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01/2017

n i r d k i s u m t s i r e hi {}

Katholische junge Gemeinde DiĂśzesanverband MĂźnster


Editorial Liebe KjGler*innen, liebe Gucklochleser*innen, Ein gutes neues Jahr. Eigentlich bräuchte ich das nicht mehr zu wünschen, liegt die Jahreswende nun doch schon eine ganze Weile zurück. Ich möchte es aber trotzdem tun und zugleich auch sagen: Ich bin mir sicher, dass es das wird - ein gutes Jahr! Viele Themen und Projekte werden uns beschäftigen und bewegen. Da wären zum Beispiel die drei in diesem Jahr anstehenden Wahlen. Lasst sie uns nutzen, um für unsere KjG-Werte einzustehen und sie allen deutlich zu machen! Und da sind in diesem Jahr mit DenkMal! und dem Katholikentag 2018 auch zwei Großveranstaltungen, die ihre Schatten vorauswerfen. Nun aber einmal weg vom KjG-Alltag: Für diese Ausgabe hat die Gucklochredaktion als Titelthema die Musik gewählt. Wir erzählen Dir, wie sich die Musik mit der Zeit entwickelt hat, wo sie uns überall begegnet, was sie in uns auslöst oder in uns bewirkt und welche besonderen Phänomene es gibt (Ohrwürmer, Musik im Kuhstall...).

Auch haben wir versucht herauszufinden, wie das Durchschnittsmitglied in unserem DV in musikalischer Hinsicht so tickt. Musik ist auch bei Euch vor Ort wichtig: Ob Multimedianacht mit SingStar oder ein Benefizkonzert: Da ist Musik drin! Zum Schluss möchte ich noch ein Kompliment loswerden. Ich bin nun ein gutes halbes Jahr an Bord und erlebe die KjG als einen wertvollen Verband, der aus ganz vielen tollen und engagierten Menschen besteht. Jede*r wird hier ganz selbstverständlich sofort Willkommen geheißen - so wie ich. Dafür meinen ganz herzlichen Dank. Ich freue mich auf die noch kommende Zeit mit Euch. Und jetzt: Musik ab! Marcel Schlüter

PLAKATIV! Um auf die Landtags-, Bundestags- und Pfarreiratswahlen in diesem Jahr aufmerksam zu machen und für uns als KjG Diözesanverband Münster wichtige Themen in den Fokus zu rücken, haben wir eine Serie von sieben Wahlplakaten aufgelegt. Eines davon findest Du in der Heftmitte und kannst es in Deinem Pfarrheim aufhängen. Alle Vorlagen gibt‘s auch zum Download.

REdaktion & Impressum

Hanno

Sonja

Timo

Stefan

Niklas

Regina

Anna

Unterstützung für die Guckloch-Redaktion: Anna unterstützt seit dieser Ausgabe unser Redaktionsteam. Herzlich willkommen!

Guckloch ist das Magazin der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) im Bistum Münster. Herausgeberin ist die Diözesanleitung der KjG. Der Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten. Redaktion: Anna Andrick, Regina Bußmann, Timo Günter, Stefan Hülsheger, Niklas Kuypers, Sonja Pöpsel, Hanno Rother, Marcel Schlüter Mitarbeiter*innen: Thiemo Koop, Josef Lütkehermölle, Inga Troost, Melina Weßendorf Titelbild: Marcel Schlüter Satz und Layout: Marcel Schlüter Redaktionsanschrift: 48155 Münster, Schillerstraße 44 b, Telefon: 0251 495-508, e-Mail: redaktion@kjg-muenster.de Internet: www.kjg-muenster.de, www.facebook.com/KjG-Dioezesanverband-Muenster Auflage: 500 Druck: www.wir-machen-druck.de V.i.S.d.P.: Regina Bußmann Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 15. Mai 2017


Inhalt

Titelthema Musik hören im Wandel der Zeit Ein Leben voller Musik | Please hold the line... Das rote Songbuch | Music was my first love... Der Ton macht die Musik Faktencheck: So musikalisch sind wir KjG-ler*innen im DV Münster Ohrwürmer und Musicals Mu(h)sik

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AUS DEM DIÖZESANVERBAND Skype-Frühschichten: Ob Jesus wohl das Internet kannte? Neujahrsempfang: Zwischen Mode und Mett Neujahrsempfang: Ihr habt abgestimmt! Öffentlichkeitsschulung: Fit für die Öff-Arbeit Verbändeabend: Missständen begegnen Lagerleiterschulung: Wie mache ich eigentlich den ganzen Bumms? Gegenkundgebung zum AfD-Neujahrsempfang: Wir denken bunt! Wahljahr 2017: politisch, kritisch, aktiv! Wahljahr 2017: Was würde ich tun, wenn ich Bundeskanzler*in wäre? Wahlausschuss: Wir suchen Dich! Diözesanausschuss: The next YouTube-Hit is here BDKJ-DV: Top, die Wette gilt! DenkMal!: Songtext und Akkorde

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KJG vor ORT Bockum-Hövel: Miteinander - Füreinander Emsdetten: Eine (fast) durchgezockte Nacht

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Kinder Musik ist überall Experimente: Der singende Luftballon | Das Bechertelefon

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Dies & Das Praxistipp: Musikrechte Fundraising-Tipps: smoost, boost & Neue Masche Weitere Tipps: Spiele-Tipp, Ausflugs-Tipp und Aktions-Tipp Rätsel: Fehlersuchbild, Bilderrätsel, Auflösungen Geistesblitz: Einfach mal die Musik weglassen Kontakte

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Titelthema

Musik hören im wandel der zeit Musik ist heutzutage immer da: Egal, ob wir spazieren ge-

herum zu tragen. Ebenso wurde mit der Kassette auch mög-

hen, im Bus sitzen oder auf einer einsamen Insel hocken:

lich, Musik aus dem Radio aufzunehmen. Somit wurde die

So lange wir unser Handy dabei haben und der Akku noch

Musik-Piraterie geboren und schon damals hieß es: „Home

mit macht, können wir überall unsere Lieblingsmusik hören.

taping is killing Music“ (Zu Hause Musik aufnehmen zerstört

Kaum vorstellbar, dass das nicht schon immer der Fall war.

die Musikindustrie).

Eigentlich ist die tragbare Musik auch noch gar nicht so lan-

Da wir aber heutzutage keinen Walkman mehr mit uns tragen,

ge möglich. Der erste Tonträger, über den man Musik hören

entwickelte sich auch dieser Tonträger offensichtlich weiter:

konnte, wurde 1887 von Thomas Alva Edison (ja, der gute

1982 wurde die noch immer genutzte CD vom Kassettener-

Herr erfand auch die Glühbirne) erfunden. Es war ein Pho-

finder Lou Ottens entwickelt. Schon damals passten genau

nograph, der Musik von empfindlichen Wachswalzen wieder-

74 Minuten auf eine CD – Warum? Diese Frage ist einfach: Es

geben konnte. Auf diesen wurden Lieder bis zu einer Länge

sollte erstmals Beethovens 9. Symphonie vollständig auf ei-

von 4 Minuten eingraviert, die anschließend mit Hilfe einer

nem Datenträger gehört werden können. Die CD brachte eine

Nadel und Luftschwingungen erklangen.

weitere Neuheit mit: Die Musik wird erstmals per Laser von der CD abgelesen und so wieder gegeben.

1895 ließ der Durchbruch von Schallplatten nicht lang auf sich warten. Diese scheibenförmigen Tonträger wurden u.a.

Auf die CD folgte 1995 die MP3- Technologie, die wiederum

aus Schellack, einer harzigen Substanz, die von Läusen pro-

eine technische Revolution mit sich brachte und mittlerweile

duziert wird, hergestellt. Der Nachteil dieser Platten war

in jedem aktuellen Gerät steckt. Die Lieder können z.B. auf

allerdings, dass sie sehr zerbrechlich und zudem auch teuer

unser Handy gezogen werden und darüber abgespielt wer-

waren. 1948 hatte man endlich eine Alternative zur teuren

den. Nach vielen Entwicklungen über 130 Jahre hinweg ist es

Schellack-Schallplatte entwickelt: Die Vinyl-Schallplatte.

uns mit der MP3-Technologie heutzutage möglich, Liedern,

Diese ist härter, was zugleich eine bessere Tonqualität her-

Hörspielen und sogar Filmen an quasi jedem Ort der Welt zu

vorbrachte.

folgen und wer weiß, was es in Zukunft noch alles geben wird, um Musik von Tonträgern abzuspielen.

Wie aber hört man die Musik von diesen Platten? Durch Klänge werden Schallwellen erzeugt, die über Luftschwingungen in unser Gehör gelangen. Die Rillen auf einer Schallplatte sind sozusagen erstarrte Schallwellen. Fährt die feine Nadel eines Plattenspielers die Rillen entlang, setzt diese Bewegung Töne frei. Der Schallplatte folgte der nächste Tonträger, der ausnahmsweise nicht rund war: Die Kassette brachte gleich eine ganze Musik-Revolution mit sich. Durch ihr kleines Format war es erstmals möglich, Musik mit Hilfe eines Walkmans mit sich

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Regina Bußmann


ein leben voller musik

Titelthema

Musik begleitet uns durch unser Leben, bewusst oder unbewusst. Hand aufs Herz: Gibt es einen Tag ganz ohne Musik, an dem man nicht einmal einen Ton, eine kleine Melodie, ein gesummtes Lied oder den Gesang eines Vogels im Garten hört? Warum hören wir immer und überall Musik? Was macht die Musik mit uns? Musik beeinflusst unsere Empfindungen und Gefühle. Studien belegen zum Beispiel, dass Musik uns dazu anregen kann, mehr einzukaufen. Sie erzeugt ein Gefühl des Wohlfühlens. Das machen wir selbst uns ebenso zu Nutze, wie Experten in der Konsumforschung, in der Film- und Musikindustrie oder der Psychologie. Wie wirkt die Musik auf unseren Körper? Musik verändert den Herzschlag, den Blutdruck, die Atmung und die Muskelspannung in unserem Körper. Sie beeinflusst außerdem auch den Hormonhaushalt des Menschen. Je nach Art der Musik werden bestimmte Hormone ausgeschüttet: Adrenalin bei aggressiver, schneller Musik und die Produktion von Noradrenalin, das Stress und sogar das Schmerzemp-

please hold the line...

finden verringern kann, wird von sanften, ruhigen Klängen beeinflusst. Dadurch leistet Musik sogar ihren Beitrag in der Ob Fahrstuhlmusik oder das zugegeben oft sehr nervige

Schmerztherapie.

Gedudel in der Warteschleife einer Telefonhotline: ManchSind Musiker*innengehirne anders als die von nicht musi-

mal sind wir der Musik einfach so ausgeliefert. Gerade was

zierenden Menschen?

letztere betrifft, gäbe es aber doch so viele tolle Möglich-

Ja. Das haben aufwändige Untersuchungen belegen kön-

keiten, wie sie angenehm gestaltet werden kann.

nen. Bei Profimusiker*innen sind zum Beispiel Bereiche im Gehirn, die Aktivitäten der Hände mit dem Hören und Ana-

Siemens und Volkswagen haben eines gemein: Sie scheinen

lysieren verbinden, stark ausgeprägt. Trainiert werden diese

zu hoffen, dass ihre Anrufer*innen nach dem dritten Klingeln

Gehirnareale durch die komplexen Herausforderungen und

auflegen und der nächste Auftrag fern bleibt. Anders lässt

die vielen gleichzeitig vermittelten Informationen, die Musik

sich wohl nicht erklären, weshalb dort eine müde Stimme da-

bietet. So müssen Tonhöhen, Melodien, Takte, Rhythmen und

für wirbt, doch bitte in der Leitung zu bleiben. Aber wo wir

Akkorde erfasst werden - hinzu kommen noch die Art der

gerade beim Werben sind: Die Druckerei unseres Guckloch-

Schallquelle und ihre Position im Raum. Das Musizieren kann

Magazins stellt in ihrer Warteschleife aktuelle Produktneu-

sich so positiv auf Nervenverschaltungen im Gehirn auswir-

heiten und Angebote vor. Wenn der Kunde doch eh in der

ken und auch für die Reha nach Schlaganfällen genutzt wer-

Leitung ist, dann lässt er sich ja vielleicht auch für ein wei-

den.

teres Produkt begeistern... Und wir als KjG DV Münster? Wir haben eine simple Warteschleifenmusik, wenn Anrufende in-

Ist die Wirkung von Musik eine reine Wissenschaft?

nerhalb der Diözesanstelle verbunden werden. Dabei hätten

Ja und nein, denn auch die Gefühlsebene wird von der Mu-

wir doch sogar Musikstücke, die wir prima nutzen könnten:

sik, über das sogenannte limbische System im Gehirn, be-

Den KjG-Song oder den DenkMal!-Song. Der hat sich bei vie-

einflusst. Musik kann Emotionen wie Angst oder Freude

len ohnehin schon als Ohrwurm eingebrannt (über das Phä-

hervorrufen oder auch eine Verbindung zu ganz persönlichen

nomen „Ohrwürmer“ könnt Ihr auf Seite 7 noch mehr lesen).

