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Mitgliederversammlung

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GREENHOPE-Day

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Infos der Elterngruppen ab

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Editorial

Zeitschrift ­der Kinderkrebshilfe Schweiz Herausgeberin: Kinderkrebshilfe Schweiz Florastrasse 14, CH-4600 Olten Telefon 062 297 00 11 Telefax 062 297 00 12 info@kinderkrebshilfe.ch www.kinderkrebshilfe.ch IBAN CH70 0900 0000 5000 1225 5 Redaktionsleitung: Saveria Dimasi, Kinderkrebshilfe Schweiz Grafik, Layout und Illustrationen: grafik_m, Markus Beer 4566 Halten Druck: Druckerei Jordi AG, 3123 Belp Auflage: 2500 Expl. Erscheint dreimal jährlich Gedruckt auf F ­ SC-zertifiziertes Naturpapier matt, weiss 90g/m² E-Mail-Anschrift: mitenand@kinderkrebshilfe.ch

Redaktionsschluss «mitenand» 2019/3: 28. Oktober 2019 2020/1: 13. Januar 2020

Liebe Leserin, lieber Leser Und plötzlich weisst du: «Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.» Was klingt wie der Einstieg in einen sommerlichen Kitschroman, ist was ich momentan bei meiner täglichen Arbeit als neue Geschäftsführerin erlebe. Ein herzliches «Hallo» an Sie alle. Die letzten Wochen waren geprägt von viel Neuem. Ich habe die Einarbeitung genutzt, um etwas hinter die Kulissen zu schauen. Mit einem Lächeln stelle ich fest, dass sich die Welt ständig verändert, wir verändern uns und das ist gut so. Wir sind hier, um zu wachsen und das braucht seine Zeit. Immer wieder gibt es Abschnitte im Leben, in denen etwas Altes zu Ende geht und wir einen Neubeginn wagen dürfen. Darin liegt auch die Kraft im Zitat von «Meister Eckhart». Dem Neuen zu vertrauen, auch wenn wir nicht immer wissen, wohin das führt. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass Umbruchphasen ein Geschenk sind und es lohnt sich ihnen mit offenem Herzen zu begegnen. Wer weiss, was sich Wertvolles dahinter auftut. Für meine neue Aufgabe als Geschäftsführerin habe ich mir zu Herzen genommen, mehr zwischen den Zeilen zu lesen. Ich möchte Sie weiterhin spüren lassen, dass mir jeder einzelne von Ihnen wichtig ist. Wo immer im Leben Sie stehen: Ich wünsche Ihnen den Mut, dem Prozess mit Freude und kindlichem Vertrauen gegenüberzustehen und die Veränderung – auch wenn sie vielleicht nicht sofort sichtbar ist – zu geniessen. Der Ausgabe beigelegt finden Sie eine Umfrage sowohl zu unserer Zeitschrift wie auch zu unseren Aktivitäten. Wir möchten die Angebote in Zukunft noch besser auf Ihre Erwartungen und Bedürfnisse zuschneiden. Machen Sie mit! Nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit zum Ausfüllen und ­senden Sie uns den Fragebogen zurück. Ganz herzlichen Dank! Mit Spannung blicke ich auf unsere gemeinsame Reise und bin mir sicher, dass wir die Erfolgsgeschichte unserer Vereinsarbeit weiterschreiben können. Viel Spass beim Lesen. Ich freue mich, Sie bald an einer unserer Aktivitäten persönlich kennen zu lernen. Herzlichst

Titelbild: Kinder auf begleiteter «Forschungstour» im Naturpark Dählhölzli in Bern. Foto: Ursula Beer

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Saveria Dimasi Geschäftsleiterin der Kinderkrebshilfe Schweiz


Inhalt

4 – 9 31. Mitgliederversammlung

Expedition durch Traktanden, Flora und Fauna

10 – 11 SIOPE/CCI Europe-Kongress 2019 in Prag

Internationaler Informations-Austausch

12 – 15 GREENHOPE-Day im Tessin

«No Limits» Bewegung und Schwitzen als Hoffnungsträger

16 GREENHOPE-Day in Rothenthurm

Bewegung für einen guten Zweck

17 GREENHOPE-Day in der Ostschweiz

Ein Rucksack voller Bewegung und Begeisterung!

18 – 19 «mitenand»-Interview

GREENHOPE: Doppeltes Engagement im Kampf gegen Krebs

20 – 23 Elterngruppe Aarau

Engagement in Spital / Baumaschinen-Event / Tischdekorationen basteln

24 – 27 Elterngruppe Basel

Kochen und geniessen / Kreatives Werken / Männer-Abend / Wine & Dine

28 – 31 Elterngruppe Bern

Ausflug Europapark / Licht-Festival in Murten

32 – 35 Elterngruppe Ostschweiz

Schlittenhunde-Event / Besuch Schokoladenfabrik / Männer-Boccia-Abend

36 – 37 Benefiz Schlager-Abend 2019 in Baar

Grossartiges Programm in der Waldmannhalle in Baar

38 – 39 «Ride for the Cure»

Schwitzen für einen guten Zweck

40 – 41 Auszeit für Mütter in Gunten

Willkommene Auszeit

42 – 43 Wochenende für Mütter von Sternenkindern im Bad Horn

Entspannung und Austausch

44 – 45 Bergfrühling für Paare

An den Hitzetagen im Juni in den Flumserbergen

46 – 47 Büchertipps für junge Leseratten

Ghost / Vom Mut anders zu sein / Unsere Zukunft ist jetzt! / Reise-Einkleb-Kritzel-Buch

48 «mitenand» Illustration

Tim und Lily gehen auf die Alp

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30. März 2019 im Naturpark Dählhölzli, Bern

Expedition durch Traktanden, Flora und Fauna

Ein- und Rückblick der Jahrestätigkeiten im naturnahen Umfeld

Die Kinderkrebshilfe Schweiz lud ihre Mitgliederfamilien und einige Gäste zur ordentlichen Versammlung in den Tierpark Dählhölzli nach Bern ein. Am Samstag, 30. März 2019, standen ab 9.15 Uhr für die 175 gemeldeten Personen im 1. Stock des Restaurants vielfältige Erfrischungen bereit. Freudiges Wiedersehen und erste angeregte Gespräche fanden statt. Pünktlich um 10 Uhr machten sich die 53 Kinder mit dem Helferteam auf, das Dählhölzli zu erkunden und mit Mitarbeitern des Tierparks einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Für den offiziellen Teil der Mitgliederversammlung begrüsste Präsidentin Lilian Baumann

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die Anwesenden im grossen Saal des Restaurants. «Ein Ereignis in der Familie hat uns auf eine besondere Art und Weise zu Weggefährten gemacht». Wegweiser der Versammlung war die Traktandenliste. Lilian Baumann führte routiniert durch den Morgen. Den Jahresrückblick in Wort und Bild übernahm Birgitta Setz zum letzten Mal als Geschäftsleiterin der Kinderkrebshilfe Schweiz. Sie erläuterte die Vereinsorganisation, die verschiedenen Projekte und Zusammenarbeit der Kinderkrebshilfe Schweiz ausführlich, zeigte Impressionen zur Verdeutlichung und Fotos vergangener Ferien und Aktivitäten. Die Bilder liessen viele Anwesenden in Erinnerungen


31. Mitgliederversammlung der Kinderkrebshilfe Schweiz

schwelgen. Direkt entlastet werden betroffene Familien durch finanzielle Direkthilfe. So hat der Vorstand 271 Gesuche mit CHF 641‘808 bewilligt. Seit 1. Juli stellt der Sozialdienst am Kinderspital Luzern Gesuche direkt an die Kinderkrebshilfe Zentralschweiz. Von der Familien-Reha haben fünf Familien Gebrauch gemacht, davon eine von der «Verwaisten Reha» in Tannheim. Ihre Eindrücke können Sie im Jahresbericht nachlesen. Vier Jugendliche besuchten die Jugendreha auf der Katharinenhöhe und wurden so bei der Rückkehr in ein selbstbestimmtes, aktives Leben unterstützt. Die vielfältigen Aufgaben der Kinderkrebshilfe Schweiz können wir nur durch die Grosszügigkeit vieler Spender erfüllen. Ein riesiges Merci

an dieser Stelle! Sigi Meier führte durch die Jahresrechnung und das Budget 2019. Das Ergebnis 2018 liegt bei minus TCHF 326 (budgetiert war ein Minus von TCHF 727). Die Versammlung genehmigte die Jahresrechnung 2018 wie auch das Budget 2019 und die Höhe des eher symbolischen Mitgliederbeitrages und erteilte dem Vorstand Décharge. Beim Ausblick wies Lilian Baumann auf die kommenden Veranstaltungen hin und dankte an dieser Stelle den Vorstandsfrauen, die die Angebote begleiten. Anregungen der Familien nehmen wir gerne entgegen. An Mitgliederversammlungen wird hin und wieder auch gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Doris Vogel und Lilian Baumann.

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Die Präsidentin bedankte sich bei der Versammlung, den Vorstandsfrauen, den Gruppenleitungsteams, den Elterngruppen, den Mandatsträgern und allen Helfern. Diesem Dank schloss sich Birgitta Setz an. Nun folgte ein emotionaler Moment: Birgitta Setz hatte am 30. März 2019 ihren letzten Arbeitstag als Geschäftsleiterin der Kinderkrebshilfe Schweiz. Mit einer Laudatio wurde sie verabschiedet, während im Hintergrund Momente ihres Wirkens zu sehen waren. In ihrer 10-jährigen Tätigkeit als Geschäftsleiterin hat sie viel geleistet, mit Herz die Anliegen der Kinder und Familien aufgenommen, die

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Geschäftsstelle weiterentwickelt und hinterlässt wertvolle Spuren. Ihre langjährige Tätigkeit für betroffene Familien, zuerst als Leiterin der Elterngruppe Aarau, dann als Vorstandsmitglied und zuletzt als Geschäftsleiterin der Kinderkrebshilfe Schweiz wurde ausgiebig gewürdigt, auch von Daniela Dommen, einer langjährigen Weggefährtin. Bei der Übergabe der Geschenke der Kinderkrebshilfe Schweiz fanden alle Vorstandsmitglieder lobende und berührende Worte. Auch die Elterngruppen überreichten ein Geschenk aus ihrer Region. Birgitta Setz wird uns fehlen, aber bei Kinderkrebs Schweiz weiterhin viel für betroffene Kinder und ihre Familien bewirken


31. Mitgliederversammlung der Kinderkrebshilfe Schweiz

­ önnen. Mit einer «Standing Ovation» drückten k alle Anwesenden ihre Wertschätzung aus. DANKE BIRGITTA! Zum Abschluss stellt Lilian Baumann die Nachfolgerin von Birgitta Setz mit einem Kurzportrait vor. Saveria Dimasi konnte sich leider nicht so kurzfristig Zeit «freischaufeln» und persönlich anwesend sein. Ab 1. Juni 2019 übernahm sie die Leitung der Geschäftsstelle. Kurz nach 12 Uhr wurde die Mitgliederversammlung offiziell geschlossen und die Kinder von den Eltern wieder in Empfang genommen. Sie hatten bestimmt viel zu erzählen! Ein herzliches Dankeschön an die Helfer vom

«Kiwanis Club Bern-Zähringer» und an die vielen Freiwilligen aus unseren Reihen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen stand der Nachmittag für einen Streifzug durchs Dählhölzli als Familie zur Verfügung. Monika Bussmann

Nächste Mitgliederversammlung der Kinderkrebshilfe Schweiz: Samstag, 4. April 2020 Haflinger Zentrum Trachselwald (BE).

