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www.klassenfahrten-magazin.de 1

2013

Zeitschrift für Lehrer zum Thema Klassenfahrten und Projekttage

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mit umfangreichen redaktionellen Beiträgen über:

Unterkünfte Programmanbieter Reiseveranstalter Lernorte Museen Projekte Reiseziele ...

© Sylt Marketing

Verlagssonderbeilage „Klassenfahrten und Projekttage in Thüringen“

Der Politik auf der Spur Zu Besuch beim Bundesrat

Verlag K. Mickel GbR 11. Jahrgang Heft 43 erscheint 4-mal pro Jahr im Abonnement, Bezugspreis Einzelheft 2,50 €, Abo 8,00 €, Ausland: 8,00 € zzgl. Versandkosten ISSN 1611-4124

Reif für die Insel? Mit der Schulklasse Sylt entdecken Klassenfahrten Magazin Heft 4/2013


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Klassenfahrten Magazin Heft 4/2013


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Zentrale, Weggentalstr. 14, 72108 Rottenburg, mailto: info@tagungshaus.net

Klassenfahrten Magazin Heft 4/2013


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Inhaltsverzeichnis Heft 4/13

Inhaltsverzeichnis

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Sandstrände, Wattenmeer, Dünen, Kliffküste Sylt, die größte deutsche Nordseeinsel, wird auch von Schulklassen gern besucht

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Die ersten jungen Gäste kamen vor 93 Jahren Puan Klent, das traditionsreiche Hamburger Jugenderholungsheim auf Sylt

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Ausgiebig Platz für Sport, Spiel und Erholung Heim an der Düne – ein Kinder- und Ferienheim am Ortsrand von Hörnum auf Sylt

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Gut versichert auf der Klassenfahrt Der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung erstreckt sich auch auf Klassenfahrten, hat aber Grenzen. Ein Beitrag der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Autor Stefan Boltz

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Klassenfahrten und Projekttage in Thüringen Verlagssonderbeilage

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Berlins legendären Flughafen erkunden Der Flughafen Berlin-Tempelhof, einer der ersten Verkehrsflughäfen Deutschlands, wurde 2008 geschlossen.

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Seit 2010 wird das ehemalige Flughafengelände als Tempelhofer Freiheit bezeichnet und ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Führungen zu verschiedenen Themenbereichen organisiert die Agentur „Berlin Kompakt“.

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Am Rande eines „Märchenwaldes“ Das Zentrum Pfadfinden Immenhausen, am Rande des Reinhardswaldes (Hessen), steht auch Schulklassen offen

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Übernachten in mexikanischem Ambiente In Dresden empfängt das familiengeführte Gästehaus Mezcalero seine Gäste seit über 12 Jahren im aztekisch-mexikanischen Stil

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Klassenfahrten zum Naturpark Saar-Hunsrück Erlebniswerkstatt Saar – eine erlebnis- und naturpädagogische Bildungseinrichtung

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Aktivcamps in Sachsen Sportpark Rabenberg e.V. unterhält drei Aktivcamps mit verschiedenen Programmen und organisiert Jugendreisen

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Inserentenverzeichnis, Impressum

Titelbild

© Sylt Marketing

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HÖHLE VON POSTOJNA

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Abenteuer – Klassenfahrt in die unterirdische Welt: Höhle von Postojna, Slowenien Die Teilnehmer dieses Abenteuers werden das Höhlensystem der Höhle von Postojna auf eine andere Art und Weise kennen lernen. Sie werden jene Höhlenteile besuchen, die den regelmäßigen Besuchern verborgen bleiben. Sie werden die Orientierung in Karsthöhlen erlernen und die Höhlenumgebung entdecken, so wie es die “echten Höhlenforscher” tun. Beeindruckende und atemberaubende unterirdische Höhlenwelt bietet ein einmaliges Erlebnis. Die etwas andere Klassenfahrt wartet auf Sie! Gemeinsam Herausforderungen angehen und bewältigen, gemeinsam Spaß haben und sich von neuen Seiten kennen lernen - das steht im Mittelpunkt dieses Tagesprogramms auf Ihrer Klassenfahrt.

Unser Tipp! Abenteuer – Klassenfahrt ˝Unterirdische Welt˝: Höhlenforscher

Die klassischen Besichtigungen unserer Attraktionen sind das ganze Jahr über möglich. A

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VENEDIG

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Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich! Kontaktperson: Nives Škerjanc, Organisation von Klassenfahrten Tel: +386 5 7000 157, E-Mail: nives.skerjanc@postojnska-jama.eu Ein Spinnennetz versperrt den Teilnehmenden den Weg. Sie müssen versuchen, hindurchzukommen, ohne die Spinnenfäden zu berühren.

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Reiseziel vorgestellt

Sandstrände, Wattenmeer, Dünen, Kliffküste Sylt, die größte deutsche Nordseeinsel, wird auch von Schulklassen gern besucht Ob Jugenderholungsheime in den Dünen, Kinder- und Ferienheime, Schullandheime, Jugendherbergen oder Jugendzeltplätze in unmittelbarer Strandnähe … – Gruppen wie beispielsweise Schulklassen sind auf Sylt willkommen. Mit einer Fläche von ca. 99 Quadratkilometern (ca. 38 Kilometer lang und bis zu 12 Kilometer, an der schmalsten Stelle nur knapp 350 Meter, breit) ist Sylt, in unmittelbarer Nähe zu Dänemark gelegen, die größte der deutschen Nordfriesischen Inseln. Sylt, das knapp 20.000 Einwohner hat, ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts ein beliebtes Reiseziel. Jährlich werden ca. 850.000 Besucher gezählt. Zu verdanken hat das die Insel wohl ihren reizvollen wie vielfältigen Landschaftsformen – der urwüchsigen Dünenlandschaft, dem ausgedehnten Wattenmeer, der blühenden Heide, den sattgrünen Wiesen, dem vierzig Kilometer langen Sandstrand sowie den imposanten Kliffen. Fast die Hälfte der Grundfläche steht inzwischen unter Naturschutz. Das Wattenmeer vor Sylt gehört seit Sommer 2009 sogar zum UNESCO-Weltnaturerbe. Auch was das Klima betrifft ist die Insel begünstigt, denn mit 1.700 Stunden im Jahr scheint die Sonne hier länger als irgendwo sonst in Deutschland. Im Sommer ist es wegen der ständig wehenden steifen Brise nur gelegentlich drückend-schwül und im Winter fallen die Temperaturen relativ selten unter den Gefrierpunkt. Vor etwa 8.000 Jahren wurde Sylt vom Festland abgetrennt und zu einer Insel. Erstmals urkundlich erwähnt, taucht der Name Sylt im Jahre 1141 auf. Der Name der Insel soll vom niederdeutschen Wort Süll beziehungsweise dänisch Sild abgeleitet worden sein, was so viel wie „Schwelle“ bedeutet

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Foto: © STS

und die Natur der Insel als Schwelle zwischen Wattenmeer und offener Nordsee zu deuten, ist nicht schwer. Im Jahre 1927 erfolgte die Fertigstellung des elf Kilometer langen Hindenburgdamms, und seitdem ist die Insel mit dem Zug, der auch Autos befördert, auf dem Landweg erreichbar, aber auch per Schiff oder mit dem Flugzeug. Der Inselkern ist Geestland, also sandiger Grund, der von den Schmelzwassern der Eiszeiten abgelagert wurde. Das Land fällt zur Nordsee hin zum Teil sehr steil ab. Mit 46 Metern über dem durchschnittlichen

Kampen, Rotes Klif f

Meeresspiegel ragt das Rote Kliff empor. Die Westküste ist durch Wind und Wellen stetiger Angriffspunkt der See und demzufolge eine Abbruchkante mit ständigen Landverlusten. Durch Maßnahmen des Küstenschutzes wird versucht, dem entgegenzuwirken. Im Osten ist die Nordsee wesentlich ruhiger, dort schwemmte im Laufe der Jahrhunderte Marschland an. Der Sylter Ellenbogen ist die Nordspitze der Insel und der nördlichste Punkt Deutschlands. Die Uwe-Düne bei Kampen bildet mit dreiundfünfzig Metern die höchste Erhebung der Insel. Ehemaliger Hauptort der Insel ist Keitum. Mittlerweile wurde dieser Ort vom Seebad Westerland überflügelt. Wenningstedt-Braderup, Kampen, die beiden Hafenorte List im Inselnorden und Hörnum am südlichsten Zipfel der Insel, Rantum – an der schmalsten Stelle, zwischen den Meeren, Tinnum, Archsum, Morsum und Munkmarsch sind weitere Orte auf Sylt. Jede der fünf Inselgemeinden und deren zwölf Ortschaften haben ihr eigenes Gesicht, sind individuell und einmalig.


Reiseziel vorgestellt

Morsum-Klif f

Hünengrab in Keitum

weitere Informationen Sylt Marketing GmbH Stephanstraße 6 25980 Westerland Telefon 04651 - 82020 info@sylt.de www.sylt.de Stützpunkt der Wikinger oder Fluchtburg vor den Attacken der Nordmänner war.

Fotos: © Sylt Marketing (5)

Die alte Seefahrergemeinde Keitum liegt an der Ostküste. Von Gemeindevertretern wurde das Zentrum mit seinen überwiegend vor 200 Jahren erbauten Friesenhäusern frühzeitig unter Denkmalschutz gestellt und somit ist das Ortsbild von Keitum heute schon etwas Besonderes. Als Museum für Alt-Sylter Wohnkultur dient das Altfriesische Haus. Eine Chronik friesischen Alltagslebens sowie nautisches Gerät und Landschaftsbilder präsentiert das benachbarte Sylter Heimatmuseum. Bereits zu Beginn des 13. Jahrhunderts entstand die Kirche St. Severin, welche sich an der Wattseite nördlich von Keitum befindet. Sie wurde durch einen gotischen Schnitzaltar aus dem 15. Jahrhundert und die Kanzel aus dem Jahre 1700 ergänzt. Westerland, der heutige Hauptort von Sylt, wurde im 15. Jahrhundert nach einer Sturmflut neu errichtet. An frühere Zeiten erinnert noch die 1635 erbaute Alte Kirche, St. Niels am östlichen Ortsrand. Seit 1855 ist Westerland ein beliebtes und lebhaftes Nordseebad. Im Zentrum liegt die Friedrichsstraße, ein Boulevard mit zahlreichen Geschäften parallel zum Strand. Das

Sylt Aquarium in Westerland öffnete im Juli 2004 seine Pforten. Themen des Hauses, mit seinen 25 Meerwasserbecken, sind die Geheimnisse und Lebensbedingungen in den heimischen Meereswelten sowie in den Tropen. Eingebettet in den Dünen von Westerland, mit schönem Blick auf die brandende Nordsee, befindet sich seit 1994, auf 4.600 Quadratmetern und mit einer Wasserfläche von 1.000 Quadratmetern, das Freizeitbad Sylter Welle – ein großes Familien- und Erlebnisbad. Hier kann in drei Meerwasserbecken das ganze Jahr über bei einer Wassertemperatur von maximal 26°C in Nordseewasser gebadet werden. Südlich von Westerland erstreckt sich das ausgedehnte Natur- und Vogelschutzgebiet Rantumer Becken. Von dem nahe des DikjenDeel gelegenen Informationszentrum Eidum Vogelkoje aus kann man an geführten Wanderungen teilnehmen. In Tinnum gibt ein ca. 7 Meter hoher Ringwall mit einem Durchmesser von 120 Meter noch immer ein Rätsel auf. Ungewiss ist, ob die Tinnumburg sächsische Wallanlage,