Erinnerungen aufrechterhalten. Diese Funktion von Musik

Allerdings: Bekannte Hits und Lieder sollen bei Warteschlei-

wird zum Beispiel in Einkaufszentren und Kaufhäusern ge-

fen-Musik eher eine negative Wirkung haben, weil man laut

nutzt, wenn durch Weihnachtslieder und eine wärmende,

dem Musikpsychologen Oehler „den Fortschritt erleben“ will

vorweihnachtliche Stimmung die Kauflust geweckt werden

- dem steht Altbekanntes eher im Wege. Der SZ-Redakteur

soll. Auch in Filmen und Videospielen ist die passende, oft

Max Fellmann hat im Magazin der Süddeutschen Zeitung

aufwändig produzierte Musik ein fester Bestandteil. Mehr

(Heft Nr. 22/2014) einen sehr lesenswerten Artikel mit der

dazu lest Ihr im Artikel „Der Ton macht die Musik“ auf Seite 5.

Überschrift „Gähn-Manipulation“ dazu geschrieben. Er ist auch im Internet zu finden. Klickt mal rein!

Niklas Kuypers Marcel Schlüter

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Titelthema

das rote songbuch ein ausflug in die verbandsgeschichte der kjg

KjG kann Musik. Ja, definitiv! Im Gottesdienst, in Gruppen-

dankengut“ transportierten und die KjG mehr zu einem poli-

stunden, beim Sing-Star-Abend, am Lagerfeuer, bei Partys.

tischen als kirchlichen Kinder- und Jugendverband machten

KjG kann auch kritisch und fortschrittlich. Eigentlich schon

(und heute wohl kaum noch so revolutionär angesehen wä-

immer! In Gesellschaft, Politik und Kirche. Dafür sind wir

ren). Die damalige KjG- Bundesleitung ging mit den Bischö-

irgendwie bekannt.

fen in den Dialog, versuchte die entsprechenden Liedtexte auch aus christlicher Sicht zu verteidigen und den Konflikt

In den 80er Jahren hat die KjG-Bundesleitung beides kom-

zu entschärfen, jedoch vergebens. Am Ende stand die Bun-

biniert, vor allem im zweiten Band der Songbuch-Reihe. Die

desleitung vor der Wahl: Verbot des roten Songbuchs oder

Songbücher stellen zunächst eine Sammlung von Liedtexten

Verbandsauflösung bzw. Aberkennung des Status als ka-

dar, geeignet für sämtliche KjG-Situationen, von Gruppen-

tholische Jugendorganisation. Man entschied sich für einen

stunden über Aktionen und Lager-Godi bis hin zu Lagerfeuer-

Kompromiss: zwölf heikle Songs wurden entfernt, 90% blie-

gesängen und Feten. Soweit erst mal völlig harmlos. Als 1983

ben in der Ersatzversion bestehen als Zeichen dafür, dass die

jedoch das zweite Songbuch in rotem Buchumschlag (daher

inhaltliche Arbeit in der KjG dennoch weitergehen wird ohne

der Name „rotes Songbuch“) erschien, sahen die Deutschen

die Anerkennung als katholischer Jugendverband durch die

Bischöfe darin eine Bedrohung. Neben gewöhnlichen Volks-

Bischöfe verlieren zu wollen. Als der Verkauf des roten Song-

liedern und Texten von damals aktuellen Interpreten fanden

buchs eingestellt wurde, waren einige der 10.000 gedruckten

sie unter den 160 Melodien auch Songs aus dem linken und

Bücher schon verkauft und wurden später als Schwarzkopi-

friedensbewegten politischen Spektrum, religionskritische

en weiter verbreitet, sodass wohl noch etliche Exemplare

Liedtexte, Songs aus der Arbeiterbewegung oder musika-

erhalten sind. Eine korrigierte und entschärfte Version des

lische Forderungen zu einer befreiten Sexualität. Themen,

Songbuch 2, diesmal in braun, erschien 1984, erst sechs Jah-

die vielen jungen Menschen und speziell KjGler*innen schon

re später das dritte Songbuch in grün und in überarbeitetem

immer auf dem Herzen brannten. Den Bischöfen waren sie

Design.

jedoch ein Dorn im Auge, da diese Lieder „gefährliches Ge-

Anna Andrick

„Music was my first love...“ Mit ein paar Freunden sitze ich in der Kneipe, wir quatschen miteinander über Gott und die Welt, da höre ich im Hintergrund aus den Lautsprechern einen rockigen Sound... Irgendwie spricht mich das Lied gerade an, es kommt mir sogar bekannt vor. Dennoch kann ich es gerade nicht exakt identifizieren, was mir sonst eigentlich recht gut gelingt. Ich frage den Wirt, welcher Song das ist. Er gibt bereitwillig Auskunft und ich höre den Song auch in den nächsten Wochen bei mir rauf und runter. Auf unerklärliche Weise sorgt dieses Lied bei mir für eine gute Stimmung und ich empfinde ein fast euphorisches Glücksgefühl. Ganz im Unterbewussten wabern Erinnerungsfetzen an einen Glücksmoment, den ich aber so nicht zu fassen bekomme. Einige Wochen später fahre ich ins Stadion, zum zweiten Mal erst, seit es die Arena gibt. Und das Spiel lohnt sich. Es ist echt schöner Fußball und die Heimmannschaft geht in Führung. Und da läuft es als Torjingle durch die Boxen des Stadions. Dieser verzerrte Gitarrensound, das treibende Schlagzeug und die unverwechselbare Stimme von Brian Johnson: AC/DC mit dem Song, den ich damals (kurz nach meinem ersten Arena-Besuch) in der Kneipe gehört hatte. Jetzt weiß ich, woher die Euphorie stammt. So eine grandiose Stimmung. Die Erlebnisse liegen schon einige Jahre zurück,

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aber so intensiv wie damals hatte ich es vorher noch nicht erlebt, wie Musik unser Leben begleitet und Emotionen nicht nur transportiert sondern auch konserviert. Oder meine Eltern, die sich zu ihrer Silberhochzeit gewünscht hatten (es war noch weit vor Spotify und Co.), dass wir uns mal nach „ihrem Lied“ umsehen. Also suchten wir in den Weiten des WWW und fanden es: das Lied, das meine Eltern mit ihrem Kennenlernen verbanden. Eine Schnulze von den Bee Gees, wie gemacht für Klammerblues. Und den gab es dann auch auf der Feier, als Tanz des Jubelpaares. Wenn ich mal einige Stationen und Erlebnisse meines Lebens durchgehe, dann fallen mir zu vielen Ereignissen Melodien und Lieder ein, die sich für mich mit dem Erlebten verknüpfen: Ich weiß bis heute, was ich beim Schreiben des ersten Liebesbriefes gehört habe, habe ein Lied, das meinen ersten Liebeskummer begleitet hat, ein Lied aus der Zeit des Abiturs und ein Lied, das meine ersten Schritte als Priester begleitet hat. Es gibt ihn, den Soundtrack meines Lebens und der ist mit reichlich Emotionen gespickt. Wie sieht bisher Euer Soundtrack aus? „... and it will be my last!“ (John Miles, Music) Hanno Rother


aus dem Diozesanverband

Titelthema

der ton macht die musik und die musik sorgt für unterhaltung - im film und in spielen

Musik ist ein ständiger Begleiter in unserem Leben. Auch

Werke. Von diesen sogenanten „Themes“ sind uns noch vie-

wenn wir Filme schauen oder Spiele spielen, gehört pas-

le in ewiger und guter Erinnerung geblieben. Die Melodien

sende Musik einfach dazu. Gerade bei Filmproduktionen ist

von Fluch der Karibik, Jurassic Park, Star Wars, Ghostbusters,

die akustische Untermalung nicht mehr wegzudenken. Zu

Rocky oder auch Titanic werden Euch vielleicht jetzt gerade

einem eigenen Genre in der Musikwelt hat sie es aber den-

beim Lesen schon wieder ins Ohr gekrochen sein. Viele Werke

noch bis heute nicht geschafft.

entstammen übrigens der Feder des deutschen Komponisten Hans Florian Zimmer. Seine Kompositionen wurden unter an-

Schon in der Anfangszeit des Films hat sich die Musik als

derem für zehn Oscars und zwölf Golden Globes nominiert.

Begleiter des visuellen Erlebnisses etabliert. Die ersten Fil-

Er hat in Hollywood einen so großen Einfluss, dass er im Jahr

me waren Stummfilme, welche ohne Musik und sogar ohne

2010 sogar einen Stern auf dem Walk of Fame bekam. Für

alle Arten von Geräuschen auskommen mussten. Um das

sein Mitwirken an dem Disneyfilm Der König der Löwen hat

Jahr 1900 herum war ein Filmbesuch zwar ein ganz beson-

Zimmer sogar einen Oscar, einen Golden Globe und einen

deres, aber nicht unbedingt ein angenehmes Erlebnis. Nicht

Grammy erhalten. Die Zusammenarbeit von Regieführenden

nur, dass das Bild weit entfernt von HD-Qualität war, auch

und Komponierenden ist heute fester Bestandteil eines jeden

waren die Räume stark abgedunkelt und die Projektoren

Entstehungsprozesses von Filmen. Denn erst durch die pas-

sehr laut. Eine solche Atmosphäre konnte auf die Menschen

sende Musik wird der Film zu einem unvergesslichen Erlebnis

schon bedrohlich wirken. Aus diesem Grund wurde früh damit

für die Zuschauenden.

begonnen, den Film klanglich zu begleiten. Dies geschah in der Anfangszeit noch durch Klavierspielende, welche keine

Ähnlich hoch ist die Bedeutung von Musik auch in Video-

Noten vorliegen hatten und nach eigenem Gefühl passen-

spielen. Sie kann die Spielenden bei Gefahren warnen, ihre

de Melodien spielten. Der erste Tonfilm mit abendfüllender

Erfolgsmomente besonders hervorheben oder eine gruselige

Spiellänge, bei dem das Bild also durchgehend von Musik und

Atmosphäre schaffen. Doch es gibt auch wichtige Unter-

Geräuschen begleitet wurde, war der Film Der Jazzsänger aus

schiede zur Filmmusik. Denn während bei Filmen jede Szene

dem Jahr 1927. Heutzutage gehört die passende Geräuschku-

nur einmal gesehen wird, kann es in Spielen zu Wiederholun-

lisse ganz fest zum Filmerlebnis dazu und wäre wahrschein-

gen kommen. Hätte Super Mario zum Beispiel keinen so coo-

lich auch gar nicht mehr wegzudenken.

len Soundtrack gehabt, hätten wir die Level vielleicht nicht hunderte Male aufs Neue gespielt und wären eine so lange

Die Verwendung von Musik kann dabei unterschiedlichste

Zeit motiviert bei der Sache geblieben. Eine große Herausfor-

Zwecke erfüllen. So kann sie das Gesehene unterstützen, Ge-

derung ist auch der nicht lineare Verlauf bei Spielen. In Video-

fühle hervorheben oder eine besondere Stimmung erzeugen.

spielen können Menschen den Verlauf und die Geschwindig-

Auch kann über eine bestimmte Musik oder Melodie das Auf-

keit der Geschehnisse häufig selbst bestimmen. Aus diesem

treten einer Person angekündigt werden, wie es beispielswei-

Grund muss die Musik immer wieder angepasst werden und

se in Opern oder Theateraufführungen häufig gemacht wird.

von neuem ein- oder aussetzen. Und wenn Ihr auch zu den

Als Filmmusik wird heute oft auch die direkt mit dem Film

Menschen gehört, die beim Lernen oder Erledigen der Haus-

verbundene Titelmelodie aufgefasst. Es kann sich dabei um

aufgaben Musik im Hintergrund brauchen, entscheidet Euch

Werke aus der Popmusik handeln, die für den Film ausge-

doch demnächst für Titel aus Videospielen. Denn diese Stü-

wählt wurden, oder auch um extra für den Film komponierte

cke sind meist so komponiert, dass sie nicht ablenken und man die ganze Konzentration auf das Spiel verwenden kann. Anhand dieser zwei Beispiele wollten wir Euch über die Einsatzmöglichkeiten von Musik in verschiedenen Medienbereichen informieren. Vielleicht hört Ihr ja jetzt beim nächsten Kinobesuch ein wenig genauer hin und erfreut Euch an der perfekt auf die Bilder abgestimmten Geräuschkulisse. Timo Günter

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Titelthema

faktencheck: so musikalisch sind wir KJG-LER*innen im dv münster Was war Deine erste CD? „Die Smash Hits Vol.2“ Tobias Jürgens „Alice in Chains - Dirt“ Tanja Tiedeken „Meine allererste CD habe ich zum Geburtstag bekommen Bibi und Tina - Alex und das Internat und später dann Kiddy Contest“ Sophie Te „Ich glaube das war die Bravo Hits 13, dürfte 1996 gewesen sein“ Sebastian Dahl „Get it, volume 5. Die besten Songs aus der RTL-Werbung“ Markus Offer

Wo hörst Du Musik? „Sehr gerne im Auto, da hört mich wenigstens keiner singen“ Kornelia Göbel „Beim Joggen geht das für mich gar nicht! Der Rythmus des Liedes bringt mich aus meinem Laufrythmus“ Hanno Rother

Welches Kinderlied kann noch auswendig gesungen werden? „Ich kann ALLE!“ Markus Jansen

Kannst Du Noten lesen? Kinderspiel: 32 Keine Chance: 10

Eurodance oder Neue Deutsche Welle? Eurodance: 6 Neue Deutsche Welle: 6

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Die Toten Hosen oder Helene Fischer? Die Toten Hosen: 44 Helene Fischer: 9


TITELTHEMA

Hallo, hallo, singen, tanzen, spielen: ich bin dein Ohrwurm, die bunte welt der dein Ohrwurm! musicals Kennt Ihr das auch? Da war auf der letzten Party so ein Lied, das Euch einfach nicht mehr aus dem Kopf geht oder heute früh im Radio habt Ihr eine Melodie gehört, die Euch nun den ganzen Tag über verfolgt? Dann habt Ihr einen Ohrwurm! Bei Wikipedia wird der Ohrwurm als „die umgangssprachliche Bezeichnung für ein eingängiges und merkfähiges Musikstück, das dem Hörer für einen längeren Zeitraum in Erinnerung bleibt und einen hohen akustischen Wiedererkennungs- und Reproduktionswert besitzt“ beschrieben. Wie kommt der Ohrwurm in unseren Kopf? Die Redewendung „einen Ohrwurm haben“ stammt wohl von dem gleichnamigen, für den Menschen ungefährlichen, Fluginsekt Ohrwurm ab. So kriechen bildlich gesehen einige Notenreihenfolgen oder Liedschnipsel in den Gehörgang, setzen sich dort fest und sind kaum wieder abzuschütteln. Oft reicht nur ein kleiner Ton oder eine nebensächliche Assoziation wie ein Artikel in der Zeitung und der Spuk beginnt. Auch wenn der neueste Hit im Radio hoch und runter gespielt wird, kann es passieren, dass wir ihn immer und immer wieder nachsummen. Wer ohrwurmanfällig ist, sollte sich die nächsten Zeilen besser nicht genau durchlesen, denn diese haben Ohrwurmgarantie: { We Will Rock You von Queen { Happy von Pharrell Williams { YMCA von The Village People { Karma Chameleon von Culture Club { Macarena von Los Del Rio { Atemlos durch die Nacht von Helene Fischer { Last Christmas von Wham! { Guten Morgen Sonnenschein von Nana Mouskouri { Dragostea din Tei von Haiduci { Life is Life von Opus Und? War ein Ohrwurm für Euch dabei? Dann hilft jetzt nur krampfhaft versuchen an etwas anderes zu denken (was nicht funktionieren wird…), sich ein anderes Lied als Gegenohrwurm anzuhören (dann hat man wahrscheinlich direkt einen neuen Ohrwurm) oder sich irgendwie abzulenken – aber eigentlich hilft nichts. Haltet durch und irgendwann ist der Ohrwurm von selbst verschwunden…

Es begann in New York am Ende des 19. Jahrhunderts. Die klassischen Theatergenres Drama, Komödie und allgemein das Schauspiel wurden um das Element der Musik erweitert. So bilden Musik, Tanz und Schauspiel eine Einheit im Musical. Die Musicaldarsteller*innen müssen hohe Anforderungen erfüllen und gleichzeitig gut singen, tanzen und schauspielen können. In einer meist phantasievollen Ausstattung wird auf der Bühne eine perfekte Inszenierung kreiert, um eine tolle Show gewährleisten zu können. Durch den hohen Aufwand sind Musicalproduktionen sehr teuer. Das erste Musical nach modernem Verständnis, bei dem nicht nur zusätzliche Musik in ein klassisches Schauspiel integriert wird, war Show Boat aus den 1920er Jahren. Es bot erstmals eine durchgehende Handlung, die durch singende Schauspieler*innen erzählt wurde. Auch 2016 lief das Musical noch. Allerdings am Londoner Westend, dem zweiten großen Musicalstandort neben dem Broadway in New York. Musicals widmen sich ganz unterschiedlichen Inhalten und erzählen reine Fantasiegeschichten, historische Ereignisse, Sagen, Legenden, Märchen, Komödien, Liebesgeschichten und vieles mehr. Neben der reinen Unterhaltung gibt es auch Stücke, die gesellschaftskritische oder politische Botschaften transportieren wollen. Hierzu zählen etwa das Musical Hair (gegen den Vietnamkrieg und veraltete Gesellschaftsstrukturen) oder Les Misérables (basierend auf den Arbeiteraufständen nach der Junirevolution in Frankreich um 1830). Biblische Themen werden ebenfalls immer wieder aufgegriffen. Einer der berühmtesten Musical-Komponisten aller Zeiten, der Brite Sir Andrew Lloyd Webber, startete seine Karriere mit einem Stück über Joseph. Später schuf er, neben Cats, Evita, dem Phantom der Oper oder Starlight Express, auch das Musical Jesus Christ Superstar. Viele Musicals werden immer wieder aufgeführt und auch in Deutschland haben sich in Städten wie Hamburg, Stuttgart, Berlin und Oberhausen wichtige Musicalstandorte etabliert. In Deutschland kannst Du Dir aktuell zum Beispiel Aladdin, Der König der Löwen, Tarzan, Tanz der Vampire, Sister Act, oder Mary Poppins ansehen. Der Glöckner von Notre Dame, Ghost und Kinky Boots kommen bald in Hamburg und Berlin auf die Bühnen.

Sonja Pöpsel Niklas Kuypers 7


TITELTHEMA

MU(H)SIK Wir Menschen verbringen ein Leben voller Musik. Aber wie sieht es eigentlich bei Tieren aus? Gibt es den modernen Kuhstall mit Hifi-Anlage und macht dieser Sinn? In einer Studie der Universität von Leicester über Kühe konnte gezeigt werden, dass diese mehr Milch geben, wenn man ihnen über eine gewisse Dauer die richtige Musik vorspielt. Von Beobachtungen über Menschen ist bekannt, dass klassische Musik die Ausschüttung von Stresshormonen reduziert. Außerdem entspannen sich die Atmung und der Herzschlag. Ähnliches gilt offensichtlich auch für Kühe, die man in ihrem Stall mit Beethoven oder Mozart beschallt. Allerdings muss es nicht unbedingt klassische Musik sein, um den Milchertrag zu steigern. Es sollte jedoch langsame Musik mit unter 100 Beats pro Minute sein. Schnelle Musik mit über 120 Beats pro Minute führt hingegen zu einer unterdurchschnittlich geringen Milchabgabe. Ganz oben in der tierischen Hitparade könnten übrigens „Beethovens 6. Sinfonie“ oder „A Perfect Day“ von Lou Reed stehen, zumindest wenn es nach dem beispielhaft gemessenen Milchertrag einer weiteren Studie geht. Auch andere Tiere stehen offenbar auf Klassik. So zeigen Katzen, die in einem Experiment mit klassischer Musik beschallt wurden, ebenfalls die bereits bekannte Beruhigung des Herzschlages und der Atmung. Auch der Hang zur Aggressivität untereinander nahm deutlich ab. Eine Beschallung mit Heavy Metall dagegen reizt sowohl Hund als auch Katze. Die Tiere werden nervös, laufen unruhig hin und her und zeigen einen Hang zu vermehrter Aggressivität. Dies gilt jedoch nicht für alle Tiere. Als australische Forscher weißen Haien unter Wasser verschiedene Musikstücke vorspielten, ereignete sich etwas völlig Unerwartetes: Die klassische Musik zeigte nicht die bekannte Wirkung. Die riesigen Raubfische verloren stattdessen ausgerechnet dann an Aggressivität, als ihnen Musik der australischen Kultband AC/ DC vorspielt wurde. Es gibt aber auch Tiere, die auf Musik keine besondere Reaktion zeigen. Wer meint wirtschaftlich mit dem Kuhstall zugleich auch den benachbarten Hühnerstall zu beschallen, dürfte in der Regel keinen Erfolg haben. Denn Hühnern ist Musik egal. Was zumindest den Vorteil hat, dass sich diese nicht über zu laute Mu(h)sik beschweren. Stefan Hülsheger

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aus dem diözesanverband

Ob Jesus wohl das internet kannte? Mit dieser Fragestellung ist das Projektteam der Skype-

gefeiert. Mit dieser außergewöhnlichen Aktion knüpfen wir

Frühschichten nicht in die Arbeit gestartet. Im Mittelpunkt

an den Tretboot-Gottesdienst, den Bulli-Gottesdienst, au-

stand viel mehr die Motivation etwas Neues auszuprobie-

ßergewöhnliche Jugendmessen, die Lagergottesdienste, das

ren, die Vernetzung von Menschen und die Gemeinschaft

Krimi-Dinner oder die Kamingespräche an.

– das wollte Jesus doch auch! Wie schon die genannten Aktionen waren auch die SkypeSpulen wir mal zurück, auf den 1. Dezember 2016: Früh mor-

Frühschichten ein Erfolg. Am meisten begeisterte wohl, dass

gens klingeln die Handys, Tablets oder Notebooks von mehr

es funktionierte und die Technik mitspielte! Total viele Inter-

als 60 Jugendlichen oder jungen Erwachsenen. Ohne dafür

essierte haben die Aktion verfolgt, daran teilgenommen und

vor die Tür gehen zu müssen und teilweise noch im Schlaf-

nachgefragt. Teilnehmer*innen kamen aus ganz Deutschland

anzug begrüßen wir unsere ca. zehnköpfige Gruppe (sechs

und sogar aus Costa Rica, Mexiko, Japan und Österreich. Eine

dieser Gruppen liefen parallel) über die Video-Konferenz. Es

tolle Aktion, die im Advent 2017 eine Neuauflage erleben

ist Zeit für die „Skype-Frühschichten“, einem im deutsch-

wird! Wir wollen weiter daran arbeiten, neue Wege auspro-

sprachigen Raum neuen und bislang einmaligen Projekt. „Die

bieren und so ein Stück KjG leben.

Turmuhr von St. Andreas hat geschlagen, es ist halb“, eröffnet Kaplan Thorsten Brüggemann, der im niedersächsischen

Hast Du Lust im nächsten Jahr dabei zu sein, sei es im Pro-

Cloppenburg am Computer sitzt: „Wir wollen die Frühschicht

jektteam oder auch als Teilnehmer*in? Ab Mitte März wirst

beginnen im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen

du neue Informationen auf unserer Webseite finden oder Du

Geistes“. Sein Videobild ist gerade ebenso wie Simones von

schreibst eine Mail an thiemo.koop@kjg-muenster.de

einer Downloadmarkierung verdeckt, aber Klara und Lara, Marius und Melina, Regina, Tobias und ich bekreuzigen uns

Thiemo Koop

dazu, das zeigt der Skype-Konferenzbildschirm. Die meisten saßen in Studentenbuden oder Küchen, an vielen Orten, weit über das Bistum Münster hinaus. In der Adventszeit haben sich so alle Teilnehmer*innen auf Weihnachten vorbereiten können. Mit Impulsen, Liedern, einem Adventskalender und Personen aus ganz Deutschland wurde an vier Donnerstagen um jeweils 6.30 Uhr morgens eine Andacht

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aus Dem Diözesanverband

zwischen mode und mett DA-lis auf dem Laufsteg, ein Geschäftsführer im Praktikum

ge der eigenen Pfarrgruppe noch einmal zu bearbeiten und

und ein „Mettley“, bei dem selbst vegan Lebende auf die

den Hashtag dort einzufügen. Das Ergebnis: ein buntes Ab-

Tanzfläche stürmen. Das gibt‘s wohl nur beim „geilsten Ver-

bild der Aktionen und Projekte in 2016.

band unter der Erde“. Oder konkret: Auf dem diesjährigen Neujahrsempfang im Rittersaal der Jugendburg Gemen.

Ein weiteres Highlight neben der Verleihung des Thomas-Morus Preises war eine spaßige Modenschau mit altbekannten

73 engagierte KjGler*innen aus allen Ecken unseres

und neu aufgelegten Merch-Produkten. Während Inga und

Bistums trafen sich am Freitag, den 13. Januar (allen

Pelle die Moderation übernahmen, schlüpften unsere DA-lis

Zahlenmystiker*innen und Abergläubischen zum Trotz: alles

in verschiedenste Shirts und Pullis, um sie zu präsentieren.

lief rund!) im Rittersaal der Jugendburg Gemen, um auf das

Da waren standing ovations natürlich vorprogrammiert.

zurückliegende Jahr anzustoßen und das neue Jahr willkommen zu heißen. Und natürlich auch, um zu erfahren, wer den

Die gab‘s dann später auch für den Live-Act des Abends,

Thomas-Morus Preis 2016 in Empfang nehmen durfte (alles

„Humppa con panhas“, bei denen übrigens auch unser Geist

dazu kannst Du auf der nächsten Seite lesen).

Hanno mitmischte. Am Ende des Auftrittes stand ein kreatives „Mettley“, das selbst vegan Lebende auf die Tanzfläche

Der Jahresrückblick fiel in diesem

zog. Zu verpassen gab es noch

Jahr anders aus als gewohnt: Alle

etwas:

Beiträge aus sozialen Netzwer-

führer Philipp, der mit neon-

ken, die mit dem #KjGMS2016

gelber Warnweste bekleidet

versehen waren, wurden auf ei-

als Bandpraktikant eingesetzt

ner Leinwand präsentiert. Schnell

wurde und neben den Musi-

fischten viele der Anwesenden

kern auch alle Gäste mit „Tanz-

noch einmal ihr Smartphone aus

beschleunigern“ versorgte.

Unseren

Geschäfts-

der Hosentasche, um die BeiträMarcel Schlüter

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Aus dem Diözesanverband

IHR HABT ABGESTIMMT! TMP 2016 geht an st. marien ochtrup & matthias Goldberg Die Überraschung war groß, als beim Neujahrsempfang die

weiter so! Neben dem Gruppen-

Gewinnergruppe des Thomas-Morus Preises 2016 bekannt

preis durften wir auch wieder

gegeben wurde: Die KjG St. Marien Ochtrup mit ihrem Pro-

eine

jekt „Spielplatz Sporthalle“.

auszeichnen: Matthias Goldberg,

engagierte

Einzelperson

auch „der Jogi Löw der KjG WilDabei sah es in der Online-Abstimmung, bei der zum ersten

deshausen“ genannt, bekam den

Mal alle Interessierten für ihren Favoriten abstimmen konn-

Preis einige Wochen nach dem

ten, bis zum Ende der Umfrage noch anders aus. Dort lag die

Neujahrsempfang von Philipp

Fairhandelsgruppe der KjG Heilig Geist Münster vorne. Ent-

Soggeberg überreicht.

scheidend war aber nicht das „öffentlich sichtbare“ Ergebnis

des Umfrageprogramms, sondern ein anderes Tool, das manipulierte Stimmen herausgefiltert hat. Und dabei lag die KjG St. Marien Ochtrup dann knapp vor der Fairhandelsgruppe. Zugegeben: Da waren Irritationen vorprogrammiert. Wenn wir in diesem Jahr erneut mit einer öffentlichen Abstimmung nach dem Preisträger suchen, werden wir hier noch einmal alle Möglichkeiten der Optimierung prüfen. Das eigentliche Ziel haben wir aber dennoch erreicht: Auf tolle Projekte und engagierte KjGler*innen in unserem Diözesanverband aufmerksam machen und ihr Engagement wertschätzen. Denn verdient hätten den Preis alle Nominierten. Ihr alle macht unglaublich geile Arbeit, die viele Menschen sehen! Die Anzahl der abgegebenen Stimmen macht das noch einmal deutlich. Und ob „Gewinner“ oder nicht: Bitte macht

Marcel Schlüter

„Thomas Morus steht für verantwortliches Handeln. Und Verantwortung tragen wir letztendlich alle für unser Handeln“ Sebastian Schonhoff (KjG Fairhandelsgruppe Münster)

„Thomas Morus steht bei uns für die Vision, irgendwann noch viel mehr Kinder zu bekommen, das Ganze dann richtig groß aufzuziehen“ Benedikt Rothlübbers (KjG St. Marien Ochtrup)

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aus dem Diözesanverband

fit für die öff-arbeit Während einige am Samstag und Sonntag nach dem Neujahrsempfang an der Pfarrleitungsschulung teilnahmen, ließen sich andere fit machen für die Öffentlichkeitsarbeit. Wozu braucht es ein Corporate Design und wie wird es angewendet (siehe rechte Spalte), welche Ideen für besonders ausgefallene Aktionen gibt es, was haben Journalisten für Anforderungen an Pressearbeit von Verbänden und wie erreiche ich überhaupt meine Zielgruppe? Diesen Fragen wurde auf den Grund gegangen. Auch praktische Ergebnisse konnten erzielt werden: Die Implementierung eines neuen JahresHashtags (siehe unten) und der Check der eigenen Facebookseiten und Homepages. Wer nicht teilnehmen konnte, aber dennoch Fragen zur Öffentlichkeitsarbeit hat, darf sich gerne an Pelle wenden (marcel.schlueter@kjg-muenster.de) oder die Öffentlichkeitsschulung für die Pfarrgruppen vor Ort bei Doro buchen (sexygummistrumpf@kjg-muenster.de). Marcel Schlüter

Corporate Design Wiedererkennung leicht gemacht!

Hättest Du es gewusst? Ob Powerpoint-Vorlage, Briefkopf, Flyer-Vorlage oder Logo-Generator, um ein eigenes Logo für Deine Pfarrgruppe zu generieren: Auf www.kjg.de findest Du unter „Was wir geben“ alle Materialien in unserem Corporate Design, die Du für eine gelungene Öffentlichkeitsarbeit in Deiner Pfarrgruppe benötigst. . Aber wozu braucht es eigentlich ein Corporate Design? Na klar: Damit wir wiedererkannt

#

Spontan zum Neujahrsempfang wurde für den Jahresrückblick der #KjGMS2016 eingeführt. Das hat an dem Abend auch ganz gut funktioniert. Damit wir aber im nächsten Jahr nicht wieder die Beiträge des Jahres 2017 in den sozialen Medien rückwirkend mit einem Hashtag versehen müssen, fangen wir doch gleich zu Beginn des Jahres damit an. Wenn Ihr also über Eure Aktionen und Projekte bei Facebook, Twitter und Co berichtet, verseht die Beiträge gerne mit #KjGMS2017. So bekommen wir am Jahresende einen bunten Auszug aus unserem KjG-Jahr 2017.

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werden. Wir haben unsere eigene Schriftart (Secca KjG) und besondere KjG-Farben. Und wir haben ein eigenes Logo, bestehend aus einer Bildmarke (das ist der Seelenbohrer zusammen mit dem Kürzel „KjG“) und eine Wortmarke (das ist der Zusatz „Katholische junge Gemeinde“ - wahlweise mit einer Regionalisierung). Wir möchten Euch ermutigen, diese Möglichkeiten für Eure Arbeit vor Ort zu nutzen. Bei Fragen wendet Euch gerne an die Diözesanstelle!


Aus dem Diözesanverband

Foto: BDKJ Diözese Münster

missständen begegnen

Bischof felix ermutigt zum einsatz für gerechte gesellschaft Am 16.01.2017 machten wir uns als Eure Diözesanleitung

Die Diskussionsrunde endete mit dankenden Abschlusswor-

auf zum Verbändeabend mit Bischof Felix im Franz-Hitze

ten der BDKJ-Diözesanvorsitzenden Kerstin Stegemann. Als

Haus in Münster. Los ging es mit einem Impuls in der Ka-

Erinnerung an diesen Abend erhielt Bischof Felix eine große

pelle, die gefüllt war mit Vertreter*innen der verschiede-

Kerze, auf der die Logos der vertretenen Jugendverbände ab-

nen Verbände, die dem Bund der Deutschen Katholischen

gebildet sind. Im Kleinformat durften auch wir diese Kerze

Jugend (BDKJ) Diözese Münster angehören.

mitnehmen.

Während des Impulses konnte jede*r für sich ins Überlegen

Die abschließende Gesprächsrunde nutzte Bischof Felix, um

kommen, was man selbst gut kann und was man gern bes-

sich mit den einzelnen Verbänden in Kleingruppen auszutau-

ser könnte. Anschließend fand ein Raumwechsel statt und

schen. So konnten wir kurz vom aktuellen Geschehen in der

die Gesprächsrunde im Fish Bowl mit Bischof Felix war nach

KjG berichten und noch ein Selfie mit ihm ergattern, bevor

einem kurzen Quiz, welches Bischof Felix mit Bravour meis-

wir uns auf den Weg nach Hause machten.

terte, eröffnet. Mittelpunkt des Abends war die Frage, wie die Kirche und vor allem die Jugendverbände den gesellschaftlichen Veränderungen dieser Zeit begegnen können. Viele Gesprächsteilnehmende hatten nun die Möglichkeit, Erfahrungen hierzu aus ihrem Verbände-Alltag auszutauschen, denen Bischof Felix gespannt zuhörte. Mit den Worten: „Ihr seid in Euren Verbänden Vorreiter, Menschen unterschiedlicher Religionen zusammenzuführen“ munterte er uns dazu auf, dass wir uns weiterhin für eine gerechte Gesellschaft einsetzen sollen. Die Friedensarbeit sei schließlich eine große Aufgabe und diese können wir meistern, indem wir uns mit den unterschiedlichen Stärken unserer Verbände untereinander vernetzen und uns ergänzen.

Regina Bußmann

„Ihr seid in Euren Verbänden Vorreiter, Menschen unterschiedlicher Religionen zusammenzuführen“ Bischof Dr. Felix Genn

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aus dem Diözesanverband

gespendet

GEWONNEN

Ein Rucksack voll Hoffnung für Münster

Pfarrgruppenwettbewerb zu DenkMal!

Premiere: Büroklausurtag im Januar

Ein Rucksack, gepackt mit allerlei Nützlichem für bedürftige Menschen. Die Idee des Projekts „Ein Rucksack voll Hoffnung“ kommt aus den USA, wurde in Hamburg erprobt und in mehreren deutschen Städten bereits adaptiert, u.a. in Münster. Mit Euren Pfandspenden von der Diözesankonferenz und mit den gesammelten Spenden auf der Adventsfeier konnten wir nun einen Scheck über 150 Euro an die Initiatoren dieses tollen Projektes überreichen. Danke allen, die zu dieser Summe beigetragen haben! Mehr Informationen zum Spendenprojekt gibt‘s unter

Wir gratulieren der KjG St. Joseph Dülmen zu 100 Euro. Beim Pfarrgruppenwettbewerb zu „DenkMal!“, der bis zum Neujahrsempfang lief, hatten sie die Nase vorn und die meisten Anmeldungen eingereicht. Dafür bekommen sie vom Diözesanverband nun einen Preisnachlass von 100 Euro auf die Gesamtsumme oder wahlweise ein individuell geschnürtes „DenkMal!“-Paket.

Was läuft bisher gut? Wovon wünsche ich mir mehr? Was hindert mich in meiner Arbeit? Welche Änderungen wünsche ich mir? Um diese Fragen unserer Diözesanleitung zu beantworten, hat sich das Büroteam im Januar einen Tag Zeit genommen. Das Fazit: Vieles läuft gerade super, an kleineren Schrauben lässt sich aber noch drehen. Auf der Agenda des ersten Büroklausurtages (weil alles seine Abkürzung braucht wurde dieser von Philipp „BKT“ getauft) stand außerdem die Reflexion der Diözesankonferenz. Auch hier gilt: Vieles hat in 2016 super funktioniert, aber auch ein paar Ideen für Änderungen in 2017 wurden entwickelt. Bleibt also gespannt...

www.rucksack-voll-hoffnung-muenster.de

Marcel Schlüter

Marcel Schlüter

Geplant

Marcel Schlüter

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aus dem diözesanverband

wie mache ich eigentlich den ganzen bumms? Unter diesem Motto ließen sich vom 11. - 12. März acht

on einer Leitungsrunde oder den richtigen Umgang mit Eltern

Lagerleitungen aus drei KjG-Pfarrgruppen schulen. Dabei

trainieren, um in ihrer Rolle als Leitung sicherer zu werden.

mischten sich „Azubis“ unter „alte Hasen“ und tauschten sich über ihre Erfahrungen und Traditionen aus.

IngaTroost

Was muss eigentlich alles getan werden, damit das Lager funktioniert? Welche Aufgaben muss ich als Leitung übernehmen, welche kann ich auch abgegeben? Woher bekommen wir Geld? Welche Versicherungen muss ich abschließen? Welche Gesetze gilt es zu beachten? Woher bekomme ich Unterstützung, wenn es ein Problem gibt? Wie kann ich mich gut als Leitung positionieren? Wie gehe ich mit Konflikten innerhalb des Lagerteams um? Oder kurz gesagt: „Wie mach‘ ich eigentlich den ganzen Bumms?“ In nur zwei Tagen gab es jede Menge Fragen zu Organisation und Rechtlichem rund um’s Ferienlager zu klären. Die Teilnehmenden konnten aber auch Fähigkeiten wie die Moderati-

absolut oscarverdächtig „Der Advent ist sowieso schon immer viel zu stressig, da

Teilgenommen haben die Pfarrgruppen aus Ochtrup, Wildes-

halse ich mir lieber nicht noch mehr auf und packe noch

hausen, Herz Jesu Emsdetten, Dülmen und die Leiterrunde

mehr Termine in meinen Kalender!“ Genau das haben sich

aus Liebfrauen Goch, die mit dem Film auch gleich die Lager-

sieben KjGler*innen im letzten Jahr nicht gedacht, sondern:

werbung für das nächste Jahr startete.

Der Advent wäre doch eine tolle Zeit, mal wieder eine Aktion zu starten, um die Pfarrgruppen besuchen zu können!

Mit großem Spaß machten sie sich an fünf Nachmittagen im

Und was eignet sich da besser, als etwas zum Thema Weih-

Advent daran, die Geschichten vom verlorenen Hasen, von Jo-

nachten anzubieten?

seph und Maria im Konflikt mit dem Jugendamt und von der schlafenden Schneekönigin weiterzuspinnen, die Rollen zu

Wer da allerdings an Plätzchen backen, Geschenke verpacken

verteilen, sich angemessen und äußerst kreativ zu verkleiden

und Tannenbaumschmuck basteln denkt, hat weit gefehlt. Ein

und die einzelnen Szenen schließlich zu filmen. Doch nach

Film sollte gedreht werden! Und nicht nur irgendein Film: Die

dem eigentlichen Filmen war die Arbeit noch lange nicht zu-

Kinder (und Leitenden) in den Pfarrgruppen sollten sich die

ende: Die Filme mussten schließlich noch geschnitten werden

Handlung selbst ausdenken. Einzige Vorgabe: Der Beginn

und es war teilweise gar nicht so einfach zu entscheiden, wel-

der Geschichte. Die Teilnehmenden waren so kreativ, dass

che Aufnahme denn nun die Beste war und für den Film ver-

die Filme – obwohl der vorgegebene Anfang teilweise genau

wendet werden sollte. Mittlerweile sind aber alle Filme fertig

derselbe war – höchst unterschiedlich und auf ihre eigene Art

geschnitten und die Pfarrgruppen haben ihre Ergebnisse alle

alle grandios und oscarverdächtig wurden.

schon begutachten können – und alle waren super zufrieden! Melina Weßendorf

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aus Dem Diözesanverband

WIR DENKEN BUNT! KjG steht für Vielfalt und damit für eine bunte Gesellschaft.

