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2016

K I M lesemagazin unterstufe


Inhaltsverzeichnis

Viel Spass beim Lösen des Wettbewerbs! Trage den richtigen Buchstaben unten ein.

1. Dory sitzt neben Philipp in der Schule. Was ruft er, als er vom Stuhl fällt? A   BIMM L   BAMM O   BUMM 2. W  ie viele Eimer kann ein Kamel auf einmal trinken? E   9 T   18 R  2 3. Wie heisst der Elefant in den Zoogeschichten? B   Emil U   Max S   Otto 4. Auf den Seiten 52 und 53 lernst du einen Vogel kennen, wie heisst er? T   Saateule E   Ziegenmelker R   Nonne 5. Was hält ein Junge mit Brille im Arm? U   Katze R   Hamster S   Krokodil 6. Wie viele Tiere kannst du auf der Seite 31 entdecken? U   6 T   7 F   10 7. Die kleine Ente kann gut .... A   Geschichten erzählen M   vorlesen I   schwimmen 8. Was hat Lilli gefunden? D   Handschuh E   Schwein R   Drachenei

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Lösungswort: Vor- und Nachname:

Strasse:

Postleitzahl und Wohnort:

Schär, Brigitte / Caprez, Andrea 1 Dominos Geheimnis Hanauer, Michaela / Rueda, Marc 2 Fussballgeschichten Lührs, Henrik / Wagenfeld, Bernd 4 Start frei! – Wie ein Flugzeug gebaut wird Hanlon, Abby 6 Donner und Dory! Echte beste Freunde Williams, Ursula M. / Cortinas, Ruth 8 Gobbolino – Hexenkater haben es schwer Leitzgen, Anke M. / Bockelmann, Anna 10 Erforsche das Meer – Kinder entdecken Küsten und Meere Duddle, Jonny 12 Die Jolley-Rogers im Bann der Geisterpiraten Glättli, Samuel / Lendenmann, Jürg Globi und der Goldraub14 Mein Tierlexikon16 Bjørnstad, Taran / Grav, Christoffer 18 Der Krokodildieb Toledo, Eymard 20 Onkel Flores – Eine ziemlich wahre Geschichte aus Brasilien Klocke, Sandra 22 Lilli und das Drachenei 24 Wo bist du, kleiner Delfin? Was ist Was 26 Tauchen – Faszination unter Wasser Betram, Rüdiger / Schulmeyer, Heribert 28 MO und die Krümel – Wo steckt Hamster Albert? Kaup, Ulrike / Roczen, Derek 30 Pirat Krabbe auf Abenteuerfahrt Rogenmoser, Yvonne 32 Über den Gotthard Vereecken, Kathlee / Mouton, Eva 34 Ich bin Jan und stinknormal Ludwig, Sabine 36 Warum Kater Konrad ins Wasser sprang und eine Maus in die Luft ging Littek, Frank 38 Das grosse Arena Fussballbuch Tielmann, Christian 40 Mein Fussballsommer oder wie wir Mats Muskel das Fürchten lehrten Fischer-Hunold, Alexandra / Schoene, Kerstin 42 Zoogeschichten Pfister, Marcus 44 Kleine Ente, du bist stark Fielding, Alex 46 Die wilden Hamster – Krümel auf grosser Tour Winston, Robert 48 Das verrückte Körperbuch Pantermüller, Alice / Kohl, Daniela 50 Linni von Links – Alle Pflaumen fliegen hoch Müller, Thomas 52 Eule, Fuchs und Fledermaus – Tiere der Nacht

Sende den ausgefüllten Talon bitte bis 31.12.2016 an: Kinder- und Jugendmedien Zürich Bachstrasse 1, 8633 Wolfhausen Du kannst tolle Büchergutscheine gewinnen!


Brigitte Schär / Andrea Caprez Dominos Geheimnis SJW Schweizerisches Jugendschriftenwerk, 32 Seiten, Fr. 6.00

Dominos Geheimnis Domino macht im Keller einer verlassenen Villa eine unglaubliche Entdeckung. Sie trifft auf ein seltsames, sprechendes Wesen.

Ich wartete darauf, dass das Biest zu mir zurückkehrte, und hielt die Fackel noch höher in die Luft. Ich war aufgeregt. Das Herz klopfte mir bis zum Hals. Und da war es! Schon sprang es behände auf den Tisch. Es setzte sich wieder auf seinen Hintern und umschlang mit den Armen seine Beine. Seine Ohren hatte es aufgerichtet. Es schaute mich mit grossen, wachen Augen an. Das Biest war ein freundliches Biest. Keins, das ich streicheln wollte. Das Biest war ja kein zahmes Haustier und auch kein Kuscheltier. Halt eben ein Biest. Mir fiel kein besserer Name ein. Biest gefiel mir. Ich wollte es Biest nennen. «Schön ist es hier», sagte Biest jetzt. «Nur sehr dunkel.» «Das stimmt», sagte ich. «Es ist wirklich sehr dunkel. Es gibt im ganzen Haus kein elektrisches Licht. Und alle Fensterläden sind geschlossen. Das war schon so, als Damian und ich zum ersten Mal hierherkamen. Es war stockdunkel und ziemlich gruselig. Zum Glück hatten wir unsere Taschenlampen dabei.» «Wer ist Damian?», wollte Biest wissen. «Damian ist mein bester Freund.» Ich seufzte. «Aber leider ist er vor ein paar Monaten mit seiner Familie weggezogen. Sonst wäre er jetzt auch hier. Das ist nämlich unser

Keller. Wir waren immer gemeinsam hier.» Ich erzählte Biest, wie Damian und ich den grossen, wilden Garten entdeckt hatten. Und dann den Durchschlupf in das unbewohnte Haus. Ich erzählte Biest auch, dass Damian zwei Jahre mit seiner Familie im Ausland bleiben würde. Sehr weit weg. In einer riesigen Stadt auf einem anderen Kontinent. Wegen der Arbeit seiner Eltern. Und dass fremde Leute so lange in ihrer Wohnung wohnten. Biest hörte aufmerksam zu und wiegte den Kopf hin und her. «Das ist schade, dass du deinen besten Freund verloren hast», sagte es bedauernd. «Ich habe ihn nicht verloren», sagte ich. «Wir schreiben uns Mails. Und SMS. Und wir skypen auch ab und zu miteinander.»

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Michaela Hanauer / Marc Rueda Fussballgeschichten Loewe Verlag, 48 Seiten, Fr. 11.90

Fussballgeschichten Luc ist neu hier und hat noch keine Freunde um Fussball zu spielen.

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«Willst du Stürmer sein?» Der Hund wedelt mit dem Schwanz. Die Tonnen sind das Tor.

Luc schüttelt den Kopf. «Du bist ein Mädchen!» «Ja und?», fragt das Mädchen.

Der Hund flankt zu Luc. Luc schiesst den Ball aufs Tor. Doch jemand fängt ihn. «Darf ich mitspielen?»

«Gib mir den Ball», sagt Luc. «Hol ihn dir doch!», ruft das Mädchen.


Das Mädchen stürmt los. Luc hinterher. Fast hat er den Ball.

«Luc, Abendessen!», ruft Mama.

Aber das Mädchen tanzt ihn aus. Sie köpft den Ball am Baum vorbei über die Bank. TOOOR!

Luc guckt zu dem Mädchen. «Morgen, gleiche Zeit?» Das Mädchen grinst und nickt. «Morgen, gleiche Zeit!» 3


Henrik Lührs / Bernd Wagenfeld Start frei! – Wie ein Flugzeug gebaut wird Gerstenberg Verlag, 32 Seiten, Fr. 21.90

Start frei! Wie ein Flugzeug gebaut wird Warum kann ein Flugzeug eigentlich abheben?

Fabian und seine Schwester Finja dürfen zu ihrer Mutter fliegen, die als Flugzeugingenieurin ein neues Flugzeug entwickelt hat.

Vier Kräfte wirken am Flugzeug in vier verschiedene Richtungen: Die Vortriebskraft wirkt in Bewegungs… N FRAGE A G U E Z G richtung nach vorne und die U FL … EINEN : R Widerstandskraft genau LE ENTWICK e mit eine Kurv d ir entgegengesetzt nach hinw ? n m e g Waru r geflo eitenrude S d n ten. Beide Kräfte spürst du u rQue g n ru auch beim Fahrradfahren. e nd ichtungsä s e Für eine R d se Wenn du mit viel Kraft in Na Pilot die dreht der s Seitene d die Pedale trittst, bewirkst fe il h s mit Flugzeug r rechts. e d o du einen großen Vortrieb s k n ch li t ruders na ieren nich g a ss a P und die Geschwindigkeit n i de Um dabe en, hebt p ip k u z m steigt. Gleichzeitig steigt eu den Kaffe ders den es Querru d aber auch der Widerfe il h r it er m seite de er Aussen d f u stand, den du als Fahrta l e Flüg an. prechend ts n a n wind spürst und der e Kurv genau entgegen deiner Fahrtrichtung wirkt. Außerdem wirkt die Gewichtskraft die ganze Zeit nach unten. Das spürst du deutlich, wenn du eine Hand vom Lenker nimmst und deinen Arm ganz locker lässt – er baumelt nach unten. Die entscheidende Kraft, die ein Flugzeug fliegen lässt, ist der Auftrieb. Er wirkt der Gewichtskraft entgegen und muss diese übersteigen, damit das Flugzeug abheben kann. Auftrieb Vortrieb

Gewicht Widerstand

Geschafft! Ich war schneller als Finja und habe den Fensterplatz direkt über der Tragfläche ergattert. Unterwegs wollen wir mal tauschen. Kaum zu glauben, dass die Flügel das schwere Flugzeug durch die Luft tragen können. Mama hat erzählt, dass an den Tragflächen eine Kraft entsteht, die das Flugzeug nach oben zieht. Auftrieb hat sie das genannt. Das passiert aber nur, wenn das Flugzeug ganz schnell durch die Luft saust. Das ist ähnlich wie bei einem Papierflieger. Deswegen gibt der Pilot beim Start auch immer ordentlich Gas! Unser Pilot heisst übrigens Johannes. Er hat sich gerade über die Lautsprecher vorgestellt. Jetzt rollen wir los, hurra! Johannes testet gerade die Klappen und Ruder am Flügel, seht ihr? Er muss ja sicher sein, dass alles funktioniert. Das sind ganz schön viele Teile. An der Vorder- und Hinterkante vom Flügel sind Klappen montiert. Die fahren nicht nur bei der Landung, sondern auch beim Start aus. Dadurch erhöht sich der Auftrieb des Flügels und das Flugzeug kann langsamer fliegen, also auch früher abheben. Auf dem Flügel sind sogenannte Spoiler. Wenn sie ausklappen, erhöht sich der Widerstand – sie funktionieren also wie Bremsen. Und da hinten an der Flügelspitze seht ihr die Querruder. Damit kann der Pilot Kurven fliegen.


