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03/2017

? R E T T E W R E S N U ! N E M O N Ä H P N I E {}

Katholische junge Gemeinde Diözesanverband Münster


editorial Liebe Gucklochleser*innen, Mein Name ist Teresa Walter, ich bin 21 Jahre alt und schon seit meiner Kindheit Mitglied in der KjG. Ursprünglich komme ich aus Heiligenroth, einem kleinen Örtchen im Westerwald, studiere aber schon seit einem Jahr an der WWU Religionswissenschaft und Arabistik/ Islamwissenschaft. Ich singe, tanze und lache leidenschaftlich gerne und schreibe ab dieser Ausgabe auch für die „Guckloch“. Außerdem freue ich mich schon auf ganz viel Lese- und Schreibspaß in der Redaktion und hoffe, auch Euch gefallen meine zukünftigen Beiträge. In der vor Euch liegenden Version dreht sich alles um das Phänomen Wetter, in all seinen Formen und Farben. Wir werden Euch berichten, wie Schnee, Regen, Hagel und Co. entstehen, was sie bewirken und sogar, wie man mit ihnen Energie gewinnen kann! Außerdem wartet (nicht nur) auf die Jüngeren ein Artikel über das Wetter aus Sicht einer Ameise. Viel Spaß dabei! Teresa Walter

redaktion & impressum

Hanno

Marcel

Timo

Stefan

Niklas

Regina

Anna

Guckloch ist das Magazin der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) im Bistum Münster. Herausgeberin ist die Diözesanleitung der KjG. Der Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten. Redaktion: Anna Andrick, Regina Bußmann, Timo Günter, Stefan Hülsheger, Niklas Kuypers, Hanno Rother, Marcel Schlüter, Teresa Walter Mitarbeiter*innen: Alwin Bender, Tobias Kerkmann, Julia Klein,Lukas Klein-Wiele, Lea Kofoth, Simon Kupetz, Annika Kuypers, Udo Schonhoff, Elain Venhoff Titelbild: pixabay.com Satz und Layout: Marcel Schlüter Redaktionsanschrift: 48155 Münster, Schillerstraße 44 b, Telefon: 0251 495-508, e-Mail: redaktion@kjg-muenster.de Internet: www.kjg-muenster.de, www.facebook.com/KjG-Dioezesanverband-Muenster Auflage: 500 Druck: www.wir-machen-druck.de V.i.S.d.P.: Regina Bußmann Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 31. März 2018


inhalt

titelthema Wenn der Wasserspiegel steigt Wie entsteht eigentlich... Kein Traumwetter? Egal - I‘m singing in the rain! Bauernregeln Rekordverdächtig! Gewitter? In Neuss?

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aus dem diözesanverband Diözesankonferenz: Gelebte Demokratie Diözesankonferenz: Talente für den Diözesanverband einbringen Diözesanstelle: Neu im Büro AK Politik: Das war das Super-Duper-Wahljahr Burgfest: Schlittschuh fahren und Wasserski... Schottland-Fahrt: Regenbogen über „Kilt Rock“ Vertretungsarbeit: LAG NRW / Bundesrat Mannheim Skype-Schichten: Bei Anruf: Advent!

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kjg vor ort Münster: Auszeichnung als öko-faire Gemeinde Vreden, Telgte, Emsdetten: Besuche der Bulli-Tour Neukirchen-Vluyn: Zwischen Discoschwimmen und Treckertour Goch: Goch hat gewählt. Telgte: Eine Liste voll toller Aktionen Friemersheim, Hamm Bockum-Hövel: U18-Wahl: Kinder wählen mit

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kinder Aus dem Tagebuch der Ameise Anita Experimente: Windmühle | Sonnenmühle

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dies & das Rätsel: Bilderrätsel, Fehlersuchbild Tipps: Mitmach-Tipp, Ausflugs-Tipp,... Geistesblitz: Vom Neuen, Grenzgängen, zitternden Knien... Kontakte

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titelthema

Wenn der Wasserspiegel steigt Foto: Das Elbe-Hochwasser in Meißen im Jahr 2013.

Montag, 28. Juli 2014. Ich verlasse meinen Praktikumsplatz

Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis der deutschen Hilfs-

in einer Werbeagentur in Münster-Handorf und blicke skep-

organisationen unterscheidet zwischen drei Arten: Dem

tisch in den dunklen Himmel. Na klar: Schirm vergessen. Aber

Flusshochwasser, der Sturmflut und der Sturzflut. „Fluss-

ich hatte Glück und kam trocken heim. Kaum Zuhause in

überschwemmungen sind das Ergebnis von großräumigen,

Emsdetten verfolge ich über Facebook wie in Münster sprich-

ausgiebigen und anhaltenden Niederschlägen. Doch auch

wörtlich die Welt untergeht. Innerhalb weniger Stunden sind

die Wasserspeicherungseigenschaften und die Beschaffen-

ganze Straßenzüge gesperrt, der viele Regen kann von der

heit des Einzugsgebietes sind entscheidende Hochwasser-

Kanalisation und dem Boden nicht aufgenommen werden. In

Faktoren. Denn Vegetation, Boden und Gelände dienen als

Greven ist die Lage ähnlich. Mein Vater scherzt noch, ob ich

natürliche Auffangbecken für den Niederschlag. Ist der Bo-

meine Einsatzkleidung schon bereitgelegt hätte, als mich die

den gesättigt oder gefroren, fließt das Wasser direkt in die

Handyalarmierung erreicht. Also gut - ab in den Hochwasse-

naheliegenden Gewässer. Können die Wassermassen dann

reinsatz. Über 24 Stunden lang habe ich zusammen mit etwa

nicht schnell genug abfließen, tritt der Fluss über die Ufer.

60 weiteren Helfenden dafür gesorgt, dass die 600 Einsatz-

Bei Sturmfluten hingegen treiben starke Winde das Wasser

kräfte der Feuerwehren und Hilfsorganisationen Verpflegung

von Meeren oder großen Seen in hohen Wellen an die Küste.

bekamen. Da wurden dann mal eben 480 Portionen Erbsen-

So steigt der Wasserspiegel und das Wasser überflutet das

suppe ausgegeben, Nudeln gekocht und zahlreiche Brötchen

Land. Vor allem in küstennahen Gebieten ist Vorsicht gebo-

geschmiert.

ten. Deiche sollen hier Schlimmeres verhindern.

Ein ungewöhnlicher Einsatz wie er aber in den letzten Jahren

Sturzfluten wiederum entstehen durch heftige Niederschlä-

häufiger vorkommt. 2013 wurden wir zum Elbe-Hochwasser

ge innerhalb kürzester Zeit. Im Gegensatz zu den anderen

nach Magdeburg gerufen, Ende August 2010 hielt der anhal-

Hochwasserarten können Sturzfluten auch fernab von Ge-

tende Regen die Einsatz-

wässern auftreten. Ist der

kräfte im Kreis Borken auf

Boden gesättigt, fließt das

Trab. In Ahaus-Alstätte etwa

Wasser auf der Oberfläche

habe ich Sandsäcke befüllt,

ab und bahnt sich seinen

um eine Sporthalle vor dem

Weg in Form ansteigender

steigenden

Hochwasserwellen.

Wasserspiegel

Durch

der Aa zu schützen. Da fragt

die zerstörerische Kraft des

man sich ja schon manch-

Wassers wird alles mitge-

mal, wie sowas kommt.

rissen, was nicht fest ge-

Plötzlich „Hochwasser“ im

nug verankert ist“. (Quelle:

Münsterland oder anderen

www.aktion-deutschland-

Teilen Deutschlands. Was

hilft.de)

ist das überhaupt, Hochwasser?

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Marcel Schlüter


titelthema

Wie entsteht eigentlich... …Regen? Damit es regnet, sind Wolken am Himmel nötig. Denn diese bestehen aus Wasserdampf. Wenn sich diese feinen Tropfen in warmer Luft befinden, steigen sie auf und verdunsten nach und nach. Das so entstandene Wasser fällt als warmer Regen zur Erde zurück. Häufiger gibt es aber den sogenannten kalten Regen. Der entsteht durch das Gefrieren von feinen Wassertropfen zu Eiskristallen. Wenn sich genug kleine Kristalle zusammengeschlossen haben, fallen diese Richtung Erde. Dabei setzt durch die wärmere Luft in Erdnähe die Verdunstung ein und sie kommen in flüssiger Form als Regen bei uns an.

…Schnee? Damit es bei uns schneit und wir weiße Weihnachten genießen dürfen, muss die Luft auch knapp über dem Boden, also nicht nur in über 1000 Metern Höhe, kalt genug sein. Wir Ihr hoffentlich alle wisst, bedarf es hierfür Temperaturen von 0 Grad Celsius. Dann gibt es statt kaltem Regen Schnee.

…Hagel? Eine weitere spezielle Form des Niederschlags ist Hagel. Hierbei handelt es sich um Eiskörner, die in Gewitterwolken entstehen. Durch die dort herrschenden Winde werden Wassertropfen bis zu 12 Kilometer hoch in die Luft getragen, wo sie durch die besonders niedrigen Temperaturen zu Eis gefrieren und wieder Richtung Boden fallen. Auf dem Weg nach unten sammeln sie weitere Wassertropfen, die dann ebenfalls gefrieren. So entsteht die außergewöhnliche Größe des Hagels. Durch die große Sammlung von Eiskristallen im Hagelkorn fallen diese auch bei wärmerer Luft noch vereist zur Erde.