Gemeinsam mit vielen tausend Menschen setzten wir ein lau-

Eine Vorstellung, die der Alternative für Deutschland (AfD)

tes Zeichen für eine weltoffene Gesellschaft und ein „friedli-

offensichtlich widerstrebt.

ches Miteinander der Kulturen“, wie unsere BDKJ-Vorsitzende Kerstin Stegemann in ihrem Redebeitrag so schön sagte.

Am 10. Februar folgten wird deshalb dem Aufruf des BDKJ,

Einen tollen Bericht aus der Kirche+Leben könnt Ihr Euch auf

uns an der vom Bündnis „Keinen Meter den Nazis - Münster“

www.bdkj-muenster.de durchlesen. Unten findet Ihr noch

organisierten Gegenkundgebung zum Neujahrsempfang der

starke Zitate aus dem Redebeitrag.

AfD im historischen Rathaus von Münster auf dem Prinzi-

palmarkt zu beteiligen.

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„Wir Kinder- und Jugendverbände wollen keine Welt, in der alles wieder nationaler wird und jeder nur auf seinen eigenen Wohlstand achtet! Wir wollen keine Welt, in der Deutschland sich abschottet! Wir wollen eine Welt, in der ein friedliches Miteinander der verschiedenen Kulturen möglich ist.“ Kerstin Stegemann (BDKJ Diözesanvorsitzende)

Marcel Schlüter

„Wir stehen heute hier, weil wir beweisen wollen, dass rechte Parolen in Münster keine Chance haben! Wir denken bunt!.“ Kerstin Stegemann (BDKJ Diözesanvorsitzende) „Aus unserem christlichen Glauben heraus sind wir überzeugt davon, dass jeder Mensch gleich viel wert ist – egal, wo er geboren wurde, welche Hautfarbe oder Religion er hat.“ Johannes Wilde (BDKJ Diözesanvorsitzender)


aus Dem Diözesanverband

Politisch, Kritisch, Aktiv Demokratie (er)leben - jetzt gehts richtig zur sache!

2017 wird ein Wahnsinnsjahr. Das Volk darf wählen. Nicht einmal, nicht zweimal, sondern gleich dreimal – das gilt zumindest für alle Katholik*innen in NRW. Denn in diesem Jahr dürfen wir politisch gesehen gleich zweimal zur Wahlurne schreiten und vorher unsere Kreuzchen machen, einmal am 14. Mai zur Landtagswahl, ein weiteres Mal zur Bundestagswahl am 24. September. Für alle Mitglieder der katholischen Kirche im Bistum Münster gibt es eine weitere Möglichkeit zur Stimmabgabe am 11./12. November bei den Pfarreiratswahlen, jetzt übrigens für alle ab 14 Jahren! Der NRW-Landtag wird alle fünf Jahre gewählt, die Wählenden entscheiden mit der Wahl ihrer Repräsentierenden über die Zusammensetzung des Landtags. Im Parlament gibt es mindestens 181 Abgeordnete, die in allgemeiner, gleicher, unmittelbarer, geheimer und freier Wahl gewählt werden. Wahlberechtigt sind alle Menschen, die 18 Jahre alt sind, die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und seit mindestens 16 Tagen vor der Wahl in NRW wohnen. Was der Landtag so macht? Er entscheidet die Belange der Landespolitik in NRW. Logisch irgendwie. Dazu gehört natürlich auch das Bildungs- und Schulwesen. Einige von Euch erinnern sich vielleicht noch an die Postkarten-Aktion „35 Stunden und keine Minute länger“ der KjG-Landesarbeitsgemeinschaft NRW (also der KjG-Diözesanverbände Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn) von 2014/2015. Dabei ging es um die Begrenzung der Schulstunden und der Hausaufgabenzeit, Schulschluss ab spätestens 16 Uhr und mindestens einen freien Nachmittag, damit Kinder und Jugendliche weiterhin Zeit für Teilnahme an Gruppenstunden, ehrenamtliches Engagement in Verbänden und Vereinen und individueller Freizeitgestaltung haben.

SCHMÜCKE DEIN PFARRHEIM! Unsere Wahlplakate sind wie gemacht, um sie in Deinem Pfarrheim oder anderswo aufzuhängen. Ein Plakat zum Heraustrennen findest Du auf dieser Rückseite, Du kannst aber auch alle Motive von unserer Webseite herunterladen und beliebig oft ausdrucken. www.kjg-muenster.de

Dies ist uns auch weiterhin wichtig, denn Ehrenamt und eigenständige Freizeitgestaltung mit Freunden sind nicht nur sehr wichtig für die Gesellschaft, sondern auch für die individuelle Entwicklung eines jeden Kindes und Jugendlichen (mehr dazu unter www.kjg-nrw.de). Aus diesem Grund erhaltet Ihr in dieser Ausgabe ein heraustrennbares Wahlplakat aus eigener Produktion, das sich mit diesem auseinandersetzt. Ein weiteres Exemplar folgt in der nächsten Ausgabe! Für alle, die noch nicht volljährig sind, gibt es die Möglichkeit an den sogenannten U18-Wahlen teilzunehmen, die vom Landesjugendring NRW koordiniert und unterstützt werden. Diese Wahlen finden bereits neun Tage vor den „echten“ Wahlen statt, im Falle der Landtagswahlen also am 5. Mai. Sinn des Ganzen ist zum einen, dass Kinder und Jugendliche unter 18 schon jetzt die Möglichkeit haben, Politik zu verstehen, Unterschiede in den Partei- und Wahlprogrammen zu erkennen und Versprechen von Politiker*innen zu hinterfragen. Sie können ihre eigenen Interessen erkennen und formulieren, selbst Antworten auf politische Fragen finden und aktiv ihre eigene Lebenswelt mitgestalten. Im Gegensatz zur Wahl der „Großen“, können hier alle Minderjährigen aller Nationalitäten mitmachen. Am Ende werden die Ergebnisse ausgewertet und veröffentlicht. Gleichzeitig fordert der Landesjugendring mit dieser Aktion die Absenkung des Wahlalters bei Landtagswahlen auf 14 Jahre. Und jetzt das Beste: jede*r kann so ein tolles U18-Wahllokal eröffnen! Wenn Ihr also Bock habt, Eure Kinder und Jugendlichen bei den Wahlen zu unterstützen, wendet Euch gerne an Pelle (marcel.schlueter@kjg-muenster.de).

Freizeit Fehlanzeige?

Anna Andrick

Freizeit Fehlanzeige?

Mehr Zeit für Bildung außerhalb von Schule.

Mehr Zeit für Bildung außerhalb von Schule.

3x zählt Deine Stimme: • Pfarreiratswahl 2017 • Landtagswahl 2017 • Bundestagswahl 2017

3x zählt Deine Stimme: • Pfarreiratswahl 2017 • Landtagswahl 2017 • Bundestagswahl 2017

Unser Schatz: Gestalten statt verwalten. Mitsprache kennt kein Alter.

Wir müssen riskieren, dass unsere Kinder schlauer werden als wir! Mehr in Bildung außerhalb von Schule investieren.

3x zählt Deine Stimme: • Pfarreiratswahl 2017 • Landtagswahl 2017 • Bundestagswahl 2017

3x zählt Deine Stimme: • Pfarreiratswahl 2017 • Landtagswahl 2017 • Bundestagswahl 2017

Starke Kinder braucht das Land! Talente von Kindern wahrnehmen & stärken!

3x zählt Deine Stimme: • Pfarreiratswahl 2017 • Landtagswahl 2017 • Bundestagswahl 2017

Kinder.

Kinder brauchen geschützte Räume!

3x zählt Deine Stimme: • Pfarreiratswahl 2017 • Landtagswahl 2017 • Bundestagswahl 2017

Differenzen wahrnehmen, aber nicht darauf festlegen. Für Vielfalt in Gesellschaft & Kirche

3x zählt Deine Stimme: • Pfarreiratswahl 2017 • Landtagswahl 2017 • Bundestagswahl 2017

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Freizeit Fehlanzeige?


Mehr Zeit für Bildung außerhalb von Schule.

3x zählt Deine Stimme: • Pfarreiratswahl 2017 • Landtagswahl 2017 • Bundestagswahl 2017


aus Dem Diözesanverband

was würdest Du ändern, wenn du bundeskanzler*in wärest? „Ich würde mich vor allem für Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien einsetzen. In vielen Bereichen sind diese Kinder und Jugendlichen immer noch benachteiligt. Ich würde versuchen, ihnen bessere Chancen für ihren Lebensstart zu ermöglichen.“ Lena Kölker (Diözesanausschuss)

„Gleiche Löhne für Männer und Frauen schaffen. Und ich kann nicht verstehen, wie es hier im Land Kinderarmut geben kann!“ Ute Brickwedde (Diözesanstelle)

„Ich würde mehr Kohle für die Kinder- und Jugendarbeit raushauen. Ich wäre wohl ein bisschen Robin-Hood-mäßig unterwegs!“ Dorothee Schmerling (Diözesanstelle)

„Ich würde Firmen verpflichten, guten Lohn für gute Arbeit zu bezahlen. Und ich würde guten Kontakt zu allen Präsidenten halten. Denn auf dieser Welt ist zu viel Krieg, es müsste mehr Frieden sein!“ Johannes (12 Jahre)

„Freies Studieren für alle!“ Irina Schrimpf

Und was würdest Du tun? Wir freuen uns über Deine Gedanken und Antworten per kurzem Video-Statement an redaktion@ kjg-muenster.de und möchten einige dieser Statements anschließend gerne in einem Video zusammenfassen. Also: Schnapp Dir Deine Kamera und lasse uns an Deiner Vision teilhaben!

kritisch konsumieren - check? Bestimmt hast Du es auch schon mal gehört – Coca-ColaBoykott. Aber warum boykottieren wir diese Marke? Schmecken tut sie doch gut und praktisch ist sie auch, da man sie überall kaufen kann. Der BDKJ hat mit uns zusammen einen Beschluss gefasst, der sich mit dem kritischen Konsum befasst. Dabei wurde ein intensiver Dialog mit der Coca-Cola GmbH in Deutschland initiiert. Viele einzelne Erfolge konnten dadurch erzielt werden, aber die grundsätzliche Unternehmenspolitik der Coca-Cola Company (auch im Hinblick auf die Umsetzung der Menschenrechte und den Schutz der Umwelt in Kolumbien und Indien) hat sich nicht wesentlich verbessert. Da wir uns als katholischer Kinder- und Jugendverband für die Menschen- und insbesondere für die Kinderrechte sowie für eine nachhaltige Umwelt einsetzen, haben wir uns dem Coca-Cola-Boykott angeschlossen. Wie sieht es bei Dir aus? Boykottierst Du Coca-Cola? Schreibe Deine Erfahrung gerne an thiemo.koop@kjg-muenster.de. Wenn Du noch mehr darüber erfahren möchtest, dann schau mal hier rein: www.kritischerkonsum.de Thiemo Koop

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aus Dem Diözesanverband

Wir suchen dich! Wir, das sind die Mitglieder des Wahlausschusses des KjG Diözesanverbandes Münster. Wir treffen uns seit Februar und suchen nach engagierten KjGler*innen, die sich für neu zu besetzende Ämter im Diözesanausschuss (DA) und der Diözesanleitung (DL) aufstellen lassen möchten. Unser Ausschuss besteht momentan aus Anne Kersjes, Felix Elbers (beide Kreis Kleve), Josef „Jupp“ Lütkehermölle, Lukas Goecke (beide Kreis Steinfurt), Julia Klein, Kathrin Wochnik (beide Kreis Wesel) und Markus Jansen (Kreis Recklinghausen). Aus der Diözesanleitung werden wir bei unserer Arbeit durch Regina Bußmann beraten. Wir stehen vor der schwierigen Aufgabe, für die nächste Diözesankonferenz geeignete Kandidat*innen für die folgenden Ämter zu finden: In unserer DL werden zwei männliche Plätze frei, ebenso muss das Amt der männlichen Geistlichen Leitung erneut gewählt werden. Im DA gilt es, fünf neue männliche und vier neue weibliche Mitglieder zu finden. Du fragst Dich vielleicht, was man im DA oder als Teil der DL macht? Der DA ist das höchste beschlussfassende Gremium des Diözesanverbandes. Er tagt circa fünf Mal im Jahr, berät über die Arbeit in der KjG und trifft Entscheidungen über laufende wichtige Angelegenheiten des Diözesanverbandes. Er setzt sich aus den gewählten Mitgliedern der DL sowie fünf männlichen und fünf weiblichen gewählten Kreisvertretungen zusammen. Diese Mitglieder werden jedes Jahr im November auf der Diözesankonferenz gewählt. Als Voraussetzung gilt, dass der- oder diejenige mindestens 18 Jahre alt ist. Die DL besteht aus sechs Mitgliedern. Davon sind vier Mitglieder Ehrenamtliche aus unserem Diözesanverband, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, unseren Verband zu leiten. Dazu kommen zwei geistliche Leiter*innen, die ebenso wie die vier Ehrenamtlichen unseren Verband leiten. Auch für dieses Amt wird man auf der Diözesankonferenz gewählt und muss mindestens 18 Jahre alt sein. Als DL arbeitet man in vielen Teams und Gremien mit anderen Ehrenamtlichen zusammen und entscheidet gemeinsam mit dem DA über die Arbeit in der KjG. Auch mit den Referenten*innen und Mitarbeiter*innen im Büro der KjG steht man viel in Kontakt. Falls Du Ideen hast, wer Interesse und Spaß an der Arbeit in einem dieser Ämter haben könnte, oder Du selber darauf brennst eines dieser Ämter zu übernehmen, dann melde Dich gerne per Mail unter wahlausschuss@kjg-muenster. de oder direkt bei den Mitgliedern des Wahlausschusses. Im Anschluss nehmen wir Kontakt zu Dir oder der jeweiligen Person auf. Wir freuen uns auf Deine Nachricht.

