Page 1

*

02/2017

RGERE E T H C E L H C S GE

C H T ?!

N E IN JA ü rd ig d is k u s s io n s w

{}

Katholische junge Gemeinde Diözesanverband Münster


Editorial Liebe KjGler/-innen, liebe Gucklochleser/-innen, die Zeit ist im Wandel. Haben wir Euch in der letzten Ausgabe an dieser Stelle noch ein gutes Jahr gewünscht, so stehen nun die großen Sommerferien kurz bevor. Für viele von Euch wird es da ins Ferienlager gehen. Auf dem Weg dorthin wollen wir mit dieser Ausgabe ein wenig die Zeit verkürzen, zugleich aber mit dem gewählten Titelthema ein wenig zum Nachdenken anregen. So haben wir uns für Euch mit den Fragen Geschlechtergerechtigkeit und „Warum eigentlich gendern?“ auseinandergesetzt. Was ist eigentlich typisch Mann und typisch Frau? Oder wie wär’s vielleicht mal mit einem Rollentausch in der Gruppenstunde? Zugegeben, man kann das auch alles übertreiben. Wieviel Gender ist richtig, wo die heutige Zeit längst moderner scheint. So finde ich, sollten die Dinge nicht allein an der Sprache aufgehängt werden. Aber da soll am besten jede*r selbst entscheiden.

Zum Schluss bringt die Zeit einen traurigen Wandel. Für Sonja ist dies nach eigener Entscheidung die letzte Ausgabe. Wir werden Sie in unserem Team vermissen. Mit ihr gehen nach unfassbaren zwölf Jahren sehr viel Erfahrung und eine bereichernde Zusammenarbeit mit vielen tollen Gucklochmomenten. „Der Duft von gebrannten Mandeln und Glühwein bahnte sich seinen Weg.“ (erste Worte Sonja Pöpsel – 04/2005) Stefan Hülsheger

Auch zur politischen Wahl haben wir wieder etwas dabei. Ebenso berichten wir über die großartigen Aktionen, die Ihr in den ersten Monaten dieses Jahres mit dem Diözesanverband erleben konntet oder selber vor Ort gestaltet habt.

REdaktion & Impressum

Hanno

Sonja

Timo

Marcel

Niklas

Regina

Anna

Guckloch ist das Magazin der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) im Bistum Münster. Herausgeberin ist die Diözesanleitung der KjG. Der Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten. Redaktion: Anna Andrick, Regina Bußmann, Timo Günter, Stefan Hülsheger, Niklas Kuypers, Sonja Pöpsel, Hanno Rother, Marcel Schlüter Mitarbeitende: Felix Elbers, Thomas Frye, Elisa Langenkämper, Anna Stuke, Kathrin van der Staay, Melina Weßendorf Titelbilder: Marcel Schlüter Satz und Layout: Marcel Schlüter Redaktionsanschrift: 48155 Münster, Schillerstraße 44 b, Telefon: 0251 495-508, e-Mail: redaktion@kjg-muenster.de Internet: www.kjg-muenster.de, www.facebook.com/KjG-Dioezesanverband-Muenster Auflage: 500 Druck: www.wir-machen-druck.de V.i.S.d.P.: Regina Bußmann Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 1. Oktober 2017


Inhalt

Typisch Mann vs. typisch Frau | Wir tauschen die Rollen Männlein oder Weiblein? Gender Marketing Feuerwehrfrau & Krankenbruder

2 3 4 5

DenkMal! Was hatten wir ne gute Zeit! Katholikentag: Bereit für den KT ‘18 Basic-Kurs: Entwicklungswerkstatt für neue Gruppenstundenspiele Bundeskonferenz: Wo 2 oder 3... (oder auch 150)

6 8 9 10

Emsdetten: In 72 Stunden um die Welt

11

Checkliste Rollentausch

12

Tipp-Seite: Hilfreiche Tipps für Deine KjG-Arbeit Tipp-Seite: Praxistipp Gender-Schreibweise Rätselecke: Bilderrätsel

13 14 15

4

6

15

13 12 13 14 15

Rätselecke: Kreuzworträtsel Rätselecke: Fehlersuchbild Geistesblitz Kontakte

10

Typisch Junge, typisch Mädchen

8 9 9

Bockum-Hövel: Auf dem Weg Jesu Bockum-Hövel: In die Pedale getreten Kirchhellen: KjGesprungen im Tigerjump Oberhausen

6 7

#jungesnrw: Gespräche mit Politiker*innen am Lagerfeuer Präventionsschulung: Zeit für ein Update?

