__MAIN_TEXT__
feature-image

Page 29

Der Junge der zum Arzt wollte, aber einen Termin im Tunnel bekam Dossier zum Fall Tistan Brübach

Stand 21.07.2014

Oder der Blick in die andere Richtung: Hier bereits wird Tristan aufgelauert worden sein, man hätte zwar auch am Bahnhof auf die Ankunft des Busses warten können aber dass Tristan sich nicht etwas anders überlegt und einen Weg wählt wo man ihn aus den Augen verliert war ein so großes Risiko, dass ich denke dass man schon bei der Schule gewartet hat. So verfolgen die Täter Tristan wahrscheinlich bis zur Bushaltestelle, dann den Bus bis zum Bahnhof Höchst, dann Tristan auf seinem Weg zu Fuß bis zur Parkbank, wo er um 13:43 Uhr rauchend gesehen wurde. Dort wurde er Sekunden nach der Zeugenbeobachtung von einem der Täter angesprochen und zum Kiosk gebracht um dort im Auftrag von einem der Täter mit Spielfigur Vater zu telefonieren und Instruktionen anzunehmen. (Betrachtet man diese Konstellation rein abstrakt in einem logischen Planspiel, so muss Person B, also der Begleiter zum Telefonat, Person V., den das Opfer auf Wunsch von B. anrufen SOLLTE, definitiv gekannt haben, nur so macht dieses Verhalten Sinn. Wenn B. tatsächlich Tristan auf der Parkbank angesprochen und zum Telefon hingeführt hat.) Hier eben die Betrachtung des Wegs von der Schule, über die Bushaltestelle Allesinastrasse und die Bushaltestelle am Bahnhof bis hin zur Parkbank auf der Südseite des Bahnhofs. Das hat bisher gefehlt. Das Zeitfenster ist aber so klein, dass wenn Tristan gegen 13,30 Uhr die Schuile verlies und gegen 13:43 Uhr auf der Parkbank saß, so hat die Zeugin ihn in den ersten Sekunden gesehen seit er dort saß und unmittelbar in den nächsten Sekunden nach dieser Sichtung muss er vom „Begleiter“ angesprochen worden und zum Telefonat mit seinem Vater geführt worden sein. Eben gerade so, wie wenn Tristan aus einem Auto heraus verfolgt wurde, als er sich auf die Parkbank setzte parkte der Begleiter und sprach Tristan unmittelbar darauf an. Ich schliesse es aus, dass Tristan an diesem Tag nur „schwänzen“ wollte, sondern alles/vieles was um ihn geschah diente dazu sicherzustellen dass er nicht zum Arzt geht, bzw. nicht dort ankommt. | KlausFejsa@t-online.de

29

Profile for Klaus F.

Dossier fall tristan, der junge der zum arzt wollte, und einen termin im tunnel bekam stand 21/7/14  

Noch umfangreicher und ausführlicher. Aufdeckung von Denk- und Fahndungsfehlern sowie echte neue Ermittlungsansätze.

Dossier fall tristan, der junge der zum arzt wollte, und einen termin im tunnel bekam stand 21/7/14  

Noch umfangreicher und ausführlicher. Aufdeckung von Denk- und Fahndungsfehlern sowie echte neue Ermittlungsansätze.

Advertisement

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded