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www.klassenfahrten-magazin.de 1

2014

Zeitschrift für Lehrer zum Thema Klassenfahrten und Projekttage

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Foto: © Werk 3 - Agentur für Werbung und PR, Tour ismusverband Mecklenburg-Vorpommern

informative redaktionelle Beiträge über:

umfangreicher Service ergänzend zur Zeitschrift unter anderem mit einer bundesweiten Anbieterübersicht auf www.klassenfahrten-magazin.de

Der Politik auf der Spur Zu Besuch beim Bundesrat

Verlag K. Mickel GbR 12. Jahrgang Heft 46 erscheint 4-mal pro Jahr im Abonnement, Bezugspreis Einzelheft 2,50 €, Abo 8,00 €, Ausland: 8,00 € zzgl. Versandkosten ISSN 1611-4124

Region der tausend Seen Die Mecklenburgische Seenplatte Klassenfahrten Magazin Heft 3/2014


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KLASSENFAHRTEN

FÜR ENTDECKER

Die bunte Welt der Jugendherbergen erleben. Voneinander und miteinander lernen – mit Neugier, Respekt und Verantwortung. Jugendherbergen sind anerkannte pädagogische Lernorte. Sie bieten mehr als 600 Programme für spannende Klassenfahrten. Ein leichter Weg zu mehr Toleranz, Vertrauen und Selbstbewusstsein. Jugendherbergen – bewährter Partner der Schulen.

www.jugendherberge.de/klassenfahrten Klassenfahrten Magazin Heft 3/2014


Vorwort

Liebe Lehrerinnen, liebe Lehrer, jede Region hat ihren Reiz und ihre Besonderheiten. Wir berichten für Sie in dieser Ausgabe über die Mecklenburgische Seenplatte – auch das Land der tausend Seen genannt. Denn hier reiht sich ein See an den nächsten. Und die Gegebenheit, dass die Seen durch Wasserläufe und Kanäle miteinander verbunden sind, ermöglicht beispielsweise Kanutouren der besonderen Art. Aber die Region bietet nicht nur Gelegenheiten für Paddeltouren, sondern für Schulklassen gibt es hier vielfältige Möglichkeiten für erlebnisreiche Klassenfahrten. Welche das sind, darüber können Sie sich ab Seite 32 informieren. Ebenfalls um das Thema Wasser geht es im „Berlinteil“ ab Seite 14. Gemeinsam mit Brandenburg beheimatet Berlin Europas größtes Binnengewässernetz. Schulklassen können die Hauptstadt also auch vom Wasser aus kennenlernen – per

Kanu oder Schiff. Im Zusammenhang mit dem Thema Wasser haben wir das Berliner Projekt Jugendforschungsschiff vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein schwimmendes Schülerlabor. Ziel dieses Projektes ist es, Kinder und Jugendliche mit den Themen Gewässerökologie und erneuerbare Energien vertraut zu machen. Außerdem berichten wir über zwei neue Unterkünfte der Smart Stay Gruppe in Berlin und Frankfurt sowie über das Weltkulturen Museum Frankfurt mit seinen verschiedenen Bildungsangeboten für die aktuelle Ausstellung. Ergänzend finden Sie auf Seite 24 einen Beitrag über die Stadt Frankfurt als Besuchsziel für Schulklassen. So unterschiedlich wie die Interessen einer jeden Klassen sind auch die Unterkünfte. In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen ein Naturfreundehaus im Teutoburger Wald, eine Villa als Jugendtagungshaus im bayerischen Windischeschen-

bach und ein familiär geführtes Jugendhotel im österreichischen Piesendorf vor. Über einen Programmanbieter, der Kletterparks in Detmold und Bielefeld betreibt, können Sie ab Seite 9 lesen. Ebenfalls informieren wir über einen Anbieter, der an verschiedenen Standorten in Deutschland erlebnispädagogische Programme durchführt. Und ab Seite 6 geht es um das größte Computermuseum der Welt in Paderborn, für dessen Besuch mit der Schulklasse es einen einmaligen Kostenzuschuss geben kann. Gern möchten wir Sie auch darauf aufmerksam machen, dass Sie auf unseren Internetseiten zusätzlich viele verschiedene Informationsmöglichkeiten finden: zum Beispiel das Archiv mit den Ausgaben der letzten Jahre, um online darin zu blättern oder einzelne Artikel als PDF aufzurufen; die Anbieterübersicht, um einen Partner für Ihre

Klassenfahrt oder Ihren Projekttag zu finden. Sollten Sie Anregungen oder Themenwünsche bezüglich des Heftinhaltes haben, dann können Sie sich gern an uns wenden. Für das neu begonnene Schuljahr und die anstehenden Klassenfahrten wünsche ich Ihnen viel Erfolg und gutes Gelingen und verbleibe bis zur nächsten Ausgabe im November mit herzlichen Grüßen

Ihre

Katrin Mickel

Klasse(n)fahrt

Die junge Schiene der Bahn

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DB Klassenfahrten & Jugendgruppenreisen 2015 Buchen Sie Ihr individuelles Reiseprogramm: Kunst, Kultur, Zeitgeschehen, Musicals, Theater, Museen, Führungen, Rundfahrten, Spaß, Freizeit, spezielle Bildungsangebote... Weitere Infos unter: www.bahn.de/klassenfahrten Die Bahn macht mobil.

Klassenfahrten Magazin Heft 3/2014

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Inhaltsverzeichnis Heft 3/14

Inhaltsverzeichnis

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Mehr als das größte Computermuseum der Welt In Paderborn (NRW) zeigt das Heinz Nixdorf MuseumsForum die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Informationstechnik. Für Schulklassenbesuche gibt es u.a. ein Förderprogramm.

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Eine Welt aus Seilen, Brücken, Kletternetzen … Vor 10 Jahren wurde die Interakteam GmbH gegründet. Das Unternehmen betreibt Kletterparks in Detmold und Bielefeld (NRW) und realisiert erlebnispädagogische Programme für Schulklassen.

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Beeindruckende Vielfalt der Kulturen Am 22. Oktober vor 110 Jahren wurde das heutige Weltkulturen Museum in Frankfurt am Main ins Leben gerufen

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Entdeckungstour durch „Mainhattan“ Mit der Schulklasse Frankfurt am Main erkunden

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Fremdsprachen lernen im Naturfreundehaus Seit Sommer dieses Jahres bietet das Naturfreundehaus Teutoburg (NRW), in Kooperation mit Lingua Projects, Fremdsprachen-Wochen

Sozial- und Selbstkompetenzen stärken Die Gesellschaft zur Förderung der Erlebnispädagogik – mit ihrer Einrichtung erlebnistage – betreibt insgesamt vier Standorte für Klassenfahrten

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Übernachten in schlossähnlichem Gebäude Der Kreisjugendring Neustadt an der Waldnaab verwaltet seit 1984 das Jugendtagungshaus Stützelvilla in Windischeschenbach (Bayern)

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Berlin vom Wasser aus erleben In keiner anderen Stadt Deutschlands kann man Natur und Kultur so ausgiebig vom Wasser aus sehen

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„Schwimmender Lernort“ in Berlin Das Projekt Jugendforschungsschiff ist als schwimmendes Schülerlabor konzipiert, um Kinder und Jugendliche mit den Themen Gewässerökologie und erneuerbare Energien vertraut zu machen

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Im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern Das Jugendhotel Notburgahof in Piesendorf (Österreich/ Salzburg) verfügt über 27 Jahre Erfahrung mit Gruppenreisen und Schulveranstaltungen

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Neue Unterkünfte in Berlin und Frankfurt Die Smart Stay Group eröffnete im Oktober 2013 ein neues Hotel in Berlin und im August 2014 ein weiteres in Frankfurt/Main

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Paddeln, Schwimmen, Radfahren, Wandern Die Mecklenburgische Seenplatte, mit mehr als 1.000 Seen, ist das größte zusammenhängende Seengebiet Mitteleuropas. Hier finden Schulkassen vielfältige Möglichkeiten für eine erlebnisreiche Klassenfahrt.

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Inserentenverzeichnis, Impressum

Titelbild

© Werk 3 – Agentur für Werbung und PR, Tour ismusverband Mecklenburg-Vorpommern

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Klassenfahrten Magazin Heft 3/2014


Museum vorgestellt

Mehr als das größte Computermuseum der Welt In Paderborn (NRW) zeigt das Heinz Nixdorf MuseumsForum die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Informationstechnik. Für Schulklassenbesuche gibt es u.a. ein Förderprogramm. Laut Guinness-Buch der Rekorde ist das 1996 eröffnete Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) in Paderborn das größte Computermuseum der Welt. Es ist benannt nach dem Paderborner Computerpionier und Wirtschaftsunternehmer Heinz Nixdorf. In einer Dauerausstellung präsentiert das Museum 5.000 Jahre Geschichte der Informations- und Kommunikationstechnik. Die Besucher erfahren, welche zuweilen abenteuerlichen Wege die Geschichte der Informationstechnik nahm, wie Personen und Erfindungen, soziale und wirtschaftliche Aspekte diesen Weg beeinflussten und wie der Computer unsere Welt veränderte. Auf einer historischen Zeitreise wird der Bogen gespannt von der Entstehung der Schrift in Mesopotamien um etwa 3.000 vor Christus über historische Schreib- und Rechenmaschinen bis zu aktuellen Themen wie dem Internet, künstlicher Intelligenz und der Robotik.

Geschichte des PC

ausgestellt. Insgesamt verwahrt das Museum etwa 6.000 Exponate.

Zu den Besonderheiten zählen der funktionstüchtige Nachbau der Leibniz-Rechenmaschine, ein Thomas-Arithmomètre von 1850, eine Jacquard-Maschine mit Lochkartensteuerung, Komponenten des ENIAC-Rechners von 1945 sowie der Bordrechner der GeminiRaumkapsel und der Apple 1.

Zum Konzept der Ausstellung gehören das Ausprobieren und Anfassen. Mit einem Update 2004 sind neue Erlebniswelten zu den Bereichen Robotik und Künstliche Intelligenz, Mobile Kommunikation und Digitalisierung hinzugekommen. Besucher haben zum Beispiel Gelegenheiten, Telefonvermittlungsanlagen zu benutzen, neue wie auch historische Computerspiele zu erproben und Mensch-Maschine-Schnittstellen auszuprobieren. Im Showroom wird aktuell eine Roboter-Ausstellung gezeigt.

Mehr als 2.000 Exponate sind auf 6.000 Quadratmetern, verteilt auf zwei Etagen,

Das HNF setzt neben klassischen Vermittlungsformen auf eine Vielzahl von interak-

Mercedes-Rechenmaschine

Klassenfahrten Magazin Heft 3/2014

Fotos: © Jan Braun/Heinz Nixdorf MuseumsForum (9)

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Eniac

tiven und multimedialen Anwendungen und Videos. Mithilfe von etwa 100 speziell entwickelten, interaktiven Multimedia-Anwendungen und Videoinstallationen können sich die Besucher näher mit der Funktionsweise der ausgestellten Objekte oder den Lebensläufen historischer Persönlichkeiten beschäftigen. So informiert beispielsweise eine multimediale Inszenierung über 150 Pioniere der Computergeschichte, von Heinz Nixdorf bis Bill Gates. Neueste Computeranwendungen und Softwareentwicklungen können an der Digitalen Werkbank mit 16 Arbeitsplätzen getestet werden. An den Spieleinseln stehen Lern-, Geschicklichkeits- oder Strategiespiele zum Ausprobieren bereit.

Gemini II-Bordcomputer


Museum vorgestellt

Kontakt Heinz Nixdorf MuseumsForum Fürstenallee 7 33102 Paderborn Telefon 05251 - 306660 service@hnf.de www.hnf.de Führung erschließen oder zum anderen eine der speziellen Themenführungen nutzen – zu den Themen Rechnen, Schreiben, Informatik, Erfinder und Unternehmer, Frauenarbeit in der Informationstechnik, Kryptologie und zur Geschichte der Nixdorf Computer AG. Auch kann eine Museumsrallye durchgeführt werden.

Nachtansicht

Ergänzend zur Dauerausstellung gibt es Sonderausstellungen. Die nächste Sonderausstellung „Klimawerkstatt – Umweltexperimente für Zukunftsforscher“ ist vom 24. August bis 23. November 2014 zu sehen. Hierbei handelt es sich um eine Wanderausstellung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.

Acht Themeninseln zeigen den Klimawandel und seine Folgen sowie Maßnahmen, die helfen, das Klima nachhaltig zu verbessern. Insgesamt 24 Mitmachstationen ermöglichen es den Besuchern, dabei selbst aktiv zu werden. Schulklassen können sich das Museum zum einen auf einer einstündigen allgemeinen

Zudem hat das Museum für Schüler- und Jugendgruppen ein abwechslungsreiches museumspädagogisches Programm zusammengestellt, inhaltlich abgestimmt auf verschiedene Altersstufen. In den Workshops bauen die Teilnehmer beispielsweise Roboter, verschlüsseln Botschaften oder lernen Papier schöpfen. ––> S. 8

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BERLIN

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Klassenfahrten Magazin Heft 3/2014

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Museum vorgestellt

Heinz Nixdorf, geboren am 9. April 1925 in Paderborn und gestorben am 17. März 1986 in Hannover, war ein deutscher Computerpionier und Unternehmer. Mit 27 Jahren gründete er 1952, als mittelloser Physikstudent aus wirtschaftlich einfachen Verhältnissen, seine erste Computerfirma, welche er später als Inhaber der Nixdorf AG zu einem internationalen und weltweit tätigen Elektronikkonzern führte. Im aufkommenden Computerzeitalter stießen seine Kleinrechner in eine Marktlücke vor und konnten sich gegen die Großrechner der Konkurrenz behaupten. Heinz Nixdorf war auch ein ehrgeiziger Sportler. 1986 starb er auf der Computermesse CeBIT in Hannover an einem Herzinfarkt. Museumsrallye

aus knapp 20 unterschiedlichen Modulen gewählt werden. Jeder dieser Kurse hat eine Dauer von ca. 3 Stunden.

