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2. Jahreshälfte 2013 – www.klangwelt.ch

Die KlangwegErweiterung 2013

Naturstimmen on Tour

Veranstaltungsübersicht

5 neue Instrumente

Konzertreihe inkl. Jubiläumskonzert

inkl. erste Kurse 2014

Seite 4–5

Seite 6

Seite 7–25

Editorial ··· Klang und Tourismus Seit beinahe zehn Jahren darf ich nun in der einen oder anderen Form an der Entwicklung der KlangWelt Toggenburg mitwirken. Mir war von Anfang an klar, dass das Thema «Klang» im Toggenburg Potenzial hat und die Tourismusdestination Toggenburg im Markt klar positioniert. Die aktuellen Tourismustrends unterstützen diese These. Laut den Gästebefragungen von Schweiz Tourismus sind die wichtigsten Bedürfnisse der potenziellen Gäste in der Schweiz Ruhe, authentische Naturerlebnisse, spektakuläre Panoramen und regionale Produkte. Dies sind Bedürfnisse, welche das Toggenburg bestens erfüllen kann, insbesondere natürlich mit den Angeboten der KlangWelt. Das Thema «Klang» hat seinen Ursprung im Toggenburger Brauchtum, das gelebt wird und nicht künstlich inszeniert werden muss. Die Region Toggenburg ist eigenständig und hat Charakter. Die KlangWelt verkörpert diese Eigenschaften. Sie ist für die Gäste interessant und will entdeckt werden. Ein weiteres Gästebedürfnis, das zuoberst auf der Liste steht, ist die Suche nach Ruhe abseits vom Alltag. Auch dazu bietet die KlangWelt passende Angebote und ist damit eine Stütze des Toggenburger Tourismus. Hinter den KlangWelt-Angeboten stehen zudem immer Menschen, denen man im Dorf, auf Wanderwegen, in den Gaststätten und an Veranstaltungen begegnet. Diese Menschen erzählen den Gästen Geschichten, sei es mittels traditionellen Handwerks, Instrumenten, Naturstimmen, Malereien und der Sprache. Dies sind touristische Erlebnisse, die berühren und emotional wirken. Sie binden den Gast an eine Region. Die KlangWelt ist nicht schnelllebig und von Modeerscheinungen geprägt. Sie hat langfristiges Potenzial dank der Verwurzelung in der Region und der Verbindung von Herz, Seele und Verstand.

Adressen und Personen

Das Toggenburg will eine attraktive Tourismusdestination in der Ostschweiz sein. Dies ist nur über gemeinsame Anstrengungen aller Leistungsträger möglich. Die Leistungsträger haben gegenüber dem Gast als Team zu wirken. Man muss spüren, dass wir als Gastgeber für die Gäste gemeinsam aktiv sind. Die KlangWelt ist in diesem Team ein wichtiger Partner und will dazu beitragen, dass die touristische Wertschöpfung im Toggenburg gesteigert werden kann. Immerhin leben zwei Drittel aller Einwohnerinnen und Einwohner im oberen Toggenburg direkt oder indirekt von Tourismus. Die KlangWelt ist damit nicht nur ein kulturelles Projekt, vielmehr löst sie für das Toggenburg wertvolle wirtschaftliche Impulse aus. Max Nadig Vorstandsmitglied KlangWelt Toggenburg und seit April 2013 Präsident Toggenburg Tourismus

∤ Max Nadig, Herisau ∤ Peter Roth, Unterwasser

KlangWelt Toggenburg Undermüli 241 CH-9656 Alt St. Johann Telefon +41 (0)71 998 50 00 Fax +41 (0)71 998 50 09 Mail info@klangwelt.ch Web www.klangwelt.ch Facebook www.facebook.com/naturstimmen

Förderverein

Geschäftsstelle

Stiftung

∤ Nadja Räss, Intendantin ∤ Christina Grob, Leiterin Geschäftsstelle/ PL Klangfestival Naturstimmen ∤ Sonja Rüegg, PL Klangschmiede ∤ Patricia Bürkler, PL Klangkurse ∤ Stefan Gubler, PL Klangweg (extern)

∤ Martin Klöti, Stiftungsratspräsident ∤ Matthias Eppenberger, Verwaltungsrat Toggenburger Bergbahnen AG ∤ Gabriela Manser, Geschäftsleiterin und VR-Präs. Mineralquelle Gontenbad AG ∤ Peter Roth, Musiker und Initiant KlangWelt Toggenburg ∤ Christian Schmid, Landwirt

Vorstand ∤ Jacques Grob, Wattwil (Präsident a.i.) ∤ Fritz Hegi, Zürich ∤ Barbara Kamm, Jona

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∤ Sepp Germann, Nesslau (Präsident) ∤ Susanne Birrer, Unterwasser ∤ Philipp Kamm, Ebnat-Kappel ∤ Andreas Roth, Luzern ∤ Peter Roth, Unterwasser ∤ Martina Schlumpf, Alt St. Johann

Kontaktadresse für Mitglieder und Neu-Mitglieder Förderverein KlangWelt Toggenburg Undermüli 241 CH-9656 Alt St. Johann Mail: förderverein@klangwelt.ch KlangWelt Toggenburg wird unterstützt von

Impressum 2/2013, erscheint halbjährlich Herausgeberin: KlangWelt Toggenburg Undermüli 241, CH-9656 Alt St. Johann Tel +41 (0)71 998 50 00 Mail: info@klangwelt.ch Auflage: 13 000 Exemplare Titelbild: Die Schwinggabel, Foto: Dolores Rupa Texte: KlangWelt Toggenburg Gestaltung/Druck: Toggenburg Medien AG

Der Weg ist das Ziel ··· Es gibt verschiedene Betrachtungen für das Leben, dieses als einen Weg zu sehen, finde ich persönlich eine der schönsten. Auf einem Weg kann es zu Begegnungen kommen, es kann verschiedene Wegbegleiter geben und man kann sich auf diesem Weg auch immer wieder neue Ziele setzen. Wegbegleiter In den vergangenen zwei Jahren war Hans Bütikofer einer meiner Wegbegleiter. Zusammen mit ihm habe ich das für mich neue Wegstück «KlangWelt Toggenburg» erwandert. Immer wieder haben wir inne gehalten, vorwärts- und zurückgeschaut, die Route überdacht, neu gewählt oder sie bestätigt. Hans war ein Wegbegleiter, von dem ich sehr viel lernen konnte, und ich bin ihm sehr dankbar, dass er mich auf meinem Klangweg unterstützt und begleitet hat. Leider ist sein Weg viel zu früh in den Himmel gelenkt worden, doch ich bin mir sicher, dass Hans mich auch von dort aus begleiten wird. Der Weg der KlangWelt Toggenburg geht weiter. Vorerst haben wir innerhalb des Vorstandes eine Interimslösung festgelegt, wobei Jacques Grob das Amt des Präsidenten und Max Nadig Aufgaben in der Geschäftsleitung übernimmt.

wieder überschaubare Punkte als Etappenziele vor, um so den gesamten Wegabschnitt kürzer erscheinen zu lassen und das schlussendliche Ziel etwas leichter zu erreichen: «Nur noch bis zu diesem Baum!». Auf dem Klangweg gibt es diesen Sommer fünf neue solche Ziele, beziehungsweise fünf neue Instrumente. Es galt aus den tollen Ideen, die passendsten und interessantesten Instrumente auszuwählen, den Standort zu definieren, die Wegstrecke zu bestimmen und vieles mehr. Auf Seite 4 und 5 können Sie sehen, welche Instrumente den Klangweg neu bereichern. Für ausdauernde Klangwegwanderer besteht neu auch die Möglichkeit, ihre Route rund um die Schwendiseen zu erweitern und dort drei der fünf neuen Instrumente anzutreffen. Als Geschenk zum 10-Jahr-Jubiläum des Klangwegs bekommt dieser einen Blumenstrauss. Keine bunten, sondern klingende Blumen! Diese wurden von einer Schar Schüler der Oberstufe Neckertal entworfen, geschmiedet und stehen nun verteilt irgendwo auf dem Klangweg. So sind zwischen den 26 Klangweginstrumenten weitere Überraschungsziele zu entdecken und wer die Anzahl Blumen richtig mitzählt, kann beim Klangwegwettbewerb tolle Preise gewinnen.

Wegziele Wer kennt das nicht? Man ist mit Kindern auf einer Wanderung und gibt ihnen immer

Fernziele Das Klangfestival Naturstimmen findet zwar erst im kommenden Jahr statt, doch

die Vorbereitungen dazu laufen jetzt schon auf Hochtouren. Ich freue mich auf spannende Sängerinnen und Sänger aus der ganzen Welt, auf ein aufmerksames und singfreudiges Publikum in den Konzerten und auf zielstrebige, aber auch geduldige Kursbesucher. Reservieren Sie sich also jetzt schon den 28. Mai bis 9. Juni 2014, denn dann dreht sich im oberen Toggenburg einmal mehr alles um Gesang, Jodel und Klang! Für alle, die eine kleine Zwischenverpflegung brauchen und auch um schweizweit auf das Klangfestival Naturstimmen «gluschtig» zu machen, bin ich ab Ende November zusammen mit dem Duo Talilema aus Madagaskar und mit wechselnden Jodlergruppen aus der Schweiz auf Tour. Weitere Infos zu «Naturstimmen on Tour» und die genauen Daten finden Sie auf Seite 6. Versuchen Sie sich selber Ziele zu setzen! Sei es beim Erwandern der neuen Klangweginstrumente, beim Erreichen kleinster Ziele mit grosser Wirkung oder erleben Sie eines der Jubiläumskonzerte an einem Zielort Ihrer Wahl! Ich freue mich, Ihnen auf dem einen oder anderen Weg zu begegnen. Klangvolle Grüsse, Nadja Räss Intendantin Bild: De loschtig Buurehag, Dolores Rupa

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Die Klangweg-Erweiterung 2013 Von Klangpilzen, Klangblumen und weiteren klingenden Ideen

···

In den vergangenen Monaten haben Instrumentenbauer, Künstler und Handwerker in ihren Werkstatträumen oder in der stillen Kammer an Bauplänen und Modellen getüftelt, um neue Klanginstallationen für den Klangweg zu schaffen. Eine fachkundige Jury hat die fünf geeignetsten Instrumentenvorschläge ausgewählt. Seit Pfingsten 2013 stehen nun fünf neue Klangobjekte auf dem Klangweg, davon wurden zwei bestehende ersetzt und drei neue um die Schwendiseen installiert.

Die fünf neuen Instrumente Die Klangpilze Klangpilze sind bis jetzt recht selten und sehr schwer zu finden. Wenn Klangpilze jedoch einen Ort gefunden haben, der ihnen zusagt, pflegen sie über Jahre hinweg am selben Ort zu verharren. Pilzfreunde kommen hier voll auf ihre Rechnung! Beim Sammeln der Pilze werden sie

Der Nachklang

4

mit reichhaltigen Klängen belohnt. Vor dem Verzehr wird dringend abgeraten. Idee und Realisierung: Matthias Wickli, Krinau Der Nachklang Die Stelen sind aus einem Baumstamm gefertigt und fest im Boden verankert. Im Zentrum der drei ausgehöhlten Stämme hängt jeweils ein Röhrengong. Die Röhrengongs sind aus Messing gefertigt, auf bestimmte Töne gestimmt und haben einen Nachklang von circa 10 Minuten. Die Lautstärke des Instruments nimmt mit der Entfernung sehr schnell ab, so dass es von Weitem kaum hörbar ist, jedoch in der Nähe den ganzen Körper ergreift. Gestimmt auf die drei Obertöne der hiesigen Sennschellen, umgeben uns die Stelen mit einem wohligen Klang. Idee und Realisierung: Wolfgang Deinert, Ebersberg D

zen, Maschinen und das Wetter ein geheimnisvolles Orchester bilden. Nehmen Sie Platz an diesem lauschigen Ort, schliessen Sie die Augen für eine schöne Weile und geniessen Sie das Konzert, welches im Moment in der Natur entsteht. Was hören Sie? Wie erleben Sie die Umgebung beim Öffnen der Augen? Idee: Peter Roth, Unterwasser, und KlangWelt Toggenburg Realisierung: Schreinerei Christoph Stolz, Unterwasser

Der lauschige Ort Hier können Sie mit einfachsten Mitteln die Landschaft in einen riesigen Konzertsaal verzaubern, in dem Tiere, Menschen, Pflan-

Der Alpsegen Die Folle ist ein hölzernes Gefäss, welches ursprünglich zum Sieben der Milch und später für den Ruf des Alpsegens benutzt wurde. Durch seine Trichterform wird der Klang gebündelt und damit verstärkt. 2006 lancierte Pro Helvetia im Rahmen des Programms «echos – Volkskultur für morgen» einen Wettbewerb. Das Konzept LOBA TOWN, gehörte zu den zehn prämierten Projekten. Inspiriert von der Tradi-

Der lauschige Ort

Der Alpsegen

Die Klangpilze

tion des Alpsegens, wurden im Abendrot von den Dachterrassen der grössten Schweizer Städte die Freuden, Ärgernisse und Visionen der Menschen durch die übergrosse «Folle» gerufen. Idee: Stephan Weber, Vera von Gunten, Kathrin F. Geissmann, Fritz Vogel Instrumentenbauer: Roman Räss, Brienz Die Schwinggabel Die Schwingungen eines Tones nehmen wir nicht nur über unsere Ohren, sondern auch über die Haut und die Knochen unseres Körpers wahr. Der Ton dieser überdimensionierten Stimmgabel überträgt sich auf den Sitz und über diesen auf unseren Körper. Die Schwinggabel repräsentiert in ihrer Verbindung von Stimmgabel und Traktorensitz die Nähe von Klang und Landwirtschaft in der Kultur des Obertoggenburgs. Idee: Chlaus Würmli, Buckten, und Peter Roth, Unterwasser Realisierung: Hanspeter Breitler, Unterwasser Der Wettbewerb Der Klangweg bekommt zum 10-Jahr-Jubiläum Klangblumen aus Metall geschenkt. Diese wurden dem ganzen Klangweg ent-

lang verteilt installiert und können ebenfalls bespielt werden. Doch dafür müssen sie zuerst gefunden werden, denn auf der Klangwegkarte sind sie nicht markiert. Wenn sich jemand der Herausforderung stellen will und sämtliche Klangblumen findet, kann er an der Verlosung teilnehmen und tolle Preise gewinnen. Die Wettbewerbstalons erhalten Sie bei allen drei Talstationen der Bergbahnen Toggenburg (Alt St. Johann, Unterwasser, Wildhaus) beim Kauf eines Klangweg-Billetts.

