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Gemeindebrief des katholischen Kirchengemeindeverbandes Benrath-Urdenbach Ausgabe 09 Weihnachten 2019

FISCHERBRIEF Liebe gewinnt


Inhalt

05 – 17 Titelthema 05 – 07 Eine Liebeserklärung von Gott an uns Miteinander sprechen, offen und 10 – 13 verlässlich sein Die Kostbarkeit der Beziehung 14 – 17 merken 18 – 21 19 20 – 21 22 – 25 26 – 27

Geschichten Wir sind Gottes Haus Liebe macht sichtbar #himmelsleuchten Wenn die Mitte stimmt, können wir weite Kreise ziehen

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Menschen Teambuilding mit Hennes, Kölsch und Traumrasen

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31 – 39 Gemeindeleben Urdenbacher Frauen mit 31 neuem Vorstand Es gibt kein schlechtes Wetter 32 – 33 Kolpingsfamilie in Aktion Spende für das Kinderhospiz 34 Nachruf 35 Firmung im Seelsorgebereich 36 ökumenische Kinderbibeltage 37 Happy New Year Caritas dankt allen Spendern 38 Messfeier am Hochkreuz 39 Im Montessori-Kinderhaus ist immer was los 40 – 43

Kirchenmaus Wie Hamster Rembrandt satt wurde

44 – 47 Termine 44 St. Cäcilia und Herz Jesu 45 Beichtgelegenheiten 46 Gottesdienste 47 Weihnachtsgottesdienste 48 – 51 Wichtige Kontakte 51 Impressum


Liebe Leserinnen und Leser unseres Fischerbriefs! Liebe gewinnt! Das passt in die Zeit des Advents in der wir Christen uns auf Weihnachten vorbereiten. „Das Fest der Liebe!“, so sagen wir. Eine Geschichte erzählt von einem Wolf an der Krippe. Es ist ein gefährlicher Wolf, der Angst und Schrecken verbreitet. Es ist in der Heiligen Nacht. Eben ist der Gesang der Engel verstummt. Ein besonderes Kind sollte geboren worden sein. Der Wolf wundert sich, dass die rauen Hirten alle hingehen, um das Kind anzusehen. Neugierig geworden und vor allem hungrig, schleicht er ihnen nach. Beim Stall angekommen, versteckt er sich und wartet, bis die Hirten gegangen und Maria und Josef eingeschlafen sind. Auf leisen Pfoten schleicht er in den Stall. Niemand bemerkt sein Kommen. Allein das Kind blickt voll Liebe auf den Wolf, wie er sich lautlos der Krippe nähert. Ein Wolf und ein Kind, es ist schrecklich anzusehen. Nun steht er dicht neben der Krippe. Er duckt sich und setzt zum Sprung an. Da berührt ihn behutsam und liebevoll die Hand des Jesuskindes. Das erste Mal in seinem Leben streichelt jemand sein hässliches struppiges Fell. Mit einer Stimme, wie sie der Wolf noch nie vernommen hat, sagt das Kind: "Wolf, ich liebe Dich!" Da geschieht etwas Unvorstellbares. Im Stall von Bethlehem platzt die Tierhaut und heraus steigt ein Mensch, ein wirklicher Mensch, wie Gott ihn von Anfang an gedacht hat. Und der Mensch sinkt in die Knie, küsst das Kind und betet es an. Dann verlässt er lautlos den Stall und geht in die Welt, um die erlösende Botschaft des göttlichen Kindes zu verkünden. Liebe gewinnt! In dem Wolf, der zur Krippe kommt, vollzieht sich eine Veränderung, eine Verwandlung. Was ist geschehen, wer und was hat diese


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Verwandlung bewirkt? Das Kind in der Krippe hat mit seiner Hand den Wolf liebevoll berührt und gestreichelt. Und es hat zum Wolf gesagt: "Wolf, ich liebe Dich!" Die liebevolle Zuwendung des Kindes in der Krippe hat dem Wolf seine Verwandlung zum Menschen möglich gemacht. Liebe gewinnt In Jesus wendet sich Gott uns liebevoll zu, durch ihn berührt uns Gott. Durch ihn sagt Gott zu jedem von uns: "Ich liebe Dich!" Wenn wir die Liebe Gottes annehmen, wenn wir uns von ihm berühren lassen, kann sich auch an uns eine Verwandlung vollziehen, eine Veränderung unseres Lebens. Wir können neue und wirkliche Menschen werden. Die Liebe kann unsere Seele, kann Verletzungen und Wunden heilen. Eine Heilung von Sünde und Schuld ist möglich, weil Gott uns seine Liebe ohne jede Voraussetzung schenkt. Gottes barmherzige Liebe geht mir nach bis in die Abgründe meines Lebens und umgibt mich. Liebe gewinnt! Im Namen aller Seelsorger und Seelsorgerinnen unserer beiden Gemeinden wünsche ich Ihnen und Euch allen eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit! Vergessen wir nicht: Weil Gott uns liebt, sind wir alle Gewinner! Herzlichst Ihr


Titelthema

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Eine Liebeserklärung von Gott an uns

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Ein Text von Gemeindereferentin Anne Kricheldorf

Wann haben Sie das letzte Mal etwas aus Liebe getan? Und für wen? Ich erinnere mich gut an die vielen durchwachten Nächte bei unseren Kindern, als sie klein oder krank waren. Als ich Freunden und Bekannten diese Frage gestellt habe, bekam ich sehr unterschiedliche Antworten: Die einen erzählten mir, dass sie regelmäßig für den Partner sein Lieblingsgericht kochen, obwohl es ihnen selbst gar nicht schmeckt. Von anderen weiß ich, dass sie füreinander den Traumberuf aufgegeben haben. Ein Freund beschrieb, wie er sich in den letzten Jahren aus Liebe zu seiner Frau geändert und alte Gewohnheiten abgelegt hat. Und eine Bekannte erzählte etwas, das ich in besonderer Weise bewegend fand: Sie sagte, weil sie ihren behinderten Sohn liebe, lasse sie ihn los und habe ihn in ein betreutes Heim gegeben, was gut für ihn sei. Sie mache es, um

ihm die Chance zu geben, möglichst selbstständig zu werden. Sonst gäbe es diesen Zeitpunkt womöglich erst nach ihrem Tod – und sie weiß, wie schwer das für ihn wäre. Liebe ist etwas, das immer neue und vielfältige Gesichter hat und uns auch nicht immer leichtfällt. Und wir stellen fest, dass echte Liebe manchmal ungeahnte Energie und Kräfte in uns freisetzt. Sie macht etwas mit uns. Jemanden lieben heißt nur selten, dass man alles durch eine rosarote Brille sieht und alles leicht ist. Jemanden ehrlich lieben bedeutet oft, über seine Grenzen hinauswachsen, sich dem anderen gegenüber öffnen. Etwas aus Liebe tun, heißt echt und ehrlich zu sein. Im Liedtext „Liebe gewinnt“ von der Kölner Band Brings heißt es: „Wir zwei, wir sind echt. Wir sind wirklich und hier…“ Echte Liebe erfahren bedeutet, dass da jemand


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Titelthema 6


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ist, der mich so annimmt wie ich bin. Ich muss mich nicht verstellen. Ich bin mit allem, was ich mitbringe, dem Guten und den Schwächen, für den anderen liebenswert. Wahre Liebe ist nicht an Bedingungen geknüpft und orientiert sich nicht an Leistung. Manchmal erleben wir auch, dass diese Liebe in Frage gestellt und verletzt wird oder Rückschläge erleidet. Aber sie setzt sich durch und gewinnt. Es geht nicht um Gewinnen oder Verlieren im Sinne von „wer hat Recht“. Es geht darum, dass jeder, der diese wahre Liebe erfährt, sein Leben damit bereichern und entscheiden kann, ob er sie leben möchte – im Wissen, dass es vielleicht nicht immer der einfachste Weg ist. Gott ist derjenige, der sich radikal für das Motto „Liebe gewinnt“ entschieden hat. Nicht nur ein bisschen, sondern ganz und gar. Diese Liebe zwischen Gott und den Menschen beginnt lange Zeit vor Jesus. Aber mit der Geburt Jesu fängt noch einmal ein neues Kapitel in der Geschichte Gott und Mensch an. Die Weihnachtsgeschichte beginnt nicht laut und an einem prunkvollen Ort, sondern leise und unscheinbar – so wie es oft mit der Liebe ist. Sie beginnt in einer Welt, die nicht friedvoll und heil ist. Wir erfahren von einer angespannten Beziehung, wegen einer Schwangerschaft, die sehr ungewöhnliche Voraussetzungen hat, von einer Volkszählung, die die Menschen zwingt durch das ganze Land zu reisen, vom Terror des Machthabers. Und später von der Flucht aus dem eigenen Land, aus Angst und Sorge um das Leben der Familie. Mitten in dieser unruhigen, wahrlich nicht friedlichen und liebevollen Zeit, wird ein Kind geboren, mit dem neues Leben und ganz andere Hoffnung in die Welt kommen. Im Johannesevangelium heißt es: „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt

Er ist ein Gott, der auf Tuchfühlung geht. Er sucht unsere Nähe.

