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02/2014

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Diözesanverband Münster


Editorial

Liebe KjGlerinnen, liebe KjGler, hallo liebe Gucklochleserinnen und -leser! Wir freuen uns, Euch wieder in einer neuen Ausgabe der Guckloch begrüßen zu können. Passend zum Fußball-Jahr 2014, dessen Fieber wohl die meisten von Euch ergriffen hat, möchten wir mit Euch in die Welt des Sports eintauchen – besser gesagt, die Welt des Extremsports und der eigenen Grenzerfahrungen! Wo liegen die eigenen Grenzen und was ist überhaupt Extremsport? Hier bekommt Ihr Informationen darüber, wie man zum Extremsport gelangen kann und was aus psychologischer Sicht hinter diesem Drang nach Nervenkitzel steht. Auch Grenzerfahrungen, denen man im Alltag begegnet, zählen zu unserem Thema und manche KjGlerinnen und KjGler möchten ihre Erlebnisse mit Euch teilen. Aber auch die vergangenen Ereignisse im KjG-Alltag sollen

Euch nicht verborgen bleiben, schließlich wurde ein Ausflug nach Hamburg unternommen, die Bundeskonferenz fand statt und auch das Burgfest 2014 ist noch nicht lange her. Regina Ebenso möchten wir Euch Infos über „KjG & Du“ vermitteln und noch viele weitere Dinge mit Euch teilen! Also wünsche ich Euch viel Spaß beim Durchlesen der Guckloch und wenn Ihr auch noch Vorschläge und Wünsche habt, mehr über bestimmte Themen zu erfahren, schreibt doch einfach an redaktion@kjg-muenster.de. Viel Spaß beim Lesen! Regina Bußmann

Aufgrund der besseren Lesbarkeit werden wir in manchen Texten auf die Berücksichtigung der Genderformen, also der weiblichen und männlichen Schreibweise, verzichten.

REdaktion & Impressum

André

Stefan

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Biese

Sonja

Rebecca

Niklas

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Lukas

Guckloch ist die Zeitschrift der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) im Bistum Münster. Herausgeberin ist die Diözesanleitung der KjG. Der Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten. Redaktion: Christian Biesemann, Regina Bußmann, Timo Günter, Stefan Hülsheger, Rebecca Kluge, Sonja Pöpsel, André Terlinden, Niklas Kuypers, Lukas Klein-Wiele, Björn Dobiasch, Thiemo Koop Mitarbeiter/-innen: Tanja Tiedeken, Monika Rütter, Kirsten Ludwig Titelbild: Stefan Hülsheger Satz und Layout: Kerstin Reer, Rebecca Kluge Redaktionsanschrift: 48143 Münster, Wegesende 4, Telefon (02 51) 495 508, www.kjg-muenster.de e-Mail: redaktion@kjg-muenster.de Internet: www.kjg-muenster.de, www.facebook.com/KjG-Dioezesanverband-Muenster Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 3. November 2014 Auflage: 750 Druck: www.wir-machen-druck.de V.i.S.d.P.: Rebecca Kluge


Inhalt

TITELTHEMA Ein Leben voller Herausforderungen Vom Supersänger zum Supersportler Adrenalinjunkies und Mutige voraus Monika wagt es: Houserunning in Köln Sind sie zu stark, bist Du zu schwach Open-End-Veranstaltung Extremsport

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AUS DEM DIÖZESANVERBAND Diözesanausschuss Tretbootgottesdienst City of Heroes Hamburg meine Perle Buko 2014 Bürokolummne: Keller unter!

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KJG vor ORT Kirsten vor Ort Kreisaktion Wesel

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Kinder Kinder fordern: Mehr Gruppenstunden Sporträtsel für Kinder

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Dies & Das KjG und Du Bastel- und Spieletipp Buchtipps Rätsel Geistesblitz Adressen

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Bild: Jörg Klemme, Hamburg / pixelio.de

Titelthema

Ein Leben voller Herausforderungen Im Leben kommt es immer wieder zu Situationen, die uns herausfordern. Nicht immer muss man für das große Abenteuer raus in die Wildnis gehen. Das Einzige was wir für diese kleinen Erlebnisse im Alltag brauchen ist ein wenig Mut und ein geschultes Auge, denn wir müssen diese natürlich erst sehen, bevor wir sie erleben können! Im letzten Jahr war ich beim Schulfest meiner alten Grundschule zu Besuch. Es war schon interessant, die ganzen Sachen auf dem Schulhof zu sehen, die in den großen Pausen immer zum Spielen genutzt wurden. Beim Anblick des Klettergerüstes musste ich dann schmunzeln: Da hatte ich mal Angst, ganz nach oben zu klettern?! Mein kleines GrundschulIch hat dieses Gerüst immer als sehr gefährlich empfunden, denn schon damals wusste ich, dass Rindenmulch bei Stürzen nur sehr bedingt schützt. Situationen wie diese kennen wir wahrscheinlich alle. Immer wieder fordert uns das Leben heraus und gibt uns die Chance, uns unseren Ängsten zu stellen und Mut zu beweisen. Im Kindesalter sind dieses Dinge wie die Rutsche oder die Schaukel auf dem Spielplatz, die wir erst einmal vorsichtig austesten. Natürlich nie ohne die Eltern in der Nähe zu wissen… Später sind es dann vielleicht die Attraktionen auf der Kirmes oder im Freizeitpark, die Überwindung kosten. Meist helfen auch hier die glücklichen Gesichter derer, die bereits mutiger waren als wir. Doch auch im weiteren Verlauf unseres Lebens müssen wir oft Mut aufbringen, besonders wenn es um wichtige Entscheidungen geht. So ist beispielsweise ein Schuljahr im Ausland für die meisten von uns wohl ein großes Abenteuer, denn wir müssen dafür die vertraute Umgebung verlassen und uns ins Ungewisse stürzen. Die Liste solcher Situationen ließe sich sicher ewig weiterführen. Das Leben ist nun einmal voll von alltäglichen Abenteuern. 2

Aber wie kommen wir an die nötige Portion Mut, wenn wir sie dann benötigen? Nicht selten sind es andere Menschen, die solche Erfahrungen schon gemacht haben und uns die Angst nehmen können. Oder aber wir selbst sind so neugierig, dass wir es einfach probieren müssen. Was immer uns auch angetrieben hat, hinterher denken wir doch nur noch an die erlebten Momente und nicht mehr an die schwere Zeit davor.

Timo Günter


Titelthema

Vom Supersänger zum Supersportler

Sein Rezept ist ein klares Ziel vor Augen, das er konsequent, mit Ausdauer, Willen und Leidenschaft verfolgt. Über 100 Marathons, noch mal so viele Halbmarathons sowie acht Iron-Man-Triathlons innerhalb eines Jahres kann er für sich verbuchen. Fast dutzend Male durchquerte der 41jährige die Wüste und wanderte in etwa 18 Tagen durch Deutschland. Auf seinem Weg von Wilhelmshaven zur Zugspitze diente ihm als Proviant nur das, was die Natur ihm gab. Kurz zuvor legte er im Winter 2010/2011 am Südpol innerhalb von zehn Tagen eine Strecke von 400 Kilometern zurück und das bei Temperaturen bis zu minus 40 Grad.

Bild: oxfam

Der Weltenbummler wurde mit der Musikgruppe „Kelly Family“ in den 90er Jahren bekannt. Der große musikalische Erfolg lehrte ihm diszipliniert, ehrgeizig, und zielstrebig seine Ziele zu erreichen. Doch merkte der Vater von drei Kindern schnell, dass er sich einen sportlichen Ausgleich schaffen muss. Und so begann es mit einer harmlosen Wette. Der Sport änderte sein Leben und brachte ihn an die exotischsten Ecken

der Erde zu den heftigsten sportlichen Herausforderungen der Welt. Jetzt ist nicht mehr die Musik, nicht mehr die große Showbühne seine Welt, sondern Joey Kelly berichtet in Vorträgen aus seinem Leben als Extremsportler, referiert eindrucksvoll unter dem Thema „No Limits“ wie man seine Ziele erreichen kann und verbindet seine Popularität und den Sport, um auf Benefizveranstaltungen für finanzielle Unterstützung für unterschiedlichste Organisationen zu werben. Joey Kelly – ein Mensch, der an seine Grenzen geht, für sich und für andere. Mehr Informationen findet Ihr auf der Homepage des Sportlers: www.joeykelly.de! Sonja Pöpsel

Bild: oxfam

Er kennt keine Limits und geht regelmäßig an seine Grenzen: Joseph Maria Kelly, besser bekannt als Joey Kelly, ist ein Ausdauersportler der besonderen Art.