…Nebel? Das Wort Nebel bedeutet in seinem Ursprung nichts Anderes als Wolke. Es handelt sich um Wolken mit Bodenkontakt. Also auch hier haben wir wieder Wasserdampf, der durch abkühlende Luft entsteht. Die feinen Wassertröpfchen in der Luft schließen sich durch die Kälte zusammen und werden so zu einer dichten Wolke. Diese macht dann besonders Autofahrenden an Landstraßen Probleme, da Nebel die Sicht stark einschränkt.

…ein Tornado? Dieses, auch Windhose genannte, Phänomen kennen wir hauptsächlich aus den Nachrichten, wenn in den USA Tornados ganze Ortschaften verwüsten. Aber auch in Deutschland gibt immer wieder Tornados. Sie entstehen, wenn in Gewitterwolken warme Luft beim Aufsteigen in eine Drehbewegung gelangt. Die immer schnellere Rotation führt dazu, dass sich unten an der Wolke Wasserdampf gen Boden bewegt und den typischen schlauchartigen Trichter bildet. Die Tatsache, dass durch rotierende Luft ein starker Sog entsteht, machen wir uns übrigens unter anderem bei Staubsaugern zunutze. Timo Günter

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titelthema

Kein Traumwetter? Egal - I‘m singing in the rain! Auf den letzten Seiten habt Ihr bereits einige Wetterphänomene kennengelernt und wisst nun, wie diese entstehen. Dieses Wissen ist wichtig, denn das Wetter beeinflusst unser Leben. So fragen wir uns häufig, ob wir die Regenjacke heute endlich wieder zuhause lassen können, schauen raus und sehen: oh nein! Es regnet schon wieder… Aber nicht nur in Sachen Kleidung hat das Wetter viel mitzureden, auch in der Musik gibt es den Ton an. So gibt es Lieder über Sonnenschein, Regen, Nebel, Hagel, Donner, Blitz, Schnee und viele mehr! Dabei symbolisieren die Wetterphänomene sehr häufig Gefühle. Weil sie für mehr als sie selbst stehen, nennt man sie Metaphern. Zum Beispiel singt Katrina von Katrina & the waves: „I’m walking on sunshine“ und meint damit, dass sie sich so glücklich fühlt, als spaziere sie auf einem Sonnenstrahl. An einem sonnigen Tag hat einfach jede*r gute Laune!

Zu guter Letzt noch das Wetterphänomen, auf das sich die Menschen wohl das ganze Jahr über freuen: der Schnee! Es gibt unzählige Weihnachts- und Winterlieder die von Schnee singen („Let it snow“ von Dean Martin oder „Leise rieselt der Schnee“). In diesen Liedern hat Schnee meist eine beruhigende Wirkung, weil er auch so schön langsam und sanft auf die Erde fällt. Wenn es schneit, weiß man einfach, dass es Weihnachten wird und veranstaltet Schneeballschlachten und Schlittenfahrten. Dass das Wetter und die Musik unsere Stimmung beeinflussen, wurde jetzt klar. Doch wenn ich beim nächsten Mal aus dem Fenster gucke und nicht mein Traumwetter herrscht, lass ich mir nicht die Laune verderben und unternehme trotzdem was Lustiges! Und singen werde ich dabei „I’m singing in the rain“. Teresa Walter

Dagegen steht Regen in der Musik häufig für trübe Stimmung und Traurigkeit, die z. B. bei Liebeskummer einsetzt („Regen und Meer“ von Juli). Allerdings kann Regen in Liedern auch eine reinigende Aufgabe erfüllen und Sorgen und Ängste „wegwaschen“ („Let it rain“ von Amanda Marshall). Außerdem kann er symbolisch für Hindernisse steht, die es zu überwinden gilt. Welche Band singt dazu passend „Ich muss durch den Monsun… dann wird alles gut…“ ? Klar: Tokio Hotel! Regen + Sonnenschein = Regenbogen! Diese Regenbögen stehen in Liedern häufig für Hoffnung, Freude und Schönheit. Außerdem symbolisieren sie Träume der Menschen, die nicht ganz fassbar sind, denn auch den Regenbogen kann man nicht berühren. Ein Beispiel wäre der Song von Israel Kamakawiwo‘ole „Somewhere over the rainbow“. Er drückt mit seinem Lied seinen Wunsch aus, dass irgendwo hinter dem Regenbogen ein Land liegt, in dem es allen Menschen und Tieren gut geht und niemand leiden muss. Im Gegensatz zum Regenbogen sind Donner und Blitze gar nicht beruhigend, sondern spannend. Deshalb benutzen die Imagine Dragons sie als Symbole für ihren „einschlagenden“ Erfolg bei ihren Fans und singen, sie selbst seien wie Blitz und Donner.

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titelthema

aus dem Diozesanverband

Bauernregeln Durch jahrzehntelange Beobachtungen des Wetters im Zusammenhang zur Natur oder der Entwicklung von ihrem Obst und Getreide erkannten Bäuerinnen und Bauern mit der Zeit Regelmäßigkeiten, die sie in Reimen zusammenfassten. Diese Reime erklärten kurz und verständlich die Gegebenheiten und waren einfach weiterzugeben. Die Bauernregeln reichen bis in die Zeit vor der Christianisierung zurück. Mit Einführung des Christentums wandelte die Kirche manche Reime ab, so dass sie sich auf die Namenstage von Heiligen bezogen. Dies hatte allerdings zur Folge, dass durch die Daten der Namenstage die Reime nicht mehr auf den Tag genau passten. Ein paar immer geltende Bauernregeln haben wir für Euch herausgesucht. Regina Bußmann

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titelthema

Rekordverdächtig! Hier findest du einige der extremsten Wettersituationen und -phänomene, die in den letzten Jahrzehnten auf der Erde gemessen oder aufgezeichnet wurden. Niklas Kuypers

Die höchste Temperatur In Europa betrug am 10. August 1999 die höchste je aufgezeichnete Temperatur 48,5°C. Dieser Hitzerekord wurde in der italienischen Stadt Catenanuova, die auf der Mittelmeerinsel Sizilien liegt, aufgestellt. Der heißeste Ort der Erde liegt in der Mojave-Wüste in den USA. Dort liegt das Death Valley, das Tal des Todes. Das Thermometer kletterte am 10. Juli 1913 auf 56,7°C. Den Hitzerekord für Deutschland stellte im Jahr 2015 zweimal die Kleinstadt Kitzingen in Bayern auf. Sowohl am 5. Juli, als auch am 7. August wurden dort 40,3°C gemessen. Im internationalen Vergleich ist es in Deutschland also vergleichsweise kühl.

Die tiefste Temperatur

Der meiste Regen an einem Tag 1966 fielen auf der französischen Insel Reunion im Indischen Ozean, genauer im Ort Foc-Foc an einem Tag 1825 mm Regen, also 1825l pro Quadratmeter. Hier trafen die Regenwolken eines Wirbelsturms den Südosten der Insel. Zum Vergleich: In Münster fallen im gesamten Jahr etwa 802 mm Niederschlag.

Bei den Tiefsttemperaturen sind die Unterschiede zwischen Deutschland und dem Rest der Welt noch viel extremer. Die tiefste in Deutschland gemessene Temperatur lag am Funtensee in Bayern bei - 45,9 °C. Diese Tiefenrekorde können hier erreicht werden, weil der See inmitten eines Tals in den Bergen liegt. Die Sonnenstrahlen erreichen im Winter den Grund dieses Bergkessels nicht und nachts abgekühlte Luft kann nicht mehr abfließen. Man spricht auch von einem „Kaltluftsee“. Diese schon bitterkalte Temperatur unterbietet in Europa ein Messwert aus Russland (Ust-Schtschuger) vom 31. Dezember 1918 mit - 58,1 °C ebenso, wie weltweit unglaubliche - 89,2 °C in der Ostantarktis.

Die stärksten Sturmböen Noch viel schneller und stärker als Taifunstürme wehen die einzelnen Böen eines Tornados. Eine Böe des Tornados „Alley“ erreichte am 3. Mai 1999 bei Oklahoma City in den USA eine Spitzengeschwindigkeit von 484 km/h. Diese nur kurze Böe wird von der Weltorganisation für Meteorologie nicht als Rekordwert anerkannt. Die WMO (Word Meteorological Organization) gibt als höchste gemessene Windgeschwindigkeit den tropischen Zyklon „Olivia“ über Australien an. Gemessen wurden 407 km/h am 4. April 1996. In Deutschland erreichen Windböen auch über 300 km/h. Der Rekordwert vom 12.06.1985 auf der Zugspitze liegt bei 335 km/h 6


titelthema

Die größten Hagelkörner Ab einem Durchmesser von 0,5 Zentimetern werden auf die Erde fallende Eiskörner nicht mehr als Graupel, sondern als Hagel bezeichnet. Die größten je gemessenen Hagelkörner waren aber viel größer und auch viel gefährlicher. Bei einem Unwetter in Bangladesch am 14. April 1986 fielen bis zu 1kg schwere Hagelkörner auf die Erde. Durch diesen Hagelsturm starben damals 92 Menschen. Auch in den USA wurden vor wenigen Jahren, am 23. Juli 2010, 20 Zentimeter große Hagelkörner gemessen. Die nur wenige Zentimeter großen Hagelkörnchen hier in Deutschland können da nicht mithalten.