…“ ( Joh 1,14). Was immer Jesus in seinem Leben tut, spricht von Gott und seiner Liebe zu uns, ehrlich und echt. Gott macht sich klein und kommt so in unsere Welt. Durch die Geburt Jesu wird er für uns zugänglich. Er baut Distanzen zwischen sich und den Menschen ab und wird zu jemandem, den man anfassen und berühren kann. Durch die Geburt Jesu macht sich Gott verständlich. Er spricht unsere Sprache und begegnet uns in einer vertrauten menschlichen Gestalt. Hierdurch macht er sich aber auch angreifbar und verletzlich. Und trotzdem wagt und riskiert es Gott mit uns. Er weiß, dass es nicht einfach werden wird mit uns Menschen, aber er liebt uns so, dass er sich für diese wahre und echte Liebe zu uns entscheidet. Gott kommt zu uns und wohnt unter uns. Er ist bei uns und will bei uns bleiben. Denn er ist ein Gott, der auf Tuchfühlung geht. Er sucht unsere Nähe. Das ist typisch für Liebende. Und Gott ist ein solcher Liebender. Weihnachten ist seine ungewöhnlichste und tiefste Liebeserklärung an uns Menschen. Und das ist der Grund, der mich immer wieder ermutigt, diese wahre und gewinnende Liebe in Teilen meines Lebens zuzulassen und selber weiterzugeben. Weil ich weiß und spüre, dass mich Gott in seiner unendlichen Liebe trägt und manchmal auch erträgt.


Geschichten

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LIEBE GEWINNT Komm mach den Fernseher aus Und rutsch was näher zu mir Der ganze Wahnsinn bleibt heut Vor unsrer Tür Auch wenn es hoffnungslos scheint Und die ganze Welt weint Du hältst zu mir Und wir beten dafür Dass 'n Wunder passiert Und wir endlich kapiern Dass wir alle gleich sind Und nur die Liebe gewinnt Wir werden frei sein Wenn wir uns lieben Es wird vorbei sein Mit all den Kriegen Wir sind Brüder Wir sind Schwestern Ganz egal wo wir sind Glaub mir Die Liebe gewinnt Was du mir sagen willst Komm sag's mir ins Gesicht All der Hass und die Lügen im Netz Die interessieren mich nicht Wir zwei, wir sind echt Wir sind wirklich und hier Komm, fass mich mal an Und dann schwöre ich dir

Dass 'n Wunder passiert… (Refr.) Lass sie alle reden Die Hoffnung macht uns stark All das Morden und das Sterben Doch es kommt der Tag An dem die Kriege aufhör'n Das macht doch alles keinen Sinn Weil wir alle Kinder Derselben Mutter sind Dass 'n Wunder passiert… (Refr.) Glaub mir Die Liebe gewinnt Glaub mir Die Liebe gewinnt Text: Harry Alfter, Stephan Brings / Copyrigh: Brings


Titelthema

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So oft gehört: Die Macht der Liebe. Das ist die einzige Macht der Welt, die nicht durch Krieg, Übermacht und Unterlegenheit entsteht – sondern nur, wenn man mit dem Herzen spricht. Doch was ist das: Liebe? Der Duden schreibt kurz und bündig: „Ein starkes Gefühl des Hingezogenseins; starke, im Gefühl begründete Zuneigung zu einem (nahestehenden) Menschen.“ Wikipedia wird ausschweifender: „Nach engerem und verbreitetem Verständnis ist Liebe ein starkes Gefühl, mit der Haltung inniger und tiefer Verbundenheit zu einer Person (oder Personengruppe), die den Zweck oder den Nutzen einer zwischenmenschlichen Beziehung übersteigt und sich in der Regel durch eine entgegenkommende tätige Zuwendung zum anderen ausdrückt. Das Gefühl der Liebe kann unabhängig davon entstehen, ob es erwidert wird oder nicht. Hierbei wird zunächst nicht unterschieden, ob es sich um eine tiefe Zuneigung innerhalb eines Familienverbundes (Elternliebe, Geschwisterliebe) oder um eine Geistesverwandtschaft handelt (Freundesliebe, Partnerschaft) oder aber um ein körperliches Begehren gegenüber einem anderen Menschen… Liebe wird von der zeitlich begrenzten Phase der Verliebtheit unterschieden.“ Der Fischerbrief hat für diese Weihnachtsausgabe das Thema „Liebe“ gewählt. Klar: Weihnachten als Fest der Liebe. Gott hat als Zeichen seiner Liebe zu den Menschen uns seinen Sohn geschenkt. Atemberaubend. Doch wie sieht Liebe für uns alle aus – im Alltag? Da ist der Begriff vielschichtig wie kaum ein anderes

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Die Macht der Liebe.

Wort: Nächstenliebe, Mutterliebe, Liebesglück, Liebeskummer, liebevoll, lieblos, liebeskrank, tierlieb, selbstverliebt, Liebling, Liebesrausch, ungeliebt, Liebeslied…. Wir haben einige konkrete Beispiele zusammengestellt, wie uns Liebe im täglichen Leben begegnet, oftmals so scheu und unscheinbar, dass wir sie im täglichen Stress vielleicht sogar übersehen. Nehmen wir uns doch die Zeit, genauer hinzuschauen und sie zu erspüren. Alles Liebe wünscht Ihnen Ihre Fischerbrief-Redaktion!


Titelthema

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Miteinander sprechen, offen und verlässlich sein. Zwei Ehepaare erklären, wie aus Verliebtheit beständige Liebe geworden ist. Ein Text von Annette Stolz

Das eine Paar ist mehr als 50 Jahre verheiratet, für die anderen beiden ist es noch keine fünf Monate her, dass sie sich vor dem Altar in der Herz-JesuKirche in Urdenbach das Ja-Wort gegeben haben. Aber sowohl Charlotte und Rouven Bönisch als auch Christa und Karl Riebel sind überzeugt: „Ja, es ist Liebe!“. Doch wie lässt sich wahre Liebe erkennen? Und wie kann sie so viele Jahrzehnte überleben? Im Gespräch mit dem Fischerbrief beschreiben beide Paare ihre Liebe und ihr Leben. Und auch wenn sie altersmäßig so viele Jahre auseinanderliegen, gibt es doch ziemlich häufig Übereinstimmungen bei ihren Antworten auf die Fragen nach einem Ehe-Rezept. Das kann natürlich nicht aussehen wie „Man nehme 50 Gramm hiervon und einen Teelöffel davon…“ Aber es scheint sehr viel mit ehrlich kommunizieren, Kompromissbereitschaft, Pflege der Liebe, Verlässlichkeit, Akzeptanz des Partners in seiner Weiterentwicklung, Freiräume einräumen und auch Kampfbereitschaft für die Ehe zu tun zu haben.

Christa und Karl Riebel sind seit 52 Jahren verheiratet. Sie war 20, er 28 Jahre alt, als sie sich 1967 in Gelsenkirchen kirchlich trauen ließen. Erst eineinhalb Jahre zuvor hatten sie sich kennengelernt. Ein Onkel nahm die junge Christa mit zu einer Kolping-Veranstaltung. Dort traf sie Karl. „Es gab einige Skeptiker, die sagten, unsere Hochzeit sei zu früh. Doch es hat sich gelohnt“, erinnern sich die beiden. „Wir haben gemerkt, es passt zusammen. Und wir hatten und haben die gleichen Interessen“, sagen sie übereinstimmend. Nicht nur ihre Liebe, sondern auch ihre gemeinsame Verbundenheit zur Kolpingsfamilie hat seit mehr als einem halben Jahrhundert Bestand. Anfangs war es für die junge Ehefrau nicht einfach, mit ihrem Ehemann aus beruflichen Gründen nach Benrath zu ziehen und ihre Familie zurückzulassen. Doch auch da half ihr die Benrather Kolpingsfamilie beim Einleben und heimisch werden. Die Familie wurde größer: Heute gehören zwei erwachsene Töchter, Schwiegersöhne


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Titelthema

und vier ebenfalls schon „große“ Enkel dazu. „Die Familie ist ein großes Glück“, sagen die Eheleute. Es gibt Rituale: Jeden Mittwoch ist „Oma- und OpaTag“. Da kommen die Enkelkinder zum Abendessen zu den Großeltern, dürfen Freunde mitbringen. „Und da muss es schon schwerwiegende Gründe geben, bevor einer diesen Termin platzen lässt", freuen sich die Großeltern. „Man muss dem Partner Freiräume geben, ihn nicht einengen, muss seine Entwicklung mitverfolgen und Verständnis zeigen. Ihn in seinem Anderssein akzeptieren. Nicht versuchen, ihn umzukrempeln. Diskussionen gibt es immer, alles andere wäre unnatürlich. Aber dieses miteinander sprechen ist wichtig, dem Partner gegenüber offen sein. Und sich gegenseitig das Gefühl zu geben, dass wir uns aufeinander verlassen können“, skizzieren beide ihr (Ehe)-Leben. „Heute schmeißen viele Paare nach einem Streit die Türen zu und gehen. Damit machen sie es sich zu einfach. Man muss die Ehe ernst nehmen und auch darum kämpfen können. Das wollen heute viele leider nicht mehr“, sagen sie. Charlotte (29), und Rouven (30) Bönisch haben am 14. September 2019 kirchlich geheiratet. Zu dem Zeitpunkt kannten sie sich allerdings bereits acht Jahre. Sie lernten sich in München über gemeinsame Freunde kennen. „Es war keine Liebe auf den ersten Blick, aber wir haben schnell gemerkt, dass das mehr werden könnte“, sagen sie. Sie haben registriert, wie sich ihre Liebe mit den Jahren verändert hat. „Aus der ersten Verliebtheit mit viel Schwärmerei und Blick durch die rosarote Brille ist Liebe geworden. Mit Zuverlässigkeit, Loyalität, Treue. Wir stehen