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Titelthema

Ein Leben mit der Dialyse?

Bild: Janusz Klosowski/ pixelio.de

Bild: Alexandra Bucurescu/ pixelio.de

Neue Niere oder...

Adrenalinjunkies und Mutige voraus Das Adrenalin rauscht, das Herz pocht, der Körper schwitzt aus allen Poren. Manch einer neigt dazu, immer und immer wieder an die eigene Grenze zu gehen: Risiken einzugehen, das Limit auszutesten. Der Actionsport hat sich in den letzten Jahren stetig erweitert und so gibt es mittlerweile hunderte Arten, seine eigenen Grenzen zu erfahren: Fallschirmspringen Sozusagen der Klassiker des Actionsports ist das Fallschirmspringen. Ob alleine oder mit einem Lehrer im Tandem stürzt sich der Fallschirmspringer aus einem Flugzeug, das ca. 3.000 Meter über der Erde fliegt. Dabei werden Geschwindigkeiten bis zu 300 km/h erreicht und der Fallschirmspringer erlebt den Sturzflug für fast eine Minute lang. Adrenalinrausch garantiert! Obwohl der Sport mittlerweile als sehr sicher gilt, kommt es immer wieder zu Todesfällen durch defekte Fallschirme oder riskante Flugmanöver. Angebote zu dieser Sportart findet Ihr im Internet ab 200€. Wingsuit Der Wingsuit ist im Prinzip die Weiterentwicklung des Fallschirmsprungs. Mithilfe von Gummiflächen erhält der 4

Springer eine Konstruktion, die an Flügel erinnert und erreicht im Flug dabei Geschwindigkeiten, die weit über 200 km/h hinausgehen. Da der Sprung sehr schwer zu kontrollieren ist, wird der Sport mit einem Wingsuit in Deutschland erst ab mindestens 200 Fallschirmsprüngen erlaubt. Obwohl der Flug echt gefährlich ist, entstehen spektakuläre Bilder, wenn Profis nicht einmal einen Meter von einer Klippe entfernt gleiten oder durch ein mannhohes Loch fliegen. Am Ende des Fluges stoppt der Wingsuit mit einem Fallschirm. Gleitschirm Einmal über die Erde gleiten wie ein Adler? Mit dem Gleitschirm ist das möglich. In verschiedenen Varianten sitzt der Sportler in einer Vorrichtung und lässt sich von einem riesigen Schirm durch die Lüfte tragen. Besonders große Täler oder Flussbetten eignen sich dafür sehr gut. Neben der grandiosen Aussicht ist auch hier der Nervenfaktor sehr groß, wenn man hunderte Meter über der Erde schwebt. Wie im Fallschirmsprung ist auch beim Gleitschirm ein Tandemsprung möglich und mit 150€ vielleicht eine gute Idee für ein gemeinschaftliches Geburtstagsgeschenk.


Bild: Didi01/ pixelio.de

Titelthema

Cliff-Diving Cliff-Diving (Klippensprung) gehört zu den spektakulären Sportarten im Actionsport. Ihren Ursprung findet die Sportart dabei im Klippenspringen von Acapulco, wo sich heute noch ehemalige Perlentaucher auf atemberaubende Weise ins Wasser der La Quebrada stürzen. Heute stürzen sich austrainierte Sportler von einer Klippe mit einer Höhe von 20-25m. So drehen und schrauben sich die Athleten in spektakulärer Weise durch die Luft, bevor sie mit möglichst wenig Spritzern ins Wasser eintauchen. Mittlerweile gibt es sogar eine Weltmeisterschaft, bei der die Schwierigkeit und Ausführung des Sprunges gewertet werden. Bungee Jumping Ein Klassiker im Actionsport ist das Bungee Jumping. Nur mit einem starken Gummiband an den Füßen von einer Brücke zu springen, bedeutet auf jeden Fall Adrenalin und Nervenkitzel. Dafür sorgt die Geschwindigkeit von ca. 100 km/h, mit der man in zwei Sekunden den Boden erreicht und im Idealfall darüber bleibt. Manche Variante bietet sogar einen Bungeesprung mit möglichem Eintauchen in einen Fluss oder See an. Die verschiedenen Orte gehen dabei von der Nordsee bis in die Alpen, sodass bei unvergleichbarem

Panorama der Sprung nach unten gewagt werden kann. Für besonders Hartgesottene ist sogar der Sprung aus einem fliegenden Helikopter möglich, um einen noch größeren Nervenkick zu garantieren. Klettergarten Eine Nummer kleiner geht es im Klettergarten zu. Meistens im Wald gelegen, wird die Möglichkeit gegeben, seine eigenen Grenzen in Sachen Höhe und Geschicklichkeit auszutesten. Nach einer Einweisung in Sicherheit und Technik kann man sich meist auf Parcours mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden ausprobieren. Dabei gilt es, verschiedene Hindernisse, wackelige Baumstämme und Seilparcours zu überwinden. Oft gibt es in einem Klettergarten auch lange Seilbahnfahrten, die in einer Höhe von 20-30m einen gewissen Mut erfordern. Also schau Dich in Deiner Nähe um und vielleicht hast Du einmal die Möglichkeit, Deine Grenzen völlig neu auszutesten oder das Adrenalin in Deinem Körper zu spüren. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert. Björn Dobiasch

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aus dem Diozesanverband Titelthema

Monika wagt es: Houserunning in Köln Beim Housrunning läuft man mit dem Gesicht nach unten eine Hauswand hinunter. Gesichert ist man dabei nur mit einem Klettergeschirr. Beim Blick vom Gebäude auf den Boden bekommt man garantiert Herzklopfen. Die Orte können dabei sehr unterschiedlich sein und vom Hotelgebäude über Brückenpfeiler bis zu Industrietürmen ist alles möglich und sie befinden sich in ganz Deutschland. Wir haben eine KjGlerin gefunden, die sich getraut hat und es wieder tun würde. Hier berichtet sie über Ihr Erlebnis: Guckloch: Hallo Monika! Wir haben in der Gucklochreaktion gehört, dass Du Dich im House-Running probiert hast. Kannst Du uns sagen was das ist? Monika: Ja, gerne! Beim House-Running läuft man ein Hochhaus von oben an der Fassade hinunter. Das ist gar nicht so einfach, senkrecht nach unten zu laufen. Guckloch: Und wie ist es dazu gekommen? Monika: Ich habe einen Gutschein dafür zum Geburtstag geschenkt bekommen, wollte aber vorher schon länger

einmal so etwas ausprobieren. Guckloch: Was war Dein erster Gedanke als du das Geschenk bekommen hast? War es eher große Lust oder Angst? Monika: Auf jeden Fall große Lust! Guckloch: Also bist Du eine Person die ihre Grenzen sucht? Monika: Wenn sich die Gelegenheit ergibt, ja. Guckloch: Hast Du denn schon mal etwas Ähnliches unternommen? Monika: Was die Höhe angeht, ja. Fast alles, was mit Höhe zu tun hat, finde ich toll. Zum Beispiel gehe ich gerne im Hochseilgarten klettern. In Freizeitparks liebe ich die Freefalltower, und hohe und steile Rutschen probiere ich auch immer gerne aus. Auf einem Burgfest bin ich einmal auf eine freistehende Leiter oben drauf geklettert, die von anderen nur mit Seilen festgehalten wurde. Guckloch: Okay. Jetzt haben wir schon ein wenig von Dir gehört und können dich etwas einschätzen. Kommen wir aber nun nochmal zurück zum Houserunning. Erzähl uns doch bitte wo das stattgefunden hat. Was war das für ein Haus welches Du heruntergelaufen bist und wie hoch war es? Monika: Stattgefunden hat das Ganze in Köln. Bei dem Gebäude handelt es sich um das Dorint-Hotel am Messegelände. Eine der Fassaden wird von Jochen Schweitzer zum House Running genutzt. Das schränkt den Hotelbetrieb jedoch nicht ein. Das Gebäude ist etwa 30 Meter hoch. Guckloch: Und wie lief das Ganze ab? Monika: Zunächst musste ich mich unten im Hotel anmelden. Dann habe ich mit ein paar anderen Läufern gewartet, bis uns jemand abgeholt hat. Wir sind zusammen mit dem Aufzug nach oben gefahren und mussten auf dem Dach ein wenig herumklettern, bis wir zu der Stelle kamen, an der das Sicherungsgerüst aufgebaut war. Dort hat uns jemand eine Sicherheitseinweisung gegeben und wir waren nach und nach an der Reihe. Während ich die anderen vor mir beobachten konnte, stieg schon die Spannung. An der Seite konnte man schon nach unten blicken, wo auch alle Leute saßen, die zugeguckt haben. Als ich dran war, bekam ich einen Sicherheitsgurt um, und schon ging es los. Ich musste mich an die Kante stellen, und ganz langsam nach vorne fallen lassen, bis ich in der Waagerechte war. Dann konnte ich loslaufen, was gar nicht so leicht war. Der Mann, der mich gesichert hat, gab mir noch den Tipp, mich ein paarmal kräftig abzustoßen, und ein Stück zu springen, weil das am meisten Spaß macht. Das habe ich dann auch getan. Nach kurzer Zeit