Weitere Jubiläums-Events 22. Juni, 20. Juli und 24. August 2013 «Nachts auf dem Klangweg …» – Nachtführung dem Klangweg entlang, vom Schwendisee zum Dunkelboden mit Nadja Räss. 22. November 2013 Jubiläums-Konzert – kath. Kirche in Alt St. Johann (Details Seite 19) Weitere Informationen zur Reservierung oder zum Vorverkauf finden Sie unter: www.klangwelt.ch

Die Schwinggabel

Wie die Klangpilze auf den Klangweg kamen

Der Nachklang

Bericht von Matthias Wickli, Krinau, Erfinder und Macher der Klangpilze (Klangweg-Instrument Nr. 18) Im letzten Herbst landete die Ausschreibung für ein Klangweginstrument in unserem Briefkasten. An einem schönen Herbsttag schauten wir uns mit unseren beiden Kindern den Klangweg an, um uns ein Bild davon zu machen. Nach diesem Besuch war mir klar, dass ein Klangweginstrument nicht nur funktionieren, sondern auch recht robust gegen alle möglichen Widrigkeiten sein soll. Ausserdem muss es sich gut in die Umgebung einfügen und Kinder sollen sich nicht daran verletzen können. Meinem Göttibub schenkte ich zur Taufe ein kleines Instrument aus hängenden Klangschalen. Wenn man diese Klangschalen mit einem Stiel versieht, sind es Klangpilze. Dass die Pilze klingen werden, wusste ich nun, und auch die anderen Kriterien schienen sich zu erfüllen. Darum reichte ich dieses Projekt ein und durfte es zu meiner Freude ausführen. Am Mittwoch, dem 15. Mai, haben Nils Bolt und ich die Klangpilze an einem etwas windigen Morgen von Krinau her Richtung Obertoggenburg transportiert. Abends standen die Pilze zufrieden und erwartungsvoll zwischen den Bäumen am Schwendisee. Wer wird sie als Erstes zum Klingen bringen?

Bericht von Wolfgang Deinert «Klangfarben – Studio für Klangkörper», Erfinder und Macher des Nachklangs (Klangweg-Instrument Nr. 2) Klänge, die nicht nur über das Ohr, sondern mit dem ganzen Körper wahrgenommen werden und auf vielschichtiger Ebene wirken. Seit über zwanzig Jahren fertige ich in meinem «Studio für Klangkörper» aussergewöhnliche Klangobjekte. Gleichermassen Kunst und Wirkungs-Instrument, stehen sie für angewandtes, ganzheitliches und musikalisches Wissen. Als faszinierende Objekte inspirieren sie optisch wie akustisch Menschen in aller Welt. Die Idee der Installation «Der Nachklang» entstand durch den Wunsch, Klang mit mehr als nur dem Hörsinn bewusst wahrzunehmen. Beim Anschlagen der Klangröhren wird der Ton gehört und die Vibration kann über das Holz gefühlt werden. Spielt man eine Klangröhre, begegnet man dem Klang. Er hat einen eindeutigen Ausgangspunkt. Man hat ein Gegenüber, einen Bezugspunkt. Spielt man zwei Klangröhren, entsteht ein Klangtor zwischen den Klangstelen. Man kann es durchschreiten und nimmt es sowohl mit dem Hörsinn, als auch mit anderen Sinnen wahr. Spielt man drei Klangröhren, entsteht ein Klangraum, den man durch das Klangtor betreten und verlassen kann. Die Tonfolge basiert auf einem A als Grundton. Gestimmt sind der 6., 7. und 8. Ton der Naturtonreihe, wie die Sennschellen.

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Naturstimmen on Tour Für das Klangfestival Naturstimmen 2014 unterwegs durch die Schweiz

···

Freitag, 22. November 2013, 20 Uhr Katholische Kirche, Alt St. Johann Jodelclub Säntisgruess Alt St. JohannWildhaus, Talilema, Nadja Räss (Jubiläumskonzert 10 Jahre KlangWelt Toggenburg) Samstag, 23. November 2013, 20 Uhr Elisabethenkirche, Basel Natur pur Muotathal, Talilema, Nadja Räss Sonntag, 24. November 2013, 17 Uhr Chiesa Collegio Papio, Ascona Natur pur Muotathal, Talilema, Nadja Räss

Talilema aus Madagaskar Der Abschluss des Jubiläumsjahres wird im Rahmen des Klangfestival-Jubiläumskonzertes am 22. November 2013 in Alt St. Johann nochmals richtig gefeiert. Dieses Abschlusskonzert ist zugleich der Startschuss zur Konzerttour «Naturstimmen on Tour», welche als Werbetour für das Klangfestival Naturstimmen 2014 durch die ganze Schweiz führt und sowohl das Festival wie auch das Toggenburg in weitere Regionen der Schweiz hinausträgt. Die Akteure treten im ersten Teil einzeln nacheinander auf und verlassen sich dabei auf den ursprünglichen und archaischen Klang ihrer Stimme, völlig unverstärkt und ohne technische Hilfsmittel. Zum Konzertabschluss werden die Künstler, so wie dies am Klangfestival Naturstimmen üblich ist, vereint ein gemeinsames Stück interpretieren, welches sie ad hoc am Abend selber improvisieren. Durch diese Vermischung und Verbindung der einzelnen Musiker entsteht eine neue musikalische «Farbe» und die Musik wird zum kulturübergreifenden Kommunikationsmittel. Ein weiterer Bestandteil der Konzerte ist der Miteinbezug des Publikums. Die Besucherinnen und Besucher werden zum Mitsingen animiert und somit entsteht ein einzigartiges Konzerterlebnis bei dem man nicht nur «Zuhörer» sondern selbst «Künst-

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ler» ist und so ein einmaliges Klangerlebnis mit nach Hause tragen kann. Talilema und Nadja Räss immer mit dabei Das Programm setzt sich zusammen aus Nadja Räss, die das Schweizer Brauchtum, das Jodeln, verkörpert, der Gruppe Talilema aus Madagaskar und jeweils einem lokalen Chor oder einer Gruppe, die je nach Auftrittsort die regionalen Spezialitäten und Eigenheiten abbilden und/oder das Toggenburg repräsentieren. Im Mittelpunkt stehen die Musik, der Klang und die einzigartige Kultur, verkörpert durch die auftretenden Künstler. Talilema aus Madagaskar Das Duo Talilema besteht aus zwei aussergewöhnlich talentierten und vielseitigen Künstlern, Talike und Kilema, welche an der Universität Ankatso in Antananarivo, der Hauptstadt Madagaskars, aufeinandertrafen. Talilema lädt ein zur musikalischen Entdeckungsreise der grossen Insel Madagaskar, deren Musiktradition ebenso vielfältig ist wie ihre einzigartige Fauna und Flora. Auf der Bühne verschmelzen die beiden Künstler zu einer Einheit und sprengen mit ihrer Kraft Grenzen. Nadja Räss, Jodlerin Als künstlerische und operative Leiterin von KlangWelt Toggenburg begleitet Nadja Räss Talilema und die Jodel-Formationen

Mittwoch, 27. November 2013, 20 Uhr Augustinerkirche, Zürich Churfirstenchörli Alt St. JohannUnterwasser, Talilema, Nadja Räss Donnerstag, 28. November 2013, 20 Uhr Französische Kirche, Bern Jodlerklub Ebnat-Kappel, Talilema, Nadja Räss Samstag, 30. November 2013, 20 Uhr TAK Theater, Schaan (Liechtenstein) Jodelklub Thurthal, Talilema, Nadja Räss Sonntag, 1. Dezember 2013, 17 Uhr Kirche Pfarrei St. Johannes, Luzern Doppelquartett Pfiifestier AI, Talilema, Nadja Räss (Details Seite 19–21)

mit Naturstimmen on Tour als Moderatorin durch die Schweiz. Die leidenschaftliche Jodlerin wird auch als Solo-Künstlerin einen Teil des Konzertprogramms in gewohnter Vielseitigkeit von neuartigem und urtümlichem Naturjodel interpretieren. Mitwirkende Jodel-Gruppen: JC Säntisgruess, Churfirstenchörli, JK Thurtal, JK Ebnat-Kappel, Doppelquartett Pfiifestier, Natur pur Diese Konzertreihe mit sieben Konzerten findet in Zürich, Bern, Basel, Luzern, Ascona, Schaan (FL) und Alt St. Johann statt. (Vgl. Terminübersicht in der Box)

Veranstaltungsübersicht 2013/14 der KlangWelt Toggenburg Datum

Nr.

Veranstaltung I Kurs

Seite

Bemerkungen

329

Stimme und Körper

8

L. Sokolov

«Nachts auf dem Klangweg …»

8

Jubiläums-Anlass (10 Jahre KlangWelt Toggenburg)

Juli 16.–21.7. 20.7. August 9.–11.8.

330

Atem Tonus Ton

9

J. Bregy

12.–16.8.

331

Atem Stimme Klang

9

P. Roth, M. Walpen

Gastschmied Klaus Oberli schmiedet Maultrommeln

9

Klangschmiede

16.–17.8. 16.–18.8.

332

Beatbox und Stimmimprovisation

9

A. Zuffellato

17.8.

333

Trümpi Schnupperkurs

10

S. Friedrich

23.–25.8.

334

Nada Brahma

10

P. Roth, H. Bürgin, F. Rauber

«Nachts auf dem Klangweg …»

10

Jubiläums-Anlass (10 Jahre KlangWelt Toggenburg)

Naturjodelkurs mit Jodelklub

11

H.J. Scherrer A. Huser

Werkstattkonzert Klangschmiede: Klingende Glocken und Schellen

11

Magdalena Schatzmann

24.8. 24.–25.8.

335

30.8. September 7.–8.9.

336

Zaure und Gradhäbe 2 Tage

11

H.J. Scherrer, A. Windlin, H.R. Ammann

20.–22.9.

337

Gongbau – Klangwerdung im Prozess

12

Chr. Linhuber

20.–22.9.

338

Alphorn für Anfänger

12

R. Brülisauer

23.–27.9.

339

Jodeln für Anfänger

12

B. Salzmann

27.–29.9.

340

Der geheimnisvolle Code

13

H. Bürgin

27.–29.9.

341

Palindrum – eine neue Art zu trommeln

13

Th. Weiss, Ph. Läng

Oktober 1.–5.10.

342

Singen und Wandern

13

A. Grieder

3.–6.10.

343

Oberton Werkstattkurs

16

Ch. Zehnder, M. Wick

7.–11.10.

344

Touch your Voice – the human Voice

16

Ch. Zehnder, M. Wick

12.–13.10.

345

Zaure und Gradhäbe Fortsetzungskurs

16

H.J. Scherrer, A. Windlin, A. Huser

12.–13.10.

346

Hackbrett spielen

17

W. Alder

18.10.

347

Jodeln auf Österreichisch

17

H. Härtel

Singabend in der Klangschmiede

17

H. Härtel

18.10. 19.10.

348

Schellenschött Schnupperkurs

17

W. Stauffacher

20.10.

NEU

Vortrag in der Klangschmiede über Schellen

18

R. Schwaller

9.11.

349

Zaure und Gradhäbe Schnupperkurs

18

H.J. Scherrer, A. Huser

9.11.

350

Bödele in der Schweiz

18

S. Lüthi jun.

9.–10.11.

351

Singen! Neue Wege der Gesangspädagogik

18

M. Bovet

15.–17.11.

352

Zaure und Gradhäbe 3 Tage

19

P. Roth, A. Windlin, A. Huser, H.R. Ammann

22.11.

NEU

Jubiläumskonzert 10 Jahre KlangWelt Toggenburg & Naturstimmen on Tour – ALT ST. JOHANN

19

JC Säntisgruess, Talilema, Nadja Räss

23.11.

353

Jüüzli aus dem Muotathal und Umgebung

19

A. Kälin, M. Portmann

23.11.

NEU

Naturstimmen on Tour – BASEL

20

Natur pur, Talilema, Nadja Räss

24.11.

NEU

Naturstimmen on Tour – ASCONA

20

Natur pur, Talilema, Nadja Räss

27.11.

NEU

Naturstimmen on Tour – ZÜRICH

20

Churfirstenchörli, Talilema, Nadja Räss

28.11.

NEU

Naturstimmen on Tour – BERN

20

Jodlerklub Ebnat-Kappel, Talilema, Nadja Räss

30.11.

NEU

Naturstimmen on Tour – SCHAAN (FL)

21

Jodelklub Thurtal, Talilema, Nadja Räss

1.12.

NEU

Naturstimmen on Tour – LUZERN

21

Doppelquartett Pfiifestier, Talilema, Nadja Räss

5.–7.12.

354

Metallharfenbaukurs zur Weihnachtszeit

21

H.P. Breitler

Singabend in der Klangschmiede

21

N. Räss

355

Rhythmus Körper Stimme

21

P. Roth, G. Glinz, T. Majdalani

Vernissage neue Ausstellung in der Klangschmiede

22

Details folgen

25.–26.1.

401

Zaure und Gradhäbe 2 Tage

22

H.J. Scherrer, A. Huser

30.1.–1.2.

402

Klangschalen schmieden

22

H.P. Breitler

Werkstattkonzert in der Klangschmiede: Helewie!

22

Säntis-Jodler, Teufen (AR)

November

Dezember

13.12. 27.–30.12. Januar 2014 24.1.

Februar 28.2. März 1.–2.3.

403

Jodeln für Anfänger

23

L. Kubli-Rüegge

6.–8.3.

404

Drei Schellen – Drei Tage

23

R. Soller

7.-9.3.

405

Nada Brahma

23

P. Roth, H. Bürgin, F. Rauber

12.3.

406

Beatbox für Kinder

23

A. Zuffellato

15.3.

407

Oberton Schnupperkurs in Zürich

24

M. Wick

Singabend in der Klangschmiede Alt St. Johann

24

Ph. Kamm

Kyrie-Sanctus-Agnus Dei

24

M. Walpen

Klangfestival Naturstimmen 2014

24

kath.Kirche, evang.Kirche, Propstei Alt St. Johann

21.3. 22.–23.3.

408

Mai/Juni 28.5.–9.6.