2 3 3

Geschlechtergerechte Sprache: Mehr als eine Mode-Erscheinung Gegen das Schubladendenken: Geschlechtergerechtikeit in der KjG Jeden Tag Girlsday & Boysday (Interwiews)

6 2


typisch mann vs. typisch frau Männer hören nie zu und Frauen können schlecht einparken! Gehört Ihr auch zu denjenigen, die die klassischen Eigenschaften eines Mannes oder einer Frau erfüllen und sich im vorgenannten Beispiel wieder finden oder seid Ihr anders und passt nicht in das Klischee? Jede*r von uns hat sicher eine bestimmte Vorstellung von Verhaltensweisen, die typisch für Männer oder Frauen sind, die sie auszeichnen, laut der Gesellschaft ja fast schon auszeichnen müssen. Von klein auf ist die Welt für Jungen babyblau und voller Autos, Trecker und Matsch. Mädchen sehen ihre Umgebung hingegen rosarot mit Blümchen, Kleidchen und Puppen. Früher gab es klare Vorstellungen von den Geschlechterrollen, keine Möglichkeiten anders zu sein und aus dem Rollenbild auszubrechen. Heute ist es glücklicherweise nicht mehr allzu ungewohnt, anders als „typisch“ zu sein. Dennoch sind klassische, aber auch amüsante Beispiele schnell gefunden, die sich als Diskussionsgrundlage eignen oder sich in der Gruppenstunde sicher beliebig fortführen lassen. Welche Ideen habt Ihr? Sind die Aussagen wirklich typisch? Wo findet Ihr Euch wieder?

männer... … zeigen keine Emotionen … lieben Autos und Fußball … können nicht zuhören … trinken gerne Bier … shoppen nur im Baumarkt … „ernähren“ die Familie … sind unromantisch … sind Chefarzt, KFZ-Mechaniker oder Informatiker …

frauen...

Sonja Pöpsel

… sind launisch … können schlecht einparken (Frauenparkplätze) … sind kreativ … haben einen Schuhtick … meinen nicht, was sie sagen & sagen nicht, was sie meinen … können stundenlang telefonieren … sind immer auf Diät … gehen immer zu zweit aufs Klo … sind Krankenschwester, Floristin oder Erzieherin …

klassisch war gestern - wir tauschen die rollen!

warum?

Als Gruppenleitung acht-, neun- oder zwölfjähriger Kinder sind die Beschäftigungsmöglichkeiten für die Teilnehmenden schnell gefunden: Die Leiter gehen mit den Jungen nach draußen um ein paar Fußbälle im Netz zu versenken und die Leiterinnen bleiben mit den Mädchen drinnen um zu kochen, zu backen oder zu basteln. { Warum spielen nicht die Leiterinnen mit den Jungen mal Fußball und werkeln mit Holz und Säge? { Warum haben beim Mandala ausmalen nicht mal die Leiter die rosafarbenen Stifte in der Hand? { Warum bekommen die Jungen nicht mal die Möglichkeit, sich hinter dem Herd zu beweisen und ihre Kreativität beim Batiken auszutesten? { Warum gehen die Mädchen nicht mal in den Wald, um Staudämme zu bauen? Testet Eure Grenzen. Klassisch war gestern - Könnt Ihr Rollentausch? 2

Sonja Pöpsel


männlein

oder

weiblein?

An fast jeder Stelle gibt es sie: von der Gesellschaft ge-

für eine operative Umwandlung in das „richtige“ Geschlecht

machte Orte, die die Menschheit in Mann oder Frau ein-

entscheiden. Solange diese Operation nicht erfolgt ist, gelten

teilen. Damen- und Herrentoiletten (oder wie man in der

diese Menschen weiterhin als ihrem biologischen Geschlecht

Schule so schön sagt, „Mädchen- und Jungsklo“), Umklei-

angehörig, selbst wenn sie sozial gesehen schon zur ande-

den und Duschen in Schulen, Unis, Sporthallen, Bahnhöfen,

ren Gruppe gehören. Was also tun, wenn im Sommerlager

Flughäfen und quasi jedem größeren Büro.

ein Mädchen nicht im Mädchenzelt schlafen möchte, weil es

Titel

sich als Junge fühlt und „nur“ körperlich noch weiblich ist? Sie bieten für die unterschiedlichen geschlechtsspezifischen

Ernst nehmen und eine (auch rechtlich) gute Lösung finden

Bedürfnisse die entsprechenden Rahmenbedingungen, wie

oder einfach ignorieren? Und was ist mit all den Menschen,

Pissoirs auf den Herrentoiletten oder bei den Damen im bes-

die sich keinem der beiden Geschlechter zuordnen können,

ten Fall mal eine Kabine mehr. Gekennzeichnet werden die-

weder Mann noch Frau sind? Auch für sie ist die klassische

se mit der üblichen Mann-/Frau-Symbolik, damit sich auch

Einteilung in männlich und weiblich erst einmal völlig rück-

niemand in den falschen Waschraum verläuft. Weiter sind da

sichtslos, da sie - grob gesagt – aus der gesellschaftlichen

natürlich noch Mädchen- und seltener auch Jungenschulen,

„Norm“, wie sie heute noch an zu vielen Stellen gedacht und

Fitnessstudios nur für Frauen und Damensauna, um der je-

gelebt wird, herausfallen.

weiligen Gruppe bessere Rahmenbedingungen zum Wohlfühlen bieten zu können, wenn solche benötigt werden. Wobei

Nicht als der Mensch anerkannt zu werden, der man ist und

viele dieser besonderen Angebote an den weiblichen Teil der

deswegen (wenn auch vielleicht nur unbewusst) diskriminiert

Gesellschaft gerichtet sind.

zu werden – das sollte niemand erleben müssen. Dies ist sogar gestützt durch Artikel 3 im Grundgesetz, welcher besagt,

Um fairer bewerten zu können, werden auch sportliche Wett-

dass niemand aufgrund seines Geschlechts bevorzugt oder

kämpfe geschlechtergetrennt durchgeführt, da Männer ganz

benachteiligt werden darf.

