hier mit dem Bangkok Community Theatre angefangen“, sagt Schroeter. Plötzlich habe er sich gefühlt wie zu jener Zeit, als er seine ersten Erfahrungen beim Jugendclub am

ner Weise involviert bin. Wenn nicht vor, dann hinter der Kamera.“ Der Aachener ist für viele Jobs gefragt, vom Sprachund Schauspieltrainer bis zum Caster. Manchen deutschen TV-Star hat er bei der Arbeit kennengelernt, Ulrich Tukur zum Beispiel oder Erol Sander. Stolz ist er auch auf seine Mitarbeit am Streifen „Patong Girl“, der 2014 einen Grimme-Preis erhielt. Seit 2017 hat Schroeter einen Master-Abschluss in Regie. „Liebe fürs Spiel weitergeben“

Im September 2018 eröffnete er mit seiner thailändischen Frau das „Master Class Studio“, auch dank finanzieller Unterstützung von guten Geistern aus Schroeters Heimatstadt. Unterrichtet werden derzeit Kinder zwischen vier und zwölf Jahren in verschiedenen Kursen, das Angebot soll ausgebaut werden. „Wir können unsere Liebe fürs Spiel und für das Theater an die nächste Generation weitergeben“, freut sich der 37-Jährige. „Thailand braucht ab mehr kreative Köpfe“. \


aus- und weiterbildung spezial

Digital unterwegs

Bade statt Mode

„Kaufleute im E-Commerce“ – Der boomende Onlinehandel hat einen neuen Ausbildungsberuf.

Susanne Bräutigam eröffnet bald Aachens ersten Laden für unverpackte Körperpflegeprodukte.

Schnell und bequem: Der Online­handel ist nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Längst bestellen wir nicht nur Bücher über das Internet, sondern schließen auch Versicherungen online ab. „Damit sich die Betriebe für den digitalen Wandel wappnen können, wurde ein neuer Digitale Denkweise: Andreas Klöcker (Mitte) ­dualer Ausbildungsberuf gestaltet mit den neuen Azubis ein Stück Zukunft kreiert“, sagt Orhan Gü- im „E-Commerce“. zel, Ausbildungsberater der IHK Aachen. Seit dem 1. August können sich junge Men- „Der Bedarf bei den Unternehmen ist schen bundesweit zum Online-Händ- mehr als hoch“, sagt Güzel, „und zwar ler ausbilden lassen. Beim ersten in allen Branchen.“ Die fachliche VorDurchgang wurden 32 Ausbildungs- aussetzung: eine Affinität zur digitaverhältnisse abgeschlossen, die meis- len Welt. \ adv. ten Azubis sind Abiturienten, aber auch Studienabbrecher und Hauptschulabsolventen besuchen die Klasse.

Eigentlich kommt Susanne Bräutigam aus einer ganz anderen Welt. Die gebürtige Jülicherin hat nach dem Abitur eine Schneiderlehre absolviert und dann in Düsseldorf Modedesign studiert. Fast 30 Jahre war sie als Designerin und Produktentwicklerin bei namhaften Modeunternehmen wie Cerrutti und Lana beschäftigt. Doch mit den Jahren konnte sie ihrer Branche immer weniger abgewinnen, Umweltverschmutzung und Ausbeutung etwa drückten ihr aufs Gewissen. Also besann sie sich auf ihre große Leidenschaft: Seife! Am 15. April eröffnet „Auguste im Bade“ in der Jakobstraße. Das Sortiment soll aus nachfüllbaren Duschgels und Shampoos bestehen, außerdem verpackungsfreien Deoseifen, Zahnpasta am Stiel, Bürsten und Handtüchern. Alles von nachhaltig produzierenden Manufakturen. So ganz wird sie der Mode allerdings

Foto: Susanne Bräutigam

karrierewechsel

Foto: Anja Nolte

ausbildung

Unverpackte Pflegeprodukte tun dem Körper und der Umwelt gut. nicht den Rücken kehren: In einer ­Nähecke wird sie zum Beispiel Kimonos und Kosmetiktaschen anbieten. \ lib  Auguste im Bade Jakobstraße 218

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spezial aus- und weiterbildung Foto: Infront B2Run

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Laufend Gutes tun Am 9. Mai heißt es in der Aachener Soers wieder „Runter vom Bürostuhl und rein in die Laufschuhe“. Über 4.000 Läuferinnen und Läufer aus Aachen gehen dann beim Firmenlauf B2Run an den Start und können dabei nicht nur für sich Gutes tun. Aktiv im Kampf gegen Blutkrebs

Tausende Läufer stehen beim „B2Run“ in den Startlöchern. der Veranstalter B2Run nochmals fünf Euro extra an die DKMS. Und auch die Nachhaltigkeit kommt bei B2Run nicht zu kurz: In Kooperation mit dem Energiepartner E.ON wird die komplette Laufserie klimaneutral veranstaltet. Die ausgeglichene Ökobilanz entsteht durch Reduktion des CO2-Ausstoßes und durch Kompensation des nicht zu verhindernden Kohlenstoffdioxids. Dabei werden Klimaschutzprojekte gefördert, die nicht

nur zur Reduktion von Treibhausgasen führen, sondern auch gleichzeitig gut für die lokale Umwelt und sozialen Belange der Bevölkerung sind. Der Firmenlauf B2Run stärkt also nicht nur die Gesundheit der Teilnehmer, sondern ist auch nachhaltig sozial und adv. ökologisch. \ b2run.de/aachen

Foto: Pixabay

Getreu dem Motto „Gemeinsam. Aktiv“ können alle Läuferinnen und Läufer nicht nur für sich etwas Gutes tun, sondern auch im Kampf gegen Blutkrebs aktiv werden. Als neuer Charity-Partner der Laufserie ist die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) beim B2Run Aachen vor Ort. So können Unternehmen ihre Mitarbeiter als Charity-Starter anmelden und spenden so einen Teil des Startgeldes direkt an die DKMS. Darüber hinaus haben alle Teilnehmer die Möglichkeit, sich vor Ort als Stammzellenspender registrieren zu lassen. Jede Registrierung zahlt sich doppelt aus: Denn für jede Neuregistrierung im Rahmen des Laufs spendet

Foto: StädteRegion Aachen

Gemeinsam mit Kollegen und Freunden nach 5,2 km im CHIO-Reitstadion ins Ziel laufen – diesen besonderen Moment können die Teilnehmer des B2Run am 9. Mai wieder erleben. Über 4.000 Teilnehmer aus rund 270 Unternehmen werden dann gemeinsam aktiv und beweisen Sport- und Teamgeist. Denn die Teilnahme am Firmenlauf bietet die ideale Gelegenheit, Kollegen von einer anderen Seite und in lockerer Atmosphäre kennenzulernen. Daher nutzen zahlreiche Unternehmen den B2Run zur Förderung der Gesundheit, des Zusammenhalts und der Motivation im Team. Vom Laufeinsteiger und Walker bis zum ambitionierten Läufer kann hier jeder mitlaufen.

berufskollegs

studium

Breites Angebot

Weiß und weise

Vom Abitur bis zur Ausbildung: Die Berufskollegs der Städte­ Region haben viel zu bieten.

Was Hänschen nicht lernt ... darüber können viele Studierende nur lachen. Nämlich die mit den weißen Haaren.

In der StädteRegion Aachen gibt es insgesamt neun Berufskollegs, an denen 111 Bildungsgänge angeboten und 117 Ausbildungsberufe begleitet werden, sowie 34 verschiedene Abschlüsse erworben werden können. Doch welche Abschlüsse können an welchen Berufskollegs erreicht werden? Und welche Vorbildung ist nötig? Einen Überblick über alle Angebote der Berufskollegs bietet dir Broschüre „Was lernst du?“ der StädteRegion. In gedruckter Form liegt die Broschüre in

Das Rentenalter ist erreicht, die Kinder sind aus dem Haus, – nun zieht es manche wieder in den Hörsaal. Das Seniorenstudium der RWTH Aachen ist ein Weiterbildungsangebot für ältere Menschen, die sich nach einer beruflichen oder familiären Tätigkeit mit wissenschaftlichen Fragen beschäftigen oder ihr Wissen in einzelnen Gebieten vertiefen möchten. Den Veranstaltungsplan erhält man im Studierendensekretariat der RWTH, in Geschäftsstellen von Banken und

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März 2019

den Berufskollegs und bei der Schulverwaltung der StädteRegion aus, auf der Website der StädteRegion wird sie zum Download angeboten. Wer Fragen zur Schullaufbahn hat oder Beratung benötigt, kann sich per Mail an mail@bk-schulinfo.de wenden oder auf der Euregio Wirtschaftsschau am 25. März vorbeischauen, dort stellen sich die Berufskollegs am Stand der adv. StädteRegion vor. \ staedteregion-aachen.de/berufskollegs

der Sparkasse in Aachen und bei verschiedenen Buchhandlungen. Teilnehmen kann jeder, unabhängig vom Alter, mit oder ohne Abitur. Ein akademischer Abschluss kann allerdings sis nicht erworben werden. \ 1.4. Einführungsveranstaltung zum Sommersemester 2019 10-12.30 Uhr, HKW, Wüllnerstraße 1 rwth-aachen.de/seniorenstudium


Luisenhospital Aachen Ganz nah am Menschen

Wir erweitern unser Lungenzentrum! Kommen Sie als › Gesundheits- und Krankenpfleger für unsere Lungenklinik (w/m/d) › Gesundheits- und Krankenpfleger mit Fachweiterbildung Anästhesie und Intensivpflege für unsere Intensivstation (w/m/d) › Gesundheits- und Krankenpfleger oder Operationstechnischer Assistent für unsere Endoskopie (w/m/d) zu uns! › Wir fördern Sie durch pflegespezifische Fort- und Weiterbildungsangebote › Wir fördern Ihre Gesundheit mit einem breiten Angebot zur Gesundheitsförderung › Wir unterstützen Ihre Work-Life-Balance mit flexiblen Stellenanteilen „Unsere Gesundheits- und KrankenpflegerInnen arbeiten in jeder Hinsicht ganz nah am Menschen. Daher ist die Arbeit im Team besonders wichtig. Wir freuen uns darauf, Sie als Teamplayer kennenzulernen!“ Claudia Kuhnen, Pflegedirektorin

Interessiert?

Auf www.luisenhospital.de finden Sie weitere Informationen oder schicken Sie gleich Ihre Bewerbung als PDF an: pflegedirektion@luisenhospital.de Sie haben weitere Fragen? Über unseren WhatsApp Chat sind wir gerne persönlich für Sie da! Tel: + 49 174 9274242


22.+23. „Eifel Musicale“

9. „Antigone“

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16. Lydie Auvray

März 2019

24. Klaus Heidenreich

Foto: Artist

8. Hôpital Foto: Marcus Photographies Hôpital

Foto: Jim Rakete

Foto: Natascha Protze

Foto: artist

Foto: Ben Wolf

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Foto: Marvin Ruppert

HIGHLIGHTS

Foto: Volker Neumann

Foto: Michael Strack

Foto: Marie-Luise Manthei

termine klenkes highlights

IM MÄRZ

15. Blaze Bayley

28. Sulaiman Masomi

24. Rene Marik

17. Alex Skolnick

31.

Tim Fischer

13. Blurt


klenkes highlights termine  8. 

konzert Zum Ausklang des Winters ist die Aachener Band Hôpital im Pfannenzauber zu Gast. Die Musiker um Sängerin Mareen Wego legen dabei feine Klangteppiche aus, die mit Liedern wie „December“ noch einmal den Zauber der kalten Jahreszeit heraufbeschwören. In luftigeren Stücken wie „Merry Go Round“ wissen Gitarre, Cajon und Cello aber auch Tontexturen zu knüpfen, die den Gesangsharmonien den Weg in den Frühling red ebnen. \ 

Hôpital 20 Uhr, Pfannenzauber pfannenzauber-aachen.de

 9. 

theater-premiere Nach dem Tod Ruhe finden, das wünschen sich die meisten für ihre Lieben. So auch Antigone aus der gleichnamigen Tragödie Jean Anouilhs für ihren verstorbenen Bruder. Ihr Onkel, der König, verbietet jedoch eine Bestattung... Das aixpertentheater präsentiert die griechische Tragödie unter der Regie Mehdi vb ­Salims. \

und sogar bis nach Nordamerika. Aber auch auf Festivals hat der Metaller gespielt – darunter Hammerfest, Dong und Sabaton Open Air. Wer das Original live erleben möchte, sollte sich schnell T ­ ickets sichern. \ sw Blaze Bayley 19.30 Uhr, Spirit of 66, Verviers spiritof66.be

 16.  rock, pop & co. Die Französin

Lydie Auvray begann ihre Karriere vor fast 40 Jahren in den Clubs von Berlin. Ihr steter Begleiter: das Akkordeon, dem sie mit ihrem einzigartigen und immer wieder überraschenden Spiel zu neuem Glanz verholfen hat. Mit ihrem 21. Album „Musetteries“ wendet sich die „Grande Dame des Akkordeons“ ihrer musikalischen Herkunft, der klassischen französischen Musette-Musik zu und interpretiert sie auf ihre ganz eigene Weise. \ lib „Lydie Auvray Trio“ 20 Uhr, Franz franz-aachen.de im Kapuziner Karree

„Antigone“ 20 Uhr, Klangbrücke, Altes Kurhaus aixpertentheater.de im Kapuziner Karree

 13. 

rock, pop & co Ted Milton – Dichter, Puppenspieler und Musiker – gründete Blurt Ende der 70er Jahre. Miltons Dada-Avantgarde-Jazz und die zerrissenen hypnotischen No-Wave-Hymnen waren für viele Künstler und Bands Anfang der 80er Jahre Inspiration. Nur selten war Musik so direkt und unmittelbar und dabei so kontrolliert energetisch wie bei der Band um Ted Milton. \ cku

Blurt 20 Uhr, Musikbunker mubu.ac im Kapuziner Karree

 15. 

rock, pop & co Damals bei Iron Maiden, heute mit eigener Band auf Tour: Blaze Bayley, britisches Metall-Urgestein, ist zurück. Die Touren seiner 18-jährigen Solokarriere, während der er neun Alben aufnahm, brachten ihn in alle Winkel Europas

 17. 

jazz Die New Yorker sind Pioniere des „Shrazz“, bei dem Bebop, Jazz Standards und eigene Kompositionen mit kräftigem Arena Rock kombiniert werden. Reibungslos verbindet Testament-Gitarrist und Joe Satriani-Schüler Alex Skolnick den Stil von Wes Montgomery oder Joe Pass mit Black Sabbath und Judas Priest. Kirk Hammet von Metallica sagt: „What Alex is doing by putting heavy metal songs in a jazz context is completely refreshing.“ \ cku

Jazz im Bunker: Alex Skolnick Trio 20 Uhr, Musikbunker mubu.ac im Kapuziner Karree

