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Gemeindebrief des katholischen Kirchengemeindeverbandes Benrath-Urdenbach Ausgabe 04 Weihnachten 2017

FISCHERBRIEF Thema Herz


Inhalt

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04 – 07

Titelthema Ein Herz für Jesu

08 – 21 09 10 – 11 12 13 14 – 15 16 – 17 18 – 19 20 – 21

Geschichten Eine wahre Herzgeschichte Hospizarbeit Gebetsgruppe Dorf mit Herz Mit Herzblut dabei Immer auf Trab Band von Benrath nach Chile Eine besondere Schulstunde

36 - 39 36 37 38 39

Termine St. Cäcilia und Herz Jesu Beichtgelegenheiten Gottesdienste Weihnachtsgottesdienste

40- 43 43

Wichtige Kontakte Impressum

24 – 27 24 – 26

Menschen Herzlich willommen, Kaplan Dominik Rieder Hallo Herr Böhme

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Kirchenmaus Cili und König Salomon

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Gemeindeleben Messe am Hochkreuz Lichterprozession zum Wallfahrtsabschluss Pfarrgemeinde mittendrin kfd St.Cäcilia zeigt Herz für Gemeinschaft und Zusammenhalt Petrus kommt Weihnachtsoratorium von Camille Saint Saens

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Liebe Leserin, lieber Leser unseres Fischerbriefes! Weihnachten! Was ruft dieses Wort in uns wach, wenn wir es hören oder lesen? Es dürften ganz persönliche Erinnerungen sein, etwa an die selige Kinderzeit, an Krippenspiele in der Schule oder der Kirche, an die Bescherung mit den Geschenken; es könnte auch die Vorfreude sein auf das nahende Fest der Geburt Jesu oder auch Furcht vor dem Kaufstress: Geschenke, Deko, Essen… Für nicht Wenige ist Weihnachten an Weihnachten (25.12.!) längst vorbei, die Weihnachtsfeiern im oder schon vor dem Advent, allenfalls Heiliger Abend (24.12.!). Mich persönlich nervt es ein wenig, wenn ich im Benrather Pfarrhaus schon im Oktober täglich Weihnachtslieder höre, mehr oder meistens weniger musikalisch gelungen. Was auch immer wir mit Weihnachten positiv oder negativ verbinden, kein anderes Fest ist so mit Gefühlen, Emotionen und Empfindungen besetzt wie Weihnachten. Es berührt unser Herz. Das Herz steht für die Liebe. Herz kann aber auch Schmerz bedeuten. Unser Fischerbrief zu Weihnachten 2017 steht unter dem Thema „Herz“. Ich wünsche Ihnen und Euch allen „von Herzen“ ein frohes und glückliches Weihnachtsfest und Gottes Segen und Geleit für das neue Jahr 2018, besonders den Kindern, den Alleinstehenden und Kranken!

pastor thomas vollmer


Titelthema

Ein Herz fĂźr Jesus. ein text von pastor thomas vollmer

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Å Die Krippenfeier für Kleinkinder findet an Heiligabend um 15 Uhr in Herz Jesu Urdenbach statt.

Für mich als Pastor von St. Cäcilia und Herz Jesu ist es das zwölfte Weihnachtsfest, das ich hier erlebe. Die Gottesdienste an Heiligabend und Weihnachten teilen wir pastoralen Dienste, Anne Kricheldorf, Kaplan Dominik Rieder und ich, Pastor Thomas Vollmer uns auf. Ich habe immer gerne den ersten Gottesdienst in Herz Jesu am 24. Dezember um 15 Uhr, die Krippenfeier für die Kleinkinder mit ihren Eltern und Großeltern, gefeiert. In den letzten Jahren bin ich bei einer konstanten Version geblieben, die nach meinem Eindruck Kleine und Große anspricht. In all den Jahren hat immer eine Gruppe von Kindern unseres Montessori-Kinderhauses Südallee ein Krippenspiel dargeboten. Die Kinder stellen die Herbergssuche in Betlehem dar, die Botschaft der Engel an die Hirten mit


Titelthema

ihren Schafen und die Geburt des Kindes im Stall, wo die Hirten dann ankommen. Im Mittelpunkt der Feier steht das Herz. Wir singen einige Strophen des Liedes „Zu Betlehem geboren“. In der zweiten Strophe heißt es: „In seine Lieb versenken will ich mich ganz hinab; mein Herz will ich ihm schenken und alles, was ich hab. Eja, eja, und alles, was ich hab.“ (Gotteslob 239)

Das Herz schlägt nicht nur in meinem Körper als Organ, sondern es zeigt die Liebe, die ich anderen schenken kann. Ich zeige dann den Kindern und allen in der Kirche Versammelten ein großes Stoffherz und halte es an meine Brust: Das Herz schlägt nicht nur in meinem Körper als Organ, sondern es zeigt die Liebe, die ich anderen schenken kann. „Mein Herz will ich ihm schenken. Jesus ist zu uns gekommen, um uns sein Herz, seine Liebe zu schenken. So wollen auch wir ihm unser Herz, unsere Liebe schenken." Zum Schluss des Gottesdienstes dürfen dann alle Kinder mit ihrer Begleitung nach vorne zum Altarraum kommen und jedes Kind bekommt ein kleines rotes Papierherz. Das soll heißen: Gott schenkt dir sein Herz, weil er uns Jesus, seinen Sohn, schenkt. Dann sollen sie das kleine Herz zur Krippe bringen und dort hinlegen. „Mein Herz will ich ihm schenken“. Den ganz kleinen Kindern helfen die Eltern dabei. Die kleinen roten Papierherzen bleiben an der Krippe liegen, bis sie abgebaut wird und zeigen so der ganzen Gemeinde: Die Kinder haben ein Herz für Jesus.

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Æ In Benrath und Urdenbach gibt es Engagierte, die jedes Jahr die Krippen in den beiden Kirchen liebevoll und mit Ürtlichem Bezug gestalten.


Geschichten

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Sich ein Herz nehmen, Geduld haben, zusammen halten, Einsatz zeigen – wir haben uns in der Gemeinde umgehört und nachgefragt: Wo gibt es hier und heute Platz für Barmherzigkeit? Es gibt ihn. Die folgenden Seiten zeigen das.


Geschichten

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Eine wahre Herz-Geschichte. Vor dem Müll gerettet.

Vor kurzer Zeit kam eine Benratherin auf mich zu und fragte, ob ich Hausrat, Geschirr, Wäsche oder ähnliches aus einem Nachlass in gute Hände weitergeben könnte. „Selbstverständlich", war meine spontane Antwort, „unsere Stadt ist voll mit Flüchtlingen, da wird Hausrat immer gebraucht, wenn sie nach und nach in ihre eigenen Wohnungen umziehen." Mir fiel sofort eine kleine Familie in unserer Pfarrgemeinde ein, die kurz vor einem Umzug stand. Ich fuhr also mit zwei Begleitern, die kräftig zupacken konnten, zur jetzt verlassenen Wohnung der verstorbenen Dame. Ihre Nichte begrüßte uns sehr freundlich. Sie wusste ja um die vielen „verborgenen Schätze". Ein Sack nach dem anderen verließ die Wohnung, ein Karton nach dem anderen stapelte sich im Treppenhaus. Das Chaos war perfekt. Da gab es Dinge, die niemand mehr brauchen konnte, sie sollten endgültig weg. Da gab es Gegenstände, die zu altmodisch waren, sie wurden zunächst auf die Seite gestellt. Da gab es Sachen, die sehr nützlich sein konnten in Küche, Bad oder Schlafzimmer. Sie würden demnächst gebraucht werden. ich brachte es nicht übers herz Anschließend wurden die guten Sachen zum Auto befördert. Ich stand im Hausflur. Da fiel mein Blick auf eine Muttergottesstatue. Sie stand auf der Seite der Dinge, die zu entsorgen waren. Ich brachte es nicht übers Herz, sie dort stehenzulassen. „Wieviel ist wohl vor dieser

Muttergottes gebetet, ja vielleicht auch geweint worden“, ging mir durch den Kopf, „wie viele gute und schöne Begebenheiten hat man ihr wohl erzählt?“ Ein Blick zu der Nichte – sie sah mich an, und es war uns beiden gleichzeitig klar: Die Statue kommt auf jeden Fall zu den guten Sachen. Gedacht, getan. Nun wird bald eine Mutter mit ihren Kindern vor der Muttergottesstatue beten. Maria wird ihren Segen auf sie herab spenden.

brigitte schleis


Geschichten

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Hospizarbeit. Eine Herzensangelegenheit.