Um Naturgewalten und ihre Auswirkungen auf den maritimen Lebensraum dreht sich alles im, seit 2009 bestehenden, Erlebniszentrum Naturgewalten in List. Auf 1.500 Quadratmetern will man den Besuchern einen Eindruck vermitteln, wie spannend Natur sein kann. Besonders viel Brauchtum findet man im kleinsten Luftkurort auf Sylt, in Archsum. Vor allem Sylter Trachten und altfriesische Tänze werden hier gepflegt. Da es auf Sylt keine nennenswerten Steigungen gibt, kann man die Insel bequem auf den 200 Kilometer langen Fahrradwegen erkunden. Für eine ausreichende Verpflegung stehen rund 300 Restaurants zur Verfügung, vom Stehimbiss bis zum Gourmet-Restaurant. Zu den verschiedenen Natursehenswürdigkeiten von Sylt gehört beispielsweise auch das Morsum-Kliff. Hier liegen 10 Millionen Jahre Erdgeschichte offen zur Ansicht bereit: Glimmerton, Kaolinsand und Sandstein sind in schräg gestellten Schichten zu entdecken. Eine Menge Versteinerungen wurden hier gefunden. Ebenfalls ist das Weiße Kliff in Braderup sehenswert. Heller

mit den

WattpiratNeonrdsee

Sylt für Kinder - und Jugendgruppen

an die

„Heim an der Düne“ • • • •

in Hörnum auf Sylt

Freizeiten, Fahrten und Ferien für Kinder und Jugendliche Gruppenräume und große Terrasse Eigener Zugang zum Badestrand Bushaltestelle direkt vorm Haus

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Informationen: Tel.: 0511/ 219 78 - 176 Jugendpflegeverein der AWO Region Hannover e.V. Deisterstr. 85 A, 30449 Hannover - kurunderholung@awo-hannover.de www.awo-hannover.de

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Reiseziel vorgestellt

„weißer“ Kaolinsand hat der Steilküste zwischen Munkmarsch und Braderup zum entsprechenden Namen verholfen. Einen unvergesslichen Rundblick hat man oberhalb des Kliffs. Bei Ebbe kann man Spaziergänge im Wattenmeer unternehmen, um Eiderenten und Austernfischer mit ihren orangefarbenen Schnäbeln zu entdecken oder Seehunde und Kegelrobben, welche sich auf den Sandbänken tummeln. Sobald die Flut verebbt, gibt das Meer den Blick auf das Watt frei und dort leben wahre Meister der Anpassung, die dem extremen Wechsel von Temperaturen, Wasserstand und Lichteinfall trotzen. Wegen seiner natürlichen Schönheit und seines Artenreichtums zählt dieses Refugium an der Sylter Ostküste zum Nationalpark „Schleswig-

Wattwanderung

Holsteinisches Wattenmeer“ und steht daher unter besonderem Schutz. Um das Wattenmeer

Erlebniszentrum

Faszination Sylt –

Eine Ausstellung für die ganze Familie »Was kann man hier machen?«

Sehen und Hören

Spielen und Entdecken

fachkundig kennenzulernen, besteht für Jugendgruppen die Möglichkeit, Veranstaltungen der Schutzstation Wattenmeer zu nutzen, wie beispielsweise verschiedene Exkursionen, Watterkundungen, Vorträge und Führungen. Älteste Zeugnisse menschlicher Kultur auf Sylt sind eine Reihe von Hügelgräbern. Noch Anfang des 18. Jahrhunderts sollen über 400 Grabhügel und Hünengräber die Sylter Landschaft durchzogen haben. Am bekanntesten ist der Denghoog in Wennigstedt. Diese letzte Ruhestätte der Toten wurde vor

Lesen und Erfahren

»Um welche Themen geht es?«

Klima, Wetter, Forschung

Leben mit Naturgewalten

Kräfte der Nordsee

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ca. 5.000 Jahren errichtet und ist somit die älteste kulturelle Stätte der Insel und das größte begehbare Steinzeitgrab in Schleswig-Holstein. Beeindruckend ist die Bauweise. Riesige Steinkolosse, wobei der schwerste 20 Tonnen wiegt, mussten auf Zentimeter genau eingepasst werden, damit das Grab nicht einstürzt. Die wohl bekannteste Sagengestalt der Insel ist Ekke Nekkepenn – ein vorlauter Meermann beziehungsweise nordfriesischer Meergott, der auf dem Grunde der Nordsee lebt und gerne die Sylter Inselbewohner neckt.


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Klasse(n)fahrt

Die junge Schiene der Bahn

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Unterkunft vorgestellt

Die ersten jungen Gäste kamen vor 93 Jahren Puan Klent, das traditionsreiche Hamburger Jugenderholungsheim auf Sylt

In schöner, abgeschiedener Lage in den Dünen sind rote Backsteingebäude wie eine kleine Siedlung um einen zentralen Platz gruppiert. Gleich dahinter gibt es Wiesen und Heide. Das Meer ist nur einen Katzensprung entfernt. Hier, im Süden der Insel Sylt, mitten im riesigen Naturschutzgebiet, zwischen Rantum und Hörnum, unmittelbar an der Wattseite, befindet sich das Hamburger Jugenderholungsheim Puan Klent – und das schon seit vielen Jahrzehnten. Von der gesundheitsfördernden Wirkung des Nordseeklimas überzeugt, begab sich Dr. Knut Ahlborn, der damalige Vorsitzende des Hamburger Jugendverbandes, 1918/19 auf die Suche nach geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten, wo sich unterernährte Kinder und Jugendliche aus Hamburg und dem damals noch selbständigen Altona erholen konnten. So entdeckte er unter anderem das ehemalige militärische Barackenlager auf Sylt, das während des Ersten Weltkrieges dicht an der Meeresküste erbaut worden war, und der Hamburger Jugendverband erwarb es. Noch 1919 begann man mit den Umbauarbeiten zum Jugendferienlager mit Namen „Pauns Klint“. Zehn Jahre später, 1929, wurde daraus Puan Klent. Puan war der Sage nach ein Seeräuber, der auf dem Gelände sein Versteck gehabt haben soll. Um 1425 gab es hier nachweislich tatsächlich Seeräuber. Sylt war um 1919 noch eine weitgehend unerschlossene Insel. Es gab zum Beispiel bis 1951 zwischen Westerland und Hörnum keine andere Verbindung als die Inselbahn. Am 5. Juli 1920 reiste die erste Jugendgruppe im damaligen Ferienlager an und wenige Jahre später traf die erste Schulklasse ein. Die alten Holzbaracken wurden 1926 durch rote Backsteinbauten ersetzt, der eine oder andere Anbau kam hinzu, man gestaltete die Außenflächen neu … Zur Anpassung an die veränderten Gästestrukturen und an entsprechende Standards, erfolgten 1984 und 1993 sowie in den folgenden Jahren weitere zahlreiche Baumaßnahmen. Somit konnten nun auch insbesondere Familien und Kleingruppen Klassenfahrten Magazin Heft 4/2013

Fotos: Puan Klent (3)

besser untergebracht werden. „Dies alles geschah und geschieht unter Beachtung des besonderen Charmes unseres Jugenderholungsheimes, den wir auch künftig bewahren wollen“, versichert Martina Affeldt, die seit 2013 die Einrichtung leitet. Heute gehört Puan Klent zu den größten Jugendheimen auf Sylt. Den Gästen stehen hier insgesamt 396 Betten in 60 Zimmern, verteilt auf mehrere Gebäude mit unterschiedlichen Unterbringungsstandards, zur Verfügung. Dazu sind Tagesräume, Aufenthaltsräume und eine große Watthalle (Sporthalle) vorhanden. Das Hamburger Jugendheim ist teilweise behindertengerecht. Gleich nebenan im Personalhaus wohnen die Mitarbeiter der Einrichtung und in einem ehemaligen Pumpenhaus befinden sich die Wohnung der Heimleitung sowie das kleine Behandlungszimmer des Heimarztes. Ehrenamtlich tätige Mediziner übernehmen die ärztliche Versorgung. Die drei gebotenen Unterbringungsstandards gliedern sich in verschiedene Kategorien: Kategorie I, dem einfachen Standard mit Unterbringung in Mehrbettzimmern mit 3 bis 12 Betten und zentralen Sanitäreinheiten auf jedem Flur. Lehrer erhalten in der Nähe der Klasse ein Einzelzimmer, mit separatem Sanitärbereich. Nach Möglichkeit wird jeder

Gruppe ein eigener Tagesraum zugeteilt. „Unsere Tagesräume sind unterschiedlich groß und werden nach Gruppengröße verteilt“, sagt die Heimleiterin. „Zur Ausstattung gehören je eine Tafel, und Medien wie Beamer, OHP oder Flipchart können ausgeliehen werden.“ Für Lehrer steht als Aufenthaltsraum die „Lehrerveranda“ zur Verfügung. Kategorie II, der mittlere Standard, besteht aus Einheiten mit Zimmern unterschiedlicher Größe, die sich jeweils ein Bad mit Dusche und WC teilen. In Kategorie III verfügt jedes Zimmer über ein eigenes Bad mit Dusche und WC. Die Zimmer sind überwiegend mit Etagenbetten ausgestattet. Zusätzlich gehören hier ein Aufenthaltsraum mit Küchenzeile und ein ruhiger Leseraum dazu. Was die Verpflegung betrifft, so gibt es ausschließlich Vollpension. „Wir verfügen über zwei Speisesäle, in denen unsere Gäste zusammen, allerdings aufgeteilt in zwei Zeitschichten, essen“, so Martina Affeldt. Für mittags sind Lunchpakete möglich, wenn die Klasse unterwegs ist. Zudem kann auf Wunsch am Abend auf verschiedenen Plätzen gegrillt werden. Besondere Essenswünsche finden auch Berücksichtigung. Für eine aktive und abwechslungsreiche Freizeitgestaltung stehen auf dem Gelände


Unterkunft vorgestellt

Kontakt Puan Klent Hörnumer Straße 83 25980 Rantum/Sylt Telefon 04651 - 9644 25 info@puan-klent.de www.puan-klent.de unter anderem zwei Spielplätze, eine Sporthalle mit wöchentlich stattfindender Disco, ein Bolzplatz und ein Basketballplatz zur Verfügung. Und da Sylt eine Insel ist, gehört das Baden im Meer im Sommer einfach dazu, wobei dies durch ehrenamtlich für das Jugendheim arbeitende Rettungsschwimmer abgesichert wird. Das Jugendheim verfügt über zwei eigene Badestrände, sowohl an der Wattals auch an der Seeseite der Insel. „Für Schulen und Gruppen organisieren wir auf Wunsch auch Ausflüge zu den Attraktionen und Sehenswürdigkeiten der Insel oder vermitteln Termine für biologische

Exkursionen“, berichtet die Heimleiterin. „Die Programme werden individuell gestaltet – nach Wunsch der Lehrer. In der Regel sind aber Wattwanderung, Schifffahrten zu den Seehundsbänken und Nachtwanderungen als Programmpunkte für alle Klassenstufen vorhanden. Eine pädagogische Betreuung, neben den Lehrern, erfolgt dann auch durch das Personal der jeweiligen Dienstleister.“ Aber Sylt bietet ebenso Gelegenheit, Ruhe zu finden – einsame Strandabschnitte, weite Dünenlandschaften und unberührte Natur. Schulklassen kommen aus dem gesamten Bundesgebiet, lautet die Auskunft von Mar-

tina Affeldt. Wobei der Schwerpunkt noch bei den Hamburger Schulen liegt. Von den Jahrgangsstufen her sind vorwiegend Schulklassen der 4. bis 7. Klasse, hier hauptsächlich die 5. und 6. Klassen, in Puan Klent zu Gast. Martina Affeldt: „Der Anteil der Schulklassen an den gesamten Übernachtungen liegt bei ca. 60 bis 65 Prozent. Die Klassen buchen grundsätzlich alle Standards, je nach Verfügbarkeit.“ Da die Insel Sylt zu jeder Jahreszeit ihre Reize hat, ist das Jugendheim auch das ganze Jahr über geöffnet.