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DIE QUERRUDER können nach oben oder unten ausschlagen, je nachdem, in welche Richtung der Pilot fliegen möchte. Schlägt das Ruder nach unten aus, bewegt sich der Flügel nach oben, und anders herum.

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DIE SPOILER bremsen das Flugzeug im Flug und nach der Landung ab.

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AUFTRIEBSHILFEN (OFT LANDEKLAPPEN GENANNT) gibt es vorne und hinten am Flügel. Wenn sie ausfahren, erhöht sich die Wölbung der Tragfläche und somit auch der Auftrieb.

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WINGLETS (AUCH SHARKLETS GENANNT) sind Verlängerungen am Ende der Flügel. Sie senken den Widerstand. Dadurch verbraucht das Flugzeug viel weniger Kerosin.

Flugzeugbau

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Abby Hanlon Donner und Dory! Echte beste Freunde cbt Verlag, 160 Seiten, Fr. 15.50

Donner und Dory! Echte beste Freunde

Letztes Mal hatte Dory in der Schule ihr Fantasie-Monster Mary dabei, und das ging ziemlich schief. Und auch diesmal läuft nichts nach Plan. Ob sie und die schöne Rosabella doch noch echte beste Freundinnen werden? Die Lehrerin gibt uns Filzstifte, damit sollen wir ein Bild von uns selbst malen. Ich male mich als Hündchen namens Wurstzipfel. Und zeichne mir noch eine Augenklappe – einfach nur so. Philipp malt sich mit lauter grusligen Narben im Gesicht.

Ich linse hinüber, um zu sehen, was das Mädchen neben mir malt. Meine Güte, was ist DAS???

Sie hat Ohrringe gemalt! Und Ohrläppchen! Und geschwungene Wimpern! Und Nasenlöcher!! Und eine Krone – mit lauter Juwelen! Ich schaue das Mädchen an. Sie lächelt mir zu und … grosser Gott! Ich kann es kaum fassen … VORNE FEHLEN IHRE SCHNEIDEZÄHNE!! Und in diesem Moment beschliesse ich: Das ist meine beste Freundin. 6


Sie hat ein altmodisches Kleid an, das irgendwie bauschig aussieht. An den Füssen trägt sie Glitzerschuhe mit winzig kleinen Absätzen. Mit Absätzen! In der Schule! Sie riecht nach Schaumbad, und an den Ohrläppchen hat sie kleine Ringlein – ich glaub, die hat sie mit grünem Filzstift aufgemalt. Und aus irgendeinem Grund trägt sie ihren Haarreif an der Stirn statt auf dem Kopf. Ich möchte ihr etwas Lustiges sagen. «Weisst du, was mit diesen Zauberstiften hier passiert, wenn man den Deckel nicht wieder drauftut?», flüstere ich ihr zu. Sie schüttelt den Kopf. «Sie explodieren! PENG! BOMM! WAMM!», mache ich. Ich dachte, sie würde vielleicht lachen, stattdessen macht sie ein besorgtes Gesicht und setzt schnell die Deckel auf alle Filzstifte. Aber Philipp scheint die Idee zu gefallen. Er explodiert – «PENG! BOMM! WAMM!» – und plumpst wieder vom Stuhl.

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Ursula M. Williams / Ruth Cortinas Gobbolino – Hexenkater haben es schwer Orell Füssli Verlag, 192 Seiten, Fr. 19.90

Gobbolino

Hexenkater haben es schwer

Der kleine Hexenkater Gobbolino hat einen Traum: Er wünscht sich nichts mehr, als eine ganz normale Hauskatze zu sein. Doch das ist gar nicht so einfach. Er ist bei einem Katzenzüchter gelandet. Ob ihm das wohl gefällt?

Nun wurde Gobbolino in einen leeren Käfig mit einem blauen Samtkissen gesteckt und bekam ebenfalls einen Teller mit Fleisch. Gobbolino hätte lieber am Feuer gesessen, aber er war froh, dass der alte Mann ihn hereingeholt hatte, und so ass er sein Fleisch dankbar auf und sagte gar nichts. Es ist gut zu wissen, dass es so nette Menschen in der Welt gibt, dachte Gobbolino, während er auf seinem Samtkissen sass. Ich hätte vielleicht die ganze Nacht weiterlaufen müssen und vor Hunger sterben können. «Ich bin sicher, ich werde hier sehr glücklich sein», sagte er bald darauf zu seiner Nachbarin, einer majestätischen Perserdame. «Aber was machen wir hier alle in diesen Käfigen?» «Weisst du das nicht?», fragte die Perserin verächtlich. «Du bist jetzt eine Ausstellungskatze!» Am Morgen bürstete und kämmte der kleine, alte Mann seine Katzen, eine nach der anderen, bis ihr Fell schimmerte und glänzte. Er war etwas überrascht von den farbigen Funken, die beim Bürsten aus Gobbolinos Fell sprühten, aber er hörte nicht auf, ihn zu loben und ihm zu sagen, wie schön er sei. «So ein Fell! So ein Schwanz! So eine Farbe! Und so wunderschöne blaue Augen!», rief er immer wieder. Die anderen Katzen fauchten in ihren Käfigen, denn sie sahen es nicht gern, dass Gobbolino so gelobt wurde.

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Anke M. Leitzgen / Anna Bockelmann Erforsche das Meer – Kinder entdecken Küsten und Meere Beltz und Gelberg Verlag, 160 Seiten, Fr. 23.90

Erforsche das Meer Am Meer und an der Küste gibt es tausend faszinierende Dinge zu entdecken. Aber auch zu Hause kann man Forscherfragen rund ums Thema nachgehen! Wo sind die Tiere im Watt? Im Wattenmeer ist nur eines immer gleich: Es verändert sich ständig. Erst steigt das Wasser, dann fällt es wieder ab, dann steigt es wieder. In diesem ständigen Wechsel von Land und Meer können sich nur Tiere mit ganz besonderen Fähigkeiten dauerhaft behaupten. Ihr Trick: Sie buddeln sich in den Wattboden ein. Deshalb sind sie auch erst einmal schwer zu entdecken. Wenn du dich auf dem Wattboden hinkniest und ganz genau schaust, wirst du viele Tierspuren finden. Kein Wunder: Auf einem einzigen Quadratmeter leben oft eine Million Tiere. Allein 2 000 Herzmuscheln können darunter sein. Zuerst wirst du vermutlich Sandkringelhäufchen entdecken. Sie stammen von Wattwürmern, die du mit einer Schaufel vorsichtig ausgraben kannst. Mit etwas Glück werden dir auch die anderen Wattbewohner begegnen, die du im Bild siehst. Im Frühjahr und Herbst bist du allerdings nicht allein auf der Suche. Dann kommen rund 12 Millionen Zugvögel ins Wattenmeer, um sich auf der langen Reise nach Norden oder Süden satt zu fressen.

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Meer


Jonny Duddle Die Jolley-Rogers im Bann der Geisterpiraten Loewe Verlag, 160 Seiten, Fr. 14.90 Auch als Hörbuch erhältlich.

Die Jolley-Rogers Im Bann der Geisterpiraten In Schnarch am Deich haben unheimliche Piraten das Museum geplündert. Matilda hat darum ihren besten Freund Jim und seine Piratenfamilie, die Jolley-Rogers, um Hilfe gebeten. Sie legen mit ihrem Schiff, der Schwarzwurz, gerade im Hafen an.

Am Steuerrad, auf einem Fass Rum, stand Jims kleine Schwester Goldstück. «AHOI!», schrie Jim Lad. Er balancierte auf der Brüstung des Ausgucks und hielt sich an einem Tau fest. Matilda sprang von der Bank und folgte dem Schiff die Hafenmauer hinunter. Oben im Ausguck bellte Knochen aufgeregt. Jim griff sich ein anderes Tau und liess sich aus der luftigen Höhe auf den Bugspriet hinabgleiten. «MATILDA!», rief er mit einem breiten Zahnlückengrinsen. Er stolperte auf das Deck und duckte sich unter der Reling hindurch. Als er wieder auftauchte, hatte er sich eine Seilschlinge um den linken Arm gehängt. Mit der rechten Hand schwang er das dick verknotete Ende des Taus.

«FANG, TILLY!»

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Der Knotenball hüpfte über die Pflastersteine, bis Matilda ihn erwischte und das Tau an sich heranzog. Sie wickelte es fest um einen Poller und wartete, bis die Schwarzwurz näher herankam, damit sie das Tau richtig festzurren konnte. Am Heck sprang Jims Papa mit einer weiteren Seilschlinge an Land. Dabei rief er Goldstück Befehle zu, doch die sang schrille Seemannslieder, während sie das Schiff gegen die Hafenmauer steuerte. Jim und seine Mama hetzten an Deck umher und zerrten an den Tauen und im Handumdrehen war die Schwarzwurz sicher vertäut. Jim konnte nicht abwarten, bis sein Papa den Landungssteg ausgeklappt hatte. Er schnappte sich ein baumelndes Tau, schwang sich auf den Kai und landete direkt vor Matilda. «Hab deine Botschaft bekommen, Tilly!», sagte er atemlos. «Mein Opa denkt, er kennt diese Halunken. Komm an Bord, dann berichtet er dir alles. Mein Papa fährt dich dann auch wieder heim.» Jim wandte sich an Matildas Papa. «Sie haben doch nichts dagegen, werter Herr?» «Äh ... nein?», murmelte Matildas Papa. Aber da rannten Jim und Matilda schon den Landungssteg hinauf und verschwanden unter Deck.


