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Wo ist Walter? Und wieso kidnappte er einer unserer Cevianer? Walters Bruder eilte uns im Maggiatal zu Hilfe, um den verzwickten Fall zu lösen.

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20 Jahre Cevi Gretzenbach! Eine Zahl, die es verdient hat gefeiert zu werden. Auch das Lueg Dri feiert mit und lässt das Fest Revue passieren.

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Wieder einmal haben wir zwei CevianerInnen gefragt, was sie denn von ihrem Verein so halten. Diesmal sind es Fabrice (Hiob) und Shirina (Samaria).

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Editorial Skiweekend Cevi-Tag 2013 Samaria Pfila Wurst & Brot Hiob Wohnwoche Cevi Bautag Werbeprogramm Sirion & Batseba Ökumenisches Sommerlager Titus Sporttag Feelgood Festival Abraxas HeWe GruFü Sirion Knatsch & Tratsch Nachwuchs Feriengrüsse Batseba Infos aus dem Vorstand Jahresplanung 2014 Horyzon Witze Impressum

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Abergläubische hatten es dieses Jahr nicht einfach. Eine dreizehn… schlechtes Omen. Gottseidank haben wir uns davon nicht beeinträchtigen lassen und konnten so ein geschichtsträchtiges Jahr, mit vielen neuen Ideen und Innovationen, schreiben. Vielleicht hast du bereits das ein oder andere vergessen, deshalb kannst du auf den folgenden Seiten das Jahr nochmal Revue passieren lassen. Am 1.1.2013 starteten alle Leiter mit neuen Kräften ins neue Jahr – oder vielleicht auch nicht. Denn wer ist schon am Neujahrstag bei vollen Kräften? Naja lassen wir das einmal. Eins weiss ich jedoch: Kaum einer hatte nur eine leise Ahnung was ihn, in der Cevi, dieses Jahr alles erwarten würde. Es wurde ja nicht nur ein erfolgreiches Fest gefeiert und neue Ideen ins Leben gerufen. Doch erlaube es mir, das Vergangene der Reihe nach zu erzählen:

Wir durften viel Traditionelles erleben. Wie zum Beispiel das Skiweekend in der Flumsi oder das stürmische Pfila in den Gehren, im Sommer ein SOLA im Tessin... normales Cevi-Leben eben. Es wurden aber auch etliche neue Ideen ins Leben gerufen. Ein Highlight war bestimmt die Wohnwoche für die Leiter! Eine Woche lang miteinander leben im Cevi-Haus, jeder ging seiner Arbeit nach oder besuchte die Schule und am Abend kochte Mann/Frau zusammen und genoss die gemeinsame Zeit. Doch zu den Details später. Es gab aber auch neue Vorschriften von oben. Der Cevi-Schweiz hat das Moratorium bezüglich den Seilbahnen aufgeboben, welche nach dem tragischen Unfall im Zürcher-Oberland verboten wurden zu bauen. Es gilt in Zukunft neue

Der Startschuss für eine neu strukturierte Cevi folgte noch im alten Jahr. Am 15. Dezember 2012 wurde der Cevi Gretzenbach offiziell von einer Organisation zu einem Verein! Von nun an gab es einen Präsidenten mit Vorstand und allem drum und dran! Organisatorisch kann so in Zukunft viel agiler und professioneller organisiert werden. Vor allem lastet die ganze Verantwortung nicht mehr auf einer Person, die an alles denken muss, sondern es können die verschiedensten Aufgaben auf mehrere Personen verteilt werden. Professionell wurde also ins neue Jahr, respektive in die nächsten 20 Jahre, gestartet! 3


Kurse zu besuchen, bevor eine Abteilung in der Lage ist eine Seilbahn zu bauen. Ob das gut oder schlecht ist, gehört nicht in ein Editorial, doch es ist ein Thema, das den Cevi im 2013 sicherlich auch bewegt hat. Wenn ich dieses Jahr noch einmal in meinem Kopf durchblättere, dann erfüllt es mich mit Stolz! Nicht nur da wir einiges geschafft haben, sondern auch WESHALB wir immer wieder erfolgreich sind. Manche Vereine kämpfen mit ihren Mitgliederzahlen und sind oft kurz vor einer Resignation. Ich bin überzeugt, dass es an unserem Spassfaktor liegt, dass so viele junge Leute ein Jahr lang ein solches Programm auf die Beine stellen. Dieses Jahr waren es fünfzehn Anlässe, wohlbemerkt keine Samstagnachmittage und kein Beizli-Fest sind in der Rechnung. Wir arbeiten jeweils hart aber gönnen uns auch das Miteinander, das Lachen, die Fröhlichkeit. Ein Motor, der es immer wieder fertigbringt alte Leiter mit jungen Sprösslingen zu mischen und gemeinsam etwas zu leisten. Auch wenn einmal die Stimmung ein Tiefpunkt erreicht, z.B bei strömenden Regen ein Festzelt abzubauen, dann bringt es immer wieder einer zu Stande die Gruppe mit frischen Kräften aufzupowern. Meist, weil wieder ab irgend einem ,,Seich‘‘ Tränen gelacht werden. Um nun doch noch das erfolgreiche Jubiläumsfest anzusprechen: Die investierten Stunden für diesen Anlass sind nicht mehr zu berechnen, sei es vom OK oder vom Leiterteam. Doch was zurückkam war schlicht unglaublich und nur schwer in Worte zu fassen. Ich glaube, es ist das Schönste, wenn man sich den A… aufreisst, keine Ahnung hat ob das was man vorhatte so ankommt wie man es sich wünscht und dann so eine Welle von Komplimente angeschwemmt kommt. Danke, an alle Besucher die da waren, an uns glauben und uns derart unterstützen. So macht es Spass die nächsten 20 Jahre in Angriff zu nehmen! Du hältst eine spezielle ‚,Lueg Dri‘‘ Ausgabe in deinen Händen. Nicht, weil es eine Jubiläumsausgabe ist oder sie ein neues Layout bekommen hat. Nein, sondern weil es ein atemberaubendes Jahr war, mit rundum positiven Erlebnissen. Deshalb nahmen wir uns von der Lueg Dri Redaktion vor, ein qualitativ gutes Heft abzudrucken. Ob es uns gelungen ist, entscheidest du am besten selber. Viel Vergnügen! Wir wünschen dir und deiner Familie eine besinnliche Weihnachtszeit, bis bald.

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Deine Lueg Dri Redaktion


SKIWEEKEND

Was für schlechte Wetterprognosen für ein Skiweekend in der Ostschweiz… Schnee, Nebel, noch mehr Schnee und die Sonne, irgendwo im Süden… von Elmar Buchmüller