Als ich in Rente ging, war es für mich ein Herzensanliegen, noch eine sinnvolle Beschäftigung zu finden. In unseren Pfarrnachrichten las ich die Ankündigung eines Befähigungskurses für Sterbebegleitung. Nach einiger Zeit des In-mich-Hineinhörens bat ich um ein Gespräch bei der Ökumenischen Hospizbewegung. Ja, ich würde dies können, und so meldete ich mich für den Kurs an und erhielt nach einem halben Jahr das Zertifikat für Sterbebegleitung. Nun arbeite ich schon mehr als fünf Jahre für die Hospizbewegung. Die Möglichkeiten für unseren Einsatz sind groß, und die Entscheidung, was ich mache, treffe ich selbst. Im Hospiz zu arbeiten bedeutet in erster Linie für unseren Gast da zu sein, Gespräche mit ihm zu führen, Spaziergänge, meist im Rollstuhl mit ihm zu machen, Bedürfnisse wie Einkaufen zu erfüllen oder einfach nur die Hand zu halten. Auch die Angehörigen unserer Gäste sind für jede Zuwendung dankbar. Wir unterstützen aber auch das Pflegepersonal soweit es möglich ist. Wir helfen in der Küche beim Essen austragen und reichen unseren Gästen das Essen an.

Eine weitere Aufgabe der Hospizhelfer ist die ambulante Begleitung, wo wir in die Familie oder zu der sterbenden Person ins Haus gehen. Ebenso besuchen wir sie in Krankenhäusern oder Pflegeheimen. Diese Begleitungen dauern manchmal bis zu einem Jahr, und es entwickeln sich oft richtige Freundschaften. regelmässige angebote für bewohner und angehörige Einmal in der Woche wird von uns Ehrenamtlichen das Café im Hospiz geöffnet. Dies ermöglicht unseren Gästen und deren Angehörigen einen Austausch mit anderen Bewohnern. Bei Kaffee und Kuchen finden viele anregende Gespräche statt.


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Unser Haus bietet alle vier Wochen einen Gottesdienst oder eine Meditation in der Kapelle an. Alle zwei Monate laden wir unsere Gäste zu einem besonderen Donnerstagnachmittag ein – den wir „Sahnehäubchen“ nennen – mit wechselndem Motto. Gedichte werden vorgetragen, Lieder mit Klavierbegleitung gesungen oder von einem Hobbyfilmer Naturvideos gezeigt. Als Krönung gibt es immer eine leckere Sahnetorte. Einmal im Monat trifft sich in der Freizeitstätte Garath der Trauerkreis. Bei Kaffee und Kuchen können die Hinterbliebenen Probleme besprechen. Eine fachlich orientierte Referentin und Ehrenamtliche unterstützen bei der Trauerbewältigung und weisen auf Hilfsangebote hin.

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So bietet die Hospizbewegung Menschen, die sich engagieren wollen und den Tod als Teil des Lebens annehmen, viele Möglichkeiten, sich einzubringen. Ich bin glücklich, diese Begleitung gefunden zu haben, die mir so Vieles zurückgibt. Denn diese Aufgabe ist ein Geben und Nehmen. margret schmetz

Informationen zur Arbeit im Hospiz: Ökumenische Hospizbewegung Düsseldorf-Süd e.V. Ricarda-Huch-Str. 2 40595 Düsseldorf Telefon: +49 211 – 702 28 30 www.hospizbewegung-duesseldorf-sued.de


Geschichten

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Gebetsgruppe. Einladung zum Mitmachen.

Es ist Samstag, etwa 9.45 Uhr in St. Cäcilia. Die Marienmesse ist zu Ende und langsam verlassen die Besucher unsere Kirche. Nicht alle, denn fast ein Dutzend begeben sich regelmäßig in das linke Seitenschiff der Kirche, wo sich das Taufbecken und das Bild des Barmherzigen Jesus befinden. Frau Olschok erzählt: “Unsere Gebetsgruppe feiert nun in diesem Jahr ihren 19. Geburtstag. Alles begann im Jahr 1997 nach einer Reise zum Marienwallfahrtsort Medjugorje in Bosnien und Herzegowina. Meine Erlebnisse dort haben mich sehr angerührt, und ich fragte die Muttergottes im Gebet, was ich für sie tun kann. Immer häufiger kam mir der Gedanke an eine Gebetsgruppe. Ich fing an, die Leute in der Kirche anzusprechen, ob sie auch an einer Gebetsgruppe interessiert wären und ob sie mitbeten möchten. In der Kapelle des Cäcilienstifts fingen wir an, jeden Tag einen Rosenkranz vor der Heiligen Messe zu beten. Unser wichtigstes Anliegen war der Frieden auf der ganzen Welt, denn Maria ist die Mutter des Friedens. Im Jahr 2000 dann sprach Papst Johannes Paul II die Ordensschwester Johanna Faustyna Kowalska heilig. Sie lehrte uns, den Barmherzigkeitsrosenkranz zu beten und bat darum, ein Abbild des geöffneten Herzens Jesu zu malen. 2014 ging

Die Barmherzigkeit ist eine Eigenschaft des menschlichen Charakters. Eine barmherzige Person öffnet ihr Herz fremder Not und nimmt sich ihrer mildtätig an. (Wikipedia)

unser langer Wunsch in Erfüllung und eine Kopie dieses Bildes wurde in unserer Kirche aufgehängt”. Jesus selbst sagt : ”Wenn zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen”. Wir freuen uns über jeden, der zu uns kommt und sich anschließt zum Gebet.

luzie olschok und melanie betz

Im Anschluss an die 9.45 Uhr-Messe trifft sich der Gebetskreis in der Cäcilia-Kirche.


Geschichten

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Dorf mit Herz. Name ist Programm.

Es war Anfang der 80er-Jahre, als unsere Benrather Nachbarn den Begriff "Liebenswertes Benrath“ prägten. Das ließ mir keine Ruhe, etwas Gleichwertiges für Urdenbach zu finden. Anlässlich eines Oktoberfestbesuches in der bayerischen Metropole stieß ich mehrmals auf den Slogan „München, Weltstadt mit Herz“. Das war’s! Also, wenn München die Weltstadt mit Herz ist, dann passte doch wunderbar: „Urdenbach, das Dorf mit Herz“. Dieses Schlagwort wurde recht bald nicht nur im Dorf selbst bekannt. Bereits in der 1. Ausgabe der „Kleinen Urdenbacher Post“ (KUP) vom September 1983 wurden die Leser

und Leserinnen entsprechend begrüßt und um Teilnahme am Erntedankfest gebeten. Zwischenzeitlich ist Urdenbach, als "Dorf mit Herz" weithin bekannt, was sich auch nicht nur in der lokalen Presse, sondern ebenso im politischen Umfeld sehr oft widerspiegelt. Und wer - wie beim Erntedankfest - erleben kann, mit welcher Herzlichkeit und welchem Engagement dieser Höhepunkt gefeiert wird, der kann den Ausspruch nur unterstreichen. Ein Beleg dafür ist auch die überwältigende Zahl von jugendlichen Teilnehmern am Festzug, ein Ergebnis, um das uns viele Nachbarn beneiden. Hoffen wir, dass für unser Dorf mit Herz dieser positive Ruf noch lange gilt.

manfred berner

Allgemeiner Bürgerverein Urdenbach e. V. www.abvu.de Vorsitzender Arnold Sevenich


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Mit Herzblut dabei. Dienst an der schwarzen Muttergottes.