 22.+23.  konzert An Orten mit

außergewöhnlicher Raumakustik finden die Eifel Musicale Konzerte statt, vorzugweise in Kirchen in Monschau, Kalterherberg oder Schleiden. Das Auftaktkonzert findet unter dem Titel „Titan trifft Genie“ und der Leitung von Justus Thorau statt, das Aachener Sinfonieorchester spielt mit

dem ukrainischen Pianisten Dmitri Levkovich unter anderem Werke von Schumann und Mozart. Es folgt ein Konzert mit dem italienischen Meisterpianisten Antonio di Cristofano in der Basilika des Klosters Steinfeld. \  tgo „Eifel Musicale 2019“ 22. um 19.30h, Aukirche, Monschau 23. um 19.30h, Kloster Steinfeld, Kall-Steinfeld eifel-musicale.com im Kapuziner Karree

 24. 

jazz Das Klaus Heidenreich Quartett setzt sich aus versierten Vertretern der jungen deutschen Jazz-Szene zusammen. Die vier Musiker, etwa der Aachener Jonas Burgwinkel am Schlagzeug, haben in den letzten Jahren für viel Aufsehen gesorgt, so sind sie gleichzeitig mehrfache Preisträger (WDR-Jazzpreis, Jazz-Echo) wie auch Dozenten an verschiedenen Musikhochschulen. Das Klaus Heidenreich Quartett spielt Musik zwischen Jazz-Tradition und Moderne. Mit ins Dumont kommen Songs ihres 4. Album „Spaces“. \ red

Klaus Heidenreich Quartett 20.30 Uhr, Dumont

 24. 

puppen-comedy Der Maulwurfn ist zurück und mit ihm René Marik, Deutschlands schrägster Puppenspieler. Vor zehn Jahren wurde er mit seiner Puppen-Comedy zum Youtube-Star, seitdem begeistern er und seine liebevoll-skurrilen Figuren in zahlreichen Live-Shows und sogar im Kino. In seinem neuen Programm „ZeHage!“ präsentiert er neue Abenteuer von Maulwurfn und Co. und die beliebtesten Nummern der letzten zehn Jahre. \ lib

Gartenexperten und Privatgärtner kommen hier zusammen, um sich über Themen rund um Saatgut, Pflanzen und nachhaltige Gärtnerei auszutauschen. Eine Tauschbörse und Stände der Saatgutanbieter bieten die Möglichkeit neues Saatgut und Pflanzen zu erwerben, Gartenprofis geben in Vorführungen und Vorträgen allerlei lib wertvolle Tipps. \  „Saatgutfestival“ 11 Uhr, Nationalpark Tor und Vereinshalle Höfen saatgutfestival-eifel.de

 28. 

kabarett Sulaiman Masomi ist Literaturwissenschaftler, Anthropologe, Rapper, Kabarettist und einer der erfolgreichsten Poetry Slammer des Landes. Entsprechend wortgewandt sind seine Stücke, sein Text „Der Rat der Sprache“ wurde auf Youtube rund 80.000 mal angeklickt. In seinem Programm „Morgen-Land“ reflektiert er unterhaltsam und nahbar über Herkunft, Zukunft und die heutige Gesellschaft. \ lib

Sulaiman Masomi – „Morgen-Land“ 20 Uhr, Franz franz-aachen.de im Kapuziner Karree

 31. chanson Nicht nur französische,

auch deutsche Chansons haben sich in der Musikwelt etabliert. Nach Tim Fischers Auftritt in der Erfolgsserie „Babylon Berlin“ dürfte das Ansehen des deutschen Chanson nur gestiegen sein. Nach 15 Jahren macht Tim Fischer mit Kollege und Pianist Thomas Dörschel wieder gemeinsame Sache: Abwechslungsreich – mit Witz und Ernsthaftigkeit werden große Geschichten erzählt. \ vb

René Marik – „ZeHage! Best of plus X“

Tim Fischer – „Die alten schönen Lieder“

19 Uhr, Stadthalle Alsdorf meyer-konzerte.de im Kapuziner Karree

19 Uhr, Altes Rathaus Würselen timfischer.de im Kapuziner Karree

 24. festival Wenn die Temperaturen

milder werden lockt die Eifel nicht nur mit herrlicher Natur, sondern auch mit dem „1. Saatgutfestival Eifel“.

1.3. Hemelbestormer – Musikbunker +++ 8.3. Bonez MC & Raf Camora – Lanxess Arena Köln +++ 14.3. Game of Thrones – The Concert Show – Eurogress +++ 15.3. Hagen Rether – Stadthalle Alsdorf +++ 21.3. Sven Bensmann – Franz +++ 24.3. Falco – The Show – Eurogress +++ 31.3. Jamaram – Musikbunker +++ 6.4. Invisible Touch – Kurpark Terrassen Für diese und viele weitere Konzerte gibt es Tickets bei  im Kapuziner Karree!

47


TERMINE

VERANSTALTUNGEN IM MÄRZ

1 Freitag musik

tanzboden

14.06. Electro Deluxe

»»AACHEN Franz 21:00 „80’s & 90’s-Party“. mit Dj Delorian. Dein Hotel Europa 22:00 „Eis Eis Baby“. 80s/90s, Hip Hop, Dancehall & Elektro. Apollo Kino und Bar 23:00 „Kunterbunt die große Konfettischlacht“. Stil: Trash, 90s, Charts, Hip Hop.

rock, pop & co

»»AACHEN Musikbunker 19:30 Hemelbestormer / Valborg / Kartoum. Musik: Metal. The Wild Rover Irish Pub 21:00 The World According to Skoob - Antikarneval.

anderes

»»AACHEN Musikschule am Blücherplatz 19:00 „Junges Podium“. Junge Instrumentalisten üben das Vorspielen Leitung; Peter Reiser.

25.06. Joe Jackson

4.

Manuel Troller und Annelies Monseré 20 Uhr, Galerie vorn und oben, Eupen meakusma.org »»DÜREN Schloss Burgau 19:30 18. Skunksitzung 2019 „Nachsitzen!“. Kabarettistische Karnevalsrevue.

2 Samstag

10.08. Ed Motta

musik

tanzboden

31.05. Blind Date

»»AACHEN Domkeller 20:00 DJ Ordinary Joe und DJ Lota. Stil: karnevalsmusikfreie Party. Franz 21:00 „Prima Tanzmusik meets Fastelovvend“. Stil: All styles; mit Dj Schorsch. Dein Hotel Europa 22:00 „Carnival Electric Circus“. Elektronische und extravagante Karnevalssause inspiriert vom Kater Blau / Bar 25 u.ä. Berliner Clubs. Nightlife 22:00 „Rock Till Dawn“. mit DJane Dani; Stil: Rock & Metal Classics, Nu Metal, Hardcore, Alternative. Apollo Kino und Bar 23:00 „Shut up & Dance“. Musik: Charts, 90s und 2000er.

Der Auftakt zum Burg-Festival

14.06. Electro Deluxe Tour 2019

15.06. Kurt Krömer

Stresssituationen

21.06. Knacki Deuser Summer Club Burg-Comedy-Tradition

25.06. Joe Jackson

Four Decade Tour

27.06. WDR4 sing(t) mit Guildo Guildo Horn & Die Orthopädischen Strümpfe

04.07. Herbert Pixner Projekt Tour 2019

05.07. Jochen Malmsheimer

Dogensuppe Herzogin – ein Austopf mit Einlage

06.07. Basta

In Farbe

04.08. Schmidbauer- PollinaKälberer Süden II

10.08. Ed Motta

Criterion of the Senses

24.08. Tommy Engel

Dat Kölsche Songbook Vol 2

31.08. China Moses

Nightingales Tour 2019

01.09. Wendelin Haverkamp & Freunde

Summertime auf Wilhelmstein

04.09. Kasalla

nit esu laut

06.09. Manfred Leuchter & Freunde Er tut es wieder ...

07.09. Stunk unplugged Stimmung bleibt!

Infos & Tickets: www.burg-wilhelmstein.com Medienpartner:

bühne

schauspiel

»»AACHEN Grenzlandtheater 20:00 „Alles Was Sie Wollen“. Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière. Theater Aachen, Bühne 20:00 „Am Königsweg“ . Schauspiel von Elfriede Jelinek.

vortrag & lesung

»»AACHEN Ludw. Montanus GmbH & Co. KG 20:00 „Öcher Platt. Karnevalsabend bei Montanus“. Vortragender: Herbert Oprei und Helmut Herzog. Eintritt frei.

karneval

»»AACHEN Katschhof 18:30 „Narrentreff“. Penn-Zelt Eurogress 20:00 Stadtwache Oecher Börjerwehr.

Saalbau Rothe Erde / Kappertz 20:00 „Kappesball 2019“ .

anderes

»»AACHEN Theater Aachen, Bühne 19:00 „Et es för ze fre/äcke“ - Gastspiel der Alt-Aachener Bühne.

vortrag & lesung

»»AACHEN Couven Museum 15:00 „Kneifer, Löffelchen und Fingerwaage: Utensilien der alten Apothekerzunft“ . Leitung: Dr. Gisela Schäffer. Grashaus 15:00 „Das Grashaus – Im Wandel der Zeiten“. Öffentliche Führung.

kinder

»»ALSDORF Energeticon 11:00 „Young Energy - Kinder entdecken das Energeticon“.

karneval

»»AACHEN Kurpark-Terrassen 20:00 Burtscheider Karnevalsparty und Kostümball. Altes Kurhaus 20:00 „Florresei Palast“. Kostümball des AKV-Ehrenhuts. »»DÜREN Schloss Burgau 19:30 18. Skunksitzung 2019 „Nachsitzen!“. Kabarettistische Karnevalsrevue.

3 Sonntag musik

kabarett & comedy

»»AACHEN Saalbau Rothe Erde / Kappertz 20:00 „Aachener Kappesball“. Fünfte Jahreszeit ohne Tanzmariechen, Prinzengarde oder Ein- und Ausmarschmarathon, dafür satirisch und humorvoll. Saalbau Rothe Erde / Kappertz 20:00 „Kappesball 2019“ . Raststätte 20:00 „satznachvorn. – Der Aachener Poetry Slam“.

rock, pop & co

Ein Rosenmontag der etwas anderen Art. Man darf in diesem Jahr auf den Gitarrenvirtuosen Manuel Troller sowie die Pianistin und Sängerin Annelies Monseré gespannt sein. Der Schweizer Komponist und Gitarrist Manuel Troller fühlt sich in der Welt der Avantgarde, der Improvisation ebenso wohl, wie in der Welt des Pop und Rock. Die junge Belgierin Annelies Monseré durchstreift die Gefilde moderner Klassik, Folk, Drone und Pop und entführt ihre Zuhörer in eine Märchenwelt voller angedeuteter Möglichkeiten. \ rm

rock, pop & co

»»DÜREN Endart Kulturfabrik 21:00 „70er/80er/90er-JahreParty“ .

rock, pop & co

»»AACHEN The Wild Rover Irish Pub 19:30 Borderline Society + Hallimasch ( LUX ). Musik: Streetpunk / Punkrock.

bühne

schauspiel

»»AACHEN Theater Aachen, Kammerspiele 20:00 „Die Verwandlung“. Schauspiel von Franz Kafka.

kabarett & comedy

»»AACHEN Saalbau Rothe Erde / Kappertz 20:00 „Aachener Kappesball“. Fünfte Jahreszeit ohne Tanzmariechen, Prinzengarde oder Ein- und Ausmarschmarathon, dafür satirisch und humorvoll.

»»AACHEN Nightlife 20:00 Minusheart. Musik: Electro/ Rock/Industrial.

klassik

»»MONSCHAU Aukirche 17:00 Im Rahmen der „Montjoie Musicale“ - Carles Lama und Sofia Cabruja ( Zwei Klaviere ). Werke von F. Schubert, J. Brahms, R. Wagner & M. de Falla.

bühne

musiktheater

»»AACHEN Theater Aachen, Bühne 19:30 „La Traviata“ . Oper von Giuseppe Verdi.

vortrag & lesung

»»AACHEN Internationales Zeitungsmuseum - Das neue Medienmuseum 14:00 „Fake news – wer bestimmt unsere Wahrheit?“. Leitung: Markus Knauff.

Foto: Camilio Paravicini

Freilichtbühne Würselen

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BURG WILHELMSTEIN


hat IKEA Heerlen ganz normal geöffnet: So: 11-18 Uhr Mo-Sa: 10-21 IKEA.nl/heerlen

»»AACHEN Franz 20:00 „He Joe´s Live Soireé“. Gast: Fatima. Eintritt frei!

anderes

»»AACHEN Raststätte 19:00 „Sync“. Ihr bringt eure Klangkisten/Instrumente/Kabel oder auch einfach nur Neugier mit, wir verkabeln und verbinden uns mit Musik und Freude am Tun. Kollektives Oszillieren in der Raststätte.

vortrag & lesung

»»AACHEN Goldener Schwan 20:00 Offener Autorentreff. Für Autoren und literarisch Interessierte.

film kunst

»»AACHEN KuKuK V.o.G./e.V. 14:00 „Kunstroute Weser-Göhl“ „Kunst(h)orte im Eupener Land“. Infos unter www.kunstroute-weser-goehl.de.

karneval

»»AACHEN Innenstadt 11:00 „Kinderkarnevalsumzug des Märchenprinzen“.

4 Montag musik

tanzboden

»»AACHEN Domkeller 11:00 DJ Ordinary Joe und DJ Lota. Stil: karnevalsmusikfreie Party. LolaParoli 16:00 Rosenmontagsparty. DJs: Hossa Hansel & Mendocino Manni; Stil: Schlager bis Punkrock. Franz 19:00 !Salsa!. Stil: Salsa, Mambo, Timba, Cha Cha Cha, Bachata, Zouk, Cumbia & Merengue mit Dj Alan.

rock, pop & co

»»EUPEN-KETTENIS Galerie vorn und oben 19:30 Manuel Troller & Annelies Monseré. Musik: Jazz,Pop, Folk.

karneval

»»AACHEN Diverse Orte 11:10 „Rosenmontagszug 2019“.

5 Dienstag musik

tanzboden

»»AACHEN Apollo Kino und Bar 23:00 „Remmi Demmi“. Partyclassics, 90s, Charts, House mit Benedetto.

rock, pop & co

»»AACHEN Raststätte 20:00 Fresh Acoustic / Me Rex / Tea Leaf. Musik: Indie-Punk, Synth-PopPunk, Folk.

kunst

»»AACHEN Suermondt-Ludwig-Museum 13:00 „Kunstpause: Ein Werk – 15 Minuten“.

karneval

»»AACHEN Theater Aachen, Bühne 19:15 Sonderprogramm für den AKV.

6 Mittwoch musik

tanzboden

»»AACHEN Apollo Kino und Bar 18:30 „Salsa@Apollo“ . Mit Anfängertanzkurs.

»»AACHEN Cineplex im Kapuzinerkarree 18:00 „Tomorrow“. Dokumentation im Rahmen der Filmreihe „Umwelt und Nachhaltigkeit“. Mehr Infos siehe S. 22.

