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www.klassenfahrten-magazin.de 1

2016

Zeitschrift für Lehrer zum Thema Klassenfahrten und Projekttage

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Zusätzlich: umfangreicher Service, u.a. eine bundesweite Anbieterübersicht, auf www.klassenfahrten-magazin.de

Foto: Attendorner Tropfsteinhöhle

Informative redaktionelle Beiträge über:

Der Politik auf der Spur

Zu Besuch beim Bundesrat

Verlag K. Mickel GbR 14. Jahrgang Heft 53 erscheint 4-mal pro Jahr im Abonnement, Bezugspreis Einzelheft 2,50 €, Abo 8,00 €, Ausland: 8,00 € zzgl. Versandkosten ISSN 1611-4124

Unterirdische Lernorte

Schauhöhlen und Besucherbergwerke Klassenfahrten Magazin Heft 2/2016


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Schule unterwegs.

www.hoeffmann.de

Begegnung mit Papst Franziskus: Schulleiterin und Schülersprecher vom Liebfrauengymnasium Berlin

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler! Liebes Lehrerkollegium! Planen Sie eine Klassenfahrt? Feiert Ihre Schule ein Jubiläum oder gibt es sonst einen außergewöhnlichen Anlass? Wie wäre es in diesem Fall mit einer Schulfahrt für alle? Mit Schulen aus ganz Deutschland sind wir während des Jahres in ganz Europa unterwegs! Erkundigen Sie sich über uns. Im Internet finden Sie ein tolles Programmangebot!

Begegnungen...

Egal für welche Reise Sie sich entscheiden, wir sind der richtige Ihr Partner für Sie! Hans Höffmann

Abendimpuls in der Bucht von Santander

Pisa / Toskana

London

Klassenfahrten Magazin Heft 2/2016

Pilgern auf dem Jakobsweg

Lichterprozession in Rom

Athen

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Betreuer Simon Scholz von Höffmann Reisen Vechta tauscht während der Generalaudienz einer Schulfahrt das Cappy (Pileolus) mit Papst Franziskus!!!

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Vorwort

Liebe Lehrerinnen, liebe Lehrer,

bergen seit Jahrtausenden eingespielte Ökosysteme.

das Außergewöhnliche hat Menschen schon seit ewigen Zeiten fasziniert oder erschreckt. Es gibt auch außergewöhnliche außerschulische Lernorte und dazu zählen Höhlen. Dieser Hauch von Vergangenheit, das Dunkle und Geheimnisvolle, das Eintauchen in eine andere Welt sind für viele Menschen nach wie vor beeindruckend. Höhlen nehmen unter den Naturwundern dieser Erde eine besondere Stellung ein. Dem Volksmund nach waren sie das Versteck von sagenumwobenen Goldschätzen, oder seltsame Wesen bis hin zu grässlichen Monstern sollen sich in ihnen verborgen haben. Aber tatsächlich sind sie wichtige erdgeschichtliche Zeugnisse und einzigartige Lebensräume und beher-

In Deutschland sind über 50 Höhlen für Besucher erschlossen. Es handelt sich dabei um sogenannte Schauhöhlen. Da besonders auch für Schulklassen ein Höhlenbesuch nicht nur sehr spannend sein kann, sondern auch die Lehrpläne der Bundesländer verschiedene thematische Anknüpfungspunkte beinhalten, haben wir ab Seite 12 über dieses Thema berichtet. Und nicht nur über dieses Thema finden Sie Informationen, denn es existieren noch weitere interessante Hohlräume im Untergrund und zwar von Menschenhand geschaffene. Gemeint sind Bergwerke, speziell Besucher- beziehungsweise Schaubergwerke. Über 100 Besucher- und Schau-

haus international München

bergwerke gibt es in Deutschland. Hier können sich die Besucher über die Bergbautradition und -geschichte informieren und erhalten auf eindrucksvolle Weise Einblicke in die Abbaumethoden der Vergangenheit sowie die Arbeitsbedingungen der damaligen Bergleute. Mehr über die Vielfalt der Besucherbergwerke erfahren Sie ab Seite 14. Weiterhin finden Sie in dieser Ausgabe Berichte über ein besonderes Museum in Berlin, eine Hotelkette, die sich auf Jugendgruppen spezialisiert hat und einen Abenteuerpark, wo es hoch hinausgeht. Ebenso berichten wir über ein Industriemuseum, verschiedene Unterkünfte, ein Segelcamp, touristische Jugendreise-Angebote im Ruhrgebiet und ein Schloss in Bayern, welches verschiedene Museen behergergt.

Es würde uns sehr freuen, wenn wir Ihnen wieder mit interessanten Anregungen für Ihre nächste Klassenfahrt oder für einen spannenden Projekttag behilflich sein konnten. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Sommer und schöne, erlebnisreiche Abschlussfahren. Bis zur nächsten Ausgabe im August verbleibe ich mit den besten Wünschen Ihre Katrin Mickel

Mehr als ein Jugendgästehaus / Hostel Das haus international in München ist ein Zentrum für Schüler- und Studienaufenthalte und eine lebendige, zentral gelegene Stätte der Begegnung aller Kulturkreise und Nationen. Wenn Sie als Gruppe, Schulklasse, Familie oder junggebliebene Erwachsene einen oder mehrere Tage das vielfältige Freizeit- und Kulturangebot Münchens erleben wollen, dann sind Sie bei uns genau richtig. Unsere hauseigene Touristik Abteilung bietet Ihnen Vorschläge und Buchungen von interessanten Angeboten, Touren und Rahmenprogrammen rund um die Sehenswürdigkeiten in und um München. • 180 Zimmer mit insgesamt 630 Betten • eigenes Restaurant mit Veranda und Biergarten, wahlweise auch mit HP/VP/LP • Aufenthaltsraum, Bar und Disco “Discovery“ tägl. von 21 - 1 Uhr geöffnet • Internet und gratis WLAN, Billard, Kicker, Flipper, Video-Games, TV Räume, Tischtennisraum • Eigener Fahrradverleih • Konferenzraum für bis zu 175 Personen mit allen technischen Equipment • Bus/Tram Station direkt vor der Haustür, nächste U-Bahn Station in 5min erreichbar • Sicherheitsdienst nachts im Haus • Busparkplätze in der Nähe • Komfortable Unterbringung von Lehrern und Betreuern in neu renovierten, ruhigen Einzel- und Doppelzimmern mit DU/WC und TV • Übernachtungen ab 20 € pro Person inkl. reichhaltigen Frühstücksbuffet • Freiplatz ab 20 Personen • Bitte fragen Sie uns nach speziellen, saisonabhängigen Angeboten und Rabatten! • Gerne erstellen wir Ihnen ein unverbindliches Angebot für Ihre Reise nach München!

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Internationaler Bund - IB - Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit e.V. Klassenfahrten Magazin Heft 2/2016

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Inhaltsverzeichnis Heft 2/16

Inhaltsverzeichnis

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Schloss Neuburg an der Donau Der Renaissancebau in Neuburg (Bayern) beherbergt verschiedene Museen. Ab 12. Mai 2016 ist hier die Sonderausstellung „Kunst und Glaube – Ottheinrichs Prachtbibel und die Schlosskapelle Neuburg“ zu sehen

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Industriegeschichte aus drei Jahrhunderten Das Sächsische Industriemuseum Chemnitz mit museumspädagogischen Angeboten zum Thema Industriegeschichte

12 Geschichtliche Zeugnisse im Erdinneren Schauhöhlen und Besucherbergwerke als außerschulische Lernorte

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Reiseziel Dortmund und Umgebung Seit 2013 gibt es „dortmund-jugendreisen.de“ – ein Angebot der Dortmundtourismus GmbH (NRW)

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Eine Mischung aus Hostel und Hotel Vor 17 Jahren eröffnete das erste Meininger Hotel in Berlin. Inzwischen gibt es 16 Häuser in zehn europäischen Städten

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Von lehrreich und interessant bis schaurig Außergewöhnliche Einblicke in die Entwicklung der Medizin der letzten 300 Jahre erhalten Besucher im Berliner Medizinhistorischen Museum

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Gemeinsam zelten, baden, Gegend erkunden Der Jugendzeltplatz Diemelsee (Hessen) besteht bereits seit 45 Jahren

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Kletterabenteuer, Teamprogramme, Rallyes ... Im Abenteuerpark Potsdam können sich Schulklassen nicht nur der Herausforderung Höhe stellen, sondern auch spezielle Schülerprogramme nutzen

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Segeln vereint Teamtraining und Abenteuer Auf unterschiedlichen Bootstypen können Schulklassen im BeOneTeam Segelcamp Bodensee (Baden-Württemberg) das Segeln lernen und den Zusammenhalt stärken

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Unterkunft in ehemaliger Holzschleiferei Die Strobel-Mühle Pockautal im Naturpark Erzgebirge-Vogtland (Sachsen) mit Klettermöglichkeiten drinnen und draußen und Angeboten für Entspannung und Erlebnis

Titelbild

Foto: © Attendorner Tropfsteinhöhle

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Inserentenverzeichnis, Impressum

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Lernort vorgestellt

Schloss Neuburg an der Donau

Der Renaissancebau in Neuburg (Bayern) beherbergt verschiedene Museen. Ab 12. Mai 2016 ist hier die Sonderausstellung „Kunst und Glaube – Ottheinrichs Prachtbibel und die Schlosskapelle Neuburg“ zu sehen

Neuburg, Innenhof

Schloss Neuburg an der Donau ist ein prächtiger Renaissancebau, der weithin sichtbar die Silhouette der Stadt Neuburg prägt, einer Großen Kreisstadt in Oberbayern. Die Stadt, landschaftlich reizvoll im Donautal gelegen, war seit 1505 Haupt- und Residenzstadt des neugegründeten Fürstentums Pfalz-Neuburg, dessen erster Pfalzgraf, Ottheinrich (1502 – 1559), den typischen weltoffenen Renaissancemenschen verkörperte. Neuburgs glänzendste Zeit begann 1522. Es entstanden Residenzschloss, Hofkirche, Schlosskapelle und das Jagdschloss Grünau. Nachfolgende Fürsten bauten die Stadt weiter aus, sodass Neuburg heute als eine der schönsten Renaissance-Städte Bayerns gilt. Das heutige Schloss Neuburg war einst eine mittelalterlich geprägte Burganlage,

Fotos: © Bayerische Schlösserverwaltung, www.schloesser.bayern.de (3)

die Pfalzgraf Ottheinrich ab 1527 zu einer eindrucksvollen Schlossanlage im Stil der Renaissance umgestalten und erweitern ließ: Der Nordflügel mit dem Rittersaal wurde erbaut, es folgten die Errichtung des Westflügels mit dem großen Festsaal und der Bau der Kapelle. Ab 1665 veranlasste ein späterer Schlossherr den Umbau des Schlosses im barocken Stil. So entstanden der monumentale Ostflügel und die zwei Rundtürme, mit einer barocken Grottenanlage im Erdgeschoss des nördlichen Rundturms. Beeindruckend sind die in Sgraffitotechnik dekorierte Hoffassade sowie die ausgemalte Schlosskapelle – der früheste protestantische Kirchenraum Deutschlands. Aufgrund der künstlerischen Qualität und des Erhaltungszustandes der Anlage zählt diese zu den bedeutendsten Schlossbauten der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.

1970 übernahm der Freistaat Bayern das Schloss und es erfolgten umfangreiche Renovierungsarbeiten. Schloss Neuburg befindet sich in der Zuständigkeit der Bayerischen Schlösserverwaltung, einer der traditionsreichsten Verwaltungen des Freistaates Bayern. Entstanden als Hofverwaltung der Kurfürsten und der Könige ist sie heute, mit 46 Schlössern, Burgen und Residenzen, der größte staatliche Museumsträger in Deutschland. Seit 1998 steht die Schlossanlage mit ihren verschiedenen räumlichen Möglichkeiten für private, öffentliche und Firmenveranstaltungen zur Verfügung. Außerdem beherbergt das Schloss seit vielen Jahren mehrere Museen. Im Ostflügel, der einst den Pfalz-Neuburger Fürsten zum Wohnen und Repräsentieren diente, befindet sich der Museumstrakt „Das Klassenfahrten Magazin Heft 2/2016

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Lernort vorgestellt

Abb.: 1. Ottheinrich Bibel, Marcus Maler

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Fürstentum Pfalz-Neuburg“. Hier entfaltet sich in den ehemaligen Wohn- und Staatsräumen der früheren Bewohner des Schlosses ein eindrucksvolles Panorama fürstlicher Geschichte. Rund 550 Kunstwerke – Porträts und wertvolle Bildteppiche, Waffen, Möbel und kostbares Kunsthandwerk – vermitteln den Besuchern ein Bild der damaligen Zeit. Auch ein Archäologiemuseum – ein Zweigmuseum der Archäologischen Staatssammlung – ist hier untergebracht. Schwerpunkte dieser Ausstellung sind die erdgeschichtliche Entwicklung sowie die Entwicklung der menschlichen Urkulturen. Wertvolle Fossilienfunde, Funde zu den Anfängen des menschlichen Lebens in Süddeutschland und Grabfunde aus der Alt-

Kontakt Schlossverwaltung Neuburg Residenzstraße 2 86633 Neuburg/Donau Telefon 08431 - 6443 0 svneuburg@bsv.bayern.de Klassenfahrten Magazin Heft 2/2016

steinzeit bis zum Mittelalter gehören zu den besonderen Stücken der Ausstellung. Im Westflügel befindet sich die Staatsgalerie Neuburg – ein Zweigmuseum der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, die sich überwiegend der flämischen Barockmalerei widmet und fast 160 Meisterwerke aus der Zeit von Peter Paul Rubens umfasst. Gezeigt wird ein eindrucksvolles und vollständiges Bild der flämischen Schule. Den Besuchern werden zugleich charakteristische Werke aller Gattungen von der Historien- und Landschaftsmalerei über das Porträtfach bis hin zu Genreszenen und Stillleben präsentiert. Ganz aktuell ist die Sonderausstellung „Kunst und Glaube – Ottheinrichs Prachtbibel und die Schlosskapelle Neuburg“, welche es vom 12. Mai bis 7. August 2016 in drei Räumen der Staatsgalerie zu sehen gibt. Im Zentrum der Ausstellung stehen zwei Werke fürstlichen Auftrags: die illuminierte Prachthandschrift der Ottheinrich-Bibel – die erstmals vollständig im Original präsentiert wird – und der monumentale Bibelzyklus der Schlosskapelle.