Mit großen Aufgaben wächst oftmals die Freude am ehrenamtlichen Engagement und wird zur Herzensangelegenheit. Das kann man im wahrsten Sinne des Wortes auch für unsere Kolpingsfamilie Düsseldorf-Benrath sagen, wenn es um den Abschluss der Wallfahrtswoche zur Schwarzen Muttergottes und die Lichterprozession um den Spiegelweiher geht. Bereits in jahrzehntelanger Tradition tragen Mitglieder der Kolpingsfamilie das Gnadenbild der Schwarzen Muttergottes in der Prozession. Die Generationen haben dieses Engagement als eine Art Selbstverpflichtung weitergegeben, und so ist diese Aufgabe über die vielen Jahre zu unserer inneren Herzensangelegenheit geworden. Bereits am 6. Oktober 1930 wurde in einem Vorstandsprotokoll der Kolpingsfamilie erstmalig erwähnt, dass deren Mitglieder das Gnadenbild bei der Wallfahrtsprozession trugen. Es ist überliefert, dass sich selbst in den schweren Zeiten des Nationalsozialismus die Kolpingsfamilie zu dieser Aufgabe bekannt und trotz damaliger Repressalien daran festgehalten hat. gesellenvater adolph kolping als vorbild Unsere Gottesmutter-Tradition hat auch einen engen Bezug zum Gesellenvater Adolph Kolping, der bereits im frühen 19. Jahrhundert in seinem Leben, in dem er damals so schwierigen Aufgaben ausgesetzt war, immer wieder Trost, Rat und inneren Auf bau bei der Schwarzen Muttergottes in der Kupfergasse in Köln gesucht und gefunden hat. Somit ist er auch in seiner Gottesmutterbeziehung für uns ein Vorbild.

Sicherlich liegt das Gewicht des Gestells mit dem Gnadenbild schwer auf den Schultern unserer Träger, aber es ist eine „süße“ Last, die wir immer wieder auf uns nehmen. Zudem haben über die vielen Jahre hinweg unsere engagierten Mitglieder auch an Erleichterungen gearbeitet. Eine verbesserte, etwas leichtere Konstruktion und moderne Batterien für die ausgezeichnete Beleuchtung haben dazu beigetragen. Dennoch bleibt die Aufgabe eine körperliche Herausforderung für die Träger. In der Regel finden sich acht tatkräftige Männer, die sich in etwa 500 m-Abschnitten als Vierergruppen abwechseln. Wesentlich ist, dass die gleichmäßige Schrittfolge eingehalten wird, damit das Gleichgewicht des Gnadenbildes immer gegeben ist und kein Ruckeln aufkommt. Das schlägt sofort auf die Schultern der Träger über und kann zu unangenehmen Druckstellen, ja sogar Blutergüssen führen. Auf dem Weg sind natürlich auch stets die äußeren Umstände wie tiefhängende Äste der Parkbäume zu beachten. Dann muss das Tragegestell mit der Madonna


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gelegentlich heruntergelassen werden. Danach kommt die nötige Andacht schnell wieder auf und der gleichmäßige Gang bringt wieder Ruhe in die Gruppe. Eine kleine Anekdote sei hier genannt, die das besondere Engagement der Kolpingträger nochmals verdeutlicht: Vor Jahren hatte sich das Jesuskind vom Arm der Gottesmutter gelöst und konnte auf dem Weg nicht wieder befestigt werden. Kurz entschlossen hat damals ein „Kolpinger“ die Rolle der Madonna übernommen und das Jesuskind auf eigenem Arm hinter dem Gnadenbild zurück zur Kirche getragen.

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Aufgabe sogar noch mit über 80 Jahren gestellt haben. Dies nach dem Motto „Einsatz bis zum Nicht-mehrkönnen“. Eines bleibt dabei wichtig: Jeder trägt den anderen, gemeinsam lassen sich auch schwierige körperliche Aufgaben gut bewältigen, wenn jeder das Ziel hat durchzuhalten. Das Tragen der Schwarzen Muttergottes von Benrath auf den Wallfahrtsprozessionen wird, solange sich ausreichend Träger körperlich in der Lage fühlen, von uns als Kolpingsfamilie mit großer Hingabe weitergeführt. Denn alle Träger sind stolz darauf, diese Aufgabe zu übernehmen.

jeder trägt den anderen Dass das Tragen der Madonna traditionell eine Herzensangelegenheit der Kolpingmänner ist, wird auch dadurch deutlich, dass einige Mitglieder sich dieser

günther thiele leitungsteam der kolpingsfamilie düsseldorf-benrath

Informationen zu Kolping: http://www.kolping.de


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Immer auf Trab. Im Lager schlugen alle Herzen gleich.

Kurz gesagt: das diesjährige Zeltlager war genial. Es gab ein so großes Gemeinschaftsgefühl, dass ich mich am Ende zwar auf unsere Dusche und mein Bett gefreut habe, aber gar keine Lust hatte nach Hause zu fahren. Jeden Morgen, mehr oder weniger wach, wenn „Schokolade“ laut über den Platz dröhnte: dieser Beat hat unseren Herzschlag am Morgen vereint und so ging es auch weiter durch den Tag. Zwar laut und chaotisch, aber durch und durch im Rhythmus . Ob bei der Wanderung, selbst gesungen, beim Spüldienst von der Musikbox begleitet oder beim Tanzen an den Disco-Abenden oder zuletzt für die Eltern beim Lagertanz vor unserer Kirche. Die Musik hat mir immer gute Laune bereitet. Selbst wenn wir uns ellenlange Reden über Müll und Spülschlachten anhören mussten und über den gesamten Zeltplatz laufen sollten um Müll aufzulesen: wir taten es gemeinsam. Wie gesagt: am Ende dieser fantastischen zwei Wochen wurde mir klar, was mich Zuhause erwartetet: Schule, Freunde und Medien kommen wieder in den Alltag als wäre das Lager eine Auszeit gewesen, obwohl man immer auf Trab war. carolin müller


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Die Kinder- und Jugendfreizeit der KJU ist für 9 bis 15-Jährige gedacht. Sie findet in der Regel in den letzten beiden Wochen der Sommerferien statt. Im nächsten Sommer geht es an die Mecklenburgische Seenplatte. Kontakt: johannes.gierling@web.de


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Band von Benrath nach Chile. Nichts tun kann nicht gut sein.