7 Donnerstag musik

tanzboden

»»AACHEN Apollo Kino und Bar 23:00 „Uptown Thursday“. Stil: Modern Reggae & Dancehall, Afrobeat, Hip Hop.

rock, pop & co

»»AACHEN The Wild Rover Irish Pub 20:00 „Kick out the Jams“. Die RockJamSession mit Konzept.

bühne

schauspiel

»»AACHEN Theater Aachen, Mörgens 20:00 Kostprobe: „All das Schöne“. von Duncan Macmillan; Eintritt frei.

anderes

»»AACHEN Theater Aachen, Mörgens 22:30 „Melinas Nacht“ . Kultur-Trash-Talkshow mit Melina Pyschny.

vortrag & lesung

»»AACHEN Centre Charlemagne 15:00 „Pratschjeck op Fastelovvend - Karneval in Aachen“. Seniorenführung. Ludwig Forum für Internationale Kunst 16:00 Informationsveranstaltung für Lehrerinnen und Lehrer zur Ausstellung „Lust der Täuschung“. Ludwig Forum für Internationale Kunst 18:00 „Von der Digitalisierung der Welt zur Virtuellen Realität“ . Vortrag von Prof. Dr. Leif Kobbelt, Visual Computing Institute der RWTH Aachen; Eintritt frei.

kunst

»»AACHEN Centre Charlemagne 18:00 Kuratorenführung mit Julia Samp. »»EUPEN Alter Schlachthof 19:00 Vernissage: Ausstellung Cristian Pineda. Zeichnung auf Papier, Skulptur oder Street-Art.

und sonst?

»»AACHEN Raststätte 18:00 „Fancy Art Club“. Das regelmäßige Kreativen-Treffen. Jolie Jour 19:00 Deutsch-französischer Stammtisch.

8 Freitag musik jazz

»»AACHEN Burg Frankenberg 20:00 Schwarz/Heid Duo & Laura Totenhagen Quartett.

tanzboden

»»AACHEN Dein Hotel Europa 23:00 „Nacht“. Stil: Techno. Apollo Kino und Bar 23:00 „Alternative Friday“. Stil: Alternative, Rock, Dubstep, Metal, Emo.

rock, pop & co

»»AACHEN The Wild Rover Irish Pub 19:30 The Djinns & El Moono ( UK ). Musik: Psych Rock, Math, Prog. Gravieranstalt 20:00 Konzert der Reihe „Teenage Kicks“. Konzerte, Nachwuchskünstler, Musik-Workshops und Jamsessions. Mehr Infos siehe S. 14. KuKuK V.o.G./e.V. 20:00 Rosis Sofa. Musik: Jazz,Blues, Chansons,Pop; Eintritt frei. Restaurant Pfannenzauber 20:00 Hopital. Musik: Singer/ Songwriter, Cover. Mehr Infos siehe S. 47. »»MAASTRICHT Muziekgieterij 20:00 „Rumble in Maastricht“. Rockabilly / Rock’n Roll Night.

17.4.19 AACHEN // Eurogress

klassik

»»AACHEN Depot 20:00 „Classic Lounge“ - „Radical Vibes 2“. Musik von Ives, Widmann, Cage, Opfermann, Riley.

bühne

schauspiel

»»AACHEN Theater Aachen, Kammerspiele 20:00 Premiere: „Der Entertainer“. von John Osborne. Mehr Infos siehe S. 26. Grenzlandtheater 20:00 Premiere: „4000 Tage“. Schauspiel von Peter Quilter. Mehr Infos siehe S. 26.

anderes

»»EUPEN Alter Schlachthof 20:00 „scenario“ Festival: La Soupe Compagnie - „Je hurle / Ich schreie“.

vortrag & lesung

»»STOLBERG Zinkhütter Hof Stolberg 11:00 „Töchter 4.0 – weiter. denken. lenken!“.

kunst

»»AACHEN Lousberg-Pavillon 15:30 Eröffnung: „Zurück zu Natur! Landschaftsmalerei am Lousberg“ . Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe EF des Kaiser-Karls-Gymnasiums stellen aus. Galerie am Elisengarten 19:00 Vernissage - Günther Beckers: „@Human“.

und sonst?

»»AACHEN Ludwig Forum für Internationale Kunst 13:00 „Generationen auf Entdeckungsreise“. Seniorenführung.

9 Samstag musik jazz

»»AACHEN Atelier 21 20:00 Trio 21. Euregio Jazz live.

tanzboden

»»AACHEN Franz 21:00 „Prima Tanzmusik“ mit DJ Schorsch. Musikbunker 23:00 „Don´t Sleep“. Stil: Techno.

Veranstaltungshinweise bitte bis 11.3. an termine@klenkes.de

www.tina-musical.com

26.4.19 AACHEN // Eurogress

TICKETS 01806-57 00 55* WWW.COFO.DE

*0,20 €/Anruf., Mobil max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt.

jecken Tagen

rock, pop & co

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An den


termine märz Anzeigen

Autonomes Zentrum 23:00 Catacombs of Utopolis. Stil: Techno, Industrial, EBM. Dein Hotel Europa 23:00 „Stromhilde on Tour“. Eine Hommage an „Bar Hildegard“ bzw. die „Stromhilde“; Mit sämtlichen Djs…House, Techno und mehr.

rock, pop & co

»»AACHEN Musikbunker 19:30 Tankus The Henge ( UK ). Musik: musikalische Zeitreise zu längst vergessenen Tagen auf dem Rummelplatz, den großen Beatleskonzerten, den genialen Firewater oder neben Tom Waits und sein trunkenes Klavier. Gravieranstalt 20:00 Konzert der Reihe „Teenage Kicks“. Konzerte, Nachwuchskünstler, Musik-Workshops und Jamsessions. Mehr Infos siehe S. 14. The Wild Rover Irish Pub 19:30 R.O.C.K.E.T. + Kruste. Musik: Funpunk, Garage. Café Einstein 20:00 Somebody Wrong Bluesband . Musik: Mixtur aus Rhythm’n’Blues, Swing und Rock; Eintritt frei. »»ALDENHOVEN Rockheaven 20:00 Kambrium und Convictive. Musik: Epischer Death Metal.

bühne

schauspiel

Programm Aachen 30.03. Itay Dvori / Comic-Konzert 01.-05.04. We,The Six Million / Ausstellung 02.04. Irene Dische / Lesung 03.04. Ein Abend für Fredy Hirsch / Lesung und Gespräch 04.04. Marcia Zuckermann / Lesung 07.04. Kafka und die jüdische Mystik / Vortrag 08.04. Bei Abpfiff Frieden / Film 09.04. Adriana Altaras / Lesung 11.04. Äpfel aus der Wüste / Film 14.04. Fest mit Dance of Joy Info: 0241 / 432-4943 juedische-kulturtage.de

50

März 2019

»»AACHEN Grenzlandtheater 20:00 „4000 Tage“. Schauspiel von Peter Quilter. Ludwig Forum für Internationale Kunst 20:00 Theater K unterwegs Thea Dorn: „Nike“. Regie: Agma Formanns. Das Da Theater 20:00 „Ich werde nicht hassen“. Schauspiel von Izzeldin Abuelaish; Als Monologfassung bearbeitet von Silvia Armbruster und Ernst Konarek. Theater Aachen, Mörgens 20:00 „Die Känguru-Chroniken“. von Marc-Uwe Kling. Klangbrücke im Alten Kurhaus 20:00 aixpertentheater: „Antigone“. von Jean Anouilh. Mehr Infos siehe S. 47.

musiktheater

»»AACHEN Theater Aachen, Bühne 19:30 „Roméo et Juliette“ . Oper von Charles Gounod.

kunst

»»AACHEN Galerie Artikel 5 18:30 Vernissage: „Natur 1.0“ . Ela Schwartz - Pastellmalerei.

musiktheater

kinder

»»AACHEN Die kleine Theaterfabrik am Tuchwerk 15:00 „Däumelinchen“. Puppenspiel für Kinder und Erwachsene ab 4 Jahren; nach Hans Christian Andersen

sport

»»AACHEN Tivoli 14:00 Regionalliga Herren. Alemannia Aachen - Wuppertaler SV . Sporthalle Neuköllner Str. 18:00 1. Bundesliga Volleyball Damen. Ladies in Black - VC Wiesbaden.

und sonst?

»»ALSDORF Energeticon 14:00 Steigerführung. »»NORDRHEIN WESTFALEN Diverse Orte 10:00 „Tag der offenen Töpfereien“. Im ganzen Bundesgebiet öffnen viele kleine und große Keramikwerkstätten ihre Türen für interessierte Besucher; Infos unter www. tag-der-offenen-töpfereien.de.

vortrag & lesung

»»AACHEN LOGOI 12:00 „Philosophischer Salon“: Dipl. Psych. Micha Hilgers: „Der globale Triumph des Irrationalen – Die Psychotherapie in den Zeiten der komatösen Vernunft“. Eintritt frei. Centre Charlemagne 12:00 „Highlights der Stadtgeschichte“. Führung. Internationales Zeitungsmuseum - Das neue Medienmuseum 14:00 „Der Sammler Oscar von Forckenbeck“ . mit Christina Kral.

kunst

10 Sonntag rock, pop & co.

kinder

musik

Gravieranstalt 19:00 Konzert der Reihe „Teenage Kicks“. Konzerte, Nachwuchskünstler, Musik-Workshops und Jamsessions. Mehr Infos siehe S. 14. Café & Bar zuhause 18:00 Marry & The Poppins. Live-Konzert.

Alle

Sonntage

von 11-18 Uhr verkaufsoffen IKEA.nl/heerlen

»»AACHEN Bleiberger Fabrik 20:00 Fliegender Wechsel: “ Impro-Show“. Improvisationstheater. »»AACHEN Centre Charlemagne 14:00 „Karl der Große - Macht und Mythos“. Führung. Grashaus 15:00 „Das Grashaus – Im Wandel der Zeiten“. Öffentliche Führung. Couven Museum 15:00 „Spurensuche: Johann Peter Monheim – Apotheker, Forscher, Wissenschaftler“ . Leitung: Herma Harloff. Junge Kirche/Dreifaltigkeitskirche 18:00 „Kirche im Kreuzverhör“. Zwei Kirchenmänner (Matthias Fritz, ab März neuer Leiter der KHG und Jan Scheunemann, Pfarrer aus Reichenbach) stellen sich Fragen des Publikums rund um Themen von Glaube und Kirche. Buchhandlung Schmetz 19:00 „1919 – Das Jahr der Frauen“. Lesung mit Unda Hörner zu 100 Jahren Frauenwahlrecht. space im Ludwig Forum 19:30 „Mongolei – Gesichter eines Landes“. präsentiert vom deutschen Alpenverein und Referent Frank Riedinger. Raststätte 20:00 Jonas Baeck. Lesung; „In Witz, Wärme und Beobachtungsgabe erinnert Baeck gelegentlich an Hape Kerkelings legendäre Pilgerreise.“ (Kölnische Rundschau)

»»AACHEN Theater Aachen, Bühne 18:00 „Trouble in Tahiti / A Quiet Place“. Opern von Leonard Bernstein. Mehr Infos siehe S. 26.

»»AACHEN Centre Charlemagne 12:00 „Wenn die Narren Trauer tragen…“. Aktionstag zur Finissage; Eintritt frei. Volkshochschule Aachen 12:00 Ulrike Maria Fahle: „Mein Land – Fragezeichen“ . Ausstellungseröffnung. Galerie Salto Art 15:00 Vernissage: Barbara Merkel -„Ein Steifen kommt selten allein“.

anderes

vortrag & lesung

Grenzlandtheater 20:00 „4000 Tage“. Schauspiel von Peter Quilter. Theater Aachen, Mörgens 20:00 „Supergutman“ . von Lukas Linder.

jazz

»»AACHEN Nadelfabrik Aachen 18:00 Steve Houben meets SKR Trio. Musik: Zeitgenössischer Jazz.

tanzboden

»»AACHEN Apollo Kino und Bar 18:30 „Swouk Party“. Stil: West Coast Swing & Zouk.

klassik

»»AACHEN Annakirche 17:00 Ensemble Feuervogel. Blockflötenconsortmusik: „1001 Melodie aus 6 Jahrhunderten“ mit Tabea Popien. Werke von Heinrich Isaac, Henry Purcell und Agnes Torwart; Eintritt frei. »»HERZOGENRATH Europaschule 20:00 Dominique Horwitz „musikalischer Waldmärchen-Abend“. Ausverkauft. Im Rahmen des „Kulturfestival X“. Mehr Infos siehe S. 12.

bühne

schauspiel

»»AACHEN Das Da Theater 18:00 „Ich werde nicht hassen“. Schauspiel von Izzeldin Abuelaish; Als Monologfassung bearbeitet von Silvia Armbruster und Ernst Konarek.

»»AACHEN Bleiberger Fabrik 15:00 „Fliegender Wechsel“ . Improvisationstheater - Kindershow. Die kleine Theaterfabrik am Tuchwerk 15:00 „Däumelinchen“. Puppenspiel für Kinder und Erwachsene ab 4 Jahren; nach Hans Christian Andersen

markt & messe

»»AACHEN Schloss Rahe 11:00 „RegioHochzeit“ - Heiratsmesse..

und sonst?

»»AACHEN KuKuK V.o.G./e.V. 11:00 KuKuK-Boulebahn. Jeden 2. Sonntag im Monat. »»NORDRHEIN WESTFALEN Diverse Orte 10:00 „Tag der offenen Töpfereien“. Infos unter www.tag-der-offenen-töpfereien.de.

11 Montag musik jazz

»»AACHEN Franz 20:00 Jazz Session. »»MAASTRICHT Theater aan het Vrijthof 20:00 Lizz Wright. Jazz in der Tradition von Nina Simone, Ella Fitzgerald und Billie Holiday.

rock, pop & co

»»AACHEN Domkeller 20:00 Mary and the Poppins. Musik: Singer/ Songwriter, Pop.

bühne

schauspiel

»»AACHEN Grenzlandtheater 20:00 „4000 Tage“. Schauspiel von Peter Quilter. »»ALSDORF Stadthalle 20:00 „Alles Was Sie Wollen“. Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière.


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kinder

»»AACHEN Spiegelfoyer im Theater Aachen 09:30 10:30 Krabbelkonzert. Für Kinder zwischen 0 und 3 Jahren; ausverkauft.

und sonst?

»»AACHEN Depot 09:30 „Ihre Chance - Berufetag für zugewanderte Frauen“. für die Bereiche: Medizintechnik, Hotel und Gaststätten, Pädagogik, Gesundheit, Informatik, Soziales, Technik, Handel, Handwerk, Logistik

12 Dienstag musik

tanzboden

»»AACHEN Apollo Kino und Bar 19:00 „Sensual Tuesday“. Kizombaworkshop. Apollo Kino und Bar 23:00 „Remmi Demmi“. Partyclassics, 90s, Charts, House mit Benedetto.

rock, pop & co

»»ESCHWEILER Rio 20:15 „Blues meets Rock“: Rob Tognoni.

bühne

schauspiel

»»AACHEN Theater Aachen, Bühne 19:00 Kostprobe: „Die Nibelungen“. von Friedrich Hebbel; Eintritt frei. Grenzlandtheater 20:00 „4000 Tage“. Schauspiel von Peter Quilter. »»ALSDORF Stadthalle 20:00 „Alles Was Sie Wollen“. Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière.