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Titelthema

war ich schon unten, konnte den Sicherheitsgurt ausziehen, und mir im Hotel noch die „I did it“-Urkunde abholen. Guckloch: Und was dabei war für Dich der tatsächlich spannendste Augenblick? Monika: Der Moment, als ich oben auf der Kante des Daches stand und mich nach vorne fallen lassen sollte. Das war sehr ungewohnt, und in dem Augenblick guckt man ja automatisch nach unten. Das Team vor Ort war aber super drauf, und hatte zu jeder Person noch witzige Sprüche auf Lager. Guckloch: Würdest Du sowas nochmal machen? Vielleicht noch ein höheres Haus herunter laufen? Monika: Ja, auf jeden Fall. Als ich wieder am Boden ankam, war mein erster Gedanke: Das nächste Mal geht es für mich nach Frankfurt. Da läuft man ein Gebäude herunter, welches 100 Meter hoch ist - also mehr als dreimal so hoch wie das in Köln. Guckloch: Hast Du schon einen Plan, wann das sein wird? Monika: Nein, leider nicht. Aber ich habe bald Geburtstag… Guckloch: Okay und zum Schluss noch eine klassische Frage. Würdest Du es anderen weiterempfehlen und was müssten die Leute mitbringen um so etwas zu machen? Monika: Ich würde es auf jeden Fall jedem weiter empfehlen, der kein großes Problem mit Höhe hat. Wobei die 30 Meter mir persönlich nicht besonders hoch vorkamen. Denjenigen, die gar kein Problem mit Höhe haben, würde ich direkt ein höheres Gebäude als das in Köln empfehlen. Aber es ist in jedem Fall ein cooles Erlebnis! Guckloch: Vielen Dank für das Interview! André Terlinden

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Titelthema

Sind sie zu Stark, Bist Du zu schwach Kaserne in Handorf. In dem Jahr gingen 1.599 Teilnehmer/innen an den Start, die dann 12 km mit insgesamt neun Hindernissen bewältigen mussten.

Bild: Fisherman´s Friend Strongmanrun

In den Jahren darauf, bis 2010 fand der Run auf dem Flugplatz Düsseldorf-Weeze statt, da aufgrund der großen Teilnahmezahl der Platz in Münster zu klein wurde. Jedes Jahr waren es mehr Teilnehmer/-innen und somit auch mehr Hindernisse und eine längere Strecke. 2011 wurde schließlich auch Weeze zu klein für die vielen StrongManRunner und somit wurde der Lauf an den Nürburgring verlegt. Hier finden nun seitdem die Runs statt, die meistens zwischen 18 – 20km lang sind und bei dem die Teilnehmenden ca. 14 Hindernisse überqueren müssen. 2014 gingen sogar knapp 13.000 Menschen an den Start. Der StrongManRun ist mittlerweile so beliebt, dass die Zahl derer, die mitmachen möchten, jährlich höher werden und am 30.08.2014 sogar erstmals ein zweiter Run in der Ferropolis – der „Stadt aus Eisen“ stattfindet, ein altes Tagebau-Gelände, das nun gerne für Festivals und weitere große Veranstaltungen genutzt wird. Auch in weiteren europäischen Ländern hat der StrongManRun von Fisherman‘s Friend viele Begeisterte gefunden und findet seit 2012 auch in vielen an Deutschland grenzenden Ländern statt. In der Welt des Laufsports gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, an einem Wettkampf teilzunehmen und einen Titel zu erlangen. Dies hat sich die weltberühmte Marke Fisherman‘s Friend zu Nutzen gemacht und veranstaltet jährlich den „stärksten Lauf aller Zeiten“: Den StrongManRun. Dieser ist der größte Hindernislauf der Welt, der mittlerweile Kultstatus erreicht hat. Bei dem Langstreckenlauf werden viele verschiedene Hindernisse den StrongManRunnern in den Weg gestellt, die es zu bewältigen gilt. Das Lustige an der Sache: Es sind nicht einfach normale Hindernisse, wie z.B. bei einem Hürdenlauf. Die Veranstalter überlegen sich gerne Barrieren, die einem nicht jeden Tag begegnen. Beim letzten Run am 10.05.2014 gab es Gräben voll Schaum, Matsch und Wasser, man musste durch Autoreifen laufen, Boxsäcke hingen im Weg und neben Haufen von Strohballen, die es zu überqueren galt, gab es noch viele weitere eher ungewöhnliche Hindernisse. Der allererste StrongManRun der Welt wurde 2007 in Deutschland veranstaltet. Genauer gesagt sogar in unserer schönen Bistumsstadt Münster auf dem Flugplatz der Lützow-

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Wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja am 09.05.2015 sogar, wenn es am Nürburgring wieder heißt „sind sie zu stark bist du zu schwach!“ Regina Bußmann


Titelthema

OPEN-ENd-Veranstaltung Extremsport Warum gehen so viele Menschen an ihre Grenzen und treiben Extremsport? Warum gehen sie so viele Risiken ein und setzen dabei sogar ihr eigenes Leben aufs Spiel? Wie kann Extremsport definiert werden und ab wann ist ein Sport „extrem“? Von Extrem im Sport können wir wohl dann sprechen, wenn der Sport soweit geht, dass der Sportler/ die Sportlerin außerordentlichen Strapazen ausgesetzt ist, wie z.B. Hitze, Kälte und natürlich Schmerzen. Der Körper muss bei der jeweiligen Sportart vieles aushalten und sich in der für ihn ungewohnten Situation neu orientieren. Niemand kann sagen, wie der Körper, aber auch der Sportler/ die Sportlerin auf diese für ihn neue und sehr ungewohnte Situation reagiert. Ganz provokativ gesagt: Extremsportarten sind „Open-End-Veranstaltungen“, denn niemand kann sagen, wie es ausgeht! Wer zum Beispiel den Sprung von Felix Baumgartner in der Live-Übertragung gesehen hat, wird mit gefiebert haben, ob alles glattgeht, oder?!

Rettungsaktionen greift man auf Extremsportler zurück. Gibt es Nachteile des Extremsports? Natürlich gibt es Nachteile für den Sportler: Die ständige Hochform ist gesundheitlich nicht immer ein Vorteil, der Bewegungsapparat neigt zu Überlastungen wodurch psychische Überforderungen entstehen können. Das Gefährlichste des Extremsports ist aber das Spiel auf Leben und Tod! Rebecca Kluge

Bild: Red Bull

Was reizt die Menschen daran, eine Extremsportart auszuüben? Die Menschen, die diese Sportarten betreiben testen ihre Grenzen aus, sie überwinden so zum Beispiel die eigene Unvollkommenheit, den Kampf gegen Naturgewalten oder sogar gegen sich selbst. Entscheidend für den Sportler, der Extremsport betreibt, ist der Nervenkitzel und die Sensation des Geleisteten, aber auch die Selbstverwirklichung der eigenen Potenziale in sichtbaren Leistungen. Extremsport ist eine Droge, bei der vor allem eins zählt: Das Ziel. Da werden die körperlichen Beschwerden einfach ausgeblendet und nicht ernst genommen. Extremsport heißt: Körper und Seele über die Grenze bringen. Wenn der Körper nicht mehr mitmacht, gibt es nur noch den Willen, der den Sportler unter größter Anstrengung ins Ziel bringt, daher sind die Sportler physisch, psychisch, mental und technisch aufs Äußerste gefordert, sie sind Grenzgänger. Welchen Nutzen hat ein solcher Sport? Neben dem persönlichen Nutzen haben Extremsportler bedeutende Fortschritte der Menschheit zu Tage gebracht. Den Mut und die Wagnisbereitschaft der Sportler setzen die Wissenschaften für ihre Tests ein: Extremsportler fliegen Prototypen, um technische Schwächen zu entdecken und die Dinge sicherer zu machen, Höhenbergsteiger wie Reinhold Messner widerlegten z.B. die vorherrschende Meinung, dass der Mensch ohne künstlichen Sauerstoff nicht in die 8.000er Regionen vordringen kann, was aufgrund von intensivem Training aber doch möglich war. Felix Baumgartner bewies, dass der Mensch mit Hilfe des technischen Gerätes schneller fliegen kann, als der Schall. Auch bei verschiedenen

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Aus dem Diözesanverband

Diözesanausschuss In den Monaten April und Mai hat sich der Diözesanausschuss auf der Jugendburg in Gemen zu einem kurzen sowie einem langem Sitzungswochenende getroffen.