Nach Auskunft von Irmgard Rothkirch, Leiterin der Museumspädagogik, kommen die Schulklassen, die das Museum besuchen, vor allem aus dem gesamten Nordrhein-Westfalen und den angrenzenden Bundesländern. Einige reisen aber auch aus deutlich größerer Entfernung an. Für Schulklassen besteht außerdem die Möglichkeit, am Programm „Auf den Spuren von Heinz Nixdorf“, einer Kombination aus Museumsbesuch und Sport, teilzunehmen. Der Schwerpunkt bei der einstündigen Führung durch das Museum liegt hier auf dem Leben und Wirken von Heinz Nixdorf als Wegbereiter der Informationsgesellschaft und als Sportförderer, und anschließend folgt ein 90-minütiges, fachkundig betreutes Sportprogramm im Ahorn-Sportpark. In diesem zweiten Teil des Programms stehen vier Angebote zur Auswahl: Squash, Leichtathletik, Baseball und Teambuilding. Die Inhalte der Führung und des Sportangebotes sind dem jeweiligen Alter der Schüler angepasst. Dieses Programm, welches sich an Schulklassen ab der Jahrgangsstufe 4 richtet, gibt es seit 2011. Es wurde anlässlich des 25. Todestages von Heinz Nixdorf ins

Da ein mehrstündiger Museumsbesuch auch hungrig machen kann, gibt es im Museum die Möglichkeit der Verpflegung –

Avatar Max

Leben gerufen und jede teilnehmende Klasse wird mit einem einmaligen Kostenzuschuss in Höhe von zwei Dritteln der entstehenden Reise- und Programmkosten, bis maximal 500 Euro, unterstützt. Das Programm kann nur nach vorheriger Anmeldung stattfinden. Hinsichtlich der Fördermöglichkeiten steht auf den Internetseiten des Museums ein Übersichtsblatt zum Herunterladen zur Verfügung. Ein außerschulischer Lernort zur Auseinandersetzung mit Themen des MINT-Bereichs (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ist das Schülerlabor coolMINT des HNF und der Universität Paderborn. Hier kann, je nach Alter und Thema,

Schülerführung

und zwar im Bistro-Restaurant, welches vom Studentenwerk Paderborn betrieben wird und eine Außenstelle der Uni-Mensa ist. Das Angebot reicht vom Frühstück über das Mittagessen, mit drei verschiedenen Gerichten zur Auswahl, bis hin zu Kaffee und Kuchen. Umfangreiche Informationen zum Museum und dessen Veranstaltungen sind auf der Homepage des HNF zu finden.

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Klassenfahrten Magazin Heft 3/2014

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Fotos: © pixel+bytes Mediengestaltung

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Programmanbieter vorgestellt

Eine Welt aus Seilen, Brücken, Kletternetzen … Vor 10 Jahren wurde die Interakteam GmbH gegründet. Das Unternehmen betreibt Kletterparks in Detmold und Bielefeld (NRW) und realisiert erlebnispädagogische Programme für Schulklassen.

Fotos: Interakteam GmbH (6)

„Aktivitäten im Einklang mit der Natur“, so lautet der Leitgedanke von Interakteam – einem Unternehmen, welches im Januar 2004 von Guido Röcken und Lutz Heinemann in Detmold gegründet wurde. Nach einer fundierten Ausbildung zum Hochseilgarten-Trainer, Anfang 2000, und langjähriger Erfahrung in der Programmleitung, bildeten sich beide Unternehmensgründer im Kletteranlagenbau weiter. Als erstes Hochseilgarten-Projekt entstand 2004 der Teampark Detmold, damals noch „Seilgarten Detmold“ genannt, dessen Nutzung ausschließlich für Gruppen und Teamprogramme ausgelegt ist und in welchem ziemlich rasch zahlreiche erlebnisorientierte Trainings durchgeführt wurden.

Im Frühjahr 2005 eröffnete dann, nach einer knapp 4-monatigen Bauphase, der Teuto-Kletterpark am Hermannsdenkmal in Detmold. Damit gelang der Schritt in ein zweites Arbeitsgebiet: den Tourismus- und Event-Bereich. „Nachdem der Bürgermeister der Stadt Detmold zufällig im Urlaub einen vergleichbaren Kletterpark im Vogtland besucht hatte und von der Idee der touristischen Nutzung von Hochseilgärten begeistert war, begaben wir uns gemeinsam auf die Suche nach einem geeigneten Grundstück“, berichtet Lutz Heinemann. „Und schon bald wurden wir an einem der bekanntesten Ausflugziele des Teutoburger Waldes fündig: Direkt am Fuße des Hermannsdenkmals sollte der Kletterpark entstehen.“

Inzwischen zählt der Teuto-Kletterpark Detmold zu den bekanntesten Wald-Kletterparks Deutschlands. Die über 90 Kletter-Stationen im natürlichen Baumbestand sind in 6 Parcours unterschiedlicher Schwierigkeit und Höhe eingeteilt. Ein weiteres Projekt des Unternehmens wurde 2007/08 in Bielefeld auf dem Johannisberg realisiert. Der Kletterpark Bielefeld umfasste anfangs vier Waldparcours. Im Jahr 2011 erfolgte eine Erweiterung um die Mastenanlage mit vier weiteren Parcours. Den Besuchern stehen nun mehr als 90 Kletterund Balancestationen in acht Höhen und vier Übungsparcours zur Verfügung. Ergänzt wird dieser Kletterpark durch einen Teampark, der wieder ausschließlich für Gruppen und Teamprogramme konzipiert ist.

Klasse!

Rein in die Natur …

Klassenfahrten in Naturfreundehäuser deutschlandweit

www.naturfreunde-klassenfahrten.de Klassenfahrten Magazin Heft 3/2014

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Programmanbieter vorgestellt

Kontakt Interakteam Büro Grotenburg 50 32760 Detmold Telefon 05231 - 569452 info@interakteam.de www.interakteam.de lich. „Die Schulklassen, die zu uns kommen, planen zur Stärkung der Klassengemeinschaft sowohl erlebnispädagogische ProSeit 2011 gehen die beiden Firmengründer einvernehmlich getrennte Wege. Guido Röcken übernahm die Gastronomie am Hermannsdenkmal und Lutz Heinemann, der ursprünglich Kunst und Psychologie studierte, leitet seit 2013 eigenverantwortlich die Interakteam GmbH. Trotzdem gestaltet man weiterhin viele Projekte gemeinsam, denn etliche Outdoor-Events werden durch ein entsprechendes Catering komplettiert. Bezüglich der Sicherheit in den Anlagen versichert Lutz Heinemann: „Seit der Saison 2014 sind beide Kletterparks mit einem kon-

tinuierlichen Sicherungssystem ausgerüstet, womit wir unseren Kunden noch mehr

Sicherheit bieten möchten. Bei dem System sind die beiden Karabiner mit einem Bautenzug verbunden, was gewährleistet, dass sich ein Karabiner nur dann öffnen lässt, wenn der andere in die Sicherung eingeklinkt ist. Auch engagieren wir uns aktiv in verschiedenen europäischen und bundesweiten Fachverbänden.“

Zu den Zielgruppen des Unternehmens zählen Gruppen wie Schulklassen, Vereine oder Firmenteams sowie Familien und Kletterfans. Das Angebot ist in zwei Bereiche geteilt: zum einen Team-Trainings, Sicherheitsschulungen und Erlebnispädagogik und zum anderen Events und Outdoor-Aktivitäten. Die Nutzer beider Bereiche sind ähn-

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gramme und Klassenfahrten mit uns, buchen aber auch Klettertouren für Ihren Klassenabschluss“, erklärt Lutz Heinemann. Das 8-köpfige Team im Service-Büro in Detmold steht Kundenanfragen und -wünschen zur Verfügung und koordiniert von hier aus die zertifizierten Trainer und Erlebnispädagogen in den Kletterparks. Ihre Aufgabe sehen alle darin, Erlebnisse zu inszenieren, die es Menschen ermöglichen, eine Menge über sich und andere zu lernen. Sicher begleitet und fernab vom Alltag möchte man mit den Outdoor-Veranstaltungen die Gelegenheit bieten, gemeinsam außergewöhnliche Eindrücke zu sammeln. Der Verantwortung gegenüber der Umwelt ist man sich dabei bewusst – sowohl bei der Entwicklung als auch bei der Durchführung der Veranstaltungen.


Programmanbieter vorgestellt

Im Schulkassenbereich liegt der Fokus auf erlebnispädagogischen Programmen ab der Jahrgangsstufe 5. Jedes Programm wird individuell auf die jeweilige Gruppe, ihre Ziele und Wünsche abgestimmt. Alle Programme für Gruppen werden von entsprechend ausgebildeten Teamern betreut, wobei der Betreuungsschlüssel bei 1 zu 15 liegt.

narien langfristig und nachhaltig in den Lehrplan einbauen möchten.“

„Wir arbeiten in unseren Programmen mit lebendigen Methoden, die aus Erlebnissen, nachhaltige Erkenntnisse werden lassen, u.a. Vertrauensübungen, Interaktions- und Teamaufga-

Lutz Heinemann freut sich, dass es bei den Schulen inzwischen viele „Wiederholungstäter“ gibt, welche die Angebote von Interakteam fest in den Lehrplan integriert haben. Außerdem ist er glücklich darüber, dass die mehrtägigen erlebnispädagogischen Programme 2012 mit dem Gütesiegel beQ des Bundesverbandes für Individual- und Erlebnispädagogik ausgezeichnet wurden. Vergeben wird dieses Gütesiegel ausschließlich bei hohem und verlässlichem Standard. Auch praxisnahe Fortbildungen und Zusatzqualifikationen im erlebnispädagogischen Bereich gehören zur Angebotspalette des Unternehmens. Diese richten sich an Organisatoren wie Lehrer, Pädagogen, Gruppenleiter und Ausbilder.

ben, Team-Kletteraktionen und Reflexionen“, erläutert Lutz Heinemann. „Wir gestalten erlebnispädagogische Programme für Wandertage, Projektwochen, Bildungsveranstaltungen oder Klassenfahrten. Darüber hinaus entwickeln wir Module und Kooperationen mit Schulen und Bildungseinrichtungen, die erlebnispädagogische Lernsze-

Hinsichtlich der Übernachtung für Schulklassen auf Klassenfahrt arbeitet das Unternehmen eng mit verschiedenen Partnerhäusern im Teutoburger Wald, dem Paderborner Land sowie dem Weserbergland zusammen.

Detaillierte Informationen über die verschiedenen Angebotsbereiche sind auf den Internetseiten des Unternehmens zu finden.

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Die Tiefenhöhle ist derzeit die tiefste für Besucher zugängliche Höhle Deutschlands. Durch gewaltige Schächte und große Hallen geht es bis in 55 Meter Tiefe. Das Höhlenkundliche Museum gibt einen Eindruck in die Höhlenkunde. Tiefenhöhle und Höhlenkundliches Museum bilden zusammen das Informationszentrum „Karstlandschaft und Höhle“, das weit über die Schwäbischen Alb hinaus einmalig ist.

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Programmanbieter vorgestellt

Sozial- und Selbstkompetenzen stärken

Die Gesellschaft zur Förderung der Erlebnispädagogik – mit ihrer Einrichtung erlebnistage – betreibt insgesamt vier Standorte für Klassenfahrten Offiziell begonnen hatte alles am 23. Mai 1986. An diesem Datum wurde die Gesellschaft zur Förderung der Erlebnispädagogik e.V. (GFE) gegründet, um unter dem Namen erlebnistage den erlebnispädagogischen Ansatz – Persönlichkeitsentwicklung durch Natursport, Touren, Projekte und Dienste, mit besonderer Berücksichtigung ökologischer Aspekte – in der Öffentlichkeit zu verbreiten. Während der ersten Jahre nach der Gründung bestand der Schwerpunkt der Vereinsarbeit in der Durchführung von erlebnisintensiven und bewegungsreichen Schulklassenfahrten. Im Oberharz, in Hohegeiß, pachtete man eine Pension, welche durch die ehrenamtliche Arbeit der Vereinsmitglieder in ein einfaches Schullandheim umgebaut wurde. Drei weitere Häuser im Harz kamen 1994 hinzu. Der Aufbau des ersten Standortes außerhalb des Harzes, am Schweriner See, erfolgte dann 1999. Eine Erweiterung auf den süddeutschen Raum, mit einem Haus im Bayerischen Wald, fand im Jahr 2000 statt, und 2001 konnte zusätzlich ein Standort im Vogelsberggebiet in Hessen eröffnet werden. Hatte man 1986 die Umsetzung des Konzeptes mit einem „Jahresteamer“ begonnen, so wuchs die Zahl der Mitarbeiter inzwischen bis ca. 250 Personen im Jahr, darunter Teamer und Trainer, leitende Mitarbeiter sowie Haustechniker und Hauswirtschafterinnen.