Trotzdem machten wir uns auf den Weg. Wir waren dieses Jahr wieder einmal richtig viel! In den letzten Jahren trug die Teilnehmerzahl gerade mal so knapp 10 Personen. Doch dieses Mal waren wir starke 24 Leiter! Lag aber wahrscheinlich auch daran, dass sich an der letzten Waldweihnachten etliche junge Leiter neu ins Team gesellten. Nach einem Zwischenstopp auf der Autobahnraststätte Fuchsberg, kamen wir relativ früh in Flums an. Nachdem noch die ein oder anderen kulinarischen Sachen gekauft werden mussten, war das Lagerhaus relativ schnell bezogen. Noch kurz die Skibillete kaufen und los ging es auf die Frühlingspisten mit viel nassem Schnee und noch viel mehr nassen Zürchern!!! Das Wetter war kacke, die Piste naja, dafür war der Apré-Ski sehr vielversprechend. Irgendwann ging es wieder in Richtung Lager…. Oha Lätz!! Nochmal so eine vielversprechende Bar… Etwas später gab es dann doch noch Spaghetti und es hatte zum Erstaunen gewisser Personen sogar absolut genug!!! Was so ein Öumi alles berechnen kann… :-) Der Ausgang blieb etwas unspektakulär, da das Haus etwas abseitslag. Doch für Stimmung konnte auch im dunkelsten Loch dieses Tals gesorgt werden. Der Tag danach… Naja wir kriegten es irgendwie hin, innerhalb 90 Minuten zu frühstücken und die Hütte so zu putzen, dass

man sie wieder dem Abwart übergeben konnten (dass gewisse Personen ihn am Vortag beim Bier trinken auf ihre Art und Weise unterhalten hatten, lassen wir mal aussenvor). Los ging es nochmal auf die Piste. An diesem Sonntag wurden wir definitiv für den vorangehenden Tag entschädigt. Trotz der Schlechtwettervorhersage, wurde es sehr freundlich. Die Bucheli-Zuschauer vertrauten zu unserem Glück dem Meteo-Schweiz und blieben Zuhause. So konnten wir unsere professionellen Schwünge ohne Anfänger geniessen. Vor der Abreise kam es noch kurz zu einer eifrigen Diskussion mit einem netten Bahnangestellten welcher unser Cevi-Büssli in der Nacht büsste, weil es angeblich nicht an dem besagten Ort übernachten durfte. SCHWEINEREI, dachten wir uns und packten unsere Argumente aus, doch der Viehhüter der im Sommer auf der Alp die Geissen melkt, war einfach nicht kleinzukriegen. Also machten wir uns mit der Quittung auf den Heimweg ins Niederamt um zu warten bis in einem Jahr wieder ein Skiweekend kommt.

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CEVI-TAG 2013

Auch dieses Jahr gab es in unserer Abteilung wieder einen Cevi-Tag. Dieser wurde nun schon zum dritten Mal als schweizweites Projekt durchgef端hrt. von Joana Studer

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PFILA

Spannende Tage und windige Nächte - es war ein Pfila zum Erinnern. Drei Tage lang tauchte die Cevi in das Land der Indianer ein. von Vera Lüthi

An einem sonnigen Samstagmorgen sammelten sich in Gretzenbach viele motivierte Jungschärler für das diesjährige Pfila zusammen. Auch dieses Jahr waren wir nicht die einzige Cevi, welche sich auf den Weg in ein tolles Lager machte, denn die Cevi Schönenwerd begleitete uns auf unserem Abenteuer. Während in Gretzenbach Gepäck geladen und Kuchen und Zöpfe abgegeben wurden, stiessen plötzlich zwei aufgewühlte Indianer zu uns. Sie erzählten uns, dass die Bleichhäute vorhaben, durch ihr Lager eine Eisenbahnstrecke zu bauen. Nun brauchten die beiden Indianer Unterstützung von uns. Natürlich machten wir uns sofort auf den Weg. Nun galt es, eine gute Indianer Ausbildung und Ausrüstung zu bekommen. An verschiedenen Posten erlernten die Jungschärler Pfeilbogen schiessen, wie man sich tarnt und vieles mehr. Als die Posten erledigt und die jungen Indianer ausgebildet waren, konnten sie ihren wohlverdienten Lunch geniessen. Gestärkt machten sie sich auf den Weg zum Zeltplatz. Als die Schar auf dem Zeltplatz ankam, waren alle fasziniert von der tollen Aussicht. Da mussten sich einige doch eingestehen, dass sich das hoch laufen doch gelohnt hatte, denn man sah weit über das Land bis sogar nach Gretzenbach.

Nachdem alle Gruppen ihre Zelte eingerichtet hatten, trommelte der Häuptling Grosser Bär die wilde Truppe zusammen und es wurde ein Schlachtplan ausgeheckt, wie man die Verhinderung des Eisenbahnbaus erreichen konnte. Nach diesem anstrengend Tag gingen alle früh zu Bett doch an Schlag konnte nicht gedacht werden. Wie schon am Vorabend angekündet, braute sich ein riesen Sturm über dem Lager zusammen. Die Zelte wackelten so fest, dass man Angst bekam. So entschlossen sich die tapferen Leiter, die jüngeren Jungschärler aus ihren Zelten zu holen und alle in das grosse Leiterzelt zu verfrachten, welches einiges stabiler war als die guten, alten Spatzen. So wurde aus Reden Taten und die kleinen waren froh, als wir sie evakuierten, denn auch sie konnten nicht schlafen. Wie wir die ganze Cevi Gretzenbach plus die Cevi Schönenwerd in ein Zelt gebracht haben, kann sich bis heute niemand erklären, doch Fakt ist: Wir alle waren am nächsten Morgen zwar etwas müde, aber bereit für den neun Tag. Denn schon kamen die Bleichgesichter und wir konnten uns mit ihnen auf einen Deal einigen. In einer Olympiade sollte sich entscheiden, wer das Recht auf das Land hat. Der Gewinner darf es behalten und der Verlierer muss für alle Zeiten verschwinden. Und schon begann der Kampf. Es wurde mit Pfeilen geschossen, an Seilen gezerrt, über Bänke gesprungen und vieles mehr. Die Entscheidung war knapp, aber am Schluss siegten wir Indianer wohlverdient. So machten wir uns glücklich und zufrieden ans Abräumen unseres Lagerplatzes und zogen zurück Richtung Gretzenbach. Wie immer, war es wieder einmal ein super Lager und wir freuen uns alle schon auf das nächste, welches wir nun nach dieser Aufregung und Action kaum erwarten können.

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von Elmar Buchmüller - Mit Schrecken musste ich feststellen, dass es junge Cevianer gibt, die nicht wissen, was eine Wurst & Brot Aktion ist. Diese Rubrik hat im LuegDri ihren festen Stammplatz, und das seit mehren Jahren!

Nun, grundsätzlich geht es darum, der Abteilung etwas zu zeigen, was irgendwer, irgendwo in der Freizeit, ausnahmsweise eben nicht mit der Cevi, gemacht hat. Meist sollte es etwas Ausgefallenes sein. Also nicht wenn Giusi mit seiner Freundin* im Bally-Park spazieren geht, sondern wenn er zum Beispiel mit seiner Freundin* nach Berlin fliegt, um da mit ihr an der Spree zu spazieren; dann ist das eine Wurst & Brot Aktion. Also etwas, dass vielleicht nicht gerade das sinnvollste ist, aber eben… Wie sagt man heute? „Leider geil“ Genau! Ein anderes Beispiel wäre: Flöru, Daim, Gent und Öumi, sie fuhren vor ein paar Jahren für einen Tag ins Tessin, badeten in der Maggia und gönnten sich am Abend ein feines Cordon-Bleu in der Schmiedstube… Vielleicht erlebst du im 2014 genau so was, vielleicht noch mit mehr Adrenalin. Dann lass es die LuegDri Redaktion unbedingt wissen! Wir fanden zwei Aktionen in diesem Jahr. Die eine ist leider ohne Foto, nämlich die von Flöru. Er absolvierte am 12. Oktober den Hallwilerseelauf! 22 Kilometer in 1 Stunde und 49 Minuten! Chapeau für diese Leistung! Unser König, ähhh Tim war im Juni im Tessin und konnte es nicht lassen, sich von der Brücke zu stürzen. Er machte den Golden Eye Sprung - mit Seil, versteht sich… Denn sonst wären diese 220 Meter im Verzasca Tal wohl nicht so toll gewesen. Viel Vergnügen beim „Bildli“ bestaunen. *Name der Redaktion bekannt 10