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Aus der ersten Verliebtheit mit viel Schwärmerei und Blick durch die rosarote Brille ist Liebe geworden. Mit Zuverlässigkeit, Loyalität, Treue.

füreinander ein“, betonen sie. Und dass, obwohl sie eine Lebensform haben, die sie heute mit vielen jungen Paaren teilen, denen ihr Beruf wichtig ist. Rouven lebt in Berlin, ist dort selbstständig und an den Firmensitz gebunden. Charlotte ist Lehrerin. Sie führen eine Wochenend-Ehe. Donnerstagsabends kommt Rouven aus Berlin nach Benrath zu seiner Frau. Montagsmorgens reist er wieder ab nach Berlin. Sie empfinden ihre Beziehung aber trotz der Trennungen als „Glücksgefühl“ und sehen sie mit großer Dankbarkeit. „Ich weiss, dass ich mich zu 100 Prozent auf meinen Mann verlassen kann. Wir stehen voll zueinander. Das ist in heutiger Zeit schon etwas Besonderes“, sagt Charlotte. Beide sind sich einig: „Eine Beziehung ist ein dynamisches Konstrukt. Basierend auf Zuneigung. Die muss aber gepflegt werden. Es reicht nicht, dass man den einen/die eine trifft und dann glaubt man, es läuft alles automatisch“. „Man muss viel kommunizieren, auch unangenehme Dinge ansprechen, absolut ehrlich miteinander umgehen. Und man muss bereit sein, auch mal zurückzustehen, Kompromisse zu schließen“, sind sie sich einig. „Wir sind anders als noch die Generation unserer Großeltern. Aber es geht vielen heute so. Doch unser Zusammenleben funktioniert. Wir gehen sorgsamer, bewusster mit unserer Zeit um. Dadurch bekommt sie eine ganz andere Qualität“, betonen Charlotte und Rouven. Zwei Ehen, zwei unterschiedliche Generationen – doch viele Tipps zum Umgang miteinander stimmen zwischen alt und jung doch überein.


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Titelthema 14


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Die Kostbarkeit der Beziehung merken. Ein Text von Ulrike Longerich

Wer Dr. med. Peter K. Zech in seinem Urdenbacher Haus besucht, merkt schnell, es stimmt, was auf dem Klappentext seines jüngsten Buches steht: „gesellig, bewegungsfreudig und begeistert an Kunst und Kultur, wo auch immer auf der Welt“. Im seinem Praxisraum finden sich neben zahlreichen Kunstgegenständen aus aller Herren Länder, viele verschiedene Musikinstrumente, aber auch ein Boxsack und eine Slackline-Vorrichtung. Der Arzt für Psychosomatik und Psychotherapie, der auch als Psychoanalytiker arbeitet, hat sich mit Ulrike Longerich über Liebe, Bindung und Schmetterlinge im Bauch unterhalten. Für Zech, der seit vielen Jahren in Düsseldorf praktiziert, ist nicht so sehr die Theorie der Liebe wichtig, sondern es sind die gelebten Beziehungen und deren Entwicklung, die ihn interessieren. Das kann in Gruppen, in Familien, in Zweisamkeit sein. Und sie merkten, dass sie nackt waren Wer über Liebe spricht, der ist meist geprägt von den romantischen Bildern, die in Romanen, Lieder,

im Fernsehen und Internet vermittelt werden. Aber romantische Liebe ist insofern täuschend, dass sie allein für eine Beziehung nicht ausreicht. Zech erzählt von einer Reise nach Indien, wo er einen jungen Reiseleiter kennenlernte, der in einer arrangierten Ehe lebt. Beide Partner waren in dieser von den Eltern eingefädelten Beziehung durchaus glücklich. Dort ist ihm sehr deutlich geworden, wie entscheidend es ist, dass die Liebe im Alltag bestehen kann. Schon bei Adam und Eva, lacht Zech, war das so. Sie werden aus dem Paradies geworfen und erkennen, dass sie nackt sind. Das ist ein großartiges Bild, findet er. Sobald die Hormone weg sind und man nicht mehr im Paradies ist, kann man sehen, dass der andere anders ist. Man erkennt, dass man keinen siamesischen Zwilling geheiratet hat. Der andere kann all das vielleicht gar nicht leisten, was ich von ihm erhofft habe. Ab da wird es real, betont der Therapeut. Natürlich gibt es das, Liebe, in die man Hals über Kopf hineinstürzt mit allem, was dazugehört: Frühlingsgefühle total sozusagen. Aber, betont Zech, in dieser Phase sind die Vorstellung und das


Titelthema

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Abwertung. Bindung ist so etwas wie Heimat, die ich schützen, pflegen und verteidigen muss, erläutert der Mediziner. Wohlwollen im Blick auf den anderen

Bild vom anderen entscheidender als die Realität. Schmetterlinge im Bauch sind für ihn ein Trick der Natur, damit es funkt. Für den Rest, meint er, sorgen dann schon – wenn es gut läuft - Eltern, Familie und die Großhirnrinde. Ich will, dass der andere nicht geht Ein Schlüsselsatz ist für Zech: Ich will, dass der andere nicht geht. Hier geht es nicht mehr um Schmetterlinge im Bauch, hier geht es um Bindung, betont er. Für Zech ist das ein entscheidender Punkt. Ich will einfach, dass der andere nicht geht, sondern, dass er bleibt. Und dafür tue ich etwas, dafür gebe ich einen Einsatz. Die Kostbarkeit einer Beziehung wird so deutlich. Ihm ist dieser Ausdruck lieber als der sehr abstrakte und gleichzeitig so überfrachtete Begriff der Liebe. Zechs Definition ist einfach: Liebe ist Bindung. Er erzählt aus seiner eigenen Beziehung ein sprechendes Beispiel: „Wenn meine Frau nicht da ist und ich höre, dass sie heimkommt, dann bin ich einfach glücklich.“ Im Alltag ist dies das Wohlbehagen, das ich in der Anwesenheit des anderen fühle. Und so bedeutet es auch etwas unglaubliches Schmerzhaftes, wenn die Liebe aufhört, ob durch Trennung oder Tod. Keine Erlaubnis zu Nachlässigkeit oder Grobheit. Bindung muss nach außen und von innen geschützt werden. Die totale Freiheit im Sinne von „Du kannst machen, was du willst“, die gibt es nicht. Sicher werden die Grenzen in jeder Beziehung anders gezogen und entwickeln sich im Laufe der Zeit. Ebenso braucht Bindung den Schutz von innen. Es darf sich zum Beispiel nicht einschleichen, dass man sich gegenseitig kränkt. Diese Art innere Vermüllung ist zerstörerisch. Eine Schnellstraße zum Beziehungs-Aus nennt Zech die gegenseitige

Aber was ist dann wichtig? Wohlwollen zu haben, dass der andere so sein kann, wie er oder sie halt ist. Und dies auch, wenn ich manches ganz anders sehe und auch gerne ganz anders hätte, meint Zech. Er nennt lachend ein Beispiel: Vielleicht geht meine Partnerin schon wieder aus, obwohl ich doch hier Zuhause bin. Im Grunde geht es darum, unser kindliches, narzisstisches Ich zu überwinden. Wir bekommen als Kinder und erst recht als Erwachsene nicht jeden Wunsch erfüllt. Ein reifer Mensch, der in einer reifen Beziehung lebt, akzeptiert, dass auch der Mangel dazugehört. Nie wird der andere in der Lage sein, alle meine Wünsche zu erfüllen und zu befriedigen. Zech schmunzelt als er sagt: „Da gehört manchmal auch der ganz unreflektierte Gedanke dazu: Wenn er/sie dieses oder jenes macht, gehe ich ihm /ihr an die Gurgel.“ Das Entwicklungsmodell Jesu Eine Beziehung erfordert immer Reifungsschritte und zwar über die Jahre. Und da wird Peter Zech ganz biblisch:“ Auch Jesus hat ein Entwicklungsmodell gehabt. Er hat vom Weizenkorn gesprochen, das wächst und groß wird.“ Jesus wusste also als Mensch in einer agrarischen Umgebung darum, dass sich die Dinge erst entwickeln müssen. Gedanken über die Reifung vermisst Zech nicht selten in der kirchlichen Verkündigung. Gerade für ihn als Psychotherapeuten wird in der Kirche zu viel von Schuld und zu wenig von Reifungsschritten geredet und schon gar nicht darüber, wie Entwicklung im Einzelnen aussehen könnte. Er würde sich wünschen, dass sich zum Beispiel Seelsorger in der Verkündigung mehr trauen, über ihren eigenen (Reifungs)-Weg, über ihre Entwicklung, ihr Glück und ihre Ängste zu reden.


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àà Dr. med. Peter Konrad Zech wurde 1943 in Niederbayern geboren. Er praktiziert seit über 40 Jahren als Facharzt für Psychotherapie und Psychosomatik und Psychoanalytik und vertritt eine ressourcenorientierte Medizin. Seine Leitlinie: „Der ganze Mensch zählt, nicht nur die Krankheit mit ihren Symptomen.“. Zusammen mit seiner Frau Rosemarie lebt er in Urdenbach. Sie beide sangen lange als Paar im Urdenbacher Kirchenchor, seine Frau tut das nach wie vor. Jüngste Veröffentlichungen: Raus: Gesund werden statt chronisch krank bleiben. Denkanstöße zu Gesundheit, Körper, Seele, Trauma, Burnout und Tod 2. Auflage 2018 Das Leben lernen, damit Geborgenheit und Eingebundenheit entstehen. Denkanstöße für das artgerechte Leben. 1. Auflage 2018


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Es gibt nichts Schรถneres als geliebt zu werden. Geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr trotz seiner selbst. Victor Hugo


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Wir sind Gottes Haus. Erstkommunionvorbereitung in unserem Seelsorgebereich.