Die stärksten Stürme

Gewitter? In Neuss? Wer kennt sie nicht, die Gewitter-Oma, die sich beim PolizeiNotruf über das Gewitter der letzten Nacht erkundigt. Im Netz ist die 99-Jährige ein absoluter Hit. Das vom User RescueGerman am 23.10.2011 bei YouTube veröffentlichte Video „Anruf Polizei - Die Oma und das Gewitter“ hat mittlerweile 2,2 Millionen Aufrufe. Auf der Webseite radiopannen.de liegt die Gewitter-Oma in den Top20 der besten Radiopannen auf Platz zwei. Wenn sich das Guckloch in dieser Ausgabe schon mit dem Wetter als Titelthema befasst, dann darf die Gewittter-Oma auch bei uns nicht fehlen. Ob der beliebte Mitschnitt des Anrufes der alten Dame in einer Notrufzentrale nun echt ist oder ein „Fake“, also gespielt: Gute Unterhaltung ist er in jedem Fall. Deshalb widmen wir der Gewitter-Oma einen kleinen Platz in diesem Heft und möchten Dir den Online-Hit gerne noch einmal in Erinnerung rufen. Wer die Gewitter-Oma noch nicht kennt oder wer sich den Beitrag einfach noch einmal wieder anhören möchte, der kann einfach den QR-Code scannen und gelangt damit direkt zum Video auf YouTube. Viel Freude damit!

Die größten und stärksten Stürme auf der Erde sind Wirbelstürme in den Tropen und Subtropen. Der Taifun „Tip“, der sich im Oktober 1979 bildete, gilt als der gewaltigste bisher gemessene Sturm. Er erreichte einen Durchmesser von 2200 Kilometern, als er über Japan und die Philippinen hinwegfegte. Durch Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 305 km/h trieb er eine große Sturmflut vor sich her und verursachte Überschwemmungen. Er forderte knapp 100 Todesopfer.

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aus dem diözesanverband

Gelebte Demokratie Wenn sich die gesamte Diözesanleitung, neun Kreise, fast

und verschiedenen kleinen Aktionen und Animationen wur-

90 Delegierte und eine Vielzahl an Gästen auf den Weg zur

den nach und nach Simon Brox, Simon Feld, Sarah Hecker,

Jugendburg nach Gemen machen, kann das nur eines heißen:

Theresa Huntemann, Lena Kölker und Lukas Klein-Wiele aus

Es ist mal wieder das dritte Wochenende im November und

dem Diözesanausschuss verabschiedet. Ebenso verabschie-

Diözesankonferenz des geilsten Verbandes unter der Erde.

det wurde nach 2 Jahren, mit unzähligen Stunden Einsatz für die KjG, Thiemo Koop als Diözesanleiter. Euch allen noch ein-

Los ging es am Freitagabend mit einer kurzen Einführung

mal ein ganz großes DANKESCHÖN!

für alle Konferenzneulinge, gefolgt von der offiziellen Eröffnung und Begrüßung. Mithilfe eines Time-Trackers und der

In der folgenden Messe lernten wir, dass die KjG viele Talente

Aufgabe, sich blitzschnell für ein schnelles Gruppenfoto zu

in ihren Reihen hat und wir alle durften davon hunderte mit

positionieren, wurden anschließend alle Kreise das erste Mal

nach Hause bzw. zum Abschiedsbuffet der anschließenden

in Schwung gebracht.

Wahlparty nehmen, bei der es zum ersten Stage-Dive der Burgkeller-Geschichte gekommen ist.

Nach der Erklärung der üblichen Regularien und einem geistlichen Impuls, der auch das K in der KjG für diesen Tag nicht zu kurz kommen ließ, folgte der erste Teil des Jahresberichtes. Dieser fand zum ersten Mal in Form eines Galeriegangs statt. Hierbei wurden die einzelnen Themen an Stellwänden vorgestellt. Neben persönlichen Rückfragen bei den einzelnen Ansprechpartnern, konnten Anmerkungen zur Diskussion für den folgenden Samstag gemacht werden. Es folgten im Anschluss noch die Vorstellung des Studienteils sowie der ausführliche Finanzbericht, bevor es für persönlichen Austausch und Gespräche in den Burgkeller ging. Am nächsten Morgen ging es mit einem Impuls in der Kapelle und der anschließenden Besprechung der priorisierten Themen aus dem Jahresbericht weiter. Es folgte der kompakte Finanzbericht und die Vorstellung der Kassenprüfung, sowie die ersten kurzen Antragseinführungen. Nach dem Mittagessen gab es einen recht ausführlichen Studienteil, bei dem sich die Delegierten zuvor für verschiedene Themen entscheiden konnten. Ab 17 Uhr hieß es dann Abschied nehmen. Mit einem großen Seelenbohrer-Würfelspiel

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aus dem diözesanverband

Passend zum Jahresschwerpunkt war der Sonntag dann

Behnke (ST) gewählt. Für den ebenfalls sechs Plätze umfas-

super-Wahlsonntag. In einem Marathon von acht verschiede-

senden Satzungsausschuss wurden gewählt: Lukas Goecke,

nen Wahlen wurde zunächst Hanno Rother als geistlicher Di-

Melina Wessendorf (beide ST), Niklas Kuypers (KLE), Thiemo

özesanleiter wiedergewählt. Zudem wurden Arno Verstegen

Koop (RE).

(Kreis COE), Alwin Bender (ST), Felix Elbers (KLE), René Ketzer (WES), Kathrin Wochnik (WES), Sarah Frisse (MS) und

Beim weiteren Wahlmarathon wurden neben der Diözesanlei-

Marie Leymann (WAF) in den Diözesanausschuss gewählt,

tung Thiemo Koop und Felix Elbers als Ersatzdelegierte für

der zusammen mit den noch amtierenden Rabea Martin

die BDKJ DV sowie ebenfalls Thiemo Koop, René Ketzer und

(COE) und Lena Jannemann (WAF) bis auf einen freien Platz

Rabea Martin für die Delegation zur KjG Bundeskonferenz

voll besetzt ist.

gewählt.

Zum Kassenprüfer wurden Josef Lütkehermölle (ST), Niklas

Zu guter Letzt gab es noch den wohl schnellsten Initiativan-

Kuypers (KLE), Stefan Hülsheger (COE) und Timo Günter

trag der Geschichte, der mittels GO-Antrag in unter drei Mi-

(WES) gewählt. Im Wahlausschuss suchen im nächsten Jahr

nuten ohne Diskussion zur sofortigen Abstimmung gebracht

Markus Jansen, Jonas Bollmann (beide RE), Josef Lütkeher-

wurde. Hier war sich die Konferenz wohl einig, dass es schon

mölle, Lennart Behnke (beide ST), Lena Schulze-Zumkley,

spät war und vielleicht eine weiter angepasste Planung des

Johanne Grohnert (beide WAF), Julia Klein (WES) und Anne

Samstagnachmittags sinnvoll scheint.

Kersjes (KLE) nach neuen Kandidat*innen. Stefan Hülsheger Nach dem Beschluss zweier Anträge arbeitet im nächsten Jahr ein Ausschuss an ersten Ideen für das 50-jährige KjG Jubiläum im Jahr 2020 sowie ein Satzungsausschuss mit an verschiedenen Formulierungs- und Klarstellungsfragen. In den sechsköpfigen Jubiläumsausschuss wurden Maurice Richter, Rabea Martin (beide COE), Kathrin Wochnik (WES), Regina Bußmann (DL), Timo Donnermeyer (MS) und Lennart

Weitere Fotos von unserer Diözesankonferenz findest Du auf www.kjg-muenster.de

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aus dem diözesanverband

Talente für den Diözesanverband einbringen Die neuen Diözesanausschuss-Mitglieder stellen sich vor

Sarah Frisse Dein größtes Talent? Wenn mir alles über den Kopf zu wachsen droht, atme ich einmal durch und kann in Prioritäten unterteilen, nach und nach und zum Teil parallel alles abarbeiten. Ich kann sehr gut mit Planung und Zeit umgehen. Wie und wofür möchtest Du Deine Talente im DA einsetzen? Ich habe sehr viel Spaß an Planung und Prozessentwicklung. Ich würde mich freuen, bei einigen Veranstaltungen mitwirken zu können oder Aktionen umzusetzen - aber auch für interne Abläufe und Veränderungen diese Fähigkeiten zu nutzen.

Felix Elbers Dein größtes Talent? Ich bin ein unaufgeregter, witziger Typ, der gerne auch mal einen Doppelkeks ganz in den Mund nimmt. Wie und wofür möchtest Du Deine Talente im DA einsetzen? Mit mir wird jede Kaffeepause zum Hit.

Marie Leymann Dein größtes Talent? Ich kann mich gut in die Situation oder Argumente von anderen hinein versetzen. Wie und wofür möchtest Du Deine Talente im DA einsetzen? Ich finde gerne Kompromisslösungen in Streit- oder ähnlichen Situationen.

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Arno Verstegen Dein größtes Talent? Meine Kenntnisse im strategischen Einkauf. Wie und wofür möchtest Du Deine Talente im DA einsetzen? Ich interessiere mich sehr stark für Nachhaltigkeit und würde das gerne in die Arbeit des DAs einbinden. Ebenso finde ich den ganzen Bereich der Digitalisierung 2.0 sehr spannend und konnte mir beruflich da schon einiges aneignen.


aus dem diözesanverband

Alwin Bender Dein größtes Talent? Das ist wohl mein Ehrgeiz. Wenn ich etwas plane, dann verfolge ich das mit Ehrgeiz und stecke meine ganze Energie rein, damit auch etwas geiles dabei rum kommt. Ein weiteres Talent ist meine Hilfsbereitschaft. Ich helfe sehr gerne. Wie und wofür möchtest Du Deine Talente im DA einsetzen? Im DA wird viel geplant und besprochen. Da ist mein Ehrgeiz sinnvoll, um Aktionen und Aufgaben mit der nötigen Sorgfalt anzugehen. Mit meiner Hilfsbereitschaft möchte ich die Gruppendynamik unseres Teams positiv beeinflussen.