Die acht Teilbände umfassende Ottheinrich-Bibel zählt zu den berühmtesten Prachthandschriften der Welt. Sie gehört mit Maßen von über einem halben Meter nicht nur zu den größten Bibelhandschriften, die je geschaffen wurden, sondern ist mit 146 großformatigen Miniaturen auch eine der am reichsten illustrierten Bibeln der Spätgotik und der Renaissance und somit ein besonderes Zeugnis bayerischer und europäischer Kulturgeschichte. In Auftrag gegeben wurde die großformatige, deutsche Bibel um 1430 von Herzog Ludwig dem Bärtigen von Bayern-Ingolstadt, zu dessen Territorium Neuburg gehörte. Er ließ sie kostbar mit Initialen und Bildern ausstatten. Ein Jahrhundert später, um 1530/32, veranlasste Pfalzgraf Ottheinrich, noch als katholischer Landesherr, die unvollendet gebliebene Handschrift mit 117 Miniaturen zu vollenden. Unter beiden Herrschern wurde die Ottheinrich-Bibel zeitweise in Schloss Neuburg aufbewahrt. Außergewöhnlich war die Sprache der Bibel: Es wurde nicht eine lateinische Hand-


Lernort vorgestellt

schrift illustriert, sondern ein ins Deutsche übersetztes Neues Testament. Damit zählt die Ottheinrich-Bibel als das erste Neue Testament in deutscher Sprache, das ein aufwändiger Bilderzyklus schmückt. Mit zahlreichen hochkarätigen Leihgaben zeigt die Ausstellung den ganzen Reichtum biblischer Bilder in einer Epoche im Umbruch, die über ein Jahrhundert um die legitime Form und das rechte Medium zur Übersetzung des Buchs der Bücher in Bilder rang. Im Rahmen der Sonderausstellung ist auch der älteste protestantische Kirchenraum Deutschlands zu besichtigen: die Neuburger Schlosskapelle. Ottheinrich ließ nach seiner Hinwendung zum Protestantismus, 1543, die Neuburger Schlosskapelle mit einem bib-

lischen Bilderzyklus – einer Art Bibel im Großen – ausmalen und schuf somit das früheste Beispiel einer protestantischen Monumentalmalerei. Während der letzten eineinhalb Jahre erfolgte für 320.000 Euro die Restaurierung der Schlosskapelle, damit sie anlässlich der Sonderausstellung wieder in historischer Farbenpracht erstrahlt. Und mit der neuen Ausleuchtung der Deckenmalereien sowie mittels medialer Inszenierungen will man am authentischen Ort Predigt, Musik und Liturgie der damaligen Zeit lebendig werden lassen. Um auch Schulklassen die Sonderausstellung näher zu bringen, wird es laut Auskunft der Museumspädagogik voraussichtlich ein Rätselblatt beziehungsweise eine Rätselrallye

Schloss Neuburg

mit Lehrplanbezug für unterschiedliche Klassenstufen geben. Des Weiteren kann die

Ausstellung im Rahmen von Gruppenführungen erkundet werden.

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Museum vorgestellt

Industriegeschichte aus drei Jahrhunderten Das Sächsische Industriemuseum Chemnitz mit museumspädagogischen Angeboten zum Thema Industriegeschichte

Fassade

Foto: Dietmar Träupmann, Archiv Industr iemuseum Chemnitz

„Wir sind eine öffentliche, wissenschaftlich geführte kulturelle Dienstleistungseinrichtung“, so beschreibt Achim Dresler, stellvertretender Direktor, Sammlungsleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter des Industriemuseums Chemnitz, die Aufgabe dieser Einrichtung. „Wir nehmen den Auftrag wahr, Kompetenzzentrum für sächsische Industriegeschichte und Industriekultur zu sein, indem wir ein bedeutendes Industriedenkmal erhalten und nutzen, und wir sind als ERIH-Ankerpunkt Teil der Europäischen Route der Industriekultur.“

Nach einer Gründungs- und Aufbauphase Anfang der 1990er Jahre, eröffnete das Sächsische Industriemuseum Chemnitz im Jahr 2003 und erhielt zwei Jahre darauf den Europäischen Museumspreis verliehen. Zum Verband Sächsisches Industriemuseum, der 1998 gegründet wurde, gehören aktuell vier Einrichtungen: in Chemnitz das Industriemuseum; in Crimmitschau die Tuchfabrik Gebrüder Pfau; in Ehrenfriedersdorf die Zinngrube und das Besucherbergwerk sowie das Mineralogische Museum; und in Knappenrode die Energiefabrik.

Das Industriemuseum befindet sich in einer historischen Fabrik an der Zwickauer Straße in Chemnitz, einer Stadt im Südwesten des Freistaates Sachsen. Umrahmt von Ausläufern des Erzgebirges im Süden und von Höhen des Mittelsächsischen Berglandes im Norden liegt die Stadt im Erzgebirgsbecken. Chemnitz ist die drittgrößte Stadt von Sachsen und bildet mit den beiden anderen sächsischen Großstädten Leipzig und Dresden ein Städtedreieck.

„Alle diese Museen vertreten unterschiedliche Formen der Präsentation der sächsischen Industriegeschichte“, erklärt Claudia Wasner, die im Industriemuseum für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

Klassenfahrten Magazin Heft 2/2016

„Unsere Dauerausstellung im Industriemuseum ist unser Aushängeschild. Sie stellt konzeptionell den Menschen im Industriezeitalter in den Mittelpunkt. Mit Sonderausstellungen runden wir die Themen der

ständigen Ausstellung ab“, berichtet Achim Dresler. Eröffnung der aktuellen Dauerausstellung war im Juni 2015. Die Besucher können sich hier auf einen Streifzug durch über 200 Jahre sächsische Industriegeschichte begeben. Gezeigt wird die Ausstellung in einem Anfang des 20. Jahrhunderts erbauten Gebäudekomplex, der bis 1982 als Gießerei- und Maschinenhalle diente und von 1999 bis 2002 aufwendig saniert wurde. „Untergliedert ist unsere Ausstellung in Themenfelder, die keiner strengen Chronologie folgen, sondern wichtige Bereiche der industriellen Welt vorstellen, vom Bergbau

Kontakt Sächsisches Industriemuseum Chemnitz Zwickauer Straße 119 09112 Chemnitz Telefon 0371 - 3676 410 muspaed@saechsisches-industriemuseum.de

www.saechsisches-industriemuseum.de


Museum vorgestellt

Ausstellungseröffnung

Fotograf in: Hannelore Zschocke, Industr iemuseum Chemnitz

und der Textilindustrie über den Maschinenund Automobilbau bis hin zu sozialen Folgen der Industrialisierung“, erläutert Claudia Wasner. „Auf einem durch die gesamte Halle laufenden silbernen Band sind eine Auswahl herausragender sächsischer Erzeugnisse und Erfindungen zu sehen. Und im Untergeschoss des Gebäudes erhalten die Besucher Einblicke in den lange Zeit wichtigsten Bereich der sächsischen Wirtschaft, die Textilindustrie mit einer umfangreichen Auswahl an voll

Blick in die Ausstellung

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Sonderausstellung „Das Fahrrad. Kultur, Technik, Mobilität“ gezeigt. „Auf 600 Quadratmeter Ausstellungsfläche geben über 100 Fahrrad-Ikonen der letzten 200 Jahre, vom historischen Laufrad bis zum hochmodernen Pedelec, Einblicke in die technische Entwicklung“, so Achim Dresler. „Außerdem spielen das Design, vielfältige Fahrradszenen, Mobilitätsaspekte von Gegenwart und Zukunft sowie ein sächsischer Schwerpunkt eine Rolle. Und die

Fotograf in: Hannelore Zschocke, Industr iemuseum Chemnitz

funktionsfähigen Textilmaschinen, welche zum Teil noch aus dem späten 19.Jahrhundert stammen.“ In diesem Bereich der Ausstellung können die Besucher auch selbst experimentieren und ausgewählte Maschinen in Aktion erleben. Ergänzend zur Dauerausstellung wird ab 13. Mai 2016 bis 29. Januar 2017 die neue

Besucher können selbst auf einem HochradNachbau Platz nehmen.“ Zum Industriemuseum gehört zudem ein Außengelände mit historischer Dampfspeicherlok. Zu den Außenexponaten zählen, neben der Dampfspeicherlok, ein Turmdrehkran und eine Rotornabe für ein Windkraftrad. Diese vermittelt eindrucksvoll die Größe der modernen Stromerzeuger. ––> S. 10 Klassenfahrten Magazin Heft 2/2016


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Museum vorgestellt

Maschinenhaus

Foto: Daniela Schleich, Archiv Industr iemuseum Chemnitz

Die Dampfmaschine kann sogar in Betrieb erlebt werden. An ausgewählten Tagen wird die Maschine mehrmals täglich unter Frischdampfzufuhr vorgeführt. Das Industriemuseum Chemnitz will für alle Besucher zugänglich sein, auch für Rollstuhlfahrer. Da das Gebäude jedoch nicht vollständig barrierefrei ist, kann im Vor-

feld eine barrierefreie Führung vereinbart werden. Auf Anfrage sind auch Führungen für Blinde und Sehbehinderte sowie spezielle Angebote für Lernbehinderte möglich. Schulklassen können das Museum in Form von 60-minütigen Führungen erkunden oder

Lachener Gästehäuser • an der schönen Pfälzer Weinstraße • für Einzelgäste und Gruppen • VP, HP, ÜF oder Selbstvers. • großer Park, Hallenbad • Spiel- und Sportplätze, Grillen, Lagerfeuer • Freizeiten, Seminare, Klassenfahrten u.a. Gerne senden wir Ihnen unser ausführliches Programm und Hausprospekt zu.

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Projektangebote nutzen. „Beide Angebote orientieren sich an den Lehrplanthemen und nehmen Bezug auf einzelne oder mehrere Ausstellungsbereiche“, informiert Museumspädagogin Sandra Dannemann. „Bei den Projektangeboten verwirklichen wir darüber hinaus das Prinzip ‚learning by doing‘. Unter Einbeziehung von Originalen und Modellen wollen wir Verständnis für technische


Museum vorgestellt

geeignet ist, geht es darum, wie aus einer Faser ein textiles Erzeugnis entsteht. Dabei lernen die Schüler unter anderem verschiedene Herstellungstechniken für Textilien kennen und erproben diese selbst. „Ein Rädchen im Getriebe sein“ heißt ein weiteres Projektangebot, das den Physik- und Technikunterricht betrifft und sich ebenfalls an Schüler ab Klasse 7 richtet. Beachtung findet hier der Übergang vom Agrar- zum Industriezeitalter. Den Schülern wird vermittelt, wie die maschinelle Massenproduktion die Handarbeit ablöste, Fabriken mit Maschinensystemen an die Stelle der Manufakturen rückten und welche Rolle der Einsatz neuer Materialien im Maschinenbau spielte. Außerdem gibt es noch die Projektangebote „Rechenwege“; „Alles aus einem Guss“; „Industrialisierung“.

Abläufe und sozialgeschichtliche Zusammenhänge wecken und fördern.“ Ein museumspädagogisches Angebot für Oberschulen und Gymnasien nennt sich „Industrialisierung in Sachsen“. Im Rahmen dieser Führung erfahren die Schüler, welche Faktoren für die Industrialisierung eine Rolle gespielt haben und warum sie in der Textilindustrie ihren Anfang nahm. Es geht aber auch um die Auswirkungen der Industrialisierung auf die verschiedenen Lebensbereiche der Menschen. Zudem können die Teilnehmer einen Vergleich hinsichtlich der unterschiedlichen Arbeitswelten früher und heute ziehen. Projektangebote sind für ca. 180 Minuten konzipiert. Beim Projekt „Fadenlauf“, welches für Schüler ab 7. Klasse

Angebote für Berufsschulen ergänzen die museumspädagogische Palette. „Unsere Ausstellung bietet vielfältige Anknüpfungspunkte an die handlungsorientierten Lehrplanziele der Berufsschulen und ist insbesondere für Auszubildende in naturwissenschaftlich-technischen Berufen geeignet“, versichert die Museumspädagogin. „Im Rahmen der Lernkooperation sind wir für die Berufsschulen ein kompetenter Partner. Wir bieten einen Einblick sowohl in historische als auch in aktuelle Berufsbilder und Arbeitsbereiche und ergänzen auf diese Weise die Praktika in den regionalen Unternehmen.“ Bezüglich eines Museumsbesuches mit der Schulklasse stehen Arbeitsblätter zur Verfügung, und für Lehrer werden Lehrerinformationen mit detaillierten Angaben zum Ablauf der Projekttage angeboten sowie Lehrerfortbildungen.