Seit September sind 81 Familien mit ihren Kindern auf dem Weg der Erstkommunionvorbereitung. Das Thema in dieser Zeit lautet „Wir sind Gottes Haus“. Ein Haus ist etwas, das Schutz bietet, ein Ort, an den ich hinkommen kann und an dem ich weiß, wer und was auf mich wartet. Wenn die Steine unserer Kirchen erzählen könnten, würden sie uns viel berichten über Menschen, die den Glauben an Gott sehr intensiv erleben und immer wieder erfahren, dass die Kirche ein Haus Gottes ist, in dem man sich geborgen fühlt und das voller Leben und Nähe steckt. Und diese Steine würden uns deutlich machen, dass der Glaube an Gott und das Leben mit Jesus keine 2000 Jahren alt ist, sondern dass wir die Spuren dieses liebenden Gottes auch heute in uns finden können. Wir erfahren immer wieder, dass unsere Kirchen als Gebäude wichtig sind, als ein Versammlungsort. Aber es ist von genauso großer Bedeutung, dass jeder von uns ein Teil dieses Hauses und verantwortlich für das Erleben und Lebendighalten des Glaubens ist. Das ist ein großes Ziel der Erstkommunionvorbereitung: Der Glaube soll für die Kinder und Familien in Aktionen, Gruppenstunden und Gottesdiensten erfahrbar und lebendig sein. Etwas, das man mit allen Sinnen spüren kann. Ein Glaube

zum Erfahren und Anfassen, zum Schmecken, Hören und Riechen. Es wäre schön, wenn diese Zeit bei den Kindern und Familien nicht nur als eine Vorbereitungszeit hängen bleibt, in der man Wissen vermittelt bekommt. Vor allem soll es eine Zeit sein, die froh, bunt und erlebnisreich ist. Eine Zeit, in der man gemeinsam den Glauben entdecken und begreifen darf – einen Glauben, der nicht nur in den Mauern der Kirche stattfindet, sondern draußen im Leben. Anne Kricheldorf


Geschichten

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Liebe macht sichtbar. Obdachlose bieten bei Führungen einen anderen Blick auf die Stadt an.

"Vor einiger Zeit wurde ich von fiftyfifty eingeladen zu einer Führung durch Düsseldorf ", erzählt Thomas Wolff. Er arbeitet hautptamtlich als Gärtner auf dem Urdenbacher Friedhof. Ehrenamtlich engagiert er sich für Obdachlose. Ihn konnte ich fragen, was man bei solch einer Führung erfahren kann. „Obdachlose, ehemalige Obdachlose und fiftyfifty-Verkäufer zeigen unsere Stadt aus ihrem Blickwinkel. Sie erzählen von ihrem Leben auf der Straße. Manchmal schockierend, mit losem Mundwerk und mit dem Slang der Straße. Sie führen zum Rotlichtviertel Charlottenstraße und berichten zum Beispiel von der Notschlafstelle Kaiserswerther Straße 13 (K13) und den dortigen Zuständen und Bedingungen. Sie sprechen offen darüber, wie es sich anfühlt, in der Altstadt zu betteln

oder vom Flaschenpfand zu leben. Die Reaktionen auf diese Führungen sind sehr positiv und sie sind über Wochen ausgebucht.“ Wolff suchte ein Ehrenamt, das er nach Feierabend ausüben konnte. Über das Internet entdeckte er den "gutenachtbus", der von Montag bis Donnerstag in den Nachtstunden von 22 bis 0.30 Uhr an zwei Stellen in Düsseldorf steht. Dort hilft Wolff einmal wöchentlich bei der Kleiderausgabe aus. „Ich freue mich, wenn ich durch meine Arbeit wenigstens einem Menschen wirklich helfen konnte und ihm etwa mit einer passenden, dringend benötigten neuen Hose eine Freude gemacht habe. Einmal freie Auswahl zu haben, ist so wichtig für die Leute. Die benötigten Kleider und Unterwäsche bekommen wir gespendet. Zu unserem Team gehört auch ein Sozialarbeiter. Für die, die aus dem Milieu heraus wollen, vermittelt er Gespräche. Ganz selten gibt es einmal ein unschönes Erlebnis. Wir sind


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Geschichten

halt manchmal Prellbock, wenn wir etwa keinen Schlafsack ausgeben können. Aber das halten wir aus.“ Ich fragte Wolff, wie ich mich verhalten solle, wenn ich von einem Obdachlosen auf der Straße angesprochen würde. „Wenn Sie von einem Obdachlosen

um eine kleine Spende gebeten werden, ignorieren Sie ihn nicht. Behandeln Sie ihn nicht wie Luft. Und wenn Sie ihm nichts geben möchten, sagen Sie einfach 'Nein' und lächeln Sie. So behält er seine Würde.“ Elisabeth Lipp

fiftyfifty und gutenachtbus fiftyfifty ist eine gemeinnützige Organisation zur Unterstützung von Obdachlosen im Raum Düsseldorf. In verschiedenen Projekten werden unterschiedliche Lebenshilfen angeboten. In der Stadt gut bekannt ist die seit 1995 existierende Obdachlosenzeitung fiftyfifty. 50 Prozent des Verkaufspreises gehen an die Verkäufer. Mit den Verkaufserlösen verfügen sie oft erstmals wieder über ein eigenes Einkommen. Der "gutenachtbus" ist ein Projekt von vision:teilen e.V. Der Mercedes-Sprinter ist eingerichtet als mobiles Ess- und Sprechzimmer, in dem auch Wäsche und Bekleidung ausgegeben werden. Die Einsatzorte sind jeweils Montag bis Donnerstag von 22 bis 23 Uhr in der Altstadt (an der Dominikanerkirche/ Kommödchen) und 23.30 bis 0.30 Uhr am Hauptbahnhof (Karlstraße/Ecke Friedrich-Ebert-Straße). Sachspenden können bei vision:teilen e.V. in der Schirmerstraße 27 abgegeben werden.


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#himmelsleuchten. Von der Schönheit unseres Glaubens.

„Die Fronleichnamsprozession in Benrath und Urdenbach fällt wegen Himmelsleuchten aus.“ Diese Notiz in der Tageszeitung veranlasste einen Journalisten bei Pastor Kirsch nachzufragen, ob die Prozession wegen schlechten Wetters abgesagt sei. Nein, sie war nicht abgesagt. Die Gemeinde machte sich auf den Weg in die Innenstadt, um gemeinsam mit 4500 Katholiken das Fronleichnamsfest als Auftaktveranstaltung zur Veranstaltungsreihe #himmelsleuchten zu feiern. Unser Team aus Benrath und Urdenbach versucht seitdem in Aktionen außerhalb unserer Kirchen auf Menschen zuzugehen und von der Schönheit unseres Glaubens zu erzählen. Schau in den Himmel – erste Aktion im Schlosspark Ganz aufgeregt waren wir bei unserer ersten missionarischen Aktion, „Schau in den Himmel“ im Juni im Benrather Schlosspark. Bei Musik von unserer Playlist mit Himmelsongs, einem gekühlten Glas Hugo, im Liegestuhl zurückgelehnt, war es leicht in den Himmel zu schauen und der Frage nachzugehen, wer diese Erde erschaffen hat. Der Maltisch war bei den Kindern besonders beliebt. Ganz ohne Hemmungen haben sie in Bildern ihren Eindruck vom Himmel festgehalten.

Weil uns diese Aktion auch selbst so viel Spaß gemacht hat, haben wir sie gleich nach den Ferien Anfang September noch einmal wiederholt. Dem Himmel ganz nah Dem Himmel ganz nah oder zumindest ein ganzes Stück näher waren wir am dann auf dem Dach des Kölner Doms. Herbert Reuter, der in der Dombauhütte arbeitet, hatte eine kleine Gruppe per Aufzug mit auf die Dächer des Kölner Doms genommen. Ein weiterer Teil der Gruppe stieg schweißtreibend und ausdauernd bis zur Turmspitze hoch. Ein ganz großes Lob geht dabei an den jüngsten Mitkämpfer Stefan (8) und an die älteste Teilnehmerin (81), die tapfer mitgehalten und die 533 Stufen bewältigt haben. Ganz unvergesslich war das Geigenspiel von Friederike Nesselrode auf dem Dachreiter, weit


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oben über der Domplatte. Bei spätsommerlichem Sonnenschein und umwerfender Aussicht bis zum Siebengebirge spielte sie für uns ein paar Takte aus „Jesus meine Freude“ von Johann Sebastian Bach. Nach einem gemeinsamen Essen haben wir den Abend mit dem Besuch der NightfeverVeranstaltung im Dom ausklingen lassen. Gottes Spuren in meinen Werken Ins Gespräch mit Passanten kamen wir bei der Vernissage vor der Sankt-Cäcilia-Kirche. Wir haben die von Anne Kricheldorf in den Kindertagesstätten und Grundschulen angeregten Kunstwerke der Kinder vor der Kirche ausgestellt. Die kleinen Künstler hatten sich mit Gottes Spuren beschäftigt und ihre Gedanken dazu sehr einfallsreich und farbenfroh dargestellt. Unterstützt wurde die Vernissage von der Aktion „Da Vinci“. Diese Straßentheatergruppe stellt das berühmte

