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03/2016

e n e f a l h die verssgcabe au {}

Katholische junge Gemeinde DiĂśzesanverband MĂźnster


Editorial Liebe KjGler*innen, liebe Gucklochleser*innen,

Wie viele findet Ihr?

während der Vorbereitung dieser Ausgabe flitzt mir eines Abends ein Igel über den Weg. Ein stacheliger, niedlicher Geselle, der sich flugs in der nächsten Hecke verkriecht. In kurzer Zeit würde er sich soviel Winterspeck angefuttert haben, dass er sich einen kuscheligen Laubhaufen für seinen Winterschlaf suchen könnte. Doch warum halten Tiere Winterschlaf? Was ist der Unterschied zur Winterstarre? Was passiert beim Schlafwandeln und warum schlafen wir überhaupt? Wir sind diesen Fragen für Euch auf den Grund gegangen und haben eine winterlich verschlafene Ausgabe zusammengestellt.

Natürlich gibt es in dieser Ausgabe auch Berichte über das Neueste aus dem Verband sowie die Ergebnisse der Diözesankonferenz. Im Namen des ganzen Gucklochteams wünsche ich Euch jetzt viel Spaß beim Lesen und Rätseln. Und wenn Ihr mögt, sendet Eure Ideen zum Guckloch einfach an redaktion@kjg-muenster.de oder werdet direkt Teil des Gucklochteams. Wir freuen uns auf Euch!

Außerdem laden wir Euch ein, mal ganz genau hinzuschauen, denn beim Thema „Einschlafen“ fiel uns zuerst das klassische „Schäfchen zählen“ ein und wir haben in dieser Ausgabe einige Schafe versteckt.

2017

Januar 1 So 2 Mo 3 Di 4 Mi 5 Do 6 Fr 7 Sa 8 So 9 Mo 10 Di 11 Mi 12 Do 13 Fr 14 Sa 15 So 16 Mo 17 Di 18 Mi 19 Do 20 Fr 21 Sa 22 So 23 Mo 24 Di 25 Mi 26 Do 27 Fr 28 Sa 29 So 30 Mo 31 Di

Februar 1 Mi 2 Do 3 Fr 4 Sa 5 So 6 Mo 7 Di 8 Mi 9 Do 10 Fr 11 Sa 12 So 13 Mo 14 Di 15 Mi 16 Do 17 Fr 18 Sa 19 So 20 Mo 21 Di 22 Mi 23 Do 24 Fr 25 Sa 26 So 27 Mo 28 Di

März

1 Aschermittwoch 2 Do 3 Fr 4 Sa 5 So 6 Mo 7 Di 8 Mi 9 Do 10 Fr 11 Sa 12 So 13 Mo 14 Di 15 Mi 16 Do 17 Fr 18 Sa 19 So 20 Mo 21 Di 22 Mi 23 Do 24 Fr 25 Sa 26 So 27 Mo 28 Di 29 Mi 30 Do 31 Fr

{

april 1 Sa 2 So 3 Mo 4 Di 5 Mi 6 Do 7 Fr 8 Sa 9 So 10 Mo 11 Di 12 Mi 13 Do 14 Fr 15 Sa 16 So 17 Mo 18 Di 19 Mi 20 Do 21 Fr 22 Sa 23 So 24 Mo 25 Di 26 Mi 27 Do 28 Fr 29 Sa 30 So

Mai

1 Mo 2 Di 3 Mi 4 Do 5 Fr 6 Sa 7 So 8 Mo 9 Di 10 Mi 11 Do 12 Fr 13 Sa 14 So 15 Mo 16 Di 17 Mi 18 Do 19 Fr 20 Sa 21 So 22 Mo 23 Di 24 Mi 25 Do 26 Fr 27 Sa 28 So 29 Mo 30 Di 31 Mi

Juni

1 Do 2 Fr 3 Sa 4 So 5 Mo 6 Di 7 Mi 8 Do 9 Fr 10 Sa 11 So 12 Mo 13 Di 14 Mi 15 Do 16 Fr 17 Sa 18 So 19 Mo 20 Di 21 Mi 22 Do 23 Fr 24 Sa 25 So 26 Mo 27 Di 28 Mi 29 Do 30 Fr

Juli

1 Sa 2 So 3 Mo 4 Di 5 Mi 6 Do 7 Fr 8 Sa 9 So 10 Mo 11 Di 12 Mi 13 Do 14 Fr 15 Sa 16 So 17 Mo 18 Di 19 Mi 20 Do 21 Fr 22 Sa 23 So 24 Mo 25 Di 26 Mi 27 Do 28 Fr 29 Sa 30 So 31 Mo

Sonja Pöpsel

} DV Münster

august 1 Di 2 Mi 3 Do 4 Fr 5 Sa 6 So 7 Mo 8 Di 9 Mi 10 Do 11 Fr 12 Sa 13 So 14 Mo 15 Di 16 Mi 17 Do 18 Fr 19 Sa 20 So 21 Mo 22 Di 23 Mi 24 Do 25 Fr 26 Sa 27 So 28 Mo 29 Di 30 Mi 31 Do

septeMber OktOber 1 Fr 2 Sa 3 So 4 Mo 5 Di 6 Mi 7 Do 8 Fr 9 Sa 10 So 11 Mo 12 Di 13 Mi 14 Do 15 Fr 16 Sa 17 So 18 Mo 19 Di 20 Mi 21 Do 22 Fr 23 Sa 24 So 25 Mo 26 Di 27 Mi 28 Do 29 Fr 30 Sa

1 So 2 Mo 3 Di 4 Mi 5 Do 6 Fr 7 Sa 8 So 9 Mo 10 Di 11 Mi 12 Do 13 Fr 14 Sa 15 So 16 Mo 17 Di 18 Mi 19 Do 20 Fr 21 Sa 22 So 23 Mo 24 Di 25 Mi 26 Do 27 Fr 28 Sa 29 So 30 Mo 31 Di

nOveMber DezeMber 1 Mi 2 Do 3 Fr 4 Sa 5 So 6 Mo 7 Di 8 Mi 9 Do 10 Fr 11 Sa 12 So 13 Mo 14 Di 15 Mi 16 Do 17 Fr 18 Sa 19 So 20 Mo 21 Di 22 Mi 23 Do 24 Fr 25 Sa 26 So 27 Mo 28 Di 29 Mi 30 Do

1 Fr 2 Sa 3 So 4 Mo 5 Di 6 Mi 7 Do 8 Fr 9 Sa 10 So 11 Mo 12 Di 13 Mi 14 Do 15 Fr 16 Sa 17 So 18 Mo 19 Di 20 Mi 21 Do 22 Fr 23 Sa 24 So 25 Mo 26 Di 27 Mi 28 Do 29 Fr 30 Sa 31 So

Tag der Arbeit

Ostermontag

Fronleichnam

Thomas Morus

Allerseelen

Tag der deutschen Einheit

Basic ### Basic ### Basic

DA

500. Reformationstag

DK

DA

Basic ### Basic ### Basic

Christi Himmelfahrt

Allerheiligen

NRW-DA

PL / FL / Öff Schulungen

Ostersonntag

Pfingstmontag

Burg fest

DA

Gründonnerstag

Karfreitag

Pfingstsonntag

Konkret

Palmsonntag

DA

Basic II

Neujahrsempfang

Basic I

{ } Neujahr

Heilig Abend

1. Weihnachtsfeiertag

2. Weihnachtsfeiertag

Schäfchen

EXTRA ZUM HERAUSTRENNEN Damit Du im nächsten Jahr keine wichtigen Termine verschläfst, findest Du in der Heftmitte einen kleinen Wandkalender zum heraustrennen. Darin sind noch nicht alle Termine enthalten. Daher trage sie gerne eigenständig nach. Einige findest Du auf der Rückseite dieses Heftes!

Sylvester

Druck finanziert vom:

Ferien Niedersachsen

Diese Guckloch-Ausgabe war für Lukas erst einmal die letzte. Ganz lieben Dank für Deine Mitarbeit!

REdaktion & Impressum

Hanno

Marcel

Timo

Stefan

Niklas

Regina

Lukas

Guckloch ist die Zeitschrift der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) im Bistum Münster. Herausgeberin ist die Diözesanleitung der KjG. Der Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten. Redaktion: Regina Bußmann, Timo Günter, Stefan Hülsheger, Niklas Kuypers, Lukas Klein-Wiele, Sonja Pöpsel, Hanno Rother, Marcel Schlüter Mitarbeiter*innen: Anna Andrick, Katharina Artz, Noemie Backmann-Stockhofe, Simon Kupetz, Dorothee Schmerling, Lea Theile. Titelbild: pixabay.com Satz und Layout: Marcel Schlüter Redaktionsanschrift: 48155 Münster, Schillerstraße 44 b, Telefon: 0251 495-508, e-Mail: redaktion@kjg-muenster.de Internet: www.kjg-muenster.de, www.facebook.com/KjG-Dioezesanverband-Muenster Auflage: 500 Druck: www.wir-machen-druck.de V.i.S.d.P.: Hanno Rother Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 20. Februar 2017


Inhalt

Titelthema Schlaf und die Bedeutung für Mensch und Tier Schlafwandeln - Was ist das? Winterschlaf, Winterruhe, Winterstarre Traumdeutung / ...Und wovon träumst Du? Einschlafrituale

2 3 4 5 6

3

AUS DEM DIÖZESANVERBAND Diözesankonferenz 2016 Die Neuen im Guckloch-Gespräch Danke Anna, danke Simone! #5289xKjG Mit Bischofs Segen / Kaminabend Erinnerungen an einen ereignisreichen Herbst-Basic Jugendstufe: Stop-Motion-Wochenende Ein ganz normales Wochenende im Oktober... Search for Merch Bundesrat Thomas-Morus-Preis 2016 What‘s up?

7 8 10 11 12 13 14 15 16 17 20 21

7

14

KJG vor ORT Borth: Wie die Wikinger Haltern am See: Werwölfe, Regentanz und Super Mario Ochtrup: Auf Entdeckertour im Zoo / Wissen auf die Probe gestellt

22 23 24

23

Kinder Schlafenszeit Bastelanleitung für Traumfänger Experimente

26 27 28

27

Dies & Das Praxistipp Abrechnung Spiele-Tipp, Buch-Tipps, Event-Tipp Rätsel: Bilderrätsel, Fehlersuchbild Lösungen Geistesblitz Adressen

30 31 32 35 36 37

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Titelthema

schlaf und die bedeutung für mensch und tier Zu kaum einem anderen Thema hat mich die Recherche selbst

Energiemenge gegenüber einem erholsamen Wachzustand

so interessiert wie zu diesem hier. Die Suche nach der Ant-

ist einfach zu gering, um als einzige Begründung zu genügen.

wort auf die große Frage: „Warum schlafen Lebewesen?“.

Zur tatsächlichen Funktion des Schlafes gibt es mehrere Annahmen. So konnte etwa durch Untersuchungen gezeigt wer-

Fakt ist, dass wir Menschen ungefähr ein Drittel unseres

den, dass unser Gehirn im Schlaf sehr aktiv ist. Dies lässt die

Lebens mit Schlafen verbringen. Allerdings ist das Schlafen

Theorie zu, dass über den Tag gesammelte Sinnesreize und

nicht nur ein menschliches Bedürfnis, denn auch die aller-

Informationen größtenteils nachts verarbeitet werden. Damit

meisten Tiere schlafen regelmäßig. Die hier heimischen Fle-

in Verbindung steht auch die These, die Augenlider werden

dermäuse etwa schlafen rund 20 Stunden am Tag. Und Faul-

über Nacht nicht nur zum Schutz geschlossen, sondern auch

tiere, die ja eigentlich nie so richtig wach wirken, verschlafen

um möglichst wenig Sinneswahrnehmungen zuzulassen.

immerhin den halben Tag und somit ihr halbes Leben. Eine kuriose Ausnahme bilden lediglich die Delfine, die immer nur

Aber neben dem Gehirn ist auch der restliche Organismus in

eine Gehirnhälfte in den Schlafzustand versetzen und so per-

Schlafphasen aktiver als im Wachzustand. Das Immunsystem

manent wach und aktiv sind. Doch warum ist der Schlaf so

wird aktiver, was zur besseren Genesung führt und auch er-

wichtig für Lebewesen, dass sie dadurch manchmal sogar ihr

klärt, warum wir, wenn wir zum Beispiel erkältet sind oder

Leben riskieren? Schließlich ist man in diesem Zustand ein

Fieber haben, besonders viel schlafen. Für unsere jüngeren

leichtes Ziel für natürliche Feinde. Die Wissenschaft hat hier-

Leser*innen dürfte außerdem die Tatsache interessant sein,

für noch keine eindeutige Erklärung gefunden. Um eine klei-

dass im Schlafzustand mehr Wachstumshormone ausge-

ne Brücke zur letzten Guckloch-Ausgabe zu schlagen, kann

schüttet werden und Kinder daher über Nacht wachsen. All

man sagen, dass es sich hier um eines der noch ungelösten

dies kann eine mögliche Erklärung für die Notwendigkeit des

großen Rätsel der Medizin handelt.