Ihr Ziel auf Borkum: das Sport-& Jugendgästehaus, zentral gelegen inmitten der Borkumer Dünenlandschaft

Mit tollen Programmangeboten gibt es bei uns viel zu erleben, um die Insel, die Artenvielfalt in der Natur mit seinem Weltnaturerbe – Niedersächsisches Wattenmeer – zu entdecken. Seehund-/Wattwanderung - Besteigung der Leuchttürme - geführte Fahrradtouren - Besichtigung Feuerschiff - Kletterpark - Nachtwanderung - Krabbenfang u. v. m. Entdecken Sie Borkum und besuchen unser Sport- & Jugendgästehaus auf der Insel. Wir bieten Platz für 150 Gäste, aufgeteilt in 4 Gästehäuser, vorzugsweise mit Vollpension. Bonus 2014 (nur noch wenige Termine frei) mit dem Stichwort “Bonus Klassenfahrten-Magazin“, gibt es 2 Freiplätze zusätzlich für die Zeit des Aufenthaltes. Angebot nur gültig für neue Buchungen

Sport-& Jugendgästehaus – Hendrik Maisch – Hindenburgstraße 97 – 26757 Borkum www.tus-borkum.de – info@tus-borkum.de – Telefon 04922/540 – Fax 04922/4297

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Unterkunft vorgestellt

Ausgiebig Platz für Sport, Spiel und Erholung Heim an der Düne – ein Kinder- und Ferienheim am Ortsrand von Hörnum auf Sylt „Wer nicht unbedingt den Komfort großer Jugendhotels, dafür aber ausgiebig Platz für Sport, Spiel und Freizeit in der Natur sowie direkt am Strand sucht, der findet das hier bei uns“, sagt Sönke Lüdrichsen, der, gemeinsam mit seiner Frau Lydia, seit fünfzehn Jahren das Heim an der Düne auf Sylt leitet. Gegründet wurde diese Einrichtung bereits kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs, um Kindern von einkommensschwachen Eltern die Möglichkeit zu bieten, einige Zeit ihrer Schulferien in gesunder Luft zu verbringen. Aus leerstehenden Wehrmachtsunterkünften mit einem großen Grundstück direkt am Strand wurde das Heim an der Düne. Verantwortlich für dieses Vorhaben war Hermann Köster, der 1950 in Kiel den „Verein zur Förderung der Jugendpflege und Jugenderholung Schleswig-Holstein e.V.“ ins Leben rief. Auch die AWO Hannover schickte seit Anfang an Kinder nach Hörnum. Nach vierundvierzig Jahren intensiver Zusammenarbeit übernahm schließlich der Jugendpflegeverein der AWO Region Hannover e.V. allein die Verwaltung für die Einrichtung. Das jährlich von März bis Oktober geöffnete Heim an der Düne liegt am Ortsrand von Hörnum, unmittelbar in den Dünen am Weststrand. Zum Baden geht es in einer Minute, direkt vom Haus aus über den eigenen Zugang, zum Jugendstrand. Geeignet ist das Haus für Kinder- und Jugendgruppen sowie Familienfreizeiten. Nach Auskunft der Heimleitung sind hier hauptsächlich Schulklassen der mittleren Klassenstufen zu Gast, die vorrangig aus Niedersachsen kommen. In zwei Belegungshäusern stehen insgesamt 126 Betten zur Verfügung, die auf

Fotos: Heim an der Düne (3)

Zwei- bis Sechsbettzimmer verteilt sind. Es gibt Gemeinschaftsduschen. Einige Zimmer sind behindertengerecht ausgestattet. Betreuer schlafen in Ein- beziehungsweise Zweibettzimmern. Für verschiedene Freizeitaktivitäten können drei große Gruppenräume genutzt werden. Und auf dem Außenbereich sind zum Beispiel Tischtennisplatten, ein Sportplatz, ein Volleyballfeld sowie Großspielfelder für Mühle, Dame, Schach und „Mensch ärgere dich nicht“ vorhanden. Zudem können Spiele und Fahrräder ausgeliehen werden. Die Instandhaltung der Einrichtung erfolgt seit 1989 auf eine originelle und ökonomische Weise. „Um unser Erholungsheim auf Vordermann zu bringen, reisen bei uns jedes Jahr im Februar und im November, in wechselnder Besetzung, rüstige Rentner mit entsprechenden Fachkenntnissen an, die bei

der AWO Hannover ehrenamtlich aktiv sind“, berichtet der Heimleiter. „Angesichts eines knappen Etats bedeutet das für uns natürlich eine spürbare Entlastung.“ Bezüglich der Verpflegung erhalten die Gäste Vollpension. „Ergänzend werden, je nach Jahreszeit, frisches Obst, Salate und Getränke gereicht“, erklärt Sönke Lüdrichsen. „Und wenn Lunchpakete gewünscht werden, so können die Gäste beim Frühstück ihre Brote nach ihrer Wahl bereiten. Dazu gibt es ein Stück Obst, ein Trinkpäckchen, eine Packung Kekse sowie eine Süßigkeit.“ Außerdem stellt das Haus einen Grill und „Grillpakete“ bereit - bestehend aus Fleisch oder Würstchen, Senf, Ketchup, Kräuterquark, Brot oder Brötchen, Folienkartoffeln sowie gemischtem Salat. Was die Programmgestaltung betrifft, so ist zwar jede Gruppe selbst dafür verantwortlich, aber bei der Planung des Inselprogramms kann gern die Beratung und Unterstützung des Heimleiterehepaars in Anspruch genommen werden. Eine Vielzahl von Unternehmungen sind direkt von Hörnum aus möglich. So ist das Wattenmeer mit seiner einzigartigen Natur, nach kurzem Fußweg, auf der gegenüberliegenden Inselseite erreichbar. Auf einer

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Unterkunft vorgestellt

Kontakt Jugendpflege und Jugenderholungsverein der Arbeiterwohlfahrt Region Hannover e.V. Deisterstrasse 85 A, 30449 Hannover Telefon 0511 - 21978 176 kurunderholung@awo-hannover.de www.heimanderduene.de fachkundigen Führung kann dieses dann erforscht werden. In unmittelbarer Nähe des Hauses befindet sich die Schutzstation Wattenmeer mit der neuen Nationalpark-Ausstellung, die im Juli

Hörnum ist der südlichste und zugleich jüngste Ort der Insel. Das touristische Kapital des Ortes stellen die Strände an der Ost- und Westseite sowie der Hafen und die Dünenlandschaft dar. Eingebettet in die einst sagenumwobene Dünenlandschaft, hat sich Hörnum zu einem beliebten Nordseebad entwickelt. Zahlreiche Sagen ranken sich um diesen Ort. Dabei geht es um Hexen, die auf den Dünen tanzten, aber auch um Geister ehemaliger Schiffbrüchiger, die von See- und Strandräubern erschlagen worden waren. Vom Hafen aus, dem Herzstück des Ortes, legen die Schiffe der Insel- und Halligreederei ab. Im Ortszentrum befinden sich verschiedenste Einkaufsmöglichkeiten. 2013 ihre Pforte für die Besucher öffnete. Vom Hörnumer Hafen aus werden im Sommer die Halligen und die Inseln Helgoland, Amrum und Föhr angelaufen.

haus international München

Ebenso bietet sich ein Ausflug zu den Seehundbänken an oder Leuchtturmführungen in Hörnum, die über die Kurverwaltung möglich sind. Inselrundfahrten führen die Sylter Verkehrsbetriebe durch.

Mehr als ein Jugendgästehaus / Hostel Das haus international in München ist ein Zentrum für Schüler- und Studienaufenthalte und eine lebendige, zentral gelegene Stätte der Begegnung aller Kulturkreise und Nationen. Wenn Sie als Gruppe, Schulklasse, Familie oder junggebliebene Erwachsene einen oder mehrere Tage das vielfältige Freizeit- und Kulturangebot Münchens erleben wollen, dann sind Sie bei uns genau richtig. Unsere hauseigene Touristik Abteilung bietet Ihnen Vorschläge und Buchungen von interessanten Angeboten, Touren und Rahmenprogrammen rund um die Sehenswürdigkeiten in und um München. • 186 Zimmer mit insgesamt 610 Betten • eigenes Restaurant mit Veranda und Biergarten, wahlweise auch mit HP/VP/LP • Aufenthaltsraum, Bar und Disco “Discovery“ tägl. von 20 - 1 Uhr geöffnet • Internet und gratis WLAN, Billard, Kicker, Flipper, Video-Games, TV Räume, Tischtennisraum • Eigener Fahrradverleih • Lehrerlounge mit TV, gratis Internet und kostenlosen Getränken • Konferenzraum für bis zu 175 Personen mit allen technischen Equipment • Bus/Tram Station direkt vor der Haustür, nächste U-Bahn Station in 3min erreichbar • Sicherheitsdienst nachts im Haus • Busparkplätze in der Nähe • Komfortable Unterbringung von Lehrern und Betreuern in neu renovierten, ruhigen Einzelzimmern mit DU/WC und TV • Übernachtungen ab 17 € pro Person inkl. reichhaltigen Frühstücksbuffet • Freiplatz ab 20 Personen • Bitte fragen Sie uns nach speziellen, saisonabhängigen Angeboten und Rabatten! • Gerne erstellen wir Ihnen ein unverbindliches Angebot für Ihre Reise nach München!

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Fachbeitrag

Gut versichert auf der Klassenfahrt

Der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung erstreckt sich auch auf Klassenfahrten, hat aber Grenzen. Ein Beitrag der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Autor Stefan Boltz Klassenfahrten gehören für viele Menschen zu ihren schönsten Erinnerungen an die Schulzeit. Für Lehrerinnen und Lehrer bedeuten sie allerdings häufig einen ziemlichen Zusatzaufwand. Reise und Unterkunft müssen organisiert, ein Programm vorbereitet werden. Hinzu kommt die Sorge: Was, wenn einem meiner Schüler etwas zustößt? Immerhin verlässt die Klasse das vertraute schulische Umfeld. Sportliche Aktivitäten bringen eigene Unfallrisiken mit sich. Und mögliche Konflikte treten aufgrund der räumlichen und zeitlichen Nähe schneller und heftiger zu Tage. „Der Versicherungsschutz bei Klassenfahrten ist eine Frage, die uns häufig gestellt wird“, sagt Eberhard Ziegler, Versicherungsexperte der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), dem Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Grundsätzlich gilt: Beim Schulbesuch

sind Schülerinnen und Schüler gesetzlich unfallversichert. Das gilt auch für die Klassenfahrt, wenn diese von der Schule geplant und durchgeführt wird. Passiert ein Unfall, muss der oder die Verletzte daher innerhalb Deutschlands zum Durchgangsarzt. Die Schule muss zudem eine Unfallanzeige an die zuständige Unfallkasse schicken. Die Unfallkasse übernimmt dann die Kosten für die Heilbehandlung und Rehabilitation. Geschieht der Unfall im Ausland, übernimmt sie auch die Kosten und Organisation des Rücktransports nach Deutschland. Der Unfallversicherungsschutz hat allerdings Grenzen. Versichert ist nur, was in den organisatorischen Verantwortungsbereich der Schule fällt. Tätigkeiten, die überwiegend privaten Bedürfnissen entspringen, sind dagegen nicht versichert. „Genau diese Abgrenzung ist in der Praxis manchmal nicht leicht zu treffen oder für den Laien nicht

leicht nachzuvollziehen“, so Ziegler. Zu klären ist also die Frage: Was ist eigentlich der organisatorische Verantwortungsbereich der Schule? „Zunächst sind das alle gemeinsamen Aktivitäten, für die der Lehrer die Verantwortung trägt und die er beaufsichtigt“, erklärt Ziegler. Versichert sind also Gemeinschaftsaktivitäten wie Stadtbesichtigungen, Museumsbesuche, Sport, Spiele oder sonstige Zusammenkünfte, zum Beispiel eine Nachtwanderung. Die bloße Anwesenheit des Lehrers genügt dagegen nicht, wie das Beispiel eines Schülers zeigt, der sich beim nächtlichen „Bierbankrodeln“ verletzte. Umgekehrt bedeutet die Abwesenheit des Lehrers nicht, dass kein Versicherungsschutz besteht. Wenn der Lehrer die Aufsicht an einen zuverlässigen älteren Schüler delegiert, kann das für den Versicherungsschutz ausreichen.