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Compu ter, Museum & Sport

Auf den Spuren von Heinz Nixdorf Eine Initiative der Heinz Nixdorf Stiftung für das Schuljahr 2016/17

Schulklassen aufgepasst: Im Schuljahr 2016/17 können Klassen eine spannende Museumsführung durch das größte Computermuseum der Welt mit dem Schwerpunkt »Heinz Nixdorf« in Kombination mit einem Sportangebot erleben. Und das Beste: Es gibt einen Kostenzuschuss in Höhe von 2/3 der entstehenden Reise- und Programmkosten bis max. 500 Euro. Aus folgenden Sportangeboten können Sie wählen: Sportlich aktives Teambuilding, Squash, Leichtathletik und Baseball. Buchen Sie jetzt unter 05251-306-665 oder unter service@hnf.de

Klassenfahrten Magazin Heft 2/2016


Lernorte vorgestellt

Geschichtliche Zeugnisse im Erdinneren Schauhöhlen und Besucherbergwerke als außerschulische Lernorte Außerschulische Lernorte gibt es viele. Die meisten davon befinden sich übertage. Aber auch untertage existieren Orte, die viel Interessantes vermitteln, die geschichtliche Zeugnisse bewahren. Einmal sind es Orte in der Unterwelt, die auf natürliche Weise entstanden sind, wie Höhlen, und einmal handelt es sich um von Menschenhand geschaffene Hohlräume untertage, wie Bergwerke. Was die Höhlen betrifft, so nahmen und nehmen diese unter den Naturwundern dieser Erde eine besondere Stellung ein. Dunkle Portale, enge Felsspalten oder Abstiege in einen dunklen, unergründlichen Schlund – seit Menschengedenken wurden die Höhlen teils voller Ehrfurcht bestaunt, teils vor Schauder gemieden. Dem Volksmund nach waren sie das Versteck von sagenumwobenen Goldschätzen, oder seltsame Wesen bis hin zu grässlichen Monstern sollen sich in ihnen verborgen haben. Einige der Höhlen sind für Besucher erschlossen. Es handelt sich dabei um sogenannte Schauhöhlen. Diese natürlichen, unterirdischen Hohlräume wurden durch das Anlegen von Wegen und Treppen und durch die Ausstattung mit Beleuchtung für den Besucherverkehr ausgebaut. Nur zwei Höhlen in Bayern, die Osterhöhle und die Schellenberger Eishöhle, verfügen nicht über eine elektrische Beleuchtung und können nur per Taschenlampen beziehungsweise Karbidlampen erkundet werden. Als erste deutsche Schauhöhle erhielt 1884 die Olgahöhle in BadenWürttemberg eine elektrische Beleuchtung. In Deutschland gibt es derzeit über 50 Schauhöhlen, die im Rahmen von Führungen zu besichtigen sind. Die Besucherzahl der Schauhöhlen liegt bei etwa zwei Millionen Besuchern jährlich. Das größte Besucheraufkommen können dabei die AttaHöhle in Attendorn in Nordrhein-Westfalen Klassenfahrten Magazin Heft 2/2016

Foto: Attendorner Tropfsteinhöhle

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und die Teufelshöhle bei Pottenstein in Bayern verzeichnen – beides Tropfsteinhöhlen. Die älteste Höhle mit Führungsbetrieb ist die Baumannshöhle in Rübeland im Harz, welche bereits Johann Wolfgang von Goethe besuchte. Bereits im Jahr 1646 wurden hier Höhlenführungen durchgeführt. Vielfältig sind die Höhlenarten, wobei die jeweilige Bezeichnung der Kategorie selbsterklärend ist. So gibt es Tropfsteinhöhlen, Felshöhlen, Gipshöhlen, Kluft- und Spaltenhöhlen, Schachthöhlen, Eishöhlen, Bachhöhlen und Wasserhöhlen. Bei mehr als der Hälfte der Schauhöhlen handelt es sich jedoch um Tropfsteinhöhlen. Zu den meist besuchten Tropfsteinhöhlen in Deutschland zählen beispielsweise in Bayern die Binghöhle in Streitberg, das

Schulerloch in Essing und die Sophienhöhle in Ahorntal; in Baden-Württemberg die Bärenhöhle in Sonnenbühl, die Charlottenhöhle in Hürben, die Eberstadter Tropfsteinhöhle und die Nebelhöhle in Sonnenbühl; in Nordrhein-Westfalen die Bilsteinhöhle in Warstein und die Dechenhöhle in Iserlohn; in Niedersachsen die Schillathöhle in Hessisch Oldendorf; und in Sachsen die Syrauer Drachenhöhle. In Hayingen in Baden-Württemberg befindet sich die Wimsener Höhle. Sie ist eine Wasserhöhle und als einzige Schauhöhle in Deutschland mit dem Kahn auf einer Länge von 70 Metern befahrbar. Die Goetz-Höhle in Meiningen in Thüringen ist die einzige für den Besucherverkehr zugelassene deutsche Kluft- und Spaltenhöhle und die größte begehbare dieser Art in Europa.


Lernorte vorgestellt

Foto: Barbarossahöhle im GeoPark Kyf fhäuser

Zur Kategorie Schachthöhle zählt die Laichinger Tiefenhöhle in Baden-Württemberg, welche die einzige zur Schauhöhle ausgebaute und somit für die Öffentlichkeit zugängliche Schachthöhle in Deutschland ist. Mit einer begehbaren Tiefe von 55 Metern unter dem Eingang wird hier auch der tiefste Punkt in einer deutschen Schauhöhle erreicht. Die Schellenberger Eishöhle in Marktschellenberg in Bayern stellt die einzige ausgebaute Eishöhle in Deutschland dar. Im bayerischen Obermaiselstein ist die Sturmannshöhle zu finden, die zur Gattung der sogenannten Aktiven Bachhöhlen gehört. Bei den Höhlen Hohler Fels in Schelklingen in Baden-Württemberg, der Kluterhöhle in Ennepetal in Nordrhein-Westfalen und der Wendelsteinhöhle in Brannenburg in Bayern handelt es sich um Felshöhlen. Zu den Gipshöhlen gehört die Barbarossahöhle in Rottleben in Thüringen. In dieser Höhle hängen die gelösten Gipsschichten wie Tapeten von Decken und Wänden. Und auch die Segeberger Kalkberghöhle in Schleswig-

Holstein sowie die Heimkehle in Uftrungen in Sachsen-Anhalt sind Gipshöhlen. Letztere ist die größte öffentlich zugängliche Gipshöhle Deutschlands. Alle diese Höhlen lassen erahnen, was sich mancherorts unbekannterweise unter der Erdoberfläche befindet. Denn große Teile Deutschlands liegen in verkarstetem Gestein mit unterirdischer Entwässerung und kleineren sowie größeren Höhlen. Das Wasser hat in weiten Teilen von Bayern, Baden-Württemberg, aber auch Hessen und Thüringen im Untergrund weit verzweigte Abflusswege geschaffen, wodurch Hohlräume entstanden. Meistens ist den Menschen der Zutritt zu diesen Hohlräumen verwehrt. Aber anhand der Schauhöhlen kann man sich ein Bild davon machen, welche Naturwunder im Untergrund existieren. Schauhöhlen lassen sich, in fachkundiger Begleitung, auf ungefährliche Weise erkunden. Für einen solchen Besuch muss man nicht schwindelfrei oder besonders „geländegängig“ sein. Manche Höhlen sind sogar behindertengerecht ausgestattet. Bezüglich des pädagogischen Wertes eines Höhlenbesuches finden sich in den

Lehrplänen der Bundesländer verschiedene thematische Anknüpfungspunkte, so beispielsweise Erdgeschichte und Geowissenschaften; Evolution; Bodenschätze; Karstwasser; Trinkwasser als Ressource; oder bedrohte Tierarten wie Fledermäuse. Im Rahmen von Exkursionen können solche Lerninhalte vor Ort vertieft werden. Ein Höhlenbesuch kann auch zum besseren Landschaftsverständnis und damit zu einem „geologischen“ Blick auf die Natur führen. Denn abgesehen davon, dass jede Naturhöhle ein einzigartiges geologisches Naturdenkmal darstellt, beherbergen diese Hohlräume auch seit Jahrtausenden eingespielte Ökosysteme. Der Naturschutz stellt im Zusammenhang mit einem Höhlenbesuch ebenfalls ein wichtiges Kriterium dar. Daher lautet das internationale Höhlenschutzmotto: Nimm nichts mit, außer Fotos! Hinterlasse nur deine Fußspuren! Schlag nichts tot, außer deiner Zeit! Von pädagogischem Nutzen sind auch Besuche in Besucherbergwerken bezieKlassenfahrten Magazin Heft 2/2016

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Lernorte vorgestellt

Foto: Teufelshöhle © Tour ismusbüro Pottenstein

hungsweise Schaubergwerken. Über 100 Besucher- und Schaubergwerke gibt es in Deutschland. Hier können sich die Besucher über die Bergbautradition und -geschichte informieren. Sie erhalten auf eindrucksvolle Weise Einblicke in die Abbaumethoden der Vergangenheit sowie die Arbeitsbedingungen der damaligen Bergleute. Denn egal was abgebaut wurde, die Arbeit untertage war hart und gefährlich. Es war dunkel, heiß und schmutzig. In Deutschland hat der Bergbau eine lange Tradition. Schriftliche Zeugnisse belegen, dass die Bergwerkstradition bis in das 8. Jahrhundert zurückreicht. Im 12. Jahrhundert bildeten sich die Zentren des deutschen Bergbaus aus – insbe-

sondere im Erzgebirge in den Bergstädten Freiberg und Joachimstal sowie dann im 15. Jahrhundert in Annaberg. Zwar haben mittlerweile praktisch alle Erzbergwerke in Deutschland ihren Betrieb eingestellt und wurden stillgelegt, aber es besteht immer noch reges Interesse daran, wie die Förderung der Bodenschätze erfolgte. Auf eine über 1.000-jährige Geschichte kann das ehemalige Erzbergwerk Rammelsberg – UNESCO–Weltkulturerbe – bei Goslar in Niedersachsen zurückblicken. Es war als einziges Bergwerk der Welt kontinuierlich über 1.000 Jahre in Betrieb. Heute erwartet die Besucher unter anderem eine Grubenbahnfahrt, ein Museum und historische Wasserkunstanlagen.

Laichinger Tiefenhöhle und Höhlenkundliches Museum Entdecken Sie das Innere der Schwäbischen Alb

Die Tiefenhöhle ist derzeit die tiefste für Besucher zugängliche Höhle Deutschlands. Durch gewaltige Schächte und große Hallen geht es bis in 55 Meter Tiefe. Das Höhlenkundliche Museum gibt einen Eindruck in die Höhlenkunde. Tiefenhöhle und Höhlenkundliches Museum bilden zusammen das Informationszentrum „Karstlandschaft und Höhle“, das weit über die Schwäbischen Alb hinaus einmalig ist.

Höhlen- und Heimatverein Laichingen e.V. Postfach 1367, 89146 Laichingen Telefon (07333) 55 86 - Telefax (07333) 2 12 02 www.tiefenhoehle.de - anmelden@tiefenhoehle.de Klassenfahrten Magazin Heft 2/2016

Das einzige Graphitbergwerk in Deutschland ist das Graphitbergwerk Kropfmühl in Bayern. Hier können sich die Besucher im Bergbaumuseum informieren und erfahren alles rund um das Mineral Graphit. Bei der Führung untertage geht es bis in 45 Meter Tiefe. In der einstmals weltgrößten Kalifabrik, dem Kalibergwerk Merkers in Thüringen, geht es per Seilfahrt bis 500 Meter in die Tiefe. Mit dem offenen Mannschaftswagen werden, auf über 23 Kilometer Länge und bis in 800 Meter Tiefe, verschiedene Stationen angefahren. Eine Floßfahrt über einen Salzsee ist im Salzbergwerk Berchtesgaden in Bayern möglich. Es ist das älteste aktive Salzbergwerk


Lernorte vorgestellt

Foto: F60

Deutschlands und zugleich ein Schaubergwerk. Die Streckenlänge der Besuchergrubenbahn beträgt 1.400 Meter. Über Treppen oder Bergmannsrutschen führt der Weg tiefer in die Grube bis zu einem Salzsee. Die Grube Schauinsland in Freiburg in Baden-Württemberg war ehemals das größte Metallerzbergwerk im Schwarzwald. Mit Hilfe originaler Werkzeuge und Maschinen erfolgt hier eine lebendige Demonstration des Silberabbaus.

Das Besondere des Besucherbergwerks F60 in Brandenburg ist die ehemalige Abraumförderbrücke F60. Sie besitzt nicht nur gigantische Ausmaße, sondern ist auch die größte mobile Maschine der Welt. Im Rahmen von geführten Rundgängen kann man die 502 Meter lange, 202 Meter breite und 80 Meter hohe Anlage kennenlernen, mit Aussicht auf eine ehemalige Mondlandschaft, welche langsam von der Natur zurückerobert wird. Ein Bergwerksmuseum des Harzer Flussspat- und Silberbergbaus ist die Grube Glase-

bach in Sachsen-Anhalt. Die gesamte Anlage mit den Tagesgebäuden aus den 1950er Jahren steht als technisches Denkmal des Harzer Bergbaues unter Denkmalschutz. Bei der Führung untertage geht es 40 Meter in die Tiefe zu Schächten und Abbauhohlräumen aus zwei Jahrhunderten. Um ein Marmor- und Skarnerzbergwerk handelt es sich beim Schaubergwerk Herkules-Frisch-Glück. Es ist das älteste Schaubergwerk Sachsens. Nach einem Einstieg über 250 Stufen bis in 80 Meter Tiefe erwartet die Besucher eine besondere Atmosphäre. Inmitten von zwei Marmorsälen und unterirdischen Seen vermittelt eine Führung Einblicke in die Bergbautätigkeit früherer Tage. Verschiedene der Besucherbergwerke haben spezielle Angebote für Schulklassen. Bei einem Besuch sollte beachtet werden, dass in fast allen Schaubergwerken auch im Sommer meist konstant niedrige Temperaturen von um die 10 Grad Celsius herrschen. Warme und strapazierfähige Kleidung sowie festes Schuhwerk wäre daher angebracht.

Jahrtausendturm im Elbauenpark Magdeburg

Technikgeschichte turmhoch erstaunlich Der Jahrtausendturm Magdeburg hat es in sich: Vom Faustkeil bis zum Röntgenteleskop, von der Höhlenmalerei zur Computertomografie – was die Menschheit in den letzten 6.000 Jahren technisch bewegt hat – hier wird es lebendig. Insgesamt 250 Exponate und Darstellungen auf fünf Ausstellungsebenen laden zum interaktiven Erleben und Verstehen ein. Liebevoll auch „der schlauste Turm der Welt“genannt:

Unsere Exponate     

Foucaultsche Pendel Schiefer Raum Otto von Guericke Experimente wie die Vakuumdoppelpumpe Spiegelteleskop & Röntgenapparat u.v.m.

ist ein Tipp für alle Kinder und Jugendliche ...