Menschen und auch vieler Tiere für den regelmäßigen Schlaf sein. Wie bereits zuvor angesprochen gibt es aber noch keine wissenschaftlich fundierte Erklärung für diesen Zustand. Wahrscheinlicher ist aber ohnehin ein Zusammenwirken mehrerer Faktoren. Spannend ist auch zu betrachten, was mit uns passiert, wenn wir längere Zeit nicht schlafen. Vielleicht hat der ein oder andere schon einmal gemerkt, dass die geistige Leistungsfähigkeit stark abnimmt, wenn wir müde sind. Nicht umsonst sagt man: „Nach müde kommt doof!“. Massiver Schlafmangel kann sogar bis hin zu Angstzuständen führen. Wenn man 24 Stunden am Stück wach ist, hat das z. B. einen ähnlichen Effekt wie der Konsum von einer nicht geringen Menge an

2

Bis vor einigen Jahren wurde angenommen, der Schlaf die-

Alkohol. Eine Person, die sogar zwei Tage am Stück nicht ge-

ne vor allem dem Energiesparen. Das mag zwar auf Tiere im

schlafen hat, kann außerdem Halluzinationen bekommen und

Winterschlaf zutreffen, aber die bei Menschen eingesparte

hat häufig Gedächtnislücken.

| Weiter auf Seite 3


Schlafen ist also enorm wichtig für uns! Nur wer regelmäßig

gebraucht. Besser wären jedoch sieben bis neun Stunden.

und ausreichend ruht, ist körperlich und geistig voll leis-

Wenn Eure Betreuer*innen Euch also bei der nächsten Akti-

tungsfähig. Doch wie viele Stunden Schlaf benötige ich denn

on oder im nächsten Lager ins Bett schicken, obwohl Ihr noch

eigentlich? Für Kinder bis 13 Jahren sollten es schon zwischen

gar nicht schlafen wollt, denkt daran, dass sie es nur gut mit

neun und elf Stunden sein. Jugendliche hingegen brauchen

Euch meinen.

acht bis zehn Stunden, um wirklich ausgeschlafen zu sein. Bei Erwachsenen werden mindestens sechs Stunden Nachtruhe

Timo Günter

Schlafwandeln - was ist das eigentlich? Das wohl typischste Bild, das man von einer schlafwandelnden Person hat, ist, dass diese Person ein Nachthemd, Puschen und eine Schlafmütze trägt und über einen Dachfirst läuft. Woher aber kommt dieses Klischee? Schlafwandel ist eine Schlafstörung, die der Wissenschaft immer wieder Fragen bereitet. Die genauen Ursachen sind nicht bekannt, bzw. auch von Person zu Person unterschiedlich. Schlafwandel kann unter anderem durch körperliche Bedürfnisse hervorgerufen werden, wenn man z. B. im Schlaf zur Toilette muss, oder aber auch durch äußerliche Beeinflussung. Außerdem kann Krankheit oder Stress eine Rolle spielen, die Schlafwandeln beeinflusst. Schlafwandel hat auch verschiedene Formen, sich zu zeigen. Die harmloseste ist, dass Personen sich im Bett aufsetzen, verwirrt scheinen, das Bettzeug zu recht zupfen und sich anschließend wieder hinlegen. Die nächste Stufe ist Aufstehen und Umherwandern. Hierbei führen die schlafwandelnden Personen z. T. auch Tätigkeiten im Haushalt aus, telefonieren oder fahren sogar Auto - alles aber nur für kurze Zeit. Alle Schlafwandler*innen haben die Gemeinsamkeit, dass sie sich am nächsten Morgen an nichts erinnern. Die nächste Gemeinsamkeit, die man herausfinden konnte ist, dass die Personen sich immer geradeaus auf eine Lichtquelle hinzubewegen. Früher war dies häufig der Mond, weshalb die Schlafstörung auch „Lunatismus“ genannt wurde und deshalb

wohl das oben genannte Klischee hervorruft, heutzutage sind es aber eher Straßenlaternen oder Wohnzimmerlampen etc., die attraktiv auf die Schlafwandler*innen wirken. Beim Wandeln hat die Person kein Gespür für die Umgebung, in der sie sich befindet. Wenn Türen oder Fenster sich im Weg befinden, werden sie geöffnet und die Person bewegt sich weiter geradeaus. Dies kann durchaus gefährliche Situationen hervorrufen, bei denen auch immer wieder Unfälle geschehen. Als außenstehende Person sollte man die schlafwandelnde Person niemals aufwecken, da diese sich dabei erschrickt und falsch reagiert, was zu einem Unfall führen kann. Vielmehr sollte man diese Person langsam und vorsichtig, durch behutsames Reden zurück ins Bett führen, wo sie weiterschlafen kann. Vorbeugend sollte man vor dem Schlafen die Fenster und Türen so verriegeln, dass sie nicht mehr leicht zu öffnen sind. Die meisten Personen, die vom Schlafwandeln betroffen sind, sind Kinder. Bei ihnen muss man sich noch keine Sorgen machen, wenn dies gelegentlich vorkommt. Wenn sie älter werden, hört der Schlafwandel in der Regel auf. Beginnen aber Jugendliche oder Erwachsene zu schlafwandeln, dann sollte man lieber zu einem Arzt gehen, denn dann hat es meist tiefere Hintergründe, die behandelt werden sollten. Regina Bußmann

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aus dem Diozesanverband Titelthema

winterschlaf, winterruhe, winterstarre „Ab in den Süden, der Sonne hinterher…“, das denkt sich ge-

Echte Winterschläfer sind Igel, Fledermäuse, Murmeltie-

rade sicherlich so mancher angesichts der kalten Jahreszeit.

re und natürlich der Siebenschläfer. Sie können ihre eigene

Für uns Menschen mag dies auch klappen, indem wir einfach

Temperatur stark absenken. Zugleich schlägt ihr Herz nur

ins Reisebüro gehen, Urlaub buchen und in den Flieger stei-

noch fünfmal in der Minute. Im wachen Zustand schlägt es

gen.

bis zu 200-mal in der Minute. Winterschlaf ist jedoch nicht mit einem Tiefschlaf gleichzusetzen. Zwischendurch wachen

Doch wie sieht es aus, wenn Tiere nicht wie wir Menschen

Igel und Fledermäuse gelegentlich auf, um ihre Position zu

einfach in ein Flugzeug steigen können oder sich in eine war-

verändern. Allerdings fressen sie dabei nicht und geben auch

me, beheizte Wohnung zurückziehen können? Wenn die Nah-

in dieser Zeit keine Ausscheidungen ab.

rungsquellen, die im Sommer überall üppig zu finden waren, plötzlich weniger werden? Dann ist es an der Zeit zu haushal-

Tiere, die Winterruhe halten, senken ihre Temperatur nicht so

ten. Hier hat sich die Natur etwas Beindruckendes einfallen

stark ab wie Winterschläfer. Da sie daher mehr Energie ver-

lassen: Winterschlaf.

brauchen, wachen sie häufiger auf und begeben sich dann auf die Suche nach Nahrung. Typische Winterruhe halten Eich-

Zu unterscheiden ist genau genommen zwischen Winter-

hörnchen, Dachse, Wasch- und Braunbären. Letztere finden

schlaf, Winterruhe und Winterstarre. Allen gemein ist, dass

wir in Deutschland bisweilen eher im Zoo, wo sie aufgrund

sich die betroffenen Tiere in der warmen Jahreszeit eine or-

der guten Versorgung in der Regel keine Winterruhe halten.

dentliche Reserve anfressen, solange es noch reichlich Nahrung gibt. Diese kann mehr als 50 Prozent des normalen Kör-

Deutlich näher vor unserer Haustüre finden sich - im Boden

pergewichtes ausmachen.

oder unter Baumrinden versteckt - Insekten, Fische, Frösche und Co. Wenn es sehr kalt wird, fallen sie in eine echte Win-

Wenn die Sonnenstunden dann weniger und die Dunkelheit

terstarre. Alle Lebensvorgänge werden dabei fast komplett

länger wird, ist es an der Zeit, einen geeigneten Ruheplatz zu

zurück gefahren und die Körpertemperatur passt sich teils

suchen. Da mit dem Herunterfahren der Körperaktivität das

komplett der Umgebung an. Dies ist möglich, da diese Tiere

Risiko steigt, zum Futter anderer Arten zu werden, suchen

eine Art Frostschutzmittel besitzen und damit selbst bei Tem-

viele Tiere ihr Versteck in Höhlen, Nischen, unter Laubbergen

peraturen unter der Nullgrenze nicht erfrieren können.

oder so wie Insekten unter Baumrinden. Diese bieten gegenüber der freien Luft zugleich zusätzlichen Schutz vor den weiter fallenden Temperaturen.

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Stefan Hülsheger


Titelthema

traumdeutung Die Traumdeutung (Oneirologie) war bereits in der Antike

Träume sind als Erlebnisse im Schlaf zu verstehen, die zum

und im arabischen Raum eine gängige Praxis, um mithilfe

einen durch Erinnerungen, aber auch durch äußere Reize,

von Handbüchern und Verzeichnissen Träume interpretieren

körperliche Eindrücke (z. B. Hunger) oder Sinneswahrneh-

zu können. Bestimmte Vorstellungen, Symbole oder Bilder,

mungen (z. B. Licht) beeinflusst werden. Erinnerungen an vor

die immer wieder in Träumen vorkommen, erhielten so fest-

kurzem Erlebtes sind in Träumen präsenter als Erfahrungen,

geschriebene Bedeutungen, die sich seit dem Spätmittelalter

die schon einige Tage zurückliegen. Es kommt häufig vor,

auch in Europa in sogenannten Traumbüchern finden ließen.

dass Träume sehr emotional erlebt werden. Allerdings erin-

Mit der Zeit der Aufklärung wurde die psychologische Traum-

nern wir uns am nächsten Morgen nur vage an die Inhalte

analyse immer wichtiger und verdrängte die eher philosophi-

unserer Träume. Meist wissen wir gar nicht mehr, dass wir

sche Deutung. Es erhielten auch wissenschaftliche Aspekte

überhaupt etwas geträumt haben.

wie Krankheiten, Erinnerungen oder Emotionen eine Wichtigkeit bei der Interpretation von Träumen und nicht mehr nur

Niklas Kuypers

das Übernatürliche.

...und wovon träumst du? Träumen - das ist ja ein Wort, das vielseitig verwendet wer-

in die Geschichtsbücher einging - auch heute noch aktuell. Ei-

den und unterschiedlichste Zustände bezeichnen kann.

ner meiner Lieblingskünstler, Konstantin Wecker, schrieb für

Meistens meinen wir, wenn wir vom Träumen sprechen, die

sein aktuelles Album „Ohne Warum“ den Titel „Ich habe einen

nächtlichen Gedanken, denen wir uns im Schlaf widmen. Aber

Traum“. Darin heißt es: „Ich hab‘ einen Traum, wir öffnen die

es gibt ja auch Tagträume. Dazu müssen wir nicht in tiefen

Grenzen und lassen alle herein, alle die fliehen vor Hunger und

Schlaf verfallen, sondern können durchaus wach sein. Unsere

Mord, und wir lassen keinen allein“. Und weiter: „Ja ich hab‘

Gedanken schweifen dann einfach mal ab, begeben sich auf

einen Traum von einer Welt, und ich träume ihn nicht mehr still:

eine andere Ebene. Und als Träume bezeichnet man ja auch

Es ist eine grenzenlose Welt, in der ich leben will“.

große Wünsche, die man hegt, die vielleicht nicht ganz so einfach zu erreichen sind, an die man aber dennoch glaubt und

Du siehst also: Es gibt viele Möglichkeiten und Wege, aber

auf deren Erfüllung man hofft. Erinnern wir uns nur kurz an

auch Anlässe zu Träumen. Und wovon träumst Du?

Martin Luther Kings Rede für Arbeitsplätze und Freiheit vom 28. August 1963 während des Marsches auf Washington, die

Marcel Schlüter

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Titelthema

einschlafrituale Auf die Frage „Gut geschlafen?“ schweifen die Gedanken oft an den gestrigen Abend zurück und die innerliche Antwort lautet „… wenn ich nur nicht so endlos lange wach gelegen hätte…“. Manchmal ist der Gang ins Bett der erste Moment des Tages bei dem man zur Ruhe kommt, nicht mehr unter Volldampf steht. Dann drängen sich Gedanken auf, man überlegt was alles noch erledigt werden muss. Die Folge: Man wälzt sich unruhig im Bett hin und her. Selbst wenn im Schlafzimmer optimale Bedingungen herrschen, gut durchgelüftet wurde, die Matratze auf die Bedürfnisse zugeschnitten ist, Fernseher und Computer aus bzw. gar nicht erst existent sind, hilft oft selbst das klassische „Schäfchen zählen“ nicht mehr. Was also tun?