»»WÜRSELEN Altes Rathaus 19:00 Linus Geschke: „Tannenstein“. Lesung. Infotainment.

kunst

»»AACHEN Suermondt-Ludwig-Museum 13:00 „Kunstpause: Ein Werk – 15 Minuten“.

film

»»EUPEN Alter Schlachthof 19:00 21:30 „Nous Trois“. Belgischer Tanzfilm .

und sonst?

»»AACHEN Volkshochschule Aachen 19:00 Zum Weltfrauentag: Kooperationsveranstaltung von Amnesty International, dem Eine Welt Forum und der Volkshochschule AC. Lyrik und Musik. Haus der evangelischen Kirche 19:30 Treffen der Aachener Initiative für ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Monatliches Treffen mit Infos und Diskussion für alle, die sich für das Thema interessieren.

13 Mittwoch musik

tanzboden

»»AACHEN Apollo Kino und Bar 18:30 „Salsa@Apollo“ . Mit Anfängertanzkurs.

rock, pop & co

»»AACHEN Franz 20:00 Barth Roemer . Musik: Groove, Chanson; Eintritt frei. Musikbunker 20:00 Blurt. Musik: No-Wave, JazzPunk. Mehr Infos siehe S. 47.

bühne

schauspiel

»»AACHEN Grenzlandtheater 20:00 „4000 Tage“. Schauspiel von Peter Quilter.

musiktheater

musiktheater

tanz

tanz

»»DÜREN Haus der Stadt 20:00 „ABBA GOLD - The Concert Show“ . Unvergessene Lieder und das Lebensgefühl einer ganzen Generation! »»EUPEN Alter Schlachthof 20:00 „schrittmacher Festival: „Respire“ . Neuer Zirkus & Tanz. »»HEERLEN Theater Heerlen 20:00 „Schrittmacher-Festival“ Dada Masilo (ZA): „Giselle”.

kabarett & comedy

»»AACHEN Franz 20:00 „Kunst gegen Bares“. Die Kleinkunstshow; Stand-Up-Comedy, Musik uvm.

vortrag & lesung

»»AACHEN Volkshochschule Aachen 18:00 Barbara Edelstein: „Was ist überhaupt gesunde Ernährung? – Abgrenzung zu Ernährungstrends“. Volkshochschule Aachen 19:00 Dr. Jürgen Jansen, Inge Heck-Böckler: „Der Internationale Frauentag – Was bedeutet er 2019?“. Film, Berichte und Diskussion. Burg Frankenberg 19:00 „Offenes Aachen! 2.0“. „Die Größe der Verunsicherung. Zur Psychoanalyse von Fundamentalismus und Extremismus“. AltBauPlus 19:00 altbau plus: „Wand - Möglichkeiten der Außenwanddämmung“. Sanierungstreff.

»»HÜCKELHOVEN Aula Gymnasium Hückelhoven 20:00 „ABBA GOLD - The Concert Show“ . Unvergessene Lieder und das Lebensgefühl einer ganzen Generation! »»EUPEN Alter Schlachthof 20:00 „schrittmacher Festival: „Respire“ . Neuer Zirkus & Tanz.

kabarett & comedy

»»DÜREN KOMM 20:00 „Kunst gegen Bares - Die Kleinkunstshow“. Mit Stand-Up-Comedy, Musik, Poetry Slam u.v.a. »»ESCHWEILER Talbahnhof 20:00 Daniel Helfrich: “Eigentlich bin ich ja Tänzer”.

vortrag & lesung

»»AACHEN Kulturhaus Barockfabrik 18:00 Euregio-Schüler-Literaturpreis. Kritikerrunde 2019. Mayersche Buchhandlung, forum M 19:30 „HorizontWissen“: Thema Persönlichkeit. mit Referent Jörg Löhr; Experte für Persönlichkeitsentwicklung.

film

»»EUPEN Alter Schlachthof 19:00 21:30 „Nous Trois“. Belgischer Tanzfilm .

und sonst?

»»AACHEN Dein Hotel Europa 20:00 „Cocktail Abend“.

Mehr Termine? Regelmäßig aktuell auf

14 Donnerstag musik

tanzboden

»»AACHEN Apollo Kino und Bar 20:00 „Uptown Thursday“. Stil: Modern Reggae & Dancehall, Afrobeat, Hip Hop. Dein Hotel Europa 20:00 „Wohnzimmer des Glücks“.

rock, pop & co

»»MAASTRICHT Muziekgieterij 20:00 Ten Years After. Musik: Rock.

anderes

»»AACHEN Eurogress 20:00 „Game Of Thrones - The Concert Show“.

bühne

schauspiel

»»AACHEN Theater Aachen, Mörgens 20:00 Premiere: „All das Schöne“. von Duncan Macmillan. Mehr Infos siehe S. 26. Grenzlandtheater 20:00 „4000 Tage“. Schauspiel von Peter Quilter. »»EUPEN Alter Schlachthof 10:30 13:30 „scenario“ Festival: Treibkraft Theater - „Bin ich rechts ?“.

musiktheater

»»ALSDORF Stadthalle Alsdorf 20:00 „ABBA GOLD - The Concert Show“ . Unvergessene Lieder und das Lebensgefühl einer ganzen Generation!

tanz

»»AACHEN Fabrik Stahlbau Strang 20:30 „Schrittmacher Festival“ - YY Dance Company (USA/CHN) „The Edge of 30 Degrees”.

kabarett & comedy

»»AACHEN Franz 20:00 Rene Steinberg:“Freuwillige vor - wer lacht macht den Mund auf!“. »»DÜREN KOMM 20:00 Annette Postel: „Ausziehn - Stimme, Witz und Glitzerkram“. Operncomedy.

vortrag & lesung

»»AACHEN Volkshochschule Aachen 18:30 Jakob C. Terhaag: „Clusterkopfschmerz – Was ist das?“. Jüdische Gemeinde 19:00 Stephan Grigat: „Wegen Auschwitz in der Politik– Die deutsche Linke, Israel und das iranische Regime“. LOGOI 19:00 „Libraria : Lesungen aus jeglicher Art von Klassik“. Literarischer Abend mit Dieter Hans. Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich.

kunst

»»AACHEN Ludwig Forum für Internationale Kunst 18:00 Kuratorenführung mit Andreas Beitin. Eintritt frei.

film

»»AACHEN Cineplex im Kapuzinerkarree 19:00 Reise-Reportage „Im Bann des Nordens“ . Bernd Römmelt nimmt seine Zuschauer mit auf ein Abenteuer am Polarkreis.

und sonst?

»»AACHEN St. Nikolaus 10:00 Wollsammelaktion für das „Stricken gegen die Kälte“. Burg Frankenberg 19:00 „Aktuell in der Burg“: „Aachener Nachbarschaftsring e.V. – Ein soziales Netzwerk von Bürgerinnen und Bürgern der Region für gegenseitige Hilfe und Geselligkeit“.

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film

»»AACHEN Apollo Kino und Bar 20:15 „Back To The Fatherland“. Dokumentarfilm.

märz termine

Besser gute Weine

selbst probieren ...

Aula Carolina, Pontstraße 7-9 Geöffnet Sa 12-19 Uhr, So 12-18 Uhr

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Aula Carolina am Markt Pontstraße 7-9 Geöffnet 16. und 17. März Sa 12-19 Uhr, So 12-18 Uhr

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Eintritt: EUR 13 inkl. Verkostung & Katalog, Vvk EUR 10

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Sonntag, 10. März 18.00 Uhr

Mit Genehmigung der Künstler

„Steve Houben meets SKR Trio” eine musikalische Expedition Sonntag, 10. März 2019 um 18.00 Uhr in der Nadelfabrik

Eintritt frei!

Steve Houben: Altsaxophon Norbert Scholly: Gitarre Christian Raymond: Bass Stefan Kremer: Schlagzeug

www.aachen.de/nadelfabrik

51


termine märz

15 Freitag musik

tanzboden

»»AACHEN KuKuK V.o.G./e.V. 21:00 „KuKuK-Beats“. Stil: Dancefloor House mit Dj Mike Franz 21:00 !Salsa!. Stil: Salsa, Mambo, Timba, Cha Cha Cha, Bachata, Zouk, Cumbia & Merengue mit Dj Alan. Apollo Kino und Bar 23:00 „Go Bananas“. Stil: 90s, Trash. Dein Hotel Europa 23:00 „Kiek ma wie die Trulla tanzt“. Stil: Surf-Punk, Indie, Funk, Soul, Swing.

rock, pop & co

»»AACHEN Raststätte 19:00 Thisell. Musik: Singer-Songwriter. The Wild Rover Irish Pub 19:30 NerveGuns + Kloode. Musik: Punkrock. Die kleine Theaterfabrik am Tuchwerk 20:00 David Spencer . Musik: Singer-Songwriter. Musikbunker 21:00 HgichT + Acid Aftershow. Musik: Elektro, DadaGaga-Performance. »»ALDENHOVEN Rockheaven 20:00 Pokerface + Supports. Musik: Thrash / Death Metal. »»EUPEN Alter Schlachthof 20:30 AK/DK. Musik:Live Electro-Synthpunk. »»HEERLEN Theater Heerlen 20:00 Tommy Emmanuel +special guest JD Simo. Musik: Fingerpicking Country, Blues.

»»VERVIERS Spirit of 66 20:30 Blaze Bayley ( UK ). Musik: Metal mit dem Ex-Iron Maiden Sänger. Mehr Infos siehe S. 47.

klassik

»»AACHEN Atelier 21 20:00 Manish Pingle ( Indian Slide Guitar ) & Arup Sen Gupta an der Tabla. Musik: Indische Klassik. »»GEILENKIRCHEN Bischöfliches Gymnasium St. Ursula 17:00 Instrumententage der Musikschule und „Der verflixte Koffer“. Musiktheaterstück mit anschl. Beratung von Eltern und Kindern durch das Instrumental-Kollegium.

bühne

schauspiel

»»AACHEN Theater Aachen, Kammerspiele 20:00 „Der Entertainer“. von John Osborne. Grenzlandtheater 20:00 „4000 Tage“. Schauspiel von Peter Quilter. Klangbrücke im Alten Kurhaus 20:00 aixpertentheater: „Antigone“. von Jean Anouilh. »»STOLBERG Zinkhütter Hof Stolberg 19:00 Internationale Woche gegen Rassismus: „Undercover Dschihadistin“.

musiktheater

»»DÜREN Arena in Düren 20:00 „Die Nacht der Musicals – Das Original“. Tanz der Vampire, Frozen, Rocky, König der Löwen, Elisabeth, Das Phantom der Oper, Mamma Mia, Cats uvm.

tanz

»»AACHEN Fabrik Stahlbau Strang 20:30 „Schrittmacher Festival“ - YY Dance Company (USA/CHN) „The Edge of 30 Degrees”.

anderes

»»AACHEN Theater Aachen, Mörgens 15:00 „Blick hinter die Kulissen Spezial … Kostüm“.

vortrag & lesung

»»AACHEN Überhaupt 20:00 Lesebühne „Enjoy The Zeilen“. 5 Lyriker(innen). Fünf x 12 Minuten. Kein Wettbewerb; Eine bunte Mischung aus Texten, Gedichten und Gedanken. »»ESCHWEILER Stadtbücherei Eschweiler 19:30 Krimi-Lesung mit Jutta Profijt. „Unter Fremden“ ist ausgezeichnet mit dem Friedrich-Glauser-Preis 2018.

kunst

»»AACHEN Ateliergemeinschaft Halle 1 11:00 Vernissage: „Tag der Druckkunst“. bis einschließlich 17.3. ( 11-18h ). Ludwig Forum für Internationale Kunst 19:00 Eröffnung: Wermke / Leinkauf - „Macht der Masse – 4. Halbzeit“. raumgreifende Installation.

körper & seele

»»AACHEN BuBe eV 20:00 Tai Chi Chuan. Einführung in die chinesische Bewegungkunst; Kostenfrei, ohne Anmeldung.

und sonst?

»»AACHEN Couven Museum 16:30 „Was der Kurarzt empfiehlt“. Stadtrundgang. Stadtbibliothek Aachen 19:00 NRW-Nacht der Bibliotheken. HERZOGENRATH Stadtbücherei 19:30 „Nacht der Bibliotheken“. Literarischer Singalong.

16 Samstag

klassik

musik

tanzboden

»»AACHEN Gravieranstalt 19:00 „We become One“. Geburtstagsparty mit Kunst und Musik. Musikbunker 23:00 „Lolliwood“. Stil: Trash, 80er, 90er, Disco. Apollo Kino und Bar 23:00 „2000er Party“. Dein Hotel Europa 23:00 „Funky Mary“. Musik: Hip Hop Classics, Funk&Soul.

Sehtraining 06.-07.04.

www.NatuerlichBesserSehen.de »»DÜREN Endart Kulturfabrik 21:00 „Hardcore Gangsters“.

jazz

»»EUPEN Kulturzentrum Jünglingshaus 21:00 „Jazz im Foyer“: Diederick Wissels Pasarela.

rock, pop & co

»»AACHEN Franz 20:00 Lydie Auvray Trio: „Musetteries-Tour 2019/2020“. Musik: Akkordeon-Pop. Mehr Infos siehe S. 47.

The Wild Rover Irish Pub 20:00 Dashboard Angels. Musik: Classic Rock / Hard Rock / Blues. »»ALDENHOVEN Rockheaven 20:00 Helldozers, Downtown’s Bad Company (I) und Aestaticate. Musik: Southern/Doom/Groove Metal. »»HEERLEN Theater Heerlen 19:00 23. Southern Blues Night. mit Bernard Allison u.a.. »»VERVIERS Spirit of 66 20:30 Physical Graffitti. Led Zeppelin Tribute. »»GEILENKIRCHEN Bischöfliches Gymnasium St. Ursula 11:00 Instrumententage der Musikschule und „Der verflixte Koffer“. Musiktheaterstück mit anschl. Beratung von Eltern und Kindern durch das Instrumental-Kollegium.

bühne

schauspiel

»»AACHEN Grenzlandtheater 16:00 20:00 „4000 Tage“. Schauspiel von Peter Quilter. Mehr Infos siehe S. 26. Theater Aachen, Bühne 19:30 Premiere: „Die Nibelungen“. von Friedrich Hebbel. Mehr Infos siehe S. 23. Ludwig Forum für Internationale Kunst 20:00 Theater K unterwegs Thea Dorn: „Nike“. Regie: Agma Formanns. Klangbrücke im Alten Kurhaus 20:00 aixpertentheater: „Antigone“. von Jean Anouilh.

tanz

»»AACHEN Fabrik Stahlbau Strang 20:30 „Schrittmacher Festival“ - YY Dance Company (USA/CHN) „The Edge of 30 Degrees”.

anderes

»»AACHEN Theater Aachen, Bühne/Kammer 14:00 „Blick hinter die Kulissen“ Führung durch das Theater.

vortrag & lesung

»»AACHEN Centre Charlemagne 14:00 „Kunst und Architektur im Zeichen karolingischer Macht“. Couven Museum 15:00 „Sammlerstolz: Der Mörser: funktional, repräsentabel, wertvoll“ . Leitung: Carmen Roebers. Grashaus 15:00 „Das Grashaus – Im Wandel der Zeiten“. Öffentliche Führung.

kunst

»»AACHEN Bismarck35 16:00 Ausstellungseröffnung „Novis Imaginibus“ von Leo Ralph Unger, Kunstmaler.. NAK - Neuer Aachener Kunstverein 19:00 Eröffnung: Egan Frantz „Paintings“. »»MAASTRICHT Marres, Centre for Contemporary Culture 17:00 „The Floor is Lava“. Multimedia-Installation.

kinder

»»AACHEN Pfarre Heilig Kreuz, Kreuzherrenstraße 11:00 Kindersachenbörse. Die kleine Theaterfabrik am Tuchwerk 15:00 „Kleiner Drache Wütebrecht“. Puppenspiel für Kinder ab 4 Jahren.