Samuel Glättli / Jürg Lendenmann Globi und der Goldraub Globi Verlag, 100 Seiten, Fr. 21.50

Globi und der Goldraub Globi hilft der Polizei nach dem Überfall bei der Jagd auf die Diebe. Mit der Sondereinheit Skorpione ist er ihnen auf den Fersen. Ohne viel zu überlegen, hechtet Globi ganz verwegen, hopp, durch diesen schmalen Spalt, überhört das «Warte, Halt!» «Globis Eifer ist nicht ohne», seufzen die drei Skorpione. «Doch nun ist der kleine Held ganz auf sich allein gestellt.» Sich durch einen Tunnel plagen, nachtschwarz wie in einem Magen? Nein, das Handy spendet Licht, Globi hat nun freie Sicht. Bald schon hört er ferne Stimmen, sieht ein Licht und denkt mit Grimmen: «Die Halunken sind’s bestimmt, schnell das Handy jetzt gedimmt.» Globi lugt um eine Ecke auf die nächste Tunnelstrecke: Drei Halunken schaffen dort ihre Beute eifrig fort. Der Verfolger springt verwegen dem Ganovenpack entgegen. «Stehen bleiben», bellt er laut. «Gebt zurück, was ihr geklaut!» 14


Den Schurken auf den Fersen

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Mein Tierlexikon Dorling Kindersley Verlag, 168 Seiten, Fr. 16.90

Mein Tierlexikon Nicht nur über Giraffen, sondern auch über viele andere Tiere erfahrt ihr viel Spannendes in diesem tollen Tierbuch.

Behufte Riesen

Die behuften Riesen haben auch etwas kleinere Verwandte.

Einige Huftiere gehören zu den grössten Säugetieren der Welt. Sie sind besonders hoch, sehr schwer oder extrem ausdauernd.

Okapi: Das Okapi ist mit der Giraffe verwandt. Es hat einen kürzeren Hals. Zwergflusspferd: Es ist nur ein Fünftel so schwer wie das Flusspferd.

Gesunder Appetit Mit ihrem langen Hals können Giraffen auch

Alpaka: Alpakas und Lamas sind südamerikanische Kamelverwandte.

Blätter auf hohen Bäumen erreichen. Sie pflücken sie mit ihrer extrem langen, blauen

Die Giraffe ist das am höchsten gewachsene Tier der Erde. Manche Giraffen werden bis zu 6 Meter gross.

Zunge.

Wie viel kann ein Kamel auf einmal trinken?


Nashorn Die Haut eines Nashorns ist dicker als dieses Buch. Die grossen Hörner bestehen aus Ein Kamel mit zwei Höckern heisst Trampeltier.

Keratin, dem gleichen Material wie deine Fingernägel.

Kamel Kamele leben in heissen, trockenen Gebieten. In den Höckern speichern sie Fett, von dem sie bei Nahrungsmangel zehren können.

Breitmaulnashorn

Flusspferd Flusspferde haben einen grossen, plumpen Körper und kurze Beine. Sie sind meistens im Wasser. Weil sie so schwer sind, versinken sie

Es gibt nicht mehr viele Nashörner, weil man sie wegen der Hörner jagt.

und können auf dem Grund laufen. Den Atem halten sie dabei bis zu 5 Minuten lang an.

Tiere

Für Giraffen ist das Trinken schwierig. Sie müssen die Vorderbeine weit spreizen, damit sie mit dem Kopf ans Wasser gelangen.

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Neun Eimer Wasser in einem Zug.


Taran Bjørnstad / Christoffer Grav Der Krokodildieb Beltz und Gelberg Verlag, 134 Seiten, Fr. 17.90

Die Rottentodds Der Krokodildieb Gestern war der neunjährige Odd mit seiner Klasse im Zoo. Der Krokodil-Pfleger Rolf hat ihnen viel über diese Tiere erzählt. Odd möchte heute Zack, einen 60 cm grossen Kaiman stehlen, damit ihn niemand mehr auslachen oder hänseln kann. Odd hat sich von der Klasse entfernt und ins Krokodilgebäude zu Zack geschlichen.

Zack klappt ein paarmal die Kiefer auf und zu. Wenn Odd nur wüsste, ob Krokodile Brot mögen. «Du brauchst das Brot ja nicht mitzuessen», sagt er. «Wenn du nicht willst.» Zack reisst die Krokodilschnauze weit auf. Odd ist beeindruckt. Zack hat ihn verstanden. Er will nur den Schinken, kein Zweifel. Die Schnauze schliesst sich halb, und es sieht aus, als würde er lächeln. Odd erwidert das Lächeln, so gut er kann, stellt den Rucksack auf den Boden und nimmt das Brotpaket heraus.

«Ist da unten jemand?» Odd duckt sich. Das war eine Frauenstimme. Hat die Suchaktion nach ihm begonnen? Er schnappt sich seinen Rucksack und ist mit einem Satz hinter der Tür. «Hallo? Ist da jemand?» Sein Herzschlag hämmert in den Ohren. Odd singt im Stillen die ganze erste Strophe der Nationalhymne, ehe er sich traut, die Augen wieder aufzumachen. Eine Tür knallt, dann ist es wieder still. Nur noch Odds Atem ist zu hören und das leise Surren des Ventilators unter der Decke. Er erwartet, Schritte zu hören, aber es bleibt still. Niemand kommt. Er schaut wieder auf die Uhr. Über zwanzig Minuten. Mit zitternden Händen klappt er den Doppeldecker auf und nimmt den Schinken von der einen Brotscheibe. Es ist unmöglich, das Brot auszupacken, ohne Geräusche zu machen, und es kommt ihm vor, als hätte er noch nie Papier so laut rascheln hören. Es hallt von den Wänden wider. Er hält die Luft an und lauscht. Hat jemand es gehört? Zack starrt ihn an und klappt die Kiefer auf und zu. «Jetzt kommt der Schinken», flüstert Odd, hebt vorsichtig den Deckel des Terrariums an und schiebt den Schinken durch den Spalt. Mit einem Happs ist der Schinken verschwunden. Odd zählt zitternd seine Finger. Er fühlt sich atemlos wie nach einem Hundertmeterlauf bergauf. Zack streckt den Hals und reisst die Schnauze wieder auf. Odd kann direkt in den rosa


Krokodilrachen schauen. Oben und unten sind dichte Reihen nadelspitzer Zähne zu sehen. Fest um Nacken und Schwanz packen. Das kann doch nicht so schwer sein? Odd zieht die mitgebrachten Arbeitshandschuhe an. Er nimmt noch eine Schinkenscheibe und hat die Abdeckung kaum angehoben, als sie schon in dem Krokodilschlund verschwindet. Zack wirft den Kopf in den Nacken und schluckt gierig. «Du bist aber ganz schön hungrig», flüstert Odd und nimmt die nächste Scheibe Schinken. Das Beste wäre, wenn Zack den Schinken vom Boden seines Käfigs frässe, weil Odd ihn dann von oben packen könnte, sobald er den Kopf vorbeugt und die bedrohliche Schnauze mit Fressen beschäftigt ist. Er rückt den Rucksack zurecht und wirft sicherheitshalber ein Stück Schinken hinein. Dann dreht er einen Eimer um und steigt darauf, um besser in den Glaskäfig zu reichen. «Okay, Kumpel», sagt er mit bebender Stimme. «Dann hol ich dich jetzt mal raus.» Das letzte Stück Schinken landet direkt vor Zacks Schnauze.

Odd hat keine Zeit, nachzudenken. Plötzlich liegen seine Hände im Nacken und um den Schwanz des Krokodils. Zack schlingt den Schinken hinunter. Es scheint ihn nicht zu stören, angefasst zu werden. Aber dann fängt er unvermittelt an, sich zu winden. In dem kleinen Körper steckt eine so gehörige Kraft, dass Odd, von der plötzlichen Bewegung völlig überrumpelt, das ohnehin schon kippelige Gleichgewicht auf dem Eimer verliert. In der nächsten Sekunde liegt er mit Zack im Arm auf dem Boden. Zack schnappt nach ihm und zappelt wild. Odd hält ihn ganz fest umschlungen, während er mit einem Fuss den Rucksack zu sich herzieht. Dann schiebt er das Krokodil energisch und mit dem Kopf voran in den Rucksack, zieht blitzschnell die Hände heraus und schnürt ihn mit einem heftigen Ruck zu. Jetzt noch den Deckel zuklappen und die Riemen festzurren.

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Eymard Toledo Onkel Flores – Eine ziemlich wahre Geschichte aus Brasilien Baobab Books, 32 Seiten, Fr. 24.80

Onkel Flores

Eine ziemlich wahre Geschichte aus Brasilien Edinho ist oft bei Onkel Flores und hilft ihm. Der Fabrikbesitzer beschliesst eines Tages, die Arbeitsanzüge nicht mehr von Onkel Flores nähen zu lassen. Wie es Edinho gelingt, dass die Leute doch wieder bei seinem Onkel Schlange stehen, erfährst du in dieser Geschichte!

Onkel Flores war Schneider von Beruf, und es gab keinen besseren in Pinbauê. Als Kind verbrachte ich viel Zeit bei ihm. Onkel Flores hat mir Vieles beigebracht: Stoff zuschneiden und heften, Knöpfe annähen, Nähte bügeln …

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Wenn ich beim Zuschneiden half, sagte Onkel Flores zu mir: «Halte den Stoff gut fest, Edinho, er muss straff sein, sonst wird der Schnitt krumm.» Tsüüüüüüüü. Wir rutschten mit unseren zwei grossen Scheren durch den Stoff, bis sie sich in der Mitte trafen. «Entschuldigung, können Sie mir sagen, wo ich das Haus von Herrn Flores finde?» «Herr Flores, der Schneider? Die Erste links, die Zweite rechts. Es ist das gelbe Haus am Ende der Strasse. Das Haus, vor dem die Menschen Schlange stehen.»


Sandra Klocke Lilli und das Drachenei Boje Verlag, 224 Seiten, Fr. 19.90 Auch als Hörbuch erhältlich.

Lilli Rottentodds Die und das Drachenei Lilli ist neun Jahre alt, sie verbringt ihre Zeit am liebsten in Theos magischem Zauberladen. Mit Süssigkeiten versucht sie dem Hausschwein Ida Kunststücke beibringen, aber so einfach ist das nicht!