{ Tipp 1: Heiße Milch mit Honig Ein Klassiker, der an kindliche Geborgenheit erinnert. Einfach eine Tasse heißer Milch mit Honig oder auch Tee mit Milch und Honig in kleinen Schlücken trinken und die innere Ruhe ist fühlbar.

{ Tipp 2: Lesen Vermeidet vor dem Zubettgehen aufregende Augenblicke. Legt den Krimi also besser zur Seite und lest eine seichte Story. Schafft dazu eine ruhige Atmosphäre, zum Beispiel mit gedämpftem Licht.

{ Tipp 3: Entspannung Um sich entspannt in die Bettwäsche zu kuscheln, hilft eine warme Dusche oder leise Musik.

{ Tipp 4: Ernährung Vermeidet nach 16 Uhr koffeinhaltige Getränke. Das Abendessen sollte nicht zu spät eingenommen werden, damit es nicht allzu schwer im Magen zu liegt.

{ Tipp 5: Gedanken sortieren Quälende Gedanken, die das Einschlafen stören, aufschreiben und sich am nächsten Tage darum kümmern. Ganz wichtig: Nicht krampfhaft daran denken, jetzt unbedingt einschlafen zu müssen. Na dann, Gute Nacht! Sonja Pöpsel

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aus dem diözesanverband

diözesankonferenz 2016 Es war mein erster Besuch auf der Jugendburg und es war meine erste Diözesankonferenz, die ich miterleben durfte. Daher muss ich es gleich vorab loswerden: Ich bin begeistert, wie engagiert viele Delegierte diskutiert, reflektiert und die Stimme für ihren Kreis erhoben haben. Da wurde nicht einfach jeder Antrag durchgewunken, sondern wirklich energisch daran herumgebastelt, bis alle - oder zumindest die klare Mehrheit - mit dem Ergebnis zufrieden waren. Genau das liebe ich an der Jugendverbandsarbeit: Die Möglichkeit, selbst mitzugestalten. Natürlich bekamen die emotionale Verabschiedung von Simone und Anna (mehr dazu auf Seite 10) und die Wahlen (unsere neuen DLerinnen stellen sich auf den nächsten beiden Seiten vor) viel Raum. Und auch das gemütliche Miteinander kam abends im Burgkeller nicht zu kurz. Konstruktiv gearbeitet wurde in den Berichtsrunden zum Jahresbericht und im Studienteil, zu dem wir uns mit Isabell Ullrich (Christliche Initiative Romero), Frauke Marzinek (KSJ), Susanne Deutsch und Kerstin Stegemann (beide BDKJ) tolle Referentinnen zu spannenden Themen - von Kritischem Konsum bis zum Kathotag - eingeladen hatten.

WISSENSWERTES „klappungswürdig“... ...findet Annika Kuypers die Zusammenarbeit mit anderen Ebenen in der KjG. Ein „guter Einstiegsjob“... ...ist laut Marvin (Kreis Recklinghausen) das Mitwirken im Wahlausschuss. Der Kreis Coesfeld... ...hat seine Gästeplätze voll ausgeschöpft, sogar über die eigene Kreisgrenze hinaus. Ein neues Mitglied... ...hat die KjG seit der DK (Willkommen, Fabian)! Aber auch der Förderverein hat fleißig Unterschriften gesammelt.

Marcel Schlüter

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aus dem diözesanverband

die neuen im gespräch Wir vom Guckloch haben uns direkt an die neuen Stars des Diözesanverbandes herangewagt und schonungslos nachgefragt, damit Ihr unsere neuen Damen aus der DL kennenlernen könnt. Dabei haben wir uns auch an die Fragen gewagt, die in der Personalbefragung nicht mehr gestellt werden dürfen. Liebe Annika, liebe Barbara, liebe Regina, wie sollen wir Euch denn in Zukunft ansprechen? Annika: Annika - mit zwei „n“ und „k“! Barbara: Barbara oder Babsi ist vollkommen in Ordnung. Regina: Auf Regina oder Reggi reagiere ich auf jeden Fall! Komischerweise aber auch auf Mehlauge… Was gibt es denn an Steckbriefdaten über Euch zu sagen? Alter, Herkunft, Geschwister, Hobbies... Annika: Also gebürtig komme ich vom wunderschönen Niederrhein - aus Goch - wo ich ganz lange schon in der KjG Liebfrauen Goch Mitglied bin. Als staatlich anerkanntes Heimwehkind bin ich allerdings erst mit 12 Jahren ins Lager gefahren. Nebenbei habe ich voltigiert und tanze in der Reitergarde Gochs als Funkenmariechen. Papa, Mama und Bruder habe ich auch (Anm. d. Red.: Annikas Bruder Niklas arbeitet auch im Gucklochteam mit). Zum Studium hat es mich dann nach Münster gezogen. Ich lebe jetzt mit Unterbrechung seit vier Jahren hier und arbeite als Sozialarbeiterin beim LWL Landesjugendamt. Barbara: Ich bin 26 Jahre alt und komme aus dem netten Städtchen Coesfeld. Da bin ich mit meinen drei jüngeren Geschwistern (Thomas, Dorothee und Martin) aufgewachsen. Meine Hobbies sind: Klettern, Tanzen, diverse Aktivitäten mit meinen Freunden. Regina: Ich bin charmante 26 Jahre jung und komme aus der KjG St. Dionysius Havixbeck. Hier bin ich mit meinen drei Geschwistern (zwei Schwestern - beide waren auch mal DL - und einem Bruder) aufgewachsen. Nachdem ich die Schule beendet habe, hat es mich aus Havixbeck zuerst nach Mailand, Italien und dann nach Bonn verschlagen. Aber meine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau habe ich dann doch lieber in Münster gemacht. Im letzten Jahr habe ich dann nochmal einen Abstecher nach Aachen gemacht, um dort zu arbeiten. Annika Kuypers, Regina Bußmann und Barbara Kockmann (oben v.l.) wurden in die Diözesanleitung gewählt. Ihre Tätigkeit als Geistliche Leiterin wird Barbara Kockmann allerdings erst ab dem 1. August ausfüllen können. Die Vorfreude ist aber schon jetzt sehr groß. Als Erstes gratulierten nach der Wahl ihre Kollegen, die beiden Diözesanleiter Hanno Rother und Thiemo Koop (unten v.l.). Damit haben wir nun eine fünfköpfige Diözesanleitung und haben nur noch eine Vakanz in diesem Gremium.

Aber nun hat Münster mich wieder, worüber ich auch sehr froh bin. Mein größtes und liebstes Hobby ist tatsächlich die KjG! Zwischendurch verirre ich mich auch aufgrund meines schlechten Gewissens in ein Fitnessstudio, aber das ist wirklich selten. Ansonsten sehe ich sehr gern meine Familie und meine Freunde und genieße es, Zeit mit ihnen zu verbringen. Ich bin auch sehr gern unterwegs und habe etwas zu tun, was man in der KjG natürlich immer findet.

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aus dem diözesanverband Vervollständigt den Satz: KjG & ich sind...

DPSG oder kfd?

Annika: ...wie Peter und Pan.

Annika: Die Frage verstehe ich nicht.

Barbara: ...auf dem Weg eine ganz große Liebesbeziehung zu

Barbara: Hier wird es bestimmt kein “oder” geben? Naja also

werden.

die kfd macht lecker Kuchen und bei der DPSG kenne ich net-

Regina: ...seit meiner Geburt die besten Freunde!

te Menschen. Also dann DPSG, aber die KjG ist trotzdem der geilste Verein unter der Sonne!

Nennt drei Worte, mit denen Ihr die KjG in der Diözese Münster

Regina: Ich sage trotzdem: Oder!

beschreiben wollt. Annika: Labertaschen, Umarmungsfreude, BUNT!

Für welche Phrase werdet Ihr in das Phrasenschwein der DL

Barbara: Eine geile Truppe!

einzahlen müssen?

Regina: Vielfältig, einzigartig und unbeschreiblich!

Annika: Pädagog*innen sprechen NIE in/mit Phrasen! Barbara: Ich werde bestimmt eine Flat brauchen. „Ganzheit-

Was finde ich, wenn ich jetzt in Euren Kühlschrank schauen

lich gesehen“

würde?

Regina: Dagegen bin ich allergisch.

Annika: Gurken vom Bauernmarkt Lindchen, Gouda vom Biomarkt, zwei Bio-Brotaufstriche, Milch, Ketchup, viel Bier und

Euer Wunsch für die KjG im DV Münster für das kommende

Wein.

Jahr?

Barbara: Wein, Bier, Milch, Ketchup, Hamburgersauce,

Annika: Wir müssen ein Zeitschwein einführen :-)

Quark, Eier, Salat, Käse, Frischkäse und Fenistil-Gel.

Barbara: Ich wünsche mir, gut bei Euch anzukommen, Euch

Regina: Eine Unmenge an Joghurt.

kennenzulernen und mich mit und für Euch auf den Weg zu machen!

Was bezahlt Ihr für einen Liter Milch?

Regina: Ich wünsche mir, ein tatsächlich schön spannendes

Annika: Momentan 1,40 Euro.

Jahr zu erleben, in dem ich Euch und unseren Verband noch-

Barbara: Einen Euro bei der Milchtankstelle in Billerbeck,

mal von einer ganz anderen Seite kennenlernen darf!

manchmal aber auch 29 Cent beim Discounter. Regina: Keine Ahnung, meine Mama geht einkaufen. Zur Er-

Danke für das Interview. Wir wünschen Euch Dreien eine gute

klärung: Ich wohne noch bis Februar zum Übergang bei mei-

Zeit in der DL und Gottes Segen für Euer Tun.

nen Eltern ;-) Interview: Hanno Rother Was ist Euer persönlicher Favorit aus unserer Merch-Kollektion? Annika: Die Furzkissen :-)

muss, dann ist es das neue Logo mit der Skyline von Münster,

neu da-bei

das man sich in unserem neuen Spreadshirtshop auf fast alles

Auch der Diözesanausschuss hat Verstärkung bekommen.

drucken lassen kann, was man gern anziehen würde!

Für Annika und Regina, die aufgrund ihrer Wahl in die DL aus

Barbara: Die Kapuzenpullis und Flaschenöffner finde ich toll. Regina: Einfach alles, da ich mit Annika, Lukas und Pelle in der Ideen-Schmiede saß! Wenn ich mich aber entscheiden

dem DA ausgeschieden sind, hat die Diözesankonferenz RaOkay. Jetzt vier kurze Alternativ-Fragen:

bea Martin (Kreis Coesfeld) und Lena Jannemann (Kreis Warendorf) neu in den Diözesanausschuss gewählt. Auch Euch

Ballett oder Rugby?

beiden ein herzliches Willkommen und wir freuen uns auf die

Annika: Schach.

gemeinsame Zeit mit Euch!

Barbara: Rugby. Regina: Auch Rugby. Kaffee oder Tee? Annika: Kakao. Barbara: Kaffee. Regina: KAFFEE (ich mag keinen Tee) Mallorca, Berlin, Wien, Tirol oder Balkonien? Annika: Tirol. Barbara: Alles außer Balkonien. Regina: So wie Annika: Tirol.

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aus Dem Diözesanverband

Danke anna, danke simone! Große Reden brauchte es eigentlich nicht, als wir Simone Barciaga als Geistliche Leiterin und Anna Andrick als Diözesanleiterin aus ihren Ämtern verabschieden wollten. Jeder der

ausgesprochen:

Anwesenden wusste, was die Beiden in den letzten Jahren für den Diözesanverband geleistet haben. Deshalb sollte es statt großer Worte einfach einen schönen Foto-Rückblick geben, wobei sich zwischen die Bilder immer kleine Dankes-Videobotschaften geschmuggelt hatten (ein paar Zitate daraus haben wir für Dich noch einmal auf der rechten Seite herausgeschrieben). Ihr Wissen über die zwei konnten die Delegierten bei einer kleinen Quizrunde testen, wo sie verschiedene Aussagen einer der Beiden zuordnen mussten. Und auch ein

Liebe Anna, Du bist mein Ankerpunkt in der LAG! - Fritzi, Diözesanleiterin im DV Essen Da draußen warten schöne neue Herausforderungen auf Euch! - Kirsten, frühere Geschäftsführerin -

kleines Dankeschön bekamen Anna und Simone überreicht. Nein, große Reden brauchte es nicht. Nur: völlig unerwartet gab es die dann doch noch. Aber nicht für, sondern von Anna. Zwar mit Tränen in den Augen, aber vollkommen überzeugt hielt sie ein brennendes Plädoyer für ein Engagement in der Diözesanleitung. Denn auch, wenn die KjG in den letzten Jahren ihren Terminkalender beherrscht hat und viele andere Sachen dafür zurückstehen mussten, so habe Anna das Amt eine ganze Menge gegeben. „Jeder Moment hat sich gelohnt“,

Es ist anders, als man denkt! - Biese über die KjG-freie Zeit Liebe Simone, Du hast durch Deine Impulse dazu beigetragen, dass die jungen Menschen im Bistum Münster nicht aus dem Blick geraten! - Susanne Deusch, BDKJ DV Münster -

schloss sie und erntete lang anhaltende Standing Ovations. Weil eigentlich alles schon gesagt ist und die zwei wissen, wie dankbar wir ihnen sind und ihr Engagement schätzen, sagen wir nun noch ein letztes Mal „Danke!“ und freuen uns auf das, was da vielleicht noch kommt. Simone wünschen wir eine tolle Zeit in effata[!] und Anna dürfen wir jetzt als neues Mitglied in der Gucklochredaktion begrüßen. Marcel Schlüter

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Jeder Moment hat sich gelohnt! - Anna AndrickIm guten Sinne kritisch sein! - Simone Barciaga lobt diese Eigenschaft von Verbandler*innen -


Aus dem Diözesanverband

#5289xKjG Danke für Eure Bilder!