Fotos: erlebnistage (4)

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„In all den vergangenen Jahren erfolgte eine vertiefende inhaltliche Entwicklung der Kursprogramme für Schulklassen sowie der Ausbildungsangebote für unsere Mitarbeiter“, erklärt Hartmut Winter, Vorsitzender des Stiftungsrates und einer der beiden Initiatoren zur Gründung der Gesellschaft vor 28 Jahren. „Unsere erlebnispädagogischen Kurse, Programme und Trainings nutzen jährlich ca. 30.000 Teilnehmer.“ Zwanzig Prozent der Teilnehmer sind Vereine, Gruppen oder Firmen und achtzig Prozent sind Schulklassen – von der Grundschule bis zur Berufsschule. Aber überwiegend ist die Mittelstufe, fünfte bis achte Klasse, vertreten. „Lehrer werden von uns von der persönlichen Beratung über die Durchführung

und Betreuung der Programme bis hin zur Abreise und auf Wunsch auch bei der Nachbereitung begleitet“, gibt Prof. Dr. Michael Jagenlauf Auskunft. Er ist ebenfalls Mitglied des Stiftungsrates und der andere Gründer des Vereins. Die Angebote und Inhalte gliedern sich in Basis-Bausteine, Individual-Bausteine und Exkursionen. Bezüglich einer Kurswoche gibt es kein festgelegtes Standard-Programm, sondern je nach Zielsetzungen und Erwartungen der betreffenden Klasse werden die einzelnen Programmpunkte und der Ablauf gemeinsam geplant. In jedem Fall beinhaltet ein Angebot für eine Klassenfahrt die Unterkunft, Vollverpflegung, das Programm und die Ausrüstung sowie die pädagogische Betreuung.

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Programmanbieter vorgestellt

Kontakt Gesellschaft zur Förderung der Erlebnispädagogik Kirchstraße 15 38700 Braunlage/Hohegeiß Telefon 0800 - 186 186 0 info@erlebnistage.de www.erlebnistage.de Das seit Beginn an geltende Prinzip „ein Haus eine Klasse“ wurde soweit wie möglich beibehalten. Dahinter steckt die Idee, dass sich jede Klasse selbst verwaltet und das Haus von der Klasse in Eigenregie verantwortlich geführt wird. Jede Klasse wird vor Ort von zwei Teamern betreut, die bei der Programmgestaltung und –durchführung oder beim Küchendienst behilflich sind. Was die Verpflegung betrifft, so gehört es zum Konzept, die Verpflegung zum Teamerlebnis zu machen. Den Klassen wird in der Selbstversorgerküche eine Vorratskammer voller Lebensmittel bereitgestellt. Dabei orientiert man sich an den Vorgaben und Empfehlungen des Gut-Drauf-Programms, einer Aktion der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Bis auf eine warme Mahlzeit am Tag, welche man jeweils von den regionalen Produzenten bezieht, ist die Gruppe für die Mahlzeiten selbst verantwortlich. Sämtliche erlebnistage-Standorte verfügen über verschiedene Häuser, einige davon rollstuhlrecht, sowie über Hütten, teilweise auch Waldzeltplätze oder Hüttencamps. In

den Unterkünften sind Einzel- oder Zweiund Mehrbettzimmer vorhanden, zudem gibt es getrennte Unterkunfts- und Aufenthaltsbereiche. „Unsere Standorte befinden sich in reizvoller Lage in vier der schönsten Naturregionen Deutschlands“, berichtet Hartmut Winter. „Jeder Standort bietet aufgrund der natürlichen Gegebenheiten andere Facetten, die sich im Programmangebot niederschlagen.“ Zu den standortbezogenen Besonderheiten gehört beim Standort Harz beispielsweise ein hauseigener Stollen in einem ehemaligen Steinkohleabbau. Und am Schweriner See sind die Unterkünfte Teil einer Schlossanlage. Im Bayerischen Wald gibt es direkt am Haus ein Skizentrum. Am Standort Vogelsberg sind Zwei-Tages-Touren mit Karte und Kompass und Übernachtung außer Haus, in Hütten oder im Biwak, möglich. Seit 2004 gehört der Skyrope Hochseilgarten Bad Harzburg zu den Einrichtungen der GFE. Der in schöner Hanglage und sternförmig aufgebaute Hochseilparcours wird unter anderem dafür genutzt, um hier spezielle

haus international München

Übungs- und Aktionseinheiten für Gruppen anzubieten. Außerdem gibt es ein erlebnistage-Mobil, mit dem man für ein, zwei oder drei Tage direkt zu den Schulen kommt. Neben konkreten Konzepten und Programmen hat man auch eine Vielzahl erlebnispädagogisch „spannender“ Materialien im Gepäck. Prof. Dr. Michael Jagenlauf: „Das Ziel unserer Programme besteht nach wie vor darin, die Gemeinschaft zu fördern, Aktion und Bewegung zu vereinen, Raum für Erlebnisse und gemeinsame Erinnerungen zu schaffen, Verantwortung auf die Schüler zu übertragen, sprich ein Erfahrungs- und Lernfeld für die Schüler herzustellen, das ihnen hilft, den Schulalltag besser zu bewältigen und mit Problemen umzugehen.“ Die Qualität der pädagogischen Arbeit sowie der Unterkünfte wurde vom Dachverband für Kinder- und Jugendreisen sowie dem Bundesverband für Individual- und Erlebnispädagogik mit Gütesiegeln ausgezeichnet.

Mehr als ein Jugendgästehaus / Hostel Das haus international in München ist ein Zentrum für Schüler- und Studienaufenthalte und eine lebendige, zentral gelegene Stätte der Begegnung aller Kulturkreise und Nationen. Wenn Sie als Gruppe, Schulklasse, Familie oder junggebliebene Erwachsene einen oder mehrere Tage das vielfältige Freizeit- und Kulturangebot Münchens erleben wollen, dann sind Sie bei uns genau richtig. Unsere hauseigene Touristik Abteilung bietet Ihnen Vorschläge und Buchungen von interessanten Angeboten, Touren und Rahmenprogrammen rund um die Sehenswürdigkeiten in und um München. • 180 Zimmer mit insgesamt 630 Betten • eigenes Restaurant mit Veranda und Biergarten, wahlweise auch mit HP/VP/LP • Aufenthaltsraum, Bar und Disco “Discovery“ tägl. von 21 - 1 Uhr geöffnet • Internet und gratis WLAN, Billard, Kicker, Flipper, Video-Games, TV Räume, Tischtennisraum • Eigener Fahrradverleih • Konferenzraum für bis zu 175 Personen mit allen technischen Equipment • Bus/Tram Station direkt vor der Haustür, nächste U-Bahn Station in 5min erreichbar • Sicherheitsdienst nachts im Haus • Busparkplätze in der Nähe • Komfortable Unterbringung von Lehrern und Betreuern in neu renovierten, ruhigen Einzel- und Doppelzimmern mit DU/WC und TV • Übernachtungen ab 20 € pro Person inkl. reichhaltigen Frühstücksbuffet • Freiplatz ab 20 Personen • Bitte fragen Sie uns nach speziellen, saisonabhängigen Angeboten und Rabatten! • Gerne erstellen wir Ihnen ein unverbindliches Angebot für Ihre Reise nach München!

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Berlin vorgestellt

Berlin vom Wasser aus erleben

In keiner anderen Stadt Deutschlands kann man Natur und Kultur so ausgiebig vom Wasser aus sehen Berlin darf sich zu Recht mit dem Titel Wasserhauptstadt schmücken. Neben einer Fülle von Wäldern und großen Parks bietet die Hauptstadt mit ihren über 50 Quadratkilometer Wasserfläche, darunter viele Seen und rund 180 Kilometer schiffbare Wasserstraßen, genug Freiraum für Wassersportler und –liebhaber. Der größte See Berlins ist der Große Müggelsee mit ca. 7,6 Quadratkilometer Wasseroberfläche, der tiefste ist der Flughafensee mit rund 34 Meter Tiefe. Und: Gemeinsam mit Brandenburg beheimatet Berlin Europas größtes Binnengewässernetz. In Berlin gibt es nicht nur viel Wasser, sondern auch viele Brücken – mehr als in Venedig. Mit 960 Brücken hat Berlin mehr als die Stadt an der Adria. Kein Wunder: Berlin, durch das Spree und Havel fließen, war einst eine Hansestadt. Eine Vielzahl von Kanälen und Kanälchen durchzieht daher das Stadtgebiet. Nicht von ungefähr wird ein Ortsteil im Bezirk Köpenick – ein am Müggelsee gelegener Stadtteil – Neu Venedig genannt. Neue Pläne gibt es für Berlins historische Mitte: Direkt in der Spree, auf Höhe der Museumsinsel, sollen Berliner und ihre Gäste bald schwimmen dürfen. Das Projekt „Flussbad“ strebt einen etwa 750 Meter langen öffentlichen Schwimmbereich vor historischer Berliner Kulisse an. Im Fokus der Initiative steht neben der Naherholung auch die Verbesserung der Wasserqualität der Spree.

Klassenfahrten Magazin Heft 3/2014

Fotos: www.visitberlin.de (3)

Jedes Jahr ab Frühlingsanfang kann man Berlin mit dem Schiff vom Wasser aus erkunden. Dann starten die Berliner Reedereien ihre Dampfersaison. Schiffstouren vorbei an Berlins Sehenswürdigkeiten und architektonischen Attraktionen sind eine echte Alternative zur Sightseeing-Tour per Bus. Ob eine Fahrt durch Berlins Innenstadt oder die Schiffstour über sieben Seen – die Möglichkeiten sind verschieden. Berlin-Touristen, die einen ersten Eindruck von der Stadt gewinnen wollen oder keine Zeit für längere Touren haben, können die etwa einstündigen Dampferfahrten durch Berlin Mitte nutzen. Diese führen auch am berühmten Nikolaiviertel mit seinen malerischen alten Häusern aus dem frühen 19.

Jahrhundert vorbei. Vom Schiff aus kann man Jahr für Jahr Berlin vom Wasser aus beim Wachsen und sich Wandeln zuschauen. War das Bild früher noch von großen Baugruben geprägt, kann der Gast heute entlang des Spreeufers beeindruckende und architektonisch einmalige Gebäude und Bauwerke sehen, so zum Beispiel den Hauptbahnhof. Eine Möglichkeit, Berlin in einem besonderen Licht zu erleben, bietet sich jedem, der an einer abendlichen Schifffahrt in den Sonnenuntergang teilnimmt. Die Lichterfahrten starten vom beliebten Plänterwald. Zudem gibt es zahlreiche Sonderfahrten wie beispielsweise eine Schlössertour bei Nacht. Auch eine Mauertour ist möglich: Diese besondere Fahrtroute entlang der


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Berlin vorgestellt

Nikolaiviertel

Berliner Mauer vermittelt zum diesjährigen Mauerfall-Jubiläum authentische Geschichten zur deutsch-deutschen Teilung. Sportliche Berlin-Entdecker können selbst zum Paddel greifen und an einer geführten Kanufahrt durch die SpreeMetropole teilnehmen. So bietet zum Beispiel einer der verschiedenen Kanu-Dienstleister eine Kanu-Tagestour von Treptow über Kreuzberg, Neukölln und Tiergarten nach Charlottenburg. Bei einem Blick auf die Landkarte überrascht die Auswahl an Wassertouren keineswegs: Havel, Wannsee, Tegeler See, Spree, Müggelsee, Landwehrkanal oder Dahme – um nur die größten der vielen Berliner Gewässer zu nennen – bieten genug Möglichkeiten, sich mehrere Wochen lang nur auf dem Wasser aufzuhalten.

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Wannsee

Von Berlin aus könnte man auf Wasserwegen bis ans Mittelmeer oder ans Schwarze Meer gelangen. Aber so weit muss die Reise gar nicht führen. Wenn Petrus es gut mit Berlin meint, dann lassen sich auch in der Millionenstadt an unzähligen Badebuchten die Urlaubssehnsüchte von Sommer, Sonne und Strand stillen. Die Strandbäder Wannsee und Müggelsee sind die bekanntesten und größten offiziellen Natur-Freibäder. Hier können sich auch Surf-Fans aufs Brett schwingen. Doch auch kleinere Seen wie Schlachtensee oder Krumme Lanke – im westlichen Bezirk Zehlendorf gelegen – laden mit kleinen, idyllischen Badestellen zum Planschen und Sonnen ein. Im Westen der Stadt beginnt, schon kurz hinter dem Kurfürstendamm, die Berliner Seenkette mit dem Grunewaldsee. Im Osten öffnet sich der Treptower

Park, ein beliebtes Ausflugsziel der Berliner, zum Lauf der Spree, mit der Stralauer Halbinsel und der Rummelsburger Bucht. Zahlreiche Kanu-, Boots- und Yachtenverleiher bieten an den Seen ihre Dienste an, teilweise auch für größere Gruppen wie Schulklassen. Für diese wird jeweils ein passendes Angebot nach den individuellen Vorgaben erstellt – egal ob eintägig oder mehrtägig, und auf Wunsch wird auch die gesamte Verpflegung organisiert. Sehenswert in Berlin ist der Historische Hafen in Mitte. An der Fischerinsel, nahe der Mühlendammschleuse und damit im ältesten Stadtteil Berlins gelegen, warten mehr als 20 historische Schiffe auf Besucher. Einige von ihnen sind heute noch im Einsatz. Ein Maßkahn beherbergt auf 130 Quadratmetern eine ständige

Ausstellung zur märkischen Binnenschifffahrtsgeschichte. Die Berlin-Brandenburgische Schifffahrtsgesellschaft macht sich seit Jahren um den Erhalt des alten Hafens sowie um die Bewahrung und Restaurierung alter Dampfschiffe verdient. Weitere Informationen: www.visitBerlin.de www.seen.de/ratgeber/ seen-in-berlin.html