Was wird aus der Partnerschaft mit Chile? – So hört man munkeln, tuscheln und flüstern in der Pfarrei St. Cäcilia in Düsseldorf-Benrath. Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie lange heutzutage Partnerschaften dauern? Gemeint sind nicht Geschäfts-, Schul- oder Städtepartnerschaften, sondern ganz allgemein menschliche Partnerschaften? Sie haben Bestand, solange die Menschen sich treu sind, gesund sind und Freude an ihrer Verbindung haben. Mit der Partnerschaft unserer Gemeinde St. Cäcilia ist es nicht anders. Seit nunmehr 34 Jahren besteht ein unsichtbares Band von Benrath nach Chile. Nun hört man, dass das Weihnachtsbüdchen nicht mehr aufgestellt werden wird, dass einige Mitglieder des Chilekreises aus Altersgründen nicht mehr mitmachen können oder dass gesundheitliche Probleme manches Engagement verhindern. Den Chilekreis wird es so lange geben, wie es Menschen gibt, die Freude daran haben, etwas für andere Menschen zu bewirken, sowohl hier in der Gemeinde als auch drüben in Südamerika. Das Band der Freundschaft wird weiterhin bestehen. Ohne Frage. Auch kann man die Frage hören: Wer macht denn überhaupt noch mit? Einige von der ersten Generation in Benrath leben nicht mehr, viele Helferinnen und Helfer aber, die im Laufe der Jahre Selbstgebackenes,

Selbstgekochtes oder Selbstgebasteltes beigesteuert haben oder die als Käufer, Verkäufer oder sonstige Helfer bei den diversen Veranstaltungen dabei waren, sind immer noch da. Sie haben ihren Dank von unserem Herrn im Himmel bekommen. Es geht ihnen gut und sie haben ihr fröhliches Herz bewahrt. vielfältige aufgaben in der gemeinde Ebenso hört man die Frage: Was tun Sie denn nur, wenn es kein Weihnachtsbüdchen mehr gibt? Sicherlich haben einige Damen und Herren die Zeit, die sie früher zum Beerenpflücken und zum Marmeladekochen brauchten, jetzt übrig. Das bedeutet nicht, dass sie nun im Liegestuhl liegen und sich dem süßen Leben ergeben. Neue andere Aufgaben warten schon: Da muss man Leute anrufen, die Kornelkirschen oder sonstiges Gartenobst pflücken helfen. Da kommt plötzlich am Samstagabend eine Schenkung von ca. 15 Pfund Pflaumen an, daraus wird am Sonntagmor-gen Kompott für das Messdienerlager


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gekocht. Da muss jemand mit den Messdienern zum Su-permarkt gehen. Sie brauchen erfahrenen Rat für ihre Lagerküche. Da wird den Flüchtlingen auf vielfältige Weise geholfen, mit Sprachunterricht, Formulare ausfüllen, Kochschule oder Wohnungseinrichtungen. Da wird Kindern geholfen mit Religionsunterricht. Wie nötig haben sie heut-zutage die Orientierung im Glauben, Hilfen beim Gebet oder den Sakramenten. Da ist der Herz Jesu Freitag mit Anbetung des Allerheiligsten in St. Cäcilia vom 8.00 bis 18.00 Uhr und dem Rosenkranzgebet für die Partnergemeinde in der letzten halben Stunde. Die Damen und Herren des Chilekreises (wie auch andere gute Menschen aus der Pfarrgemeinde) lassen es sich nicht neh-men, an diesem Tag eine Stunde vor dem Allerheiligsten zu wachen. Woher soll sonst die Kraft für all das andere kommen? Der Herz Jesu Freitag ist uns allen sehr wichtig.

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denn im Laufe des Jahres einmal wieder? Beim Basar am Samstag vor dem ersten Advent (2. Dezember) gibt es Weihnachtsschmuck und -karten und die ersten frischen Plätzchen. Beim Maimarkt 2018 ist der Chilekreis auch wieder dabei. Das Munkeln, Tuscheln und Flüstern in der Pfarrei wird lustig weitergehen. Wir wollen die Weisheit unseres Jugendfreundes Erich Kästner beherzigen: Es gibt nichts Gutes außer man tut es. Denn nichts zu tun kann einfach nicht gut sein.

brigitte schleis

Und schon hört man die nächste Frage: Wo sehen wir Sie Informationen zur Arbeit des Chilekreises: http://kkbu.de/gruppen/chilekreis/


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Eine besondere Schulstunde. Thema „Herz“ aus medizinischer Sicht.

Was die Gr undschüler der K lasse 3c der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Garather Straße in der Schule erlebten, war schon eine besondere Schulstunde. Die Klassenlehrerin Frau Saborowski hatte zuvor die Frage gestellt, ob Eltern das aktuelle Thema „Mein Körper und die Organe“ mitgestalten könnten. Das brachte mich auf eine Idee. Gemeinsam mit einer sehr netten Medizinstudentin nutzte ich einen ruhigen Moment an unserem Arbeitspatz, der Notaufnahme des Benrather Krankenhauses, und wir machten uns, mit viel Zubehör ausgerüstet, auf in die Grundschule. Mit im Gepäck waren ein Zauberkoffer und Zauberlösung, grüne OP-Kleidung, diverses zur Urinanalyse und zur Messung wichtiger Kreislaufwerte sowie einige sehr anschaulich nachgebildete Organe. Mit OP-Hauben und Mundschutz verkleidet, fühlten sich die Kinder rasch als echte Organexperten. Mit großer Begeisterung lernten sie, wie das komplizierte Herz mit seinen Klappen funktioniert und wie man in „echt“ den Blutdruck messen kann. So manch einer klopfte später zu Hause die Nieren der Eltern ab und war zufrieden, dass alles in Ordnung war. Wie man Herz und Lunge

mit dem Stethoskop abhört und dass es eine Nebenniere gibt, werden sie wohl nicht mehr vergessen. Der Renner war eine Geschichte über Nierensteine und wie Urin analysiert werden kann. Um bei allem auf jeden Fall böse Bakterien zu verhindern und alles hygienisch richtig zu machen, gab es einen Schnellkurs in Händedesinfektion. Der Zauberkoffer und die Zauberlösung dienten dabei zur anschaulichen Überprüfung, ob denn auch alle Finger richtig gründlich gesäubert wurden. Besonders durch letzteres erhofften sich später einige Mütter besondere Impulse für zu Hause. Frau Saborowski war eine große Hilfe beim Messen des Sauerstoffgehaltes im Blut


Geschichten

und die „echte“ Medizinstudentin hatte es dem einen oder anderen Schüler besonders angetan. Zurück am Arbeitsplatz hatte der Alltag die Medizinerinnen in der Notaufnahme rasch wieder eingeholt. Die Kinder jedoch erzählten noch sehr lange von dieser besonderen Schulstunde…

dr. ulrike könig

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Inhalt

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Im Talwinkel meines Herzens liegt jedem eingeräumt ein Ort des Vertrauens und grossen Dankes.

volksweisheit / volksgut


Menschen

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Herzlich willkommen, Kaplan Dominik Rieder

Ob Treffen mit den Messdienern, Kommunionkindern und Eltern, der Jugend, den Katecheten, bei der Krankensalbung oder bei Gesprächen auf der Straße – Dominik Rieder ist als neuer Kaplan im Seelsorgeteam im katholischen Kirchengemeindeverband BenrathUrdenbach mittendrin. „Ich fühle mich gut angenommen und als Priester auch gebraucht. Das freut mich natürlich“, so seine erste Bilanz. Seit September ist er da - und lernt derzeit jede Menge Menschen kennen. „Es ist sehr schön, wenn ich unterwegs angesprochen werde und in Kontakt mit den Benrathern und Urdenbachern komme“, betont er. Offen zu sein für die Menschen sei wichtig für einen Priester, so Rieder, der 2016 im Kölner Dom zum Priester geweiht wurde. Er gehört dem Neokatechumenalen Weg an, einer Form der Glaubensvertiefung, durch die er bereits zahlreiche Erfahrungen in der Mission machen konnte. Rieder: „Ich bin gesandt, den Menschen zu helfen, dass sie Gott begegnen können.“ Albanien, Italien, Mexiko, Frankreich und Nicaragua sind Stationen, die ihn – ebenso wie die Begegnung mit den Menschen in seiner Gemeinschaft – wachsen ließen, wie er bilanziert. „Ich habe keine Angst, wo der Weg mich noch hinführt. Dabei bin ich kein Draufgänger, aber ich weiß, dass Gott dort auf mich wartet, wohin ich auch gehe“. Nun hat ihn sein Weg in den Düsseldorfer Süden geführt – herzlich willkommen! Dem „Fischerbrief“ stand er Rede und Antwort.