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aus dem Diözesanverband

Mit bischofs segen... ...arbeiten und planen wir nun in unserer Diözesanstelle im „Verbändehaus“ an der Schillerstraße. Am 31. Oktober wurde das Haus im Rahmen einer feierlichen Einweihung durch Bischof Felix Genn gesegnet. Beeindruckt zeigte er sich davon, wie wir unsere Räume bereits mit Leben gefüllt haben. Beim Gottesdienst zu Beginn trug unser Diözesanleiter Thiemo auch eine Fürbitte vor. Die möchten wir Dir hier gerne noch einmal vorstellen: „Guter Gott, stärke alle Kinder & Jugendlichen, die sich maßgeblich für unsere Gesellschaft & Kirche ehrenamtlich engagieren und sich für ihre Meinung einsetzen - und gib allen Erwachsenen den Mut, diese zu hören. Danke für eine vielfältige und geschlechtergerechte Gesellschaft, für die sich die KjG einsetzt!“

Fotos: Bischöfliche Pressestelle

Übrigens: Ja, den großen Seelenbohrer (Bild oben) gibt es noch. Das hatte auf unserer Facebook-Seite einige KjGler*innen wohl positiv überrascht. Marcel Schlüter

über gott, die welt und die bedeutung von füllwörtern Als andernorts das neumodische Halloween gefeiert wurde, trafen auf der Burg jugendliche KjGler*innen zusammen, um am angestammten Platz des Krimidinners beim „Kamin-Gespräch“ mal eine andere Form des Beisammenseins zu pflegen.

Im Kamin prasselte ein warmes Feuerchen. Der rauchige Geruch verströmte eine heimelige Stimmung. Ein Glas Rot- oder Weißwein, dazu deftiges Fingerfood, Baguette und fertig war der Einklang zu Allerheiligen. Nach dem Kennenlernen und der Einstimmung auf den Abend gab es in Kleingruppen Gelegenheit, sich über Zitate von Prominenten auszutauschen, die sich zum Thema Gott und Glauben geäußert hatten. Über die eigene Form des Glaubens fand sich in den Gesprächen der Weg über Gott zu Themen der Welt. Der Abend, der bis tief in die Nacht dauerte, mündete in einem spaßigen Austausch und angenehmer Geselligkeit. Nach einem ausgiebigen Frühstück feierte die Gruppe am nächsten Morgen in der Turmkapelle einen Abschlussgottesdienst, auch im Hinblick auf das Gedenken an Allerheiligen. Sonja Pöpsel

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Erinnerungen an einen ereignisreichen Herbst-Basic In der ersten Woche der Herbstferien war es wieder soweit. 31 angehende Gruppenleiter*innen kamen zur Jugendburg nach Gemen, um den Basic- & Knowhow-Kurs zu besuchen. In zwei Gruppen mit jeweils zwei bis drei Teamenden wurde grundlegendes Wissen, aber auch Tipps und Tricks zum Leiter*innenDasein erworben. Spannend dabei war, wie vielfältig doch die Erfahrungen der einzelnen Teilnehmenden aus den verschiedensten Pfarrgruppen – es waren wirklich nur KjGler*innen vor Ort – sich zu einem großen Ganzen fügten. Besonders deutlich wurde dies bei den kursübergreifenden Aktionen, die einen wichtigen Teil des diesjährigen Herbstkurses bildeten. Zu Beginn des Nachmittages wurde gemeinsam gewupt. Dabei konnten Weihbischof Dr. Stefan Zekorn und Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Gerd Müller sich von der brillanten Stimmung überzeugen. Außerdem gab es noch viele weitere Highlights: { Sämtliche Wortspiele mit einer gewissen Pfarrgruppe vom Niederrhein wurden ausgeschöpft. { Ein neuer KjG-Hit ist entstanden. { Die KjG wurde mit all ihren Facetten in vielen kleinen Werbespots präsentiert. { Doro, Inga und Thiemo wurden bei einem Planungstreffen am Mittwoch sehr herzlich willkommen geheißen und waren unglaublich gefragt. { Die Pfadfinderhymne „Flinke Hände, flinke Füße“ wurde geschmettert. { Improtheater rundete einen weiteren Abend ab. { Die Teamer*innen wurden mit zwei Schnitzeljagden überrascht.

„ doch ich finde

den gedanken viel zu schön “ -Sportfreunde Stiller-

Zum Abschluss wurde gemeinsam – auch mit Hanno – Gottesdienst gefeiert. Dieser rundete eine sehr intensive und ereignisreiche Woche ab und bot den Raum, noch einmal auf die Woche zurückzublicken. Am Samstagmittag fuhren dann nicht nur die Teamenden, nein auch die Teilnehmer*innen müde aber zufrieden zurück in die Heimat. Der Tatendrang, das neu Erlernte einzusetzen ist groß, sodass einem Wiedersehen in den Pfarrgruppen, aber auch bei diözesanen Aktionen, nichts im Wege steht. Lukas Klein-Wiele

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aus Dem Diözesanverband

jugendstufe

Kindheitserinnerungen beim Stop-Motion-Wochenende Vom 7. bis zum 9. Oktober hat auf der Jugendburg Gemen die Wochenendaktion der Jugendstufe stattgefunden. Aus verschiedenen Ecken des Bistums haben sich zehn Teilnehmende auf den Weg nach Borken gemacht, um dort erste Erfahrungen mit dem Thema Stop-Motion-Film zu sammeln. Dabei wird ein Film aus einzelnen Fotos zusammengestellt. Besonders bei der Aktion war, dass es keine menschlichen Schauspieler*innen gab, sondern LEGO®-Figuren diese Aufgabe übernahmen. Am Freitag haben sich Team und Teilnehmende erst einmal kennengelernt und sich ein paar Beispielfilme angeschaut. Denn bei der Filmerstellung aus einzelnen Bildern gibt es so einiges zu beachten! Im Anschluss wurde dann das mitgebrachte LEGO® durchgeguckt und erste Erfahrungen bei Probeaufnahmen gesammelt. Der Samstag war dann Drehtag. In zwei Gruppen wurde eine Filmidee geboren, in einem Storyboard zu Papier gebracht und dann bis in den Abend hinein umgesetzt. Zwischendurch gab es natürlich auch immer wieder kleine Spiele und sport-

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liche Aktionen, denn Stop-Motion erfordert viel Konzentration. Schließlich bestanden die fertigen Filme aus 250-300 Einzelbildern. Abends wurde dann die Popcornmaschine angeschmissen und der Gruppenraum in ein Kino verwandelt. Zum Abschluss galt es am Sonntag noch einen Titel für den erstellten Film zu finden und das Cover zu entwerfen. Natürlich wurden die fertigen Filme, welche jeweils knapp 30 Sekunden lang waren, dann auch den Gruppen gezeigt, denn erst am Ende kann man sehen, was die ganze Zeit in den Fotos festgehalten wurde. Für uns als Team und die Jugendlichen war das Wochenende auf jeden Fall ein voller Erfolg mit viel Spaß und noch mehr neuen Erkenntnissen. Der Wunsch nach einer Wiederholung mit mehr Zeit für umfangreichere Stop-Motion-Filme ist notiert! Timo Günter Die Ergebnisse des Wochenendes kannst Du auf unserem neuen YouTube-Kanal anschauen: KjG Diözesanverband Münster http://bit.ly/2fVaej6


Ein ganz normales wochenende im oktober...

Just in Time

Von Anfang bis Ende

- LAG NRW am 22.10.2016 -

- Diözesanausschuss am 23.10.2016 -

Stell Dir vor, dass Du an einem Samstagmorgen um 7.00 Uhr aufstehen musst, mit dem Zug nach Essen fährst, 30 Minuten Fußweg vor Dir hast und dann wegen kollektiver Fehlplanung eine Stunde zu früh bist - nicht schön! Ist uns aber sicherlich nicht passiert...

Es war die letzte Sitzung des Diözesanausschusses (DA) vor der Diözesankonferenz 2016 und damit die letzte DA-Sitzung in dieser Zusammensetzung. Im nächsten Jahr werden hier vermutlich ein paar neue Gesichter sitzen. Vor diesem Hintergrund tagte der DA nur einen Tag nach dem Treffen der LAG NRW am 23. Oktober in Münster. Nach dem Impuls ging es wie immer los mit dem Berichtsteil, der alle über das aktuelle Geschehen im Diözesanverband informiert.

Der Landesarbeitsgemeinschaftstag NRW für Diözesanausschüsse und Diözesanleitungen fing nach dem gelungenen Start mit einem Speed Dating zum Kennenlernen an. Was war Deine erste KjG-Veranstaltung? Welche Erfahrungen hast Du als Gruppenleitung und bei Großveranstaltungen gesammelt? Und natürlich das Münsteraner Lieblingsthema „Was ist KjG (für Dich)?“. Nach dem Speed Dating stellten sich die einzelnen Diözesanverbände etwas genauer damit vor, welche Themen aktuell bei ihnen anstehen, welche Veranstaltungen sie planen und welche Ziele sie für ihren DV haben. Hierbei stellten sich immer wieder Parallelen dar. Neues Merch steht z. B. bei allen an und auch „DenkMal!“ war natürlich für alle ein sehr interessantes Thema, das auch einen eigenen Tagesordnungspunkt erhielt. Es wurden offene Fragen geklärt, aus verschiedenen Planungsgruppen bereits Zwischenergebnisse präsentiert und versucht, alle auf einen aktuellen Stand zu bringen. Wer genaueres wissen möchte, kann sich das Programm auf www.kjg-denkmal.de runterladen. Außerdem haben wir uns intensiv mit der Frage beschäftigt, was die Motivation der LAG ist. Die Diözesanverbände (DVs) erwarten von dieser Arbeitsgemeinschaft vorwiegend einen regen Austausch, der erreicht, dass die anderen DVs nicht so weit entfernt wirken. Es soll ermöglicht werden, durch andere DVs Unterstützung oder Inspiration für Aktionen zu erhalten und es soll auch jedem einzelnen Mitglied ermöglicht werden, weiterhin in der KjG aktiv zu sein, obwohl man z.B. durch Umzug den DV wechseln musste. Ein weiteres spannendes Thema an diesem Tag war das Wahljahr, das 2017 ansteht. Hierbei wurde schnell klar, dass jeder DV das Thema aufgreifen und etwas dazu auf die Beine stellen möchte. Es konnten sich alle vorstellen, z.B. durch Plakate etc. einen gemeinsamen Nenner zu haben, an dem man erkennt: Wir sind KjG NRW! Nach vielen interessanten Themen endete nachmittags der interessante Tag, an dem auch einige neue Kontakte geknüpft wurden. Das nächste landesweite Austauschtreffen ist im nächsten Jahr im Oktober in unserem DV auf der Burg geplant! Wir freuen uns darauf!