Projekt vorgestellt

„Schwimmender Lernort“ in Berlin

Das Projekt Jugendforschungsschiff ist als schwimmendes Schülerlabor konzipiert, um Kinder und Jugendliche mit den Themen Gewässerökologie und erneuerbare Energien vertraut zu machen Im Jahr 2008 wurde das Projekt Jugendforschungsschiff, hinter welchem großes ehrenamtliches und ideelles Engagement steht, als eingetragener Verein gegründet und mit dem Erwerb des Schiffes Cormoran im Jahr 2010 begonnen. Dr. Uwe Schneider, Vorstandsmitglied des Vereins, erwarb das ehemalige Schubschiff der DDR-Binnenschifffahrt im November 2009 und fuhr es im Dezember von Duisburg nach Berlin. Nach Beendigung der Um- und Ausbauten übergab er das Schiff dem Verein als Spende, um es als Jugendforschungsschiff für naturwissenschaftliche Zwecke im Bildungsbereich nutzen zu können. Dr. Uwe Schneider ist seit etwa 35 Jahren mit dem Wassersport vertraut. Er unternahm Reisen auf See im östlichen und westlichen Mittelmeer und der Ostsee. Im Sommer 2008 überquerte er den Atlantik von New York nach Gibraltar. Als Vater zweier Kinder ist er in verschiedenen Schulgremien tätig. Er erklärt: „Vor dem Hintergrund diverser Verbindungen im schulischen und wassersportlichen Bereich ist das Fahrtformat Jugendforschungsschiff an der Schnittstelle von schulischer Bildung, Wassersport sowie Erlebnispädagogik angesiedelt.“ Bis Dezember 2010 erfolgte, in rund 10.000 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden, ein kompletter Um- und Ausbau des Schiffes. Seitdem verfügt es über ein überdachtes Achter- sowie ein überdachtes Vorschiff, einen Laborraum im Schiffsinne-

Fotos: Jugendforschungsschif f (3)

ren mit Laborküchenzeile, eine Küche mit Kochgelegenheit, WC ... Dr. Uwe Schneider: „Aufgrund von enormen finanziellen Hilfen aus privaten Mitteln und Zuwendungen von Stiftungen verfügen wir über ein umfangreiches und technisch hochwertiges Equipment. Unsere Aufgaben auf dem Schiff betreiben wir in einem ehrenamtlichen Rahmen mit einem relativ kleinen Budget.“ Der Liegeplatz des Schiffes ist am Tegeler See, einem der schönsten Orte in Berlin. Auf den Namen Cormoran wurde das Schiff im Dezember 2010 von der damaligen Bezirksstadträtin für Jugend und Schule, Frau Monika Herrmann, getauft. „Seit April 2011 wird das Projekt aktiv, das heißt mit Schülern, betrieben“, so Dr. Uwe

Schneider. „Wir haben seitdem all unsere Module selbst entwickelt und mussten noch zahlreiche weitere Schritte gehen. Ab 2011 konnten wir die Schülerzahlen permanent steigern. Derzeit kommen rund 3.000 Schüler jährlich an Bord.“ Das Jugendforschungsschiff Cormoran, als schwimmendes Schülerlabor konzipiert, ist ein außerschulischer Lernort mit den Schwerpunkten Gewässerökologie, Regenerative Energien, Wetter und Duale Lerninhalte. Mit dem Projekt richtet man sich, vor dem Hintergrund der MINT-Problematik, insbesondere an Schulen und bietet unterrichtsbegleitend naturwissenschaftliche Inhalte in den Fachgebieten Biologie, Chemie und Physik an.

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Projekt vorgestellt

Kontakt Das Schiff e.V. Jugendforschungsschiff Cormoran Skalitzer Straße 45 10997 Berlin Telefon 030 - 611 76 67 anfrage@jugendforschungsschiff.com www.jugendforschungsschiff.com Nach Auskunft des Vereins kommen die Schulklassen zu neunzig Prozent aus Berlin, zu fünf Prozent aus Brandenburg und zu fünf Prozent aus dem Bundesgebiet. Dabei sind von der Grundschule bis zu Oberstufenkursen alle Klassenstufen vertreten. Teilweise haben die Klassen eine Schülerstärke bis zu 30 Teilnehmern. Für solche großen Klassen werden bis zu fünf Module angeboten, deren Durchführung dann im Wechsel und in Teilgruppen erfolgt. Jedes Teilmodul dauert ca. 1 Stunde. Behandelt werden beispielsweise folgende Schwerpunkte: Physik des Tegeler Sees; Chemische Wasseranalyse; Mikroskopieren des Planktons mit Artenbestimmung. Die hierzu benötigten Wasserproben holen die Schüler mittels großer Beiboote aus dem See, wobei jeweils eine Teilgruppe von durchschnittlich sechs Schülern verschiedene Entnahmestellen am See anfährt. Teilnehmer des Ökologischen Bundesfreiwilligendienstes und des Freiwilligen Ökologischen Jahres sowie Fachpersonal, darunter zwei Studienrätinnen, und andere, ehrenamtlich tätige Mitarbeiter betreuen die Programme. „In der Regel haben wir einen Betreuerschlüssel von 1 zu 6, teils auch 1 zu 5. Meistens ist aus Gründen der Sicherheit eine Person mehr an Bord“, informiert Dr. Uwe Schneider. „Und wenn wir Gewässer befahren, dann nur nach gründlicher

Einweisung in relevante Sicherheitsaspekte und ausschließlich mit ohnmachtssicheren Rettungswesten.“ Für mehrtägige Aufenthalte kooperiert man mit einem an der Spree gelegenen Tagungshaus – mit Terrasse, Garten und Parknähe – in Berlin-Friedrichshain. In dem Haus können bis maximal drei Gruppen wohnen. Die Gäste schlafen in Vierbettzimmern. Verpflegt werden die Gruppen zum Teil vom Haus, zum Teil auf dem Jugendforschungsschiff, wo Gruppen bis zu 30 Teilnehmern versorgt werden können. Auf dem Schiff erledigen die Schüler die Vorbereitung der Speisen, das Tischdecken und den Abwasch gemeinsam. Essen und Getränke sind vollständig in den mehrtägigen Angeboten enthalten. Spezielle Ernährungswünsche finden Berücksichtigung. „Bei mehrtägigen Aufenthalten bieten wir ein dichtes, interaktiv und experimentell geprägtes Programm an Themen aus den Naturwissenschaften verbunden mit erlebnispädagogischen Einheiten wie zum Beispiel Floßbau, Kanufahren und Rudern mit den Beibooten des Jugendforschungsschiffes, Feuermachen oder auch Gesellschaftsspiele“, berichtet Dr. Uwe Schneider. „Hinzu kommt mindestens eine Exkursion zu den touristischen Highlights von Berlin

sowie nach Alter auch Ausflüge zu speziellen Locations wie Badeschiff, Sealife, Naturkundemuseum oder Aquarium.“ Zur Vor- und Nachbereitung mehrtägiger Veranstaltungen gibt es zum einen LehrerHandreichungen und zum anderen erhalten Klassen einen achtseitigen Programmvorschlag zugeschickt. Diese Informationen stehen zudem als PDF-Dateien auf der Homepage des Vereins zum Herunterladen zur Verfügung. Glücklich sind die Initiatoren des Projektes Jugendforschungsschiff darüber, dass ihr Projekt innerhalb eines kurzen Zeitraumes bereits verschiedene Auszeichnungen erhielt, so war es unter anderem offizielles Projekt der Initiative „Ideen für die Bildungsrepublik“ und auch offizielles Projekt der UNESCO-Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. „Mithilfe finanzieller Unterstützungen von Stiftungen oder anderweitig war es uns 2013 möglich, dass 70 Prozent der uns besuchenden Schüler unsere Tagesangebote kostenfrei wahrnehmen konnten“, freut sich Dr. Uwe Schneider. „Gerade Schülern aus sozial wie wirtschaftlich schwachen Zusammenhängen möchten wir unsere Angebote auch weiterhin zugänglich machen.“

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Unterkünfte vorgestellt

Neue Unterkünfte in Berlin und Frankfurt

Die Smart Stay Group eröffnete im Oktober 2013 ein neues Hotel in Berlin und im August 2014 ein weiteres in Frankfurt/Main Im Oktober 2013 eröffnete die Münchner Smart Stay Group, die bereits drei Hotels in München betreibt, ihr erstes Hotel in der Hauptstadt, und im August 2014 ein weiteres in Frankfurt. Das Smart Stay Hotel Berlin City befindet sich in der Wilmersdorfer Straße, der ältesten Fußgängerzone Berlins. Aufgrund der zentralen Lage, im Herzen Berlins, sind vom Hotel aus zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel der Kurfürstendamm oder das Schloss Charlottenburg mit seinen herrlichen Parks, die Deutsche Oper sowie viele historische Plätze zu Fuß in wenigen Minuten erreichbar.

Fotos: Smart Stay Hotels (3)

Das Gebäude des jetzigen Hotels wurde vollkommen renoviert. Zuvor war hier die Technische Universität Berlin untergebracht. Im Haus gibt es auf vier Etagen insgesamt 180 Betten,

aufgeteilt auf 50 großzügig und modern gestaltete Zimmer, darunter Einzel- und Doppelzimmer sowie Mehrbettzimmer mit 4, 6 und 8 Betten. Sämtliche Zimmer sind mit Dusche und WC ausgestattet. Außerdem sind in jedem Zimmer ein Flachbildschirm und Telefon vorhanden. Eine gemütliche Tages-Lounge und ausreichend Platz für ein Frühstücksbuffet bietet die große Lobby. Hier befinden sich auch ein Billardtisch und Internet-Terminals, zudem steht den Gästen im gesamten Hotelbereich kostenfreies WLAN zur Verfügung. Ein heller Tagungsraum für 30 Personen ergänzt die Räumlichkeiten. Die Rezeption ist rund um die Uhr geöffnet. Schüler auf Klassenfahrt schlafen in Mehrbettzimmern. Die Lehrer sind in Einzelzimmern untergebracht. Hinsichtlich der Verpflegung werden für Gruppen Frühstücksbuffet, Lunchpakete und auf Wunsch auch Abendessen geboten. Manager des Smart Stay Hotel Berlin City ist Frank Rulofs. Der gelernte Reiseverkehrskaufmann arbeitet bereits seit zehn Jahren für die Smart Stay Hotels und ist im Oktober nach Berlin gewechselt. Angefangen hat er in seiner Berufslaufbahn im Münchener Hotel des Unternehmens als

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Rezeptionist und wurde 2011 Assistant Manager. Die Gästeklientel des Hotels besteht aus Gruppen wie beispielsweise Schulklassen, aber auch Geschäftsreisenden, Familien und Einzelreisenden. „Zu Gast sind bei uns je nach Saison eine Hälfte Schülergruppen auf Klassenfahrt und die andere Hälfte sind Städtereisende und Backpackers und auch Messebesucher“, erzählt Frank Rulofs. Spezielle Programme für Schulklassen erstellt das Hotel nicht. „Aber wir unterstützen und beraten die Lehrer gern bezüglich der möglichen Gestaltung ihres Aufenthaltes in Berlin vorab oder dann vor Ort“, gibt Frank Rulofs Auskunft. Das neueste Haus der Hotelgruppe, das Smart Stay Hotel Frankfurt, hat im August dieses Jahres in Frankfurt geöffnet. Es befindet sich in der Niddastraße, von wo aus es nur wenige Gehminuten bis

Kontakt Smart Stay Hotels Consors Hotel GmbH Mozartstraße 4 80336 München Telefon 089 - 55 87 97 88 info@smart-stay.de
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Unterkünfte vorgestellt

Foto: Tour ismus+Congress GmbH Frankfur t am Main

zum Hauptbahnhof sind. Auch das Messegelände und das Kongresszentrum können bequem zu Fuß oder mit einer kurzen Fahrt in S- oder U-Bahn erreicht werden. Nur einen Katzensprung vom Hotel entfernt befindet sich die Mainpromenade mit dem Museumsufer. Und fürs Entspannen im Grünen ist auch die Taunusanlage nicht weit. Nach einem Spaziergang durch den Park gelangen Touristen anschließend direkt ins Bankenviertel sowie in die Innenstadt mit ihrer bezaubernden Altstadt und zahlreichen Sehenswürdigkeiten.

Farbtönen gehaltene Zimmer, aufgeteilt in Einzel-, Doppel- und Mehrbettzimmer. Die großzügige und funktionale Zimmeraufteilung lässt viel Raum für Bewegung.

Während einer ca. 18-monatigen Bauzeit wurde ein ehemaliges Wohnhaus zum Hotel umgebaut und alles komplett instandgesetzt: die Böden, Bäder, Zimmer … Das Hotel erstreckt sich über sieben Etagen und verfügt über 100 moderne, in warmen

Zu den Gästen zählen auch hier Gruppen, Individualreisende sowie Geschäftsreisende.

Jedes Zimmer bietet ein geräumiges Bad mit Dusche und WC. Zudem gehören zur Ausstattung jedes Zimmers ein Telefon und ein Flachbildschirm. Wie im Berliner Hotel steht den Gästen auch hier kostenfreies WLAN zur Verfügung. Das Frühstücksbuffet wird in der Lobby des Hauses angerichtet.