... Lehrerinnen und Horterzieher

Mit unserem Lern- & Freizeitangebot im Jahrtausendturm wird Geschichte für jeden erlebbar und greifbar. Im Rahmen der Entdeckertour „Zeitreise in die Vergangenheit“ des Grünen Pfads lernen Kinder und Jugendliche spielend naturwissenschaftliche Themen aus Biologie, Geschichte, Mathematik, Physik und Chemie kennen.

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Eine Reise durch die Epochen der Wissenschaftsund Technikgeschichte, die die Welt veränderten. Hereinspaziert!

4 weitere Entdeckertouren im Elbauenpark ermäßigtes Schülergruppenticket 3,00 EUR / Pers. | ab 10 Personen Freier Eintritt für je 2 Betreuer pro Klasse Gastronomie vor Ort Schul- und Kindergruppen melden sich bitte vorher an: Aktioncode: Zeitreise2016 Öffnungszeiten | Service

* Öffnungszeiten gelten auch für das Schmetterlingshaus, die Sommerrodelbahn und die Fahrt mit dem Elbauen-EXPRESS

Staun-Dich-Schlau-Zeiten 2016* Apr – Okt. Di – So | 10 – 18 Uhr Service | Info | Gruppenreservierungen Tel. 0391 5934-263 | Fax 0391 5934-510 info@jahrtausendturm-magdeburg.de Natur- und Kulturpark Elbaue GmbH Tessenowstraße 5 a | 39114 Magdeburg

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Zeltplatz vorgestellt

Gemeinsam zelten, baden, Gegend erkunden Der Jugendzeltplatz Diemelsee (Hessen) besteht bereits seit 45 Jahren Vor 45 Jahren, 1971, wurde der Jugendzeltplatz Diemelsee eingerichtet, um Jugendgruppen, wie unter anderem auch Schulklassen auf Klassenfahrt, einen Aufenthalt in gesunder Luft und ohne Störung durch Erwachsene zu ermöglichen. Umrahmt von den bewaldeten Ausläufern des Sauerlandes befindet sich das 14.000 Quadratmeter große Zeltplatzgelände direkt am Diemelsee, einer Talsperre mit einer Wasseroberfläche von 1,66 Quadratkilometern. Der See liegt größtenteils im Gebiet der Gemeinde Diemelsee im hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg. Das terrassenförmig angelegte Zeltplatzgelände bietet Platz für bis zu 150 Personen. Dabei ist die Belegung auf maximal vier Gruppen gleichzeitig begrenzt. Der Diemelsee eignet sich zum Baden und für verschiedene Wassersportarten, wie Segeln, Surfen, Kanufahren oder Tretbootfahren. Auf dem Zeltplatz gibt es ein Feld für Ballspiele, ein Küchengebäude, und am Wasser befindet sich ein Gebäude in welchem die Kanus untergebracht sind, die von den Gruppen ausgeliehen werden können. Auch haben die Besuchergruppen des Zeltplatzes die Möglichkeit, unter Anleitung ausgebildeter Natur- und Wanderführer den Naturpark Diemelsee kennenzulernen. Der 335 Quadratkilometer große Naturpark Diemelsee, dessen Mittelpunkt die Diemeltalsperre ist, liegt im Grenzgebiet der Bundesländer Hessen und Nordrhein-Westfalen. Die Landschaft des Naturparks wird geprägt durch die höchsten Berge des Sauerlands, durch weite Täler und tiefe Wälder, Wiesen und Äcker.

Fotos: Tour ist-Information Diemelsee (5)

Während der Führungen durch Wald und Feld lernen die Teilnehmer beispielsweise Tierspuren zu erkennen und erfahren, wie man Tierlaute zuordnet. Und mit Hilfe von Fundstücken, wie Knochen oder Wolle, werden die entsprechenden Tiere bestimmt. Neben den Umweltbildungsprogrammen bieten sich viele Ausflugsmöglichkeiten in die Umgebung des Jugendzeltplatzes an: Im Besucherbergwerk „Grube Christiane“ in Adorf kann man an Bergwerksführungen zum Eisenerzabbau teilnehmen. Die erlebnisreiche Ausstellung im „Visionarium Diemelsee“ vermittelt mit vielen Mitmachstationen allerlei Informationen über den Diemelsee, die Staumauer sowie Lebensräume und Landschaften. Ein Strandbad mit Wasserrutsche befindet sich im 500 Meter vom Zeltplatz entfernten Heringhausen, und in ca. 700 Meter Entfernung gibt es ein Familien- und Erlebnisbad. Minigolfspielen ist im nur 400 Meter entfernten Golfpark möglich. Hier stehen den Besuchern 13 Bahnen zur Verfügung.

In Flechtdorf kann ein ehemaliges Koster besucht werden und in Bad Arolsen gibt es das Residenzschloss der Fürsten zu Waldeck und Pyrmont zu sehen. Und das 16 Kilometer entfernte Willingen bietet zum Beispiel: Eislaufhalle mit Schlittschuhverleih, Lagunen-Erlebnisbad mit Aqua-Rutschenpark, Karthalle, AbenteuerGolfplatz, Sommerrodelbahn, Trampolinanlage, Kletterhalle und Hochseilgarten oder Wildpark mit Greifvogelschau. In den letzten Jahren gab es am Jugendzeltplatz Diemelsee, welcher mit dem Qualitätssiegel für Nachhaltigkeit „ECO-Camping“ zertifiziert ist, umfangreiche Erneuerungsarbeiten, wie beispielsweise in 2012 Umbauten und Renovierungen der Sanitäreinrichtungen, in 2013 die Modernisierung der Küchenausstattung mit Gasherden und einer begehbaren Kühlzelle, eine optimierte Abwasserentsorgung über eine biologische Kläranlage, das Anlegen einer solarbetriebenen Wegebeleuchtung und sicherer Treppenaufgänge. Zur Ausstattung des Zeltplatzes gehören auch ein höhenverstellbarer Grill mit einer

Kontakt Tourist-Information Diemelsee Kirchstraße 6 34519 Diemelsee Telefon 5633 - 91133 info@diemelsee.de www.diemelsee.de Klassenfahrten Magazin Heft 2/2016


Zeltplatz vorgestellt

Lagerfeuerstelle und Stromverteilerkästen. Und aufgrund der 2016 erfolgten neuen Terrassierung des komplett behindertengerechten Platzes ist überall das Aufstellen großer Steilwandzelte und Jurten möglich. „Durch ein verbessertes Freizeitangebot sowie gezieltes Marketing konnten in den letzten Jahren die jährlichen Übernachtungszahlen von anfangs 4.000 auf derzeit über 5.000 Übernachtungen gesteigert

werden“, freut sich Maike Breuker von der Tourist-Information Diemelsee. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Franziska Lages ist sie für die Buchungen und Platzeinteilungen des Jugendzeltplatzes verantwortlich. „Wir geben gern auch Informationen zu Ausflugsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten.“ Die Tourist-Information befindet sich ca. 800 Meter vom Zeltplatz entfernt. „Außer uns steht unseren Gästen auch unser Platz-

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RÖMERZEIT ERLEBEN!

wart Walter Brendl zur Verfügung, der fast täglich auf dem Jugendzeltplatz ist“, informiert Maike Breuker. Was die Gruppen betrifft, so liegt der Altersdurchschnitt bei 6 bis 18 Jahren, so die Auskunft der Tourist-Information. „Vor allem sind bei uns Kinder- und Jugendfreizeiten, wie Pfadfinder, Jugendfeuerwehr oder Messdiener, auf dem Platz“, erzählt Maike Breuker. „Diese Gruppen kommen aus ganz Deutschland und den Niederlanden.“

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Klassenfahrten Magazin Heft 2/2016

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Programmanbieter vorgestellt

Segeln vereint Teamtraining und Abenteuer

Auf unterschiedlichen Bootstypen können Schulklassen im BeOneTeam Segelcamp Bodensee (BadenWürttemberg) das Segeln lernen und den Zusammenhalt stärken In Gaienhofen, einer Gemeinde am Bodensee, gelegen auf der Halbinsel Höri im westlichen Bodensee, betreibt Bernd Orschel das BeOneTeam Segelcamp Bodensee und vermittelt als erfahrener Segler seinen Schülern viel Fachwissen rund um das Segeln. Auch seine beruflichen Tätigkeitsschwerpunkte, wie Teambildung und Sportlermotivation, bringt der seit vielen Jahren als Personalcoach arbeitende Marketingplaner mit ein. Aufgewachsen am Bodensee nahm Bernd Orschel bereits mit 14 Jahren erfolgreich an Regatten teil. Als aktiver Steuermann in der 470er Klasse sammelte er später wertvolle Erfahrungen hinsichtlich Segeltechnik, Strategie und Teamarbeit. Diese Erfahrungen lässt er in die Segelausbildung für Erwachsene und Jugendliche einfließen. Neben der Ausbildung zum Erlangen verschiedener Segelund Motorbootscheine bietet das Unternehmen auch individuelle Teambildungsmaßnahmen auf der Grundlage des Segelsports. „Kaum eine andere Sportart stellt so hohe Anforderungen an ein Team und trainiert die Kernkompetenzen so gut wie das Segeln. Das sind geeignete Voraussetzungen, um die Zusammenarbeit in Teams in kurzer Zeit zu verbessern“, erklärt Bernd Orschel. Schulklassen können beim Segeln also nicht nur Abenteuer erleben und gewohnte Grenzen überschreiten, sondern auch den Zusammenhalt stärken. „Unterstützung bei meiner Arbeit erhalte ich von einem motivierten Team aus jungen und engagierten Segellehrern und Segellehrerinnen, die Hand Klassenfahrten Magazin Heft 2/2016

zelschlafkabinen und Luftbettmatratzen gestellt. Die sanitären Einrichtungen eines Campingplatzes befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Segelcamp. Der Theorieunterricht und die Veranstaltungen am Abend finden in entspannter Atmosphäre im beheizbaren Gemeinschaftszelt statt. Hier wird auch gemeinsam gegessen. Zur gebotenen Vollverpflegung gehören Frühstück, warmes Mittagessen und Abendessen. An Getränken und Obst können sich die Teilnehmer jederzeit bedienen. Und jeweils am Donnerstag steht gemeinsames Grillen auf dem Plan. Für den Segelunterricht stehen verschiedene Boote zur Verfügung. „Zu unserer Flotte gehören Optimisten, 420er, 470er, Laser, Trainer, Windy, Fireball und ein Katamaran. So können die Kinder und Jugendlichen Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Bootstypen sammeln“, informiert Bernd Orschel. Fotos: Segelcamp Bodensee (2)

in Hand arbeiten und die Segelcamps aus vollem Herzen und mit viel Schwung und Leidenschaft mit organisieren“, berichtet Bernd Orschel und freut sich, dass es als Resultat positive Rückmeldungen der Teilnehmer sowie viel Lob für die gute Küche gibt und viele ehemalige Schüler und Lehrer auch gerne privat nochmals zum Segeln zurückkommen. Die Segelcamps, welche von Anfang Mai bis Ende September möglich sind, dauern zwischen vier und sechzehn Tagen. Verpflegung, Betreuung rund um die Uhr und Unterhaltung sind inklusive. Neben dem Erlernen

des Segelns von Grund auf – in Theorie und Praxis, sorgt ein erfahrenes Betreuer-Team für ein umfangreiches Rahmenprogramm. Dieses beinhaltet unter anderem Wasserspiele, Geländespiele, eine Wasserolympiade, Beachvolleyball, Tischtennis, Tischkicker, Fußball oder Baden im See. Über den Wochenablauf geben die Internetseiten des Segelcamps Auskunft. Übernachtet wird in IgluZelten mit festen Holzfußböden. Aufgeteilt sind die Zelte in zwei Kabinen für jeweils drei Personen. Für Lehrer und Betreuer werden separate Zelte mit Ein-

Was die Versicherung betrifft, so hat das Unternehmen als Wassersportschule eine Haftpflichtversicherung, über welche auch die Teilnehmer versichert sind. „Wir empfehlen allerdings den Abschluss einer persönlichen Unfallversicherung. Dies liegt jedoch in der Verantwortung jedes Teilnehmers“, so Bernd Orschel.

Kontakt BeOneTeam Segelcamp Bodensee Singener Straße 34 78267 Aach Telefon 0178 - 190 75 74 info@segelcamp-bodensee.de www.segelcamp-bodensee.de


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Programmanbieter vorgestellt

SONNENTAL DAS HAUS DER MÖGLICHKEITEN

jedoch mal ganz und gar nicht mitspielen, haben wir neben Theorieunterricht auch ein abwechslungsreiches Alternativprogramm. Eine Garantie für Segelwetter können wir natürlich nicht geben.“

Bodensee Der Bodensee liegt im Alpenvorland. Unter der Bezeichnung Bodensee fasst man die drei Gewässer Obersee, Untersee und Seerhein zusammen. Denn hydrologisch gesehen handelt es sich beim Bodensee um zwei Seen und einen sie verbindenden Fluss. Wenn man Obersee und Untersee zusammenrechnet, dann ist der Bodensee mit 536 Quadratkilometern, nach dem Plattensee und dem Genfer See, flächenmäßig der drittgrößte See in Mitteleuropa. Die Uferlänge von Obersee und Untersee beträgt 273 Kilometer. Davon liegen 173 Kilometer in Deutschland, 28 Kilometer in Österreich und 72 Kilometer in der Schweiz. Halbinsel Höri Die etwa 45 Quadratkilometer große Halbinsel Höri im Bodensee befindet sich zwischen dem bekannten Kurort Radolfzell und der schweizerischen Mittelalterstadt Stein am Rhein. Sie umfasst das nördliche Ufer des Untersees und das südliche Ufer des Zeller Sees. Aufgrund der kurzen Distanz zum gegenüberliegenden Schweizer Ufer und der niedrigen Wasserstiefe ist der Untersee optimal für den Wassersport geeignet. Die Höri, mit dem bis auf ca. 715 Meter ü.M. ansteigenden waldreichen Schienerberg, steht zum großen Teil unter Natur- oder Landschaftsschutz. Um die Höri zu entdecken, bietet sich eine Rundwanderung über die Halbinsel an. Die Wanderung, die durch die ursprünglichen Wiesen-, Wald- und Hügellandschaften der Höri führt, dauert bis zu vier Stunden und wird vom örtlichen Kultur- und Gästebüro Foto oben: Meersburg, Photographie Jürgen Pollak; Foto unten: Insel Reichenau, Moritz Kertscher; durchgeführt.