Im Anschluss folgte der zeitintensivste Part an diesem Tag: Die Diözesankonferenz (DK) wurde von Anfang bis Ende thematisiert. Der Tagesablauf und der Studienteil wurden erneut besprochen, bevor die Anträge bearbeitet wurden. Jeder bis dahin eingereichte Antrag wurde noch einmal vorgestellt und durchgesprochen. Dabei wurde erörtert, welchen Hintergrund er hat und warum er verfasst wurde. Was genau soll er bezwecken und was erwartet man sich von dem Antrag, wenn er auf der DK angenommen wird? Wie stehen auch die einzelnen DA-Mitglieder zu dem Antrag und wie erhofft man sich die Reaktion der Mitglieder auf der DK? Viele Fragen also, die für eine gute Vorbereitung zur DK wichtig waren. Ebenso stand, wie bei der LAG NRW, auch bei uns das Thema Wahljahr 2017 auf dem Programm: Rege Diskussion darüber, in welcher Form wir uns damit beschäftigen möchten. Soll es ein Jahresthema sein, auf das andere Aktionen abgestimmt sind? Wie möchten wir die Pfarrgruppen vor Ort einbinden? Und und und... Als Ziel haben wir nun ins Auge gefasst, dass wir unsere Pfarrgruppen dazu motivieren und von Anfang bis Ende unterstützen möchten, U18-Wahlen durchzuführen und hierfür u. a. auch Ressourcen zu nutzen, die andere Verbände zur Verfügung stellen. Zu guter Letzt wurde der Teampool evaluiert, der im letzten Jahr bei der DK gestartet ist und noch in den Kinderschuhen steckt, was Rückmeldungen etc. angeht oder auch gern als Newsletter genutzt wird. Es wurde besprochen, wie er seine Anfänge fand und auch, dass er sein Ende noch lange nicht erreicht hat! Bei der Reflexion wurde klar, dass der DA ein erfolgreiches Jahr hinter sich hat. Ein Jahr, in dem er sich mit vielen Themen beschäftigt hat. Grundsätzliches wurde häufig in Frage gestellt um dann zu neuen Erkenntnissen zu kommen oder die alten für gut zu befinden. Auch wenn im nächsten Jahr die Konstellation nicht mehr dieselbe sein wird, blicken wir optimistisch und voller Tatendrang in die Zukunft. Regina Bußmann

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aus Dem Diözesanverband

search for merch

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Wie für so viele andere Projekte, ist die Diözesankonferenz 2016 auch der Startschuss für diese Neuigkeit gewesen: Der KjG Diözesanverband hat neues Merch! Seit der DK sind nun Flaschenöffner und Reisezahnbürsten im Verkauf. Wer etwas davon haben möchte, muss sich beeilen, denn: was weg ist, ist weg!

Wo Ihr die neuen Produkte bekommt? Im KjG Büro könnt Ihr Euch jederzeit melden und die neuen, aber auch die alten Merches (Bälle, Handtücher, etc) kaufen. Den Spreadshirtshop findet Ihr unter https://shop.spreadshirt.de/KjGMS oder einfach über den QR-Code auf dieser Seite. Natürlich gibt‘s die Infos auch alle auf unserer eigenen Homepage.

Nicht nur die oben genannten Artikel sind Ergebnisse der Kleingruppe, sondern noch etwas mehr: Wir haben nun einen Spreadshirtshop! Hier könnt Ihr Kleidung wie Pullis, TShirts, Jacken und Co mit bereits bekannten Designs, aber auch mit einem neuen Design bestellen. Darüber hinaus bieten wir Euch die Möglichkeit an, über unseren Shop Kleidung für Eure Pfarrgruppen oder Ferienlager zu bestellen, denn: je mehr Ihr bestellt, desto günstiger wird es! Dazu könnt Ihr Euch auch gerne im Büro melden und ein Logo Eurer Wahl auf unseren Shop hochladen lassen, dann bestellen und anschließend bekommt Ihr die Kleidung zu Euch geschickt! Euer Logo wird anschließend selbstverständlich wieder von der Seite genommen.

Solltet Ihr kein Glück gehabt haben und unsere Produkte sind verkauft, dann macht Euch keine Sorgen, denn zur nächsten Großveranstaltung wird es sicherlich Neues geben! Wenn Ihr weitere Ideen habt, was Ihr gern als Merch kaufen können möchtet, dann meldet Euch gern unter merch@kjgmuenster.de und schickt uns Eure Vorschläge! Regina Bußmann


aus Dem Diözesanverband

bura - brat - bundesrat Die KjG liebt sie – Abkürzungen. Es gibt sie für jeden Arbeitskreis, für jedes Gremium, in allen Ebenen – genug, um „MfG“ von den Fantastischen Vier umdichten zu können. Welche Abkürzung für den Bundesrat die richtige ist? Da scheiden sich die Geister. In Gebrauch sind in der Tat beide, BuRa und BRat. Doch was verbirgt sich hinter diesem sogenannten Bundesrat? Der Bundesrat ist vergleichbar mit dem Diözesanausschuss auf Diözesanebene. Er tagt zwischen den Konferenzen als höchstes beschlussfassendes Gremium, zusammengesetzt aus Bundesleitung und zwei Delegierten pro Diözesanverband (DV). Davon gibt es bundesweit 24 Stück. Das ganze Spektakel findet immer im Frühjahr und Herbst statt, abwechselnd moderiert von Männlein oder Weiblein, denn es lebe die Geschlechtergerechtigkeit! Die wird auf Bundesebene durchgängig praktiziert, bis hin zum „Redefluss im Reißverschluss“. Der letzte Herbstbundesrat fand vom 28.30. Oktober 2016 in Mainz statt. Für unseren DV haben sich Thiemo und Anna auf den Weg gemacht. Abreise in Münster um 13.30 Uhr, in Bochum mal flott die Essener Delegation eingesammelt und zack auf die Autobahn, Stau am Leverkusener Kreuz - ein unverzichtbares Muss. Nach knapp vier Stunden Autofahrt sind wir endlich da, quasi pünktlich zum Abendbrot. Timing ist halt alles. Nach Besprechung des Zwischenberichts der Bundesleitung folgte die Vernetzung der Diözesanverbände, zu Anliegen und Problemstellungen, die die DVs selbst einbringen durften, um sich im Anschluss in Kleingruppen zu den verschiedenen Themen auszutauschen und von den anderen beraten zu lassen. Wie unterschiedlich die einzelnen DVs in Struktur/ inhaltlichen Schwerpunkten arbeiten, ist jedes Mal aufs Neue spannend und der Austausch meist gewinnbringend. Was an den folgenden Tagen gelaufen ist? { Das Mitgliedergewinnungsprojekt KjG und DU wurde um ein weiteres Jahr verlängert. Ihr könnt vor Ort also weiterhin tolle Projekte zur Mitgliedergewinnung starten und diese dann mit bis zu 500€ über den Bundesverband abrechnen. Wenn ihr bei der Antragstellung Hilfe benötigt, meldet euch gern im Büro! Zusätzlich werden nun auch Neugründungen von Pfarrgruppen gefördert. { Zwei Jahre nach Verabschiedung der Umweltstandards auf der Buko 2014 haben wir diese auf ihre Umsetzung hin überprüft. { Wir haben Spendenziele für die 0,3%-Spende im Bereich Umweltschutz und für die 0,7%-Spende im Bereich der Entwicklungspolitik beschlossen. { Der Antrag von der Buko 2016 zur Positionierung gegen rechts wurde beschlossen.

{ Es gab ein Beratungscafé zur Großveranstaltung „DenkMal!“ (24.-28. Mai 2017 im Nordsternpark Gelsenkirchen). Die Anmeldung ist seit dem Bundesrat möglich, von der Veranstaltungshomepage aus (www.kjg-denkmal.de) gelangt ihr über die Auswahl des Diözesanverbandes Münster zu unserem üblichen Buchungssystem. Wir haben für euch die Gruppenanmeldung freigeschaltet, sodass ihr euch in einem Schritt mit der gesamten Reisegruppe aus eurer Pfarrgruppe anmelden könnt. Die Teilnahmebeiträge sind zeitlich gestaffelt: Frühbucher 88,-€ (bis 15.01.2017), Normalbucher 103€ (Januar bis April), Spätbucher 138€ (April bis Mai). Das Programm ist dreigliedrig gestaltet. So gibt es in jeder Einheit die Möglichkeit zu Exkursionen, extra Kinderprogramm, Angebote ohne thematischen Schwerpunkt (Großgruppenspiele, KjG-spezifisches Programm) und inhaltliche Angebote mit thematischen Schwerpunkten aus dem Bereich Frieden. Über ein Buchungsprogramm soll man sich schon im Voraus zu ausgewählten Angeboten anmelden dürfen, jedoch so eingeschränkt, dass auch Nachzügler bei der Veranstaltung selbst ebenfalls noch eine Auswahl für sich treffen können. { Für ein buntes Deutschland haben wir ein Video gedreht, zu dem unser Bundesverband von der KLJB herausgefordert wurde. { Bei der Mitgliederversammlung am Sonntag haben wir uns den Haushaltsplan für 2016 und auch für die nächsten Jahre angeschaut, einen Teilnahmebeitrag für die Delegierten der Bundesräte beschlossen und Angebote für die neue bundesweite Mitgliederdatenbank bestaunt. { GoDi und entspannte Abende durften natürlich ebenfalls nicht fehlen. Zeit für Gott und Entspannung in Gemeinschaft müssen tatsächlich auch mal sein! ;-) Grundsätzlich sei gesagt, so unterschiedlich wir alle in unseren Strukturen, Arbeitsweisen und Inhalten sind, so einzigartig ist diese bundesweite Gemeinschaft. Denn wer die Heimatpfarrgruppe oder den DV verlassen muss – ob wegen des Studiums, der Arbeit oder aus welchen Gründen auch immer – der wird, ganz gleich in welchem Teil von Deutschland, ein neues KjG-Zuhause finden können! Das ist fantastisch, das ist meine KjG! Das ist unsere KjG! Anna Andrick

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2017

Januar 1 So 2 Mo 3 Di 4 Mi 5 Do 6 Fr 7 Sa 8 So 9 Mo 10 Di 11 Mi 12 Do 13 Fr 14 Sa 15 So 16 Mo 17 Di 18 Mi 19 Do 20 Fr 21 Sa 22 So 23 Mo 24 Di 25 Mi 26 Do 27 Fr 28 Sa 29 So 30 Mo 31 Di

Februar

Neujahr

1 Mi 2 Do 3 Fr 4 Sa 5 So 6 Mo 7 Di 8 Mi 9 Do 10 Fr 11 Sa 12 So 13 Mo 14 Di 15 Mi 16 Do 17 Fr 18 Sa 19 So 20 Mo 21 Di 22 Mi 23 Do 24 Fr 25 Sa 26 So 27 Mo 28 Di

März

1 Aschermittwoch 2 Do 3 Fr 4 Sa 5 So 6 Mo 7 Di 8 Mi 9 Do 10 Fr 11 Sa 12 So 13 Mo 14 Di 15 Mi 16 Do 17 Fr 18 Sa 19 So 20 Mo 21 Di 22 Mi 23 Do 24 Fr 25 Sa 26 So 27 Mo 28 Di 29 Mi 30 Do 31 Fr

{

april 1 Sa 2 So 3 Mo 4 Di 5 Mi 6 Do 7 Fr 8 Sa 9 So 10 Mo 11 Di 12 Mi 13 Do 14 Fr 15 Sa 16 So 17 Mo 18 Di 19 Mi 20 Do 21 Fr 22 Sa 23 So 24 Mo 25 Di 26 Mi 27 Do 28 Fr 29 Sa 30 So

Mai

1 Mo 2 Di 3 Mi 4 Do 5 Fr 6 Sa 7 So 8 Mo 9 Di 10 Mi 11 Do 12 Fr 13 Sa 14 So 15 Mo 16 Di 17 Mi 18 Do 19 Fr 20 Sa 21 So 22 Mo 23 Di 24 Mi 25 Do 26 Fr 27 Sa 28 So 29 Mo 30 Di 31 Mi

Juni

Tag der Arbeit

1 Do 2 Fr 3 Sa 4 So 5 Mo 6 Di 7 Mi 8 Do 9 Fr 10 Sa 11 So 12 Mo 13 Di 14 Mi 15 Do 16 Fr 17 Sa 18 So 19 Mo 20 Di 21 Mi 22 Do 23 Fr 24 Sa 25 So 26 Mo 27 Di 28 Mi 29 Do 30 Fr

Basic II

Gründonnerstag

Karfreitag

Ostersonntag

Ostermontag

Pfingstmontag

Konkret

DA

PL / FL / Öff Schulungen

Fronleichnam

DA

Basic ### Basic ### Basic

DA

Ferien Niedersachsen

Basic I

{ } Neujahrsempfang

Palmsonntag

Pfingstsonntag

Christi Himmelfahrt

Thomas Morus


{ Juli

august

1 Fr 2 Sa 3 So 4 Mo 5 Di 6 Mi 7 Do 8 Fr 9 Sa 10 So 11 Mo 12 Di 13 Mi 14 Do 15 Fr 16 Sa 17 So 18 Mo 19 Di 20 Mi 21 Do 22 Fr 23 Sa 24 So 25 Mo 26 Di 27 Mi 28 Do 29 Fr 30 Sa