«Nun hätte ich gern noch ein paar Wurzeln», sagte es. «Die findet man draussen. Im Wald.» Lilli warf einen Blick aus dem Fenster und stöhnte leise. Sie hatte nicht die geringste Lust, zwischen den Bäumen nach Schweinefutter zu suchen. Aber sie musste Ida bei Laune halten, und das war einzig und allein Benitas Schuld. Benita und Lilli besuchten dieselbe Klasse, konnten einander aber nicht ausstehen. Benita war die Tochter des Zoodirektors und einen ganzen Kopf grösser als Lilli. Sie wohnte im Tiergarten, in einem grossen Haus, das direkt neben dem Affengehege lag. Dort feierte sie jeden ihrer Geburtstage. Dabei gab sie immer so fürchterlich an, dass alle anderen Kinder Bauchweh vor Neid bekamen. Ihre Gäste durften auf Elefanten und Kamelen reiten, Zuckerwatte und Popcorn essen, Waschbären füttern und Krokodile beobachten, bis sie glaubten, den schönsten

und spannendsten Tag ihres ganzen Lebens erlebt zu haben. Lillis eigene Geburtstage, auf denen es nur Luftschlangen gab, keine echten, fielen dagegen wesentlich langweiliger aus. «Wie schade, dass du keine Eisbären hast», sagte Benita immer, wenn sich alle Kinder zum Topfschlagen versammelten. «Wirklich ein Jammer! Faultiere gibt es hier auch nicht, wie ich sehe. Und auch keinen einzigen Schimpansen, nicht wahr?» In den letzten Jahren hatte Lilli in diesen Momenten mit zusammengebissenen Zähnen gelächelt und insgeheim gebrodelt vor Wut. Diesmal aber wollte sie ihren Freunden Ida präsentieren: das einzige Schwein, das nicht nur Schokolinsen fangen, sondern auch mit seinem Ringelschwanz Klavier spielen konnte! Zumindest eine ziemlich langsame Version von Alle meine Schweinchen. Dummerweise musste Ida für derartige Vorführungen gute Laune haben, und gut gelaunt war sie nur, wenn sie vollgefressen war.


Also stapfte Lilli nun grummelnd aus dem Haus und wäre fast über Theos rosa Ente Mathilda gestolpert. Auf den ersten Blick sah Mathilda so aus, als wäre sie aus Plüsch. Doch in Wirklichkeit stellte sie sich nur schlafend und zwickte mit Vorliebe jeden in den Po, der an ihr vorüberging. Mit einem lauten «Mjam!» schnappte die Ente auch jetzt nach Lilli. Doch die war zum Glück schneller und zog die Tür hinter sich zu, bevor das nächste Stück Würfelzucker aus dem Teekessel dagegenprallte. Die Zauberbude lag direkt am Waldrand, nur einen Steinwurf von Idas geliebten Wurzeln entfernt. Lilli schob sich durch Sträucher und Gestrüpp, über Moos und Pilze hinweg, zwischen Tannen und Fichten hindurch, bis sie auf einmal etwas entdeckte. Neugierig blieb sie stehen. Es war keine Wurzel und auch kein Kiefernzapfen. Es war überhaupt nichts, das man normalerweise im Wald finden würde. Es war ... ein Ei. Ein grosses Ei. Es war viel grösser als ein Hühnerei. Ja, sogar grösser als ein Straussenei! Es war rosa, übersät mit goldenen Punkten, und es schillerte in den letzten Strahlen der untergehenden Nachmittagssonne. Lilli liess sich auf die Knie sinken und strich ganz vorsichtig darüber. Die Oberfläche war glatt und kühl wie bei einem Stein. Behutsam klopfte sie dagegen. «Ist da etwas drin?», fragte sie flüsternd, aber niemand antwortete. Ein paar Sekunden lang wusste Lilli nicht, was sie mit die-

sem sonderbaren Ding anstellen sollte. Dann hob sie das Ei vorsichtig hoch. Mit gleichmässigen Schritten trug sie es in die Zauberbude und liess es langsam zu Boden gleiten. «Theo!», rief sie. «Theo! Schau mal, was ich gefunden habe!» Theo bemühte sich gerade, seine Kristallkugeln einzusammeln, die quer durch die ganze Zauberbude rollten. In einem wilden Zickzacklauf versuchte er, ihnen zu folgen. «Gänseblümchen!», antwortete er, ohne auch nur in Lillis Richtung zu blicken. Dann warf er sich bäuchlings auf den Boden und angelte mit einem Regenschirm nach einer Kristallkugel, die sich unter einem Sessel versteckte. Die anderen Kugeln beobachteten ihn und glucksten dabei vor Lachen. «Nein», erwiderte Lilli atemlos. «Einen Handschuh?» «Auch nicht.»

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Wo bist du, kleiner Delfin? Dorling Kindersley Verlag, 48 Seiten, Fr. 8.50

Wo bist du, kleiner Delfin? Der kleine Delfin Timo spielt gern mit seinen Freunden. Sie tauchen und springen und haben viel Spass miteinander. Doch eines Tages schwimmt Timo zu weit davon. Du begleitest ihn auf seinem Abenteuer und erfährst dabei viel über Delfine.

Wer spricht? Es ist sehr laut unter Wasser. Delfine schwatzen ständig.

«Klick-klickklick-klick. Was ist denn das da?» 24

«Whiii, whooa! Hallo, ich bin’s! Hier bin ich!»


In diesem Buch liest du von den Abenteuern der Star WarsHelden.

«Klick-klickklick-klick. Vorsicht, da sind Haie!»

Delfine

«Klick-klick-klick-klick», machen Delfine. Schallwellen sausen durch das Wasser. Ist etwas im Weg, werden sie zurückgeworfen. Das hilft Delfinen, Fische zu fangen.

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Was ist Was Tauchen – Faszination unter Wasser Tessloff Verlag, 48 Seiten, Fr. 13.30

Tauchen

Faszination unter Wasser Das muss der Taucher alles tragen? Ventile und Handräder Mit den Flaschenventilen kann der Taucher die Versorgung mit Atemgas steuern. Heutzutage verwenden die meisten Taucher immer zwei getrennte Ventile. Falls auf einer Seite ein Schlauch platzen sollte, kann das eine Ventil geschlossen werden. Über das Metallrohr zwischen den Flaschen, die sogenannte Brücke, steht aber weiterhin die gesamte Menge des Gases für die Atmung des Tauchers zur Verfügung.

Tauchflaschen Die Doppelflaschen können je nach geplantem Tauchgang unterschiedlich gross sein. Sie enthalten mehrere Tausend Liter Druckluft oder bestimmte Gasgemische, zum Beispiel sauerstoffangereichertes Nitrox oder heliumhaltiges Trimix.

Der lange Schlauch Wenn der Tauchpartner im Notfall keine Atemluft mehr hat, bekommt er vom Helfer den Atemregler am langen Schlauch. Damit können sich beide Taucher freier bewegen und zusammen zur Wasseroberfläche aufsteigen.

Der Batteriekanister Dieses Rohr enthält starke Batterien, die wiederaufladbar sind. An die Energiequelle kann eine helle Taucherlampe oder auch ein Heizhemd angeschlossen werden.

Tauchanzug Der wasserdichte Trockentauchanzug besitzt sogar Taschen! Hier passen kleine Leinenrollen, Ersatzmasken, ein wasserfestes Notizbuch oder spezielle Werkzeuge hinein.

Mit batteriebetriebenen Tauchscootern können die Taucher unter Wasser längere Strecken zurücklegen.

Tauchflossen Die robusten Flossen sind meistens aus schwerem Gummi. Mit speziellen Flossenschlägen kann der Taucher damit sogar rückwärtsschwimmen!

Druckanzeige Das Manometer zeigt den Druck in der Flasche an. Erreicht der Druck einen vorher von den Tauchern besprochenen Wert, beginnt die Tauchergruppe den Aufstieg.


Funny Fact

Trockenhandschuhe Mit diesen wasserdichten Handschuhen bleiben die Hände auch in kaltem Wasser warm.

Tragegurt Mit stabilen Gurten trägt der Taucher die Flaschen auf dem Rücken. Das System ist sehr bequem und sicher und hält den Taucher in einer waagerechten Lage im Wasser.

Auch ein Taucher muss mal ... Bei langen Tauchgängen ist es möglich, durch ein Spezialventil am Bein durch den Trockentauchanzug Wasser zu lassen. Eine Windel wäre auch eine Lösung, aber aus diesem Alter sind die meisten Taucher vermutlich schon herausgewachsen. Das funktioniert bei männlichen wie auch bei weiblichen Tauchern.

Ersatzatemregler Der zweite Atemregler hängt an einem Gummiband um den Hals des Tauchers und kann im Notfall sofort mit einer Hand in den Mund gesteckt werden.

Tauchmaske Mit der Halbgesichtsmaske sieht der Taucher scharf unter Wasser. Die Nase muss mit in der Maske sitzen, sonst kann er keinen Druckausgleich in der Maske machen.

➜ Schon gewusst?

Unter Wasser aus einer Flasche zu trinken, ist fast nicht möglich. Aber eine Capri-Sonne kannst du einfach zusammenpressen und mit einem Strohhalm trinken. Auch unter Wasser! Nimm auf jeden Fall die leere Hülle wieder mit nach oben und lass den Müll nicht im Meer!

Tarierjacket Das Tarierjacket oder Wing sorgt dafür, dass der Taucher immer in der Schwebe bleibt. Mit einem Schlauch wird Gas aus der Taucherflasche hineingeleitet. Wenn das Wing wie ein Luftballon gefüllt wird, bekommt der Taucher Auftrieb. Wenn er aus einem Ventil Gas ablässt, sinkt der Taucher tiefer.

Tauchcomputer Der Tauchcomputer zeigt dem Taucher an, wie tief er sich gerade befindet und wie viele Minuten der Tauchgang schon dauert. Aus diesen Daten kann der Taucher oder der Computer dann berechnen, wie lange die Dekompression, also der Aufstieg bis zur Wasseroberfläche dauert.

Anzug-Inflator Mit diesem Schlauch leitet der Taucher fein dosiert Luft in seinen Trockentauchanzug, um einen Druckausgleich zu machen.

Mit dem Schein der Taucherlampe kann der Taucher auch in der Nacht oder in Höhlen gut sehen. Der fokussierte Strahl der Lampe ist auch sehr gut für die Kommunikation zwischen den Tauchern geeignet. Ein grosser Kreis mit dem Lichtpunkt bedeutet zum Beispiel «Alles O.K.».