Quelle: Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.

Jugend- und Erwachsenenbildungsstätte Haus Sonnental 66798 Wallerfangen Telefon +49 (0) 6831 966830 www.tagen-bistum-trier.de ANZEIGE

Und was passiert bei schlechtem Wetter? „Die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen steht bei uns immer an erster Stelle. Solange jedoch die Sicherheit nicht gefährdet ist, segeln wir auch bei Regenwetter“, erläutert Bernd Orschel. „Sollte das Wetter

Das Haus Sonnental bei Wallerfangen, in der Nähe von Saarlouis besticht durch die umliegende Waldlandschaft und eine ruhige Lage. Beste Möglichkeiten bietet das Haus für Kinder und Jugendliche im Rahmen von Schul-, Freizeit- und Ferienveranstaltungen. Vereine, Firmen und Organisationen finden in über 10 Tagungsräumen mit entsprechender Ausstattung für bis zu 120 Personen viel Raum für Tagungen, Fortbildungen und Orientierungstage.

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ÜBER DEN BESTEN LAGEN Die historische Marienburg oberhalb der Mosel gelegen, in der Nähe von Zell, bietet insbesondere Gruppen vielfältige Möglichkeiten zur Entfaltung im Rahmen von Bildungs-, Tagungs- und Freizeitveranstaltungen. 11 Seminarräume und Speisesaal für bis zu 120 Personen 26 Einzel-, 21 Doppel- und 8 Mehrbettzimmer 3 rollstuhlgerecht einger. Zimmer Großzügige Außenanlage für diverse Spielmöglichkeiten, Grillplatz, Kicker, Tischtennisplatte, Terrasse, Clubräume Jugendbildungsstätte Marienburg, 56856 Zell Telefon +49 (0) 6542 93680 www.tagen-bistum-trier.de Klassenfahrten Magazin Heft 2/2016


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Reiseziel vorgestellt

Reiseziel Dortmund und Umgebung

Seit 2013 gibt es „dortmund-jugendreisen.de“ – ein Angebot der Dortmundtourismus GmbH (NRW)

Dortmunder U – Außenansicht

Foto: © Hannes Woidich

Einst war Dortmund eine wichtige Hansestadt und später Industriemetropole – vor allem bekannt durch Stahl, Kohle, Bier. Heute, nach langjährigem Strukturwandel, ist die Stadt in der Region Rhein-Ruhr in Nordrhein-Westfalen ein Dienstleistungsund Technologiestandort. Dortmund wird inzwischen als moderne Ruhrgebietsstadt wahrgenommen. Auch der Tourismus erfuhr einen starken Wandel. Zählten vor über zehn Jahren noch hauptsächlich Geschäftsreisende mit ein bis zwei Tagen Aufenthalt zu den Besuchern Dortmunds, so hat sich das inzwischen drastisch geändert. „Mittlerweile können wir jährlich mehr als 35 Millionen Tagesreisende und über eine Million Übernachtungen verzeichnen“, freut sich Matthias Rothermund, Geschäftsführer der Dortmundtourismus GmbH. „Unsere Gäste kommen aus aller Welt. Und die Zahl der Privatreisenden stieg in den letzten Jahren kontinuierlich an.“ Klassenfahrten Magazin Heft 2/2016

Im Bereich Jugendreisen hat man sich auch etwas einfallen lassen: Seit knapp zweieinhalb Jahren gibt es „dortmundjugendreisen.de“, ein Angebot der Dortmundtourismus GmbH. „Entwickelt wurde dieses Angebot, weil sich Dortmund mit seinen vielfältigen Möglichkeiten sowohl für diverse Lerninhalte als auch für die Freizeit eignet“, erklärt Sigrun Späte, stellvertretende Geschäftsführerin der Dortmundtourismus GmbH. „Für alle, die eine Reise mit Kindern oder Jugendlichen planen und eine Klassenfahrt organisieren müssen, soll diese Internetadresse als große Entscheidungshilfe dienen.“ Dieses Angebot beinhaltet relevante Informationen über interessante Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten, die für diese Zielgruppe in Dortmund vorhanden sind, inklusive Eignungshinweisen zu Alter und Jahrgangstufe. „Aufgeführt sind fast alle Freizeit- und Kultureinrichtungen in Dortmund und es

gibt auch einen Einkaufs- und Restaurantführer und Tipps zur Abendgestaltung“, so Matthias Rothermund. „Außerdem können Formulare und Merkzettel zu schulrelevanten Themen, wie Einladungen zu Elternabenden, Einverständniserklärungen und vieles mehr, genutzt werden. Während der Recherche lassen sich jene Angebote, die in Frage kommen, auf einem Merkzettel speichern, der abschließend dann zum Download und Druck zur Verfügung steht.“ Und wer nicht stöbern möchte, der kann direkt auf der Startseite Suchkriterien eingeben, um zu den gewünschten Angeboten zu gelangen. Alle Programmpunkte sind ausführlich beschrieben und mit entsprechenden Fotos bebildert. Neben dem Informationsangebot fand auch die technische Seite Beachtung. Sigrun Späte: „www.dortmund-jugendreisen.de trägt den geänderten Nutzergewohnheiten Rechnung, denn diese Website wurde im


Reiseziel vorgestellt

Signal Iduna Park: Stadion Foto: © Hans-Jürgen Landes

sogenannten Responsive Design entwickelt. Die Seite reagiert auf die Eigenschaften des jeweils benutzten Endgeräts, damit immer eine nutzerfreundliche Ansicht und Anwendung möglich ist, ohne dass auf Attraktivität des Designs oder auf Informationsgehalt verzichtet werden muss.“ Untergliedert ist die Website in die Hauptbereiche: Zeit zum Lernen; Zeit zum Erleben; Zeit zum Abschalten; Pauschalen und Unterkünfte.

Stadtansicht

Foto: © Flor ian Kampschulte

Ein Angebot des Bereiches Zeit zum Lernen nennt sich „Highlights Ruhrgebiet“. Dabei geht es um die Vielfältigkeit des Ruhrgebietes. „Auf Kleinkunstbühnen, der Route Industriekultur oder in den zahlreichen Museen erlebt man den Pott hautnah“, erzählt Sigrun Späte. „Bei Schulklassen steht meist die Industriekultur im Vordergrund, wenn es um Lerninhalte etc. geht – also Zeche Zollern, Kokerei Hansa, HoeschMuseum usw., die auch spezielle Angebote

für Schulklassen haben. Beliebt ist auch die DASA, die eine Fülle von Angeboten für Kinder und Jugendliche hat. Und der Fußball spielt natürlich immer eine Rolle, auch bei den Mädchen. Sie gehen ins Vereinsmuseum Borusseum, ins Deutsche Fußballmuseum oder zum BVB Lernzentrum. Immer beliebter wird auch das Dortmunder U–Zentrum für Kunst und Kultur, da es durch die fliegenden Bilder von Adolf Winkelmann bundesweit Aufmerksamkeit erlangt hat.“ ––> S. 22

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Reiseziel vorgestellt

Weitere Stationen beziehungsweise Themenvorschläge sind unter anderem das Deutsche Bergbaumuseum und das Planetarium in Bochum; das Freilichtmuseum in Hagen; der Gasometer in Oberhausen; das Grusellabyrinth in Bottrop. Im Bereich Zeit zum Erleben ist „Natur“ eines der Themen. „Natur ist immer spannend. Dortmund ist umgeben von Wäldern, Wiesen und Feldern – und Outdoor ist die neue Trendsportart für viele Kinder und Jugendliche“, stellt Sigrun Späte fest. „Wer mag, der kann bis Hessen wandern, den Kanal auf dem Kanu erobern, die Freiluftkletterwände bezwingen, den Zoo besuchen oder Beachvolleyball und Minigolf spielen oder ein Picknick in einem der vielseitigen Parks in unserer Stadt veranstalten.“ Um Essen und Trinken, ums Einkaufen oder um Kinobesuche geht es unter anderem im Bereich Zeit zum Abschalten. „Ob kleines Programmkino mit Szenefilmen oder Multiplex-Palast mit 3D-Blockbustern, Dortmund hat ein breites Angebot für alle cineastischen Besucher“, sagt Sigrun Späte. Der Bereich Pauschalen und Unterkünfte informiert zum einen über die Möglichkeiten von Tagesausflügen oder über mehrtägige Klassenfahrten – von der Eintages- bis zur Dreitagesreise. Und zum anderen gibt es Informationen zu Unterkünften, wobei beispielsweise zwischen Hostel, Jugendgästehaus oder der Übernachtung in einer Villa gewählt werden kann.

Deutsches Fußballmuseum: Die Goldene Generation

Für Schulklassen der Oberstufe eignet sich zum Beispiel eine Dreitagereise mit Übernachtung im Hostel in Dortmund. Zum Programm gehört am ersten Tag ein historischer Stadtrundgang durch in die Innenstadt. Hierbei erzählen Stadtführer, gewandet in historischer Kleidung, die Geschichte Dortmunds. Anschließend wird die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache besucht. Den Schwerpunkt der Führung spricht man im Voraus ab. Der Abend klingt dann beim Bowling aus. Am nächsten Tag geht es vormittags um Teamgeist und Beweglichkeit im Hochseilgarten, und nachmittags steht der Besuch der DASA auf dem Programm. Hier gewährt die Führung zum Thema „Neue Arbeitswelten“ einen Einblick in die Gegenwart und Zukunft der Arbeitswelt mit dem Schwerpunkt

Foto: © DFM/Roesner

Multimedia. Abends kann der Gruppenraum des Hostels für die eigene Abendgestaltung genutzt werden, um zum Abschluss der Reise vielleicht eine Party zu veranstalten. Nach Auskunft von Matthias Rothermund eignet sich Dortmund, wenn es sich um eine mehrtägige Reise handelt, besonders für Schüler ab 14 Jahren. „Schulklassen, die länger bleiben, reisen oft aus den angrenzenden Bundesländern an, wie Hessen, Niedersachsen, RheinlandPfalz. Wir haben aber auch schon Gruppen aus Spanien und England usw. gehabt“, so Sigrun Späte. „Natürlich besuchen auch Schulklassen mit jüngeren Kindern die Stadt, diese kommen aber meistens aus der Region und unternehmen nur einen Tagesausflug.“ Den bisherigen Erfahrungen zufolge, werden Pauschalreisen eher weniger gebucht. Lehrer und Schüler suchen sich auf der Seite der Dortmund Jugendreisen meistens verschiedene Programmpunkte, die sie interessieren, und buchen diese einzeln. „So ist die Seite eigentlich auch gedacht, die Pauschalreisen sollen eher Beispiele sein, obwohl sie schon gebucht wurden“, berichtet Matthias Rothermund.

Kontakt

Deutsches Fußballmuseum: Schatzkammer

Klassenfahrten Magazin Heft 2/2016

Foto: © DFM/Kobow

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Unterkünfte vorgestellt

Eine Mischung aus Hostel und Hotel

Vor 17 Jahren eröffnete das erste Meininger Hotel in Berlin. Inzwischen gibt es 16 Häuser in zehn europäischen Städten Die Anfänge liegen 17 Jahre zurück. 1999 hatten die Gründer der Meininger-Gruppe, die Jugendfreunde Nizar Rokbani und Oskar Kan, ein besonderes Konzept entwickelt: Ihre Unterkunft sollte mehr bieten als ein Hostel und günstiger sein als ein Hotel. So eröffneten sie in der Meininger Straße in Berlin-Schöneberg das erste Meininger Hotel, wobei die Namensgebung im Straßennamen des ersten Standortes begründet liegt. Zwar hat das Haus in der Meininger Straße 2009 seine Pforten geschlossen, weil es mit dem Standard der neu eröffneten Hotels dieser Gruppe nicht mehr mithalten konnte, dafür gibt es inzwischen 16 Meininger Hotels, in zentraler Lage und mit moderner Ausstattung, in zehn europäischen Städten. In Berlin befinden sich vier der Häuser: im quirligen Bezirk Berlin-Mitte das Humboldthaus mit 118 Zimmern auf 6 Etagen; verkehrstechnisch ganz zentral gelegen das Hotel Berlin Hauptbahnhof mit 296 Zimmern auf 8 Etagen; ganz nahe dem Alexanderplatz ein Hotel mit 90 Zimmern auf 7 Etagen; und am Flughafen Berlin-Schönefeld ein Hotel mit 151 Zimmern auf 3 Etagen. Veränderungen gab es auch in den Besitzverhältnissen und der Geschäftsführung. Die Meininger-Gruppe ergänzt seit 2013 das Angebot des Bildungs- und Studienreiseanbieters Holidaybreak, der zu Cox und Kings gehört, dem 1758 in England gegründeten und damit ältesten Touristikunternehmen der Welt. Und auch die jetzige Geschäftsführung, bestehend aus dem Briten Navneet Bali, dem Holländer Eric van Dijk, dem Österreicher Hannes Spanring und dem Deutschen Andre Aue, sieht im richtigen Konzept, im Mut zur Vision, in Inspiration und Handwerk, dem Spaß an der Sache und jeder Menge Enthu-

Berlin Alexanderplatz

Berlin Airport

siasmus die Grundlagen für den weiteren Erfolg. Der Grundansatz des Konzeptes der Hotelgruppe besteht, nach Auskunft der Geschäftsleitung, nach wie vor in der Verbindung von Service und Komfort eines Hotels mit der unkomplizierten Art eines Hostels. Einen besonders wichtigen Aspekt sehen die Geschäftsführer auch in der Atmosphäre in ihren Hotels, welche durch die individuelle Gestaltung geprägt ist – jedes Haus hat seinen speziellen Charakter. „So entsteht ein kleines Universum, mit einer eigenen Persönlichkeit“, erklärt Navneet Bali. Häufig erfolgt die Gestaltung der Häuser basierend auf einem konkreten Motto, wie zum Beispiel in den Wiener Häusern „Sissi“ und „Franz“ oder im Berliner Humboldthaus. „Als Anregung nehmen wir meist Themen aus der Region oder gar der Geschichte des