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Beispielfall: Im Rahmen einer lehrplanmäßigen Studienreise stand für die Schülerinnen und Schüler an einem Abend der Besuch einer kulturellen Veranstaltung auf dem Programm. Von den Lehrkräften vorgeschlagen wurden ein Konzert-, ein Theateroder ein Kinobesuch. Entsprechend wurde die Klasse in drei Gruppen aufgeteilt. Die Aufsicht einer Gruppe wurde je einem Schüler übertragen und für alle ein gemeinsamer Treffpunkt nach dem Ende der drei Veranstaltungen festgelegt. Auf dem Rückweg hatte einer der Schüler einen Verkehrsunfall. Er war versichert, denn die abendlichen Aktivitäten gehörten auf Grund der klaren Vorgaben der Lehrkräfte zum organisatorischen Verantwortungsbereich der Schule und standen unter Versicherungsschutz. Nicht versichert sind dagegen rein private Unternehmungen. „Im Prinzip sind das zunächst einmal alle Handlungen, die man auch unabhängig von der Klassenfahrt gemacht hätte“, sagt Versicherungsexperte Ziegler. Dazu zählen Essen, Trinken, Körperpflege, ein Spaziergang oder der Besuch einer Kneipe oder Disco in der freien Zeit. Geschieht hierbei ein Unfall, ist die gesetzli-

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Auslandsaufenthalte Geht die Klassenfahrt ins Ausland, sollten Eltern auch für den Fall eines Freizeitunfalls sowie einer Erkrankung vorsorgen. Es empfiehlt sich der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung. Im Europäischen Ausland sollten gesetzlich krankenversicherte Schülerinnen und Schüler ihre Europäische Krankenkassenkarte (EHIC) mitnehmen. Sie bestätigt Ärzten in anderen EU-Staaten, dass die Kosten von der deutschen Sozialversicherung übernommen werden. Weiterführende Informationen finden sich auch in der Broschüre „Sicher im Ausland – Informationen zum gesetzlichen Unfallversicherungsschutz für Schüler und Studierende im Ausland“ (DGUV-Publikationsdatenbank). che oder private Krankenkasse der Betroffenen zuständig. Beispielfall: Bei einer Klassenfahrt kommt eine Klasse früher als geplant in die von ihr bewohnte Jugendherberge zurück. Dadurch bleibt bis zum Abendessen noch einige freie Zeit. Deshalb entschließt sich eine Gruppe von Schülern, in einem benachbarten Sportzentrum Badminton spielen zu gehen. Diese Aktivität entspringt nicht dem organisatorischen Verantwortungsbereich der Schule. Ein dabei eintretender Unfall könnte selbst dann nicht als Schulunfall anerkannt werden, wenn sich auch eine der Lehrkräfte dieser Gruppe angeschlossen hätte..

In der Regel sind private Verrichtungen also nicht versichert. Aber keine Regel ohne Ausnahme. „Schlafen ist beispielsweise eine unversicherte Tätigkeit“, erklärt Ziegler. „Wenn im Hotel, in dem die Klasse untergebracht ist, aber ein Brand ausbricht und die Schüler im Schlaf überrascht werden oder sich auf der Flucht verletzen, dann ist das ein Fall für die Unfallkasse.“ Auch die Einsichtsfähigkeit der Versicherten, insbesondere in die Gefährlichkeit ihres Handelns, kann eine Rolle spielen. „Hier geht in die Bewertung, ob ein Versicherungsfall vorliegt oder nicht, immer auch das Alter und die Entwicklung des Betroffenen ein“, so der

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Fachbeitrag

Versicherten. Damit war Versicherungsschutz gegeben, auch wenn unter anderen Umständen das Klettern vom Jungen- ins MädchenZimmer unversichert wäre.

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Weitere Informationen zum Versicherungsschutz sowie zur Unfallverhütung in der Schule und auf Klassenfahrten gibt es bei der regional zuständigen Unfallkasse. Welche Unfallkasse das ist, weiß das Schulsekretariat. Eine Liste der Unfallkassen sortiert nach Bundesländern findet sich im Internet unter www.dguv.de, Webcode d1980. Informationen zur sicheren Gestaltung von Klassenfahrten enthält die Broschüre „Mit der Schulklasse sicher unterwegs“. Sie steht in der Publikationsdatenbank der DGUV zum Download bereit: http://publikationen.dguv.de. Unfallversicherungs-Experte. „Dadurch kann bei einem Kind oder Jugendlichen durchaus ein anderes Ergebnis hinsichtlich des Versicherungsschutzes herauskommen als bei einem jungen Erwachsenen.“ Auch gruppendynamische Prozesse – bei Klassenfahrten ein durchaus erwünschtes Ziel, beispielsweise für die Stärkung des Klassenzusammenhalts – können die rechtliche Bewertung beeinflussen. „Die Begleitumstände eines Unfalls können bei der Beurteilung einen Unterschied machen. Die Unfallkasse benötigt daher eine möglichst genaue Beschreibung davon, aus welcher Situation heraus es

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zur unfallbringenden Handlung kam und wie sich der Unfall zugetragen hat.“ Beispielfall: Eine Klasse war im dritten Stock einer Pension untergebracht. Abends stritt sich einer der Schüler mit seinen Zimmergenossen. Im Zusammenhang mit dem Streit versuchte der 17-jährige Junge vom Fenster seines Zimmers in das 1,20 Meter entfernte offene Fenster eines der MädchenZimmer zu gelangen. Dabei stürzte er ab und verletzte sich schwer. Ursache des Sturzes war der soziale Zusammenhang und das daraus resultierende „Imponiergehabe“ des

Ereignet sich bei einer Klassenfahrt ein Unfall, kommt zur Sorge um den verletzten Schüler auch die Sorge um die persönlichen Folgen. Grundsätzlich gilt hier: Der Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung bedeutet für Lehrerinnen und Lehrer, dass sie keine zivilrechtlichen Ansprüche ihrer Schüler fürchten müssen. Die Unfallkasse stellt die Schule und ihr Personal von der Haftung für Unfälle frei. Eine persönliche Haftung kommt nur unter zwei Voraussetzungen ins Spiel: Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit. „In beiden Fällen könnte die Unfallkasse die verantwortlichen Lehrkräfte in Regress nehmen“, sagt Angelika Lehmacher, Regress-Expertin der DGUV. Vorsätzlich handelt, wer seiner Aufsichtspflicht bewusst nicht nachkommt und dabei billigend in Kauf nimmt, dass ein anderer Schaden dadurch erleidet. Grobe Fahrlässigkeit liegt dagegen vor, wenn nicht einmal die Schutzmaßnahmen ergriffen werden, die eigentlich jedem einleuchten würden. Maßstab hierfür ist eine durchschnittlich besonnene, sorgfältige und erfahrene Lehrerin oder Lehrer. Diese Sonderfälle kommen in der Praxis jedoch so gut wie nie vor. Die gesetzliche Unfallversicherung bietet also auch auf Klassenfahrten umfassenden Schutz. Allerdings ist selbst der beste Versicherungsschutz nur ein schwacher Trost, wenn tatsächlich ein schlimmer Unfall geschieht. „Die beste Versicherung gegen Unglücksfälle ist immer noch eine sorgfältige Vorbereitung“, so Ziegler. „Hierfür bieten die Unfallkassen ihre Beratung an.“


Foto: © Jens Hausprung, Thür inger-Tour ismus-Verband Jena-Saale

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Domburger Schlösser im Saaletal, nördlich von Jena Klassenfahrten Magazin Heft 4/2013


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Welterbeland Thüringen 2014 Welterbeschätze mit der Schulklasse erleben

Nur die Besten tragen ihn: der Titel UNESCO Welterbe kommt einem internationalen Gütesiegel gleich. Und gleich vier Mal schon wurde Thüringen von der UNESCO geadelt: die Wartburg bei Eisenach, das Klassische Weimar, die Bauhausstätten in Weimar und Dessau und der Hainich zählen zu den herausragenden Kulturgütern und Naturdenkmälern der Welt. Thüringen hat 2014 zum Jahr der UNESCO Welterbestätten ernannt und verspricht auch für Schulklassen eine ganz besonders attraktive Mischung aus Hochkultur und Naturerlebnis. Hier wird Geschichte spannend vermittelt: UNESCO Weltkulturerbe Wartburg in Eisenach Die Wartburg mit ihrer fast tausendjährigen Geschichte ist eine der bekanntesten und am besten erhaltenen Burgen Deutschlands. Bei einer Führung in den Räumlichkeiten der Wartburg wird für Schulklassen die 900 Jahre alte Geschichte zum Erlebnis: die Wartburg als Schauplatz des höfischen Lebens im Mittelalter, des Lebens und Wirkens der heiligen Elisabeth, als Ort der Übersetzung des Neuen Testaments durch Martin Luther und der Inspiration für Wagners Oper „Tannhäuser“. Aber auch die Stadt Eisenach zu Füßen der Wartburg lädt Schulklassen zum Verweilen ein. Lehrplanorientierte Angebote für junge Menschen halten neben der Wartburg auch das „klingende“ Bachhaus oder das Lutherhaus (Neueröffnung 2015) bereit. Foto: Anna-Lena Thamm

Hier wird Kultur und Architektur erlebbar: UNESCO Weltkulturerbe Das Klassische Weimar und Weltkulturerbe Bauhausstätten in Weimar und Dessau „Wo finden Sie auf einem so engen Fleck noch so viel Gutes…?“ fragte einst Goethe als es ihn nach Weimar verschlug und sein „Faust“ ist nur eines der zahlreichen Werke, die vom heutigen Lehrplan nicht mehr wegzudenken sind. Nur zirka 50 Autobahnkilometer von Eisenach entfernt, in Weimar, sind spannende Begegnungen mit der literarischen Klassik möglich. 13 Objekte vereint hier das Welterbe-Ensemble, darunter auch Goethes und Schillers Wohnhaus, zahlreiche Schlösser mit großartigen Parks, Stätten an denen Herder wirkte, das Wittumspalais, die berühmte Herzogin Anna Amalia Bibliothek und der historische Friedhof mit der Fürstengruft. Die Wirkungsstätten von Goethe, Schiller, Wieland oder Herder entdeckt man bei Stadtrallyes durch Weimar plötzlich an jeder Ecke, hier wird Geschichte für junge Menschen erlebbar und lässt sich ganz leicht und anschaulich mit praktischen Beispielen vermitteln. Zudem nahm in Weimar eine bis heute nachwirkende Epoche moderner Architektur und Designs ihren Ausgang: Das von Walter Gropius 1919 gegründete Bauhaus. Hier unterrichteten Größen wie Paul Klee, Wassily Kandinsky und Lyonel Feininger. Noch heute sind die ehemalige Kunstgewerbeschule und die ehemalige Kunstschule Bauhaus-Universität, und beim Bauhaus-Spaziergang zeigen Studenten ihre Universität mit original erhaltenen Treppenhäusern, Wandbildern, dem Gropiuszimmer und auch das Musterhaus „Haus am Horn“. Hier wird der Urwald zum außerschulischen Lernort: UNESCO Weltnaturerbe Hainich Erst seit Mitte 2011 ist der Nationalpark Hainich mit vier weiteren Schutzgebieten in Deutschland Teil der Welterbestätte „Buchenurwälder der Karpaten und Alte Buchenwälder Deutschlands“. Egal ob auf dem Baumkronenpfad, im Wildkatzendorf oder einer Wanderung durch unberührte Natur. Naturlandschaften wie der Hainich bieten die Möglichkeit, authentische Naturerfahrungen und Anregungen für einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt zu sammeln, sind Orte zum Aufzeigen gewachsener Produktionswege und -prozesse.

Weitere Informationen zum Welterbeland Thüringen erhalten Sie in der Tourist Information Thüringen unter der Rufnummer 0361-37420 sowie auf der Homepage unesco.thueringen-entdecken.de.

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Klassenfahrten und Projekttage in Thüringen 2014

Klassenfahrten und Projekttage 2014

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Spannende Klassenfahrten ins grüne Herz Deutschlands Mit abwechslungsreichen Pauschalprogrammen bietet der Ferienpark Feuerkuppe ein interessantes Angebot für Schulklassen

Der inmitten von Buchenwäldern auf einem Höhenzug der Hainleite gelegene Ferienpark Feuerkuppe ist mit 600 Betten die größte Übernachtungseinrichtung in Thüringen. Neben 50 Bungalows und einem Gästehaus verfügt der Ferienpark über zahlreiche Freizeitaktivitäten und speziell auf die Zielgruppe der Schulklassen abgestimmte thematische Pauschalprogramme. Die Angebote unterteilen sich in Klassenfahrtenprogramme für Grundschüler und Klassenfahrtenprogramme ab 5. Klasse. Gerade in der 5. Klasse oder bei Schwierigkeiten in der Klassengemeinschaft hilft eine Klassenfahrt oft, den nötigen Zusammenhalt in der Klasse herzustellen. Dazu hat der Ferienpark Feuerkuppe ein spezielles erlebnispädagogisches Programm entwickelt. Durch spannende Kooperati-

onsübungen und eine Erlebnisexpedition mit erfahrenen Erlebnispädagogen wird das soziale Zusammenleben und gemeinsame Lernen in der Klasse nachhaltig vermittelt und gefördert. Eine abwechslungsreiche Entdeckungsreise durch die Natur wird Grundschulklassen mit dem Programm „Waldkinder Klassenfahrten Magazin Heft 4/2013

erkunden die Hainleite“ geboten. Ob geführte Naturwanderungen mit einem Jäger, ein Besuch des Naturkabinetts und des Streichelzoos oder dem Nistkastenbau unter Anleitung- im Ferienpark erfahren Schulklassen viel Wissenswertes über heimische Tiere und Pflanzen. Für alle Klassenstufen geeignet ist das spannende Klassenfahrtenprogramm „GUT DRAUF - Active Kids“, welches das Thema Gesundheit jugendgerecht in Szene setzt. In einem bunten Mix aus Bewegungsund Kooperationsspielen, interessanten Koch- und Backaktionen sowie gezielten Entspannungsübungen werden die Themen gesunde Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung spielerisch aufgegriffen. Dabei können die Schüler Spaß haben und gleichzeitig ein Gesundheitsund Körperbewusstsein entwickeln.