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Abendmahlsgemälde von Leonardo da Vinci lebend nach. Damit wird die Frage aufgeworfen, was mich in meinem Leben satt und glücklich macht. Allen, die sich durch diese Anregungen animiert fühlten, selbst kreativ tätig zu werden, haben wir die Möglichkeit gegeben, Wolken, Glückskleeblätter, Herzen oder Kreuze zu gestalten. Mit sehr viel Eifer und noch mehr Glitter sind dabei wunderschöne Kunstwerke entstanden. Diese haben wir dann zu einem eigenen Kunstwerk, einem geschmückten Tischtuch, zusammengefügt. Unser Tischtuch schmückte schließlich unsere Abendmahltafel, die neben den Kunstwerken der Kinder für eine Woche in der Kirche zu sehen war. DankBar beim Erntedankumzug Regenschirme, Kunststoffcapes – und jede Menge gute Laune: Das usselige Regenwetter konnte der

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Stimmung an der DankBar auf dem Josef-KürtenPlatz keinen Abbruch tun. Wer unsere Frage, wofür man im Leben dankbar ist, beantwortete bekam wahlweise Apfelsaft aus den Urdenbacher Kämpen oder Holunderblütenlimo spendiert. Die Antworten schmückten auf kleinen Klebezetteln in Apfelform unseren schönen Holz-Apfelbaum. Auffällig: Immer wieder wurde Dankbarkeit für die Kinder, den Ehepartner oder die Familie genannt. Barbara Gierling


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"Wenn die Mitte stimmt, können wir weite Kreise ziehen." Ein Gebetskreis für die Erneuerung der Kirche und des Glaubens.

Das Thema "Communio" (Gemeinschaft) begleitet mich seit langem. Zweimal fand bereits im Cäcilienstift ein gut besuchtes „Gabenseminar“ statt. Dabei ging es darum, was der Einzelne an Begabungen und Möglichkeiten für die Gemeinschaft einbringen könnte. Dort brachte ich mich mit meinem Anliegen ein: Der Altar sollte Mitte der Gemeinde und ihr Ausgangspunkt sein. "Wenn die Mitte stimmt, können wir weite Kreise ziehen." sagte der evangelische Pfarrer Christian Führer von der Nikolaikirche in Leipzig einmal.

Der Communiokreis trifft sich in unregelmäßigen Abständen in Urdenbach. Nähere Ankündigungen finden sich im Pfarrbrief.

Allerdings sahen wir uns bei der Umsetzung danach auf eine kleine Zahl verwiesen, bis heute sind wir nicht mehr als sechs Mitwirkende. Aber voller Hoffnung vertrauen wird da auf das Wort Jesu: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen." Der von den Nationalsozialisten ermordete Jesuitenpater Alfred Delp verlangte sogar den "Verzicht auf die große Zahl… zugunsten des christlich gebildeten Menschen.". Die Jugend als Vorbild Der frühere Kaplan Matthäus Hilus versammelte beim Nachtreffen zum Krakauer Weltjugendtag die Jugendlichen um den Altar und lud die Gemeinde ebenfalls dazu ein. So machte er erfahrbar, was Communio ist: enge Gemeinschaft mit dem Herrn


Geschichten

und den Schwestern und Brüdern um den Altar als Mitte der Gemeinde. Lesen von inspirierenden Texten Auch Austausch durch das Lesen von inspirierenden Texten ist uns wichtig. Autoren wie Tomås Halik, der während des Kommunismus in der Tschechoslowakei in der "Untergrundkirche" arbeitete, oder Andreas Knapp, vom Orden der "Kleinen Brüder vom Evangelium", der sich in Leipzig sozial engagiert, gehören dazu. Nicht zu vergessen, ein soziales Engagement wie Fahroder Krankenbesuchsdienst, je nachdem, was der Einzelne von uns leisten kann. Wir wollen anziehend sein Im Laufe der Zeit bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass mit der engen Verbindung mit Jesus

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Christus und der Gemeinschaft von Schwestern und Brüdern die Kirche der Zukunft steht und fällt. Weil wir weitere Menschen für unser Anliegen begeistern wollen, laden wir zum "Monatsgebet des Communio-Kreises für die Erneuerung unseres Glaubens und der Kirche" ein. Daran schließt sich ein Umtrunk und ein kleiner Imbiss an, wo auch Zukunftspläne geschmiedet werden können. Herzliche Einladung! Horst Becker


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DER OFEN ALS JAKOB KLEIN WAR HAT ER ZEITUNGEN AUSGETRAGEN SIE LAGEN IM KORB VORN AM FAHRRAD IM WINTER WAR ES FRÜH DUNKEL UND ES REGNETE EINMAL STÜRZTE JAKOB MIT DEM RAD DER KORB FIEL UM UND DIE ABENDAUSGABEN LAGEN NASS UND VERDRECKT AUF DEM BODEN JAKOB WAR ELF UND ES WAR SEIN ERSTER JOB ER MUSS ZUHAUSE ANGERUFEN HABEN KONNTE ABER NICHT SPRECHEN DA KAM SEIN VATER SIE HOBEN DIE NASSEN PAPIERE AUF ZUHAUSE HAT VATER SAGT JAKOB SIE EINZELN AUFGEFALTET UND AUF DEN OFEN GELEGT ZUM TROCKNEN ER HAT MICH GANZ FEST UMARMT SAGT JAKOB ER HAT NIE GESAGT DASS ES NICHT WICHTIG SEI ALLES WURDE WARM UND TROCKEN DANN FUHREN SIE ZUSAMMEN IM AUTO UND MIT SCHWUNG WARF ER DIE GETROCKNETEN ZEITUNGEN IN DIE OFFENEN LOGGIEN DER VORSTADTHÄUSER ALS JAKOB DIESE GESCHICHTE ERZÄHLTE KONNTE ICH DEN GERUCH VON NASSEM DRECKIGEN ZEITUNGSPAPIER DAS TROCKNET NICHT AUS DER NASE KRIEGEN AUSSERDEM FIEL MIR MARTIN LUTHER EIN DER GOTT EINEN BACKOFEN VOLL LIEBE NANNTE DARAN HAB ICH SELTEN GEZWEIFELT NUR DASS ICH OFT NICHT WUSSTE WO DER OFEN STAND DOROTHEE SÖLLE aus: der andere advent 2014


Menschen

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Teambuilding mit Hennes, Kölsch und Traumrasen

Einmal in der Kabine des 1. FC Köln einen Blick auf die Eistonne werfen. Zu den Klängen der FC-Hymne wie die echten Profis aus dem Kabinengang aufs Spielfeld laufen. Und Geisbock Hennes ganz aus der Nähe erleben, wenn auch nur als lebensgroßes Poster dargestellt. All das konnte die Redaktion des Fischerbriefes erleben - bei einer Führung durch das RheinEnergie-Stadion in Müngersdorf. Die Besichtung - und ein anschließendes gemeinsames Abendessen - waren der Preis, den der "Fischerbrief " mit seinem zweiten Platz beim Wettbewerb "Pfarrbrief des Jahres" gewonnen hat. Generalvikar Dr. Markus Hofmann begrüßte die Redaktionsmitglieder der drei erstplazierten Pfarrbriefe im VIP-Bereich des Stadions. Von dort aus konne die Gruppe einen ersten staunenden Blick durch die Panoramafenster auf das satte

Grün werfen. So etwas hätte wohl jeder gern auch im eigenen Garten gehabt. Tröstlich waren aber die Erläuterungen des Stadionführers, dass eine solche Rasenqualität nur durch die unermüdliche Arbeit mehrerer Greenkeeper, einer Rasenheizung, automatischer, sensibel eingestellter Bewässerung und dem Einsatz nächtlicher Wachstumslampen möglich ist. Der Umfang der Rasenpflege war nicht das einzige Spannende, was die Teilnehmer erfuhren. Sie konnten sich neben den Kabinen sämtliche Räume der Katakomben anschauen und hörten unter anderem, dass Hennes bereits der neunte Geisbock der Kölner Kicker ist und unter der Woche im Kölner Zoo zuhause ist. Ein unterhaltsamer Abend, der uns als Team stärkte. Annette Stolz


Gemeindeleben

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Gemeindeleben.

Es gibt kein schlechtes wetter... Der Wetterbericht hatte es seit Tagen angekündigt und es kam auch genauso: Erntedankfestsonntag und es regnet in Strömen. Doch die Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus dem Kirchengemeindeverband ließen sich davon nicht abschrecken. Vor allem die Jugend war zahlreich vertreten und gab ein starkes Bild für ihr Engagement in unserer Gemeinde und im Ortsteil Urdenbach ab. Urdenbacher Frauen mit neuem Vorstand Die Frauengemeinschaft von Herz Jesu hat einen neuen Vorstand. Christel Arndt (von rechts), Hildegard Sevenich, Susanne Scholz, Christel Braun und Sigrid Köster (es fehlt Maria Prömpeler) leiten künftig die Geschicke der aktiven Gemeinschaft.


Gemeindeleben

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Gemeindeleben.

„Hallo Welt, hier Kirche“: So der Titel des Buches, aus dem Pfarrer Norbert Fink (Elvis-Fan und auch schon mal Rapper in einem Gottesdienst) vorlas. Er zeigte Erfahrungen und Begebenheiten auf, die vielleicht manchem alternativ erschienen, die aber seine Devise „Kirche ist da, wo sie hingehört – beim Menschen“ verdeutlichen. Sehr mitreißende Ausführungen und ein lesenswertes Buch.