Neu im Büro

René Ketzer

Hallo ihr lieben KjG´ler*innen,

Dein größtes Talent? Gute Laune zu haben und Leute zu motivieren. Wie und wofür möchtest Du Deine Talente im DA einsetzen? Das kommt auf die Situation an. Wenn es Streit gibt oder jemand schlechte Laune hat werde ich versuchen, die Leute neu zu motivieren und meine gute Laune dafür einzusetzen, ihnen ein Lächeln auf die Lippen zu setzen.

mein Name ist Simon Kupetz und ich bin jetzt schon über drei Monate der neue FSJ`ler im KjG-Büro in Münster. Ich bin 20 Jahre alt und komme aus Metelen, das kennen vielleicht einige durch den Bahnhof Metelen Land, der 5 Kilometer vom Zentrum entfernt liegt. In meiner Freizeit engagiere ich mich bei der KjG St. Marien Ochtrup und bin dort momentan Pfarr- und Lagerleitung. Ansonsten gehe ich auch sehr gerne mal Tanzen (Gesellschaftstänze wie Cha-Cha-Cha oder Walzer).

Kathrin Wochnik Dein größtes Talent? Kreativität und Neugierde. Wie und wofür möchtest Du Deine Talente im DA einsetzen? Meine Kreativität möchte ich so einbringen, dass wir Dinge kreativ gestalten aber auch in Situationen in denen man nicht weiterkommt Kreativität einbringen um neue Ideen zu entwickeln. Ich möchte immer wieder dafür sorgen, dass wir mit Kreativität andere Perspektiven einnehmen. Mit meiner Neugierde möchte ich zum einen selber immer offen sein für Themen und Aktionen und zum anderen die Anderen mit meiner Neugierde anstecken um offen zu sein den eigenen Horizont zu erweitern und neue Dinge zu erleben und zu entdecken.

Während meiner bisherigen FSJZeit konnte ich schon viel lernen und erleben, z.B. wie Abrechnungen ordnungsgemäß angefertigt werden, wie man einen Kurs plant und durchführt, wie eine DK abläuft, wie man ein Planspiel organisiert oder wie gerne ich E-Mails beantworte. Wer Lust und Langeweile hat, kann mir gerne einmal eine E-Mail an meine KjG-Adresse (fsj@kjg-muenster.de) schicken oder auch mal selber im Büro vorbeischauen. Wir sehen uns und bis dahin eine schöne Zeit! Simon Kupetz

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Kreisvorstellung mal anders: Nur wenige Sekunden hatte jeder Kreis zu Beginn unserer Diözesankonferenz Zeit, um sich mit verschiedenen Accesoires zu einem kreativen Foto ihres Kreises aufzustellen. Als die Zeit des „Time Trackers“ abgelaufen war, löste die Kamera aus. Wir möchten die Ergbnisse nicht auf unserem Server verkommen lassen und stellen sie Euch deshalb auf dieser Seite vor. Danke, dass Ihr diese kleine Aktion mitgemacht habt!

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aus dem diözesanverband

Ich habe ja nichts gegen Auslände r,... Ausländer.indd

Nicht Jede*r sollte eine Stimme haben!

en er*inn Politik en mach eh doch . nur,..

Mein rechter rechter Platz war frei!

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Foto: BDKJ DV Münster

Demokratie.indd 1 06.11.17 14:14

05.11.17 18:14 Rechts.indd

Politik.indd

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Das war das Super-Duper-Wahljahr Mit einer Wahlparty am Samstagabend auf unserer Diö-

dem BDKJ und der Medienabteilung des Bistums Münster

zesankonferenz ging für uns ein ereignisreiches und span-

ein Erklärvideo zu den Pfarreiratswahlen konzipiert und er-

nendes Wahljahr zu Ende. Schön, dass wir dieses mit einer

stellt, das in den sozialen Netzwerken vielfach geteilt wurde.

fröhlichen Party gefeiert haben, denn Demokratie ist etwas

Wir können uns auf Diözesanebene eine Menge ausdenken.

Schönes und gibt uns allen Grund zum Feiern.

Erfolgreich sind wir nur, wenn diese Projekte von Euch vor Ort mit getragen werden und Ihr eigene Ideen mit einbringt.

Ein kurzer Rückblick: Bereits Ende letzten Jahres haben wir

Deshalb hat es uns gefreut, dass sich auch einige Pfarrgrup-

eine Serie von Wahlplakaten erstellt, die unsere KjG-Themen

pen mit dem Wahljahr, der Demokratie an sich oder anderen

in den Fokus stellen. Wir nahmen an einer Demonstration ge-

politischen Themen auseinandergesetzt haben. Auf Seite 22

gen Rassismus in Münster teil. Im Diözesanausschuss wurde

findest Du einen kurzen Beitrag zu den Pfarreiratswahlen in

beschlossen, dass wir uns 2017 intensiv mit dem Wahljahr

Goch, auf Seite 23 berichten wir von den U18-Wahlen in Frie-

auseinander setzen. Wir haben uns an der Kampagne des

mersheim und in Hamm Bockum-Hövel.

BDKJ zur Absenkung des Wahlalters bei Pfarreiratswahlen beteiligt, die dann auch Erfolg hatte: Seit diesem Jahr dürfen

Im Büro gibt es noch immer ausreichend Materialien und

auch junge Menschen ab 14 Jahren an Pfarreiratswahlen teil-

Arbeitshilfen, wenn Ihr Euch auch weiterhin mit politischen

nehmen. Eine Kleingruppe hat ein Gruppenstundenprojekt

Themen auseinandersetzen möchtet. Fragt einfach nach und

entwickelt und durchgeführt. Im Guckloch haben wir dem

wir versorgen Euch mit den Dingen. Denn: Auch wenn das

Thema Wahlen immer viel Raum gegeben. Gemeinsam mit

Wahljahr nun vorüber ist bleibt Politik ein wichtiges Feld, in

dem BDKJ haben wir außerdem an einer Veranstaltung zur

dem wir unsere Kinder und Jugendlichen fit machen sollten.

Bundestagswahl gearbeitet, die zwar nicht stattfinden konn-

Noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle, die sich in

te aber auch nicht verworfen ist. Einen großen Anteil hatte

den letzten Monaten mit dem höchsten Gut, der Demokratie,

das Thema „Wahlen“ auch auf dem Burgfest. Wahnsinn, wie

beschäftigt haben. Wäre die KjG eine Partei, ich würde sie auf

informiert und interessiert viele Kinder schon im Hinblick auf

jeden Fall wählen!

das politische Geschehen sind. Mir hat es da mehrfach die Sprache verschlagen. Außerdem haben wir gemeinsam mit

Marcel Schlüter

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aus dem diözesanverband

Schlittschuh‘ fahren und Wasserski, so verdreht war’s hier noch nie! Das Burgfest 2017 machte seinem Namen wieder alle Ehre, denn genau das war es: Ein FEST! Während Mutter Natur versuchte, in Ruhe ihren Urlaub zu genießen, war der Frühling damit beschäftigt, das Jahr in aller Gebühr einzuläuten und fortzuführen. Leider klappte das nicht ganz so gut, wie sonst bei Mutter Natur.

Da sich die Jahreszeiten anschließend nicht einigen konnten, wer als nächster an der Reihe war, hielt der Winter Einzug und brachte mit seinen verschiedenen Workshops, wie der Wichtelwerkstatt, Kooperationsübungen oder auch Theater spielen einige Möglichkeiten, ihn in vollen Zügen zu genießen. Nach dem Gottesdienst meldete sich der Sommer zu Wort und bestand darauf, ein tolles Festival in der Eingangshalle zu feiern, das für manche Teilnehmenden sogar die ganze Nacht dauern konnte. Sie hatten somit schon die Gelegenheit, den Beginn des Herbstes zu erleben. Dieser brachte eine fiktive Bundestagswahl mit sich, die zeigte, wie wichtig es ist, sich mit Politik zu beschäftigen und dass Kinder ebenso eine Stimme zur Wahl haben sollten, wie die Erwachsenen auch. Einen krönenden Abschluss des Burgfestes brachte der Sommer noch einmal auf: Dieser hatte sein Pulver noch nicht komplett am Vorabend verschossen, so dass die Teilnehmenden ein einzigartiges Holi-Festival erleben konnten, bevor sie von ihren Eltern wieder in eine Welt mit geregelten Jahreszeiten mitgenommen wurden. Regina Bußmann

Nach dem die Teilnehmenden fleißig alle Ostereier wiedergefunden hatten, die der Nikolaus geklaut hatte, fiel auf, dass Karneval noch gar nicht gewesen ist und der Prinz, das Funkenmariechen und das Maskottchen noch immer auf ihren großen Auftritt warteten. Schnell war dieses Problem aber gelöst und die Kamellen ausgepackt, damit der Umzug im Burginnenhof seinen Lauf nehmen konnte!