7

Kurse, Konzerte, Singabende – und vieles mehr! Jeden Samstagnachmittag, 14.00 – 15.30 Uhr öffentliche Führung durch die Klangschmiede Alt St. Johann Anmeldung unter www.klangwelt.ch/klangschmiede oder info@klangwelt.ch

Kurs Nr. 329

Stimme und Körper Dienstag, 16. Juli 2013, 18 Uhr bis Sonntag, 21. Juli 2013, 14 Uhr Leitung Lisa Sokolov www.lisasokolov.com

Nachfolgend finden Sie auf einen Blick sämtliche Kurse, Konzerte, Singabende etc. und können so Ihr persönliches KlangWelt-Programm zusammenstellen. www.klangwelt.ch/kurse

Kurssprache Englisch

Lisa Sokolov ist die Gründerin von «Embodied VoiceWork», einer Methode, welche sich der ganzheitlichen Integration von Atem, Körper und Improvisations-Gesang widmet. Durch die Stimme finTeilnehmer den wir im Kurs zum Selbst und erforschen die eigenen Ressourcen. mind. 12, max. 16 Durch freie Vokalimprovisation entdeckt jeder Mensch seine eigene Kosten Musik. Die Werkzeuge dieser Arbeit sind Atem, Klang, Berührung Einzelzimmer, VP, CHF 1550.– und Bilder. Der Kurs startet am Dienstagabend um 18 Uhr mit Doppelzimmer, VP, CHF 1490.– einem gemeinsamen Nachtessen. Ohne Unterkunft (inkl. Nachtessen am Dienstagabend und Mittagessen Mittwoch – Samstag) CHF 1210.– Ort Kulturhotel Seegüetli, Unterwasser www.seeguetli.ch

Jubiläums-Anlass (10 Jahre KlangWelt Toggenburg)

«Nachts auf dem Klangweg …» Samstag, 20. Juli 2013 19.30 – ca. 21.30 Uhr Leitung Nadja Räss

Treffpunkt Instrument «Alpsegen» am Schwendisee, Unterwasser Kosten Erwachsen CHF 45.– Kind CHF 25.– Besonderes gutes Schuhwerk und warme Kleidung

Nachts durch die Klanglandschaft des oberen Toggenburgs zu wandern öffnet unsere Ohren für neue Klänge. Unter der Führung von Nadja Räss wandern wir dem Schwendisee entlang zum Dunkelboden Richtung Iltios und lauschen aufmerksam den Klängen der Natur und den Instrumenten auf dem Klangweg. Horchend vernehmen wir eine Stimme und geben unserer Stimme selber Klang, indem wir uns unter fachkundiger Anleitung am Klangweg-Jödeli ausprobieren. Doch Singen und Wandern gibt Hunger. So ist auch für die Verpflegung gesorgt. Auf halber Strecke erwartet uns ein Feuer mit warmen Getränken und einer feinen Klangwurst! Besonderes: Die Führung findet bei jeder Witterung statt, eignet sich für Familien, singlustige Wandervögel oder solche, die es noch werden möchten. Inklusive: Geführte Nachtwanderung auf dem Klangweg mit professioneller Jodelanleitung, warmer kleiner Snack und eine kleine Überraschung zum nach Hause nehmen. Anmeldung unter info@klangwelt.ch oder telefonisch 071 998 50 00 Reservationen direkt unter: www.klangwelt.ch/event-registrieren

Übernachtungen

Hotel-Informationen unter

Anmeldungen schriftlich an

Bei Kursen in der Klangschmiede und der Propstei ist die Organisation der Übernachtung Sache des Teilnehmers.

www.toggenburg.ch, kontakt@toggenburg.ch Telefon +41(0)71 999 99 11

KlangWelt Toggenburg, Undermüli 241, CH-9656 Alt St. Johann, Fax +41 (0)71 998 50 09, Mail: info@klangwelt.ch

8

August Kurs Nr. 330

Atem Tonus Ton Freitag, 9. August 2013, 17 Uhr bis Sonntag, 11. August 2013, 16 Uhr Leitung Judith Bregy www.atemundstimme.ch

Kurs Nr. 331

Atem Stimme Klang Montag, 12. August 2013, 16 Uhr bis Freitag, 16. August 2013, 16 Uhr Leitung Peter Roth, www.peterroth.ch Maria Walpen

Gastschmied

Maultrommeln Freitag, 16. August 2013 bis Samstag, 17. August 2013 Schmied Klaus Oberli, Wabern BE

Teilnehmer mind. 6, max. 12 Kosten Einzelzimmer, VP, CHF 790.– Doppelzimmer, VP, CHF 765.– Ohne Unterkunft (inkl. Mittagessen) CHF 550.– Ort Stump’s Alpenrose, Wildhaus www.stumps-alpenrose.ch

Teilnehmer mind. 12, max. 25 Kosten Einzelzimmer, VP, CHF 925.– Doppelzimmer, VP, CHF 825.– Ohne Unterkunft (inkl. Mittagessen) CHF 540.–

Atem Tonus Ton ist eine körperorientierte Stimmbildung – eine Methode, durch die unsere Persönlichkeit einen authentischen Ausdruck in Stimme, Körper und Bewegung erwirbt. Durch differenziertes Wahrnehmen und ganzheitliches Erfahren der körperlichen Innenbewegungen lernen wir ungenutzte Kraftquellen und Resonanzräume zu erschliessen. So können wir den Druck auf die Stimmbänder und übermässiges Forcieren beim Singen vermeiden und durch Gelassenheit und Durchlässigkeit können wir Hemmungen und Ängste loslassen. In diesem Kurs erfahren wir, wie durch Atem- und Stimmübungen und gemeinsames Singen der natürliche Atem in Fluss kommt, das Ausatmen als Ton gestaltet wird und finden so seinen individuellen Ausdruck. Eine ausgewogene Körperspannung setzt Atemkraft frei und beeinflusst Grösse, Fülle und Kraft des Tones. Der Körper wird zum Klangraum. Stimme, Sprache und Gesang gewinnen in ihren jeweiligen Anwendungen an echtem Ausdruck.

Der Atem transportiert unsere innersten Töne und lässt die Stimme zusammen mit einem gut gestimmten Körper wunderschön erklingen! Nach einer morgendlichen Einstimmung über den Atem öffnen wir uns dem Klang der Vokale und den Resonanzräumen im eigenen Körper. Über gregorianische Gesänge – Alleluja und einfache Psalmodie – den Naturjodel des Alpsteins und Mantras verschiedener Kulturen erfahren wir die Wirkung von Klang auf Körper und Seele.

Ort Kur- und Bildungszentrum Sunnehus, Wildhaus www.sunnehus.ch

Bemerkung ohne Anmeldung

Die Vielfalt in Sachen Klang, Form, Verarbeitungsweise und Materialien von Maultrommeln ist unerschöpflich. Ein in der Schweiz bekannter Maultrommelschmied ist Klaus Oberli. Er schmiedet seiKosten ne beliebten Maultrommeln mit dem Brenner. Bei uns in der KlangEintritt Klangschmiede schmiede zeigt er wie die Instrumente im Feuer geschmiedet werden Erwachsen, CHF 5.– und verpasst ihnen beim Zusammenbauen den letzten Schliff, damit Kind, CHF 3.– ein breites Obertonspektrum entstehen kann. Während der reguOrt lären Öffnungszeiten der Klangschmiede kann dem Gastschmied Klangschmiede, Alt St. Johann über die Schultern geschaut werden. www.klangwelt.ch

Kurs Nr. 332

Beatbox und Stimmimprovisation Freitag, 16. August 2013, 18 Uhr bis Sonntag, 18. August 2013, 17 Uhr Leitung Alessandro Zuffellato www.teatrozuffellato.ch

Teilnehmer mind. 8, max. 16 Kosten Einzelzimmer, VP, CHF 585.– Doppelzimmer, VP, CHF 565.– Ohne Unterkunft (inkl. Mittagessen) CHF 475.–

Spiel mit der Stimme – frei improvisieren, frech kreieren, schlagfertig Beatboxen und gemeinsam «Circles» singen. Wir nehmen, was aus dem Moment entsteht. Dieses Wochenende lädt ein, die eigene Stimmenmusik zu entdecken, den Körper bewusst wahrzunehmen, Mut zu schöpfen und die Freude am mehrstimmigen Singen zu entfachen. Abwechslungsreich und spielerisch wird eine Atmosphäre geschaffen, in der Mut zum Tun erwacht. Keine Vorkenntnisse nötig.

Ort Kulturhotel Seegüetli, Unterwasser www.seeguetli.ch

9

August Kurs Nr. 333

Trümpi Schnupperkurs Samstag, 17. August 2013 9.30 – 11.30 Uhr Leitung Anton Bruhin Sandro Friedrich

Kurs Nr. 334

Nada Brahma Freitag, 23. August 2013, 18 Uhr bis Sonntag, 25. August 2013, 16 Uhr Leitung Peter Roth www.peterroth.ch Heinz Bürgin www.pythagoras-instrumente.ch Ferdi Rauber www.ferdinandrauber.ch

Jubiläums-Anlass (10 Jahre KlangWelt Toggenburg)

«Nachts auf dem Klangweg …» Samstag, 24. August 2013 19.30 – ca. 21.30 Uhr Leitung Nadja Räss

Teilnehmer mind. 12, max. 25 Kosten CHF 120.–, exkl. Trümpi, welches im Kurs erworben wird. Ort Klangschmiede, Alt St. Johann www.klangwelt.ch

Teilnehmer mind. 10, max. 25 Kosten Einzelzimmer, VP, CHF 550.– Doppelzimmer, VP, CHF 530.– Ohne Unterkunft (inkl. Nachtessen am Freitag und Mittagessen am Samstag und Sonntag) CHF 450.– Ort Kulturhotel Seegüetli, Unterwasser www.seeguetli.ch

Treffpunkt Instrument «Alpsegen» am Schwendisee, Unterwasser Kosten Erwachsen CHF 45.– Kind CHF 25.– Besonderes gutes Schuhwerk und warme Kleidung

Wenn man die Maultrommel oder wie man auch sagt das Trümpi an die Zähne legt und die Zunge des Instruments mit dem Finger anzupft, dann schwingt und vibriert es im Kopf. Dem Spieler eröffnet sich eine ganz neue und ungeahnte Klangwelt und es entstehen Obertöne. Diese Faszination wollen wir weitergeben und in den Mythos des Maultrommelspielens einführen. Neben dem Kennenlernen einfacher Melodien und der Anwendung richtiger Atemtechnik geben die Referenten Einblick in die internationale Maultrommelgeschichte und -szene.

Mit Peter Roth singen wir, begleitet von Hackbrett und Tanpura, Vokale und Mantras aus verschiedenen Kulturen und tauchen in die Naturtonkultur von Säntis und Churfirsten. Auf der Basis von Stimme und Atem öffnen wir uns mit einfachen Techniken dem Klang und seinen Obertönen. Mit Heinz Bürgin erkunden wir die Zusammenhänge zwischen Klang, Form und Farbe. In den Klängen von Polychords, Gong und Klangschalen erfahren wir die Wirkung der Obertöne auf Körper und Seele und werden in die Geheimnisse der Obertonreihe eingeweiht. Wir lernen die formgebende Kraft der Klänge kennen, befassen uns mit dem kosmischen Klang und benutzen das Improvisieren als Kommunikation. Mit Ferdi Rauber singen wir Obertöne und lassen den Klang unserer Stimmen mit den Farben von Didgeridoo, Klangschalen und anderen Obertoninstrumenten verschmelzen. Dieser Kurs richtet sich an alle, welche auf eine spannende klangliche Entdeckungsreise mitkommen möchten. Der Kurs beginnt am Freitagabend mit einem gemeinsamen Nachtessen um 18 Uhr.

Nachts durch die Klanglandschaft des oberen Toggenburgs zu wandern öffnet unsere Ohren für neue Klänge. Unter der Führung von Nadja Räss wandern wir dem Schwendisee entlang zum Dunkelboden Richtung Iltios und lauschen aufmerksam den Klängen der Natur und den Instrumenten auf dem Klangweg. Horchend vernehmen wir eine Stimme und geben unserer Stimme selber Klang, indem wir uns unter fachkundiger Anleitung am Klangweg-Jödeli ausprobieren. Doch Singen und Wandern gibt Hunger. So ist auch für die Verpflegung gesorgt. Auf halber Strecke erwartet uns ein Feuer mit warmen Getränken und einer feinen Klangwurst! Besonderes: Die Führung findet bei jeder Witterung statt, eignet sich für Familien, singlustige Wandervögel oder solche, die es noch werden möchten. Inklusive: Geführte Nachtwanderung auf dem Klangweg mit professioneller Jodelanleitung, warmer kleiner Snack und eine kleine Überraschung zum nach Hause nehmen. Anmeldung unter info@klangwelt.ch oder telefonisch 071 998 50 00 Reservationen direkt unter: www.klangwelt.ch/event-registrieren

10

August / September Kurs Nr. 335

Naturjodelkurs mit Jodelklub Samstag, 24. August 2013, 13.30 Uhr bis Sonntag, 25. August 2013, 16 Uhr Leitung Hans-Jakob Scherrer Annelies Huser

Werkstattkonzert

Klingende Glocken und Schellen Freitag, 30. August 2013, 20 Uhr mit Magdalena Schatzmann www.kraftortmusik.ch

Kurs Nr. 336

Zaure und Gradhäbe 2 Tage Samstag, 7. September 2013, 13.30 Uhr bis Sonntag, 8. September 2013, 16 Uhr Leitung Hans-Jakob Scherrer Anita Windlin Hansruedi Ammann

Teilnehmer mind. 15, max. 28 Kosten Einzelzimmer, VP, CHF 365.– Doppelzimmer, VP, CHF 350.– Ohne Unterkunft (inkl. Mittagessen) CHF 310.–

Wir lernen Naturjodelmelodien aus der Alpsteinkultur und erleben die Vokale und deren Klang beim «Gradhäbe». Naturtöne, Jodel- und Atemtechnik sind weitere Themen, die wir streifen. Am Samstagabend erhalten wir in der Begegnung mit einem einheimischen Jodelklub einen direkten Einblick in das Schaffen am traditionellen Jodelgut und deren kulturellen Hintergründe. Das Gelernte vom Nachmittag singen wir mit dem Jodelklub gemeinsam. Dieser Kurs eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene.

Ort Hotel Sonne, Wildhaus www.beutler-hotels.ch/ sonne

Bemerkung ohne Anmeldung

Die Klangkünstlerin Magdalena Schatzmann bringt Glocken und Schellen auf besondere Art zum Klingen und entlockt ihnen Melodien, welche man so nicht erwartet. Der Klangschatz, aus dem Magdalena Schatzmann schöpft, entsteht während der Sommermonate, in denen sie als Älplerin die Klänge der Kuhglocken erforscht. So hat sie mit ihrer Musik schon Kuhställe zum Konzertraum gemacht und wird nun auch unsere Klangschmiede mit Glocken- und Schellenklängen erfüllen.