Zu Besuch bei Teekanne Beeindruckender Besuch bei der 1882 gegründeten Firma Teekanne mit einem informativem Vortrag. Höhepunkt: die Besichtigung der vollautomatischen Fertigungsanlage. Jährlich werden 7,5 Milliarden Teebeutel in zig verschiedenen Sorten hergestellt. Teekanne ist damit Weltmarktführer bei Teebeuteln.


Gemeindeleben

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Kolpingsfamilie in Aktion.

„krankenpflege ist eine kUnst“, bemerkte Florence Nightingale, Krankenschwester und Reformerin der Gesundheitsfürsorge. Die Ausstellung des Pflegemuseums Kaiserswerth verrät, was hinter dieser Kunst steckt. Wie lange pflegen Menschen schon ihre Mitmenschen? Und: Wie wird die Pflege der Zukunft aussehen? Auf alle diese Fragen wurden bei unserer Besichtigung Antworten gegeben. selBstBewUsstsein stärken In der heutigen Zeit, wo Übergriffe insbesondere auch älteren Menschen gegenüber häufiger werden, war das Thema „Selbstbewusstsein stärken – Selbstverteidigung“ hochaktuell. Praktische Übungen sollten zur Stärkung des Sicherheitsgefühls beitragen. Das Thema wird in weiteren Veranstaltungen der Kolpingsfamilie nochmals aufgegriffen.


Gemeindeleben

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Gemeindeleben.

Spende für das Kinderhospiz Beim Moppedschützentreffen 2019 zeigten die Schützen wieder Miteinander für den guten Zweck. Für das Kinderhospiz Regenbogenland hat die St.-Cäcilia-Schützenbruderschaft dieses Jahr über 6000 Euro erwirtschaftet. Vielen Dank an alle, die dies unterstützen. Das ist Brauchtum mit Herz für die Mitmenschen. "Auch in der Arbeit für unsere Gemeinde sind wir stets greifbar. Sprechen Sie uns an und lernen Sie uns kennen", laden die Schützen ein.

Nachruf Unser Ehrenvorstandsmitglied Klaus Voss ist am 2.August 2019 nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 66 Jahren verstorben. Lange Jahre war er ein wichtiger Teil unserer Schützenbruderschaft St. Cäcilia Benrath und auch unserer Pfarrgemeinde. Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer für uns da war, ist nicht mehr. Er fehlt uns. Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann. Diana Brenneke


Gemeindeleben

Tolles Ereignis: Firmung im Seelsorgebereich Am 6. Juni 2019 spendete Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp 40 Jugendlichen das Sakrament der Firmung. Die Vorbereitung dauerte ein Dreiviertel Jahr. Dabei gab es auf dem gemeinsamen Weg Stationen wie die wöchentlichen Gruppentreffen, Nightfever im Kölner Dom, Jugendgottesdienste, eine Liturgische Nacht, Gespräche und Beichte. Danke, auch den Katechetinnen und Katechten und Helfern!

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Firmung kann als Vollendung der Taufe angesehen werden. Mädchen und Jungen werden durch sie zu "erwachsenen" Gläubigen.


Gemeindeleben

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Gemeindeleben.

ökumenische Kinderbibeltage Im Oktober fanden die ökumenischen Kinderbibeltage zum Thema Jona und der Wal statt. 60 Kinder kamen und erlebten ereignissreiche Tage: Jugendliche spielten für die Jungen und Mädchen Theater, es wurde gesungen, gebastelt und gespielt. Am Ende gab es einen gemeinsamen fröhlichen Wortgottesdienst in der evangelischen Dorfkirche. Im Anschluss ließen die Kinder mit ihren Eltern und den Organisatoren der Kinderbibeltage die gelungene Veranstaltung am Grill ausklingen. Es war einfach schön.


Gemeindeleben

Happy new year 10…9…8 Wir stehen alle unter einem Vordach über die Tischtennisplatte gedrängt …7…6… es regnet in Strömen und wir beobachten die Gruppenleiter, die im Regen auf der Wiese sind…5…4… ich denke an heute Morgen zurück, wir wachten auf, weil auf dem Flur ein paar Leute „Stern über Bethlehem“ sangen…3… Das liebe ich am Lager, man macht einfach die verrücktesten Sachen und die lustigsten Erfahrungen…2…1… HAPPY NEW YEAR ! Auf der Wiese gehen ein paar Knallerbsen in die Luft, irgendwer entzündet die erste Wunderkerze, wir haben jeder zwei bekommen. (Es ist Zeitraffertag, das heißt: jedes Ereignis im Jahr wurde an diesem Tag gefeiert.) Das Licht der Wunderkerze wird weiter gegeben, und überall sieht man die Funken sprühen. Als alles abgebrannt ist, fallen sich alle in die Arme, wünschen sich ein "Frohes Neues" und "Was sind deine Vorsätze für das neue Jahr?“

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Auch wenn es mitten im Sommer ist, kann man sich auch mal darüber Gedanken machen. Jemand gibt das Zeichen, dass es wieder ins Haus geht. Der Geruch von den abgebrannten Wunderkerzen liegt noch in der Luft und unter unseren Füßen schmatzt der Schlamm. Drinnen werden die Schuhe ausgezogen, man wünscht sich eine gute Nacht, vereinzelt ist auch noch „Frohes Neues“ zu hören. In den Zimmern wird Leiterzeit gehalten. Wir Grüpplinge unterhalten uns über den Tag, und schließlich liegen wir alle nebeneinander im Bett. Aus den Zimmern hört man noch leise Gespräche. Irgendwann klingen sie aus - das war die Geschichte, wie wir im Sommer Silvester gefeiert haben.


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Gemeindeleben.

caritas dankt allen Spendern Das Caritas-Team bedankt sich bei allen Spendern und Förderern für die großzügige Unterstützung. Ohne deren Großzügigkeit könnte die Caritas den Hilfsbedüftigen nicht so zur Seite stehen. Auf dem Foto sind die Caritas-Mitstreiter (von rechts): Ulrich Köster, Monika Scheithauer, Theo Schmeetz, Christel Arndt, Christel Braun, Susanne Scholz, Claudia Barczak, Thomas Speckamp und Sigrid Köster. Auf dem Foto fehlen: Marianne Hardenberg sowie Maria und Uwe Prybusch.

Messfeier am Hochkreuz Seit 1874 steht mitten in Urdenbach nahe der Böke Pomp ein Hochkreuz. Der Bildstock zeigt den gekreuzigten Jesus mit Maria und seinem Lieblingsjünger Johannes. Für die Urdenbacher Katholiken dokumentiert das Hochkreuz den Beginn ihres Wunsches nach einer eigenen Gebetsstätte und Kirchengemeinde. Bei strahlendem Sonnenschein erinnerten sich daran mit einer Messfeier vor diesem Kreuz Pastor Thomas Jablonka und die versammelte Gemeinde.


Gemeindeleben

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Im Montessori-Kinderhaus ist immer was los Viel zu erleben gab es in den vergangenen Monaten im Montessori-Kinderhaus. Im August wurden 27 „neue“ Kinder“ in der Einrichtung herzlich willkommen geheißen. Im September stand für die „Vorschulfüchse“ ein echtes Abenteuer an: eine Schnitzeljagt im Schlosspark. Nach so viel Spannung gab es in Anschluss im Kinderhaus gemeinsam mit den Eltern noch ein ausgiebiges Picknick. Das Montessori-Kinderhaus nahm auch an der stadtweiten missionarischen Kampagne der Katholischen Kirche #himmelsleuchten teil. Gemeindereferentin Anne Kricheldorf erarbeitete mit den Kindern die Schöpfungsgeschichte. Traditionell stand noch ein bei den Kindern beliebter Termin an: Als Vorbereitung für den „Fußgängerführerschein“ besuchten die Jungen und Mädchen gemeinsam mit dem Erzieher-Team das Puppentheater „Ampelindianer“. Und noch ein Ereignis, dem die jungen Kinderhaus-Besucher in jedem Jahr entgegenfiebern: dem Urdenbacher Erntedankfest. Nach dem Feiern des Erntedankgottesdienstes stand am Festsonntag dann traditionell die Teilnahme am großen Umzug an. Ein tolles Erlebnis für Groß und Klein. Richtig voll wurde es kurze Zeit später beim Marianischen Kindergottesdienst: Gleich alle fünf Kindertagesstätten des katholischen Familienzentrums nahmen daran teil.