Während des Treffens im April befassten wir uns mit der Möglichkeit zur automatischen Fortführung der Mitgliedschaft auf DV-Ebene im Falle einer Pfarrgruppenauflösung. Aufgrund eines auf Bundesebene laufenden Klärungsprozesses zur Definition Mitgliedschaft sowie einiger rechtlicher Fragen mussten wir eine finale Lösung ebenso wie zum Antrag „Geistliche Leitung auf Pfarrgruppenebene“ auf einen späteren Ausschuss vertragen. Einfacher ging es weiter mit den ersten Planungen für die nächste Diözesankonferenz und der Initiierung eines KjGWorkshops während des Domjubiläums am 27. September 2014. Darüber hinaus befassten wir uns mit Anträgen der Kinderdiözesankonferenz aus dem letzten Jahr, die es nicht auf die große Konferenz geschafft haben. Es wurde beschlossen ein Konzept für einen Kindertag zur Verfügung zu stellen, bei dem Kinder und Jugendliche für einen Tag im Ferienlager die Bestimmer sein können. Außerdem werden sich die Leiterinnen und Leiter auf der nächsten Kinder-Diözesankonferenz damit beschäftigen, wie unsere jüngeren Mitglieder bei der Jahres- und Gruppenstundenplanung positiv mit einbezogen werden können. Mit der durch beide Konferenzen beschlossenen KjGKleidung wird sich das Gucklochteam weiter befassen und zur nächsten Kinder-Diözesankonferenz einige DesignVorschläge zur Abstimmung vorbereiten.

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Beim zweiten Treffen vom 23. bis 25. Mai standen neben der Diskussion einiger Anträge der Bundeskonferenz, eine Informationsrunde zum Burgfest sowie die Zwischenreflexion unserer eigenen Arbeit auf dem Programm. Außerdem befassten wir uns kurz mit dem Wahlverfahren zur Diözesanleitung. Etwas umfangreicher wurde es dann bei der Zusammensetzung des Diözesanausschusses und der im Ergebnis überwiegend befürwortenden Diskussion einer Lockerung der bisherigen Kreisbegrenzung. Die Ausarbeitung eines Änderungsantrages wird eine Kleingruppe beim nächsten Mal vorstellen. Über die einzelnen Sitzungen hinaus war insbesondere „KjG & Du“ ein immer präsentes Thema, bei dem neben der Rückkopplung mit dem Koordinierungsteam (TKKG) vor allem einige Entscheidungen für die zweite und dritte Phase getroffen wurden. Präsent wird hier in nächster Zeit vor allem der bis Ende September mit der roten Hand laufende Fotowettbewerb sein. Aber auch das Jahr 2015 mit dem Battle und einer Gucklochsonderausgabe zum Neujahrsempfang werfen bereits ihre Schatten voraus (weitere Infos findet Ihr bei „KjG & Du“). Neben noch mehr Themen sind dennoch Spaß und Unterhaltung nicht zu kurz gekommen. So nutzten wir den sommerlichen Abend im Mai für eine bewegende Partie Volleyball mit anschließender Lagerfeuerromantik samt Stockbrot und stimmungsvoller Gitarrenmusik. Stefan Hülsheger


Aus dem Diözesanverband

Tretbootgottesdienst Statt dem erhofften lauen Frühlingsabend, bei dem die Beine im Wasser hätten baumeln können, wurde der Tretbootgottesdienst auf dem Haltener See eine eher nasse Angelegenheit. Statt Sonnencreme: Regenschirme. Statt Flipflops: Gummistiefel. Doch das Wetter tat der Teilnahme keinen Abbruch und so trafen sich am Abend vor Christi-Himmelfahrt 43 KjGler/-innen in Regenjacken und voller Erwartung zu einem Stationsgottesdienst auf dem Wasser. In quietschorangefarbenen Tretbooten ging es hinaus auf den Haltener Stausee. Das Organisationsteam der Sinnspürer hatte den Wortgottesdienst unter das Thema Vertrauen gestellt. Dies wurde in einer Kooperationsübung direkt praktisch getestet. So manch eine/ einer stellte sich der wackeligen Aufgabe von einem Tretboot in das nächste zu gelangen, natürlich unterstützt von vielen helfenden Händen. Auch für die musikalische Untermalung während des Gottesdienstes der anderen Art war gesorgt. Schließlich formulierten alle offene oder stille Fürbitten und gaben die Wünsche, verbunden mit einem blumigen Gruß, auf den See, wo das Wasser die Blüten mit sich trug. Bei selbst gemachten Salat und gegrillten Würstchen fand die Aktion ein geselliges Ende und viele positive Reaktionen lassen auf eine baldige Wiederholung in dieser oder ähnlicher Form hoffen. Sonja Pöpsel

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Aus dem Diözesanverband

City of Heroes „Willkommen in der City of Heroes, der Stadt, von der sich Hollywood gar nicht erst traut Filme zu drehen! Die Stadt, die so geheim und exklusiv ist, dass sie selbst von der NSA nur an Tagen gefunden werden kann, an dem Saturn, Jupiter und Neptun in einer Reihe zueinander stehen!“ so hieß es am letzten Juni-Wochenende im Innenhof der Jugendburg Gemen.

kam es beim Abschluss des Abends zu einer schrecklichen Verlustmeldung: Das Phantom hatte sich während des reichhaltigen Grillbuffets unbemerkt am Burgfestbanner zu schaffen gemacht. Doch durch den unermüdlichen Einsatz aller und dem dreimaligen Tanzen des Macarena-Kulthits aus den 90er Jahren konnte das Banner zurück geholt und der Tag mit einer Feier beendet werden.

Mehr als 250 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus 15 verschiedenen Pfarrgruppen trafen sich, um das traditionelle KjG-Burgfest zu feiern. Bedroht wurden Sie in diesem Jahr von einem Phantom, das alle Superhelden /-innen unterwerfen und die Stadt vernichten wollte.

Der nächste Morgen begann konfus: Das Phantom hatte wieder mal die Zeit genutzt und die ganze City of Heros auf den Kopf gestellt. Das Wasserwerk hatte Löcher und musste repariert werden. Das Rechenzentrum war durcheinander und musste neu programmiert werden. Alle Helfer wurden in Affen verwandelt und einige von ihnen mussten sogar mit der Hüpfburg von Bäumen gerettet werden.