1 So 2 Mo 3 Di 4 Mi 5 Do 6 Fr 7 Sa 8 So 9 Mo 10 Di 11 Mi 12 Do 13 Fr 14 Sa 15 So 16 Mo 17 Di 18 Mi 19 Do 20 Fr 21 Sa 22 So 23 Mo 24 Di 25 Mi 26 Do 27 Fr 28 Sa 29 So 30 Mo 31 Di

nOveMber DezeMber 1 Mi 2 Do 3 Fr 4 Sa 5 So 6 Mo 7 Di 8 Mi 9 Do 10 Fr 11 Sa 12 So 13 Mo 14 Di 15 Mi 16 Do 17 Fr 18 Sa 19 So 20 Mo 21 Di 22 Mi 23 Do 24 Fr 25 Sa 26 So 27 Mo 28 Di 29 Mi 30 Do

Allerheiligen

Allerseelen

Tag der deutschen Einheit

Burg fest

1 Di 2 Mi 3 Do 4 Fr 5 Sa 6 So 7 Mo 8 Di 9 Mi 10 Do 11 Fr 12 Sa 13 So 14 Mo 15 Di 16 Mi 17 Do 18 Fr 19 Sa 20 So 21 Mo 22 Di 23 Mi 24 Do 25 Fr 26 Sa 27 So 28 Mo 29 Di 30 Mi 31 Do

septeMber OktOber DA

1 Sa 2 So 3 Mo 4 Di 5 Mi 6 Do 7 Fr 8 Sa 9 So 10 Mo 11 Di 12 Mi 13 Do 14 Fr 15 Sa 16 So 17 Mo 18 Di 19 Mi 20 Do 21 Fr 22 Sa 23 So 24 Mo 25 Di 26 Mi 27 Do 28 Fr 29 Sa 30 So 31 Mo

} DV Münster

1 Fr 2 Sa 3 So 4 Mo 5 Di 6 Mi 7 Do 8 Fr 9 Sa 10 So 11 Mo 12 Di 13 Mi 14 Do 15 Fr 16 Sa 17 So 18 Mo 19 Di 20 Mi 21 Do 22 Fr 23 Sa 24 So 25 Mo 26 Di 27 Mi 28 Do 29 Fr 30 Sa 31 So

NRW-DA

DK

} Basic ### Basic ### Basic

500. Reformationstag

Heilig Abend

1. Weihnachtsfeiertag

2. Weihnachtsfeiertag

Sylvester

Druck finanziert vom:


aus Dem Diözesanverband

thomas morus preis 2016 Dass der Thomas-Morus-Preis auf dem Neujahrsempfang an besonders engagierte KjGler*innen oder KjG-Pfarrgruppen verliehen wird, ist nicht neu. Dass Du selbst mitbestimmen kannst, wem diese Ehre beim Neujahrsempfang am 13.01. gebühren soll, schon. Deshalb möchten wir Dir hier natürlich auch kurz erklären, wie das Ganze funktioniert.

„Nie hätte ich daran gedacht, einer Sache zuzustimmen, die gegen mein Gewissen wäre.“

Du kannst entscheiden, welche Pfarr- oder Aktionsgruppe den Thomas-Morus-Preis bekommen soll. Und zwar über ein Online-Voting, dessen Link wir rechtzeitig über unsere Webseite und bei Facebook veröffentlichen werden. Die beiden Nominierten stellen wir hier noch einmal kurz vor. Mehr erfährst Du allerdings auf unserer Facebook-Seite oder unserem YouTube-Kanal, wo wir über beide Gruppen noch ein kurzes Video veröffentlichen werden.

Wir wissen natürlich auch, dass es eine Menge engagierter KjG-Gruppen in unserem Diözesanverband gibt. Dennoch mussten wir durch die Vorschläge unserer Mitglieder eine Vorauswahl derer Treffen, die in das Finale einziehen. Wie heißt es noch so schön in den TV-Preisverleihungen? „Und hier sind die Nominierten“: Fairhandelsgruppe der KjG Heilig Geist Münster Angefangen mit drei Leuten ist die Fairhandelsgruppe über die Jahre deutlich gewachsen, so wie ihre Produktvielfalt. Der Entschluss, den Fairen Handel in die Gemeinde zu holen, war für die Gruppe eine große Bereicherung. So sagt die Gruppe: „Wir spüren, dass wir mit unserer Arbeit die Menschen erreichen und ihnen ohne erhobenen Zeigefinger den FairtradeGedanken nahe bringen“. Ihren Gewinn aus den Verkäufen spenden sie an soziale Projekte (aktuell: Schulbau in Ghana/ Bimbilla). KjG St. Marien Ochtrup Das Projekt „Spielplatz Sporthalle“ der KjG Ochtrup ist (zumindest in KjG-Kreisen) längst über die Ortsgrenze hinaus bekannt. Am Morgen des Heiligabends werden Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren durch die Gruppe in den Sporthallen des Schulzentrums Ochtrup betreut, während die Eltern in aller Ruhe die abendliche Bescherung vorbereiten oder noch die letzten Geschenke besorgen können. Dabei wird den Kids ein buntes Programm mit Spiel, Sport und Spaß geboten. Neben den nominierten Gruppen möchten wir auch eine engagierte Einzelperson auszeichnen. Wem die Ehre gebührt, das erfährst Du dann auf oder nach dem Neujahrsempfang. Marcel Schlüter

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whats up? Was gibt es Neues im KjG Diözesanverband Münster? Sind neue Veranstaltungen in Planung, die Anmeldungen zu „DenkMal!“ endlich freigeschaltet oder neue Merch-Artikel auf dem Weg in die Diözesanstelle? Bei uns ist aktuell eine Menge los. Aber nicht jede*r schaut regelmäßig auf unsere Webseite oder ist bei Facebook registriert. Um dennoch nichts zu verpassen, existiert nun schon etwas länger der Wunsch nach einem Newsletter für unseren Diözesanverband. Aber mal ehrlich, liest sich irgendwer wirklich noch E-Mail-Newsletter durch? Die Frage haben wir für uns zumindest weitestgehend mit „Nein“ beantwortet und uns daher für ein anderes Modell entschieden (Danke für den Tipp, lieber DPSG Bundesverband!). Fortan halten wir Dich nämlich – sofern Du das wünschst – per WhatsApp auf dem Laufenden. So bekommst Du unsere News aus dem Diözesanverband regelmäßig auf Dein Smartphone: {Schritt 1: Speichere die Telefonnummer 01523 4787876 in Deinen Kontakten (z. B. unter „KjG Münster News“) ab. Nur, wenn diese Nummer in Deinen Kontakten gespeichert ist, kannst Du unsere News erhalten.

aus Dem Diözesanverband

Genug von uns? So kannst Du den Newsletter kündigen: {Schritt 1: Lösche unsere Telefonnummer aus Deinem Telefonbuch. Damit ist es dann eigentlich auch schon getan. Aber: Leider scheint es hier gelegentlich zu Problemen zu kommen, sodass Du dennoch weiterhin Nachrichten erhältst. Dann wird es Zeit für: {Schritt 2: Sende uns eine Nachricht mit dem Inhalt „STOP“. Wir löschen Dich dann manuell aus dem Verteiler. Aber sicher willst Du das nicht. Fragen, Anregungen, Kritik? Die nehmen wir gerne an. Einfach eine Mail an news@kjg-muenster.de senden. Vielen Dank vorab. Übrigens starten wir nicht im Blindflug. Damit wir Euch direkt ein funktionierendes News-System bieten können, das nicht zu überladen ist, dennoch aber alles Wichtige beinhaltet, haben wir diesen Newsletter bereits in kleiner Runde getestet. Das Fazit: „Läuft!“ Marcel Schlüter

{Schritt 2: Sende eine WhatsApp-Nachricht mit „START“ an die o. g. Telefonnummer. Wir speichern Dich dann anonym in unseren Kontakten ab und können Dich fortan (nach 1-2 Werktagen) mit News versorgen.

Herzlichen Glückwunsch zum Dienstjubiläum! Seit 15 Jahren ist Ute (Foto rechts) Teil der Diözesanstelle. Bereits fünf Jahre früher fing Doro (Foto links) bei uns an. Auf der Diözesankonferenz haben wir bereits Danke gesagt, für Eure tolle Arbeit, die für unsere Pfarrgruppen vor Ort von großer Bedeutung ist. Auch hier möchten wir es noch einmal sagen: DANKE , DASS IHR DA SEID!!! Auf die nächsten gemeinsamen Jahre!

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kjg Vor Ort

wie die wikinger freizeitwochenende der KjG st. evermarus borth in weeze Ende September traf sich die KjG St. Evermarus auf dem Marktplatz

“Schade”, findet Niko (8). Auch wenn das Wochenende schnell zu

in Borth, um gemeinsam ins Freizeitwochenende unter dem Thema

Ende ging, waren sich alle einig: Beim nächsten Freizeitwochenende

“Wikinger” zu starten. Nach der Begrüßung fuhren die 38 Kinder und

im Frühjahr oder dem Zeltlager an Pfingsten sind sie wieder dabei!

das Betreuerteam ins Gruppenhaus nach Weeze und bezogen ihre Zimmer, in denen sie die nächsten zwei Nächte schlafen würden. Mit

Katharina Artz

viel Spaß wurden Workshops zum Filzen, Wikingerschmuck und Äxte bauen besucht. Am nächsten Tag fand ein großer “Wikingerkampf” statt, bei dem sich die zwei rivalisierenden Teams in Kategorien wie Weitwurf, Armdrücken und Tauziehen gemessen haben. Nach dem frisch gekochten Mittagessen war es Zeit für Stratego, das neue Lieblingsspiel des Wikinger-Nachwuchses.

- Marit (8 Jahre) -

Am Samstagabend konnten sie ihr Wissen über Wikinger im “WickieQuiz” unter Beweis stellen und bei “Werwölfe” den verschwundenen Dorfbewohnern nachgehen. Am Sonntag wurden wieder Stratego und Gruppenspiele gespielt. Nach dem Mittagessen war das Wochenende dann auch schon wieder vorbei.

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- Jil (11 Jahre) -


kjg Vor Ort

werwölfe, regentanz und super mario KjG St. Sixtus Haltern am See Kinderwochenende - so nennen wir eine Aktion, die wir als KjG St. Sixtus organisieren. Im Herbst fahren wir jedes Jahr in einen Ort in der Nähe von unserem Heimatort Haltern am See. Dieses Mal waren wir in Ahlen. Für die Kinder bleibt das Ziel bis zur letzen Minute eine Überraschung. Mit rund 35 Teilnehmer*innen zwischen 9 und 14 Jahren, sowie 16 Leiter*innen haben wir uns am Freitagmittag mit dem Reisebus auf den Weg gemacht. Das Pfarrheim, in dem wir für das Wochenende bleiben durften, war riesengroß. Es gab eine Etage nur für die Kinder mit zwei Mädchenzimmern und einem Jungenzimmer. Wir haben schnell unser Gepäck nach oben gebracht und eine riesige Luftmatratzenlandschaft aufgebaut. Danach gab es leckere Hot Dogs. Zum Abend haben wir alle zusammen Werwolf gespielt. Im Keller wurden dazu Decken ausgelegt und überall Kerzen aufgestellt. Zwischen den Werwölfen und den Dorfbewohner*innen ging es nach zwei Runden mit einem Unentschieden aus. Bevor es ins Bett ging, konnte man sich zwischen unterschiedlichen Aktivitäten entscheiden: Entspannung, Sport, Spaß, Abendspaziergang und Brettspiele. Die Abendspaziergang-Gruppe hat im Regen auf dem Marktplatz getanzt und „I‘m singing in the Rain“ gesungen. Dann haben sich alle zur Nachtruhe fertig gemacht und in ihre Schlafsäcke gekuschelt. Am Samstag waren wir früh auf den Beinen, denn wir hatten viel vor. Zum Frühstück gab es frische Brötchen und

Kakao. Die Leiter*innen waren auf einmal alle verschwunden und Leiter Jan hat uns erzählt, dass sie sich verkleidet in der Innenstadt von Ahlen verstecken und wir sie suchen müssen! Sie sahen so lustig aus! Ob Straßenmusikant, Arzt, Elefant, Papagei, Super Mario, Motorradfahrer oder eine andere Verkleidung: All diese Kostüme hatten sich in vielen verwinkelten Gassen verteilt und man musste sich sehr beeilen, sie zu finden. Denn die Gruppe, die als erstes alle Leiter*innen gefunden hat, gewinnt. Auch die Bürger*innen von Ahlen hatten ihren Spaß beim Zuschauen. Alles in allem war das Suchspiel ein Highlight. Dann ging es zu Fuß in das kleine Schwimmbad von Ahlen. Da haben wir einen schönen Nachmittag verbracht. Als wir im Pfarrheim ankamen, war das Abendessen schon vorbereitet. Es gab Wraps und alle haben sich schon auf die Party am Abend gefreut. Wir haben ganz große Boxen und sogar ein richtiges DJ-Pult mitgenommen, damit auch die Nachbarn mithören konnten! Bei „Piratentanz“ und „Macarena“ konnten wir so richtig abtanzen. Danach sind alle glücklich ins Bett gefallen. Am Sonntagmorgen mussten wir das Pfarrheim dann leider auch schon wieder räumen, damit wir mit dem Bus wieder nach Hause fahren konnten. Da haben unsere Eltern auf uns gewartet und wir haben uns von allen verabschiedet. Jetzt freuen wir uns schon auf das nächste Kinderwochenende. Noemie Backmann-Stockhofe