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Auch vom Burgfest gibt es natürlich noch mehr Bilder zu sehen. Schau in die Bildergalerie auf www.kjg-muenster.de


aus dem diözesanverband

Regenbogen über „Kilt Rock“ Es war 5:45 Uhr als sich unsere 12-köpfige Reisegruppe wie vereinbart im Düsseldorfer Flughafen am Terminal getroffen hat. Bis zum Flughafen in Edinburgh lief alles wunderbar, dann kam das erste kleine Erlebnis: Es gab angeblich keine freie Leiter, die zum Flugzeug gefahren werden konnte, damit wir aussteigen konnten. Der Pilot nahm es gelassen und sorgte mit seinen Kommentaren für eine lockere Stimmung im Flieger. Am Hostel angekommen, in dem wir die nächsten zwei Nächte verbrachten, legten wir nur schnell unser Gepäck ab, um sofort mit der Suche nach einem kleinen Mittagssnack und der Erkundung von Edinburgh zu beginnen. Auf der Erkundungstour sowie auch an allen weiteren Punkten unserer Reise versorgte uns unser Schottland-Experte Hanno stets mit allen notwendigen Hintergrundinformationen zu den Bauwerken der Stadt. Wir warfen zum ersten Mal einen Blick aufs Castle, welches wir am folgenden Tag besichtigten (Dort wird nach alter Tradition immer um 13 Uhr die sog. „One O’clock Gun“ abgefeuert). Einen weiteren Stopp auf unserer Reise machten wir auf der Isle of Skye - meiner Meinung nach einer der schönsten Gegenden, die wir auf der Tour besichtigen konnten. Bei einer Führung durch die Talisker Distillery haben wir gelernt, dass die Herstellung von Whisky in vielen Punkten der Bierherstellung gleicht und

welche Faktoren einen Einfluss auf die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen haben. Danach sind wir die Küste der Skye noch bis zum Kilt Rock hochgefahren, den wir bei strahlendem Sonnenschein und unter einem kraftvollen Regenbogen zu Gesicht bekommen haben. Auf dem Weg zu unserer nächsten Unterkunft, zwei Lodges mitten in einem Waldstück, haben wir noch am Highlandercastle vorbeigeschaut und Nessi einen Besuch gewidmet. Leider hatten wir nicht so viel Glück

wie Benjamin Blümchen und haben sie nicht angetroffen, aber immerhin haben wir es versucht. In den Lodges hatten wir die Möglichkeit gemeinsam zu kochen und die Abende in der Gruppe zu verbringen. Dazu gehörten mitgebrachte Spiele, ein von Jupp vorbereitetes Quiz über Schottland und Gespräche über die bisher erlebten oder noch bevorstehenden Stationen unserer Reise. Auf einer Wanderung durch die Cairngorms konnten wir uns im wahrsten Sinne des Wortes den Kopf von den ganzen Eindrücken, die wir bisher gewonnen hatten, durchpusten lassen. Auch, wenn wir „nur“ auf 800m Höhe waren, war es ganz schön windig. Auf dem Rückweg nach Edinburgh besuchten wir noch Pluscarden Abbey, eine sehr kleine Abtei mit nur noch wenigen Ordensbrüdern, die uns herzlich zum Morgengebet empfingen. Leider konnten wir ihrer Einladung noch länger zu bleiben nicht nachkommen, da wir uns noch ein paar Sachen überlegt hatten, die wir an diesem Tag noch sehen wollten. Dazu gehörten eine weitere Kathedralenruine in Elgin und das Stirling Castle, in dem die schottischen Kronjuwelen ausgestellt sind. Zum Abschluss der Reise besuchten wir noch einen Sonntagsgottesdienst, in dem wir einen Eindruck davon gewinnen konnten, wie eine Messe in einer anderen

Sprache und in einem fremden Land gehalten wird. Nach sieben Tagen voller Eindrücke und Erlebnisse ging es nach einem gemeinsamen Frühstück zum Flughafen zurück und die Reise war leider schon vorbei. Es war mein erster Eindruck von Schottland, aber es wird nicht meine letzte Reise dorthin gewesen sein. Tobias Kerkmann

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#KjGms2

Wir hinterlassen

Januar Neujahr

Basic Teil II

Das K & DU

Das K & DU

Aschermittwoch

Basic Teil I

Präventionsschulung

Aufbaukurs

Palmsonntag

Gründonnerstag

Karfreitag

1 Di 2 Mi 3 Do 4 Fr 5 Sa 6 So 7 Mo 8 Di 9 Mi 10 Do 11 Fr 12 Sa 13 So 14 Mo 15 Di 16 Mi 17 Do 18 Fr 19 Sa 20 So 21 Mo 22 Di 23 Mi 24 Do 25 Fr 26 Sa 27 So 28 Mo 29 Di 30 Mi 31 Do Tag der Arbeit

Ostersonntag

Das K & DU

Rosenmontag

1 So 2 Mo 3 Di 4 Mi 5 Do 6 Fr 7 Sa 8 So 9 Mo 10 Di 11 Mi 12 Do 13 Fr 14 Sa 15 So 16 Mo 17 Di 18 Mi 19 Do 20 Fr 21 Sa 22 So 23 Mo 24 Di 25 Mi 26 Do 27 Fr 28 Sa 29 So 30 Mo Ostermontag

Basic

Christi Himmelfahrt

Pfingstmontag

KJP-Frist!

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1 Fr 2 Sa 3 So 4 Mo 5 Di 6 Mi 7 Do 8 Fr 9 Sa 10 So 11 Mo 12 Di 13 Mi 14 Do 15 Fr 16 Sa 17 So 18 Mo 19 Di 20 Mi 21 Do 22 Fr 23 Sa 24 So 25 Mo 26 Di 27 Mi 28 Do 29 Fr 30 Sa

Thomas Morus

Fronleichnam Prävent.

Druck finanziert vom:

Burgfest

1 Do 2 Fr 3 Sa 4 So 5 Mo 6 Di 7 Mi 8 Do 9 Fr 10 Sa 11 So 12 Mo 13 Di 14 Mi 15 Do 16 Fr 17 Sa 18 So 19 Mo 20 Di 21 Mi 22 Do 23 Fr 24 Sa 25 So 26 Mo 27 Di 28 Mi 29 Do 30 Fr 31 Sa

Katholikentag Münster

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Neujahrsempfang & Neujahrsschulungen

1 Mo 2 Di 3 Mi 4 Do 5 Fr 6 Sa 7 So 8 Mo 9 Di 10 Mi 11 Do 12 Fr 13 Sa 14 So 15 Mo 16 Di 17 Mi 18 Do 19 Fr 20 Sa 21 So 22 Mo 23 Di 24 Mi 25 Do 26 Fr 27 Sa 28 So 29 Mo 30 Di 31 Mi

Do

Juni

Mai

april

März

Februar


2018

n Spuren des Friedens august

Juli

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KJP-Frist!

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nOveMber DezeMber

septeMber OktOber 1 Sa 2 So 3 Mo 4 Di 5 Mi 6 Do 7 Fr 8 Sa 9 So 10 Mo 11 Di 12 Mi 13 Do 14 Fr 15 Sa 16 So 17 Mo 18 Di 19 Mi 20 Do 21 Fr 22 Sa 23 So 24 Mo 25 Di 26 Mi 27 Do 28 Fr 29 Sa 30 So

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Allerheiligen

Tag d. deutschen Einheit

Aufbaukurs

Kinderwochenende Kinderwochenende

Kinderwochenende

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KJP-Frist!

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Diรถzesankonferenz

Basic

Diรถzesankonferenz

Diรถzesankonferenz

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KJP-Frist!

Heilig Abend

1. Weihnachtsfeiertag 2. Weihnachtsfeiertag

Ferien NRW

Silvester

Ferien Niedersachsen


aus dem diözesanverband

KjG LAG NRW DA DL WE... …oder in der Langfassung: Katholische-junge-GemeindeLandesarbeitsgemeinschaft-Nordrhein-WestfalenDiözesanausschuss-Diözesanleitungs-Wochenende, aber das wäre ja viel zu lang als Überschrift! Im Oktober fand erstmals ein Wochenende statt, bei dem unser DA Münster nicht nur auf sich selbst, sondern gleich auf die KjG Diözesanausschüsse aus ganz NRW traf. Es war ein bunt gemischtes Treffen der Diözesanverbände Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn auf unserer Jugendburg in Gemen. Die Themen an diesem Wochenende lagen schwerpunktmäßig auf dem Austausch der verschiedenen DV’s und auch darin, wie wir die KjG in NRW für uns weiter nutzen und Interessen vertreten können. Während am Samstagvormittag der Austausch primär auf die KjG und die Diözesanverbände an sich bezogen war, könnten in mehreren Kleingruppen u.a. über die Themen „Das K in KjG“, „Nachwuchsarbeit vor Ort“ oder „Begeisterungsfähigkeit zur Diözesanebene“ diskutiert werden. Am Nachmittag wurde das KjGInteresse in verschiedenen Workshops weiter ausgelegt. Dort beschäftigten wir uns zum Beispiel mit dem vom

BDKJ kommentierten Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung, dem Umgang mit der AfD und mit möglichen Projekten auf Landesebene. Alle Workshops brachten gute Ergebnisse hervor, die zum größten Teil noch weiter ausgearbeitet werden müssen. Bereits jetzt können wir uns aber über unsere FacebookSeite freuen, die ihr unter https://www.facebook.com/ KJGLAGNRW/ finden und liken könnt, um immer über die Landesebene informiert zu sein. Das Wochenende war für alle Diözesanverbände ein voller Erfolg, welches neben verschiedenster Themen dauerhaft von Spiel und Spaß begleitet wurde. Es wurde bereits festgesetzt, dass eine Wiederholung in zwei Jahren folgen soll. Es war toll, viele neue Menschen kennen zu lernen und festzustellen, das KjGler*innen trotz regionaler Unterschiede doch alle gleich ticken! Regina Bußmann

Ein Ausflug nach Mannheim Der Bundesrat der KjG Bundesebene tagt immer zwei Mal im Jahr. Einmal im Frühjahr und einmal im Herbst. Am letzten Oktoberwochenende war es somit wieder soweit und Eure Diözesanleitung, vertreten von Thiemo und Regina, machte sich auf den Weg nach Mannheim um mit den anderen Diözesanverbänden aus Deutschland in Austausch zu treten.