andere körperliche Voraussetzungen mitbringen als Frauen. Und auch die Kirchen trennen ihre Gläubigen in die gewohn-

Umdenken in den Köpfen geschieht langsam. Fangen wir also

ten zwei Gruppen. Es gibt Orden nur für Frauen und nur für

nun an, damit die Gesellschaft sich nicht mehr nur in Mann

Männer. In der katholischen Kirche ist es nur den Männern

und Frau aufteilt, sondern auch für die Menschen einen Platz

vorbehalten die Weihe zu empfangen, Sakramente zu spen-

hat, die bisher nicht beachtet wurden - damit unsere Welt of-

den, Messe zu halten und Gemeinde zu leiten.

fen und bunt wird, und jede*r in ihr ein Zuhause finden kann, so wie er*sie ist.

Ist der Großteil dieser geschlechterspezifischen Angebote gut gemeint und zumindest teils auch sinnvoll, so schließt

Anna Andrick

diese klare Einteilung in männlich und weiblich jedoch eine Gruppe zunächst völlig aus: Menschen, die in die Kategorie des Transgender fallen, also biologisch als Mann oder Frau geboren wurden, sich aber dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen und sich deswegen meist auch früher oder später

Links die Männlein, rechts die Weiblein. Aber wohin sollen Transgender oder Menschen, bei denen das soziale Geschlecht nicht mit dem biologischen übereinstimmt, wenn einmal die Blase drückt?

3


Titelthema

GENDER-MARKETING:

von zarten prinzessinnen in verträumten märchenschlössern und starken piraten auf gefährlicher seefahrt Gender-Marketing, also die Vermarktung von Produkten

„Stellen Sie sich das mal vor: Sie stehen vor einem Regal und

nach Geschlechterstereotypen, ist kein neues Phänomen.

haben die Auswahl zwischen verschiedenen Tütensuppen,

Zunehmend treiben es Marketingabteilungen von Unter-

nämlich Brokkolisuppe für Menschen mit Englischkenntnissen

nehmen dabei aber auf die Spitze. Grund genug, eine Aus-

und Erbsensuppe für Menschen ohne Englischkenntnisse. Was

zeichnung für die absurdesten Einfälle ins Leben zu rufen.

tun Sie? Sie überlegen unwillkürlich, ob Sie eigentlich Eng-

Das haben Anke Domscheid-Berg, Almut Schnerring und

lisch können. Anstatt, wie es vernünftig wäre, darüber nach-

Sascha Verlan nun getan: Der „Goldene Zaunpfahl“ wurde

zudenken, ob Sie lieber Brokkoli oder lieber Erbsen mögen.

2017 erstmals verliehen.

Und genauso geht es einem Kind, das zwischen einem blauen Handwerkskasten für Jungen und einer rosa Puppenküche für

Mit diesem Negativpreis sollen die unter Genderaspekten ge-

Mädchen wählen soll: Es denkt nicht darüber nach, ob es lie-

sehen absurdesten Produkte bzw. Produktwerbungen ausge-

ber mit einem Handwerkskasten oder mit einer Puppenküche

zeichnet werden. Die Sieger waren in diesem Jahr zwei Bücher

spielen möchte. Sondern darüber, ob es ein Junge oder ein

des Klett-Verlages: „Geschichten für Jungs zum Lesenlernen“

Mädchen ist“.

(natürlich mit blauer Schrift) und „Geschichten für Mädchen zum Lesenlernen“ (welche Schriftfarbe hier gewählt wurde,

Damit trifft sie genau den Kern des Problems, den „Gender-

muss wohl nicht mehr erwähnt werden). Die Buchcover kom-

Marketing“ mit sich bringt: Die Frage danach, was der eigent-

men auch über die Schriftfarbe hinaus mit allerlei Klischees

liche Wunsch oder Wille ist, wird nebensächlich. Stattdessen

und Stereotypen daher. Bei den Geschichten für Jungs finden

wird die Kaufentscheidung von einer Geschlechterzugehörig-

sich auf den Buchcover starke und mutige Piraten, ein mäch-

keit abhängig gemacht.

tiger uniformierter Polizist mit Handschellen und ein großer Wachhund. Das Buchcover mit den Mädchengeschichten hingegen ziert eine zarte Prinzessin mit Krönchen, ein niedliches Pferd, eine Kuschelkatze und – das übertrifft die anderen Elemente noch einmal um Welten – ein pinkfarbener Küchenmixer. Damit wäre dann auch klargemacht, wohin die Mädchen später gehören: Selbstverständlich an den Herd!? So lustig, wie sich das nun für manche vielleicht anhören mag, ist das aber nicht. Man kann es natürlich übertreiben mit dem Anprangern eines vergessenen Gendersternchens und sicherlich ist nicht jede Kritik immer berechtigt. Aber wenn die Werbung mit vorgefertigten Rollenbildern Kinder schon in jungen Jahren beeinflusst, dann gilt es vielleicht doch einmal einen Gedanken an die Wirkung dieser Stigmatisierung zu verschenken. Das hat auch Antje Schrupp getan. Sie beschreibt in einem ZEIT-Artikel („Gegen den Geschlechterblödsinn“), die Wirkung von Gender-Marketing wie folgt:

Bilderrätsel: Wieviele Klischees findest Du auf diesen beiden Buchcovern?