QR-Code zum Jahresbericht der Kinderkrebshilfe Schweiz.

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Das bunte Kinder- und Jugendprogramm

Spannende Expedition der Jugendlichen durch den Naturpark Dählhölzli Damit die Eltern entspannt an der Mitgliederversammlung teilnehmen konnten, wurde parallel dazu ein Kinderprogramm angeboten mit einer optimalen Betreuung. So zogen wir mit einer grossen Kinderschar los Richtung Eingang des Tierparks. Hier wurden wir herzlichst empfangen und nach einer kurzen Einführung starteten wir. In vier Gruppen entdeckten die Kinder unter kundiger Führung sehr viel Spannendes im Dählhölzli. Sie lernten viel Neues und Wissenswertes über die Tiere. Auch verschiedene Tierfelle wurden mitgebracht, welche die Kinder anfassen durften. Dadurch konnte erahnt werden, wie sich beispielsweise ein Seelöwe anfühlt. Geduldig wurden auch all die Fragen der neugierigen Kinder beantwortet. Dank dem unermüdlichen Einsatz der Helfer des «Kiwanis Clubs Bern-Zähringer», einigen Mentoren, Survivors und weiteren Freiwilligen waren alle teilnehmenden Kinder, auch die Allerkleinsten, die während den Ausführungen der Guides tief im Kinderwagen schliefen, bestens betreut. Am Ende der spannenden Führung blieb noch genügend Zeit bis zum Mittagessen, um sich auf dem Spielplatz auszutoben. Dort bewiesen die Kinder ihre Geschicklichkeit und bestritten diverse Kletterparcours. Pünktlich ging es zurück zum Tierpark-­ Restaurant, wo auch die Mitgliederversammlung zu Ende ging und für die hungrigen Mägen das Mittagessen serviert wurde. Vielen Dank an alle, die den Vormittag mit dem spannenden Kinderprogramm in irgendeiner Form mitunterstützt haben. Es war ein tolles Erlebnis! Deborah Setz

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31. Mitgliederversammlung der Kinderkrebshilfe Schweiz

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20.– 24. Mai 2019

CCI: www.childhoodcancerinternational.org SIOPE: www.siope.com

SIOPE/CCI Europe-Kongress in Prag

1400 Teilnehmende aus 65 Ländern trafen sich zum Informations-Austausch dion einer Diagnose wiedergegeben und den Zuschauern vor Augen geführt, wie schnell eine Entscheidung gefällt werden muss und was diese beinhaltet. Am Donnerstag und am Freitag fanden die einzelnen Sessions zielgruppenorientiert statt. So hatten die Survivors und die Elternorganisationen ihre eigenen Themenblöcke.

Eine Delegation aus Vertretern der Organisationen Kinderkrebs Schweiz, ARFEC, ­Kinderkrebshilfe Schweiz und «zoé4life» nahmen am ersten gemeinsamen Treffen von SIOPE und CCI teil. Rund 1400 Teilnehmende wie Forscher, Ärzte, Pflegefachleute, Eltern von krebskranken Kindern sowie Survivors aus 65 Ländern setzen sich mit bestmöglichen Behandlungsmethoden für Kinder und Jugendliche auseinander. Themen im europäischen Parlament waren: Neue personalisierte Therapieformen, Nachsorge und Spätfolgen sowie politisches Lobbying. Am Mittwoch fanden gemeinsame Sessions für die Mitglieder von SIOPE und CCI statt. So diskutierten unter anderem in einer interaktiven Sequenz ein Arzt, eine betroffene Mutter und ein Survivor über Möglichkeiten einer engeren Einbindung und Zusammenarbeit in diversen bestehenden und geplanten medizinisch ausgerichteten Arbeitsgruppen. Viel Beachtung fanden die Beiträge zum Thema Fertilität. In einem Rollenspiel wurde eine mögliche Szene der ersten Info im Anfangssta-

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Die ARFEC hat in Zusammenarbeit mit Kinderkrebs Schweiz und der Kinderkrebshilfe Schweiz am Freitag einen Workshop zum Thema «Brücken bauen» vorbereitet. In kleinen Gruppen konnte man sich über die verschiedenen Phasen der Behandlung und der Nachsorge austauschen und länderübergreifend von den Erfahrungen anderer Elternorganisationen lernen und wertvolle Inputs für die Umsetzung in der eigenen Organisation mitnehmen. Das Network-Dinner und das gemeinsame Abendessen der Elternorganisationen waren die Momente in der Kongresszeit, in welcher Ärzte, Eltern und Survivors in ungezwungener Atmosphäre Zeitfenster für den regen Austausch fanden, was geschätzt wurde und für alle Beteiligten sicher eine Bereicherung war. Ein spezielles MERCI an Zuzana Tomášiková (Leiterin Fachstelle Survivors bei Kinderkrebs Schweiz) für den grossartigen Einsatz im Organisationskomitee der Konferenz und für den professionellen Auftritt «on stage», BRAVO! Mehr Infos zur «first edition of the SIOP Europe Annual Meeting» in Prag finden Sie unter: www.siope.eu Birgitta Setz Kinderkrebs Schweiz


SIOPE/CCI Europe-Kongress in Prag

Die Stimme eines Survivor

Zum ersten Mal an einem internationalen Kongress mit uns Wie kann ich meine Erfahrungen an diesem Kongress zusammenfassen? Chancen! Mein Name ist Claude Pedrina, Survivor aus dem französischen Teil der Schweiz (Lausanne). Meine Behandlung liegt 33 Jahre zurück. Als ehemaliger Kinderkrebspatient (Survivor) bin ich stets an der Entwicklung und den Fortschritten in der Betreuung und Behandlung von Krebs­patienten ­interessiert. Die Teilnahme am Kongress war für mich eine einmalige Chance. Behandelt wurden Themen wie: Neue medizinische Untersuchungen, Verbesserungen in medizinischer Pflege und Behandlung, aber auch heikle Themen wie Fruchtbarkeit. Der Anspruch nach intensiverem ­Einbezug von Patientengruppen vor, während und nach der Therapie kann nicht mehr ignoriert werden. Speziell bei den Survivors ist dies ein grosses Thema und wird international gefordert: «Nothing about us without us.» Während drei Tagen konnte ich hervorragende Workshops besuchen und an Meetings von ­Survivors aus ganz Europa teilnehmen. Im Mitwirken die Chance, Survivors und junge Erwachsene zu treffen, ihre Ideen, ihre

Claude Pedrina und Zuzana Tomášiková (Kinderkrebs Schweiz).

Bedürfnisse, aber auch ihre Freuden und Sorgen kennenzulernen. Ich begriff, dass ein Netzwerk ganz entscheidend ist, um voranzukommen. Vielen Dank an Kinderkrebs Schweiz für die Einladung zum SIOPE/CCI-Kongress 2019. Claude Pedrina

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8. und 9. Juni 2019

«No Limits»

Bewegung und Schwitzen als Hoffnungsträger

Feuer und Flamme an Pfingsten im ­Tessin. Dafür begeisterten sich über 100 Kinder und Eltern der Kinderkrebshilfe Schweiz und reisten voller Vorfreude ins Tessin. Die Events von Greenhope sind schon bei manchen zur Tradition geworden und alle wussten die Highlights und die Unterkunft vor Ort in Lugano sehr zu schätzen. Nach unserer Wanderung mit den ersten absolvierten Höhenmetern zum GreenhopeDay kamen wir völlig verschwitzt zum einladenden Pool in der Villa Sassa. Dort trafen wir viele bekannte Gesichter, die ich nach einer Plantschrunde persönlich begrüsste und ein paar Worte austauschen konnte.

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Ein Event, buchstäblich ohne Limits, der über ein ganzes Wochenende das Netz der grünen Hoffnung ausbreitete. Nach der ersten Runde im Pool und dem Zimmerbezug marschierten wir in das Kongresszentrum von Lugano. Dort wurden wir im wunderschön gedeckten Saal mit einem feinen Essen und einem guten Tropfen Wein verwöhnt. Die Kinder beschäftigten sich mit Spiel und Spass im Foyer, während die Eltern – vertieft in intensive Gespräche – die gemeinsame Zeit genossen. Das Organisationsteam von Greenhope begrüsste alle vor Ort und gab für den kom-


GREENHOPE-Day im Tessin

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menden grossen Event-Tag alle wichtigen Detailinfos bekannt. Ziel des Weekends war klar: Bewegung und Schwitzen für neue Hoffnung. Der grosse Einsatz für Kinder mit Krebs sollte von der gesamten Bevölkerung möglichst an vielen Orten wahrgenommen werden. Miteinander als eine grosse Familie stark verbunden, traten wir dann auch alle in «GRÜN» auf. Jedes von uns erhielt ein Greenhope-Shirt. Die mehr als 200 Gäste, bestehend aus Kindern und Eltern aus der ganzen Schweiz, konnten den Greenhope-Day zusammen am Ufer des Ceresio-Sees mit einem reichhaltigen Frei-

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zeitprogramm geniessen. Das «Wochenendmenü» beinhaltete neben dem Galadinner, einen erholsamen Nachmittag im Pool, am Sonntag eine Bootsfahrt auf dem Luganersee sowie einen Spaziergang auf dem prächtigen Gandria-Weg, bei dem auch ordentlich für Greenhope geschwitzt wurde. So nahmen wir offiziell an der grossen Gründungsparty mit Abschlussbuffet an der Mündung der kühlenden und schmalen Cassarate teil. Es war ein sehr intensives Wochenende, welches vielen ein Lächeln ins Gesicht zauberte und die Gemeinschaft stärkte.