Diese Veranstaltung ist bei vielen in einer so guten Erinnerung geblieben, dass es einen Initiativantrag gegeben hat, der nun die Bundesleitung beauftragt, zu prüfen, ob zum 50. KjG-Jubiläum 2020 wieder eine Großveranstaltung möglich ist. Wir sind gespannt, was dabei herumkommt! Regina Bußmann

Neben der Tatsache, dass man viele bekannte und neue Gesichter trifft und mit ihnen über die KjG in ihren vielen Facetten sprechen kann, bietet der Bundesrat einige weitere Möglichkeiten, um die KjG zu gestalten. So wurde an diesem Wochenende z.B. von verschiedenen laufenden Projekten, wie der AG Mitgliedergewinnung, dem Sachausschuss Geschlechtervielfalt oder dem Internationalen Ausschuss berichtet. Ebenso wurden Wahlen abgehalten und Anträge abgestimmt. Das Ergebnis dieser ist, dass die KjG eine Stellungnahme zur „Ehe für Alle“ abgeben wird und auf Antrag unseres DV’s hin die Geschäftsordnung des Bundesrates dahin geändert wird, dass zukünftig die Verschickungen nur noch digital in Textform erfolgen. Abgesehen von weiteren Geschehnissen im Tagesablauf, wurde unter anderem auch das Großevent DenkMal!, das im Mai im Nordsternpark Gelsenkirchen stattfand, reflektiert.

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aus dem diözesanverband

pelle

Bei Anruf: Advent!

Auf die Schnelle

Kolumne - oder was auch immer... Über uns ein Regenbogen, weist uns den Weg in seinem Licht. Die Wolken sind schon fortgezogen, verwehren uns die Sonne nicht. (Regenbogenlied, Worte & Weise:: P. Kümmel, J. Geißler, C. Ette und P. Steinacher)

Münster, Mönchengladbach, München... Wir haben 6:20 Uhr und in rund 50 Schlafzimmern klingelt der Wecker. Normalerweise nicht ungewöhnlich. Die einen nutzen die Morgenstunde um in Ruhe Sachen zu erledigen, die anderen machen sich auf den Weg zur Arbeit, machen sich für die Schule fertig oder einige haben das Glück sich noch einmal umdrehen zu dürfen. Um 6:30 Uhr klingelt dann das Handy, der Laptop oder das Tablet und die Frühschicht beginnt. In diesem Advent ist es aber bei rund 50 jungen Erwachsenen in ganz Deutschland – und vereinzelt auch darüber hinaus – anders. Sie stehen auf, um jeden Dienstag in der Adventszeit Frühschicht zu feiern. Wie im letzten Jahr wird dies in einem digitalen Raum unter Hilfenahme des Online-Tools Skype getan. Besonders in diesem Jahr ist aber, dass zu den Frühaufstehern noch eine Gruppe Nachtschwärmer kommt. Die ebenfalls rund 50 Leute versammeln sich um 23:00Uhr vor ihren Endgeräten. Somit sind die Skype-Frühschichten aus dem letzten Jahr gewachsen. Nicht nur die Zeitpunkte haben sich vermehrt, sondern auch die Teilnehmer*innen-Zahl ist gestiegen und mit den KjG Diözesanver-

Ein Regenbogen ist eine Brücke. Das passt wirklich hervorragend. Denn der Regenbogen baut auch eine Brücke von der letzten Gucklochausgabe zur vorliegenden. Er steht nämlich einerseits für Frieden, und gilt als Zeichen der Toleranz, Akzeptanz und der Vielfalt von Lebensformen. So wird die Regenbogenfahne als Symbol der LGBT-Bewegung verwendet. Der Regenbogen ist aber auch eindeutig das, worum es in dieser Ausgabe geht: Ein Wetterphänomen. Wobei - laut Wikipedia eher ein atmosphärischoptisches Phänomen. Wenn Regen auf Sonne trifft, dann ist ein Regenbogen nicht weit.

bänden Aachen, Essen, Köln, München und Freising, Rottenburg-Stuttgart, Paderborn sowie der jungen Kirche cross#roads hat sich das Projektteam verstärkt. Aus Münster wird das Projekt von Thiemo und Lukas koordiniert und so freut es uns besonders, dass wieder viele Münsteraner KjGler*innen dabei sein.

Übrigens ist der Regenbogen auch im Christentum etwas mit Symbolkraft. In Ezechiel 1 sieht der Prophet einen gewaltigen Thronwagen. Oben auf dem Thron ist ein heller Schein.

6:55 Uhr: Nun ist die Skype-Schicht schon wieder um. Gut 20 Minuten wurde zusammen gebetet, ein Text gehört und über alltägliche Fragen nachgedacht. Und das Ganze in der heimischen Atmosphäre: Am Schreibtisch, Küchentisch, auf dem Sofa oder im Bett ganz gleich ob in Münster, Magdeburg, München oder anderswo. Die rund 50 jungen Erwachsenen sind bewusst spirituell in

Wie der Regenbogen steht in den Wolken, wenn es geregnet hat, so glänzte es ringsumher. So war die Herrlichkeit des Herrn anzusehen. (Hes. 1,28)

ihren Tag gestartet. In verschiedenen Kleingruppen, aber mit dem Bewusstsein hier sind noch viele andere, die gerade so ihren Tag starten und ebenfalls werden heute wieder mindestens genauso viele ihren Tag unter den gleichen Vorzeichen beenden.

Lukas Klein-Wiele

Hast der Regenbogen auch für Dich eine besondere Bedeutung? Worfür steht er in Deinem Leben? Der Pelle

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kjg vor ort

Auszeichnung als „ökofaire Kirchengemeinde“ KjG Fair-Handelsgruppe Münster

Durch die Initiative und das enorme Engagement der Jugendlichen und jungen Erwachsenen der KjG FairHandelsgruppe Heilig Geist bekam in den letzten Jahren der faire Handel neue Impulse und eine immer größere Bedeutung in unserer Gemeinde. Dieser leidenschaftliche Einsatz für die Bewahrung der Schöpfung, die Einhaltung der Menschenrechte und gerechtere Wirtschaftsstrukturen berührte, ermutigte und überzeugte viele Menschen, so dass dies zu einem gemeinsamen Schwerpunkt in unserer Pfarrei wurde. Mit dem Zertifikat „ökofaire Kirchengemeinde“, das Weihbischof Dr. Stefan Zekorn den Verantwortlichen der Kirchengemeinde am 15.10.2017 in der Heilig Geist Kirche überreichte, würdigte er das Engagement der Kirchengemeinde für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. „Jedes erfolgreiche Unternehmen braucht „burning persons“, also Menschen, die für ihre Ideen brennen – und die gibt es bei Ihnen seit vielen Jahren“, lobte Zekorn alle, die sich für eine gerechtere Zukunft einsetzen. Udo Schonhoff

Foto: Bischöfliche Pressestelle/Heike Hänscheid

Bullitour besucht drei KjG-Lager Die Planungen der Bullitour begannen schon weit im Voraus mit einem kleinen Team und einer Idee: Die Idee bei der diesjährigen Bullitour den Kindern ein großes Highlight zu bieten. Angefangen von einem Foodtruck bis hin zu einem Menschenkicker. Die Ideen die erst nur wilde Gedankenspekulationen waren, mussten nun realisiert werden.

In den Planungen wurde schnell klar, dass der Foodtruck nicht realisierbar war. Somit kristallisierte sich heraus, dass wir den Menschenkicker und eine Menschenkletteranlage ausleihen würden.

Das Team der Bullitour machte sich n diesem Sommer zweimal auf den Weg. Am ersten Wochenende der Sommerferien ging es zur KjG Vreden und in der fünften Woche zu den Pfarrgruppen der KjG Telgte und Emsdetten. Bei der ersten Tour wurde die Kletteranlage aufgebaut, und im Tagesprogramm „Jahrmarkt“ der Vredener mit eingebettet. Sowohl Kinder als auch Leiter konnten sich am Kletterspaß vergnügen. In der fünften Woche fuhr das Bullitourteam mit zwei Menschenkickern zu den beiden anderen Lagern, um dort mit den Kindern ein Menschenkickerturnier durchzuführen. Bei der KjG Telgte fand das Turnier draußen auf der Wiese statt. Damit die wartenden Kinder sich nicht langweilen, wurde geschminkt, Brennball gespielt und Gesellschaftsspiele angeboten. Bei der KjG Emsdetten konnte das Turnier leider nicht draußen veranstaltet werden, weshalb es in der ausgerichtet wurde. Obwohl es in der Halle sehr eng war, kam hier eine wunderbare Stadionatmosphäre auf. Es wurden Crêpes und Hot Dogs ausgegeben, sowie Gesellschaftsspiele gespielt. Alwin Bender

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kjg vor ort

Zwischen Discoschwimmen und Treckertour KjG St. Quirinius Neukirchen-Vluyn Die diesjährige Amelandfreizeit der KjG St. Quirinius Neukirchen-Vluyn stand unter dem Motto „Film und Fernsehen“. Nachdem alle gut auf Ameland angekommen waren, startete auch direkt das Programm. In den zwei Wochen standen viele Programmpunkte unter diesem Motto. So gab es zum Beispiel ein Krimidinner oder es wurde live an der Fernsehshow 1, 2 oder 3 mit Piet Flosse teilgenommen. Außerdem mussten die Kinder ihren Fähigkeiten noch bei Takeshis Castle unter Beweis stellen. Natürlich durften der Strandbesuch und Ausflüge nach Nes nicht fehlen, welche aufgrund des Wetters jedoch nur begrenzt möglich waren.

Zusätzlich unterstützen die beiden das alljährliche „Schlag die Leiter“-Spiel, welches dieses Jahr vom Küchenteam vorbereitet wurde. Nachdem es bei einem Gleichstand durch die zuvor durchgeführten Spiele Quidditch und Fußball kam, war das „Schlag die Leiter“ das entscheidende Spiel des trimagischen Turniers. Beim letzten Spiel „Klötze stapeln“ gewannen die Kinder und haben sich somit einen „Kinderverwöhnvormittag“ erkämpft. Es war ein sehr aufregendes und spannendes Turnier.