Operation Manager des Smart Stay Hotel Frankfurt ist Ferenc Radics. Er hat zuvor Frank Rulofs bei der Eröffnung des Berliner

Hotels unterstützt und so bereits Erfahrung in der Neueröffnung eines Hotels sammeln können. Bis 2015 plant die seit 2002 in Privatbesitz befindliche Smart Stay Group zwei weitere Häuser in wichtigen Reisezentren Deutschlands und bis 2016/17 Eröffnungen in Österreich. „Eine Auslastung unserer Häuser von 85 Prozent im Geschäftsjahr 2013 beweist den Erfolg unseres Konzeptes, welches günstiges Übernachten mit Komfort an zentralen innerstädtischen Standorten beinhaltet“, freut sich der stellvertretende Geschäftsführer Martin Gomille. Informationen zu den jeweiligen Häusern und allgemein zur betreffenden Stadt sind auf den Internetseiten des Unternehmens zu finden.

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Museum vorgestellt

Beeindruckende Vielfalt der Kulturen

Am 22. Oktober vor 110 Jahren wurde das heutige Weltkulturen Museum in Frankfurt am Main ins Leben gerufen Heutzutage ist es meistens nicht mehr nur der klassische Museumsbesuch, den man mit einer Schulklasse nutzen kann, sondern das Angebot ist vielseitig – angefangen von Führungen, Veranstaltungen, Vorträgen über Workshops bis hin zu Projekttagen. Diese Möglichkeiten bietet auch das Weltkulturen Museum in Frankfurt am Main. Das Museum befindet sich am Frankfurter Museumsufer, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Museum Angewandte Kunst, dem Deutschen Filmmuseum und dem Deutschen Architekturmuseum. Vor 110 Jahren, am 22. Oktober 1904, wurde das damalige „Städtische Völkermuseum“ in der Münzgasse in Frankfurt eröffnet. Die Sammlung wuchs schnell und das Museum zog in die weitläufigen Räume des Palais Thurn und Taxis. Bis zum Zweiten Weltkrieg entwickelte sich das Haus zum meistbesuchten Museum der Stadt Frankfurt. Zu Kriegszeiten, 1940, wurde es für die Öffentlichkeit geschlossen. Durch das Engagement einer am Museum angestellten Ethnologin wurden zwei Drittel der Sammlungen vor der Zerstörung gerettet. Denn sie veranlasste und organisierte deren Auslagerung an zehn sichere Orte in Thüringen, Franken und Bayern. Im März 1944 wurde das Völkermuseum mitsamt aller darin verbliebenen Ethnographika, dem Fotoarchiv, der Sammlungsdokumentation und der Forschungs- und Verwaltungsunterlagen durch Bombenangriffe zerstört. Lediglich die meisten Inventarbücher blieben erhalten.

Fotografien der Sammlung (1960 – 2013) mit neuen Arbeiten von Marie Angeletti, Otobong Nkanga, Benedikte Bjerre. Foto: Wolfgang Günzel, 2013

Seit 1969 ist das Museum in einer Villa am Schaumainkai 29 untergebracht und in den 1990er Jahren erfolgte dann eine Erweiterung des Museums um die Villen Schaumainkai 35 und 37. Alle drei Villen, in denen sich die Ausstellungsräume, Labor, Bibliothek und Verwaltung befinden, wurden 2011 renoviert. Unter dem Namen „Weltkulturen Museum“ ist das Museum seit 2010 bekannt. Das Museum verfügt über eine Sammlung von über 67.000 Objekten aus allen Kontinenten – die größtenteils in einem gesonderten Magazin lagern, ein Bildarchiv mit 100.000 ethnografischen Fotografien und Filmen sowie eine Bibliothek mit 50.000 internationalen Büchern und Zeitschriften.

Und mit dem Weltkulturen Labor legt das Museum einen maßgeblichen Schwerpunkt auf die Arbeit mit und von zeitgenössischen Künstlern. Gezeigt werden ausschließlich Sonderausstellungen. „Ware und Wissen (or the stories you wouldn’t tell a stranger)“ nennt sich die aktuelle Ausstellung, welche vom 16. Januar 2014 bis 4. Januar 2015 zu sehen ist. Es handelt sich dabei um eine Ausstellung zur Beziehung zwischen Ethnologie und Handel, mit historischen Artefakten und Fotografien aus 37 Ländern – von Äthiopien und Angola über Indonesien und Kamerun bis Uganda und Venezuela. Gemeinsam mit den Sammlungsgegenständen werden neue Werke ausgestellt, die

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Kontakt Weltkulturen Museum Schaumainkai 29 - 37 60594 Frankfurt am Main Telefon 069 - 212 45115 weltkulturen.bildung@stadt-frankfurt.de

www.weltkulturenmuseum.de Bei dem Workshop „Was bedeutet Heimat“ geht es unter anderem um Fragen wie: Woher kommen die ausgestellten Objekte? Sollte das Museum die Objekte in ihre Heimatländer zurückgeben?

Außerdem haben Schüler die Möglichkeit, an ca. zweieinhalbstündigen Workshops teilzunehmen, welche sich jeweils an Schüler von der Vorschule bis zur Oberstufe richten. Die Abteilung Bildung und Vermittlung verfügt über eine eigene kleine Schausammlung von ca. 2.000 Objekten, mit denen Teilnehmende von Workshops arbeiten können.

Weiterhin können Projekttage durchgeführt werden, wofür zwei jeweils vierstündige Angebote für Schüler der Mittel- und Oberstufe erstellt wurden. „Trugschlüsse & Schnappschüsse“ nennt sich eines dieser Angebote. Vor über 100 Jahren sollte im Museum eine Schaupuppe einer Person aus Papua-Neuguinea zeigen, wie Menschen in diesem Land aussehen. Behandelt wird die Frage, welche Bilder von anderen Kulturen sich heute auf Werbeplakaten oder in Schaufenstern finden lassen. Die Schüler fotografieren Beispiele im Stadtraum und verfremden die Bilder in Form von Postkarten oder Postern, um alltägliche Klischees sichtbar zu machen.

„In Szene gesetzt“ ist die Bezeichnung eines der Workshops. Hierbei werden Fotografien in der Ausstellung angeschaut und darüber gesprochen, was die Bilder aufgrund ihrer Darstellung vermitteln.

Sämtliche Informationen zum Museum und den Angeboten sind auf den Internetseiten der Einrichtung ersichtlich, Interessierte können sich aber auch telefonisch beraten lassen.

Installation Peggy Buth. Foto: Wolfgang Günzel, 2014

aus der künstlerischen Forschung 2013 im Weltkulturen Labor hervorgingen. In den Vermittlungsangeboten des Museums diskutieren die Schüler die Themen der Ausstellung, erforschen die Sammlungsobjekte, setzen diese mit sich selbst in Beziehung und entwickeln daraus neue Ideen, Fragen und künstlerische Objekte. Die eineinhalbstündigen Führungen zur Ausstellung, die auch in Englisch möglich sind, richten sich jeweils an Schüler der Unter-, Mittel- und Oberstufe. Während der Führungen wird ein Blick hinter die Kulissen eines ethnologischen Museums geworfen. Es wird darüber gesprochen, wie die Sammlung entstanden ist, wie Fotografien Vorstellungen von Objekten und Menschen herstellen

und was „Repatriierung“ bedeutet. Dabei gestalten die Schüler die Führung in Form von Diskussionen oder kleinen praktischen Übungen mit.

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Reiseziel vorgestellt

Entdeckungstour durch „Mainhattan“ Mit der Schulklasse Frankfurt am Main erkunden

Nach Berlin, Hamburg, München und Köln ist Frankfurt am Main, mit etwa 690.000 Einwohnern, die fünftgrößte Stadt Deutschlands und die größte Stadt Hessens. Sie gliedert sich in 46 Ortsteile, die wiederum in 118 Stadtbezirke aufgeteilt sind. Seit dem Mittelalter gehört Frankfurt am Main, welches anlässlich eines Konzils im Jahr 794 erstmals in einer Urkunde Karl des Großen erwähnt wurde, zu den bedeutendsten urbanen Zentren Deutschlands. Wenige Jahrhunderte später erhielt diese Stadt von Friedrich dem II. das Messeprivileg, die erste Börse entstand. Frankfurt am Main ist eine Stadt der Kontraste. Die Metropole im Herzen Europas wird geprägt von spannenden Gegensätzen wie Tradition und Moderne, Handel und Kultur, Geschäftigkeit und Beschaulichkeit. Zu Frankfurts Charakter als Weltstadt tragen internationales Messegeschehen, Finanzgeschäft und Kulturleben ebenso bei wie die verkehrsgünstige Lage. Eine Besonderheit Frankfurts stellt die Skyline dar – das Hochhauspanorama als Wahrzeichen der Stadt mit dem Messeturm und den Wolkenkratzern, die zu den höchsten Gebäuden Europas gehören. Ihnen verdankt die Stadt auch die Bezeichnung „Mainhattan“. Die ersten Hochhäuser entstanden in den 1950er Jahren und seit Mitte der 1970er Jahre gibt es die Wolkenkratzer mit über 150 Meter Höhe. Im so genannten Bankenviertel, wo besonders viele Hochhäuser stehen, befindet sich auch der im April 2000 eröffnete Main Tower, der erste öffentlich zugängliche Wolkenkratzer in Frankfurt. Von einer im 55. Stock, in 200 Meter Höhe gelegenen Aussichtsplattform genießt man einen einzigartigen Blick auf die Stadt. Als europaweit größter Messestandort besuchen jährlich mehr als 2 Millionen Menschen über 50 Messen und Ausstellungen in Frankfurt. Ebenso gehört Frankfurt mit der Europäischen Zentralbank, der Deutschen Bundesbank und mehr als 300 Kreditinstituten aus aller Welt und natürlich der Frankfurter Börse zu den wichtigsten Finanzplätzen Europas. Die Deutsche Börse steht auch Klassenfahrten Magazin Heft 3/2014

Schulklassen offen, die hier viel Wissenswertes über den Wertpapierhandel erfahren können. Es besteht die Möglichkeit, an kostenfreien Einführungsvorträgen teilzunehmen oder kostenpflichtige VIP-Programme mit individueller Betreuung der Gruppen zu nutzen.

am Mainufer aneinander. Vom Museum für Angewandte Kunst bis zum Deutschen Architektur Museum, vom Filmmuseum bis zum Städelschen Kunstinstitut und Städtischen Galerien finden die Besucher hier Museen und Ausstellungshäuser von internationalem Rang.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen unter anderem der Kaiserdom, der Römerberg und die Paulskirche. Sie alle befinden sich nahe beieinander in der Altstadt.

Das Goethemuseum mit einer umfangreichen Sammlung von Gemälden und Dokumenten aus Goethes Leben und Zeit sowie das benachbarte Geburtshaus vom „berühmtesten Sohn“ der Stadt gehören ebenfalls zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Frankfurt. Johann Wolfgang Goethe wurde 1749 in der Stadt am Main geboren.

Der Kaiserdom St. Bartholomäus, mit seinem markanten spätgotischen Westturm, ist der größte Sakralbau der Stadt und als die ehemalige Wahl- und Krönungsstätte der römisch-deutschen Kaiser auch eines der bedeutenden Bauwerke der Reichsgeschichte. Als Wahrzeichen der Stadt wird die dreigieblige Fassade des „Römers“ angesehen – ein Patrizierhaus, welches bereits 1405 zum Rathaus der Stadt Frankfurt wurde. Direkt im Rathaus, in den so genannten „Römerhallen“, und auf dem „Römerberg“, dem Platz vor dem Rathaus, fanden schon im Mittelalter Messen statt. Heute ist das Haus das Herz der historischen Altstadt und beliebte Anlaufstelle für Touristen. Unweit des „Römers“ steht die Paulskirche, in der am 18. Mai 1848 die erste frei gewählte deutsche Nationalversammlung zusammentrat. Seither gilt die Paulskirche als „Wiege“ der deutschen Demokratie. Im März 1944 brannte die Paulskirche nach einem Bombenangriff vollkommen aus. Nach dem Krieg wurde sie als erstes historisches Gebäude in Frankfurt wieder aufgebaut. Zum vielfältigen kulturellen Programm der Stadt zählt unter anderem die außergewöhnliche Museumslandschaft mit fast 40 größeren und kleineren Museen sowie Ausstellungshäusern, die sich zum großen Teil auf beiden Seiten des Mains angesiedelt haben. In der deutschen Kulturlandschaft ist das Frankfurter Museumsufer einmalig: wie Perlen auf einer Kette reihen sich die Museen

Weitere Sehenswürdigkeiten sind beispielsweise die Hauptwache, das Senckenbergmuseum, der Hauptbahnhof oder der 1871 eröffnete Palmengarten – einer von zwei botanischen Gärten in Frankfurt. An den Palmengarten schließt der Botanische Garten Frankfurt an. Unmittelbar benachbart liegt der Grüneburgpark. Diese drei Gärten bilden die größte innenstadtnahe Grünanlage der Stadt. Auch der Flughafen Frankfurt am Main gehört zu den Sehenswürdigkeiten. Er ist der drittgrößte Flughafen in Europa. Auf einer Besichtigungstour – mit Fahrt zu den Terminals, den Start- und Landebahnen, Besichtigung des Frachtbereiches und der Flughafenfeuerwehr – erhalten die Besucher interessante Einblicke in das Alltagsgeschehen des internationalen Flughafens. Ausflugsziele bietet aber auch die Region um Frankfurt, zum Beispiel die Mittelgebirgslandschaften des Taunus, Spessarts und des Odenwalds. Ebenso eignen sich berühmte Städte wie Heidelberg, Wiesbaden und Mainz oder der romantische Rheingau mit seinen Schlössern und Weingütern für einen Ausflug. Schulklassen haben unterschiedliche Möglichkeiten, Frankfurt am Main kennen zu lernen, entweder in Eigenorganisation oder bei geführten Stadtrundgängen beziehungsweise Stadtrundfahrten, die zusätzlich nach Themen oder Interessenschwerpunkten gewählt werden können.