GREENHOPE-Day im Tessin

Von Herzen ein grosses Dankeschön von uns allen an die Greenhope-Stiftung für ihren gewaltigen Einsatz. Der Dank geht auch an alle Freiwilligen, die an diesem Wochenende mitgewirkt haben. Wir freuen uns jetzt schon auf den GreenhopeDay im August, um gemeinsam mit Bewegung, Spass und Sport, die Zeit geniessen zu können. Lilian Baumann Präsidentin der Kinderkrebshilfe Schweiz

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GREENHOPE-Day in Rothenthurm

Rothenthurm – ganz im Zeichen des Sports!

Bewegung für einen guten Zweck

Die Stiftung Greenhope hat am 8. und 9. Juni dazu aufgerufen, sich am Greenhope-Day zu beteiligen. Das Wochenende stand ganz im Zeichen des Sports und der Bewegung und dies für einen guten Zweck. Unter diesem Motto wurde in Rothenthurm ein organisierter Event durchgeführt. Ziel war es, sich zusammen aktiv zu betätigen. Es waren insgesamt 28 Personen angemeldet. Teilnehmende von klein bis gross und zusätzlich zwei Hunde. Zum Glück war das Wetter auf unserer Seite und die Beteiligten trafen sich um 11 Uhr vor dem Oberstufenschulhaus in Rothenthurm. Jeder fasste einen Rucksack und ein Schweissband, welches zum StartPackage von Greenhope gehörte. So stand dem Schwitzen für einen guten Zweck nichts mehr im Weg. Nach einer kurzen Information und einem Gruppenfoto begaben sich einige auf die

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­ oggingrunde und die anderen bevorzugten J einen Spaziergang durch das Hochmoor. Wir waren zirka eine Stunde bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen unterwegs und genossen die Zeit, bis wir uns zusammen wieder beim Ausgangspunkt trafen. Zur Belohnung wurde jedem Teilnehmenden eine kleine Verpflegung, bestehend aus Kaffee und Kuchen serviert. Natürlich durfte danach das Fachsimpeln über Sport und die Welt nicht fehlen, wie auch das rege Austauschen des Erlebten. Alles in allem war es ein gelungener und erlebnisreicher Tag, den ich gerne im nächsten Jahr wieder durchführen möchte. Yannick Beeler


GREENHOPE-Day in der Ostschweiz

Ein Rucksack voller Bewegung und Begeisterung ! Grün – als Zeichen der Hoffnung

Am 9. Juni 2019 trafen wir uns zum ­Greenhope-Day. Den Rucksack voller Begeisterung, aber auch mit ein wenig ­Skepsis, denn wir wussten nicht, wohin Tour-Guide Armin uns führen wird. Nach kurzem Einfahren ging es nur noch hinauf über den Rorschacherberg nach Heiden und weiter zum Naturfreunde-Haus auf dem Kaien. Gestärkt, aber auch mit mehr Gewicht auf den Knochen, fuhren wir rasant hinunter nach Grub zum Desserthalt. Anschliessend weiter über die alte Römer­ strasse zur Spitze nach Untereggen zum abschliessenden, gemütlichen Ausklang. Mit neuen Kräften und eingeschaltetem Licht radelten wir durch den Gold­acherwald nach Hause. Was für ein toller ­GREENHOPE-DAY. Armin, Andi, Alfredo, Sonja, Theres, Esther, Jacqueline, Claudia, Michael und Bagi

Teilnehmende:

10 (50 % Frauenquote)

Kantone:

2 (St. Gallen und Thurgau)

Strecke:

Goldach (449 m ü. M.) – Kaien (1121 m ü. M.) – Goldach

Distanz:

38,7 km

Reine Fahrzeit:

3 h 36 min

Höhenmeter

: 1089 m

Höhenmeter

:

861 m

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Im Gespräch mit Mattia Cereghetti

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Doppeltes Engagement im Kampf gegen Krebs

«GREENHOPE» führt seit 2011 sportliche Charity-Anlässe durch Die Stiftung «Greenhope» mit Sitz in Lugano, initiiert und betreibt in eigener Trägerschaft Charity-Projekte in Form von sportlichen Aktivitäten, die krebskranken Kindern und ihren Familien zu unbeschwerten und glücklichen Momenten verhelfen. Sie fördert zudem die Ausbildung von Nachwuchstalenten ganzheitlich. Unter dem einheitlichen Motto: «Sports against cancer» ist die Stiftung ­solidarisch unterwegs gegen Krebs! Im Gespräch mit Mattia Cereghetti (MC) Mitglied des Stiftungsrats. Dein Bruder Luca Cereghetti hat im 2011 das Projekt «Greenhope» ins Leben gerufen, 2015 wurde daraus eine Stiftung gegründet. Gab es ein Schlüsselereignis dazu?

MC: Ins Leben gerufen wurde das Projekt durch meinen Bruder Luca Cereghetti und Claudio Andenmatten, der die Stiftung 2018 wieder verlassen hat. Es gab viele bewegende Momente. Der Tod von der Mutter von Claudio und unseres Vaters Fulvio, der 2011 leider den Kampf gegen Krebs verloren hat, war sicher eines der Wichtigsten. Aber auch unsere Leidenschaft für den Sport und das persönliche Engagement von Luca und Claudio, die Junior-Mannschaft vom Bike Team «Merida Schweiz» zu unterstützen. Ihr seid mit deinem Bruder Luca zu viert im Stiftungsrat. Worin glaubst du, unterscheiden sich eure Stärken?

MC: Mein Bruder Luca ist als Stiftungs­präsident in Lugano, Markus ­Glarner übernimmt als Kommunikationsspezialist die Öffentlichkeitsarbeit von Davos aus, Lucas ­Tramèr – Olympiasieger 2016 im Rudern und Arzt – kümmert sich um die Förderung der Jung­talente. Er ist in Basel

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zu Hause und ich betreue vor allem den Raum Zürich und die Romandie. Ich pflege auch Beziehungen zu Partnern. Luca sprudelt nur so von Ideen und hat immer ganz tolle Inputs (lacht). Es macht Spass mit diesem dynamischen Team unterwegs zu sein. Was ist das Besondere an eurer Arbeit?

MC: Im Team pflegen wir einen sehr persönlichen Umgang miteinander. Über die Jahre sind wir zu einer Familie zusammengewachsen. Für mich ist «Greenhope» eine Herzensangelegenheit und das lebe ich mit Leib und Seele aus. Wie seid ihr auf den Namen «Greenhope» gekommen?

MC: «Greenhope» oder wie man im Italienischen so schön sagt: «Verde speranza», steht symbolisch als Neubeginn oder auch für die Farbe Grün als Hoffnungsträger. Das Grün spiegelt sich in unserem Logo wider. Was war für dich persönlich der schönste Moment in der Geschichte von «Greenhope»?

MC: Da gibt es sehr viele schöne Erlebnisse. Im 2017 hatten wir einen Anlass mit der ­«Vereinigung zur Unterstützung krebskranker Kinder» in Lugano. Nach der Veranstaltung habe ich eine betroffene Familie ins Hotel zurückgefahren. Als ich gehen wollte, kam der betroffene Junge zurück an die Rezeption, hat von hinten an meinem T-Shirt gezerrt, mich umarmt und sich für den schönen Tag bedankt. Der Gedanke daran berührt mich noch heute.


Das «mitenand»-Interview

Ihr organisiert mit eurer Stiftung Events, um krebskranken Kindern und ihren Familien glückliche Momente zu bescheren. Was bedeutet «Glück» für dich persönlich?

MC: Fühle mich geehrt und bin glücklich, dass ich mich engagieren kann. Mir ist es wichtig bei den Aktivitäten dabei zu sein und mit den Betroffenen persönlich in Kontakt zu kommen. Greenhope Foundation:

Wie viele Freiwillige arbeiten mit euch?

MC: Schweizweit sind ca. 60 Personen mit uns unterwegs. Alle, auch wir vom Stiftungsrat, arbeiten ehrenamtlich. «Greenhope» hat offiziell nur eine Person angestellt. Lisa Mazzoleni organisiert und koordiniert unsere Anlässe im Teilzeitpensum. Was empfindet ihr als grösste Herausforderung bei eurem Engagement?

MC: Die Herausforderung liegt vielleicht darin, die Angebote spannend zu erhalten. Unsere «Greenhope Community» ist kraftvoll. Partner und Freunde engagieren sich unermüdlich, das lässt uns positiv in die Zukunft schauen. Die Motivation von uns allen ist gross! Neben dem legendären Family Day im August habt ihr dieses Jahr ein zusätzliches Familienwochenende im Juni organisiert. Was ist euer Fazit?

zu starten. Mehr als 3200 Teilnehmende aus 18 Kantonen und 17 verschiedenen Ländern haben mit grosser Begeisterung an insgesamt 57 verschiedenen Sportarten teilgenommen.

Luca Cereghetti, Lucas Tramèr, Markus Glarner, Mattia Cereghetti (v.l.n.r).

Was wünscht ihr euch für «Greenhope» in der Zukunft?

MC: Weiterhin persönlich, sympathisch, dynamisch und authentisch bleiben zu können und dafür zu sorgen, dass dies nach aussen auch so rüberkommt. Was wünschst du dir für unsere Gesellschaft?

MC: Ich möchte helfen mit dem was ich habe und kann. Täglich hört man in den Nachrichten über verschiedenes Leid, es wäre deshalb schön, wenn die Gesellschaft ganz allgemein mehr Verantwortung übernimmt und sich sozial engagiert. Vielen Dank Mattia, für deine Offenheit !

MC: Wir haben sehr positive Rückmeldungen erhalten. Jeder Einzelne, egal wo auf der Welt, konnte an der Aktion «Greenhope Day» mitmachen und anschliessend seine Sportaktivität auf unseren Social-Media-Kanälen posten – die Idee war an einem Wochenende, eine Welle der Solidarität über die Landesgrenze hinaus

Das Interview führte Saveria Dimasi, Geschäftsführerin Kinderkrebshilfe Schweiz

QR-Code zum Video «Greenhope Day».