Kirchenmaus

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CILLI, DIE KIRCHENMAUS

Gott zeigt uns wie es geht Liebe Kinder und natürlich auch liebe Erwachsene, an einem Tag im Dezember saß ich auf den Stufen von St. Cäcilia, blickte auf den Platz vor der Kirche und genoss die schöne Atmosphäre. Überall steckten die Menschen ihre Köpfe zusammen und taten geheimnisvoll, ein Duft nach gebrannten Mandeln lag in der Luft und der Pastor hatte in der Abendmesse mit glänzenden Augen von der großen Vorfreude auf das Fest der Liebe gesprochen - einfach herrlich. Mit einem Mal stutzte ich ein bisschen:„ Fest der Liebe, was hatte er denn damit eigentlich gemeint? Was war denn Liebe überhaupt?“ Kurzentschlossen wollte ich schnell zum Pfarrhaus huschen, aber von schnell konnte gar keine Rede sein. Das Gewimmel vor der Kirche war größer als ich geglaubt hatte. Nur mit Mühe konnte ich den


Kirchenmaus

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vielen Füßen ausweichen. Da beschloss ich, wo schon mal so viele Leute unterwegs waren, einfach hier dem ein oder anderen diese Frage zu stellen. Vielleicht war der Pastor gar nicht zu Hause und eine Antwort wollte ich, koste es was es wolle. Erfahrungsgemäß sind es immer die Kinder, die eine kleine Kirchenmaus nicht übersehen und mit mir reden. Die Erwachsenen sind meist viel zu sehr beschäftigt, um mich überhaupt wahr zu nehmen. So zupfte ich, wenn ein Kind meinen Weg kreuzte, dieses am Bein und stellte immer dieselbe Frage: Weißt Du eigentlich, was Liebe ist?“ Ich bekam die erstaunlichsten Antworten. Chrissie, ein kleiner Junge, antwortete: „Liebe ist, wenn ich meinem besten Freund Ben auf dem Weihnachtsmarkt von meinen gebrannten Mandeln abgebe, ohne selbst welche zurück haben zu wollen. „Leonie meinte: „Oma und Opa haben sich lieb. Sie kennen sich schon voll lange und sie sind immer noch gute Freunde.“ Klara sagte: „Liebe ist, wenn Mama von Papa sagt, dass sie ihn schöner findet als Leonardo di Caprio - auch wenn er verschwitzt und müde von der Arbeit kommt.“ Ein pfiffiges kleines Mädchen stellte fest: „ Liebe ist, wenn sich meine große Schwester für ihren Freund im Gesicht bunt anmalt und das Parfum von Mama benutzt, um gut zu riechen“ Mittlerweile beim Pfarrhaus angekommen, nutzte ich meinen Geheimweg durch den Briefkasten und gelangte in die Wohnung unseres Pastors. Er hatte sich gerade sein Abendbrot gemacht und sah mich erstaunt an. „Cilli, was machst Du denn hier? Hast du Dich wiedermal


Kirchenmaus

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heimlich hereingeschlichen?“ Da sich das ja nun eigentlich wirklich nicht gehört, lenkte ich schnell ein:„ Du, Pastor Jablonka, ich muss Dich mal ganz schnell was fragen. Was meinst Du eigentlich immer damit, dass Weihnachten das Fest der Liebe ist und was ist Liebe überhaupt? Ich habe unterwegs schon ein paar Kinder gefragt, aber ich weiß ehrlich nicht, ob sie mit ihren Antworten recht haben.“ Ich erzählte alles, was ich von den Jungen und Mädchen über die Liebe erfahren hatte und schaute ihn fragend an. „Mmmh,“ meinte er daraufhin nachdenklich,„ im Grunde haben alle Kinder Recht, denn Liebe hat unendlich viele Gesichter und eine einzige Erklärung gibt es ganz sicher nicht. Ich versuche aber gerne Dir zu erklären, warum wir gerade an Weihnachten vom Fest der Liebe sprechen. Gott hat seinen einzigen Sohn vor mehr als 2000 Jahren zu uns auf die Erde geschickt. Er wurde als ein kleines Baby geboren. Der kleine Jesus begegnete dem Leben mit allem, was dazu gehört: Hunger und Durst, Freude und Fröhlichkeit, aber auch Angst und Bauchweh. Er war angewiesen auf Vater und Mutter und auf andere Menschen, die ihm Geborgenheit, Aufmerksamkeit, Trost und Zuspruch schenkten. Gott will damit auch heute noch zeigen: Ich mache mich für Euch klein, denn ich will einer von Euch sein! Er will damit sagen: Liebe ist keine Einbahnstraße. Ich hab Dich lieb, möchte aber auch von Dir lieb gehabt werden.“ „Na ja“, unterbrach ich Pastor Jablonka, „ wie soll ich denn Gott zeigen, dass ich ihn lieb habe? Ich kann ihn doch


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nicht anfassen oder in den Arm nehmen!“ „ Da hast du zweifellos Recht, Cilli, tatsächlich gibt es aber viele Wege Gott zu zeigen, dass man ihn lieb hat. Einen davon hat uns Jesus Christus verraten. Er hat gesagt, dass wir unsere Mitmenschen lieben sollen wie uns selbst. Wenn du also anderen etwas Gutes tust, dann zeigst Du Gott deine Liebe. Deshalb gibt es an Weihnachten den schönen Brauch, sich Geschenke zu machen.“ Wenn eine Mama ihr Kind drückt und tröstet, wenn Oma und Opa sich auch nach vielen Jahren noch gut verstehen, man sich für jemanden hübsch macht, den man gern hat oder einfach etwas miteinander teilt, dann ist das auch immer Liebe zu Gott, auch wenn wir uns dessen nicht immer bewusst sind.“ Ich legte meinen Kopf ein wenig auf die Seite und blinzelte Pastor Jablonka an: „Dann könntest du mir doch ein bisschen von Deinem Käse abgeben, damit Du dadurch zeigen kannst, dass Du Gott lieb hast, oder?“ Das tat der Pastor dann auch, wobei er ziemlich lachen musste. Euch wünsche ich ein großartiges Fest der Liebe mit vielen Möglichkeiten zu merken und zu zeigen, dass Gott Euch lieb hat und Ihr ihn. Für Euch und Eure Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest

Eure Cilli www.kkbu.de

(KIRCHENMAUS)


Termine

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Termine St. Cäcilia und Herz Jesu Dezember

Januar

01.12.2019 Marienlob 18.00 Uhr St.-Cäcilia-Kirche 01.12.2019 Offenes Singen 15.00 Uhr Herz-Jesu-Kirche 05.12.2019 Oase 21.00 Uhr im Cäcilienstift 06.12.2019 Frühschicht der Jugend 6.30 Uhr auf der Orgelempore 08.12.2019 Bußandacht 15.00 Uhr Herz-Jesu-Kirche anschließend Beichtgelegenheit 12.12.2019 Oase 21.00 Uhr im Cäcilienstift 13.12.2019 Frühschicht der Jugend 6.30 Uhr auf der Orgelempore 19.12.2019 Oase 21.00 Uhr im Cäcilienstift 20.12.2019 Frühschicht der Jugend 6.30 Uhr auf der Orgelempore 24.12.2019 Mitternachtsmette 24.00 Uhr Herz-Jesu-Kirche Es singt der Singkreis "Neues Lied" (Foto)

03. – 05.01. 2020 die Sternsinger ziehen durch Benrath 05.01.2020 die Sternsinger ziehen durch Urdenbach è  Anmelden Anmeldezettel liegen in den Kirchen aus 05.01.2020 Neujahrsempfang, St. Cäcilia 11.01.2020 Neujahrsempfang, Herz Jesu

Februar

02.02. ~ Kerzensegnung Maria Lichtmess 18.00 Uhr, St. Cäcilia 02.02. ~ Kerzensegnung Maria Lichtmess 11.00 Uhr Herz Jesu 15.02.2020 Pfarrkarneval im Cäcilienstift 19.02.2020 kfd Karneval im Cäcilienstift 26.02.2020 Erteilung Aschenkreuz in den Gottesdiensten St. Cäcilia und Herz Jesu

März

06.03. Weltgebetstag der Frauen 15.00 Uhr Dankeskirche in Benrath 18.03. Einkehrtag der Frauen (kfd) im Cäcilienstift 20.03. Ewiges Gebet

26.12.2019 ostdeutsche Weihnachtsandacht 15.30 Uhr St.-Cäcilia-Kirche

Alle Termine und weitere Infos können Sie auch auf unserer Internetseite nachlesen: www.katholiken-benrath-urdenbach.de

è 


Termine

Beichtgelegenheiten St. Cäcilia 14.12. 16.30 Uhr – 18.00 Uhr 19.30 Uhr – 20.30 Uhr polnische Beichte 16.12. nach der Abendmesse 17.12. nach der Abendmesse 18.12. nach der Abendmesse 19.12. nach der Abendmesse 20.12. nach der Abendmesse 23.12. nach der Abendmesse

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Herz Jesu 14.12. 16.00 Uhr – 17.00 Uhr 21.12. 16.00 Uhr – 17.00 Uhr

Der Pfarrgemeinderat und das Fischerbrief-Team wünschen Ihnen gesegnete Weihnachten und alles Gute für das Jahr 2020


Termine

Gottesdienste St. Cäcilia Samstag 9.00 Uhr 16.30 Uhr Sonntag 8.30 Uhr 11.00 Uhr 18.00 Uhr 19.30 Uhr Montag 18.00 Uhr Dienstag 17.30 Uhr 18.00 Uhr Mittwoch 18.00 Uhr Donnerstag 18.00 Uhr Freitag 17.30 Uhr 18.00 Uhr

Marienmesse Beichtgelegenheit Heilige Messe Heilige Messe Andacht Abendmesse Abendmesse Gebet für Berufungen zum Priestertum Abendmesse Abendmesse

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Herz Jesu Samstag 16.00 Uhr 18.00 Uhr

Beichtgelegenheit Vorabendmesse

Sonntag 11.00 Uhr

Familienmesse

Montag 19.00 Uhr

Messe im Wohnstift

Mittwoch 9.00 Uhr

Frauenmesse

Donnerstag 17.00 Uhr Gebet für die Priester und um geistliche Berufe

Heilige Messe Rosenkranzgebet Heilige Messe

Besondere Gottesdienste 2. Dienstag im Monat 9.00 Uhr Frauenmesse 4. Dienstag im Monat 18.00 Uhr Frauenmesse 1. Mittwoch im Monat 16.30 Uhr Heilige Messe im Neander-Haus, Calvinstraße 14 Dienstags und donnerstags 8.10 Uhr Schulmesse oder Wortgottesdienst 2. und 4. Freitag im Monat 18.00 Uhr Heilige Messe im lat. außerordentlichen Ritus