{ Ein Highlight der Amelandfreizeit war der Besuch bei der Pferderettungsbootvorführung in Hollum. Dort konnten wir sehen, wie die Pferde das Rettungsboot ins Wasser gezogen haben und wie der weitere Ablauf damals war. Wir haben auch am Leitersuchspiel in Nes teilgenommen und eine Treckerfahrt mit anschließendem Lagerfeuer am Strand gemacht.

Zum Abschluss der Freizeit fand ein Abschlussball mit der Verleihung von verschiedenen Awards, wie z.B. der goldene Klötzestapler, der Spion etc. statt. Der Abend wurde mit einem Geburtstagsständchen für ein Kind von der Freizeit abgeschlossen. Vielen Dank an alle, die uns die Freizeit ermöglicht und uns unterstützt haben. Bis zum nächsten Jahr, euer Amelandteam Elain Venhoff

Ein weiterer besonderer Programmpunkt war das Discoschwimmen im Schwimmbad. Dabei hatten wir das Schwimmbad für uns alleine und durften mit Musik und Lichtern den Abend dort verbringen. Das hat uns sehr viel Spaß gemacht! Auch Pfarrer Fink und Pastoralreferentin Barbara HempingBovenkerk kamen uns auf der Insel besuchen und haben mit uns einen Gottesdienst gefeiert. Dazu haben einige Kinder eigene Fürbitten vorbereitet und vorgetragen. Wir haben ebenfalls das Abendmahl in Empfang genommen und zum Friedengruß gab es ein Armband mit „Friedensmensch“ beschrieben. Gespendet wurden diese von der KjG.

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kjg vor ort

Goch hat gewählt... ...und sicherlich auch viele andere. Am 11. und 12. November fanden im ganzen Bistum Münster die Pfarreiratswahlen statt. Erstmals durften dabei nach Absenkung des Wahlalters auf Antrag des BDKJ mit Unterstützung der KjG auch junge Menschen ab 14 Jahren an die Wahlurne treten. Viele KjGler*innen machten von ihrem Wahlrecht entsprechend Gebrauch. In Goch stellten sich mit Niklas Kuypers und Astrid van der Staay sogar zwei engagierte Mitglieder zur Wahl in den Pfarreirat. Schön, dass wir auch bei kirchenpolitischen Wahlen Gesicht zeigen und uns dafür einsetzen, unsere Gemeinden noch etwas bunter zu machen. Marcel Schlüter

Eine Liste voll toller Aktionen KjG Telgte Eine Woche zwischen Regen, Sonnenschein, Mottos, Workshops, Spielen, Partys und jeder Menge gute Laune, machte das KjG-Lager zu einem vollen Erfolg. Als die Gruppe das Lager am Donnerstagabend Revue passieren ließ, fragte man die Kinder was ihnen am besten gefallen habe. Die FoodParty, welche am Donnerstag stattfand, denn dieser war unter dem Namen Dönerstag, komplett unter das Motto Essen gestellt. Gemeinsam feierten Leiter und Kinder die letzte Party unterbrochen durch kurze Spielepausen, in welchen zum Beispiel die Lagerleitung auf eine Pinata schlagen durfte. Den Ausflug ins Freibad, dieser fand zum Glück aller am ersten richtig sonnigen Tag des Lagers statt und das Schwimmbad war mit Sprungtürmen bis 5m, einer langen Rutsche und Luftmatratzen auf dem Wasser wie gemacht für eine Jugendgruppe. Anschließend gab es von den Kochmuttis vorbereiteten Auflauf, welchen die Leiter backten, damit die drei Frauen sich einen Abend frei nehmen konnten. Das Kegeln für die Ältesten, welches zeitgleich mit dem Kinoabend, nach dem Schwimmbadbesuch stattfand. Die Nachtwanderung, diese wurde von den ehemaligen Leitern vorbereitet und fand samstags um 1 Uhr statt, anschließend feierten die Leiter noch ein Wiedersehen, als die Kinder schon wieder in ihren Betten schlummerten. Das Menschenkickerturnier, welches einen Vormittag beanspruchte und von der KjG-Bullitour geplant wurde, einem Zusammenschluss aus einigen Mitgliedern, die KjG-Ferienlager besuchen. In der prallen Sonne kickten Kinder sowohl gegeneinander als auch gegen ein Leiterteam.

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Der Ausflug in den Panoramapark in Kirchhunden, einem Park ähnlich dem Kettlerhof, in dem die Kinder sich in dreier Gruppen bewegen konnten und wo die Gruppe sogar noch ein KjG-Ferienlager traf. Den Zwergenaufstand, bei welchem 15 der ältesten Kinder für einen Vormittag die Rolle als Leiter einnahmen und die Leiter wieder Kinder sein durften. Am Ende klahten die Kinder wie anstrengend der Job als Leiter doch sei und die Leiter waren froh einmal wieder Kind sein zu können. Weiter nannten die Kinder noch die Workshops, die Leiter, das Horror-Motto, den Spieleabend, den Superheldentag, das morgendliche Joggen, die Sternstunden und vieles mehr und die Leiter sprachen ein großes Lob an die tollen Kinder aus. Lea Kofoth


kjg vor ort

U18-Wahl: Kinder & Jugendliche wählen mit KjG St. Joseph Friemersheim Schon zum zweiten Mal beteiligte sich die KjG Friemersheim an der bundesweit organisierten U18 Wahl. Überall in ganz Deutschland öffneten neun Tage vor der eigentlichen Bundestagswahl Wahllokale ihre Türen – für die Kinder und Jugendlichen! Idee dahinter: Kinder und Jugendliche können und sollen sich politisch laut und sichtbar ausdrücken! Insgesamt 220.000 Kinder und Jugendliche bundesweit wählten so den Bundestag. In Duisburg konnten sich die Kinder und Jugendlichen darüber hinaus auch an der Wahl zum Oberbürgermeister beteiligen. Begleitend zur Wahllokalöffnung wurden in der Wahlwoche verschiedene Aktionen durchgeführt. An einem Nachmittag konnten verschiedene Workshops zum Thema Wahlen genutzt werden, um sich auf eine Wahl vorzubereiten. Hier ging es darum, den Wahlkampf der Parteien zu verfolgen, sich darüber auszutauschen, wie man sich überhaupt eine Meinung bildet, den Wahl-O-Maten auszuprobieren oder sich zu überlegen, was man selbst machen würde, wenn man „Bestimmer*in“ wäre. An einem weiteren Nachmittag waren echte Politiker eingeladen: Özden Ates (Linke), Anna von Spiczak (Grüne), Sebastian Haak (SPD) und Peter Ibe (CDU) standen den Kindern und Jugendlichen Rede und Antwort. Fazit eines jungen KjGlers war hierzu: „Danke, dass ihr sozialer seid, als manch andere denken.“

Diese Woche zeigt wieder einmal: Kinder und Jugendliche haben viel Wissen über aktuelles Geschehen, bringen viel Interesse auf und trauen sich auch mal kritisch nachzufragen. Julia Klein

KjG Hl. Geist Bockum-Hövel 539 Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 17 Jahren gaben bei der U18-Wahl in Hamm Bockum-Hövel ihre Stimme ab. Mit dem Marktplatz und dem Pfarrheim St. Stephanus hatte die KjG in Bockum-Hövel gleich zwei Wahllokale angeboten. Wenige Wochen vor der Wahl hatte die KjG Politiker *innen verschiedenster Parteien ins Pfarrheim Christus-König eingeladen, um dort die Fragen interessierter Kinder und Jugendlicher zu beantworten. Außerdem warb die KjG mit einem Wa(h)lmobil für die U18-Wahl. Das Projekt stieß übrigens auch auf Interesse bei den „Großen“ in der Stadt: Bei den nächsten Wahlen, so der Wunsch, solle solch ein U18-Wahllokal auch in anderen Stadtteilen von Hamm eingerichtet werden. Marcel Schlüter

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kinder

Aus dem Tagebuch der Ameise Anita Da wir Euch in dieser Ausgabe die Wetterphänomene näher bringen und dabei nicht nur die Menschen sondern auch die Tiere zu Wort kommen lassen, folgt hier ein Ausschnitt aus dem Tagebuch der Ameise Anita, die sich an einem Apriltag auf die Suche nach ihrer Freundin Sabine, der Blattlaus, macht. Teresa Walter

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kinder

I

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kinder

Windmühle Benötigtes Material

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{ Vierkantholz/Holzklotz { 4 Pappbecher { leere Hülle eines Filzstiftes { 2 gleichlange Blumenstäbe { Rosendraht { Klebeband { Kneifzange { Hammer { langen dünnen Nagel

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Ablauf

Zuerst klopfst Du mit dem Hammer den langen Nagel in das Vierkantholz und kneifst den großen Kopf des Nagels vorsichtig mit der Kneifzange ab. Mit der leeren Filzstifthülle lässt Du den Nagel dann verschwinden und kümmerst Dich dann um die Blumenstäbe aus Holz. Mit dem Klebeband befestigst Du zuerst an jeden Stab zwei Becher. Dann legst Du die beiden Stäbe über Kreuz und fixierst sie mit gebogenem Draht an der Filzstifthülle. Die Becher und die Stäbe kannst Du nun noch anmalen oder bekleben.