Mit den Stärken Ausdruck, Kraft, Wissen und Geschick präsentierten sich vier verschiedene Superheldenduos, die sich dem Phantom stellen wollten. Statt jedoch gemeinsam zu kämpfen, stritten sie darüber, welche von ihren eigenen Fähigkeiten die Beste sei? Schnell war klar, dass nur die Teilnehmer/-innen diesen Superheldenstreit lösen konnten. Durch das Schaffen zahlreicher Aufgaben erspielten sie Punkte, die sie bei der Abstimmung am Abend an ihre Favoriten verteilen konnten. Dabei wurde so einiges geboten: Spannende Duelle auf dem Gladiator, tobende Kissenschlachten auf der Hüpfburg, Präzisionszielen mit der Tennisballschleuder, balancieren auf der Slackline, kreative Heldenfotos am Greenscreen, gemeinsam ein Auto ziehen und noch vieles mehr. Neben den zahlreichen Kleingruppenspielen in der Ausbildung gab es einige Großbattles bei denen alle zusammen kamen. Ob hunderte in der Fankurve durch die Luft fliegende Pappdeckel, Wasserpistolen und Heuballen beim Brennball oder zwei menschengroße Bälle beim Kinnball, alle hatten sehr viel Spaß und haben sich auch von einigen Regenschauern nicht aufhalten lassen. Nachdem auch im Gottesdienst das Thema Helden seinen Inhalt fand und viele schon dort merkten, dass die großen und kleinen Helden und Heldinnen des Alltags sich überall finden,

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Natürlich meisterten unsere Teilnehmer/-innen auch diese Aufgaben gemeinsam. Die vier Superheldenduos lernten davon und mit der Kraft des Zusammenhalts besiegten sie alle das Phantom, welches seine Maske als einsamer Osterhase fallen ließ. Mit zahlreichen lustigen und schönen Erinnerungen ist damit das Burgfest 2014 schon wieder vorbei. Das Nächste kommt bestimmt und wird im Rahmen von „KjG & Du“ vom 21. bis 23. August 2015 einen Tag länger werden. Stefan Hülsheger


Aus dem Diรถzesanverband

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Aus dem Diözesanverband

Hamburg meine Perle Am 16. Mai war es endlich soweit: Das lang ersehnte Wochenende für Junge Erwachsene in Kooperation mit der namensgleichen Abteilung des Bistums stand an. Hamburg hieß das große Ziel der Münsteraner Meute. Und so ging es mit dem Zug am späten Nachmittag gen Norden und vom Hamburger Hauptbahnhof gleich weiter ins Schanzenviertel, um die komfortable Unterkunft zu beziehen und sich nach einer ersten Kennenlernrunde auf den Weg zu einem atmosphärisch sehr schönen Abend zu machen. Das Ziel hieß anderes Elbufer und so gingen wir hinunter in den alten Elbtunnel durch den wir das, nach Schätzungen 50 bis 400m weit entfernte, andere Ufer erreichten. Dort angekommen wurde die großartig beleuchtete Landungsbrücke genossen und darauf angestoßen. Der nächste Morgen stand ganz im Zeichen von Gentrification, dem Wandlungsprozess von Stadtteilen wie dem Schanzenviertel, in das uns Olli, ein Freund von Christoph Aperdannier, einem der Referenten des Wochenendes, einführte. Aus zurückgelassenen Wohnräumen wurde ein Szeneviertel für Künstler, Studenten und Immigranten; diese wiederum ziehen Menschen an, die finanzielle Mittel besitzen um solche Viertel zu übernehmen und vertreiben die alteingesessenen Bewohner. Es war ein sehr interessanter Vormittag an dem man auch die erwartete „andere“ Seite Hamburgs kennenlernen durfte. Der Nachmittag wurde von jedem/jeder treu dem Motto „alles kann, nichts muss!“ frei gestaltet – dies war ohnehin wichtig für alle Angebote. Ob am Elbstrand, auf den Einkaufsstraßen oder einfach nur im Biergarten, den Möglichkeiten waren keine Grenzen gesetzt. Der Abend wurde wieder gemeinsam abgeschlossen und zwar mit dem DFB-Pokalfinale in dem, sehr zum Leidtragen des Großteiles der Gruppe, der FC Bayern München das Double perfekt machte.

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Sonntagmorgen ging es dann, nachdem am frühen Morgen einige einen Ausflug zum Fischmarkt gemacht hatten, in die Hafen-City um dort in einem erst 2012 errichteten ökumenischen Zentrum gemeinsam die Messe zu feiern. Anschließend gab es noch eine Führung während der man den Entstehungsprozesses dieses Zentrums kennenlernte und noch einen außergewöhnlichen Blick über Hamburg bekam. Leider ging es dann für die meisten am Sonntagmittag zurück Richtung Heimat, aber eins war klar: Alle hatten an diesem Wochenende super viel Spaß, konnten ihre eigenen „Perlen“ aus Hamburg mitnehmen und wurden selbst noch zu Street Artisten. Denn wer Simon Friede und Christoph Aperdannier, die beiden Referenten kennt, der weiß, es gibt immer kleine Extras. Dieses Mal hieß es möglichst kreativ mit zwei Kulleraugen Gesichter und andere Kreationen in den Straßen Hamburgs zu zaubern… Lukas Klein-Wiele


Aus dem Diözesanverband

BUKO 2014 Vom 11.06. – 15.06. fand die Bundeskonferenz der KjG in Hardehausen, in der Nähe von Paderborn statt. Für unseren Diözesanverband waren Christian Biesemann (Diözesanleiter), André Terlinden (Diözesanleiter), Stefan Hülsheger (Diözesanausschuss, Kreis Coesfeld), Anna Andrick (Diözesanleiterin), Tanja Tiedeken (Geistliche Leiterin), Monika Rütter (Diözesanausschuss, Kreis Wesel) und Lena Klein-Wiele (Kreis Recklinghausen) mit dabei. Es wurde viel und konstruktiv diskutiert, Anträge beraten, gewählt aber auch gefeiert. Hier die wichtigsten Ergebnisse für unseren Diözesanverband: 2017 wird eine bundesweite Großveranstaltung stattfinden Es wurden neue Mitgliedschaftsformen auf Bundesebene beschlossen. Die aktive und die passive Mitgliedschaft. Es wurde eine Projektförderung von der Bundeskonferenz beschlossen die sich mit der Förderung von Projekten im Rahmen der Mitgliedergewinnung auf Pfarrebene, Bezirksund Diözesanebene befassen.

Es wurde eine Mindeststandartsatzung für Diözesan-, Kreis- und Pfarrgruppenebene beschlossen. Leider haben wir es nicht mehr geschafft alle Anträge auf der Buko zu behandeln. Darunter auch der von unserer Diözesankonferenz beschlossene Antrag, das die KjG auch eine Patronin haben soll. Wir haben uns während der Konferenz dazu entschieden den Antrag zurück zu ziehen und in überarbeiteter Form auf dem nächsten Bundesrat neu zu stellen. André wurde in den Verwaltungsrat des KjG Bundesstelle e.V. gewählt. Wenn Ihr noch mehr über die Bundeskonferenz erfahren wollt findet Ihr alle Infos auf www.kjg.de. André Terlinden

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Neus aus dem Diözesanverband

Neue Niere oder...

Ein Leben mit der Dialyse?

Bürokolummne: Keller unter! Ich möchte heute von meinem ersten Tag im Büro berichten: Nach zwei Wochen Urlaub kam ich an dem Tag nach dem Unwetter wieder ins Büro. Klar hatte ich morgens kurz mal drüber nachgedacht, ob es sinnvoll wäre, alte Klamotten anzuziehen, da Münster ja völlig überflutet war. Naja, dieser Gedanke hielt nur einen kurzen Moment! Ich habe ganz normale Klamotten angezogen, die Nachrichten haben nicht gesagt, dass man in Münster nicht reinkommt und die Kollegen hatten sich ja auch nicht gemeldet, dass wir irgendeinen Schaden wieder richten müssen, das hätten sie dann bestimmt getan. Ich also mit meinem neuen Auto nach Münster... Ich erwähne das neue Auto deshalb, weil ich noch im Auto überlegt habe, wo ich parke: Tiefgarage ist wohl bei einem weiterem Regenschauer blöd, wegen Überflutungsgefahr; ein Parkplatz ohne Dach erschien mir auch nicht so passend, falls mal Hagel kommt; ein hochgebautes Parkhaus wäre zwar okay, aber ich bin heute mit dem großen Auto das erste Mal alleine unterwegs …; also entschied ich mich für einen Parkplatz, der ebenerdig, gut erreichbar und überdacht war. So, nachdem ich also gut und schnell in Münster einen Parkplatz gefunden hatte, ging ich zum Büro. Unterwegs hielt ich nach Schäden