Kosten Kollekte Ort Klangschmiede, Alt St. Johann www.klangwelt.ch

Teilnehmer mind. 15, max. 28

Wir lernen Naturjodelmelodien und Lieder aus der Alpsteinkultur und begleiten uns selber mit «Gradhäbe». Dabei erfahren wir etwas über die universale Bedeutung der Naturtöne und bauen Beispiele Kosten im «Gradhäbe» ein. Die Vokale in ihrem Klang und ihren Farben Einzelzimmer, VP, CHF 355.– bestimmen dabei unseren «Chorklang» und wir können ihre SchwinDoppelzimmer, VP, CHF 340.– gungen an uns selber erfahren. Atem- und Jodeltechnik lernen wir Ohne Unterkunft (inkl. im Ansatz kennen und wenden sie direkt an. Mittagessen) CHF 320.– Dieser Kurs eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene. Ort Kulturhotel Seegüetli, Unterwasser www.seeguetli.ch

Kursleiterinnen und Kursleiter KlangWelt Toggenburg

Walter Alder

Werner Stauffacher

Anton Bruhin

Rudolf Brülisauer

Martina Bovet

11

September Kurs Nr. 337

Gongbau – Klangwerdung im Prozess Freitag, 20. September 2013, 16 Uhr bis Sonntag, 22. September 2013, 13 Uhr Leitung Christof Linhuber www.klangkoerper.de

Kurs Nr. 338

Alphorn für Anfänger Freitag, 20. September 2013, 16 Uhr bis Sonntag, 22. September 2013, 16 Uhr Leitung Rudolf E. Brülisauer

Kurs Nr. 339

Jodeln für Anfänger Montag, 23. September 2013, 10 Uhr bis Freitag, 27. September 2013, 17 Uhr Leitung Bea Salzmann

12

Teilnehmer mind. 6, max. 8 Kosten CHF 615.–, inkl. Nachtessen am Freitag und Mittagessen am Samstag, exkl. Material CHF 50.– bis CHF 180.– Ort Klangschmiede, Alt St. Johann www.klangwelt.ch

Teilnehmer mind. 6, max. 10 Kosten Einzelzimmer, VP, CHF 515.– Doppelzimmer, VP, CHF 495.– Ohne Unterkunft (inkl. Mittagessen) CHF 405.– Ort Kulturhotel Seegüetli, Unterwasser www.seeguetli.ch

Teilnehmer mind. 8, max. 12

Eine Scheibe wird aus einem Neusilber- oder Bronzeblech ausgeschnitten und im Randbereich geglüht. Durch Hämmern wird zunächst ein Rand geschaffen, der dem Klang des werdenden Gongs Stabilität gibt. Nun kann durch die Bearbeitung an bestimmten Stellen der Klang in seinem Charakter gestaltet werden. Zum Einstieg wird erst ein kleiner Gong hergestellt, dann werden die gesammelten Erfahrungen an einer grösseren Scheibe umgesetzt. Konzentrierte Hörphasen bei der Entstehung der Gongs lassen unseren Körper Ohr werden und helfen den Weg zum ganz eigenen Klang zu finden. Jeder Schlag prägt sich in seiner besonderen Art ins Blech und damit in den Klang ein. Am Klang entlang führt uns die Arbeit durchs Ohr, durch den Körper zum Einklang mit uns selbst. Handwerkliche oder musikalische Fachkenntnisse werden in diesem Kurs nicht erwartet. Freude und Neugierde im Tun sind beste Grundvoraussetzungen. Bitte zum Kurs alte Arbeitskleidung tragen und Schutzhandschuhe (evt. Fahrradhandschuhe) mitbringen.

Mitten in der freien Natur – umringt von Bergen – gemeinsam eine Alphornmelodie zu spielen, dies ist das Ziel dieses Kurses. Auch wenn sie noch nie Alphorn gespielt haben, so kann dieses dennoch erreicht werden! Der Kurs beinhaltet die Einführung in die Technik des Alphornblasens, das Kennenlernen der Naturtonreihe, wiederholtes Üben des Ansatzes und des Anblasens, mehrstimmiges Spielen von einfachen Melodien und vieles mehr. Daneben erfahren wir viel Interessantes rund um das Alphorn. Mitzubringen sind viel Geduld und ein langer Atem! Ein Alphorn kann auf Voranmeldung gemietet werden, bitte bei der Anmeldung vermerken. Persönliches Mundstück MundArt (CHF 98.–) wird im Kurs verkauft.

In diesem Kurs erlernen wir gemeinsam die Grundlagen der Jodeltechnik, lassen Kopf- und Brusttöne erklingen und «juchzet» voller Freude. Geübt wird in der Gruppe anhand von einfachen Jodelliedern Kosten und Melodien. Diese zu erarbeiten und dann zu erleben, wie es sich Einzelzimmer, VP, CHF 1090.– anfühlt, das eigene Jodeln zu spüren und zu hören ist nur ein Teil des Doppelzimmer, VP, CHF 1050.– Kurses. Jodeln lernen bedingt viel Körper- und Atemarbeit sowie Ohne Unterkunft (inkl. Achtsamkeit für die Vorgänge im Innern. Im Kurs wird daher auf der Mittagessen) CHF 675.– Basis einer ganzheitlichen Stimmbildung nach AAP (AtemrhythOrt misch angepasste Phonation) gearbeitet. Anhand von wertvollen Hotel Sternen, Übungen lernen wir, wie der ganze Körper und die Atmung zur UnterUnterwasser stützung der Jodelstimme eingesetzt werden können. www.sternen.biz Für diesen Jodel-Anfänger-Kurs sind keine gesanglichen Vorkenntnisse notwendig. Für Männerstimmen ist die Teilnahme nur dann empfehlenswert, wenn Mann Zugang zu seiner hohen (Kopf-)Stimme hat. Im Kurs wird mit dem Heft «Jodel-Literatur für Anfänger» von Nadja Räss gearbeitet. Das Heft kann im Kurs erworben werden. Wer bereits ein solches Heft besitzt, soll dieses mitbringen.

September /Oktober Kurs Nr. 340

Der geheimnisvolle Code Freitag, 27. September 2013, 18 Uhr bis Sonntag, 29. September 2013, 16 Uhr Leitung Heinz Bürgin www.pythagoras-instrumente.ch

Kurs Nr. 341

Palindrum – eine neue Art zu trommeln Freitag, 27. September 2013, 19 Uhr bis Sonntag, 29. September 2013, 16 Uhr Leitung Thomi Weiss, Philipp Läng, www.palindrum.ch

Kurs Nr. 342

Singen und Wandern Dienstag, 1. Oktober 2013, 10 Uhr bis Samstag, 5. Oktober 2013, 17 Uhr Leitung Annette Grieder

Teilnehmer mind. 8, max. 18 Kosten Einzelzimmer, VP, CHF 550.– Doppelzimmer, VP, CHF 530.– Ohne Unterkunft (inkl. Mittagessen), CHF 450.– Ort Kulturhotel Seegüetli, Unterwasser www.seeguetli.ch

Teilnehmer mind. 10, max. 35 Kosten Einzelzimmer, VP, CHF 430.– Doppelzimmer, VP, CHF 390.– Ohne Unterkunft (inkl. Mittagessen) CHF 355.– Alle Zimmer mit Etagendusche und -WC Ort Pension Rösliwies, Wildhaus www.berg-ferien.ch

Teilnehmer mind. 10 , max. 20 Kosten Einzelzimmer, VP, CHF 895.– Doppelzimmer, VP, CHF 855.– Ohne Unterkunft (inkl. Mittagessen) CHF 700.– Ort Bergrestaurant Sellamatt, Alt St. Johann www.sellamatt.ch

Wir werden eingeführt in die Geheimnisse des Goldenen Schnittes, der Fibonacci-Zahlenreihe und in die Weisheiten von Pythagoras. Wir entdecken geometrische Figuren in unserer nächsten Umgebung und versuchen zu erforschen, was sie uns zu sagen haben. Proportionen setzen wir um in Intervalle und vertonen so Wohnungsgrundrisse, Bürotische, Gärten usw. Mittels Wasser und Sand lernen wir die formgebende Kraft der Klänge kennen. Wir suchen uns Orte im Gelände und gestalten mit natürlichen Materialien grosse Labyrinthe und Naturbilder, welche wir begehen können. Anhand der zugeordneten Farben und Elemente vertonen wir die entstandenen «Werke» mit vorhandenen obertonreichen Instrumenten und kreieren so vergängliche Klangbilder als Naturkompositionen. Der Kurs findet vor allem im Freien statt.

Palindrum ist zeichnerisches Trommeln, ein Tanz der Hände. Trommeln ist immer Bewegung, bestimmte Abläufe von linker und rechter Hand definieren einen Rhythmus. Im Kurs arbeiten wir vor allem mit der Symmetrie des menschlichen Körpers und fördern die Wahrnehmung von linker und rechter Seite. Durch die Auseinandersetzung mit deinen zwei Körperhälften wirst du sehr bald nicht nur überraschend komplexe Musik zaubern; die Überlistung von eingespielten Mustern und die Entdeckungen von unabhängigen Bewegungen links und rechts werden dir sowohl zu denken geben als auch deinen Forschungsdrang füttern. Zu den rhythmischen Übungen singen wir und schaffen so zusätzlich grössere Räume. Im Kurs wird mit Sticks/Schlägeln auf einer Basstrommel (Dundum), einem Melotom oder einer Tipschiene gearbeitet. Instrumente können im Kurs gemietet werden. Der Kurs richtet sich an Rhythmusinteressierte, welche bereits erste Erfahrungen mitbringen, an Fortgeschrittene und an Musiker.

Ein Kurs für alle sing- und wanderfreudigen Menschen. Wir beginnen den Tag mit lockerem Einstimmen in Bewegung, Stimm- und Atempflege; Stimm-Improvisationen, Singen mit und ohne Noten; von leichten Kanons bis zu mittelschweren mehrstimmigen Chorsätzen, unter besonderer Berücksichtigung von Kompositionen rund um den Säntis! Nach dem Mittagessen, gestärkt und erfrischt, geht es auf in die schöne Umgebung des Toggenburgs, über Hügel und durch Tobel, über Wiesen und durch Wälder. Jeden Tag unternehmen wir eine ca. drei- bis vierstündige Wanderung. Mit im Wanderrucksack sind die erlernten Lieder, auf dass es klinge im Toggenburg!

Kursleiterinnen und Kursleiter KlangWelt Toggenburg

Maria Walpen

Simon Lüthi jun.

Bea Salzmann

Heinz Bürgin

Christof Linhuber

13

Klangshop Bestellung schriftlich via Fax: +41 (0)71 998 50 09 Mail: info@klangwelt.ch Post: KlangWelt Toggenburg Undermüli 241 CH-9656 Alt St. Johann

KlangWelt Toggenburg – Bestellung Shop Der Klangtee eignet sich bestens, um die Stimmbänder bei intensivem Gebrauch, z.B. beim Proben, Üben oder vor einem Auftritt zu befeuchten. Der Klangtee wirkt wohltuend auf Stimme und Gemüt und wird durch die Tee- und Reformprodukte Firma Morga AG produziert. Das Set umfasst 3 Klangtee-Rondellen mit je 15 Pyramiden-Sachets.

3er-Set

Preis CHF 22.–

NEU «Naturstimmen 2012» – Live-Doppelalbum (CD) 33 Titel bieten einen lebendigen und beeindruckenden Querschnitt durch das Programm 2012. 2 CDs, 33 Songs, 24seitiges Booklet und eine attraktive Verpackung.

Anzahl

Preis CHF 43.50

«Naturstimmen 2010» – Live-Doppelalbum (CD) 31 Titel bieten einen lebendigen und beeindruckenden Querschnitt durch das Programm 2010. 2 CDs, 31 Songs, 36seitiges Booklet und eine attraktive Verpackung.

Anzahl

Preis CHF 39.–

Toggenburger Klangpanorama (CD) Ausgewählte Naturaufnahmen aus dem obersten Toggenburg wurden von Hansheiri Haas sorgfältig zu einem Klangpanorama gestaltet. 13 Klanglieder unterteilt in Atmosphären.

Anzahl

Preis CHF 35.–

«Klang» (DVD) – Ein Film über die Klangkultur des Obertoggenburgs Peter Roth, Komponist und Initiant von KlangWelt Toggenburg, erzählt in packender Weise über die Klangkultur der Toggenburger und Appenzeller Alpen. Inklusive hochauflösende QuickTime- und Windows Media-Audio-/Videodateien. Dauer: 20 Min.

Anzahl

Preis CHF 22.–

Johle und Werche (DVD) – Ein faszinierender Musikfilm Ein Film von Thomas Lüchinger mit Hansruedi Ammann, Peter Roth, Emil Mattle, Annelies Huser, den Jodelchören Säntisgruess und Churfirstenchörli. Sprache: ch-deutsch; Untertitel: de/en/fr; Dauer: 86 Min; Bonus: Interview.

Anzahl

Preis CHF 30.–

Set mit elf exklusiven Geschenkkarten (Postkarten) Zusammen mit dem Toggenburger Fotografen René Güttinger haben wir elf ausgewählte Sujets aus der KlangWelt Toggenburg als Post-/Geschenkkarten zusammengestellt.

Anzahl

Preis CHF 15.–

Die kosmische Oktave – Der Weg zum universellen Einklang, Hans Cousto Mit diesem Buch hat der Mathematiker Hans Cousto ein spannendes Werk geschaffen, welches die physikalischen, harmonikalen und musikalischen Aspekte der kosmischen Oktaven erklärt. Anhand mathematischer Formeln erklärt er, wie aus astronomischen Betrachtungsdaten die Rhythmen und die Stimmtöne der Erde, des Mondes und der Planeten herzuleiten sind.