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märz termine

Foto: Andreas Hoheneder

Mit seiner neuen Band erfüllt sich der Kölner Blues Gitarrist und Sänger Tilmann Schneider den Wunsch nach einem traditionellen Organ-Trio, wie es in den 50er und 60er Jahren populär war. Rhythm‘n‘Blues und SoulJazz angereichert mit ein paar eigenen Tricks. In den Kölner Jazzmusikern Gero Körner (Hammond B3) und Benedikt Hesse (Schlagzeug) fand er kongeniale musikalische Partner. Diese Besetzung verspricht einen druckvollen funky Sound, den man sonst nur in New Orleans oder Chicago zu hören bekommt. \ sis

Til Schneider Band

sport

»»AACHEN Sporthalle Neuköllner Str. 18:00 1. Bundesliga Volleyball Damen. Ladies in Black - Nawaro Straubing.

körper & seele

»»AACHEN Bleiberger Fabrik. 19:00 Gong-Heilreise mit Birgit Reimer.

und sonst?

»»WÜRSELEN Weiterbildungskolleg der StädteRegion Aachen 09:30 Tag der Offenen Tür am WBK. Zweite Chance oder neue Perspektive?

17 Sonntag musik jazz

»»AACHEN Musikbunker 20:00 „Jazz im Bunker“: Alex Skolnick Trio ( USA ). Musik: Shrazz ( Jazz-Interpretationen von Hardrock & heavy Metal Klassikern ). Mehr Infos siehe S. 47. Dumont 20:30 Timo Vollbrecht - Fly Magic. Musik: Contemporary Jazz, New Music, Post-Rock.

klassik

Alle

Sonntage

von 11-18 Uhr verkaufsoffen IKEA.nl/heerlen

»»AACHEN Eurogress 18:00 „5. Sinfoniekonzert“: Tango Nuevo. Werke von Ginastera, Villa-Lobos, Quadro Nuevo. »»JÜLICH Schlosskapelle Zitadelle 20:00 „Jülicher Schlosskonzert“ Dover Streichquartett.

mus cale Sinfonieorchester Aachen mit Justus Thorau

kinder

»»AACHEN Die kleine Theaterfabrik am Tuchwerk 15:00 „Das lustige Küken“. Puppentheater für Kinder ab 4 Jahren. »»EUPEN Alter Schlachthof 15:00 „scenario“ Festival: Agora Theater - „König Lindwurm“.

»»STOLBERG Kulturzentrum Frankental 18:00 „Gemeinsam gegen Kälte“. Benefizkonzert mit Thomas Beckmann ( Cello ) + Klavier.

bühne

schauspiel

»»AACHEN Theater Aachen, Bühne 19:30 „Am Königsweg“ . Schauspiel von Elfriede Jelinek. Grenzlandtheater 20:00 „4000 Tage“. Schauspiel von Peter Quilter.

tanz

»»AACHEN Fabrik Stahlbau Strang 20:30 „Schrittmacher Festival“ - YY Dance Company (USA/CHN) „The Edge of 30 Degrees”.

kabarett & comedy

»»AACHEN Franz 19:00 WallStreetTheatre: „All Inclusive“. Comedy Artistik.

vortrag & lesung

»»AACHEN Centre Charlemagne 12:00 „Immer wieder Wasser“ . mit Anja Haas. Internationales Zeitungsmuseum - Das neue Medienmuseum 14:00 „Medien, Macht und Manipulation – Aspekte der Mediengeschichte“. mit Lydia Konnegen. KuKuK V.o.G./e.V. 16:00 Harald Kappel liest aus seinem literarischen Projekt „nasse Landstraße nachts“ . Gedichte; Eintritt frei. Buchhandlung Schmetz 16:00 „Gestrandete Riesen – Geschichten vom schönen Schein und wirklicher Größe alter Grandhotels“. Lesung mit Bildern mit Gerd Wagner.

kunst

»»AACHEN Ludwig Forum für Internationale Kunst 15:00 Themenführung „Lust der Täuschung“. »»HEINSBERG Begas Haus - Museum für Kunst und Regionalgeschichte Heinsberg 12:00 Eröffnung: „Gerlinde Zantis chaussée déformée“. »»VAALS De Kopermolen 15:00 Vernissage: Ausstellung von Nic Heffels, Mitglied des Limburger Kunstkreises (Limburgse Kunstkring).

KERPEN »»Hambacher Forst 11:30 „Wald statt Kohle – Waldspaziergang im Hambacher Wald“. Naturführer und Waldpädagoge Michael Zobel führt durch den Hambacher Forst; Treffpunkt: Manheim, Berrendorfer Straße.

22. März 19:30 Uhr

Aukirche Monschau Dmitri Levkovitch (Klavier)

markt & messe

23. März 19:30 Uhr

»»AACHEN Aula Carolina 12:00 WeinAachen 2019. Im historischen Ambiente der Aula Carolina präsentieren Winzer und Weingüter ihre besten und neuesten Weinkreationen. Mehr Infos siehe S. 11.

und sonst?

www.eifel-musicale.com Tickets für die Konzerte gibt es in bei allen VVK-Stellen in der Region, bei KölnTicket / EVENTIM und Ticketregional.

Basilika Kloster Steinfeld Antonio di Cristofano (Klavier) Gefördert durch das:

»»AACHEN Café und Bar zuhause 14:00 „Familientag“. Spiel und Spaß für alle. »»ALSDORF Energeticon 14:00 Sonntagsführung.

18 Montag musik jazz

»»AACHEN Domkeller 20:00 Til Schneider Band. Musik: Rhythm’n’Blues und Soul-Jazz.

klassik

»»AACHEN Eurogress 20:00 „5. Sinfoniekonzert“: Tango Nuevo. Werke von Ginastera, Villa-Lobos, Quadro Nuevo.

ISG

MON CHAU ALTSTADT Zukunft mit Geschichte

WINTERMÄRCHEN »Herausragendes Stück Deutsches Kino.«

programmkino.de

bühne

schauspiel

»»AACHEN Grenzlandtheater 20:00 „4000 Tage“. Schauspiel von Peter Quilter.

kabarett & comedy

»»AACHEN Franz 20:00 „NightWash“. Zweitägiger Comedy-Hauptwaschgang im Franz.

film

»»AACHEN Apollo Kino und Bar 18:00 Queerfilm: „Freak Show“. USA 2017 / R:Trudie Styler, 91 Min. Apollo Kino und Bar 20:15 „Operation Finale“. »»HEERLEN SCHUNCK Glaspaleis 20:00 „Schrittmacher-Festival“ „dance meets film“. „Bobbi Jene” DK/S/IL/USA 2017, Regie: Elvira Lind, 95 min.

Veranstaltungshinweise bitte bis 11.3. an termine@klenkes.de

REGIE JAN BONNY

AB 21. MÄRZ APOLLO KINO AACHEN

RICARDA SEIFRIED

JEAN-LUC BUBERT

THOMAS SCHUBERT

wintermaerchen.wfilm.de

markt & messe

International Music Festival

natur

20 Uhr, Domkeller domkeller.de

»»AACHEN Aula Carolina 12:00 WeinAachen 2019. Im historischen Ambiente der Aula Carolina präsentieren Winzer und Weingüter ihre besten und neuesten Weinkreationen. Mehr Infos siehe S. 11.

»»AACHEN Eden Palast 17:30 „Exhibition on Screen“. Sonntagnachmittägliche Filmvorführung von Meisterwerken der Kunstgeschichte in englischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln »»HEERLEN SCHUNCK Glaspaleis 14:00 „Schrittmacher-Festival“ „dance meets film“. „Bobbi Jene” DK/S/IL/USA 2017, Regie: Elvira Lind, 95 min.

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film

18.konzert

53


termine märz

19 Dienstag 20 Mittwoch musik

musik

»»AACHEN Apollo Kino und Bar 23:00 „Remmi Demmi“. Partyclassics, 90s, Charts, House mit Benedetto.

»»AACHEN Franz 20:00 Art de Fakt. Musik: Jazz; Eintritt frei.

tanzboden

bühne

schauspiel

»»AACHEN Grenzlandtheater 20:00 „4000 Tage“. Schauspiel von Peter Quilter.

musiktheater

»»ALSDORF Stadthalle Alsdorf 20:00 „Rock the Circus“ Artistik zu Hits der Rockgeschichte.

tanz

»»KERKRADE Theater Kerkrade 20:00 „Schrittmacher Festival“ - Via Katlehong Dance Company & Gregory Maqoma (ZA): „Via Kanana”.

kabarett & comedy

»»AACHEN Franz 20:00 „NightWash“. Zweitägiger Comedy-Hauptwaschgang im Franz.

vortrag & lesung

»»AACHEN Volkshochschule Aachen 19:00 Heinz Gundolf: „Karls Lieblingspfalz und die Königskrönung in Aachen – der Beginn einer tausendjährigen Münzgeschichte“.

kunst

»»AACHEN Suermondt-Ludwig-Museum 13:00 „Kunstpause: Ein Werk – 15 Minuten“.

jazz

tanzboden

»»AACHEN Apollo Kino und Bar 18:30 „Salsa@Apollo“ . Mit Anfängertanzkurs.

rock, pop & co

»»AACHEN Musikbunker 18:00 „Toys2Masters Bandcontest“. Weitere Infos unter http://www. toys2masters.com. »»VERVIERS Spirit of 66 20:00 Black Cat Biscuit. Musik : Blues.

bühne

schauspiel

»»AACHEN Theater Aachen, Kammerspiele 20:00 „Der Entertainer“. von John Osborne. Grenzlandtheater 20:00 „4000 Tage“. Schauspiel von Peter Quilter. »»EUPEN Alter Schlachthof 20:00 „scenario Festival“: Dominique Bela - „Le chef est chef, même en caleçon“. Premiere.

tanz

»»HEERLEN Theater Heerlen 20:30 „Schrittmacher Festival“ - Accrorap (F): „The Roots”. Ausverkauft.

vortrag & lesung

»»AACHEN Kulturhaus Barockfabrik 19:00 Offener Lyriktreff. Für Autoren und literarisch Interessierte.

kunst

»»AACHEN Internationales Zeitungsmuseum - Das neue Medienmuseum 17:00 Öffentliche Kuratorenführung.

markt & messe

»»AACHEN Deutsch-Französisches Kulturinstitut Aachen 15:00 Bücherflohmarkt .

und sonst?

»»AACHEN Dein Hotel Europa 20:00 „Cocktail Abend“.

21 Donnerstag musik jazz

»»AACHEN Cocon 20:00 „Jazz im Cocon“. Heiko Wätjen & Friends. »»HEERLEN Theater Heerlen 19:30 Vijay Iyer and Craig Taborn – Concert & Lecture: “Musicality’”.

tanzboden

»»AACHEN Dein Hotel Europa 20:00 „Wohnzimmer des Glücks“. Apollo Kino und Bar 23:00 „Physio Party“. Musik: 90s, Charts, 80s, Rock, Electro.

rock, pop & co

»»AACHEN The Wild Rover Irish Pub 19:30 Boon Goon + Monophonist. Stil: Heavy Progressive Crossover Funk.

»»DÜREN KOMM 19:30 Session Düren. Eintritt frei. »»MAASTRICHT Muziekgieterij 20:00 The Black Box Revelation. Musik: Rock, Psychedelic, Garage.

bühne

schauspiel

»»AACHEN Bürgerzentrum St. Fronleichnam 20:00 chaostheater Aachen: „Haus Nr. 7“ . Buch: Sepideh Shokri, Regie: Reza Jafari. Grenzlandtheater 20:00 „4000 Tage“. Schauspiel von Peter Quilter. Theater Aachen, Kammerspiele 20:00 „Zur Hölle mit den Anderen“ . von Nicole Armbruster; Uraufführung.

musiktheater

»»AACHEN Das Da Theater 20:00 Premiere: „Linie 1“. Musical von Volker Ludwig mit Musik von Birger Heymann. Mehr Infos siehe S. 26.

tanz

»»AACHEN Fabrik Stahlbau Strang 20:30 „Schrittmacher Festival“ - James Wilton Dance (GB): „Leviathan”.

kabarett & comedy

»»AACHEN Kurpark-Terrassen 20:00 De Frau Kühne „Okay – Mein Fehler“. Franz 20:00 Sven Bensmann: „Comedy. Musik.Liebe“.

anderes

»»AACHEN Theater Aachen, Mörgens 22:30 „Melinas Nacht“ . Kultur-Trash-Talkshow mit Melina Pyschny.

vortrag & lesung

»»AACHEN Ludwig Forum für Internationale Kunst 18:00 „Fake Architektur“ . Vortrag von Prof. Dr. Alexander Markschies, RWTH Aachen; Eintritt frei. Burg Frankenberg 19:00 „Philosophie in der Burg“ . „Ethik der Fürsorge“ / PD Dr. Ute Gahlings. Krönungssaal - Rathaus 19:30 „Alles – worum es geht“ von Janne Teller . Lesung und Gespräch der Autorin mit Jürgen Kippenhan ( LOGOI ). Mehr Infos siehe S. 8. Volkshochschule Aachen 20:00 Petra Schmitz-Blankertz: „Depression? – Burnout? – Oder einfach nur schlecht drauf?“.

kunst

»»AACHEN Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT 16:00 Vernissage: „femto STELLAR 2019“. Kleinprojekt - Ausstellung von 23 Künstlern.

film

»»AACHEN Apollo 20:00 „Wintermärchen“. Regie: Jan Bonny. Eden Palast 20:00 „Free Solo“ (OmU). Dokumentation. Mehr Infos siehe S. 21. »»DÜREN Das Lumen 19:00 „Free Solo“ (OmU). Dokumentation. Mehr Infos siehe S. 21. »»HEERLEN Theater Heerlen 12:00 Im Rahmen vom „Schrittmacher“-Festival: „Same Difference”. NL 2013, Regie: Manon Lichtveld & Bas Westerhof (Beat the Dutch Films), 59 min.