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kjg Vor Ort

auf entdeckertour im duisburger zoo KjG St. Marien Ochtrup Im September diesen Jahres verbrachten 23 Jungen und Mädchen ein spannendes Wochenende mit der KjG, das unter dem Motto „Zoo“ stand. Der Freitag begann mit einem Rätsel für die Kinder. Dort mussten sie die zwei verschwundenen Affen wiederfinden und zurück zu ihrem Zoogehege bringen. Dies gelang allen Kindern mit viel Spaß. Anschließend folgte das Highlight des Wochenendes, der Besuch im Duisburger Zoo am Samstag. Bei strahlendem Sonnenschein entdeckten die Kinder dort zahlreiche Tiere, unter anderem Löwen,Tiger, Affen, Lamas und viele weitere. Abgerundet wurde dieser Besuch durch die Delfinshow, die sich alle zusammen angesehen haben und die alle Kinder begeistert hat. Simon Kupetz & Lea Theile

wissen auf die probe gestellt KjG St. Marien Ochtrup 32 Kinder der KjG St. Marien Ochtrup verbrachten im Oktober ein Wochenende im Georgsheim, welches mit viel Spiel und Spaß gefüllt war. Der Freitagabend stand ganz unter dem Motto „Kleinspiele“. Das Highlight des Abends war das Spiel Lifestyle. Dabei wurde das Wissen der Kinder über die Leiter auf die Probe gestellt. Die Kinder mussten dort eine Aussage einem bestimmten Leiter zuordnen, jedoch gab es fünf Leiter auf die diese Aussage zutreffen könnte. Am Samstag ging es dann mit allen Kindern nach Borghorst zum Schwimmbad. Den Sonntagmorgen verbrachten alle zusammen auf dem Schulhof der Marienschule, indem dort noch eine Runde Stratego gespielt wurde. Simon Kupetz & Lea Theile

was geht bei euch? Ein Freizeitwochenende wie das von St. Evermarus Borth, ein

redaktion@kjg-muenster.de zu senden, viel erreicht hat uns seitdem

Kinderwochenende, wie das von St. Sixtus Haltern oder ein

aber leider nicht. Wir möchten daher noch einmal auf unser Angebot

Zoobesuch, wie ihn die KjG St. Marien Ochtrup angeboten hat? Wir

aufmerksam machen, dass wir für Euch die Berichte schreiben, wenn

möchten wissen, was bei Euch so geht, denn wir wissen ja: Ihr stellt

Ihr uns dazu nur ein paar wenige Informationen gebt. Also: Scheut

verdammt viele tolle Sachen auf die Beine! Sicherlich interessiert das

Euch nicht und lasst uns teilhaben - wir warten gespannt!

auch andere KjG-Gruppen, um die Ideen vielleicht zu übernehmen. Zwar haben wir hier schon mehrfach dazu aufgerufen, uns Beiträge an

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Marcel Schlüter


KjG vor Ort

leiterrunden aufgepasst: fussballturnier 2017 Die KjG Herz Jesu Emsdetten lädt im Sommer zum Fußballturnier für Leiterrunden ein. Wo sonst die Arbeit für die eigene Pfarrgruppe im Mittelpunkt steht, kann hier einfach mal ausgelassen gekickt und geplaudert werden. Das Turnier findet statt am Samstag, 24. Juni 2017 im SalvusStadion in Emsdetten (Grevener Damm 141). Wer Fragen hat oder sich gerne schon anmelden möchte, darf sich an Melina Weßendorf wenden: melina.wessendorf@web.de Anmeldeschluss ist der 14. Februar.

{ Marcel Schlüter

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Kinder

schlafenszeit Gäääääähnende Menschen sieht man jeden Morgen. Auch für Dich ist es sicher manchmal schwierig, morgens aus dem Bett zu kommen. Draußen ist es zu dieser Zeit im Jahr noch lange dunkel und kalt. Da gibt es nichts Schöneres, als im Bett liegen zu bleiben. Aber es hilft nicht: Für viele von Euch beginnt sicher um etwa 8 Uhr die Schule. Und in der Schule geht das Gähnen weiter. Das liegt zum einen an den Themen im Unterricht, aber wohl auch daran, dass Kinder und Jugendliche oft zu wenig Schlaf bekommen. Wusstest Du, dass Kinder und Jugendliche 9 bis 11 Stunden Schlaf pro Nacht benötigen? Das haben Wissenschaftler herausgefunden. Sie haben festgestellt, dass Kinder und Jugendliche zu spät zur Ruhe kommen und zu lange wach bleiben. Fernsehgucken, Handynutzung oder Spielen am Computer oder der Spielekonsole verhindern oft ein frühes Einschlafen. Kinder, die sich viel bewegen, Sport machen oder Zeit an der frischen Luft verbringen, fallen abends eher erschöpft ins Bett. Schulkinder, die zu wenig schlafen, fühlen sich morgens schlapp und können sich schlecht konzentrieren. Und das liegt nicht immer an langweiligen Schulfächern ;-). Außerdem können Kinder, die zu wenig schlafen, eher übergewichtig werden. Es ist also wichtig, dass wir unserem Körper und unserem Gehirn ausreichend Zeit zur Erholung gönnen. In vielen Schulen gibt es mittlerweile Snoezelräume, Sinnesräume oder Ruheräume in denen sich Schüler*innen und auch Lehrer*innen entspannen können, wenn der Tag zu stressig ist. Solche Räume bieten Möglichkeiten zur Ruhe zu kommen, die eigenen Sinne bewusst wahrzunehmen aber auch sich bewegen zu können. Natürlich kannst Du Dir auch selbst helfen und in dieser Guckloch Schäfchen zählen, Dir Tipps bei den Tieren holen, die den ganzen Winter über schlafen können, oder Wissenswertes über das (Ein-) Schlafen nachlesen. Wenn Du trotzdem nicht einschlafen kannst, schnapp Dir ein Buch, spiele ein schönes Spiel, bastel einen Traumfänger oder experimentiere ein wenig. Tipps dazu findest Du auch in dieser Ausgabe! Niklas Kuypers

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Kinder

bastelanleitung traumfänger Benötigtes Material einen Ring aus Holz oder Metall (ca. 20cm Durchmesser) dicke Wolle und festes Garn Federn und Holzperlen Schere

KINDER

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1. Umwickelt den Ring mit der Wolle, bis vom Holz oder Metall nichts mehr zu sehen ist. Am Ende fest verknoten!

Fotos: Friederike Brandenburg für GEOlino Extra. Anleitung: GEOlino

2. Knotet ein Ende des festen Garns an den Ring. Schlingt es in zehn Zentimeter Abstand um den Ring und dann im selben Abstand noch einmal und noch einmal. Habt Ihr den Ring so „umgarnt“, geht es in die nächste Runde. Nun umschlingt Ihr allerdings nicht mehr den Ring, sondern - wie im Foto zu sehen - das Garn selbst, immer in der Mitte eines Abschnitts. Runde für Runde entsteht so das Netz des Traumfängers. Wer mag, kann zwischendurch Perlen auffädeln. 3. Seid Ihr in der Mitte angelangt, schneidet das Garn ab und verknotet das Ende vorsichtig mit dem Netz. 4. Schmückt den Traumfänger mit Federn: Knotet dazu ein etwa 15 Zentimeter langes Stück Garn an den Ring. Fädelt eine Perle auf und schiebt diese bis ganz oben. Steckt so viele Federn von unten in das Loch der Perle, dass diese fest sitzt. Fädelt eine weitere Perle auf und steckt diese weiter unten wieder mit Federn fest. Fertigt auf dieselbe Weise zwei weitere „Feder-Schnüre“. 5. Knotet oben einen etwa 20 cm langen Wollfaden an den Ring und macht eine Schlaufe, an der Ihr den Traumfänger aufhängen könnt. Wer mag, kann auch den Aufhänger mit Perlen schmücken.

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Kinder

nachthimmel im kinderzimmer Benötigtes Material { { { {

1 Briefumschlag 1 Seite schwarzes Papier, das in den Umschlag passt Locher Taschenlampe

KINDER

Ablauf

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Sterne leuchten nur nachts, wenn es dunkel ist, oder? Wäre es nicht toll, den Sternenhimmel in Dein Kinderzimmer zu holen? Mit diesem kleinen Experiment hast Du die Möglichkeit dazu. Mit dem Locher machst Du eine Menge Löcher in das schwarze Papier. Wenn Du das Blatt knickst, erreichst Du auch Stellen in der Mitte! Dann steckst Du das Blatt Papier in den Umschlag und leuchtest mit der Taschenlampe von hinten dagegen. Und was siehst Du? Zunächst nicht soviel, oder? Schalte das Licht in Deinem Zimmer aus und verdunkel es so gut Du kannst. Nun versuche es noch einmal. Die „Sterne“ leuchten! Erklärung Im dunklen Zimmer siehst Du das Licht, das durch die Löcher fällt, viel besser: Die „Sterne“ leuchten. Im hellen Zimmer dagegen kann man die „Sterne“ kaum sehen, genauso ist es mit den richtigen Sternen am Himmel: Am Tag, wenn die Sonne hell scheint, sehen wir die Sterne nicht, obwohl sie immer dort sind. Nur nachts, wenn es dunkel ist, leuchten die Sterne für uns sichtbar am Himmel.


nebel in der flasche Benötigtes Material { { {

1 leere Plastikflasche Wasser Streichhölzer

Ablauf Gerade jetzt im Herbst ist es draußen oft neblig. Aber wie wäre es, selbst einen kleinen Nebel entstehen zu lassen? Fülle zunächst etwa zwei Zentimeter hoch Wasser in die Flasche und zünde dann ein Streichholz über der Öffnung der Flasche an. Du kannst es auch fast hineinhalten. Dann puste das Streichholz so wieder aus, dass möglichst viel Rauch in die Flasche gelangt. Das kannst Du auch mehrere Male wiederholen. Nun schraubst Du die Flasche fest zu und schüttelst sie gut. Wenn Du jetzt die Flasche gegen helles Licht hältst, die Flasche kräftig zusammendrückst und sie dann wieder loslässt, bildet sich Nebel in der Flasche. Erklärung Du hast durch das Zusammendrücken und Loslassen den Druck in der Flasche verändert. Dadurch wird bewirkt, dass der Wasserdampf in der Flasche an sogenannten „Kondensationskeimen“, also kleinen Teilchen in der Luft, an denen der Wasserdampf zu winzigen Wassertröpfchen werden kann, kondensiert. In Deiner Flasche hast Du durch den Rauch vom Streichholz dafür gesorgt, dass solche Teilchen vorhanden sind. In der Natur übernimmt der Staub in der Luft diese Funktion. Also entsteht Nebel, wenn die Luft sehr feucht ist und die Feuchtigkeit sich an kleinen festen Teilchen absetzen und kondensieren kann, sowie bei Temperaturwechsel oder einer Druckänderung.

experimente

Kinder

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Dies & Das

Praxistipp

jetzt wird abgerechnet!

Abrechnungen - Die KjG Heilig Geist Münster findet: Kein Thema, vor dem man Angst haben muss! Wir von der KjG Heilig Geist Münster sind regelmäßig unterwegs – egal ob es ins Ferienlager geht, in ein Jugendgästehaus oder ob eine Übernachtung im Jugendheim ansteht. Sorgen um das liebe Geld machen wir uns nie. Klar, Beiträge von Teilnehmern nehmen auch wir. Mal Sorgen gemacht, dass ihr zu hohe Beiträge nehmt? Ihr könnt abrechnen! Und das kann sogar Spaß machen. Seit 3 Jahren nun (mindestens!) mache ich das Ganze sehr gerne für meine Pfarrgemeinde. Es ist fast wie ein Ritual geworden, mit meiner Veranstaltung zu Ute zu gehen, mit ihr einmal alles durchzukauen und dabei eine faire Apfelschorle zu süppeln. Man sieht ganz viele bekannte Gesichter im KjG-Büro, freut sich über neuste Infos und Empfehlungen - und vergisst dabei den ganzen Papierkram. Apropos: Richtig anstrengend, kompliziert und langwierig ist der gar nicht. Aber für diejenigen, die nur Linien und einzelne Wörter sehen und die noch kein Konzept in den KjP-Unterlagen erkennen, können natürlich an der Schulung im Januar teilnehmen. Da hab‘ ich mit einem anderen KjGler 2014 alles gelernt, was ich zu den verschiedenen Veranstaltungen, den häufigsten Fehlern und den Fristen wissen muss. Wir bei Heilig Geist rechnen ab, was wir können – denn jeden Cent den wir erstattet bekommen, können wir im Anschluss wieder in die Jugendarbeit stecken: In Fahrten, Anschaffungen oder Projekte. Das Geld ist für uns da – Warum nimmst du es nicht wahr? Sarah Frisse

{

noch Fragen?