Anzahl

Preis CHF 35.–

Name / Vorname Strasse / Nr. PLZ / Ort Die Preise sind inklusive Porto und Verpackung. Bei Sendungen ins Ausland wird ein Zuschlag verrechnet. Reduktion von CHF 5 bei gleichzeitiger Bestellung von 3 und mehr Produkten. Diese Bestellung ist verbindlich (Lieferung per Rechnung – zahlbar innert 30 Tagen). Weitere Artikel und Informationen finden Sie auch unter www.klangwelt.ch/klangshop

Land Telefon Mail Datum / Ort Unterschrift

Anmeldung Anmeldung schriftlich via Fax: +41 (0)71 998 50 09 Mail: info@klangwelt.ch Post: KlangWelt Toggenburg Undermüli 241 CH-9656 Alt St. Johann

Klangkurse KlangWelt Toggenburg – Anmeldetalon Kurse Ich melde mich / Wir melden uns definitiv für folgenden Kurs an: (Bitte pro Kurs einen Anmeldetalon ausfüllen. Herzlichen Dank)

Kursnummer Kurstitel

Datum

von

bis

Übernachtung

 Ja

Zimmerwunsch

 Einzelzimmer  Doppelzimmer mit:

Verpflegung

Gemäss Kursausschreibung

 Nein

Ausfüllen ∙ Abtrennen ∙ Einsenden

Kosten CHF Bemerkungen

Persönliche Angaben

1. Person:  Frau  Herr

2. Person:  Frau  Herr

Name / Vorname Jahrgang Strasse / Nr. PLZ / Ort Land Telefon Mail Datum / Ort Unterschrift

 Diese Anmeldung ist definitiv und Sie akzeptieren unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen. (Bitte beachten Sie die AGB unter www.klangwelt.ch/informationen). Weitere Kurse und Informationen siehe auch unter www.klangwelt.ch/klangkurse

Innerhalb von zwei Wochen nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie die Eingangsbestätigung. Nach dem Zustandekommen (genügend Anmeldungen) wird Ihnen die definitive Rechnung, inklusive Einzahlungsschein, zugeschickt. KlangWelt Toggenburg behält sich vor, Kurse bei zu geringer Teilnehmerzahl spätestens 14 Tage vor Kursbeginn abzusagen. Allfällig bereits einbezahlte Kursgebühren werden Ihnen vollumfänglich zurückerstattet. In meinem Freundeskreis interessiert sich folgende Person ebenfalls für Kurse von KlangWelt Toggenburg. Bitte senden Sie an nachfolgende Adresse Ihre Unterlagen:

Oktober Kurs Nr. 343

Oberton Werkstattkurs Donnerstag, 3. Oktober 2013, 18.30 Uhr bis Sonntag, 6. Oktober 2013, 16 Uhr Leitung Christian Zehnder (Hauptleitung) www.new-space-mountain.ch Marcel Wick

Kurs Nr. 344

Touch your voice – the human voice Montag, 7. Oktober 2013, 13.30 Uhr bis Freitag, 11. Oktober 2013, 16 Uhr Leitung Christian Zehnder www.new-space-mountain.ch

Kurs Nr. 345

Zaure und Gradhäbe – Fortsetzungskurs Samstag, 12. Oktober 2013, 13.30 Uhr bis Sonntag, 13. Oktober 2013, 15.30 Uhr Leitung Hans-Jakob Scherrer Anita Windlin Annelies Huser

Teilnehmer mind. 12, max. 16 Kosten Einzelzimmer, VP, CHF 950.– Doppelzimmer, VP, CHF 870.– Ohne Unterkunft (inkl. Mittagessen), CHF 660.– Alle Mahlzeiten sind vegetarisch.

Dieser Kurs richtet sich an Absolventen des Oberton Laborkurses oder an Sänger und Sängerinnen, welche bereits über gute Grundkenntnisse aus anderen Kursen oder Schulen verfügen. In diesem Aufbaukurs bilden wir die Technik des Obertonsingens weiter und erlernen erste Stücke in kleinen Ensembles, im Chor und als Solist. Die Obertontechniken des Sängers werden hier verfeinert, und die Grundlagen zur künstlerischen Interpretation und zum Ausdruck einer Komposition gelegt.

Ort «Der Ort», Unterwasser www.derort.ch Kurssprache Deutsch/Englisch

Touch your voice – the human voice ist der freie Fall in das Abenteuer Stimme. Wir arbeiten an der Öffnung unserer Resonanzräume und versuchen Teilnehmer uns mit unseren körperlichen und damit auch psychischen Blockamind. 14, max. 16 den oder Panzerungen zu beschäftigen. So kommen wir mit uns selKosten ber und der Stimme wieder mehr in Verbindung. Manchmal ist das Einzelzimmer, VP, CHF 1175.– tief bewegend, manchmal schmerzlich, aber immer ein eindrückDoppelzimmer, VP, CHF 1065.– licher Durchbruch in eine neue persönliche Wahrnehmung und ErOhne Unterkunft (inkl. weiterung des eigenen Ausdrucks. Wir brechen Muster auf und sinMittagessen), CHF 780.– gen in der Norm und von der Norm weg in die unbegrenzten MögAlle Mahlzeiten sind lichkeiten der menschlichen Stimme. vegetarisch. Das Seminar richtet sich an alle, die mit der Stimme arbeiten und ihr Potenzial erweitern wollen, sei es im Chor, als Sängerin oder InstruOrt mentalist oder einfach aus purer Leidenschaft am Singen. Jeder Teil«Der Ort», nehmer bringt ein eigenes Lied mit, welches wir neu zu erhören und Unterwasser zu erforschen suchen. Neben der Gruppenarbeit stehen Einzellekwww.derort.ch tionen im Zentrum, denen alle Teilnehmer beiwohnen und so die stimmreisenden Solisten begleiten. Mitzubringen ist nebst dem eigenen Lied bequeme Kleidung.

Teilnehmer mind. 15, max. 28 Kosten Einzelzimmer, VP, CHF 395.– Doppelzimmer, VP, CHF 380.– Ohne Unterkunft (inkl. Mittagessen) CHF 335.–

Der Kurs richtet sich an «geübte Gradhäber», welche die Kurse «Zaure und Gradhäbe» (2 oder 3 Tage) oder die Naturjodelkurse mit Jodelklub, ein- oder mehrmals besucht haben. Inhaltlich schliesst er nahtlos an diese Kurse an. Wir bauen das Gradhäbe und die Naturjodelmelodien aus und lassen den Klang der Vokale und die Naturtöne auf uns wirken. Die Atem- und Jodeltechnik vertiefen wir in kleinen Gruppen und wenden sie direkt an. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern.

Ort Hotel Schweizerhof, Alt St. Johann www.schweizerhof.ch

Kursleiterinnen und Kursleiter KlangWelt Toggenburg

Anita Windlin

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Annelis Huser

Annette Grieder

Ferdi Rauber

Marcel Wick

Oktober Kurs Nr. 346

Hackbrett spielen Samstag, 12. Oktober 2013, 10 Uhr bis Sonntag, 13. Oktober 2013, 16 Uhr Leitung Walter Alder www.walteralder.ch

Kurs Nr. 347

Jodeln auf Österreichisch Freitag, 18. Oktober 2013 10 – 17 Uhr Leitung Hermann Härtel, www.hermannhaertel.eu

Singabend in der Klangschmiede Freitag, 18. Oktober 2013 20 –22 Uhr Leitung Hermann Härtel

Kurs Nr. 348

Schellenschött Schnupperkurs Samstag, 19. Oktober 2013 9.30 – 11.30 Uhr Leitung Werner Stauffacher www.weisskueferei-stauffacher.ch

Teilnehmer mind. 4, max. 8 Kosten Einzelzimmer, VP, CHF 530.– Doppelzimmer, VP, CHF 515.– Ohne Unterkunft (inkl. Mittagessen) CHF 410.–

Gemeinsam spielen wir Hackbrettmelodien und begleiten uns dabei gegenseitig. Auch wagen wir uns an kleinere Improvisationen, welche uns das Hackbrett auf eine neue Art entdecken lassen. Das Stimmen und der Umgang mit dem Instrument bilden die Basis des Kurses. Der Kurs richtet sich an Teilnehmer mit mind. ein bis zwei Jahren Spielerfahrung. Bitte zum Kurs das eigene und gestimmte Hackbrett mitbringen.

Ort Stump’s Alpenrose, Wildhaus www.stumps-alpenrose.ch

Teilnehmer mind. 15, max. 25 Kosten CHF 135.– (inkl. Mittagessen) Ort Ref. Kirchgemeindehaus, Alt St. Johann

Bemerkungen ohne Anmeldung Kosten Kollekte Ort Klangschmiede, Alt St. Johann www.klangwelt.ch

Teilnehmer mind. 4, max. 10 Kosten CHF 40.– Ort Klangschmiede, Alt St. Johann www.klangwelt.ch

Wenn die Töne aus einem herauspurzeln – so ungehobelt, dann gehören sie noch geordnet und aufeinander abgestimmt. Dabei darf die Emotion nicht wegoperiert werden. Das Jodeln in Österreich ist geprägt von kraftvollen Jauchzern, das akustische Signal der gelebten Lustbarkeit. Also nichts wie hin: Der eintägige Kurs bietet die Gelegenheit, die eigene musikalische Grundausstattung zu trainieren, die Stimme zu entdecken und zu formen und sich auf das Spiel mit den Tönen einzulassen. Da werden zuerst die Stimmen einzeln gelernt, später fügen sich zwei oder drei Stimmen harmonisch zu einem besonderen Klangerlebnis. Es bleibt aber nicht beim Versuch in der grossen Gruppe, nein, zu zweien und dreien ist es erst richtig schön die Stimmen ineinander zu verschlingen. Bitte keine Scheu: Jodeln können alle Menschen. Der Kurs hat die Aufgabe, die Freude zu wecken und auf individuelle Wünsche der Teilnehmerinnen und Teilnehmer Rücksicht zu nehmen. Jodeln ist in Österreich eine sehr emotionale Sache, ist das nicht eine schöne Herausforderung?

In der heutigen Zeit, in der immer alles schnell gehen muss und perfekt sein soll, fehlen uns oftmals Ruhe und Musse, um gemeinsam an einen Tisch zu sitzen um miteinander zu singen. Mit dem «Singabend in der Klangschmiede» wollen wir eine Plattform bieten, um genau dies erleben zu können. Raus aus dem Alltag, hinein ins gemeinsame Singerlebnis. Mitbringen muss man nichts ausser der Freude am Singen!

Die Sennschellen im richtigen Takt zu «schötten» ist eine grosse Kunst und bedarf langer Übung. Die Schellen werden in einem ganz bestimmten Rhythmus bewegt, so dass sich der Klang optimal entfalten kann. Wie man dies macht und noch ganz viel mehr lernen wir im Schnupperkurs «Schelleschötte» mit Werner Stauffacher. Der Kurs richtet sich an alle, welche schon lange mal selber die Schellen schötten wollten, sich aber noch nie getraut haben. Mitbringen muss man lediglich Ausdauer, gute Armmuskeln und wer hat ein «Senntum».

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Oktober /November Schellentreffen

Vortrag über Schellen Sonntag, 20. Oktober 2013, 11 Uhr Leitung Robert Schwaller

Bemerkung Die Klangschmiede ist an diesem Sonntag geöffnet: 10 – 16 Uhr Eintritt mit Vortrag Erw. CHF 15.– / Kind CHF 8.– Eintritt ohne Vortrag Erw. CHF 5.– / Kind CHF 3.– Ort Klangschmiede, Alt St. Johann www.klangwelt.ch

Kurs Nr. 349

Zaure und Gradhäbe Schnupperkurs in Zürich Samstag, 9. November 2013 15 – 17 Uhr

Teilnehmer mind. 15, max. 25 Kosten CHF 65.– Ort Haus Appenzell, Zürich www.hausappenzell.ch

Leitung Hans-Jakob Scherrer Annelies Huser

Kurs Nr. 350

Bödele in der Schweiz Samstag, 9. November 2013, 9 –16 Uhr Leitung Simon Lüthi jun.

Kurs Nr. 351

Singen! Neue Wege der Gesangspädagogik Samstag, 9. November 2013, 10 Uhr bis Sonntag, 10. November 2013, 12 Uhr Leitung Martina Bovet

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Teilnehmer mind. 8, max. 12 Kosten CHF 240.– (inkl. Mittagessen) Exkl. Kursmaterial Ort Propstei, Alt St. Johann www.sanktjohann.ch

Teilnehmer mind. 6, max. 12 Kosten Einzelzimmer, VP, CHF 480.– Doppelzimmer, VP, CHF 465.– Ohne Unterkunft (inkl. Mittagessen) CHF 405.– Ort Hotel Sternen, Unterwasser www.sternen.biz

Wenn man im Toggenburg von Schellen spricht, dann meint man meist die drei aufeinander abgestimmten Sennschellen. Schellen gibt es aber nicht nur hier, sondern im ganzen Alpenraum und sogar darüber hinaus. Sie haben viele Bedeutungen und Zwecke und ihr Klang wird zum Schutz vor Bösem eingesetzt oder dient als Signal auf der nebligen Alp, damit der Älpler sein Vieh findet. So vielfältig wie der Gebrauch der Schellen ist auch ihr Erscheinungsbild und deren Bezeichnungen, die je nach Region variieren. Im Vortrag von Robert Schwaller erfahren Sie zudem Wissenswertes über die verschiedenen Schellentraditionen in der ganzen Schweiz. Robert Schwaller sammelt seit 1982, basierend auf dem geerbten Geläute, Glocken und Schellen aus der ganzen Welt und forscht über alles nach, was mit von Mensch und Tieren getragenen Glocken und Schellen zusammenhängt. 1996 hat er das «Glockenbuch» publiziert, das immer noch als Referenzwerk gilt. Er hat schon mehrere Ausstellungen selbst gestaltet oder dabei mitgewirkt.

Wir lernen Naturjodelmelodien und Lieder aus der Alpsteinkultur und begleiten uns selber mit «Gradhäbe». Dabei erfahren wir etwas über die universale Bedeutung der Naturtöne und bauen Beispiele im «Gradhäbe» ein. Die Vokale in ihrem Klang und ihren Farben bestimmen dabei unseren «Chorklang» und wir können ihre Schwingungen an uns selber erfahren. Atem- und Jodeltechnik lernen wir im Ansatz kennen und wenden sie direkt an. Dieser Kurs ist zum Schnuppern gedacht und richtet sich an alle, welche schon lange den Wunsch hegen in die Welt des Naturjodelns einzutauchen, sich aber noch nie getraut haben. Jetzt besteht diese Möglichkeit und dies sogar mitten in der Stadt Zürich!

Das Bödele zur Volksmusik ist in der Schweiz ein uralter Brauch, der vor allem in der Urschweiz und der Ostschweiz gepflegt wird. Es gibt zwei Erklärungen dafür, wie das Bödelen in der Schweiz Fuss gefasst hat. Die erste Geschichte erzählt davon, dass die Schweizer besonders begehrte Söldner waren und den Brauch von den Spaniern in die Schweiz brachten. Die zweite berichtet von Tiroler Zimmerleuten, welche bei Aufenthalten in der Schweiz das Bödele hinterliessen. Klar ist, dass es in vielen Ländern eine Art von Taktschlagen zur jeweiligen Volksmusik gibt. Das Bödele ist nebst Ausdruck der Freude zur Musik auch ein Werbetanz und wird je nach dem widertaktig oder im Takt ausgeführt. Zu diesem Kurs sind alle tanzfreudigen Leute mit hartem Schuhwerk willkommen, welche ihr Tanzrepertoire erweitern möchten.