Für Klassen, die sich lieber ein individuelles Programm zusammenstellen möchten, ist das „Feuerkuppe Spezial“ als Best Of im Ferienpark genau das Richtige. Aus einer großen Vielfalt an Aktivitäten können dabei die beliebtesten ausgewählt werden. Ob sportlich aktiv beim Klettern am 21 m hohen Kletterturm, beim gemeinsamen Bowling, ein paar Sprüngen auf dem Trampolin, einer Partie Fußball auf dem Kunstrasensportplatz, einem Workout im Fitnessraum oder einem Volleyballturnier auf dem Beachvolleyballfeld – Möglichkeiten zum Austoben gibt es ausreichend. Wer sich lieber kreativ beschäftigt, kann im neuen Schwarzlichttheater seine schauspielerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen, unterschiedliche Bastelangebote nutzen oder in der Kinderbäckerei eigene Leckereien backen. Für Tierfreunde ist vor allem das Reiten und der Strei-

chelzoo oder ein Besuch im Lernort Natur interessant. Im Winter lädt besonders die Sauna zum Entspannen ein; im Sommer darf ein Besuch im hauseigenen Freibad nicht fehlen. Darüber hinaus bietet der Ferienpark lehrplanorientierte Projekte für alle Altersstu-

fen wie beispielsweise „Ja so warn’s die alten Rittersleut“ und „Auf den Spuren Barbarossas – so lebt es sich als Kaiser“. Beim Projekt „Medien“ wird den Schülerinnen und Schülern ein aufschlussreicher Einblick in die Welt der Medien gegeben. Zur Auswahl stehen die Projekte „Film- und Trickfilm- Workshop“, ein Fotografiekurs und ein „Internet/ Social Web/ Blog Workshop“. Dabei werden die Medienkompetenz gestärkt und wichtige Fähigkeiten im Umgang mit modernen Medien vermittelt. Alle Klassenfahrtenprogramme beinhalten zwei bzw. vier Übernachtungen, Vollverpflegung, ein themenspezifisches Freizeitprogramm, zwei bzw. vier Abendveranstaltungen sowie teilweise oder durchgehende pädagogische Betreuung.

Ausführliche Informationen zu allen Klassenfahrtsangeboten finden interessierte Lehrer und Schulklassen auf der Homepage des Ferienparks Feuerkuppe unter www.ferienpark-feuerkuppe.de.


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Klassenfahrten und Projekttage in Thüringen 2014

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Abenteuerlicher Kletterwald – Spaß mit Seil und Karabiner Sehr geehrte Pädagogen, liebe Schüler, das ist die perfekte Abwechslung in der Schulzeit – und dies gilt besonders für Kinder und Schüler ab der ersten Klasse. Der Kletterwald in Tabarz bietet ein einmaliges Erlebnis für nahezu jeden! Ein Ausflug in den Kletterwald Tabarz ist ein Highlight mit Spaßfaktor für Groß und Klein und wird lange in Erinnerung bleiben. Wenn Sie als Lehrer bei Ihren Schülern den Zusammenhalt und die Kommunikation auf erlebnisreiche Art fördern und stärken wollen, dann sind Sie im Kletterwald Tabarz richtig. Gemeinsam Hindernisse überwinden, Vertrauen aufbauen und spielerisch etwas Außergewöhnliches erleben stärkt den Einzelnen und schweißt eine Gruppe fest zusammen. Zur Auswahl im Dickicht des Waldes stehen hier sechs Kletterstrecken: ein Kinder-, Einsteiger, Fun-, Wagnis-, Extrem- und der Tarzan-Parcours. Letztere sind erst ab 1,60 Meter Körpergröße erlaubt. Kinder, die schon ein wenig Kletter-Erfahrung mitbringen, können ohne weiteres mit dem Einsteiger-Parcours starten. Wichtig für besorgte Eltern und Lehrer: Das neue Sicherungssystem – die SSB-Sicherung – macht eine Komplettaushängung unmöglich. Im Kletterwald Tabarz stürzt niemand ab! Hier macht Klettern Spaß: Der Einsteigerparcours überrascht z.B. alle Kletterer gleich am Anfang mit einem witzigen Schlitten, wackeligen Baumstämme und Röhren. Wer nicht gut balancieren kann, hat hier schon seine liebe Mühe. Der Fun-Parcours wiederum ist etwas für alle, die es schnell mögen. Lange Seilbahnen zum Runtergleiten sind hier der Hauptbestandteil. Das macht richtig viel Spaß. Wie die anderen Kletterstrecken auch: Dieser Kletterwald in Tabarz ist sehr zu empfehlen. Insgesamt bekommt der Besucher 2 Stunden Zeit, um mindestens vier der sechs Parcours zu bewältigen. Das reicht, um einen Vormittag gut auszufüllen! Zu erwähnen ist dabei das ebenso fachkundige wie freundliche Personal. Grenzen ausloten und überschreiten – das lässt Sie mit einem Glücksgefühl nach Hause gehen. Probieren Sie es aus! Wir haben täglich von 9.30 – 19.30 Uhr geöffnet. Ein Parkplatz befindet sich auf der verlängerten Ardennenstraße. Zu Fuß erreichen Sie den Kletterwald von der Ortsmitte aus über dem Postweg.

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Lernort vorgestellt

Berlins legendären Flughafen erkunden

Der Flughafen Berlin-Tempelhof, einer der ersten Verkehrsflughäfen Deutschlands, wurde 2008 geschlossen. Seit 2010 wird das ehemalige Flughafengelände als Tempelhofer Freiheit bezeichnet und ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Führungen zu verschiedenen Themenbereichen organisiert die Agentur „Berlin Kompakt“. Warum ranken sich so viele Legenden um Tempelhof? Sind wirklich kilometerlange Tunnel vorhanden, die in die Berliner Innenstadt führen? Wie viele unterirdische Etagen hat das Flughafengebäude? Ist auch das Flugfeld unterkellert? … Auf diese und mehr Fragen gibt es Antworten. Vor 90 Jahren, 1923, nahm der Flughafen Berlin-Tempelhof den Linienverkehr auf. Bis zu seiner Schließung im Jahr 2008 gehörte er zu den drei internationalen Verkehrsflughäfen im Großraum Berlin. Seit 2010 entsteht auf dem Flughafengelände das Projekt Tempelhofer Freiheit. Dieses Projekt wird im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung von der Tempelhof Projekt GmbH, in Kooperation mit der Grün Berlin GmbH, realisiert: Fünf Kilometer vom Brandenburger Tor entfernt, sollen an den Rändern des Flughafengeländes neue Wohnanlagen und auf der Grünfläche des Flugfeldes eine Parklandschaft entstehen. Wohnen, Arbeiten und Freizeit will man hier eng zusammenrücken. Wobei der einzigartige Charakter des Flughafens erhalten bleiben soll. Daher nimmt jede Entwicklung in Tempelhof Bezug auf die historischen Dimensionen dieses Ortes: Er war Schauplatz früher Flugversuche, Ausdruck nationalsozialistischen Größenwahns, Symbol für die Freiheit und den Überlebenswillen einer ganzen Stadt.

Fotos: Tempelhofer Freiheit (3)

Seit drei Jahren ist das Gelände für die Öffentlichkeit zugänglich. Freizeitmäßig können Besucher auf den ehemaligen Startfeldern Fahrradfahren und Skaten, durch die Grünflächen spazieren und dort sogar auch grillen. „Mehr freien Himmel gibt es nicht in Berlin. Beim Betreten der Tempelhofer Freiheit erleben die Menschen eine neue Dimension von Freiraum und Weite“, sagt Gerhard W. Steindorf, Geschäftsführer der Tempelhof Projekt GmbH.

erfahren die Besucher von fachkundigen Guides, was davon stimmt und was ins Reich der Fantasie gehört.

Und um den Flughafen richtig kennenzulernen, haben Besucher, dazu gehören auch Schulklassen, die Möglichkeit, an Führungen zu unterschiedlichen Themenbereichen teilzunehmen.

Möglich sind auch Sonderführungen, wobei Elemente aller Führungsthemen kombiniert werden können.

Viele Legenden ranken sich um die Geschichte und Architektur des berühmten Flughafens Tempelhof. Auf den Touren

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„Für Schulklassen finden regulär folgende Touren statt: Mythos Tempelhof; Verborgene Orte; Auf den Spuren der Amerikanischen Alliierten; Tempelhof und das Dritte Reich“, erklärt Stefan Kniestedt, einer der Geschäftsführer der Agentur „Berlin Kompakt“, die für die Führungen auf und unter dem Flughafengelände verantwortlich ist.

Die Touren für Schulklassen haben eine Dauer von ca. eineinhalb Stunden. „Ideal wäre jeweils eine Teilnehmerzahl von 25 Personen und zwei Begleiter“, so Stefan Kniestedt. „Und geeignet sind die Touren


Lernort vorgestellt

Das Gelände des ehemaligen Flughafens erstreckt sich auf eine Fläche von vier Millionen Quadratmetern. Auf dem Vorfeld befinden sich insgesamt 60 Flugzeugabstellpositionen. Sieben Hangars stehen zur Wartung zur Verfügung. Es gibt zwei Start- und Landebahnen.

Wandmalereien im ehem. Luf tschutzbunker

eigentlich für alle Klassenstufen, aber ab einem Alter von 14 Jahren wird es dann richtig interessant“, sagt der Geschäftsführer, der das Geschäft als Agentur 2012 übernommen hat. Da es zuvor keine Schulklassenformate gab, ist deren Anteil noch nicht so hoch. Daher bietet man seit Sommer 2013 verstärkt Führungen für Schulklassen an. Nach Auskunft von Stefan Kniestedt nehmen im Moment vorrangig internationale Klassen, aus Holland oder Dänemark, an den Führungen teil, gefolgt von Klassen aus ganz Deutschland. Am geringsten ist die Teilnahme von Klassen aus Berlin und Brandenburg. Auf die Frage, ob die Lehrer solche Touren vor- oder nachbereiten können, antwortet der Geschäftsführer: „Ja, Hinweise und Materialien stellen wir gerne, besonders zu den Themen Drittes Reich und Kalter Krieg, zur Verfügung.“ Während der Tour „Mythos Tempelhof“ lernen die Teilnehmer beispielsweise das ehemalige Flughafengebäude, das größte Baudenkmal Europas, kennen. Es ist keinesfalls museal stillgelegt. Vielmehr bleibt es ein lebendiger und kreativer Ort, an dem das ganze Jahr verschiedene Veranstaltungen stattfinden. Gezeigt werden die unterschiedlichen Seiten dieses einzigartigen Gebäudes

Was die Architektur betrifft, so wurden mit dem neoklassizistischen Neubau des Flughafens Tempelhof ab 1934 durch den Architekten Ernst Sagebiel erstmals alle Anforderungen eines modernen Großflughafens in einer architektonischen Gesamtform – mit getrennten Funktionsebenen für Ankunft, Abflug, Postund Frachtverkehr – organisiert. Zum Zeitpunkt der Entstehung des Flughafens war die in der Gebäudeanlage verwirklichte funktionale Komplexität – mit Ebenentrennung, zahlreichen, erst heute allgemein üblichen Sekundärfunktionen wie Hotels, Kongresszentrum, Großrestaurants, Lufthansa-Verwaltungen – einmalig. In vielen Bestandteilen diente dieser Flughafen als Vorbild für moderne Flughafenanlagen. und seine monumentale Architektur. Zudem erfahren die Besucher mehr über die ideologisch-politischen Hintergründe des Flughafenbaus. Die Tour „Verborgene Orte“ ist bei Schulklassen bisher am beliebtesten. Dabei handelt es sich um eine spannende unterirdische Tour zu einem der größten Bunker- und Tunnelsysteme Berlins. Hier erfahren die Schüler mehr über die wechselvolle Geschichte des Gebäudes, insbesondere über die Nutzung während des Dritten Reiches. Auch