Schon 2 Jahre sind vergangen seit den spannenden Fällen mit TKKG und der Gruppe Hiob. Es waren lustige, gruselige und spannende Fälle zu lösen, die unsere Kids mit Bravour gemeistert hatten. Neben den Fällen gab es viele tolle, spassige Sachen zu erleben. Wir waren alle zusammen auf der Schlittschuhbahn, im Roggenhausen und natürlich an unserem geheimen Gruppenplatz. Nach einer frischen Schnitzeljagd wollte niemand auf das warme Fondue im Cevihaus verzichten. Unsere Kids fingen auch schon an für die Knappenprüfung zu lernen, die sie nächstes Jahr absolvieren werden. Wir glauben alle, dass wir noch viele lustige Sachen erleben werden und freuen uns, wenn ihr weiterhin so motiviert in die Cevi kommt! Eure Leiter: Xävu, Mischu, Bröggi, Schämu ond Jönu 11


WOHNWOCHE

Eine neue-alte Idee wurde dieses Jahr ins Leben gerufen! Eine Wohnwoche! Der Name war Programm. Eine Woche lang lebten einige Leiter im Cevi-Haus. von Elmar Buchmüller Am Sonntag Abend wurde mit einem Parcours durch Gretzenbach gestartet. Die Organisatoren wollten dabei das Vertrauen in der Gruppe fördern, als wären wir nicht schon eine riesige, vertraute Familie… Im Wald wurde dann mit einem feinen Fondue und einem Glas-Weisswein der Start gefeiert. Am Montag galt dann aber trotzdem für jeden den Ernst des Alltags. Manche gingen zur Schule und andere verschwanden im Stollen um zu arbeiten. Am Abend trudelte wieder jeder nach und nach zu Hause ein und es konnte ein feines Nachtessen gegessen werden. So lief das mehr oder weniger die ganze Woche. Jeder Abend hatte aber noch etwas Spezielles. Am Dienstag zum Beispiel, durften wir mit Mättu in Küttingen klettern gehen. Für die einen kinderleicht, für die andern eher nicht. Auf jeden Fall war jeder Tag in dieser Woche ein Erlebnis und es war auch wahnsinnig spannend, wie viel man voneinander lernte und mitbekam vom Privatleben der Anderen. Eine schöne Woche, die enorm schnell verstrich. Umso schöner, dass es im kommenden Jahr wieder eine gibt! Jetzt lassen wir die Bilder sprechen:

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SOLA

Die Suche nach Walter fĂźhrte die Teilnehmer bis ins Maggiatal - wo sie ausserdem eine tolle Woche bei meist tollem Wetter verbrachten. von Tim KĂśnig 14


Am Bahnhof Olten kidnappt Walter eine Person aus unserer Cevi. Als wir die Anwesenheitsliste durchgehen, merken wir, dass jemand aus unserem Lager fehlt. Walters kleiner Bruder, der sich eigentlich angemeldet hat, fehlt ebenfalls. Mit Telefonaten konnten wir diese Person nicht erreichen, aber Walters Bruder nimmt ab: Er sitzt in Locarno im Strandbad und würde uns helfen die Person zu suchen. Als wir am Bahnhof in Locarno eintreffen, steht am Perron schon Walters Bruder. Er erklärt uns, dass er Walter mehrmals in Locarno gesehen hat und Fotos von seinen Tätigkeiten gemacht hatte. Leider hat er diese unterwegs verloren. Wir suchen Walter in einem Foto-Stadtspiel in Locarno. Wir finden Walter, leider entkommt er uns und kann flüchten. Walters Bruder bietet uns seine Hilfe an. Er lädt uns ein auf dem Grundstück seines Vaters unser Lager aufzubauen. Wir nehmen dankend an und machen uns auf ins Bavonatal. Wir fahren mit dem Bus das Maggiatal hinauf bis nach Sonlerto, dann zeigte Walters Bruder uns das Land und erklärte uns die Regeln und alles Andere.

Am Abend, als sich alle eingenistet hatten und das Abendessen verspiesen war, kam Walters Bruder aus seinem Zelt und fragte nach, weshalb wir nach seinen Bruder suchen. Er ist von den Taten seines Bruders entsetzt und erklärt uns, wie wir als Nächstes vorgehen müssen. In der Nacht erklärte uns Walters Bruder, dass Walter als Kind sehr oft in diesem Gebiet hier gespielt hat und dass er sehr oft hierher zurück kehrt. Da er nicht so gut auf seine Spuren aufpasst, hinterlässt er für jeden, der ein wenig aufpasst, Hinweise. Die Kinder machen sich auf, um in einer Schnitzeljagd Walter zu suchen. Die Kinder gehen auf die Suche nach Walter, mehrere Gruppen mit unterschiedlichen Wegen, aber mit dem gleichen Ziel. Dort sehen sie Walter, aber er ist noch unerreichbar, deshalb müssen die Kinder am nächsten Morgen bei einem Geländespiel „Abzeichen“ sammeln. Leider reicht es am Schluss nur knapp nicht um Walter zu erreichen. Walters Bruder kommt nach der enttäuschenden Nachricht vom Geländespiel, wieder zu uns ins Lager. Er erzählt, dass sein Bruder immer am Donnerstag auf eine Wanderung geht. Aber für eine Wanderung dieser Art

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sind wir nicht genug fit, wie er erzählt hatte. Deshalb müssen wir am nächsten Tag unter der Leitung von Walters Bruder ein Fitnessprogramm absolvieren. Nach diesem Training konnte Walters Bruder feststellen, dass wir den Umständen entsprechend sehr fit seien und so die Wanderung bestreiten könnten. Nun gehts los, wir reisen zuerst mit dem Bus, danach mit der Gondel bis wir in Robiei angekommen sind. Nun müssen wir den Rest noch zu Fuss weiter gehen. Nach einer Mittagspause am Wasser konnten wir Walter sichten. Wir rennen los um ihn zu stellen. Mit Erfolg!!! Nach einem kurzen Rückweg mit Walter in Gefangenschaft, treffen wir wieder im Lager ein. Am Abend organisiert Walters Bruder ein Fest. Nach einer kurzen Nacht steht der Abbau bevor und kurz vor der Abreise verrät uns auch Walter noch, wo er die Person gefangen gehalten hat. Wir konnten während der Rückreise die Person befreien. In Olten angekommen, bedanken wir uns herzlich bei Walters Bruder für seine Hilfe und Gastfreundlichkeit. Ende gut, alles gut! Es war, trotz manchen Gewittern und mehreren Litern Wasser im Zelt, ein gelungenes Sommerlager im Tessin.