pelle uf die Schnelle A

Kolumne - oder was auch immer... Aus anfänglicher Spinnerei während eines kreativen DA-Wochenendes auf der Burg wurde der Wunsch über die Zeit dann doch konkret: Eine eigene Kolumne unter dem Namen „Pelle auf die Schnelle“ (eigentlich wollte ich unter diesem Namen ja eine Schlagerkarriere starten) sollte her. Und hier ist er nun, der erste Beitrag, mal eben „auf die Schnelle“ aus dem Boden gestampft. Aber das können wir als KjG ohnehin ganz gut: Schnell mal eben etwas anstoßen - ohne dass wir dabei an Qualität einbüßen müssen. Schnell nochmal die Beiträge des letzten Jahres mit einem neuen Hashtag für den Jahresrückblick versehen, schnell mal eben eine Öffentlichkeitsschulung aus dem Boden stampfen, schnell ein eigenes Video zum DenkMal!Song drehen oder schnell noch dem Aufruf des BDKJ zur Teilnahme an der Kundgebung des Keinen-Meter-denNazis-Bündnisses gegen den AfDEmpfang folgen. Ja, bei uns geht vieles wirklich schnell (und wenn es die Fahrt mit dem Schnellbus zur Jugendburg ist). Schnell ist aber auch ein Tag für Kinder vorbei, wenn sie bis in den späten Nachmittag in der Schule sitzen und dann noch ihre Hausaufgaben vor der Nase haben. Wir fordern deshalb „Mehr Zeit für Bildung außerhalb von Schule“ und machen auf die anstehenden Wahlen aufmerksam. Denn die kommen auch schneller als man denkt... Der Pelle

Josef Lütkehermölle für den Wahlausschuss

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aus Dem Diözesanverband

die macht der kleinen gruppen Diese Macht durften wir beim ersten DA dieses Jahr stark erleben: Das letzte Wochenende im Januar 2017 war geprägt von der Arbeit und dem Austausch in kleinen Gruppen.

the next youtube-hit is here! Nominiert vom Diözesanverband Essen, wurde der Ehrgeiz in uns geweckt: eine eigene Version des DenkMal!-Songs mit einem Musikvideo zu produzieren. Welche Kulisse wäre da besser geeignet, als die wundervolle Jugendburg? Und welcher Rahmen hätte besser sein können, als der DezemberDA? Wir wüssten nicht, wie es besser hätte laufen können und sind auch derbe stolz auf unser Ergebnis! Anschließend haben wir die Diözesanverbände München und Freising sowie Paderborn aufgerufen, ebenfalls kreativ zu werden. Und auch an diese beiden DVs unser Lob. Schön, dass Ihr mitgemacht habt! Wer sich unseren neuen YouTube-Hit noch nicht angesehen hat, kann einfach den QR-Code unter diesem Text scannen oder diesem Link folgen: https://www.youtube.com/watch?v=amJ4CWbJpeM

Der DenkMal!-Song hat sich auch bei Dir schon als Ohrwurm festgesetzt? Du bist aber noch nicht ganz textsicher, willst das aber gerne ändern? Kein Problem - den Songtext mit Akkorden findest Du auf Seite 24 (Danke, lieber DV Essen!). Marcel Schlüter

„Nicht schlecht! Ich ziehe den Hut, Münster!“ Simone Pielok

„Da habt ihr uns und unsere Burg aber schön in Szene gesetzt! Wir müssten aber noch mal darauf hinweisen, dass unter normalen Umständen das Radfahren innerhalb der Burg nicht gestattet ist... :-)“ Das Team der Jugendburg Gemen

Die begann bereits am Freitagabend, an dem der übliche Berichtsteil im Plenum durch Austausch in Kleingruppen aufgelockert wurde und sich das gesamte Wochenende, bis Sonntagmittag durchzog. Egal, ob wir uns Gedanken über den Katholikentag 2018, das diesjährige Wahljahr oder die BDKJ Diözesanversammlung machten - wir machten uns diese in Kleingruppen. Bei dieser bekannten Arbeitsweise wurden wir unsere eigenen Versuchskaninchen, da wir verschiedene Methoden ausprobierten, die wir bisher noch außer Acht gelassen hatten. Sie ermöglichten uns, verschiedene Ideen und Vorgehensweisen noch einmal von einer ganz anderen Seite zu betrachten. Zum Beispiel erhält man bei der „Walt Disney“-Methode in kurzer Zeit ein fertiges Konzept zum Thema Bundestagswahlen, das wir als Grundlage nahmen, um beim BDKJ einen Antrag für eine Podiumsdiskussion einzureichen. Ebenso sind wir z. B. durch ein Schreibgespräch auf die Idee gekommen, dass wir sehr gern wüssten, was Ihr tun würdet, wenn Ihr einen Tag lang Bundeskanzler*in wäret (siehe Seite 20). Im klassischen Austausch, der aber ebenfalls in einer komprimierten Gruppe stattfand, fanden wir neben Wünschen aus Pfarrgruppen noch weitere Ideen, die wir gern zum Katholikentag 2018 vorschlagen möchten. Da ich persönlich sonst eher der Auffassung war, in Kleingruppen weniger zu schaffen, war ich sehr erstaunt und zugleich auch stolz über die Vielzahl der Überlegungen und Ergebnisse, die wir zusammenbrachten. Viele verschiedene Gedankengänge kamen zu Wort, die ich vielleicht im Plenum überhört hätte und die eines immer wieder klar stellten: Wir sind unglaublich motiviert, unseren Verband zu gestalten! Letzten Endes ist es schließlich auch das, wovon die KjG lebt und was uns als Verband und als vielfältige Gemeinschaft groß gemacht hat. Regina Bußmann

So einfach geht‘s: QR-Code mit Deinem Smartphone scannen und das Video abspielen.

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Fotos: BDKJ Diözese Münster

aus Dem Diözesanverband

Wir vertreten Euch: Felix im Wahlausschuss und Thiemo im Satzungsausschuss

top, die wette gilt! Auf der BDKJ Diözesanversammlung haben wir uns { für eine offene Gesellschaft, { für Menschenfreundlichkeit und Toleranz, { für einen respektvollen Umgang in Einheit und Vielfalt, { für Integration und Weltoffenheit, { für ein freies Miteinander, in dem jede*r zählt!, stark gemacht. Mit einem Positionspapier haben wir unsere Standpunkte und Werte unterstrichen. Unsere KjG-Arbeit spiegelt dies wider und ist ein wichtiger Bestandteil der Wertekultur in unserer Gesellschaft. Vielen Dank! Weiter so! Materialien für Dich vor Ort Wir haben eine Wette am Laufen. Bis September sammeln wir mit allen Mitgliedsverbänden in Deutschland 35.000 Stunden mit Aktionen für die Integration von Geflüchteten oder gegen Menschenfeindlichkeit. Dazu gibt es für Euch vor Ort ganz viele kostenlose Materialien, die Ihr für Eure Aktionen bestellen könnt. Hinterher könnt Ihr Eure Stunden auf der Webseite www.zukunftszeit.de eintragen. Außerdem stellt der Landesjugendring NRW mit der Kampagne #jungesnrw (www.junges-nrw.de) viele Materialien, Förderungen und Informationen zur Verfügung.

Was ist auf der BDKJ DV passiert? In diesem Jahr haben Euch Felix Elbers, Hanno Rother und Thiemo Koop auf der BDKJ DV vertreten. Unter anderem standen der Bericht des Vorstandes sowie Anträge und Wahlen an. Weiterhin läuft noch immer der Prozess der mittleren Ebene, den viele schon kennen. Wir haben dazu einen richtungsweisenden Beschluss gefasst, sodass jetzt konkret an der Satzung gearbeitet werden kann. Es hat total viel Spaß gemacht mit den anderen Mitgliedsverbänden zusammen an Themen zu diskutieren! Felix: „Ich habe viele neue Informationen über die politische Arbeit vor Ort mitgenommen. Ein total wichtiges Feld für uns als KjG.“ Auf Initiative der KjG hin führt der BDKJ eine thematische Veranstaltung zur Bundestagswahl 2017 durch. Dazu werden Politiker*innen aus dem Bundestag eingeladen. Eine Möglichkeit sich über parteipolitische Themen zu informieren und mit Politiker*innen ins Gespräch zu kommen. Wir informieren Euch weiter! Sollten noch Fragen zum BDKJ oder einer der hier erwähnten Aktionen sein, dann schreibt mir gerne eine Mail an thiemo.koop@kjg-muenster.de. Thiemo Koop

Die BDKJ-Mitgliedsverbände haben abgestimmt: Die 72-Stunden-Aktion 2019 kann kommen!

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aus Dem Diözesanverband DenkMal!

SingMal! „Da ist Musik drin“ steht auf dem Cover dieser Gucklochausgabe. Dieser Titel passt aber auch gut zur bundesweiten KjG-Großveranstaltung „DenkMal!“, zu der vom 24.-28. Mai etwa 2.000 KjGler*innen aus dem ganzen Bundesgebiet im Nordsternpark Gelsenkirchen erwartet werden. Sicherlich hast Du schon mitbekommen, dass es zur Veranstaltung auch einen eigenen Song gibt (spätestens zwei Seiten zuvor hast Du davon gelesen, dass sich unser DA für ein grandioses Musikvideo dazu mächtig ins Zeug gelegt hat). Damit auch Du Dich angemessen auf die Veranstaltung einstimmen kannst, findest Du auf dieser Seite den Songtext und die Akkorde zum DenkMal!-Song. Marcel Schlüter

komm mit! Wir haben bereits eine bunte Truppe aus der Diözese Münster zusammen, die an DenkMal! teilnehmen wird. Noch ist ausreichend Platz, um weitere Interessierte mitzunehmen. Lade gerne auch Deine Freund*innen mit ein und mache Dich gemeinsam mit uns auf den Weg. Ein tolles Programm erwartet Dich. Informationen zum Programm findest Du hier: www.kjg-denkmal.de. Ein Highlight verraten wir Dir auf S. 33. Du hast Interesse mitzukommen und willst vielleicht sogar Deine Freund*innen mitnehmen? Dann freut uns das sehr! Melde Dich gerne in der Diözesanstelle bei Doro (0251 495503 oder dorothee.schmerling@kjgmuenster.de) für weitere Informationen. Wir freuen uns über alle, die uns begleiten möchten!

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Text & Musik: Felicitas Ammer C G Denk mal, was haben wir `ne gute Zeit, C Denk mal dran wenn wegen uns ein Lächeln erscheint C Denk mal drüber nach Dm7 F/G Was wir alles verändern können C G Wenn wir in liebevollem Umgang leben Am C Uns jeden Tag neu Mühe geben F C Dann erstrahlen wir gemeinsam Dm G C in neuem Licht

Am F

Am E Krieg und Terror machen uns Angst Am7 D7 Macht und Geld liegen in der Hand Am E Von ganz schön wenigen Menschen Am7 D7 Und der Rest kann sich vieles nur wünschen Am E Man fragt sich immer wieder: „wann hört das endlich auf?“ Am7 D7 Ist die eine Krise rum, geht die nächste Stadt Fm6 in Flammen auf

Refrain

C G Denk mal an einen Tag ohne Streit Am C Denk mal wenn gerecht und Recht sich gleicht F C Denk mal an den Tag an dem wir wissen Dm7 G dass der Frieden auch bis übermorgen reicht C G Denk mal wir alle können reden nicht nur schießen Am C Denk mal wir können auch mal keinen ausschließen F C Wir könnten alle gleich sein Dm7 Wie vor Gott G Denk mal dran

Wir könnten

C – G – Am – C – F – C – Dm - G Denk mal (4x)

sein

alle gleich

www.kjg-denkmal.de

{


KjG vor Ort

und die chöre singen für tansania KjG Heilig Geist Bockum-Hövel

{ Da hatte die KjG Hl. Geist am 12. März in Christus König ordentlich etwas auf die Beine gestellt. Um das „Hospitansia“-Projekt des Entwicklungshilfeausschusses ihrer Pfarrei zu unterstützen, haben sie ein tolles Benefizkonzert unter dem Slogan „Miteinander/ Füreinander“ initiiert. Mit Erfolg: 1.250,55€ kamen bei der gut 2,5-stündigen Veranstaltung zusammen.