Kontakt Tempelhof Projekt GmbH Columbiadamm 10, Gebäude D2 12101 Berlin Ansprechpartner für Führungen: Andreas Fritzsche Telefon 030 - 200 03 74 41 info@tempelhof-projekt.de www.tempelhoferfreiheit.de wird der sogenannte Filmbunker vorgestellt, dessen Inhalt in den letzten Kriegstagen in Flammen aufging und der in seiner heutigen Form etliche Rätsel hinterlassen hat. Stefan Kniestedt: „Unter dem legendären Flughafengebäude, welches 1936 bis 1941 erbaut, jedoch nicht in der geplanten Form fertiggestellt wurde, befinden sich etwa 300 Luftschutzbunker, ein ausgebrannter Filmbunker, ein Bahntunnel mit 300 Meter Länge und etwa 20 Kilometer unterirdische Schächte und Tunnel. Der nicht fertiggestellte Bau diente in den 1940er Jahren als Produktions- und Reparaturstätte für Kriegsflugzeuge. 1948/49 war er einer der Flughäfen der legendären Berliner Luftbrücke. Ab 1951 diente er dann als Zivilflugplatz für West-Berlin.“ Im Zweiten Weltkrieg nutzte die Bevölkerung die unterirdischen Räume als Luftschutzbunker, wobei Überreste von „Wandmalereien“ nach Motiven von Wilhelm Busch erhalten geblieben sind. Diese wurden auch während der Nutzung der Räume durch die amerikanische Luftwaffe bis 1993 nicht entfernt. Nähere Informationen zu den Führungen sind auf den Internetseiten der Tempelhofer Freiheit zu finden.

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Unterkunft vorgestellt

Am Rande eines „Märchenwaldes“

Das Zentrum Pfadfinden Immenhausen, am Rande des Reinhardswaldes (Hessen), steht auch Schulklassen offen Der Reinhardswald in Nordhessen ist ein Mittelgebirge des Weserberglands. Mit einer Fläche von über 200 Quadratkilometern gehört er zu den größten Waldflächen und den am wenigsten besiedelten Gebieten Deutschlands. Innerhalb Hessens stellt der Reinhardswald das größte in sich geschlossene Waldgebiet dar. Am Rande des Reinhardswaldes, der als Ort von Sagen und Legenden überregionale Bekanntheit erlangte, befindet sich die Kleinstadt Immenhausen, etwa zwölf Kilometer von Kassel entfernt. Und hier in Immenhausen, umgeben von Natur pur, liegt das Zentrum Pfadfinden Immenhausen. Es ist das Schulungszentrum des Bundes der Pfandfinderinnen und Pfadfinder e.V., steht aber auch allen anderen interessierten Gruppen offen. Das Zentrum bietet geeignete Bedingungen für Seminare und Tagungen, wird daneben aber auch häufig für Freizeiten und Klassenfahrten genutzt. „Uns besuchen Klassen der Grundschule bis zur Mittelstufe, ca. 40 Prozent unserer Gäste sind Schulklassen“, stellt Jacqueline Weil, die Bundesgeschäftsführerin, fest. Die seit 1956 als Pfadfinderheim bestehende Einrichtung verfügt ständig über 56 Betten in mehreren Häusern. Es sind vier Gruppenhäuser vorhanden mit jeweils 10 Schlafplätzen: ein separates 2-Bettzimmer im Erdgeschoss und 8 Schlafplätze unter dem großen Giebeldach. Außerdem gibt es in jedem Haus Dusche / WC und Heizung,

Fotos: Zentrum Pfadf inden Immenhausen (2)

einen Aufenthaltsraum mit Kamin sowie eine Teeküche zur Selbstverpflegung. Darüber hinaus können ein weiteres Zimmer mit 10 Schlafplätzen; ein kleines, komfortables Appartement mit eigenem Eingang, 2 Betten, einer Kochnische, Dusche und WC; sowie eine kleine Wohnung mit 4 Betten in 3 Zimmern, einem großen Badezimmer, Wohnzimmer und Kochnische genutzt werden. Weiterhin stehen verschiedene Tagungsräume zur Verfügung: ein großer Tagungsraum mit offenem Kamin, für Veranstaltungen aller Art, ein Aufenthaltsraum für 10 bis 15 Personen sowie ein Seminarraum für ca. 15 Personen. Letzterer enthält eine kleine Bibliothek mit Literatur zu verschiedenen Themen. An technischer Ausstattung sind unter anderem Video-Beamer, Flipcharts, Modera-

tionskoffer und ein Video-/TV-Gerät vorhanden. Neben den festen Unterkünften bietet die Einrichtung auf 4 Hektar gepflegten Wiesen, in direkter Anbindung an die Gebäude, auch gute Zeltplatzbedingungen – für 5 bis maximal 1.000 Personen. Da der Zeltplatz individuell aufgeteilt werden kann, eignet er sich sowohl für kleinere als auch große Gruppen. Zudem verleiht das Zentrum, in begrenztem Umfang, Schwarzzeltmaterial (Kohten und Jurten). Für größere Zeltbelegungen kann eine gut ausgestattete Lagerküche im Haus genutzt werden. Das moderne Waschhaus mit Toiletten, Waschbecken und Duschen hat getrennte Bereiche für Mädchen und Jungen. „Unser Zeltplatz, mit der ihn umgebenden Wald- und Bachlandschaft, wird von Pfadfindern und Nichtpfadfindern aus dem In- und

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Ausland als naturverbundener Lagerplatz mittlerweile sehr geschätzt“, freut sich Jacqueline Weil. „Gastgruppen können auch unsere vielfältigen Serviceleistungen in Anspruch nehmen, wie zum Beispiel das Nutzen von Brennholz.“

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Nach Auskunft der Geschäftsführerin werden von Schulklassen eher die festen Unterkünfte bevorzugt. Als stimmungsvoller Ort für Abende am Lagerfeuer steht die 2011 auf dem Gelände des Zentrums neu errichtete „Holzkohte“ – ein hölzerner Nachbau eines pfadfindertypischen Schwarzzeltes – mit ihrer Feuerstelle zur Verfügung. Hinsichtlich der Verpflegung kann zwischen Voll-, Teil- und Selbstverpflegung gewählt werden. „Bei der Ernährung legen wir hier viel Wert auf Nachhaltigkeit. Wir setzen auf regionale, saisonale, faire und biologische Lebensmittel und wollen damit zeigen, dass Nachhaltigkeit im wahrsten Sinne durch den Magen geht. Bei Kindern

kommt das gesunde Essen an“, erklärt die Geschäftsführerin. „Unsere Hauptküche kann bis zu 60 Personen verpflegen.“ Gegessen wird im großen Tagungsraum, der sich zum Speiseraum umgestalten lässt. Für eine aktive Freizeitgestaltung an der frischen Luft finden sich auf dem großen Gelände ausreichend Gelegenheiten – zum Beispiel auf den großen Spielwiesen. Verschiedene Bälle, Tischtennisschläger und Spiele können ausgeliehen werden. Jacqueline Weil: „Ein spannendes Naturerlebnis für Schulklassen aller Altersstufen ist unser Sinnespfad am Waldrand.“

Auch Ausflugsziele in der Region Immenhausen und der Stadt Kassel bieten sich an – zum Beispiel: Bergpark Wilhelmshöhe, Löwenburg, Schloss, Kurhessen Therme, Wassererlebnishaus Fuldatal, Kinder- und Jugendzirkus Rambazotti, Glasmuseum Immenhausen, Volkssternwarte Rothwesten, Tierpark Sababurg, Urwälder im Reinhardswald, Schwimmbad Immenhausen, Märchenland-Radrundweg. Oder man begibt sich mit dem Kanu auf Werra oder Fulda, geht auf Wanderschaft durch den herrlichen Reinhardswald oder erkundet mit dem Fahrrad die Umgebung. „Bei der Planung von Ausflügen sind wir gern behilflich“, versichert die Geschäftsführerin.

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01.11.13 Klassenfahrten Magazin Heft13:58 4/2013

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Unterkunft vorgestellt

Übernachten in mexikanischem Ambiente

In Dresden empfängt das familiengeführte Gästehaus Mezcalero seine Gäste seit über 12 Jahren im aztekisch-mexikanischen Stil

Fotos: Mezcalero (3)

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Durchgang zum Gästehaus

Zimmerbeispiel

Innenhof

Vor über zwölf Jahren, am 05. Mai 2001 (der 05. Mai ist ein Feiertag in Mexiko), eröffnete das Mezcalero in der Dresdener Neustadt, im Szene- und Kulturviertel, zentral, aber trotzdem ruhig gelegen in einem Hinterhaus.

Kultur. „Überlieferungen zufolge waren die alten Azteken ein Wandervolk auf der Suche nach einem Ort, an dem sie sesshaft werden sollten. Dieser Ort wurde Ihnen von ihrem Hauptgott Huitziluipochtli so beschrieben: Wo Ihr den Adler seht, der eine Schlange verspeist, dort lasst Euch nieder. Das taten die Azteken und gründeten eine Stadt – das heutige Mexico-City“, berichtet Marion Murer.

herbergen: „Es ist wirklich alles vertreten: Schul- (hier meist ab 9. oder eher 10. Klassen) und Studienklassen, Unis oder Berufsschulen, Einzelreisende, Geschäftsreisende, jünger Paare und auch ältere Ehepaare, Familien, junge Vereine oder auch AltherrenMannschaften und dazu noch viele Musiker, Schauspieler und andere Künstler von alternativen Projekten oder kleineren Clubs.“

Aufgrund der verschiedenen Übernachtungsmöglichkeiten und Kategorien lässt sich das Haus nicht so einfach einordnen und erhielt daher die Bezeichnung Gästehaus – es ist sozusagen Hostel, Pension und Hotel gleichermaßen. Man wollte damit die Lücke zwischen diesen schließen und somit das Übernachtungsangebot der Dresdener Neustadt ergänzen. Das Haus wird in familiärem Stil, nach dem Vorbild eines englischen Guest House geführt, und man setzt auf persönlichen Service, versichert die Geschäftsführerin.