Kamera Mit einer asserrw im Unte und zwei se äu eh g hten wasserdic nn der ka n ze lit B ere Ti er Tauch zen n la Pf d n u eren. fotografi

Tauchen

Taucherlampe

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Rüdiger Bertram / Heribert Schulmeyer MO und die Krümel – Wo steckt Hamster Albert? cbj Verlag, 160 Seiten, Fr. 14.90

MO und die Krümel Wo steckt Hamster Albert? Frau Nett, die eigentlich Frau Grimm heisst, ist die nette Lehrerin der Hamster-Klasse. Die Krümel sind die Schüler. Dazu gehören auch Mo und seine Freunde Anton, Esra, Erik und Kim. Sie haben sich nach dem Wochenende viel zu erzählen. Zuerst soll Mo nun den Klassenhamster mit Körnern und Würmern füttern.

«Kannst du mir mal einen von den Würmern geben?», habe ich Anton gefragt. Der hat in seine Satteltasche geguckt, den Kopf geschüttelt und gesagt: «Keiner mehr da.» «Aber am Freitag waren doch noch ganz viele da», hat Esra gesagt. «Die können doch nicht alle weg sein», hat Kim gesagt. «Hast du die gegessen?», hat Erik gefragt. «Spinnst du?», hat Anton geantwortet. «Die müssen abgehauen sein.» Frau Nett hat vorsichtig unter ihr Pult geschaut, aber da waren die Würmer auch nicht. Sie waren überhaupt nirgendwo. Erik, Anton, Esra, Kim, ich und die anderen Kinder aus der Hamster-Klasse haben das ganze Zimmer auf den Kopf gestellt und dabei viele andere Sachen gefunden, die wir schon lange gesucht haben: alte Radiergummi, Buntstifte, einen linken Socken, Anspitzer und Wollmäuse, aber die kann Albert ja nicht fressen. Die würde nicht mal eine Katze fressen. Unser Klassenzimmer war so dreckig, weil es nur ganz selten

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geputzt wird. Die Stadt hat dafür kein Geld, hat Mama gesagt. Deswegen will sie sich mit ein paar Eltern am nächsten Wochenende in der Schule treffen, um unser Klassenzimmer so richtig blitzblank zu wischen. Vielleicht kann man danach auch wieder durchs Fenster gucken. Das geht jetzt nämlich nicht, weil das Glas so schmierig ist. Und vielleicht finden sie dann auch die Regenwürmer, die aus Antons Satteltasche getürmt sind. Nur, so lange konnten wir nicht warten. Albert hatte ja jetzt Hunger. Deswegen habe ich ein paar von den Körnern genommen, um ihn zu füttern. Aber das war komisch, weil ich Albert gar nicht gesehen habe. Ich habe mit meinem Zeigefinger sogar das Stroh durchwühlt. Ganz vorsichtig habe ich das gemacht. Ich wollte ihn ja nicht erschrecken, und ich wollte auch nicht, dass er mich in den Finger beisst. Aber das hat er gar nicht, und das konnte er auch gar nicht, weil er gar nicht mehr da war. Da habe ich mich umgedreht und ganz laut in die Klasse gebrüllt: «Albert ist weg!» Sofort sind alle von ihren Sitzen aufgesprungen, um sich selbst davon zu überzeugen, dass Albert verschwunden war. Ich war ein bisschen beleidigt, weil sie mir das auch ruhig hätten glauben können. Aber sogar Frau Nett kam angelaufen und hat in das Aquarium geguckt. «Albert ist weg», hat sie gesagt. «Sag ich doch», habe ich gesagt.


«Vielleicht hat der Hausmeister ihn zu sich genommen, damit Albert am Wochenende nicht so alleine ist», hat Kim vermutet. «Das könnte natürlich sein», hat Frau Nett gemurmelt. «Geh ihn doch bitte mal fragen, Esra.» Frau Nett hat Esra zum Hausmeister geschickt, weil Esra von uns allen die Schnellste ist. Zwei Minuten später war sie auch schon wieder zurück. «Und?», hat Frau Nett gefragt.

«Beim Hausmeister ist Albert auch nicht», hat Esra geantwortet. «Aber ich soll ausrichten, dass er froh ist, dass das Drecksviech endlich fort ist.» Da wurden wir alle ganz sauer auf den Hausmeister, weil der so etwas Gemeines über unseren Hamster gesagt hat. Erik war so wütend, dass er unbedingt etwas essen musste. Er hat sich einfach die Körner geschnappt, die ich noch für Albert in der Hand hielt, und sie sich in den Mund geworfen, als wären es Erdnüsse. Da war ich erleichtert, dass die Regenwürmer fort waren. Sonst hätte Erik die vor lauter Aufregung auch noch gegessen.

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Ulrike Kaup / Derek Roczen Pirat Krabbe auf Abenteuerfahrt Arena Verlag, 48 Seiten, Fr. 10.90

Pirat Krabbe auf Abenteuerfahrt Auf einer einsamen Insel hält der gemeine Kapitän Zottelbart ein geheimnisvolles Tier gefangen. Pirat Krabbe hat schon einen genialen Plan, wie er es retten kann! Pöttchen begleitet ihn.

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Wie gut, dass Krabbe an die rollende Badewanne gedacht hat!

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Yvonne Rogenmoser Über den Gotthard Nord-Süd Verlag, 32 Seiten, Fr. 16.90

Über den Gotthard In diesem spannenden Sachbuch erfährst du, wie die Menschen früher über den Gotthardpass gereist sind und wie dann später der Gotthard-Tunnel für den Zug und noch später der Gotthard-Autotunnel gebaut wurde. Dieses Jahr wird ein neuer Tunnel eröffnet: der Gotthard-Basistunnel!

1. Die LÖCHER für die Sprengladung werden gebohrt.

2. Der Emulsionssprengstoff wird in die Löcher eingebracht und die Ladung mit den SPRENGKABELN verbunden.

Kran

Der Bohrkopf mit 9,4 Metern Durchmesser ist so gross wie ein Haus.

Mattenversetzgerät zum SICHERN DER TUNNELDECKE.

Mit den Grippern wird die TBM seitlich verspannt, damit der Bohrkopf gegen den Fels drücken kann.

FÖRDERBAND für das Ausbruchmaterial.


Auf der Tunnelbaustelle tragen alle Arbeiter SICHERHEITSKLEIDUNG:

Helm Gehörschutz

Overall mit Leuchtstreifen

Schuhe mit Stahlkappen

4. Die Gesteinsbrocken werden im BRECHER zerkleinert und auf Förderbändern oder mit der Stollenbahn weggebracht.

Damit es nicht so viel STAUB gibt, wird der Schutt mit Wasser bespritzt.

Kieswerk

Die TUNNELBOHRMASCHINE (TBM) ist riesig und schwer, eine richtige Monstermaschine. Sie heisst «Sissi» wie die berühmte österreichische Kaiserin.

Der grösste Teil des Gesteins aus dem Gotthard wird zu Kies verarbeitet und als BETON zurück in den Tunnel gebracht. Kabine zum STEUERN DER MASCHINE.

Spritzbetonautomat: Um den Rohbau abzuschliessen, wird alles mit SPRITZBETON gesichert.

Gotthard

3. Eine Sirene ertönt. Die Mineure bringen sich in Sicherheit und der Sprengmeister löst die ZÜNDUNG aus. Mit grossem Getöse werden 3 – 4 Meter Fels weggesprengt.

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Kathleen Vereecken / Eva Mouton Ich bin Jan und stinknormal Gerstenberg Verlag, 128 Seiten, Fr. 16.90

Ich bin Jan und stinknormal Jan ist neun und stinknormal, aber in seiner Familie sind alle besonders begabt in Sport, Musik oder Mathematik. Deshalb möchte Jan auch besonders sein. Seine Freundin Nina mit den roten Locken hat eine Idee: Sie schauen verschiedenen Leuten beim Aufstellen von Rekorden zu. Sehr merkwürdig, was die sich alles einfallen lassen, um besonders zu sein!

Stinknormal ist auch okay Ich sehe in den Spiegel. Das tue ich nicht oft, weil es da nicht so viel zu sehen gibt. Wenn ich nicht ich selbst wäre, würde ich mir nicht mal merken, wie ich aussehe. Ich bin nicht klein und nicht gross. Nicht dick und nicht dünn. Meine Haare sind nicht blond und nicht braun. Meine Augen sind so grau wie ein wolkenverhangener Himmel. Ich bin normal. So normal, das kannst du dir nicht vorstellen. So stinknormal, dass ich es am liebsten herausschreien würde! Ich hab genug. Ich hab die Nase voll. Ab morgen wird alles anders. Ich werde besonders.

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Ich halte den Atem an. Wer kann so verrückt sein? Wer ist vierhundert Mal seltsamer als alle anderen Menschen, die wir bereits erlebt haben? Gibt es das überhaupt, vierhundert Mal seltsamer? Ich halte die Hände gegen den Mund gepresst und linse durch meine Wimpern wie bei einem Gruselfilm. Ausgerechnet jetzt springt Marie auf den Tisch, direkt vor unsere Nase. Ihr dickes, wolliges Fell verdeckt den Bildschirm. Sie schnurrt laut, streift um uns herum und drückt Nina ihr Hinterteil ins Gesicht. «lgitt, Sauigel!», sagt Nina. Ich lache und zucke mit den Schultern. «Das machen Katzen nun mal. Sie betrachtet dich als Freundin. Du solltest dich geehrt fühlen.» «Na super», brummt Nina. «Katzenfreundschaft STINKT.» Ich hebe Marie hoch und setze sie vorsichtig auf dem Boden ab. Sie streicht jetzt um meine Beine und reibt ihren Kopf an mir. Wir schauen wieder auf den Bildschirm und da ist ein Mann. Ein Mann, der mir auf der Strasse nicht mal aufgefallen wäre. Ein Mann mit einem Gesicht, das ich mir nicht merken werde. «Er ist so ... so ...», fange ich an. «GEWÖHNLICH», sagt Nina.

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Sabine Ludwig Warum Kater Konrad ins Wasser sprang und eine Maus in die Luft ging cbj Verlag, 160 Seiten, Fr. 17.90 Auch als Hörbuch erhältlich.