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Elterngruppe Aarau

Parkkarte, Start-Paket, Glace-Gutschein und mehr

Das grosse Engagement der EG Aarau im Spital

An dieser Stelle berichten wir immer wieder über Aktivitäten und Anlässe, welche durch die Elterngruppe Aarau organisiert ­werden. Genauso stark engagieren wir uns aber auch im Spital für Familien in der Intensiv­ therapie. Beim Diagnosegespräch erfahren die Familien erstmals, dass es uns gibt. Dies in Form einer Parkkarte, welche mit 250 Franken geladen ist. Eine kleine finanzielle Entlastung im ersten Ansturm von Schock, Ohnmacht, Wut und Trauer. Nach der Implantation von Port oder Hickman, darf sich das Kind drei Stoffhüllen auswählen, welche den Körper vor den Schläuchen schützt. Diese Hüllen, ebenso wie eine persönliche Hülle für die Kirschsteinsäckchen, werden von

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unserem Leitungsteammitglied Mariann Bieri genäht. Bei der Pflege- und Medikamenten-Instruktion wird jeder Familie ein sogenanntes «StartPaket» überreicht. In einer KinderkrebshilfeTasche finden sich diverse Artikel, welche meistens noch nicht Bestandteil der Haus­ apotheke sind wie zum Beispiel ein Ohrthermometer oder ein Tablettenteiler. Auch im weiteren Verlauf der Therapie dürfen die Familien immer wieder unser Engagement spüren. Sei es beim ersten Haarausfall in Form eines Informationsmäppchens und einer Auswahl an Mützen oder an heissen Tagen, wenn die Pflege das Kind und seine Betreuungspersonen und Besucher mit einem GlaceGutschein überraschen darf. Und am Ende der


Elterngruppe Aarau

Intensivtherapie gibt’s einen grossen Ballon zur Feier des Tages. Last but not least – das «Onko Kafi». Ungefähr jeden zweiten Montagvormittag sind zwei ­Leitungsteammitglieder vor Ort im Spital. Dies gibt den Eltern die Gelegenheit, das Spitalzimmer kurz zu verlassen, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, sich gegenseitig kennenzulernen, Fragen zu stellen oder einfach eine Pause einzulegen. All dies wäre nicht möglich ohne die sehr gute Zusammenarbeit mit der Station 910 und der Tagesstation der Klinik für Kinder und Jugendliche des Kantonsspitals Aarau. Pflege und Arztdienst schenken uns grosses Vertrauen und ermöglichen unser Engagement. Susanne Studiger

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Elterngruppe Aarau

Auf den Spuren von Bob dem Baumeister

Einmal im Leben grosse Baumaschinen bedienen – ein Bubentraum wurde wahr

Einmal am Steuer eines riesigen Baggers sitzen, den Motor aufheulen lassen und mit der grossen Schaufel ein tiefes Loch ­graben – welcher Mann hat als Bube nicht davon geträumt? Einige Väter der Elterngruppe Aarau haben sich diesen Traum erfüllt. Na ja, so riesig waren die Bagger nicht und Löcher gab es auch keine zu graben. Ganz schön Lärm hat’s gemacht bei der Übung mit der Baggerschaufel, einen Tennisball von einem Sandhaufen zu greifen und in eine Röhre hinein zu balancieren. Oder beim Versuch, einen Ring, der an der Baggerschaufel herunterhing, über einen Flaschenhals zu legen. Dies musste alles innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens gemacht werden.

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Wir wollten am Schluss vom Abend doch wissen, wer unser «Bob der Baumeister» ist und als Tagessieger nach Hause geht. Das Coaching vom Scherzbagger-Team war optimal. Alle hatten Erfolgserlebnisse beim Lösen der Aufgaben. Als dritte Disziplin galt es, im Dumper einen Parcours zu absolvieren, bei welchem jeder mit dem Raupenfahrzeug nochmals richtig Gas gegeben hat. Es war ein riesiger Spass. Erschöpft von der Arbeit und mit Bärenhunger durften wir zum Abschluss eine feine Wurst aus dem Baggergrill mit herrlichem selbstgemachtem Kartoffel­salat – ein dickes Lob an Frau Hossli – in geselliger Runde geniessen. Jürg Schmid


Elterngruppe Aarau

Tolle Tischdekorationen aus Bananenblättern Am Mamitag der EG Aarau war der Kreativität keine Grenzen gesetzt Trotz oder gerade weil Pfingsten war, versammelte sich eine grosse Schar Mütter am Pfingstsamstag im Gartencenter Zulauf in Schinznach. «Wir gestalten einen Sommertischschmuck» hiess es auf der Einladung, wie das nun genau gehen soll und vor allem kann ich das und sieht es dann auch schön aus – diese Fragen begleiteten mich auf der Hinfahrt. Zum Glück empfing uns mit Erika Hauenstein eine begeisternde Kursleiterin, welche uns die notwendigen Schritte schnell und einfach erklärte. Schon ging es los. So einfach wie es bei Erika aussah, war es dann aber natürlich nicht. Insbesondere der erste Schritt hatte es in sich: Wir mussten feuchte Bananenblätter um eine runde Holzunterlage tackern. Der Inhalt von Erikas «Erstem-Hilfe-Set» war jedenfalls schon bald gefragt. Zum Glück waren es aber nur Schrammen und wir konnten zum einfacheren Teil übergehen. Aus weiteren Bananenblättern wurden Gefässe verschiedener Grösse geformt und auf der Unterlage befestigt. Wie von Erika vorausgesagt, eine sehr meditative Arbeit, welche uns aber auch Zeit zum Plaudern und Austauschen liess. War das Grundgerüst fertig, durfte es gefüllt werden. Dazu stand uns die gesamte Auswahl an Pflanzen und Dekomaterial des Gartencenters zur Verfügung. Hier zeigte sich nun der individuelle Geschmack der Teilnehmerinnen. Es war faszinierend zu sehen, welche Kunstwerke da nach und nach entstanden. Am Schluss des dreistündigen Kurses war jede Teilnehmerin stolz und glücklich über einen Tischschmuck, welcher uns noch lange Freude

bereiten wird. Nach der Arbeit gönnten wir uns ein feines «Zmittag» im Restaurant des Gartencenters und genossen die wunderbare Atmosphäre und die guten Gespräche. Susanne Studiger

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Elterngruppe Basel

Kochen, geniessen und diskutieren

«Cuisines Cartier» lud zum gemeinsamen Kocherlebnis ein

Wir trafen uns am 23. Februar 2019 im Wasenboden in Basel zum Cook & Fun Workshop von «Cuisines Cartier». Wir wurden von unserem Chefkoch Yves sehr herzlich willkommen geheissen. Bei einem Apéro konnten wir Bekannte, aber auch weniger Bekannte treffen. Die Idee war, dass wir in verschiedenen Gruppen Vorspeisen, Hauptgang und Dessert aus der Karibik selbst zubereiteten unter fachkundiger Anleitung von Yves. Zuerst wurden die verschiedenen Rezepte vorgestellt, die Besonderheiten der Lebensmittel und ihre Vor- und Zubereitung. An einer hochmodernen Küchenanlage konnten dann in den rund sechs Gruppen die verschiedenen Lebensmittel mit Motivation zubereitet werden. Bei flotten Rhythmen und guten Gesprächen verflog die Zeit schnell. Die Rezepte waren recht anspruchsvoll und sind den Gaumenfreunden sehr gut gelun-

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gen. Es hat Spass gemacht abzuschalten und gemeinsam mit den anderen Teilnehmenden in eine andere Welt einzutauchen. Es wurde zur mit Blumen und Kerzen dekorierten Tafel gebeten, ganz wie man sich einen Tisch in der Karibik vorstellt. Nun wurde das üppige Buffet präsentiert und von allen bewundert. Alle mussten einige Male vorbeigehen, um alle Speisen des Schlaraffenlandes zu degustieren. Das Dessert war, wie auch die anderen Speisen, ein grosser Hit. Wer wollte, konnte sogar noch etwas mit nach Hause nehmen. Dieser Anlass war sehr gut organisiert und es hat viel Spass gemacht, ohne Zeitdruck zu kochen und dann die gesammelten Werke auch zu probieren. Wir haben viel gelernt und die Seele baumeln lassen. Herzlichen Dank für diesen wunderbaren Abend !


Elterngruppe Basel

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Elterngruppe Basel

Kreatives Werken auf der Station im UKBB

Kleine Kunstwerke mit grosser Wirkung

Am 22. Mai 2019 fand im Elternzimmer auf der Station C im UKBB ein Kreativ-Abend statt. Angeboten wurde der Anlass von der Elterngruppe Basel. Schon drei Wochen zuvor konnte man den schön und infor­mativ gestalteten Anmeldeflyer studieren. Die vier angebotenen Kreativprojekte waren: • Ein Bilderrahmen mit Leuchteffekt • Ein Holzdekoschild • Eine Etagere • Eine Outdoorkerze im Blumentopf Am Kreativabend wurde das ganze Elternzimmer in ein Atelier verwandelt. Die beiden Gastgeberinnen Erica Miele von der Elterngruppe und Ana Costa (Gonis-Instruktorin) waren mit

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Herzblut dabei. Sie leiteten die Teilnehmenden mit Fachwissen und Geduld an. An diesem fröhlichen und unbeschwerten Abend entstanden Kunstwerke die bestimmt zu Liebhaberstücken werden. In dem lockeren Rahmen war auch immer mal wieder Zeit für Austausch und ausgelassenes Scherzen. Zum krönenden Abschluss wurde noch der reichhaltige Apéro serviert und genossen. Alles in allem war es ein gelungener Abend der im Spitalalltag für willkommene Abwechslung sorgte und der Seele gut tat. Ein grosses DANKESCHÖN an die Menschen, die das ermöglichten. B. Gasser (Patientenmutter)