In der Gesangspädagogik von heute und morgen geht es nicht nur darum, dass Menschen lernen in einem Stil «gut» zu singen. Es geht auch darum, dass sie die Ausdruckskraft, die Farben und die Räume ihrer Stimme wecken und die selbige entwickeln. Themen des Kurses sind es, an den Grundlagen der Stimmbildung für verschiedene Stilrichtungen zu arbeiten, zu improvisieren, Klang- und Raumerfahrung mit der eigenen Stimme zu machen, am Körperbewusstsein zu arbeiten, Fragen zu stellen und zuzuhören. Gerne wird im Kurs auch auf gezielte Fragestellungen aus der eigenen Unterrichtserfahrung eingegangen. Bitte diese Themen vorgängig zum Kurs bekanntgeben. Der Kurs richtet sich an Gesangspädagogen, welche in ihrem Berufsalltag immer wieder damit konfrontiert sind verschiedene Stilrichtungen auf der Basis einer gesunden Stimmbildung zu unterrichten.

November Kurs Nr. 352

Zaure und Gradhäbe 3 Tage Freitag, 15. November 2013, 18 Uhr bis Sonntag, 17. November 2013, 15.30 Uhr Leitung Peter Roth Anita Windlin Annelies Huser Hansruedi Ammann

Jubiläums-Anlass (10 Jahre KlangWelt Toggenburg)

Jubiläumskonzert & Naturstimmen on Tour in ALT ST. JOHANN Freitag, 22. November 2013, 20 Uhr (Türöffnung 19.30 Uhr)

Teilnehmer mind. 15, max. 25

Wir lernen Naturjodelmelodien und Lieder aus der Alpsteinkultur und begleiten uns vielstimmig mit «Gradhäbe». Die dazu benötigte Jodeltechnik lernen wir im Ansatz kennen und wenden sie direkt an. Kosten Die «Gradhäbe»-Vokale in ihrem Klang und ihren Farben bestimEinzelzimmer, VP, CHF 500.– men dabei unseren «Chorklang» und wir können ihre Schwingungen Doppelzimmer, VP, CHF 485.– an uns selber erleben. Im Klang der Schellen und Talerbecken erfahOhne Unterkunft (inkl. ren wir etwas über die Alp- und Klangkultur der Säntis- und ChurNachtessen am Freitag und firstenalpen. Peter Roth führt uns in die universale Bedeutung der Mittagessen am Samstag Naturtonreihe ein. Dieser Kurs eignet sich für Anfänger und Fortgeund Sonntag) CHF 395.– schrittene. Ort Der Kurs beginnt am Freitagabend um 18 Uhr mit einem gemeinKulturhotel Seegüetli, samen Nachtessen und fährt dann um 19.30 Uhr im Kursraum fort. Unterwasser www.seeguetli.ch

Bemerkung Ist ausserdem das Startkonzert für die Werbetour: «Naturstimmen on Tour 2013».

Der Abschluss des Jubiläumsjahrs wird im Rahmen des Klangfestival-Jubiläums-Konzerts am 22. November in Alt St. Johann nochmals richtig gefeiert. Dieses Abschlusskonzert ist zugleich der Startschuss zur Werbetour «Naturstimmen on Tour» für das Klangfestival Naturstimmen 2014 durch die Schweiz.

Vorverkauf ab 12. August 2013 unter www.klangwelt.ch

Mit «Naturstimmen on Tour» werden das Klangfestival und das Toggenburg in weitere Regionen der Schweiz hinausgetragen. In Alt St. Johann mit dabei sind: ∙ Jodelclub Säntisgruess (Wildhaus-Unterwasser) ∙ Talilema (Duo aus Madagaskar) ∙ Nadja Räss solo

Ort Kath. Kirche, Alt St. Johann

Diese Konzertreihe mit 7 Konzerten findet in Zürich, Bern, Basel, Luzern, Ascona, Schaan (FL) und Alt St. Johann statt.

Kurs Nr. 353

Jüüzli aus dem Muotathal und Umgebung Samstag, 23. November 2013 10 –16.30 Uhr

Weitere Informationen finden Sie im Klangblatt auf Seite 6 oder unter: www.klangwelt.ch/festival

Teilnehmer mind. 12, max. 20 Kosten CHF 175.– (inkl. Mittagessen) Ort Propstei, Alt St. Johann www.sanktjohann.ch

Leitung Agatha Kälin-Schönbächler Monika Portmann-Schönbächler

Die wohl archaischste Art zu jodeln trifft man im Muotathal an! Dort tönt ein Naturjuuz oder eben ein Jüüzli schon mal eher wie ein Schrei. Doch diese Art zu singen ist nichts anderes als purer Ausdruck von Gefühlen. Im Kurs lernen wir Muotathaler Jüüzli und ihre Eigenarten kennen. Wir lernen dies im natürlichen Umgang mit der eigenen Stimme und hören, entdecken und singen so diese naturtönigen Melodien, welche uns auf den ersten «Blick» fremd vorkommen, uns aber dennoch so nah sind! Der Kurs eignet sich für alle interessierten Sängerinnen und Sänger, die ihre Kenntnisse und Erfahrungen weiter ausbauen und vertiefen möchten. Er ist nicht geeignet für totale Sing- und Jodelanfänger.

Kursleiterinnen und Kursleiter KlangWelt Toggenburg

Gabi Glinz

Hermann Härtel

Agi Kälin

Hansruedi Ammann

Christian Zehnder

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November Konzert

Naturstimmen on Tour in BASEL Samstag, 23. November 2013, 20 Uhr

Bemerkung Vorverkauf ab 12. August 2013 unter www.klangwelt.ch Ort Elisabethenkirche, Basel

Mit «Naturstimmen on Tour» werden das Klangfestival und das Toggenburg in weitere Regionen der Schweiz hinausgetragen. In Basel mit dabei sind: ∙ Natur pur (Muotathal) ∙ Talilema (Duo aus Madagaskar) ∙ Nadja Räss solo Weitere Informationen finden Sie im Klangblatt auf Seite 6 oder unter: www.klangwelt.ch/festival

Konzert

Naturstimmen on Tour in ASCONA Sonntag, 24. November 2013, 17 Uhr

Bemerkung Vorverkauf ab 12. August 2013 unter www.klangwelt.ch Ort Chiesa Collegio Papio, Ascona

Mit «Naturstimmen on Tour» werden das Klangfestival und das Toggenburg in weitere Regionen der Schweiz hinausgetragen. In Ascona mit dabei sind: ∙ Natur pur (Muotathal) ∙ Talilema (Duo aus Madagaskar) ∙ Nadja Räss solo Weitere Informationen finden Sie im Klangblatt auf Seite 6 oder unter: www.klangwelt.ch/festival

Konzert

Naturstimmen on Tour in ZÜRICH Mittwoch, 27. November 2013, 20 Uhr

Bemerkung Vorverkauf ab 12. August 2013 unter www.klangwelt.ch Ort Augustinerkirche, Zürich

Mit «Naturstimmen on Tour» werden das Klangfestival und das Toggenburg in weitere Regionen der Schweiz hinausgetragen. In Zürich mit dabei sind: ∙ Churfirstenchörli (Unterwasser) ∙ Talilema (Duo aus Madagaskar) ∙ Nadja Räss solo Weitere Informationen finden Sie im Klangblatt auf Seite 6 oder unter: www.klangwelt.ch/festival

Konzert

Naturstimmen on Tour in BERN Donnerstag, 28. November 2013, 20 Uhr

Bemerkung Vorverkauf ab 12. August 2013 unter www.klangwelt.ch Ort Französische Kirche, Bern

Mit «Naturstimmen on Tour» werden das Klangfestival und das Toggenburg in weitere Regionen der Schweiz hinausgetragen. In Bern mit dabei sind: ∙ Jodlerklub Ebnat-Kappel ∙ Talilema (Duo aus Madagaskar) ∙ Nadja Räss solo Weitere Informationen finden Sie im Klangblatt auf Seite 6 oder unter: www.klangwelt.ch/festival

Kursleiterinnen und Kursleiter KlangWelt Toggenburg

Hans-Jakob Scherrer

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Monika Portmann

Peter Roth

Alessandro Zuffellato

Philipp Läng

November / Dezember Konzert

Naturstimmen on Tour in SCHAAN (FL)

Bemerkung Vorverkauf ab 12. August 2013 unter www.klangwelt.ch Ort TAK Theater, Schaan (FL)

Mit «Naturstimmen on Tour» werden das Klangfestival und das Toggenburg in weitere Regionen der Schweiz hinausgetragen. In Schaan mit dabei sind: ∙ Jodelklub Thurtal ∙ Talilema (Duo aus Madagaskar) ∙ Nadja Räss solo

Samstag, 30. November 2013, 20 Uhr

Weitere Informationen finden Sie im Klangblatt auf Seite 6 oder unter: www.klangwelt.ch/festival

Konzert

Naturstimmen on Tour in LUZERN Sonntag, 1. Dezember 2013, 17 Uhr

Bemerkung Vorverkauf ab 12. August 2013 unter www.klangwelt.ch Ort Kirche Pfarrei St. Johannes, Luzern

Mit «Naturstimmen on Tour» werden das Klangfestival und das Toggenburg in weitere Regionen der Schweiz hinausgetragen. In Luzern mit dabei sind: ∙ Doppelquartett Pfiifestier (Appenzell) ∙ Talilema (Duo aus Madagaskar) ∙ Nadja Räss solo Weitere Informationen finden Sie im Klangblatt auf Seite 6 oder unter: www.klangwelt.ch/festival

Kurs Nr. 354

Metallharfenbaukurs zur Weihnachtszeit Donnerstag, 5. Dezember 2013, 10 Uhr bis Samstag 7. Dezember 2013, 17 Uhr Leitung Hanspeter Breitler www.kunstschmiede-unterwasser.com

Singabend in der Klangschmiede Freitag, 13. Dezember 2013 20 – 22 Uhr Leitung Nadja Räss

Kurs Nr. 355

Rhythmus Körper Stimme Freitag, 27. Dezember 2013, 15 Uhr bis Montag, 30. Dezember 2013, 16 Uhr Leitung Peter Roth Gabi Glinz Tony Majdalani

Teilnehmer mind. 3, max. 8 Kosten CHF 450.– (inkl. Mittagessen, exkl. Material) Ort Klangschmiede, Alt St. Johann www.klangwelt.ch

Bemerkung ohne Anmeldung Kosten Kollekte Ort Klangschmiede, Alt St. Johann www.klangwelt.ch

Teilnehmer mind. 10, max. 16 Kosten Einzelzimmer, VP, CHF 985.– Doppelzimmer, VP, CHF 950.– Ohne Unterkunft (inkl. Mittagessen) CHF 795.– Ort Kulturhotel Seegüetli, Unterwasser www.seeguetli.ch

Passend zur Vorweihnachtszeit schmieden wir in diesem Kurs eine eigene Metallharfe und bekommen dabei eine theoretische und praktische Einführung in die Vielfalt der Schmiedetechnik und deren Anwendungsgebiete. Ziel des Kurses ist es, eine eigens gestaltete Metallharfe herzustellen und diese zum Klingen zu bringen. Für den Kurs werden keine Vorkenntnisse erwartet. Die Kursteilnehmer werden gebeten alte Kleider aus Naturfasern und geschlossene Schuhe anzuziehen sowie eine Schutzbrille mitzubringen.

In der heutigen Zeit, in der immer alles schnell gehen muss und perfekt sein soll, fehlen uns oftmals Ruhe und Musse, um gemeinsam an einen Tisch zu sitzen um miteinander zu singen. Mit dem «Singabend in der Klangschmiede» wollen wir eine Plattform bieten, um genau dies erleben zu können. Raus aus dem Alltag, hinein ins gemeinsame Singerlebnis. Mitbringen muss man nichts ausser der Freude am Singen!

Singend, tanzend und trommelnd entdecken wir unsere Freude am Bewegen und Musik machen. Im Laufe des Kurses führen wir wieder zusammen, was wir in unserer westlichen Kultur getrennt haben: Stimme, Körper und Bewegung! Auf den Djemben entwickeln wir unser Rhythmusgefühl, im Tanzen verfeinern wir unsere Körperwahrnehmung und im Singen von Obertönen und Liedern verschiedener Kulturen öffnen wir uns dem Klang unserer Stimmen. Dabei erfahren wir Rhythmus, Klang und Bewegung als Inspirationsquelle für den eigenen, persönlichen Ausdruck und als Mittel zur Kommunikation in der Gruppe. Im Kontakt mit uns selber beziehen wir die Andern ein und schaffen auf spielerische Art ein gegenseitiges Vertrauen, das uns beim gemeinsamen Tanzen, Trommeln und Singen trägt.

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Januar / Februar Vernissage

Start neue Ausstellung 2014 in der Klangschmiede Freitag, 24. Januar 2014 17 – 20 Uhr

Kurs Nr. 401

Zaure und Gradhäbe 2 Tage Samstag, 25. Januar 2014, 13.30 Uhr bis Sonntag, 26. Januar 2014, 16 Uhr Leitung Hans-Jakob Scherrer Annelies Huser

Kurs Nr. 402

Klangschalen schmieden Donnerstag, 30. Januar 2014, 10 Uhr bis Samstag, 01. Februar 2014, 17 Uhr Leitung Hanspeter Breitler www.kunstschmiede-unterwasser.com

Werkstatt Konzert

«Helewie» Freitag, 28. Februar 2014, 20 Uhr mit Säntis-Jodler aus Teufen AR www.saentis-jodler.ch

Dauer 24. Januar – Dezember 2014 Öffnungszeiten Di–Fr, 9–12 Uhr / 14–17 Uhr Sa, 9–12 Uhr /13.30–16 Uhr Öffentliche Führungen Sa, 14–15.15 Uhr (Voranmeldung)

Es gibt wohl kein einzigartigeres und vielfältigeres Instrument als den menschlichen Körper. Er besteht aus einer Vielzahl von Klangräumen, mit denen wir unsere Sprache, unseren Gesang und unsere Klänge individuell modellieren können. Wie Ihre Stimme aussieht und was vom zaghaften Summen bis zum herzhaften Lachen alles in Ihrem Körper mitschwingt, können Sie ausprobieren. Dem Innen und Aussen des menschlichen Klangkörpers gehen wir näher auf die Spur. Sie können das auch! - In unserer nächsten Ausstellung ab Ende Januar 2014.