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Ausschau: Man sah zwar die ein oder anderen Äste auf dem Bürgersteig, aber sonst wunderte ich mich über die scheinbar wenigen Schäden. Klar, die Aa war ganz schön voll, aber auch da hat es bei mir noch nicht „Klick“ gemacht, schließlich liegt unser Büro direkt daneben. Mir kamen dann auf der Höhe des Doms schon einige Leute in Stiefeln entgegen, ich dachte nur „Oh, die Armen“, aber Sorgen habe ich mir noch nicht wirklich gemacht. Erst als ich im Brüo niemanden fand und die Kollegen vor einem knöchelhohen See im Keller standen, fiel mir das Brett vom Kopf oder besser: Bin ich vom (Wasser-) Schlauch gehüpft! Einige Gedanken gingen mir durch den Kopf: Klar haben wir Wasser im Keller! Und Mist, ich habe helle (!) Klamotten an! Wo ist die Pumpe! Wie organisiere ich heute meine Tochter, damit ich lange bleiben und helfen kann? Und vor allem: Wo fangen wir an? Ich will Euch nicht das Bild vorenthalten, welches mich bei der Ankunft erwartete: Simon steht in Flip-Flops im Wasser und versucht mit Marianne schon mal wichtige Dinge zu retten. Ute rennt wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Gegend: „Wir haben kein Telefon! Wir brauchen ne Pumpe! Wo ist der Hausmeister!“


Neues aus dem Diözesanverban

Bei dem ersten Chaos war es nun wichtig, erst mal zu sortieren: Gegen das Wasser konnten wir eh nichts machen, also rein in die KjG-Klamotten: XXL-Jogginghosen und rote Shirts für alle! KjG-Handy an, mit Kirsten telefonieren, die (trotz Urlaub) übers Netz informiert, dass wir nicht erreichbar sind. Dann ein weiteres Highlight: Ute telefoniert mit dem Hausmeister, der noch einige andere Baustellen hat: „Wir brauchen jetzt eine Pumpe oder einen Sauger, wir haben Wasser im Keller!“ Ach ne, ist klar, wer braucht die heute nicht! Aber: Der Sauger kommt prompt!

Das Büroteam hat in der Woche echt geschuftet und aufgeräumt, hat am Wertstoffhof Schlange gestanden und Arbeits- und Freizeitpläne umorganisiert, damit nun alles wieder an Ort und Stelle sein kann! Tja, so kann es gehen und wir sind wirklich noch sehr glimpflich davon gekommen, es gibt aus Münster in diesen Wochen ja auch noch ganz andere Geschichten… Rebecca Kluge

Naja, dann gibt es ja nicht mehr viel zu berichten: Keller aussaugen, trocknen lassen. Viel, viel Müll aus dem Keller holen und räumen, räumen, räumen! Zur Hilfe eilen auch Anna und André, die heute auch Zeit haben. Und ganz spontan und hilfsbereit Stefan Hülsheger und Regina Bußmann! Stefan hat einen Urlaubstag für uns „geopfert“ und Reginas Arbeitsstelle war so überflutet, dass da in dem Moment für Regina und zurzeit immer noch nichts machbar war und ist. Super Einsatz der beiden, vielen Dank, auch das ist KjG!!!

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KjG vor Ort

Kirsten vor Ort... Ihr Lieben, mit diesem kleinen Artikel melde ich mich zurück bei der KjG. Nach der Geburt meines Sohnes im letzten Mai habe ich mir ein Jahr KjG-Auszeit genommen, um im neuen Alltag als Familie anzukommen. Das Jahr ist seit dem 23.Mai nun vorbei und ich bin endlich wieder zurück bei der KjG. Ein bisschen was hat sich verändert und das sollt auch Ihr mitbekommen. Offiziell bin ich gerade im 2. Jahr meiner Elternzeit und deshalb „nur“ mit einer halben Stelle wieder da. Konkret heißt das, dass Ihr mich montags und donnerstags von 8:00-16:00 Uhr im Diözesanbüro erreicht. An den anderen Tagen arbeite ich von zu Hause aus, vor allem in der Mittagszeit, wenn der kleine Mats schläft. Per Mail bin ich also also täglich zu erreichen. Ansprechen könnt Ihr mich, wie gewohnt, mit allen Fragestellungen im Bereich Finanzen und Versicherungen. Ute ist weiterhin für Eure KJP-Abrechnungen ansprechbar. Ich freu mich schon, viele von Euch in der nächsten Zeit wieder zu treffen oder kennenzulernen (in einem Jahr verändern sich ja doch viele Gesichter). Und falls Ihr mal in Münster seid und es passt, holt Euch gerne einen Kaffee o.ä. bei mir ab! Ich freu mich auf Euch! Eure Kirsten

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Kirsten in Action beim Burgfest. Dieses Bild hatte ich direkt im Kopf, als ich an den Artikel und Kirsten dachte, auch wenn es vielleicht nicht auf Begeisterung stoßen wird... (Gruß von Rebecca)


KjG vor Ort

Der Kreis Wesel gemeinsam auf Safaritour

Aktionen in den Pfarrgruppen gibt es fast überall. Doch wenn ein ganzer Kreis etwas zusammen unternimmt, ist das schon etwas Außergewöhnliches! In Wesel hat sich die Kreisleitung vielleicht gerade auch deshalb einmal Gedanken gemacht, was man denn für die vielen Gruppen im Kreis anbieten könnte und sich letztendlich für einen Besuch im Duisburger Zoo entschieden. Bei bestem Wetter ging es dann Ende März auf Entdeckungstour. 14 Kinder aus Friemersheim, Menzelen und Neukirchen-Vluyn haben sich in Kleingruppen, nur mit einer Karte bewaffnet, auf den Weg durch das große Zoogelände gemacht, um möglichst alle Fragen einer vorher geplanten Rallye zu lösen. Zur Mittagszeit haben sich dann alle vor dem berühmten Delfinarium getroffen, um dort gemeinsam zu picknicken und Kraft für den restlichen Tag zu sammeln. Nach der Delfinshow, bei der einige Kinder von den Tieren ganz nass gemacht wurden, ging es dann noch zum Ende des Zoos, wo sich Spielplatz und Streichelzoo befanden. Hier konnte das neue Piratenschiff erobert werden. Für die meisten Kinder war es dann aber doch spannender, die Tiere ganz aus der Nähe zu sehen und anzufassen. Danach ging es müde, aber mit viel neuem Wissen für alle Teilnehmenden wieder Richtung Heimat.

Im Juni ging es dann noch zum Paddeln auf die schöne Niers. Mit 22 KjGlerinnen und KjGlern aus dem Kreis füllten wir zwei Schlauboote und machten uns auf dem Wasserweg auf eine 16 km lange Reise. Das sonnige Wetter hat einige dann auch noch zum freiwilligen Bad in der doch noch etwas kalten Niers eingeladen. Nach der knapp dreistündigen Tour legten wir wieder an und sammelten Kräfte oder trockneten erst einmal in der Sonne, während die Autos geholt wurden. Gemeinsam ging es dann zur KjG Borth, wo schon der Grill auf uns wartete. Bei leckeren Salaten, Brot und Würstchen klang der Tag entspannt aus es gab genügend Raum, um sich ein wenig über das Leben in der KjG auszutauschen. Schnell wurde dabei klar: Man sieht sich beim Burgfest schon wieder! Nach dem Bowlingturnier im Oktober letzten Jahres waren dies die ersten Aktionen des Kreises Wesel im Jahr 2014. Neben dem regelmäßig stattfindenden Wandercircus ist im Herbst noch eine Planwagenfahrt für die älteren Leiter geplant. All dies sind tolle Möglichkeiten, um gemeinsam etwas zu erleben, aber auch um sich fern von Kreisversammlung und Diözesankonferenz besser kennen zu lernen und sich auszutauschen. Timo Günter

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KINDER

Kinder

Mehr Gruppenstunden Auf der Kinderdiözesankonferenz 2013 haben die Kinder mit dem Auftrag an einem Antrag gearbeitet, dass es vor Ort mehr Gruppenstunden geben soll. Der Grund für diesen Auftrag war, dass in Zukunft mehr Kinder die Möglichkeit haben, an Gruppenstunden teilzunehmen. Dieser Antrag wurde in den Diözesanausschuss vertagt. Als KjGlerinnen und KjGler aus Leidenschaft haben wir im Diözesanausschuss das Anliegen verstanden und unterstützen es gerne. Aber leider kann man sich so etwas nicht einfach wünschen. Mit Blick in unsere Pfarrgruppen fällt auf, dass es immer weniger feste Gruppenstunden gibt. Dies liegt zum einen daran, dass Kinder und Leitungen immer weniger Zeit haben. Bei den Leiterinnen und Leitern sieht es genauso aus: Schule, Arbeit, Studium, all dies fordert auch Zeit. Aber die Zeit ist nicht der einzige Faktor, der bei der „Gruppenstundenproblematik“ mitspielt. Viele Kinder wissen gar nicht, was die KjG macht, wie Gruppenstunden ablaufen und auch feste Termine bei denen man immer kommen muss sind unattraktiv für Kinder. Daher hat sich inzwischen ein Trend abgezeichnet, der in den meisten Pfarrgruppen funktioniert. Es werden in regelmäßigen