4

Marcel Schlüter


Titelthema

feuerwehrfrau & krankenbruder Obwohl die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein durchgehend präsentes Thema und schon sehr weit fortgeschritten ist, gibt es immer noch Berufe, in denen klischeemäßig mehr Männer bzw. Frauen arbeiten. Zwar sind mittlerweile in jeder Berufssparte beide Geschlechter anzutreffen, dennoch kommt es eher selten vor, dass Feuerwehrfrauen in brennende Gebäude rennen oder Handwerkerinnen auf einer Baustelle auf den Putz hauen. Ebenso trifft man eher selten einen Krankenpfleger im Krankenhaus oder einen Steward im Flugzeug. Damit diese Klischees aufgebrochen werden, wurde im Jahr 2001 der Girls Day gestartet um jungen Schülerinnen einen Einblick in typische Männerberufe geben zu können und ihnen somit eine bessere Berufswahl und -qualifizierung vor allem in den handwerklichen, technischen und wissenschaftlichen Bereichen zu ermöglichen. Erst startete der Girls Day als Pilot-Projekt, durch welches das Interesse der Mädchen und Unternehmen stark anstieg und mittlerweile haben ca. 1,8 Mio. Mädchen an dem Angebot „Girls‘Day – Mädchen Zukunftstag“ teilgenommen und somit auch einen Imagewandel für technische Berufe bewirkt. Da aber Gleichberechtigung ja nicht nur in eine Richtung funktioniert, sondern auch umgekehrt, wurde 2011 der „Boys’Day – Jungen Zukunftstag“ eingeführt. Auch dieser soll jungen Schülern einen guten Einblick insbesondere in soziale und pflegerische Berufe geben, die eher als „Frauenberufe“ bezeichnet werden. Bisher haben seit 2011 erst 225.000 Jungen an diesem Angebot teilgenommen. Im Vergleich zum Pendant für Mädchen eine deutlich geringere Beteiligung, die auf jeden Fall noch ausbaufähig ist. Falls Du Interesse am Girls bzw. Boys Day hast und auch gerne Deinen beruflichen Horizont erweitern möchtest, findest Du sämtliche Infos unter www.girls-day.de oder www.boys-day.de. Sofern Du sogar selbst bereits an dem Projekt teilgenommen hast, freuen wir uns auch sehr über Deinen Erfahrungsbericht. Regina Bußmann

Diese Bilder sind selten: Die Kleidung eines Gesundheitspflegers (u.) und eine Frau in Feuerwehr-Uniform (o.). Die Veranstaltungen „Girls Day“ und „Boys Day“ wollen daran etwas ändern. 5


aus dem Diรถzesanverband

! l a m denk

ute zeit! g e n ir w n e t t ..was ha

6

e Strugholtz Foto: Friederik


aus dem diözesanverband

GelNordsternpark Gler*innen im Kj 0 30 1. Zein n te ei verbrach einsam ti Himmelfahrt schenken.“ gem t ris nf Ch ku um Zu . ge en un Ta ! Die Abrüst g, den denk stungsexporte, n: Das war groß „DenkMal! Frie he Rü ng oc ie tu w pr al st rs en ve an em er ie Th W dabei ationenweiten Großv Fokus standen ale sowie Gener mit der bundes t zu setzen. Im andel und sozi el aw W senkichen, um im re Kl te tiv und t, ch el ak re w , ge ttierend olitik, Um iedlichere und eativ und deba es um Kirchenp kr n ng ne gi it de chen für eine fr ke in , ig ht Gerec orkshops n, einen großen or. Im Bereich diumsdiskussio sgesamt 119 W in Po in ne ei en z, em Krieg und Terr en Th er erkonf n diese gab? Eine Kind Erfahrbar wurde ne tolle es sonst noch as gerechtigkeit. W . de nd natürlich ei ur U w . t en d Ohrboot ch gearbeite is un at o sk em Di th n gt ai le pt über -Acts wie Ca dienst, tolle Live Friedensgottes ik. Gruppendynam

Du willst mehr sehen?

Weitere Fotos von „DenkMal!“ findest Du auf unserer Webseite: www.kjg-muenster.de

kert

er/Benjamin Ec

kert

er/Benjamin Ec

Foto: jungebild

Foto: jungebild

uth

Foto: Lukas H

7


aus dem Diözesanverband

bereit für den kt ‘18 Der AufKLANG für den Katholikentag 2018 bei uns in Münster hat große Vorfreude geweckt und den letzten fehlenden Funken an Motivation geliefert, falls diese nicht ohnehin schon gigantisch war. Weiterer Ansporn ist, dass wir nun das „Go“ für all unsere eingereichten Projekt- und Aktionsideen bekommen haben. Insgesamt sieben Angebote werden wir als KjG Diözesanverband Münster beim Katholikentag vor allem für junge Menschen durchführen: Einen Tretboot- und einen Kneipengottesdienst, (Fahrrad-)Spuren des Friedens, einen Escape-Room, Freundschaftsbändchen knüpfen und für die jüngsten Besucherinnen und Besucher ein Kinderparlament und eine Kinderredaktion. Die konkreten Planungen zu den einzelnen Projekten laufen nun langsam an. Kennst Du schon die #FriedensSucher? Gemeinsam haben sich der BDKJ Diözese Münster und die Jugendkirche effata[!] auf den Weg gemacht, um Antworten auf verschiedenste Fragen zu Frieden und Unfrieden zu finden. Etwa einmal pro Monat wird auf dem eigens eingerichteten YouTube-Kanal der FriedensSucher ein neues Video veröffentlicht.