2. Mittwoch im Monat 15.00 Uhr Heilige Messe im Senioren zentrum, Kolhagenstraße 15 Seniorenmessen, Maiandachten und Rosenkranzandachten werden in Urdenbach rechtzeitig bekannt gegeben. 1 x im Monat am Donnerstag 8.15 Uhr Schulmesse


Termine

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Weihnachtsgottesdienste St. Cäcilia Herz Jesu Heiligabend, 24.12.19 15.30 Uhr Krippenfeier 17.00 Uhr Familienmesse 21.30 Uhr Einstimmung 22.00 Uhr Christmette (Kirchenchor)

Heiligabend, 24.12.19 15.00 Uhr Krippenfeier 17.00 Uhr Familienchristmesse (Kirchenchor) 24.00 Uhr Mitternachtsmette (Singkreis Neues Lied)

1. Weihnachtsfeiertag, 25.12.19 8.30 Uhr Heilige Messe 11.00 Uhr Heilige Messe 19.30 Uhr Heilige Messe

1. Weihnachtsfeiertag, 25.12.19 11.00 Uhr Hl. Messe

2. Weihnachtsfeiertag, 26.12.19 8.30 Uhr Heilige Messe 11.00 Uhr Heilige Messe 19.30 Uhr Heilige Messe

2. Weihnachtsfeiertag, 26.12.19 11.00 Uhr Hochamt (Kirchenchor)

Sonntag, 29.12.19 8.30 Uhr Heilige Messe 11.00 Uhr Heilige Messe mit Kindersegnung 19.30 Uhr Heilige Messe

Sonntag, 29.12.19 11.00 Uhr Heilige Messe mit Kindersegnung

Silvester, 31. 12.2019 18 Uhr Jahresschlussmesse Neujahr, 01.01.20 11.00 Uhr Heilige Messe 19.30 Uhr Heilige Messe

Neujahr, 01.01.20 11.00 Uhr Heilige Messe


Kontakte

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Wichtige Kontakte Pastoralbüro St. Cäcilia

Pfarrei

Hauptstraße 14 Telefon: 71 93 93 Fax: 71 85 514 benrath@katholiken-benrath-urdenbach.de

Kirche St. Cäcilia Hauptstraße 14, Benrath Kirche Herz Jesu Urdenbacher Allee 111, Urdenbach Pastor Thomas Jablonka Telefon: 71 93 93 Kaplan Dominik Rieder Telefon: 93 07 60 31 Gemeindereferentin Anne Kricheldorf Telefon: 01 71.9 57 09 26 Diakon Thomas Speckamp Telefon: 7 11 95 94 Diakon Ulrich Wachter Mail: ulrich.wachter@kkbu.de Pfarrer i.R. Heinz Vogel, Subsidiar Telefon: 71 47 73 Pfarrer Willi Steinfort, Subsidiar Telefon: 99 61 26 99 Krankenhausseelsorger Pastor Franz E. Kirsch Telefon: 2 05 13 94 oder 2 80 02 Seelsorgebereichsmusiker KGV Benrath-Urdenbach Ulrich Karg Telefon: 7 70 51 72 Küster KGV Benrath-Urdenbach Andreas Böhme Telefon: 71 93 93

Öffnungszeiten: Montag – Freitag 10.00 Uhr – 12.00 Uhr Dienstag und Donnerstag 15.00 Uhr – 17.00 Uhr

Kontaktbüro Herz Jesu Urdenbacher Allee 113 Telefon: 71 91 19 Fax: 71 88 05 urdenbach@katholiken-benrath-urdenbach.de Öffnungszeiten: Montag und Donnerstag 9:00 Uhr – 11.00 Uhr Mittwoch 15.00 Uhr – 17.00 Uhr


Kontakte

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Verwaltung

Friedhof

Kirchengemeindeverband Benrath-Urdenbach Pastor Thomas Jablonka, Vorsitzender Telefon: 71 93 93 stellvertretender Vorsitz, Arnold Sevenich Telefon 706000 stellv. KV-Vorsitzender St. Cäcilia N.N. stellv. KV-Vorsitzender Herz Jesu Arnold Sevenich Telefon 706000 Pfarrgemeinderat Seelsorgebereich Benrath-Urdenbach Helga Buchholz Telefon: 7 18 79 44 0176 / 84 36 08 42 pgr@katholiken-benrath-urdenbach.de Caritas St. Cäcilia / Herz Jesu Christel Arndt, Thomas Speckamp Telefon: 71 93 93 und 71 91 19 Verein der Freunde u. Förderer der Pfarrgemeinde Herz Jesu Arnold Sevenich Telefon: 70 60 00 Verwaltungsleiterin Christiane Bongartz Telefon: 69 82 28 01

Friedhofsverwaltung St. Cäcilia, Helga Hafermas Telefon: 71 94 28 Friedhofsverwaltung Herz Jesu, Christel Breimann Telefon: 7 18 72 11

Bücherei KGV Benrath-Urdenbach Marita Speckamp Telefon: 7 18 79 28

Jugend Messdiener St. Cäcilia und Herz Jesu messdiener.benrath.urdenbach@gmail. com KJU Herz Jesu kju.urdenbach@gmx.de Pfadfinder St. Cäcilia Ralf Lüsebrink Telefon: 87 52 53 04 Offene Tür (Träger SKFM) Anke Hermes Wittenberger Weg 108 Telefon: 70 99 16

Musik Kirchenchor St. Cäcilia Werner Schütze Telefon: 7103285 Kirchenchor Herz Jesu Arnold Sevenich Telefon: 70 60 00 Kinderchor KGV Benrath-Urdenbach Silke Karg Telefon: 7 70 51 72 Singkreis Neues Lied, Herz Jesu Andreas Riebartsch Telefon: 71 76 89


Kontakte

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KITA

Engagement

Kath. Kita u. Familienzentrum St. Cäcilia Heike Clemens-Lindemann Am Mönchgraben 47 Telefon: 71 36 08 Kath. Kindergarten St. Cäcilia Linda Baulig Paulistraße 4 Telefon: 71 66 33 Kath. Montessori Kinderhaus Marianne Koschek Herz Jesu, Südallee 13 Telefon: 70 82 97 Kath. Kindertageseinrichtung St. Cäcilia (Träger Flingern mobil) Anke Nakotte Wimpfenerstraße 17 Telefon: 71 55 06 Kath. Kita u. Familienzentrum Herz Jesu (Träger SKFM) Eva Jungnickel Wittenberger Weg 108 Telefon: 70 79 98

Cäcilienstift / Jugendheim Beata Pawlik Telefon: 0170 / 4 85 72 04 Chilekreis Brigitte Schleis Telefon: 7 18 51 87 Choralschola Tridentina St. Cäcilia Lukas Pröpper Telefon: 7 11 89 22 Familienstammtisch St. Cäcilia Claudia Kupke Elternstammtisch@kkbu.de Internetredaktion Wolfgang Schürmeyer Telefon: 23 37 33 kfd St. Cäcilia Diana Brenneke Telefon: 0151 / 43 25 99 63 kfd Herz Jesu Christel Arndt Telefon: 91 19 30 02 Sigrid Köster Telefon: 7 18 38 62 Kleinkindergottesdienst St. Cäcilia und Herz Jesu Anne Kricheldorf Telefon: 0171 / 9 57 09 26 Kolpingsfamilie Benrath Diakon Thomas Speckamp Telefon: 7 11 95 94 Marianische Männerkongregation St. Cäcilia Stefan Pröpper Telefon: 7 11 89 22


Kontakte

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Impressum

Schützenbruderschaft St. Cäcilia Präses: Jörg Sturm Telefon: 71 49 84 Jungschützen St. Cäcilia Fabrice Kleefisch Telefon: 7 18 32 78 Jaqueline Theisen Telefon: 94 21 76 99 Seniorenclub Herz Jesu Telefon: 71 91 19 Seniorenkreis St. Cäcilia Maria Lasch Telefon: 706582 Verein zur Förderung der Kirchenmusik an St. Cäcilia e. V. Werner Schütze Telefon: 7 10 32 85 Weltladen Dr. Christoph Arth Telefon: 71 91 19

Herausgeber: Pfarrgemeinderat Benrath / Urdenbach Druck: Druckerei Classen, Düsseldorf Auflage: 8000 Verantwortlich: Pastor Thomas Jablonka Redaktion: Christel Arndt, Claudia Hubert-Banowski, Elisabeth Lipp, Ulrike Longerich, Ursula Meyers, Wolfgang Schürmeyer, Annette Stolz, Karin Unterstenhöfer-Müller Layout: Karin Unterstenhöfer-Müller Grafikdesign: Helen Otte Nächste Ausgabe: zu Ostern 2020 Artikel, die mit vollem Namen gekennzeichnet sind, müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Sinnwahrende Kürzungen bleiben vorbehalten.

Titelbild / Rückseite "Zwei beste Freundinnen..." Foto: Karin Unterstenhöfer-Müller


Katholischer Kirchengemeindeverband Benrath-Urdenbach Die nächste Ausgabe erscheint zu Ostern 2020 Mehr Gemeindeinfos unter www.katholiken-benrath-urdenbach.de

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Fischerbrief Weihnachten 2019  

Die Weihnachtsausgabe 2019 des Fischerbriefs, Pfarrbrief des katholischen Kirchengemeindeverbands Benrath-Urdenbach aus dem Düsseldorfer Süd...

Fischerbrief Weihnachten 2019  

Die Weihnachtsausgabe 2019 des Fischerbriefs, Pfarrbrief des katholischen Kirchengemeindeverbands Benrath-Urdenbach aus dem Düsseldorfer Süd...

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