Erklärung

Der Wind weht immer und überall. Mal weht er kräftiger und mal spürst Du ihn kaum. Mit Deiner Windmühle kannst Du sichtbar machen, wie stark der Wind gerade weht.


kinder

Sonnenmühle { einen Zahnstocher { Alufolie { Kleber { einen schwarzen Edding { ein leeres Marmeladen- oder Gurkenglas { ein Holzstäbchen { Faden

Ablauf

Schneide vier Rechtecke aus der Alufolie. Sie sollten ungefähr 3 cm x 3,5 cm groß sein. Zwei der Rechtecke bemalst Du auf beiden Seiten mit schwarzer Farbe. Nun klebst Du die vier Rechtecke an den Zahnstocher und verwendest abwechselnd ein schwarzes und ein alufarbenes Rechteck. Nach dem Trocknen klebst Du einen Faden oben an den Zahnstocher. Das andere Ende des Fadens bindest Du nach dem Trocknen um ein Stäbchen, das etwas länger sein muss als die Öffnung des Glases. So kannst Du Dein kleines Sonnenrad in das Glas hängen.

Erklärung

Wenn du das Glas in die Sonne stellst, wird sich die Mühle drehen. Die schwarzen Flügel werden wärmer als die glänzenden, weil die alufarbenden Flügel die Sonnenstrahlen auf die schwarzen Flügel zurückwerfen. Durch diesen Wärmeunterschied beginnt sich die Mühle zu bewegen.

experimente

Benötigtes Material

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dies & das

Bilderrätsel Das Rätsel in dieser Ausgabe bezieht sich auch dieses Mal auf das Thema unserer Ausgabe. Gesucht werden also Begriffe aus dem Themenbereich Wetter. Das Lösungswort ergibt sich aus der Zusammensetzung aller Buchstaben aus den farbigen Kästchen. Wie immer werden die Umlaute Ä, Ö und Ü durch AE, OE und UE ersetzt. Viel Erfolg beim Rätseln!

2

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Lösungswort 28


dies & das

Fehlersuchbild

Fälschung

Original

Auch in diesem Guckloch darfst Du Dich wieder auf die Suche nach Fehlern begeben. Die beiden auf den ersten Blick gleichen Bilder (das Original stammt von der Diözesankonferenz) haben aber doch ein paar Unterschiede. Zehn Sachen haben wir im unteren Bild verändert. Kannst Du sie finden?

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dies & das

Mitmach-Tipp

Ausflugs-Tipp

Planungs-Tipp

Namenswettbewerb für Maskottchen

Hochseilgarten in Dülmen

Broschüre Jahresprogramm 2018

2019 geht die bundesweite 72-StundenAktion des BDKJ in die nächste Runde. Schon bei der letzten Aktion 2013 war „Stoppi“ als Maskottchen Teil der Aktion. Nun hat die Stoppuhr nicht nur ein neues Aussehen bekommen, sondern auch noch eine fleißige Helferin an seiner Seite. Für die wird nun ein Name gesucht. Und wie es bei Wettbewerben so ist, lockt auch ein kleiner Gewinn für den oder die Sieger*innen des Namenswettbewerbes. Bis zum 05.02.2018 können unter http:// www.bdkj.de/aktionen/72-stundenaktion/wettbewerb-biene/ Vorschläge eingereicht werden. Nach einer Auswahl durch die Steuerungsgruppe der Aktion wird der endgültige Name dann im Februar 2018 bekannt gegeben.

Ihr wollt mit Eurer KjG-Gruppe einfach mal was Neues wagen? Wie wäre es mit einem Ausflug in den Hochseilgarten? Im Geistesblitz auf Seite 32 schreibt unsere Diözesanleiterin Annika von ihren Erlebnissen im Hochseilgarten in Dülmen. Dort hat sie vor Kurzem eine Trainerinnenausbildung gemacht. Seitdem ist sie Feuer und Flamme für das Lernen zwischen Himmel und Erde.

Damit Ihr alle Termine und Aktionen im kommenden Jahr auf dem Schirm habt, haben wir in diesem Jahr ein kleines Jahresprogrammheft für Euch erstellt. Das könnt Ihr ganz einfach digital als PDF von unserer Webseite herunterladen. Außerdem gibt es im Büro auch noch einige Broschüren in gedruckter Form, die Ihr gerne abholen könnt.

Informationen zum Hochseilgarten in Dülmen gibt‘s auf der eigenen Webseite: http://www.hochseilgarten-duelmen. de/index.html. Bestimmt wird Euch aber auch Annika ein bisschen etwas erzählen können, wenn Ihr sie darauf ansprecht.

Neben den Broschüren könnt Ihr im Büro auch noch ein paar Wandkalender in groß abgreifen. Fragt dazu einfach im Büro nach oder kommt auf ein Getränk vorbei. Eine Übersicht der nächsten Termine findet Ihr wie immer auf der Rückseite dieses Magazins.

Marcel Schlüter

Marcel Schlüter

Auflösungen

Marcel Schlüter

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Seite 28 - Bilderrätsel Folgende vier Begriffe haben wir mit den Bildern aus dem Bilderrätsel versucht darzustellen: 1. Bauernregeln 2. Hochwasser 3. Wetterfrosch 4. Hagelkorn Das Lösungswort ergibt „Unwetter“. Seite 29 - Fehlersuchbild Die Fehler im Fehlersuchbild, die Du finden solltest, haben wir Dir rechts im Bild eingekreist. Na, konntest Du alle Fehler finden? Zugegeben: Das war schon knifflig!


dies & das

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geistesblitz

Vom „Neuen“, Grenzgängen, zitternden Knien, Luftholen und Glücksmomenten Relativ kurzentschlossen, wie so oft in meinem Alltag, entschied ich mich dazu mal wieder etwas Neues auszuprobieren. „Neues wagen“. Das ist irgendwie immer wieder ein Thema. Ob es nun gewagt wird, weil es eine Abwechslung zum beruflichen Alltag bietet, sich gut eignet für die persönliche Weiterentwicklung und den Lebenslauf, oder es einfach Zeit war sich mit sich selber auseinanderzusetzen, seine Grenzen zu spüren, aber auch zu erfahren, dass man einiges schaffen kann, wenn man nur will – vermutlich war bei mir von allen drei Ansätzen etwas dabei. Und so stand ich da. Im Sommer, im Regen, beim ersten Modul der Ausbildung „Lernen zwischen Himmel und Erde“. Den Hochseilgarten in Dülmen durfte ich schon zweimal als Teilnehmerin kennenlernen, aber selber als Trainerin unten zu stehen und Gruppen dabei zu beobachten wie sie miteinander arbeiten, verzweifeln, kämpfen, siegen, lachen, Erfolge feiern und was sonst noch alles hinzukommen kann, das war mir neu. Aber wie gesagt: Neues wagen scheint irgendwie wichtig zu sein, oder? Das „oder?“ ist ein gutes Stichwort, denn selbstverständlich fragte ich mich, als ich das erste Mal (Selbsterfahrung stand beim Modul 1 nämlich auf dem Programm) nach oben kletterte und spürte, dass ich meine Beine kaum unter Kontrolle hatte, während ich auf der winzig kleinen Plattform stand und nach unten schaute, nicht nur einmal, ob das jetzt wirklich nötig war, mich für so etwas anzumelden.

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Es folgten so einige Fragen, die mir durch den Kopf gingen, Momente in denen ich dachte ich gehe keinen Schritt weiter, Situationen in denen ich spürte, dass es mir schwerfällt mir selber zu vertrauen – und das sowohl oben auf und zwischen den Seilen, als auch unten, wenn es in den nächsten Modulen hieß: „Anleiten und selber für eine Station verantwortlich sein“. Was aber hängen bleibt sind die Begegnungen mit sich selber, die Selbstgespräche, das tiefe Luftholen, doch den nächsten Schritt gewagt zu haben und die Glücksmomente – und da ist es genau gleich schön sie selber zu haben und andere dabei zu erleben. Und mit all den Erfahrungen, gemachten Fehlern oder Erfolgen, aus den verschiedenen Modulen ging es dann im Oktober in die Abschlussprüfung, der alle mit gemischten Gefühlen entgegensahen. Knoten, Rettungsszenarien, Stationen auf- und abbauen. Irgendwie alleine, aber doch gemeinsam. Und das ist das Beste an der ganzen Sache: „Neues wagen.“ Ist wichtig. Immer. Egal wie klein die Schritte sind, wie hoch das Ziel und wie tief der Fall (sein kann). Und vor allem macht es gemeinsam mit einer tollen Gruppe umso mehr Spaß. Und jetzt freue ich mich drauf zukünftig anderen ähnliche, ganz andere, gleiche Erfahrungen ermöglichen zu können, wie ich sie machen durfte. Im Frühling, Sommer, Herbst und Winter – Hauptsache im Regen. ;-) Annika Kuypers


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Nicht vergessen! Januar & Februar 12 Januar Neujahrsempfang

März & April

Mai & später

2. - 4. März Wochenend-BASIC (Teil II) & Lagerleitungsschulung (FFL)

9. - 13. Mai 101. Deutscher Katholikentag in Münster - „Suche Frieden“

13. - 14. Januar Pfarrleitungsschulung & Schulung „Liebesleben“

9. - 11. März Schulung „Das K & DU“

31. Mai Präventionsschulung & Auffrischungsschulung

16. - 18. Februar Wochenend-BASIC (Teil I)

17. März Präventionsschulung

23. - 25. Februar Aufbaukurs

3. - 8. April Oster-BASIC 14. April „Nichts zu verschenken“

{ www.kjg-muenster.de

23. - 24. Juni Burgfest 2018 14. - 16. August Aufbaukurs

Guckloch 03/2017 - Unser Wetter? Ein Phänomen!  
Guckloch 03/2017 - Unser Wetter? Ein Phänomen!  
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