8

Du möchtest mehr erfahren über alles, was im Vorfeld bereits für den Katholikentag läuft? Dann klicke Dich doch mal auf http://www.vorbereitung-katholikentag2018.de rein. Marcel Schlüter

Am AufKLANG, der am 13. Mai viele Besucher in Münsters Innenstadt lockte, beteiligten sich auch die Jugendverbände unter dem Dach des BDKJ. Gemeinsam mit dem Singekreis der Malteser Jugend stimmten alle zusammen das Lied „So ist Versöhnung“ an. Die Vorfreude auf den kommenden Katholikentag wurde auch im anschließenden Wortgottesdienst mit Bischof Felix im Dom bei allen Beteiligten spürbar. (Foto: Birgit Amenda, BDKJ)


entwicklungswerkstatt für neue gruppenstunden-spiele

aus dem diözesanverband

Neues lernen und jede Menge Spaß haben - dazu kamen vom 18. bis zum 23. April wieder zahlreiche junge Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen auf der Jugendburg Gemen zum Basic-Kurs zusammen. Mit an Bord waren die Teamenden Felix, Marcel, Freddy, Thiemo, Lisa und Kathrin, die jeweils mit einer Gruppe von rund 20 Jugendlichen sechs Tage lang gemeinsam arbeiteten. Die jungen Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter kamen dabei zum Großteil aus den KjG-Reihen, aber wir durften auch Messdiener*innen und Jugendliche aus anderen Jugendtreffs willkommen heißen. Was bin ich für ein*e Gruppenleiter*in? Was mach die*den perfekte*n Gruppenleiter*in aus? Was erwartet man von mir? Diesen und vielen weiteren Fragen wurde in den ersten Tagen auf den Grund gegangen. Wie nicht anders von der KjG gewohnt, wurde nicht nur theoretisch, sondern vor allen Dingen auch praktisch gearbeitet. Die Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter konnten viele Sachen selbst aktiv erleben, die sie später mit ins Ferienlager und in die Gruppenstunden nehmen können. So standen neben Grundlagenwissen in Rechten und Pflichten auch viele erlebnispädagogische Elemente und jede Menge Spiele auf der Agenda.

Einige Spiele wurden sogar selbst von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern entwickelt, sodass sicherlich viele Kinder im nächsten Jahr brandneue Spiele erleben dürfen. Außerdem wurden viele neue Kontakte und Freundschaften bei Gesprächen und Aktivitäten neben dem Kursgeschehen geknüpft. Der Burgkeller war wie immer ein geeigneter Ort dafür, in dem viel gelacht, getanzt und auch gespielt wurde. Neu in diesem Jahr war das „Angebot zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben“. In drei Mittagspausen waren alle Jugendlichen eingeladen, sich für rund 15 Minuten mit dem eigenen Glauben auseinanderzusetzen, wobei es für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer weitaus länger als 15 Minuten dauerte, da die Gesprächsbereitschaft sehr groß war. Themen waren unter anderem der Glauben Anderer und die Sprache der Kirche. Es handelte sich um ein freiwilliges Angebot, das aber erfreulicherweise von vielen angenommen wurde. Den Abschluss bildete, dank gutem Wetter, ein gemeinsames Lagerfeuer mit Stockbrot im Garten. Vereinzelt wurde hier sogar gesungen, sodass die Woche dort schön ausklingen konnte. Am Sonntagmorgen sah man sichtlich die Spuren der letzten Tage in den Gesichtern der Teilnehmer*innen und Teamer*innen. Die Müdigkeit war groß, aber für den Spaß in dieser Woche hat sich die Übermüdung auf jeden Fall gelohnt! Kathrin van der Staay