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WERBEPROGRAMM SIRION & BATSEBA

Am 26. Oktober entschieden sich zehn Kinder aus der ersten und der zweiten Klasse, in die Cevi Gretzenbach zu kommen und gemeinsame, abenteuerreiche Samstag-Nachmittage zu erleben. von Lea Huber

Schon von Anfang an war die Motivation da. Die neuen, begeisterten Cevianer und Cevianerinnen boten ihre Hilfe ein paar Agenten an. Die Kinder und die Agenten waren nun klug und stark genug, um den Mafiaboss zu befreien, welcher anfangs des Nachmittags von zwei Polizisten entführt wurde. Nun lernten die Kinder neue Techniken, wie zum Beispiel Ablenkungsmanöver und Geheimschrift. Schon hatten sie alles was sie benötigten, um den Mafia Boss befreien zu können. Es ging nicht lange und schon war er frei, dies nur dank der Hilfe der neuen Cevianer und Cevianerinnen. Als Belohnung gab es ein feines Z’vieri im Wald um ein Lagerfeuer. Leider war dieser Nachmittag schon zu Ende. Doch es ging weiter... Am darauffolgenden Samstag war wieder Action angesagt, denn die Agenten waren auf die Hilfe der 1./2. Klässler angewiesen. Zuerst war Kreativität gefragt: Die Kinder mussten eigene Geldscheine basteln, um diese dann gegen Poker-Chips einzutauschen. Die klugen Köpfe der Kinder, schafften es alle Poker-Chips im Casino mit verschiedenen Spielen wie zum Beispiel Mikado, Puzzle, Kicker und noch vielen mehr, zu gewinnen. Nun konnten sie den farbenfrohen Tresor öffnen. In ihm befand sich eine riesen Menge Popcorn. Die Freude der Kinder erkannte man schnell in ihren Gesichtern. Das Popcorn hatte ihnen wohl geschmeckt. Auch dieser Nachmittag hatte einmal ein Ende. Die Agenten waren sehr froh, dass sie auf die Hilfe der Kinder zählen konnten.

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ÖKUMENISCHES SOMMERLAGER

Auch dieses Jahr haben die Cevianer und Cevianerinnen beim Ökumenischen Sommerlager geholfen. von Jeanne Cartier Am nächsten Morgen brach auch schon der letzte Lagertag an und es hiess für uns alles wieder abbauen und zusammenräumen. Mit guten Erinnerungen verliessen wir das Ökumenische Sommerlager 2013. Wir danken den Organisatoren und wünschen allen noch ein tolles Jahr, und wir freuen uns schon auf das Lager 2014.

Währenddem die Cevianerinnen Blachen aneinander knüpften, bauten die Cevianer den Parcour auf. Am Montagmorgen fuhren wir mit unseren Fahrrädern den alten Weg hinauf. Jetzt kann es losgehen. Ein wenig später hörte man schon von weitem die Kinder und wir waren alle sofort sehr motiviert. Die ersten Kinder die kamen, dachten immer es sei gefährlich und wollten am Anfang nicht durchgehen, doch, sobald die ersten paar mutigen Kids durch waren, getrauten sich nachher alle. Das alljährliche Geländespiel am Mittwochnachmittag war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg und alle haben so gut mitgemacht, dass wir Jona retten konnten. Wie jedes Jahr, war für die 6. Klässler die Übernachtung im Wald vom Mittwoch auf Donnerstag das grösste Highlight der Woche. Als sie alle gestärkt mit dem Velo mit Licht und Helm wieder im Waldhaus waren, gingen sie in verschiedenen Gruppen mit dem Velo durch ganz Gretzenbach. Sobald sie unterwegs waren, bekamen sie einen Ort zugeschickt an dem sie hinmussten, um ein Foto zu machen. Schon bald waren alle Gruppen wieder zurück und wir schauten noch den Film. Schon bevor der Film zuende war, waren einzelne schon sehr müde und darum hiess es sofort als er fertig war Zähneputzen und ab in den Schlafsack. 18


Schon seit der Zeit unserer Gründerväter hallt der Name Titus stetig und laut in den grossen Hallen des Niederamts wider. Er wird begleitet von grosser Ehrfurcht und Legenden, voll mit glor- und ruhmreichen Taten, erbracht von stolzen Generationen treuer Jünger. Sie wurden stets von einem erlauchten Kollektiv gestandener Titustreuen am sechsten (und wichtigsten) Tag der Woche geleitet, wo die Jünger durch Ausseneinsätze und wichtige Prüfungen selektiert wurden, sodass sie sich eines Tages selbst im Kreise der Leitenden finden würden.

Kids eine Prüfung ablegen. Nicht irgendeine, sondern die berüchtigte Jungschärlerprüfung, welche sie endlich zu richtigen Cevianern macht und ein grosser Schritt Richtung Hilfsleiter und Leiter ist (dessen nächste Etappe sie voraussichtlich schon in 2 Jahren erreichen werden). Nachdem ein weiteres Jahr voller Freude und Action vergangen ist und wir auch am Jubiläumsfest mit unserer Darbietung den Namen Titus eindrücklich im Gedächtnis der Besucher verankerten, geht es nun also um das Lernen verschiedener Fähigkeiten, wie Karten lesen oder Feuer (gezielt) zu entfachen.

Und so war es und so wird es immer bleiben. Ein Zyklus, welcher nur die talentiertesten der besten der ausserordentlichsten Cevianer (und natürlich sind dies alle Mitglieder der Gruppe Titus) zu den Leitern von morgen formt.

Wir Leiter sind uns sicher, dass jeder einzelne unserer Jungs diese Prüfung ohne Problem bestehen wird und somit die Legende um Titus weiterhin und für lange Zeit am Leben hält.

PS: Die Gruppe Titus wurde dieses Jahr übrigens So ist es wieder einmal an der Zeit, dass unsere bereits 21 Jahre alt. 19


SPORTTAG

Wie gehabt half eine Gruppe Cevianer beim Sporttag Gretzenbach mit und liess die Schulkinder aus dem Fenster des Kindergartens abseilen.

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Bereits zum 7. Mal fand vom 2.-3. August 2013 das legendäre Feelgood-Festival auf dem Mösli in Niedergösgen statt. Schweizer-Bands wie Patent Ochsner, Stiller Has, Dada Ante Portas oder Baschi gaben Vollgas und sorgten für eine super tolle Stimmung von jung bis alt. Der Unterstützungsverein Cevi Gretzenbach war wie jedes Jahr verantwortlich für das grosse Essenszelt. Viele motivierte Helfer gaben 2 Tage lang vollen Einsatz und sorgten dafür, dass unzählige Hamburger, Bratwürste, Steaks und kiloweise Pommes Frites und Fischknusperli über die Theke gingen. Nach einem weiteren gelungenen Festival ist klar, es wird eine 8te Runde geben. Das Feelgood-Festival 2014 findet am 1. und 2. August statt. Fotos: www.feelgood-festival.ch/ 21


Anno 1993 entstand, durch Abspaltung von der Abteilung SchĂśnenwerd, die Cevi Gretzenbach. Nach ganzen 20 Jahren des Bestehens, wurde es Zeit, das seitdem Geleistete gebĂźhrend zu feiern.

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INTERVIEW

Klemens Schilliger war als Präsident des Cevi Gretzenbach und Mitglied des OKs massgebend an der Realisation des Jubiläumsfestes beteiligt. mit ihm sprach Elmar Buchmüller Was war ausschlaggebend, dass ihr euch entschieden habt, überhaupt ein Fest zu organisieren? Ausschlaggebend war, dass schon Begeisterung aufkam, als wir es nur im Vorstand thematisierten und als man einzelne Leiter fragte, sagten die auch: Ja sicher, wir machen ein Fest! Und so ist eigentlich der Funke sofort aufs ganze Leiterteam übergesprungen, dass man ein riesiges Fest machen will und dass uns kein Aufwand zu viel ist! War von Anfang an klar, wie das Fest aussehen soll, oder gab es noch im letzten Moment Änderungen? Ganz am Anfang war eigentlich noch nichts klar. Man sagte relativ bald, man will etwas beim Cevi-Hüüsli machen und man will es möglichst gross machen und das ganze Dorf soll eingeladen sein. Wie es schlussendlich aussah war aber eher ein schleichender Prozess. Wir starteten mit der Organisation 4 Monate im Voraus und einige Sachen wurden sogar erst in der letzten Woche gefixt. Kleinigkeiten natürlich. Aber diese Spontanität war vielleicht auch der Schlüssel, dass so viele Leute gekommen sind.

erzählt… Für uns ist das richtig und es stimmt und es macht das Ganze ja auch lustig…(Lacht) Das mit der Moderation habe ich jetzt nicht gehört! (Lacht) Wie viel Zeit hat das OK im Vorfeld investiert? Uiii, das ist eine schwierige Frage… Wir hatten im Vorfeld vielleicht 6 Sitzungen, jede ging aber zwischen 4 und 5 Stunden… Ja sehr schwierig zu sagen. Vor allem ist dann später auch das ganze Leiterteam in die Vorbereitung involviert gewesen. Da wurde z. B fleissig gebastelt, die ganzen Cevi-Gruppen die Samstage für Samstage Tänze einstudiert haben oder sogar Kleider genäht haben und somit war der Zeitaufwand massiv. Nicht nur vom Vorstand, sondern vom ganzen Verein!