Elterngruppe Basel

Hektischer Männer-Abend Am 19. Mai trafen sich sieben Männer zum Lasertag-Abend 6 Teilnehmende und 1 Beobachter/Fotograf trafen sich zum lichtstarken Videospiel XXL und machten sich zuerst im Vorraum zur Lagebesprechung auf. Dann ging es los: Grüne, blau, rote und gelbe Teilnehmer huschten durch das die dunklen Gänge im Lasertag-Keller. Tore verwandelten sich von grün zu blau, und natürlich im falschen Moment zu rot, was ein kurzzeitiges Aus ­bedeutete. Das erste Gefecht war ein Teammatch, bei dem es drei gegen drei hiess. Ein Kampf zwischen Rot gegen Blau. So konnten wir auf uns gegenseitig aufpassen und Tipps und Tricks austauschen, damit das eigene Team den Sieg erlangen konnte. In den nächsten Runden wurde es hektischer. Erst hiess es: Alle gegen Alle. Zum Schluss gab es den Spionage-Modus. Bei dem vier gegen zwei gespielt wurde. Es war nicht ein einseitiges Match, wie man vermutet hätte, denn wer einen roten Spion besiegte, wurde

selbst zu einem. Dies sorgte für abwechselnde Teamkollegen oder auch potenzielle Ziele. Die Sieger wurden gekürt und danach trafen sich alle zum Schnitzel mit Bier im ­«Braunen Mutz». Jeder war um den Spaziergang in der kalten Mainacht froh, denn wir waren durch das Rennen und den Adrenalinschüben aufgeheizt. Es war für alle Teilnehmenden und den Fotografen ein toller Abend. Christoph & Stephan Brogle

Wine & Dine in der «Osteria Tre», Bad Bubendorf Dank Sonia und Nicolas Montemarano ­durften wir einmal mehr einen s ­ pannenden Abend in einer überraschend lockeren Atmosphäre geniessen. Die raffinierten Kompositionen der portugiesischen Weine und der modernen südländischen Küche von Flavio Fermi waren ein ganz besonderer Genuss. Viel Wissenswertes über den unbekannteren portugiesischen Wein wie auch die hervorragende Qualität des Essens, gaben diesem Abend eine besondere Note. Der Weg nach Bad Bubendorf hat sich mehr als gelohnt.

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Elterngruppe Bern

Europapark: Klappe die Zweite !

Die Elterngruppe Bern besuchte den beliebten Freizeitpark in Rust

Am 18. Mai 2019 fuhren wir mit zwei ­vollen Cars gesponsert durch die Firma Peyer in den Europapark. Damit die zweistündige Reise nicht so lange dauerte, bekamen alle Teilnehmenden ein Schoggistängeli sowie ein Weggli und tauchten im Disneyfilm ab. Alle freuten sich gemeinsam auf einen unvergesslichen Tag. Das Wetter spielte super mit. Es herrschten angenehme Temperaturen, somit konnte man auch die Wasserbahnen besuchen. Die Silverstar und die Megacoaster die der Europapark bietet, wurden auch nicht ausgelassen. Für die kleineren Kinder war das Märchenland der ideale Ort um Spass zu haben. Der Tag ging sehr schnell vorbei und zu früh mussten wir um

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18 Uhr wieder mit dem Peyer Car nach Hause in die Schweiz fahren. Leonie Lüthi


Elterngruppe Bern

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Elterngruppe Bern

Europapark: Stimmen von Teilnehmenden Estelle (8)

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3) Gerhard (4

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Elterngruppe Bern

Fantastische Effekte, Lichtwurst und Co. Paaranlass «Licht-Festival» in Murten

Sprichwörtern zu Folge kann einem ein Licht aufgehen, man erlebt lichte Momente, bringt Licht ins Dunkel oder erkennt auf einmal das Licht am Ende des Tunnels. Die Faszination von Licht kann sprachlich sein – oder am Licht-Festival in Murten erlebt werden. Dieser Faszination von Licht auf der Spur, ­pilgerten Mitte Januar 22 Personen der Elterngruppe Bern in die Altstadt von Murten. Bei eisiger Kälte begrüsste man sich diesmal mit Winterhandschuhen und startete den Abend mit der Show von «Spectaculaires», einem französischen Event-Unternehmen, das für sein Spektakel Beleuchtung, Ton, Video und die Infrastruktur des ehrwürdigen Schulhauses nutzte. Sensationell! Danach begab sich die Gruppe auf einen Rundgang durch die Altstadt von Murten. Die künstlerischen Lichtschöpfungen, verbunden mit

multimedialen Effekten, Ton und Tanz waren beeindruckend. Zudem konnten die Gäste aus der Region Bern «Lightpainting» oder den Lumomat ausprobieren. In den Strassen tanzten «l’éveil du printemps», es duftete nach Imbissständen mit Lichtwurst und anderen kulinarischen Angeboten. Wir freuten uns, anschliessend den Abend gemeinsam im preisgekrönten Restaurant «Freiburger-Falle» bei einem Fleischplättli mit pikanter Salami, Fondue und Dessert ausklingen zu lassen. Einfach herrlich! Spannende Gespräche und fröhliches Gelächter prägten die Stimmung im ­Restaurant, bis sich die Paare und Einzelpersonen als Gruppe aus der Region Bern im hellen Licht des Monds auf den Heimweg ­begaben. Cornelia Eggimann

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Elterngruppe Ostschweiz

«Auuuuu» – die Schlittenhunde rufen ! Gemütliches Greenhope-Kinderkrebshilfe EG Ostschweiz-Wochenende in San Bernardino Samstagmorgen: Unser Hahn kräht, es ist Zeit aufzustehen – und unsere Grosse ist schon längst wach, fit und munter! Gross ist auch die Vorfreude. Die Kinder können es kaum erwarten, nach San Bernardino ­aufzubrechen. Beim «Ostello» angekommen, treffen wir bekannte Gesichter. Ein freudiges Wiedersehen bei schönstem Wetter! Lisa und ihr GreenhopeTeam begrüssen uns herzlich. Nach dem Eintreffen wartet bereits ein riesiges Salatbuffet auf uns. Danach folgt ein Hauptgang, der keine Wünsche offenlässt, gefolgt von einer feinen Glace als Dessert. Auf dem Spaziergang vom Ostello zu den Schlittenhunden wird geredet, gelacht und ausgetauscht. Es fliegen auch Schneebälle. Von weitem hören wir endlich das erste Gebell und dann sehen wir schon die Hunde. Es sind unglaublich viele! Beeindruckend, wie die Schlittenhunde so friedlich nebeneinander stehen oder im Schnee liegen. Die Musher bereiten ihre Schlitten für uns vor und uns wird erklärt, wie es nachher abläuft. Alle sind gespannt und viele Kinder etwas «chribbelig». Die Hunde jaulen vor Freude, endlich loslaufen zu dürfen. Die ersten Kinder nehmen Platz in ihren Schlitten und sobald die Hunde rennen, wird es augenblicklich ruhiger. Auf der Runde werden die Tiere durch den Musher geleitet und von unzähligen Helfern auf der Bahn gehalten, damit sie nicht plötzlich eine Abkürzung nehmen oder eine grössere Runde suchen. Jeweils nach zwei Runden wird gewechselt. Da es recht warm und der Schnee etwas sulzig ist, ist es für die Hunde recht anstrengend. Doch davon merkt man rein gar nichts, wenn man im Schlitten sitzt! Sie

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rennen wie der Blitz, in einem Riesentempo. Der Schnee fliegt einem nur so um die Ohren! Die Sonnenbrille ist hier zweifach nützlich. Es ist einfach herrlich! Sogar die Kinder, welche anfangs noch etwas scheu und misstrauisch waren, möchten nun gerne noch ein weiteres Mal mitfahren. Das ist auch gar kein Problem, die Helfer bringen immer wieder neue Gespanne und tauschen müde Hunde gegen fitte aus. Nach rund zwei Stunden Hundeschlitten fahren und nebenbei den offerierten Zvieri knabbern, machen sich alle müde und mit strahlenden Augen auf den Rückweg. Im Ostello ruhen die einen aus, die andern treffen sich zum Spielen oder Plaudern, bevor wir uns am Abend für den kurzen Fussweg ins Restaurant treffen.


Elterngruppe Ostschweiz

Dort angekommen, werden wir mit Salat, feiner Pasta und Dessert verwöhnt. Die Kleinen geniessen das tolle Spielzimmer, die Grossen diskutieren, knüpfen neue Kontakte, tauschten Informationen aus und entspannen in der gemütlichen Runde. Ein unglaublich spannender, erlebnisreicher Tag geht zu Ende. Beim Verabschieden bedanken wir uns alle ganz herzlich bei den grosszügigen Mushern, ihren unzähligen Helfern und vielen Hunden, welche extra für uns von weit her angereist sind. Sie haben den Kindern und auch ihren Eltern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, einige unbeschwerte Stunden geschenkt und den Blick aufs Positive im Leben gelenkt. Nach einer angenehmen Nacht treffen sich die Familien beim Frühstück. Individuell verbringen

einige den Tag nochmals bei Sonnenschein im Schnee. Spazieren, den Spielplatz geniessen, Ski, Snowboard, Schlitten fahren oder einfach beim Kaffee an der Sonne sitzen. Jeder lässt es sich auf seine Weise gut gehen. Zum Abschluss des gelungenen Wochenendes gönnen wir uns noch eine Pizza, welche besser nicht sein könnte, bevor wir uns mit müden, aber überglücklichen Kindern auf den Nachhauseweg machen. Ein grosses Dankeschön den Organisatoren und Helfern von Greenhope, an die Musher, ihre Hunde und ihre Teams sowie der Kinderkrebshilfe Elterngruppe Ostschweiz für den tollen Event! Er wird uns in bester Erinnerung bleiben. Gabi Pross

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Elterngruppe Ostschweiz

Sterneneltern in Maestrani’s «Chocolarium» Spannender Rundgang, interessante Informationen und eigene süsse Kreationen

Am Nachmittag des 23. März trafen sich sechs Familien voller Vorfreude auf dem Parkplatz des Schoggimuseums in Flawil. Schon den ganzen Vormittag freute ich mich auf diesen süssen Besuch und als ich die ­eintreffenden Familien kennenlernte, war ich mir sicher, ihnen ging es genauso wie mir. Wir wurden von unserem Guide «Monica» in Empfang genommen und mit einem «Knopf im Ohr» ausgestattet. So war sichergestellt, dass alle Informationen während des Rundgangs gut verständlich waren. Als erstes durften wir unser Lächeln zu der Schoggiproduktion beisteuern. Wir stellten uns vor grosse Röhren und lächelten was das Zeug hielt. Unser Lächeln wurde im Bild festgehalten und als Dank erhielten wir einen Glücksspruch und ein Schoggi-Glückskäferli zurück. Nun konnte unser Rundgang beginnen. Wir alle waren gespannt, wie nun das Glück in die Schokolade gelangen würde. In einem kurzen Film erfuhren wir die Geschichte der Firma Maestrani. Danach öff-