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Abständen immer einzelne coole Aktionen veranstaltet, wo klar ist, was dort passiert: Es wir gekocht, gefeiert, sich verkleidet, usw.. Das Programm, das sonst in der Gruppenstunde gemacht wird, wird damit zur Aktion. Dieser Trend hat den Vorteil, dass die Aktionen flexibel durchgeführt werden kann, z.B. auch am Wochenende. Dies hat aber auch den Nachteil, dass kein Gemeinschaftsgefühl, wie in der Gruppenstunde entsteht oder die Kinder das Programm einfach mitbestimmen können, wie es in der Gruppenstunde möglich wäre. Im Diözesanausschuss konnten wir nicht die optimale Lösung für den Wunsch nach mehr Gruppenstunden finden. Daher begrüßen wir jegliche Anregung, die Ihr in den Pfarrgruppen dazu habt. Gebt diese doch direkt an Eure Pfarrgruppenzuständige beim nächsten Besuch mit oder schreibt mir direkt : Christian.Biesemann@kjg-muenster.de. Christian Biesemann


Kinder

Sporträtsel 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9.

Was braucht man zum Fliegen durch die Luft? … Jumping Was muss man immer tragen, um den Kopf zu schützen? Bei welcher Sportart kann dir schnell die Luft ausgehen? Wobei wird geschwommen, Rad gefahren und gelaufen? Damit tragen Kinder ihre Rennen aus. Viele der hier vorgestellten Sportarten erfordern viel … So werden besonders aufregende Sportarten genannt. Bei welcher Sportart will man hoch hinaus?

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Dies & Das

Battle 2015

KjG und DU U

Battle 2015

Stand der Dinge

Es erwartet Euch:

Das Drie-Jahres-Projekt „KjG & Du“ schreitet mit großen Schritten voran. Die Fotowand mit den Porträts aller KjGler/-innen wächst stetig weiter und kann bei allen größeren Veranstaltungen des Diözesanverbandes sowie im Diözesanbüro betrachtet werden.

Ein spannendes Match zwischen den Pfarrgruppen mit unterschiedlichen Aufgaben und Herausforderungen! Neue Leute, neue Kontakte, neue Ideen, viel Spaß! Super Preise! Was müsst Ihr tun, damit Ihr dabei seid? Meldet Euch bis zur Diözesankonferenz 2014 (14.-16.November 2014) mit Eurer Gruppe (mind. sieben Personen) bei uns an! Teilnehmen können ALLE! Wir freuen uns, wenn Eure Gruppe bunt gemischt ist – von jung bis alt, von weiblich bis männlich, von Mitgliedern bis NichtMitgliedern. Mehr Infos findet Ihr auf: www.kjgmuenster.de! Für Nachfragen und detaillierterer Auskunft könnt Ihr Euch gerne im Büro bei Dorothee Schmerling melden: Tel.: 0251/ 495 503 E-Mail:dorothee.schmerling@kjgmuenster.de

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Neben den stärker ausgebauten Pfarrgruppenkontakten durch DL und DA wurde inzwischen ein Fotowettbewerb ausgeschrieben. Bereits sechs Pfarrgruppen haben sich dazu angemeldet. Gesucht wird ein kreatives Foto von Eurer Pfarrgruppe. Die Teilnahmebedingungen findet Ihr auf unserer Homepage und bei Facebook. Zu gewinnen gibt es unter anderem einen Fotodrucker sowie eine Seifenblasenmaschine. Wir freuen uns über weitere Anmeldungen und Eure eingereichten Fotos! Zu Beginn des nächsten Jahres startet „Kämpfe für Deine Rechte!“ Ein Battle-Match, an dem die Pfarrgruppen mit allen Stufen teilnehmen können. Die Spielidee wird vom Kinder- und Jugendstufenteam entwickelt. Anmeldungen können bis zur Diözesankonferenz 2014 entgegengenommen werden. Mehr

Informationen dazu findet Ihr hier, auf der Homepage und bei Facebook. Das TKKG – Team (Team für Kompetenz, Koordination und Gemeinschaft), das für die Zeit des Projektes gegründet wurde, entwickelt und begleitet „KjG & DU“ stetig weiter. Ihr dürft also gespannt sein!

Tanja Tiedeken


Dies & Das

Mach Mit! Der Schlittendrachen (Sled) Der Schlitten oder Sled ist eines der einfachsten Drachenmodelle. Dennoch (oder vielleicht gerade deswegen) hat er hervorragende Flugeigenschaften. Er gehört zur Klasse der halbflexibelen Drachen, das heißt erst der Wind gibt ihm seine endgültige Form. Aufgrund der einfachen Bauweise ist er besonders für Kinder geeignet. Folgendes Material wird benötigt: 1 Stück Tyvek 50 x 55 cm (aus 1,10 m des 1,5 m breiten Tyveks können sechs Segel zugeschnitten werden) 2 Stück Esche-Rundholzstäbe, Durchmesser 4 mm, je 50 cm lang 50 bis 100 m dünne Polyesterschnur Klebeband, 19 mm breit (am besten Gewebe-Klebeband) Alte Plastiktüten zum Zuschneiden der Schwänze 1. Ausschneiden Die Maße des Schnittmusters auf das Tyvek übertragen und sauber ausschneiden. Will man größere Stückzahlen anfertigen, empfiehlt sich die Anfertigung einer Schablone aus stabiler Pappe oder dünnem Sperrholz. Man legt dann die Schablone direkt auf das Tyvek und schneidet das Segel mit dem Bastelmesser aus.

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2. Bemalen Hier sind der Phantasien keine Grenzen gesetzt. Bei der Gestaltung beachtet bitte, dass die Löcher im Segel später im unteren Teil des Drachens liegen. 3. Stäbe aufkleben Das Segel mit der bemalten Seite nach unten auf den Tisch legen. Die Stäbe werden entsprechend der Zeichnung mit Klebeband aufgeklebt. An den Ecken und an den Löchern den Klebestreifen von vorne nach hinten um das Segel kleben. 4. Waage anbringen Die äußeren Ecken werden mit Klebeband verstärkt. Dann die Ecken mit dem Dorn so durchbohren, dass die Schnur durchgesteckt werden kann. Jetzt wird ein Stück Schnur von 1,5-1,9 m Länge von der Rolle abgeschnitten; das entspricht der Entfernung zwischen zwei ausgestreckten Armen eines Erwachsenen (so spart man den Zollstock). Die Enden dieser Schnur werden an den Löchern in den Ecken festgeknotet. Nun die beiden Ecken des Drachens genau aufeinanderlegen und die Schnur strammziehen, um die Mitte zu ermitteln. Dort wird dann eine Schlaufe in die Schnur geknotet. Zur Überprüfung an dieser Schlaufe bei

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5. Schwänze anbauen Ein gut gebauter Schlitten fliegt bei gleichmäßigem Wind problemlos ohne Schwanz. Hat man es aber mit böigem Windverhältnissen zu tun oder ist der Drachen nicht exakt gebaut, kann man mit Schwänzen einiges korrigieren. Außerdem sieht es besser aus.

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exakt aufeinanderliegenden Segelecken ziehen, beide Schnüre sollten stramm sein, keine darf durchhängen. Gegebenenfalls korrigieren.