Amsterdam City West

Fotos: © Meininger Hotels (5)

Hauses“, berichtet Navneet Bali. „An der Stelle, an der heute unser Hotel BerlinMitte Humboldthaus steht, lebte und starb einst Alexander von Humboldt. Hier war ein Thema für das Hotel schnell gefunden. Man entdeckt es in den Zimmern und in den öffentlichen Bereichen.“ Die einzelnen Häuser der Meininger Gruppe sind auch in anderer Hinsicht unterschiedlich. So gibt es Hotels mit 50 Zimmern und 6 Zimmertypen, ebenso wie Hotels mit 300 Zimmern und 3 Zimmertypen. Jedoch wird kontinuierlich an einer qualitativen Aufwertung und Vereinheitlichung bestimmter Merkmale der Häuser gearbeitet. Gemeint sind, neben den zentralen Standorten in bekannten Metropolen Europas, ein intellektuelles Raumkonzept, eine flexible Bettenund Zimmerstruktur sowie die Schaffung interessanter sozialer Schnittstellen in den Allgemeinflächen. Da einige Häuser schon recht lange zur Hotelgruppe gehören, wurde ein Teil davon renoviert, um den Gästen weiterhin den gewohnten Standard bieten zu können. „In den renovierten Mehrbettzimmern gibt es an den Doppelbetten beispielsweise jeweils ein Licht, eine Steckdose und eine USB-Steckdose. In den öffentlichen BereiKlassenfahrten Magazin Heft 2/2016

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Unterkünfte vorgestellt

chen in unserem Hotel München City Center haben wir unter anderem die Gamezone renoviert. Der gesamte Raum wurde neu designed, Billard und Kicker sind neu und es gibt nun zusätzlich einen Dartautomaten“, informiert Navneet Bali. „Zudem haben wir das WLAN in unseren Hotels stetig verbessert, um unseren Gästen sowohl ein schnelleres Internet als auch eine bessere Verfügbarkeit in den Hotels bieten zu können.“ Zur Ausstattung der Hotels gehören jeweils TV, Dusche und WC in allen Zimmern, WLAN, öffentliche Räume wie Lobby, Lounge und Gästeküche zur Selbstverpflegung. Mit Billard, Tischfußball oder Playstation stehen verschiedene Freizeitmöglichkeiten im Hotel bereit. „Unsere Hotels wurden für die Bedürfnisse von jungen Menschen entwickelt. Gemeinsam sorgen wir für Spaß, aber auch für Sicherheit“, sagt Navneet Bali. „So sind die Eingangsbereiche videoüberwacht und der Zugang zu den Zimmern erfolgt über Kartenschließanlagen. Auf Wunsch kann extra Sicherheitspersonal eingesetzt werden.“

München City Center: Gameroom

Hinsichtlich der Verpflegung gibt es für Schulklassen Frühstücksbuffet und auf Wunsch auch Halb- oder Vollpension. Wobei sich die Mahlzeiten individuell arrangieren und an das Tagesprogramm anpassen lassen. Beachtung finden zudem kulturell-, religiösoder gesundheitsbedingte Sonderwünsche. „Für die Bereitung des Abendessens arbeiten wir mittlerweile in nahezu allen Hotels mit einem großen Cateringservice zusam-

men“, so Navneet Bali. „Dadurch konnten wir die Qualität unseres Abendessens verbessern und außerdem verstärkt auf Allergiker und Vegetarier Rücksicht nehmen.“ Schüler erhalten bei Anreise spezielle Armbändchen, die sie den gesamten Aufenthalt tragen müssen. Diese dienen der Erkennung, welche Getränke die Schüler an der Bar bestellen dürfen. Die Lehrer und das Alter der Schüler entscheiden darüber,

Mit der Klasse ins Schullandheim – Mitglieder im Verband Deutscher Schullandheime

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Im Süden der Insel Sylt zwischen Rantum und Hörnum direkt an der Wattseite, mitten im Naturschutzgebietes der Rantumer Dünen, liegt das Hamburger Jugenderholungsheim Puan Klent. In dieser traumhaften Lage bietet es seinen Gästen den perfekten Rahmen, um Natur und Umwelt kennen zu lernen.

Das Angebot an Spiel- und Sportmöglichkeiten ist vielfältig und bietet optimale Bedingungen für einen erlebnisreichen Aufenthalt, wobei der bewachte Badestrand an der Westseite ein besonders „Highlight“ ist. Tischtennis, Basketball, Fußball, Schwimmen im Meer, Wattwanderungen oder eine Radtour über die Insel, alles ist möglich. Für diese Aktivitäten leihen wir Ihnen gerne kostenlos Schaufeln, Bälle, Tischtennisschläger oder Gesellschaftsspiele. Ausgearbeitete Rallyes für verschiedene Altersstufen können gegen eine Gebühr kopiert werden. Gerne buchen wir Ihnen auch eine Schifffahrt zu den Seehundsbänken oder organisieren Ihnen auf Wunsch ein komplettes Wochenprogramm. In Kooperation mit der Schutzstation Wattenmeer betreiben wir für unsere Gäste den „Austernfischer“. Es handelt sich dabei um ein kleines Wattlabor, ausgestattet mit mehreren Aquarien und Mikroskopen. Zusätzlich vermitteln wir biologische Exkursionen.

Für Schulklassen oder Gruppen, die 6 oder mehr Übernachtungen buchen, gewähren wir einen Rabatt von 10%. Weitere Auskünfte und Informationen erhalten Sie auch direkt bei uns: Hamburger Jugenderholungsheim Puan Klent auf Sylt, Hörnumer Straße 83, D-25980 Sylt/OT Rantum, Tel.: 04651-96440, Fax: 04651-964422, eMail: info@puan-klent.de, www.puan-klent.de

Hamburger Jugenderholungsheim Puan Klent auf Sylt Klassenfahrten Magazin Heft 2/2016


Unterkünfte vorgestellt

Zu den Gästen der Hotelgruppe zählen Menschen jeden Alters aus aller Welt: Gruppen, Familien, Backpacker, Touristen und Businessreisende. Die Hotelgruppe will weiter expandieren. So ist für den Herbst 2017 die Eröffnung eines 114-Zimmer-Hotels in Rom geplant. Dabei handelt es sich um ein früheres Ärztehaus, welches innerhalb von 18 Monaten umgebaut werden soll. In Budapest will man im Sommer 2018 ein Hotel mit 184 Zimmern und 751 Betten eröffnen, und für Ende 2018 ist eine Eröffnung in Barcelona geplant, Paris folgt im Frühjahr 2019.

Frankfurt/Main

welche Getränke erlaubt sind und welche nicht. Bei der Anreise von Gruppen erfolgt jeweils eine Begrüßungsansprache durch das Hotelpersonal, in der die Regeln sowie die Möglichkeiten im Hotel erläutert werden. Auch bei der Reise- und Tourenplanung finden die Gruppen im Hotel Unterstützung. So ist man beispielsweise Schulklassen bei der Vorbereitung und Programmplanung der

Klassenreise behilflich – zum Beispiel mit Beratung bei der Auswahl der richtigen Veranstaltung und Hilfe bei der Beschaffung der Tickets oder Empfehlung einer geeigneten Tour durch die Stadt. Für Schüler und Lehrer gibt es, neben vielen anderen Informationen, speziell für Klassenfahrten entsprechende Hinweise auf den Internetseiten der Hotelgruppe.

Kontakt Meininger Shared Services GmbH Schöneberger Straße 15 10963 Berlin Telefon 030 - 666 36 100 groups@meininger-hotels.com www.meininger-hotels.com

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Berlin: Museum vorgestellt

Von lehrreich und interessant bis schaurig

Außergewöhnliche Einblicke in die Entwicklung der Medizin der letzten 300 Jahre erhalten Besucher im Berliner Medizinhistorischen Museum Auf fünf Etagen gab es in großen gläsernen Schauvitrinen beinahe alle damals bekannten Erkrankungsformen zu sehen. Das war um die Jahrhundertwende. Ab 1899 entstand ein beeindruckendes dreidimensionales Lehrbuch der Pathologie und zwar im „Pathologischen Museum“ an der Berliner Charité. Ins Leben gerufen wurde dieses Museum vom weltberühmten Berliner Arzt und Pathologen Rudolf Virchow. Seine Idee bestand darin, jede damals bekannte Krankheit an ihrem typischen Krankheitsort sowie an weiteren Organen, die befallen werden können, in ihren charakteristischen Stadien und eigentümlichen Verläufen zu dokumentieren. Lange Zeit musste der Pathologe für sein Museum kämpfen. Stetig vergrößerte er die Sammlung an Präparaten, vor allem auch durch die ausgedehnte Sektions- und Präparationstätigkeit an seinem eigenen Institut. Rudolf Virchows Motto lautete: „Kein Tag ohne Präparat.“ Bis zur Jahrhundertwende baute er seine Sammlung auf über 20.000 Präparate aus und so musste mehr Platz geschaffen werden, um die wachsende Sammlung auf absehbare Zeit unterzubringen. Im Jahre 1896 begann schließlich die groß angelegte Umbauphase der Charité mit dem Neubau der Pathologie. Es entstand das Museumsgebäude mit insgesamt 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Die Nutzung des Museums sollte in dreifacher Hinsicht erfolgen: In den drei oberen

Fotos: Berliner Medizinhistor isches Museum der Char ité (3)

Stockwerken plante Rudolf Virchow eine Lehr- und Studiensammlung; die unteren beiden Etagen, die sogenannte Schausammlung, war für die interessierte Öffentlichkeit vorgesehen; und im Hörsaal erläuterte er seinen Studenten Präparate aus allen Museumsebenen, um seine Hörer, wie er sagte, medizinisch sehen zu lehren. Das heutige Berliner Medizinhistorische Museum ist eine Einrichtung der Charité Berlin und bekannt für seine pathologischanatomische Sammlung. Hervorgegangen aus dem Pathologischen Museum Rudolf Virchows befindet es sich noch immer im ehemaligen Museumshaus des Instituts

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für Pathologie auf dem traditionsreichen Gelände der Charité (Campus Mitte). Nach der Dezimierung der Sammlung durch verheerende Bombentreffer im Zweiten Weltkrieg wurde die Sammlung allmählich wieder aufgebaut, so dass heute etwa 10.000 Präparate den Grundstock des Objektbestands ausmachen. Der Wunsch, die Präparate wieder öffentlich zu präsentieren, nahm Ende der 1970er Jahre konkretere Formen an. Erste Schauvitrinen wurden auf den Gängen des Instituts für Pathologie sowie im Museumsgebäude aufgestellt und mit einschlägigen Objekten bestückt. Mit der deutschen Wiedervereinigung wandelten


Berlin: Museum vorgestellt

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Kontakt Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité
 Charitéplatz 1 10117 Berlin Telefon 030 - 450 536 122 bmm@charite.de www.bmm-charite.de Virchows, in die Labore der medizinischen Forschung des 19. und 20.Jahrhunderts und in einen historischen Krankensaal. Ergänzend zur Dauerausstellung gibt es Sonderausstellungen, mit denen das Museum immer wieder neue Aspekte der Medizin und Medizingeschichte beleuchtet. Dabei reicht das Spektrum etwa von Wunderheilungen in der Spätantike bis zu neuesten Erkenntnissen der Rechtsmedizin zur Aufklärung unnatürlicher Todesfälle. Überdies begegnen sich in kleineren und größeren Präsentationen häufig Kunst und Medizin.

Präparatevitrine (Dauerausstellung)

sich Name und Konzept des Projekts. Unter der Bezeichnung Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité erfolgte die Wiedereröffnung des Museums im Jahr 1998. Heute erhalten die Besucher hier außergewöhnliche Einblicke in die Entwicklung der Medizin der letzten 300 Jahre. Gezeigt werden Bilder und Modelle vom menschlichen Körper, welche die Medizin in dieser Zeit entwickelt hat. Außerdem wird ein Abriss darüber geboten, was sich daraus für Diagnostik und Therapie ergab, ohne die

Sicht des Patienten zu vergessen. Die Ende 2007 eröffnete Dauerausstellung „Dem Leben auf der Spur“ präsentiert vor allem eine etwa 750 Objekte umfassende Sammlung pathologisch-anatomischer Feucht- und Trockenpräparate. Den Beginn des Rundganges durch die Dauerausstellung bildet ein Besuch des Anatomischen Theaters im frühen 18. Jahrhundert. Über das anatomische Museum geht es dann weiter in den Seziersaal des Pathologen, in den Präparate-Schausaal Rudolf

Mit der Hörsaalruine des ehemaligen Rudolf-Virchow-Hörsaales, den Ende des Zweiten Weltkrieges Fliegerbomben zerstörten und der in den Nachkriegsjahren notdürftig wiederhergestellt wurde, besitzt das Museum einen besonderen Veranstaltungsort. Seit Mitte der 1990er Jahre steht die „konservierte“ Hörsaalruine, ausgestattet mit Standard-Konferenztechnik, als Ort für unterschiedliche Veranstaltungen zur Verfügung. Bis zu 100 Personen finden hier Platz. Das Museum der Charité hat sich zu einer anerkannten Einrichtung seiner Art entwickelt. Rund 75.000 Besucher aus dem In- und Ausland zählt das Museum jährlich.

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Baden-Württemberg

Mit der Klasse ins Schullandheim – Mitglieder im Verband Deutscher Schullandheime

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CircArtive Hof

Schullandheim im Naturpark Schwäbischer Wald Herrliche Natur, vielfältige Freizeitmöglichkeiten und Ausflugsziele, unsere Tiere und erlebnispädagogischen Angebote machen Ihren Schullandheimaufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis für Ihre Schülerinnen und Schüler. Im Mittelpunkt unserer sozialpädagogischen Arbeit stehen die individuellen Fähigkeiten der Teilnehmer, deren Talente wir fördern und in einer starken, harmonischen Gemeinschaft zusammenführen. Dafür gestalten wir pro Tag 1,5 Stunden erlebnispädagogisches Programm am Vor- oder Nachmittag. Die restliche Zeit steht für eigene Aktivitäten zur Verfügung.