Gab es mal Probleme bezüglich Bewilligungen oder Ähnliches? In Gretzenbach ist es eigentlich sehr schön, was offizielle Stellen oder Behörden angeht. Wir hatten eigentlich nie Probleme! Und wenn man wieder mit etwas kommt, Hattet ihr zeitweise Bedenken, dass was schieflaufen dann wird man mit offenen Armen empfangen. Das ist könnte? sehr schön, immer wieder diese Erfahrung zu machen. Eigentlich, wenn etwas so jungschimässig gemacht Ich muss sagen, es gab also gar keine Probleme! wird, egal wie es rauskommt, ob es 100 Prozent richtig ist oder ob was schief geht, für uns ist es immer richtig. Würdest du es nochmal tun? Und das ist eigentlich die Hauptsache! Auch, wenn zum Ja, in 10 Jahren hoffe ich! Aber nicht mehr ich oder der Beispiel die Moderation mal auf der Bühne einen Seich jetzige Vorstand, sondern unsere Nachfahren! 23


von Florian Rüegg & Elmar Buchmüller - Der Steckenbrot machen zuschaute.

grosse Tag war da und das ganze Leiterteam der Cevi Gretzenbach versammelte sich früh morgens im Werkhof Gretzenbach. Nachdem die letzten Vorbereitungsarbeiten verteilt waren, machten sich alle an die Arbeit. Die selbst gemachte Dekoration war montiert, das Gumpischloss aufgeblasen und der Grill angeworfen. Einem erfolgreichen Jubiläumsfest stand also nichts mehr im Weg. Gegen 14.00 Uhr trafen die ersten fröhlichen Kinder ein. Sie liessen sich schon mal das erste Henna Tattoo malen oder flogen in der legendären Cevi-Schaukel durch die Luft. Als sich dann das Gelände um den Werkhof und das Cevi Haus mit Kindern allen Alters füllte, kam auch noch die Sonne zum Vorschein. Auch für die ganz Kleinen war der eine oder andere Posten eine Attraktion, ganz egal, ob man nur dem Papi beim

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Nach einem gemütlichen Festauftakt ging es dann prompt weiter mit CHINDERLAND von Ueli Schmezer. Die Kinder waren so begeistert, dass sie beim singen manchmal sogar die zwei Unterhalter auf der Bühne akustisch übertönten. Die lockere und sehr sympathische Art von Ueli Schmezer hat, von den ganz Kleinen, über die Eltern, bis hin zum OK, alle begeistert. Auf die ausgesprochen gute Küche des Unterstützungsvereins Cevi Gretzenbach (UVCG) wurden die Festbesucher schnell aufmerksam und haben sich diese nicht entgehen lassen. Voller Vorfreude warteten die Besucher auf den Startschuss des Abendprogramms. Mit charmanter Spontanität führten die zwei Moderatoren Öumi und Giuseppe durch den Abend. Viele lustige Darbietungen der verschiedenen Cevi Gruppen unterhielten das Publikum während zwei Stunden. Vor allem


die Schlusslieder W.Nuss, Alperose und ein Cevi-Medley, brachten den voll besetzten Werkhof und das Festzelt zum Kochen. Die Auftritte der „Steibroch – Bänd“ und der Band Joules rundeten den Abend ab. Bei entspannter Atmosphäre wurde noch bis um Mitternacht zusammen gefeiert und in alten Erinnerungen geschwelgt.

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INTERVIEW

Sie brachten das gewisse Etwas in die Band: Die drei Saxophonistinnen. Für das Lueg Dri standen Nina, Lena und Lea Red und Antwort. mit ihnen sprach Joschka Schaffner Was hat euch dazu bewogen, anzufangen Saxophon zu spielen? Nina: Also da war so eine Musikvorstellung und ich wollte ein neues Instrument spielen. Da stellten sie eben das Saxophon vor und ich fand es sehr spannend damals. Lea: Ich wollte etwas ganz anderes als zuvor Geige spielen und da kam ich eben auf das Saxophon. Lena: Ich finde es einfach ein cooles Instrument und habe darum angefangen.

Band. Gab es dabei auch Reibungen, respektive Konflikte bei den Proben? Lea: Nein eigentlich nicht. Wir mussten einfach oft in unserem eigenen Kämmerchen spielen, statt mit der Band zusammen.

Welches Lied habt ihr am liebsten gespielt? Welches war am schwierigsten? Lea: Ich fand „Alperose“ das beste Lied und auch gleich das schwierigste. Nina: Ja sehe ich auch so. Ward ihr von Anfang an bei den Proben dabei oder Lena: Genau. wurdet ihr erst später angefragt? Nina: Tanja fragte einmal, bevor die Ceviband über- Wie nervös ward ihr vor und während dem Auftritt? haupt entstanden war, wer welches Instrument spielt Lea: Eigentlich gar nicht, ich war nur erstaunt, dass so viele Leute da waren. und da fing es halt an... Lea: Eigentlich waren wir zuerst für völlig andere Lie- Lena: Nervös waren wir aber alle nicht. der eingeteilt, als wir schlussendlich spielten. Die Ursprünglichen waren aber zu schwierig und zu den neuen In dem Fall würdet ihr gerne wieder bei so einem Fest auf der Bühne stehen? passte halt das Saxophon auch. Nina: Ja wieso auch nicht? Ihr als Saxophonistinnen ward ja eher Exoten in der Lea: Weiss nicht. Kommt drauf an. (lacht) Aber hat es euch Spass gemacht? Nina: Ja auf jeden Fall. Lena: Sicher. Lea: Definitiv, es war auch besser als sonst irgendwelche Musikproben, wo man immer alles schön muss spielen können. War das Fest aus eurer Sicht gelungen? Gab es ein Highlight? Lea: Also das Highlight für mich war eigentlich, dass es schlussendlich alles so gut aufging und zusammenpasste. Vor allem, dass am Schluss der Darbietung alle zusammen auf der Bühne standen und sangen. Nina: Ja, dass es so eine Art Abschluss gab. Was ich aber auch toll fand war, als Guisi am Anfang alleine sang. Ok, das war’s. Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt.

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mit ihnen sprach Tanja Ringgenberg Wieso gefällt es dir in der Cevi? Fabrice: well me dert schissdräck cha mache und s mami ned schimpft. Shirina: well s cool und loschdig esch.

Dieses Jahr hatten wir ja ein grosses Jubiläum Fest, was hat dir am besten gefallen? Fabrice: S’Abeprogramm Shirina: Alles, und de Uftritt wo alli medgmachd hend.