Filmhuis De Spiegel diverse Uhrzeiten „Eurgion Film Festival“. Euregionales Kurzfilmfestival. Mehr Infos siehe S. 21..

22 Freitag musik

tanzboden

»»AACHEN Raststätte 21:00 „Tighten Up“. mit Lazy, Marko, Serious Cookin +2w Dein Hotel Europa 23:00 „Electronic Butterflys“. Stil: Electronic Beats. Musikbunker 23:00 „Aachen Calling“. Stil: House & Techno auf 2 Floors mit Sarah Wild ( Love Foundation, Berlin ).

22. - 31. MÄRZ 2019

»»EUPEN Alter Schlachthof 17:00 „Feierabend“. mit Dj zenfrancisco; dazu ein umfangreiches Getränke- & Speise-Angebot. »»MAASTRICHT Muziekgieterij 23:00 „Linke Soto x M-Plant“ . Stil: Techno/House.

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Eine Veranstaltung aus dem


märz termine

Foto: rha

Für die einen ist es Geschrei, für die anderen eine akustische Offenbarung. An Post Hardcore scheiden sich die melodischen Geister. Das Autonome Zentrum ist bekannt für Konzerte außerhalb des Mainstreams, so auch bei Probably Not aus England, ZilpZalp und rha. Das ungeübte Ohr kann sich einen Eindruck von Punk und Screamo verschaffen, die Kenner werden sich an der Vielfalt der Bands erfreuen. Auf ins Vergnügen und Geschrei, und das für nur einen kleinen Obulus als Spende. \ tgo

Punk, Post Hardcore, Screamo 20 Uhr , Autonomes Zentrum Aachen az-aachen.de

rock, pop & co

»»AACHEN Musikbunker 19:30 Heller & Nofunkshun. Musik: Garage Rock. Überhaupt 20:00 Sean Taylor (London). Musik: ein Hauch von Bob Dylan. »»ALDENHOVEN Rockheaven 20:00 Pendulum of Fortune. Musik: Hardrock. »»VERVIERS Spirit of 66 20:30 Bouldou & Sticky Fingers

klassik

»»MONSCHAU Aukirche 19:30 „Eifel Musicale“: Sinfonieorchester Aachen. Mehr Infos siehe S. 47.

anderes

»»AACHEN KuKuK V.o.G./e.V. 19:30 „Sing mit! Angelika Zaun & Elena Henzel“. Abend zum Mitsingen von Hits Schlagern & Evergreens für alle.

bühne

schauspiel

»»AACHEN Grenzlandtheater 20:00 „4000 Tage“. Schauspiel von Peter Quilter. Theater Aachen, Mörgens 20:00 „Nationalstraße“. Schauspiel von Jaroslav Rudis. Theater Aachen, Kammerspiele 20:00 „Die Verwandlung“. Schauspiel von Franz Kafka. Franz 20:00 „Männerhort“ - Fischer & Jung-Theater. Komödie von Kristof Magnusson. Klangbrücke im Alten Kurhaus 20:00 aixpertentheater: „Antigone“. von Jean Anouilh.

musiktheater

»»AACHEN Das Da Theater 20:00 „Linie 1“. Musical von Volker Ludwig mit Musik von Birger Heymann.

tanz

»»AACHEN Fabrik Stahlbau Strang 20:30 „Schrittmacher Festival“ - James Wilton Dance (GB): „Leviathan”.

kabarett & comedy

»»DÜREN Arena Kreis Düren 20:00 Dieter Nuhr „Nuhr hier, nur heute“. Comedyprogramm.

anderes

»»ALSDORF Stadthalle Alsdorf 20:00 Irina Titova – Queen of Sand Sandmalerei Performance.

film

»»AACHEN Volkshochschule Aachen 18:30 Internationale Woche gegen Rassismus: „Der Kuaför aus der Keupstraße“.

natur

»»AACHEN KuKuK V.o.G./e.V. 18:00 „Dämmerungswanderung am Kukuk“. Auf den Spuren von Waldkauz und Co. »»HEERLEN Filmhuis De Spiegel diverse Uhrzeiten „Eurgion Film Festival“. Euregionales Kurzfilmfestival. Mehr Infos siehe S. 21..

markt & messe

»»AACHEN CHIO-Gelände 12:00 Eröffnung: „Euregio Wirtschaftsschau 2019“.

23 Samstag musik

tanzboden

»»AACHEN Franz 21:00 „Urban Grooves“. Stil: House, Funk, Soul, Elektro - Swing und Jazz mit Dj Ina Royale. Apollo Kino und Bar 22:30 „90s Party“. Das Beste aus den 90s. Dein Hotel Europa 23:00 „Rockers“. Stil: Reggae & Dancehall mit Small Axe, Toppa Di Hill uvm. Musikbunker 23:00 „Basswreckage“ . Stil: Drum & Bass, Neuro, Bass, Techno.

rock, pop & co

»»AACHEN Musikbunker 19:30 „Komma vom Sofa“ - Tantz ( UK ). Musik: Klezmer / Balkan-Beats / Zigeuner-Jazz; Eintritt frei! The Wild Rover Irish Pub 20:00 Eugene Brosnan ( IRL ). Musik: Irish Folk / Solo Acoustic Singer/ Songwriter. Die kleine Theaterfabrik am Tuchwerk 20:00 Herr Witte. Musik: Liedermacher. »»DÜREN Endart Kulturfabrik 20:00 Dirty Deeds . Stil: Tribute to AC/DC. »»MAASTRICHT Muziekgieterij 14:00 „Among the Angels Fest“. Ausverkauft. »»VERVIERS Spirit of 66 20:30 Elliott Murphy & The Normandy All Stars. Musik: Americana.

Mehr Termine? Regelmäßig aktuell auf

»»AACHEN Genezareth-Kirche (Aachen) 17:00 „Choral Groove & Lieder“. Konzert für Gesang & Orgel mit Aena Kim (Orgel) & Heejong Roh (Tenor). »»KALL-STEINFELD Kloster Steinfeld 19:30 „Eifel Musicale“: Sinfonieorchester Aachen. Mehr Infos siehe S. 47.

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klassik

22.konzert

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anderes

»»AACHEN Eurogress 20:00 „Die Udo Jürgens Show“. Schmitt singt Jürgens; mit Live-Orchester. Raststätte 20:00 „Aachener Songwriter Slam“. Mehrere Singer/ Songwriter ziehen in den Wettstreit um die Gunst des Publikums. »»DÜREN KOMM 20:00 „Strings are Changing“. Weltmusik.

bühne

schauspiel

»»AACHEN Theater Aachen, Bühne 19:30 „Die Nibelungen“. von Friedrich Hebbel. Mehr Infos siehe S. 26. Theater Aachen, Kammerspiele 20:00 „Der Entertainer“. von John Osborne. Theater Aachen, Mörgens 20:00 „All das Schöne“. von Duncan Macmillan. Grenzlandtheater 20:00 „4000 Tage“. Schauspiel von Peter Quilter. Ludwig Forum für Internationale Kunst 20:00 Theater K unterwegs Thea Dorn: „Nike“. Regie: Agma Formanns. Klangbrücke im Alten Kurhaus 20:00 aixpertentheater: „Antigone“. von Jean Anouilh.

musiktheater

»»AACHEN Das Da Theater 20:00 „Linie 1“. Musical von Volker Ludwig mit Musik von Birger Heymann. »»ALSDORF Stadthalle Alsdorf 15:00 „Der gestiefelte Kater“. Pop-Musical frei nach dem Märchen der Gebrüder Grimm und der Komödie Ludwig Tiecks.

tanz

»»AACHEN Fabrik Stahlbau Strang 20:30 „Schrittmacher Festival“ - James Wilton Dance (GB): „Leviathan”.

vortrag & lesung

»»AACHEN Centre Charlemagne 14:00 „Könige und Krönungen in Aachen“. mit Gerti Klein-Verwijst. Couven Museum 15:00 „Mörserkunst ist Gießerhandwerk: Formen, Wege, Fertigkeiten“ . Leitung: Lydia Konnegen. Grashaus 15:00 „Das Grashaus – Im Wandel der Zeiten“. Öffentliche Führung.

kunst

»»AACHEN Jakob-Büchel-Haus 15:00 Eröffnung - 21. Walheimer Fotoausstellung: „Meine Eifel“.

film

»»HEERLEN Filmhuis De Spiegel diverse Uhrzeiten „Eurgion Film Festival“. Euregionales Kurzfilmfestival. Mehr Infos siehe S. 21..

kinder

»»AACHEN Theater Aachen, Mörgens 11:00 „Karlchen Klein Konzert“. Für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren; Ausverkauft.

12. apr 5. mai NEUES PROGRAMM

aachen Blücherplatz

Tickets an allen bek. Vorverkaufsstellen sowie im Internet und unter der

RONCALLI-HOTLINE 0241 / 942 640 10

WWW.RONCALLI.DE 55


Die kleine Theaterfabrik am Tuchwerk 15:00 „Eine böse Stiefmutter“. Theater „Jurakowa-Projekt“; japanisches Märchen ab 6 Jahren.

markt & messe

»»AACHEN CHIO-Gelände 10:00 „Euregio Wirtschaftsschau 2019“.

und sonst?

»»AACHEN Luisenhospital ganztägig „Selbst.Bewusst. Pflege“. 1. Kongress für professionell Pflegende am Luisenhospital; Eine verbindliche Anmeldung bis zum 01.03.2019 ist erforderlich. Mehr Infos siehe S. 35. Euregio Live Halle ( Chio Gelände ) 09:00 „Größtes Frühstück der Euregio“. Aachener Unternehmernetzwerke engagieren sich gemeinsam mit Firmen aus der Region für den Verein „breakfast4kids“

24 Sonntag musik jazz

Auszug aus »Der Traum eines Fans« von Sabina Naber

6.4.–– 13.4.

www.aachen.de/criminale Unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Aachen Marcel Philipp

»»AACHEN Kurpark-Terrassen 11:00 „Jazz-Matinee“: Bamboula New Orleans Jazzband. Franz 19:00 Sara Decker & Ada Brodie. Musik: Jazz; Eintritt frei. Dumont 20:30 Klaus Heidenreich Quartett. Musik: zwischen Jazz-Tradition und Moderne. Mehr Infos siehe S. 47.

Alle

Sonntage

von 11-18 Uhr verkaufsoffen

TICKETS

IKEA.nl/heerlen

rock, pop & co

»»AACHEN Eurogress 19:00 „Falco – The Show“.

klassik

»»AACHEN Salvatorkirche 17:00 Benefizkonzert von „Eifel Musicale“. Dmitri Levkovich und Klavierduo Xin Wang & Florian Koltun. Mehr Infos siehe S. 47. Krönungssaal - Rathaus 18:00 „Accordate-Konzert“ : „Nachtgesänge“. Nils Mönkemeyer (Viola) und William Youn (Klavier). »»HERZOGENRATH Burg Rode 15:00 Almeh Luz. Gesang und klassische Gitarre.

Ihr Kundenservice Medienhaus Aachen mit Ticketverkauf: Kapuziner Karree Kapuzinergraben 19 52062 Aachen

im Elisenbrunnen Friedrich-Wilhelm-Platz 2 52062 Aachen

Verlagsgebäude Dresdener Str. 3 52068 Aachen

Tickethotline: 0241 5157 743 Online: www.klenkes.de · E-Mail: ticket@klenkes.de

Ein Angebot aus dem

klenkesticket

56

März 2019

bühne

schauspiel

»»AACHEN Ludwig Forum für Internationale Kunst 17:00 Theater K unterwegs Thea Dorn: „Nike“. Regie: Agma Formanns. Bürgerzentrum St. Fronleichnam 19:00 chaostheater Aachen: „Haus Nr. 7“ . Buch: Sepideh Shokri, Regie: Reza Jafari. Grenzlandtheater 20:00 „4000 Tage“. Schauspiel von Peter Quilter. Theater Aachen, Mörgens 20:00 „Supergutman“ . von Lukas Linder.

24.weltmusik Auch wegen seiner mitreißenden Live-Auftritte wurde Habib Koité zu einem der Stars der Weltmusik: ein Musiker und Geschichtenerzähler, der eine feinsinnige Verschmelzung aller malischen Nuancen mit Soul-, Blues-, Flamenco-Reminiszenzen und Afro-Groove zu einem neuen Klangbild zu formen versteht. Er schätzt und respektiert die Musik seiner Vorfahren, sieht aber den Tag kommen, an dem Dorfälteste sich in ihren Grashütten via Laptop mit der Welt unterhalten werden. \ red

Habib Koité & Bamada 20 Uhr, Alter Schlachthof, Eupen alter-schlachthof.be im Kapuziner Karree musiktheater

»»AACHEN Das Da Theater 18:00 „Linie 1“. Musical von Volker Ludwig mit Musik von Birger Heymann. Theater Aachen, Bühne 18:00 „Roméo et Juliette“ . Oper von Charles Gounod.

tanz

»»AACHEN Fabrik Stahlbau Strang 20:30 „Schrittmacher Festival“ - James Wilton Dance (GB): „Leviathan”.

kabarett & comedy

»»ALSDORF Stadthalle 19:00 René Marik: „Ze Hage! Best of plus X“. Erwachsenen Puppen-Comedy mit Maulwurf, Frosch & Co. Mehr Infos siehe S. 47.

vortrag & lesung

»»AACHEN Centre Charlemagne 12:00 „Aachen für Anfänger das Wichtigste über die Stadt“. mit David Falke. Internationales Zeitungsmuseum - Das neue Medienmuseum 14:00 „Trump und die Medien – Zwischen Genie und Wahnsinn!“. Leitung: David Falke.

kunst

»»AACHEN Ludwig Forum für Internationale Kunst 15:00 Themenführung „Lust der Täuschung“.

film

»»DÜREN Das Lumen 16:30 „Free Solo“ (OmU). Dokumentation. Mehr Infos siehe S. 21. »»HEERLEN Filmhuis De Spiegel diverse Uhrzeiten „Eurgion Film Festival“. Euregionales Kurzfilmfestival. Mehr Infos siehe S. 21..

kinder

»»AACHEN Die kleine Theaterfabrik am Tuchwerk 15:00 „Der kleine Georg und der Drache“. Puppenspiel ab 4 Jahren.

markt & messe

»»AACHEN CHIO-Gelände 10:00 „Euregio Wirtschaftsschau 2019“.

und sonst?

»»AACHEN KuKuK V.o.G./e.V. 14:00 „Kleidertausch“.

»»MONSCHAU Nationalparktor Höfen 11:00 Saatgutfestival. Mehr Infos siehe S. 47.

25 Montag musik jazz

»»AACHEN Domkeller 20:00 Der Berndt. Musik: Jazz & mehr.

rock, pop & co

»»VERVIERS Spirit of 66 20:00 Bernard Allison ( USA ). Musik: Blues Rock.

bühne

schauspiel

»»AACHEN Grenzlandtheater 20:00 „4000 Tage“. Schauspiel von Peter Quilter.

film

»»AACHEN Apollo Kino und Bar 20:15 Dokumentarfilm „The Green Prince“. »»HEERLEN Filmhuis De Spiegel diverse Uhrzeiten „Eurgion Film Festival“. Euregionales Kurzfilmfestival. Mehr Infos siehe S. 21..

markt & messe

»»AACHEN CHIO-Gelände 10:00 „Euregio Wirtschaftsschau 2019“.