fischerbrief: Gibt es ein Ziel, dass Sie sich für Ihre Arbeit als Seelsorger vorgenommen haben? Allgemein und auch in Benrath/Urdenbach? kaplan rieder: Ich möchte helfen, dass Menschen Erfahrungen machen können mit Gott. Ich möchte zeigen, dass es sich lohnt, Gott und damit Jesus Christus näher kennenzulernen. fischerbrief: Welche Wünsche haben Sie an die Gemeinden? kaplan rieder: Ich wünsche mir Offenheit mir gegenüber. Die habe ich hier auch schon sehr viel erlebt. Eine Offenheit für Neues, weil ich ja auch neu bin. fischerbrief: Was haben Sie als Kind/Jugendlicher besonders gern gelesen, und was heute? kaplan rieder: Als Kind Klassiker wie Karl May oder Fünf-Freunde-Bücher. Und christliche Jugendliteratur. Heute unter anderem Krimis, wenn es die Zeit zulässt. Und natürlich theologische Bücher. Gerade Band II von „Jesus von Nazareth“ von Joseph Ratzinger/Papst em. Benedikt XVI. und die empfehlenswerte Biografie von Johannes Paul II. mit dem Titel „Zeuge der Hoffnung“ von George Weigel. fischerbrief: Haben Sie ein Hobby oder als Heranwachsender eines gehabt? kaplan rieder: Ich habe eigentlich wenig Zeit, aber Schwimmen und Joggen habe ich immer gern gemacht. Außerdem Gitarre spielen, einen guten Film sehen oder Wandern.


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Menschen

fischerbrief: Was wären Sie geworden ohne Berufung? kaplan rieder (lacht): Als Kind Kriminalkommissar. Als junger Erwachsener Lehrer oder Journalist, ich war als Jugendlicher schließlich Redakteur bei der Messdienerzeitung in meiner Heimatpfarrei in Herxheim bei Landau. Dann wuchs der Wunsch, Theologie zu studieren. Das habe ich dann in München gemacht. Ich habe im Missio-Studentenwohnheim gelebt und viele internationale Kulturen kennengelernt. Das lief eigentlich ganz gut, aber ich habe gespürt, dass etwas noch nicht stimmt, dass Gott etwas anderes von mir will. Dann hat sich meine Berufung durch konkrete Ereignisse mehr und mehr herauskristallisiert, und ich bin 2009 ins Priesterseminar eingetreten. Diese Entscheidung für Gott getroffen zu haben, gibt mir eine große Freiheit scherbrief: Was bedeutet für Sie christliche Erziehung? kaplan rieder: Es ist wichtig, dass Eltern ihren Kindern zeigen, dass sie eine echte Beziehung zu ihnen aufbauen und dann auch haben. Das braucht ein Kind, um zu wachsen. Es muss aber auch im Glauben

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wachsen. Dazu braucht es Menschen, die ihm einen Schritt voraus sind, Eltern oder ältere Glaubensgeschwister oder Paten – das ist eine klassische Aufgabe für einen Paten. Die Kirche sollte Eltern Hilfestellung geben, den Glauben weiterzugeben. Das ist eine wichtige Herausforderung für uns. fischerbrief: Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, welchen? kaplan rieder (lacht): Dass man solche Fragen nicht mehr stellt. fischerbrief: Vielen Dank für das Gespräch! das interview führte annette stolz


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Hallo Herr Böhme!

Küster Andreas Böhme lernte das Koch-Handwerk. Jetzt absolviert er einen Küster-Lehrgang.

Rotes oder grünes Messgewand? Wie schalte ich das Glockengeläut wieder aus? Ob wohl alle Besucher den Friedhof verlassen haben? Haben Sie in der Bank meinen Hut gefunden? Es riecht in der Kirche nach Heizöl! Mit solchen, ähnlichen und noch ganz anderen Dingen wird unser neuer Küster, Andreas Böhme, seit dem 1. März 2017 konfrontiert. Nicht ganz einfach für ihn, denn er springt als gelernter Koch sozusagen ins kalte Wasser. Das ihn das alles aber heute (fast) nicht mehr aus der Ruhe bringt, ist unseren hauptamtlichen und den ehrenamtlichen Küstern Helmut Perschel und Ibrahim Elhag zu verdanken, die ihn auch an seinem freien Tag und im Urlaub vertreten. Sie haben ihm in kürzester Zeit alles, was wann zu tun ist, erklärt und gezeigt. Seit einigen Wochen nun besucht Herr Böhme freitags zusätzlich einen Küster-Lehrgang in Aachen, um sein Wissen hinsichtlich der Vorbereitung der Heiligen Messe und der Feinheiten der Liturgie zu vervollständigen. Küster sein – das ist nicht so einfach wie es scheint, denn das Schwierige steckt in der Arbeitszeit. Der Küster ist um 8.15 Uhr zur Schulmesse da, dann vielleicht zur Beerdigung um 12 Uhr, dann wieder zur Abendmesse um 18 Uhr. Was macht man in der Zwischenzeit? Um das durchzuhalten, erfordert es echte Motivation. Wir danken Herrn Böhme für seine Sorge um einen würdigen und reibungslosen Ablauf der Heiligen Messe und hoffen, ihn noch sehr viele Jahre in St. Cäcilia sehen (und in der Sakristei pfeifen hören) zu können. elisabeth lipp


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Hörendes Herz

Liebe Kinder, im vergangenen Jahr zu Weihnachten hatte ich meine kleinen Nichten Caroline und Sabinchen zu Gast. Meine Güte, was hatten die beiden Mäusekinder doch für ein Temperament! Keinen Augenblick stand die kleine Mäuseschnute still und abends war ich regelmäßig von den zweien völlig geschafft. Das einzige, was die kleinen Plappermäuler zur Ruhe brachte, war eine Geschichte. Eine der unzähligen Geschichten, die ich ihnen während ihres Besuchs erzählt habe, hat sie besonders beeindruckt: „In einer Zeit, als das Wünschen noch geholfen hat - so beginnen viele Märchen. Es gibt eine Geschichte im Alten Testament, die fast wie ein solches Märchen klingt. König Salomon war ein weiser König, der lange Zeit vor Jesus Christus gelebt hat. Am Anfang seiner Herrschaft als junger König schlief er im Tempel ein. Im Traum erschien ihm Gott selbst und er