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Projekt vorgestellt

Fremdsprachen lernen im Naturfreundehaus Seit Sommer dieses Jahres bietet das Naturfreundehaus Teutoburg (NRW), in Kooperation mit Lingua Projects, Fremdsprachen-Wochen „Lingua Projects und die NaturFreunde kamen dieses Jahr auf der ITB in Berlin erstmals in Kontakt“, erzählt Frank Braun, der gemeinsam mit seiner Frau Marta das Naturfreundehaus Teutoburg in Bielefeld leitet. „Und seit Mai dieses Jahres bieten wir in unserem Haus ganzjährig Schul-Projektwochen und in den Sommerferien auch Sprach-Feriencamps an, um mit Muttersprachlern englisch zu lernen.“ Während einer Schul-Projektwoche im Naturfreundehaus wird die Klasse von erfahrenen und durch die Universität Paderborn zertifizierten Lehrkräften von Lingua Projects, einem Unter-

wie Kultur, Sport und Abenteuer oder Aktivurlaub. Außerdem bietet das Haus, in Zusammenarbeit mit entsprechenden Partnern, diverse erlebnispädagogische Aktivitäten an. Diese reichen von der Kennenlernfahrt über Teambuilding bis hin zum Konfliktmanagement.

Fotos: Naturfreundehaus Teutoburg (2)

nehmen aus Marienfeld, betreut. Sie sind allesamt Muttersprachler und gestalten die Woche, gemeinsam mit den Schülern, aus einer Kombination von interaktivem Sprachtraining und abwechslungsreicher Projektar-

beit. Letztere kann beispielsweise eine Video-Produktion, ein Theaterspiel oder kreatives Schreiben sein. Auch ist es möglich, landeskundliche oder spezielle Themen zu behandeln. Dabei geht es immer um den aktiven Gebrauch der Fremdsprache. Um eine gezielte Förderung der individuellen Sprachfertigkeiten zu erlangen, wird die Klasse in Gruppen von durchschnittlich fünfzehn Schülern aufgeteilt. Voraussetzung für eine solche Fremdsprachen-Woche sind mindestens zwei Jahre Erfahrung mit der englischen Sprache. Das individuelle Wochenprogramm stimmt man im Vorfeld mit dem Lehrer ab. Neben den FremdsprachenWochen hat das Naturfreundehaus für Schulklassen noch weitere Angebote, die beispielsweise aus verschiedenen „Bausteinen“ zusammengestellt werden können: Paddeln im Kanu, Klettern im Hochseilgarten, Geländerallye ... „Um Gruppen, Klassen und Vereinen die höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten, arbeiten wir ausschließlich mit zertifizierten Partnern zusammen“, versichert Frank Braun. Zudem gibt es Angebote von Pauschalgruppenreisen mit unterschiedlichen Schwerpunkten,

Klassenfahrten Magazin Heft 3/2014

Die Geschichte des Naturfreundehauses Teutoburg, gelegen im Herzen des Teutoburger Waldes, 7 Kilometer vom Stadtkern Bielefeld entfernt, reicht über 60 Jahre zurück. „Schon seit 1953 gibt es eine Ortsgruppe der NaturFreunde auf dem Ubbedisser Berg in Bielefeld“, berichtet Frank Braun. „Aus dem schlichten Vereinsheim wurde im Laufe der Jahre ein großes Jugendgästehaus mit 150 Betten in 35 Zimmern und einem separaten Seminar und Tagungshaus.“ Heute sind alle Zimmer mit DU und WC ausgestattet. In jedem der hell und freundlich eingerichteten Zimmer gibt es zwei Betten und bei Bedarf können noch zwei weitere Betten ausgeklappt werden. Zusätzlich ist ein Selbstversorgerhaus mit 36 Schlafplätzen vorhanden. Verteilt sind diese auf ein Zimmer mit zwei Betten, drei Zimmer mit jeweils sechs Betten und einen Schlafraum mit sechzehn Betten. Außerdem stehen den Gästen insgesamt 11 Veranstaltungsräume für bis zu 130 Personen, ein Kicker- sowie ein Tischtennisraum zur Verfügung.

Kontakt Naturfreundehaus Teutoburg Detmolder Straße 738 33699 Bielefeld Telefon 05202 - 80289 mail@nfht.de www.nfht.de


Projekt vorgestellt

Der Teutoburger Wald liegt im Nordosten von Nordrhein-Westfalen, zwischen Minden im Norden und dem Sauerland im Süden, dem Münsterland im Westen und der Weser im Osten. Das Landschaftsbild ist geprägt von sanft geschwungenen Hügeln, üppigen Mischwäldern, weiten Feldern und Wiesen, Moor und Heide. Viele historische Sehenswürdigkeiten zeugen hier von einer langen und wechselvollen Geschichte. Bekannt ist der Teutoburger Wald vor allem auch wegen der berühmten „Schlacht im Teutoburger Wald“. Zu den touristischen Anziehungspunkten zählen unter anderem das Hermannsdenkmal sowie die Naturdenkmäler Externsteine – bestehend aus fünf Sandsteinfelsen – und Dörenther Klippen – eine rund vier Kilometer lange Sandstein-Felsformation. Der höchste Berg der Region ist der Bernacken, mit einer Höhe von ca. 446 Metern. Auf dem 35.000 Quadratmeter großen Grundstück, umgeben von einem Landschaftsschutzgebiet, haben die Gäste ausreichend Platz für Sport und Spiel und Freizeit. Hier befinden sich unter anderem eine riesige Spielwiese und eine Grillhütte. Für einen Grillabend kann man sich vom Haus ein individuelles Grillpaket bereitstellen lassen. Grillen ist dann entweder in Eigenregie möglich oder ein Koch vom Haus übernimmt das. Die Verpflegung erfolgt wahlweise mit Frühstück, Halb- oder Vollpension vom

Buffet. Auch besondere Essenswünsche wie Diätkost, vegetarische oder muslimische Kost finden Berücksichtigung. Gegessen wird in einem großen, hellen Speisesaal mit Platz für bis zu 70 Personen und einer Terrasse davor. „Unser Haus eignet sich für Chöre und Sportvereine und auch für Familientreffen sowie für Schulklassen allen Alters. Schulklassen machen etwa 50 Prozent der Belegung aus“, so Frank Braun. Vor ca. einem Jahr übernahm er, zusammen mit seiner

Frau Marta, die Leitung des Hauses. Marta Braun ist gelernte Hotelfachfrau und Frank Braun, der Koch und Hotelkaufmann lernte, ist Hotel Betriebswirt. Gemeinsam leiteten die beiden schon unterschiedlichste Hotelund Gastronomieobjekte. „Hier nun, im Naturfreundhaus Teutoburg, verfolgen wir das Ziel, Schritt für Schritt nachhaltige Standards in Ernährung, ein soziales und faires Verhalten im Einkauf und in der Hausführung sowie Umweltbildungsprogramme umzusetzen“, geben die beiden Hausleiter Auskunft.

Sie suchen eine geeignete Unterkunft für Ihre KLASSENFAHRT? Entdecken Sie unsere Häuser! Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot! Wir freuen uns auf Sie!

Diezöse Rotttenburg-Stuttgart

Kloster Heiligkreuztal Am Münster 7, 88499 Heiligkreuztal, mailto: heiligkreuztal@tagungshaus.net Klosterhospiz Neresheim mit Martin-Knoller Haus Am Ulrichsberg, 73450 Neresheim, mailto: neresheim@tagungshaus.net Kath. Jugend- u. Tagungshaus Wernau Antoniusstr. 3, 73249 Wernau, mailto: st.antonius@tagungshaus.net Jugendhaus Michaelsberg Michaelsberg 1, 74389 Cleebronn, mailto: michaelsberg@tagungshaus.net Jugendhaus St. Norbert Klosterhof 9; 88430 Rot an der Rot, mailto: rot@tagungshaus.net Jugendhaus Don Bosco Rotenmoos 18, 88046 Friedrichshafen, mailto: don-bosco-haus@tagungshaus.net Tagungshäuser der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Zentrale, Weggentalstr. 14, 72108 Rottenburg, mailto: info@tagungshaus.net

Klassenfahrten Magazin Heft 3/2014

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Unterkunft vorgestellt

Übernachten in schlossähnlichem Gebäude Der Kreisjugendring Neustadt an der Waldnaab verwaltet seit 1984 das Jugendtagungshaus Stützelvilla in Windischeschenbach (Bayern)

Fotos: KJR Neustadt/WN (3)

Dieses Jahr feiert das Jugendtagungshaus Stützelvilla im bayerischen Windischeschenbach sein 30-jähriges Bestehen. „Unser Hausmeister Bernhard Baumann und seine Frau Marga sind seit dem ersten Tag unsere direkten Ansprechpartner für die Gäste vor Ort und unsere guten Seelen im Tagungshaus“, sagt Martin Neumann, der seit Anfang Juli dieses Jahres die Stelle des Geschäftsführers übernommen hat. Die Geschichte der Stützelvilla, einem schlossähnlichen Gebäude im Jugendstil, geht zurück auf das Jahr 1896. Eigentümer war ein Fabrikbesitzer, der in Windischeschenbach eine Tafel- und Spiegelglasfabrik betrieb. Nachdem die Fabrik Jahrzehnte später durch die Einwirkungen des Ersten Weltkrieges stillgelegt wurde, wechselten ständig die Besitzer der Villa sowie deren Nutzung. Im Jahr 1977 schließlich war der Gebäudezustand derart schlecht, dass man sich mit dem Gedanken trug, das Haus abreißen zu lassen, sollte sich keine sinnvolle Nutzung finden. Klassenfahrten Magazin Heft 3/2014

„Mit der Einrichtung eines Jugendtagungshauses von überregionaler Bedeutung war eine neue Verwendung angeregt worden“, so Martin Neumann. „Es bedurfte jedoch noch einiger Zeit, um diese Idee zu verwirklichen bis dann am 18. April 1984 die feierliche Einweihung des Jugendtagungshauses Stützelvilla stattfand.“ Die Trägerschaft, des vom Landkreis Neustadt an der Waldnaab für 7,6 Millionen D-Mark sanierten Hauses, übernahm der Kreisjugendring Neustadt. Die Villa ist umgeben von einer idyllischen Parkanlage mit altem Baumbestand.

Auf dem Außengelände befinden sich viele Gelegenheiten zum Sitzen und Entspannen, ein Großschachspielfeld, ein Lagerfeuerplatz mit Schwenkgrill, eine Bogenschießstation, Möglichkeiten zum Volleyball-, Basketballund Tischtennisspielen sowie, seit April 2011, ein eigener Hochseilgarten. Im Jugendtagungshaus stehen den Gästen insgesamt 69 Betten in 25 freundlich eingerichteten Zimmern zur Verfügung. Aufgeteilt sind diese in Einbett-, Zweibett- Dreibettund Vierbettzimmer, die alle mit Dusche und WC ausgestattet sind. Das Haus sowie ein Zweibettzimmer sind behindertengerecht.

Windischeschenbach, mit ca. 6.000 Einwohnern, gehört zum Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Die Kleinstadt liegt im Nordosten des Freistaates Bayern, in der Oberpfalz. Nördlich von Windischeschenbach, inmitten des Oberpfälzer Waldes, erstreckt sich das 180 Hektar große, wildromantische Naturschutzgebiet Waldnaabtal. Anfang und Ende des wildromantischen Gebirgstales, mit malerischen Felspartien und sich über dreißig Meter auftürmenden Granitmassen an den Flussufern, bilden zwei altehrwürdige Burgen, als Zeugen längst vergangener Zeit. Hier gibt es viele gut markierte Wanderrouten unterschiedlicher Länge, die umsäumt sind von Burgen, Klöstern und Kirchen.


Unterkunft vorgestellt

Kontakt Kreisjugendring Neustadt/WN Knorrstraße 12 92660 Neustadt/WN Telefon 09602 - 79 2900 info@stuetzelvilla.de www.stuetzelvilla.de Im Dezember 2009 wurden das Treppenhaus und alle Übernachtungszimmer renoviert, neue Sitzgruppen im Wintergarten und neue Stühle für den Saal angeschafft. Zusätzlich gibt es insgesamt 9 Seminar- und Gruppenräume in verschiedenen Größen, bis zu 154 Quadratmeter groß, und mit moderner technischer Ausstattung wie beispielsweise interaktivem Whiteboard, Laptop und Spezialbeamer, Filmvorführgerät und Videogroßprojektor. Darüber hinaus ist im ganzen Haus WLAN vorhanden.

sächlich aber aus Bayern. „Der Anteil an Schulklassen an unseren etwa 10.000 Übernachtungen pro Jahr beträgt ca. 20 bis 25 Prozent“, berichtet Martin Neumann. „Dieser Anteil war früher schon etwas höher, ist aber durch Mittelkürzungen für die Schulen wie zum Beispiel Wegfall von ‚Tage der Orientierungen’ weniger geworden. Einige Gymnasien und Realschulen sind allerdings schon sehr lange bei uns zu Gast.“ Der Altersdurchschnitt der Schüler liegt bei 13 bis 17 Jahren.