Den Auftakt machte die KjG-Pfarrgruppe selbst, als sie zur Veranstaltung passend „Chöre“ von Mark Forster interpretierte. Dann überließ sie das Ruder einer ganzen Reihe von Musiker*innen und Musikgruppen. Wobei, ganz gab sie es nicht aus den Händen, denn bei vielen der folgenden Beiträge waren KjGler*innen dann wieder beteiligt. Bevor am Schluss die Heilig-Geist-Band gemeinsam mit dem Bläserensemble zum großen Finale bließ (inklusive selbstkomponiertem Song „Suche Frieden“ für den Katholikentag 2018), stellte Marleen Seegert den Besucher*innen das Projekt vor, für das die KjG dieses tolle Spektakel erst geplant hat. Auf der folgenden Seite stellen wir Dir das Projekt „Hospitansia“ noch einmal kurz vor. Und natürlich freuen sich die Initiatoren auch weiterhin über Spenden dafür... Marcel Schlüter

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hospitansia

kjg Vor Ort

Hospitansia (ein Wortmix aus „Hospital“ und „Tansania“) ist ein neues Projekt des Entwicklungshilfeausschusses der Pfarrei Hl. Geist in Hamm Bockum-Hövel. Dabei soll Geld für die Erweiterung einer Krankenstation in Tunduru-Masasi (Tansania) gesammelt werden. Das Problem vor Ort: In dem 22730 km² großen Gebiet gibt es für 910.000 Einwohner nur zwei Krankenhäuser, die aufgrund des großen Anstroms die medizinische Grundversorgung nicht mehr gewährleisten können. Ein Arzt ist dort für ca. 500 Patienten zuständig - das ist kaum zu schaffen! Viele Menschen, die beispielsweise an Malaria oder Unterernährung leiden, können derzeit wegen mangelnder Räumlichkeiten nicht aufgenommen werden. DU WILLST HELFEN? Spendenkonto der Pfarrei Heilig Geist, Spar- und Darlehnskasse, IBAN: DE65 4106 1011 3301 3220 00, BIC: GENODEM1HBH, Betreff: „Hospitansia“.

eine (fast) durchgezockte nacht KjG Herz Jesu Emsdetten Die fast schon traditionelle Multimedianacht der KjG Herz Jesu Emsdetten fand in diesem Jahr am 4. Februar statt. Schon am frühen Morgen traf sich das Vorbereitungsteam, um Wiis, Playstations, Beamer, Fernseher, Boxen und vieles weitere aufzubauen und (hier lag die größte Schwierigkeit) alles so zu verkabeln, dass es funktionierte und trotzdem keine Kabel im Weg lagen. Ab 17 Uhr konnten dann die Kinder kommen und anfangen zu zocken. Gut 30 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 16 Jahren hatten den ganzen Abend (und die halbe Nacht) sehr viel Spaß an den verschiedenen Spielen. Nach dem gemeinsamen Besuch der Abendmesse am Samstag gab es natürlich auch ein auf die Lebensverhältnisse der Zocker*innen angepasstes Abendessen: Burger! Gut gestärkt konnte es dann weitergehen. Der absolute Renner waren JustDance, bei dem auch die Jungs und insbesondere die männlichen Leiter viel Spaß hatten, SingStar Après-Ski („Hölle, Hölle, Hölle, Hölle!“) und die Nintendo64. Die ältesten Jungs, die nach dem nächsten Lager in die Leiterrunde kommen, durften in einem separaten Raum eine LAN-Party veranstalten, wobei sie auch sehr viel Spaß hatten. Nach einer (fast) durchgezockten Nacht mit sehr wenig Schlaf ging es dann ans Aufräumen und Frühstücken, bevor alle von ihren Eltern abgeholt wurden. Melina Weßendorf

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Kinder

musik ist überall Musik begleitet uns, Musik bewegt uns, Musik verändert unsere Gefühle. Nicht nur deswegen dreht sich in dieser Guckloch-Ausgabe alles um dieses Thema.

KINDER

An jedem Tag Eures Lebens hört Ihr Musik, manchmal nur ein paar Töne, oft ganze Lieder und vielleicht sogar ein Konzert auf einer großen Bühne. Ihr wacht vielleicht mit einem Radiowecker auf, oder hört Musik beim Frühstücken, im Bus zur Schule… Dort singt Ihr vielleicht gemeinsam Lieder oder habt Musikunterricht. In Deiner Freizeit spielst Du ein Instrument, machst Musik in einer Band oder singst im Chor? Überall ist Musik! Du entscheidest selbst, welche Musik Du gerne hörst, welche Lieder Dir ein Lachen auf das Gesicht zaubern, oder eine Träne trocknen. Dabei ist es egal, ob Du Musik nur hörst oder selbst Musik machst: sie kann Dir bei Sorgen und Ängsten helfen, Deinem Gehirn bei zu viel Stress auf die Sprünge helfen oder dafür sorgen, dass sich Glücksgefühle in Dir ausbreiten. Diese Wirkung von Musik nutzt aber nicht nur Du selbst. Sie wird außerdem von Wissenschaftler*innen untersucht oder in Filmen und Videospielen verwendet, um Deine Stimmung zu beeinflussen. Auch die Werbung, große Kaufhäuser sowie Milchbäuerinnen und Milchbauern machen sich Musik zunutze. Über diese verschiedenen Anwendungsbereiche von Musik kannst Du in dieser Ausgabe vieles nachlesen. Du kannst erfahren, woher diese lästigen Ohrwürmer kommen, warum Du nicht überall einfach so die Musik von Deinen Lieblingsbands im Internet benutzen darfst und wieso ein KjG-Liederbuch in den 80er Jahren für große Aufregung gesorgt hat. Niklas Kuypers

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Kinder

der singende luftballon Benötigtes Material { {

1 Luftballon 10-Cent-Stück

KINDER

Ablauf

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Schiebe das Geldstück vorsichtig in den Luftballon. Achte darauf, dass die Gummihaut dabei nicht verletzt wird, sonst ist der Ballon nicht mehr dicht. Puste dann den Luftballon auf und knote ihn zu. Die Münze ist nun im Ballon gefangen. Jetzt beginne damit, den Luftballon aus dem Handgelenk heraus im Kreis zu drehen, als würdest Du mit ihm „rühren“. Die Münze rutscht zuerst flach durch den Luftballon. Wenn man immer schneller dreht, stellt sie sich irgendwann auf den Rand und rollt hochkant an der Innenseite des Ballons entlang. Dabei fängt der Ballon an zu „singen“: Er gibt einen hohen Ton von sich, der sich mit der Geschwindigkeit der Münze verändert – je schneller sie rotiert, desto höher klingt der Ton. Erklärung Das Geräusch entsteht durch den geriffelten Rand der Münze, der beim Rollen auf die Luftballonhaut schlägt wie auf eine Trommel. Ein 20-Cent-Stück erzeugt tiefere Töne, weil es nur wenige Einkerbungen am Rand hat. Eine 1-Euro-Münze erzeugt dagegen einen hohen, leiseren Ton, weil sie abwechselnd glatt und fein geriffelt ist.


das bechertelefon (klassiker) Benötigtes Material { { {

2 Plastikbecher 1 langes Stück Schnur oder Wollfaden 1 großen Nagel (oder ein anderer spitzer Gegenstand)

Ablauf Mit einem Becher-Telefon seid Ihr nie falsch verbunden und es ist ganz leicht zu bauen: Bohre zuerst mit dem Nagel ein Loch in jeden Becher-Boden. Nimm nun den langen Faden und stecke ihn durch das Loch im ersten Becher. Ziehe den Faden hindurch und verknote das Ende im Becher. Genauso machst Du es mit dem zweiten Becher. Der Faden sollte an den Knoten so wenig wie möglich überstehen. Um das fertige Becher-Telefon verwenden zu können, müsst Ihr zu zweit sein. Spannt den Faden zwischen Euren Bechern stramm an. Nun kannst Du in Deinen Becher sprechen und Deine Nachricht kommt im anderen Becher gut hörbar an. Erklärung Durch das Sprechen wird die Luft in dem Becher zum Schwingen gebracht. Es entstehen Schallwellen. Die schwingende Luft bringt dann auch den Becherboden zum Schwingen. Der schwingende Becherboden überträgt über den straff gespannten Faden die Schwingungen weiter bist zu dem anderen Becher. Dort nimmt der Becherboden die Schwingungen auf, diese gehen dann in die Becherluft über und landen schließlich im Trommelfell im Ohr. Die Schwingungen werden dann vom Hörer wieder in Wörter umgewandelt. So könnt Ihr Euch gut verstehen!

experimente

Kinder

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Dies & Das

Praxistipp musikrechte Das Video von der Pfarrgruppenaktion ist im Kasten, die Fotopräsentation des Lagers nimmt Gestalt an und der Werbeclip für die nächste KjG-Veranstaltung wird fleißig geplant. Grandiose Bilder, Spannung im Ablauf, Köder, die Bock auf die Teilnahme machen. Jetzt noch schnell passende Musik dazu und ab geht’s. Anschließend soll das ganze natürlich auf Eure Facebookseite, aber Achtung: hier wird es etwas schwieriger! So wie man auch nicht einfach irgendwelche Bilder oder Videos benutzen kann, so ist es grundsätzlich auch mit der Musik. Sie unterliegt dem Urheberrecht und ist durch dieses geschützt. Das heißt erst einmal grundsätzlich, dass der*die Urheber*in erlauben muss, dass Ihr das Lied verwenden dürft. So weit so klar. Aber wo bekomme ich die Rechte her? In Deutschland gibt es zunächst einmal die GEMA, die „Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte“. Diese vertritt ca. 68.000 Künstler*innen und verwaltet ihre Nutzungsrechte. Die GEMA treibt Gebühren für die Nutzung der Musik ein und verteilt die Einnahmen wiederum an die Komponist*innen, Textdichter*innen und Musikverleger*innen. Neben den Rechten der eigenen Mitglieder vertritt die GEMA auch ausländische Künstler*innen durch Abkommen, die sie mit Verwertungsgesellschaften aus unterschiedlichen Ländern hat. Insgesamt kommen so über 2 Mio. Rechteinhaber*innen zusammen. Ihr habt also die Möglichkeit, bei der GEMA Euer Produkt (Video etc.) anzumelden und die nötigen Nutzungsrechte zu erwerben. Manchmal kann das auch sinnvoll sein. Aber manchmal möchte man für ein kleines Projekt kein Geld ausgeben und braucht vielleicht auch keinen Song aus den Top10. Dann gibt es Internetseiten, die GEMA-freie Musik anbieten. Auf diesen wird Musik von Menschen angeboten, die sich nicht von der GEMA vertreten lassen. Doch auch hier gilt Vorsicht. Das heißt zunächst nur, dass die Künstler*innen selbst bestimmen, wie viel Geld sie für die Verwendung verlangen. Bleiben also noch die Klänge, die unter einer sogenannten „creative common- Lizenz“ (CC-Lizenz) angeboten werden. Die Kunstschaffenden bieten hier in unterschiedlichen Lizenzmodellen (diese gibt es nicht nur für Musik) ihre Werke an. Die Modelle reichen von: Man darf alles damit machen – verändern, kommerziell verwenden – bis: Mit Namensnennung unverändert nur unkommerziell zu verwenden. Hier solltet Ihr genau nachlesen. Die Lizenzmodelle sind aber genormt. So kann man die Bestimmungen sehr gut herausfinden. Schließlich aber empfiehlt es sich immer noch, egal welches Lizenzmodell dem Kunstwerk zu Grunde liegt, die Quelle und besonders auch die*den Autor*in zu erwähnen. Denn sonst kommt die GEMA vielleicht doch um die Ecke. Es gilt nämlich zunächst die sogenannte GEMA-Vermutung. Das heißt, die GEMA geht davon aus, die*den Künstler*in zu vertreten und Ihr müsst das Gegenteil beweisen. Dann ist es gut, wenn Ihr die Quelle kennt. Hanno Rother Tipps für Sound und Musik, die unter CC-Lizenz angeboten werden: http://freemusicarchive.org http://dig.ccmixter.org Erklärungen zu den CC-Lizenztypen: https://de.creativecommons.org/was-ist-cc/

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dies & das

fundraising-tipps

Deine Pfarrgruppe braucht Geld für coole Aktionen? Versuche es doch mal über einen der hier aufgeführten Wege. Bei Fragen wende Dich gerne an Pelle im Büro!

Die Spenden-App fürs Smartphone

Online shoppen und Gutes tun

Boxen verteilen - Geld sammeln

Smoost ist eine Smartphone-App, mit der jede*r ohne eigenes Geld auszugeben, Projekte unterstützen kann. Einfach, indem Prospekte lokaler Händler auf dem Smartphone angesehen werden. Pro Prospekt schüttet smoost im Schnitt fünf Cent an Dein Projekt aus. Schon mit wenigen Unterstützer*innen können auf diese Weise ansehnliche Summen zusammen kommen. Was auch toll ist: Diese Unterstützung kostet auch keine extra Zeit. Die Prospekte lassen sich (vorausgesetzt man hat WLAN) bequem unterwegs im Zug oder bei Wartezeiten ansehen.

Boost ist eine Plattform im Internet, mit der unzählige Onlineshops verknüpft sind. Registriere deine Pfarrgruppe bei boost und sammle Spenden durch jede Online-Bestellung über die Plattform.