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nete sich die Tür und der Rundgang konnte beginnen. Im «Chocolarium» wird wunderbar erklärt, woher die Rohstoffe der Schokolade kommen, die Unterschiede von Milch-, Schwarzer- und Weisser Schokolade und vieles mehr. Weiter ging es in Richtung Produktion. Da aber auch Schoggiproduzenten einmal frei haben dürfen, ruhte die Fabrikation am Wochenende. «Munzli», «Minörli», «Schoggimüsli», «Schoggi­bananen», «Gelees»… So viele feine Sachen durften wir probieren. Am Schluss des Rundgangs durften alle eine eigene Schokoladentafel dekorieren. Flüssige Schokolade wurde in eine Form gegossen und jeder durfte nach Lust und Laune seine ganz persönliche Schoggi kreieren. Die ­fertige Tafel wurde dann in eine Art Kühlschrank gegeben und nach wenigen Minuten durften wir unser «süsses Stück Glück» in Empfang nehmen. Vielen Dank, Nadja Fischer, dass du für uns diesen Ausflug in die Welt der Schokolade möglich gemacht hast. Annette Weber


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Männer-Boccia-Abend Ganz unter dem Motto: Raus aus dem Alltag

Dieser Abend zeigte uns auf, was es braucht, um eine grössere Kugel, so nahe wie möglich, an eine kleinere zu rollen. Das war einfacher gesagt als getan. Insgesamt benötigten wir zwei Stunden, dann stand das Siegerteam fest (12:11)! Alles begann mit einer professionellen Einführung ins Bocciaspiel, mit allen Besonderheiten und den vielfältigen Regeln in diesem Sport. Am Anfang waren wir alle etwas verhalten und zögerlich; am Ende konnten wir fast nicht mehr aufhören. Fehlende Konzentration, nicht optimale Kugelabgabe, Haare raufen, zu viel Krafteinsatz, Gegner unter Druck setzen. Das alles gehörte zu diesem gelungenen Anlass. Aber vor allem: Viel Lachen, Gespräche, einander kennenlernen und den Alltag hinter sich zu lassen. Diese zwei Stunden gingen vorbei wie im Fluge. Anschliessend durften wir eine feine Lasagne mit Salat und Tiramisu geniessen.

Vielen Dank, dass wir diesen Anlass durchführen durften und allen Teilnehmern für ihren Beitrag zum Gelingen dieses Abends. Alfredo Mähr

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Samstag, 9. November 2019

10. Benefiz Schlager-Abend 2019

Zugunsten der Kinderkrebshilfe Schweiz in der Waldmannhalle Baar (ZG)

Ross Antony

Andy Borg

Stefan Roos

Calimeros

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Am 9. November 2019 findet zum zehnten Mal der Benefiz Schlager-Abend in der Waldmannhalle Baar statt. Der Erlös geht auch dieses Jahr wieder an die Kinderkrebshilfe Schweiz. Mit dabei sind: Ross A ­ ntony, Andy Borg, die Calimeros, Stefan Roos, Monique, die Dorfrocker, Marc Pircher & Band, Anita & Alexandra Hofmann und die Jungtambouren Baar. In den vergangenen Jahren durfte das OK jeweils grosse Erfolge in einer ausverkauften Halle verbuchen, mit toller Stimmung bis in die frühen Morgenstunden. Es wäre wünschenswert, wenn dies auch zum 10-jährigen Jubiläum wieder so ist. Finanzielle Unterstützung bekommen die Organisatoren von den zwei Hauptsponsoren Alfred Müller AG und Glencore, den weiteren Sponsoren und natürlich vielen Gönnerbeiträgen, ganz nach dem Motto: Jeder Franken zählt! Als Medienpartner sind Tele 1, die Neue Zuger Zeitung und Radio Central wieder mit dabei. Und natürlich die rund 100 freiwilligen Helfer, die am Anlass selber im Einsatz sind. Ohne sie könnte der Benefiz Schlager-Abend nicht so erfolgreich durchgeführt werden!

Ross Antony www.ross-antony.com Der gebürtige Engländer stammt aus einer Künstlerfamilie und stand bereits als Dreijähriger auf der Bühne. Als vielseitiges Multitalent fühlt sich Ross Antony in unterschiedlichen Sparten zuhause. Waren auf dem SchlagerDebüt «Meine neue Liebe» fast nur Klassiker des Genres zu finden, überraschte das zweite Schlager-Album im 2014 fast ausnahmslos mit neuen Songs, die Ross Antony allesamt auf den Leib geschrieben sind. Seither ist er bei allen namhaften TV-Schlagersendungen zu Gast oder hat sogar seine eigene SchlagerShow «Aber bitte mit Schlager» – genau wie der Name seines aktuellen Albums. Im Schlager ist Ross ­Antony angekommen und hat sich in kürzester Zeit zur Crème de la Crème der Schlager-Branche emporgearbeitet.

Andy Borg www.andy-borg.de Musik ist seine Berufung. Unzählige Hits wie «Die berühmten drei Worte», «Adios amor», «Die Fischerin von San Juan» sind der Soundtrack zu einer einmaligen musikalischen Karriere, die Andy Borg als personifizierten Evergreen auf den europäischen Musikbühnen auszeichnen. Schlagfertig, wortgewitzt und in den seltensten Fällen um eine Antwort verlegen. Über 30 Jahre steht er auf der Bühne, viele Millionen Tonträger hat er verkauft, unzählige Gold- und Platinauszeichnungen erhalten. Andy Borg, das ist der bodenständig gebliebene, mit einer gesunden Portion Humor ausgestattete erfolgreiche Schlagersänger und Fernsehmoderator – einer, der die Nähe zu seinem Publikum sucht und den sein Publikum liebt. Calimeros

www.calimeros.ch Die Erfolgsgeschichte der Calimeros beginnt im Jahr 1976, als Roland Eberhart und Kurt Wyss den Entschluss fassten, eine Band zu gründen und aus purer Gaudi ein wenig Musik zu machen. Mehr als 40 Jahre später landen die Calimeros immer noch einen Hit nach dem andern – und sind längst zur erfolgreichsten und langlebigsten Schlagerformation der Schweiz avanciert. Insgesamt haben 14 ihrer Alben Gold- und 5 Alben Platinstatus erreicht. Der typische Calimeros-Sound mit der Ohrwurm-Garantie trifft den Nerv der Zeit und des Publikums immer wieder aufs Neue und ein Ende der Erfolgs-Geschichte ist nicht in Sicht.

Stefan Roos

www.stefanroos.ch Mit über 100 Auftritten pro Jahr ist er der erfolgreichste Stimmungssänger der Schweiz. Grand Prix Sieger Schweiz 2009, Botschafter der Kinderkrebshilfe Schweiz und der Ferienregion Heidiland, Gewinner der ersten Sendung von «Die grössten Schweizer Hits» im Schweizer Fernsehen. Dort wo der 2-fache Familienvater auftritt, beben die Festhallen, Zelte und Open Airs. Roos ist mit über 20 Jahren Bühnenerfahrung ein «alter Hase». Und dennoch voll von frischen Ideen.


Die Plätze in den Kategorien 1 und 2 sind bereits ausverkauft. Es gibt aber noch genügend Tribünenplätze in den Kategorien 3 und 4 zu CHF 69.– bzw. CHF 45.–. Diese können unter www.ticketcorner.ch oder direkt bei Eliane Müller, eliane@muellerzg.ch, bezogen werden. Weitere Informationen zum 10. Benefiz Schlager-Abend in der Waldmannhalle in Baar ZG finden Sie auf: www.schlager-abend.ch

Monique

Stefan Roos hat sich fest der Schweizer Tradition verschrieben. Er hat mit seinen SchweizerHits eine Nische gefunden, die andere schlicht und einfach nicht bedienen. Alte Songs «ausgraben» und modernisieren, neue Hits komponieren - das ist sein Erfolgsrezept. So sind jetzt schon Klassiker oder regelrechte Hymnen entstanden, die jeder kennt: «Cervelat», «Das Herz einer Mutter» oder Neuinterpretationen von «Vögeliwohl» und dem «Buurabüabli».

Monique

sein grösstes Hobby – das Musizieren. Bereits konnte er sein 25-jähriges Bühnenjubiläum feiern, und ist erfolgreich wie nie. «Die sieben Sünden», «Schatzi schenk mir ein Foto», «Comme ci, comme ca», «Leider zu gefährlich» gehören zu seinen grossen Hits. Sein neues Album «Laut & Leise» stieg von 0 auf 1 in die Album-Charts in Österreich ein. Jährlich rund 200 Auftritte in Österreich, in der Schweiz, Deutschland, Holland usw., Fernsehauftritte, unzählige Goldene und Platin-Schallplatten sprechen für sich. Der Zillertaler sprüht vor Charme und Lebenslust und lebt seine Musik in vollen Zügen.

www.saengerin-monique.ch Mit ihrer natürlichen, herzlichen Ausstrahlung gewann das blonde Temperamentsbündel im Jahr 1999 mit dem Lied «Einmal so, einmal so» die Herzen des Publikums und so den GrandPrix der Volksmusik. Heute gehört Monique zu den populärsten Sängerinnen im volkstümlichen Schlagerbereich. Lieder mit witzigfrechen Texten, eine mitreissende Melodie mit modernen Latino-Rhythmen, eine tiefgründige Ballade zum Thema Kinder und Zukunft – dies gehört alles zum Repertoire von Monique. Sie ist immer wieder für eine Überraschung gut! Eine Frau, die Mut zeigt, ihre Träume auch zu leben.

www.anita-alexandra.de Schon als Kinder zog es die beiden auf die Bühne. Zwei wunderbare Stimmen, 20 Alben, 59 Tourneen und viele Auszeichnungen beweisen, dass sie sich am Puls der Zeit bewegen. Seit 30 Jahren begeistern sie das Publikum mit einer Mischung aus Professionalität, Charme und einem Hauch Sexappeal und zeigen auf der Bühne die ganze Bandbreite ihres vielseitigen Könnens.