Ort Klangschmiede, Alt St. Johann www.klangwelt.ch Teilnehmer mind. 15, max. 28

Wir lernen Naturjodelmelodien und Lieder aus der Alpsteinkultur und begleiten uns dazu selber mit «Gradhäbe». Dabei erfahren wir Kosten etwas über die universale Bedeutung der Naturtöne und bauen BeiEinzelzimmer, VP, CHF 355.– spiele im «Gradhäbe» ein. Die Vokale in ihrem Klang und ihren FarDoppelzimmer, VP, CHF 340.– ben bestimmen unseren Chorklang und wir können ihre SchwinOhne Unterkunft gungen an uns selber erfahren. Atem- und Jodeltechnik lernen wir (inkl. Mittagessen) CHF 320.– im Ansatz kennen und wenden sie direkt an. Dieser Kurs eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene. Ort Kulturhotel Seegüetli, Unterwasser, www.seeguetli.ch

Teilnehmer mind. 6, max. 8 Kosten CHF 485.– (inkl. Mittagessen) Exkl. Material, ca. CHF 50.– (direkt vor Ort zu bezahlen) Ort Klangschmiede, Alt St. Johann www.klangwelt.ch

Bemerkung ohne Anmeldung

Wir schmieden drei aufeinander abgestimmte Klangschalen, mit Anschlagstab aus Bronze. Im Verlaufe des Kurses wird eine theoretische Einführung in die Schmiedetechnik und deren Anwendungsgebiete vermittelt. Der Kurs erfordert keine Vorkenntnisse. Die Kursteilnehmer werden gebeten alte Kleider aus Naturfasern und geschlossene Schuhe anzuziehen sowie eine Schutzbrille mitzubringen.

Seit August 2002 treten Ueli Koller, Ivo Streule und Edi Tanner als Terzett auf. Nebst traditionellen Zäuerli und Jodelliedern singen sie auch a cappella. Die Säntis-Jodler aus Teufen bieten ein abwechslungsreiches Programm mit fantastischen Stimmen und auserlesenem Gesang.

Kosten Kollekte Ort Klangschmiede, Alt St. Johann www.klangwelt.ch

Kursleiterinnen und Kursleiter KlangWelt Toggenburg

Sandro Friedrich

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Tony Majdalani

Judith Bregy

Thomas Weiss

März Kurs Nr. 403

Jodeln für Anfänger Samstag, 1. März 2014, 10 Uhr bis Sonntag, 2. März 2014, 16 Uhr Leitung Lukrezia Kubli-Rüegge www.klancanto.ch

Kurs Nr. 404

Drei Schellen – Drei Tage Donnerstag, 6. März 2014, 9 Uhr bis Samstag, 8. März 2014, 17 Uhr Leitung René Soller www.kreativschmiede-soller.ch

Kurs Nr. 405

Nada Brahma Freitag, 7. März 2014, 18 Uhr bis Sonntag, 9. März 2014, 16 Uhr Leitung Peter Roth, www.peterroth.ch Heinz Bürgin, www.phythagoras-instrumente.ch Ferdi Rauber, www.ferdinandrauber.ch

Kurs Nr. 406

Beatboxen für Kinder Mittwoch, 12. März 2014, 14.15 –17.15 Uhr Leitung Alessandro Zuffellato www.teatrozuffellato.ch

Teilnehmer mind. 8, max. 12

In diesem Kurs erlernen wir gemeinsam die Grundlagen der Jodeltechnik, lassen Kopf- und Brusttöne erklingen und «juchzet» voller Freude. Geübt wird in der Gruppe anhand von einfachen JodellieKosten dern und Melodien. Jodeln lernen bedingt viel Körper- und AtemarEinzelzimmer, VP, CHF 405.– beit sowie Achtsamkeit für die Vorgänge im Innern. Anhand von Doppelzimmer, VP, CHF 395.– stimmtechnischen Übungen lernen wir, wie der ganze Körper und Ohne Unterkunft die Atmung zur Unterstützung der Jodelstimme eingesetzt werden (inkl. Mittagessen), CHF 315.– können. Für diesen Jodel-Anfänger-Kurs sind keine gesanglichen Ort Vorkenntnisse notwendig. Für Männerstimmen ist die Teilnahme Hotel Sternen, nur dann empfehlenswert, wenn Mann Zugang zu seiner hohen Unterwasser (Kopf-) Stimme hat. Im Kurs wird mit dem Heft «Jodel- Literatur für www.sternen.biz Anfänger» von Nadja Räss gearbeitet. Das Heft ist im Kurspreis inkludiert.

Teilnehmer mind. 3, max. 6 Kosten CHF 590.– (inkl. Mittagessen) Exkl. Material, ca. CHF 50.– bis CHF 70.– (direkt vor Ort zu bezahlen) Ort Klangschmiede, Alt St. Johann www.klangwelt.ch

In diesem Kurs lernen wir drei verschiedene Schellenformen und drei verschiedene Macharten kennen. Bevor wir unsere selbstgeschmiedete Schelle zum Klingen bringen, werden wir diese am dritten Tag des Kurses feuervermessingen. Der Kurs beinhaltet Spannung, Feuerprobe, Experiment und Klang. Je nach Vorankommen und Geschick können mehrere Schellen oder Aufhängevorrichtungen geschmiedet werden. Dieser Kurs richtet sich an handwerklich begabte Personen, welche noch nie geschmiedet haben. Die Kursteilnehmer werden gebeten alte Kleider aus Naturfasern und geschlossene Schuhe anzuziehen sowie eine Schutzbrille mitzubringen.

Teilnehmer mind. 10, max. 25

Mit Peter Roth singen wir, begleitet von Hackbrett und Tanpura, Vokale und Mantras aus verschiedenen Kulturen und tauchen in die Naturtonkultur von Säntis und Churfirsten. Auf der Basis von StimKosten me und Atem öffnen wir uns mit einfachen Techniken dem Klang Einzelzimmer, VP, CHF 550.– und seinen Obertönen. Mit Heinz Bürgin erkunden wir die ZusamDoppelzimmer, VP, CHF 530.– menhänge zwischen Klang, Form und Farbe. In den Klängen des Ohne Unterkunft Polychords, Gongs und der Klangschalen erfahren wir die Wirkung (inkl. Nachtessen am Freitag der Obertöne auf Körper und Seele und werden in die Geheimnisse und Mittagessen am Samstag der Obertonreihe eingeweiht. Wir lernen die formgebende Kraft der und Sonntag), CHF 450.– Klänge kennen, befassen uns mit dem kosmischen Klang und benutOrt zen das Improvisieren als Kommunikation. Kulturhotel Seegüetli, Mit Ferdi Rauber singen wir Obertöne und lassen den Klang unserer Unterwasser Stimmen mit den Farben von Didgeridoo, Klangschalen und andewww.seeguetli.ch ren Obertoninstrumenten verschmelzen. Der Kurs beginnt am Freitagabend um 18 Uhr mit einem gemeinsamen Nachtessen.

Teilnehmer mind. 8 Kosten CHF 40.– Ort Klangschmiede, Alt St. Johann www.klangwelt.ch

An diesem Nachmittag gehen wir gemeinsam auf stimmliche Entdeckungsreise. Wir erleben, wie wir mit unseren persönlichen Geräuschen einen coolen Beat machen können und lernen vier verschiedene Beatboxtechniken kennen. Ob scratchen, rappen, beatboxen, rocken, alles probieren wir aus, egal ob mit oder ohne «Dräck» in der Stimme. Vor allem aber soll es Spass machen!

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März / Juni Kurs Nr. 407

Oberton Schnupperkurs Samstag, 15. März 2014 14 –17 Uhr

Teilnehmer mind. 10, max. 16 Kosten CHF 115.–

Laien und Sänger bekommen in diesem Kurs Gelegenheit für eine erste, unbekümmerte Begegnung mit dem Obertongesang. Wir erforschen auf spielerische Weise die Stimme und erfahren deren faszinierende Modulationsmöglichkeiten. Der Kurs bietet viel Praxis als Einführung in ein anderes Hören beim Singen.

Ort Haus Appenzell, Zürich www.hausappenzell.ch

Leitung Marcel Wick

Singabend in der Klangschmiede Freitag, 21. März 20 – 22 Uhr Leitung Philipp Kamm

Kurs Nr. 408

Kyrie-SanctusAgnus-Dei Samstag, 22. März 2014, 10 Uhr bis Sonntag, 23. März 2014, 13 Uhr Leitung Maria Walpen

Festival

Klangfestival Naturstimmen 2014 Mittwoch, 28. Mai 2014 bis Montag, 9. Juni 2014

Bemerkung ohne Anmeldung Kosten Kollekte Ort Klangschmiede, Alt St. Johann www.klangwelt.ch

Teilnehmer mind. 10, max. 16

Was darf man erwarten, wenn man sich zwei lange Tage ins Singen Gregorianischer Chorals hineinkniet? Den natürlichen Fluss des Atems erspüren, den Wohlklang der VoKosten kale geniessen, ungewohnte Melodien erlernen, feine Modulationen Einzelzimmer, VP, CHF 355.– entdecken, «ganz Ohr sein» in frühmönchischer Tradition übers VorDoppelzimmer, VP, CHF 340.– und Nachsingen lernen, erfahren, wie aus dem gemeinsamen monoOhne Unterkunft (inkl. Mittagtonen einstimmigen Singen langsam verbindende Energie und Heilessen am Samstag), kraft wächst. CHF 295.– Das mag an eine intensive Bergwanderung erinnern, was es auch ist. Ort Dazu gehören Pausen, Innehalten, Nachspüren, sich eine WegzehHotel Schweizerhof, rung mit einem einfachen, mehrstimmigen Lied gönnen und freudig Alt St. Johann die nächste Etappe anpacken. Das Gipfelerlebnis am Sonntag in der www.schweizerhof.ch reformierten Kirche, das gemeinsame Feiern mit Pfr. Martin Böhringer und der Gemeinde im Singen von Kyrie-Sanctus-Agnus und natürlich Alleluia!

Bemerkungen Konzerte, Workshops, Referate, Marktplatz, Festivalrestaurant, Klangbar, Klangschmiede Führungen, Rahmenprogramme. Vorverkauf ab 22. November 2013 unter: www.klangwelt.ch /naturstimmen Ort Kath. Kirche, evang. Kirche, Propstei und weitere Räumlichkeiten in Alt St. Johann, Toggenburg, St.Gallen (CH)

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In der heutigen Zeit, in der immer alles schnell gehen muss und perfekt sein soll, fehlen uns oftmals Ruhe und Musse, um gemeinsam an einen Tisch zu sitzen und ganz einfach miteinander zu singen. Mit dem «Singabend in der Klangschmiede» bieten wir eine Plattform, um genau dies erleben zu können. Raus aus dem Alltag, hinein ins gemeinsame Singerlebnis.

Bereits zum 6. Mal findet in Alt St. Johann, Toggenburg, das Klangfestival Naturstimmen statt. Das internationale Gesangsfestival bringt während neun Tagen Chöre und Solosänger aus dem Toggenburg, dem Appenzellerland, anderen Regionen der Schweiz und aus der ganzen Welt zusammen und verbindet urtümliche und authentische Stimmen aus aller Welt. Das Klangfestival Naturstimmen unterstützt mit dem Engagement von Solisten und Gruppen die Lebendigkeit der weltweiten Naturtonkultur und leistet so einen wichtigen ethnischen und wirtschaftlichen Beitrag. Zudem unterstützt und fördert das Festival den Nachwuchs und lädt zu Kinderkonzerten und Workshops mit Schulen ein. Ein breites Angebot an Rahmenprogrammen rund um das Festival bietet den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, unterschiedliche, authentische Stimmen und Klänge kennenzulernen und diese in Klangkursen, Workshops, Referaten und Klangerlebnissen zu erfahren.

Rückblick & Ausblick ···

Klangfestival Naturstimmen, 28. Mai – 9. Juni 2014

Über die Aktivitäten der vergangenen und die Ereignisse der kommenden Monate zu berichten, würde ein halbes oder gar ein ganzes Buch füllen. An dieser Stelle ist daher nur ein kleiner Auszug daraus zu lesen. Gastschmiede Passend zur Ausstellung «Schellen», welche einen Überblick über die verschiedenen Schellenregionen der Schweiz vermittelt, hatten wir in der ersten Jahreshälfte zwei Gastschmiede aus unterschiedlichen Landesgegenden zu Besuch. Pierre Turrian hat die Esse der Klangschmiede bereits zum zweiten Mal eingeheizt. Als Einstieg seiner Gastwoche hat er mit dem Büroteam der KlangWelt Toggenburg Westschweizer Weidschellen hergestellt. Dabei sind vier solche Exemplare entstanden, welche nun die KlangWelt-Toggenburg-Büros schmücken. Mit Kari Arnold hatten wir dann einen Innerschweizer Treichelschmied zu Gast. Er stammt aus Intschi im Kanton Uri und stellt dort in verschiedenen Grössen und in der Tonhöhe aufeinander abgestimmte Treicheln her. Es war faszinierend den beiden Schmieden über die Schultern zu schauen, dabei den Entstehungsprozess eines solchen Klanginstruments von Grund auf mitzuverfolgen und die Eigenheiten der

Foto: Dolores Rupa

verschiedenen Regionen auf diese Weise kennenzulernen.

einzutauchen und es auf aktive und passive Art kennenzulernen.

Drei Schellen – Drei Tage Doch nicht nur die Gastschmiede haben die Klangschmiede belebt. Im Kurs «Drei Schellen – Drei Tage» haben sechs Kursteilnehmer unter der Anleitung von René Soller tolle, klingende Kunstwerke geschmiedet und diese am Schluss des Kurses feuervermessingt. Dies war eine grosse Herausforderung, denn es galt im Rakkuofen die richtige Temperatur zu erreichen und die in Lehm eingepackten Rollen, Schellen oder kleinen Treicheln zum richtigen Zeitpunkt aus dem Feuer zu nehmen. Nur so viel sei gesagt: «Gut Klang will Weile haben.»

Klangfestival Naturstimmen 2014 Das nächste Klangfestival Naturstimmen, welches vom 28. Mai bis zum 9. Juni 2014 stattfindet, befindet sich mitten in der Planungsphase und wir haben bereits das Werbebild festgelegt. Dieses soll die Vielfalt der Kulturen, welche am Festival auftreten, widerspiegeln. Auch hat sich das OK bereits zwei Mal getroffen. Neu im Team sind Nicole Dolder als Assistenz der künstlerischen Leitung und Christoph Stolz als Assistenz von Fritz Looser (Logistik und Bau). Ebenso wird die Medienarbeit neu in Zusammenarbeit mit Toggenburg Tourismus lanciert. Am kommenden Klangfestival Naturstimmen 2014 treten spannende Gruppen und Solisten auf, welche den traditionellen Gesang aus ihrem Land pflegen. Die Katze wird aber an dieser Stelle noch nicht ganz aus dem Sack gelassen, doch so viel sei verraten: Es gibt einmal mehr ein abwechslungsreiches und mitreissendes Programm und wir bleiben dem bisherigen Konzept der drei auftretenden Gruppen bzw. Solisten treu! Etwas, das auch bleibt, ist unser toller Moderator. Philipp Kamm wird auch am kommenden Festival wieder in seiner sympathischen Art durch das Programm führen.