26 Dienstag musik jazz

»»AACHEN Franz 20:00 Michalke & Friends.

tanzboden

»»AACHEN Apollo Kino und Bar 23:00 „Remmi Demmi“. Partyclassics, 90s, Charts, House mit Benedetto.

rock, pop & co

»»VERVIERS Spirit of 66 20:00 Flav Martin & Jerry Marotta Soul Redemption. Musik: Pop Rock.

bühne

schauspiel

»»AACHEN Grenzlandtheater 20:00 „4000 Tage“. Schauspiel von Peter Quilter.

Foto: Habib Koité

Criminale 2019 » Das Licht stach Aachen Frank ins Hirn. Es drang ganz tief ein. Alles war weiß, dann rot, orange, gelb. «

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termine märz


märz termine »»DÜREN KOMM 09:00 11:30 Jugendtheater. Treibkraft Theater: „Bin ich rechts? – ein theatraler Politomat“; Ab Klasse 10.

musiktheater

»»AACHEN Theater Aachen, Bühne 19:00 „La Grande-Duchesse de Gérolstein - Die Großherzogin von Gerolstein“. Operette von Jacques Offenbach; Eintritt frei.

tanz

»»HEERLEN Theater Heerlen 20:00 „Schrittmacher Festival“ Balletto di Roma (I): „Giselle”.

kabarett & comedy

»»EUPEN Kulturzentrum Jünglingshaus 20:00 Sven Kemmler: „Englischstunde“.

vortrag & lesung

»»AACHEN Burg Frankenberg 18:30 „Offenes Aachen! 2.0“. Präsentation des Buches „Zwischen den Welten“, gestaltet durch Schüler des Anne-Frank-Gymnasium Aachen. Volkshochschule Aachen 19:00 Dr. Rita Mielke: „Ladies‘ Night“. Buchempfehlungen.

kunst

»»AACHEN Suermondt-Ludwig-Museum 13:00 „Kunstpause: Ein Werk – 15 Minuten“.

markt & messe

»»AACHEN CHIO-Gelände 10:00 „Euregio Wirtschaftsschau 2019“.

27 Mittwoch musik

tanzboden

»»AACHEN Apollo Kino und Bar 18:30 „Salsa@Apollo“ . Mit Anfängertanzkurs.

rock, pop & co

»»AACHEN Musikbunker 18:00 „Toys2Masters Bandcontest“. Weitere Infos unter http://www. toys2masters.com. Franz 20:00 Out Of Office. Musik: PopRock; Eintritt frei.

klassik

»»HEIMBACH Internationale Kunstakademie Heimbach/Eifel 19:30 Zyklus „Meisterpianisten“. Zu Gast: Eugene Mursky.

bühne

schauspiel

»»AACHEN Grenzlandtheater 20:00 „4000 Tage“. Schauspiel von Peter Quilter.

musiktheater

»»ALSDOF Stadthalle Alsdorf 20:00 „Woodstock – The Story“. Das Rockmusical – 50th Anniversary Tour.

tanz

»»EUPEN Alter Schlachthof 20:00 „scenario Festival“: Gandini Juggling - „Sigma“ . Jonglage & Tanz. »»HEERLEN Theater Heerlen 20:30 „Schrittmacher Festival“ - Germaine Acogny / Mikaël Serre (SN/F): „Somewhere at the beginning”.

vortrag & lesung

»»AACHEN Burg Frankenberg 19:00 „Aktuell in der Burg“. „Wir in Aachen gestern-heute-morgen – Auf dem Weg zur klimagerechten Gesellschaft“ mit Oliver Krischer MdB.

film

»»EUPEN Alter Schlachthof 19:00 21:30 „Nous Trois“. Belgischer Tanzfilm .

markt & messe

»»AACHEN CHIO-Gelände 10:00 „Euregio Wirtschaftsschau 2019“.

und sonst?

»»AACHEN Dein Hotel Europa 20:00 „Cocktail Abend“.

28 Donnerstag musik

tanzboden

»»AACHEN Dein Hotel Europa 20:00 „Wohnzimmer des Glücks“. Apollo Kino und Bar 23:00 „Rudi rockt!“ . Stil: Rock, Pop, Charts.

rock, pop & co

»»AACHEN Raststätte 20:00 Wooden Peak. Musik: Indie-Pop. Mehr infos siehe S. 14. The Wild Rover Irish Pub 20:00 Die erste und einzige Metalkaraoke Aachens.. Musikbunker 20:00 Boo Boo Davis. Musik: Mississippi Blues.

»»MAASTRICHT Muziekgieterij 20:00 Les Négresses Vertes. Musik: World/Reggae/Ska.

klassik

»»AACHEN Musikschule am Blücherplatz 18:00 „Con bravura“. Klavierklasse Dennis Stadtmann.

bühne

schauspiel

»»AACHEN Theater Aachen, Mörgens 20:00 „All das Schöne“. von Duncan Macmillan. Bürgerzentrum St. Fronleichnam 20:00 chaostheater Aachen: „Haus Nr. 7“ . Buch: Sepideh Shokri, Regie: Reza Jafari. Grenzlandtheater 20:00 „4000 Tage“. Schauspiel von Peter Quilter. Theater Aachen, Kammerspiele 20:00 „Zur Hölle mit den Anderen“ . von Nicole Armbruster; Uraufführung.

musiktheater

»»AACHEN Das Da Theater 20:00 „Linie 1“. Musical von Volker Ludwig mit Musik von Birger Heymann.

tanz

Fabrik Stahlbau Strang 20:30 „Schrittmacher Festival“ - Scapino Ballet Rotterdam (NL): „Pas de Deux”. »»EUPEN Alter Schlachthof 20:00 „scenario Festival“: Gandini Juggling - „Sigma“ . Jonglage & Tanz.

kabarett & comedy

»»AACHEN Franz 20:00 Sulaiman Masomi:“Morgen Land“. Mehr Infos siehe S. 47.

»»DÜREN KOMM 20:00 Katie Freudenschuss: „Compli-Katie´s Diary“. Musik-Comedy.

vortrag & lesung

»»AACHEN Buchhandlung Schmetz 20:00 „Nonna – Die Welt meiner italienischen Großmutter“. Lesung mit Thomas de Padova.

kunst

»»AACHEN Ludwig Forum für Internationale Kunst 18:00 Kuratorinnenführung mit Annette Lagler „Lust der Täuschung“ . Eintritt frei.

film

»»AACHEN KuKuK V.o.G./e.V. 20:00 „Kukuk-Kino“. „WEIT“ Die Geschichte von einem Weg um die Welt. »»EUPEN Alter Schlachthof 19:00 21:30 „Nous Trois“. Belgischer Tanzfilm . »»HEERLEN SCHUNCK Glaspaleis 20:00 „Schrittmacher-Festival“ - „Girl“. B/NL 2016, Regie: Lukas Dhont, 100 min.

markt & messe

»»AACHEN CHIO-Gelände 10:00 „Euregio Wirtschaftsschau 2019“.

29 Freitag musik

tanzboden

»»AACHEN Kurpark-Terrassen 21:00 „Club 40 In-Takt“. Party für alle über 40. Musikbunker 23:00 „Bunkersessions“ pres.: Dominik Eulberg . Stil: Melodic Techno. Dein Hotel Europa 23:00 „Circus Obskur“. Musik: Swing, Electroswing, Polka, Balkan, Old Berlin, Funk.

jazz

»»EUPEN Jünglingshaus 21:00 „Jazz im Foyer“: Antoine Pierre Urbex Quintet. Alter Schlachthof 20:00 „scenario Festival“: Gandini Juggling - „Sigma“ . Jonglage & Tanz.

rock, pop & co

»»AACHEN Musikbunker 19:30 Tomas Tulpe. Musik: Electro-Trash. Atelier 21 20:00 Hugo Kombi Königs. Musik:Gesang, klassische Gitarre und Mandoline. Franz 20:00 „Crossing Styles“ -Festival. 3 Bands – 3 Styles – 1 Abend: mit Katortz, PigPenCity und Mafish. The Wild Rover Irish Pub 20:00 Mofo & The Sexy Humans . Musik: Crossover Funkrock Deluxe. »»ALDENHOVEN Rockheaven 20:00 Carlos. Musik: Acoustic Cover-Rock.

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termine märz Seit die erste Waldorfschule ihre Tore öffnete sind 100 Jahre vergangen. Deshalb präsentieren sich nun waldorfpädagogisch arbeitende Einrichtungen aus dem Aachener Raum: In einem festlichen Rahmen werden Schüleraufführungen, Ausstellungsstücke, Info-Stände und ein bildungspolitisches Podiumsgespräch die Arbeitsweisen dieser Pädagogik erfahrbar machen. Mit dabei: die Ministerin für Schule und Bildung in NRW, Yvonne Gebauer und Oberbürgermeister Marcel Philipp. \sis

Die Waldorfpädagogik feiert Geburtstag 11 bis 18 Uhr, Aula Carolina waldorf-aachen.de

Foto: Waldorfschule Aachen

30.pädagogik

KuKuK V.o.G./e.V. 19:30 „Du musst das Leben nicht verstehen“. Andreas Grude rezitiert und kommentiert Rilkes Leben und lyrisches Werk begleitet von der Meistergitarristin Andrea Gémes.

film

»»EUPEN Alter Schlachthof 19:00 21:30 „Nous Trois“. Belgischer Tanzfilm .

markt & messe

»»AACHEN CHIO-Gelände 10:00 „Euregio Wirtschaftsschau 2019“.

und sonst?

»»ROETGEN Roetgen-Therme 19:00 „Lange Saunanacht“. Öffnungszeiten: bis 1 Uhr in der Nacht.

30 Samstag musik

tanzboden

»»ALSDORF Stadthalle 20:00 Harry Rose & die Queen Revival Band: „God Save The Queen“. »»HEERLEN Nieuwe Nor 21:00 „Legend35“. Tribute2BobMarley by Rootsriders. »»VERVIERS Spirit of 66 20:30 K-Pax Blues Band.

klassik

tanz

»»AACHEN Fabrik Stahlbau Strang 20:30 „Schrittmacher Festival“ - Scapino Ballet Rotterdam (NL): „Pas de Deux”.

kabarett & comedy

»»DÜREN Arena Kreis Düren 20:00 Kaya Yanar: „Ausrasten! Für Anfänger“.

»»AACHEN Musikschule am Blücherplatz 18:00 „Piano Potpourri“. Klavierklasse Marianne Reiser. »»MONSCHAU Aukloster 19:30 „Gemeinsam gegen Kälte“. Benefizkonzert mit Thomas Beckmann ( Cello ) + Klavier. Aukloster 19:30 Benefizkonzert: Thomas Beckmann.

»»AACHEN Nightlife 22:00 „Die Ärzte-Party“. Musik: Die Ärzte, Rock, Pop, 80s; mit DJane Dani & dem Zöh. Dein Hotel Europa 23:00 „Miez Miez“. Stil: elektronische Musik für Kater & Kätzchen. Musikbunker 23:00 „Small Axe Soundsystem“. Stil: Reggae & Dancehall. Apollo Kino und Bar 23:00 „Ahoi Club - erfreulich schwule Party“. Musik: Charts, House, Partyclassics.

bühne

schauspiel

»»AACHEN Theater Aachen, Kammerspiele 11:00 „Die Verwandlung“. Schauspiel von Franz Kafka. Grenzlandtheater 20:00 „4000 Tage“. Schauspiel von Peter Quilter. Theater Aachen, Mörgens 20:00 „Nationalstraße“. Schauspiel von Jaroslav Rudis. Citykirche St. Nikolaus 20:00 Theater Ludus: „Nathan der Weise“. Schauspiel von G.E. Lessing.

»»DÜREN Endart Kulturfabrik 21:00 „Back to 90´s“. KOMM 22:00 „Dance Trip“. Stil: Pop & Rock. »»HEERLEN Nieuwe Nor 21:00 Michelle David & The Gospel Sessions . + DJ 45Frank’s 7inch Soul Party.

rock, pop & co

vortrag & lesung

»»AACHEN Burg Frankenberg 19:00 „Das Kreuz im Venn“. Szenische Lesung um Clara Viebig.

»»AACHEN Musikbunker 19:00 Acyl / Ayahuaska / Fjordheksa. Musik: Metal. The Wild Rover Irish Pub 20:00 „Die Neandertaler“ . Musik: Selig-Tribute. Überhaupt 20:00 Tiktaalik (Estland). Musik: Electro-Duo.

IMPRESSUM Klenkes – Stadtmagazin für ­A achen und die Euregio 45. Jahrgang Tel. +49(0)241/9450-111 Fax (Red.) +49(0)241/9450-180 klenkes.de E-Mail: redaktion@klenkes.de Verlag print’n’press Verlag GmbH Dresdener Str. 3, 52068 Aachen Geschäftsführerin: Alexandra Behle p-n-p.de

58

klassik

»»AACHEN Klangbrücke, Altes Kurhaus 20:00 Miss Pepper Blue. Gitta Schäfer (Saxophon) und Johanna Schmidt (Piano). Mehr Infos siehe S. 15. »»SCHLEIDEN Evangelische Kirche 19:30 „Eifel Musicale“: Oliver Lakota (Trompete) und Pavel Svoboda (Orgel). Mehr Infos siehe S. 47. »»VAALS De Kopermolen 20:00 Frühjahrskonzert des Aachener Kammerchores.

anderes

»»AACHEN Altes Kurhaus 20:00 „Israel und seine Comics“ Comic-Konzert mit Itay Dvori.

bühne

schauspiel

»»AACHEN Grenzlandtheater 16:00 20:00 „4000 Tage“. Schauspiel von Peter Quilter. Theater Aachen, Bühne 19:30 „Am Königsweg“ . Schauspiel von Elfriede Jelinek. Bürgerzentrum St. Fronleichnam 20:00 chaostheater Aachen: „Haus Nr. 7“ . Buch: Sepideh Shokri, Regie: Reza Jafari. Theater Aachen, Mörgens 20:00 „Supergutman“ . von Lukas Linder. Citykirche St. Nikolaus 20:00 Theater Ludus: „Nathan der Weise“. Schauspiel von G.E. Lessing. »»EUPEN Alter Schlachthof 20:30 „scenario Festival“: Théâtre Universitaire de Liège - „Frau Storm“. Aufführung in deutscher Sprache.

musiktheater

musiktheater

»»AACHEN Das Da Theater 20:00 „Linie 1“. Musical von Volker Ludwig mit Musik von Birger Heymann. »»ALSDORF Stadthalle Alsdorf 20:00 „God Save the Queen“. Queen-Show mit The Q-Revival Band und den größten Hits von Queen.