Die Dorfrocker

Jungtambouren Baar

Marc Pircher & Band www.marcpircher.at

Die Jungtambouren Baar bilden sich in jährlich neuer Besetzung aus der Tambourenklasse der Musikschule Baar und stehen unter der Leitung von Trommellehrer Hugo Reichlin. Als fester Bestandteil des Baarer Kulturlebens treten sie an verschiedensten Anlässen und Konzerten in der Gemeinde Baar und auch ausserhalb auf. Durch ihr erfrischend präsentiertes Konzertrepertoire, welches sich teilweise auch abseits des traditionellen Trommelspiels bewegt, sorgen sie immer wieder für rhythmische Überraschungen.

www.dorfrocker.de Sie verbinden Lederhose und E-Gitarre, ihr Chart-Breaker «Vogelbeerbaum» ist in aller Munde und wo sie auftreten, geht die «Lutzzzzi» ab. Dass die drei Brüder aus einem Dorf stammen, haben sie sogar musikalisch untermauert und mit dem «Dorfkind» ebenfalls riesige Erfolge gefeiert. Um Genres und Schubladendenken haben sich die drei Brüder noch nie gekümmert. Die einen nennen es Partyrock, die anderen Schlagerpunk. Sie machen, was Spass macht. Gute Stimmung garantiert, Mitsingen, gut drauf sein – das sind die Dorfrocker!

Marc Pircher wurde die «Steirische Harmonika» quasi in die Wiege gelegt. Er nahm schon als Junge Unterricht in der Zillertaler Musikschule und holte sich dort das Rüstzeug für

Die Dorfrocker

Anita und Alexandra Hofmann

s Wir freuen un ! ch  auf Ihren Besu

Marc Pircher & Band

Anita & Alexandra Hoffmann

Jungtambouren Baar

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5. – 8. Juli 2019

«Ride for the Cure»: Schwitzen für einen guten Zweck

Gemeinsam gegen Kinderkrebs

5. Juli

Nach einem reichhaltigen Frühstück stehen 14 Fahrerinnen und Fahrer sowie Präsidentin KKH Lilian Baumann in Innertkirchen am Start. Der Grimsel-Pass steht auf dem Programm. Der älteste Fahrer ist 26 Jahre älter als die jüngste Fahrerin, aber alle kommen auf 2164 m ü. M. an und geniessen den Anblick der «Eisberge», die noch immer auf dem Stausee treiben. «Kein Unfall» lautet, neben dem Sammeln der Spenden, das wichtigste Ziel und so geniessen wir die lange, kurvige Abfahrt ins Wallis, durch kleine Dörfer, über schmale Hängebrücken, der Rhone entlang bei warmem Gegenwind bis nach Brig. 6. Juli

och ?» «Wie weAlitlenTeilnehmenden

Am 6.Juli geht’s zuerst relativ easy 60 km bis nach Sion. Doch dann wird’s anstrengend: In der prallen Sonne (mein Velocomputer regis-

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triert 46°C) auf steilen Strassen 1500 Höhenmeter bergauf bis zum Sanetschsee auf 2034 Meter ü. M. Dort stürmt und regnet es bei 12°C und wegen dem Nebel ist die Orientierung schwierig. Weil es keine Strasse gibt, geht’s per Gondelbahn runter in den Kanton Bern und bei wieder besserem Wetter weiter bis nach Gstaad. 7. Juli

, was «Unfassbars essen !» die alle Isabelle und Yvonne

Gemäss Planung sollte der dritte Tag der härteste werden: Über Saanenmöser, soll es auf einem steilen, aber verkehrsarmen Strässchen auf den wunderschönen Gestelenpass hochgehen. Es stellt sich heraus, dass die Strasse gerade neu gemacht wird. Wir kämpfen uns ohne zu zögern mit unseren Rennvelos den groben Kiesweg auf den Pass hoch, um dann weiter via Thun nach Fahrni (danke für’s Glacé!), und über den bei Motorradfahrern sehr beliebten Schallenberg nach Marbach zu gelan-


«Ride for the Cure 2019»

gen. Vielen Dank an Familie Hofer und Monika ­Bussmann für den Besuch abends im Hotel! Trotz der Anstrengung, ein unvergesslich schöner Tag. 8. Juli

«Wow !»

menden Alle Teilneh

Die «Heim-Fahrt» führt uns am 8. Juli über den wunderschönen Glaubenbergpass nach Sarnen, dem Vierwaldstättersee entlang durch Luzern und schliesslich nach Rotkreuz, wo wir von Kolleginnen und Kollegen von ­Novartis herzlich empfangen werden. Stolz und ein wenig müde übergeben wir symbolisch unsere gesammelten Spenden an die Kinderkrebshilfe Schweiz, welche durch Saveria Dimasi und Lilian Baumann vertreten war.

Ein grosses Dankeschön von den Teilnehmenden des «Ride For The Cure 2019» geht an alle Sponsoren, an Novartis und natürlich an unsere zuverlässige Begleit-Crew Yvonne Twerenbold, Isabelle Zulauf (Exotenpraxis, Cham) und ­Christoph Scharrenberg (Schreinerei Scharrenberg, Mönchaltdorf), die uns – wie schon letztes Jahr – in Fronarbeit während der ganzen vier Tage auf der Strecke mit gutem Zuspruch, Getränken und unzähligen Kalorien versorgt und sich immer bestens um unser Gepäck gekümmert haben. Danke! Marc Zulauf Mitglied des Organisationskomitees

Die aufwändige Planung hat sich gelohnt – alles hat reibungslos geklappt und die Fahrerinnen und Fahrer haben die Tour unfallfrei beendet.

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5. – 7. April 2019

Willkommene Auszeit

Die Teilnehmerinnen erlebten ein abwechslungsreiches Wochenende

Bei der individuellen Anreise am Freitagabend trafen sich die Teilnehmerinnen zu einem Auszeit-Wochenende in Gunten am schönen Thunersee. Bei der Kennenlernrunde und dem anschliessenden Nachtessen ergaben sich bereits interessante Gespräche. Anschliessend an ein sonniges Morgenerwachen und einem köstlichen Frühstücks-Buffet traten wir schon den ersten Ausflug an. Nach einer kurzen Busfahrt, einem steilen Aufstieg zu Fuss und anschliessender Wanderung kamen wir bei den Beatushöhlen an. Wir genossen den Weg, der über alte Holzbrücken führte und von prachtvollen Wasserfällen gesäumt war. Kurz nach dem Rundgang und einer kleinen Pause ging es weiter zur Schiffsstation «Beatus-Sandlauenen». Auf dem Schiff durften wir Sonne tanken und fuhren zurück nach Gunten.

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Auszeit für Mütter in Gunten

Im Anschluss genossen die einen den Wellnessbereich im Hotel, die anderen den Park am See oder gönnten sich Ruhe, bis wir mit einem köstlichen Abendessen verwöhnt wurden. Am Sonntagmorgen, eher mit wolkenüberzogenem Himmel, machten wir noch eine kleine Schlusswanderung. So fuhren wir mit dem Bus nach Sigriswil und kamen ins Staunen über die Hängebrücke. Nach einem steilen Abstieg und

einem anschliessenden Kaffee verabschiedeten wir uns voneinander. Beim Zusammensein untereinander besteht eine wertvolle Verbindung: Sei es bei einem überaus interessanten Gespräch, beim Austausch der Erfahrungen oder beim Schweigen. Dominique Langensand-Züger

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21. – 23. Juni 2019

Entspannung und Austausch im Bad Horn

Neun Mütter genossen die malerische Landschaft am Bodensee

Das Wochenende vom 21. – 23. Juni stand ganz im Zeichen der Lockerheit: Diese Auszeit tat den neun beteiligten Mamis gut. Die malerische Landschaft in und um Bad Horn war perfekt dafür. Für die Frühstarterinnen begann das Wochenende bereits am Freitagnachmittag. Da man bereits um 14 Uhr einchecken konnte, war auch schon der Wellnessbereich zugänglich. Einige nutzten bis zum Willkommens-Apéro die Zeit, um bereits in gute Stimmung zu kommen. Beim Empfang traf man altbekannte aber auch neue Gesichter. Die Gruppe fand sich schnell zusammen und man merkte bald, dass der Tapetenwechsel und die Gespräche mit anderen Mamis allen gut taten. Das Abendessen auf der Terrasse des Hotels war geschmackvoll. Gemeinsam liessen wir den Abend mit schönen und bewegenden Gesprächen ausklingen. Am nächsten Morgen erwartete uns ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Einige Mamis berichteten bereits, dass sie schon lange nicht

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Mütter-Weekend im Bad Horn

mehr so gut geschlafen hätten. Schon die erste Übernachtung in einem erholsamen Umfeld entfaltete seine Wirkung. Nach dem Frühstück war der Vormittag wieder zur freien Verfügung und für Wellness. Zwischendurch blieb immer wieder Zeit für sich, was die Teilnehmerinnen besonders schätzten. Am Nachmittag stand Basteln auf dem Programm. Stephanie Fischer brachte uns weisse MDF-Platten mit, die wir mit Gonis-Farben, Schwämmen, Pinseln und Schablonen bearbeiteten. Jede suchte sich eine Schablone mit einem passenden Sinnspruch oder verschiedenen Motiven aus und schuf sich damit selbst ein unvergessliches Andenken an den Ausflug. Das Abendessen durften wir im «Captain's Grill» geniessen und den Tag abermals mit wertvollen Gesprächen ausklingen lassen. Der letzte Tag begann wieder mit einem vollwertigen Frühstück. Danach wurden wir für eine Bootsfahrt abgeholt: Wir genossen eine Bodensee-Tour, die wir nicht nur dafür nutzten, die Landschaft zu geniessen, sondern auch, um Rückschau auf dieses herrliche Wochenende zu halten. Besonders gefallen hat den meisten, dass sie wieder etwas Zeit ohne Stress genie-

ssen durften. Den Horizont erweitert haben die Gespräche, die nicht selten vom Verlust der Kinder und dem Umgang damit handelten. Jeder hat einen eigenen Zugang zu dieser Herausforderung. Im Austausch fand womöglich die eine oder andere Mami einen neuen Weg, wie sie diesen Schicksalsschlag verarbeiten kann. Das wurde als Bereicherung empfunden. Nach der Bootsfahrt und einem feinen Mittagessen im Spielplatz in Arbon und einem Spaziergang zurück nach Horn konnte man das Wochenende individuell ausklingen lassen. Die einen gingen nach Hause, andere konnten nochmal den Wellnessbereich geniessen und andere tranken gemeinsam noch etwas, bevor sie die Heimreise antraten. Ein besonderer Dank gilt Nadja Fischer und Daniela Beerli, welche dieses wunderschöne Wochenende voller einzigartiger Erlebnisse organisierten und der Kinderkrebshilfe Schweiz, die solche Ausflüge erst möglich macht, damit wir Mamis ab und zu den Kopf freikriegen. Rosi Winkler betroffene Mutter