Überall im Haus findet sich die besondere aztekisch-mexikanische Atmosphäre – in den individuell gestalteten Zimmern, auf den Fluren, an der Rezeption und in der Mexican Bar. Insgesamt verfügt das Gästehaus über 61 Betten in 21 Zimmern. Diese verteilen sich auf Doppel- und Einzelzimmer mit Etagendusche und WC (wie in einer Pension), Doppelzimmer mit eigener Dusche und WC (wie in einem Hotel) sowie Mehrbettzimmer mit 4 bis 6 Betten und jeweils eigenem Bad. Zusätzlich gibt es 3 Appartements und eine Ferienwohnung. Nach den Erfahrungen von Marion Murer kommen die Mehrbettzimmer aufgrund ihrer Ausstattung mit Hochbetten oder Dop-

„Am Anfang stand die Idee, im Zentrum von Dresden ein Haus mit Übernachtungsmöglichkeiten für fast jedes Budget zu errichten. Gemütlich sollte es sein, mit Wohlfühlatmosphäre und natürlich auch außergewöhnlich gestaltet beziehungsweise eingerichtet. Über diese Grundidee sind wir zum Mexikanischen und dann zum Aztekischen gekommen. Wir haben die Farbenvielfalt Mexikos und natürlich die Geschichte aufgegriffen, und so entstand auch unser Logo“, erklärt Marion Murer, eine der Geschäftsführer des Hauses. Zum Logo ist zu sagen, dass es symbolhaft den aztekischen Kalender zeigt, mit einem Adler im Vordergrund, der eine Schlange im Schnabel trägt. Auf den ersten Blick hat dies nichts mit Gastronomie oder Übernachtung zu tun, dafür jedoch mit aztekisch-mexikanischer

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Klassenfahrten Magazin Heft 4/2013

Nach zwölf Jahren freut sich Marion Murer, dass sie wirklich alle „Art“ von Gästen be-

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Unterkunft vorgestellt

pelhochbetten gerade bei Schulklassen, zur Freude der Lehrer, gut an. „Aus diesem Grund gehören auch einige Lehrer beziehungsweise Schulen zu unseren Stammkunden, da sie jedes Jahr mit ihrer neuen Klasse bei uns anreisen“, freut sich die Geschäftsführerin. Die Übernachtungen beinhalten zudem ein Frühstücksbuffet. „Unser Frühstück, das unter anderem aus selbstgemachten Cremes und Aufstrichen sowie selber gebackenen Muffins, Plinsen oder Kuchen besteht, wird noch immer sehr gelobt“, sagt Marion Murer. Halbpension ist ebenfalls möglich, und am Abend kann die Mexican-Bar genutzt werden. Gruppen können auf Wunsch auch einen Raum, mit einer Kapazität für ca. 30 Personen, als Gruppen- beziehungsweise Essensraum nutzen. Darüber hinaus steht den Gästen im Innenhof ein idyllischer Garten zur Verfügung. Marion Murer: „Vergangenes Jahr haben wir unseren Garten in eine gemütliche Oase verwandelt, in der man in Ruhe ein Buch lesen

Kontakt

oder die Sonne genießen kann. Hier finden auf Wunsch auch die Grillabende für Gruppen statt, die wir zusätzlich zur Halbpension für Gruppen anbieten.“ In diesem Jahr hat man die Durchfahrt zum Haus durch ortsansässige Künstler bunt und akzentreich in Szene setzen lassen. Und auch diese Abbildungen haben einen aztekisch mexikanischen Hintergrund. „Abgebildet sind Catrinas. Als Catrina bezeichnet man eine Skelett-Dame, die symbolisch für den Tag der Toten in Mexiko geworden ist und an ihm besonders häufig Darstellung findet. Der Tag der Toten – der „Día de los Muertos“, wie er in Mexiko genannt wird, ist jedoch kein Tag der Trauer, sondern ein farbenprächtiges Fest der Wiedersehensfreude“, erläutert die Geschäftsführerin. Aufgrund der zentralen Lage des Gästehauses gelangt man von hier aus zu Fuß in nur zwanzig Minuten zur Elbe, und fünfzehn Minuten mit der Straßenbahn sind es zum Historischen Zentrum mit seinen tou-

Gästehaus Mezcalero Königsbrücker Straße 64 01099 Dresden Telefon 0351 - 810 77 0 info@mezcalero.de www.mezcalero.de ristischen Sehenswürdigkeiten. Der Weg führt vorbei am „Goldenen Reiter“, über die Augustusbrücke direkt auf eines der schönsten Stadtbilder Deutschlands zu. Mit einem Blick sind viele eindrucksvolle Bauten zu sehen, so beispielsweise die Semperoper, der Zwinger, die Frauenkirche und das Dresdener Schloss. Bei der Tourenplanung bieten die Mitarbeiter des Gästehauses auf Wunsch Beratung und Unterstützung an. Für größere Gruppen können Stadtführungen, auch in Englisch, oder Ausflüge rund um Dresden organisiert werden, zum Beispiel nach Moritzburg, ins Elbsandsteingebirge, zur Festung Königstein oder nach Meißen.

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Klassenfahrten Magazin Heft 4/2013

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Programmanbieter vorgestellt

Klassenfahrten zum Naturpark Saar-Hunsrück Erlebniswerkstatt Saar – eine erlebnis- und naturpädagogische Bildungseinrichtung „Ziel unserer Arbeit ist es, Menschen in Kontakt mit der Natur zu bringen und sie durch das Erleben von herausfordernden und abenteuerlichen Situationen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern“, erklärt Andreas Puschnig. Der Diplom-Pädagoge, Erlebnispädagoge und Kommunikationspsychologe ist einer der beiden Geschäftsführer des Vereins Erlebniswerkstatt Saar. Die Einrichtung an sich besteht seit 2002, damals noch unter anderer Trägerschaft. Seit diesem Jahr zählt sie, unter eigener Trägerschaft, als ein gemeinnützig anerkannter Verein. „In Taben-Rodt unterhalten wir ein schönes Wald- und Wiesengelände, auf dem sich ein Hochseilgarten, ein Parcours mit Niedrigseil-Übungen, eine Seminarhütte mit Grillplatz und unser Outdoor-Übernachtungscamp befinden“, berichtet DiplomUmweltwissenschaftlerin und Erlebnispädagogin Elisa RothWalraf, ebenfalls Geschäftsführerin des Vereins. „Unser Büro ist im alten Kloster von TabenRodt, der Propstey St. Josef, untergebracht.“ Der vereinseigene, für Gruppen konzipierte Hochseilgarten,

Fotos: Erlebniswerkstatt Saar (3)

am Waldrand des Klostergeländes, wurde 2007 nach neuen Normen und Standards saniert. Mit unterschiedlichen Herausforderungen, in einer Aktionshöhe von bis zu neun Metern, bietet der Hochseilgarten Möglichkeiten für Einzel- und auch Teamübungen. Daran können, dank eines neuen Hebekrans, auch Rollstuhlfahrer teilnehmen. Manche Stationen verbinden sich in besonderer Weise mit der Natur, wie beispielsweise die Himmelsleiter, die mit ihren zwanzig Metern zu den höchsten in ganz Deutschland zählt. Sicherungstechnisch wird hier mit Toprope-Sicherung gearbeitet. Was bedeutet, dass ein

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Klassenfahrten Magazin Heft 4/2013

Sicherungsteam am Boden die Sicherung für den Kletterer in der Höhe übernimmt. „Diese Sicherungsart gewährleistet einen höheren Sicherheitsstandard als die Selbstsicherung“, erläutert Andreas Puschnig. Zur Zielgruppe des Vereins zählen Schulklassen, Gruppen aus der freien oder religiösen Jugendarbeit, der Jugendhilfe sowie Multiplikatoren und Unternehmen. „Der Anteil der Schulklassen liegt bei uns bei ca. 50 Prozent“, so die Auskunft der Geschäftsführer. „Wir haben viel Erfahrung mit Schulklassen aus allen Schultypen, auch mit sehr schwierigen Klassen, die bei uns im Rahmen von speziellen Programmen Sozialkompetenztrainings durchführen.“ Die Angebote für Schulklassen gliedern sich in folgende Programme: Abenteuerrallyes – je nach Inhalt geeignet für 3. bis 6. oder für 5. bis 7. Klasse; Teamtage im Seilgarten – je nach Programm geeignet ab 5. oder ab 7. Klasse; 3- bis 5-tägige Erlebnispädagogische Klassenfahrten – wobei man, unter Berücksichtigung der Lernziele und Interessen der jeweiligen

Gruppe, ein individuelles Programm zusammenstellt. Auf Wunsch wird ein Projekttag oder eine Klassenfahrt auch unter ein spezielles Thema gestellt. Mit vielen ProgrammBausteinen ist der Verein zudem mobil und kommt direkt an die Schulen. „Unser Team besteht ausschließlich aus ausgebildeten pädagogischen und psychologischen Fachkräften mit Berufserfahrung, die über erlebnis- und naturpädagogische sowie natursportliche Zusatzqualifikationen verfügen. Somit möchten wir eine hohe psychische und physische Sicherheit der Teilnehmenden gewährleisten. Insgesamt engagieren sich um die 25 freie Mitarbeiter“, versichert Elisa Roth-Walraf. Was die Sicherheit betrifft, so wird bei den erlebnispädagogischen Angeboten in der Regel immer mit mindestens zwei Betreuern pro Gruppe gearbeitet. „Je nach Programm, zum Beispiel beim Klettern oder im Hochseilgarten, kommt noch ein dritter oder vierter Trainer dazu“, informiert Andreas Puschnig. „Zu zweit arbeiten


Programmanbieter vorgestellt

Taben-Rodt ist eine Ortsgemeinde in Rheinland-Pfalz, die im Süden an das Saarland grenzt. Sie liegt in der Kernzone des seit 1980 bestehenden Naturparks Saar-Hunsrück. Der Naturpark – eine Mittelgebirgslandschaft mit ausgedehnten Laubmischwäldern, vielfältig strukturierten Agrarlandschaften, naturnahen Bachläufen und lebendigen Dörfern und Siedlungen – umfasst in Rheinland-Pfalz und im Saarland eine Fläche von knapp 2.000 Quadratkilometern.

Kontakt Erlebniswerkstatt Saar e.V. Kirchstraße 1 54441 Taben-Rodt Telefon 06582 - 914 044 info@erlebniswerkstatt-saar.de www.erlebniswerkstatt-saar.de

finden sich vom Platz her ausreichend Gelegenheiten für Spiel und Sport. „Mit unserem Outdoorcamp wollen wir unseren Teilnehmern die Möglichkeit schaffen, mehrere Tage bei uns zu verbringen und dabei das Gefühl des Outdoor Trainings auch am Abend und in der Nacht authentisch werden zu lassen“, sagt Andreas Puschnig. Die benötigte Ausstattung, unter anderem 7-Personen-Zelte mit Holzboden und Isomatten, wird komplett vom Verein gestellt, die Versorgung übernimmt die Gruppe selbst. Dafür steht ein großes Küchen- beziehungsweise Gruppenzelt für ca. 35 Personen, mit Stromanschluss und vollständiger Küchenausrüstung, zur Verfügung.

wir bis zu einer Gruppengröße von maximal 21 Teilnehmern.“ An Übernachtungsmöglichkeiten bietet die Erlebniswerkstatt Saar verschiedene Optionen an. Zum einen das vereinseigene, naturbelassene Outdoorcamp, inmitten des Klosterparks, umgeben von Streuobstwiesen und alten Baumbeständen. Auf dem Gelände

Als weitere Unterkunft kann ein Jugendhaus in Kell am See genutzt werden, zu welchem eine enge Kooperation besteht. „Momentan wird das Haus zu einer erlebnispädagogischen Bildungsstätte ausgebaut. Es erhält mehr Seminarräume, eine IndoorKletterwand, ein Indianer-Tipi und einen niedrigen Seilparcours. Und wir werden

das erlebnispädagogische Konzept im Auftrag des Kreises durchführen“, so Andreas Puschnig. In Zwei- und Vierbettzimmern sind hier insgesamt 44 Betten vorhanden. Die Gruppen im Jugendhaus erhalten Vollverpflegung. Außerdem gehören zum Jugendhaus fünf Köhlerhütten, in denen je 5 Personen gemeinsam übernachten. Gekocht wird in der eigenen Selbstversorgerküche im Haupthaus. Auch die sanitären Einrichtungen für diese Gruppen sind separat. Andreas Puschnig: „Kell am See liegt im Naturpark Saar-Hunsrück. Es ist geplant, hier einen Nationalpark einzurichten. Die Natur ist wunderschön. In direkter Umgebung des Hauses gibt es ein neu saniertes Freibad und einen schönen See, den wir auch für unsere Floßbauprogramme nutzen dürfen. Auch ein Kletterfelsen, der von Gruppen genutzt werden kann, befindet sich in der Nähe.“ Entsprechende Informationen über die Angebote und Unterkünfte sind auf den Internetseiten des Vereins zu finden und können im Vorfeld telefonisch eingeholt werden.