Sängerheim Haaren 20:00 Dieter Böse: „Böse mal Anders“. Musik: Mundart-Rock. »»ALDENHOVEN Rockheaven 20:00 Blood Brothers (UKR). play Iron Maiden. »»LAMMERSDORF Joe’s Garage 20:00 Womanizers . Musik: Rock Cover. »»VERVIERS Spirit of 66 20:30 Fred & The Healers (B) . Stil: Bluesrock.

Druck Weiss-Druck GmbH & Co. KG, Hans-Georg-Weiss-Str. 7, 52156 Monschau Der Klenkes wird gedruckt auf Bilderdruck-Recyclingpapier. Verantwortlich i.S.v. §8 ­L andespressegesetz NRW Verantwortlich für den Inhalt: Kira Wirtz, Dresdener Straße 3, 52068 Aachen Tel. +49(0)241/9450-115 kw@klenkes.de

März 2019

Verantwortlich für den ­A nzeigenteil: Eva-Maria Wagner Dresdener Straße 3, 52068 Aachen Tel. +49(0)241/9450-117 emw@klenkes.de

»»AACHEN Das Da Theater 20:00 „Linie 1“. Musical von Volker Ludwig mit Musik von Birger Heymann.

tanz

»»AACHEN Fabrik Stahlbau Strang 20:30 „Schrittmacher Festival“ - Scapino Ballet Rotterdam (NL): „Pas de Deux”. »»HEERLEN Theater Heerlen 20:00 „Schrittmacher Festival“ Batsheva Dance Company – The Young Ensemble (IL): „Sadeh21”.

kinder

»»AACHEN Kita Parkstrasse 10:00 Kita-Flohmarkt rund ums Kind . Ludwig Forum für Internationale Kunst 14:00 Comiciade-Workshop. Unter Anleitung erfahrener Comic-Zeichner werden alle Aspekte des Comics erarbeitet; Eintritt frei. Das Da Theater 14:30 „Ein Sams zu viel“. Familienstück mit Musik für Menschen ab sechs Jahren von Paul Maar und Christian Schidlowsky mit Liedern von Christoph Eisenburger. Ludwig Forum für Internationale Kunst 15:00 „Familienbande“. Workshop für Großeltern und Kinder von 5 bis 10 Jahren mit Brigitte Laws. »»HERZOGENRATH Aula Schulzentrum 15:00 „Die Bremer Stadtmusikanten“. Figurentheater.

markt & messe

»»AACHEN CHIO-Gelände 10:00 „Euregio Wirtschaftsschau 2019“.

und sonst?

»»AACHEN Euregio Live Halle ( Chio Gelände ) 09:00 „Größtes Frühstück der Euregio“. Aachener Unternehmernetzwerke engagieren sich gemeinsam mit Firmen aus der Region für den Verein „breakfast4kids“ Diverse Orte 10:00 9. „Aachener Frühjahrsputz“. Aula Carolina 11:00 „Waldorf-Schule wird 100“ - Die lokalen Waldorfeinrichtungen stellen sich vor.

31 Sonntag musik jazz

»»AACHEN Dumont 20:30 Christoph Irniger Pilgrim. „Leute, die über Jazz Bescheid wissen, werden bestätigen, dass Christoph Irniger zu den größten Versprechen gehört, die der zeitgenössische Schweizer Jazz im Moment gibt.“ (Jazzthetik).

Alle

Sonntage

von 11-18 Uhr verkaufsoffen IKEA.nl/heerlen

kabarett & comedy

»»ALSDORF Fördermaschinenhaus Alsdorf 20:00 Comedyprogramm: Jan van Weyde „Große Klappe – Die Erste“. Stadthalle Alsdorf 20:00 Comedyprogramm: Margie Kinsky & Bill Mockridge „Hurra, wir lieben noch!“.

vortrag & lesung

»»AACHEN Haus Löwenstein 12:00 „Silbenschmiede“: Vorstellung der Anthologie des Lyriktreffs mit Autorenlesung. Centre Charlemagne 14:00 „Karls Kunst“. mit Dr. Josef Gülpers. Grashaus 15:00 „Das Grashaus – Im Wandel der Zeiten“. Öffentliche Führung.

rock, pop & co

»»AACHEN Musikbunker 20:00 „Jamaram“. Stil: Reggae & Dub, Ska, Latin & Pop. »»EUPEN Jünglingshaus 11:30 „Frührocken“: Travellin‘ Blue Kings. Alter Schlachthof 19:00 „Sundae@Seven“: Maria Dahmen. Musik: Indie-Folk.

klassik

»»MONSCHAU St. Lambertus 19:30 „Eifel Musicale“: Oliver Lakota (Trompete) und Pavel Svoboda (Orgel). Mehr Infos siehe S. 47.

anderes

»»WÜRSELEN Altes Rathaus 19:00 Tim Fischer - „Die alten schönen Lieder“ . Musik: Chanson. Mehr Infos siehe S. 47.

bühne

schauspiel

»»AACHEN Bürgerzentrum St. Fronleichnam 19:00 chaostheater Aachen: „Haus Nr. 7“ . Buch: Sepideh Shokri, Regie: Reza Jafari. Grenzlandtheater 20:00 „4000 Tage“. Schauspiel von Peter Quilter. Theater Aachen, Mörgens 20:00 „Die Känguru-Chroniken“. von Marc-Uwe Kling.

musiktheater

»»AACHEN Theater Aachen, Bühne 18:00 Premiere: „La Grande-Duchesse de Gérolstein - Die Großherzogin von Gerolstein“. Operette von Jacques Offenbach. Mehr Infos siehe S. 26. Das Da Theater 18:00 „Linie 1“. Musical von Volker Ludwig mit Musik von Birger Heymann.

tanz

»»AACHEN Depot 16:00 19:00 Im Rahmen des Schrittmacher-Festivals: „Generation 2“ . Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene haben sich auf den Weg gemacht, die Bühne zu erobern und dynamische, anrührende und unterhaltsame Stücke zu präsentieren. Fabrik Stahlbau Strang 20:30 „Schrittmacher Festival“ - Scapino Ballet Rotterdam (NL): „Pas de Deux”.

kabarett & comedy

»»AACHEN Franz 19:00 Vincent Pfäfflin: „Nicht mehr ganz so dicht“. Gewinner des RTL Comedy Grand Prix 2015. »»ALSDORF Fördermaschinenhaus Alsdorf 19:00 Comedyprogramm: Dr. Leon Windscheid „Altes Hirn, Neue Welt“. .

vortrag & lesung

»»AACHEN Centre Charlemagne 12:00 „Worauf Karl der Große heutzutage bestimmt stolz wäre… “ . mit Dr. Monika Haas. Internationales Zeitungsmuseum - Das neue Medienmuseum 14:00 „Wandmalerei und Influencer“. Leitung: Markus Knauff.

kunst

»»AACHEN Ludwig Forum für Internationale Kunst 15:00 Themenführung „Lust der Täuschung“.

film

»»HEERLEN SCHUNCK Glaspaleis 14:00 „Schrittmacher-Festival“ - „Girl“. B/NL 2016, Regie: Lukas Dhont, 100 min. »»WÜRSELEN Metropolis Filmtheater 10:30 Frühstückskino: „Ausgewählte deutsche Filme“. Die traditionelle Frühstückskino-Matinee im Metropolis widmet sich diesmal vier deutschen Komödien.

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»»AACHEN Das Da Theater 14:30 „Ein Sams zu viel“. Familienstück mit Musik für Menschen ab sechs Jahren von Paul Maar und Christian Schidlowsky mit Liedern von Christoph Eisenburger. »»EUPEN Alter Schlachthof 15:00 „scenario Festival“: Cie O Quel Dommage - „Ma tache“. ab 4 Jahren. »»SANKT VITH Triangel - Kulturzentrum St.Vith 14:30 Theater Anna Rampe: „Einmal Schneewittchen, bitte!“ . ab 4 J.

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»»AACHEN CHIO-Gelände 10:00 „Euregio Wirtschaftsschau 2019“.


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Herausgeber Josef Heinrichs

Redaktion Kira Wirtz Christina Rinkens Alexander Barth Verena Bodenstein Silke Schneider

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Redaktionelle Mitarbeit Lillith Bartczak, Frank Brenner, Kay Friedrichs, Christina Goerres, Ulrich Herzog, Peter Hoch (Film), Karin Jirsak, Karl Koch, Ulrich Kriest, Chris Kukulis, Luca M ­ ariaux, Richard Mariaux (Musik/Literatur), Silvia Möller, Anja Nolte, Belinda ­Petri, Klaas Tigchelaar, Dr. Dirk Tölke (Kunst), Lars Tunçay, Simon Wirtz. Advertorials und Pressetexte sind mit adv. gekennzeichnet; Titelfotos: Anette Pohnert (Logoi), Melanie Conrad-Franzen (Theater) Layout Malte Pferdmenges (Leitung) Yelena Emmert Anzeigen Eva-Maria Wagner Tel. +49(0)241/9450-117 emw@klenkes.de Artur Dunat Tel.: +49(0)241/9450-116 adu@klenkes.de Silke Schneider (Branchenanzeigen) Tel. +49(0)241/9450-130 sis@klenkes.de

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Veranstaltungshinweise Veranstaltungshinweise veröffentlicht der Klenkes kostenlos. Der Abdruck der Angaben erfolgt ohne Gewähr. Wir behalten uns eine Auswahl und eine redaktionelle Bearbeitung vor. Wir freuen uns, wenn Terminankündigungen frühzeitig und in schriftlicher Form eintreffen. Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte, Zeichnungen, Fotos etc. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Klenkes. Alle Urheberrechte verbleiben beim Verlag bzw. den Autoren. Vorschau Der April-Klenkes erscheint am Mittwoch, den 27. März. Er wird kostenlos an zahlreichen Auslagestellen in Aachen und in der Region erhältlich sein. Bitte schicken Sie uns für diese Ausgabe Ihre Kleinanzeigen und Termine mit Datum, Ort und Uhrzeit bis Dienstag, 12. März an termine@klenkes.de Terminredaktion, Tel:-115

Anzeigenpreisliste und Mediadaten werden auf Wunsch zugeschickt. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 36 vom Dezember 2018. Die durch den Verlag gestalteten Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages weiter verwendet werden.

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Fotos: Anja Nolte, Fotolia (Hintergrund)

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Foto: Berndt Deubner Baumaschine

n u. -gerät GmbH & Co.

Rolf Deubner führt das Unternehmen – zusammen mit seinem Vater Axel – in der dritten Generation. Unternehmens­ gründer Berndt Deubner 1948 mit Trenchcoat und Staubkappe vor der Prallmühle an der Ecke Stolberger Straße/Joseph-vonGoerres-Straße. Auf der ersten Lore die Strichliste mit der Tagesleistung, vermutlich auch die erste Buchhaltung in der Anfangsphase.

FamilienBande 1948 begann Berndt Deubner mit der Trümmerverwertung in Aachen. Heute führen Axel Deubner und Rolf Deubner den Handelsbetrieb für Baugeräte, Bauwerkzeug und Baumaschinen bereits in zweiter und dritter Generation.

In unserer Reihe ­FamilienBande besucht ­Klenkes-Autorin ­Anja Nolte Aachener ­Familienunternehmen und lässt sich ihre ­Geschichten ­erzählen – von ­Erfolgen, ­Niederlagen, ­geheimen ­Wünschen und ihrem ­Stellenwert in der Stadt.

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März 2019

Meine Familie stammt ursprünglich aus dem Fränkischen und wanderte um 1600 nach Riga aus. Während des Ersten Weltkriegs floh mein Großvater Berndt als kleiner Junge mit seinen Eltern nach Berlin. Nach dem Zweiten Weltkrieg – er war Kaufmann und hatte in der Zwischenzeit geheiratet – machte er sich 1948 in ­Aachen mit einer Trümmerverwertung selbstständig: Er kaufte eine Prallmühle und machte sich daran, die Trümmer zu brechen und aus diesem Material neue Steine zu schaffen. Ende der 50er Jahre orientierte sich mein Großvater neu: Er begann mit Baugeräten Handel zu betreiben – die entsprechende Kundschaft hatte er sich ja aufgebaut. Schließlich kamen größere Maschinen dazu, dann eine Werkstatt und das Thema Vermietung. Das sind bis heute unsere drei Standbeine. Zwei Mal hat mein Großvater alles verloren und neu angefangen – das ist in uns drin, das ist unsere DNA! Und so verstehen wir uns auch als Unternehmen, dass es immer eine Bereicherung sein kann, wenn jemand eine Chance sucht. Zum Beispiel unser Mitarbeiter Enes Ademovic: Er ist Bosnier mit einem serbischen Pass. 1993 sollte er in die serbische Armee gesteckt werden, ist dann aber über Umwege hier gelandet. Vom einfachen Helfer hat er sich hochgearbeitet und ist heute mein Stellvertreter. Wir können viele solcher Geschichten erzählen. Mein Vater Axel – er ist Architekt – stieg 1981 ins Unternehmen ein. Er hatte acht Jahre lang in Süddeutschland Bauprojekte betreut, kam aber zurück in den Familienbetrieb, um seinen Bruder Fritz zu unterstützen. Es war allerdings angesichts der großen ­Krisen im Bau – die Nachwirkungen der Öl-Krise und

das Desaster mit den Bauträgermodellen in der Hochzinsphase – ein denkbar schlechter Zeitpunkt, um in den Baubereich einzusteigen! 1993 erwarb das Unternehmen ein eigenes Grundstück auf der Hüls. Ich war damals 13 Jahre alt und konnte mir bereits vorstellen, mal in den Betrieb einzusteigen. Mein Vater hat aber immer gesagt, ich solle erst mal woanders studieren und arbeiten – und das war wohl der beste Weg, dass ich mich nicht für etwas anderes entschieden habe. Bis 2008 – ich habe in Gießen BWL studiert – habe ich mich exzessiv ausprobiert, auch in die Entwicklungszusammenarbeit reingeschnuppert. Jetzt feiere ich schon mein zehnjähriges Dienstjubiläum! Letztes Jahr habe ich mal drei Wochen Urlaub geschafft, ­natürlich mit einem schlechten Gewissen: Mein Vater hat nur zwei gemacht und das ist für seine Verhältnisse schon sehr viel. Er ist jetzt 74 Jahre alt, arbeitet aber jeden Tag und stemmt darüber hinaus eigene Projekte. Meine Frau und ich haben drei Kinder, einen siebenjährigen Sohn und zwei Töchter – sie sind vier und ­anderthalb Jahre alt. Ich bin gespannt, was unsere Kinder mal werden: Mein Urgroßvater war Architekt, mein Großvater Kaufmann, mein Vater ist Architekt und ich bin wieder Kaufmann.“ \ Berndt Deubner Baumaschinen u. -gerät GmbH & Co. Schönebergstraße 9 deubner-bau.de


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03 März 2019 45. Jahrgang kostenlos klenkes.de

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Eine Gruppe von Kreativen hat trotz Verfehlungen der Stadt eine neue Kreativstätte gefunden

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BITTE LESEN Schülerinnen und Schüler verleihen den „Euregio-Schüler-Literaturpreis“

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Klenkes 03/2019  

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