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28. – 30. Juni 2019

Bergfrühling …

… an den Hitzetagen im Juni in den Flumserbergen

uns von der Top-Küche mit einer feinen Pizza verwöhnen und genossen den warmen Sommerabend im Gartenrestaurant. Bis zu zwei Wochen vor dem Termin war für viele in den Flumserbergen noch nichts von Frühling in Sichtweite. Doch wir alle erhofften uns natürlich einige sonnige Tage in der Bergwelt in vollen Zügen geniessen zu ­können. Bereits beim Begrüssungsapéro checkten wir die Bedürfnisse der Teilnehmer ab: Zeit zu zweit, Gemütlichkeit, Bewegung, Sonnenschein und Entspannung waren die wichtigsten Punkte, die unser Leitungspaar auszuführen hatte. Nachdem dies geklärt war, liessen wir

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Am Samstag fuhren wir nach einem ausgiebigen Frühstück dann mit dem Postauto los. Die ersten Höhenmeter bewältigten wir bequem mit der Bergbahn zur Prodalp, danach hiess es dann Abmarsch zur Gratwanderung Richtung Maschgenkamm bis hinunter zum Seebensee. Die Gegend bot uns eine traumhafte Bergkulisse und einen unglaublichen Blick zum Walensee. Wieso das Angebot «Bergfrühling» heisst, obwohl der Anlass im Sommer stattfindet, war wiederum die grosse Frage. Jedoch klärte sich dies rasch, da neben einigen kleinen Schneefeldern besonders die bunte Alpenflora bestaunt wurde. Thema Nummer zwei war dann die versendete Packliste, diese wird Gott sei Dank sehr ernst genommen ;-) und alle waren mit einer Top-Ausrüstung unterwegs. Auch wenn an der Spitze die Führung mit einem Leihrucksack davon marschierte und jene mit mehr Zeit zum Geniessen schlussendlich die sonnige Bergwelt ohne Sonnencrème rein-


Bergfrühling für Paare

zog. Aber immerhin hatten alle Teilnehmer eine Feldflasche dabei, auch wenn das trendige Produkt von heute über keinen befestigten Schraubdeckel und einen Trinkbecher verfügt. Draussen auf dem Feld füllten wir die Flaschen mit frischem Bergquellwasser, um bis zum Schluss voller Energie Schritt für Schritt zügig voran zu marschieren. Den Höhepunkt nach der aktiven Wanderung liess sich niemand entgehen. Mutig bestiegen alle die Rodelbahn. Für zu Hause mussten die einen oder anderen noch Beweismaterial mitbringen. Damit dies auch in guter Aufnahmequalität daherkam, wurde die Rodelabfahrt ein zweites Mal in viel schnellerem Tempo nochmals benutzt. Am Abend wurden wir wiederum mit einem feinen BarbequeBuffet verwöhnt. Wir diskutierten über die einmaligen Angebote der Kinderkrebshilfe und tauschten natürlich auch die unterschiedlichsten Erfahrungen der letzten Monate aus. Am Sonntag liessen wir die Bergkulisse ein wenig hinter uns und besuchten noch die Ostschweizer Riviera. Die Überfahrt nach Quinten bewältigten wir mit dem Schiff auf sehr ruhi-

gem See. Im Dorf angekommen, wartete auf Saveria der private rote Porsche als Taxifahrt. Der Rest der Truppe durchquerten die Reben zu Fuss. Unter der Rebenlaube wurden wir mit kühlen Getränken und einem spritzigen Weisswein verwöhnt. Es fehlte uns natürlich an nichts. Auch die Fleischplatte mit vielen unterschiedlichen Eigenprodukten nach Hausrezept war eine reine Gaumenfreude. Nach der Vesperpause starteten wir den ersten Versuch, den Bericht zu verfassen. Dabei war schnell klar: Zum Denken war es zu heiss. Der Schweiss lief nur so runter. Auf direktem Weg gings zum Wasser, um noch kurz eine Abkühlung zu geniessen, bevor wir das Schiff Richtung Heimathafen bestiegen. Es war ein Wochenende mit vielen einmaligen Höhenpunkten. Die ganze Gruppe verstand sich super. Bestimmt treffen wir uns wieder einmal an einer Aktivität der Kinderkrebshilfe Schweiz. Wir freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen. Ein grosses ­Dankeschön an alle, die dabei waren. Lilian Baumann Präsidentin Kinderkrebshilfe Schweiz

QR-Code zum Video «Bergfrühling».

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Büchertipps für junge Leseratten Unsere Zukunft ist jetzt ! Orell Füssli 2019 Ab 5 Jahren CHF 31.90

«Ghost» Jede Menge Leben «GHOST» handelt von Kindern, die im wahrsten Sinne des Wortes um ihr Leben rennen, und von den guten Seelen, die ihnen dabei zur Seite stehen.»  Publishers Weekly

Orell Füssli 2019 Ab 12 Jahren CHF 24.90

Bitte auf der Webseite anwählen.

Bahn frei für Ghost ! Rennen, das kann GHOST, der eigentlich Castle Cranshaw heisst, schneller als jeder andere: davonrennen. Denn es gab eine Nacht in seinem Leben, in der es genau darauf ankam, in der er um sein Leben rannte. In der Schule läuft es so la la für GHOST. Wer ihm dumm kommt, kriegt eine gescheuert. Doch dann wird GHOST mehr durch Zufall Mitglied in einer Laufmannschaft, und sein Leben stellt sich auf den Kopf. Trainer Brody nimmt ihn unter seine Fittiche, und das ganze Team steht an seiner Seite. Es geht nicht mehr ums Davonrennen, sondern darum, das Ziel immer vor Augen zu haben. Der Startschuss ist gefallen.

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«Stories for Kids Who Dare to be ­Different – Vom Mut, anders zu sein» Jungs sind eben Jungs und Mädchen sind Mädchen – muss das so sein? Dieses Buch ist für alle Mädchen, die gerne Kampfsport machen, und für alle Jungs, die gerne Ballett tanzen – und für alle Kinder, die Wissenschaftler, Erfinder oder Politiker werden wollen und nach großen Vorbildern suchen. Nach dem Erfolg von Stories for Boys endlich ein Buch für Jungs und Mädchen – mit 100 großartigen und inspirierenden Geschichten von Frauen und Männern aus Wissenschaft und Forschung, Kunst und Musik, Sport und Politik, die unsere Welt zum Besseren verändert haben. Entstanden sind über 100 Geschichten von mutigen Kids, die ihren eigenen Weg gegangen sind, versammelt in einem inspirierenden Buch, das Söhne und Töchter, Neffen und Nichten begeistern und ihnen Mut geben wird, sie selbst zu sein.


Lesetipps

Orell Füssli 2019 Ab 8 Jahren CHF 16.90

Orell Füssli 2019 Ab 10 Jahren CHF 17.90

Unsere Zukunft ist jetzt! Kämpfe wie Greta Thunberg fürs Klima

«Mein einzigartiges Reise-Einkleb-Kritzel-Buch»

Sei ein Held, rette die Welt!

Reisen planen, kleben, kritzeln, sammeln …

Wie das geht? Greta Thunberg macht es vor. In diesem Buch erfährst du, was Greta alles tut, um das Klima zu schützen. Ausserdem bekommst du viele tolle Tipps, wie auch du dich für unseren Planeten stark machen kannst. Greta ist mittlerweile eine richtige Klima­aktivistin, aber als sie anfing, für das Klima zu kämpfen, war sie ganz alleine. Ihre Geschichte zeigt, dass jeder etwas bewirken kann. Auch du kannst etwas tun! Mach mit und kämpfe wie Greta fürs Klima. Ein illustriertes Kinderbuch mit Tipps für kleine und grosse Klimakämpfer. Anlässlich der Veröffentlichung dieses Buchs unterstützt der Verlag Friedrich Oetinger die Initiative «Plant for the Planet» mit einer Spende.

Exklusiv bei Orell Füssli Thalia 2019 Ab 7 Jahren CHF 24.90

Was soll in den Koffer? Was ist deine Urlaubs-Playlist? Trag’s ein! Wie war das Wetter? Was war der allerschönste Augenblick? Schreib’s auf! Wie sahen die Menschen aus? Die Verkehrsschilder? Mal eine Skizze! Hier ist Platz für alles: Fotos, Tickets und Postkarten. Adressen von besonderen Orten. Listen zum Planen oder einfach nur zum Spaß, Rezepte zum Nachmachen und mehr. Damit die Reise für immer unvergesslich bleibt!

«ANNAOTTO» Das völlig verdrehte Kartenspiel Das neue und bunte Kartenspiel ­ANNAOTTO läuft rund und schnell und hat den Twist, der alles noch lustiger macht! Denn jede Karte auf der Hand hat auch eine zweite Seite, die deine Mitspieler einsetzen können. Also los, spielen und den Dreh rauskriegen!

Die Lesetipps wurden zusammengestellt von:

Nora Platter Category Management Kinder- und Jugendbücher Orell Füssli Diese und weitere Bücher finden Sie in den 35 Filialen von Orell Füssli sowie unter: www.orellfuessli.ch

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«mitenand» Illustration

Text: Saveria Dimasi _ Illustration: Markus Beer

«Der Berg ruft, wir müssen los», ruft Tim entschieden Lily zu und marschiert über die hügelige Landschaft voraus. Auf die Alp, weiter oben wollen sie, bevor es dunkel wird. Die Hütte ist schon in Sicht und er winkt ganz aufgeregt. Lily, die nur mit halbem Ohr zuhört, bleibt ganz fasziniert stehen. Sie lässt ihren Blick schweifen. Woher kommt ­dieses ungewohnte Geräusch, denkt sie. Plötzlich sieht sie am Himmel eine Antonov und ist hell begeistert. Der einmotorige, knallrote Doppeldecker schleppt eine wehende Banderole langsam hinter sich her. «Juhuu», liest sie interessiert: «Der Familientag am 25. August in Bad Ragaz», gluckst Lily glücklich! «Kommst du auch, Tim?». Nickend antwortet er: «Na klaro!». Voller V ­ orfreude wandern sie weiter. Jetzt für den Familientag in Bad Ragaz anmelden! Weitere Infos unter:

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Mitenand 2019 Nr. 2  

Zeitschrift der Kinderkrebshilfe Schweiz

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