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forderte ihn auf: „ Sprich eine Bitte aus, die ich dir gewähren soll.“ Nun sollte man meinen, der junge Herrscher hätte sich ein langes Leben, Reichtum oder den Tod seiner Feinde gewünscht. Aber nicht so Salomon. Er wünschte sich: „Verleih deinem Knecht ein hörendes Herz, damit er dein Volk zu regieren und das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht.“ Weil Gott gerade über diese Bitte sehr froh war, gewährte er sie Salomon. Was ist aber ein hörendes Herz? Gar nicht so einfach, oder? Da nicht wie im Märchen eine Fee Erfüllerin dieses Wunsches ist, sondern Gott selber, kann sich das hörende Herz auch nur auf Gott hin richten. Was möchte er von uns? Was ist das Gute, das wir tun sollen? Um das zu erkennen, sollen wir achtsam sein - eben hörend werden im Umgang mit den anderen und auch mit uns selber. Das erfordert Mut, denn ein offenes Herz kann leicht verletzt werden! König Salomon war anders als in den Märchen, zwar ein weiser König, aber eben auch nur ein Mensch mit Schwächen. So wird von seiner Herrschaft erzählt, dass er seinen Untertanen hohe Steuern auferlegte und er viele zum Soldatendienst zwang. Das Versprechen Gottes: „Sieh, ich gebe dir ein so weises und verständiges Herz, dass keiner vor dir war und keiner nach dir kommen wird, der dir gleicht,“ ist erst später in Jesus Christus richtig wahr geworden. Denn er hat sein Leben mit einem vollkommen hörenden Herzen auf Gott und seinen Willen gerichtet - als sein Sohn. Seinen Geburtstag feiern wir Weihnachten. Wir können uns wie Salomon gerade in der Weihnachtszeit ein hörendes Herz wünschen. Was ist das Gute, das Gott von


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uns jetzt und im Neuen Jahr will? Vielleicht, dass wir in der Familie, in der Schule und unter Freunden aufeinander hören und achtsam sind. Dabei kann uns das Kind in der Krippe helfen.

Ich wünsche Euch und Euren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und, dass Eure Wünsche in Erfüllung gehen.

Eure Cilli (KIRCHENMAUS)

PS: Die Geschichten von Cilli könnt ihr in jeder Fischerbrief-Ausgabe miterleben. Zusätzlich erzählt Cilli ihre Abenteuer im Internet. www.kkbu.de/sonstiges/kinderkolumne


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Ein herzhaftes Rezept: Schweinefilet & Äpfel in Currysahne Zutaten für 4 Personen: 800 g Schweinefilet Salz, weißer Pfeffer, 2 EL Öl 250 g Schlagsahne 2 EL Tomatenmark oder Ketchup 2 TL Curry 4 mittelgroße Äpfel Fett für die Form 150-200 g Gouda-Käse evtl. Majoran zu Garnieren 1. Filet waschen, trockentupfen und in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Fleisch darin portionsweise von beiden Seiten kurz braun anbraten und herausnehmen. Bratensatz mit Sahne ablöschen und aufkochen. Mit Tomatenmark, Curry und Salz abschmecken. 2. Äpfel waschen, schälen und die Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher entfernen (oder Äpfel vierteln und entkernen). Äpfel in Scheiben schneiden, Medaillons und Äpfel in eine gefettete ofenfeste Form (ca. 30 cm lang) schichten. Die Soße darüber gießen. 3. Käse reiben und darüber streuen. Alles im vorgeheizten Backofen (E-Herd 200 Grad / Umluft 175 Grad / Gas Stufe 3) 20-30 Minuten überbacken. Eventuell. mit Majoran garnieren. Dazu schmecken Backofenkartoffeln oder Reis.

brigitte schleis


Gemeindeleben

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Gemeindeleben.

messe am hochkreuz Strahlender Sonnenschein begleitete die Messe am Hochkreuz im Herzen Urdenbachs, die traditionell einmal im Jahr dort gefeiert wird. Die Gemeindemitglieder konnten dabei erstmals Kaplan Rieder willkommen heißen.

Das Hochkreuz ist immer einen Besuch wert – es befindet sich neben dem Haus Hochstraße 26.

lichterprozession zum wallfahrtsabschluss Zahlreiche Pilger feierten in Benrath die 340. Wallfahrtswoche zur Schwarzen Muttergottes. Festprediger am Abschlusstag auf der Terrasse des Benrather Schlosses war Seine Exzellenz Erzbischof Dr. Nikola Eterović, Apostolischer Nuntius in Deutschland.


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In eigener Sache: Wir suchen Verstärkung! Wer hat Lust, in der FischerbriefRedaktion mitzuarbeiten? Bei Interesse gibt es weitere Informationen per E-Mail: fischerbrief@ katholiken-benrath-urdenbach.de

pfarrgemeinde mittendrin Erntedankfest in Urdenbach: Bevor die Feierlichkeiten starteten, stand ein ökumenischer Gottesdienst in der evangelischen Kirche an. Pastor Thomas Vollmer und sein evangelischer Amtskollege Pfarrer Matthias Köhler konnten dazu viele Gläubige begrüßen. Höhepunkt am Sonntag war der Festumzug, an dem sich der katholische Kirchengemeindeverband ebenso beteiligte wie das Montessori-Kinderhaus.

Das Erntedankfest wird vom Allgemeinen Bürgerverein Urdenbach (ABVU) organisiert und lockt jedes Jahr tausende Besucher an.


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Gemeindeleben.

kfd St.Cäcilia zeigt Herz für Gemeinschaft und Zusammenhalt . Unsere Frauengemeinschaft (kfd) in St. Cäcilia steht für Beständigkeit, Tatendrang und Gemeinschaft. Niemand steht aussen vor, wir sind ein „WIR“ und zeigen dies das ganze Jahr hinweg in unserer vielfältigen Arbeit in und für die Pfarrei, unseren Ausflügen, gemeinsamem Beten und sozialem Austausch. Wir laden interessierte Frauen herzlich ein, uns kennenzulernen beim gemeinsamen Frühstück am zweiten Dienstag im Monat. Wir beginnen um 9 Uhr mit der heiligen Messe in St. Cäcilia. Auch zum Stammtisch aller Generationen am ersten Dienstag im Monat um 18.30 Uhr im „Fuchs“ sind Interessenten willkommen. Wir wachsen als Gemeinschaft zusammen, auch mit unseren kfd-Frauen aus Herz Jesu Urdenbach, feiern gemeinsam wie beim Sommerfest im September oder organisieren Themenabende wie im Juni mit Professor Bretschneider und anschließendem gemeinsamen Essen

oder begehen mit unseren evangelischen Mitschwestern den Weltgebetstag am ersten Freitag im März. Seien Sie Teil dieser Gemeinschaft, lassen Sie uns gemeinsam Herz zeigen und Herz sein in dieser Pfarrei, unserer Nachbarschaft und unserer Gesellschaft und werden Sie eine von uns. Jahresflyer unserer kfd finden Sie in der Kirche oder kommen Sie einfach auf uns zu. Wir freuen uns auf Sie!

Flyer mit den kompletten Terminen der Frauengemeinschaft sowie Ansprechpartnerinnen liegen in der Kirche St. Cäcilia aus.


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Da kommt was auf uns zu! Mehr will der Singkreis Neues Lied noch nicht verraten. Details zu der Überraschung gibts im nächsten Fischerbrief.

weihnachtsoratorium von camille saint saens Nach dem großen Erfolg des jüngsten Musik-Projektes, bei dem die Franziskusmesse von Klaus Wallrath in St. Joseph, Holthausen und in St. Cäcilia, Benrath aufgeführt wurde, findet auch in diesem Jahr wieder ein gemeinsames Konzert statt. Die Chöre der Seelsorgeeinheit Rheinbogen und des Kirchengemeindeverbandes Benrath-Urdenbach studieren das Weihnachtsoratorium von Camille Saint Saens ein. Gemeinsam mit dem Orchester Musica Sacra und Solisten wird dieses Werk in zwei Konzerten aufgeführt. Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Pamela König und Ulrich Karg. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird nach dem Konzert gebeten. Konzerttermine: Sonntag, 10.12.2017 um 17 Uhr in St. Joseph, Holthausen Sonntag, 07.01.2018 um 17 Uhr in St. Cäcilia, Benrath