Sie können aus drei erlebnispädagogischen Angeboten wählen: Natur erforschen, Circus entdecken oder Klettern verantworten. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, einen Erlebnisnachmittag in unserem Waldhochseilgarten (20 Euro/Person) zu buchen. Die Unterbringung erfolgt in gruppengerechten, teils rollstuhlgeeigneten Ferienhäusern (60 oder 85 Quadratmeter) mit je drei Schlafräume mit zwei oder drei Betten sowie einem Waschraum mit Dusche und WC. Für Lehrkräfte und Begleitpersonen stehen Zimmer im Haupthaus oder bei den Schülern zur Verfügung. Im Sommer, als besonderes Highlight, gibt es die Circusstadt Pimparello – mit Übernachtung in echten Circuszelten! Verpflegung: im Speisesaal erwartet Sie eine gute regionale und abwechslungsreiche Küche. Vollverpflegung ist im Preis inbegriffen. Unsere Preise (inkl. Unterkunft, Vollverpflegung, erlebnispädagogischem Programm): z.B. 4 Übernachtungen, Mo.-Fr., 140 Euro pro Schüler(in), pro 12 Schüler ein Lehrer frei, in der Circusstadt ab 120 Euro/4 Tage (Zelte)

Kontakt: CircArtive Haus – Hof – Pimparello, Rappenhof, 74417 Geschwend, www.circartive.de CircArtive Hof im Naturpark Schwäbischer Wald Baden-Württemberg

Mit der Klasse ins Schullandheim – Mitglieder im Verband Deutscher Schullandheime

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Von der Schule in die Wildnis Erlebnispädagogische Exkursionen im Naturschutzgebiet Feldberg Herzlich willkommen in unserem nachhaltig geführten, gemütlichen Naturfreundehaus Feldberg, im Naturschutzgebiet unterhalb des höchsten Gipfels des Schwarzwaldes in 1340 m Höhe. Als Schullandheim sind wir auf Klassenfahrten spezialisiert, der ideale Standort für außerschulisches Lernen. Neben dem Gipfelsturm (Alpenblick) und erlebnisreichen Wanderungen bieten wir vielseitige gemeinschaftsfördernde Aktivitäten: • mit dem Feldberg - Förster in den Urwald • Wandern zu den höchsten Quellen des Schwarzwaldes • Besuch der Wetterstation Feldberg • Iglubau, Schneeschuhwandern • Natur- und erlebnispädagogische Programme u.v.a.m. weitere Angebote im Internet unter: www.naturfreundehaus-feldberg.de, „Bausteine“. Selbstversorgung oder Verköstigung durch das Haus. Unsere Produkte sind regional, bio und fair. Beispiel: HP, Lunchpaket, halbtägige erlebnispädag. Begleitung, mit der „Konuscard“ freie Fahrten auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln im gesamten Schwarzwald:

Unser Preis: 29,90 EUR pro Person/Tag Kontakt: w w w.natur freundehaus-feldberg.de, eMail: info@natur freundehaus-feldberg.de, Tel. 07676/336, Fax 07676/939960

Naturfreundehaus Feldberg Klassenfahrten Magazin Heft 2/2016


Berlin: Museum vorgestellt

Präparatesaal (Dauerausstellung)

Gerade Schüler höherer Jahrgangsstufen sowie Auszubildende und Studierende in medizinischen Berufen, aber auch sehr viele interessierte Laien nutzen die verschiedenen Ausstellungen, um sich über medizinische sowie kultur- und wissenschaftsgeschichtliche Zusammenhänge zu informieren. Der Anteil der Schulklassen am gesamten Besucheraufkommen beträgt ca. 30 Prozent, wobei die Klassen aus dem ganzen Bundesgebiet kommen, schwerpunktmäßig jedoch aus Berlin und Brandenburg.

Die Erkundung des Museums kann im Rahmen von unterschiedlichen Führungen erfolgen, die für Gruppen und Einzelbesucher in deutscher und in englischer Sprache angeboten werden. Zusätzlich zu den Führungen durch die Dauerausstellung und durch die Sonderausstellung gibt es historische Geländeführungen sowie Einführungsvorträge. Aufgrund der behindertengerechten Ausstattung des Museums sind alle Ausstellungsbereiche auch per Rollstuhl zu erreichen.

Wegen der besonderen Wirkung zahlreicher pathologisch-anatomischer Präparate, die im Museum zu sehen sind, sollten die Besucher das 16. Lebensjahr erreicht haben. Schulklassen können ab der Klassenstufe 10 angemeldet werden. Spezielle Lehr- oder Unterrichtsmaterialien hält das Museum nicht bereit, aber es empfiehlt für nähere Informationen den kostenpflichtigen Ausstellungskatalog. Darin sind alle wesentlichen Hintergrundtexte der Ausstellung zusammengefasst.

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Programmanbieter vorgestellt

Kletterabenteuer, Teamprogramme, Rallyes ... Im Abenteuerpark Potsdam können sich Schulklassen nicht nur der Herausforderung Höhe stellen, sondern auch spezielle Schülerprogramme nutzen Potsdam, südwestlich an Berlin grenzend, ist die bevölkerungsreichste Stadt von Brandenburg und zugleich auch die Hauptstadt des Bundeslandes. Bekanntheit erlangte die ehemalige Residenzstadt der Könige von Preußen vor allem wegen ihrer zahlreichen Park- und Schlossanlagen. Seit über zehn Jahren gibt es hier in Potsdam aber auch einen der größten und abwechslungsreichsten Kletterparks in Berlin und Brandenburg: den Abenteuerpark Potsdam. Dieser befindet sich nur zehn Gehminuten vom Potsdamer Hauptbahnhof entfernt, in einem prächtigen Buchenwald unterhalb des Telegrafenberges. Die Idee, selbst einen Kletterpark zu betreiben, hatte Geschäftsführer Wolfgang Bünten schon sehr früh. 1994 besuchte er den ersten Kletterpark in Deutschland und entschloss sich, irgendwann auch ein solches Projekt zu verwirklichen. Im Jahre 2007 erfolgte dann die Gründung der Tree Event GmbH, die den Kletterpark betreibt. Zu dieser Zeit war Wolfgang Bünten, von Beruf Maschinenbau- und Wirtschaftsingenieur, noch in der Luftfahrtbranche tätig. Nach einem geeigneten Standort für den Kletterpark musste einige Zeit gesucht werden, aber Ende Februar 2008 wurde, nach erfolgreicher Realisierung des Projektes, der Abenteuerpark Potsdam eröffnet. „Unsere Angebotspalette besteht aus dem Kletterwald, den Team Events, Schüler­ und Azubiprogrammen, Events für Kids und Teenies und unserem Waldbistro“, berichtet Wolfgang Bünten. Im Kletterpark stehen den Besuchern 12 abwechslungsreiche, nach Schwierigkeitsgrad gestaffelte Parcours von 1 bis 12 Meter Höhe zur Verfügung. Die leichtesten Parcours sind der Miniparcours für Kinder mit einer Mindestkörpergröße von 110 Zentimetern und zwei weitere Parcours mit einer Kletterhöhe von 1 Meter für Kinder ab 120 Zentimeter Körpergröße. Neun weitere Parcours von 3 bis 12 Meter Höhe eignen sich für Kletterer ab 140 Zentimeter Körpergröße. Klassenfahrten Magazin Heft 2/2016

Netz, Röhren, Treppen und Schaukeln

Neben dem Könner-Parcours mit einer Kletterhöhe von 12 Metern findet man außerdem noch den Parcours für Spezialisten, bei dem die Kletterhöhe zwar nur fünf Meter beträgt, der Schwierigkeitsgrad jedoch sehr hoch ist. Auf einer Gesamtkletterlänge von 1,7 Kilometern gibt es über 170 verschiedene Kletterelemente. Höhepunkte des Kletterparks sind die Balanciertonnen, die Steigbü-

Fotos: Abenteuerpark Potsdam (4)

gel, ein Schlitten in 8 Meter Höhe und die 200 Meter lange Seilrutsche. Bei allen Aktionen in der Höhe sorgt ein umlaufendes Sicherungssystem für die permanente Sicherung der Kletternden. Dabei passieren die Kletternden die Befestigungspunkte, ohne die Selbstsicherung vom Stahlseil zu lösen. Vor Beginn der Klettertour erhält jeder Gast eine ausführliche Sicherheitseinweisung durch ausgebildete Park-Ranger und


Programmanbieter vorgestellt

Ferienspaß im Abenteuerpark Potsdam

wird mit Komplettgurt und Helm ausgestattet. „Die Sicherheit der Klettergäste hat bei allem oberste Priorität“, erläutert der Geschäftsführer. „Der Abenteuerpark ist Mitglied in der International Adventure Park Association, erfüllt die Europäische Norm für Hochseilgärten und wird regelmäßig vom TÜV geprüft und abgenommen. Unsere ParkRanger sind intensiv geschult und für den Kletterwald ausgebildet.“ Vorkenntnisse sind für ein Kletterabenteuer nicht vonnöten, eine gute physische und psychische Verfassung reicht aus. Geklettert wird zwischen schwankenden Baumwipfeln, denn die Parcours sind an den Bäumen befestigt. „Unsere Bäume lassen wir regelmäßig von einem Baumgutachter überprüfen und führen entsprechende Baumpflegemaßnahmen durch. Das dient der Baumgesundheit und der Sicherheit unserer Gäste während des Kletterns“, erklärt Wolfgang Bünten. „Auch die Parcours selbst und unser Gebäude bestehen überwiegend aus natürlichen Materialien, die sich wunderbar in die Umgebung einpassen.“

Tonne im Spezialisten-Parcours

Geöffnet hat der Kletterpark, in welchem während der Saison bis zu 60 Mitarbeiter beschäftigt sind, von März bis Oktober. Verpflegungsmöglichkeiten bietet hier das Waldbistro mit einem umfangreichen Angebot an Speisen und Getränken. Von der großen Sonnenterasse aus lassen sich die Kletterer gut beobachten. Zum breitgefächerten Kundenspektrum des Kletterparks zählen auch Schulklassen, die nach Auskunft der Geschäftsführung gut 20 Prozent der Gäste ausmachen. Vorrangig sind Schüler der 6. bis 8. Klasse vertreten. Für Schulklassen wurden spezielle Angebote entwickelt. „Kletterwaldabenteuer – Actionreicher Spaß“ nennt sich eins der Programme. Es hat eine Dauer von ca. 3 Stunden und ist für Kinder ab einer Körpergröße ab 120 Zentimeter geeignet. Hierbei geht es ums Abenteuer beim Klettern. Aber auch der Teamgeist und der Umgang mit persönlichen Herausforderungen werden geschult. Bei Kindern bis einschließlich 11 Jahren ist pro 15 Schüler mindestens ein mitkletternder Erwachsener nötig. Schüler ab Klasse 5 können das Angebot „TeamZeit – Gemeinsam stark sein“ mit einer Dauer von ca. 2,5 Stunden nutzen. „Dieses Training bietet Klassen und Vereinen die Gelegenheit, sich in einem kurzen Programm mit vielen bodennahen Aktivitäten dem Thema Teams und wie sie funktionieren erlebnisreich zu nähern“, so Wolfgang Bünten.

150 Elemente sorgen für Abwechslung und Nervenkitzel

Ebenfalls an Schüler ab Klasse 5 richtet sich das Angebot „Klassenabenteuer – Ein Powertag“ mit einer Dauer von ca. 5,5 Stunden. Dabei sollen mit vielfältigen OutdoorAbenteuerspielen verschiedene Kompetenzen der Schüler entwickelt und ausgebaut werden. Im anschließenden Kletterwaldbesuch geht es dann vordergründig darum, Spaß zu haben, aber auch zu lernen, dass mit Teamgeist die eine oder andere Herausforderung überwunden werden kann. Geeignet ab Klasse 7 ist das Programm „Students Quest – die Stadtrallye für junge Leute“ mit einer Dauer von ca. 2 Stunden. Die Schüler erkunden, ausgestattet mit Stadtführer, Roadbook und GPS-Gerät, Brandenburgs Landeshauptstadt. Ein ganztägiges Programm, welches auf Wunsch auch an mehreren Tagen durchgeführt werden kann, nennt sich „Trainee Adventure Day“ und ist für Azubis, Lehrlinge und Berufsstarter gedacht. Genauere Angaben zu den Schulklassenangeboten sowie verschiedene Informationen zum Herunterladen sind auf den Internetseiten des Abenteuerparks zu finden.

Kontakt Abenteuerpark Potsdam Albert-Einstein-Straße 49 14473 Potsdam Telefon 0331 - 626 47 83 info@abenteuerpark.de www.abenteuerpark.de Klassenfahrten Magazin Heft 2/2016

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Schleswig-Holstein

Mit der Klasse ins Schullandheim – Mitglieder im Verband Deutscher Schullandheime

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Schullandheim Holstentor in Hoisdorf

Schullandheim Hoisdorf Mit der Klasse ins Schullandheim – Mitglieder im Verband Deutscher Schullandheime

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Schullandheime Lindenberg und Bad Schussenried Die besten Adressen für Ihren Aufenthalt im Süden Deutschlands Unsere exzellenten Schullandheime überzeugen unsere Gäste durch ihre umfassende Ausstattung wie auch durch ihre herausragenden Lagen! Lindenberg: Das Haus mit einem atemberaubenden Allgäu-Panorama ist mit Seminar- und Probenräumen, Fernsehraum, Turnhalle, Hallenbad, Sport- und Allwetterplatz, Minigolfanlage, Mountainbikes u.v.m. ausgestattet. Es verfügt über Einzel- und Zweibettzimmer und wenige Mehrbettzimmer, z. T. mit Dusche/WC.

Lindenberg

Bad Schussenried: Die historische Klosterstadt ist Ausgangspunkt für grenzenlose Entdeckungstouren in die Umgebung. Zahlreiche Seminar- und Probenräume, Eventküche, Sporthalle, Hallenbad, Kletterund Boulderwand, Mountainbikes, Hobbyzentrum und Kinowelt lassen keine Wünsche offen und garantieren einen unvergesslichen Aufenthalt. Der hohe Standard des Hauses zeigt sich auch in den modernen Einzel- und Zweibettzimmern, die alle mit Dusche/WC und Balkon ausgestattet sind.