Warum Kater Konrad ins Wasser sprang und eine Maus in die Luft ging

1. Kapitel «Konrad! Konrädchen!», ruft die Mutter. «Klapp das Buch zu, du verdirbst dir noch die Augen.» Konrad kann sich nur mit Mühe von der spannenden Geschichte losreissen. «Nur noch eine Seite, Mama.» «Draussen scheint die Sonne und du hockst über deinen Büchern.» Die Mutter nimmt Konrad das Buch weg. «Komm mit mir einkaufen. Frische Luft wird dir guttun.» Wenn Konrad etwas nicht leiden kann, dann ist es, mit seiner Mutter einkaufen zu gehen. Das dauert immer ewig, weil sie in jedem Laden erst einmal einen Schwatz halten muss. Beim Bäcker geht es schon los. «Was meinst du, Konrädchen, soll ich von dem Kuchen etwas mitnehmen?» «Von mir aus.» Konrad betrachtet Zuckerbrezeln und Zitronencremetorte. «Meine Katinka isst keinen Kuchen mehr», erzählt die Mutter der Verkäuferin. «Deswegen hab ich mir auch abgewöhnt, selber zu backen, wird ja alles nur trocken.» «Da haben Sie recht, Mädchen in dem Alter sind wirklich schwierig, meine Karline sagt immer …» Konrad interessiert nicht die Bohne, was diese Karline sagt oder nicht, er sieht durchs Schaufenster. Draussen laufen gerade Kurt und Kaspar vorbei. 36


Die gehen in seine Klasse, und nichts macht ihnen mehr Spass, als Konrad zu ärgern. Zurück auf der Strasse schaut die Mutter auf ihren Einkaufszettel. «Heute gibt’s Katzenberger Klöpse, da brauche ich noch Fleisch.» «Muss ich mit, Mama?» «Nun komm schon, Konrädchen. Kriegst auch ein Wurstscheibchen.» «Keine Lust.» Doch die Mutter packt Konrad am Ärmel und zieht ihn in die Fleischerei. «Grüss Gott, Frau Kratzelmann, was darf’s denn heute Schönes sein? Ihr Konrädchen möchte bestimmt ein Wursträdle.» «Nein!», will Konrad rufen, aber da hält ihm die dicke Verkäuferin auch schon eine Scheibe Wurst hin. «Spitzmaussalami, das schmeckt dir, gell?» Konrad kaut. Und nickt. «Ich hätte gern ein Viertelpfund Gehacktes», sagt die Mutter. «Maus und Ratte gemischt?» «Bitte nur Maus. Ratte schmeckt immer so vor.» «Da haben’S recht, mein Mann sagt auch immer, Ratte muss man mögen.» «Und für die Schulbrote der Kinder nehme ich ganze Mäuse bitte.» «Von den freilaufenden Biomäusen?» Konrads Mutter betrachtet die Auslage. «Nein danke, die sehen mir doch zu mager aus.» Die Verkäuferin hält zwei Mäuse am Schwanz hoch. «Dann nehmen’S die hier, sind gerade frisch reingekommen. Hafermastmäuse, besonders fett und saftig.» Konrad schaut die Mäuse an, sie sehen wirklich sehr dick aus. Vor allem die eine. Was ist das?? Hat die ihm eben zugezwinkert? 37


Frank Littek Das grosse Arena Fussballbuch Arena Verlag, 96 Seiten, Fr. 19.40

Das grosse Arena Nicht nur was für Fussballbuch das Tackling Verteidiger: Nicht nur was für Verteidiger: das Tackling

Eine wichtige Grundtechnik beim Fußball ist das Tackling, das verschiedene Möglichkeiten Eine wichtige Grundtechnik beim Fussball ist bietet,das dem Gegner den Ball abzunehmen. Tackling, das verschiedene Möglichkeiten Nicht bietet, nur Verteidiger sollten Tackling dem Gegner den gut Ball im abzunehmen. sein. Auch und Stürmer NichtMittelfeldspieler nur Verteidiger sollten gut im Tackling müssen es beherrschen, denn auch imStürmer Angriff sein. Auch Mittelfeldspieler und oder im Mittelfeld gibt es immer wieder müssen es beherrschen, denn auch im Angriff Situationen, denen ein dem Gegner oder imbei Mittelfeld gibtSpieler es immer wieder denenden ein Ball Spieler dem Gegner durch Situationen, geschicktes bei Tackling abnehmen durcheinen geschicktes Tackling denfür Ball abnehmen und damit wichtigen Vorteil die und damit einen wichtigen Vorteil für die eigene Mannschaft erzielen kann. eigene Mannschaft erzielen kann.

Das Blocktackling

DieDas erste Technik zur Ballabnahme ist das GrundBlocktackling oder Blocktackling. Dabei du denist Balldas Die erste Technik zurblockierst Ballabnahme mitGrundder Innenseite deines Fußes und trennst ihn oder Blocktackling. Dabei blockierst sodu vom Gegenspieler. Beim Blocktackling istFusses es den Ball mit der Innenseite deines wichtig, den Ball mit einer möglichst großen und trennst ihn so vom Gegenspieler. Beim Fläche des Fußes zu Deshalbden verwendest Blocktackling isttreffen. es wichtig, Ball mit dueiner dazu die Fußinnenseite. Anders als beim möglichst grossen Fläche des Fusses zu treffen. Deshalb du dazu Innenseitstoß machst duverwendest aber keine aktive Tritt-die Fussinnenseite. Anders als beim Innenseitbewegung gegen den Ball, sondern blockierst stoss machst du aber keine aktive Trittbeihn nur, indem du den Fuß gegen den Ball hältst. wegung gegen den Ball, sondern blockierst Dabei sind deine Beinund ihn nur, indem du Fußmuskeln angespannt.den

Mit einem Gleittackling versucht Marcos Angeleri vom FC Málaga Cristiano Ronaldo (Real Madrid) vom Ball zu trennen.

Fuss gegen den Ball hältst. Dabei sind deine Bein- und Gleittackling Fussmuskeln angespannt. Das Gleittackling ist viel

schwerer auszuführen als

Gleittackling das Blocktackling. Du Das Gleittackling ist viel kannst es anwenden, wenn schwerer auszuführen als dein Gegner so weit entdas Blocktackling. Du fernt ist, dass du ihm mit kannst es anwenden, wenn einem Blocktackling den dein Gegner so weit entBall nicht abnehmen fernt ist, dass du ihm mit kannst.Blocktackling Beim Gleittackling einem den versuchst du, durch seitliBall nicht abnehmen ches Hineingrätschen den kannst. Beim Gleittackling Ball vom Fuß versuchst du,deines durchGeseitligenspielers zu trennen. den ches Hineingrätschen Diese vom Technik Fuss erfordert Ball deines viel Übung, biszu dutrennen. sie Gegenspielers sicher beherrschst. Sie ist Diese Technik erfordert

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Lachen erlaubt

rhalten Sohn unte d n u r te Va as wird Sohn: «W r e d t g ra r sich. F r, wenn e Fussballe n ais einem e h r richtig se nicht meh ann D « r: er Vate D » ? n n a k ter.» chiedsrich wird er S

viel Übung, bis du sie sicher beherrschst. Sie ist auch sehr riskant. Der Schiedsrichter erkennt oft nicht, ob du den Ball getroffen oder deinen Gegner gefoult hast – sodass du bei jedem Gleittackling einen Freistoss riskierst. Ausserdem liegst du anschliessend am Boden und kannst nicht mehr in das Spiel eingreifen.

1 1 1

Rempeln erlaubt Fussball ist ein körperbetontes Spiel. Bei vielen Zweikämpfen kommt es zum Körperkontakt. Dabei darfst du deinen Gegenspieler auch rempeln. Das Rempeltackling ist aber nur erlaubt, wenn ihr gleichzeitig um den Ball kämpft. Beim Rempeln muss der Arm an den Oberkörper angelegt sein, deine Schulter hält den Kontakt zum Bei der W eltmeiste rschaft 19 v e rwandelt Gegenspieler. 38 e Giusepp e Meazza e Elfmeter. Achte beim Rempeln darinen Den Zusc hauern fi se in e e l m d erkwürdig abei auf, dass dein Gewicht auf e Körperh Der Mann altung au dem inneren Bein liegt. hielt sich f. beim Anla Hose fest u f d ie . Der Gru Wirst du vom Gegenspieler nd: Meaz im Zweik za war ampf kurz kurzzeitig nach aussen vor dem Elfmeter de gedrängt, kannst du dich r Gummiz u g der Hose immer noch mit dem äusseren gerissen. Bein abfangen.

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Kaum zu glaube n

3 3 3

1 Beim Blocktackling blockierst du den Ball mit deinem Fuss. 2 Beim Gleittackling ist das richtige Timing sehr wichtig, damit der Fuss den Ball sauber trifft. Trotzdem besteht immer die Gefahr, dass es vom Schiedsrichter als Foul gewertet wird. 3 Fussball ist ein körperbetontes Spiel. Deshalb darf der Gegenspieler beim Kampf um den Ball auch gerempelt werden.

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Christian Tielmann Mein Fussballsommer oder wie wir Mats Muskel das Fürchten lehrten cbj Verlag, 144 Seiten, Fr. 13.90

Mein Fussballsommer oder wie wir Mats Muskel das Fürchten lehrten Arnos Freund Charly Li hat eine Mannschaft mit dem Namen «Gurkenflanke» an den FussballSommercup angemeldet. Das Problem ist nur, dass diese Mannschaft noch gar nicht existiert! Trotzdem hat Arno mit Mats Muskel, dem grossen Angeber seiner Klasse, gewettet, dass sie den Cup gewinnen würden!

Meine Mutter schlief am Samstag länger. Ich auch. Ich war noch völlig fertig vom Freitag und der Wette mit Mats. Und Mama war sowieso fertig von ihrem Händewasch-Seminar. Ein Siebenschläfer wäre nichts gegen uns gewesen. Aber dann klopfte es an meinem Fenster. Das war Charly Li. Ich öffnete: 1. die Augen 2. die Vorhänge 3. den Mund. Und den Mund, den bekam ich nicht mehr zu. Denn vor meinem Fenster stand eine Rotte. Es war kein Rudel, es war keine Herde. Den Unterschied zwischen Rudel, Herde und Rotte hat mir Florian mal erklärt. Ich habe die Hälfte vergessen, aber gemerkt habe ich mir: Wölfe leben im Rudel. Die haben klare Regeln und einen Boss. Schafe leben in Herden. Die haben inneren Frieden, weil ihnen eh alles egal ist. Wildschweine leben in Rotten. Bei denen kann man nie wissen. Charly Li hatte keine echten Wildschweine in den Hof vor meinem Fenster getrieben. Aber die Gestalten sahen auch so aus, als könnte man bei ihnen nicht so recht wissen.