Hinsichtlich der Verpflegung teilt Martin Neumann mit: „Unsere hauseigene Küche versorgt die Gäste mit gutbürgerlichen, regionalen Gerichten und geht auch gerne auf die besonderen Wünsche und Bedürfnisse der Gruppe ein.“

Für den Aufenthalt von Schulklassen werden erlebnispädagogische Programme für alle Jahrgangsstufen angeboten. Diesbezüglich arbeitet man mit einem entsprechenden Partner in diesem Bereich zusammen. Zum Inhalt dieser Programme, mit teambildenden Maßnahmen, gehören unter anderem Kanutouren, GPS-Exkursionen, Floßbau, Nachtwanderungen, Abenteuerrallyes, Bogenschießen und Klettern im hauseigenen Hochseilgarten. Im Vorfeld eines Besuches können die Lehrer eine Infomappe mit Programmtipps erhalten oder eine telefonische Beratung bezüglich der Aufenthaltsgestaltung.

Zu den Zielgruppen des Jugendtagungshauses zählen unter anderem Jugendgruppen und –verbände, kirchliche Einrichtungen, Berufsbildungszentren, Vereine und Schulen. Mit Schulklassen hat man, laut Auskunft des Geschäftsführers, gute Erfahrungen. Diese kommen aus ganz Deutschland, haupt-

Zudem werden eigene GPS-Geräte zum Ausleihen für Geo-Caching oder GPS-Routen angeboten. Es gibt Routen in unterschiedlichen Längen, passend für Kinder, Jugendliche oder Erwachsene. Neben der Nutzung der Angebote des Jugendtagungshauses bieten sich auch Ausflüge zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten oder interessanten Orten in der näheren oder weiteren Umgebung des Hauses an: so beispielsweise das Geo-Zentrum in Windischeschenbach; in Flossenbürg die Burgruine oder die KZ-Gedenkstätte mit verschiedenen pädagogischen Angeboten, etwa 18 Kilometer entfernt; Neustadt/WN – die Stadt des Bleikristalls mit ihren Glashütten, dem Stadtmuseum oder der schönen mittelalterlichen Altstadt, etwa 10 Kilometer entfernt; die Gemeinde Parkstein mit dem neuen Vulkanerlebnis-Museum mit stündlichem Vulkanausbruch und speziellen Führungen und Angeboten für Schulklassen, etwa 20 Kilometer entfernt. Umfangreiche Informationen über das Haus, die Angebote und die vielen Ausflugsmöglichkeiten sind auf den Internetseiten der Stützelvilla zu finden.

WIR sind für IHRE KLASSE da! Erlebnispädagogik in unserem Haus mit:

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WIR sind für Sie da! Lernen SIE uns kennen: bei Buchung für 2015 10% Rabatt incl. VRR-Ticket Jahresrückvergütung ab 5 Klassen/Schule/Jahr CVJM Bildungsstätte Bundeshöhe Tel: 0202 / 574226 Email: bildungsstaette@cvjm-westbund.de www.bildungsstaette-bundeshoehe.de

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Die Bildungsstätte Bundeshöhe des CVJM Westbundes liegt in landschaftlich schöner Umgebung auf den Südhöhen Wuppertals, direkt am Waldrand. Das Haus ist nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und bietet insgesamt 148 Betten in Einzel-, Doppel- und Dreibettzimmer, davon 44 Zimmer mit Du/WC. Für Ihre Klasse bieten wir eine Vielfalt an Möglichkeiten der Freizeitgestaltung: Unsere neun Veranstaltungsräume bieten von 12 - 200 Personen Platz, des weiteren stehen den Gruppen eine Sporthalle und eine Doppelkegelbahn, Freizeitraum mit Billard, Air-Hockey, Kicker, TT-Platte und Bolzplatz zur Verfügung, sowie nach Absprache die Nutzung der benachbarten Tennisanlage und Nordic-Walking. Unser TEAM steht Ihnen bei der Programmplanung und beim Bustransfer gerne behilflich zur Seite.

Wir würden uns freuen SIE in unserem Haus begrüßen zu dürfen, denn wir sind für SIE da! Klassenfahrten Magazin Heft 3/2014

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Unterkunft vorgestellt

Im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern

Das Jugendhotel Notburgahof in Piesendorf (Österreich/Salzburg) verfügt über 27 Jahre Erfahrung mit Gruppenreisen und Schulveranstaltungen Man könnte die Region zwischen dem Gletscher Kitzsteinhorn Kaprun und dem Zeller See wegen ihrer vielfältigen Mischung aus Sport-, Freizeit- und Entspannungsmöglichkeiten als großen Abenteuerspielplatz bezeichnen. Und genau inmitten dieser Region, im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern, umgeben von Bergen und Seen, befindet sich das Jugendhotel Notburgahof. Beim Notburgahof handelt es sich um ein von den Inhabern Friederike Sugimoto und Serverin Preihs geführtes Jugendhotel im Familienbesitz. Was die Namensgebung des Hotels betrifft, so ist Notburga zwar der Name einer Tiroler Volksheiligen, aber auch die Mutter von Friederike Sugimoto hieß so: „Und ihr zu danken für all ihre Hilfe, haben wir den Betrieb namentlich ihr gewidmet.“ Vor 27 Jahren, am Pfingstwochenende 1987, wurde das Haus, welches speziell auf Gruppenreisen ausgerichtet ist, eröffnet. „Unser Anspruch an Qualität, Gastfreundschaft und persönliche Betreuung besteht nach wie vor. Aber ansonsten hat sich in den Jahren schon einiges geändert“, erzählt Friederike Sugimoto. „Die Zeiten, in denen das Haus automatisch den ganzen Winter voll war, sind spätestens seit Mitte, Ende der 1990er Jahre vorbei. Mittlerweile ist vor allem das Angebot entscheidend. Gegenüber früher wird viel mehr gefordert. Daher gibt es bei uns schon längst keine Stockbetten mehr. Jedes Zimmer ist mit Dusche und WC ausgestattet. Ein breites Freizeitangebot kommt hinzu.“ Weil urlaubserfahrene junge Menschen immer anspruchsvoller werden, behandelt das Team des Jugendhotels sie wie junge Erwachsene, so die Auskunft von Severin Preihs: „Unser Stammpersonal, welches über den Lauf der Jahre bei uns angestellt ist, hat Erfahrung in allen Belangen von Gruppenreisen und Schulveranstaltungen.

Fotos: Jugendhotel Notburgahof (4)

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Grundsätzlich kann man sagen, wir verfügen über ein offenherziges Team. Besonders die Kleinheit unseres Betriebes mit 118 Betten im Jugendtourismus lässt eine sehr persönliche Betreuung der Gäste zu, welche natürlich unsere langjährigen Stammgruppen zu schätzen wissen.“

funktionsplatz mit Kunstrasen – der jederzeit auch bei Regen bespielbar ist, ein Niedrigseilgarten mit Slacklines, ein Teamtrainigsgarten mit Übungselementen, eine Wiese mit Badmintonnetz sowie ein großer Sportplatz für allerlei Ballspiele vorhanden. Neu ist ein Footballfeld.

Das Jugendgästehaus verfügt über 36 Zimmer, darunter Doppel-, Dreibett-, Vierbett- und Familienzimmer. „Die Hausphilosophie unseres Betriebes ist aufgebaut auf die 3 Säulen des „Gut Drauf“ Projekts der deutschen BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung): Bewegen, Entspannen, Essen“, so Friederike Sugimoto.

„Nahrhaftes Essen wird bei uns ebenfalls ganz groß geschrieben und zählt auch zu unseren Stärken“, versichert Friederike Sugimoto. „Alle unsere Speisen sind hausgemacht. Wir verwenden zahlreiche regionale Bio-Produkte und legen unser Hauptaugenmerk auf eine vielfältige, gesunde und abwechslungsreiche Verpflegung. Massenabfertigung gibt es bei uns nicht. Bei speziellen Diäten, Allergien oder Unverträglichkeiten sind wir natürlich flexibel und kommen unseren Gäste gerne entgegen.“ Gegessen wird in einem großen Speisesaal mit Wintergarten. Die Essenszeiten werden mit den Gruppenleitern abgesprochen.

Für ein großes Angebot an Bewegung, eine Basis für viele sportliche und kreative Spiele, sorgt eine umfangreiche In- und Outdoor Einrichtung. Dazu gehören im Haus die Turnhalle mit verschiedenen Sportmöglichkeiten, das Yoga- und Entspannungszentrum, ein Spielraum mit Tischtennis und Tischfußball sowie der große Seminarraum. Im Außenbereich sind ein großer Multi-

Großer Wert wird zudem darauf gelegt, dass die Jugendlichen Plätze vorfinden, wo sie sich auch einmal zurückziehen und

Kontakt Jugendhotel Notburgahof Dorfstraße 419 A - 5721 Piesendorf Telefon 0043 6549 - 7918 office@notburgahof.com www.notburgahof.com Klassenfahrten Magazin Heft 3/2014


Unterkunft vorgestellt

rin Preihs. „Aus diesem Grund haben wir unterschiedliche Programme erstellt. Ob Sommer- oder Winter-Sportwoche, Projekttage, Projektmanagement, Lehrausgänge oder sozialpädagogische Projekte. Gerne helfen wir auch bei der Zusammenstellung und Durchführung eines individuellen Programms.“ entspannen können, wie zum Beispiel das Yoga- und Entspannungszentrum. Hier bietet Friederike Sugimoto, geprüfte Yogalehrerin BYO/EYU, persönlich Yogaunterricht an. Weitere Orte zum Entspannen sind das Kaminzimmer mit offenem Feuer, die Chatund Chillecke, das kleine Kino mit Originalbestuhlung und über 200 Filmen zur Auswahl oder die Panorama-Sonnenterrasse mit einem Riesenschachbrett.

testelle ca. 50 Meter entfernt) zu erreichen. Ein zusätzlicher Service im Winter besteht aus einer beleuchteten Eisstockbahn und einer Winter-Schneearena für Snowhockey und Snowsoccer direkt am Haus. Außerdem werden Fackeln für Nachtwanderungen mit anschließendem Lagerfeuer zur Verfügung gestellt.

Im Sommer ist das Jugendhotel ein guter Ausgangspunkt für Rad- und Bergwanderungen. Das Freibad in Piesendorf und den Badesee in Niedernsill (4 Kilometer entfernt) können die Hotelgäste kostenlos besuchen. Der Nationalpark Hohe Tauern bietet auch ein Netz aus verschiedenen Bildungseinrichtungen wie beispielsweise Lehrwege, Ausstellungen und Bildungshäuser.

Lohnenswert sind auch Ausflüge zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung des Jugendhotels. Dazu gehören zum Beispiel das Nationalparkmuseum in Mittersill, die Großglockner Hochalpenstraße, die Krimmler Wasserfälle, der Kapruner Hochgebirgsstausee und die SigmundThun-Klamm in Kaprun. Sehenswert sind ebenso die Eisriesenwelt in Werfen, die ehrwürdige Altstadt in Salzburg oder die Salzbergwerke Hallein.

Im Winter erreichen die Gäste des Jugendhotels den Einstieg in die Pinzgau-Loipe in nur 5 Gehminuten. Die Skigebiete Zell am See – Kaprun mit Schmittenhöhe, Maiskogel und Kitzsteinhorn (Gletscher) sind in nur 10 Minuten mit dem kostenfreien Skibus (Hal-

Für Schulklassen hat das Team des Notburgahofs ein umfangreiches Programmangebot mit verschiedenen Themenschwerpunkten ausgearbeitet. „Wir möchten, dass die Lehrer von unseren langjährigen Erfahrungen in diesem Bereich profitieren“, erläutert Seve-

Die Gäste des Jugendhotels kommen vorrangig aus dem deutschsprachigen Raum, größtenteils aus Österreich und Deutschland. „Bei den Schulklassen begrüßen wir bei uns Schulgruppen aller Altersklassen, ob es nun Volksschüler, Mittelschüler oder Gymnasiasten aus der Oberstufe sind“, berichtet Severin Preihs. „Auch werden sehr oft Weiterbildungen, Seminare für Lehrer, Studenten und Vereine veranstaltet. Und in den schulfreien Zeiten beherbergen wir Familien, die natürlich auch gern unser vielseitiges Programm nutzen.“ Glücklich sind die Betreiber des Jugendhotels über Stammgruppen, die dem Haus schon seit seiner Eröffnung die Treue halten und jedes Jahr mit Schulklassen wiederkommen, wie zum Beispiel das Max-Planck-Gymnasium Dortmund. Nach Auskunft der Lehrer schätzt man nicht nur das gute Essen, sondern vor allem die Hilfsbereitschaft, Geduld und Freundlichkeit der Leitung, aber auch der Mitarbeiter. Umfangreiche Informationen zum Jugendhotel und zu den Angeboten sind auf dessen Internetseiten zu finden.

Meer erleben Auf der Nordseeinsel Sylt im Nationalpark Wattenmeer Eingebettet in die natürliche Dünenlandschaft mit eigenem Strandzugang Vielfältige Freizeitmöglichkeiten, Sommerzeltplatz und Vollverpflegung

Anmeldung und Information

0561/1003-1155 www.jufkk.de Klassenfahrten Magazin Heft 3/2014

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Region vorgestellt

Paddeln, Schwimmen, Radfahren, Wandern

Die Mecklenburgische Seenplatte, mit mehr als 1.000 Seen, ist das grĂśĂ&#x;te zusammenhängende Seengebiet Mitteleuropas. Hier finden Schulkassen vielfältige MĂśglichkeiten fĂźr eine erlebnisreiche Klassenfahrt.