Unser Angebot: Häuser mit ausgezeichneter Infrastruktur und Top-Service, erstklassiger Küche, abwechslungsreichen Möglichkeiten zur individuellen Sport- und Freizeitgestaltung u.v.m. Der Preis für 2016 beträgt pro Person und Nacht 37,50 € (Lindenberg) und 39,50 € (Bad Schussenried). Darin sind Unterkunft und Vollverpflegung sowie die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten und Infrastruktur für Aktivitäten und Programme enthalten. Anfragen und Reservierungen Humboldt-Institut e.V., Schloss Ratzenried, 88260 Argenbühl, Telefon: 07522 988-0, Telefax: 07522 988-988, info@humboldt-jugendgaestehaus.de

Bad Schussenried

Humboldt-Institut e.V. Klassenfahrten Magazin Heft 2/2016


Unterkunft vorgestellt

Unterkunft in ehemaliger Holzschleiferei

Die Strobel-Mühle Pockautal im Naturpark Erzgebirge-Vogtland (Sachsen) mit Klettermöglichkeiten drinnen und draußen und Angeboten für Entspannung und Erlebnis Zum Netzwerk der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Freizeit- und Tagungshäuser, welches seit Jahrzehnten Familien, Einzelpersonen und Gruppen die Möglichkeit bietet, in seinen über 60 Häusern in Deutschland in einer christlich geprägten Atmosphäre zu tagen oder zu entspannen, gehört auch das Freizeitheim des CVJM Strobel-Mühle Pockautal e. V. Eingebettet in die idyllische Erzgebirgslandschaft, umgeben von drei Talsperren, erstreckt sich die sächsische Stadt PockauLengefeld – ein Zusammenschluss der Bergstadt Lengefeld und des Mühlendorfes Pockau. Und hier im Ortsteil Pockau, ruhig gelegen im Tal der Pockau, befindet sich die StrobelMühle Pockautal mitten im Wald und direkt am Ufer der Pockau. „Unser Haus, eine ehemalige Holzschleiferei, wurde Anfang des 19. Jahrhunderts von dem Unternehmer Wilhelm Max Strobel in einer aufwendigen Industriearchitektur mit Turm erbaut“, erzählt Hausleiter Daniel Leistner. 1997 übernahm der im selben Jahr gegründete Verein CVJM Strobel-Mühle Pockautal e.V. das Haus, baute es zum Jugendbegegnungszentrum aus, eröffnete dieses im Mai 1998 und kaufte das Objekt 2006. Daniel Leistner arbeitet seit 2007 im Freizeitheim und ist seit 2014 Hausleiter. Auf die Frage, was ihm an seiner Arbeit besonders gut gefällt, antwortet er: „Ich mag die Abwechslung durch die unterschiedlichen Gästegruppen und die Abwechslung, welche die Arbeit in einem Verein mit verschiedenen Veranstaltungen etc. mit sich bringt.“ Die Unterkunft eignet sich vornehmlich für Freizeiten, Klassenfahrten und Gemeindeausflüge. Im großzügig angelegten Freizeitheim gibt es im Erdgeschoss zwei Räume, die als Speise- und Gruppenraum genutzt werden können. Möglichkeiten zum gemütlichen Zusammensitzen sind im geräumigen Aufenthaltsbereich im ersten Obergeschoss vorhanden. Das zweite Obergeschoss, welches von November 2015 bis April 2016 komplett saniert wurde, bietet neben Speise- und Gruppenraum auch eine Küche.

Fotos: CVJM Strobel-Mühle Pockautal e.V. (2)

Insgesamt verfügt das Haus über 88 Betten. Da die Zimmer geräumig sind, bieten diese Platz für zusätzliche Aufbettungen. „Zwei Zimmer im ersten Obergeschoss und alle acht Zimmer im zweiten Obergeschoss, jeweils mit DU und WC, haben den nötigen Komfort für Gruppenmitarbeiter und Lehrer, und ein Teil der anderen Zimmer ist mit Waschmöglichkeiten ausgestattet“, berichtet der Hausleiter. Aufgrund der strukturellen Gestaltung der Etagen können zwei kleinere Gruppen parallel und unabhängig voneinander beherbergt werden. „Gruppen ab 50 Personen empfehlen wir das Mieten des kompletten Hauses“, so Daniel Leistner. Ein Steak-House auf dem Außengelände, für gemütliche Grillabende am großen Grill, ergänzt die Räumlichkeiten. Bezüglich der Verpflegung legt man darauf besonderes Augenmerk. „Wohlfühlen beginnt bei der Verpflegung“, ist sich der Hausleiter sicher, „und deshalb bieten wir rund um‘s Essen und Trinken verschiedene Verpflegungsoptionen an, welche auch miteinander kombinierbar sind.“ So gibt es zum einen die Selbstversorgung, wobei der Gruppe eine voll ausgestattete Küche zur Verfügung steht und die Beschaffung der Lebensmittel und Zubereitung der Mahlzeiten der Gruppe selbst obliegt. Auf Wunsch liefert ein Bäcker Backund Konditoreiwaren täglich frisch ins Haus.

Zum anderen steht Selbstbedienung zur Auswahl. Bei dieser Variante wird die Zubereitung aller Mahlzeiten vom Haus übernommen und die Gruppe übernimmt den Küchen- und Tischdienst. Außerdem ist Vollverpflegung, bestehend aus Frühstück, Mittagessen, Kaffeetrinken und Abendessen, im Angebot. Hierbei übernimmt das Haus den gesamten Service, wobei die genauen Essenzeiten individuell abgestimmt werden können. Wenn die Gruppe über Mittag unterwegs ist, gibt es Lunchpakete und am Abend warmes Essen. Bei speziellen Essenswüschen, Unverträglichkeiten oder Allergien, kann das im Vorfeld direkt mit der Küchenleiterin Frau Kolb besprochen werden. Für die Freizeitbeschäftigung sind auf dem 13.000 Quadratmeter großen Außengelände nicht nur Möglichkeiten für AbenteuerRomantik am Lagerfeuer und Outdoor-Spiele im Wald vorhanden, sondern es gibt auch verschiedene Sportmöglichkeiten, wie beispielsweise einen Beach-Volleyballplatz, einen Bolzplatz, Tischtennisplatten und Klettergeräte. ––> S. 34

Kontakt CVJM Strobel-Mühle Pockautal e.V. Pockau - Marienberger Straße 36 09509 Pockau-Lengefeld Telefon 03735 - 6602 0 info@strobelmuehle.de www.strobelmuehle.de Klassenfahrten Magazin Heft 2/2016

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Inserentenverzeichnis, Impressum

Bei schlechtem Wetter bieten im Spielekeller ein Billardtisch, Dart-Spiele, eine Tischtennisplatte, Air-Hockey oder Kicker genügend Abwechslung. Zudem stehen zahlreiche Brettspiele zur Verfügung. Auf dem Gelände des Freizeitheims befindet sich auch das sogenannte Glashaus, welches die 2009 errichtete Kletterhalle beherbergt, die größte Indoor-Kletteranlage des Erzgebirges, die sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Kletterer nutzen können. Im gleichen Gebäude gibt es außerdem einen Veranstaltungssaal, der für Konzerte, Seminare und Tagungen zur Verfügung steht, sowie einen Seminarraum.

„Wichtig für Lehrer wäre vielleicht zu wissen, dass wir hier kein Handynetz haben, aber dafür Festnetztelefon und WLAN.“

zwölf Meter Schwingradius und eine Seilrutsche von siebzig Meter Länge.

„Unsere Schülergruppen, vornehmlich sind die 4. bis 7. Klassen vertreten, kommen hauptsächlich aus dem Umkreis bis Chemnitz und Dresden, bei längeren Aufenthalten auch aus ganz Deutschland“, sagt Daniel Leistner und gibt Auskunft, welche Angebote Schulklassen häufig nutzen: „Gern werden von den Klassen unsere Programme mit Bezug zum Erzgebirge, wie Natur und Bergbau, genutzt, ebenso Tagesbausteine mit Wanderung, Bergwerksbesuch und Erlebnisbad. Beliebt ist auch der Workshop Boote bauen mit anschließender Regatta. Und bei höheren Klassenstufen stehen oft Hochseilgarten und Kletterhalle auf dem Programm. Was ebenfalls immer gut geht, ist Geocaching im Wald hinterm Haus.“

Gelegenheit unter freiem Himmel zu klettern, besteht im Hochseilgarten, welcher sich ebenfalls auf dem Gelände des Freizeitheims befindet. Hier geht es 9 Meter in die Höhe, wo 17 teils horizontale und vertikale Übungen möglich sind. Zu den Höhepunkten im Hochseilgarten zählen ein 9 Meter hoher Einzelstamm, auf dessen Spitze man sich aufstellen kann, eine Riesenschaukel mit

Was den Besuch von Schulklassen betrifft, so wurden dafür Komplettpakete mit wählbaren Tagesbausteinen, inklusive Vollverpflegung entwickelt. „Klassenfahrten können auch individuell zusammengestellt und eine der Verpflegungsoptionen gewählt werden. Unsere Programme sind zudem kombinierbar mit einem eigenen Programm“, erläutert Jörg Schuster. Der Erziehungswissenschaftler ergänzt das Team der Strobel-Mühle seit 2014 und ist für die pädagogischen Programme und für alles was mit Klassenfahrten zu tun hat zuständig.

Inserentenverzeichnis

Höhlenverein Laichingen e.V.

S. 14

Outdoor Inn, Sonneberg/Thür.

S. 9

S. 17

Horizonte Reisen, Münster

S. 21

Pegasus Hostel, Berlin

S. 27

Berlin 4D

S. 26

Hostel haus international (hi), München S. 3

Puan Klent, Rantum/Sylt

S. 24

Berlin on Bike

S. 26

Humboldt-Institut e.V., Argenbühl

S. 32

Römerkastell Saalburg

S. 17

Besucherbergwerk Aalen

S. 14

Jahrtausendturm Magdeburg

S. 15

SLH Holstentor, Hoisdorf

S. 32

CircArtive Haus, Geschwend

S. 28

JGH der Stadt Schweinfurt

S. 21

Smart Stay Group, München

S. 21

S. 10

KiEZ Sachsen e.V.

S. 25

TBT mbH, Trier

S. 19

Heinz Nixdorf MuseumsForum , Paderb. S. 11

Maritimes Jugenddorf Wieck

S. 36

tree2tree GmbH, Oberhausen

S. 29

Hochseilgarten Travemünde

S. 10

NABU Deutschland

S. 35

Unger Outdoor Team, Mittweida

S. 7

Höffmann Schulreisen GmbH, Vechta

S. 2

Naturfreundehaus Feldberg

S. 28

Bayerische Schlösserverwaltung

Diakonissen-Mutterhaus Lachen

Impressum Klassenfahrten Magazin ISSN 1611-4124

Mediadaten: Die Mediadaten sind auf den Internetseiten des Magazins zu finden.

Herausgeber: Verlag K. Mickel Katrin Mickel und Lutz Alke GbR Bahnhofstraße 19 02692 Obergurig

Druckerei: Dierichs Druck + Media GmbH & Co KG

Telefon 03591 - 30 49 94 eMail: verlag@klassenfahrten-magazin.de Internet: www.klassenfahrten-magazin.de Chefredaktion: Tel. 03591 - 30 49 94 Katrin Mickel Satz und Layout: Lutz Alke Anzeigenverwaltung: Lutz Alke Klassenfahrten Magazin Heft 2/2016

Erscheinungsweise und Preis: Das Klassenfahrten Magazin erscheint vierteljährlich und ist auch im Abonnement erhältlich. Jahresabonnement: 8,00 EUR inklusive Mwst. und Versandkosten (Einzelpreis 2,50 EUR), im Ausland zzgl. Versandkosten. Bestellungen sind zu richten an: Verlag K. Mickel GbR eMail: abo@klassenfahrten-magazin.de Namentlich ausgewiesene Beiträge liegen in der Verantwortlichkeit des Verfassers. Alle Nachrichten

Genauere Informationen über die Programmangebote für Schulklassen sowie über Ausflugsmöglichkeiten in die Umgebung sind auf den Internetseiten des Hauses zu finden.

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Klassenfahrten Magazin Heft 2/2016


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Sommer, Sonne, Segeln, Surfen ... Segeln und Surfen – der ideale Sport für aktives Freizeitvergnügen auf einer mal etwas anderen Klassenfahrt. Gemeinsam mit unserem langjährigen Partner, der Segelschule Greifswald, bieten wir hierfür die besten Voraussetzungen. Den Greifswalder Bodden und die Dänische Wiek als ideales Segelrevier mit Flachwasserbereichen; verschiedene Boards, Riggs und Boote, sowie fittes Personal der Segelschule; dazu 330 Betten, beste Verpflegung, feine Orte und Ausstattung für den aktiven Ausgleich im Feriendorf Majuwi. Ob Anfänger oder Fortgeschrittene, in unseren Segelkursen für Kinder- und Jugendgruppen kann jeder seinen Spaß haben. Wir übernehmen Ihre Schützlinge an drei Kurstagen und liefern Sie Ihnen abends „bettfertig“ zurück. Genießen Sie Ihren Freiraum bei der Erkundung von Greifswald und Umgebung oder setzen Sie sich einfach mit ins Boot und lassen sich vom Wassersport faszinieren.

Mehr Segeln und Surfen geht nicht!

Weitere Infos erhalten Sie direkt bei uns.

Maritimes Jugenddorf Wieck Yachtweg 3 · 17493 Greifswald Ansprechpartner: Kirstin Brüchner Tel.: 03834-8302950 Fax: 03834-8302970 info@majuwi.de www.majuwi.de

Klassenfahrten Magazin Heft 2/2016

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Klassenfahrten Magazin Heft 2/2016  

Zeitschrift für Lehrer zum Thema Klassenfahrten und Projekttage

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