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Ich sag mal so: Weltmeister sehen anders aus. Die meisten kannte ich. Aber nicht alle. «Was ist los? Wir haben Training! Los, los, ins Stadion», rief Charly Li. Also schwang ich meinen faulen Hintern aus dem Bett direkt in die Sporthose, drückte mir ein Super-Frühstück rein (kalte Pizza) und trabte in unser Stadion. Na ja. Stadion ist echt übertrieben. Aber der Hof hat eine ganz gute Fussballfeldform: Er ist schön rechteckig und man kann das Garagentor von Frau Donnerstag als ein Tor nehmen und mit den Mülltonnen unter meinem Fenster ein zweites Tor bauen. Ich überlegte noch, ob ich meine uralte Kreidetafel aus dem Keller holen sollte. Denn eins war ja wohl klar: Wenn wir gegen Mats und seine Leute auch nur den Hauch einer Chance haben wollten, dann brauchten wir einen richtig guten Plan. Wir brauchten Taktik. Wir brauchten Strategie. Aber vor allem brauchten wir natürlich Glück. Leider ist eine Rotte aber eine Rotte und kein Rudel. In einer Rotte macht jeder, was er will. Die anderen hatten schon längst die Mannschaften gewählt und riefen mir zu: «Du bist im Mülltor, Tempo!» Ich war viel zu verdutzt, um etwas dagegen zu sagen, und stellte mich in das Tor aus zwei Mülleimern unter meinem Fenster. Charly Li warf mir immerhin noch ein paar alte Arbeitshandschuhe zu. Das waren meine Torwarthandschuhe. Da stand ich.


Arno Tempo. Berühmt für meine Schnelligkeit. Berühmt für meine Abwehrschwäche. Und jetzt war ich Torwart! Was für ein Schwachsinn. Dann ging es auch schon los. Fünf gegen sechs. Es wäre eigentlich ein bisschen unfair gewesen. War es aber nicht. Denn Florian zählt einfach nicht. Der kann nicht schiessen. Der kann nur rumstehen. Und als er ein paar Käfer oder Kellerasseln entdeckte, musste er die erstmal bestimmen und dann aus dem Weg räumen. Auch Qwerio ist zwar ein echt netter Kerl. Den kannte ich auch schon. Aber ich wäre im Traum nicht auf die Idee gekommen, den grössten Computerspezialisten unseres Viertels zu fragen, ob er Fussball spielen will. Wollte er auch nicht, glaube ich. Er hatte seine Schuhe falsch herum angezogen

und sollte wohl einen Fussball mitbringen, den er aber zu Hause nicht mehr gefunden hat. Qwerio kennt sich immerhin mit Fussball aus: Er kennt alle Bundesligaergebnisse seit dem Mittelalter auswendig. Mindestens. Einen Ball mit dem Fuss zu treffen, ist allerdings nicht gerade eine von Qwerios Stärken … Charly Li stellte sich mitten im Spiel plötzlich neben meinen linken Torpfosten und begann, das Geschehen zu kommentieren. Das Geschehen war ein ziemliches Chaos: Die Bohnenstange Bo versuchte Walze auszutricksen. Aber der stand mal wieder da wie eine Wand, luchste ihm den Ball ab, passte weit nach rechts zu Mara Thon. Die kann zwar tierisch schnell rennen, aber nicht so schnell wie Walzes Bälle fliegen. «Oh, das war schön gedacht, aber leider etwas zu steil für Mara», kommentierte Charly Li in seine Banane. Das Leder flog genau auf Frau Schneiders Fenster zu. Das Fenster mit den schönen neuen Blumentöpfen auf dem Fensterbrett. Ich hörte es schon beinahe scheppern, aber im letzten Augenblick tauchte wie aus dem Nichts Leander auf und schoss die Pille einmal voll vor die Hauswand. Von da prallte der Ball zurück und traf Florian am Kopf. Florian schrie: «Aua!» Die Kugel sprang scheppernd gegen meinen linken Mülleimer und landete dann genau auf dem Fuss von Charly Li. Charly grinste und schob mir den Ball zu. Ich atmete auf. Die Fensterscheibe und die Blumentöpfe waren noch ganz. Und es stand noch immer 0:0. So schlecht war die Rotte gar nicht. Dann aber kam mein Abstoss. Ich dachte, dass ich das gut könnte. So kann man sich irren.

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Alexandra Fischer-Hunold / Kerstin Schoene Zoogeschichten Loewe Verlag, 160 Seiten, Fr. 14.40

Zoogeschichten

Eine riesige Überraschung Ein lauter Gong hallte durch den Zoo. Immer und immer wieder. Verschlafen riss Luise-Lotte, das Nashorn, ihr riesiges Maul zu einem herzhaften Gähnen auf.

«Aufstehen, Freunde! Morgenstund hat Gold im Mund!», trompetete es aus dem Elefantengehege. «Otto, hör auf der Stelle auf, den Gong zu schlagen!», beschwerte sich Luise-Lotte. «Es ist Sonntag!»

«Hör auf zu meckern!» Otto, der Elefant, lachte. «So einen herrlichen Sommertag darf man nicht verschlafen! Raus aus dem Bettchen!»


«Jaja», murmelte Luise-Lotte. «Das sagst du auch am Montag und am Dienstag und am Mittwoch und am ... Nie kann man hier ausschlafen!» «Mach weiter, Otto!», kreischte es von hinten. Die Affen schwangen sich im Takt zu Ottos Gong von Ast zu Ast. «Mit Musik macht der Morgensport noch mehr Spass!», keuchte auch Jo, die Rennmaus, während er blitzschnell um Ottos dicke Beine herumsauste. «Eines schönen Tages», maulte Luise-Lotte, «durchbohre ich diesen blöden Gong so oft mit meinem Horn, bis er nur noch ein Sieb ist.» Langsam und behäbig rappelte sie sich hoch. «Wenn ich schon so früh aufstehen muss, dann möchte ich jetzt aber bitte auch meine Dusche haben!», verlangte sie streng.

«Aber selbstverständlich!», trompetete Otto. «Bist du bereit?»

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Marcus Pfister Kleine Ente, du bist stark Nord-Süd Verlag, 40 Seiten, Fr. 19.90

Kleine Ente, du bist stark Die kleine Ente Lina ist krank und kann nicht mit den anderen Tieren draussen rumtoben. Ihr Freund, der Frosch Fredi kommt sie aber oft besuchen. Und da entdeckt er, dass Lina etwas ganz besonders gut kann!

Fredi ist traurig, dass ihn seine Freundin nicht an den Teich begleiten kann. Er möchte ihr zeigen, wie weit er tatsächlich hüpfen kann! Die kleine Ente ginge so gerne mit an den Teich. Doch sie ist krank. Umso mehr freut sie sich, wenn der Frosch sie besuchen kommt.


Von nun an denkt sie sich jeden Tag eine neue Geschichte aus. Zuerst nur für Fredi. Aber bald schon kommen auch die Maus und der Igel und der Maulwurf. Alle wollen sie die Geschichten der kleinen Ente hören. Und die kleine Ente? Sie ist fast gar nie mehr traurig. Lina ist glücklich und auch ein bisschen stolz auf sich. 45


Alex Fielding Die wilden Hamster – Krümel auf grosser Tour Beltz und Gelberg Verlag, 160 Seiten, Fr. 14.90

Die wilden Hamster Krümel auf grosser Tour Der Hamster Krümel lebt mit seinen Geschwistern Mümmel und Walnuss in der Tierhandlung, aber er hält es nicht mehr aus. Hier ist es so langweilig! Er möchte unbedingt das Schlüsselblumental finden, von dem seine Mutter so oft erzählt hat. «Wenn man adoptiert wird, schläft man auf viel weicherem Stroh und bekommt viel besseres Essen – und man wird den ganzen Tag gestreichelt», fuhr Mümmel mit einem Seufzer fort. Graubart schnaubte verächtlich und sein abgewetztes graubraunes Fell sträubte sich. «Wenn ich noch so jung wäre wie ihr, würde ich die Pfoten in die Hand nehmen und von hier verschwinden», sagte er, und seine ausgefransten Barthaare zitterten. «Ich bin den Menschen schon einmal davongelaufen und ich würde es jederzeit wieder tun. Vor allem, wenn ich die Chance hätte, ins Schlüsselblumental zu gelangen.» «Du bist doch nur sauer, weil dich die Menschen hierher zurückgebracht haben», sagte Walnuss und zog einen Sonnenblumenkern aus seiner Backentasche. «Genau», stimmte Mümmel ihm zu. «Wenn du sie nicht in den Finger gebissen hättest, würdest du jetzt im grössten Luxus leben und nicht für alle Zeiten im Zoogeschäft bleiben müssen. Das geschieht dir ganz recht.» Graubart schnaubte noch verächtlicher, doch Walnuss und Mümmel waren schon wieder zu Laufrad und Lager zurückgerannt und hofften weiter darauf, eines Tages von Menschen adoptiert zu werden. Nur Krümel war stehen geblieben und sah den alten Hamster aufmerksam an. «Graubart», sagte er, «erzählst du mir noch ein bisschen vom Schlüsselblumental?» Der alte Hamster schloss die Augen. «Ach, Krümel», sagte er verträumt. «Vom Schlüsselblumental kann ich dir wunderbare Dinge erzählen …» Aber noch bevor er loslegen konnte, wehte der vertraute Geruch nach Menschen zu ihnen hinüber. Graubart riss die Augen wieder auf. Krümel folgte 46


seinem Blick und sah, dass Graubart in die runden blauen Augen eines Mädchens starrte. Sie verzog ihr Gesicht und betrachtete den alten Hamster prüfend. Dann drückte sie ihre Nase so dicht an die Gitterstäbe von Krümels eigenem Käfig, dass der erschrocken zurücksprang. Ihre Nase war so nah, dass er hätte hineinbeissen können, wenn er gewollt hätte. Sandfarbene Locken bewegten sich sanft hin und her und fielen durch die Gitterstäbe. Krümel wunderte sich immer wieder, dass einige Menschen so langes Fell hatten. Er hätte zu gern gewusst, wie es sich anfühlte, doch er traute sich nicht, näher heranzugehen. Stattdessen stand er vollkommen still und zuckte nur leicht mit der Schnauze. Das Mädchen roch irgendwie komisch, genau wie alle Menschen. Rums! Krümel fuhr erschrocken zusammen, als etwas gegen das Fenster der Zoohandlung knallte. Sofort erhob sich ein aufgeregtes Kreischen und Zetern der Papageien und Wellensittiche. Dazu kam ein vielstimmiges Miauen und Bellen sowie das ängstliche Klopfen aufgeregter Kaninchen. Am meisten jedoch erschreckte Krümel das Geschrei des Mädchens und er stolperte in den Futternapf, sodass die Kerne in alle Richtungen flogen. Oh nein, dachte er, das gibt Ärger… Doch als er zu Mümmel hinüberschielte, sah er, dass sie zitterte und genauso erschrocken war wie er. «Du lieber Himmel, was ist nur passiert?», japste sie und presste die Pfoten vor die Brust. Krümel streckte den Kopf so weit vor, wie er konnte, um nachzusehen. «Ich glaube, es war ein Vogel.»