Wie lange bist du schon in der Cevi? Fabrice: 2 ½ Jahr Shirina: 1 ½ Jahr

Wärst du bei weiteren solchen Cevi-Festen dabei? Fabrice: Jo voll Shirina: aber secher doch!

Warum bist du dazumals das erste Mal in die Cevi Willst du später auch einmal Leiter werden? gekommen? Fabrice: (zögernd) Ja Fabrice: d Jeanne und d Annelle hend gseit I sell doch Shirina: Ja sicher. au mol cho. Shirina: Noel het gseit i sell mol cho luege. Und deine Kinder gehen dann auch einmal in die Cevi? Was bringt dich jetzt noch dazu jeden Samstag er- Fabrice:Velechd neut in die Cevi zu kommen? Shirina: Nome wenn sie wönd. Fabrice: Mis Mami Shirina: Wells so cool esch. Vielen Dank, dass ihr euch Zeit genommen habt. 27


Nach einigen Jahren in der Cevi, war es an der Zeit, einen Cevinamen zu erhalten und auch eine Prüfung abzulegen. Also machten wir uns am 17. August auf ins Gruppenweekend. Nachdem sich die armen Mädels nach sagenhaften 3 Kilometern schon fast die Füsse wund gelaufen hatten, konnten wir uns bei der Familie Bitterli auf der Salhöhe einrichten. Dort absolvierten die Mädels den ersten Teil der Prüfung und zeigen uns interessante Interpretationen der eigentlichen Aufgaben. Nein, eigentlich wussten sie recht gut Bescheid. Nur möchten wir gerne mal von den Autoren der Prüfung den Brezelknoten sehen... Im Anschluss verliessen wir den Bauernhof, um den letzten Teil der Prüfung hinter uns zu bringen. Nun... wir waren froh, dass es mit dem letzten Streichholz dann doch noch geklappt hatte mit dem Feuer... ansonsten wären wir wohl mit leeren Mägen wieder zurück gegangen. Als wir den Weg zur Unterkunft antraten, war es bereits dunkel geworden und die Sternenkulisse war einmalig. Nach einer etwas unruhigen und nicht besonders erholsamen Nacht, begaben wir uns am Sonntag auf den Heimweg. Immernoch stand die Taufe aus und die Mädels wurden immer unruhiger. So bekamen wir dann doch etwas Mitleid und hielten für den Taufakt bei einem idealen Brunnen. Was mit einem harmlosen Kopftauchen begonnen hatte, wurde zu einem ausgelassenen Badespass.... nur... irgendwie war den Damen wohl nicht klar, dass mit nassen Kleidern und Schuhen keine Busfahrt mehr möglich ist und somit wanderten wir weiter bis nach Schönenwerd, wo wir trocken und müde in den Bus stiegen, um den Rest der Heimreise zu geniessen. Es war ein tolles Weekend mit den Abraxasgirls und wir sind stolz, dass alle die Prüfung so erfolgreich bestanden haben. Mit dem Cevinamen starten wir nun in den letzten Abschnitt als Leiter und Mädels... seit September sind unsere Mädels die ältesten und dürfen sich langsam darauf freuen, in ein paar wenigen Jahren selbst eine Gruppe übernehmen zu können. 28


HEWE

Die Cevi macht blau: Die Gretzenbacher Jungschärler bekämpften zusammen mit den Schlümpfen Gargamel und seine Lümmel. von Nina Oppliger Am Samstagmorgen besammeln sich viele Kinder beim Werkhof in Gretzenbach und warten gespannt dass es losgeht, da kommen auch schon die Schlümpfe aufgeregt angerannt. Sie sagen: „Wir brauchen eure Hilfe, Gargamel hat unser Versteck gefunden! Könnt ihr uns helfen?“ Da kommt dem einem Schlumpf eine Idee: „Wir können doch zu dem altem Mann gehen, der hat immer ein gutes Versteck.“ Wir beschliessen schliesslich, dass wir den Schlümpfen helfen wollen. Da ziehen wir los zu dem alten Mann. Bald schon kommen wir bei ihm an. Doch leider will er von uns Geld das er uns ein Ort sagt, darum machen wir verschiedene Posten bei denen man Geld verdienen kann. Sobald wir genug Geld haben, machen wir uns auf den Weg. Auf dem Weg ins Schlumpfenland bekommen wir jedoch Hunger und machen darum eine lange Mittagspause. Jetzt sind alle gestärkt und darum gehen wir weiter. Doch bald kommen wir beim Zoll zum Schlumpfenland an. Um ins Schlumpfenland

brachten, gingen wir für das Jubiläumsfest üben. Schon bald gibt es Abendessen, doch da kommen schon die Schlümpfe ganz entsetzt und rufen: „Gargamel hat uns gefunden!“ Da gehen wir alle nach draussen und fragen, was er will, damit er uns in Ruhe lässt. Er fordert uns heraus für einen Wettkampf für am nächsten Tag, aber dafür brauchen wir Schlumpfsaft, damit wir alle genug Kraft haben. Am nächsten Morgen gibt es den geliebten Morgensport. :-) Nach dem Frühstück stärken wir uns mit dem Schlumpfsaft für die Olympiade. Nachdem alle fertig sind, wartet auch schon Gargamel draussen auf uns. Doch nach der langen Olympiade gegen Gargamel und seine Lümmel kommt die Auswertung: „Die Schlümpfe haben gewonnen!“ Wir freuen uns alle sehr, dass wir ihn endlich besiegt haben. Da ging es schon ab nach Hause und da warten auch schon unsere Eltern ganz gespannt auf uns. Die Schlümpfe verabschieden sich von uns und bedanken sich recht herzlich für unsere Hilfe.

zu kommen, müssen wir durch einen langen Blachenschlauch kriechen und einen Stempel bei den Wärtern abholen. Als wir alle im Schlumpfenland angekommen sind, brachte uns der alte Mann zum Lagerhaus Villa Jugend. Nachdem wir unser Gepäck in die Zimmer 29


GRUFÜ

Das weissnichtwievielte Grufü führte die Leiter Richtung Fribourg, um sie dort, nachdem sie die Stadt besser kennenlernten, zu Eishockey und Schmetterlingsbestaunen einzuladen. von Matthias Rüegg

Erstmal eine Begriffserklärung für alle die erst jetzt zugeschaltet haben: GruFü oder GruLei (Das ist dasselbe) steht als Abkürzung für Gruppenführer beziehungsweise Gruppenleiter und meint damit eigentlich keine Personen, sondern den Anlass, den diese Personen alljährlich über sich ergehen lassen dürfen. Dabei geht es vor Allem um die Jahresplanung, welche, als solche meistens von Natur aus wenig angenehm, durch einige etwas angenehmere Zusatzaktivitäten während eines Weekends abgepolstert wird. So kann es vorkommen, dass, während einer Runde Stadtgolf in Fribourg oder einem Eishockeymatch von Gottéron vs. ZSC, alte Fruste oder Chärereien nicht nur vergessen, sondern in eine grenzenlose Euphorie und Tatendrang überdreht werden, welche sich dann positiv auf das IchWürdeDasDannSchonÜbernehmen-Verhalten am nächsten Tag, während der Jahressitzung inkl. GV, auswirken. Gibt es dann einmal Tränen, weil es zu wenig Jobs im Vorstand und Lager im Jahr zu verteilen gibt, dann sind diese im Anschluss beispielsweise beim trösenden Anblick der Farbenpracht eines Schmetterlings im Papillorama in Kerzers schnell wieder getrocknet...! ...wir sind halt eben ein etwas spezieller Verein - wer‘s nicht glaubt muss es halt schon selber miterleben ;-) 30


Mit Wissen, Ausdauer, Geschicklichkeit und viel Teamgeist meisterten sie die vielen Aufgaben mit Bravur. Trotz einer knappen Niederlage wurden sie mit grossem Applaus ins Leiterteam aufgenommen.