Termine

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Termine St. Cäcilia und Herz Jesu Dezember 02.12. ~ Advent-Basar 10.00 Uhr - 18.00 Uhr, Cäcilienstift, Paulistraße 02.12. ~ Musik zur Marktzeit 12.00 Uhr, Der Madrigalchor singt. St. Cäcilia 03.12. ~ Offenes Singen 15.00 Uhr, Herz Jesu 06./13./20.12. ~ Frühschicht 6.00 Uhr, St. Cäcilia, anschließend Frühstück im Cäcilienstift 10.12. ~ Bußandacht mit anschl. Beichte 18.00 Uhr, St. Cäcilia Kirche 10.12. ~ Weihnachtsoratorium 17.00 Uhr ~ Leitung: Herr Ulrich Karg, St. Josef, Holthausen 13.12. ~ kfd-Fahrt nach Aachen 17.12. ~ Bußandacht mit anschl. Beichte 15.00 Uhr, Herz Jesu 17.12. ~ Adventskonzert 17.00 Uhr ~ Es singt der Benrather Männerchor, St. Cäcilia 19.12. ~ Benrather Männerchor Konzert im Weihnachtsdörfchen vor St. Cäcilia 26.12. ~ Benrather Männerchor 10.00 Uhr ~ Messe in der Kapelle des Benrather Krankenhauses 26.12. ~ Ostdeutsche Weihnachtsandacht 15.30 Uhr ~ St. Cäcilia

Januar 06.01. ~ Die Sternsinger kommen Auch 2018 kommen die Sternsinger wieder und bringen ihren Segen zu Ihnen. Î anmelden Anmeldezettel liegen in den Kirchen aus

Februar 02.02. ~ Kerzensegnung Maria Lichtmess 18.00 Uhr, St. Cäcilia 02.02. ~ Kerzensegnung Maria Lichtmess 19.00 Uhr, Herz Jesu 02./03./04.02. ~ Erteilung Blasiussegen in den Gottesdiensten St. Cäcilia und Herz Jesu 07.02. ~ Frauenkarneval der kfd 14.02. ~ Erteilung Aschenkreuz in den Gottesdiensten St. Cäcilia und Herz Jesu

März 18.03 ~ Passionskonzert 17.00 Uhr, St. Cäcilia

alle termine und weitere infos können Sie auch auf unserer Internetseite nachlesen: www.katholiken-benrath-urdenbach.de

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Termine

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Beichtgelegenheiten St. Cäcilia Herz Jesu 16.12. 16.00 Uhr – 18.00 Uhr 19.30 Uhr – 20.30 Uhr ~ polnische Beichte 18.12. 18.00 Uhr, nach der Abendmesse 19.12. 18.00 Uhr, nach der Abendmesse 20.12. 18.00 Uhr, nach der Abendmesse 21.12. 18.00 Uhr, nach der Abendmesse 22.12. 18.00 Uhr, nach der Abendmesse 23.12. 10.00 Uhr – 12.00 Uhr 16.00 Uhr – 18.00 Uhr

16.12. 16.00 Uhr – 17.00 Uhr 23.12. 16.00 Uhr – 17.00 Uhr

Der Pfarrgemeinderat und das Fischerbrief-Team wünschen Ihnen gesegnete Weihnachten und alles Gute für 2018.


Termine

Gottesdienste St. Cäcilia Samstag 9.00 Uhr 16.00 Uhr 18.00 Uhr Sonntag 8.30 Uhr 10.30 Uhr 11.45 Uhr 18.00 Uhr 19.30 Uhr Montag 18.00 Uhr Dienstag 17.30 Uhr 18.00 Uhr Mittwoch 18.00 Uhr Donnerstag 18.00 Uhr Freitag 17.30 Uhr 18.00 Uhr

Marienmesse Beichtgelegenheit Vorabendmesse Heilige Messe Familienmesse Heilige Messe Andacht Abendmesse Abendmesse

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Herz Jesu Samstag 16.00 Uhr 17.00 Uhr Sonntag 11.00 Uhr 15.00 Uhr

Montag 19.00 Uhr Dienstag

Beichtgelegenheit Vorabendmesse

Familienmesse Andacht in der Fasten- und Adventszeit

Messe im Wohnstift

Gebet für Berufungen zum Priestertum Abendmesse Abendmesse Heilige Messe

Rosenkranzgebet Heilige Messe

Mittwoch 9.00 Uhr Donnerstag 17.00 Uhr Freitag 19.00 Uhr

Frauenmesse Gebet für die Priester und um geistliche Berufe Abendmesse

Besondere Gottesdienste 2. Dienstag im Monat 9.00 Uhr Frauenmesse 4. Dienstag im Monat 18.00 Uhr Frauenmesse 1. Mittwoch im Monat 8.30 Uhr Heilige Messe im Neander-Haus, Calvinstraße 14 Dienstags und donnerstags 8.10 Uhr Schulmesse oder Wortgottesdienst 2. und 4. Freitag im Monat 18.00 Uhr Heilige Messe im lat. außerordentlichen Ritus

2. Mittwoch im Monat 15.00 Uhr Heilige Messe im Seniorenzentrum, Kolhagenstr. 15 1. Donnerstag alle zwei Monate 14.30 Uhr Seniorenmesse Mai: dienstags und donnerstags 19.00 Uhr Maiandacht Oktober: dienstags und donnerstags 19.00 Uhr Rosenkranzandacht 1 x im Monat am Donnerstag 8.15 Uhr Schulmesse


Termine

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Weihnachtsgottesdienste St. Cäcilia Herz Jesu Heiligabend, 24.12.17 8.30 Uhr Heilige Messe 15.30 Uhr Krippenfeier 17.00 Uhr Familienmesse 21.30 Uhr Einstimmung 22.00 Uhr Christmette (Kirchenchor)

Heiligabend, 24.12.17 15.00 Uhr Kinderkrippenfeier fĂźr junge Familien 17.00 Uhr Familienchristmesse (Kirchenchor) 24.00 Uhr Mitternachtsmette (Singkreis Neues Lied)

1. Weihnachtsfeiertag, 25.12.17 8.30 Uhr Heilige Messe (Hirtenmesse) 10.30 Uhr Heilige Messe 11.45 Uhr Hochamt (Kirchenchor) 19.30 Uhr Heilige Messe

1. Weihnachtsfeiertag, 25.12.17 11.00 Uhr Festmesse

2. Weihnachtsfeiertag, 26.12.17 8.30 Uhr Heilige Messe 10.30 Uhr Heilige Messe 11.45 Uhr Heilige Messe 19.30 Uhr Heilige Messe

2. Weihnachtsfeiertag, 26.12.17 11.00 Uhr Hochamt (Kirchenchor)

Silvester, 31.12.17 8.30 Uhr Heilige Messe 10.30 Uhr Familienmesse mit Kindersegnung 18.00 Uhr Jahresabschlussmesse

Silvester, 31.12.17 11.00 Uhr Familienmesse mit Kindersegnung

Neujahr, 01.01.18 10.30 Uhr Heilige Messe 11.45 Uhr Heilige Messe 19.30 Uhr Heilige Messe

Neujahr, 01.01.18 11.00 Uhr Heilige Messe

17.00 Uhr

Jahresabschlussmesse


Kontakte

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Wichtige Kontakte

pfarrbüro st. cäcilia

pfarrei

Hauptstraße 12 Christel Breimann und Ursula Otto Telefon: 71 93 93 Fax: 71 85 514 benrath@katholiken-benrath-urdenbach.de