Robert Winston Das verrückte Körperbuch Dorling Kindersley Verlag, 32 Seiten, Fr. 21.90

Das verrückte Körperbuch In diesem Buch werden ganz unterschiedliche Fragen rund um den Körper beantwortet: Wie viele Gerüche kann der Mensch wahrnehmen? Wieso haben wir glatte oder lockige Haare? Und wozu ist eigentlich Speichel gut? Das alles kannst du erfahren und mit vielen Elementen zum Drehen, Schieben und Aufklappen macht das Lesen noch mehr Spass!

Atme tief ein Beim Einatmen zieht sich das Zwerchfell zusammen. Die Zwischenrippenmuskeln ziehen die Rippen nach aussen. Die Lunge dehnt sich aus und saugt Luft ein. Beim Ausatmen entspannen Zwerchfell und Zwischenrippenmuskeln. Dabei wölbt sich das Zwerchfell, die Lunge zieht sich zusammen und Luft strömt aus.

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So atme ich Deine Zellen brauchen Sauerstoff, um Energie zu erzeugen. Daher ist die ständige Zufuhr von Sauerstoff lebenswichtig für deinen Körper. Die Luftröhre und die Lunge filtern den Sauerstoff aus der Luft. Beim Einatmen gelangt der Sauerstoff ins Blut. Airbags Könntest du deine Lunge berühren, würde sie sich schwammartig anfühlen. Das liegt daran, dass sie voller kleiner Lungenbläschen (Alveolen) ist. Die Lungenbläschen sind von winzigen Blutgefässen, den Kapillaren, umgeben. Diese nehmen den Sauerstoff von den Lungenbläschen auf und transportieren ihn zu den Zellen deines Körpers.

Winzige, feine Lungen- Blutgefässe blässchen

Die Lungenbläschen befinden sich am Ende des sogenannten Bronchialbaums

Lungengrösse Die Lunge enthält 300 Mio. Lungenbläschen. Sie bilden eine riesige Oberfläche, mit deren Hilfe Sauerstoff ins Blut gelangt. Könnte man die ganze Oberfläche flach auslegen, so erhielte man eine Fläche, die halb so gross ist wie ein Tennisplatz.

Tieftauchen Einige Meeressäugetiere können die Luft unter Wasser viele Minuten lang anhalten. Die meisMinute lang. Ausnahmen sind sogenannte Freediver. Sie haben es trainiert, die Luft wesentlich länger anzuhalten, sodass sie tiefer tauchen können. Der Rekord liegt bei unglaublichen 11,5 Minuten.

Seehunde können ihren Atem fast 30 Minuten lang anhalten.

Körper

ten Menschen schaffen das gerade mal eine

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Alice Pantermüller, Daniela Kohl Linni von Links – Alle Pflaumen fliegen hoch Arena Verlag, 136 Seiten, Fr. 13.30

Linni von Links

Alle Pflaumen fliegen hoch Linnis Traum könnte sogar wahr werden, denn ihre Klasse nimmt an einem Fussballturnier teil. Ob sie da eine Chance haben? Bei der seligen Oma Emilie, da hatte Linni ja etwas Merkwürdiges geträumt! Sie setzte sich im Bett auf und rieb sich die Augen. Dieses gruselige war noch nicht mal das Seltsamste gewesen! Nein, in ihrem Traum hatte Linni auf dem

Fussballplatz gestanden, mit ihrer Klasse, als Mittelstürme-

rin … und sie hatte die meisten Tore geschossen! Ja, wirklich, sie war beim

Fussballplatz Torschützenkönigin geworden und es war so leicht gewesen, so federleicht! Sie war geradezu über den Fussballplatz geflogen … mit dem Ball an den Füssen … Einen Riesenspass hatte das gemacht und alle hatten ihr zugejubelt! Linni seufzte selig.

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Thomas Müller Eule, Fuchs und Fledermaus – Tiere der Nacht Gerstenberg Verlag, 64 Seiten, Fr. Fr. 21.90

Eule, Fuchs und Fledermaus Am Waldrand Der Ziegenmelker

Der geheimnisvolle Ziegenmelker hat ein rindenfarbenes, samtweiches Gefieder und einen lautlosen Flug wie die Eulen. Man bekommt ihn nur selten zu Gesicht. Manchmal hört man in der Dämmerung sein Schnarren, seine schrillen «huit»-Rufe oder sein Flügelklatschen – allesamt etwas unheimlich. Der Ziegenmelker, auch Nachtschwalbe genannt, lebt von Insekten, die er bei Dunkelheit im Flug erbeutet, vor allem Nachtfalter, Käfer und Mücken. Die verborgene Lebensweise dieses Vogels hat die Fantasie der Menschen seit jeher stark beschäftigt. Ziegen melkt er natürlich nicht. Wahrscheinlich kam er zu seinem Namen, weil er sich oft in der Nähe von Weidevieh aufhält, da dort die Aussicht auf Insekten gross ist. Pappelschwärmer

Malachiteule

Am Tag ruht der Ziegenmelker in Längsrichtung auf einem Ast. Das Gefieder tarnt ihn so gut, dass er fast unsichtbar ist. Seine Augen hält er nahezu geschlossen.

Birkenspinner

Nur ein ganz kleiner Spalt ist immer geöffnet.

Die breite Mundspalte des Vogels ist mit kräftigen Borsten gesäumt, die bei der Jagd nach Insekten wie Kescher wirken.

Getreidewurzeleule

Die Kralle der Mittelzehe ist an ihrer Innenseite vergrössert und wie ein Kamm gefiedert. Mit den «Zähnen» dieses Kamms säubert der Ziegenmelker die Schnabelborsten von den Resten seiner Beute.

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Windenschwärmer


Kleiner Weinschwärmer

Nonne Gelbe Bandeule

Nagelfleck

Wolfsmilchschwärmer Saateule

Tiere der Nacht

Grosse Kahneule


Zauberhaft lesen lernen www.lehrmittelverlag-zuerich.ch

Tino Flautino und die Zaubermelodie Jolanda Steiner, Sibylle Heusser, Rodolphe Schacher (Musik)

«Vor langer Zeit lebte ein junger König namens Tino Flautino. Gemeinsam mit seiner Frau wohnte er in einem prächtigen Schloss. Tino Flautino hatte von seinem Vater ein grosses Königreich geerbt, doch das Befehlen, Regieren und stundenlange Diskutieren gefiel ihm überhaupt nicht. Viel lieber begab er sich in sein Musikzimmer und spielte auf seinen verschiedenen Blockflöten…»

Lesebuch Tino Flautino liebt das Musizieren so sehr, dass er die Krone seiner Frau übergibt und sich auf den Weg

Musik-CD

macht, um die Bewohner des Klingklanglandes von

Ergänzend zum Buch wird die Musik-CD angeboten:

einem Ungeheuer zu befreien. Mit Tino Flautino lernen

Sie enthält die in Mundart erzählte Geschichte sowie

Kinder ab 6 Jahren auf spielerische Weise das Lesen

Musik von Rodolphe Schacher. Die CD wurde mit

oder üben bereits Gelerntes. Die klare Sprache und

der Auszeichnung «S’goldig Chrönli» 2009 prämiert

der lebhafte Erzählstil machen Tino Flautino zu einem

und enthält das Prädikat «Besonders empfohlen».

optimalen Lehrbuch.

ISBN 978-3-03713-301-9

ISBN 978-3-03713-300-2

Fr. 34.60

Fr. 28.60

Impressum Herausgeber und Auslieferung: Kinder- und Jugendmedien Zürich Bachstrasse 1, 8633 Wolfhausen Telefon: 055 263 21 00, E-Mail: kjm-zh@bluewin.ch, www.kjm-zh.ch Redaktion und Gestaltung: Andrea Neuhäuser Kaufmann Layout und Desktop-Produktion: www.kgtraimondi.ch Druck: www.stprint.ch Gedruckt auf chlorfrei gebleichtes Papier. Auflage 2016: 25 000. Nachdruck verboten. Wir werden unterstützt vom Zusammenschluss der verschiedenen Regionalgruppen von Kinder- und Jugendmedien Schweiz, www.kjm.ch. Alle Bücher, die vorgestellt werden, kannst du in jeder Buchhandlung kaufen oder in deiner Bibliothek ausleihen. Bibliotheken erhalten sie bereits aufgearbeitet bei der SBD.bibliotheksservice ag, www.sbd.ch.

Das Infomobil Bücher auf Achse Das Infomobil Bücher auf Achse – das kleine Medienevent auf dem Pausenplatz ist Informationsquelle über neue Bücher für Kinder und Jugendliche! Der neu renovierte Ausstellungswagen ist während vieler Wochen in der ganzen Schweiz Tag für Tag im Einsatz! Im Infomobil sind mehr als 800 Bücher und weitere Medien ausgestellt. Jedes Jahr im Herbst wird der Bestand ausgetauscht, sodass stets das neuste Angebot an Bilderbüchern, Erstlesebüchern, Kinder- und Jugendromanen, Comics, Sachbüchern für alle Altersstufen und Hörbüchern vorhanden ist. Schulen, Bibliotheken und Elternvereine können den Wagen zu einem günstigen Tarif tage- oder wochenweise mieten. Informationen und Anmeldung www.kjm-zh.ch Tagesmiete (exkl. Transport): Kanton Zürich: Fr. 60.–, übrige Schweiz: Fr. 70.–

KIM-Lesemagazin 2016 | Unterstufe  
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