Winter 2006/2007 Am Samstag 5. November 2005 war es soweit. Zirka 10 kleine, freche Jungs sind zum Schnupperprogramm der Gruppen Hanani & Houp erschienen. Einen Tag lang Action, Spass und Freude. Viele sind seit diesem Tag in der Cevi Gretzi und durften die Gründung der Gruppe Sirion miterleben. Es folgten viele spannende Cevi-Programme, abenteuerliche Lager und es entstanden richtige Freundschaften. Nun sind viele Jahre vergangen und das schöne unbeschwerte Kinder Cevi-Leben ist vorbei. Nach interessanten und lehrreichen Jahren mit verschiedenen Cevi-Prüfungen sind unsere Jungs im Dezember 2012 zusammen mit der Gruppe Batseba zur Leiteraufnahmeprüfung angetreten. Sie mussten einige Mutproben bestehen und in verschiedenen Wettkämpfen gegen das gesamte Leiterteam der Cevi Gretzi antreten.

Am Samstag 26. Oktober 2013 haben wir zusammen mit der Gruppe Batseba ein Schnupperprogramm durchgeführt und somit eine neue Gruppe gegründet. In den nächsten Jahren wartet eine grosse Herausforderung, welche viel Arbeit und Verantwortung aber auch Spass und Freude mit sich bringen wird. Wir wünschen unserer Gruppe alles Gute auf Ihrem Weg und hoffen, dass alle Leiter mit viel Einsatz und Elan zusammen an einem Strick ziehen werden.

Möge Sirion weiterleben!

Herbst 2013 31


von Saskia Blatter

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Karin & Philipp Schenker - Stegm체ller Farnhubelstrasse 13, 4658 D채niken

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Seraina: --> Leider verlässt uns unser stets lachendes Gruppenmittglied Roxy. Wir wünschen weiterhin alles Gute auf deinem Lebensweg. Und vielleicht bis bald ;)

Caro: Sie hat es geschafft! Cevi UND Fussball meistert unsere Portugiesin auch dieses Jahr mit Bravur.

Nädi: Wächst und wächst, da fragt sich, hat sie bald schon Brunni eingeholt. Auch Nädi

wird ab 2014 in das Gesundheit/Soziale Berufsfeld einsteigen. Wir wünschen dir alles Gute bei deinem Lehranfang.

Flo?: Ja, man glaubt es kaum. Erneut ein One-Way Ticket nach Brasilien. Flavia: Auch Flavia ist gewachsen. 2013 ist unser Küken langsam gross geworden und

besucht nun die Kanti Olten. Wir wünschen dir viel Motivation zum Lernen. (Falls es einmal hapert kannst du dir bei Vera wertvolle Lerntipps holen.)

Tamtam: Auch nach dem Schulabschluss stets seriös. Oder so? Jeanne: Hat einen Modelvertrag eingesackt. Wir wussten es schon immer, dass dies einmal geschehen wird. Herzliche Gratulation und viel Freude am modeln.

Lena: Ist top organisiert, kompetent, spontan, frech und glücklich. Mit diesen erfüllten Kriterien freuen wir uns riesig dich in unserer Gruppe begrüssen zu können. WILLKOMMEN! :-)

Nina: Nina hat dieses Jahr Grosses geleistet. Danke für deinen Einsatz. Auch dir wünschen wir einen guten Lehranfang.

Lea: Unser Sonnenschein hat uns erneut zum Strahlen gebracht. Doch nicht nur uns verzauberte sie mit ihren Tönen auf dem Saxophon.

Anja und Fränzi: Wohnen nicht mehr zusammen. Doch sind auch so sehr glücklich. Wir sagen danke viel Mals für die tolle Cevi- Zeit.

Judle: Auch dir möchten wir ganz herzlich für deine Geduld und dein Engagement danken. Wir wünschen dir alles Gute auf deinem Weiteren Lebensweg.

Vera: Hat den Kampf gegen Chemie an der Kanti verloren. Nun versucht sie es als KVFräulein bei einer Anwaltskanzlei. Wir wünschen dir weiterhin alles Gute in deiner Lehre.

Tanja: ist momentan sehr beschäftigt. 38


Ja, ihr habt richtig gelesen, der Cevi Gretzi besitzt nun einen Vorstand mit Vorstandsmitgliedern, einem Aktuar, Präsidenten, Vizepräsidenten, Kassier, usw. Der offizielle Verein „Cevi Gretzenbach“ besteht seit der Gründungsversammlung vom 15. Dezember 2012. Vereinsstatuten halten Bestimmungen und den Zweck des Vereins fest (auch online abrufbar). Für den einzelnen Jungschärler ändert sich eigentlich nichts. Auch wurden wir von Behörden und offiziellen Stellen schon seit 20 Jahren als Verein gesehen. Nun führten wir aber auch eine offizielle Vereinsgründung durch und im Hintergrund des Cevi Gretzenbach änderten sich ein paar Dinge. Der Vorstand führt und organisiert nun sämtliche Aktivitäten des Cevi Gretzenbach, was bisher eigentlich alles Aufgabe des Frauen- und des Männer-Abteilungsleiters war. Ein grosser Vorteil ist, dass wichtige Entscheidungen und Führungsaufgaben neu an 3-4 Vorstandssitzungen pro Jahr durch den gesamten Vorstand wahrgenommen werden. Dabei gehört auch die Vorbereitung und Leitung der Generalversammlung, führen einer Buchhaltung, die Vertretung des Vereins gegen aussen und die Wahrnehmung der finanziellen Verantwortung des Vereins zum Aufgabenbereich.

39


An der diesjährigen GV im Rahmen des Grufü Weekends wurden vor allem die Aktivitäten und Anlässe für das Jahr 2014 geplant, sowie die verantwortlichen Vereinsmitglieder für deren Organisation bestimmt. Die Wahl der Vorstandsmitglieder stand an und Personen für weitere Ämtlis mussten gefunden werden. Für das nächste Jahr präsentiert sich das Organigramm des Cevi Gretzenbach wie folgt:

Weitere wichtige Infos aus der Generalversammlung im Überblick: - Mitgliederbestand Leiter: 53, Gruppenglieder / Jungschärler: 40 (Bemerkung: Nach den Herbstferien gibt’s neue Kinder in 2 Gruppen welche hier nicht berücksichtigt sind) - Ivo übernimmt das Amt des Materialverantwortlichen von Meräng und wird in den Vorstand gewählt. - Einstimmige Wahl des Vorstandes, Präsidiums und Vizepräsidiums - Die Statutenänderung wird angenommen, wobei im Vorstand das Amt eines Vizepräsidenten geschaffen wird und der Vorstand auf max. 10 Personen beschränkt wird.