Kirche St. Cäcilia Hauptstraße 12, Benrath Kirche Herz Jesu Urdenbacher Allee 113, Urdenbach Pfarrer Msr. Dr. Thomas Vollmer Telefon: 71 93 93 Kaplan Dominik Rieder Telefon: 93 07 60 31 Gemeindereferentin Anne Kricheldorf Telefon: 01 71.9 57 09 26 Diakon Thomas Speckamp Telefon: 7 11 95 94 Subsidiar Heinz Vogel Telefon: 71 47 73 Subsidiar Willi Steinfort Telefon: 99 61 26 99 Krankenseelsorger Pastor Franz E. Kirsch Telefon: 2 05 13 94 oder 2 80 02 Organist / Chorleiter St. Cäcilia und Herz Jesu Ulrich Karg Telefon: 7 70 51 72 Küster St. Cäcilia Andreas Böhme Telefon: 71 93 93 Küster Herz Jesu Helmut Suchan Telefon: 7 18 66 31

Öffnungszeiten: Montag – Freitag 10:00 Uhr – 12.00 Uhr Dienstag und Donnerstag 15.00 Uhr – 17.00 Uhr

pfarrbüro herz jesu Urdenbacher Allee 113 Christel Breimann und Anna Suchan Telefon: 71 91 19 Fax: 71 88 05 urdenbach@katholiken-benrath-urdenbach.de Öffnungszeiten: Montag – Donnerstag 9:00 Uhr – 12.00 Uhr Montag, Mittwoch und Donnerstag 15.00 Uhr – 17.00 Uhr


Kontakte

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verwaltung

friedhof

Kirchengemeindeverband, Benrath-Urdenbach, Vorsitz, Pastor Thomas Vollmer Telefon: 71 93 93 stellvertretender Vorsitz, Peter Pelster Telefon: 71 94 99 Geschäftsführer KV St. Cäcilia, Ludger Bitter Telefon: 2 30 91 61 Geschäftsführer KV Herz Jesu Peter Pelsterr fon 71 94 99 Pfarrgemeinderat Aufgrund der aktuellen Pfarrgemeinderatswahlen im November standen die neuen Anprechpartner bei Redaktionsschluss des Fischerbriefes noch nicht fest. Neue Kontaktdaten gibt es in der Osterausgabe des Fischerbriefes. pgr-katholiken-benrath-urdenbach.de Caritas St. Cäcilia/Herz Jesu Christel Arndt Telefon: 71 93 93 und 71 91 19 Verein der Freunde u. Förderer der Pfarrgemeinde Herz Jesu Arnold Sevenich Telefon: 70 60 00

Friedhofsverwaltung St. Cäcilia, Helga Hafermas Telefon: 71 94 28 Friedhofsverwaltung Herz Jesu, Christel Breimann Telefon: 7 18 72 11

bücherei Herz Jesu Marita Speckamp Telefon: 7 18 79 28

jugend Messdiener St. Cäcilia und Herz Jesu messdiener.benrath.urdenbach@gmail.com KJU Herz Jesu kju.urdenbach@gmx.de

musik Kirchenchor St. Cäcilia Bernhard Levacher Telefon: 2 39 98 85 Kirchenchor Herz Jesu Arnold Sevenich Telefon: 70 60 00 Kinderchor Kirchengemeindeverband Benrath-Urdenbach Silke Karg Telefon: 7 70 51 72 Singkreis Neues Lied Herz Jesu Andreas Riebartsch Telefon: 71 76 89


Kontakte

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kita / jugendzentrum

schützen

Kath. Kita u. Familienzentrum St. Cäcilia Heike Clemens-Lindemann Am Mönchgraben 47 Telefon: 71 36 08 Kath. Kindergarten St. Cäcilia Lina Baulig Paulistr. 4 Telefon: 71 66 33 Kath. Montessori Kinderhaus Herz Jesu Marianne Koschek Südallee 13 Telefon: 70 82 97 Kath. Kindertageseinrichtung St. Cäcilia Anke Nakotte Wimpfenerstr. 17 Telefon: 71 55 06 Kath. Kita u. Familienzentrum Herz Jesu Kornelia Gaideczka Wittenberger Weg 108 Telefon: 70 79 98 Offene Tür (O. T.) Anke Hermes Wittenberger Weg 108 Telefon: 70 99 16

Schützenbruderschaft St. Cäcilia Klaus Voß Telefon: 01 73.7 31 56 04 Jungschützen St. Cäcilia Fabrice Kleefisch Telefon: 7 18 32 78 Simon Krumpen Telefon: 176/62067138 Tim Sturm Telefon: 0172/5491864

pfadfinder Pfadfinder St. Cäcilia Ralf Lüsebrink Telefon: 87 52 53 04 Nils Bollig Telefon: 0176 78 77 31 44

senioren Seniorenclub Herz Jesu Telefon: 71 91 19 Seniorenkreis St. Cäcilia Cläre Meisen Telefon: 70 77 67 Renate Brunschede Telefon: 71 23 66 Helga Frings Telefon: 71 99 92

frauengemeinschaften kfd St. Cäcilia Inge Pohler Telefon: 71 41 58 Kfd Herz Jesu Barbara Preuß Telefon: 70 70 48


Kontakte

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impressum

engagement Cäcilienstift / Jugendheim Maria Stefanec Telefon: 01 70.4 85 72 04 Chilekreis Brigitte Schleis Telefon: 7 18 51 87 Choralschola Tridentina St. Cäcilia Lukas Pröpperr Telefon: 7 11 89 22 Familienstammtisch St. Cäcilia Claudia Hubert-Banowski Telefon: 71 54 09 Internetredaktion Wolfgang Schürmeyer Telefon: 23 37 33 Kleinkindergottesdienst St. Cäcilia und Herz Jesu Anne Kricheldorf Telefon: 01 71.9 57 09 26 Kolpingsfamilie Benrath Diakon Thomas Speckamp Telefon: 7 11 95 94 Marianische Männerkongregation St. Cäcilia Pastor Thomas Vollmer Telefon: 71 93 93 Stefan Pröpperr Telefon: 7 11 89 22 Verein zur Förderung der Kirchenmusik an St. Cäcilia e. V. Bernhard Levacher Telefon: 2 39 98 85 Weltladen Dr. Christoph Arth Telefon: 7 11 85 43

Herausgeber: Pfarrgemeinderat Benrath / Urdenbach Druck: Druckerei Classen, Düsseldorf Auflage: 7.200 Verantwortlich: Monsignore Pfarrer Dr. Thomas Vollmer Redaktion: Christel Arndt, Claudia Hubert-Banowski, Elisabeth Lipp, Ulrike Longerich, Ursula Meyers, Wolfgang Schürmeyer, Annette Stolz, Klaus Thören, Karin Unterstenhöfer-Müller, Pastor Dr. Thomas Vollmer Layout: Karin Unterstenhöfer-Müller Quelle Fotos: www.pfarrbriefservice.de Foto Seite 4, flickr.com WELSTech Foto Seite 9, Florian Neuner Foto Seite 11, Bistum Münster Foto Seite 35, Jim Wanderscheid https://pixabay.com/de Foto Seite 10, Gaertringen cc0 https://unsplash.com Foto Seite 22, Eric Ward nächste Ausgabe erscheint Ostern 2018 Redaktionsschluss 17. Februar 2018 Artikel, die mit vollem Namen gekennzeichnet sind, müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Sinnwahrende Kürzungen bleiben vorbehalten.

Titelbild Kirchturm Herz Jesu Foto: Karin Unterstenhöfer-Müller


Katholischer Kirchengemeindeverband Benrath-Urdenbach Die nächste Ausgabe erscheint im März 2018 Mehr Gemeindeinfos unter www.katholiken-benrath-urdenbach.de

Fischerbrief weihnachten 2017  

Weihnachtsausgabe 2017 des Fischerbriefs, Das ist unser Pfarrbrief der Gemeinden St. Cäcilia, Düsseldorf-Benrath, und Herz Jesu, Düsseldorf-...

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