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Sportpark vorgestellt

Aktivcamps in Sachsen

Sportpark Rabenberg e.V. unterhält drei Aktivcamps mit verschiedenen Programmen und organisiert Jugendreisen Zu den Angeboten des Sportpark Rabenberg e.V. zählen zum einen drei Standorte für verschiedene Aktivcamps in Sachsen: Rabenberg im Erzgebirge, Dresden und Werdau. Zum anderen gehört „Aktivfun Jugendreisen“ zum Verein – ein Veranstalter von Reisen für junge Leute – der unter anderem auch die Organisation und Durchführung von Winter- und Sommerreisen mit sportlichem Charakter für Schulklassen, Jugendliche und junge Erwachsene übernimmt. Sitz des Vereins ist in Breitenbrunn, mitten im schönen Erzgebirge. Die Gemeinde Breitenbrunn ist umschlossen von dem Erholungsort und Skigebiet Johanngeorgenstadt, dem nahe gelegenen Fichtelberg (1.215 m ü. NN) – mit der höchstgelegenen Stadt Deutschlands: Oberwiesenthal – und dem Grenzübergang zum Nachbarland Tschechien. Fernab aller Großstadtkulissen und jeglichen Straßenlärms befindet sich hier, in einer Höhenlage von 900 m ü. NN, das Sportgelände Rabenberg – einer der modernsten Sportkomplexe Europas, so die Auskunft von Geschäftsführer Andreas Decker. Schon seit 1963 wurde auf dem Rabenberg Sport getrieben. In Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 1968 in MexikoStadt, baute man in der Gemeinde Breitenbrunn, auf dem Gelände einer ehemaligen Bergbausiedlung, eine Sportschule in relativ großer Höhe. Auf 13 Hektar befinden sich diverse Sportstätten des Sportparks, unter anderem zwei Dreifelder-Turnhallen, ein großer Schwimmkomplex mit einer 50 Meter und einer 25 Meter Halle, eine Leichtathletikanlage, ein Großfeldkunstrasen, zwei Beach-

Fotos: Spor tpark Rabenberg e.V. (4)

volleyballplätze, und seit diesem Jahr gibt es auf dem Berg auch einen Kletterwald. Um nach 1989 die Sportschule aufrecht zu erhalten, erfolgte 1992 die Gründung eines Trägervereins, der 2005 in „Sportpark Rabenberg e.V.“ umbenannt wurde. Im Laufe der Jahre wollte man sich aber auch für andere Bereiche öffnen und mit der Zeit entwickelten sich verschiedene Strukturen. Die Angebote richteten sich nun nicht mehr nur an Sportler, sondern auch an Familien oder Gruppen, die sich aktiv erholen möchten. Zudem wollte man Unternehmen ansprechen, die hier verschiedene Veranstaltungen durchführen können. Ebenso war es ein Ziel, für Schulklassen entsprechende Angebote zu konzipieren. „Es machte sich schnell bemerkbar, dass Schulen an unseren Einrichtungen interessiert waren und der Bedarf es hergab, sich speziell dem Gebiet der Erlebnispädagogik und der Organisation von Schulfahrten mit Erlebnischarakter zu widmen“, berichtet Andreas Decker. „2005 sind wir im ersten Aktivcamp-Jahr mit 20 Camps gestartet und in diesem Jahr hatten wir knapp über 100 Aktivcamps mit ca. 2.500 Schülern.“

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Von den Klassenstufen her sind alle vertreten, vorrangig 4. Klassen sowie 7. Klassen. „Viele Schulen kommen regelmäßig mit der gleichen Klassenstufe zu uns“, freut sich der Geschäftsführer. Inzwischen verfügt der Verein, neben dem Komplex auf dem Rabenberg, nach Übernahme der Sportschule Werdau und der Sportpension Dresden, derzeit über drei Einrichtungen und bietet, verteilt auf diese drei Standorte, insgesamt 14 Pauschalprogramme an: auf dem Rabenberg 8, in Werdau 5 und 1 in Dresden. Die Programme werden jedes Jahr überarbeitet und dabei immer wieder neue Ideen integriert. Bezüglich der Anreise übernimmt man auf Wunsch den Transfer mit eigenen Bussen – von der betreffenden Schule zu den entsprechenden Standorten. Die Betreuung der Aktivcamps erfolgt durch erfahrenes Personal und zusätzlich durch junge Mitarbeiter im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres im Sport. Alle Einrichtungen befinden sich etwas abseits in ruhiger Lage, mit ausreichend


Sportpark vorgestellt

Freizeitmöglichkeiten auf den Geländen. Hinsichtlich der Aufenthaltsgestaltung kann diese in allen Camps entweder in Eigenregie erfolgen, nach individuellen Ideen und Vorstellungen anhand der angebotenen Module. Oder Schulklassen nutzen die speziell für sie zusammengestellten Pauschalprogramme. Sämtliche Mehrtagesangebote für Schulklassen beinhalten abwechslungsreiche Aktivitäten und Vollverpflegung. Wobei das warme Mittagessen auch alternativ durch Lunchpakete ersetzt werden kann. Das Aktivcamp Rabenberg ist Teil des Sportparks Rabenberg. Die hier angebotenen Programme sind für Schüler verschiedener Altersstufen entwickelt worden. Es gibt zum Beispiel jeweils

3-Tages-Programme, die sich für Schüler der 1. bis 5. Klasse eignen. Andere Angebote richten sich an Schüler höherer Klassenstufen, so beispielsweise das Programm „Auf Rädern und Rollen“. Gedacht ist dies für Schüler von der 5. bis zur 12. Klassenrufe – hierbei geht es auf Skatern oder Bikes in drei Tagen voller Bewegung durch das Erzgebirge. „Seilschaft – Seil schafft“ nennt sich ein weiteres, 3-tägiges Aktivprogramm für Schüler der 7. bis 13. Klasse. Dabei wird auf einer Rallye durch den Wald das Seil zum wichtigsten Element, um an einzelnen Stationen zu bestehen. Anschließend werden im neuen Kletterwald verschiedene Hindernisse bewältigt. Im Camp Rabenberg stehen für die Unterbringung der Schulklassen insgesamt 140 Betten zur Verfügung – aufgeteilt auf zwei

Häuser mit 4 bis 8-Bettzimmern und individuellen 2-Bettzimmern. Die sanitären Anlagen werden im Jugendgästehaus gemeinschaftlich genutzt. Betreuerzimmer sind mit Dusche und WC ausgestattet.

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Ein weiterer Standort ist das Aktivcamp Dresden. Kultur und Sport möchte man an diesem Ort auf geeignete Weise miteinander verbinden.

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Für Schulklassen der 5. bis 13. Klasse wurde zum Beispiel das 3-Tages-Programm „Hoch über Dresden“ entwickelt. Schüler haben dabei die Gelegenheit, Dresden von ganz oben zu betrachten und zwar von der Aussichtsplattform der Frauenkirche aus. Während einer anschließenden Stadtbesichtigung läuft man dann zu Fuß zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Bei einem Ausflug ins Elbsandsteingebirge geht es ebenfalls wieder hoch hinaus: auf die Festung Königstein. Um das Gefühl von Höhe noch zu vertiefen, steht auch ein Besuch des Kletterwaldes in der Dresdner Heide auf dem Programm.

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Übernachtet wird in einer Unterkunft am Rande der Dresd-

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feste Unterkünfte, An- & Abreise Grillabend und der Besuch von Kulturstätten können mitorganisiert werden Tel. 039829/20324 Mobil. 01748275230 www.paddel-paul.de info@paddel-paul.de ner Heide, 15 Minuten von der Stadt entfernt. Verteilt auf Zweiund Dreibettzimmer, alle mit Dusche und WC, gibt es insgesamt 39 Betten. Als großen Vorteil sehen die Betreiber der Einrich-

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Sportpark vorgestellt

Kontakt

tung den Umstand, dass die Schulklassen hier völlig unter sich sind und keine Rücksicht auf andere Gäste nötig ist.

Sportpark Rabenberg e.V. 08359 Breitenbrunn Telefon 037756 - 1710 kontakt@sportpark-rabenberg.de www.sportpark-rabenberg.de

Dritter Standort im Bunde der Einrichtungen des Sportpark Rabenberg e.V. ist das Aktivcamp Werdau. Es liegt auf dem Gelände der Sportschule Werdau, umgeben von schön sanierten Siedlungshäusern, Kleingartenanlagen und einem Park. Platz für Übernachtungen gibt es in 30 Zimmern für 2 bis 3 Personen, alle mit Dusche und WC ausgestattet.

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Einrichtungen und Angeboten sind auf den Internetseiten des Vereins Sportpark Rabenberg zu finden oder werden auf Wunsch per Post zugeschickt. net ist. Um verzwickte, kniffelige Aufgaben im Team zu lösen, müssen alle an einem Strang ziehen. Durch solche Aktionen will man erreichen, dass Konflikte und Vorurteile innerhalb der Klasse nebensächlich werden, während Eigeninitiative, Kreativität und Teamgeist zum Erfolg führen.

Neben den Aktivcamps werden außerdem Winterlager für Schulklassen in Deutschland, Österreich und der Schweiz organisiert und durchgeführt. Weitere Informationen gibt es auf den Internetseiten unter www.schneesportwochen.de.

Hostel haus international, München S. 13 Jugenderh.-verein AWO Hannover e.V. S. 7 Jugendgästehaus Schweinfurt S. 28 Jugendgästehaus Osterode am Harz S. 26 Jugendhotel Lammertaler Hof, AUT S. 28 kanu basis mirow GmbH S. 16 KiEZ Güntersberge S. 23 Kinderdorf Schneckenmühle e.V. S. 16 Kletterwald Tabarz S. 21 Landesverband SLH in Thüringen e.V. S. 22 Landesverband KiEZ Sachsen e.V. S. 35 Maritimes Jugenddorf Wieck S. 36 Naturfreunde Deutschlands e.V. S. 14 NFH Feldberg S. 30 out & back GmbH, Sigmaringen S. 2

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Impressum Klassenfahrten Magazin ISSN 1611-4124

Mediadaten: Die Mediadaten sind auf den Internetseiten des Magazins zu finden.

Herausgeber: Verlag K. Mickel Katrin Mickel und Lutz Alke GbR Bahnhofstraße 19 02692 Obergurig Telefon 03591 - 30 49 94 Fax 03591 - 318 96 83 eMail: verlag@klassenfahrten-magazin.de Internet: www.klassenfahrten-magazin.de

Druckerei: Dierichs Druck + Media GmbH & Co KG

werden nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr veröffentlicht. Für die eingesandten Texte und Fotos wird das Urheberrecht des Einsenders vorausgesetzt. Bei Nichterscheinen in Folge höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Lieferung oder Rückzahlung des Bezugspreises. Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Mit Ausnahme der gesetzlich zugelassenen Fälle bedarf eine Verwertung des Inhaltes der Zustimmung der Redaktion. Dies gilt sowohl für die Zeitschrift als Printerzeugnis, als auch für die Vorstellung der Zeitschrift im Internet. Für unverlangt eingesandte Texte und Fotos wird keine Haftung übernommen.

Auch die hier angebotenen Pauschalprogramme richten sich an Schulklassen unterschiedlicher Klassenstufen. „Aktiv im Team“ heißt beispielsweise ein Drei-Tages-Programm, welches für 7. bis 13. Klassen geeig-

Inserentenverzeichnis Aktion Deutschland Hilft aletto Kudamm GmbH, Berlin alpetour Touristische GmbH Berlin on Bike CVJM-Freizeithaus MS Waterdelle DB Klassenfahrten DJH Hauptverband Diözese Rottenburg-Stuttgart Eigenbetrieb Schulen des Kr. Lippe Erlebniszentrum Naturgewalten Sylt Ferienpark Feuerkuppe Gruppenhaus Fam. Fess, Dahn Hochmoorbaude, St. Andreasberg Hof Bree, Butjadingen Hof Kirchhorst, Groß Wittensee

Chefredaktion: Tel. 03591 - 30 49 94 Katrin Mickel Satz und Layout: Lutz Alke Anzeigenverwaltung: Lutz Alke Klassenfahrten Magazin Heft 4/2013

S. 35 S. 27 S. 15 S. 24 S. 9 S. 9 S. 3 S. 3 S. 13 S. 8 S. 20 S. 26 S. 14 S. 7 S. 8

Erscheinungsweise und Preis: Das Klassenfahrten Magazin erscheint vierteljährlich und ist auch im Abonnement erhältlich. Jahresabonnement: 8,00 EUR inklusive Mwst. und Versandkosten (Einzelpreis 2,50 EUR), im Ausland zzgl. Versandkosten. Bestellungen sind zu richten an: Verlag K. Mickel GbR eMail: abo@klassenfahrten-magazin.de Namentlich ausgewiesene Beiträge liegen in der Verantwortlichkeit des Verfassers. Alle Nachrichten

S. 19 S. 33 S. 25 S. 5 S. 11 S. 5 S. 29 S. 11 S. 24 S. 21 S. 23 S. 18 S. 29 S. 31 S. 33

Termine Heft 1/2014: Redaktionsschluss/Anzeigenschluss: Erscheinungstermin:

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Klassenfahrten Magazin Heft 4/2013  

Zeitschrift für Lehrer zum Thema Klassenfahrten und Projekttage

Klassenfahrten Magazin Heft 4/2013  

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