9


wo 2 oder 3... (oder auch 130) Bundeskonferenz 2017 Jedes Jahr, kurze Zeit vor Pfingsten, trudeln sie in unserer D-Stelle ein: Die Unterlagen zur KjG-Bundeskonferenz. Das Berichtsheft ist gespickt mit Arbeitsbereichen, die ein „BukoErsti“ meist noch nie gehört hat: BAG-Mädchenpolitik, Runder Tisch Familie, BDKJ-Bundesfrauenkonferenz, FIMCAP, National Coalition, Internationaler Ausschuss, AG sexuelle Vielfalt... (wer bei seiner*ihrer ersten Diözesankonferenz überfordert war, hat hier vielleicht ein Déjà-Vu). Und wenn man sich dann in der Delegationsvorbereitung gemeinsam durch die Unterlagen gekämpft und die Pfingsttage hinter sich gebracht hat, heißt es mittwochs: Auf zur BuKo! In diesem Jahr auch endlich wieder im ehrwürdigen Altenberg, der Gründungsstätte der KjG. Aufregend ist es, bekannte und auch neue Gesichter aus ganz Deutschland zu treffen, mit gleicher Gesinnung, KjG’ler*innen mit Leib und Seele wie du und ich. Und aufregend ist es, fünf Tage lang mit 129 anderen Menschen verbringen zu dürfen, zu diskutieren, um richtige Entscheidungen zu ringen, alle uns bekannten demokratischen Mittel zu nutzen und über Schwerpunkte der Arbeit des KjG-Bundesverbandes für das kommende Jahr zu entscheiden. Dabei ist es nicht immer ganz leicht, das Gleichgewicht zu halten zwischen den Interessen des eigenen Diözesanverbands, anderer DV’s in anderen Regionen mit anderen inhaltlichen Schwerpunkten und von teilweise viel geringerer Größe, wie auch den Interessen derer, die auf Bundesebene arbeiten. Und ganz am Ende des Tages, wenn man nach einem Zwölf-Stunden-Konferenz-Programm noch fit genug ist, bleibt etwas Zeit für die Feiern der Kulturen an den regionalen Abenden der Region Mitte, der Bayer*innen und unserem NRW-Abend. Was inhaltlich gelaufen ist: { Inklusion: Menschen mit Behinderung gehören, wie auch jeder andere Mensch, in die Mitte der Gesellschaft, wo jede*r die eigenen Talente einbringen und Gemeinschaft leben kann. Dazu braucht es Institutionen, die aus diesem Selbstverständnis heraus entsprechende Angebote schaffen. Die KjG fordert von politischen Entscheidungsträger*innen, dass jugendverbandliche Kinder- und Jugendarbeit als Ermöglicherin von Inklusion in der Freizeit anerkannt und dementsprechend unterstützt wird. { Wahlrecht ohne Altersgrenze: Entscheidungen, die heute getroffen werden, haben nicht auf die heute Wahlberechtigten Auswirkungen sondern auch auf diejenigen, die aufgrund ihres Alters in ihrem Wahlrecht eingeschränkt sind. Die KjG fordert, die entsprechenden Verfassungsartikel und Gesetzesgrundlagen in Bund und Ländern so zu verändern, dass ein Wahlrecht ohne Altersgrenze gewährleistet werden kann, damit Kinder und Jugendliche mehr in den Fokus von Politiker*innen rücken und letztere auch den Jüngsten der Gesellschaft gegenüber rechenschaftpflichtig werden.

{ U-18-Wahl: Der Bundesverband wird sich, wie auch die einzelnen Diözesanverbände, an der U-18 Bundestagswahl beteiligen und die Ortsgruppen bei der Organisation von Wahllokalen unterstützen. Dazu wird es Info- und Werbematerialien geben. { DenkMal! und die Kinderkonferenz: Für die viele Arbeit in der Vorbereitung und auch Durchführung der Großveranstaltung DenkMal! ernteten die Mitglieder des Sachausschuss Großveranstaltung standing ovations von der gesamten Konferenz. Erste Rückmeldungen wurden gesammelt. Eine ausführliche Reflexion erfolgt bis zum Bundesrat im Herbst. Die Forderungen der Kinderkonferenz auf DenkMal! zu den Themen fairer Handel, Kindermitbestimmung und Geschlechtergerechtigkeit wurden von der Konferenz begrüßt und in den Arbeitsplan des nächsten Jahres aufgenommen. { Internationale Arbeit, Vielgeschlechtlichkeit, Satzungsausschuss, Beitragskommission: Um weiterhin eine gute Vertretung in der FIMCAP, dem internationalen Dachverband der katholischen Jugendverbände, garantieren zu können und internationale Arbeit auch innerhalb der KjG voran zu bringen, wurde der Sachausschuss Internationale Arbeit für weitere vier Jahre eingerichtet. Die AG sexuelle Vielfalt wurde in einen Sachausschuss umgewandelt. Arbeitsauftrag ist die Erstellung eines bundesweiten auf die sexuelle Identität bezogenen Leitbildes. Zur Überprüfung und Erstellung eines Beitragsmodelles, das die Strukturen und Bedürfnisse aller Diözesanverbände in allen vier Bundesregionen berücksichtigt und gleichzeitig eine konstante Finanzierung des Bundesverbandes garantiert, wurde eine Beitragskommission bis zur nächsten Bundeskonferenz eingerichtet. { Wahlen: Gewählt wurden in diesem Jahr die Besetzungen der neu eingerichteten Ausschüsse, des Bundeswahlausschusses und des Verwaltungsrats, sowie die (Ersatz-) Delegationen zur BDKJ-Hauptversammlung und BDKJ-Bundesfrauenkonferenz. In den Verwaltungsrat wurde Thiemo aus der Münsteraner Diözesanleitung gewählt. { Sonstiges: Durch mehrere Änderungen der Bundessatzung und Geschäftsordnung wurde nun die Wahl zur Bundesleitung eindeutiger geregelt, wie auch das Nachrückverfahren zu Delegationswahlen für BuKo, BDKJ-Hauptversammlung und BDKJ-Frauenkonferenz. Am Freitagnachmittag war Weihbischof Hauke, der für die KjG zuständige Bischof der Jugendkommission, zu Besuch und bestärkte die Konferenz darin, auch unangenehme Themen nicht zu meiden. Wo zwei oder drei - oder eben 130 - friedlich zusammenkommen, um gemeinsam zu beraten, zu ringen, zu feiern, die KjG - und mit dieser auch Gesellschaft, Politik und Kirche zu gestalten - , da wird Glaube lebendig spürbar. Anna Andrick