Foto: Š Thomas Grundner, Tour ismusverband Mecklenburg-Vorpommern

Ăœber eintausend Seen, viele kleine Bäche und Moore, der MĂźritz-Nationalpark und viel unberĂźhrte Natur – das ist die Mecklenburgische Seeplatte, eine seenreiche Jungmoränenlandschaft, gelegen im sĂźdlichen Teil des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern, etwa mittig zwischen Rostock und Berlin. Bei der Mecklenburgischen Seeplatte handelt es sich um das grĂśĂ&#x;te zusammenhängende Seengebiet Mitteleuropas. Vor etwa 10.000 Jahren hat hier die letzte Eiszeit ganze Arbeit geleistet. Durch das abgeschmolzene Gletscherwasser entstanden viele Seen. Zeugen der Eiszeit – Find-

linge, welche mit dem Eis von Skandinavien gekommen sind – sieht man in der Region Ăźberall. Insgesamt 2.028 Seen bilden eine einzigartige Wasserlandschaft. Neben der MĂźritz als grĂśĂ&#x;tem Binnensee Deutschlands, gibt es noch andere GroĂ&#x;seen wie den KĂślpinsee, Fleesensee, Malchower See und Plauer See. Die vielen groĂ&#x;en und kleinen Seen sind durch reizvolle Wasserläufe und Kanäle miteinander verbunden, somit steht natĂźrlich der Wassertourismus im Vordergrund. Auf einer Paddeltour entlang der blauen

Perlenkette gelangt man von einem See in den nächsten. Da die Gewässer der Mecklenburgischen Seenplatte, bis auf wenige Ausnahmen, keine FlieĂ&#x;gewässer sind, erschweren weder StrĂśmung noch Wehre die Kanutouren. Die Region kann man sich auf unterschiedlichen Paddeltouren, mit einer Gesamtlänge von 140 Kilometern, erschlieĂ&#x;en. An den Wasserwanderstrecken befinden sich eine Vielzahl von Campingplätzen und VersorgungsmĂśglichkeiten. Und alle Wasserwege fĂźhren ans Meer. So schippert man beispielsweise auf der Peene der Ostsee entgegen und Ăźber Havel und

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EIN KLASSE TE

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ab 16

,90 â‚Ź


Region vorgestellt

Foto: © outdoor-visions.com, Lars Schneider, T VB MV

Kanutouren durch die Mecklenburgische Seenplatte 5 Tage Naturerlebnis pur im Kanu oder Kajak 4 ÜN auf Campingplätzen mit Kochausrüstung

Elbe landet man irgendwann an der Nordsee. Auch von und nach Berlin gelangt man bequem auf dem Wasserweg. Ganz entspannt kann man die Gewässer von einem Fahrgastschiff aus kennenlernen – einen ganzen Tag als 7- oder 16-SeenFahrt oder nur für wenige Stunden. Die Schiffe stechen von vielen Häfen aus in See. Um die wunderschöne Seenlandschaft zu entdecken, sind auch Fahrten mit dem Floß möglich. Dabei kann man das Ruder selbst in die Hand nehmen oder man lässt sich als Gast auf Touren- und Veranstaltungsflößen von einem ortskundigen Skipper die Mecklenburgische Seenplatte zeigen. Für Wassersport wie beispielsweise Segeln und Surfen ist das

seenreiche Gebiet wie geschaffen. Reichliche Möglichkeiten zum Baden bieten bewirtschaftete Badestellen oder naturbelassene Strände. Das Wasser wird von den Gesundheitsämtern alle zwei bis vier Wochen kontrolliert. Die Mecklenburgische Seenplatte ist jedoch nicht nur auf dem Wasser ein Naturerlebnis. Radfahren und Wandern zählen in der gesamten Region zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten. Auf bequemen Pfaden kann man durch die reizvolle Landschaft wandern und dabei verträumte Städte und malerische Dörfer oder die vielen schönen Schlösser und charmanten Gutshöfe erkunden. Während der Wanderungen hat man auch die Möglichkeit, Tiere in ihrer natür-

Paddeln statt Pauken

lichen Umgebung zu beobachten, wie beispielsweise See- und Fischadler, Biber, Moorfrösche oder bunt schillernde Eisvögel. Neben den vielen Seen hat diese Region zudem viel ursprüngliche Natur zu bieten. Hier liegen Nationale Naturlandschaften ganz dicht beieinander. Im Nordosten grenzt der Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See an die Mecklenburgische Seenplatte, im Nordwesten der Naturpark Sternberger Seenland, dazwischen befindet sich der Naturpark Nossentiner/ Schwinzer Heide, im Osten liegt der Naturpark Feldberger Seenlandschaft und im Zentrum der Müritz-Nationalpark. Die Vielgestaltigkeit dieser Landschaft, welche durch die letzte Eiszeit geprägt wurde, ist

feste Unterkünfte, An- & Abreise Grillabend und der Besuch von Kulturstätten können mitorganisiert werden Tel. 039829/20324 Mobil. 01748275230 www.paddel-paul.de info@paddel-paul.de

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Foto: © Agentur Waterkant, Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern

ausführliche Einweisung ins Kanufahren mit Betreuung ab 59,00 € pro Person

im Geopark Mecklenburgische Eiszeitlandschaft erlebbar, einer geologischen Modellregion auf 5.000 Quadratkilometern im Südosten von MecklenburgVorpommern. Aktionszentren informieren mit Findlingsgärten, Lehrpfaden und Museen. Auf diese Weise will man die Entwicklung dieser einmaligen

Pädagogische Klassenfahrt in der Mecklenburgischen Seenplatte

preis- t gekrön

Tel. 039923 71 60 | www.kanubasis.de/paddelnstattpauken

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Inserentenverzeichnis

ritzeum in Waren informieren. Hier erhalten die Besucher Einblicke in die Lebensräume Wald, Wasser, Moor und Luft. Außerdem sind in Deutschlands größter Aquarienlandschaft für heimische Süßwasserfische, in 25 Becken, fast 50 verschiedene Arten Süßwasserfische, Krebse und Wasserpflanzen zu beobachten.

Foto: © Wolfgang Elm, Tour ismusverband Mecklenburg-Vorpommern

Landschaft verständlich machen. Teil des Geoparks ist die insgesamt 666 Kilometer lange „Eiszeitroute Mecklenburgische Seenplatte“.

Eine weitere Besonderheit in dieser Region ist das in Westeuropa größte Bärenschutzzentrum: der Bärenwald Müritz mit 19 Braunbären, die alle aus nicht artgerechter Haltung kommen. Wie sich die Braunbären mit ihrem neuen Zuhause vertraut machen und zu bärengerechtem Verhalten zurückfinden, das können die Besucher während einer halbtägigen Wanderung durch das insgesamt 16 Hektar große Freigehege beobachten.

Über die Schönheiten und Besonderheiten der Mecklenburgischen Seenplatte und des Müritz-Nationalparks kann man sich auch der interaktiven Ausstellung im Mü-

Sämtliche Aktionen – von Paddeltouren, über Fahrten mit Fahrgastschiffen bis hin zu Floßfahren, Segeln und Surfen sowie der Besuch von Lernorten – werden auch speziell für Gruppen wie Schulklassen angeboten.

Hof Kirchhorst, Groß Wittensee Höhlenverein Laichingen e.V. Hostel „Louise20“ GmbH, Dresden Hostel haus international, München JaHoo-Travel, Leipzig JGH Schweinfurt JGH am Berliner Hbf JGH Osterode am Harz Jubi Wasserkuppe Jugendseeheim Kr. Kassel, Sylt kanu basis mirow GmbH KiEZ Güntersberge Kinder- und Jugendhotel Verchen Kinderdorf Schneckenmühle e.V. Kreissportverband Pinneberg e.V.

Krumos`Kanus, Solms S. 16 Landesverband KiEZ Sachsen e.V. in TA Maritimes Jugenddorf Wieck S. 36 Meininger City Hostels S. 19 NaturFreunde Deutschlands e.V. S. 9 out & back Erlebnis-Camp S. 5 Outdoor Inn, Sonneberg S. 11 Paddel-Paul, Schillersdorf S. 33 Pegasus Hostel, Berlin S. 17 Phaeno gGmbH, Wolfsburg S. 25 Reiterhof Hennings, WesterdeichstrichS. 22 Smart Stay Group S. 25 Unger Outdoor Team, Mittweida S. 25 welcome berlin tours GmbH S. 21 ZV Lausitzer Seenland Brandenburg S. 23

Inserentenverzeichnis alpetour Touristische GmbH backstagetourism, Berlin Berlin 4D Berlin on Bike CVJM-Bildungsst. Bundeshöhe DB Klassenfahrten DJH Hauptverband Diözese Rottenburg-Stuttgart Erlebnisbergwerk Sondershausen Ev. Ferienheim Aschenhütte EVR Reisen GmbH Feriendorf Groß Väter See Gästehaus Mezcalero, Dresden Heim an der Düne, Sylt Herden Studienreisen Berlin GmbH

S. 15 S. 16 S. 14 S. 16 S. 29 S. 3 S. 2 S. 27 S. 12 S. 26 S. 7 S. 32 S. 26 S. 8 S. 25

S. 18 S. 11 S. 8 S. 13 S. 10 S. 18 S. 14 S. 12 S. 20 S. 31 S. 33 S. 35 S. 32 S. 10 S. 22

Impressum Klassenfahrten Magazin ISSN 1611-4124

Mediadaten: Die Mediadaten sind auf den Internetseiten des Magazins zu finden.

Herausgeber: Verlag K. Mickel Katrin Mickel und Lutz Alke GbR Bahnhofstraße 19 02692 Obergurig Telefon 03591 - 30 49 94 Fax 03591 - 318 96 83 eMail: verlag@klassenfahrten-magazin.de Internet: www.klassenfahrten-magazin.de

Druckerei: Dierichs Druck + Media GmbH & Co KG

Chefredaktion: Tel. 03591 - 30 49 94 Katrin Mickel Satz und Layout: Lutz Alke Anzeigenverwaltung: Lutz Alke Klassenfahrten Magazin Heft 3/2014

Erscheinungsweise und Preis: Das Klassenfahrten Magazin erscheint vierteljährlich und ist auch im Abonnement erhältlich. Jahresabonnement: 8,00 EUR inklusive Mwst. und Versandkosten (Einzelpreis 2,50 EUR), im Ausland zzgl. Versandkosten. Bestellungen sind zu richten an: Verlag K. Mickel GbR eMail: abo@klassenfahrten-magazin.de Namentlich ausgewiesene Beiträge liegen in der Verantwortlichkeit des Verfassers. Alle Nachrichten

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10.10.2014 21.11.2014


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Un ft kun ter · Schulu n g s gramme z e n · Pro t r u m • klassifiziert nach QMJ-Verfahren • nicht gültig für Sommer-Camp

Klassenfahrten Gruppenfahrten Schullandheim-Programme Projekttage und -fahrten Proben- und Trainingslager Seminare und Tagungen Jugendbildung KiTa-Fahrten Familienurlaub Familien-Bildungsprogramme Familien- und Firmenfeierlichkeiten Firmentrainings Vereins- und Verbandstreffen Internationale Begegnungen Feriencamps und Freizeiten Kindergeburtstage mit und ohne Übernachtung große multifunktionale Ferienanlage (11 Hektar) verschiedene Unterkunftskategorien (450 Betten ganzjährig / plus 100 Betten in der Sommersaison) riesiges Freizeit-, Sport- und Spielangebot Tagungshaus für Seminare (mit Internet) Verpflegungsangebot von Standard bis Festbüfett ganzjährig für Sie geöffnet KiEZ Güntersberge Stolberger Weg 36 06493 Harzgerode Tel.: 03 94 88/ 762 - 303 Fax: 03 94 88/ 762 - 466 E-Mail: rezeption@kiez-harz.de Internet: www.kiez-harz.de

Klassenfahrten Magazin Heft 3/2014


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E in la d u n g

Frühlingserwachen im Majuwi Ihr seid engagierte Lehrer auf der Suche nach dem richtigen Ort für eure nächste Klassenfahrt, ihr betreut eine Sportgruppe und sucht eine sportliche Umgebung für euer Trainingslager oder ihr sucht das richtige Umfeld und die passenden Räume für eure Chorproben? Dann treffen wir uns zu einem bewegten und informativen Wochenende vom 13. bis zum 15. März 2015 im Maritimen Jugenddorf Wieck (MAJUWI ****).

39,00

pro Person/

EZ-Zuschlag

Die Segelschule Greifswald stellt sich vor

WE

14,00

Sicherheit im Wassersport /// Segeln und Surfen mit Schulklassen, Sportgruppen und ängstlichen Lehrern

Der Erlebnispädagoge stellt sein Programm für Gruppen, Schulklassen und Lehrerkollektive vor Abenteuer Gymnasium /// Wie werden wir ein Team? /// Anitmobbing-Training /// SchILF-Tage für Lehrer im Majuwi

Lehrer im Stress?! Und nun?

Entspannung mit Yoga

Vortrag über Lehrergesundheit

Drums Alive mit Ulli Sportsachen mitbringen und überraschen lassen!

Das Majuwi-Team und seine Partner stehen am Abend bei Küstennebel und Spritzwasser zur Verfügung und beantworten alle Fragen. PS. Die Teilnahme wird von uns als eine Fortbildungsmaßnahme bestätigt.

Reserviert euch jetzt euren Platz telefonisch oder per E-Mail.

Maritimes Jugenddorf Wieck Yachtweg 3 · 17493 Greifswald Ansprechpartner: Kirstin Brüchner Tel.: 03834-8302950 Fax: 03834-8302970 info@majuwi.de www.majuwi.de

Klassenfahrten Magazin Heft 3/2014

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Klassenfahrten Magazin Heft 3/2014  

Zeitschrift für Lehrer zum Thema Klassenfahrten und Projekttage

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