Ute Brickwedde aus unserer Diözesanstelle hilft Dir bei Fragen zu Abrechnungen gerne weiter. Ihre Kontaktdaten findest Du auf der letzten Seite dieser Ausgabe.

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dies & das

spiele-tipp

kinderbuch-tipp

jugendbuch-tipp

Spiel des Jahres 2016: Codenames

Kannst Du nicht schlafen, kleiner Bär?

Wo die wilden Kerle wohnen

Jedes Team will als erstes Kontakt zu seinen Agenten aufnehmen, doch das ist gar nicht so einfach. Denn nur die Geheimdienstchefs kennen die Identitäten ihrer Agenten, die sich irgendwo hinter den 25 Codenamen auf dem Tisch verbergen. Und so muss der Geheimdienstchef versuchen, sein Team anhand von einzelnen Worten, die nicht die ausliegenden Codenamen sein dürfen, auf die richtige Spur zu bringen. Wenn dann das Team den Zusammenhang zwischen dem genannten Wort und einer oder mehrerer ausliegender Karten versteht, können sie vielleicht vor dem gegnerischen Team ihre Agenten finden. Doch tippt man auf den Attentäter, ist die Runde sofort verloren.

Der kleine Bär kann nicht schlafen, schlägt Purzelbäume in seinem Bett und zieht sich die Decke über den Kopf. Mit Laternen versucht der große Bär ihm die Angst vor der Dunkelheit und somit vor dem Einschlafen zu nehmen. Erst der Mond, die Sterne und die Geborgenheit bringen süße Träume. Ein Buch zum Vorlesen, Verschenken und selbst behalten.

Max wird, da unartig, ohne Essen zu Bett geschickt und erobert in seinen Träumen das Land der wilden Kerle, tobt und spielt mit ihnen. Doch die Sehnsucht treibt ihn wieder in die Geborgenheit und Liebe seiner Mutter. Ein Buch für Kinder und Junggebliebene versehen mit liebevollen Illustrationen die zum Träumen einladen.

Codenames ist ein kurzweiliges Wortspiel rund um die Agenten in zwei konkurrierenden Teams, das erst mit vier oder mehr Spielern (in Teams) richtig spannend wird. Das Jonglieren mit Begriffen und Sprache, das Denken um viele Ecken und das wilde Assoziieren in immer neuen Spielsituationen durch wechselnde Kombinationen der Codenamen machen das Spiel des Jahres 2016 zu einem immer wieder spaßigen Gesellschaftsspiel. Czech Games Edition ab 10 Jahren 2 - 8 Personen ca. 19,00€ Niklas Kuypers

Kannst du nicht schlafen, kleiner Bär? 32 Seiten Ueberreuter Verlag 12,95 €

Wo die wilden Kerle wohnen 40 Seiten Diogenes Verlag 20,00 € Sonja Pöpsel

Sonja Pöpsel

event-tipp

DenkMal! - Das Kj-Großevent 2017 Wir haben zwar schon häufiger darauf aufmerksam gemacht, möchten aber auch hier noch einmal dazu motivieren, Dich für das Großevent „DenkMal! Frieden denken. Zukunft schenken.“ im Mai in Gelsenkirchen anzumelden. Wer bei der Diözesankonferenz dabei war, der kennt bereits Doros heimliches Ziel, mit 500 KjGler*innen aus dem DV Münster an diesem Event teilzunehmen. Schaffen wir das? Das Programm jedenfalls hat eine

Menge zu bieten. In drei Kategorien („Inhaltliches“, „Spiel & Spaß“ sowie „Für Kinder“) wird es bunte Angebote zwischen Workshops, Diskussionen und natürlich auch spirituellen Angeboten geben. Genaueres zum Programm findest Du auf der eigens für dieses Event geschalteten Website www.kjgdenkmal.de. Anmelden kannst Du Dich über das bekannte Anmeldesystem auf unserer eigenen Internetseite. Fragen beantwortet Doro sehr gerne (0251 495-503). Bleibt von unserer Seite nur noch die eine Frage: Bist Du schon angemeldet? Ansonsten: Du weißt ja jetzt, wie es geht! Datum: 24.-28.05.2017 TNB: 88,00€ (bis 15.01.2017). Marcel Schlüter

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dies & das

Bilderrätsel Das Bilderrätsel bezieht sich wieder auf das aktuelle Thema unserer Ausgabe. Gesucht werden also Begriffe, die mit dem Schlafen in Verbindung stehen. Das Lösungswort ergibt sich aus der richtigen Zusammensetzung aller Buchstaben aus den roten Kästchen. Wie immer werden die Umlaute Ä, Ö und Ü durch AE, OE und UE ersetzt. Viel Erfolg!

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Lösungswort

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dies & das

fehlersuchbild

Fälschung

Original

Auch in diesem Guckloch darfst Du Dich wieder auf die Suche nach Fehlern begeben. Die beiden auf den ersten Blick gleichen Bilder haben aber doch ein paar Unterschiede. Sieben Sachen haben wir im unteren Bild verändert. Kannst Du sie finden?

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dies & das

prospekte blättern & gutes tun: die app „smoost„

Schottlandtour für Junge Erwachsene KjG Diözesanverband Münster Mit jungen Erwachsenen planen wir eine Tour durch Schottland, um die Geschichte und Kultur kennenzulernen, in die Struktur der Kirchen und Konfessionen in Schottland zu schauen und jungen Menschen ein gemeinschaftliches Erlebnis sowie kulturelle Begegnungen zu ermöglichen. Der Clou: die Teilnehmenden wirken schon von Beginn der Planung an mit und gestalten so eigenverantwortlich die Fahrt und setzen sich auch schon zu Hause mit den Themen auseinander.

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dies & das

auflösungen

Die letzte Guckloch-Ausgabe „Rätseln macht Freude!“ war ihrem Namen entsprechend mit vielen verschiedenen Rätseln gefüllt. Nun wollen wir Dich natürlich nicht im Unklaren lassen und Dir deshalb auch hier die Lösungen verraten. Außerdem kam der Wunsch auf, im Guckloch immer die Rätsel der Ausgabe auch direkt aufzulösen. Dem Wunsch sind wir natürlich gerne nachgekommen. Na, hast Du richtig gelegen?

+++guckloch 2/16+++ TITELRÄTSEL: Da haben sich eine Menge Personen aus dem Büro und der Diözesanleitung auf dem Titelbild versteckt. Die Grundlage ist deutlich erkennbar das Gesicht von Philipp. Er trägt aber die Brille von Simone. Das linke Auge hat Inga gespendet, die Ohrringe kommen von Doro. An der Nasenspitze wollte Euch das Gucklochteam herumführen, die übrigens zu Anna gehört. Bleiben noch der Bart, den Hanno wachsen lassen hat und der Mund von Marianne. EMOJI-FILMRÄTSEL (KINDERSEITEN): Elf Kinderfilme oder -serien haben wir mit Emojs dargestellt. Der Reihenfolge nach waren das die Folgenden: „Der Koenig der Loewen“, „Findet Nemo“, „Die drei Fragezeichen“, „School of Rock“, „Oben“, „Fuenf Freunde“, „Harry Potter und der Halbblutprinz“, „Die wilden Kerle“, „Kevin allein zu Haus“, „Ratatouille“ und „Alles steht Kopf“. BILDERRÄTSEL: Wir haben folgende vier Wörter gesucht: „Schnitzeljagd“, „Strandtuch“, „Rasensprenger“ (hier ist uns leider ein kleiner Fehler passiert: Wir haben ein Kästchen zu viel eingefügt und bitten um Nachsicht) und „Eiswaffel“. Die Buchstaben aus den farbigen Kästchen ergaben dann in der richtigen Reihenfolge das Lösungswort „Lagerfeuer“. SUCHSEL „Geflügelte Bibelworte“: Fünf noch heute gebräuchliche Redewendungen haben wir in zwei Suchseln versteckt. Im ersten Suchsel (Schwierigkeit mittel) waren das: „Wer anderen eine Grube graebt, faellt selbst hinein“ und „Ein guter Freund ist ein grosser Schatz“. In dem etwas kniffeligeren Suchsel (Schwierigkeit schwer) steckten diese drei Redewendungen: „Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst“, „Einer trage des Anderen Last“ und „Der Glaube versetzt Berge“.

+++guckloch 3/16+++ BILDERRÄTSEL: Wir haben folgende vier Wörter gesucht: „Schlafmuetze“, „Sandmann“, „Tiefschlaf“ und „Feldbett“. Die Buchstaben aus den farbigen Kästchen ergaben dann in der richtigen Reihenfolge das Lösungswort „Aufstehen“. SCHÄFCHEN ZÄHLEN: Einige waren sehr offensichtlich zu sehen, andere haben sich aber auch ein klein wenig versteckt. Hast Du alle Schafe in dieser Ausgabe entdeckt? (ACHTUNG: ES KOMMEN JA NOCH WENIGE SEITEN!!). Insgesamt hat sich eine Herde von 16 Schafen in diesem Guckloch versteckt.

Bisher nicht aufgelöst wurden unsere Fehlersuchbilder. Daher gibt es nun hier die Auflösung des Fehlersuchbildes der letzten und der aktuellen Guckloch-Ausgabe:

guckloch 2/16

guckloch 3/16 35


Geistesblitz

Wir haben advent! So, es ist wieder soweit. Der Sommer ist vorbei, die Blätter fallen und so langsam wird es kälter. Ein großes innerliches „JUHU!“ macht sich in mir breit: Jetzt kommt die gemütliche Zeit! Ganz allmählich schleichen sich die ersten Wintergedanken ein und die Vorfreude auf die Advents- und Weihnachtszeit nimmt seinen Lauf… Und dieses Jahr nehm ich mir fest vor, die Adventszeit ruhiger zu gestalten. Mich auf das Wesentliche – nämlich die Geburt Jesu – vorzubereiten. Mir Zeit zu nehmen für besinnliche Stunden im Kreise meiner Freunde und Familie, Post zu schreiben, an die, die weiter weg wohnen und die in meine Gebete aufzunehmen, die mir am Herzen liegen.

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Ich werde jäh aus meinem Vorhaben gerissen: Das Telefon schellt. Meine Mutter ist am anderen Ende der Leitung und fragt mich, wann wir uns das nächste Mal sehen. Ich schlage meinen Kalender auf und schnell merken wir, dass der November und Dezember schon gut gefüllt sind mit Terminen, die nicht abgesagt oder verschoben werden können! Ich seufze in den Hörer meines Telefons und berichte ihr von meinem eigentlichen Vorhaben, den Advent mal ruhiger zu gestalten. Vom anderen Ende höre ich nur: „Ach Herzchen bitte, wir haben Advent!“ Dorothee Schmerling


Kontakte

Büroadressen KjG Diözesanverband Münster Schillerstraße 44 b 48155 Münster

Geschäftsführung Philipp Soggeberg philipp.soggeberg@kjg-muenster.de

Referent*innen Dorothee Schmerling dorothee.schmerling@kjg-muenster.de

Tel.: 0251 495-508 Fax: 0251 495-502 info@kjg-muenster.de

Verwaltung Ute Brickwedde ute.brickwedde@kjg-muenster.de

Inga Troost inga.troost@kjg-muenster.de

Diözesanleitung dl@kjg-muenster.de

Marianne Gerhard marianne.gerhard@kjg-muenster.de

Marcel Schlüter marcel.schlueter@kjg-muenster.de

Kontakt zum Diözesanausschuss Lena Jannemann lenja4@web.de

Simon Feld simon.feld121@gmail.com

Lukas Klein-Wiele lukas.klein-wiele@t-online.de

René Ketzer r-ketzer@web.de

Lena Kölkker lena-koelker@web.de

Rabea Martin rabea.martin96.RM@gmail.com

Simon Brox simon.brox@web.de Felix Elbers felix@familie-elbers.de

Sarah Hecker sarahhecker@web.de Theresa Huntemann theresa.huntemann@web.de

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Nicht verschlafen Januar

Feburar & März

April & Mai

13. Januar Neujahrsempfang

11. - 12- Februar Lagerleitungsschulung

18. - 23. April Basic-Kurs

14. - 15. Januar Pfarrleitungsschulung & Öffentlichkeitsschulung

17. - 19. Februar & 3. - 5. März Basic-Kurs

5. - 7. Mai Aufbaukurs

11. März Präventionskurs

24. - 28. Mai DenkMal! - Bundesweite Veranstaltung im Nordsternpark Gelsenkirchen

{ www.kjg-muenster.de

Guckloch 03/2016 - Die verschlafene Ausgabe  
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