Aktuelle Ausstellung Die Ausstellung «Schellen» lockt Besucher aus nah und fern in die Klangschmiede. So sind im Gästebuch Einträge in vielen verschiedenen Sprachen zu lesen: Japanisch, Tschechisch, Englisch, Französisch und viele mehr! Beschrieben wird sie als spannend und vor allem wird mehrfach erwähnt, dass es toll ist, die Schellen auch ausprobieren zu dürfen. Haben Sie die Ausstellung schon gesehen? Planen Sie einen Firmenoder Familienausflug? Dann ist dies ein idealer Ort, um in dieses uralte Brauchtum

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Rahmenprogramme für Firmen- und Gruppenanlässe Führung in der Klangschmiede Eine der Hauptattraktionen in der Klangschmiede ist die Herstellung von Schellen. Auf drei Stockwerken der Klangschmiede erfahren Sie Spannendes zum Schmieden von Toggenburger Sennschellen. Führung auf dem Klangweg Die Klänge der Instrumente mischen sich mit den Kuhglocken und dem Gesang der Vögel. Spielen Sie auf den Instrumenten und machen Sie Ihre ganz eigene Musik. Naturjodel-Schnupperkurs Lernen Sie das «Gradhebä» und das Obertonsingen oder singen Sie gemeinsam Kuhreihen, Alpsegen und Toggenburger Volkslieder. Klangstobete Mit Chlefeli, Löffeli, Rasseln, Klangschalen und Trommeln bietet die Klangstobete eine ideale Plattform, um in der Gruppe Töne, Klänge und Musik aus dem Moment heraus entstehen zu lassen. Vorträge – Klang/Musik/Forschung In einem fesselnden Vortrag mit vielen Klangbeispielen spannt der Referent einen weiten Bogen von den Schellen und Gesängen der Churfirstenalpen und den Naturtonkulturen der Welt. Zusätze: Toggenburger Apéro / Mittag-, Abendessen in umliegenden Restaurants Talerschwingen, Schelleschötte, Betruf, Alphornblasen

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KlangWelt Toggenburg | Undermüli 241 | 9656 Alt St.Johann Tel. +41 (0) 71 998 50 00 | Mail. info@klangwelt.ch | www.klangwelt.ch

Porträt Mitarbeiter Patricia Bürkler Vor vier Jahren, im April 2009, startete Patricia ihren Arbeitseinsatz für die KlangWelt Toggenburg. Heute ist sie als Projektleiterin Klangkurse für die Organisation und Durchführung der über 60 Klangkurse jährlich zuständig. «Die Arbeit ist unglaublich abwechslungsreich und fordert mich jeden Tag neu, denn kein Kurs ist gleich wie der nächste.» Patricia arbeitet aber auch gerne an anderen Projekten mit, wie z.B. dem alle zwei Jahre stattfindenden Klangfestival Naturstimmen. «Das einmalige Ambiente, die Gelegenheit Künstler und Gäste aus aller Welt zu treffen und im engen Kontakt mit den Einheimischen zu stehen, ist unbezahlbar.»

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René Soller Seit Januar 2012 schmiedet René Soller regelmässig in der Schmiedewerkstatt der Klangschmiede Alt St. Johann. Erleben Sie ihn während Gruppenführungen oder als begeisterten Kursleiter unserer begehrten Schmiedekurse, wo das glühende Eisen in eine klingende Form gebracht wird. «Die Tradition des Schellenschmiedens mit der Kunst in Einklang zu bringen, das ist mein Ziel», betont er.

Ueli Ammann Wer schon einmal auf einer Klangschmiede-Führung war, kennt ihn bestimmt. Ueli Ammann, ein gebürtiger Alt St. Johanner, aufgewachsen auf einem Bauernhof in Starkenbach, als Lehrer ausgebildet und nach diversen Wohnorten über Neerach-Zürich wieder zurück ins Toggenburg zurückgekehrt. Ob ihn das Heimweh plagte, bleibt ungewiss, die Tatsache, dass er ein unglaublich breites Fachwissen zur Thematik Klang, Naturtöne und Schellen mitbringt, lässt den Besucher auf eine packende Reise durch die Klangschmiede entführen und bestimmt nicht langweilen.

Nachruf ··· Schläft ein Lied in allen Dingen, die da träumen fort und fort. Und die Welt hebt an zu singen, triffst du nur das Zauberwort! Joseph von Eichendorff Unterwasser, 14. Mai 2013 Lieber Hans Während ich an diesem Text schreibe, befällt mich ein seltsam unwirkliches Gefühl: Stimmt es wirklich, dass Du nie mehr oben am Vorstandstisch sitzen und die Sitzung leiten wirst? Ist es wirklich so, dass Du nie mehr Deine perfekt vorbereiteten Sitzungspapiere auf Deine eigene, unnachahmlich präzise Art von einer Beige auf die andere umlegen wirst? Ja, so klar und bestimmt wie Du die Aktenstösse umgeblättert hast, so klar und bestimmt hast Du nicht nur den Vorstand, sondern die ganze KlangWelt Toggenburg geführt. Nach erstaunlich kurzer Einarbeitungszeit hast Du Dich für alle Projekte der KlangWelt Toggenburg, vom Klangweg bis zum geplanten Klanghaus, engagiert, überzeugend und mit Erfolg eingesetzt. Kompetent und wenn nötig hartnäckig hast Du mit unsern Partnern von Toggenburg Tourismus, den Bahnen und Hotels, mit Sponsoren und den verschiedenen kantonalen Departementen und Ämtern verhandelt. Als ehemaliger Kantonsrat, Gemeindammann und Präsident von toggenburg.ch hattest Du die notwendigen Kenntnisse und Verbindungen, die Du immer wieder erfolgreich für KlangWelt Toggenburg eingesetzt hast. Ja, dank Dir schafften wir den Übergang von einer kreativen und spannenden Kulturinitiative im Aufbau zu einer wohlstrukturierten Kultur-Organisation mit verlässlichen Grundsätzen und Zielen und einer langfristigen und umsichtigen Finanzplanung! Und vor allem dies: In allen Sitzungen, Gesprächen und Verhandlungen hattest Du stets eine klare, unmissverständliche und verlässliche Haltung. Trotzdem warst Du deswegen nie stur oder unbelehrbar. Nein, Menschen, die anderer Meinung waren als Du, hast Du stets Respekt gezollt und zu mir hast Du oft mitten in einer Sitzung, vor allen Anwesenden, gesagt: «Da musst Du weiterreden, davon verstehe ich nichts!» In dieser Offenheit warst Du stets auch neu-

Hans Bütikofer

gierig und interessiert andere Standpunkte kennenzulernen, Neues zu sehen. Spannend und mit Begeisterung hast Du von Besuchen in Russland und anderen Ländern des Ostens erzählt. Und mit dieser unvoreingenommenen, offenen Haltung warst Du natürlich prädestiniert, als Präsident einer Organisation wie KlangWelt Toggenburg vorzustehen, die seit 10 Jahren den Dialog der Kulturen über nationale Grenzen hinweg ermöglicht und pflegt. Ich sehe noch das Leuchten in Deinen Augen, wenn Gesangsgruppen aus dem Balkan zusammen mit einheimischen Jodlern auf der Bühne des Klangfestivals Naturstimmen standen und zusammen ein Lied anstimmten. Bei unsern immer sehr anregenden Gesprächen anlässlich gemeinsamer Autofahrten oder bei einem Glas Wein von südlich der Alpen, lernte ich auch Deine philosophische Seite kennen und schätzen. Ich staunte immer wieder, wie umfassend und tiefsinnig Du über die internationalen Zielsetzungen des Rotary Clubs, über einzelne Phasen des Zweiten Weltkriegs oder die Wirkungen von Kneipp-Anwendungen gesprochen hast. Und es war erstaunlich und beglückend wie Du Dich mehr und mehr auch für die heilenden und spirituellen Bedeutungen des Themas Klang interessiert hast. Und in jedem Vortrag, den ich von Dir über KlangWelt Toggenburg gehört habe, hast Du wieder neue Erkenntnisse und Einsichten einfliessen lassen. Es macht mich so traurig, dass dieser so freundschaftliche, anregende und hoffnungsvolle gemeinsame Weg nach etwas mehr als drei Jahren bereits zu Ende ist.

Und bei all dieser immensen Arbeit, diesem riesigen Engagement und dieser völligen Präsenz warst Du stets erstaunlich zurückhaltend und hast Dich nie, bei keiner Gelegenheit, in den Vordergrund gestellt. Einerseits gab Dir diese wohlüberlegte Zurückhaltung die Möglichkeit, Situationen und Gespräche in aller Ruhe zu beurteilen und dann aus einer manchmal fast trockenen Gelassenheit heraus zu reagieren. Andrerseits war es oft nicht ganz einfach herauszufinden, was in Dir vorgeht. Ja, um zu Deinen feineren, berührbaren Seiten vorzustossen, brauchte es etwas Geduld und eine gewisse Portion Hartnäckigkeit. Der perfekte Schaffer im Vordergrund, das war nur die halbe Wahrheit. Im weniger offensichtlichen Hintergrund warst Du ein sensibler, gefühlvoller und mitfühlender Mensch, den schwere Schicksale und offensichtliche Ungerechtigkeiten und Missstände sehr beschäftigt und wohl auch mitgenommen haben. Manchmal war nur am feinen Spiel Deiner Mundwinkel abzulesen, was in Dir vorgeht, und oft war ich gespannt, ob Du das, was Du im Moment fühlst, auch formulierst und aussprichst. Das waren dann Situationen, die Du mit einem Deiner gescheiten, «träfen» und mit trockenem Humor gewürzten Sprüche aufgelöst hast. In dieser seltenen Mischung von Kompetenz und Berührbarkeit, von unermüdlicher Schaffenskraft und entspanntem Philosophieren, von hohen Ansprüchen und tiefem Mitgefühl warst Du für uns alle bei KlangWelt Toggenburg ein Vorbild und ein wunderbarer Inspirator, Begleiter und Freund. Du hast Nadja seit ihrem Start als Intendantin gestützt und begleitet, hast uns alle ermutigt, KlangWelt Toggenburg mit all den faszinierenden Bezügen des Themas Klang weiterzuentwickeln und in Region und Kanton, aber auch darüber hinaus weltweit zu vernetzen. Du hinterlässt als umsichtiger Präsident und guter Freund eine unermesslich grosse Lücke, die uns gerade in dieser Zeit vor harte Anforderungen stellt. Und dennoch: Mit Dir als Vorbild, um Dir zu danken und Dich und Dein riesiges Engagement zu ehren, werden wir KlangWelt Toggenburg unermüdlich weiterentwickeln und uns immer wieder neu um jenes Zauberwort bemühen, das jenes wunderbare Lied, das in allem schläft, zum Klingen bringt! Peter Roth, Musiker

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Klangmix Dies und das aus der KlangWelt Toggenburg

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Werkstattkonzert Klangschmiede Unter dem Titel «Klingende Glocken und Schellen» ruft Magdalena Schatzmann am Freitag, 30. August 2013, zum WerkstattKonzert in die Klangschmiede. Sie bringt Glocken und Schellen auf besondere Art zum Klingen, die Ideen dazu entstehen während der Sommermonate, in denen sie als Älplerin im Konzertsaal «Kuhstall» die Klänge der Kuhglocken erforscht und Musik macht. www.kraftortmusik.ch Heimat, Dorfgeschichten, Bauernweisheiten Ausstellung in der Propstei St. Peterzell Öffnungszeiten: jeweils Mittwoch–Samstag 14 –17, Sonntag 10 –17 Uhr, oder auf Anfrage. Siehe auch: www.ereignisse-propstei.ch Vernissage: Freitag, 16. August 2013, 19.00 Finissage: Sonntag, 15. September 2013 Konzerte in der Propstei Am Samstag, 5. Oktober, laden Töbi Tobler, Alexander Lauterwasser, Ferdinand

Rauber und Heinz Bürgin zum Konzert «Water-Sound-Scape» mit Projektion in die Propstei Alt St. Johann ein. Konzertbeginn ist um 20 Uhr. «Mare, monti e canti» Eine Feriensingwoche in Sardinien. Vom 5.–12. Oktober 2013 wird unter der Leitung von Margrit Mettler-Roth wieder eine Feriensingwoche in Sardinien durchgeführt. «Mare, monti e canti» – mit dem sardischen Chorleiter Gianpriamo Incollu. Anfragen und Anmeldung sind zu richten an: Margrit Mettler-Roth in Nesslau, margritmettler@bluewin.ch Schellentreffen beim Schäfli-Sepp in Alt St. Johann Am 20. Oktober 2013 findet das traditionelle Schellentreffen beim Restaurant Schäfli in Alt St. Johann statt. Um 11 Uhr besteht in der Klangschmiede die Möglichkeit dem Vortrag von Robert Schwaller zum Thema «Schellen» beizu-

wohnen. Die Klangschmiede ist an diesem Sonntag von 10 –16 Uhr geöffnet. «Zäme johle» – Naturjodelkonzert Alt St. Johann Am 27. Dezember 2013 findet wiederum in der kath. Kirche in Alt St. Johann ein Jahresschlusskonzert des Obertoggenburger Jodelklubs statt. Reservieren Sie sich bereits jetzt schon das Datum. Weitere Angaben zum Vorverkauf sowie Konzertzeit werden zu einem späteren Zeitpunkt durch die Konzert-Organisation bekannt gegeben. www.churfirstenchoerli.ch Tipp: Ballenbergkurse Wer schon einmal in Ballenberg gewesen ist, weiss, dass sich die Natur und die Kulisse für Kurse genauso anbietet, wie das Toggenburg es tut. Das Kulturzentrum Ballenberg bietet immer wieder spannende Kurse zu diversen Themen an. Infos unter: www.ballenbergkurse.ch

Aktuelle Ausstellung «Schellen» in der Klangschmiede Alt St. Johann

Auskunft und weitere Infos gibt es unter www.klangwelt.ch oder telefonisch unter 071 998 50 00

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Klangblatt 02 2013