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Dies & Das

Die Schwänze schneidet man sich aus alten Plastiktüten, Müllsäcken o. ä., auch Kreppapier oder Tyvekreste sind geeignet. Schneidet Streifen von 2-5 cm Breite aus und klebt sie zu einer Länge von jeweils 1,5-3 m zusammen. Je einen Schwanz unten in den Ecken des Drachens (also Verlängerung der Stäbe) befestigen. Die beiden Schwänze sollten in etwa gleich breit und müssen gleich lang sein. 6. Steigen lassen Die Flugleine wird an der Schlaufe (der Profi nennt sie Waagenpunkt) befestigt. Etwas Schnur ausrollen, ein Helfer hält den Drachen auf, ein kurzer Ruck und er sollte fliegen. Laufen sollte normalerweise nicht notwendig sein. Steigt der Drachen überhaupt nicht hoch, ist wahrscheinlich zu wenig Wind. Dann sehr viel mehr Schnur ausrollen und noch mal versuchen. So kommt man gleich auf größere Höhe, wo fast immer stärkerer Wind als am Boden bläst. Trudelt der Drachen oder klappt er ständig zusammen, sollte man es mit den oben beschriebenen Schwänzen versuchen. Quelle: aufwind-wuppertal.de

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Dies & Das

Spieletipp

Joey Kelly - Hysterie des Körpers

Was ist was - Olympische Spiele

Joey Kelly ist neben seinem PopstarLeben ein erfolgreicher Extremsportler. Er ist als erster Triathlet acht Ironman in einem Jahr gelaufen und hat sie erfolgreich hinter sich gebracht und macht auch vor vielen weiteren sportlichen Erlebnissen keinen Halt. In seinem Buch „Hysterie des Körpers“ erzählt er, wie er zu Fuß von Wilhelmshaven bis zur Zugspitze quer durch Deutschland gelaufen ist. Ohne feste Unterkünfte und Geld für Nahrung. Er berichtet, wie Hunger und Durst ihn den ganzen Tage über begleiteten und er seine Bedürfnisse stillte mit dem, was ihm die Natur bot.

Wie reist das Olympische Feuer um die Welt und wie bewerben sich die Städte als Austragungsorte? Diese Fragen und noch viele mehr beantwortet der 93. Band der berühmten Sachbuch-Reihe „Was ist Was“.

Nach drei Wochen und 900 km hat er die Hysterie seines Körpers besiegt und ist auf der Zugspitze angekommen. Das Buch ist ein einzigartiger Erfahrungsbericht über den Lauf seines Lebens. Preis: 9,99 € Verlag: Rowohlt Quelle: www.rowohlt.de

Als Leser kann man alles über das größte Sportfest der Welt erfahren. Anschaulich vermittelt das Buch die olympische Idee, geht auf die geschichtliche Entwicklung der Spiele ein und stellt die vertretenen Sportarten und Sportler vor. Interessante Beiträge von Bobfahrer Thomas Handschin und Sportberichterstatter Michael Steinbrecher gewähren einen Einblick hinter die Kulissen des Sportgroßereignisses. Eine umfassende Einführung in die Olympischen Spiele und ein Muss für alle Sportfans – mögen die Spiele beginnen! Preis: 9,95 € Verlag: Tessloff Alter: ab 8 Jahren Quelle: www.buecherkinder.de

Bild: Abacus Spiele

Bild:: buecherkinder

Kinderbuch

Bild:: rowohlt

Jugendbuch

Hanabi „Hanabi“ ist japanisch und bedeutet „Feuerwerk“. Wie beim echten Hanabi versuchen die Spieler ein bombastisches Feuerwerk an den Himmel zu zaubern. Dabei spielen alle zusammen in einem Team. Nur mit vereinten Kräften wird es den Spielern gelingen, das Publikum zu begeistern. Die Spieler müssen die Feuerwerkskarten nach Farben und Zahlen geordnet ausspielen. Dabei sehen sie jedoch ihre eigenen Handkarten nicht, und so ist jeder auf die Hinweise seiner Mitspieler angewiesen. Dieses Spiel fordert viele Fähigkeiten der Spieler: Gedächtnis, und Kommunikation, analytische Fähigkeiten, Logik und Selbstdisziplin sind nur ein paar Fähigkeiten, die mit diesem Spiel gefördert werden. Denn wenn man das große Ziel als Team erreichen möchte, einmal 25 Punkte in diesem Spiel zu erlangen, dann gehört schon einiges dazu. Eine absolute Empfehlung von der KjG.

Preis: 5-8 € Verlag: Abacus Spiele Alter: ab 8 Jahren Quelle: www.abacusspiele.de

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Dies & Das

Kreuzworträtsel

12.

1.

14. 11.

2. 13. 3. 4. 5. 15.

8. 6.

7. 9. 10. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.

Beruf in Forschung, Wissenschaft und Unterricht Hochmütig, hochnäsig Trennlinien Wassersport Sieger Wunden Wagnis Risikoreiche Aktivität

9. 10. 11. 12. 13. 14. 15.

Ins Dunkle fallen (sportliche Aktivität) Mehrkampfsportart Ansporn Verdienst Schneid Ohne festgesetzten Schluss Absprunggerät

Die Umlaute werden wie folgt ausgeschrieben: ä = ae, ü = ue, ö = oe, Viel Spaß beim Rätseln!

Lösung:

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Dies & Das

Bilderrätsel Das Rätsel in dieser Ausgabe beschäftigt sich mit Begriffen rund um das Thema „Extremsport“. Die Umlaute werden wie folgt ausgeschrieben: ä = ae, ü = ue, ö = oe, Viel Spaß beim Rätseln!

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Lösungswort

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Geistesblitz

Geistesblitz

Möge die Macht Gottes mit Euch sein! „Ich schaffe es nicht. Es ist einfach zu groß!“ Wer kennt solche Situationen nicht, die überfordern und an die eigenen Grenzen bringen? Wie gut ist es dann einen Freund zur Seite zu haben, der relativiert. „Größe bedeutet nichts. Nach Größe beurteilen solltest du nicht.“ Der motiviert: „ Nicht versuchen. Tue es oder tue es nicht.“ Eine Freundin, die das Leben in einen größeren Sinnzusammenhang stellt: „Erleuchtete Wesen sind wir. Keine rohe Materie.“ Die ihre Erfahrungen teilt: „Die Macht ist mein Verbündeter. Und ein mächtiger Verbündeter ist sie. Die Macht ist überall gegenwärtig.“ Thomas Morus, unser Verbandspatron, hat das in seinen Worten so zusammengefasst: „Kleinmut und Ängstlichkeit hindern einen Menschen oft, das Gute zu tun, zu dem er fähig wäre, wenn er im Vertrauen auf GOTTES Hilfe Mut fassen würde.“ In diesem Sinne: Möge die Macht

GOTTES mit Euch sein!!! Tanja Tiedeken

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Kontakte und Termine

Büroadressen KjG-Diözesanverband Münster Wegesende 4 48143 Münster Tel.: 0251/495 508 Mail: info@kjg-muenster.de Fax: 0251/495 502 Diözesanleitung dl@kjg-muenster.de

Geschäftsführung Kirsten Ludwig kirsten.ludwig@kjg-muenster.de Verwaltung Ute Brickwedde ute.brickwedde@kjg-muenster.de Marianne Gerhard marianne.gerhard@kjg-muenster.de Referenten

Dorothee Schmerling dorothee.schmerling@kjg-muenster.de Simon Friede simon.friede@kjg-muenster.de Rebecca Kluge redaktion@kjg-muenster.de

Kontakadressen aus den Kreisen Borken Anne Kersjes anne.kersjes@kjg-muenster.de

Münster Anna Andrick anna.andrick@kjg-muenster.de

Lena Kölker lena.koelker@web.de

Coesfeld Stefan Hülsheger stefan.huelsheger@versanet.de

Oldenburg Robin Funke robin.funke@web.de

Warendorf Anna Grunwald attag@t-online.de

Recklinghausen Lukas Klein-Wiele lukas.klein-wiele@t-online.de

Wesel Monika Rütter monika-ruetter@gmx.de

Steinfurt Lukas Goecke lukasgoecke@gmx.de

Julia Klein julia_klein@gmx.de

Lukas Ahmann Lukas_Ahmann@t-online.de Kleve André Terlinden andre.terlinden@kjg-muenster.de

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Nicht vergessen September

Oktober

November

12.-14.09.2014 Schulungsteam-Wochenende

06.-11.10.2014 Basickurs

14.-16.11.2014 Diözesankonferenz

26.-28.09.2014 Kinder-Diözesankonferenz

30.10.-01.11. 2014 Allerheiligen-Krimi-Dinner

21.-23.11.2014 Konkretkurs

30.09.2014 EInsendeschluss für den Fotowettbewerb

www.kjg-muenster.de

Guckloch 02/2014 - X-trem  
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