10

{


KjG vor Ort

Kurzlager der KjG Herz Jesu Emsdetten

in 72 stunden um die welt 31 aufgeregte Teilnehmer*innen stiegen am Freitag, dem 14. Mai, nachmittags in den Bus, der sie zu einer Schützenhalle ins Sauerland bringen sollte. Kaum angekommen, wurden die Schlafplätze aufgebaut und dann gab es auch schon Abendessen – zum Einstieg mexikanische Wraps. Frisch gestärkt ging es abends weiter mit einem Länderquiz: Was ist die Hauptstadt von Australien? Wie sieht die Flagge von Malaysia aus? Von welchem Land ist Luanda die Hauptstadt? Und welche Sprache sprechen eigentlich die Menschen in Kap Verde? Nach dieser geballten Fragerei fielen die Kinder auch schnell in ihre Betten und schliefen tief und fest, bis der Weckdienst sie am nächsten Morgen weckte …oder etwa nicht? Nein, denn schon ab 5 Uhr morgens waren alle wieder wach und machten mächtig Radau in der Halle, sodass auch bei den Leitenden, die natürlich ebenso früh im Bett waren wie die Kinder, nicht mehr an Schlaf zu denken war.

Überleben? Doch auch hier gab es erschwerte Bedingungen, denn außer Deutschland lag kein Land in der Eurozone und so musste vor jeder Transaktion die Währung getauscht werden. Aber es konnte passieren, dass man gerade die passende Währung ertauscht hatte, um die in dieser Saison so günstige Elektroartikel aus China zu erwerben, da war die Saison vorbei und in der nächsten Saison war Elektronisches in China ziemlich teuer, in Norwegen dafür aber sehr günstig. Also hieß es wieder zurück zur Währungsstation. Trotz aller Preisschwankungen, aller Naturkatastrophen, die die komplette Produktion lahmlegen konnten und trotz Wettbewerbsverzerrungen durch Duty Free-Händler gelang es allen Gruppen, ihre Bevölkerung stark wachsen zu lassen. Vor allem in Norwegen stiegen die Zahlen! Die norwegische Gruppe hatte es sich so natürlich verdient, als erstes vom Abendessen, der berühmten Schweizer Rolle, zu kosten. Danach ging es weiter mit einer Siegerparty, auf der alle Nationen ihre landestypischen Tänze präsentieren durften.

{ Mit einem breiten AG-Angebot startete das Programm am Samstagmorgen. Von Trommeln basteln (und natürlich ausprobieren) und Traumfängern knüpfen über Cookies backen bis zum Schminken war für alle etwas dabei. Nach dem Mittagessen – Chinesische Nudeln, die natürlich auch stilecht mit Stäbchen gegessen wurden – schlüpften die Kinder in die Rolle von Handelnden, die ihr Heimatland durch den Verkauf heimischer Ressourcen stärken und wachsen lassen mussten. Aber nur Geld verdienen allein reichte nicht aus: Auch alle ausländischen Ressourcen mussten in ausreichender Zahl vorhanden sein, um die Bevölkerungszahl steigen zu lassen. Welches Land braucht schließlich keine Schokolade aus Deutschland oder Kleidung aus England zum

Sonntagmorgen ging es nach einem üppigen PancakeFrühstück mit Ahornsirup und dem Zusammenpacken der Klamotten in das kleine Örtchen, in dem unsere Schützenhalle stand. Von diesem Ort hatten wir noch gar nicht so viel gesehen an diesem Wochenende. Dort mussten verschiedene Stationen gefunden, Aufgaben erledigt und Fragen beantwortet werden. Zum Abschluss gab es noch ein schnelles Mittagessen und danach stiegen alle glücklich und müde wieder in den Bus Richtung Emsdetten. Melina Weßendorf

11


Kinder

checkliste geschlechtergerechtigkeit Geschlechtergerechtigkeit ist ein großes und umfangreiches Thema. Dazu gehören Fragen, wie: „Werden im Guckloch ähnlich viele Frauen und Männer abgebildet?“. Aber sie bezieht sich nicht nur auf Bilder und Sprache. Auch Eure Gruppenstunden und Aktionen könnten einmal genau unter die Lupe genommen werden: Geht es bei Euch geschlechtergerecht zu?

KINDER

Hier ein paar Fragen-Vorschläge von der Redaktion:

12

{ Geht bei Euch der Gruppenleiter immer mit den Jungs nach draußen zum Bolzen und Toben, während die Gruppenleiterin in der Pfarrheimküche mit den Mädels das Schoko-Fondue vorbereitet? Oder basteln auch mal die Jungs mit dem Gruppenleiter und die Mädels gehen mit dem Ball nach draußen? { Kann jeder das tun, worauf er gerade Lust hat? Also ist es okay, wenn ein Junge sich entscheidet beim Basteln mitzumachen und ein Mädchen dafür lieber Fußball spielen möchte? { Gibt es bei Euch gelegentlich spezielle Aktionen oder Angebote nur für Mädchen oder nur für Jungs? { Haben Eure Gruppenleiter*innen Euch schon öfter nach Eurer Meinung zu den Gruppenstunden oder Aktionen gefragt? Werden Eure Rückmeldungen berücksichtigt? Zum Schluss haben wir noch einen Vorschlag für eine Gruppenstundengestaltung: Bei uns in der Diözesanstelle könnt Ihr die „GenderKiste“ ausleihen (siehe nächste Seite), in der auch ein Stempel (den Ihr auch auf diesem Magazin-Cover findet) steckt. Ihr könntet also verschiedenste Zeitschriften (z.B. die „GUCKLOCH“), Plakate und andere Dinge auf Geschlechtergerechtigkeit prüfen und „abstempeln“. Das ist sicherlich interessant und macht auch eine Menge Spaß! :-)