Durch den Verkauf von Produkten*, die Ihr über Neue Masche bezieht, könnt Ihr Geld für Eure Pfarrgruppe locker machen. Das geht ganz einfach:

{ Wähle aus über 500 Partnershops wie OTTO, Lieferando & Zooplus. Noch einfacher geht‘s mit dem boost-AddOn. { Für Deinen Einkauf zahlen die boost-Partnershops eine Dankesprämie. 90% davon schreibt boost nach ein paar Tagen auf Deinem boost-Konto gut.

Mehr als 1000 gemeinnützige Vereine bzw. Organisationen haben smoost schon als neue Einnahmequelle entdeckt. Auch der KjG DV Münster ist dort am Start, um Spenden für die Schottlandtour im Herbst zu akquirieren. Emsdetten blättert fleißig digital Prospekte durch, um den Kids eine Fahrt zum Fort Fun im Rahmen ihres Sommerlagers zu ermöglichen - es sieht bisher gut aus!

{ Jetzt kannst Du entscheiden, welche von den über 1.000 Partnercharities die Spende bekommen soll. Aber natürlich ist das ja Deine KjG-Pfarrgruppe - oder der Diözesanverband Münster. Denn der ist dort auch bereits registriert. Bei Deinem Einkauf über folgenden Link kannst Du ihn unterstützen: http://bit.ly/2lHvz4D

Mehr Infos: www.smoo.st

Mehr Infos: www.boost-project.com

{ Bestimmt eine*n Verantwortliche*n, der Euer Projekt bei Neue Masche anmeldet. Dann bekommt Ihr ein kostenloses Starterpaket mit allen relevanten Informationen. { Ihr stellt Euer Projekt im Freundesund Bekanntenkreis, bei Nachbarn und Kollegen vor und sammelt Bestellungen. Diese tragt Ihr in Eure persönliche Bestellliste ein. Am Ende gehen vier Euro pro Bestellung an Euer Projekt. { Ihr verteilt die Boxen an die Käufer, sammelt das Geld ein (15 € pro Box) und bezahlt die Rechnung an Neue Masche (11 €, inkl. MwSt. pro Box). Den Differenzbetrag setzt Ihr direkt für Euer Projekt ein. * Alle Produkte werden von Werkstätten für Menschen mit Behinderung konfektioniert, sind schadstofffrei und garantiert ohne Kinderarbeit hergestellt. Mehr Infos: www.neuemasche.com

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dies & das

spiele-tipp

ausflugs-tipp

Aktions-tipp

Kennerspiel des Jahres: „Isle of Skye“

NEU: Ketteler Hof Indoor

BASTA! - Die Milch ist es wert!

„Isle of Skye wirkt dank schlanker Regeln einfach und doch ist es faszinierend herausfordernd.“ So beurteilt die Jury ihre Entscheidung, das Legespiel für 2 bis 5 Spieler ab 10 Jahren zum Kennerspiel des Jahres zu küren.

Begib Dich auf eine spielerische Weltreise, die Dich vom Nordpol über die Alpen bis ins Weltall führt. In neun Themenbereichen wird hier geklettert, gerutscht, balanciert, geforscht. Natürlich steht wie immer die Freude an der eigenen Bewegung im Vordergrund.

Die Spieler schlüpfen in die Rolle des Anführers eines Clans auf der schönen schottischen Insel „Isle of Skye“ und erschaffen ein eigenes kleines Reich, das sie zu Ruhm und Ehre führen wollen. Zwischen Sandstränden, Hügellandschaften und Gebirgen müssen sie wirtschaftliches Geschick zeigen um im Handel mit ihren Mitspielern passende Plättchen für ihr Clangebiet erwerben zu können. Nur durch den wohlüberlegten Einsatz des zur Verfügung stehenden Geldvorrates können die Anführer zu Wohlstand gelangen. Ein flexibles Wertungssystem stellt die Spieler immer wieder vor neue Ziele und macht jede Jagd nach Siegpunkten auf der Isle of Skye zu einer spannenden Herausforderung.

Im Bergpanorama kannst Du gefahrlos erste Erfahrungen an der Steilwand sammeln. Am Nordpol bist Du Teil einer Expedition und kannst mit dem Forscher-U-Boot KeHo 1 auf Tauchstation gehen. Schließ Dich in der Afrika-Welt dem großen Zug der Tiere an. Auf ihrer Wanderung sind sie vielen Gefahren und Hindernissen ausgesetzt. Sich zwischen Lianen und Dickicht im Dschungel zu bewegen ist gar nicht so einfach. Überall lauern wilde Tiere. Abenteuerliche Hängebrücken, wackelige Stege und Strickleitern führen Dich jedoch ins sichere Baumhaus. Im Mangrovenwald wirst Du selbst zum „Regenmacher“. Schwingende Netze über der „Wasseroberfläche“ fordern von Dir einiges an Balanciergeschick. Erlebe wie sich die Stimmung im mystischen Zauberwald im Wechsel der Jahreszeiten verändert. Um die Baumkronen erreichen zu können, sind Ideenreichtum und Teamwork gefordert. Im Raumschiff begibst Du Dich in ferne Galaxien und bereist die verschiedenen Planeten unseres Sonnensystems. Erreiche kometenhafte Geschwindigkeit auf den Raketenrutschen.

„BASTA! Die Milch ist es wert!“ – lautet das Motto der MISEREOR-/ BDKJ-Jugendaktion 2017. Sie will die Wertschätzung junger Menschen für dieses Lebensmittel stärken und diese dazu ermutigen, sich handfest und respektvoll mit der Milch auseinander zu setzen. Die Milchbauern in Deutschland und Burkina Faso haben sich unter der Vermittlung von MISEREOR ausgetauscht und arbeiten zusammen. Mit der Aktion „Milk Stop“ sollen beide Seiten unterstützt werden. Du denkst das ist schwierig? Ist es gar nicht!

Lookout Games ab 10 Jahren für 2-5 Spieler Spieldauer: ca. 45 Minuten ca. 23,00 € Niklas Kuypers

Ketteler Hof GmbH, Haltern am See http://www.kettlerhof.de/indoor

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Zusammen mit Deiner Pfarrgruppe, Deinen Freund*innen oder Deiner Klasse kannst Du ganz einfach einen „Milk Stop“ veranstalten. Egal ob auf dem Pfarrfest, dem Pausenhof oder in der Innenstadt. Baut einen „Milk Stop“ auf und verkauft leckere Milchprodukte wie Kakao, Bananenmilch oder Milchkaffee. Dabei könnt Ihr auch die politischen Forderungen für Milchbäuerinnen und –bauern mit unterschreiben. Alle notwendigen Materialien und Infos gibt es unter jugendaktion.de/2017. Marcel Schlüter


dies & das

fehlersuchbild

Fälschung

Original

Auch in diesem Guckloch darfst Du Dich wieder auf die Suche nach Fehlern begeben. Die beiden auf den ersten Blick gleichen Bilder (das Original stammt vom Neujahrsempfang) haben aber doch ein paar Unterschiede. Sieben Sachen haben wir im unteren Bild verändert. Kannst Du sie finden?

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dies & das

Bilderrätsel Das Rätsel in dieser Ausgabe bezieht sich auch dieses Mal auf das Thema unserer Ausgabe. Gesucht werden also Begriffe aus dem Themenbereich Musik. Das Lösungswort ergibt sich aus der richtigen Zusammensetzung aller Buchstaben aus den farbigen Kästchen. Wie immer werden die Umlaute Ä, Ö und Ü durch AE, OE und UE ersetzt. Viel Erfolg beim Rätseln!

2

1

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Lösungswort

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4


dies & das

auflösungen { Seite 33 Die Fehler im Fehlersuchbild, die Du finden solltest, haben wir Dir rechts im Bild eingekreist. Na, konntest Du alle Fehler finden? Zugegeben: Das war schon knifflig! { Seite 34 Folgende vier Begriffe haben wir mit den Bildern aus dem Bilderrätsel versucht darzustellen: 1. Notenschluessel 2. iPod 3. Bandsalat 4. Tonleiter Das Lösungswort (kombiniert aus den pink hervorgehobenen Kästchen ergibt dann „Schallplatte“.

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Geistesblitz

einfach mal die musik weglassen? Wie oft laufen wir mit Ohrstöpseln verkabelt durch die Gegend, überspülen unsere Wahrnehmung mit Musik und verschließen uns dadurch unserer Umwelt. Sind ganz bei uns, hören nur das, was wir hören wollen. Kapseln uns ab. Was wir überschallen? Den nervigen Sitznachbarn in der Bahn, den störenden Lärm des Straßenverkehrs, die streitenden Geschwister, den Rasenmäher aus dem Nachbargarten. Kann sein! Wenn wir Pech haben aber auch den netten Gruß einer freundlich lächelnden Unbekannten, den neuesten Tratsch aus der Leiterrunde, Omas und Opas alte Geschichten und - wenn man mal ganz genau hinhört – das fröhliche Vogelgezwitscher, dass uns den Frühling ankündigt. Im Auto mal das Radio leise drehen - und dann peinliche Stille? Möglich. Vielleicht aber auch die beste Unterhaltung, die man seit langem mal geführt hat, ganz unerwartet. Einfach mal die Musik weglassen? Einen Film einfach mal ohne Musik schauen – zack, plötzlich scheint das Ganze furchtbar langweilig zu sein. Alles verschwindet: Spannung, Emotionen, die Dynamik des Filmes löst sich auf. Ein Horrorfilm ohne entsprechende schrille, gruselige Musik – gar nicht mehr so furchtbar spannend. Die Anspannung vor dem ersten Kuss der zwei Protagonist*innen – plötzlich liegt doch nicht mehr so viel Hoffnung und Sehnsucht in dieser Szene. Herr der Ringe, Star Wars, Titanic…ob Klassiker, Blockbuster oder ein neuer Romantikstreifen im ZDF, sonst so mitreißende Szenen funktionieren ohne Musik nicht mehr. Wenn die sonst mit Bedacht eingesetzte Stille auf einmal den ganzen Film durchspült, werden die großen Emotionen nicht mehr durch die Musik transportiert, die ersehnten Reaktionen bleiben

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aus und großartige, berühmte Szenen können plötzlich plump, ja sogar lächerlich wirken. Kleine Kostprobe? Für die Romantiker*innen unter uns: https://www.youtube.com/watch?v=McKfMe-H_3A Für Actionliebhaber*innen: https://www.youtube.com/watch?v=J3lYeRNyDMY Einfach mal die Musik weglassen? In Film und Fernsehen auf keinen Fall. Nicht umsonst gibt es auch große Preise für die beste Filmmusik. Sie lässt uns mitfiebern, vermittelt Freude und Zorn, rührt uns zu Tränen oder verleitet dazu, sich bei zu großer Spannung die Augen einfach zuzuhalten. Filme ohne Musik – das ist wie Grillen ohne Steak, Meer ohne Sandstrand, Spielplatz ohne Schaukel. Im Alltag jedoch können wir es dann und wann einfach mal „riskieren“, die Stöpsel aus den Ohren zu nehmen, das Radio leiser zu drehen. Sperren wir Augen und Ohren auf und lassen uns auf unsere Mitmenschen ein! Verpassen wäre einfach zu schade! Anna Andrick


Kontakte

diözesanstelle buero@kjg-muenster.de KjG Diözesanverband Münster Schillerstraße 44 b 48155 Münster

diözesanleitung

Tel.: 0251 495-508 Fax: 0251 495-502 info@kjg-muenster.de

dl@kjg-muenster.de

Geschäftsführung Philipp Soggeberg | philipp.soggeberg@kjg-muenster.de

Regina Bußmann | regina.bussmann@kjg-muenster.de Thiemo Koop | thiemo.koop@kjg-muenster.de Annika Kuypers | annika.kuypers@kjg-muenster.de Hanno Rother | hanno.rother@kjg-muenster.de

Verwaltung Ute Brickwedde | ute.brickwedde@kjg-muenster.de Marianne Gerhard | marianne.gerhard@kjg-muenster.de

Diözesanausschuss

Referent*innen Dorothee Schmerling | dorothee.schmerling@kjg-muenster.de Inga Troost | inga.troost@kjg-muenster.de Marcel Schlüter | marcel.schlueter@kjg-muenster.de

da@kjg-muenster.de Lena Jannemann | lena. jannemann@kjg-muenster.de Lukas Klein-Wiele | lukas.klein-wiele@kjg-muenster.de Lena Kölker | lena.koelker@kjg-muenster.de Simon Brox | simon.brox@kjg-muenster.de Felix Elbers | felix.elbers@kjg-muenster.de Simon Feld | simon.feld@kjg-muenster.de René Ketzer | rene.ketzer@kjg-muenster.de Rabea Martin | rabea.martin@kjg-muenster.de Theresa Huntemann | theresa.huntemann@kjg-muenster.de Sarah Hecker | sarah.hecker@kjg-muenster.de

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zukunftsmusik April

Mai

Juni

1. April Schnitzeljagd

5. Mai U18-Wahl zur Landtagswahl in NRW

15. Juni Präventionsschulung

18. - 23. April Basic-Kurs

5. - 7. Mai Aufbaukurs

24. Juni Leiterrunden-Fußballturnier im Salvus-Stadion Emsdetten

14. Mai Landtagswahl NRW 24. - 28. Mai DenkMal! - Bundesweite Veranstaltung im Nordsternpark Gelsenkirchen

später im Jahr

{ www.kjg-muenster.de

9. - 10. September Burgfest 6. - 8. Oktober Kinder-Wochenende 24. - 26. November Auszeit-Wochenende

Guckloch 01/2017 - Hier ist Musik drin  
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