Rückblick des Vorstands auf das Jahr 2013

Auf das erste Jahr als offizieller Verein blicken wir sehr positiv zurück. Know-How wurde unter den Vorstandsmitgliedern weitergegeben und viele Erfahrungen ausgetauscht. Das grösste Highlight dieses Jahres stellte die Organisation des Jubiläumsfests 20 Jahre Cevi Gretzenbach dar. Der Vorstand darf mit etwas stolz auf ein gelungenes Fest zurückblicken und konnte dank dem ausserordentlichen Einsatz des ganzen Leiterteams, des 40

Unterstützungsvereins und aller Jungschärler eine sehr positive Bilanz ziehen. Vielen Dank für die unzähligen Komplimente und wohlwollenden Worte, die wir dabei erfahren durften. Neben dieser Jubiliäumsfeier wurden zahlreiche Lager und weitere Anlässe durch den Cevi Gretzenbach durchgeführt, von welchen Kindern und Leitern viele schöne Momente in Erinnerung bleiben werden. Vielen Dank an alle Organisatoren! Wir freuen uns auf ein wiederum sehr aktives nächstes Jahr und neue Herausforderungen.


CEVI GRETZENBACH Jahresplanung 2014 Was:

Wann:

Wer:

Samichlaus Progi 2013

7. Dezember 2013

Joana, Flöru

Waldweihnacht 2013

21. Dezember 2013

Jönu, Joe, Bronni

Ski – Weekend 2014*

8.-9. März 2014

Tim, Natal, Räphu

Abteilungsprogramm

22. März

Klemi, Twix

Früwe

5.-6. April

Tanja, Gent

Wohnwoche*

4. – 10. Mai (Sa normal Cevi)

Räffu, Samil, Bröggi, Joe

Know How Tag*

24. Mai (keine Cevi)

Gent, Bröggi

Pfila

7.-9. Juni

Jönu, Schubi, Mischa

Materialputzmorgen*

14. Juni (jedoch normal Cevi)

Ivo

UVCG Helferreisli*

21.-22. Juni

UVCG

Feelgood Festival*

1.-2. August

UVCG

Öko SoLa Waldgottesdienst Sporttag*

4.-7. August 10. August 23. August (keine Cevi)

Flöru, Räffu, Timo, Sämi, Fippu Fränzi, Caroline, Tanja, Vera Ivo, Daim, Öumi

Beizlifest*

5.-7. September

UVCG

Hela

27.-28. Sept. Vorweekend

Öumi, Saskia, Lea

29. September – 4 Oktober GruFü*

18-19. Oktober

Bronni, Ronja

UVCG Fest + Abteilungsprogi.

1. November

Sebi, Giusi

Samichlaus Progi 2014

6. Dezember

Anja, Fränzi

Waldweihnacht 2014 Ski – Weekend 2015*

20. Dezember 7.-8. März 2015

Samil, Ivo, Jeanne, Mischa Simi, Bröggi

* Nur für Leiter (für Jungschärler ist keine Cevi) Ressort

Wer

Mat-Chef*

Ivo*, Samil, Tim

Kasse*

Joana*

Abwart* (inkl. Kehricht-, Grüncontainer)

Sebi*, Jönu, Giusi

Werbung und Homepage*

Flöru*, Caroline

Cevi-Bar

Tim, Bröggi, Nädi

Adressverwaltung

Vera

Schlüsselverwaltung

Meräng

Lueg Dri Team

Sebi, Öumi, Saskia, Tanja, Schubi, Simi

Vermietungsteam

Sebi, Ivo, Joana, Chregi, Klemi

Helfer Aufräumen vor Vermietung

Öumi, Giusi, Ivo, Klemi, Sebi, Jönu Utz, Joana, Tanja, Mättu, Tim, Hüdu, Pasi

*Im Vorstand Verein Cevi Gretzi vertreten Vorstand Verein Cevi Gretzi

Wer

Präsident

Klemi

Vize Präsident

Gent

Kassier

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Aktuar

Flöru

Materialverwalter

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Verwaltung und Unterhalt Cevi Haus

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Beisitzer

Ronja, Öumi, Twix

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Cevi-Tag

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Stand: 24.11.2013

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Stand: 24.11.2013

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Nationalfeiertag Feelgood Festival Unterstützungsverein

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CEVI GRETZENBACH

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2. Semester

Stephanstag

Weihnachten

Heiliger Abend

Waldweihnacht

Samichlausprogi

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JAHRESPLAN 2014


geholfen, wenn es nötig war. Es gibt hier sehr viele Gewehre mit Kaliber 38. Warum ich aus der Bande austreten will? Obwohl man sich beschützt fühlt in der Bande, ist das Risiko doch grösser, weil jene die einem beschützen nicht immer da sind. Ausserdem habe ich im YMCA gelernt, dass es auch andere Möglichkeiten gibt auf sich aufmerksam zu machen und sicherer zu sein. Zum Beispiel wenn man von den Leuten geschätzt wird, weil man etwas für die Gemeinschaft tut. Die Zeit im YMCA hat mich stark verändert. Ich habe viel gelernt. Zum Beispiel wie ich die Beziehung zu meiner Grossmutter und meiner Tante verbessern kann. Wenn ich mich heute unhöflich benehme kann ich mich dafür wenigstens entschuldigen. Ich habe jetzt Ziele. Ich will Fussballer werden. Ich sehe mich in der Zukunft Fussball spielen, oder aber mit einem Abschluss als Krankenpfleger, weil ich dafür wirklich Talent habe und es mir auch gefällt.

Seit einem Jahr komme ich zum YMCA und seit 4 Monaten nehme ich an den Workshops zum friedlichen Zusammenleben teil. Ich lebe erst seit drei Jahren in Siloé bei meiner Grossmutter. Vorher habe ich in Popayán im Departement Cauca gelebt, aber dann starb mein Vater und meine Mutter hat eine neue Familie gegründet, so dass ich mit meinen zwei Schwestern allein zurück blieb. Da hat mich meine Grossmutter aufgenommen. In Popayán war alles ziemlich ruhig, aber hier in Siloé gibt es dauernd Schiessereien, viele Drogenabhängige und Jugendbanden, die sich gegenseitig bekämpfen. Ich bin selber auch noch immer Mitglied in einer Bande. Als ich nämlich neu war in Siloé habe ich mich mal mit einem Mädchen unterhalten. Aber sie war die Freundin von einem Bandenchef. Deshalb haben er und seine Freunde mich schlimm malträtiert, ohne dass ich mich wehren konnte. Als ich aus dem Krankenhaus kam, habe ich mich an die Bande in meinem Quartier gewandt und sie um Hilfe gebeten, weil ich mich rächen wollte. Sie haben die andere Bande zusammengeschlagen und von da an habe ich ihnen als Waffenkurier

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Die Bande hat mich noch nicht ganz gehen lassen, aber in diesem Prozess werde ich vom YMCA sehr gut unterstützt. Ich habe von den Leitern gelernt, dass ein Jugendlicher aus unserem Quartier auch etwas anderes machen kann, als in einer Bande sein und Leute ausrauben. Ich weiss jetzt, dass ich auch etwas Konstruktives machen kann, das anderen hilft. Der YMCA hat mir gezeigt, was Respekt vor anderen und mir selber bedeutet. Jetzt weiss ich, dass ich zu viel mehr fähig bin, als ich es für möglich gehalten hätte. Ich glaube, dass ich einen anderen Weg im Leben einschlagen kann und meine Ziele erreichen werde.

Horyzon, ein selbständiges Arbeitsgebiet des Cevi Schweiz, unterstützt Projekte der Entwicklungszusammenarbeit von YMCAund YWCA-Partnern. Horyzon ist von der ZEWO als gemeinnützig anerkannt.


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Das Redaktionsteam: Sebi Öumi Saskia Simi Tanja Schubi

Ausgabe 2013 Druck: Wa Color Repro AG, Aarau

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Cevi Gretzenbach Redaktion „Lueg Dri“ Postfach 5014 Gretzenbach luegdri@cevi-gretzi.ch



Lueg Dri 2013