dies & das

{ hilfreiche tools für Deine kjg-tätigkeit {

Die Gender-Kiste zum Ausleihen

Online-Training 360° Achtsam

Arbeit mit Geflüchteten

Du möchtest Dich mit Geschlechtergerechtigkeit auseinandersetzen und dazu am liebsten auch mit der Gender-Kiste arbeiten? Ein Exemplar dieser Kiste kannst Du Dir in der Diözesanstelle ausleihen (dazu reicht eine Mail an info@ kjg-muenster.de oder ein kurzer Anruf unter 0251 495-508). Den Großteil der Inhalte dieser Gender-Kiste findest Du außerdem unter folgendem Link: { http://kjg.de/was-wir-tun/ geschlechterdemokratie

360° Achtsam ist ein interaktives Training des Bistums Münster in Kooperation mit dem BDKJ zur Prävention von sexualisierter Gewalt. Dabei kannst Du zwischen drei Panoramas wählen, Durch die Du dich klicken kannst. Du kannst mitten in eine Ferienfreizeit springen, in einen Jugendtreff oder in eine Kirche. Dieses Online-Training versteht sich als Ergänzung zur Präventionsschulung und kann diese nicht ersetzen. { http://360-grad-achtsam.de

Das Bistum Münster unterstützt Gruppen und Einzelpersonen, die sich mit Geflüchteten engagieren. Jugendgruppen können hier eine finanzielle Förderung für gemeinsame Aktionen und Aktivitäten bekommen. Infos dazu gibt es auf www.bdkj-muenster.de In seiner App zusammen.wachsen bündelt der BDKJ NRW all sein Wissen und verschiedene Methoden zur Arbeit mit Geflüchteten. { http://app.bdkj-nrw.de

Auflösung der Rätsel im anderen Heftteil Lösungswörter des Kreuzworträtsels Emsdetten (1), Frieden (2), Hasende (3), Drei (4), September (5), Secca (6), Kokusnussschalen (7), Sonnenbrille (8), Verdreht (9), Zukunftszeit (10), Barbara (11), Gelsenkirchen (12). Lösung des Fehlersuchbildes Links findest Du die versteckten Fehler.

13


Dies & Das

Praxistipp Gender-schreibweisen Binnen-I, Unterstrich, Paarbegriffe oder das Sternchen: Die Möglichkeiten der geschlechtergerechten Schreibweise sind groß. Wir in der KjG haben uns 2014 im Beschluss „Geschlechtervielfalt in Rede, Schrift und Bild“ bewusst für das Sternchen entschieden. In manchen Fällen kann es aber dennoch (z. B. um den Lesefluss zu vereinfachen) auch sinnvoll sein, die neutrale Termini (Helfende statt Helfer*innen) zu wählen. Die Bundesebene hat dazu eine Arbeitshilfe (siehe QR-Code) herausgegeben, die auch Teil der Gender-Kiste (siehe Tipp auf der vorherigen Seite) ist. Darin findest Du auch den unten abgedruckten Entscheidungs-Würfel zum Selber-Basteln. Wir möchten Dir damit die Entscheidung zwischen den vorhandenen Formen der geschlechtergerechten Sprache erleichtern. Falls Du Dich einmal überhaupt nicht entscheiden kannst, dann lass doch einfach den Würfel fallen. Also: Würfel ausschneiden, zusammenkleben und los geht‘s!

Arbeitshilfe: Nutzung des Gender Gap *

14


dies & das

Bilderrätsel Das Rätsel in dieser Ausgabe bezieht sich auch dieses Mal auf das Thema unserer Ausgabe. Gesucht werden also Begriffe zur Geschlechtergerechtigkeit. Eines der Begriffe ist ein Adjektiv. Das Lösungswort ergibt sich aus der richtigen Zusammensetzung aller Buchstaben aus den farbigen Kästchen. Viel Erfolg beim Rätseln!

2

1

-

4

3

Lösungswort

P

Die Auflösung findest Du im anders gewendeten Teil dieser Ausgabe auf Seite 12. 15


Differenzen wahrnehmen, aber nicht


Für Vielfalt in Gesellschaft & Kirche

3x zählt Deine Stimme: • Pfarreiratswahl 2017 • Landtagswahl 2017 • Bundestagswahl 2017

darauf festlegen.

Guckloch 02/2017 (Teil 1) - Geschlechtergerecht?!  
Guckloch 02/2017 (Teil 1) - Geschlechtergerecht?!  

Typisch Mann vs. typisch Frau. Diese Gucklochausgabe befasst sich mit Unterschieden zwischen Männlein und Weiblein, mit Gender-Marketing, mi...

Advertisement